DorfStadt 15-2017

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

Rissen · Sülldorf · Iserbrook · Blankenese · Othmarschen

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 15/17 · vom 2. November 2017 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

E L B V O R O R T E : S.4

Können Sie der

Feuerwehr helfen?

B L A N K E N E S E : S.6

Spielmannszug

übt wieder!

I M G E S P R Ä C H : S.12

Besuch bei

der »Igelfrau«

In der Weihnachtsbäckerei...

Der Bürgerverein Sülldorf-

Iserbrook e.V. lädt auch in diesem

Jahr alle Kinder ab 6

Jahren, am Dienstag, dem 5.12.

von 15 bis ca. 17 Uhr, zum

weihnachtlichen Kekse backen

in der Backstube der Bäckerei

Hansen, ein. Eine „riesengroße

Kleckerei“ – und ein Riesenspass

für die Kleinen – und in

diesem Jahr auch für Große!

Bewertung

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Am 6.12. von 17 bis 19 sind die

Großen ab 18+, also Muttis und

Papis, zum „Häusle bauen“ eingeladen.

Die Teilnahmegebühr beträgt

jeweils 7 €/Person, davon übernimmt

2 € der Bürgerverein.

Die gebackenen Kekse/Häuser

können natürlich mit nach

Hause genommen werden.

(Zum Selbernaschen oder als

Weihnachtsgeschenk?)

Da die Teilnehmerzahl begrenzt

ist bittet der Bürgerverein um

Anmeldung bis zum 26.11.2017

unter (01 77) 870 82 82 (Bülow)

oder per E-Mail an info@bvsuelldorf-iserbrook.de.

www.dorfstadt.de

Foto: Zoellner

ISERBROOK

Viele kennen Hannah Kliewer

als Kostümdesignerin

des Circus Mignon. Im

Sommer gewann die 28-

jährige Studentin den 1.

Nackt liegt die Maltzahn im

Museumshafen. Die Segel

sind abgeschlagen und ins

Lager gebracht. Gaffeln

und Bäume abgenommen

und noch an Deck. Der

Klüverbaum gezogen. Die

Nagelbänke, der Mastgarten,

das ganze laufende Gut heruntergenommen,

ebenso die Elektrik,

die Lichter im Mast und in

den Wanten. Kein schönes Bild.

Ein paar Tage später folgten die

Masten. Dafür wurde der Museumsschwimmkran

des Museumshafens

HHLA/Karl Friedrich

Steen herangezogen. Der Großmast

ist 24 Meter hoch...

Das ist jetzt drei Wochen her.

Üblicherweise werden bei diesem

Kutter die gesteckten

Masten im Winter nicht gezogen

und können auch nicht,

wie auf Ewern oder Tjalken

üblich, einfach gelegt werden.

Grund für diese außergewöhnliche

Aktion war die Vorbereitung

auf einen umfangreichen

Werftaufenthalt des Schiffes

in Ditzum an der Ems. Am

Unterwasserschiff der Mahltzahn

müssen diverse Spanten

ELBVORORTE

Hannah Kliewer gewinnt

European Fashion Award

Welt-Look

aus Iserbrook

Hannah Kliewer beim Einkleiden einer ihrer Models beim Fashion Award in Berlin

Preis des European Fashion

Award FASH 2017. Insgesamt

ist der Nachwuchswettbewerb

mit den Kategorien „Studierende“

und „Abschlussarbeiten“

mit 200.000 Euro dotiert.

Chrarakteristisch für Hannah

Kliewers Männerkollektion

„Steife Briese“ sind selbst hergestellter

Strick und übergroße

Krägen. Dabei hat sich Kliewer

von Rettungswesten inspirieren

lassen. Der Jury zufolge passe

als wichtige, substanzerhaltende

Maßnahme ausgewechselt

werden. Das Schiff wird den

ganzen Winter über in der

Bültjer-Werft bleiben. Das

Vorschiff, Bad und Pantry werden

inklusive der drei Schotten

ausgebaut, die Wassertanks

gelöst. Sicherlich wird jeder

zweite Spant zu großen Teilen

gewechselt werden müssen. Das

ist sehr viel Arbeit. Und teuer.

Um die Kosten zu begrenzen,

wird die Crew, wo sie kann und

es hilft, mitarbeiten. Deshalb

bleiben Masten und Spieren in

Oevelgönne und werden hier

bearbeitet. Auch in der Werft

Hannah Kliewers Kollektion

„gut in die Zeit“: „Sie greift eine

tief sitzende Sehnsucht nach

Ursprünglichem und Geborgenheit

auf, kurz: nach Heimat in

der digitalen Globalisierung“,

heißt es in der Begründung der

Jury.

Foto: Ludewig

(Markus Krohn)

Seite 2

Schönheitskur für »Mahltzahn«

Werftaufenthalt kostet Tausende. Spender gesucht | Konrad Matzen

Die Mahltzahn noch vor dem Mastenziehen im Hafen

Foto: PR

dürfen die Mitglieder des

Museumshafens mithelfen.

Doch auch das reicht noch

nicht vollständig, um den professionellen

Einsatz der

Werftarbeiter vollständig zu

finanzieren. Daher benötigt der

Museumshafen Oevelgönne e.V.

noch dringend Spenden. Einige

tausend Euros fehlen noch.Wer

helfen möchte, die „alte Dame“

wieder flott zu machen, kann

auf das Konto des Museumshafens

bei der Haspa spenden:

DE 06 2005 0550 1043 2224 11.

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DorfStadt aktueller

im www: dorfstadt.de

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Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 15/2017 • 02.11.2017

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf

Achim Wiegand Foto: privat

Moin, liebe Leser,

haben Sie daran gedacht? Am

Sonntag, 29. Oktober 2017 um

3 Uhr in der Frühe? Ja, genau:

Zeitumstellung. Alle Uhren

mussten um eine Stunde zurück.

Ehrlich gesagt: mich nervt das.

Seit 1980 müssen wir jährlich

im März die Uhren eine Stunde

vor und im Oktober wieder eine

Stunde zurückstellen. Eine Folge

der Ölkrise im Jahre 1973. Die

Hoffnung: Strom sparen zu können,

indem man uns Bürger

festnagelt, durch verlängertes

Tageslicht weniger die Steckdosen

zu benutzen. Diese gutgemeinte

Idee gilt längst als widerlegt.

Und Umfragen sagen: die

meisten Deutschen wollen keine

Zeitumstellung mehr. Meine

Bitte: kann sich da mal jemand

in Berlin und Brüssel drum

kümmern? … was meinen SIE?

Bitte E-Mail an redaktion@

dorfstadt.de

PENDLER

Rissen/Hochkamp – Eine gute

Nachricht für die Elbvororte:

zwei neue Park+Ride-Plätze

sollen die Zahl der hindurchfahrenden

Autopendler reduzieren.

Schon 2019 sollen die

Abstellflächen an den Bahnhöfen

Rissen und Hochkamp attraktiver

werden. Das wird über

eine Million Euro kosten. Der

völlig verkommene Platz in

Hochkamp bekommt ein Parkleitsystem,

ausreichend Licht

und eine Überwachungsanlage

mit Notruf. Wermutstropfen für

die Nutzer: Wegen Privatisierung

werden Gebühren fällig,

vermutlich zwei Euro für ein

Tagesticket, Jahreskarten für

200 Euro. In Rissen sind unter

anderem 330 zeitgemäße Radabstellanlagen

geplant, einige

davon als gesicherte Stellplätze.

Absenkung

Fischmarkt – Eine plötzliche

Absenkung des Elbweges für

Radfahrer hinter der alten

Auktionshalle am Fischmarkt

macht den Behörden Sorgen.

Aus noch ungeklärter Ursache

rutschte vergangene Woche die

Befestigung elbseits leicht ab.

Daraufhin wurde die gut 200m

lange Strecke vom Fischmarkt

bis zum Museumshafen Övelgönne

gesperrt. Experten

suchen nun nach einem Grund

für die Absackung. Bis es zu

einer Lösung kommt kann’s

dauern.

Wohnungsbau

Bezirk Altona – Angesichts einer

wachsenden Stadt (Hamburg

soll bald über zwei Millionen

Einwohner haben) ist der

Bau von Wohnungen eines der

dringendsten Anliegen der Politik.

So auch im Bezirk Altona,

wo die Behörden nach eigenen

Angaben bereits „gesichertes

Potenzial“ für Flächen mit

zusätzlichen 5.200 Wohnungen

aufgespürt haben. Aber es geht

wohl noch wesentlich mehr,

zeigt jetzt eine Aufstellung des

Bezirksamtes. Danach müsste

es möglich sein im Verlaufe der

nächsten Jahre bis zu 19.900

Wohneinheiten zu realisieren.

In dieser Berechnung enthalten

ist der umstrittene Vorschlag

von Bürgermeister Olaf Scholz

(SPD), mehrstöckige Häuser

entlang der Durchfahrtsstraßen

„Luruper Hauptstraße / Luruper

Chaussee“ und „Wedeler Landstraße

/ Sülldorfer und Osdorfer

Landstraße“ zu errichten.

Katastrophenschutz

Nienstedten – Die Führungsakademie

der Bundeswehr lehrt

Soldaten nicht das soldatische

Handwerk, sondern kümmert

sich auch um den Zivilschutz.

So trafen sich kürzlich in der

Kaserne etwa 200 Verantwortliche

aus Deutschland, Österreich

und der Schweiz, um

gemeinsam Szenarien für Katastrophen

zu besprechen. Ziel

war es, das Zusammenspiel von

Polizei, Militär und Behörden

mit Hilfsorganisationen zu verbessern.

Zur Vorlage kamen

Krisenlagen durch Lawinen,

Hochwasser und Stürmen. Innensenator

Andy Grote erinnerte

bei der Begrüßung der gut

200 Teilnehmer an die Hamburger

Sturmflut im Jahre 1962

bei der sein Vorgänger Helmut

Schmidt beherzt gehandelt

hatte - das sei „die Geburtsstunde

der zivil-militärischen

Zusammenarbeit bei Großschadenslagen"

gewesen.

Deckel

Othmarschen – Mit dem Beginn

des Planfeststellungsverfahrens

wird es nun ernst mit dem Bau

des Autobahndeckels auf der

A7 vom Volkspark bis zum Elbtunnel.

Noch bis zum 9. November

2017 liegen die Pläne

für jedermann sichtbar im Bezirksamt

Altona (Jessenstraße

1, Foyer) aus. Die 3.400 Meter

lange Überdachung im Bezirksgebiet

beinhaltet einen Tunnel,

der mit fast 2,5 km die längste

neue A7-Durchfahrt sein wird.

Am Ende des jetzigen Planfeststellungsverfahrens

steht

die Entscheidung über den Bau:

ja oder nein. Wichtig zu wissen:

hier geht es nicht um

Gestaltungen auf und am

Deckel, sondern nur um den

Deckelbau selbst. Auf der A7-

Strecke zwischen Schnelsen

und Stellingen sind die Formalitäten

bereits abgeschlossen,

dort wird bereits gebuddelt.

Details finden Sie im Web:

www.hamburger-deckel.de

redaktion@dorfstadt.de

Wenn der Hafen das Tor zur

Welt ist, dann ist Hannah

Kliewer die Hamburger

Hoffnung für die Modewelt.

Im Sommer gewann die 28-

jährige Kostümdesignerin

des Circus Mignon in Iserbrook

den ersten Preis des European

Fashion Award FASH 2017.

Völlig unerwartet. Und das ist

vielleicht das Besondere an der

kreativen Frau, die schon mit

sechs Jahren angefangen hat,

im Circus ihres Vaters zu improvisieren:

Einfach machen!

Weder gab es eine Einladung,

an dem Wettbewerb für Hochschulabsolventen

teilzunehmen,

noch eine Aufforderung

ihres Professors an der Hamburger

Hochschule für Angewandte

Wissenschaften (HAW),

die Kliewer derzeit im siebten

Semester besucht.

Die Entscheidung, am Wettbewerb

teilzunehmen, fiel spontan

während ihrer Vorbereitung

der Kollektionsentwürfe für das

sechste Semester. „Ich habe

Glück, dass mich meine beiden

Brüder, mit denen ich gemeinsam

im Circus Mignon zusammen

arbeite, unterstützen, sodass

ich das alles erleben darf!“

freut sich Kliewer. Denn nach

der Preisverleihung wurde sie

zum Showcase bei der Vancouver

Fashion Week für die Sommersaison

2018 eingeladen. „Es

ist schon toll, mit 10 Models

dorthin zu fahren und mit den

Größen des Modebusiness verglichen

zu werden...“

„Hannah Kliewer stellt ihre

modische Arbeit in den Kontext

von klassischer Seefahrerkleidung

und betont darüber ihre

persönliche Identität als studientin

in der Hansestadt Hamburg“,

attestiert ihr Professor

E l b v o r o r t e

Vom Kostüm zur Gewinner-Kollektion

Die Mode-Geschichte(n) der Mignon-Kostümdesignerin Hannah Kliewer | Markus Krohn

ISERBROOK

Preisverleihung bei der Fashion Week in Berlin: Hannah Kliewer

mit Thomas Steinbrück, Creative Director bei Reebok Foto: Ludewig

Kai Dünhölter von der HAW

Hamburg. Schutz im Sturm der

Sozialen Medien bietet die

Männerkollektion „Steife Brise“,

mit der Kliewer die Jury in

Berlin überzeugte. „Die Kollektion

begleitet den Mann auf der

Reise zu sich selbst, auf seinem

Weg zum Echten und unterstreicht

seine Persönlichkeit“,

heißt es in ihrem Konzept. Hervorstechend

sind die übergroßen

Krägen mit ihren Ecken

und Kanten aus eingefasstem

Troyer aus der Gewinner-Kollektion

Schaumstoff, die von Rettungswesten

inspiriert sind. Auch die

in Hosen eingefassten Schwimmnudeln

weisen auf die Herkunft

Kliewers an der Elbe hin.

Kliewer möchte mit ihrer Kollektion

am liebsten Geschichten

erzählen, so wie auf der Manege

im Circus. Das hat sie von

ihrem Vater von Kindesbeinen

an gelernt. Und das macht die

Kollektionssprache der Iserbrookerin

auch so authentisch.

So erkannte auch die Jury: „Die

Foto: Tettamanti

Kollektion passt gut in die Zeit.

Sie greift eine tief sitzende

Sehnsucht nach Ursprünglichem

und Geborgenheit auf,

kurz: nach Heimat in der digitalen

Globalisierung. Durch die

visuelle Übersteigerung von

Jacke und Troyer fühlt man

sich beschützt. Hannah Kliewer

flüchtet nicht ins Cocooning,

sondern hat ein Plädoyer für

Persönlichkeiten mit Ecken und

Kanten gestaltet. Sie will diese

stärken, damit Menschen wieder

aufeinander zugehen können...“

genau wie im Circus

Mignon, in dem kleine und

Auch mit solchen Situationen, wie hier beim Inselcircus im

Sommer auf Sylt, wird Hannah Kliewer spielend fertig... Foto: PR

Desy: Blitzen Sie doch mal selbst!

Einladung zum Tag der offenen Tür in Bahrenfeld | Konrad Matzen

Am Sonnabend, den 4. November,

gibt es wieder

Wissenschaft zum Anfassen:

Das Forschungszentrum

DESY öffnet seine

Türen für alle Neugierigen.

Von 12 Uhr mittags bis 12

Uhr nachts präsentieren sich

DESY und seine Gast- und

Partnerinstitute im Rahmen der

Hamburger Nacht des Wissens.

Große Teilchenbeschleuniger,

spannende Experimente, Vorträge

und Vorführungen sowie

viele Kinder-Mitmachaktionen

warten auf die Besucherinnen

und Besucher.

In den großen Experimentierhallen

der Röntgenlichtquelle

ELBVORORTE

Forschung für alle

Foto: Desy

PETRA III lässt sich beispielsweise

Forschung mit VR-Brillen

in 360 Grad erleben oder

mit dem eigenen Handy auf

große Menschen in der künstlerischen

Arbeit auf der Manege

gestärkt werden.

Dieses Prinzip will die toughe

Waldorfschülerin, die auch

weiter eine große Rolle im

Circus Mignon spielen wird,

nun auch für ihre eigene künstlerische

Karriere nutzen, denn

die Idee einer eigenen Produktion

ihrer Kollektionen will ihr

nicht aus dem Kopf. „Im Sommer

kamen die ersten Anfragen,

ob ich meine Teile verkaufe..“

doch ihre Prototypen gibt sie

nicht her. Kontakte zu Näherinnen,

Grafikern und vielen anderen

interessanten Persönlichkeiten

hat sie bereits über

den Circus. Ihr ist aber auch

bewusst, dass sie in der Modewelt

auf harte Konkurrenz

trifft. Doch dafür bringt sie die

perfekte Persönlichkeit mit.

Erstmal steht jedoch ihr Bachelor-Abschluss

an, den sie im

nunmehr siebten Semester

anstrebt. Ein Praktikum in New

York steht ebenfalls bevor und

die ersten Ideen für Konzept

und Kollektion „Fall 2018“ sind

auch schon vorhanden. Vielleicht

gelingt damit im kommenden

Jahr ja der internationale

Karrieresprung und eröffnet

der jungen Modedesignerin

aus Iserbrook die weite Welt.

www.hannahkliewer.com

Pixeljagd gehen. Auch die

Türen der großen Kommandozentrale

für die DESY-Beschleuniger

sind geöffnet. Wie

lassen sich Tausende von technischen

Komponenten überwachen

und steuern, wie etwa die

des neuen Röntgenlasers European

XFEL?

Insgesamt bieten DESY und

Partnerinstitute über 150 Aktionen

und Attraktionen auf

dem Forschungscampus in

Hamburg-Bahrenfeld. Neben

verschiedenen physikalischen

Instituten der Universität Hamburg

beteiligen sich auch das

Hamburg Centre for Ultrafast

Imaging (CUI) sowie Einrichtungen

der Max-Planck-Gesellschaft,

des Europäischen Laboratoriums

für Molekularbiologie,

des Helmholtz-Zentrums

Geesthacht, der Universität

Kiel; außerdem das Center for

Free-Electron Laser Science,

das Centre for Structural Systems

Biology sowie die

European XFEL GmbH.

Der Eintritt ist frei. Die Anfahrt

mit Bahn und Bus ist empfehlenswert,

die Parkmöglichkeiten

sind sehr begrenzt. Ab 12

Uhr fährt zusätzlich ein

Shuttle-Bus ab Jungfernstieg

zu DESY.

www.desy.de/desyday


Lange wurde gerungen, gefordert,

debattiert: Und

jetzt? Passiert ist seit langem

nichts mehr. Tinsdaler

Kirchen- und Heideweg in

Rissen sollen zur Tempo-

30-Zone werden, um die

mögliche Verbreiterung des

Sülldorfer Kirchenwegs

wird seit Jahren gestritten.

Woran hapert die Umsetzung

der besprochenen Maßnahmen?

DorfStadt-Redakteurin Manuela

Tanzen hat sich informiert:

„Die Behörde für Inneres und

Sport (BIS/A3) hat in Abstimmung

mit der Zentralen Straßenverkehrsbehörde

der Verkehrsdirektion

(VD 52) und

dem zuständigen Polizeikommissariat

(PK 26), im Einvernehmen

mit der Behörde für

Wirtschaft, Verkehr und Innovation

(BWVI), der Einrichtung

einer Tempo-30-Zone im Tinsdaler

Heideweg zugestimmt. Die

Tiefbauabteilung hat eine Planung

mit flankierenden baulichen

Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

und Schulwegsicherung

aufgestellt“, heißt

es in schönstem Behördendeutsch

in einer „öffentlichen

Mitteilungsdrucksache“ vom

September. Richtig Konkretes

lässt sich aber noch nicht

sagen, Bezirkssprecher Martin

Roehl gibt folgende Auskunft:

„Eine bauliche Umsetzung des

Tinsdaler Kirchenweges ist

nach derzeitigem Stand Mitte

2018 vorgesehen. Vorher werden

in dieser Straße noch etliche

Leitungsträger ihre Leitungen

neu verlegen und es

wird eine neue Wasserleitung

hergestellt werden. Im Tinsdaler

Heideweg ist die bauliche

Umsetzung zu Beginn 2018

vorgesehen.“

Ebenfalls in Vorbereitung auf

die „erstmalig endgültige Herstellung“

des Tinsdaler Kirchenweges

und dem Umbau in

eine Tempo-30-Zone werden

bis Ende Februar 2018 auf

einem ca. einen Kilometer langen

Streckenabschnitt zwischen

Tinsdaler Heideweg und

Wittenbergener Weg insgesamt

31 Baumfällungen vorgenommen

werden: „Bedingt sind

diese durch die Herstellung einer

durchgehend funktionierenden

Straßenentwässerung mit

Erweiterung der Straßengräben

und Regenrückhalteflächen, sowie

der Herstellung von Fahrbahnverschwenkungen

und

Querungsstellen für den Umbau

des Planungsabschnittes in eine

Tempo-30-Zone“, heißt es aus

dem Bezirksamt, und: „Im

Abstimmungsprozess mit der

Abteilung Stadtgrün wurden

mehrfach Optimierungen zum

Erhalt möglichst vieler Bäume

vorgenommen. Zudem sind

Ersatzpflanzungen vorgesehen,

die ebenfalls in Abstimmung

mit der Abteilung Stadtgrün

örtlich festgelegt werden.“

Durchfahrt verboten?

Etliche Leser fragten nach der

LKW-Durchfahrt in den beiden

Straßen. Hierzu Pressesprecher

Roehl: „Die LKW-Durchfahrtsverbote

im Tinsdaler Heideweg

und Tinsdaler Kirchenweg wurden

im Jahr 1993, aufgrund der

vorhandenen massiven Fahrbahnschäden,

aufgestellt. Der

heutige Straßenzustand erfordert

diese Durchfahrtsverbote nicht

mehr, deshalb wurden die Verkehrszeichen

entfernt.“

Schon seit gut fünf Jahren

berichtet die DorfStadt-Zeitung

immer mal wieder über den

Stand der Dinge im Sülldorfer

Kirchenweg: Verbreiterung, ja ,

nein, um wieviel, um welchen

Preis?

Im Sommer 2011 wurde der

Sülldorfer Kirchenweg über

mehrere Monate zwischen

Blankenese und der Sülldorfer

Landstraße als Umleitung während

der Grundinstandsetzung

der Blankeneser Landstraße

genutzt. „In dieser Zeit ist der

ohnehin unterdurchschnittliche

Ausbauzustand der Straße erheblich

geschädigt und stellenweise

ist die Fahrbahn in einem

gefährlichen Zustand, insbesondere

für Fahrradfahrer. Anwohner

haben erste Vermessungsarbeiten

festgestellt und

es deutet sich eine geplante

Baumaßnahme an“, so eine

kleine Anfrage der CDU im

Oktober 2011. Antwort des

Bezirksamts: Der Sülldorfer

Kirchenweg solle in einem

Teilbereich aufgrund des sehr

maroden Zustandes der Fahrbahn

einschließlich des Unterbaus

grundinstandgesetzt werden.

Geplant sei, den kompletten

Fahrbahnaufbau des Sülldorfer

Kirchenwegs zwischen

Fruchtweg und Siebenbuchen

zu erneuern, den Fahrbahnquerschnitt

von ca. fünf bis

sechs Meter auf eine Gesamtbreite

von 8 Metern zu verbreitern,

um einen Schutzstreifen

für Radfahrer einrichten zu

E l b v o r o r t e

Kirchenwege im Dornröschenschlaf?

Sülldorfer und Tinsdaler Kirchenweg – wie ist der Stand? | Manuela Tanzen

RISSEN/SÜLLDORF

Mit diesen Schildern wehrten sich Anwohner des Sülldorfer Kirchenweges

gegen den großzügigen Ausbau ihrer Straße. Foto: Tanzen

können, sowie die Nebenflächen

zu erneuern. Der Plan:

Abschluss der Planung bis

Februar 2012, Beginn der

Baumaßnahme Frühjahr 2012.

Auftritt Anwohner. Sie gründeten

eine Initiative, erklärtes

Ziel: Erhalt des dörflichen Charakters,

eine moderate Herstellung

der Straße. Ihre Befürchtungen:

Für den Ausbau müssten

Bäume gefällt werden,

einige Bewohner verlören Teile

ihrer Grundstücke. Wegen der

befürchteten Zunahme der

Geschwindigkeit und damit

einhergehender Gefährdung

insbesondere der vielen Schüler,

die den Sülldorfer Kirchenweg

nutzen, wurde eine Beschränkung

auf Tempo 30 gefordert.

Im Juli 2013 gab es

einen Beschluss der Bezirksversammlung,

der einen Ausbau

auf maximal 6,50 Meter vorsah.

Auf Enteignungen sollte

verzichtet, die Öffentlichkeit

beteiligt, ein Runder Tisch eingerichtet

werden. Dem folgte

aber nichts, sodass erneut

Unruhe aufkam. Eine sehr lebhafte

Podiumsdiskussion im

April 2014 folgte, seitdem wird

kontinuierlich weiter diskutiert.

Die Herausforderung:

Viele teils gegensätzliche Interessen

sind im Spiel, das Bezirksamt

muss sich mit Anwohnern,

Anliegern, der ansässigen

Schule einigen. Erschwerend

kommt hinzu, dass für die gut 2

Kilometer lange Straße drei

unterschiedliche Bebauungspläne

gelten. Im September

2017 nun die erlösende Meldung:

Ein Kompromiss ist gefunden

zwischen Anliegern

und Bezirksamt. Es kann also

losgehen. Kann es? Martin

Roehl vom Bezirksamt: „Der

zwischen Anliegern und Bezirksamt

getroffene Kompromiss

über den geplanten Ausbau

des Sülldorfer Kirchenweges

zwischen Willhöden und

Babendiekstraße, liegt, aufgrund

einer Normenkontrollklage

von Anwohnern gegen

den B-Plan Blankenese 40, bei

unserem Rechtsamt zur Prüfung.

Nach gegenwärtigem

Stand gehen wir davon aus,

dass frühestens im Sommer

nächsten Jahres mit einem

Beginn der Bauarbeiten zu

rechnen ist.“ Wulf Menzel,

Sprecher der Bürgerinitiative

Sülldorfer Kirchenweg (BI

SKW), bestätigt den Sachverhalt

und stellt klar: „Das

Verfahren ist zwar von Anliegern

des Sülldorfer Kirchenwegs

vor Jahren aus Gründen

der Fristwahrung eingeleitet

worden, aber nicht aktiv betrieben

worden, weil wir hofften,

uns mit dem Bezirksamt über

den Umfang des Ausbaus zu

einigen.“ Auf der Grundlage

des nunmehr ausgehandelten

Kompromisses habe ein Rechtsanwalt

der betroffenen Anlieger

einen Vertrag aufgesetzt, so

Menzel, der dem Rechtsamt des

Bezirksamtes zur Prüfung vorliege.

„Nicht die Bürgerinitiative

SKW, sondern das Rechtsamt

ist momentan das Nadelöhr“,

betont Menzel.

Dahliengarten

Lurup – Der über Hamburg hinaus

bekannte Dahliengarten im

Altonaer Volkspark hat seine

Pforten für die Wintersaison

planmäßig geschlossen. Zum

Abschluss zogen die Gärtner

der seit 85 Jahren bestehenden

Anlage eine durchwachsene

Bilanz. Denn der zum Teil massive

Sommerregen, niedrige

Temperaturen und starker Wind

haben vielen Pflanzen arg

zugesetzt. Deshalb mussten die

Knollen der nicht winterfesten

Korbblütler (Asteraceae) früher

als sonst aus dem 15.000

Quadratmeter großen Gelände

geborgen und bis zum Auspflanzen

im Frühjahr eingelagert

werden. Für nächstes Jahr

wünschen sich die Verantwortlichen

besseres Wetter, damit

die Besucher die über 600 verschiedene

Arten und mehr als

11.000 Einzelpflanzen wieder in

vollen Zügen genießen können.

IndividualISMUS

Blankenese – Erst bei genauerem

Hinsehen enthüllen die,

auf den ersten Blick naturalistischen

Bilder, des Sülldorfer

Malers und Grafikers heiner ihr

Andersein. Erst durch das

Zusammenbringen von Titel

bzw. Thema und Malweise wird

das Unreale, vielleicht Surreale

dieser Bilder sichtbar.

Auf besondere Weise wirken

die eindringlichen Portraits und

da wiederum die lebendigen

Kinderbilder. Nicht minder

interessant erscheinen die

Blankenese- und Elbdarstellungen.

Hier werden zum Teil

sehr bekannte Ansichten auf

erfrischend neue Weise gezeigt.

Unter dem Titel „heiner bei

lena“ läuft diese Ausstellung in

der Blankeneser Galerie MaKing

Art (Blankeneser Bahnhofstraße

11 – Hinterhof – ) Die Vernissage

findet am 4. November um

19 Uhr in der kleinsten Galerie

Hamburgs statt. Die Ausstellung

läuft bis zum 16. Dezember.

Geöffnet ist die Ausstellung

dienstags und donnerstags

von 13–18 Uhr und

sonnabends von 11–14 Uhr.

Heizung optimieren

Bezirk – Zu Beginn einer jeden

Heizperiode fragen sich Hausbesitzer

vor allem älterer Häuser,

wie sich das Eigenheim so

modernisieren lässt, dass die

Energieeinsparung bei der Finanzierung

hilft. Die Behörde

für Umwelt und Energie lädt

daher interessierte Bürger zu

DorfStadt-Zeitung 15/2017 • 02.11.2017 • 3

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

einer Informationsveranstaltung

am Mittwoch, den 8. November

von 18:30 bis 20:30

Uhr in die Melanchthon-Kirche

in Altona (Ebertallee 30) ein.

Welche Maßnahmen sich lohnen

und welche Förderungen

angezeigt sind, erläutert Architekt

Lars Beckmannshagen,

Energieberater der ZEBAU

GmbH. Anmeldungen bitte per

E-Mail an info@zebau.de oder

telefonisch: 380 384-0.

Neue Planung für Rissen

Rissen – An der Alten Sülldorfer

Landstraße plant der Bezirk

künftig Wohnungen und einen

Handwerkerhof auf dem ehemaligen

Gelände der Berendsohn

AG. Dafür ist ein Bebauungsplan

entworfen worden

(„Rissen 52“), der jetzt für die

Öffentlichkeit im Technischen

Rathaus in der Jessenstraße 1–3

bis zum 27. November 2017

ausliegt. Wer Anregungen zu

dem Entwurf hat, kann diese in

der angegebenen Zeit schriftlich

äußern. Der Bebauungsplan

steht auch online:

bauleitplanung.hamburg.de

Sauberer Bezirk

Altona – Hamburger Stadtreinigung

auf PR-Tour: Am 6.

November findet von 16 bis 18

Uhr im Kollegiensaal des Bezirksamts

Altona (Platz der

Republik 1) eine Bürgerveranstaltung

statt, bei der die Stadtreinigung

Altonaer bittet Vorschläge

zu machen, wie Straßen,

Grünanlagen und Parks

künftig sauberer werden könnten.

Wer dabei sein möchte

wird gebeten, sich vorher anzumelden

unter veranstaltungen

@srhh.de.

Rot, gelb – grün!

Lurup – Die Ampel über die

Luruper Hauptstraße an der

Einmündung zum Fahrenort

kommt! Die beiden Bürgerschaftsabgeordneten

Martin

Bill (Grüne) und Frank Schmitt

(SPD) hatten sich dafür eingesetzt.

Der Wunsch nach einer

Ampelquerung besteht im

Stadtteil schon länger. Unterstrichen

wurde dieser Wunsch

Anfang 2017 mit einer Unterschriftenaktion,

bei der über

700 Unterschriften zusammen

kamen. „Mit der Ampel über

die Luruper Hauptstraße auf

Höhe des Wohnparks Fama

werden gleich mehrere Probleme

sinnvoll gelöst“, freut

sich Schmitt in einer Stellungnahme

gegenüber der DSZ.


4 • DorfStadt-Zeitung 15/2017 • 02.11.2017

E l b v o r o r t e

Wehren suchen Nachwuchs

Gutes Feedback auf Kampagne der Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk Altona | Konrad Matzen

MACH DEIN

KIND STOLZ!

Komm zur Freiwilligen Feuerwehr

WWW.HAMBURG112.DE

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bezirkes Altona gefördert.

Marten, Freiwillige Feuerwehr Blankenese Foto: Zoellner Plakatmotiv zur Werbung neuer Feuerwehrleute Foto: Zoellner

Maike, Freiwillige Feuerwehr Rissen

Foto: Zoellner

Ehrenamtliche dringend gesucht!

Auch bei der Freiwilligen

Feuerwehr gibt es

Engpässe beim Nachwuchs.

Daher haben die Freiwilligen

Wehren im Bezirk Altona

jüngst eine Kampagne

zur Anwerbung neuer Freiwilliger

Helfer gestartet. Das Ergebnis:

Eine umfassende Plakatkampagne,

die viel Aufmerksamkeit

im Straßenbild erzeugt.

Finanziert wurde die Maßnahme

übrigens vom Bezirk Altona.

Ein Hinweis auf die Dringlichkeit

des Themas.

Die 86 Freiwilligen Feuerwehren

in 12 Bereichen sind Einrichtungen

der Freien und Hansestadt

Hamburg. Sie unterstehen

– wie die Berufsfeuerwehr

– der Behörde für Inneres und

Sport. Zu den Aufgaben der

Freiwilligen Feuerwehren gehören

die Unterstützung der

Berufsfeuerwehr zur Verstärkung

des Brandschutzes bei der

Abwehr von Brand- und Explosionsgefahren

für die Allgemeinheit,

den einzelnen oder

erhebliche Sachwerte. Ebenso

die Bekämpfung von Schadenfeuern,

der Rettungsdienst (im

Rahmen der sogenannten Erstversorgung

von Notfallpatienten

ELBVORORTE

– „First Responder“), die Wasserrettung

und die technische

Hilfeleistung. Außerdem wirken

die Freiwilligen Feuerwehren

im Katastrophenschutz mit, in

Hamburg also insbesondere bei

der Deichverteidigung.

Außer bei Alleineinsätzen, die

grundsätzlich eigenverantwortlich

abgearbeitet werden,

unterstehen die Freiwilligen

Feuerwehren an der Einsatzstelle

der Einsatzleitung

der Berufsfeuerwehr,

üblicherweise

dem Zugführer des

zugeordneten Löschzuges.

Die einzelnen

Feuerwehrleute agieren

im Einsatz auf

Augenhöhe. Daher

ist die einheitliche

Ausbildung so immens

wichtig. In

ihren Stadtteilen und Ausrückebezirken

nehmen die Freiwilligen

Feuerwehren, besonders

in den ländlich strukturierten

Bereichen, mit Veranstaltungen

und Festen im sozialen

Gefüge der Gesellschaft einen

wichtigen Platz ein. Hierzu

zählen zum Beispiel Osterfeuer,

Laternenumzüge oder Tage der

offenen Tür.

Durch diese Aktivitäten sollten

eigentlich genug Freiwillige

gefunden

werden, die sich im

Bereich der Feuerwehr

engagieren.

Das Problem ist häufig

der geforderte Zeitaufwand, vor

allem für die Grundausbildung,

die jede Feuerwehrfrau und

jeder Feuerwehrmann auf jeden

Fall ableisten muss, damit die

Helfer am Einsatzort über dieselbe

Ausbildung verfügen.

Zusatzausbildungen und regelmäßige

Einsätze oder Übungen

sorgen für Erfahrungen, die die

Feuerwehrleute auch in der

persönlichen Entwicklung voranbringen.

Und das ist dann auch der

Vorteil eines Engagements bei

der Feuerwehr: Der Zusammenhalt

der Kameraden untereinander,

die Verlässlichkeit

und Hilfsbereitschaft untereinander.

Spannend ist außerdem

die Abwechslung

bei den Einsätzen

und die Chance,

jeden Tag neues zu lernen. „Es

gibt zahlreiche Fachbereiche,

die man vor einem Engagement

gar nicht kannte und im Laufe

seines Engagements kennen

lernt“, schwärmt Henning

Andresen von der FF Nienstedten

und einer der Kampagnenleiter

der Feuerwehr. Es

gäbe viele, die vor allem den

Erwerb verschiedener Führerscheine

oder der Ersthelfer-

Ausbildung schätzten. „Allerdings

ist die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten

Fluch

und Segen zugleich“, gibt er zu,

denn „junge Familienväter bekommen

für ihr Engagement

nicht häufig Beifall

zu Hause“.

Gleichzeitig

gäbe es aber

auch genügend

verständnisvolle

E h e p a r t n e r

und stolze Kinder.

Neben den Einsätzen,

bei dem man häufig

Nachbarn und Mitmenschen

in brenzligen

Situationen

profess

i o n e l l

h e l f e n

kann, schätzen die ehrenamtlichen

Feuerwehrleute übrigens

die Gemeinschaft, die nicht nur

privat, sondern auch geschäftliche

Kontakte eingebracht

haben. In der Wehr trifft man

vom Elektriker bis zum Anwalt,

vom Gärtner bis zum IT-

Fachmann sehr unterschiedliche

Menschen, die sich prima

ergänzen.

Wenn zu den aktuell sechs

ernsthaften Interessenten, die

sich aufgrund der aktuellen

Kampagne gemeldet haben,

nochmal drei oder vier hinzukommen,

verbuchen die Initiatoren

das bereits als Erfolg:

„Ich würde mich sehr freuen,

wenn jeder der neun beteiligten

Wehren mindestens ein neues

Mitglied bekommt“, sagt Andresen.

Besonders hoffen die

Initiatoren auf Studenten oder

flexible Arbeitgeber, die ihre

Mitarbeiter für dieses Ehrenamt

motivieren.

Und dann kann die Kampagne

im Frühjahr weiter gehen. Dann

sind weitere Online-Aktivitäten

geplant und auch die Schulen

und Sportvereine nehmen die

Feuerwehrleute ins Visier um

für ihre Sache zu werben. Denn

er und seine Kameraden wollen

auch in Zukunft einsatzfähig

sein, um im Notfall möglichst

schnell helfen zu können.

Helfen Sie mit?

www.hamburg112.de

Neue Allianzen in Blankenese?

Positionen unverändert. Sollen 2018 alle Altonaer über Ortskerngestaltung in Blankenese im Bürgerentscheid abstimmen? | Markus Krohn

Wie die Lösung des Gordischen

Knotens wirkt die

verfahrene Situation in

Blankenese: Auf der einen

Seite die IG Blankenese

Marktplatz, die den Marktplatz

in seiner Alleinstellung

erhalten will, auf der

anderen Seite zahlreiche Vertreter

des Bezirks, der Kirchengemeinde,

des Bürgervereins,

der Geschäftsleute und vieler

Bürger, die sich für eine Öffnung

des Marktplatzes ausgesprochen

haben. Ziel der Öffnung

ist, zusätzlich zum Wochenmarkt

weitere Veranstaltungen

möglich zu machen,

BLANKENESE

ohne den Wochenmarkt einzuschränken.

Gleichzeitig würde

der Marktplatz attraktiver und

moderner, bei gleichzeitiger

Erinnerung an Blankeneser

Traditionen, sagen die Befürworter

des Arbeitskreises Ortskern

Blankenese.

Der erste Bauabschnitt, der

vom Martiniplatz bis zum

Marktplatz über die Propst-

Paulsen-Straße reicht, ist bereits

in Arbeit. Es gibt kein

Zurück mehr. Sollte der von der

IG Blankenese Marktplatz angestrebte

Bürgerentscheid erfolgreich

sein, müssten alle weiteren

Planungen zum Ortskern

eingestellt werden. Das Ergebnis

wäre eine halbfertige Baustelle

im Zentrum des Elbvorortes.

Das will auch Monika Lühmann

nicht, eine der drei Vertrauensleute

des laufenden Bürgerbegehrens

gegen die aktuellen

Umbaupläne. Um einen Baustopp

auch des ersten Bauabschnittes

zu erreichen, lud die

IG Blankenese Marktplatz daher

die Fraktionsvorsitzenden

der in der Bezirksversammlung

(BV) aktiven Fraktionen und

den BV-Vorsitzenden zu einem

Informationsaustausch in das

BSC-Clubhaus an der Elbe ein.

Die Befürchtung der Initiative:

Durch die neu in der Propst-

Paulsen-Straße entstehenden

Parkplätze in Schrägaufstellung

würde sich die Marktplatzfläche

verkleinern. Dies hatten

Vertreter des Bezirksamtes und

der Vereine im Arbeitskreis

Ortskern Blankenese regelmäßig

in den öffentlichen Sitzungen

bestritten.

Nun sollen es also die Fraktionsvorsitzenden

richten. „Wir

haben den Eindruck, wir konnten

unsere Positionen vermitteln

und stießen bei einigen auf

offen Ohren“, berichtete anschließend

Monika Lühmann. Ihr

war wichtig zu erreichen, dass

noch in der Bezirksversammlung

vom heutigen Donnerstag

ein Baustopp für die Schrägparkplätze

in der Propst-Paulsen-Straße

am Südrand des

Marktplatzes ermöglicht wird.

Bis zum Redaktionsschluss dieser

DorfStadt-Ausgabe gab es

für die Tagesordnung nur einen

Antrag der Linksfraktion, „alles

Erdenkliche zu unternehmen,

eine einvernehmliche Lösung

herbeizuführen“. Dies sei auch

im Interesse der im Arbeitskreis

Ortskern Blankenese seit fünf

Jahren zusammen arbeitenden

Vertretern vieler Blankeneser

Organisationen, betonte Eberhard

Fledel, Vorsitzender des

AK Ortskern Blankenese gegenüber

der DorfStadt-Zeitung.

Einen Konsens könnte sich

auch Monika Lühmann vorstellen,

allerdings möchte sie weiter

beweisen dass die Blankeneser

gegen die Pläne des Arbeitskreises

sind, indem sie

weitere Unterschriften sammelt.

Inzwischen gibt es Überlegungen,

ein weiteres Bürgerbegehren

für die Umsetzung der vom

Arbeitskreis vorgestellten Änderungen

in Blankenese zu

starten. Doch das wollen die

Bezirkspolitiker unbedingt vermeiden...


K u l t u r

DorfStadt-Zeitung 15/2017 • 02.11.2017 • 5

Preis für integrative Sprachvermittlung mit Fotoprojekt

Ausstellung und Workshops für Schulklassen und Jugendgruppen im Altonaer Museum, die sich mit dem Thema »Flucht« auseinandersetzen | Markus Krohn

Sprache und Kommunikation

ist der Schlüssel für

eine gelingende Integration

von Flüchtlingen. Für die

Orientierung in einer neuen

Umgebung, die so völlig

anders ist als die der

Heimat. Um sich verständlich

zu machen und neue Kontakte

zu knüpfen, was für die Verarbeitung

der teils traumatischen

Erlebnisse der Flüchtlinge so

wichtig ist.

Doch immer wieder stoßen

sowohl Helfer als auch Flüchtlinge

an ihre Grenzen, was die

Vermittlung der Deutschen

Sprache anbelangt. Die Hamburgerin

Joceline Berger hat

eine Möglichkeit gefunden, mit

der Flüchtlinge Gelegenheit

haben, sowohl ihre neue Umgebung

zu erkunden als auch

ihre Gefühle und Erfahrungen

ohne Sprachbarrieren zu teilen:

Durch Fotografie.

Die Initiative „wirsprechenfotografisch“

wurde von der Islamund

Politikwissenschaftlerin

und freien Photographin

Joceline Noelle Berger im März

2015 in Hamburg ins Leben

gerufen. Gemeinsam mit dem

Kommunikationsdesigner Tobias

Hoss sowie dem Photojournalisten

und Filmemacher

Mohammad Al Bdewi wurden

seit der Gründung bereits acht

Photoprojekte mit geflüchteten

Jugendlichen realisiert. Ihr

ELBVORORTE

Einer der Teilnehmer aus dem Projekt »wirsprechenfotografisch«

interkulturelles Projekt „wirsprechenfotografisch"

wurde

jetzt von der Deutschen Gesellschaft

für Photographie (DGPh)

ausgezeichnet. Der Bildungspreis

der Deutschen Gesellschaft

für Photographie wird

von der Sektion Bildung vergeben

und prämiert innovative

wissenschaftliche und praxisbezogene

Abschlussarbeiten

sowie künstlerische Projekte im

Bereich der Vermittlung von

und mit Photographie.

Die Jury hatte sich bereits im

April 2017 für das junge Projekt

als Preisträger entschieden,

das die Photographie als universelle

Kommunikationsform

nutzt, um geflüchteten Menschen

neue Perspektiven zu

vermitteln. Die Preisverleihung

fand nun am 28. Oktober im

Altonaer Museum statt.

Die Jury hat das ganzheitliche

mediale Konzept überzeugt, bei

dem der Fokus des Projektes

auf die Integration über die

Photographie als Artikulationsform

gelegt wird. Dabei sollen

Sprachbarrieren durch Bildsprache

abgebaut werden. Die

Erkundung und Orientierung

der neuen Lebenswelt findet

Foto: Berger

per Kamera auf Basis konkreter

Aufgabenstellungen statt.

Hierzu gehört ebenfalls eine

visuelle Sprachübung, um das

lateinische Alphabet zu erlernen.

Neben der praktischen

Herausforderung der Motivsuche

werden den Teilnehmern

Grundlagen der Phototechnik

und vor allem der Bildgestaltung

und Bildsprache vermittelt.

In der Nachbereitung gehört

dazu auch das Editieren

ihrer Bilder sowie die Konzeption

und Umsetzung einer

Photoausstellung. Mit der Organisation

dieser Ausstellungen

möchte das Team Begegnungsräume

schaffen und so

mittels Photos zwischen geflüchteten

Menschen und einheimischer

Bevölkerung einen

Dialog herstellen. So steht das

Photographieren für alle Teilnehmer

im Vordergrund, nicht

Herkunft oder Religion.

Für das Projekt hat die Initiative

wirsprechenfotografisch

wichtige Kooperationspartner

gewinnen können, zu denen die

Akademie für Zukunftsfragen

des Ev.-Luth. Kirchenkreises

Hamburg-West/ Südholstein,

diverse Erstaufnahmeeinrichtungen,

der Landesbetrieb für

Erziehung und Beratung (LEB),

das Deutsche Rote Kreuz (DRK),

die Hamburger Volkshochschule

sowie Fördern & Wohnen

(f&w) zählen. Über das

überzeugende Vermittlungskonzept

hinaus hat die Jury das

gewachsene und grenzüberschreitende

Netzwerk beeindruckt.

So ist mit Partnern in

Kairo geplant, das Photoprojekt

auch in Ägypten zu realisieren.

Zu dem dortigen Team zählen

Eman Kamel, die Hebräische

Sprache und Literatur an der

Ain-Shams Universität in Kairo

studierte, sowie Yousri Kamel,

er studierte Maschinenbauingenieurswesen

an der Azhar-Universität

in Kairo. Als unterstützenden

Kooperationspartner

konnte das Team von wirsprechenfotografisch

hier den

Hamburger Verein liqa e.V.

gewinnen. Dieser hat sich die

Verständigung zwischen jungen

Menschen aus dem arabischen

und europäischen Kulturraum

auf die Fahnen

geschrieben.

Im November und Dezember

2017 werden im Altonaer Museum

in Zusammenarbeit mit

der Initiative „wirsprechenfotografisch“

mehrere Workshops

für Schulklassen und Jugendgruppen

angeboten, die sich

mit dem Thema „Flucht“ auseinandersetzen.

Ab August

2018 plant das Altonaer Museum

die Ausstellung „Lichtblicke“

zu zeigen, in der anhand

von Bildern und lyrischen

Texten ein Einblick in die

Gedankenwelt von jungen Geflüchteten

völlig unterschiedlicher

Herkunft ermöglicht werden

soll.

Die Teilnahme an den Workshops

im Altonaer Museum ist

kostenfrei.

Workshop-Termine im Altonaer

Museum: Jeweils mittwochs,

10.15–14.15 Uhr am 8., 15., 22.

und 29. November. Kontakt

und Anmeldung bei Claudia

Schneider, Beirat der Initiative

„wirsprechenfotografisch“, nur

per E-Mail an: cmschneider@

t-online.de

wirsprechenfotografisch.de

»Schöner Falter« im Jenisch Haus

Ab Dezember 2017 ist das Gemälde eines unbekannten Malers im Jenisch Haus zu sehen | Markus Krohn

Ein wiederentdecktes und

frisch restauriertes Gemälde

der Hamburger Schriftstellerin

Therese von Bacheracht

ist neu als Dauerleihgabe

im Jenisch Haus – und

ab Dezember 2017 in einer

neuen Ausstellung zu sehen!

Die Hamburgerin Therese von

Bacheracht (1804-1852) war im

19. Jahrhundert eine weit über

die Grenzen der Hansestadt

bekannte Schriftstellerin der als

„Vormärz“ bekannten literarischen

Bewegung. Ihre Bekanntschaft

mit Verleger Karl Gutzkow,

einem der wichtigsten

Repräsentanten der „jungdeutschen

Bewegung“, verhalf ihr

zu ihren schriftstellerischen

Impulsen. Sie hat aber nicht

nur mit ihren Büchern und

Feuilletons die musisch gebildete

Welt ihrer Zeit in Atem

gehalten, sondern auch mit

ihrer Schönheit und ihrer

Ausstrahlung: Der Dichter

Heinrich Heine - besonders

empfänglich für weibliche Reize

- nannte sie einen „Schönen

Falter“. Ihre Ausbildung am

kaiserlichen Institut für adelige

Mädchen in St. Petersburg legte

den Grundstock für zahlreiche

Reisen in die Metropole an der

Newa, die ihr den Stoff für

mehrere Veröffentlichungen

lieferten.

Ein noch bis vor Kurzem unbekanntes

Gemälde, dass die

schöne Therese in russischer

Tracht zeigt, ist nun - vermittelt

durch den Heine-Haus

Verein - als Dauerleihgabe aus

Wiener Privatbesitz ins Jenisch

ELBVORORTE

Haus gekommen. Im Rahmen

der Ausstellungsrecherchen zur

Ausstellung „Salonfähig. Frauen

in der Heine-Zeit“, die 2016

im Jenisch Haus zu sehen war,

kam es zur Wiederentdeckung

des Gemäldes, dass sich im

Besitz von Wiener Nachfahren

der Schriftstellerin befand. Das

Bild ist vermutlich um 1840

während eines Besuches in St.

Petersburg entstanden und

ähnelt einem berühmten Gemälde,

dem der Kaiserin Alexandra

Fedorowna von Franz

Krüger aus dem Jahr 1838.

Dank einer großzügigen Zuwendung

der Fielmann AG

konnte das großformatige Gemälde

von der Düsseldorfer

Kunsthistorikerin Dr. Mayme

Neher restauriert werden und

Therese von Bacheracht (unbekannter Künstler) ist jetzt als

Dauerleihgabe ins Jenisch Haus gekommen

Foto: Schneider

wird ab 12. Dezember 2017 im

Jenisch Haus in der Kabinettausstellung

„Therese von Bacheracht.

Eine Hamburgerin in

St. Petersburg“ anlässlich des

60-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums

von Hamburg

und St. Petersburg zu sehen

sein. Die Ausstellung wird sich

der in vielerlei Hinsicht spannenden

Lebensgeschichte dieser

selbstbewussten Hamburger

Schriftstellerin widmen und

neben Gemälden und modischen

Accessoires Dokumente

aus deutschen und russischen

Archiven präsentieren.

Dr. Nicole Tiedemann-Bischop,

Leiterin des Jenisch Hauses:

„Wir freuen uns, dass die

Fielmann AG durch die großzügige

Unterstützung dazu beigetragen

hat, dass wir dieses hervorragende

Gemälde im Jenisch

Haus präsentieren können.

Neben dem Porträt werden

andere zeitgenössische Dokumente

präsentiert werden, die

die Beziehungen von Hamburger

Familien, wie Jenisch

und Godeffroy, nach St. Petersburg

veranschaulichen. Das

Jenisch Haus, in dem Therese

von Bacheracht häufiger Gast

war, bietet für die Ausstellung

den passenden Rahmen.“

Dr. Beate Borowka-Clausberg,

Vorstandsvorsitzende des Heine-Haus

e.V.: „Als Kuratorin

der kommenden Therese von

Bacheracht-Ausstellung bin

ich hoch erfreut, dass das Gemälde

dank großzügiger Unterstützung

der Fielmann AG und

mäzenatischer Vermittlung von

Herrn Ostwald so vorzüglich

restauriert werden konnte. Dass

wir überhaupt die Leihgabe

erhalten haben, von der die

Wiener Besitzerin, Frau Prof.

Kafka-Lützow, sich nicht leicht

trennte, verdient ausdrückliche

Anerkennung und besonderen

Dank.“

www.jenisch-haus.de

Politik kann jeder

Eine Bühne für Demokratie | Konrad Matzen

ELBVORORTE

Das Lichthof-Theater macht

der Demokratie in dieser

Spielzeit ein Angebot, das

sie nicht ablehnen kann:

Die Bühne in der Mendelssohnstraße

15 wird zum

Versammlungsraum, zur

Demokratie-Fabrik, in der

Hamburger miteinander diskutieren.

Über 'Dinge, die die

Stadt betreffen‘ – so lautet die

wörtliche Übersetzung des Begriffs

Politiká. Beginn ist am

Freitag um 19:30 Uhr mit

einem demokratischen Roulette,

wie Pressesprecherin Eva-

Maria Giltsch beschreibt: „Dabei

folgen wir dem Vorbild des

alten Athens. Dort war es

selbstverständlich, dass jeder

Bürger für eine begrenzte Zeit

politische Verantwortung übernahm

– und zwar nach dem

Zufallsprinzip: Das Los bestimmte.“

Dieses Prinzip macht

sich „Staging Democracy“ zueigen:

Beim 'Demokratischen

Roulette‘ wird den Hamburgern

ein politisches Fachgebiet zugelost,

in das sie sich selbständig

einarbeiten. Bei Bedarf werden

sie dabei von der Bücherhalle

Altona unterstützt. Pro

Versammlung - den so genannten

Factories - verhandeln je 15

Bürger ihr neues Spezialgebiet.

Die Ergebnisse und Forderungen,

die aus den fünf Factories

von Staging Factory hervorgehen,

werden einer Runde aus

Hamburger Lokalpolitikerinnen

und -Politikern präsentiert und

Prof. Dr. Kaja Harter-Uibopuu neben einer antiken Losmaschine

– dem Kleroterion. Foto: UHH/Kröninger

von ihnen weiterdiskutiert. Außerdem

fließen sie ein in ein

Theaterstück, das am Ende dieser

Spielzeit im Lichthof Theater

uraufgeführt wird.

Das Projekt wird von der

Kulturbehörde Hamburg, der

Hamburgischen Kulturstiftung

und der Lichthof-Stiftung gefördert.

www.lichthof-theater.de


6 • DorfStadt-Zeitung 15/2017 • 02.11.2017

Silja kann hoffen!

Stammzellenspender gefunden | Markus Krohn

Silja Paul, die sympathische

Torhüterin der Bundesligamannschaft

des

Großflottbeker THGC, kann

hoffen: Nach einer Stammzellentransplantation

geht

es mit ihrer Gesundheit

bergauf. Noch ist nicht alles

geschafft, denn Leukäumiepatienten

wie sie können nach

einer erfolgreichen Transplan-

GROß FLOTTBEK

Fröhlich auch in ernsten Situationen: Silja Paul

tation zu 40 bis 70 Prozent

geheilt werden – je nach Alter

und Gesundheitszustand des

Patienten. Am 25. Oktober

posteten ihre Teamkameraden

auf Facebook: „Heute haben

wir mit Silja gesprochen. Es

geht ihr gut. Bisher verläuft

alles nach Plan, und die

Stammzellen scheinen ihre

Arbeit zu verrichten. Wir sind

super froh, das zu hören und

hoffen, dass es für Dich weiter

bergauf geht! Alles, alles Gute

für Dich, liebe Silja!“

Nach einer beispiellosen Stammzellenaktion

ihrer Hockeykameraden

und vieler weiterer

Hamburger Hockey- und Sportmannschaften

sowie Schulgemeinschaften

im Hamburger

Westen hofft die 19-jährige

Torfrau nun auf gute Beserung.

Bis zur vollständigen Genesung

Foto: PR

vergehen unter Umständen

viele Monate.

Ihre Teamkolleginnen schenkten

ihrer Torfrau letzte Woche

einen grandiosen 2:0-Sieg im

Nachholspiel gegen den UHC

Hamburg. Damit feierten die

Mädchen aus Groß Flottbek den

ersten Sieg gegen den amtierenden

deutschen Meister und

konnten an die gute Leistung

aus dem Spiel gegen München

anknüpfen.

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Freudige Nachricht für den

Spielmannszug von Komet

Blankenese: Ab November

stellt die Stadtteilschule

Blankenese den Hobby-

Musikern zwei Klassenräume

zum Üben zur Verfügung.

„Wir können nach den Herbstferien

loslegen“, so Spielmannszug-Leiterin

Sabine Brey

höchst erleichtert. Wir berichteten:

Nachdem die Übungsräume

an der Schela nicht mehr

zur Verfügung standen, fand

die Gruppe kurzfristig „Unterschlupf“

im Jugendzentrum

Kiebitz. Da im Spielmannszug

aber jedes Alter von 10 bis 78

vertreten ist, kann man hier

nicht von Jugendarbeit sprechen.

Die Übungszeit sollte

daher in die Abendstunden verlegt

werden – zu spät für die

jüngeren Teilnehmer.

Sabine Brey, Spielmannszug-

Abteilungsleiterin bei Komet

Blankenese, war unermüdlich,

fragte in umliegenden Schulen

an, freut sich jetzt sehr über die

Zusage von der STS Blankenese:

„Wir sind alle sehr froh,

dass es nun weitergehen kann!

Zwar dürfen wir unseren Instrumentenschrank

nicht stel-

Wenn das kein Grund zum

Feiern ist! Nach fünf Wettkämpfen

stehen die Frauen vom

VAF Triathlon ganz oben auf

dem Treppchen und steigen in

die Regionalliga auf! Zu Recht,

denn sie haben zwar nicht alle

Wettkämpfe gewonnen, mit

ihren Platzierungen und Punkten

jedoch konstant gute Leistungen

erbracht und so am

letzten Wochenende beim Elbe-

Triathlon in Allermöhe den

Gesamtsieg errungen.

Gewertet wurden immer die

schnellsten drei Frauen, alle

anderen Starterinnen nahmen

allerdings der Konkurrenz

wertvolle Punkte weg und

waren sehr wichtig für die

Gesamtpunktzahl. Darum können

Claire David, Corinna

Menz, Hannah Gerth, Gabi

Lindner, Kathrin Friesecke,

Franka Littig, Annette Scheuermann,

Britta Fehr, Birgit

Zimmermann und Bilgi

S p o r t

Spielmannszug übt wieder!

Zusage der Stadtteilschule Blankenese – nächster Auftritt am 4. November | Manuela Tanzen

BLANKENESE

Auftritt des Spielmannszuges im Komet-Vereinsheim Foto: L.-Albrecht

len, aber das ist verständlich –

wenn das jede Gruppe machen

würde, wäre ja kein Platz mehr

in den Klassen“, lacht sie. „Wir

sind mittlerweile gewöhnt, die

Instrumente mitzubringen, alle

Mitglieder sind damit einverstanden.“

Sie zählt freudestrahlend

auf: „Wir dürfen sogar auf

dem Sportplatz marschieren

üben, Parkplätze gibt es auch!“

Myrla (16), spielt schon seit

sechs Jahren Querflöte im

Spielmannszug. Sie ist in der

11. Klasse an der STS Blankenese,

freut sich, dass sie nun

auch in „ihrer“ Schule Spielmannszug-Proben

hat: „Das

finde ich super, weil ich mich

Schönfelder nun das „Landesliga-Sieger

2017“ T- Shirt tragen.

Ambitionierte Frauen, die Spaß

an der Bewegung haben und

dies auch mal in Wettkämpfen

probieren wollen, sind jederzeit

herzlich willkommen.

Bei den Schülerinnen belegten

Kira Linder den ersten Platz

und Mirka Littig (Weibliche

da auskenne“, lacht sie, „und

weil die Musikräume sehr gut

für uns geeignet sind. Zum

einen, weil sie groß sind, zum

anderen, weil es endlich mehr

Musikräume sind und man sich

aufteilen und mit verschiedenen

Instrumenten gleichzeitig üben

kann, ohne sich gegenseitig zu

stören.“

Ob in den Ferien auch in der

Schule geübt werden darf, muss

noch geklärt werden. Sabine

Brey: „Eventuell dürfen wir

sonst während der Schulferien

wieder im Kiebitz üben – die

freuen sich auch sehr, dass eine

so gute Lösung gefunden

wurde.“ Momentan bereitet der

Jugend B) einen dritten Platz.

Alle anderen haben Teilnehmer

leider keine drei Wettkämpfe

bestritten und kamen so nicht

in die Wertung.

Bei den Herren war die Saison

geprägt von Verletzungen, Urlauben,

Arbeitseinsätzen und so

waren sie nie in Bestbesetzung.

Trotzdem reichte es auch hier

durch den letzten Wettkampf in

Spielmannszug den nächsten

Auftritt vor: Am 4. November

ab 17:30 Uhr, los geht es an der

Feuerwache Rissen.

Dauer ca. 45 Minuten, anschließend

gibt es Getränke und

Gespräche.

„Das wird die Premiere für

unsere neuen, dunkelblauen

Jacken“, kündigt Brey stolz an,

und weist darauf hin, dass die

Instrumente des Komet-Spielmannszugs

blau leuchten. „Das

hat kein anderer Spielmannszug!“

Myrla bedankt sich übrigens

ausdrücklich für den Aufruf in

der DorfStadt-Zeitung, sie

hofft: „Vielleicht kommen dann

noch mehr Leute zum Musizieren.“

Sabine Brey schließt

sich an: „Wir suchen immer

Leute, jedes Alter istb willkommen!“

Vorkenntnisse sind nicht

erforderlich, betont sie, nur

Spaß an Musik haben und lesen

können muss man, Mindestalter

daher 7 Jahre, es gibt Notenlehre,

und die Instrumente

werden in der Anfangszeit

gestellt.

Kontakt über Sabine Brey

Tel.: (01 77) 4 95 88 70

spielmannszug@

komet-blankenese.de

VAF-Sportler beim Triathlon erfolgreich

Körperliche Fitness, Mannschaftssinn und viel Spaß brachten VAF-Sportler zum Erfolg | PR

Die erfolgreichen Männer im VAF-Trikot

Foto: PR

Allermöhe zu Platz 7. Mit dabei

waren Gerd Matzat, Hinrich

Doege, Dirk Hildebrand, Holger

Bothin, Felix Joerss, Michel

Joerss, Richard Bean,

Stefan Littig, Traian Kaiser,

Christopher Romig, Cedric

Despujols und Andreas Mühl.

Den Saisonabschluss nach dem

Hauptwettkampf absolvierten

dann noch Kathrin Friesecke,

Hinrich Doege, Gabi Lindner

und Gerd Matzat im Teamsprint.

Hier steht der Spaß im

Vordergrund und jeder, der

250m schwimmen, 7,5km Rad

fahren und 2,5km laufen kann,

ist hier willkommen.

Trotz müder Beine vom Wettkampf

in der olympischen Distanz

am Wochenende zuvor

und dem Wettkampf an selben

Tag, wurde das „Spaßteam“

noch Zwölfter von 55 Mannschaften.

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Hamburg und Wedel verbindet

nicht nur die Elbe,

sondern auch die Wedeler

Au, die sich zur einen Hälfte

auf Hamburger Gebiet

(Sülldorf und Rissen) und zur

anderen durch Wedel schlängelt.

Auch wenn sie teilweise

wie ein unwichtiger Dorfgraben

wirkt, umfasst das Einzugsgebiet

dieses Baches 55,85

Quadratkilometer. Das Gebiet

ist nicht nur für Spaziergänger

eine Zier, sondern Lebensraum

für zahlreiche Pflanzen und

Tiere – nicht zuletzt sind Wälder,

Wiesen, Flüsse, Heiden und

Moore auch Frischluftschneisen,

CO 2 -Speicher, Retentionsräume

für Regenwasser, Grundwasserlieferanten

und unverzichtbare

Erholungsräume. Als

attraktive und ökologisch

hochwertige Freiräume leisten

sie einen wesentlichen Beitrag

zur Lebensqualität und regionalen

Identität der Menschen

und sind damit ein wichtiger

Standortfaktor.

1960 zählte die Wedeler Au

noch zu den am stärksten verunreinigten

Gewässern Deutschlands.

Erst Mitte der 1980er

Jahre begannen Maßnahmen

zu seiner Renaturierung. Durch

die Bachaktionstage des NABU

(Naturschutzbund Hamburg)

und Bachpatenschaften, die

sich NABU und Landwirte in

der Region aufgeteilt haben,

erhält die Wedeler Au an mehreren

Abschnitten wieder ein

naturnahes Bachbett mit Kies

und Totholz. Die Kiesbermen

und das eingebaute Totholz

engen das Bachbett ein und

sorgen auch in Trockenperioden

für eine ausreichend hohe

Wasserführung. Wassertiere wie

der Bachflohkrebs finden zwischen

den Kieseln seit einigen

Jahren wieder geeignete Lebensräume.

Dadurch fühlt sich

auch der hübsche Eisvogel wieder

wohl, der sich u.a. von den

Bachflohkrebsen ernährt. An

RISSEN

den Uferabbrüchen und in Wurzeltellern

umgestürzter Bäume

legt er seine Bruthöhlen an.

In diesem Herbst hat auch das

Bezirksamt Altona an einem

Abschnitt zwischen Kriemhildund

Brunhildstraße in Rissen

neue gewässertypische Lebensräume

angelegt.

Nach dem Dauerregen in diesen

Tagen ist die ökologische Funktion

dieser neu angelegten Flächen

besonders gut zu sehen.

Die Flutmulden stehen unter

Wasser und bieten ideale Lebensräume

für Grasfrosch,

Teichmolch und viele Sumpfpflanzen.

Diese sogenannten

Sekundärauen haben bei Starkregenereignissen

auch die

Funktion, einen gleichmäßigen

Wasserabfluss in den Bach

sicher zu stellen.

E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 15/2017 • 02.11.2017 • 7

Flutmulde neben der Wedeler Au im Bereich der Sackgasse der Brunhildstraße (links) und der neue Hundebadeplatz am Spazierweg

Auch sonst hat sich in diesem

Jahr viel an der Wedeler Au

getan. Nach der Europäischen

Wasserrahmenrichtlinie müssen

Fließgewässer bis spätestens

2027 ein gutes ökologisches

Potenzial erreichen. „Dafür ist

nicht nur die Wasserqualität

ausschlaggebend, sondern auch

eine naturnahe Gewässerstruktur,

in der Tiere und Pflanzen

geeignete Lebensräume finden“

Partner für den Gewässerschutz an der Wedeler Au: Thomas Eckhoff und Barbara Engelschall Foto: Krohn

erklärt Markus Brüning von

der Wasserwirtschaft im Bezirksamt

Altona. Gemeinsam

mit dem NABU Hamburg und

freiwilligen Helfern wurde deshalb

in den letzten Jahren Kies

in die Gewässersohle der Wedeler

Au eingebracht und Totholz

eingebaut. Im Zuge der 2017

durchgeführten Maßnahme zur

Herstellung von Sekundärauen

(wieder hergestellte Überflutungsräume)

wurden neben der

Anpflanzung typischer Auenpflanzen

auch die Wedeler Au

selber strukturell aufgewertet.

Eine Einzäunung der neuen

Sekundärauen war notwendig,

um die empfindlichen Bereiche

vor Störungen und Trittschäden,

insbesondere durch

Hunde, zu schützen. Dafür

wurden an anderer Stelle mit

Kies befestigte Uferbereiche für

Vierbeiner freigegeben.

Um diese neu hergestellte Gewässerlandschaft

trockenen

Fußes erleben zu können,

wurde der Wanderweg etwas

verlegt. Der Regionalpark Wedeler

Au e.V. hat eine Informationstafel

gestaltet und aufgestellt,

die die Spaziergänger

über die ökologischen Zusammenhänge

der Aue aufklärt.

Fotos: PR

Geschäftsführerin Barbara

Engelschall: „Die Maßnahme

fügt sich wunderbar in unser

von der Metropolregion gefördertes

Projekt – Biotope verbinden

und erleben – ein. Fließgewässer

wie die Wedeler Au sind

wichtige Biotopverbundachsen,

sowohl in der Landschaft, als

auch in Siedlungsräumen.“

In Rissen lässt sich die Wedeler

Au mit all ihren ökologischen

Funktionen nun unmittelbar

erleben. Finanziert wurde die

Maßnahme wurde durch die

Behörde für Umwelt und

Energie der Stadt Hamburg.

Die Maßnahmen zur Renaturierung

der Wedeler Au ist damit

noch lange nicht abgeschlossen.

Daher findet auch in diesem

Jahr wieder ein Bachaktionstag

am 11. November von

10–15 Uhr statt, bei dem jeder

interessierte Leser teilnehmen

kann. Ein großer Spaß für die

Aktiven. Organisiert wird der

Bachaktionstag von NABU und

dem Bezirksamt Altona, die für

alle Beteiligten einen Snack zur

Mittagszeit organisieren. Bitte

melden Sie sich dafür bei

Andreas Lampe an: lampe@

NABU-Hamburg.de, Telefon: 69

70 89-13.

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beginnt mit dem Frühstück

auf der Terrasse und

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ganzen Tag draußen bis

zum letzten Glas Wein am

Abend. Auf einer schön eingerichteten

Terrasse den Sommer

genießen - geschützt, aber

trotzdem mit einem freien Blick

in den Himmel - ein unvergleichliches

Lebensgefühl! Ob

allein mit einem guten Buch,

gemeinsam mit der Familie

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Freunden: mit einem Terrassendach

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Luxus, wetterunabhängig zu

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8 • DorfStadt-Zeitung 15/2017 • 02.11.2017 G e s u n d & v i t a l

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Magnesium: »Bewegt durch’s Leben!«

Viele Senioren unterschätzen Magnesiummangel. Magnesium-Ratgeber im Internet | Advertorial

Die „Best Agers oder Generation

Silber“, wie die „jungen

Alten“ jenseits der 50

neuerdings genannt werden,

wollen - salopp gesagt

- nicht der Jugend hinterherjagen,

sondern durch

mehr Fitness ihre Lebensqualität

fördern und ihre Gesundheit

stärken.

Rad fahren, Wandern, Nordic

Walking, Joggen und Golfen

sind die Sportarten, die nicht

nur in den goldenen Herbstmonaten

die Hitliste der sogenannten

Outdoor-Sportarten

anführen. Wird das Wetter

dann zunehmend ungemütlicher,

zieht man sich auch nicht

auf die Couch zurück. Vielmehr

gilt: Es gibt kein schlechtes

Wetter, nur die falsche Kleidung!

Auch Fitness- und Sportstudios

verzeichnen stetig

wachsende Mitgliederzahlen in

den Altersklassen 50plus und

60plus. Nicht selten wird der

Mitglieder-Anteil der Altersgruppe

mit 20 bis 40 Prozent

angegeben.

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Wer aktiv ist,

braucht Magnesium

Wer so aktiv und viel in Bewegung

ist, sollte auf die ausreichende

Versorgung mit Mineralstoffen,

wie Magnesium

achten. Denn mit der gesteigerten

körperlichen Aktivität nimmt

auch der Bedarf an Mineralstoffen

zu. Zudem werden

sie beim Sport über den

Schweiß vermehrt ausgeschieden.

Trotz ausgewogener Ernährung

kann es so zu einer

Störung im Flüssigkeits- und

Mineralstoffhaushalt kommen.

Magnesiummangel –

Symptome richtig deuten

Treten während des Lauftrainings,

beim Walken, während

einer Wanderung oder in der

Nacht Wadenkrämpfe auf, kann

das ein Hinweis auf eine nicht

ausreichende Versorgung mit

Magnesium sein. Auch Verspannungen

der Hals-, Nackenund

Schultermuskulatur sind

typische Symptome. Aber nicht

nur die Muskeln brauchen

Magnesium, auch im Nervensystem

kommt dem Mineralstoff

eine zentrale Rolle zu.

Wird Magnesium knapp, können

innere Unruhe, Zittern,

Schwindel, Kopfschmerzen,

Konzentrationsschwäche oder

Zuckungen des Augenlids die

Folgen sein.

Oft reicht die Zufuhr über die

Nahrung aber nicht aus, um die

tägliche von der WHO (Weltgesundheitsorganisation)

empfohlene

Menge von 300mg

Magnesium zu decken. Neben

sportlichen Aktivitäten wird

der Magnesiumbedarf bei älteren

Menschen zusätzlich durch

Krankheiten und die regelmäßige

Einnahme von Medikamenten

beeinflusst. Diabetiker müssen

beispielsweise besonders

auf ihre Magnesiumversorgung

achten. Eine veränderte Nierenfunktion

kann bei ihnen zu

Magnesiumverlusten über den

Urin führen. Unter www.

diasporal.de steht ein Magnesium-Ratgeber

zum Download

bereit, der neben zahlreichen

Tipps auch einen Schnelltest

zur Versorgung bzw. zum

Bedarf enthält.

Die Einnahme von Entwässerungs-

und Abführmitteln verstärkt

die Ausscheidung von

Mineralstoffen über die Nieren.

Senioren, die solche Medikamente

häufiger schlucken,

müssen daran denken, ihren

Magnesiumspeicher aufzufüllen.

Besondere Vorsicht gilt

auch für alle diejenigen, die

regelmäßig Magensäureblocker

einnehmen. Diese sogenannten

Protonenpumpenhemmer können

die Aufnahmen von Magnesium

stören. Um einen möglichen

Mangel wirksam auszugleichen,

sollten täglich 300mg

Magnesium aufgenommen werden.

Mit Magnesium-Diasporal

aus der Apotheke kann diese

Tagesmenge mit einer einzigen

Einnahme gedeckt werden. Das

Express-Magnesium ist besonders

körperfreundlich und

schnell aktiv. Zur Vorbeugung

von nächtlichen Wadenkrämpfen

wird die Einnahme vor

dem Zubettgehen empfohlen.

Foto:pressmaster

Gleichbleibender Bedarf

– sinkende Zufuhr...

Mit zunehmendem Alter kann

die Magnesiumversorgung

schwierig werden. Denn bei

vielen Senioren gehen der

Appetit und die tägliche Nahrungsaufnahme

sowie die Mineralstoffzufuhr

zurück. Zudem

werden magnesiumreiche Nahrungsmittel

wie Hülsenfrüchte

gemieden, weil sie oft schwer

verdaulich sind. Dennoch bleibt

der Bedarf an Magnesium unverändert

hoch. Insgesamt wird

das Powermineral für rund 600

Stoffwechselvorgänge benötigt.

Besonders für das Herz ist der

Mineralstoff unverzichtbar. So

wird das Auftreten von Herzrhythmusstörungen

- eine der

maßgeblichen Ursachen für den

plötzlichen Herztod - mit einer

geringen Magnesiumzufuhr in

Zusammenhang gebracht.

Tipps für eine bedarfsgerechte

Magnesiumversorgung gibt es

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Dot an. Der über den Cloudbasierten

Sprachdienst

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Relax“ enthält Entspannungsübungen,

Wiedergabelisten mit

Entspannungsmusik, Tipps zu

einem gesunden Lebensstil und

weiterführende Informationen

zu TK-Services. „Mit dem Angebot

können die Alexa-Nutzer

auf Zuruf dem Stress entfliehen

und aktiv entspannen“, so der

TK-Vorstandsvorsitzende Dr.

Jens Baas. „Smart Relax“ ist

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sondern für alle Nutzer von

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Knapp jeder Dritte in

Deutschland kämpft mit Stress

und genauso viele klagen über

Schlafstörungen, wie der TK-

Meinungspuls gezeigt hat. „Mit

'Smart Relax' können die

Menschen aktiv etwas dagegen

tun. Sie können bewusst eingreifen,

bevor der Stress überhandnimmt“,

erklärt Baas.

Zum Start bietet „Smart Relax“

jeweils drei Übungen zu den

Entspannungstechniken Meditation,

Achtsamkeit und Progressive

Muskelentspannung.

Diese gibt es - je nach Zeitbudget

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zwanzig Minuten Länge. Des

Weiteren können die Nutzer

derzeit zwischen drei Playlists

zu den Themen „Natur“,

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Entspannung auf Zuruf

Einfach mal strecken und gähnen – oder mit Alexa flirten | PR

BLANKENESE

Schmerzen im Knie oder an

der Wirbelsäule? Fortschreitende

Arthrose, die

durch die Behandlung des

Orthopäden nicht gestoppt

werden kann? Eine Herausforderung

für Dr. Rüdiger

Brocks aus Blankenese. „Nur,

wenn ich die genaue Ursache

des Schmerzes erkenne, kann

ich meinen Patienten behandeln

und die Schmerzen nachhaltig

lindern“. Dr. Brocks kennt das

Problem vieler Patienten ganz

genau, denn häufig werden

lediglich die Symptome behandelt,

nicht aber die Ursache des

Schmerzes. Mit der richtigen

symptombezogenen Heilmethode

sowie Basistherapie lindert

Dr. Brocks die Beschwerden

seiner Patienten und bringt

damit die Krankheit unter

Kontrolle und begleitet sie bis

zur Genesung.

Besonders erfolgreich ist Dr.

Brocks bei der Behandlung von

Arthrose mit Botox, das in kleinen

Dosen injiziert wird und

durch seine Wirkung das

Fortschreiten der schmerzhaften

Knorpelerosionen stoppen

und die Schmerzen innerhalb

weniger Wochen lindern kann.

Die Schmerzen verschwinden

nach seinen bisherigen Erkenntnissen

bis zu vier Jahre

nach der Behandlung.

Dr. Rüdiger Brocks ist Facharzt

für Orthopädie, Physikalische

Foto: PR

oder konzentrationsanregende

Musik hören. Je nach Tageszeit

gibt das Programm zudem passende

Tipps zu einer ausgewogenen

Lebensweise. Der Skill

werde kontinuierlich weiterentwickelt

und ausgebaut, so der

TK-Chef.

Es geht aber auch ganz ohne

App, wie viele Einträge bei

Google zeigen, wenn man nach

dem Stichwort „Entspannung“

sucht. So setzt sich beispielsweise

Brigitte Zadrobllek

(stresscoach.at) mit der aktiven

Pause auseinander: „Arbeitspausen

sind ein elementarer

Bestandteil im Berufsalltag“,

sagt sie und gibt Beispiele für

Einminuten-Pausen: Körper

durchstrecken, Kopfhaus massieren

oder die Zimmerpflanze

eine Minute anschauen oder

Fenster öffnen zum Durchatmen.

Schmerz-Ursache behandeln

Dr. Rüdiger Brocks in seiner Praxis in Blankenese

Foto: Krohn

Medizin und Rehabilitative

Medizin in Blankenese. Seine

Patienten behandelt er auf

Wunsch auch bei Hausbesuchen.

Bei akuten Schmerzen ist

er auch abends und am Wochenende

erreichbar.

Dr. Rüdiger Brocks

Blankeneser Bahnhofstraße 52

Tel.: 35 70 98 47

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Biss in nur wenigen Wochen

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In seiner Praxis bietet

Zahnarzt Dr. Christoph

Becker eine spezielle Implantationstechnik

an. Im

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günstigsten Fall ist die

Implatation in einer Sitzung

abgeschlossen. Die Abdrücke

für den Zahnersatz werden

in der Regel sofort genommen.

Dann wird der Zahnersatz

im hauseigenen Labor angefertigt.

Möglich macht diese kurze

Behandlungszeit das „MIMI“-

Verfahren.

Das Kürzel „MIMI“ steht für

„minimal-invasive Methode der

Implantation“, also für einen

möglichst kleinen Eingriff.

„Mit einem speziellen schmalen

Bohrer wird das Zahnfleisch

auseinandergedrückt, und der

Knochen wird gedehnt. Dann

wird in den Bohrkanal das

Implantat eingesetzt. Es ist ein

wenig breiter als der Kanal“,

erläutert Dr. Becker das Verfahren.

Dieser Halt verstärkt

sich im Laufe der Zeit, da die

Knochenfasern die keramische

Oberfläche des Implantates

durchdringen. Die Planung der

Behandlung kann durch den

Einsatz eines hochmodernen

Computertomographen (DVT)

im Hause, der 3D-Bilder liefert,

optimiert werden.

Im Gegensatz zum konventionellen

Implantations-Verfahren

wird die Schleimhaut weder

geöffnet, noch vom Knochen

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Zahnarzt Dr. Christoph Becker bietet die „MIMI“-Methode an:

„Eine sehr schöne und nahezu schmerzarme Methode schlecht

sitzende Prothesen zu fixieren ist die Verwendung von Kugelimplantaten,

die mit der MIMI-Methode (Minimal-Invasive-

Methode der Implantation) eingesetzt werden. Die Implantation

dauert in der Regel nur wenige Minuten pro Implantat.

Schwellungen und Schmerzen sind eher unbekannt und die

Patienten nehmen am nächsten Tag wieder ihren Alltag auf. Die

Behandlung ist nach einem Tag abgeschlossen. In den darauffolgenden

acht Wochen müssen die Implantate weitestgehend

geschont werden. Durch den reduzierten Behandlungsaufwand

sind die Behandlungskosten deutlich geringer.“

gelöst oder nach Einbringen

des Implantates wieder zugenäht.

„Das bietet viele Vorteile:

Die Patienten haben kaum

Schmerzen, kaum Schwellungen

und es kommt kaum zu

Infektionen. Dazu ist das „MI-

MI“-Verfahren deutlich preiswerter

als das konventionelle

Verfahren“, zählt Christoph

Becker auf. Patienten, die sich

für das „MIMI“-Verfahren entscheiden,

werden vorab ausführlich

und in aller Ruhe über

die Behandlung aufgeklärt.

In seiner Praxis bietet Dr.

Becker die „MIMI“-Methode

seit Jahren an und darüber hinaus

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10 • DorfStadt-Zeitung 15/2017 • 02.11.2017

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T e r m i n e DorfStadt-Zeitung 15/2017 • 2.11.2017 • 11

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de

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22589 Hamburg

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»Drei Männer im Schnee«

Der exzentrische und reiche

Geheimrat Schlüter beteiligt sich

unter fremden Namen an einem

Preisausschreiben seiner eigenen

Firma und gewinnt den 2. Preis:

einen zehntägigen Aufenthalt im

Grandhotel Bruckbeuren! Er

beschließt, die Reise inkognito

anzutreten, denn Schlüter will die

Menschen studieren, will wissen,

wie sie auf einen armen Schlucker

reagieren. Zwar informiert seine

besorgte Tochter Hilde vorab den

Empfangschef über die Maskerade,

doch gerät trotzdem alles

reichlich in Unordnung, weil zeitgleich

der Gewinner des 1. Preises im Grandhotel eintrifft: der tatsächlich mittellose Fritz

Hagedorn… Eine heitere Komödie in 5 Akten über Schein und Sein nach dem Bestseller von

Erich Kästner.

Großes Stück, großes Ensemble und großes Bühnenbild!

Termine: an den Wochenenden im November, Dezember und Februar, meist 20 Uhr

Ort: Theater Wedel, Rosengarten 9, 22880 Wedel

Eintritt: 15,– € | Vorverkauf: an der Theaterkasse, di+do 15–18 Uhr | www.theater-wedel.de

Foto: PR

22869 Comedy Slam #3

4 Comedians aus der Stand-Up Comedy

Szene treten jeweils 10–15 Minuten auf der

Bühne im LUSTiS 53.6 gegeneinander an.

Und das Publikum stimmt über sie ab!

In je 2 Halbfinals treten 2 Comedians gegeneinander

an. Die jeweiligen Sieger machen

das Finale unter sich aus.

Das wird wieder ein abwechslungsreicher

Abend mit tollen Comedians.

Termin: 21.11. 20 Uhr

Ort: Lusti’s, Industriestraße 10, Schenefeld

Eintritt: 7,– € | Karten: täglich im Lusti’s

Foto: PR

Foto: PR

Martinsmarkt in Iserbrook

Der Iserbrooker Martinsmarkt in der Ev.-

Luth. Kirchengemeinde Sülldorf-Iserbrook ist

nicht nur Bücherflohmarkt, Antik- und

Trödelmarkt, sondern auch Treffpunkt

der Sülldorfer und Iserbrooker.

Der Sonntag wird um 10 Uhr mit dem

Büchergottesdienst eingeläutet.

Anschließend darf auf dem Gemeinde -

gelände gefeilscht und gespendet werden.

Die Erlöse kommen der Gemeinde und verschiedenen

sozialen Einrichtungen zugute.

Termin: 11.11. 14–18 Uhr, 12.11. 11–16 Uhr

Ort: Martin-Luther Kirche | www.kgmsi.de

Schenefelder Landstr. 202

Foto: PR

33. Friedensliederabend

Motto der ökumenischen Veranstaltung:

Streit. Das wirkt erstmal nicht besonders

friedlich und zweitens nicht besonders

harmonisch. Trotzdem: und das ist vielleicht

auch schon der Streit zum Frieden – werden

die Akteure mit Liedern und Geschichten

gegen den Krieg streiten. Vielleicht kommen

ja auch die Instrumente in Streit – und wieder

in Harmonie. Das wäre im Geschmack

der Veranstalter. Es gibt wie immer: Lieder,

Tänze, instrumentale Aufführungen,

Lesungen und Informationen zu: Peace

Brigades International! Besonders freuen

sich die Organisatoren über die Zusage

von Nils Tuxen – der auch Hannes Wader

und Konstantin Wecker begleitet!

Termin: 20.11. 19 Uhr | Eintritt: frei

Ort: M.-Magdalena-Kirche (Achtern Born 127)

www.pbi-deutschland.de

»Wissen über Rissen« II

Strandpiraterie am Wittenbergener

Elbufer! Wer von der lauernden Gefahr

noch nichts gehört hat, kann sich beim

Dorfgespräch des Rissener Bürgervereins

am Montag, 6. November um 19 Uhr

gründlich informieren. Hubert Wudtke,

Stadtteilschreiber und Geschichtserzähler

in Rissen, lädt zum zweiten Teil seiner lehrreichen

und unterhaltsamen Zeitreise durch

Hamburgs wilden Westen ein. „Wissen über

Rissen“ heißt sein historischer Rundblick

über merkwürdige Verquickungen und

Verwicklungen des kleinen germanischen

Dorfes mit der großen Weltpolitik.

Termine: 6.11., 19 Uhr

Ort: Bürgerhaus Rissen | Eintritt: frei

www.buergerverein-rissen.de

Foto: Di Gangi

Die »Wunderübung«

Joana und Valentin haben sich eigentlich nichts mehr

zu sagen, ihre Beziehung ist am Tiefpunkt angelangt.

Die Stimmung im Therapieraum des Paartherapeuten -

eisig. Aber Joana hat eine ganze Menge über Valentin

zu sagen, und der muss sich verteidigen und schießt

treffsicher zurück. Doch da Joana immer schon vorher

weiß, was ihr Ehemann sagen will, sorgt sie mit einem

Redeschwall dafür, dass er oft gar nicht erst zu Wort

kommt.

Die bekannten Klischees von Frauen, die nicht zuhören und ständig reden, von Männern, die

nicht zu Wort kommen, von Seitensprüngen und der Reue darüber, von Therapeuten, die ihrer

Klientel nicht gewachsen sind, sie alle werden hier genüsslich aufgefächert.

Köstlich, feinfühlend ironisch und fast zärtlich, aber auf jeden Fall mit viel Sympathie, führt uns

Daniel Glattauer wieder einmal ins Labyrinth zwischenmenschlicher Beziehungen.

Termin: 15.11. 20 Uhr Eintritt: 24,–/28,– €,

Ort: FORUM Schenefeld (Achter de Weiden 30)

Vorverkauf: (040) 60 90 27 18 oder 8 30 70 73 | www.juks-schenefeld.de

G E W I N N S P I E L

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit »Die kleine Hexe«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 10.11.2017. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

2x3 Karten

18. November

11 Uhr

Weihnachtsmärchen:

»Die kleine Hexe«

„Es war einmal eine kleine Hexe,

die war erst 127 Jahre alt, und

das ist für eine Hexe noch gar

kein Alter.“ So beginnt Otfried

Preußlers berühmtestes Kin der -

buch. Nur eine böse Hexe ist

eine gute Hexe. Das weiß doch

jedes Kind. Nur die „kleine He -

xe“ weiß es nicht und will es

auch nicht lernen.

Zaubern kann sie auch nicht so

gut. Als sie es einmal regnen las -

sen möchte, fallen weiße Mäuse

und Wäscheklammern vom Him -

mel. Ihr größter Wunsch ist es,

einmal in der Walpurgisnacht

auf dem Blocksberg mit den

anderen Hexen zu tanzen. Aber

weil sie noch zu jung ist, darf

sie nicht daran teilnehmen.

Heimlich schleicht sie sich ein,

wird entdeckt und bestraft. Erst

ein Jahr später darf sie wiederkommen

und soll beweisen,

dass aus ihr eine „gute“ Hexe

geworden ist. Davon hat sie so

ihre eigenen Vorstellungen und

ihre guten Taten bleiben nicht

verborgen....

St. Pauli Theater

Vorstellungen: Täglich außer

Mon tag bis 22. Dezember 2017,

jeweils 16.30 Uhr und am Wo -

chenende

Preise: 10,90 € bis 23,90 € inkl.

aller Gebühren

Vorverkauf: tel. 4711 0 666 oder

online

www.st-pauli-theater.de

Foto: PR

VBR: »En Droom von Hochtiet«

Morgen nach einem rauschenden Jung -

gesel lenabschied erwacht Frank mit brummendem

Schädel in der Hochzeitssuite.

Und neben ihm liegt eine bildschöne Frau.

- Nur ist das nicht Martina, die er in ein

paar Stunden heiraten möchte! Und die

steht gleich vor der Tür! Und was war

eingentlich mit der schönen Unbekannten?

Frank kann sich kaum erinnern. Doch zum

Grübeln fehlt die Zeit, denn schon klopft

Trauzeuge Niko.... das Unheil nimmt seinen

Lauf. Die Folge ist ein gehöriges

Durcheinander mit Unterhaltungswert.

Die Regie hatte Heike Leseberg.

Termine: 4. /5. / 6.11. 19 / 16 / 20 Uhr

Ort: Schule Iserbarg | Eintritt: 7 €

www.volksspielbuehne.de

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: WE-Druck, Oldenburg

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 23. November 2017

Redaktionsschluss: 15. November 2017


12 • DorfStadt-Zeitung 15/2017 • 02.11.2017

Im letzten Winter hat sie 17

Igel gut über den Winter

gebracht, momentan leben

drei kleine Igelmädchen bei

ihr, sie müssen noch or -

dent lich wachsen und zu -

neh men, bis der Winterschlaf

ansteht. Die DorfStadt-Zeitung

zu Besuch bei der „Igelfrau“

Regina Kloss.

Die Sülldorferin ist stellvertretende

Vorsitzende des „Komitee

für Igelschutz e.V. Hamburg“.

Der Verein informiert über artgerechte

Igelpflege, fördert

und betreibt Igelschutz maß -

nah men, gibt Hilfestellung bei

der Aufnahme hilfsbedürftiger

Igel und ihrer medizinischen

Betreuung. Dem Komitee mit

Hauptsitz in Stellingen sind

unabhängige Igelranken sta tio -

nen angeschlossen.

Eine davon in Sülldorf: Regina

Kloss hat fünf kleine, selbstgebaute

Futter- und Schlaf häus -

chen für Igel in ihrem Garten,

einen Schuppen als Pflege sta -

tion zum Aufpäppeln, der

Fahrradschuppen ist im Winter

der Igelschuppen – hier machen

die kleinen Gäste ihren Win ter -

schlaf. Aber erst, wenn sie mindestens

600 Gramm wiegen.

„Sonst reichen die Reserven

nicht“, erklärt die 56-Jährige.

„Gewicht und Temperatur entscheiden,

wann die Igel mit

dem Winterschlaf beginnen,

wann sie wieder aufwachen.“

Viele Gartenbesitzer und

Grund schüler aus der Gegend

kennen „die Igelfrau“: Wer

einen hilfsbedürftigen Igel findet,

kann das Tier in ihre Obhut

bringen. Gerne geht sie in

Schu len, erklärt dort, welchen

Gefahren Igel ausgesetzt sind,

was man tun kann, um diese zu

verringern, das Leben für die

unter Naturschutz stehenden

Tiere besser zu machen. „Da

können wir predigen, wie wir

wollen, wenn ein Kind sagt:

‚Opa, den Laubhaufen musst du

liegenlassen, den brauchen die

Igel!‘, ist das tausendmal effektiver“,

lächelt Kloss.

Wie sie zu den Igeln gekommen

ist? „Als ich nach Sülldorf ge -

zo gen bin, habe ich einen Igel

in unserem Garten gefunden,

der seltsam gelaufen ist, offensichtlich

nicht in Ordnung

war“, erzählt sie. Beim Recher -

chieren fand sie das Komitee

SÜLLDORF

I m G e s p r ä c h

Oben kratzig, unten weich

Ein Besuch bei der »Igelfrau« | Manuela Tanzen

Igelmädchen Paula. Zum Vergleich: Maronen sind etwa so groß wie ein neugeborener Igel. Ähnlich -

keiten rein zufällig.

Fotos: Tanzen

Regina Kloss liebt Igel, kennt sich bestens mit ihnen aus und

hat schon unzählige gut über den Winter gebracht.

für Igelschutz in Stellingen, rief

da an. Der Igel wurde dort aufgenommen

und gesundgepflegt.

Weitere Artgenossen

folgten, Regina Kloss schaute

sich jedes Mal genau an, was

dort gemacht wurde, fand

schließlich: „Das kann ich

auch.“ Mittlerweile ist sie seit

10 Jahren Vereinsmitglied, hat

seit sechs Jahren ihre eigene

Igelstation. Die gelernte Großund

Außenhandelskauffrau hat

sich vom Verein beraten lassen,

arbeitet mit einem Tierarzt

zusammen, ist mittlerweile

Igel-Expertin: „Einige Tierärzte

aus der Umgebung schicken die

Leute mit hilfsbedürftigen Igeln

zu mir.“

Ihre ersten Pflegeigel in diesem

Jahr sind drei Schwestern, Re -

gina Kloss erzählt: „Eine Fami -

lie aus Schenefeld hat ihr Haus

verkauft, beim Wegräumen ei -

nes Strohhaufens ist das Nest

mit den drei Igelkindern gefunden

worden, ohne die Mutter.

Im kommenden Frühjahr holt

die Familie die Igel wieder ab.“

Im Regelfall werden die Igel

nach dem Aufpäppeln bzw.

nach dem Winterschlaf dort

wie der ausgewildert, wo sie

gefunden wurden, erklärt Kloss,

mit Ausnahmen: „Wir hatten

zum Beispiel schon einen Igel

aus Altona, ein junger Vater

hat das Tier versteckt am Rei -

fen des Kinderwagens gefunden

– an der Stresemannstraße.

Den haben wir natürlich nicht

dorthin zurückgebracht.“ Stich -

wort Straßenverkehr: Das ist

nur eine der vielen Gefahren,

denen Igel ausgesetzt sind,

siehe Übersicht.

Hätte sie die berühmten drei

Wünsche frei, so wären das für

Regina Kloss diese: „Erstens:

Die Gärten nicht zu ordentlich

halten. Eine Ecke mit Geäst

und Gehölz für Wildtiere muss

sein. Zweitens: Dass die Leute

vorsichtiger mit Rattengift um -

gehen, wenn überhaupt, dann

in mindestens 50 cm Höhe auslegen.

Drittens: Stabmat ten zäu -

ne bitte, bitte nicht zu nah am

Boden anbringen! Es muss

Schlupfmöglichkeiten für Igel

geben!“ Das ist ihr wichtig, mit

dieser Bitte schreibt der Verein

auch gerade Gartenbaubetriebe

an. 350 Mitglieder hat das

„Komitee für Igelschutz“ inzwischen,

weitere Mitglieder und

Helfer sind sehr willkommen.

Auf der Website des Vereins

finden sich auch sehr ausführliche

Infos rund um den Igel,

inklusive Leitfäden zu Igel-

Pflege, -Unterbringung und -

Futter, sogar eine detaillierte

Anleitung zum Bau eines Igel-

Schlaf- und Futterhauses für

den Garten.

igelkomitee-hamburg.de

Igel-Wissen kompakt

Igel in Gefahr!

Igel stehen unter strengstem

Naturschutz. Unzählige Gefah ren

lauern auf die kleinen Stacheltiere,

z.B.: Abbrennen von Reisighaufen,

Zäune, Kellertreppen und

-schächte, offene Schuppentüren,

Gartenteiche, Mausefallen, Abfallverbrennung in Tonnen,

Entfernen von Laubhaufen, Gifte im Garten, Gartengeräte

(Rasentrimmer, Motorsensen, Rasenmäher, Grabe-Gabeln),

Netze (Fußballtore, Abdeck- und Meisenknödelnetze), Auto -

verkehr, Müll, Umweltverschmutzung, Hunde, Flutmauern.

Achtung, Gartenbesitzer!

In welchen Monaten können Gartenbesitzer einen Reisig-,

Kompost- oder Laubhaufen für Igel gefahrlos umsetzen oder

entfernen? Wenn überhaupt, dann in nur einem einzigen:

JUNI. Von November bis Mai halten Igel darin Winterschlaf,

von Juli bis Oktober haben sie ihr Nest darunter, alte Igel

halten schon ab September hier Winterschlaf.

Welche Igel brauchen Hilfe?

· Kranke Igel (starke Abmagerung; (Teil-)Lähmungen, keine

Spannkraft beim Aufnehmen; Abszesse; Stachel- oder

Haarausfall).

· Verletzte Igel.

· Igel, die am Tag umherirren oder irgendwo liegen.

· Jungigel, die im Spätherbst oder Winter unterwegs sind.

Faustregel: im Oktober < 200 g, im November < 300 g, im

Dezember < 400 g Körpergewicht. Je nasser und kälter,

desto früher müssen die Igel hereingenommen werden.

Wie nehme ich Igel mit?

· Beide Hände unter den Bauch des Igels schieben.

· Handschuhe, Schal, Plastiktüte, … zu Hilfe nehmen, dann

piekst es nicht so.

· Keine Sorge: Igel haben zwar Flöhe, die springen aber

äußerst selten auf Menschen über.

Unterbringung, Futter:

· Schlafkarton: Etwas größer als der Igel, Eingangsloch 10 x

10 cm. Karton mit Zeitungspapier auslegen, mit zerknülltem

Zeitungspapier als Nestersatz füllen.

· Ist der Igel unterkühlt und bewegt sich nicht, auf

Wärmflasche mit Handtuch dazwischen legen.

· Notfutter: feine Haferflocken, Katzenfutter ohne Soße,

Rührei ohne Fett und Salz, milder Käse und Banane

(fein gewürfelt). Alles vermischen, in Keramik-Blumentopf -

untersetzer füllen.

· Trinken: Nur Wasser.

Transport zur Igelstation:

· Nur im Schlafkarton, Eingangsloch für den Transport

verschließen.

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weiteren Geschäften sowie online: www.dorfstadt.de – oder jetzt auch ganz bequem im bezahlten Abonnement:

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