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IM KW 45

35 Jahre im Einklang

35 Jahre im Einklang Fischbachchor Längenfeld gab Jubiläumskonzert (prax) Der Fischbachchor Längenfeld blickt nun auf nicht weniger als 35 Jahre Existenz zurück. Anlässlich dazu wurde kürzlich zu einem Jubiläumskonzert gemeinsam mit einem Bläserensemble der MK Längenfeld und Pianist Elias Praxmarer eingeladen. Unter dem Motto „Freudenklänge“ präsentierten die Sänger und Musiker im Aqua Dome ein umfassendes Repertoire an Musik – von Händel über Slawische Volksweisen bis hin zum Gefangenenchor aus Verdis berühmter Oper „Nabucco“. 35 Jahre im Einklang – Der Fischbachchor Längenfeld präsentierte bei seinem 35-Jahre-Jubiläumskonzert passend zur herbstlichen Jahreszeit ein kunterbuntes musikalisches Programm. RS-Fotos: Praxmarer Wertschätzende Willkommensworte gab es gleich zu Beginn von der Direktorin des Aqua Domes Barbara Krabath, die sich sogleich als Gioseppe- Verdi-Fan bekannte. Ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Unter der Leitung von Peter Klotz präsentierte sich die Chorgemeinschaft äußerst vielseitig. Für das Jubiläumskonzert wurde eine Auswahl verschiedenster Genres getroffen und in Mundart, auf Hochdeutsch oder sogar auf Französisch gesungen. Ehrenobmann Gerbert Ennemoser betonte in einer kurzen Zwischenrede, dass es vor allem die große Portion Humor im regen Ver- MEIN JOB MIT MEHRWERT Verkaufsmitarbeiter/in Teilzeit 18-24 Stunden/Woche in der Region Tiroler Oberland einsleben sei, welche die Singgemeinschaft ausmacht. Diesen Humor stellten die Sänger augenzwinkernd mit dem Lied „Lass mich dein Badewasser schlürfen“ kurz darauf unter Beweis. Das exzellente Bläserensemble der MK Längenfeld setzte sich aus Matthias Schöpf, Timo Raffl, Anna Holz- knecht, Serafin Plattner und Kapellmeister Florian Klotz zusammen. Der Pianist Elias Praxmarer wirkte sowohl als Begleitung für den Fischbachchor als auch mit Solostücken am Konzertabend mit. Bürgermeister Richard Grüner lobte ausdrücklich das soziale Engagement des Chores inner- und außerhalb der Gemeinde. Dies zeigte sich in der Vergangenheit beispielsweise in der Unterstützung bei Kirchenrenovierungen und der Finanzierung der neuen Orgel. Grüner erinnerte sich außerdem an seine früheren Erfahrungen mit den musikalischen Ambitionen von Chorleiter Peter Klotz: „Er war mein Musiklehrer!“ • Ihre Freundlichkeit für unsere zufriedenen Kunden • Ihre Vielseitigkeit für das Kassieren, das Backen und das Bewirtschaften der Regale • Ihre Kommunikationsstärke für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Team • Ihre Gewissenhaftigkeit für unseren Qualitätsanspruch • Ihre Einsatzbereitschaft für ein erfolgreiches Miteinander • Unser überdurchschnittlich hohes Gehalt * für Ihre Zufriedenheit • Unsere umfangreiche Einarbeitung für Ihren guten Start • Unsere Aus- und Weiterbildung für Ihre Entwicklung • Unsere unterschiedlichen Aufgabenbereiche für Ihre Abwechslung • Unser Unternehmenserfolg für Ihre Sicherheit * deutlich über dem Kollektivvertragsgehalt von € 1.546,– brutto/Monat für 38,5 Stunden/Woche „In meinem Job bei Hofer ist mir Bewegung wichtig, genauso wie bei meinem Hobby.“ Gerbert Ennemoser, Meister der Rhetorik und Ehrenobmann des Fischbachchores, fand in einer Rede die passenden Worte, um für schmunzelnde Gesichter im Publikum zu sorgen. Wolfgang Hinterleitner Beruf: Verkaufsmitarbeiter Hobby: Laufen € 1.215,– Brutto- Monatsgehalt für 24 Stunden pro Woche Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler. Chorleiter Peter Klotz engagiert sich seit der Gründung des Chores mit sagenhaftem Einsatz für das harmonische musikalische Vereinsleben. RUNDSCHAU Seite 10 8./9. November 2017

Das Wehren gegen den Wahnsinn der Normen Logotherapeutin und Autorin Inge Patsch im Gespräch mit der RUNDSCHAU Wenn das Glück ein Vogerl ist, so ist das Leben vielleicht ein Hund, der mal hier, mal dort für ein kurzes Schnuppern verharrt und lieber den längeren als den kurzen Weg nach zuhause einschlägt. Wo der Vierbeiner aber dem Instinkt folgt, muss der Mensch auf Vertrauen bauen, meint Inge Patsch. Die Logotherapeutin, Autorin und Gründerin des Tiroler Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse stellt am Freitag, dem 10. November, um 19 Uhr ihr neues Buch „Vertrau auf dein Gefühl und lebe mutig“ in der Imster Tyrolia-Filiale vor – zuvor plauderte Inge Patsch aber mit der RUNDSCHAU über ihren Werdegang, das Wesen der Logotherapie und den vergeblichen Versuch, das Unglück auslöschen zu wollen. Von Manuel Matt Wie so vieles im Leben begann auch der Weg zur Logotherapeutin für Inge Patsch bei ihrer Mutter. „Wir pflegten stets eine schwierige Beziehung“, verrät Patsch. Stets habe sie verwundert, wie ihre Mutter das eigene Leben so schwer nehmen kann, während es der Großmutter trotz traumatischer Erlebnisse aus Kriegstagen stets mühelos zu gelingen schien, mit einem fröhlichen Lächeln das Schicksal zu akzeptieren. „Das wollte ich verstehen lernen – deswegen habe ich damals mit der Ausbildung zur Logotherapeutin begonnen“, erinnert sich Patsch, die Jahre später zusammen mit Günther Funke den Grundstein für das Tiroler Institut für Logotherapie und Existenzanalyse legen sollte. ZWEI VERWANDTE SEELEN. Wie sie auf Viktor Frankl und seine Lehren aufmerksam wurde, erzählt Patsch ebenso freimütig. Der Holocaust-Überlebende war einst zu Gast bei „Land der Berge“, einer erstmals 1982 ausgestrahlten Dokumentarreihe im österreichischen Staatsfernsehen. Dabei machte nicht nur das Interview des brillianten Rhetorikers und Psychiaters einen überzeugenden Eindruck auf Patsch, sondern auch ebenso der Grundsatz „Freiheit mit Verantwortung“, der sich wie ein roter Faden durch das Werk von Frankl zieht. „Da hab’ ich gleich gewusst – wenn ich etwas lerne, dann das“, erinnert sich Patsch. „Für mich ist Freiheit der höchste menschliche Wert. Viele junge Menschen mögen die Freiheit mittlerweile als selbstverständlich ansehen. Auch ich wurde erst nach dem Krieg geboren, aber wir sehen ja, was auf der Welt passiert. Frei entscheiden zu können, sich nicht mit einer Arbeit abfinden zu müssen, die nur belastend ist – auch das zählt für mich zur Freiheit.“ Wir modernisieren Ihre Küche! Mit neuen Fronten nach Maß! Rufen Sie uns an: 05263/6377-0 www.portas.at/küchen VON MUT IN ZEITEN DER FURCHT. Unumgänglich für das Bewahren dieser Freiheit sind Menschen, die mutig den Wert dieser Errungenschaft hochhalten – kein leichtes Unterfangen, säen doch Terrorismus, ein rasanter technischer Fortschritt und das Erwachen von Überwachungsstaaten seit Jahren Den Moment festhalten Neueröffnung „Rebecca‘s Fotostudio“ in Längenfeld (mpl) Bei uns wird jedes Shooting geplant, denn wir verlassen uns dabei auf die Erfah rung und nicht auf den Partner Zufall. Präsentiert am Freitag, dem 10. November, ihr jüngstes Werk in der Imster Tyrolia- Filiale – die Autorin und Logotherapeutin Inge Patsch. RS-Foto: Matt Furcht und Zweifel in den Herzen unserer Spezies. Das Ergebnis ist das Darbringen der Freiheit auf dem Altar der vermeintlichen Sicherheit. „Bei Maschinen darf und muss ein gewisses Sicherheitsdenken angewandt werden. Wenn ich im Auto sitze, müssen die Bremsen funktionieren, wenn ich mit dem Zug fahre, kann ich davon ausgehen, dass der Lokführer weiß, was er tut – immerhin geht es um Sicherheit“, erklärt die Logotherapeutin: „Diese Sicherheit auf das Leben, auf Beziehungen zu übertragen – das ist ein riesengroßes Missverständnis. Sicher ist unser Leben nie.“ Niemand könne mit Bestimmheit sagen, dass er sich am nächsten Tag noch des Lebens erfreuen darf. Dieses Wissen um das eigene Unwissen zeichne aber auch den Menschen aus, findet Patsch – als das einzige Wesen, das um die Existenz des Staubes weiß, zu dem es eines Tages zurückkehren muss. EIN LEBEN VOLL VON ABLENKUNGEN. „Das macht Angst“, weiß Patsch. Um der schrecklichen Wahrheit zumindest für einige Zeit entfliehen zu können, stürzen wir uns in Ablenkungen wie hemmungslose Einkaufstouren oder verfolgen aufmerksam das inszenierte Leben von berühmten Zeitgenossen. Überhaupt zeige sich heute das Bestreben, das Glück zu maximieren und jegliches Unglück vollends auslöschen zu wollen. Ein torhaftes Unterfangen, lässt uns doch erst eine durchgestandene Nacht die Schönheit des heranbrechenden Tages sehen. Einen Gegenentwurf zu diesem Irrschluss möchte die Logotherapie liefern – mit dem „Hausverstand, der vor 30 Jahren verloren ging“, wie es Patsch formuliert. Immerhin wollen Glück und Sinn nicht gejagt, sondern gefunden werden. Patentrezepte gebe es dabei freilich keine, offenbart Patsch, vielmehr soll die Logotherapie eine Art der Orientierung bieten. Strikte Gesetzmäßigkeiten und Erwartungen birgt das Leben immerhin in beinah’ unüberschaubarer Menge. Darunter leidet besonders die Jugend, denen Patsch rät: „Wehrt’s euch gegen den Wahnsinn der Normen!“ In der heutigen Zeit ist es unüblich, die Fotografie von der Pike auf zu lernen, doch Rebecca Klocker stell te sich dieser Herausforderung und schloss die Ausbildung als Berufs fotografin mit Bravour ab. In dem barrierefreien Fotostudio in Oberlängenfeld 41 entstehen durch Erfahrung sowie das technische 8./9. November 2017 Know-how perfekt insze nierte Fotos. Mit der neuen Technik „Greenscreen“ zaubern wir beinahe jeden Hinter grund auf‘s Bild, egal ob es sich dabei um Baby,- Kinder-, Familien- oder Produktfotografie handelt. Es werden auch Passbilder angeboten. Terminvereinbarung unter 05253 59933. ANZEIGE RUNDSCHAU Seite 11