Stadionzeitung_2017_18_6_Pokal_Kiel_Ansicht

1fsvmainz05

AUSGABE 6

DFB-Pokal 2017/18

24.10.2017 · 1,00 €

RUNDE ZWEI

WARNUNG

UND PFLICHT

WIEDERSEHEN

SEYDELS

RÜCKKEHR

UNSER GAST

HOLSTEIN KIEL

UNSERE NR. 18

DANIEL

BROSINSKI

www.mainz05.de


So gut kann

Bier schmecken.

Offizieller Premium-Partner


Inhalt 3

9

35

41

15

Unser Gast Das Nordlicht strahlt. Der bärenstarke

Zweitliga-Aufsteiger Holstein Kiel grüßt phasenweise sogar vom

Platz an der Sonne die verdutzte Konkurrenz im Bundesliga-

Unterhaus. Geht da noch mehr?

Heimkehrer Aaron Seydel ist ein Nullfünfer, seitdem er

denken kann. Momentan ist das 05-Eigengewächs allerdings

ausgeliehen - und steht heute mit Holstein Kiel auf der anderen

Seite des Spielfeldes.

9

15

Pokalgeschichten 05-Coach Sandro Schwarz hat als

Spieler im DFB-Pokal einiges erlebt. Bittere Blamagen und eine

Überraschung als Underdog. Beides will er gegen Holstein Kiel

nicht erleben.

Entwicklung Daniel Brosinski geht voran, zieht seine

Mitspieler mit und traut sich selbst immer mehr zu. Im

05-Team hat er als Spieler, Integrator und Stimmungskanone

einen festen Platz.

35

Impressum

Herausgeber 1. FSV Mainz 05, Isaac-Fulda-Allee 5, 55124 Mainz, info@mainz05.de, www.mainz05.de Verantwortlich Tobias Sparwasser (Geschäftsführer Medien/PR)

Redaktion Silke Bannick, Daniel Haas, Lukas Schmidt, Kieran Brown Layout, Satz, Litho Mario Schick Weitere Autoren Claus Höfling, Max Sprick, Matthias Schlenger

Fotos Torsten Zimmermann, René Vigneron, Stefan Sämmer, Daniel Haas, Lukas Schmidt, Hasan Bratic, Tobias Jeschke, Imago, DFL (Getty Images) Druck odd GmbH & Co. KG Print + Medien,

Otto-Meffert-Straße 5, 55543 Bad Kreuznach, info@odd.de, www.odd.de Anzeigen Marketingabteilung des 1. FSV Mainz 05, marketing@mainz05.de

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4


05-Momente 5

LICHT AUS BEIM NORDLICHT

In Kiel ging im Dezember 2011 für die Mainzer nicht viel. Als Favorit in den hohen Norden

gereist, bekamen die Nullfünfer kurz Weihnachten vom damaligen Regionalligisten die

Pokal-Lichter ausgeknipst. Abschied im Achtelfinale. Anthony Ujahs Eigentor (6.) rannten die

Gäste ideenlos hinterher, Steve Müller erhöhte in der 64. Minute auf 2:0. Darauf hatten die

Rheinhessen keine Antwort.


6

SOUVERÄN GELÖST

Die Nullfünfer haben sich in der Vergangenheit

schon schwerer getan in der ersten Runde des

DFB-Pokal-Wettbewerbs. Die Aufgabe beim

Regionalligisten Lüneburger SK Hansa lösten sie

souverän. Die Angelegenheit hätte die Elf von

Trainer Sandro Schwarz deutlicher gestalten können.

Die Tore zum 3:1 erzielten Yoshinori Muto

(13./60.) und Daniel Brosinski (45.).


05-Momente 7


Der neue Opel Insignia

NEUZUGANG IN

DER OPEL ARENA.

Opel ist stolzer Partner der 05er und freut sich auf

eine spannende Saison voller rot-weißer Highlights.


WARNUNG!

VORSICHT VOR BISSIGEN

UNDERDOGS


10

Arm in Arm:

Die 05er ziehen

via Lüneburg in die

zweite Runde ein.

Endlich wieder Pokal. Endlich wieder die Möglichkeit für

die Mainzer, dass ihnen der Wettbewerb doch mehr Spaß

macht, als es die Ergebnisse der Vergangenheit vermuten

lassen. Die Nullfünfer sind auf jeden Fall gewarnt - vor

dem bärenstarken Zweitliga-Aufsteiger Holstein Kiel.

Und vor sich selbst.

Sandro Schwarz weiß genau, was in diesem

Wettbewerb alles passieren kann. Und er weiß natürlich

auch, dass gerade die Nullfünfer eine eher schwierige

Beziehung zum DFB-Pokal pflegen. Der ist ja eigentlich

eine tolle Sache, weil man in wenigen Spielen relativ viel

erreichen beziehungsweise weit kommen kann. Berlin

ist gar nicht so weit entfernt... "So weit", sagt Schwarz,

"denken wir nicht." Denn: Die Mainzer waren meistens

meilenweit vom Finale entfernt. Wenn sie in der ersten

Runde von einem Amateurteam rausgekegelt wurden. Schon

vorgekommen. Wie 2003. Sandro Schwarz freute sich auf

einen relativ entspannten Betriebsausflug mit dem 05-Tross

nach Velbert. Nach 71 Minuten war sein Arbeitstag beendet

und das 05-Eigengewächs durfte das Grauen von der Bank

aus mitverfolgen. Der Oberligist behielt im Elfmeterschießen

die Nerven, verwandelte alle Versuche - Marco Rose verschoss.

Die Blamage war perfekt. Und Sandro Schwarz kam

das ganze Trauerspiel schon bekannt vor - ein Jahr zuvor

hatten seine Nullfünfer in Unterhaching verloren. Ebenfalls

im Elfmeterschießen, ebenfalls 3:5. Sandro Schwarz und

Dennis Weiland scheiterten an Hachings Keeper Philipp

Heerwagen. Und raus.

Auf der anderen Seite stand der Mainzer Coach als

Außenseiter mit dem SV Wehen Wiesbaden schon mal


Pokalgeschichten 11

„Natürlich wissen

wir, dass wir in

unserem Stadion

Favorit sind -

und das muss auch

auf dem Rasen zu

sehen sein.”

SANDRO SCHWARZ

auf der Schwelle zum Halbfinale. Im Viertelfinale beim

Hamburger SV ließ er fünf Minuten vor Schluss mit seinem

Anschlusstreffer zum 2:1 das ganze Volksparkstadion

zittern. Auf den Ausgleich drängte das damalige Zweitliga-

Team um Kapitän Schwarz vergebens. Trotzdem war es

ein Karriere-Highlight für den heute 39-Jährigen, für den

allerdings nun nur die Gegenwart zählt. Dienstagabend,

20.45 Uhr, Holstein Kiel.

Nr. 1

Der ehemalige 05-Keeper

Dimo Wache ist der Mainzer

Rekordspieler im DFB-Pokal.

26 Mal stand die langjährige

Nummer 1 in diesem

Wettbewerb zwischen

den Pfosten. Nikolce Noveski

bestritt 23 Pokal-Spiele,

Peter Neustädter 17 und

Christian Hock 16. Der heutige

05-Coach Sandro Schwarz

absolvierte sechs DFB-Pokal-

Partien für Mainz, elf

Spiele insgesamt.

Ein Zweitrunden-(Heim)Spiel gegen einen Zweitligisten also.

Eine klare Sache? Wenn sie nur alle wüssten. Die Nullfünfer

sind besonders in dieser Konstellation außerordentlich anfällig

gewesen. Egal, ob das Spiel in den eigenen vier Wänden

oder in der Fremde stattfand. Meistens flogen die Mainzer

raus. In der vergangenen Runde hieß die Endstation Fürth

(1:2). Vor zwei Jahren bissen sich die Münchner Löwen in

der Mainzer Arena durch (1:2), vor vier Jahren jubelten an

der gleichen Stelle nur die damaligen Zweitligakicker des

1. FC Köln (0:1), vor sieben Jahren hatten die Alemannen

aus Aachen gut lachen (1:2). Vor den bissigen Underdogs

müssten die Rheinhessen gewarnt sein. Erst recht vor dem

heutigen Gegner, der die Mainzer in der Saison 2011/12

als Regionalligist ausbremste - Pokalschreck Holstein Kiel

zog ins Viertelfinale ein, die Elf von Thomas Tuchel wäre am

liebsten im Erdboden versunken.

So, das müssten genügend Warnschüsse gewesen sein.

Die Nullfünfer wissen, was auf sie zukommt und was sie

tun müssen, um ins Achtelfinale (19. und 20. Dezember)

zu kommen. "Wir sind der Bundesligist. Wir haben ein

Heimspiel. Wir sind in der Pflicht. Wir wollen weiterkommen.

Genauso pflichtbewusst müssen wir diese schwere

Aufgabe angehen", sagt Mittelfeldspieler Danny Latza.

Sandro Schwarz verspürt überhaupt keine Lust auf einen

weiteren Ausrutscher, bereitet seine Elf gewissenhaft

und professionell auf Spiel und Gegner vor. Schwarz


12

5 in 5

Mit fünf Toren in fünf

Spielen ist Petr Ruman der

Mainzer Rekordtorschütze

im DFB-Pokal. An zweiter

Stelle folgt Jürgen Klopp,

der seine vier Tore in 15

DFB-Pokal-Spielen erzielte.

Aristide Bancés Quote:

vier Tore in fünf Spielen.

Der aktuelle Kapitän Niko

Bungert hat übrigens drei

DFB-Pokal-Tore erzielt

(15 Einsätze).

erwartet "einen sehr, sehr guten Zweitligisten, der auch

mit seiner Art begeistert. Die Kieler sind sehr ballsicher,

gut organisiert, spielen sehr guten Fußball, definieren sich

auch über den Ballbesitz - darauf müssen und werden

wir uns einstellen." Man kennt sich aus der vergangenen

Saison, als Schwarz das U23-Team coachte, die Kieler

endlich den ersehnten Aufstieg in die Zweite Liga feierten

und zweimal die Rheinhessen mit 3:0 besiegten. Nun ist

die Konstellation eine andere. "Natürlich wissen wir, dass

wir in unserem Stadion Favorit sind - und das muss auch

„Wir sind der

Bundesligist.

Wir sind in der Pflicht.

Wir wollen weiterkommen.

Genauso

pflichtbewusst

müssen wir diese

schwere Aufgabe

angehen.”

DANNY LATZA

auf dem Rasen zu sehen sein", sagt Schwarz, "wir wollen

an diesem Abend eine besondere Atmosphäre herstellen,

Kiel schlagen, damit wir kurz vor Weihnachten noch ein

Bonusspiel haben." Dann wäre der Weg nach Berlin auch

etwas kürzer.


Pokalgeschichten 13

Kopfballduell

ohne Treffer vorm

Lüneburger

Halbzeittreff:

Kenan Kodro.


DANIEL BROSINSKI

NR 18

Text: Kieran Brown


16

DANIEL BROSINSKI

Am Rhein

Der gebürtige Karlsruher

Daniel Brosinski verbrachte

seine Kindheit

und Jugend in seiner

Heimatstadt, kickte erst

bei der SG Siemens

(1993-2001) und dann

beim KSC. Anschließend

spielte er beim 1. FC

Köln (2008-10), SV

Wehen Wiesbaden

(2011), MSV Duisburg

(2011-13) und vor

Mainz 05 bei der

einzigen Station, die

nicht in Rheinnähe

liegt, Greuther Fürth

(2013/14).

Daniel Brosinski geht voran,

zieht seine Mitspieler mit

und traut sich selbst

immer mehr zu.

Im 05-Team hat er als Spieler,

Integrator und Stimmungskanone

einen festen Platz.

Zudem war

der Außenverteidiger

ein gern gesehener

Zaungast.

Gleich zwei Mal

durfte Daniel

Brosinski zuletzt

nach den Heimsiegen

der 05er gegen Hertha BSC (1:0) und den Hamburger

SV (3:2) im rot-weißen Fanblock die Humba mit

anstimmen. Der Lohn für zwei überzeugende Auftritte

des Außenverteidigers, der seine linke Seite defensiv

dicht gemacht und offensiv immer wieder Nadelstiche

gesetzt hatte. Gegen den HSV hatte der 29-Jährige

zudem den Assist zum vorentscheidenden 3:1 seines

Kumpels Danny Latza geleistet: „Natürlich ist das ein

wunderschönes Gefühl, gerade nach nervenaufreibenden

und zähen Spielen. Da bekommt man nach dem

Spiel nochmal richtig Gänsehaut“, so Brosinski, der in

seiner mittlerweile vierten Saison am Bruchweg längst

zum unumstrittenen Stammspieler aufgestiegen ist.

Ein Karriereende am Bruchweg? Nicht ausgeschlossen.

Aber eben auch noch weit weg, wie der ehemalige

Junioren-Nationalspieler betont: „Ich fühle mich jung

und frisch und möchte noch möglichst lange auf diesem

Niveau Fußball spielen“, sagt Brosinski, der dem im

kommenden Juli anstehenden runden Geburtstag keine

allzu hohe Bedeutung beimessen möchte. „Die Zahl

30 spielt keine Rolle, denn ich fühle mich mindestens

fünf Jahre jünger. Ich habe in meiner Karriere auch

das Glück gehabt, fast nie verletzt zu sein. Das ist

ein großer Vorteil, für den ich sehr dankbar bin.“

Kein Zufall, dass er am vergangenen Wochenende auf

Schalke bereits zum 100. Mal in der Bundesliga für

die Mainzer auf dem Rasen stand und den Vertrag

im vergangenen Dezember bis 2019 (plus ein Jahr

Option) verlängert hat. „Es macht einfach Spaß, in

dieser Mannschaft und für diesen Verein zu spielen. Der

Zusammenhalt ist großartig und wir verbringen auch

außerhalb der Arbeit viel Zeit zusammen. Das Klima am

Bruchweg ist einfach super und ich denke, daran wird

sich auch in den kommenden Jahren nicht viel ändern.

Es ist kein Zufall, dass die meisten Spieler gerne lange

hierbleiben“, unterstreicht er die Vorzüge des Standorts

Mainz. Vorzüge, die Resultat harter Arbeit sind im

mittlerweile neunten Jahr der Bundesliga-Zugehörigkeit

in Folge. Klares Ziel in diesem Jahr laut Brosinski ist

dabei, einem Existenzkampf wie in der vergangenen

Saison fernzubleiben. „Das war schon der Horror. Wir

wollen jetzt zunächst einmal den vor allem in den

Heimspielen gezeigten Aufwärtstrend bestätigen. Eine

ruhigere Saison sollte unser primäres Ziel sein, denn

wir wollen auf keinen Fall wieder abhängig von Anderen

sein.“ Die Qualität dazu sei vorhanden, die Mentalität

des 05-Kaders zudem beeindruckend. „Wir haben ausschließlich

Spieler, die es hassen zu verlieren. Das spürt

man in jeder Trainingseinheit. Die harte Arbeit zahlt sich

zunehmend aus“, sagt Brosinski. Auch weil sie den FSV

unter dem neuen Trainer Sandro Schwarz in diesem

Jahr taktisch flexibler mit einer 3er-, 4er- oder 5er-

Kette agieren lässt. „Es gibt uns ein unheimlich gutes

Gefühl, zu wissen, dass wir auf dem Platz mehrere

Lösungsmöglichkeiten parat haben und auch während


Entwicklung 17

„Wir haben ausschließlich Spieler,

die es hassen zu verlieren. Das spürt man

in jeder Trainingseinheit. Die harte

Arbeit zahlt sich zunehmend aus.”

Über die Eisenbahnbrücke

auf die linke Rheinseite:

Daniel Brosinski.


18

DANIEL BROSINSKI

„Unter Flutlicht zu spielen ist definitiv ein

tolles Feeling und für jeden Fußballer nochmal

etwas Anderes als um 15:30 Uhr aufzulaufen.

Das ist einfach geil, man freut sich. Das Derby

rundet die Woche dann optimal ab.”


Entwicklung 19


20

Ruhe über dem Rhein,

freier Blick auf das schöne

Mainz.


Entwicklung 21

DANIEL BROSINSKI

„Gerade mit der

Stimmung nach dem

Klassenerhalt im Mai

im Hinterkopf.

Das Derby war

damals eines der

schönsten Spiele,

seitdem ich hier bin.

So laut war es

in der OPEL ARENA

in meiner Zeit hier

noch nie.”

der Spiele umstellen können, ohne Qualitätsverlust.

Gut Fußball spielen können wir systemunabhängig, die

taktische Variabilität haben wir uns, vor allem während

der Sommervorbereitung, hart erarbeitet.“

Ein Faustpfand, dank dem es in diesem Jahr

auch im DFB-Pokal über die zweite Runde hinaus

gehen soll, nachdem in den letzten beiden Jahren

jeweils in ebendieser Schluss war. Beide Male wurden

Zweitligisten wie der heutige Gegner Holstein

Kiel dabei zu Stolpersteinen. 2015/2016 hieß

es zuhause 1:2 gegen 1860 München, ein Jahr

später zogen die 05er gegen Greuther Fürth mit

dem gleichen Ergebnis den Kürzeren. Heute Abend

aber wollen die Mainzer ihrer Favoritenrolle dann

wieder gerecht werden, wenn auch Brosinski betont,

dass „wir auf einen sehr selbstbewussten Gegner

mit viel Rückenwind und Euphorie treffen, der als

Aufsteiger hervorragend in die Saison gestartet ist“.

Der Aufsteiger aus dem Norden spiele „erfrischenden

Fußball. Wir dürfen den Gegner keinesfalls unterschätzen,

wollen aber unseren Zweitrunden-Fluch

ausradieren. Der Pokal ist ein geiler Wettbewerb, in

dem man in wenigen Spielen viel erreichen kann“,

sagt Brosinski und verweist auf den Final-Einzug der

Frankfurter Eintracht in der Vorsaison. Zunächst richtet

sich der Fokus aber auf das Wiedersehen mit Aaron

Seydel, der aktuell auf Leihbasis in Kiel spielt und vor

der Rückkehr in die Heimat steht. „Wir freuen uns auf

Aaron, wünschen ihm in Kiel nur das Beste und nach

dem Spiel heute Abend darf er gerne auch wieder Tore

schießen“, so Brosinski mit einem Augenzwinkern.

Zwei weitere Heimsiege sollen es in dieser Woche

schließlich noch werden im Pokal und am Ende der

englischen Woche gegen Frankfurt am Freitagabend.

Drei Flutlichtspiele binnen sieben Tagen haben die 05er

dann ausgetragen. Intensive Tage für die Mainzer, die

aber gleichzeitig für tolle Rahmenbedingungen sorgen:

„Unter Flutlicht zu spielen ist definitiv ein tolles Feeling

und für jeden Fußballer nochmal etwas Anderes als

um 15:30 Uhr aufzulaufen. Das ist einfach geil, man

freut sich. Das Derby rundet die Woche dann optimal

ab“, bringt Brosisnki seine Vorfreude zum Ausdruck.

„Gerade mit der Stimmung nach dem Klassenerhalt im

Mai im Hinterkopf. Das war damals eines der schönsten

Spiele, seitdem ich hier bin. So laut war es in der OPEL

ARENA in meiner Zeit hier noch nie“, erinnert er sich.

Vor Frankfurt aber kommt bekanntlich Kiel. Und sollte

es am Abend in der OPEL ARENA über 120 Minuten und

darüber hinaus gehen, könnte auch Brosinski kurz vor

Mitternacht noch einmal im Rampenlicht stehen, ist er

doch vom Elfmeterpunkt erste Wahl im Kader der 05er.

Ob er dann zum dritten Mal in Serie von den Anhängern

zum Feiern auf den Zaun berufen wird, dürfte ihm dabei

im Erfolgsfall herzlich egal sein. „Am Ende zählen die

drei Punkte“, betont Brosinski, beziehungsweise heute

Abend ausnahmsweise auch mal „nur“ der Einzug ins

Achtelfinale des DFB-Pokal-Wettbewerbs.

1-2-3

Daniel Brosinski

absolvierte bis zum

Mainzer Auswärtsspiel

auf Schalke (nach

Redaktionsschluss) 117

Mal in der Bundesliga,

99 Mal in der Zweiten

Liga sowie 19 Mal in

der Dritten Liga.


22

DANIEL BROSINSKI


Entwicklung 23

Du steigst in eine Zeitmaschine. Wohin reist

du?

In die Zukunft, dann könnte ich schon erste

Weichen für die Zeit nach der Karriere stellen.

Was wirst du dort sehen?

Ich möchte sehen, wie ich dann lebe, welche

Herausforderungen auf mich warten.

Zurück in der Gegenwart. Wir schenken dir eine

Reise. Welches Verkehrsmittel wählst du und

warum?

Flugzeug, auf weiten Strecken einfach die

angenehmste und stressfreiste Variante. Man

kann zudem auch mal die Augen zu machen

und abschalten.

Wohin geht die Reise?

In die USA, weil es mir da bisher am besten

gefallen hat und ich die Kultur genial finde.

Fürs Wandern bin ich noch zu jung. Ich würde

das Leben genießen: Ein Tag Party, ein Tag

Strand im Wechsel.

Zweiter Ort: In meiner Heimat Karlsruhe. Da

sind meine Familie und Freunde, dort würde ich

gerne irgendwann wieder leben.

In welchem Film würdest du gerne mitspielen?

Two and a Half Men an der Seite von Charlie

Sheen.

In welcher Musikgruppe wärst du am besten

aufgehoben?

Auf keinen Fall bei den Backstreet Boys.

Generell höre ich gerne Hip Hop, früher als

Kind gefiel mir For The Cause, aktuell ist mein

Lieblingskünstler Future.

Deine Lieblingsfigur in der Geschichte?

Ronaldinho

Du darfst eine Woche lang Bundeskanzler/

Präsident spielen. Was würdest du tun?

Dürfte ich einmal Angela Merkel sein, würde ich

versuchen, es allen Leuten recht zu machen,

was vermutlich auch mir nicht so gut gelingen

würde. Einen Monat die Steuern erlassen könnte

ich mir vorstellen, glaube ich.

Auf welche (nicht zwingend sportliche) Leistung

- neben dem Fußball - bist du besonders stolz?

Ich kann ganz gut mit Kindern umgehen und

habe zum Beispiel bei Fabi Frei oder bei Basti

Tyralla schon babygesittet.

Was treibt dich an?

Im Fußball, dass ich es hasse zu verlieren und

nie aufgebe. Am Ende des Tages muss man

sagen können, dass man alles gegeben hat,

um erfolgreich zu sein. Privat: Sein Leben zu

genießen und viel zu lachen.

Wem würdest du eine Auszeichnung verleihen?

Meinen Eltern und auch meiner Schwester. Sie

haben mich mein ganzes Leben lang unterstützt

und fast alles meinem Fußball untergeordnet

und mich bei jedem Schritt unterstützt. Eine

Auszeichnung wäre gar nicht genug, an sie geht

daher ein Riesendankeschön.

Mit wem könntest du problemlos einen ganzen

Abend durch plaudern - und über was?

Mit meinen besten Kumpels. Da wird es eigentlich

nie langweilig, wir könnten Tag und Nacht

zusammen sein und würden immer wieder auf

dumme Gedanken kommen.

Was gefällt dir an dir besonders?

Dass ich für jeden ein offenes Ohr habe.

Und was gar nicht?

Dass ich ein schlechter Verlierer bin, wobei ich

mich da schon gebessert habe.

Dein erster Gedanke morgens beim Blick in den

Spiegel?

Lieber nicht reinschauen.

Was gehört bei dir zum Frühstück?

Salami.

Und was zum Speiseplan deiner

Lieblingsgerichte?

Schnitzel und Pommes.

Als Kind wolltest du sein wie …?

… mein Vater.


24

TOP-WERTE

FAKTEN

TORJÄGER

Yoshinori Muto 2

Daniel Brosinski 1

Marvin Ducksch 1

MEISTE DFB-POKAL-

EINSÄTZE

VORBEREITER

Daniel Brosinski 1

Yoshinori Muto 1

Marvin Ducksch 1

SCORER

Yoshinori Muto 3

Daniel Brosinski 2

Marvin Ducksch 2

Niko Bungert 15 Niko Bungert 3

Tim Siedschlag 7 Tim Siedschlag 1

05ER

IM DFB-POKAL

MEISTE

DFB-POKAL-TORE

HOLSTEIN

IM DFB-POKAL

1. Runde Achtel- Achtel-

1. Runde

finale finale

Halb-

13x

3x

11x

finale

Viertel- 3x

1x

finale

4x 18x

1x

Viertel-

2. Runde

1x

4x

finale

3. Runde

2. Runde

MAINZ 05

Gelb: keine. Gelb-Rot: keine. Rot: keine.

HOLSTEIN KIEL

Gelb: Heidinger. Gelb-Rot: keine. Rot: keine.

BÖSE BUBEN

• Erstligist daheim gegen

Zweitligist – ein ungleiches

Duell? Bestimmt nicht, denn

dass Kiel als Aufsteiger nach

dem 8. Spieltag Platz 2 in der

Zweiten Liga belegen würde,

damit war nicht zu rechnen.

• Die Heimstärke ist zurückgekehrt:

Mit Siegen über Hertha

BSC und den HSV haben sich

die Nullfünfer in der Tabelle

nach oben gearbeitet.

• Im Vorjahr noch im Kader

des Gegners: Robin Zentner

bestritt in zwei Jahren 26 Drittliga-Spiele

für Kiel, ehe er im

Sommer 2017 zurückkehrte.

• Die kennen wir noch ganz

gut: Aaron Seydel, im

Sommer 2017 an die Förde

gewechselt, erhofft sich beim

Zweitligisten mehr Spielpraxis.

Außenbahnspieler Steven

Lewerenz war in der Saison

13/14 Stammspieler der

Mainzer Regionalliga-Mannschaft,

die seinerzeit den

Sprung in die Dritte Liga

schaffte. David Kimsombi trug

als B- und A-Junior bis 2014

das rot-weiße Trikot.

• Bei den Auswärtsspielen der

Kieler ist was los: 16 Treffer in

der Ferne nach 8 Spieltagen

sind mit großem Abstand

Liga-Bestwert.

• Beachtlich: Unter den 9

Spielern, die in Heidenheim

zur Startformation gehörten,

waren nur zwei Neuzugänge

– neben Aaron Seydel noch

der nachverpflichte Johannes

van den Bergh.


Warm Up 25

SPIELPLAN

DIE LETZTEN FÜNF

1899 Hoffenheim (H) 2:3 FC St. Pauli (H) 0:1

Hertha BSC Berlin (H) 1:0 MSV Duisburg (A) 3:1

VfL Wolfsburg (A) 1:1 VfL Bochum (H) 3:0

Hamburger SV (H) 3:2 1. FC Heidenheim (A) 5:3

FC Schalke 04 (A) * Arminia Bielefeld (H) *

DIE NÄCHSTEN FÜNF

ALTERSDURCHSCHNITT

BUNDESLIGA-

ERFAHRUNG

25,01

25,87

Pokal: Holstein Kiel (H) Di., 24.10.

Eintr. Frankfurt (H) Fr., 27.10.

Bor. M’Gladbach (A) Sa., 4.11.

1. FC Köln (H) Sa., 18.11.

SC Freiburg (A) Sa., 25.11.

Pokal: Mainz 05 (A) Di., 24.10.

Darmstadt 98 (A) Sa., 28.10.

Dynamo Dresden (H) So., 5.11.

1. FC Nürnberg (A) Sa., 18.11.

FC Ingolstadt (H) Sa., 25.11.

*nach Redaktionsschluss

1525 Spiele

184 Spiele

DER GRÖSSTE

Emil Berggreen 1,94 M

Aaron Seydel 1,99 M

1 HOLSTEIN-SIEG

0 05-SIEGE

0 REMIS

DER KLEINSTE

Pablo De Blasis 1,66 M

Amara Condé 1,73 M

LETZTES MAL

Spiele gibt’s, die verdrängt man gern und auch leicht. Etwa

das DFB-Pokal-Achtelfinalspiel am 21. Dezember 2011. Mit

einer 0:2-Niederlage, eingeleitet durch ein frühes Eigentor

von Anthony Ujah, und vermiester Weihnachtsstimmung trat

man die Heimreise an. Die Aufstellung von damals soll die

Akteure keineswegs in die Pfanne hauen, sondern eher in

die Richtung „Ach ja, doch schon so lange her…“ gehen.

Es spielten: H. Müller – Pospech, Bungert, Noveski, Fathi

(Schönheim)– Kirchhoff, Baumgartlinger (Allagui), Soto – N.

Müller – Gavranovic, Ujah (Choupo-Moting). Aus dem heutigen

Kieler Kader waren Rechtsverteidiger Patrick Herrmann

und Mittelfeldspieler Tim Siedschlag damals schon dabei.


23

SUAT SERDAR


BUNDESLIGA SAISON 2017/18


28

KADER 1. FSV MAINZ 05

1

22

27

33

TORWART

TORWART

TORWART

TORWART

René Adler

Florian Müller

Robin Zentner

Jannik Huth

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

D

15.01.1985

2017

1/0/0

0/0/0

D

13.11.1997

2013

0/0/0

0/0/0

D

28.10.1994

2017

0/0/0

0/0/0

D

15.04.1994

2007

0/0/0

0/0/0

2

3

4

13

16

ABWEHR

ABWEHR

Giulio Donati

Abdou Diallo

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

I

05.02.1990

2016

1/0/0

0/0/0

NGA

28.06.1988

2015

0/0/0

0/0/0

F

04.05.1996

2017

1/0/0

0/0/0

26

ABWEHR

ABWEHR

Leon Balogun

ABWEHR

ABWEHR

Marin Sverko

CRO

04.02.1998

2017

0/0/0

0/0/0

24

ABWEHR

ABWEHR

Stefan Bell

D

24.08.1991

2012

1/0/0

0/0/0

18

42

ABWEHR

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Daniel Brosinski

D

17.07.1988

2014

1/1/1

0/0/0

Gaetan

Bussmann

F

02.02.1991

2015

0/0/0

0/0/0

Niko Bungert

D

24.10.1986

2008

0/0/0

0/0/0

Alexander Hack

D

08.09.1993

2014

0/0/0

0/0/0

TRAINER

CO-TRAINER

CO-TRAINER

TORWARTTRAINER

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Sandro Schwarz

D

17.10.1978

2013

Jan-Moritz Lichte

D

12.01.1980

2017

Michael

Falkenmayer

D

26.11.1982

2013

Stephan Kuhnert

D

07.09.1960

1987


Unser Kader 29

6

8

10

17

20

23

MITTELFELD

D

07.12.1989

2015

1/0/0

0/0/0

Suat Serdar

D

11.04.1997

2008

0/0/0

0/0/0

11

ANGRIFF

MITTELFELD

Danny Latza

D

15.03.1996

2016

0/0/0

0/0/0

25

MITTELFELD

Jean-Philippe

Gbamin

Emil Berggreen

F

25.09.1995

2016

0/0/0

0/0/0

DK

10.05.1993

2016

0/0/0

0/0/0

14

ANGRIFF

MITTELFELD

Levin Öztunali

E

11.07.1993

2014

0/0/0

0/0/0

28

MITTELFELD

Philipp Klement

D

09.09.1992

2014

1/0/0

0/0/0

19

ANGRIFF

MITTELFELD

Jairo

7

ANGRIFF

Robin Quaison

S

09.10.1993

2017

0/0/0

0/0/0

ANGRIFF

MITTELFELD

Alexandru

Maxim

R

08.07.1990

2017

1/0/1

0/0/0

38

MITTELFELD

Gerrit Holtmann

D

25.03.1995

2016

0/0/0

0/0/0

32

ANGRIFF

MITTELFELD

Fabian Frei

CH

08.01.1989

2015

1/0/0

0/0/0

9

ANGRIFF

Yoshinori Muto

J

15.07.1992

2015

1/2/1

0/0/0

21

Viktor Fischer

Kenan Kodro

Karim Onisiwo

Pablo de Blasis

DK

09.06.1994

2017

1/0/0

0/0/0

BIH

19.08.1993

2017

1/0/0

0/0/0

A

17.03.1992

2016

1/0/0

0/0/0

ARG

04.02.1988

2014

1/0/0

0/0/0

ATHLETIKTRAINER

ATHLETIKTRAINER

Axel Busenkell

D

26.11.1971

2000

Jonas

Grünewald

D

08.05.1984

2009


30

KADER HOLSTEIN KIEL

1

18

34

TORWART

TORWART

TORWART

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Bernd

Schipmann

D

05.07.1994

2015

0/0/0

0/0/0

Kenneth

Kronholm

D

14.10.1985

2014

1/0/0

0/0/0

Lukas Kruse

D

09.07.1983

2014

0/0/0

0/0/0

2

3

4

5

6

ABWEHR

ABWEHR

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Arne Sicker

D

17.04.1997

2009

0/0/0

0/0/0

Dominik

Schmidt

D

01.07.1987

2015

1/0/0

0/0/0

Niklas

Hoheneder

A

17.08.1986

2016

0/0/0

0/0/0

Rafael Czichos

D

14.05.1990

2015

1/0/0

0/0/0

7 15 16

19

ABWEHR

ABWEHR

ABWEHR

ABWEHR

ABWEHR

David Kinsombi

D

12.12.1995

2017

1/0/0

0/0/0

ABWEHR

ABWEHR

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Spiele/Tore/Vorlagen

G/G-R/R

Sebastian

Heidinger

D

11.01.1986

2017

1/0/0

1/0/0

Johannes

van den Bergh

D

21.11.1986

2017

0/0/0

0/0/0

Christopher Lenz

D

22.09.1994

2017

1/0/0

0/0/0

Patrick

Herrmann

D

16.03.1988

2011

0/0/0

0/0/0

TRAINER

CO-TRAINER

CO-TRAINER

TORWARTTRAINER

Nationalität

Geburtstag

Im Verein seit

Markus Anfang

D

12.06.1974

2016

Tom Cichon

D

12.05.1976

2016

Patrick

Kohlmann

IRL

25.02.1983

2016

Patrik Borger

D

19.01.1979

2015


Unser Gast 31

8

9

11

13

17

20

10

28

33

ANGRIFF

ANGRIFF

ANGRIFF

MITTELFELD

Tom Weilandt

D

27.04.1992

2017

0/0/0

0/0/0

MITTELFELD

MITTELFELD

Manuel Janzer

D

07.03.1992

2015

1/0/0

0/0/0

22

MITTELFELD

MITTELFELD

MITTELFELD

MITTELFELD

MITTELFELD

Dominic Peitz

Steven Lewerenz

D

11.09.1984

2016

1/0/0

0/0/0

D

18.05.1991

2015

1/0/1

0/0/0

23 24

27 29

MITTELFELD

MITTELFELD

MITTELFELD

Alexander

Mühling

Joel Gerezgiher

D

05.09.1992

2016

1/0/0

0/0/0

D

09.10.1995

2017

0/0/0

0/0/0

21

MITTELFELD

Tim Siedschlag

D

26.09.1987

2011

0/0/0

0/0/0

Atakan Karazor

D

13.10.1996

2017

0/0/0

0/0/0

Luca Dürholtz

D

18.08.1993

2016

0/0/0

0/0/0

Dominick

Drexler

D

26.05.1990

2016

1/1/0

0/0/0

Kingsley

Schindler

D

12.07.1993

2016

1/0/0

0/0/0

Amara Condé

D

06.01.1997

2017

1/0/0

0/0/0

14 25

ANGRIFF

ANGRIFF

Marvin Duksch

Aaron Seydel

Utku Sen

Noah Awuku

Ilir Azemi

D

07.03.1994

2017

1/1/1

0/0/0

D

07.02.1996

2017

0/0/0

0/0/0

D

15.06.1998

2015

0/0/0

0/0/0

D

09.01.2000

2013

0/0/0

0/0/0

KOS

21.02.1992

2017

0/0/0

0/0/0

Mischen die Zweite Bundesliga

munter auf: die Überflieger von

Aufsteiger Holstein Kiel.


32

DFB-Pokal

Spielplan

1. Runde 2. Runde

Anstoß Heim Ausw. Ergebnis

FR, 11.08. 19:00 KOBLENZ - DRESDEN 2:3 (1:1)

FR, 11.08. 20:45 RW ESSEN - GLADBACH 1:2 (1:0)

KARLSRUHE - LEVERKUSEN N.V. 0:3

KIEL - BRAUNSCHWEIG 2:1 (0:0)

SA, 12.08. 15:30 G. HALBERSTADT - FREIBURG 1:2 (0:2)

CHEMNITZ - BAYERN 0:5 (0:1)

LSK HANSA - MAINZ 1:3 (1:2)

LEHER TS - KÖLN 0:5 (0:2)

HACHING - HEIDENHEIM 0:4 (0:1)

TUS ERNDTEBRÜCK - E. FRANKFURT 0:3 (0:1)

FC RIELASINGEN-A. - DORTMUND 0:4 (0:2)

EICHEDE - K'LAUTERN 0:4 (0:2)

SA, 12.08. 18:30 ERFURT - HOFFENHEIM 0:1 (0:0)

REGENSBURG - DARMSTADT 3:1 (1:1)

BIELEFELD - DÜSSELDORF N.V. 1:3

SA, 12.08. 20:45 WÜRZBURG - BREMEN 0:3 (0:0)

SO, 13.08. 15:30 TSV 1860 - INGOLSTADT 1:2 (0:1)

OSNABRÜCK - HSV 3:1 (1:0)

BONN - HANNOVER 2:6 (1:1)

DORFMERKINGEN - LEIPZIG 0:5 (0:1)

SCHWEINFURT - SANDHAUSEN 2:1 (0:1)

SV MORLAUTERN - FÜRTH 0:5 (0:2)

SAARBRÜCKEN - UNION N.V. 1:2

FC NÖTTINGEN - BOCHUM 2:5 (0:2)

EINTR. NORDERSTEDT - WOLFSBURG 0:1 (0:0)

SO, 13.08. 18:30 MAGDEBURG - AUGSBURG 2:0 (0:0)

COTTBUS - STUTTGART I.E. 3:4

WEHEN WI - AUE 2:0 (2:0)

MO, 14.08. 18:30 DUISBURG - NÜRNBERG 1:2 (0:2)

PADERBORN - ST. PAULI 2:1 (1:0)

BFC DYNAMO - SCHALKE 0:2 (0:0)

MO, 14.08. 20:45 ROSTOCK - HERTHA 0:2 (0:0)

Anstoß Heim Ausw. Ergebnis

DI, 24.10. 18:30 PADERBORN - BOCHUM :

WEHEN WI - SCHALKE :

DÜSSELDORF - GLADBACH :

LEVERKUSEN - UNION :

DI, 24.10. 20:45 MAINZ - KIEL :

MAGDEBURG - DORTMUND :

SCHWEINFURT - E. FRANKFURT :

FÜRTH - INGOLSTADT :

MI, 25.10. 18:30 OSNABRÜCK - NÜRNBERG :

HERTHA - KÖLN :

WOLFSBURG - HANNOVER :

K'LAUTERN - STUTTGART :

MI, 25.10. 20:45 REGENSBURG - HEIDENHEIM :

BREMEN - HOFFENHEIM :

FREIBURG - DRESDEN :

LEIPZIG - BAYERN :

Achtelfinale

Dienstag 19.12.2017 und Mittwoch 20.12.2017

Viertelfinale

Dienstag 06.02.2018 und Mittwoch 07.02.2018

Halbfinale

Dienstag 17.04.2018 und Mittwoch 18.04.2018

Finale

Samstag 19.05.2018


MO–SO

00:00–23:59

C H A R T S

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Unser Gast 35

Holstein Kiel

DIE STÖRCHE

LANDEN!

Text: Claus Höfling


36

Ihr Lebensraum ist der hohe Norden. 36 Jahre waren sie dort zurückgezogen in den

Regionen fernab der Bundesliga. Doch nach 13.210 Tagen sind die Störche wieder

in den Bundesligagefilden gelandet. Holstein Kiel, der Aufsteiger aus der 3. Liga, will

auch im Pokal seinen glänzenden Saisonstart weiter veredeln. Der Zweitligist kommt mit

Selbstvertrauen, einer Top-Offensive und einem bekannten Mainzer Gesicht.

Keiner weiß mit Bestimmtheit, woher der Spitzname

des Kieler SV Holstein von 1900 kommt: „Die Störche“.

Wahrscheinlich von der Farbenverteilung unten nach oben:

Rote Stutzen, weiße Hosen – so wie die roten Beine und

weißen Federn der Weißstörche. Aber jeder weiß jetzt mit

Bestimmtheit: Die Störche bringen als erfolgreicher Aufsteiger

Farbe in die Zweite Bundesliga. Aufgeschwungen aus der 3.

Liga, beflügelt durch den Pokalsieg gegen Braunschweig, per

Höhenflug in die oberen Sphären der Zweitligatabelle und eben

jetzt gelandet in Mainz, um die zweite Pokalrunde zu drehen.

Als die Länderspielpause Anfang Oktober anstand, hätten

die Kieler sicher gerne weitergespielt. Da standen nach

neun Spielen schon sechs Siege auf dem Konto. Auch der

Geschäftsführer Sport, Ralf Becker, ist da zufrieden: „Natürlich

haben wir den Jungs schon zugetraut, dass sie guten Fußball

spielen können, aber dennoch sind die Ergebnisse der letzten

Wochen keine Selbstverständlichkeit. Dafür arbeiten wir jede

Applaus, Applaus: Der Kieler

Fußball anno 2017 kommt

beim Publikum gut an.

36 Jahre

1981 verabschiedeten

sich die Kieler aus der

Zweitklassigkeit und

verbrachten die folgenden

dreieinhalb Jahrzehnten

meistens in Liga drei

(Regionalliga bzw. Dritte

Liga) und den Großteil

davon im Tabellenmittelfeld.

Acht Spielzeiten erlebten die

Störche in Liga vier.

In der Zweitliga-Relegation

2014/15 scheiterten

die Kieler an

1860 München.

Woche hart. Das Trainerteam macht einen wahnsinnig guten

Job. Die Jungs kriegen einen Plan mit, wissen, was sie auf

dem Platz erwartet und setzen das zurzeit richtig gut um. Sie

treten selbstbewusst auf und haben Spaß daran, sich in der

Liga zu messen.“ Dass der Spaß bei geringerer Punktausbeute

flügge werden könnte, soll unter anderem die gedankliche

Erdanziehungskraft verhindern: „Dennoch bleiben alle mit

beiden Beinen auf dem Boden. Unser großes Plus ist die mannschaftliche

Geschlossenheit. Das ist eine Einheit, auf und neben

dem Platz. Wir konnten nach dem Aufstieg fast die komplette

Mannschaft zusammenhalten, haben uns im Sommer nur

punktuell verstärkt. Dadurch greifen viele Automatismen, jeder

weiß, was seine Aufgabe ist.“

Die nächste Aufgabe heißt jetzt: Mainz 05 im Pokal

ausschalten, um die Euphorie in Kiel vollends gen Himmel

wachsen zu lassen. Die ist jetzt schon so groß, dass nicht nur

die regionalen Medien diskutieren, ob Handball-Gigant THW

Kiel zu Holsteins Kickern aufschauen muss. Der THW befindet

sich nämlich vergleichsweise im Sinkflug – vom Serienmeister

zum Mittelmaß. Doch die Handballer haben immerhin etwas

voraus – sie sind amtierender Pokalsieger.

Die Pokalhürde für die Fußballer sollte aber, so Becker

zum Nullfünfer, mit gehörig Anlauf gemeistert werden können:

„Das Spiel gegen Mainz 05 ist natürlich eine wahnsinnig große

Herausforderung für uns. Wir freuen uns auf die anstehende

Aufgabe, solche Spiele sind absolute Highlights für uns, für die

Mannschaft, den Verein und natürlich auch unsere Fans. Wir

reisen allerdings auch hier mit dem Ziel an, eine Runde weiter

zu kommen. Und darauf bereiten wir uns vor. Ich bin überzeugt

davon, dass das Trainerteam auch an diesem Abend einen Plan

hat, wir werden selbstbewusst auftreten und versuchen, unser

Spiel zu spielen.“

Den Plan entwickeln soll Trainer Markus Anfang, den

Plan umsetzen soll ein Kader, der die gute Aufstiegsstimmung

jetzt in die zweite Liga auf den Rasen bringt. Die Taktik im

Gegensatz zu früheren Zeiten: Nicht verwöhnte Ex-Stars,

sondern hungrige Aufstiegshelden und Ergänzungen sollen

es richten. Und sie tun es mit Erfolg. Besonders dank der


Unser Gast 37

Der Kapitän gratuliert dem Torjäger:

Rafael Czichos und Marvin Ducksch.

Offensivstärke. Stürmer Marvin Ducksch und Mittelfeldspieler

Dominik Drexler haben einen großen Anteil daran, dass neben

der Punkt- auch die Torausbeute beachtlich ist. Besonders ein

Tor dürfte das Tor zum fantastischen Saisonstart aufgestoßen

haben. Der Freistoßhammer von Duksch zum 2:2-Ausgleich in

letzter Sekunde beim ersten Spiel gegen Sandhausen – nach

0:2 Rückstand. Gänsehaut bei den Störchen! Was folgte

ist DIE Geschichte des ersten Saisonviertels. Ein Aufsteiger,

der sich bis zu den Aufstiegsplätzen in die Bundesliga, nicht

kämpft – sondern spielt. Im 4:1:4:1 kombinieren, pressen und

taktieren sich die Störche den Respekt herbei und bleiben doch

vorsichtig, wie Defensivspieler Dominic Peiz bei sportbuzzer

schwört: „Würzburg ist das perfekte Beispiel. Die waren in

der vergangenen Serie Sechster nach der Hinrunde – und sind

dann abgestiegen. Diesen Strudel möchte ich nicht erleben. Im

Moment strotzen aber alle bei uns vor Selbstvertrauen.“

Selbstvertrauen. Das ist das Wort, das die Störche am besten

beschreibt. In diese funktionierende Formation ist es natürlich

„Wir freuen uns auf die anstehende

Aufgabe, solche Spiele sind absolute

Highlights für uns.”

RALF BECKER

nicht einfach integriert zu werden. Doch der Geschäftsführer

Sport sieht beim Mainzer Leihspieler Aaron Seydel Chancen, dass

er vielleicht schon in der OPEL ARENA zum Faktor werden kann:

„Er hat die letzten Wochen richtig gut gearbeitet und ist immer

näher an die Mannschaft heran gerückt, hat verstanden, wie wir

Fußball spielen wollen. Wir sehen immer den gesamten Kader,

bei uns gibt es keine Stamm- sondern nur Kaderspieler. Und ich

bin überzeugt davon, dass auch er am Ende seinen Teil zu einer

erfolgreichen Saison beitragen wird.“

Was am Ende eine erfolgreiche Saison ist? Holstein Kiel

ist gestartet mit der niedrigsten Unterstützung durch TV-Gelder

von allen 36 Clubs der ersten Ligen (6,4 Mio. Euro). Bei

diesen Voraussetzungen wäre ein weiterer Höhenflug ein

unerwarteter Bonus. Sie wollen einfach nicht wieder 13.210

Tage abstürzen, sondern als stolze Störche voller spielerischem

Selbstvertrauen auf Punktejagd gehen. Und so, wie sie die

Bundesligaszene bereichern, nicht nur farblich durch die

feuerroten Socken, sollten Kieler Störche unter fußballerischem

Naturschutz stehen.

Wer weiß? Vielleicht hallt es sogar aus der Ecke ihrer Fans:

„Berlin, Berlin – wir fliegen nach Berlin!“.


Unser Gast 39

DIE FAKTEN HOLSTEIN KIEL

DER VEREIN

Kieler SV Holstein

Steenbeker Weg 150

24106 Kiel

Telefon (0431) 389 024-100

Holstein-Stadion

(13.400 Plätze), Schnitt 2. Liga 2017/18: 10.100

DAS STADION

Präsident: Steffen Schneekloth

Sportdirektor: Ralf Becker

Gegründet: 7. Oktober 1900

Vereinsfarben: Blau-Weiß-Rot

Mitglieder: 1.725

Facebook-Likes: 59.170

Internet: www.holstein-kiel.de

DIE TRIKOTS

DIE HISTORIE

Höchster Sieg:

1. Runde 78/79:

SV Saar 05 Saarbrücken 5:0

Höchste Niederlagen:

Achtelfinale 78/79: 1. FC Nürnberg 1:7

1. Runde 71/72: Hannover 96 1:7

Home Away 3rd

DER TRAINER

Markus Anfang

(* 12. Juni 1974 in Köln)

seit 31. August 2016 bei Holstein Kiel

DER KAPITÄN

Rafael Czichos

(* 14. Mai 1990 in Djidda,

Saudi-Arabien) kam im Juli 2015

von Rot-Weiß Erfurt

vorherige Stationen:

Bayer Leverkusen U17/U19,

SC Kapellen-Erft

DIE ERFOLGE

Deutscher Meister 1912

Deutscher Vizemeister 1910

Deutscher Amateurmeister 1961

Drittliga-Vizemeister 2017

Zweitliga-Aufstieg 1978, 2017

Regionalliga-Meister 1965, 2009, 2013


40


Heimkehrer 41

Aaron Seydel

KURIOSES

WIEDERSEHEN

MIT EINEM GROSSEN

SCHMUNZELN

Text: Max Sprick


42

Debüt: Aaron Seydels

erster Zweikampf in

einem Pflichtspiel der

Mainzer Profis.

Mit neun Jahren wechselte Aaron Seydel 2005 vom

FSV Oppenheim zum 1. FSV Mainz 05. Mit neun

Jahren träumt man natürlich davon, einmal in der

Bundesliga zu spielen. Seydel hat sich diesen Traum

bei den Nullfünfern erfüllt. Vorübergehend ist der

gebürtige Mainzer nun an den Zweitligisten Holstein

Kiel ausgeliehen, um dort mehr Einsatzzeiten zu

bekommen und seine Entwicklung fortzusetzen.

DEBÜT

Am 24. November 2016

bestritt 05-Eigengewächs

Aaron Seydel sein erstes

Pflichtspiel für das

Mainzer Profiteam. Beim

Europa-League-Gastspiel

in St. Etienne wurde

der 1,99 Meter große

Angreifer in der Endphase

eingewechselt. Drei Tage

später feierte er seine

Bundesliga-Premiere.

Servus Aaron, wie geht’s dir im hohen Norden?

Die Temperaturen hier sind ein bisschen niedriger als

in Mainz und es regnet etwas mehr – aber das macht

mir nichts aus. Mir geht’s gut.

Als du Ende August zu Holstein gewechselt bist,

war das für dich mehr als ein Vereinswechsel, du

hast zum ersten Mal deine Heimat verlassen. Wie

war das?

Ich bin zum ersten Mal so richtig auf mich allein

gestellt, das stimmt. Das ist für mich ein Lernprozess,

eine Herausforderung, gleichzeitig auch eine Chance zu

reifen. Es gab aber auch noch keine Situation wo ich

dachte: Was soll ich jetzt tun?

Also eine gute Entscheidung, dich nach Kiel ausleihen

zu lassen?

Auf jeden Fall. Ich hatte sie mir ja auch gut überlegt.

Ich wusste, es würde mehr Verantwortung auf mich

zukommen, aber ich finde es auch geil, etwas Neues zu

erleben. Die Entscheidung war definitiv gut.

Auch, wenn du noch nicht so viel gespielt hast?

Ich kam noch nicht so oft zum Einsatz, aber das ist

kein Problem, wirklich nicht. Ich hatte eine Reizung in

der Oberschenkelmuskulatur und deswegen ein paar

Wochen Rückstand. Aber ich bleibe geduldig, ich weiß,

dass ich schon noch meine Chancen bekomme.

In der Länderspielpause hast du im Test gegen Werder

Bremens U23 mit zwei Toren ja schon mal aufgezeigt.

Wirklich wichtig daran war, dass ich mal wieder längere

Zeit auf dem Platz stand. Vom Typ her bin ich ein


Heimkehrer Fanstory 43

Aus der Mainzer

Talentschmiede:

Jannick Huth und

Aaron Seydel.

„Ich musste schmunzeln, ist ja auch komisch: Da spielst du

zwölf Jahre für einen Verein, lässt dich für ein Jahr zu einem

anderen ausleihen und kommst mit diesem zwei Monate

später schon wieder zu deinem alten Verein.”

Spieler, der Spielzeit braucht, um in seinen Rhythmus

zu finden und seine Qualitäten zu zeigen. Das Testspiel

hat mich nach vorne gebracht – und klar, über zwei

Tore freue ich mich natürlich.

Wie haben dich deine neuen Kollegen integriert?

Das war locker. Ich kannte ja schon ein paar Jungs

aus Frankfurt und Mainz, mit David Kinsombi und

Steven Lewerenz habe ich auch bei Nullfünf gespielt.

Und auch gegen Kiel habe ich zwei Mal mit der U23

gespielt, die Mannschaft war für mich also kein

komplettes Neuland.


44

TRAUMTOR

Sein erstes Bundesliga-

Spiel absolvierte Aaron

Seydel am 27. November

2016 und steuerte

prompt den Mainzer

Treffer bei, der allerdings

die 1:2-Niederlage im

Berliner Olympiastadion

gegen Hertha BSC nicht

verhindern konnte.

Die zweite Liga aber ist nach dem Aufstieg

Neuland für Holstein. Trotzdem seid ihr ziemlich

gut gestartet.

Sportlich läuft es für uns wie am Schnürchen, das

macht natürlich auch meine Eingewöhnung leichter.

Meine ersten Eindrücke von der zweiten Liga sind

Der erste große Auftritt:

Der Stürmer betritt in

St. Etienne die Bühne

Europa League.


Heimkehrer Inhalt 45

Mit dem Flieger durch

Europa: Aaron Seydel auf

Europa-League-Tour mit

den 05ern.

auch positiv: Eine sehr intensive Liga, sehr robust und

mit hohem Niveau.

Wie würdest du euren Spielstil beschreiben?

Wir legen viel Wert darauf, die Dinge fußballerisch zu

lösen. Wir wollen mit dem Ball am Boden spielen, keine

hohen und weiten Bälle schlagen. Dabei wollen wir die

Räume gut bespielen, das Spiel in der Hand haben und

unserem Gegner den Kieler Fußball aufpressen.

Nun geht’s für euch im Pokal zu einem Bundesligisten

und für dich persönlich zu deinem Heimatverein –

welche Bedeutung hat das Spiel für dich?

Die Konstellation stand ja schon fest, als ich gewechselt

bin. Aber ich musste trotzdem schmunzeln, ist

ja auch komisch: Da spielst du zwölf Jahre für einen

Einsatz

Aaron Seydel kam sechs

Mal in der Bundesliga, zwei

Mal in der Europa League,

52 Mal in der Dritten

Liga sowie 41 Mal in der

U19- und 22 Mal in der

U17-Bundesliga für Mainz

05 zum Einsatz.

Verein, lässt dich für ein Jahr zu einem anderen

ausleihen und kommst mit diesem zwei Monate

später schon wieder zu deinem alten Verein. Aber so

ist Fußball!

Freust du dich drauf?

Klar. Ich war in der Zwischenzeit nur einmal kurz in

Mainz, da hatte ich nicht die Zeit, alle Betreuer und

Spieler zu treffen. Ich freue mich vor allem darauf,

viele bekannte Gesichter wieder zu sehen.

Und, könnt ihr eine Überraschung schaffen?

Natürlich ist Mainz klarer Favorit, allein schon wegen

dem Klassenunterschied. Aber ich denke auch, dass

Sandro und die Jungs wissen, was wir drauf haben.

Ich denke, es wird ein spannendes Spiel.


FREITAG, 27.10.2017

20:30 UHR

1. FSV MAINZ 05

EINTRACHT FRANKFURT

TICKETS SIND AN DER TAGESKASSE

ERHÄLTLICH.

EINLADUNG

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Gemäß § 10 unserer Satzung laden wir hiermit für Montag, 30. Oktober 2017, 19 Uhr,

OPEL ARENA, Mainz zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2017 herzlich ein.

TAGESORDNUNG

1. Begrüßung und Feststellung der frist- und

formgerechten Einladung

2. Abstimmung zur Verwendung der elek -

tronischen Stimmgeräte nach § 11 Abs. 3

3. Entgegennahme des Jahres- und des

Finanzberichts des Vorstands

4. Entgegennahme des Jahresberichts des

Aufsichtsrates

Die Satzung/Anträge können auf der Geschäftsstelle des 1. FSV Mainz 05 e.V.

eingesehen werden (Öffnungszeiten Mo - Fr 9.00 - 17.00 Uhr).

1. FSV Mainz 05, der Vorstand

5. Festsetzung der Aufwandsentschädigung

der Aufsichtsratsmitglieder

6. Entlastung des Aufsichtsrates

7. Änderungen dieser Satzung

8. Ehrungen

9. Schlusswort des Vereinsvorsitzenden

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Merima Reichmann Oliver Hamann Wo sind die schwaetzer die Bell

nach einem Fehler niedermachen? Bell hält seit Jahren die Knochen

fuer Mainz hin – und das mit recht guten Leistungen.

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1. FSV Mainz 05 – Holstein Kiel #M05KSV


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DIE NÄCHSTEN TERMINE

von Claus Höfling

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• DFB-Pokal, 2. Runde: 05 - Holstein Kiel (20.45, OPEL ARENA)

• 31. Geburtstag Niko Bungert

25

• Regionalliga Südwest: 05 U23 - SC Freiburg II (14.00, Bruchweg)

26

Basketballspieler Dirk Nowitzki freudig überrascht:

Ein Fan seiner Dallas Mavericks hat ihm einen 20 Dollar

Schein in einen Brief gelegt und sich bedankt: „Das

Mittagessen geht auf mich!“ Hintergrund: Der Deutsche NBA-

Star hatte wiederholt auf Millionen verzichtet, damit (wegen

der Club-Gehaltsobergrenze) bessere Spieler verpflichtet werden

können. Das hat sich natürlich längst herumgesprochen.

Und so berichten weitere Stars von kurioser Fanpost.

Robert Lewandowski:

„Ich habe mich sehr gefreut über einen Brief von Scheich

Zalmar Al Inbar aus Katar. In dem hat jemand geschrieben:

Dein nächster Club geht auf mich. Den Scheck über 2

Milliarden Euro hab ich aber bei Uli und Kalle abgegeben,

damit die sich endlich mal einen zweiten guten Spieler außer

mir leisten können.“

Anthony Modeste:

„Zunächst habe ich mich gewundert, dass es aus dem Paket

von einem Herrn Li Wau aus Peking gebellt hat. Aber dann

war alles klar. Da stand dabei: Das nächste Mittagessen geht

auf mich!“

Jupp Heynckes:

„Als ich die Lammfellheizdecke aus dem Paket holte, war ich

erst ein wenig sauer. Ich dachte, da wollte sich jemand über

meine 72-Jährigen Knochen lustig machen. Aber es war ein

liebenswerter Brief eines Herrn Nagelsmann dabei, der schieb,

ich solle seinen Platz warm halten.“

Lukas Podolski:

„Vielen Dank an den Kölner Fanclub Dom-Pärringjon für die

gesammelten 2.490 Euro, um mir ein Mittagessen zu kaufen.

Die 5 Gramm Kobe-Steak haben sehr gut geschmeckt!“

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07

• Bundesliga: 05 - Eintracht Frankfurt (20.30, OPEL ARENA)

• Regionalliga Südwest: SV Röchling Völklingen - 05 U23 (14.00)

• U17-Bundesliga: 05 - 1899 Hoffenheim (13.00, Nieder-Olm)

• U17-Regionalliga: 05 U16 - 1. FC Saarbrücken (15.00)

• Handball, 2. Liga: Dynamites - SG Kirchhof (19.00, GSW)

• U19-Bundesliga: 1899 Hoffenheim - 05 (13.00)

• U19-Bundesliga: 05 - Greuther Fürth (14.00, Bruchweg)

• Bundesliga: Borussia Mönchengladbach - 05 (15.30)

• Regionalliga Südwest: Stuttgarter Kickers - 05 U23 (14.00)

• U19-Bundesliga: 05 - SV Wehen Wiesbaden (11.00, Bruchweg)

• U17-Bundesliga: Stuttgarter Kickers - 05 (14.00)

• U17-Regionalliga: 1. FC Kaiserslautern II - 05 U16 (15.00)

(alle Kolumnen auch auf www.fussball-kolumne.de)

* Falls nicht anders angegeben finden die Heimspiele der Jugendteams auf dem

Kunstrasen am Bruchweg statt.


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