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MSC Hockeymagazin 2017/18

64 MSC

64 MSC HOCKEYMAGAZIN 2017/18 dass wir den 2. Herren eine höhere Wertschätzung zukommen lassen wollen – mit einem geregelten Trainingsbetrieb und einer sichergestellten Spieltagsbetreuung. Das ist bereits geschehen und wird auch wahrgenommen. Zweitens wollen wir die Plattformfunktion, die die 2. Herren haben sollten, auch sichtbar machen. Wenn also Spieler den Sprung in die erste Mannschaft nicht auf Anhieb schaffen, allerdings gute Leistungen bei der zweiten zeigen, werden wir ihnen die Möglichkeit geben, sich auch bei den 1. Herren im Trainings- und Spielbetrieb empfehlen zu dürfen. Auch das ist bereits installiert. Entscheidend für das Gelingen sind zwei Sachen: alle Spieler, auch die älteren, müssen sich der Konkurrenzsituation stellen wollen. Und die „Sprungbrett“-Funktion der 2. Herren muss erkennbar sein. Dann kommen wir doch jetzt zu etwas Persönlichem: Du kommst aus Karlsruhe, bist als Student nach Köln gezogen und hast im MSC mehrere Jahre mit unseren 1. Herren in der 2. Bundesliga gespielt. Was bedeutet der Club für dich? » Ich habe den MSC damals als einen sehr familiären Club kennengelernt, in dem ich mich von der ersten Minute an sehr wohlgefühlt habe und der mir letztendlich das Ankommen in einer neuen Stadt sehr einfach gemacht hat. Ich hatte das Glück, mehrere Jahre in einer Mannschaft spielen zu dürfen, die nicht nur aus sehr netten Typen bestand und sportlich erfolgreich war – sondern in der ich vor allem viele Freunde gefunden habe. Auch wenn der MSC ursprünglich nicht mein Heimatclub ist, fühlte er sich damals nach kurzer Zeit bereits so an – und das ist heute immer noch so. Dies war letztlich 2014 auch der wesentliche Grund für meine Entscheidung, als Trainer wieder hier in den MSC zurückzukommen. 2020 feiert der MSC seinen 100-jährigen Geburtstag. Wenn unter anderem Geld keine Rolle spielen würde: Was würdest du unserer Hockeyabteilung und dem MSC zum Jubiläum wünschen? » Also erst einmal, dass der Zulauf, den wir zurzeit in den jüngsten MSC-Mannschaften erfahren, auch weiterhin anhält – und wir es schaffen, diese hohe Anzahl an Jugendhockeyspielern über alle Altersklassen hinweg bis hin zu unseren Damen- und Herrenteams zu transportieren. Damit das möglich ist, werden wir an einem zweiten Kunstrasen nicht vorbeikommen. Das wäre dann also mein teuerster Wunsch. (Lacht.) Und ansonsten fände ich es schön, wenn der MSC seine Infrastruktur weiter verbessern würde – wie beispielsweise mit einem modernisierten Clubhaus oder einem größeren Besprechungsraum mit Fenster (Lacht.)

65 INTERVIEW MIT LAURENZ SCHMITZ INTERVIEW MIT LAURENZ SCHMITZ WENN WIR EINEN GUTEN TAG HABEN, KÖNNEN WIR JEDEN SCHLAGEN Laurenz Schmitz hat das Hockeyspielen im Blut, seine drei Geschwister und er spielen seit Jahren für den MSC. Für das Hockey Magazin 2017 spricht er nun über Konstanz und ein junges Team, in dem er mit 23 Jahren zu den Älteren gehört. Das Besondere: Die jungen Spieler sind nicht nur seine Hockeyfreunde, sondern auch seine Schützlinge der Männlichen Jugend A. Warum das kein Problem ist, lest ihr im Interview. In der Halle habt ihr erneut sehr knapp den Aufstieg verpasst, im Feld war dieser relativ schnell in weite Ferne gerückt. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft? » Trotz der verpassten Aufstiege ist die Stimmung aktuell in der neuen Saison wieder ganz gut. Das liegt auch daran, dass wir zurzeit ein sehr, sehr junges Team haben und uns daher schon vor der letzten Feldsaison durchaus bewusst war, dass wir nicht als die großen Aufstiegsfavoriten in die Saison gehen. Dass mit den Bundesligareserven vom Crefelder HTC und dem Düsseldorfer HC zwei sehr starke Teams am Ende vor uns standen – das war dann letztlich nicht total überraschend. War die vergangene Rückrunde also vor allem dafür da, damit sich die jungen Spieler ans Herrenhockey herantasten konnten? » Natürlich. Aber nicht nur die jungen Spieler mussten sich hineinfinden: Wenn auf einmal fünf neue Spieler ins Team aufrücken, dann dauert es eine Weile, bis sich das Team gefunden hat. Das hat teilweise am Ende der Rückrunde schon besser geklappt und daran knüpfen wir jetzt in der aktuellen Saison weiter an. Mit der Bundesligareserve vom Crefelder HTC ist im Feld eine starke Mannschaft aufgestiegen, ihr seid besser eingespielt, jedoch spielen unter anderem mit Düsseldorf und Leverkusen weiterhin starke Mannschaften in der Liga.

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