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Stadt & Land Neue Themen

Stadt & Land Neue Themen für Senioren von Norbert Wiedemer Seit 1982 organisiert das Marburger Seniorenkolleg Vorträge, Vorlesungen und Exkursionen. Auch für das Wintersemester 2017/18 hat der Verein wieder ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. In den Themenbereichen Geschichte, Kunst- und Geistesgeschichte, Natur und Technik, Politik und Zeitgeschehen, Religion und Ethik aber auch Medizin, Literatur und Recht gibt es interessante Veranstaltungen, zu denen neben den Mitgliedern auch Gäste willkommen sind. Ein Vortrag und ein Ausstellungsbesuch beschäftigen sich mit Leben und Werk Otto Ubbelohdes. „Platon als politischer Ideologe und Mythendichter“ lautet der Titel zweier geistesgeschichtlicher Referate. Das Wetter, die Anfänge der kommunalen Stromversorgung in Mar- Das Seniorenkolleg bietet im Wintersemester wieder ein großes Vortragsprogramm an. burg und ein Besuch des Liebig-Museums in Gießen sind in der Sparte Natur und Technik geplant. Das Deutsche Reich zwischen 1871 und 1914 sowie das Bild Wilhelms II. aus zeitgenössischer Sicht sind historische Themenstellungen. Bei einem Besuch im Hessischen Staatsarchiv kann man die bedeutendsten Original-Urkunden aus dem Mittelalter kennenlernen. „Kleinfürstliche Schlösser in Thüringen“ sowie „Bilderverehrung und Bildkritik im alten sich Referenten mit Europa und gehen der Frage nach, ob „die Gesellschaft ihren Anstand verliert.“ „Rituale in den Religionen“, „Charles Darwin“ und „die Christenverfolgung im 21. Jahrhundert“ gehören ebenso zum Vortragsprogramm wie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung oder „Therapieverfahren bei Schulterproblemen“. Montag und Mittwoch 16.15 Uhr Hörsaalgebäude Biegenstraße. Termine und weitere Infos unter www. Orient und in Israel“ runden die marburgerseniorenkolleg.de Oder historischen Themen ab. In der Rubrik Tel: 06423-7580 Zeitgeschehen beschäftigen Mail: m-senioren-kolleg@web.de Foto: Seniorenkolleg Ambulante Kranken- u. Altenpflege Palliativversorgung Hauswirtschaftliche Versorgung Wohngruppe für Demenzkranke Tagespflege Betreuung und Beratung 24 Std. Rufbereitschaft Essen auf Rädern Hausnotruf Marburger Hauskrankenpflege Körnerstraße 6a 35039 Marburg Telefon: 06421 65545 www.marburger-hauskrankenpflege.de 8

Gemeinnützige Wohnungsbau GmbH Marburg-Lahn Gedenken an jüdische Mitbürger Wer aufmerksam durch Marburg geht, sieht zahlreiche goldfarbene Pflastersteine mit Namen und Daten, die an jüdische Mitbürger erinnern. In den meisten Fällen steht das Datum der Ermordung dabei. Von 1941 bis 1943 wurden 346 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus Marburg deportiert. Mit Zwang vertrieben aus ihrer Heimat. Mit Güterzügen abtransportiert. Manche starben auf dem Transport, manche im Lager. Viele wurden ermordet. Es gab kaum Überlebende. Mit einem Forschungsprojekt hat die Marburger Geschichtswerkstatt diese Zeit aufgearbeitet. Die 25 Autoren zeichnen das Leben von jüdischen Mitbürgern Erinnerung an einen jüdischen Mitbürger in der Mainzer Gasse nach, zeigen alte Fotos von Familien, Vereinen, Hochzeiten. Fotos, die anrühren. Schwarzweiß-Fotos wie wir sie auch von unseren Familien kennen. Von den jüdischen Familien konnte kaum jemand in Frieden Oma und Opa werden. Sie wurden ermordet. Oft gar als Kinder. Am Ende der amtlichen Deportationsverfügung des Kirchhainers Israel Ludwig Abt vom 1. September 1942 heißt es: „Schwierigkeiten werden sich nicht ergeben.“ Der 38 Jahre alte Mann war gelähmt. Pflichtlektüre: Bitte lesen. (gg) Sie suchen Marburgs eine Wohnung? größter Wir beraten Vermieter Sie gerne! Fotos: Günter Gleim Das Gedenkbuch kostet 12,90 Euro und wird im Rathaus und im Buchhandel verkauft. Anschrift Pilgrimstein 17, 35037 Marburg Postfach 643, 35018 Marburg Telefon (0 64 21) 91 11 - 0 Telefax (0 64 21) 91 11 - 11 E-Mail gewobau@gewobau-marburg.de Internet www.gewobau-marburg.de Unsere Geschäftszeiten Montag, Dienstag, Mittwoch 8.30 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr Donnerstag 8.30 – 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr 9 – oder nach Vereinbarung –