07.11.2017 Aufrufe

FINDORFF Magazin | November-Dezember 2017

Erfolgreiche ePaper selbst erstellen

Machen Sie aus Ihren PDF Publikationen ein blätterbares Flipbook mit unserer einzigartigen Google optimierten e-Paper Software.

ISSN 2567-2061 NOVEMBER | DEZEMBER <strong>2017</strong><br />

<strong>FINDORFF</strong><br />

<strong>Magazin</strong><br />

NEU!<br />

<strong>FINDORFF</strong>ER WINTERZAUBER<br />

HANDGEMACHT VOM <strong>FINDORFF</strong>MÄDL<br />

PARADICE ON ICE


2<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


EDITORIAL<br />

Herzlich willkommen!<br />

in meinem wirklichen Leben erfahren, was<br />

Christus beschreibt als Beweis seiner Vollmacht?<br />

Geschieht die Rettung irgendwo, wenigstens<br />

in der Familie, oder bilden wir uns das<br />

mit dem Retter nur ein? Geht noch irgendeine<br />

heilsame Kraft aus vom Weihnachtsfest?<br />

Pastor Norbert Harms<br />

Martin-Luther-Gemeinde Bremen-Findorff<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />

„Christ, der Retter, ist da!“ - nach vielen Jahren<br />

Pastorenleben in Findorff und nach vielen Gesprächen<br />

über die Frage, was Religionen denn<br />

wirklich beitragen zur Rettung der Menschheit,<br />

rückt mir eine Frage so nah auf den Pelz, dass<br />

mir dabei ganz mulmig wird: „Bist du der Retter,<br />

der kommen soll oder müssen wir auf einen<br />

anderen warten?“<br />

Die Frage steht genau so schon in der Bibel. Die<br />

Jünger von Johannes stellen sie. Und Jesus antwortet:<br />

„Geht zurück zu Johannes und berichtet<br />

ihm, was ihr hört und seht: Blinde sehen,<br />

Lahme gehen, Aussätzige werden gesund,<br />

Taube hören, Tote stehen auf ...“<br />

Wenn ich berichten soll, was ich höre und sehe,<br />

so ist es eine unvorstellbare Anhäufung von<br />

Krankheit und Lähmung und Tod. Wo kann ich<br />

„Selig ist, der sich nicht an mir ärgert.“ So endet<br />

die Begegnung zwischen Jesus und den Johannes-Jüngern.<br />

Selig ist, wer den Zusammenhang<br />

nicht preisgibt zwischen der Botschaft in der<br />

stillen Nacht und wirklichen, erlebbaren Heilungen,<br />

Wundern, Überraschungen. „Es ist ärgerlich,<br />

dass Jesus dem Johannes keine<br />

frommen Sprüche übermitteln lässt, sondern<br />

die schlichte Mitteilung von der faktischen Veränderung<br />

von Menschen.“ Das sagt Heinrich<br />

Albertz. Er verweist in seiner Betrachtung der<br />

Weihnachtsgeschichte auf seine Lebenserfahrung<br />

und beschreibt, was möglich ist: „es gibt<br />

radikale Veränderungen, die ein ganzes Leben<br />

verwandeln können. Man muss sie nur für<br />

möglich halten. Man muss sich loslassen können.<br />

Sie geschehen dann eher beiläufig, so wie<br />

Jesu Wunder. Man muss sie nur wahrnehmen.<br />

Es bewegt sich viel mehr, als wir zugeben wollen<br />

– wenn wir uns selbst bewegen lassen.“<br />

Auch dieses Jahr werde ich wieder versuchen,<br />

im Weihnachtsgottesdienst nicht einfach die<br />

Nachricht vom Frieden auf Erden zu verkünden,<br />

ohne die Verhältnisse um uns herum anzusprechen.<br />

Wenn Christ, der Retter, da ist,<br />

dann bleibt nicht einfach alles beim Alten, dann<br />

ändern sich die Verhältnisse: Leid, Unterdrükkung<br />

und Tod haben dann ein Ende. So könnte<br />

das etwas werden mit dem Frieden auf Erden.<br />

Wenn ich es mir recht überlege - ich werde<br />

nicht auf einen anderen Retter warten. So einer<br />

kommt in meisten Fällen sowieso nicht.<br />

Ihr<br />

Pastor Norbert Harms<br />

Rolladen<br />

Markisen<br />

Jalousien<br />

Insektenschutz<br />

Vordächer<br />

Terrassendächer<br />

Garagentore<br />

Rollos<br />

Wintergartenbeschattung<br />

ROLLADEN + MARKISEN | SERVICE<br />

Münchener Straße 29<br />

28215 Bremen<br />

Tel: (0421) 6 16 03 32<br />

info@hintelmann-rolladen.de<br />

www.hintelmann-rolladen.de


INHALTSVERZEICHNIS<br />

STEFANIE GOLISCH<br />

Die Findorffer Mezzosopranistin<br />

ist bekannt durch ihre<br />

intensiven Konzerte und<br />

kurzweiligen Events<br />

12<br />

HEISS AUF EIS<br />

Im Winterhalbjahr zählt die<br />

Eissporthalle Paradice zu den<br />

coolsten Locations in Bremen<br />

18<br />

ALLE JAHRE WIEDER<br />

Oliver Trey, Inhaber der<br />

Schlachthofkneipe, bringt<br />

zum vierten Mal das beliebte<br />

Winterdorf an den Start<br />

26<br />

FRISCH GEMISCHTES<br />

06 Aktuell, informativ, menschlich:<br />

unser buntes Stadtteilleben<br />

WINTERDORF<br />

12 Das Hüttendorf im stimmungsvollen<br />

Ambiente öffnet Mitte<br />

<strong>November</strong> zum vierten Mal<br />

seine Türen<br />

MUSIKLIEBE<br />

18 Die Mezzosopranistin Stefanie<br />

Golisch feiert mit ihrem nächsten<br />

Projekt im Februar Premiere<br />

<strong>FINDORFF</strong>ER GESCHÄFTSLEUTE<br />

20 Am 6. <strong>Dezember</strong> kommt<br />

traditionell der Nikolaus in<br />

den Stadtteil<br />

COOL, COOLER, PARADICE<br />

26 Die bekannte Eissporthalle<br />

an der Waller Heerstraße hat<br />

nun Hochsaison und sorgt für<br />

Spaß auf dem Eis<br />

HANDGEMACHT<br />

32 Mit viel Liebe und Herzblut<br />

stellt das "Findorffmädel"<br />

Sarah Weisner Unikate aus<br />

verschiedenen Materialien her<br />

FAMILIE & CO.<br />

38 „Starkes Auftreten<br />

statt starker Fäuste“<br />

Verhaltenstipps der<br />

Polizei Bremen zu<br />

Konfliktvermeidung<br />

4<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


INHALTSVERZEICHNIS<br />

<strong>FINDORFF</strong>ER<br />

GESCHÄFTSLEUTE<br />

Am 6. <strong>Dezember</strong> kommt<br />

traditionell der Nikolaus<br />

in den Stadtteil - ergänzt<br />

durch den schönen<br />

Nikolausmarkt<br />

22<br />

LIEBEVOLLE<br />

UNIKATE<br />

Sarah Weisner stellt<br />

in Findorff Taschen und<br />

viele andere Accessoires<br />

in liebevoller Handarbeit<br />

her<br />

32<br />

WICHTIGE ADRESSEN<br />

44 Die Ärztetafel für Findorff<br />

SPORT IM STADTTEIL<br />

46 SF Findorff<br />

IMPRESSIONEN<br />

48 Menschen aus Findorff<br />

IMPRESSUM<br />

50 Wer, was und wann<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


FRISCH GEMISCHTES AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Trauern als ein<br />

Weg der Heilung<br />

Das Beerdigungsinstitut »PIETÄT« Gebr. Stubbe feiert in diesem Jahr ihr 150- jähriges<br />

Bestehen. Um dieses große Jubiläum gebührend zu feiern, hat die Familie<br />

Stubbe eine Veranstaltungsreihe rund um die Themen Abschied, Vorsorge und Trauern<br />

auf die Beine gestellt, die sich durch das ganze Jahr zieht. Trauer ist ein bemühen<br />

der Seele, das Geschehen zu begreifen. So findet am 30.11. in der<br />

evangelischen Friedensgemeinde Bremen in der Humboldtstraße 175 ein Vortag<br />

von Dipl. Psychologin Dr. Daniela Tausch statt. Die Referentin wird über die inneren<br />

Geschehnisse auf dem Weg durch die Trauer erzählen. Beginn ist um 19.30 Uhr<br />

der Eintritt beträgt 5 Euro.<br />

»»» gebr-stubbe.de Feiert in diesem Jahr 150jähriges Bestehen: das Beerdigungsinstitut PIETÄT<br />

der Familie Stubbe<br />

Neu in Findorff:<br />

„Little<br />

Butcher“<br />

Es tut sich was in Findorffs Kneipenszene:<br />

„Werners Bierhaus“ an der Hemmstraße 99 wird<br />

ab <strong>November</strong> zum „Little Butcher“. „Wir möchten<br />

neue Schwerpunkte setzen – mit Craft-Beer,<br />

Burgern und Steaks wollen wir das Angebot in<br />

Findorff bereichern“, erzäht Inhaber Oliver Trey,<br />

der auch die Schlachthofkneipe am Kulturzentrum<br />

betreibt.<br />

Wegen der überaus großen Nachfrage geben die Zollhausboys in diesem Herbst noch ein zusätzliches Konzert,<br />

und zwar am Sonnabend, 25. <strong>November</strong>, um 20 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof, Findorffstraße 51.<br />

Die Zollhausboys im Schlachthof<br />

Zusatztermin im <strong>November</strong><br />

Azad Kour, Ismaeel Foustouk, Shvan Sheikho und Delyar Hamza präsentieren gemeinsam mit Pago Balke und<br />

Gerhard Stengert Songs, Poetry und Kabarett aus Aleppo, Bremen und Kobani. Die Zollhausboys sind eine<br />

Gruppe von vier jungen syrischen „Bremer Neubürgern“, die gemeinsam mit Pago Balke und Gerhard Stengert<br />

ein musikalisches Programm erarbeitet haben. Themen wie Flucht, Heimat und Fremdheit werden in berührender<br />

und satirischer Weise auf die Bühne gebracht. Die Songs und Szenen beruhen teilweise auf biografischen<br />

Erlebnissen der Geflüchteten. Das Stück ist zugleich eine kulturelle Attacke gegen den Rechtspopulismus<br />

und gegen das Fremdeln gegenüber den Menschen, die hier gelandet und gestrandet sind. Musik und Theater<br />

können Brücken zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen schlagen und dazu beitragen,<br />

dass aus der „Willkommenskultur“ keine „Wokommenwirdenndahin-Kultur“ wird. Karten zum Preis von<br />

18 Euro (ermäßigt 12 Euro) gibt es unter der Rufnummer (0421) 37 77 50, bei Nordwest Ticket, Eventim und<br />

an der Abendkasse.<br />

»»» schlachthof-bremen.de<br />

6<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


FRISCH GEMISCHTES AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Tortenkünstlerinnen für Workshops und Vorführungen<br />

gewinnen. „Wir freuen uns, dass unsere Besucher<br />

Tipps, Tricks und Kniffe von diesen Profis bekommen“,<br />

so die Projektleiterin. Gleich nebenan, in Halle 4, finden<br />

sich die Liebhaber flüssiger Genüsse ein. Beim<br />

BOTTLE MARKET präsentieren rund 60 Importeure,<br />

Händler, Abfüller und Brennereien seltene Whisk(e)ys<br />

aus allen Ecken der Welt, Gin, Rum, fassgelagerten<br />

und Bremer Korn sowie die Messe-Abfüllungen <strong>2017</strong>:<br />

einen 10-jährigen Aultmore und einen leicht getorften<br />

Ardmore. „Viel Platz bekommt erstmals auch der<br />

Wein“, so Anja Rickmeier.<br />

»»» christmas-more.de<br />

Weihnachtselfen, Backfeen und Adventsfans aufgepasst: Die Christmas & more findet von Freitag bis<br />

Sonntag, 17. bis 19. <strong>November</strong>, in der Messe Bremen statt. (Fotos: Oliver Saul)<br />

Messe Bremen: Christmas & more läutet die Adventszeit ein<br />

Zutaten für ein gelungenes Fest<br />

Man nehme: Marzipanbrot einer Bremer Konditorei, eine Decke aus Merinowolle und Christbaumkugeln aus<br />

Lauschaer Glas – diese und viele weitere Zutaten für das Weihnachtsfest gibt es bei der Christmas & more von<br />

Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. <strong>November</strong>, in der Messe Bremen. Dann verwandeln rund 120 Aussteller die<br />

Halle 5 in ein Mekka für Weihnachtselfen, Backfeen und Adventsfans. „Wir wollen unseren<br />

Besuchern einen entspannten Start in die festliche Jahreszeit bescheren“, sagt<br />

Verlosung!<br />

Gewinnen Sie 5 x 2<br />

Karten für die „Christmas<br />

& more“. Einfach eine E-<br />

Mail bis zum 15. <strong>November</strong><br />

an gewinnen<br />

@findorff-magazin.de<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

die Projektleiterin Anja Rickmeier. Wer beim Verschenken auf Unikate und Handgemachtes<br />

Wert legt, begibt sich hier auf Shoppingtour. „Sich in Weihnachtsstimmung<br />

bringen zu lassen, das erwartet unsere Besucher. Zum Beispiel beim<br />

gemütlichen Flanieren von Stand zu Stand, beim Probieren verschiedener Gaumenfreuden<br />

und Plätzchenbacken mit den Kleinen“, beschreibt Anja Rickmeier<br />

die Atmosphäre der Christmas & more.<br />

Appetitlich geht es auch auf der KUCHENLIEBE zu. Hobbybäcker finden hier Inspiration<br />

und Produkte zum Backen, Dekorieren und Modellieren. Mit Lindy Smith aus Großbritannien<br />

und Alani Jasmine aus Hong Kong konnte Anja Rickmeier zwei international gefeierte<br />

Inspiration und Produkte zum Backen und Dekorieren<br />

finden Hobbybäcker auf der KUCHENLIEBE.<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 7


FRISCH GEMISCHTES AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

P E R S Ö N L I C H E S<br />

Cool Japan –<br />

Trend und Tradition<br />

Neue Sonderausstellung ab <strong>November</strong><br />

im Übersee-Museum Bremen<br />

Von prächtigen Kimonos bis zu smarten Robopets – in der neuen Sonderausstellung<br />

„Cool Japan – Trend und Tradition“ steht die japanische Unterhaltungskultur<br />

der Edo-Zeit (1600-1868) und des 20./21. Jahrhunderts im Fokus. Das Übersee-<br />

Museum Bremen widmet sich bis zum 1. Mai 2018 den aktuellen und vergangenen<br />

Trends der Populärkultur Japans. Durch die Gegenüberstellung von historischen<br />

und neuen kulturellen Strömungen, werden Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede<br />

für die Besucher sichtbar gemacht. In der Schau werden verborgene Schätze aus<br />

den <strong>Magazin</strong>en des Übersee-Museums sowie zeitgenössische Sammlungsstücke<br />

präsentiert. „Cool Japan – Trend und Tradition“ zeigt, dass Japan mit Design, Mode,<br />

Literatur, Speisen, Spielen, Festen und Wohnkultur beeindruckt – damals wie heute.<br />

Manga, Anime, Pokémon oder Sudoku, Super Mario und Karaoke – wer kennt sie<br />

nicht, die moderne Unterhaltungskultur Japans? Seit den 1990er-Jahren erobert<br />

die als „Cool Japan“ bezeichnete japanische Populärkultur die Welt und gilt als<br />

Japans Aushängeschild und Exportschlager Nummer eins. Die neue Sonderausstellung<br />

„Cool Japan – Trend und Tradition“ beschränkt sich nicht nur auf die Gegenwart,<br />

sondern wirft auch einen Blick auf die historischen Wurzeln der<br />

Unterhaltungskultur, die bereits in der Edo-Zeit zu finden sind. In dieser Epoche entstand<br />

in Japan eine blühende Bürgerkultur: die Theaterszene florierte, Geishas und<br />

Kabuki-Schauspieler prägten die modischen Trends und das Schönheitsideal, populäre<br />

Romane entstanden und es bildete sich die „traditionelle“ japanische Küche<br />

heraus. Neben den kulturellen Exporthighlights werden in der Schau außerdem im<br />

Ausland weniger bekannte Aspekte gezeigt, darunter das Glücksspiel Pachinko,<br />

die in Japan allseits beliebte Sportart Baseball oder die religiösen und jahreszeitlichen<br />

Feste, wie z. B. das japanische Allerseelen Fest (obon). Auch das international<br />

bekannte Kirschblütenfest (hanami) wird nicht fehlen.<br />

In der Sonderausstellung werden den historischen Sammlungsstücken aus der Edo-<br />

Zeit wie z. B. einer Samurai-Rüstung, einem prächtigen Paravent sowie farbigen<br />

Holzschnitten und Papierfächern, moderne Objekte gegenübergestellt, darunter<br />

Street-Fashion, Manga- und Anime-Figuren sowie humanoide Roboter.<br />

»»» uebersee-museum.de<br />

GÖNÜL BREDEHORST<br />

Beiratssprecherin und<br />

Mitglied des Bildungsausschusses<br />

im Beirat Findorff<br />

Ich lebe gerne in Bremen ...<br />

weil man hier die kulturelle und menschliche Vielfalt einer offenen<br />

Großstadt hat.<br />

Das gefällt mir an meiner Arbeit ...<br />

der Einsatz für die Gemeinschaft, in der ich gerne lebe.<br />

Gut für Bremen wäre ...<br />

wenn mehr Geld für Bildung vom Bund käme.<br />

Hierfür setze ich mich ein ...<br />

generell für meinen Stadtteil, insbesondere für Kinder und Jugendliche.<br />

Das würde ich in Findorff verändern ...<br />

ein Bürgerhaus bauen.<br />

Ein schöner Tag für mich ist ...<br />

wenn ich mit meiner Familie am Meer bin.<br />

Entspannung ist für mich ...<br />

im Blockland Fahrrad zu fahren oder ein gutes Buch zu lesen, was leider<br />

ein wenig zu kurz kommt.<br />

Einmal innehalten ...<br />

und einen guten Kaffee genießen.<br />

Eine Reise wert ist ...<br />

Stockholm.<br />

Ein gutes Zitat ...<br />

Nur das Denken, das wir leben, hat einen Wert. (Hermann Hesse)<br />

Ein Glücksmoment ...<br />

wenn mir die erste Frühlingssonne ins Gesicht scheint.<br />

Ein Wunsch ...<br />

es klingt pathetisch, aber ich wünsche mir den Weltfrieden.<br />

Ein Ziel ...<br />

auch im hohen Alter noch offen für etwas Neues zu sein.<br />

8<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


FRISCH GEMISCHTES AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

E R F O L G R E I C H E G E S C H Ä F T E U N D U N T E R N E H M E N<br />

Buchhaltung mit Leidenschaft<br />

Persönlich, gewissenhaft und flexibel<br />

Seit 20 Jahren bietet Martina Baumann-Walther in<br />

ihrem Fachbüro für kaufmännische Komplettbetreuung<br />

das Buchen der laufenden Geschäftsvorfälle<br />

und die Abrechnung der Löhne und Gehälter sowie<br />

betriebswirtschaftliche Beratungen, Controlling und<br />

Liquiditätsmanagement an<br />

Kunden, die sich mehr<br />

auf ihr Kerngeschäft<br />

konzentrieren und die<br />

Buchhaltung lieber<br />

den Profis überlassen<br />

möchten, sind bei<br />

Martina Baumann-<br />

Walther mit ihrem<br />

Fachbüro für kaufmännische<br />

Komplettbetreuung<br />

an der<br />

richtigen Adresse.<br />

Denn seit nunmehr 20<br />

Jahren kümmert sich<br />

Martina Baumann-<br />

Walther als gelernte<br />

Steuerfachfrau, geprüfte<br />

Bilanzbuchhalterin<br />

(IHK) und Personalsachbearbeiterin<br />

(IHK) als feste Größe<br />

in Bremen und umzu<br />

um ihre Kunden kleiner<br />

und mittelständischer<br />

Unternehmen.<br />

Sie hilft ihnen mit dem<br />

Buchen der laufenden<br />

Geschäftsvorfälle und<br />

der Abrechnung der<br />

laufenden Löhne und<br />

Gehälter sowie mit betriebswirtschaftlichen Beratungen, Liquiditätsmanagement,<br />

Kostenrechnung und Controlling. Ihr Motto: „Wir sind zufrieden,<br />

wenn der Kunde es ist!“.<br />

Martina Baumann-Walther ist stolz auf ein großes Netzwerk von Fachleuten<br />

verschiedener Branchen (wie etwa Rechtsanwälte, Steuerberater,<br />

Wirtschaftsprüfer u.v.m.), auf das sie gern zurückgreift und im Bedarfsfall<br />

Empfehlungen ausspricht. So kann immer der optimale Ansprechpartner<br />

ausgewählt werden. Dabei sind die Schlagwörter „kompetent“, „kundenorientiert“,<br />

„verantwortungsvoll“ und „verschwiegen“ für sie maßgeblich.<br />

Der Anspruch von Martina Baumann-Walther ist es, stets<br />

ganzheitlich zu agieren, um bestmögliche Lösungen sowie betriebswirtschaftliche<br />

Optimierungen für ihre Kunden zu erzielen. Laufende Fortbildungen<br />

sind für sie und ihr Team daher selbstverständlich. „Wir<br />

möchten die Qualität unserer Arbeit stets garantieren können“, beschreibt<br />

Martina Baumann-Walther den eigenen Anspruch. Dazu gehört auch eine<br />

Betreuung außerhalb der Bürozeiten, wenn es die Umstände fordern. Telefonisch<br />

ist das Büro für eine persönliche Beratung unter der Rufnummer<br />

(0421) 25 86 953 zu erreichen.<br />

ebs bremen<br />

Fachbüro für kaufmännische Komplettbetreuung<br />

kontakt@ebs-bremen.de<br />

Bürozeiten: montags bis freitags von 8 bis 21 Uhr<br />

www.ebs-bremen.de<br />

Hansestadt-Bremen-Immobilien<br />

Kompetent, persönlich und vertrauensvoll<br />

Benjamin von Schilcher, Jennifer Lee Major, Benjamin Rauch, Angelika Nordmann<br />

Wer auf der Suche nach seiner Traumimmobilie ist oder wer seine Immobilie<br />

schnell und unkompliziert verkaufen möchte, ist bei Hansestadt-Bremen-Immobilien<br />

(HBI) in den besten Händen. Seit zwei Jahren findet man die Experten<br />

von HBI auch mitten in Findorff in der Hemmstraße 169. „Uns ist es<br />

wichtig, dass wir nah an unseren Kunden sind und man miteinander ins Gespräch<br />

kommt – darum ist für uns die Präsenz in den Stadtteilen von besonderer<br />

Bedeutung“, betont Benjamin von Schilcher, der das Findorffer und das<br />

Schwachhauser Büro leitet.<br />

Seit über zwanzig Jahren finden Kunden bei HBI ihre kompetenten und persönlichen<br />

Ansprechpartner. Mit Hauptsitz im Buntentorsteinweg 35 kam vor<br />

zwei Jahren das Büro an der Findorffer Hemmstraße 169 dazu. Darauf folgte<br />

die Dependance in Woltmershausen und seit August 2016 ist HBI auch mitten<br />

in der Bremer Innenstadt in der Lloydpassage 36-38 vertreten. Im Juli dieses<br />

Jahres folgte dann die Eröffnung des Schwachhauser Büros und für 2018<br />

sind weitere Büros in Planung u.a. im Viertel.<br />

Neben dem Ankauf und Verkauf von Immobilien beraten und betreuen die erfahrenen<br />

Experten von HBI ihre Kunden auch bei allen Schritten rund um den<br />

Neubau und die Vermietung von Immobilien. Aber auch die Inzahlungnahme<br />

von Immobilien, der Immobilientausch und der direkte Kauf von Immobilien<br />

durch HBI sind möglich. Hierfür ist das Findorffer Team an sieben Tagen die<br />

Woche im Einsatz. „Für uns hat die Leistung am Kunden höchste Priorität“,<br />

erklärt Benjamin von Schilcher „und wir möchten unsere Kunden kompetent<br />

und persönlich in allen Fragen rund um das Thema Immobilien beraten.“ Für<br />

Verkäufer umfasst dies beispielsweise die voll umfängliche Begleitung von der<br />

realistischen Marktpreiseinschätzung der zu verkaufenden Immobilie über die<br />

Erstellung eines verkaufsfördernden Exposés, der Platzierung des Angebots in<br />

der Presse und in den Internetportalen sowie der Durchführung der Besichtigungstermine.<br />

Käufer unterstützt HBI vertrauensvoll von der Suche der Immobilie<br />

über die Kaufvertragsgestaltung bis hin zum Notartermin. Auch für<br />

die passenden Finanzierungsmöglichkeiten steht HBI seinen Kunden zur Seite,<br />

sodass diese von den langjährigen Kooperationen des Unternehmens mit<br />

marktführenden Banken profitieren können.<br />

HBI Hansestadt Bremen Immobilien<br />

Hemmstraße 169<br />

Telefon (0421) 42 709 834<br />

www.hansestadt-bremen-immobilien.de<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 9


WEIHNACHTLICHES AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Verlagssonderseite<br />

10<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 11


12<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


Findorffр<br />

Wintрdorf<br />

Gemütlicher Treffpunkt mit<br />

Glühwein und Co.<br />

TEXT | IRA SCHEIDIG<br />

FOTOS | SCHLACHTHOF KNEIPE BREMEN<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 13


<strong>FINDORFF</strong>ER WINTERDORF<br />

Rund um den Schlachthof wird es wieder gemütlich. Die Eröffnung des Winterdorfes findet am 15. <strong>November</strong> statt<br />

Es wird kühler, die Tage kürzer, die Abende länger. Wenn es frostig kalt<br />

ist, mit etwas Glück sogar ein wenig schneit und Weihnachten naht, beginnt<br />

für mich die schönste Zeit im Jahr, der Winter. Es wird so richtig<br />

hyggelig. Dieses Wort ist gerade in aller Munde. Es stammt aus dem Dänischen<br />

und ist kaum zu übersetzen, steht aber für ein entspanntes Lebensgefühl<br />

und meint Gemütlichkeit, Zusammensein mit Familie und<br />

Freunden, zur Ruhe kommen, den Moment genießen und dreht sich eher<br />

um Atmosphäre und Erleben als um einzelne Dinge.<br />

Im Winter gehören dazu unbedingt kleine, gemütliche und atmosphärische<br />

Märkte mit Glühweinständen, Leckereien, Feuerstellen und stimmungsvollem<br />

Licht. Das alles findet sich beim Findorffer Winterdorf am<br />

Schlachthof. Es ist schon eine kleine Tradition im Stadtteil. Zum vierten<br />

Mal öffnet es in diesem Jahr seine Pforten. Nach der heißen Planungsphase<br />

im September wird direkt nach dem Freimarkt ordentlich gehämmert,<br />

gebohrt und gesägt und die Eröffnung vorbereitet. Urige Holzhütten,<br />

loderndes Kaminfeuer, passende Hintergrundmusik und in der Luft der<br />

Geruch von Glühwein erwarten die Besucher ab Mitte <strong>November</strong>. Es ist<br />

hier klein, überschaubar, entspannend und abseits vom Trubel. Also genau<br />

das Richtige, um die kalte Jahreszeit zu genießen, sich mit Nachbarn und<br />

Freunden auf ein oder zwei Becher Glühwein zu treffen und zu klönen.<br />

Genau dafür soll der Wintermarkt da sein: „Ein Treffpunkt für die Findorffer<br />

und andere Interessierte. Wir haben Besucher aus Schwachhausen,<br />

dem Viertel und Utbremen, aber auch Konzert- und Veranstaltungsbesucher<br />

sowie Mitarbeiter der benachbarten Firmen nutzen es gerne“, freut<br />

sich der Initiator und Inhaber der Schlachthofkneipe, Oliver Trey, der es<br />

zusammen mit seinem Kompagnon Sebastian Marx betreibt. Vielen Findorffern<br />

gefällt es hier, die Besucherzahlen steigen jährlich. „Der Januar<br />

im ersten Jahr war noch schwierig, im zweiten Jahr lief es schon besser.<br />

Die Besucherzahlen haben sich jedes Jahr verdoppelt, durchschnittlich<br />

400 bis 500 Menschen sind täglich da, aber natürlich nicht gleichzeitig,<br />

sondern über den Abend verteilt, sodass es nie überlaufen ist“, freut sich<br />

der Betreiber, der das Winterdorf mit viel Spaß und Freude organisiert<br />

und als winterliche Ergänzung zu seiner Schlachthofkneipe sieht. „Wir<br />

bekommen sehr viel positive Resonanz von den Leuten. Nur ab und zu<br />

gibt es Leute, die etwas anderes und größeres erwarten“, berichtet der<br />

34-Jährige.<br />

Der beliebte Klassiker unter den Wintergetränken wird auch beim<br />

Winterdorf in Findorff nicht fehlen<br />

14<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


<strong>FINDORFF</strong>ER WINTERDORF<br />

Kein klassischer Weihnachtsmarkt<br />

Das Winterdorf versteht sich nicht als klassischer Weihnachtsmarkt, es<br />

endet erst im Januar oder je nach Wetter im Februar und beginnt bereits<br />

Mitte <strong>November</strong>. Weihnachtliche Dekoration findet man hier ebenso<br />

wenig wie Weihnachtsmusik. Aber Vorfreude aufs Fest macht das Hüttendorf<br />

durch das stimmungsvolle Ambiente trotzdem. Die Holzhütten<br />

sind übrigens alle selbst gebaut. Viel Herzblut und Liebe zum Detail stekken<br />

hier drin. „Es ist ein gemütlicher Ort, um im Winter entspannt ein<br />

bisschen Zeit zu verbringen. Wir möchten jedes Jahr ein, zwei Änderungen<br />

haben und etwas Neues bieten. Es ist ein Prozess und wir sind offen<br />

für Ideen“, so der selbst in Findorff lebende Trey. Dieses Jahr gibt es in der<br />

deutlich vergrößerten Nostalgiebar einen Kaminofen, der für noch mehr<br />

kuschelige Stimmung sorgt. Der nostalgische Tresen aus einer alten<br />

Kneipe ist ein echter Hingucker, ebenso das hölzerne Buffet. Neu ist auch<br />

eine Candybar mit Süßigkeiten, ehemals die Suppenbar. In der Kapelle<br />

gibt es wieder Glühwein – übrigens vom Findorffer Weinladen ergänzt<br />

durch einen roten und weißen Winzerglühwein. Longdrinks, Bier und<br />

zur Unterhaltung einen Kickertisch bietet die Burg, das ist übrigens der<br />

dort ständig stehende Steinpavillon, der extra komplett mit Holz verkleidet<br />

wird, damit er harmonisch zum Rest passt. Und da es ja ein Winterdorf<br />

bei hoffentlich klirrender Kälte ist, darf auch die heiße Cocktailbar<br />

nicht fehlen. Durch die Cocktails hat sich Oliver Trey auch schon durchprobiert,<br />

man muss ja wissen, was man anbietet. Die Stimmung war danach,<br />

sagen wir mal, heiter. Den Hunger kann man am Foodstand stillen<br />

mit Pizza und Bratwurst. Auch veganes Essen und Trinken ist im Angebot.<br />

Ausprobieren sollte man auch die witzige Idee einer Mini-Feuerzangenbowle<br />

mit einem kleinen Zuckerhutstick – Feuerzange und Zucker in<br />

einem – der brennend am Glas serviert wird und schnell karamellisiert.<br />

Das gibt es so nur exklusiv hier im Winterdorf, entwickelt von der Bremer<br />

Firma FireCupCompany. Da wird es einem gleich noch wärmer. „Wir pro-<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 15


<strong>FINDORFF</strong>ER WINTERDORF<br />

Warmes Licht, Düfte, Leckereien - Vorweihnachts-Stimmung pur<br />

bieren viel aus, mal läuft es besser, mal schlechter. Man lernt von Jahr zu<br />

Jahr dazu und es kommen noch beim Bauen immer wieder neue Ideen.<br />

"Das erste Jahr war noch schwieriger, weil da erst mal alles neu angeschafft<br />

werden musste. Seitdem gibt es nur noch punktuelle Neuerungen.<br />

Das Winterdorf trägt sich wirtschaftlich selbst, berichtet Trey freudig.<br />

Stimmungsvolle Lichter am Schlachthof<br />

Aber auch Unvorhergesehenes platzt mal mitten in die Planung. In diesem<br />

Jahr soll ein neues Lichtkonzept installiert werden. Es war auf einen großen<br />

Baum mitten auf dem Platz ausgerichtet. Der fiel leider dem Sturm<br />

Xavier zum Opfer. Nun wird kurzfristig umgeplant. Man darf gespannt<br />

sein, was sich die Organisatoren einfallen lassen, um alles in Szene zu setzen:<br />

„Das Licht ist ein wichtiger Faktor für die Stimmung hier. Durch ausgeleuchtete<br />

Discokugeln schaffen wir eine Schneeoptik.“<br />

Tja, und jeder kennt das Bremer Wetter und so ein Event ist auch immer<br />

wetterabhängig. Vor Dauerregen haben die Betreiber, genau wie bei ihren<br />

Sommerveranstaltungen wie dem Open-Air-Kino, auch immer ein wenig<br />

Sorge. Aber sie trotzen mit guter Laune und guter Stimmung den Bremer<br />

Wetterkapriolen und machen das Beste draus. Allerdings werden die Öffnungszeiten<br />

dann auch mal dem Wetter angepasst. Insgesamt etwa 17<br />

Menschen tun sieben Tage die Woche alles dafür, dass sich die Besucher<br />

wohlfühlen. Soweit der Blick hinter die Kulissen. Los geht´s mit dem<br />

winterlichen Vergnügen am 15. <strong>November</strong> um 17 Uhr. Sonntag bis Donnerstag<br />

ist das Winterdorf bis 22 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis<br />

23.30 Uhr.<br />

Oliver Trey, der Betreiber der Schlachthofkneipe, ist auch der Initiator<br />

des Winterdorfes<br />

16<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 17


GESANGSZAUBER AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

GESANGSZAUBER AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Mezzosopranistin Stefanie Golisch<br />

TEXT | IRA SCHEIDIG<br />

FOTOS | KAY MICHALAK, FOTOETAGE<br />

Es liegt Musik in der Luft in einer Findorffer Wohnstraße. Hier lebt Stefanie<br />

Golisch, eine Mezzosopranistin, die seit einigen Jahren ihr Publikum<br />

mit ihrem musikalischen Gesangsprogramm begeistert. Seit sechs<br />

Jahren ist sie Findorfferin, fühlt sich mit ihrem siebenjährigen Sohn als alleinerziehende<br />

Mutter heimisch hier.<br />

Die Liebe zur Musik der gebürtigen Bremerin begann von Kindesbeinen<br />

an, obwohl sie nicht aus einer klassisch musischen Familie kommt. Aber<br />

die Mutter und vor allem der Großvater sangen oft und gerne einfach so<br />

aus Spaß an der Freude Volkslieder rauf und runter, was wohl ziemlich ansteckend<br />

war. Die Freude an der Musik wurde dann früh gefördert mit<br />

Klavier- und Querflötenunterricht und Singen im Chor. Im Teenageralter<br />

war dann klar, dass es mit ihrer wunderschönen Stimme in Richtung Gesang<br />

gehen wird. Aber es stellte sich die Frage: Kann das mal ein Beruf<br />

werden? Es kam während der Schulzeit noch kurz der Wunsch nach<br />

einem Medizinstudium auf, Kinderärztin wollte sie werden, was nach<br />

dem Abitur zunächst in einem sechswöchigen Pharmaziestudium mündete.<br />

„Ich habe zwar auch Aufnahmeprüfungen an Musikschulen absolviert,<br />

aber ich war noch nicht so weit, hatte noch nicht die nötige Reife“,<br />

erinnert sie sich lachend. Dann folgt etwas später aber doch ein Studium<br />

der Schulmusik, also für das Lehramt, und der Germanistik an der Musikhochschule<br />

und Universität Heidelberg/Mannheim. „Allerdings wollte<br />

ich nie an eine Schule, sondern immer Sängerin werden. Nach dem Abschluss<br />

folgte in Dresden ein fünfjähriges Gesangsstudium mit Diplom.<br />

„Das war wunderbar und gut für mich.“ Also wurde dann doch der heute<br />

mit riesiger Freude ausgeübte musikalische Berufsweg eingeschlagen. Zu<br />

unserem Glück. Denn wer sie singen hört, ist sofort verzaubert.<br />

Ihre klassische Musik- und Opernausbildung ergänzte sie mit Gesangsunterricht<br />

in Italien und Privatunterricht bei der berühmten Kammersängerin<br />

Elisabeth Schwarzkopf, von vielen die deutsche Maria Callas<br />

genannt. Nach einigen weiteren Abstechern kehrte sie mit 30 Jahren nach<br />

Bremen zurück. „Ich bin von Herzen Bremerin, meine Freunde und Familie<br />

sind hier“, und sie versuchte, hier beruflich Fuß zu fassen. „Ich<br />

Am 7. Februar 2018 feiert das nächste große Projekt von Stefanie Golisch in der Waldbühne Premiere:<br />

„Zu Tisch! A tavola! Zu Gast in den Küchen von Mozart, Verdi, Rossini und Co.“<br />

18<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


Stefanie Golisch absolvierte eine Musik- und Opernausbildung<br />

und schloss ihr Gesangsstudium mit Diplom ab - so konnte sie<br />

mit viel Engagement, Esprit und Freude ihren musikalischen<br />

Werdegang ausbauen<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 19


GESANGSZAUBER AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Mit dem Bayreuther Regisseur Uwe Hoppe erarbeitete<br />

Stefanie Golisch ihr erstes Solo-Programm "Lale Andersen" -<br />

ein voller Erfolg: Es wurde mittlerweile 120 Mal aufgeführt<br />

20<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


GESANGSZAUBER AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

wollte allerdings nie einen Festvertrag an einer Oper und es ergaben sich<br />

zum Glück Gastverträge an verschiedenen Opernhäusern wie Oldenburg,<br />

Braunschweig oder Flensburg. Das war genau meins.“ Sie ist so immer<br />

wieder in verschiedenen Opern- und Musicalproduktionen zu hören.<br />

Lust auf eigenes Bühnenprogramm<br />

Irgendwann merkte sie – sie war mittlerweile Mutter geworden: „Dass ich<br />

zwar auf eine Bühne gehöre, aber nicht ins Theater. Ich bin kein Ensemblemensch,<br />

ich sage, was ich denke, möchte mich nicht unterordnen und<br />

über mich bestimmen lassen, sondern eigene Sachen machen.“ Außerdem<br />

war das Vorsingen für ein Engagement jedes Mal ein Graus für sie.<br />

Sie nahm also Kontakt zu dem befreundeten Bayreuther Regisseur Uwe<br />

Hoppe auf und erarbeitete mit ihm ein erstes Soloprogramm. Die Premiere<br />

des Lale-Andersen-Abends war 2012 ein voller Erfolg oder wie sie<br />

es selbst strahlend formuliert: „Das war der Knaller“. Es wurde mittlerweile<br />

120 Mal aufgeführt. Es folgten jährlich weitere musikalisch-szenische<br />

Programme in Zusammenarbeit mit Uwe Hoppe, mit denen sie an<br />

den unterschiedlichsten Orten vor allem im norddeutschen Raum, viel in<br />

Bremen, aber auch bundesweit auftritt. Als ihren persönlichen Ritterschlag<br />

bezeichnet sie die dritte eigene Produktion „Sissi“ im Jahr 2015. „Das<br />

Stück hat meine Seele zutiefst berührt. Es ist ein zweistündiger Monolog<br />

mit Gesang und Musik von Wagner und Verdi, also die klassische ernste<br />

Musik, für die ich ausgebildet bin.“<br />

Neben der künstlerisch umfangreichen und anspruchsvollen Bühnenarbeit<br />

mit etwa 12 Engagements pro Monat leitet sie auch noch drei Chöre<br />

wie „Die Weidedammer“, was ihr großen Spaß macht. Im St. Petri Dom<br />

kümmert sie sich um die Stimmbildung im Mädchenchor. „Es ist schön,<br />

mein Wissen und die Begeisterung für die Musik weiterzugeben.“ Mitreißend<br />

ist auch das gemeinsame fröhliche Singen mit ihr im Klatte-Hoff<br />

in Oberneuland. Ihr Repertoire umfasst alles von den Beatles über Musik<br />

der Ärzte bis zu Volksliedern, denn sie versucht, jeden Geschmack abzudecken.<br />

„Mit meiner klassischen Gesangstechnik bin ich offen für alle<br />

Musikrichtungen, die meine Zuhörer berührt. Das ist die totale Ergänzung<br />

zu allen anderen Tätigkeiten. Die Menschen singen fröhlich und ungezwungen<br />

einfach gemeinsam in einer großen Gruppe“, erzählt sie.<br />

Überhaupt glaubt sie an die Kraft des Gesangs: „Wenn wir alle aus vollem<br />

Herzen singen würden, wäre die Welt besser. Sobald man gemeinsam<br />

singt, sind alle glücklich.“<br />

Und was nicht selbstverständlich ist im künstlerischen und kulturellen<br />

Bereich: Es läuft gut und sie kann davon leben, aber arbeitet auch viel<br />

dafür. „Ich bin unendlich dankbar und glücklich, dass ich das alles machen<br />

darf. Es gibt nichts anderes für mich, ich muss genau das machen,<br />

diesen Beruf ausüben und habe es nie bereut, diesen Weg eingeschlagen<br />

zu haben“, freut sie sich.<br />

Wer Stefanie Golisch einmal live erleben will, kann das am 10. <strong>Dezember</strong><br />

um 17 Uhr im Focke Museum mit ihrem Weihnachtskonzert „Was<br />

soll das bedeuten – Weihnachten in der Heimat“ zusammen mit Sayaka<br />

Namizuka am Klavier.<br />

www.stefaniegolisch.de<br />

Premieren 2018<br />

Das nächste große Projekt feiert am 7. Februar 2018 um 19.30 Uhr in<br />

der Waldbühne Premiere. Mit dem Programm „Zu Tisch! A tavola! Zu<br />

Gast in den Küchen von Mozart, Verdi, Rossini und Co.“ entführt die<br />

Mezzosopranistin gemeinsam mit ihrem Pianisten Nico A. Stabel in die<br />

kulinarische Welt der klassischen Musik und schlägt einen Bogen über<br />

verschiedene Epochen. Ab Sommer 2018 ist sie dann mit ihrem neuesten<br />

Programm über Dietrich Bonhoeffer zu hören.<br />

Mit Sayaka Namizuka am Klavier tritt Stefanie Golisch am 10. <strong>Dezember</strong> um<br />

17 Uhr im Focke Museum im Rahmen ihres Weihnachtskonzertes auf und<br />

wird für eine perfekte Einstimmung auf das schönste Fest des Jahres sorgen<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 21


Findorffer Geschäftsleute e.V.<br />

Ho, ho, ho ...<br />

Der Nikolaus kommt nach Findorff<br />

Jedes Jahr wird er herbeigesehnt – der 6. <strong>Dezember</strong>, an dem in Findorff wieder das traditionelle<br />

Nikolauslaufen startet. Ab 15.30 Uhr wird es wieder rummelig auf der Hemmstraße<br />

und umzu, wenn Kinder in den Geschäften Gedichte aufsagen und Süßes sammeln.<br />

Die Findorffer Geschäftsleute haben auf dem Platz vor der Martin-Luther-Kirche wie jedes<br />

Jahr den beliebten Nikolausmarkt als Treffpunkt organisiert – mit Glühwein und Punsch,<br />

Würstchen, Crepes, Waffeln und weiteren vorweihnachtlichen Leckereien. Der Nikolausmarkt<br />

startet ab 16 Uhr. Hauptattraktion ist sicherlich das Zelt des Nikolauses, der sich<br />

auf kleine und größere Besucher freut!<br />

22<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


2<br />

Hemmstraße<br />

1<br />

Münchner Straße<br />

Weidedamm<br />

Utbremer Ring<br />

TEXT & FOTOS | ANNETTE RAUBER<br />

Hemmstraße<br />

3<br />

Neukirchstraße<br />

Admiralstraße<br />

Herbststraße<br />

Bürgerpark<br />

Plantage<br />

Findorffstraße<br />

1<br />

Kfz-Meisterbetrieb Auto Felsch<br />

Bayreuther Str. 6 | 28215 Bremen<br />

Tel. (0421) 35 80 33<br />

www.autofelsch.de<br />

schnell Fehler in der komplizierten Elektronik der Wagen finden. Doch<br />

auch einfachere Schäden wie kleine Parkplatzrempler werden fachgerecht<br />

und zügig repariert. Hervorzuheben ist sicherlich auch der „Hol- und<br />

Bringservice“, den die Werkstatt anbietet. Defekte Fahrzeuge werden<br />

prompt abgeholt und zum vereinbarten Termin wieder an Ort und Stelle<br />

angeliefert. Der Mobil-Service ist außerdem unterwegs, um Pannen vor<br />

Ort zu beheben. So bleiben keine Kundenwünsche rund um das Auto<br />

offen – und weiter geht die Fahrt.<br />

Unser weihnachtlicher<br />

Geschenketipp<br />

Schmuck von Konplott<br />

Das Team um Gerd Felsch feierte in diesem Jahr gemeinsam das<br />

40-jährige Jubiläum der Werkstatt<br />

In der Bayreuther Straße 6 befindet sich seit nunmehr 40 Jahren der Kfz-<br />

Meisterbetrieb von Gerd Felsch und Sohn André Felsch. „Von der Reparatur,<br />

Unfallschäden und Bremsenservice über Inspektionen und TÜV bis<br />

hin zum Sofort- und Hol-und-Bringservice bieten<br />

wir alle Dienstleistungen rund ums<br />

Auto an“, erzählt Inhaber Gerd Felsch.<br />

Werktäglich ab 7.30 bis 18 Uhr (freitags<br />

bis 16.30 Uhr) Uhr steht das Team<br />

von Auto Felsch in der Werkstatt und<br />

bringt die Wagen der Kunden in<br />

Ordnung. „In der Reifenzeit können<br />

auch samstags Termine vereinbart<br />

werden“, ergänzt Gerd Felsch einen<br />

Extra-Service seiner Werkstatt bis in<br />

den <strong>Dezember</strong> hinein.<br />

„Wir sind auf alle Fahrzeugtypen eingestellt“,<br />

umfasst Gerd Felsch die<br />

Bandbreite seines Angebotes. Mit modernen<br />

Computerprogrammen und<br />

Werkzeugen von Bosch lassen sich<br />

Hemmstraße 192, 28215 Bremen, Tel. (0421) 37 94 990<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 23


Findorffer Geschäftsleute e.V.<br />

2<br />

Sanitär und Heizung<br />

Warnecke & Sohn<br />

Tölzer Str. 1 | 28215 Bremen<br />

Tel. (0421) 35 29 07<br />

www.warneckeundsohn.de<br />

Bad, Sanitär, Heizung und Klimatechnik – das sind die Schwerpunkte des<br />

Meisterbetriebs „Warnecke & Sohn“, die seit über 50 Jahren in der Tölzer<br />

Straße/Ecke Fürther Straße ansässig sind. „Gegründet wurde die<br />

Firma 1953 von Heinz Warnecke und nun sind wir bereits in der dritten<br />

Generation hier tätig“, berichtet Inhaber Ralf Warnecke, der die Firma<br />

seit fast 20 Jahren führt. Nach wie vor sind die stetige Weiterbildung, eine<br />

hohe Flexibilität und ein breites Angebot wichtige Eckpunkte der Firmenphilosophie.<br />

So gehören zum Portfolio der Firma die Komplettbadsanierung,<br />

barrierefreier Umbau des Bades, alles rund um die Heizung,<br />

Installation von Klimageräten und -wartung, Solarstrom und Voltaik genau<br />

wie Renovierungsarbeiten rund ums Haus. Ralf Warnecke fasst zusammen:<br />

„Vom tropfenden Wasserhahn bis hin zum Neubau stehen wir zur<br />

Verfügung.“ Dabei wird mit anderen Gewerken Hand in Hand gearbeitet<br />

– das gute Netzwerk des Betriebes macht es möglich.<br />

Inhaberin Gabriele Greger-Gleitze führt seit acht Jahren mit viel<br />

Engagement den Findorffer Weinladen an der Hemmstraße<br />

3<br />

Der Findorffer Weinladen<br />

Hemmstraße 179 | 28215 Bremen<br />

Tel. (0421) 35 85 38<br />

www.findorffer-weinladen.de<br />

Mit einem umfangreichen Sortiment von Weingütern aus ganz Europa<br />

wartet der Findorffer Weinladen auf der Hemmstraße 179 auf – für jeden<br />

Geschmack und Gaumen, für jeden Anlass und jeden Kundenwunsch<br />

lässt sich in dem liebevoll gestalteten Ladenlokal die richtige Portion Genuss<br />

finden. „Neben unserem gut sortierten Weinangebot führen wir außerdem<br />

auch Brände, Grappe, Liköre und feine Begleitungen wie<br />

Schokolade und Feinkost“, erzählt Inhaberin Gabriele Greger-Gleitze, die<br />

gleichzeitig auch als 2. Vorsitzende der Findorffer Geschäftsleute im Stadtteil<br />

aktiv ist. „Wir sind stolz darauf, dass die Findorffer uns als lokalen<br />

Einzelhandel und als inhabergeführte Geschäfte vor Ort so wertschätzen“<br />

betont Gabriele Greger-Gleitze und ergänzt: „Die Kooperation mit der Geschäftsleute-Gemeinschaft<br />

läuft hier bei uns in Findorff ganz prima.“<br />

Seit über 20 Jahren hat Ralf Warnecke die Geschicke der Familien-Firma<br />

in der Hand, die vor über 50 Jahren in der Tölzer Straße ansässig ist<br />

„Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und Hausstaubsaugeranlagen<br />

gehören ebenfalls zum Angebot“, ergänzt Ralf Warnecke<br />

und auch Selbstbauer können auf die Hilfe des alteingesessenen<br />

Familienbetriebes zählen. So bietet Warnecke & Sohn ausführliche Beratung<br />

sowie einen Direktverkauf an, auch im Onlineshop unter www.warneckeundsohn.de.<br />

Zusammengearbeitet wird mit verschiedenen<br />

namhaften Marken – sodass sowohl der tropfende Wasserhahn als auch<br />

der neue Ein- und Umbau zuverlässig und mit entsprechendem Qualitätsstandard<br />

bearbeitet werden kann.<br />

So werden regelmäßig Events unter dem Motto „Genuss in Findorff“ in<br />

Kooperationen mit der Nachbarschaft wie der Confiserie Schriefer, dem<br />

Findorffer Bücherfenster und dem Teeland Köhler veranstaltet. Wer es<br />

überschaubarer mag, ist bei einer privaten Weinprobe bei Gabriele Greger-<br />

Gleitze richtig, die ab 10 Personen gebucht werden kann. Ausgewählte<br />

Veranstaltungen wie etwa demnächst „Menü, Wein, Shakespeare“ in der<br />

Theaterkneipe Falstaff der Shakespeare Company am 27. <strong>November</strong> um<br />

19:30 Uhr (mit vorheriger Anmeldung) stehen ebenfalls auf dem Programm.<br />

Außerdem steht der Nikolausmarkt am 6. <strong>Dezember</strong> vor der Tür:<br />

„Hier schenken wir nach besonderem Rezept den wohl leckersten Obst-<br />

Beeren-Glühwein und Kinderpunsch aus“, meint Gabriele Greger-Gleitze<br />

und freut sich auf diese nächste lokale Veranstaltung von Findorffern für<br />

Findorffer.<br />

24<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


VORWEIHNACHTSZEIT & FEIERTAGE IM BLAUFEUER<br />

GANS FOR YOU<br />

Die traditionelle Martinsgans im Pott un Pann Stil – der Hauptgang<br />

kommt in Töpfen und Pfannen auf den Tisch und Sie bedienen sich selbst<br />

11. <strong>November</strong> bis 23. <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>, täglich ab 18 Uhr<br />

3-Gang Menü, € 39,- pro Person<br />

Und das Beste: ab 4 Personen gibt es noch eine Flasche Rotwein dazu.<br />

RACLETTE FOR YOU<br />

Ab 1. <strong>November</strong> <strong>2017</strong><br />

Gruß aus der Küche,<br />

Raclette, Dessert<br />

€ 29,- pro Person<br />

WEIHNACHTS-FESTTAGSMENÜ<br />

24. bis 26. <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong><br />

3- oder 4-Gang Menü mit 3 verschiedenen<br />

Hauptgängen zur Wahl<br />

3-Gang € 41,- pro Person<br />

4-Gang € 49,- pro Person<br />

GENUSS-FEUERWERK MIT WESERBLICK<br />

SILVESTER-GALAMENÜ<br />

31. <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 18.30 Uhr<br />

5-Gang Menü<br />

€ 89,- pro Person<br />

inklusive 1 Glas Champagner<br />

Für spontane Weihnachtsfeiern haben wir noch wenige freie Termine.<br />

Gern senden wir Ihnen unsere Menüs per email oder Post zu. Dafür und für Ihre Fragen sind wir gern für Sie da:<br />

Telefon 0421 47837-154 Email: Meetings.bremen@steigenberger.com<br />

STEIGENBERGER HOTEL BREMEN<br />

Am Weser-Terminal 6, 28217 Bremen, Telefon +49 421 47837 0<br />

bremen@steigenberger.com, www.bremen.steigenberger.com<br />

Ein Betrieb der Steigenberger Hotels AG Lyoner Str. 25, 60528 Frankfurt am Main


26<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


Eisköniginnen<br />

Schlittschuhlaufen<br />

in der Eissporthalle<br />

Paradice<br />

TEXT | LAURA SCHMITT<br />

FOTOS | BREMER BÄDER<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 27


PARADICE – BREMENS COOLSTE LOCATION<br />

2 riesige Hallen und 500 Tribünen-Sitzplätze - in der Eissporthalle Paradice gibt es von September bis März genug Spielraum<br />

für das kalt-sportliche Vergnügen auf dem Eis<br />

Auf die Kufen, fertig, los! Dies ist das Motto, das von September bis März<br />

in der Eissporthalle Paradice gilt. Auf insgesamt 3.600 m², die auf zwei<br />

Hallen verteilt sind, können Verfechter des gefrorenen Eises in dieser Zeit<br />

Schlittschuhlaufen, Pirouetten drehen oder auch bei einem Heimspiel der<br />

Eishockeymannschaft „Weserstars“ zugucken.<br />

Doch wie hat alles begonnen? Als Bremen 1998 mit dem Paradice eine<br />

neue Eislaufhalle bekommen hat, stand fest, dass dies ein Bau mit breiter<br />

Nutzungsmöglichkeit ist. Womöglich führte es bei dem einen oder anderen<br />

zu Verwunderungen, warum sie in Walle gebaut wurde. Die Erklärung<br />

dafür ist aber simpel und einleuchtend zugleich: Um Energie zu sparen,<br />

sollte sich der Standort in der unmittelbaren Nähe eines Schwimmbades<br />

befinden. Der Grund ist die Abwärme, die so genutzt werden kann. Darüber<br />

hinaus ist es natürlich auch kostensparend sowie vorteilhaft, wenn<br />

der Eingangsbereich und die Parkplätze parallel genutzt werden können.<br />

Wichtig war bei der Wahl auch der Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel.<br />

Sämtliche Vorgaben konnte das Westbad in Bremen-Walle erfüllen,<br />

sodass dort vor nun fast zwanzig Jahren das Paradice entstand.<br />

Die Dächer der Eissporthalle an der Waller Heerstraße 293 A beherbergen<br />

nicht nur zwei Hallen mit jeweils 1.800 m² spiegelglatter Eisfläche, sondern<br />

auch über 500 Sitzplätze auf der Tribüne, ein DJ-Pult für beispielsweise<br />

die eine oder andere Eisdisco, eine Licht- und Soundanlage, eine<br />

Videoleinwand, eine Gastronomie und einen Schlittschuhverleih.<br />

Es ist also davon auszugehen, dass allen Besucherinnen und Besuchern,<br />

egal ob Schulen, Vereine oder einzelne Schlittschuhläufer, ein ganz besonderer<br />

Spaß auf dem Eis geboten wird – und das unabhängig von Witterungsbedingungen.<br />

Für Abwechslung sorgt das Paradice-Team. Es überlegt sich immer neue<br />

Veranstaltungen und Aktionen mit Musik und Bewegung. Regelmäßig<br />

werden Partys und Discos angeboten, so auch in der Saison <strong>2017</strong>/2018.<br />

Ein entsprechender Veranstaltungskalender ist auf www.paradice.de einzusehen.<br />

Informationen zu Kindergeburtstagen (inklusive Online-Anmeldeformular)<br />

sind ebenfalls dort zu finden.<br />

Partys, Disco und jede Menge Spaß sind in der Eissporthalle Paradice schon mal<br />

sicher - zum Beispiel auf den vielen Events der Saison <strong>2017</strong>/18<br />

28<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


PARADICE – BREMENS COOLSTE LOCATION<br />

Uwe Kirsch kümmert sich seit über elf Jahrenum alle anfallenden Arbeiten<br />

Natürlich können Fans des gefrorenen Wassers auch werktags in die Eissporthalle.<br />

An diesen Tagen variieren die Öffnungszeiten, eine Übersicht<br />

gibt es online. Am Wochenende können Besucher ab 10 Uhr auf das Eis.<br />

Die Eintrittspreise liegen in diesem Jahr zwischen 4,60 und 6,20 Euro<br />

und sind unterteilt in Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Donnerstags<br />

gibt es ein Cliquenticket für fünf Personen. Familien und Gruppen erhalten<br />

einen reduzierten Tarif.<br />

Die Eissporthalle Paradice ist ein Betrieb der Bremer Bäder GmbH. Dafür,<br />

dass im Tagesgeschäft alles reibungslos abläuft, zeichnet jedoch jemand anders<br />

verantwortlich: Uwe Kirsch. Seit bereits über elf Jahren kümmert<br />

sich der gebürtige Frankfurter um alle anfallenden Arbeiten, die Vermarktung<br />

der zwei Eislaufflächen, den gastronomischen Betrieb und um<br />

den Bestand der rund 2.000 Leihschlittschuhe. Letzteres als Partner der<br />

Firma Sport Berntheusel. Im Gespräch beantwortet der 47-Jährige Fragen<br />

zu Bremens coolster Location.<br />

Was sind Ihrer Meinung nach die größten Besonderheiten der hiesigen<br />

Eissporthalle?<br />

Uwe Kirsch: Das größte Plus sind die beiden wettkampfgerechten Eislaufflächen.<br />

So haben auf der einen Seite sehr viele Eissportvereine die<br />

Möglichkeit zu trainieren und wir können auf der anderen Seite freie Eislaufzeiten<br />

für die Öffentlichkeit anbieten. Besonders hervorzuheben sind<br />

auch unsere vielen Angebote. Wir haben Eislaufzeiten für Senioren und<br />

Familientage mit Clown Pepe. Die Eisdiscos stehen immer unter verschiedenen<br />

Mottos. Es wird im <strong>Dezember</strong> beispielsweise eine Pink-Ice-<br />

Disco geben für die LGBTI-Szene und im Januar haben wir Livemusik mit<br />

Frühschoppen.<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 29


PARADICE – BREMENS COOLSTE LOCATION<br />

Kommen wir zum Stadtteil Bremen-Walle. Wieso war es die richtige<br />

Wahl, das Paradice an diesem Standort zu bauen?<br />

Es ist eine gute Kombination – Eislaufhalle und Schwimmbad. So können<br />

die Kinder Schlittschuh fahren, während die Eltern einen Saunagang genießen<br />

oder entspannt schwimmen gehen. Besonders für die Jugendlichen,<br />

die im direkten Einzugsgebiet wohnen, ist das Paradice zu einem<br />

wichtigen Treffpunkt geworden. Ich habe hier schon viele Kids aufwachsen<br />

sehen.<br />

In der Vergangenheit fanden neben der Saison diverse Veranstaltungen<br />

statt. Können Sie sich noch an die größten bzw. beeindrucktesten<br />

erinnern?<br />

Ich kann mich noch an „Die Ärzte“ erinnern, die 1999 bei uns waren. Das<br />

war schon was Großes. In Erinnerung bleiben auch immer die Autogrammstunden<br />

mit Teilnehmern von Popstars und Deutschland sucht den<br />

Superstar. Da war Kreischalarm vorprogrammiert.<br />

Wie sehen die Nutzungsmöglichkeiten – abgesehen vom Eislaufbetrieb<br />

– aus?<br />

Nun, es handelt sich ja um eine Eislaufhalle. Darauf konzentrieren wir<br />

uns natürlich. Aber die Flächen sind ja nicht zwölf Monate beeist. Im<br />

Sommer haben wir neben dem Training auf Rollschuhen auch diverse Veranstaltungen.<br />

So können die Hallen für Messen, Ausstellungen oder auch<br />

andere Events gebucht werden. Im kommenden Jahr soll es unter anderem<br />

wieder eine größere Box-Veranstaltung geben.<br />

Während der Saison sind Sie quasi durchgängig in der Eishalle anzutreffen<br />

und erleben dadurch viele Geschichten. Was sind Ihre<br />

liebsten Anekdoten?<br />

Da war der erste Heiratsantrag. Der junge Mann wollte alles perfekt machen<br />

und hatte auf dem Eis Teelichter platziert. Leider haben wir das zu<br />

spät bemerkt. Durch die Hitze hatten wir dann rund zwanzig kleine Löcher,<br />

die wir wieder stopfen mussten. Immer wieder denke ich auch an<br />

ein körperbehindertes Kind, das mit der Schulklasse zu uns kam. Der<br />

Junge saß im Rollstuhl und durfte mit auf das Eis. Das Strahlen im Gesicht<br />

war etwas ganz Besonderes.<br />

Zuletzt noch eine Frage für Fans von Zahlen und Fakten: Auf wie<br />

viel Liter Wasser bewegen sich die vielen Besucher, wie oft kommt<br />

die Eismaschine am Tag zum Einsatz, wie dick ist das Eis und wie<br />

kalt ist es eigentlich im Paradice?<br />

Wenn der erste Gast das Eis betritt, haben wir in Halle 1 bereits rund<br />

55.000 Liter Wasser zu Eis gefroren. Im Regelfall ist die Eisfläche 4 cm<br />

dick und unsere Eismaschine ist bis zu achtmal am Tag auf einer Eisfläche<br />

im Einsatz. Die Temperatur liegt bei uns im Winter bei recht angenehmen<br />

15 Grad. Die Temperatur auf der Eisfläche jedoch liegt bei -7 Grad.<br />

Spannende Fakten: Die Temperatur auf der Eisfläche liegt bei -7 Grad, in der Halle bei 15 Grad und pro Halle befinden sich über 55.000 Liter gefrorenes Wasser -<br />

macht 4cm dickes Eis<br />

30<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 31


32<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


Findorffmädl<br />

Handgemachte Unikate<br />

TEXT | IRA SCHEIDIG<br />

FOTOS | INDORFFMÄDL<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 33


<strong>FINDORFF</strong>MÄDL<br />

Durch reine Handarbeit entstehen wunderbare Unikate<br />

Es ist ein Frauenklischee, ich weiß, aber: Ich bin verrückt nach Taschen.<br />

Kleine, große, mal klassisch elegant, mal bunt und ausgefallen.<br />

Und ich gebe zu, meine Garderobe ist voll davon. Aber frau kann davon<br />

nie genug haben, oder? Das ist wie mit Schuhen. Aber das ist ein anderes<br />

Thema. Bei Sarah Weisner, dem Findorffmädl, bin ich daher genau<br />

richtig. Denn sie stellt wunderschöne und besonders praktische Taschen<br />

her. Und noch viel mehr, wie ich im Gespräch erfahre. Zum Sortiment<br />

gehören hippe Kulturtaschen, Untersätze für Näpfe von Haustieren, sogenannte<br />

Schlabbermatten, ebenso welche für Becher und Geschirr der<br />

Zweibeiner mit herrlich passenden Sprüchen, außerdem Lesezeichen,<br />

Wörterschablonen – „Lieblingsplatz“, „Moin“, „Adventskiste“ um einige<br />

zu nennen, die zum Beispiel gut für das Gestalten von Vintagemöbeln<br />

geeignet sind, und natürlich besagte Umhängetaschen. Die haben<br />

den Clou, dass die Taschenklappe ganz leicht ausgewechselt werden<br />

kann. So entsteht ein neuer Look je nach Laune oder Outfit. Vorbei die<br />

Überlegungen, welche Tasche passt farblich zu welchem Style. Gefertigt<br />

ist das alles aus LKW-Plane, robust, wasserfest, farbenfroh und echt außergewöhnlich.<br />

Die auswechselbare Taschenklappe ist auf der oberen<br />

Seite aus Jute von alten Kaffeesäcken, aus Stoff oder Kunstleder gefertigt,<br />

was jeder Tasche ein individuelles Erscheinungsbild gibt. Der Preis<br />

dafür von rund 67 Euro ist wahrscheinlich kaum der Selbstkostenpreis,<br />

von der Arbeitszeit – etwa ein dreiviertel Tag – gar nicht zu reden. „Es<br />

ist ein bezahltes Hobby“, lacht die sympathische 46-Jährige, „jeder soll<br />

sich meine Produkte leisten können. Ich freue mich unglaublich, wenn<br />

sich die Menschen über meine Sachen freuen.“<br />

Kreativ und handmade<br />

Angefangen hat es damit, dass sie zwischen Bremen und Dortmund<br />

pendelte und eine praktische Laptoptasche suchte. Sie fand die üblichen<br />

Exemplare im Handel langweilig, meist in schwarz und auch viel zu<br />

teuer. Also machte sie sich an die Arbeit und entwarf eine Tasche für<br />

den eigenen Bedarf. Erfahrung im Nähen hatte sie. „Ich habe es mir als<br />

Jugendliche selbst beigebracht und mir eigene Kleidung genäht. Die<br />

erste Hose mit 17 Jahren. Mir gefiel die damalige Hosenmode nicht.<br />

Wenn ich mir allerdings meine Modelle von damals wieder anschaue,<br />

hätte ich mir mal lieber welche kaufen sollen“, erzählt sie lachend. „Sie<br />

sehen furchtbar aus.“ Sie experimentierte mit Stoffen ein wenig herum<br />

und fertig war irgendwann ihre selbstdesignte Tasche für den Laptop.<br />

Der folgte bald eine Umhängetasche. Freunde und Kollegen waren begeistert<br />

und es kamen ungeplant die ersten Bestellungen. Das war vor<br />

34<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


<strong>FINDORFF</strong>MÄDL<br />

Kampagne gegen langweiligen<br />

Napffraß: die Schlabbermatten<br />

für Haustiere<br />

etwa zehn Jahren. Sie entwarf<br />

Motive und verbrachte die Freizeit<br />

neben dem eigentlichen Beruf mit<br />

Nähen. Bis ihr das alles zu viel wurde und<br />

sie aufhörte. Bis zum letzten Jahr. Da kam der<br />

Zufall ins Spiel. Sie war auf der Suche nach einer Holzkiste,<br />

die sie kreativ mit einem Kissen zu Hause als Fußhocker am Sofa<br />

und als Katzenplatz nutzen wollte. Sie stattete daher dem Kreativladen<br />

STEHhübsch einen Besuch ab und kam mit der Inhaberin Maren Bley<br />

ins Gespräch. „Sie bietet in ihrem Laden mietbare Regalplätze an, die<br />

man mit eigenen selbst hergestellten Produkten bestücken kann und die<br />

von ihr auf Provisionsbasis verkauft werden. Zufällig war ein Regal frei<br />

und auch mein Mann, der genau weiß, wie gerne ich nähe, unterstütze<br />

die Idee, und so mietete ich im Frühjahr probeweise ein Regal und<br />

stellte dafür Kosmetiktaschen aus Segeltuch her.“ Und – selbst Katzenbesitzerin<br />

– Napfuntersätze für tierische Wohnungsgenossen mit lustigen<br />

Sprüchen wie „Pfoten<br />

weg! Meins!“ oder „Schlabberplatz“.<br />

„Das sprach sich herum und<br />

lief wie geschnitten Brot“, freut sie sich. So<br />

wurde aus einer Idee für die eigenen vier Wände<br />

ein Verkaufshit. Dabei berücksichtigt sie jeden individuellen<br />

Wunsch, sei es nun der Name des Tieres oder ein Lieblingsspruch.<br />

Sie erweiterte ihr Angebot um selbst hergestellte Kulturtaschen aus<br />

LKW-Plane mit in eigener Handarbeit aufgestickten Motiven eines Bullis<br />

oder Minis und anderen reisefreudigen Motiven. „Das erste Motiv eines<br />

Minis folgte auf Kundenwunsch und weil ich selbst großer Mini-Fan bin<br />

und auch mit einem durch die Gegend fahre.“ Die Kulturtaschen sind<br />

ebenso ein Verkaufsschlager im Laden, vor allem der kultige Bulli.<br />

Ganz neu in diesem Herbst sind nun die Umhängetaschen mit den<br />

Wechselklappen ins Sortiment gekommen. Die ersten waren sofort ver-<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 35


<strong>FINDORFF</strong>MÄDL<br />

Sarah Weisner bietet ein eigenes Repertoire ihrer<br />

schönen Dinge an, berücksichtigt aber auch gerne<br />

Kundenwünsche<br />

36<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


<strong>FINDORFF</strong>MÄDL<br />

Im Laden STEH-hübsch, Außer der Schleifmühle 13, gibt es viele Dinge vom Findorffmädel Sarah Weisner zu kaufen<br />

kauft. Die Farbauswahl ist groß, auch die farbigen Gurte sind austauschbar.<br />

„Ich habe die Taschen längere Zeit selbst getestet, sind sie praktikabel,<br />

hält das Garn. Die Plane und die Kaffeesäcke dafür beziehe ich von<br />

Bremer Lieferanten. Ich biete ein eigenes Repertoire an, berücksichtige<br />

aber auch individuelle Kundenwünsche.“ Das gilt übrigens für ihr gesamtes<br />

Sortiment.<br />

Begeisterte Findorfferin<br />

Den, wie ich finde, wunderbaren Namen „Findorffmädl“ hat sie sich<br />

selbst ausgedacht. „Ich liebe diesen Stadtteil über alles und wollte daher<br />

Findorff unbedingt in meinen Namen einbinden.“ Seit sieben Jahren<br />

lebt die gebürtige Bremen-Norderin hier und fühlt sich schon stark verwurzelt<br />

im Stadtteil. „An Findorff mag ich die lockere Atmosphäre, das<br />

Miteinander und dass man hier fast alles kaufen kann, was man<br />

braucht, Bücher, Wein, Schreibwaren, Frisches auf dem Markt und vie-<br />

les mehr.“ Mit ihrem Mann und den Katzen Ratz, Rübe, Franz und Sissi<br />

hat sie sich ein behagliches Haus eingerichtet mit einem Arbeitszimmer<br />

unter dem Dach. Hier stapeln sich Rollen mit LKW-Plane, Garn und<br />

Faden in jeglicher Couleur, verschiedene Nähmaschinen und ein Plotter.<br />

Die Holzkisten, mit denen es anfing, finden sich übrigens auch im<br />

Haus. Beziehen kann man ihre eigenen Produkte im Laden STEHhübsch,<br />

Außer der Schleifmühle 13. Einen eigenen Vertrieb oder einen<br />

Onlineshop könnte sie zeitlich gar nicht organisieren. Im Hauptberuf ist<br />

sie nämlich Prozessmanagerin im Vertrieb und Kundenservice und seit<br />

über 20 Jahren bei der swb. Dort sieht man im Kollegenkreis mittlerweile<br />

wohl auch die ein oder andere Tasche von ihr.<br />

www.findorffmaedl.de<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 37


„Familie & Co“<br />

Grafik by sketchnotes-by-diana.com<br />

„Starkes Auftreten<br />

statt starker Fäuste“<br />

Verhaltenstipps der Polizei Bremen<br />

zur Konfliktvermeidung<br />

TEXT | MAIKE SEIFERT, BIRGIT REHDERS<br />

38<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


„Familie & Co“<br />

<br />

<br />

Unsere<br />

„Familie & Co“<br />

Seiten<br />

Besonders in der dunklen Jahreszeit<br />

machen wir uns öfter Gedanken,<br />

wenn wir oder unsere<br />

Kinder im Dunkeln alleine unterwegs<br />

sind. Der nächtliche<br />

Discobesuch der Tochter oder<br />

der Heimweg des Sohnes vom<br />

abendlichen Fußballtraining oder<br />

einer Verabredung mit Freunden<br />

rufen manchmal ein mulmiges Gefühl<br />

in uns Eltern, aber auch manchmal<br />

bei unseren Kindern hervor.<br />

Überfälle, Antanzdelikte, Jugendliche, die auf Stress aus sind – immer wieder<br />

hören wir davon. Jede dieser Situationen ist für die Betroffenen<br />

schlimm und kann das Leben stark prägen. Auch wenn es kein Patentrezept<br />

zur Vermeidung jeglicher Aggression gibt, so gibt es aber Hinweise<br />

und Empfehlungen der Polizei Bremen zur deeskalierenden und waffenlosen<br />

Konfliktvermeidung und Bewältigung.<br />

GEFAHRENERKENNUNG<br />

Grundsätzlich sollte man immer seinem Gefühl vertrauen! Wer kennt<br />

nicht das Handeln aus dem Bauch heraus? Intuitiv signalisiert unser Körper<br />

eine Gefahr! Darauf sollte man vertrauen. Wenn einem auf der Straße<br />

etwas merkwürdig vorkommt, dann sollte man seinen Standort verändern,<br />

beispielsweise indem man die Straßenseite wechselt oder der Gefahr<br />

rechtzeitig ausweicht. Unter Umständen sollte man einen längeren, dafür<br />

aber sichereren Weg wählen und in jedem Fall die Nähe zu anderen Menschen<br />

suchen.<br />

GEFAHRENVERMEIDUNG<br />

Die Gefahrenvermeidung beginnt bereits zu Hause. Man sollte überlegen,<br />

welche Gegenstände und wie viel Bargeld man benötigt und welcher Weg<br />

für einen der sicherste ist. Wertsachen wie z. B. ein Smartphone oder Bargeld<br />

sollten verdeckt, möglichst noch verteilt am Körper getragen werden.<br />

Straftäter haben eine eigene Vorstellung vom Tatablauf und erwarten von<br />

ihren Opfern ein bestimmtes Verhalten. Man sollte immer versuchen, sich<br />

möglichst selbstbewusst zu geben und sich nicht auf den Täterplan einzulassen.<br />

Klar und unmissverständlich sollte man darauf hinweisen, dass<br />

man bestimmte Dinge, wie z. B. zu dichtes Herankommen oder Anfassen,<br />

nicht wünscht. Ein lauter Schrei, bei dem man brüllt „Lassen Sie mich<br />

los!“ hilft manchmal schon.<br />

Diesen informativen Flyer gibt es in den Polizeirevieren oder im Präventionszentrum<br />

der Polizei Bremen<br />

In einer Konfliktsituation sollte die Kommunikation neutral sein. Anschuldigungen,<br />

Beleidigungen oder Drohungen sind zu vermeiden. Eine<br />

noch aggressivere Reaktion des Täters könnte sonst die Folge sein. Dabei<br />

sollte das Gegenüber immer mit „Sie“ angesprochen werden, damit für<br />

jeden Außenstehenden klar erkennbar ist, dass es sich nicht um einen<br />

Streit unter Freunden, sondern um eine Bedrohungssituation handelt. Nur<br />

dann sind andere Menschen bereit, zu helfen.<br />

DEESKALATION<br />

Eine herkömmliche Trillerpfeife sorgt immer<br />

für Lärm und Aufmerksamkeit. Mittlerweile<br />

gibt es auch elektrische „Schrillalarmgeber“<br />

mit über 100 Dezibel, die man einfach am<br />

Schlüsselbund festmachen kann.<br />

Um den Plan des Täters zu durchkreuzen, sollte man anders reagieren, als<br />

der Täter es erwartet. Eine Möglichkeit könnte sein, sich zu entschuldigen,<br />

obwohl man angerempelt wurde. Die Irritation des Täters ermöglicht<br />

es, Distanz herzustellen. Und die Distanz zwischen Täter und Opfer<br />

sollte so früh wie möglich und so groß wie möglich aufgebaut werden.<br />

Weglaufen ist das Beste, um aus einer gefährlichen Situation zu entkommen.<br />

Jede Chance zur Flucht sollte so schnell wie möglich genutzt werden.<br />

Es ist wichtig, sich aus dem Sichtfeld des Täters zu entfernen und<br />

dahin zu flüchten, wo andere Menschen sind. Hier kann man sich die<br />

„drei L“ merken: Licht und Leute aufsuchen und Lärm machen!<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 39


„Familie & Co“<br />

Die Leitstelle der Bremer Polizei gibt die eingehenden Meldungen sofort an die Schutzpolizei weiter<br />

Um auf die eigene Situation aufmerksam zu machen, sollte man Personen,<br />

von denen man sich Hilfe wünscht, direkt ansprechen. Man sollte konkret<br />

sagen, von wem man sich welche Hilfe erwartet, z. B.: „Sie mit der roten<br />

Jacke, rufen Sie die Polizei!“ Menschen werden dann eher bereit sein, zu<br />

helfen!<br />

SICHERHEIT IN ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN<br />

Bei Bus- und Bahnfahrten ist der Platz in der Nähe des Fahrers immer der<br />

sicherste. So kann er einem in gefährlichen Situationen schnell zu Hilfe<br />

kommen. Außerdem werden die Plätze am Gang empfohlen. So läuft man<br />

nicht Gefahr, von einem unliebsamen Sitznachbarn und dem Fenster eingeengt<br />

zu werden.<br />

HANDLUNGSFÄHIG BLEIBEN<br />

In einer gefährlichen Lage ist es normal, dass der Körper anders reagiert<br />

als sonst. Man schwitzt, zittert, ist oftmals sprachlos und erstarrt aus<br />

Angst. Angst macht uns andererseits aber wachsam und körperlich aktiv.<br />

Die gesteigerte Aufmerksamkeit und erhöhte Leistungsfähigkeit können<br />

wir auch zu unserem Vorteil nutzen.<br />

40<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


„Familie & Co“<br />

<br />

Um z. B. bei einer Prüfung sprachfähig zu bleiben, bereiten wir uns auf<br />

die Prüfung vor. Alles was wir vorher geübt haben, können wir besser!<br />

Deshalb können vorher zurechtgelegte oder geübte Verhaltensstrategien<br />

für Gefahrensituation helfen, in der Situation handlungsfähig zu bleiben.<br />

Wer sich nachts verfolgt fühlt, könnte z. B. in einen fremden Vorgarten<br />

gehen und vortäuschen, dort zu wohnen. Oder man könnte ein Telefonat<br />

führen, um einen Freund/eine Freundin oder die Eltern fortlaufend über<br />

den aktuellen Aufenthaltsort zu informieren. Man sollte sich Pläne für gefährliche<br />

Situationen zurechtlegen!<br />

PFEFFERSPRAY/WAFFEN<br />

Pfefferspray/Waffen werden grundsätzlich nicht empfohlen, denn in den<br />

meisten Fällen wird der Täter damit gezwungen, zu reagieren. Eine Reaktion<br />

könnte sein, dass einem die eigene Waffe entrissen und gegen einen<br />

selbst gewandt wird. Eine Eskalation der Situation ist wahrscheinlich.<br />

Außerdem besteht das Risiko, dass die Waffe eingesetzt wird, ohne dass<br />

ein tatsächlicher Notfall vorliegt. Es gab vereinzelt Situationen, in denen<br />

Pfefferspray unberechtigt eingesetzt wurde, da keine Notwehrsituation<br />

vorlag und infolge dessen eine Körperverletzung (Straftat) begangen<br />

wurde.<br />

FÜR DIE EIGENE SICHERHEIT<br />

Für die eigene Sicherheit kann eine Trillerpfeife oder ein Schrillalarm (batteriebetriebene<br />

Alarmgebung mit min. 110 Dezibel) helfen. Auch lautes<br />

Schreien ist eine Alternative. Die Lautstärke verletzt den Täter nicht, lenkt<br />

aber kurzfristig ab. Die Ablenkung könnte für eine Flucht genutzt werden.<br />

Außerdem werden potenzielle Helfer auf die Situation aufmerksam gemacht.<br />

Auch eine Taschenlampe ist hilfreich. Nicht nur, dass sie einem<br />

den Weg ausleuchtet, im Notfall kann ein Angreifer geblendet werden.<br />

Auch diese Ablenkung kann zur Flucht genutzt werden.<br />

Darüber hinaus bietet das Präventionszentrum der Polizei Bremen kostenlos<br />

Seminare zum Thema Selbstbehauptung („Starkes Auftreten statt<br />

starker Fäuste“) an (ab 14 Jahren). Für jüngere Kinder bietet Maike Seifert<br />

Gruppenseminare an, bei denen das Thema an das Alter der Teilnehmer<br />

angepasst wird. Zudem steht das Präventionszentrum der Polizei für<br />

Fragen gerne zur Verfügung.<br />

Präventionszentrum der Polizei Bremen<br />

Maike Seifert<br />

Am Wall 195, 28195 Bremen<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo. und Di.: 9.00 – 15.00 Uhr<br />

Do.: 9.00 – 18.00 Uhr<br />

Tel.: (0421) – 362 1003<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 41


„Familie & Co“<br />

✿<br />

Bei der Lesung zu seinem neuen Buch „Das Raumschiff der kleinen Forscher“ führt Joachim Hecker auch<br />

zahlreiche Experimente mit den Zuhörern durch (Bildquelle: Gerhard Bayer, Glashütten)<br />

Experimentallesung<br />

im Universum®<br />

Fantasie und Wissenschaft sind keine Gegensätze, sondern ergänzen<br />

sich wunderbar! Bei einer Experimentallesung zum Buch „Das<br />

Raumschiff der kleinen Forscher“ mit dem Autor Joachim Hecker im<br />

Universum® wird dies rasch deutlich. Am Sonntag, 26. <strong>November</strong>,<br />

hören neugierige Besucher ab acht Jahren um 13 und um 15 Uhr die<br />

Geschichte von Kim, Vanessa und Metin, die unglaubliche Abenteuer<br />

mit einem niedlichen Hamster erleben. Der sogenannte „Space Hamsta“<br />

besitzt ein intergalaktisches Raumschiff und lädt die Kinder kurzerhand<br />

zu einem Flug auf seinen Heimatplaneten ein. Während der<br />

abenteuerlichen Reise durch den Weltraum treffen die vier auf jede<br />

Menge außerirdische Wesen – und erfahren spannende Fakten über<br />

das All, die Forscher herausgefunden haben.<br />

✺<br />

Valentinos nostalgisches Kasperletheater<br />

Puppentheater im<br />

Jan-Reiners-Center<br />

✪<br />

Valentinos nostalgisches Kasperletheater gastiert<br />

am Montag, 27. <strong>November</strong>, sowie Dienstag,<br />

28. <strong>November</strong>, jeweils um 15 Uhr, 16 Uhr und 17<br />

Uhr im Jan-Reiners-Center an der Hemmstraße in Findorff.<br />

Die Puppenbühne Valentino aus dem westfälischen<br />

Ahlen hat spannende und lustige Geschichten<br />

mitgebracht wie z.B. „Der Bösewicht“, „Kunibert der<br />

Koboldkönig“ und – das darf in der Adventszeit natürlich<br />

nicht fehlen - „Kasper und die gestohlenen<br />

Weihnachtsgeschenke“. Der Eintritt ist frei!<br />

Das Buch ist darüber hinaus mit Experimentieranleitungen gespickt,<br />

die während der 45-minütigen Veranstaltung gemeinsam von Joachim<br />

Hecker und den Kindern ausprobiert werden: Eine Batterie ist nämlich<br />

auch ein tolles Rennauto, ein Staubsauger kann Überraschungseier<br />

schleudern und ein Luftballon als Dusche funktionieren! Und wer<br />

hätte gedacht, dass eine Plastikflasche beim Eiertrennen hilft? Auf<br />

ihrer Weltraummission werden die jungen Gäste mit viel Spaß zur Ingenieurin<br />

und zum Techniker und nehmen eine große Portion Forscherdrang<br />

mit nach Hause. Nach dem Event können die Besucher am<br />

Büchertisch mit dem Autor ins Gespräch kommen und sich Autogramme<br />

geben lassen. Der Eintritt ist im regulären Eintrittspreis inbegriffen.<br />

Vorlesetag <strong>2017</strong><br />

✪<br />

Liebe Kinder im Alter von 4 – 6 Jahren! Auch in Horn-Lehe gibt es den Vorlesetag<br />

<strong>2017</strong>: Am Freitag, den 17. <strong>November</strong> um 16 Uhr liest Gudrun Stuck<br />

aus bekannten Kinderbüchern vor. Dazu seid ihr, gern in Begleitung Erwachsener,<br />

herzlich eingeladen! Kommt in die Diele des Ortsamtes, Leher Heerstraße 105-<br />

107! Bitte bringt für euch ein Sitzkissen mit. Die Begrüßungsworte spricht unsere<br />

Ortsamtsleiterin Inga Köstner. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf euch!<br />

www.universum-bremen.de<br />

42<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


„Familie & Co“<br />

<br />

Grafik by sketchnotes-by-diana.com<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 43


ENTDECKERZENTRUM IN DER BOTANIKA<br />

ÄRZTE & APOTHEKEN IN <strong>FINDORFF</strong><br />

Carmen Groninga<br />

Winterstraße 54<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 50 61<br />

ALLGEMEINMEDIZIN<br />

Regina Lüers<br />

Hemmstraße 157<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 55 45<br />

HAUTKRANKHEITEN<br />

NEUROLOGIE<br />

Dr. Forssmann & Lübbert<br />

Hemmstraße 233<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 46 82<br />

ZAHNMEDIZIN<br />

Silke Aner<br />

Halberstädter Straße 17<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 22 66<br />

Alle Angaben sind ohne Gewähr<br />

Dr. Matthias Gutwinski<br />

Göttinger Straße 22<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 58 59<br />

Dr. Gabriele Hartlap<br />

Augsburger Straße 8<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 354647<br />

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis<br />

Hemmstraße 214<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 10 10<br />

Dr. Jörg Janssen<br />

Admiralstraße 157<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 43 66<br />

Dr. Spatz & Partner<br />

Gemeinschaftspraxis<br />

Hemmstraße 345<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 35 35<br />

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis<br />

Dr. Maya Trapp und Elke Sennholz<br />

Hemmstraße 214<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 10 10<br />

Dr. Michael Schlenz<br />

Admiralstraße 157<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 41 31<br />

AUGENHEILKUNDE<br />

FRAUENHEILKUNDE<br />

Frank Davidsmeyer<br />

und Martina Bolte<br />

Hemmstraße 157<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 354 14 14<br />

Dr. Christiane König<br />

Hemmstraße 212 – 240<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 04 744<br />

HALS-NASEN-OHREN<br />

HEILPRAKTIKER<br />

Dr. Regine von Gerkan<br />

Lohmannstraße 98<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 58 21<br />

Kathleen Giersch<br />

Falkenberger Straße 66<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 390 90 50<br />

Naturheilpraxis für Komplementärmedizin<br />

Hans Gerhard Jäger<br />

Hemmstraße 345<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 51 09<br />

Naturheilpraxis Schwanenberg<br />

Andrea Hella Schwanenberg<br />

Geibelstraße 4<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 4 91 99 81<br />

INNERE MEDIZIN<br />

Dr. Sigrid Geerken-Gröticke<br />

Am Weidedamm 4<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 18 18<br />

Dr. Stephanie Schulz<br />

Hemmstraße 345<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 35 35<br />

Dr. Klaus Zimmermann<br />

Brandtstraße 54<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 57 67<br />

KINDERHEILKUNDE<br />

Dr. Soldan & Brecher-Müller<br />

Hemmstraße 212<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 350 90 50<br />

KIEFER-CHIRURGIE<br />

Prof. Dr. Dr. Andreas Bremerich<br />

Innsbrucker Straße 120<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 17 77<br />

ORTHOPÄDIE<br />

Orthopädische Gemeinschaftspraxis<br />

Regina Langhammer und<br />

Stefan Balkausky<br />

Hemmstraße 233<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 20 95<br />

PSYCHOTHERAPIE<br />

Dipl.-Psych. Ursula Drees<br />

Freiberger Straße 21<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 49 73 530<br />

Psychotherapeutische Praxis<br />

Ute Kampen<br />

Dresdener Straße 15<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 74 43<br />

SPRACHHEILKUNDE<br />

Atemschulung, Sprechtechnik,<br />

Stimmtraining<br />

Elisabeth Frintrop<br />

Frielinger Straße 44<br />

28215 Bremen<br />

(0178) 59 17 533<br />

Findorffer Logopädiehaus<br />

Dorothea Hunke<br />

Karlshafener Straße 36<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 378 14 11<br />

Praxis für Logopädie und PäPKi<br />

Andreas Pohl<br />

Plantage 13<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 62 822<br />

UROLOGIE<br />

Hernan Camacho Castaneda<br />

Hemmstraße 233<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 61 000<br />

Dr. Dörte Arendt-Bremer<br />

Dresdener Straße 6<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 08 80<br />

Andreas Becker<br />

Goesselstraße 3<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 42 31<br />

Zahnärzte Findorff<br />

Innsbrucker Straße 96<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 17 77<br />

Die Zahnärzte<br />

Dr. Edzard Fink & Peter Knor<br />

Hemmstraße 214<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 85 85<br />

Dr. Anke Charlotte Krüger<br />

Hemmstraße 202<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 60 67<br />

Dr. Thomas Reschka<br />

Heinrich-Böll-Straße 1<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 35 20<br />

Schumann & Rolfsen<br />

Praxis für chirurgische Zahn-,<br />

Mund- und Kieferheilkunde<br />

Hemmstraße 157<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 81 78 0<br />

Findorff-Apotheke<br />

Admiralstraße 159<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 37 78 78<br />

Roland Apotheke<br />

Hemmstraße 231<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 19 55<br />

Vitalis-Apotheke<br />

Hemmstraße 345<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 38 18 14<br />

APOTHEKEN<br />

Dr. Karsten Jacob<br />

Hemmstraße 133<br />

28215 Bremen<br />

(0421) 35 42 42<br />

44<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 45


Das Team zum Projekt Fuchsbau bei der SG Findorff. Foto: Frank Steinhardt<br />

Projekt Fuchsbau<br />

Eine inklusive Sporthalle für Findorff<br />

Sport leistet einen Beitrag für ein gutes soziales Miteinander und Sport<br />

fördert die Gesundheit. In diesem Sinne leistet die SG Findorff eine gesellschaftlich<br />

wertvolle Arbeit im Stadtteil Findorff. Das Sport- und Bewegungsangebot<br />

der SG Findorff wendet sich dabei an Kinder und<br />

Jugendliche genauso wie an ältere Menschen. Es gibt inklusive Gruppen<br />

für Menschen mit Handicap und es wurden spezielle Angebote zur Integration<br />

von geflüchteten Menschen entwickelt. Insgesamt 14 Sportarten<br />

haben in der SG Findorff ihre Heimat, die drei größten Abteilungen sind<br />

Turnen, Fußball und Handball. Mehr zum Angebot der SG Findorff findet<br />

sich unter www.sg-findorff.de.<br />

Doch guter Sport braucht gute Sportanlagen. Und hier kommt die SG Findorff<br />

an ihre Grenzen. So weist der gerade in diesem Sommer veröffentlichte<br />

Sportentwicklungsplan für Bremen ein rechnerisches Defizit bei<br />

den Sporthallen in Findorff aus. In der Praxis zeigt es sich daran, dass Findorff<br />

mit der Sporthalle an der Bezirkssportanlage (BSA) nur über eine<br />

einzige große Sporthalle (mit den Ausmaßen eines Handball-Feldes) verfügt,<br />

während es in Walle bzw. Gröpelingen jeweils mindestens drei Sporthallen<br />

dieser Größe gibt.<br />

Die Idee: eine neue inklusive Sporthalle<br />

Doch es gibt an der BSA Findorff noch eine Fläche, die nach Abstimmung<br />

mit dem Sportamt Bremen, für eine weitere große Sporthalle genutzt werden<br />

könnte. Das Konzept der SG Findorff ist es, hier eine multifunktionale<br />

barrierefreie Zwei-Feld-Sporthalle zu bauen. In dieser Halle könnten die<br />

typischen Wettbewerbssportarten, wie Handball, Volleyball, Badminton,<br />

Korbball und Futsal (Hallenfußball) sowie unterschiedlichste Bewegungssportangebote<br />

praktiziert werden. Nutzer der Sporthalle sollen dann sowohl<br />

die Oberschule Findorff, als auch die SG Findorff sein. Darüber<br />

hinaus könnten Schulen in benachbarten Stadtteilen und andere Sportvereine<br />

von diesem Projekt profitieren. Bei geschätzten Baukosten von<br />

ca. 2,4 Millionen Euro kann die SG Findorff das Projekt realisieren, wenn<br />

die Hälfte der Investition gefördert wird.<br />

Rückendeckung im Verein und im Stadtteil<br />

Die Idee zu einer eigenen Sporthalle wurde bei der SG Findorff erstmals<br />

im Sommer 2013 diskutiert. Auf der Jahreshauptversammlung 2014<br />

46<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


Ausblick<br />

Hier soll die Halle entstehen: die Fläche an der Bezirkssportanlage Findorff.<br />

Foto: Frank Steinhardt<br />

wurde der Beschluss gefasst, dass Projekt ernsthaft zu verfolgen. 2015<br />

waren die Vorgespräche abgeschlossen und es wurde beschlossen, mit<br />

dem Projekt an die Öffentlichkeit zu gehen. Im Herbst 2015 wurde dann<br />

ein Antrag auf Förderung einer ersten Planungsphase beim Sportamt Bremen<br />

gestellt. Dem Beirat Findorff wurde das Projekt noch im gleichen<br />

Jahr vorgestellt. Das Votum des Beirats fiel eindeutig aus: einstimmige Unterstützung.<br />

Dieser Beschluss wurde 2016 noch einmal erneuert und bekräftigt.<br />

Die Haushaltsmittel in Bremen sind knapp. Daher war es ein starkes Zeichen,<br />

dass im April dieses Jahres bei der Senatorin für Soziales dem Staatsrat<br />

Herrn Fries insgesamt 1.200 Unterstützer-Unterschriften aus dem<br />

Stadtteil übergeben werden konnten. Der Antrag auf Förderung einer ersten<br />

Planungsphase liegt derweil noch immer beim Sportamt Bremen. Da<br />

ist es gut, dass es immer wieder positive Signale aus der Politik gibt. So<br />

sagte die Sozialsenatorin Anja Stahmann im Herbst 2016 anlässlich der<br />

Wiedereinweihung der für ein Jahr nach einem Brand geschlossenen<br />

Sporthalle an der BSA Findorff zum Projekt Fuchsbau: „Wir wissen, dass<br />

der Bedarf in Findorff da ist“ und, dass sie persönlich das Findorffer Konzept<br />

ganz stark befürworte und weiter wörtlich: „Wir bewegen Ihr Anliegen<br />

tüchtig in unseren Herzen und unserem Kopf.“ Für 2019 sollen<br />

Haushaltsmittel für die Planung von Sporthallen zur Verfügung stehen.<br />

Die SG Findorff wird in jedem Fall den Dialog mit der Politik weiter fortsetzen.<br />

Dem achtköpfigen Projektteam bei der SG Findorff ist klar, der<br />

Weg zu einer neuen Sporthalle ist kein 100-m-Sprint, sondern ein Marathonlauf!<br />

Frank Steinhardt (2. Vorsitzender der SG Findorff)<br />

Integratives und Inklusives<br />

Bewegen & Spielen<br />

Es werden gerade die letzten Matten verlegt, Bänke positioniert und Kästen<br />

gesichert, da stürmen sie auch schon in die Halle. Sie – das sind ca.<br />

30 Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren, die jeden Montagnachmittag in<br />

die Schulturnhalle an der Augsburger Straße in Bremen-Findorff pilgern,<br />

um dort ihrem Bewegungsdrang nachzugehen.<br />

Und für dieses Vorhaben sind die Kinder bei Jutta Susemiehl und ihrem<br />

Team, bestehend aus vier weiteren Übungsleitern, genau richtig. Seit die<br />

Gruppe vor drei Jahren<br />

SG <strong>FINDORFF</strong><br />

Hemmstraße 357-359<br />

28215 Bremen<br />

Tel. (0421) 35 27 35<br />

www.sg-findorff.de<br />

ins Leben gerufen<br />

wurde, fast zeitgleich<br />

mit der Eröffnung des<br />

Übergangswohnheims in<br />

der benachbarten Corveystraße,<br />

wuchs die Beteiligung<br />

kontinuierlich<br />

an. Seither werden Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, mit und<br />

ohne Behinderungen oder einfach nur Sportbegeisterte zusammengeführt<br />

und ihnen ermöglicht, einmal in der Woche eine Stunde lang Bewegung,<br />

Spaß und Action gemeinsam zu erleben.<br />

Neben der Spielerei lässt sich mit fortschreitender Dauer des Sportangebots<br />

auch vermehrt feststellen, dass sich bei den „Neuen“ nicht nur die<br />

Sprache, sondern auch das Miteinander in der Gruppe verbessert. „Das<br />

merkt man auch ganz deutlich“, so Jutta Susemiehl. Die meisten Kinder<br />

lernen nach einer gewissen Findungsphase, sich an Regeln zu halten und<br />

entwickeln Interesse für ihre neuen Spielkamerad/innen.<br />

Doch nicht nur innerhalb der Gruppe wird Integration gelebt, sondern<br />

auch im „Team“. Seit geraumer Zeit engagiert sich dort auch Ghulam Heider<br />

Haideri, ein 19-jähriger Afghane, der vor zweieinhalb Jahren nach<br />

Bremen kam und in der Cricketabteilung der SG Findorff aktiv wurde.<br />

Dort erfuhr er von der Möglichkeit, eine geförderte Übungsleiter-Ausbildung<br />

(mit Flüchtlingsbezug) beim Landessportbund Bremen zu absolvieren<br />

und so dauerte es nicht lange, bis er sich als sprachvermittelnder<br />

Übungsleiter in der Sportgruppe wiederfand. „Ich habe Spaß hier und beschäftige<br />

mich mit den Kindern, um sie zu motivieren und mache alles,<br />

damit diese Spaß haben“, sagt Ghulam zu seiner Tätigkeit. Und bei den<br />

vielen ausgepowerten und glücklichen Gesichtern der Kinder, scheint dies<br />

genau der Fall zu sein.<br />

Integratives und Inklusives Bewegen & Spielen bei der SG Findorff.<br />

Foto: SG Findorff<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 47


WIR, DIE MENSCHEN AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Claudia, Elke und Nicola haben sich zufällig beim Bäcker getroffen:<br />

„Wir wollten eigentlich nur ein Brot kaufen, aber haben die Gelegenheit für<br />

einen kleinen Plausch direkt genutzt.“<br />

Brigitta Bockelmann hat viele<br />

Jahre ein Geschäft für Tabakwaren<br />

in der Herbststraße betrieben. „In<br />

Findorff bin ich bekannt wie ein<br />

bunter Hund.“<br />

Kevin Koepp von der BTS legt heute einen neuen Gasund<br />

Stromanschluss.<br />

Peter Hofmann sorgt mit seinem Team von Optik Hofmann<br />

für klaren Durchblick.<br />

Edner Janßen wohnt mitten in Findorff:<br />

„Ich bin gerade auf dem Weg<br />

zum Bus, um einige Besorgungen zu<br />

machen.“<br />

Helga Gölzner ist trotz des nassen und grauen Wetters mit ihrem Postwagen<br />

unterwegs. „Zu meiner täglichen Strecke gehören die Admiralstraße und die<br />

Querstraßen!“<br />

48<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


WIR, DIE MENSCHEN AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Werner Bahlcke, Inhaber von Blumen & anders:<br />

„Ich binde gerade einen Strauß für die Ausstellung.“<br />

Kira Schulz hat eine kurze Pause:<br />

„Ich mache gerade ein Praktikum<br />

in der Kindergruppe Regenbogen.“<br />

Uta Wefstaedt: „Heute ist mein<br />

freier Tag und den verbringe<br />

ich mit meinem Hund Micky.“<br />

Katja Gravert ist die Geschäftsführerin von Kindervater: „Ich habe immer<br />

Spaß an meiner Arbeit.“<br />

Lavina ist Studentin und gönnt sich eine kurze Pause<br />

vom Schreibtisch: „Ich bin auf der Suche nach einem<br />

Geburtstagsgeschenk.“<br />

Patricia Herbst, Inhaberin von Patty`s Gym schaut<br />

auf der Baustelle nach dem rechten. „Am Samstag<br />

den 04.11. feiern wir unsere große Neueröffnung.“<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 49


WIR, DIE MENSCHEN AUS <strong>FINDORFF</strong><br />

Wir suchen Verstärkung!<br />

#RedaktionsmitarbeiterIn<br />

15 bis 40 Stunden pro Woche<br />

Zu Ihren Aufgaben gehört die direkte Mitarbeit<br />

in der Redaktion: Texten, Fotografieren und<br />

Recherche rund um die Themen und Schwerpunkte<br />

umfassen das Betätigungsfeld.<br />

Aber auch die grafische und wirtschaftliche<br />

Abwicklung der <strong>Magazin</strong>e und die Kundenbetreuung<br />

und -akquise liegt in Ihren Händen.<br />

Bewerben Sie sich bitte mit aussagekräftigen Unterlagen via E-Mail<br />

z. Hd. Lars Hendrik Vogel<br />

bewerbung@vogelundcrew.de<br />

Wir freuen uns auf Sie!<br />

Eine angenehme Ausstrahlung und ein<br />

offenes Auftreten sind von Vorteil.<br />

Auch Quereinsteiger, Berufsneulinge<br />

und Familien-ManagerInnen sind<br />

herzlich willkommen.<br />

Die besten <strong>Magazin</strong>e brauchen die besten Mitarbeiter!<br />

schwachhausen-magazin.de | horner-magazin.de | findorff-magazin.de |<br />

bremersportmagazin.de | bremissima.de<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber<br />

Lars Hendrik Vogel<br />

Verlag<br />

VOGEL & CREW Mediaconsulting<br />

Mühlenweg 9, 28355 Bremen<br />

Tel. +49 (421) 200 75 90<br />

info@findorff-magazin.de<br />

Chefredakteur<br />

Lars Hendrik Vogel [LHV] V.i.S.d.P.<br />

LHV@findorff-magazin.de<br />

Redaktionsleitung<br />

Annette Rauber<br />

a.rauber@findorff-magazin.de<br />

Redaktion & Autoren<br />

Cynthia Hoedoro [CH]<br />

Anke Juckenhöfel [AJ]<br />

Annette Rauber [AR]<br />

Birgit Rehders [BR]<br />

Julia Rücker [JR]<br />

Ira Scheidig [IS]<br />

Diana Meier-Soriat [DS]<br />

Titelfoto<br />

Vera Döpcke<br />

Media- & Anzeigenberatung<br />

Lars Hendrik Vogel<br />

LHV@findorff-magazin.de<br />

Tania Melms<br />

t.melms@findorff-magazin.de<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste<br />

Nr. 01/<strong>2017</strong><br />

Gestaltung & Druckvorstufe<br />

VOGEL & CREW Mediaconsulting<br />

Druck<br />

Druckerei Girzig+Gottschalk GmbH<br />

28309 Bremen<br />

Erscheinungsweise<br />

alle zwei Monate<br />

kostenlose Abgabe in Fachgeschäften,<br />

öffentlichen Einrichtungen usw.<br />

JULIA RÜCKER<br />

j.ruecker@findorff-magazin.de<br />

BIRGIT REHDERS<br />

b.rehders@findorff-magazin.de<br />

ANNETTE RAUBER<br />

a.rauber@findorff-magazin.de<br />

LARS HENDRIK VOGEL<br />

LHV@findorff-magazin.de<br />

Rechte<br />

Keine Haftung für unverlangt eingesandte<br />

Manuskripte, Bilder, Dateien und Datenträger.<br />

Kürzung und Bearbeitung von<br />

Beiträgen und Leserbriefen bleiben<br />

vorbehalten. Zuschriften und Bilder<br />

können ohne ausdrückliche Vorbehalte<br />

veröffentlicht werden.<br />

Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur<br />

mit Genehmigung und Quellenangabe<br />

gestattet. Sämtliche Rechte der<br />

Vervielfältigung liegen beim Verlag.<br />

ISSN 2567-2061<br />

www.findorff-magazin.de<br />

Das nächste <strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong><br />

erscheint am 18. Januar 2018<br />

Made with in Bremen<br />

50<br />

<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong>


<strong>FINDORFF</strong> <strong>Magazin</strong> | <strong>November</strong> - <strong>Dezember</strong> <strong>2017</strong> 51

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!