innenseiten-SAALE-JENA-2018-vollst

DenisHopf

Ausbildungs

Navi 2018

Mit über 250 Ausbildungs-und Studienangeboten

von Unternehmen im Saale-Holzland-Kreis

und der kreisfreien Stadt Jena


Inhaltsverzeichnis

mit über 250 Ausbildungsstellen im Saale-Holzland-Kreis und der

kreisfreien Stadt Jena

2

Infos zum Buch

7 Was kann das Ausbildungs-Navi für dich tun?

8 – 9 Wo befinden sich die Unternehmen deiner

Region – deine Übersichtskarte

Tipps zur Bewerbung

10 – 13 Was willst du überhaupt?

14 – 21 Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

22 Checkliste zur Unterzeichnung deines

Ausbildungsvertrages

Berufe

24 – 48 Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

50 – 57 Kaufmännische Berufe und Berufe im Handel

58 – 61 Berufe im Gastgewerbe und im

Lebensmittelbereich

62 – 65 Soziale und Medizinische Berufe

66 – 75 Duales Studium

Angebote

76 – 106 Angebote für deine Ausbildung 2018


3

Eure Ausbildungschancen in der Region

Liebe Schülerinnen und Schüler,

in naher Zukunft werdet Ihr Euren Schulabschluss in

der Tasche haben. Dann beginnt für Euch mit dem Berufsleben

ein aufregender neuer Lebensabschnitt. Die

Entscheidung, in welchem Beruf man arbeiten möchte,

ist eine der wichtigsten im Leben. Bei der Vielzahl an

Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten kann man leicht

den Überblick verlieren. Eine gute Orientierung bietet

dieses Ausbildungs-Navi. Es gibt Euch einen vielfältigen

Überblick über die Berufe und Ausbildungsangebote hier

vor Ort in unserer Region.

Allein in Jena gibt es unzählige Möglichkeiten für Ausbildung

und Studium, sodass es nicht immer leicht ist, den

Überblick zu behalten. Der Ausbildungs-Navi vermittelt

Euch einen vielfältigen Eindruck davon, wie viele Möglichkeiten

bestehen und gibt darüber hinaus Hinweise,

wo Ihr Euch weitergehende Informationen holen könnt.

Ich bin mir sicher: viele von Euch stoßen während der

Lektüre auf Berufe und Bildungsangebote, die bisher noch

nicht in Eurem Blickfeld waren.

Nutzt die in diesem Heft zusammengetragenen Informationen,

um herauszufinden, welche Ausbildung oder welches

Studium zu Euren Neigungen und Fähigkeiten passt. Was

kannst Du besonders gut, was macht Dir Spaß? Welche

Vorstellungen hast Du von Deinem künftigen beruflichen

Alltag? Nehmt Euch Zeit für Eure Überlegungen und die

Entscheidung für Euren Einstieg in die Arbeitswelt.

Ich wünsche Euch viel Freude mit dem Ausbildungs-Navi,

der Euch mit vielen anregenden Eindrücken die bevorstehende

Berufs-, Ausbildungs- oder Studienwahl erleichtern

wird. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Euch für eine

berufliche Perspektive in unserer Region entscheidet.

Dr. Albrecht Schröter

Oberbürgermeister Stadt Jena


4

Beste berufliche Perspektiven durch

eine gute Ausbildung in der Region

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Liebe Schulabgänger und Ausbildungssuchende,

Sie sind auf der Suche nach einer Ausbildung und einem

Beruf, der Ihren persönlichen Wünschen und Fähigkeiten

entspricht und der Ihnen Spaß macht. Was kann ich

gut? Was möchte ich machen? Welche Möglichkeiten

gibt es dafür hier in der Region? – Das sind Fragen, die

dabei eine wichtige Rolle spielen.

Sie halten hier den Ausbildungs-Navi 2018 in den Händen,

der Sie bei Ihrer Suche nach dem richtigen Ausbildungsoder

Studienplatz unterstützen möchte. Neben den

verschiedenen Berufsbildern stellen unterschiedlichste

Unternehmen aus Handwerk, Wirtschaft und Landwirtschaft,

Gesundheitswesen und Pflege sowie weiteren

Bereichen darin ihre Ausbildungsberufe vor.

Als Landrat liegt es mir sehr am Herzen, dass Sie hier in

Ihrer Heimat eine gute Ausbildung erhalten und Arbeit

finden, die Ihr Leben erfüllt, und dass die Unternehmen

unserer Region junge, motivierte und engagierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen, die ihre

Teams verstärken.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Suche, bei Ihrer

Ausbildung und bei Ihrem Start ins Berufsleben.

Mit freundlichen Grüßen

Sie können in Ruhe in dem Magazin blättern und nachschauen,

was Ihren Vorstellungen und Ihren Möglichkeiten

entsprechen könnte. Bei einem Praktikum oder

einem Ferienjob im Ausbildungsbetrieb Ihrer Wahl

können Sie dann prüfen, ob sich Ihre Entscheidung auch

in der Praxis bewährt.

Andreas Heller

Landrat des Saale-Holzland-Kreises


5

Eine Ausbildung im Bau hat zukunft

Liebe Schülerinnen und Schüler,

in der heutigen Zeit ist es sehr schwierig, sich bei der

Vielzahl an Ausbildungsberufen für einen zu entscheiden.

Bei der Flut an Informationen, die auf Schulabgänger

zukommen, ist es schwer, den Überblick zu behalten.

Außerdem muss sich jeder Jugendliche die Fragen stellen:

„Was will ich überhaupt machen?“, „Wo liegen meine

Stärken und Interessen?“ und „Wie bzw. wo finde ich

am besten einen Ausbildungsplatz?“. Es ist daher sehr

wichtig, sich frühzeitig mit der Berufswahl auseinander

zu setzen.

Arbeit schreckt die meisten von Euch ab. Dabei bietet ein

Beruf im Baugewerbe eine tolle Perspektive mit guten

Karrierechancen, sehr guten Verdienstmöglichkeiten

und einer sicheren Zukunft – denn was wäre die Welt

ohne den Bau? Es gäbe keine Häuser, Straßen, Schienen,

Brücken, Büros, Krankenhäuser, Schulen und vieles mehr.

Ich empfehle Euch daher dieses Ausbildungs-Navi als

Orientierung zu nutzen und Euch bei offenen Fragen

an die IHK-Bildungsexperten zu wenden.

Das Ausbildungs-Navi stellt Euch verschiedene Ausbildungsberufe

vor, nennt Euch Beratungsstellen, bei

denen ihr Euch jederzeit informieren könnt und gibt

Euch einen Überblick über Ausbildungsbetriebe in Eurer

Region. Außerdem erhaltet Ihr Tipps und Tricks für den

Bewerbungsprozess, beginnend mit dem Schreiben einer

Bewerbung bis hin zum Vorstellungsgespräch.

Euer Dr. jur. Burkhard Siebert

Hauptgeschäftsführer Bauindustrieverband Hessen-

Thüringen e. V.

Einige Branchen haben leider mit Vorurteilen zu kämpfen.

Berufe am Bau haben beispielsweise mit der Zeit an

Attraktivität verloren. Die vermeintlich harte körperliche


6

#girl

power


Was kann das

Ausbildungs-Navi

Für dich tun?

Du planst deine berufliche Zukunft und bist etwa

ein Jahr vor dem Abschluss der Haupt- bzw. Realschule

oder des Gymnasiums, dann ist dieses

Buch genau richtig für dich! Die Entscheidung für

deine Ausbildung und für deinen Beruf ist eine

der wichtigsten im Leben. Eine Berufsausbildung

ist abwechslungsreich, interessant und voller

neuer Erfahrungen! Sie ist deine Eintrittskarte

zu Unabhängigkeit, eigenem Einkommen und

das Sprungbrett in deine Karriere.

7

Gewerblich-technische

Kaufmännische Berufe

Berufe im Gast-

Soziale und

Duales Studium

Berufe, Berufe im

und Berufe im

gewerbe und im

Medizinische Berufe

Handwerk und

Handel

Lebensmittelbereich

Grüne Berufe

Innerhalb der Branche findest du die Ausbildungsberufe alphabetisch sortiert. Du erhältst einen Überblick über

die Tätigkeiten, die Anforderungen und Zugangsvoraussetzungen sowie die Aufstiegsmöglichkeiten, die mit dem

jeweiligen Beruf in Zusammenhang stehen


Apolda

Saale-Holzland-Kreis

und

die Stadt Jena

8

Porstendorf

Erfurt

Jena

Kahla

Rudolstadt


Dornburg-Camburg

9

Löberschütz

Eisenberg

Hainspitz

Silbitz

Großlöbichau

Hermsdorf

Bollberg

Gera

Lederhose

Neustadt an der Orla


Was willst du überhaupt?

Die Entscheidung für deinen Ausbildungsberuf ist echt nicht leicht, aber es lohnt sich, einmal genau zu überlegen.

Mach dir doch mal Gedanken, wo deine Stärken liegen, welche Interessen du hast und bei welchen Tätigkeiten

du dich wohl fühlst. Das Arbeitsblatt kann dir deine Entscheidung erleichtern. Fang doch gleich an!

10

Meine Vorstellungen an meine

zukünftige Ausbildung:

1.

An welchem Ort möchtest du arbeiten? (im Freien, Büro, Werkstatt, Verkaufsraum oder Labor)

2.

3.

4.

5.

6.

Zu welchen Zeiten möchtest du arbeiten? (in Schichten, am Wochenende, am Abend oder in der Nacht,

zu flexiblen Zeiten, immer zu selben Zeit, usw.)

Wie könntest du deinen Ausbildungsort erreichen? Würdest du auch für die Ausbildung umziehen?

Welches sind deine Lieblingsfächer in der Schule?

Kannst du etwas besonders gut, z. B. Sprache, Computerkenntnisse, soziale Erfahrungen?

Möchtest du mit Anderen im Team zusammenarbeiten oder arbeitest du lieber allein?


Wenn du diese Fragen für dich beantwortet

hast, bitte doch auch einmal deine Eltern

oder Freunde dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.

11

7.

Möchtest du gern möglichst viel mit anderen Menschen kommunizieren und im Kundenkontakt

sein oder ziehst du lieber einen Beruf mit wenig Kontakt zu Kunden vor?

8.

9.

10.

11.

12.

Kannst du gut mit Stress umgehen und mehrere Dinge gleichzeitig und trotzdem sorgfältig erledigen?

Bist du kreativ und hast räumliches Vorstellungsvermögen oder reizen dich eher konkrete und genau

festgelegte Arbeitsabläufe?

Bist du interessiert an Technik und handwerklich geschickt oder überlässt du das „Rumschrauben“

lieber jemand Anderem?

Übernimmst du gern Verantwortung und kümmerst dich gern eigenverantwortlich um andere Menschen?

Möchtest du nach der Ausbildung noch weiter lernen und suchst nach einem Beruf mit guter

Aufstiegsperspektive?


12

#Perfekt

Vorbereitet

Welche Anforderungen erwarten Dich?

Sei bei der Wahl deines Ausbildungsberufes auch kritisch mit dir selbst. Setze dich auch mit den Anforderungen

auseinander, die der Ausbildungsberuf und das Unternehmen an dich stellt. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung

in der Gastronomie beginnen willst, musst du dich neben allen Vorzügen dieses interessanten Berufsbildes auch

mit Feiertags- und Wochenendarbeit auseinandersetzen. Frage dich, ob du arbeiten kannst, wenn deine Freunde

zum Beispiel auf einer Silvesterparty sind. Auch solltest du deine Noten im Auge behalten und versuchen, dich

in den letzten Schuljahren noch einmal zu verbessern. Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein und versuche

frühzeitig, dich auf die Anforderungen deines Wunschberufes einzustellen, um mit Praktika und entsprechenden

schulischen Leistungen optimal vorbereitet zu sein.


Was Unternehmen von dir erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

13

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbstständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik und

Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

Quellenangabe (1)


#Bewerbe

DICH

Jetzt

14

Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass du die/

der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du argumentierst,

warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte. Zu einer Bewerbung gehört ein persönliches Bewerbungsschreiben,

ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild), Kopien der letzten Zeugnisse und wenn vorhanden,

Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise, etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil deiner Bewerbungsmappe. Es gibt eine erste

Auskunft über deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das Unternehmen auf Dich als Bewerber

aufmerksam machen. Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.


BEWERBUNG

als:

Auszubildende zur

Industriemechanikerin

15

Anlagen:

Anschreiben

Lebenslauf (mit Foto)

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf

fehlerfreie, korrekte und

saubere Unterlagen!

Jasmin Müller

Hauptstraße 1

07743 Jena

Telefon: (0 36 41) 20 00 11

Mobil: (01 60) 200 300 400

jasminmueller@gmx.com


16




Kartonfabrik Porstendorf GmbH

Herrn Russwurm

Fabrikstraße 1

07778 Porstendorf





Jasmin Müller

Hauptstraße 1

07743 Jena

(0160) 200 300 400

15. November 2017



Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin für das

Ausbildungsjahr 2018



Sehr geehrter Herr Russwurm,


mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Ausbildungs-Navi 2018 gelesen und

bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin.


Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Intergrierten Gesamtschule "Grete Unrein" in

Jena und werde im Sommer meinen Realschulabschluss mit voraussichtlich gutem

Erfolg absolvieren. Ich habe gute Leistungen in Mathematik und experimentiere gern

mit technischen Bauteilen in Physik. Während meines Praktikums in Ihrem Haus habe

ich einen Einblick in die Ausbildung der Industriemechanikerin bekommen. Besonders

interessierte mich das Einrüsten und Warten der Maschinen.


Ich habe mich für Ihr Unternehmen entschieden, weil mir das Praktikum großen Spaß

gemacht hat und Sie zusätzlich gute Übernahmechancen nach der Ausbildung bieten.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Judo Club Jena e. V., wo ich meine Teamfähigkeit

unter Beweis stelle.


Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.


Mit freundlichen Grüßen



Jasmin Müller


Anlagen

Abstand beachten!

Links 2,5 cm und rechts 2 cm

Abstand lassen.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


2. Das Anschreiben

Mit dem Bewerbungsanschreiben solltest du Aufmerksamkeit und Interesse wecken und den Leser neugierig auf

deine Person machen. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick dar und stellst deine persönlichen

Interessen und Stärken entsprechend dem Anforderungsprofil dar. Darum sollte es mindestens enthalten, warum

du dich bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du darstellen,

weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit eingebracht

werden. Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile

und die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein.

Achte auf die äußere Form!

Schrift: Arial oder Calibri (Größe 11 – 12); Zeilenabstand 1 – 1,5; Textausrichtung: Linksbündig.

Schreibe mit deinen eigenen Worten und vermeide Fremdwörter, die du auch im täglichen

Gebrauch nicht benutzt. Bewerbungsmappe oder Standard-Klemmhefter verwenden!

17

Nicht vergessen!

Begründe, warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

#Erster

Eindruck


#Zeige,

WAS DU

Kannst

18

3. Der Lebenslauf

Den Lebenslauf solltest du lückenlos und gut strukturiert (am besten in

tabellarischer Form) erstellen. Er gibt Aufschluss über deine bisherige

Schulbildung und absolvierte Praktika.

Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname, Geburtsdatum

und Geburtsort sowie der Nationalität. Danach folgt die Ausbildung, wobei

die Abschlüsse umgekehrt chronologisch (bei Schülern auch chronologisch

möglich) geordnet werden. Abschließend sind die Praktika und eventuelle

Sprachkenntnisse aufzuführen.

Wenn du ein Foto beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt

werden (nicht mit einer Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die

persönliche Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufes.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du

solltest an eine Bewerbung deine letzten beiden Schulzeugnisse anhängen,

damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen Leistungen

verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem

Verhalten aussieht.

5. Beurteilung deiner Praktika

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten bietet

sich auch ein Betriebspraktikum oder Ferienarbeit an. Hast du schon

ein Praktikum absolviert oder Ferienarbeit gemacht, dann lass dir eine

Bescheinigung ausstellen.

Wichtig!

Achte darauf, dass

alle Angaben in

deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktika im

Lebenslauf an und

hefte deine Bescheinigungen

in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und persönliche

Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

PERSÖNLICHE DATEN

Name:

Jasmin Müller

19

Geburtsdatum: 12. 11. 2001

Geburtsort:

Berufswunsch:

Jena

Industriemechanikerin

SCHULBILDUNG

Grundschule: 08/2008 – 07/2012

(Staatliche Grundschule „Friedrich Schiller“, Jena)

Realschule: seit 08/2012

(Integrierte Gesamtschule „Grete Unrein“, Jena)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Sommer 2018, Realschulabschluss

Mathematik und Sport

Absolviertes Praktikum: 12. 9. – 23. 9. 2016

(Kartonfabrik Porstendorf GmbH, Fabrikstraße 1,

07778 Porstendorf)

Hobbies:

Snowboard fahren

Judo Club Jena e. V.

Jasmin Müller

Jena, 15. November 2017


Deine Bewerbungen

behalte den überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

20


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

21

Wenn du alle versendeten

Bewerbungen und nachfolgenden Gespräche oder

Briefwechsel in die oben stehende Tabelle einträgst,

weißt du immer, welche Bewerbungen noch offen sind,

wo du gegebenenfalls anrufen solltest oder du eine

Absage erhalten hast.


Herzlichen Glückwunsch!

Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden!

22

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Eine ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

(§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den

Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet bist

bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung

kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine

18 Jahre alt sind, müssen die Bescheinigung ihrem

Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als

Auszubildende/r aufgenommen zu werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen

Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen

Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie den Bewerbungsunterlagen

beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her

sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und die Kosten

werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen.

Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten nach

Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende

ebenfalls verpflichtend.

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben

eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monate von einem Arzt untersucht

worden ist (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber eine

von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorlegt.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuerliche Identifikationsnummer – wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


#Yeah,

ICH BIN

Azubi

23


24

Unternehmen In Jena und im Saale-holzland-kreis Seite

Astenhof Frischgeflügel Produktions- und Handels GmbH, Hainspitz 79

Autohaus Fischer GmbH, Jena 80

Autohaus Jentra Gmbh, Porstendorf 81

Bau-Consult Hermsdorf Gesellschaft Beratender Ingenieure mbH, Hermsdorf 82

BR Rigterink Logistik GmbH & Co. KG, Bollberg 83

Carl Zeiss AG, Jena 84

D-I-E Elektro AG, Jena 85

DEHN INSTATEC GmbH, Hermsdorf-Reichenbach 87

dornburger zement GmbH & Co. KG, Dornburg-Camburg 86

Griesson – De Beukelaer GmbH & Co. KG, Kahla 87

HAVI Logistics GmbH, Lederhose 88 / 89

HIG Hoch- und Ingenieurbau GmbH, Gera 90

inVENTer GmbH, Löberschütz 91

Jenaer Feinblech GmbH, Jena 92

Kartonfabrik Porstendorf GmbH, Porstendorf 93

L&S Luddeneit und Scherf GmbH, Neustadt an der Orla 94

Minimax GmbH & Co. KG, Hermsdorf 96

Ospelt food GmbH, Apolda 97

Porzellanfabrik Hermsdorf GmbH, Hermsdorf 98

REWE Markt GmbH, Jena und Erfurt 99

Silbitz Group GmbH, Silbitz 100

Stadtverwaltung Jena, Jena 101

STREICHER Tief- und Ingenieurbau Jena GmbH & Co. KG, Jena-Maua 102

VACOM Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH, Großlöbichau 105

Wahlen & Schabbach Elektroinstallations GmbH, Hainspitz 106


Ausbildungsberufe

Gewerblich-technische Berufe, Berufe im

Handwerk und Grüne Berufe

25


Anlagenmechaniker/in

Baugeräteführer/in

26

Tätigkeit:

Anlagenmechanikern/innen obliegt in erster Linie das

Herstellen industrieller Anlagen aus Rohren und Blechen.

Dabei kann es sich sowohl um Produktionsanlagen für

die chemische Industrie als auch um Dampferzeuger

für Kraftwerke handeln. Sie stellen Anlagen her, die

beispielsweise im Behälter- und Apparatebau, in der

Prozessindustrie oder der Versorgungstechnik zum

Einsatz kommen. Anhand technischer Zeichnungen und

Arbeitsanweisungen bereiten sie ihre Arbeiten vor. Zuerst

fertigen sie Einzelteile entweder von Hand oder mit Hilfe

von CNC -Maschinen, ehe sie die Einzelkomponenten

zu Baugruppen zusammenfügen. Diese montieren sie

dann zu Maschinen, Apparaten und Geräten. Nach der

Montage prüfen sie, ob die Erzeugnisse einwandfrei

funktionieren. Sie übergeben die Anlagen an die Kunden,

weisen sie in die Bedienung ein und nehmen die

Anlagen in Betrieb. Den Beruf des/r Anlagenmechanikers/

in gibt es in folgenden Fachrichtungen: Anlagenbau,

Apparate- und Behälterbau, instandhaltungstechnik,

Rohrsystemtechnik, Schweißtechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten grundlegende

technische Fähigkeiten und gute Kenntnisse in Mathematik

und Physik mitbringen. Anlagenmechaniker/innen

sollten gern handwerklich tätig sein und auch körperlichen

Einsatz nicht scheuen. Genauigkeit beim Arbeiten

und eine rasche Auffassungsgabe sind notwendig, um die

Werkstücke präzise herzustellen. Aber auch körperliche

Belastbarkeit gehört zu den Voraussetzungen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach entsprechender Berufspraxis bieten sich eine Reihe

betrieblicher Aufstiegsmöglichkeiten. Anlagenmechaniker

können zum Beispiel als Teamführer Spezialkenntnisse

vermitteln. Weiterführende Kurse oder Lehrgänge in

den Bereichen Elektrotechnik/Elektronik, Ausbildung

der Ausbilder, Schweißtechniken, Fertigungs-, Produktionstechnik,

NC-/CNC-/DNC-Maschinentechnik, Arbeitsvorbereitung

und EDV-Anwendungen besuchen. Eine

Weiterbildung zum Industriemeister/in oder Techniker/

in ist ebenfalls möglich.

Tätigkeit:

Baugeräteführer/innen bedienen Baugeräte und

Maschinen im Hoch- , Straßen- und Tiefbau. Sie transportieren

z. B. Kräne, Planierraupen, Walzen, Bagger

oder Betonmischgeräte vor Beginn der Bauarbeiten zur

Baustelle und sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen sie Erdbewegungsarbeiten

mit Baggern durch, transportieren Bauteile

mit Kränen oder bedienen Geräte für den Straßenbau.

Zudem warten und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen bei

Bedarf um, z. B. wechseln sie mobile Zusatzgeräte aus.

Baugeräteführer/innen arbeiten hauptsächlich in Betrieben

und Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus sowie in

Betrieben und Unternehmen des Straßen und Spezialtiefbaus.

Sie sind meistens auf wechselnden Baustellen

im Freien tätig, ggf. auch im Ausland. Baugeräte und

-fahrzeuge warten sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind bei der Arbeit

auf Baustellen von besonderer Bedeutung. Wartungsund

Schmierdienste an Baugeräten sind beispielsweise

genauestens auszuführen. Beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas -, Wasser- oder Stromleitungen zu achten,

um Beschädigungen und Unfälle zu vermeiden. Kenntnisse

in Werken und Technik sind für die Bedienung und

Wartung von Baugeräten erforderlich. Mathematik ist

wichtig, etwa um auf Baustellen Längen zu vermessen

oder Flächenaufteilungen zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine Reihe betrieblicher

Aufstiegsmöglichkeiten nutzen. Sie können z. B. als

Vorarbeiter/in, Werkpolier/in, Geprüfte/r Polier/in oder

Baumaschinenmeister/in ausgebildet und eingesetzt

werden.


Baustoffprüfer/in

Bauzeichner/in

Tätigkeit:

Baustoffprüfer/innen sind meist in Laboren, aber auch

auf Baustellen und im Gelände tätig. Ihre Arbeitsgebiete

umfassen die Schwerpunkte Geotechnik, Mörtel- und

Betontechnik sowie Asphalttechnik. Sie untersuchen

Böden, Bauprodukte, Baurohstoffe und Bindemittel, Altlasten

und Recyclingmaterialien. Sie entnehmen Proben

auf der Baustelle, führen Messungen und Prüfungen im

Labor durch und dokumentieren die Ergebnisse.

Anforderungen:

Bausstoffprüfer/innen arbeiten unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich

die Auszubildenden dann ebenso gewöhnen wie an

die Zugluft. Auf Baustellen und in Labors ist ein hohes

Maß an Konzentration erforderlich. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt und –

beispielsweise bei der Arbeit mit Chemikalien – Unfälle

vermieden werden. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung: Schutzhelm,

Schutzbrille, Handschuhe und Arbeitskittel und mitunter

Gehörschutz gegen Maschinenlärm sind bei ihrer Arbeit

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist

entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage

kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten.

Das Spektrum reicht von Geotechnik über Mörtel- und

Betontechnik bis zu Asphalttechnik. Wer beruflich vorankommen

will und eine leitende Position anstrebt,

kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge fassen. Dies

kann eine Weiterbildung als Meister/in oder als Techniker/in

sein.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET –

ein Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)

Tätigkeit:

Bauzeichner/innen erstellen maßstabsgerechte Zeichnungen

und Pläne für den Architekturbau, den Ingenieurbau

sowie den Tief-, Straßen- und Landschaftsbau.

Sie setzen die Entwurfsskizzen und Vorgaben von Architekten/innen

und sowie Bauingenieuren/innen um

und schaffen damit die Grundlage für eine einwandfreie

Bauausführung. Sie führen zeichnerische, rechnerische

und organisatorische Tätigkeiten selbstständig und in

Kooperation mit anderen kundenorientiert aus. Sie

werten Geländeaufnahmen bzw. Bauausschreibungsunterlagen

aus, fertigen maßstabsgetreue Zeichnungen

per Hand oder am Computer an und bereiten fertig

gestellte Unterlagen für Präsentationen auf. Im dritten

Ausbildungsjahr könne sich die Auszubildenden auf einen

Ausbildungsbereich spezialisieren. Zur Auswahl stehen

dabei Tiefbau, Hochbau oder Ingenieurbau.

Anforderungen:

Bauzeichner/innen brauchen ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

und technisches Verständnis. Bei

Vermessungsarbeiten und dem Erstellen von maßstabsgetreuen

Zeichnungen ist ein hohes Maß an Konzentration

und Genauigkeit erforderlich. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und termingerecht

erledigt werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung müssen sich die Fachkräfte meist

entscheiden, welche Einsatzgebiete für sie in Frage

kommen und worauf sie sich spezialisieren möchten.

Das Spektrum reicht von Konstruktion und Planung

über Projektassistenz bis hin zu Ausschreibung und

Vergabe. Wer beruflich vorankommen will und eine

leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Techniker/in sein; ebenso ist eine Weiterbildung als

Fachwirt/in möglich. Darüber hinaus haben Personen

mit einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen. Auch der

Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich: Bauzeichner/

innen können sich z. B. mit einem eigenen Zeichenbüro

selbstständig machen.

27


Berufskraftfahrer/in

Beton- und Stahlbetonbauer/in

28

Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/innen transportieren Güter in Lastkraftwagen

oder befördern Personen in Bussen im Reise- und

Personennahverkehr, dabei achten sie auf Sicherheit

sowie wirtschaftliche und umweltschonende Aspekte.

Sie wenden nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den Transport von

Gütern oder die Beförderung von Personen vor, nehmen

das Transportgut oder Gepäck an, sichern die Ladung

und prüfen die mitzuführenden Papiere. Außerdem beseitigen

sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollen wissen, dass sie einen Beruf

mit viel Verantwortung übernehmen, sich für technische

Zusammenhänge interessieren, bereit sein, auch nachts

oder am Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten. Aufgrund der Führerscheinregelungen

kann eine Ausbildung erst mit dem

16. (Lastkraftwagen) bzw. 18. Lebensjahr (Omnibusse)

begonnen werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte oder Sicherheitstechnik ist möglich.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Kraftverkehrsmeister/in.

Tätigkeit:

Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten auf unterschiedlichen

Baustellen, um neue Gebäude zu bauen

und bestehende Gebäude instand zu setzen bzw. zu

modernisieren. Sie stellen Gebäude aus Steinen, Beton

und Beton mit Stahleinlagen her, richten die Baustellen

ein und legen die Arbeitsschritte fest, setzen Baumaschinen

und Bauwerkzeug ein. Sie bauen Gerüste auf

und ab und vermessen Bauwerke und Bauteile, stellen

Schalungen für Fundamente, Stützen und Balken sowie

für Wände, Decken und Treppen her, prüfen die Qualität

des frischen Betons, fördern den Beton in die Schalungen

und bearbeiten die hart gewordene Betonoberfläche mit

Hilfe von Maschinen. Beton- und Stahlbetonbauer/innen

bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-, Schall- und

Brandschutz ein, dichten die Bauwerke gegen Feuchtigkeit

ab und beachten die Sicherheit, den Gesundheitsschutz

und den Umweltschutz auf der Baustelle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Meist arbeiten sie

unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und sommerliche

Hitze müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die Zugluft in den Rohbauten. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht

nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Um Unfälle zu vermeiden, tragen die

Auszubildenden Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/

in ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/in oder

auch Diplom-Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.


Brandmeister-Anwärter/in

Aufbauausbildung

Elektroniker/in

Tätigkeit:

Die zweijährige Ausbildung, der sogenannte Vorbereitungsdienst,

wird im Beamtenverhältnis auf Widerruf

absolviert. Zukünftige Brandmeister/innen haben einen

aufregenden Berufsalltag – Brände bekämpfen, Leben

retten, Verletzte versorgen. Auch die Ausbildung besteht

aus verschiedensten Bereichen. Im feuerwehrtechnischen

Teil der Ausbildung stehen die Einsatzlehre (Organisation

und Dienstbetrieb der Feuerwehr, Katastrophenschutz,

Unfallverhütung, Erste Hilfe), die Atemschutzlehre

(Atmung, Atemgifte, Aufbau Atemschutzgeräte, Gefahrgüter),

die Rettung und Selbstrettung, der Staffel- und

Gruppenlöscheinsatz sowie die Bedienung, Reinigung und

Wartung der vielen technischen Hilfsmittel im Vordergrund.

Im rettungsdienstlichen Teil der Ausbildung ist

eine Ausbildung zum/zur Rettungssanitäter/in integriert.

Anforderungen:

Um Brandmeister/in werden zu können, müssen die

Bewerber/innen bereits eine abgeschlossene Ausbildung

im handwerklich-technischen oder medizinisch-pflegenden

Bereich nachweisen können und nicht älter

als 32 Jahre sein. Die Erfüllung der gesetzlichen und

persönlichen Voraussetzungen für die Berufung in ein

Beamtenverhältnis auf Widerruf muss vorliegen, ebenso

wie eine sehr gute körperliche Fitness. Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit sind

wichtige Voraussetzungen, um im Ernstfall effektiv

Menschenleben im Team retten zu können.

Ausbildungsdauer:

Aufbauqualifizierung über 2 Jahre nach erfolgreichem

Abschluss einer feuerwehrdienlichen Berufsausbildung

Aufstiegsmöglichkeiten:

Brandmeister/innen können sich sowohl durch bestimmte

Zusatzqualifikationen spezialisieren, z. B. Leitstellendisponent

oder Wachausbilder, als auch den beruflichen

Aufstieg zum Oberbrandmeister oder Hauptbrandmeister

anstreben (Beamte/r im mittleren Dienst). Der Aufstieg in

den gehobenen und höheren Beamtendienst ist je nach

länderrechtlichen Voraussetzungen und Weiterbildungen

möglich (z. B. Brandinspektor).

Tätigkeit:

Elektroniker/innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgaben rund um die Elektrik. Sie planen

elektrische Anlagen nach den Wünschen ihrer Kunden,

installieren sie und nehmen sie in Betrieb. Elektrische

Systeme werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik:

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab

» überwachen technische Gebäudesysteme mit Hilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technischen Gebäudesysteme

» führen systematische Fehlersuchen durch und setzen

Systeme instand

Elektroniker/innen für Maschinen-und Antriebstechnik

» richten Produktionsanlagen ein

» stellen unterschiedliche Wicklungen (Anordnung von

elektrischen Leitern) her und isolieren Wicklungen

in elektrischen Maschinen

» demontieren oder montieren elektrische Maschinen,

prüfen und reparieren sie

» installieren, programmieren Steuer-, Regel- und Überwachungsgeräte

der Antriebs- und Versorgungstechnik

und halten sie instand

» bestücken Leiterplatten (Platten, auf denen kleinste

elektronische Bauelemente montiert werden)

» halten explosionsgeschützte Schaltgeräte und elektrische

Geräte instand

Elektroniker/innen für Betriebstechnik:

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und anderen Handwerkern

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme

Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich

allgemeiner Versorgungsleitungen

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30

» installieren Maschinen und Arbeitssysteme einschließlich

pneumatischer/hydraulischer Komponenten und

richten sie ein

» bauen Schaltgeräte und Automatierungssysteme

zusammen und verdrahten sie

» programmieren und konfigurieren Systeme, prüfen

deren Funktion und Sicherheit

» überwachen und warten Anlagen, analysieren Störungen

und setzen Anlagen instand

» weisen Nutzer in die Bedienung der Anlagen ein

Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungstechnik:

» konzipieren Automatisierungsanlagen, montieren sie‚

und nehmen sie in Betrieb

» installieren Sensoren, Leiteinrichtungen und Steuerungen

sowie pneumatische, hydraulische und elektrische

Antriebe

» optimieren Regelkreise

» programmieren Automatisierungssysteme

» prüfen automatisierte Systeme und halten sie instand

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme:

» erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen für elektronische

Geräte und Systeme und dokumentieren

diese

» konzipieren Schaltungen und passen sie den technischen

Umgebungsbedingungen an, wobei sie eng

mit den technischen Entwicklern zusammenarbeiten

» fertigen Muster und Einzelstücke an und montieren die

gewünschten Geräte bzw. Systeme nach den Vorgaben,

wobei sie mechanische, elektrische und elektronische

Bauteile kombinieren

» sind Spezialisten für Fertigungs- und Prüftechnik

» sie richten die entsprechenden Maschinen ein, programmieren,

warten und reparieren sie im Falle einer

Havarie

» installieren Programme, stellen diese ein, überwachen

deren Betrieb und prüfen diese gegebenenfalls

» sind verantwortlich für ein reibungsloses Funktionieren

aller elektrischen und elektronischen Geräte wie auch

von Informations-, Kommunikations- oder medizinischen

Hilfsmitteln und Sensoren in den verschiedensten

Unternehmen und Einrichtungen

Elektroniker/innen der Fachrichtung Informations-

und Telekommunikationstechnik:

» konzipieren Datenübertragungssysteme, analysieren

Gefahrenpotenziale und konzipieren sicherheitstechnische

Anlagen wie Brand- und Einbruchmelder, Videoüberwachung,

elektronische Zutrittskontrollen

» installieren Kommunikations- und Sicherheitssysteme

und nehmen sie in Betrieb

» installieren und programmieren Gebäudeleit- und

Fernwirkeinrichtungen

» prüfen Sicherheits-, Informations- und Telekommunikationssysteme

und halten sie instand

Elektroniker/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme:

» installieren und betreiben Gebäude- und Infrastruktursysteme

nach rechtlichen Bestimmungen, Betreibervorgaben

und Nutzerwünschen

» analysieren Anforderungen und Nutzen und erfassen

Gefährdungspotentiale

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab und beraten sie

» kalkulieren Kosten und nehmen Leistungen Dritter ab

» führen Umbauten durch oder veranlassen sie

» konfigurieren die Leiteinrichtungen von technischen

Systemen, prüfen die Funktion der Systeme sowie von

Sicherheitseinrichtungen

» überwachen technische Gebäudesysteme mit Hilfe

von Automatisierungs- und Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den Betrieb der

technische Gebäudesysteme

Elektroniker/innen für Informations- und

Systemtechnik:

» entwickeln industrielle informationstechnische Systeme

(Automatisierungssysteme, Signal- und Sicherheitssysteme,

Informations- und Kommunikationssysteme,

funktechnische Systeme) und setzen sie um

» montieren Hardwarekomponenten, elektronische

Bauteile und Geräte, installieren sie und passen sie an

» installieren Betriebssysteme und Netzwerke, konfigurieren

sie

» erstellen Bedienoberflächen und Benutzerdialoge

» erstellen Softwarekomponenten und passen sie an,

programmieren Schnittstellen, binden Programme in

bestehende Systeme ein, lösen auftretende Kompatibilitätsprobleme

» erfassen Messwerte und werten sie aus, führen

Testläufe an Systemen und Systemkomponenten durch,

prüfen elektrische Schutzmaßnahmen

» analysieren Störfälle, passen die Software an oder

tauschen defekte Komponenten und Baugruppen aus


Fachinformatiker/in

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein,

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um Geräte

und Anlagen nach Konstruktionszeichnungen und Schaltplänen

herzustellen und zu montieren, gute Noten in

Mathe, Physik und Englisch mitbringen, gut sehen und

hören können, um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen

und akustischen Hörsignalen zu arbeiten sowie gerne

im Team arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik-Elektronik,

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum Industriemeister/in Fachrichtung Elektrotechnik

oder Techniker/in Fachrichtung Elektro- oder Medizintechnik,

Techniker/in Betriebswissenschaft anstreben.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informations-

und Kommunikationstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Fachinformatiker/innen können bis ins kleinste Bit auf

die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und

werden in einer der beiden Fachrichtungen Systemintegration

oder Anwendungsentwicklung ausgebildet. In

der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen und

installieren sie Netzwerke und erweitern Festnetze. Sie

bieten den Benutzern Service und Information, helfen

ihnen bei Anwendungsproblemen, erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV. In der zweiten

Fachrichtung „Anwendungsentwicklung“ entwickeln sie

passgenaue Softwarelösungen für Kunden, installieren

diese Systeme und führen die Betriebsmitarbeiter/innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie eigenverantwortlich

arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. spezielle

Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Softwareentwickler/in sichern. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Informatik zu

erwerben.

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Fachkraft für Lagerlogistik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was z. B. bei

der Lagerung leicht verderblicher Waren zu beachten ist

und wie sie zerbrechliche Waren oder Gefahrgüter, wie

z. B. explosive Stoffe, für den Transport vorbereiten. Sie

nehmen die Ware entgegen, kontrollieren sie und bringen

die Container und Paletten z. B. mit dem Gabelstapler an

den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie die Übersicht,

ganz egal wie voll das Lager ist. Für ausgehende Waren

planen sie Touren, erstellen Begleitpapiere, bearbeiten

Versandpapiere, ermitteln Verpackungskosten und

stellen Ladeeinheiten zusammen. Sie haben vielfältige

Tätigkeiten und Einsatzbereiche, körperliche Bewegung

sowie eigenverantwortliches Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse,

um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/in, Lager- und

Transportplanung, Versandlogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Meister/in für Lagerlogistik, Betriebswirt/in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mit Hilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene

Umgangsformen mitbringen. Zusätzlich ist bei

der Arbeit mit Lebensmitteln größte Sorgfalt und das

Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein entsprechendes

Verantwortungsbewusstsein und gemäß § 42 und 43 des

Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in

Bereichen wie der Eingangskontrolle, der Bedienung

der Anlagen oder der Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmittel oder

zum/zur Techniker/in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik

mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Lebensmitteltechnologie zu erwerben.


Fachkraft für Metalltechnik

Fachlagerist/in

Tätigkeit:

Fachkräfte für Metalltechnik stellen Bauteile, Baugruppen

oder Konstruktionen aus Metall her. Sie bearbeiten Metallteile

mit unterschiedlichen Verfahren und montieren sie.

Sie sind in der Herstellung, instandhaltung und Überwachung

von technischen Systemen eingesetzt. Fachkräfte

für Metalltechnik beherrschen verschiedenste Füge- und

Montagetechniken. Sie richten Produktionsanlagen ein,

rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb. Sie sichern die

Qualität ihrer Produkte und halten die Fertigungsanlagen

in Schuss und immer einsatzbereit. Die Ausbildung erfolgt

in einer der folgenden Fachrichtungen: Konstruktionstechnik,

Montagetechnik, Umform- und Drahttechnik

oder Zerspanungstechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Interesse an Technik zeigen,

genau und sorgfältig arbeiten, gerne im Team produzieren

und ein gutes Hör- und Sehvermögen mitbringen. In den

Werkstätten und Werkhallen herrscht Maschinenlärm.

Daran müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Kontakt mit Staub und Metallspänen sowie

Schmiermitteln. Auf den Baustellen arbeiten sie auch im

Freien und sind wechselnden Witterungsbedingungen

ausgesetzt. Das Tragen von Arbeitsschutzkleidung ist

unerlässlich zur Vermeidung von Unfällen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Naheliegend ist es, die Ausbildung um ein Jahr fortzusetzen

und je nach Fachrichtung folgende Prüfungen

abzulegen: In der Fachrichtung Montagetechnik als Fertigungsmechaniker/in

oder Industriemechaniker/in in der

Fachrichtung Konstruktionstechnik als Anlagenmechaniker/in,

Konstruktionsmechaniker/in oder Metallbauer/in

Fachrichtung Konstruktionstechnik; in der Fachrichtung

Umform- und Drahttechnik als Stanz- und Umformmechaniker/in

und in der Fachrichtung Zerspanungstechnik als

Zerspanungsmechaniker/in oder Feinwerkmechaniker/in

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik. Fachkräfte

für Metalltechnik können den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung

Metall planen.

Tätigkeit:

Fachlageristen/innen sind Organisationstalente. Sie

wissen genau, wo was steht. Auch in Hochregallagern,

die groß wie Fußballfelder sind, behalten Fachlageristen/

innen den Überblick. Ihr Arbeitsplatz sind die Lagerhallen

insbesondere von Handelsbetrieben. Dort nehmen sie

Waren, die mit dem LKW angeliefert werden, entgegen.

Sie prüfen anhand der Begleitpapiere Art, Menge und

Qualität der Lieferung, sortieren, registrieren und lagern

sie. Ausgehende Waren werden von ihnen verpackt und

zu versandfertigen Ladeeinheiten zusammengestellt.

Sie fertigen die Begleitpapiere und kennzeichnen und

beschriften die Sendungen. Dabei wenden sie betriebliche

Informations- und Kommunikationssysteme sowie

arbeitsplatzbezogene Software an.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten flexibel sein und gerne organisieren

sowie zupacken können. An die Arbeit unter Zeitdruck

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an das sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf Lkws verladen.

In Lagerhallen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, die

sowohl Muskelkraft als auch Konzentration erfordern. Nur

so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf Leitern – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/in kann ggf. durch die

darauf aufbauende Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

um ein Jahr ergänzt werden. Es gibt jede Menge

Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um sich zu spezialisieren,

z. B. Lagerung gefährlicher Stoffe, Material- und

Lagerwirtschaft, Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. zum/zur Fachkaufmann/frau für Vorratswirtschaft

und Meister/in Lagerwirtschaft.

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Fahrzeuglackierer/in

Feinoptiker/in

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Tätigkeit:

Fahrzeuglackierer/innen arbeiten nicht nur an Fahrzeugen.

Sie stellen Oberflächenbeschichtungen und Applikationen

auch an Aufbauten und anderen Gegenständen

sowie an Einzel- und Serienteilen her. Das Spektrum

ihres Berufs ist weit: Die große Anzahl der verschiedenen

Lackmaterialien muss erkannt werden, unterschiedliche

Lackiertechniken sind anzuwenden einschließlich

der Nutzung moderner Mess- und Farbmischgeräte

sowie der Lackpflege zum Werterhalt von Fahrzeugen.

Aber auch die Kon trolle der Umweltverträglichkeit, die

Durchführung von Karosseriearbeiten, das Beraten und

die Kommunikation mit Kunden sowie der Umgang mit

der EDV und dem Internet zur Reparatur-Informationsrecherche

gehören zu ihrem Aufgabenbereich.

Anforderungen:

An die Ausdünstungen der Lacke, die die Atemwege reizen

können, müssen sich die Auszubildenden gewöhnen.

Beim Lackieren von Fahrzeugen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur handwerkliches

Geschick und Sinn für Farbnuancen gefragt, sondern

auch Sorgfalt und Konzentration gefordert sind. Nur

so können Farben korrekt angemischt, Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und – z. B. beim Abschleifen

beschädigter Stellen – Ausrutscher und Missgeschicke

vermieden werden. Um sich vor schädlichen Dämpfen

und Lackspritzern zu schützen, tragen die Auszubildenden

einen Schutzanzug und eine Atemmaske.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fahrzeuglackierer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Grafik- und

Schriftgestaltung, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Maler- und Lackierermeister/in

oder Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik

sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Chemieingenieurwesen zu erwerben.

Tätigkeit:

Zukünftige Feinoptiker/innen lernen alles rund um das

Thema Glasverarbeitung – über das Anfertigen von Linsen

und Prismen für Fernrohre, Mikroskope oder Teleskope,

bis hin zur Anpassung von Brillengläsern. Jedes Auge ist

nämlich anders, deshalb nehmen es Feinoptiker/innen

auch sehr genau. Sie sägen aus Glasblöcken Rohlinge,

die sie mit halb- oder vollautomatischen Maschinen oder

von Hand fräsen, schleifen und polieren. Sie programmieren,

bedienen und warten die Produktionsanlagen

und überwachen den Produktionsprozess. Bauteile montieren

sie zu Baugruppen und Geräten. Auch Metall und

Kunststoff gehören zu den täglichen Arbeitsmaterialien

eines/r Feinoptikers/in. Heute werden sehr viele Linsen,

Prismen, Okulare und Objektive mit Hilfe bestimmter

Maschinen produziert, wie man die bedient gehört

ebenso zur Ausbildung.

Anforderungen:

Wer mit Glas in kleinsten Millimeterbereichen arbeitet,

sollte vor allem viel Fingerspitzengefühl besitzen, eine

ruhige Hand haben und konzentriert arbeiten können.

Ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie gute

Mathematik- und Physikkenntnisse sind von Vorteil.

Insbesondere in großen Unternehmen der optischen

Industrie ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Feinoptiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Technische Optik oder

Klebetechniken, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Feinoptikermeister/in anstreben.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Photonik,

Optische Technologien zu erwerben. Auch eine

berufliche Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit einer

Werkstatt für (augen-)optische Erzeugnisse, mit einem

Optikfachgeschäft oder einem Fach(handels)betrieb für

optische Projektionstechnik.


Gießereimechaniker/in

Industrieelektriker/in

Tätigkeit:

Gießereimechaniker/innen müssen auch in brenzligen

Situationen einen kühlen Kopf bewahren. Gießereimechaniker/innen

schmelzen Metalle und stellen mit Hilfe

von Formen aus dem flüssigen Metall Gusstücke her, z. B.

Badezimmerarmaturen, Werkzeuge, Motorteile, Felgen

oder Schilder. Sie kennen die idealen Schmelztemperaturen

und Abkühlzeiten. Zu ihrem Job gehört auch die

Überwachung der Maschinen und Produktionsanlagen,

damit die Produkte nach dem Erkalten keine Risse oder

Blasen enthalten und tatsächlich alles stahlhart und aus

einem Guss ist. Sie spezialisieren sich in der Ausbildung

auf einen der Schwerpunkte: Schmelzbetrieb, Handformguss,

Maschinenformguss, Druck- und Kokillenguss,

Feinguss oder Kernherstellung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten zupacken können und körperlich

fit sein. Neben dem technischen Interesse sollten

sie mit den glühenden Metallen verantwortungs- und

sicherheitsbewusst arbeiten. In den Werk- und Maschinenhallen

herrscht große Hitze durch die Schmelzöfen,

deshalb tragen die Auszubildenden neben Schutzhelm,

Sicherheitsschuhen und Gehörschutz auch hitzeabweisende

und schwer entflammbare Schutzanzüge und

Handschuhe. Die verwendeten synthetischen Formsande

sowie Kühl- und Schmiermittel können Haut und Atemwege

reizen. Zum Teil wird im Schichtbetrieb gearbeitet.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gießereimechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigungstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung

Gießerei anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Studien-Abschluss

im Fach Metallurgie, Hüttenwesen zu

erwerben.

Tätigkeit:

Ohne Strom läuft nichts. Industrieelektriker/innen dürfen

in keinem größeren Produktionsbetrieb fehlen. Elektrik

und Elektronik sind ihr tägliches Geschäft. Sie sind

Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Industrieelektriker/innen werden in einer der

Fachrichtungen ausgebildet: Betriebstechnik oder Geräte

und Systeme. Industrieelektriker/innen der Fachrichtung

Betriebstechnik sind Experten für Produktionsanlagen

und Stromversorgung. Sie montieren die Systeme für

Stromgewinnung und -verteilung und installieren die

erforderlichen Anlagen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik,

der Kommunikationstechnik, der Meldetechnik

der Antriebstechnik sowie die komplette Beleuchtung.

Industrieelektriker/innen der Fachrichtung Geräte und

Systeme arbeiten in der Produktion von elektrischen

Geräten und Systemen. Sie fertigen z. B. elektronische,

informationstechnische, kommunikationstechnische

oder medizinische Geräte.

Anforderungen:

Geschicklichkeit und eine gute Auge-Hand-Koordination

sind beispielsweise beim Verkabeln von Schaltungen

oder bei der Montage von Baugruppen notwendig. Die

Wartung von Anlagen und Systemen sowie der Austausch

von Verschleißteilen erfordern technisches Verständnis

und gute Noten in Mathematik und Physik. Umsichtig

und verantwortungsbewusst arbeiten Industrieelektriker/innen

an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen

sowie auf Leitern und Gerüsten. In

industriellen Fertigungsbetrieben, deren Anlagen rund

um die Uhr in Betrieb sind, können Schichtarbeit oder

Bereitschaftsdienste anfallen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industrieelektriker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik

oder Automatisierungstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch eine Weiterbildung zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Elektrotechnik

zu erwerben.

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Industriekeramiker/in

Industriemechaniker/in

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Tätigkeit:

Vorsicht! – Für Elefanten im Porzellanladen nicht geeignet!

Zu den Aufgaben eines/r Industriekeramikers/in gehören

die professionelle Herstellung edler und funktionaler

Keramik, wie zum Beispiel Waschbecken, Fliesen oder

Kaffeetassen. Dabei stellen Industriekeramiker/innen

nicht in stundenlanger Arbeit ein Einzelstück her, sondern

fertigen, teils mit Hilfe von Maschinen, aber auch

mit viel Handarbeit, eine ganze Masse an Dekorationsoder

Gebrauchsgegenständen. Als Industriekeramiker/

in kannst du dich auf eine von vier Fachrichtungen

spezialisieren: Anlagentechnik, Dekorationstechnik,

Modelltechnik oder Verfahrenstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Begeisterung für handwerkliches

Arbeiten aufbringen, genau und kostenbewusst

sein sowie gerne im Team arbeiten. Sie sollten gern mit

moderner Technik umgehen und keine Angst vor hohen

Temperaturen haben. In den Werkhallen kann es durch

die Brennöfen oder Trocknungsanlagen heiß sein. Gipsbzw.

Metallstaub liegt in der Luft und kann Haut und

Atemwege reizen. In Betrieben der keramischen Industrie

ist Schichtarbeit üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekeramiker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Keramikverarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der Fachrichtung

Keramik anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Keramik-, Glastechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Industriemechaniker/innen sind in der Herstellung,

instandhaltung und Überwachung von technischen Systemen

eingesetzt. Sie richten Produktionsanlagen ein,

rüsten sie um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben

technische Systeme und Produkte und weisen Benutzer

in die Anlagen ein. Angebotene Fachrichtungen sind:

Automatisierungstechnik, instandhaltung, Maschinenund

Anlagenbau, Produktionstechnik und Feingerätebau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten an Technik interessiert, genau

und sorgfältig sein und gerne im Team arbeiten sowie

gutes Hör- und Sehvermögen haben. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn große Maschinenanlagen

sind oft nur über Leitern und Gerüste erreichbar.

Beim Einrichten oder Umrüsten von Produktionsanlagen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur

technisches Geschick gefragt ist, sondern auch Sorgfalt

und Konzentration gefordert sind. Oft arbeiten sie schon

in der Ausbildung im Schichtdienst, soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz

es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen als Industriemeister/in der Fachrichtung

Metall oder Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Maschinenbau

oder Produktionstechnik zu erwerben.


Kanalbauer/in

Tätigkeit:

Unter der Erde verlegen Kanalbauer/innen Rohre aus

Beton, Steinzeug, Kunststoff und Metall. Sie bauen

Abwassersysteme und -leitungen vom kleinen Hausanschluss

bis hin zu großen Abwassersammlern. Dazu

vermessen sie zunächst die Arbeitsstrecke und sichern

die Baustelle. Dann heben sie Schächte und Gräben aus,

legen diese trocken und sichern sie z. B. mit Kanaldielen

oder Spundwandprofilen ab. Sie verlegen die Rohre

und überprüfen deren Dichtheit, um sicherzustellen,

dass keine Abwässer ins Grundwasser sickern. Auch

Hausanschlüsse stellen sie her. Außerdem halten sie

Abwassereinrichtungen instand und sanieren alte Rohre.

Anforderungen:

Sie sind auf wechselnden Baustellen tätig und deshalb

viel unterwegs. Wenn die Betriebe, für die sie tätig sind,

Aufträge auch bundesweit oder im Ausland annehmen,

übernachten Kanalbauer/innen ggf. auch auswärts,

teilweise in Wohncontainern in der Nähe der Baustelle.

Teamgeist ist daher besonders wichtig: Damit die Arbeit

auf der Baustelle zügig vorangehen kann, müssen

Kanalbauer/innen gut mit Kollegen, Vorgesetzten und

ggf. Hilfskräften und Auszubildenden zusammenarbeiten

können. Auch wenn verschiedene Maschinen und

Geräte die Arbeit auf den Baustellen erleichtern, müssen

Kanalbauer/innen kräftig zupacken und beispielsweise

Baumaterialien tragen, Kanalschächte mauern und Motorhämmer

sowie andere Spezialmaschinen bedienen.

Zudem sind laufende Maschinen laut und erzeugen

starke Vibrationen und Erschütterungen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise

mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene Fortund

Weiterbildungen möglich: Geprüfte/r Polier/in,

Schachtmeister/in, Werkpolier/in, Techniker/in, Ausbilder/

in. Durch den Besuch einer Fachschule können auch weiterführende

Berufe erlernt werden: Industriebetriebswirt/

in Bautechnik, Techniker/in für Betriebswissenschaft.

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium

an einer Fachhochschule (FH) möglich: Fachrichtung

Diplom-Ingenieur/in Bauingenieurwesen. Ziel kann

natürlich auch die berufliche Selbstständigkeit sein.

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in

Tätigkeit:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen sind

Spezialisten für Unfallreparaturen und für Fahrzeuge

nach Maß: Behindertenfahrzeuge mit Hebebühnen,

gepanzerte Geldtransporter, rollende Imbissbuden oder

Wohnmobile. Sie prüfen Fahrzeugrahmen, Karosserien

und Aufbauten, halten sie instand und montieren z. B.

Rahmenteile durch Schrauben oder Schweißen. Sie

schließen mechanische, pneumatische und hydraulische

sowie elektrische und elektronische Systeme und Anlagen

an, stellen sie ein, prüfen sie und stellen Fehler und Störungen

sowie Schäden am Fahrzeug fest. Karosserie- und

Fahrzeugbaumechaniker/innen werden in einer der drei

Fachrichtungen ausgebildet: Karosserieinstandhaltungstechnik,

Karosseriebautechnik, Fahrzeugbautechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt sein,

technisches Interesse haben sowie zuverlässig sein und

genau arbeiten. An den Lärm beim Einsatz mancher

Maschinen, z. B. von Trennschleifern, müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in

den Werkhallen, den Umgang mit Schmierstoffen und Öl

sowie an die Dämpfe von Lacken und Reinigungsmitteln,

die in der Luft liegen und die Atemwege reizen können.

Um Verletzungen beim Schweißen vorzubeugen, tragen

sie Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Kraftfahrzeugbau oder CNC-Technik, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall oder Techniker/

in der Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit (je nach Ausbildungsfachrichtung),

einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik

zu erwerben.

37


Konstruktionsmechaniker/in

Kraftfahrzeugmechatroniker/in

38

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen wie Container,

Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt werden, sind

Konstruktionsmechaniker/innen am richtigen Platz. Sie

fertigen und montieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transport-

und Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen

und Abdeckungen, Stahltreppen und Stahltüren, Behälter,

Blechrohre und Blechkanäle, Aggregate und Karosserien.

Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl und Bleche

und sind je nach Einsatzgebiet auf bestimmte Arbeitsbereiche

spezialisiert. Es gibt folgende Einsatzgebiete:

Ausrüstungstechnik, Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik,

Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an körperlicher Arbeit

haben und fit sein, handwerklich geschickt sein sowie

räumliches Vorstellungsvermögen haben, um nach

Modellen, Zeichnungen oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/innen

müssen sich nicht nur an

Maschinenlärm, sondern auch an den Staub gewöhnen,

der beim Brennschneiden, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch

mit Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt.

Schwindelfrei sollten sie sein, denn bei der Montage

müssen sie auch auf Gerüste steigen. Beim Herstellen

von Metallbaukonstruktionen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen sowohl Körpereinsatz als auch

Konzentration gefragt sind. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktion

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit (je nach

Ausbildungsfachrichtung), einen Abschluss z. B. im Fach

Konstruktionstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Im Berufsfeld des/der Kraftfahrzeugmechatronikers/in

stehen Diagnose-, instandhaltungs-, Um-, Nachrüst- und

Ausbauarbeiten im Mittelpunkt, dazu kommen noch

die Codierung von Steuergeräten, das Anpassen an verknüpfte

Fahrzeugsysteme und die Kommunikation mit

den Kunden. Bei der Ausbildung zum Mechatroniker/in

gibt es fünf verschiedene Schwerpunkte, von denen einer

vor Beginn der Ausbildung gewählt werden muss. Die

fünf Fachrichtungen sind: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik

und System- und Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/in werden möchte, sollte vor

allem ein hervorragendes technisch-physikalisches Verständnis

mitbringen, im Idealfall in den Bereichen Elektronik,

Hydraulik und Pneumatik, außerdem sind gute

Mathematikkenntnisse angebracht.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Schweißtechnik

oder Pyrotechnik, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Meister/in oder Techniker/in in

den verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen anstreben.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit (je nach Ausbildungsfachrichtung),

einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität

zu erwerben.


Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Tätigkeit:

Wenn bei Heuwetter die Presse nicht läuft, ist schnelle

Hilfe angesagt: Land- und Baumaschinenmechatroniker/

innen messen, installieren und reparieren nicht nur in der

Werkstatt, sondern auch auf Wiesen und Äckern oder im

Stall an „schwerem Gerät“. Sie warten, prüfen, installieren

und setzen Fahrzeuge, Maschinen, Anlagen und Geräte

instand, bearbeiten und fügen Werkstücke und Bauteile

manuell und maschinell. Sie diagnostizieren Fehler und

Störungen und deren Ursachen in mechanischen, hydraulischen,

elektrischen und elektronischen Systemen,

beraten Kundinnen und Kunden, bedienen Fahrzeuge

und deren Systeme und nehmen sie in Betrieb, prüfen

Abgase und Einrichtungen zur Emissionsminderung und

stellen elektrische Stromanschlüsse her und prüfen sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Verständnis und

räumliches Vorstellungsvermögen haben, genau und

sorgfältig arbeiten – auch unter Zeitdruck verantwortungsbewusst

arbeiten sowie Interesse an Mathe und

Physik haben. Zum Teil arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen

unter freiem Himmel. An

wechselnde Witterungseinflüsse wie Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Zugluft, die in vielen Werkhallen

herrscht. Bei der Wartung und instandsetzung

von Land- und Baumaschinen sind neben technischem

Wissen und Geschick auch Sorgfalt und Konzentration

gefragt. Um Unfällen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Je nach Arbeit sind Handschuhe

und Sicherheitsschuhe oder auch Schürze und Schweißschutzschild

unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Maschinen- und Kraftfahrzeuginstandhaltung,

Schweißtechniken oder Kunststoffbe- und -verarbeitung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Baumaschinenmeister/in oder eine Weiterbildung

als Techniker/in der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Fahrzeugtechnik zu erwerben.

Maschinen- und Anlagenführer/in

Tätigkeit:

Sie richten Maschinen und Produktionsanlagen ein,

bedienen diese und rüsten sie um. Sie steuern und

überwachen die Maschinenbelegung und optimieren

den Materialfluss, planen Arbeitsabläufe, stimmen sich

mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab und legen

Auftragsziele fest, wählen Prüfverfahren und Prüfmittel

aus, stellen Störungen fest und beseitigen sie, suchen

Werkstoffe aus und bearbeiten diese nach technischen

Unterlagen. Sie führen Inprozesskontrollen durch und

bedienen Steuerungs- und Regelungseinrichtungen zur

Qualitätssicherung. Die Ausbildung wird in folgenden

Schwerpunkten angeboten: Metall- und Kunststofftechnik,

Textiltechnik, Textilveredelung, Lebensmitteltechnik,

Druckweiter- und Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisch interessiert sein, insbesondere

an modernen Maschinen-, Anlagen- und Steuerungssystemen

und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung in dem entsprechenden

Branchenberuf fortzusetzen, wobei dann

einen Anspruch auf die volle Anrechnung der Maschinenund

Anlagenführerausbildung von zwei Jahren besteht.

Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare,

um sich zu spezialisieren, z. B. Werkstofftechnik,

Technisches Zeichnen, Pneumatik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a. Maschinenbaumeister/in, Industriemeister/

in Fachrichtung Metall, Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik.

39


Maurer/in

Mechatroniker/in

40

Tätigkeit:

Nach den Entwürfen und Plänen von Architekten/innen

stellen Maurer/innen Wände aus unterschiedlichen Materialien

her. Zunächst betonieren sie das Fundament,

mauern Außen- und Innenwände bzw. montieren Wände

aus Fertigteilen und setzen Decken sowie Dämm- und

Isolierungsmaterialien ein. Teilweise verputzen sie die

Wände auch. Daneben verlegen sie Estriche und Platten

oder montieren Treppen. Bei instandsetzungs- und

Sanierungsarbeiten stellen sie Bauschäden und deren

Ursachen fest und beheben diese. Darüber hinaus führen

sie Abbrucharbeiten durch.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Tüchtig mitarbeiten

müssen sie von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien,

heben Gräben aus und bedienen den Presslufthammer.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte

und sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft in den Rohbauten.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und – beispielsweise bei der

Arbeit auf Gerüsten – Unfälle vermieden werden. Um diesen

vorzubeugen, tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/in

(hier Maurer/in) ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach

geht‘s weiter, beispielsweise als Polier/in, Bauleiter/

in oder auch Diplom Ingenieur/in. Ziel kann natürlich

auch die berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Mechatroniker/innen sind eine Mischung aus Mechaniker/

innen und Elektroniker/innen. Sie montieren Anlagen

und Maschinen aus mechanischen und elektronischen

Teilen, nehmen sie in Betrieb und bedienen sie. Mechatroniker

spanen, trennen und formen per Hand und

mit Maschinen Metalle und Kunststoffe. Sie verbinden

verschiedene Werkstoffe durch Schrauben, Löten,

Kleben oder Schweißen und installieren elektrische

Baugruppen und Komponenten. Weiterhin bauen und

prüfen sie elektrische, pneumatische und hydraulische

Steuerungen für Anlagen und setzen Baugruppen und

Einzelteile zu Maschinen und Systemen zusammen. Sie

montieren und demontieren Maschinen, Systeme und

Anlagen und programmieren mechatronische Systeme

wie z. B. Flaschenabfüllanlagen, Produktionsstraßen zur

Herstellung von Autos. Ebenso nehmen sie mechatronische

Systeme in Betrieb, bedienen sie und installieren

und testen Hard- und Softwarekomponenten. Sie prüfen

z. B. elektrische Größen und Signale von mechatronischen

Systemen und stellen Steuer- und Regeleinrichtungen ein.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen

haben, gut rechnen können und gerne

mit technischen und elektronischen Geräten umgehen.

In vielen Fällen sind Englischkenntnisse wichtig, um die

Unterlagen lesen zu können, die sie für ihre Arbeit benötigen.

Bei der Montage und Wartung von mechatronischen

Systemen sind nicht nur technisches Verständnis und

geschickte Hände gefordert. Auch Sicherheitsbestimmungen

müssen genau beachtet werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. instandhaltung, Qualitätssicherung

oder Endmontage, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/in

der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/

in der Fachrichtung Mechatronik oder Techniker/in der

Fachrichtung Maschinentechnik anstreben. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Mechatronik zu

erwerben.


Papiertechnologe/in

Physiklaborant/in

Tätigkeit:

Papiertechnologen/innen stellen Papier, Karton, Pappe

und Zellstoff her. In der Papierproduktion bereiten sie

die Ausgangsstoffe Holz, Zellstoff und Altpapier auf und

mischen sie mit Füll- und Hilfsstoffen. In der Papiermaschine

wird das Gemisch entwässert und gepresst, die

getrockneten Papierbahnen werden auf Träger gerollt. In

der Zellstoffherstellung kochen Papiertechnologen und

-technologinnen die Ausgangsstoffe in einer chemischen

Lösung und geben Bleich- und Zusatzstoffe hinzu. Sie

entwässern den Zellstoff bis zur gewünschten Restfeuchte

und leiten ihn ggf. zur Weiterverarbeitung weiter.

Papiertechnologen/innen überwachen die Produktion

mit Hilfe von Computern und stellen die Qualität der

Endprodukte sicher. Sie warten und prüfen die Maschinen

und Anlagen und beheben kleinere Störungen. In

der Weiterverarbeitung satinieren Papiertechnologen/

innen z. B. Papier oder beschichten Karton maschinell

und schneiden ihn zu. Fertigen Zellstoff sowie Zellstoffprodukte

pressen sie in Ballen.

Anforderungen:

Gute Voraussetzungen für den Beruf sind technisches Verständnis,

Verantwortungsbewusstsein, die Bereitschaft im

Schichtdienst zu arbeiten und Spaß an der Arbeit im Team.

Zukünftige Papiertechnologen/innen tragen bei manchen

Arbeiten Schutzkleidung, z. B. Gehör- oder Atemschutz.

Sie sind in Produktionshallen tätig, gelegentlich auch auf

Holzlagerplätzen im Freien. In den Hallen herrscht oftmals

Maschinenlärm, das Klima ist z. T. feuchtwarm und der

Geruch von Bleich- oder Lösungsmitteln liegt in der Luft.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Papiertechnologen/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Steuerungstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/in Papiererzeugung

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit z. B. einen Abschluss

im Studienfach Papiertechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Physiklaboranten/innen haben Ihren Arbeitsplatz häufig

in Forschungs- und Entwicklungslabors von Universitäten,

großen Unternehmen und Prüfanstalten. Sie

führen Versuchsreihen durch und messen zum Beispiel

die Temperatur, das Gewicht oder andere physikalische

Größen. Als „rechte Hand“ von Physikern und Physikingenieuren

bereiten sie Messungen und Versuchsreihen

vor, wählen geeignete Messgeräte und Apparaturen

aus und stellen sie je nach Arbeitsaufgabe zusammen,

kombinieren sie und bauen sie auf. Bei ihrer Arbeit gehen

sie sehr genau vor, damit jede Zahl – auch hinter dem

Komma – stimmt.Dazu werten Physiklaboranten/innen

die Ergebnisse der Messungen und Versuchsreihen mit

Hilfe von EDV aus und dokumentieren die Ergebnisse.

Anforderungen:

Technisches Verständnis, Spaß an Naturwissenschaften

und gute Noten in Mathematik und Physik sind für

diesen Ausbildungsberuf unerlässlich. Physiklaboranten

und -laborantinnen arbeiten äußerst genau. Sorgfältig

und zielstrebig führen sie auch langwierige Versuchsreihen

durch. Bei der sehr verantwortungsvollen und

abwechslungsreichen Arbeit stehen die Einhaltung der

Arbeits- und Sicherheitsvorschriften an erster Stelle.

Entsprechende Kleidung und Verhaltensregeln z. B. im

Umgang mit radioaktivem Material, sind zu beachten.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Physiklaboranten/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Elektrotechnik, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Techniker/in der Fachrichtung Physiktechnik anstreben.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Physikingenieurwesen

zu erwerben.

41


Produktionstechnologe/in

Rohrleitungsbauer/in

42

Tätigkeit:

Wenn der Autohersteller eine neue Serie startet, der

Gemüsekonzern in der Lebensmittelproduktion auf

andere Verpackungen oder Gebindegrößen umstellt,

wenn neue innovative Produkte entwickelt werden,

braucht der Betrieb Spezialisten, die die Serienproduktion

realisieren. Produktionstechnologen/innen arbeiten in

den Pilotbereichen der Industrie. Sie optimieren und

koordinieren die Vorgaben von Produktentwicklern und

Konstrukteuren, von Prozessentwicklern, von Zulieferern

und Kunden und halten das Produktionsteam zusammen.

Produktionstechnologen/innen programmieren

und parametrieren Produktionsanlagen, einschließlich

Werkzeugmaschinen, Prüfeinrichtungen und Industrierobotern

oder andere Handhabungssysteme, führen

Wartungsarbeiten durch und organisieren logistische

Prozesse für Produkte, Werkzeuge, Prozessmedien und

Reststoffe. Sie simulieren Prozesse, produzieren und testen

Muster und Prototypen und ermitteln Prozess- und

Qualitätsabweichungen, und führen dazu systematische

Fehleranalysen durch.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten über sehr gutes Auffassungsvermögen

verfügen und technisch und kommunikativ gut

drauf sein. Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung

für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe

erwarten aber mindestens den Realschulabschluss, manche

sogar Abitur.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, je nach Fachrichtung z. B.: Elektrotechnik,

EDV oder Arbeitsvorbereitung, Kostenrechnung.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Geprüfter Prozessmanager/

in Produktionstechnologie, Industriemeister/in oder

Techniker/in.

Tätigkeit:

Rohrleitungsbauer/innen stellen Druckrohrleitungen

aus unterschiedlichen Kunststoffen und Stahl her. Je

nachdem was transportiert wird, bestehen die Rohre aus

bestimmten Werkstoffen wie beispielsweise Gusseisen,

Stahl oder Kunststoff. Für die verschiedenen flüssigen

und gasförmigen Stoffe gibt es Rohre in allen Größen.

Daneben sind Rohrleitungsbauer/innen für den Einbau

der Rohrleitungen zuständig. Dafür müssen zunächst

Baugruben und Gräben ausgehoben werden. Auch die

Herstellung von Hausanschlüssen für Wasser-, Gas- und

andere Leitungen ist Aufgabe der Rohrleitungsbauer/innen.

Neben dem Einbau von Druckrohrleitungen halten

Rohrleitungsbauer/innen die Rohrleitungssysteme mit

Hilfe von modernen, computergestützten Maschinen

auch instand und modernisieren sie, zum Beispiel durch

den Austausch von Armaturen und Formteilen.

Anforderungen:

Rohrleitungsbauer/innen sollten körperlich belastbar sein

und handwerkliches Geschick haben, denn sie verlegen

und montieren Druckleitungen mit Hilfe von Baggern

und Bodenverdichtungsgeräten. Dabei verwenden sie

Hebezeuge, Schweißgeräte und Handwerkzeug, welche

Lärm und Erschütterungen sowie Gerüche und Staub

erzeugen. Bei der Arbeit im Freien sind sie der Witterung

ausgesetzt. Rohrleitungsbauer/innen sind es gewohnt,

im Team und mit Sorgfalt zu arbeiten, um das Austreten

von chemischen Flüssigkeiten oder Gasen in den Rohren

zu vermeiden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Rohrleitungsbauer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Metallbau,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Polier/in im Bereich Tiefbau anstreben. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit z. B. einen Abschluss im Studienfach

Bauingenieurwesen zu erwerben.


Straßenbauer/in

Technische/r Produktdesigner/in

Tätigkeit:

Straßenbauer/innen stellen Untergründe und Oberflächen

von Straßen, Wegen, Plätzen und anderen Verkehrsflächen

her, halten sie instand und reparieren sie. Sie sorgen

also für ein sicheres und dichtes Straßennetz, damit

der Güter- und Personenverkehr freie Fahrt hat. Sie

arbeiten in Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-,

Rollbahnen- und Sportanlagenbau. Auch im Schachtbau

sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau können

sie tätig sein. Darüber hinaus bieten kommunale

Bauämter oder Straßen- und Autobahnmeistereien Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an: Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben

aus und bedienen Straßenfertiger und Walzen. Meist

arbeiten sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen, wie an Staub oder chemische Gase

und Dämpfe. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft gefragt,

sondern auch Konzentration erforderlich ist. Nur so

können Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit mit schweren Maschinen

– Unfälle vermieden werden. Schutzkleidung, wie

Schutzhelm, Sicherheitsschuhe und Gehörschutz gegen

den Maschinenlärm, ist auf der Baustelle unverzichtbar.

In der Regel wird der Nachweis der gesundheitlichen

Eignung in Form eines ärztlichen Attests gefordert.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in

ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht es

weiter, beispielsweise als Polier/in, Techniker/in oder

auch Diplom- Ingenieur/in. Ziel kann natürlich auch die

berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Technische Produktionsdesigner/innen lernen, wie man

technische Unterlagen erstellt, geometrische Grundkonstruktionen

von Bauteilen ausführt und dabei die

verschiedenen Ansichten, Schnitte und Bemaßungen

darstellt, was beim Entwurf von 3-D-Datensätzen für

Einzelteile und für Baugruppen zu beachten ist, wie man

Längen, Winkel, Flächen, Volumen und Massen berechnet

und die mechanischen Funktionen wie Geschwindigkeit

und Beschleunigung, Kräfte, Drehmoment und Reibung

in die Konstruktion einbringt. Ihre Arbeitsplätze sind

modernste EDV-technische Anlagen z. B. CAD-Anlagen.

Technische Produktionsdesigner/innen werden in der

Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion

sowie Maschinen- und Anlagenkonstruktion ausgebildet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung haben, planen

und organisieren können, kontaktfreudig sein, Ideen

verständlich präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner/in zur Verfügung zu stehen sowie

eigenverantwortlich arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Produktdesigner/innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Technisches

Zeichnen oder CAD-Anwendungen, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Staatlich geprüften Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Produkt- und Industriedesign zu

erwerben.

43


Technische/r Modellbauer/in

Technische/r Systemplaner/in

44

Tätigkeit:

Bevor ein Auto, ein Metallteil oder ein sonstiger Gebrauchsgegenstand

in einem Produktionsprozess hergestellt

werden kann, ist es erforderlich, dass diese

Produkte vorab als Modelle meist in einem kleineren

Maßstab gefertigt werden müssen. Diese Modelle müssen

zunächst geplant und entwickelt werden. Die Planung

erfolgt zwischenzeitlich nicht mehr am Zeichenbrett

sondern mit modernster EDV-Technik unter anderem

in dreidimensionaler Form. Entsprechend der Planung

werden die Modelle teilweise aus unterschiedlichen

Materialien (in der Regel in einem kleineren Maßstab)

hergestellt. Nach den Modellen werden dann die entsprechenden

Produkte entwickelt und in Serie gefertigt.

Technische Modellbauer/innen sind für die Planung

und Herstellung von Modellen für Serienprodukte in

den Bereichen „Gießerei“, „Karosserie und Produktion“

sowie „Anschauungsmodelle“ zuständig. In diesen drei

Fachrichtungen werden sie auch ausgebildet.

Anforderungen:

Bei der Umsetzung der Vorgaben in dreidimensionale

Modelle benötigen sie räumliches Vorstellungsvermögen.

Geschickt und exakt montieren sie Kleinteile.

Der Umgang mit handgeführten Maschinen erfordert

handwerkliche Fähigkeiten und technisches Verständnis.

Präzises und sorgfältiges Arbeiten ist wichtig, denn die

Modelle müssen maßgenau sein. Die Auszubildenden

sollten außerdem Interesse an vertieftem Umgang mit

EDV besitzen, teamorientiert arbeiten und gute Grundkenntnisse

in Englisch mitbringen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Modellbauer/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in CAD,

CNC-Technik oder Metallbearbeitung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch eine Weiterbildung zum/zur

Modellbauermeister/in absolvieren. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Produkt-, Industriedesign oder

Produktentwicklung zu erwerben.

Tätigkeit:

Bevor ein Gerät, eine technische Anlage, eine Maschine

oder ein Gebäude hergestellt wird, müssen diese Produkte

bzw. Systeme entworfen und geplant werden. Dies

erfolgt zwischenzeitlich nicht mehr am Zeichenbrett

sondern mit modernster EDV-Technik unter anderem

in dreidimensionaler Form. Nach diesen Planungsunterlagen

werden dann die entsprechenden Produkte

hergestellt. Technische/r Systemplaner/innen sind für

die Entwicklung von Produkten und Systemen in den

Bereichen „Versorgungs- und Ausrüstungstechnik“,

„Stahl- und Metallbautechnik“ sowie „elektrotechnische

Systeme“ zuständig. In diesen drei Fachrichtungen wird

der Beruf auch ausgebildet. Aufgrund ihrer EDV-erstellten

Planungsunterlagen können u. a. Ingenieure und Designer

ihre Ideen verwirklichen. Technische Systemplaner/innen

berechnen u. a. die Größe von Produkten und Systemen

unter Berücksichtigung der Eigenschaften der verschiedenen

Werkstoffe oder der mechanischen Abläufe. Ihr

Arbeitsplatz ist nicht mehr das Zeichenbrett, sondern

modernste EDV-technische Anlagen wie z. B. CAD-Anlagen

(Computer-Aided-Designs).

Anforderungen:

Zum Anfertigen präziser und normgerechter Zeichnungen

braucht man ein hohes Maß an Sorgfalt. Kenntnisse

in den Bereichen Werken und Technik sind z. B. beim

Anfertigen von Plänen sowie von schematischen und

perspektivischen Darstellungen unabdingbar. Auf ihre

Kenntnisse in Mathematik greifen sie beispielsweise

zurück, wenn sie Aufmaße berechnen. Physikkenntnisse

sind nötig, um bauphysikalische Anforderungen zu berücksichtigen

oder fertigungs- und montagetechnische

Abläufe zu beurteilen.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach der Ausbildung können Kurse, Fachvorträge, Weiteroder

Fortbildungen besucht werden. Weiterhin ermöglichen

dem Facharbeiter weitere Lehrgänge oder der Besuch

an einer Fachhochschule, sich auf Meisterprüfungen

vorzubereiten und sich anschließend als staatlich geprüfter

Techniker/in auszuweisen. Des Weiteren können

Technische/r Systemplaner/innen mit einer Hochschulzugangsberechtigung

ein Studium absolvieren.


Tiefbaufacharbeiter/in

Tätigkeit:

Tiefbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-,

Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Sie arbeiten

sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung

auf unterschiedlichen Baustellen. Sie führen

Erdarbeiten durch, stellen Baugruben, Gräben sowie

Verkehrswege und Verkehrsflächen her und bauen Verund

Entsorgungssysteme ein. Sie führen diese Arbeiten

auf der Grundlage von technischen Unterlagen und von

Arbeitsaufträgen allein und in Kooperation mit anderen

selbstständig durch. Sie planen und koordinieren ihre

Arbeit, richten Baustellen ein, legen die Arbeitsschritte

fest und ergreifen Maßnahmen zur Sicherheit und zum

Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie zum Umweltschutz

auf der Baustelle. Sie prüfen ihre Arbeiten auf

fehlerfreie Ausführung, dokumentieren sie und räumen

ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem Bautrupp

auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken müssen sie

von Anfang an. Meist arbeiten sie unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Staub oder chemische

Dämpfe und Gase. Auf Baustellen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft

gefragt, sondern auch Konzentration erforderlich ist.

Arbeitsschutzkleidung ist unerlässlich.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Tiefbaufacharbeiter/innen

unter bestimmten Voraussetzungen

ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung

zum/zur Straßenbauer/in, zum/zur Gleisbauer/in, zum/

zur Rohrleitungsbauer/in oder zum/zur Spezialtiefbauer/

in ablegen. Wer beruflich vorankommen will und eine

leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Meister/in sein.

.

Verfahrensmechaniker/in für

Beschichtungstechnik

Tätigkeit:

Der Lack an Autos, Mopeds oder Fahrrädern muss ganz

schön was aushalten: Hitze, Kälte, Hagel, Steinschlag

usw. Damit er hält und das darunter liegende Material

schützt, wählen Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik

die unterschiedlichsten Farbtöne,

Glanz- und Härtegrade der Lacke aus. Sie legen fest,

wie die Oberflächen vorbehandelt werden, wählen das

richtige Beschichtungsmaterial aus und lackieren per

Hand oder in einer Anlage. Sie überwachen und prüfen

die Ausführung, beachten den Umweltschutz, fertigen

Gestelle oder Vorrichtungen, um größere Objekte, z. B.

Brückenelemente zu lackieren, dokumentieren ihre

Arbeit und beheben Lackschäden.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten handwerklich geschickt sein, „mit

Köpfchen“ arbeiten, gute Noten in Physik und Chemie

haben, unempfindlich gegen Werkstattlärm und chemische

Gerüche sein. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei

Allergieanfälligkeit, bei Erkrankungen der Atemwege, bei

Schwierigkeiten, Farben zu unterscheiden. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an den Geruch von Lacken und Lösungsmitteln. Um

Verletzungen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzkittel, -handschuhe, Sicherheitsschuhe,

Gehörschutz gegen den Maschinenlärm und

Atemschutz sind in der Werkstatt unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Beschichtung mit bestimmten Verfahren,

etwa Tauch-, Spritz- oder Pulverlackierung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Industriemeister/in in der Fachrichtung Lack oder zum/

zur Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Verfahrenstechnik oder Chemieingenieurwesen

zu erwerben.

45


46

Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

Tätigkeit:

Die Verfahrensmechaniker/innen stellen mit Hilfe von

Spezialmaschinen verschiedenen Produkte, z. B. Folien,

Platten, Kunststofffenster, Faserverbundwerkstoffe oder

Gehäuse her. Sie kennen und bearbeiten die verschiedenen

Kunststoffe, Kautschuke und Hilfsstoffe, setzen

verschiedene Energieträger (z. B. Erdgas, Erdöl) je nach

Bedarf ein, ordnen die Formmassen oder Halbzeuge

(noch nicht fertig gestellte Erzeugnisse) verschiedenen

Verfahren zu und bereiten die Verfahren vor, be- und

verarbeiten polymere Werkstoffe (bestehen aus Makromolekülen)

nach verschiedenen Verfahren. Sie bauen

Pneumatik- und Hydraulikschaltungen auf und prüfen

sie sowie messen, steuern und regeln mit Hilfe spezieller

Instrumente und Einrichtungen. Die Ausbildung

erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen: Bauteile,

Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie,

Formteile, Halbzeuge, Kunststofffenster

und Mehrschichtkautschukteile.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß an Mathe, Physik und

Chemie, Interesse an Technik haben, gerne im Team

arbeiten, sorgfältig und verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff- und Kautschuktechnik

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Qualitätskontrolle, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Industriemeister/in der Fachrichtung Kunststoff

und Kautschuk oder Techniker/in der Fachrichtung Kunststoff-

und Kautschuktechnik anstreben. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Kunststofftechnik

oder Verfahrenstechnik zu erwerben.

Verfahrensmechaniker/in in der

Steine- und Erdenindustrie

Tätigkeit:

Verfahrensmechaniker/innen in der Steine- und Erdenindustrie

stellen aus mineralischen Rohstoffen Asphalt für

neuen Straßenbeleg her oder produzieren Mauersteine

für den Häuserbau. Sie stellen Zement, Kalk, Beton und

Gipsplatten her sowie verschiedene Betonteile, wie

z. B. Kalksandsteine, Pflastersteine oder Bordsteine. An

speziellen Fertigungsanlagen überwachen und steuern

sie die Herstellung der verschiedenen Baustoffe, damit

die Baustellen mit Produkten in guter Qualität versorgt

werden. Dazu entnehmen Verfahrensmechaniker/innen

in der Steine- und Erdenindustrie Materialproben bzw.

überwachen automatische Einrichtungen zur Probenahme

und leiten die Proben an das Materiallabor weiter. Sie

werten die Messdaten aus und korrigieren anhand von

Messdaten und Analyseergebnissen den Produktionsprozess.

Die Ausbildung als Verfahrensmechaniker/in in der

Steine- und Erdenindustrie wird in den Fachrichtungen

Baustoffe, Transportbeton, Gipsplatten oder Faserzement,

Kalksandsteine oder Porenbeton, vorgefertigte

Betonerzeugnisse sowie Asphalttechnik, ausgebildet.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten handwerklich geschickt sein und

körperliche Ausdauer besitzen. Teamarbeit sollte ihnen

Spaß machen und die Bereitschaft zum sorgfältigen und

verantwortungsbewussten Arbeiten sollte vorliegen.

An Maschinenlärm müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Hitze, Staub und Dämpfe

der Mischanlagen. Das Tragen von Schutzkleidung ist

unerlässlich. Manche Anlagen befinden sich im Freien,

hier ist man der Witterung ausgesetzt. Schichtarbeit

ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/innen in der Steine- und Erdenindustrie

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, Steuerungstechnik, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik mit dem

Schwerpunkt Verfahrenstechnik anstreben. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Verfahrenstechnik

oder Baustoffingenieurwissenschaft zu erwerben.


Werkstoffprüfer/in

Werkzeugmechaniker/in

Tätigkeit:

Damit die Qualität stimmt und Unfälle vermieden werden,

untersuchen Werkstoffprüfer/innen zum Beispiel Metalle

oder Kunststoffe auf Härte, Zugfestigkeit, Hitze- und

Kältebeständigkeit usw. Dabei wenden sie verschiedene

Prüfverfahren an und dehnen, drücken oder biegen

mit Hilfe von speziellen Apparaten die verschiedenen

Werkstoffe. Mit Hilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen

oder Ultraschall schauen sie sich z. B. Metalle auch von

innen an, um mögliche Fehler festzustellen. Sie wissen

genau, wie sich die verschiedenen Werkstoffe je nach

Belastung verhalten müssen und leisten einen wichtigen

Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz. Lehrbetrieb

und Auszubildende entscheiden gemeinsam, in welcher

Fachrichtung die Spezialisierung erfolgt: Metalltechnik,

Kunststofftechnik, Wärmebehandlungstechnik und

Systemtechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten guten Noten in Physik und

Chemie haben, interessiert sein am Umgang mit Technik,

handwerklich geschickt sein sowie sorgfältig und

verantwortungsbewusst arbeiten. Beim Prüfen von

Werkstoffen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen ein erhebliches Maß an Aufmerksamkeit, Sorgfalt

und Konzentration gefordert ist. Nur so können z. B.

Materialfehler genau bestimmt oder neue Werkstoffe

erprobt und dabei Unfälle – z. B. bei der Erhitzung von

Materialproben im Ofen – vermieden werden. Um Verletzungen

vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkstoffprüfer/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Qualitätssicherung oder

Forschung und Entwicklung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum Techniker/in der

Fachrichtung Werkstofftechnik anstreben. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft

oder Materialwissenschaft zu erwerben.

Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt ist das Geschäft der Werkzeugmechaniker/innen.

Sie planen und steuern mittels

technischer Unterlagen Arbeitsabläufe, fertigen mechanische

Bauteile mit Werkzeugen und Maschinen an,

programmieren Werkzeugmaschinen und montieren

Bauteile zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/innen prüfen die Funktion von

Werkzeugen und Instrumenten und setzen diese instand,

stellen Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren

her, kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher. Während

ihrer Berufsausbildung erwerben die Auszubildenden

im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten und Kenntnisse

in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik,

Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Umgang mit komplizierter

Technik haben, handwerklich geschickt sein und

genau arbeiten sowie räumliches Vorstellungsvermögen

haben. An den Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder

Fräsen entsteht und die Atemwege reizen kann, müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie daran,

oft den ganzen Tag an der Werkbank zu stehen. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge exakt nach Vorgabe ausgeführt und –

z. B. beim Arbeiten mit scharfkantigen Metallteilen oder

beim Schweißen, wo man sich leicht verbrennen oder

die Augen verletzen kann – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Fertigung

oder Instandsetzung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/in der Fachrichtung

Maschinentechnik im Bereich Betriebsmittel und

Werkzeugbau sichern. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen

Abschluss im Fach Konstruktionstechnik zu erwerben.

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Zerspanungsmechaniker/in

48

Tätigkeit:

Zerspanungsmechaniker/innen planen und organisieren

Zerspanungsprozesse, richten spannende Fertigungssysteme

ein, erstellen Programme für nummerisch

gesteuerte Fertigungssysteme, fertigen Bauteile und

organisieren Arbeitsabläufe unter Beachtung terminlicher

und wirtschaftlicher Vorgaben. Sie warten und inspizieren

Fertigungssysteme und dokumentieren die Ergebnisse,

überprüfen ihre Arbeit und stellen die Qualität ihrer

Produkte sicher und dokumentieren Arbeits- und Prüfergebnisse.

Während ihrer Berufsausbildung erwerben die

Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb Fähigkeiten und

Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme,

Fräsmaschinensysteme, Schleifmaschinensysteme.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten sich für technische Zusammenhänge

interessieren, sehr genau und sorgfältig arbeiten,

über räumliches Vorstellungsvermögen verfügen sowie

gute Noten in Mathe haben. An Maschinenlärm müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

den Staub, der beim Drehen, Fräsen oder Schleifen in

der Luft liegt und die Atemwege reizen kann. Auch mit

Schmier- und Kühlmitteln kommen sie in Kontakt. Nur

durch präzises und konzentriertes Arbeiten können

Arbeitsaufträge genau nach Vorgabe ausgeführt und

Unfälle durch scharfe und heiße Metallspäne oder scharfkantige

Metallteile vermieden werden. Zudem tragen die

Auszubildenden Schutzkleidung. Oft arbeiten sie schon

während der Ausbildung im Schichtdienst, soweit das

Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3,5 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Betriebsmittel-

und Werkzeugbau oder Instandhaltung und Wartung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik anstreben.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

zu erwerben.


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50

Unternehmen In Jena und im Saale-holzland-kreis Seite

ALDI GmbH & Co. KG, Jena und Erfurt 78

Astenhof Frischgeflügel Produktions- und Handels GmbH, Hainspitz 79

Autohaus Fischer GmbH, Jena 80

Bankhaus Max Flessa KG, Jena und Erfurt 83

BR Rigterink Logistik GmbH & Co. KG, Bollberg 83

Carl Zeiss AG, Jena 84

D-I-E Elektro AG, Jena 85

dornburger zement GmbH & Co. KG, Dornburg-Camburg 86

inVENTer GmbH, Löberschütz 91

Landratsamt Saale-Holzland-Kreis, Eisenberg 95

Ospelt food GmbH, Apolda 97

REWE Markt GmbH, Jena und Erfurt 99

Silbitz Group GmbH, Silbitz 100

Stadtverwaltung Jena, Jena 101

Stadtwerke Eisenberg Energie GmbH, Eisenberg 101

STREICHER Tief- und Ingenieurbau Jena GmbH & Co. KG, Jena-Maua 102

SV Sparkassenversicherung, Erfurt 103

tegut… Gute Lebensmittel GmbH & Co. KG, Jena und Erfurt 104

VACOM Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH, Großlöbichau 105


Ausbildungsberufe

kaufmännische Berufe und Berufe im Handel

51


52

Automobilkaufmann/frau

Tätigkeit:

Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich organisatorische

und kaufmännische Aufgaben in Kfz-Betrieben

und bei Automobilherstellern. Sie bearbeiten Rechnungen

und Aufträge, bereiten Unterlagen für den Verkauf vor,

erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen

und wirken bei Marketingmaßnahmen mit. Weiterhin

beraten sie Kunden und disponieren sowie verkaufen Kfz-

Teile und -Zubehör. Überwiegend sind Automobilkaufleute

in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren und

bei Automobilherstellern tätig. Darüber hinaus arbeiten

sie auch bei Auto- oder bei Lkw-Verleihern.

Anforderungen:

Ein guter Automobilkaufmann bzw. eine gute Automobilkauffrau

überzeugt durch ein freundliches, sicheres

und vertrauenswürdiges Auftreten. Außerdem sollten

Automobilkaufleute kommunikationsstark und kontaktfreudig

sein, um potentielle Käufer von verschiedenen

Modellen zu überzeugen. Da Fahrzeuge vielfach im Ausland

produziert werden, sind für die Einkaufsgespräche

und Verhandlungen Kenntnisse in mindestens einer

Fremdsprache erforderlich. Außerdem kennen sie die

entsprechenden Zollbestimmungen und überprüfen Einfuhrpapiere

auf ihre Vollständigkeit. Ferner ist es wichtig,

über ein gutes technisches Verständnis zu verfügen und

bei der Anwendung von mathematischen Formeln sicher

zu sein, damit sie sich bei Finanzierungsverträgen nicht

zu Ungunsten des Kunden verrechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Automobilkaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf oder Kalkulation,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Betriebswirt/in im Kraftfahrzeuggewerbe anstreben.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Automobilwirtschaft zu erwerben.

Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu

erwerben.


Industriekaufmann/frau

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen aller

Branchen mit kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Vertrieb

und Marketing, Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was bestellt

werden muss und wickeln den gesamten Einkauf ab.

Natürlich sind sie auch für den Verkauf der hergestellten

Produkte zuständig. Sie verhandeln mit Kunden und

Lieferanten und helfen bei Werbemaßnahmen mit. Sie

ermitteln und planen den Personalbedarf und -einsatz,

kalkulieren Preise, erstellen Angebote und bearbeiten

Kundenbestellungen und übernehmen Aufgaben im

Rechnungswesen, wie z. B. Buchführung, Zahlungsbelege

prüfen oder Mahnungen schreiben.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Spaß am Rechnen haben, gut

organisieren können, genau und konzentriert arbeiten,

gern im Team zusammen arbeiten sowie freundlich und

selbstbewusst auftreten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf, Materialwirtschaft

oder Vertrieb, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/frau für

Einkauf und Logistik oder Fachkaufmann/frau für Vertrieb

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im

Fach Industriebetriebswirtschaft zu erwerben.

Kaufmann/frau für Büromanagement

Tätigkeit:

Kaufleute für Büromanagement sind richtige Allround-Profis.

Selbst in der größten Hektik behalten sie einen

kühlen Kopf und wissen genau: Organisation ist alles!

Sie bearbeiten Aufträge, prüfen Rechnungen, überwachen

Personalunterlagen und bearbeiten Aufgaben des

betrieblichen Rechnungswesens mit modernen Techniken

der Bürokommunikation und Textverarbeitung

am PC. Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch

Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische und

bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen abdecken. Die

große Aufgabenvielfalt in einzelnen Unternehmen und

Behörden bilden zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen

von jeweils fünf Monaten ab. Die Auszubildenden

wählen gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb zwei

davon passgenau aus. Eine nicht gewählte Wahlqualifikation

kann als Zusatzqualifikation vermittelt werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten die deutsche

Rechtschreibung beherrschen, freundlich und kommunikativ

sein, genau und konzentriert arbeiten können,

flexibel auf die vielfältigen Büroaufgaben reagieren und

gern im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Personalwesen, Marketing, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachkaufmann/

frau für Büro- und Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/in anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre oder

Business Administration zu erwerben.

53

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET –

ein Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


54

Kaufmann/frau im Einzelhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Einzelhandel sind die „Visitenkarte“ des

Unternehmens. Sie planen Einkäufe und wickeln sie ab,

nehmen Waren an und organisieren die sachgerechte

Lagerung. Kaufleute im Einzelhandel beraten ihre Kundinnen

und Kunden, stellen sich auf deren Wünsche

ein und nehmen z. B. Reklamationen (Beschwerden)

entgegen und bearbeiten sie, kennen die gesetzlichen

Bestimmungen z. B. aus dem Kaufvertragsrecht, Gesetz

gegen den unlauteren Wettbewerb, Ladenschlussgesetz

usw., kalkulieren Verkaufspreise, kassieren, stellen Quittungen

und Rechnungen aus, erstellen Kassenberichte

und wirken bei Werbemaßnahmen mit und gestalten

z. B. Verkaufsräume, platzieren die Waren, organisieren

Sonderaktionen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

freundlich und hilfsbereit sein, gut rechnen können und

kaufmännisch interessiert sein. Ebenso sollten sich Auszubildende

auf den ständig wechselnden Publikumsverkehr

mit unterschiedlichen Anforderungen einstellen. Die

Ausbildung erfolgt zum einen in Form einer allgemeinen

beruflichen Fachbildung und zum anderen in der vom

Lehrbetrieb angebotenen Spezialisierung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder Kurse, um

sich zu spezialisieren, z. B.: Akquisition (Kundenwerbung)

und Verkauf, Kundenservice, Werbung und Verkaufsförderung,

Mitarbeiterführung. Es sind verschiedene Fort- und

Weiterbildungen möglich, u. a.: Handelsfachwirt/in oder

bei Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung ein

Studium im Fach Handelsbetriebswirtschaft.

Kaufmann/frau im Großund

Außenhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in

verschiedenen Branchen und verkaufen sie an Handel,

Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine

kostengünstige Lagerhaltung und den reibungslosen

Warenfluss zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern

und Endverteilern. Auszubildende können gemeinsam

mit ihrem Lehrbetrieb zwischen zwei Fachrichtungen

wählen: Großhandel oder Außenhandel. Kaufleute im

Großhandel kaufen die Waren in großer Menge bei den

verschiedenen Herstellern, lagern sie in Hallen und verkaufen

sie an Einzelhandelsgeschäfte und produzierende

Unternehmen. Kaufleute im Außenhandel sind Spezialisten

für internationale Märkte und planen, steuern

und kontrollieren logistische Geschäftsprozesse unter

Einhaltung der einschlägigen internationalen Zoll- und

Transportbestimmungen.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten gern mit Menschen zu tun haben,

selbstbewusst und freundlich auftreten, verantwortungsbewusst

sein, gut organisieren können, gut rechnen

können. Vor allem Kaufleute im Außenhandel sollten

sprachbegabt sein und gute Fremdsprachenkenntnisse

haben, flexibel und auch gern im Ausland unterwegs sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Lagerund

Materialwirtschaft oder Finanz- und Rechnungswesen,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft oder

Internationale Wirtschaft zu erwerben.


Kaufmann/frau für Speditionund

Logistikdienstleistung

Kaufmann/frau für Versicherungen

und Finanzen

Tätigkeit:

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistungen

planen und organisieren den Güterversand, den Umschlag

und die Lagerung und weitere logistische Leistungen

unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften und

der Belange des Umweltschutzes, steuern und überwachen

das Zusammenwirken der an Logistikketten

beteiligten Personen und Einrichtungen, berücksichtigen

Zoll- und außenwirtschaftliche Bestimmungen sowie

Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie

korrespondieren und kommunizieren mit ausländischen

Geschäftspartnern und Kunden in englischer Sprache und

bearbeiten englischsprachige Dokumente und wirken

bei der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie der

kaufmännischen Steuerung mit.

Anforderungen:

Die Bewerber/innen sollten freundlich und aufgeschlossen

sein, genau und sorgfältig arbeiten, flexibel sein sowie

gerne im Team arbeiten, selbstbewusst und freundlich

auftreten, gut organisieren und gut rechnen können sowie

Interesse an Wirtschaftsfragen und Wirtschaftskunde

haben. Das Beherrschen der englischen Sprache wird in

vielen Unternehmen vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. im Straßen-, Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr

sowie in der Sachbearbeitung oder Fahrzeugdisposition,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik oder

beispielsweise Verkehrsbetriebswirt/in anstreben. Absolventen/innen

mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Logistik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen beraten

Neu- und Bestandskunden bei der Wahl ihrer Finanzprodukte

und Versicherungen, bearbeiten Schadensund

Leistungsfälle, planen Marketingmaßnahmen und

arbeiten im Innen oder Außendienst. Im Außendienst

geht es in erster Linie um die persönliche Betreuung

privater und gewerblicher Kunden sowie um die Neukunden-Akquise.

Im Innendienst liegt der Schwerpunkt

auf Verwaltungsaufgaben: Hier bearbeitet man Vertragsabschlüsse

der Außendienst-Kollegen, verwaltet

existierende Verträge und kalkuliert Versicherungsprämien

mit Hilfe spezieller Software. Die Ausbildung

wird in den Fachrichtungen „Finanzberatung“ und

„Versicherung“ angeboten. Die Hauptaufgaben in der

Finanzberatung liegen darin, Kunden zu Kapitalanlagen,

zur Altersvorsorge und zu anderen Finanzierungsthemen

zu beraten. In der Fachrichtung Versicherung betreut

man Versicherungsnehmer, bearbeitet Schaden- und

Leistungsfälle und erarbeitet Versicherungskonzepte.

In beiden Fachrichtungen übernimmt man Tätigkeiten

im Bereich Controlling und Rechnungswesen.

Anforderungen:

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen können

sich mündlich und schriftlich gut ausdrücken, besitzen

Überzeugungskraft und mathematische Sicherheit. Auch

logisches Denkvermögen ist wichtig. Dabei gehen sie mit

Vermögenswerten von Kunden verantwortungsbewusst

um. Außerdem sollte man Flexibilität mitbringen und

kundenorientiert denken. Denn die Kundengespräche

führen Kaufleute für Versicherung und Finanzen oft

auch in den Abendstunden oder am Wochenende, je

nach den zeitlichen Möglichkeiten der Kunden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Versicherung und Finanzen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Anlage- und Vermögensberatung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/in für

Versicherungen und Finanzen anstreben. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, z. B. einen Abschluss im Studienfach Versicherungsbetriebswirtschaft

zu erwerben.

55


56

Mediengestalter/in Digital

und Print

Tätigkeit:

Mediengestalter/innen für Digital und Print beraten ihre

Auftraggeber (Verlage, Werbeagenturen, Produktionsunternehmen)

über die kostengünstige, zielgruppen- und

mediengerechte Aufbereitung der vorliegenden Daten

und planen und steuern den gesamten digitalen Produktionsprozess.

In der Ausbildung können Sie zwischen

drei Fachrichtungen wählen: Beratung und Planung

(Sie betreuen und beraten Kunden, erstellen Angebote

für Medienprodukte, planen Projekte, bearbeiten Aufträge

und präsentieren die Ergebnisse), Konzeption und

Visualisierung (Sie analysieren Zielgruppen, erstellen

Medienkonzeptionen, präsentieren den Kunden Entwürfe

und arbeiten diese für die mediengerechte Weiterverarbeitung

aus) oder Gestaltung und Technik (Sie gestalten

Medienprodukte und planen Produktionsabläufe). Sie

kombinieren Medienelemente, bereiten Daten für den

digitalen Einsatz auf und stellen sie für den jeweiligen

Verwendungszweck zusammen).

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten aufgeschlossen für technische

Neuerungen sein, gutes sprachliches Ausdrucksvermögen

haben, eigenverantwortlich arbeiten, gern im Team

arbeiten sowie auch unter Zeitdruck nicht die Nerven

verlieren. Nicht geeignet ist die Ausbildung bei sprachlicher

oder grammatischer Unsicherheit, Farbblindheit

sowie gravierender Sehschwäche.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mediengestalter/innen Digital und Print können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Druckvorstufe, Desktop-Publishing oder Grafik- und

Schriftgestaltung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in

der Fachrichtung Printmedien, Techniker/in im Bereich

Druck- und Medientechnik oder Medienfachwirt/in

anstreben. Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss

im Fach Druck- und Medientechnik oder Mediendesign,

-kunst zu erwerben.

Verkäufer/in

Tätigkeit:

Geschäfte mit freundlichem Service und guter Beratung

sind bei den Kunden gefragt. Hier spielen Verkäufer/

innen die Hauptrolle, denn es hängt vor allem von ihnen

ab, dass sich die Kundinnen und Kunden wohl fühlen

und wieder kommen. Deshalb informieren und beraten

Verkäufer/innen Kunden und bieten Serviceleistungen

an. Sie nehmen Ware an, zeichnen sie aus und präsentieren

sie ansprechend. Zudem prüfen sie den Bestand,

führen Qualitätskontrollen durch, bestellen Ware nach

und nehmen Reklamationen entgegen. Verkäufer/innen

führen ebenso Inventuren durch und müssen wissen

mit welchen Methoden man kaufmännische Vorgänge

erfasst und Kalkulationen erstellt. Verkäufer/innen verkaufen

je nach Betrieb Bekleidung, Heimwerkerbedarf

oder Unterhaltungselektronik.

Anforderungen:

Zukünftige Verkäufer/innen sollten kontaktfreudig und

freundlich sein, sich sprachlich gut ausdrücken können,

Einfühlungsvermögen für ihre Kunden haben und gut

rechnen können. Verkäufer/innen sind viel auf den Beinen,

an der Kasse arbeiten sie im Sitzen. Ggf. sind schwere

Waren zu heben oder zu transportieren. Die Arbeit an

Samstagen ist üblich, in Bahnhofs- oder Flughafenfilialen

auch an Sonn- und Feiertagen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Verkäufer/

innen unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung

um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung als Kaufmann/

frau im Einzelhandel ablegen. Sie können sich auch

einen beruflichen Aufstieg durch eine Aufstiegsweiterbildung

als Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen/

innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit, einen Abschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft

zu erwerben. Auch der Schritt in die

Selbstständigkeit ist möglich, z. B. als Teilhaber/in oder

Inhaber/in eines Einzelhandels- oder Fachhandelsbetriebs

oder durch eine Tätigkeit als freie/r Handelsvertreter/in

oder Handelsmakler/in.


Verwaltungsfachangestellte/r

Tätigkeit:

Verwaltungsfachangestellte in der Kommunalverwaltung

erledigen Verwaltungsaufgaben kundenorientiert und

nach Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit, stellen

Urkunden aus, z. B. Reisepässe, Personalausweise, beschaffen

und bewirtschaften Material und langlebige

Wirtschaftsgüter nach ökonomischen und ökologischen

Gesichtspunkten, planen und organisieren Arbeitsprozesse

in ihrem Aufgabenbereich, bearbeiten Vorgänge mit

Hilfe moderner Informations- und Kommunikationssysteme

und wirken bei der Erstellung und Ausführung von

Haushalts- und Wirtschaftsplänen mit und bearbeiten

Zahlungsvorgänge.

57

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten keine Angst vor komplizierten

Texten, wie z. B. Gesetzestexten haben, gerne Texte

formulieren und Briefe schreiben, Verantwortung übernehmen,

zuverlässig sein, sorgfältig und konzentriert

arbeiten, Spaß an der Arbeit am Computer haben sowie

gerne mit Menschen umgehen. Von Anfang an müssen

die Auszubildenden die Datenschutzbestimmungen

genau einhalten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Lehrgänge werden z. B. zu EDV-Anwendungen im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen

Bereich, spezieller

Bürokommunikation, Rechnungswesen oder auch Buchführung

und Bilanzangeboten. Folgende Weiterbildungen

sind je nach landesrechtlicher Regelung möglich: Verwaltungsfachwirt/in,

Sozialwirt/in, Verwaltungsbetriebswirt/in.


58

Unternehmen In Jena und im Saale-holzland-kreis

Seite

Griesson – De Beukelaer GmbH & Co. KG, Kahla 87

Ospelt food GmbH, Apolda 97

REWE Markt GmbH, Jena und Erfurt 99

tegut… Gute Lebensmittel GmbH & Co. KG, Jena und Erfurt 104


Ausbildungsberufe

Berufe im gastgewerbe und im Lebensmittelbereich

59


60

Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren Nahrungsmittelerzeugnisse

wie Fertiggerichte, Konserven

oder Backwaren nach festgelegten Rezepturen und

Prozessabläufen. Sie stellen mit Hilfe von Maschinen

und Anlagen die verschiedensten Lebensmittel her. Sie

kennen die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis hin

zum fertig verpackten Produkt. Zunächst nehmen sie

Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte entgegen

und prüfen sie. Dann leiten sie diese weiter ans Lager

oder an die Verarbeitung. Sie sorgen dafür, dass die für

die jeweilige Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen und

Anlagen ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die

Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, selbstständige

Arbeitsweise, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen

mitbringen. Zusätzlich ist bei der Arbeit mit

Lebensmitteln größte Sorgfalt und das Einhalten lebensmittelrechtlicher

Vorschriften wichtig. Dazu benötigen

die Auszubildenden ein entsprechendes Verantwortungsbewusstsein

und gemäß § 42 und 43 des Gesetzes zur

Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und eine Bescheinigung

des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. in Bereichen

wie der Eingangskontrolle, der Bedienung der Anlagen oder

der Qualitätssicherung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/in der

Fachrichtung Lebensmittel oder zum/zur Techniker/in der

Fachrichtung Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt

Verarbeitungstechnik anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie zu

erwerben.

Fachverkäufer/in Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch? Was ist

in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker geeignet?

Welches Brot hat die meisten Kohlenhydrate? Beim Kauf

von Lebensmitteln möchten Kunden fachlich informiert

werden. Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen ihre

Kunden freundlich, kompetent und zuvorkommend.

Neben der Qualität der Ware, entscheiden Sauberkeit,

Höflichkeit und Kompetenz der Verkäuferin maßgeblich

darüber, ob der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/

innen im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang mit Menschen

haben und im Umgang mit ihren Kunden gewandt,

höflich und zuvorkommend sein. Stets beachten sie die

Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln

und kennen deren Zusammensetzung, um Kunden

beraten zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit mehreren

Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem Raum. Arbeit

an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Handel oder Verkaufsförderung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/in im Nahrungsmittelhandwerk oder als

Handelsfachwirt/in anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft zu

erwerben.


Fleischer/in

Tätigkeit:

Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität, zerlegen

das Fleisch und bereiten es verkaufsgerecht vor oder

verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter. Beispielsweise

zerkleinern, kochen, brühen oder räuchern

Fleischer/innen das Fleisch und geben je nach Rezept weitere

Zutaten, Würzmittel und Konservierungsstoffe hinzu.

Neben Wurst stellen sie z. B. auch Feinkosterzeugnisse,

Fertiggerichte, Salate oder Konserven her und verpacken

die Produkte sachgerecht. Bei all ihren Tätigkeiten setzen

Fleischer/innen die gesetzlichen Vorgaben, wie das

Lebensmittelrecht und die Hygienevorschriften, genau

um, auch wenn sie die in der Fleischerei verwendeten

Maschinen und Geräte reinigen.

61

Anforderungen:

Für die Ausbildung zum Fleischer bzw. zur Fleischerin

sollten sie folgende Neigungen mitbringen: Vorliebe für

Umgang mit Nahrungsmitteln, Lebensmitteln, Getränken

(z. B. Fleischerzeugnisse herstellen, Feinkost und Imbisse

zubereiten und verkaufen), Neigung zu handwerklicher

Tätigkeit (Fleisch- und Wurstwaren herstellen), Neigung

zu Tätigkeit mit körperlichem Einsatz (z. B. große

Fleischstücke zerlegen), Neigung zum Umgang mit technischen

Geräten, Maschinen und Anlagen (z. B. Kutter,

Fleischwolf, Wurstfüller, Schneidemaschinen), Interesse

an Ernährungs- und Gesundheitsfragen. Gemäß § 42

und 43 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung

von Infektionskrankheiten beim Menschen sind beim

Umgang mit Lebensmitteln eine Belehrung und eine

Bescheinigung des Gesundheitsamtes erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position

anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge

fassen. Dies kann eine Weiterbildung als Meister/in oder

Techniker/in sein. Darüber hinaus haben Personen mit

einer Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen. Auch der Schritt in

die Selbstständigkeit ist möglich.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET –

ein Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


62

Unternehmen In Jena und im Saale-holzland-kreis

Seite

AWO Dienstleistungsgesellschaft Ostthüringen mbH, Eisenberg 81

Stadtverwaltung Jena, Jena 101

Volkssolidarität Thüringen gGmbH, Jena, Rudolstadt und Erfurt 105


Ausbildungsberufe

soziale und medizinische Berufe

63


Altenpfleger/in

Erzieher/in

64

Tätigkeit:

Altenpfleger/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

Ausbildung, deren schulischer Teil an Berufsfachschulen

für Altenpflege und deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen.

Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung, beraten

sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung

und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerisch-medizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/innen arbeiten

hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern, in Pflege- und

Rehabilitationskliniken, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen

mit pflegerischer Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvoraussetzung ist ein Vertrag über die praktische

Ausbildung mit einer Einrichtung der Altenpflege.

Vor Beginn der Ausbildung ist die gesundheitliche Eignung

zur Ausübung des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als drei Monate sein darf.

Abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder

den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen, ist

auch ein amtliches Führungszeugnis vorzulegen (nicht

älter als drei Monate).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Pflege älterer Menschen

mit Behinderung, Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder Ambulanter Dienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege

oder als Pflegedienstleiter/in sichern.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Gerontologie

zu erwerben.

Tätigkeit:

Erzieher/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische

Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen, Berufsfachschulen,

Berufskollegs und anderen Bildungseinrichtungen.

Erzieher/innen betreuen und fördern Kinder

und Jugendliche. Sie sind vor allem in der vorschulischen

Erziehung, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in

der Heimerziehung tätig. Sie arbeiten hauptsächlich in

Kinderbetreuungseinrichtungen, zum Beispiel in kommunalen

und kirchlichen Kindergärten, Kinderkrippen,

Schul- und Betriebskindergärten sowie Horten oder

Heimen für Kinder und Jugendliche. Sie sind auch in

Erziehungs- oder Jugendwohnheimen, Jugendzentren,

Familien- oder Suchtberatungsstellen, Tagesstätten,

Wohnheimen für Menschen mit Behinderung oder in

ambulanten sozialen Diensten tätig.

Anforderungen:

Die beruflichen Voraussetzungen sind von Bundesland

zu Bundesland unterschiedlich geregelt. In der Regel

wird ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt

auch Hauptschüler mit abgeschlossener Berufsausbildung

können aufgenommen werden. Gegebenenfalls,

abhängig von landesrechtlichen Bestimmungen oder

den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen,

wird auch ein polizeiliches Führungszeugnis oder ein

Erste-Hilfe-Kurs verlangt. Zulassungsvoraussetzung

kann auch der Nachweis einer Praktikumsstelle für die

praktische Ausbildung sein. Die gesundheitliche Eignung

für den Beruf muss i. d. R. vorliegen.

Ausbildungsdauer:

Die Aus- bzw. Weiterbildung dauert 2 bis 5 Jahre und

ist bundesweit bisher noch nicht einheitlich geregelt.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Erzieher/innen können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Frühpädagogik für Kinder

bis zu einem Alter von drei Jahren, Kindergartenerziehung

oder Jugendarbeit als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Fachwirt/in für Erziehungswesen

oder Betriebswirt/in für Sozialwesen anstreben.

Absolventen/innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit, einen Abschluss im Fach Erziehungs-

und Bildungswissenschaft zu erwerben.


Notfallsanitäter/in

Tätigkeit:

Notfallsanitäter/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte

3-jährige schulische Ausbildung an Berufsfachschulen

und gilt als höchste nicht-ärztliche Qualifikation im

Rettungsdienst. Notfallsanitäter/innen sind die Ersten,

die an einem Unfallort erscheinen. Dort verschaffen sie

sich einen Überblick über die Lage und den Zustand von

eventuell Verletzten und übernehmen deren Versorgung.

Um Menschenleben zu retten leisten Notfallsanitäter

Erste Hilfe und führen wenn nötig, lebensrettende Maßnahmen

durch. Sie versorgen die Patienten so lange, bis

der Notarzt erscheint und dürfen in bestimmten Notfällen

auch erweiterte Maßnahmen übernehmen, bzw. dem

Arzt assistieren. Gelernt wird in Blockeinheiten in der

Schule und auf den Lehrrettungswachen, aber auch im

Krankenhaus. Notfallsanitäter/innen sind für die Pflege

des Rettungsfahrzeuges zuständig und desinfizieren es

nach einem Transport, sie kontrollieren die medizinischen

Geräte, zum Beispiel den Defibrillator, und füllen die

Medikamente auf.

65

Anforderungen:

Die Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/in bringt eine

ziemliche Verantwortung mit sich. Weil es hier häufig

um Leben und Tod geht, müssen Entscheidungen in

kürzester Zeit getroffen werden. Deshalb müssen sie bei

Hektik und Stress einen kühlen Kopf bewahren, um in

brenzligen Situationen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Zukünftige Notfallsanitäter/innen müssen mindestens

die Realschule abgeschlossen haben. Der Hauptschulabschluss

reicht nur aus, wenn zusätzlich bereits eine

mindestens zweijährige andere Ausbildung beendet

wurde. Notfallsanitäter/innen haben sehr unregelmäßige

Arbeitszeiten, da Unfälle zu jeder Tag- und Nachtzeit

passieren können. Sie müssen immer hoch konzentriert

sein, egal zu welcher Stunde, egal bei welchem Wetter.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Notfallsanitäter/innen können bereits während ihrer

Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z. B. im

Bereich Medizinprodukte als „MPG-Beauftragter“. Einen

beruflichen Aufstieg können Notfallsanitäter/innen

durch eine Aufstiegsweiterbildung als Praxisanleiter/in

für Notfallsanitäter anstreben. Absolventen/innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit,

einen Abschluss im Studienfach Sanitäts- und Rettungswesen

zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den folgenden Seiten

wurden teilweise aus den Angaben des Bundesmininsteriums für

Wirtschaft und Technologie –Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut

für Berufsbildung – Ausbildungsberufe und BERUFENET –

ein Angebot der Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


66

Unternehmen In Jena und im Saale-holzland-kreis

Seite

Carl Zeiss AG, Jena 84

HIG Hoch- und Ingenieurbau GmbH, Gera 90

Landratsamt Saale-Holzland-Kreis, Eisenberg 95

REWE Markt GmbH, Jena und Erfurt 99

Silbitz Group GmbH, Silbitz 100

Stadtverwaltung Jena, Jena 101

Stadtwerke Eisenberg Energie GmbH, Eisenberg 101

STREICHER Tief- und ingenieurbau Jena GmbH & Co. KG, Jena-Maua 102

tegut… Gute Lebensmittel GmbH & Co. KG, Jena und Erfurt 104


Studiengänge

duales studium

67


68

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft

FR Logistik (DHGE Gera) (3)

Studieninhalte:

Die Studienrichtung Logistik vermittelt fundierte Kenntnisse

in den Feldern Logistik- und Speditionsbetriebslehre,

Materialflussmanagement, Beschaffungs- und Produktionslogistik,

Distributions- und Entsorgungslogistik

sowie internationale Logistik. Lehrveranstaltungen in

Logistikcontrolling, Management logistischer Netzwerke,

Qualitätsmanagement und speziellem Recht runden das

Profil der Studienrichtung ab. Hinzu kommen weitere

Kernkompetenzen in allgemeiner Betriebswirtschaftslehre,

Rechnungswesen, Wirtschaftsenglisch und Soft

Skills als Voraussetzungen für künftige Führungspositionen.

In ausgewählten Fächern wird das Fachwissen

unter Einbeziehung praxisrelevanter Software (z. B. SAP)

angewendet. In den Praxisphasen nutzen die Studierenden

ihr theoretisches Wissen, machen sich mit dem

Leistungsspektrum und den betrieblichen Prozessen

ihres Praxispartners vertraut und arbeiten an konkreten

Projekten mit.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife das Interesse

an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten, analytisches und mathematisches Denkvermögen,

Motivation, Leistungswille und Teamgeist

sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen für die anspruchsvollen Arbeitsaufgaben

der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Management in

öffentlichen Unternehmen und Einrichtungen

(DHGE Gera) (4)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Management in öffentlichen

Unternehmen und Einrichtungen (Public Management)

bildet Nachwuchskräfte aus, die sich in Verwaltung und

Wirtschaft gleichermaßen auskennen. Kommunales

Finanzmanagement und andere Verwaltungsstrukturen

bestimmen das Profil des Studiums. Die Studierenden

eignen sich profunde volkswirtschaftliche, juristische,

mathematisch-statistische und informationstechnologische

Kenntnisse an und erwerben Fähigkeiten zur

Lösung komplexer praktischer Problemstellungen. Die

Absolventen/innen verfügen als qualifizierte Betriebswirte

über modernstes Verwaltungswissen und sind

bestens auf eine Tätigkeit als Fach- und Führungskraft in

öffentlichen Unternehmen und Einrichtungen vorbereitet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

Interesse an unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen

Sachverhalten und analytisches-mathematisches

Denkvermögen, Kompetenz im Umgang mit neuen Medien,

Flexibilität und hohe Motivation für die Anforderungen

aus der Praxis.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Mittelständische

Industrie (DHGE Eisenach) (5)

Studieninhalte:

Das dreijährige Bachelorstudium Mittelständische Industrie

vermittelt ökonomisches und juristisches Fachwissen

sowie wissenschaftliche Grundlagen und Methoden der

berufsorientierten Praxis mittelständischer Investitionsund

Konsumgüterunternehmen. Absolventen/innen dieser

Studienrichtung verfügen über eine Methoden-, Sozialund

Fachkompetenz, mit der sie in der Lage sind, sofort

in die Praxis einzusteigen. Sie können als Entscheider in

Unternehmen konsequent betriebswirtschaftlich denken

und handeln sowie interdisziplinäre Problemstellungen

zusammen mit Spezialisten anderer Fachgebiete lösen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und

Handel (6)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft

und Handel vermittelt die Grundlagen der

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Recht,

Statistik, Personalmanagement, Handelsmarketing,

Handelsmanagement sowie Technik der Finanzbuchführung.

Gleichzeitig durchlaufen die Studenten im

Rahmen der betrieblichen Ausbildung alle relevanten

Bereiche des Unternehmens. Einen Schwerpunkt bildet

dabei der Einsatz in verschiedenen Märkten sowie z. T.

im Vertriebsaußendienst. Während der praktischen

Phasen lernen die Studenten folgende Bereiche kennen:

Grundlagen des Einzelhandels, Warendisposition, Warenkontrolle,

Warenpflege und Lagerung, Verkaufs- und

Beratungstätigkeiten, Mitarbeiterführung, Allgemeine

Marktorganisation, Verwaltungsabteilungen (z. B. Category

Management, Logistik, Revision, Personalwesen,

Marktorganisation, Controlling, Rechnungswesen etc.).

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife mit gutem Notendurchschnitt

ein sicheres und freundliches Auftreten,

Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Einsatzbereitschaft,

Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

69


70

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und

Logistik (DHGE Gera) (7)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft

und Logistik vermittelt die Grundlagen

der Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre,

Recht, Statistik, Handelslogistik, Personalmanagement,

Güterwirtschaft, Logistik, Technik der Finanzbuchführung

Gleichzeitig durchlaufen die Studenten im

Rahmen der betrieblichen Ausbildung alle relevanten

Bereiche des Unternehmens. Einen Schwerpunkt bildet

dabei der Einsatz in mehreren Lagern, im Fuhrpark und

in der Logistikverwaltung. Während der praktischen

Phasen lernen die Studenten folgende Bereiche kennen:

Grundlagen des Einzelhandels/Logistik,Warendisposition,

Warenkontrolle, Warenpflege und Lagerung, Warenversand,

Fuhrparkmanagement, Mitarbeiterführung,

Verwaltungsabteilungen (z. B. Category Management,

Rechnungswesen, Reklamation, Personalorganisation,

Marktorganisation, Logistik-Controlling etc.), Einsatz

in einem Supermarkt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb neben der Hochschulreife mit gutem Notendurchschnitt

ein sicheres und freundliches Auftreten,

Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent, Einsatzbereitschaft,

Teamfähigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Arts

Soziale Dienste

(DHGE Gera) (8)

Studieninhalte:

Ein Schwerpunkt des dualen Bachelorstudiums Soziale

Dienste widmet sich der sozialen Arbeit in Jugend-, Sozial-

und Gesundheitsämtern. Die Studierenden lernen die

Grundlagen der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, der Psychologie

und Soziologie genauso kennen wie die Grundlagen

der Verwaltung und des Rechts, der Sozialmedizin und

der Sozialökonomie. Sie lernen Entscheidungen zu treffen,

welche Hilfe mit welchen Mitteln die wirksamste ist.

Sie lernen, die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen

in Notlagen zu erkennen und zu respektieren. In den

praktischen Phasen des Studiums betreuen Anleiter die

Studierenden, um ihnen Lösungsmöglichkeiten und Entscheidungen

transparent zu machen. Die Absolventen/

innen der Studienrichtung Soziale Dienste sind in der

Lage, ihr fachliches und methodisches Wissen so zu

nutzen, dass sie Hilfs- und Unterstützungsprozesse

erfolgreich gestalten können.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und ein Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb Interesse an sozialpolitischen und -pädagogischen

Fragestellungen und gute Kommunikationsfähigkeiten,

Freude beim Umgang mit Menschen, Sensibilität für die

Belange sozial schwacher und benachteiligter Menschen

sowie die Fähigkeit, anderen Menschen in belastenden

Situationen zu helfen und sie zu unterstützen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Engineering

Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

(DHGE Gera) (9)

Studieninhalte:

Im dualen Bachelorstudium Elektrotechnik/Automatisierungstechnik

werden wesentliche Grundlagen der

Elektrotechnik ebenso wie mathematisch-physikalische

Grundkenntnisse vermittelt. Gleichzeitig erwerben die

Studierenden Wissen zu den Grundlagen und anwendungsorientierten

Gebieten der Informatik. Dabei wird

die Gesamtfunktionalität eines Gerätes, eines Prozesses

oder einer Anlage stets ganzheitlich im Zusammenhang

mit Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Umweltund

Ressourcenschonung gesehen. Lehrveranstaltungen

wie Prozess- und Projektmanagement, Qualitätsmanagement

und Komplexpraktika vermitteln neben den

fachspezifischen Lehrveranstaltungen fachübergreifendes

Denken und Handeln. In regelmäßigen Praxisphasen in

den Unternehmen der Praxispartner lernen die Studierenden

Prozessabläufe und die komplexen Zusammenhänge

zwischen Funktionalität, Kosten und Zertifizierung

kennen. Zusätzlich erwerben sie praktische Fertigkeiten

durch die Lösung von Laboraufgaben an industrienahen

Geräten und Anlagen der Berufsakademie Gera. Die

Absolventen/innen des Studiengangs zeichnen sich

durch die Fähigkeit aus, sich effizient in Technologien

einarbeiten, geeignete Methoden auf zu lösende Fälle

übertragen und als Spezialist in einem interdisziplinären

Team arbeiten zu können.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

werden deshalb eine gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen

Fächern (besonders Mathematik und

Physik), das nötige Interesse für den Studienschwerpunkt

und einen entsprechenden Willen für das erfolgreiche

Absolvieren dieses intensiven Studiums.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Konstruktion

(DHGE Eisenach) (10)

Studieninhalte:

In dem dualen Bachelorstudium Konstruktion werden

sowohl umfassende technische Grundlagen von Mathematik,

Statik, Maschinenelementen bis zur Konstruktionssystematik

als auch Kenntnisse in computergestützten

Konstruktions-, Berechnungs- und Simulationsverfahren

(CAE-Techniken, FEM) vermittelt. Betriebswirtschaftliche

Fächer vermitteln den Studierenden dazu ein

fundiertes Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes Bewusstsein

für Kosten und Markt. In den Praxisphasen machen sie

sich mit Produkten und Fertigungstechniken des Unternehmens

des Praxispartners vertraut und arbeiten an

konkreten Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben

mit. Eine Sprachausbildung in Englisch sowie Lehrinhalte

zur Informatik und zu Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium. Die Absolventen/innen

der Studienrichtung sind als Konstrukteure mit hoher

praxisorientierter Methoden- und Sozialkompetenz sofort

als Fach- und Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert wird deshalb

eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein

und Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

71


72

Bachelor of Engineering

Praktische Informatik

(DHGE Gera) (11)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Praktische Informatik macht

die Studierenden umfassend mit den Grundlagen der

Informatik vertraut, mit der Konzeption, dem Entwurf

und dem Einsatz von IT-Systemen. Sie erwerben Fähigkeiten

zur Teamarbeit bei der Problemanalyse, Kompetenzen

in der Projektarbeit und dabei auch betriebswirtschaftliche

Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Ein

Schwerpunkt der Ausbildung ist die Software-Technik.

In regelmäßigen Praxisphasen in den Unternehmen der

Praxispartner lernen die Studierenden fachbezogene

Prozessabläufe und die komplexen Zusammenhänge

zwischen Funktionalität, Kosten und Zertifizierung

kennen. Zusätzlich werden Praktika angeboten, die an

Beispielsystemen anwendungsorientierte Erfahrungen

der Softwareentwicklung und der Administration vermitteln.

Die Absolventen/innen des Studiengangs Praktische

Informatik sind in der Lage, methodisch geeignete Lösungen

für jede Problemstellung zu finden und effizient

umzusetzen. Damit sind sie als Fach- und Führungskräfte

im Unternehmen auf jede Betriebssituation und neueste

Entwicklungen am Markt vorbereitet.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in den

naturwissenschaftlichen Fächern (v. a. Mathematik und

Physik), die Fähigkeit zur Abstraktion und zu algorithmischem

Denken sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen aus der

Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

Bachelor of Engineering

Produktionstechnik

(DHGE Eisenach) (12)

Studieninhalte:

Die Produktionstechnik gehört zu den klassischen

Fachrichtungen der ingenieurtechnischen Ausbildung

im Bereich Metall- und Elektrotechnik sowie anderen

Branchen der Fertigungsindustrie. Ziel des Studiums

ist die Planung und Steuerung technologischer und

wirtschaftlicher Fertigungsprozesse. Das duale Bachelorstudium

Produktionstechnik umfasst sowohl mathematisch-naturwissenschaftliche

Grundlagen, Werkstoffkunde,

Fertigungstechnik, Arbeitsvorbereitung bis zu

Produktionsplanung und -steuerung, als auch Methoden

des rechnergestützten Engineerings (CAE). Betriebswirtschaftliche

Fächer sorgen für ein fundiertes Verständnis

für die Strukturen und Abläufe im Gesamtunternehmen

sowie ein gutes Kosten- und Marktbewusstsein. In den

Praxisphasen arbeiten die Studierenden an konkreten

Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben im Unternehmen

des Praxispartners mit. Eine Sprachausbildung

in Englisch, fachliche Inhalte der Informatik und der

Organisations- und Managementtechniken ergänzen

das Studium.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Physik, Chemie, Fremdsprachen sowie eine

schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen


Bachelor of Science

Gießereitechnik (Direktstudium – TU Bergakademie

Freiberg) (13)

Studieninhalte:

Unsere moderne Welt ist ohne Gussprodukte nicht

denkbar. Ein besonderer Vorteil der Gießereitechnik ist,

dass fast alle metallischen Werkstoffe verarbeitet werden

können. Modernste umweltorientierte Fertigungsanlagen,

automatische Prozesse und eine computergestützte

Bauteilentwicklung prägen das Bild. Gießerei-Ingenieur/

in sein bedeutet, mit metallischen Werkstoffen im flüssigen

und festen Zustand umzugehen, im Simultaneous

Engineering mit Konstrukteuren/innen zusammenzuarbeiten

und ressourcenschonende Fertigungstechniken

zu beherrschen. In den ersten vier Semestern erwerben

die Studierenden solide und umfassende Kenntnisse in

den mathematisch-naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen

und werkstofftechnologischen

Grundlagen. Darüber hinaus wird Basiswissen im Bereich

Betriebswirtschaftslehre vermittelt. Im 5. und 6.

Semester stehen die spezifischen gießereitechnischen

Fächer im Mittelpunkt. Auf dem Studienplan stehen unter

anderem Formstoffe und Formtechnik, Gusswerkstoffe

und Gießereiprozessgestaltung.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist eine Hochschulzugangsberechtigung

(HZB). Das ist für ein Studium an der Universität:

die allgemeine Hochschulreife (Abitur) – ermöglicht den

Zugang zu allen Studiengängen oder die fachgebundene

Hochschulreife – berechtigt zum Zugang zu bestimmten

Studiengängen oder eine durch Rechtsvorschrift oder

von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig

anerkannte Hochschulreife

Hinweis: Die Fachhochschulreife (erworben an einer

Fachoberschule) stellt keine Zugangsberechtigung zum

Studium an der Universität dar.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester im Direktstudium

mit Praxisanteilen

Bachelor of Science

Wirtschaftsinformatik

(DHGE Gera) (14)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik vermittelt

interdisziplinär Kenntnisse aus den Gebieten der

Betriebswirtschaftslehre und der Informatik. Schwerpunkte

der Informatikausbildung sind die Fachgebiete

Informationssysteme, Softwareentwicklung und Rechnersysteme.

Das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre umfasst

neben Basismodulen auch branchenspezifische Elemente

aus dem industriellen und dem Consulting-Bereich.

Kenntnisse aus dem Gebiet der Rechtswissenschaften,

der mathematischen Logik, Wirtschaftsmathematik,

Statistik und Operations Research, eine Fremdsprachenausbildung

sowie die Vermittlung von Methoden des

wissenschaftlichen Arbeitens runden das Ausbildungsspektrum

ab. Die Absolventen/innen des Studiengangs

Wirtschaftsinformatik sind als qualifizierte Fachkräfte

für die Planung, Entwicklung und den Betrieb von effizienten

IT-Systemen in der Praxis sofort verantwortlich

einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife

und Ausbildungsvertrag mit einem Praxispartner

(kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb Sinn für betriebswirtschaftliche und technische

Sachverhalte, sicherer Umgang mit Computern und

moderner Software, analytisches Denkvermögen sowie

eine schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen

73


74

Beamten-Anwärter/in

Im gehobenen nichttechnischen Dienst

(Thür. Verwaltungsfachhochschule Gotha) (15)

Studieninhalte:

Das Duale Studium, der sogenannte Vorbereitungsdienst,

wird im Beamtenverhältnis auf Widerruf absolviert. Der

Vorbereitungsdienst schließt mit der Laufbahnprüfung

ab. Die Anwärter/innen werden während des Vorbereitungsdienstes

auf ihre Verantwortung im demokratischen

sozialen Rechtsstaat bei der Erfüllung ihrer Aufgaben

vorbereitet. Ihre Ausbildung ist darauf ausgerichtet, dass

sie sich durch ihr gesamtes Verhalten zu der freiheitlichen

demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes

zu bekennen und für deren Erhaltung einzutreten

haben. Ihre Ausbildung führt sie zur Berufsbefähigung.

Sie vermittelt ihnen die berufliche Grundbildung, die

wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden, die

berufspraktischen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie

die Fähigkeit zum problemorientierten Denken und

Handeln, die sie zur Erfüllung der Aufgaben in dieser

Laufbahn benötigen. Bedeutung und Auswirkung des

europäischen Einigungsprozesses werden berücksichtigt;

die Anwärter/innen erwerben europaspezifische Kenntnisse.

Auch die allgemeinen beruflichen Fähigkeiten,

insbesondere zur Kommunikation, sozialen Kompetenz

und Zusammenarbeit, zum kritischen Überprüfen des

eigenen Handelns sowie zum selbstständigen und wirtschaftlichen

Handeln, werden gefördert.

Anforderungen:

Für die Ausbildung wird die Fachhochschulreife oder das

Abitur vorausgesetzt! Die Bewerber sollten außerdem

Spaß am systematischen Arbeiten haben, Teamfähigkeit

und ein gutes Kommunikationsvermögen besitzen sowie

über ein Interesse an rechtlichen Grundlagen verfügen.

Für die Aufnahme des Vorbereitungsdienstes sollten die

Bewerber das 32. Lebensjahr nicht vollendet haben und

die gesetzlichen Voraussetzungen für die Berufung in ein

Beamtenverhältnis besitzen.

Ausbildungsdauer:

Das duale Studium für die Laufbahn des gehobenen

nichttechnischen Verwaltungsdienstes dauert drei Jahre.

Fachstudien und berufspraktische Studienzeiten bilden

eine Einheit. Die Fachstudien werden gemäß § 15 Thüringer

Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Laufbahn

des gehobenen nichttechnischen Dienstes in der

staatlichen und kommunalen Verwaltung (ThürAPOgD)

an der Thüringer Verwaltungsfachhochschule im Fachbereich

Kommunalverwaltung und staatliche allgemeine

Verwaltung (KSAV) durchgeführt.

Diplom Ingenieur

Bauingenieurwesen Straßen-, Ingenieur- und

Tiefbau (BA Sachsen/Glauchau) (16)

Studieninhalte:

Das Bauingenieurwesen ist der traditionsreichste Studiengang

der Akademie. Ziel des dualen Studiums im Studiengang

Bauingenieurwesen,Studienrichtung Straßen-,

Ingenieur- und Tiefbau ist die Ausbildung von Fach- und

Führungskräften für die Planung und Errichtung von

Bauwerken bis zur Erdoberfläche sowie für die Planung

und Errichtung von Brücken, Straßen und Wegen. Im

Mittelpunkt des Studiums stehen Konzeption, Planung,

Konstruktion, Berechnung sowie Ausführungsplanung.

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis gewährleistet

sowohl einen generalistischen als auch anwendungsorientierten

Qualifikationserwerb. In unserer

globalisierten Wirtschaft wird über die Hälfte aller

Bruttoanlageinvestitionen im Bausektor getätigt. Für

Bauingenieure/innen bestehen auf dem Arbeitsmarkt

hervorragende Karrieremöglichkeiten.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung sind ein Ausbildungsvertrag mit

einem anerkannten Praxispartner der B A und der Nachweis

der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife

oder ein gleichwertiger Nachweis (Anerkennung der

Gleichwertigkeit durch das zuständige Ministerium des

Freistaates – SMWK), oder eine Meisterprüfung oder eine

abgeschlossene Berufsausbildung in Verbindung mit einer

erfolgreich bestandenen Zulassungsprüfung.

Ausbildungsdauer:

in der Regel 3 Jahre (6 Semester) mit wechselnden Theorie-

und Praxisphasen


REWE Abiturientenprogramm (17)

Tätigkeit:

REWE bietet ein spezielles mehrstufiges Programm für

Abiturienten an, das dessen Teilnehmer unter bestimmten

Voraussetzungen befähigt, sich innerhalb von 3 Jahren

zum/r Marktmanager/in oder langfristig zum/r selbstständigen

REWE Kaufmann/frau zu qualifizieren. Neben den

Inhalten des/r Kaufmanns/frau im Einzelhandel erwerben

die Auszubildenden im Rahmen der Weiterbildung zum/r

Handelsfachwirt/in zusätzlich Kenntnisse zur Kontrolle

und Steuerung der betriebswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit

des Marktes. Sie lernen Verkaufsstatistiken und

Erfolgskontrollen auszuwerten ebenso wie das Erstellen

von Abrechnungen. Die Steuerung des Warenflusses sowie

der Warenlagerung und -kontrolle, Beratung und Verkauf

im Markt, Projekte zur Kundenbindung und Qualitätssicherung

sowie die Bedarfsermittlung und Beschaffung

von Waren gehören gleichermaßen in den Lehrplan. So

lernen die Auszubildenden die abwechslungsreichen

und interessanten Aufgaben im gesamten Bereich des

Einzelhandels kennen. Zusätzlich nehmen sie an internen

Fachseminaren zu Inhalten des Ausbildungsberufes teil,

erhalten Unterstützung und Entwicklung im Team und

werden in die Mitarbeiterführung eingewiesen.

75

Anforderungen:

Eigenverantwortlich erfolgreich sein, Menschen führen

und zugleich im Team arbeiten, Budgets verwalten,

sich aktiv in Projekte einbringen, analytisches Denken

und kaufmännischen Weitblick zeigen: das alles sind

Herausforderungen, die zuküntige Handelskaufleute

interessieren sollten. Voraussetzungen sind außerdem

gute Noten und das (Fach-)Abitur sowie Engagement

und Eigeninitiative, Organisationstalent, Flexibilität

und Belastbarkeit.

Ausbildungsdauer:

Erster Abschluss nach 18 Monaten (Kaufmann/frau im

Einzelhandel) und ein zweiter nach 22 Monaten (Handelsfachwirt/in)

Aufstiegsmöglicheiten:

Nach dem erfolgreichen Absolvieren der ersten beiden

Teile des Abiturientenprogramms, d. h. der Ausbildung

zum/r Kaufmann/frau im Einzelhandel und der Weiterbildung

zum/r Handelsfachwirt/in, bestehen die besten

Voraussetzungen, in einem REWE-Markt als Marktmanager/in

einzusteigen und/oder im weiteren Verlauf der

Karriere bei der REWE selbstständiger Partnerkaufmann/

frau zu werden.


76


Anzeigen

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der ausbildenden

Unternehmen

mit über 250 Ausbildungsstellen

von Unternehmen im Saale-Holzland-Kreis

und der kreisfreien Stadt Jena


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Perspektiven im Handel.

Du mittendrin.

Möchtest auch Du Teil der ALDI Erfolgsgeschichte werden?

Dann bist Du bei uns genau richtig mit einer

Ausbildung zum Verkäufer (m/w) oder

Kaufmann im Einzelhandel (m/w)

für unsere Verkaufsstellen im Raum Thüringen

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I liebst Lebensmittel und Konsumgüter

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I kannst rechnen

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das sich auf Dich freut!

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Österholzstraße 12, 99428 Nohra (bei Weimar)

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Ausbildungsmöglichkeiten in der Firmengruppe FISCHER

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Automobilkaufrau/-mann

Teile- u. Zubehörverkauf

Fahrzeugdisposition

Fahrzeugverkauf

Finanzbuchhaltung

Mechaniker/in für Karosserieu.

Instandhaltungstechnik

Blechbearbeitung

Umgang mit Oberflächen

Nieten, Kleben, Löten und Schweißen

Instandsetzung beschädigter Karosserien

Kfz-Lackierer/in

verschiedene Lackiertechniken erlernen

Fachgerechtes Schleifen, Spachteln und

Kitten erlernen

Herstellen von Farbkombinationen u. Farbtönen

Montage von Fahrzeugeinzelteilen

Kfz-Mechatroniker/in

Instandsetzung von Systemen, Anlagen

u. Baugruppen an FZ

Einbau von Zusatzeinrichtungen

Prüfen, Messen, Einstellen v. Systemen u. Anlagen

Diagnose mit Testcomputern

JENA BRÜCKENSTRASSE

Autohaus Fischer GmbH

Brückenstraße 6 · 07743 Jena

Telefon: 03641-485-0

Fischer GmbH & Co.KG

Damaschkeweg 65 · 07745 Jena

Telefon: 03641-28280

Autohaus Fischer GmbH Apolda

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Telefon: 03644-5072-0

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WIR DEN PLAN!

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AM STANDORT HERMSDORF ODER ERFURT

QUALIFIZIERTE

AUSBILDUNG

Du lernst in einem der größten und

leistungsfähigsten Planungsunternehmen

in Thüringen bei dem Entwicklungsmöglichkeiten,

Perspektive

und Ausbildungsvergütung stimmen.

GUTE ENTWICKLUNGS-

MÖGLICHKEITEN

Wir bilden dich zum „Experten” aus

und unterstützen dich, einer von uns

zu werden. Wenn du dich anstrengst,

kannst du schnell Verantwortung

übernehmen und hast gute Aufstiegschancen.

ZUKUNFTSPERSPEKTIVE

Mit einem guten Abschluss stehen dir

alle Türen offen. Du hast die Option,

dein Fachabi zu machen und ein

DUALES STUDIUM BAUINGENIEUR-

WESEN zu absolvieren.

BEVOR HEUTE BAUWERKE ENTSTEHEN, werden diese in einem

virtuellen Computermodell schon einmal komplett errichtet. Nach den Vorgaben

unserer Architekten und Bauingenieure erstellen unsere BAUZEICHNER/INNEN in

diesen digitalen dreidimensionalen Modellen die Ausführungsunterlagen für

Wohnhäuser, Industriebauten, Shoppingcenter oder sanierungsbedürftige

Schlösser und Burgen. In unserem Unternehmen helfen dir moderne Computerprogramme

bei der Arbeit, jedoch benötigst du gute Mathenoten, räumliches

Vorstellungsvermögen und eine exakte Arbeitsweise um den Beruf mit Leidenschaft

auszuführen.

Mehr erfahren?

www.bauconsult-hdf.de/karriere

Bau-Consult Hermsdorf Gesellschaft beratender Ingenieure mbH

Uthmannstraße 14 | 07629 Hermsdorf | T 036601 574-0 | bch@bauconsult-hdf.de


83

Jetzt bewerben

für Ausbildungsbeginn:

1. September 2018

Gemeinsam auf Erfolgskurs!

FLESSABANK

Ausbildung mit dem Plus

Bei uns geht es nicht nur um Zahlen,

sondern vor allem um Menschen.

Werden Sie Teil des FLESSABANK-

Teams – in Erfurt, Jena,

Meiningen, Schmalkalden oder

Suhl – und starten Sie mit uns Ihre

Ausbildung zur Bankkauffrau/

zum Bankkaufmann.

Wollen Sie an Bord kommen?

Dann bewerben Sie sich bei uns:

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97421 Schweinfurt

oder per E-Mail mit PDF-Anhang an:

ausbildung@flessabank.de

Luitpoldstraße 2 - 6

97421 Schweinfurt

Telefon: 09721 531-0

Telefax: 09721 531-231

Weitere Infos und Erfahrungsberichte

finden Sie unter www.flessabank.de.


Shaping

the future.

Your challenge at ZEISS

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MADE BY ZEISS

Berufsausbildung und Duales Studium bei ZEISS

ZEISS ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern der optischen

und optoelektronischen Industrie. Gestalten Sie Ihre berufliche

Zukunft und erleben Sie die Faszination der Optik.

Weitere Informationen unter

www.zeiss.de/ausbildung


85

Wir sind ein bundesweit agierendes, innovatives und expandierendes Unternehmen.

Als anerkannter Ausbildungsbetrieb und einem Erfahrungsschatz aus mehreren

Jahrzehnten praktischer Arbeit bilden wir am Standort Jena, sowohl im elektrotechnischen

als auch im kaufmännischen Bereich, ständig mehr als 20 junge

Menschen für unseren Eigenbedarf aus.

Wir bieten Ausbildungsplätze in den Berufen:

» Elektroniker/-in in den Fachrichtungen:

- Energie- und Gebäudetechnik

- Informations- und Telekommunikationstechnik

» Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

Gerne geben wir Dir auch die Möglichkeit den angestrebten Ausbildungsberuf und unseren

Betrieb während eines Praktikums kennenzulernen.

Interesse? Dann sende uns Deine Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen, schriftlich

oder per E-Mail, zu Händen von Frau Susanne Tetzel – susanne.tetzel@die-eag.com

Sie steht Dir ebenfalls zu allen Fragen bezüglich unserer Ausbildungsangebote zur Verfügung.

D-I-E Elektro AG

D-I-E Elektro AG

Göschwitzer Straße 56

07745 Jena

info@die-eag.com

www.die-eag.com

Tel.: 0 36 41 / 29 34-0

Fax: 0 36 41 / 29 34-7 99


Ausbildung 2018

in Dorndorf-Steudnitz bei Jena

86

dornburger zement ist ein Unternehmen der thomas-gruppe.

Die mittelständische Unternehmensgruppe ist mit über 60

Standorten in Deutschland und Polen im Bereich Baustoffe

aktiv. In der thomas-gruppe arbeiten 1.300 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Gemeinsam erwirtschaften wir einen Umsatz

von 300 Mio. € im Jahr.

Wir produzieren am Standort Dornburg-Camburg (bei Jena)

Zemente und stellen Sonderbaustoffe sowie Spezialbindemittel

her. In unserem Kalksteintagebau werden Baumaterialien

für den Straßenbau, Gesteinskörnungen für Asphalt und Beton

und spezielle Produkte für den Garten- und Landschaftsbau

erzeugt. Außerdem befindet sich ein Teil der Verwaltung der

thomas gruppe hier.

Unsere Ausbildungsberufe

Industriekaufmann/-frau

Ausbildungsplätze

für 2018!

Verfahrensmechaniker/in

Ausbildungsplätze

für 2018!

Baustoffprüfer/in

Ausbildungsplätze

für 2019!

Baugeräteführer/in

Ausbildungsplätze

für 2019!

Elektroniker/in

Ausbildungsplätze

für 2019!

Industriemechaniker/in

Ausbildungsplätze

für 2019!

Alle unsere Berufe kannst Du in einem Praktikum bei uns kennenlernen!

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann bewirb Dich bei uns!

Silke Guthmann ◦ Mail: silke.guthmann@thomas-gruppe.de

Tel.: 036427 861-148

dornburger zement GmbH & Co. KG

Weitere Informationen findest Du hier: www.thomas-gruppe.de


IN KOOPERATION MIT

ELEKTRONIKER m / w

87

Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Elektroniker sind überall gefragt wo Strom fließt. Zu ihren vielfältigen Aufgabenbereichen gehört unter

anderem das Messen, sowie Steuern und Regeln aufwändiger Energie- und Ersatzstromversorgungs anlagen.

Auf der Baustelle lernst du alles vom Verlegen der Kabel, dem Verdrahten von Schaltschränken bis zur

Installation von Beleuchtungsanlagen. Später programmierst du Steuerungen für Licht-, Alarm-, und Brandmeldeanlagen

und installierst Datennetze.

Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik

Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik installieren und konfigurieren Software,

Komponenten, Geräte und Netzwerke. Sie prüfen elektrische Schutzmaßnahmen und Sicherheitseinrichtungen

und gewährleisten dadurch die Sicherheit für Andere. Störungen und Fehler müssen sofort

analysiert und behoben werden.

DEHN INSTATEC GmbH

07629 Hermsdorf-Reichenbach

Holzlandstraße 3

www.dehn-instatec.de/de/jobs-und-bewerbung

Bewerbungen

online oder per Post

Wir suchen für

den Standort

Kahla

Elektroniker für Betriebstechnik m/w

Industriemechaniker Instandhaltung m/w

Fachkraft für Lebensmitteltechnik m/w

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BAU DIR

DEINE

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ZUKUNFT

Interessierst du dich für eine Ausbildung als Beton- und

Stahlbetonbauer/in oder Maurer/in?

Körperliche Fitness, geistige Beweglichkeit und Lust am Arbeiten im Freien

sind unabdingbare Voraussetzungen. Außerdem solltest du handwerklich

geschickt sein und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen haben.

Wenn du diese Voraussetzungen mitbringst, hast du bestimmt Spaß an deinem

Ausbildungsberuf.

Bei erfolgreichem Abschluss bestehen gute Chancen auf eine Übernahme.

Hast du die allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife, dann ist

vielleicht ein Duales Studium etwas für dich. Hierzu beraten wir dich gern.

Kontakt:

HIG Hoch-und Ingenieurbau GmbH

Leumnitzer Straße 46

07546 Gera

Tel.:

Kontakt

0365/ 2 90 52 0

Mail: info@higbau.de

www.higbau.de


Wir suchen Auszubildende (m/w) mit Energie.

Starte deine berufliche Zukunft beim Erfinder der dezentralen Lüftungssysteme mit Keramikwabenkern

- der inVENTer GmbH.

Unser Unternehmenssitz befindet sich in Löberschütz, ca. 12 km von Jena entfernt. Mit unseren

Lüftungssystemen sorgen wir dafür, dass jeder sein Zuhause kontrolliert belüften, gesunde Luft atmen und dabei

Energie einsparen kann – sowohl in Deutschland als auch international.

Zum Ausbildungsjahr 2018/19 suchen wir zwei Auszubildende (m/w) zur

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) oder Kaufmann/ -frau für Büromanagement.

91

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Du lernst für 3 Jahre die grundlegenden Abläufe in

unserer Lagerlogistik kennen und bekommst einen

umfassenden Überblick über unsere

Auftragsabwicklung und Versand. Als Teil der

Lagerlogistik sorgst du dafür, dass die Waren

immer zur rechten Zeit am richtigen Ort sind. Du

wirkst mit bei logistischen Planungs- und

Organisationsprozessen. Außerdem kümmerst du

dich um das Ver- und Auspacken von Gütern, das

Lagern und Kommissionieren oder das Verladen.

Du erhältst eine abwechslungsreiche Ausbildung

in einem jungen Team.

Das zeichnet dich aus:

• Interesse an prüfenden und kontrollierenden

Aufgaben

• logistisches Verständnis

• praktische Veranlagung und zupackende sowie

zuverlässige Arbeitsweise

• Freude am Planen und Organisieren

• Teamwork ist dir wichtig

• Kenntnisse im Umgang mit PC-Programmen

• mindestens guter Hauptschulabschluss

Kaufmann/ -frau für Büromanagement

Du lernst für 3 Jahre in der Verwaltung der

inVENTer und arbeitest in verschiedenen

Abteilungen mit. Schwerpunkt deiner Arbeit sind

kaufmännisch-verwaltende sowie organisatorische

Tätigkeiten. Außerdem erfüllst du

Sekretariatsaufgaben wie z.B. die telefonische und

schriftliche Korrespondenz, das Erstellen von

Statistiken oder Pflegen von Stammdaten. Du

erhältst eine abwechslungsreiche Ausbildung mit

einem umfangreichen Ein- und Überblick über alle

Abteilungen.

Das zeichnet dich aus:

• Organisationstalent

• selbständige Arbeitsweise

• Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit

• Kommunikationsfähigkeit, offenes und freundliches

Wesen

• sehr gute Umgangsformen

• Teamwork ist dir wichtig

• Übung im Umgang mit den Office-Programmen

Word, Excel, Powerpoint und Outlook

• mindestens ein erfolgreich abgeschlossener

Realschulabschluss

Gute Gründe für deine Zukunft mit uns:

• eine qualifizierte und zukunftsorientierte

Ausbildung

• abwechslungsreiche und individuell betreute

Ausbildung

• eine offene Unternehmenskultur, in der kreative

Ideen willkommen sind und Teamgeist gelebt wird

• ein junges Team und tolle Kollegen

• Möglichkeit des Mitwirkens und Gestaltens bei

Projektaufgaben

• intensive und umfangreiche Einarbeitung

• attraktive Ausbildungsvergütung

• Zukunftsperspektive bei inVENTer bei

persönlicher Eignung und Vakanz

Willst du Teil unseres Teams werden?

Bist du ein Talent, das mit Leidenschaft und Tatendrang unser 70-köpfiges Team

unterstützen sowie deine eigene und die Zukunft der inVENTer GmbH mitgestalten möchte?

Dann bewirb dich und sende uns deine aussagekräftige Bewerbung per E-Mail an: S. Duda & S. Stegert,

personal@inventer.de, 036427/211-421 (per Post eingehende Unterlagen werden nicht zurückgesandt).

inVENTer GmbH Telefon: +49 (0) 36427 211-0 Geschäftsführerin: Annett Wettig

Ortsstraße 4a Telefax: +49 (0) 36427 211-113 USt-IdNr.: DE815494982

07751 Löberschütz E-Mail: info@inventer.de Amtsgericht Jena HRB 510380


92


Wir begrüßen

unsere neuen Azubis!

93

Jetzt bewerben!

Wir sind ein traditionsreiches mittelständisches Unternehmen und weltweit auf dem Gebiet der Kartonproduktion

tätig. Seit über 100 Jahren produzieren wir Graukarton aus 100 % Altpapier.

Unser Team von 67 Mitarbeitern realisiert eine Jahresproduktion von ca. 45.000 Tonnen und einen Umsatz von

ca. 23 Mio. €.

Zum 01.08.2018 suchen wir zur Unterstützung und Bereicherung unseres Teams pflichtbewusste und

engagierte Auszubildende (m/w),

auf die wir uns auch nach der Ausbildung in Festanstellung verlassen können.

UNSERE AUSBILDUNGSANGEBOTE 2018

■ Papiertechnologe (m/w)

■ Mechatroniker für Betriebstechnik (m/w)

■ Elektriker für Betriebstechnik (m/w)

■ Industriemechaniker (m/w)

■ Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Um einen ersten Eindruck von der Fabrik und dem Arbeitsumfeld zu erlangen, bieten wir gerne die Durchführung

eines Praktikums an. Interessiert an einer zukunftssicheren Ausbildung?

Das Team der Kartonfabrik, Ansprechpartner Thomas Russwurm, freut sich auf deine Bewerbung – bevorzugt

per E-Mail!

Wir machen Karton!

QR-Code scannen

und bewerben!

Kartonfabrik Porstendorf GmbH · Fabrikstraße 1 · 07778 Porstendorf

Telefon: 036427 874 100 · E-Mail: bewerbung@kartonfabrik.de · www.kartonfabrik.de

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94

Mobilität ist der Herzschlag unserer Zeit

Dafür entwickeln wir mit den Ideen von heute schon die Technik von morgen und setzen

mit unseren Produkten und Dienstleistungen weltweit Maßstäbe in Sachen Gleisbearbeitung.

Innovation und Hightech stecken in jedem Winkel unserer bis zu 70 Tonnen schweren

Maschinen. Dazu leistet jeder unserer knapp 100 Beschäftigten seinen ganz persönlichen

Beitrag. Unser inhabergeführtes Familienunternehmen mit Sitz in Neustadt an der Orla

bietet kurze Wege und fördert die Individualität des Einzelnen.

Wir bauen nicht nur komplexe Maschinen und halten weltweit Schienenwege instand, sondern

stellen auch Weichen für Ausbildung in folgenden Bereichen:

• Mechatroniker/in

• Industriemechaniker/in

• Elektroniker/in

• Fahrzeuglackierer/in

• Fachkraft für Metalltechnik

• Industrieelektriker/in

Neugierig? Dann freuen wir uns

auf deine Bewerbung:

L&S Luddeneit und Scherf GmbH

Wimmlerstraße 25

07806 Neustadt an der Orla

E-Mail: ausbildung@l-und-s.de

Tel: 036481-5645-0

www.l-und-s.de


Ausbildung im

Landratsamt

Saale-Holzland-Kreis

Ausbildung im Öffentlichen Dienst:

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Anspruchsvolle Aufgaben

Moderne Technik

Teamarbeit

Gute Karrrierechancen

95

Das Landratsamt

Saale-Holzland-Kreis

bildet 2018 aus:

• 3 Verwaltungsfachangestellte

Dauer: 3 Jahre

Voraussetzung:

guter Realschulabschluss

• 1 Bachelor of Arts

Studiengang Soziale Arbeit

Dauer: 3 Jahre

Voraussetzung:

Abitur oder Fachabitur

• 1 Beamte/r im gehobenen

nichttechnischen Dienst

Dauer: 3 Jahre

Voraussetzung:

Abitur oder Fachabitur

Vor dem Eisenberger Schloss Christiansburg,

dem Sitz der Kreisverwaltung

Saale-Holzland-Kreis: die drei neuen

Azubis und ein Verwaltungsangestellter,

der nach erfolgreicher Prüfung einen

Arbeitsvertrag erhalten hat.

Kontakt: Landratsamt Saale-Holzland-Kreis

Christine Hüttich, Tel. 036691 70-144

Mail: ps@lrashk.thueringen.de


96

Es war richtig, dass wir uns

für eine Berufsausbildung bei

Minimax entschieden haben.

Lass auch du dich in unserer Niederlassung Hermsdorf zum

Anlagenmechaniker (m/w) oder Technischen Systemplaner

(m/w) ausbilden und profitiere von einmaligen Weiterentwicklungsmöglichkeiten.

Mehr über eine Ausbildung in deiner Nähe

unter minimax.com/Ausbildung.


97


98


Für Druckfehler keine Haftung

MEINE DIREKTE

UBERNAHME

IST HIER BEI GUTEN LEISTUNGEN

ABGEMACHT

99

AUSBILDUNG, WO DAS LEBEN SPIELT.

Timm S., Abiturientenprogramm

Eine sichere berufliche Zukunft ist bei REWE kein Zufall. Die Gründe: Eine bewusste und gesunde

Ernährung wird im Leben vieler Menschen immer wichtiger. Und jemand, der sich damit auskennt, wird

deshalb immer gefragter. Der Lebensmittelhandel gehört damit zu den krisensichersten Branchen.

Und bei REWE gehe ich sogar extra auf Nummer sicher: Denn bei guten Leistungen ist meine Übernahme

nach der Ausbildung garantiert.

Gute Gründe für deine Ausbildung bei REWE:

Sichere Branche

Schnelle Karrierewege

Viele Weiterbildungsprogramme

Du suchst eine Ausbildung, die dich weiterbringt? Dann bist du ganz nah dran:

Bewirb dich online unter REWE.DE/ausbildung


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Interesse? Dann bewirb Dich! Jetzt!

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Studium oder eine Ausbildung in deinem Traumberuf.

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Schwerpunkte Marketing und Vertrieb


102

Straßen- & Tiefbau

Brücken- & Ingenieurbau

Rohrleitungs- & Anlagenbau

Wasserbau

• Straßen- und

Autobahnbau

• Asphaltdeckenbau

• Erdbau

• Industrie- und Wohngebietserschließung

• Deponiebau

• Kanalbau

• Stahl- und Spannbetonbrücken

• Stahlverbundbrücken

• Bogenbrücken

• Fertigteilbrücken

• Ingenieurbauwerke

• Betonsanierung

• Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen

• Dükerbau

• Instandhaltungs- und

Sanierungsmaßnahmen

• Deichbau

• Hochwasserschutzanlagen

• Bau von Hafenanlagen,

Schleusen und Wehren

• Uferbefestigungen und

-sicherungen

• Nassbagger- und

Spundwandarbeiten

Ihr Einstieg bei STREICHER

Die STREICHER Tief- und Ingenieurbau Jena GmbH & Co. KG mit Niederlassungen in Königs Wusterhausen OT Niederlehme,

Freiberg und Oelsnitz/Vogtland bietet Kompetenz und Leistungsstärke aus einer Hand. Als kompetenter Partner sowohl

öffentlicher als auch privater Unternehmen führt STREICHER in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg,

Mecklenburg-Vorpommern und dem nordbayrischen Raum anspruchsvolle Projekte aller Größenordnungen aus. Wir sind in den

Geschäftsbereichen Straßen- und Tiefbau, Brücken- und Ingenieurbau, Rohrleitungs- und Anlagenbau sowie Wasserbau tätig.

Ab August 2018 suchen wir Auszubildende als:

• Industriekauffrau/-mann

• Verfahrensmechaniker/-in

• Beton- und Stahlbetonbauer/-in

• Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in

• Elektroniker/-in für Betriebstechnik

• Baugeräteführer/-in

• Rohrleitungsbauer/-in

• Baustoffprüfer/-in

• Straßenbauer/-in

• Kanalbauer/-in

Außerdem bieten wir ein duales Studium zum:

• Diplom-Ingenieur/-in / Bachelor of Engineering Straßen-, Ingenieur- und Tiefbau (BA)

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an Herrn Frank Schubert (Tel.: +49(0)3641 610-304), der Ihnen auch gerne vorab für Fragen

zur Verfügung steht.

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103

Wir bilden aus ab 1.8.2018

Kaufmann (m/w) für Versicherungen

und Finanzen (Fachrichtung Versicherung)

Der Konzern mit rund 5.000 Mitarbeitern und mehreren Standorten

ist Teil der Sparkassen-Finanzgruppe und bietet alle Arten von Versicherungen.

Mit innovativen Produkten sind wir am Markt bestens

positioniert. Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt, doch auch

Nachhaltigkeit und soziales Engagement sind uns wichtig.

In 2½ bis 3 Jahren erhalten Sie eine ebenso fundierte

wie praxisnahe Ausbildung. Im Innen- und vor allem im

Außendienst lernen Sie alle wichtigen Bereiche der

Versicherungswirtschaft kennen. Nach dem Motto

„Learning by doing“ werden Sie voll in die Arbeitsabläufe

integriert und übernehmen – selbstständig oder im

Team – erste Aufgaben.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Tel.: 03641-40378-0 | Fax 03641-40378-20

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Zukunftsthemen, die stark an Bedeutung gewinnen. Elektroniker sind deshalb gefragt wie

nie.

Eine Ausbildung bei der Wahlen und Schabbach GmbH ist der richtige Einstieg in Deine

Zukunft, und damit die solide Grundlage für einen Berufsweg voller Chancen. Denn bei uns

geht es längst nicht nur um Strom oder Energie, sondern darum, Zukunftstechnik zu

beherrschen und aktiv mitzugestalten.

Du willst etwas Eigenes gestalten, ein gefragter Experte werden, vielleicht sogar Deinen

Meisterbrief machen? Nach einer guten Ausbildung bei uns steht Dir all das offen.

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Wer wir sind

Wir sind ein mittelständisches Elektroinstallationsunternehmen mit ca. 300 festen

Mitarbeitern. Darunter haben wir aktuell 32 Auszubildende. Wir installieren Elektroanlagen

in der gesamten BRD sowie den angrenzenden Nachbarländern. Hauptzielgruppe sind

hierbei mittelgroße Objekte und Großobjekte wie Einkaufszentren, Krankenhäuser,

Bürogebäude, Produktionsstätten und Sonderprojekte. Mit unseren engagierten

Mitarbeitern bieten wir unseren Kunden eine breite Angebotspalette in den Bereichen

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Was wir Dir bieten:

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Erlernen von berufsspezifischem Know-how

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Ansprechpartner: Sebastian Töttel

Mail: bewerbung@wahlen-schabbach.de


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108

Deine Notizen


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110

Deine Notizen


Literaturverzeichnis

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.

de/linkableblob/da_praktikumsportal/

Downloads/2377352/.4./data/Was_erwartet_

die_Wirtschaft_von_Schulabgaengern-data.pdf,

Stand: 27. 2. 2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe,

wurden teilweise entnommen aus

den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und

Technologie – Ausbildungsberufe:

http://bmwi.de/BMWi/Navigation/Ausbildungund-Beruf/ausbildungsberufe.html

Stand: 27. 2. 2014

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit:

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/

Stand: 27. 2. 2014

Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.htm

Stand: 27. 2. 2014

(3) B. A. Betriebswirtschaft FR Logistik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Logistik.html, Stand: 03. 05. 2017

(4) B. A. Betriebswirtschaft FR Management in öffentlichen

Unternehmen und Einrichtungen

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Management_in_oeffentl_Unternehmen-und-Einrichtungen.html,

Stand. 19. 09. 2017

(5) B. A. Betriebswirtschaft FR Mittelständische Industrie

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Wirtschaft/

Mittelstaendische_Industrie.html, Stand. 07. 03. 2017

(6) B. A. Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und Handel

https://karriere.rewe.de/studium/duales-studium/

studium-bachelor-warenwirtschaft-handel.html

Stand: 19. 04. 2017

(7) B. A. Betriebswirtschaft FR Warenwirtschaft und Logistik

https://karriere.rewe.de/studium/duales-studium/

studium-bachelor-logistik.html Stand: 19. 04. 2017

(8) B. A. Soziale Dienste

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Soziales/

Soziale_Dienste.html, Stand. 19. 09. 2017

(9) B. Eng. Elektrotechnik/Automatisierungtechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Elektrotechnik_Automatisierungstechnik.html,

Stand: 07. 03. 2017

(10) B. Eng. Konstruktion

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Konstruktion.html, Stand:07. 03. 2017

(11) B. Eng. Praktische Informatik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Praktische_Informatik.html, Stand: 07. 03. 2017

(12) B. Eng. Produktionstechnik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Produktionstechnik.html, Stand: 07. 03. 2017

(13) B. Sc. Gießereitechnik

http://tu-freiberg.de/sites/default/files/media/studiuman-der-tu-bergakademie-freiberg-2378/studiengang/

studiengangsflyer_ba_giessereitechnik.pdf,

Stand:19. 09. 2017

(14) B. Eng. Wirtschaftsinformatik

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsinformatik.html, Stand:07. 03. 2017

(15) Beamten-Anwärter/in

http://www.thueringen.de/th3/vfhs/ksav/index.aspx,

Stand: 29. 09. 2017

(16) Dipl. Ing. Bauingenieurwesen

http://www.ba-glauchau.de/downloads/id/471/BI.pdf

Stand: 19. 09. 2017

(17) REWE Abiturientenprogramm

https://karriere.rewe.de/ausbildung/rewe-markt/

abiturientenprogramm.html Stand: 19. 04. 2017

111


Impressum

112

Herausgeber

Bewerber Service UG (haftungsbeschränkt)

Schulstraße 4, 36433 Bad Salzungen

Telefon (0 36 95) 60 97 85

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Antje Merzweil

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