02.11.2017 Aufrufe

Alles für mein Tier 06/17

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AUSGABE 6/2017

Mein Tiermagazin von Fressnapf Österreich

GRATIS

HERZ FÜR TlERE

Hansi Hinterseer im VIP-Interview

WlNTERFlT

Pfotenpflege für Hunde

TlERlSCHES

GEWlNNSPlEL

lM MAGAZlN!

KÖRPERSPRACHE

Wie Hunde uns interpretieren


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lNHALT

EDlTORlAL

LlEBE LESERlNNEN UND LESER!

Im Leben läuft vieles leichter, wenn man sich klar

ausdrückt. Gerade in der Hund-Mensch-Kommunikation

ist das aber nicht immer so einfach. Auf Seite 6

erklärt Lukas Pratschker, wie Hunde unser Verhalten

interpretieren und wie wir das zum besseren

gegenseitigen Verständnis nutzen können. Tierisch

bewegende und großartige Heldengeschichten lesen

Sie ab Seite 14, wo wir Ihnen wieder die zwei- und

vierbeinigen Gewinner und Gewinnerinnen des

diesjährigen „Fressnapf hilft!“-Awards vorstellen.

06

Gut unterwegs in der kalten Jahreszeit sind Sie und

Ihr Hund mit den praktischen Tipps gegen aufgeriebene

Pfoten im Winter (Seite 22). Ein ganz besonderes

Highlight ist das VIP-Interview dieser Ausgabe: Schlagerstar Hansi

Hinterseer hat uns erzählt, wie sehr sein Herz für Tiere schlägt, weshalb

er leider keinen Hund hat und warum er gerne ein Adler

wäre (Seite 26).

Für einen kräftigen Farbklecks sorgt das Rasseporträt über das

Pantherchamäleon. Ab Seite 28 können Sie nachlesen, was es mit

diesen Exoten auf sich hat, mit welchen Besonderheiten die Natur

sie ausgestattet hat und was es bei der Haltung zu beachten gilt.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Hermann K. Aigner

Geschäftsführung

MENSCH & TlER

06 Wie Hunde uns interpretieren

10 Wandern Sie sich schlau

12 Kalender-Stars 2018

12 Fressnapf setzt Zeichen – Keine Tiere unter dem Baum

14 „Fressnapf hilft!“-Awards 2017

26 VIP-Interview: Hansi Hinterseer

28 Rasseporträt: Das Pantherchamäleon

32 Rudelgeflüster

33 Gewinnspiel

34 Tierhoroskop

35 Vorschau

28

FRESSNAPF-TRENDS

16 Neu im Sortiment: Spiel & Spaß für Katzen

25 Trends: Pfotenpflege und -schutz im Winter

RATGEBER

13 Stressfrei ins neue Jahr

22 Pfotenpflege und -schutz im Winter

31 Rechtsratgeber: Tierschmuggel

31 Naturschutzbund: Winterschlaf & Co.

Herausgeber: Fressnapf Handels GmbH, Karolingerstraße 3, 5020 Salzburg, Telefon: 0662/855 200-0 | Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Gerhard Resinger | Redaktion und

Koordination Fressnapf Handels GmbH: Mag. Jürgen Seiwaldstätter, juergen.seiwaldstaetter@at.fressnapf.eu, Marion Aigner, marion.aigner@at.fressnapf.eu | Redaktion,

Konzeption & grafische Umsetzung: Agentur Steinkellner & Schwarz Salzburg/Projektleitung: Veronika Stählin, www.steinkellnerschwarz.at | Foto Titelseite: mauritius images/

Cultura/Stephen Lux | Angebote gültig für alle teilnehmenden Fressnapf-Filialen Österreich. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

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Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“

des österreichischen Umweltzeichens,

Gutenberg-Werbering GmbH, UW-Nr. 844

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klimaneutral gedruckt CP IKS-Nr.: 53401-1704-1016

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5


6

Bild: © Hein Nouwens/Vector.com, ventdusud/Shutterstock.com


MENSCH & TIER | COVERSTORY

Lukas Pratschker

Supertalent 2013

und Fressnapf-Hundeexperte

WlE HUNDE UNS

lNTERPRETlEREN

Klartext ist gefragt: Mensch und Tier kommunizieren oft

aneinander vorbei. Doch das Verhalten von Hundebesitzern

beeinflusst den Hund maßgeblich.

J

eder Hundebesitzer träumt davon, dass sein Vierbeiner

brav und gehorsam ist. Jedoch ist das nicht immer

die Realität, und diese Tatsache erzeugt oftmals Frust

bei Mensch und Hund. Dass wir oft Dinge anders interpretieren

als unsere Hunde und widersprüchliche

Signale aussenden, ist dabei ein großer Störfaktor. Es

gilt, die Kommunikation auf den Ebenen der Gefühlswelt

und der Körpersprache so zu nutzen, dass wir

auch wirklich das machen, was wir meinen.

Herrchen und Frauchen unter Beobachtung

Schon kurz nach dem Einzug eines Hundes in sein neues Zuhause

hat er sich zurechtgefunden. Nicht nur räumlich, sondern auch

im Sinne der Sozialstruktur. Hunde erkennen in Windeseile ihre

Bezugsperson und auch deren Art der Kommunikation. Dabei achten

die Vierbeiner auf jedes kleinste Detail: von der groben Körpersprache,

die der Mensch durch seinen Oberkörper verdeutlicht,

bis hin zu kleinen Gesten wie etwa Augenbewegungen, die genauestens

gescannt und gelernt werden. Ein grundlegendes Kommunikationsproblem

entsteht jedoch schon in den ersten Tagen des

Zusammenlebens.

Wenn der Hund nicht macht, was wir wollen

Unsere Philosophie bezüglich Hundehaltung und Erziehung sieht

in der Regel so aus, dass wir gerne Kommandos geben möchten, auf

die der Hund hören soll. Dabei vergessen wir aber allzu oft, dass

unsere Hunde, anders als wir, eigentlich nur über ihre Körpersprache

kommunizieren. Durch die verbale Kommunikation mit dem

Hund beginnen wir in vielen Fällen unsere Erziehung eigentlich

genau verkehrt und lehren das Tier, dass es nicht wichtig ist, auf

die Körpersprache des Menschen zu achten. Das passiert oftmals

ganz unbewusst. Wie jedes Säugetier hat auch der Hund nur ein

Ziel: zu überleben. Ein Lerngesetz der Natur besagt, dass nur diejenigen,

die optimal darüber entscheiden, wann es gilt, Energie

zu verwenden, überleben.

Einfach interpretiert: Wenn

der Hund merkt, er gewinnt

durch Beachtung unserer

körpersprachlichen Signale

keinen Vorteil, so lernt er,

diese zu ignorieren.

HUNDE ACHTEN AUF

JEDES DETAlL DER

KÖRPERSPRACHE lHRER

BESlTZER, BlS HlN

ZU DEN KLElNSTEN

AUGENBEWEGUNGEN.

Erziehungsmethode

„Leckerli“ ist nicht

genug

Dass Hunde nicht wirklich

nachhaltig beziehungsweise

schnell und effizient lernen,

wenn man ihnen lediglich

ein Leckerli vor die Hundenase hält, um sie so dazu zu bringen, neben

einem zu gehen, hat sich im modernen Hundetraining bereits

herumgesprochen. Wie wichtig die körpersprachlichen Aspekte

sind, jedoch noch nicht. In meiner Hundeschule erlebe ich häufig,

dass Menschen ganz etwas anderes von ihrem Hund verlangen, als

sie gerade zeigen. Ein Paradebeispiel ist dabei der Rückruf. Stellen

Sie sich vor, Bello schnüffelt auf der Wiese und macht das, was

7


MENSCH & TIER | COVERSTORY

Hunde eben so machen, wenn sie Hund sein dürfen. Hinter dem Besitzer

taucht plötzlich ein Radfahrer auf, der allem Anschein nach

zügig an Bello und dessen Halter vorbeifahren möchte. Bello wird

gerufen, kommt aber nicht. Im Gegenteil, er wendet sich sogar ab

und läuft in die andere Richtung weiter. Das kann vor allem daran

liegen, dass der Besitzer in diesem Fall vielleicht einen großen

Schritt auf den Hund zugeht, dabei seinen Oberkörper aufgerichtet

und angespannt hält und im schlimmsten Fall auch noch mit ausgestreckter

Hand in Richtung des Hundes gestikuliert. Das wirkt

für viele Vierbeiner bedrohlich und wenig einladend und bietet keinen

Anreiz für Bello, zu seinem Besitzer zu kommen.

Türglocke und Hundealarm

Ein anderes, weit verbreitetes Phänomen bei unseren Haushunden

ist das Bellen, wenn es an der Tür klingelt. Beobachtet man in dieser

aufgeregten Situation den Hundebesitzer, wird häufig einiges

klar – denn das Verhalten des Hundehalters zieht oft eine Verstärkung

der ungewollten Handlung des Hundes nach sich. Bello läuft

zur Türe, steht mit seinem Blick Richtung Eingang davor, hat den

8

DOs & DON’Ts lN DER

KOMMUNlKATlON MlT BELLO

Seien Sie sich immer bewusst, dass Ihr Hund jede

noch so kleine Geste registriert und entsprechend

interpretiert.

Unterstreichen Sie verbale Kommandos mit eindeutigen

Handzeichen, die Sie gemeinsam mit dem Hund

trainiert haben.

Geben Sie eindeutige Signale – sowohl verbal als

auch körperlich: Wer nur beiläufig „Nein“ sagt und

Desinteresse signalisiert, wird von Bello nicht ernst

genommen.

Vermeiden Sie es, den Hund unbewusst zu provozieren

oder ihm das Gefühl einer Bedrohung zu

geben, indem Sie ihm etwa in die Augen starren,

sich über ihn beugen oder sich wie eine große Wand

vor ihm aufbauen.

Ein aufrechter Gang und souveränes Verhalten signalisieren

dem Hund, dass Sie ganz genau wissen, wo es

langgeht. Ihre Fellnase wird aufmerksamer sein und

ist eher bereit, Ihnen Folge zu leisten.

Vermeiden Sie zu hastige und rasche Bewegungen.

Hunde tun sich schwer, einen Zappelphilipp zu

verstehen.

Körperschwerpunkt nach vorne gerichtet und bellt. Oft eilen dann

die Menschen hinterher, genau wie der Vierbeiner mit dem Blick

zur Türe, den Körperschwerpunkt nach vorne verlagert, oftmals

mit einem erhobenen Zeigefinger und laut rufend: Aus! Nein! Lass

das! Viele Hunde werden dieses Verhalten des Besitzers so interpretieren,

dass der Mensch genau dasselbe macht wie sie. Sie denken

und lernen also daraus, dass sie genau die richtige Handlung

für diese Situation gefunden und ritualisiert haben.

Bedürfnisse des Hundes erkennen und respektieren

All das sind aber Kleinigkeiten, über die viele Hundehalter hinwegsehen

können. Ernster wird es, wenn es ums Futter geht. Viele

Menschen beachten nicht, dass man Vierbeiner beim Fressen

nicht stören soll. Einige Hunde lassen sich „Belästigungen“ artig

gefallen, andere jedoch nicht, und es kommt zu Konflikten, die

Konsequenzen wie zum

Beispiel Bestrafungen

für den Hund nach sich

ziehen. Wie Hunde ein

solches Verhalten von

uns Menschen interpretieren

könnten, kann

man sich ganz gut denken.

Stellen Sie sich vor,

Sie sitzen in einem gut

HUNDE KOMMUNlZlEREN

ElGENTLlCH NUR ÜBER

DlE KÖRPERSPRACHE

UND lNTERPRETlEREN

DlE SlGNALE UNSERER

GESTlK UND MlMlK.

besuchten Restaurant

und freuen sich gerade

über die ersten Bissen

Ihres Lieblingsgerichtes,

als plötzlich jemand

auftaucht, auf Ihrem

Teller herumstochert und darauf wartet, ob Sie nun Einspruch erheben

oder sich das gefallen lassen. Der Hund wird im besten Fall

denken, dass mit seinem Herrchen oder Frauchen etwas nicht in

Ordnung ist, und im schlimmsten Fall aufgebracht sein und sein

Futter verteidigen wollen. Festzuhalten ist auf jeden Fall, dass jeder

Hund immer die Möglichkeit haben sollte, „Nein“ zu sagen.

Hundehalter sollten das akzeptieren und nicht versuchen, dem Tier

den eigenen Willen aufzuzwängen.

Läuft der Mensch, läuft der Hund

Auch beim Spaziergang gibt es häufig eine kritische Situation,

wenn es ums Futter oder um gefundene Beute geht: Wenn Bello etwas

im Maul hat, das er nicht haben darf, laufen Hundebesitzer oft

gleich hysterisch in Richtung des Hundes oder diesem hinterher.

Aus Hundesicht ist in diesem Fall eines sicher: „Das, was ich hier

habe, ist etwas ganz Besonderes, denn mein Frauchen/Herrchen

will es auch. Also schnell in Sicherheit bringen oder runterschlingen,

bevor die/der es ergattert und mir wegnehmen kann.“ Mit

anderen Worten: Reagieren wir so wie gerade beschrieben, interpretieren

uns Hunde als Konkurrenten um gefundene Beute, und

das Problem verstärkt sich.

Holen Sie sich einen neutralen Beobachter

Will man solche und noch viele weitere Situationen vermeiden,

empfiehlt es sich, das eigene Verhalten in kritischen Momenten

zu überdenken und erst dann zu handeln. Viele Hundehalter erkennen

gar nicht, dass ihr Verhalten konträr zu dem ist, was sie

eigentlich erreichen möchten. Um das Bewusstsein dafür zu schärfen,

kann eine außenstehende Person hilfreich sein. Das muss

Bild: © mariyaermolaeva/Shutterstock.com


MENSCH & TIER | COVERSTORY

nicht einmal ein Hundetrainer sein – ein Freund oder Familienmitglied

beobachtet die Situationen neutraler als man selbst und

kann schon kleine Anregungen geben. Eine große Rolle, neben

der richtigen Beschäftigung des Hundes, spielt selbstverständlich

auch wissenschaftlich fundiertes und modernes Hundetraining,

das mit positiver Verstärkung arbeitet. Das ist viel mehr, als nur

mit dem Leckerli vor der Hundenase herumzufuchteln, und kann

dauerhaft jede der oben genannten Unarten des Hundes auflösen –

und einer harmonischen Beziehung zwischen Hund und Mensch

steht nichts mehr im Wege.

So klappt das besser mit dem Kommunizieren

Einfach nur Gassi gehen, füttern und streicheln ist bei der Haltung

eines jeden Hundes zu wenig. Herrchen und Frauchen sind auch

gefordert, sich auf das Tier einzustellen, sich mit ihm und seinen

Bedürfnissen zu beschäftigen und in seinem Tun zu „lesen“. In

einem ersten Schritt ist es daher hilfreich, den Blick für das Hundeverhalten

zu schärfen: Beobachten Sie Ihren Vierbeiner genau

und achten Sie auf seine Körpersprache in bestimmten Situationen,

denn nur so lernen Sie, ihn besser zu verstehen.

Aus der Körperhaltung, Ohren- und Rutenstellung oder der Kopfhaltung

lässt sich einiges ablesen: Freut sich der Hund, oder deutet

sein Schwanzwedeln eher Aufregung an? Schnappt der Hund

während des Herumbalgens noch aus Spielfreude, oder ist es vielleicht

schon ein Zeichen,

dass es ihm zu viel wird?

Für den Hund ist es auch

einfacher, Handzeichen

oder andere Signale des

Körpers zu deuten als

die menschliche Stimme.

Denn bei verbalen Kommandos

können unbewusst

Stimmungen oder

Emotionen mitschwingen,

die den Hund verwirren.

Es ist hilfreich, sich vorzustellen, dass der Hund das eigene Verhalten

immer bis zu einem gewissen Grad spiegeln wird. Je nachdem,

wie man möchte, dass sich der Hund verhält, sollte man

also auch dementsprechend selber agieren bzw. reagieren.

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AUF EINEN KLICK!

Mehr Tipps von Lukas finden Sie unter:

www.fressnapf.at/school-of-dog

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KÖRPER KANN DER HUND

BESSER ERKENNEN ALS

VERBALE KOMMANDOS.

9


WANDERN SlE SlCH SCHLAU

Auf dem hundefreundlichen Themenrundweg in Altenmarkt

kann man das Wissen der Vorfahren entdecken.

W

ussten Sie, was die Lostage sind und welche

Wetterregeln hinter den Begriffen Eisheilige,

Siebenschläfer, Föhn- oder Schäfchenwolken

stecken? Auf dem Themenrundweg „Bauernregeln“

in der Gemeinde Altenmarkt im Salzburger

Land erfährt man bei einer gemütlichen

Wanderung auf 22 Stationen mehr über das

Wissen unserer Vorfahren. Die Bauernregeln

beschäftigen sich mit mittelfristigen und monatlichen

Wettervorhersagen und enthalten Weissagungen aus der

Tier- und Pflanzenwelt.

Leichte Wanderung mit herrlichem Ausblick

Die 4,9 Kilometer lange Tour führt zwischen der Reitlehenalm und

dem Berggasthof Habersatt über einen leicht bewaldeten Bergrücken.

Während die Vierbeiner ihren Bewegungsdrang ausleben

können, werden Zweibeiner mit einem herrlichen Ausblick über

Altenmarkt und in Richtung Zauchensee belohnt. Die Gehzeit

beträgt zwei bis zweieinhalb Stunden, der Weg ist leicht, jedoch

nicht kinderwagengeeignet. Der Themenrundweg ist mit dem Auto

und zu Fuß erreichbar, Parkplätze finden sich an der Köpferkehre,

beim Berggasthof Habersatt oder bei der Reitlehenalm. Diesen

und weitere Wandertipps mit Hund finden Sie unter:

www.wanderdoerfer.at/wandern-mit-hund

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Die Wanderkarte zur Tour gibt’s online

unter: www.fressnapf.at/altenmarkt-themenrundweg

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MENSCH & TIER | FRESSNAPF-KALENDER-STARS & RATGEBER

KALENDER-STARS 2018

Durchs neue Jahr mit Österreichs schönsten Haustieren

Die Fressnapf-Jury hatte die Qual

der Wahl, denn auch heuer haben

wieder stolze Herrchen

und Frauchen insgesamt über

tausend Fotos ihrer tierischen

Gefährten eingesendet. Doch

am Ende standen sie fest, die 36

glücklichen Gewinner, die unseren

neuen Tierkalender füllen

werden. Voraussetzung dafür

ist – neben einem guten Schnappschuss – die

Erfüllung der Fressnapf-Kriterien: Die Tiere

müssen einen gesunden Eindruck machen und

in einer artgerechten Umgebung abgebildet

sein. Außerdem dürfen sie nicht vermenschlicht

dargestellt werden.

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Fressnapf-Kalender 2018

Die tierischen Kalender liegen ab Mitte Dezember

gratis in Ihrer Fressnapf-Filiale auf. Monatlich

begleiten Sie dann sanfte Stubentiger,

quirlige Langohren und viele mehr. Fressnapf

wünscht Ihnen viel Freude mit den

Kalender-Stars 2018!

Schmusekater Apollo schaffte es in die Top 36.

Nini und Bobby überzeugten durch Niedlichkeit.

Actionstar Lea liebt das Wasser.

FRESSNAPF SETZT ZElCHEN

Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum!

E12

in Haustier in die Familie zu holen, ist ein großer

Schritt, der wohlüberlegt sein sollte. Leider landen

immer noch Hunderte Tiere in der Zeit nach Weihnachten

im Tierheim. Die anfängliche Freude über

das „Geschenk“ verfliegt rasch, wenn klar wird,

wie viel Pflege ein Tier benötigt.

Fressnapf stoppt Verkauf von Kleinsäugern

Damit keine Kaninchen, Meerschweinchen & Co.

mehr unter dem Christbaum landen, stoppt Fressnapf

von 18. bis 23. Dezember vorübergehend den Verkauf von

Kleinsäugern. Wer verantwortungsvoll und tierfreundlich schenken

möchte, legt ein Stofftier mit einem Gutschein und einem Tierratgeber

unter den Baum. Die Anschaffung des zukünftigen Haustieres

sollte gemeinsam mit dem Partner und den Kindern besprochen

werden. Nach den Feiertagen können dann die Eltern zusammen

mit den Kindern in die nächstgelegene Fressnapf-Filiale fahren,

sich dort noch einmal von unseren Experten beraten lassen und

genau den richtigen Gefährten für die Familie aussuchen.

So sind viele Jahre Freude mit dem Liebling garantiert!

Bilder: © Hein Nouwens, Vector.com/Shutterstock.com


RATGEBER | SILVESTER

STRESSFREl lNS NEUE JAHR

So erlebt Ihr Liebling ein entspanntes Silvester.

Wir Menschen lieben es, wenn es zu Silvester

ordentlich kracht: Buntes Feuerwerk und

Silvesterknaller lärmen um die Wette. Für

unsere vierbeinigen Lieblinge aber bedeutet

der Krach zum Jahreswechsel oft Stress.

Manche sind dabei empfindlicher als andere,

besonders sensible Haustiere flüchten

schon mal zitternd unter das Sofa. Fressnapf

verrät die besten Tipps für einen ausgeglichenen

Rutsch ins neue Jahr.

Ruhe bewahren und ablenken

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und bewahren Sie Ruhe, auch

wenn Ihre Fellnase aufgeregt oder verängstigt ist. Ihre Anspannung

kann sich auf Ihr Tier übertragen, und es wird noch unruhiger.

Verhalten Sie sich ganz normal und trösten Sie Ihren Liebling

nicht, denn das bestätigt die Angst und verstärkt den Stress.

Lenken Sie stattdessen mit einem ganz besonderen Leckerli oder

einem lustigen Spiel ab. Leinen Sie Ihren Hund in den Tagen vor

und nach Silvester beim Gassigehen immer an, damit er durch die

Feuer werkskörper nicht erschrickt und wegläuft. Freigänger-Katzen

bleiben an Silvester besser drinnen. Fernseher

und Radio sorgen für eine Geräuschkulisse, die das

Feuerwerk etwas überdeckt. Und: Lassen Sie

Ihren Liebling nicht allein zuhause.

Hüttner Vita-Tier Kräutertropfen

Innere Ruhe & Gelassenheit

In Stresssituationen wie bei Feuerwerk, Gewitter

und Co. sowie bei depressiver Stimmung kann

diese Kräuterkombination für Lebensfreude

und positive Stimmung sorgen. Für innere Ruhe

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DIE GEBISSPFLEGE

13


Fressnapf spendete jeweils 20.000 Euro an die drei „Fressnapf hilft!“-Projekte Neubauers Stadtstall

(Dipl.-Päd. Christian Huber, 2. v. l.), Kinderburg Rappottenstein (Dipl.-Ing. Peter Kaiser, Landesgeschäftsführer

Rotes Kreuz Niederösterreich, 3. v. l.) und Verein e.motion/Lichtblickhof (Mag. Roswitha Zink, 2. v. r.), hier mit

Hermann Aigner (Geschäftsführung Fressnapf Österreich, 1. v. l.) und Norbert Marschallinger, MBA

(Senior Vice President Sales Fressnapf, 1. v. r.).

HELDEN AUF

VlER PFOTEN

Die tierischen Gewinner

des „Fressnapf hilft!“-

Awards 2017 im Porträt

S

ie können keinen Notruf wählen und retten dennoch

Leben: Auch heuer wurden tierische Helden

mit ihren Besitzern im Rahmen eines festlichen

Gala-Abends bei der Verleihung des „Fressnapf

hilft!“-Awards am 20. Oktober vor den Vorhang

geholt und für ihre Leistungen geehrt. Im Vorfeld

hatte die Jury alle Hände voll zu tun. Sie musste

aus vielen berührenden Geschichten die Gewinner

auswählen.

Webtipp:

Alle Siegergeschichten sowie Bilder und Videos finden Sie

unter: www.fressnapf.at/fressnapf-hilft-award-2017-sieger

Die „Fressnapf hilft!“-Jury bestand aus (v. l.) Lukas Pratschker,

Norbert Marschallinger, MBA, Maggie Entenfellner, Hermann

Aigner und Dr. Helmut Pechlaner (fehlte an diesem Abend).

14


MENSCH & TIER | „FRESSNAPF-HILFT“-AWARD

Manuela Fussi und Australian Shepherd Joker freuten

sich über 2.000 Euro, im Bild mit Hermann Aigner.

Erster Platz und Bundeslandsieger Burgenland

Das Leben von Manuela Fussi ist seit ihrer Kindheit vom immerwährenden

Kampf gegen Krebs, Depressionen und Schmerzen geprägt.

Im September 2016 trat jedoch Joker, derzeit in Ausbildung

zum Assistenzhund, in ihr Leben und veränderte alles. Er begleitet,

unterstützt und beschützt sein Frauchen rund um die Uhr. Durch

ihn schöpfte Manuela Fussi neuen Lebenswillen und -freude.

Petra Hermes mit Kooikerhondje-Hündin

Holly, im Bild mit Hermann Aigner

Dritter Platz und Bundeslandsieger Oberösterreich

In einer Nacht im Jänner 2015 wurden Petra Hermes, ihr Freund

und drei weitere Hunde von der unruhigen Holly geweckt. Das Abzugsrohr

der Gastherme war aufgrund einer Verpuffung beschädigt

worden, wodurch Abgase in die Wohnräume gelangten. Die

Familie konnte gerade noch rechtzeitig die Rettung alarmieren und

wurde dann sofort in die Intensivstation eines Spitals gebracht.

Der zweite Platz ging an das Therapiebegleithunde-

Team Samariterbund Wien-Favoriten.

Zweiter Platz und

Bundeslandsieger Wien

Die Therapiebegleithunde-Teams

des Samariterbundes Wien-Favoriten

besuchen wöchentlich (und

ehrenamtlich) Kindergärten,

Volksschulen, Senioreneinrichtungen

und auch Einzelpersonen.

Sie versuchen, Kindern den Umgang

mit Hunden näherzubringen,

und konnten auch schon vielen

Kindern die Angst vor diesen

nehmen. Auch bei den Senioren

sorgen sie für strahlende Augen!

15


FRESSNAPF-TRENDS | NEU IM SORTIMENT: SPIEL & SPASS FÜR KATZEN

1

Rock’n’Roll

1

Merengue

1

Mambo

3

2

4

ABWECHSLUNG UND VlELE

KRATZMÖGLlCHKElTEN SlND

FÜR STUBENTlGER SEHR WlCHTlG.

Gabriele Müller, Katzenpsychologin, Pfotenclub-Expertin

1 MORE FOR Kratzbaum abnehmbare und bei 30 ˚C waschbare Stoffbezüge, viele Rast-, Schlaf- und Spielmöglichkeiten, auch für große Katzen geeignet,

Säulen mit extra dickem Sisal, einfache Montage. Mambo Höhe: ca. 140 cm, Merengue Höhe: ca. 160 cm, Rock’n’Roll Höhe: ca. 170 cm.

2 AniOne Stoffratte, wiederbefüllbares Spielzeug mit Katzenminze, regt zum aktiven Spiel an. Größe: 9 cm.

3 AniOne Raschelkissen, großer Spielspaß für Katzen, durch Glöckchen wird der Spielreiz erhöht. Größe: 5 cm.

4 AniOne Multiboard, sinnvolle Beschäftigung für Katzen, für Katzen jeden Alters und jeder Größe geeignet, einfach zu reinigen,

befüllbar mit kleinen Snacks. Größe: 21 x 34 cm.

16

Bilder: © Hein Nouwens, Vector.com/Shutterstock.com


RUBRIK | THEMA

FRESSNAPF JUNlOR

RÄTSELSPASS lM WlNTER

Auf den Fressnapf-Kinderseiten warten drei

winterliche Tierrätsel und ein leckeres

Keksrezept auf dich. Und mit deinen selbst

gestalteten Packerlanhängern werden deine

Geschenke garantiert zum Hit!

WER HÄLT WO

WlNTERRUHE?

Viele Tiere halten Winterschlaf oder

Winterruhe und verbringen die kalte

Jahreszeit deswegen an einem sicheren

Ort. Kannst du herausfinden, wo Biber,

Igel, Eichhörnchen und Bär den Winter

über schlafen? Verbinde das Tier und

den jeweiligen Ort der Winterruhe mit

einer Linie.

Lösung:

17


MENSCH & TIER | FRESSNAPF JUNIOR

REZEPT FÜR

GLÜCKSSCHWElNCHEN

(Nicht für Tiere geeignet)

500 g Mehl

50 g Zucker

2 Eier

50 g Butter

Zitronenabrieb

200 ml Milch

1 Germwürfel

20 Rosinen

1. Zuerst gibst du die zimmerwarmen Zutaten Mehl, Zucker, ein

Ei und etwas Zitronenabrieb in eine Schüssel. Dann kannst

du die Milch leicht erwärmen und den Germ darin auflösen,

den du dann unter die anderen Zutaten mischst; aus allem

knetest du einen glatten Teig. Nun lässt du den Teig zugedeckt

und an einem warmen Ort für 45 Minuten ruhen.

2. Jetzt knetest du den Teig noch einmal gut durch und rollst

ihn aus. Du kannst nun 10 große Kreise für den Kopf und

20 kleine Kreise für Nase und Ohren ausstechen. Mit einem

verquirlten Ei bestreichst du dann alle Kreise. Die kleinen

Kreise für die Nasen drückst du mit einer Stricknadel zweimal

ein, damit sie auch wie Schweinchennasen aussehen. Die

restlichen kleinen Kreise werden halbiert und zu Ohren

geformt. Für die Augen verwendest du Rosinen.

3. Die zusammengesetzten Kekse kannst du jetzt auf

ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und

für 20 Minuten ruhen lassen. Dann bei 175 Grad

ca. 15 – 20 Minuten backen.

10 x

GROSSER

KRElS

FÜR

KOPF

10 KLElNE KRElSE

MlT STRlCKNADEL

2 x ElNDRÜCKEN

FERTlG!

20 x

KLElNER KRElS

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BESTRElCHEN &

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ZUSAMMENSETZEN.

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AUGEN VERWENDEN.

BACKEN.

10 KLElNE KRElSE

HALBlEREN

18


MENSCH & TIER | FRESSNAPF JUNIOR

Ich bestehe aus Haaren

und bin eine Frisur.

-------------

Ich bin ein kleines Pferd.

Lösung: Pony

PACKERLANHÄNGER

WAS BlN lCH?

Viele Wörter haben eine

doppelte Bedeutung. In jeder

Sprechblase stehen zwei

Beschreibungen für zwei

unterschiedliche Dinge, die

jeweils mit demselben

tierischen Wort bezeichnet

werden. Kannst du herausfinden,

welche Wörter hier

gemeint sind?

Lösung: Maus

Ich bin ein kleines Nagetier

und einem Sprichwort nach

fängt man mich mit Speck.

-------------

Mich findest du an vielen

Computern.

Passend zu Weihnachten haben wir für dich vier Packerlanhänger gestaltet, die du selber ausmalen und beschriften

kannst. Danach einfach ausschneiden, mit einem Geschenkband ans Geschenk hängen, und fertig!

Frohes Fest!

Frohes Fest!

Frohes Fest!

Frohes Fest!

19


MENSCH & TIER | FRESSNAPF JUNIOR

FEHLERSUCHBlLD

Wie gut bist du

beim Beobachten

von Tieren? Das

rechte Bild unterscheidet

sich vom

linken durch sechs

Fehler. Kannst du

alle finden?

Lösung:

20

Für:

......................................

Für:

......................................

Für:

......................................

Für:

......................................

Bild: © Kichigin, sub job, Janny2, K N, art.tkach, Nenilkime/Shutterstock.com


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Jede Katze hat, abhängig von der Rasse, Alter und Lebensstil ihre individuellen

Bedürfnisse. Angepasste Ernährung in allen Lebensphasen ist wichtig für ihr

Wachstum, ihr Wohlbefinden und die Erhaltung ihrer Gesundheit.

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21


RATGEBER | PFOTENPFLEGE UND -SCHUTZ

22

SO BLElBEN DlE PFOTEN

lM WlNTER HElL

Regelmäßig das Fell zwischen den Ballen kürzen.

Für besseren Halt auf Eis und Matsch die Krallen,

falls nötig, schneiden.

Während des Spaziergangs kontrollieren, ob sich

Schnee festgesetzt hat, und diesen entfernen.

Nach dem Spaziergang die Pfoten mit lauwarmem

Wasser von Schnee und Salz befreien.

Ballenzwischenräume auf Fremdkörper

(z. B. Rollsplitt) und Verletzungen hin prüfen.

Bei Bedarf Pfotenschutzsalbe auftragen.

Bilder: © Hein Nouwens/Vector.com,anetapics/Shutterstock.com


RATGEBER | PFOTENPFLEGE UND -SCHUTZ

SO LÄUFT DER

WlNTER RlCHTlG GUT

Spaziergänge im Schnee sind ein Riesenspaß für die

meisten Hunde. Doch Eis, Streusalz, Nässe und Kälte

können den Pfoten zusetzen. Die richtige Pflege hilft.

Text: Claudia Götz

Was gibt es Schöneres, als zu beobachten, wie viel

Spaß Hunde im Winter haben? Sie toben ausgelassen

über die verschneite Wiese, schnappen

nach den weißen Flocken und wälzen sich voller

Begeisterung im Schnee. Die meisten Hunde mögen

nicht nur den Schnee, sondern haben auch

kein Problem mit dem Winter. Allerdings sollten

Hundehalter dennoch vorsichtig sein: Denn Eisklümpchen,

Salz und Rollsplitt können bei den

Vierbeinern feine Risse in der Ballenhornhaut oder Scheuerstellen

zwischen den Zehen verursachen. Intensive Pfotenpflege ist also

vor allem im Winter sehr wichtig. Worauf Sie besonders achten

müssen, lässt sich so zusammenfassen: auf guten Grip und bestmögliche

Isolierung. Doch was bedeutet das genau?

Hunde sind Zehengänger

Grundsätzlich ist der Hund gut dafür ausgerüstet, auch auf glatten

oder rutschigen Böden sicher zu laufen. Die Anatomie seiner

Pfoten hilft ihm dabei besonders. Häufig liest man vom „Pfotengänger“

Hund. Biologisch gesehen ist der Hund aber, genau wie

die Katze, ein Zehengänger. Das heißt, dass nur die Finger beziehungsweise

Zehen den Boden berühren. Dies ist möglich, da die

Knochen, die bei uns die Handfläche oder Fußsohle bilden, beim

Hund viel länger sind. So entsteht ein raumgreifender und energiesparender

Gang. Zehengänger sind in der Regel gute Läufer

– schnell und ausdauernd. Hunde sind neben den Geparden die

schnellsten Landsäugetiere überhaupt. Pferde hingegen laufen nur

auf der zum Huf umgebauten Zehenspitze und heißen deshalb auch

Spitzengänger. Bären wiederum laufen auf der ganzen Hand- und

Fußfläche und werden als Sohlengänger bezeichnet. Sieht man sich

die Hundepfote von unten an, erkennt man bereits einen großen

Teil des Meisterwerks der Natur.

Stoßdämpfung und Kälteisolierung

Die einzelnen Ballen sind durch eine Zwischenzehenhaut elastisch

miteinander verbunden. Dies macht die Pfoten besonders beweglich,

dadurch können sie sich an jeden natürlichen Untergrund anpassen.

So kommen Hunde normalerweise mit nahezu allen Bodenverhältnissen

gut zurecht. Dazu trägt auch das Fettgewebe unter

der dicken Hornschicht der Ballen bei: Es wirkt wie ein Stoßdämpfer.

Die Haut an den Ballen schützt den Hund vor Verletzungen,

denn sie ist hier mit 1,8 mm etwa 50-mal dicker als am übrigen

Körper. Außerdem sind die Pfoten

sehr gut durchblutet. Dies

MlT DER RlCHTlGEN

PFOTENPFLEGE

lST lHR HUND BESTENS

GERÜSTET FÜR ElS

UND SCHNEE.

trägt – ebenso wie das Fettgewebe

in den Ballen – zur Kälteisolierung

bei. Die Blutgefäße ziehen

sich bei Kälte zusammen

und dehnen sich bei Wärme aus.

Auf diese Weise wird die Temperatur

in den Pfoten geregelt, und

der Hund bekommt keine kalten

Füße. Zudem sind die Zehenballen

mit Nervenenden durchzogen.

Das dient vor allem dem Erspüren

des Untergrunds und der Balance und hilft, Verletzungen

zu vermeiden. Man nennt diesen Vorgang Propriozeption, das ist

die Fähigkeit eines Organismus, den Zustand sowie die Veränderung

von Gelenkwinkeln mit Sensoren zu erfassen. Es gibt unterschiedliche

dieser – Propriozeptoren genannten – Nervenzellen im

Körper, und sehr viele davon sitzen beim Hund in den Pfotenballen.

Diese Nerven melden dem Gehirn in Windeseile, ob der Hund auf

eine Glasscherbe tritt, auf Eis rutscht oder in einer Schneewehe

versinkt. Dadurch können Stürze, Ausrutscher oder auch Schnitte

vermieden werden.

So pflegen und schützen Sie die Hundepfote

Wer all diese faszinierenden Fakten über Hundepfoten kennt, der

versteht auch, warum einige Pflegemaßnahmen im Winter unerlässlich

sind: Da bei jedem Auftreten die Zehen gespreizt werden,

können sich in den Zwischenräumen Fremdkörper, wie zum Beispiel

Rollsplitt, festsetzen. Zudem können die Zwischenzehenhäute,

23


RATGEBER | PFOTENPFLEGE UND -SCHUTZ

DlE HUNDEPFOTE:

WUNDERWERK DER NATUR

1 Empfindsamkeit

In den Ballen sitzen viele Tastrezeptoren.

Mit ihnen wird der Untergrund wahrgenommen

und dem Hund im Bruchteil einer

Millisekunde mitgeteilt, wenn er auf einen

spitzen Gegenstand tritt.

5 Wahrnehmung

Die Ballen sind von zahlreichen Nerven durchzogen,

sodass damit kleinste Temperaturschwankungen

und Vibrationen wahrgenommen werden

können.

6 Schutz

Die Haut an den Ballen ist 50-mal dicker als am

restlichen Hundekörper. Dadurch können sich

Hunde auf heißem Asphalt genauso gut bewegen

wie auf gefrorenem Boden.

2 Bodenhaftung

Hunde laufen nicht

auf der ganzen

Pfote, sondern auf

ihren Zehen. Die

Krallen sorgen dabei

für besonders gute

Bodenhaftung.

6

3 Stabilität und Beweglichkeit

Die einzelnen Pfotenballen sind durch Zwischenzehenhäute

verbunden, was Stabilität und gleichzeitig

Beweglichkeit verleiht.

4 Stoßdämpfung

Die Ballen sind mit einem Fettgewebe

gepolstert, das Bodenunebenheiten

abfängt und vor Kälte isoliert.

7 Gute Durchblutung

Die Pfoten sind besonders gut durchblutet,

sodass die Körpertemperatur in diesem

Bereich aufrechterhalten bleibt und Hunde

keine kalten Füße bekommen.

die die Zehen miteinander verbinden, verletzt oder gereizt werden.

Kontrollieren Sie die Ballen und die Zwischenräume deshalb

am besten nach jedem Spaziergang auf Risse. Auch Schnee, der

zwischen den Zehen verklumpt, kann zum Problem werden, denn

dadurch können die Pfotenballen schmerzhaft gespreizt werden,

was wiederum zu Entzündungen führen kann. Manche Hunde gehen

dann vor Schmerzen nicht weiter, andere leiden stumm vor

sich hin und ertragen es. Andere Hunde wiederum knabbern an

den Pfoten, was die Hautreizung nur noch verstärkt und nässende

Ekzeme verursachen kann. Helfen Sie Ihrem vierbeinigen Liebling

während des Spaziergangs, indem Sie die Pfoten mit der Hand wärmen,

um die Eis- oder Schneeklumpen zu schmelzen. Denn wenn

der Hund mit dem Schnee zu viel Streusalz oder Keime aufnimmt,

kann dies zusätzlich zu Magen-Darm-Problemen mit Erbrechen

und Durchfall führen.

24

Pfoten sauber machen nicht vergessen

Aus diesem Grund sollten Sie die Pfoten auch nach dem Spaziergang

gründlich reinigen, sobald Salz gestreut wird. Trockenreiben

reicht nicht aus, denn dann bleibt das Salz weiterhin am Ballen

haften und kann an den Zwischenhäuten Reizungen und Entzündungen

verursachen. Die Pfotenballen werden rissig und somit anfälliger

für Keime. Sie sollten die Pfoten mit lauwarmem Wasser abspülen

und dann mit einem Handtuch abtrocknen (siehe Infobox).

Für große Hunde kann man lauwarmes Wasser in Schüsseln füllen,

das erleichtert das Säubern der Pfoten. Wenn Sie die Möglichkeit

haben, wählen Sie den Gassiweg im Winter am besten so, dass der

Hund möglichst wenig mit Streusalz in Berührung kommt. Falls

es sich dennoch nicht vermeiden lässt, schaffen bei empfindlichen

Hunden Pfotenschuhe Abhilfe. Aber auch in vielen anderen Fällen

können Pfotenschuhe nützlich sein. Dennoch sollten Sie Schuhe

Bilder: © A Aleksii ,Anna Hoychuk, anetapics/Shutterstock.com


RATGEBER | PFOTENPFLEGE UND -SCHUTZ

oder Socken nicht benutzen, wenn kein Bedarf besteht, denn sie

schränken die Fähigkeiten der hochsensiblen Tastorgane ein. Aber

es lohnt sich, für den Fall einer Verletzung passende Schuhe für

den Hund parat zu haben. Idealerweise haben Sie auch bereits das

Anziehen geübt. Eine große Auswahl an Pfotenschutzschuhen in

unterschiedlichen Größen gibt es in Ihrer nächstgelegenen Fressnapf-Filiale.

Lassen Sie sich von unseren Experten beraten, damit

Bello auch wirklich einen passgenauen Pfotenschuh erhält.

Schutz für Ballen und Zehen

Bei vielen Hunden bilden sich auch ohne den Kontakt mit Schnee

oder Streusalz im Winter kleine Risse an den Ballen oder zwischen

den Zehen, die schmerzen oder sich entzünden. Das liegt an der

trockenen Heizungsluft und am häufigen Wechsel zwischen kalt

und warm. Auch bewegen sich Hunde im Winter oft weniger als im

Sommer, und die Durchblutung ist schlechter. Regelmäßiges Eincremen

der Pfoten schafft meist Abhilfe, denn es hält sie geschmeidig,

indem die Creme eine schützende Schicht auf den Ballen bildet.

Geeigneten Pfotenschutz gibt es als Salbe und als Spray. Bei

manchen Hunden ist es zudem hilfreich, die Haare zwischen den

Zehen kurz zu halten. Sind diese zu lang, setzen sich Erde, Nässe

und Schnee dort besonders leicht fest. Dies wiederum kann Scheuerstellen

und Entzündungen verursachen. Durch das Verfilzen

besonders langer Haare können sich Druckstellen bilden, die so

unangenehm sind, dass der Hund lahmt. Vor allem Vertreter langhaariger

Rassen neigen dazu, aber auch ältere Tiere jeder Rasse,

die sich nicht mehr so viel bewegen. Denn dann werden die Haare

nicht automatisch durchs Laufen ausreichend gekürzt. Benutzen

Sie eine vorne abgerundete Schere, um die Haare vorsichtig so abzuschneiden,

dass sie nicht mehr über die Pfotenballen hinausragen.

Schneiden Sie sie aber nicht zu kurz, denn auch das kann zu

Hautirritationen führen. Im Zweifelsfall lassen Sie sich von einem

Tierarzt oder Hundefriseur beraten.

Vergessen Sie die Krallen nicht

Auch die Krallen sollten gekürzt werden, falls der Hund sie nicht

genug abläuft. Dies ist häufig bei sehr kleinen Hunden der Fall,

die einfach nicht genug Gewicht haben, oder bei älteren Hunden,

die nicht mehr so viel bewegt werden können. Werden die Krallen

zu lang, leiden der Gang und der gesamte Bewegungsapparat. Die

Folge: Der Hund rutscht leichter weg und die Verletzungsgefahr

steigt. Ob die Krallen die richtige Länge haben, kann man in der

Regel erkennen, wenn der Hund gleichmäßig auf allen vier Beinen

steht. Die Krallen sollten dann den Boden nicht berühren.

Krallen kürzen – darauf sollten Sie achten

Ob Sie die Krallen selbst schneiden oder zu einem Tierarzt gehen,

hängt nicht zuletzt davon ab, wie kooperativ der Hund dabei ist.

Grundsätzlich ist es

empfehlenswert, sich

erst einmal vom Tierarzt

zeigen zu lassen,

wie man Krallen

richtig schneidet.

Für die größtmögliche

Sicherheit

sollten Sie auf alle

Fälle eine spezielle

Krallenschere verwenden.

Diese ist

so kon struiert, dass

man die Kralle beim

DER WlNTER HAT ElNlGE

HERAUSFORDERUNGEN FÜR DlE

HUNDEPFOTEN PARAT: WER

SElNEM HUND OHNE PROBLEME

AN DlE PFOTEN FASSEN KANN,

lST KLAR lM VORTElL.

Schneiden nicht

quetscht. Noch wichtiger

ist es aber, die Blutgefäße in den Krallen nicht zu verletzen.

Bei hellen Krallen sieht man diese meist rosa durchschimmern

und kann entsprechend Abstand halten. Bei schwarzen Krallen

ist dies schwierig bis unmöglich. Wer sich unsicher beim Krallenschneiden

ist, sollte besser zu seinem Tierarzt gehen, um unnötige

Schmerzen und Blutungen zu vermeiden. Denn schließlich sollen

Pfotenpflege und Pfötchengeben Spaß machen und mit positiven

Gefühlen verbunden sein – gerade auch im Winter.

1

4

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Umwelteinflüssen (Streusalz, raue Böden) und macht die Ballen wieder

geschmeidig. Mit wohlriechendem und pflegendem Bienenwachs, 40 ml.

2 wetties Tierreinigungstücher, mild reinigend, praktisch entnehmbar,

zur täglichen Pflege geeignet.

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gegen Verhärtungen und bietet den idealen Pfotenschutz. Mit Bienenwachs

und Aloe Vera, 50 ml.

4 fit+fun Hundehandtuch, sehr weiches Handtuch, für eine sanfte und

einfache Reinigung sowie Trocknung. Größe: 120 x 35 cm.

25


© ORF_KerstinJoensson

TlERE SPÜREN

EHRLlCHKElT

Hansi Hinterseer erzählt

von seiner Liebe zu Tieren,

warum er keinen eigenen

Hund hat und welches Tier

er gerne wäre.

D

er Tiroler Ex-Skirennläufer ist nicht nur leidenschaftlicher

Schlagersänger, Moderator und Schauspieler,

sondern hat auch ein großes Herz für Tiere. Für seine

neue Musiksendung, die im November auf Sendung

geht, steht Hansi Hinterseer wieder mit einem vierbeinigen

Co-Moderator vor der Kamera. Im Gespräch

mit Fressnapf erzählt er von seinem Verhältnis zum

Berner Sennenhund Ustin und welchen Stellenwert

Tiere in seinem Leben haben.

Fressnapf:

Welche Bedeutung haben Tiere in Ihrem Leben?

Hansi Hinterseer:

Ich bin als Bub auf der Alm mit Tieren aufgewachsen. Mit Haustieren

wie Katzen und Hunden sowie Nutztieren wie Pferden, Ziegen

und Kühen. Sie waren meine Spielgefährten. Sie haben uns aber

auch Käse und Milch gegeben. Ich habe von klein auf gelernt, sie zu

achten und Verantwortung für sie zu tragen. Wir lebten von- und

miteinander. Einen Hund hatten wir natürlich auch auf dem Hof:

unseren Schäferhund, den Rex.

Fressnapf:

Was können Menschen von Tieren lernen?

Hansi Hinterseer:

Sie scheren sich nicht darum, wer oder was man ist, solange man

es nur ehrlich mit ihnen meint. Die Tiere spüren das. Sie haben

eine emotionale Intelligenz, einen Instinkt, davon kann mancher

lernen. Ein Tier gibt bedingungslos und ohne Vorbehalte.

26


VIP-INTERVIEW | HANSI HINTERSEER

Fressnapf:

Am 11. November wird auf ORF 2 Ihre neue Musiksendung „Hansi

Hinterseer – im malerischen Tannheimer Tal“ ausgestrahlt, und Sie

werden dabei – wie schon in den früheren Sendungen – von einem

Filmhund begleitet. Wie kam es dazu, dass ein Hund Ihr „Co-Moderator“

wurde?

Hansi Hinterseer:

Die Idee ist so gut, die hätte von mir sein können. Aber im Ernst:

Ein Tier ist ein wunderbarer Begleiter. Ich wollte damals was Neues

in meine Sendungen einbringen, mit Wärme, nichts Aufgesetztes,

etwas, das zu mir passt. Und mit Tieren habe ich mich schon

immer wohlgefühlt.

Fressnapf:

Welche Beziehung haben Sie zu Ihrem Filmhund?

Hansi Hinterseer:

Wir zwei hatten auf Anhieb ein sehr gutes Verhältnis. Harmonisch

und auch mit Respekt voreinander. Ustin ist der Enkel von Quincy,

meinem ersten Filmpartner. Ein großartiger, außergewöhnlicher

Kerl. Leider lebt er schon seit ein paar Jahren nicht mehr. Mittlerweile

kenne ich seinen Nachwuchs schon in der dritten Generation.

Auch Ustin und ich verstehen uns ohne Worte. Er spürt einfach,

was mir gerade wichtig ist.

Fressnapf:

Ustin ist neben seinem Job als „Co-Moderator“ auch ein Fährten- und

Arbeitshund. Macht sich seine Ausbildung bei der Arbeit vor der Kamera

bemerkbar?

Hansi Hinterseer:

Ustin ist nicht nur ein ausgesprochen schöner, sondern auch

ein gut ausgebildeter Hund. Bei den Dreharbeiten ist natürlich

auch sein Trainer und Herrchen mit dabei. Für Sehbehinderte,

Menschen mit Behinderungen, für verirrte Wanderer oder auch

verschüttete Skifahrer sind ausgebildete Hunde wie er ein unverzichtbarer

Partner, ein Freund und Lebensretter. Wenn man ein

Gespür für Tiere hat, ist das mit einem so aufmerksamen Tier

nicht schwerer oder leichter, als mit einem menschlichen Partner

zu drehen. Es muss aber auch passen, man kann niemanden in

eine Rolle zwängen. Ein Tier schon gar nicht. Ein Stück weit spontan

und flexibel sollte man schon sein, aber das macht ja gerade

den besonderen Charme von Tierszenen aus – und der Spaß sollte

bei allen Beteiligten auch immer dabei sein. Den Ustin selbstverständlich

eingeschlossen. Wir toben zusammen, arbeiten und

spannen aus. Alles zu seiner Zeit.

Fressnapf:

Was war das lustigste Erlebnis beim Dreh?

Hansi Hinterseer:

Lustige Erlebnisse gab es weniger, dafür umso mehr richtig nette.

Ustin ist ein junger und starker Hund, da sollte man bei der

Begrüßung schon einen festen Stand haben … Berner Sennenhunde

können manchmal auch liebenswert tollpatschig sein. Schaut’s

euch die Sendung an, mehr verrat ich nicht …

Fressnapf:

Was ist für Sie das Besondere an Ustin?

Hansi Hinterseer:

Ustin ist total warmherzig und treu, wie schon sein Großvater und

seine Mutter. Er stammt aus einer großartigen Zucht. Der Nachwuchs

lebt dort mit den Erwachsenen im Rudel, das ist für das

Sozialverhalten im späteren Leben äußerst wichtig. Spiel, Spaß,

aber auch Erziehung und Grenzen werden von den erwachsenen

Hunden vorgelebt. Das ist sicher ein wichtiger Grundstein, um zu

einem fröhlichen, selbstbewussten und sozial angepassten Hund

heranzuwachsen.

Fressnapf:

Warum haben Sie keinen

eigenen Hund?

Hansi Hinterseer:

Durch meinen Beruf bin

ich so viel unterwegs,

die häufigen Reisen oder

auch Trennungen möchte

ich keinem Hund zumuten.

ElN LEBEWESEN lST

KElN SPlELZEUG, DAS

MAN ZUR HAND NlMMT,

WENN MAN GERADE

SPASS DARAN HAT.

Fressnapf:

Wenn es Ihre Zeit zulassen würde, welchen tierischen Mitbewohner

würden Sie aufnehmen?

Hansi Hinterseer:

Einen Hund, wir kämen sicher gut miteinander aus. Ich bin gern

draußen in der Natur, und bei mir daheim in Kitzbühel hätte er mit

den Wäldern und Wiesen gleich vor der Haustür auch ausreichend

Auslauf.

Fressnapf:

Welchen Tipp möchten Sie Menschen mitgeben, die gerne ein Haustier

hätten, aber viel auf Reisen sind?

Hansi Hinterseer:

Ein Lebewesen ist kein Spielzeug, das man zur Hand nimmt,

wenn man gerade Spaß daran hat, und es dann wieder in die Ecke

legt, wenn man etwas anderes interessanter findet. Man trägt die

Verantwortung, wenn man sich für ein Haustier entscheidet. Tiere

schenken uns Aufmerksamkeit und Treue, sie handeln nicht

aus Vernunft oder Berechnung. Und dass es nicht selbstverständlich

ist, was man an Zuneigung von ihnen bekommt, das sollte

man sich immer ins Gedächtnis rufen und auf die Tiere achten.

Wenn man viel auf Reisen ist, sollte man das Haustier problemlos

mitnehmen können, ohne dass es darunter leidet, liebevolle Betreuung

sicherstellen, sodass das Tier während der Abwesenheit

nichts vermisst, oder lieber gleich darauf verzichten, sich ein Tier

zu holen, wenn es nicht ein fixer Bestandteil des eigenen Lebens

wäre, sondern lediglich eine Nebenrolle zugewiesen bekäme.

Fressnapf:

Zum Abschluss: Wenn Sie für einen Tag ein Tier sein könnten –

welches wäre das?

Hansi Hinterseer:

Ein Adler. Der König der Lüfte. In den Himmel hinaufsteigen, diese

atemberaubende Freiheit spüren und die Gipfel einmal

aus dieser Perspektive sehen.

27


MENSCH & TIER | RASSEPORTRÄT

Augen können unabhängig

voneinander bewegt werden.

Zeichnung und Färbung: variiert je

nach Herkunftsgebiet und geschlecht.

MlNlDRACHE

AUS DEM FARBTOPF

Kulleraugen, Ringelschwanz, Schleuderzunge und kunterbunt:

Das Pantherchamäleon bringt Farbe ins Leben.

Kaum ein anderes Tier in der Natur wurde derart farbenprächtig

ausgestattet wie das Pantherchamäleon.

Als Terrarientiere erfreuen sich diese knalligen

Exoten immer größerer Beliebtheit. In der Haltung

sind sie jedoch, wie sämtliche Chamäleonarten, sehr

anspruchsvoll und bedürfen gewissenhafter Pflege.

Farbenfroher Buschbewohner aus Madagaskar

Chamäleons gehören zur Familie der Leguane. Heute

sind bis zu 160 Arten bekannt. Die farbenprächtigen

Pantherchamäleons stammen ursprünglich von der Nord- und

Ostküste Madagaskars. Dort findet man diese Echsen in Tieflandregenwäldern

und Bergnebelwäldern oder sogar in Siedlungsnähe.

Sie halten sich vorzugsweise in Büschen mit dickeren Ästen

auf, worauf sie gut klettern können. Eine Besonderheit ist, dass

28

die Tiere je nach Herkunftsgebiet sogar regional unterschiedliche

Färbungen aufweisen.

Integriertes Stimmungsbarometer

Doch die Liste der skurrilen Eigenheiten des Pantherchamäleons

ist lang. Das Gerücht, sie könnten die Farben der jeweiligen Umgebung

annehmen und so „unsichtbar“ werden, hält sich hartnäckig.

Tatsächlich dient der Farbwechsel der Kommunikation der Tiere

untereinander, sie drücken so ihre Stimmung aus und nutzen in

freier Natur am Morgen zum Beispiel dunklere Farben, um sich

aufzuwärmen. Unterschiedliche Farbkomponenten verschieben

sich aufgrund von Signalen des Nervensystems – so entstehen

spektakuläre Farbenspiele, die Tiere zeigen so zum Beispiel Paarungsbereitschaft

oder Schwangerschaft an. Das Spektrum ist dabei

beschränkt – sie können nicht jede beliebige Farbe annehmen.

Bilder: © Jan Bures/Shutterstock.com


Nach hinten abfallender Kamm mit

KLEINEN, stacheligen Schuppen.

MENSCH & TIER | RASSEPORTRÄT

Körperlänge (inkl. Schwanz),

Männchen: bis zu 55 CM,

WEIBCHEN: bis zu 35 CM.

Top ausgestattet

Mit ihrer Schleuderzunge, die übrigens so lang wie das Chamäleon

selbst sein kann, fangen sie Insekten. Die Augen können unabhängig

voneinander bewegt werden, die Tiere verfügen damit über ein

Sichtfeld von 342 Grad, außerdem haben sie einen sehr ausgeprägten

Sehsinn. So haben sie ihr Umfeld perfekt im Blick und können

potenzielle Beute oder andere Tiere ins Visier nehmen. Die Füße

funktionieren wie Greifzangen, mit denen sich das Pantherchamäleon

gut festhalten kann. Für noch besseren Halt wickeln sie ihren

Schwanz um die Äste.

Anspruchsvoll in der Pflege, nichts für Anfänger

Die bunten Echsen sind sehr empfindliche Tiere und brauchen einen

Halter mit Erfahrung in der Reptilienhaltung. Sie benötigen

ein großes Terrarium (Mindestgrundfläche 0,8 qm, Mindesthöhe

1 Meter lt. österreichischem Tierschutzgesetz, besser aber mehr

Platz) mit vielen Klettermöglichkeiten, spezieller Beleuchtung mit

ausreichend hoher UV-Licht-Intensität und Frischluftzufuhr. Tagsüber

sollte die Temperatur 26 bis 28 Grad, nachts 18 bis 22 Grad

betragen. Die Tiere haben im Winter ein geringeres Aktivitätslevel

und brauchen es daher etwas kühler. Das Terrarium muss regelmäßig

befeuchtet werden, die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen

60 und 90 Prozent betragen.

Außerdem benötigen sie eine

Sonneninsel mit ca. 35 Grad

zum Aufheizen.

Gut informieren

Die Tiere sind Einzelgänger,

Paarhaltungen können

mitunter schwierig sein.

Bei Männchen sollte man

dafür sorgen, dass sie sich

nicht selbst in Glasflächen

sehen können, da sie in ihrem

Spiegelbild einen Rivalen wahrnehmen

und so permanentem Stress

ausgesetzt sind. Hinsichtlich Ernährung und Wasserversorgung

haben die Tiere besondere Ansprüche. Daneben gibt es noch viele

weitere Aspekte, die beachtet werden müssen, damit die Minidrachen

lange gesund bleiben und sich wohlfühlen. Eine ausführliche

und umfangreiche Information ist also unbedingt notwendig,

bevor man sich diese farbenfrohen Tiere anschafft. Sie können

im Terrarium bis zu sechs Jahre alt werden.

29


UNSERE QUALITÄTSPRODUKTE

FÜR IHR AQUARIUM

Tetra AquaSafe

Bereitet Leitungswasser sofort

zu fischgerechtem, naturnahem

Aquarienwasser auf.

TetraMin

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Fische und klares Wasser.

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Rohstoffe, die für Katzen besonders gut verdaulich sind. So finden

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zum Beispiel auch Bierhefe, die Ihre Katze bei Verdauungsproblemen

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Getreide und Gluten. Für eine natürlich gesunde und ausgewogene

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RATGEBER | RECHTSRATGEBER

TlERSCHUTZ

Mag. Rainer Radlinger

Rechtsanwalt

Fressnapf-Rechtsberater

So soll dem Tierschmuggel Einhalt geboten werden.

Mit 26. April 2017 ist die Tierschutzgesetz-Novelle 2017 in Kraft

getreten, die deutliche Einschränkungen in Bezug auf Verkauf und

Abgabe von Tieren enthält. Durch die Novelle wurde eine oftmals

diskutierte Bestimmung neu eingefügt, die ein Verkaufsverbot von

Tieren unter bestimmten Umständen vorsieht. Demnach sind das

Anbieten und Verkaufen von Tieren auf öffentlich zugänglichen

Plätzen – sofern es sich nicht um eine behördlich bewilligte Veranstaltung

handelt – sowie das Anbieten im Umherziehen verboten.

Dadurch soll der illegale Tierschmuggel verhindert werden.

Nur noch Züchtern und behördlich genehmigten Einrichtungen, wie

etwa Tierheimen, ist es erlaubt, Tiere zum Verkauf und zur Abgabe

öffentlich anzubieten. Für Privatpersonen wie auch für private Tierschutzvereine,

die kein bewilligtes Tierheim betreiben, ist das öffentliche

Anbieten von Tieren nicht mehr erlaubt, auch wenn es zur unentgeltlichen

Abgabe von Tieren dient. Das ist problematisch, unter

anderem deshalb, weil dazu auch das Inserieren im Internet zählt.

Dies trifft vor allem beliebte Plattformen, wie z. B. willhaben.at.

Ursprünglich waren unter anderem Personen ab einem gewissen

Alter vom Verbot des öffentlichen Anbietens von Tieren ausgenommen,

wodurch man auf ältere oder kranke Personen, denen eine

Tierhaltung nicht mehr zumutbar ist, Rücksicht hätte nehmen wollen.

Damit wäre eine Entlastung der Tierheime verbunden gewesen,

jedoch nahm der Gesetzgeber von dieser Ausnahmeregelung

Abstand. Derzeit gibt es lediglich eine Ausnahme für das Anbieten

von Tieren im Rahmen der Land- und Forstwirtschaft.

Durch die Änderungen des Tierschutzgesetzes werden vor allem private

Tierschutzvereine an ihrer täglichen Arbeit gehindert, welche

bisher einen wertvollen Dienst zur Entlastung der ohnehin überlaufenen

Tierheime geleistet haben. Die Tierschutzgesetz-Novelle

wurde daher nicht nur in den einschlägigen Fachkreisen heftig kritisiert,

und es laufen derzeit „hinter den Kulissen“ Verhandlungen

mit dem Ziel, die von vielen als „missglückt“ bezeichnete Novelle

zu reparieren. Es bleibt zu hoffen, dass die Sanierung des

Gesetzes bald und in zufriedenstellender Weise erfolgt.

WlNTERSCHLAF & CO.

Wie unterscheiden sich die Überlebensstrategien?

D

er Winter stellt für unsere Wildtiere eine große Herausforderung

dar, deshalb haben sie unterschiedliche

Strategien entwickelt, um ihn gut zu überleben.

Winterschlaf haltende Tiere wie Siebenschläfer, Igel

oder Fledermäuse reduzieren ihre Körperfunktionen

drastisch. Das Herz schlägt nur noch ein paarmal pro

Minute, die Körpertemperatur sinkt auf wenige Grad

und die Atempausen dauern minutenlang.

Viel weniger drastisch verläuft die Winterruhe, wie sie etwa

Braunbär, Eichhörnchen und Dachs halten. Diese Tiere fahren ihr

Energiesystem nicht so stark herunter und wachen im Winter auch

gelegentlich auf. Insekten, Fische, Amphibien und Reptilien fallen

in Winterstarre und erwachen erst wieder, wenn es wärmer wird.

Allen gemeinsam ist, dass Störungen im Winter tödlich sein können.

Deshalb bittet der Naturschutzbund um Rücksicht bei

Winterwanderungen. www.naturschutzbund.at

© Helmut Heimpel

31


MENSCH & TIER | PFOTENCLUB

RUDELGEFLÜSTER

Pfotenclub-Mitglieder fragen – Experten antworten

&

Mach

mit

meld dich

an!

Wir haben seit Kurzem zwei viermonatige Katzengeschwister

bei uns in der Wohnung, die von einem

Bauernhof stammen. Die Katzen bekommen zweimal

am Tag Feuchtfutter. Eine Katze frisst nicht immer alles

auf, und wenn die andere Katze das auch nicht frisst,

kommt es vor, dass sie das übrige Futter verscharren will.

Manchmal scharrt sie auch um den Futterplatz, ohne dass

Futter da ist. Was bedeutet das?

Katzen sind unterschiedlich gute Futterverwerter und Fresser. Manche

schlingen sehr hastig, andere fressen sehr langsam. Manche haben

immer Hunger, andere muss man animieren. Das Scharren neben dem

Futternapf bedeutet im Grunde immer: Ich bin satt, ich mag das nicht

(mehr), ich will das verscharren, damit es nicht von anderen Tieren gefunden

wird bzw. keine anderen Tiere anlockt, was dann Gefahr bedeutet.

Das ist ein Instinkt, also angeborenes Verhalten. Es kommt häufiger

vor und kann mit der Sorte oder der Art des Futters zusammenhängen

oder einfach nur damit, dass die Katze satt ist. Gabriele Müller

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Jutta Durst

Verhaltenstrainerin für Hunde

Pfotenclub-Expertin

Gabriele Müller

Katzenpsychologin

Pfotenclub-Expertin

Mag. Sabine Sandner-Marschallinger

Diplom-Tierärztin

Pfotenclub-Expertin

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Ich habe eine kleine Hündin, die mich ins Büro begleitet.

Leider bellt sie dort seit Kurzem alle an, die bei der Tür

hereinkommen. Ich habe schon versucht, die Tür offen zu

lassen, sodass niemand klopfen kann, und sie mit Leckerlis

zu loben, wenn sie nicht bellt. Es hat aber leider nicht

funktioniert. Haben Sie einen Tipp für mich?

Das Verhalten kann mehrere Gründe haben: Entweder freut sie sich über

Besucher und möchte diese begrüßen, dann hilft konsequentes Ignorieren.

Ist es territoriales Verhalten – was ich vermute –, dann wird es etwas komplizierter.

Denn dann müsste das komplette Zusammenleben unter die Lupe

genommen werden. Es müssen alle Situationen geändert werden, in denen

sie sich als Rudeloberhaupt aufführt. Nur das Bellverhalten im Büro abstellen

zu wollen, und ansonsten bleibt alles wie immer, funktioniert dann nicht.

Ihr werden also zunächst die Privilegien entzogen, wie auf erhöhten Plätzen

zu liegen, als Erstes durch die Tür zu gehen, sie muss im Büro angebunden

werden usw. Wenn man die Rollen umkehrt und ihr klar wird, dass sie nicht

den Beschützer spielen muss, gibt es für sie auch keinen Grund mehr, andere

Menschen mit Bellen vertreiben zu wollen. Aber was nun wirklich der

Auslöser ist (und davon hängt die Therapie ab), kann nur ein Trainer vor Ort

entscheiden, indem er die Situation beobachtet. Daher würde ich empfehlen,

einen Trainer in der Nähe zu kontaktieren, der sich die Körpersprache

der Hündin anschauen kann. Jutta Durst

Meine beiden Katzen sind vier Monate alt und dürfen nicht ins Schlafzimmer,

wenn ich schlafen gehe. Eine kratzt und maunzt jeden Tag frühmorgens vor

bzw. an der Tür und hört nicht auf, bis ich sie hereinlasse. Sie kommt daraufhin

zwar ins Schlafzimmer, beachtet mich dann aber nicht. Das Gleiche

machen beide, wenn ich etwa ins Bad gehe und die Tür hinter mir schließe.

Das ist aufmerksamkeitserregendes Verhalten und recht normal für so junge Katzen, die noch

sehr verspielt sind. Katzen sind dämmerungsaktiv und in der Morgendämmerung besonders

munter. Wenn Sie nachgeben, dann werden die Tiere es immer weiter fordern – da müssen

Sie eiserne Nerven bewahren. Nach der Kastration und mit zunehmendem Alter, und wenn

es morgens später heller wird, wird sich das etwas legen. Gabriele Müller

Bilder: © Edoma, Nadya Lukic, rzarek, Vector.com, Csakanyl, Nadezda Murmakova, Volodymyr Burdiak , pling/Shutterstock.com


MENSCH & TIER | GEWINNSPIEL

MlTMACHEN &

GEWlNNEN

Wenn es draußen kalt ist, dann kuscheln sich nicht nur die Menschen

gerne ein. Unsere Haustiere verbringen dann auch viel Zeit an ihrem

warmen Rückzugsort. Deshalb verlost Fressnapf ein Hundebett von

MORE FOR, eine Fleecedecke für Hunde oder Katzen von AniOne

sowie eine Katzenhöhle von AniOne.

So geht’s: Kennen Sie diese Tiere? Lösen Sie das Bilderrätsel

und senden Sie uns das Lösungswort!

+ l + + N + + D

5, 6, 7, 8 1, 5 3

LÖSUNGSWORT:

AB DlE POST!

Sie haben das Lösungswort gefunden?

Schicken Sie das Lösungswort mit dem Kennwort „Fressnapf-Bilderrätsel“ per Post an:

Fressnapf Handels GmbH, Karolingerstraße 3, 5020 Salzburg; oder per E-Mail an: gewinnspiel@fressnapf.at

Teilnahme auch auf www.fressnapf.at/unterhaltung, Einsendeschluss: 31. Dezember 2017.

Teilnahme nur für Personen mit Wohnsitz in Österreich.

Teilen Sie uns bitte mit, ob Sie einen Hund oder eine Katze haben – dann können wir Ihnen den passenden Gewinn zusenden.

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MENSCH & TIER | TIERHOROSKOP

BLlCK lN DlE STERNE

ZWlLLlNGE (21. 5. – 21. 6.)

Nichts hassen Zwillinge mehr als den November. Alles

grau, alles trist, das Gemüt umwölkt, die Stimmung auf

dem Tiefpunkt. Das ändert sich erst wieder im Dezember,

denn da gibt es immerhin Licht und Glanz und Geschenke

und viel Abwechslung. Und die braucht ein Zwilling wie

die Luft zum Atmen.

STERN-

ZElCHEN

DES MONATS

STERN-

ZElCHEN

DES MONATS

SKORPlON (24. 10. – 22. 11.)

Herrlich, endlich November – so wunderschön depressiv.

Was andere bedrückt, richtet einen echten Skorpion erst

auf. Kampfesmutig stürzt er sich ins Getümmel und stößt

auf wenig Widerstand. Schließlich will sich niemand mit

ihm anlegen, allein schon, weil es draußen viel zu nass ist.

SCHÜTZE (23. 11. – 21. 12.)

Schön, dass es auch Sternzeichen gibt, die gleichmäßig

gut gelaunt und optimistisch sind. Mit ihrem Charme

wickeln die Schützen wieder alle um die Pfoten. Und

natürlich haben sie schon wieder Großes im Sinn. Die

Sterne sehen das freundlich.

STElNBOCK (22. 12. – 20. 1.)

Oh, ihr Steinböcke, das wäre eure Chance gewesen! Aber

nein, wieder mal mit den Hörnern durch die Wand. Wer

soll denn das mitmachen? Weniger schmerzhaft wäre

auch gegangen. Aber gut, neues Jahr, neues Glück, neue

Hörner.

KREBS (22. 6. – 22. 7.)

Der Herbst war schön, der Winter wird gemütlich und

kuschelig. Ob zu zweit, das hängt von der Kompromissbereitschaft

der Krebse ab. Ein bisschen müssen sie schon

noch aus ihrem Panzer herauskommen, sonst wird das

nichts mit dem rosigen Jahresausklang.

WASSERMANN (21. 1. – 19. 2.)

Ach, ist das alles traurig. Die Wassermänner haben den

Novemberblues. Kein Wunder, das Wasser ist so kalt und

trübe. Die Sterne sind abweisend, kein noch so kleiner

Schimmer Sonne erhellt das Gemüt. Ende des Jahres ist

eine gewisse Besserung in Sicht.

34

LÖWE (23. 7. – 23. 8.)

Die Löwen sind nicht recht fit. Die Laune ist gedämpft,

die Gesundheit angeschlagen. Ruhe ist angesagt und

Kontemplation – etwas, was den Löwen fremd ist. Aber

so geht es nicht weiter. Die Feiertage geben Gelegenheit,

mal in sich zu gehen.

JUNGFRAU (24. 8. – 23. 9.)

Gut gemacht! Jungfrauen können, wenn sie nur wollen,

ganz schön energisch ihre Meinung bellen und miauen,

etwa, wenn sich freche Konkurrenz auftut. Aber das lassen

sich die Jungfrauen nicht gefallen, und Recht haben sie.

Wer neu ins Rudel kommt, muss sich einordnen.

WAAGE (24. 9. – 23. 10.)

Tja, der November ist nun mal grau, das lässt sich nicht

ändern, auch nicht von den schönheitssüchtigen Waagen.

Aber im Dezember können sie ihrer Dekorationslust frönen

und alles umgestalten, was sich irgendwie bewegen

lässt. Und Weihnachten ist der ideale Zeitpunkt, um sich

neue Decken, Körbchen, Leinen und Spielzeuge passend

zur Fellfarbe zuzulegen.

FlSCHE (20. 2. – 20. 3.)

Alles fließt. Auch das Leben der Fische plätschert so vor

sich hin, ruhig und friedlich, so wie Fische das nun mal

mögen. Keine großen Aufregungen sind in Sicht, aber ein

gemütlicher Jahresabschluss. Und das ist doch auch was.

WlDDER (21. 3. – 20. 4.)

So einfach das Jahr beenden, ohne noch irgendetwas

anzustellen? Nicht mit den Widdern. Denen geht die

Energie ja nie aus, und so schmieden sie weiter kühne

Pläne. Wer von den Widdern seinen Tatendrang in gerade

Bahnen lenken kann, der könnte zum neuen Jahr eine

Überraschung erleben.

STlER (21. 4. – 20. 5.)

Jetzt gilt nur eines: Ruhe pflegen. Was, außer im gemütlichen

Körbchen liegen und von besseren Zeiten träumen,

soll ein Stier auch tun? Eben! Aber das kann auch schön

sein. Kurz vor Weihnachten gibt es noch einmal einen

Aktivitätsschub.

Bilder: © rzarek, Hein Nouwens, Ermolaev Alexander, Jagodka, Seregraff, Tatiana Katsai, Esin Deniz/Shutterstock.com


MENSCH & TIER | VORSCHAU

VORSCHAU

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