Gesund in Essen - Patientenzeitschrift #8

Visioness

Gesund in Essen - Patientenmagazin des Katholischen Klinikums Essen

Heft 8 Herbst-Winter 2017/2018

GRATIS ZUM

Ohne Werbeanzeigen

M

I T N E H M E N

Gesund in Essen

Vorsorge-Spezial

Krankheiten vermeiden,

bevor sie entstehen

Seite 20

PRIMA

Trotz Alter fit

für die OP

Seite 24

Endlich schmerzfrei

Umfassende Therapie hilft bei

chronischen Leiden

Seite 4

Mit TV-Programm

für unseren Klinik-Sender „KiK-TV“

Alle Termine der geburtshilflichen

Klinik des KK Essen 2017/2018

Gesund in Essen

1


Editorial

Liebe Patientinnen und Patienten,

liebe Leserinnen und Leser,

der Kopf dröhnt, die Schultern spannen und Aufstehen ist nur langsam und

unter größter Anstrengung möglich: Immer mehr Menschen in Deutschland

leiden unter chronischen Schmerzen. Die Deutsche Schmerzliga spricht

von zwölf Millionen Bundesbürgern, die davon betroffen sind. In der Titelgeschichte

von „Gesund in Essen“ gehen wir den Ursachen auf den Grund. Mit

der Multimodalen Schmerztherapie, die seit Sommer im St. Vincenz Krankenhaus

angeboten wird, zeigen wir Wege auf, wie Betroffene ihre Schmerzen

loswerden oder zumindest gut damit leben können.

4

6

Welchen Beitrag Sie darüber hinaus selbst leisten können, um schwere

Krankheiten – und damit auch Schmerzen – möglichst zu vermeiden oder

frühzeitig zu erkennen, zeigen wir Ihnen in unserem Vorsorge-Spezial. Auf

vier Seiten erhalten Sie einen Überblick über wichtige Vorsorge-Untersuchungen,

Empfehlungen von Ärzten und Tipps zu gesunder Lebensweise.

Damit Patienten auch bei den neuesten Therapiemethoden stets auf dem

Laufenden sind und ihr eigener Experte in Sachen Gesundheit werden, geben

wir im Beitrag zur Patientenhochschule einen umfassenden Überblick

über das Angebot der bundesweit ersten zertifizierten Hochschule dieser

Art. Sie erfahren, was für Sie als Patient oder Angehöriger die Vorteile dieser

Einrichtung sind, wie sie sich ganz unkompliziert anmelden können und

welche Kurse der Beigeordnete der Stadt Essen für den Bereich Bildung,

Jugend und Soziales, Peter Renzel, gerne einmal besuchen würde.

Beste Gesundheit wünscht Ihnen

Ihr

Prof. Dr. Andreas Biedler

Ärztlicher Direktor und Leitender Arzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin,

Notfallmedizin und Schmerztherapie am Katholischen Klinikum Essen

Impressum

Gesund in Essen Nr. 8 Herbst-Winter 2017/18

Herausgeber: Katholisches Klinikum Essen

Postanschrift: Katholisches Klinikum Essen

Marketing und Kommunikation

Hospitalstraße 24, 45329 Essen

Fon: 0201 6400 1020

Fax: 0201 6400 1029

Mail: marketing@kk-essen.de

www.kk-essen.de

www.gesundinessen.de

Redaktionsleitung: Stefan Mattes,

Leiter Marketing und Kommunikation

Inhaltliches und grafisches Konzept,

Redaktion und Realisation:

Visioness GmbH, Heidelberg

Druck: Löcke-Druck

Auflage: 106.000

.

.

Quellen in dieser Ausgabe:

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)

Verein für Gesundheitssport und

Sporttherapie an der Universität

Duisburg-Essen e. V.

Stadtverwaltung Essen

2 Gesund in Essen


Inhalt

8

Titelthema: Chronische Schmerzen

Endlich schmerzfrei –

Umfassende Therapie hilft bei chronischen Leiden 4

„Die Therapie kann sehr erfolgreich sein“ –

Neurologe empfiehlt bei chronischen Kopf- und Rückenschmerzen

vor allem eines: einen veränderten Lebenswandel 6

„Ich bilde mir das doch nicht ein" –

Chronische Schmerzen haben oft vielfältige Ursachen 7

Gesundheitsthemen

12

Notaufnahme –

Vom Polytrauma bis zum Verbandswechsel 8

"Eine Notaufnahme heißt nicht umsonst so" –

Interview mit Dr. Roland Stahl, Pressesprecher der

Kassenärztlichen Bundesvereinigung 10

„Wir reden von Anfang an ganz ehrlich mit unseren Patienten“ –

Dr. Berger berichtet über die Onkologie und Palliativmedizin 12

Baby statt Hantel beim Kanga-Training 16

Vorsorge Spezial – Krankheiten vermeiden, 20

bevor sie entstehen

Die fünf wichtigsten Gesundheitstipps 21

von Prof. Dr. Birgit Hailer

16

Mit Ausdauersport gesünder ins Alter – Von Krankenkassen 23

finanzierte und empfohlene Vorsorgeuntersuchungen

PRIMA: Trotz Alter fit für die OP 24

„Hier werde ich Experte meiner eigenen Gesundheit“ –

An der Patientenhochschule referieren Ärzte und Fachleute über

Themen wie Notfallmedizin und Gelenkverschleiß 26

„Ein tolles Angebot“ – Interview mit Peter Renzel, Beigeordneter

der Stadt Essen, über die Vorzüge der Patientenhochschule 28

Service

News 15

Angebote für werdende Mütter und Väter 17

TV-Programm 18

20

Veranstaltungskalender 30

Fachkliniken/Leitende Ärzte 31

Gesund in Essen

3


TITELTHEMA

Endlich schmerzfrei

Umfassende Therapie hilft bei chronischen Leiden

Monika Hellwig* klagt über starke,

andauernde Schmerzen, die von der

unteren Wirbelsäule in die Beine ziehen.

Auch familiär hat die übergewichtige Frau

viel Stress. Ihr Leiden verschlimmert

sich stetig. Nichts hat ihr geholfen – bis sie

von einer besonderen Therapie im St. Vincenz

Krankenhaus hört. Seit Mai bietet das

Katholische Klinikum Essen dort neu

eine Multimodale Schmerztherapie an –

und kombiniert schmerztherapeutische

Behandlungen mit einer Psychotherapie.

„Die Ursachen chronischer Schmerzen

sind komplex“, bemerkt Oberärztin

Daniela Wagner, die die Multimodale

Schmerztherapie am Katholischen

Klinikum Essen leitet. Gemeinsam

mit einer nur für die Schmerztherapie

zuständigen Psychotherapeutin,

speziell ausgebildeten Ergo- und

Physiotherapeuten sowie Kollegen

aus den anderen Abteilungen des

Katholischen Klinikums verhilft die

4 Gesund in Essen

Schmerztherapeutin Patienten zu weniger

Leid und mehr Lebensfreude.

Seelische Faktoren

nicht vernachlässigen

Häufig entsteht das Leiden aus einem

akuten Ereignis, beispielsweise einer

Fehlbelastung. Rezeptoren melden dem

Gehirn Gefahr. Der Patient empfindet

Schmerzen. „Aber selbst, wenn die

Ursache scheinbar geheilt ist, kann es

sein, dass diese ‚Schmerzfühler‘ weiterhin

auf Alarm eingestellt sind“, so die Ärztin.

Auch kleine, eigentlich nicht schmerzhafte

Reize wie zum Beispiel Berührungen,

Wärme oder starke emotionale Gefühle

lösten dann Schmerzen aus oder

verstärkten sie. Die Folge sei andauerndes

Leiden.

Weil chronische Schmerzen viele

Ursachen hätten, dürften auch seelische

Faktoren nicht vernachlässigt werden,

betont die Ärztin. Die Therapie bedeutet

für die Anästhesistin deshalb auch, eine

Bewusstseinsänderung herbeizuführen:

„Wir möchten erreichen, dass Patienten

sich dem Schmerz nicht mehr hilflos

ausgeliefert fühlen, sondern selbst ihr

bester Therapeut werden“, sagt die

Oberärztin. Der Grundstein dafür wird

während eines zweiwöchigen stationären

Aufenthalts gelegt.

Zehn Behandlungstage stehen während

dieser Zeit auf dem Plan. Patienten lernen

mithilfe von Ergo- und Physiotherapeuten

Bewegungsübungen, die sie zu

Hause weiter durchführen können.

Zusätzlich werden auch besondere

Entspannungstechniken trainiert. In einer

täglichen, umfassenden Visite verschafft

Oberärztin Wagner sich einen Überblick

über die Fortschritte, beantwortet

Fragen und stimmt individuell das

Behandlungsprogramm ab. „Dafür

nehme ich mir auch gerne Zeit“, sagt die


Über zwölf Millionen Menschen

leiden unter chronischen Schmerzen

TITELTHEMA

Mehr als zwölf Millionen Deutsche

sind von chronischen Schmerzen betroffen.

Zwei Millionen davon leiden

der Deutschen Schmerzgesellschaft

zufolge unter einer sogenannten

Schmerzkrankheit, das heißt starken,

nicht tumorbedingten Schmerzen mit

großer Beeinträchtigung, auch der

Psyche. Damit verbunden sind für

die Betroffenen massive Einschnitte

der Lebensqualität. Im Durchschnitt

dauere die Leidensgeschichte sieben,

bei jedem fünften über zwanzig Jahre,

berichtet der Verein. Betroffene litten

unter Dauerschmerzen und müssten

mit körperlichen Einschränkungen im

Alltag leben. Begleiterscheinungen

seien Depressionen, Angst, Schlafstörungen

und eine verminderte Konzentration.

Für diese Patienten bietet

die Multimodale Schmerztherapie

Hilfe und führt zu einer besseren Versorgung

chronisch schmerzkranker

Menschen.

Ärztin Daniela Wagner (r.) und Psychotherapeutin

Irina Rohde führen

gemeinsam das Erstgespräch mit

einer schmerzgeplagten Patientin.

In einer Gruppentherapie berät Ergotherapeutin Anja Gildemeyer (r.)

Betroffene, wie sie im Alltag wieder handlungsfähig werden.

Medizinerin. Darüber hinaus steht sie

den Patienten einmal in der Woche zum

Gruppengespräch zur Verfügung und führt

mit jedem aufklärende Einzelgespräche.

Eine psychotherapeutische Begleitung,

die ebenfalls wöchentlich in der Gruppe

erfolgt, ist ein wichtiger Bestandteil der

Behandlung. Hierfür ist in der Abteilung

eine eigene Psychotherapeutin tätig,

die mindestens einmal in der Woche für

jeden Patienten auch persönlich da ist.

Abgerundet wird die Behandlung durch

die Zusammenarbeit mit Neurologen,

Orthopäden und den anderen

Fachabteilungen des Klinikums.

Erfolge bereits nach zwei Wochen

Bei Monika Hellwig zeichnen sich

bereits nach zwei Wochen stationärem

Aufenthalt erste Erfolge ab. Stufte sie ihre

Beschwerden vor der Therapie auf einer

Skala von null bis zehn noch bei neun und

damit sehr hoch ein, bewertet sie ihre

Schmerzen danach nur noch mit vier. Die

Patientin zeigt sich motiviert und plant,

auch zu Hause mit Bewegungsübungen,

Entspannungsübungen und gesünderer

Ernährung weiterzumachen. Dank der

begleitenden psychotherapeutischen

Unterstützung lernte sie zu akzeptieren,

dass Schmerzen auch durch seelische

Probleme verstärkt werden können.

„Auch diesen Weg will sie weiter

verfolgen“, so Daniela Wagner.

Hilfreich sei eine Multimodale Schmerztherapie

der Ärztin zufolge bei vielen Arten

chronischer Schmerzen. Das Katholische

Klinikum Essen legt seinen Fokus dabei

auf Erkrankungen der Wirbelsäule und

der Gelenke. Aber auch Patienten mit

Nervenschmerzen unterschiedlichster

Ursache, Kopfschmerzen oder anderen

chronischen Beschwerden finden in der

Klinik Hilfe.

*Name von der Redaktion geändert.

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin,

Notfallmedizin und Schmerztherapie

Daniela Wagner

Fachärztin für Anästhesiologie

Spezielle Schmerztherapie

Fon: 0201 6400 3471

Mail: schmerztherapie@kk-essen.de

Marienhospital Altenessen

Hospitalstraße 24

45329 Essen

Weitere Infos zum Thema auf den

Seiten 6 und 7

Gesund in Essen

5


TITELTHEMA

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Klinik für Neurologie und

Klinische Neurophysiologie

Priv.-Doz. Dr. Oliver Kastrup

Leitender Arzt

Fon: 0201 6400 3350

Mail: o.kastrup@kk-essen.de

Philippusstift

Hülsmannstraße 17

45355 Essen

Privatdozent Dr. Kastrup untersucht die Nervenbahnen eines Patienten.

„Die Therapie kann

sehr erfolgreich sein

Neurologe empfiehlt bei chronischen Kopf- und Rückenschmerzen

vor allem eines: einen veränderten Lebenswandel

Ob Verklemmungen im Kreuz oder dauerhaftes

Dröhnen im Kopf: Chronisches

Leiden verringert die Lebensqualität und

kann Patienten an den Rande des Wahnsinns

treiben. Ist eine konkrete Ursache

feststellbar, zeigt oft eine gezielte Therapie

Wirkung. Lässt sich diese jedoch nicht ausmachen,

stehen Ärzte und Patienten vor

einer Herausforderung. Mit welchen Möglichkeiten

das Problem oft zu meistern ist,

berichtet Privatdozent Dr. Oliver Kastrup,

Leitender Arzt der Klinik für Neurologie

und klinische Neurophysiologie am Katholischen

Klinikum Essen.

Wann ist für Menschen mit chronischen

Schmerzen eine Multimodale Schmerztherapie

sinnvoll?

Dr. Kastrup: Viele Patienten mit chronischen

Schmerzen leiden an Muskeloder

Rückenschmerzen, die interdisziplinär

von Neurologen sowie Orthopäden

und Unfallchirurgen behandelt werden.

Akute Ursachen können durch eine entzündungshemmende

Therapie oder Ope-

6 Gesund in Essen

ration beseitigt werden. Das ist aber nicht

immer möglich. In diesen Fällen ist die

Multimodale Schmerztherapie der richtige

Weg.

Welche chronischen Schmerzen behandeln

Sie, die rein neurologischer Natur

sind?

Dr. Kastrup: Das können chronische

Muskelentzündungen, chronische Rückenmark-

oder Nervenwurzelentzündungen

oder das Fibromyalgie-Syndrom

sein. Sehr häufig behandeln wir Patienten

mit chronischen Kopfschmerzen,

die entweder wiederkehrend oder dauerhaft

sind. Das können Migräne, chronische

Spannungsschmerzen oder Clusterkopfschmerzen

sein. Darüber hinaus

gibt es Kopfschmerzen, die durch zu viel

oder durch die falschen Schmerzmittel

bedingt sind, weil diese selbst wiederum

Kopfschmerzen auslösen können. Dem

versuchen wir mit einer konsequenten

und konstanten Schmerztherapie, Kopfschmerzprophylaxe

und auch mit multimodaler

Schmerztherapie Herr zu werden.

Häufig ist zudem eine Entwöhnung

von den bisherigen Medikamenten notwendig,

insbesondere wenn hochfrequent

Schmerzpräparate eingenommen

wurden, weil diese die Probleme noch

verstärken können. Ziel ist stattdessen

eine Steigerung der Aktivität sowie eine

Desensibilisierung. Das heißt: Patienten

sind angehalten, trotz Schmerz aktiv zu

leben und beispielsweise Ausdauersport

zu treiben. Je mehr jemand sich bewegt,

desto weniger sensibel reagiert der Körper

auf Schmerz.

Wie stehen die Heilungschancen bei Patienten

mit chronischen Schmerzen?

Dr. Kastrup: Bei vielen traditionellen

Behandlungsmethoden besteht ein hohes

Risiko, dass die Schmerzen wiederkommen.

Eine multimodale Therapie

kann sehr erfolgreich sein und zu weniger

Schmerzen beitragen, weil durch sie

Patienten angeleitet werden, nicht in alte

Lebensgewohnheiten zurückzufallen.


„Ich bilde mir das doch nicht ein

TITELTHEMA

Chronische Schmerzen haben oft vielfältige Ursachen

„Ich bilde mir das doch nicht ein“, hört

Prof. Dr. Cornelius Wurthmann oft, wenn

er betroffenen Schmerzpatienten zu einer

Therapie rät. „Das hat aber nichts

mit Einbildung zu tun“, erwidert der

Leitende Arzt der Klinik für Psychiatrie,

Psychotherapie und Psychosomatische

Medizin am Katholischen Klinikum Essen.

Mit einer gesprächsorientierten

Therapie hilft er Patienten mit chronischen

Schmerzen zu einer neuen Lebensqualität.

Am häufigsten stößt Prof. Wurthmann

bei chronischen Schmerzen auf Somatisierungsstörungen

oder somatoforme

Schmerzstörungen. Bei der somatoformen

Schmerzstörung steht der

Schmerz im Vordergrund. Dabei handelt

es sich um über Monate und länger anhaltende

Beschwerden, für die keine

körperliche Ursache gefunden wird.

Sie betreffen entweder nur eine Region

oder mehrere, wie beispielsweise Kopf,

Rücken, Schulter, Bauch und Unterleib.

Bei Somatisierungsstörungen treten

neben Schmerzen vordergründig auch

noch viele andere Symptome auf, wie

Herz-Kreislauf- oder Magen-Darm-Probleme,

Atemwegsbeschwerden oder

Hautirritationen.

Ursache im seelischen Bereich

Beide heißen deshalb somatoform, weil

sie auf körperliche Ursachen hinzudeuten

scheinen, die Ursachen aber tatsächlich

im seelischen Bereich liegen.

„Patienten tun sich oft schwer damit,

eine Therapie anzunehmen“, bedauert

der Leitende Arzt. Wer Schmerzen habe,

denke natürlich an körperliche Ursachen,

nehme dazu viele Untersuchungen

auf sich und in letzter Konsequenz wahrscheinlich

auch Schmerzmittel oder

Operationen. „Wir erleben es gar nicht

selten, dass Patienten mit psychosomatischen

Schmerzen mit Morphinen

behandelt wurden oder bereits operiert

sind, bevor sie zu uns kommen“, so Prof.

Wurthmann.

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatische Medizin im

Borbecker Philippusstift geht dann den

psychosozialen Ursachen auf den Grund.

„Viele unserer Patienten haben traumatische

Erfahrungen gemacht. Manchmal

spielt auch Erblichkeit eine Rolle. Wir

beobachten immer wieder, dass Verwandte

ersten Grades ebenfalls solche

Erkrankungen haben“, sagt Prof. Wurthmann.

Gibt es in einer Familie bereits

chronische Schmerzpatienten, hat das

möglicherweise Auswirkungen auf andere

Familienmitglieder und insbesondere

auf deren Umgang mit Schmerzen

oder Belastungen.

„Wir wollen Patienten motivieren", so

Prof. Wurthmann, „ihre Wahrnehmung

zu verändern, und ihnen vermitteln,

dass Schmerzen mit psychosomatischer

Ursache nichts mit Einbildung zu tun

haben". Erstes Etappenziel wäre die Bereitschaft,

das für sich zu akzeptieren.

Dann geht es darum, unangemessene,

krankheitsfördernde Einstellungen und

Verhaltensweisen zu modifizieren.

Leben genießen statt schonen

Die Therapie findet gesprächsorientiert

statt und nur in seltenen Ausnahmefällen

medikamentös. „Es gibt keine gesicherten

Untersuchungen, dass Medikamente

bei diesen Krankheitsbildern

etwas bewirken“, betont der Psychiater

und Psychotherapeut. Ausnahme: wenn

die chronischen Schmerzen Teil einer

Depression sind. Dann sehe allerdings

auch die Behandlung anders aus.

Wichtigstes Ziel ist für Prof. Wurthmann,

die Lebensqualität zu verbessern: „Das

Leben genießen, sich Gutes tun“, sagt

er. Oft achteten Patienten mit Somatisierungsstörungen

oder somatoformen

Schmerzstörungen ganz besonders

auf ihren Körper und würden Veränderungen

als bedrohlich oder gefährlich

wahrnehmen. „Wir versuchen, das darauf

folgende Schonverhalten abzubauen“,

so Prof. Wurthmann.

Prof. Dr. Wurthmann im

Gespräch mit einer Patientin.

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatische Medizin

Prof. Dr. Cornelius Wurthmann

Leitender Arzt

Fon: 0201 6400 3401

Mail: c.wurthmann@kk-essen.de

Philippusstift

Hülsmannstraße 17

45355 Essen

Gesund in Essen

7


Notaufnahme:

Vom Polytrauma bis zum

Verbandswechsel

bis hin zum Verlust der Hand. Das hätte

auch Konsequenzen für die Erwerbsfähigkeit

des jungen Mannes. Umgehend

ordnet der Mediziner deshalb Röntgenaufnahmen,

MRT und eine neurologische

Untersuchung an.

Mit gekrümmter Hand und schmerzverzerrtem

Gesicht steht ein junger Mann in

der Notaufnahme des Philippusstifts Essen.

Bei Gleisbauarbeiten hat sich beim

Heben einer drei Tonnen schweren Schiene

eine Winde gelöst und ist dem Auszubildenden

in die rechte Hand gefahren.

Der 18-Jährige kann seine geschwollene

Hand kaum bewegen, klagt über höllische

Schmerzen und spürt den Mittel- und

Ringfinger nicht mehr.

8 Gesund in Essen

Dr. Christoph Eicker, Chefarzt der Chirurgischen

Klinik II – Orthopädie und Unfallchirurgie,

Hand- und Fußchirurgie am

Katholischen Klinikum Essen, und durch

Zufall an diesem Tag statt im OP in der

Notaufnahme, reagiert sofort. Der Handchirurg

kontrolliert Reflexe und Taubheit

der Finger und wirft per Ultraschall einen

ersten Blick ins Innere der geschwollenen

Hand. Seien Nerven ernsthaft beschädigt,

müsse der 18-Jährige sofort operiert werden,

zeigt sich Dr. Eicker in Alarmbereitschaft.

Andernfalls drohten Folgeschäden

Vorhofflimmern, Lungenembolie, Rippenbrüche

Im Flur der Ambulanz bringen unterdessen

Rettungssanitäter weitere Patienten in die

Notaufnahme: Eine Patientin mit Vorhofflimmern,

einen Mann mit Lungenembolie

und eine Frau, die nach einem epileptischen

Anfall – nicht zum ersten Mal – mit Rippenbrüchen

in die Klinik kommt. Zwischen

50 und 130 Personen durchlaufen laut Dr.

Eicker täglich die Ambulanz. Hochfrequentierte

Zeiten sind nach 17 Uhr bis kurz vor

Mitternacht sowie an Wochenenden und

Feiertagen, wenn Hausärzte sich im Feierabend

befinden.


Im Eiltempo wird ein Schwerverletzter in die

Notaufnahme des Borbecker Philippusstifts gebracht.

„Vom Verbandswechsel bis zum Polytrauma

haben wir alles“, sagt Dr. Eicker. Für die

Behandlung der Patienten stehen in der

Ambulanz ständig mindestens ein Internist

oder Kardiologe, ein Unfallchirurg

und ein Neurologe zur Verfügung. Eine

enge Zusammenarbeit besteht mit der

Pflege, für die Diagnostik mit der Radiologie

und mit dem Labor sowie zu den

einzelnen Fachabteilungen. Bei Bedarf

werden ein Psychiater oder weitere

Ärzte hinzugezogen.

Sowohl das Philippusstift in Borbeck

mit einem Schockraum, zwei Herzkathetermessplätzen

und einer Stroke

Unit im Haus als auch das St. Vincenz

Krankenhaus in Stoppenberg mit zwei

direkt anzufahrenden Herzkathetermessplätzen

und weiteren Diagnostikund

Funktionsräumen sind Mitglied

des TraumaNetzwerk Ruhrgebiet. Als

solches erfüllen sie die Anforderungen

zur Behandlung von Schwerverletzten

nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft

für Unfallchirurgie (DGU) und

werden für ihre qualitativ hochwertige

Versorgung regelmäßig zertifiziert.

„Seit wann sind wir hier?“, fragt im Flur

der Ambulanz eine Frau mit hochgezogenen

Augenbrauen ihren im Rollstuhl

sitzenden Mann. Sie schaut auf die Uhr:

16.30 Uhr. Geschlagene zwei Stunden

warten die beiden – wie etwa zehn weitere

Patienten – auf eine ärztliche Untersuchung.

Der Senior ist zu Hause kreislaufbedingt

kollabiert. Ein Tropf in der

Armbeuge versorgt ihn mit Flüssigkeit.

Für weiterführende Untersuchungen

muss er sich noch gedulden. „Ich mache

Ihnen persönlich keinen Vorwurf. Aber

es ist jetzt wirklich an der Zeit, dass wir

dran kommen“, sagt er in ruhiger, aber

bestimmter Tonlage zu einem vorbeilaufenden

Pfleger. Der entschuldigt sich für

die Wartezeit, verweist darauf, dass die

Ärzte noch andere Patienten versorgen

müssen und bietet ihm ein Bett an, wenn

er sich hinlegen möchte.

Die Szene ließe sich auf jede beliebige

andere Notfall-Ambulanz in Deutschland

übertragen. Patienten warten – mitunter

mehrere Stunden. Sie fühlen sich vergessen

und nicht ernst genommen. „Wir können

alle gut einschätzen, ob ein Patient

ein Notfall ist oder noch warten kann und

haben immer ein Auge drauf“, verspricht

Jutta Smaxwil, Krankenschwester in der

Notaufnahme des Philippusstifts. Viele

Patienten, die selbstständig in die Ambulanz

kämen, könnten noch essen, trinken

und seien ansprechbar. Daher stünden

sie in der Priorisierung weiter hinten

als lebensbedrohlich verletzte oder erkrankte

Menschen und solche, bei denen

die kleinste Verzögerung ernsthafte bleibende

Schäden nach sich ziehen könne.

Gesund in Essen

9


In Rekordzeit steht ein

Schockraumteam bereit

Dr. Eicker untersucht per Ultraschall

eine verletzte Hand.

„Wir haben fast täglich den Fall, dass

wir Patienten reanimieren und nebenan

Leute meckern, weil sie warten

müssen“, sagt die Pflegerin in resignierender

Tonlage. „Wir werden beleidigt

und manchmal sogar bedroht

- von Jungen ebenso wie von 90-Jährigen“,

berichtet sie und bedauert:

„Das kommt leider immer öfter vor.“

Weggeschickt, ohne vom Arzt gesehen

worden zu sein, wird niemand.

Auch scheinbare Bagatellfälle

könnten schlimme Ursachen haben

und werden ernst genommen. Der

Chirurg versichert: Im Notfall werden

sofort alle Kräfte mobilisiert und bei

Bedarf Ärzte aus den entsprechenden

Abteilungen des Krankenhauses

abgezogen. In Rekordzeit steht ein

Schockraumteam beispielsweise aus

Unfallchirurgen, Anästhesisten und

Pflegern bereit, das nach strikten

(Zeit-)Vorgaben wichtige lebenserhaltende

Maßnahmen einleitet.

Mit Bagatellen zur Ambulanz der

Kassenärztlichen Vereinigung

„Werden per Rettungsdienst am

Fließband Notfälle eingeliefert“, so

Dr. Eicker, „kann es schon sein, dass

Patienten je nach Priorisierung bis

zu vier oder fünf Stunden warten“.

Bei harmlosen Verletzungen oder Erkrankungen

sei es ratsam, außerhalb

der hausärztlichen Sprechzeiten statt

in die Notaufnahme in die Ambulanz

der Kassenärztlichen Vereinigung zu

gehen. Deren Räume befinden sich

unter einem Dach mit den Krankenhäusern.

Sie sind aber extra für ambulante

Patienten vorgesehen und

möglicherweise weniger stark frequentiert.

Für den jungen Gleisbauarbeiter gibt

es nach Ultraschall, Röntgen und der

elektrophysiologischen Untersuchung

durch einen Neurologen eine erste

kleine Entwarnung: Motorisch ist die

Hand unauffällig und auch die Bildgebung

zeigt keine ernsthaften Verletzungen.

Um die befürchtete Operation

kommt er herum. Nach zwei Tagen

zur Kontrolle wird der Mann aus dem

Krankenhaus entlassen, eine Woche

später arbeitet er wieder.

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Traumanetzwerk Philippusstift

und St. Vincenz Krankenhaus

Dr. Christoph Eicker

Dr. Peter Feldmann

Dr. Peter Kaivers

Leitende Ärzte

Fon: 0201 6400 3201

0201 6400 3101

Mail: c.eicker@kk-essen.de

p.feldmann@kk-essen.de

p.kaivers@kk-essen.de

Philippusstift

Hülsmannstraße 17

45355 Essen

St. Vincenz Krankenhaus

Von-Bergmann-Straße 2

45141 Essen


Eine Notfallaufnahme

heißt nicht

umsonst so


Viele Patienten kennen sich im Dickicht Gesundheitswesen

nicht aus und wissen vor allem an

Wochenenden und Feiertagen nicht, wohin sie

sich im Krankheitsfall wenden sollen. Dr. Roland

Stahl, Pressesprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

(KBV) klärt über Alternativen

zur Notaufnahme auf.

Wann sollten Patienten in die Notaufnahme,

wann zum niedergelassenen Arzt gehen?

Dr. Stahl: Eine Notfallaufnahme heißt

10 Gesund in Essen


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nicht umsonst so. Sie ist für schwere oder

lebensbedrohliche Fälle vorgesehen. Die

Rückenschmerzen aber oder der grippale

Infekt können auch am Montag nach dem

Wochenende in der Praxis behandelt werden.

Welche alternativen Möglichkeiten zur

Notfallambulanz haben Patienten außerhalb

der Sprechzeiten von niedergelassenen

Ärzten?

Dr. Stahl: Außerhalb der Sprechstundenzeiten

gibt es den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Dann stehen – je nach

Bundesland – Praxen im Rahmen des

Bereitschaftsdienstes offen oder es gibt

teilweise Fahrdienste, die zu den Patienten

kommen. Unter der bundesweiten Nummer

116 117 sind diese Dienste erreichbar

oder werden entsprechend vermittelt.

Welche Angebote der Kassenärztlichen

Vereinigung gibt es für Patienten – beispielsweise

auch in Krankenhäusern?

Dr. Stahl: An vielen Krankenhäusern haben

die Kassenärztlichen Vereinigungen

Portal- oder Ärztliche Bereitschaftsdienstpraxen

eingerichtet. Dort erfolgt die ambulante

Versorgung von Patienten, die keine

Notfälle sind.

Kontakt

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pa

© Lop

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op

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Kassenärztliche Bundesvereinigung

Dr. Roland Stahl

Pressesprecher

Herbert-Lewin-Platz 2

10623 Berlin

Fon: 030 4005 0

Mail: info@kbv.de

www.kbv.de

axe

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Gesund in Essen

11


Ehrliche und offene Gespräche mit Patienten

und Angehörigen sind dem Team um

Dr. Berger wichtig.



Wir reden von Anfang

an ganz ehrlich mit

unseren Patienten

Dr. Winfried Berger berichtet als Leitender Arzt der Hämatologie und Internistischen

Onkologie des Katholischen Klinikums Essen über einen lieb gewonnenen

Patienten, offene Gespräche und unkonventionelle, spontane Hilfe.

12 Gesund in Essen


Mir gegenüber sitzt ein sympathischer

Mann, Mitte sechzig mit Glatze. Werner

Juhnke trägt eine Sauerstoffbrille in der

Nase. Er ist gut gelaunt und erzählt freimütig

und ganz offen seine Geschichte.

Es fing im vergangenen Herbst an. Er

bekam schlecht Luft. Er hatte sich auf

seine Rentenzeit gefreut und eine große

Reise, einen Segeltörn im Mittelmeer

mit Freunden, geplant, ohne die Frauen,

die wollten nicht mitkommen.

Sein Hausarzt hat sofort erkannt, dass

es sich um eine ernste Erkrankung

handelt. In der Medizinischen Klinik II

des Philippusstiftes wurde dann nach

umfangreichen Untersuchungen ein

Lungenkrebs festgestellt. Durch die Entlastung

von Wasser in der Lunge wurden

die Beschwerden deutlich gebessert. Zur

spezialisierten Betreuung wurde Herr

Juhnke in die Onkologie des Marienhospitals

Altenessen weitergeleitet. Das

Philippusstift in Borbeck und das Marienhospital

in Altenessen gehören zusammen

mit dem St. Vincenz Krankenhaus

in Stoppenberg zum Katholischen

Klinikum Essen. Je nach Krankheitsbild

werden die Patienten in den einzelnen

Fachabteilungen versorgt. Der Schwerpunkt

für die Krebserkrankungen ist im

Marienhospital angesiedelt.

gute, persönliche und unkomplizierte

Atmosphäre auf der Station A 2.2 im

Marienhospital. Auch wenn der Krebs

bereits fortgeschritten war, so hat Herr

Juhnke gemeinsam mit den Ärzten und

der Pflege und dem gesamten Team für

sich entschieden: „Ich werde nicht im

Bett liegen und warten, dass ich sterbe.“

Für mich und meine Mitarbeiter ist der

vertrauensvolle Umgang miteinander

ganz wichtig. Nur wenn wir offen miteinander

umgehen und klar darlegen,

was wir mit unserer modernen Medizin

können, aber auch, was wir nicht kön-

nen, lässt sich aus schwierigen Lebenssituationen

das Beste machen. Ärzte

und Pflege arbeiten in der Onkologie

ganz eng zusammen, gemeinsam mit

allen Beteiligten, von der Psychoonkologin,

den Physio- und Ergotherapeuten

bis hin zu den Servicekräften und der

Seelsorge. Jeder ist wichtig und wir

müssen kreativ und authentisch sein,

um in unserer rationalisierten Welt noch

das Menschliche zu bewahren.

Gemeinsam mit engagierten Mitarbeitern

habe ich vor einigen Jahren das

sogenannte MONIKA Projekt ins Leben

Die Onkologie und Palliativmedizin wird

von mir ärztlich geleitet. Wir sind ein

gut eingespieltes Team und gemeinsam

können wir den uns anvertrauten

Menschen mit den Möglichkeiten der

modernen Medizin helfen. Herr Juhnke

erinnert sich, dass er gleich nach der

Verlegung ausführliche Gespräche über

seine Erkrankung führen konnte. Es

wurde ganz offen und umfassend über

die Erkrankung geredet. Das ist für mich

und mein Team ein ganz wichtiges Anliegen.

Wir reden von Anfang an ganz ehrlich

mit unseren Patienten. Es braucht

Zeit, sich mit der Erkrankung auseinanderzusetzen.

Auch müssen alle Beteiligten,

insbesondere die Angehörigen, mit

eingebunden werden.

Für die Bewältigung seiner ganz konkreten

Probleme wurde Herrn Juhnke

die sogenannte „Komplexbehandlung

Palliativmedizin“ angeboten. Bewahrung

und Förderung der eigenen Ressourcen,

Hilfe bei der Regelung sozialer Fragen

und auch bei der Krankheitsbewältigung

sind die Ziele dieses Angebotes, die Herr

Juhnke sehr zu schätzen wusste. Einen

besonderen Stellenwert hatte für ihn die

Ein Zugang oberhalb der Brust

ermöglicht es, dass bei Werner Juhnke

schmerzfrei Blut abgenommen oder

Medikamente verabreicht

werden können.

Gesund in Essen

13


Per Ultraschall untersucht Dr. Berger

seinen Patienten Werner Juhnke.

gerufen, um meinen Patienten auf verschiedenste

Weise unkonventionell und

spontan alles zu bieten, was ihnen in

ihrer ganz persönlichen Situation helfen

kann. So öffnet sich die Abteilung aktuell

auch für die traditionelle chinesische

Medizin. „Ich hatte Verdauungsprobleme,

keinen Appetit und ordentlich an

Gewicht verloren“, berichtet Herr Juhnke.

„Ein neuer Arzt in der Abteilung hat

es mit Akupunktur fertiggebracht, dass

ich mein ganzes Mittagessen aufgegessen

habe, obwohl ich Fleisch bis dahin

nicht riechen konnte, dazu noch einen

Salat und den Nachtisch. Das war sensationell.“

14 Gesund in Essen

Seit Juni dieses Jahres gehört Herr

Chunting Wang zum ärztlichen Team

der Onkologie und Palliativmedizin des

Marienhospitals. Er hat in seiner Heimat

China das Studium der Traditionellen

Chinesischen Medizin abgeschlossen,

hier in Deutschland noch das komplette

Studium der klassischen Schulmedizin

absolviert und bildet sich nun in der Onkologie

fort, um dann optimal behandeln

und helfen zu können. Wir werden das

positive Potenzial auf jeden Fall nutzen

und unseren Patienten zur Verfügung

stellen. Anfang Dezember wird auch ein

neuer Therapieraum eingeweiht werden.

Dort können wir unseren Palliativpatienten

unter anderem auch eine tiergestützte

Therapie mit den top ausgebildeten

Hunden von Filiz Erfurt anbieten.

In diesem Umfeld fühlt sich Herr Juhnke

gut aufgehoben und blickt zuversichtlich

in seine Zukunft: „Es geht mir gut.

Vielleicht können die Ärzte noch eine

Verlängerung herausholen und mir Lebensqualität

schenken.“ Dr. Berger und

sein ganzes Team helfen ihm, und so

schmiedet er Pläne: „An die Nordsee

zum Fische fangen, wäre perfekt.“

Autor: Dr. Winfried Berger,

Leitender Arzt der Hämatologie

und Internistischen Onkologie am

Katholischen Klinikum Essen

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Onkologisches Zentrum

Medizinische Klinik III – Hämatologie

und Internistische Onkologie

Dr. Winfried Berger

Leitender Arzt

Fon: 0201 6400 4742

Mail: w.berger@kk-essen.de

Marienhospital Altenessen

Hospitalstraße 24

45329 Essen


News · News · News · News · News · News · News · News · News

Vierbeiner therapieren Krebspatienten

Für einen Moment die Sorgen vergessen: Das Katholische Klinikum Essen bietet ab

Dezember unter strikten hygienischen Auflagen für Palliativpatienten der Onkologie

eine tiergestützte Therapie an. „Die hochsensiblen und hervorragend ausgebildeten

Tiere sorgen für emotionale Wärme, Freude und können Patienten allein durch ihre Anwesenheit

ein paar schöne, unbeschwerte Stunden bereiten“, sagt Dr. Winfried Berger,

Leitender Arzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie am Marienhospital Altenessen.

Der Einsatz von Therapiehunden in Krankenhäusern ist in Deutschland bisher die

Ausnahme. Immer mehr Kliniken erkennen allerdings die Vorteile für Patienten. Mehr

dazu bald online auf www.gesundinessen.de

Der Förderverein hat

eine neue Vorsitzende

Gabriele Daut-Hußmann ist neue Vorsitzende

des Fördervereins des Katholischen

Klinikums Essen. Die Rechtsanwältin

hat im Sommer den Posten

von Gerd Hußmann übernommen, der

nach 17 Jahren verdienstvoller Arbeit

für den Verein aus Krankheitsgründen

nicht wieder zur Wahl angetreten

war. Bis zur Wahl der neuen Vorsitzenden

hatte übergangsweise Susanne

Asche das Amt übernommen. Der

Verein setzt sich für alles ein, was

neben der medizinischen Betreuung

die Gesundheit und das Wohlbefinden

der Patienten fördert. Eines der

nächsten geplanten Projekte sind

bestickte Strampler als Geschenk

für Neugeborene der Geburtsklinik.

Neuer Herzkathetermessplatz im St. Vincenz Krankenhaus, elektrophysiologische

Untersuchungen künftig auch im Philippusstift

Durchblutungsstörungen des Herzens noch besser erkennen: Ab November ist

im St. Vincenz Krankenhaus ein Linksherzkathetermessplatz der neuesten

Generation im Einsatz. Das Gerät stellt anatomische Details wie beispielsweise

minimalste Gefäßveränderungen noch genauer dar als bisherige Geräte

und das bei wesentlich geringerer Strahlenbelastung. Damit können

Engstellen früher mit einem Stent geweitet und mögliche Komplikationen vermieden

werden. Darüber hinaus nehmen Ärzte des Katholischen Klinikums Essen

künftig nicht nur im St. Vincenz Krankenhaus, sondern auch im Philippusstift

elektrophysiologische Untersuchungen vor und helfen damit Menschen

mit Herzrhythmusstörungen, wieder in einen geregelten Takt zu kommen.

Tag des Patienten am 26. Januar

Patientenfürsprecher

Detlef Schliffke.

Zum dritten Mal veranstaltet das Katholische Klinikum Essen am 26. Januar 2018

im Foyer des Philippusstifts den Tag des Patienten. Mit Vorträgen und Infoständen zu

aktuellen gesundheitspolitischen Themen machen Krankenhaus-Mitarbeiter auf die

Rechte von Patienten aufmerksam und stehen Interessierten Rede und Antwort. Ausgerichtet

wird der deutschlandweit

an rund 40 Kliniken stattfindende

Tag des Patienten vom Bundesverband

Beschwerdemanagement

für Gesundheitseinrichtungen e. V.

(BBfG), dem Bundesverband Patientenfürsprecher

in Krankenhäusern

e. V. und dem Patientenportal

Saluway. Das Katholische

Klinikum Essen hat die Veranstaltung

mit ins Leben gerufen.

Gesund in Essen

kostenlos im Abonnement

Möchten Sie Ihr persönliches Exemplar

unseres Patientenmagazins „Gesund

in Essen“ ab der kommenden Ausgabe

kostenlos und unabhängig von einem

Klinikbesuch nach Hause gesendet bekommen?

Dann schicken Sie eine E-Mail

(Betreff: „Gesund in Essen im Abo“) mit

Namen und Ihrer vollständigen Adresse

an marketing@kk-essen.de. Alternativ

können Sie uns auch unten stehenden

Abschnitt mit Ihrer Adresse per Post schicken:

Katholisches Klinikum Essen / Abt.

Marketing – „Gesund in Essen im Abo“ /

Hospitalstraße 24 / 45329 Essen. Weitere

Informationen erhalten Sie telefonisch

unter 0201 6400 1021.

..................................................................

Vorname, Name

..................................................................

Straße, Nr.

..................................................................

PLZ, Ort

Gesund in Essen

15


Baby statt Hantel

beim Kanga-Training

Auch nach der Geburt ihres Kindes

können Mütter sich beim Kanga-Training

fit halten und ihren Körper

wieder in Form bringen.

Mit Baby keine Zeit für Sport? Ein neues Kanga-Training am Katholischen Klinikum

Essen bringt Frauen Geburt ihrer Kinder in Form und bindet die Sprösslinge

gleich mit ein. In Tragen, auf der Turnmatte oder als Hantel-Ersatz auf dem Arm

sind die Kleinen ganz dicht bei ihren Müttern, während die bei sanften Kraftübungen,

einer Tanzchoreographie und abschließenden Dehnübungen ordentlich

schwitzen.

Sanfte, schonende Übungen

„Die Übungen mit Trage sind sanft und

ohne ruckartige Bewegungen oder Hüpfen“,

beschreibt Kursleiterin Nicole Friese

und preist zugleich die Effektivität:

„Aber anstrengend. Wir kommen dabei

alle ordentlich ins Schwitzen.“ Das Kanga-Training

ist von einer dreifachen Mutter

aus Wien entwickelt worden. Nach

dem dritten Kind hatte die Personal

Trainerin und erfahrene Tänzerin nach

einem Sport gesucht, der beides kombiniert

und problemlos auch mit Kindern

vereinbar ist.

Kuscheln inklusive

Die Kursleiterin am Katholischen Klinikum

Essen ist über Prekanga, ein

Fitnesssport für Schwangere, auf den

neuen Trend aufmerksam geworden.

Nach der Geburt blieb sie am Ball und

lässt davon seit Mitte Juli auch andere

Mütter aus der Region profitieren.

Nach drei- bis vierminütigem Aufwärmen

werden die Babys bereits bei Bodenübungen

mit eingebunden. So absolvieren

die Frauen die Übungen mit

ihrem Sprössling auf den Beinen, auf

dem Bauch oder als Gewicht zwischen

den Händen. „Durch das Einbinden der

Babys werden sie ruhiger“, beobachtet

Nicole Friese. Kuscheln ist inklusive:

Beim Hauptprogramm werden die Kleinen

in der Trage vor den Bauch oder auf

den Rücken gebunden und können sich

zufrieden anschmiegen, während Mama

Tanzchoreographien aufs Parkett legt.

Ausgetüftelt für junge Mütter

„Trainiert werden dabei sämtliche Partien,

die während der Schwangerschaft

an Spannung verloren haben“, sagt

Friese. So gibt es schonende Übungen

für den Beckenboden mit Empfehlungen

fürs Training zu Hause, anstrengende

sowie fordernde Übungen für Arme und

Beine, auch, um das Baby besser tragen

zu können, sowie für die Brust- und

Rückenmuskulatur und die seitlichen

Bauchmuskeln. Wie der gesamte Kurs ist

auch das abschließende Dehnen extra für

frisch gebackene Mütter ausgetüftelt.

Anmelden zur Schnupperstunde

Der Kurs findet jeden Montag von 10.30 Uhr

bis 11.30 Uhr in Raum 1 auf der 6. Etage

des Marienhospitals in Essen und jeden

Freitag von 15 Uhr bis 16 Uhr auch mit

Kinderwagen am Rhein-Herne-Kanal an

der frischen Luft statt. Treffpunkt hierfür

ist Emscherstraße/Ecke Eickwinkelstraße.

Die Gebühren für acht Kurseinheiten

und eine Nachholstunde betragen 95

Euro. Das Training draußen kostet für

fünf Kurseinheiten 37 Euro. Anmeldungen

nimmt Nicole Friese unter Fon

0173 777 723 7 oder per Mail an nicole.f@

kangatraining.de bis einen Tag vor dem

Termin entgegen. Wer möchte, kann sich

jederzeit auch zu einer Schnupperstunde

anmelden.

16 Gesund in Essen


Kurs-Angebote für

(werdende) Eltern

Das Katholische Klinikum Essen bietet

ein umfassendes Angebot, um Sie auf

die Geburt Ihres Kindes und das Leben

danach vorzubereiten. Dazu gehören:

Hebammensprechstunde:

Donnerstags 10 bis 12 Uhr, Marienhospital

Altenessen, 1. OG, Kreißsaal

Info und Anmeldung im Kreißsaal

unter Fon: 0201 6400 3860

Geburtsvorbereitung für Paare:

Kosten für werdende Mütter

übernehmen die Krankenkassen.

Info und Anmeldung im Kreißsaal

unter Fon: 0201 6400 3860

Schwanger und fit:

Leichtes Training für Bauchund

Beckenbereich.

Info und Anmeldung im Kreißsaal

unter Fon: 0201 6400 3860

„Checkliste Geburtstasche –

was nehme ich mit in die Klinik?“

Eine ausführliche Checkliste

finden werdende Mütter auf

www.gesundinessen.de

Stillberatung:

Info und Anmeldung in der Geburtshilfe

unter Fon: 0201 6400 3750

Rückbildungsgymnastik:

Kosten werden bis zum zehnten Lebensmonat

des Kindes von den Krankenkassen

übernommen.

Info und Anmeldung im Kreißsaal

unter Fon: 0201 6400 3860

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Klinik für Gynäkologie

und Geburtshilfe

Dr. Martin Schütte

Leitender Arzt

Fon: 0201 6400 3860

Mail: kreissaal@kk-essen.de

Marienhospital Altenessen

Hospitalstraße 24

45329 Essen

Kreißsaalführungen

Die Führungen sind kostenfrei und

finden jeweils um 18.30 Uhr zu den

unten genannten Terminen statt.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht

nötig.

Treffpunkt ist der Hörsaal des

Kommunikations- und Gesundheitszentrums

im 6. OG des Marienhospitals

Altenessen. Weitere

Informationen erhalten Sie im

Kreißsaal unter Fon:

0201 6400 3860.

03.11.2017

01.12.2017

05.01.2018

02.02.2018

02.03.2018

06.04.2018

Säuglingspflege Geschwisterkurs:

Nächster Kurs: Dienstag, 21. November,

15 Uhr bis 16.30 Uhr, Station A 4.2,

Patientenlounge

Info und Anmeldung bei Vanessa Wrobel

unter Fon: 0171 178 98 90

oder Mail: vwrobel@arcor.de sowie in der

Geburtshilfe unter Fon: 0201 6400 3750

Baby-Massage:

Info und Anmeldung bei Vanessa Wrobel

unter Fon: 0171 178 98 90

oder Mail: vwrobel@arcor.de

Bewegungs- und Spielanregungen

für Eltern mit Babys:

Info und Anmeldung bei Vanessa Wrobel

unter Fon: 0171 178 98 90

oder Mail: vwrobel@arcor.de

Kanga-Training:

Info und Anmeldung bei Nicole Friese

unter Fon: 0173 777 72 37

oder Mail: nicole.f@kangatraining.de

Gesund in Essen

17


TV

Programm

Patientenfernsehen des Katholischen Klinikums Essen

Montag Dienstag Mittwoch

20.15 Nomaden der Lüfte

20.15 Herbstgold 20.15 Unsere Erde

KiK-TV, das Patientenfernsehen

des Katholischen

Klinikums

Essen, finden Sie in

allen Patientenzimmern

auf Programmplatz 1.

Die Sendungen gehen

oft fließend ineinander

über. Die Uhrzeiten sind

Richtwerte. Programmänderungen

vorbehalten.

Finanziert wird das

Patientenfernsehen

durch regionale Unternehmen,

die sich zwischen

den Sendungen

mit kurzen Filmen

präsentieren.

6.00

7.00

8.00

9.00

10.00

11.00

12.00

13.00

14.00

15.00

16.00

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Bambus Superfaser der Natur

Akupunktur Alte Heilkunst im

Vormarsch

Die Spurensucher

Soldaten und die Kunst

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Churubamba:

Frauen am Ball

Afrika Kilimandscharo · Die

herrliche Tierwelt rund um

den höchsten Berg Afrikas

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360°

Brasilien: Büffel auf Streife

Was ist was Wale und Delfine

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Afrika

Von Lissabon bis nach Dakar

Albinos Gesundheitsreportage

Indischer Ozean Im Paradies der

Korallengärten

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Australien Von Saigon

bis Sulawesi

Florida Seekühe

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Das Büro der Zukunft

Reportage

Gesundheit aus der Natur

Gesundheitsreportage

Die Spurensucher

Das vertauschte Kind

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Dagestan: Land

über den Wolken · Das höchste

Dorf Europas

Aldabra Die Arche Noah

der Riesenschildkröten

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360°

Miyako: Insel des langen Lebens

Was ist was Spinnen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Afrika Neue Hoffnung

für Westafrika

Bambus Superfaser der Natur

Kroatien Die Wasser von Plitvice

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Australien Ankunft in

Terra Australis

Afrika Kilimandscharo

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Cinque Terre Bedrohtes

Ökosystem

Homöopathie Das Geheimnis

der weißen Kügelchen

Die Spurensucher

Die geheimnisvolle Geliebte

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Das Dschungel-

Orchester · Urubichá:

Ein Dorf in Südamerika hat

ein Barock-Orchester

Belize Im Reich des Jaguars

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° New York: Die kleinste

Oper der Welt

Was ist was Pferde

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Afrika Südafrika –

das Land der Kontraste

Das Büro der Zukunft Reportage

Lanzarote Die Feuerberge

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essenn

Abenteuer Australien Kängurus,

Wale und deutsche Siedler

Aldabra Riesenschildkröten

17.00

18.00

19.00

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Auf der Suche nach dem Glück

Gesundheitsreportage

Abenteuer Afrika Von Lissabon

bis nach Dakar

Bleib fit Fitnessübungen rund

um‘s Bett

Europas Urwälder Bayerns Wildnis

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Der innere Schweinehund

Gesundheitsreportage

Abenteuer Afrika Neue Hoffnung

für Westafrika

Bleib fit Fitnessübungen rund

um‘s Bett

Europas Urwälder Wilde Karpaten

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Gemeinsam statt einsam

Gesundheitsreportage

Abenteuer Afrika Südafrika –

das Land der Kontraste

Bleib fit Fitnessübungen rund

um‘s Bett

Europas Urwälder La Gomera

20.15

21.00

22.00

23.00

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Nomaden der Lüfte

Naturdokumentation · Der Film

folgt den Zugvögeln über die

Wüste, den Amazonas und an

die Kälte der Pole

Berlin Ecke Bundesplatz

Bäckerei im Kiez · Die Familie

Dahms betreibt seit 1980 eine

Bäckerei am Bundesplatz

Nüsse Gesunder Genuss oder

fette Sünde

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Herbstgold Die lebensbejahende

Geschichte von fünf Leichtathleten.

Die größte Herausforderung

ist das Alter: Die Sportler sind

zwischen 60 und 100 Jahre alt

Berlin Ecke Bundesplatz

Die Aussteiger · Reimar Lenz und

Hans Ingebrand sind Einsteiger in

ein vernünftigeres Leben

Sardinien Insel der

Hundertjährigen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Unsere Erde Der Film ist eine

spektakuläre Naturdokumentation

über das Wunder des

Lebens und die atemberaubende

Schönheit unserer Erde

Berlin Ecke Bundesplatz

Feine Leute · Von der wundersamen

Wandlung des Prominenten-Anwalts

Ulo Salm

Wenn Angst krank macht

Gesundheitsreportage

18 Gesund in Essen


Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

20.15 So weit die Flügel tragen 20.15 Unsere Ozeane 20.15 Die wunderbare Welt

der Pilze

20.15 Sonne – Zukunftsenergie

und Wirtschaftsmotor

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Baumwolle Die Herausforderung

des weißen Goldes

Kampf dem Krebs

Gesundheitsreportage

Die Spurensucher

Insel der Ahnen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Kokos-Palme Der Baum des

Lebens

Die Kardiologen

Gesundheitsreportage

Die Spurensucher

Der Traum von Afrika

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Burnout als Chance

Gesundheitsreportage

Tiere helfen heilen

Gesundheitsreportage

Die Spurensucher Missionare

und Agenten

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Albinos

Gesundheitsreportage

Patient Auge

Gesundheitsreportage

Die Spurensucher

Dichtung und Wahrheit

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Die schwimmenden

Dörfer der Ha Long Bucht

British Columbia Im Reich der

Riesenkraken

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Oman: Die Rose

der Wüste

Was ist was Katzen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Die Teebahn von

Darjeeling

Die Alpen Der Steinadler · Beeindruckende

Wildaufnahmen des

größen Raubvogels der Alpen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Postbote im Himalaya ·

Postzustellung auf 4.000 m Höhe

Was ist was Haie

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Afrika Von Sansibar

bis zu den Seychellen

Baumwolle Die Herausforderung

des weißen Goldes

Sulawesi Regenwald und Korallen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Australien Tasmanien,

Sydney und Singapur

British Columbia Riesenkraken

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Traumberuf Schäfer:

Herden an den Gipfeln der

Pyrenäen

Die Alpen Im Paradies der

Alpenseen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Russlands Zirkusschule

auf Tour

Willi will´s wissen Wer hat recht

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Arktis Von Island

ins Polarmeer

Kokos-Palme Der Baum des

Lebens

Tasmanien Reich der Seedrachen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Amazonas Start

Richtung Südamerika

Die Alpen Der Steinadler

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Vagabunden der

Wüste Gobi

Florida Die geheimnisvolle

Flusswelt der Seekühe

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Geo 360° Vom Klassenzimmer

in die Kalahari

Willi will´s wissen Wikinger

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Arktis Spitzbergen,

Nordkap und die Fjordwelt

Burnout als Chance

Gesundheitsreportage

Portugal Von Fatima zur Algarve

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Amazonas

Das Land der 10.000 Flüsse

Die Alpen Alpenseen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Afrika Kruger Park

und Madagaskar

Cinque Terre Bedrohtes Ökosystem

Südaustralien Die Bucht der

vergessenen Haie

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Abenteuer Australien Faszination

Ayers Rock

Belize Im Reich des Jaguars

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Chronische Schmerzen

Gesundheitsreportage

Abenteuer Afrika Kruger Park

und Madagaskar

Bleib fit Fitnessübungen rund

um‘s Bett

Europas Urwälder Lappland

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Island Insel der Naturgewalten ·

Island ist de größte Vulkaninsel

der Welt

So weit die Flügel tragen

Naturdokumentation

Berlin Ecke Bundesplatz

Mütter und Töchter · Marina

Storbeck wollte alles anders

machen als ihre Mutter

Yoga Der Ruf der Stille ·

Gesundheitsreportage

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Kraftquelle Schlaf

Gesundheitsreportage

Abenteuer Afrika Von Sansibar

bis zu den Seychellen

Bleib fit Fitnessübungen rund

um‘s Bett

Europas Urwälder Wisente

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Unsere Ozeane Eine faszinierende

Dokumentation mit atemberaubenden

Bildern über die Bewohner

der Weltmeere

Berlin Ecke Bundesplatz

Schornsteinfegerglück · Zwei

junge Männer werden Schornsteinfeger

Microfinance Kredite für

die Armen

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Volkskrankheit Rheuma

Gesundheitsreportage

Abenteuer Arktis Von Island

zum Polarmeer

Bleib fit Fitnessübungen rund

um‘s Bett

Quarks & Co. Warum

sterben die Bienen?

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Die wunderbare Welt der Pilze

Überraschende Einblicke in die

erstaunliche Welt der Pilze

Als wären sie nicht von dieser

Welt Doku über Schleimpilze

Berlin Ecke Bundesplatz

Vater, Mutter, Kind · Gerhard Rehbein

ist U-Bahn-Abfertiger, seine

Frau Helga die quirlige Hausfrau

Bogenschießen Der Flug des

Pfeils

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Volkskrankheit Diabetes

Gesundheitsreportage

Abenteuer Arktis Spitzbergen,

Nordkap und die Fjordwelt

Bleib fit Fitnessübungen rund

um‘s Bett

Quarks & Co. Warum werden

unsere Kinder immer dicker?

Informationen zum

Katholischen Klinikum Essen

Fledermäuse Warte, bis es

dunkel wird

Königin für einen Sommer

Dokumentation über

Hummelvölker

Berlin Ecke Bundesplatz

Die Köpcke Bande · Niels

Köpcke hat zwei Berufe:

Sänger und Begräbnisredner

Sonne Zukunftsenergie und

Wirtschaftsmotor

Gesund in Essen

19


Mit Bewegung, ausgewogener Ernährung und regelmäßigen

Vorsorgeuntersuchungen lange gesund bleiben.

Vorsorge-Spezial

Krankheiten vermeiden,

bevor sie entstehen

Mammographie, Prostatakrebsvorsorge

oder regelmäßige Gesundheitschecks:

Ärzte und Krankenkassen raten aus

gutem Grund zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen.

Was Patienten zu

diesem Thema wissen sollten und wann

welche Untersuchungen ratsam sind,

zeigt „Gesund in Essenin einem Vorsorge-Spezial.

20 Gesund in Essen

Herzinfarkt vorbeugen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt

oder Vorhofflimmern zählen laut Statistischem

Bundesamt zu den häufigsten

Todesursachen in Deutschland. Mit einer

gesunden Lebensweise, regelmäßiger

Bewegung, ausgewogener Ernährung,

Entspannungspausen und Verzicht auf

Rauchen kann das Risiko verringert werden.

Darüber hinaus sind regelmäßige

Vorsorgeuntersuchungen wichtig. Die

Krankenkasse übernimmt für Männer

und Frauen ab dem 35. Geburtstag alle

zwei Jahre einen umfassenden Gesundheitscheck.

Dabei wird mit einem EKG

und Belastungs-EKG, Gesprächen über

die familiäre Vorbelastung und mit spezifischen

Labortests das eigene Risikoprofil

bestimmt. Wie hoch sind die Cholesterinwerte?

Gibt es Anhalt für einen Diabetes?

Liegt ein Bluthochdruck vor? Haben nahe

Angehörige in jungen Jahren einen Herzinfarkt

oder Schlaganfall erlitten?


© Viacheslav Lakobchuk – Fotolia.com

Die fünf wichtigsten

Gesundheitstipps

von Prof. Dr. Birgit Hailer

Leitende Ärztin der Medizinischen Klinik II – Innere Medizin

mit Schwerpunkt Kardiologie, Angiologie und Rhythmologie

1. Gesunde, abwechslungsreiche

Ernährung mit viel Obst und

Gemüse, vorwiegend Fischgerichte

anstelle von Fleisch und

nicht zu viel Salz.

2. Ausreichend Bewegung, das

heißt drei bis fünf Mal in der

Woche mindestens zwanzig,

besser dreißig Minuten Ausdauersport

treiben, zum Beispiel

Radfahren oder Laufen.

3. Den Alkoholkonsum in Grenzen

halten. Männer sollten nicht

mehr als 20 Gramm reinen Alkohol

pro Tag zu sich nehmen,

Die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen

speziell für Frauen sind die jährliche Gebärmutterhalskrebsvorsorge

ab zwanzig

sowie die Brustkrebsvorsorge. Begonnen

wird letztere ab dreißig Jahren mit einer

jährlichen Tastuntersuchung zur Brustdrüsenkrebsvorsorge.

Ab dem 50. Lebensjahr

wird die Mammografie als Reihen-Untersuchung

zur Früherkennung von Brustkrebs

und dessen Vorstufen empfohlen. Die

Einladung zu der Röntgen-Untersuchung

erfolgt automatisch. Die Kosten werden von

der Krankenversicherung getragen. Zur

Gebärmutterhalskrebsvorsorge rät Dr. Justine

Speth, Leitende Oberärztin der Gynäkologie

und Geburtshilfe am Katholischen

Klinikum Essen, bereits für Mädchen im

Alter zwischen neun und vierzehn Jahren

eine Impfung gegen die weit verbreiteten

Humanen Papillomaviren (HPV): „Die überwas

etwa einem Glas Wein entspricht,

Frauen nicht mehr als

10 Gramm.

4. Ausreichend schlafen und ein

gutes Gefühl für den eigenen

Biorhythmus entwickeln, zum

Beispiel Arbeitsschwerpunkte

in leistungsstarke Phasen legen.

5. Ausreichend entspannen. Auch

wenn der Tag vollgepackt zu

sein scheint, lässt sich mit

einem guten Zeitmanagement

immer noch irgendwo Zeit für

Entspannungspausen und Sport

einbauen.

Weitere Gesundheitstipps unserer Ärzte im

Internet unter www.gesundinessen.de

Frauengesundheit:

Impfung schützt vor

Gebärmutterhalskrebs

Weitere Infos zum Thema auf den Seiten 22 und 23

Gesund in Essen

21


tragen sich über Geschlechtsverkehr und

sind in ganz vielen Fällen für Gebärmutterhalskrebs

verantwortlich. Deshalb ist die

Impfung bereits in jungen Jahren so wichtig.“

Männergesundheit: Einmal

im Jahr zur Prostatakrebsvorsorge

„Prof. Dr. Wammack

rät zur regelmäßigen Vorsorge

Damit können ernsthafte Krankheiten

früh genug erkannt und letztlich Leben

gerettet werden.


Prostatakrebs ist in Deutschland die häufigste

Krebserkrankung von Männern – und

besonders tückisch. Bemerkbar macht sich

der Tumor nämlich erst, wenn es schon (fast)

zu spät ist. „Deshalb sind die urologischen

Vorsorgeuntersuchungen so wichtig“, betont

Prof. Dr. Robert Wammack, Leitender Arzt

der Klinik für Urologie und Neurourologie am

Katholischen Klinikum Essen. Dazu zähle nicht

nur die Früherkennung von Prostatakrebs,

sondern auch von Hodenkrebs und bei

beiden Geschlechtern von Blasenkrebs und

Nierenkrebs.

Aus medizinischer Sicht sinnvoll ist laut Prof.

Dr. Wammack allerdings weit mehr, als das von

den gesetzlichen Krankenkassen finanzierte

Vorsorgeangebot. Mit einem jährlichen

Abtasten der Prostata, das für Männer ab

45 Jahren empfohlen wird, können dem

Mediziner zufolge nur fünf bis zehn Prozent

der vorhandenen Prostatakarzinome erkannt

werden. Die Kombination aus Ultraschall,

Dopplersonographie und Elastographie sowie

bestimmte Laboruntersuchungen ermöglichten

ein deutlich besseres Ergebnis. Gemeinsam mit

MRT-Untersuchungen könnten somit weit mehr

als neunzig Prozent der Prostatakarzinome

frühzeitig entdeckt werden. „Damit können

ernsthafte Krankheiten früh genug erkannt und

letztlich Leben gerettet werden.“

MVZ: Darmkrebs vorbeugen

Freundlicher Empfang

im Medizinischen Versorgungszentrum

Ab fünfzig Jahren sollten sowohl Männer als

auch Frauen regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge

gehen. Beim Hausarzt, Gynäkologen oder

Urologen wird der Stuhl auf verstecktes, für das

bloße Auge nicht sichtbares Blut untersucht.

Ist der Test auffällig, werden die Patienten

zur Darmspiegelung beispielsweise an das

Medizinische Versorgungszentrum in Essen

Borbeck überwiesen. Ab 55 Jahren besteht

die Darmkrebsvorsorge direkt aus einer

Darmspiegelung, ohne den Umweg über den

Stuhltest. „Ab 55 Jahren können Patienten

ohne auffälligen Stuhltest direkt zur Vorsorge-

Darmspiegelung zu uns überwiesen werden“,

sagt Dr. Christiane Arnold, Leiterin des

Medizinischen Versorgungszentrums in Essen

und rät: „Das sollten sie auch unbedingt

wahrnehmen, da die Koloskopie eine deutlich

sicherere Methode zur Darmkrebsvorsorge ist

als der Stuhltest.“

22 Gesund in Essen


Mit Ausdauersport gesünder ins Alter

Der Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie der Universität Duisburg-Essen bietet verschiedene Kurse für eine gesunde

Lebensweise und zur Prävention, beispielsweise von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wie Menschen damit gesünder ins Alter

kommen, erklärt Jürgen Schmagold, Vorsitzender des Vereins.

Wozu dient das von Ihnen angebotene

Bewegungs- und Ausdauertraining?

Jürgen Schmagold: Spiele und Spaß stehen

im Vordergrund dieses Kurses. Mit

entsprechenden Übungen wird zusätzlich

am Aufbau der Kraft, des Gleichgewichts

und Koordination gearbeitet.

Wirbelsäulenübungen runden das Ganzkörpertraining

ab, welches durch Pulsund

Blutdruckmessungen kontrolliert

wird.

Inwiefern kann damit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

vorgebeugt werden?

Jürgen Schmagold: Bewegungsmangel

ist als einer der gravierendsten Risikofaktoren

für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

anerkannt. Weltweite Studien

können das belegen. Daraus geht auch

hervor, dass schon regelmäßige, moderate

Bewegung hilft, das Risiko zu senken.

Durch gezieltes Ausdauertraining

wird allerdings eine deutlich stärkere

protektive Wirkung erreicht, daher ist

das Ausdauertraining einer der zentralen

Inhalte unseres Programmes.

Lässt sich auf diese Weise ein Herzinfarkt

verhindern?

Jürgen Schmagold: Die meisten Studien

weisen darauf hin, dass dies der Fall

ist. Auch kann man davon ausgehen,

dass Menschen, die trotz eines aktiven

Lebensstils einen Herzinfarkt erleiden,

diesen leichter überleben und mit geringeren

Folgeschäden rechnen müssen.

Ab welchem Alter sollten Männer und

Frauen ein solches Training angehen?

Jürgen Schmagold: Ab sofort! Je früher

Menschen einen bewegungsaktiven oder

gar ausdauerorientierten Lebensstil beginnen,

desso größer ist die Wahrscheinlichkeit,

gesünder ins Alter zu kommen.

Kontakt

Verein für Gesundheitssport und

Sporttherapie an der Universität Duisburg-Essen

e. V.

Jürgen Schmagold

Vorsitzender

Henri-Dunant-Str. 65

45131 Essen

Fon: 0201 64 95 98 20

Mail: info@vgsu.de

www.vgsu.de

Von Krankenkassen finanzierte und empfohlene Vorsorgeuntersuchungen

Gesund in Essen

23


PRIMA:

Trotz Alter fit

für die OP

PRIMA auf die Operation vorbereitet: Mit einem neuen Konzept macht die Klinik Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am

Katholischen Klinikum Essen Patienten fit für einen Eingriff. In einem Test werden OP-Kandidaten ganzheitlich untersucht, auf

Mangelernährung und Gebrechlichkeit getestet und im Anschluss bei Bedarf aufgepäppelt. Damit sollen Komplikationen vermieden

und Belastungen durch die Operation besser verkraftet werden.

24 Gesund in Essen


Physiotherapeutin Michaela Blumenschein

zeigt einer 86-Jährigen einfache

Kräftigungsübungen.

Kontrolle auf Herz und Nieren

Die Ärzte befragen und untersuchen die

Patienten ausführlich, führen Blutuntersuchungen

durch, kontrollieren die Leber,

die Niere, das Herz, prüfen auf Diabetes

und schließen eine Blutarmut aus.

Auffällige Befunde werden weiter abgeklärt

und behandelt. Außerdem werden

alle Patienten auf Mangelernährung und

Gebrechlichkeit untersucht. „Bei Mangelernährung

verabreichen wir hochkalorische

Kost, bei Gebrechlichkeit ordnen

wir schon vor der Operation Physiotherapie

an“, erklärt Dr. Dominik Fugmann,

Leitender Oberarzt für Allgemeinchirurgie

am Katholischen Klinikum Essen.

„PRIMA als Gesamtkonzept ist eine Erfindung

von uns“, erzählt Dr. Fugmann

nicht ohne Stolz. Der Chirurg hat das

Konzept gemeinsam mit seinem Chef,

Privatdozent Dr. Olaf Guckelberger,

entwickelt. Die einzelnen Buchstaben

stehen für Präoperatives Risiko-Assessment

und Interventions-Management.

Patienten

werden älter und kränker

„Wir haben festgestellt, dass trotz steigender

Behandlungsqualität und -möglichkeiten

die Komplikationsrate gleich

geblieben ist“, begründet Dr. Fugmann

den Vorstoß. Patienten würden älter

und damit auch kränker. „Deshalb“, so

der Viszeralchirurg, „brauchten wir ein

neues Konzept“. Das greife zwar nicht

bei Notfällen, aber bei allen größeren

geplanten Operationen wie Krebs- oder

Magen-Darm-Operationen und Gefäßeingriffen.

Stellen die behandelnden Ärzte beispielsweise

eine Mangelernährung

fest, bekommen Patienten zwei Wochen

vor der geplanten Operation hochkalorische

Kost in Form von Trinkpäckchen

mit nach Hause. Gebrechlich wirkende

Frauen und Männer werden mit einer

sogenannten Prähabilitation aufgebaut.

Die beinhaltet intensive Krankengymnastik

zwei bis vier Wochen vor der Operation.

Gestärkt in die Operation

Studien hätten gezeigt, dass Patienten

damit fitter in die Operation gehen und

sich auch danach besserer Gesundheit

erfreuen. Ein Ergebnis, das Dr. Dominik

Fugmann bestätigen kann: „Ich sehe, dass

unsere Patienten sehr viel gestärkter zu

uns in die Klinik kommen und die Operation

besser überstehen.“

Ihre Fachklinik vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Chirurgische Klinik I – Allgemein-,

Viszeral- und Gefäßchirurgie

Dr. Dominik Fugmann

Leitender Oberarzt

Fon: 0201 6400 1751

Mail: d.fugmann@kk-essen.de

Philippusstift

Hülsmannstraße 17

45355 Essen

Marienhospital Altenessen

Hospitalstraße 24

45329 Essen

Gesund in Essen

25


Hier werde ich Experte

meiner eigenen Gesundheit


An der Patientenhochschule referieren Ärzte und Fachleute über Themen

wie Notfallmedizin und Gelenkverschleiß

Beim Arztbesuch mit Fachwissen punkten, der Krankenkasse Paroli bieten oder im Notfall richtig reagieren: Für Teilnehmer der Patientenhochschule

des Katholischen Klinikums Essen und der Steinbeis Hochschule in Essen-Kupferdreh ist das kein Problem. In kostenlosen Vorlesungen

und Seminaren zu spannenden Themen wie Notfallmedizin, Gelenkverschleiß oder chronische Schmerzen werden auch Sie Ihr eigener

Experte in Sachen Gesundheit. Die Patientenhochschule bietet allen Interessierten informative Vorträge rund um das Gesundheitswesen.

www.patientenhochschule-essen.de

Referenten sind Ärzte, Akteure und Repräsentanten des Essener Gesundheitswesens. Sie vermitteln in verständlichen Vorträgen Fach-Informationen

aus erster Hand. Neben der geballten Information profitieren Teilnehmer der Patientenhochschule außerdem von einer Gemeinschaft

interessierter Studenten, die sich regelmäßig in den Vorträgen treffen und austauschen.

26 Gesund in Essen


Nachweislich mündig

Als Teilnehmer werden Sie zum „mündigen Patienten“ ausgebildet.

Damit kommunizieren Sie auf Augenhöhe mit Ärzten, Pflegern und medizinischen

Experten.

Renommierte Referenten

Leitende Ärzte des Katholischen Klinikums Essen, Experten von Krankenkassen

wie der AOK, der Berufsfeuerwehr der Stadt Essen, der Gesundheitspolitik

sowie weitere Fachleute aus dem Gesundheitswesen

vermitteln leicht verständlich ihr Wissen.

Aktive Beteiligung erwünscht

Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen. Die Referenten gehen jederzeit

gern auf Ihre persönlichen Themen ein.

Preisgekrönt

Die Patientenhochschule ist mehrfach für ihr hervorragendes Konzept

ausgezeichnet worden.

Vorreiter in Deutschland

Die Idee hat andere Krankenhäuser überzeugt, die jetzt nach demselben

Modell eine Patientenhochschule anbieten.

Fakten

Immatrikulierte Studenten: ca. 300

Vorträge pro Halbjahr: 20 - 30

Teilnahme: kostenlos

als internationaler Studiengang anerkannt, Abschluss mit ECTs

Jetzt anmelden

Ihre Patientenhochschule

vor Ort

Katholisches Klinikum Essen

Patientenhochschule

Stefan Mattes

Leiter Marketing und

Kommunikation

Fon: 0201 6400 1020

Mail: s.mattes@kk-essen.de

Steinbeis Hochschule

Essen Kupferdreh

Petra Walda

Fon 02824 / 9399505

Mail: walda@dggp-online.de

Das sagen Studenten der

Patientenhochschule

„Schön ist, dass wir beide

gemeinsam lernen können,

dabei unsere eigenen Kompetenzen

steigern und mehr

Sicherheit im Umgang mit

dem Arzt bekommen.“

Ulrike und Wolfgang Stemmer

„Ich finde die Idee der Patientenhochschule

sehr gut. Ganz besonders

gefallen mir die Themen und die

Referenten, die allesamt sehr gut auf

die Studierenden eingehen. Ich erlange

mehr Wissen und damit mehr

Sicherheit als Patient und Klient

und werde Experte meiner eigenen

Gesundheit.“

Raimund Stötzel

Weitere Infos zur Patientenhochschule finden Sie auf Seite 28 und auf unserem Gesundheitsportal

unter www.patientenhochschule-essen.de

Gesund in Essen

27



Ein Video zur Patientenhochschule finden Sie hier:

www.patientenhochschule-essen.de

Ein tolles Angebot


Peter Renzel, Beigeordneter der Stadt Essen, spricht über die Vorteile der Patientenhochschule

Gut informiert und mündig: Peter Renzel, Beigeordneter der Stadt Essen für Bildung, Jugend und Soziales, zeigt sich begeistert

von der Patientenhochschule des Katholischen Klinikums Essen. Warum aus seiner Sicht Patienten, Klinikmitarbeiter

und die Politik davon profitieren, berichtet er im exklusiven Interview mit „Gesund in Essen“.

Nicht nur die Landesregierung NRW

nennt als eines ihrer Gesundheitsziele

Patientensouveränität. Was halten Sie

als Beigeordneter der Stadt Essen in

diesem Zusammenhang von der Patientenhochschule

des Katholischen

Klinikums Essen und der Steinbeis

Hochschule, eine der ersten ihrer Art in

Deutschland?

Peter Renzel: Die Patientenhochschule

begrüße ich als Bildungseinrichtung

sehr. Hier wird medizinischen Laien ein

komplexes medizinisches Wissen vermittelt

und zwar so, dass medizinische

Inhalte und Zusammenhänge verständlich

werden. Zusätzlich erfolgt eine Aufklärung

über die Gesundheitspolitik. Im

besten Sinne also auch ein toller Beitrag

zu mehr Bürgerbeteiligung und Demokratie.

Warum ist es wichtig, Patientinnen und

Patienten zu empowern?

Peter Renzel: Empowerment ist die

Förderung der Fähigkeit für selbständiges

und selbstbestimmtes Handeln. In

diesem Sinne trägt die Patientenhochschule

bestmöglich dazu bei, dass Bürgerinnen

und Bürger gut informiert und

damit zu mündigen Patientinnen und

Patienten werden, die sich auch trauen,

Fragen zu stellen, und die die gewonnenen

Informationen verstehen. Auf dieser

Grundlage können sie selbständig

entscheiden, welchen Weg der Behandlung,

der Therapie sie wählen wollen.

Das hilft nicht nur den Patientinnen und

Patienten sondern auch den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern, die im Gesundheitswesen

arbeiten.

Welche Kurse zum Thema Gesundheit

würden Sie selbst gern mal besuchen?

Peter Renzel: Ich würde gern mal den

Reanimationskurs Basis und Fortgeschrittene

besuchen, die fundamentalen

Dinge der Ersten Hilfe sollten wir

als Bürger immer drauf haben. Spontan

würde mich auch die Fortbildung

zur Gerätemedizin interessieren, weil

ich dazu noch zu wenige Informationen

habe. Aber ehrlich gesagt, sind alle Themen

gut gewählt und interessant. Eine

Freundin besucht zurzeit die Patientenhochschule

und ist sehr begeistert. Ich

profitiere also bereits durch ihre Erzählungen

von diesem tollen Angebot.

Kontakt

Stadtverwaltung

Peter Renzel

Beigeordneter für Bildung,

Jugend und Soziales

Porscheplatz

45121 Essen

Fon: 0201 8888 500

Mail: renzel@essen.de

www.essen.de

Das ausführliche Interview mit Peter Renzel

finden Sie online unter:

www.gesundinessen.de

28 Gesund in Essen


Dr. Christiane Arnold

ist neue ärztliche Leiterin des MVZ

Schwerpunkte sind Leber- und Darmerkrankungen sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Personalwechsel am Medizinischen Versorgungszentrum

in Essen Borbeck: Dr.

Christiane Arnold hat im Juli die neue

ärztliche Leitung und damit die Nachfolge

von Dr. Jörg Schmeck übernommen.

Mit der erfahrenen Gastroenterologin

und weiteren Ärzten setzt das MVZ sein

gewohnt breites Leistungsspektrum

fort. Abgedeckt werden insbesondere

Erkrankungen des Verdauungstraktes,

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie die

Physikalische und Rehabilitative Medizin.

Die Ärztin, die bereits seit 2015 im MVZ

arbeitet, deckt wie ihr Vorgänger das gesamte

Gebiet der gastroenterologischen

Medizin ab. Ihre Schwerpunkte liegen im

Bereich der Früherkennung und Vorsorge

von Darmkrebs, der Behandlung von

Lebererkrankungen, der Therapie chronisch

entzündlicher Darmerkrankungen

sowie der Abklärung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Komplettiert wird das neue Ärzte-Team

von Stefan Dreesen. Der Internist und

Notfallmediziner arbeitet seit 2006 in

der Medizinischen Klinik II des Philippusstifts

und ist künftig auch im MVZ tätig.

Damit können dort wie bisher bestehende

Herzschrittmacher kontrolliert werden.

Der Bereich der Physikalischen und Rehabilitativen

Medizin bleibt in der Hand

von Privatdozent Dr. Horst Gerhard. Er

ist spezialisiert auf die Therapie akuter

und chronischer Schmerzzustände sowie

Blockaden, auf die Behandlung von

Fehlhaltungen und Störungen nach Unfällen

oder Operationen sowie aufgrund

von rheumatologischen, neurologischen

oder onkologischen Erkrankungen.

Die Vorzüge eines Medizinischen Versorgungszentrums

bringt sein neuer Kollege

Dreesen auf den Punkt: Die Nähe

zum Krankenhaus mache es möglich,

in einer Facharztpraxis die Infrastruktur

einer Klinik zu nutzen. Der direkte Draht

zu den Kollegen im stationären Bereich

habe einen weiteren Vorteil: Stellt sich

ein vermeintlicher Fall für den niedergelassenen

Arzt als Notfall heraus, liegt

der Patient innerhalb kürzester Zeit im

Krankenbett – ohne Umweg über die Notaufnahme.

Kontakt

Medizinisches Versorgungszentrum

Essen-Nord-West

Dr. Christiane Arnold

Ärztliche Leiterin

Hülsmannstraße 17

45355 Essen

Fon: 0201 6400 5000/5001

Mail: info@mvz-enw.de

www.mvz-enw.de

© ag visuell – Fotolia.com

Privatdozent Dr. Horst Gerhard

berät einen Patienten.

Spezialgebiet:

Leber- und Darmerkrankungen.

Gesund in Essen

29


Sie sind herzlich willkommen!

Veranstaltungen

Geschwisterkurs

21. November 2017, 15.00 - 16.30 Uhr, auf der Station A 4.2,

Patienten-Lounge. Weitere Informationen und Anmeldung bei der Kursleiterin

Vanessa Wrobel unter Fon: 0171 178 98 90 oder per Mail an: vwrobel@arcor.de.

Babymassage, Fördern und Spielen

Informationen und Anmeldung bei der Kursleiterin Vanessa Wrobel

unter Fon: 0171 178 98 90 oder per Mail an: vwrobel@arcor.de.

Regelmäßige Termine

Kreißsaalführung

Erster (werktäglicher) Freitag im Monat, 18.30 – 20.00 Uhr,

Treffpunkt: Hörsaal Marienhospital Altenessen

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen

erhalten Sie im Kreißsaal unter Fon: 0201 6400 3860

Trockengymnastik für Herz- und Kreislauferkrankte

Dienstags, 16.30 – 17.30 Uhr und 17.30 – 18.30 Uhr,

Philippusstift, Physiotherapie

Lungensportgruppe

Donnerstags, 14.00 – 15.30 Uhr, Philippusstift, Physiotherapie

Montags, 12.00 – 12.45 Uhr, Philippusstift, Haus F

Selbsthilfegruppen

Marienhospital Altenessen:

Selbsthilfegruppe für Frauen (Stoma und Darmkrebs)

Jeden zweiten Donnerstag im Monat, Info und Anmeldung bei Martina Kohl,

Deutsche ILCO e. V., unter Fon: 0201 6444 50

Selbsthilfegruppe für Frauen (Leben nach einer Krebserkrankung)

Jeden ersten Mittwoch im Monat, 15.00 – 16.30 Uhr, Station A4.2,

Patientenlounge

Selbsthilfegruppe für Frauen ab vierzig Jahren mit Depressionen

vierzehntägig mittwochs, 18.00 Uhr

Selbsthilfegruppe für Menschen mit Angst

Montags, 17.00 Uhr

Selbsthilfegruppe Lupus Erythematodes

Termine auf Anfrage, monatlich

Selbsthilfegruppe Polyneuropathie (PNP)

Jeden vierten Dienstag im Monat, 18.00 Uhr, 6. OG, Raum 1

Philippusstift:

Selbsthilfegruppe Polyneuropathie (PNP)

4. Mittwoch im Monat, 18.00 Uhr, Haus F, Raum 2

Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen

vierzehntägig dienstags, wöchentlich mittwochs und donnerstags

Angehörigengruppe für psychisch Kranke in der Tagesklinik

Fon: 0201 6400 5363

Anonyme Alkoholiker

Montags, 19.30 Uhr

Informationen zu den Selbsthilfegruppen erhalten Sie vom

Katholischen Klinikum Essen unter Fon: 0201 6400 1021.

Aphasiker-Zentrum NRW

Aphasiker-Zentrum NRW e. V. und Schlaganfallbüro Ruhr,

Laarmannstraße 21, 45359 Essen.

Fon: 0201 6099 422.

Beratungsgruppe für Angehörige von neurologisch erkrankten Patienten

Jeden ersten Mittwoch im Monat, 11.00 - 12.00 Uhr, Anmeldung unter

Fon: 0201 6099 422

Selbsthilfegruppe für Aphasiker und Angehörige

Jeden ersten und dritten Montag im Monat, 15.00 – 16.30 Uhr

Selbsthilfegruppe junger Aphasiker und Schlaganfallpatienten

Jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat, 16.30 – 18.00 Uhr, Anmeldung unter

Fon: 0201 6099 422

Kommunikationsgruppe für schwer betroffene Aphasiker

Dienstags, 15.30 Uhr

Patientenhochschule

AltersmedizinGesundheit für den älteren Menschen

Dienstag, 7. November 2017, 18.00 Uhr - 20.00 Uhr, Marienhospital Altenessen,

Kommunikations- und Gesundheitszentrum, 6. OG, Raum 2-4, Hospitalstraße 24,

45329 Essen Referent: Dr. Hans-Georg Krengel, Leitender Arzt der

Medizinischen Kliniken I & IV

Künstlicher Gelenkersatz – Wie bereite ich mich vor? Was passiert danach?

Donnerstag, 9. November 2017, 18.00 Uhr - 20.00 Uhr, Philippusstift,

Haus F, Hülsmannstraße 17, 45355 Essen

Referent: Dr. Peter Feldmann, Leitender Arzt der Chirurgischen Klinik II

Reanimationskurs Basis

Montag, 13. November 2017, 17.00 Uhr - 19.00 Uhr, St. Vincenz Krankenhaus,

Caféteria, Von-Bergmann-Straße 2, 45141 Essen

Kursleiter: Gaby Kindermann, Sven Mühlan und Robert Thomas Schruba

Chronische Schmerzen – Multimodale Schmerztherapie

Dienstag, 14. November 2017, 18.00 Uhr - 20.00 Uhr, Steinbeis-Hochschule

Essen-Kupferdreh, Prinz-Friedrich-Straße 3, 45257 Essen-Kupferdreh

Referentin: Daniela Wagner, Fachärztin für Anästhesie, Klinik für Anästhesie

und Intensivmedizin, Spezielle Schmerztherapie

Hallux Valgus – Die Vorfußballenkrankheit

Mittwoch, 15. November 2017, 18.00 Uhr - 20.00 Uhr, St. Vincenz Krankenhaus,

Cafeteria, Von-Bergmann-Str. 2, 45141 Essen

Referent: Dr. Peter Kaivers, Leitender Arzt der Chirurgischen Klinik II

Workshop Rettungsdienst

Donnerstag, 23. November 2017, 17.00 Uhr - 19.00 Uhr, Feuerwehrwache Essen,

Eiserne Hand 45, 45139 Essen

Kursleiter: Thomas Lembeck, Leitender Branddirektor (LtdBD) der

Berufsfeuerwehr der Stadt Essen

Neurologische Erkrankungen und Ernährung

Donnerstag, 30. November 2017, 17.30 Uhr - 19.30 Uhr, RREB e. V. im Marienhospital

Altenessen, Hörsaal, 6. OG, Hospitalstraße 24, 45329 Essen

Referent: Priv.-Doz. Dr. Horst Gerhard, Geriater und Facharzt für Physikalische und

Rehabilitative Medizin im MVZ Essen Nord-West

Grundlagen von Therapie und Rehabilitation bei neurologischen Erkrankungen

Dienstag, 5. Dezember 2017, 18.00 Uhr - 20.00 Uhr, Marienhospital Altenessen,

Kommunikations- und Gesundheitszentrum, 6. OG, Raum 2-4, Hospitalstraße 24,

45329 Essen Referentin: Christiane Mais, Geschäftsführerin Aphasiker-Zentrum,

NRW/Schlaganfallbüro

Informationen zu den Terminen finden Sie online unter www.kk-essen.de,

auf unserem Gesundheitsportal www.gesundinessen.de sowie bei Facebook, Twitter, Google+ und YouTube.

www.gesundinessen.de

www.twitter.com/

KK_Essen

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katholischesklinikumessen

https://plus.google.com/

+Kk-essenDe/posts

www.youtube.com/KathKlinik

30 Gesund in Essen


Fachkliniken/Leitende Ärzte

Katholisches Klinikum Essen

Philippusstift

Hülsmannstraße 17

45355 Essen

Fon: 0201 6400 1370

Fax: 0201 6400 1390

Mail: info@kk-essen.de

Katholisches Klinikum Essen

Marienhospital Altenessen

Hospitalstraße 24

45329 Essen

Fon: 0201 6400 1310

Fax: 0201 6400 1330

Mail: info@kk-essen.de

Katholisches Klinikum Essen

St. Vincenz Krankenhaus

Von-Bergmann-Straße 2

45141 Essen

Fon: 0201 6400 1340

Fax: 0201 6400 1452

Mail: info@kk-essen.de

Fachkliniken/Leitende Ärzte

Fachkliniken/Leitende Ärzte

Fachkliniken/Leitende Ärzte

Prof. Dr. Andreas Biedler

Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin

und Notfallmedizin

Prof. Dr. Birgit Hailer

Medizinische Klinik II

Innere Medizin, Kardiologie,

Angiologie, Rhythmologie

und Gastroenterologie

Priv.-Doz. Dr. Oliver Kastrup

Klinik für Neurologie und

Klinische Neurophysiologie

Dr. Christoph Eicker

Dr. Peter Feldmann

Dr. Peter Kaivers

Chirurgische Klinik II

Orthopädie und Unfallchirurgie,

Hand- und Fußchirurgie

Prof. Dr. Cornelius Wurthmann

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatische Medizin

Dr. Georg Bilitewski

Radiologische Klinik II

Klinik für Radiologie

Priv.-Doz. Dr. Olaf Guckelberger

Chirurgische Klinik I

Allgemein-, Viszeral- und

Gefäßchirurgie

Prof. Dr. Andreas Biedler

Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin

und Notfallmedizin

Dr. Hans-Georg Krengel

Medizinische Klinik I

Gastroenterologie, Hepatologie

und Ernährungsmedizin

Dr. Martin Schütte

Klinik für Gynäkologie

und Geburtshilfe

Dr. Hans-Georg Krengel

Medizinische Klinik IV

Innere Medizin, Geriatrie

und Pulmonologie

Dr. Winfried Berger

Medizinische Klinik III

Hämatologie und Internistische

Onkologie

Dr. Tarek Azhari

Radiologische Klinik I

Klinik für Diagnostische und

Interventionelle Radiologie

Prof. Dr. Robert Wammack

Klinik für Urologie und

Neurourologie

Priv.-Doz. Dr. Olaf Guckelberger

Chirurgische Klinik I

Allgemein-, Viszeral- und

Gefäßchirurgie

Prof. Dr. Andreas Biedler

Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin

und Notfallmedizin

Dr. Hans-Georg Krengel

Medizinische Klinik IV

Innere Medizin, Geriatrie

und Pulmonologie

Prof. Dr. Birgit Hailer

Medizinische Klinik II

Innere Medizin, Kardiologie,

Angiologie, Rhythmologie

und Gastroenterologie

Dr. Christoph Eicker

Dr. Peter Feldmann

Dr. Peter Kaivers

Chirurgische Klinik II

Orthopädie und Unfallchirurgie,

Hand- und Fußchirurgie

Dr. Tarek Azhari

Radiologische Klinik I

Klinik für Diagnostische und

Interventionelle Radiologie

Gesund in Essen

31


PHILIPPUSSTIFT | MARIENHOSPITAL ALTENESSEN | ST. VINCENZ KRANKENHAUS

Ein Haus mit drei Herzen

Ihr Weg zu uns

Unsere drei Krankenhäuser befinden sich im

Essener Norden und sind sowohl mit dem Auto

als auch mit Bus und Bahn sehr gut zu erreichen.

Für eine problemlose Anfahrt stehen Ihnen auf

unserer Website www.kk-essen.de Anfahrtsskizzen,

Lagepläne, Routenplaner und weitere

Beschreibungen zur Verfügung.

Zentren

Chest Pain Unit

EndoProthetikZentrum

Endoskopiezentrum

Gefäßzentrum Marienhospital Altenessen

Hernienzentrum

Krankenpflegeschule

Magen-Darm-Zentrum

Nierensteinzentrum

Onkologisches Zentrum

Pflegedienst Essen

Prostata-Zentrum

Stroke Unit

Traumazentrum Philippusstift und St. Vincenz Krankenhaus

Uni-Brustzentrum

Westdeutsches Kontinenz- und Beckenbodenzentrum

Zertifizierungen

Angehörigenfreundliche Intensivstation Philippusstift

Chest Pain Unit Philippusstift

Chest Pain Unit St. Vincenz Krankenhaus

Deutsche Herniengesellschaft Hernienchirurgie

Endoprothetikzentrum Philippusstift

Endoprothetikzentrum St. Vincenz Krankenhaus

Europäische Gesellschaft für Onkologie ESMO Zertifikat

Gefäßzentrum

Hypertoniezentrum

Stroke Unit

Traumazentrum Philippusstift

Traumazentrum St. Vincenz Krankenhaus

Westdeutsches Magen-Darm-Zentrum

Zertifiziert nach DIN ISO 9001:2015

Notfall

In medizinischen Notfällen wenden Sie

sich bitte an die Integrierte Leitstelle des

Rettungsdienstes, die Sie telefonisch über

112 erreichen.

In weniger dringenden Fällen sowie bei

Arbeits-, Sport- und Schulunfällen stehen

Ihnen rund um die Uhr die Notfall-Ambulanzen

unserer Kliniken zur Verfügung.

Diese sind über unsere Standort-Zentralen

zu erreichen (siehe letzte Innenseite in

diesem Heft).

Bei der Meldung eines Notfalls sollten Sie

unbedingt folgende fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?

Was ist passiert?

Wie viele Patienten oder Verletzte?

Welche Probleme oder Verletzungen?

Warten auf Rückfragen

32 Gesund in Essen

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