SHE works! Magazin #Frauen #Wirtschaft #Karriere - Motivation statt Novemberblues

sheworks

wer an den grauen November denkt und meint, dass jetzt die Zeit zum Ausruhen gekommen ist, weit gefehlt! In den kommenden Wochen stehen viele informative und interessante Termine an. SHE works! stellt einige davon vor und gibt Infos für Interessierte Frauen.

SHE

works!

#Frauen

#Wirtschaft

#Karriere

Ausgabe 07. November

2017

Motivationstango

statt

Novemberblues


Inhalt

Editorial

Seite 3

Frauen in MINT:

Baden-Württemberg zeigt, wie es geht

Seite 4

Gründerwoche special

Seite 6

FRAUEN die Flugzeuge bauen

Seite 7

Maker Faire für Macherinnen

Seite 10

Nds. Unternehmerinnentag

Seite 11

Gender-Studie

Wer hat in den Medien die Hosen an

Seite 13

Gründerinnen-Porträt

Seite 17

BUCHTIPPS

Seite 18

Onlineshops im Wandel

Seite 20

Das Letzte

Seite 21

Herausgeber:

SHE works!

Schäufele & Brößling GbR

Anschrift: Stegemühlenweg 7

37083 Göttingen

✆ 0551/4899075

info@she-works.de

Vertreten

durch:

Carolin Schäufele

Katja Brößling

V.i.S.d.P. Carolin Schäufele

(gem. § 55 Abs. 2 RStV)

Layout:

Fotonachweis:

Internet:

Katja Brößling

Titelseite: pixabay

Seiten 2,3,6,20: pixabay

www.she-works.de

Impressum

Social Media:

http://www.facebook.de/sheworks.de

http://www.twitter.com/SHEworksDE

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

wer an den grauen November denkt und

meint, dass jetzt die Zeit zum Ausruhen

gekommen ist, weit gefehlt!

In den kommenden Wochen stehen viele

informative und interessante Termine an.

Ob für Gründerinnen organisierte

Veranstaltungen im Rahmen der

Gründerwoche oder der

Niedersächsische Unternehmerinnentag,

alles hochspannende und wichtige

Events.

Wir haben eine Liste zusammengestellt

und geben in unserem aktuellen

E-Magazin einen Überblick über

spannende Veranstaltungen, damit Sie

Ihre nächsten Wochen planen können.

Immer wieder wird darauf hingewiesen,

dass es viel zu wenig Frauen in den

sogenannten MINT-Berufen gibt. Das Land

Baden-Württemberg hat für die Vermittlung

von Frauen in MINT-Berufe eine eigene

Webseite online gestellt und geht so mit

bestem Beispiel voran. Wir stellen Ihnen

diese Seite einmal vor und zeigen wie es

gehen kann. Und wir stellen die

proTechnicale vor, ein multidisziplinäres

Vorbereitungsjahr

für

technisch-naturwissenschaftlich

interessierte junge Frauen. Das klingt doch

gut!

Und natürlich haben wir unsere Buchtipps

und “Das Letzte” zum Schmunzeln und

Aufregen.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre

und wünschen Ihnen einen nicht zu trüben

November.

Herzlich

Carolin Schäufele & Katja Brößling


MEHR FRAUEN IN MINT

Baden-Württemberg zeigt wie es geht

von Carolin Schäufele

In Baden-Württemberg liegt der Frauenanteil

an den Erwerbstätigen im Bereich

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft

und Technik über dem Bundesdurchschnitt.

Doch das Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“

sieht sich noch lange nicht am Ziel.

Im Rahmen des Wirtschaftsforums „Digitale

Zukunft – chancenreich und chancengleich“

haben sich auf Einladung von

Landeswirtschaftsministerin

Nicole

Hoffmeister-Kraut die Partner des Bündnisses

„Frauen in MINT-Berufen“ zu ihrem jährlichen

Bilanzgespräch getroffen.

Ziel ist es, die Frauenerwerbstätigkeit im

Bereich Mathematik, Informatik,

Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu

erhöhen sowie die maßgeblichen

MINT-Akteure und -Fördermaßnahmen

entlang einer lebensphasenorientierten

Gesamtstrategie zu bündeln und

weiterzuentwickeln, um Breitenwirkung zu

erzielen.

DEUTLICHE ERFOLGE, ABER NOCH

LANGE NICHT AM ZIEL

„Die Zahl der erwerbstätigen Frauen in

MINT-Berufen ist von 2012 bis 2016 von

213.000 auf 247.000 um fast 16 Prozent

angestiegen“, betonte Hoffmeister-Kraut.

Damit habe sich der Frauenanteil an den

Erwerbstätigen in MINT-Berufen im

genannten Zeitraum von 14,4 Prozent auf

15,7 Prozent erhöht und liege damit über dem

Bundesdurchschnitt von 15,0 Prozent. Den

höchsten Anstieg gab es in dem für die

Digitalisierung besonders wichtigen Bereich

Informatik von 16.000 auf 26.000 – ein

Anstieg um 62,5 Prozent.


„Wir sehen deutliche Erfolge, immer mehr

Frauen ergreifen die zukunftsträchtigen

MINT-Berufe. Doch wir sind noch lange nicht

am Ziel. Wir müssen die Chancen und die

Faszination der Technik- und IT-Berufe an

Mädchen und Frauen noch besser vermitteln.

Wie dies gelingen kann, haben wir im Rahmen

des heutigen Bilanzgesprächs anhand eines

konkreten Praxisprojektbeispiels mit

Schülerinnen diskutiert.“

FACHKRÄFTEBEDARF STEIGT

DURCH DIGITALISIERUNG WEITER

AN

Zu Gast war die AG „what the frog“ des

Stuttgarter Königin-Katharina-Stiftes. Diese

Arbeitsgruppe, in der mehrheitlich Mädchen

aktiv sind, baut Roboter mit denen sie bereits

etliche Preise bei internationalen

Wettbewerben gewonnen haben.

Die Nachwuchsgewinnung und

Fachkräftesicherung in MINT-Berufen ist eine

zentrale wirtschaftspolitische Aufgabe.

Baden-Württemberg hat mit 27 Prozent den

bundesweit höchsten Anteil an

MINT-Beschäftigten. Durch die digitale

Transformation steigt der Fachkräftebedarf in

diesen Berufen weiter an.

Das Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“

leistet einen wichtigen Beitrag zur

Standortsicherung. Frauen sollen verstärkt

für zukunftsträchtige Berufe gewonnen

werden und den digitalen Wandel und die

Wirtschaft 4.0 mitgestalten. Unternehmen

werden beim Recruiting und der

Weiterentwicklung ihrer Unternehmenskultur

unterstützt.

„Es freut uns sehr, dass das Bündnis,

welches in dieser Form eine Vorreiterrolle in

Deutschland hat, großen Zuspruch erfährt

und seine Maßnahmen stetig weiter ausbaut.

Auch in diesem Jahr konnten wir ein weiteres

Bündnismitglied aufnehmen. Mit den

Webgrrls! sind es nun 52 Mitglieder im

Bündnis ‚Frauen in MINT-Berufen‘“, so die

Ministerin abschließend.

DAS BÜNDNIS „FRAUEN IN

MINT-BERUFEN“

Am 4. Juli 2011 wurde das Bündnis „Frauen

in MINT-Berufen“ geschlossen. Zum Bündnis

gehören mittlerweile 52 Partner aus vier

Ministerien, Arbeitgeber-, Branchen- und

Berufsverbänden, Gewerkschaften, BWIHK,

BWHT, die Regionaldirektion

Baden-Württemberg der Bundesagentur für

Arbeit, Frauennetzwerken, Hochschulen,

Stiftungen und Kontaktstellen Frau und

Beruf. Die Landesinitiative und das Bündnis

„Frauen in MINT-Berufen“ leisten ihren

Beitrag zu den Zielen der Fachkräfte-Allianz

Baden-Württemberg und der Initiative

Wirtschaft 4.0: Die Beschäftigung von Frauen

zu steigern und die Zahl der Beschäftigten in

den MINT-Berufen zu erhöhen.

Quelle: © Franziska Kraufmann


GRÜNDERWOCHE SPECIAL:

Veranstaltungen für gründungsinteressierte

Frauen und Mädchen

Die Gründerwoche Deutschland findet

jährlich im November statt und bietet

konzentriert Veranstaltungen für

Gründerinnen und Gründer. Mit dem

Gründerinnen Special möchten die Initiatoren

dazu beitragen, noch mehr Frauen als bisher

für eine Karriere als Unternehmerin zu

begeistern.

Im Rahmen der diesjährigen Aktionswoche

werden gemeinsam mit den Vorbild-

Unternehmerinnen der Initiative "FRAUEN

unternehmen“ gemeinsam Veranstaltungen

angeboten, um Frauen zur beruflichen

Selbständigkeit zu ermutigen. Darüber hinaus

sollen auch Schülerinnen für das Berufsbild

"Unternehmerin" begeistert werden. Der Tag

des Unternehmergeistes soll dazu verstärkt

beitragen.

Die Veranstaltungen dieser Reihe reichen von

Einzelberatung und Info-Veranstaltungen über

Seminare zu Elevator-Pitch und

Teilzeitgründung hin zu Netzwerkveranstaltungen

mit Erfahrungsaustausch.

Alle Termine dazu sind auf dem Portal der

Gründerwoche aufgeführt:

https://www.gruenderwoche.de/veranstaltung

en/special-gruenderinnen/

Gemeinsam mit dem Initiativkreis

"Unternehmergeist in die Schulen" ruft das

Bundesministerium für Wirtschaft und

Energie allgemeinbildende und berufliche

Schulen dazu auf, unter dem Dach der

Gründerwoche Deutschland eine

Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler

anzubieten. Jugendliche sollen auf diesem

Weg mit dem Gründer- und

Unternehmergeist vertraut gemacht werden.

Außerdem wird ihnen so gezeigt, welche

Bedeutung Unternehmensgründungen und

Unternehmertum in ihrer Stadt, in ihrer

Region oder auch bundesweit haben.


Über den Wolken...

Frauen, die Flugzeuge bauen

„Geschafft – alle Teilnehmerinnen haben mit eigenen Händen einen Stiletto-Gleiter aus Holz

gebaut. Ein gutes Gefühl!“ (Bildquelle: SophiaT)

Von Wiebke Pomplun

Die Anspannung in der Luft ist förmlich

greifbar. 15 junge Frauen stehen

erwartungsvoll und nervös in einer Halle

des ZAL TechCenter in Hamburg und

fiebern dem Start ihrer

Stiletto-Modellgleiter entgegen. In den

letzten drei Wochen haben sie gebüffelt

und getüftelt, gemessen und gewogen,

diskutiert und designt. Das Ergebnis: 15

selbstgebaute und einzigartige

Flugzeuge, die allein durch ihre

Bauweise am Himmel segeln sollen.

Bevor der erste Flieger abhebt, gibt

Workshopleiter Dr. Christian Koch vom

Institut für Luftfahrtantriebe der

Universität Stuttgart den

proTechnicalerinnen noch letzte Tipps

für einen perfekten Flug.

Theorie und Praxis

Das Modellgleiter-Projekt ist einer von

vielen Bausteinen, aus denen sich

proTechnicale (www.protechnicale.de)

zusammensetzt. Dass es dort nur weibliche

Teilnehmer gibt, ist kein Zufall.

Das Programm richtet sich ausschließlich

an junge Frauen, die – eventuell – eine

Karriere in den nach wie vor

männerdominierten Bereichen Technik und

Naturwissenschaften anstreben. Innerhalb

knapp eines Jahres gibt es Workshops in

Hochschul-Mathematik und technischem

Englisch, Seminare zum Spannungsfeld

von Philosophie und Technik,

internationales Bewerbungstraining und

Vocal Coaching sowie drei Praktika.


Philosophie?

„Workshopleiter Dr. Christian Koch vom Institut

für Luftfahrtantriebe der Universität Stuttgart

korrigiert letzte Feinheiten an den fast fertigen

Stiletto-Gleitern.“ (Bildquelle: SophiaT)

Es ist ein wesentliches Merkmal, dass das

Projekt technisch-naturwissenschaftliche

Inhalte mit Elementen der Philosophie

verknüpft – und sich dadurch von anderen

Programmen abhebt. „Unsere Teilnehmerinnen

sind die Führungskräfte von morgen“, ist sich

Dr. Tanja Zeeb, Philosophin und

Projektkoordinatorin von proTechnicale, sicher.

„Daher sollten sie – neben ihren

Fachkenntnissen – über wertvolle Soft Skills

verfügen.“ In den philosophischen Kursen

beschäftigen sich die Teilnehmerinnen neben

den persönlichkeitsbildenden Aspekten auch

mit Fragen wie „Wer bin ich, und wer will ich

sein?“. Der technische Fortschritt bietet viel

Stoff zum ethischen Weiterdenken und

Diskutieren. „Je weiter sich die Technik

entwickelt, desto mehr Macht hat der Mensch –

und da ist ein reflektierter Umgang unserer

Meinung nach zukunftsentscheidend“, betont

Tanja Zeeb.

„Unsere Teilnehmerinnen starten bereits

nach wenigen Tagen in einen vierwöchigen

Arbeitseinsatz bei Airbus in Hamburg. Wir

setzen auf direkte Erfahrungen und vermitteln

anwendbares Wissen“, erklärt Dr. Jörg

Merlein, Geschäftsführer von proTechnicale.

Einen Höhepunkt stelle das mehrwöchige

Auslandspraktikum dar, das einige

Teilnehmerinnen zum Beispiel nach Singapur

oder Brisbane (Australien) führt. Die meisten

theoretischen Kurse finden im ZAL

TechCenter in Hamburg statt, einem der

modernsten Forschungszentren für die zivile

Luftfahrt weltweit. Insgesamt basiert das

Orientierungs- und Qualifizierungsjahr auf

drei Schwerpunkten: Luft- und Raumfahrt

(Aerospace), regenerative Energien und

Philosophie.

„Den letzten Schliff erhalten die selbstgebauten

Stiletto-Gleiter auf den Stufen vor dem ZAL TechCenter.

Zwei Wochen belegten die proTechnicalerinnen die

Werkstatt wo sie gesägt, gefeilt und geklebt haben.“

(Bildquelle: sophiaT)


Über den Wolken …

Apropos Zukunft. Im Moment

interessieren sich Claire, Clara und ihre

Mitstreiterinnen nur dafür, welcher der

15 Flieger am schönsten gleiten wird.

Kurz bevor die Anspannung unerträglich

wird, hebt der erste, selbstgebaute

Modellgleiter aus Holz ab. Das Schöne

ist – alle Teilnehmerinnen fiebern bei

jedem einzelnen Flieger mit. Auch das

ist ein Teil von proTechnicale – während

der elf Monate lernen und arbeiten die

Frauen nicht nur zusammen, sie leben in

Wohngemeinschaften, fahren zum Sport

oder gehen ins Kino. Am Ende des

Jahres wird die Gruppe nicht nur

beruflich orientiert, sondern auch

persönlich gewachsen sein.

proTechnicale im Überblick

Dauer elf Monate (August bis Juni)

Ort (überwiegend) Hamburg, ZAL TechCenter

(Campus)

Weitere Orte

Hochschulen/ Schulen in Hamburg und Freiburg

Lerninhalte

Studienrelevante Kenntnisse in Mathematik und

Physik mit Bezug zur Praxis

Kurse u.a. in technischem Englisch, Konfliktmanagement,

Vocal Coaching

Sammeln von Credit Points für Studium möglich

Praktika insgesamt drei, davon eins im Ausland

Benefit 1 Wichtige Kontakte zu nationalen und

internationalen Unternehmen

Benefit 2 Zusammenarbeit mit IngenieurInnen und

WissenschaftlerInnen

Wohnen Wohngemeinschaften in Neuenfelde

(Campus-Nähe)

Über proTechnicale

proTechnicale ist eine Initiative der

Sophia.T gGmbH. Manfred Kennel,

Unternehmer und ehemaliges Vorstandsmitglied

der Diehl Aerosystems, rief sie

2011 ins Leben. Das Programm ist Teil des

Luftfahrtclusters der Stadt Hamburg und

wird von der Behörde für Wirtschaft,

Verkehr und Innovation gefördert. Es stellt

damit einen wichtigen Beitrag zur

MINT-Initiative des Bildungs- und

Forschungsministeriums. Im August 2017

starteten insgesamt 15 junge Frauen,

darunter zwei aus der Türkei, bereits in

den 7. Jahrgang. Bislang entschieden sich

fast alle Teilnehmerinnen der letzten

Jahrgänge für ein naturwissenschaftliches/

technisches Studium.

proTechnicale ist ein kostenpflichtiges

Programm. Dank der Unterstützung der

Stadt Hamburg, der Förderung durch die

Behörde für Wirtschaft, Verkehr und

Innovation (BWVI) sowie zahlreicher

Partner-Unternehmen im In- und Ausland

profitieren die Teilnehmerinnen von

einem umfangreichen Stipendien-

Programm mit Voll- und Teilstipendien.

Bewerben können sich MINT-begeisterte

Schülerinnen jedes Jahr bis zum 30.

April.

Mehr Informationen unter

www.protechnicale.de

Pressekontakt

Wiebke Pomplun

ZAL TechCenter/ proTechnicale

Hein-Sass-Weg 22

21129 Hamburg

E-Mail: office@sophiat.de

Telefon: 040-79755919


ANFASSEN UND

AUSPROBIEREN

Maker Faire kommt nach Kiel

von Katja Brößling

Zum einen ist es eine Erfindermesse, zum

anderen eine Art Jahrmarkt und zeitgleich etwas

vollkommen Neues - die Maker Faire. Man kann

es auch vergleichen mit einem familienfreundlichen

Festival für Innovation, Kreativität

und Technologie.

Sie sind experimentierfreudige SelbermacherInnen

mit Spaß an der Sache,

Kreativköpfe, QuerdenkerInnen, TechnikenthusiastInnen

und in allen Altersgruppen zu

finden - die “Maker”. Sie sind wissbegierig, aber

auch Wissensvermittlerinnen und teilen gerne

ihre Erfindungen. Die Maker (also Erfinder)

haben hier die Chance, ihre Projekte einer

breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Und auch die selbstgebauten

Stiletto-Flieger der proTechnicale

Teilnehmerinnen kann man auf der

Maker Faire in Kiel bewundern.

18. & 19. November 2017

täglich 10- 18 Uhr

Veranstaltungsort

Kreuzfahrtterminal am Ostseekai

Ostseekai 1

24105 Kiel

Für manchen Aussteller ist die Präsenz auf der

Maker Faire auch der Anfang eines

erfolgreichen Start-Ups.

„Anfassen und Ausprobieren“ ist das Thema der

Ausstellung. Viele interessante Mitmachstationen

sowie spannende Vorträge und

Workshops sprechen die Besucher an. Und

auch Kinder und Schüler werden auf eine

kreative und spielerische Weise für

Wissenschaft, Technik und den lustvollen

Umgang mit Materialien und Werkzeugen

begeistert. Spaß steht im Vordergrund.


Niedersächsischer

Unternehmerinnentag

Das diesjährige Thema: „service plus“

von Carolin Schäufele

Branchen wandeln sich und werden von

Megatrends beeinflusst – so auch der

Dienstleistungssektor, in dem Frauen stark

vertreten sind.

Der Niedersächsische Unternehmerinnentag

„service plus“ gibt deshalb Unternehmerinnen

eine Bühne, um Impulse zu geben, aus ihrer

Praxis zu erzählen und mit den

Teilnehmerinnen vor Ort die Zukunft zu

gestalten.

Die thematische Bandbreite ist dabei groß -

etwa die Dienstleistung im Zeichen der

Digitalisierung, Social Entrepreneurship oder

Geschäftsmodelle und ihre Anpassungsfähigkeit.

Raum für Networking, Austausch

und Diskussion runden die interaktive

Veranstaltung ab, die vom Niedersächsischen

Ministerium für Soziales, Gesundheit und

Gleichstellung, dem Niedersächsischen

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

und der Landeshauptstadt Hannover

ausgetragen wird.

Role-Modell des diesjährigen Events ist die

Gründerin Anja Schirwinski von “undpaul”.

SHE works! hat Anja Schirwinski zum

Interview gebeten.


Als Frau in der IT-Branche ist man doch

immer noch eine Seltenheit. War das bei

der Gründung von Vor- oder Nachteil?

Ich konnte weder bei der Gründung, noch

seither einen Nachteil feststellen. Ganz

selten kam es zu Missverständnissen, aber

die stelle ich einfach klar und halte mich

nicht lange daran auf.

Frau Schirwinski, Sie sind Role model für

den Niedersächsischen Unternehmerinnentag.

Wie fühlt sich das an?

Der Niedersächsische Unternehmerinnentag

wird sehr stark beworben, also

stoßen Freunde oder ich selbst auch mal

unerwartet auf die Anzeige - das ist schon

sehr ungewohnt.

Sie haben das Unternehmen “undpaul”

gegründet, eine Agentur, die sich auf die

Umsetzung von Webseiten spezialisiert hat.

Was macht Ihre Agentur im Gegensatz zu

anderen Agenturen dieser Art aus?

Meine Mitgründer und ich haben uns in der

Community des Content-

Management-Systems unserer Wahl,

Drupal, kennengelernt. 2010 haben wir uns

entschieden, ein eigenes Unternehmen zu

gründen, um zukunftsfähige Projekte

umsetzen zu können, die für unsere

Kunden letztlich einen großen Mehrwert

bieten – anders als bei den Projekten, bei

denen wir vor der Gründung als Freelancer

mitgewirkt hatten und bei denen wir kein

großes Mitspracherecht hatten.

In den letzten Jahren hat sich unser Fokus

auf die Umsetzung inhaltsstarker und

ambitionierter Plattformen geschärft. Uns ist

wichtig, dass die Redaktionen leichte Arbeit

bei der Inhaltserstellung haben und die

Marketingabteilungen schnell neue Ideen

ausprobieren können. Wir sind sehr stolz

auf unsere Kunden, zu denen z. B. Warner

Music oder Hubert Burda Media gehören.

Nun sind Sie als „echte Unternehmerin“ auf

dem Plakat des Unternehmerinnentages zu

sehen. Wie kam es dazu?

Die Agentur des Unternehmerinnentages,

Bureau Bordeaux, hatte mich

angesprochen, vermutlich als Tipp des

Projekts Grünnerinnen-Consult von

hannoverimpuls.

Noch sind Unternehmerinnen in der

Minderheit. Gibt es einen Tipp oder einen

Rat, den Sie anderen Frauen bzw.

Unternehmerinnen und Gründerinnen mit

auf den Weg geben könnten?

Es gibt leider nicht den einen oder gar die

10 Tipps oder Ratschläge, auch wenn

manche Ratgeber einen das glauben

machen wollen. Vielleicht eine der größten

Hürden im eigenen Kopf vor einer

Gründung ist der Gedanke, nicht genug zu

wissen, um ein Unternehmen zu gründen.

Dafür der Ratschlag: Nur mit dem Nötigsten

befassen, um alles andere kann man sich

kümmern, wenn es soweit ist. Eine

bestimmte Bildung ist in vielen Branchen

nicht notwendig, aber dafür die

Leidenschaft für die Sache.

Das komplette Programm des

Niedersächsischen Unternehmerinnentags

finden Sie unter:

http://www.unternehmerinnentag2017.de/


Gender-Studie:

Wer hat in den Medien die Hosen an?

von Carolin Schäufele

Entgegen dem Vorurteil, dass Frauen ein

erhöhtes Mitteilungsbedürfnis haben, wird in

den Medien deutlich mehr über Männer

berichtet. Zu diesem Ergebnis kam eine

Analyse der Echobot Media Technologies

GmbH aus Karlsruhe. Das

Technologieunternehmen untersuchte

einige der bekanntesten Nachrichtenportale

hinsichtlich der Berichterstattung über

Männer und Frauen in verschiedenen

Ressorts.

Die Natur gibt uns Bedingungen vor und

stellt uns manchmal vor große

Herausforderungen: Erdbeben zum

Beispiel. Diese hat Thomas Wagener vor

seiner Zeit bei Echobot statistisch

analysiert. Weil er die Vielfältigkeit seines

Berufs als Data Scientist gerne richtig

ausreizt, widmet er sich im Karlsruher

Unternehmen zur Abwechslung einem

alltäglichen naturgegebenen Fall: dem

Unterschied zwischen Mann und Frau und

der scheinbar endlosen Aufgabe, zumindest

eine annähernde Gleichstellung der

Geschlechter zu erlangen.

Ausgeglichene Verhältnisse aber

kein Gleichheit

Die Natur macht mit der

Gleichberechtigung kurzen Prozess. Über

die Zeit sorgt sie in der Masse der

Geburten dafür, dass das Verhältnis

Mann/Frau auf der Welt ungefähr

ausgeglichen ist. In den Führungsetagen

klappt das noch nicht so richtig, deshalb

soll das seit 2015 ein Gesetz regeln.

Thomas Wagener hat jetzt untersucht, wie

es denn Plattformen halten, über die viele

Gender-Diskussionen ins Rollen kommen –

die Medien. Er nutzte das Archiv von

Echobot und wertete die Nennungen von

Vornamen in einigen großen

Online-Nachrichtenportalen aus. Man

könnte meinen, dass wir uns im Jahr 2017,

in dem Deutschland gerade eine

Bundeskanzlerin wiedergewählt hat,

eigentlich langsam aus der

Gender-Debatte verabschieden können.

Die Ergebnisse sagen etwas anderes.


Copyright: Echobot Media Technologies GmbH

Männer dominieren die Medien

Männer dominieren die Berichterstattung

(81%) erstaunlicherweise in gleichem Maße

wie die Führungspositionen deutscher

Unternehmen (79%*). Bei näherer

Betrachtung der untersuchten Medien tun

sich Unterschiede auf. Im Focus kommen

die Frauen deutlich schlechter weg mit nur

16% Erwähnungen, wohingegen in der TAZ

immerhin jeder vierte Name zu einer Frau

gehört.

Die Vornamen, die am meisten genannt

werden, sind klar von der Politik beherrscht.

„Donald“ und „Angela“ führen die Listen

an. Betrachtet man aber die

geschlechterübergreifende Top 10, findet

sich „Angela“ dort als einzige weibliche

Vertreterin auf dem vierten Platz. Die

restlichen neun Plätze belegen die Männer.

Auch auffallend: Die Dominanz der

Männer zieht sich durch alle untersuchten

Ressorts (Spiegel Online) hindurch.

Einzige Ausnahme ist der Bereich „Leben

und Lernen“, in dem eine genau

ausgeglichenen Verteilung vorliegt.

Bekannte Rollenklischees werden hier

auch nur zum Teil und mit deutlich

männlicher Dominanz bedient – wie z.B.

Sport (95% männlich), Kultur (72%

männlich) oder Gesundheit (54%

männlich).

Das Ressort Politik wurde einer

Extra-Untersuchung unterzogen. Trotz

weiblicher Kanzlerin liegen die Herren mit

78% der Erwähnungen auch hier deutlich

vorn. Läßt man jeweils die Top 3 der

häufigsten Namen außen vor, kommen die

Frauen noch schlechter weg. Dann ergibt

sich sogar eine Verteilung von 83% zu

17%. Das mag daran liegen, dass allein

jeder vierte weibliche Vorname der unserer

Kanzlerin ist.

*Studie zur Frauenquote; Statista


GRÜNDERINNEN-PORTRÄT

Birthe Hammerich - Lundkvist Home &

Living

von Carolin Schäufele

Lundkvist Home & Living wurde im

November 2016 von Birthe Hammerich

gegründet. Das junge Unternehmen mit Sitz

in Hamburg fertigt in liebevoller Handarbeit

Wohnaccessoires aus hochwertigen

Naturmaterialien. Dabei stehen sorgsam

ausgewählte Rohstoffe wie Holz, Leinen und

Baumwolle im Vordergrund. So steigern die

erstklassigen Designprodukte nicht nur die

Wohnqualität, sondern gehen gleichzeitig

auch auf wichtige Aspekte einer modernen

Lebenswelt wie Natürlichkeit und

Nachhaltigkeit ein. Zu den Produkten aus

dem Onlineshop gehören unter anderem

Tischsets, Kissenhüllen sowie

Aufbewahrungskisten aus Holz.

Bereits in ihrer Kindheit wurde die

Halbschwedin Birthe von skandinavischen

Eindrücken geprägt. Die Wohnaccessoires

ihres Labels strahlen diesen Einfluss des

Zeitlosen und Natürlichen auf charmante

Weise aus. Für ihr Unternehmen hätte sich

die gebürtige Hamburgerin keinen besseren

Standort wünschen können: „Hamburg ist

meine Heimat und ich liebe diese Stadt“.

Während ihrer Zeit als Immobilienkauffrau

verstärkte sich die Liebe zum Interior Design

und so wurde der Wunsch nach kreativer

und handwerklicher Arbeit immer größer.

Im anschließenden Designstudium an der

AMD in Hamburg konnte sie dieser

Leidenschaft nachgehen und in

nachfolgenden Stationen bei aufstrebenden

Möbelherstellern und Experten für moderne

Wohnkonzepte Erfahrungen als Interior

Designerin sammeln. Sie arbeitete unter

anderem für Fab, Hem und mycs, bis sie den

Mut hatte, im November 2016 ihr eigenes

Unternehmen zu gründen.

Eine Hamburgerin mit schwedischen

Wurzeln und der Liebe zu

Naturmaterialien

Die Wohnqualität durch die Verwendung von

rein natürlichen Rohstoffen erhöhen und zu

einem besseren und gesünderen Raumklima

beitragen: Das ist die Vision, die hinter dem

Label Lundkvist Home & Living steckt.

Seit November 2016 ist die Interior

Designerin Birthe Hammerich im Einsatz für

ihr Herzensprojekt. Mit ihrem Label Lundkvist

teilt sie ihre Liebe zu Naturmaterialien und

dem skandinavischen Landhausstil in Form

von besonderen und detailverliebten

Wohnaccessoires.


Was Birthe unschlagbar macht?

Sie ist nicht nur kreative Designerin, sondern

auch Unternehmerin, die ihr Label

weiterentwickeln und vergrößern möchte.

„Erfolge motivieren und lassen mich

wachsen“, sagt Birthe. Denkt sie an ihre

ersten Verkäufe, so macht ihr Herz immer

noch jedes Mal einen kleinen Sprung. „Ich

wünsche mir und daran arbeite ich, dass

Lundkvist in fünf Jahren ein wichtiges Label

im Bereich Wohnaccessoires ist – im besten

Fall international.“

Dazu zählt für sie nicht nur, dass ihre

Produktauswahl viel größer werden und in

vielen attraktiven Onlineshops und Stores

erhältlich sein soll. Sie möchte auch, dass ihr

Team wächst und durch größere

Produktionsmengen die Herstellungskosten

gesenkt werden können – natürlich nur unter

bestehender Qualität und fairen

Bedingungen. „Mein Ziel ist es, dass

Lundkvist vor allem aufgrund der rein

natürlichen, hochwertigen und langlebigen

Materialien geschätzt wird, aber auch wegen

des zeitlosen und dennoch detailverliebten

Designs.“

Birthe Hammerich

Inspirationen sammelt die 28-Jährige zum

Beispiel auf Wochenendausflügen ans Meer.

Die Farben, die Materialien und das Licht

helfen ihr, Ideen für neue Entwürfe zu

entwickeln. Und so steckt in jedem einzelnen

Lundkvist-Produkt ganz viel von der

Gründerin selbst, von ihrer Vision und

Vorliebe für Natürlichkeit und einem nordisch

geprägten Stil.

Neben ihrer Designtätigkeit und dem Ausbau

ihres Unternehmens Lundkvist ist Birthe

weiterhin als Interior Designerin für

ausgewählte Labels im Einsatz, gibt auf

ihrem Blog zusätzlich Einrichtungstipps und

teilt Informationen rund um die

verschiedenen Naturmaterialien.


BUCHTIPPS

In diesem Büchlein sind tolle Zitate von

großartigen Frauen festgehalten. Diese

bringen auf eindrucksvolle Weise zum

Ausdruck, was es bedeutet, eine Frau

zu sein und wie stolz man darauf sein

kann. Wie Katharine Hepburn schon

sagte: „Frauen von heute warten nicht

auf das Wunderbare – sie inszenieren

ihre Wunder selbst.“

Heldinnen – 45 Vorbilder fürs Leben stellt

besondere Frauen vor, die in den

unterschiedlichsten Bereichen Außergewöhnliches

geleistet haben. Es sind

Frauen, die verschiedenen Generationen

angehören; die Älteste, die Malerin Mary

Cassatt (1844-1926), und die Jüngste, die

pakistanische Schülerin Malala Yousafzai

(*1997), verbindet, bei aller

Unterschiedlichkeit, der Wunsch nach einem

selbstbestimmten Leben, wofür sie fast immer

Gewohntes aufgeben, um ihren Träumen und

Zielen näher zu kommen.


Deutsche Onlineshops im Wandel:

Mehr Umsatz pro Mitarbeiter

Der Trend spiegelt sich deutlich bei deutschen

Onlineshops: Portale die 10 Jahre alt sind und

jünger haben im Schnitt 400 Mitarbeiter, Portale

die älter sind beschäftigen durchschnittlich 83.000

Angestellte. Das bedeutet, die Mitarbeiterzahl ist

auf weniger als ein Prozent gesunken, im

Vergleich zu den älteren Shops. Diese Zahlen

sind erstaunlich – wie ist das möglich? Jüngere

Onlineshops organisieren sich scheinbar anders.

Viele junge Onlineshops auf dem deutschen Markt

setzen auf andere Geschäftsmodelle. Große

Lagerzentren und umfangreiche Logistik werden

nicht mehr gebraucht, die Ideen sind neu und

flexibler in der Umsetzung.

Eine Frau – eine frische Idee: HelloFresh

revolutioniert den Markt für Lieferdienste

So auch der Onlineshop HelloFresh mit Gründerin

Jessica Nilsson an der Spitze. Seit 2011 betreibt

sie gemeinsam mit Dominik Richter und Thomas

Griesel den Onlinedienst mit Kochboxen an, also

Pakete mit vorbereiteten Zutaten und Rezepten

für mehrere Gerichte zum Selbstkochen.

Jessica Nilsson, jetzt Jessica Schultz, ist

Schwedin und nach der Gründung von HelloFresh

2011 seit 2014 auch Venture-Capital Investorin

bei der Venture Capital Gesellschaft Northzone.

Mit HelloFresh haben sie und ihre beiden

Mitgründer den Trend zu gesundem Kochen

erfolgreich bedient, das Unternehmen machte im

letzten Jahr rund 162 Mio. Euro Umsatz.

Mittlerweile werden die Kochboxen in sieben

europäischen Ländern verschickt und auch in den

USA, Kanada und Australien. Jessica Schultz

leitete bei HelloFresh als CMO alle globalen

Marketing-Strategien und berichtet selbst über die

Herausforderungen als Entrepreneur: „Wenn du

denkst, du hast die Kontrolle, dann rennst du nicht

schnell genug.“

Am Beispiel von HelloFresh und an der Karriere

von Jessica Schultz, die nach einem Master von

der Stockholm School of Economics erst im

Consulting Bereich tätig war, bevor sie die Idee zu

HelloFresh hatte und nun für ein großes

schwedisches VC tätig ist, zeichnen sich die

Veränderungen im E-Commerce ab. Es scheint so

als würden kreative Ideen schneller ihren Weg zu

den Konsumenten finden.

Ungewöhnlich kleine Teams setzen sich durch

– neue Regeln für Fashion Onlineshops

Nicht nur im Bereich Food treten neue

Onlineshops mit wenigen Mitarbeitern auf den

Markt, auch im Fashion-Bereich gibt es

Veränderungen: So unter anderem bei Limango,

About You, Brands4Friends und Horando. Der

Trend ist deutlich sichtbar: Zum Beispiel Horando,

ein Onlineshop für Luxusuhren, erreicht einen

sehr hohen Umsatz pro Mitarbeiter – kein Wunder,

die beiden Gründer machen seit dem Studium

alles zu zweit. 2013 gründeten sie ihren

Onlineshop und die Umsatzzahlen geben dieser

Idee Recht.

Die Entwicklung im E-Commerce bleibt spannend

– der Trend zeigt, dass es nicht viele Köpfe,

sondern effektive Teams braucht, und gute Ideen

auf dem Markt umzusetzen.


Das Letzte…

Es sind einige wenige Zeilen, die ein irritiertes Stirnrunzeln verursachen:



Die Benachteiligung von Frauen gegenüber Männern nimmt weltweit

erstmals seit dem Jahr 2006 wieder zu, so eine Studie des

Weltwirtschaftsforums.

Besonders die Löhne sind im Vergleich zu den Vorjahren wieder

deutlich ungerechter geworden.

Waren wir nicht auf einem anderen Weg unterwegs und behaupten

andere Artikel nicht genau das Gegenteil? Da werden Quoten und

unterstützende Konzepte zur Stärkung von Frauen im Job in der

Anmutung zu kleinen Hilfsprojekten.

Das Positive der Nachricht ist, dass sich die Situation in Deutschland

tatsächlich gegen den Trend positiv entwickelt. Nachholbedarf besteht

trotzdem noch.

Wie könnte es sich sonst erklären, dass wir ein Frauenministerium auf

Bundesebene brauchen, aber ein Männerministerium wohl nicht nötig

haben.


Wir wünschen allen

Leserinnen und Lesern einen

produktiven November!