{have speed in f[ ]cus!} DTM Race 15 und 16 - Spielberg [A]

kpred

Was sich in den letzten Rennen angedeutet hat, wurde jetzt in Spielberg Gewissheit. Audi holte seit Zandvoort ständig auf und brachte es auf den Punkt. Titelchanchen für Fahrer- , Team- und Markenwertung stehen für Audi nach diesem furiosen Wochenende in der Steiermark sehr gut. Und das DTM-Urgestein aus Schweden ist klar auf Titelkurs! Zumal auch Mattias Ekström nun im 15. Rennen endlich seinen ersten Sieg in 2017 einfahren durfte und
konnte. Der nach der letzten Saison geworfene retorische Bummerang in Bezug auf Wittmanns Meistertitel drohte nun langsam bei noch ausstehenden 2 Rennwochenden zum Absender zurückzukehren. Meistertitel mit oder ohne Sieg?! Schade ist nur, daß im Rahmen des „Teamworks“ erkennbar für jeden auf dem Red Bull Ring der beste Fahrer des ochenendes
seinen Samstag-Sieg „herschenken musste“... Legitim, aber für Jamie Green und die fleißigen Teammitglieder an Aerodynamik, Antrieb und Rädern eher unbefriedigend. Nichts destotrotz hat Audi dem Rest des Feldes buchstäblich gezeigt, wo der berühmte Hammer hängt. 6x Podium, 2x Poleposition und insgesamt 144 Punkte von 214 möglichen Wochenendpunkten sind schon unmissverständliche Ansagen im Titelkampf. Gut für alle ist, dass der Kampf um den neu gestalteten DTM-Pokal erst in Hockenheim zu Ende geht. Gut für die Zuschauer vor Ort und im TV wäre, wenn erst am 15. Oktober am Ende des 18. Rennens gegen 16.08 Uhr der Sieger 2017 feststeht. Noch gibt es reichlich Punkte zu vergeben und zumindest haben neben vier Audi-Piloten noch Wittmann und Auer theoretische Chancen auf den Titel. Im Ausblick auf die Saison 2018 und hoffentlich darüber hinaus, präsentieren sich am Freitag
und Samstag zwei neue Farzeuggesichter aus der japanischen Super-GT Serie zu Testfahrten im Renntempo auf dem Hockenheimring. Zu wünschen ist, dass ab 2019 ein gemeinsames Reglement für beide Rennserien gefunden wird. Vom Grundkonzept sind die Boliden aus Deutschland und Japan vergleichbar. Der von Gerhard Berger versprochene neue Wind in der DTM nimmt Dank der Vorarbeit der Letzten Jahre seitens des DTM-Vorstandes endlich Fahrt auf (S. 106/107). {have speed in f[ ]cus!} - DAS TEAM !

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Race 15 & 16 Spielberg [AT]

Audi Teamwork

2 x Poleposition

6 x Podium

144 Punkte am WE

1. Ekström-Sieg 2017

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was sich in den letzten Rennen angedeutet hat, wurde jetzt in Spielberg Gewissheit. Audi

holte seit Zandvoort ständig auf und brachte es auf den Punkt. Titelchanchen für Fahrer- ,

Team- und Markenwertung stehen für Audi nach diesem furiosen Wochenende in der

Steiermark sehr gut. Und das DTM-Urgestein aus Schweden ist klar auf Titelkurs! Zumal auch

Mattias Ekström nun im 15. Rennen endlich seinen ersten Sieg in 2017 einfahren durfte und

konnte. Der nach der letzten Saison geworfene retorische Bummerang in Bezug auf Wittmanns

Meistertitel drohte nun langsam bei noch ausstehenden 2 Rennwochenden zum Absender

zurückzukehren. Meistertitel mit oder ohne Sieg?! Schade ist nur, daß im Rahmen des

„Teamworks“ erkennbar für jeden auf dem Red Bull Ring der beste Fahrer des Wochenendes

seinen Samstag-Sieg „herschenken musste“... Legitim, aber für Jamie Green und die fleißigen

Teammitglieder an Aerodynamik, Antrieb und Rädern eher unbefriedigend. Nichts destotrotz

hat Audi dem Rest des Feldes buchstäblich gezeigt, wo der berühmte Hammer hängt.

6x Podium, 2x Poleposition und insgesamt 144 Punkte von 214 möglichen Wochenendpunkten

sind schon unmissverständliche Ansagen im Titelkampf.

Gut für alle ist, dass der Kampf um den neu gestalteten DTM-Pokal erst in Hockenheim zu

Ende geht. Gut für die Zuschauer vor Ort und im TV wäre, wenn erst am 15. Oktober am

Ende des 18. Rennens gegen 16.08 Uhr der Sieger 2017 feststeht. Noch gibt es reichlich

Punkte zu vergeben und zumindest haben neben vier Audi-Piloten noch Wittmann und

Auer theoretische Chancen auf den Titel.

Im Ausblick auf die Saison 2018 und hoffentlich darüber hinaus, präsentieren sich am Freitag

und Samstag zwei neue Farzeuggesichter aus der japanischen Super-GT Serie zu Testfahrten

im Renntempo auf dem Hockenheimring. Zu wünschen ist, dass ab 2019 ein gemeinsames

Reglement für beide Rennserien gefunden wird. Vom Grundkonzept sind die Boliden

aus Deutschland und Japan vergleichbar. Der von Gerhard Berger versprochene neue Wind

in der DTM nimmt Dank der Vorarbeit der Letzten Jahre seitens des DTM-Vorstandes endlich

Fahrt auf (S. 106/107).

Impressum

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Inhalt

Red Bull Ring

im idyllischem

Alpenpanorama

Race 15 & 16

Bilder &

Berichterstattung

Statistik

Wer?

Was?

Wo?

Audi Sport TT Cup

Berichterstattung

Philip Ellis

04

18

68

108

Hankook

Streckenbetrachtung

Reifen & Co.

Best Pit Stop Award

08

Tabelle

Fahrerwertung

Teamwertung

Herstellerwertung

Audi RS5 DTM-Teams

56

86

„Sünderkartei“

Strafen &

Verwarnungen

Übersicht der einzelnen

Rennveranstaltungen

ADAC TCR

Saisonfinale 2017

24.09. Hockenheim

Berichterstattung

Mike Halder - Vizemeister

116

DTM POKAL

NEU & stylisch

14

Profis auf Abwegen

Augusto Farfus

60

104

art

of the dtm colors

#11 Marco Wittmann

TUNING

Von der Piste auf die

Straße...

german art of

engineering

Mercedes-AMG GT

122

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35.500 Fans

In der Steiermark wird seit knapp 40 Jahren Motorsport

betrieben, unter dem Namen Österreichring

wurde die Strecke im Jahr 1969 eröffnet. Ein Projekt,

das in den vergangenen Jahrzehnten viele Höhen,

aber auch Tiefen erlebte. Eine Beschreibung, die auf

die einzigartige Charakteristik des Kurses im gleichen

Maße zutrifft. Nirgendwo sonst, werden die DTM-Piloten

mit derartigen Steigungen konfrontiert wie im

österreichischen Murtal.

Seit 2011 macht die Serie auf dem Red Bull Ring – der

offizielle Name seit dem Wiederaufbau im Jahr 2010 –

in jeder Saison Station. Das idyllische Alpenpanorama

Spielbergs verleiht den Veranstaltungen ein besonderes

Flair, das Streckenlayout ist ein Garant für spannende

Rennverläufe. Die abgelaufene Saison machte

da keine Ausnahme: das Wochenende in Spielberg

lieferte ein spektakulärstes und mitreißendes Rennen.

Unvergessen, dass...

... insgesamt neun österreichische Fahrer in der

DTM-Geschichte in die Punkte gefahren sind.

Wer in welchem Jahr?

* Lucas Auer (seit 2015)

* Mathias Lauda (2009, 2008, 2007)

* Karl Wendlinger (2003, 2002, 1989)

* Alex Wurz (1996).

* Dieter Quester (1990, 1989, 1988)

* Roland Ratzenberger (1989)

* Mercedes Stermitz (1988)

* Franz Klammer (1987, 1986, 1985)

* Gerhard Berger (1985)

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Tal der drei „Bullen“

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Das 4,326 Kilometer lange Asphaltband in Spielberg

ist perfekt an die bergige Umgebung angepasst

und weist deshalb große Höhenunterschiede

auf. Mit langen Geraden, schnellen Kurven

und langsamen Abschnitten hat die Berg- und

Talbahn ein abwechslungsreiches Streckenlayout.

„In Spielberg sind die Bremsen gefordert,

der Top-Speed muss stimmen

und vor allem die Traktion, um schnell

aus den langsameren Passagen heraus

beschleunigen zu können. Da zudem

sämtliche Kurvenvarianten vorhanden

sind, ist eine ausgeglichene

Fahrzeug-Abstimmung mit einer ausgewogenen

Mischung aus aerodynamischem

und mechanischem Grip

nötig“, so Thomas Baltes, Hankook DTM-Renningenieur.

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Der im vergangenen Jahr neu verlegte Asphalt

auf dem Red Bull Ring bietet mehr Grip als der

alte Fahrbahnbelag, allerdings erwärmt sich die

Strecke etwas stärker als in den vergangenen

Jahren. Das führt zu erhöhten Laufflächentemperaturen

des Rennreifens, hat aber keine Auswirkungen

auf die Performance des Ventus Race

von Hankook.


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Bei sieben Rechts- und zwei Linkskurven wird der linke Vorderreifen in Spielberg

etwas stärker gefordert. Dazu Thomas Baltes: „Diese einseitige Belastung

kann durch ein asymmetrisches Fahrzeug- und Luftdruck-Setup ausgeglichen

werden. Für Lauffläche und Konstruktion des Hankook Rennreifens stellt dies

aber keine außergewöhnliche Herausforderung dar. Die Beanspruchung des

Ventus Race in Spielberg bewegt sich im Vergleich zu anderen DTM-Kurven

auf mittlerem Niveau“, so der Hankook DTM-Renningenieur.

Die besten Überholmöglichkeiten auf dem Alpenkurs bieten sich für die Fahrer

beim Rechtsknick nach dem Start und der anschließenden langen Bergauf-Geraden

in der Remus-Spitzkehre. Das Wetter spielte in der Vergangenheit eine

wichtige Rolle auf dem Red Bull Ring, von großer Hitze bis zu heftigen Regenschauern

haben Fahrer und Fans alles erlebt. Thomas Baltes:

„Vor allem nach den Bergab-Passagen in den Senken müssen

sich die Piloten bei Niederschlägen auf Aquaplaning einstellen.

Allerdings trocknet der Asphalt nach Schauern auch sehr

schnell wieder ab.“

Fakten.

Name der Rennstrecke: Red Bull Ring

Länge der Strecke: 4,318 km

Kurvenanzahl: 10

Seehöhe: 677 m

Höhenunterschied: 65 m

Maximale Steigung: 12 %

Maximales Gefälle: 9,3 %

Breite der Strecke: 12–13 m

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Verweildauer an der Box

Red Bull Ring:

Edoardo Mortara (31,276 Sec.)

Bruno Spengler (31,313 Sec.)

Nico Müller (31,426 Sec.)

012 | 013


DER GROSSE DTM-POKAL-IDEENWETTBEWERB

UND SEIN ERGEBNIS!

Über 100 Einreichungen.

Drei Finalisten.

Ein Gewinner!

Die DTM-Fan-Community hat entschieden und auf Facebook Ihren Pokalfavoriten

gewählt.

Die Fahrerjury hat einen großartigen Job gemacht und drei würdige Pokalentwürfe

ins Rennen um Platz 1 geschickt: Jeder der drei Kandidaten

hatte das Zeug zum Sieger. Aber wie bei der DTM, kann es auch hier nur

einen geben.

Und der heißt: Erik Ulbricht.

Sein Pokalentwurf kam bei der DTM-Fan-Community auf Facebook am

besten an. Er schoss mit Vollgas über die Ziellinie und verwies die ebenfalls

sehr starken Entwürfe von Catharina Stiegler und Michael Müller auf die

Plätze 2 und 3.

DER POKAL ZEIGTE SICH IN SPIELBERG UND WARTET NUN AUF SEINEN

ERSTEN OFFIZIELLEN AUFTRITT ZUM FINALE IN HOCKENHEIM !

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014 | 015


practice one

finetuning á la BMW

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Race 15

Punkte im Qualifying

Zusätzlich gibt es für die drei schnellsten

Piloten des Qualifyings Punkte für die

Wertung.

Poleposition: 3 Punkte

Jamie Green

Startplatz 2: 2 Punkte

Nico Müller

Startplatz 3: 1 Punkte

Mattias Ekström

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Race fiveteen

23.09.2017

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Bis vier Runden vor dem Ende des Rennens sah alles nach einem Sieg von

Jamie Green aus. Der Brite, von der Pole-Position gestartet, führte das Rennen

über weite Strecken an. Erst in Runde 36 konnte Ekström seinen Markenkollegen

überholen.

„Mattias war ein bisschen schneller als ich. Natürlich wollte

ich gewinnen. Es hat nicht ganz gereicht, aber ich bin zufrieden,“

analysierte der Zweitplatzierte.

Robert Wickens legte den Grundstein für seinen vierten Platz bereits beim

Start. Von Platz sieben verbesserte er sich auf vier – und verteidigte die Position

bis ins Ziel gegen Marco Wittmann. Bei einer Berührung in der Anfangsphase

des Rennens beschädigte sich der Kanadier sein Fahrzeug und

hatte zwischenzeitlich Sorge, überhaupt auf einem Punkterang ins Ziel zu

kommen.

„Das war heute wirklich ein hartes Rennen. Nach dem Boxenstopp

war der Abstand auf Wittmann etwas größer und

ich hatte Luft zum Atmen. Das es am Ende noch zu Platz

vier gereicht hat, ist gut,“ resümiert Wickens.

Für Marco Wittmann war Platz fünf am Samstag das Maximum.

„Ich hatte einen guten Kampf mit Robert und einige Möglichkeiten

zu überholen. Am Ende hat es trotzdem nicht

geklappt“, sagte Wittmann.

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#63 Maro Engel

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In der Fahrerwertung konnte Ekström mit seinem insgesamt 23. DTM-

Sieg die Führung ausbauen. Der Schwede liegt mit 162 Punkten auf Platz

eins vor Green (134), der in der Meisterschaft jetzt Zweiter ist. Lucas Auer,

der bei seinem Heimspiel lediglich Platz 8 belegte ist mit 131 Punkten

Dritter vor Wittmann (125) und René Rast (124).

René Rast drehte sich nach einer Kollision in seinem Audi, fiel an das

Ende des Feldes zurück und blieb am Ende ohne Punkte. Vor dem Rennen

war er noch Dritter in der Fahrerwertung.

Ziel:

Mattias Ekström holt seinen erstrn Sieg!

P2 Jamie Green

P3 Nico Müller

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032 | 033


Rennen 15

FAZIT

Einen Schritt in Richtung Titelgewinn hat im DTM-Samstagsrennen auf dem Red Bull Ring

Audi-Pilot Mattias Ekström gemacht: Der Schwede holte im 15. Rennen der Saison seinen

ersten Saisonsieg und baute damit seine Führung in der Fahrerwertung auf 28 Punkte aus.

„Wir haben lange genug für den ersten Sieg gekämpft und dreimal

war ich als Zweiter nah dran. Bei dem tollen Wetter kann man den

Sieg richtig genießen“, sagte Ekström nach dem Rennen.

Freude auch bei seinem Arbeitsgeber Audi; Die Ingolstädter belegten mit Jamie Green auf

Position zwei und Nico Müller auf Rang drei bei der Siegerehrung alle drei Stufen des Podests.

Vierter vor traumhafter Kulisse in der Steiermark wurde Mercedes-AMG-Pilot Robert

Wickens. Platz fünf sicherte sich Titelverteidiger Marco Wittmann im BMW M4 DTM.

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Die Audis gaben am Samstag beim Rennen der DTM in Spielberg den Ton an. Mattias Ekström

setzte sich am Ende vor seinen Gefährten Jamie Green und Nico Müller durch. Die drei

Audi-Piloten deklassierten die gesamte Konkurrenz unterm Strich um über 21 Sekunden.

Für den Schweden war der erste Saisonsieg im 15. Anlauf ein großer Schritt in Richtung

seines dritten DTM-Titels. Der 39-Jährige hat nun 28 Punkte Vorsprung auf Teamkollege

Green (134). Drei Punkte hinter dem Briten folgt Lokalmatador Lucas Auer, der Achter

wurde. Vierter in der Gesamtwertung ist Marco Wittmann (125) Er fuhr beim Rennen auf

dem Red Bull Ring als bester BMW-Fahrer auf Platz fünf.

„Das Qualifying war für mich aufregender als das Rennen. In meinem Alter passiert das

nicht mehr so oft, dass man von Platz drei losfährt. Während der Startaufstellung habe ich

gesehen, dass Marco Wittmann neue Reifen aufgezogen hatte. Deswegen habe ich mich

sehr auf den Start konzentriert. Dieser war sehr gut, ich bin hinter Nico und Jamie aber vor

den anderen geblieben“, so Ekström, der in Runde zwei Müller passierte und vier Runden

vor dem Schluss auch den lange führenden Green. Dieser wehrte sich nicht und überließ


dem in der Meisterschaft vor ihm liegenden Teamkollegen den Sieg. Dank

Green beträgt der Vorsprung von Ekström nun 28 anstatt 14 Punkte.

„Ich denke nicht, dass das schon eine Vorentscheidung war.

Es sind noch viele Punkte zu vergeben und das kann sich

auch schnell wieder ändern. Ich kenne das aus eigener leidvoller

Erfahrung. Eine Führung im Gesamtklassement ist

nichts wert. Der Titel zählt. Zwischendurch gibt es keinen

Meisterpokal“, betonte Ekström, der sich gleich nach der Zieldurchfahrt

bei Green bedankt hatte.

„Es ging um Teamgeist, und es war ein sehr gutes Ergebnis

für das Team“, erläuterte Green seine Entscheidung in Runde 36 im

Kampf um Platz eins.

Den Rest des geschlagenen Feldes führte am Samstag Robert Wickens an.

Der Kanadier im Mercedes-AMG verbesserte sich nach dem Qualifying von

Rang sieben auf vier. Dessen Leistung war umso bemerkenswerter, weil ihm

René Rast nach dem Boxenstopp in die Seite fuhr und dabei der Unterboden

und die ganze Fahrzeugseite beschädigt wurden.

Lucas Auer erlebte ein eher unerfreuliches Jubiläum. In seinem 50. DTM-Rennen

kam „Luggi“ nicht über Pèlatz acht hinaus. Das könnte für den 23-Jährigen

im Kampf um den Titel zu wenig gewesen sein. Sein Rückstand beträgt

bereits 31 Punkte auf Exkström. Entsprechend kurz und knapp fiel das Fazit

des Mercedes-AMG-Piloten aus: „Das war ein schwieriger Tag für mich. Von

zwölf auf acht zu fahren, das war gut. Dadurch konnte ich wenigstens noch

ein paar Punkte mitnehmen.“

Einen herben Rückschlag erlebte auch René Rast. Der Audi-Pilot, nun Fünfter

im Gesamttableau mit 124 Punkten, kollidierte mit kalten Reifen nach seinem

Boxenstopp mit dem BMW von Maxime Martin und drehte sich. Rang 13 dürfte

für den Rookie das Ende seiner Titelträume gewesen sein.

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up and down in Spielberg


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Race 16

Punkte im Qualifying

Zusätzlich gibt es für die drei schnellsten

Piloten des Qualifyings Punkte für die

Wertung.

Poleposition: 3 Punkte

Jamie Green

Startplatz 2: 2 Punkte

René Rast

Startplatz 3: 1 Punkte

Marco Wittmann

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Race sixteen

24.09.2017

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Ziel

René Rast holt seinen dritten Sieg

P2 Mike Rockenfeller

P3 Nico Müller

Runde 39 Letzte Runde.

Runde 38 Green fällt zurück. Rast in Führung vor Müller und

Rockenfeller. Technischer Defekt bei Green

Runde 37 Rast greift Green an, geht aber nicht vorbei. Ekström

schnappt sich Wittmann

Runde 34 Engel tritt seine Strafe an.

Runde 35 Platztausch für Ekström und Wittmann - Ekström wird

zusätzlich verwarnt.

Runde 33 Paffett holt sich Ekström, Durchfahrtsstrafe für Engel

wegen Frühstart.

Runde 32 Restart. Wittmann verliert Platz vier an Ekström, auch

Paffett geht vorbei. Mortara kommt an die Box

Runde 31 Das Safetycar kommt wieder rein.

Runde 30 Die Rennleitung prüft Vorfall zwischen Auer und Spengler

Runde 28

Spengler trifft Auer - er geht neben die Strecke. Safetycar.

Auer rollt angeschlagen Richtung Box.

Runde 27 Rockenfeller geht an Ekström vorbei

Runde 26 Duval unter Beobachtung, weil er Wickens abgedrängt hat

Runde 24 Glock an die Box. Nur Mortara hat noch nicht gestoppt.

Runde 23 Rockenfeller ist schneller als Ekström - bleibt noch dahinter

Runde 22 Paffett greift Blomqvist an. Noch muss er zurückstecken.

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Runde 21 Müller kassiert Wittmann, Spengler und Duval Box

Runde 20 Müller schließt auf WIttmann auf

Runde 17 Wickens kommt zum Stopp

Runde 16 Wittmann holt sich Rockenfeller

Runde 15 Wittmann geht an Müller vorbei. von Rockenfeller.

Runde 14 Stopps von Rast und Müller

Runde 12 Spitzenreiter Green zum Boxenstopp

Runde 11 Ekström greift Wittmann an für .

Runde 10 Paffett kommt rein

Runde 9

Runde 8

Runde 5

Runde 3

Runde 2

Runde 1

Start

Rockenfeller geht an Wittmann vorbei - Rennleitung hat

nichts festgestellt. Box: Wittmann & Martin

Hat Wittmann mehrfach die Linie gewechselt? Rennleitung

prüft.

Zweikampf Ekström vs. Blomqvist - Ekström gewinnt,

Boxenstopp von Auer

Keine Strafe für Green. Zweikampf zwischen Müller und

Paffett. Boxenstopp von Blomqvist

DRS ist freigegeben. Green unter Beobachtung - stand

nicht richtig in seiner Grid-Position

Ekström hat eine Position verloren, ist jetzt Neunter. Der

Schwede kommt an die Box. Farfus ebenfalls.

Guter Start von Green, Rast sortiert sich dahinter ein.

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Restart Race 16


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Rennen 16

René Rast hat das DTM-Sonntagsrennen auf dem Red

Bull Ring in Spielberg gewonnen. In einer dramatischen

Schlussphase überquerte der Mindener nach 39 Runden

vor seinen Audi-Markenkollegen Mike Rockenfeller und

Nico Müller die Ziellinie. Für Rast ist es der dritte Sieg im

19. DTM-Rennen. Bereits am Samstag feierten die Ingolstädter

in der Steiermark einen Dreifach-Erfolg. Tragische

Figur in einem abwechslungsreichen Rennen war Jamie

Green. In Führung liegend fiel der Brite zwei Runden vor

Schluss mit Getriebeproblemen bis auf Platz 14 zurück.

In der DTM-Fahrerwertung führt vor dem großen Finale

in Hockenheim weiterhin Mattias Ekström. Der Audi-Pilot

wurde hinter Mercedes-AMG-Pilot Gary Paffett Fünfter.

Als Sechster sah Marco Wittmann im BMW M4 DTM die

Zielflagge.

Jamie Green musste eine bittere Pille schlucken: Von der

Pole-Position gestartet fuhr der Brite ein souveränes Rennen,

führt den 16. Saisonlauf bis Runde 38 an. Mit den 25

Punkten für den Sieg hätte Green in der DTM-Fahrerwertung

den Abstand auf Ekström deutlich verkürzt. Doch ein

Getriebeproblem an seinem Audi RS 5 DTM verhinderte

den Sieg.

„Das war wirklich sehr schade. Heute war einfach

nicht mein Tag“, sagte er nach dem Rennen.

FAZIT

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2

Championship 2017

Stand nach 16 Rennen

Pos Fahrer Team Pkt

1 Mattias Ekström Audi Sport Team Abt Sportsline 172

2 René Rast Audi Sport Team Rosberg 151

3 Jamie Green Audi Sport Team Rosberg 137

4 Mike Rockenfeller Audi Sport Team Phoenix 134

5 Marco Wittmann BMW Team RMG 134

6 Lucas Auer BWT Mercedes-AMG C63 DTM 131

7 Timo Glock BMW Team RMG 115

8 Robert Wickens HWA Mercedes-AMG C63 DTM 113

9 Maxime Martin BMW Team RBM 110

10 Paul Di Resta HWA Mercedes-AMG C63 DTM 99

11 Gary Paffett Mercedes-AMG C63 DTM me 88

12 Nico Müller Audi Sport Team Abt Sportsline 81

13 Bruno Spengler BMW Team RBM 74

14 Maro Engel HWA Mercedes-AMG C63 DTM 51

15 Edoardo Mortara BWT Mercedes-AMG C63 DTM 49

16 Augusto Farfus BMW Team RMG 29

17 Loïc Duval Audi Sport Team Phoenix 22

18 Tom Blomqvist BMW Team RBM 22

Team Championchip 2017

DTM

STA

TIS

TIK

Team

Pkt.

Audi Sport Team Rosberg 288

Audi Team Abt Sportsline 253

Mercedes-AMG Motorsport Mercedes me 201

Punkte im Qualifying Race 15 & 16

Race 15

Pkt

Poleposition Jamie Green 3

Startplatz 2 Nico Müller 2

Startplatz 3 Mattias Ekström 1

Race 16

Pkt

Poleposition Jamie Green 3

Startplatz 2 René Rast 2

Startplatz 3 Marco Wittmann 1

Constructors Championchip 2017

Hersteller

Pkt.

Audi 697

BMW 531

Mercedes-Benz 484

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Audi RS5 DTM Race 15 & 16

2 x Poleposition | 6 x Podium | 144 Punkte

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Profis auf Abwegen...

#15 Augusto Farfus

Race 15 - Samstag

„Das war nicht unser Tag. Gleich zu Beginn

musste ich einer Kollision ausweichen. Beim

folgenden Ausritt durch das Kiesbett wurde

mein Auto stark beschädigt, so dass wir

später vorzeitig aufgeben mussten. Ich bin

froh, dass bei dem Zwischenfall nicht mehr

passiert ist. Ich habe heute einen Satz Reifen

sparen können. Also werde ich morgen wieder

angreifen.“

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„...Aber man hat gesehen, wie schwierig es war

zu überholen. Sogar am beschädigten Auto von

Robert Wickens kam niemand vorbei...“

Jens Marquardt - BMW Motorsport Direktor Fazit Race 15

„Der Start war okay, leider

war ich auf der falschen Seite

in Kurve eins und drei.

Dadurch habe ich viele Plätze

verloren. Dann sind wir

den Rest des Rennens praktisch

nur hintereinander hergefahren.

Wir hatten keine

Chance zu überholen. Am

Ende ist es dann nur ein

Punkt geworden.“

#16 Timo Glock - Fazit Race 15

„Mein Rennen heute wurde weitestgehend von einem anderen

Fahrer beeinflusst. Augusto Farfus machte am Start

ein gefährliches Manöver und wechselte beim Anbremsen

die Linie. Später drängte er mich beim Restart von der Strecke

und ließ mich am Ende auflaufen.“

#48 Edoardo Mortara - Fazit Race 16

„Es war erfreulich, dass der RS 5 DTM auf dem

Red Bull Ring bei gleichen Voraussetzungen für

alle drei Marken das schnellste und vor allem

auch konstanteste Auto war...“

Dieter Gass, Audi-Motorsportchef

starke Stimmen

„Durch Greens Problem kam

ich als Vierter ins Ziel. Das war

relativ gut. Es ist nicht ideal,

aber angesichts der Pace, die

wir an diesem Wochenende

hatten, ist es das bestmögliche

Ergebnis.“

# 2 Gary Paffett, Fazit Race 16

„Ich bin stolz auf die beiden Pole-Positions.

Am Sonntag war ich einem Rennsieg sehr

nahe, bis drei Runden vor Schluss ein Problem

beim Schalten auftrat. Das war frustrierend.“

#53 Jamie Green - Fazit Race 15/16

066 | 067


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Die schnellste Runde am

gesamten Wochenende fuhr

Jamie Green

01:21,955

Der Brite setzte die Bestmarke beim

zweiten Qualifying am Sonntag. Die

Rundenzeiten in Spielberg waren

aufgrund guter, gleichbleibender

Wetterbedingungen an allen Tagen

ähnlich. Lediglich morgens beim

Freien Training war es in der Regel

etwas kühler.

068 | 069


„Runden-Diät“ für

Augusto Farfus

115 Runden

Der BMW-Pilot schied am Samstag

im Rennen nach 28 Runden aus.

Der Brasilianer kam nach einem

Duell mit Auer von der Strecke ab

und geriet mit hoher Geschwindigkeit

ins Kiesbett, so dass sein

Auto vom Boden abhob. Später

musste er sein Fahrzeug aufgrund

der starken Beschädigungen vorzeitig

abstellen

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070 | 071


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Wer zeigte immer wieder, wo es lang

ging, weil er die Nase vorn hatte?

Führungskilometer/-runden für

Jamie Green - 92 Runden [405 km]

Der Audi-Pilot schiebt sich mit 38 Kilometer

mehr an seinem Markenkollegen René Rast

vorbei und übernimmt in dieser Statistik die

Führung.

Die unterschiedlichen Kilometer bei gleicher

Rundenzahl ergeben sich aus den unterschiedlichen

Längen der einzelnen Rennstrecken.

072 | 073


Die „Punktejäger“

im Qualifying

René Rast

15

Rast war im Qualifying bereits sieben

Mal unter den ersten Drei.

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074 | 075


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Die meisten Plätze gegenüber dem

Grid im Endklassement für

Edoardo Mortara

54

Der Mercedes-AMG-Pilot holte sich am

Samstag als Neunter zumindest zwei

Punkte, am Sonntag ging „Edo“ als 17.

leer aus. Mortara war bereits nach den

Rennen am Nürburgring der Fahrer,

der sich von den 18 Piloten gegenüber

der Startaufstellung in der Endabrechnung

der nunmehr 16 Rennen am

meisten noch verbessern konnte.

076| 077


Die schnellste Runde

im Rennen glückte

Jamie Green

01:23,474

Der 35 Jahre alte Audi-Pilot fuhr in beiden

Rennen jeweils die schnellste Runde.

Mit seiner besten Zeit am Sonntag,

gefahren in Runde acht, verfehlte Green

den von Marco Wittmann gehaltenen

Rundenrekord (1:23,442 Minuten) nur

um 32 Tausendstelsekunden. Der Brite

kam dabei auf dem 4,326 Kilometer

langen Kurs auf dem Red Bull Ring auf

eine Durchschnittsgeschwindigkeit von

186,223 km/h.

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078 | 079


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Immer wieder gern gesehen...

Nico Müller

165 Runden

Der Schweizer in seinem Audi fühlte

sich so richtig wohl in den Bergen

der Steiermark. Er war am längsten auf

dem Red Bull Ring aktiv unterwegs.

080 | 081


Die meisten Podestplätze während

der gesamten DTM-Saison 2017

sammelte

Mattias Ekström

6

Der Schwede feierte am Samstag in Spielberg

seinen liegende Markenkollege Jamie Green

bei einem Überholmanöver kurz vor Schluß

keine Gegenwehr leistete.

„Eki“ ist zwar noch ohne Pole Position in 2017,

aber das Treppchen hat der Gesamtführende

der DTM bislang am meisten erklommen.

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082 | 083


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Die „Raser“ des achten

DTM-Wochenendes

[255 km/h]

Mike Rockenfeller

LOIC Duval

Robert Wickens

Augusto Farfus

084 | 085


Die „Sünderkartei“

der DTM!

Wir schreiben weiter...

...wer nicht hören will, muss fühlen!

Die Sammelleidenschaft der „Pistenrüpel“ ist ungebrochen!

Welche Rennstrecken wurden lieb und teuer?

Welche Fahrer machten einen Bogen um die Waage?

Wer fuhr mit fremden Reifen über die Piste?

Welcher Fahrer hüpfte unentschlossen hin und her?

Wer machte sich gern mal breiter als er wirklich ist?

Wer hatte zu wenig Sprit an Bord?

Wer verlor überraschenderweise seine Contenance?

Wem gingen am Start die Ampeln schneller aus?

und...und...und

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„Pistenrüpel“ und ihre Strafen!

086 | 087


Spielberg - Race 15 & 16

Session Fahrer Vergehen Strafe

2. Qualifying Loic Duval Mißachtung parc fermé-Regeln Zurückversetzung ans Ende

des Starterfeldes im nächsten

Rennen

2. Rennen Augusto Farfus Abdrängen von Mortara 2. Verwarnung

Mattias Ekström Abdrängen eines anderen Fahrers 2. Verwarnung

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LOIC Duval hat die meisten

Verwarnungen auf dem Tacho!

6

088 | 089


2. Rennen Timo Glock Kollission mit Müller

Nürburgring - Race 13 & 14

Session Fahrer Vergehen Strafe

1. fr. Training Bruno Spengler rollendes Rad in der fast lane 2.000 € Geldstrafe

2. Rennen Timo Glock Kollission mit Müller [#51, Aidi] 2. Verwarnung

1. Rennen René Rast Blockieren auf der Strecke 3. Verwarnung - 5 Plätze zurück

2. Rennen Maxime Martin Kollission mit Paffett 1. Verwarnung

1. Qualifying Loic Duval Art. 18.2 5. Verwarnung - 10 Plätze zurück

Spezialfall Duval:

Art. 18.2 DTM Sportliches Reglement:

Wird gegen einen Fahrer im Verlauf der gleichen DTM-Saison die fünfte (5.) Verwarnung ausgesprochen,

wird dieser Fahrer beim nächsten Wertungslauf um zehn (10) Positionen in der Startaufstellung zurückversetzt.

Falls die fünfte (5.) Verwarnung aufgrund eines Zwischenfalls während eines Wertungslaufes ausgesprochen

wird, so wird diese Rückversetzung in der Startaufstellung beim nächsten Wertungslauf angewendet,

an welcher der Fahrer teilnimmt. Nach erfolgter Rückversetzung um zehn Startplätze werden alle

Verwarnungen im Sinne dieses Artikels gelöscht.

Da Loic Duval im 1. Quali weitere Verwarnungen ausgesprochen bekommen hat, stehen dieser erneut

zu Buche...

1. Qualifying Loic Duval nach abwinken durch Zielflagge 1. Verwarnung

erneutes Überfahren der Ziellinie

Behinderung bzw. Blockieren

2. Verwarnung

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2. Verwarnung

090 | 091


2. Rennen Marco Wittmann Zu wenig Sprit für Ben

Zandvoort - Race 11 & 12

Session Fahrer Vergehen Strafe

2. Qualifying Edoardo Mortara Glock blockiert 5 sec. Pitstop-Penalty

Green blockiert

+ 5 Startplätze nächstes Rennen

2. Qualifying Timo Glock Mittelfinger gezeigt 3.000 Geldstrafe

2. Qualifying Timo Glock Blockieren auf der Strecke Disqualifikation vom Quali

2. Rennen Bruno Spengler Frühstart 5-Sec-Pitstop-Penalty

2. Qualifying Gary Paffett Falsche Reifen Disqualifikation vom Quali,

Start von hinten statt P8

1. Rennen Loic Duval Frühstart 5-Sekunden-Pitstop-Penalty

1. Rennen Augusto Farfus Mehrfacher Spurwechsel 1. Verwarnung

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zinprobe

Disqualifikation

092 | 093


3. Training Jamie Green Weiße Linie Boxeneinfahrt übe

Moscow Raceway - Race 09 & 10

Session Fahrer Vergehen Strafe

2. Rennen Mike Rockenfeller DRS zu oft benutzt 5-Sekunden-Strafe,

von P7 auf P15

2. Rennen Paul Di Resta nicht beim Wiegen Wertungsausschluss

1. Rennen Nico Müller Frühstart 5-Sec.-Pistop-Penalty

2. Rennen Gary Paffett Kollision mit Duval 30-Sekunden-Strafe

von P11 auf P16

2. Rennen Paul Di Resta Kollision mit Duval 1. Verwarnung

2. Rennen Loic Duval Martin abgedrängt 4. Verwarnung

2. Qualifying Tom Blomqvist Zu wenig Sprit für Benzinprobe Disqualifikation (Pole weg)

2. Rennen Tom Blomqvist Lenkrad nicht aufgesteckt 1.000 Euro Geldstrafe

2. Qualifying Paul Di Resta mit 75 km/h in der Boxengasse 750 Euro Geldstrafe

1. Rennen Mike Rockenfeller Farfus abgedrängt 1. Verwarnung

1. Rennen Timo Glock Ekström abgedrängt 1. Verwarnung

Qualifying Loic Duval 3. Verwarnung

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fahren 3. Verwarnung

094 | 095


2. freies Training Gary Paffett Bremsen vorm Wie

Norisring - Race 07 & 08

Session Fahrer Vergehen Strafe

2. Rennen Marco Witmann Ekström abgedrängt 3. Verwarnung

1. Rennen Loic Duval Blaue Flaggen missachtet 2. Verwarnung

1. Rennen Rene Rast Gelbe Linie Boxenausfahrt überfahren Durchfahrtsstrafe

1. Rennen Maro Engel Kollission mit Di Resta 30-Sec.-Zeitstrafe

2. Fr. Training Lucas Auer Bremsen vorm Wiegen mit Wasser gekühlt 500 Euro Geldstrafe

2. Fr. Training Maro Engel Reifen in die Fastlane gerollt 1000 Euro Geldstrafe

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gen mit Wasser gekühlt

500 EURO Geldstrafe

096 | 097


2. Rennen Maro Engel nicht korrekt in der Startbox 5

Hungaroring - Race 05 & 06

Session Fahrer Vergehen Strafe

1. Rennen Jamie Green Auto nicht regelkonform Disqualifikation

1. Rennen Marco Wittmann Abdrängen von Mortara 2. Verwarnung

1. Rennen Maxime Martin Verursacher Kollision (Blomqvist) 3 Strafplätze im Race 06

1. Rennen Loic Duval Verursacher Kollision (MUE) 30-Sekunden-Ersatzstrafe

(statt einer Drivethrough)

1. Rennen Edoardo Mortara Green abgedrängt 1. Verwarnung

1. Rennen Loic Duval Fahren auf der Working Lane 1. Verwarnung

1. Qualifikation Jamie Green Zweimaliges Überfahren der 2. Verwarnung

Ziellinie nach Qualifikationsende

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-sec-Pitstop-Penalty

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1. Rennen Paul Di Resta Verursachen einer Kollissio

Lausitzring - Race 03 & 04

Session Fahrer Vergehen Strafe

1. Qualifying Jamie Green falscher Reifen montiert Disqualifikation

(Reifen von Rast)

(letzter Startplatz)

2. Rennen Marco Wittmann Mehr als einmal Linie gewechselt 1. Verwarnung

2. Rennen Tom Blomqvist Frühstart 5-Sekunden-Zeitstrafe

1. Rennen Nico Müller Nicht zum Wiegen erschienen Wertungsausschluss

1. Rennen Loic Duval Frühstart 5-Sekunden-Zeitstrafe

2. Rennen Mattias Ekström Nichtbeenden der Auslaufrunde 1. Verwarnung

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n

Durchfahrtsstrafe

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3. Training René Rast mit 66 km/h durch die Box

Hockenheim I - Race 01 & 02

Session Fahrer Vergehen Strafe

3. Training Marco Wittmann mit: 74 km/h durch die Box 700 Euro Geldstrafe

Rennen 1 Robert Wickens Kollission mit Blomqvist Durchfahrtsstrafe

Rennen 1 René Rast Zu lang in der Working-Lane gefahren 1. Verwarnung

Rennen 1 Jamie Green Kollision mit Engel Durchfahrtsstrafe

Rennen 2 Jamie Green Halten auf der Start/ziel-Geraden 1. Verwarnung

Rennen 2 Jamie Green Zu früh beim Re-Start überholt 5-Sekunden-Pitstop-Penalty

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300 Euro Geldstrafe

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Nikon D 500

24-70 mm

f 18 1/13 sec.

colours

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Die japanische

SUPER GT-Serie

entsendet zwei Fahrzeuge!

Auf einen besonderen Leckerbissen können sich die Fans beim

DTM-Finale in Hockenheim freuen:

Der Auftritt von je einem Lexus und einem Nismo gibt den Motorsportfans

einen Vorgeschmack auf die Zeit, wenn beide Serien

nach identischem Reglement fahren und sich direkt miteinander

messen können.

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Fortsetzung folgt!


„Das ist eine große Ehre für uns. Ich freue mich, dass erstmals SUPER

GT-Autos im Rahmen der DTM auftreten. Das ist nicht nur ein besonderes

Schmankerl für unsere Fans, es ist auch ein starkes Zeichen für

die Zukunft der DTM und ein Signal, wie ernst die Kooperation mit

der japanischen GTA-Organisation sowie den drei Herstellern der Serie

zu nehmen ist“.

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Audi TT Cup -

Rahmenprogramm

DTM Red Bull Ring

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„Nach einem spannenden Lauf zuvor auf dem Nürburgring war auch

der Red Bull Ring für einige Überraschungen gut. Keagan Masters gelang

zwei Mal eine eindrucksvolle Leistung, auch Milan Dontje hatte

sein bislang bestes Rennwochenende. Und im Titelkampf haben wir

die nächste Wende erlebt. Jetzt freuen wir uns auf einen spannenden

Saisonabschluss in Hockenheim.“

Philipp Mondelaers, Projektleiter Audi Sport TT Cup

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Championship 2017

nach 9 von 14 Rennen

1 Philip Ellis | GBR 213

2 Mikel Azcona | ESP 189

3 Tommaso Mosca | ITA 174

4 Milan Dontje | NLD 161

5 Keagan Masters | ZAF 130

6 Yannik Brandt | CHE 130

7 Gosia Rdest | POL 127

8 Drew Ridge | AUS 121

9 Fabian Vettel | DEU 113

10 Simon Wirth | DEU 81

11 Fabienne Wohlwend | LIE 77

12 Kevin Arnold | DEU 71

13 Mike Beckhusen | DEU 51

14 Vivien Keszthelyi | HUN 46

15 Finlay Hutchison | GBR 37

16 Jack Manchester | GBR 30

17 Josh Caygill | GBR 27

Erster Rookie

als Sieger in zwei

aufeinanderfolgenden Rennen:

Keagan Masters

Der 17 Jahre alte Nachwuchspilot verwandelte am Samstag

den zweiten Startplatz in einen Sieg und gewann am

Sonntag von der Pole-Position.

Mikel Azcona war Tabellenführer, doch zwei entscheidende

Fehler bezahlte er teuer!

Fehler Nr. 1: Am Samstag fuhr er auf seinen Titelgegner

Ellis auf, zerstörte dabei den Wasserkühler und musste seinen

Audi beschädigt in der Boxengasse abstellen. Ellis beendete

sein Rennen auf P2 und übernahm damit erneut

die Tabellenführung.

Fehler Nr. 2: Am Sonntag wurde Azconas Frühstart mit einer

Durchfahrtstrafe geahndet. Vom letzten Platz kämpfte

er sich noch bis auf P7 vor und erhielt wertvolle 12 Punkte

für die Cup-Wertung.

50 Zähler sind in Hockenheim noch zu vergeben! Mit 24

Punkten liegt er hinter Ellis und ist bereit für den finalen

Kampf in Hockenheim.

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#23

www.philip-ellis.com

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Audi Sport TT Cup:

Vorentscheidung im Titelkampf ?

Nach einem spannenden Lauf zuvor auf dem Nürburgring war

auch der Red Bull Ring für einige Überraschungen gut. Keagan

Masters gelang mit Doppelsieg zwei Mal eine eindrucksvolle

Leistung, auch Milan Dontje hatte mit zwei Podestplätzen sein

bislang bestes Rennwochenende.

Der sechste Lauf zum Audi Sport TT Cup auf dem Red Bull Ring

stand für eine weitere Wende im Titelkampf. Der Brite Philip Ellis

übernahm wieder die Tabellenführung von Mikel Azcona. Der

Spanier fiel im Lauf am Samstag aus und erreichte sonntags nach

einem Frühstart nur Platz sieben.

Mikel Azcona war als Tabellenführer nach Österreich gekommen,

doch zwei entscheidende Fehler bezahlte er teuer. Am Samstag

fuhr er auf seinen Titelgegner Philip Ellis auf, zerstörte dabei den

Wasserkühler und musste seinen Audi TT Cup beschädigt in der

Boxengasse abstellen. Ellis belegte unterdessen Rang zwei und

übernahm damit am Samstag wieder die Tabellenführung, die

er von Saisonbeginn bis zum vergangenen Rennen am Nürburgring

behauptet hatte. Am Sonntag erhielt Azcona nach einem

Frühstart eine Durchfahrtstrafe. Vom letzten Platz kämpfte er sich

noch bis auf die siebte Position vor. In der Cup-Wertung liegt er

als Zweiter vor dem Finale allerdings 24 Punkte hinter Ellis. 50

Zähler sind in Hockenheim noch zu vergeben.

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#23

In drei Wochen steht das große Finale des Audi Sport TT Cup

bevor. Vom 13. bis 15. Oktober prägt die Titelentscheidung die

letzte Veranstaltung in der dreijährigen Geschichte des Markenpokals.

Krönender Abschluss Audi TT cup Race of Legends

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Große Rennfahrer-Legenden aus der Geschichte von Audi Sport

steigen in die Audi TTs um am Race of Legends teilzunehmen.

Frank Biela, Dindo Capello, Marcel Fässler, Emanuele Pirro,

Tom Kristensen, Stéphane Ortelli, Hans-Joachim Stuck und

weitere Piloten vereinigen 41 internationale Titelerfolge und 80

gewonnene Langstreckenrennen auf sich, darunter allein 31

Siege bei den 24 Stunden von Le Mans.

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„Das war ein perfektes Ende für eine sehr, sehr

gute Saison. Auf den Geraden war Audi schneller

als wir, deshalb war es hart. Aber ich bin einfach

glücklich darüber, dieses Jahr so abzuschließen.“

Josh Files, holte bereits am Samstag vorzeitig den Titel

ADAC TCR Saisonfinale 2017

24.09.2017 in Hockenheim

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Sieg zum Abschluss für den Champion: Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) hat im Honda Civic TCR

das letzte Saisonrennen der ADAC TCR Germany auf dem Hockenheimring gewonnen. Der Brite, der bereits am

Samstag den erneuten Titelgewinn vorzeitig perfekt gemacht hatte, gewann vor den beiden Audi RS3 LMS von Max

Hofer (18, Österreich, AC Mayen e.V. im ADAC) und Niels Langeveld (29, Niederlande, Racing One). Der von der

ADAC Stiftung Sport geförderte Mike Halder (21, Meßkirch, Wolf-Power Racing) sicherte sich im Seat Leon TCR als

Vierter die Vizemeisterschaft.

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Mike Halder kämpfte bis zum Finale um den Titel

Erst im vorletzten Rennen von Hockenheim, hat sich die Meisterschaft der ADAC TCR Germany entschieden.

Bis zur Mitte der Saison war der Rückstand zu Josh Files so hoch, dass an einen Meisterschaftskampf zum Ende der Saison

nicht zu denken war. Mike sammelte dann aber bei den folgenden Rennwochenenden, durch sein Talent und Kampfgeist

fleißig Punkte und stand auch immer wieder auf dem Podium. Leider waren auch hin und wieder Rennen dabei, bei denen

es durch äußere Einflüsse nicht so gut gelaufen war.

Vor den finalen Rennen auf dem Hockenheimring, konnte Mike seinen Rückstand auf nur 71 Zähler verkürzen. Zwar schien

es fast unmöglich den Titel zu holen, aber rein rechnerisch war es noch möglich. Also kämpfte Mike bis zuletzt um seinen

Traum den Titel zu gewinnen. Wie bei jedem Rennen der ADAC TCR Germany, ging es auch bei den Rennen in Hockenheim

turbulent zu und den Zuschauern wurden spannende Rennen und Kämpfe Rad an Rad geboten. Allerdings wurden

beide Rennen wegen eines Unfalls abgebrochen.

Im ersten Rennen am Samstag, hatte Jasmin Preisig einen schweren Crash mit ihrem Opel Astra, sodass das Rennen schon

nach nur 15 Minuten abgebrochen werden musste. Jasmin Preisig blieb anschließend noch zur Beobachtung im Krankenhaus.

Trotz des extremen Crashs ist nichts Schlimmeres passiert.

Mike Halder hatte sich beim Samstagsrennen nach einem guten Start von Platz 4 auf Platz 2 vorgekämpft. Dennoch reichte

es für Josh Files zum zweiten Mal Meister der ADAC TCR Germany zu werden. Nun galt es für Halder den Titel des Vizemeisters

klar zu machen.

Bevor es nun in den Kampf um den Vizemeister ging, musste sich Halder am Sonntag bis 15:15 Uhr gedulden.

Vom Startplatz 7 ins Rennen zu gehen, ist nicht die optimalste Position, um am Rennende einen Podestplatz zu erklimmen.

Einerseits das Podium fest im Blick, andererseits hatte er alle Hände voll zu tun, den vierten Platz zu verteidigen.

Auch dieses Rennen wurde, wie am Vortag, wegen eines Unfalls erst unterbrochen und dann schließlich abgebrochen.

Zum Rennabbruch kam es wenige Minuten vor Schluss. Mike befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Platz 4.

Nachderm die Fahrer die rote Flagge sahen, steuerten die meisten die Box an. Das Reglement gibt für diese Rennsituation

eindeutig die Fahrt in die Startaufstellung vor.

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Zu diesem Zeitpunkt war für Halder noch nicht sicher, ob es zum Vizemeister gereicht hat.

Endlich - Gewissheit! Mike Halder ist ADAC TCR Vizemeister 2017!

Sein Team Wolf Power Racing hat in dieser Saison einen super Job geleistet und wurde mit Platz 3 in der Teamwertung

belohnt.

Der junge, sympathische Mike Halder kann nun auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Ohne die Gewissheit der Unterstützungen

seiner Familie, Freunde und den Mitgliedern des Mike und Michelle Halder Fanclub wäre all das Erreichte

nicht möglich gewesen. In diesem Zusammenhang spielt auch seine Schwester Michelle eine ganz wichtige Rolle. Sie hat

in dieser Saison den Wechsel vom Formelsport zu den Tourenwagen vorbereitet und erste Rennen bei der STT (Spezial

Toureneagen Trophy) absolviert. So konnten sich die Halder Geschwister gegenseitig mental unterstützen und über technische

Finessen fachsimpeln. Wenn es ihr enger Terminplan zuließ, waren sie am Ort des Geschehens, um die Daumen

für den anderen zu drücken. So stand auch Michelle beim Finale in Hockenheim in der Box und hat dem Vizetitel entgegengefiebert.

Abends wurden die Pokale für die Meisterschaft übergeben und alle Anspannung fiel von Halder und seinem Team. Die

Saison war erfolgreich und dementsprechend wurde gefeiert.

Nach einer (guten) Saison - ist auch immer vor einer (noch besseren) Saison!

So freuen sich schon jetzt alle auf 2018, wenn es dann wieder heißt:

Mitfiebern, wenn Mike und Michelle Halder an den Start gehen!

Weitere Infos:

http://motorsport-halder.de/

https://www.facebook.com/Mike-Halder-Faninfo-918662114850340/

https://www.facebook.com/MichelleHalderOfficial/

http://michelle-halder.com/michelle-mike-halder-fanclub/

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Mercedes-AMG GT

von der Piste

auf die Straße

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GERMAN ART OF ENGINEERING:

Mercedes-AMG GT vom „Herrenausstatter“ LUETHEN MOTORSPORT

Der Mercedes-AMG GT ist schon im Serientrimm ein überaus sportliches dynamisches Fahrzeug, welches mit

einer guten Portion Rennwagen-DNA vorfährt. Mit seinen Tuningkomponenten impft der norddeutsche Automobilveredeler

LUETHEN MOTORSPORT dem schnittigen Stuttgarter nun noch ein zusätzliches Plus dieser

sportiven Erbanlagen ein.

Schon aus der Ferne fallen die LUETHEN MOTORSPORT-Schmiederäder der SERIE-1 in den Formaten 10x20

Zoll an der Vorderachse und 11x21 Zoll (auf Wunsch auch in 12x21) an der Hinterachse auf. Die eigens für den

AMG-GT konstruierten Schmiederäder sorgen mit Pilot Super Sport-Hochleistungsbereifung des Entwicklungspartners

Michelin – 265/30ZR20 vorn und 305/25ZR21 hinten (für 12x21 Zoll in 325/25ZR21) – sowie breiterer

Spur nicht nur für ein deutlich knackigeres Fahrverhalten, sondern auch für einen besonders satten Auftritt.

Keine Wünsche offen lässt der Veredler bei den lieferbaren Farbvarianten der hauseigenen Leichtmetallräder:

Neben den Standardversionen bietet man dem Kunden individuelle Lacke und Oberflächen an.

Großen Einfluss auf das Erscheinungsbild des Fahrzeuges nehmen selbstverständlich auch die TÜV-geprüften

LUETHEN MOTORSPORT-Aerodynamikkomponenten, welche vollständig aus kohlefaserverstärktem Kunststoff

bestehen. Auffälligstes Bauteil des Carbon-Paketes ist der verstellbare Heckflügel, der den AMG GT deutlich

sportlicher dastehen lässt und zudem zusätzlichen Abtrieb an der Hinterachse generiert. Perfekt dazu passend

hat LUETHEN MOTORSPORT einen Heckdiffusor, einen Frontsplitter mit seitlichen Luftführungen, aggressiv

gestaltete Lufteinlässe und geradlinige Seitenleisten im Programm. Auch bei den Carbonkomponenten hat der

Kunde diverse Individualisierungsmöglichkeiten: Es stehen verschiedene Gewebearten, von grob bis fein, wahlweise

in glänzendem oder mattem Finish sowie optional sogar mit eingefärbten Fasern zur Auswahl.

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Fast schon obligatorisch für sportlich ambitionierte

Eigner eines AMG GT ist ferner eine Tieferlegung

des Fahrzeugs. Das Serienfahrwerk ist zwar gut abgestimmt,

jedoch schlichtweg zu hoch. LUETHEN

MOTORSPORT bietet seinen Kunden im Fahrwerksbereich

verschiedene Optionen. AMG GT-Besitzern

die ihr Fahrzeug zum größten Teil auf der Straße

bewegen, empfiehlt der Tuner verstellbare Sportfedern:

„Für den sportlichen Straßenbetrieb und gelegentliche,

nicht professionelle Rennstreckeneinsätze

sind die Seriendämpfer ausreichend. Unsere

einstellbaren Sportfedern kombinieren die Möglichkeit,

die Fahrzeughöhe individuell einzustellen,

ohne dabei auf die serienmäßigen elektronischen

Einstellmöglichkeiten der Stoßdämpfer verzichten

zu müssen“, erläutert Dipl.-Ing. (FH) Markus Lüthen.

Drehmoment, Leistung sowie Höchstgeschwindigkeit

des Mercedes-AMG GT bleiben bei LUETHEN

MOTORSPORT ebenfalls nicht auf dem Serienstand.

Für mehr Power ist ein zusätzliches Motorsteuergerät

lieferbar, welches dem Fahrzeug bis zu 612 PS

Leistung und 780 Nm Drehmoment verschafft, sodass

eine Höchstgeschwindigkeit von (elektronisch

begrenzten) 330 km/h erzielt werden kann.

Derzeit befinden sich bei LUETHEN MOTORSPORT

zwei neue Projekte in der Entwicklungsphase, welche

zum kommenden Frühjahr präsentiert werden

sollen.

Schon jetzt sei verraten:

Es handelt sich dabei um einen BMW M4 und einen

Mercedes-AMG C63. Für beide Fahrzeuge

entwickelt LUETHEN MOTORSPORT ähnlich umfangreiche

Veredelungspakete wie für den Mercedes-AMG

GT.

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LUETHEN MOTORSPORT GmbH

Neuer Wall 84

20354 Hamburg

Tel.: 040 70383621

E-Mail: info@luethen-motorsport.com

www.luethen-motorsport.com

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