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Stadt & Land Otto

Stadt & Land Otto Ubbelohde: Marburgs Lieblingsmaler Verbeugung vor Fahrrad Es mutet an, als verbeuge sich die gewaltige Stahl-Skulptur runter zu dem kleinen Fahrrad. Reinhard Scheerer hat dieses fast 5 Meter hohe Kunstwerk als Außenskulptur vor der Kunsthalle geschaffen. Vor knapp 100 Jahren hat Otto Ubbelohde diese typische Ansicht von seiner Geburtsstadt Marburg geschaffen. Nun, zu seinem 150. Geburtstag, präsentiert der Kunstverein zahlreiche Werke seines Landschaftsmalers und Märchenillustrators. Ein Gang durch die Ausstellung ist wie ein Gang durch Jahres- und Tageszeiten, die Ubbelohde so trefflich malerisch umzusetzen verstand. Ausstellung bis 9. November Dienstag bis Sonntag 11 - 17 Uhr Mittwoch 11 - 20 Uhr Rechts und links der B 3. Stopp in Marburg 800 Kilometer führt die Bundesstraße 3 durch Deutschland. Der Fotograf Wolfgang Groeger-Meier fährt mit einem BMW 2002 von 1975 die Strecke ab. Er fotografiert, redet mit Leuten, er guckt, was es rechts und links neben der B 3 alles zu entdecken gibt. In Marburg auf dem Schloss hat sich der grüne BMW mit seinem Besitzer für mrlife in Pose gestellt. Nächstes Jahr wird ein Buch aus den Impressionen entlang der B 3 erscheinen. www.bundesstrasse3.de Fotos: Günter Gleim 6

Freude pur: Die Athleten animieren das Publikum, richtig dabei zu sein. Drei Tage im Zeichen des Miteinanders von Manfred Günther Foto: Fotos: Foto: Rainer Waldinger „Wir sollten damit aufhören, von behinderten Menschen zu reden“, machte Carina Kühne zum Abschluss der Special Olympics in Marburg deutlich, worum es bei den Landesspielen auch gegangen ist: gesellschaftliche Impulse zu setzen. Die Aktivistin und Schauspielerin wollte als Botschafterin und Gesicht „einen Beitrag zu mehr Aufmerksamkeit“ leisten. Und dies ist ihr auch gemeinsam mit der inklusiven Tauchgruppe „Die Wasserflöhe“ gelungen, die während der Schwimmwettkämpfe Schnuppertauchen im AquaMar angeboten hatte. Das Feuer der Spiele war kurz zuvor erloschen, der Einsatz für eine inklusive Gesellschaft aber geht weiter: Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung hätten sich nicht nur Ziele gesteckt, ihr Können gezeigt und ihre Grenzen erlebt, machte auch Clemens Traugott, Vorsitzender von Special Olympics Hessen, deutlich: „Bei allem Respekt vor den gezeigten Leistungen, bei den Spielen geht es um weit mehr, als dass es im Sport gute und schlechte Tage gibt und mit Leidenschaft und Ehrgeiz bei der Sache zu sein.“ Und auch Hessens Sportminister Peter Beuth hob die besondere Bedeutung des Sports für die gesellschaftliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen hervor: „Die Special Mit uns bleiben Sie informiert! Olympics führen uns vor Augen, was wirklich zählt: Mitmenschlichkeit, Toleranz und Zusammenhalt.“ Mit einer eindrucksvollen Feier waren kurz zuvor die Special Olympics Hessen zu Ende gegangen. Drei emotionsgeladene Tage hatten hinter den Beteiligten gelegen. Insgesamt 600 Sportler mit geistiger Behinderung traten in sieben Sportarten an. Etwa 200 von den jungen Sportlern nutzten das sogenannte wettbewerbsfreie Angebot, also Mitmachspiele für jedermann, 200 Trainer und Betreuer kümmerten sich um die Sportler und 350 freiwillige Helfer sorgten als Volunteers für einen reibungslosen Ablauf. Jetzt 3 MONATE OP testen inkl. aller ABOplus-Vorteile ab 9,90 € / mtl. BESTELLEN & INFORMIEREN Rufen Sie uns an 0 64 21 / 409 166 7 www.op-marburg.de