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Alt werden in der Region

Alt werden in der Region Per Smartphone das Zuhause steuern: Das ist längst keine Vision mehr. Smart Home – schlau Zuhause wohnen von Manfred Günther Smart Home - das schlaue Zuhause, das Internet der Dinge - schlaue Dinge für zuhause: Ein Thema - viele Schlagwörter, die immer häufiger auftauchen, weil Technik das Leben einfacher machen kann und soll: Automatische Fensteröffner, programmierbare Heizungen oder Elektrogeräte wie Backofen und Waschmaschine, die sich mit Smartphone, Tablet oder Computer aus der Ferne steuern lassen. Doch smart zuhause wohnen, das beginnt schon früher: mit dem elektrisch verstellbaren Fernsehsessel oder dem Notfallknopf am Armgelenk. Für ältere Menschen ist Sicherheit ein ganz großes Thema, deshalb gehört auch der Schutz vor Einbrechern zum Smart Home - etwa mithilfe von Bewegungsmeldern oder einer Überwachungskamera am Eingang. Smart Home, gemeint ist damit Technik, die mehr als das Leben erleichtern, mehr Komfort bieten und für mehr Sicherheit sorgen soll. So ist sich der Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky sicher, „dass es in den nächsten Jahren eine Technologie geben wird, die mir morgens, wenn ich ins Badezimmer gehe, sagt, dass ich zu 23 Prozent krank bin“. Sie erkenne eine 23-prozentige Abweichung vom körperlichen Normalzustand. Das vernetzte Zuhause ist auf dem Vormarsch, Schätzungen zufolge nutzen 30 Prozent der Deutschen bereits Smart- Home-Komponenten, die mit dem Smartphone kommunizieren. Aber genau so groß soll die Zahl derer sein, die aufgrund mangelndem Verständnis sich davon abgehalten fühlen, Smart Home zu nutzen. Bei aller technischer Entwicklung, Grundvoraussetzung ist eine schnelle Internetverbindung. „Alt werden in der Region“: mrlife thematisiert dies in einer Serie, weil kaum ein Thema die Menschen so sehr bewegt, wie der demografische Wandel: Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft und dabei werden wir immer fitter alt. Parallel dazu finden Veränderungen in den gesellschaftlichen Strukturen statt, herkömmliche Familien werden durch andere Formen und Systeme wie professionelle Pflege und Betreuung, ehrenamtliches Engagement, Nachbarschaftshilfe oder innovative Wohnformen unterstützt, ergänzt oder gar ersetzt. In der Serie werden Menschen ebenso vorgestellt wie verschiedene Lebensformen oder Lebensräume. Lebensräume, die von Menschen für Menschen mit Leben gefüllt werden, aber auch solche, die für Menschen geschaffen worden sind, damit deren Leben sich erfüllt: wie beispielsweise durch das Internet. 20

Alt werden in der Region Ambulante Pflege Lange gut leben. Im Jahr 2018 in neue Dimensionen eindringen Fotos: Fotolia Nachdem 98 Prozent aller Haushalte im Landkreis Marburg- Biedenkopf mit Internet-Bandbreiten von mindestens 25 Megabit pro Sekunde Mbit/s im Download versorgt sind, verspricht Klaus Bernhardt, dass in weiteren Internet- Dimensionen eingedrungen wird: Sowohl was die Versorgung in öffentlichen Räumen als auch die Übertragungsgeschwindigkeiten anbelange. Geplant seien 50 Mbit/s, „bei Einsatz von Vectoring-Technologie sprechen wir von bis zu 100 Mbit in der Sekunde an Übertragungsgeschwindigkeiten“, erklärt der Geschäftsführer der Breitband GmbH. Nicht genug, dass der Landkreis dann bereits schon eine der bestversorgtesten Regionen sei, weiteren Planungen machen vor den Kreisgrenzen keineswegs Halt. Die fünf mittelhessischen Landkreise wollen ein gemeinsames WLAN-Projekt umsetzen: Mit einer einmaligen Registrierung könnten dann sämtliche öffentliche Internetzugänge der Städte, Gemeinden und Kreise in Mittelhessen genutzt werden. Bernhardt hofft, dass der dazu notwendige Rahmenvertrag im ersten Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen ist. Doch wie beim Ausbau des schnellen Internets gilt: Jetzt kommt es darauf an, wie schnell die Vertragspartner sind. Die Kommunen im Landkreis stellen die dazu nötigen Gelder in ihre Haushalte ein. Kurz erklärt: Mbit/s (Megabit pro Sekunde) Megabit pro Sekunde (Mbit/s) oder (Mbps) ist eine Größenordnung für die Übertragungsgeschwindigkeit, basierend auf Bit pro Sekunde. Sie sagt aus, wie viel Millionen Bits pro Sekunde übertragen werden. Vergleichbar sind Bit, MBit und GBit mit Gramm, Kilogramm und Tonnen. Individuelle Beratung und vertrauensvoller Umgang durch ein familienfreundliches und professionelles Team! DRK Ambulante Pflege Mittelhessen gGmbH Deutschhausstraße 25, 35037 Marburg Tel.: 06421 9626-600 oder pflege@drk-mittelhessen.de www.pflege-mittelhessen.de Die DRK Ambulante Pflege Mittelhessen gGmbH ist eine Tochtergesellschaft von: anzeige 70x100 01.indd 1 28.08.2017 16:12:40 Vollstationär und Kurzzeitpflege Pflegegrad 1: Ihr monatl. Eigenanteil 1.577,00 E* Pflegegrad 2 bis 5: Ihr monatl. Eigenanteil 1.168,00 E* * Pflegesätze der Pflegekasse bereits berücksichtigt. Fordern Sie unser Prospekt an oder vereinbaren Sie einen Besuchstermin in unserem Haus. Wir informieren Sie gerne. Privat-Alten- u. Pflegeheim Stauzebach GmbH Hardtstraße 5, 35075 Gladenbach-Weitershausen Telefon (0 64 20) 8 24 00 www.altenheim-stauzebach.de 21