Detmolder Kurier 179

kurierredaktion

Detmolder Kurier

Heimatliches Informations- und Anzeigenblatt für Detmold und Stadtteile

6. Oktober 2017 14. Jahrgang Nr. 179 Auflage: 32.300 Verteilung an die Haushalte

Kurier-Verlag Kampstraße 10 32805 Horn-Bad Meinberg Redaktion 05234-2028-25 Anzeigen 05234-2028-11 Telefax 05234-2028-29

info@kurier-verlag.de www.detmolder-kurier.de www.kurier-verlag.de

Residenzfest mit verkaufsoffenem Sonntag vom 7. bis 8. Oktober 2017

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Für viele Detmolder ist er ein Stück Kindheit - Uwe Natus und seine

Puppenbühne wird wieder auf dem Residenzfest zu Gast sein, gemeinsam

mit vielen Attraktionen. Lesen Sie dazu unsere Seiten 4 bis7.

Der nächste Detmolder Kurier erscheint

am Freitag, 30545801_800117.1.pdfprev.pdf

dem 27. Oktober 2017.

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Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 2

Gespräch an der Theke

Hallo Karl! Du scheinst schon einen Moment hier zu sein – wie

zufrieden bist Du mit der Wahl?

Grüß‘ Dich Hermann, willkommen zurück am Tresen! Was meinst

Du? Ich habe ein leckeres Naturtrübes gewählt, wie immer!

Ich meinte die Bundestagswahl, Hermann!! 4.148 Detmolderinnen

und Detmolder haben die rechtspopulistische AfD gewählt,

das sind fast zehn Prozent aller Wahlberechtigten!

Ach, die Wahl meintest Du – ist ja schon fast zwei Wochen her!

Du hast recht, das stimmt mich schon sehr nachdenklich. Aber

die Reaktionen unserer Nachbarländer fand‘ ich trotzdem übertrieben:

ob Österreich, Frankreich, die Niederlande – alle haben

in ihren Parlamenten seit etlichen Jahren zweistellige Ergebnisse

für Parteien aus dem rechten Lager, und als das jetzt in Deutschland

auch so gekommen ist, zeichnen sie Schreckensszenarien

auf. Versteh‘ mich nicht falsch: ich finde die Entwicklung nicht

gut, im Gegenteil! Wir haben eine besondere Verantwortung,

darauf aufzupassen, dass so etwas wie 1933 in Deutschland nicht

wieder passiert. Aber darauf müssen unsere Nachbarländer bei

sich auch achten!

Zum

Residenzfest

geöffnet

Da stimme ich Dir zu, Hermann!

Ich finde, eine Demokratie

muss so etwas, was jetzt

passiert ist, aushalten können.

Bin mal gespannt, wie sich das

in den nächsten Monaten entwickelt

– die AfD beginnt sich

ja schon selbst zu zerfleischen.

Die ehemalige „Front-Frauke“

Petry hat direkt ihren Austritt

aus der Fraktion erklärt, und

wer weiß, wie viele andere ihrem

Beispiel folgen. Vielleicht

lohnt es sich künftig wieder, die

Bundestagsdebatten anzusehen.

Das könnte lustiger sein als die

Fernsehsendungen heute-show

und Extra3, bei der „geballten

Kompetenz“ im rechten Lager!

Hermann, noch einmal zur Thema Wahl: hast Du Dein Programm

fürs Wochenende schon gewählt? Ich habe ja die Plakate zum

Residenzfest gesehen, mit dem großen Hinweis auf die Internetseite

werbegemeinschaft-detmold.de darauf – nur konnte ich dort bis

letzten Mittwoch keine weiteren Informationen finden! Ich wollte

mal schauen, was denn wo los ist am Wochenende – da stand nur

das Plakat, und wenn ich drauf klickte, wurde das Plakat größer

– das hatte ich ja schon in den Geschäften gesehen! Keinerlei

weitere Informationen – vielleicht bin ich nur zu blöd dazu?

Das glaube ich nicht, denn das ist mir auch aufgefallen, Karl.

Am Wochenende ist was los, aber niemand konnte im Internet

erfahren, was genau, wann und wo. Aber zum Glück haben wir

ja den Detmolder Kurier, der hier auf Sonderseiten über das

kommende Wochenende berichtet. Da werden wir bestimmt das

passende für uns beide und unsere Liebsten finden! Ich brauche

dringend eine neue Winterjacke…

… und ich dringend ein frisches Naturtrübes! Konny??

Dann sehen wir uns auf dem Residenzfest?

Aber sicher, Hermann! Und jetzt erst mal Jümmer mant sehr

teom Segen!

khN

Widerstand gegen neue Industriegebiete formiert sich weiter

Protestmarsch auf der B239 gegen Raubbau an der Natur

Dem Aufruf des Aktionsbündnisses

„Schützt Menschen und Tiere im Detmolder

Westen“ zur Demonstration

auf der B 239 in Jerxen-Orbke folgten

nach Angaben des Veranstalters über

100 Menschen. „Mit einem lautstarken

Protestzug, Transparenten und

Redebeiträgen demonstrierten die

Menschen auf der von der Polizei

einseitig abgesperrten B239 zum

Schutz der Ackerflächen, der Artenvielfalt

und des Naturschutzgebietes

Oetternbach“, so Yvonne Finger,

stellvertretende Pressesprecherin

des Bündnisses.

Der gemeinsame Widerstand der

Der Rat der Stadt Detmold hat in

seiner letzten Sitzung der Umbenennung

der Sinalco-Straße zugestimmt.

Bereits im Dezember 2016 hatte der

damalige kaufmännische Geschäftsführer

der Wortmann KG, Dr. Wolfgang

Illers, beantragt die Straße vor

dem Firmensitz des Unternehmens

in „Tamaris Straße“ umzubenennen.

Illers: „Die Firma Wortmann ist der

einzige Anlieger der Sinalco-Straße.

Die Marke Tamaris hat in den letzten

zehn Jahren sowohl deutschland- als

auch europaweit hohen Bekanntheitsgrad

erworben und gehört in

der Schuh- und Modebranche zu den

bekannten Marken schlechthin.“ Die

Wortmann-Gruppe habe vor allem

auch in der jüngeren Vergangenheit

durch enorme Investitionen ein

deutliches Bekenntnis zum Standort

Detmold abgegeben. „Wir würden es

sehr begrüßen, wenn die hierdurch

gezeigte lokale Verbundenheit durch

die vorgeschlagene Änderung auch

ein Stück weit Bestätigung erfahren

könnte.“

Nach Beratungen im Fachausschuss

Westdörfer Nienhagen, Heiden,

Niewald, Oettern-Bremke und

Jerxen-Orbke weite sich nach ihrer

Ansicht nach aus. Auch Anwohner

aus Detmold, Hiddesen, Lage,

Lemgo und anderen Städten und

Ortsteilen seien dabei gewesen.

„Für die Bürgerinnen und Bürger

sind die Pläne der Stadt Detmold

nicht nachvollziehbar. Drei neue

Gewerbegebiete machen die Region,

das Naturschutzgebiet Oetternbach

und die Lebensqualität von Mensch

und Tier kaputt“, so Finger. Immer

mehr Menschen würden gegen den

maßlosen „Flächenfraß“ kämpfen,

der eine Mitschuld am Klimawandel

trage. „Vor 40 Jahren, als die Stadt

Detmold die Flächen den Bauern abgekauft

hat, gab es den Klimawandel

noch nicht. Jetzt ist er da und auch in

Detmold angekommen. Das können

die politisch Verantwortlichen nicht

negieren. Wir fordern ein Umdenken

bei den Politikern“ erklärt Annette

Heuwinkel-Otter als Sprecherin

vom Aktionsbündnis. „Ein Flächenverbrauch

in NRW von ungefähr 25

Hektar täglich ist nicht hinnehmbar“

ergänzte Bernd Milde von Naturschutzbund

Detmold (NABU).

Bürgermeister Rainer Heller,

Rat macht Weg für Wortmann-Schuhmarke frei

Aus Sinalco- wird Tamaris-Straße

chen uns, wie

auch schon

in der Vergangenheit,

dagegen aus,

Markennamen

zu Straßennamen

und damit

Werbung

für die Marke

zu machen.“

Nach Meinung

von Heinz-

Jürgen Keller

(Detmolder

Alternative)

widerspreche

die Umbenennung

den

Richtlinien

der Stadt Det-

und einer Vertagung in der Juni-

Ratssitzung stand die Umbenennung

jetzt erneut auf der Tagesordnung.

Wulf-Dieter Herrmann erklärte für

seine Fraktion Bündnis 90 / Die

Grünen, dass sie der Umbenennung

nicht zustimmen werde: „Wir spremold

zur Benennung von Straßen

und Plätzen, wonach entweder

Personen, örtliche oder historische

Gegebenheiten Anwendung finden

müssen. Dem widersprach Bürgermeister

Rainer Heller. Ganz einfach

formulierte es August Nagel für die

Sonntagsspaziergang auf der

gesperrten B239: Dem Aufruf

des Aktionsbündnisses „Schützt

Menschen und Tiere im Detmolder

Westen“ folgten über 100 Menschen

und demonstrierten gegen

den enormen Flächenverbrauch

nicht nur in Detmold. Foto: privat

ebenfalls vom Aktionsbündnis

eingeladen, habe wie bisher argumentiert:

In Detmold müssen mehr

Arbeitsplätze geschaffen werden

und die Wirtschaft wolle in den

Detmolder Westen. „Argumente, die

nicht zukunftstauglich sind, hält man

sich den demografischen Wandel vor

Augen“, findet Helmut Krüger als

Vorsitzender vom Aktionsbündnis.

„Aber eine faire Auseinandersetzung

gebietet es, auch die Gegner in der

Sache ernst zu nehmen und zu Wort

kommen zu lassen“, begründet er die

Einladung Hellers.

khN

Fraktion der Freien Wähler: „Ich

finde, das ist eine große Firma, der

wir diesen Wunsch schon erfüllen

sollten.“ Bei Gegenstimmen der Grünen

und der Ratsherren Keller und

Köhler beschloss die große Mehrheit

des Rates die Umbenennung. khN

Die Sinalco-Straße bekommt einen neuen Namen: So könnte das Straßenschild vor dem

Wortmann-Gebäude künftig aussehen.

Fotomontage: Niederkrüger


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 3

Keine Steuer- und Gebührenerhöhungen geplant – jetzt Beratung in den Fraktionen

Hilker sieht Finanzlage Detmolds vorsichtig optimistisch

Einen Entwurf für die Finanzen der

Stadt Detmold 2018 hat Frank Hilker,

erster Beigeordneter und Kämmerer

der Stadt Detmold, in der letzten

Ratssitzung eingebracht und damit

das über 800 Seiten starke Werk an

die Politik zur Beratung übergeben.

„Wir haben durch die Landtags- und

Bundestagswahl eine große Zahl an

Unbekannten. Unser Team hat bis

zuletzt daran gezimmert, aktuelle

Informationen zusammengetragen

und in den letzten Wochen fast rund

um die Uhr daran gearbeitet, damit

wir heute fristgerecht in der ersten

Ratssitzung nach der Sommerpause

den Entwurf vorstellen können“, so

Hilker.

Kämmerer Frank Hilker.

Archivfoto: Niederkrüger

Bei einem Gesamtvolumen von rund

224,5 Millionen Euro Einnahmen

und Ausgaben sieht der Entwurf ein

Ergebnis von plus 122.000 Euro vor.

„Damit setzten wir den positiven

Trend der letzten drei Jahre fort.

2015 konnten wir mit einem Plus von

70.000 Euro abschließen, nach den

aktuellen Zahlen prognostizieren wir

für 2017 einen Überschuss von 1,6

Millionen Euro“, so der Kämmerer.

Dennoch sollen laut seinem Plan für

Ein Investitionsschwerpunkt des neuen Haushaltsplans: die Immobilien der ehemaligen Britensiedlung.

Foto: Niederkrüger

Investitionen neue Kassenkredite in

Höhe von 6,3 Millionen aufgenommen

werden; die gesamten Kassenkredite

steigen auf 28,5 Millionen

Euro. Investitionsschwerpunkte

sind 14,3 Millionen Euro für Tiefbau

(Straßen, Kanäle, Wasserbau,

Spiel- und Sportanlagen usw.) und

1,4 Millionen für Hochbau an Schulen

und Kindertageseinrichtungen

(KITA). In die Immobilien werden

15,3 Millionen Euro investiert, mit

einem Schwerpunkt im Bereich

der ehemaligen Britensiedlung, im

sozialen Wohnungsbau, dem neuen

Verwaltungsgebäude (ehemaliges

Facharztzentrum der Bundeswehr)

und der Stadthalle.

Bei den Steuern und Gebühren

soll es keine Erhöhungen geben:

die Grund- und Gewerbesteuersätze

bleiben stabil, ebenso die Gebühren

für Abfall, Abwasser und Straßenreinigung,

die Gebühren für den Winterdienst

werden um rund 30 Prozent

sinken. Ebenso soll es bei den familienfreundlichen

Sätzen für KITA

und die offenen Ganztagsschulen

bleiben. Gegenüber 2017 rechnet der

Kämmerer mit Mehreinnahmen beim

Anteil an der Einkommensteuer von

1,3 Millionen Euro, Gewerbesteuer

plus 1,2 Millionen Euro, Schlüsselzuweisungen

plus 2 Millionen und dem

Umsatzsteueranteil von 1,5 Millionen

Euro. Jeweils eine halbe Million teurer

wird es nach den Berechnungen

im Bereich Zuschussbedarf KITA und

der Integrationspauschale, die Personalkosten

steigen um 1,9 Millionen

Euro. Das strukturelle Defizit, also

die um Konjunkturschwankungen

bereinigte Unterdeckung, sinkt von

10,2 Millionen (2014) auf 7,5 Millionen

Euro.

„Die eingeleitete Konsolidierung

zeigt konstante Wirkungen“, so

Kämmerer Frank Hilker. Es bestehe

aber weiterhin die Notwendigkeit

einer konsequenten Fortführung des

Sparkurses, auch in Hinblick auf

die bevorstehenden Investitionen

für Großprojekte. Er habe aber die

Einnahmenseite des Haushaltsentwurfs

sehr vorsichtig kalkuliert,

insbesondere bei der Gewerbesteuer

und den Schlüsselzuweisungen von

Bund und Land. „Hier überwiegen

die Chancen gegenüber den Risiken.“

Bürgermeister Rainer Heller bedankte

sich bei Hilker für die Arbeit seines

ganzen Teams, den Haushaltsentwurf

aufzustellen, und kommentierte

diesen optimistisch: „Es gab schon

deutlich schlechtere Ausblicke in den

vergangenen Jahren!“ khN

Soziale Gerechtigkeit Thema beim Marktplatzgespräch

Die soziale Schere öffnet sich immer weiter

Das Thema „Armes Deutschland!

Reichlich Grund zum Umverteilen?“

– stand im Mittelpunkt des

Marktplatzgesprächs in Detmold im

Gemeindehaus am Markt. Auf dem

Podium ging es darum, wie groß die

Armut im reichen Deutschland ist,

ob sich die soziale Schere immer

weiter öffnet und ob fehlende soziale

Gerechtigkeit Rechtspopulismus

begünstigt.

Unter der Moderation von Landespfarrer

Dieter Bökemeier und

Bildungsreferentin Monika Korbach

diskutieren Prof. Dr. Ernst-Ulrich

Huster (Universität Gießen), Karl-

Eitel John (Fachbereichsleiter für

Jugend, Familie und Soziales des

Kreises Lippe), Matthias Neuper

(Leiter des Diakoniereferates der

Lippischen Landeskirche und der

Herberge zur Heimat) sowie Robert

Trettin (stellvertretender Sprecher

der Nationalen Armutskonferenz).

Musikalisch wurde der Abend

vom Saxophonquartett AbraxSax

untermalt.

Karl-Eitel John lobte Lippe als

einen noch überschaubaren Raum

mit kompetenten Mitarbeitern in

verschiedenen Netzwerken, die

gut zusammenarbeiten. Aber auch

im ländlichen Raum sei Armut

angekommen. In Lippe erhielten

3.000 Menschen Grundsicherung (9

Prozent der Einwohner) und es gebe

5.000 Langzeitarbeitslose.

Matthias Neuper verwies darauf,

dass Sozialarbeiter viele ältere

Menschen ermutigen müssten,

ergänzend Grundsicherung oder

Wohngeld zu beantragen. Scham sei

häufig die Ursache für eine nicht in

Anspruchnahme des Rechtsanspruches.

Die Bereitschaft, Almosen zu

geben, wachse in der Gesellschaft.

Dadurch gerieten Menschen in eine

Bittsteller-Rolle und würden weiter

Gespräch mit dem Publikum: (v.l.) Robert Trettin und Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster diskutieren mit den

Gästen.

an den Rand gedrängt.

Robert Trettin berichtete, dass in

Berlin die Miete nach Sanierungen

für viele Menschen nicht mehr

bezahlbar sei. Die Mietpreisbremse

funktioniere nicht und Hartz IV

reiche gerade für Lebensmittel.

Alleinerziehende Frauen, junge

Erwachsene und Rentner seien betroffen.

Wenn man das Rentenniveau

weiter absenke, wachse die Altersarmut.

Die Tafel nutzten jetzt schon

überwiegend ältere Menschen. Seit

30 Jahren gebe es Sozialabbau. Er

forderte: „Das Recht auf Wohnen ist

ein Menschenrecht, das ins Grundgesetz

aufgenommen werden muss“.

Prof. Huster bestätigte, dass bei

unteren Einkommen mittlerweile

50 Prozent für Miete draufgingen.

Die Politik habe den sozialen

Wohnungsbau vernachlässigt.

Die soziale Schere klaffe weiter

auseinander. Die Mittelschicht

werde kleiner, während die Zahl

der Reichen und Armen zunehme.

Der Armutsbericht 2016 zeige, dass

Arbeitnehmerentgelte gegenüber

dem Volkseinkommen zurückblieben,

obwohl Unternehmergewinne

wüchsen: „Wenn Arbeitnehmerentgelte

mit dem Volkseinkommen

steigen würden, hätten die Rentenkassen

keine Probleme mehr“. Es

sei genug Geld da: „Es landet nur

bei den oberen zehn Prozent der

Bevölkerung. Je reicher man wird,

desto weniger Steuer zahlt man.

Deutschland ist eine Steueroase

für Vermögensreiche“. Steuerehrlichkeit

und -gerechtigkeit seien

gefordert. Das Einkommen von acht

Prozent der Bevölkerung liege 200

Prozent über dem Durchschnittseinkommen,

während 16 Prozent

mit weniger als 60 Prozent des

Durchschnittslohns leben müssten.

„Der Staat wird nicht durch untere

soziale Schichten ausgeblutet, es

wird oben kräftig abgesahnt“. Huster

forderte sozialen Wohnungsbau und

eine vernünftige Grundsicherung.

Neben der Einkommenssituation

müsse das soziale Umfeld durch

sozialpädagogische Maßnahmen

und Bildung verbessert werden.

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Samstag, 07. Oktober

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Bürgersprechstunde am 7. Oktober

Sprechen Sie mit den Vertretern

der CDU im Stadtrat

Möchten Sie mehr über die Hintergründe der Kommunalpolitik erfahren?

Sind Sie verärgert über die Entscheidungen der Stadt Detmold? Schütteln

Sie den Kopf und wundern Sie sich? Fragen Sie nach und sprechen Sie mit

den CDU-Vertretern im Stadtrat Detmold. Am 7. Oktober findet wieder von

11 bis 12 Uhr eine Bürgersprechstunde in der Fraktionsgeschäftsstelle in

der Langen Straße 71 statt. An diesem Tag stehen die Ratsherren Wilfried

Mellies (Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss, im Ausschuss für

Stadtentwicklung sowie stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen

für Tiefbau und Immobilienmanagement, Städtische Betriebe, Haupt- und

Finanzausschuss und im Aufsichtsrat der DetCon GmbH) und Karl-Heinz

Adelt (Mitglied im Ausschuss für Tiefbau und Immobilienmanagement,

im Ausschuss für Städtische Betriebe und stellvertretendes Mitglied im

Ausschuss für Stadtentwicklung und im Rechnungsprüfungsausschuss)

Rede und Antwort. Während der Sprechstunde sind die Ansprechpartner

auch unter der Telefonnummer 05231/27474 zu erreichen.

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ist einfach.

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Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 4


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 5

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Residenzfest am 7. und 8. Oktober 2017 wieder mit verkaufsoffenem Sonntag

Klassiker und ein kultiges Klavier

Wenn die Nachbarstädte Paderborn

oder Bielefeld zum verkaufsoffenen

Sonntag einladen, dann wird für

die Kunden selten ein Begleitprogramm

geboten, stellte Detmolds

Werbegemeinschafts-Vorsitzender

Heinz Holey bei der Programmvorstellung

des Residenzfestes am

Wochenende fest. In Detmold ist das

anders. Die Kaufleute setzen auf eine

bewährte Mischung aus Flohmarkt

am Samstag, Musik, Autoshow und

Puppentheater. Und das kommt an,

wie die vollen Einkaufsstraßen Jahr

für Jahr belegen.

Flohmarkt mit Filmteam

Der Samstag, 7. Oktober startet

wieder mit einem Flohmarkt, der über

10.000 Besucher in die Stadt bringen

wird. Schon in der Nacht sichern

sich Flohmarkthändler die besten

Plätze. Dann ist es Heinz Holey und

sein Team, die mit Taschenlampe

und Fahrrad ausgestattet für Ruhe

und Ordnung beim Aufbau sorgen.

Dieses Mal ist ein zwölfköpfiges

Filmteam von RTL dabei, das diesen

Markt, der vom Landestheater

bis zur Musikhochschule reicht,

in einer Reportage unter die Lupe

nimmt und die besten Tipps für

Einkauf und Verkauf sammeln will.

Der letzte Flohmarkt-Termin in 2017

ist übrigens am Samstag, dem 4.

November 2017. Mehr unter www.

werbegemeinschaft-detmold.de.

3.000 Becher gegen den

Durst

Uwe Natus und sein Puppenspiel

sind nicht aus dem Programm des

Residenzfestes wegzudenken. Er ist

43 45

Sie hoffen auf goldene Oktobertage und ein gut besuchtes Residenzfest (von links). Michael Kungel, Oliver

Bekiersch (Sparkasse Paderborn-Detmold), Heinz Holey, Stefan Brüggemann (Staatlich Bad Meinberger

Mineralbrunnen), Melanie Welge, Matthias Teutrine und Frank Linse.

Foto: Manfred Hütte

an beiden Tagen am Marktplatz zu

finden und erzählt die Geschichten

von Kaspar, seiner Oma, dem Zauberer,

dem Wachtmeister und anderen

Gestalten aus der Puppenfamilie.

Ebenso ein Klassiker: Die Kindereisenbahn

der Werbegemeinschaft und

der Stelzenläufer des GOP. Gleich

nebenan gibt es Kostproben aus dem

Sortiment des Meinberger Mineralbrunnens.

Jahr für Jahr werden hier

bis zu 3.000 Becher ausgeschenkt,

erzählt Holey.

Hinkommen und Parken

Zum verkaufsoffenen Sonntag am

8. Oktober 2017 fahren die Busse auf

den SVD-Linien zwischen 13 und

18 Uhr nach dem Montag-Freitag-

Fahrplan, also im jeweiligen 15-,

30- oder 60-Minuten-Takt, erklärt der

Stadtverkehr Detmold. An diesem

Tag sind die Parkplätze Gerichtsstraße,

Kaiser-Wilhelm-Platz und der

Parkplatz Kronenplatz gebührenfrei.

Verkaufsoffener Sonntag

von 13 bis 18 Uhr

Auf einer großen Bühne auf dem

Marktplatz spielt die Swing Connection

Big Band aus Detmold. Die Werbegemeinschaft

setzt auf heimische

Gruppen und hat festgestellt, dass

eine Musikbeschallung durch ein

Orchester besser ankommt, so Holey.

Die Big Band teilt sich die Spielzeiten

Im vergangenen Jahr lachte die Sonne über der Detmolder City. Die

Aussichten für den Sonntag: Etwas Regen, etwas Sonne. Foto: M. Hütte

auf der Bühne mit Marty Hall. „Es

schein, als hätte er eine ganze Band

in seine Gitarre gestopft“, urteilte

ein Kritiker. Mal hier und mal da

wird das Duo „Bestimmt Verstimmt“

durch die Fußgängerzone ziehen. Die

Straßenmusiker und ihr fahrbares

Klavier sind ein echter Geheimtipp

von Heinz Holey. Zu erleben sein

wird eine tolle fröhliche Show mit

einem Stepptanz auf dem Piano von

den Artisten und Musikern Monika

und Dennis Mayne. Beim Bummel

durch die Innenstadt können sich

die Besucher über die Präsentation

neuer Automodelle und über viele

neue Geschäfte in der Innenstadt

freuen. Bis auf einen Leerstand in

der Fußgängerzone sind alle Ladenlokale

besetzt, so Holey. Drei

neue Ladenlokale hat Holey selber

vermittelt, im 60. Jahr des Bestehens

der Werbegemeinschaft Detmold.

M.H.

Wir wünschen allen Beteiligten

und Besuchern fröhliche Stunden!

Reparaturen und Neuanlagen

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Mit der Kindereisenbahn einmal rund ums Indianerdorf - das geht auf

dem diesjährigen Residenzfest. Die erwachsenen werden sich eher über

die neuen Modelle der Autofirmen interessieren. Foto: Manfred Hütte

Bitte vormerken:

Ab November NEU!

Thailändisches Massagestudio

und Spa in Detmold!

Herzlich

Willkommen.

Am Samstag werden über zehntausend Besucher zum Detmolder Flohmarkt erwartet.Foto: M. Hütte


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 6

Viel Vergnügen wünscht der

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Volle Fußgängerzone am verkaufsoffenen Sonntag - das Residenzfest lockt am Wochenende die Massen an.

Zentraldienst der Jugendfeuerwehr Detmold

Für 2018 spektakuläres Programm geplant

Foto: Manfred Hütte (Archiv)

Sportjugend im KSB Lippe startet

Gruppenhelfer-Ausbildung

Anmeldungen bis zum 6. Oktober

Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren, die sich gerne

aktiv in die Sportvereinsarbeit einbringen möchten, sind die Zielgruppe

der Gruppenhelfer-Ausbildung. Die Sportjugend im KSB Lippe bietet

vom 29. Oktober bis 1. November 2017 einen Gruppenhelfer I Lehrgang

in Detmold an. Hier werden die Jugendlichen in Theorie und Praxis auf die

Gestaltung von Sportangeboten und das selbstständige Durchführen von

Stundenanteilen vorbereitet. Neben Spaß und Freude werden eine Menge

Anregungen und Ideen für die aktive Umsetzung vermittelt. Anmeldungen

sind bis spätestens zum 6. Oktober möglich. Weitere Informationen unter

Tel.: 05231-627908 oder www.sportangebote-lippe.de.

Die Jugendfeuerwehr Detmold traf sich in der Feuerwache zum ersten Zentraldienst.

Kürzlich fand auf der Feuerwache

Detmold der erste Zentraldienst der

Jugendfeuerwehr Detmold statt. Das

Betreuerteam, bestehend aus zehn

Detmolder Jugendwarten um die

stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwartin

Saskia Ludwig, und die

Vertreter der Wehrführung Joachim

Wolf und Mathias Sprenger begrüßten

die Anwesenden. Im Anschluss

fand eine Stationsausbildung am

TLF 4000, der Drehleiter und dem

Wassercontainer statt. Nach einem

gemeinsamen Mittagessen wurde

der Monitor der Drehleiter in Betrieb

genommen und ein fiktives Feuer

bekämpft.

Zusätzlich zu den regulären Jugendfeuerwehrdiensten

in den

örtlichen Jugendgruppen finden im

Jahr 2018 fünf Zentraldienste statt.

Angesprochen werden alle Jugendlichen

zwischen 16 und 18 Jahren,

die mindestens ein Jahr aktiv in der

WIR SIND FÜR SIE DA AM RESIDENZFEST!

Besuchen Sie uns am verkaufsoffenen Sonntag, am 08. Oktober 2017

von 13:00 – 18:00 Uhr. Wir freuen uns auf Sie!

Lange Straße 55 | 32756 Detmold | Fon 05231.23255 | www.hof-apotheke.net

Öffnungszeiten: Mo – Fr 8:30 – 18:00 Uhr | Sa 8:30 – 14:00 Uhr

Jugendfeuerwehr tätig sind. Ziel

der Zentraldienste soll es sein, die

Motivation vor der Übernahme in die

aktive Feuerwehr zu steigern und auf

zukünftige Tätigkeiten vorzubereiten.

Es wird etwas geboten werden,

was in der örtlichen Jugendfeuerwehr

so nicht möglich ist.

Für das Jahr 2018 laufen die Planungen

des Betreuerteams bereits

auf Hochtouren. Es werden unter

anderem Übungen als Löschzug

und Objektbegehungen vorbereitet.

Bei detaillierten Nachfragen hüllt

sich das Betreuerteam jedoch in

Schweigen. „Der erste Dienst am

vergangenen Wochenende war

ein Testlauf. Jetzt werden wir ein

abwechslungsreiches und spektakuläres

Programm für das nächste Jahr

ausarbeiten und haben auch schon

viele Ideen“, so Ludwig. Wir dürfen

gespannt sein…

Detmolder

Leselust am 12.

Oktober fällt aus!

Kein

„Beruf oder

Berufung“

Die VHS teilt mit, dass die

nächste für den 12. Oktober

geplante Leselust zum Thema

„Beruf oder Berufung“

im Gemeindehaus der Katholischen

Kirche Heilig

Kreuz leider ausfällt. Nähere

Informationen unter

Tel. 05231/977-232 oder

im Internet unter www.

vhs-detmold-lemgo.de.

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Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 7

Viel Vergnügen wünscht der

„Bündnis faires Detmold“ für fairen Handel – beim Bürgermeister

gibt’s Fairtrade-Kaffee

Detmold bewirbt sich als Fairtrade-Stadt

Bei Gegenstimmen der CDU-Fraktion

hat der Rat der Stadt Detmold in

seiner jüngsten Sitzung beschlossen,

sich um den Zertifizierungs-Titel

„Fairtrade-Stadt“ zu bewerben. Die

Anregung hierzu kam aus der Bürgerschaft:

die Initiative „Bündnis

faires Detmold“ aus Privatpersonen

und Vertretern aus Kirchen, Parteien,

Schulen und Unternehmen hatte

die Kriterien für eine Zertifizierung

bearbeitet und einen Bürgerantrag an

den Rat der Stadt gestellt.

Diesem Antrag wurde jetzt zugestimmt,

die Stadt Detmold verpflichtet

sich darin, bei offiziellen Anlässen

Fairtrade-Kaffee und mindestens ein

weiteres Produkt aus fairem Handel

zu verwenden. Außerdem unterstützt

die Stadt die Öffentlichkeitsarbeit

mit einem Betrag bis zu 1.000 Euro

pro Jahr. Eine lokale Steuerungsgruppe

wird die weiteren Aktivitäten

koordinieren: in mindestens 15

Einzelhandelsgeschäften und acht

Cafés sollen Produkte aus fairem

Handel angeboten werden. Im April

dieses Jahres wurde schon der Kreis

Lippe mit dem Fairtrade-Siegel

ausgezeichnet, in der Region sind

außerdem bereits Lemgo, Lage, Oerlinghausen

und Lügde zertifiziert.

„Mir persönlich reicht es nicht, nur

dieses Label zu tragen, wenn darüber

hinaus nicht mehr als die Mindestvoraussetzungen

erfüllt werden“, gab

Bürgermeister Heller sein Statement

ab. Vielmehr sei die Zertifizierung

nur ein wichtiger erster Schritt, um

dann mit diesem Siegel gemeinsam

auftreten zu können und weitere,

Mit dem Transfair-Logo (rechts) will sich die Stadt Detmold künftig

als „Fairtrade-Stadt“ schmücken können. Foto: TransFair e.V.

nachhaltige Dinge zu entwickeln.

„Viele Dinge sind in Detmold bereits

jetzt umgesetzt, auch in lokalen Geschäften,

Cafés und Restaurants. Und

bei uns im Bürgermeisterbüro gibt

es schon seit Jahren nur Kaffee aus

fairem Handel.“ Er bedanke sich bei

der Initiative für deren Bereitschaft,

diesen Prozess zu koordinieren,

denn die Stadt werde sich über die

Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit

hinaus nicht weiter einbringen

können. CDU-Ratsherr Jörg

Thelaner erklärte für seine Fraktion,

dass sie der Vorlage nicht zustimmen

könne. Zum einen habe die Medaille

„Fairtrade“ verschiedene Seiten,

zum anderen sei die Vorlage für die

CDU nicht aussagekräftig genug.

Unterstützung bekam der Antrag

von allen anderen Fraktionen: Harald

Matz (SPD) dankte der Initiative

für die bereits geleistete Arbeit und

die Bereitschaft, die Aufgabe einer

lokalen Steuerungsgruppe zu übernehmen.

Walter Neuling (Grüne)

berichtete, dass seine Fraktion sich

bereits vor einem guten Jahr mit dem

Thema beschäftigt habe, aber zu dem

Schluss gekommen sei, dass solch

eine Initiative nicht aus der Politik,

sondern aus der Bürgerschaft selber

kommen müsse. „Dies ist zum Glück

jetzt geschehen, was wir hiermit

ausdrücklich unterstützen.“ August

Nagel (Freie Wähler) signalisierte

ebenfalls die Unterstützung seiner

Fraktion, bat aber darum, auch das

Thema Kinderarbeit nicht aus den

Augen zu verlieren. Für die FDP

erklärte Thomas Trappmann: „Unsere

Nachbarstadt Lage hat schon seit

mehreren Jahren Erfahrungen damit,

das hat dort gut funktioniert!“ khN

5. Detmolder Familienfest lockte zahlreiche Besucher zum Hangar 21

„Wir sind Detmold!“ feierte

Jubiläum

Beim Familienfest: (v.l.) Frank Hilker (Kämmerer und I. Beigeordneter

der Stadt Detmold), Jens Heuwinkel (Moderation und Kindertheater

Sauresani) und die Maus aus „Die Sendung mit der Maus“.

Passend zum 5. Detmolder Familienfest

kehrte der Sommer noch

einmal zurück: Bei bestem Wetter

präsentierten sich unter dem Motto

„Wir sind Detmold!“ über 30 lokale

Vereine und Institutionen und boten

den etwa 3000 Besucherinnen und

Besuchern ein abwechslungsreiches

Fest. Der Star des Tages war die

Maus, bekannt aus „Die Sendung

mit der Maus“. Geduldig stand

die Maus für Fotos und Streicheleinheiten

zur Verfügung und ließ

gemeinsam mit den zahlreichen

kleinen Besucherinnen und Besuchern

die orangefarbenen „Wir sind

Detmold!“-Luftballons steigen.

Ab 13:00 Uhr boten die Vereine und

Institutionen nicht nur kulinarische

Köstlichkeiten aus aller Welt an,

sondern unterhielten Groß und Klein

mit unterschiedlichsten Spiel-, Malund

Bastelaktionen an den Ständen.

Zudem konnten die Besucherinnen

und Besucher die Fahrzeuge von

Feuerwehr und Polizei bestaunen

und in einem Luftsportflugzeug

des Luftsportvereins Platz nehmen.

Musikalisch untermalten die

„Magic Voices“ Gesangs-AG der

Geschwister-Scholl-Gesamtschule

sowie das Saxophon-Ensemble und

die Trommelgruppe der Johannes-

Brahms-Musikschule das Fest.

Für Unterhaltung sorgten auch

die Tanzgruppen der Sportfreunde

Berlebeck-Heiligenkirchen, der

Taekyon Diestelbruch e.V. mit Trommel-

und Kampfkunstvorführungen

und die Line-Dance-Gruppe des

TSC Rot-Geld Lippe-Detmold, die

den Besucherinnen und Besuchern

in einem kleinen Workshop einige

Grundschritte des Line Dance zeigte.

„Mein Dank gilt vor allem den

Vereinen und Institutionen, die sich

ehrenamtlich beim Familienfest

engagieren – nicht nur mit den

Aktionen an den Ständen, sondern

auch mit Vorführungen auf der Bühne.

Ohne euch wäre dieses Fest so

nicht möglich“, resümierte Detmolds

Kämmerer und I. Beigeordneter

Frank Hilker. Der Dank gilt auch dem

Team um Astrid Fiebig vom Hangar

21, das für einen reibungslosen Ablauf

der Veranstaltung gesorgt hat.

Weitere Informationen und Fotos

zum Familienfest finden sich auch

im Internet unter www.detmold.de.

Ausstellung bis zum

24. November

Begegnungen

mit

Skulpturen

und Bildern

Drei heimische Künstler zeigen

ihre Werke zurzeit in den Räumen

der Lippische Landes-Brandversicherungsanstalt.

Noch bis zum

24. November ist die Ausstellung

„Begegnungen“ Montag bis Donnerstag,

8 bis 17 Uhr und Freitag

bis 16:00 Uhr in der Lippischen

Landes-Brandversicherungsanstalt

geöffnet.

Begegnungen

Manfred Zorn präsentiert „Skulpturen

aus Speckstein und Alabaster.“

Zorn wurde geboren 1955 in

Halle an der Saale, er ist gelernter

Automechaniker, Gesellschaftswissenschaftler

und Kaufmann.

Sein Motto lautet „Taste dich

vorsichtig heran und hole aus

dem Stein was er verbirgt“. Mehr

unter www.m-zorn.de. H-Punkt-

Schmidt malt in Aquarell, Acryl,

Öl und Skulpturen. Er wurde

geboren 1945 in Stolzenau/Weser.

Er besuchte Volkshochschulen in

Lemgo und Bad Gandersheim und

hatte Unterricht bei Emil Schulz-

Sorau und Willi Berger, Hiddensee.

Mehr unter ww.h-punkt-schmidt.

de. Plastiken und Skulpturen zeigt

Cornelius Krebschenrot, geboren

1959 in Ida-Oberstein. Gelernter

Handwerker und Kaufmann, Besuch

der Kunstschule Bielefeld.

Mehr unter www.krebschenrot.de.

Musikalisch-

kulinarisches Event

am 14. Oktober

Tafelmusik wie

zu Telemanns

Zeiten

Am Samstag, 14. Oktober, um

18:00 Uhr sind in der Aula der

Johannes-Brahms-Musikschule

die Tische gedeckt. Serviert wird

ein Fingerfood-Menü in fünf

Gängen, an dem auch Vegetarier

ihre Freude haben werden. Dazu

erklingt barocke Musik, gespielt

von Schülerinnen und Schülern

und Lehrerinnen und Lehrern der

Musikschule. Anlass ist der 250.

Todestag des Komponisten Georg

Philipp Telemann.

Er hinterließ ein umfangreiches

musikalisches Werk, unter anderem

mehrere als „Tafelmusik“

herausgegebene Sammlungen

für verschiedene Besetzungen.

Im Vorwort wird unter anderem

beschrieben, wie sehr man in der

Barockzeit die genussreiche Kombination

von Essen und Hören zu

schätzen wusste.

In der Veranstaltung am Samstagabend

erklingen kammermusikalische

Werke für Block- und

Querflöte, Oboe, Violine und

Gesang mit obligater Begleitung

durch Cello und Cembalo, vor

allem aus der Feder Telemanns. Eröffnet

wird mit der „Rejouissance“

aus der „Musique Héroïque“ für

Blechblasensemble. Beenden wird

das etwa zweistündige Gaumenund

Hörerlebnis das Saxophonensemble,

das eine Bearbeitung

von 2 Bourrées des englischen

Komponisten Henry Purcell spielt.

Für den Eintritt ist eine Verzehrkarte

erforderlich. Eine begrenzte

Anzahl zum Preis von 11 Euro

ist bis zum 9. Oktober 2017 im

Sekretariat der Musikschule (Tel.

05231-926900) erhältlich.

www.detmolder-kurier.de

25 Jahre Aqualip – feier mit!

Samstag, 21. Oktober 2017 | 14.00 – 18.00

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Kostenfreier Eintritt für alle Schüler, die im Oktober

Geburtstag haben (Nachweis mit Namen und Geburtsdatum

erforderlich)

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Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 8

Ehemaliger Landessuperintendent ist im Alter von 85 Jahren gestorben

Trauer um Ako Haarbeck

Ehemaliger Landessuperintendent

Dr. Ako Haarbeck ist im Alter

von 85 Jahren gestorben.

Foto: epd

Der ehemalige Landessuperintendent

der Lippischen Landeskirche,

Dr. Ako Haarbeck,

ist am Montag, 2. Oktober, im

Alter von 85 Jahren in Detmold

gestorben. 16 Jahre lang – von

1980 bis 1996 – stand der Theologe

an der Spitze der Lippischen

Landeskirche. Darüber hinaus

hatte er weitere Ämter inne:

unter anderem gehörte er dem

Rat der Evangelischen Kirche in

Deutschland (EKD) von 1985 bis

1994 an, von 1987 bis 1999 war

er Vorsitzender der Deutschen

Bibelgesellschaft sowie von 1992

bis 1998 Vorstandsvorsitzender

des Gemeinschaftswerks der

Evangelischen Publizistik (GEP).

Für sein Engagement für die

theologische Ausbildung in den

Partnerkirchen der Lippischen

Landeskirche in Osteuropa erhielt

er Ehrendoktorwürden der

Universitäten in Debrecen (Ungarn)

und Klausenburg (Rumänien).

Der amtierende Landesuperintendent

der Lippischen Landeskirche

Dietmar Arends würdigte Haarbeck

als Theologen, der vielen Menschen

in Lippe heute noch in guter Erinnerung

ist: „Seine den Menschen

freundlich zugewandte und ausgleichende

Art sowie sein vielfältiges

Engagement über die Grenzen der

Lippischen Landeskirche hinaus

haben tiefe Spuren hinterlassen.

Unvergessen ist den Menschen seine

Liebe zum biblischen Wort und

seine Leidenschaft für das Predigen.

Ako Haarbeck hatte eine besondere

Gabe, die biblische Botschaft für die

Menschen seiner Zeit zur Sprache

zu bringen.

Dabei war ihm die reformierte Tradition

wichtig, die er aber mit einer

großen ökumenischen Weite vertrat.

Vielen Menschen war er zudem ein

verständnisvoller Seelsorger.“

Ako Haarbeck unterstützte das Engagement

der Kirchen für Frieden

und Gerechtigkeit in besonderer

Semesterauftakt: Hochschule begrüßt neue Studienanfänger

Neuer Studiengang

„Audiovisual Arts Computing“ startet

Ab heute beginnt an der Hochschule

für Musik Detmold offiziell

das neue Semester. Passend zu dem

Anlass begrüßten Hochschulrektor

Prof. Dr. Thomas Grosse sowie die

Stellvertretende Bürgermeisterin

der Stadt, Frau Christ-Dore Richter,

die insgesamt 86 Studienanfänger

bei der feierlichen Immatrikulationsfeier

im Brahms-Saal. Für den

musikalischen Beitrag sorgten die

Oboistin Youjung Lee mit Auszügen

aus Benjamin Brittens „Metamorphoses

after Ovid“ für Oboe solo op.

49 sowie ein Klaviertrio, bestehend

aus Andrés Ramírez-Gastón (Violine),

Soobin An (Violoncello) sowie

Yiran Wu (Klavier). Sie spielten

einen Teil aus dem Klaviertrio Nr.

1 d-Moll op. 49 von Felix Mendelssohn

Bartholdy.

Ab dem heutigen Tag startet die

Hochschule auch mit ihrem innovativen

neuen Master-Studiengang

„Audiovisual Arts Computing“.

Ausgerichtet wird dieser vom

Fachbereich Medienproduktion

der Hochschule OWL in Kooperation

mit der Hochschule für

Musik Detmold und dem Zentrum

für Musik- und Filminformatik

(ZeMFI). Studierende mit Bachelorabschluss

in den Bereichen

Informatik, audiovisuelle Künste,

Medien- oder Musikproduktion

setzen sich mit der Nutzung von

Technologie im künstlerischem

Kontext auseinander und lernen,

neue mediale Darstellungsformen

zu entwickeln. Der Studiengang

setzt sowohl künstlerische als auch

technische Grundkenntnisse voraus.

Die Gesamtzahl der Studierenden

an der Hochschule im Wintersemester

beträgt 796, ist also im Vergleich

zum vorigen Semester leicht gestiegen.

Der Zugang zur HfM Detmold,

einer der sieben Kunsthochschulen

des Landes Nordrhein-Westfalen, ist

durch eine künstlerische Eignungsprüfung

geregelt. Höhepunkte des

Wintersemesters 2017/18 sind u. a.

das zehnjährige Jubiläum des Detmolder

Jungstudierenden-Instituts.

Prominente Gäste wie das Mandelring

Quartett und die Sopranistin

Christiane Karg werden im Rahmen

der Detmolder Meisterkonzerte

erwartet. Das Wintersemester geht

offiziell bis zum 16. Februar 2018.

Feierliche Semestereröffnung im Brahms-Saal: Andrés Ramírez-Gastón (Violine), Yiran Wu (Klavier)

und Soobin An (Violoncello) spielen Mendelssohn.

Foto: privat

Weise. Von daher lagen ihm die

kirchlichen Beziehungen nach

Mittel- und Osteuropa, wie etwa

nach Polen, sehr am Herzen. Sie

waren für ihn Teil der Suche nach

Versöhnung.

Ako Haarbeck, 1932 in Hoerstgen

(Kreis Moers) geboren,

studierte in Wuppertal, Bonn

und Göttingen Theologie. 1961

wurde er Pfarrer in Dierdorf im

Westerwald und wenig später

auch Jugend- und Schulpfarrer

des Kirchenkreises. Acht Jahre

später wechselte er zur evangelisch-reformierten

Gemeinde

Nordhorn in der Grafschaft

Bentheim. Hier wurde er auch

Superintendent. 1980 trat er das

Amt des Landessuperintendenten

der Lippischen Landeskirche an.

Ako Haarbeck war verheiratet

und Vater von drei Kindern. Er

lebte zuletzt mit seiner Frau in

Bonn.

Der nächste

Detmolder

Kurier

erscheint am

27. Oktober

2017!

Anzeigen- und

Redaktionsschluss

wie immer eine

Woche vorher!

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Mentalist Tobias Heinemann liest

am 11. Oktober in der Alten Schule am Wall

„Der Gedankenjäger“ kommt

Der in Deutschland geborene Wahl-Schweizer Tobias Heinemann

steht seit Jahrzehnten als Mentalist auf internationalen Show-Bühnen.

Er hat in London Tanz, Gesang und Schauspiel studiert und so viel

über Körperbeherrschung, Mimik, Gestik und Psychologie gelernt.

Seine praktischen Kenntnisse gehen mit einer tiefgehenden Liebe für

Beobachtungen einher. Dank seiner beeindruckenden Experimente ist er

gern gesehener Talk-Gast und war Protagonist seiner eigenen TV-Show

„Der Gedankenjäger“. Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse macht

er am Mittwoch, 11. Oktober 2017 einen Abstecher in Detmold und

wird auf Einladung des Buchhaus am Markt sein soeben erschienenes

Buch „Entfessle Dein Potenzial“ vorstellen.

Was geht eigentlich in den Köpfen unserer Mitmenschen vor sich?

Mit der Hilfe von Tobias Heinemann können sie diese Frage bald beantworten!

Der international erfolgreiche Mentalist und Gedankenleser

hat seine fünf Sinne jahrelang geschult und kombiniert sie mit unglaublicher

Menschenkenntnis und raffinierten psychologischen Strategien.

In seinem ersten Buch „Entfessle Dein Potenzial“ gewährt er einen

faszinierenden Einblick in die menschliche Psyche und ermutigt dazu,

uns ebenfalls an unsere mentalen Grenzen zu wagen. Mit zahlreichen

praktischen Übungen zeigt er, wie man Gedächtnis, Wahrnehmung,

Körpersprache und Intuition ganz einfach im Alltag trainieren kann,

um erstaunliche Resultate zu erzielen und das eigene Potenzial voll

auszuschöpfen. Wie erkennt man, ob jemand lügt? Wie schützt man sich

vor Manipulation? Wie kann man die eigenen Ziele beim Gegenüber

durchsetzen? Und ist es tatsächlich möglich, die Gedanken anderer

zu lesen? Endlich ein Buch, das auf diese Fragen Antworten gibt und

zwar am Mittwoch, 11. Oktober um 19:30 Uhr in der Aula der Alten

Schule am Wall, Eingang über das Residenzhotel, Paulinenstr.19. Die

Eintrittskarten sind im Buchhaus am Markt erhältlich und kosten im

Vorverkauf 12 Euro und an der Abendkasse 15 Euro.


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 9

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Dorfgeschichten im LWL-Freilichtmuseum

„Vor vielen Jahren lebte ...“

Am 29. und 30. November um

19.30 Uhr liest August Zirner im

Rahmen der Dorfgeschichten 2017

im LWL-Freilichtmuseum Detmold

aus Joseph Roths Roman „Hiob“. Im

Rahmen der beliebten Lesungsreihe,

die das Literaturbüro Ostwestfalen-

Lippe gemeinsam mit dem LWL-

Freilichtmuseum Detmold und der

Gesellschaft für Christlich-Jüdische

Zusammenarbeit in Lippe ausrichtet,

tragen renommierte Theater- und

Filmschauspieler seit 2007 Texte

aus dem jüdischen Kulturkreis unterschiedlicher

Zeiten und Gegenden

vor. Am 30. November um 11.30

Uhr gibt er zudem eine Lesung

für Schülerinnen und Schüler im

LWL-Freilichtmuseum Detmold für

Klassen der Unter- und Mittelstufe

aus Judith Kerrs „Als Hitler das

rosa Kaninchen stahl“. Poetischlegendenhaft

und ohne Larmoyanz

beschreibt Joseph Roth in „Hiob“

die Lebensgeschichte des jüdischorthodoxen

Toralehrers Mendel Singer.

Mit den märchenhaften Worten

„Vor vielen Jahren lebte ...“ beginnt

Joseph Roths 1930 erschienener Roman

„Hiob“. Poetisch-legendenhaft

und ohne Larmoyanz beschreibt er

die Lebensgeschichte des jüdischorthodoxen

Toralehrers Mendel

Singer. Nachdem dessen Söhne mit

der jüdischen Tradition brechen und

Tochter Mirjam sich mit Soldaten

einlässt, kehrt Mendel Singer dem

ostjüdischen Schtetl im zaristischen

Vorkriegsrussland den Rücken und

wandert mit Frau und Tochter, aber

ohne den jüngsten, „schwachsinnigen“

Sohn in die USA aus. Die

Zweifel an Gott, die ihn angesichts

sich fortsetzender Schicksalsschläge

befallen, stehen sinnbildlich für

seine Lebenskrise und die Zeitkrise

des osteuropäischen Judentums zu

Beginn des 20. Jahrhunderts. Joseph

Roth, 1894 im ostgalizischen

Schtetl geboren und in jüdischer

Tradition aufgewachsen, war einer

der bedeutendsten Journalisten der

Weimarer Republik und Romancier

von Weltruhm. Er gehörte zu den gro-

Die Kooperationspartner (v.l.) Barbara Klaus (Gesellschaft für Christlich-Jüdische

Zusammenarbeit in Lippe), Iris Hennig (Künstlerische

Leiterin und Geschäftsführerin des Literaturbüros Ostwestfalen-Lippe

in Detmold), Prof. Dr. Jan Carstensen (Direktor des LWL-Freilichtmuseums

Detmold).

ßen deutschen Stilisten in der ersten

Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts

und war Meister der Beobachtung

und der Beschreibung. Seine Prosa

Lesung für Schüler

Im Rahmen der Dorfgeschichten

gibt es auch in diesem Jahr eine weitere

Lesung, die sich an Schülerinnen

und Schüler richtet. Am 30. November

2017 liest August Zirner um

11.30 Uhr im LWL-Freilichtmuseum

Detmold für Klassen der Unter- und

Mittelstufe aus Judith Kerrs „Als

Hitler das rosa Kaninchen stahl“.

Bewegend, aber auch heiter und vor

allem aus der kindlichen Perspektive

wird in dem 1971 erschienenen

Roman die Flucht von Anna und

ihrer Familie aus Hitler-Deutschland

über die Schweiz und Frankreich bis

nach England erzählt. Informationen

und Anmeldung für Schulen im

Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe

unter 05231-30 80 20 oder info@

literaturbuero-owl.de.

zeichnet sich durch Anschaulichkeit

und Exaktheit der Darstellung aus.

1939 starb der ewig Suchende in

einem Armenhospital in Paris.

Der Schauspieler August Zirner

liest am 29. und 30. November

aus Joseph Roths Roman „Hiob“.

Warum der Bundesfreiwilligendienst jungen Menschen die Berufswahl

erleichtert

Der Trend geht zum Überbrückungsjahr

Immer mehr junge Menschen legen

nach der Schulzeit ein Orientierungsjahr

ein. Auch der Blomberger Caner

Yilmaz (20) und Tobias Gottschalk

(19) aus Detmold nahmen eine

solche „Auszeit“. Soeben haben sie

ihren Bundesfreiwilligendienst beim

Deutschen Jugendherbergswerk

(DJH) beendet.

Was mache ich nach dem Abitur?

Soll ich eine Ausbildung beginnen

oder lieber ein Studium? Diese Fragen

bewegten auch Caner Yilmaz.

„Das stand damals alles noch in den

Sternen“, meint er im Rückblick.

Nach einem Jahr lautet heute sein

Fazit: „Den Dienst beim DJH empfand

ich als sehr abwechslungsreich;

er hat mich in meiner Entscheidung

weitergebracht.“ Er half am Messestand

bei der Internationalen Tourismusbörse

in Berlin, begleitete eine

Jugendbegegnung nach Israel und

lernte mehrere Arbeitsbereiche der

DJH-Hauptgeschäftsstelle kennen.

Vor allem die Einblicke in der IT-

Abteilung bewogen ihn, in Paderborn

ein Informatikstudium aufzunehmen.

Auch Tobias Gottschalk ist froh,

dass er „nach der Schule das richtige

Arbeitsleben kennenlernen konnte“.

Seine besonderen Höhepunkte waren

Begegnungen mit Jugendlichen aus

Südkorea und Russland. Im Laufe

des Jahres konkretisierte sich sein

Berufswunsch. Heute absolviert er

eine Ausbildung als Kaufmann für

den Groß- und Außenhandel.

Über diese Rückmeldungen freute

sich DJH-Hauptgeschäftsführer

Bernd Dohn, als er den beiden jungen

Männern die Zeugnisse überreichte.

Wer weiß, vielleicht sehen wir uns

ja wieder, sagte Dohn. Jugendherbergen

sind ja auch als Arbeitgeber

interessant.“ Die Nachfolge der

Bundesfreiwilligen haben Dorothee

Croenert und Gerrit Pantel angetreten.

Die 34-Jährige hat sich gezielt

beim DJH beworben, um Erfahrungen

in der internationalen Arbeit zu

sammeln. Sie bringt einen Magister-

Abschluss in Agrarwissenschaft

und mehrjährige Berufserfahrung

mit. Nach einer Weltreise entstand

der Wunsch, eine neue Richtung

einzuschlagen. „Die Aufgaben hier

im Bundesfreiwilligendienst sind

abwechslungsreicher als ich dachte,

fasst sie ihre ersten Eindrücke zusammen.

Die praktischen Erfahrungen

werden mir nützen.

Nach dem Abitur am Leopoldinum

entschied sich Gerrit Pantel (19)

wie mehrere seiner Mitschüler für

ein Überbrückungsjahr. Nach vier

Wochen stellt er fest: „Der Bundesfreiwilligendienst

beim DJH ist

etwas Besonderes. Ich kann recht

selbstständig arbeiten und bin verantwortlich

für meine Projekte. Ob,

wo und was er studieren möchte,

steht noch nicht fest. Dafür bleibt

dem Detmolder ja noch ein Jahr

Bedenkzeit.

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DetmolDer BüroBeDarf XXl

Der Bundesfreiwilligendienst erleichtert jungen Menschen die Berufswahl. Vorne (v.l.) Dorothee

Croenert, Caner Yilmaz, Tobias Gottschalk und Gerrit Pantel. Hinten (v.l.) Die BFD-Betreuer

Miriam Wolters und Gunnar Grüttner sowie DJH-Hauptgeschäftsführer Bernd Dohn.


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 10

Veranstaltungen im Staatsbad Meinberg - Vorverkauf: Dienstag - Freitag 10:00 - 17:30 Uhr, Samstag 10:00 - 13:00 Uhr

Gambit

Kurtheater Bad Meinberg

Eine hinreißend boshafte Komödie

Spielzeit ca. 70 Minuten

Der reiche Dandy Arthur Oliver lädt Jurastudent

Frederic in seine Wohnung ein, um von

ihm seine Exgeliebte zurückzufordern, und so

beginnt ein urkomisches, höchst intelligentes

Psycho-Kammerduell, dessen Ausgang bis

zum Ende offen bleibt. Eine Hommage an

„Ein Mord mit kleinen Fehlern“.

28.10. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

Orchester

Vahlhausen

Kurtheater Bad Meinberg

Großes Jahreskonzert unter dem Motto

„Von Classic bis Pop“

Von Bach und Mozart über Andrew Lloyd

Webber und Leonard Bernstein bis zu Udo

Jürgens, Helene Fischer und Michael Bublé.

Alle bekannten Komponisten und Interpreten

sind mit ihren Hits im Repertoire des Orchesters

vertreten. So bietet jedes Jahreskonzert

neue Höhepunkte und Überraschungen.

11.11. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

Polizeichor

Detmold

Kurtheater Bad Meinberg

Konzert mit dem Polizeichor Detmold

Der Chor singt Oper, Operette oder Musical

genauso wie moderne Schlager, Spirituals,

Gospels, Volkslieder oder weihnachtliche

Chorliteratur. Gäste sind in diesem Jahr die

„Restroom Singers“, das Vokalensemble

der Polizei Duisburg und Jenny Meyer an

der Harfe.

03.12. 16:00 Uhr

Kurtheater, Parkstraße 10

15:00 Uhr Abendkasse

So

Gospelchor

Stapelage

Kurtheater Bad Meinberg

Das große Weihnachtskonzert mit den

Gospelchören aus Stapelage

Unter der Leitung von Prof. em. Rainer

Weber stellen der Frauenchor „INSPIRA-

TION“ und der Männerchor „VOICES OF

CONFIDENCE“ klassische Weihnachtslieder

in teils modernen Arrangements und internationale

Christmas Songs zeitgenössischer

Komponisten vor.

16.12. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

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Nordwestdeutsche Philharmonie

Das Jubiläumskonzert

Kurtheater Bad Meinberg

Die Tradition der Kurmusik feiern wir mit einem musikalischen

Feuerwerk: Candide, Danse Macabre, Hexenritt,

Höllentanz, Hummelflug, Tico Tico und Fluch der Karibik

von Bernstein, Saint-Saens, Humperdinck, Strawinsky,

Rimski-Korsakov, Williams, de Abreu und Badelt.

31.10. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Di

Andreas Rebers

Amen

Kurtheater Bad Meinberg

Das KulturBüro-OWL präsentiert die Reihe

„Kabarett in Bad Meinberg“

„Bevor ich überhört werde - werde ich lieber

falsch verstanden!” Und so wird es sein

wie immer. Im Kabarett der radikalen Mitte

erkennt man immer etwas wieder, das meiste

aber wird uns überraschen. Und so sagte

neulich ein Zuschauer aus Boblowitz, „Bei

Rebers lacht man gut.”.

17.11. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Fr

Rudy Giovannini

Kurtheater Bad Meinberg

der Caruso der Berge

Grand-Prix-Sieger

Stimme und Stimmung - bei Rudy Giovannini

sind diese beiden Worte untrennbar miteinander

verbunden. Sowohl getragenen Balladen

als auch Stimmungsschlagern drückt er

seinen persönlichen Stempel auf und hat sich

so einen ganz eigenen Stil und eine treue

Fangemeinde geschaffen.

09.12. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

Schwanensee

Russisches Nationalballett

Kurtheater Bad Meinberg

Faszinierendes Ballettmärchen

für Groß und Klein mit Märchenerzähler

Über 100 Jahre unangefochtene Popularität

beim internationalen Ballettpublikum an die

kein anderes Werk aus dem klassischen

Repertoire heranreicht. „Nach Schwanensee

kann man süchtig werden. Wer Schwanensee

nicht kennt, kann Ballett erst gar nicht

verstehen.“ sagen Ballettkritiker.

02.01. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Di

250

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Fanclub „Amore, Amore“

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Saturday Night

Fever

Kurtheater Bad Meinberg

Das Musical auf Tournee

Über einen sehr langen Zeitraum war der

Soundtrack mit den erfolgreichsten Songs der

Bee Gees das weltweit meistverkaufte Album.

Auf dem Höhepunkt der Disco-Welle entstand

1977 der Film „Saturday Night Fever“ und

danach das Musical mit den bekannten Disco-

Hits „Stayin’ Alive“, „Night Fever“ etc.

08.11. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Kartenvorverkauf

und Geschenke

Fon 05234 20597-0 oder -10

Tourist-Information im Historischen Kurpark

Parkstr. 10 · 32805 Horn-Bad Meinberg

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Dienstag bis Freitag, 10:00 - 17:30 Uhr

Samstag, 10:00 - 13:00 Uhr

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montags Ruhetag

sonn- und feiertags geschlossen

GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH · Parkstraße 10 (im Historischen Kurpark) · 32805 Horn-Bad Meinberg

Mi

Danceperados

of Ireland

Kurtheater Bad Meinberg

The Spirit of Irish Christmas Tour

Die große Tanzshow mit irischem Steptanz

Danceperados heißt frei übersetzt „die

Tanzwütigen“. Statt das Publikum mit Showeffekten

zu blenden, überzeugen die Tänzer,

Musiker und Sänger mit einer überschäumenden

Lebendigkeit und Authentizität. Alles

ist live! Jetzt können die Weltmeister zeigen,

was sie können!

02.12. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

Sa

Schäferweihnacht

Kurtheater Bad Meinberg

Die Schäfer und ihre Gäste

Graziano und Katharina Herz

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit geht die

Erfolgsgruppe auf große Weihnachstournee

und feiert mit vielen Stars ein vorweihnachtliches

Fest der Volksmusik, wo garantiert

jeder Volksmusikfan ins Schwärmen kommen

wird. Lassen sie sich verzaubern!

15.12. 19:30 Uhr

Kurtheater, Parkstr. 10

18:30 Uhr Abendkasse

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Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 11

Alexander Kuno erzielt beim Turnier um den Oberstpokal der

Schützengesellschaft Detmold das beste Einzelergebnis

C-Kompanie ist der Sieger

Die C-Kompanie sicherte sich bei

der Mannschaft mit 136,70 Ring den

Oberstpokal. Bei der 11. Auflage

des Wettbewerbs um den von Heinz

Holey gestifteten Pokal wurde mit

dem Luftgewehr auf eine Zehner-

Scheibe auf 10-Meter Entfernung

geschossen. 50 Schützen aus den

vier Kompanien, sowie der Jugendabteilung

waren zu dem Wettbewerb

auf der vereinseigenen Schießanlage

angetreten. Bei diesem Wettkampf

bestimmte der Mittelwert der besten

20 Prozent aller Teilnehmer

die jeweilige Kompaniewertung.

Nach fünf Probeschüssen gaben

Schützinnen und Schützen je 15

Wertungsschüsse ab. Hinter der

Siegerehrung Oberstpokal: (v.l.) Rita Perschbacher, Manfred Gößling, Angelika

Junker, Heinz Detmer, Heinz Holey, Wolfgang Altemeier, Ralf Winkler und Gudrun

Winkler.

Foto: Peter Radszuweit

C-Kompanie folgten: D-Kompanie

(135,80 Ring), Jugend (134,60

Ring), B-Kompanie (134,50 Ring)

und A-Kompanie (132,20 Ring) auf

den weiteren Plätzen.

„Ich freue mich, dass alle Mannschaften

komplett waren“, so Oberst

Heinz Holey während der Siegerehrung.

Denn um in die Wertung

zu gelangen, musste

jede Kompanie mit

mindestens einem

Fünftel ihrer Mitglieder

am Schießwettbewerb

teilnehmen.

Neben dem 2007 von

ihm gestiftetem Wanderpokal,

hatte es

sich der Oberst nicht

nehmen lassen auch

Essen und Getränke

für diese Veranstaltung

zu übernehmen.

Mit 142 Ring erreichte

Heinz Holey

am Ende auch den

dritten Platz in der

Einzelwertung aller

Teilnehmer. Deutlich

vorn mit 149 von 150

möglichen Ring sicherte

sich Alexander

Kuno den begehrten

Titel des besten Einzelschützen.

Platz

zwei belegte die amtierende

Königin Andrea

Jürs, die auf 143

Ring kam. PR

Mandelring Quartett eröffnet die Meisterkonzert-Saison mit Werken

von Haydn, Bártok und Ravel am 10. Oktober

Preisgekröntes Streichquartett

zu Gast in Detmold

Eröffnen die Meisterkonzert-Saison: Das Mandelring Quartett.

Zur Eröffnung ihrer Meisterkonzert-Saison

hat die Hochschule für

Musik Detmold das renommierte

Mandelring Quartett eingeladen. Die

Vier bringen am kommenden Dienstag,

10. Oktober 2017, Werke der

Streichquartettliteratur von Haydn,

Bártok und Ravel zu Gehör. Beginn

ist um 19.30 Uhr im Konzerthaus der

Hochschule. Die Einführung wird

von Rebecca Hennemann, Studentin

des Weiterbildungsstudiengangs Musikvermittlung/Musikmanagement,

um 18.30 Uhr im Gartensaal des Palaisgebäudes

gehalten. Eingerahmt

wird das Programm durch zwei Werke

Joseph Haydns: Es erklingen das

Streichquartett B-Dur op.1 Nr. 1, das

den Beinamen „Jagd-Quartett“ trägt

sowie sein Streichquartett h-Moll op.

33 Nr. 1. Weitere Programmpunkte

des Abends sind das Streichquartett

Nr. 1 a-Moll op. 7 von Béla Bartók

sowie das Streichquartett F-Dur von

Maurice Ravel. Das Mandelring

Quartett gehört zu den angesagtesten

Streicherensembles weltweit. Es

besteht aus der Geigerin Nanette

Schmidt, dem Geiger Sebastian

Schmidt, dem Bratschisten Andreas

Willwohl sowie dem Cellisten Bernhard

Schmidt. Konzertreisen führen

das Ensemble in europäische Musikzentren

wie Amsterdam, Brüssel,

London, Madrid, Paris und Wien. Die

Metropolen New York, Washington,

Los Angeles, Vancouver und Tokio

finden sich ebenso im Konzertkalender

wie regelmäßige Tourneen

nach Mittel- und Südamerika, in

Foto: Uwe Arens

den Nahen Osten und nach Asien.

Zahlreiche CD-Aufnahmen zeigen

die außergewöhnliche Qualität und

das breite Repertoire des Quartetts.

So wurden Produktionen mit Werken

von Schubert und Schumann sowie

die Gesamteinspielung der Streichquartette

von Schostakowitsch als

neue Referenzaufnahmen gewürdigt.

Das Mandelring Quartett verfügt

über eine eigene Konzertreihe in

der Berliner Philharmonie und in

seiner Heimatstadt Neustadt an der

Weinstraße.

Eintrittskarten sind im Wert von

32, 27 bzw. 22 Euro im Vorverkauf

und an der Abendkasse erhältlich.

Studierende und Schüler erhalten

rabattierten Eintritt im Wert von 16,

13,50 und 11 Euro.

Drittes Instrumentenkarussell startet im November in der

Johannes-Brahms-Musikschule

Fünf Instrumente ausprobieren

Nach den Herbstferien startet zum

dritten Mal ein Instrumentenkarussell

in der Johannes-Brahms-

Musikschule. Kinder der 1. bis 3.

Klasse haben hier die Möglichkeit,

in kleinen Gruppen fünf verschiedene

Instrumente auszuprobieren

und so ihre Vorlieben zu entdecken.

Diesmal sind dabei: Akkordeon,

Schlagzeug, Geige, Oboe und Keyboard.

Die einzelnen Instrumente

werden erforscht und ausprobiert

und kleine Klanggeschichten vertont.

Nach einigen Wochen dreht sich

das Karussell und das nächste Instrument

steht auf dem Programm.

Die Instrumente werden für das

Instrumentenkarussell zur Verfügung

gestellt, bleiben aber in der Musikschule.

Das Instrumentenkarussell

findet von November 2017 bis März

2018 dienstags von 17:00 bis 17:45

Uhr statt. Start ist am 7. November

2018. Die Kosten betragen 42,00 Euro

pro Monat, Sozialermäßigungen

sind möglich. Anmeldeschluss

ist der 13. Oktober 2017. Wer

sich früher anmeldet, kann sich

länger freuen. Anmeldungen und

Informationen: www.Johannes-

Brahms-Musikschule.de , Woldemarstr.

23, Tel.: 05231/ 926900,

johannes-brahms-musikschule@

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Dritter historischer Torbogen in Pivitsheide V.L. eingeweiht

Das „Dorf der Torbögen“

Mit dem Lied „Am Brunnen vor

dem Tore“ gesungen vom Gesangverein

der Freien Sängerschaft

„Deutsche Eiche“, wurde die kleine

Feierstunde zur Errichtung des dritten

historischen Torbogens eingeleitet.

Der Heimat- und Verkehrsverein

Pivitsheide V.L. e.V. hatte eingeladen

um den restaurierten Torbogen

an der Kreuzung Oerlinghauser

Straße-Wilhelm-Mellies-Straße

einzuweihen. Nach der Enthüllung

der Hinweistafel durch den Bürgermeister

Rainer Heller und den

ersten Vorsitzenden Dieter Buckoh

würdigte der Bürgermeister die Arbeit

und dankte allen an dem Projekt

beteiligten Vereinsmitgliedern und

Firmen, die ehrenamtlich und kostenlos

dazu beigetragen hatten, dass hier

eine neue kleine Naherholungsfläche

entstehen konnte.

Nach Abriss eines im Jahre 1810

erbauten Fachwerkhauses wurde der

Torbogen in einer Garage eingelagert

um ihn später eventuell einmal wiederverwenden

zu können. Im vergangen

Jahr bot Prof. Dr. Horst Meier

(Mitglied der Erbengemeinschaft

Meier) den Torbogen als Schenkung

mit der Bedingung dem Heimat-und

Verkehrsverein an, ihn zu restaurieren

und an geeigneter Stelle in

dem Ortsteil wieder aufzustellen.

An der knapp ein Jahr dauernden

Der Gesangverein der Freien Sängerschaft „Deutsche Eiche“ leitete

die Feierstunde zur Errichtung des dritten historischen Torbogens ein.

AWO hatte wieder eingeladen

Restaurierung unter der Regie von

Fritz Diekhof konnte der Torbogen

nunmehr der Öffentlichkeit übergeben

werden. Das Projekt wurde

zudem durch Geld- und Sachspenden

unterstützt.

Leckeren Zwetschgenkuchen in Pivitsheide

Auch wenn es die Zwetschgenkirmes

seit einigen Jahren nicht mehr

gibt, das Zwetschgenkuchenessen

der AWO lässt die alte Pivitsheider

Tradition aber weiterleben. Zu Beginn

der Kaffeezeit herrschte wieder

großer Andrang in den Räumen

der Begegnungsstätte an der Oerlinghauser

Straße. Die Vorsitzende

Brigitte Diekhof erinnert daran, dass

das Zwetschgenkuchenessen früher

immer in der alten Eichenkrug-

Gaststätte stattfand. Elf Helferinnen

der AWO waren im Einsatz, um die

weit über 100 Gäste zu bewirten.

Sechs große Bleche Pflaumenkuchen

und 12 verschiedene Kuchen und

Torten hatten die Helferinnen gebacken,

so war für jeden Geschmack

etwas dabei. Der Erlös der Veranstaltung

kommt den Besuchern der

Begegnungsstätte, die sich hier jeden

Dienstag und Donnerstag zu einem

gemütlichen „Klönnachmittag“ treffen,

zugute. Die Veranstaltung wurde

durch einen Hobbymarkt mit vielen

interessanten Angeboten abgerundet.

Sechs große Bleche Pflaumenkuchen und 12 verschiedene Kuchen und Torten hatten die Helferinnen

gebacken.


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 12

Benefizkonzert Ulrike Wahren und Peter Stolle

am 15. Oktober

”What A Wonderful

World”

Am Sonntag, 15. Oktober findet

um 18 Uhr ein Benefizkonzert von

Ulrike Wahren und Peter Stolle zugunsten

des CVJM-Kreisverband

Lippe e.V. in der Christuskirche in

Lockhausen statt. Die Detmolder

Künstler Ulrike Wahren und Peter

Stolle setzen sich mit ermutigenden

Chansons, gefühlvollem Pop

und mitreißendem Swing für eine

offene und tolerante Gesellschaft

ein. Musikgenuss vom Feinsten

und zugleich ein Aufruf für ein

friedliches Zusammenleben in

unserer Gesellschaft und gegen

Gewalt und Fremdenhass: Das ist

das Anliegen dieses außergewöhnlichen

Konzertabends mit Liedtexten

u.a. auf Deutsch, Englisch,

Französisch und Schwedisch.

Dass ein solches Anliegen auch

beschwingt daherkommen darf,

liegt in der Natur der Sache: Waren

doch viele Komponisten der

Swingmusik und des deutschen

Chansons selbst Immigranten und

Verfolgte. Ausgesuchte Texte regen

auf unterhaltsame Weise zum

Nachdenken an.

So steht der Abend mit Ulrike

Wahren und Peter Stolle für ein

Konzertprogramm, das Brücken

baut und für ein offenes Miteinander

wirbt.

Ob Konzerte im In- und Ausland,

Engagements auf dem Traumschiff

oder Fernseh- und Rundfunkauftritte,

im Duo begeistert das Künstlerpaar

mit starken Songs von Jazz

bis Pop, von Musical bis Chanson,

von Folk bis Gospel seit vielen

Jahren sein Publikum. Zwei tolle

Stimmen, ein mitreißendes Piano,

berührende Worte und die einzigartige

Nähe zu ihrem Publikum

machen einen Abend mit Ulrike

Wahren und Peter Stolle zu einem

ganz besonderen Vergnügen. Der

Eintritt beträgt 15 Euro. Informationen

und Kartenvorverkauf beim

CVJM-Kreisverband Lippe e.V,

Tel. 05231/920659.

Olympische Sommerspiele in der „Tagespflege am Dolzer Teich“ der St. Elisabeth Stiftung

„Olympioniken“ beim Sommerfest

Hilfe für pflegende Angehörige bietet das Team der Tagespflege im „Haus am Dolzer Teich“ (v.l.) Annalena

Schröder-Sohn (Fachreferentin für Altenhilfe), Silke Fuhrmann (Pflegefachkraft), Stefanie Wood (Betreuungskraft),

Marion Müller (Betreuungskraft), Andrea Staschke (Pflegedienstleitung), Meik Bockelkamp

(Einrichtungsleiter) und Birgit Vockel (Pflegefachkraft).

Foto: Peter Radszuweit

Die Olympischen Sommerspiele

der Neuzeit wurden als „Treffen der

Jugend der Welt“ ins Leben gerufen

und sollten dem sportlichen Vergleich

und der Völkerverständigung

dienen. Seit 1896 finden alle vier

Jahre Olympische Spiele statt. Eher

erfahrene Teilnehmer waren jetzt

bei den Olympischen Spielen bei

der „Tagespflege am Dolzer Teich“

am Start. Denn „Olympia“ war das

Motto des diesjährigen Sommerfestes

der Tagespflege der St. Elisabeth

Stiftung in Detmold.

„Einmal im Jahr veranstalten wir

dieses Sommerfest für unsere Tagesgäste,

immer unter einem anderen

Motto“, erzählte Annalena Schröder-

Sohn, zuständige Fachreferentin für

Altenhilfe. Zum Sommerfest sind

Familienangehörige, Freunde und

Bekannte immer herzlich eingeladen.

Nachdem die „Olympioniken“ in

die „Olympische Arena“ in Detmold

eingelaufen waren, gab es die offizielle

Begrüßung und Übergabe der

olympischen Fackel.

Unter Anleitung des Fachpersonals

konnten die Gäste ihr Können an den

verschiedenen Spielorten zeigen.

Das Team des Hauses hatte sich da

einiges einfallen lassen, wie zum

Beispiel Zielwerfen, Kegeln oder

Dosenwerfen.

Zum Abschluss der Wettkämpfe

hatte das Betreuer-Team alles für

einen schönen Abend vorbereitet.

Es gab Gegrilltes, kühle Getränke,

Bowle und Cocktails. Bei netten

Gesprächen saß man noch lange

zusammen und diskutierte die Ergebnisse

der Wettkämpfe.

„Unsere Tagespflege-Einrichtung

hat Platz für 12 Gäste, diese kommen

morgens um 8 Uhr und werden von

den Angehörigen oder einem Fahrdienst

gebracht“, informiert Pflegedienstleiterin

Andrea Staschke. Geboten

werde ihnen in der Tagespflege

am Dolzer Teich von montags bis

freitags eine abwechslungsreiche Tagesbetreuung,

inklusive Frühstück,

Mittagessen und Nachmittagskaffee.

Das Ziel der Tagespflege-Einrichtung

sei es, die Selbstständigkeit durch

geregelte und wiederkehrende Tagesstrukturen

zu erhalten.

Daneben werden durch die Begegnungen

auch soziale Kontakte und

zwischenmenschliche Beziehungen

gefördert. Das Erleben einer Gemeinschaft

hilft dabei das Wohlbefinden

zu stärken. „Wir entlasten vor allen

Dingen auch die pflegenden Angehörigen“,

stellt Pflegedienstleiterin

Andrea Staschke klar. Um 16 Uhr

endet dann ein schöner Tag in der

Tagespflege.

PR

Diverse Themen zur Mobilität in Detmold

sollen gebündelt werden

Arbeitskreis

„detmoldmobil“ wird

eingerichtet

Mit der Gründung eines neuen

Arbeitskreises „detmoldmobil“ hat

die Stadtverwaltung jetzt die Struktur

zur umfassenden Behandlung

des Themas Mobilität in Detmold

geschaffen. Darüber informierte

Bürgermeister Heller die Politik,

die den Vorschlag im Rahmen der

Ratssitzung zur Kenntnis nahm. Die

Vorlage geht zurück auf einen Antrag

der SPD-Fraktion aus dem Februar

2017, in dem beantragt wurde, die

Themen um Parken, Verkehr und

andere Mobilität in Detmold nicht

mehr getrennt voneinander in einzelnen

Gremien zu beraten und zu

beschließen, sondern gesamtheitlich

zu betrachten. „Für die erforderliche

Umsetzung des kommunalen

Mobilitätsmanagements braucht es

eine zentrale Gesamtkoordination“,

erklärt Thomas Lammering, technischer

Beigeordneter der Stadt, in

seiner Mitteilungsvorlage. Diese

müsse Prozesse anstoßen, zwischen

den verschiedenen Fachbereichen

vermitteln, externe Abstimmungen

sicherstellen und bei gemeinsamen

Projekten die Teilbereiche abstimmen.

„Wesentlicher Bestandteil dieses

Schemas ist die Neueinrichtung

eines Arbeitskreises ‚detmoldmobil‘

seitens der Stadtverwaltung, der

städtischen Beteiligungsgesellschaft

DetCon und der Stadtverkehr Detmold

GmbH.“

Ein wichtiger weiterer Aspekt sei

dabei die Abstimmung mit dem

Arbeitskreis „Lippe Mobil“ beim

Kreis Lippe – „denn Mobilität endet

nicht an Stadtgrenzen“, so Lammering.

Wie sich die Politik in diesem

umfassenden Thema positionieren

und in den verschiedenen Gremien

einbringen wird, darüber beraten

jetzt die Fraktionsvorsitzenden mit

den fraktionslosen Ratsmitgliedern

und der Verwaltungsspitze in einem

interfraktionellen Gremium unter Federführung

der SPD. Bürgermeister

Heller: „Wir müssen die politische

Begleitung über die nächsten Jahre

sicherstellen.“ SPD-Chef Harald

Matz ergänzt: „Wir werden gemeinsam

mit den anderen Fraktionen beraten,

wie wir eine enge Verzahnung

zwischen Politik und Verwaltung

hinbekommen.“

khN

Sichtbares Zeichen für neue Mobilität: Im Stadtgebiet verteilt wurden

jetzt Parkplätze ausgewiesen, die exklusiv Carsharing-Fahrzeugen

vorbehalten sind.

Foto: Niederkrüger


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 13

Das Haus der Bücher

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Erfolgreicher Beginn des zweiten

Erasmus+-Projektjahres in Savonlinna

Bäume fällen im Akkord

und Arbeiten mit Holz

Da staunten die Schüler nicht schlecht: Ganze 30 Sekunden

dauert es, bis ein Holzvollernter einen Baum gefällt, entastet

und in gleichlange Stücke geschnitten hat. Noch erstaunter

waren sie, als sie sogar selbst mit diesem Harvester mitfahren

durften. Dies ist nur ein Höhepunkt der Woche in Savonlinna

Finnland. Denn Wald ist das Thema, das die Schüler der beiden

Partnerschulen, der Mertala Gesamtschule in Savonlinna

und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Detmold, mit

dem Erasmus+-Projekt drei Jahre lang miteinander verbindet.

Dieses Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen

Kommission finanziert, denn hinter dem Begriff Erasmus+

verbirgt sich das europäische Bildungsprogramm für allgemeine

und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Der diesjährige

Schwerpunkt liegt auf dem Kennenlernen des Waldes

als Wirtschafts- und Arbeitsraum, der Holz verarbeitenden

Industrien sowie der damit verbundenen Berufsfelder. So

erfuhren die Schülerinnen und Schüler bei der Betriebsbesichtigung

der international arbeitenden Metsä Wood Group

in Punkaharju, wie mit riesigen Maschinen aus Holzstämmen

Spanplatten und Furnierschichtholz hergestellt wird.

Doch das war längst nicht alles. Sie lernten eine Vielfalt

an Pilzen und Beeren kennen, die im Wald wachsen und

von finnischen Familien jedes Jahr selbst gesammelt und

zubereitet werden. Das konnten sie im Hauswirtschaftsunterricht

selbst ausprobieren und leckere Pilzsuppe kochen und

Beerenkuchen backen. Auch praktisches Arbeiten mit Holz

war Teil der Projektwoche. So bekamen alle die Aufgabe,

ein Holzboot aus einem Holzbrett zu bauen, das sie selbst

entwerfen, aussägen und mit einem Holzpaddel versehen

mussten. Mit Axt und Messer lernten sie, Holzscheite zu

hacken und kleine Späne herzustellen, fachgerecht zu stapeln

und ein Lagerfeuer anzuzünden. Eine weitere Aktivität bezog

sich auf den Wald als Freizeitfaktor. Äste, Blätter, Borke,

Beeren wurden gesammelt und zu Kunststücken verarbeitet.

Zusätzlich haben sie Geocatching ausprobiert und im See

geangelt. Im Unterricht wurden weitere Kunststücke aus

Pappmaché erarbeitet. Sämtliche Aktivitäten wurden mit

iPads festzuhalten und am Ende der Woche zu einem Video

zusammengestellt, das gemeinsam mit den Gastfamilien zum

Abschluss vorgestellt wurde. Da alle Detmolder in Gastfamilien

untergebracht waren, erfuhren sie so ganz nebenbei viel

über finnische Kultur und finnische Lebensweise. Dabei haben

sie ständig Englisch gesprochen und erfahren, wie wichtig

es ist, eine gemeinsame Sprache zu beherrschen, um sich zu

verständigen. Der Abschied fiel allen sehr schwer, denn die

Gastfreundschaft der finnischen Freunde in Kombination mit

dem hervorragendem Programm ließen alle eine wunderbare

Woche erleben. Nächstes Jahr im September geht es weiter.

Dann stehen in Savonlinna der Wald als Ökosystem und seine

Bedeutung für das Klima im Mittelpunkt.

Robert Chwalek erwirbt „10. Grad F.I.S.T. Weapon Self-defence -

modern art of kobudo”

Verteidigung gegen Schwert und

Dreifach-Steckdose

Robert Chwalek vom Verein

Taekyon Diestelbruch hat sich der

Prüfung „10. Grad F.I.S.T. Weapon

Self-defence - modern art of kobudo”

(F.I.S.T. = Freies Individuelles

Selbstverteidigungs-Training)

gestellt. Was soll uns das sagen?

Knapp zwei Stunden lang musste er

die Handhabung zehn verschiedener

Waffen, wobei auch eine Dreifach-

Steckdose mit Kabel zu Einsatz

kam, demonstrieren, die sogenannte

Grundschule laufen und in der letzten

Stunde Angriffe mit und ohne diese

Waffen kontern. Erwartungsvolles

Schweigen der 30 Zuschauer, undurchdringliche

Mienen bei den

Prüfern und lange zwei Stunden, die

die Kraft und Ausdauer von Robert

auch auf den Prüfstein stellte. Zu

keiner Zeit wurde es langweilig und

selbst die Jüngsten zollten Robert

den gleichen Respekt, wie die anwesenden

drei Vereinsschwarzgurte,

Meikel Schäfer, Benjamin Lesch,

Wolfgang Kohl. Und Robert Chwalek

absolvierte eine erfolgreiche

Prüfung. Dieser Erfolg war auch ein

Verdienst zweier Vereinsmitglieder,

Ise Scherpe und Ivo Schunke, die seit

Wochen mit Robert trainierten, um

ihn auf die Prüfung vorzubereiten.

Mit Ausdauer und dem guten Willen

diverse blaue Flecken einzustecken

begleiteten, bzw. griffen sie in der

letzten Stunde Robert immer wieder

an, um seine schnelle Reaktion zu

testen. Jeder Fehler würde Verletzungen

nach sich ziehen. Zu guter Letzt

nahm einer der Prüfer, Uwe Möhring

(11. F.I.S.T.), noch das Shinai (ein

japanisches Ausbildungsschwert)

und attackierte Robert. Dieser war

auch dem gewachsen und zeigte,

dass selbst nach 80 Minuten noch

Kraft und Geschwindigkeit abrufbar

war. „Die Leistungen entsprachen in

höchstem Maße den Anforderungen“

war dann auch das Fazit des obersten

Prüfers Jörg Knust (12. Grad F.I.S.T.

und 11. Grad F.I.S.T. W.S.), Chiefinstructor

und Gründer des Systems,

der eigens zu diesem Ereignis aus

Bad Zwischenahn angereist war und

es sich nicht nehmen ließ, Robert

selbst für den schwarzen Gurt in

F.I.S.T. Weapon Self Defense zu prüfen.

Der Taekyon-Diestelbruch e.V.

ist stolz auf seinen 1. Vorsitzenden

der nächsten Monat 59 Jahre wird

und seine erste Schwarzgurtprüfung

vor genau 20 Jahren absolvierte. An

dieser Stelle spricht der Verein Robert

den höchsten Respekt für diese

Leistung aus, die im Verein zurzeit

noch einmalig ist.

Robert Chwalek (mit grauem Bart) verteidigt sich gegen mehrere Angreifer und erwirbt den „10. Grad

F.I.S.T. Weapon Self-defence”.

Leserbrief zum Abriss des

Gasthauses Hiddeser Hof

Nun ist es also soweit

Eine alt eingesessene Gastwirtschaft wird zu

anderen Zwecken abgerissen. Schade, schade,

schade.

Es wäre zu wünschen gewesen, wenn sich

hier die Hiddeser Bürger, Vereine, Werbegemeinschaft

und alle Institutionen eingehende

Gedanken gemacht hätten, eine andere Lösung

zu finden, die zum Erhalt des Gasthofes mit

Übernachtungsmöglichkeiten geführt hätte.

Nichts braucht Hiddesen mehr als eine Übernachtungsmöglichkeit,

zumal im Hinblick auf

den Wandertag im Jahre 2018.

Darum sind hier nicht nur der Hiddeser Rat mit

allen Fraktionen, sondern insbesondere die Stadt,

die Tourismuszentrale, die Hermannsdenkmal-

Stiftung gefragt zu agieren. Mit ist bekannt, dass

sich kein Investor für eine Hotelweiterführung

gefunden haben soll. Ein Investor für einen

Drogeriemarkt und Wohnungsbau hat es jedoch

gegeben. Brauchen wir das wirklich? Eigentlich

ist Hiddesen damit gut versorgt. Unsere Buslinie

fährt viertelstündlich auch nach Detmold.

Das Areal des Hiddeser Hofes ist zudem groß

genug, dass man es teilen könnte, so dass hier

mehrgleisig gefahren werden könnte. Noch

ein großes Bauprojekt auf dem Kreuzungsbild

benötigen wir im Ort nicht wirklich, zumal

immer und überall darüber geklagt wird, dass

Übernachtungsmöglichkeiten fehlen.

Der Tourismus wird mit allen Mitteln gefördert,

beworben usw. Man schätzt sich glücklich über

jeden Tourist, der nach Lippe kommt und freut

sich, dass es ihnen gut gefällt. Man bemängelt,

dass sie nicht bleiben. Aber wo denn? - wenn

sie gerne möchten. Die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit

verläuft – zumindest in

den Ortschaften – ergebnislos Hiddesen, Heiligenkirchen

und auch Berlebeck haben wenig zu

bieten. Wo lassen unsere großen bekannten Lippischen

Firmen, die ja weltweit exportieren, ihre

Geschäftskunden nächtigen? Reicht die Burg

Blomberg oder geht die Reise nach Bielefeld?

Es gibt einen kleinen Lichtblick in Detmold,

mit dem Wanderhotel in der Krummen Straße!

Darüber hat sich eine alte Hiddeserin Gedanken

gemacht, die traurig ist, wie andere auch – wenn

der Hiddeser Hof nicht mehr existiert.

Mit freundlichen Grüßen,

Ursula Kuhlemann

Rosenkamp 34, Detmold


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 14

Schmerzensgeld

für Angehörige

Dr. André Pott, Rechtsanwalt, Fachanwalt

für Verkehrsrecht, Fachanwalt für

Strafrecht

Wer bei einem Verkehrsunfall

einen

nahestehenden Verwandten

verloren hat,

konnte bisher nur unter

sehr engen Voraussetzungen

Schmerzensgeld

verlangen,

obwohl der Tod z.B.

des eigenen Kindes,

regelmäßig das gesamte

Leben der Eltern und

Geschwister zerstört.

Es fehlte bisher an

einer gesetzlichen

Anspruchsgrundlage,

nach der auch enge

Verwandte des Getöteten

einen Anspruch

auf Schmerzensgeld

für die Trauer und

das Leid aufgrund

des plötzlichen Todes

des Angehörigen hatten. Diese

Regelungslücke wurde nunmehr

geschlossen. Der Gesetzgeber hat

für Angehörige einen Schmerzensgeldanspruch

statuiert. Danach

hat der Ersatzpflichtige dem

Hinterbliebenen, der zur Zeit der

Verletzung zu dem Getöteten in

einem besonderen persönlichen

Näheverhältnis stand, für das

dem Hinterbliebenen zugefügte

seelische Leid eine angemessene

Entschädigung in Geld zu leisten.

Ein besonderes persönliches

Näheverhältnis wird dabei vermutet,

wenn der Hinterbliebene

der Ehegatte, der Lebenspartner,

ein Elternteil oder ein Kind des

Getöteten war.

Für Angehörige, dessen Verwandter

getötet wurde ein oft

schwacher Trost, aber dennoch

eine deutliche Verbesserung der

Rechtslage für die Hinterbliebenen.

Die Kinder der Klasse 3b der

Bachschule in Detmold gehen in

die Hocke, klatschen sich dabei auf

die Oberschenkel und rufen: „Wir

sind aktiv!“; anschließend klatschen

sie in die Hände und springen zum

Abschluss in die Höhe. So beginnen

die sportlichen Interventionen im

Rahmen der durch die Medizinische

Hochschule Hannover (MHH)

initiierte Bewegungsstudie „Rebirth

active school“.

Im Anschluss spielen die Schüler

- angeleitet durch Sportwissenschaftler

- Spiele wie die „Tollkirsche“.

Dabei bewegen sich die Kinder frei

im Klassenraum, auf das Kommando

„Toll“ zappeln, springen und hüpfen

sie. Beim nächsten Zeichen erstarren

die Kinder kurz in der Bewegung

und kommen zur Ruhe. Nach drei

Minuten ist der Spaß wieder vorbei

und die Schülerinnen und Schüler

setzen sich auf ihre Plätze und arbeiten

konzentriert weiter. „Diese

kleinen Bewegungseinheiten im

Unterricht zielen darauf ab, die

Konzentrationsfähigkeit zu verbessern

und ein besseres Lernklima zu

Bewegungsstudie „Rebirth active school“ an lippischen Schulen

„Wir sind aktiv!“

schaffen“, erklärt Professor Dr. Uwe

Tegtbur, Direktor des MHH-Instituts

für Sportmedizin.

Das schulische, unterrichtsbegleitende

Interventionsprogramm

soll die physische und psychische

Leistungsfähigkeit sowie die soziale

Kompetenz der Schüler steigern. Die

unterrichtsbegleitenden Bewegungsimpulse

sollen langfristig positive

Effekte auf das biologische Alter

und eine Zunahme der Regenerationsfähigkeit

erzeugen. „Durch die

Bewegungsstudie erfahren wir, wie

fit die lippischen Schüler tatsächlich

sind und auch, wo Handlungsbedarf

besteht“, so Landrat Dr. Axel

Lehmann.

Vor den Sommerferien hat das interdisziplinäre

Ärzteteam 358 Kinder

aus dem Kreis Lippe und Hannover

untersucht, um sie in die Studie

aufzunehmen. Sie untersuchten Blut,

Urin, Herzfunktion, Zahngesundheit

und das biologische Alter sowie

Ausdauer, Motorik und Ernährung.

„Wir konnten feststellen, dass über

30 Prozent der untersuchten Kinder

nicht das Normalgewicht einhalten“,

sagt Professor Dr. Dr. h. c. Axel

Haverich, Direktor der MHH-Klinik

für Herz-, Thorax-, Transplantationsund

Gefäßchirurgie und Initiator

der Studie. „Unsere Ergebnisse

zeigen auch, dass die Schüler in der

Integrierten Gesamtschule (IGS) im

Vergleich zur Grundschule mehr Zeit

mit modernen Medien verbringen.

Die Grundschüler sind körperlich

so fit wie früher.

Durch den vermehrten Medienkonsum

bewegen sich die Jugendlichen

(5. Bis 6. Klasse) heute im Alltag

weniger und zeigen Defizite in ihrer

Fitness. Etwa 30 Prozent der Kinder

essen jeden Tag Süßigkeiten und

trinken gezuckerte Getränke. Außerdem

war auffällig, dass 40 Prozent

der Kinder morgens nicht zu Hause

frühstücken und nur die Hälfte täglich

Obst und Gemüse verzehrt“, ergänzt

Professor Tegtbur.

Mitte September beginnt nun die

erste Hälfte der Schüler aus dem

Kreis Lippe gemeinsam mit ihren

Lehrerinnen und Lehrern, begleitet

von den Sportwissenschaftlern, mit

den sportlichen Aktivitäten. Die andere

Hälfte der Schüler beginnt das

Projekt im kommenden Jahr. So kann

im nächsten Untersuchungszeitraum

ab Mai 2018 untersucht werden, wie

erfolgreich die Bewegungsintervention

war.

Neben den kurzen Bewegungseinheiten

findet einmal wöchentlich

die Rebirth-Arbeitsgemeinschaft

(AG) statt, eine abwechslungsreiche,

anstrengende und vor allem mit viel

Bewegung und Spaß verbundene

Sporteinheit von 90 Minuten. „Wir

haben bei dem Konzept der AG besonders

darauf geachtet, die Bereiche

Ausdauer, Kraft, Koordination sowie

Entspannungsphasen einzubauen,

um die Kinder ganzheitlich zu

fördern und zu fordern“, erklärt

Sportwissenschaftlerin Dr. Lena

Grams, die die Studie koordiniert.

Für Fragen rund um die Bewegungsstudie

„Rebirth active school stehen

die Sportwissenschaftlerin Dr. Lena

Grams unter rebirth.active.school@

mh-hannover.de oder Karen Zereike

vom Zukunftsbüro des Kreises Lippe

unter (0 52 31) 62 1045, k.zereike@

kreis-lippe.de verwenden.

Der nächste Detmolder Kurier

erscheint am27. Oktober 2017!

Start der Bewegungsstudie „Rebirth active school“ an lippischen Schulen: Dr. Klaus Schafmeister (Kreis Lippe), Cornelius Jäger (MHH- Medizinische

Hochschule Hannover), Prof. Dr. Uwe Tegtbur (Direktor des Instituts für Sportmedizin an der MHH), Karen Zereike (Kreis Lippe),

Prof. Dr. Axel Haverich (Klinikdirektor HTTG der MHH), Dr. Axel Lehmann (Landrat Kreis Lippe), Elke Prasse (Schulleitung Bachschule-

Detmold), Christoph Trappe (Schulleitung Geschwister-Scholl Schule, Detmold), Dr. Lena Grams (MHH-Institut für Sportmedizin), Herbert

Dierker (Konrektor Bachschule, Detmold) und Fabian Pierburg (Werthschule-Detmold).

Vergleichsschießen in Meiersfeld

Alle drei Pokale bleiben

im Verein

Beim Vergleichsschießen zwischen

der Bürgerschützengilde

Augustdorf 1901 e.V., Schützenverein

Großenmarpe-Erdbruch v.

1902 e.V und dem Schützenverein

„Einigkeit“ Meiersfeld- Rödlinghausen

nutzten die Meiersfelder

ihren Heimvorteil,, alle drei Pokale

gingen an die Meiersfelder-

Bester König mit 95 Ring wurde

Thomas Roß, beste Seniorin Brigitte

Wallbaum (96 Ringe) und bester

Schütze Ralf Kaiser, der sich im

Stechen gegen die amtierende Königin

von Meiersfeld Pia Roß mit

einem Ring Vorsprung (49 gegen

48 Ring bei 5 Schuss) durchsetzte.

In der Mannschaftswertung der

Schützen gewann Meiersfeld vor

Großenmarpe und Augustdorf und

in der Mannschaftswertung Senioren

lag Meiersfeld vor Augustorf

und Großenmarpe auch auf Platz 1.

Das nächste Vergleichsschießen

findet nächsten Monat in Großenmarpe

statt. Bei Kaffee, Kuchen

Salat und Würstchen verbrachten

die befreundeten Schützen alle

zusammen einen tollen Tag bei

bestem Wetter.

Beim Vergleichsschießen in Meiersfeld nutzen die Schützen ihren

Heimvorteil: (v.l.) Die Sieger Heinrich Wallbaum (SV Meiersfeld),

Jan Borchert (SV Großenmarpe), Thomas 1. Roß (SV Meiersfeld),

Mathias Dertwinkel (Schützengilde Augustdorf), Brigitte Wallbaum,

Werner Meise und Ralf Kaiser (alle SV Meiersfeld).

Bunt sind schon die Wälder,

gelb die Stoppelfelder... Moment,

denkt sich Hermännchen, der bis

dahin noch das fröhliche Liedchen

summte. Die Felder sind

ja wirklich gelb. Und manchmal

auch ohne Stoppeln. Aber es

ist ein giftiges gelb - meistens

erzeugt durch den Einsatz der

modernen Agrarchemie. Zwar

sind es nicht alle Felder, es gibt

auch Düngegaben, die die Pflanzen

erst mal gelb werden lassen. Doch

Hermännchen bezweifelt, dass das

dann auch gut ist.

Das nachhaltige gelb, das bald in

ein braun übergeht, entsteht aber

durch die Unkrautbekämpfung.

Glyphosat ist da in aller Munde

- auch im wörtlichsten Sinne.

Denn inzwischen gibt es kaum

noch Bürger, in deren Pipi das

Zeug nicht nachgewiesen werden

kann. Es fand sogar den Weg ins

Bier - Reinheitsgebot hin oder her.

Obwohl das Zeug so nach der

Untersuchung durch ein unabhängiges

Institut (das später wegen

Bestechlichkeit der Gutachten vor

Gericht stand) absolut harmlos ist,

gibt es immer mehr Gemeinde oder

sogar Länder, wie Frankreich, die

es verbieten oder verbieten wollen.

Naja, dann produzieren die lieben

„Nehmt Rücksicht“

Konzerne, die Helfer und Förderer

der Menschheit, eben etwas anderes.

Glyphosat ist gegen Pflanzen, es gibt

aber auch noch wunderbare Mittel

gegen Pilze und Insekten. Manch

einer glaubt, um letztere sei es nicht

schade. Das ganze Krabbelgezeugs,

Fliegen und Mücken, wer braucht

das schon? Ist doch eher gut, wenn‘s

krepiert?

Hermännchen kann diesen Menschen

nur sagen: Informiert Euch

mal richtig. Denn Diese Viecher sind

wichtig. Ohne sie gibt‘s kaum Obst,

ohne Bestäuber wird es ein Luxusgut

für Reiche. Und schlaue Leute haben

mal ausgerechnet, was passiert,

wenn Insekten fehlen. Dann bleibt

beispielsweise das, was tot rumliegt

und das, was bei den Tieren hinten

rauskommt, länger liegen. Bakterien

machen sich zwar drüber her, aber es

entsteht Lachgas. Hörst sich lustig

an, ist es aber nicht. Denn es ist 300

Mal klimawirksamer als das, was

beim Diesel hinten raus kommt.

Die Insektenbekämpfung trägt also

zum so gefürchteten Klimawandel

ebenso, wenn nicht mehr bei, als

unsere Autos.

Apropos, was hinten rauskommt:

Was da manchen Hund verlässt, ist

nun im Laub bestens getarnt. Und

besonders schön auf Grünstreifen

oder Spielwiesen. Wahrscheinlich,

so vermutet Hermännchen, lassen

die Hundebesitzer ihre Lieblinge das

dort tun, weil sie Unfällen vorbeugen

möchten. Man landet halt weich...

Man muss es eben positiv sehen.

Wäre Hermännchen das nicht,

wurde er sagen, es ist rücksichtslos.

Rücksicht ist wohl eine Tugend, die

immer mehr aus der Mode kommt.

Hermännchen beobachtet es viel, und

er hat den Eindruck, dass es mehr

wird. Früher ließ man mal jemanden,

der abbiegen wollte, einfach rein.

Nun wird kräftig gehupt. Wer auf

zwei Parkplätzen steht, hat es einfach

bequemer. Ist doch klar.

Und die Hunde brauchen Auslauf.

Am besten an der langen Ritsch-

Ratsch-Leine. Manche Spaziergänger

passen einfach nicht auf, wenn

das liebe Tier sie freudig samt Leine

umkreist.

Selber Schuld, wenn sie sich lang

machen - und dann auch noch den

wohl platzierten Haufen zwecks

weicher Landung nicht treffen. Was

dem einen sein Hund, ist dem anderen

sein Filius.

Die räumen mal eben das Regal im

Supermarkt leer, während Mama sich

mit Freundin unterhält. Niedlich,

das Kleine, und wie kreativ es die

Packungen durcheinander wirbelt.

Die ältere Dame hätte mit ihrem

Einkaufswagen ja wirklich einmal

Platz fürs spielende Kind machen

können.

Oder beim Bäcker: Gleich mehrere

Freunde des ofenfrischen

Frühstücksbrötchens haben sich

versammelt, als ein älterer Herr

einen Jungen beiseite drängelt,

um schneller dran zu kommen.

Naja, denkt sich Hermännchen, bei

dem Alter hatte er vielleicht auch

keine Zeit mehr, wollte vielleicht

wenigstens noch die Brötchen

zuhause abliefern. Interessante

Beobachtungen sind so möglich,

aber Hermännchen hat erst mal

genug davon. Vielleicht sollte er

einfach mal Schilder malen mit

„nehmt Rücksicht“ drauf, oder

„seid lieb zueinander“. Und vor

den Schildern müsste dann immer

auch so ein Haufen liegen, damit

die Schilderleser weich fallen....


Detmolder Kurier Nr. 179 - Anzeigen -

6. Oktober 2017 Seite 15

Wir danken für die Zusammenarbeit

und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Wir danken für die Zusammenarbeit

und wünschen weiterhin viel Erfolg.

Aus der Region, für die Region!

Mit Sicherheit für Lippe.

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ServiceCenter Detmold-Süd

Lars Armanski · Marco Luttmann

Stefan Lindhorst

Paderborner Str. 65

32760 Detmold · Tel. 05231 9469-0

Vielen Dank für das

Vertrauen und

weiterhin viel

Erfolg!

Laden herzlich zum Tag der offenen Tür in das neue Lippische Servicecenter Detmold-Süd an der Paderborner Straße 65 ein: (von links)

Stefan Lindhorst, Jessica Potreck, Marco Luttmann, Alexandra Darda und Lars Armanski.

Fotos: Manfred Hütte

Die „Lippische“ in Heiligenkirchen am neuen Standort / Tag der offenen Tür

am Freitag, dem 13. Oktober 2017 von 12 bis 18 Uhr

Mehr Platz für Service und Beratung

Neu, hell und großzügig, so lässt

sich das neue Lippische Servicecenter

Detmold-Süd mit wenigen Worten

treffend beschreiben. An der Paderborner

Straße 65 in Heiligenkirchen

ist nach mehrmonatiger Umbauzeit

ein neues Servicecenter entstanden,

das die Bereiche Heiligenkirchen,

Berlebeck, Hornoldendorf, Hiddesen,

den Detmolder Süden sowie

die Horn-Bad Meinberger Ortsteile

Holzhausen-Externsteine und Fromhausen

umfasst. Im Mittelpunkt

stehen die drei langjährigen Geschäftsstellenleiter

Stefan Lindhorst

(Berlebeck), Marco Luttmann (Hiddesen

und Heiligenkirchen) und Lars

Armanski (Hiddesen), die von den

Servicekräften Jessica Potreck und

Alexandra Darda unterstützt werden.

30 Jahre lang war das Servicecenter

an der Externsteinestraße in Heiligenkirchen

beheimatet. Mehr und mehr

zeigte sich der Modernisierungs- und

Platzbedarf. Schließlich fiel im November

2016 die Entscheidung für

den Umzug. Das Serviceteam hat

nun 220 statt 180 Quadratmeter zur

Verfügung. Der gewonnene Raum

kommt der Kundeninformation und

-beratung zugute. So wird gerade ein

Veranstaltungsraum mit Großbildfernseher

eingerichtet, der künftig

für Kundenveranstaltungen genutzt

Herzlichen Glückwunsch!

Neu, hell und großzügig zeigen sich die neuen Beratungsräume in Heiligenkirchen.

werden kann. Themen, über die das

Team der „Lippischen“ informieren

möchte, gibt es genug. Noch immer

herrscht z.B. viel Unwissenheit über

die verschiedenen Möglichkeiten

der Altersvorsorge, noch immer

klaffen große Versicherungslücken

bei vielen Detmolder Bürgern. Der

Besucher findet gleich sechs Kundenparkplätze

direkt vor der Haustür.

Am Freitag, den 13. Oktober 2017,

können Kunden und Interessierte die

neuen großzügigen Räume in Augenschein

nehmen. Von 12 bis 18 Uhr ist

das neue Servicecenter geöffnet. Es

gibt Bratwurst, Kaffee und Kuchen,

Getränke aller Art, Kinderschminken

sowie eine Hüpfburg und Infostände.

Sie sind herzlich eingeladen auch am

Gewinnspiel teilzunehmen oder beim

Dreh am Glückrad kleine Sachpreise

zu gewinnen. Und natürlich haben

alle Bürger die Gelegenheit, auch

an anderen Tagen beim Team des

Servicecenters Detmold-Süd mal auf

einen Kaffee reinzuschauen, denn

hier hat sich viel getan.

E. Weege Hochbau GmbH

Daimlerstr. 10 - 32791 Lage

mail@weege-hochbau.de

Telefon: 0 52 32 / 62 796

Fax: 0 52 32 / 62 469

Willkommen bei der „Lippischen“: Stefan Lindhorst, Marco Luttmann

und Lars Armanski leiten das Servicecenter in Heiligenkirchen.


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 16

Schlinger Bergfreunde feiern Oktoberfest

am 14.Oktober

Das schönste Kostüm wird

prämiert

Das Gerümpelorchester, jeder kann mitmachen.

Die Bergfreunde Schling feiern am

Samstag, 14.Oktober ab 19:00 Uhr

ihr schon traditionelles Oktoberfest

im vereinseigenen Bergheim, Ostertalstraße

5. Freunde des Vereins

sind herzlich willkommen, um mit

den Bergfreunden bei bayerischen

Spezialitäten einen fröhlichen Abend

zu erleben. Der Eintritt ist frei, für

das Buffet wird ein Kostenbeitrag

von 10 Euro erhoben.

Mit dabei ist das Gerümpelorchester

mit Gerd Engstfeld, das zum

Gelingen des Abends beitragen

wird. Wie immer wird das schönste

Kostüm prämiert.

Professionelle Graffiti-Künstler verwandeln Stadtwerke-Trafostationen

in einzigartige Kunstwerke

Bunter Blickfang

Die Künstler Sven Oliver Hollatz und Goran Grubac (beide Agentur More Than

Words, vorne links) verwandeln die Umspannstelle Am Gelskamp auf Wunsch des

Stadtwerke Detmold Geschäftsführers, Jörg Karlikowski (rechts), in einen echten

Blickfang für die Detmolder Bürger.

In Zusammenarbeit mit Künstlern

der deutschlandweit bekannten Graffiti-Agentur

„More Than Words“

haben die Stadtwerke Detmold

zwei Trafostationen in Detmold mit

individuell angefertigten Graffiti-

Motiven gestaltet und so das Detmolder

Stadtbild verschönert. Fährt

man an der Stoddartstraße oder zum

Einkaufen auf den Parkplatz am

Markant-Markt, ist die Ortsnetzstation

der Stadtwerke kaum mehr

zu übersehen: Ab sofort begrüßt die

Anwohner auf allen drei Seiten eine

grüne Landschaft, die das Hermannsdenkmal,

umgeben von frischem

Obst, und verschiedenste Formen

der regenerativen Energieerzeugung

zeigt. Drei Tage lang arbeitete

das Künstler-Team an der rund 26

Quadratmeter großen Station, die in

Kooperation mit dem Markant-Markt

gestaltet wurde.

Bei der 70 Quadratmeter großen

Umspannstelle am Gelskamp wurde

knapp fünf Tage lang gesprayt, bis

sich der „weiße Kasten“, gegenüber

des Stadtwerkegebäudes, in eine

bunte Motivwelt rund um die Themen

Fernwärme und regenerative

Energien in Detmold verwandelte.

Für die Künstler ist jede einzelne

Station eine neue Herausforderung.

„Uns ist wichtig, dass jedes Graffiti

ein Unikat ist, egal ob der kleine

Stromverteiler oder eine große Umspannstelle

gestaltet wird. Wir schauen

jedes Mal aufs Neue, was für die

Stadt sowie den jeweiligen Standort

vor Ort charakteristisch ist und die

Bürger bewegt. Danach machen

sich unsere kreativen Köpfe an die

Jörg Karlikowski (Geschäftsführer Stadtwerke Detmold GmbH, hinten links) und

Dirk Mellies (Kussel-Markt Handels GmbH / Markant, hinten rechts) besuchen

Goran Grubac (Agentur More Than Words, vorne) bei den künstlerischen Arbeiten.

Arbeit und gestalten

in Absprache mit

den Stadtwerken

erste Entwürfe.“,

so Markus Happe,

Inhaber von „More

Than Words“.

Bevor die künstlerischen

Gestaltungen

starten konnten,

wurden einige

Vorkehrungen zur

Genehmigung der

geplanten Motive

und Standorte bei

der Stadt Detmold

getroffen. Außerdem

mussten die

Stationen gereinigt

und Wetterbedingungen

berücksichtigt

werden. Vorbereitend

für die Gestaltung

erfolgten

eine transparente

Haftgrundierung

und ein farbiger

Grundanstrich. Anschließend teilten

die Künstler die zu gestaltende

Fläche in Raster ein und skizzierten

die Motivwelt anhand von maßstabsgetreuen

und verkleinerten

Ausdrucken freihändig vor. Zuletzt

wurden die einzelnen Raster in Feinarbeit

nachgearbeitet, Flächen gefüllt

und Details auf die Leinwand der

besonderen Art „gezaubert“.

Bis zu 200 Sprühdosen in den verschiedensten

Farben, die den Künstlern

als Hauptwerkzeug dienen, und

weitere Malutensilien, wie Pinsel

und spezielle Marker, kamen bei

den künstlerischen Arbeiten für die

Stadtwerke Detmold zum Einsatz.

„Mit der professionellen Gestaltung

von Strom- und Gasstationen tragen

wir nicht nur zur Verschönerung des

Stadtbildes bei, sondern können die

Bürger direkt vor Ort

informieren, wie wir

Strom und Wärme in

Detmold produzieren.“,

erklärt Jörg Karlikowski,

Geschäftsführer der

Stadtwerke Detmold.

Gleichzeitig kündigte er

an, dass die zwei Kunstwerke

sicherlich nicht

die letzten Stationen in

Detmold bleiben werden,

welche die Stadtwerke

professionell gestalten

lassen möchten. Vorbereitend

sei es allerdings

notwendig in enger Abstimmung

mit der Stadt

Detmold zu klären, welche

Standorte für Projekte

dieser Art geeignet sind

und die entsprechenden

Anträge bei der Bauaufsichtsbehörde

zu stellen.

Gewinner des Brahms-Klavierwettbewerbs Detmold stehen fest

Adela Liculescu und Anna Ulaieva

teilen sich den 1. Preis

Kürzlich wurden die Gewinner des

neu gegründeten Brahms-Klavierwettbewerbs

Detmold ermittelt: Die

Jury der Finalrunde, bestehend aus

den Hochschulprofessoren Catherine

Vickers (Frankfurt), Christopher Oakden

(Hannover), Alfredo Perl (Detmold),

Jacob Leuschner (Detmold)

sowie dem Brahms-Spezialisten

Andreas Boyde (London), kamen

zu dem Entschluss, zwei erste Preise

zu vergeben. Diese gingen an die

rumänische Pianistin Adela Liculescu

(24) sowie an die Ukrainerin

Anna Ulaieva (32). Ein zweiter Preis

wurde nicht vergeben. Der dritte

Preis ging an den jungen Münchner

Pianisten Vincent Neeb (19). Ferner

wurde ein vom LIONS-Club Leipzig

Cosmopolitan gestifteter Sonderpreis

für die beste Brahms-Interpretation

im Finale in Höhe von 2.500 Euro,

verbunden mit einem Konzert in

Leipzig, an Anna Ulaieva vergeben.

Neben den Preisgeldern in Höhe von

insgesamt 10.000 Euro, die allesamt

die Alfred-Reinhold-Stiftung mit

ihrem Vorstand Dr. Ingbert Blüthner-

Haessler ermöglicht hat, wurden

zahlreiche Anschlussengagements

für die Preisträger in Aussicht gestellt:

Adela Liculescu wird mit dem

ECHO-Klassikpreis-nominierten

Detmolder Kammerorchester 2018

im historischen Kaisersaal in Schloss

Corvey auftreten. Anna Ulaieva

gastiert erstmalig in Europas ältesten

freistehenden Konzertsaal – der

Bagno-Konzertgalerie Steinfurt.

Vincent Neeb darf sich über einen

Solo-Abend im Festsaal von

Schloss Moritzburg in Detmolds

Partnerstadt Zeitz freuen. Auch die

Alfred-Reinhold-Stiftung sowie das

Konzertsekretariat Thürmer haben

für die beiden Erstplatzierten Konzertengagements

im Thürmer-Saal

Bochum sowie in Leipzig und Paris

bereitgestellt. Hinzu kommt die

Möglichkeit für Adela Liculescu,

eine eigene CD durch das renommierte

Detmolder Erich-Thienhaus-

Institut (Tonmeisterausbildung)

produzieren zu lassen. „Das macht

das Besondere an unserem Wettbewerb

aus“, resümierte der Künstlerische

Leiter Jacob Leuschner. „Die

Finalisten erhalten nicht nur ein

attraktives Preisgeld, ihnen werden

auch Brücken für ihre Zukunft in

Form von Konzertengagements und

CD-Produktionen gebaut.“

Mit einem anspruchsvollen jeweils

einstündigen Wettbewerbsprogramm,

das ein großes spätes

Brahms-Werk, ein Werk der klassischen

Moderne und Werke freier

Wahl enthielt, hatten sich die drei

Finalisten am Donnerstag, den 28.

September, letztmalig auf dem

Blüthner-Flügel im Konzerthaus der

Hochschule für Musik Detmold dem

Votum der Jury gestellt. Ihr gehörten

in den ersten beiden Runden auch die

Hochschulprofessoren Markus Bellheim

(München) und Martin Hughes

(Wien) an. „Alle drei bewiesen ein

außergewöhnliches künstlerisches

Talent“, urteilte Leuschner im Namen

der Jury.

Die drei Wettbewerbsplatzierten

brachten einen enormen künstlerischen

Erfahrungsschatz mit: Adela

Liculescu, die an der Universität für

Musik und darstellende Kunst Wien

studiert, trat bereits als Solistin in

der Berliner Philharmonie sowie

im Münchner Gasteig auf. Vincent

Neeb, der neben einem Klavierstudium

an der Hochschule für Musik und

Theater München auch Mathematik

studiert, konzertierte u.a. bereits mit

den Münchner Symphonikern. Stationen

von Anna Ulaievas bisheriger

Karriere waren Auftritte mit dem

Kammerorchester des Bayerischen

Rundfunks und dem Ukrainischen

Nationalorchester. Die Pianistin

studiert derzeit an der Universität

für Musik und darstellende Kunst

Graz. Alle drei gewannen bereits im

Vorfeld etliche Preise.

Insgesamt 22 Teilnehmerinnen und

Teilnehmer in der Altersklasse von

19 bis 32 Jahren waren nach einer

Videovorauswahl bei dem neuen

durch die Hochschule für Musik

Detmold in Kooperation mit der

Julius Blüthner Pianofortefabrik und

der Alfred-Reinhold-Stiftung ausgerichteten

Wettbewerb angetreten.

„Der künstlerische Auftrag des Wettbewerbs

war die Auseinandersetzung

mit dem Werke Brahms in seinem

historischen Kontext“, bilanziert Jacob

Leuschner. Außerdem ging es bei

der Ausrichtung um die Würdigung

der Beziehung zwischen Johannes

Brahms und Detmold, der von 1857

bis 1859 einige Monate in der Residenzstadt

lebte. Der Wettbewerb soll

ab sofort im Zweijahresrhythmus

ausgerichtet werden.

Die drei Preisträger Vincent Neeb, Anna Ulaieva und Adela Liculescu (v.l.n.r.), umgeben von Jacob Leuschner

(links davon) und Mitveranstalter Dr. Ingbert Blüthner-Haessler, (weiter rechts) Jurymitglieder

Andreas Boyde, Alfredo Perl, Christopher Oakden und Catherine Vickers.


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 17

Kurier-Verlag in Horn-Bad Meinberg stellt mit Partnen neues Heftchen vor: Hermännchen auf Schloss Brake

Neues Abenteuer an lippische Grundschüler verteilt

Schlösser, Ritter und Prinzessinnen:

In seinem neuen Abenteuer ist

das Hermännchen, der kleine Sohn

vom großen Hermann, auf Schloss

Brake zu Besuch. Zusammen mit

den lippischen Grundschülern

entdeckt das Hermännchen die

Weserrenaissance, erfährt mehr über

Graf Simon VI. und darüber, wie das

Leben zur Zeit des lippischen Grafen

so war. „Das Schloss Brake und gerade

auch das Leben von Simon VI.

stellen eine wichtige Station in der

Vergangenheit Lippes dar. Gemeinsam

mit dem Hermännchen wollen

wir unseren I-Männchen auch diesen

Teil der lippischen Geschichte

näher bringen“, erklärt Landrat Dr.

Axel Lehmann. „Deshalb ist es

uns auch wichtig, jedem einzelnen

Erstklässler in Lippe die jeweilige

Ausgabe des Hermännchens kostenlos

zur Verfügung zu stellen:

Um ihnen allen den Zugang zur

lippischen Geschichte und Kultur

zu ermöglichen.“

Der Kreis Lippe, der Lippische

Heimatbund und der Landesverband

Lippe haben sich mit den Hermännchen-Heften

das Ziel gesetzt,

Informationen und Zusammenhänge

lippischer Heimatkunde spannend

und kindgerecht zu vermitteln. In

Kooperation mit dem Kurier-Verlag

aus Horn-Bad Meinberg und dem

Zeichner Mark Schäferjohann erlebt

das Hermännchen nun schon

sein siebtes Abenteuer – zuvor war

es unter anderem schon am Hermannsdenkmal,

den Externsteinen

und der Falkenburg zu Besuch.

„Die Hermännchen-Hefte belegen

eindrucksvoll, welche Bedeutung

der Landesverband Lippe für die

Bewahrung des lippischen Kulturerbes

und die Attraktivität Lippes

als touristische Region hat: Mit dem

neuen Heft ‚Schloss Brake‘ beschäftigen

sich nun fünf von sieben Heften

mit Gebäuden, Denkmälern bzw.

Kultureinrichtungen des Landesverbandes

Lippe. Wir freuen uns sehr,

dass wir dazu beitragen können, dass

Kinder über die Hermännchen-Hefte

lippische Geschichte und lippisches

Erbe spielerisch kennenlernen“, so

Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin

des Landesverbands Lippe.

Außerdem ist im vergangenen Jahr

die Sonderausgabe „Lippisch Platt“

erschienen, die sich vor allem an

Schüler der dritten Klassen richtet

und in diesem Jahr ebenfalls kostenlos

an die lippischen Schüler

verteilt wurde. „Die Hermännchen-

Hefte sind ein wichtiger Baustein der

Veröffentlichungen des Lippischen

Heimatbundes. Der Kreis Lippe,

der Landesverband Lippe und das

ehemalige Fürstentum bilden eine

historisch gewachsene Einheit,

die Geschichte lebendig bleiben

lässt. Gerade für die Jüngsten kann

Hermännchen die dazugehörigen

Highlights gut vermitteln“, so Dr.

Albert Hüser, Vorsitzender des

Lippischen Heimatbunds.

Die Figur des Hermännchens entstand

schon 2004, als es seine ersten

Auftritte im „Detmolder Kurier

hatte. Seitdem hat es seinen großen

Siegeszug in die Klassenzimmer

der lippischen Grundschulen angetreten.

„2012 erschien mit dem

Hermannsdenkmal das erste „Hermännchen“.

Mittlerweile ist unser

kleiner Held bei allen lippischen

Grundschülern bekannt und hat

auch unter den Erwachsenen viele

Fans“, resümiert Verleger Manfred

Hütte vom Kurier-Verlag.

Übrigens: Das neue Hermännchen-

Heft gibt es ab sofort auch für alle

Nicht-Erstklässler an verschiedenen

touristischen Stationen in Lippe,

beispielsweise im Lippischen

Landesmuseum in Detmold, im

Infozentrum Externsteine und in der

Tourist-Info am Hermannsdenkmal,

beim Lippischen Heimatbund und

im Buchhandel für 2,50 Euro käuflich

zu erwerben.

Neue Hermännchen für die I-

Männchen der Grundschule am

Schloss Brake: Dr. Albert Hüser,

Landrat Dr. Axel Lehmann und

Anke Peithmann (vorne, von links)

sowie Manfred Hütte (Kurier-Verlag),

Tanja Marschner, Konrektorin

der Grundschule, und Zeichner

Mark Schäferjohann (hinten von

links) verteilten die druckfrischen

Hefte an die Grundschüler. In

der „Hermännchen-Reihe“ sind

bisher erschienen: Das Hermannsdenkmal,

die Externsteine, die

Falkenburg, das Freilichtmuseum

Oerlinghausen, Lippisch Platt,

Lügde, die Stadt der Osterräder

und das Schloss Brake.

Foto: privat

Ausstellung der VHS Detmold-Lemgo

bis zum 29. November

„Wenn Buntes Schatten wirft“

Mit eindrucksvollen Beamergrafien präsentiert die Ausstellung „Wenn

Buntes Schatten wirft“ vom Freitag, 6. Oktober bis 29. November 2017

ungewöhnliche digitale Bilder voller Fantasie der inklusiven Fotogruppe

„Irrlichter“ im Detmolder Rathaus. Die Fotogruppe der VHS Detmold-

Lemgo zeigt in der Ausstellung, wie durch farbige Lichtspuren mittels

der Beamergrafie die Gesichter neu interpretiert werden. Die klassische

Orientierung in Menschen mit oder ohne Behinderung wird dadurch einfach

aufgelöst. Die Irrlichter führen die Betrachter aus der vertrauten Umgebung

in die Welt der Fantasie und des Rätselhaften. Die Ausstellungseröffnung

mit Detmolds stellvertretendem Bürgermeister Helmut-Volker Schüte ist

um 15 Uhr im Rathausfoyer.

Ersten Treffes am 7. Oktober

Neuer Konfirmandenkurs

Ein neuer Konfirmandenkurs startet im Oktober in der lutherischen Kirchengemeinde

Detmold. Der Kurs findet einmal im Monat samstags statt.

Geleitet wird er von Pfarrerin Christa Willwacher-Bahr und einem Team

jugendlicher Mitarbeiter. Auch wer nicht getauft ist, kann mitmachen. Jetzt

kann man sich noch anmelden im Büro der lutherischen Kirchengemeinde

Detmold, Schülerstraße 14 oder bei Pfarrerin Willwacher-Bahr , Telefon

05231 23535 oder man kommt einfach zum ersten Treffen am Samstag, 7.

Oktober um 9 Uhr in die Martin-Luther-Kirche, Schülerstraße. Eingeladen

sind Jugendliche, die die 7. Klasse besuchen bzw. 12 oder 13 Jahre alt sind.

3. Kartoffelfest in

Jerxen-Orbke am

7. Oktober

Futtern wie bei Muttern!

Federführend für die Ortsvereine: SV-Eintracht, Rotes Kreuz, Jagdgenossenschaft,

Freundeskreis Arion, Aktionsbündnis Schützt Menschen

und Tiere im Detmolder Westen und der SPD Jerxen-Orbke lädt der

Heimatverein Jerxen-Orbke zum 3. Kartoffelfest ein. Das Fest startet

am Samstag, den 7. Oktober 2017 um 14.00 Uhr auf dem Grillplatz

in Jerxen-Orbke (Eingang nähe Haltestelle Klüter Straße) unter dem

Motto „Futtern wie bei Muttern“. Es werden allerhand Leckereien

angeboten, die den Gaumen verwöhnen werden. Die Mitglieder der

örtlichen Vereine haben sich viel einfallen lassen und wünschen heute

schon allen Gästen einen „guten Appetit“.

Müllaktion in Heidenoldendorf

Kleine Menschen, große Ziele

Nicht reden, sondern handeln: Das haben die Schüler der Peter Gläsel

Schule für sich beschlossen, als sie im Ethik-Unterricht mit Schulgründer

Stefan Wolf über die „Global Goals“ der Vereinten Nationen sprachen.

Schließlich lautet eines der globalen Ziele, für eine saubere Umwelt zu

sorgen. Im Rahmen der B-Wusst-Woche brachen sie die globale Forderung

auf die lokale Ebene herunter und begannen vor der Haustür: Zwischen

ihrer Schule im Niedernfeldweg und dem Arnimspark in Heidenoldendorf

sammelten sie anderthalb Stunden lang alles, was Passanten sorglos weggeschmissen

hatten.


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 18

Sparkasse Paderborn-Detmold; 18 Auszubildende werden vom Vorstandsvorsitzenden, Hans Laven, sowie

den Ausbilderinnen Iris Klitzke und Maria Claus begrüßt

18 neue Auszubildende erleben bei der Sparkasse Paderborn-Detmold

auch die Digitalisierung

Sparkasse bleibt ein starker Ausbilder

Ihre Rolle als starker Ausbilder

in der Region hat die Sparkasse

Paderborn-Detmold zum Start in

das Ausbildungsjahr 2017/2018 bestätigt.

18 junge Leute sind bei dem

führenden heimischen Geldinstitut

in ihre berufliche Zukunft gestartet.

Im Blickpunkt der Ausbildung zu

Bankkaufleuten steht unter anderem

die zunehmende Digitalisierung,

bei denen die Sparkasse Paderborn-

Detmold mit eigenen Initiativen und

Projekten auch überregional zu den

Vorreitern im Bankensektor zählt.

Der Vorsitzende des Vorstandes der

Sparkasse Paderborn-Detmold, Hans

Laven, hieß die neuen Auszubildenden

willkommen. Dabei verwies er auf

die Bedeutung, die die Ausbildung für

das Geldinstitut hat: „Aktuell bieten

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Kulinarische Erlebnisse im Ringhotel Waldhotel Bärenstein

Eine neue Ära beginnt

Mit dem 1. Oktober 2017 wird im

Ringhotel Waldhotel Bärenstein

eine neue Ära eingeläutet. Nach

Fertigstellung des Tagungsanbaus

mit seinen rund 200 Quadratmetern

(inklusive Versorgungsflächen)

wird auch gastronomisch ein neues

Zeitalter eingeläutet. Mit Günter

Schwark konnte ein ausgewiesener

Fachmann als Küchenchef für das

Ringhotel Waldhotel Bärenstein

gewonnen werden.

Der Münsteraner hat sich seine

Sporen im bekannten Waldhotel

Krautkrämer und dem Hotel Kaiserhof

(beides in Münster) verdient,

bevor er die fünfjährige Fortbildung

zum REFA Fachwirt in Dortmund

gemacht hat. Es folgten diverse

Stationen als Küchenchef in England

und Irland, sowie die Fortbildung

zum Master Chef bei „Master Craftsman

oft the Craft Guild of Chefs“

in London.

Mittlerweile ist er einer von rund

500 Küchenmeistern weltweit, die

die Auszeichnung „World Master

Diploma in Culinary Excellence“

verliehen bekamen. Eine Auszeichnung

der Vereinigung der Meisterköche

weltweit, in der mindestens zwei

Meisterköche aus unterschiedlichen

Ländern ausdrücklich eine Empfehlung

aussprechen müssen, bevor

überhaupt über die Aufnahme in diesen

elitären Kreis entschieden wird.

Dass die Verleihung dieses Titels

gerechtfertigt ist, bestätigt auch

seine jüngste Auszeichnung: Das

Restaurant „Le Rustique“ wurde

unter seiner Leitung jüngst als bestes

Restaurant – gleich in 5 Kategorien –

für das County Kerry in Irland geehrt.

Günter Schwark gibt sich indes

bescheiden:

„Nach vielen Jahren im Ausland

und vielen tollen Erfahrungen, zieht

es mich jetzt langsam wieder in die

Heimat, wo ich meine gemachten Erfahrungen

an den Berufsnachwuchs

weitergeben möchte.“ Warum das

Ringhotel Waldhotel Bärenstein?

„Das Ringhotel Waldhotel Bärenstein,

mit seinem jungen Team,

ist eine neue – positive – Herausforderung,

wo ich meinen ganzen

Erfahrungsschatz einbringen kann.

wir 93 jungen Leuten die Möglichkeit,

in einen attraktiven Beruf mit guten

Zukunftsperspektiven einzusteigen.

Dieses starke Engagement in der

Nachwuchsförderung betrachten wir

als gesellschaftliche Verpflichtung,

die sich aus der engen Verbundenheit

zu unserer Region ergibt“.

Die ersten Tage verbrachten die

Auszubildenden gemeinsam in

den Hauptstellen in Paderborn

und Detmold. Anschließend traten

die neuen Auszubildenden ihren

Dienst in verschiedenen Filialen

des Geschäftsgebietes an. Während

ihrer Ausbildung, die 2,5 Jahre

dauert, werden die jungen Leute

unter Führung der Abteilungsleiterin

Personalentwicklung Birgit Mertens

sowie der Ausbilderinnen Iris Klitzke

Ein ausgewiesener Fachmann ist der neue Küchenchef für das Ringhotel

Waldhotel Bärenstein (v.l.) World Master Günter Schwark mit

Inhaber Christian Lüdeking.

Ausbildung lag mir immer am

Herzen und dieses Thema wird im

Ringhotel Waldhotel Bärenstein

gelebt.“ Das Hotel hat vor kurzem

erst die Auszeichnung „Ausbildung

mit Qualität“ verliehen bekommen.

Mit Beginn dieses Ausbildungsjahres

haben drei Kochauszubildende,

zwei Hotelfachleute und ein Restaurantfachmann

ihre Ausbildung

im Ringhotel Waldhotel Bärenstein

begonnen.

Inhaber und Geschäftsführer

Christian Lüdeking ergänzt: „Herr

Schwark ist der fehlende Baustein

in unserem Gesamtgefüge. Jetzt

können wir auch im Küchenbereich

eine sehr gute Ausbildung für unsere

Nachwuchskräfte sicherstellen. Er

und Maria Claus stärker als je zuvor

mit den Aspekten der Digitalisierung

in Berührung gekommen, die schon

heute viele Geschäftsprozesse der

Sparkasse prägt. Gerade in diesem

Bereich können sie mit eigenen

Ideen die Zukunft des Geldinstituts

mitgestalten.

Folgende Auszubildende sind jetzt

in ihre Ausbildung bei der Sparkasse

Paderborn-Detmold gestartet: Sonja

Badalyan, Leon Becker, Mihran

Bozkurt, Anastasia Budagowski, Alexander

Burbaum, Kim Eileen Ehmer,

Natalie Galbiers, Ben Gelhard, Nico

Kabelitz, Benedikt Klaas, Michelle

Klassen, Simon Lammersen, Jasmin

Loos, Torben Mikus, Richard Rahim,

Iqra Sehar, Daria Spier und Lukas

Vollmer.

wird uns helfen, den nächsten Schritt

im kulinarischen Bereich zu machen.

Unser ganzes Team freut sich schon

auf die Zusammenarbeit.“

Mit den neuen Räumlichkeiten

sind nun auch Familienfeiern mit

100 Personen möglich, ob Geburtstage,

Hochzeiten, Taufen oder

ähnliches, genauso wie betriebliche

Veranstaltungen. „Lassen Sie sich

kulinarisch verwöhnen!“ Das Ringhotel

Waldhotel Bärenstein verfügt

mittlerweile über 135 Betten, mehr

als 200 Plätze in der Gastronomie,

Schwimmbad, Saunalandschaft

und vieles mehr. „Besuchen Sie das

Ringhotel Waldhotel Bärenstein und

lassen Sie sich von den angebotenen

Leistungen überzeugen.“


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 19

Während auf den Kleinfeldplätzen

Anfeuerungsrufe und Torjubel beim

Kleinfeldturnier der Altherren zu

hören war, ließen zirka 100 Festgäste

und Freunde des Vereins die

Geschichte des SV Diestelbruch-

Mosebeck Revue passieren. Vorsitzender

Carsten Schmidt hatte dazu

auch die ehemaligen Vorsitzenden

der fusionierten Vereine und heutigen

Ehrenvorsitzenden eingeladen. Rolf

Zippel (SpVg Diestelbruch-Vahlhausen)

und Werner Klaas (BSV Mosebeck)

gründeten vor 25 Jahren des

heutigen SV Diestelbruch-Mosebeck

und damit eine neue Vereinstradition.

Passend ging es beim Festteil mit

dem Diestelbruch-Lied los, mit den

Textzeilen „Hey SV, Du bist immer

mein Verein“ oder der Bekundung

„Wir werden Dich immer lieben“.

Vorsitzender Carsten Schmidt lobte

seine Vorgänger, die die Fusion beschlossen

und umgesetzt haben. Sie

hätten sich mit Weitsicht, gesundem

Menschenverstand und Vernunft

über Dorfrivalitäten hinweggesetzt.

Damals fiel das Dorf Vahlhausen

aus dem Vereinsnamen heraus, was

zu Verstimmungen führte. Schmidt

stellte klar: „Ihr gehört genauso dazu

wie eh und je. Ihr seid das dritte

Standbein für den Verein“. Vahlhausens

Ortsbürgermeisterin Hedwig

Obermeier versicherte: „Wir stehen

voll hinter euch“ und erntete dafür

den lautesten Beifall des Abends.

Ehrenvorsitzender Werner Klaas

hielt die Fusion für einen „richtigen

Schritt“ und sprach von einer „ruhigen

Geburt“. Zurückblickend sagt er

heute: „Der Verein hat sich prächtig

entwickelt“. Gemeinsam mit Rolf

Zippel wünschte er dem Verein eine

„rosige Zukunft“.

Nach den Grüßen von Werner Haase

vom Stadtsportverband erinnerte der

Ortsbürgermeister von Niederschönhagen,

Frank Witte, an legendäre

Duelle und Rivalitäten zwischen den

Mannschaften aus Mosebeck und

Diestelbruch vor der Fusion. Witte

ist dem Verein seit Jahrzehnten verbunden,

erst als Spieler des BSV Mosebeck,

jetzt bei den „Alten Herren“

des SV. Leider hätten die Mosebecker

25 Jahre SV Diestelbruch-Mosebeck: „Verein hat sich prächtig entwickelt“

Drei Tage Sportfest am Dörenwald

Die Mannschaft von „D-Town“ aus Diestelbruch unter der Leitung von Joel Weber gewann Freitagabend

das Alt-Herren-Turnier. Sie gewannen 3:1 gegen das Team „Maaskantje“. Das Spiel um Platz 3 verloren

„Cucce & friends“ knapp mit 2:3 gegen das Team „Stiftung Warentest“. Michael „Cucce“ Cucchiara (SV

Diestelbruch-Mosebeck) übergab den Pokal an das Siegerteam.

Fotos: Manfred Hütte

damals meist

den Kürzeren

gezogen, sagte

er, und erinnerte

an den „Hessegleiter“,

einer

Art „Andi-Möller-Schwalbe“

eines gegnerischen

Spielers.

Gemeinsam

feiern, viele

Meisterschaftsund

Freundschaftsspiele,

ein herzhaftes

Vereinsfrühstück

und der

Plausch über

vergangene

Zeiten, das

Jubiläum des

Sportvereins,

der viel mehr

als nur Fußball

bietet. M.H.

Rolf Zippel, Carsten Schmidt und Werner Klaas erinnerten an 25 Jahre SV Diestelbruch-

Mosebeck.

Vortrag mit den Erfolgsautoren

Johanna Paungger

und Thomas Poppe

am 6. Oktober in der

Buchhandlung Jaenicke.

Vortrag von Johanna Paungger und Thomas Poppe

am 6. Oktober

Leben mit den Mondrhythmen

Unter dem Titel „Neues vom richtigen Zeitpunkt“ halten die Erfolgsautoren

Johanna Paungger und Thomas Poppe am Freitag, dem 6. Oktober

in der Buchhandlung Jaenicke einen Vortrag über die Anwendung des

Mondkalenders im täglichen Leben, beantworten Fragen und diskutieren

mit den Zuhörern.

In den letzten Jahren konnten sich viele Menschen davon überzeugen,

welch großer Gewinn das alte Wissen um die Mondrhythmen für die Menschen

ist - und niemand hat sich um die Wiederentdeckung dieses alten

Wissens so verdient gemacht wie Johanna Paungger und Thomas Poppe.

Ihre Bücher haben heute eine Auflage von fast 17 Millionen erreicht und

sind in 26 Sprachen übersetzt worden.

„Niemand hat mehr für die Wiederentdeckung des alten Wissens über die

Mondrhythmen und ihre Wirkung auf den Menschen und die Natur getan als

Johanna Paungger und Thomas Poppe“, sagt der Detmolder Buchhändler

Stephan Jaenicke. „Ihre Bücher und Kalender haben eine Gesamtauflage von

mehr als 16 Millionen erreicht und sind in 26 Sprachen übersetzt worden.“

Als zu Anfang der 90er Jahre Paunggers und Poppes erstes Buch erschien,

schien es sich noch um esoterisches Geheimwissen zu handeln, doch heute

richten Millionen Menschen Teile ihres Lebens auch an den Mondrhythmen

aus. Gesundsein und Gesundwerden aus eigener Kraft, die wirksame Anwendung

von Heilmitteln, erfolgreiche Operationen, optimale Ernährung,

ertragreiche Garten- und Hausarbeit - all das und vieles mehr wird durch

das Handeln im Einklang mit dem Mond viel leichter.

Im Vortrag werden Johanna Paungger und Thomas Poppe die Anwendung

des Mondkalenders in verschiedenen Lebensbereichen erläutern, Fragen

beantworten und mit ihren Zuhörern diskutieren. Der Vortrag richtet sich

sowohl an interessierte Anfänger als auch an „Profis“ in Sachen Mondwissen

- jeder kann im Vortrag Neues erfahren.

Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr, bei großer Nachfrage wird der

Vortrag in die Alte Aula am Wall verlegt. Teilnahmekarten sind im Vorverkauf

in der Buchhandlung Jaenicke erhältlich (Tel. 05231/91014840,

info@buch-jaenicke.de, www.buch-jaenicke.de).

Weiter Gebrauchtmöbel und Hausrat auf Gut

Herberhausen

Projekt „Möbelspende von Hand

zu Hand“ wird fortgeführt

Mindestens bis zum Ende des Jahres 2018 soll es auf Gut Herberhausen

weiter das Angebot von kostenlosen Gebrauchtmöbeln und Hausrat geben.

Dies beschlossen die Politikerinnen und Politiker aller Parteien in den Fachausschüssen

und im Rat einstimmig. Denn dieses Angebot für Menschen mit

niedrigem Einkommen („Detmold-Pass“) und für Geflüchtete erspare der Stadt

deutlich mehr Ausgaben, als sie für Personal- und Sachkosten aufbringen

müsse. Hierüber berichtete eine ausführliche Verwaltungsvorlage.

„Das Projekt läuft positiv, die Resonanz ist erfreulich, der Bedarf deutlich“

beschreibt Fachbereichsleiter Jürgen Grimm die Situation. „Menschen freuen

sich, wenn sie ihre gut erhaltenen Möbel nicht wegwerfen müssen, sondern

sie noch einmal verwendet werden können.“ Außerdem sei es ökonomisch

und ökologisch sinnvoll. „Eine Alternative im Stadtgebiet ist nicht in Sicht,

die Nachfrage geht über die Stadtgrenzen hinaus.“

Pro Jahr wurden laut den Berechnungen der Stadt Möbel mit einem Gewicht

von fast 60 Tonnen einer neuen Verwendung zugeführt, bei Kosten von 200

Euro pro Tonne Sperrmüll hätten so 12.000 Euro für die Entsorgung aufgebracht

werden müssen. Auf der anderen Seite hätte die Stadt für Erstausstattungen

von Wohnungen nach vergleichbaren Gebrauchtmöbelpreisen im gleichen

Zeitraum rund 123.500 Euro aufbringen müssen. „Die abgegebenen Möbel

für Erstausstattung können direkt als Konsolidierungsbeitrag der Kommune

gerechnet werden, da für die Möblierung andernfalls mindestens dieser

Betrag aufzuwenden gewesen wäre“, so der Fachbereichsleiter. Kosten von

40.345 Euro entstehen der Stadt durch eine Projektleitung, zwei Mitarbeiter/

innen und eine Bundesfreiwilligendienst-Stelle zuzüglich Sachkosten. Die

Gebrauchtmöbel und seit Frühjahr 2017 auch Hausrat wurden zu rund 60

Prozent an Geflüchtete, zu 40 Prozent an Inhaber des Sozialpasses abgegeben.

70 Prozent der gespendeten Möbel stammen aus Detmold, der Rest aus dem

Kreis Lippe.

khN

Im ehemaligen Schafstall des Gut Herberhausen ist das Projekt „Möbelspende

... von Hand zu Hand“ zu Hause. Hier gibt es für Menschen mit

niedrigem Einkommen kostenlose Gebrauchtmöbel und Hausrat.

Foto: Niederkrüger


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 20

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Schäferweihnacht am 15. Dezember

im Kurtheater in Bad Meinberg

Schäfer stimmen auf Weihnachten ein

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit gehen die Schäfer auf große Weihnachtstournee

und feiern am Freitag, 15. Dezember um 16.00 Uhr im Kurtheater

in Horn Bad Meinberg mit vielen Stars ein vorweihnachtliches Fest der

Volksmusik, wo garantiert jeder Volksmusikfan ins Schwärmen kommen

wird. Mit dabei sind Stars wie Katharina Herz, die sympathische Thüringerin

aus Ilmenau und Italiens Frauenschwarm und Schlagerkönig Graziano aus

Südtirol. Erleben sie ihre Lieblingsstars der Volksmusik live und hautnah zur

großen Schäferweihnacht, natürlich mit den schönsten Weihnachtsliedern

und tollen Geschichten und Gedichten rund ums das Weihnachtsfest. Ein

Muss für alle Fans der Volksmusik und der schönsten Melodien. Karten

ab sofort in der Tourist-Information Horn-Bad Meinberg 05234 205970,

Tourist-Information Detmold 05231 977328, im Bürgerservice Kreis Lippe

und an allen bekannten VVK-Stellen von AD Ticket und CTS-Eventim.

Spannende Führung mit überraschenden Einblicken.

Foto: privat

Taschenlampenführung am 7. Oktober

für die ganze Familie

Abenteuerliche Expedition im

Landesmuseum

Eine Entdeckungsreise zu den geheimnisvollen Kulturen vom vorspanischen

Peru bis zum alten Ägypten findet am Samstag, dem 7. Oktober, um

16.30 Uhr, im Landesmuseum statt. Wie Forscher auf nächtlicher Expedition

erleben Groß und Klein die Sammlung des Museums. Denn: die Sammlungen

werden im Dunklen erkundet, nur mit Taschenlampen ausgerüstet.

Wenn es dunkel wird, huschen kleine Lichtstrahlen durch die Räume des

Museums. Nur noch diffuses Licht beleuchtet die Gänge im Museum.

Gegenstände aus fremden Ländern tauchen plötzlich aus der Dunkelheit

auf und lassen sich neu entdecken. Da mag das eine oder andere Objekt

schon ein wenig unheimlich aussehen. Vielleicht so, wie es die Forscher

bei der Entdeckung selbst erlebt haben?

Die spannende Führung mit vielen überraschenden Einblicken für die ganze

Familie startet am Samstag, dem 7. Oktober, um 16.30 Uhr. Der Familienausflug

mit Taschenlampe kostet drei Euro zuzüglich Museumseintritt.

Da bei der Expedition nur begrenzt Plätze frei sind wird um Anmeldung

gebeten unter 05231 9925 0 oder shop@lippsches-landesmuseum.de.

Freitag,

6. Oktober

Samstag,

7. Oktober

Sonntag,

8. Oktober

Montag,

9. Oktober

Dienstag,

10. Oktober

Mittwoch,

11. Oktober

Donnerstag,

12. Oktober

Freitag,

13. Oktober

seit 4. Oktober: Ausstellung „Begegnungen“, Lippische

Landesbrandversicherung

14:00 Uhr, Handarbeitscafé, LWL-Freilichtmuseum (Ende

17 Uhr,)

15:00 Uhr, Führung Hörparcours, Marktplatz (Ende 17

Uhr,)

15:00 Uhr, Ausstellungseröffnung „Wenn Buntes Schatten

wirft“, Rathaus Foyer

19:00 Uhr, Oktoberfest, Kanne Handelshof (bis Samstag,

07. Oktober)

20:00 Uhr, Johanna Paungger & Thomas Poppe: Vom

richtigen Zeitpunkt - Leben mit dem Mond Vortrag und

Diskussion, Buchhandlung Jaenicke

20:00 Uhr, Klangkosmos Weltmusik – Blaskapelle Balkansambel,

Hangar 21 – Kulturfabrik (Ende: 21.30 Uhr,)

21:00 Uhr, LOBA, Kaiserkeller, zwischen souligen Arrangements

und aufmerksamem feinem Pop

06.00 Uhr, Flohmarkt, Ameide / Wall / Allee

Residenzfest, Innenstadt, mit verkaufsoffenem Sonntag am

08.10.17 von 13 bis 18 Uhr,

09:30 Uhr, Workshop Holz- oder Henkelkorb flechten, LWL-

Freilichtmuseum (Ende: 17.30 Uhr,)

10:00 Uhr, Maskenbau - und Animationsfilm-Workshop,

Hangar 21 (Ende: 17 Uhr,)

10:00 Uhr, Erlebniswanderung am Patensteig, Jugendzentrum

West (Ende: 15 Uhr,)

10:00 Uhr, GRAFFITI 30+, Hangar 21 (Ende: 17 Uhr,)

17:00 Uhr, Latin Jazz Mass, Versöhnungskirche

19:30 Uhr, BRASS HEROES - eine multimediale Reise,

Hochschule für Musik

20:00 Uhr, Three Times Blue(s), Hangar 21 - Kulturfabrik

12:00 Uhr, Eröffnung Bürgerprojekt des Hospizdienstes (bis

zum 24. Oktober)

09:00 Uhr, Tageswanderung des Alpenvereins, Sinalcohaus

11:00 Uhr, Rundgang über den jüdischen Friedhof, Jüdischer

Friedhof

11:00 Uhr, Mitmachprogramm für Kinder ab 6 Jahren. Naturbegegnungen:

Saftladen, Detmold, LWL-Freilichtmuseum

(- 14:00 Uhr)

15:00 Uhr, Märchen Der Igel, der nicht allein sein konnte

und, Lippisches Landesmuseum

16:00 Uhr, Konzert der Chorelei, evangelische Kirche Pivitsheide

19:30 Uhr, Katie Freudenschuss, Sommertheater

8:00 Uhr, Ausstellung „Wenn Buntes Schatten wirft“, Rathaus

Foyer (bis zum 29. November)

19:30 Uhr, Soloabend Konzertexamen, Hochschule für Musik

19:30 Uhr, Vortrag: Hirschfänger, Landesarchiv

09:30 Uhr, Kindertheater des Monats Oktober „Alles im

Eimer, Hangar 21 - Kulturfabrik

10:00 Uhr, ,4. NRW-Tag - Jungen lesen ander(e)s, Stiftung

„Für Lippe“

14:00 Uhr, „Vorlesen. Texten eine Stimme geben“, Haus

Münsterberg

16:00 Uhr, Ausstellung Objektiv erfasst, Augustinum

16:30 Uhr, Dämmerungspaziergang: Fotowalk, LWL-

Freilichtmuseum

19:30 Uhr, Meisterkonzert Mandelring Quartett, Hochschule

für Musik

17:30 Uhr, Mitsing-Abend Chantons ensemble, Augustinum

19:30 Uhr, Rheinischer Stammtisch, Strate‘s Brauhaus

19:30 Uhr, Künstlerische Masterprüfung, Hochschule für

Musik, Brahms

19:30 Uhr, Wanderrundreise „Bilder von Äthiopien“, Ressource

19:30 Uhr, Hanka Rackwitz: „Ich tick nicht richtig“, Aula

der Alten Schule am Wall

15:00 Uhr, Museumswissenschaftler führen, Ausblick auf die

kommenden Themenjahre, LWL-Freilichtmuseum

16:00 Uhr, Vorlesestunde „Lesen macht Spaß“, Leopoldinum

16:00 Uhr, Erzählprojekt „Weißt du noch, wie´s früher war?“,

Lippisches Landesmuseum

Samstag,

14. Oktober

Sonntag,

15. Oktober

Montag,

16. Oktober

Dienstag,

17. Oktober

Donnerstag,

19. Oktober

Freitag,

20. Oktober

Samstag,

21. Oktober

Sonntag,

22. Oktober

Montag, 23.

Oktober

Dienstag,

24. Oktober

Mittwoch,

25. Oktober

Donnerstag,

26. Oktober

13:00 Uhr, „applekid“-Kinderbasar, Stadthalle (bis 16:00

Uhr,)

14:00 Uhr, Lippischer Mädchentag, Jugendzentrum West

16:00 Uhr, Keyboard- und Instrumentenbörse, Johannes-

Brahms-Musikschule

18:00 Uhr, Musikalisch-kulinarisches Event: Telemanns

Tafelmusik, Johannes-Brahms-Musikschule

19:30 Uhr, Chorkonzert, Christuskirche

20:00 Uhr, REBOOT - ein multimediales Performance-Erlebnis,

Hangar 21 – Kulturfabrik. Weitere Termine: 19:00 Uhr,

21:00 Uhr, The Snooks, Kaiserkeller

23:00 Uhr, Hunky Dory Revival Party, Kohlpott

Ausstellung von Ulla Wagner, GEDOK Galerie (Bis zum

Samstag, 18. November)

11:15 Uhr, Orgelmatinée, Erlöserkirche am Markt

11:30 Uhr, Wanderung des Alpenvereins, Sinalcohaus

15:00 Uhr, Puppenspiel: Kasper auf geheimnisvoller Spur,

Lippisches Landesmuseum

15:00 Uhr, Interaktives Schauspiel „Nachtigall, o Nachtigall“,

Museum für russlanddeutsche Geschichte

15:00 Uhr, Aschenputtel - Das Musical, Stadthalle

15:00 Uhr, Erlebnisführung Der rebellische Mönch: Reformation

in Lippe, Lippisches Landesmuseum

19:30 Uhr, Vortrag „Was heißt es, als Kranker unter Gesunden

zu leben?“, Veranstaltung im Rahmen des Bürgerprojektes,

Augustinum

19:30 Uhr, Abschlusskonzert 16. Kurs Liedinterpretation,

Hochschule für Musik, Brahms

18:30 Uhr, Gemischtes Doppel, Johannes-Brahms-Musikschule

19:30 Uhr, Zum palästinensisch-israelischen Konflikt: „Wir

weigern uns, Feinde zu sein“, Haus Münsterberg (bis 21:00

Uhr,)

19:30 Uhr, Diashow Trans-Amerika, Stadthalle

19:30 Uhr, Liederabend Franz Schubert „Winterreise“,

Augustinum

19:30 Uhr, Vollmond Kabarett Nessi Tausendschön: Knietief

im Paradies, Stadthalle

20:00 Uhr, Schönen Gruß vom Blues! - mit Axel von Hagen,

Aula der Alten Schule am Wall

15:30 Uhr, Basteln für Kinder, Stadtbibliothek (- 17:00 Uhr,)

16:30 Uhr, Tod und Trauer im Kindergartenalltag „Schreck

lass nach“, Ambulanter Hospizdienst, Seminar

19:30 Uhr, Feierliche Eröffnung des Studienjahres 2017,

Hochschule für Musik

19:30 Uhr, A capella Vocaldente, Stadthalle

21:00 Uhr, Marie Chain, Kaiserkeller

10:00 Uhr, Weben im Museum: Auslese, LWL-Freilichtmuseum

(- 17:00 Uhr,)

13:00 Uhr, Electronic Circus - Live Music Festival, Sommertheater

(- 23:00 Uhr,)

18:00 Uhr, Musikalisch-kulinarisches Event Telemanns

Tafelmusik, Johannes-Brahms-Musikschule

19:30 Uhr, Konzert „Was eine Truhe alles kann…“, Christuskirche

19:30 Uhr, Chansons und Gedichte, „Übers Meer, Leopoldinum

21:00 Uhr, Jump Session, Kaiserkeller

11:00 Uhr, Puppenspiel Leo Lausemaus „Mama hat Geburtstag“,

Stadthalle. Weiterer Termin: 16:00 Uhr,

19:30 Uhr, Orchesterkonzert, Christuskirche

17:00 Uhr, Lesenacht für Mädchen, Jugendzentrum West

(bis Dienstag, 24. Oktober)

15:30 Uhr, Kleinkinder-Vorlesestunde, Leopoldinum (bis

16:15 Uhr,)

19:30 Uhr, Ausgewählte Konzerte: Aus der Welt der Musik,

Augustinum

19:30 Uhr, Von Königsberg nach St. Petersburg durch das

Baltikum, Augustinum

21:00 Uhr, Michael Rettig Trio, Kaiserkeller


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 21

Demnächst in Strates „Stratosphäre“ genannter Bierakademie: Matthias Kliemt bringt alle Bier-Geeks auf den Geschmack /

Nächstes Bier-Tasting in Strate‘s Brauhaus am 5. November 2017

Und zum Abschluss einen Bourbon-Chardonnay

Zum Bier-Tasting mit lippischen Tappas lädt Strates Brauhaus

in Detmold Freunde der Detmolder Bierspezialitäten ein. Der

3-Sterne-Biersommelier Matthias Kliemt führt durch den Abend

und reicht passend zu „Tapas“, wie Roastbeef-Röllchen oder

„Himmel & Erde“, Detmolder Biere von fein bis herb. Bier, so die

Botschaft, bieten eine Geschmacksfülle an Aromen, bei der selbst

die Rotweine nicht mithalten können. Und mit der Moderation

von Bierbotschafter Matthias Kliemt wird der Abend launig und

unterhaltsam. Der Detmolder Kurier wollte wissen, was dahinter

steckt.

Detmolder Kurier: Wie wird man

Bier-Sommelier, Herr Kliemt?

Matthias Kliemt: Es gibt zwei

Ausbildungsstätten. Zum einen das

Gastronomische Bildungszentrum

(GBZ) in Koblenz. Der Abschluss

endet mit dem IHK-Zertifikat „Bierbotschafter

IHK“. Das GBZ ist auch

die beste Schule Deutschlands für

die Ausbildung zum Weinsommelier.

Zum anderen kann

man den Biersommelier-Kurs

auch

an der Doemens-

Akademie in München-Gräfelfing

belegen. Ich habe

wegen meines großen

Interesses an

Bier und auch an

den unterschiedlichen

Lehrinstituten

gleich beide

Ausbildungen abgeschlossen.

Kurier: 1998

haben Sie den

ProBier-Club gegründet.

Wie kamen Sie dann zur

Bierakademie der Brauerei Strate?

Kliemt: Die Privat-Brauerei Strate

Detmold kenne ich durch meine

Tätigkeit beim ProBier-Club schon

über 17 Jahre. Im letzten Sommer

traf ich Renate und Simone Strate

bei einer Preisverleihung in Düsseldorf.

Sie bekamen die Auszeichnung

„Meister.Werk.NRW“ verliehen und

ich saß dort in der Jury. Simone

Strate schwärmte so lange von der

Bierakademie, dass ich letztendlich

sagte, dass ich gerne die Leitung der

„Stratosphäre - das Universum der

Biere“ - so heißt die Bierakademie

offiziell - übernehmen würde.

Kurier: Natürlich stehen die Detmolder

Biere ganz oben auf Ihrer

„Stratosphäre“

heißt Strates

neue

Bierakademie

Empfehlungsliste. Welches ist Ihr

liebstes Detmolder Bier - und Ihre

Empfehlung für eine andere Bierspezialität?

Kliemt: Ich trinke tatsächlich alle

Detmolder Biere gerne. Sie sind

handwerklich und mit ganz viel

Liebe zu den Rohstoffen und dem

Endprodukt gebraut. Das Thusnelda-

Bier ist mein Lieblingsbier gegen

den Durst, das dunkle Kellerbier mit

dem herrlichen Hefeanteil liebe ich

im Foodpairing zum guten Burger.

Und als Tagesabschluss bevorzuge

unser Bourbon-Chardonnay. Das

ist ein aromatisch sehr komplexer

Doppelbock mit 7,5 Volumen-

Prozent Alkohol, der mindestens fünf

Monate in Jack-Daniel‘s-Fässern aus

Tennessee reift.

Kurier: Was ist Ihre Botschaft an

alle Biertrinker?

Kliemt: Bier ist nicht gleich Bier.

Kein Bier gleicht dem anderen.

Es lohnt sich die verschiedensten

Bierstile, besonders die Biere der

regionalen Brauereien, zu probieren.

Die Varianz ist viel größer als

zum Beispiel beim Wein. Für jede

Tageszeit, für jede Stimmungslage

und vor allem für jede Speise gibt

es ein passendes Bier. Es lohnt sich,

ganz vorurteilsfrei auf unbekannte

Biere einzulassen. Biere entdecken

macht Spaß und stimmt am Ende

immer fröhlich.

Kurier: Was erwartet uns in der

„Stratosphäre“ genannten Bierakademie?

Kliemt: Hier werden wir Biere aus

aller Welt kennenlernen, Biere mit

Speisen kombinieren, zum Bierspiel

„Bier & Käse“, „Bier & Brot“ oder

„Bier & Gegrilltes“. Wir werden

Bierflaschen - nach napoleonischer

Art - mit dem Säbel öffnen, mit

heißen Eisenstangen bearbeiten

und vieles andere mehr. Außerdem

gehören Zapfkurse für Wirte, Vereine

und private Interessierte dazu.

Natürlich werden auch Braukurse

Biersommelier Matthias Kliemt übernimmt die Leitung der „Stratosphäre - das Universum der Biere“ in der Detmolder

Privatbrauerei Strate und gibt Bier-Tastings in Strates Brauhaus.

Foto: Manfred Hütte

angeboten, der erste jetzt schon am

5. Dezember. Ob Bierprofi oder

leidenschaftlicher Laie, wir haben

für alle „Biergeeks“ ein passendes

Angebot (Anm. der Redaktion: Als

Geek (engl. umgangssprachlich

für „Streber“, „Stubengelehrter“)

bezeichnet man heute allgemein

eine Person, die sich durch großes

Interesse an wissenschaftlichen oder

fiktionalen Themen auszeichnet).

Kurier: Also eine Schule des guten

Geschmacks. Worauf sollten wir

beim Biertrinken achten?

Kliemt: Das Bier

sollte immer aus einem

passenden Glas

getrunken werden.

Die Temperatur

muss dem Bierstil

angepasst sein und

vor allem sollte man

sich Zeit für das

Bier nehmen. Bier

ist ein Genussmittel

und wird bei

uns an der Palaisstraße

mit besten

Rohstoffen und viel

Liebe zum Produkt

gebraut. Das kann

man riechen und

schmecken, wenn

man sich die Zeit

für den Genuss einer

echt handgebrauten

Bierspezialität

nimmt.

Das nächste Bier-

Tasting ist für den

5. November 2017

geplant. Anmeldungen

unter reservierung@stratesbrauhaus.de

oder

05231/999945. Das

Tasting kostet 35

Euro pro Person.

M.H.

Kultur der Residenz im Oktober

Hänsel, Gretel und das Licht der Taschenlampen

Aller guten Dinge sind drei, und so

hat der Detmolder Kurier drei kulturelle

Besonderheiten des Oktobers

herausgefischt, um sie seinen Lesern

näher zu bringen.

Abenteuerliche

Expedition im

Landesmuseum

am 7. Oktober

Die Taschenlampenführung am 7.

Oktober, um 16.30 Uhr im Lippischen

Landesmuseum für die ganze

Familie. Eine Entdeckungsreise zu

den geheimnisvollen Kulturen vom

vorspanischen Peru bis zum alten

Ägypten. Die Forscher auf nächtlicher

Expedition erleben Groß und

Klein die Sammlung des Museums.

Denn: die Sammlungen werden im

Dunklen erkundet, nur mit Taschenlampen

ausgerüstet. Wenn es dunkel

wird, huschen kleine Lichtstrahlen

durch die Räume des Museums. Nur

noch diffuses Licht beleuchtet die

Gänge im Museum. Gegenstände aus

fremden Ländern tauchen plötzlich

aus der Dunkelheit auf und lassen

sich neu entdecken. Da mag das

eine oder andere Objekt schon ein

wenig unheimlich aussehen. Vielleicht

so, wie es die Forscher bei der

Entdeckung selbst erlebt haben? Der

Familienausflug mit Taschenlampe

kostet drei Euro zuzüglich Museumseintritt.

Da bei der Expedition

nur begrenzt Plätze frei sind, wird

um Anmeldung gebeten unter der

Telefonnummer 05231 9925 0 oder

shop@lippsches-landesmuseum.de.

Hänsel und Gretel sind

am 20. Oktober erstmals

im Landestheater zu

sehen

Mit dem Märchenspiel in drei Bildern

von Engelbert Humperdinck

wird gern die winterliche Jahreszeit

eingeläutet, fast schon ein Adventsvorgeschmack.

Weil es so schön

romantisch ist. Das Landestheater

bringt die Oper wieder auf die

Bühne, Premiere ist am 20 Oktober.

Abenteuerliche Expedition im Museum.

Zwei bitterarme, von der Mutter aus

dem Haus geschickte Geschwister,

die sich trotz Brotkrumenspur im

dunklen Wald verirren, eine heimtückische

Knusperhexe im Lebkuchenhaus,

das trotz seiner zuckersüßen

Erscheinung zur Todesfalle wird: Die

Märchen der Brüder Grimm, allen

voran „Hänsel und Gretel“, faszinieren

seit ihrem ersten Erscheinen vor

über 200 Jahren alle Altersklassen.

Die erste große, musikalische Adaption

des Märchenstoffs, die sich bis

heute in ungebrochener Tradition

auf den Spielplänen der Opernhäuser

behauptet, schuf Engelbert

Humperdinck 1893. Humperdincks

Märchenspiel, zunächst als häusliche

Theateraufführung im eigenen Familienkreis

entstanden, lädt Kinder wie

Erwachsene zu einer fantasievollen

Reise durch einen schaurig-schönen

Märchenwald ein. Die Musikalische

Leitung hat György Mészáros.

Love is all you need

- Tanzpremiere im

Landestheater am 13.

Oktober

„Love is all you need“ - das ist

ein Beatles-Tanzabend von Richard

Lowe, der im Landestheater am

13. Oktober Premiere feiert. In den

sechziger Jahren des vergangenen

Jahrhunderts haben vier junge Männer

aus Liverpool Musikgeschichte

geschrieben. John Lennon, Paul Mc-

Cartney, George Harrison und Ringo

Starr sangen Rock- und Popsongs,

wie man sie vorher noch nie gehört

hatte. Die unkonventionellen Pilzköpfe

trafen den Nerv einer ganzen

Generation, die sich von den rigiden

Konventionen der Nachkriegszeit

lösen wollte. Wann immer die erste

Boyband der Popgeschichte auftrat,

löste sie nie dagewesene Begeisterungsstürme,

gar Massenhysterien

aus. „Die ganze Stadt – wo immer die

hinkamen – ist einfach ausgeflippt.

Auf dem Höhepunkt des Vietnam-

Krieges, am 25. Juni 1967, nehmen

die Beatles dann ihre Liebeshymne

„All you need is love“ auf und

schrieben Geschichte, erneut. Denn

Dank der ersten derartigen Satelliten-

Übertragung ist die ganze Welt live

dabei! Als die Band sich im Jahr 1970

auflöste, sitzt der Schock vor allem

bei den weiblichen Fans tief. Die

Beatles waren ihr ein und alles – all

you need. „Love is all you need“

ist ein kurzweiliger Tanzabend, der

sich der Musik und dem Wirken der

Beatles widmet. Richard Lowe spürt

mit dem Ballettensemble des Landestheaters

den subtilen Zwischentönen

sowie den überwältigen Emotionen

der Beatles-Evergreens nach. Ein

Muss – nicht nur für eingefleischte

Beatles-Fans!


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 22

Rund um

die Uhr

erreichbar.

Projekt „Before I die“ vom 8. bis 22. Oktober

Ein letzter Wunsch auf der „Bucket-List“

Es gibt Dinge, die möchte man

unbedingt in seinem Leben noch

machen, schiebt sie aber meist vor

sich her. Keine Zeit, etwas anderes

ist wichtiger... Was wäre aber,

wenn man nur noch eine kurze Zeit

zu leben hätte? Was wäre einem

wirklich wichtig? Was kommt auf

die berühmte „Bucket-List“? Diese

Frage stellt die Bürgeraktion „Before

I die“ des Ambulanten Hospiz- und

Palliativ-Beratungsdienstes Lippe

e.V. zum „Die Aktion ist sehr positiv,

denn es geht um das Leben“, erklärt

Geschäftsführer Andreas Lüdeke in

der Beratungsstelle in Detmold. Vom

Sonntag, 8. bis Sonntag, 22. Oktober

2017 werden dafür gegenüber

dem Landestheater am Eingang zur

Ameide drei Tafeln aufgestellt, die

1,80 Meter mal 2,20 Meter groß sind.

Während dieser zwei Wochen können

vorbei gehende Menschen dort

ihre „letzten“ Wünsche auf die Tafeln

schreiben. Das Geschriebene wird

dann jeden Tag abfotografiert und auf

der Webseite www.hospiz-lippe.de

veröffentlicht. Damit ist dann wieder

Platz für neue Gedanken. Die Leute

befassen sich mit dieser Situation

und man wolle sie zum Nachdenken

bringen, so Lüdeke.

Die Aktion „Before I die“ ist eine

Idee die 2011 von der Künstlerin

Candy Chang entwickelt wurde,

die gerade einen Freund verloren

hatte. Sie wollte sich mit ihrer

Kunstaktion selbst mit der Trauer

auseinandersetzen. Also hat sie in

ihrer Nachbarschaft in New Orleans

ein verlassenes Haus in eine

riesige Tafel verwandelt, auf der

die Menschen die Frage „Before I

die, I want to…“ vervollständigen

konnten. Sie verteilte Kreide und die

Antworten ihrer Nachbarn – überraschend,

ergreifend, lustig – wurden

zu einem unerwarteten Spiegel

der Gemeinschaft. Die Idee fand

Nachahmer auf alle Kontinenten

und verbreitete sich schnell in über

40 Ländern und Staaten wie Irland,

Spanien, Thailand, Südafrika, Australien,

Peru, Georgien, Israel und

-Anzeige-

Passend zum Herbstanfang im

September wurde Herr Manfred

Schröder im Kreise der Bewohner

ausgelost und zum neuen Weinund

Kartoffelkönig gekrönt. Herr

Schröder freute sich sehr über seinen

neuen Titel im Hause Berkenhoff

und will diesem alle Ehre machen.

Ganz besonders freut er sich auf

das noch vorliegende Oktoberfest,

wo er dann seinen ersten offiziellen

Auftritt als Wein- und Kartoffelkönig

wahrnimmt.

Aber nicht nur das Oktoberfest

steht vor der Tür, denn im Vorfeld

lädt die hauseigene Küche zur

Hier gegenüber dem Landestheater werden die drei Tafeln vom 8. bis 22. Oktober stehen und zum

Nachdenken anregen.

Fotomontage Hospiz Lippe

dem Iran. Mehr Informationen unter

www.candychang.com/work/beforei-die-in-nola.

Vor zwei Jahren sah Andreas Lüdeke

die Aktion in Gütersloh und war

sofort begeistert, „das machen wir

auch“. Die Umsetzung gestaltete sich

nicht so einfach und erforderte fast

ein Jahr Vorlaufzeit, um den richtigen

Platz zu finden. Spontan konnte

der Prinz zu Lippe als Schirmherr

gewonnen werden, der auch bei

der Eröffnung sprechen wird. Die

Eröffnung des Bürgerprojektes durch

Prinz zur Lippe am Sonntag, 8. Oktober

um 12.00 Uhr mit Sektempfang

und Imbiss im Foyer der Stadthalle,

Schloßplatz 7 in Detmold. Die Familie

Schäfer/Schäfer-Wyneken wird

in einer Kombinatione aus Versen

und Musik bei dem Empfang das

Thema „Bevor ich sterbe, möchte ich

…“ musikalisch reflektieren. Weitere

Veranstaltung im Rahmen des

Bürgerprojektes ist ein Vortrag am

ProMedica - mobile Pflegedienste

Bielefelder Str. 56 - 32756 Detmold

Telefon: 0 52 31 - 39 09 68

www.pro-medica.de

E-Mail: info@pro-medica.de

Seniorenzentrum Berkenhoff krönte seinen Wein- und Kartoffelkönig

„O‘ zapft is….!“ in Pivitsheide

„bayerischen Woche“ ein. Mit ganz

vielen kulinarischen Leckereien wie

Weißwurst, Leberkäse und weiteren

Delikatessen werden dann die Bewohner

verwöhnt. Die Räumlichkeiten

werden natürlich traditionell

mit dem Flair unserer südlichen

Heimat geschmückt. Als Höhepunkt

der „bayerischen Woche“ wird das

alljährlich stattfindende Oktoberfest

sein. Auch hier gibt es natürlich

frische Brezeln und das kühle Bier,

aber auch frische Waffeln und heiße

Kirschen gehören zum Angebot.

Das bunte, zünftige Rahmenprogramm

wird hier im Berkenhoff

Seniorenzentrum selbstverständlich

wieder musikalisch von Hans-Jürgen

Dümpe unterstützt. Er wird sicherlich

wieder für eine ausgelassene

Montag, 16. Oktober um 19.30 Uhr

mit dem Thema „Was heißt es, als

Kranker unter Gesunden zu leben?“

von Prof. Dr. Traugott Roser, Münster.

„Der sehr lebensnahe Vortag“,

so Lüdeke, ist im Augustinussaal,

Augustinum Seniorenresidenz, Römerweg

9 in Detmold.

„ZU HAUSE

ist es immer am

schönsten!“

Aus 20 Jahren

spricht

liebevolle Erfahrung!

-Anzeige-

und fröhliche Stimmung sorgen.

„O‘ zapft is….!“ Ganz nach dem

Motto des Hauses „Gemeinsam statt

einsam“.

Hospiz- und Palliativtage vom 13. bis 15. Oktober

„Jeder Moment ist Leben“

„Jeder Moment ist Leben“ – unter diesem Motto stehen die landesweiten

Hospiz- und Palliativtage vom 13. bis 15. Oktober 2017, die das Ministerium

für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-

Westfalen (MGEPA) zum ersten Mal gemeinsam mit den regionalen Hospiz-

und Palliativeinrichtungen durchführt. Die Dienste und Einrichtungen

im Hospiz- und Palliativbereich stehen schwerstkranken und sterbenden

Menschen jeden Alters zur Verfügung – vom Kind bis zum alten Menschen.

Anlässlich des Welthospiztages am 14. Oktober 2017 soll durch zeitgleich

stattfindende Aktionen in allen Regionen des Landes NRW auf aktuelle

Änderungen und die Ausweitung hospizlich-palliativer Versorgungsangebote

aufmerksam gemacht und die Hospiz- und Palliativarbeit noch weiter

bekannt werden. Viele Dienste und Einrichtungen bieten seit Jahren zu

diesem Tag Veranstaltungen an. Diese Aktivitäten werden im Rahmen der

Hospiz- und Palliativtage gebündelt, um die gesellschaftliche Auseinandersetzung

anzuregen und Fachdiskussionen zu fördern. Angesprochen sind

besonders auch Menschen im jüngeren und mittleren Lebensalter, die sich

bislang kaum oder gar nicht mit dem Themenfeld Sterben, Tod und Trauer

beschäftigt haben.

Dazu gibt es eine zentrale Auftaktveranstaltung der NRW Hospiz- und

Palliativtage 2017 in der Rheinterrasse in Düsseldorf am Freitag, 13. Oktober

von 10 Uhr bis 15.30 Uhr. Bei dieser Veranstaltung kommen Betroffene

sowie Begleiterinnen und Begleiter zu Wort. Es werden Versorgungsmöglichkeiten

der Hospiz- und Palliativlandschaft aufgezeigt, und es soll darüber

diskutiert werden, wie die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem

Lebensende weiter gefördert werden kann.

Herr Schröder ist der Wein- und Kartoffelkönig.


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 23

Apothekenbereitschaft

für Detmold bis zum 26. Oktober

Unter www.akwl.de werden Ihnen die diensthabenden Apotheken angezeigt.

Sie können auch, falls Sie außerhalb der normalen Öffnungszeiten

Ihrer Apotheke Medikamentenbedarf haben, die kostenfreie Festnetznummer

0800 00 22 833 anwählen, um die dienstbereite Apotheke in Ihrer Nähe

zu erfragen (es werden immer bis zu vier der nächstliegenden Apotheken

angesagt). Auch per Mobiltelefon ist die Anwahl unter der Nummer 22 8

33 möglich. Hier fallen Kosten in Höhe von 69 Cent/Minute/SMS an. Der

Apothekennotdienst gewährleistet die Arzneiversorgung in dringenden Fällen

außerhalb der üblichen Öffnungszeiten. Der Notdienst beginnt um 9.00

Uhr und endet am folgenden Tag um 9.00 Uhr. Außerhalb der gesetzlichen

Öffnungszeiten ist eine Notdienstgebühr von 2,50 Euro zu zahlen. Die hier

angegebenen Apotheken werden für den Suchbegriff „32756 Detmold unter

www.akwl.de angezeigt“. Der Detmolder Kurier druckt hier die erste der

angegebenen Apotheken ab. Alle Angaben ohne Gewähr.

Notdienste in Detmold und Umgebung

7. 10. Westtor-Apotheke, Lange Str. 51a, Lage, 05232/66600

8. 10. Falken-Apo., Paderborner Str. 36, Heiligenkirchen, 05231/47625

9. 10. Flora-Apotheke, Obere Str. 24, Lage, 05232/65657

10. 10. Hof-Apotheke, Lange Str. 55, Detmold (Innenst.), 05231/23255

11. 10. Lortzing-Apotheke, Lange Str. 79, Detmold (Innenst.),

05231/22200

12. 10. Teutoburg-Apo., Bielefelder Str. 561, Pivitsheide, 05232/987700

13. 10. Medicum Apotheke, Röntgenstraße 16, Detmold, 05231/9102000

14. 10. MELVIGO Apo., Klingenbergstraße 31, Detmold, 05231/27444

15. 10. Wall-Apotheke, Mittelstr. 101, Horn, 05234/820100

16. 10. Bach-Apotheke, Bachstr. 28, Detmold (Innenst.), 05231/390606

17. 10. Sonnen-Apotheke, Bielefelder Str. 264, Heidenoldendorf,

05231/66355

18. 10. Einhorn-Apotheke, Hornscher Weg 104, Brake, 05261/87370

19. 10. Heide-Apotheke, Lopshorner Weg 2, Augustdorf, 05237/7481

20. 10. Falken-Apo., Paderborner Str. 36, Heiligenkirchen, 05231/47625

21. 10. Apotheke an der Post, Bismarckstr. 17, Detmold, 05231/92300

22. 10. Apo. Hiddesen, Theodor-Heuss-Str. 1, Hiddesen, 05231/8444

23. 10. Leopold-Apotheke, Leopoldstr. 2 - 4, Lemgo, 05261/94460

24. 10. Teutoburg-Apo., Bielefelder Str. 561, Pivitsheide, 05232/987700

25. 10. LaVie-Apotheke, Ernst-Hilker-Str. 15, Detmold, 05231/3031615

26. 10. Elisabeth-Apo., Elisabethstr. 4, Detmold (Innenst.), 05231/28282

Verteiler

gesucht!

Notdienste in

Detmold

Tierärztlicher Notdienst: kann

unter der Nummer des Tierarztes

erfragt werden. Zahnärztlicher

Notdienst: Für Detmold an Sonnund

Feiertagen unter Tel. 0 52 31/2

50 25 zu erreichen. Behandlung von

10 bis12 Uhr und von 17 bis 18 Uhr.

Krisentelefon Lippe: 05231/3 33 77

sonntags bis donnerstags von 18 bis

22 Uhr, freitags und samstags von

18 bis 6 Uhr des Folgetages, montags

und donnerstags von 10 bis 12

Uhr. Kinder- und Jugendtelefon:

Montag, Mittwoch und Freitag von

15 bis 18 Uhr. Giftnotruf: Tel.

0228/1924-0, Krankentransport:

Tel. 0 52 31 / 1 92 22, Feuerwache-

Rettungsdienst: 112, Polizei: 110.

Kinderärztlicher Notdienst: Die

kinder- und jugendärztliche Notfallpraxis

für den Kreis Lippe im

Medicum Detmold, Röntgenstraße

16, 32756 Detmold (Eingang gegenüber

der Klinik-Notaufnahme).

Öffnungszeiten der Notfallpraxis

sind montags, dienstags und donnerstags

von 18 bis 21 Uhr, freitags

und mittwochs von 13 bis 21 Uhr, an

Wochenenden und Feiertagen von 9

Uhr bis 21 Uhr. Nach 21 Uhr sollen

sich Patienten an die Notfallannahme

des Klinikums Lippe wenden, so die

Bezirksstelle Detmold der KVWL.

Buchmesse-Nachlese

am 19. Oktober im

Rathaus

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05234-2028-18, per Fax an 05234-2028-29,

per Email an buchhaltung@kurier-verlag.de

oder schriftlich an den

Kurier-Verlag GmbH & Co. KG,

Kampstraße 10, 32805 Horn-Bad Meinberg.

Am Donnerstag, 19. Oktober,

lädt die Stadtbibliothek um

19:30 Uhr zur Buchmesse-

Nachlese ins Rathaus am

Markt ein. Jedes Jahr wieder

füllen Massen von Neuerscheinungen

nach der Frankfurter

Buchmesse die Regale. Um

da den Überblick zu behalten,

lohnt es sich, einen Abend mit

Annemarie Stoltenberg zu verbringen.

Die studierte Literaturwissenschaftlerin,

Autorin

und Redakteurin des NDR

stellt wichtige literarische

Neuerscheinungen vor und das

auf eine Art, die lebendigen

Einblick in das Buch und persönliche

Erlebnisse verbindet.

Novitäten aus der Belletristik

und dem Sachbuchbereich

laden ein, die kommenden

Winterabende mit ihnen auf

intelligente und unterhaltsame

Weise zu verbringen. Vorausgesetzt,

man entscheidet sich

für die richtigen Bücher und

folgt den Empfehlungen der

Literaturkritikerin. Karten

sind im Buchhaus am Markt

erhältlich.

Der nächste

Detmolder

Kurier

erscheint am

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2017!

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Große Vogelschau der Vogelfreunde Detmold am 4. und 5. November

Papageien, Sittichen, Kanarien und Exoten

Eine große Vielfalt von bunten Papageien, Sittichen,

Kanarien und Exoten werden bei einer großen Vogelschau

der Vogelfreunde Detmold ausgestellt. Zu sehen

sind diese am Samstag, 4. November von 13.00 bis

18.00 Uhr und am Sonntag, 5. November von 10.00

bis 16.00 Uhr in der Vereinsgaststätte Zum Klüt,

Schmiedestr.1 32758 Detmold. Zudem können einige

Preise bei einer großen Tombola gewonnen werden.

Kleinanzeigen/Stellenanzeigen

Sie können Kleinanzeigen und Stellenanzeigen telefonisch unter 05234-2028-25 bestellen.

Es ist auch eine bequeme Online-Bestellung für Kleinanzeigen möglich unter www.

detmolder-kurier.de/Kleinanzeigen. Bitte halten Sie dafür Ihre Bankverbindung parat.

Blutspenden

Augustdorf: Freitag, 20. Oktober, von 15.30 bis 19.30 Uhr im

Bürgerzentrum, Pivitsheider Str. 16. Pivitsheide: Donnerstag,

26. Oktober, von 16 bis 19.30 Uhr, ev.-ref. Kirchengemeinde,

A.-Schweitzer-Str. 78.

für 15 bis 20 Std. (flexibel)


Detmolder Kurier Nr. 179 6. Oktober 2017 Seite 24

15 Jahre Heimatverein Jerxen-Orbke

Ehrung für den „guten Geist“ des Vereins

Zur Feier „15 Jahre Heimatverein

Jerxen-Orbke“ begrüßte der Vorsitzende

Detlef Sude den Vorsitzenden

des „Lippischen Heimatbundes“

Dr. Albert Hüser, sowie auch den

Ortsbürgermeister Klaus Lömker.

Zu Beginn seiner Rede bedankte

sich der Vorsitzende bei dem Vorstand

des Vereins für die tatkräftige

Unterstützung zur Vorbereitung der

Jubiläumsveranstaltung. In seiner

kurzen Ansprache wies Detlef Sude

Ilse Hilmert wurde mit der „Silbernen Ehrennadel“ des Lippischen Heimatbundes geehrt, die der Vorsitzende

des „Lippischen Heimatbundes“ Dr. Albert Hüser (rechts) überreichte, im Bild mit dem Vorsitzenden

des Heimatvereins Detlef Sude.

Großer lippischer Mädchentag am 14. Oktober

auf die Gründungsversammlung

vor 15 Jahren hin, die der damalige

stellv. Bürgermeister Gerd Röttgen

(verstorben 2012) mit 14 Bürgerinnen

und Bürgern einberufen hatte.

„Wir sind Gerd Röttgen immer noch

Spiel und Spaß im Jugendzentrum Detmold-West

dankbar für sein starkes Arrangement

und vielfältigen Aktivitäten

und Veranstaltungen, wie die Pflege

des Naturdenkmals Eselstein, die

Exkursionen mit Schulkindern, die

Schnat Gänge im Ortsteil, der alljährlich

erscheinende Kalender, die

Klönnachmittage, von dem der Verein

noch heute profitiert“, so Sude.

Außerdem muss das Jahrestreffen

am Eselstein genannt werden, das

längst Tradition geworden ist.

Mit seinem Schatz an historischen

Fotos bereitete er damals schon den

Grundstock für die Chronik „Ein

Dorf schreibt Dorfgeschichten“

die 2014 erschienen ist, was er

leider nicht mehr erlebt hat. Ganz

im Sinne von Gerd Röttgen waren

die Pflege und Förderung des Heimatgedankens,

die Vernetzung der

Vereine in Jerxen-Orbke und die

Selbstverständlichkeit des „Wir

Gefühls“, was wir auch heute noch

weiter führen. Der Vorsitzende des

„Lippischen Heimatbundes“ Dr.

Albert Hüser ehrte mit der „Silberne

Ehrennadel“ des Lippischen

Heimatbundes mit Ilse Hilmert ein

treues Mitglied des Heimatvereins,

„ohne die keine Veranstaltung im

Heimatverein möglich wäre“, so

Sude. Ilse Hilmert, Mitbegründerin

des Heimatvereins Jerxen-Orbke im

Jahre 2002, und somit von der ersten

Stunde dabei, ist der gute Geist des

Heimatvereins Jerxen-Orbke. Sie

wurde in der Gründungsversammlung

zur 1. Schriftführerin gewählt

und füllt diese Position bis heute

aus. Nicht nur, dass sie fast an allen

Sitzungen und Versammlungen mit

guten Beiträgen teilgenommen hat,

hat sie auch stets für das leibliche

Wohl der Mitglieder gesorgt. Kein

„Klönnachmittag“ ohne Kaffee und

Kuchen von Ilse.

In den Jahren, in der der jetzige

2. Vorsitzende, Hans H. Müller die

Geschicke des Vereins leitete, stand

sie ihm immer aktiv, wie z. B. bei

der Planung und Umsetzung des

Dorffestes anlässlich des 10 jährigen

Bestehens, oder bei den vielen Vorbereitungsarbeiten

zum Erscheinen

der Dorfchronik zur Seite. Auch dem

heutigen Vorsitzenden, stehe sie in

vieler Hinsicht zur Seite.

In seiner Ansprache erwähnte Dr.

Hüser die Erfolge der 15-jährigen

Vereinsgeschichte und das der mit

137 Mitgliedern zählende Verein,

gut aufgestellt ist. Am Nachmittag

klang die Veranstaltung bei

Bratwurst, Bier, Kaffee und selbst

gebackenem Kuchen gemütlich aus.

Jubiläumskonfirmation

Neuer Kalender

2018

Für das Jahr 2018 präsentieren

Ilse Hilmert und Detlef Sude

einen neuen Kalender. Er ist

im Querformat Din A3 mit

Vierfarb-Druck auf starken

Fotopapier und mit Spiralbindung

erschienen und hat mit

dem Titelbild zusammen 13

Aufnahmen. Enthalten sind Fotos

von Blumenmotiven, Tieraufnahmen

und Ansichten von

Jerxen-Orbke bzw. Oettern-

Bremke. Der Kalender kostet

auch im 10. Erscheinungsjahr

nach wie vor 9 Euro. Er ist

zu beziehen bei Ilse Hilmert,

Lagesche Straße 244, 32758

Detmold, Tel.: 69352 und bei

Detlef Sude, Im Meierbruch

4, 32756 Detmold, Tel. 67538

und bei Bedarf im Vereinshaus.

Großer lippischer Mädchentag am 14. Oktober: (v.l.) Birgit Tump-Becker (Jugendzentrum Detmold-West),

Lore Heuer (Jukulex Extertal) Lisa Husemöller (Paulines Töchter e.V.), Jana Boye-Mische (Kirchengemeinde

Cappeln), Andrea Reuter (JUZ Blomberg), Alina Klöpping (Paulines Töchter e.V.), Gisela Schmidt-Gieseke

(ProFamilia Lippe) und Miriam Hähnel (Lippische Landeskirche).

Voller Ideen und Kreativität steckt

der große lippische Mädchentag am

Samstag, den 14. Oktober 2017 von

14:00 bis 17:00 Uhr im Jugendzentrum

Detmold-West (Oerlinghauser

Straße 99, 32758 Detmold / Pivitsheide),

zu dem die Mitarbeiterinnen des

Mädchenarbeitskreises Lippe herzlich

einladen. Geboten werden Spiel und

Spaß bei Hip-Hop-Zumba Oriental,

beim „Baum des Lebens“, Schmuck

filzen, bei Tattoo-Bildern, Upcycling

und ausgefallene Haarfrisuren sowie

leckeren Kleinigkeiten für kleines

Geld. Eingeladen zum alljährlichen

großen lippischen Mädchentag, der

reihum in verschiedenen lippischen

Jugendeinrichtungen stattfindet, sind

Mädchen ab acht Jahren. Der Eintritt

ist frei! Für Nachfragen stehen die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des

Jugendzentrums unter 05232/98622

oder per Mail jzwest@detmold.de

gerne zur Verfügung.

Die ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-West feierte die goldene und diamantene Konfirmation in der

Christuskirche. Pfarrerin Wehrmann begrüßte die Jubilare herzlich und verbrachte einen angenehmen

Tag mit ihnen und vielen Erinnerungen an die damalige Konfirmandenzeit. Leider waren die Anmeldungen

rar gesät, wie auf dem Bild zu erkennen ist.

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17:00 Uhr

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Lange Straße 57Berliner Straße 53

Tel.: 05231 6291166 Tel.: 05241 1798314

Mo. - Fr. 09:30 - Mo. 18:30 - Fr. Uhr 10:00 - 19:00 Uhr

Sa. 09:30 - 17:00 Sa. Uhr 10:00 - 18:00 Uhr

Berliner Straße 53Westernstraße 42

Tel.: 05241 1798314 Tel.: 05251 1809037

Mo. - Fr. 10:00 - 19:00 Mo. - Uhr Fr. 10:00 - 19:00 Uhr

Sa. 10:00 - 18:00 Uhr Sa. 10:00 - 18:00 Uhr

Setpreise sind gültig

bis zu 2 Personen.

Westernstraße 42

Tel.: 05251 1809037

Mo. - Fr. 10:00 - 19:00 Uhr

Sa. 10:00 - 18:00 Uhr

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