Motocross Enduro Ausgabe 11/2017

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In dieser Ausgabe widmen wir uns in unserem Vergleichstest ab Seite 18 den neuen 85ern von KTM und Husqvarna. Beide Modelle wurden für 2018 komplett neu überarbeitet. Justin Weyrauch (Crossfinals-Finalist) testete die Bikes ausgiebig unter verschiedenen Bedingungen. Die kleinen, aber feinen Veränderungen an der 2018er KTM 450 EXC-F nahmen Patrick Strelow und Marko Barthel unter die Lupe. Zu welchem Fazit sie gekommen sind, lest ihr ab Seite 34...

NOVEMBER

2017


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EDITORIAL

New Generation

In dieser Ausgabe widmen wir uns in unserem Vergleichstest ab Seite 18 den

neuen 85ern von KTM und Husqvarna. Beide Modelle wurden für 2018 komplett

neu überarbeitet. Justin Weirauch (Crossfinals-Finalist) testete die Bikes ausgiebig

unter verschiedenen Bedingungen.

Die kleinen, aber feinen Veränderungen an der 2018er KTM 450 EXC-F nahmen

Patrick Strelow und Marko Barthel unter die Lupe. Zu welchem Fazit sie gekommen

sind, lest ihr ab Seite 34.

Enttäuschend verlief für unser Team das Motocross der Nationen. Mit großen

Hoffnungen waren Max Nagl, Dennis Ullrich und Henry Jacobi ins britische Matterley

Basin gereist. Doch es kam anders als gedacht. Max Nagl verletzte sich

bereits bei einem Sturz im Qualifying am Samstag an der Hand und konnte nicht

mehr antreten. Aber lest selbst ab Seite 44. Den Titel sicherte sich übrigens zum

vierten Mal in Folge das Team aus Frankreich.

Vorzeitig jubeln konnte Antonio Cairoli beim vorletzten MXGP-Lauf in Assen/NL.

Zum neunten Mal sicherte sich der KTM-Star den Weltmeistertitel in der Königsklasse.

Mehr dazu auf Seite 48/49.

„Rechtzeitig“ dagegen jubelte Pauls Jonass beim letzten WM-Lauf in Villarssous-Ecot

(Frankreich). Der junge Lette gewann dort letztlich den heißumkämpf-

Auf dem Titel: KTM 450 EXC-F; Foto: Denis Günther

ten MX2-WM-Titel (S. 50). Kaum weniger happy war Kiara Fontanesi, die zum

fünften Mal Damen-Weltmeisterin wurde (S. 8).

Beim Finale der ADAC MX Masters holte sich MX2-Vizeweltmeister Jeremy Seewer

den Sieg, aber auch die Lokalmatadoren Dennis Ullrich und Maik Schaller

wussten zu überzeugen. Mehr dazu ab Seite 52.

Beim vorletzten Lauf zur Enduro-WM in Hawkstone Park wurde der zweite Tag,

ja, ihr lest richtig, in einem Cross-Country-Rennen ausgetragen. Wie die Fahrer

damit zurechtkamen, lest ihr ab Seite 66.

Die Enduro-DM in Dachsbach dominierte nach seinem „Durchhänger“ in Burg –

hier gewann ja Andreas Beier – Dennis Schröter das Championat und die E3. Beier

wurde Zweiter. Was sich sonst noch so ereignete, erfahrt ihr ab Seite 70.

Im österreichischen Schwanenstadt wurde die diesjährige Internationale Supermotomeisterschaft

bereits einen Lauf vor Schluss entschieden. Markus

Claas konnte dort den Titel klarmachen. Beim Finale auf dem Harzring ging es

um den Vizetitel, den sich Andre Plogmann sicherte, noch mal heiß her. Berichte

ab Seite 74.

Viel Spaß beim Lesen der November-Ausgabe.

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November '17


Schnappschuss

Fahrerlager in Holzgerlingen

• Foto: ADAC MX Masters


INHALT

November 2017

VERGLEICHSTEST

18 KTM 85 SX vs. Husqvarna TC 85

TEST

34 KTM 450 EXC-F

MOTOCROSS

44 WM Teams - MXON

Matterley Basin/GB

48 WM Assen/NL

50 WM Villars-sous-Ecot/F

52 DM - ADAC MX Masters Holzgerlingen

56 DMV BRC 2-Takt Cup Rudersberg

+ Apolda

58 Verbände

62 Kolumne Eddy Frech

CROSS-COUNTRY

64 Bühlertann

ENDURO

66 WM Hawkstone Park/GB

70 DM Dachsbach

72 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

SUPERMOTO

74 Inter-DM Schwanenstadt/A

+ Harzring/D

RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 Facts

14 Produkte

42 Poster

76 Notizen

78 Events/Termine

80 Standings

82 Vorschau Dezember 2017/ Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

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Passwort vom Adressaufkleber nutzt

(www.mce-online.de)

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

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KTM 85 SX VS.

HUSQVARNA TC 85

Neue 85er Generation

im Vergleich

SEITE 18

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FACTS

Kiara Fontanesi

Women’s Weltmeisterin

Sieg beim „MXGP of Trentino“ in Pietramurata • Foto: Ray Archer

Die Italienerin Kiara Fontanesi holte sich zum fünften Mal den WM-Titel in der

Women’s-WM, was nicht unbedingt vorhersehbar war, lagen doch nach Assen

die Topvier mit Nancy van de Ven, Courtney Duncan, Livia Lancelot und ihr dicht

beisammen. Das Wetter hatte dieses Jahr eine große Rolle gespielt und am Final-

Wochenende in Frankreich war es nicht anders. Die Bedingungen waren einfach

nur nass. Nur 5 Punkte lagen zwischen den Titelanwärterinnen, aber mit ihrem

Gesamtsieg in Villars-sous-Ecot holte sich Kiara erneut den Titel. Während der

gesamten Saison hatte sie mit Ups und Downs zu kämpfen. Sie startete in Indonesien

mit einem verpatzten ersten Lauf, holte sich dann aber Rang 2 in Lauf 2.

Hatte sie einen Lauf verhauen, kehrte sie beim nächsten eindrucksvoll zurück.

Mit Entschlossenheit und Ausdauer zeigte sie, was ein Kämpferherz ausmacht

und setzte sich an die Spitze der WM. Herzlichen Glückwunsch, Kiara.

• Fotos: www.monsterenergy.com/Ray Archer

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ädchen können alles

rreichen: Kiara beim

aisonauftakt in Indoesien

auf Schulbesuch

Foto: Ray Archer

reudentränen • Foto: Ray Archer

Luftzufuhr“ in Indonesien • Foto: Ray Archer

eschafft: Zum

ünften Mal Welteisterin

im

Women MX“

Foto: Ray Archer


FACTS

Dominic Thury

auf Husqvarna

Dominique Thury, der sich künftig

mehr dem Supercross widmen will,

wird die Saison 2017/2018 auf einer

Husqvarna FC 450 bestreiten und in

der SX1 alles geben. Seine Kollegen

im Team Diga-Procross sind Adrian

Malaval (Frankreich), Dylan Walsh

(Neuseeland) und Iker Larranaga

(Spanien), die in der SX2 starten werden.

• Foto: Kai-Uwe Sickert

Jeremy Seewer

arbeitslos?

Suzuki zieht sich aus dem WM-Zirkus

zurück. Eine offizielle Stellungnahme

lag bei Redaktionsschluss noch nicht

vor. Damit dürfte MX2-Vizeweltmeister

Jeremy Seewer erst mal „arbeitslos“

sein. Aber nicht nur er, betroffen

sind außerdem Arminas Jasikonis,

Bas Vaessen, Jett Lawrence und Zachary

Pichon.

Liam Everts findet erst mal Unterschlupf

bei Ben Townley in Neuseeland,

wo er trainieren wird. Hunter

Lawrence unterzeichnete zwischenzeitlich

einen Drei-Jahres-Vertrag bei

Geico Honda.

Vielleicht lässt sich ja Noch-Teammanager

Stefan Everts etwas einfallen.

• Foto: Kai-Uwe Sickert

2018 keine Honda-EMX-150 mehr

2013 wurde der von Honda initiierte Markencup zum ersten Mal ausgetragen,

der 2018 nicht fortgesetzt wird. Honda möchte sich nach Einführung der neuen

CRF 250 R künftig mehr in der EMX 250 und der MX2-WM engagieren.

Etienne Bax/Nicolas Musset

Weltmeister

Beim letzten Lauf der diesjährigen Seitenwagen-WM in Markelo sicherte sich

die niederländisch/französische Kombination Etienne Bax/Nicolas Musset den

Titel. Für Etienne ist es der zweite Titel seiner Karriere.

Andrew Short startet

bei der Rallye Dakar

US-SX- und MX-Star Andrew Short, der 2016 seinen Rücktritt erklärt hatte,

kann’s nicht lassen. 34 Jahre sind auch eindeutig ein sehr junges Alter für den

Rentenbeginn. Er unterschrieb einen Zwei-Jahresvertrag bei Husqvarna, gehört

nun zum dortigen Rallyeteam und wird an der Dakar 2018 teilnehmen. Man darf

gespannt sein, wie sich der US-Boy im Rallyegeschehen schlagen wird.

• Foto: Husqvarna

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MXGP-News

Beim MXON bestätigte Giuseppe Luongo, dass 2018 das Nationencross in die

USA, genauer gesagt nach Red Bud (Michigan), zurückkehren wird.

Außerdem gab er Einzelheiten zum MX-WM-Kalender bekannt: „Voraussichtlich

werden 19 oder 20 GP ausgetragen, drei davon in Übersee, und zwar der Auftaktlauf

in Argentinien und zwei Rennen innerhalb von acht Tagen in Indonesien. Zurück

im Kalender ist die Türkei. Der letzte WM-Lauf wird in Imola stattfinden. Zu

2019 kann ich heute schon sagen, dass wir einen mehrjährigen Vertrag mit China

abschließen konnten.“ • Foto: Kai-Uwe Sickert

Classic Motocross

Finale

in Hetendorf

Am Sonntag, den 22. Oktober 2017, veranstaltet

der MSC Munster e.V. im ADAC

den Endlauf zum Norddeutschen Motocross

Classic Cup auf dem Hetendorfer

Berg Ring (29320 Hermannsburg).

Passend zum 50-jährigen Bestehen

werden hier nicht nur die „alten“ MSC-

Munster-Urgesteine die Möglichkeit haben,

ihre historischen Bikes an den

Start zu schieben, natürlich sind auch Gäste herzlich willkommen. Wer also

noch alte Geländemotorräder hat, sei es ein altes Hercules-Krad, eine alte XT/

XR usw. oder ein entsprechendes Motocross-/Enduro-Motorrad aus der Zeit,

hat jetzt noch genügend Zeit, das Schätzchen auf Vordermann zu bringen!

Parallel zu den Classic-Läufen wird es jeweils eine Präsentation (insgesamt

viermal 20 Minuten freies Training) der MSC-Munster-Fahrer auf aktuellen

Fahrzeugen geben, so hat jedes Clubmitglied (Bikes ab 65 ccm) die Möglichkeit,

auch als Fahrer an dem Event teilzunehmen!

In den folgenden Klassen wird gefahren: Klasse 1, Motorräder der Baujahre bis

1972: Luftgekühlte Motorräder mit Twinshock; Klasse 2, Motorräder der Baujahre

1973-1982: Luftgekühlte Motorräder, Trommelbremse vorne und hinten,

Twinshock oder 1 Stoßdämpfer ohne Gelenkmechanismus mit Cantilever-Fahrwerk,

z. B. Maico, KTM, CZ 513/514, MZ, XT 500/TT 500; Klasse 3 (EVO-Cup),

Motorräder der Baujahre bis 1989: Wasser- und luftgekühlte Motorräder,

Zentralfederbein oder Motorräder mit Umlenkmechanismus.

Die Motorräder sollen möglichst im Originalzustand sein. Es dürfen keine maßgeblichen

Veränderungen, die zu einer Wettbewerbsbevorteilung führen, vorgenommen

werden.

Die Nennungen können über das Portal „Vorstart“ abgegeben werden, aber

auch Nennungen vor Ort werden akzeptiert!

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FACTS

Extreme Enduro Lika 2017

Philipp Scholz im „Land of the Wolf“

Im kleinen Lika-Dorf Kunovac Kupirovaeki fand die fünfte Auflage des Extreme

Enduro Lika „The Land of the Wolf 5“ statt. Drei Tage, viel Abenteuer und Adrenalin

– ein Wochenende für Extreme-Enduro-Fans! Das Rennen ist auf sechs Stunden

begrenzt. Ziel: Die Strecke von 60 Kilometern so schnell wie möglich absolvieren.

Philipp Scholz: „Nach einer vierwöchigen Motorradpause nach den Red

Bull Romaniacs bin ich vergangenes Wochenende beim Extreme Enduro Lika in

Kroatien an den Start gegangen, die Vorfreude, endlich wieder aufs Bike zu steigen,

war groß! Beim Training am Freitag auf der Prologstrecke stellte ich ziemlich

schnell fest, dass mir die Strecke liegt und ich einen sehr guten Speed fahren

kann. Am Samstag hatte jeder Fahrer jeweils zwei Läufe auf der Prologstrecke,

der bessere wurde für die Startaufstellung gewertet. Ich habe mich gut gefühlt

und konnte bei beiden Läufen jeweils die Bestzeit fahren! Eine super Ausgangssituation

für das Rennen am darauffolgenden Tag – Platz 1! Am Sonntag

warteten insgesamt 60 Kilometer auf uns, eher schnell, mit einigen technischen

Stellen, aber nichts zum Schieben oder Tragen. Kurz vor dem Tankpunkt dachte

ich, mein Kühlerschlauch sei geplatzt, weil überall Wasser war! Allerdings lag

das an meinem Camelbag, ich hatte das Mundstück verloren! Kein Wasser mehr,

alles ausgelaufen. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich nichts mehr zu trinken! Bei einigen

Checkpoints gab es aber zum Glück Wasser, somit war das halb so

schlimm. Ich führte vom Anfang bis zum Finish und hatte richtig Spaß am Fahren!

Die Reise nach Kroatien war es auf alle Fälle wert! Eine super Veranstaltung,

bei der ich am Ende ganz oben auf dem Podium stehen durfte!“ • Fotos: Niki Peer

Ergebnis Expert Klasse: 1. Philipp Scholz; 2. Matija Zec; 3. Philipp Bertl.

Red Bull Sea to Sky

Leon Hentschel bester Deutscher:

„Richtig harte Arbeit“

Das Red Bull Sea to Sky gilt unter den Fahrern als „the most enjoyable enduro

race of the year“. Die Kombination aus Urlaub und Rennen ist einzigartig und bei

den Hard-Enduristen sehr beliebt. Das Rennen findet jährlich in Kemer an der

türkischen Riviera statt. Drei Renntage müssen die Fahrer bewältigen. Das

„Beach Race“ an Tag 1 ist der Auftakt, mit dem „Forest Race“ an Tag 2 entscheidet

sich die Startaufstellung und das „MountainRace“ auf den 2365 Meter hohen

Gipfel des Mount Olympos kürt am Ende den Sieger.

Am Donnerstag um 9:00 Uhr startete die Qualifikation für das Beach Race, eine

Runde Vollgas am Strand über die künstlichen Hindernisse. Die Runde lief für

Leon hervorragend, denn mit Platz 13 bedeutete das die erste Startreihe für das

Finale. Dort ging es dann richtig zur Sache: 15 Minuten + 1 Runde. Leon: „Die ersten

drei Runden waren super, danach liefen wir allerdings auf die Überrundeten

auf. Viel Stau machte die richtige Linienwahl sehr schwer! „ Am Ende erreichte

Leon Platz 17 und startete am Freitag beim Forest Race auch als Siebzehnter.

Diese Position war nicht schlecht, denn so konnte man schon einige Spuren sehen.

„Das Forest Race verlief für mich gut, ich habe ein, zwei Fehler gemacht, die

aber nicht allzu schlimm waren. Ich war nach knapp 1:50 Stunden und 51 Kilometern

wieder im Finish.“

Beim Mountain Race stand Leon Hentschel in der zweiten Reihe und war bis zum

Bronze-Checkpoint unter den Top-14. Ein Crash kostete ihn aber einiges an Zeit,

die Bremsarmatur war abgerissen und musste erst repariert werden. Mit Kabelbindern

geflickt, ging es wieder weiter, allerdings funktionierte die Vorderbremse

nicht mehr. Viel Zeit und Plätze gingen dadurch verloren. Leon: „Eine Abfahrt

vernünftig und sicher zu fahren, war verdammt schwer! Beim nächsten Checkpoint

konnte ich die Bremse Gott sei Dank komplett austauschen und dann wieder

Gas geben!“ Von Position 40 ausgehend, kämpfte Leon sich wieder bis Platz

28 vor und erreichte somit als bester Deutscher das Finish.

Leon: „Das Red Bull Sea to Sky war ein perfekt organisiertes Event mit drei richtig

coolen Renntagen und super Tracks. Hat wieder richtig Spaß gemacht! Ich bin

stolz auf meine Leistung und dankbar für die grandiose Unterstützung von meiner

Familie und meinen Sponsoren!“

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Reno Endurocross:

Colton Haaker verliert Führung

Husqvarnafahrer Colton Haaker kam nach Reno/Nevada, um seine Führung in

der AMA-Endurocrossserie nach seinem dominanten Auftakt in Las Vegas weiter

auszubauen. Aber er hatte eine frustrierende Nacht, schaffte sich trotzdem noch

auf den 3. Podiumsrang und bleibt im Kampf um den Titel. Im Super Endurocross

startete er als Zweiter, aber nach einem Fahrfehler in der ersten Runde verlor er

den Anschluss an den Führenden. Er fuhr weiterhin stark, kam als Zweiter ins

Ziel und löste sein Ticket für den Hauptlauf, in dem es um die Punktvergabe

geht. Im Finale holte er sich den Holeshot und ging in Führung. Dann unterlief

ihm ein unglücklicher Fehler und er fiel auf Rang 2 zurück. Im Verlauf des Rennens

wurde er in weitere Stürze verwickelt, fiel weit nach hinten und kämpfte

sich wieder bis auf Rang 3 nach vorne, was den Main Event zu einem spannenden

Ereignis werden ließ. Dazu Haaker: „Das war ein hartes Rennen, ich bin

glücklich, auf dem Podium gelandet zu sein.“ • Text und Fotos: Husqvarna

Ergebnis: 1. Cody Webb, KTM; 2. Kyle Redmond, Husqvarna; 3. Colton Haaker, Husqvarna; 4. Trystan Hart,

Husqvarna; 5. Noah Kepple, GasGas; 6. Ty Tremaine, KTM; 7. Geoff Aaron, GasGas; 8. Mason Ottersberg, Yamaha;

9. Ty Cullins, Beta; 10. Joan Pau Segura Verdaguer, GasGas.

Webb gewinnt Denver EnduroCross –

Colton Haaker wird Zweiter

Den dritten Lauf zur EnduroCross-Serie konnte sich KTM-Fahrer Cody Webb in

Denver sichern. Platz 2 ging an Colton Haaker, der sich auch den Sieg im „Bracket

Race“ holte. Rang 3 belegte ein weiterer KTM-Rider, und zwar Ty Tremaine.

Im Finale lag zunächst Kyle Redmond auf Position 1 vor Webb, Tremaine und Haaker.

Bereits am Ende der ersten Runde ging Webb in Führung und setzte sich ab.

Haaker, gehandicapt durch eine entzündete Verletzung im Ellenbogen, überholte

Tremaine und in Runde 3 Redmond. Nach spannenden Rad-an-Rad-Kämpfen

setzte sich letztlich Webb durch und gewann das Rennen.

• Text und Foto: Husqvarna

Ergebnis: 1. Cody Webb, KTM; 2. Colton Haaker, Husqvarna; 3. Ty Tremaine, KTM; 4. Trystan Hart, Husqvarna;

5. Kyle Redmond, Husqvarna; 6. Noah Kepple, GasGas; 7. Joan Pau Segura Verdaguer, GasGas; 8. Geoff

Aaron, GasGas; 9. Cooper Abbott, Yamaha; 10. Cory Graffunder, Husqvarna.

Stand AMA Super Enduro Cross Series: : 1. Webb, 75 Punkte; 2. Haaker, 70; 3. Hart, 56; 4. Redmond, 56;

5. Tremaine, 50; 6. Kepple, 42; 7. Verdaguer, 37; 8. Aaron, 36; 9. Abbott, 35; 10. Graffunder, 25.

1. Cody Webb (Mitte), 2. Kyle Redmond (links) und 3. Colton Haaker (rechts und unten)

Graham Jarvis gewinnt Sea to Sky

Zum fünften Mal gewann Graham Jarvis (GB) das Red Bull Sea to Sky Hardenduro

im türkischen Kemer und das trotz gebrochener Kupplungsarmatur.

Das Strandrennen am ersten Tag gewann Billy Bolt und konnte sich damit den

besten Startplatz am zweiten Tag sichern. Beim Forrest Race am zweiten Tag

setzte sich Jonny Walker zuerst gegen Bolt durch, hatte aber keine Chance gegen

den schnell aufholenden Wade Young, der letztlich auch gewann.

Der eigentliche Höhepunkt am dritten Tag, das Mountain-Race, das ja vom

Strand bis zum Gipfel des Olympos (2365 m) führt, dominierte letztlich nach

spannenden Überholmanövern der 42-jährige Jarvis. • Foto: Husqvarna

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PRODUKTE

BRC BROCKHAUSEN RACING

Motorschutzplatten

Neu im BRC-Sortiment sind Motorschutzplatten aus Aluminium, die den Motor

vor Schäden schützen. Alle zur Befestigung benötigten Materialien sind selbstverständlich

im Kit dabei und die Montage ist schnell gemacht. Es gibt die Varianten

MX (siehe Foto) und Enduro. Neben den bekannten japanischen und europäischen

Marken gibt es den Motorschutz auch für Moto TM, Sherco, GasGas

und Beta. Preislich startet der Kit ab 92,50 €.

Bezugsquelle:

BRC Brockhausen Racing GmbH & Co. KG, Beverstrang 17, 48231 Warendorf

Tel. 02584 358, Fax 02584 586

Frank.Brockhausen@brc-racing.de, www.brc-racing.de

LEATT

JOPA

Jopa Endurojacket Factory

Jopa Racing Products bietet mit der Endurojacke Factory den idealen Begleiter

für die große Endurotour.

Abnehmbare Ärmel • Neopren-Einsätze an Hals und Ärmeln • zwei große Frontund

drei große Rückentaschen • verstellbares Hals-Verschlusssystem • Reflektionseinsätze

auf der Vorder- und Rückseite • große Lüftungsöffnungen auf der

Brust, am Rücken und an den Schultern.

Größen: S bis 4XL

Farben: Factory Schwarz/Weiß, Factory Blau/Schwarz/Weiß, Factory Schwarz/

Rot/Weiß, Factory Schwarz/Orange/Weiß, Factory Schwarz/Royal Blau/Weiß.

Preis: 135,- Euro.

Bezugsquelle:

www.jopa.nl

Neu: Riding Gear, Helm, Neck- und Knee-Brace

Leatt baut sein GPX/MOTO-Portfolio weiter aus und stellt für 2018 eine neu designte

Bekleidungslinie, einen günstigeren Helm, eine komplett neuartig konstruierte

Nackenstütze und Knie-Orthese vor.

Die Erfinder des Leatt-Brace® gehen 2018 einen Schritt weiter und präsentieren

eine im Vergleich zum Vorjahr weiter ausgebaute Bekleidungslinie und einen

neuen Einstiegspreis-Helm an. Die Erfahrung aus der Helmkonstruktion hat

Leatt in die Entwicklung des GPX 3.5 Neckbrace eingebracht, das leichter ist als

jedes andere Neckbrace zuvor.

Die neue X-Frame Knie-Orthese folgt dem Wunsch vieler Fahrer nach einer Konstruktion

mit beidseitigen Gelenken. Ihr Preis wird unterhalb der vor zwei Jahren

eingeführten C-Frame mit einseitiger Gelenkkonstruktion liegen.

GPX BEKLEIDUNGSLINIE: Leatts 2018er Riding Gear-Kollektion besteht aus insgesamt

65 Teilen, inklusive neu designten Jerseys und Pants, einem neuen

Handschuhmodel und Enduro-Outerwear.

Jerseys: Das 5.5 Ultraweld Jersey ist das Flaggschiff unter den neuen Trikots – lasergeschnitten,

super leicht, sehr atmungsaktiv und extrem gut belüftet. Zugleich

sehr komfortabel durch den hochflexiblen Mesh-Stoff, der in kritischen

Bereichen zusätzlich mit einem „Brush Guard“ verstärkt wurde. Die 4.5 Lite und

X-Flow sind nahezu gleich geschnitten, bieten jedoch unterschiedlich gute Ventilation,

um Alternativen für unterschiedliche Temperaturen zu haben.

Pants: Zwei Modelle, die 5.5 I.K.S (Internal Knee Brace System) und 4.5. Die

5.5er bestehen zu 75 % aus einem ultra-leichten, dennoch haltbaren Ripstop-

Stretch-Gewebe und besitzen NanoGrip-Knieinnenseiten. Die Geldbeutelfreundlicheren

4.5er Pants haben den gleichen, stark 3D vorgeformten Schnitt

inklusive einzigartiger Verstärkung auf Höhe der Kniescheibe, verwenden aber

mehr X-Flow Mesh und Amara an den Beininnenseiten.

Die 5.5 Enduro-Jacke und -Hose trotzen den Elementen, insbesondere an kaltfeuchten

Herbst- oder Frühlingstagen. Die Hose hat nicht nur das I.K.S-System

integriert, was sie hundertprozentig Kneebrace ready macht, sondern auch einen

Over-The-Boot-Fit.

Die neue 4.5-Liter-Softshell-Jacke liefert ein Maximum an Bewegungsfreiheit

und individuell einstellbare Ventilation durch lange Reißverschlüsse an der

Front- und der Rückenpartie.

Auch die Handschuh-Kollektion von Leatt ist für 2018 gewachsen. Die 3.5 Lite

Gloves bieten erstmals einen unter dem atmungsaktiven Mesh versteckten Knö-

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chelschutz. Die 3.5er-Handschuhe und alle höherpreisigen Modelle verfügen

über CE-zertifizierten Impact-Schutz und extrem griffige wie robuste NanoGrip-

Innenhände. Zwei neue Einstiegsmodelle, namentlich die 1.5 GripR und die 2.5

X-Flow Gloves, nutzen ein ähnliches, jedoch günstigeres MicronGrip-Material.

Die 2.5er verfügen zusätzlich über Brush Guards, die 1.5er ausschließlich über

eine gut belüftete Mesh-Stoff-Oberhand. Die Preise starten bei 29,99 Euro für

die Erwachsenenmodelle.

GPX 4.5 Helm: Auf der Suche nach einem Helm mit schlankem Design und dennoch

bestem Schutz? Der GBX 4.5 bringt Leatts erprobte Sicherheitstechnologie

zu einem sehr attraktiven Preis ab 259,- Euro UVP. Der 4.5 ist mit der 360-Grad-

Turbine-Technologie ausgestattet, die Impact-Kräfte um bis zu 30 % und schädliche

Rotationsmomente um bis zu 40 % reduziert. Elf „Turbinen“ sind im Inneren

des Helms platziert und verhärten sich beim Aufprall. In Kombination mit

dem Dual-Density-V-Foam EPS (= Hauptdämpfungsmaterial mit zwei unterschiedlichen

Härtegraden) dämpft diese Dreifachkonstruktion alle Arten von

Stößen – von Low- bis High-Impact. Alle GPX 4.5 Helme sind nach ECE 2205 zertifiziert.

Das Gewicht beginnt bei 1150 Gramm.

GPX 3.5 Neck Brace: Das erste Neckbrace, das auf einer Konstruktion aus EPS

mit Nylon-Kern basiert, wird im In-Mould-Verfahren hergestellt. Es ist das leichteste

Neckbrace im Leatt-Portfolio – 30 % leichter als die 5.5er-Modelle. Gleichzeitig

ist das 3.5er-Neckbrace das neue Einsteigermodell, mit sehr gutem Preis-

Leistungs-Verhältnis. Der UVP liegt bei 279,- Euro für Erwachsene und bei 229,-

Euro für Jugendliche (erhältlich ab Frühling 2018).

Die 5.5- und 6.5-Leatt-Neckbrace-Modelle bieten jedoch mehr Anpassungs- und

Verstellmöglichkeiten an als das 3.5. So wie alle Leatt Braces wurde auch das

GPX 3.5 als persönliche Schutzausrüstung CE-zertifiziert und Laboruntersuchungen

unterzogen, die zeigen, dass sie die Wahrscheinlichkeit ernsthafter

Halswirbelsäulenverletzungen um bis zu 43 % verringert.

X-Frame: Die bekannte Leatt-C-Frame-Knie-Orthese bekommt einen kleinen,

doppelt abgestützten und aus carbonfaserverstärktem Kunststoff gefertigten

Bruder – die X-Frame-Knie-Orthese. Die X-Frame hilft, schädliche Kräfte auf das

Knie zu reduzieren, ist sowohl als medizinisches Gerät als auch als Schutzausrüstung

CE-zertifiziert. Die Gelenke sind asymmetrisch ausgelegt, sprich, das

Gelenk am Knieinneren ist 40 % dünner als das äußere, um ein möglichst direktes

Fahrgefühl zu vermitteln. Ein einfaches und dennoch sehr bequemes Gurtsystem

ist ebenso austauschbar wie auch die unterschiedlich dicken Seitenpads.

Die Schienbeinsektion trägt nicht auf und ist mit allen gängigen Stiefeln

kompatibel. Der UVP liegt bei 499,- Euro für das Paar. Erhältlich ab Frühling

2018.

Bezugsquelle:

www.leatt.com

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PRODUKTE

KLIM

Viper-Brillen

Klare Sicht nach vorne: Die brandneuen Viper-Brillen von KLIM

gehören zur Kernausrüstung für jeden Offroad-Fahrer!

Der Premium-Hersteller KLIM, der für seine außergewöhnlich guten Bekleidungslinien

bekannt ist, hat eine neue Offroad-Brille entwickelt. Angespornt

von dem markenspezifischen Qualitätsstandard und der offensichtlichen Erkenntnis

„Wenn du nichts siehst, kannst du nicht gut fahren“, hat man das Thema

von Grund auf neu angepackt. Und herausgekommen dabei ist:

KLIM Viper and Viper PRO: Die ideale Offroad-Brille muss in jeder Situation

funktionieren, vor allem aber unter den härtesten Bedingungen. Kühle Temperaturen

und Schwitzen verursachen Beschlag auf der Brille. Um dies zu verhindern,

hat man vielfältige Maßnahmen gesetzt:

Gemin-Eye Anti-Fog: Eine Schicht, die direkt auf das Brillenglas aufgetragen

wird und somit das Beschlagen verhindert.

Belüftung: Die Viper PRO ist für die extremsten Bedingungen gemacht. Durch

die Kombination aus Belüftung am oberen Teil der Brille und frischer Luft aus

dem unteren Brillenrahmen entsteht eine passende Luftzirkulation, die für klare

Sicht sorgt.

Polycarb Premium UV400 Lens: Diese Scheibe wurde extra von KLIM entwickelt,

langlebiger und resistenter gegen Kratzer hält sie jedem Vergleich stand.

Geometrie: Die Form der Viper und der Viper Pro wurde für das größte und umfassendste

Sichtfeld entwickelt. Jedes Stück an der Brille wurde so konstruiert,

dass es beim Aufsetzten aus dem Sichtfeld verschwindet.

Eine Premiere bei KLIM: Zum ersten Mal gibt es bei KLIM ein Roll-off-System. Exklusiv

und nur für die brandneue Viper-Brille.

Die Leistung einer Offroad-Brille ist von größter Bedeutung! Feuchtigkeitsmanagement,

Belüftung, Passform und Haltbarkeit sind genauso wichtig wie jedes

andere Ausrüstungsteil für Offroad-Touren. Die KLIM Viper und Viper Pro definieren

das Fahrvergnügen auf jedem Abenteuer neu. Sie wurden entwickelt, um

die beste optische Klarheit, die beste Sicht und die beste Passform zu bieten.

Die Viper Pro ist in drei Farben erhältlich: Schwarz, Rot und Orange. Passend dazu

gibt es eine Vielfalt an Brillengläsern, mit denen man das Design noch individuell

gestalten kann. Der UVP der Viper Pro liegt bei 99,- Euro, der der Viper bei

59,- Euro. Das Roll-off-System kostet 59,- Euro.

KLIM

Apex Air

Mit der Mesh-Jacke Apex Air von KLIM kommt ihr ideal durch die Übergangszeit,

ohne Kompromisse bei der Sicherheit! Die ideale Motorradbekleidung für die

Übergangszeit, vielseitig und ohne Kompromiss in der Sicherheit? Wie das

geht? Das Geheimrezept heißt Klim Karbonite Mesh: ein luftdurchlässiges,

extrem widerstandsfähiges Carbon/Nylon-Netz-Gewebe. Es ist abriebfest, reißfest

und um ein vielfaches robuster als herkömmliche Mesh-Materialien.

APEX Air Jacke: Die Apex-Air-Jacke bietet ein bis dato unerreichtes Level an Flexibilität:

eine wandelbare Premium-Touring-Jacke mit perfekter Anpassung sowohl

an warmen als auch an kühleren Tagen! Innerhalb von Sekunden verwandelt

sie sich von einer belüfteten Sommerjacke in eine vollwertige Touring-Jacke

für kühlere Temperaturen!

APEX Air ZIP Down Ventilation: Die Belüftungspaneele im Brust- und Rückenbereich

öffnen und direkte Belüftung durch das Netzgewebe genießen, flexibel

und immer in dem Ausmaß, das man gerade wünscht. Am Abend und an kühlen

Tagen bleiben die Belüftungen geschlossen – ideal für die Übergangszeit! Eine

Premium-Touring-Jacke, ausgestattet mit hochwertigem Pittards-Leder und

erstklassigen Level-2-D3O-Protektoren!

Größen: S bis 3XL; Farben: Grau, Schwarz, Hi-Vis; UVP: 679,- Euro.

Reguliert die Temperatur in Kombination mit dem einzigartigen

KLIM Layering System – der ideale Begleiter auf dem Motorrad!

Funktionsunterwäsche von KLIM, sogenannte Base-Layer, sind um vieles winddichter

und reagieren daher viel besser auf die Herausforderungen im Motorradsektor!

Enger gewebt mit substanziell mehr verarbeitetem Material sind sie

speziell geeignet, um die spezifischen Anforderungen beim Motorradfahren

perfekt zu erfüllen. Gleichzeitig ist die Ableitung der Feuchtigkeit von der Haut

extrem effektiv, denn Trocken bedeutet Komfort!

Bezugsquelle:

www.klim.com

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Reparatur- und Teileservice

Zylinder, Zylinderköpfe oder Kurbelwelle – wir kümmern uns um die Instandsetzung sowie die benötigten Ersatzteile.

Zum Beispiel:

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Einfach anrufen und beraten lassen.

BRC Brockhausen Racing GmbH & Co. KG :: fon +49 (0)2584 358 :: fax +49 (0)2584 586 :: www.brc-racing.de

KLIM

Adventure Gloves

GORE-TEX®-Handschuhe mit Gore-Grip-Technologie für ein hervorragendes

Griffgefühl und optimale Beweglichkeit.

Die innovative Gore-Grip-Technologie wurde durch einen speziellen Lagenaufbau

erreicht, der die üblicherweise losen Lagen fest miteinander verbindet, so

wird ein Verschieben gegeneinander verhindert. Dadurch gewährleistet der

KLIM Adventure Glove mit Gore Grip stets einen sicheren Griff und hohe Beweglichkeit.

Dies ermöglicht viel Feingefühl für das Handling auf dem Motorrad.

GUARANTEED TO KEEP YOU DRY®: Zuverlässiger Schutz vor Regen und Wind!

Wie jedes andere GORE-TEX-Produkt von KLIM sind die Adventure Gloves dauerhaft

wasserdicht, winddicht und hoch atmungsaktiv – und das garantiert!

All diese Faktoren machen den KLIM Adventure Glove zum idealen Outdoor-Partner

für die herbstlichen Tage. Den Adventure Glove gibt es in einer „long“- (UVP

199,- Euro) und „short“-Version ( UVP 179,- Euro ), sowohl in Schwarz als auch in

einer braun-schwarzen Kombination.

Layering-System für die Hände!

Für alle, die auch bei kühleren Temperaturen nicht auf ihre Lieblingshandschuhe

verzichten können, bietet KLIM sogenannte Glove Liners an. Unterziehhandschuhe

in den verschiedensten Stärken und Ausführungen.

Der KLIM® Glove Liner 1.0 verfügt über eine einzigartige Mischung aus speziellen

Stoffen, um Feuchtigkeit von der Haut abzuleiten und Wärmeverlust zu vermeiden.

Inklusive E-Touch-Fingerspitzen-Funktion, dadurch wird die Verwendung

von Touchscreens während des Tragens ermöglicht. UVP: 24,- Euro.

Der KLIM® Glove Liner 2.0 verfügt über Polartec® Power Stretch® Material, das

durch Loft-Eigenschaften isoliert und gleichzeitig Feuchtigkeit über das 4-Wege-Stretch-Gewebe

verteilt. UVP: 34,- Euro.

Der KLIM® Glove Liner 3.0 ist ein Handschuh, der mit komplettem WINDSTOP-

PER®-Schutz für maximale Wärme sorgt. Er erhöht dabei die Vorteile des Windschutzes

durch winddichte Eigenschaften, Silikongriff und E-Touch-Pads auf

den Fingerspitzen. Der ideale Ersatz für bisherige Fleece-Liner. UVP: 44,- Euro.

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www.klim.com

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VERGLEICHSTEST KTM 85 SX vs. Husqvarna TC 85

Neue 85er Generation

im Vergleich

KTM 85 SX vs. Husqvarna TC 85

Zwei besondere Motorräder haben wir in dieser Ausgabe für euch

unter die Lupe genommen. Zum einen ist es die KTM 85 SX und als

Gegenspieler die Husqvarna TC 85. Zwar kommen beide Maschinen

aus der Edelschmiede in Mattighofen/Österreich, bieten aber dennoch

nicht nur optische, sondern auch fahrbare Unterschiede. Beide

wurden für das Modelljahr 2018 komplett neu überarbeitet und

sind jetzt mit neuem Rahmen, einer Luftgabel, neuem Federbein

und einem leistungsstärkeren Motor ausgerüstet. Die Plastikteile

wurden neu gestaltet und besitzen dasselbe Erscheinungsbild wie

auch die großen MX-Bikes. Als Testfahrer stand uns Justin Weirauch

(Finalist bei den Cross Finals) zur Verfügung. Er hat beide Modelle

ausgiebig auf verschiedenen Strecken getestet.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther, H.Mitterbauer

Testfahrer: Justin Weirauch

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VERGLEICHSTEST KTM 85 SX vs. Husqvarna TC 85

Was ist neu?

Modernster Zweitaktmotor kombiniert mit einem 6-Gang-

Getriebe und einer Hydraulikkupplung. Obwohl Bohrung

und Hub unverändert blieben, ist der Motor 0,69 kg leichter

und bietet über das gesamte Drehzahlband eine höhere

Leistung und bessere Fahrbarkeit. Das Herz des Motors

bildet eine neue Steuerwalze, mit Hilfe derer man die Leistungsabgabe

nun einfach und effektiver als je zuvor anpassen

kann

Ohne Plastikteile sieht man deutlich, wie gleich die beiden Modelle sind. Einzig am Rahmenheck ist bei der Husqvarna eine

optische Ähnlichkeit zum Kunststoffheck, aber beim genauen Betrachten ist es nur eine Abdeckung und darunter verbirgt

sich das Aluminium-Heck, wie auch bei der KTM der Fall

KTM 85 SX 2018

Hinten ist die KTM 85 SX

mit einer speziellen Version

des neuen Federbeins

vom Typ WP Xplor PDS

ausgerüstet. PDS steht

für ein einzigartiges, progressives

Dämpfungssystem,

das von KTM in Zusammenarbeit

mit WP

entwickelt wurde

WP Performance Systems GmbH stellt den Krümmer mit

Hilfe eines 3-D-Stanzverfahrens her. Einmal geformt, werden

die Komponenten von Robotern zusammengeschweißt

Ein 85-ccm-Fahrer benötigt die gleichen Kontaktpunkte

und das gleiche Feedback wie seine größeren Kollegen

und deshalb ist es wichtig, dass er auch beim Umstieg auf

hubraumstärkere Modelle die gleiche Kontrollierbarkeit

und den gleichen Komfort vorfindet

Ein Luftfilterwechsel kann innerhalb von wenigen Sekunden

und ohne Werkzeug durchgeführt werden

Schwarz beschichtete, hochwertige Excel-Felgen sowie

leichte, CNC-bearbeitete Naben und schwarze Speichen

sowie Maxxis-Reifen

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Mit seiner neuen Geometrie

spart der Rahmen 0,7 kg Gewicht

und verbessert dank einer

überarbeiteten Biegecharakteristik

Handling und Komfort.

Der Rahmen wird mit einer

äußerst haltbaren Pulverbeschichtung

versehen und

besitzt serienmäßig einen

Rahmenschutz. Der neue, aus

leichtem Aluminium gefertigte

Heckrahmen ist nur kürzer und

kompakter

An der Vorderhand verrichtet eine Gabel in Split-Bauweise

vom Typ WP AER 43, die aus einer gekapselten Luftfeder

im linken Gabelbein und dem bewährten Öldämpfungssystem

im rechten Bein besteht, ihre Arbeit. Die neuen

Komponenten führen zu einer deutlichen Verbesserung

der Federungsperformance und reduzieren das Gewicht

um 1,0 kg, während der Federweg um 10 auf 280 mm

wächst. Zusätzlich dazu kann die Gabel über ein einzelnes

Luftdruckventil und der mitgelieferten Gabelluftpumpe

ganz einfach in Vorspannung und über die einfach zu erreichenden

Clicker-Räder in Druck- und Zugstufe verstellt

werden

Der neue Endschalldämpfer ist 50 mm kürzer, was die

Massenzentralisierung verbessert


Am linken Gabelholm ist die neue Luftgabel verbaut

Ein konstanter Temperaturausgleich wird durch einen intelligenten

Kühlkreislauf mit integrierter Motorgehäusekühlung

und zwei Kühlern sichergestellt. Er leitet die

Kühlflüssigkeit vom Zylinderkopf durch das Rahmendreieck

direkt zu den von WP gefertigten Aluminium-Kühlern

Der Zylinder wurde rund um eine völlig neue Steuerwalze

entwickelt. Das neue System steuert sowohl das Auslassventil

als auch den Sub-Auslasskanal, was Leistung, Drehmoment

und Kontrollierbarkeit verbessert

Am rechten Gabelholm arbeitet ein bekanntes

Öl-Dämpfungssystem

Das Formula-Bremssystem mit radial verschraubten

Bremssätteln – vier Kolben vorne und zwei Kolben hinten

– und leichten Wave-Bremsscheiben – vorne mit 240 mm

Durchmesser, hinten mit 210 mm

HUSQVARNA TC 85 2018

Die TC 85 trägt ein völlig neues Bodywork, das auf die Bedürfnisse

des typischen 85-ccm-Fahrers zugeschnitten

wurde

Eine neue Membrankupplung ersetzt die bisher in der TC

85 verbaute Kupplung mit Schraubenfedern. Die neue

Konstruktion ist 0,4 kg leichter, kompakter und zuverlässiger.

Die Kupplung wird nun mittels einer Formula-Hydraulik

betätigt, deren Spiel automatisch kompensiert wird,

wodurch der Druckpunkt des Kupplungshebels selbst bei

wechselnden Bedingungen und im Laufe der Zeit immer

gleich bleibt

An den Luftfilter gelangt man problemlos und ohne Werkzeug,

indem man die linke, relativ große Abdeckung entfernt

Die im Kokillengussverfahren hergestellte, einteilige Aluminiumschwinge

bietet gute Stabilität bei geringstmöglichem

Gewicht. Um Servicearbeiten zu erleichtern, sind die

Markierungen zur Einstellung der Kettenspannung von

oben einzusehen

Der Bremskolben-

Durchmesser hinten

wurde um 2 auf 22 mm

verringert, was in

Kombination mit einem

neuen Fußbremshebel

die Dosierbarkeit

und Rückmeldung

verbessert

Serienmäßig mit hochwertigen Lock-on-Griffen von ODI

ausgerüstet. Dieses System besteht aus einem vulkanisierten

Griff auf der rechten Seite, während der Lock-on-

Griff links ohne Klebstoff oder Draht montiert wird

Der Rahmen inklusive

Heckrahmen sowie

das Fahrwerk sind

identisch zum KTM-

Modell

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VERGLEICHSTEST KTM 85 SX vs. Husqvarna TC 85

TECHNISCHE DETAILS

Husqvarna TC 85

FAHRWERK

Rahmen - Bauart

MOTOR

Bauart

Einzylinder, Zweitakt

Hubraum

84,9 ccm

Bohrung

47 mm

Starter

Kickstarter

Getriebe

6 Gänge

Primärtrieb 20:64

Sekundärübersetzung 13:49

Kupplung

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad, Formula-

Hydraulik

EMS

MEDJ digital

Chrommolybdän-Stahl-

Zentralrohrrahmen

Federung vorne WP-USD, AER 43,

Ø 43 mm

Federung hinten WP Xplor, PDS-Federbein

Federweg vorne 280 mm

Federweg hinten 305 mm

Bremse vorne

Formula-

Scheibenbremsen

Bremse hinten Formula-

Scheibenbremsen

Ø Bremsscheibe hinten 210 mm

Kette 428

Steuerkopfwinkel 66 °

Radstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Tankinhalt (ca.)

Leergewicht

1290 ± 10 mm

377 mm

875 mm

5 l

68 kg

PREIS*

5895,- Euro

* UVP inklusive 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

KTM 85 SX

FAHRWERK

Rahmen - Bauart

MOTOR

Bauart

Einzylinder, Zweitakt

Hubraum

84,9 ccm

Bohrung

47 mm

Hub

48,95 mm

Starter

Kickstarter

Getriebe

6 Gänge

Primärtrieb 20:64

Sekundärübersetzung 13:49

Kupplung

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad, Formula-

Hydraulik

EMS

Kokusan

Chrommolybdän-Stahl-

Zentralrohrrahmen

Federung vorne WP-USD, AER 43,

Ø 43 mm

Federung hinten WP Xplor, PDS-Federbein

Federweg vorne 280 mm

Federweg hinten 305 mm

Bremse vorne

Formula-

Scheibenbremsen

Bremse hinten Formula-

Scheibenbremsen

Ø Bremsscheibe hinten 210 mm

Kette 428

Steuerkopfwinkel 66 °

Radstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Tankinhalt (ca.)

Leergewicht

1290 ± 10 mm

377 mm

875 mm

5 l

68 kg

PREIS*

5795,- Euro

* UVP inklusive 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

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FAHRBERICHT

Justin lässt die Husqvarna fliegen

Über 18 Betriebsstunden hat Justin beide

Modelle ausgiebig gefahren. Dabei

war er auf verschiedenen Strecken unterwegs

und konnte auf Hartboden sowie

auch auf sandigem Untergrund einen

sehr guten Eindruck bekommen.

Im Vorfeld haben wir bis auf ein paar

Anpassungen der Bedienelemente keine

Änderungen vorgenommen. Nur den

Druck der neuen Luftgabel haben wir

mit der WP-Luftpumpe überprüft. Der

Druck sollte 5 bar betragen und hat für

das Gewicht von Justin (67 kg Fahrgewicht

inklusive Bekleidung) optimal

gepasst.


VERGLEICHSTEST KTM 85 SX vs. Husqvarna TC 85

Startverhalten

Beide Modelle werden über einen Kickstarter zum

Leben erweckt. Das Startverhalten im kalten Zustand

ist bei der Husqvarna etwas besser und ein

Choke war im Testzeitraum nicht nötig. Bei der KTM

musste, warum auch immer, im kalten Zustand der

Choke gezogen werden. Sobald die beiden Motoren

auf Betriebstemperatur sind, ist das Startverhalten

unproblematisch und somit sehr gut.

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MCE

November '17


Im Einsatz

Der Unterschied zum Vorgängermodell ist deutlich zu spüren. Hier besitzen beide Marken durchweg eine Mehrleistung in allen Drehzahlbereichen. Justin meint,

dass er mit beiden 2018er Modellen eindeutig schneller unterwegs ist. Die Leistungsabgabe ist sehr gut zu dosieren und bietet durchweg eine optimale Fahrbarkeit.

Dazu trägt nicht nur der neue Motor bei, sondern auch die neue Membrankupplung. Diese Leistungsabgabe bietet stets den passenden Druckpunkt und lässt

das Motorrad bei der Beschleunigung sehr fein dosieren. Auch vom Fahrwerk gibt es nichts Negatives zu berichten. Wir haben die Druckstufe am Stoßdämpfer ein

wenig erhöht, aber ansonsten bieten beide Modelle eine gute Balance zwischen Ansprechverhalten und progressivem, stabilem Fahrverhalten. Das Serienfahrwerk

überzeugt Justin und er ist begeistert, was damit alles möglich ist. Auch die Formula-Bremsen sind zuverlässig und bieten stets einen harten Druckpunkt. Damit

ist das Verzögern aus hohen Geschwindigkeiten problemlos möglich. Zudem sind die Bremsen dabei auch sehr gut zu dosieren, ohne gleich aggressiv zu wirken

und damit zu schnell zu blockieren.


VERGLEICHSTEST KTM 85 SX vs. Husqvarna TC 85

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Der Unterschied?

„Es ist fast kein

Unterschied zwischen

der KTM 85

SX und der

Husqvarna TC 85

zu spüren“, meint

Justin. Einzig die

Husqvarna bietet

eine bessere Führbarkeit

beim

Springen sowie

im Sand bei Spurrillen.

Wir vermuten,

dass das

wahrscheinlich an

den unterschiedlichen

Plastikteilen,

die einen anderen

Kontakt

zum Motorrad zulassen,

liegt. Ein

Geschwindigkeitsbonus

hat

man damit natürlich

nicht, aber somit

wird einfach

ein anderer Fahreindruck

vermittelt.

Motormäßig

sowie fahrwerksseitig

sind keine

Unterschiede zu

spüren. Beide Modelle

bieten die

gleiche Performance

auf jeder

Strecke.


VERGLEICHSTEST KTM 85 SX vs. Husqvarna TC 85

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SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

S-TECH ULTRALIGHT

STAHL-KETTENRAD

S-TECH RITZEL

S-TECH ALU-KETTENRÄDER

S-TECH KETTEN

S-TECH HIGH PERFORMANCE LENKER

• 8 VERSCHIEDENE FORMEN

• IN 5 FARBEN

• INKL. EASY POWER® SYSTEM

Was ist uns noch aufgefallen?

Der Benzinverbrauch ist bei beiden Modellen niedriger als bei den Vorgängermodellen.

Damit können die Jungs noch länger fahren, ohne nachtanken zu müssen :-)

HÄNDLERVERZEICHNIS UNTER:

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TEL.: 06351 - 398 77 02


VERGLEICHSTEST KTM 85 SX vs. Husqvarna TC 85

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FAZIT

Justin ist gar nicht mehr von der KTM bzw. der Husqvarna runterzukriegen. Er

ist begeistert, wie gut beide Modelle in der Serie funktionieren. Die Motorleistung

überrascht und begeistert zugleich mit einer sehr guten Fahrbarkeit und

starker Leistung. Persönlich findet Justin die KTM optisch ansprechender, bevorzugt

aber dafür die Führbarkeit der Husqvarna beim Springen.

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VERGLEICHSTEST KTM 85 SX vs. Husqvarna TC 85

PORTRÄT

Justin Weirauch

Geburtsdatum: 8. August 2003

Wohnort: Thalheim

Beginn der Karriere:

2009 erste Clubveranstaltungen MX 50

Erfolge: 2015 2. Platz Sachsen MX 65 ccm, Meister

MX-Nordbayernserie 65 ccm • 2016 Meister MX-

Nordbayernserie 85 ccm, 6. Platz Sachsen MX 85

ccm • 2017 1. Platz Sachsen-MX 85 ccm, Finalist

bei den Cross Finals

Ziele 2018: Topten DM MX und Junior Top-15

Sponsoren: KTM Sturm, ADAC Sachsen,

ASZ Zimmermann, Blueb Suspension,

Matthias Rülke Therapie Coaching und Diagnostik

BEWERTUNG IM VERGLEICH HUSQVARNA TC 85

BEWERTUNG IM VERGLEICH KTM 85 SX

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

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www.husqvarna-motorcycles.com

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Photo: R. Schedl

OUTSMART

THE COMPETITION

Motocrossfahren gehört zu den körperlich anspruchsvollsten und intensivsten Sportarten.

Nur eine souveräne und durchdachte Fahrweise bringt dich erfolgreich ins Ziel.

Husqvarnas 2018er Motocross-Baureihe ermöglicht dies mit herausragender

Performance und Kontrolle durch ausgeklügelte Elektronik. High-End-Komponenten und

ein hochmodernes Chassis halten dich präzise und fest auf Kurs in Richtung Sieg.


TEST KTM 450 EXC-F

Der wohl beste

Allrounder im

Sportendurobereich

KTM 450 EXC-F

Bei den 2018er KTM-EXC-F-Modellen hat sich nicht viel geändert,

dennoch möchten wir der 450 EXC-F einen Einzeltest widmen. Eine

konkrete Änderung zum Vorjahresmodell sind die neu konstruierten

Standrohre der WP-Xplor-Gabel, da wurden die Biegeeigenschaften

weiter optimiert und damit das Losbrechmoment und die Reibung

nochmals gesenkt, sagt KTM. Natürlich wollen wir es genau wissen

und sind mit dem E2-Viertakt-Vergleichssieger von 2017 auf unserer

Teststrecke unterwegs gewesen und möchten euch die Details nicht

vorenthalten. Patrick und Marko haben alle Streckenteile des Motorsportgeländes

vom MC Flöha e.V. ausgenutzt, um aus der 450er

alles herauszukitzeln.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther;

Testfahrer: Patrick Strelow und Marko Barthel

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TEST KTM 450 EXC-F

Im Detail

Auf der linken Lenkerseite befindet sich der kompakte

Multischalter für Licht, Hupe, Killschalter und Blinker. Der

separate Schalter für das Mapping und die Traktionskontrolle

ist nicht serienmäßig, aber optional erhältlich

Am Vorderrad kommt eine 260-mm-Wave-Bremsscheibe

zum Einsatz, die durch den Brembo-Bremssattel gebremst

wird

Die einzige technische Änderung im Modelljahr 2018 sind

die neu konstruierten Standrohre der WP Xplor 48 Upsidedown-Gabel.

Die Druckstufe befindet sich auf der linken

Seite, die Zugstufe rechts. Beide Stufen lassen sich einfach

mit einem Drehknauf an der Oberseite des jeweiligen

Gabelinnenrohres in je 30 Klicks einstellen, ohne sich gegenseitig

zu beeinflussen

Die Cockpitansicht aus dem Sichtfeld des Piloten. Links

und rechts sind „Brembo“-Kupplungs- bzw. Bremsarmatur

verbaut. Der Lenker kommt aus dem Hause „Neken“

und bietet eine gerade Form. Das besondere hier sind die

ODI-„Lock-on-Griffe“, die nur noch verschraubt werden,

ohne Draht oder Kleber verwenden zu müssen

Am Hinterrad ist ein „Maxxis“-Enduroreifen vormontiert.

Der stabile, untere Kettenschutz verhindert, dass die Kette

vom Kettenblatt springt

Neues Design für die 2018er-Modelle

Auf der rechten Seite befindet sich der graue Startknopf

Das Highlight der 450er ist der drehmomentstarke SOHC-

Motor

Eine schmale Silhouette bietet die 450er wie alle anderen

KTM-EXC-Modelle ebenfalls

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Serienmäßig sind die offenen Handschützer montiert,

die ziemlich stabil sind und einiges abhalten

Leider ist serienmäßig kein Motorschutz verbaut. Nur unser

Testmodell hatte einen optional erhältlichen Plastikschutz

Die großen

Kühler sorgen

für ausreichend

Kühlung

und dank des

vorangestellten

Plastiks

nicht nur vor

Steinschlag

und Schmutz,

auch vor Stürzen

sind sie einigermaßen

geschützt. Hier

im Bild sieht

man außerdem

die Hupe


Für einen guten Grip sorgen die Fußrasten. Außerdem

sammelt sich weniger Dreck an und die Klappfunktion ist

somit kaum beeinträchtigt. Dafür ist aber die Stabilität der

Rasten nicht mehr wie bei den Vorgängern und es kann

schon eher mal passieren, dass diese verbiegen. Der Fußbremshebel

hat eine gute Länge und im Falle eines Sturzes

drückt er nicht gleich den Kupplungsdeckel kaputt

Der Endschalldämpfer erfüllt die aktuellen Geräuschlimits

und bietet dennoch genug Leistung

Wie bei allen EXC-Modellen ist der Luftfilter einfach und

schnell zugänglich sowie austauschbar

Der WP-Xplor-Stoßdämpfer ist ein sehr guter Endurodämpfer

mit vielfältigen Einstellmöglichkeiten für Druckstufe,

Zugstufe und Highspeed sowie Federvorspannung

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Bauart

Einzylinder, Viertakt

Hubraum

449,3 ccm

Bohrung

95 mm

Hub

63,4 mm

Starter

Elektrostarter

Getriebe

6 Gänge

Kupplung

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Brembo-Hydraulik

EMS

Keihin EMS

CO2-Emission

82,3 g/km

Kraftstoffverbrauch 3,55 l/100 km

FAHRWERK

Rahmen - Bauart

Chrommolybdän-Stahl-

Zentralrohrrahmen

Federung vorne WP USD Xplor 48

Federung hinten WP Xplor, PDS-Federbein

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten 310 mm

Bremse vorne

Scheibenbremse

Bremse hinten Scheibenbremse

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Steuerkopfwinkel 63,5 °

Bodenfreiheit

355 mm

Sitzhöhe

960 mm

Tankinhalt (ca.) 8,5 l

Gewicht

(ohne Kraftstoff) 106 kg

PREIS*

9845,- Euro

*) UVP inklusive 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

Seriemäßig mit an Bord ist der elektronisch gesteuerte

Lüfter. Er sitzt hinter dem rechten Kühler und wird über die

Motorsteuerung aktiviert

Der Schalthebel mit der Zusatzbezeichnung „No Dirt“ ist

definitiv eine gute Entwicklung und hält, was er verspricht

(kaum eine Beeinträchtigung durch Schmutz)

www.wp-suspension.com

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05.10.17 16:17

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TEST KTM 450 EXC-F

IM EINSATZ

1. Egal wo, die 450er meistert jede Streckenpassage

mit Bravour

Bevor wir uns auf die Teststrecke begeben, passen

Patrick und Marko ein wenig die Bedienelemente

nach eigenen Bedürfnissen an. Dabei wird hauptsächlich

der Kupplungshebel ein wenig weiter zum

Lenkerinneren gestellt und der Fußbremshebel etwas

in der Höhe inklusive Druckpunkt angepasst.

Ansonsten bedarf es keiner weiteren Anpassung

und wir gehen dank vollem Benzintank (danke KTM

Deutschland) direkt auf die Strecke.

STARTVERHALTEN

Auf einen Kickstarter wird komplett verzichtet, die

450er wird über den E-Starter zum Leben erweckt.

Egal, ob das Motorrad warm oder kalt ist, es startet

zuverlässig und zügig. Kleiner Hinweis: Wir drücken

einmal ganz kurz auf den Startknopf, dann

läuft direkt kurz die Benzinpumpe an, zeitnah den

Startknopf nochmals drücken und sofort springt

der Motor an.

AUF TOUR/RUHIGES FAHREN

2. Das Motorrad überzeugt mit einem kräftigen

Drehmoment und sorgt somit für eine sehr ruhige

Fahreigenschaft. Es muss nicht auf Drehzahlen gehalten

werden und es kann gemütlich in einem hohen

Gang gefahren werden. Somit ist auch ein

ständiger Gangwechsel unnötig. Für Touren ist das

Bike bestens geeignet und auch auf längeren Überlandfahrten

der ideale Begleiter. Wenn man nun

noch den optionalen Mappingschalter besitzt und

die Traktionskontrolle aktiviert, ist das Fahren

noch entspannter und man muss bei wechselndem

Untergrund nicht vor plötzlichen Drifts Angst haben.

Sehr komfortabel ist das Endurofahrwerk abgestimmt.

Es bügelt jede Unebenheit nahezu weg

und glänzt zusätzlich mit einem sehr guten Traktionsverhalten

am Hinterrad. Damit ist die Änderung

an den Gabelholmen zwar nur minimal spürbar,

aber dennoch von Vorteil.

SCHWERES GELÄNDE/

SCHWIERIGE BEDINGUNGEN

3. Auch hier zeigt die KTM keine Schwächen und

überlässt nichts dem Zufall. Das Handling ist dank

der Gewichtsoptimierung sehr gut. Wenn man einfach

mal ein paar Jahre und einige Motorrad-Generationen

zurückblickt, damals waren die 450er

eher schwere Büffel, die nur ungern über einen extremen

Parcours bzw. über anspruchsvolle Streckenpassagen

getrieben wurden. Diese Zeit ist vorbei

und wir fahren sehr leicht über sämtlich Hindernisse

hinweg. Dank gut kontrollierter Kupplung

und bestem ausbalanciertem Gewichtsverhältnis

ist es fast schon egal, ob man mit einer 250er oder

450er-Viertakt durch das schwere Gelände fährt.

Dank drehmomentstarkem Motor und fast schon

optimalem Traktionsaufbau am Hinterrad ist es

auch leicht, eine anspruchsvolle Auffahrt zu meistern.

Insgesamt somit auch ein gutes Motorrad für

den extremen Enduroeinsatz.

AUF DER JAGD

NACH DEN SCHNELLEN RUNDENZEITEN

4. Hier haben wir sofort festgestellt, dass die Standardeinstellungen

vom Fahrwerk schnell ausgereizt

sind und wir die Druckstufe der Telegabel sowie

am Stoßdämpfer um einige Klicks in die

„+“-Richtung drehen mussten. Um der starken

Kompression vor Sprüngen bzw. nach Sprüngen

entgegenzuwirken, wird mit Hilfe der angepassten

Druckstufe das Fahrverhalten besser. Wir empfehlen

jedoch dem Sportfahrer, härtere Federraten in

der Telegabel und im Stoßdämpfer zu verwenden,

nur so wird das Fahrwerk durchweg progressiver

und damit bei höherem Tempo stabiler.

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MCE

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TEST KTM 450 EXC-F

Der Motor ist dagegen eine Wucht. Hier ist keine

hohe Drehzahl notwendig, man kann also richtig

entspannt schnell fahren. Noch besser klappt es

mit der aktivierten Traktionskontrolle. Besonders

auf einer Strecke mit vielen wechselnden Bodenverhältnissen

zeigt das Fahren mit der Traktionskontrolle,

wie stabil doch ein Motorrad im Grenzbereich

bleiben kann. Beim Mappingschalter bleibt

dagegen die Advanced Stufe (LED 2) aktiviert. Nur

so ist der Motor mit mehr Drehmoment und einer

Mehrleistung durchweg besser fahrbar bei der

Jagd nach der besten Rundenzeit.

WAS NOCH?

Auch für die 2018er Version gilt das gleiche wie

noch für den Vorgänger. Für fast schon 10.000 Euro

könnte die KTM 450 EXC-F einen Motor- und Krümmerschutz

sowie den Mapping- bzw. Traktionsschalter

beinhalten. Leider ist das, bis auf den

Krümmerschutz, nur dem Sondermodell „SixDays“

(10.545 Euro) vorbehalten.

Mit viel Drehmoment geht es den Wald hinauf

Gute Traktion aus jeder Kurve, dank aktivierter Traktionskontrolle

Ein paar Einstellungen am Fahrwerk und auch Sprünge sind stabil zu meistern

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PATRICK – MEIN FAZIT

Die neue 450er Enduro aus dem Hause KTM kommt fast unverändert daher. Genau

wie im letzten Jahr punktet das Motorrad wieder mit einem Mix aus gut

kontrollierbarer und satter Leistungsentfaltung. Man fühlt sich nie überfordert

bzw. vermisst kein PS. In Kombination mit dem guten Handling macht das die

EXC-F 450 zum perfekten Allrounder, der sich sowohl im engen Wald als auch

auf schnellen Wiesenabschnitten zu Hause fühlt. Wenn man das Fahrwerk etwas

anpasst, dann kann man mit dem Motorrad selbst auf der MX-Strecke

Spaß haben.

MARKO – MEIN FAZIT

Ich konnte die KTM 450 EXC-F über einen längeren Zeitraum und sogar auf verschiedenen

Strecken testen. Mich hat besonders das breite Einsatzgebiet beeindruckt.

Egal, ob man nur eine ruhige Nachmittagsrunde drehen möchte und

mit Freunden den nächsten Hang erklimmt oder ein paar schnelle Runden auf

der nächsten Sonderprüfung dreht. Mit dem Modell kann man alles abdecken,

was das Enduroherz höherschlagen lässt. Auch für mich zählt damit die

450 EXC-F zum Allrounder mit einer Top-Performance.

BEWERTUNG IM VERGLEICH KTM 450 EXC-F

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

41

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mit vie

MOTOCROSS-WM : MXON MATTERLEY BASIN/GB

Team G

• A-Finale am Rennsonntag ohne Mannscha

• MX2-Pilot Henry Jacobi enttäuscht über Re

• MX-Open-Pilot Dennis Ullrich kämpfte mit

• Frankreich siegt vor Holland und England

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many

l Pech

pitän Max Nagl

te des Nationencrosses

nischen Problemen

45

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MOTOCROSS-WM : MXON MATTERLEY BASIN/GB

Das Team Germany trat zum vierten Mal in derselben Konstellation

an: Henry Jacobi, Max Nagl und Dennis Ullrich

Das diesjährige Motocross der Nationen war für das Team Germany ein Ereignis,

auf das sich alle drei deutschen Top-Piloten seit Wochen gefreut hatten.

Ein Ergebnis in den Topten erschien nicht nur Teamchef Wolfgang Thomas realistisch,

auch die Teammitglieder Max Nagl (30), Dennis Ullrich (24) und Henry

Jacobi (20) waren fest davon überzeugt, im englischen Winchester zu brillieren.

Doch bereits am Samstag sollte alles ganz anders kommen. Max Nagl fiel

durch einen Sturz im Qualifying der MXGP-Klasse für den Rest des Wochenendes

aus. Ullrich und Jacobi erkämpften sich aber dennoch trotz dezimiertem

Teamauftritt mit großartigen Ergebnissen einen Platz im A-Finale und sorgten

durch ihre starke Performance für gute Stimmung unter den deutschen Fans.

Schließlich wurde jedoch der Rennsonntag für das Trio um Teamchef Thomas

ebenfalls zur Herausforderung und das Team Germany konnte sich beim diesjährigen

Nationencross nur auf dem 20. Rang positionieren. Sowohl Jacobi in

der MX2-Klasse als auch Ullrich in der Kategorie MX Open mussten einige

Rückschläge einstecken, die jedoch dem immer wieder einsetzenden Regen

geschuldet waren. Der 20-jährige Thüringer beendete sein erstes Rennen der

Klassen MX2 und MXGP mit einem guten 19. Platz und machte als neuntbester

MX2-Fahrer neben leistungsstarken WM-Stars wie Hunter Lawrence oder Thomas

Kjer Olsen auf sich aufmerksam. Im zweiten Lauf zusammen mit der MX-

Open-Klasse musste das Nachwuchstalent allerdings aufgrund eines Motorschadens

vorzeitig aufgeben. „Ich bin schon sehr enttäuscht, weil wir gestern

so sehr um dieses A-Finale gekämpft haben und wir hier heute einiges erreichen

wollten. Das ist schon sehr frustrierend, wenn gerade bei so einem Highlight-Event

viel schiefläuft“, resümierte Jacobi seine Performance.

Wenig später hatte Ullrich auf der schlammigen Hartboden-Strecke „Matterley

Basin“ in beiden Läufen unerwartet Probleme mit seinen Brillen, sodass er

trotz Brillenwechsel nicht ausreichend sehen konnte, um die Rennen zu Ende

zu fahren. „Das Pech, das wir am Samstag bereits durch den Unfall von Max

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Mannschaftskapitän Nagl hatte sich übrigens bereits am Sonntag früh vom

Team Germany verabschiedet. Der 30-Jährige wollte möglichst zeitnah wieder

zurück in seine Wahl-Heimat Belgien kommen, da er dort direkt am Montag an

der Hand operiert werden sollte. Der MXGP-Pilot war am Samstag im Qualifying

nach einer Kurve kurz vor einem Absprung gestürzt und hatte sich dabei

das Kahnbein an der linken Hand gebrochen.

Insgesamt hatten an den drei Rennen am Sonntag 20 von ursprünglich 38 internationalen

Teams teilgenommen. Das Finale konnte zum vierten Mal in Folge

die französische Nationalmannschaft für sich entscheiden. Mit einem 3. Platz

in Rennen 1, Rang 2 im zweiten Lauf sowie Position 3 im dritten Rennen sammelte

das Team France um MXGP-Pilot Gautier Paulin, MX2-Fahrer Christophe

Charlier sowie MX-Open-Athlet Romain Febvre erneut die wenigsten Punkte,

um beim MXoN 2017 die Chamberlain Trophy überreicht zu bekommen. Als

zweitbeste Mannschaft ließ sich das Team Netherlands um Glenn Coldenhoff

(MXGP), Brian Bogers (MX2) und Jeffrey Herlings (MXGP) feiern, Dritter in der

Teamwertung wurde erstmals wieder nach einer 20-jährigen Pause Gastgeberland

England um Max Anstie (MXGP), Tommy Searle (MX2) und Dean Wilson

(MX Open).

• Text u. Fotos: ADAC Motorsport

Motocross-WM - Teams / MXON - Matterley Basin - 1.10.2017

Ergebnisse:

1. Lauf - MXGP + MX2: 1. Max Anstie, GB, Husqvarna; 2. Tim Gajser, SLO, Honda; 3. Gautier Paulin, F,

Husqvarna; 4. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki; 5. Arnaud Tonus, CH, Yamaha; 6. Evgeny Bobryshev, RUS,

Honda; 7. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 8. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 9. Thomas Kjer Olsen, DK,

Husqvarna; 10. Zach Osborne, USA, Husqvarna.

Ferner: 18. Valentin Guillod, CH, Honda; 19. Henry Jacobi, D, Husqvarna.

2. Lauf - MX2 + Open: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Romain Febvre, F, Yamaha; 3. Zachary Osborne, USA,

Husqvarna; 4. Alessandro Lupino, I, Honda; 5. Kirk Gibbs, AUS, KTM; 6. Christophe Charlier, F, Husqvarna;

7. Dean Wilson, GB, Husqvarna; 8. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki; 9. Brian Bogers, NL, KTM; 10. Thomas

Kjer Olsen, DK, Husqvarna.

Ferner: 14. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 18. Valentin Guillod, CH, Honda; 37. Dennis Ullrich, D, KTM; 39. Henry

Jacobi, D, Husqvarna.

3. Lauf - MXGP + Open: 1. Max Anstie, GB, Husqvarna; 2. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 3. Romain Febvre, F, Yamaha;

4. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 5. Tim Gajser, SLO, Honda; 6. Gautier Paulin, F, Husqvarna;

7. Antonio Cairoli, I, KTM; 8. Dean Wilson, GB, Husqvarna; 9. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 10. Arnaud Tonus,

CH, Yamaha.

Ferner: 34. Dennis Ullrich, D, KTM.

Endstand/Nationenwertung s. Standings, S. 80/81.

WE

LIKE

BIKES

PFLEGE DER

VERKLEIDUNG

KÜHLFLÜSSIGKEITEN

WARTUNG &

PFLEGE

BREMSFLÜSSIGKEIT

KETTENPFLEGE

hatten, hat sich leider am Sonntag durch die schlechten Bedingungen für Henry

und mich fortgesetzt. Eigentlich hatten beide Rennen für mich optimal angefangen,

sodass ich mir deutlich mehr erhofft hatte und jetzt schon ziemlich niedergeschlagen

nach Hause fahre“, meinte „Ulle“.

Teamchef Wolfgang Thomas fand zum Abschluss des MX of Nations 2017 in

England dennoch viele positive Worte für seine deutsche Motocross-Nationalmannschaft.

„Im Vergleich zu Italien im vergangenen Jahr haben wir uns hier

mit nur zwei Fahrern direkt für den Rennsonntag qualifizieren können und

dann noch als Vierzehnter. Das verdient meine volle Anerkennung. Mit den Ereignissen

von heute sind wir natürlich nicht zufrieden, da beide Fahrer aufgrund

von technischen Problemen lange nicht das zeigen konnten, womit sie

bereits am Samstag überzeugt hatten“, berichtete der gebürtige Nordrhein-

Westfale.

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REINIGUNG

& WARTUNG

HELM- UND

LEDERPFLEGE,

HANDREINIGUNG

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MCE

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MOTOCROSS-WM: ASSEN/NL

Tony Cairoli holt

seinen 9. WM-Titel,

Herlings und Prado

die Tagessiege

Zur vorletzten Runde einer hart umkämpften

GP-Saison trafen sich die Fahrer im niederländischen

Assen. Jeffrey Herlings (MXGP) und

sein junger KTM-Teamkamerad Jorge Prado

Garcia (MX2) dominierten die Rennläufe, aber

die höchste Krone im Motocrosssport holte

sich zum 9. Male KTM-Star Antonio Cairoli.

Tausende von holländischen Fans waren gekommen,

um den Titelkampf zwischen Tony Cairoli und

ihrem Landsmann Jeffrey Herlings zu verfolgen und

sie wurden Zeuge, wie beide alles gaben. Herlings

ist bekannt als bester Sandfahrer der Welt und in

Assen zeigte er, warum das so ist. Rennen 1 startete

mit einem Holeshot für Cairoli, wobei er Tim Gajser

abdrängte. Gajser wäre fast zu Boden gegangen

und hätte beinahe Romain Febvre mitgerissen, aber

beide schafften es, auf ihrem Bike zu bleiben. Jeremy

van Horebeek lag auf Rang 4, nachdem er Evgeny

Bobryshev passiert hatte. Herlings strauchelte am

Start etwas, kam dann aber schnell voran, kassierte

Rang 3 von Febvre in Runde 3 und Platz 2 von Gajser

in Runde 7. Zu diesem Zeitpunkt hatte Cairoli einen

Vorsprung von 7 Sekunden und Herlings machte

Druck, um den „Red Plate“-Halter einzufangen. Im

Streit um die Führungsposition brachten Herlings

und Cairoli die Fans schier aus dem Häuschen. Cairoli,

der nicht unbedingt gewinnen musste, gab

nicht nach, als Herlings ihn passierte, und holte

sich die Führung zurück. Aber kurz danach machte

er einen kleinen Fehler, sprang zu weit nach außen

und Herlings ging innen durch. Von diesem Zeitpunkt

an setzte sich Cairoli auf Rang 2 fest, blieb

aber in Schlagdistanz zu Herlings. Herlings gewann

den Lauf, aber Team und Sponsoren feierten Tony

Cairoli, der seinen 9. WM-Titel eingefahren hatte.

Lauf 2 startete ohne Tim Gajser und Clément Desalle,

beide hatten schwere Stürze und mussten aufgeben.

Noch-Husqvarnafahrer Max Nagl holte sich

den Holeshot vor van Horebeek, Febvre, Herlings

und seinem Teamkameraden Max Anstie, der im

ersten Lauf noch Dritter werden konnte. Herlings,

jetzt besser gestartet als in Lauf 1, begann innen

und außen zu überholen. Cairoli, jetzt ohne jegliche

Last auf seinen Schultern, startete als Sechster,

wollte aber gewinnen. Er ging an Anstie, van Horebeek

und Febvre vorbei und lag auf Rang 3, aber ein

Fahrfehler zwang ihn in den Sand und er verlor wieder

die erkämpften Positionen. Der zweite holländische

Localhero, Glenn Coldenhoff, im ersten Lauf

Sechster, war im zweiten Rennen in der zweiten Kurve

in einen wilden Crash involviert, wodurch er letztlich

nur Fünfzehnter werden konnte, was in der Endabrechnung

Rang 10 bedeutete.

Max Nagl hielt dem Cairoli-Sturm stand, wurde

Zweiter und holte sich Gesamtrang 5. Herlings’ Doppelsieg

brachte ihm den Gesamtsieg. In der Pressekonferenz

sagte er: „Ich möchte mich bei allen Fans

bedanken, die gekommen sind, um nicht nur mich,

sondern alle Fahrer zu unterstützen. Wir schätzen

das sehr. Es war bis jetzt eine gute GP-Saison und

ich bin froh, Vizeweltmeister zu sein. Und nach meinem

Saisonstart war das offensichtlich ein Wochenende

mit einem guten Ende. Ich habe die Rennen

heute wirklich genossen, nicht nur, weil ich gewonnen

habe, sondern weil ich gefühlt habe, dass ich

gut bin und dass die Strecke sicher ist. Ich hatte das

Gefühl, dass die Organisatoren einen sehr guten

Job gemacht haben und dass die Leute es genossen

haben.“

Romain Febvre holte sich mit den Rängen 4 und

3 und dem 2. Gesamtrang sein zweites Podium in

dieser Saison. Febvre dazu: „Ich fühle mich gut. Im

ersten Lauf war ich fast die ganze Zeit Dritter und

dann ging Max Anstie am Zielsprung an mir vorbei.

Ich war enttäuscht und wollte ein starkes zweites

Rennen fahren, was mir auch gelang. Ich denke, es

war ein gutes Wochenende, gestern lief es nicht so

gut für mich, jetzt bin ich glücklich darüber, wie ich

das Blatt wenden konnte.“

Max Anstie holte sich ebenfalls sein zweites Podium

in seiner „Rookie-MXGP-Saison“ mit den Rängen

3 und 5, was Gesamtrang 3 bedeutete. Nach dem

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Rennen gab er zu Protokoll: „Es ist immer schön, auf

dem Podium zu stehen. Mein Team und ich haben

wirklich hart gearbeitet. Es ist großartig, imstande

zu sein, mithalten zu können. Ich habe großen Respekt,

weil die Top-15 der MXGP-Klasse dermaßen

schnell sind. Es ist hart, wenn du keinen guten Start

hinbekommst. Ich glaube, es läuft ganz gut, wir

sind solide aufgestellt. Ich fühle mich gut, ich will

aber noch schneller werden, das ist alles.“

Der Gesamtvierte und 2017er Weltmeister Antonio

Cairoli startete für viele als „Underdog“ in die Saison.

Viele fragten sich, ob er nicht schon auf dem

absteigenden Ast ist. Aber seine Performances bewiesen

das Gegenteil. Vom ersten Rennen in Qatar

bis zu seinem unglaublichen Comeback beim GP

von Trentino zeigte er, was einen Weltmeister ausmacht.

Und nach acht Weltmeistertiteln ist sein

neunter vielleicht sogar der beeindruckendste, immerhin

hat er ihn drei Rennläufe vor Schluss eingefahren.

Cairoli sagte in der Pressekonferenz: „Wir

sind dieses Jahr nicht als Favoriten gestartet. Aber

ich wusste, für was ich arbeite, und ich weiß, was es

braucht, um eine solide und beständige Meisterschaft

zu fahren. So sind wir die Sache angegangen

und ich bin glücklich darüber. Es war eine unglaubliche

Saison, ich denke, eine meiner besten. Es ist

fantastisch, dass ich mich nach 15 Jahren in der

Weltmeisterschaft noch verbessern konnte, darauf

bin ich wirklich stolz. Ich will diesen Titel nur genießen.

Wir hatten ein sehr gutes Wochenende, besonders

heute. Ich bin wirklich glücklich, die Weltmeisterschaft

ist das Wichtigste für mich. Sie hier in

Holland zu gewinnen, vor all den Fans, das war sehr

schön. Die Strecke war unglaublich, sogar nach

dem Regen lief alles bestens, sehr technisch, die

Organisatoren haben wirklich einen guten Job gemacht,

nichts hätte besser sein können.“

MX2

Team Cairoli feiert • Foto: Ray Archer

Während Cairoli seinen MXGP-Titel schon im ersten

Rennlauf des Tages sicherstellte, war in der MX2-

Weltmeisterschaft noch alles offen. KTM-Fahrer

Pauls Jonass und Suzuki-Star Jeremy Seewer hatten

schon die gesamte Saison gegeneinander um den

Titel gefightet. In Assen gab es weder eine Jonassnoch

eine Seewer-Show. Es war Jorge Prado Garcia,

der sich den Gesamtsieg holte.

Beim Start zu Lauf 1 stand Jonass ziemlich außen,

startete aber super und holte sich den Holeshot,

dicht gefolgt von Prado. Und schon wie im letzten

Jahr, ließ sich Prado nicht von den Titelambitionen

seines Teamkameraden abschrecken. Prado übte

ständigen Druck auf Jonass aus, zeigte ihm gelegentlich

sein Vorderrad. In Runde 5 übernahm er die

Führung, behielt sie aber nur bis Runde 7, dann ging

Jonass wieder nach vorne. Hinter den KTM-Teamkameraden

lag das Husqvarna-Duo mit Thomas Covington

und Conrad Mewse. Mewse zeigte bisher

ungesehenen Top-5-Speed, einmal duellierte er

sich sogar mit Covington und ging an ihm vorbei.

Auf Rang 3 liegend hatte er aber leider Bodenkontakt

und wurde schlussendlich nur Sechster. Jeremy

Seewer startete als Sechster, mühte sich ab, vor-

wärtszukommen, hinter einem eindrucksvoll fahrenden

Jago Geerts. Während sich Seewer mit

Geerts herumschlug, übernahm Calvin Vlaanderen

die 6. Position vom Titel-Mitstreiter und machte sich

dann daran, Geerts zu passieren, der später einen

schweren Sturz hatte. Mit den Stürzen von Geerts

und Mewse konnte sich Seewer auf Rang 5 positionieren,

hinter Jonass, Prado, Covington und Vlaanderen.

Lauf 2 begann mit einem Holeshot von Conrad

Mewse, mit Prado im Nacken. Die ersten vier Runden

blieb Prado hinter Mewse, bevor er dann dem

Briten die Führung abnahm. Jonass startete das

Rennen um Rang 10, fuhr vielleicht zu vorsichtig und

kam nur als Siebter ins Ziel. Jeremy Seewer und

Husqvarnafahrer Thomas Kjer Olsen starteten als

Fünfter bzw. Sechster und arbeiteten sich im Duo

nach vorne auf 2 und 3. Eine weitere starke Performance

zeigte auch Vlaanderen, der auf 4 startete

und endete, vor seinem Teamkameraden Brian Bogers.

Prado gelang es, den dritten Gesamtsieg seiner Karriere

und dieser Saison einzufahren, den zweiten im

Sand. Prado meinte in der Pressekonferenz: „Es war

gut, den zweiten Gesamtsieg im Sand einzufahren.

Ich habe dieses Jahr einiges gelernt, jetzt muss ich

alles zusammenfügen, um es im nächsten Jahr noch

besser zu machen. Das Wichtigste ist, konstant zu

fahren, siehe Pauls. Er ist mit Abstand der schnellste

Fahrer dieses Jahr, man kann von ihm lernen und

ihn als Vorbild nehmen. Wir haben dieses Jahr nicht

so viel zusammen trainiert, weil ich zur Schule

musste. Jetzt freue ich mich auf nächstes Wochenende,

wo wir eine komplett andere Strecke haben

werden.“

Pauls Jonass nahm Gesamtrang 2 ein und konnte so

die Meisterschaft noch nicht vorzeitig klarmachen,

sich aber wieder ein bisschen weiter von Seewer absetzen,

der den 3. Podiumsplatz belegte. Jonass dazu:

„Sicher wollte ich den Titel schon dieses Wochenende

gewinnen und nach dem ersten Lauf sah

es ja auch so aus, als ob es möglich wäre, aber im

zweiten Lauf hatte ich keinen guten Start und die

ersten paar Runden schwer zu kämpfen. Ich hatte

ein paar Mal engen Kontakt mit Fahrern in meiner

Nähe und ging es langsam an, vielleicht war ich zu

vorsichtig. Ich setzte mich selber unter Druck, das

war mein Problem im zweiten Lauf. Am Samstag lief

es auch schlecht, aber ich konnte das Blatt wenden

und wieder auf dem Podium landen. Jetzt habe ich

einen 41-Punkte-Vorsprung, aber ich will versuchen,

im nächsten Rennen nicht daran zu denken;

Tony hat das heute so gemacht, erst hat er sich den

Holeshot geholt, dann hat er bis in die letzten Runden

Druck gemacht und Jeffrey überholt. So will ich

die Sache nächstes Wochenende auch angehen.“

Motocross-WM - 18. Lauf - Assen/NL - 9./10.9.2017

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Romain Febvre, F, Yamaha;

3. Max Anstie, GB, Husqvarna; 4. Antonio Cairoli, I, KTM; 5. Maximilian

Nagl, D, Husqvarna; 6. Kevin Strijbos, NL, Suzuki; 7. Gautier Paulin,

F, Husqvarna; 8. Tanel Leok, EST, Husqvarna; 9. Evgeny Bobry–shev,

RUS, Honda; 10. Glenn Coldenhoff, NL, KTM.

MX2: 1. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 2. Pauls Jonass, LV, KTM; 3. Jeremy

Seewer, CH, Suzuki; 4. Calvin Vlaanderen, NL, KTM; 5. Thomas Kjer

Olsen, DK, Husqvarna; 6. Brian Bogers, NL, KTM; 7. Thomas Covington,

USA, Husqvarna; 8. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki; 9. Julien Lieber,

B, KTM; 10. Conrad Mewse, GB, Husqvarna.

Ferner: 15. Henry Jacobi, D, Husqvarna.

Women: 1. Nancy Van de Ven, NL, Yamaha; 2. Livia Lancelot, F, Kawasaki;

3. Larissa Papenmeier, D, Suzuki; 4. Kiara Fontanesi, I, Yamaha;

5. Courtney Duncan, NZ, Yamaha; 6. Amandine Verstappen, B, KTM;

7. Britt Van der Werff, NL, Suzuki; 8. Anne Borchers, D, Suzuki; 9. Stephanie

Laier, D, KTM; 10. Madison Brown, AUS, Yamaha.

Ferner: 22. Kim Irmgartz, D, Suzuki; 26. Janina Lehmann, D, Suzuki.

Veterans World Cup - VMX: siehe Standings S. 80/81

EMX 150: 1. Andrea Adamo, I; 2. Kjeld Stuurman, NL; 3. Anton Nordström

Graaf, S; 4. Luis Outeiro, P; 5. Dylan Kroon, NL; 6. Dave Kooiker,

NL; 7. Lynn Valk, NL; 8. Toa Kishi, JP; 9. Melwin Bengtson, S; 10. Magnus

Vassgaard, N, alle Honda.

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MOTOCROSS-WM: VILLARS-SOUS-ECOT/F

Pauls Jonass MX2-Weltmeister -

Herlings und Covington siegen in Frankreich

Die WM-Saison endete im französischen Villars-sous-Ecot.

Tausende von französischen

Fans trotzten dem Wetter, um die MXGP- und

MX2-Gladiatoren zu sehen. Die Besten des

„Grand Finale“ waren KTM-Mann Jeffrey Herlings

und Husqvarna-Fahrer Thomas Covington.

Die Ehrungen endeten mit der Krönung

von Pauls Jonass als MX2-Weltmeister nach

nur einem Lauf.

Mit einem Holeshot startete Husqvarna-Fahrer Max

Anstie, auch Sieger in den Qualiläufen am Samstag

und Sonntag, in die erste Kurve des ersten MXGP-

Laufes. Gleich darauf übernahm Tim Gajser die Füh-

Derweil suchte an der Spitze Herlings einen Weg

vorbei an Anstie, nachdem er sich von einem Fahrrung,

gefolgt von Romain Febvre und Glenn Coldenhoff.

In Runde 2 konnte sich Anstie wieder an

Coldenhoff vorbeischieben, während Gajser und

Febvre davonzogen. Gautier Paulin lag an 5. Stelle

und hielt erst mal Jeffrey Herlings zwei Runden lang

auf, bevor der Holländer überholen konnte. Herlings

drängte weiter nach vorne und passierte

Teamkollege und Landsmann Coldenhoff. Paulin

folgte ihm und passierte Coldenhoff in Runde 6. Zurück

zur Spitze: Die Menge tobte, als Febvre versuchte,

Gajser anzugreifen. Er kam nahe heran,

aber nicht vorbei. In der zwölften von 16 Runden gelang

es Herlings, an Anstie vorbeizukommen, nachdem

er dem Briten acht Runden lang gefolgt war.

Anstie wollte sich kurz vor Schluss noch rächen,

kam aber zu spät. Gajser holte sich den Laufsieg vor

Febvre, Herlings, Anstie und Paulin.

Lauf 2 begann wieder mit einem guten Start von Anstie,

aber den Holeshot holte sich Herlings. Aber

Anstie hatte die bessere Linie und setzte sich in

Führung. Herlings und Anstie blieben dicht beisammen,

Gajser folgte ihnen das gesamte Rennen. Hinter

Gajser gab’s Action, als es Arnaud Tonus gelang,

Weltmeister Antonio Cairoli und später auch Evgeny

Bobryshev hinter sich zu halten. Cairoli fuhr später

an den Streckenrand und musste aufgeben. Bobryshev

machte weiter Jagd auf Tonus. Vier Runden

später übernahm Romain Febvre, der am Start zurückgefallen

war, die 4. Position von Bobryshev. Eine

Runde später stürzte Bobryshev und konnte

schlussendlich nur noch Dreiundzwanzigster werden.

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MCE

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Der 20-jährige Pauls Jonass ist der erste Lette, der einen

FIM-MX-Titel gewinnt. Nach einem Sturz in der zweiten Kurve

kämpfte sich Jonass in einem nassen ersten MX2-Lauf

im Ziel bis auf Platz 5 vor. Seine Aufholjagd war einmal

mehr Beweis für die Konstanz, Geschwindigkeit und Motivation,

die die Nummer 41 in dieser Saison auszeichnete

und sie zu 15 Podiumsplätzen und 6 Siegen in 19 Rennen

führte • Foto: KTM

fehler erholt hatte, blieb zunächst aber erfolglos.

Mehrere Versuche später fand er seinen Weg vorbei

an Anstie, der aber nicht in der Stimmung war, klein

beizugeben. Die würdiges Finale. Am Ende Laufund

Gesamtsieg für Herlings. In der Pressekonferenz

meinte er: „Im zweiten Lauf holte ich meinen

ersten Holeshot in diesem Jahr, das war selbst für

mich eine Überraschung. Danach überholte mich

Max (Anstie) sofort innen. Ich fuhr ein paar gute Linien

und wollte ihn überholen. Ich war ein paar Mal

neben ihm, aber dann wechselte er wieder die Spur,

er fuhr perfekt, es war schwer, ihn zu kriegen, aber

irgendwann hatte ich ihn und wir hatten es geschafft.“

Tim Gajser wurde Dritter im zweiten Lauf, zusammen

mit seinem Sieg im ersten machte das Gesamtrang

2, punktgleich mit Herlings. In der WM bedeu-

tet das Rang 5. Gajser dazu: „Ich bin froh, die Saison

so stark beendet zu haben, auf dem Podium zu stehen,

heute bin ich wirklich gut gefahren im

Schlamm.“

Gesamtdritter wurde Max Anstie. Er sagte später zu

seinem erneuten Erfolg: „ Ich glaube, letztes Jahr in

der MX2 war ich gut, aber jetzt bin ich viel stärker.

Im zweiten Rennen hatte ich eine gute Anfangsphase,

lag vor Jeffrey, fand meine Linien und ‚klebte’ darin.

Ich dachte, ich könnte Runde für Runde so weitermachen.

Ich wusste, dass Jeffrey schon Fehler

gemacht hatte, aber gerade das ließ mich nicht relaxen.

Wir wechselten mehrfach die Führung und hatten

einen starken Fight bis zum Ende.“

Gautier Paulin wurde Gesamtfünfter und WM-Dritter,

was er so kommentierte: „Die Saison verlief gut

… ich wollte mehr, wir wollen immer mehr. Aber Dritter

in der WM ist immer noch ein gutes Ergebnis, wir

freuen uns auf nächstes Jahr und stellen unser Programm

zusammen. Wir wissen, woran wir noch zu

arbeiten haben, wir kennen meine Schwachstellen

und wissen, was wir am Bike verändern müssen.“

Weltmeister Antonio Cairoli bilanzierte seine Saison

so: „In bin sehr glücklich mit dieser Saison. Wir

haben hart gearbeitet, um zu gewinnen, und wir haben

es geschafft. Ich habe es genossen zu fahren,

jetzt freue ich mich schon auf nächstes Jahr, weil ich

weiß, was wir noch verbessern können.“

MX2

Als die MX2-Klasse startete, richteten viele ihren

Blick auf die Startnummer 41 von Pauls Jonass, der

die Chance hatte, den WM-Titel gleich im ersten

Lauf klarzumachen. Aber das Rennen startete mit

einer Herausforderung für Jonass. Nachdem er sich

den Holeshot geholt hatte, kollidierte er mit einem

anderen Fahrer und ging zu Boden. Als er sein Bike

wieder startklar hatte und weiterfuhr, stürzte er in

der nächsten Kurve noch einmal. Nachdem er wieder

weiterfahren konnte, war das Feld vorbei, angeführt

von Husqvarna-Fahrer Thomas Covington und

Suzuki-Star Jeremy Seewer. Den beiden folgte Thomas

Kjer Olsen. Der hatte in der Folge ein paar Stürze

zu verzeichnen, was ihn letztlich nur Siebter werden

ließ. Mittlerweile hatte sich Jonass von seinem

Desaster erholt und obwohl er nur Zwölfter hätte

werden müssen, um den Weltmeistertitel sicherzustellen,

schaffte er sich bis auf Rang 5 nach vorne,

hinter Covington, Seewer, Jed Beaton und Hunter

Lawrence.

Rennen 2 startete mit einem Holeshot für Thomas

Covington vor Brian Bogers und Hunter Lawrence.

Lawrence ging in der zweiten Runde an Bogers und

Covington vorbei und übernahm die Führung. Jed

Beaton fuhr ein weiteres starkes Rennen und lag in

den ersten Runden auf Rang 5, während Pauls Jonass

wieder einen schlechten Start hatte. Jeremy

Seewer startete das Rennen auf Rang 4, aber in Runde

5 war er schon Zweiter hinter Lawrence. Drei Runden

später hatte Covington seinen Rhythmus wiedergefunden

und schnappte sich Seewer. Seewer

stürzte in der vorletzten Runde und fiel auf Rang 5

zurück hinter Beaton. Jonass, der auf Rang 9 startete,

schaffte sich noch bis auf Platz 3 nach vorne. Covington

wurde Zweiter und holte sich den Gesamtsieg.

Er sagte in der Pressekonferenz: „Es ist gut,

die Saison mit einem Rennen wie diesem zu beenden.

Das motiviert mich für die Nachsaison, mich

startbereit für nächstes Jahr zu machen. In den letzten

Wochen waren meine Starts wirklich gut. Ich

denke, das ist einer der größten Fortschritte, die ich

im letzten Teil der Saison gemacht habe. Mein Bike

geht wie eine Rakete vom Start weg, das haben wir

ja heute gesehen. Der Start ist so wichtig bei Bedingungen

wie diesen, die meisten Starts sind mir gelungen.“

Hunter Lawrence holte den ersten Laufsieg seiner

Karriere und den 2. Gesamtrang. In der Pressekonferenz

meinte er: „Es war gut, gestern meine erste

Poleposition ergattert zu haben. Normalerweise

sind meine Samstage furchtbar. So hatte ich dieses

Problem aus dem Rücken. Ich hatte ein paar Überholvorgänge

(in Lauf 1) und dann Lauf 2 gewonnen.“

Jed Beaton stand zum ersten Mal in seiner MX2-Karriere

auf dem Podium. Er sagte dazu: „Ich bin dankbar,

dass ich die Möglichkeit bekommen habe, in

der MX2 starten zu dürfen. Ich bin etwas glücklich

auf dem Podium gelandet, weil Jeremy (Seewer)

stürzte. Aber alles in allem bin ich zufrieden mit diesem

Wochenende und meinem Saisonverlauf.“

Pauls Jonass wurde Gesamtfünfter und ist neuer

MX2-Weltmeister. In einer Saison, die physisch und

mental alles abverlangte, hat er bewiesen, dass er

der stärkste ist. Jonass bestätigte vor der Presse:

„Es war immer mein Traum, Weltmeister zu werden.

Es war ein besonderer Moment, als ich das schon

nach dem ersten Lauf geschafft hatte. Ich habe es

mir ja selbst schwergemacht, als ich in der ersten

Kurve gestürzt bin, aufgestanden bin, alles wieder

saubergemacht habe und in der nächsten Kurve

wieder hingefallen bin. Ich startete wieder von ganz

hinten und habe mich auf Platz 5 vorgearbeitet. Das

hat für die Weltmeisterschaft gereicht und ich bin

glücklich darüber.“

Jonass begann die 2017er-Saison, nachdem er das

Ende der 2016er verletzungsbedingt verpasst hatte,

und seitdem reifte er nicht nur zu einem sehr

schnellen Fahrer, sondern auch zu einem konstanten

und geschickten. Jonass landete in 15 von

19 Runden auf dem Podium, bei sehr unterschiedlichen

Streckenverhältnissen. Mit 7 Polepositionen,

14 Laufsiegen und 6 GP-Siegen (letzter in Tschechien)

ist er ein verdienter Weltmeister. Herzlichen

Glückwunsch, Pauls!

Nach hartem Kampf ebenfalls verdient hat Jeremy

Seewer seinen Vizeweltmeistertitel. Sein Statement:

„Ich schaue nach vorne mit einem großen Lächeln.

Ich freue mich auf die 450er und auf nächsten

Mittwoch. Ich will Spaß haben auf dem Bike. Dann

geht’s zum Nationencross und ich werde die neue

Herausforderung annehmen.“

Dritter in der 2017er MX2-WM wurde Rookie Thomas

Kjer Olsen. Er sagte in der abschließenden Pressekonferenz:

„Es ist unglaublich, dass ich in meiner

ersten Saison WM-Dritter geworden bin. Ich habe

versucht, mein Bestes zu geben, und wurde Dritter.

Darüber bin ich mehr als glücklich.“

Motocross-WM - 19. + letzter Lauf - Villars-sous-Ecot/F -

16./17.9.2017

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Tim Gajser, SLO, Honda; 3. Max

Anstie, GB, Husqvarna; 4. Romain Febvre, F, Yamaha; 5. Gautier Paulin,

F, Husqvarna; 6. Kevin Strijbos, NL, Suzuki; 7. Arnaud Tonus, CH,

Yamaha; 8. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 9. Glenn Coldenhoff,

NL, KTM; 10. Shaun Simpson, GB, Yamaha.

Ferner: 11. Maximilian Nagl, D, Husqvarna; 23. Stefan Ekerold, D, Suzuki.

MX2: 1. Thomas Covington, USA, Husqvarna; 2. Hunter Lawrence,

AUS, Suzuki; 3. Jed Beaton, AUS, Honda; 4. Jeremy Seewer, CH, Suzuki;

5. Pauls Jonass, LV, KTM; 6. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna;

7. Brian Bogers, NL, KTM; 8. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 9. Darian Sanayei,

USA, Kawasaki; 10. Alvin Östlund, S, Yamaha.

Ferner: 20. Henry Jacobi, D, Husqvarna.

Women: 1. Kiara Fontanesi, I, Yamaha; 2. Livia Lancelot, F, Kawasaki;

3. Courtney Duncan, NZ, Yamaha; 4. Nancy Van de Ven, NL, Yamaha;

5. Larissa Papenmeier, D, Suzuki; 6. Amandine Verstappen, B, KTM;

7. Virginie Germond, CH, Yamaha; 8. Mathilde Martinez, F, Husqvarna;

9. Justine Charroux, F, Yamaha; 10. Anne Borchers, D, Suzuki.

Ferner: 23. Tanja Schlosser, D, KTM; 25. Janina Lehmann, D, Suzuki;

26. Carmen Allinger, D, Yamaha.

EMX 250: 1. James Dunn, GB, KTM; 2. Simone Zecchina, I, Yamaha;

3. Anthony Bourdon, F, Husqvarna; 4. Tristan Charboneau, F,

Husqvarna; 5. Ruben Fernandez, E, Kawasaki; 6. Morgan Lesiardo, I,

Kawasaki; 7. Tom Koch, D, KTM; 8. Karlis Sabulis, LV, Yamaha;

9. Pierre Goupillon, F, KTM; 10. Josh Spinks, GB, KTM.

Ferner: 11. Enzo Steffen, CH, Honda; 28. Michael Sandner, A, KTM.

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MOTOCROSS-DM / ADAC MX MASTERS HOLZGERLINGEN

Seewer-Triumph

• Lokalmatadore Dennis Ullrich und Maik Schaller begeistern Publikum in Holzgerlingen

• ADAC-MX-Masters-Star Christian Brockel beendet Motocrosskarriere

• Neuseeländischer Rookie Dylan Walsh gewinnt Tageswertung im ADAC MX Youngster Cup

• Däne Magnus Smith ist der ADAC-MX-Junior-Cup-Champion 2017

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Holzgerlingen-Sieger Jeremy Seewer (91) vor (v.l.) Petr Smitka (25), Sulivan

Jaulin (217), Hunter Lawrence (96), Henry Jacobi (29), Filip Neugebauer (134)

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MCE

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MOTOCROSS-DM / ADAC MX MASTERS HOLZGERLINGEN

Das ADAC-MX-Masters-Finale bei der KfV Kalteneck

e.V. in Holzgerlingen hätte spektakulärer kaum

sein können. 11.000 Besuchern wurde beim siebten

Stopp der Rennserie auf dem „Schützenbühlring“

ein letztes Mal in dieser Saison erstklassiges

Racing geboten – und das in allen drei Klassen. Bei

den Big Boys triumphierten vor allem die zahlreichen

WM-Stars, die das ohnehin schon hochkarätige

Fahrerfeld aufmischten. Der MX2-Vizeweltmeister

Jeremy Seewer war dabei der Erfolgreichste,

gewann er doch mit Platz 2 im ersten Rennen und

einem Sieg in Lauf 2 die Tageswertung. „Das ist für

mich richtig cool, hier so zu punkten. Ich hatte

spannende Verfolgungsjagden mit Max, das hat

richtig Spaß gemacht. Außerdem bin ich mit einem

450-ccm-Bike an den Start gegangen, um noch mal

ein paar Erfahrungen für das Motocross der Nationen

zu sammeln, wo ich am kommenden Wochenende

die Schweiz vertreten werde“, berichtete

Seewer. Tageszweiter wurde WM-Star Max Nagl,

als Dritter stand der australische WM-Pilot Hunter

Lawrence auf dem Podium. Lokalmatador und

ADAC-MX-Masters-Vierfach-Champion Dennis Ullrich,

der in Holzgerlingen auf einer 250-ccm-2-Takt-

Maschine unterwegs war, beendete sein letztes

diesjähriges Rennwochenende als Fünfter, zudem

ADAC MX Youngster Cup

Im ADAC MX Youngster Cup sorgte der Neuseeländer

Dylan Walsh beim siebten und entscheidenden

Stopp der Rennserie für eine kleine Sensation. Das

MX-Talent aus Christchurch hatte sich als Rookie in

Klasse 2 angemeldet und erstmals an einer Veranstaltung

im ADAC MX Youngster Cup teilgenommen.

Dabei brillierte er in allen entscheidenden

Momenten. Nach seinem Sieg im Qualifying am

Samstag gewann Walsh auch am Rennsonntag beide

Wertungsläufe und damit die Tageswertung.

„Das Wochenende war für mich absolut perfekt

und hätte nicht besser laufen können. Ich bin jetzt

definitiv angefixt und will unbedingt im kommenden

Jahr beim ADAC MX Masters starten. Allein das

tolle Publikum ist hier der Wahnsinn, das hat mich

alles sehr beeindruckt“, sagte der 19-Jährige. Zweiter

in der Tageswertung wurde sein Husqvarna-

Teamkollege Adrien Malaval, ebenfalls 19, der mit

seiner Performance auch entscheidend punkten

konnte und sich somit den 3. Platz in der Meisterschaft

erkämpfte. „Ich bin Anfang des Jahres extra

von Frankreich nach Deutschland gezogen, um

meine Motocross-Karriere voranzutreiben. Daher

bin ich sehr glücklich über diese Resultate, weil

ADAC MX Junior Cup

Im ADAC MX Junior Cup stand das Finalwochenende

ganz im Zeichen der Skandinavier. Bereits nach dem

ersten Lauf war klar, dass der Däne Magnus Smith,

der ohnehin als Titelfavorit in die Rennen gestartet

war, ausreichend Punkte gesammelt hatte, um sich

als ADAC-MX-Junior-Cup-Champion 2017 feiern zu

lassen. Ein Ergebnis, das den Jugendlichen im ersten

Moment sprachlos werden ließ. „Das ist ein total

cooles Gefühl, ich kann das gerade noch gar

nicht richtig fassen. Ich bin ja im letzten Jahr erst in

die Rennserie eingestiegen, daher bin ich unheimlich

stolz, dass ich meine zweite Saison im ADAC MX

Junior Cup bereits mit dem Titel beenden kann“,

freute sich der 13-Jährige, der sich unmittelbar nach

den guten Nachrichten über seinen Sieg von seinen

Eltern hochleben ließ. In der Tageswertung punktete

der 14-jährige Däne Rasmus Pedersen vor dem

Schweizer Luca Diserens und Gesamtsieger Magnus

Smith. In der Meisterschaft wurde nach Smith der

14-jährige Schwede Max Palsson als Vize-Champion

sowie der Däne Pedersen als Dritter mit einem Pokal

geehrt. Der Holeshot Award für den besten Starter

der Saison ging an Nick Domann.

• Text und Fotos: ADAC MX Masters

ADAC MX Master Dennis Ullrich

gab es für ihn noch einen Holeshot-Preis. Regionalheld

Maik Schaller war mit seinem Platz 28 zwar

nicht ganz so erfolgreich positioniert wie Ullrich,

wurde aber mindestens ebenso vom heimischen

Publikum für seine Leistung gefeiert. Viel Applaus

bekam auch ADAC-MX-Masters-Pilot Christian Brockel,

der mit dem Saisonabschluss in Holzgerlingen

seine aktive Karriere als Motocrosser beendete.

Nach dem vorzeitigen ADAC-MX-Masters-Sieg von

Ulle in Gaildorf konnte der Belgier Jens Getteman

in der Meisterschaftstabelle seine Position als Vize-Sieger

des ADAC MX Masters erfolgreich verteidigen.

Als Dritter erhielt WM-Pilot Henry Jacobi eine

Trophäe.

das für mich die Lorbeeren für ein paar Monate

sehr harte Arbeit sind. Außerdem habe ich mir in

meinen beiden Rennen extrem spannende Duelle

mit Champion Tom Koch geliefert, das war eine super

Erfahrung“, so Malaval. Koch, auch 19 Jahre alt,

beschloss die diesjährige Saison übrigens als Dritter

in der Tageswertung, Zweiter in der Meisterschaftstabelle

wurde am Ende der Lette Thomas Sileika

(ebenfalls 19). Als Superstarter machten 2017

gleich zwei Piloten auf sich aufmerksam. Sowohl

Koch als auch Michael Sandner (18 Jahre) räumten

bei der Holeshot-Wertung ab.

Motocross-DM Inter / ADAC MX Masters - 7. + letzter Lauf

Holzgerlingen - 23./24.9.2017

Gesamtergebnisse:

Masters: 1. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 2. Maximilian Nagl, D,

Husqvarna; 3. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki; 4. Filip Neugebauer, CZ,

Kawasaki; 5. Dennis Ullrich, D, KTM; 6. Petr Smitka, CZ, KTM; 7. Jeremy

Delince, B, Honda; 8. Christian Brockel, D, KTM; 9. Henry Jacobi, D,

Husqvarna; 10. Jernej Irt, SLO, Husqvarna.

Youngster Cup: 1. Dylan Walsh, NZ, Husqvarna; 2. Adrien Malaval, F,

Husqvarna; 3. Tom Koch, D, KTM; 4. Roland Edelbacher, A, KTM; 5. Martin

Krc, CZ, KTM; 6. Michael Sandner, A, KTM; 7. Jeremy Sydow, D, KTM;

8. Richard Sikyna, SK, KTM; 9. Enzo Steffen, CH, Honda; 10. Tomas Kohut,

SK, KTM.

Junior Cup: 1. Rasmus Pedersen, DK, KTM; 2. Luca Diserens, CH, KTM;

3. Magnus Smith, DK, KTM; 4. Nico Greutmann, D, Husqvarna; 5. Radek

Vetrovsky, CZ, KTM; 6. Constantin Piller, D, KTM; 7. Jan Wagenknecht,

CZ, KTM; 8. Maurice Tanz, D, KTM; 9. Kevin Brumann, CH, Yamaha;

10. Cato Nickel, D, KTM.

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Produktvorstellungen – Regionale Rennserien –

Kolumnen führender Spitzenpiloten – Spezial und Rubriken – Standings

– Renntermine – Produktvorstellungen


MOTOCROSS: DMV BRC 2-TAKT CUP

8. Lauf - Rudersberg + 9. u. letzter Lauf - Apolda

Patrick Zipf 2-Takt-Meister

Nach dem siebten Rennen des diesjährigen

DMV BRC MX 2-Takt Cups in Reutlingen folgte

eine Sommerpause im August, bevor es im

September in Rudersberg und Apolda in die

finalen Runden ging.

Im schwäbischen Rudersberg gastierte man zum

ersten Mal im Rahmen der Seitenwagenweltmeisterschaft

und fand eine perfekt vorbereitete Strecke

samt einer eingespielten Mannschaft des MSC

Wieslauftal vor. Während die Strecken anderenorts

oftmals gegrubbert werden, setzte man hier bereits

im Vorfeld auf die richtige Strategie und hatte

die gesamte Strecke gewalzt, sodass auch immer

wieder einsetzender Regen der Bahn nicht allzu

sehr zusetzte.

Der Mann des Tages war hier Moritz Schittenhelm.

Der Localhero ließ es sich nicht nehmen, auf seiner

Heimstrecke auch einmal mit einem Zweitakter an

den Start zu rollen und wurde dabei vom Vorjahresdritten

Kevin Mikus unterstützt, der ihm seine

300er-GasGas zur Verfügung stellte. Lediglich im

Zeittraining schien Stefan Badstuber von etwas

mehr Zweitakterfahrung zu profitieren und sicherte

sich nur mit einem Hundertstel Vorsprung den Vorzug

der besten Startposition sowie die Bridgestone-Best-Qualified-Prämie.

Schittenhelm durfte

als Zweiter ans Gatter rollen, Florian Badstuber als

Dritter. Erst ab Position 4 reihten sich die Stammfahrer

Dirk-Felix Sigmund, Martin Kotzan und Manuel

Riexinger ein, für die es noch um Topfünf-Posi-

tionen in der Meisterschaft ging. Aus beruflichen

Gründen nicht mit von der Partie war der amtierende

Meister Patrick Zipf, der bereits vorzeitig als Gesamtsieger

feststand.

Mit Zipfs Abwesenheit blieb diesmal auch anderen

Startern die Möglichkeit, eine Holeshot-Prämie abzusahnen,

diese nutze Florian Badstuber in beiden

Läufen und gewann damit gleich zwei GD-Buttpatch-Gutscheine.

Während der Rennverläufe

musste er allerdings zurückstecken. So finishte er

im ersten Lauf als Dritter hinter Moritz Schittenhelm

und seinem Bruder Stefan Badstuber, stürzte

im zweiten Lauf und sah die Zielflagge nur als Vierzehnter.

Zwar gab es zwischen Schittenhelm und

Badstuber an der Spitze auch einige Positionskämpfe,

letztendlich nutze der Urbacher GasGas-

Pilot aber seinen Heimvorteil und gewann beide

Läufe mit rund zehn Sekunden Vorsprung. Unter

den eingeschriebenen Fahrern kam Philipp Börsch

offenbar am besten mit dem Rudersberger Geläuf

zurecht. Er fuhr einen 4. und einen 3. Platz ein, kassierte

aber volle 50 Punkte in der Meisterschaftswertung.

Hinter ihm punkteten im ersten Lauf Tobias

Piening, Thomas Haas, Dirk-Felix Sigmund und

Manuel Riexinger. Den Vizemeistertitel im Visier,

steigerte Sigmund sich im zweiten Lauf, wurde

Vierter hinter Schittenhelm, Badstuber und

Börsch, bekam 22 Punkte für die Meisterschaft gutgeschrieben

und baute damit auch den Vorsprung

auf seinen Verfolger Manuel Riexinger um 2 weitere

Punkte aus, der gleich hinter ihm als Fünfter ins

Ziel kam. Thomas Haas wurde im zweiten Lauf zwar

Zehnter, wurde aber dennoch bester 125er-Pilot

der Tageswertung.

Zum finalen Tourstopp 2017 ging es ins thüringische

Apolda, wo die letzten Punkte vergeben wurden.

Mit leider nur knapp 20 eingegangenen Nennungen

war bereits im Vorfeld klar, punkten würde

dort jeder. Im Verlauf der Saison hatten sich doch

so einige der Stammfahrer verletzt, wenn auch

beim BMX fahren oder Fußball spielen, am Startgatter

standen sie jedoch nicht. Die Traditionsstrecke

„Am Tannengrund“ liegt Mitten im Ort, wodurch

die Strecke nur sehr eingeschränkt genutzt

und bearbeitet werden kann, demnach mussten

die Zähler für die Meisterschaft auf der sehr ausgefahrenen

Strecke über die Renndistanz von 20 Minuten

und zwei Runden erst einmal verdient werden.

Für Patrick Zipf war der Tag hier bereits gelaufen,

mit einer Knieverletzung angereist, musste er

schon früh die Segel streichen. Bereits im Training

kam Manuel Riexinger am besten mit diesen Bedingungen

zurecht und wurde mit einem Reifen für

den Sieg der Qualifikation belohnt. Im Rennen sah

es zunächst allerdings ganz anders aus: Tobias Piening

gewann den Start, bevor sich Dirk-Felix Sigmund

kurz darauf an die Spitze setzen konnte und

somit Zeit hatte, sich etwas Luft zu schaffen. Manuel

Riexinger kam nach mäßigem Start zwar immer

näher, schlussendlich aber nicht an Sigmund vorbei,

sodass dieser sich den ersten Laufsieg der

Saison holte. Dritter wurde Gaststarter Philipp

Kuhnt vor Tobias Piening und Stefan Kehl. Beim

Start zum zweiten Lauf kam Piening erneut gut weg

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MCE

November '17


In Apolda wurde Maximilian Thiel zum ersten Mal „Toughest Fighter on 125cc in Memory of Alex Daum“

und bog als Führender in die ersten Kurven ein,

hinter ihm Sigmund und Riexinger, die das weitere

Rennen unter sich ausmachen sollten. Dieses Mal

hatte allerdings Riexinger die Nase deutlich vorn,

holte sich den Sieg im zweiten Lauf und somit auch

den Tagessieg. Nichtsdestotrotz sammelte Dirk Felix

Sigmund genügend Punkte, um Vizemeister des

DMV BRC MX 2-Takt Cups zu werden. Damit zog er

noch an Marco Hummel vorbei, der nun auch hinter

Manuel Riexinger noch als Gesamtvierter in der Tabelle

geführt wird. Tobias Piening rundet die Topfive

der Gesamtwertung der deutschen 2-Takt-

Meisterschaft ab. In Apolda wurde Maximilian Thiel

zum ersten Mal „Toughest Fighter on 125cc in Memory

of Alex Daum“, die Jahreswertung des besten

125er-Piloten geht hingegen nach 2016 bereits zum

zweiten Mal an Thomas Haas.

• Text: Robin Hannes; Fotos: Tanja Will

Motocross DMV BRC 2-Takt Cup - 8. Lauf - Rudersberg

9./10.9.2017

Gesamtergebnis: 1. Moritz Schittenhelm, GasGas; 2. Stefan Badstuber,

KTM; 3. Philipp Börsch, KTM; 4. Dirk Felix Sigmund, Yamaha;

5. Tobias Piening, KTM; 6. Manuel Riexinger, Yamaha; 7. Florian Badstuber,

KTM; 8. Thomas Haas, Yamaha; 9. Pierre Mark, KTM; 10. Tobias

Gnann, KTM.

Motocross DMV BRC 2-Takt Cup - 9. + letzter Lauf - Apolda

23./24.9.2017

Gesamtergebnis: 1. Manuel Riexinger, Yamaha; 2. Dirk Felix Sigmund,

Yamaha; 3. Tobias Piening, KTM; 4. Philip Kuhnt, KTM; 5. Robin

Graube, GasGas; 6. Ken Meier, KTM; 7. Maximilian Thiel, Kawasaki;

8. Tim Knoll, Yamaha; 9. Marcel Borst, KTM; 10. Matthias Behrens,

Honda.

Endstand: 1. Zipf, 316 Punkte; 2. Sigmund, 301; 3. Riexinger, 291;

4. Marco Hummel, Yamaha, 285; 5. Piening, 258; 6. Martin Kotzan,

Husqvarna, 176; 7. Gerrit Knipprath, KTM, 156; 8. Haas, 136; 9. Dominic

Meuser, Honda, 125; 10. Börsch, 113.

Manuel Riexinger holte sich den Gesamtsieg in Apolda

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VERBÄNDE

DAMCV + IMBA

DAMCV-Seitenwagenmeister 2017: Tim Prümmer und Tobias Lange

Sieger in der Master/Inter-MX1-Klasse: Mike Adrian Braun

6. Lauf - Weilerswist

Zum Zweiten

Auch beim zweiten „Gastspiel“ in der DAMCV-Saison

auf der Strecke des MCC Weilerswist machte es

der Regen den Fahrern und den Fans nicht einfacher.

Doch auch diesmal waren Club und DAMCV

bestens vorbereitet und konnten die Strecke in

sehr gut fahrbarem Zustand präsentieren. Ausrichter

des Rennens war diesmal nicht der MCC Weilerswist,

sondern der DAMCV selbst.

Ein tolles Saisonfinale zeigten die Gespannfahrer,

für die war es das letzte Saisonrennen beim

DAMCV. Schon im ersten Lauf konnte sich das Duo

Tim Prümmer und Tobias Lange den Titel sichern

und wurde mit Sektdusche, Konfettiregen und viel

Jubel gefeiert. Auch den zweiten Lauf gewann das

Gespann aus Kleinhau, in der Tageswertung dahinter

Daniel Gölden und Robin Ohl, gefolgt von Christian

Hentrich und Timo Offermann sowie Markus

Reipen und Timo Lange.

Die Jugendklassen trugen hier ihre Rennen gemeinsam

mit vielen Fahrern aus Belgien und den

Niederlanden im Rahmen des zweiten Rennens im

Benelux-Cup aus.

Sehr spannend der zweite Wertungslauf der 85er.

Pech für Marvin Müller beim Start, er musste sich

ins Feld einsortieren und sich weiter nach vorne arbeiten.

Müller rückte immer weiter vor, da bremste

vor ihm Romano Aspens, Müller kam vorbei, doch

Aspens konnte direkt kontern und sogar die Führung

übernehmen. Auch Müller kam am bis dahin

führenden Dimitri Widar aus Belgien vorbei, fuhr

auf Rang 2. In der Tageswertung kam Müller vor

Aspens und Widar, Aaron Steinbusch fuhr auf Platz

7 und Robin Weranek auf Rang 9 vor Lenn Borutta

und Fabian Trossen.

Bei den 65ern übernahm im zweiten Lauf Morris

Molitor die Führung, musste sich aber im Verlauf

des Rennens doch der starken Konkurrenz aus den

Niederlanden beugen, kam als bester deutscher

Fahrer aber auf Rang 5 und konnte sich den 3. Platz

in der Tageswertung sichern.

• Text u. Fotos: Guido Barth

85 ccm: Dimitri Widar (32) vor Robin Weranek (614), Joey van der Zanden (26),

Joe Radermacher (8), Romano Aspens (211), Amber Simons (125),

Seppe Reynaert (34) und Benedikt Romankiewitz

DAMCV-Meisterschaft - 6. Lauf - Weilerswist - 16./17.9.2017

Gesamtergebnisse (Tageswertungen):

16.9. - Junioren Open: 1. Justin Thelen; 2. David Hanusek; 3. Stephan Knein; 4. Michael Manroth; 5. Torsten Hanusek.

85 ccm: 1. Marvin Müller; 2. Björn Feyen; 3. Aaron Steinbusch; 4. Robin Weranek; 5. Lenn Borutta.

50/65 ccm: 1. Morris Molitor; 2. Jaden Lee Wendeler; 3. Timo Rose; 4. Lenny Schmidt; 5. Finn Rossbroich.

50 ccm Mini: 1. Oliver Jüngling; 2. Jamiro Peters; 3. Darius Kleinermann; 4. Liah Peters; 5. Bastian Wester.

Jugend MX2: 1. Dante Nijs; 2. Kevin Herwix; 3. Nico Wester; 4. Pascal Keller; 5. Jannik Schmitz.

Senioren: 1. Uwe Jordine; 2. Mario Follon; 3. Sebastian Bauten; 4. Markus Burkhardt; 5. Tim Bönning.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Thomas Frorath; 3. Stephan Scholz; 4. Thomas Beuer; 5. Berthold Kamps.

Damen: 1. Maren Ruiters; 2. Fiona Hoppe; 3. Sanne Vounckx; 4. Annika Erpeka; 5. Julia Blatter.

17.9. - Junioren MX2: 1. Lukas Geisler; 2. Jannik Eiserfey; 3. Wesley Dieudonne; 4. Luca Lehmann; 5. Yannik Hellen.

National MX2: 1. Ilan Heinwegh; 2. Dennis Schlösser; 3. Jonathan Frorath; 4. Silas Weidenfeller; 5. Simon Pütz.

National MX1: 1. Mario Steiner; 2. Tim Undorf; 3. Daniel Holst; 4. Sebastian Bauten; 5. Sven Korczak.

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Stephan Thiel; 3. Tim Simons; 4. Wilhelm Lutz; 5. Werner Fassbender.

Youngtimer: 1. Mario Follon; 2. Oliver Geisler; 3. Philipp Platte; 4. Sascha Barthels; 5. Thomas Beuer.

Master/Inter MX1: 1. Mike Adrian Braun; 2. Dennis Wagemans; 3. Roel Geurts; 4. Alexander Schöller; 5. Joseph Görtz.

Master/Inter MX2: 1. Gianluca Ecca; 2. Dante Nijs; 3. Kevin Herwix; 4. Jannik Schmitz; 5. Christian Gerhards.

DAM Seitenwagen: 1. Tim Prümmer/Tobias Lange; 2. Daniel Gölden/Robin Ohl; 3. Christian Hentrich/Timo Offermann;

4. Markus Reipen/Timo Lange; 5. Holger Heier/Andreas Heiß.

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7. Lauf + letzter Lauf - Kleinhau

Zum ersten Training traten in der MX2-Klasse 22 und in der

Seitenwagenklasse 33 Teams an. Der Italiener Riccardo Vitaliani

holte sich die beste Trainingszeit vor den Engländern

Ray Rowson und Lewis King und hatte damit für alle

drei Rennläufe die erste Wahl des Startplatzes. Bester

Deutscher war auf Platz 5 Kevin Herwix. Bei den Seitenwagen

setzte sich Meisterschaftsleader Frank Mulders mit

Beifahrer Mark van Deutekom vor den Franzosen Jean Marie

Ains/Jacques Piller und den Belgiern Christian Corthouts/Henry

van der Wiel durch.

Beim ersten Lauf der MX2 gab es einen Startunfall, nach

dem der Deutsche Jannik Schmitz aufgeben musste und

ein Rennabbruch nötig war. Den Neustart gewann der

Schweizer Randy Murand vor dem Niederländer Joshua van

der Linden sowie dem Engländer Lewis King. Im weiteren

Verlauf des Rennens gab es tolle Positionskämpfe. Van der

Linden übernahm zunächst die Spitze von Murand, der auf

Rang 5 und später auf Rang 12 zurückfiel. Die Briten inklusive

EM-Leader Josh Waterman mochten wohl die harten

Bodenverhältnisse auf dem Raffelsberg und nahmen die

ersten drei Plätze ein. Jacky Tausch fuhr als Vierter über die

Ziellinie und sein Landsmann van der Linden wurde Fünfter

vor Vitaliani. Bester deutscher Fahrer war Kevin Herwiks

auf Rang 8.

Die Seitenwagen gingen mit 33 Teams an den Start. Zunächst

führten die Briten Jake Brown/Matthew Conner. In

Runde 4 übernahmen die Niederländer Mike Keuben/Zac

Snell vor ihren Landsleuten Thom van de Lagemaat/Justin

Keuben und Frank Mulders/Marc van Deutekom die Pole.

So sah auch der Zieleinlauf aus. Die Deutschen Tim Prümmer/Tobias

Lange befanden sich mit Platz 4 gut in den

Punkten und konnten so ihren 5. Rang in der Meisterschaft

festigen.

Auch der zweite Lauf der MX2 stand unter keinem guten

Stern. Nach gut vier Runden wurde er abgebrochen, da das

DRK-Team einen Fahrer bergen musste. Die Jury entschied

sodann, nach dem Abbruch zu werten, da die Zeit für einen

Re-start nicht mehr vorhanden war. Der Engländer Lewis

King lag bei Abbruch in Führung und wurde zum Sieger erklärt.

Zweiter wurde Vitaliani vor Tausch und van der Linden.

Den Holeshot im zweiten Lauf der Seitenwagen sicherten

sich Prümmer/Lang, wurden aber in der ersten Runde von

den Engländern Mike und Liam Hodges abgefangen, die

das Rennen bis zur siebten Runde anführten. Sodann übernahmen

Keuben/Snell die Führung und verwiesen die Briten

auf den 2. Platz. Prümmer/Lange waren immer gut dabei

und sicherten sich mit dem 3. Rang wichtige EM-Punkte.

Die Meisterschaftsleader Mulders/van Deutekom wurden

Vierte und mussten den dritten Lauf des Tages nur

halbwegs gut beenden, um den Titel mit in die Niederlande

zu nehmen.

Im Finallauf der MX2-Klasse ging es um die letzten Punkte

zur Meisterschaft. Auch in diesem Rennen lieferten die Briten

wieder eine tolle Vorstellung ab. Lewis King wurde

strahlender Tagessieger, spielte aber beim Ausgang der

Meisterschaft keine Rolle mehr. Sein Landsmann Ray Rawson,

der bereits mit gutem Punktevorsprung nach Kleinhau

angereist war, sicherte sich den Titel. Spannend wurde es

noch zwischen van der Linden und Vitaliani, die nur

10 Punkte trennten. Am Ende des Tages hatte aber der Niederländer

5 Zähler mehr auf dem Konto und sicherte sich

den 3. Platz in der Meisterschaft. Josh Waterman, der in

der Tageswertung den undankbaren 4. Rang belegte, wurde

Vize-Europameister und mit einer Champagnerdusche

bei der Siegerehrung gefeiert.

Das Finale für die Seitenwagen verlief nicht minder spannend.

Hier ging es zwischen den beiden niederländischen

Teams Mulders/van Deutekom und Keuben/Snell voll zur

Sache. Von den 33 in diesen Lauf mitgenommenen Punkten

Vorsprung hatten Mulders/van Deutekom letztlich

noch 16 übrig. Aber zunächst holten sich Keuben/Snell

den dritten Laufsieg vor den Briten Tony Graham/Halay

Lloyd sowie Mike und Liam Hodges. Mulders/van Deutekom

beendeten diesen Lauf sicher auf Rang 6 und waren

damit Europachampion 2017 in der Seitenwagenklasse.

• Text: Willi Jütten

Siegerehrung für die

IMBA-Europameister

Frank Mulders/Marc

van Deutekom (Mitte

und unten in Action),

Mike Keuben (links)

und Christian Corthouts/Henry

van

der Wiel (rechts)

• Foto: Luc Driesen

Titel für Niederlande und Großbritannien

Die deutschen IMBA-Teilnehmer der Seitenwagenund

MX2-Klasse • Foto: Guido Barth

DAMCV-Meisterschaft - 7. Lauf - Kleinhau - 23./24.9.2017

Gesamtergebnisse (Tageswertungen):

23.9. - Damen-Pokal: 1. Sanne Vounckx; 2. Annika Erpeka; 3. Carina

Prevoo; 4. Leonie Schuster; 5. Celin Ferber.

Junioren Open: 1. Maximilian Schneider; 2. Jarno Van der Velden;

3. Stephan Knein; 4. Christian Nick; 5. Terrem Sacha.

85 ccm: 1. Jan Krug; 2. Marvin Müller; 3. Björn Feyen; 4. Aaron

Steinbusch; 5. Fabian Trossen.

Twinshock: 1. Tim Simons; 2. Stephan Thiel; 3. Wilhelm Lutz;

4. Christian Wieczorek; 5. Werner Fassbender.

Youngtimer: 1. Mario Follon; 2. Markus Burkhardt; 3. Philipp Platte;

4. Oliver Geisler; 5. Peter Patzer.

50/65 ccm: 1. Morris Molitor; 2. Daniel Röhrig; 3. Oskar Luis Romberg;

4. Finn Rossbroich; 5. Timo Rose.

50 ccm Mini: 1. Oliver Jüngling; 2. Leon Patrick Niga; 3. Jamiro Peters;

4. Merle Classen; 5. Darius Kleinermann.

Jugend MX2: 1. Dante Nijs; 2. Steven Hartwig; 3. Kevin Herwix;

4. Jannik Schmitz; 5. Nico Wester.

Senioren: 1. Marc Thoussaint; 2. Sven Garcke; 3. Michael Förster;

4. Mario Follon; 5. Uwe Jordine.

Veteranen: 1. Shaun Sabin; 2. Thomas Frorath; 3. Michael Knappmann;

4. Thomas Beuer; 5. Peter Patzer.

24.9. - Junioren MX2: 1. William Reinertz; 2. Colin De Poortene;

3. Dennis Vanclee; 4. Marvin Cosler; 5. Jan Wirtz.

National MX2: 1. Ilan Heinwegh; 2. Dennis Schlösser; 3. Nick Van

Gerwen; 4. Kevin Kexel; 5. Robin Knuf.

National MX1: 1. Maurice Marcelli; 2. Philipp Maassen; 3. Sebastian

Bauten; 4. Mario Steiner; 5. Daniel Holst.

Master/Inter MX1: 1. Mike Adrian Braun; 2. Pascal Proenen;

3. John Cuppen; 4. Robin Goldammer; 5. Tom Pölderl.

Master/Inter MX2: 1. Kay Ebben; 2. Dante Nijs; 3. Mike Bolink;

4. Nico Wester; 5. Maikel van Balen.

IMBA-EM MX2: 1. Lewis King, GB; 2. Ray Rowson, GB; 3. Riccardo

Vitaliani, I; 4. Josh Waterman, GB; 5. Jacky Tausch, NL.

Ferner: 13. Julian Hagemeier; 14. Pascal Keller; 20. Kevin Herwix;

21. Steven Hartwig (alle D).

Endstand (nach 7 Veranstaltungen): 1. Rowson, 1057 Punkte;

2. Waterman, 953; 3. Joshua van der Linden, NL, 930; 4. Vitaliani,

925;

5. Tausch, 780; 6. Rico Lommers, NL, 759; 7. King, 697; 8. Erik de

Bruyn, NL, 638; 9. Jamie Lucas, NL, 573; 10. Kris Fleerackers, B,

526.

Ferner: 18. Keller, 305; 25. Hagemeier, 172; 42. Jannik Schmitz, D,

62; 45. Herwix, 39; 46. Hartwig, 20; 47. Niklas Raths, D, 16.

IMBA-EM Seitenwagen: 1. Mike Keuben/Zac Snell, NL; 2. Tony Grahame/Harley

Lloyd, GB; 3. Tim Prümmer/Tobias Lange, D; 4. Thom

Van de Lagemaat/Justin Keuben, NL; 5. Mike Hodges/Liam Hodges,

GB.

Ferner: 10. Daniel Gölden/Robin Ohl; 19. Gerhard Karl Franke/Michael

Schmitz; 21. Markus Reipen/Timo Lange; 23. Holger Heier/

Andreas Heiß; 29. Pascal Steffens/Michael Fröhlich; 30. Christian

Hentrich/Timo Offermann; 32. Jochen Matzak/Johan Klumpert (alle

D).

Endstand (nach 6 Veranstaltungen): 1. Frank Mulders/Marc van

Deutekom, NL, 904 Punkte; 2. Keuben/Snell, 888; 3. Christian

Corthouts/Henry van der Wiel, NL, 750; 4. Patrick Greup/Maurice

Visser, NL, 663; 5. Prümmer/Lange, 650; 6. Van de Lagemaat/

Keuben/Lars de Laat, 650; 7. Simon Suter/Daniel Intlekofer, CH,

533; 8. Davy Maris/Aivar van de Wiel, NL, 512; 9. Laurent Relandeau/Nicolas

Gutteny, F, 496; 10. Jean Marie Ains/Jacques Piller,

F, 489.

Ferner: 21. Franke/Schmit, 288; 22. Heier/Heiß, 267; 23. Reipen/

Lange, 234; 30. Matzak/Klumpert, 133; 35. Gölden/Ohl, 97;

36. Peter Gruber/Tobias Mink-Ohnmacht, D, 82; 42. Steffens/

Fröhlich, 37; 43. Hentrich/Offermann, 27.

IMBA MX2

Champion

2017

wurde der

Engländer

Ray

Rowson

• Foto:

Mike

Wood

59

MCE

November '17


VERBÄNDE

SÜDWESTCUP Warndt

Finale

Beim achten und letzten Lauf zum SWC

2017 in Warndt waren geniales Spätsommerwetter

und top Bedingungen angesagt.

Dies lockte auch wieder einige Franzosen,

die Strecke im Warndt liegt ja direkt an der

Grenze, als Gastfahrer an. Wie immer beim

Saisonfinale standen schon ein paar Champions

vorher fest, in einigen Klassen mussten

nur noch ein paar Pünktchen eingefahren

werden, und bei den 50ern entschied

wirklich der allerletzte Lauf die Meisterschaft.

50 ccm: Paul Müller war im Zeittraining knapp eine

Sekunde schneller als Jeremias Ramus, aber

entscheidend sind nun mal die Rennen. Ramus

hatte in der Meisterschaft nur zwei Punkte Rückstand

auf Müller und konnte mit zwei Laufsiegen

noch aus eigener Kraft Champion werden. Im ersten

Lauf war Müller besser gestartet und lag auch

lange vorn. Er stürzte aber, Ramus zog vorbei und

Müller lief mit sechs Sekunden Abstand ins Ziel

ein. Damit war klar: Wer den allerletzten Lauf gewinnt,

wird Champion. Nach dem Start schien es

wieder auf den Laufsieg Müller auszugehen, jedenfalls

kam er besser weg, aber Ramus blieb

dran. Wahrscheinlich wäre das auch so bis zur

Zielflagge geblieben, wenn nicht ein Pulk von

überrundeten Fahrern in die Quere gekommen

wäre. Ramus stellte sich da etwas cleverer an und

kam an Müller vorbei. Dies reichte zum Laufsieg

und damit zum Gewinn der Meisterschaft für Ramus.

Natürlich war auf der einen Seite die Freude

groß, auf der anderen Seite liefen die Tränen.

Aber auch Müller geht nicht leer aus, abgesehen

vom Vizetitel: In der teilweise parallel laufenden

Rheinland-Pfalz-Saar-Meisterschaft hat er den Titel

vor Ramus geholt. Im Trubel um die Meisterschaft

gingen die übrigen Plätze etwas unter: Im

ersten Lauf belegte Gast Leo Diss den 3. Rang, in

Lauf 2 war Aleksandr Griaznov auf 3.

65 ccm: Der Tabellenerste Marlon Dietrich hatte

beruhigende 26 Punkte Vorsprung vor Leon Müller

und musste daher nicht alles riskieren. Im

Zeittraining lag Lokalmatador Müller klar vorn vor

Max-Werner Breuer und Lennox Dessloch. Im ersten

Durchgang holte sich Breuer den Holeshot

und am Ende den Laufsieg, obwohl Müller zur

Mitte des Rennens auch mal knapp vorn war. Dietrich

hielt sich raus und rollte auf 3 ins Ziel. Damit

hatte er nur noch 24 Punkte Vorsprung und durfte

sich daher im letzten Lauf keinen Ausfall erlauben,

sofern Müller den Lauf gewinnen würde. In

diesem lagen Breuer, Dessloch und Müller nach

dem Start vorn, Dietrich auf 4. Dessloch kippte in

der Zielkurve um, Dietrich rückte auf 3 vor und

holte sich damit seine erste SWC-Meisterschaft.

Mit den beiden Laufsiegen zog Breuer in der Tabelle

noch an Dessloch vorbei auf Platz 3.

85 ccm: In dieser Klasse war schon alles entschieden,

Lukas Hofstetter stand drei Jahre nach

seinem 65er-Titel schon vorher als neuer Champion

der 85er fest. Trotzdem trat er natürlich in

Warndt an und machte standesgemäß den Triple:

Zeittraining und beide Läufe gingen an ihn. Im

ersten ein klarer Start-Ziel-Sieg vor Gast Fabian

Kling und Jayson Alles. Gast Leon Sievert bremste

im Startgetümmel in der ersten Kurve den Motor

aus, ging als Letzter ins Rennen und schob sich

noch bis auf 4 vor. Auch im zweiten war Hofstetter

60

MCE

November '17

gleich aus der Reichweite der übrigen Teilnehmer.

Sievert hatte diesmal keine Startprobleme

und holte sich Rang 2 vor Kling, Alles und Keanu

Alm.

Prestige: Auch in der Prestige stand mit Tom Oster

der Champ schon fest, was aber auch – zumindest

für ihn – gut war, da er mit einer Grippe zu

Hause bleiben musste. Für die vielen französischen

Zuschauer war natürlich Ex-GP-Fahrer Mike

Luxembourger der Star in dieser Klasse. Sie wurden

nicht enttäuscht, Luxembourger fuhr im Training

klar Bestzeit aller Klassen vor den Gästen

Yann Crnsanski und Jean-Louis Gimmler. In Rennen

1 kam er am besten aus dem Startgitter,

Björn Frank und Gimmler dahinter. Luxembourger

machte gleich richtig Tempo, lediglich Frank

konnte annähernd mithalten, Gimmler fiel zurück.

Nicolai Neumüller auf 4 hatte am Steilhang

bergab einen Überschlag nach vorne, kam eine

Zeitlang nicht unter seinem Motorrad raus und

war somit auch raus aus den Podestplätzen.

Crnsanski schob sich nach einem mittelmäßigen

Start auf 3, aber mit deutlichem Abstand auf

Frank. Als niemand mehr irgendeine Positionsveränderung

an der Spitze erwartete, gab es

dann doch noch spektakuläre Action: Luxembourger

war an einem Sprung zu weit nach links

gekommen und krachte mit hoher Geschwindigkeit

in die Böschung. Fahrer und Maschine trugen

keine größeren Schäden davon, aber Frank war

natürlich vorbei und holte sich den Laufsieg. Im

zweiten Durchgang fuhr Luxembourger fehlerfrei

und holte Lauf- und Tagessieg. Frank belegte jetzt

Rang 2. Crnsanski war in der ersten Runde gestürzt,

kam aber erneut wieder bis auf 3 nach

vorn.

MX2: David Cherkasov war tags zuvor noch in

Holzgerlingen bei den Masters, qualifizierte sich

aber nicht und kam am Sonntagmorgen in den

Warndt. Der junge Franzose Bogdan Krajewski,

der im SWC schon öfters als Gast gesehen wurde

und im Vorjahr noch auf der 85er saß, wollte eigentlich

mit seiner 125/2T antreten. Da diese

aber bereits vor dem ersten Training defekt war,

wurde schnell eine 250/4T-Suzuki beschafft, mit

der er dann sein erstes Rennen auf einem Viertakter

absolvierte. Er kam damit gut zurecht,

auch wenn er beim Ankicken deutliche Probleme

hatte, und holte sich Platz 2 im Zeittraining hinter

Cherkasov. Im ersten Lauf ging der Holeshot an

Lucca Zimmermann vor Lukas Kunz und Cherkasov.

Nach Runde 1 war Cherkasov an der Spitze,

Zimmermann verabschiedete sich mit einem

Crash in der Zielkurve aus den Topfive. Cherkasov

gewann mit deutlichem Abstand, Krajewski holte

sich nach einem nicht ganz so guten Start noch

Rang 2 mit klarem Vorsprung vor Kunz. Im zweiten

war Krajewski zwar nach der ersten Kurve

vorn, aber Cherkasov nach einer halben Runde an

ihm vorbei und am Ende erneut klar Sieger. Zimmermann

kam diesmal fehlerfrei durch und finishte

auf 3. Cherkasov holte sich somit den

1. Platz in der Gesamttabelle und die Meisterschaft

in der MX2 Jugend. Zimmermann, auf Platz

2 der Gesamttabelle, ist Meister bei den MX2-Erwachsenen,

aber das stand ohnehin schon vorher

fest.

Cup: Und auch hier war mit Martin Werz der Meister

schon gekürt, er war aber natürlich am Start.

Die beste Trainingszeit legte Tabellenzweiter Jessy

Luxembourger vor, unterstützt von seinen

französischen Fans. Den Start zu Lauf 1 gewann

Werz, Luxembourger war aber gleich dran und

vorbei. Bei einem Überrundungsvorgang vergaß

er die Kupplung zu ziehen und würgte den Motor

ab. Werz nutzte dies aus und rückte wieder auf

1 vor. Gegen Ende baute Luxembourger stark ab,

sodass Warndt-Fahrer Niklas Pleyer noch auf 2 finishte.

Im zweiten Lauf war Werz lange vorn, Luxembourger

hielt diesmal sein Tempo bis zum

Schluss und konnte in der letzten Runde noch an

Werz vorbeigehen. Pleyer diesmal mit klarem Abstand

auf 3.

Senioren: Bei den Senioren stand Lutz Gerlach

nach langer Zeit noch mal am Startgitter und

brachte etwas Nostalgie ins Spiel. Er trat mit einer

betagten KX 500 2-Takt an, was im Sand von

Warndt nicht mal so ungünstig war, das Gerät

hatte jedenfalls richtig Power. Dirk Reutebuch

war nach Fischbach jetzt erst zum dritten Mal dabei,

hatte im Fischbacher Sand aber gezeigt,

dass er mit Christian Lehner mithalten kann. Dieser

wollte natürlich auch im Warndt zwei Laufsiege

einfahren, was aber nicht unbedingt notwendig

war, da er uneinholbar vorn lag. Im ersten

Durchgang ging der Laufsieg relativ deutlich an

ihn, Reutebuch auf 2 vor Volker Weingart und Gerlach.

Auch im zweiten Lauf lag Lehner relativ klar

vorn, wurde bei einer Überrundung aber etwas

aufgehalten, sodass Reutebuch wieder ziemlich

nahe kam. In der letzten Runde wollte Lehner

dann den Sieg nach Hause rollen, bemerkte aber

nicht, dass ihm Reutebuch schon im Nacken saß

und wurde überrumpelt. Beim Konterversuch am

Steilhang bergab kam er zu Fall, hielt aber den

2. Platz vor Weingart und Markus Schmidt. Lehner

also Champion der Senioren-Klasse. Die Sonderwertung

der Oldie-Klasse (Fahrer über 50)

ging an Manfred Heider, der in der Gesamttabelle

auf Rang 3 liegt.

• Text: Andreas Wack; Foto: André Imparator

SWC - 8. + letzter Lauf - Warndt - 23./24. 9.2017

Gesamtergebnis:

50 ccm: 1. Jeremias Ramus; 2. Paul Müller; 3. Aleksandr Griaznov;

4. Henry Bürstlein; 5. Leo Diss-Fenard.

65 ccm: 1. Max-Werner Breuer; 2. Leon Müller; 3. Marlon Dietrich;

4. Lennox Dessloch; 5. Louis Kirchen.

85 ccm: 1. Lukas Hofstetter; 2. Fabian Kling; 3. Leon Sievert;

4. Jayson Alles; 5. Brice Hukalo.

Prestige: 1. Mike Luxembourger; 2. Björn Frank; 3. Yann Crnsanski;

4. Nils Neumüller; 5. Benjamin Traxel.

MX2: 1. David Cherkasov; 2. Bogdan Krajewski; 3. Lucca Zimmermann;

4. Lukas Kunz; 5. Tijay Heinen.

Cup: 1. Martin Werz; 2. Jessy Luxembourger; 3. Niklas Pleyer;

4. Marius Faas; 5. Johannes Heckeler.

Senioren: 1. Dirk Reutebuch; 2. Christian Lehner; 3. Volker Weingart;

4. Markus Schmidt; 5. Lutz Gerlach.

Endstand nach 8 Veranstaltungen:

50 ccm: 1. Jeremias Ramus; 330 Punkte; 2. Paul Müller, 326;

3. Aleksandr Griaznov, 278; 4. Lars Dönig, 220; 5. Marc Castor,

162.

65 ccm: 1. Marlon Dietrich, 306 Punkte; 2. Leon Müller, 284;

3. Max-Werner Breuer, 267; 4. Lennox Dessloch, 260; 5. Louis Kirchen,

220.

85 ccm: 1. Lukas Hofstetter, 379 Punkte; 2. Jamie Heinen, 295;

3. Jayson Alles, 267; 4. Marlon Schmidt, 241; 5. Maksim Griaznov,

230.

Prestige: 1. Tom Oster, 289 Punkte; 2. Mike Luxembourger, 261;

3. Nils Neumüller, 177; 4. Andreas Rolinger, 174; 5. Lutz Beste,

162.

MX2: 1. David Cherkasov, 292 Punkte; 2. Lucca Zimmermann, 277;

3. Lukas Kunz, 235; 4. Malik Quint, 188; 5. Carmen Allinger, 180.

Cup: 1. Martin Werz, 342,5 Punkte; 2. Jessy Luxembourger, 251;

3. Niklas Pleyer, 216; 4. Marius Faas, 213,5; 5. Vitor Manuel Dos

Santos Alves, 183,5.

Senioren: 1. Christian Lehner, 342 Punkte; 2. Thomas Gros, 244;

3. Manfred Heider, 220; 4. Christian Lehmann, 212; 5. Michael

Trojahn, 198.

Zum Foto: Björn Frank zeigte eine starke Leistung

in Warndt in der Prestigeklasse mit einem Laufsieg

und einem 2. Platz und wurde Tageszweiter hinter

Mike Luxembourger mit den gleichen Platzierungen,

aber dem Sieg im zweiten Lauf


61

MCE

November '17


KOLUMNE: EDDY FRECH

Straffes Programm

Hallo ihr da draußen,

die letzten Rennen der Saison sind Geschichte und

ich bin gut und ohne Verletzungen durch die Saison

gekommen.

Im September waren wir jedes Wochenende unterwegs,

so standen die Cross Finals, der ADAC-Bundesendlauf

und der ADAC Junior Cup auf dem Plan.

Außerdem in Teuchern der vorletzte Lauf der Nordbayernserie.

Ein echt straffer Plan, muss ich sagen,

aber so langsam fügt sich alles zusammen.

Ich habe einen weiteren Partner an meiner Seite,

und zwar Food4Sports, wir haben einen guten Plan

ausgearbeitet, der auch super funktioniert um Leistung

und Konzentration zu steigern.

Die Cross Finals in Culitzsch waren klasse, eine super

Stimmung und Organisation! Als wir Freitag angereist

sind, mussten wir mit dem Radlader ins

Fahrerlager gezogen werden, so stark hatte es die

Tage vorher geregnet. Ich bin auch auf der Strecke

super zurechtgekommen und war insgesamt Zweiundzwanzigster.

Der ADAC-Bundesendlauf fand auf heimischem Boden

statt und so ging es nach Pflückuff. Die Trainings

liefen ganz gut, ich fühlte mich fit und so

qualifizierte ich mich fürs Finale. Der Start war gut,

ich war vorn mit dabei, doch leider stürzte mein

Teamkollege Kenny und auch mein dritter Teamkollege

ging zu Boden und ich musste stehenbleiben,

62

MCE

November '17

um Kenny nicht zu überfahren. So war mal wieder

das Feld weg. Zum Glück stand ich noch und stürzte

nicht. Ich nahm die Verfolgung als fast Letzter auf

und war ziemlich flink unterwegs, sodass ich schon

nach der ersten Runde wieder die ersten Fahrer eingeholt

hatte. Ich pflügte durchs Feld, das war so ein

unbeschreibliches Gefühl, einfach der Hammer! So

schaffte ich es bis auf Platz 8, als ich in der drittletzten

Runde über einen großen Sprung beim Landen

wahrscheinlich einen großen Stein erwischt hatte.

Dieser deformierte meine Auspuffanlage so sehr,

dass diese nur noch halb so groß war und das Bike

keine Leistung mehr hatte.

Ich hätte bestimmt noch weitere Fahrer überholen

können, aber so konnte ich nur noch meinen

8. Platz ins Ziel retten. Aber das Rennen war wie ein

Ritt auf der Kanonenkugel – ein unbeschreibliches

Gefühl. Ich bin insgesamt zufrieden, aber es wäre

sicher mehr drin gewesen, aber das ist halt Racing.

Zum Masters-Wochenende in Holzgerlingen hatte

ich mir vorgenommen, die Qualifikation zu schaffen.

Die Anfahrt gestaltete sich schwierig, wir standen

Freitagnachmittag oft im Stau. Zum Glück

konnte ich einige Kilometer bei einem Kumpel mitfahren,

ich stieg im Stau einfach in das Wohnmobil

vor uns um. Als wir endlich ankamen, war mein erster

Eindruck: Was für eine große und anspruchsvolle

Strecke. Am Samstag bei den Trainings fand ich

irgendwie den Faden nicht, die ersten Trainings

waren zwar okay, aber im Qualifikationstraining

schaffte ich nur Platz 23. Somit musste ich ins Last

Chance Race.

Am Start wäre ich fast falsch abgebogen, ich war irgendwie

total durch den Wind. Ich hatte mich bei

der Brillenwahl für eine klare Scheibe entschieden,

was sich als äußerst schlecht herausstellte. Die

Sonne kam wieder raus und stand nach der zweiten

Runde so tief, dass sie mich derart blendete, dass

ich keine Spuren mehr erkannte. Ich verlor komplett

den Faden und spulte irgendwie meine Runden

ab. Ich wurde Sechzehnter im Last Chance

Race, damit konnte ich mich leider nicht für die

Rennen am Sonntag qualifizieren.

Riesig gefreut habe ich mich, dass mein Teamchef

von MPS Racing Husqvarna da war und mich moralisch

unterstützt hat. Schade, dass ich gerade da

nicht zeigen konnte, was in mir steckt. Aber er

meinte, dass ich einen sauberen Fahrstil habe und

das ist ja auch was wert!

Meine Mama sagt immer: „Der Weg ist das Ziel.“

Nun ist die Outdoorsaison gelaufen und es geht

ans Supercrosstraining für den Supercross Cup. Ich

hoffe, dass ich einen Startplatz bekomme, bitte

drückt mir die Daumen!

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden,

euer Eddy


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MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT: BÜHLERTANN

Gundermann

König von Bühlertann

Das Finalwochenende der Maxxis Cross Country Meisterschaft (GCC) in Bühlertann

holte noch mal sämtliche Facetten eines Rennwochenendes aus dem Sack. Der Samstag

begann bei fast sommerlichen Temperaturen mit schönem Cross-Country-Sport

auf einer vom MSV Bühlertann hervorragend hergerichteten Strecke. „Der MSV legt

sich zum Saisonende wie gewohnt immer voll ins Zeug und bietet der GCC jetzt schon

seit Jahren ein tolles Finale“, so Serienmanager Christian Hens. „Somit freuen wir

uns auch jetzt schon auf das nächste Jahr, vielen Dank an Marcus Staudacker und seine

Crew“, so Hens weiter. Auch in der neuen Saison wird das „Grande Finale“ in Bühlertann

stattfinden.

Beim Start des letzten Rennens am Samstag war die

Wetterwelt noch in Ordnung. Nach etwas mehr als

einer Rennstunde kam allerdings „der Regenguss

des Jahres“ über Bühlertann gezogen und machte

die Strecke binnen weniger Minuten fast unbefahrbar.

Das Rennen musste vorzeitig abgebrochen werden,

ging aber aufgrund der bereits absolvierten

Fahrzeit normal in Wertung. Mit einem Blick auf die

Verhältnisse gab es nicht nur im Regenwasser

durchfluteten Festzelt besorgte Mienen bei den Veranstaltern.

Sonntagmorgens zeigte sich die Wetterlage dann

wieder deutlich freundlicher. Davon wusste allerdings

die Strecke noch nichts, die war extrem

schlammig und bis dato kein Stück abgetrocknet.

Wieder einmal waren die Quads und ATVs die Leidtragenden

und wurden nach einigen Streckenumbauten

auf die Reise geschickt. Die Ausgangslage

bei den Pros war klar. Richart Schmidt musste gewinnen,

um überhaupt noch eine kleine Chance auf

den Titel zu haben, Kevin Ristenbieter konnte abwarten,

was sein Kontrahent auf die Platte zaubert,

wäre mit einem Sieg aber auch sicher durch und

neuer Meister. Die extremen Bedingungen sorgten

für etliche Wechsel auf den ersten Plätzen. Alle

Topfahrer lagen vorne, fielen wieder zurück und

mühten sich durch die schwere, tiefe Strecke. Nach

60 Minuten Renndistanz war es schließlich Marius

Kernchen, der mit über einer Minute Vorsprung den

64

MCE

November '17

Tagessieg holte. Ristenbieter sicherte sich mit

Rang 2 die Meisterschaft und Schmidt landete auf

Rang 3.

Bei der bereits entschiedenen Meisterschaft der

Pros bei den Bikes ging der wiedergenesene Meister

Chris Gundermann als Favorit ins Rennen. Letzter

Versuch für Gundermann, das fast Unmögliche

zu schaffen. Sieg bei den Pros und Sieg bei den Supersprintern

an einem Tag. Den Holeshot bei den

Pros holte sich zunächst Maxi Hahn, der dann aber

Gundermann und Co. recht schnell ziehen lassen

musste. Zusätzlich zu den üblichen Verdächtigen

gesellte sich einmal mehr Junioren-Enduroweltmeister

Andrea Verona aus Italien, der dann auch

nach Runde 1 hinter Gundermann durch die Zählstelle

flog. Chrissi Weiss, Tim Apolle und Kornel Nemeth

auf den weiteren Plätzen. Nemeth zog im weiteren

Verlauf des Rennens an Apolle vorbei auf

Rang 3, setzte sich dort fest und legte sich nun den

Italiener Verona zurecht. Zwischenzeitlich ging der

Multi-Champ der GCC sogar vorbei und belegte

Rang 2. Gundermann zog vorne einsam und alleine

seine Kreise und sicherte sich den nächsten Tagessieg

bei den Pros. Verona landete am Ende auf

Rang 2 und verwies Kornel Nemeth auf den

3. Rang.

Auch bei den Supersprintern war die Meisterschaft

bekannterweise bereits entschieden. Michael Kartenberg

sammelte ein paar Holzschnipsel im Festzelt,

um diese für mehr Grip auf der Startgeraden

zu nutzen. Und auch Chris Gundermann stand direkt

neben Kartenberg im frischen Trikot erneut am

Start. Beides nutzte den beiden Kontrahenten

nichts. Beide legten beinahe synchron einen

schlechten Start hin und kamen nur sehr spät vom

Fleck. Gundermann, der auf der ganz äußeren Position

stand, hatte nun also einiges zu tun, um das

Projekt Doppelsieg umzusetzen. Marco Fleissig

nutzte die Startfehler der Konkurrenz und beendete

Runde 1 als Führender. Bereits nach Runde 3 katapultierte

sich Gundermann auf Rang 1 und legte

einen wahnsinnigen Ritt auf die mittlerweile gut

abgetrocknete Strecke in Bühlertann. Fleissig

musste ihn spätestens nach einem kleinen Steher

ausgangs der Zählstelle ziehen lassen. Kornel Nemeth,

der ebenfalls schon 120 Pro-Minuten in den

Knochen hatte, zeigte ebenfalls eine starke Leistung

und schob sich bis zum Ende des Rennens sogar

auf Rang 3. Hut ab vor Nemeth und Gundermann,

aber auch vor allen anderen Supersprintern.

Das war eine starke Show, bei der nicht nur die

Sonne wieder am Start war, sondern auch mehrere

Tausende Zuschauer die Strecke säumten. Gundermann

holt sich den langersehnten ersten Doppelsieg

und krönte sich so zum König von Bühlertann.

Die Einschreibung für die neue Saison ist bereits

gestartet! Wie immer gibt es alle Infos unter:

gcc.xcc-racing.com • Fotos: Baboons/Nico Gilles


GCC - 7. + letzter Lauf - Bühlertann - 30.9.2017

Ergebnisse:

XC Pro:

1. Chris Gundermann, D, Yamaha 2:01:33:240

2. Andrea Verona, I, TM 2:02:17:872

3. Kornel Nemeth, H, KTM 2:03:47:799

alle 25 Runden

Endstand: 1. Gundermann, 180 Punkte; 2. Nemeth, 141; 3. Tim

Apolle, D, Husqvarna, 129.

XC Supersprint:

1. Chris Gundermann, D, Yamaha 43:34:974

2. Marco Fleißig, D, KTM 43:45:436

3. Kornel Nemeth, H, KTM 43:54:807

alle 15 Runden

Endstand: 1. Michael Kartenberg, D, KTM, 165 Punkte; 2. Oliver

Wolfgang, D, Kawasaki, 122; 3. Mike Hartmann, Husaberg, 114.

XC Quad Pro:

1. Marius Kernchen, D, Kawasaki 1:01:41:283

2. Kevin Ristenbieter, D, KTM 1:02:51:492

3. Richart Schmidt, D, Can-Am 1:02:59:406

alle 17 Runden

Endstand: 1. Ristenbieter, 170 Punkte; 2. Schmidt, 157; 3. Kernchen,

135.

Hier findet ihr die kompletten Ergebnisse: https://www.xcc-racing.

com/htdocs/teilnehmer-gcc/ergebnisse/ergebnisse-gcc-2017

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ENNDURO-WM: HAWKSTONE PARK/GB

Steve Holcombe landete am

ersten Tag des EnduroGP einen

beeindruckenden Sieg

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Erstmals mit

Cross-Country

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ENNDURO-WM: HAWKSTONE PARK/GB

Zu einem Novum kam es beim britischen WM-

Lauf im altehrwürdigen Hawkstone Park. Der

2. Tag wurde erstmals in einem Cross-Country-Rennen

ausgetragen. Am ersten Veranstaltungstag

im Enduro-Sprint dominierten

die Hausherren Steve Holcombe vor Nathan

Watson (GP) und Josep Garcia vor Eero Remes

(E2). Der zweite Tag stand ganz im Zeichen

des E2-Fahrers Pascal Rauchenecker, der das

Cross-Country-Race dominierte.

Holcombe und Garcia dominieren am 1. Tag

Steve Holcombe landete einen beeindruckenden

Sieg am ersten Tag des EnduroGP im britischen

Hawkstone Park. Mit einem Vorsprung von 31 Sekunden

vorm zweitplatzierten Nathan Watson und

weiteren 12 Sekunden vorm drittplatzierten Christophe

Charlier baute er seine WM-Führung weiter

aus und nur noch 7 Punkte trennen ihn vom Weltmeistertitel.

In der E2-Klasse siegte Josep Garcia

vor Eero Remes und Jamie McCanney.

Steve Holcombe dominierte die sechs Runden des

Endurotests, hielt sich auch gut im Motocrosstest

und siegte zu Hause vor seinen begeisterten Fans.

Er sagte: „Was für eine Erleichterung, den Endurosprint

gewonnen zu haben. Ich habe acht Wochen

lang auf diesen Erfolg hingearbeitet, manchmal

hatte ich das Gefühl, der Zeitpunkt des Events

kommt nie. Aber die harte Arbeit hat sich ausgezahlt.

Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich im Endurotest

an meinem Limit gefahren bin, aber ich habe

auch keine Fehler gemacht. Ich war überrascht,

dass ich alle sechs Tests gewonnen habe, das war

perfekt, auch der Motocrosstest am Nachmittag war

nicht schlecht. Ich konnte meine Führung halten,

ich wusste, dass da einige Fahrer schneller sind als

ich. Das war heute ein guter Start für mich, aber ich

weiß, dass das morgige Cross-Country-Rennen mir

alles abverlangen wird.“

War Holcombe im Endurotest das Maß der Dinge,

galt es im Motocrosstest Nathan Watson zu schlagen.

Er gewann fünf von sechs Runden, hatte aber

keine Chance auf den Tagessieg und wurde sehr guter

Zweiter zwölf Sekunden vor Christophe Charlier.

Um eine gute Sekunde hat Loϊc Larrieu das Podium

verpasst, beendete aber den Tag als Schnellster im

zwölften und letzten Special-Test. Mehr als eine Minute

hinter Larrieu, bot Jaume Betriu eine starke

Performance und schloss vor einigen Werksfahrern

ab. Alex Salvini, Matt Phillips, Giacomo Redondi,

Cristobal Guerrero und Deny Philippaerts vervollständigten

die Topten.

In der Enduro-2-Klasse konnten drei Fahrer Siegeszeiten

in den sechs Endurotests einfahren, aber es

war WM-Leader Josep Garcia, der sich den Tagessieg

holte. Mit einem 10-Sekunden-Vorsprung vor

Eero Remes behielt er seine WM-Führung. Tagesrang

3 ging an Jamie McCanney, der seine Siegesambitionen

mit einem Sturz im Endurotest und einer

abgewürgten Maschine in einem der Motocrosstests

abschreiben konnte. Garcia zu seinem

Sieg: „Heute lief es wirklich gut für mich. Eines meiner

Ziele war, nicht zu stürzen. Das habe ich geschafft,

ich bin happy. Ich hatte ein paar gute Endurotests

am Vormittag, dann habe ich im Motocrosstest

Gas gegeben, aber nicht so viel, wie ich hätte

geben können. Ich wollte meine Führung behalten.

Ich habe es genossen, hier im Sand zu fahren, aber

es war auch ein schwieriger Tag. Aber nicht so

schwierig, wie es morgen werden wird.“ Während

Eero Remes ebenfalls glücklich über seinen 2. Platz

sein konnte, war Jamie McCanney mit dem 3. Rang

doch etwas enttäuscht, hatte er doch den Speed,

um auch gewinnen zu können. Mit dem Sturz im Endurotest

und dem abgewürgten Motorrad im Motocrosstest

endete er 21 Sekunden hinter Garcia und

Remes. Jamie dazu: „Dritter ist nicht so schlecht,

aber wenn ich die verlorene Zeit abrechne, war ich

genau so schnell wie Garcia. Aber was passiert ist,

ist passiert. Jetzt muss ich mich auf das Cross-Country-Race

konzentrieren. Das wird eine Herausforderung.

Ich bin gespannt, wie das wird.“ Nur vier Sekunden

hinter Jamie landete sein Bruder Danny, der

sich durch einige Fehler einen Podiumsplatz vermasselte,

aber sich mit einem komfortablen Vorsprung

vor Davide Guarneri Rang 5 sicherte. Pascal

Rauchenecker, Manuel Monni, Rudy Moroni, Henric

Stigell und Jonathan Barragan komplettierten die

Topten.

Einen weiteren Heimsieg landete Brad Freeman in

der Juniorenklasse vor Albin Elowson, der ihm an

den Fersen klebte. Die beiden fuhren in ihrer eigenen

Liga und platzierten sich eineinhalb Minuten

vor dem Dritten Matteo Cavallo.

In der 125er-Jugendklasse waren die Podiumsplätze

heiß umkämpft. Der Chilene Ruy Barbosa siegte

letztlich mit sechs Siegen in den Special Tests und

platzierte sich 14 Sekunden vor Leo Le Quere und

Andrea Verona.

Rauchenecker und Watson siegen beim ersten

Cross-Country-Rennen der Enduro-WM an Tag 2

Nach einem ungeheuer körperlich anstrengenden

3-Stunden-Cross-Country-Rennen hießen die großen

Gewinner am 2. Tag Pascal Rauchenecker und

Nathan Watson. Das erste Cross-Country-Rennen,

das in einer Enduro-WM-Veranstaltung ausgetragen

wurde, hat nicht versagt, was Spannung und dramatische

Renn-Action in allen Klassen betrifft. Neben

Rauchenecker (E2) und Watson (GP) holte sich eindrucksvoll

Brad Freeman den Sieg bei den Junioren

und Ruy Barbosa in der Jugendklasse.

In der GP-Klasse lagen Freude, Erleichterung und

extreme Enttäuschung dicht beieinander bei den

beiden führenden britischen Fahrern. Steve Holcombe,

der nur noch eine Handvoll Punkte gebraucht

hätte, um den WM-Titel unter Dach und Fach

zu bringen, landete einen perfekten Start und ging

in Führung. Gefolgt von Nathan Watson, pushte er

mächtig an der Spitze und es sah nach einem komfortablen

Vorsprung aus. Aber kurz vor der Ein-Stunden-Marke

musste er mit einem technischen Problem

ins Fahrerlager und sein Sieg rückte in weite

Ferne. Wieder im Rennen, kämpfte er sich bis auf

Platz 5 nach vorne und fuhr dabei die schnellste

Rennrunde. So konnte sich Nathan Watson den GP-

Sieg holen, aber erst nach hartem Kampf mit Christophe

Charlier. Nachdem er die Führung von Holcombe

übernommen hatte, konnte er für einen

Großteil der zweiten Stunde einen guten Vorsprung

halten, bevor er von Charlier eingeholt und überholt

wurde. Watson dazu: „In der Eröffnungsrunde war

ich Dritter, doch dann konnte ich Steve recht schnell

folgen. Als Steve Probleme bekam, übernahm ich

die Führung. Aber nach ungefähr einer Stunde wurde

ich übermütig. Ich war in der Lage, eine gute Geschwindigkeit

zu halten, als ich ein bisschen gegen

einen Wall fuhr. Ich sah, dass Charlier an mir vorbeiging,

aber dann stürzte er und ich übernahm wieder

die Führung. Ich habe die drei letzten Runden alles

gegeben, das war mit Sicherheit das Härteste, was

ich je gemacht habe.“ Mit einer der stärksten Performances

in diesem Rennen fuhr sich Charlier nach

einem schwachen Start an die Spitze. Nachdem er

die Führung von Watson übernommen hatte, touchierte

er einen Baum, weigerte sich aber, das

Handtuch zu werfen. Nach einem Boxenstopp wurde

er letztlich Zweiter. Mit einer der konstantesten

Leistungen wurde Loϊc Larrieu sechs Sekunden hinter

Charlier Dritter. Jaume Betriu finishte mit einer

starken Performance auf Rang 4 vor Unglücksrabe

Steve Holcombe. Cristobal Guerrero, Denny Philippaerts

und Giacomo Redondi rundeten die Topacht

ab. Wildcardfahrer Brad Anderson wurde Neunter.

Ohne jeglichen Zweifel war Pascal Rauchenecker

der hervorstechendste Performer dieses Events. Er

dominierte nicht nur die E2-Klasse, sondern überholte

auch alle GP-Fahrer, die vor ihm lagen, und

sah als Erster die Zielflagge. Letztlich lag er fast

zwei Minuten vor seinem Husqvarna-Teamkameraden

Danny McCanney. Pascal zeigte keinerlei Ermüdungserscheinungen

in den letzten Runden und bestach

mit einem überzeugenden Sieg. Damit wurde

er der erste Österreicher, der einen Tagessieg in der

Enduro-GP-WM gewinnen konnte. Pascal dazu:

„Mein Bike hatte heute ein tolles Set-up und ich war

imstande, meinen Rhythmus in den Wäldern zu finden,

ich fühlte mich großartig. Alles ist super gelaufen.

Ich hielt an meinem Plan fest, am Start nicht zu

viel Druck zu machen. Ich hätte in der letzten Stunde

des Rennens noch mehr pushen können. Aber als

ich erst mal in Führung lag, war das gar nicht nötig.

Es war ein hartes Rennen, aber alles lief mehr als

gut für mich.“

In der Juniorenklasse holte sich Bradley Freeman

den Sieg an einem für ihn perfekten Wochenende

vor Davide Soreca und Albin Elowson. Freeman zu

seinem Erfolg: „In der zweiten Hälfte des Rennens

musste ich mir immer wieder sagen, langsamer zu

fahren. Ich fühlte mich wirklich gut, konnte sogar einige

E2-Fahrer überholen und musste mich immer

wieder ermahnen, dass die nicht im meiner Klasse

sind. Ich hatte einen perfekten Start, das machte

die Sache leichter. In der zweiten Runde hatte ich einen

Vorsprung von 30 Sekunden bei den Junioren,

dann fing ich an, die E2-Fahrer einzuholen. Ich verhedderte

mich mit einem und ging zu Boden. Ich fiel

auf Rang 2 in meiner Klasse zurück, holte mir aber

erneut die Führung. Von da an hielt ich den Ball flach

und es lief. Es ist großartig, hier gewonnen zu haben,

es war ein super Event.“

In der 125er-Jugendklasse fügte der Chilene Ruy

Barbosa einen weiteren Sieg zu seinem Enduro-

Sprint-Sieg vom Vortag hinzu. Hinter ihm landeten,

ebenfalls wie am Vortag, Leo Le Quere und Andrea

Verona.

Jetzt steht für die WM-Truppe der achte und letzte

Lauf in Zschopau vom 20. bis 22. Oktober auf dem

Plan.

• Foto: Future7Media

Enduro-WM - 7. Lauf - Hawkstone Park/GB - 23/24.9.2017

Gesamtergebnisse:

EnduroGP - 1. Tag: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Nathan Watson,

GB, KTM; 3. Christophe Charlier, F, Husqvarna; 4. Loїc Larrieu, F, Yamaha;

5. Jaume Betriu, E, KTM; 6. Alex Salvini, I, Beta; 7. Matthew

Phillips, AUS, Sherco; 8. Giacomo Redondi, I, Honda; 9. Cristobal

Guerrero Ruiz, E, Yamaha; 10. Deny Philippaerts, I, Beta.

2. Tag: 1. Watson; 2. Charlier; 3. Larrieu; 4. Betriu; 5. Holcombe;

6. Guerrero Ruiz; 7. Philippaerts; 8. Redondi; 9. Brad Anderson, GB,

KTM; 10. Craig Norrey, GB, Husqvarna.

E2 - 1. Tag: 1. Josep Garcia, E, KTM; 2. Eero Remes, FIN, TM; 3. Jamie

McCanney, GB, Yamaha; 4. Daniel McCanney, GB, Husqvarna; 5. Davide

Guarneri, I, Honda; 6. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna; 7. Manuel

Monni, I, TM; 8. Rudy Moroni, I, KTM; 9. Henric Stigell, FIN,

Husqvarna; 10. Jonathan Barragan, E, GasGas.

2. Tag: 1. Rauchenecker; 2. D.McCanney; 3. Garcia; 4. J.McCanney;

5. Guarneri; 6. Remes; 7. Stigell; 8. Barragan; 9. Daniel Sanders, AUS,

KTM; 10. Monni.

EJ - 1 Tag: 1. Bradley Freeman, GB, Beta; 2. Albin Elowson, S, Husqvarna;

3. Matteo Cavallo, I, Beta; 4. Davide Soreca, I, Honda; 5. Eemil

Pohjola, FIN, Husqvarna; 6. Anthony Geslin, F, Beta; 7. Joseph Wootton,

GB, Husqvarna; 8. Emanuele Facchetti, I, KTM; 9. Tosha Schareina

Marzal, E, Husqvarna; 10. Enric Francisco, E, KTM.

2. Tag: 1. Freeman; 2. Soreca; 3. Elowson; 4. Pohjola; 5. Geslin; 6. Thibault

Passet, F, Yamaha; 7. Cavallo; 8. Francisco; 9. Wootton; 10. Jean-

Baptiste Nicolot, F, Yamaha.

EY - 1 Tag: 1. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna; 2. Leo Le Quere, F, TM;

3. Andrea Verona, I, TM; 4. Gerard Gomez, E, KTM; 5. Alex Walton, GB,

KTM; 6. Jordan Ridgway, GB, Husqvarna; 7. Max Ingham, GB, Yamaha.

2. Tag: 1. Barbosa; 2. Le Quere; 3. Verona; 4. Gomez; 5. Ridgway;

6. Ingham.

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ENNDURO-DM: DACHSBACH

Schröter

Sieg

Der Husqvarna-Fahrer rückte die Welt aus seiner

Sicht wieder gerade. Nach zuletzt zwei

2. Plätzen in der Internationalen Deutschen

Enduro Meisterschaft nahm Dennis Schröter

erfolgreich Revanche an Burg-Doppelsieger

Andreas Beier, der Zweiter wurde. Die Topdrei

komplettierte Davide von Zitzewitz auf seiner

KTM.

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Dennis Schröter rückt die Welt wieder gerade!

Nach einem Jahr Unterbrechung war die ADAC-Zuverlässigkeitsfahrt

„Rund um den Aischgrund“ wieder

Schauplatz eines Laufes zur Internationalen

Deutschen Enduro Meisterschaft. Die Organisatoren

legten sich in ihrer „Kreativpause“ mächtig ins

Zeug, um bei der mittlerweile 56. Auflage ihrer traditionsreichen

Geländefahrt allen Teilnehmern eine

anspruchsvolle Etappenführung mit drei Sonderprüfungen

zu präsentieren. Vor allem ein kerniger

Enduro-Test sollte das absolute Highlight werden.

Doch trotz intensiver Bemühungen der Veranstalter

scheiterten sämtliche Ideen und vorgeschlagenen

Ausweichmöglichkeiten an den zuständigen Behörden

und Ämtern, sodass am Ende leider nur zwei

Ackerprüfungen und eine vermeintlich leichte Etappenführung

übrigblieben. Dennoch fuhr ein Großteil

der Fahrer mit schönen Erinnerungen an diese

Geländefahrt nach Hause, was nicht zuletzt auch an

dem erstklassigen „Motorradfahrer-Wetter“ lag.

Championat: Der Husqvarna-Fahrer rückte die Welt

aus seiner Sicht wieder gerade. Nach zuletzt zwei

2. Plätzen in der Internationalen Deutschen Enduro

Meisterschaft nahm Dennis Schröter erfolgreich Re-

vanche an Burg-Doppelsieger Andreas Beier, der

Zweiter wurde. Die Topdrei komplettierte Davide

von Zitzewitz auf seiner KTM. „Ich bin natürlich sehr

zufrieden“, strahlte der Gesamtsieger und meinte

über sein Erfolgsrezept des heutigen Tages: „Ich habe

versucht, mir von der Konkurrenz in der ersten

Runde nicht allzu viel einschenken zu lassen. Ab der

zweiten, als dann die Anlieger in den Prüfungen vorhanden

waren, lief es richtig gut und ich bin komplett

fehlerfrei geblieben.“ Über seinen ungewohnten

pinkfarbenen Kleidungsstil an diesem Tag

meinte der frischgebackene Vater einer kleinen

Tochter nur augenzwinkernd: „Das ist die neue Kollektion

für das kommende Jahr, mehr nicht ...“ Andreas

Beier betrieb am Ende noch erfolgreich Schadensbegrenzung,

nachdem in den ersten beiden

Runden bei ihm nur wenig zusammenlief. „Ich bin

einfach nicht in meinen Rhythmus gekommen“, gestand

der KTM-Fahrer. „So konnte es einfach nicht

weitergehen. Ich habe mich dann aber extrem zusammengerissen

und plötzlich stimmten die Zeiten

wieder.“ So fing Beier in der letzen Prüfung sogar

noch Davide von Zitzewitz ab, welcher den Tag letztlich

auf Rang 3 und aus seiner Sicht als „eher weniger

zufriedenstellend“ beendete.


Sturz blieb, sich aber dafür, wie viele andere auch,

die Hände an den Begrenzungspfählen anschlug.

„Die Tests waren teilweise schon sehr eng gesteckt,

aber ansonsten hat es Spaß gemacht.“ Nick Emmrich

erwischte eine verhältnismäßig miserable erste

Runde, wodurch er schon frühzeitig der Konkurrenz

hinterherfahren musste. Am Ende reichte es

noch zu Rang 4, vor seinen sächsischen Landsleuten

Jörg Haustein und Daniel Hänel.

E3: Schon vor dem Start mussten einige Top-Fahrer

verletzungsbedingt absagen. Jan Schäfer zog sich

beim letzten GCC-Lauf eine schwere Schulterverletzung

zu und Björn Feldt ist nach seinem Sturz in

Burg noch immer nicht richtig fit. Auch Derrick Görner,

der sein Comeback nach seiner langen Handverletzung

plante, musste noch einmal zurückziehen.

„In Zschopau bin ich dann aber definitiv am

Start“, ließ er wissen. Dennis Schröter sicherte sich

damit unangefochten den Tagessieg sowie Lokalmatador

Christian Weiß den 2. Platz. „Ich bin absolut

happy. Rang 2 in der Klasse und Platz 5 im Championat

ist aktuell das Optimum für mich. Bis auf

einen Test, bei dem die Hinterradbremse nicht richtig

funktionierte, lief alles wie am Schnürchen“,

freute sich der hiesige Publikumsliebling, der nicht

weit von Dachsbach entfernt wohnt. Eine faustdicke

Überraschung gab es auf Rang 3. Benjamin Meusel

aus Kronach fuhr bei seinem ersten Endurorennen

gleich aufs Podest. „Ein Einstand nach Maß“,

strahlte der GasGas-Fahrer, der schon auf einige Erfolge

im Motocrosssport zurückblicken kann. So

war er beispielsweise 2003 Deutscher Jugend-Motocross-Meister.

„Ich könnte mir durchaus vorstellen,

im kommenden Jahr eine komplette Saison zu

bestreiten.“ Nach dieser Premiere sicherlich keine

schlechte Idee! Vierter wurde Gerrit Helbig, der damit

sein bestes DEM-Resultat einfuhr, die Topfünf

rundete Pascal Springmann mit seiner Beta ab.

Junioren-Pokal: Robert Riedel sicherte sich einen

weiteren Sieg, obwohl es zwischenzeitlich gar nicht

danach aussah. Zunächst lag Florian Badstuber

weit in Front. Sicherlich profitierte der KTM-Fahrer

in der ersten Runde durch seinen späten Startplatz

von den bereits vorhandenen Anliegern. Doch auch

im weiteren Tagesverlauf war Badstuber nur unwesentlich

langsamer. Am Ende war es schließlich

Rang 2 hinter Tabellenführer Riedel. Rang 3 ging an

Maximilian Müller, der sein erstes Podiumsresultat

bei den Junioren einfuhr.

Alles Infos rund um die die Deutsche Enduro Meisterschaft

des DMSB unter: www.enduro-dm.de

Text: Peter Teichmann; Foto: Dennis Günther

E1: Andreas Beier war für seine Konkurrenten trotz

anfänglicher Schwierigkeiten erneut eine Nummer

zu groß. Über eine Minute betrug am Ende sein Vorsprung

auf den Zweitplatzierten Tim Apolle auf

Husqvarna. „Ich weiß, dass Andi derzeit auf einem

anderen Level fährt und dass dieses für mich aktuell

noch nicht erreichbar ist. Von daher war es das Optimum,

was ich herausholen konnte. Ich bin sehr zufrieden

über meinen 2. Platz“, strahlte ein sichtlich

glücklicher Tim Apolle. Rang 3 ging an Jonathan

Rossé aus der Schweiz, der zuletzt in Uelsen am

Start war. „Ich bin ganz gut mit den Tests klargekommen.

Nach meinem Geschmack hätten sie etwas

schneller und weniger eng sein können, aber

alles in allem war es okay. Dass ich es auf das Podium

geschafft habe, freut mich natürlich sehr“, so

das Tagesfazit des Yamaha-Fahrers Weniger zufrieden

zeigten sich die beiden Junior-Trophy-Fahrer Yanik

Spachmüller und Jan Allers, die sich noch bei

den Six-Days in Frankreich so tapfer geschlagen

hatten. Beide kamen nicht so zurecht, wie sie es

sich gern gewünscht hätten. Während Spachmüller

noch Vierter wurde, reichte es für Allers nur zu Rang

7. Dazwischen schoben sich noch Edward Hübner

als Fünfter und Maria Franke als Sechste.

E2: Am Ende wurde es für Davide von Zitzewitz noch

einmal richtig eng. Lediglich 4,89 Sekunden waren

am Ende von seinem Vorsprung noch übrig. „Es war

kein optimaler Tag“, zeigte sich der KTM-Fahrer

trotz Klassensieg selbstkritisch. „In der ersten Runde

hat es mir extrem viel Spaß gemacht, die Spuren

zu legen. Doch je tiefer die Rinnen wurden, desto

schwerer habe ich mich getan. Es kam einfach kein

richtiger Fahrfluss auf.“ So tat sich für Marco Neubert

doch noch die Chance zur finalen Attacke auf.

Doch trotz zwei Bestzeiten am Ende reichte es nicht

mehr ganz. „Ein unsanfter Abflug über den Lenker

hat mich womöglich den Sieg gekostet. Sehr schade“,

zeigte sich der KTM-Fahrer leicht enttäuscht,

der dennoch nicht ganz unzufrieden war. „Ich lag

die letzten beiden Wochen durch eine Grippe flach.

Von daher geht das Resultat schon in Ordnung. Unterm

Strich kam es mir doch sehr zugute, dass es eine

verhältnismäßig leichte Veranstaltung war.“ Das

Podium komplettierte erneut Tilman Krause, der

auch mit seinem persönlich besten Resultat in der

Overall-Wertung einen deutlichen Aufwärtstrend

erkennen lässt. „Rang 6 im Championat und Rang 3

in der Klasse, damit bin ich überglücklich“, strahlte

der KTM-Fahrer, der absolut fehlerfrei und ohne

Enduro-DM - 6. Lauf - Dachsbach - 17.9.2017

Gesamtergebnisse:

Championat: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Andreas Beier, KTM;

3. Davide von Zitzewitz, KTM; 4. Marco Neubert, KTM; 5. Christian

Weiß, KTM; 6. Tilman Krause, KTM; 7. Tim Apolle, Husqvarna; 8. Nick

Emmrich, Husqvarna; 9. Jonathan Rossé, Yamaha; 10. Yanik Spachmüller,

KTM.

E1: 1. Andreas Beier, KTM; 2. Tim Apolle, Husqvarna; 3. Jonathan Rossé,

Yamaha; 4. Yanik Spachmüller, KTM; 5. Edward Hübner, KTM;

6. Maria Franke, KTM; 7. Jan Allers, KTM; 8. Maik Schubert, KTM;

9. Patrick Strelow, Honda; 10. Jonas Kreke, KTM.

E2: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Marco Neubert, KTM; 3. Tilman

Krause, KTM; 4. Nick Emmrich, Husqvarna; 5. Jörg Haustein, Husqvarna;

6. Daniel Hänel, KTM; 7. Paul Roßbach, KTM; 8. Kenny Lötzsch,

KTM; 9. Bruno Wächtler, KTM; 10. Philipp Müller, Beta.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Christian Weiß, KTM; 3. Benjamin

Meusel, GasGas; 4. Gerrit Helbig, KTM; 5. Pascal Springmann;

6. Marc Neumann; 7. André Decker, KTM; 8. Robin Graube; 9. Andy

Pitsch, Husqvarna.

Junioren: 1. Robert Riedel, KTM; 2. Florian Badstuber, KTM; 3. Maximilian

Müller, Husqvarna; 4. Mike Kunzelmann, KTM; 5. Nico Domres,

Beta; 6. Claas Wischhof, KTM; 7. Nick Seeger, Husqvarna; 8. Kai Bräutigam,

KTM; 9. Jan Taube, Husqvarna; 10. Christoph Danz, Beta.

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P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

Enduropremiere auch für Jan-Hendrik Lessen

MIT BEL-RAY IN DIE SAISON 2018

Mit der Firma Bel-Ray hat das Team Kiedrowski Racing

einen starken Partner für die 2018er-Saison dazubekommen.

Bereits beim Lauf zur Norddeutschen Enduromeisterschaft

in Kaltenkirchen durften die Teamfahrer

sich über den Bel-Ray-Support freuen. Dort lieferten

die Kiedrowski-Racing-Fahrer ein paar ordentliche

Ergebnisse ab ...

Leon Eggers, Jan-Hendrik Lessen und auch Lennart

Marwede bestritten ihr erstes klassisches Enduro

überhaupt und waren begeistert ... die Resultate

waren für einen Einstand auch nicht übel: Lennart

Marwede, LM1, Platz 7; Leon Eggers, LM2, Platz 11;

Sebastian Rönnfeld, LM2, Platz 12; Jan-Hendrik Lessen,

LM3, Platz 6; Timo Reinhardt, Senioren, Platz

18; Stefan Baer, AERC7, Platz 3; Sven Kiedrowski,

AERC1, Platz 2.

Nach dem letzten großen Enduro-Team im Jahr 2010

startet das Team Kiedrowski Racing in der Saison

2018 erstmals wieder eine Offensive für den Deutschen

Enduro-Pokal/-DM und den Deutschen Enduro-Senioren-Cup

in Zusammenarbeit mit dem ADAC

Niedersachsen/Sachsen-Anhalt und dem MSC

Munster e.V. im ADAC. Hier wollte die Premium-Marke

Bel-Ray natürlich nicht fehlen ...

Bei Interesse könnt ihr euch gerne bewerben unter

info@kiedrowski-racing.com, Infos auch telefonisch

unter 05052 912798.

Wer noch ein passendes Bike für 2018 sucht, der

kann aktuell bei der Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading

tolle Schnäppchen machen – die

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2017er-Modelle werden zu Abverkaufspreisen angeboten

– lasst euch ein Angebot machen! Damit

auch du in Zukunft den richtigen Support hast, solltest

du die Vorteile nutzen, die man als Teamfahrer

bei der Firma Kiedrowski Racing hat – wie z. B.

Rennservice, Sportfahrerunterstützung oder die

verschiedenen Teamtrainings-Events.

Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support

des Teams kann sich sehen lassen – so gibt es

bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme

verschiedener Hersteller – und das

nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha

YZ/YZ-F/WR oder Honda CRF 250/450 beispielsweise

gibt es für Sportfahrer top Konditionen und

interessante Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden

erhalten je nach Meisterschaftsniveau neben

Ersatzteilbudget und Fahrershirt das Bike zu absoluten

Hammerpreisen. Auch bei den neuen Husqvarna-Modellen

gibt es tollen Support – vor allem

für Enduro-DM-/Pokal-, GCC- und auch Offroadscramble-Fahrer!

Ruft an und lasst euch ein spezielles

Angebot machen, Tel. 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist

mit mehr als 1000 Quadratmetern der größte Offroad-Shop

in Norddeutschland und bereits seit einigen

Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland, Husqvarna Center sowie

seit mehr als zehn Jahren auch Beta- und Gas-

Gas-Händler. Seit 2015 ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland eine weitere

starke Marke hinzugekommen.

Mehr Infos unter www.kiedrowski-racing.de

Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma

Kiedrowski Racing eine Plattform geschaffen, auf der

alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile bequem

raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung

bestellen können. Perfekt für die Kunden ist die Zahlung

per PayPal und der kostenlose Versand innerhalb

Deutschlands ab einem Warenwert von 99,- Euro.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren

des Teams: Bel-Ray • Helge Schwark von der Firma

HGT Greifer • Christian Keszler von Keszler Top

Brands • BUY MX • Michelin • P.O.W. Pro-Offroad-

Wash (www.pow-reiniger.de) • ZAP-Technix • Silentsport

• Ron und Dave vom Foliencenter Langenhagen,

die es mit ihrer Unterstützung ermöglichen, auch optisch

immer professionell aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden?

Ruft an unter 05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.husky24.de


BEL-RAY – neuer Teamsponsor!

Jetzt die 2017er-Modelle zu Schnäppchenpreisen abgreifen!

Lennart Marwede – hoffnungsvoller Junior mit nur 16 Jahren

Seniorfahrer Timo Reinhardt in Kaltenkirchen

Sven Kiedrowski – Platz 2 in Kaltenkirchen


SUPERMOTO-DM

S1-Meister Marcus Class (111)

vor Simon Vilhelmsen (64),

Markus Volz (3),

Andreas Buschberger (77),

Petr Vorlicek (202),

Manuel Stehrer (19) und

Bernhard Hitzenberger (74)

6. Lauf - Schwanenstadt/A rück. So gewann Peter Vorlicek seinen ersten DM- mann schnappten sich beide Hitzenberger. Plogmann

versuchte alles, um noch an seinem Team-

Lauf in diesem Jahr vor Vilhelmsen und Rudi Bauer,

Platz 4 ging an Stehrer. Sechster wurde dann Plogmann,

der damit weitere Punkte auf Class verlor, am Ende 0,2 Sekunden zu Platz 5 und damit war

kollegen Vorlicek vorbeizugehen. Doch es fehlten

Markus Class holt

vor dem österreichischen Trio Gattinger, Buschberger

und Hitzenberger. Max Banholzer komplettierzeitig

Internationaler Deutscher Meister. Hinter

Markus Class mit genau 50 Punkten Vorsprung vor-

vorzeitig den Titel

te die Topten, für Markus Volz reichte es nach einem

weiteren Ausrutscher nur zu Platz 13.

Toni Krettek und Max Banholzer ins

dem Siebten Hitzenberger kamen Steffen Albrecht,

Ziel.

Zur vorletzten Runde der SuperMoto IDM

ging es für die S1-Klasse erstmals nach

Schwanenstadt in Österreich. Auf dem für

deutsche Verhältnisse ungewohnten Kurs

auf einem Industriegelände sicherte sich

letztendlich Markus Class (Husqvarna) mit

einem Laufsieg vorzeitig den Meistertitel.

Das erste Rennen konnte Petr Vorlicek (CZ/

Suzuki) für sich entscheiden.

Nach nur einem freien Training ging es am frühen

Samstagnachmittag bereits direkt auf Zeitenjagd.

Class setzte wie gewohnt die Bestzeit, doch um ein

Haar wäre er erstmals in dieser Saison ohne Poleposition

geblieben. Denn kurz vor dem Ende kam

Markus Volz bis auf 0,09 Sekunden an die Zeit heran.

Titelverteidiger Andre Plogmann und der beste

Lokalmatador, Andy Buschberger, komplettierten

Reihe 1. Simon Vilhelmsen, Bernhard Hitzenberger,

der Spitzenreiter der Österreichischen Meisterschaft

Robert Gattinger und Petr Vorlicek komplettierten

Reihe 2. Mit insgesamt 28 Piloten waren

die Startreihen nahezu komplett gefüllt.

Nach einem Regenschauer konnte am Sonntag zum

ersten Lauf der anspruchsvolle Offroadteil noch

nicht befahren werden. Kurz nach dem Start zum

ersten Rennen verabschiedete sich bereits Volz mit

einem Ausrutscher aus der Spitzengruppe. Es führte

Class vor Vilhelmsen und Vorlicek, dahinter Manuel

Stehrer, Hitzenberger, Plogmann, Rudi Bauer

und Buschberger. Vorne blieb die Lage zunächst

unverändert, in der zweiten Gruppe schob sich

Bauer Platz um Platz weiter nach vorne. Kurz nach

Halbzeit konnte Vorlicek an Vilhelmsen vorbeigehen

und Druck auf Spitzenreiter Class machen. Der

erlaubte sich auch tatsächlich zwei Runden vor

dem Ende einen Sturz und fiel bis auf Platz 5 zu-

74

MCE

November '17

Den Start zum zweiten Rennen, jetzt bei perfekten

Bedingungen mit Offroad, entschied erneut Class

für sich. Volz, Vilhelmsen, Plogmann und Hitzenberger

folgten. In der vierten Runde ging Plogmann

kurz zu Boden und fiel auf Platz 7 zurück. Bei Halbzeit

ging Buschberger an seinem Landsmann Hitzenberger

vorbei auf Platz 4. Während an der Spitze

die Reihenfolge unverändert blieb, ging es dahinter

zum Ende noch mal rund. Vorlicek und Plog-

Fotos: fotoimpressionen.org

Supermoto-DM - 6. Lauf - Schwanenstadt/A - 8.9.2017

Gesamtergebnisse:

S1: 1. Markus Class, D, Husqvarna; 2. Simon Vilhelmsen, DK,

Husqvarna; 3. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki; 4. Andreas Buschberger, A,

Husqvarna; 5. Markus Volz, D, Husqvarna; 6. Andre Plogmann, D, Suzuki;

7. Bernhard Hitzenberger, A, Yamaha; 8. Max Banholzer, D, Yamaha;

9. Toni Krettek, D, Husqvarna; 10. Steffen Albrecht, D,

Husqvarna.

Marcus Class (111) vor Manuel Stehrer (19)


7. Lauf - Harzring/D

Heiße Kämpfe

hinter Seriensieger

Claas

Beim Finale zur SuperMoto-IDM auf dem

Harzring setzte Markus Class (Husqvarna)

seine Siegesserie fort. Dennoch war es ein

spannendes Rennen mit zahlreichen Überholmanövern

bei letztendlich prächtigen

Wetterbedingungen.

Gaststarter Nico Joannidis und Markus Volz (beide

Husqvarna) komplettierten das Podium in Lauf 1.

Im zweiten Rennen begleiteten Andy Buschberger

(A) und Simon Vilhelmsen (DK/beide Husqvarna)

den neuen Meister auf das Podest.

Im Zeittraining sorgte Markus Class mit einer neuen

Rekordrunde erneut für eine deutliche Poleposition.

Dahinter gab es den üblichen Kampf um Hundertstelsekunden.

Volz lag bis kurz vor Ende auf

Platz 2, bis Vilhelmsen mit der Zugmaschine Class

voran um gerade mal eine Tausendstelsekunde an

Volz vorbeiging. André Plogmann (Suzuki) komplettierte

mit sieben Hundertstel Rückstand Reihe

1. Buschberger, Petr Vorlicek (CZ/Suzuki), Joannidis

und Peter Banholzer (Yamaha) standen in der

2. Reihe. Von Platz 2 bis Platz 10 tummelten sich

die Piloten innerhalb einer Sekunde.

Nach nächtlichen Regenfällen musste der Offroadteil

am Morgen erst einmal befahrbar gemacht werden.

Doch bis zum Start der S1 nach der Mittagspause

hatten die Helfer nahezu perfekte Bedingungen

geschaffen. Doch abseits der Ideallinie war es

noch tückisch glatt, was bereits in der Warm-up-

Lap zu ersten Ausrutschern führte. Den Start holte

sich Volz, doch Class stellte schon in der ersten

Runde alles klar und brauste auf und davon. Simon

Vilhelmsen war auf Platz 2 unterwegs, bis er kurz

nach Halbzeit heftig abflog und somit nur auf Platz

7 das Ziel erreichte. So tauchte auf einmal Nico Joannidis

auf dem 2. Rang auf, der das erste Mal in

diesem Jahr ein Rennen fuhr! Und der ehemalige

S2-Champion war so cool und brachte diesen

2. Platz trotz enormem Druck von Volz und Plogmann

ins Ziel! Damit stand aber auch der Vizetitel

für André Plogmann fest. Dahinter dann Vorlicek

und Buschberger, der beim Kampf um einen Podestplatz

drei Runden vor Ende bei einem sehr optimistischen

Angriff zu Boden ging. Hinter dem

siebtplatzierten Vilhelmsen kamen Peter und Max

Banholzer ins Ziel, vor Steffen Albrecht (Husqvarna),

der nach einem Sturz in der zweiten Runde von

der letzten Position kam.

Vor dem letzten Lauf war die Ausgangslage um

Rang 3 in der Meisterschaft brisant. Vorlicek lag

nur noch einen Punkt vor Volz. Doch nach dem

Start war Vilhelmsen in Front, gefolgt von Teamkollege

Class. Dahinter Plogmann vor Buschberger,

dann Volz vor Vorlicek, also ein direktes Duell der

beiden Bronzekandidaten. Doch in Runde 4 war der

Kampf um den letzten Podestplatz auf dem Meisterschaftspodium

entschieden. Vorlicek stürzte im

Offroad heftig und konnte erst mit Rundenrückstand

wieder ins Rennen gehen. Vorne biss sich zunächst

Class die Zähne an Vilhelmsen aus, bis er

dann zur Halbzeit einen Weg an die Spitze fand.

Jetzt lag der Fokus auf Andy Buschberger. Der kassierte

zuerst nach langem Fight Plogmann und

schnappte dann auch noch kurz vor dem Ende Vilhelmsen

den 2. Rang weg. Volz ging ohne Risiko

als Fünfter ins Ziel. Mit größerem Abstand folgten

die nächsten Piloten. Peter Banholzer, Albrecht,

Max Banholzer, der Schwede Hampus Gustafson

(KTM) und Bernhard Hitzenberger (A/Yamaha). Damit

gewann Max Banholzer erneut die Rookies-

Wertung, insgesamt ging der Rookies-Titel aber

knapp an Hitzenberger.

In der nationalen Meisterschaft S2 sicherte sich

der Holländer Ruurd van Roozendaal den Titel vor

Christian Pacher und dem jungen Chris Robert. Den

Pokalsieg in der S3 holte sich Kevin Labenski vor

Kevin Szalai und Kevin Meyer

• Fotos: Aui-Photography

Supermoto-DM - 7. + letzter Lauf - Harzring/D - 30.9./1.10.2017

Gesamtergebnisse:

S1: 1. Markus Class, D, Husqvarna; 2. Andreas Buschberger, A,

Husqvarna; 3. Andre Plogmann, D, Suzuki; 4. Markus Volz, D,

Husqvarna; 5. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna; 6. Peter Banholzer,

D, Yamaha; 7. Steffen Albrecht, D, Husqvarna; 8. Max Banholzer, D,

Yamaha; 9. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki; 10. Nico Joannidis, D, Husqvarna.

Marcus Class (111), Markus Volz (3), Pedro Rehn (17),

Petr Vorlicek (202), Andreas Buschberger (77) und Max Banholzer (46)

S2: 1. Ruurd van Roozendaal, NL, Honda; 2. Christopher Robert,

Husqvarna; 3. Dominic Lehner, A, KTM; 4. Denis Chadrysiak, KTM;

5. Holger Salmen, KTM; 6. Philipp Hafeneger, Husqvarna; 7. Christian

Pacher, KTM; 8. Sven Kromer, Honda; 9. Rasmus Priergaard, DK,

Kawasaki; 10. Daniel Dechent, Husqvarna.

S3: 1. Kevin Labenski, KTM; 2. Tim Szalai, F, Husqvarna; 3. Tim Bendig,

Husqvarna; 4. Diogo Almeida, TM; 5. Alex Breuker, Suzuki;

6. Lasse Bartschat, Kawasaki; 7. Peter Meyer, KTM; 8. Robert Günnel,

Husqvarna; 9. Kevin Szalai, F, Husqvarna; 10. Mika Dobbert, Kawasaki.

S4 Nord: 1. Robin Schwarz, TM; 2. Ralf Eisenschmidt, KTM; 3. Kevin

Röttger, Husqvarna; 4. Hendrik Fröhlich, KTM; 5. Marcus Jochacz,

Suzuki; 6. Lucas Geitner, KTM; 7. Benjamin Rüffer, Husaberg; 8. Laurin

Schrader, TM; 9. Alexander Hahn, KTM; 10. Thomas Schlett,

Husqvarna.

S5: 1. Maik Dobbert, Kawasaki; 2. Georg Lehmann, KTM; 3. Daniel

Schröber, KTM; 4. Nico Linkohr, Suzuki; 5. Doreen Respondek,

Husqvarna; 6. Wolfgang Günther, KTM; 7. Mauritius Marx, Suzuki;

8. Lars Arneke, Husqvarna; 9. Yven Schneider, KTM; 10. Tim Turowski,

Suzuki.

Ü40 - 1. Lauf: 1. Christian Klipfel, KTM; 2. Eike Moes, TM; 3. Dirk Spaniol,

Suzuki; 4. Christof Bartsch, TM; 5. Ingo Ruh, Husqvarna;

6. Carsten Kögel, Honda; 7. Ernst Theuer, KTM; 8. Welf Ernst, Kawasaki;

9. Martin Hensellek, Husqvarna; 10. Harald Wirtz, Suzuki.

2. Lauf: 1. Klipfel; 2. Spaniol; 3. Moes; 4. Bartsch; 5. Kögel; 6. Theuer;

7. Paul Wijgaerts, B, KTM; 8. Ruh; 9. Frank Hauser, Husaberg;

10. Jörg Gregor, Yamaha.

Junioren-Rookies - 1. Lauf: 1. Denis Fligr, CZ, Honda; 2. Kevin Zambrano

Toro, Suzuki; 3. Lasse Welsch, Husqvarna.

2. Lauf: 1. Zambrano Toro; 2. Welsch.

Marcus Class war auch auf dem Harzring das Maß der Dinge

75

MCE

November '17


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Renthal und KTM setzen

Partnerschaft im Rennsport fort

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Red Bull KTM Factory Racing und

Renthal geht dank eines neuen Übereinkommens in ihr drittes Jahrzehnt. KTM

ist sehr glücklich, dass die lange und produktive Zusammenarbeit mit Renthal

auch in den nächsten Jahren Bestand haben wird und die Red Bull KTM Factory

Racing Teams in der FIM-Motocross-Weltmeisterschaft, der AMA-Supercrossund

Motocross-Meisterschaft sowie der FIM-Enduro-Weltmeisterschaft auch in

Zukunft mit den erstklassigen Lenkern, Griffen und Kettenrädern von Renthal

versorgt werden.

Der Vertrag wird zwei weitere Saisons der gemeinsamen Rennsportentwicklung

umfassen und dem hauptsächlich in Munderfing (Österreich) ansässigen Werk

und dem britischen Hersteller aus Manchester, der auf fast ein halbes Jahrhundert

technischer Höchstleistungen zurückblickt, große Erfolge bescheren.

Die Partnerschaft begann Mitte der 1980er Jahre mit dem österreichischen Motocross-Weltmeister

und KTM-Ikone Heinz Kinigadner, der gerade den Höhepunkt

seiner Grand-Prix-Karriere erreicht hatte, und blieb stabil, als der ehemalige

KTM-Fahrer und Sportmanager Kurt Nicoll im Jahr 1995 begann, die nächste

Phase des überwältigenden Auftritts KTMs in der Motocrossszene vorzubereiten.

Die Zusammenarbeit überdauerte selbst den turbulenten Übergang des

Sports von Zweitaktern auf Viertakter. In der Saison 2017 dominierten Tony Cairoli

und Pauls Jonass die MXGP- und MX2-Klasse der Motocross-Weltmeisterschaft,

während Renthal den Werksteams als einer der langjährigen technischen

Partner verbunden bleibt.

Das Feedback der zahlreichen Red-Bull-KTM-Teams in den verschiedenen Klassen

hilft Renthal dank der Erprobung unter härtesten Rennbedingungen bei der

Entwicklung seiner Teile und Komponenten. Die Ergebnisse dieser Anstrengungen

kommen Fahrern, Kunden und Konsumenten zugute.

„Renthal unterstützt KTM seit der Zeit Heinz Kinigadners im Jahr 1984 bis zu Ryan

Dungey in diesem Jahr“, so Rees Williams, der kaufmännische Leiter von Renthal.

„Es ist eine Freude, mit einem Unternehmen verbunden zu sein, welches

über die Jahre immer stärker wurde und so viele Meisterschaften gewinnen

konnte, und wir hoffen, dass diese Partnerschaft noch viele Jahre Bestand haben

wird.“

„Der Lenker von Renthal war zu jener Zeit bei Weitem der beste Lenker am Markt

und ein Muss für jeden Top-Fahrer; alle KTM-Werksfahrer in den 80ern sind mit

Renthal-Lenkern an den Start gegangen“, erinnert sich Heinz Kinigadner. „Die

Qualität der Produkte half mir ganz sicher beim Gewinn der Weltmeisterschaft,

da ich nicht gerade ein vorsichtiger Fahrer war – ich stürzte oft und der Renthal-

Lenker half mir, Rennen zu Ende zu fahren. Außerdem baute Renthal seinen Lenker

in vielen Größen, was bei meiner Statur ein Vorteil war und maßgeblich zu

meinem Titelgewinn beitrug.“

„Ich finde es großartig, dass die starke Partnerschaft zwischen KTM und Renthal

bereits so viele Jahre Bestand hat“, fügt er hinzu. „Eine gut funktionierende Zusammenarbeit

mit einer solchen Premium-Marke ist für den Erfolg der Red-Bull-

KTM-Werksteams im Motocross- und Endurosport enorm wichtig und wir freuen

uns bereits jetzt auf die zukünftigen gemeinsamen Siege.“

„Wir freuen uns riesig über die Verlängerung der Partnerschaft mit Renthal“, so

KTM Motorsport Director Pit Beirer. „Diese Partnerschaft ist eine der längsten

der Red-Bull-KTM-Werksteams im Motocross- und Endurosport und während

dieser Zeit konnten wir gemeinsam viele Weltmeisterschaftssiege erringen.

Renthal spielt bei unseren sportlichen Erfolgen eine große Rolle und ich freue

mich bereits jetzt darauf, unsere Zusammenarbeit fortzusetzen.“

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76

MCE

November '17


Toller Erfolg für MAXXIS-Reifen

in der Enduro-WM

Die Enduro-GP-Saison neigt sich dem Ende. Am 23. und 24. September fand im

Hawkstone Park in England der vorletzte Lauf zur Enduro-Weltmeisterschaft

statt. Keine klassische Enduro-Veranstaltung mit Sonderprüfungen, sondern

ein Cross-Country-Wettbewerb wurde am zweiten Tag gefahren. In der Juniorenklasse

wurden beide Tage vom MAXXIS-Piloten Bradley Freeman vom Boano Beta

Racing Team aus Italien gewonnen. In der WM-Gesamtwertung liegt Brad auf

dem aussichtsreichen 2. Platz, lediglich 4 Punkte trennen ihn vom Führenden

Italiener David Soreca. Folgende MAXXIS-Kombination wird von Bradley in der

Weltmeisterschaft eingesetzt: vorne 90/90-21 M7313 und hinten der 140/80-18-

M7314K-FIM-Reifen. Die Entscheidung wird also in Deutschland beim letzten

Lauf in Zschopau vom 20. bis 22. Oktober fallen.

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77

MCE

November '17


EVENTS

Enduro-WM-Finale

Rund um Zschopau

Vom 20. bis 22. Oktober findet in Zschopau der GP Acerbis of Germany, das

diesjährige Finale zur MAXXIS FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft statt. Parallel

dazu werden auch die Fahrer der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft

sowie eine nationale Gruppe an den Start gehen. Damit werden insgesamt

220 Fahrer aus den verschiedensten Nationen Europas sowie Australien

und Chile erwartet.

Bereits am Freitag wird ab 17:00 Uhr der Super-Test in Hohndorf ausgetragen.

Dabei treten jeweils zwei Fahrer im direkten Duell auf parallel verlaufenden

Fahrstrecken, gespickt mit diversen Hindernissen und Sprungkombinationen,

gegeneinander an.

Am Samstag und Sonntag gilt es ab 8:30 Uhr (mit Ausnahme der WM-Damen

und der nationalen Gruppe), jeweils drei Runden auf dem 65 km langen Kurs zu

absolvieren. Die Sonderprüfung am Zschopauer Skihang ist in diesem Jahr

nicht mit im Programm, dafür aber der Enduro-Test in Börnichen, der zuletzt bei

den Six Days 2012 gefahren wurde. Als weitere Sonderprüfungen warten ein

äußerst spektakulärer Extrem-Test im Truschbacher Steinbruch-Areal bei

Witzschdorf und die Enduro-Cross-Prüfung, inklusive der knackigen Weberhang-Auffahrt

in Venusberg auf die Akteure. Zudem kehrt nach einem Jahr Abstinenz

auch der legendäre Teufelsberg in die Streckenführung zurück. Dieser

zählt neben den bestens bekannten Auffahrten in Weißbach, dem Hübler-

Busch und dem Klemmschen Motodrom zu den absoluten Strecken-Highlights.

Das Fahrerlager befindet sich erneut auf dem MZZ-Areal. Die technische Abnahme

erfolgt vor den Toren von Schloss Wildeck, in welchem auch wieder der

Parc fermé untergebracht ist. Der Start am Samstag erfolgt vor dem Zschopauer

Rathaus, am Sonntag auf dem MZZ-Areal, wo auch an beiden Tagen die Zielankunft

sein wird. Das Festzelt ist in diesem Jahr auf das Freigelände des ehemaligen

Kinos umgezogen.

Konkrete Angaben über Ticket-Preise, Programmheft- und Merchandising-Artikel-Verkauf

sowie über den Ablauf des Show-Programms rund um die Veranstaltung

standen zu Redaktionsschluss noch nicht endgültig fest. In diesen

Fällen informieren Sie sich bitte im Internet unter

www.enduro-zschopau.de

• Text u. Foto: Peter Teichmann

Termin: 20. bis 22. Oktober 2017

Rund um Zschopau - Enduro-WM - Finale

Supercross Chemnitz: Und im Winter

zum Motorsport in die Halle

Zugegebenermaßen fällt es derzeit

schwer, an Supercross zu denken.

Doch der kluge Herr baut bekanntlich

vor, denn auch in diesem Jahr stehen

den echten Motorsportfans nach

dem Ende der (Outdoor-)Rennsaison

wieder schwere Wochen bevor. Doch

das muss nicht sein, denn zur Überbrückung

der Winterpause gibt es ja

glücklicherweise Motocross in der

Halle, das sogenannte Supercross.

So auch wieder am 1. und 2. Dezember

in der Chemnitz Arena, wo das

nunmehr 15. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz über die Bühne gehen

wird. Mit kurzen knackigen Rennen, knallharter Action, einem Rahmenprogramm

mit Licht- und Laser-Shows sowie atemberaubenden Freestyle-Darbietungen

wird ein Supercross zum Event für Jung und Alt sowie für die ganze Familie.

Und das alles in lockerer Atmosphäre unterm schützenden Hallendach

und auf einem festen Tribünenplatz – Herz, was willst du mehr.

Nach dem Ausstieg von München als Austragungsort gibt es in diesem Jahr leider

nur noch drei Läufe zum ADAC SX Cup. Dabei ist das zwischen Stuttgart und

Dortmund terminierte Supercross in Chemnitz Anfang Dezember die einzige

Veranstaltung im Osten Deutschlands. Obwohl in der drittgrößten Stadt Sachsens

die kleinste Halle des deutschen SX-Kalenders zur Verfügung steht, haben

es kreative Köpfe hier geschafft, mittels einer Tunneldurchfahrt den Fahrern

und Fans die längste Strecke und damit einen Extra-Kick zu bieten. Nach

einem furchterregenden Crash im letzten Jahr, bei dem ein Motorrad in hohem

Bogen über die Absperrung flog, der durch alle Gazetten ging und letzten Endes

glücklicherweise einen harmlosen Ausgang nahm, wurde für die 2017er-

Ausgabe ein Streckendesign gewählt, mit dem ähnliche Vorkommnisse vermieden

werden sollen.

Tickets für das 15. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz am 1. und 2. Dezember

2017 gibt es direkt bei der Messe Chemnitz (Messeplatz 1, 09116

Chemnitz), dem Ticketservice der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH

(Markt 1, 09111 Chemnitz), in allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen,

über die Ticket-Hotline 0371 38038380 (Ortstarif) sowie bei der Veranstaltung

selbst an der Tageskasse.

Weitere Informationen unter www.supercross-chemnitz.de

Termin: 1./2. Dezember 2017

15. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz

• Foto: Thorsten Horn

Supercross Dortmund:

Völlig losgelöst von der Erde

Es wird wieder spektakulär in den Dortmunder Westfalenhallen. Die tollkühnen

Männer mit ihren fliegenden Motorrädern sind vom 12. bis 14. Januar 2018 bereits

zum 35. Mal bei der traditionsreichsten und größten Supercrossveranstaltung

Deutschlands am Start. Kurze, knackige, abwechslungsreiche Rennen,

knallharte, atemberaubende Action, eine große Pyro- und Lasershow zu Beginn

sowie eine mitreißende Freestyle-Show zum Abschluss – das ist das ADAC

Supercross Dortmund. An allen drei Tagen wird in den Klassen SX1, SX2 und

SX3 ordentlich Vollgas gegeben.

Seit dem 1. September läuft der Vorverkauf. Unter www.supercross-dortmund.

de oder in allen ADAC-Geschäftsstellen sind Karten erhältlich. Tickets gibt es

ebenfalls telefonisch über die Hotline des ADAC Westfalen (0231 5499333) in

der Zeit von montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr. Die Karten sind

in den Kategorien Bronze, Silber und Gold (inklusive SX-Club) erhältlich. Wer

sich diese täglich vierstündige Show der Motocross-Elite nicht entgehen lassen

will, sollte sich allerdings sputen. Die besten Plätze sind erfahrungsgemäß

schnell ausverkauft.

Ein attraktives Schmankerl sind die Gold-Tickets. Inhaber bekommen nicht nur

in der Westfalenhalle den besten Blick auf das Geschehen und permanenten

Zugang zum Fahrerlager. Im exklusiven SX-Club in Halle 3A stehen ab zwei

Stunden vor Veranstaltungsbeginn ausgewählte Speisen und Getränke bereit.

In der Gold-Plus-Variante sind komplette Tische im SX-Club für bis zu acht Personen

buchbar, ein spritziger Begrüßungscocktail rundet diese spezielle Offerte

ab. ADAC-Mitglieder sollten sich den Freitag im Kalender anstreichen. Denn

dann gibt es für Mitglieder einen Rabatt von zehn Prozent auf die Tickets der

Kategorie Bronze und Silber. Diese Karten können ausschließlich über die Ticket-Hotline

des ADAC Westfalen (0231 5499333) oder in ADAC-Service-Centern

gekauft werden. Für Gruppen gibt es beim Kauf von sieben Karten der eingangs

78

MCE

November '17


erwähnten Kategorien ein weiteres Ticket gratis dazu. Der emotionale Höhepunkt

des Supercrosswochenendes ist traditionell der Samstag. Dann erreicht

die Stimmung in der Halle ihren Siedepunkt. Tags darauf kommen beim Maoam-Familientag

vor allem die jungen Besucher auf ihre Kosten. Kinder und Jugendliche

bis 14 Jahre erhalten dann in allen Preisstufen Tickets zu einem ermäßigten

Preis. Aus sportlicher Sicht bereichern die Nachwuchstalente des

SX4-Rennens an diesem Tag das Programm.

Eine beliebte Anlaufstation für die Fans abseits des Geschehens auf der Strecke

ist das Fahrerlager, das sich mittlerweile über zwei Hallen erstreckt. Hier

gibt es die Stars der Supercross- und Freestyle-Szene hautnah zum Anfassen.

Eine willkommene Gelegenheit für Selfies und Autogramme. Und auch die heißen

Offroadmaschinen können in Ruhe aus der Nähe inspiziert werden.

Das ADAC-Supercross Dortmund bildet auch in diesem Winter den krönenden

Abschluss des ADAC SX Cup. Zuvor wird die Crème de la Crème des Motocross

in Stuttgart (10./11. November) und Chemnitz (1./2. Dezember) Station machen.

Termin: 12.-14. Januar 2018

35. Int. ADAC-Supercross Dortmund

TERMINE OKTOBER/NOVEMBER/DEZEMBER

21./22.10. Int. ADAC Enduro Rund um Zschopau 2017

Enduro MAXXIS FIM World Championship, Enduro Maxxis FIM

Junior World Championship, Enduro Maxxis FIM Women’s World

Cup, Internationale Deutsche Enduro Meisterschaft, Deutsche

Enduro Meisterschaft, Deutscher Enduro Junioren Pokal,

Deutsche Enduro Mannschafts-Meisterschaft; MSC Rund

um Zschopau e.V., im ADAC, Am Gräbel 2, 09405 Zschopau

www.enduro-zschopau.com

18.11. DMSB-Clubsport Motocross Südwestcup

Meisterschaftsfeier Kopstal/LUX

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, Internet: www.andreaswack.handshake.de

1./2.12. 15. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz, Chemnitz Arena

Tickethotlin: 0371 4508-722, www.supercross-chemnitz.de

TERMINE 2017 TERMINE 2018

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STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Endstand nach 19 Veranstaltungen

inkl. Villars-sous-Ecot - 17.9.)

MXGP:

1. Antonio Cairoli, I, KTM 722

2. Jeffrey Herlings, NL, KTM 672

3. Gautier Paulin, F, Husqvarna 602

4. Clément Desalle, B, Kawasaki 544

5. Tim Gajser, SLO, Honda 530

6. Romain Febvre, F, Yamaha 519

7. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 443

8. Max Nagl, D, Husqvarna 439

9. Max Anstie, GB, Husqvarna 436

10. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 424

Ferner:

12. Arnaud Tonus, CH, Yamaha 355

21. Valentin Guillod, CH, Honda 61

57. Dennis Ullrich, D, KTM 3

59. Lukas Neurauter, A, KTM 3

63. Andy Baumgartner, CH, KTM 1

MX2:

1. Pauls Jonass, LV, KTM 771

2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 732

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 579

4. Thomas Covington, USA, Husqvarna 532

5. Benoit Paturel, F, Yamaha 504

6. Julien Lieber, B, KTM 490

7. Jorge Prado Garcia, E, KTM 460

8. Brian Bogers, NL, KTM 407

9. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki 395

10. Brent van Doninck, B, Yamaha 309

Ferner:

20. Henry Jacobi, D, Husqvarna 108

24. Brian Hsu, D, Husqvarna 97

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Matterley Basin/GB - 1.10.)

MXON (Motocross of Nations):

1. Frankreich 20

(Romain Febvre, Gautier Paulin,

Christophe Charlier)

2. Niederlande 31

(Jeffrey Herlings, Glenn Codenhoff,

Brian Bogers)

3. Großbritannien 32

(Max Anstie, Dean Wilson, Tommy Searle)

4. Belgien 53

(Jeremy van Horebeek, Kevin Strijbos,

Brent van Doninck)

5. Schweiz 56

(Arnaud Tonus, Jeremy Seewer,

Valentin Guillod)

6. Australien 58

(Hunter Lawrence, Kirk Gibbs,

Dean Ferris)

7. Italien 63

(Alessandro Lupino, Antonio Cairoli,

Michele Cervellin)

8. Estland 84

(Tanel Leok, Priit Ratsep, Harri Kullas)

9. USA 85

(Zachary Osborne, Thomas Covington,

Cole Seely)

10. Schweden 87

(Fredrik Noren, Alvin Östlund,

Filip Bengtsson)

Ferner:

20. Deutschland 129

(Henry Jacobi, Dennis Ullrich)

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Villars-sous-Ecot - 17.9.)

WMX:

1. Kiara Fontanesi, I, Yamaha 233

2. Livia Lancelot, F, Kawasaki 232

3. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 231

4. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 231

5. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 194

6. Amandine Verstappen, B, KTM 184

7. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha 119

8. Francesca Nocera, I, Suzuki 95

9. Virginie Germond, CH, Suzuki 94

10. Shana van der Vlist, NL, KTM 89

Ferner:

11. Anne Borchers, D, Suzuki 80

16. Stephanie Laier, D, KTM 72

28. Kim Irmgartz, D, Suzuki 15

42. Alicia Reitze, D, Yamaha 2

43. Tanja Schlosser, Yamaha 2

45. Janina Lehmann, D, Suzuki 1

46. Carmen Allinger, D, Yamaha 1

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Assen/NL - 9./10.9.)

Veteranen:

1. Martin Zerava, CZ, Suzuki 45

2. Mats Nilsson, S, Yamaha 38

3. Niko Kalatie, FIN, KTM 35

4. Christian Ravaglia, I, Honda 33

5. Ronny van Hove, B, KTM 32

6. Phil Mercer, GB, KTM 32

7. Leons Kozlovskis, LV, Suzuki 26

8. Danny Langenberg, NL, KTM 26

9. Paul Woldendorp, NL, Honda 25

10. Serge Guidetty, F, Yamaha 22

(Endstand nach 14 Veranstaltungen

inkl. Markeo/NL - 17.9.)

Seitenwagen:

1. Bax/Musset, NL/F 567

2. Giraud/Mucenieks, F/LV 533

3. Willemsen/Bax, NL 526

4. Brown/Millard, GB 395

5. Hermans/van Gaalen, NL 391

6. Daiders/Stupelis, LV 387

7. Cermak/Cermak, CZ 375

8. Wilkinson/Chamberlain, GB 322

9. Vanluchene/Kurpnieks/

Schneider, B/LV/A 314

10. Veldmann/v.d. Putten/v.d. Bogaart/

Beunk, NL 296

Ferner:

17. Cuche/Chuche, CH 122

18. Bürgler/M.Betschart/Nilsson, CH/S 113

24. Heinzer/R.Betschart, CH 50

28. Senz/Maas/van Hal/Klooz, D/NL/D 26

30. Weiss/Schneider, A 18

36. Blank/Klooz, D 13

47. Battaglia/Furrer, CH 6

49. Reimann/Reimann, D, 5

51. Engelbrecht/Maas, D 3

52. Faustmann/Frech/Strauss, D/CH 3

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Lange Motokeskus/EST - 30.7.)

Junioren MX World Cup - 65 ccm:

1. Ivano van Erp, NL, KTM 50

2. Mads Fredsoe Sorensen, DK, KTM 44

3. Kayden Minear, AUS, KTM 38

4. Maksymilian Chwalik, PL, KTM 38

5. Saku Mansikkamaki, FIN, Honda 32

6. Jet Alsop, AUS, Suzuki 27

7. Wal Beaney, GB, KTM 24

8. Kirils Maslovs, LV, Husqvarna 23

9. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 20

10. Kasimir Hindersson, FIN, KTM 19

85 ccm:

1. Eddie Wade, GB, Husqvarna 50

2. Noel Nilsson, S, Husqvarna 44

3. Kay Karssemakers, NL, Husqvarna 38

4. Florian Miot, F, Yamaha 31

5. Max Palsson, S, KTM 31

6. Magnus Smith, DK, KTM 30

7. Kay de Wolf, NL, KTM 30

8. Constantin Piller, D, KTM 29

9. Adam Zsolt Kovacs, H, Yamaha 24

10. Andrea Roncoli, I, Honda 20

Ferner:

16. Kevin Brumann, CH, Yamaha 11

20. Max Thunecke, D, KTM 2

21. Nico Greutmann, D, Husqvarna 2

125 ccm:

1. Gianluca Facchetti, I, Husqvarna 50

2. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 42

3. Kevin Horgmo, N, KTM 40

4. Brian Strubhart Moreau, F, KTM 38

5. René Hofer, A, KTM 28

6. Matteo Puccinelli, I, KTM 25

7. Tim Edberg, S, Yamaha 24

8. Emilio Scuteri, I, KTM 24

9. Rick Elzinga, NL, Yamaha 19

10. Raivo Dankers, NL, KTM 19

Ferner:

18. Jeremy Sydow, D, KTM 10

Nationenwertung:

1. Dänemark 10

2. Niederlande 13

3. Italien 22

4. Australien 26

5. Großbritannien 27

6. Frankreich 30

7. Finnland 40

8. Lettland 53

9. Tschechien 58

10. Deutschland 63

Ferner:

19. Schweiz 53

21. Österreich 5

EM

(Endstand nach 1 Veranstaltung

inkl. Gdansk/PL - 2./3.9.)

Motocross of European Nations

85/125/250 ccm:

1. Frankreich 36

(Mathys Boisrame, Scotty Verhaghe,

Florian Miot, Quentin Marc Prugnieres)

2. Dänemark 40

(Bastian Bogh Damm, Mikkel Haarup,

Magnus Smith, Rasmus Pedersen)

3. Italien 58

(Alberto Forato, Gianluca Facchetti,

Pietro Razzini, Andreas Roncoli)

4. Deutschland 61

(Tom Koch, Florian Lion, Nico Greutmann,

Simon Langenfelder)

5. Niederlande 68

(Roan van de Moosdijk, Raivo Dankers,

Kay de Wolf, Kay Karssemakers)

6. Tschechien 80

(Dusan Drdaj, Petr Polak, Martin Venhoda,

Radek Vetrovsky)

7. Schweden 87

(Ken Bengtsson, Isak Gifting,

Noel Nilsson, Max Palsson)

8. Lettland 94

(Kristers Drevinskis, Rainers Zuks,

Mairis Pumpurs, Edvards Bidzans)

9. Russland 119

(Artem Guryev, Timur Petrashin,

Anton Dyadichkin, Egor Frolov)

10. Ukraine 133

(Volodymyr Tarasov, Dmytro Chernov,

Maxim Kyenko, Semen Nerush)

Damen:

1. Niederlande 4

(Nancy van de Ven, Nicky van Wordragen)

2. Italien 14

(Kiara Fontanesi, Francesca Nocera)

3. Deutschland

(Anne Borchers, Maria Franke) 15

4. Dänemark 17

(Sara Andersen, Julie Dalgaard)

5. Schweden 23

(Emelie Dahl, Frida Ostlund)

6. Norwegen 31

(Thea Johansen, Mathea Selebo)

7. Frankreich 37

(Mathilde Denis, Mathilde Martinez)

8. Russland 43

(Ekaterina Guryeva, Natalia Borisenok)

9. Österreich 49

(Elena Kapsamer, Julia Schrenk)

10. Polen 57

(Wiktoria Garbowska, Karolina Jankowiak)

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Kiskunlachaza/H - 8./9.7.)

65 ccm Südost:

1. Matija Sterpin, KRO, KTM 207

2. Noel Zanocz, H, Husqvarna 150

3. Zoltan Ordog, RO, Husqvarna 145

4. Viktor Borislavov, BG, KTM 139

5. Luka Kunic, KRO, Kawasaki 139

6. Mihail Golovicichin, MD, KTM 102

7. Ioan Chiujdea, RO, KTM 101

8. Marius Popovici, RO, KTM 100

9. Beres Szabolcs, H, KTM 99

10. Miroslav Dimitrov, BG, KTM 81

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Kiskunlachaza/H - 8./9.7.)

85 ccm Südost:

1. Nicolai Timus, MD, Husqvarna 178

2. Laszlo Tecsi, H, KTM 168

3. Patrik Ujcic, KRO, Kawasaki 159

4. Antonis Sagmalis, GR, KTM 158

5. Igor Cuharciuc, MD, KTM 152

6. Adam Zsolt Kovacs, H, Yamaha 150

7. Nikolay Malinov, BG, KTM 141

8. Victor Neychev, BG, KTM 140

9. Aida Cojanu, RO, Yamaha 139

10. Norbert Kovacs, H, KTM 121

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Orehova Vas/SLO - 10./11.6.)

65 ccm Südwest:

1. Antonio Gallego, E, KTM 167

2. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 147

3. Alejandro Perez, E, Husqvarna 133

4. Francisco Garcia, E, Husqvarna 115

5. Alessandro Gaspari, I, KTM 110

6. Patrick Busatto, I, KTM 94

7. Mathis Valin, F, Husqvarna 92

8. Jaka Peklaj, SLO, KTM 91

9. Lyonel Reichl, CH, KTM 91

10. David Benitez, E, KTM 86

Ferner:

12. Maximilian Ernecker, A, Husqvarna 53

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Loket/CZ - 22./23.7.)

65 ccm:

1. Mads Fredsoe Sorensen, DK, KTM 45

2. Damian Knuiman, NL, Husqvarna 42

3. Ivano van Erp, NL, KTM 36

4. Julius Mikula, CZ, KTM 35

5. Maksymilian Chwalik, PL, KTM 34

6. Antonio Gallego Ramos, E, KTM 31

7. Noel Zanocz, H, Husqvarna 24

8. Ferruccio Zanchi, I, Husqvarna 21

9. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 19

10. Sacha Coenen, B, KTM 16

Ferner:

22. Lyonel Reichl, CH, KTM 5

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Orehova Vas/SLO - 10./11.6.)

85 ccm Südwest:

1. David Braceras, E, Husqvarna 138

2. Eddie Jay Wade, GB, Husqvarna 129

3. Pietro Razzini, I, Husqvarna 107

4. Raul Sanchez, E, KTM 106

5. Florian Miot, F, Yamaha 106

6. Gerard Congost, E, Kawasaki 95

7. Luca Diserens, CH, Kawasaki 90

8. Matteo Luigi Russi, I, KTM 85

9. Quentin Marc Pruignieres, F, KTM 79

10. Andrea Rossi, I, Husqvarna 75

Ferner:

11. Kevin Brumann, CH, Yamaha 74

20. Florian Dieminger, A, KTM 36

24. Joel Elsener, CH, Yamaha 25

33. Remo Schudel, CH, KTM 4

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Schwedt/D - 17./18.6.)

65 ccm Nordwest:

1. Ivano van Erp, NL, KTM 238

2. Mads Fredsö Sörensen, DK, KTM 170

3. Nicolai Skovbjerg, DK, KTM 167

4. Damien Knuiman, NL, Husqvarna 145

5. Sacha Coenen, B, KTM 144

6. Giovanni Pruijmboom, NL, KTM 130

7. Kasimir Hindersson, FIN, KTM 124

8. Julius Mikula, CZ, KTM 123

9. Mirco Ten Kate, NL, KTM 103

10. Matej Skorepa, CZ, KTM 95

Ferner:

20. Robin Sternberg, D, KTM 37

40. Emely Köhler, D, Husqvarna 1

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Schwedt/D - 17./18.6.)

85 ccm Nordwest:

1. Kay De Wolf, NL, KTM 218

2. Jett Lawrence, AUS, Suzuki 161

3. Magnus Smith, DK, Suzuki 156

4. Liam Hanström, S, Husqvarna 147

5. Noel Nilsson, S, Husqvarna 145

6. Kay Karssemarkers, NL, Husqvarna 134

7. Max Palsson, S, KTM 131

8. Scott Smulders, NL, KTM 125

9. Dave Kooiker, NL, Husqvarna 121

10. Rasmus Pedersen, DK, KTM 101

Ferner:

12. Nico Greutmann, D, Husqvarna 76

13. Nikita Kucherov, D, Kawasaki 73

15. Constantin Piller, D, KTM 59

17. Simon Langenfelder, D, Husqvarna 54

20. Cato Nickel, D, KTM 26

23. Max Thunecke, D, KTM 19

24. Noah Ludwig, D, KTM 19

35. Lukas Fiedler, D, KTM 4

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 8./9.7.)

65 ccm Nordost:

1. Maksymilian Chwalik, PL, KTM 165

2. Janis Kubulins, LV, KTM 131

3. Kirils Maslovs, LV, KTM 131

4. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 117

5. Ilya Khabirov, RUS, KTM 117

6. Joosep Parn, EST, KTM 108

7. Serafim Sukhotin, RUS, KTM 90

8. Richard Paat, EST, KTM 87

9. Kristers Janbergs, LV, KTM 86

10. Semen Rybakov, RUS, KTM 76

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 8./9.7.)

85 ccm Nordost:

1. Daniel Valovich, B-RUS, KTM 139

2. Alexey Orlov, RUS, Husqvarna 136

3. Edvards Bidzans, LV, Yamaha 136

4. Mairis Pumpurs, LV, Husqvarna 113

5. Nikita Petrov, RUS, KTM 110

6. Romeo Karu, EST, KTM 109

7. Semen Nerush, UKR, KTM 93

8. Egor Frolov, RUS, KTM 91

9. Anton Dyadichkin, RUS, KTM 78

10. Daniil Kesov, RUS, KTM 69

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 8./9.7.)

Women:

1. Sara Andersen, DK, Yamaha 187

2. Emelie Dahl, S, Yamaha 169

3. Sandra Karlsson, S, Kawasaki 136

4. Mathea Selebo, N, Yamaha 118

5. Joanna Miller, PL, KTM 118

6. Liubov Leonteva, RUS, Yamaha 102

7. Natalie Kane, IRL, Honda 95

8. Shana van der Vlist, NL, KTM 84

9. Amanda Bergkvist, S, KTM 82

10. Catja Rasmussen, DK, Suzuki 72

Ferner:

14. Elena Kapsamer, A, KTM 53

22. Annne Borchers, D, Suzuki 17

27. Julia Schrenk, A, Yamaha 8

31. Linda-Lindsay Kramell, D, Kawasaki 3

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Uddevalla/S - 19./20.8.)

125 ccm:

1. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki 342

2. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 301

3. Gianluca Facchetti, I, Husqvarna 294

4. Kevin Horgmo, N, KTM 272

5. Rene Hofer, A, KTM 189

6. Sergi Notario, E, KTM 151

7. Jeremy Sydow, D, KTM 134

8. Tim Edberg, S, Yamaha 131

9. Alessandro Manucci, I, Husqvarna 124

10. Matteo Puccinelli, I, KTM 120

Ferner:

30. Marcel Stauffer, A, KTM 27

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 9./10.9.)

150 ccm:

1. Andrea Adamo, I, Honda 217

2. Anton Nordström Graaf, S, Honda 210

3. Luis Outeiro, P, Honda 194

4. Kjeld Stuurman, NL, Honda 169

5. Lynn Valk, NL, Honda 151

6. Rasmus Moen, S, Honda 137

7. Toa Kishi, J, Honda 122

8. Senne Hermans, B, Honda 94

9. Magnus Vassgaard, N, Honda 84

10. Nikolay Malinov, BG, Honda 75

Ferner:

21. Peter König, D, Honda 30

(Endstand nach 9 Veranstaltungen

inkl. Villars-sous-Ecot - 16./17.9.)

250 ccm:

1. Morgan Lesiardo, I, Kawasaki 294

2. Simone Furlotti, I, Yamaha 242

3. Ruben Fernandez, E, Kawasaki 223

4. Alberto Forato, I, Honda 205

5. Tristan Charboneau, USA, Kawasaki 192

6. Marshal Weltin, USA, Kawasaki 180

7. Jago Geerts, B, KTM 171

8. Ken Bengtson, S, Yamaha 170

9. Mathys Boisrame, F, Honda 167

10. Pierre Goupillon, F, Honda 140

Ferner:

17. Mike Stender, D, Suzuki 99

20. Tom Koch, D, KTM 61

28. Michael Sandner, A, KTM 40

41. Steffen Enzo, CH, Honda 16

80

MCE

November '17


(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 12./13.8.)

300:

1. Brad Anderson, GB, KTM 236

2. Mike Kras, NL, KTM 192

3. Kenny Vandueren, B, KTM 174

4. Erik Willems, B, Husqvarna 152

5. James Dunn, GB, Yamaha 142

6. Andero Lusbo, EST, Yamaha 134

7. John Cuppen, NL, KTM 100

8. Manuel Iacopi, I, Yamaha 99

9. Thomas Marini, RSM, Husqvarna 80

10. Valtteri Malin, FIN, KTM 76

Ferner:

16. Christopher Valente, CH, KTM 42

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Kiskunlachaza/H - 8./9.7.)

Open:

1. Volodymyr Tarasov, UKR, KTM 298

2. Dmytro Asmanov, UKR, Yamaha 262

2. Petr Bartos, CZ, KTM 164

4. Jonas Nedved, CZ, KTM 151

5. Roman Morozov, UKR, Yamaha 116

6. Petr Michalec, CZ, Honda 93

7. Oleh Kruk, UKR, Yamaha 90

8. Ian Oskar Katanec, SLO, Yamaha 87

9. Matej Jaros, KRO, Kawasaki 72

10. Jan Pancar, SLO, Yamaha 65

Ferner:

37. Roland Edelbacher, A, KTM 27

45. Thomas Windisch, A, KTM 20

DM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Holzgerlingen - 23./24.9.)

ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, D, KTM 284

2. Jens Getteman, B, Kawasaki 199

3. Henry Jacobi, D, Husqvarna 187

4. Christian Brockel, D, KTM 178

5. Hunter Lawrence, AUS, Suzuki 142

6. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 140

7. Brian Hsu, D, Husqvarna 131

8. Jeremy Delince, B, Honda 119

9. Angus Heidecke, D, KTM 118

10. Jaromir Romancik, CZ, KTM 110

ADAC MX Youngster Cup:

1. Tom Koch, D, KTM 269

2. Thomas Sileika, LV, KTM 192

3. Adrien Malaval, F, Husqvarna 179

4. Richard Sikyna, SK, KTM 176

5. Martin Krc, CZ, KTM 157

6. Michael Sandner, A, KTM 153

7. Zachary Pichon, F, Suzuki 147

8. Glen Meier, DK, KTM 122

9. Lukas Platt, D, KTM 111

10. Jeremy Sydow, D, KTM 109

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Holzgerlingen - 23./24.9.)

ADAC MX Junior Cup:

1. Magnus Smith, DK, KTM 235

2. Max Palsson, S, KTM 205

3. Rasmus Pedersen, DK, KTM 183

4. Constantin Piller, D, KTM 175

5. Nikita Kucherov, RUS, Kawasaki 142

6. Jett Lawrence, AUS, Suzuki 141

7. Nico Greutmann, D, Husqvarna 126

8. Simon Längenfelder, D, Husqvarna 126

9. Kristof Jakob, H, KTM 107

10. Martin Venhoda, CZ, KTM 107

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 10.9.)

MX Open:

1. Christian Brockel, KTM 301

2. Angus Heidecke, KTM 281

3. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 268

4. Jens Getteman, B, Kawasaki 211

5. Tim Koch, Suzuki 194

6. Stefan Ekerold, Suzuki 190

7. Boris Maillard, F, Suzuki 181

8. Dominique Thury, KTM 164

9. Hannes Volber, KTM 116

10. Philipp Eggers, KTM 114

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 6.8.)

Junioren MX2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 169

2. Lukas Platt, KTM 167

3. Nico Koch, KTM 147

4. Pit Rickert, KTM 135

5. Leon Ast, KTM 121

6. Jascha Berg, Husqvarna 107

7. Vincent Peter, KTM 77

8. Tom Koch, KTM 50

9. Tim Koch, Suzuki 44

10. Jakob Scheulen, KTM 43

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 6.8.)

Seitenwagen:

1. Clohse/Haller, B/D, WSP 296

2. Faustmann/Frech, D, VMC 262

3. Santermans/L.Daiders, B/LV, WSP 224

4. Senz/Maas, D/NL, VMC 200

5. Battaglia/Furrer, CH, VMC 199

6. Blank/Klooz, D, VMC 185

7. Richter/Kälin, D/CH, WSP 168

8. Weiss/Schneider, A, VMC 167

9. Steegmans/Sabbe, B, WSP-Husqvarna 154

10. Engelbrecht/Nicke, WHT 152

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Rudersberg - 10.9.)

Quad:

1. Stefan Schreiber, KTM 277

2. Joe Maessen, NL, Yamaha 216

3. Kay Huzink, NL, WSP 197

4. Oliver Vandendijk, B, Honda 156

5. Sandy Schulze, Honda 141

6. Joris Kersten, NL, Yamaha 129

7. Zdenek Polacek, CZ, WSP 115

8. Sina Willmann, Yamaha 114

9. André Hoßfeld, Yamaha 110

9. Christoph Wisbar, KTM 99

POKAL

Endstand (nach 5 Veranstaltungen

inkl. Bad Salzungen - 2.7.)

Open:

1. Stefan Badstuber, Yamaha 89,5

2. Frank Dechet, Suzuki 85,0

3. Jonas Wolf, Honda 69,5

4. Florian Badstuber, Yamaha 62,5

5. Christian Hoßfeld, Honda 55,5

6. Fabian Strobel, Suzuki 51,5

7. Eric Valtingojer, Yamaha 37,5

8. Jan Osswald, Honda 36,0

9. Sebastian Thum, Yamaha 27,5

10. Jonas Böttcher, Yamaha 26,5

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 6.8.)

Seitenwagen:

1. Pietzer/Nikolaus, VMC 272

2. Knübben/Ilten, WSP 246

3. Kerbs/Ramner, WSP 177

4. Hannuschke/U.Friedrisszyk, VMC 166

5. Koch/Schödl, WHT 124

6. Wieg/Minkewitz 77

7. Müller/M.Friedrisszyk, VMC-Husky 63

8. Walter/Gerloff, KTM 44

9. Riekert/Riekert, VMC 42

10. Blaschke/Koza, BSU 37

Endstand (nach 8 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 1.10.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

65 ccm:

1. Niklas Ohm, KTM 165,5

2. Paul Neunzling, KTM 150,5

3. Luca Röhner, KTM 140,5

4. Leon Rudolph, KTM 118,0

5. Robin Sternberg, KTM 110,5

6. Aaron Kowatsch, Husqvarna 108,0

7. Tom Landgraf, Husqvarna 89,0

8. Joel Franz, Husqvarna 78,5

9. Lexi Pachmann, KTM 67,5

10. Emely Köhler, Husqvarna 67,5

Endstand (nach 8 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 1.10.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

85 ccm:

1. Simon Längenfelder, Husqvarna 153,0

2. Nikita Kucherov, Kawasaki 125,0

3. Nico Greutmann, Husqvarna 122,5

4. Noah Ludwig, KTM 118,5

5. Max Thunecke, KTM 110,0

6. Paul Bloy, Suzuki 107,5

7. Peter König, KTM 103,0

8. Lukas Fiedler, KTM 89,5

9. Tom Schröder, KTM 72,5

10. Dominic Bilau, KTM 53,0

Endstand (nach 4 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 1.10.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“ MX-Meisterschaft

125 ccm:

1. Lion Florian, KTM 92,0

2. Maximilian Spies, Husqvarna 83,5

3. Ben Kobbelt, KTM 80,5

4. Laurenz Falke, Husqvarna 71,0

5. Marnique Appelt, KTM 64,0

6. Justin Trache, Yamaha 54,0

7. Leon Rehberg, KTM 51,0

8. Maximilian Frank, KTM 41,0

9. Felix Hail, KTM 39,0

10. Max Bülow, KTM 39,0

ENDURO

WM

(Stand nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Hawkstone Park/GB - 23./24.9.)

EnduroGP:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 300

2. Loïc Larrieu, F, Yamaha 260

3. Nathan Watson, GB, KTM 247

4. Matthew Phillips, AUS, Sherco 216

5. Christophe Nambotin, F, KTM 180

6. Giacomo Redondi, I, Honda 180

7. Jaume Betriu, E, KTM 173

8. Cristobal Guerrero Ruiz, E, Yamaha 172

9. Christophe Charlier, F, Husqvarna 157

10. Deny Philippaerts, I, Beta 120

Ferner:

24. Marco Neubert, D, KTM 17

E2:

1. Josep Garcia, E, KTM 312

2. Jamie McCanney, GB, Yamaha 299

3. Eero Remes, FIN, TM 274

4. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna 244

5. Daniel McCanney, Husqvarna, GB 207

6. Davide Guarneri, I, Honda 186

7. Henric Stigell, FIN, Husqvarna 175

8. Daniel Sanders, AUS, KTM 163

9. Jonathan Barragan, E, GasGas 162

10. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 154

Ferner:

23. Las Enöckl, A, KTM 10

27. Edward Hübner, D, KTM 6

Junioren:

1. Davide Soreca, I, Honda 284

2. Bradley Freeman, GB, Beta 280

3. Mikael Persson, S, Yamaha 208

4. Albin Elowson, S, Husqvarna 179

5. Matteo Cavallo, I, Beta 173

6. Kirian Mirabet, E, Sherco 168

7. Enric Francisco, E, KTM 147

8. Tosha Schareina, E, Husqvarna 117

9. Emanuele Facchetti, I, TM 94

10. Mirko Spandre, I 93

Ferner:

35. Tim Apolle, D, Husqvarna 17

Youth Cup:

1. Andrea Verona, I, Husqvarna 317

2. Leo le Quere, F, TM 256

3. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 242

4. Hugo Svärd, FIN, Husqvarna 192

5. Alonso Trigo Fernandez, E, Husqvarna 140

6. Gerard Gomez, E, KTM 116

7. Pau Tomas Font, E, Husqvarna 96

8. Alex Iscla Grandvallet, AND, KTM 71

9. Emil Jonsson, S, Yamaha 56

10. Marcus Adielsson, S, Husqvarna 55

Ferner:

21. Yanik Spachmüller, D, KTM 25

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. Paradfurdo/H - 24./25.6.)

Women:

1. Laia Sanz, E, KTM 97

2. Maria Franke, D, KTM 91

3. Jane Daniels, GB, Husqvarna 80

4. Jessica Gardiner, AUS, Sherco 69

5. Mireia Badia Camprubi, E, Husqvarna 48

6. Sanna Kärkkäinen, FIN, KTM 34

7. Juliette Berrez, F, Yamaha 30

8. Valérie Roche, F, Beta 28

Inter-DM

(Stand nach 6 von 9 Veranstaltungen

inkl. Dachsbach - 17.9.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 534

2. Andreas Beier, Husqvarna 479

3. Marco Neubert, KTM 475

4. Davide von Zitzewitz, KTM 433

5. Christian Weiß, KTM 413

6. Tilman Krause, KTM 388

7. Tim Apolle, Husqvarna 382

8. Paul Roßbach, KTM 370

9. Jan Schäfer, Sherco 361

10. Nick Emmrich, Husqvarna 360

Enduro1:

1. Andreas Beier, Husqvarna 150

2. Tim Apolle, Husqvarna 124

3. Yanik Spachmüller, KTM 115

4. Jan Allers, KTM 96

5. Maria Franke, KTM 95

6. Maik Schubert, KTM 79

7. Jonas Kreke, KTM 65

8. Patrick Strelow, Honda 64

9. Eddie Findling, Sherco 64

10. Marc Neumann, Husqvarna 51

Enduro2:

1. Marco Neubert, KTM 135

2. Davide von Zitzewitz, KTM 125

3. Tilman Krause, KTM 118

4. Paul Roßbach, KTM 106

5. Nick Emmrich, Husqvarna 104

6. Jörg Haustein, Kawasaki 84

7. Kenny Lötzsch, KTM 84

8. Bruno Wächtler, KTM 82

9. Daniel Hänel, KTM 77

10. Martin Kradorf, KTM 58

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 150

2. Christian Weiß, KTM 120

3. Jan Schäfer, Sherco 98

4. André Decker, KTM 81

5. Gerrit Helbig, KTM 79

6. Björn Feldt, KTM 66

7. Kai-Arne Petruck, Husqvarna 62

8. Robin Graube, GasGas 51

9. Nico Rambow, KTM 50

10. André Engelmann, Husqvarna 36

Junioren:

1. Robert Riedel, KTM 141

2. Nico Domres, Beta 105

3. Claas Wischhof, KTM 105

4. Jan Taube, Husqvarna 84

5. Tristan Hanak, KTM 80

6. Nick Seeger, Husqvarna 74

7. Tom Kölbach, Beta 65

8. Daniel Maximilian Müller, Beta 65

9. Lukas Streichsbier, Husqvarna 64

10. Peter Anger, Yamaha 60

SUPERMOTO

WM

(Endstand nach 2 Veranstaltungen

inkl. Kolumbien - 6.8.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 147

2. Markus Class, D, Husqvarna 122

3. Marc-Reiner Schmidt, D, SWM 121

4. Simon Vihelmsen, DK, Husqvarna 85

5. David Gimenez, E, Suzuki 80

6. Lionel Deridder, B, KTM 75

7. David Burbano, COL, Suzuki 74

8. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 58

9. Diego Monticelli, I, TM 56

10. Eero Madisson, FIN, TM 53

Ferner:

18. Raoul Tschupp, CH, TM 28

EM

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Melk/A - 16./17.9.)

ES2:

1. Thomas Chareyre, F, TM 180

2. Diego Monticelli, I, TM 150

3. Marc-Reiner Schmidt, D, SWM 150

4. Milan Sitniansky, CZ, Honda 115

5. Edgardo Borella, I, SWM 102

6. David Gimenez, E, Suzuki 101

7. Lorenzo Promutico, I, Honda 94

8. Raul Tschupp, CH, TM 87

9. Joan Llados, E, TM 81

10. Emerick Bunod, MTQ/F, Honda 56

(Enstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 1.10.)

ES3:

1. Hakan Halmi, BG, KTM 200

2. Alex Dimitrov, BG, KTM 174

3. Dimitar Petrov, BG, KTM 162

4. Gloriya Dyaksova, BG, KTM 122

5. Georgi Georgiev, BG, Suzuki 104

6. Slavomir Ivanov, BG, KTM 100

7. Yanislav Stoynov, BG, KTM 36

8. Halil Haktan Karpuz, TR, KTM 28

(Enstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Pleven/BG - 1.10.)

SM Junior:

1. Kristian Ivanov, BG, KTM 194

2. Viktor Neychev, BG, KTM 182

3. Daria Ganescu, RO, Husqvarna 135

4. Hristian Georgiev, BG, KTM 130

5. Radostin Mihailov, BG, KTM 120

6. Patric Pascota, RO, KTM 118

7. Denis Fligr, CZ, Honda 38

8. Ares Stefan Bengic, TR, KTM 35

9. Nikola Dosev, BG, KTM 29

10. Omer Utku Karpuz, TR, KTM 29

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Busca/I - 2.7.)

ES4:

1. Kevin Vandi, I, Honda 123

2. Kevin Caloroso, I, TM 115

3. Jorge Climent, E, Husqvarna 113

4. Antony Ford Dunn, GB, KTM 113

5. David Clementi, I, SWM 82

6. Santiago Mangas, E, Suzuki 76

7. Matteo Traversa, I, Yamaha 69

8. Lorenzo Papalini, I, Honda 62

9. Pablo Lopez, E, Suzuki 50

10. Sergio Munoz, E, Husqvarna 40

DM

(Endstand 7 Veranstaltungen

inkl. Harzring/D - 30.9/1.10.)

S1:

1. Markus Class, Husqvarna 338

2. Andre Plogmann, Suzuki 276

3. Markus Volz, Husqvarna 244

4. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 237

5. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 231

6. Steffen Albrecht, Husqvarna 202

7. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 199

8. Bernhard Hitzenberger, A, Yamaha 161

9. Max Banholzer, Yamaha 158

10. Peter Banholzer, Yamaha 153

(Endstand 7 Veranstaltungen

inkl. Harzring/D - 30.9/1.10.)

S2:

1. Ruurd van Roozendaal, NL, Honda 280

2. Christian Pacher, KTM 229

3. Christopher Robert, Husqvarna 200

4. Dominic Lehner, A, TM 179

5. Tobias Hiemer, Yamaha 176

6. Andreas Roller, Husqvarna 171

7. Kevin Wüst, Husqvarna 163

8. Denis Chadrysiak, KTM 153

9. Holger Salmen, KTM 141

10. Michael Möllinger, Husqvarna 122

(Endstand 7 Veranstaltungen

inkl. Harzring/D - 30.9/1.10.)

S3:

1. Kevin Labenski, KTM 250

2. Kevin Szalai, F, Husqvarna 213

3. Kevin Meyer, Husqvarna 184

4. Tibor Zieres, Husqvarna 152

5. Felix Rottmann-Flügge, Honda 149

6. Robert Günnel, Husqvarna 139

7. Lukas Kögel, Honda 138

8. Tim Szalai, F, Husqvarna 137

9. Alex Breuker, Suzuki 128

10. Kevin Chadrysiak, KTM 121

81

MCE

November '17


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Kraftvoll wie eine 450er und agil wie eine 250er – das macht die KTM 350 EXC-F

zum perfekten Enduro-Motorrad. Ihr hochentwickelter Motor, kombiniert mit einer

intelligenten Elektronik, sorgt für gleichmäßige Leistungsentfaltung über das

gesamte Drehzahlband. Ist richtig Speed gefragt, dreht sie furchtlos nach oben

und kennt kein Halten mehr.

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die geltenden Bestimmungen

der Straßenverkehrsordnung beachten! Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom

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