mg6 (01-36) Web

dromenta

November 2017 | Nr. 6

Alles für Ihr Wohlbefinden

ERKÄLTUNG

Die richtige Abwehr

DIGITAL

Wie viel ist genug?

ANGST

Umgang mit Phobien

istockphoto.com


Inhalt

06 / 2017

10 14

Liebe Leserin,

lieber Leser

Diesmal dreht sich alles um den neuen Kalender. Das

nächste Jahr naht und die Frage hüpft im Kopf herum:

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25.11.2017

Was eigentlich ist ein Kalender? Beim Betrachten der

schönen Bilder und der Tage, der Sinnsprüche und

der Angebote fragt man sich: Warum hat eine Woche

sieben Tage? Und: Warum hat das Jahr 365 Tage?

Was heisst Kalender? Fragen über Fragen.

Die letzte ist wahrscheinlich am einfachsten zu beantworten:

Das Wort Kalender stammt aus dem Lateinischen.

Es beschreibt ein Schuldbuch, in dem die sogenannten

«Kalendae» aufgelistet waren, diese jeweils

ersten Tage eines Monats. Die Römer zogen an diesen

Tagen stets ihre Zinsen ein. Kredite wurden gewährt.

Die «Kalendae» waren nichts anderes als altertümliche

Zahltage. Deshalb also Kalender.

Für die sieben Wochentage können die Römer jedoch

nichts, sie sind die Idee der Babylonier und einige tausend

Jahre älter. Die 365 Tage, die ein Jahr ausmachen,

haben später die Ägypter festgelegt. Gar aus der kalendarischen

Urzeit stammen erste Projektionen von

Tag- und Nachtunterschieden, Klimaperioden oder

Tier- und Pflanzenzyklen.

Doch genug, es dröhnt der Kopf! Was wir ganz einfach

sagen wollten: Unser neuer Kalender 2018 ist für Sie

zum Abholen bereit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

04

04 VITAMIN D Ein Multitalent

10 ERKÄLTUNG Abwehr organisieren

14 DIGITAL Umgang mit digitalen Medien

18 ANGST Ein Gedankenkonstrukt

32 REZEPT Tagliatelle mit Eierschwämmli

Der Hustenexperte

18

für

Kinder

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Schleim und befreit

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Herausgeber Dromenta AG, Rudolfstrasse 10, 8008 Zürich Redaktion BA Media GmbH, Obergrundstrasse 26, 6003 Luzern, Bruno Affentranger, Beat Brechbühl (Bild),

Angel Gonzalo, Lukas Maron, Patrick Seiz, Rebecca Wagner Layout aformat, Kommunikation und Design, 6000 Luzern 6 Druck Vogt-Schild Druck AG, 4552 Derendingen

Auflage 6 x jährlich, 183 257 Ex. (WEMF-beglaubigt) Copyright Dromenta AG, Nachdruck auf Anfrage und mit Quellenangabe www.meinegesundheit-online.ch

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2 meine gesundheit 6/2017


Vitamin D.

Man liest oft von der Wichtigkeit von Vitamin D und seinem Status

als Multitalent für den menschlichen Körper. Ist das ein Mythos

der Industrie oder steckt tatsächlich etwas hinter der Rolle von

Vitamin D für unsere Gesundheit? Wir gehen auf Spurensuche.

VITAMIN D

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VON MAI BIS SEPTEMBER

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4 meine gesundheit 6/2017 6/2017 meine gesundheit 5


Vitamin D.

TEXT LUKAS MARON BILD BEAT BRECHBÜHL

Vitamin D wurde in der Forschung lange Zeit stiefmütterlich

behandelt und vor allem zur Rachitis- und Osteoporoseprophylaxe

eingesetzt. Seit ein paar Jahren steht Vitamin

D aber vermehrt im Fokus der modernen Forschung.

Heute gilt als gesichert, dass Vitamin D für die Gesundheit

unserer Zähne, Knochen und Muskulatur förderlich ist.

Neuere Studien zeigen indessen: Vitamin D ist ein wahres

Multitalent und spielt für unsere allgemeine Gesundheit in

jedem Lebensalter eine zentrale Rolle.

Nicht nur starke Knochen

Es ist allgemein bekannt, dass der Körper genug Vitamin D

benötigt, damit er den Mineralstoff Calcium in Knochen

und Zähnen einlagern kann. Aber auch das Nervensystem

und die Muskulatur benötigen für ihre Funktionsabläufe

deutlich mehr Vitamin D als bisher angenommen. Praktisch

jede Zelle im Körper hat Rezeptoren für Vitamin D. So

ist es nicht weiter verwunderlich, dass seine Wirkung extrem

breit gefächert ist und immer wieder neue Effekte

entdeckt werden. Die Regulation von Zellneubildung, Zellreifung

und Zelltod hängt ebenso vom Vitamin D ab wie

die Kontrolle verschiedener Hormonsysteme. Eine ausreichende

Vitamin-D-Versorgung zeigt positive Wirkung auf

den Blutdruck und ist unabdingbar für ein leistungsfähiges

und abwehrstarkes Immunsystem. Dieses Vitamin kann

chronische Entzündungen mildern und auch saisonale Depressionen,

wie sie im Winter häufig auftreten, abschwächen.

Zu guter Letzt können viele Autoimmunerkrankungen

wie zum Beispiel Diabetes Typ 1, Multiple Sklerose,

Morbus Crohn u. a. in ihrer Entstehung von einer Unterversorgung

an Vitamin D begünstigt werden.

.

VITAMIN-D-MANGEL

RISIKEN UND

RISIKOGRUPPEN

– Menschen, die sich selten draussen aufhalten

– Übergewicht

– zunehmendes Alter

(die Haut bildet immer weniger Vitamin D)

– Schwangerschaft und Stillzeit

– dunkler Hauttyp

– Medikamenten-Einnahme

(z. B. Cortison)

– bestimmte Krankheiten

(Leber- und Nierenerkrankungen)

Das Sonnenvitamin

Vitamin D bildet sich in der Haut, wenn genug UVB-Licht

darauf scheint. Es gehört zu den wenigen Vitaminen, die

der Körper selber bilden kann. Leider ist der Einstrahlungswinkel

der Sonne in Mitteleuropa nur gerade von Mai bis

September steil genug, um Vitamin D selber zu bilden. Das

funktioniert dann aber auch nur ohne Sonnenschutz und

in freier Natur. Unsere heutige Lebens- und Arbeitsweise

ist also nicht gerade förderlich für die körpereigene Produktion

von Vitamin D. Daher empfiehlt das Bundesamt

für Gesundheit einer breiten Bevölkerung, im Winter zusätzlich

Vitamin D einzunehmen.

Wie viel Vitamin D braucht der Mensch?

Bei der Beurteilung ist es wichtig zu berücksichtigen, ob

es sich bei den Empfehlungen um nahrungsergänzende

oder therapeutische Dosierungen handelt. Die schweizerische

Gesellschaft für Ernährung empfiehlt zurzeit eine

tägliche Vitamin-D-Zufuhr von 400 IU (internationale

Einheiten) für Säuglinge im ersten Lebensjahr. Für alle anderen,

auch Schwangere und Stillende, werden 600 IU

empfohlen. Ab dem 60. Altersjahr sollten täglich 800 IU

zugeführt werden. Therapeutische Dosierungen von Vitamin

D gehen weit höher. Zur Osteoporose- und Sturzprophylaxe

sowie im Bereich entzündlicher Erkrankungen

werden Dosierungen bis 2000 IU pro Tag empfohlen. Die

Dosierung sollte vor der ersten Einnahme unbedingt mit

einer Fachperson besprochen und nicht auf eigene Faust

gewählt werden. Weil der menschliche Körper Vitamin D

speichern kann, ist es auch möglich, Vitamin D als Wocheoder

Monatsdosierung einzunehmen. Dies ist, vor allem

für Patienten, welche noch andere Medikamente regelmässig

einnehmen müssen, eine grosse Erleichterung. <

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6 meine gesundheit 6/2017

6/2017 meine gesundheit 7


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Ich leide unter Schlafmangel,

da ich ein Baby

habe – was kann ich zum

Aufbauen einnehmen?

Die Naturheilkunde bietet

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Spagyrische Essenzen,

Schüsslersalze oder

Teemischungen können

zur Stärkung des Körpers

und zur Verbesserung der

Schlafqualität angewendet

werden. Hafer und Taigawurzel

sind in solchen

Situationen grossartige

Helfer, da sie nicht nur den

Körper, sondern auch die

Nerven stärken.

Planen Sie auch bewusst

Zeit für sich ein, wenn Ihr

Baby schläft und nutzen Sie

diese Zeit nicht nur, um den

Haushalt auf Vordermann

zu bringen. Trinken Sie eine

Tasse Ihres Lieblingstees,

lesen Sie ein Kapitel aus einem

spannenden Buch, machen

Sie sich ein entspannendes

Bad oder legen Sie

sich einfach mal mit dem

Kind zum Mittagsschlaf hin.

DEBORAH GROGG, DROGISTIN HF,

GESCHÄFTSFÜHRERIN DROGERIE NAGEL

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Mein Kind hat eine

sehr trockene und raue

Gesichtshaut.

Was hilft dagegen?

Wichtig ist eine besonders

milde Reinigung. Dazu

eignen sich Naturkosmetik-

Produkte mit pflanzlichen

Waschsubstanzen und

beispielsweise Mandelöl,

welches rückfettend wirkt.

Von zu häufigem Baden

oder Duschen raten wir ab,

da dies die Haut austrocknet.

Nach der Reinigung

sollte die Haut mit einer

Creme gepflegt werden.

Produkte mit Ringelblumenextrakt

wirken beruhigend

und entzündungshemmend

bei gereizter Haut. In der

kalten Jahreszeit sollte die

Gesichtshaut zusätzlich

mit einer Fettsalbe vor der

Kälte geschützt werden.

Zur Nahrungsergänzung

empfehlen wir die innerliche

Gabe von Leinöl. Ein bis

zwei Tee löffel täglich unter

die Speisen gemischt (z. B.

ins Müesli), hilft, die Haut

von innen zu befeuchten.

PATRICK THURNER, DROGIST HF,

INHABER DER DROGARIA SURSES

IN SAVOGNIN

Ich habe empfindliche

Zahnhälse, was kann

ich tun?

Wenn sich der Zahnschmelz

abnutzt oder sich das Zahnfleisch

zurückzieht, liegt

der empfindliche Zahnhals

frei. Die Symptome sind:

Schmerzempfindlichkeit bei

heissen, kalten oder säurehaltigen

Lebensmitteln und

Getränken. Wichtig ist die

Verwendung einer speziellen

Zahnpasta gegen schmerzempfindliche

Zähne, die

Wirkstoffe wie Zinnfluorid

oder Strontiumsalz enthält,

um das Schmerzempfinden

zu reduzieren. Als zusätzliche

Intensivpflege empfiehlt

sich die tägliche Anwendung

eines desensibilisierenden

Gels oder einer Spülung.

Hilfreich ist auch die Umstellung

auf eine Ultraschallzahnbürste.

Aus naturheilkundlicher

Sicht helfen bei

diesen oft chronischen

Beschwerden die Schüsslersalze

sehr gut.

THOMAS SCHWIMBERSKY, DROGIST HF,

INHABER DER DROGERIE SCHWIMBERSKY

IN BIRSFELDEN

Meine Nägel spalten sich

und blättern teilweise ab,

was kann ich dagegen tun?

Ein Grund für brüchige

Nägel kann ein Vitamin- und

Mineralstoffmangel sein.

Oft treten dabei zusätzlich

Symptome wie Müdigkeit

oder Einrisse der Mundwinkel

auf. Präparate mit Biotin,

Vitamin C, Eisen und Kalzium

einzunehmen oder die

Behandlung mit Schüsslersalzen,

wäre in diesem Fall die

optimale Lösung. Grundsätzlich

gilt es, den Kontakt mit

Lösungsmitteln oder starken

Seifen zu meiden. Waschen

Sie Ihre Hände mit einer rückfettenden

Cremeseife und

verwenden Sie einen acetonfreien

Nagellackentferner.

Ein gut gepflegter Nagel

reisst weniger häufig ein.

Um dies zu erreichen, benutzen

Sie am besten ein spezielles

Nagelöl und gönnen Sie

sich von Zeit zu Zeit eine

Handmaske.

LAURA LORETAN, DROGISTIN HF,

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8 meine gesundheit 6/2017

6/2017 meine gesundheit 9


Immunsystem.

Weniger Sonne, kältere Temperaturen und zunehmend trockenere

Luft – der Herbst kommt und kündet den Winter an. Wegen der

Klimaanlagen leiden viele Menschen auch im Sommer an Erkältungskrankheiten,

dennoch steigt die Zahl im Winter noch deutlich an.

Es ist höchste Zeit, Ihr Immunsystem auf Vordermann zu bringen.

STEHT IHRE VERTEIDIGUNG

SOLIDE?

TEXT PATRICK SEIZ BILD BEAT BRECHBÜHL

«RUND 80 PROZENT

DER ZELLULÄREN

IMMUNABWEHR

SIND IM BAUCHRAUM

AKTIV.»

Unser Immunsystem kennt viele Mechanismen und Wege.

Deshalb kann es verschiedentlich gestärkt oder auch geschwächt

werden. Wir müssen die Schleimhäute – unsere

erste Abwehrreihe – darauf vorbereiten. Damit diese richtig

funktionieren, braucht es genügend Flüssigkeit im Körper.

Und das geht nur, wenn genug getrunken wird. Als

Faustregel gilt: 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht.

Ein Beispiel: Ein Mensch von 70 Kilogramm sollte 2,1 Liter

Wasser pro Tag trinken. Unsere Schleimhäute benötigen

aber auch genügend Vitalstoffe wie Vitamin A, Zink und essenzielle

Fettsäuren (Omega 3 und 6). Auch die Schleimhäute

im Magen-Darm-Trakt sind in diesem Zusammenhang

wichtig. Rund 80 Prozent der zellulären

Immunabwehr sind im Bauchraum aktiv. Wer seinen Darm

pflegt, schützt somit auch sein Immunsystem.

Anregung des Immunsystems

Hinter den Schleimhäuten verfügen wir über eine zweite

Abwehrreihe. Dabei wird zwischen humoraler und zellulärer

Immunabwehr unterschieden. Die humorale Immunabwehr

basiert auf Enzymen (zum Beispiel Lysozym), welche

in Flüssigkeiten wie Tränen, Schleimhautsekreten oder

Blutplasma enthalten sind und körperfremden Eiweissen,

wie sie bei Bakterien oder Viren vorkommenn. Besser bekannt

sind die wahren «Hauptdarsteller» des zellulären

Immunsystems, die Lymphozyten. Diese «verspeisen» die

Eindringlinge am Stück (T-Lymphozyten) oder produzieren

Stoffe gegen die Erreger (B-Lymphozyten → Antikörperbildung).

Diese können sich auch an einen Erreger

«erinnern» und so eine Immunität gegen eine durchge- >

10 meine gesundheit 6/2017

6/2017 meine gesundheit 11


Immunsystem.

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> machte Krankheit entstehen lassen – was aber

nicht bei allen Erregern klappt.

Auf die weissen Blutkörperchen (Lymphozyten) kann

positiv eingewirkt werden, sodass sie schneller reagieren

können. Hier spricht man von einer Immunmodulation,

der Beeinflussung unseres Immunsystems

durch pharmakologisch wirksame Substanzen.

Diese Wirkung wurde bei Präparaten des Sonnenhutes

nachgewiesen. Auch andere Pflanzen wie die

Taigawurzel, der Wasserdost oder Pelargonium in

Urtinktur- oder spagyrischen Mischungen wirken

immunmodulierend (Einwirkung auf das Immunsystem)

im Sinne einer aktiven Immunstimulation und

bereiten uns auf kommende Viren- und Bakterienwellen

vor.

Erkältung?

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WERDEN, SODASS SIE

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Das Terrain vorbereiten

Vitamin C hat ohne Zweifel eine grosse Bedeutung bei

der Prophylaxe von Erkältungskrankheiten. Im Grunde

ist es aber eine Kombination von Vitalstoffen, welche

das System unterstützt und dem Stoffwechsel auf

die Sprünge hilft. Dazu gehören die Vitamine C, A und

E wie auch die Spurenelemente Zink und Selen. Wobei

Zink in kurzzeitigen (ca. eine Woche) Hochdosierungen

von 60 Milligramm pro Tag zum Beispiel die

Schnupfenzeit reduziert. Viele Menschen trinken insbesondere

in der kalten Jahreszeit vermehrt Orangensaft,

um ihre Vitamin-C-Zufuhr zu erhöhen. Aus naturheilkundlicher

Sicht ist das nicht angezeigt. Die

Orange wächst und reift in der Wärme und erfrischt

wunderbar in dieser Zeit. In kalten Jahreszeiten machen

wärmende Lebensmittel und Getränke mehr

Sinn. Auch genügend Vitamin D und A fördern eine

gute Körperabwehr. Eine alte Regel besagt, dass in den

Monaten mit einem «r» im Namen Lebertran mit einem

natürlich hohen Gehalt an Vitamin D und A zu

verabreichen sei. Das hat heute noch Gültigkeit.

Unser Immunsystem ist natürlich viel komplexer als

hier dargestellt. Neben den direkten Komponenten

wie dem Lymphsystem oder den Schleimhäuten spielen

ganz andere Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel unser

persönliches Befinden. Bin ich ausgeruht und

energiegeladen oder gestresst und etwas niedergeschlagen?

Wir modulieren unser Immunsystem das

ganze Jahr über. Wie wir mit unseren Ressourcen und

unseren Bedürfnissen umgehen, wirkt sich stimulierend

oder schwächend auf unsere natürliche Abwehr

aus. Der französische Physiologe Claude Bernard (1813

– 1878) hat es treffend formuliert: «Der Keim (Bakterium,

Virus) ist nichts, das Terrain (der Mensch als Ganzes)

ist alles.» <

12 meine gesundheit 6/2017

6/2017 meine gesundheit 13


Digitale Medien.

DIGITAL –

IMMER UND

ÜBERALL?

Soziale Medien. Das hört sich gut an.

Doch was nach positiver Verbindung

und freundschaftlichem Austausch

klingt, kann sich schnell ins Negative

verkehren. Vor allem bei Kindern,

die keine Grenzen gesetzt kriegen.

TEXT PATRICK SEIZ UND BRUNO AFFENTRANGER

BILD BEAT BRECHBÜHL

14 meine gesundheit 6/2017

6/2017 meine gesundheit 15


Digitale Medien.

UMGANG MIT DIGITALEN MEDIEN

EINIGE TIPPS

Zwei Stunden pro Tag online. Das ist die aktuelle

Marke der Schweizer Jugendlichen.

Die jüngste der regelmässigen Studien zur

Mediennutzung zeigt, dass die Nutzungsdauer

steigt: um dreissig Minuten innerhalb

von nur zwei Jahren. Ausserdem besitzen 99

Prozent ein Smartphone. Das Handy ist ein

Allzwecktool, das kaum mehr die Hände verlässt.

Genau zehn Jahre nach der Lancierung

des ersten iPhones ist der mediale und mobile

Gebrauch allgegenwärtig. Facebook, mehr

noch Twitter und vor allem aber Instagram

«DAS HANDY IST

EIN ALLZWECKTOOL,

DAS KAUM MEHR

DIE HÄNDE

VERLÄSST.»

und Snapchat heissen die Social-Media-

Dienste, die als Treiber wirken und unter

Jungen besonders beliebt sind.

Der Einstieg ins digitale Leben erfolgt früh.

Spätestens ab dem Alter von zehn Jahren sind

die meisten mit einem Handy ausgerüstet.

Die neue Technik und die daraus entstehenden

Möglichkeiten des Medienkonsums

überall und jederzeit fordern speziell die Eltern.

Sie sind heute die erste Generation, die

sich mit der digitalen Mediennutzung von

Kindern und Jugendlichen befassen und

Grenzen setzen muss selber aber ganz anders

aufgewachsen ist. Doch welche Limite wäre

angebracht? Die Erziehung ist kein einfaches

Unterfangen und wird von sehr viel Unsicherheit

begleitet, welche die eigene Vorbildfunktion

erst einmal infrage stellt. Die finden

Kinder und Jugendliche sowieso intensiv

im Netz. Sie sind Helden, Idolen und vermeintlichen

Schönheitsidealen mit einer

historisch einmaligen Wucht ausgeliefert,

welche für das Erlernen eines eigenständigen

Denkens kaum förderlich ist.

Entwicklung ist nicht aufzuhalten

Dennoch sollte man in Sachen Gesellschaft

nicht schwarz sehen, das

bringt sowieso nichts. Die Digitalisierung

und die Mobilitäts- und

Kommunikationsdichte nehmen zu.

Aufzuhalten ist die Entwicklung nicht.

Doch wer eine kluge Smart phone-

Nutzung lehren und vorleben soll, muss sie

selbst beherrschen. Genau damit sind viele

Eltern überfordert. Das ist das Resultat einer

Studie, die das JFF-Institut für Medienpädagogik

in München letztes Jahr veröffentlicht

hat. «Wir haben mit Eltern von 8- bis 14-Jährigen

und mit Fachkräften in der Erziehungsberatung

gesprochen und das Signal

erhalten: Eltern können in Sachen digitale

Medien oft nicht mit ihren Kindern mithalten,

ihnen fehlt das Wissen über Entwicklungen

in diesem Medienbereich», sagt Susanne

Eggert von der Abteilung Forschung

des JFF. Die Smartphone-Nutzung lasse sich

durch Eltern kaum kontrollieren, weil das

Handy als ein persönliches Gerät Teil der

kindlichen Privatsphäre ist. Was also tun?

Was ist richtig und passend für ein Kind, das

soeben zehn Jahre alt geworden ist?

Die Jugend- und Familienberatung «no zoff» empfiehlt Eltern von bis zu Neunjährigen,

die Nutzung von digitalen Medien auf wöchentlich maximal fünf Stunden zu

beschränken. Bei unter 12-Jährigen seien sieben Stunden angebracht. Ebenso wichtig

sind die Tipps für das tägliche Ritual zu Hause. Wir haben aus der Fachliteratur

einige für Sie als Eltern zusammengestellt:

Eine mindestens einstündige Bildschirmpause

vor dem Zubettgehen fordern. Dann kann das schlaf -

an stossende Hormon Melatonin ungestört wirken.

Für einen ungestörten Schlaf mobile Geräte ausschalten

oder in den Flugmodus (ohne WLAN) setzen.

TV, Computer oder Spielkonsolen sollten nicht im

Schlafzimmer der Jugendlichen platziert werden, da dies

eine unkontrollierte Nutzung begünstigt, was die Schlafdauer

verkürzen und die Leistungsfähigkeit verringern kann.

Anstelle des Handys einen herkömmlichen Wecker

verwenden. So wird das Handy vom Nachttisch verbannt.

Bei Schülerinnen und Schülern, die während des

Unterrichts unkonzentriert oder schläfrig sind, sollte der

Medienkonsum – vor allem in den Abendstunden –

thematisiert werden.

Verbannen Sie das Handy vom Esstisch. Beim Essen

steht der zwischenmenschliche Kontakt im Vordergrund.

Planen Sie einen wöchentlichen Familientag ohne

elektronische Medien, an dem Sie Bücher lesen, Brettspiele

machen Sport treiben und an die frische Luft gehen.

Sie müssen selber mehr wissen: Deshalb wäre alle

zwei Wochen ein Familientag mit elektronischen Geräten

ideal, an dem Sie Videospiele spielen, ein digitales Scrapbook

erstellen, Videos drehen und hochladen, Ferien

planen oder eine Website basteln. Zusammen mit den Kids.

Sie können von ihnen lernen.

Schützen Sie Ihre Computer mit Antivirus-Programmen,

die Sie vor Malware, Spyware und sonstigen Angriffen aller

Art bewahren. Suchen Sie Programme, um die Sie sich

nach dem Installieren nicht mehr kümmern müssen. Sie

sparen Zeit und können sie für die Familie nutzen.

Installieren Sie eine Kindersicherungssoftware.

Dieses Tool überwacht den Computer und meldet Ihnen,

auf welchen Sites ihr Kind surft und was es online macht.

(z. B. Kaspersky Safe Kids, Net Nanny oder Norton Family)

Managen Sie den Medienkonsum des ganzen Haushalts:

Mit der App «ourpact» geht das. Sie können unter anderem

missliebige Apps und Internetzugänge blockieren.

Vor allem jene Angebote, die noch nicht für das Alter Ihres

Kindes gedacht sind.

Beachten Sie die empfohlenen Alterslimite bei Apps,

Filmen oder Sites, wenn diese angegeben werden. Machen

Sie die Kinder darauf aufmerksam.

Das Allerwichtigste: Leben Sie als Eltern den Kindern

den richtigen Umgang mit digitalen Medien vor. Wenn Sie

selber während des Abendessens schnell in der Wetter-

App den Sonnenschein von morgen checken, dann müssen

Sie sich nicht wundern, wenn die Kids noch viel mehr

tun werden.

Mehr Tipps unter: no-zoff.ch oder

medienprofis.projuventute.ch

16 meine gesundheit 6/2017

ADOBE STOCK

6/2017 meine gesundheit 17


Ängste, Phobien.

KEINE ANGST –

HOFFNUNG NAHT

Wer keine Phobie hat, kann nicht verstehen, warum

man wegen einer kleinen Spinne ein grosses Geschrei

machen kann. Was hat es mit Ängsten und Panikattacken

auf sich? Wie kommen sie und vor allem

wie verschwinden sie?

18 meine gesundheit 6/2017

6/2017 meine gesundheit 19


Ängste, Phobien.

Ängste entstehen aus den verschiedensten Gründen. Einmal gemachte

Erfahrungen – ein Einbruch zu Hause, ein Autounfall, eine Massenpanik

bei einem Konzert – können zu Angstzuständen führen,

wenn sich ähnliche Situationen wiederholen. Hier ist die Heilungschance

hoch. Diese Ängste können sich genauso gut dank vielen

guten Erfahrungen mit der Zeit wieder abbauen. Erst wenn die

Zustände bleiben oder sich gar verschlimmern, spricht man von

Angstzuständen.

TEXT PATRICK SEIZ UND BRUNO AFFENTRANGER

BILD BEAT BRECHBÜHL / ADOBE STOCK

Die Angst kennt Kategorien

Verschiedene Studien zeigen auf, dass zwischen zehn und

zwanzig Prozent der Menschen schon Angstzustände oder Panikattacken

hatten oder noch immer haben. Dabei sind Frauen

und junge Menschen öfters betroffen. Die Studien halten

zudem fest, dass viele Ursachen oder Ursachenkombinationen

für Ängste oder Panikattacken existieren. Das Verhalten

und die Prägung der Eltern spielen eine starke Rolle bei

der Entwicklung von Kindern. Allgemeine, gesellschaftliche

Regeln und der Umgang mit Bedürfnissen und Emotionen

haben einen ebenso grossen Effekt. Meist entwickeln

sich Phobien über längere Zeit und machen so ein

Erkennen der Ursachen schwierig.

Bei den Ängsten unterscheidet man verschiedene Kategorien.

Wir kennen die Angst vor bestimmten Dingen

(Spinnen = Arachnophobie, Schlangen = Herpetophobie)

oder Situationen (Höhenangst, Flugangst,

Platzangst). Soziale Phobien bezeichnen Ängste >

Die schlechte Nachricht: Die einzelne Superlösung gegen

alle Probleme, Ängste und Panikattacken gibt es

nicht. Die noch schlechtere Nachricht: Die grosse Angst

oder die einzelne, klar definierbare Panikattacke an sich

existieren ebenfalls nicht. Wir Menschen sind schlicht zu

unterschiedlich. Wir sind verschieden in unseren Ressourcen,

unseren anerzogenen Verhaltensmustern oder

unseren Charakteren. Genau so unterschiedlich sind die

Auslöser für Ängste oder Panikattacken. Wobei wir differenzieren

müssen zwischen Furcht und Angst: Furcht rettet Leben,

während Angst das Leben kompliziert gestaltet. Angst

leitet sich vom indogermanischen «Anghu» ab, was beengend

bedeutet. Die gute Nachricht: Es gibt Strategien gegen dieses «Beengende».

Doch der Reihe nach.

Die Furcht vor dem Wirklichen

Wir fürchten uns vor realen Gefahren. Es macht zum Beispiel Sinn,

sich vor einem Bären zu fürchten, der sich soeben vor uns aufgebaut

hat. Furcht hält uns zum Beispiel davon ab, auf der Autobahn spazieren

zu gehen – was in der Tat eine vernünftige Entscheidung ist. Sie

hilft uns zu überleben, weil wir eine echte Gefahr erkennen und vermeiden.

Die Angst hingegen ist ein Gedankenkonstrukt, was es schwieriger

macht. Die Gedanken explodieren in Situationen, in denen keine Furcht

angebracht ist, der Mensch sich aber geradeso verhält. Angst ist immer

ein individuelles Erlebnis und von den Mitmenschen nicht wirklich nachzuvollziehen,

weil keine rationale Ursache sichtbar ist. Sie ist gewissermassen

Furcht, aber ohne erkennbaren, lebensbedrohenden Bären.

DIESE PUNKTE WEISEN AUF

ANGSTSTÖRUNGEN HIN

Der Angst liegt keine reale Bedrohung zugrunde.

Die Angst hält auch nach einer realen

Bedrohung noch länger an.

Die Angstreaktion auf ein Ereignis ist

deutlich zu stark und dauert zu lange an.

Es besteht keinerlei Möglichkeit,

auf die Art und Weise der Angstreaktionen

Einfluss zu nehmen.

Die Angst schlägt auf den Körper

(Symptome wie dauernde Nervosität,

Schweisshände, Herzklopfen,

Schwindel und anderes mehr).

Man entwickelt sogar Ängste

vor den Angstzuständen.

Man vermeidet alles, was Angst

macht oder machen könnte.

Das Vermeiden schränkt

das Leben stark ein –

privat und beruflich.

nach: angststoerungen-info.ch

20 meine gesundheit 6/2017

6/2017 meine gesundheit 21


Ängste, Phobien.

> vor der Beurteilung und der Behandlung

durch Mitmenschen. Die

verbreitete Angst vor Menschenansammlungen,

vor weiten Plätzen oder

vor dem Solo-Reisen wird als Agoraphobie

bezeichnet. Der Mensch kann

leider fast auf alles Denkbare eine Angststörung

entwickeln.

Es gibt Heilmöglichkeiten

Wer an Angstzuständen leidet, kann sich

grundsätzlich zwischen zwei Wegen entscheiden.

Zum einen geht es darum, möglichst

ohne Unterbruch zu funktionieren, was

mit entsprechenden Medikamenten (Tranquilizer

oder oft auch Antidepressiva) gut gelingt.

Meist geht darob aber vergessen, am auslösenden

Problem selber zu arbeiten – Menschen finden

sich nach dem Absetzen der Medikamente wieder

am selben Ort wie zuvor.

Bei der zweiten Variante geht man den Ursachen der

Ängste direkt auf den Grund: So können Angstpatienten

in kleinen Schritten und mit etlichen Erfolgserlebnissen

das Vertrauen in sich und ihr System stärken.

Einfach ist das aber nicht. Homöopathische Mittel wirken

aus Erfahrung sehr gut. Auch spagyrische Essenzen

wie die des Rauschpfeffers (Piper methysticum), von

Johanniskraut oder auch der Passionsblume, helfen in

angstauslösenden Momenten. Die passende Mischung

kann nach einer entsprechenden Beratung individuell zusammengestellt

werden. Einige Vitalstoffe wie Niacinamid,

Vitamin B6, Magnesium oder Vitamin B1 und die Aminosäure

L-Tryptophan wirken gut und nehmen über den Stoffwechsel

Einfluss.

Interessant ist ein Ansatz, der aus der traditionellen chinesischen

Medizin stammt. Nach dieser Lehre ist die Angst ein Gebilde,

das auf den Lebensbatterien sitzt und diese auszehrt. In

diesem Kontext macht es Sinn, die Funktion der Nieren zu stärken,

denn sie beherbergen nach dieser Lehre die «Lebensbatterien».

Speziell drängt sich hier die Goldraute (Solidago virgauraea) auf.

Angst vor der Panik

Die Steigerung der Angst sind Panikattacken. Sie sind im Grunde

intensive Angstzustände mit plötzlichen, starken Körperreaktionen.

Wobei erst bei häufigerem, nicht enden wollendem Auftreten von einer

Panikstörung gesprochen wird. Ein- oder zweimalige Attacken, die sich

in der Folge nicht wiederholen, können als Erfahrung abgebucht werden.

In einer Panik attacke folgen starke körperliche Symptome wie Herzklopfen,

Brustschmerzen, Erstickungsgefühl oder kalter Schweiss oft demselben

Muster und führen bis hin zur Todesangst. Diese Attacken können

ohne erkennbaren Grund beginnen und bauen sich innert Minuten bis zum

22 meine gesundheit 6/2017

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Für starke

Nerven

Höhepunkt auf. Hier gilt noch mehr als bei Angstzuständen ärztlich

abzuklären, ob organische Probleme vorliegen. Die Abklärungen

verschaffen Gewissheit für Betroffene und ihr Umfeld.

Menschen mit Panikstörungen entwickeln oft die Angst vor

der nächsten Attacke. Sie schränken ihren Tätigkeits radius

und ihren Freundeskreis ein und isolieren sich.

Wird eine Panikattacke losgetreten, läuft sie ab wie eine

wilde Fahrt auf einer Autobahn. Sie nimmt Tempo auf und

endet erst, wenn der Tank leer ist. Deshalb sollten möglichst

viele «Ausfahrten» geschaffen werden. Das kann

man zum Beispiel durch die tiefe Bauchatmung bewerkstelligen

– eine Kurzanleitung dazu ist in Apotheken

oder Drogerien zu kriegen. Das richtige Atmen bringt

uns vom Stress- in den Aufbaustoffwechsel.

Auch ätherische Ölmischungen als Einreibungen

oder ein Raumspray schaffen Abhilfe. Die Düfte gelangen

schnell ins Gehirn und lösen positive Emotionen

aus. Spagyrische Sprays oder Bachblütenmischungen

bieten sich geradezu an. Blockaden

können zum Beispiel durch Naturheilpraktiker

(Kinesiologen, Osteopathen, Akupunkteure und

andere) gelöst werden.

Es gibt viele Ängste. Zum Glück sind die Hilfen

auch zahlreich. Beratung, Auseinandersetzung

und Begleitung zeigen erst, welcher Weg

der richtige ist und aus der Angst führt. <

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Viren keine Chance haben.

Antibiotikaresistenzen – was muss

man sich darunter vorstellen?

Bei Lungenentzündungen oder einer

Blutvergiftung können Antibiotika

Leben retten. Sie können die Symptome

bakterieller Erkrankungen lindern

und die Genesung beschleunigen.

Im Vertrauen auf die hohe

Wirksamkeit werden jedoch häufiger

Antibiotika eingenommen, als notwendig

und sinnvoll ist. Die Gefahr

dabei: Mit jeder (unter Umständen

unnötigen) Dosis eines solchen Medikaments

bekommen die eigentlich

zu bekämpfenden Bakterien die

Chance, sich durch genetische Mutationen

an das Antibiotikum anzupassen

und resistent zu werden.

Das Medikament wirkt dann in der

Folge bei diesem Menschen nicht

mehr. Gibt der die resistenten Bakterien

an andere weiter, wirken die Antibiotika

über kurz oder lang auch

in grösseren Bevölkerungsgruppen

nicht mehr. Unser Ziel muss sein,

Antibiotika gezielt und so wenig als

möglich einzusetzen.

Wichtig ist, dass unser Bewusstsein

wieder geschärft wird, wir wieder

vermehrt auf die Signale unseres

Körpers achten und uns mit diesen

auch auseinandersetzen. Es muss

nicht immer Kortison oder ein Antibiotikum

sein, was evtl. eine kurze

Linderung, jedoch vielmals keine

langfristige Heilung erzielt.

Mit der Immuntherapie nach Dr.

Spengler gehen wir gezielt die Ursache

der Erkrankung an und lindern

somit auch die Symptome.

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Entzündungen eingesetzt werden

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24 meine gesundheit 6/2017

6/2017 meine gesundheit 25


Juckende Kopfhaut.

Es ist zum Verzweifeln. Es juckt und juckt. Meist bemerkt dies niemand

anderes – bis der Coiffeur richtig erschrickt und zum Beispiel «Pilze»

unter Ihren Haaren entdeckt. Eine juckende Kopfhaut kann viele Ursachen

haben. Unterschiedlich sind auch die Behandlungen. Alles, was dahinter

steckt, und wie man erfolgreich gegen den lästigen Reiz vorgehen kann.

TEXT LUKAS MARON BILD BEAT BRECHBÜHL

WENN

DER COIFFEUR

ERSCHRICKT

Hin und wieder juckt bei uns allen die Kopfhaut. Das

kann von der trockenen Heizungsluft, von einem ungenügend

ausgewaschenen Shampoo oder von zu viel Sonne

herrühren. Wenn der Juckreiz aber zum Dauerzustand

wird, lohnt es sich genauer hinzuschauen. Denn dahinter

können sich auch Hauterkrankungen wie Schuppenflechten

oder Pilze verbergen.

Die Ursachen

Mit zunehmendem Alter wird die Haut am ganzen Körper

trockener – auch am Kopf. Das kann bereits zu einem

chronischen Juckreiz führen. Manchmal sind auch Medikamente

(Blutdrucksenker, Antidepressiva oder Antibiotika)

schuld daran. Oft handelt es sich aber auch um eine

allergische Reaktion auf Shampoo, Spülung oder Stylingprodukte.

Manchmal liegt aber die Ursache in einer Hauterkrankung

wie zum Beispiel Neurodermitis, Psoriasis

(Schuppenflechte) oder in einer Verhornungsstörung (Seborrhoisches

Ekzem) der Haut. Neben dem Juckreiz tritt

dann auch eine übermässige Bildung von fest sitzenden

Schuppen auf, die oft lokal wie «Nester» über die Kopfhaut

verteilt sind. Das Kratzen führt dann dazu, dass die

Schuppen weggekratzt werden. Dadurch entstehen kleine

Wunden, die sich schnell infizieren können. Das Problem

wird dadurch noch schlimmer als es eigentlich wäre.

Selten ist die Kopfhaut von einem Pilz (sog. Tinea capitis)

befallen. Dabei kann neben Schuppen und Juckreiz auch

stellenweise Haarausfall auftreten. Bei Kindern kann

auch ein Parasitenbefall mit Läusen oder Krätzmilben die

Ursache sein.

Was tun dagegen?

Es ist nicht einfach, die einzelnen Hauterkrankungen

auseinanderzuhalten. Handelt es sich nicht um einen vorübergehenden

Juckreiz, dann ist eine Abklärung durch

eine Fachperson unbedingt nötig. Als erste Anlaufstelle

darf man auch in die Apotheke oder Drogerie. Es gibt ein

paar allgemein gültige Verhaltensregeln bei juckender

Kopfhaut:

Idealerweise Naturkosmetikprodukte verwenden.

Milde, reizmildernde und kopfhautpflegende Shampoos

und Spülungen verwenden. Tipp: Shampoos jeweils nicht

auf die Kopfhaut auftragen.

Shampoo und Spülungen immer sehr gründlich

ausspülen.

Reizmildernde Kopfhautlotionen verwenden.

Möglichst auf Stylingprodukte verzichten,

zumindest aber alkoholfreie Varianten verwenden.

Bei generell trockener Haut auf eine ausreichende

Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren achten.

Auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D

und Zink achten.

Konnte eine spezifische Ursache festgestellt werden,

dann richtet sich die Therapie auch danach aus. So können

dann die allgemeingültigen Regeln mit abgestimmten

Produkten ergänzt werden. Hautprobleme haben ihren

Ursprung oft im Innern unseres Körpers oder sind

die Folge von seelischen Belastungen. Es ist also sinnvoll,

eine chronisch juckende Kopfhaut nicht nur lokal zu behandeln,

sondern das Problem ganzheitlich zu betrachten

und entsprechend zu therapieren. So können auch

spagyrische Essenzen, Schüsslersalze, Darmsanierungen

oder homöopathische Behandlungen und andere alternative

Massnahmen – zum Beispiel Stressmanagement

– integriert werden. <

26 meine gesundheit 6/2017

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In den Siebzigerjahren waren asiatische Heilpraktiken

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Rezepturen-Sammlung einer

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tibetischen Ärztefamilie. 1977 gelang

es der Schweizer Padma AG, die

28. Rezeptur dieser Sammlung weiterzuentwickeln

und als Arzneimittel

gegen Durchblutungsstörungen

zu registrieren. Padma 28 wirkt bei

Anzeichen von Durchblutungsstörungen:

Einschlafen von Händen und

Füssen, Ameisenlaufen, Schweregefühl

in den Gliedmassen.

Gegen «versteckte Hitze»

«Die Original-Formel heisst ‹Gabur›

und löst gemäss alten Quellen ‹versteckte

Hitze›. Heute wissen wir,

dass Formen chronischer Entzündungen

gemeint waren», erklärt

Dr. Herbert Schwabl, Geschäftsführer

der Padma AG. Chronische

Entzündungen, von Rheuma bis

Arteriosklerose hängen mit dem

modernen Lebensstil zusammen.

Ganzheitlicher Ansatz

Die Rezepturen der tibetischen

Medizin bestehen aus einer Vielzahl

verschiedener Inhaltsstoffe, die sich

gegenseitig in der Wirkung unterstützen

und mögliche unerwünschte

Effekte ausgleichen.

«Pflanzen enthalten Schutzstoffe,

die z. B. vor Fressfeinden schützen»,

erklärt Dr. Schwabl. «Sie entfalten

auch in unserem Körper eine Wirkung,

kommen aber in der Ernährung

nur noch wenig vor. Pflanzliche Präparate

wie Padma 28 können diese

Lücke füllen.» Die moderne Forschung

bestätigt, dass pflanzliche

Schutzstoffe entzündungshemmend

und positiv auf das Immunsystem

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Kräutern einen mineralischen

Inhaltstoff und Kampfer und wird

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der Tradition der tibetischen Medizin

wirkt die Formel durchblutungsfördernd,

entzündungshemmend und

bei Atemwegsinfekten antibakteriell.

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Während der Pubertät kommt es

häufig zu vermehrten Talgabsonderungen

und bakteriell bedingten

Hautunreinheiten. Damit keine

Folgeschäden entstehen, ist es

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recht zeitig und konsequent in

drei Schritten während vier bis

acht Wochen zu behandeln.

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Wir präsentieren Ihnen eine Zusammenstellung von nützlichen

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Markus K. aus W.

DAS SAGEN

UNSERE

KUNDEN

Michael B. aus Z.

Schon seit einiger Zeit leide ich

unter Verstopfung. Mit dem Biotta

Dörrpflaume habe ich nun endlich

ein gut verträgliches und dazu

noch feines Hausmittel gefunden,

das mich wirklich überzeugt hat.

So wurde meine Verdauung auf

natürliche Weise und ganz ohne

Nebenwirkungen reguliert.

30 meine gesundheit 6/2017

Madlen Sch. aus B.

Ich kaufe immer die Aloe-Vera-

Gesichtspflege von Santaverde. Im

Gespräch mit der Drogistin fiel mir

ein, dass mein Mann häufig über ein

Spannungsgefühl auf den Wangen

geklagt hatte und wir lachend feststellten,

dass die Fältchen auch

nicht weniger würden. Sie streckte

mir eine hochwertige,

dunkelgraue Schachtel entgegen:

XINGU age perfect serum. Als Überraschung

schenkte ich es meinem

Mann: Nach nur wenigen Tagen sah

seine Haut viel entspannter und gepflegter

aus, er ist happy.

Elisabeth K. aus P.

Um meinen Blutdruck zu beobachten,

empfahl mir mein Arzt, ein

eigenes Blutdruckmessgerät zu

kaufen. Ich liess mich in unserer

Dorfdrogerie beraten, da es mittlerweile

viele verschiedene Produkte

auf dem Markt gibt. Die Drogistin

empfahl mir ein vollautomatisches

Oberarm-Blutdruckmessgerät von

Omron. Da die Manschette den

ganzen Oberarm umfasst, kann sie

nicht falsch positioniert werden.

Sobald die Manschette platziert ist,

muss nur noch die Starttaste gedrückt

werden und das Gerät beginnt

mit der Messung. Nach kurzer

Zeit erscheinen die Ergebnisse,

welche gespeichert werden, damit

die weiteren Werte verglichen werden

können. Es ist ein super einfaches

und anwenderfreundliches

Produkt, welches ich nur weiterempfehlen

kann.

Franziska I. aus Z.

Über die Wintermonate nehme ich

gerne etwas um meine Abwehr zu unterstützen,

obwohl ich mich gesund

ernähre, möchte ich meinem Körper

Vitalstoffe zufügen. In meiner Drogerie

habe ich ein Präparat mit plasmolysierter

Kräuterhefe mit zusätzlich

natürlichem Zink entdeckt. Es unterstützt

auch die Aufnahme anderer

Vitalstoffe. Es ist naturbelassen und

gut verträglich. Von den Tabletten

nehme ich drei Mal pro Tag zwei Stück

und meinen Kindern gebe ich drei Mal

pro Tag eine. Im Winter machen wir

jeweils eine zweimonatige Kur.

Während der Heizperiode leide ich

oft unter trockener Nasenschleimhaut.

Speziell am Morgen ist meine

Nase oft verkrustet und das Lösen

der Verkrustung ist sehr schmerzhaft,

vor allem, weil ein Teil der

Nasenhaare ausgerissen wird.

In einer Drogerie wurde mir Triomer

3plus by Nasmer empfohlen. Dank

der Zusammensetzung mit Salz aus

dem Toten Meer, Hyaluronat und

Dexpanthenol wird die Schleimhaut

befeuchtet, regeneriert und Verkrustungen

lösen sich. Der Spray

eignet sich nicht nur für zu Hause

oder im Büro, sondern auch im

Flugzeug auf Langstrecken flügen

habe ich Triomer immer dabei.

Marc Sch. aus B.

Roland F. aus R.

Seit einiger Zeit leide ich unter

schmerzenden Gelenken. Ich nehme

schon länger Kapseln auf Basis

des Grünlippmuschelextraktes mit

einzigartigen Nähr- und Aufbaustoffen

ein. Da ich viel unterwegs bin,

war ich auf der Suche nach einem

Gel den ich direkt auf die schmerzenden

Stellen auftragen kann. In

meiner Apotheke hat man mir den

neuen Pernaton Gel Roll-On empfohlen,

dieser kühlt wohltuend und

ist praktisch zum Mitnehmen.

Super, da ich meine Hände im Auto

nicht waschen kann.

Da meine Frau im Herbst jeweils

über ihre trockenen Hände klagt,

wollte ich ihr eine Freude machen

und eine gute Handcreme schenken.

Unser Drogist hat mir die verschiedenen

Produkte von Weleda

gezeigt. Ich habe mich für die Sanddorn

Handcreme entscheiden, da

sie schnell einzieht, frisch duftet

und überdies trockene Hände mit

wertvollem Sanddornöl pflegt. Die

Haut wird streichelzart und ist gut

geschützt gegen Kälte und trockene

Heizungsluft.

6/2017 meine gesundheit 31


Fein kochen.

TAGLIATELLE

MIT FRISCHEN

EIERSCHWÄMMLI

Klassisch und gut – frische Eierschwämmli an einer feinen Rahm-

und Eiersauce mit Pasta. Ein einfaches, schnell zubereitetes,

köstliches Gericht. Überzeugen Sie sich am besten selbst.

TEXT ANGEL GONZALO

BILD BEAT BRECHBÜHL

Die Franzosen nennen sie

liebevoll «Chanterelles», die

Italiener «Cantarelle» oder

«Gallinacci», in Deutschland

kennt man sie etwas prosaisch

unter der Bezeichnung

«Pfifferlinge». In unserem

Land hören diese zarten Pilze

auf die herzige Verkleinerungsform

Eierschwämmli.

Darunter verstehen aber

alle dasselbe: ausgezeichnete

Pilze mit einer schönen,

goldgelben Farbe und einem

ausgeprägt würzigen Duft.

Eierschwämmli geniesst

man am besten ganz frisch.

Beim Einkauf ist darauf zu

achten, dass der trichterförmige

Hut eine kräftige Farbe

hat und der Stiel nicht ausgetrocknet

ist.

ZUTATEN

für vier Personen

1 EL Butter

2 EL Olivenöl

1 milde Zwiebel, evtl. eine Schalotte

1 Peperoncino, entkernt

Für Knoblauchfreunde: 1 Zehe Knoblauch

(ist nicht unbedingt notwendig)

500 g Eierschwämmli

1 kleiner Bund glattblättrige Petersilie

1 dl trockener Weisswein

4 Eigelb

1 dl Vollrahm

600 g Tagliatelle

Salz

Pfeffer

ZUBEREITUNG

Die Butter und das Olivenöl

in einer grossen Bratpfanne

aufwärmen. Zwiebel, Knoblauch

und Peperoncino (alles

fein gehackt) kurz darin glasig

dünsten.

Die Eierschwämmli bei Bedarf

flüchtig waschen (je

nach Grösse evtl. halbieren),

dazugeben und zwei Minuten

mitdünsten. Mit dem Weisswein

ablöschen und rund vier

Minuten leicht köcheln lassen,

bis etwa die Hälfte der

Flüssigkeit verdunstet ist.

Zuletzt die grob gehackte

Petersilie darunter mischen,

kräftig mit Salz und Pfeffer

abschmecken. Die Bratpfanne

zudecken und warm zur

Seite stellen.

In der Zwischenzeit die Tagliatelle

al dente kochen und

den Rahm mit dem Eigelb verquirlen.

Die Pasta abtropfen

lassen und sofort wieder in

den Topf geben.

Das Gemisch aus Rahm und

Eigelb zur Pasta geben und

gut durchmischen. Die heisse

Pasta macht die Sauce dickflüssig.

Zum Schluss die bereitgestellte

Pilzsauce mit der Pasta

vermischen, sofort auf Teller

verteilen und mit frisch

geriebenem Parmesan dazu

servieren. Buon appetito!

Tipp: Wer nicht auf Fleisch

verzichten mag, kann sich dazu

ein oder zwei dünne Kalbsschnitzel

braten. Passt ausgezeichnet.

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Bei trockenen, juckenden Hautausschlägen wie

allergischen Kontaktekzemen und Nesselsucht.

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4500 Solothurn, Drogerie Nagel

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5443 Niederrohrdorf, Drogerie Moser

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