HORNER Magazin | November-Dezember 2017

vogelmediabremen

ISSN 2191-2092 NOVEMBER | DEZEMBER 2017

HORNER

MENSCHLICHES

REGIONALES

KULTURELLES

LEBEN PUR!

Mit


„Familie & Co“

Seiten

M a g a z i n

Ruhe &

Entspannung

Shiatsu-Therapeutin Maren Kohls

sorgt für neue Kraft

UMBAU IM RHODODENDRONPARK

Bagger buddeln in Beeten für neue, gesunde Pflanzen

FLAUSCHALARM AN DER UNI

Kater Ernie auf weichen Pfoten auf dem Campus unterwegs

FREIWILLIG UND SOZIAL

Leah Schülzke ist in der Kirchengemeinde Horn aktiv


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HORNER Magazin | 04.2012


EDITORIAL

Wir sind für

Sie im

Mühlenviertel

Martin Warnecke, Pastor Andreas-Gemeinde

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Mit dem November kommen wieder die dunklen

und kalten Tage. Viele spüren in diesen Wochen

auch eine Kälte, die von innen kommt.

Manche nennen es den Novemberblues. Sie

fühlen sich allein, traurig und antriebslos. Je

dunkler die Tage, desto trüber die Stimmung.

Im November erinnern uns drei besondere Tage

an Leid und Tod. Am 9. November 1938, bei

der sogenannten Reichspogromnacht, brannten

auch in Bremen Synagogen, wurden jüdische

Bürger ermordet und vertrieben. Und im vergangenen

Jahr waren an diesem Tag wieder

viele Menschen zu einer Gedenkstunde am

Mahnmal gekommen. Sie verfolgten andächtig

das Gebet von Landesrabbiner Netanel Teitelbaum.

Und manche Menschen besuchen im

November auch ganz bewusst die „Stolpersteine“

in Horn-Lehe. Im November gedenken

wir am Volkstrauertag der Millionen Menschen,

die in den zwei Weltkriegen und auch in all den

anderen Kriegen bis heute ihr Leben oder ihre

Gesundheit verloren, als Täter oder als Opfer.

Und wir trauern in diesem Monat am Ewigkeitssonntag

in besonderer Weise um all unsere

Toten. Viele Menschen vertrauen darauf, dass

unsere Verstorbenen bei Gott geborgen sind.

Es ist gut, bewusst durch den November zu

gehen, die Traurigkeit und die Stille zuzulassen,

vielleicht mit anderen darüber zu sprechen,

dabei eine innere Wärme zu spüren und dann

ganz bewusst und voller Freude die Adventszeit

zu beginnen. Es ist die Zeit der kleinen und

großen Geheimnisse. Dann wird Horn-Lehe

wieder festlich geschmückt sein. Dann weckt

der Duft von Kerzen und Tannengrün alte Erinnerungen.

Und die Kirchengemeinden und

andere Organisationen laden auch in diesem

Jahr wieder dazu ein, die Advents- und Weihnachtszeit

gemeinsam zu erleben, die schönen

alten Lieder zu singen, Erinnerungen auszutauschen

und die Wärme, die davon ausgeht,

zu genießen. Dann nehmen sich Menschen Zeit

für andere und für sich selbst, und hören Geschichten

davon, wie etwas heil wurde.

Eine gesellschaftliche Wärme entsteht auch,

wenn Menschen mit verschiedenen Religionen

einander respektvoll und freundlich begegnen.

Manchmal feiern sie auch zusammen oder erzählen

sich von ihren Festen. So feiern die

Juden in diesem Jahr vom 13. bis 20. Dezember

das Lichterfest Chanukka, die Muslime am 30.

November den Geburtstag des Propheten Mohammed

und die Christen vom 24. bis zum 26.

Dezember die Geburt Jesu Christi.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Fest.

Es grüßt Sie herzlich

Martin Warnecke

Vorweihnachtsaktion

Babor Adventskalender

69€ statt 150€.

Moonlightshopping am 1.12.17 von

17 - 21 Uhr mit Sekt, Snacks und

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Wir freuen uns auf Sie!

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Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 10:00-18:00 Uhr

Samstag 10:00-14:00 Uhr

HORNER Magazin | November - Dezember 2017

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INHALTSVERZEICHNIS

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UMBAU IM PARK

In den letzten Wochen dominierten

Bagger das Erscheinungsbild im

Rhododendronpark – Dr. Hartwig

Schepker erklärt

PLÜSCHIG UNTERWEGS

Kater Ernie liebt Ausflüge in

die Umgebung, so auch gerne

auf das Campusgelände der

Bremer Uni

28

AUSZEIT VOM ALLTAG

Einfach mal Kraft tanken und

Körper und Geist etwas Gutes

tun – dafür sorgt Shiatsu-

Therapeutin Maren Kohls

38

FRISCH GEMISCHTES

06 Aktuell, informativ, menschlich:

unser buntes Stadtteilleben

RUHE UND KRAFT TANKEN

20 Shiatsu-Therapeutin Maren Kohls

sorgt in ihrer Praxis in der

Riensberger Straße für eine

Auszeit vom Alltag

BUDDELN IM BEET

28 Im Rhododendronpark sind die

Umbauarbeiten für neue, frische

Beete abgeschlossen, damit die

Pflanzen wieder blühen

EIN SOZIALES JAHR

34 Leah Schülzke ist im Rahmen

ihres FSJ in der Kinder- und

Jugendarbeit der Kirchengemeinde

Horn engagiert

KATER ERNIE

38 Er ist mit Herrchen und

Frauchen überall unterwegs –

so auch zur Freude der

Studenten auf dem

Uni-Campus

NORMAL BESONDERS

46 Die Schule an der Marcusallee

hat sich auf schwerhörige,

gehörlose und eingeschränkt

hörende Schüler spezialisiert

FARBIGE ZUSTÄNDE

52 Eine Kooperation zwischen

der Universität Bremen und

der Wilhelm-Focke-Oberschule

in Sachen MINT

FAMILIE & CO.

58 „Starkes Auftreten

statt starker Fäuste“

Verhaltenstipps der

Polizei Bremen zu

Konfliktvermeidung

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


INHALTSVERZEICHNIS

EIN SOZIALES JAHR

In der Kirchengemeinde

Horn-Lehe freuen sich kleine

und große Gemeindemitglieder

über Leah Schülzke,

die hier ihr FSJ absolviert

34

AUSGEZEICHNET

Wieder einen Preis hat

die Schule an der Marcusallee

für Hören und

Kommunikation erhalten -

normal besonders eben

46

WICHTIGE ADRESSEN

66 Die Ärztetafel für Horn-Lehe

SPORT IM STADTTEIL

68 TV Eiche Horn

70 HC Horn

IMPRESSIONEN

72 Menschen aus Horn-Lehe

IMPRESSUM

74 Wer, was und wann


WEIHNACHTLICHES AUS HORN-LEHE

Weihnachtsoratorium I – III

Johann Sebastian Bach

Am Sonntag, den 17. Dezember um 19 Uhr lädt der gemeinsame Chor der Kantorei

Andreas-St. Remberti in die St. Remberti-Kirche zum festlich-weihnachtlichen

Konzert ein. Unter der Leitung von Rolf Quandt, Ars Canora sowie der Konzertmeisterin

Antje Kidler wird das Weihnachtsoratorium I – III von Johann Sebastian Bach

präsentiert. Karten sind ab sofort im Gemeindebüro der Andreas-Gemeinde, Werner-von-Siemens-Straße

55, sowie im Gemeindebüro der St. Remberti-Gemeinde,

Friedhofstraße 10, zu erwerben. Der Eintritt für einen nummerierten Sitzplatz liegt

bei 18 Euro, unnummerierte Sitzplätze liegen bei 16 Euro, Schüler zahlen 10 Euro

Eintritt. Die Gemeinden freuen sich auf einen musikalisch-stimmungsvollen Vorweihnachtsabend!

Zeitschenker

gesucht!

Mit einer Stunde wöchentlich

Freude schenken

Sie gehen gerne spazieren? Dann begleiten Sie doch dabei einen alten Menschen,

dem Sie durch Ihre Anwesenheit Sicherheit vermitteln. Sie können dabei auch gerne

Ihren Hund mitnehmen. Sie lesen gerne vor? Dann besuchen Sie doch einen alten

Menschen, dem Sie die Tageszeitung oder kleine Geschichten vorlesen. Eine Stunde

in der Woche Zeit zu erhalten, ist eine Menge für alte Menschen, die nicht mehr so

mobil sind und teilweise nur noch wenige Kontakte haben.

„Der Besuchsdienst der Kirchengemeinde Horn sucht immer wieder Frauen und

Männer, die Interesse haben, sich ehrenamtlich zu engagieren“, erzählt Simone

Roettger, zuständig für die Koordination von Ehrenämtern, und ergänzt: „Wir sind

eine große Gruppe von Männern und Frauen unterschiedlichen Alters. Sie erhalten

von uns eine gute Einarbeitung, kostenfreie Fortbildungen, ein kompetentes Team,

das sich monatlich trifft, Aufwandsentschädigung und Versicherungsschutz.“ Und

das Beste: Von den alten Menschen erhalten die Zeitschenker große Dankbarkeit für

das ehrenamtliches Engagement.

Nähere Infos unter: (0421) 33 80 99 79, E-Mail: roettger@kirche-bremen.de

Konzerte gehören zur Weihnachtszeit dazu wie Kerzen – am 17. Dezember wird

das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in der St. Remberti-

Kirche zu hören sein

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


WEIHNACHTLICHES AUS HORN-LEHE

Tortenkünstlerinnen für Workshops und Vorführungen

gewinnen. „Wir freuen uns, dass unsere Besucher

Tipps, Tricks und Kniffe von diesen Profis bekommen“,

so die Projektleiterin. Gleich nebenan, in Halle 4, finden

sich die Liebhaber flüssiger Genüsse ein. Beim

BOTTLE MARKET präsentieren rund 60 Importeure,

Händler, Abfüller und Brennereien seltene Whisk(e)ys

aus allen Ecken der Welt, Gin, Rum, fassgelagerten

und Bremer Korn sowie die Messe-Abfüllungen 2017:

einen 10-jährigen Aultmore und einen leicht getorften

Ardmore. „Viel Platz bekommt erstmals auch der

Wein“, so Anja Rickmeier.

»»» christmas-more.de

Weihnachtselfen, Backfeen und Adventsfans aufgepasst: Die Christmas & more findet von Freitag bis

Sonntag, 17. bis 19. November, in der Messe Bremen statt. (Fotos: Oliver Saul)

Messe Bremen: Christmas & more läutet die Adventszeit ein

Zutaten für ein gelungenes Fest

Man nehme: Marzipanbrot einer Bremer Konditorei, eine Decke aus Merinowolle und Christbaumkugeln aus

Lauschaer Glas – diese und viele weitere Zutaten für das Weihnachtsfest gibt es bei der Christmas & more von

Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. November, in der Messe Bremen. Dann verwandeln rund 120 Aussteller die

Halle 5 in ein Mekka für Weihnachtselfen, Backfeen und Adventsfans. „Wir wollen unseren

Besuchern einen entspannten Start in die festliche Jahreszeit bescheren“, sagt

Verlosung!

Gewinnen Sie 5 x 2

Karten für die „Christmas

& more“. Einfach eine E-

Mail bis zum 15. November

an gewinnen

@horner-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

die Projektleiterin Anja Rickmeier. Wer beim Verschenken auf Unikate und Handgemachtes

Wert legt, begibt sich hier auf Shoppingtour. „Sich in Weihnachtsstimmung

bringen zu lassen, das erwartet unsere Besucher. Zum Beispiel beim

gemütlichen Flanieren von Stand zu Stand, beim Probieren verschiedener Gaumenfreuden

und Plätzchenbacken mit den Kleinen“, beschreibt Anja Rickmeier

die Atmosphäre der Christmas & more.

Appetitlich geht es auch auf der KUCHENLIEBE zu. Hobbybäcker finden hier Inspiration

und Produkte zum Backen, Dekorieren und Modellieren. Mit Lindy Smith aus Großbritannien

und Alani Jasmine aus Hong Kong konnte Anja Rickmeier zwei international gefeierte

Inspiration und Produkte zum Backen und Dekorieren

finden Hobbybäcker auf der KUCHENLIEBE.

HORNER Magazin | November - Dezember 2017

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WEIHNACHTSLEKTÜRE

WEIHNACHTLICHES AUS HORN-LEHE

Isabelle Broom

Wintersterne

Isabelle Broom

Taschenbuch, Klappenbroschur,

448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35910-9

9,99 Euro

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Eine Reise ins magische,

verschneite Prag: Für

Megan, Hope und Sophie ist

das die perfekte Gelegenheit,

um vor ihren Problemen

wegzulaufen. Sie

lernen sich in einer Hotelbar

kennen, und obwohl

die drei Frauen völlig unterschiedlich

sind, verstehen

sie sich auf Anhieb.

Gemeinschaftliche Streifzüge

durch die winterlich

verzauberte Stadt konfrontieren

sie mit ihrer

Vergangenheit und führen

sie zu besonderen

Begegnungen. Und vor

allem zu sich selbst.

Verlosung!

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„Wintersterne“

Einfach eine E-Mail bis

zum 30. November an:

gewinnen@

horner-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Annegret Hannig hat eines der vielen weihnachtlichen Accessoires im Arm, die

neben den Gestecken am 25. und 26. November bei Blumen Hannig präsentiert

werden

Adventsausstellung

bei Blumen Hannig

In der Leher Heerstraße 63 geht es am Samstag, den 25. November von 9 bis 18

Uhr sowie am Sonntag, den 26. November von 10 bis 16 Uhr ganz vorweihnachtlich

zu. „Wir präsentieren wieder unsere Adventsausstellung mit vielen saisonalen

Gestecken und vorweihnachtlichen Überraschungen“, erzählt Inhaber Christof Hannig.

Jeder, der vor dem ersten Advent Weihnachtsstimmung für die Sinne schnuppern

möchte, ist bei der Ausstellung von Blumen Hannig sehr herzlich willkommen.

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


HORNER Magazin | September - Oktober 2017

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WEIHNACHTLICHES AUS HORN-LEHE

Weihnachtsaktionen

in der Berliner Freiheit

Die Werbegemeinschaft Berliner Freiheit hat auch in diesem Jahr wieder viele

schöne Events im Einkaufszentrum auf die Beine gestellt. Vom Keksebacken über

den Kunsthandwerkermarkt bis hin zum Weihnachtsmannbesuch finden sich für

kleine und große Besucher jede Menge schöne Aktionen, um sich auf die schöne

weihnachtliche Jahreszeit einzustimmen.

Das Programm:

27.11. bis 23.12.17 Kunsthandwerkermarkt

Do. 30.11.17 und Do. 14.12.17 Körbe flechten für Kinder

Sa. 02.12.17 Portrait-Zeichner, Weihnachtsbaum Engelbert + Engel Tanja

Mo. 04.12. bis 09.12.17 Puppentheater Valentino für Kinder

Di. 05.12.17 Knusperhäuschen basteln mit Landbäckerei Tönjes

Sa. 09.12.17, Sa. 16.12.17 und Sa. 23.12.17 Portrait-Zeichner

Mi. 13.12.2017 Kinder-Kekse-backen mit Tenters Backhaus

Fr. 15.12.17 Pizzabacken für Kinder

Sa. 16.12.17 Weihnachtsmann, Fotobox „Frohes Fest“

»»» berliner-freiheit.de

Am 29. November ist es wieder so weit: Der alljährliche Lichterabend im Hallenbad

Lilienthal verspricht ab 20 Uhr wieder einen Wohlfühlabend in besonderer

Atmosphäre

Besinnlicher Lichterabend im

Hallenbad Lilienthal

Ein Abend für die Sinne

Mit dem Lichterabend am 29. November von 20 bis 21:45 Uhr läutet das Hallenbad

Lilienthal die schönste Zeit des Jahres ein - leise, besinnliche Musik und dabei

nahezu schwerelos durch das Wasser gleiten, entspannen und genießen! Besucher

dürfen sich auf eine ganz besondere Atmosphäre im Hallenbad freuen, dezent

beleuchtet von einem Meer aus Lichtern. Wer auch im Anschluss nicht auf den

Lichterglanz verzichten möchte, hat die Gelegenheit, ein à-la-carte-Essen im „Bocadillo“

zu genießen – ebenfalls bei Kerzenschein. Für den Lichterabend berechnet

das Hallenbad übrigens nur den regulären Eintrittspreis und eine Anmeldung

ist auch nicht erforderlich. Mit der Linie 4 gelangt man schnell und bequem aus

Bremen in Richtung Lilienthal. Die Haltestelle Schoofmoor liegt nur wenige hundert

Meter vom Hallenbad entfernt und natürlich gibt es auch ausreichend Parkplätze

direkt vor der Tür.

»»» hallenbad-lilienthal.de

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


WEIHNACHTLICHES AUS HORN-LEHE

Weihnachtskonzert des

Ökumenischen Gymnasisums

Am 13. Dezember um 20 Uhr

in der St. Ansgarii Kirche Bremen

Eine Institution seit über 30 Jahren ist das alljährliche Benefizkonzert des Ökumenischen

Gymnasiums. Unter der Leitung von Barbara Dreier und Gabriela Stefes

präsentieren am 13. Dezember um 20 Uhr 140 Schüler aus den Jahrgangsstufen 7

bis 12 das „Magnificat - The groovy version of ox“ von Christoph Schönherr für

Chor, Orchester, Band und Sopran. Dazu kommen weihnachtliche und romantische

Chorsätze, der 1. Satz aus Dvořáks 9. Sinfonie (in einer Bearbeitung) sowie „What

a wonderful world“ von Louis Armstrong. Das Weihnachtsbenefizkonzert findet in

St. Ansgarii, Schwachhauser Heerstraße 40, statt. Der Eintritt ist frei, Spenden

werden gerne entgegengenommen und gehen an notleidende Kinder in Bremen und

umzu.

»»» oegym.de

Festliche Weihnachtsstimmung pur verspricht das jährliche Konzert der Schüler

und Schülerinnen des Ökumenischen Gymnasiums in St. Ansgarii

(Foto: Klaus-Peter Zapf)

HORNER Magazin | September - Oktober 2017

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WEIHNACHTLICHES AUS HORN-LEHE

Alles Liebe und Gute zum 80. Geburtstag wünschen Jenny, Axel, Aileen, Nina,

Felix, Mick, Carmen, Milena, Diego, Lorraine, Steffen und Ehefrau Ingrid dem

Jubilar Egon

Egon Kaselow

Ikone aus Horn-Lehe

Egon Kaselow ist 80 Jahre alt geworden und blickt auf freudige und schöne Jahre

zurück. Mit 15 Jahren zog Egon Kaselow nach Bremen und eröffnete schließlich zusammen

mit seiner Ehefrau Ingrid sein Spielwarengeschäft Kaselow.

Im Sortiment war alles zu finden, was Kinderherzen aufblühen ließ. Nicht ohne

Grund war der Spruch „Kaselow macht Kinder froh“ jedem Horner bekannt. Egon erinnert

sich noch gut daran, dass sogar der höchste Richter von Bremen in sein

Spielwarengeschäft kam, um für seine Enkelin ein Fahrrad zu kaufen. Spricht man

mit den Einwohnern von Horn-Lehe über deren Kindheit, wird oft Kaselow erwähnt.

Aussagen wie „Kaselow hatte alles“, „Da habe ich mir immer etwas von meinem

Taschengeld gekauft“, „In jeder Ecke, sogar an der Decke hingen Spielzeuge und

Egon Kaselow wusste immer, wo etwas zu finden war“ sind nur Beispiele, die in den

Erinnerungen fest verankert sind und die die Enkelkinder von Egon und Ingrid des

Öfteren schon gehört haben, seitdem sie nach Horn-Lehe gezogen sind, um in der

Nähe ihrer Großeltern zu wohnen. Egon Kaselow genießt es, seine Familie um sich

zu haben, denn Zeit dafür war neben dem Geschäft selten. Die freie Zeit nutzt er

auch um seiner Leidenschaft, dem Malen, nachzugehen.

Am 22. Oktober hat Egon Kaselow mit seiner Familie und Freunden im Hotel Landgut

Horn seine 80 Lebensjahre gefeiert. Es war offensichtlich, wie stolz er war, als

er seine Gäste um sich hatte und auf seine bisherige Vergangenheit zurückblicken

konnte. Als seine Enkelkinder ihn aufforderten zu tanzen hieß es einmal mehr„Kaselow

macht Kinder froh“!

La Biosthetique Make-Up

Collection Herbst/Winter

In der neuen Kollektion von „La Biosthetique“ feiern wir die Magie und geheimnisvolle

Schönheit, inspiriert vom Tagesleben von Paris. Denn Paris ist die Stadt der

Mode und der Schönheit. Der neue Make-up Trend: DAYLIGHT GLAM Charakter zeigt

einen natürlichen Teint mit Bronze – Puder, zart betonte Lippen und Augen, die intensiv

leuchten in funkelndem Midnight Blue, aus den Siebzigern Jahren. Glamour

am Tag wie in der Nacht. Das Make-Up unterstützt die Aussage der Frisurenkollektion

mit lässiger Eleganz. Frauen gleiten heute vom Tag in die Nacht.

Unsere Kollektion macht das ganz einfach möglich. Mit kleinen Kniffen zeigt das

Team von Haare & Kosmetik Segelken seinen Kunden, wie sie Highlights schaffen

und aus einem lässigen, legèren Nude-Look einen aufregenden Look für den Abend

zaubern. Machen Sie keinen Umweg über Paris, sondern kommen direkt nach Bremen-Horn!

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


WEIHNACHTLICHES AUS HORN-LEHE

40 Jahre Reise zum Regenbogen

Der Circus Roncalli gastiert vom 18. November

bis 10. Dezember auf der Bürgerweide

Mehr als 700.000 begeisterte Zuschauer erlebten bisher

das neue Jubiläumsprogramm „40 Jahre Reise

zum Regenbogen“. Jetzt kommt das umjubelte Spektakel

nach Bremen. Das Gastspiel findet vom 18. November

bis zum 10. Dezember im schönsten

Circuszelt der Welt auf der Bürgerweide statt.

„Wir freuen uns, im Rahmen unserer ausgedehnten

Jubiläumstournee, mit unserem neuen Programm

endlich wieder in Bremen auf der Bürgerweide zu gastieren“,

so Direktor Bernhard Paul.

Auch nach 40 Jahren schafft es der Begründer einer

weltweiten Circus-Renaissance, die Kunst in seiner

Manege immer wieder neu zu erfinden. Extra für das

große Jubiläum hat Bernhard Paul seine Karawanen

ausgesandt, um in der ganzen Welt verborgene Talente

ausfindig zu machen. Das Publikum darf sich

auf ungewohnte, bewährte und neue Höchstleistungen

aus der Welt des Circus freuen. Nostalgie und Moderne

verbinden sich zu einem Gesamtkunstwerk und

feiern – gemeinsam mit allen Zuschauern – ein großes

Fest der Sinne und Emotionen.

»»» roncalli.de

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017 13


FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Die Salatbar des Marktes wird mit den besten Zutaten und ganz viel Liebe zum Detail ständig frisch bestückt

und wird außerdem von Frau und Herrn Petrat sen. familiär geführt

Mehr Frische, noch mehr Auswahl:

REWE-Markt von Daniel Petrat wurde umgebaut

Nach knapp einwöchiger Umbauzeit können sich die Kunden des REWE-Marktes

von Daniel Petrat in der Gerold-Janssen-Straße 2 in Bremen auf serviceorientierte

Neuerungen freuen. „Wir haben den Markt so umgebaut, dass einerseits mehr Platz

für zusätzliche Sortimente und noch mehr Produktauswahl geschaffen wurde, andererseits,

um ganz neue Spezialitäten anbieten zu können“, so REWE-Kaufmann

Daniel Petrat, der sich bei seinen Kunden für das Verständnis und die Geduld während

der Umbaumaßnahmen bedankt.

Durch die vergrößerte Obst- und Gemüseabteilung wird der Fokus auf noch mehr

Frische gelegt – sei es hinsichtlich weiterer exotischer oder regionaler Artikel, oder

aber durch zusätzliche, frisch geschnibbelte Convenience-Ware. Ganz neu ist die

Antipasti-Bar, die verschiedene frische mediterrane Delikatessen wie mariniertes

Frisches handgerolltes Sushi bietet neben

anderen asiatischen Spezialitäten ab sofort

das „Eat Happy“ im REWE-Markt

Gemüse für die Kunden bereithält. Im Zuge des Umbaus bietet der REWE Markt

von Daniel Petrat nun auch frisches und handgerolltes Sushi von „Eat Happy“ an.

Am eigenen Stand im Markt stellen Sushi-Köche die verschiedenen Spezialitäten der

asiatischen Küche her, die von den Kunden direkt mitgenommen werden können.

Den einen oder anderen Artikel bzw. Sortimentsgruppen werden die Kunden nun

auch an einem anderen Platz wiederfinden. „Auch wenn das zunächst ungewohnt

sein wird, die Kunden werden sich schnell an die neue Anordnung gewöhnen und

von den Vorteilen profitieren“, versichert der Marktleiter der REWE Daniel Petrat

oHG, Matthias Janssen. Schließlich dient eine solche Umstellung und Neuanordnung

auch einer besseren Warenpräsentation und -verfügbarkeit.

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

P E R S Ö N L I C H E S

HENRIK KÖHLER

Schulleiter Schule an der Philipp-Reis-Straße

HIERFÜR SETZE ICH MICH EIN ...

Die Kinder im Ortsteil sollen eine Schule

haben, in der sie eine tolle Grundschulzeit

verbringen und das Beste aus den in ihnen ruhenden

Schätzen zur Entfaltung bringen.

DAS WÜRDE ICH IN HORN VERÄNDERN ...

Horn ist klasse! Was sich verändern soll, das

sollen die Horner aber mal selbst bestimmen.

Nur eines: Unsere Schule muss Ganztagsschule

werden. Die Verkehrslage im Bereich

Horner Mühle ...

ICH LEBE GERNE IN BREMEN, WEIL ...

Für 15 Jahre war Bremen meine Heimat; nun

lebe ich mit meiner Familie in Lilienthal – mit

der Straßenbahnanbindung mehr als früher

eine Art Stadtteil von Bremen. Bremen selbst

bietet ein vielfältiges kulturelles Angebot und

einige wunderschöne Parks und Grünanlagen.

DAS GEFÄLLT MIR AN MEINER ARBEIT ...

Kein Tag an der Schule gleicht dem anderen.

Jeder Tag bringt neue Begegnungen: mit Schülerinnen

und Schülern, mit Kollegen und Kolleginnen,

mit den Eltern und mit all den vielen

anderen Menschen, die sich für unsere Schule

engagieren.

GUT FÜR BREMEN WÄRE ...

wenn mehr Leute vom Auto auf Bus und Straßenbahn

oder aufs Fahrrad umstiegen (und

wenn diese häufiger führen…). Unbedingt

notwendig sind auch höhere Investitionen in

die Zukunft: in die Bildung unserer Kinder. Da

muss wohl auch mal an anderer Stelle gespart

werden.

EIN SCHÖNER TAG FÜR MICH ...

Ein Frühstück mit der Familie, etwas Gartenarbeit,

ein Spaziergang in der Herbstsonne

(wenn sie denn scheint), ein wenig musizieren,

mit den Töchtern das Abendessen bereiten,

schlafen gehen ... - und für morgen ist

alles erledigt.

EINE REISE WERT IST ...

Namibia: eine beeindruckende Landschaft ,

eine faszinierende Tierwelt und in der Nacht

ein fantastischer Sternenhimmel – und liebenswerte

Menschen. Meine Reise hat beinahe ein

Jahr gedauert und war doch noch zu kurz.

EIN GUTES ZITAT ...

Ich kenne tolle Zitate – aber ich zitiere nicht

gerne.

EIN GLÜCKSMOMENT ...

Einmal in meinem Leben möchte ich das Jazzfestival

in Montreux besuchen. Unbedingt.

EIN ZIEL ...

Eines? Mehrere!

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 15


Verlagssonderseite

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

E R F O L G R E I C H E G E S C H Ä F T E U N D U N T E R N E H M E N

Buchhaltung mit Leidenschaft

Persönlich, gewissenhaft und flexibel

Seit 20 Jahren bietet Martina Baumann-Walther in

ihrem Fachbüro für kaufmännische Komplettbetreuung

das Buchen der laufenden Geschäftsvorfälle

und die Abrechnung der Löhne und Gehälter sowie

betriebswirtschaftliche Beratungen, Controlling und

Liquiditätsmanagement an

Kunden, die sich mehr

auf ihr Kerngeschäft

konzentrieren und die

Buchhaltung lieber

den Profis überlassen

möchten, sind bei

Martina Baumann-

Walther mit ihrem

Fachbüro für kaufmännische

Komplettbetreuung

an der

richtigen Adresse.

Denn seit nunmehr 20

Jahren kümmert sich

Martina Baumann-

Walther als gelernte

Steuerfachfrau, geprüfte

Bilanzbuchhalterin

(IHK) und Personalsachbearbeiterin

(IHK) als feste Größe

in Bremen und umzu

um ihre Kunden kleiner

und mittelständischer

Unternehmen.

Sie hilft ihnen mit dem

Buchen der laufenden

Geschäftsvorfälle und

der Abrechnung der

laufenden Löhne und

Gehälter sowie mit betriebswirtschaftlichen Beratungen, Liquiditätsmanagement,

Kostenrechnung und Controlling. Ihr Motto: „Wir sind zufrieden,

wenn der Kunde es ist!“.

Martina Baumann-Walther ist stolz auf ein großes Netzwerk von Fachleuten

verschiedener Branchen (wie etwa Rechtsanwälte, Steuerberater,

Wirtschaftsprüfer u.v.m.), auf das sie gern zurückgreift und im Bedarfsfall

Empfehlungen ausspricht. So kann immer der optimale Ansprechpartner

ausgewählt werden. Dabei sind die Schlagwörter „kompetent“, „kundenorientiert“,

„verantwortungsvoll“ und „verschwiegen“ für sie maßgeblich.

Der Anspruch von Martina Baumann-Walther ist es, stets

ganzheitlich zu agieren, um bestmögliche Lösungen sowie betriebswirtschaftliche

Optimierungen für ihre Kunden zu erzielen. Laufende Fortbildungen

sind für sie und ihr Team daher selbstverständlich. „Wir

möchten die Qualität unserer Arbeit stets garantieren können“, beschreibt

Martina Baumann-Walther den eigenen Anspruch. Dazu gehört auch eine

Betreuung außerhalb der Bürozeiten, wenn es die Umstände fordern. Telefonisch

ist das Büro für eine persönliche Beratung unter der Rufnummer

(0421) 25 86 953 zu erreichen.

ebs bremen

Fachbüro für kaufmännische Komplettbetreuung

kontakt@ebs-bremen.de

Bürozeiten: montags bis freitags von 8 bis 21 Uhr

Mentalcoaching und Hypnose

Rauchfrei und schlank ins neue Jahr

Der Heilpraktiker für Psychotherapie Clemens

Schmalstich berät Kunden, leitet die Seminarorganisation

und klärt über Hypnose auf

Seit einem Jahr gibt es

das erfolgreiche Seminar

zur Raucherentwöhnung:

die Reise

ins Nichtraucherland

– eine Kombination

aus Information, Motivation

und Hypnose.

Bereits vor dem Termin

im ATLANTIC

Grand Hotel Bremen

bekommen die Kunden

Post mit wertvollen

Informationen,

auch über die Hypnose-Sitzung.

„Sie

können sich ohne Befürchtungen

auf unsere

Seminare freuen.

Nach einem Vorgespräch

führen wir Sie

in eine angenehme

Entspannung. Sie merken,

wie Ihre Alltagsgedanken

verblassen

und sind bereits in

einem sanften Zustand

der Hypnose, der sich weiter vertieft. Sie fühlen sich wohl, sind wach, behalten

immer die Kontrolle und können am Ende Ihren inneren Schalter

umlegen“, erklärt Clemens Schmalstich. So hat es auch Jörg H. aus Bremen

erlebt: „Hallo Clemens, ich möchte mich auf diesem Wege bei Dir bedanken!

Nach 49 Jahren als Raucher durch einen Besuch bei Dir nun

überzeugter Nichtraucher zu sein, hätte ich nicht für möglich gehalten.

Du erinnerst Dich an meine anfängliche Skepsis die Hypnose betreffend.

Heute frage ich mich, warum ich so lange geraucht habe. Ich weiß, dass

ich nie wieder eine Zigarette anfassen werde. Ein tolles Gefühl und eine

neue, schöne Kraft. Ich wünsche vielen Rauchern, dass sie Dich kennenlernen!“

Ab Januar 2018 ist es auch möglich, mit Hypnose das Wunschgewicht zu

erreichen. Mit der neuen Schlankland-Methode wurde ein adäquates Konzept

entwickelt, um in kleinen Gruppen zu erleben, dass der innere

Schweinehund überwindbar ist. In tiefer Hypnose geht es auf die virtuelle

Reise in das Schlankland. Der Ort, an dem Denkmuster und Glaubenssätze

überprüft, sowie das gute Gefühl zu sich selbst gestärkt werden. Am

Ende der Reise wird man eine große Kraft und Freude auf eine gesunde

und leichtere Zukunft spüren. Die CD „Ihre Reise ins Schlankland“ können

sich alle TeilnehmerInnen im Internet herunterladen. Eine wunderbare

Möglichkeit, das zu vertiefen, was das Unterbewusstsein in der

Hypnose gelernt hat. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen auch gerne telefonisch

zur Verfügung unter (0421) 21 00 85.

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017 17


FRISCH GEMISCHTES AUS HORN-LEHE

Dr. Jan von Lübcke betreut seine Patienten mit seinem engagierten Team in modernen

Räumlichkeiten im Mühlenviertel

Moderne Zahnheilkunde

im Mühlenviertel

Seit über einem Jahr ist Zahnarzt Dr. Jan von Lübcke mit seinem Team nun im Mühlenviertel

ansässig und nach wie vor begeistert von diesem Standort. „Das Mühlenviertel

wächst und gedeiht, die vielen Parkplätze vor der Tür sind sehr angenehm

für unsere Patienten und zwischen den Praxen und Geschäften besteht ein gutes

Netzwerk“, resümiert Dr. Jan von Lübcke. In der Zusammenarbeit mit seinen Patienten

sind ihm und seinem Team sowohl die Kommunikation auf Augenhöhe als

auch die richtige Aufklärung der Patienten wichtig. Wert wird auch auf minimalinvasive

Eingriffe gelegt, Zahnerhalt vor Zahnersatz, eine anspruchsvolle Zahnheilkunde

von der Befundaufnahme über die Nachsorge zur Vermeidung weiterer

Probleme gelegt und natürlich gibt es ein vorsorgeorientiertes Konzept von Kindesbeinen

an. Ein schönes Lächeln soll schließlich ein lebenslanger Begleiter sein!

»»» zahnarzt-von-luebcke.de

Durch die umfangreiche Renovierung des Hauses bietet der Innenraum nun eine

verbesserte Akustik und Sicht auf die Bühne

Premiere im Theater am Deich

„Die Wunderübung“

Mittelstand, wie er im Buche steht: Er ist technischer Leiter in der Flugzeugindustrie,

und seine Frau ist Historikerin. Die beiden haben zwei Kinder im Teenageralter.

Kennengelernt haben sie sich vor Jahren beim Tauchen, in perfekter, stiller,

wortloser Unterwasserharmonie! Einst rasend verliebt, ist aus ihrer Ehe mittlerweile

das geworden, was ein Fachmann wohl „erodiertˮ nennt. Das wortlose Einander-Verstehen

ist empörten Anschuldigungen, Vorwürfen, nicht verarbeiteten

Kränkungen und lautstarken Streitigkeiten gewichen. Deshalb sitzt das Ehepaar

Dorek bei einem Paarthearpeuten, der ihre Beziehung reparieren soll. Aber erst einmal

liefern sie sich im Sprechzimmer des Therapeuten die in vielen Jahren antrainierte

Zimmerschlacht. Sie hört nicht auf, er hört nicht zu. Diese Art der

Beziehungskommunikation bringt den Therapeuten fast an den Rand seiner Kunst.

Plötzlich klingelt sein Handy und eine überraschende Nachricht bringt die Therapiestunde

komplett durcheinander.

Die Premiere findet am Freitag, den 3. November um 19.30 Uhr statt, das Stück

läuft bis zum 17. Dezember.

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


HORNER Magazin | November - Dezember 2017 19


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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


Shiatsu

Die „Kunst der achtsamen Berührung“ regt die

Selbstheilungskräfte an und entspannt vom Alltag

TEXT | SILKE STAPENHORST

FOTOS | SILKE STAPENHORST, CHRISTINA KUHAUPT, SASKIA DRECHSEL

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 21


SHIATSU - LEBENSENERGIE UND ENTSPANNUNG

Shiatsu ist ein ideales Mittel gegen Stress, Erschöpfung und Verspannungen und damit ein bisschen wie Urlaub im Alltag.

Shiatsu ersetzt bei körperlichen Beschwerden aber keinen Arztbesuch!

Noch nie habe ich eine Recherche so entspannt begonnen wie mit Maren

Kohls: auf dem Fußboden ihres Behandlungsraums sitzend, mit einer

Tasse japanischem Tee. So beginnt die Shiatsu-Therapeutin ihre Behandlung

und macht sich ein Bild davon, was den Menschen zu ihr führt. Ist

es der Wunsch, sich etwas Gutes zu tun oder gibt es körperliche Beschwerden?

Schulter- und Nackenprobleme, Schlaflosigkeit, Migräne,

Burn-out, Wechseljahresbeschwerden – das Spektrum, das mit einer Shiatsu-Massage

behandelt werden kann, ist weit.

Die japanische Behandlungsform, die ihre Wurzeln in der Traditionellen

Chinesischen Medizin hat, beruht auf der Lehre von den 12 Meridianen.

Auch wenn der Begriff „Meridian“ aus der Nautik stammt, sind hier keine

geografischen Linien gemeint, sondern die Energieleitbahnen, die wie

Flüsse den Körper durchströmen und alle Organe und Körperteile miteinander

verbinden und die Lebensenergie, das „Ki“, transportieren. „Shiatsu

ist Prävention, Regeneration und Entspannung. Einige kommen,

wenn sie Beschwerden haben, andere kommen regelmäßig, weil sie einfach

merken, dass es ihnen guttut,“ erklärt Maren Kohls. „Es ist ein wunderbarer

Weg, sich in der Geborgenheit und Ruhe der Behandlung selbst

zu spüren und zu sich zu kommen und gegebenenfalls auch wahrzunehmen,

ob man im Alltag über die eigenen Grenzen gegangen ist. Manchmal

zeigt sich das auch schon vorher, z.B. in Form von Rückenschmerzen“.

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


SHIATSU - LEBENSENERGIE UND ENTSPANNUNG

Für Menschen jeden Alters geeignet

Shiatsu ist eine sehr sanfte Körperarbeit und daher für alle Altersstufen

geeignet. Viele Erwachsene kommen in Maren Kohls Praxis, aber auch

Kindern tut eine Behandlung gut. Einmal wöchentlich besucht Maren

Kohls demenziell erkrankte Menschen im Altenheim. In der Praxis findet

die Ganzkörperbehandlung ganz japanisch auf einer weichen Matte

auf dem Boden statt, bei besonderen Beschwerden oder älteren Menschen

ist es aber auch auf einer Massageliege, im Rollstuhl oder im Bett möglich.

Was unterscheidet Shiatsu von einer normalen Entspannungsmassage?

„Der Unterschied zu einer klassischen Massage ist, dass es am bekleideten

Körper auf einem Futon stattfindet und kein Öl verwendet wird. Der

Mensch fühlt sich geschützt, und trotzdem kann die Berührung sehr tiefgehend

sein“, erklärt die Therapeutin. Auf wohltuende Weise werden

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017 23


SHIATSU - LEBENSENERGIE UND ENTSPANNUNG

Maren Kohls hat eine vierjährige Ausbildung in der Schule für

Shiatsu Hamburg absolviert. Diese ist von der „Gesellschaft

für Shiatsu in Deutschland“ anerkannt. Zusätzlich bildete

sie sich in zahlreichen Lehrgängen weiter.

24

HORNER Magazin | November - Dezember 2017


SHIATSU - LEBENSENERGIE UND ENTSPANNUNG

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Eine Shiatsu-Massage kostet 50 Euro und dauert eine gute Stunde

Akupressurpunkte, Meridiane oder ganze Körperbereiche stimuliert und

dadurch der Energiefluss und die Selbstheilungskräfte im Körper aktiviert.

Neben dem achtsamen Druck mit dem Finger oder Handballen sind auch

Dehnungen und Gelenkrotationen wohltuend für den Körper.

Shiatsu ist für Maren Kohls eine Lebensphilosophie: „Ich versuche auch

im Alltag aufmerksam, gelassen und präsent zu sein. Shiatsu ist für mich

eine wichtige Ressource, die mir Freude, Kraft, Leichtigkeit, Ruhe und

viele besondere Begegnungen schenkt.“ Das japanische Wort Shiatsu, bedeutet

wörtlich „Fingerdruck“. Wird richtig mit Druck gearbeitet oder

werden die Akupressurpunkte nur ganz leicht berührt? „Es kann ganz

sanft sein, gerade bei Menschen, die sehr erschöpft oder gestresst sind“,

erklärt Maren Kohls. „So wird das überlastete Nervensystem nicht mit zu

vielen Reizen überhäuft. Der Mensch soll erst mal zur Ruhe kommen und

sich erholen. Es kann aber auch sehr dynamisch sein. Der Augenblick,

das, was derjenige mitbringt, entscheidet.“ Und genau das macht jede Behandlung

so individuell.

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Wie sich das genau anfühlt, erfahre ich, als ich dann selbst auf dem Futon

liege. Ich spüre die Hände, wie sie sanft über meinen Rücken gehen, dann

fester über Faszien streichen und Finger, die auf Akupressurpunkte an

Schulter und Rücken drücken – meine schmerzenden Problempunkte am

Rücken sind schnell gefunden. Es ist ein Schmerz, der nach dem Lösen

auch sofort wieder verschwindet. Maren Kohls nimmt Arme, Beine, den

Kopf in ihre Hände. Ich selbst tue nichts, sondern überlasse ihr alle Bewegungen.

Die Therapeutin arbeitet nicht mit Kraft, sondern mit der Verlagerung

ihres eigenen Körpergewichts. „Das entspannte Lehnen aus der

Körpermitte, das Hara, ist eine der Besonderheiten am Shiatsu. Es wird

genau so viel Gewicht abgegeben, wie die jeweilige Stelle benötigt“, erklärt

sie mir. „Shiatsu ist eine Berührungskunst, die die Selbstregulierungskräfte

aktiviert. Die Heilung bewirkt letztlich derjenige, der auf der

Matte liegt und sich auf seinen Körper und die Behandlung einlässt.“

Die Lebensenergie „Ki“ soll wieder richtig fließen können

Wie spürt man als Shiatsu-Therapeut, ob die Lebensenergie richtig fließt?

Wie merkt man, an welchen Punkten es Energieblockaden gibt? Maren

Kohls hat es in ihrer Shiatsu-Ausbildung gelernt: Die zwölf Hauptmeridiane,

die Leitbahnen, durch die nach fernöstlichem Verständnis das „Ki“

fließt, sind den Organsystemen zugeordnet. Bei konkreten Beschwerden

kann es sich anbieten, einen bestimmten Meridian zu behandeln. „Es gibt

aber auch die meridianfreie lokale Arbeit im Shiatsu, bei der man bedürf-

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017 25


SHIATSU - LEBENSENERGIE UND ENTSPANNUNG

Eine Shiatsu-Massage tut gut. Gestresste oder unruhige Menschen finden Ruhe. Und wer schon ganz bei sich ist, kann Shiatsu einfach nur genießen.

tige, verspannte oder schmerzende Körperbereiche berührt, um sie anschließend

mit anderen Stellen des Körpers zu verbinden,“ erklärt die

Therapeutin. „Energetische Unterbrechungen zeigen sich körperlich z. B.

durch eine gewisse Leere oder Starre. Diese feinen Unterschiede sieht

und spürt man mit der Zeit. Beim Shiatsu findet eine Art Berührungskommunikation,

eine Kommunikation ohne Worte, statt: Durch die Berührung

fängt es unter meinen Händen an zu arbeiten, ich spüre

beispielsweise Vibrationen unter der Handfläche.“

Während der Behandlung, auch wenn sie aufgrund meiner Rückenbeschwerden

sehr intensiv spürbar ist, kann ich tief entspannen und fühle

mich anschließend erholt. Nicht nur an diesem Tag, auch in den Folgetagen

fühle ich mich tatsächlich so, als hätte ich mehr Energie. Das beste

aber: Meine Rückenbeschwerden, wegen der ich schon eine Behandlungsodyssee

hinter mir habe, haben sich nach einer kurzen, aber heftigen

Erstreaktion tatsächlich verbessert. Für mich ist dies ein Einstieg ins

Shiatsu, ich habe bereits den nächsten Termin im Kalender stehen. Und

vielleicht überrasche ich einen meiner Lieben mit einem Gutschein zu

Weihnachten. „Gerade im Januar ist die Sehnsucht nach Ruhe bei allen

sehr groß, weil der Dezember ja doch meist rastloser ist, als man sich das

wünscht“, empfiehlt auch Maren Kohls. Warum nicht einfach mal Gesundheit

und Wohlbefinden in Form von Shiatsu verschenken?

Maren Kohls, GSD-anerkannte Shiatsu-Therapeutin

Riensberger Straße 91a, 28359 Bremen

Telefon: 04 21/67 32 56 10

shiatsu@marenkohls.de

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


HORNER Magazin | September - Oktober 2017 27


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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


Frischр Boden für

alte Meistр

Renovierungsarbeiten im

Horner Pflanzen-Museum

TEXT + FOTOS | DR. HARTWIG SCHEPKER

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FRISCHER BODEN FÜR ALTE MEISTER

Mit dem Radlader werden die größten Rhododendron-Pflanzen vorsichtig eingesetzt

Die Besucher des Rhododendron-Parks mussten im vergangenen September

einige Sperrungen und damit verbundene Umwege bei ihren Spaziergängen

in Kauf nehmen. Denn im baumreichen Parkteil an der

Marcusallee wurde mit schwerem Gerät an der Renovierung eines der ältesten

Rhododendron-Beete des Parks gearbeitet. Ein pilzähnlicher Schaderreger

hatte in den letzten 10 Jahren viele der hier seit den 1930er Jahren

stehenden Rhododendron-Sorten zum Absterben gebracht. Nach knapp

sechs Wochen Bauzeit wachsen nun wieder neue, gesunde Pflanzen in

einem komplett erneuerten Beet.

Phytophthora heißt der Übeltäter, der über den Boden in die Wurzeln der

Rhododendron-Sträucher eindringt. Er verstopft nach und nach die Leitungsbahnen

der Pflanzen und löst damit eine so genannte Welke aus. In

der Folge sterben die Pflanzen ab. Befallen waren in den letzten Jahren

von dieser Pflanzenkrankheit vor allem jene ca. 80-90 Jahre alten und bis

zu 6 m hohen Rhododendron-Sorten, die zu den ältesten im Park gehören.

Sie stehen auf etwa 5.000 m2 Pflanzbeeten, die bereits vor dem Zwei-

ten Weltkrieg angelegt wurden. Diese zwischen 1830 und 1930 entstandenen

Züchtungen gehören zu den besonderen Schätzen der Bremer

Sammlung. Der Rhododendron-Park ist einer der wenigen Orte, wo diese

„alten Meister“ überhaupt noch gezeigt werden. Auch die Züchtung von

Pflanzen ist einem stetigen Wandel in Abhängigkeit von Moden unterworfen.

Diese alten Rhododendron-Sorten sind schon lange von modernen

Züchtungen abgelöst worden und werden nicht mehr für den Handel

produziert. Im Bremer Park bleiben sie jedoch erhalten! Er fungiert damit

als ein lebendes Museum und zeigt wie keine andere Anlage weltweit

Sorten aus allen Epochen der 200jährigen Rhododendron-Züchtungsgeschichte

– ein einzigartiges Zeugnis einer besonderen Kulturleistung des

Menschen. Gewürdigt wird dieser Umstand auch durch eine staatliche

Förderung. Seit 2007 wurde die Bremer Sammlung mit Bundes- und Landesmitteln

katalogisiert und ist dadurch zur tragenden Säule der „Deutschen

Genbank Rhododendron“ geworden, einem bundesweiten

Netzwerk von Lebendsammlungen zur Erhaltung der bundesdeutschen

Arten- und Sortenvielfalt.

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


FRISCHER BODEN FÜR ALTE MEISTER

Die Verantwortung der Stiftung Bremer Rhododendronpark für diese einmalige

Kultur-Sammlung bringt es somit mit sich, diese alten Sorten auch

langfristig zu erhalten. Mit dem verstärkten Auftreten des bedrohlichen

Schaderregers vor etwa 10 Jahren galt es zu handeln und die gefährdeten

historischen Sorten gezielt zu vermehren. So wurden im vergangenen

Jahrzehnt zahlreiche Ersatzexemplare auf den parkeigenen Baumschulflächen

herangezogen. Im September 2017 war es dann soweit, die lange

geplante Renovierung konnte mit entsprechend großen „neuen“ Pflanzen

der historischen Rhododendron-Sorten begonnen werden. Schwere Geräte

standen bereit, ein Bagger, ein großer Muldenkipper und ein Radlader.

Die ca. 1.000 m2 große Fläche wurde zunächst geräumt, nur die alten Eichen

und eine große Magnolie blieben stehen. Anschließend wurde der

ausgelaugte und sporenbelastete Oberboden abgefahren. Der anstehende,

z. T. sehr lehmige und harte Boden erhielt danach eine Drainage, auf die

dann eine Sandschicht zur besseren Wasserabfuhr und Durchlüftung des

Bodens aufgetragen wurde. Auf diese wurde wiederum das frische, speziell

für Rhododendren gemischte Pflanzsubstrat aufgefahren. Entstanden

sind durch diesen dreistufigen Aufbau – Unterboden mit Drainage, Sandschicht

und Pflanzsubstrat – „hügelartige“ Beete, die den Rhododendron-

Sträuchern als Flachwurzler die notwendige gute Durchlüftung und

Drainage und damit beste Bedingungen für ein gesundes Wachstum bieten.

Nach drei Wochen Bodenarbeiten – es wurden 375 m3 Altboden abgefahren

und 600 m3 neues Substrat aufgetragen – folgten zwei Wochen

Pflanzarbeiten. Mit dem großen parkeigenen Radlader wurden z. T. bereits

2‒3 m hohe und breite Rhododendron-Büsche an ihren neuen Platz gesetzt.

Insgesamt 128 neue Rhododendron-Büsche haben hier nun ein

neues Zuhause gefunden. Zur Auflockerung der immergrünen Strauchlandschaft

wurden Ebereschen sowie im Sommer nach den Rhododendron

blühende Bauern- und Rispen-Hortensien gesetzt. Eine neue

Beschilderung wird zukünftig alle historischen Rhododendron-Sorten mit

Namen, Züchter und Züchtungsjahr ausweisen, darunter auch die um

1832 in der britischen Baumschule Waterer entstandene Sorte ʹNobleanumʹ,

die damit die bislang älteste immergrüne Vertreterin in der Sammlung

ist.

Dieses erste von mehreren großen Renovierungsprojekten zur langfristigen

Erhaltung der historischen Sorten-Sammlung wird freundlicherweise

finanziell vom „Verein der Freunde des Rhododendron-Parks“ getragen.

Die Kosten für diese ersten 1.000 m2 Beeterneuerung liegen bei etwa

33.000 Euro. Neben eigenen Mitteln des Vereins und privaten Spenden

werden auch die anteiligen Erlöse aus der diesjährigen Bürgerparktombola

für dieses wegweisende Projekt verwendet. Als einer von fünf Parks

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 31


FRISCHER BODEN FÜR ALTE MEISTER

Die nächste Rhododendron-Blüte kann kommen: Nach der Bepflanzung sieht die

Fläche schon fast fertig aus. (Foto: Steffen Wenker)

in Bremen, die sich nicht in öffentlicher Hand befinden, sondern von

einem Verein oder einer Stiftung unterhalten werden, wird in diesem Jahr

auch wieder der Rhododendron-Park mit einem Anteil aus den Tombolagewinnen

bedacht.

In den kommenden Jahren werden weitere Beeterneuerungen in den ältesten

Parkteilen folgen. Die Stiftung Bremer Rhododendronpark und der

„Verein der Freunde des Rhododendron-Parks“ freuen sich über alle Parknutzer,

die diese wichtige Aufgabe unterstützen möchten. Spenden für

den nächsten Bauabschnitt nimmt der Verein der Freunde des Rhododendronparks

e.V. gerne entgegen: IBAN DE17 2905 0101 0001 0553 83.

Dr. Hartwig Schepker ist Parkleiter des Botanischer Garten und Rhododendron-

Park Bremen

Weitere Informationen zu den anstehenden Renovierungsprojekten und

den damit verbundenen Unterstützungsmöglichkeiten gibt es zudem bei

der Stiftung Bremer Rhododendronpark unter

www.rhododendronparkbremen.de

oder Tel. (0421) 427 066 22.

32

HORNER Magazin | November - Dezember 2017


HORNER Magazin | November - Dezember 2017 33


SOZIALER FRIEDENSDIENST BREMEN E.V.

ÜBER SELBSTVERTRAUEN, VERANTWORTUNG

UND PERSÖNLICHKEITSFINDUNG

Das „Freiwillige Soziale Jahr“ bietet sich nach der Schule zum Sammeln

von Erfahrungen, Kompetenzen und Praxistätigkeiten an

TEXT + FOTOS | ANNETTE RAUBER

Leah Schülzke ist 18 Jahre alt, hat ihr Abitur in der Tasche und damit stehen

ihr nun viele Wege offen – Studium, Ausbildung, Auslandsjahr und

mehr. Doch aus ganz bestimmten Gründen hat sich die junge Frau erst

einmal für eine andere Möglichkeit entschieden. Seit dem 1. August ist sie

als „FSJlerin“ in der Kirchengemeinde Horn tätig, wo sie ein Freiwilliges

Soziales Jahr in der Kinder- und Jugendarbeit absolviert. „Schon das Vorstellungsgespräch

hat mir sehr gut gefallen und als es dann für mich im

August losging, haben mich die Mitarbeiter und Gemeindemitglieder sehr

herzlich und vor allem auf Augenhöhe willkommen geheißen“, beschreibt

Leah Schülzke ihren Start in der Kirchengemeinde. Ihr Aufgabengebiet

ist vielfältig und anspruchsvoll, denn die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

verlangt sowohl ein gutes Maß an Verantwortungsbewusstsein als

auch einen gewissen Überblick in der Gruppe sowie ein Augenmerk auf

jeden einzelnen. „Da ich nur etwas älter als die Konfirmanden bin, war

der Einstieg hier sehr leicht. Die Kinder, mit denen ich mich beschäftige,

wollten erst mal genau wissen, woher ich komme, wer ich bin und was

ich mache – auf eine positiv-neugierige Art“, berichtet die junge Frau. Mit

Diakon Manfred Westerhaus gestaltet sie im Jugendhaus Luisental den

Kinderkunstkreis und die Teestube für die Konfirmanden, hilft mit beim

Café Mittwoch und auch beim Konfirmandenunterricht, fährt mit auf Freizeiten

und organisiert Feste und Projekte in der Gemeinde.

Pastor Stephan Klimm und das Gemeindeteam unterstützen Leah Schülzke bei ihrem FSJ in der Kirchengemeinde Horn

34 HORNER Magazin | November - Dezember 2017


Leah Schülzke ist seit August in der Kirchengemeinde Horn im

Rahmen eines FSJ in der Kinder- und Jugendarbeit tätig – eine

richtige Entscheidung, wie sie findet

HORNER Magazin | November - Dezember 2017

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SOZIALER FRIEDENSDIENST BREMEN E.V.

Die Vorteile

INFOS VOM „SOZIALEN FRIEDENS-

DIENST BREMEN E. V.“

Was machst du in einem FSJ?

Für zwölf Monate begleitest und unterstützt du z. B. Kinder im Kindergartenalltag,

Schüler im Unterricht, Konfirmanden in einer Kirchengemeinde,

erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung in einer

Wohngemeinschaft oder betreust und hilfst Menschen, die zu Hause

deine Hilfe benötigen. Neben deinem Einsatz in einer sozialen Einrichtung

nimmst du – wie alle FSJler*innen auch – an 25 Bildungstagen

zu sozialen, politischen und kulturellen Themen teil.

Was wird von Dir erwartet?

» Du bist offen für neue Menschen und Aufgaben.

» Du bist bereit, über dich zu lernen und dich weiterzuentwickeln.

» Du bist anpassungsfähig und lässt dich auf die Arbeitsbedingungen

einer sozialen Einrichtung ein.

Wieso ein FSJ?

Ein FSJ

» ist die Möglichkeit, sich zu engagieren, und ist ein wichtiger Bestandteil

einer demokratischen Gesellschaft.

» überbrückt sinnvoll die Wartezeit bis zum Studium oder zur Ausbildung.

» wird als praktischer Teil der Fachhochschulreife anerkannt.

» kannst du dir meist als Vorpraktikum für eine Ausbildung im sozialen

Bereich anerkennen lassen.

Das Besondere an einem FSJ ist die Verbindung eines praktischen

Einsatzes in einer sozialen Einrichtung und der pädagogischen Begleitung

aller Teilnehmenden in Form von Seminaren und individueller

Betreuung durch uns.

Interesse?

Ab Mitte Februar beginnen die Informationsveranstaltungen – immer

montags um 14.30 Uhr. ACHTUNG: Bitte vorher telefonisch anmelden

unter (0421) 16 86 70-0. Parkmöglichkeiten sind sehr begrenzt,

daher bitte mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln

kommen.

Für Leah Schülzke war es keine große Frage, nach ihrem erfolgreichen

Schulabschluss ein FSJ einzulegen. „Viele meiner Freunde absolvieren

ebenfalls ein freiwilliges Jahr und meine Familie hat mich in diesem Entschluss

bestärkt und hält mir den Rücken frei.“ Sie fühlte sich mit gerade

18 nach einem Turboabitur außerdem noch zu jung zum Studieren und

nach den vielen schulischen Lerneinheiten wünschte sich die junge Frau

ein eher praxisorientiertes Jahr. „Das ist nun eine prima Chance für mich,

Arbeitserfahrung zu sammeln und Zeit für weitere Zukunftsgedanken zu

haben“, findet sie. „Außerdem ist es toll, Verantwortung übernehmen zu

dürfen, Projekte zu planen und Dinge zu organisieren. Egal, was ich später

einmal mache, diese Erfahrungen habe ich jetzt schon gesammelt und

sie werden sich später sicherlich als hilfreich erweisen.“ Auch zur Persönlichkeitsfindung

und der Stärkung des Selbstwertgefühls ist ein soziales

Jahr mit eigenverantwortlichem Handeln eine tolle Station, meint Leah

Schülzke. Und: „In der Schule läuft das Meiste nach Vorgabe. Nun darf

ich auch selber Sachen planen und umsetzen – die Mitarbeiter und Gemeindemitglieder

bestärken und unterstützen mich dabei.“

Die Zukunft

Mit den Kindern möchte Leah Schülzke im nächsten Jahr gerne ein eigenes

Projekt verwirklichen und macht sich schon jede Menge Gedanken

dazu. Hilfreich ist für sie hier ihre Begeisterung für Sprachen, Literatur,

Lesen und Bücher. „Ich kann mir gut vorstellen, in der heute so digitalisierten

Welt mit den Kindern in der Gemeinde Geschichten, Märchen

oder Gedichte zu lesen, und zwar aus Büchern zum Anfassen. Vielleicht

lese ich vor oder wir wechseln uns ab – das weiß ich noch nicht. Weiterführend

können wir uns dann überlegen, was man daraus in die Tat umsetzen

kann. Ich könnte mit den Kindern dazu backen, etwas basteln,

aufschreiben, malen, schreiben oder herstellen – das überlege ich mir

noch. Bestimmt haben die Kinder aber auch eigene Ideen, die sich umsetzen

lassen“, denkt Leah Schülzke und ist sich sicher, dass sich große

und kleine Kinder vom Thema Bücher und Lesen bestimmt begeistern

lassen.

Die Idee, in einer Kirchengemeinde ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren

und nicht genau zu wissen, was auf sie zukommt, würde Leah

Schülzke durchaus als Sprung ins kalte Wasser bezeichnen. „Aber es lohnt

sich sehr und ich würde jedem, der die Gelegenheit hat, empfehlen, sich

diese Zeit ebenfalls zu nehmen, um ganz neue Erfahrungen zu sammeln

und den eigenen Horizont zu erweitern. Man lernt so viele Dinge auf so

vielen Ebenen, hat einen tollen Kontakt zu anderen Menschen, die man

vorher noch nicht kannte und sammelt jede Menge Selbstvertrauen und

Gelassenheit.“ All diese Eigenschaften sind auf jeden Fall gutes Rüstzeug

für den weiteren Lebensweg.

Bring bitte zu den Informationsveranstaltungen einen detaillierten

tabellarischen Lebenslauf mit Foto mit. Deine Eltern können gern

mitkommen. Allerdings sind die Informationsveranstaltung und die

anschließenden Gespräche nur für die, die ein FSJ machen wollen.

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Im Jugendhaus Luisental betreut Lea Schülzke mit Diakon

Manfred Westermann unter anderem den Kinderkunstkreis

und die Teestube für die Konfirmanden

36

HORNER Magazin | November - Dezember 2017


HORNER Magazin | November - Dezember 2017 37


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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


Jeder Ausflug

ist ein tolles

Erlebnis!

Mit Kater Ernie auf Tour

TEXT + FOTOS | DAGMAR UND TORSTEN NÜRNBERGER

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 39


MIT KATER ERNIE AUF TOUR

Typisch Horn: Mit dem Fallturm im Hintergrund und bei blauem Himmel mit strahlendem Sonnenschein sind Dagmar und Torsten Nürnberger

mit ihrem kleinen Löwen unterwegs

„Oh, wie süß! Eine Katze an der Uni…“ oder „So was Schönes habe ich

noch nie auf dem Campus gesehen!“ Man mag es kaum glauben, aber

diese anerkennenden Bemerkungen hören Dagmar und Torsten Nürnberger

aus Habenhausen immer wieder, wenn sie mit ihrem flauschigen

Maine-Coon-Kater Ernie auf dem weitläufigen Universitätsgelände unterwegs

sind. Dort ist das Tier bei vielen Studenten bereits zum kleinen Herzensbrecher

geworden. Als Bereicherung und nette Abwechslung vom

stressigen Unialltag wird der kleine Löwe gerne fotografiert und liebevoll

gestreichelt.

Ernie begleitet seine „Dosenöffner“ oft an unitypische Plätze, z. B. in die

Glashalle im Zentralbereich, auf den Boulevard, in die Gebäude GW 2,

SFG und die „Keksdose“ (Hörsaalgebäude), zum Fallturm oder den Sportanlagen

hinter dem Unibad. Bereits die halbstündige Busfahrt mit der

Linie 22 von Habenhausen Richtung Universität ist für den Kater ein tierisches

Vergnügen, da er die Umgebung und die anderen Fahrgäste aufmerksam

beobachtet. Auch im gemütlichen „Café Unique“ wird das

lebenslustige Ehepaar mit ihrer neugierigen Samtpfote stets herzlich empfangen.

Bei einem leckeren Mittagessen haben sie ausgiebig Zeit, sich an

ihre eigenen ereignisreichen Jahre an der Uni zu erinnern.

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


MIT KATER ERNIE AUF TOUR

Torsten Nürnberger, gelernter Bankkaufmann, durfte in den 90er Jahren

als Gastdozent im Studiengang Primarstufe, Lehramt Deutsch fachkundig

über seine interessanten Hobbys referieren: Walt Disney, Comic-Hefte

und Kinofilme. Dagmar Nürnberger, in Oldenburg geboren und ebenfalls

große Filmliebhaberin, studierte hier Germanistik, Philosophie und Englisch.

So sind die beiden immer noch mit einigen Mitarbeitern der Universität

in engem Kontakt geblieben und besuchen sie regelmäßig. Ernie

darf dabei natürlich nicht fehlen. Nur durch seine Anwesenheit sorgt er

jedes Mal für gute Laune auf dem Campus.

Der Weg führte den unternehmungslustigen Kater und seine „Katzeneltern“

bereits in den ruhigen Rhododendronpark und ins hippe Horner

Mühlenviertel. Hier kamen sie mit sehr tierlieben Menschen schnell ins

Gespräch, denn der acht Kilo schwere Maine-Coon-Kater ist überall eine

ziemlich auffällige Erscheinung. Bei ihren unzähligen Streifzügen durch

die gesamte Hansestadt knüpfen Dagmar und Torsten gerne Kontakte und

werden von vielen Bremern und Touristen erkannt. Auf ihrem „Cat-walk“

durchs Stadtgebiet wurde das lebensfrohe Trio nämlich schon von einigen

Medienvertretern (Weser Report, NDR, Radio Bremen, buten un binnen)

begleitet. Auch durch gefühlvolle Berichte in mehreren Frauenzeitschriften

wurde diese Bremer Katzengeschichte deutschlandweit bekannt: Ein

ehemals schwer erkrankter Kater, der gerne spazieren geht, wird – nun gesund

und munter – zur guten Seele und zum unverzichtbaren Ruhepol in

Schulen, Kirchengemeinden, Behindertenwerkstätten und Seniorenresidenzen.

An diesen Orten können die anwesenden Personen das hübsche

Tier bewusst wahrnehmen und auf sich wirken lassen. Gelegentlich führt

dies zu hochemotionalen Reaktionen, wenn sich z. B. Senioren an ihre eigenen

geliebten Haustiere erinnern. In einer Seniorenresidenz in der Marcusallee

wird Ernie demnächst auch für heitere, wohltuende und

unvergessen bleibende Momente sorgen.

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 41


MIT KATER ERNIE AUF TOUR

Nette Studenten, Familie Nürnberger und die auffällige Katze Ernie auf dem Unigelände

Mit Freude und großer Erzähllust berichten Dagmar und Torsten Nürnberger

ausführlich von witzigen Begegnungen, einmaligen Situationen,

spannenden Feuerwehreinsätzen und skurrilen, aber wahren Anekdoten.

Besonders Senioren sind von der „19-Euro-Geschichte“ sehr entzückt:

Bei einem Spaziergang im Jahr 2016 trafen die Nürnbergers im Stadtteil

Arsten zufällig Grundschüler, die mit ihrem Lehrer an einem sonnigen

Tag einen Ausflug machten. Ein freundlicher Schüler wollte unbedingt

den flauschigen Kater Ernie haben, der sich von Dagmar Nürnberger in

einem roten Bollerwagen behutsam kutschieren ließ. Der kleine Junge

bot ihnen im Tausch sein gesamtes Taschengeld an: 19 Euro! Ein wirklich

bemerkenswertes Angebot... Sie mussten alle herzlich lachen. Daraufhin

hat sich das Ehepaar Nürnberger bei dem netten Schüler bedankt, aber

entschieden, dass die Katze natürlich bei ihnen bleiben darf. So konnte der

Junge sein Taschengeld behalten, um für ein eigenes treues Haustier zu

sparen.

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


MIT KATER ERNIE AUF TOUR

Torsten Nürnberger spielt im Leben von Ernie eine „tragende“ Rolle.

Der acht Kilo schwere Kater fühlt sich auch an der Uni sehr wohl

Eine weitere wunderbare Geschichte, fast märchenhaft, fand mehrmals in

einem Fachmarkt für Heimtierbedarf statt: Beim Betreten des Geschäftes

empfängt eine fröhliche Mitarbeiterin das „Team Kater Ernie“, um jedes

Mal die knuddelige Samtpfote auf das Kassenband zu setzen. Ernie wird

nun ausgiebig und liebevoll von ihr gestreichelt. In dieser Zeit kann das

Ehepaar Nürnberger in aller Ruhe für ihren Stubentiger Futter und Spielzeug

aussuchen. Wenn sie anschließend wieder zur Kasse gehen, hat sich

bereits eine Menschentraube um den Kassenbereich gebildet, und ihr

Ernie genießt es total, Hahn im Korb zu sein. Er findet immer, egal wo,

freundliche Personen, die ihm mit Hingabe Streicheleinheiten schenken

möchten. So wird aus einem kleinen Einkauf oft eine längere, dennoch angenehme

Unternehmung. Die sympathische Verkäuferin hat sogar großes

Interesse bekundet, in ihrer Freizeit bei einer Verabredung mit Ernie die

Nürnbergers bei einem ihrer achtsamen Spaziergänge durchs Katzenrevier

zu begleiten. Ebenfalls hat sich eine tierliebe Grundschulklasse aus

Mahndorf, bei der Kater Ernie und seine Besitzer neulich zu Gast waren,

für einen Gegenbesuch im Bremer Süden angemeldet.

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 43


MIT KATER ERNIE AUF TOUR

Kater Ernie im großen Hörsaal - der Funke springt sofort über und die Zahl der Ernie-Fans steigt unaufhörlich

So reihen sie sich in die stetig steigende Zahl der Ernie-Fans ein. Manche

von ihnen standen bereits einige Male im Vorgarten der Habenhauser Eheleute.

Sie klingelten an der Haustür mit dem auffällig gelben Schild „Vorsicht

(Kampf-)Katze“, um den abenteuerlustigen Stubentiger persönlich

und hautnah kennenzulernen. Bisher wurde jeder Streichel- und Fotowunsch

erfüllt.

Tja, Wünsche werden also nicht nur in zauberhaften Märchen wahr, sondern

auch beim „filmverrückten“ (laut Sat. 1 Regional) Ehepaar, das sich

total an Disney- und Kinofilmen erfreuen kann. Neben ihrer Katze beherbergen

die beiden Sammler auch noch weitere tierische Berühmtheiten,

z. B. Donald Duck und Micky Maus. Nachdem die Filmfans in ihrem

bunt eingerichteten Reihenhaus im Juli 2017 ein lustiges Interview für

einen Radiosender zum Thema „Minions“ geben durften, brachten die

hilfsbereiten Moderatoren anschließend das Ehepaar mit Kater Ernie in

ihrem Senderwagen zu einem Termin in der Bremer Innenstadt. Es regnete

an diesem Tag sehr heftig. Die Nürnbergers kamen trocken und in

guter Stimmung an ihrem Zielort – einer Seniorenresidenz – an und konnten

das erwartungsfrohe Publikum sogleich mit der neuesten kuriosen

Anekdote beglücken, die von „Energy Ernie“!

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


HORNER Magazin | November - Dezember 2017 45


Verstehen!

Schule an der Marcusallee -

Schule für Hören & Kommunikation

TEXT + FOTOS | ANKE JUCKENHÖFEL

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


Obwohl die Schule, die heute die „Schule an der Marcusallee – Schule

für Hören und Kommunikation“ ist, bereits im Jahr 1827 von David

Christian Ortgies als Gehörlosenschule gegründet wurde, ist nichts an

ihr alt. Nicht das Erscheinungsbild, nicht die Ausstattung, nicht das

pädagogische Konzept und schon gar nicht das Kollegium und die

Schulleitung. Zum Gespräch bin ich mit dem Schulleiter Thomas Hohenhinnebusch

verabredet. Ich treffe einen begeisterten Pädagogen,

der Spaß an seiner Aufgabe hat und dazu mit einem sehr engagierten

Kollegium ein überaus erfolgreiches pädagogisches Konzept verfolgt.

Dieser Erfolg ist sogar beurkundet: durch das bereits zum vierten Mal

verliehene Berufswahlsiegel „Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung“.

Und auch schon zum zweiten Mal wurde die Schule Landessieger

des Wettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen,

die zur Ausbildungsreife führen“.

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 47


EINE AUSGEZEICHNETE SCHULE

„Freiarbeit – Kinder lernen individuell, Lehrer bereiten die Umgebung vor“, so Gerd Holdinghausen in der Freiarbeit-Stunde der 2. Klasse

Eine ganz normale Schule – und doch besonders

Heute werden an der Schule an der Marcusallee Schwerhörige, Gehörlose,

Cochlea-Implantat-TrägerInnen und SchülerInnen mit Einschränkungen

in der Hörverarbeitung unterrichtet. Der Unterricht findet in

kleinen Lerngruppen statt, von der ersten bis zur zehnten Klasse. Dabei

wird eine verlängerte Grundschulzeit von fünf Jahren angeboten, mit

einem Jahr als Dehnungsjahr, um flexibel auf die einzelnen SchülerInnen

eingehen zu können. Sie können die Abschlüsse der allgemeinen Schule

erwerben, je nach Leistungsvermögen erreichen sie die erweiterte Berufsbildungsreife

oder den mittleren Schulabschluss. „Wir sind eine ganz

normale Schule“, sagt Thomas Hohenhinnebusch. „Viele unserer SchülerInnen

gehen danach auf ein Gymnasium, beispielsweise in Hamburg

oder Essen. Und auch dort werden die ganz normalen zentralen Abschlussprüfungen

abgelegt.“ Auch die Ausstattung gleicht der einer „normalen“

Schule, wie ich beim Rundgang sehen kann: Es gibt beispielsweise

Fachräume für Musik, Kunst, Biologie, Chemie, Werken. Aber eben auch

einen für Hörgeschädigtenkunde, die neben dem Fach Gebärdensprache

ein zusätzliches Pflichtfach an der Schule ist. „Die Gebärdensprache ist

deshalb Pflichtfach bei uns, um allen 82 SchülerInnen eine einheitliche

Kommunikationsgrundlage zu ermöglichen. Hörgeschädigtenkunde haben

wir als Pflichtfach, damit unsere SchülerInnen lernen, mit einem gestärkten

Selbstbewusstsein in der hörenden Welt aufzutreten.“ Seit diesem

Jahr gibt es auch eine amerikanische Hörgeschädigten-Pädagogin an der

Schule: „Wir freuen uns sehr, dass wir nun auch die American Sign

Language anbieten können, denn jede Sprache besitzt auch eine eigene

Gebärdensprache.“ Dem Kollegium gehören außerdem auch ein ehemaliger

gehörloser Schüler und einzelne schwerhörige KollegInnen an.

Neben der üblichen Ausstattung besitzt die Schule natürlich auch eine

Zusatzausstattung, um den besonderen Bedürfnissen der hörgeschädigten

SchülerInnen gerecht werden zu können. Beispielsweise sind alle

Wände, Decken und Böden schallgedämpft, um Hall zu vermeiden. Darüber

hinaus gibt es überall Lautsprecher und in jedem Raum findet man

an der Decke zwei Signallampen – grün für den Pausenhinweis, rot zeigt

einen eventuellen Feueralarm an. Außerdem befinden sich im Boden des

Eingangsbereichs und auch in anderen Räumen Induktionsschleifen, um

eine Tonübertragung auf Hörgeräte zu ermöglichen.

Schule mit Anspruch und vielen Facetten

Neben dem Schulbetrieb mit Primar- und Sekundarstufe gibt es im Neubau

die Beratungsstelle, wo meist auf schulisches Anraten die Hörfähigkeit

bei Kindern mit Verdacht auf eine Hörschädigung überprüft werden kann.

Eltern können aber auch aus eigenem Antrieb kommen. Mit modernster

Technik wird Art und Ausmaß der Hörschädigung festgestellt, und auf

dieser Grundlage werden weitere Schritte und Verfahren besprochen und

Dr. Hans-Dieter Just

Apotheker

Ihr Ansprechpartner für Ihre Gesundheit:

wochentags durchgehend von 8:30 bis 19 Uhr

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


EINE AUSGEZEICHNETE SCHULE

Yvonne Opitz, in deren Unterricht die Gebärdensprache Bestandteil ist, erklärt in

der Geschichts-/Politik-Stunde der 6. Klasse: „Jeder Schüler lernt hier individuell

mit seinen Stärken und Schwächen, trotzdem ist ein gemeinsamer Unterricht

möglich – und alle fühlen sich ernst genommen!“

eingeleitet. Für die Überprüfung und Beratung entstehen den Eltern keine

Kosten. Auch die SchülerInnen durchlaufen hier einmal im Jahr die Diagnostik.

„Wir haben hier wirklich ein gutes Team mit einem harmonischen

und produktiven kollegialen Verhältnis – und seit 2015 mit Sabine

Kolbe eine tolle Konrektorin“, freut sich Thomas Hohenhinnebusch. Er

selbst ist seit 2013 Schulleiter an der Schule, nachdem er lange Jahre in

der Bremer Bildungsbehörde tätig war – zunächst als Sonderpädagogikreferent

und dann auch zwei Jahre als Leiter des Referats „Jugend und

Bildung“. Doch auch die Schulleitung ist kein Neuland für ihn, war er

doch schon vor seiner Zeit in Bremen fast zehn Jahre lang Schulleiter einer

großen Schule für Lernbehinderte. 2004 kam er nach Bremen – und blieb.

„Da wir eine reine Anwahlschule sind, müssen wir einfach gut sein.

Längst nicht alle hörgeschädigten SchülerInnen Bremens sind hier bei

uns. Wir sind eine überregionale Schule, der tägliche Schulbesuch wird

durch ein Beförderungssystem mit Schulbussen und Taxen gesichert. Außerdem

unterstützen wir auch die Inklusion hörgeschädigter SchülerInnen

in den Regelschulen und betreuen dort 65 SchülerInnen durch

unseren Mobilen Dienst – kontinuierlich und mit bis zu zwei Stunden

pro Woche. Dabei gibt es den Mobilen Dienst nicht erst seit der Inklusion,

sondern schon seit 1989, denn er ist eine gewachsene Einrichtung

zur Unterstützung der SchülerInnen an den Regelschulen.“

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EINE AUSGEZEICHNETE SCHULE

Schule mit Berufsorientierung

„Unser Berufsorientierungskonzept ist das A und O unserer Arbeit“, betont

Thomas Hohenhinnebusch. „Wir machen unsere SchülerInnen fit

für das Leben außerhalb des geschützten Raumes ‚Schule an der Marcusallee’!

Dabei geht es nicht nur um die vielfältigen Maßnahmen zur Berufsorientierung

und -vorbereitung, es werden auch ganz praktische

Aspekte berücksichtigt. Beispielsweise im Bewerbungsgespräch, wenn ein

Radio im Hintergrund läuft, was für einen Menschen mit Hörschädigung

eine große Beeinträchtigung darstellt. Bei uns lernen die SchülerInnen

auch, in einer solchen Situation darum zu bitten, dass das Radio abgeschaltet

wird. Oder dass sich der Gesprächspartner dem Bewerber direkt

zuwendet, denn Mimik und Gestik sind für Hörgeschädigte wichtig, um

dem Gespräch vollständig folgen zu können. Aber wir haben hier auch die

‚Schülerfirma’, in der die SchülerInnen der achten und zehnten Klasse

einmal pro Woche für die Vor- und Zubereitung eines Frühstücks im Schülercafé

verantwortlich sind – inklusive Einkauf und Abrechnung sowie

Einhaltung der Hygienevorschriften.“ Erlebnispädagogik, Persönlichkeitsbildung,

Kooperationsaufgaben in der Großstadt, Teilnahme am Zukunftstag,

Streitschlichter, Werkstatt- und Praxistage,

Betriebserkundungen, Praktika – das alles gehört zum Angebot der Schule

und sind weitere Bausteine für die SchülerInnen auf ihrem Weg in die Berufswelt

oder ins Studium. Nach der Entlassung aus der Schule werden sie

darüber hinaus noch ein weiteres Jahr von ihren ehemaligen KlassenlehrerInnen

begleitet. „Eine adäquate Bildung und Erziehung unserer SchülerInnen

ist für uns selbstverständlich. Besonderen Wert legen wir auf die

Vermittlung einer möglichst hohen kommunikativen Kompetenz und

eines positiven Selbstbildes.“

Thomas Hohenhinnebusch, ein Schulleiter mit viel Nähe zu seinen SchülerInnen

Vor dem Gespräch habe ich mir die Schule als sehr ruhigen Ort vorgestellt,

aber es ist gar nicht ruhig! Auf meine Frage hin antwortet Thomas

Hohenhinnebusch: „Im Gegenteil, hier ist es viel lauter als in anderen

Schulen. Stühlerücken, Essen, Gespräche sind bei uns deutlich geräuschvoller,

weil die SchülerInnen die Lautstärke ja oft gar nicht wahrnehmen.“

Also kein leiser Ort – aber ein quirliger voller Leben, eine ganz normale

Schule halt.

SCHULE AN DER MARCUSALLEE

Schule für Hören und Kommunikation, Marcusallee 31, 28359 Bremen

www.schulemarcusallee.de

Herma Riemer macht mit den Schülern der Klassen 8 und 10 im Rahmen des Arbeitslehre-Unterrichts

Frühstück für die ganze Schule: „Unser Motto ist ‚gesundes

Frühstück‘, Süßes gibt es nicht bei uns. Jede Woche bereiten wir ab 7.15

Uhr Frühstück für 130 bis 140 Personen zu!“

Ihre

persönliche

Rechtsanwältin im

Mühlenviertel

Heike Leonhardt-Langhammer

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


HORNER Magazin | November - Dezember 2017 51


DIE WILHELM-FOCKE-OBER-

SCHULE IN „FARBIGEN

ZUSTÄNDEN“

TEXT

| KLASSE 5A UND GABRIELE BRÄUER (WILHELM-FOCKE-

OBERSCHULE), CLAUDIA SOBICH (SFB 1232 „FARBIGE ZUSTÄNDE“)

FOTOS | CLAUDIA SOBICH (SFB 1232 „FARBIGE ZUSTÄNDE“)

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


HORNER Magazin | November - Dezember 2017 53


„SCHULE IN FARBIGEN ZUSTÄNDEN!“

Wie tief wird der Abdruck? Werkstoffprobe direkt im Klassenzimmer mit der „Schule in Farbigen Zuständen“

„Schule in Farbigen Zuständen!“ ist ein Kooperationsprojekt des

Sonderforschungsbereiches 1232 „Farbige Zustände“ der Universität

Bremen und der Wilhelm-Focke-Oberschule. Ziel ist es, Kinder

frühzeitig für Themen in den Bereichen Mathematik,

Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu interessieren.

Der Sonderforschungsbereich wird in seiner ersten Förderphase

von 2016 bis 2020 gefördert durch die Deutsche

Forschungsgemeinschaft. In diesem Zeitraum läuft auch die Kooperation.

Drei Monate sind wir jetzt dabei und arbeiten mit der Uni zusammen.

Einmal die Woche kommen die Forscherinnen und Forscher bei uns vorbei.

Wir, das sind die Kinder der Klasse 5a an der Wilhelm-Focke-Oberschule

in Bremen-Horn. Für eine Doppelstunde lernen wir dann mal ganz

andere Dinge. Über das, was an der Universität, im Sonderforschungsbereich

„Farbige Zustände“ so geforscht wird. Dabei geht es um Materialforschung

und Werkstoffe und deswegen hieß unsere erste Unterrichtseinheit

auch „Werkstoffdetektive“.

Knete, Kohl und Katzenhaar

Für die erste Stunde hatte uns das Uni-Team gebeten, doch mal ganz

genau hinzuschauen und uns vorzustellen, wir kämen von einem fremden

Planeten. Welche Werkstoffe aus unseren Zimmern, unseren Gärten

oder den Garagen würden wir wohl so spannend finden, dass wir ihn mit

nach Hause nehmen würden, um ihn anderen zu zeigen. Und so landete

alles Mögliche auf den Tischen: Stein, Holz, Gras, Wasser, Knete und sogar

Katzenhaar hatten wir mitgebracht.

Als Erstes sollten wir natürlich berichten, warum wir unsere Gegenstände

ausgewählt hatten und dann sollten wir in Gruppen überlegen, welche Eigenschaften

das Material wohl haben könnte. Das war gar nicht so einfach!

Denn wenn Knete hüpfen kann, wie lautet dann der Name der

Eigenschaft? Ist sie hüpfig? Auf „elastisch“ muss man erst mal kommen!

Aber wir sind ja nicht auf den Kopf gefallen.

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


„SCHULE IN FARBIGEN ZUSTÄNDEN!“

Welches Material hat welche Eigenschaft?

Professor Mädler, Professorin Clausen und unsere Klassenlehrerin Frau

Börger pinnten Eigenschaftskategorien an die Tafel und wir sortierten,

was wir herausgefunden hatten. Also, z. B. die Verformbarkeit gehört in

die Gruppe der mechanischen Eigenschaften, das Blau der Knete zu den

optischen und manche passten auch in mehrere Kategorien. „Gar nicht

immer so eindeutig“, gab auch Frau Clausen zu.

Ein Schreibfehler führte bei uns dann noch zu einem kollektiven Lachanfall:

Beim Wort „Verschleißfestigkeit“ hatte Frau Sobich das „l“ vergessen.

Diese Eigenschaft eines Materials werden wir uns bestimmt für

immer merken! Die Werkstoffe und ihre Eigenschaften haben wir dann

noch in Werkstoffgruppen eingeteilt. Dabei hat Frau Clausen uns erklärt,

dass nicht alles ein Werkstoff ist: Man muss schon was daraus bauen können,

damit es Werkstoff heißen kann. Alles, was wir gelernt und sortiert

hatten, haben wir dann noch in eine Gedankenlandkarte übertragen. Die

heißt eigentlich Mindmap, aber Gedankenlandkarte klingt einfach viel

besser. Auf jeden Fall hatten wir dann eine richtig gute Übersicht!

In einer der nächsten Stunden lautete unsere Forschungsfrage: „Wie kann

man die Härte sowie die Elastizität von Stoffen herausfinden?“. Dafür

hatte das Uni-Team an diesem Morgen Versuchskästen dabei. Unsere Aufgabe

war es, mit dem Inhalt dieser Kästen selbstständig zu überlegen, wie

wir die Forschungsfrage lösen könnten. In jedem Versuchskasten waren

zum Testen Metallstreifen (Aluminium, Baustahl, VA-Stahl, Messing und

Kupfer) und Material für einen möglichen Versuchsaufbau.

„Einfach“, dachten viele von uns und verbogen erst mal fröhlich die Metallstäbe

oder hämmerten auf sie ein, um dann festzustellen: Damit hat

man gar kein vernünftiges Ergebnis! Wie viel Kraft jeweils aufgewendet

wird, bleibt dabei unklar und man hat auch nur ein Gefühl davon, wie

schwer etwas zu biegen ist – keine Werte, die man vergleichen kann.

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 55


„SCHULE IN FARBIGEN ZUSTÄNDEN!“

Aha! Gut geplant ist halb gewonnen, war unsere erste Erkenntnis des

Tages. Am Ende sind wir dann alle zu Ergebnissen gekommen, aber beim

Sammeln an der Tafel mussten wir feststellen, dass diese Ergebnisse sehr

unterschiedlich sind und wir immer noch nicht wussten, welches der mitgebrachten

Metalle denn nun am härtesten oder am elastischsten war.

Und das, obwohl alle so genau wie möglich gearbeitet hatten?!

Fingernagel oder einem Messer zerkratzen lassen. Anschließend konnten

alle unter einem stark vergrößernden Computermikroskop betrachten,

wie tief die Schnitte waren. In einem anderen Versuch testeten wir Werkstoffe

auf ihre Elastizität in einem Gerät, das sie dann unter stetiger Krafteinwirkung

zerbrach oder verbog. Aber manche Materialien waren

einfach nicht kaputt zu kriegen.

Aus den Metallen der letzten Unterrichtsstunde hatten die technischen

Mitarbeiter am IWT Rohlinge für Schlüsselanhänger gezaubert. Diese

konnten wir mit einem CNC-Universal-Nadelmarkierer mit unseren

Namen gravieren. Herr Mädler machte mit uns noch einen Ausflug in ein

Labor mit einem großem Lasergerät. Hier wird sonst auch mit Radioaktivität

gearbeitet (und einige von uns hofften, zu Spiderman mutieren zu

können – leider nicht an diesem Tag, alle Geräte waren aus! Aber wir

kommen ja noch mal wieder!).

Welches Material hat welche Eigenschaft?

Die zweite Erkenntnis des Tages: Verschiedene Versuchsanordnungen führen

zu verschiedenen Ergebnissen, die aufgewandte Kraft war über die

Gruppen nicht vergleichbar und auch die Messungen der Einzelergebnisse

waren mit dem Lineal nicht exakt möglich. Das geht mit Messinstrumenten

und richtigen Maschinen sicher besser und genauer.

„Stimmt“, sagte Frau Clausen, „aber Wissenschaftler haben auch lange

gebraucht, um Prüfmaschinen zu entwickeln, und ihr selbst hattet nur

1,5 Stunden Zeit. Für diese kurze Zeit habt ihr Großartiges geleistet!“ Da

waren wir natürlich ziemlich stolz.

Zu Besuch im Institut für Werkstofftechnik

Wir haben geholfen, Zahnräder zu fräsen und uns erklären lassen, wie

Metallspäne weiterverwendet werden können. Als Letztes gab es noch

ECHTE Diamanten zu bestaunen, die im Institut für das Profilieren und

Schärfen von Schleifwerkzeugen eingesetzt werden. Die funkeln zwar

nicht so dramatisch schön wie erwartet, aber sie sind ziemlich scharf und

können als Schneide genutzt werden. Diamant ist übrigens nicht für die

Zerspanung von Stählen geeignet, weil die Materialien miteinander reagieren

und die schönen Klunker sich dabei in Grafit umwandeln würden.

Daraus könnte man dann allerdings noch Bleistifte mit interessanter Geschichte

zaubern.

Im November geht es für uns weiter mit den Informatikern aus dem Sonderforschungsbereich.

Die kommen zu uns und wir werden mit Arduinos

das Programmieren lernen.

Mitte September war es dann endlich soweit – unser erster Ausflug zur

Uni. Hier wollten wir gemeinsam mit Herrn Mädler, Frau Clausen & Co.

an den Werkstoffprüfmaschinen arbeiten. Das erste und wichtigste Thema

des Tages aber war: Sicherheit im Labor und in der Werkstatt! Dazu gab

es eine Sicherheitseinweisung. Viele von uns konnten zu diesem Thema

etwas erzählen und aus dem gefährlichen Arbeitsleben ihrer Eltern berichten.

Eine ganze Menge Unfall- und Gefahrengeschichten kamen da

zusammen. Und wir ließen uns auch nicht von den Gefahren im Institut

abschrecken: 1000 °C heiße Öfen sollte es da geben. Wir haben einfach

die Sicherheitskleidung angezogen und los ging es.

Frau Clausen stellte im Labor die Mohs’sche Härteskala vor. Eine von vielen

Möglichkeiten, einen Stoff auf seine Härte durch Ritzen zu testen. Die

Härteprüfung nach Mohs wird für Mineralien angewendet. Der Diamant

steht als härtestes Material auf dieser Skala. Am anderen Ende findet sich

Talk, den man mit dem Fingernagel schaben kann. Natürlich durften wir

auch selbst tätig werden und probierten, welche Materialien sich mit dem

Wo geforscht wird, fallen Späne!

modern - servicefreundlich - preiswert

Sebastian Köhler e.K.

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


HORNER Magazin | November - Dezember 2017 57


„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com

„Starkes Auftreten

statt starker Fäuste“

Verhaltenstipps der Polizei Bremen

zur Konfliktvermeidung

TEXT | MAIKE SEIFERT, BIRGIT REHDERS

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


„Familie & Co“



Unsere

„Familie & Co“

Seiten

Besonders in der dunklen Jahreszeit

machen wir uns öfter Gedanken,

wenn wir oder unsere

Kinder im Dunkeln alleine unterwegs

sind. Der nächtliche

Discobesuch der Tochter oder

der Heimweg des Sohnes vom

abendlichen Fußballtraining oder

einer Verabredung mit Freunden

rufen manchmal ein mulmiges Gefühl

in uns Eltern, aber auch manchmal

bei unseren Kindern hervor.

Überfälle, Antanzdelikte, Jugendliche, die auf Stress aus sind – immer wieder

hören wir davon. Jede dieser Situationen ist für die Betroffenen

schlimm und kann das Leben stark prägen. Auch wenn es kein Patentrezept

zur Vermeidung jeglicher Aggression gibt, so gibt es aber Hinweise

und Empfehlungen der Polizei Bremen zur deeskalierenden und waffenlosen

Konfliktvermeidung und Bewältigung.

GEFAHRENERKENNUNG

Grundsätzlich sollte man immer seinem Gefühl vertrauen! Wer kennt

nicht das Handeln aus dem Bauch heraus? Intuitiv signalisiert unser Körper

eine Gefahr! Darauf sollte man vertrauen. Wenn einem auf der Straße

etwas merkwürdig vorkommt, dann sollte man seinen Standort verändern,

beispielsweise indem man die Straßenseite wechselt oder der Gefahr

rechtzeitig ausweicht. Unter Umständen sollte man einen längeren, dafür

aber sichereren Weg wählen und in jedem Fall die Nähe zu anderen Menschen

suchen.

GEFAHRENVERMEIDUNG

Die Gefahrenvermeidung beginnt bereits zu Hause. Man sollte überlegen,

welche Gegenstände und wie viel Bargeld man benötigt und welcher Weg

für einen der sicherste ist. Wertsachen wie z. B. ein Smartphone oder Bargeld

sollten verdeckt, möglichst noch verteilt am Körper getragen werden.

Straftäter haben eine eigene Vorstellung vom Tatablauf und erwarten von

ihren Opfern ein bestimmtes Verhalten. Man sollte immer versuchen, sich

möglichst selbstbewusst zu geben und sich nicht auf den Täterplan einzulassen.

Klar und unmissverständlich sollte man darauf hinweisen, dass

man bestimmte Dinge, wie z. B. zu dichtes Herankommen oder Anfassen,

nicht wünscht. Ein lauter Schrei, bei dem man brüllt „Lassen Sie mich

los!“ hilft manchmal schon.

Diesen informativen Flyer gibt es in den Polizeirevieren oder im Präventionszentrum

der Polizei Bremen

In einer Konfliktsituation sollte die Kommunikation neutral sein. Anschuldigungen,

Beleidigungen oder Drohungen sind zu vermeiden. Eine

noch aggressivere Reaktion des Täters könnte sonst die Folge sein. Dabei

sollte das Gegenüber immer mit „Sie“ angesprochen werden, damit für

jeden Außenstehenden klar erkennbar ist, dass es sich nicht um einen

Streit unter Freunden, sondern um eine Bedrohungssituation handelt. Nur

dann sind andere Menschen bereit, zu helfen.

DEESKALATION

Eine herkömmliche Trillerpfeife sorgt immer

für Lärm und Aufmerksamkeit. Mittlerweile

gibt es auch elektrische „Schrillalarmgeber“

mit über 100 Dezibel, die man einfach am

Schlüsselbund festmachen kann.

Um den Plan des Täters zu durchkreuzen, sollte man anders reagieren, als

der Täter es erwartet. Eine Möglichkeit könnte sein, sich zu entschuldigen,

obwohl man angerempelt wurde. Die Irritation des Täters ermöglicht

es, Distanz herzustellen. Und die Distanz zwischen Täter und Opfer

sollte so früh wie möglich und so groß wie möglich aufgebaut werden.

Weglaufen ist das Beste, um aus einer gefährlichen Situation zu entkommen.

Jede Chance zur Flucht sollte so schnell wie möglich genutzt werden.

Es ist wichtig, sich aus dem Sichtfeld des Täters zu entfernen und

dahin zu flüchten, wo andere Menschen sind. Hier kann man sich die

„drei L“ merken: Licht und Leute aufsuchen und Lärm machen!

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 59


„Familie & Co“

Die Leitstelle der Bremer Polizei gibt die eingehende Meldungen sofort die Schutzpolizei weiter

Um auf die eigene Situation aufmerksam zu machen, sollte man Personen,

von denen man sich Hilfe wünscht, direkt ansprechen. Man sollte konkret

sagen, von wem man sich welche Hilfe erwartet, z. B.: „Sie mit der roten

Jacke, rufen Sie die Polizei!“ Menschen werden dann eher bereit sein, zu

helfen!

SICHERHEIT IN ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN

Bei Bus- und Bahnfahrten ist der Platz in der Nähe des Fahrers immer der

sicherste. So kann er einem in gefährlichen Situationen schnell zu Hilfe

kommen. Außerdem werden die Plätze am Gang empfohlen. So läuft man

nicht Gefahr, von einem unliebsamen Sitznachbarn und dem Fenster eingeengt

zu werden.

HANDLUNGSFÄHIG BLEIBEN

In einer gefährlichen Lage ist es normal, dass der Körper anders reagiert

als sonst. Man schwitzt, zittert, ist oftmals sprachlos und erstarrt aus

Angst. Angst macht uns andererseits aber wachsam und körperlich aktiv.

Die gesteigerte Aufmerksamkeit und erhöhte Leistungsfähigkeit können

wir auch zu unserem Vorteil nutzen.

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HORNER Magazin | November - Dezember 2017


„Familie & Co“


Um z. B. bei einer Prüfung sprachfähig zu bleiben, bereiten wir uns auf

die Prüfung vor. Alles was wir vorher geübt haben, können wir besser!

Deshalb können vorher zurechtgelegte oder geübte Verhaltensstrategien

für Gefahrensituation helfen, in der Situation handlungsfähig zu bleiben.

Wer sich nachts verfolgt fühlt, könnte z. B. in einen fremden Vorgarten

gehen und vortäuschen, dort zu wohnen. Oder man könnte ein Telefonat

führen, um einen Freund/eine Freundin oder die Eltern fortlaufend über

den aktuellen Aufenthaltsort zu informieren. Man sollte sich Pläne für gefährliche

Situationen zurechtlegen!

PFEFFERSPRAY/WAFFEN

Pfefferspray/Waffen werden grundsätzlich nicht empfohlen, denn in den

meisten Fällen wird der Täter damit gezwungen, zu reagieren. Eine Reaktion

könnte sein, dass einem die eigene Waffe entrissen und gegen einen

selbst gewandt wird. Eine Eskalation der Situation ist wahrscheinlich.

Außerdem besteht das Risiko, dass die Waffe eingesetzt wird, ohne dass

ein tatsächlicher Notfall vorliegt. Es gab vereinzelt Situationen, in denen

Pfefferspray unberechtigt eingesetzt wurde, da keine Notwehrsituation

vorlag und infolge dessen eine Körperverletzung (Straftat) begangen

wurde.

FÜR DIE EIGENE SICHERHEIT

Für die eigene Sicherheit kann eine Trillerpfeife oder ein Schrillalarm (batteriebetriebene

Alarmgebung mit min. 110 Dezibel) helfen. Auch lautes

Schreien ist eine Alternative. Die Lautstärke verletzt den Täter nicht, lenkt

aber kurzfristig ab. Die Ablenkung könnte für eine Flucht genutzt werden.

Außerdem werden potenzielle Helfer auf die Situation aufmerksam gemacht.

Auch eine Taschenlampe ist hilfreich. Nicht nur, dass sie einem

den Weg ausleuchtet, im Notfall kann ein Angreifer geblendet werden.

Auch diese Ablenkung kann zur Flucht genutzt werden.

Darüber hinaus bietet das Präventionszentrum der Polizei Bremen kostenlos

Seminare zum Thema Selbstbehauptung („Starkes Auftreten statt

starker Fäuste“) an (ab 14 Jahren). Für jüngere Kinder bietet Maike Seifert

Gruppenseminare an, bei denen das Thema an das Alter der Teilnehmer

angepasst wird. Zudem steht das Präventionszentrum der Polizei für

Fragen gerne zur Verfügung.

Präventionszentrum der Polizei Bremen

Maike Seifert

Am Wall 195, 28195 Bremen

Öffnungszeiten:

Mo. und Di.: 9.00 – 15.00 Uhr

Do.: 9.00 – 18.00 Uhr

Tel.: (0421) – 362 1003

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 61


„Familie & Co“


Bei der Lesung zu seinem neuen Buch „Das Raumschiff der kleinen Forscher“ führt Joachim Hecker auch

zahlreiche Experimente mit den Zuhörern durch (Bildquelle: Gerhard Bayer, Glashütten)

Experimentallesung

im Universum®

Fantasie und Wissenschaft sind keine Gegensätze, sondern ergänzen

sich wunderbar! Bei einer Experimentallesung zum Buch „Das

Raumschiff der kleinen Forscher“ mit dem Autor Joachim Hecker im

Universum® wird dies rasch deutlich. Am Sonntag, 26. November,

hören neugierige Besucher ab acht Jahren um 13 und um 15 Uhr die

Geschichte von Kim, Vanessa und Metin, die unglaubliche Abenteuer

mit einem niedlichen Hamster erleben. Der sogenannte „Space Hamsta“

besitzt ein intergalaktisches Raumschiff und lädt die Kinder kurzerhand

zu einem Flug auf seinen Heimatplaneten ein. Während der

abenteuerlichen Reise durch den Weltraum treffen die vier auf jede

Menge außerirdische Wesen – und erfahren spannende Fakten über

das All, die Forscher herausgefunden haben.


Weihnachtlicher

Bastelnachmittag


Weihnachtsgeschenke selbst gemacht – unter

diesem Motto steht der Nachmittag des 5. November

in der evangelischen Andreas-Gemeinde. Ab

14.30 Uhr sind Kinder und Jugendliche im Alter von

fünf bis 17 Jahren ganz herzlich willkommen, zusammen

weihnachtliche Kleinigkeiten kreativ herzustellen.

Die Materialkosten betragen 3 Euro, um eine

Anmeldung im Gemeindebüro in der Werner-von-Siemens-Straße

55, Telefon (0421) 25 11 770, wird gebeten.

Das Buch ist darüber hinaus mit Experimentieranleitungen gespickt,

die während der 45-minütigen Veranstaltung gemeinsam von Joachim

Hecker und den Kindern ausprobiert werden: Eine Batterie ist nämlich

auch ein tolles Rennauto, ein Staubsauger kann Überraschungseier

schleudern und ein Luftballon als Dusche funktionieren! Und wer

hätte gedacht, dass eine Plastikflasche beim Eiertrennen hilft? Auf

ihrer Weltraummission werden die jungen Gäste mit viel Spaß zur Ingenieurin

und zum Techniker und nehmen eine große Portion Forscherdrang

mit nach Hause. Nach dem Event können die Besucher am

Büchertisch mit dem Autor ins Gespräch kommen und sich Autogramme

geben lassen. Der Eintritt ist im regulären Eintrittspreis inbegriffen.

www.universum-bremen.de

62

HORNER Magazin | November - Dezember 2017

Vorlesetag 2017


Liebe Kinder im Alter von 4 – 6 Jahren! Auch in Horn-Lehe gibt es den Vorlesetag

2017: Am Freitag, den 17. November um 16 Uhr liest Gudrun Stuck

aus bekannten Kinderbüchern vor. Dazu seid ihr, gern in Begleitung Erwachsener,

herzlich eingeladen! Kommt in die Diele des Ortsamtes, Leher Heerstraße 105-

107! Bitte bringt für euch ein Sitzkissen mit. Die Begrüßungsworte spricht unsere

Ortsamtsleiterin Inga Köstner. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf euch!


„Familie & Co“



Liliane Susewind

lässt die Tiere

singen und tanzen


Seit 10 Jahren gibt es die Liliane-Susewind-Geschichten jetzt schon, und von

Anfang an haben Kinder und Erwachsene begeistert mitgesungen, wenn es

hieß: „Aufgepasst, denn hier kommt Liliane Susewind!“ Es wird also höchste Zeit

für weitere Songs von Lilli und ihren Freunden! Ein mitreißendes Musikalbum für

Groß und Klein – voller Witz, Groove und Gefühl. Von Rock über Reggae hin zu Elektro

oder großen Pophymnen, von sanften Balladen über Swing und Soul hin zum

glitzernden Disco-Hit – für jeden Geschmack ist hier etwas dabei.

Liliane Susewind – Meine Songs

Musik: Guido Frommelt, Tanya Stewner,

Frank Grau-Müller, Text: Tanya Stewner,

Guido Frommelt, Produzent: Lutz

Krajenski

Interpreten: Yvonne Catterfeld,

Tom Beck, Jasmin Tabatabai, Guildo

Horn, Bürger Lars Dietrich, Jan

Plewka, Cäthe, Winne Böwe u. a.

Laufzeit: ca. 70 Minuten

Ca. 14,95 Euro

ISBN 978-3-8398-4151-8

© 2017 Argon Verlag GmbH, Berlin

Ab 6 Jahren

Verlosung!

2 x „Liliane Susewind“

Einfach eine E-Mail bis

zum 30. November an:

gewinnen@

horner-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 63


„Familie & Co“

Liebstes Stück –

schöne Taschen

handmade in Bremen❁

Aus einer ganz alltäglichen Situation entstand die Idee für die etwas

andere Hip Bag. Ricarda Kneiser wusste beim Hundespaziergang

immer nicht wohin mit allem „was so mit muss“. Eine praktische, strapazierfähige

und schöne Tasche sollte es sein! Mittlerweile sind ihre

Taschen aus Segeltuch bei Erwachsenen und Kindern vielfach im Einsatz.

Beim Gassi gehen, Ausritt, Treffen mit Freunden, Babyturnen,

Flohmarkt oder Stadionbesuch wird sie einfach an die Gürtelschlaufen

geklippt und die Hände sind frei! Im Inneren finden Handy, Schlüssel

oder andere Schätze einen Platz! Vorne hat sie eine kleine mit einem

Druckknopf zu schließende Tasche, auf die wahlweise ein Stern, eine

Schwalbe, ein Anker oder ein Hirsch appliziert ist. Die Tasche ist ca.

18 x 15 cm groß. Zur Auswahl stehen die Farben blau, schwarz, grau,

weiß, pink, grün, orange, rot und gelb, der Fantasie sind bei den Farbkombinationen

keine Grenzen gesetzt. Die Stoffe kommen direkt von

einem Segelmacher aus Kiel, sodass saisonbedingt immer wieder neue

Farben hinzukommen.


Erhältlich sind sie in der „Stilhütte“ in Schwachhausen sowie direkt

bei Ricarda Kneiser (ricarda.kneiser@googlemail.com). Am 25./26.

November ist sie mit ihren Taschen und

anderen Accessoires aus Segeltuch beim

Adventsbasar des Achimer Golfclubs.

Augenchirurgie | Lasertherapie | ambulante OPs | Ästhetische Lid­OP | Botox | Kinderophthalmologie

Fachärzte für Augenheilkunde

Im Medicum | Schwachhauser Heerstraße 50

Tel. (0421) 347 94 75 | Fax (0421) 347 94 76

info@augen­op­zentrum­medicum.de

www.augenarztpraxis­opz­medicum.de

64

HORNER Magazin | November - Dezember 2017


„Familie & Co“


Grafik by sketchnotes-by-diana.com

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 65


ÄRZTE & APOTHEKEN IN HORN-LEHE

ENTDECKERZENTRUM IN DER BOTANIKA

SICHERHEIT IM STADTTEIL

ALLGEMEINMEDIZIN

Dr. Kirsten Kensy

Wilh.-Röntgen-Str. 6, 28357 Bremen

(0421) 25 39 49

Dr. Bettina Kiel

Edisonstraße 19, 28357 Bremen

(0421) 27 06 15

Dr. Tobias Klever und

Dr. Christine von Mering

Leher Heerstr. 1, 28359 Bremen

(0421) 23 69 77

Dr. Gerald Kuboschek

Wilh.-Röntgen-Str. 6, 28357 Bremen

(0421) 25 39 49

Dr. Niklas Schaumlöffel, Sybille

Stichweh und Kurt Butschkus

Am Lehester Deich 70, 28357 Bremen

(0421) 27 50 27

Dr. Gabriela Saxler

Leher Heerstr. 4, 28359 Bremen

(0421) 23 29 23

AUGENHEILKUNDE

Dr. Lutz und Gabriele Bauer

Leher Heerstr. 66, 28359 Bremen

(0421) 2 46 84 - 0

Dr. Katrin Böhm

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 72 01

CHINESISCHE MEDIZIN

Dr. Michael Kleiser

Gerold-Janssen-Straße 2a

28359 Bremen

(0421) 33 10 00 50

FRAUENHEILKUNDE

Dr. Kurt Glasenapp, Frank Glasenapp und

Dr. Michaela Fehling

Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen

(0421) 24 90 24

Dr. Jörg Ridderbusch

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 21 22

Dr. med Ulrike Vahl

Frauenärztin im Mühlenviertel

Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen

Telefon: (0421) 244 599 55

HALS-NASEN-OHREN

Dr. Immo Rathcke

und Carsten Teichmann

Leher Heerstr. 1, 28359 Bremen

(0421) 24 20 20

Jörg-Guido Schlegel

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 75 29

HAUTKRANKHEITEN

Dr. Maher Dibo

Leher Heerstr. 31, 28359 Bremen

(0421) 23 72 79

INNERE MEDIZIN

Dr. Frank Auerswald

Leher Heerstr. 159, 28357 Bremen

(0421) 20 53 060

Dr. Ralf Böhmer

und Dr. Michael Rachold

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 18 44

Dr. Sabine M. List

Am Lehester Deich 70, 28357 Bremen

(0421) 27 50 27

Dr. Bernhard Schweiger

Edisonstr. 10, 28357 Bremen

(0421) 27 25 25

KINDERHEILKUNDE

Annette Heuermann

Wilh.-Röntgen-Str. 6, 28357 Bremen

(0421) 25 39 49

Dr. Torsten Spranger

Leher Heerstr. 26, 28359 Bremen

(0421) 25 19 59

Dr. Peer Eike Tjarks

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 23 93

KIEFER-CHIRURGIE

Praxis Am Mühlenviertel

Hildebrandt, Schumann & Collegen

Leher Heerstr. 77, 28359 Bremen

(0421) 20 45 45

ORTHOPÄDIE

Dr. Matthias Böttner

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 20 55

Dr. Christian Schmidt

Leher Heerstr. 77, 28359 Bremen

(0421) 24 24 44

zoum

zentrum für

orthopädisch-unfallchirurgische medizin

Senay Ertür, Dr. med. Jan Leugering, Ingmar

Bock-Lührsen, Dr. med. Inga Müller-Stahl

Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen

(0421) 23 20 14

PROKTOLOGIE

Fachpraxis für Proktologie

Dr. Andreas Oeller und

Petra von Gröning

Anne-Conway-Str. 4, 28359 Bremen

(0421) 23 15 84

PSYCHOTHERAPIE ERW.

Dr. Amir Babai

Leher Heerstr. 56, 28359 Bremen

(0421) 24 23 17

Dipl.-Psych. Jens Bozetti

Helmer 16, 28359 Bremen

(0421) 23 65 65

Dipl.-Psych. Zoi Burci-Block

Marcusallee 27, 28359 Bremen

(0421) 24 90 81

Dr. med. Heidrun Espig

Weyerbergstraße 21, 28359 Bremen

(0421) 24 46 716

Sigrid Herlyn

Elsa-Brändström-Str. 6, 28359 Bremen

(0421) 23 22 71

Dr. Gabriele Junkers

Konsul-Mosle-Weg 18, 28359 Bremen

(0421) 244 94 64

Praxis für Psychotherapie,

Psychoonkologie und Hypnose

Dr. Sigrun Kurz

Am Lehester Deich 77 B, 28357 Bremen

(0421) 27 69 888

Hannelore Schulz

Ohmstr. 55, 28357 Bremen

(0421) 27 05 07

PSYCHOTHERAPIE KINDER

Dipl.-Psych. Frank Bodenstein

Leher Heerstr. 56-60, 28359 Bremen

(0421) 24 20 63

Dipl.-Psych. Wolfgang Hartmann

Vorstr. 47, 28359 Bremen

(0421) 27 48 68

SPRACHHEILKUNDE

Doris Kadiri

Riekestr. 2, 28359 Bremen

(0421) 22 33 77 4

Ulrike Schönfeld

Schwachh. Heerstr. 367, 28211 Bremen

(0421) 46 76 006

Renate Christine Traupe

Lehester Deich 77 D, 28357 Bremen

(0421) 32 28 57 86

UROLOGIE

Dr. Reinhard Hübotter und

Stephanie Wehmeier

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 20 66 + 23 20 67

ZAHNMEDIZIN

Marc Oetke

Wilh.-Röntgen-Str. 6, 28357 Bremen

(0421) 25 65 77

Dr. Hans Pfannenstiel

und Dr. Annett Rether-Pfannenstiel

Leher Heerstr. 25, 28359 Bremen

(0421) 23 58 10

Dr. Axel Steinacker

Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen

(0421) 23 07 58

Marc Ahlden

Edisonstr. 7, 28357 Bremen

(0421) 27 03 42

Dr. Alexander Offer

Lilienth. Heerstr. 261, 28357 Bremen

(0421) 27 50 86

Zahnärzteteam Dr. Michael Weiß

Wilh.-Herbst-Str. 1a, 28359 Bremen

(0421) 21 01 11

Dr. Arleta Stefaniak-Brzuchalski

Upper Borg 216, 28357 Bremen

(0421) 7 49 09

www.DrStefaniak.de

Henning Sündermann, Katharina Finkemeyer

und Dr. Merle Dreyer

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 20 58

Zahnpraxis in Horn-Lehe

Dr. Jochen Grzonka, Dr. Randy Nowka

und Katharina Eggers

Leher Heerstr. 87, 28359 Bremen

(0421) 30 17 69 13

Dr. Jan von Lübcke

Zahnarzt im Mühlenviertel

Gerold-Janssen-Straße 2a

28359 Bremen

Telefon: (0421) 43 60 39 30

www.zahnarzt-von-luebcke.de

KLINIKEN

Ambulantes OP-Zentrum Bremen

Universitätsallee 3, 28359 Bremen

(0421) 276 39 90

Augen Zentrum Bauer

Leher Heerstr. 66, 28359 Bremen

(0421) 2 46 84 - 0

Tagesklinik für Frauenheilkunde

Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen

(0421) 24 90 24

Psychotherapeutische Ambulanz der

Universität Bremen

Grazer Straße 6, 28359 Bremen

(0421) 21 86 86 66

APOTHEKEN

Hollerland Apotheke

Kopernikusstr. 63, 28357 Bremen

(0421) 27 22 47

Horner Apotheke

Horner Heerstr. 35, 28359 Bremen

(0421) 20 36 610

www.horner-apotheke.de

Markus Apotheke

Wilh.-Röntgen-Str. 4, 28357 Bremen

(0421) 20 54 44

Apotheke im Mühlenviertel

Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen

(0421) 24 67 77 80

Alle Angaben sind ohne Gewähr

66

HORNER Magazin | November - Dezember 2017


HORNER Magazin | November - Dezember 2017 67


SPORTLICHES HORN-LEHE | TV EICHE HORN

NEUER BUDO-COMPACT-

CROSS-CIRCLE-KURS

Fitnesstraining trifft auf Kampfsport

„Mit diesem Kurs haben wir anscheinend den Nerv der Zeit getroffen und

das Interesse vieler Sportler geweckt“, freut sich Dr. Anne Rucktäschel

vom TV Eiche Horn Bremen. Am 28. November startet bereits der dritte

Durchgang des neuen Fitnesskurses Budo Compact Cross Circle, auch

BCCC genannt. „Wir möchten mit unserem Trainingsangebot erwachsene

Sportler ansprechen, die ihre allgemeine Kraftausdauer verbessern

möchten“, beschreibt Trainer Sven Antonik grob die Zielgruppe des Kursangebotes.

Frei nach dem Motto „Kampfsport trifft Fitness“, wird an zehn

unterschiedlichen Stationen die Kraftfähigkeit und allgemeine Ausdauer

trainiert. Individuell können die Teilnehmer ihre Belastungsintensität

selbst bestimmen - durch wöchentlich wechselnde Stationen bleibt das

Training interessant und auch nach Wochen ist es noch eine Herausforderung.

Kampfsportelemente werden in die Stationen integriert, um eine

ganzkörperliche Belastung zu gewährleisten. „Vorkenntnisse aus Kampfsportarten

werden nicht benötigt. Neben Kampfsportlern nutzen auch

Volleyballer, Fitnesssportler und Fußballer unser Angebot, um neue Trainingsreize

zu setzen“, berichtet Antonik. Bei einer maximalen Gruppenstärke

von 20 Teilnehmern ist eine individuelle Betreuung durch das

Trainerteam gewährleistet. Anmeldung und weitere Informationen unter

der Telefonnummer 0421- 23 40 60 oder www.bremen-judo.de.

NEUE ANGEBOTE BEIM

TV EICHE HORN

TV EICHE HORN E.V.

Berckstr. 87

28359 Bremen

eMail: info@eiche-horn.de

Tel.: (0421) 23 40 60

www.eiche-horn.de

Hier geht es echt zur

Sache! Wer sich nach

Feierabend mal so richtig

auspowern möchte,

kann zwischen zwei attraktiven

Angeboten

wählen:

Ab 19 Uhr am Mittwoch gibt es eine Stunde Powergymnastik in der Sporthalle

Philipp-Reis-Straße unter dem Motto ‘Move your body‘ (ab 25 Jahren).

Trainerin ist Karen Schlüter-Hirsch.

Mittwochs von 19.15 bis 20.15 Uhr wird Powerplay (ab 25 Jahren) in der

Wilhelm-Focke-Oberschule geboten - mit Sandra Schmitz und Mara Finke.

Dr. Anne Rucktäschel

68

HORNER Magazin | November - Dezember 2017


SPORTLICHES HORN-LEHE | TV EICHE HORN

Die Fußballjugend bereits in vollem Einsatz

Ortsamtsleiterin Inga Köstner und Vereinsvorsitzender Björn Jeschke bei der

Einweihung (Fotos: Sabine Heuke)

VIEL EIGENARBEIT SCHAFFT MEHR PLATZ

FÜR DIE FUSSBALLJUGEND

Eine lange gehegte Idee hat nun der TV Eiche Horn umgesetzt, um der

weiter gestiegenen Nachfrage im Fußball-Jugendbereich (sowie ebenfalls

dem Nachwuchs der Abteilung Ultimate Frisbee) gerecht zu werden. Es

standen viel zu wenige Outdoorflächen für die etwa 25 Teams zur Verfügung.

Gleichzeitig gab es aber auf der Fritzewiese ein Schlacke-Spielfeld,

das häufig unter Wasser stand und daher wenig nutzbar war. Erfreulicherweise

hat aber gerade diese Spielfläche sogar Flutlicht, sodass sogar

ein Training im Winter ermöglicht werden könnte ...

So entstand die Idee, dieses Jugendspielfeld mittels Rollrasen wieder bespielbar

zu machen. Lange wurde diese Idee mit Sportamt und Umweltbetrieb

diskutiert und eine Möglichkeit gesucht, dieses Projekt trotz

knapper Kassen zu realisieren. Neben kostensenkenden Kompromissen

bei der Bauart des Platzes half vor allem die Bereitschaft von letztlich über

60 Vereinsmitgliedern (überwiegend aus der von Frank Behrens geleiteten

Fußballabteilung), die Verlegung des Rollrasens in Eigenarbeit zu erledigen,

entscheidend weiter, natürlich unter fachlicher Anleitung und

auf professionell vorbereitetem Untergrund. Nur dadurch konnten die Kosten

auf ein für Verein und Sportamt noch erträgliches Maß reduziert werden.

Der Verein erhielt zudem von einer Einzelperson eine nennenswerte

Spende für dieses Projekt.

Im Mai wurde mit der Umsetzung begonnen. Es gab zwar einige – auch

witterungsbedingte – Verzögerungen, doch inzwischen ist alles fertig und

der Rasen hervorragend angewachsen. Nach erfolgter Abnahme konnte

dann bei einer kleinen Einweihungsfeier der Platz an die trotz Regens

ballhungrige Fußballjugend übergeben werden. Dabei lobte Ortsamtsleiterin

Inga Köstner das große Engagement, mit dem sich der TV Eiche

Horn, nicht nur bei diesem Projekt, für den Sport und das Gemeinwohl

in Horn-Lehe einsetzt. Den symbolischen Anstoß nahmen dann die stellvertretende

Sportamtsleiterin Anke Precht und Björn Jeschke, Vorsitzender

des TV Eiche Horn, vor. Erfreulich auch, dass es dem Verein zusätzlich

gelungen war, einen Förderverein für die Übernahme der Kosten für ein

Paar mobiler Jugendtore und Trainingsmaterialien zu begeistern. So waren

sich bei der Einweihung alle einig, gemeinsam etwas sehr Sinnvolles für

die Jugend auf den Weg gebracht zu haben!

Fred Siegert

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 69


SPORTLICHES HORN-LEHE | HOCKEY-CLUB HORN

WEIBLICHE JUGEND B UND DAMEN ERFOLGREICH

Beim Deutschen Jugendpokal 2017, Endrunde Nord Weiblich für Jugend-

B-Mannschaften (15-16 Jahre) hat das für dieses Event formierte Team

der Spielgemeinschaft HC Horn/Club zur Vahr aus dem Stand heraus mit

einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen hervorragenden 2. Platz

in einem Länderpokal mit sieben beteiligten Landesverbänden erreicht.

Der Titel wurde dabei nur um Haaresbreite verpasst, als im Finale nach

der torlosen regulären Spielzeit das Penalty-Shoot-Out über den Pokalsieg

entscheiden musste und dort das Glück aufseiten der Hamburgerinnen

vom SV Bergstedt stand.

Nach einem 3:0 über den TSV Bemerode, Niedersachsen, einem 2:0 über

den Gastgeber SV Großbeeren, Berlin und einem 1:1 Unentschieden

gegen den SV Bergstedt, Hamburg in der Vorrunde am Samstag, ging man

als Gruppenerster in das Halbfinale am Sonntag gegen Phönix Lübeck.

HOCKEY CLUB HORN E.V.

Berckstraße 91 B

28359 Bremen

eMail: info@hc-horn.de

Tel.: (0421) 23 37 63

www.hc-horn.de

Hier machten die Mädchen von der ersten Minute an mächtig Druck und

führten bereits nach weniger als einer Minute mit 1:0. Diesen Schockmoment

und die spielerische Überlegenheit nutzte man aus und baute

das Ergebnis bis zur Halbzeit auf 4:0 aus, was letztendlich auch das Endergebnis

war, da man einige

Kräfte für das Finale

schonen wollte.

Im Finale wiederum

gegen den SV Bergstedt

waren die Bremer Mädchen

klar die bessere und

spielbestimmende Mannschaft

und ließen dem

Gegner kaum Möglichkeiten der eigenen Spielentwicklung. Insgesamt

fünf kurze Ecken wurden im Spielverlauf herausgearbeitet, führten aber

aufgrund einer aufmerksamen Abwehr, einem guten Torwart oder der Ungenauigkeit

im eigenen Passverhalten leider zu keinem zählbaren Erfolg,

sodass das Penalty-Shoot-Out die Entscheidung bringen musste, bei dem

den Mädchen an diesem Tag nur ein wenig das Glück und eine letzte

Spitze an Konzentration gefehlt hat.

Als Fazit bleibt der Eindruck einer homogenen und leistungsstarken Spielgemeinschaft

HC Horn/Club zur Vahr, die mit einer überzeugenden

Mannschaftsleitung bewiesen hat, dass sie auf Bundesebene nicht nur mithalten,

sondern auch mitbestimmen kann und den Bremer Hockey-Verband

hervorragend vertreten hat.

Die Damen stehen nach der Hinrunde in der Oberliga Bremen/Niedersachsen

nach einem Sieg (1:0 Gegen Bremer HC II), zwei Unentschieden

(2:2 gegen Eintracht Celle, 1:1 gegen Hannover 78 II) und zwei Niederlagen

(0:2 gegen Eintracht Braunschweig, 0:3 gegen Braunschweiger THC

auf einem guten 4. Platz in der Tabelle.

In den Spielen gegen Celle und Hannover 78 II wäre bei besserer Chancenauswertung

mehr drin gewesen, ebenso gegen Eintracht Braunschweig

II, aber insgesamt stimmt die Richtung.

Man kann mit diesem vierten Platz sehr gut leben. 2018 sollte es möglich

sein, das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen, da die Damen Bestbesetzung

mit jedem Gegner athletisch und spielerisch mithalten können.

Andreas Busch

PATRONE LEER?

NEU + Befüllung + Kompatibel

Tintenpatronen + Tonerkartuschen + Trommeln

70

HORNER Magazin | November - Dezember 2017


HORNER Magazin | November - Dezember 2017 71


WIR, DIE MENSCHEN AUS HORN-LEHE

Emmelie, Helin und Schenja nutzen die Zeit für einen kleinen Ausflug ins

Mühlenviertel – Freistunde!

Ulrike Heise und Meike Klepsch

laden ein: Am 17. November von 15

bis 19 Uhr öffnen sich die Praxistüren

der 'NaturPraxis' in der Warfer

Landstraße 30 in Borgfeld

Andrea Stelter ist mit Hündin Cara von Borgfeld durch

Horn nach Schwachhausen mit dem Fahrrad auf dem

Weg ins Büro

Vanessa Loosen und Werner Thomas vom Johanniter-

Pflegedienst suchen examinierte Pflegekräfte – bitte

bewerben!

Masseurin Erika Piotrowski sorgt

für Entspannung – von Ayurvedabehandlungen

über Klangschalenmassagen

bis hin zu Hot Stone

und Tiefenwärme

Das fröhliche große Team der Citipost aus der Edisonstraße fährt im

markanten Blau gleich auf Tour

72

HORNER Magazin | November - Dezember 2017


WIR, DIE MENSCHEN AUS HORN-LEHE

Bei der Arbeit: Inhaber Peter Böcker (links) und Matthias Frank (rechts)

mit Azubi Dennis Lang aus der Autolackiererei Edisonstraße

Pfarrsekretärin Silvia Struck ist

gespannt: „Das Pfarrbüro St.

Georg zieht bald in den neu gestalteten

Anbau direkt im Eingangsbereich

der Gemeinde!“

Die stellv. Leitung des Kinder- und

Familienzentrums Vorstraße Ilse

Fehling freut sich über die neuen

Mobilbauten. Und: „Am 15. Januar

haben wir für die Krippe ab 16 bis

18 Uhr Tag der offenen Tür!“

Ein starkes Team: die Jungs und Mädels der Tischlerei B. Voß. Die packen es an!

Am 4. November ist es so weit: „Wir laden ab 12 Uhr

zur Eröffnung des Haarstudios Sandra in der Edisonstraße

ein“, freuen sich Inhaberin Sandra und Oxana

Erstklassiger und freundlicher Service von Sherin Reichel

im Bestial, die ihre Ausbildung als Restaurantfachfrau

absolviert

HORNER Magazin | November - Dezember 2017 73


WIR, DIE MENSCHEN AUS HORN-LEHE

Wir suchen Verstärkung!

#RedaktionsmitarbeiterIn

15 bis 40 Stunden pro Woche

Zu Ihren Aufgaben gehört die direkte Mitarbeit

in der Redaktion: Texten, Fotografieren und

Recherche rund um die Themen und Schwerpunkte

umfassen das Betätigungsfeld.

Aber auch grafische und wirtschaftliche

Abwicklung der Magazine und die Kundenbetreuung

und -pflege liegt in Ihren Händen.

Bewerben Sie sich bitte mit aussagekräftigen Unterlagen via E-Mail

z.Hd. Lars Hendrik Vogel

bewerbung@vogelundcrew.de

Wir freuen uns auf Sie!

Eine angenehme Ausstrahlung und ein

offenes Auftreten sind vom Vorteil.

Auch Quereinsteiger, Berufsneulinge

und Familien-ManagerInnen sind

herzlich willkommen.

Die besten Magazine brauchen die besten Mitarbeiter!

schwachhausen-magazin.de | horner-magazin.de | findorff-magazin.de |

bremersportmagazin.de | bremissima.de

IMPRESSUM

Herausgeber

Lars Hendrik Vogel

Verlag

VOGEL & CREW Mediaconsulting

Mühlenweg 9, 28355 Bremen

Tel. +49 (421) 200 75 90

info@horner-magazin.de

Chefredakteur

Lars Hendrik Vogel [LHV] V.i.S.d.P.

LHV@horner-magazin.de

Redaktionsleitung

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a.rauber@horner-magazin.de

Redaktion & Autoren

Cynthia Hoedoro [CH]

Anke Juckenhöfel [AJ]

Annette Rauber [AR]

Birgit Rehders [BR]

Julia Rücker [JR]

Ira Scheidig [IS]

Silke Stapenhorst [SiS]

Diana Meier-Soriat [DS]

Titelfoto

Vera Döpcke

Media- & Anzeigenberatung

Lars Hendrik Vogel

LHV@horner-magazin.de

Tania Melms

t.melms@horner-magazin.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 01/2018

Gestaltung & Druckvorstufe

VOGEL & CREW Mediaconsulting

Druck

Druckerei Girzig+Gottschalk GmbH

28309 Bremen

Erscheinungsweise

alle zwei Monate

kostenlose Abgabe in Fachgeschäften,

öffentlichen Einrichtungen usw.

JULIA RÜCKER

j.ruecker@horner-magazin.de

BIRGIT REHDERS

b.rehders@horner-magazin.de

ANNETTE RAUBER

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ISSN 2191-2092

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