AgentNews Ausgabe 2/2017

mdhmedia

LUCKY CAR ÖSTERREICH -

DAS GUTE GESCHÄFT MIT KLEINEN SCHÄDEN

Ossi Matic ist mit Lucky Car äußerst erfolgreich unterwegs. Von der Idee bis zu

derzeit 23 Filialen hat es lediglich ein paar Jahre gedauert. In den knallig gelben

Werkstätten mit dem glücklichen Auto im Logo, werden bei allen Automarken

Lackschäden, Steinschläge, Dellen, Hagelschäden und Felgen bis hin zu schweren

Unfallschäden schnell und unkompliziert repariert. Mit den AgentNews hat

Ossi Matic über das Geheimnis seines Erfolges, dem Premium-Anspruch und

seine Vorteile gegenüber traditionellen Marken-Werkstätten gesprochen.

Wie ist es zu dieser Idee gekommen?

Die Idee kam aus dem Eigenbedarf an schneller

und kostengünstiger Reparatur. Schwierig

war die Namensfindung für die Marke und die

Domain. Da wir die Marke international registrieren

lassen wollten, mussten wir viel recherchieren

und die meisten Namen, die uns gefallen

hätten, hat es in Deutschland, Italien oder

Amerika schon gegeben. Der Name Lucky

Car war noch frei, also haben wir den Namen

schützen lassen und die Marke umgesetzt.

Dann ging es an die Sichtung von Standorten,

der Auswahl von Qualitätsprodukten wie zum

Beispiel Lacke usw. 2008 wurde dann der erste

Standort in Brunn am Gebirge eröffnet.

Lucky Car ist ein Franchisekonzept. Warum

wurde dieser Weg gewählt, um ein

Filialnetz aufzubauen?

Unser Konzept ist sehr mitarbeiterintensiv. Damit

die Kundenzufriedenheit und Qualität der

Arbeit vor Ort gewährleistet wird, ist es immer

besser, wenn der Unternehmer, selbst im Geschäft

steht und schaut, dass alles gut läuft.

Das funktioniert über ein Franchise-System

am besten. Wenn dann die Marke für Qualität

steht und entsprechend beworben wird, dann

wirkt das attraktiv auf neue Partner und damit

auf das Wachstum von Lucky Car. 2008

sind wir gestartet und 2016 wurden wir vom

österreichischen Franchise-Verband mit einem

Award für das Franchise-System des Jahres

ausgezeichnet. Das ist ein Qualitätsmerkmal

und zeigt, dass Lucky Car ein sehr gutes

Franchise-System ist. Die beste Werbung sind

unsere erfolgreichen Partner.

Wie kann man Franchise-Partner werden?

Die Interessenten brauchen Unternehmergeist

und Mut zur Veränderung. Referenzadressen

sind unsere bestehenden Partner, die kontaktiert

werden können. Neue Partner müssen

zwischen 30 und 40 Prozent des Kapitals mitbringen.

Die Anfangs-Investitionen haben

sich im Schnitt nach zwei Jahren gerechnet.

Derzeit gibt es 23 Filialen im Großraum

Wien und in Niederösterreich. Ist eine weitere

Expansion geplant oder verträgt der

Markt nicht mehr?

Doch. Wir eröffnen im November unsere erste

Lucky Car-Filiale in Eisenstadt, im Burgenland.

Wir strecken unserer Fühler auch in Richtung

Oberösterreich und Salzburg aus. Unser langfristiges

Ziel ist es, in Österreich 50 Filialen aufzubauen.

Welche Schäden machen das Gros an den

Aufträgen aus?

Den höchsten Umsatz erzielen wir mit

Lack- und Karosseriearbeiten, Windschutzscheibenreparaturen

und -tausch, Dellen

und Hagelschäden, sowie Felgen- und Innenraumreparaturen.

Unsere Strategie ist sehr

klar. Wir sind direkt im Ballungsraum vertreten

und nicht in abgelegenen Industriezentren.

Wir sind dort, wo der Kunde ist. Allein dadurch

können wir zwischen 20 und 25 Prozent an

Kunden ohne zusätzlichen Marketingaufwand

generieren.

18 | Ausgabe 2 | 2017 | AGENT NEWS

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine