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Mode Welcher Schuh

Mode Welcher Schuh gehört an welchen Männerfuß von Günter Gleim Ich trage gern rahmengenähte Schuhe. Dann sehe ich auf der Abiturfeier den Direktor des Oberstufengymnasiums meiner Tochter mit schiefgelaufenen beige-grauen Halbschuhen zum Rednerpult gehen – und bin ganz traurig. Gelten doch die Schuhe als „wichtigstes Kleidungsstück des Mannes“, wie im Handbuch der klassischen Herrenmode zu lesen ist. Sie sind sozusagen die Visitenkarte. Joschka Fischer wurde in weißen Turnschuhen als hessischer Minister vereidigt. Die weißen Pumas stehen heute im Deutschen Ledermuseum in Offenbach. Millionen Füße stecken weltweit in Turnschuhen. Lederschuhe, in denen sich nach zahlreichen Schuhmacherkonsultationen im 20. Schuhjahr die Füße wohlfühlen, und die immer noch gut aussehen, sind selten geworden. Slipper, Sneaker und Sportschuhe unterschiedlicher Provenienz schmücken die Füße von Jung und Alt, von Schülern und Lehrern. Eine besondere Erfindung machte der Italiener Mario Moretti Polegato: Seine Geox-Schuhe können atmen. Das können allerdings rahmengenähte Lederschuhe auch. Natürlich auch maßgebaute Schuhe, also Schuhe, die passgenau für die jeweiligen Träger angefertigt sind. Auch für solche Schuhe hat Italien eine lange Tradition: In Rom baut der Maßschuhmacher Angelo Gatto Lederschuhe in höchster Qualität. Außerdem sind Ungarn und England berühmt für hochwertige Maßschuhe. Auch in Deutschland gibt es Handwerksbetriebe, die Schuhe individuell anfertigen. Mann sollte rechtzeitig überlegen, wie zuhause erklärt werden kann, dass die neuen Schuhe 3.000 Euro kostet haben. ge- Der Direktor mit der Abituransprache hat A 16. Da wäre das Rentner kombinieren diese Sommersandale gern mit beigen doch mal eine Idee. Karosocken. 34 Büro oder Nachmittagskaffee: rahmengenähter Full-Brogue Mit diesem Schuh schüttelt der geübte Herr mit Leichtigkeit jeden Tango aus dem Fußgelenk. Der leichte Mokassin zum schnellen Milchholen. Nicht geeignet für den sonntäglichen Kirchgang. Fotos:Günter Gleim

Gewinnspiel Damit er in Form bleibt: Schön aufspannen Wo sprudelt diese Quelle? Diese rahmengenähten Budapester könnten als Auto ein H-Kennzeichen tragen. Ich habe sie Ende der 80er gekauft. Alle paar Jahre neue Absätze und Ledersohlen - die Spitze wird mit einem kleinen Metallplättchen geschützt. Da ich keinen Schrittzähler trage, müssen die gelaufenen Kilometer geschätzt werden. Mein Schuster meint „gut 500“. Ich bin 1,90 m groß und habe eine durchschnittliche Schrittlänge von 70 cm. Das entspricht 714285,71 Schritten. Damit die Budapester das aushalten, müssen sie regelmäßig geputzt und gefettet werden. Eigentlich auch wie beim Auto. Und wenn sie ruhen und lüften - dann muss ein Schuhspanner rein. So sind sie für den nächsten Ausflug in Form. Und kommen auch wieder durch den Schuster-TÜV. Fast was zum Vererben; mein Sohn hat dieselbe Schuhgröße: 45 Rechtsfüßer herhören Ein Stück östlich von Marburg gibt es an einem Berghang diese uralte Quelle, die in großen Sandsteinbecken gefasst ist. Dort kühlen sich an heißen Sommertagen hitzegeplagte Menschen Füße und Bier. Schon im Mittelalter wurden dort Hemd, Hose, Mütze und Bettlaken gewaschen. Bonifatius soll im 8. Jahrhundert dort die Menschen vom Heidentum reingewaschen – also getauft – haben. Wie heißt diese Quelle? mrlife verlost je zwei Essensgutscheine über 40 € in einer nahegelegenen Gaststätte. Einsendungen bis 12. November bitte per Mail an: redaktion@mrlife.de Diese Kiste habe ich in dem Schuhgeschäft meines Vertrauens gefunden. Wer kauft solche Hauspuschen? „Nur Rechte“. Ich müsste mal einen Orthopäden fragen, ob es Menschen mit zwei rechten Füßen gibt. Mein Vater hatte einen Kriegskameraden, der hatte nur ein Bein. Für den wäre das was. Aber der ist tot. Ich glaube, ihm fehlte das rechte Bein. Schade. Nun gibt es heutzutage andere Möglichkeiten, ein Bein oder einen Fuß zu verlieren: Motorradunfall, Diabetes, Landminen oder sonstige Imponderabilien, die den linken Hausschuh entbehrlich machen können. Eigentlich sollte man die rechten Puschen spenden. Auflösung Rätsel aus mrlife Nr. 32 Der Wanderweg, nach dem wir in der vorigen Ausgabe von mrlife gefragt haben, ist die Schächerbachtour, ein 9 Kilometer langer Rundweg mit Startpunkt in Homberg/Ohm. Von den Einsendern der richtigen Lösung haben gewonnen: Heinrich Weckesser, Stadtallendorf Hanni Schmitz, Marburg Die Gewinner erhalten je einen Verzehrgutschein von 40 € für die Gaststätte Hainmühle in Homberg. Die Hainmühle liegt am Ufer der Ohm. Die beiden Gewinner bekommen den Gutschein direkt in der Hainmühle: Nehmen Sie das Exemplar von mrlife mit der Veröffentlichung der Gewinner und zeigen Sie ihren Ausweis vor. 35