ego Magazin Bitburg & Eifel "Bauen & Wohnen" No.26
Mach mehr Draus Ideen für's Bauen und Wohnen Von der Vision bis zu den eigenen 4 Wänden Immobilien / SmartHome / Heizung Sonnenenergie / Garten Neu: ego Tipps 'Do It Yourself' u.v.m.
Mach mehr Draus
Ideen für's Bauen und Wohnen
Von der Vision bis zu den eigenen 4 Wänden
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Neu: ego Tipps 'Do It Yourself' u.v.m.
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Mach mehr Draus<br />
Ideen für's <strong>Bauen</strong> und Wohnen<br />
Von der Vision bis zu den eigenen 4 Wänden<br />
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Neu: <strong>ego</strong> Tipps 'Do It Yourself' u.v.m.<br />
Nº26<br />
OKTOBER<br />
2 0 1 7
Ist die Anschaffung einer eigenen Solaranlage auch<br />
heute noch sinnvoll?<br />
Diese und weitere Fragen rund um das Thema Solarenergie beantworten wir Ihnen gerne.<br />
Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist<br />
ein wesentlicher Baustein der Energiewende<br />
in Deutschland. Ihr Anteil an der Stromerzeugung<br />
soll bis 2020 auf 30 % gesteigert<br />
werden. Für Photovoltaikanlagen, die seit<br />
dem Jahr 2009 installiert werden, ist nicht<br />
nur die Größe der Anlage, sondern ebenso<br />
der Anteil des Eigenverbrauchs an Solarstrom<br />
entscheidend. Häufig wird die Frage<br />
gestellt, ob sich heute die Anschaffung einer<br />
eigenen Solaranlage wirklich noch lohnt.<br />
Noch vor einigen Jahren konnte diese Frage<br />
mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet werden.<br />
Nahezu der gesamte selbst erzeugte Solarstrom<br />
wurde ins Netz eingespeist und der<br />
Betreiber erhielt dafür einen Einspeisevergütungssatz<br />
von +/- 30 Cent pro Kilowattstunde.<br />
Das bedeutete eine attraktive Rendite, mit der<br />
sich die Anschaffung der eigenen Anlage nach<br />
ca. 10 Jahren amortisiert hatte. Die Anlagenpreise<br />
selber sind in den letzten Jahren deutlich<br />
gefallen (Solaranlagen sind bereits ab<br />
einem Preis von 4.990,- Euro bei innogy<br />
erhältlich!) Trotzdem sind die Bedingungen<br />
heute etwas anders, denn zum einen ist der<br />
Strompreis, den Sie selber bei Ihrem Netzbetreiber<br />
zahlen, gestiegen und zum anderen<br />
liegt die Einspeisevergütung pro Kilowattstunde<br />
bei weniger als 13 Cent.<br />
Beispielrechnung<br />
4-Personen-Haushalt<br />
4.800 kWh Jahresverbrauch<br />
5.1-kWp-Solaranlage<br />
9.490 € Kaufpreis für 20 Module<br />
Die Stromgestehungskosten einer Solaranlage,<br />
also der Preis, zu dem Strom über die Laufzeit<br />
von 20 Jahren erzeugt werden kann, liegt<br />
derzeit zwischen 10 und 14 Cent pro Kilowattstunde.<br />
Das bedeutet: Mit einer eigenen Photovoltaikanlage<br />
können Sie heute Strom preisgünstiger<br />
selbst erzeugen, als den Strom von<br />
Ihrem Anbieter für 29 Cent pro Kilowattstunde<br />
(oder mehr je Tarif) zu beziehen. Aber da die<br />
Einspeisevergütung so gering ist, kann man<br />
keine attraktiven Renditen mehr erzielen,<br />
wenn man den gewonnenen Strom komplett<br />
einspeist. Eine Volleinspeisung lohnt sich nur<br />
in manchen Fällen: Dann, wenn die Sonneneinstrahlung<br />
in Ihrer Region besonders hoch<br />
ist, die Konditionen für die Anlage sehr gut<br />
sind und die Anlage mit qualitativ hochwertigen<br />
Modulen und Wechselrichtern ausgestattet<br />
wird.<br />
Besonders lohnenswert ist eine eigene Solaranlage<br />
jedoch heute dann, wenn Sie den<br />
Strom zum Eigenverbrauch verwenden, denn<br />
die Erzeugung des Stroms ist deutlich günstiger<br />
als den Strom von einem Netzbetreiber zu<br />
beziehen. Um möglichst viel des erzeugten<br />
Stroms auch selbst zu verbrauchen, sind zusätzliche<br />
Geräte notwendig, wie z. B. SmartHome<br />
Lösungen oder Stromspeicher. Der meiste<br />
Solar strom wird oftmals dann erzeugt, wenn<br />
der Verbrauch am geringsten ist. In sonnenarmen<br />
Stunden müssen Sie zusätzlichen Strom<br />
einkaufen. Da die Strompreise steigen und<br />
staatliche Förderungen sinken, ist es besonders<br />
wichtig, dass Ihre PV-Anlage noch effektiver<br />
ist. Dies erreicht man mit innovativen Batteriespeichersystemen,<br />
mit denen sich die Effizienz<br />
erheblich steigern lässt. Mit dem System innogy<br />
HomePower solar zum Beispiel wird die<br />
selbst erzeugte Energie zwischengespeichert<br />
und dann genutzt, wenn sie benötigt wird.<br />
Auf diese Weise lässt sich der Eigenverbrauch<br />
von durchschnittlich unter 30 % auf 60 % und<br />
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mehr steigern. Ergänzt man außerdem die intelligente<br />
Haussteuerung innogy SmartHome,<br />
kann der Anteil des Eigenstroms künftig noch<br />
weiter gesteigert werden. Der Staat fördert<br />
dieses Betreibermodell zusätzlich, indem der<br />
Kauf eines Stromspeichers durch die KfW bezuschusst<br />
wird und der Eigenverbrauch von Solarstrom<br />
bei Kleinanlagen (bis 10 kWp) abgabefrei<br />
ist.<br />
In der Beispielrechnung in Abb. 1 zeigen wir<br />
Ihnen, wie Sie Ihre Stromkosten mit einer eigenen<br />
Solaranlage in Verbindung mit einem<br />
Stromspeicher senken können.<br />
Strom selbst erzeugen ist darüber hinaus<br />
aus weiteren Gründen sinnvoll:<br />
• Unabhängig von zukünftigen Strompreiserhöhungen<br />
• Sicherheit durch eigene Stromerzeugung und<br />
-nutzung, sogar mit Notstrombetrieb<br />
• Solarstrom kann mit einer neu installierten<br />
Photovoltaikanlage bis zu einer bestimmten<br />
Leistung weiterhin frei verbraucht werden,<br />
ohne eine finanzielle Abgabe leisten zu müssen<br />
• Eine Photovoltaikanlage steigert den Wert<br />
der eigenen Immobilie<br />
• Eigenen Strom zu produzieren schützt unsere<br />
Umwelt<br />
Fazit:<br />
Eine eigene Solaranlage lohnt sich nach wie<br />
vor sehr, aber die Bedeutung der Eigenstromnutzung<br />
nimmt immer weiter zu. Lassen<br />
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2017-09-21_Anzeige Ego_<strong>Bauen</strong> und1 1 21.09.2017 15:27:30
Inhalt<br />
<strong>ego</strong>torial<br />
6 Aus alt mach neu<br />
10 Mathey & Partner - Baulich auf der sicheren Seite<br />
11 <strong>ego</strong> Tipp: Blumenerde selbst gemacht<br />
12 Insektenhotel<br />
15 Fünf Heizsysteme im Vergleich<br />
16 Gut zu wissen...<br />
18 Wagner Holsthum - Bewährter Name,<br />
neue Kompetenzen<br />
20 SmartHome im Altbau<br />
22 Scholtec - Das ganze Jahr kostenloser Sonnenstrom<br />
24 Bohl Design & Kommunikation - Wir setzen Sie in Szene<br />
25 Immobilien Volksbank <strong>Eifel</strong> eG - Starkes Immobilien-<br />
Team in der Region <strong>Eifel</strong> sorgt für den perfekten Verkauf!<br />
26 Do it Yourself: <strong>ego</strong>-Weinregal zum Nachbauen<br />
27 <strong>ego</strong> Tipp: Natron als alternatives Reinigungsmittel<br />
28 Die Einbruchszeit kommt - Sicherheit für Ihr Zuhause<br />
30 <strong>Bitburg</strong> macht's vor - Outdoor-Fitness-Anlage<br />
32 Ästhetik in Metall<br />
Liebe Leserinnen und Leser,<br />
in einem Leben, das immer schneller zu werden scheint,<br />
tut ein bisschen Ruhe in den eigenen vier Wänden<br />
doch richtig gut. Damit Sie an Ihrem Eigenheim lange<br />
Freude haben, sollten Sie schon beim Bau an Qualität<br />
und gute Beratung denken. Im <strong>ego</strong> Spezial „Mach<br />
mehr draus“ finden Sie nützliche Tipps und kreative<br />
Impulse für neue Gestaltungsmöglichkeiten und Trends<br />
für drinnen und draußen. Zum ersten Mal widmen wir<br />
uns auch dem Trendthema der Stunde "Do it Yourself"<br />
(kurz: DIY). Selbermachen macht nicht nur glücklich<br />
und entschleunigt, sondern ist auch noch nachhaltig.<br />
Stöbern Sie ein wenig durch unser <strong>Magazin</strong> und lassen<br />
Sie sich inspirieren! •<br />
IMPRESSUM<br />
Sonderveröffentlichung <strong>ego</strong> Spezial, Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt:<br />
Bohl Design & Kommunikation, Römermauer 8, 54634 <strong>Bitburg</strong>, Tel.: 06561/940900,<br />
verlag@<strong>ego</strong>magazin.de, Inhaber: Stefan Bohl<br />
Auflage: 20.000 Stück, Verteilung an die TV-Abonnenten im Altkreis <strong>Bitburg</strong>,<br />
den Verbandsgemeinden Prüm, Arzfeld und Gerolstein sowie in Welschbillig<br />
Nachdrucke von Fotos und Artikeln aus dem Inhalt, auch auszugsweise, sind nur mit<br />
vorheriger Genehmigung des Herausgebers gestattet. Für unverlangt eingereichtes<br />
Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen.<br />
Druck: Senefeler Misset, Mercuriusstraat 35, 7006 RK Doetinchem (Niederlande)<br />
Titelfoto: Ann-Katharin Lenz, Bohl Design & Kommunikation
Mach mehr draus<br />
: Ottmar und Paula haben unser <strong>ego</strong>-Motto voll erfüllt<br />
wNicole Strellen I Ann-Katharin Lenz, Archiv<br />
Das <strong>ego</strong>-Team hat mal die Augen in unserer<br />
Region offen gehalten und sich nach<br />
Objekten umgesehen, die unserem <strong>ego</strong>-<br />
Spezial-Motto „Mach mehr draus“ entsprechen.<br />
Möchtet auch ihr<br />
eure Kreativität am<br />
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Dann schreibt an<br />
verlag@<strong>ego</strong>magazin.de<br />
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Fündig wurden wir in einem kleinen <strong>Eifel</strong>ort<br />
zwischen Gerolstein und Prüm, wo sich<br />
Ottmar und Paula ihren Traum vom Eigenheim<br />
verwirklichten. Das <strong>ego</strong>-Team hat die<br />
beiden vor kurzem besucht. Ihr Wunsch<br />
war es, etwas Individuelles zu schaffen. So<br />
fiel ihre Wahl auf ein kleines unscheinbares<br />
Häuschen, dessen Grundstock ca. 1920 erbaut<br />
und ca. 1960 erweitert wurde. Paula<br />
hat das Potential des Hauses erkannt und<br />
direkt sämtliche Ideen vor Augen gehabt,<br />
um das Haus nach Ihren Vorstellungen zu<br />
gestalten.<br />
Beim Aus- bzw. Leerräumen des Hauses im<br />
Dezember 2015 haben Paula und Ottmar<br />
etliche alte Schätze auf dem Dachboden<br />
gefunden, die sie liebevoll wieder im Haus<br />
integriert haben. So zum Beispiel die alte<br />
Transportkiste, die nun als Wohnzimmertisch<br />
umfunktioniert wurde (siehe Titelfoto).<br />
Innerhalb von 15 Monaten schafften die<br />
beiden es, aus dem unauffälligen alten Haus<br />
einen wahren Wohntraum zu machen.<br />
Weiterlesen >><br />
<strong>ego</strong> N°26/2017 Mach mehr draus<br />
7
Mit unzähligen Stunden in Eigenarbeit<br />
und dem Wunsch auch Altes zu erhalten,<br />
haben sie in einigen Wohnräumen die alten<br />
Bruchsteinmauern freigelegt, alte Balken<br />
restauriert, das alte Scheunentor als Deko-<br />
Element an der Esszimmerwand angebracht<br />
und vieles mehr.<br />
Ganz ohne fachliche Hilfe hat das alles natürlich<br />
nicht funktioniert. Die gesamte Elektrik<br />
musste erneuert werden und auch die<br />
Nachtspeicherheizung musste weichen. Die<br />
gesamten Wasserrohre und das alte Heizsystem<br />
wurden durch eine neue energiesparende<br />
Gasheizung ersetzt. Im Wohnzimmer<br />
sorgt zudem ein Holzofen für behagliche<br />
Wärme. >><br />
>> Für das neu gestaltete Bad hat Ottmar eine<br />
originale, gut erhaltene Badewanne aus dem Jahr<br />
1910 ergattert, die das Bild von alt und neu im<br />
Bad nun abrundet. Die Flohmarkt-Liebhaberin legt<br />
viel Wert auf Gemütlichkeit. So zieren liebevoll<br />
handgearbeitete Dekoartikel und alte Fundstücke<br />
die verschiedenen Räume und die vier Terrassen,<br />
die das alles zur wahren „Chill-Out-Area“ werden<br />
lassen. Im nächsten Jahr möchte Paula einen<br />
eigenen kleinen Laden im Haus eröffnen, wo sie<br />
ihre handgefertigten Blumenkränze, Schilder und<br />
Dekoartikel verkauft.<br />
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Unserem <strong>ego</strong>-Team hat der Besuch sehr gefallen.<br />
Wir waren begeistert von der Veränderung in dieser<br />
kurzen Zeit, so viel Kreativität und natürlich der<br />
Gastfreundschaft der beiden. Vielen Dank! •<br />
<strong>ego</strong> N°26/2017 Mach mehr draus<br />
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Zugegeben, das herbstliche Kehren kann nerven. Vor allem,<br />
wenn man das Laub säckeweise zur Grüngutannahme bringen<br />
muss. Warum also nicht die vielen Blätter praktisch<br />
nutzen? Aus den Blättern wird in ein paar Monaten wunderbare<br />
Blumenerde. Man braucht nur einen Quadratmeter<br />
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<strong>ego</strong> N°26/2017<br />
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Alfred und Eric Mathey stehen als Architekten, Ingenieure,<br />
Energieberater und öffentlich bestellte Sachverständige<br />
für Objektivität, Service und hohes Niveau in Sachen Bau.<br />
Gerichte und Richter verlassen sich auf das zertifizierte<br />
Fachwissen, welches Alfred und nun auch sein Sohn Eric<br />
rund um bauliche Themen mitbringen. „Das müssen sie<br />
auch, denn von ihren Entscheidungen hängt sehr viel ab,<br />
aber sie können die notwendige Expertise nicht selbst<br />
mitbringen“, schildert Eric Mathey den Hintergrund.<br />
Er hat nach einer mehrjährigen Zusatzausbildung, unter<br />
anderem mit einem Studium in Kaiserslautern, nun die<br />
anspruchsvolle Prüfung zum öffentlich bestellten Sachverständigen<br />
absolviert. Im Mittelpunkt steht eine besondere<br />
Sachkunde - unter anderem über die Details von Bautechnik,<br />
Bauchemie, Bauphysik und Baubiologie - , welche<br />
gängige Architektur- und Ingenieurbüros nicht unbedingt<br />
mitbringen müssen. Zu dieser geprüften Sachkunde hinzu<br />
kommt die Pflicht, sich nun durch Schulungen ständig<br />
fortzubilden. „Das ist ein Muss, denn die technischen<br />
und rechtlichen Gegebenheiten beim <strong>Bauen</strong> verändern<br />
sich stetig“, so Mathey. Alfred Mathey wird vor allem zu<br />
Rate gezogen, wenn es um Wertermittlungen geht; Eric<br />
Mathey ist gefragt, wenn es um Schäden am Bau geht,<br />
zum Beispiel bei Konflikten zwischen Bauherren und<br />
Bauunternehmen. Zu den regional und sogar deutschlandweit<br />
ansässigen Auftraggebern gehören neben Bauherren<br />
und Juristen auch Versicherungen und Baufirmen.<br />
„Sie bekommen von uns ein absolut objektives Feedback.<br />
Selbst wenn das Probleme offenlegen sollte, hat der Auftraggeber<br />
davon einen Nutzen: Denn mit unseren Angaben<br />
weiß er genau, wo er etwas verbessern und künftige<br />
Mängel vermeiden kann“, erläutert Eric Mathey den in<br />
jedem Fall gegebenen Mehrwert für seine Kunden.<br />
Doch nicht allein die Gutachtertätigkeit macht das Leistungsspektrum<br />
von Mathey & Partner aus. „Wir sind<br />
natürlich weiterhin Architekten, die von der Planung bis<br />
zur Übergabe an den Bauherren und vom Einfamilienhaus<br />
bis zu öffentlichen oder gewerblichen Bauten einen<br />
Rundum-Service anbieten.“ Es beginnt mit dem zum jeweiligen<br />
Baugrund und zu den individuellen Wünschen<br />
der Bauherren passgenau erarbeiteten Architekturentwurf<br />
und endet erst mit der Bauabnahme und Zufriedenheit<br />
des Kunden. „Schließlich verwirklichen wir nicht<br />
selten echte Lebensträume, da zählt jedes Detail“, weiß<br />
Eric Mathey. •<br />
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Ein Hotel mit 1000 Zimmern<br />
: Auch im eigenen Garten kann man einiges für heimische Wildtiere tun<br />
wMonika Strauch I imfotograf, nikolas, Yvonne Weis, alexandersw<br />
Zugegeben, Insekten sind nicht die allergrößten Wildtiere,<br />
aber sehr nützlich und interessant sind sie allemal.<br />
Auch im kleinsten eigenen Garten oder gar auf dem<br />
Balkon findet es Platz: Das Insektenhotel. Viele unserer<br />
Krabbeltierchen legen gerne darin ihre Brutkammern an.<br />
Diese dekorativen Quartiere kann man in vielen Geschäften<br />
kaufen oder aber ganz einfach selbst bauen.<br />
Hierbei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Unzählige<br />
Formen, Größen und Materialien sind möglich.<br />
Die einfachste Ausführung ist wohl ein Stück Holz, in das<br />
man Bohrungen von drei bis sechs Millimetern Durchmesser<br />
treibt, die Tiefe entspricht der vollen Bohrerlänge.<br />
Zum Anbohren eignen sich alle naturbelassenen Hölzer,<br />
egal ob in Form gesägt, als Baumscheibe oder als Holzklotz.<br />
Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.<br />
Etwas aufwendiger wird es, wenn man aus Holz einen<br />
Rahmen herstellt oder ein fertiges, offenes Holzkästchen<br />
kauft. Diesen Rahmen oder dieses Kästchen füllt man<br />
dann mit vielen verschiedenen Dingen, zum Beispiel mit<br />
angebohrten Besenstielen oder Holzstücken. Außerdem<br />
kann man hinter einem Drahtgitter Materialien wie Tannenzapfen,<br />
Rindenstücke oder Stroh platzieren.<br />
Auch Tonblöcke aus dem Bastelgeschäft eignen sich zur<br />
Herstellung einer Unterkunft. Dazu sticht man mit Nägeln<br />
oder Stricknadeln unterschiedlich dicke Löcher in<br />
den Ton. Nach einigen Tagen sollte man die Löcher nachstecken.<br />
Wenn der Ton getrocknet ist, steht er für die<br />
Wildbienen als Nisthilfe zur Verfügung.<br />
Hervorragend eigenen sich auch Bambusröhren zum<br />
Auffüllen einer Nische im Insektenhotel oder eines<br />
ganzen Rahmens. Dazu schneidet man Bambusrohre auf<br />
die entsprechende Länge. Diese bindet man sehr fest<br />
zusammen, damit Vögel die Bambusstäbchen nicht herausziehen<br />
können, um an die Larven zu gelangen.<br />
Man kann auch ein Holzkästchen ca. 2 cm hoch mit<br />
frostsicherem Fliesenkleber füllen und die Bambusabschnitte<br />
da hinein setzen. Sollten sich im vorderen Bereich<br />
der Röhren Verschlüsse befinden, dann muss man<br />
diese aufbohren.<br />
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Tipp<br />
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Insektenhotels eignen sich<br />
hervorragend als Geschenk<br />
für jeden Anlass! Auch<br />
Kinder helfen hier<br />
gerne mit!<br />
Diese selbstgebaute<br />
Immobilie steht in einem<br />
Garten in Neidenbach.<br />
Eine einfache Blechdose, stramm mit Bambusröhrchen<br />
gefüllt, ist auch schon eine Nisthilfe für unsere Bienchen<br />
und Insekten. Von außen kann man die Dose noch schön<br />
mit einer umweltfreundlichen Farbe verzieren. Mit einer<br />
Aufhängelasche oder mit Draht versehen, ist schon eine<br />
kleine Pension fertig.<br />
Alle Hotels sollten immer fest stehen oder schaukelfrei<br />
aufgehangen werden. Bereits nach wenigen Wochen<br />
kann man verschlossene Löcher oder Insekten beim Einzug<br />
beobachten.<br />
In einem gesunden Garten sind außerdem Heckenschnitt,<br />
morsche Wurzeln oder totes Holz keine Fremdkörper,<br />
sondern Lebensraum für viele Nützlinge, auch für<br />
unsere Wildbienen. •<br />
12<br />
<strong>ego</strong> N°26/2017<br />
Insektenhotel
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WERK WEINSHEIM<br />
Industriestr. 2 | 54595 Weinsheim | Tel.: 06561 69 58 43 00 | Fax: 06561 69 58 43 50<br />
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nicht nur für Behaglichkeit sorgen, sondern auch noch<br />
sparsam im Verbrauch, klimaschonend und kostengünstig<br />
in der Anschaffung sein. Dafür müssen sich Hausbesitzer<br />
zunächst einen Überblick über die Möglichkeiten<br />
verschaffen.<br />
Ist die Heizung älter als 20 Jahre, lohnt sich in den meisten<br />
Fällen ein Austausch. Die Klassiker unter den modernen<br />
Heizungen sind Gas- und Öl-Brennwertkessel.<br />
Beide nutzen die eingesetzte Energie nahezu komplett<br />
aus und sind so sehr effizient, den Energievorrat lagert<br />
man im eigenen Tank. Das macht unabhängig,<br />
spart Gebühren und ermöglicht<br />
den Energieeinkauf bei günstigen Preislagen.<br />
Nutzt man ein öffentliches Gasnetz,<br />
so kann man den Anbieter auswählen.<br />
Wer also eine ältere Ölheizung im Keller<br />
stehen hat, kann kosten- und klimabewusst<br />
auf Öl-Brennwerttechnik setzen:<br />
Sobald die neue Anlage läuft, werden bis zu 30 Prozent<br />
Heizöl und Treibhausgasemissionen eingespart.<br />
Eine weitere Einsparmöglichkeit ist die Kombination<br />
mit Solaranlage oder Holzkaminofen. Diese Option<br />
nutzt bereits mehr als die Hälfte der Ölheizer. „Damit<br />
bietet die Öl-Brennwerttechnik einen vergleichsweise<br />
kostengünstigen Einstieg in die Energiewende“, sagt<br />
Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme<br />
und Öltechnik (IWO). Und auch auf die Zukunft ist die<br />
Öl-Brennwerttechnik vorbereitet: „Die Mineralölwirtschaft<br />
arbeitet an der Entwicklung neuer, treibhausgasreduzierter,<br />
flüssiger Energieträger.“<br />
Ist die Heizung<br />
älter als 20 Jahre,<br />
lohnt sich in den<br />
meisten Fällen ein<br />
Austausch.<br />
laufenden Kosten. Und klimaschonend ist der Betrieb<br />
der elektrischen Wärmepumpe nur mit Ökostrom.<br />
Auch Pelletheizungen liefern nur klimaneutrale Wärme,<br />
wenn das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft<br />
kommt. Dieses Holz ist jedoch nur begrenzt verfügbar.<br />
Fernwärmenetze sind keine massentaugliche Lösung,<br />
da sie nur in wenigen Regionen vorhanden sind und<br />
oft auch wesentlich kostenintensiver als vergleichbare<br />
Einzelheizungen wären.<br />
Anhand eines Beispielhauses hat das IWO eine Vergleichsrechnung<br />
für die Anschaffungs- und die Betriebskosten<br />
für verschiedene Heizungsanlagen aufgestellt.<br />
Berechnungsgrundlage ist ein<br />
Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern<br />
Fläche. Dabei zeigt sich: Die Modernisierung<br />
der Ölheizung mit Öl-Brennwerttechnik<br />
ist die kostengünstigste Lösung.<br />
Im direkten Vergleich kostet z. B. eine<br />
Öl-Brennwertheizung mit einer Solaranlage<br />
für die Warmwasserbereitung für<br />
das Beispielhaus 13.200 Euro, das gleiche<br />
System mit einer Gas-Brennwertheizung liegt schon<br />
bei 15.150 Euro. Noch teurer sind Wärmepumpe und<br />
Pelletheizung: Die Umstellung auf eine Wärmepumpe<br />
schlägt mit 20.850 Euro zu Buche, eine Pelletheizung<br />
mit 23.850 Euro.<br />
Wer seine neue Öl-Brennwertheizung bezuschussen<br />
lassen will, kann sich mit der Aktion „Deutschland<br />
macht Plus!“ inklusive der staatlichen Förderung bis zu<br />
3.200 Euro sichern. Für alle Modernisierungsvorhaben<br />
berechnet der Fördermittel-Service die individuelle,<br />
maximale Fördersumme: Die Experten unterstützen<br />
oder übernehmen die Antragsstellung für den Hausbesitzer<br />
bei KfW und BAFA.<br />
Öl-Brennwertheizung<br />
Sind Wärmepumpe, Pelletheizung & Co. Alternativen?<br />
Die elektrische Wärmepumpe entzieht der Umgebung<br />
Wärme mithilfe von Strom und leitet sie ins Heizsystem.<br />
Effizient ist das allerdings nur in gut gedämmten on „Deutschland macht Plus!“, zum Fördermittel-<br />
Weitere Infos zum Kostenvergleich, zur Akti-<br />
5<br />
Niedrigenergiehäusern mit Wand- oder Fußbodenheizung.<br />
Je schlechter die Dämmung, desto höher sind die www.zukunftsheizen.de •<br />
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14 <strong>ego</strong> N°26/2017 Anzeigen www.burelbach.eu<br />
<strong>ego</strong> N°26/2017 5 Heizsysteme 15<br />
1<br />
2<br />
Gas-Brennwertheizung<br />
3<br />
4<br />
Holzpelletheizung<br />
Wärmepumpe
1<br />
2<br />
Gut zu Wissen...<br />
Öl-Brennwertheizung<br />
• Hohe Energieeffizienz<br />
• Bewährte und stabile Technik<br />
• Keine vertragliche Bindung<br />
• Alte, große Tanks können häufig durch kleinere Modelle ersetzt werden<br />
• Kein Heizölgeruch mehr im Keller aufgrund 100% schwefelarmen Heizöls<br />
• Kombinierbar mit erneuerbaren Energien (Hybridheizungen)<br />
• Bio-Heizöl ist mit einem Anteil aus nachwachsenden Rohstoffen erhältlich<br />
Gas-Brennwertheizung<br />
• Hohe Energieeffizienz<br />
• Feste vertragliche Bindung an Gaslieferanten bei Nutzung des öffentlichen Netzes<br />
• Keine vertragliche Bindung bei Eigentank<br />
• Kombinierbar mit erneuerbaren Energien (Hybridheizungen)<br />
• Biogas ist mit unterschiedlich hohen Anteilen aus nachwachsenden Rohstoffen auf dem Markt<br />
Raumgestaltung mit Farbberatung<br />
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3<br />
Holzpelletheizung<br />
• Anschaffungskosten liegen deutlich höher als für vergleichbare Heizsysteme<br />
• Jüngere Technik<br />
• Höherer Wartungs- und Reinigungsaufwand<br />
• Holzpelletlager benötigt viel Platz<br />
(rund dreimal mehr als ein Heizöltank für eine entsprechende Wärmeleistung)<br />
• Die bei der Verbrennung entstehende Asche muss regelmäßig entfernt werden<br />
• Holz ist ein nachwachsender, aber begrenzter Rohstoff<br />
• CO 2 -neutral erfolgt die Verbrennung nur mit Holzpellets aus nachhaltiger Forstwirtschaft<br />
• Höhere Feinstaub-Emissionen als Öl- und Gasheizungen<br />
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soliden handwerklichen Verarbeitung eines H HW- Hauses!<br />
Wärmepumpe<br />
4<br />
5<br />
• Relativ neues Heizsystem (knapp 4% aller deutschen Heizungen,<br />
überwiegend in Neubauten)<br />
• Kein Lagerraum notwendig<br />
• Kein Schornstein und keine Schornsteinfeger-Besuche notwendig<br />
• Gegebenheiten vor Ort bestimmen die Art der Wärmegewinnung<br />
(Erdsonden-Bohrung, Flächenkollektoren,...)<br />
• Je nach Wärmepumpenart unterscheiden sich Anschaffungs- und Betriebskosten stark<br />
• Deutliche Unterschiede gibt es bei den Genehmigungsverfahren<br />
• Effizienter Betrieb nur in Häusern mit hohem Dämmstandard<br />
• Fußbodenheizung für einen wirtschaftlichen Betrieb notwendig<br />
• CO 2 -neutral nur bei Betrieb mit reinem Ökostrom<br />
Nah- oder Fernwärme<br />
• Angebot vor allem in Ballungszentren<br />
• Abhängigkeit vom Energieversorger (Monopolstrukturen, Wechsel ist nicht möglich)<br />
• Geringer Platzbedarf im Haus<br />
• Wartung wird meist vom Anbieter übernommen<br />
• Emissionen entstehen nicht vor Ort, sondern im Kraftwerk<br />
• CO 2 -Bilanz und Feinstaubemissionen abhängig von der Art des Kraftwerks<br />
• Kein Schornstein und keine Schornsteinfeger-Besuche notwendig<br />
• Teilweise hohe Energieverluste auf dem Transportweg<br />
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16 <strong>ego</strong> N°26/2017 Gut zu wissen...<br />
<strong>ego</strong> N°26/2017 Anzeigen 17
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Betriebswirt HWK,<br />
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neue Kompetenzen<br />
:Tobias Schütz steht nun für WAGNER Holsthum und Know-how in Sachen Heizung, Lüftung und Sanitär<br />
wAngelika Koch I Jan Malburg<br />
Geschäftsführer Tobias Schütz<br />
in seinem Servicewagen<br />
Holsthum in der Südeifel hat viel zu bieten: eine schöne<br />
Landschaft, das einzige Hopfenanbaugebiet in Rheinland-Pfalz,<br />
ein ansprechendes Dorfbild… und Expertise<br />
für alles, das sich um die Themen Heizung, Lüftung und<br />
Sanitär dreht.<br />
Der Staffelstab des renommierten Handwerksunternehmens<br />
von Raimund Wagner wurde hier zum August<br />
an einen jungen engagierten Meister übergeben.<br />
Die Nachfolge von Raimund Wagner hat Tobias Schütz<br />
angetreten, ein 31 Jahre junger Familienvater und passionierter<br />
Ballonfahrer. Zuvor war er Geschäftsführer<br />
und Technischer Leiter eines Betriebes aus der Branche<br />
in Luxemburg. Begleitet von Handwerkskammer<br />
und Steuerberater sagte er beherzt „Ja“, als es um die<br />
Suche nach einem Betriebsübernehmer in Holsthum<br />
ging. „Ich bin ein <strong>Eifel</strong>er Junge, ich wollte wieder in meiner<br />
Heimat arbeiten“, schildert Tobias Schütz einen der<br />
Beweggründe. Der andere: „Ich wollte mich mit einem<br />
Handwerksunternehmen selbstständig machen. Dass<br />
ich nun die Chance hatte, die bewährten Kundenbeziehungen<br />
von Raimund Wagner zu übernehmen,<br />
empfinde ich als Glücksfall.“<br />
Doch nicht nur das Wissen, welcher Kunde was<br />
braucht und will, wurde an den Nachfolger weitergegeben.<br />
Auch die vier erfahrenen Mitarbeiter wurden<br />
übernommen. Sie sollen möglichst rasch zwei weitere<br />
Gesellen und einen Azubi als Kollegen bekommen.<br />
„Gesucht werden zwei weitere Monteure für den<br />
Service, geboten werden Arbeitsplatzsicherheit, eine<br />
sehr gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie dank<br />
des Arbeitsbeginns um acht Uhr, ein offenes Ohr für<br />
individuelle Bedürfnisse, ein sehr familiäres Betriebsklima,<br />
Schulungen und Zusatzleistungen“, erläutert Tobias<br />
Schütz die Argumente, mit denen er als Arbeitgeber<br />
kompetente Fachkräfte überzeugt.<br />
Zu tun gibt es viel, denn das Renommee des Fachbetriebs<br />
WAGNER Holsthum, das im April 2019 auf<br />
40 Jahre zurückblicken wird, sorgt für gut gefüllte<br />
Auftragsbücher. Ein Schwerpunkt ist die Sanierung<br />
von Altbauten. „Hier müssen Bäder barrierefrei und<br />
altersgerecht umgebaut, die neuen gesetzlichen Anforderungen<br />
der Heizanlagen erfüllt oder Heizkessel ausgetauscht<br />
werden“, weiß der junge Meister, Techniker<br />
und Betriebswirt in Personalunion. Auch die erneuerbaren<br />
Energien mit Stückholz-, Pellets- oder Holzhackschnitzelheizungen<br />
sowie Wärmepumpen sind<br />
ein großes Thema. Kompetente Beratung steht hier<br />
am Anfang eines jeden Kundenkontaktes, denn jedes<br />
Gebäude braucht seine maßgeschneiderte Lösung.<br />
Ganz gleich welche Leistung benötigt wird: „Mit mobiler<br />
Auftragsabwicklung, die dank der Digitalisierung<br />
nun möglich ist, einem Rundum-Service und Notdienst<br />
auch am Wochenende und einem hoch modernen<br />
Equipment sind wir stets zur Stelle“, verspricht Tobias<br />
Schütz bestes Handwerksniveau. Er weiß, wovon er<br />
spricht, denn die luxemburgischen Kunden, auf deren<br />
Bedürfnisse er sich in seiner beruflichen Laufbahn einstellte,<br />
sind legendär für ihre hohe Anspruchshaltung.<br />
„Ich freue mich, dieses Level nun von meiner <strong>Eifel</strong>er<br />
Heimat und von Holsthum aus erfüllen zu können.“ •<br />
WAGNER<br />
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54668 Holsthum<br />
Tel.: 06523 477<br />
Fax: 06523 1343<br />
info@wagner-holsthum.de<br />
www.wagner-holsthum.de<br />
18 <strong>ego</strong> N°26/2017 Wagner<br />
<strong>ego</strong> N°26/2017 Wagner<br />
19
Wir haben schon viel über SmartHome (SH) geschrieben.<br />
Nun möchte ich einmal selbst an dieses<br />
Thema ran. Vielleicht sind Sie in einer ähnlichen Situation.<br />
Meine Tante lebt in einem schönen <strong>Eifel</strong>-Dorf in<br />
einem Haus von 1900 irgendwann. Da kommt immer<br />
einmal ein Anruf "Die Heizung geht nicht.", "Das Telefon<br />
muckt.", "Ist das Bügeleisen noch an?", "Die Spülmaschine..."<br />
usw.<br />
Hier gibt es viele Ansätze zum Nutzen von SmartHome-<br />
Komponenten in den Bereichen Wohlfühlen, Energiesparen,<br />
Sicherheit vor Feuer oder Einbruch und Sicherheit<br />
bei Notfällen. Mit SmartHome kann ich sogar<br />
einen Notrufschalter programmieren, den meine<br />
Tante drücken könnte und ich bekomme dann eine<br />
Nachricht gesendet. Der Empfang der Nachrichten<br />
und die Steuerung von SmartHome-Komponenten<br />
funktioniert übrigens weltweit über das Internet.<br />
Im ersten Teil der Serie möchte ich es einfach angehen<br />
und bei meiner Tante die Heizkörper mit SmartHome<br />
ansteuern und einen Leaving-Home "Ich-bin-dannmal-weg"-Schalter<br />
;-) installieren, der kritische Elektrogeräte,<br />
wie Bügeleisen, Heizlüfter oder Heizdecken,<br />
ausschaltet. Dazu nutze ich die SmartHome Komponenten<br />
von innogy.<br />
Installation der SmartHome-Zentrale und der Thermostate:<br />
Anschluss der Steuerzentrale an den Internetrouter:<br />
Die meisten SH-Systeme benötigen einen bestehenden<br />
dauerhaften Internetzugang. An diesen Zugang schließe<br />
ich nun einfach die Zentrale per Netzwerkkabel an,<br />
dann den Stromstecker der Zentrale anschließen und<br />
diese einschalten. Die Anmeldung erfolgt automatisch<br />
und anonym bei dem Servicecenter.<br />
Anmelden der Zentrale mit der Steuerungs-App:<br />
Um meine SH-Zentrale steuern zu können, kann ich<br />
mir eine kostenlose App auf mein Smartphone laden.<br />
Beim Starten der App führt das Programm mit mir die<br />
Anmeldung meiner SH-Zentrale durch. Dies ist sehr gut<br />
dargestellt und dauert keine 10 Minuten.<br />
Die alten Thermostate entfernen: Per Hand oder<br />
vorsichtig mit der Rohrzange entferne ich den Flansch<br />
am Thermostat.<br />
Vorbereitung für die Thermostat-Montage: Nun<br />
prüfe ich, ob der kleine Stift am Thermostatflansch beweglich<br />
ist. Dazu nehme ich mir einen Hammer und<br />
drücke auf den Stift. Dieser sollte sich bei starkem<br />
Druck nach vorne und zurück bewegen. Ein kleiner<br />
Tropfen Öl an den Stift schadet nicht. Den passenden<br />
Adapter, der im Lieferumfang enthalten ist, setze ich nun<br />
auf den Heizungsflansch.<br />
Montage und Anmelden des Thermostats: In der App<br />
klicke ich auf "Neues Gerät", weiter mit "Thermostat", und<br />
die App leitet mich mit kleinen Schritten und guter Animation<br />
an. Die benötigten Batterien setze ich nun in das<br />
Thermostat ein und warte bis im Display "A2" erscheint.<br />
Das Thermostat setze ich an das Gewinde des Heizkörpers<br />
an und drehe vorsichtig den Flansch nach rechts<br />
fest. Nun warte ich bis sich das Thermostat kalibriert hat.<br />
Steuern des Thermostates: Mit der App kann ich<br />
nun meine Thermostate nach Belieben steuern und verschiedene<br />
Szenarien programmieren, wie z.B. nachts die<br />
Temperatur runterfahren und morgens das Bad und die<br />
Küche vorheizen. Natürlich kann meine Tante jederzeit<br />
das Thermostat selbst per Hand einstellen.<br />
Mehrwerte: Die Thermostate können die Temperatur<br />
steuern; sie geben aber auch Infos über die Temperatur<br />
und die Luftfeuchte an die Zentrale. Sollte die Luftfeuchte<br />
die empfohlenen 40% unterschreiten, kann ich das am<br />
Thermostat sehen und die Zentrale gibt mir eine Nachricht<br />
auf mein Handy, und wir können die Verdampfer<br />
am Heizkörper neu befüllen. Sollte die Luftfeuchtigkeit<br />
einen Grenzwert überschreiten, und das über längere<br />
Zeit, gibt die Zentrale eine Schimmelwahrnung und ich<br />
kann so Schäden im Haus vermeiden.<br />
Smarthome im Altbau<br />
:Neue Serie: Einfache sinnvolle SmartHome-Anwendungen Zuhause<br />
wStefan Bohl I <strong>ego</strong> <strong>Magazin</strong><br />
Installation eines Leaving-Home "ICh-Bin-dann-mal-weg"-Schalters ;-)<br />
Hierzu benötige ich einen Wandsender (Schalter) und richtig haben will, der sollte bei innogy und den Heizungsmindestens<br />
einen Zwischenstecker. Im Wandsender baue und Haustechnikspezialisten aus diesem Heft nachfragen.<br />
ich die Batterie ein und melde mich mit der App bei der Die sind auch da, wenn der Neffe mal in Urlaub ist. ;-)<br />
Zentrale an. Die App fragt nun, welches Gerät ich steuern SmartHome bietet noch viele weitere Möglichkeiten, die<br />
möchte. Ich wähle „Zwischenstecker“ und stecke diesen ich Ihnen in den nächsten Ausgaben zeigen werde. •<br />
in die Wandsteckdose. Dieser meldet sich bei der Zentrale<br />
an. In der App kann ich nun wählen, was passieren soll,<br />
wenn ich auf den Wandsender drücke. Ich nehme „Aus-/<br />
Einschalten." Fertig! Alle Geräte, die an der Steckdose<br />
sind, kann ich nun mit dem Schalter oder der App ausbzw.<br />
einschalten. Ich kann den Schalter auch so programmieren,<br />
dass mit dem Betätigen ebenfalls alle Heizkörper<br />
heruntergefahren werden.<br />
Installation eines<br />
Leaving-Home-Schalter<br />
Die Installation hat wirklich gut funktioniert. Wer jedoch<br />
weniger technisch orientiert ist oder wirklich alles gut und<br />
Ihr Stefan Bohl<br />
20<br />
<strong>ego</strong> N°26/2017<br />
SmartHome im Altbau
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SCHOLTEC GmbH - Der Photovoltaik-Spezialist ist<br />
seit 2010 tätig. Neben Privathaushalten hat das Unternehmen<br />
bereits zahlreiche Betriebe und öffentliche<br />
Einrichtungen mit einer sauberen Energieversorgung<br />
ausgestattet. Seit 2013 ist die SCHOLTEC GmbH<br />
sonnenBatterie Center.<br />
Herr Scholtes, Sie installieren seit 4 Jahren Stromspeicher<br />
zusätzlich zu Photovoltaik-Anlagen. Wie läuft es gerade so?<br />
Wir haben mittlerweile rund 130 Haushalte hier in<br />
der Region mit einem Stromspeicher ausgerüstet. Die<br />
Nachfrage steigt aber konstant jedes Jahr immer weiter<br />
an.<br />
Woran liegt das?<br />
Die meisten Menschen fasziniert es ganz einfach, ihren<br />
eigenen Strom zu erzeugen. Sie wollen außerdem unabhängig<br />
von den steigenden Strompreisen sein. Viele<br />
Menschen mit denen ich spreche, haben einfach genug<br />
davon, ihrem Versorger jedes Jahr noch mehr Geld zu<br />
überweisen. Nicht zuletzt steigt auch das Bewusstsein<br />
für saubere Energie immer weiter an.<br />
Wie viel Geld spart ein Haushalt denn eigentlich?<br />
Im Durchschnitt sparen sich meine Kunden rund 70<br />
– 75 % ihrer bisherigen Stromrechnung. Dazu kommt<br />
auch noch die Einspeisevergütung für den nicht selbst<br />
benötigten Strom, und das für 20 Jahre.<br />
Das ganze Jahr<br />
kostenloser Sonnenstrom<br />
:Neue Stromspeicher für das Eigenheim machen es möglich<br />
w<strong>ego</strong> <strong>Magazin</strong> I sonnen, <strong>ego</strong> <strong>Magazin</strong><br />
Wie viele Menschen entscheiden sich heute für einen Speicher,<br />
wenn Sie sich eine Photovoltaik-Anlage anschaffen<br />
wollen?<br />
Neue Photovoltaik-Anlagen ohne Speicher gibt es eigentlich<br />
nicht mehr. Das ist auch logisch: Wer sich heute<br />
eine PV-Anlage zulegt, macht das ja, um seinen eigenen<br />
Strom zu produzieren. Und das macht nur mit einem<br />
Speicher richtig Sinn, da Sie den Strom rund um die<br />
Uhr nutzen können, auch wenn die Sonne nicht scheint.<br />
Aber sind Stromspeicher nicht noch viel zu teuer?<br />
Das war vielleicht vor ein paar Jahren so, als die ersten<br />
Speicher auf den Markt kamen. Aber die Preise sowohl<br />
für Speicher als auch für PV-Anlagen sind deutlich zurückgegangen.<br />
Für so ein System haben wir heute<br />
Amortisationszeiten von 10 Jahren. Danach ist die Anlage<br />
abbezahlt und der selbst erzeugte Strom kostet Sie<br />
fast gar nichts mehr. Man kommt auf eine Rendite von<br />
5 bis 7 %, also deutlich besser, als das Geld auf dem<br />
Konto zu lassen. Und man investiert in seine eigene<br />
Energieversorgung.<br />
Und wie sieht es mit der technischen Reife aus?<br />
Stromspeicher für den Haushalt sind mittlerweile industrielle<br />
Serienprodukte. Es gibt auch eine ganze Reihe von<br />
Herstellern, wir setzen aber von Anfang an ausschließlich<br />
auf die sonnenBatterie vom deutschen Marktführer<br />
sonnen. Sie hat die sicherste Batterietechnologie, 10<br />
Jahre volle Garantie und sie wird in Deutschland hergestellt.<br />
Dazu bietet sonnen auch Dienstleistungen an, die<br />
das Ganze noch lukrativer machen.<br />
Und was kann man sich darunter vorstellen?<br />
Zum Beispiel die sonnenFlat. Bei einer Mitgliedschaft<br />
in der sonnenCommunity bekommt man bis zu 8.000<br />
Kilowattstunden im Jahr kostenlosen Strom. Das ist besonders<br />
für Leute interessant, die eine Wärmepumpe<br />
haben. Im Sommer produziert die PV-Anlage Strom für<br />
den Haushalt und im Winter, wenn die Wärmepumpe<br />
auf Hochtouren läuft, ist noch genügend kostenloser<br />
Strom vorhanden. Oder für Kunden mit einem Elektroauto<br />
oder die eins anschaffen wollen: Hier kann man<br />
den Strom der sonnenFlat nach Feierabend zum Laden<br />
des Fahrzeugs nutzen.<br />
Sehen Sie schon einen Trend zu Elektroautos?<br />
„Trend“ – das ist noch etwas zu früh. Aber wir sprechen<br />
die Leute gezielt auf dieses Thema an, denn<br />
schließlich kommen wir schon jetzt mit Elektroautos<br />
zu unseren Kunden. Und was gibt es dann besseres, als<br />
sein Auto mit kostenlosem und sauberem Strom vom<br />
eigenen Dach zu laden? •<br />
Jörg Scholtes ist Gründer<br />
und Geschäftsführer der<br />
SCHOLTEC GmbH in<br />
Nattenheim/Fließem.<br />
Scholtec GmbH<br />
Vor der Lieh 21a<br />
54636 Nattenheim<br />
Tel.: 06569 962834<br />
info@scholtec.de<br />
<strong>ego</strong> N°26/2017 Photovoltaik<br />
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Beim Hausverkauf oder Hauskauf geht es um echte<br />
Werte: Um ein Zuhause, in dem man sich wohlfühlt<br />
oder um ein sicheres Anlageobjekt, um die Lebensqualität<br />
für die ganze Familie oder um eine kluge Altersvorsorge<br />
- aber immer geht es um Fairness und Vertrauen!<br />
Zugleich ist der Immobilienmarkt einer der kompliziertesten<br />
Märkte überhaupt. Die Preise schwanken je nach<br />
Region und Ort, nach baulichem Zustand und Ausstattung<br />
und nach aktuellem Angebot und Nachfrage.<br />
Ohne einen zuverlässigen Partner sind Laien sehr<br />
schnell überfordert. Die Gefahr ist groß, als Hausverkäufer<br />
unter Wert zu verkaufen oder als Käufer zu tief<br />
in die Tasche zu greifen. Auch die gängigen Internetportale<br />
geben kaum Sicherheit und Orientierung. Denn<br />
bei Immobilien kommt es immer auf den Einzelfall an,<br />
nichts ist „von der Stange“.<br />
Effektive Hilfe gibt es vom Immobilien-Team der Volksbank<br />
<strong>Eifel</strong> eG. Sie sind seit über dreißig Jahren erfahren<br />
und haben das komplette Know-how in Sachen<br />
Hauskauf und Hausverkauf. Bei ihnen stimmt alles: die<br />
gelungene Präsentation der Immobilie, die Verhandlung<br />
mit dem Käufer oder Verkäufer, die Begleitung durch<br />
den bürokratischen Dschungel bis zur Übergabe und<br />
geprüften Finanzierung. Dazu kommen ausgeprägter<br />
baulicher Sachverstand, intensive Kenntnis der Besonderheiten<br />
in der Region und stets aktuelle Informationen<br />
über die Marktentwicklung.<br />
Die Käufer und Verkäufer profitieren seit dem Zusammenschluss<br />
der beiden großen Banken Volksbank <strong>Bitburg</strong><br />
eG und Volksbank <strong>Eifel</strong> Mitte eG von einem noch<br />
attraktiverem Immobilienangebot. Dieses umfasst den<br />
<strong>Eifel</strong>kreis <strong>Bitburg</strong>-Prüm, Teile der Landkreise Euskirchen<br />
und Vulkaneifel sowie Trier-Land. So findet jeder sein<br />
Traumhaus in der Region oder einen Käufer, der das<br />
Objekt wertschätzt. Darüber hinaus suchen solvente<br />
Interessenten aus den Niederlanden, Luxemburg und<br />
Belgien unsere Erfahrung und unser Wissen. Ganz<br />
gleich, ob ein Bauernhaus mit viel Land, Ferienhäuser,<br />
klassische Ein- und Mehrfamilienhäuser oder Baugrundstücke<br />
und Eigentumswohnungen… das Portfolio ist<br />
groß und zieht mit seinem hohen Niveau entsprechende<br />
Kunden an.<br />
In der Baufinanzierung legen die Finanzierungsexperten<br />
besonderen Wert auf eine umfassende und qualifizierte<br />
Beratung, angepasst an Ihre persönlichen Wünsche und<br />
Möglichkeiten. Auch die Einbindung von zinsgünstigen<br />
Förderdarlehen spielt hier eine wichtige Rolle.<br />
Also alles aus einer Hand: Wertermittlung,<br />
Immobilienverkauf und Baufinanzierung! • •<br />
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Trend und als Wandgestaltung ein echter Hingucker in<br />
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Idee alter Paletten. Mit dieser einfachen Bauanleitung<br />
wird dein selbstgebautes Möbelstück zu einem unvergleichlichen<br />
Unikat. Und so geht's:<br />
1 Passende Euro-Palette auswählen. 2 Die äußeren<br />
Bodenträger, sowie zwei Bretterreihen stehen lassen<br />
und mit einer Stichsäge absägen. Vom Rest der Palette<br />
zwei zusätzliche lange Bretter ausbauen und entnageln.<br />
Danach alles mit der Schleifmaschine oder Schleifpapier<br />
bearbeiten. 3 Unterhalb der Klötze ein Flaschenbodenbrett<br />
über die komplette Breite anbringen. Dies<br />
ist später der Boden der Weinflaschen. 4 Im nächsten<br />
Schritt unterhalb der 3 Kötze und dem Flaschenbodenbrett<br />
sogenannte Abstandshalter anbringen, die die<br />
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selbst gebauten "<strong>ego</strong>-Weinregal".<br />
Wir sind gespannt auf eure Ergebnisse!<br />
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Breite der Klötze haben. Somit passt später der Fuß<br />
des Weinglases problemlos dazwischen. 5 Das zweite<br />
Brett, welches aus der restlichen Palette ausgebaut wurde,<br />
wird für die Weinglasaufhängung weiterverarbeitet.<br />
Dafür 6 Schlitze ausmessen und markieren. Danach die<br />
Aussparungen schneiden und schleifen, dann und das<br />
fertige Brett an den 3 Abstandshaltern unterhalb des<br />
Weinregals befestigen. 6 Um den rustikalen Vintage-<br />
Look zu imitieren, einfach das Holz mit einem Bunsenbrenner<br />
vorsichtig flammbieren und danach mit einer<br />
Stahlbürste die Asche herunterreiben. Im Anschluss<br />
das Regal einölen. 7 Jetzt nur noch die Wandhalterung<br />
am Regal befestigen und eine geeignete Stelle für dein<br />
Schmuckstück finden. Dieses mit verschiedenen Weinflaschen,<br />
Gläsern und Wohnaccessoires gefüllt, verleiht<br />
dem Ganzen eine individuelle und dekorative Note. Viel<br />
Spaß beim Nachbasteln! •<br />
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Reinigungsmittel für Fugen,<br />
Backöfen und Töpfe<br />
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...1 Teelöffel Essig-Essenz.<br />
Die Paste mit einer alten Zahnbürste<br />
in die Fugen verteilen. Achtung:<br />
Nicht für Silikonfugen verwenden!<br />
Ein paar Stunden einwirken lassen,<br />
dann mit der Zahnbürste<br />
abschrubben und feucht nachwischen.<br />
Fertig!<br />
1<br />
So geht's:<br />
3 Esslöffel Natron-Pulver vermischen mit...<br />
2<br />
...1 Esslöffel Wasser und...<br />
<strong>ego</strong><br />
Tipp<br />
Zu den Hausmitteln mit den meisten<br />
Anwendungsmöglichkeiten gehört<br />
Natron. Außerdem ist es<br />
günstig und leicht zu bekommen.<br />
Wer versucht ökologisch zu putzen,<br />
sollte daher auf jeden Fall<br />
Natronpulver im Schrank stehen<br />
haben. Es ersetzt sämtliche industrielle<br />
Allzweckreiniger, Backofensprays<br />
und viele weitere chemische<br />
Putzmittel.<br />
Natron (Natriumhydrogencarbonat),<br />
auch bekannt als Speisesoda<br />
oder Backsoda, ist im Handel auch<br />
unter den Namen Kaiser Natron,<br />
Bullrich-Salz oder Natriumbicarbonat<br />
erhältlich. Natriumhydrogencarbonat<br />
ist übrigens auch ein<br />
Bestandteil von Backpulver.<br />
Das weiße Pulver ersetzt auch<br />
aggressive, chemische Backofenreiniger:<br />
Das Pulver 1:1 mit Wasser<br />
mischen und die angerührte<br />
Paste auf die Verschmutzungen<br />
im Backofen geben. Nach ein paar<br />
Stunden Einwirkzeit dann mit dem<br />
Schwamm abschrubben und mit<br />
klarem Wasser nachwischen. Genau<br />
so kann man das Gemisch bei<br />
eingebrannten Töpfen, Pfannen<br />
oder Backblechen nutzen. •<br />
Die Vermarktung von Immobilien<br />
erfordert viel Einfühlungsvermögen<br />
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und Kompetenz sind der Maßstab<br />
all unserer Aktivitäten – wir kümmern<br />
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Zeitschaltuhr.<br />
Die dunkle Jahreszeit ist die Hochsaison der Wohnungseinbrüche.<br />
Die frühe Dunkelheit im Herbst und Winter<br />
bringt Einbrechern gleich zwei Vorteile: Zum einen erkennen<br />
sie, dass niemand zu Hause ist, wenn das Licht<br />
nicht eingeschaltet ist, und zum anderen können sie in<br />
der Finsternis schlechter von Nachbarn oder Passanten<br />
entdeckt werden.<br />
Nur Fenster, die in der Gesamtkonstruktion mit Rahmen,<br />
Beschlag und Verglasung keinen Schwachpunkt<br />
aufweisen, können die Gewissheit verleihen, sowohl<br />
gegen Wind und Wetter als auch gegen Einbrecher gut<br />
behütet zu sein. Diebe suchen immer den einfachsten<br />
Weg, um in eine Wohnung einzudringen. Das sind vor<br />
allem gekippte Fenster, Terrassen- und Balkontüren, die<br />
mit wenig Aufwand zu erreichen sind - zum Beispiel<br />
auf der Hausrückseite und im Parterre. Aber auch die<br />
oberen Etagen in Mehrfamilienhäusern sind gefährdet,<br />
denn hier herrscht weniger Publikumsverkehr und die<br />
Einbrecher können nahezu ungestört ans Werk gehen.<br />
Die wenigsten Einbrecher verschaffen sich Zutritt über<br />
eingeschlagene Fensterscheiben, sondern durch das<br />
Aufhebeln des Fensterrahmens an der Schloss- oder<br />
Scharnierseite.<br />
Mechanische Sicherungseinrichtungen können die Einbruchsgefahr<br />
minimieren, denn je länger der Täter benötigt<br />
um einzubrechen, desto schneller gibt er auf. Die<br />
Polizei empfiehlt einbruchshemmende Fenster und Türen<br />
ab Widerstandsklasse 2, ein nach europäischer und<br />
deutscher Norm – genauer nach dem DIN EN 1627<br />
– festgelegter Standard.<br />
Standardfenster kann man mit zusätzlichen Sicherungen,<br />
die das Eindringen erschweren, nachrüsten. Einbruchshemmende<br />
Beschläge können in die Fenster integriert<br />
werden. Während sich die üblichen Beschläge, sogenannte<br />
„Rollzapfen“, einfach aus der Führung im Fensterrahmen<br />
herausrollen lassen, rasten „Pilzzapfen“ in<br />
der Vorrichtung im Fensterrahmen ein und blockieren<br />
das Öffnen des Fensters. Damit das Krimi-Klischee von<br />
eingeschlagenen Fenstern dennoch nur Fiktion bleibt,<br />
sind Verglasungen mit verstärkter Bruchsicherheit und<br />
Einbruchschutz, wie zum Beispiel Verbundsicherheitsglas,<br />
wichtig.<br />
Für Verbundsicherheitsglas erfolgt nach der DIN EN<br />
356 eine Einteilung in zwei Klassen: Durchwurfhemmung<br />
(Klasse A) und Durchbruchhemmung (Klasse B).<br />
Alarmglas ist besonders sicher, denn es ist so konzipiert,<br />
dass bei Glasbruch ein Alarm losgeht. Damit Sie sich<br />
in Zukunft rundum sicher fühlen können, kommen auf<br />
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<strong>ego</strong> N°26/2017<br />
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Ausgebildete Fitnesstrainer von "MAP <strong>Bitburg</strong> Sport & Fitness" zeigten in einem "Trainer- & Athletenkurs" die Übungsmöglichkeiten an den verschiedenen Geräten.<br />
Im Rahmen der weiteren<br />
Umsetzung des<br />
Spielplatzkonzeptes der<br />
Stadt <strong>Bitburg</strong> ist nun auf<br />
dem Indianerspielplatz<br />
ein Geräte-Parcours<br />
entstanden, der seit der<br />
Einweihung im Juni diesen<br />
Jahres bereits von vielen<br />
Sportlern sowie interessierten<br />
Bürgerinnen und<br />
Bürgern besucht wurde.<br />
<strong>ego</strong> N°26/2017<br />
Outdoor-Fitness-Anlage<br />
<strong>Bitburg</strong> macht's vor<br />
:Outdoor-Fitness-Anlage steigert die Wohnqualität in der Stadt<br />
w<strong>ego</strong> <strong>Magazin</strong> I MAP <strong>Bitburg</strong>, Stadtverwaltung <strong>Bitburg</strong><br />
Der neu entstandene Geräteparcours auf dem Gelände<br />
des Indianerspielplatzes in der Rembrandtstraße stellt<br />
für alle Fitness-Level und alle Sportarten die ideale<br />
Trainingsergänzung dar. Sportbegeisterte Bürgerinnen<br />
und Bürger, Spieler eines Mannschaftssports sowie Einzelsportler<br />
können mit funktionalem Training an der<br />
Outdoorfitness-Anlage neben Kraft und Koordination<br />
auch ihre Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit sowie<br />
ihr Körpergefühl und ihre Körperhaltung ausbauen und<br />
verbessern. Durch diese Art des Trainings werden die<br />
Gelenke und Muskeln stabilisiert und damit die Verletzungsgefahr<br />
gesenkt.<br />
Das Potenzial des sogenannten „Crossfit“-Trainings hat<br />
auch schon Bundestrainer Jogi Löw für sich entdeckt<br />
und nutzt diese Trainingsmöglichkeiten nun in der Vorbereitung<br />
für die Deutsche Fußballnationalmannschaft.<br />
„Mehrgenerationenplatz – Sport und Bewegung“<br />
Doch nicht nur für geübte und trainierte Sportler, sondern<br />
auch für Ungeübte, Einsteiger und ältere Menschen<br />
bietet die Anlage vielfältige Möglichkeiten, den eigenen<br />
Körper mit ganzheitlichen Übungen fit zu machen und<br />
auch fit zu halten. Auch der soziale Aspekt ist nicht zu<br />
unterschätzen, er ist Treffpunkt für alle Altersgruppen<br />
und Kulturen. Verschiedene Geräte sind außerdem für<br />
Rollstuhlfahrer nutzbar, sie können sogar auf Wunsch<br />
eine spezielle Einweisung erhalten.<br />
Hintergrund der Umgestaltung des Indianerspielplatzes<br />
ist ein, nach umfangreicher Bürgerbeteiligung durch den<br />
Stadtrat bereits im Juli 2015 auf den Weg gebrachtes,<br />
neues Spielplatzkonzept. Es wurde beschlossen, dass<br />
einige Spielplätze zurückgebaut, andere Basisplätze erhalten<br />
und wieder andere zu Schwerpunktspielplätzen<br />
ausgebaut werden sollen. Nur wenig frequentierte<br />
Spielplätze werden zurückgebaut, die Grundstücke veräußert<br />
und die Verkaufserlöse zur Umsetzung des Spielplatzkonzeptes<br />
bereitgestellt. Schwerpunktspielplätze<br />
sind die Spielplätze in der Mozartstraße, im Maximiner<br />
Wäldchen, an der Grundschule Süd sowie der Indianerspielplatz.<br />
Bereits im letzten Jahr konnte der Spielplatz<br />
der Grundschule Süd erfolgreich umgestaltet und wiedereröffnet<br />
werden. •<br />
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im April 2017. Der Vertrieb über die CKM PROMOTION IM-<br />
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Weg zum Traumbaugrundstück große Nachfrage erfahren.<br />
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Firstrichtung, so dass das Eigenheim der Sonne<br />
zugewandt werden kann, egal ob die Grundstücke links<br />
oder rechts der Straße liegen. Scharillig ist zudem ein<br />
Ort, in dem auch die Integraon neuer Mitbürger sehr<br />
unterstützt wird. Hier finden sie Dorfgemeinscha und<br />
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