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MSC Hockeymagazin 2017/18

62 MSC

62 MSC HOCKEYMAGAZIN 2017/18 LÄSST SICH NICHT BLENDEN: SIMON STARCK BEOBACHTET DIE ENTWICK- LUNG DER SPIELER NICHT NUR ALS TRAINER, SONDERN AUCH ALS SPORTLICHER LEITER GANZ GENAU. dass sich keiner der wichtigen Spieler verletzt oder überraschend nur einen Teil der Saison spielt. Wir werden sehen. Das Ziel für die Hallensaison lautet aber natürlich: Aufstieg. Im Feld ist der Wunsch der Herren indes groß, in der Regionalliga zu spielen. Der dafür benötigte Aufstieg war in der Saison 2016/2017 letztlich auch aufgrund einer starken Crefelder Zweitvertretung nicht realisierbar. Nun sind mit der Zweitvertretung vom Düsseldorfer HC und dem RTHC Bayer Leverkusen weiterhin starke Gegner in der Gruppe. Was erwartest du von dieser Feldsaison? » Wahrscheinlich wird der Saisonverlauf im Feld ähnlich wie in der Halle aussehen und es zu einem Zwei- oder Dreikampf um den Aufstieg kommen. Allerdings schätze ich den Leistungsabstand zwischen den einzelnen Mannschaften geringer ein, wir werden also gegen jeden Gegner womöglich am Limit spielen müssen. Düsseldorf wird sicherlich nach dem verpassten Aufstieg in der vergangenen Saison alles daran setzen aufzusteigen. Das werden wir aber auch. Denn alles andere als den Aufstieg als Ziel zu formulieren, könnten wir angesichts der Platzierungen in den letzten Jahren und der Kaderentwicklung nicht glaubhaft ausgeben. Ob wir dieses Ziel letztendlich erreichen, wird aber zu einem großen Teil davon abhängen, ob die Jungs tatsächlich endlich mal das umsetzen, wovon sie immer sprechen. Damit meine ich, ein dem Anspruch beziehungsweise der Ambition entsprechendes Verhalten an den Tag zu legen – in Sachen Trainingsbeteiligung,

63 INTERVIEW MIT SIMON STARCK Trainingsintensität, Anwesenheit in der Saisonvorbereitung und der Terminplanung von sonstigen Freizeitaktivitäten. Wie wichtig ist denn gerade für die Entwicklung junger Spieler eine gute, funktionierende 2. Herren und welches Konzept planst du dir hier im Zusammenspiel zwischen erster und zweiter Mannschaft? » Eine zweite Herrenmannschaft oder auch zweite Damenmannschaft hat für junge Spieler und Spielerinnen zumeist eine ganz wichtige Bedeutung: häufig bedeutet sie den Einstieg ins Erwachsenenhockey – ein zum Teil großer Schritt unter den Gesichtspunkten Körperlichkeit und Tempo. Die Jugendspieler können hier erste Erfahrungswerte sammeln, und haben hier, sofern sie auch schon bei den ersten Mannschaften zum Einsatz kommen, in der Regel höhere Spielanteile und eine andere Rolle. Beides ist für ihre weitere Entwicklung sehr wichtig. Mannschaften eines Vereins schaffen, idealtypisch auch die Funktion einer Plattform, sich für „Höheres“ zu empfehlen. Und damit sind wir an der Schnittstelle zwischen erster und zweiter Mannschaft und der vermeintlich wichtigsten Funktion einer funktionierenden zweiten Mannschaft: sie schafft eine Konkurrenzsituation für die ersten Mannschaften. Ich wage zu behaupten, dass ein wesentlicher Grund für die ausbleibenden Erfolge der 1. Herren in der Vergangenheit auch die nicht-funktionierende zweite Mannschaft war. Wenn ich keine Konkurrenzsituation habe, also nicht Gefahr laufe, aus dem Kader der 1. Herren herauszufallen, weil es schlichtweg niemanden gibt, der mir meinen Platz streitig macht oder machen will – dann muss das zwar nicht zwangsläufig einen negativen Effekt auf meine Einstellung und meine Leistungsbereitschaft haben. Doch gerade das hat es häufig. WWW.HOLZCITY.DE THEODOR SCHUMACHER SÖHNE KÖLN FACHMARKT VRINGS VEEDEL Landsbergstraße 16 50678 Köln Fon 31 60 65 Fax 31 85 84 • Parkett • Laminatboden • Masivholzdielen • Terassenböden • Holz im Garten • Bretter • Leimholz • Plattenzuschnitt Des Weiteren haben zweite Mannschaften für Jugendspieler, die nicht direkt den Sprung in die ersten Unser Konzept sieht vor, dass wir unsere 2. Herren an unsere 1. Herren andocken und aufwerten. Das heißt,

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