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kunst:stück Magazin | Osnabrück & Münsterland - issue 70 .

Ausgabe für Oktober + November 2017 | Das Kunst- und Kultur Magazin im Taschenformat für die Region Osnabrück + Münsterland

1) 2) Bildnachweise: 1)

1) 2) Bildnachweise: 1) 8 doppelpunkt 30 2) King of Peking 3) Vampyr Vidar 4) Könige der Welt, Pictures Fabrik 18 3) 32. Unabhängiges FilmFest Osnabrück Filmtheater Hasetor, Lagerhalle Osnabrück, Haus der Jugend, Filmpassage Osnabrück www.filmfest-osnabrueck.de | 18. bis 22. Oktober 2017 Eigensinnige Helden, meisterliche inszenierte Bilderwelten – am 18.10.2017 startet das „32. Unabhängige FilmFest Osnabrück“ mit einem Bond-Darsteller, einem verwirrten Vampir, mutigen Rappern, starken Frauen und viel Musik Wie könnte ein Filmfestival besser beginnen als mit einer kinematographischen Liebeserklärung an das Kino? In „King of Peking“ erzählt der gebürtige Australier Sam Voutas mit leicht märchenhafter Note die Geschichte vom großen und vom kleinen Wong, die mit einem mobilen Kino durch die Lande ziehen. Vater und Sohn nennen sich nach den Helden von „Lethal Weapon“ Murtaugh und Riggs und sind überhaupt bestens bewandert in der Filmgeschichte. Als aber der Projektor Feuer fängt, muss sich Wong in einem stationären Kino als unterbezahlter Hausmeister verdingen. Das Geld reicht kaum zum Leben, für Schulbücher schon gar nicht. Da kommt Vater Wong auf die Idee, die Kinoaufführungen mitzuschneiden und die Filme auf DVD zu veräu- ßern. So entstand, behauptet dieser Film, die Raubkopie: als Kind von schierer Not und der innigen Liebe zum Kino. In Anwesenheit des Regisseurs Sam Voutas eröffnet die preisgekrönte Tragikomödie „King of Peking“ am 18.10. das 32. Unabhängige FilmFest Osnabrück. Es endet am Sonntag, 22.10., mit der Vergabe der Filmpreise. Bis dahin werden in täglichen Aufführungen in den Spielstellen Cinema Arthouse, Filmpassage, Filmtheater Hasetor, Haus der Jugend, Lagerhalle über 80 Filme gezeigt. Elf Produktionen bewerben sich um den von der Sievert Stiftung für Wissenschaft & Kultur mit 12.500 Euro ausgestatteten „Friedensfilmpreis Osnabrück“. „Wir 14 kunst:stück

4) rücken das Thema ‚Frieden‘ in den Vordergrund“, sagt Festivalleiterin Julia Scheck (33). „Bei uns bildet der Wettbewerb um den ‚Friedensfilmpreis Osnabrück‘ den Mittelpunkt des Festivals und ist nicht nur schmückendes Beiwerk.“ Ferner werden der „Filmpreis für Kinderrechte“ und Publikums- sowie Kurzfilmpreise vergeben. Weitere Sektionen sind unter anderem „Vistas Latinas“, „Focus on Europe“ und „Ufolinos“ für junge Kinogänger ab vier Jahren. Zeitkritische Inhalte und kulinarisches Vergnügen schließen sich keineswegs aus. Die österreichischen Regisseure Laura Nasmyth und Philip Leitner schufen mit „8:30“ ein wahres Fest für die Augen. Die meisterlich eingefangenen Bewegungen ihres wort- Von Grunge bis Oper Als Besuchermagnet erwies sich im letzten Jahr die Reihe „Kurz & laut“. Auch in diesem Jahr wird in der Lagerhalle eine Auswahl origineller Musikclips gezeigt. „149th and Grand Concourse“ von Andy and Carolyn London beispielsweise versammelt die Stimmen anonymer Passanten aus der Bronx. Sie rappen und singen, die Mimik aber liefert das Straßenmobiliar des Viertels: animierte Parkuhren, Feuermelder, Einkaufswagen. Sogar ein Duett zweier Zeitungskästen ist enthalten. Festivalsektionen für Musikfans „Psychosoph“ Christian Steiffen rückt in dem listig betitelten Schlager „Du hasst die Menschen einfach gern“ den Ewiggestrigen zu Leibe, die ihr Heil in menschenverachtenden Ideologien suchen. Moritz Herdas „Symbolraum der Stadt“ mit Musik der Dolpins verbindet hypnotischen Elektropop mit einer kinematographischen Erkundung einer Großstadt. Mehr Musik gibt es unter der Überschrift „FilmFest Laut“ – Dokumentar- und Spielfilme rund um die populäre Musik. Auch hier bleibt die Politik nicht außen vor, so in „Wenn Gott schläft“, einer Dokumentation über den iranischen Musiker Shahin Najafi, der sich auch von einer Fatwa nicht abhalten lässt, öffentlich aufzutreten. Auf dem Sprung zur Weltkarriere war die 2001 im Raum Bad Bentheim gegründete Grunge-Band Union Youth. Die Musiker verschickten auf gut Glück Demos rund um den Globus und wurden überraschend von einem Label nach Hollywood eingeladen … Schlagzeuger Michael Borwitzky und die Regisseure des berührenden Bandporträts „Könige der Welt“ haben ihr Kommen zugesagt. Auch andere Filmschaffende werden ihre Arbeiten im Rahmen des Festivals persönlich vorstellen. kunst:stück 15

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