Spirit of Play 2018

spielwarenmesseeg

JACKPOT KINOLIZENZ

Vom Spielzeug zum Kinohit und

umgekehrt

TRENDS 2018

Die Umwelt erkunden,

Teamgeist fördern und

Spaß haben

THE GLOBAL TOY MAGAZINE

VERBRAUCHER VERSTEHEN

Worauf achten Eltern beim

Spielzeugkauf?

DIGITAL NATIVES ERREICHEN

Was kann die Spielwarenbranche der Smartphone­Generation bieten?


EDITORIAL

Ernst Kick

CEO der Spielwarenmesse eG

TREND

DEM

VORAUS

Liebe Leserin, lieber Leser,

gibt es für Eltern etwas Wichtigeres als

ihre Kinder? Eine rhetorische Frage. Deshalb machen

sie sich natürlich gerade beim Spielwarenkauf

Gedanken und betreten Ihr Geschäft immer besser

vorbereitet – das Internet macht es leicht. Aber

auch Ihre kleinen Kunden sind intensiv vernetzt

und wissen oft schon, was angesagt ist, bevor die

ersten Medien darauf aufmerksam werden.

Sie als Händler mit einem Spielwarensortiment

punkten mit erstklassiger Beratung,

wenn Sie Kompetenz beweisen und zu den neuesten

Trends und Lizenzprodukten auf dem Laufenden

sind. Damit Sie über die aktuellsten Entwicklungen

des Spielwarenmarktes informiert sind, sollte der

Besuch der Spielwarenmesse ® fester Bestandteil in

Ihrem Terminkalender sein. Denn hier schlägt das

Herz der Branche.

Als Veranstalter versorgen wir die Spielwarenprofis

weit über die Messe hinaus mit

wertvollen Informationen, aktuellen News und

nützlichen Inspirationen – so auch mit dieser neuen

Ausgabe des erfolgreichen Magazins Spirit of

Play. Hier erleben Sie mit „Explore Nature“, „Team

Spirit“ und „Just for Fun“ die neuesten Toy Trends

für das kommende Jahr. Dazu mehr ab Seite 36.

Lesen Sie außerdem, wovon wohl jedes

Kind träumt: neues Spielzeug ausgiebig zu testen.

Im Play Lab ist das Realität. Dort nehmen Kinder

neue Spielwaren genau unter die Lupe. Welche

Erkenntnisse daraus Designer und Spielzeugentwickler

gewinnen, verrät die Wissenschaftlerin

Deborah Weber in unserem Interview.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Erleben Sie mit uns den Spirit of Play als Vorgeschmack

auf die einzigartige Weltleitmesse in

Nürnberg!

Ihr

3


IMPRESSUM

Herausgeber

Spielwarenmesse eG

Herderstraße 7

90427 Nürnberg, Deutschland

Telefon +49 911 99813­0

Fax +49 911 8149905

www.spielwarenmesse.de

Projektleitung

Christian Ulrich

Verena Urbschat

Chefredaktion

Andrea Horn

Redaktion

Mark Bourichter

Maria Costa

Richard Gottlieb

Marisa Hart

Peter Hollo

Andrea Horn

Sabrina Kaul

Melissa Minnameier

Stefanie Paschke

Steve Reece

Reyne Rice

Waltraud Ritzer

Marleen Röpke

Verena Urbschat

Ralf Wendland

Scarlett Wisotzki

Jane Wong

Markus Zehn

ERLEBNIS

SPIELWARENMESSE ®

6

GUIDE DURCH DIE

TOYCITY NÜRNBERG

8 1 4

TOP

TRENDS

CHINA

1 8

IN

INTERVIEW

MIT FISHER-PRICE

WORAUF EIN VATER BEI

SPIELSACHEN ACHTET

20

WORAUF EINE MUTTER

BEI SPIELSACHEN ACHTET

22

WAS KANN DIE

SPIELWARENBRANCHE

DER SMARTPHONE-

GENERATION BIETEN?

Titelbild

Peggy Laurich

Anzeigenverkauf

com&sale GmbH

www.com­and­sale.de

Art Direction / Layout

Die roten Reiter GmbH

www.dierotenreiter.com

Druck

Fischer & Partner

www.fischerundpartner.de

Bei Nichterscheinen infolge Streik

oder Störung durch höhere Gewalt

besteht kein Anspruch auf Lieferung.

Die Zeitschrift und

alle in ihr enthaltenen

einzelnen

Beiträge und

Abbildungen sind

urheberrechtlich

geschützt.

SPIELEND

EINFACH

28

ZU TREUEN

KUNDEN

24

KLASSISCHES

SPIELZEUG

KUNSTVOLL

INTERPRETIERT

30


ERFOLGREICHER

EINKAUF –

WARUM EINE

GLASKUGEL

NICHT AUSREICHT

VIRTUELLE

WELTEN

AM

POINT OF SALE

DAS SIND DIE

TOY TRENDS

2018

32 34 36

3 FRAGEN AN

HEUNEC

38

„THE TOY BOX“

40 44

ANDERS SEIN

BRINGT AUCH VORTEILE

46

LOCAL COMMERCE – INTERNET

SCHAUFENSTER FÜR DEN HANDEL

48

JACKPOT KINOLIZENZ

WIE

TECHNOLOGISCHE

SPIELWAREN

DAS

SPIELERLEBNIS

AUF EIN NEUES LEVEL BRINGT

54

50 58

HÖRSPIEL

RELOADED

64 72

NEUE PRODUKTE

AUF DEM

SPIELWARENMARKT

60 68 74

DIE

FASZINATION

FANTASTISCHER

FABELWESEN

NEUAUSSTELLER

IN NÜRNBERG

MIT DER SPIELWARENMESSE ®

DIE BRANCHE IM BLICK

SPIELWARENMESSE ®

HIGHLIGHTS 2018

SPIELWARENMESSE ®

2018

AUF EINENBLICK

5


ERLEBNIS

SPIELWARENMESSE ®

12

PRODUKTGRUPPEN IN

18 HALLEN

1 MILLION PRODUKTE MIT

100.000 NEUHEITEN

6

ERLEBNIS

SPIELWARENMESSE


MEHR ALS 73.000 BESUCHER

AUS 120 LÄNDERN

„NÜRNBERG IST DIE

MESSE, AUF DER MAN SEIN MUSS, WEIL

JEDER HIER IST. ES IST ÜBERHAUPT DIE EINZIGE

MESSE DER SPIELWARENBRANCHE, AUF DER MAN

JEDEN VON ÜBERALL TREFFEN KANN.“

ÜBER 2.850 AUSSTELLER

AUS MEHR ALS 60 LÄNDERN

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IM SCHATTEN DER KAISERBURG

GUIDE DURCH DIE TOYCITY

NÜRNBERG

Seine fast tausendjährige Historie hat Nürnberg vor allem

als altehrwürdige Kaiserstadt bekannt gemacht. Dabei ist die

Franken metropole keineswegs angestaubt. Im Schatten der

Kaiserburg hat sich Nürnberg zu einer pulsierenden Metropole

entwickelt, die sich weltoffen und mit ihrem ganz eigenen

Charme in die Herzen von Touristen und Messegästen stiehlt.

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Erichstraße 9

90431 Nürnberg

Tel: +49 (911) 313263

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Die Altstadt Nürnbergs ist ein wahrer Besuchermagnet. Viele bewundern

vor allem die monumentalen Kirchengebäude, das alte Rathaus und die gut erhaltenen

Fachwerkfassaden. Ihren vollen Zauber entfalten die historischen Viertel unter der Burg

allerdings erst in den Abendstunden. Wenn die Straßenlampen angehen, öffnen viele

versteckte Bars und Kneipen ihre Pforten und laden vorbeiziehende Nachtschwärmer

ein. Da kann es in den kleinen Gasträumen der alten Fachwerkhäuser schon mal eng

werden. Fast jeder Nürnberger hat hier seinen eigenen Insidertipp: Von den Kellerbars

USG6 und Downtown unter der Burg über das Mata Hari in der Weißgerbergasse bis hin

zur Bar42 oder zur unauffindBAR, die sich in den kleineren Gassen im Zentrum der Stadt

verstecken.

Eine großzügigere Raumaufteilung als in den Bars findet sich im Bäckerhof

in der Nähe des Weißen Turms, der über einen offenen Saal im Obergeschoss mit einer

riesigen Bar und einer großen Auswahl an Bier, Whiskey, Gin und Rum verfügt. Auf dem

Parkett des ehemaligen Ballsaals der Bäckerinnung stehen gemütliche Salonsessel und

­sofas, die ein wenig an die 20er Jahre erinnern und dem Lokal eine ganz besondere

Atmosphäre verleihen.

Halle 7

Stand C70


Riding without

battery

Die Kaiserburg mit Lichtprojektion zur Blauen Nacht © Albert Gößwein


© Fachmarie – die Glücksboutique

SZENEVIERTEL GOSTENHOF

Der Stadtteil Gostenhof (kurz

GoHo), der sich südlich der Innenstadt

rechts und links der Fürther Straße

ausbreitet, hat sich zum Szeneviertel

der Frankenmetropole entwickelt. Hier

weht ein bisschen Berliner Flair durch

die Straßen – und tatsächlich soll

man im Salon Regina eine der besten

Currywürste der Stadt bekommen.

Neben einer Auswahl an alternativ

angehauchten Cafés und Bars ist Gostenhof

ein echter Geheimtipp, was

Shopping angeht. Vom Make Nürnberg

great again und der Fachmarie – die

Glücksboutique, die allerlei nützliche

und witzige Klein odien vertreiben,

bis hin zu Geschäften und Ateliers mit

Designerprodukten und ­kleidung wie

den edi m. store oder Daisy van Ghosty.

Retrofans und Vintage­Liebhaber werden

mit Sicherheit im Vinty‘s fündig.

10

GUIDE DURCH DIE

TOYCITY NÜRNBERG


Visit us Hall 1

Booth D-05

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Sulzbacherstr. 46-48, 90489 Nürnberg

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© EPOCH 13


01

KUNST UND KULTUR AUF AEG

Das ehemalige Werksgelände der AEG, in

dem 2007 die letzte Waschmaschine vom Band lief, hat

sich dank gekonnter Investitionen zu einem kulturellen

Hotspot der Stadt entwickelt. Auf AEG trifft sich die

Kunst­ und Gründerszene der Stadt und bildet eine einzigartige

Community, die sich aus den verschiedensten

Bereichen zusammensetzt. So finden sich hier neben

Zweigstellen renommierter Forschungseinrichtungen

wie dem Fraunhofer Institut und unterschiedlichen

Dienstleistungsunternehmen und Startups auch Architekten

und freischaffende Künstler. In regelmäßigen

Abständen öffnet das ehemalige Industriegelände

seine Pforten und wird für Nürnberger und für Touristen

zum Anziehungspunkt, bei dem Kunst, Musik und

Performance geboten werden.

Nürnberg präsentiert sich jung, kreativ

und einzigartig. Dabei verstehen es Kunst­ und Kulturschaffende

aus den verschiedensten Bereichen, die

Tradition der ehemaligen Kaiserstadt mit modernen

Trends und Einflüssen in Einklang zu bringen. Eine

Entdeckungsreise entlang der alternativen Hotspots

der Stadt lohnt also allemal – ob zur Abrundung eines

Messebesuchs oder im Rahmen eines eigenen Städtetrips.

01, 02 Auf AEG,

© MIB Coloured Fields GmbH

02

Autor: Marleen Röpke

12

GUIDE DURCH DIE

TOYCITY NÜRNBERG


Just spray water

1.

Spray it!

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CREATE IT - SPRAY IT - PLAY IT

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Create it!

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Play it!

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wurden mehrfach ausgezeichnet:

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ART.: 59327

„Sorgenfresser“ Play–Set

ART.: 56890

„UNICORN“

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ART.: 58498*

„Trolls“

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ART.: 56869

„Frozen“

Mega Creation–Set

ART.: 58436

„MINIONS“

Mega Creation–Set

ART.: 56982

„CARS“

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ART.: 59358

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KINDER

ALS

PRODUKTEXPERTEN

Interview mit Deborah Weber,

PhD, Leiterin der Forschungsabteilung

für frühkindliche

Entwicklung bei Fisher-Price

Seit 1961 betreibt Fisher­

Price an ihrem Hauptsitz in East Aurora/

USA das Play Lab, wo Säuglinge, Kleinkinder

und Kinder im Vorschulalter jede

Menge neues Spielzeug ausprobieren

können. Durch die Beobachtungen

erhalten die hauseigenen Design­ und

Entwicklungsteams grundlegende Ressourcen.

Sie lernen zu verstehen, wie

Kinder und Eltern denken und was

ihnen wichtig ist. Die Wissenschaftlerin

Deborah Weber gibt in unserem Interview

einen Einblick hinter die Kulissen

und erklärt den Forschungsauftrag.

Frau Weber, wir würden

gerne einmal Mäuschen spielen und

erfahren, was sich genau hinter dem

Play Lab verbirgt …

Eine spielerische Umgebung

ist für die frühkindliche Entwicklung

von entscheidender Bedeutung. Je mehr

Kinder spielen, desto mehr lernen sie

über sich selbst und die Welt um sie

herum. Das Play Lab wurde geschaffen,

damit wir Kinder genau dabei beobachten

können. Es ist das Herzstück der

Abteilung für frühkindliche Entwicklung

bei Fisher­Price, wo ein engagiertes

Team aus erfahrenen Wissenschaftlern

eigene Forschung betreibt und

mit Universitäten, Unternehmen und

Spaß am Job: Wissenschaftlerin Deborah Weber schaut

im Play Lab von Fisher-Price den Jüngsten genau über

die Schulter, © Fisher-Price

anderen Experten zusammenarbeitet.

Darüber hinaus verfügen wir über ein

zweites Play Lab in Shenzhen/China,

das Produkte im Anfangsstadium der

Produktion vor Ort im Unternehmen

und bei den Kindern zuhause testet

und auch andere Marken von Mattel

unterstützt.

Sitzen in East Aurora dann

die Wissenschaftler hinter Glaswänden

und schauen den Kindern beim Spielen

zu?

Die Räume bieten die

Möglichkeit, Kinder in Aktion zu

sehen, neue Produkte oder Ideen zu testen

und zu sehen, wie Kinder spontan

darauf reagieren. Das Forschungslabor

für Kinder im Vorschulalter ist

z. B. wie ein normales Klassenzimmer

gestaltet – mit Platz zum Lesen, Klettern,

Sitzen und zum Anschauen von Videos.

14

INTERVIEW

FISHER-PRICE


Wie sieht der Alltag im Play Lab konkret aus?

Die Kohorten des Play Labs bestehen aus

sechs Kindern, drei Mädchen und drei Jungen – alle

sind zwischen drei und sechs Jahre alt. Über acht

Wochen lang finden zweimal wöchentlich zweistündige

Play Lab­Sitzungen statt. Je nachdem, was wir an

dem Tag testen, spielen die Kinder normalerweise mit

mehr als einem Spielzeug und wechseln sich entweder

ab oder spielen damit zu zweit oder in der Gruppe. Die

Sitzungen werden von einem auf Kinder spezialisierten

Wissenschaftler angeleitet und umfassen gegebenenfalls:

Essenszeit, Spielzeugtestphase, freies Spielen,

Aufräumen. Am Ende erhalten die Kinder offizielle

Fisher­Price Spielzeugtester­Zertifikate und T­Shirts

als Andenken.

Nehmen die Eltern, die ja die eigentlichen

Konsumenten sind, auch einen wichtigen Part bei

Ihrer Arbeit ein?

Sie spielen eine entscheidende Rolle und

dienen uns als Inspiration. Im Rahmen des Produktentwicklungszyklus

wenden wir strenge, wissenschaftlich

basierte Methoden an, um Spielzeuge zu entwickeln,

die Spaß machen, begeistern und den Kindern dabei

helfen, zu lernen. Die Kinder und Familien ins Zentrum

des Produktentwicklungsprozesses zu stellen, ist und

war schon immer die Art und Weise, wie Fisher­Price

Spielzeug und Zubehör erfunden, entwickelt, getestet

und produziert hat.

Außerdem gibt es Außenbereiche, wo die Kinder

rennen, toben und schaukeln können. Jeder Beobachtungsraum

umfasst Einwegspiegel und moderne

Video­ und Audiosysteme. Die Wände, Fußböden und

Tische in unseren Vorschul­ und Entdeckungslabors

sind mit 360­Grad­Kameras und Mikrophonen ausgestattet,

damit wir die Spielmuster von Kindern aller

Altersstufen beobachten können. Mit den gewonnenen

Erkenntnissen verbessern die Produktentwickler die

Spielzeuge und testen sie erneut.

Gibt es einen straffen Zeitplan für den

Prozess vom Produktdesign bis zur Markteinführung?

Unser Entwicklungsprozess für Spielzeug

dauert normalerweise 18 Monate und wir testen in

diesem Zeitraum jedes Spielzeug mindestens dreimal

in jeder Entwicklungsphase, häufig sogar öfter. Im Play

Lab werden die Kinder als Wissenschaftler geschätzt

und erhalten die Möglichkeit, zu entdecken und durch

das Spielen in einem unterstützenden Umfeld dazuzulernen.

Durch das Spielen mit und Testen von Spielzeug

in verschiedenen Phasen des Designprozesses

erhalten wir Informationen darüber, wie die einzelnen

Spielzeuge funktionieren müssen, um die ideale Lernerfahrung

zu schaffen, die Spaß macht und die Kinder

begeistert.

Was ist Ihr „pädagogischer Auftrag“:

Glauben Sie, dass jedes Unternehmen ein Play Lab

einrichten sollte, oder lassen Sie andere an Ihren

Erkenntnissen teilhaben?

Das Play Lab hat sich einem fortlaufenden

Engagement für die Werte verpflichtet, die im Zentrum

dessen stehen, was Fisher­Price ausmacht: die

Entwicklung von Produkten, die so hochwertig und an

den Entwicklungsstand des Kindes angepasst sind wie

möglich. Unser Play Lab­Team dient als Vorbild für die

Art und Weise, wie Produkte für Kinder und Familien

entwickelt, getestet und verbessert werden können –

und zwar unter Anleitung der Kinder und Familien

selbst, um deren unterschiedlichen Bedürfnissen und

Lebensstilen gerecht zu werden. Das Play Lab trägt

dazu bei, die Art und Weise, wie Kinder und Familien

miteinander interagieren, spielen und lernen, rund um

den Globus zu gestalten.

Autor: Scarlett Wisotzki

15


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Als mittlerweile zweitgrößter Markt weltweit für

traditionelles Spielzeug ist China zu einem interessanten

Ziel für internationale Spielzeughersteller

geworden. Für China rechnet Euromonitor

mit einem Anstieg der Einzelhandelsumsätze

von traditionellem Spielzeug bis zum Jahr 2020

auf 14,3 Mrd. US-Dollar. Bei den chinesischen

Pro-Kopf-Ausgaben für Spielzeug gibt es noch

Luft nach oben (derzeit ein Achtel des entsprechenden

US-Werts), die verfügbaren Einkommen

steigen und aufgrund des Endes der Einkindpolitik

werden auch mehr Babys erwartet – alle

Zeichen stehen demnach auf Wachstum für die

Spielzeugbranche. Dies sind die Trends.

TOP

TRENDS

CHINA

IN

01

LIZENZPRODUKTE NACH WIE VOR GEFRAGT

Ebenso wie im Rest der Welt waren Lizenzen in den vergangenen

Jahren auch in China einer der wichtigsten Wachstumstreiber für

die Spielzeugindustrie. Im Unterschied zu den Märkten in den USA und

Europa, wo Figuren aus Kinofilmen sehr populär sind, sind in China

Spielwaren ausgehend von Zeichentrickserien beliebter. Durch die Zunahme

der Streamingdienste haben chinesische Kinder inzwischen mehr

Programme zur Auswahl und dadurch werden auch die Lebenszyklen der

Zeichentrickserien und dazugehörigen Figuren länger. „Super Wings“,

„Boonie Bears“, „GG Bond“, „Peppa Pig“ und „PAW Patrol“ gehören zu den

Favoriten.

02

STARKER FOKUS AUF LERNEN

Aufgrund des hohen Drucks in der Schule wurde in China

lange ignoriert, wie wichtig Spielen für die kindliche Entwicklung ist.

Weil aber mittlerweile immer mehr Millennials eine Familie gründen, setzt

sich der Gedanke des spielerischen Lernens vermehrt durch. Daneben

ist der starke Fokus auf Lernen aus den Klassenzimmern auch bis in den

Alltag vorgedrungen, was sich an der Popularität von Robotern, interaktiven

Puppen und Stofftieren, Wissenschafts­ und Experimentierkästen,

Programmierspielzeug und Brettspielen mit integrierter Sprach­ und

Kulturlernfunktion ablesen lässt.

18

TRENDS IN

CHINA


VISUAL PLAY 2.0

Die Welt der Spielwaren ist immer

auch ein Abbild der Realität und technische Neuerungen

für Erwachsene werden meist schnell

auch von der Spielwarenbranche aufgenommen.

Ein sehr gutes Beispiel sind Spiele, die sich mit

Apps steuern lassen. 2015 und 2016 tauchte die

VR­ (Virtual Reality) und AR­ (Augmented Reality)

Technologie erstmals in China auf, der 2017 ein

Trend hin zu AR/VR­Spielzeug folgte. Was mit statischen

Dingen wie AR­basierten Bilderbüchern

und Spielen begann, bringt die Kinder jetzt als

Visual Play 2.0 richtig in Bewegung. Prominentes

Beispiel sind AR­Gewehre, die für spannende

Spielerlebnisse und Abenteuer sorgen.

03

04

01 Super Wings, © Alpha

02 Hieroglyphic Flash Card, © Ziran

Education

03 AR Magic Gun, © Showbaby App

04 Smart Robot, © Robotant

ROBOTERSPIELZEUG IM AUFWIND

Als das von Google entwickelte Computerprogramm Alpha­

Go im April 2017 Ke Jie, einen der besten Spieler des alten chinesischen

Brettspiels Go, schlug, wurde ganz China auf das Thema künstliche

Intelligenz (AI) aufmerksam. Im Ergebnis gab es eine ganze Welle an

smartem Roboterspielzeug. Aufgrund der Preissensibilität der Chinesen

bewegt sich populäres Roboterspielzeug derzeit auf einer Preisspanne

zwischen umgerechnet 40 und 80 Euro. Roboter mit künstlicher Intelligenz

sind zwar kostspielig, dafür aber multifunktional und ersetzen

Kindern bisweilen sogar echte Freunde, was sie besonders bei der

Mittelschicht beliebt macht. Durch die rasante technische Entwicklung,

steigende verfügbare Einkommen und zunehmende Affinität zu höherpreisigen

Produkten dürfte AI­Spielzeug in nächster Zukunft zu einer

profitablen Kategorie werden.

Autor: Jane Wong


WORAUF

EIN VATER

BEI

SPIELSACHEN

ACHTET

Was mich als Vater eines fünfjährigen Sohnes dazu bewegt, Spielsachen

zu kaufen? Der Spaß meines Kindes daran und weniger

das, was auf der Verpackung vom Hersteller versprochen wird.

Wenn es um Spielsachen geht, dann bin

ich absoluter Traditionalist. Und das eigentlich komplett

entlang der sogenannten Customer Journey.

Ich erinnere mich noch zu gut an die unzähligen

Stunden im Spielwarenladen meines Vertrauens auf

dem Prinzipalmarkt im schönen Münster. Ich war Fan

von so ziemlich allem mit vier oder mehr Rädern im

Maßstab rund um 1:64. Ob das im Nachhinein edukativ,

konzentrationssteigernd oder in irgendeiner Weise

bestimmten positiv besetzen Attributen, die wir den

Kindern in der heutigen Zeit aufdoktrinieren, förderlich

war? Keine Ahnung. Ich hatte einfach Spaß daran.

Und damals hat auch kein Hersteller meinen Eltern

versucht, das Produkt als „Fördermittel“ zu verkaufen.

Klar stand He­Man für das Gute und Skeletor für das

Böse. Trotzdem bin ich in beide Rollen geschlüpft. Gut

gegen Böse.

DIE VIELFALT BRINGT DEN SPASS AM SPIEL

Ich bin zusammen mit meinem Blog­

Partner Kai von DADDYlicious ein klarer Verfechter

von Spielzeug mit wenig Bling­Bling oder nervtötenden

Geräuschen. Von natürlichen Stoffen – am liebsten

Holz – und wenn möglich Mechanik statt Elektronik.

Das heißt natürlich nicht, dass unsere Kinder nur

mit Blechautos und selbstgenähten Puppen spielen.

Aufsitzfahrzeuge, Die­Cast­Autos mit und ohne Rückziehmotor

gehören bewusst und gerne zum Fuhrpark.

Aber eben auch ein Tischfussballspiel aus Holz, eine

Tafel aus Holz oder eben das Ding, mit dem man die

Uhrzeit, Monate und Jahreszeiten lernen kann. Ebenfalls

aus Holz. Die passenden Bahnen für die Loopings

der Boliden mit Rückziehmotor sind aus Plastik und

natürlich auch verschiedene Gebäude, Fahrzeuge,

Flugzeuge samt Figuren von Playmobil. Und wenn der


Kleine alt genug ist, steht schon die Rennbahn fürs

Wohnzimmer im Keller. Zum Glück hat er den Karton

bisher noch nicht entdeckt. Einen festen Platz in der

Hausbibliothek haben Kinderbücher. Und das Vorlesen

ist unser beider liebstes Ritual. Nur zu gruselig darf es

nicht sein. Und hier hängt die Latte (noch) sehr tief.

INSPIRATIONEN RUND UM SPIELZEUG

Inspiration holen wir uns meist gemeinsam

ganz klassisch im stationären Handel. Ich bin kein

Freund von großen Ketten oder Discountern. Und ich

meide im Beisein meines Sohnes diese Tempel genauso

wie Fastfood­Ketten. Speziell Spielzeug kauf ich online

eher selten. Nur, wenn es die Zeit nicht erlaubt, selbst

auf die Suche zu gehen. Allerdings recherchiere ich

online vor dem Kauf und schaue mir Bewertungen und

Rezensionen an. Mein Sohn hat meist selbst eine klare

Vorstellung von dem, was er haben möchte. Wenn er

jedoch mit echtem Schrott um die Ecke kommt, interveniere

ich erfolgreich. Zum Glück meist ohne eine

vergossene Träne.

WIE DER VATER, SO DER SOHN

Ich glaube, es liegt in der Natur der Sache,

dass Väter ihre Kindheit durch den eigenen Nachwuchs

wiederaufleben lassen. Die Erinnerungen an

gemeinsame Kettcar­Fahrten mit Freunden, Duelle

mit Erbsenpistolen (heute sind es glücklicherweise

Schaumstoff­Geschosse) oder eben Bolzen auf dem

Fußballplatz. Mit vielen meiner Kinderzimmerhelden

im Maßstab 1:64 spielen mein Sohn und ich heute

noch, glücklicherweise habe ich sie aufbewahrt.

DIE ANSPRACHE MUSS INDIVIDUELL SEIN

Ich erwarte von „meinem“ Spielwarenladen

ein erlesenes Angebot an gutem Spielzeug,

Gesellschaftsspielen, Kinderbüchern und kleinen Mitbringseln.

Und wenn das Leben ein Wunschkonzert

wäre, dann hätte ich gerne Infopost individuell auf die

Bedürfnisse meines Kindes zugeschnitten. Was gibt

es neues vom Hersteller A, weil mein Sohn ja bereits

Produkt X dieses Herstellers besitzt. Oder Informationen

zu Produkten von Hersteller B, weil meinem Sohn

das bestimmt gefallen würde. Individuelle Kundenansprache

eben. Und wenn möglich ein Kickback am

Ende des Jahres für meine Treue. Die sogenannte

„Gießkanne“ hilft mir nicht und landet im elektronischen

oder analogen Papierkorb.


DAS PERFEKTE SPIELZEUG FINDEN

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Wir lieben es zu behaupten, „perfekt“ gibt

es nicht. Was Spielzeug betrifft, gibt es das aber schon.

Wenn ein Kind Eisenbahnen liebt, dann freut es sich

sicher über eine Holzeisenbahn oder eine Modelleisenbahn.

Wenn ein Kind kreativ ist, freut es sich über

Bastelsets und Farben.

Eltern können das richtige Spielzeug für

ihre Kinder finden, indem sie sie regelmäßig beim

Spielen beobachten. Außerdem haben Kinder immer

Wünsche. Ein Blick auf diese imaginäre Wunschliste

genügt, um dieses Wissen mit eigenen Vorstellungen

zu verknüpfen und sich anschließend auf die Suche

nach dem perfekten Spielzeug zu machen.

INSPIRATIONEN RUND UM SPIELZEUG

Ich unterscheide kaum zwischen virtuellen

Spielzeugimpressionen und Impressionen aus

dem Spielzeuggeschäft. Ich schaue mir gern Spielzeugkataloge

und Elternzeitschriften an, in denen

verschiedene Geschenkideen vorgestellt werden.

Ebenso gern stöbere ich online und bin außerdem Teil

der Bloggerszene, in der es stets aktuelle Spielzeugtestberichte

gibt. Influencer inspirieren mich dabei

am meisten. Die Wünsche meiner Kinder hingegen

entstehen beim Spielen mit Freunden und beim Besuch

von Spielzeuggeschäften.

WORAUF LEGE ICH ALS MUTTER WERT?

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www.matadortoys.com

F Matador

Der Kauf von Spielzeug ist eine budgetäre

Frage, gleichzeitig eine mit einem Blick hinter die

Kulissen. Wie und wo wird das Spielzeug hergestellt?

Wie wird das Spielzeug von Experten und anderen

Eltern bewertet?

Die Meinungen anderer Eltern spielen

eine wichtige Rolle beim Spielzeugkauf. Eltern ist es

wichtig, sich auszutauschen und zu erfahren, warum

anderen Eltern ein Spielzeug sehr gut oder gar nicht

gefallen hat.

Es gibt zwei Faktoren, die für gutes Spielzeug

sprechen. Zum einen ist das die Langlebigkeit von

Spielzeug – dazu zählen die Qualität und die Zeit, in

denen das Kind mit diesem Spielzeug spielen kann –

und zum anderen die Nachhaltigkeit.

Auf lange Sicht setzen sich nur die Spielzeuge

durch, die uns Eltern dauerhaft überzeugen.

WELCHE SPIELZEUGE SOLLTEN IN KEINEM

KINDERZIMMER FEHLEN?

Kinder befinden sich viele Jahre lang in

einer Art Findungsphase. Deshalb finde ich es sehr

24

DAS SIND DIE

TRENDS 2017


WORAUF

EINE

MUTTER

BEI

SPIELSACHEN

ACHTET

Als Mutter von drei Kindern, darunter zwei Töchter und ein Sohn, habe ich schon acht Weihnachtsfeste und fünfzehn Kindergeburtstage

erlebt. Vor jedem dieser Ereignisse finden mein Mann und ich uns vor der Fragestellung wieder: Was kaufen oder schenken wir

unseren Kindern? Die Entscheidung ist nie einfach, obwohl man meinen könnte, dass wir durch unseren Familienblog Baby, Kind & Meer

so viele Spielzeuge kennenlernen, dass wir ausreichend Inspirationen bekommen. Allerdings ist jedes Kind anders und jedes Elternpaar

hat andere Vorstellungen von kindgerechten und altersgemäßen Geschenkideen.

wichtig, ihnen verschiedene Spielzeuge anzubieten,

um sie nicht ausschließlich auf eine Art Spielzeug zu

fokussieren. Gute Bücher gehören meiner Meinung

nach in jedes Kinderzimmer, gefolgt von Konstruktionsspielzeug

und Kreativsets. Besonders wichtig sind

außerdem Spielzeuge, die das kindliche Rollenspiel

unterstützen.

WIE ENTSTEHEN LIEBLINGSSPIELZEUGE

UND LIEBLINGSMARKEN?

Es gibt kaum etwas, was Spielzeugfirmen

und Händlern wichtiger sein sollte als Kundenfreundlichkeit.

Denn gerade in der medialen Welt entscheiden

Kundenstimmen für die Zukunft. Eben diese Erfahrungsberichte

liefert uns das Internet schnell und

ausführlich. Dabei kann eine schlechte Erfahrung

gegen neun gute sprechen. Eltern ist es wichtig, wahrgenommen

und ernst genommen zu werden.

Wer sich glückliche Kunden wünscht, muss

sowohl real als auch virtuell sympathisch auftreten.

Eltern möchten wissen, wer hinter einer Firma steckt

und welche Werte dieser Firma wichtig sind.

Spielzeuge sind ein Teil jeder Kindheit und

begleiten Kinder viele Jahre. Umso wichtiger ist es,

dass Spielzeuge hochwertig sind und lange Zeit begeistern.

Diese Begeisterung beginnt mit dem ersten

Eindruck und endet mit einer langen und glücklichen

Spielzeit.

© hart media

Autor: Marisa Hart

23


SPIELWARENBRANCHE

SMARTPHONE-GENERATION

WAS KANN DIE

DER

BIETEN?

Es gibt für die Spielzeugindustrie keinen Grund, sich wegen

der Smartphone-Generation Sorgen zu machen. Im Gegenteil

– es gibt unendlich viele Ideen, die Spielzeughersteller

nutzen können, um Spielsachen zu produzieren, die diese

Generation wirklich ansprechen. Besonders wichtig ist es

aber zu verstehen, wodurch sich die jungen Menschen von

heute von früheren Generationen unterscheiden.

Die Kinder von heute sind von Geburt

an mit den neuen Technologien aufgewachsen,

also Digital Natives im wahrsten Sinne des Wortes,

die schon von Kindesbeinen an mit technischen

Dingen in Berührung gekommen sind.

Sie kennen auch nicht mehr die Unterscheidung

zwischen „technologischem“ und „traditionellem“

Spielzeug, die ihre Eltern noch

machen. Sie sind z. B. daran gewöhnt, mit Bauklötzen

ein Haus zu bauen und anschließend

damit auf digitalen Geräten weiterzuspielen.

Und sie finden es spannend, in beiden Welten zu

spielen. Deswegen muss man ihnen, wenn man sie

wirklich begeistern will, gute Kombiprodukte aus

konventionellem und digitalem Spiel anbieten.

Sowohl Hersteller als auch Einzelhandel

müssen also immer auf dem Laufenden sein,

welche neuen technologischen Entwicklungen

es gibt und diese stets im Hinterkopf behalten:

Virtual Reality, Augmented Reality, Hologramme,

Roboter, 3D­Druck, immersive Projektionen usw.

Hall 4

Booth B02

26

INNOVATION BEI

SPIELZEUG UND SPIEL

Bügelperlen seit 1958 – ein fast schon

traditionelles Kreativmaterial in Version 4.0

Melting beads since 1958 – the almost traditional

creative material in Version 4.0

In Verbindung mit benutzerfreund licher Software für PC und Mac, als iPhone

und Android App und neu als Nabbi iPad App sind einzigartige Bügel perlen-

Bilder mit eigenen oder vorhandenen Motiven möglich. Viele verschiedene Sets

und insgesamt 58 Farben als Nachfüllbeutel mit 1.100 und 6.000 Stück!

Using the user-friendly software for PC and Mac, Apps for iPhone and Android, as

well as the new Nabbi App for iPads, it is possible to create unique melting bead

pictures based on new or existing images. Many different sets and refill bags

with either 1.100 or 6.000 beads are available in a total of 58 different colours!

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Disassemble

assemble puzzle

Disassemble and

assemble puzzle

Dabei darf aber nicht vergessen werden,

dass sich Eltern heutzutage immer mehr Sorgen

machen, welche negativen Auswirkungen der Kontakt

mit den neuen Technologien auf ihre Kinder haben

kann. Sie greifen daher eher zu Spielzeugen, die die

Kinder dazu bringen, aktiv zu werden, zum Spielen

rauszugehen und Kontakt mit der Natur und anderen

Kindern zu haben. Ziel muss es daher sein, qualitativ

hochwertige Spielwaren anzubieten, die Kinder in

verschiedenen Bereichen optimal fördern und gleichzeitig

technologisch auf dem neuesten Stand sind. Um

das zu erreichen, sollte man stets im Auge behalten,

dass Kinder mit unterschiedlichen Materialien spielen

wollen. Sie benötigen Dinge, die sie mit allen Sinnen

zum Erforschen und Entdecken ihrer Umwelt einladen.

www.eureka-puzzle.eu

sassemble and

ble puzzle

Spielwarenmesse Nürnberg 2018

HALL 10.0 D22-E23

HUZZLE, formerly known as Cast Puzzle

C Hanayama Co. Ltd. - Japan

Worldwide Market Leader in Metal Puzzles

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Spielwarenmesse Nürnberg 2018

HALL 10.0 D22-E23

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C Hanayama Co. Ltd. - Japan

Worldwide Market Leader in Metal Puzzles

27


EINE SEHR SOZIALE GENERATION

Das Austauschen von Bildern und Nachrichten ist mittlerweile fester

Bestandteil der Freizeit von Kindern. Deshalb können Hersteller und Händler sie

erreichen, indem sie Spielwaren anbieten, die auf die geläufigsten sozialen Medien

aufbauen. Manche Unternehmen haben z. B. die weltweit gültige Sprache der Emojis

bereits in ihre Spielwaren integriert. Aber es bieten sich hier noch viele andere

Möglichkeiten. Wichtig ist, dass die Kinder miteinander in Verbindung bleiben

und sich Nachrichten oder Bilder schicken können. Dabei kommt natürlich dem

Datenschutz eine zentrale Bedeutung zu.

also available

as license version

Nürnberg 2018 • 31.01-04.02.2018

Halle 7, Stand E-19 / F-02 • Hall 7, Booth E-19 / F-02

Franz Schneider GmbH & Co. KG • Siemensstr. 13-19 • 96465 Neustadt bei Coburg • www.rollytoys.com


GAMIFICATION IST DAS GEBOT

DER STUNDE

Wir alle wissen, dass Kinder heutzutage

sehr früh aufhören, mit Spielsachen zu spielen.

Das hat zum einen damit zu tun, dass sie früher zu

Jugendlichen werden, und zum anderen damit, dass

sie weniger Zeit zum Spielen haben als früher, weil

sie neben der Schule noch zahlreiche andere Aktivitäten

auf dem Plan stehen haben. Allerdings hören

sie nicht wirklich auf zu spielen – deshalb muss man

alltägliche Dinge zu Spielzeug umfunktionieren, z. B.

durch Gamification. Warum also nicht Sachen, die

man sowieso am Körper trägt, Armbänder oder Uhren

zu Spielzeug machen und so den Kindern ein wirklich

attraktives Angebot machen?

ZIELGRUPPE KENNEN

Wenn die Branche erst einmal die Einstellungen

und Präferenzen der Smartphone-Genera tion

verstanden hat, kann sie dieser äußerst attraktive

Spielzeuge anbieten. Die Kids von heute sind sozialer

und informierter als frühere Generationen. Und

sie spielen immer noch gern, auch wenn sie wenig

Zeit dafür haben. Deshalb sollten sich Einzelhändler

und Hersteller nicht entmutigen lassen, sondern die

neue Generation als Chance und Herausforderung

betrachten.

Autor: Maria Costa

27


SPIELEND

EINFACH

ZU TREUEN

KUNDEN

Wenn Kinder älter werden, ändern sich auch

ihre Bedürfnisse und Wünsche. Darin liegt für

den Spielwarenhandel eine große Chance, denn

die heutige Generation Eltern ist offener denn je

für individuelle Empfehlungen, die ihnen helfen,

altersgemäße Spielzeuge für ihre Kinder zu

finden. Dabei spielen Lifecycle-Empfehlungen

und Loyalty-Maßnahmen eine wichtige Rolle.

Autor: Ralf Wendland

Kaum eine Zielgruppe reagiert

auf Maßnahmen zur Kundenbindung

so gut wie Eltern. Sie haben klar

planbare Bedürfnisse, wenn es um

den Kauf von Spielzeugen für ihre

Kinder geht und können so vom Spielwarenhandel

zu treuen Wiederkäufern

gemacht werden. Gleichzeitig sind

Eltern heute bei der Suche nach passenden

Spielzeugen durch eine Vielzahl

an Ratgebern und Möglichkeiten so

verunsichert wie nie zuvor. Und genau

an dieser Stelle können Spielwarenhändler

bei Eltern mit sogenannten

Lifecycle­Empfehlungen punkten. Hierbei

werden Eltern ganz individuell

immer die Spielzeuge empfohlen, die

gerade altersgemäß für deren Nachwuchs

sind.

EINE ERSTE DATENBASIS FÜR

LIFECYCLE-EMPFEHLUNGEN

Dazu müssen sie ihre Zielgruppen

jedoch gut kennen und vor

allem wissen, wie alt die Kinder der

Eltern aktuell sind. Onlinehändler können

u. a. die Warenkörbe der Kunden

auswerten oder das Alter der Kinder

während des Bestellprozesses abfragen.

Aber auch der stationäre Handel kann

mit entsprechend gestalteten Newslettern

in Erfahrung bringen, wie alt die

Kinder der Kunden momentan sind. Aus

Datenschutzgründen müssen Kunden

aber jederzeit über die Nutzung ihrer

Daten informiert werden und ihre Einwilligung

dazu geben.

Auch Facebook liefert interessante

Möglichkeiten für Lifecycle­

Empfehlungen: Schaltet man dort Werbeanzeigen

wird es nämlich möglich,

Eltern gezielt altersgerechte Spielzeuge

zu empfehlen. Die Anzeigen können

dort so geplant werden, dass sie nur

Eltern angezeigt werden, deren Kindern

sich in der festgelegten Altersgruppe

befinden.

Das Prinzip Lifecycle­Empfehlung

perfektioniert hat Disney. Dort

wird die gesamte Kundenreise vom

Säuglingsalter bis hin zum Teenager

begleitet und Eltern erhalten stets

Anregungen zu den derzeit passenden

Spielzeugen des Konzerns. So erzielt

Disney einen doppelten Gewinn – im

Laufe der Zeit werden Eltern und Kinder

zu treuen Fans.

ERFOLGSFAKTOR KUNDENBINDUNG

Eine weitere interessante

Möglichkeit für Spielwarenhändler stellen

Loyalty­Maßnahmen dar. Mit deren

Hilfe können Händler Erstkäufer schrittweise

zu Stammkunden und Empfehlern

machen und so wertvolle Ressourcen

sparen. Kundenbindung braucht aber

mehr als Bonuspunkte oder eine Kundenkarte.

Es geht um Leistungen, die

individuell für den einzelnen Kunden

erbracht werden und ihm Mehrwerte

schaffen. Dies ist gerade heute entscheidend:

Je ähnlicher die Sortimente

der Händler werden, desto mehr muss

ein Händler die Kunden faszinieren, um

sie langfristig zu halten.

28

SPIELEND EINFACH

ZU TREUEN KUNDEN


Oft reichen schon kleine Überraschungen, um im Gedächtnis

zu bleiben. Personalisierte Geschenke, die über die typischen Werbeartikel

hinausgehen, zeigen eine Wertschätzung gegenüber Kunden, dass sie

in Ihrem Laden einkaufen. Im Bereich Spielware eignen sich u. a. kleine

Lifestyle-Accessoires oder (Sammel-)Artikel, die Kindern das Gefühl geben,

beim Einkauf noch eine kleine „Trophäe“ mitgenommen zu haben.

Einen großen Mehrwert bringen insbesondere Services, die

die Eltern bei jeglichen Problemen unkompliziert unterstützen, und

zwar an jedem Kontaktpunkt. Das betrifft vor allem die Verfügbarkeit von

Produkten, Lieferzeiten, Bezahlmöglichkeiten und Reklamationen.

Die Königsdisziplin ist einen Service anzubieten, der noch gar

nicht bekannt ist. Ein noch kaum verbreiteter Service ist beispielsweise

die Umtauschkarte. Diese liegt einem Geschenk bei und bietet dem

Beschenkten die Möglichkeit, das Produkt ohne Kassenbeleg zurückzugeben.

Mit einer anschließenden Beratung können Händler bei der Suche

nach dem richtigen Produkt behilflich sein und gewinnen evtl. mit wenig

Aufwand neue Kunden, die aufgrund des breiten Serviceangebots gerne

wiederkommen.

31


KLASSISCHES

SPIELZEUG

KUNSTVOLL

INTERPRETIERT

Autor: Scarlett Wisotzki

Wie traditionelle Spielwaren auf kreative

Weise neue Einsatzmöglichkeiten

erfahren und damit bisher ungeahnte

Zielgruppen erschließen, verdeutlichen

zwei extreme Beispiele – von ganz klein

bis ganz groß.

01

Detailliert gestaltete Modellbahnfiguren

und bunte Spielbausteine

verfügen bereits über eine

Gemeinsamkeit: Sie sind nicht nur in

den Kinderzimmern zu finden. Längst

haben Erwachsene die Klassiker für

sich entdeckt. Sie investieren Stunden,

um in liebevoller Kleinarbeit

ganze Bahnlandschaften zu gestalten

oder ein anspruchsvolles Bauwerk

zu vollenden. Doch jetzt geht es raus

aus den Hobbykellern! Immer mehr

Unternehmen aus dem Spielwarenbereich

gewinnen neue Zielgruppen,

die ihre Produkte auch außerhalb der

eigenen vier Wände einsetzen und

dabei besonders viel Kreativität ins

Spiel bringen.

Bei der Firma Noch bevorzugen

bastelfreudige Damen vor

allem die bisher bei der männlichen

Klientel beliebten Modellbahnfiguren

im Maßstab 1:87. Die detailgetreuen

Miniaturmännchen und ­tiere finden –

30

KLASSISCHES SPIELZEUG

KUNSTVOLL INTERPRETIERT


auch durch Ergänzung von Kunstgras und Co. – auf

vielfältige Weise ihre Verwendung: Die neu gewonnene

Klientel dekoriert damit beispielsweise Deckel von

Marmeladengläsern, Fensterbänke zu Weihnachten

oder erschafft Szenerien in natürlicher Umgebung

für originelle Fotomotive. „Die steigende Nachfrage

abseits des klassischen Modellbahn­Marktes führte

zur Entstehung unserer neuen Marke Noch kreativ“,

erklärt Geschäftsführer Sebastian Topp. Auf der

Webseite www.noch­kreativ.de stellt das Unternehmen

seit über einem Jahr mit Hilfe von Bloggerinnen

Bastel­ und Deko­Ideen in Step­by­Step­Anleitungen

zu verschiedenen Anlässen vor – und bietet natürlich

auch gleich die dafür notwendigen Produkte an.

TRADITION TRIFFT MODERNE

Jan Vormann ist der beste Beweis dafür,

dass neu interpretierte Spielideen auch herstellerunabhängig

funktionieren können. Der Künstler füllt

Löcher in Mauern mit Lego­Steinen, wodurch ein

internationaler Trend entstand. Geboren wurde das

sogenannte „Dispatchwork“ 2007 im italienischen

Dörfchen Bocchignano. Um die Häuser vor dem Verfall

zu bewahren, glich der Ort einem Flickenteppich.

„Da schien mir zur neuerlichen Reparatur der zufällige

Griff in die Kiste mit den Plastikbausteinen sehr

naheliegend“, erinnert sich Vormann. „Zumal Plastik

einer der prägendsten Rohstoffe unserer heutigen

Zeit ist und einen riesigen Kontrast in Materialität

sowie Intention erzeugt.“ Mittlerweile ist das Streetart­Projekt

des Wahl­Berliners in der ganzen Welt

angekommen. Ob in Großstädten wie Tel Aviv und

New York oder in ländlicheren Gegenden von Serbien

und Ecuador – seine Arbeit findet Gefallen bei allen

Altersklassen, die im Einzel­ oder Mehrspieler modus

selbst Hand anlegen. Einzige Bedingung an die

„Franchise nehmer“: Sie müssen Fotos ihrer Werke

an Jan Vormann schicken, die er auf der interaktiven

Weltkarte seiner Webseite (www.dispatchwork.info)

archiviert. Der spielerischen Kreativität sind somit

wortwörtlich keine Grenzen gesetzt.

03

01 Die Dispatchwork-Kunst von Jan Vormann

fasziniert Menschen auf der ganzen Welt,

wie hier Kinder in Sofia, © VG Bild-

Kunst, Bonn 2017

02

02, 03 Kleine Männchen ganz groß: Modellbahnfiguren

von Noch verkörpern als

kreative ”Fotomodels“ das echte Leben,

© Scarlett Wisotzki

33


ERFOLGREICHER

EINKAUF –

WARUM EINE GLASKUGEL NICHT AUSREICHT

Nicht wenige von uns, die mit Einkauf zu tun haben,

wünschen sich die berühmte Kristallkugel, um die

Zukunft vorhersehen zu können. Wäre das nicht wunderbar?

Nie wieder Fehlentscheidungen oder Überbestände.

Immer die richtigen Artikel, zum richtigen Zeitpunkt, in der

richtigen Menge? Ein Traum, der wohl nie ganz wahr werden

wird. Aber dennoch können wir einiges tun, um ein positives

Ergebnis zu erzielen.

Einkauf ist nicht Shopping. Auch wenn

Bauchgefühl bei den wirklich guten Einkäuferinnen

und Einkäufern eine große Rolle spielt, so ist deren

scheinbare Intuition nichts anderes als das Ergebnis

lebenslangen Lernens und die Summe alle Erfolge und

Misserfolge.

Professioneller Einkauf ist immer zahlenbasierter

Einkauf. Das erfordert eine verlässliche

Datenbasis über Bestände, Abverkäufe, Renner und

Penner, Sortimentsstrukturen, Entwicklung von

Margen oder Durchschnittspreisen in den jeweiligen

Warengruppen. Um nur ein paar Stichpunkte zu

nennen. Und genau da hapert es schon bei vielen

Unternehmen. Wen wundert es dann, dass auf einer

fehlenden oder fehlerhaften Datenbasis keine validen

Prognosen für die Zukunft getroffen werden können?

Professioneller Einkauf erfordert, sich immer

wieder mit sich selbst und den eigenen Urteilen

und Vorurteilen auseinander zu setzen. Die Welt im

Handel verändert sich immer rasanter. Die Kunden

damit auch. Es gilt absolute Todsünden zu vermeiden.

Dazu gehören Produktverliebtheit, das Überschätzen

der eigenen Markt­ und Sortimentskenntnisse, die

Ablehnung von Trends oder die mangelnde Auseinandersetzung

mit dem Wettbewerb. Wenn dieser

erfolg reicher ist als man selbst, dann wird es meistens

daran liegen, dass er etwas besser macht. Für Klagen

oder Dogmen ist hier kein Platz.

Dem allem, und noch vielem mehr, werden

wir uns widmen. In meinem Vortrag, am Samstag den

3. Februar im Rahmen des Toy Business Forums der

Spielwarenmesse ® 2018. Ich freue mich auf Sie!

Autor: Peter Hollo

32

TOY BUSINESS FORUM

2018


MITTWOCH, 31. JANUAR 2018

What´s next? Trendexperten geben Einblicke

DONNERSTAG, 1. FEBRUAR 2018

Digital or dead? Überleben Sie in der Zukunft?

FREITAG, 2. FEBRUAR 2018

Multichannel & more – viele Wege führen zum Kunden

SAMSTAG, 3. FEBRUAR 2018

Toy Business Academy – richtig einkaufen, erfolgreich verkaufen

SONNTAG, 4. FEBRUAR 2018

Marketing reloaded – innovative Ideen und kreative Konzepte

MODELL – MICRO MINI2GO

Halle 7

Stand: F09

micro-mobility.com

Nürnberg 31. Jan - 4. Feb 2018

s ie warenmesse

®


VIRTUELLE

WELTEN

AM

POINT OF SALE

Roboter und Virtual Reality-Brillen führen das Einkaufserlebnis auf neue Ebenen

„Hallo! Ich bin Paul. Darf ich Ihnen weiterhelfen?“

Im Eingangsbereich des Saturn­Markts

in Ingolstadt rollt ein schlanker, weißer Roboter mit

freundlichen Digital­Augen im runden Display auf

eine Kundin zu. „Suchen Sie ein bestimmtes Produkt?“

Die angesprochene Kundin kichert und teilt Paul mit,

dass sie eine Surround­Anlage sucht. „Okay, Sie suchen

also eine Solaranlage“, antwortet Paul. „Habe ich das

richtig verstanden?“ Die Kundin nimmt den Lapsus mit

Humor und lässt sich nach einigem Hin und Her von

Paul in die TV­Abteilung führen, obwohl sie eigentlich

gar keinen Fernseher sucht – als würde sie es nicht

übers Herz bringen, den dienstbeflissenen Roboter

einfach stehen zu lassen. Szenen wie diese beobachtet

Dirk Huffert, Geschäftsführer des Saturn in Ingolstadt,

beinahe täglich, seit Paul zu seinen Mitarbeitern zählt.

„Unsere Kunden, vom Kind bis zum Rentner, bleiben

bei ihm stehen und interagieren mit ihm, manche bis

zu einer halben Stunde lang“, erzählt er. „Manche Men­

schen kommen sogar gezielt in den Laden, um Paul

ihren Freunden vorzustellen.“ Der Markt in Ingolstadt

ist sozusagen das „Reagenzglas“ der MediaMarktSaturn

Retailgroup, Europas führenden Handelsunternehmen

für Consumer Electronic. Hier testet der Retailer, wie

das Einkaufserlebnis sich im Zuge der Digitalisierung

verändern könnte.

Der elegante Roboter, ein umgebauter

Pflege roboter, der vom Fraunhofer Institut für den

Betrieb am PoS ständig weiterentwickelt wird, ist

vor allem ein Hingucker, der beim Kunden positive

Emotionen auslöst. Bisher kann er Kunden in die

verschiedenen Abteilungen führen, ohne dabei mit

Regalen oder Menschen zusammenzustoßen, und auf

dem Weg dorthin Hinweise zu verschiedenen Produkten

geben. Vor Ort ruft er auf Wunsch einen Berater

zu sich, der den Kunden dann übernimmt. „Langfristig

ist auch eine Bedarfsanalyse vorstellbar“, so Huffert.

„Dann könnte Paul in einem Gespräch mit dem Kunden

klassische Einstiegsfragen abklopfen und dadurch

bereits eine Vorauswahl an passenden Produkten

treffen – und diese Informationen dann an einen

menschlichen Berater weitergeben.“ Denn: Ersetzen

soll er die menschlichen Verkaufsberater nicht, betont

der Marktleiter. „Beratung ist Menschensache.“

Der Einsatz von Paul ist nur eines von

vielen Experimenten, mit denen der Handel versucht,

dem Kunden ein ganz besonderes Einkaufserlebnis zu

bieten – sowohl stationär als auch online. Ein Megatrend

ist dabei das Thema Virtual Reality (VR): Dabei

tragen Anwender eine VR­Brille, die ihnen in Echtzeit

34

VIRTUELLE WELTEN

AM POINT OF SALE


eine computergenerierte, interaktive virtuelle Umgebung zeigt. Die

Möglichkeiten, VR im Verkauf zu nutzen, sind schier unendlich. Der

chinesische E­Commerce­Riese Alibaba etwa bietet mit „Buy+“ die

aktuell wohl umfassendste virtuelle Einkaufserfahrung am Markt.

Kunden können sich mit der Brille vor Augen in virtuellen Versionen

echter Kaufhäuser umsehen, Produkte von allen Seiten betrachten

und ihre Funktionen überprüfen. Chatbots – smarte Programme, die

automatisiert mit Nutzern kommunizieren können – fungieren als

Ver käufer und beraten die Kunden. Virtuelle Models können darüber

hinaus Kleidungsstücke in der eigenen Größe vorführen – und sogar

das Bezahlen ist mit der VR­App Buy+ mit einem Kopfnicken möglich.

Auch der Möbelhändler Ikea hat die virtuelle Realität für

sich entdeckt: Seit gut einem Jahr ist die Ikea­App für die HTC­Brille

„Vive“ verfügbar. Anwender können sich damit inmitten von maßstabsgetreuen

Kücheneinrichtungen frei bewegen und mit Hilfe der

Controller der HTC Vive zum Beispiel verschiedene Materialien für die

Oberflächen auswählen, Schubladen öffnen oder Pfannen auf den Herd

stellen. Alternativ zeigt die App auch, wie die Küche aus der Perspektive

eines Kindes aussieht. „Virtuelle Realität entwickelt sich schnell

und in fünf bis zehn Jahren wird es ein integrierter Bestandteil unseres

Lebens sein“, sagt der Ikea­Manager Jesper Brodin.

r us at: www.lightstax.eu

re info: info@lightstax.eu

Autor: Waltraud Ritzer

Dirk Huffert, Geschäftsführer Saturn

Ingolstadt, mit Paul

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37


DIE UMWELT ERKUNDEN, TEAMGEIST FÖRDERN

ODER EINFACH NUR SPASS HABEN

DAS

SIND

DIE

TOY TRENDS

2018

Autor: Sabrina Kaul

Von China bis Indien über die USA nach Europa.

Monatelang war das 10-köpfige TrendCommittee

der Spielwarenmesse ® weltweit auf der Suche

nach den neuesten Entwicklungen auf dem

Spielzeugmarkt. Es wurde eifrig gesichtet und

diskutiert. Und dies sind sie, die Trends für die

Spielwarenmesse ® 2018

EXPLORE NATURE

Volle Terminkalender, Leistungsdruck und digitale

Medien bestimmen häufig das Leben unserer Kleinsten. Die

Nachmittage verbringen die Kinder beim Musikunterricht, der

Nachhilfe oder vor dem Fernseher. Viele Indoor­ Aktivitäten,

die dem Nachwuchs nur noch wenig Zeit im Freien bieten.

Aber sind die schönsten Momente der Kindheit nicht die, in

der man erst bei einbrechender Dunkelheit verdreckt und

glücklich von draußen nach Hause kommt? Explore Nature

zeigt, dass die spannendsten Geschichten und der größte

Spielplatz direkt vor der Haustüre zu finden sind. Die Kinder

sollen animiert werden, die Natur und deren Bewohner selbst

zu entdecken und die Welt mit allen Sinnen zu erleben und zu

erforschen.


TEAM SPIRIT

Nur gemeinsam ist man stark! Das lernen Kinder bereits in vielen Kinderbüchern

und Filmen. Freunde erleben zusammen spannende Abenteuer, besiegen das

„Böse“ und lösen Probleme. Es geht um Miteinander, Teamwork und Kooperation – entweder

gewinnen alle oder keiner. Das Spiel belohnt nicht den Einzelkämpfer , sondern

die Gruppe aus Verbündeten. Team Spirit holt den Teamgedanken in das Spiel. Nicht

der Beste gewinnt, sondern alle Spieler versuchen die Aufgabenstellungen zusammen

zu lösen und gewinnen durch geschickte Kommunikation. Dabei müssen Kompromisse

gefunden und andere Meinungen akzeptiert werden. Und ganz nebenbei bauen auch die

Kleinen dabei spielerisch ihre sozialen Fähigkeiten aus.

Schulanfang

Back to School

Ostern

Eastern

Weihnachten

Christmas

JUST FOR FUN

Spielsachen müssen heutzutage viele Anforderungen erfüllen und vor allem

in den Augen der Eltern einen pädagogischen Mehrwert bieten. Aber manchmal darf

Spielen auch einfach „nur“ Spaß machen. Es soll den Kindern Abwechslung bieten, ohne

einen bestimmten Zweck zu verfolgen. So können sie der Phantasie einfach einmal freien

Lauf lassen, auf Vorgaben und Regeln verzichtend. Diese Art von lustigem Spielen lässt

auch auf Partys für Groß und Klein die Zeit wie im Flug vergehen. Just for fun greift den

Grundgedanken des Spielens wieder auf und räumt so dem Spaß am Spielen genügend

Platz ein.

Spielwarenmesse®

Stand/ Booth

H9|A-02

www.nestler-gmbh.de


3 …

FRAGEN

AN ...

Josephine Dransfeld von der Firma Heunec

mit Sitz in Neustadt bei Coburg.

Der international tätige Spielzeugfabrikant zählt mit einer Jahresproduktion von durchschnittlich

zwei Millionen Plüschtieren eigenen Angaben zufolge zu den zehn großen deutschen

Herstellern im traditionellen Spielwarenhandel. Josephine Dransfeld ist Assistentin der

Geschäftsleitung und Tochter der Heunec-Inhaber Barbara Fehn-Dransfeld und Heiner Dransfeld.

Sie verantwortet im Unternehmen den kompletten Bereich der Social-, Product Compliance and

Sustainability und ist unmittelbar in die Entwicklung neuer Produkte involviert. Der Name

Heunec steht für sie vor allem für eins: Spaß an Plüschtieren. Dabei nehmen Lizenzen einen

entscheidenden Stellenwert im Unternehmen ein. „Der kleine Prinz“ ist der jüngste Neuzugang.

Zwei, die sich verstehen: Josephine Dransfeld von Heunec mit “Paddington

Bär”, © Heunec


1

Sie haben ganz aktuell die

Lizenz „Der kleine Prinz“ erworben – ein

Klassiker. Warum ist die Entscheidung auf

diese Lizenz gefallen?

„Man sieht nur mit dem Herzen

gut“ – diese Botschaft spricht uns an, denn

wir sind mit Herz und Leidenschaft in unserer

kuschligen Mission unterwegs, daher

passt der Spruch sehr gut zu uns. Der kleine

Prinz erobert weltweit die Herzen von

Kindern und Erwachsenen. Daher konnten

wir uns die Umsetzung und Vermarktung

von Anfang an sehr gut vorstellen.

2

Das Geschäft mit Lizenzen

verläuft weltweit sehr differenziert. Wie

erleben Sie die Unterschiede in den einzelnen

Ländern?

Von stylisch über bunt bis hin

zu schrill – jedes Land hat seine speziellen

Eigenheiten, die sich auf den Geschmack

der Endverbraucher auswirken und somit

auch auf die unterschiedlichsten Ausführungen

innerhalb eines Lizenzthemas.

Wir für uns stellen fest, dass gerade in

der DACH-Region auf sehr originalgetreue

Lizenz-Charaktere geachtet wird und sich

dies auch positiv auf die Umsätze auswirkt.

Die Spielzeugmacher.

MOIN

MOIN

IN NÜRNBERG!

3

Wann hat Ihrer Meinung nach

eine Lizenz das Zeug dazu, auf internationaler

Ebene den Spielwarenmarkt zu

erobern?

Es gibt natürlich einige Kriterien,

die ein Produkt besitzen muss, damit

es sich als Lizenz erfolgreich auf der ganzen

Welt vermarkten lässt. Das Thema sollte

durchaus überregional bekannt sein, wie

beispielsweise „Paddington Bär“. Zudem

muss das Produkt an sich ansprechend

gestaltet sein, so dass der Funke zu den

Kindern sofort überspringt.

Art. 54904 Ziehtier Hummer Rüdiger

Autor: Scarlett Wisotzki

Wir informieren Sie gern.

Besuchen Sie uns auf der Halle 3, Stand A 12

41


„THE TOY BOX“:

KINDER

BEURTEILEN

Autor: Richard Gottlieb

Bisher hat das Fernsehen die Spielwarenbranche

und Spielzeugerfinder

noch nie ins Rampenlicht gerückt, obwohl

Spielwarenhersteller in den 65 Jahren,

die seit Schaltung des ersten Werbespots

für Spielzeug vergangen sind, Milliarden

an Dollars in TV-Werbung gepumpt

haben. Daher ist es verwunderlich, dass

die Fernsehsender trotz sprudelnder

Einnahmen ihrerseits nie etwas getan

haben, um Formate zu entwickeln,

in denen Spielwaren mit geeigneten

Sendungen gefeiert werden.

Dabei ist es für die Spielzeugindustrie ein

enorm wichtiger Moment, wenn ein Erfinder und der

Einkäufer eines Spielwarenproduzenten ihren Vertrag

unterschreiben. Die Fantasie und Hartnäckigkeit des

Erfinders gepaart mit dem geschäftlichen Geschick des

überzeugen. Die Sendung, die von Mattel gemeinsam

mit Hudsun Media und Electus produziert wird, läuft

seit letztem Jahr beim amerikanischen Fernsehsender

ABC und kann sich durchaus mit anderen populären

Reality­Shows wie „Höhle der Löwen“ und „Dancing

with the Stars“ messen lassen. Aktuell wird die zweite

Staffel vorbereitet, die 2018 an den Start gehen soll.

WAS PASSIERT IN DER SHOW?

Entscheiders im Unternehmen kann Milliarden von

Dollar bewegen und Tausende von Jobs schaffen. Ohne

Autoren gibt es keine Bücher, ohne Künstler keine

Kunst und ohne Spielzeugentwickler keine Spielwaren.

Nun aber zeigt „The Toy Box“ Hobbyerfinder

und professionelle Spieledesigner, die versuchen

müssen, die von ihnen entworfenen Spielzeuge in

den Laden zu bekommen, indem sie eine Kinder­Jury

„The Toy Box“ ist eine Mischung aus der

80er­Komödie „Big“, einer Wissens­Show für Kinder,

einer Gründershow und einem Treffen von Mattel­

Erfindern. Ein Reality­Wettkampf also, bei dem sich der

Zuschauer in die Lage eines Menschen versetzen kann,

der ein Risiko eingeht, seine Hoffnungen und Träume

umsetzen will und dabei verlieren oder als Held gefeiert

werden kann.

Die Erfinder werden von erwachsenen

Business­Experten gecoacht, aber letztendlich sind

es die Kinder, die entscheiden, welche Spielzeuge

Anwärter für das „Golden Hot Wheel“ sind (Produzent

der Show ist schließlich Mattel) und in die Endausscheidung

kommen. Der Sieger erhält zu guter Letzt

den großen Preis, der darin besteht, dass Mattel das

Produkt produziert und Toys R Us den Vertrieb übernimmt.

40

THE TOY BOX:

KINDER BEURTEILEN


The Toy Box, © American Broadcasting Companies, Inc.

Specialising in licensed plush toys

and unique designs since 1891.

HEUNEC

Plüschspielwarenfabrik GmbH & Co. KG

Am Moos 11 | Mörikestraße 2 + 6

D-96465 Neustadt bei Coburg

info@heunec.de

+49 (0) 95 68 - 8 55 0

hall 12.2, stand P-14

designs are not yet final approved

www.heunec.de


DIE ERFINDUNGEN

Die erste Staffel umfasste acht Sendungen, bei denen ca. 35 Erfindungen

präsentiert wurden. Ins Finale kamen „Arya Ball“, „My Ballerina Doll“, „Lightbox

Terrier“, „Chromotag“, „Wiggles“ und „Candy Krusher“ sowie der letztendliche

Gewinner „3D Liquid Art“ von Ryan Stewart, der in seinem früheren Leben schon ein

Immobilienunternehmen sowie eine Autowerkstatt mit Waschanlage betrieben hat.

Jetzt ist er also Spielzeugerfinder.

WAS IST AN DER STORY VON SPIELZEUGERFINDERN INTERESSANT?

Ganz anders als Schriftsteller, Komponisten oder Künstler bleiben Spielzeugentwickler

oft namenlos. Dabei wollen die meisten gerne wissen, wer sich

hinter der Geschichte, die man gerade liest, dem Kunstwerk, das man sich anschaut,

oder der Musik, die man hört, verbirgt. Wenn man weiß, woher der Kreative seine

manchmal absonderliche Leidenschaft nimmt, steigert das häufig den Genuss. Das

Wissen, dass Beethoven taub war und Van Gogh sich ein Ohr abgeschnitten hat, hilft

uns, ihre Kunst besser zu verstehen und zu schätzen.

Deswegen wäre es doch auch interessant, mehr über den Erfinder

eines Spiels zu wissen, das man mit seiner Familie gerne spielt. Warum hat er es

ent wickelt, welche seiner Spleens hat er in das Spielkonzept integriert, wie lange

musste er für die Sache kämpfen und hat sich der Kampf gelohnt?

Die Entwicklung und Auswahl von Spielzeugen ist alles andere als ein

Kinderspiel. Formate wie „The Toy Box“ können dazu führen, dass mehr Menschen

Lust bekommen, Spielzeuge zu entwickeln und den Erfindern mehr Wertschätzung

entgegenbringen.

42

THE TOY BOX:

KINDER BEURTEILEN


The Toy Box, © American Broadcasting Companies, Inc.

Mentari magazine ad.pdf 1 08.09.2017 11:38:52


02

01

DIE

FASZINATION

FANTASTISCHER

FABELWESEN

Wer flüchtet sich nicht gerne in eine Traumwelt? Vom tristen und grauen Alltag hinein in ein buntes

fantasievolles Paralleluniversum voller Wunder und Abenteuer. Auch die Spielwarenbranche hat

diese Sehnsüchte der Kunden erkannt und das Sortiment daran angepasst.

Autor: Melissa Minnameier

01 Ocean Dragon, © Safari Ltd.

02 Friendly Fairies, © Safari Ltd.

44

FASZINATION

FABELWESEN


MEERJUNGFRAUEN, DRACHEN, GNOME UND CO.

Das Einhorn liegt als Trendobjekt im

deutschsprachigen Raum hoch im Kurs. Egal wo man

hinsieht, strahlt einen das meist anmutige, pferdeähnliche

Wesen mit Horn auf dem Kopf entgegen.

Besonders begehrt ist das sogenannte Pummeleinhorn.

Diese besondere Spezies besticht durch

seinen fülligen Körperbau und hat oft einen Keks zum

Knabbern dabei. Die Lizenz für dieses Pummeleinhorn

hält die Firma BULLYLAND, die den Trend von Fabelwesen

rechtzeitig erkannt hat. Vera Erhard, Head of

Creative Team bei BULLYLAND, hat eine plausible

Antwort, warum sie so eine Faszination auf die heutigen

Gesellschaft ausüben: „Einhörner sind aktuell

nicht mehr wegzudenken und zieren die unterschiedlichsten

Produkte. Vor allem getrieben durch die

sozialen Medien entstand Anfang 2016 ein wahrer

Einhorn­ Hype. Es scheint, als sehnen sich viele Menschen

in eher unruhigen Zeiten nach etwas heiler

Welt mit Glitzer, Regenbogen und dem Zauber von

sympathischen Fabelwesen.“ Dieses weiße, pummelige

Wesen mit regenbogenfarbenem Schweif hat sich

einen Platz in den Herzen vieler Menschen erschlichen.

BULLYLAND hat es sogar geschafft, zwei Fabelwesen

miteinander zu kombinieren: so verschmelzen ein

Einhorn und eine Fee zu einer Pummelfee. Und natürlich

alles unter dem Motto: Ich bin nicht dick! Ich bin

flauschig!

Aber nicht nur Einhörner sind im Trend,

sondern Fabelwesen im Allgemeinen zieren gerade in

Fülle die Ladenregale. Laut Definition sind Fabelwesen

„nur in der Fantasie existierende Geschöpfe“ – vielleicht

macht genau dieses Mystische den Hype aus.

Auch die Firma Schleich steht in Sachen Produktneuheiten

in nichts nach. Mit ihrer Produktlinie Eldrador

kämpfen Kinder in einer abenteuerlichen Welt mit

Drachen und erleben so spannende Geschichten. In

der zauberhaften bayala­Welt hingegen taucht man

in eine Feen­ und Meerjungfrauenlandschaft ein und

begegnet dort Elfen und anderen Zauberwesen. Aber

nicht nur in Deutschland sind Fabelwesen zurzeit

das Nonplusultra, sondern auch international stellt

man sich auf den Trend ein. So hat die Firma Safari

Ltd. neben ihrer drolligen Gnom­Familie mitsamt

Gnom­Musikanten für die musikalische Untermalung

der Gnom­Party auch das mythische Seeungeheuer

Leviathan ganz neu im Figurensortiment. Zudem

entführt Safari Ltd. mit ihrer Friendly Fairies Super

TOOB ® ­ Mischung, die vollgepackt ist mit bunten

Feen und einer freundlich lächelnden lilafarbenen

Schnecke, in eine farbenfrohe Sagenwelt. Farbenprächtig

ist auch das Drachenpärchen Ocean Dragon und

Baby Ocean Dragon. Sie bestechen durch ihre walähnlichen

Schwänze, den Kiemen und ihrer leuchtenden

Locke – somit eine perfekte Kombination zahlreicher

Meeresbewohner. Es bleibt weiter spannend, mit welchen

fabelhaften Neuheiten die Spielwarenbranche

2018 noch verzückt wird.


ANDERS SEIN

BRINGT AUCH

VORTEILE

Unabhängige Spielzeugläden werden nicht selten

als der Treibstoff der Spielwarenbranche bezeichnet

– und das stimmt auch. Trotz harter Konkurrenz

verfügen sie über Vorteile, die sie einzigartig und

für Kunden attraktiv machen.

AUTONOMIE IST EIN GROSSES PLUS

Wie stark die unabhängigen Spielzeugläden in den einzelnen

Ländern vertreten sind, ist unterschiedlich. In den USA gibt es eine große

Auswahl sog. „Mom & Pop Stores“, in Deutschland hat jede Stadt in der

Regel einen Spielzeugladen, während in Großbritannien im Vergleich

zu den USA und Deutschland gerade einmal 10% der Geschäfte von

„Einzelkämpfern“ geführt werden. Aber selbst in England stehen die

unabhängigen Anbieter im Fokus der Spielwarenhersteller, die ihnen

mehr Aufmerksamkeit zuteilwerden lassen als es die Umsatzzahlen vielleicht

vermuten lassen würden. Für die Spielzeugproduzenten sind der

Fachhandel und die auf Spielzeug spezialisierten Ketten sehr wichtig, und

deswegen ist man dort gerne bereit, ihnen dabei zu helfen, gegenüber den

großen Generalisten zu bestehen, die nur über die Preise funktionieren.

Natürlich können die unabhängigen Spielzeugläden diese

Unterstützung in Zeiten, in denen alles im Internet zum günstigsten Preis

gekauft werden kann, gut gebrauchen. Spielwaren-Einzelhandelsketten

wie Toys"R"Us oder Le Grand Recre bekommen nicht selten Exklusivangebote

wie z. B. eine Brand Extension oder ein bestimmtes Lizenzprodukt,

das gar nicht auf den Massenmarkt gelangt und bei den Kids dennoch

sehr begehrt ist, und können sich so vom Lebensmitteleinzelhandel und

sonstigen Generalisten wie Walmart oder Argos abheben.

Selbstständigen Einzelhändlern

hingegen werden keine Exklusivangebote

unterbreitet. Darum müssen

sie ihr Angebot auf andere Weise

unterscheidbar machen. Hier gibt es

zweierlei Wege: zum einen können sie sich

Einkaufskooperationen wie Toymaster

oder idee+spiel anschließen, die ihnen

bessere Konditionen und Preise sowie

ein größeres Produktangebot sichern.

Zum anderen können sie ihr Ladengeschäft

zu einem Publikumsmagneten

machen. Einen Vorteil haben sie auf

jeden Fall gegenüber größeren Wettbewerbern:

mehr Autonomie, weil sie

sich nicht an Vorgaben aus irgendeiner

Konzernzentrale halten müssen.

Unabhängige Läden können

ihr Sortiment besser auf den Kunden abstimmen

und flexibler gestalten. Artikel

wie Fidget Spinner, Loom-Bänder oder

andere angesagte Spielzeuge bieten

ein zwar kurzes, aber dafür lukratives

Verkaufsfenster. Selbstständige Einzelhändler

können über ihre Schaufenster,

Ausprobieraktionen vor dem Geschäft

oder Sonderaktionen im Laden leicht

Aufmerksamkeit erregen und zusätzliche

Umsatzpotenziale ausschöpfen,

während große Ketten Trends meist erst

aufnehmen können, wenn sie schon

wieder passé sind.

46

ANDERS SEIN

BRINGT AUCH VORTEILE


UNVERWECHSELBARKEIT DES SORTIMENTS

Punkten können kleine

Einzelhändler auch mit Dingen, die

einen Wow-Effekt haben, also Sachen,

die man nie bei großen Ketten finden

würde. Das können Nischenprodukte

sein, aber auch sehr teure Spielsachen,

die für Kinder einfach unwiderstehlich

sind und mit denen sie im Laden spielen

können. Die Generalisten brauchen

diesen Wow-Faktor nicht, für sie sind

Preise und Sortimentsbreite entscheidend,

denn sie haben bereits genügend

Laufkundschaft. Eigenständige Spielzeugläden

hingegen müssen sich mehr

anstrengen, damit die Leute überhaupt

zu ihnen kommen. Hier sorgen das

richtige Marketing und ein durchdachtes

Sortiment dafür, dass die Produkte

nicht in den Regalen liegen bleiben und

stattdessen zur Kasse wandern.

Eines ist klar: Die Spielwarenhersteller

werden dem Fachhandel

auch in Zukunft unter die Arme greifen,

aber der Handel selbst muss auch etwas

tun, um sich von der Konkurrenz der

Generalisten abzugeben. Nicht einfach,

aber so ist es eben!

Autor: Steve Reece

Wir bringen die Welt zum Lacheln

..

BESUCHEN SIE UNS AUF DER

SPIELWARENMESSE NÜRNBERG

31. Januar - 04. Februar 2018

Stand P 11 · Halle 12.2

49


LOCAL COMMERCE –

INTERNET-SCHAUFENSTER FÜR DEN

HANDEL

Lokale

Marktplätze im

Web erleichtern stationären

Händlern den Einstieg

in den E-Commerce.

eBay hat den stationären

Handel für sich entdeckt: Im Juni startete

der Online­Marktplatz in Deutschland

die City­Initiative „lokal & digital“.

Das Ziel: eBay möchte Einzelhändler

bei der Digitalisierung unterstützen –

und natürlich auch mehr Bewegung

in seinen Marktplatz bringen. Denn

schließlich verkauft laut einer eBay­

Studie nur jeder dritte deutsche

Einzelhändler seine Produkte auch im

Netz, da ist noch viel Potential für eine

Sortimentserweiterung.

Kern der Initiative ist eine

so genannte City­Plattform, bei denen

sich Städte ihre individuelle Präsenz bei

eBay sichern können. Die teilnehmenden

Städte erhalten eine Adresse unter

der URL www.ebay­city.de/STADTNAME.

Teilnehmende Händler können dort

ihre Produkte einstellen und verkaufen,

außerdem bietet eBay verschiedene

Services wie beispielsweise Schulungen

für stationäre Händler an.

Vorausgegangen war dem

Projekt ein Pilot mit Mönchengladbach,

einer deutschen Stadt mit rund 260.000

Einwohnern. Insgesamt konnten die 79

dort teilnehmenden Händler von Herbst

2015 bis Sommer 2017 laut eBay mehr

als 160.000 Artikel im Gesamtwert von

6,7 Millionen Euro verkaufen und lieferten

ihre Waren in 84 Länder. Bis Ende

2017 sollen nun fünf weitere Städte mit

eigenen eBay­Präsenzen online gehen,

mittelfristig sollen mindestens 30 Städte

aus ganz Deutschland mitmachen.

Ein internationaler Rollout

der Initiative ist laut eBay derzeit

zwar noch nicht konkret geplant,

E­Commerce­Experten rechnen allerdings

fest damit. Denn schon einmal,

vor rund fünf Jahren, hatte eBay ein vergleichbares

Projekt in Italien gestartet,

wenn auch humanitäre Gründe damals

im Vordergrund gestanden hatten.

Nach einem schweren Erdbeben in der

Region L’Aquila hatte eBay eine Plattform

gestartet, um die lokale Wirtschaft

zu unterstützen. Mit Erfolg, denn der

Umsatz der teilnehmenden Händler hat

sich innerhalb von fünf Jahren (2010 bis

2015) um 435 Prozent gesteigert.

Dabei ist eBay bei weitem

nicht der einzige Plattform­Betreiber,

der versucht, mit lokalen Initiativen

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© ebay

den stationären Händler in das World Wide Web zu locken. In vielen

Ländern gibt es mittlerweile Marktplatzanbieter, die sich als „Internet­Schaufenster

für stationäre Händler“ verstehen – Stichwort Local

Commerce. Beispiele hierfür sind etwa Curbside in den USA, SoCloz

in Frankreich. Shoepping.at in Österreich, Kaloka in der Schweiz oder

auch Locafox und Atalanda in Deutschland.

Das Prinzip der lokalen Marktplätze ähnelt dabei dem

eBay­Modell: Städte erhalten auf den Marktplätzen eine Sonderseite,

auf der die Angebote der lokalen Händler gebündelt dargestellt werden.

Für den mobilen Anwender haben die Betreiber darüber hinaus Apps

entwickelt. Kunden können die Waren wie bei einem gewöhnlichen

Online­Kauf bestellen und sich liefern lassen, sie können die Produkte

aber auch reservieren und beim Händler vor Ort abholen. Auch Same

Day Delivery, die Lieferung online bestellter Waren am selben Tag,

gehört bei vielen Plattformen zum Service.

Die Marktplatzbetreiber wollen sich dabei vor allem den

RoPo­Effekt (Research online, Purchase offline) zu Nutze machen. Denn

viele Kunden bereiten ihre Einkäufe online vor, klicken dann aber nicht

unbedingt auf „Bestellen“. Umfragen haben ergeben, dass jeder vierte

Konsument seine Kaufentscheidung im Netz trifft, dann aber vor Ort

einkauft. Andere Studien zeigen, dass fast die Hälfte aller stationären

Käufe online vorbereitet wird.

Den RoPo­Effekt können stationäre Händler darüber

hinaus auch über Google für sich nutzen – und dies kostenlos: Denn der

Platzhirsch unter den Suchmaschinen bietet mit Google My Business

stationären Händlern die Möglichkeit, Accounts für ihr Unternehmen

anzulegen. Neben der Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktdaten ist

auch das Einbinden von Fotos – vom Geschäft, den Mitarbeitern und

auch von Produkten möglich. Die Beispiele zeigen: Das Internet wird

lokal, und der stationäre Handel kann davon profitieren.

Autor: Waltraud Ritzer


WIE

TECHNOLOGISCHE

SPIELWAREN

DAS

AUF EIN

SPIELERLEBNIS

NEUES LEVELBRINGEN

Technologische Spielwaren haben

sich vom Trend zu einer

festen Größe in der Spielwarenindustrie

entwickelt. Mit

der Aktionsfläche Tech2Play

trägt die Spielwarenmesse ®

dieser Entwicklung Rechnung

und zeigt in vier Themenbereichen

technisch ausgefeilte

Produkte. Die Nachfrage der

Kunden nach “verspielter Technik“

ist weltweit weiterhin am

wachsen.

Autor: Reyne Rice

01

01 Tech2Play

Sonderfläche,

Spielwarenmesse ®

02 CODE: On The Brink,

© Think Fun

03 Kubo, © KUBO Denmark

Technologische Spielwaren befinden sich in einer Entwicklung, die immer mehr

an Dynamik gewinnt. Durch die zunehmende Technisierung der Alltagswelt wird es für

Kinder unvermeidbar, mit Technik in Berührung zu kommen. Gesellschaftliche Veränderungen

machen die Vertrautheit mit den digitalen Medien notwendig: Kindergärten und Schulen

stellen ihren Lehrbetrieb nach und nach um. Tablets und Whiteboards gehören gerade in

neuen Einrichtungen zur Standardausstattung. So entstehen neue Bedürfnisse bei Eltern und

Kind, denen auch die Spielwarenwelt mit technologischen Spielwaren entspricht.


02

ROBOT TOYS

Die Möglichkeit, elektronische Spielwaren in den Alltag der Kinder einzubauen,

beginnt schon früh: ROBOT TOYS gibt es inzwischen auch für Kinder ab 3 Jahren. Ob als

scheinbar belebtes Kuscheltier und bester Freund des Kindes oder als Roboter, an dem

man das Programmieren lernen kann: soziale Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein

werden durch die Interaktion kindgerecht vermittelt. Die Kinder können die verschiedenen

Mechanismen der Spielsachen selbst entdecken, ihre Fähigkeit im problemlösenden Denken

sowie Neugier, Ausdauer und Geduld schulen.

Der erste puzzle­basierte Roboter kommt von Kubo Denmark. Mit Kubo können

Kinder Programmieren lernen, aber auch ihre Grammatik verbessern, Musikstücke komponieren

und abstrakte mathematische Konzepte verstehen. Mit dem Zusammenfügen

haptischer Puzzleteile, den TagTiles, können verschiedene Aktionen des Roboters hervorgerufen

werden. Für das Bedienen des Kubo Robot wird kein Bildschirm benötigt.

03


02

Der Jimu Robot (UBTech China)

verwendet ein interaktives Baukasten­

System und Apps, um fließende Bewegungen

zu erzeugen. Kinder ab 8 Jahren können

mit den Robotern praktische Erfahrung im

MINT­Bereich sammeln. Nach dem Zusammenbau

kann losgelegt werden: Mit iOS

oder Android­Geräten sind über eine APP

Anleitungen abrufbar – den Roboter können

kleine Programmierer aber auch frei nach

der eigenen Vorstellungskraft zusammen

bauen. Durch die verschiedenen Robot Kits

und die zugehörige Online­Community wird

das Spielen nie langweilig.

RC TOYS

Auch RC TOYS bleiben ein zentrales

Trendthema. Neben funkferngesteuerten

Fahrzeugen stehen vor allem Multikopter

und andere Fluggeräte bei Klein und Groß

hoch im Kurs. Durch das Aufwachsen mit der

ersten Generation von Videospielen, Konsolen

und Computerspielen sind viele junge

Eltern aufgeschlossen gegenüber spielerischen

Inhalten im Alltag – auch in dem ihrer

Kinder. Neben einfachen Kameradrohnen

gibt es mittlerweile auch funktionstüchtige

Renndrohnen, die in Kombination mit

einer VR­Brille geflogen werden können.

Der Trend geht damit weiter in Richtung

First­Person­Erlebnis, bei dem man das

Gefühl hat, selbst im Cockpit zu sitzen.

Mit ihrer außergewöhnlichen

Form fliegt die „Transforming Egg Drone“ von

Odyssey Toys auch in kleine Ecken und schafft

enge Kurven: Mit drei Geschwindigkeitsstufen

und einer 360­Grad­Drehung kann

die Drohne im Taschen­Format (12,5 cm x

12,5 cm x 7,6 cm) etwa fünf Minuten in der

Luft bleiben. Empfohlen wird der Multi kopter

für Jugendliche ab 14 Jahren.

Die für den Verbraucher entwickelte

Mini­Drohne „Spark“ von DJI

wartet mit technisch ausgefeilten Details auf.

Neben der automatischen Stabilisierung

von Aufnahmen verfügt die Drohe über eine

Hinderniserfassung, optische Positionsbestimmung,

Gesichtserkennung, Sportmodus

und weiteren Features. Sie ist in fünf verschiedenen

Farben erhältlich und fliegt bis

zu 36 km/h schnell.

01

VIRTUAL PLAY

Der Bereich VIRTUAL PLAY öffnet

neue Welten für alle Spielekategorien. Durch

die Verbindung von VR­Brillen mit mobilen

Applikationen macht diese Kategorie

verschiedenste Spielwaren vielseitig erlebbar

und erweitert sie um völlig neue Dimensionen.

Kinder wie Erwachsene können so in

fremde Welten eintauchen. Der Actionheld

aus dem Kinofilm ist auf einmal Partner in

einer wichtigen Mission, die verrückte Welt

aus dem Buch von gestern kann heute direkt

erlebt werden.

ELECTRONIC LEARNING

Mit ELECTRONIC LEARNING

können Kinder frühzeitig an das spielerische

Lernen herangeführt werden. Durch

den edukativen Inhalt werden Kinder in

Schulthemen wie Mathematik, Sprachen

und vielem mehr gefördert. Die Verbindung

von Spiel und Lernen schafft eine angenehme

Atmosphäre für das Kind. Diverse Apps

und Programme sorgen mit ihrer bunten

und kreativen Gestaltung für Abwechslung.

Direktes Feedback erhöht außerdem die

Frustrationsgrenze der Kinder. Das Spiel

und ein möglicher Vergleich mit Mitspielern

macht Lernen zu einem spannenden Wettbewerb,

bei dem es sich lohnt, gut zu sein.

Besonders programmierbare

Spielzeuge liegen derzeit im Trend. Think

Fun kombiniert die Idee des elektronischen

Spiels mit dem klassischen Brettspiel. Mit

den Codier­Spielen „Robot Repair“, „Rover

Control“ und „On The Brink“ sollen Kinder

lernen, in der digitalen Logik zu denken –

1 und 0, ja oder nein. Verbunden mit dahinter

liegenden Geschichten wie der Entwicklung

eines eigenen Roboters bleibt das Spiel

spannend. Jede der drei Versionen ist nach

einem anderen Prinzip aufgebaut, sodass das

logische Denkvermögen immer wieder neu

gefordert ist.

01 CODE: Robot Repair, © Think Fun

02 CODE: Rover Control, © Think Fun


WILLKOMMEN AUF DER SPIELWARENMESSE ® 2018

NEUAUSSTELLER

IN NÜRNBERG

Auch auf der kommenden

Spielwarenmesse ® gibt es

viele nationale und internationale

Aussteller, die zum

ersten Mal mit von der Partie

sind. Um einen kleinen

Einblick über die facettenreichen

Firmen und deren

Produkte zu erhalten, stellen

wir eine Handvoll der neuen

Aussteller vor.

Autor: Melissa Minnameier

REISENTHEL ACCESSOIRES GMBH & CO. KG

„Keep it easy!” – so lautet das Motto des

vor mehr als 45 Jahren gegründeten Familienunternehmens

Reisenthel Accessoires GmbH & Co. KG.

Heute sind renommierte Designpreise wie der Red

Dot Award, rund 600 Artikel in über 2.000 Farben

und Mustern sowie 70 Mitarbeiter die Basis des

internationalen Erfolges. Die Produkte sollen den

Alltag schöner und das Leben leichter machen – egal

ob für Shopping, Traveling, Living oder Business.

Die neue reisenthel ® ­kids collection besticht durch

ihre coolen Prints und den neuen Farben Rose

und Mint. Dabei wird es tierisch: Denn neben den

lustigen cats&dogs­Prints, tummeln sich auch viele

Zirkustiere, wie Tiger, Robbe und Äffchen in der

Manege mitsamt dickbauchigem Zirkusdirektor und

graziler Ballerina.

02

01

THINKING GIFTS

Seit über zehn Jahren ist die Londoner Firma

Thinking Gifts ein globaler Marktführer für Zubehör aller

Art rund ums Thema Lesen und Büro­ und Schreibwaren.

Alle Produkte werden im Unternehmen entworfen und sind

nicht nur funktionell, sondern liefern durch ihre Originalität

auch jede Menge Spaß. Echte Preisträger verstecken sich

ebenfalls unter den Produkten, die vielfach ausgezeichnet

sind. So wird Lesen zum Vergnügen!


03

3S GMBH & CO. KG

01 cats&dogs, © Reisenthel

02 Bookmonster in action, © Thinking Gifts

03 Pink Papaya Toys, © 3S GmbH & Co. KG

Die in Köln ansässige Firma 3S GmbH &

Co. KG wurde 2002 gegründet und beherbergt

die drei Marken: Pink Papaya Toys, Apollo und

Ocean5. Die Produkte decken die Bereiche

Spielzeug, Sport und Outdoor­Spiele ab. Pink

Papaya Toys ist eine Herzensangelegenheit

der Firma. Besonders die Stehpferde ab 65 cm

bis hin zu fast lebensgroßen 125 cm Riesenpferden

sind ein besonderer Hingucker. Die

Pferdeschar wird ergänzt durch mechanische

Pferde, Schaukel tiere und klassische Schaukelbzw.

Steckenpferde. Daneben gibt es Giant

Kuscheltiere, Hänge höhlen und die erfolgreiche

„magische Knete“ die springt, leuchtet und die

Farbe wechseln kann. Die Marke Apollo rockt mit

Qualität auf Rädern – Longboards, Fancyboards

und Kinderskateboards. Aber auch auf zwei

Rädern ist Apollo zu Hause – Kids Go Scooter,

Stuntscooter und Cityscooter lassen nicht nur

Kinderherzen höherschlagen und sind Dank toller

Designs voll im Trend. Ocean5 deckt den Bereich

Outdoor­Spiele ab. Mit Kubb, Leitergolf, Boule

und weiteren Artikeln werden auch Garten oder

Park zum Spielzimmer.


LIMUNDO

Es werde Licht! – LIMUNDO ist ein Hersteller

von Kinderleuchten. Zeitlos schönes Design wird mit der

notwendigen Funktionalität und Sicherheit kombiniert. Mit

langjähriger Praxiserfahrung in der Lichtbranche wurde

LIMUNDO als Kinderlampenspezialist in München gegründet.

Das Angebot umfasst verschiedene Kinderlampen

mit neuen kreativen Ansätzen: Hängelampen zum Selbstgestalten,

Mobile Schreibtischlampen mit RGB Farbwechsel,

Nachtlichter mit Tageslichtsensor, Wandleuchten mit stimmungsvoller

Hinterleuchtung, Deckenleuchten mit bunten

Verbindungskabeln, Mobile Leuchten fürs Abenteuer und

dekorative Naturholz­Lichtkästen. Das Ziel ist es, dass sich

die Kinder in ihren Räumlichkeiten wohlfühlen und bei den

Produkten strahlende Augen bekommen.

01

01

SOMPEX GMBH & CO KG

Wer Lifestyleprodukte sucht, ist bei dem

Neuaussteller Sompex GmbH & Co. KG an der richtigen

Stelle. Zu den neuesten Produkten, für dessen Vertrieb

sie zuständig sind, zählen die BuddyPhones der Firma

Onanoff. Spannende Hörspiele und melodische Musik

sind nun auch für die Kleinsten möglich. Die Kopfhörer

sind extra für Kleinkinder konzipiert und deshalb mit

einer nach oben begrenzter Lautstärkeregelung und mit

kindgemäßen Features passgenau auf deren besonderen

Schutz bedacht. Bei den Kindern ist Kreativität gefragt,

denn die BuddyPhones können mit den mitgelieferten

Aufklebern dekoriert werden. Dank des eingebauten

BuddyCable­ Audiosplitters ist es möglich, seine Musik

auch mit Freunden zu teilen.

02

56

NEUAUSSTELLER

NÜRNBERG


POPBUDDIES

POPbuddies wurde im Jahr 2014 als Teil der

Omoi Ltd. in Finnland gegründet. Ziel ist es, Plüschfiguren

für Jugendliche zu entwerfen und zu produzieren,

die auf Pop­Kultur­Themen basieren. Diese sind

stilisiert und niedlich, besitzen aber trotzdem noch

ihre besonderen Merkmale zur Wiedererkennung der

originalen Charaktere. Die „POPbuddies Collection“

zählt zu dem Haupt­Plüsch­Sortiment. Dies wird

durch das neue Design „Small Matters“ erweitert,

das auf Reflektoren basiert. Bisher haben sie mit

1stPlace und Capcom zusammengearbeitet und die

Charaktere IA – Aria of the Planetes und Mega Man

hergestellt. Um noch mehr plüschige Freunde kreieren

zu können, sind sie immer auf der Suche nach neuen

Vorlagen.

03

01 Eddy-blau, © Limundo

02 BuddyPhones, © Onanoff

03 POPbuddies, © Omoi Ltd.


MIT DER

SPIELWARENMESSE ®

DIE BRANCHE IM

BLICK

Die Spielwarenmesse ® bietet Ihnen eine Vielzahl

an Informationsmöglichkeiten und hält Sie über das

Geschehen in der Spielwarenbranche auf dem

Laufenden – 365 Tage im Jahr.

IHR STÄNDIGER BEGLEITER: DIE SPIELWARENMESSE ® APP

Mit der kostenlosen Spielwarenmesse ® App für iOS­ und Android­

Geräte, die gemeinsam mit der Eyeled GmbH entwickelt wurde, haben Sie die

Spielwarenbranche das ganze Jahr auf Ihrem Smartphone dabei. Neben den

täglichen Neuigkeiten aus der Branche und Informationen zu Ihrem Messebesuch

bietet die Spielwarenmesse ® App auch Tipps für Ihren Aufenthalt in

der ToyCity Nürnberg. Die App wird laufend aktualisiert, so dass Sie mit ihr

stets am Puls der Zeit sind. Und auf der Messe: Navigieren Sie sich mit Hilfe

der Richtungsanzeige im Hallenplan durch das Messegelände, tauschen Sie

Kontaktdaten mit Geschäftspartnern aus und erhalten Sie wichtige Informationen

dank der iBeacon Technologie zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Je

nachdem wo Sie sich gerade auf dem Messegelände befinden, liefert Ihnen Ihr

Smartphone via Bluetooth die passenden Inhalte.

60

Horse Club erwacht mit

neuer Mädchenclique zum Leben!

Die neue Mädchenclique besteht aus den vier Pferde-Freundinnen Sofia, Hannah, Sarah und Lisa.

Vollbewegliche Figuren: Sie können reiten, sitzen, stehen und greifen!

Großer Pferdehof mit Wohnhaus und Stall bildet das neue Zentrum von Horse Club mit vielen Spielfunktionen.

DAS SPIEL Viele zusätzliche Ergänzungs-Sets erweitern die beliebte "Horse Club"-Produktlinie.

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Immer auf dem neuesten Stand über

die aktuellsten Trends und Entwicklungen in

der Spielwarenbranche? Mit dem kostenlosen

Newsletter der Spielwarenmesse ® ein echtes

Kinderspiel! Mit einem Abonnement erhalten

Sie regelmäßig aktuelle Informationen aus der

Welt der Spielwaren, werden pünktlich an

wichtige Termine erinnert und profitieren von

praktischen Serviceleistungen und exklusivem

Branchenwissen.

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Näher dran geht nicht: Neben täglichen

Branchennews auf spielwarenmesse.de

und in der Spielwarenmesse ® App erhalten

Sie auf den zahlreichen Social­Media­Kanälen

einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der

Spielwarenmesse ® . Ob Neuigkeiten aus der

Spielwarenbranche, alle Infos rund um die Messeveranstaltung

selbst, Bildergalerien und kurze

Videoclips – die Angebotspalette der Themen ist

vielfältig, für jeden ist etwas dabei.

Autor: Andrea Horn


JACKPOT

KINOLIZENZ

Das Geschäft mit Lizenzen gleicht oft einem Lotteriespiel –

setzen Spielwarenhersteller auf das richtige Thema, zahlt es

sich aus. Orientierungshilfe geben in erster Linie Kinofilme,

deren Erfolgsgrad über Sieg oder Niederlage von lizenzierten

Produkten entscheidet. Der Ausblick auf die kommenden

Monate ist vielversprechend, wobei viele alte Bekannte um die

Gunst der Kids pokern werden.

01

01 ”Mary Poppins Returns“ pünktlich vor dem

nächsten Weihnachtsfest, © Disney

02 Immer neue ”Star Wars“-Filme kurbeln das

Merchandising weiter an, © Disney

„Die Eiskönigin“ hat geschafft,

wovon viele Lizenzgeber träumen:

Obwohl der Kinofilm schon vier Jahre

zurückliegt, führt sie noch immer regelmäßig

die weltweiten Rankings als

beliebteste Mädchenlizenz an. Die dazugehörige

Produktrange ist gigantisch – der

Hauptgewinn.

Doch ein neuer Blockbuster

ist nicht automatisch der Garant für

einen erfolgreichen Merchandise-Apparat.

Vielleicht gehen deshalb selbst die großen

Studios lieber „auf Nummer sicher“ und

bringen bekannte Charaktere auf die große

Leinwand. 2018 gibt es jede Menge Fortsetzungen:

„Phantastische Tierwesen und wo

sie zu finden sind – Teil 2“ (Warner Bros.),

„Jurassic World 2“ (Universal Pictures), „Hotel

Transsilvanien 3“ (Sony Pictures) sowie

„Gnomeo und Julia 2: Sherlock Gnomes“

(Paramount Pictures), um nur einige zu

nennen. Das größte Wiedersehen gibt es

aber aus dem Hause Disney zum Weihnachtsfest

mit „Mary Poppins Returns“. In

der Fortsetzung des Films aus dem Jahr

1964 schlüpft Emily Blunt in die Hauptrolle.

Dick Van Dyke ist als einziger der

damaligen Schauspieler mit von der Partie,

diesmal als Mr. Dawes junior. Das berühmteste

Kindermädchen der Welt spricht ganze

Generationen an, weshalb die Auswirkungen

auf das Lizenzgeschäft mit Spannung

erwartet werden.

60

JACKPOT

KINOLIZENSEN


HELDENHAFTE AUFTRITTE

Ein Garant für hohes Vermarktungspotenzial im

Spielzeugbereich sind auch die Superhelden der Leinwände, mit

denen Disney und Warner Bros. das große Los gezogen haben. Der

Mickey Maus-Konzern eröffnet das Jahr mit „Black Panther“. Es

ist der 18. Film innerhalb des Marvel-Universums und der erste

mit diesem Charakter, der eigentlich T‘Challa heißt und seine

Premiere im Film „The First Avenger: Civil War“ feierte. Das bislang

größte Spektakel verspricht „Avengers 3: Infinity War – Part 1“ mit

Starbesetzung. Alle bisherigen Handlungsstränge sollen in diesem

Werk zusammenlaufen. Zudem steht noch „Captain Marvel“ an,

der zum ersten Mal einen weiblichen Superhelden in der Hauptrolle

aufweist.

Warner Bros. schickt bei dem Duell seine DC

Comics-Giganten ins Rennen und kündigt für Dezember 2018

„Aquaman“ an. Die gleichnamige, fiktive Comicfigur gehört zum

Gründungsmitglied der sogenannten Justice League of America.

Verkörpert wird diese von Jason Momoa, der bereits Gastauftritte

als Aquaman in DC Comics-Verfilmungen hatte.

Nuremberg 31. Jan - 4. Feb 2018

02

HALL 7

STAND A-29

Heldenhaft sind auch die Umsätze von „Star Wars“, der

nach wie vor begehrtesten Spielwarenlizenz. Neuen Stoff liefern

die achte Episode „Star Wars: Die letzten Jedi“ sowie der „Han Solo

Star Wars Anthology Film“, der von den frühen Abenteuern des

schurkischen Weltraum-Cowboys erzählt.

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01

Schlagzeilen machte bisher die Vergabe

der Hauptrolle: Die bereits vorgesehene

Amy Schumer musste aufgrund von

Termin schwierigkeiten wieder absagen.

Laut aktuellem Stand soll die Protagonistin

eine Außenseiterin in Barbieland darstellen,

die ihre Andersartigkeit in der realen Welt

auf positive Weise einbringen kann.

VOM SPIELZEUG ZUM KINOHIT

Neben Disney nehmen

die reinen Spielwarenhersteller ihr

Schicksal in Sachen Lizenzen oft selbst

in die Hand und produzieren eigene

Blockbuster mit ihren Dauerbrennern.

Jüngstes Beispiel: „My Little Pony –

Der Film» von Hasbro. Er hat den

Merchandising­Apparat seit den 80er

Jahren, als das Thema erstmals aufkam,

nun mächtig angekurbelt. Es gibt die

hauseigenen, passenden Spielzeuge.

Aber auch Lizenzpartner sind mit an

Bord – sie präsentieren u. a. Kostüme,

Kinderschminke und bald sogar eine

eigene Schuhkollektion. Hasbro kündigt

zudem die neue Staffel der TV­Serie an,

die Film­DVD und regelmäßige Events,

mit denen Fans noch tiefer in die Marke

einsteigen können.

Mitbewerber Mattel präsentiert

Barbie voraussichtlich im Sommer

in ihrem ersten Live­Action­Film.

FORTSETZUNG FOLGT …

Umso klarer die Botschaften

und Werte sind, die in den Filmen vermittelt

werden, desto besser stehen die

Chancen auf gewinnbringende Lizenzprodukte.

Dabei spielt auch Vertrauen ein

wichtiges Kriterium, das meist mit langfristig

angelegten Themen wächst. Dessen

sind sich auch die Macher der Film industrie

bewusst und legen schon für 2019 die

Karten auf den Tisch: Erwartet werden

02

01 Dragons, © Playmobil

02 My Little Pony, © Hasbro

03

03 Noch ein paar Monate müssen sich alle Fans von Elsa, Olaf

und Co. gedulden, dann kommt die ”Die Eiskönigin 2“ in die

Kinos, © Disney


eispielsweise „Pets 2“ (Universal Pictures),

„Drachenzähmen leicht gemacht 3“ (Dream

Works Animation), „Ralph reichts 2“ und

„Toy Story 4“ (beide Disney). Auch „Spongebob

Schwammkopf“ (Paramount Pictures)

schreitet zum dritten Mal über den roten

Teppich.

Zu den Geburstagskandidaten

zählt „The Angry Birds Movie 2“ (Sony

Pictures). Denn der geplante Starttermin

am 20. September 2019 fällt genau auf das

zehnjährige Bestehen des gleichnamigen

Spiels. Zudem feiern „Die Simpsons“ ihr

30. Jubiläum – der zweite Film ist für 2020

angekündigt.

Grund zum Jubeln haben last

but not least alle Fans von „Die Eiskönigin“.

Im vierten Quartal 2019 kommt die lang

ersehnte Fortsetzung in die Kinos.

Welche Blockbuster erst einmal

in den nächsten Monaten den Jackpot

knacken werden und das größte Lizenzpotenzial

aufweisen, bleibt abzuwarten.

Denn diese Angaben sind natürlich wie

immer ohne Gewähr.

Autor: Scarlett Wisotzki

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Irvine, KA11 5DD,

Scotland, UK.

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Wicked Costumes® and Carry Me® are

registered trademarks of Wicked

Costumes Limited.

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WHO

YOU

WANT

TO BE


HÖRSPIEL RELOADED

MIT DEN

TONIES VON

BOXINE

Bisher gaben CD-Player und Kassettenrekorder im

Kinderzimmer den Ton an. Und das oft mit leiernden

Kassetten und zerkratzten CDs. Genau das störte Patric

Faßbender und Marcus Stahl. Sie sind die Gründer der

Boxine GmbH und Erfinder der Toniebox. Mit diesem Hörspielwürfel

und kleinen Figuren revolutionieren sie den

Hörspielmarkt. Große Weltpremiere feierte das Produkt

auf der Spielwarenmesse ® 2016 in Nürnberg. Der mehr

als gut gelungene erste Auftritt sorgt für anhaltenden

Erfolg und steigende Bekanntheit.

Autor: Stefanie Paschke

Patric Faßbenders Tochter war es, die ihm die

zündende Idee brachte: Im Frühjahr 2013 beobachtete er

sie, wie sie in ihrem Zimmer eine CD in einen quietschbunten

Kinder­CD­Player aus Plastik einlegte und die CD

ständig hängen blieb. Daran hatten die Kinder keinen

wirklichen Spaß, ebenso wenig wie die Eltern. Deshalb

machte sich Faßbender auf die Suche nach kindgerechten

Abspielgeräten, die geeignet sind, das tägliche Spiel

im Kinderzimmer zu überleben. Und genau darin lag das

Problem und später auch die Lösung: Im Wort Hörspiel

steckt Spiel. Aber mit CDs und den herkömmlichen Rekordern

kann man nicht spielen. Ein digitales Audiosystem,

das nicht nur schick aussieht, sondern das Hören im

wahrsten Sinne des Wortes zum Kinderspiel macht – so

etwas braucht es. Weil er nicht fündig wurde, begann der

Familienvater selbst das passende Produkt zu entwickeln.

Um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen, suchte er

einen Partner, der schnell gefunden war. Er überzeugte den

Ingenieur Marcus Stahl und gemeinsam gründeten sie im

Dezember 2013 die Boxine GmbH. Gestartet mit den beiden

Gründern beschäftigt das Startup 2017 32 Mitarbeiter –

ein Team aus Produktentwicklern, Kommunikationsexperten,

Social Media Managern und Zulieferern.

64

HÖRSPIEL

RELOADED


Love play.

Learn.

Out of the Box:

Entdecken Sie die

Neuheiten 2o18

Die Idee ist simpel: Der Player sollte

schon von den Kleinsten intuitiv bedienbar sein,

Spaß machen und dabei strapazierfähig sein.

Entstanden ist die Toniebox, ein 12 cm großer

stoßfester, aber doch weicher Würfel ohne

Kanten, der Hörspiele abspielen kann. Zum

Starten des Hörspaßes muss man nur die fünf bis

acht Zentimeter kleinen Spielfiguren, Tonies

genannt, auf die Box stellen. Nimmt man die

Figur wieder herunter, stoppt die Geschichte.

Dank ihrer robusten Eigenschaft sind sie nicht

nur Datenträger, sondern auch zum Sammeln

und für richtiges Spielen gemacht. Außerdem gibt

es Kreativtonies, die man selbst bespielen kann.

Mit den Ohren an der Toniebox schaltet man das

Gerät an und aus und regelt die Lautstärke. Gibt

man dem Würfel einen kleinen Klaps, springt er

zwischen den Kapiteln. Das Konzept überzeugte

von Anfang an die großen Buch­ und Hörbuchverlage,

so dass bekannte Lizenzen wie Benjamin

Blümchen, die Maus, die Olchies und das Sams

bereits bei Markteinführung mit dabei sind. Ende

2017 gab es bereits rund 50 Tonies. Bisher wurden

80.000 Boxen und rund eine Million Tonies

verkauft.

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Besuchen Sie uns:

Halle 3A - Stand E17


PERFEKTER BRANCHENEINSTIEG MIT MESSETEILNAHME

Grund für den großartigen Erfolg der Boxine GmbH ist

neben der genialen Idee nicht zuletzt auch die Weltpremiere des

Produktes auf der Spielwarenmesse ® 2016. Als Vorbereitung für

den Launch im September 2016 war sich das Boxine Team einig:

„Die Spielwarenmesse ® ist DAS Ereignis der Branche und für die

Weltpremiere der perfekte Ort.“ Um die Toniebox bestmöglichst

bei dem ersten Messeauftritt überhaupt zu präsentieren, nutzte

das noch junge Unternehmen zusätzlich zum Messestand alle

Möglichkeiten. Eine Präsentationsfläche auf der PressPreview, der

Neuheitenschau am Vortag der Spielwarenmesse ® exklusiv für die

Presse, wurde gebucht. Außerdem reichten sie die Toniebox für den

ToyAward ein, dem renommierten internationalen Neuheitenpreis

der Spielwarenmesse ® .

Das hat einen wahren Ansturm am Messestand ausgelöst,

obwohl es „nur“ für eine Nominierung für den ToyAward

gereicht hat: „Auch wenn wir uns den Gewinn des ToyAwards gewünscht

haben und am Anfang natürlich etwas enttäuscht waren,

stellten wir schnell fest, dass schon die Nominierung ein großer

Erfolg ist und viele Messebesucher an unseren Stand gebracht hat.

Viele wurden durch die Präsentation in der TrendGallery oder auch

durch die Berichterstattung rund um den ToyAward auf uns aufmerksam“,

resümieren die Boxine­Geschäftsführer Patric Faßbender

und Marcus Stahl.

Durch die große Präsenz auf der Spielwarenmesse ® 2016

und die Streuung über die sozialen Netzwerke häuften sich

Presseanfragen und die Tonies waren so in kürzester Zeit auch über

die Branche hinaus bekannt. „Schon nach unserer ersten Messe

haben wir festgestellt, dass an der Aussage ‘Nach der Messe ist vor

der Messe‘ etwas dran ist. Wir haben viele neue Kontakte geknüpft,

aus denen sich wieder neue Möglichkeiten eröffnet haben“, so die

Gründer. Deshalb stellte die Boxine GmbH 2017 gleich ein zweites

Mal auf der Spielwarenmesse ® aus. Auf der Agenda stehen für das

Geschäftsjahr 2018 das Thema Zubehör wie zum Beispiel Taschen

oder Sammelregale für die Figuren sowie 70 neue Tonies.

Familie

Freunde

Spaß

DEVELOP. CONSPIRE. CONQUER.

INTERACTION

Das Partyspiel für Familie und Freunde

✔ Mehr Begeisterung: Die App passt die Aufgaben nach Alter und Interessen an

✔ Mehr Herausforderung: Fünf Spiele-Kategorien fordern alle Sinne und Talente

✔ Mehr Abwechslung: Zusätzliche Fragen und Aufgaben durch App-Updates

✔ Mehr Spielspaß: Auspacken und losspielen – keine Regelanleitung lesen

LEADERS

The combined strategy game

✔ Mehr Dynamik: Geheime Aktionen wie Sabotage mit anderen Spielern

✔ Mehr taktische Tiefe: Unterschiedliche Spielszenarien und Siegmöglichkeiten

✔ Mehr Abwechslung: Zusätzliche Inhalte und Szenarios durch App-Updates

✔ Mehr Spielspaß: Auspacken und losspielen – keine Regelanleitung lesen

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Manfred Lamplmair, +43 664 830 4424, mani@rudy-games.com

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NEUE

PRODUKTE

AUF DEM

SPIELWARENMARKT

Produktneuheiten in Hülle und

Fülle gibt es auch auf der kommenden

Spielwarenmesse ® wieder

zu ent decken! Hier ein kleiner Vorgeschmack.

ROCKING SHAKE SHARK

Dynamic Woods verwandelt

mit dem Rocking Shake

Shark aus umweltfreundlichen

Materialien das klassische Schaukelpferd

in ein abenteuerliches

Spielzeug.

FUNNY KID´S GOLF

Mit Funny Kid’s Golf von Triple­A­Toys

können Kinder den digitalen Zeitvertreib hinten

anstellen und künftig Minigolf­Schläger dazu

nutzen, Spielsachen in imaginäre Drachen zu verwandeln.

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Ob Junge oder Mädchen, die Steckperlen

CRAZE SPLASH BEADYS von CRAZE haben

für jeden Geschmack etwas zu bieten, von Minions

über Cars bis hin zu Einhörnern ist alles dabei.

PLAYMOBIL

Die Play Maps von PLAYMOBIL sind

praktische faltbare Spielunterlagen mit tollen Motiven

zu den Themen Motocross, Feenland, Piraten

oder Ponyausflug. Die große Spielfläche ist auch

unterwegs schnell aufgefaltet und spielbereit.

EINHORN CARBON FLASH

Große Augen, flauschiges Plüschfell und

glitzernde Highlights machen das NICI Einhorn

Carbon Flash aus der erfolgreichen Theodor &

Friends Linie zum Hingucker im Regal.


KIDIZOOM DUO 5.0

Tolle Fotos mit bis zu 5 Megapixeln

können mit der kindgerechten Digitalkamera

Kidizoom Duo 5.0 von V­Tech auch die jüngsten Fotografen

machen. Das Besondere: ein integrierter

Musik­Player, zahlreiche lustige Bildbearbeitungsfunktionen,

ein Bewegungssensor und fünf Spiele.

STECKPUZZLE WALDTIERE

Das 9­teilige Holz­Steckpuzzle Waldtiere

der Firma Gollnest & Kiesel fördern die Motorik

des Kindes und schult das Gefühl für Farben und

Formen.

TYBO DESIGN STUDIO

ACTIVITY-PINGUIN

Beim Activity­Pinguin von Coppenrath

Verlag GmbH & Co. KG gibt es viel zu entdecken!

Das edukative Spielzeug für Kinder von 0–2 Jahren

aus dem Produktprogramm Kuckuck ist genau auf

die Entwicklungsschritte des Kleinkindes zugeschnitten.

T­Shirts batiken ganz ohne eingefärbte

Kinderhände? Das Tybo Tidy Tie­dye Design Studio

mit seiner patentierten magischen Mischkugel ist

einfach anzuwenden und bunte Kreationen entstehen

ohne Kleckerei.

70

NEUE PRODUKTE AUF DEM

SPIELWARENMARKT


Wir sind auf der

Spielwarenmesse ®

in Nürnberg

31.01 - 04.02. 2018

Halle 11.1,

Stände G-01 und H-02

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DATUM

Mittwoch 31. Januar bis

Sonntag 4. Februar von 9:00 bis 18:00

Uhr

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ANREISE

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TIPPS

Planen Sie Ihre Ziele bereits

vor dem Messebesuch. Was möchten Sie

erreichen? Mit wem möchten Sie in Kontakt

treten? Wollen Sie kaufen oder sich über

Neuheiten informieren?

Hilfreich dabei:

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Ihr Messeticket gilt auch als

Fahrkarte in den VGN­Verkehrs mitteln

in Nürnberg, Fürth und Stein. Die

U­Bahn Haltestelle Messe liegt direkt

am Eingang Mitte.

Der Messebesuch als unschlagbare Netzwerkplattform –

es kommt selten vor, dass man an einem Ort so viele Menschen trifft,

die sich zu einem Thema zusammenfinden.

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SPIELWARENMESSE 2018

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Teilnahmeschluss ist der 4.2.2018.