Der Ehrenfelder Nr. 95 - November 2017

3satzbochum

Monatsmagazin für das Ehrenfeld Nr. 95 November 2017

Fußballer in der Schule

VfL-Profis besuchten i-Dötzchen

der Don-Bosco-Schule. Seite 5

Bühne frei für „Pünktchen und Anton“

Neues Kinderstück im Schauspielhaus. Seite 4

TC Rechen positioniert sich neu

Tennisclub setzt verstärkt auf die Jugend. Seite 15


AUS DEM EHRENFELD

Mit Eselein durch Freud und Leid

Marionettenbühne im „Oskar“

Die Bochumer Marionettenbühne

Hurleburlebutz spielt

am Sonntag, 19. November,

im Ehrenfeld das Grimmsche

Märchen „Das Eselein“.

Die Aufführungen finden um

14 Uhr und um 15.30 Uhr im

Kulturhaus Oskar, Oskar-Hoffmann-Straße

27, statt. Der

Eintritt kostet 3,50 Euro.

Zum Inhalt des Märchens:

Das lang ersehnte Kind eines

Königspaares kommt als ein

kleiner Esel zur Welt! Welch

ein Schrecken: Unvorstellbar,

dass er einmal auf dem

väterlichen Thron sitzen und

die königliche Krone tragen

soll! Aber das Eselein nimmt

unverdrossen die Herausforderung

seines Andersseins

an. Das Marionettenstück

geht mit ihm durch Freud und

Leid und erlebt am Ende seine

wunderbare Verwandlung

zum Herrscher zweier Reiche.

Weitere Informationen auf der

Homepage unter:

www.marionettenbuehnehurleburlebutz.de

OLLYS EINWURF

Da staunen selbst die

Schildbürger

Über bauliche Possen in Bochum

habe ich häufiger berichtet.

Die Komödie jedoch,

die momentan ensuite rund

ums Theater Bergmannsheil

gegeben wird, würde selbst

dem Dalai Lama sein stets

mildes Lächeln aus dem Gesicht

fegen, weilte er dort im

Exil.

An die Dauerbaustelle auf

dem Gelände der weltweit ältesten

Unfallklinik haben wir

uns gewöhnt und viele Maßnahmen

sind, besonders nach

dem schweren Brand, wenn

schon nicht immer durchdacht,

so zumindest sinnvoll.

Mit der Abrissidee des Mitarbeiterparkhauses

haben die

Verantwortlichen jedoch eine

selten erreichte Stufe planerischer

Inkompetenz erklommen.

Pünktlich zum angekündigten

Demontagebeginn hat

man das Parkhaus penibelst

eingezäunt und unzugänglich

gemacht, um Passanten und

Fahrzeuge bei der anstehenden

Zerlegung des betagten

Betonquaders zu schützen.

Eine lobenswerte Maßnahme,

nur ist seit einem Monat

nichts weiter passiert. Ein

Zaun bewacht stoisch 130

leere Parkplätze und auf den

umliegenden Straßen kommt

es täglich zu kackophonen

Hupkonzerten, durchwirkt

von wüsten Beschimpfungen

und Brüllattacken zwischen

Anwohnern und Mitarbeitern,

die sich um die wenigen verbliebenen

Stellplätze balgen.

Zudem sind die Kurvenradien

der Bogestra-Busse so stark

eingeschränkt, dass die Stadt

kurzerhand einige Anwohnerparkplätze

zu Parkverbotszonen

erklärte.

Sollte es jetzt noch stimmen,

dass für den Parkhausabriss

noch immer keine Genehmigung

vorliegt, schlage ich

eine Tafel vor: Stadt Bochum,

Ortsteil Ehrenfeld, Regierungsbezirk

Schilda. Es bleibt

dabei, die Intelligenz in der

Welt ist eine Konstante, aber

leider wächst die Bevölkerung

zu schnell.

2 ⎮Der EhrenfelderNovember 2017


Einfacheres Ein- und Aussteigen

Haltestelle Bergmannsheil soll umgebaut werden

Die Haltestelle Bergmannsheil

der Stadtbahnlinien

308/318 soll für die Niederflur-Bahnen

der Bogestra

optimiert werden. Die Bezirksvertretung

Mitte wurde

darüber bereits informiert,

Ende November soll der

Ausschuss für Infrastruktur

und Mobilität die Pläne der

Verwaltung beschließen.

Umgebaut werden sollen

die Haltestellen im Herbst

2018.

Für den niederflurgerechten

Ausbau muss der Verlauf der

Hattinger Straße auf den statdauswärts

führenden Spuren

modifiziert werden. Um die

nördliche Haltestellenplattform

auf das Standardmaß

von 2,50 m verbreitern zu

können, muss die Fahrbahn

zu Lasten des Gehweges

verschoben werden. Die Verschiebung

der Fahrbahn erfordert

weitere Eingriffe in den

flankierenden Straßenraum.

Der Fußgängerüberweg wird

umgestaltet und die Lichtsignalanlagen

müssen ebenfalls

Im Herbst 2018 soll die Haltestelle Bergmannsheil an der Hattinger

Straße niederflurgerecht ausgebaut werden. Foto: 3satz

neu positioniert werden. Zur

Steigerung der Nahmobilität

werden im Rahmen der Baumaßnahme

Radfahrstreifen

hergestellt. Die südliche Haltestellenplattform

hat genügend

Breite und wird lediglich

erhöht, um ein barrierefreies

Ein- und Aussteigen zu ermöglichen

An beiden Fahrbahnrändern

werden Bushaltestellen niederflurgerecht

gebaut.

Insgesamt sollen an der Hattinger

Straße rund 660.000

Euro verbaut werden. Für

den Straßenbau sind 294.000

Euro berechnet worden, für

Ampeln 94.000 Euro. Versorgungsleitungen

werden

für 116.000 Euro erneuert.

116.000 Euro werden für Arbeiten

an Abspannmasten und

andere Arbeiten eingeplant.

Die Stadt hat zur Finanzierung

der Baumaßnahme Förderanträge

gestellt. Der Fördersatz

beträgt 95 Prozent.

AKTUELLES

EDITORIAL

Liebe

Ehrenfelder!

Die Zeit fliegt

dahin. Die Winterzeit

tickt wieder,

die Uhren

sind hoffentlich

alle umgestellt

und das Jahr neigt sich unwiederbringlich

dem Ende.

Einzig zwei aufeinander folgende

Feiertage ließen den

Herbst etwas seltsam erscheinen.

Die Halloweenfreunde

dürfte das zumindest gefreut

haben, denn wann darf man

für die Feierlichkeiten sonst

an einem Dienstag ausschlafen?

Nun geht es jetzt direkt

auf den Advent zu. Zu den

gesetzten Ereignissen im Ehrenfeld

zählt da natürlich der

Adventskalender des Viertel

Vor. Die Vorbereitungen laufen

und die Organisatoren

wollen in Kürze über die Details

informieren. An der Tradition

wird auch nicht gerüttelt,

meist nur an der Organisation

gefeilt. Fest steht: am letzten

Novembersamstag dürfen

wieder 24 Geschenke gesammelt

werden.

Herzlichst, Michael Zeh

November 2017Der Ehrenfelder

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AUS DEM SCHAUSPIELHAUS

Kinder-Freundschaft in einer rauen Großstadt-Welt

Premieren im November: Kinderstück „Pünktchen und Anton“

Einen Überblick über seine

Premieren im November

gibt an dieser Stelle das

Schauspielhaus. Mit dabei

auch das Kinder- und Familienstück

„Pünktchen und

Anton“.

Lisa Nielebock, am Schauspielhaus

bereits seit vielen

Jahren als Regisseurin

präsent (u.a. „Penthesilea“,

„Roberto Zucco“, „Kasimir

und Karoline“, „Amphitryon“)

inszenierte hier zuletzt Joseph

Roths Roman „Hiob“.

Nun bringt sie in den Kammer-spielen

„Die Orestie“ von

Aischylos auf die Bühne – als

Bochumer Erstaufführung.

Die einzige erhaltene Trilogie

der Antike erzählt anhand des

Atridenfluchs von einem zentralen

Paradigmenwechsel der

westlichen Zivilisation: Denn

nach der bis dato gültigen Logik

von göttlicher Vorsehung

und Blutrache erfüllt Orest

mit der Ermordung seiner

Mutter gleichzeitig eine heilige

Pflicht, begeht aber auch

die schwerstmögliche Sünde.

Doch die Göttin Athene eröffnet

mit einem geordneten

Gerichtsverfahren eine neue

Möglichkeit, mit der unentscheidbaren

Schuldfrage umzugehen.

Der Familienfluch,

der blutige Kreislauf aus Gewalt

und Rache, ist durchbrochen

und ein friedlicherer

Weg für die Familie und die

Menschheit scheint möglich.

Zum Bochumer Ensemble

stoßen dabei einmal mehr

Veronika Nickl spielt im Schauspielhaus-Kinderstück „Pünktchen

und Anton“ die dicke Bertha.

Foto: Martin Steffen

Jana Schulz als Athene und

Werner Wölbern als Agamemnon

und Apollon. In der

Titelrolle des Orest ist Dennis

Herrmann zu sehen. Die Premiere

ist am 18. November.

Tags darauf, am 19. November,

hat das diesjährige Kinder-

und Familienstück Premiere

im Schauspielhaus:

„Pünktchen und Anton“ nach

dem Roman von Erich Kästner.

Neben Erich Kästners

erstem Kinderbuch „Emil

und die Detektive“ aus dem

Jahr 1929 und „Das fliegende

Klassenzimmer“ von 1933

gehört der 1931 erschienene

Roman „Pünktchen und

Anton“ bis heute zu den beliebtesten

Kinderbüchern des

Schriftstellers. Seine Romane

gewannen bereits kurz nach

Erscheinen an Popularität, da

Kästner gegenwartsbezogene

Kinderbücher schrieb, die

Alltag und soziale Gegensätze

widerspiegelten, während

sich die Kinderliteratur seiner

Zeit häufig auf Märchenwelten

oder moralisierende Geschichten

beschränkte.

Die ausgewiesene Kinderund

Jugendtheater-Regisseurin

und Faust-Preisträgerin

Brigitte Dethier siedelt

Kästners Geschichte über die

Freundschaft dieser scheinbar

ungleichen Kinder in einer

rauen Großstadtwelt an. Die

Härte des Alltags macht für

Dethier keineswegs vor den

Kindern halt. Aber mit Pünktchen

und Anton lässt sich immer

auch die Geschichte einer

unerschütterlichen Hoffnung

erzählen. Denn die beiden

Kinder finden, wie viele ihrer

literarischen Nachfahren innerhalb

der zeitgenössischen

Kinder- und Jugendliteratur,

ihre Wege und gemeinsame

Lösungen, sich gegenüber einer

manchmal erschreckend

skrupellosen Erwachsenenwelt

zu behaupten. Das Kinder-

und Familienstück wird

für alle ab 6 Jahren empfohlen.

Reportage Live. Weltgeschehen

im Kleinformat (in Zusammenarbeit

mit dem Schweizer

Magazin REPORTAGEN):

Seit nunmehr sechs Jahren

schickt das Schweizer Magazin

REPORTAGEN die

besten deutschsprachigen

Journalisten in alle Welt, um

überraschende Geschichten

zutage zu fördern, die unseren

Blick auf die Gegenwart

verändern. In Anlehnung an

die Kultreihe „Reportagen

Live“ in Zürich legen vier Reporterinnen

und Reporter von

REPORTAGEN in Bochum

einen Zwischenhalt ein, lesen

ihre Texte, berichten über ihr

Leben als Geschichtensucher

und erzählen über Hintergründe

und Hindernisse

auf dem Weg zur perfekten

literarischen Reportage, der

Königsdisziplin des Journalismus.

Den Anfang macht am 5.

November Sandro Mattioli mit

seiner Reportage „Mafioso im

Ruhestand“.

4 ⎮Der EhrenfelderNovember 2017


TITELGESCHICHTE

Dornebusch besuchte seine Don-Bosco-Schule

Profis des VfL Bochum begrüßten mit i-Dötzchen-Aktion die Erstklässler

Gute Traditionen setzt man

gerne fort. So auch die beliebte

i-Dötzchen-Aktion

des VfL Bochum. In der

zweiten Oktoberwoche

machten sich viele VfL-Profis

auf den Weg in die Bochumer

Grundschulen, um

die i-Dötzchen der ersten

Klassen willkommen zu

heißen. Gleich 20 Schulen

freuten sich in diesem Jahr

über den Besuch der VfL-Lizenzspieler,

darunter auch

die Don-Bosco-Schule in

der Friederikastraße.

An Tag eins der beliebten

i-Dötzchen-Aktion wurden die

ersten zehn Grundschulen besucht.

Die Don-Bosco-Schule

im Ehrenfeld bekam Besuch

von Mittelfeldmann Anthony

Losilla und Felix Dornebusch.

Der Torhüter war selbst Schüler

in der Don-Bosco-Schule

und freute sich über ein Wiedersehen

mit seiner ehemaligen

Lehrerin Julia Breker.

Für Torhüter Felix Dornebusch (vorne Mitte) war der Klassenbesuch

ein besonderes Erlebnis, war er früher doch selbst Schüler der

Don-Bosco-Schule.

Foto: 3satz/Sure

Im Gepäck hatten die

VfL-Profis für jede Klasse

VfL-Schreibhefte und -Stundenpläne,

die fleißig verteilt

und unterschrieben wurden.

Außerdem erhielt jede Klasse

als neues Maskottchen

ein kleines Bobbi Bolzer-Kuscheltier.

Bestens vorbereitet

erschienen dabei auch viele

junge VfL-Fans im Trikot ihrer

Lieblingsmannschaft – und

auch auf den VfL-Jerseys

wurden viele Autogramme

geschrieben, ehe noch Erinnerungsfotos

geschossen

wurden.

Der VfL Bochum hat die

i-Dötzchen-Aktion bereits

im Jahr 2006 gestartet,

seitdem besuchen die

VfL-Profis in jedem Jahr

ausgewählte Bochumer

Grundschulen, um die

Schulanfänger willkommen

zu heißen. Als besonderes

Highlight stand

für die Grundschüler noch

der gemeinsame Besuch

des mit 2:0 gewonnenen

Heimspiels gegen den SV

Sandhausen an. Für dieses

Spiel hatten die Erstklässler

Freikarten erhalten. Ausgewählt

wurden die insgesamt

20 Schulen in diesem Jahr

im Bewerbungsverfahren mit

Hilfe eines Quiz, bei dem elf

Fragen rund um den VfL beantwortet

werden mussten.

November 2017Der Ehrenfelder

5


BUCHTIPP

Kurzweilige Erinnungsgänge durch die Stadt

„Bochum... Ich komm‘ aus Dir“ von Jürgen Boebers-Süßmann

Nach „Do kass di drop

verloten“ und „Links und

rechts der Renne“ legt Jürgen

Boebers-Süßmann mit

„Bochum … ich komm‘ aus

dir“ den dritten Band seiner

Bochumer Geschichten vor.

Im Mittelpunkt stehen dieses

Mal die vergangenen

1950er- und 1960er-Jahre.

Staunend folgt man Jürgen

Boebers-Süßmann auf seinen

kurzweiligen Erinnerungsgängen

durch Bochum. So

ist es ein Vergnügen, zu lesen,

wie stilvoll man im alten

Stadtbad, eröffnet 1953, ins

erfrischende Nass tauchen

konnte – von den heutigen

Spaßbädern Lichtjahre entfernt.

Ähnlich groß dürfte die

Entfernung zwischen dem bis

in die frühen 1960er-Jahre

ländlich-bäuerlich geprägten

Stadtteil Querenburg und der

Ruhr-Universität gewesen

sein, die dort im Jahre 1965

ihren Betrieb aufnahm und

seither wie ein Raumschiff

über den grünen Hügeln und

vereinzelten Fachwerkhäusern

schwebt.

Wer das Bermuda-Dreieck in

seiner heutigen Form kennt,

überkommt fast Rührung, wie

bescheiden die Anfänge waren.

Auch hält man es kaum

für möglich, wie viel Wut und

Polemik auf die städtischen

Verantwortlichen niederging,

als 1979 Richard Serras

Stahlskulptur „Terminal“ aufgestellt

wurde.

Besonders schön ist die vom

Autor sehr persönlich gehaltene

Geschichte über das

Erscheinen von Herbert Grönemeyers

legendärer Platte

„4630 Bochum“ im Spätsommer

1984. Die Bedeutung

von Grönemeyers LP für das

Selbstverständnis Bochums

und seiner Bewohner kann –

dies wird einem bei der Lektüre

noch einmal richtig klar

– gar nicht hoch genug geschätzt

werden.

Es macht viel Freude, das vermeintlich

vertraute Bochum

noch einmal besser kennenzulernen.

Der Autor erzählt

Johannes Fischer empfiehlt in

diesem Monat „Bochum... ich

komm aus Dir“. Foto: 3satz

von den verschiedenen Personen,

Schauplätzen und Institutionen

erkennbar als jemand,

der nicht einfach über

die Stadt spricht. Vielmehr

bringt er die lebens- und liebenswerten

Seiten Bochums

gerade dadurch zum Leuchten,

dass er als ein Innestehender

sehr kundig aus der

ihm vertrauten Materie heraus

schreibt. Johannes Fischer

––––––––––––––––––––––––

Bochum … ich komm‘ aus dir,

Jürgen Boebers-Süßmann,

Wartberg, 11,90 Euro

Feuerwehr simulierte Brand

Übung im Bergmannsheil

Nicht nur das Ehrenfeld kann

sich noch gut daran erinnern,

als es im September 2016

im Ehrenfelder Universitätsklinikum

Bergmannsheil

brannte und bei dem Unglück

zwei Menschen ums Leben

kamen. In einer Übung in

Kooperation mit dem Bergmannsheil

hat sich die Bochumer

Feuerwehr Mitte

Oktober nun auf ähnliche

Ernstfälle vorbereitet.

Geübt wurden die Abläufe

bei einem Feuer in einer

Krankenhausstation. Gegen

11.13 Uhr wurde am Übungstag

ein Druckknopfmelder

betätigt, der die Brandmelde-Anlage

auslöste. Die Feuerwache

Wattenscheid und

Einheiten der Feuerwache

Bochum-Werne fuhren daraufhin

zum Krankenhaus.

Das Krankenhauspersonal

hatte sofort mit der Räumung

der betroffenen Station begonnen,

insgesamt wurden

40 Patienten in einen sicheren

Bereich verschoben.

Ein Trupp unter Atemschutz

erkundete die Lage, die

Führungskräfte von Feuerwehr

und dem Krankenhaus

stimmten dann das weitere

Vorgehen ab, berichtete anschließend

die Pressestelle

der Feuerwehr. Nach Abschluss

aller Maßnahmen

wurde die Einsatzstelle mit

6 ⎮Der EhrenfelderNovember 2017


AUS DEM EHRENFELD

Kinder erleben „Rettungskette zum Anfassen“

Bergmannsheil unterstützt Erste-Hilfe-Aktionstage der Sportjugend Bochum

Im bereits dritten Jahr bietet

die Sportjugend Bochum

federführend in Kooperation

mit dem Universitätsklinikum

Bergmannsheil, dem Malteser

Hilfsdienst Bochum und dem

Rettungsdienst der Bochumer

Feuerwehr sehr erfolgreich

Erste-Hilfe-Aktionstage für

Kinder im Alter von fünf bis

zehn Jahren an. Diese Kurse

sind in der angebotenen Form

einmalig in Deutschland.

Neben der kindgerechten

Vermittlung der Ersten Hilfe

in Theorie und Praxis durch

kompetente Referenten bieten

die Veranstaltungen auch

die Erfahrung der „Rettungskette

zum Anfassen“. Die

Kids können im Bergmannsheil

beim Aufstieg zum Hubschrauber-Landeplatz-,

einer

Führung durch die Notaufnahme

und der Besichtigung

eines RTW von Profis begleitet

hautnah die Rettungskette

erleben. Technisches und

medizinisches Klinikpersonal

sowie die Sanitäter der Feuerwehr

stehen dabei persönlich

Rede und Antwort. So werden

nicht nur kleine Ersthelfer

ausgebildet, sondern auch

frühzeitig viele Berührungsängste

genommen.

Für diese außergewöhnliche

Möglichkeit der Kooperation

bedankte sich die Sportjugend

im Stadtsportbund

Bochum im Rahmen einer

kleinen Feierlichkeit offiziell

beim Bergmannsheil Bochum

und dabei in Person beim

Vorsitzenden der Geschäftsführung,

Ralf Wenzel, mit einem

„auffälligen“ Präsent. Der

Vorsitzende der Sportjugend,

Heiko Schneider, überreichte

zwei große Collagen mit Bildern

der Erste-Hilfe-Aktionstage

der ersten Stunde sowie

eine Dankes-Urkunde, die zukünftig

den Eingangsbereich

des Bergmannsheils Bochum

zieren werden.

Ein Dankeschön ging auch

an den Pressesprecher des

Bergmannsheils, Robin Jopp,

die Ausbildungsleiterin der

Malteser, Martina Cajetan mit

ihrem Team, an das Rettungsdienst-Team

der Bochumer

Feuerwehr und das Klinikpersonal.

Sie alle kümmern sich

vor Ort engagiert um die Kinder.

Der großartige Erfolg und die

ungebrochen hohe Nachfrage

bewirken, dass die Sportjugend

Bochum dieses Erfolgsmodell

auch in den nächsten

Jahren für Bochumer Kinder,

Kita-Gruppen und Grundschulklassen

anbieten kann.

Nähere Informationen zu den

Erste-Hilfe-Aktionstagen gibt

es im Internet oder im Büro

der Sportjugend, Westring 32,

telefonisch unter 0234-96139-

41 (Mo., Mi., Do. 9 bis 13 Uhr).

Email: sportjugend@

sport-in-bochum.de

www.sportjugend-bochum.de

Die Kinder können im Bergmannsheil auch einen Rettungswagen

oder den Hubschrauber-Landeplatz besichtigen. Foto: J. Kaminski

Unter Atemschutz arbeiteten sich die Feuerwehrmänner in dem

Gebäude vor. 20 Mitarbeiter der Feuerwehr waren bei der Übung

eingesetzt.

Foto: Feuerwehr

einem Hochleistungslüfter

wieder rauchfrei gemacht.

Insgesamt waren 20 Mitarbeiter

der Feuerwehr und 15

Mitarbeiter des Krankenhauses

eingesetzt. 40 Patienten

waren von der Übung direkt

betroffen.

November 2017Der Ehrenfelder

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AUS DEM EHRENFELD

GLS-Bank hilft beim Umstieg auf Elektromobilität

500 StreetScooter werden finanziert – umweltschonende Logistik

Die GLS Bank aus dem Ehrenfeld,

spezialisiert auf

sozial-ökologische Unternehmen,

und die COMCO

Leasinggruppe kaufen 500

StreetScooter. Hierbei handelt

es sich um elektrisch

betriebene Nutzfahrzeuge,

die die StreetScooter

GmbH, ein Tochterunternehmen

der Deutsche Post

DHL Group, in Aachen

und künftig auch in Düren

produziert. Die drei Partner

erarbeiteten ein innovatives

Leasingkonzept,

um ein starkes Signal für

emissionsfreie Logistik in

Deutschland zu setzen. Mit

Hilfe günstiger Leasingraten

und flexibler Verträge

können Unternehmen aller

Branchen ohne CO2-Emissionen

ihre Fahrten und

Transporte durchführen.

Jürgen Gerdes, Konzernvorstand

und verantwortlich für

die Post-Tochter StreetScooter

GmbH, erklärt: „Wir freuen

Dirk Kannacher, Vorstand der GLS Bank aus Bochum, vor dem

StreetScooter Modell.

Foto: Münnich

uns, dass die GLS Bank und

COMCO Leasing genauso

überzeugt vom StreetScooter

sind wie wir selbst. Gemeinsam

helfen wir Kunden

aus den verschiedensten

Branchen, auf Elektromobilität

umzusteigen. So sind wir

gemeinsam nachhaltig erfolgreich

und können zusätzlich

die umweltschonende Logistik

voranbringen.

Die genossenschaftliche

GLS Bank aus der Ehrenfelder

Christstraße stellt die

Refinanzierung der StreetScooter-Flotte

sicher. GLS

Bank-Vorstand Dirk Kannacher

erklärt: „Wer morgens

um 7 Uhr den Verkehrsfunk

hört, kann erahnen, dass wir

in der Zukunft eine andere

Art von Mobilität benötigen,

als wir sie heute kennen. Wir

benötigen zukunftsweisende

Mobilitätskonzepte rund um

das ‚Sharing‘ und saubere

Antriebe zum Schutz unserer

Umwelt. Die Zeit dafür ist

jetzt!“

„Dies ist ein erster wichtiger

Schritt, um die Städte von

Feinstaub und Stickoxiden

zu befreien“, ergänzt Holger

Rost, der verantwortliche Geschäftsführer

bei COMCO.

Der von StreetScooter entwickelte

und gebaute Lieferwagen

wird seit diesem Jahr

auch an Dritte verkauft und

ist für die Anforderungen der

städtischen Logistik ideal.

Das Unternehmen präsentiert

mit dem StreetScooter das

erste in großer Serie gebaute

Elektronutzfahrzeug. Dabei

steht nicht nur die Nutzung

durch Postdienste im Fokus.

Auch andere, vornehmlich in

der Stadt operierende Dienste,

wie zum Beispiel Handwerksbetriebe

oder die Kommunen,

sind Zielgruppe.

Fit in den Herbst –

Vier Gewinnerinnen dürfen sich glücklich laufen

vorsicht:

macht glücklich!

In der Oktoberausgabe hat „Der Ehrenfelder“ vier Laufgutscheine

mit dem Trainer Sven Gerbig von „Lauf Dich

glücklich“ verlost. Vier Ehrenfelder Leserinnen haben gewonnen:

Beate Hepprich und Bettina Schmidt freuen

sich über einen Anfängerlaufkurs, Nicola Moos und Stefanie Brezicha

sind bereits geübt: Sie steigen direkt mit dem Fortgeschrittenen-Training

bei dem Ehrenfelder Lauftrainer ein. „Danke an alle

Teilnehmer“, meint Sven Gerbig, „toll, dass eine Gewinnerin sofort

beim ersten Termin nach der Verlosung mittrainiert hat. Das ist sehr

motivierend – für mich und für sie!“ Der Ehrenfelder wünscht den

Gewinnerinnen viel Erfolg und glückliche Laufeinheiten!

8 ⎮Der EhrenfelderNovember 2017


AUS DEM EHRENFELD

Trotz Brexit: Rahm Cheddar und Blue Stilton

Immer donnerstags ist Markttag auf dem Hans-Ehrenberg-Platz

Beliebter Treffpunkt im

Ehrenfeld ist donnerstags

der Hans-Ehrenberg-Platz,

wenn von 8 bis 14 Uhr die

Markthändler ihre Stände

aufbauen und ihren Kunden

ein vielfältiges Angebot unterbreiten.

Alles aus dem eigenen Anbau

– das bleibt die Devise

von Obst- und Gemüsebauer

Wilhelm Weitz. In der Auslage

finden sich Endiviensalat (2

Euro/Stück), Rotkohl, Weißkohl,

Wirsing und Blumenkohl

(2,50 Euro/Kopf). Süße und

saftige Clementinen gibt es

zum Tagespreis, verschiedene

Sorten Bio-Äpfel sind

für 2,50 Euro/1 kg zu haben.

Leckere Muskateller-Weintrauben

(6,90 Euro/1 kg) sind

ebenfalls stark nachgefragt.

In der Herbstzeit ergänzt

Feinkost- und Käsespezialitäten-Händler

Volker Skrotzki

sein Angebot um herzhaften

Alpenschinken aus dem

Bregenzer Wald und urige

Wurstsorten wie Feuerteufel

und Hirschwurzen. „Trotz Brexit

kann ich auch wieder aus

England den Rahm Cheddar

und den Blue Stilton anbieten“,

sagt Volker Skrotzki mit

einem Augenzwinkern, „meine

Kunden warten schon

auf diese Spezialitäten.“

Empfehlenswert ist auch der

Sommerkäse mit Tomate und

Basilikum sowie der mit Likör

und Kompott verfeinerte Feigenkäse.

Fischhändlerin Petra Grabe

schreibt ab Mitte November

wieder die Fischsuppe

auf ihre Imbiss-Speisekarte.

Große grüne Heringe (6,50

Euro/1 kg) liegen in der Auslage

auf Eis, ebenso frische

Forellen (9,20 Euro/1 kg). In

der geräucherten Variante

gibt es die Forelle für 3,50

Euro/Stück. Auch die selbst

gemachten Salate – Matjes,

Hering, Thunfisch – (ab 1,50

Euro/100 gr.) erfreuen sich

großer Beliebtheit.

Herbstzeit ist Eintopfzeit.

Grünkohl, Wirsing, Erbsen

und Schnibbelbohnen gibt es

bei der Fleischerei Dasenbrock

für 2,50 Euro pro Portion.

Neu in der Auslage ist die

italienische Mortadella aus

Bologna (2,28 Euro/100 gr.),

ebenso die Levonetto Curvo,

eine delikate italienische Pfeffersalami,

luftgetrocknet aus

magerem rotem Fleisch (3,98

Euro/100 gr.). Ein Klassiker

bleibt die beliebte Gänsereiterwurst

(1,29 Euro/100 gr.).

Leckere Kalbfleisch-Schnitzel

aus der Oberschale (2,98

Euro/100 gr.) runden das Angebot

ab.

Im Angebot von Kartoffelhändler

Jürgen Sieg lassen

sich französische Süßzwiebeln

(500 gr./2,50 Euro) und

brasilianischer Ingwer (6,90

Euro/1 kg) finden. Ab November

gehören auch wieder Einkellerungskartoffeln

aus der

Lüneburger Heide von festkochend

bis mehlig (15 Euro/25

kg) zum Sortiment.

Grabgestecke für den Totensonntag

bietet Christine Gutowski

von der Wittener Gärtnerei

Blümel ihren Kunden an.

Die Gestecke in flacher oder

hoher Steckweise gibt es zu

Preisen zwischen 10 und 20

Euro. Christrosen (6,50 Euro)

zählen jetzt ebenso zum Angebot

wie Adventskränze, die

es ungarniert (ab 6,50 Euro)

und garniert (ab 10 Euro) gibt.

November 2017Der Ehrenfelder

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AUS DER SCHULE

Neun Sieger lernen an Ehrenfelder Schulen

Einfallsreiche Facharbeiten mit arbeitsweltlichem Bezug ausgezeichnet

Sechs überzeugende Arbeiten

und zehn glückliche Gewinner

– gleich neun davon

lernen an Ehrenfelder Schulen.

Der Wettbewerb um die

einfallsreichsten Facharbeiten

mit arbeitsweltlichem

Bezug im Schuljahr 2016/17

ist entschieden: Die Sieger,

in diesem Jahr ausschließlich

aus Bochum, freuten

sich über ihre Urkunden

und Bildungsgutscheine

in Höhe von 250 Euro, die

sie bei der Fa-Wi-S-Preisverleihung

am 10. Oktober

bei der Versandmanufaktur

TRENDCOM GmbH in Witten

überreicht bekamen.

Aus insgesamt 33 Bewerbern

im Facharbeiten-Wettbewerb-Wirtschaft-Schule

(kurz:

Fa-Wi-S) kürte die Jury die

insgesamt sechs Sieger. Ihre

Arbeiten erfüllten die Kriterien

Einen Hauptpreis beim Fa-Wi-S-Wettbewerb 2017 räumten Anna

Neumann, Cornelia Hache und Katharina Leitmann ab. Sie reichten

ihre Projektarbeit zum Thema „Wassermusik - Ein technisches

Musikinstrument“ ein und überzeugten die Jury. Foto: AGV

Originalität und Praxisnähe

zur Arbeitswelt, auf die es bei

dem Fa-Wi-S-Wettbewerb ankommt,

am besten.

Die Gewinner in der Übersicht:

Dominik Müller, Schiller-Schule

Bochum: Entwicklung eines

Quartiers: Gentrifizierungstendenzen

im Viktoria Quartier

Bochum?

Adria Breitling, Graf-Engelbert-Schule

Bochum: Gesellschaftliche

Akzeptanz von

Elektroautos. Eine empirische

Studie zur Akzeptanz von

Elektroautos bei Studierenden

der Ruhr-Universität Bochum.

Moritz Hauschulz, Luca

Bachmann, Marius Köppen,

Schiller-Schule Bochum: Entwicklung

eines Systems zur

Erfassung und Visualisierung

einer Umgebung mittels Ultraschall.

Felix Wang, Graf-Engelbert-Schule

Bochum: Differentialgleichungen

zur

Modellierung von Wachstumsprozessen

– Analyse von

Bakterienkulturen aus Ruhrwasser

in Bochum und Baldeneysee-Wasser

in Essen.

Anna Neumann, Cornelia

Hache, Katharina Leitmann,

Schiller-Schule Bochum:

Wassermusik – Ein technisches

Musikinstrument.

10 ⎮Der EhrenfelderNovember 2017


AUS DER SCHULE

Pure Lebensfreude trotz schwieriger Umstände

Brasilianische Theatergruppe Verde Vida war zu Gast in der Schiller-Schule

Jeweils 90 Minuten zogen

fünf jungendliche Schauspieler

und Tänzer an zwei

Tagen Ende September ihr

Publikum in den bunten

Bann Brasiliens. Dabei zeigten

sie auf der Aula-Bühne

der Schiller-Schule nicht

nur die bunte, temperamentvolle

Farbenpracht

brasilianischer Tänze, sondern

zuvor ein Theaterstück,

in dem die widrigen

Lebensumstände brasilianischer

Landarbeiter dargestellt

werden. Dabei wurden

Armut, Ausbeutung, Gewalt

und Tod thematisiert und

symbolisch anhand einer

Familie gezeigt.

Im zweiten Teil begleiteten

südamerikanische Rhythmen

und Gesang die zum Teil artistisch

aufgeführten Tänze

Frevo, Xoté, Coco oder das

bekanntere Capoeira. Der

Leiter der Gruppe, Marcos

Die Theatergruppe Verde Vida begeisterte mit ihrer Aufführung

das junge Publikum in der Aula der Schiller-Schule. Foto: privat

Xenofonte (53), der in Brasilien

seit über 30 Jahren mit

Kindern und Jugendlichen

arbeitet, gehörte selbst zu

den musikalisch Vortragenden

und übersetzte die Texte

für das Publikum zum Teil

ins Deutsche. Besonders die

Zuschauer der siebten und

achten Klassen zeigten sich

nicht nur begeistert von der

künstlerischen Vorstellung,

sondern auch beeindruckt

von der Lebensfreude, die

die jungen Künstler auf der

Bühne entfalteten, trotz ihrer

misslichen Lebensumstände.

Die Gruppe aus Südamerika

ist Teil des Projektes „Verde

Vida“. 1994 gegründet, hat

das Projekt das Ziel, Kindern

und Jugendlichen, die aus

entrechteten Landarbeiterfamilien

stammen, eine bessere

Zukunft zu ermöglichen.

Zur Zeit werden dort 85 Kinder

und Jugendliche betreut.

Dank der Unterstützung u.a.

auch aus Deutschland können

die Jugendlichen eine

Schule besuchen, lernen aber

auch, wie der Anbau von Obst

und Gemüse sowie die Fischzucht

funktioniert. Dabei sind

Sport, Musik, Tanz, Gesang

und Theaterspiel wichtige

Elemente bei Verde Vida, die

ihnen Auftritte in der Öffentlichkeit

ermöglichen.

Nach drei Tagen in Gastfamilien

der Schiller-Schule reiste

die Gruppe weiter nach Erfurt.

Insgesamt zwei Monate tourte

die Gruppe durch Deutschland.

Die Sternsinger bereiten sich vor

Die Vorbereitungen für die Sternsinger-Aktion 2018 haben begonnen.

Das erste Vorbereitungstreffen der Sternsinger findet

am Sonntag, 12. November 2017, in der Zeit von 11.15 bis ca.

12 Uhr im Pfarrheim St. Meinolphus-Mauritius, Meinolphusstraße

2, statt. Alle interessierten Kinder sind dazu eingeladen.

November 2017Der Ehrenfelder⎮ 11


VERANSTALTUNGSHINWEIS

Musik aus drei Jahrhunderten

Herbstkonzert „Volksbank.klassisch“ im LWL-Museum Henrichshütte

Am 18. November um 20

Uhr laden der Landschaftsverband

Westfalen-Lippe

(LWL), die Volksbank und

die Rhein-Ruhr-Philharmonie

ein zum Herbstkonzert

„Volksbank.klassisch“.

Der Abend im LWL-Industriemuseum

Henrichshütte

führt diesmal durch drei

Jahrhunderte Musikgeschichte.

Unter dem Dirigat

von Sierd Quarré spielt die

Rhein-Ruhr-Philharmonie

Stücke von Haydn, Dvořák

und Williams.

Franz Joseph Haydns

(1732–1809) letzte Sinfonie

104 D-Dur entstand 1795 in

London und war bei ihrer Uraufführung

ein spektakulärer

Erfolg – auch finanziell, wie

Haydn notierte: „Die ganze

Gesellschaft war äußerst vergnügt

und auch ich. Ich machte

diesen Abend vier tausend

Gulden. So etwas kann man

nur in England machen.“ Der

Morning Chronicle behauptete,

„in den nächsten fünfzig

Jahren werden die Komponisten

nur wenig Besseres als

Nachahmer Haydns sein und

nur wenig mehr hervorbringen

Impressum

Herausgeber

3satz Verlag und

Medienservice GmbH

Alte Hattinger Straße 29

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

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Redaktion und Satz

Michael Zeh (verantwortlich),

Vicki Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken, Vera Demuth

Titelfoto: Werner Sure

Anzeigen

Sven Both

Tel. 0234/544 77 129

sven.both@3satz-bochum.de

Nicole Knippert

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2017.

Präsentieren das Konzert (v.l.): Robert Laube, Leiter Henrichshütte

Hattingen, Johannes Kunze, Ruhr Philharmonie Bochum, und

Thomas Alexander, Marketingleiter Volksbank Hattingen-Sprockhövel.

Foto: privat

als einen zweiten Aufguss.“

Genau ein Jahrhundert später

und in der „Neuen Welt“ entstand

Antonín Dvořáks „Amerikanische“

Suite A-Dur op.

98b. 1892 trat Dvořák eine

gut dotierte Stelle als Direktor

des National Conservatory of

Music in New York an. „Initiatorin

war Jeannette Thurber,

die Amerika von der Vorherrschaft

der europäischen

Kunstmusik lösen und ein

nationales amerikanisches

Kunstidiom fördern wollte“,

erläutert Johannes Kunze

(Rhein-Ruhr Philharmonie).

Dvořák studierte Spirituals

und Indianermelodien, in denen

er die Grundlage für eine

Der nächste

erscheint am 1. Dezember.

Anzeigen- und Redaktionsschluss: 28. Nov.

Druck

Druckerei Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz Verlag &

Medienservice GmbH

Kostenlose Verteilung an Privathaushalte

und Gewerbetreibende.

Zustellung im Ehrenfeld. Für unaufgefordert

eingesandte Anzeigen,

Texte und Fotos keine Gewähr!

Redaktionelle Beiträge, Grafiken

und Konzeption sind Eigentum der

3satz Verlag und Medienservice

GmbH. Abdruck, Vervielfältigung

und Weiterverwendung, auch

auszugsweise, bedürfen der schriftlichen

Zustimmung der 3satz Verlag

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wenn gewünscht – auch bei

der Pflege der guten Stücke

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eigene amerikanische Musik

sah.

Das Schaffen von Ralph

Vaughan Williams (1872-

1958) stand unter dem Einfluss

englischer Volkslieder

sowie der englischen Musik

der Renaissance. Sein Spätwerk

erfreute sich breiter

Wertschätzung. So wurde die

Auftragskomposition für die

BBC „Thanksgiving for Victory“

im Rahmen eines Radio-Dankgottesdienstes

zum

Kriegsende 1945 gesendet.

„Auch die Krönung von Königin

Elisabeth II. begleitete

Williams mit einem Choral“,

berichtet LWL-Museumsleiter

Robert Laube. Das Konzert

für Basstuba und Orchester

f-Moll (1954) entstand zwei

Jahre später. An diesem

Abend spielt Joachim Müller

als Solist an der Tuba.

„Auch das 20. Konzert der

Reihe Volksbank.klassisch

wird vor ausverkauftem Haus

spielen“, ist sich Thomas Alexander

von der Volksbank sicher,

„daher sollten sich Interessierte

mit dem Kartenkauf

beeilen.“ Karten gibt es für

15 Euro (ermäßigt 13 Euro)

in den Filialen der Volksbank

Sprockhövel-Hattingen sowie

in der Musikinstrumenten-Truhe

in Hattingen.

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12 ⎮Der EhrenfelderNovember 2017


FREIZEIT UND KULTUR

Annäherungen an das Phänomen Licht

Konzertlesung und Orgelmusik im Veranstaltungsort Melanchthonkirche

Kulturelle Angebote im November

führen Interessierte

wieder in die Melanchthonkirche

an der Königsallee.

Hier eine Übersicht:

Samstag, 11. November,

19.30 Uhr

Für den Tag des Friedens:

Textpassagen aus ‚Der Spiegelkasten’

von Christopf Poschenrieder.

Musik von Johann

Sebastian Bach, Max

Reger, Arthur Honegger, Olivier

Messiaen und anderen.

Rezitation: Manfred Böll, Orgel:

Ludwig Kaiser

Eintritt: 10/6 Euro

Kriegsvorbereitungen bedeuten

die schleichende, der

Krieg selber die wahnsinnige

Veränderung aller Verhältnisse.

Die Konzertlesung gedenkt

des ersten Weltkriegs,

der am 11. November 1918

mit dem Waffenstillstand von

Compiègne beendet wurde.

Im Dialog von Romanauszügen

und Musik entsteht ein

Raum der Erinnerung, ein

Raum zum Innehalten und

Nachdenken.

Ludwig Kaiser, Kantor, Konzertorganist

und Komponist.

Foto: privat

Samstag, 25. Nov., 18 Uhr

Jenseits von Raum und Zeit:

Orgelmusik zum Ewigkeitssonntag

mit Werken von Johannes

Brahms und César

Franck. Orgel: Ludwig Kaiser,

Eintritt frei - Spende am Ausgang.

Ludwig Kaiser spielt Orgelmusik

von Brahms und Franck

gleichsam als Gebet für die

Verstorbenen, als Trost und

Hoffnung für die Trauernden

und als ‚Memento

Mori‘ für alle

Lebenden. In einer

kurzen Phase der Stille

können im Gedenken

an die Verstorbenen

der vergangenen Jahre

Kerzen im Altarraum

angezündet werden.

Licht ist der Titel der

Herbstsequenz der

Mittagskirche in diesem

Jahr.

Licht bedeutet Leben.

Licht aber gibt es nicht

ohne Dunkelheit, Finsternis,

Schatten, den

Tag nicht ohne die

Nacht.

Mit kultur- und kunstgeschichtlichen,

theologischen

und philosophischen Annäherungen

an das Phänomen

‚Licht‘ und seine ‚Gegenseite‘

beschäftigen sich die Kanzelreden.

Vielfältige literarische

und musikalische Ausdrucksformen

nähern sich Aspekten

der ‚Licht-Thematik‘ und

schaffen Atmosphären des

Lichtes.

Sonntag, 5. Nov., 12 Uhr

In der Nacht da der Himmel

mit all seinen Lichtern auf

mich fiel

Texte von S. Beckett u.a.; Rezitation:

Klaus Weiss; Musik

von John Cage u.a.; Orgel:

Ludwig Kaiser.

Sonntag, 19. Nov., 12 Uhr

Über Unterwelten. Zeichen

und Zauber des anderen

Raums.

Kanzelrede: Samstag; Musik

von Franz Liszt, Johannes

Brahms u.a.; Orgel: Ludwig

Kaiser.

Gebrauchte Skiausrüstung

Ski-Basar im Autohaus Wicke

Verkaufen und kaufen von

gebrauchter Skiausrüstung

und Bekleidung von privaten

Verkäufern – unter diesem

Motto findet am Sonntag, 5.

November, in der Zeit von 12

bis 15 Uhr der zweite Ski-Basar

im Autohaus Wicke, Hattinger

Str. 875 - 885, statt.

Wintersportfreunde haben die

Möglichkeit, ihre gut erhaltene

und nicht mehr benötigte

Ausrüstung zu verkaufen und

sich mit neuer Ausrüstung

und Bekleidung auszustatten.

Die Waren werden bis zum 4.

November bei SkiBo Tours &

Sports, Hattinger Straße 302-

310, während der Geschäftszeiten

von 10 bis 19 Uhr, oder

am Basartag von 11 bis 12

Uhr im Autohaus Wicke angenommen.

Ski, Skischuhe, Zubehör

und Bekleidung werden von

Ski-Experten geprüft und es

wird gemeinsam mit dem

Verkäufer der Verkaufsbetrag

festgelegt.

Angeboten werden darf alles,

was das Wintersportler-Herz

begehrt. Ausnahmen bilden

Skischuhe älter als zehn Jahre,

Skiunterwäsche, Socken,

Helme und Baumwollbekleidung.

Die Auszahlung und

Abholung der Ware findet

unmittelbar nach Basar-Ende

in der Zeit von 15 bis 16 Uhr

statt.

November 2017Der Ehrenfelder⎮ 13


FREIZEIT UND KULTUR

Glücksgefühle wie beim 7:1 gegen Brasilien

Comedian Ben Redelings lädt zum Trainingslager in die Rotunde ein

Ben Redelings, im Ehrenfeld

lebender Chronist des

Fußball-Wahnsinns, lädt

ins Trainingslager ein! Unter

dem Motto „Alles kann,

nix muss“ serviert Deutschlands

bekanntester Fußball-Comedian

zweimal 45

Minuten amüsante Kost.

Das Besondere: Jede Trainingseinheit

verläuft anders!

Niemand weiß am Beginn des

Abends genau, wohin die Reise

gehen wird – auch Gastgeber

Ben Redelings nicht. Nur

eins ist sicher: Der Wohlfühlfaktor

und die ausgesendeten

Glücksgefühle entsprechen

an diesem Abend ziemlich

genau den Empfindungen, die

wir alle beim legendären 7:1

Fußball-Comedian Ben Redelings lädt zum Trainingslager in die

Rotunde ein.

Foto: Tim Kramer

gegen Brasilien im WM-Halbfinale

2014 verspürt haben!

Für unterhaltsame Plaudereien

und eine ausgelassene

Stimmung sorgt an jedem

Ort ein attraktiver Überraschungsgast.

Zudem gibt es

vergnügliche Videos, sagenhafte

Bilder und amüsante

Sprüche und Anekdoten. Der

„Fußball-Aficinado Nr.1 aus

dem Ruhrgebiet“ (11 Freunde)

verspricht voller Vorfreude

auf einen unvergesslichen

Abend aus der unerschöpflichen

Wundertüte des Fußballs:

„Ich habe da mal was

vorbereitet. Habt vertrauen,

es wird schön!“ Tickets sind

im Vorverkauf bei Bochum

Marketing, in der „wohnbar“

(Alte Hattinger Str.) und unter

www.scudetto.de erhältlich.

———————————-

Trainingslager, Mittwoch,

29.11., Rotunde, Konrad-Adenauer-Platz

3, Beginn: 20 Uhr.

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14 ⎮Der EhrenfelderNovember 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Verstaubten Charme der 80er aus der Halle gefegt

TC Rechen positioniert sich neu und investiert in die Zukunft

Der TC Rechen im Wiesental

e.V. ist einer der ältesten

Tennisclubs in Bochum. Er

wurde 1903 gegründet und

liegt in direkter Nachbarschaft

des Wiesentals im Grüngürtel

von Wiemelhausen. Über viele

Jahre war der Verein durch

seine sportlichen Leistungen

überregional bekannt. Möglich

war dies nur dank einer

stark durch externe Spieler

verstärkten 1. Herren-Mannschaft,

die im vergangenen

Jahr noch in der Westfalenliga

spielte.

Der neue Vorstand unter der

Führung von Michael Wüst

hat sich in der Neuausrichtung

des Vereins auf die Fahne geschrieben,

bei der sportlichen

Entwicklung mehr auf eigene

Spieler als auf teils internationale

Kräfte zu setzen. „Nach

eingehender Analyse der

Zukunftsfähigkeit des alten

sportlichen Konzepts haben

wir uns dazu entschieden, die

uns zur Verfügung stehenden

finanziellen Mittel direkt in den

eigenen Nachwuchs zu investieren“,

erklärt Michael Wüst.

Die 1. Herren-Mannschaft

wurde aus der Westfalenliga

abgemeldet und spielte in der

vergangenen Saison in der

Ruhr Lippe Liga. Auch die Erfolge

des sogenannten Breitensports

im TC Rechen können

sich sehen lassen. So ist

die Damen 30 in der vergangenen

Saison nicht nur in die

Verbandsliga aufgestiegen,

sondern auch Bezirksmeister

geworden. Der Verein hatte

in der vergangenen Saison

zwölf Mannschaften gemeldet,

wobei der Fokus auf den

Jugendmannschaften lag.

„Neben unserem Aushängeschild

- der 1. Herren-Mannschaft

- fördern wir durch die

sportliche Neuausrichtung

zusätzlich eine neu etablierte

Damen-Mannschaft sowie

sechs Jugendmannschaften

über alle Altersgruppen hinweg,

aus denen wir die zukünftigen

Leistungsträger der

Herren und Damen-Mannschaften

rekrutieren wollen“,

erläutert Sportwart Martin

Forch. Das neue Sport-Konzept

des Vorstands wurde

auf der letztjährigen Mitglie-

Komplett saniert wurden im Zuge umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen

auch die beiden über 40 Jahre alten Tennishallen.

Der TC Rechen sieht die sportliche Zukunft vor allen Dingen in der

Förderung seiner Nachwuchsspieler.

Fotos (2): privat

derversammlung vorgestellt

und von den Mitgliedern mit

großer Unterstützung angenommen.

Tennis hat sich in den vergangenen

zwei Jahrzehnten

zu einer Randsportart zurückentwickelt,

was sich auch

beim TC Rechen in sinkenden

Mitgliederzahlen zeigte. Im

Zuge der Neuausrichtung des

Vereins hat sich der Vorstand

auch mit diesem Problem auseinandergesetzt

und durch

konsequente Ansprache der

jungen Familien im Einzugsgebiet

(u.a. Ehrenfeld) einen

gesunden Mittelbau an neuen

Mitgliedern gewonnen. Mit einer

stabilen Mitgliederstruktur

und einem neuen wirtschaftlichen

Konzept konnte als

letzter Baustein der Neuorientierung

des Vereins der Sanierungsstau

auf der Clubanlage

angegangen werden.

Investitionen in die technische

Infrastruktur des Clubhauses

wurden ebenso umgesetzt,

wie die überfällige Sanierung

der Außenanlage. Pünktlich

zu Beginn der aktuellen Wintersaison

hat der TC Rechen

nun die beiden über 40 Jahre

alten Tennishallen nach nur

drei Monaten Bauzeit komplett

saniert dem Spielbetrieb

der Mitglieder übergeben.

Neben einer neuen energetisch

optimierten Bedachung,

der Sanierung der Wände,

dem Umbau der Lichtanlage

auf sparsame LED-Technik

sowie der Modernisierung der

40 Jahre alten Heizung mussten

vielfältige Tiefbauarbeiten

rund um die Halle umgesetzt

werden. Gleichzeitig wurde

der Greenset-Boden gegen

einen neuen Teppichboden

ausgetauscht, der auch orthopädisch

große Vorteile

gegenüber dem alten Bodenbelag

aufweist. „Wir haben

versucht, bei der Renovierung

den verstaubten Charme der

80er Jahre, der in den meisten

Tennishallen vorherrscht,

außen vor zu lassen und unseren

Mitgliedern eine frische

und moderne Atmosphäre zu

bieten, in der Tennisspielen

wirklich Spaß macht“, so Michael

Wüst.

Unter Einbeziehung verschiedener

Finanzierungsmittel

wurden für die Sanierung ca.

450.000 Euro verbaut. „Auf

der Suche nach geeigneten

Krediten und Finanzierungsbausteinen

haben wir viel

und nicht nur Gutes über die

Bankenlandschaft in Bochum

gelernt“, so Christian Vogelsang,

der das neue Wirtschafts-Konzept

aufgestellt

hat. Mit der Sparkasse in Altenbochum

wurde ein Partner

gefunden, der die Finanzierung

der Gesamtmaßnahme

maßgeblich mitgetragen hat.

November 2017Der Ehrenfelder⎮ 15


TERMINE IM EHRENFELD

Sa, 4. November

Theater total: Die neue Performance

„Ich so du so“ auf

der Bühne an der Königsallee

171, 19.30 Uhr.

Bücher, die die Welt verändern

– Eine Lesereihe. Diesmal

„Anna Karenina“ von Leo

Tolstoi. Es lesen Friederike

Becht und Matthias Eberle.

20 Uhr.

Theater unten: Nalu und das

Polymeer – Ein Stück Musiktheater

ab 9 Jahren. 16 Uhr.

Schauspielhaus: Drei Männer

im Schnee (Erich Kästner)

19.30 Uhr.

So, 5. November

Mittagskirche: In der Nacht

da der Himmel mit all seinen

Lichtern auf mich fiel – Texte

von S. Beckett u.a. Melanchtonkirche,

12 Uhr.

Lindbergh – Die Abenteuerliche

Geschichte einer fliegenden

Maus für Kinder ab 5

Jahren. Theater unten, 16 Uhr.

Kammerspiele: Der Liebe

Lust, der Liebe Schmerz –

Ein literarisch-musikalischer

Abend von und mit Karsten

Riedel und Gästen. Zu Gast:

Johanna Eiworth. 19 Uhr.

Schauspielhaus: Gefährliche

Liebschaften (Christopher

Hamptons) 19 Uhr.

Theater total: Die neue Performance

„Ich so du so“ auf

der Bühne an der Königsallee

171, 17 Uhr.

Di, 7. November

Theater unten: Über Meine

Leiche (Stefan Hornbach)

19.30 Uhr.

Mi, 8. November

Stadtarchiv - Bochumer Zentrum

für Stadtgeschichte: Das

Schicksal Bochumer jüdischer

Familien – der Transport

nach Theresienstadt im

Juli 1942 als Beispiel. Vortrag

von Dr. Hubert Schneider.

Sparkasse Bochum, Veranstaltungssaal,

4. Etage, Dr.-

Ruer-Platz. 18 Uhr.

Kabarettist und Pianist Felix

Janosa leert seinen “Giftschrank”

und lässt das Jahr

kabarettisch-musikalisch Revue

passieren. Biercafé, Hubertusstr.

4, 20 Uhr.

Kammerspiele: Istanbul –

Ein Sezen Aksu-Liederabend.

19.30 Uhr.

Do, 9. November

Theater unten: Norway.Today

(Igor Bauersima) 11 Uhr.

Back 2 Back – Doppelkonzert.

Vocoder und Beats oder reduziertes

Zupfen und akustische

Gitarre? Ob elektronische oder

akustische Musik Geschichten

und Emotionalitäten besser

vermitteln können, ist innerhalb

der Pop-Kultur immer noch kontrovers

diskutiert. Eve Bar im

Schauspielhaus, 20 Uhr.

Fr, 10. November

Theater total: Performance

„Ich so du so“ auf der Bühne

an der Königsallee 171,

19.30 Uhr.

Theater unten: Norway.Today

(Igor Bauersima) 11 Uhr.

Schauspielhaus: Der Mann

ohne Vergangenheit nach

dem Film von Aki Kaurismäki.

19.30 Uhr.

Sa, 11. November

Theater unten: Nalu und das

Polymeer – Ein Stück Musiktheater

ab 9 Jahren. 16 Uhr.

Konzert: Für den Tag des

Friedens – Textpassagen aus

Der Spiegelkasten’ von Christopf

Poschenrieder. Musik von

Johann Sebastian Bach, Max

Reger, Arthur Honegger, Olivier

Messiaen u.a. Melanchtonkirche

19.30 Uhr.

Schauspielhaus: Drei Männer

im Schnee (Erich Kästner)

19.30 Uhr.

Kammerspiele: Istanbul –

Ein Sezen Aksu-Liederabend.

19.30 Uhr.

Theater total: Performance

„Ich so du so“ auf der Bühne

an der Königsallee 171,

19.30 Uhr.

Stößchen! – Ein Abend am

anderen Ufer. Komm rein, bei

uns isset warm! Diven und

Bardamen, zarte und harte

Jungs aus dem Ensemble laden

zu Sektchen, Showprogramm

und Party und füllen

damit eine schmerzliche Lücke

in der schwullesbischen

Szene im Kohlenpott. Eve Bar

im Schauspielhaus. 22 Uhr.

So, 12. November

Sternsinger 2018: 1. Vorbereitungstreffen

der Sternsinger

im Pfarrheim St. Meinolphus-Mauritius,

11:15 Uhr. Alle

Kinder sind herzlich eingeladen.

Theaterführung – Ein Blick

hinter die Kulissen des

Schauspielhaus. 11 Uhr.

Karten ausschließlich im Vorverkauf

an der Theaterkasse

erhältlich.

Kindertheater des Monats:

Ein Loch ist meistens Rund

– Ein Theaterstück voller Magie

und Komik ab 4 Jahren.

Theater unten, 16 Uhr.

Schauspielhaus: Maria Stuart

(Friedrich Schiller) 19.30 Uhr.

Schauspielhaus: Volksverräter!!

(Henrik Ibsen) 17 Uhr.

Mo, 13. November

Lindbergh – Die Abenteuerliche

Geschichte einer fliegenden

Maus für Kinder ab 5

Jahren. Theater unten, 12 Uhr

Di, 14. November

Theater unten: Nalu und das

Polymeer – Ein Stück Musiktheater

ab 9 Jahren. 11 Uhr.

Mi, 15. November

Theater unten: Nalu und das

Polymeer – Ein Stück Musiktheater

ab 9 Jahren. 10 Uhr.

Johannes Fischer – Erste

Seiten, erste Strophen. Johannes

Fischer liest die jeweils

erste Seite ausgewählter

Neuerscheinungen und stellt

diese Werke kurz vor. Biercafé,

Hubertusstr. 4, 20 Uhr.

Songs & Lyrics by … Gespräche

und Konzerte mit

Songschreibern und dichtenden

Komponisten Moderation:

Max Kühlem zu Gast: Frère

und Suzan Köcher. Theater

unten, 20 Uhr.

Schauspielhaus: Drei Männer

im Schnee (Erich Kästner)

19.30 Uhr.

Fr, 17. November

Speedtalking – Bochumerinnen

und Bochumer mit und

ohne Fluchthintergrund kommen

zusammen. Eve Bar,

20.15 Uhr.

Schauspielhaus: Der Mann

ohne Vergangenheit nach

dem Film von Aki Kaurismäki.

19.30 Uhr.

Sa, 18. November

Lindbergh – Die Abenteuerliche

Geschichte einer fliegenden

Maus für Kinder ab 5

Jahren. Theater unten, 16 Uhr

Kammerspiele: Die Orestie

von Aischylos. 19.30 Uhr.

So, 19. November

Mittagskirche: Über Unterwelten.

Zeichen und Zauber

des anderen Raums. Musik

von Franz Liszt, Johannes

Brahms u.a. Melanchtonkirche,

12 Uhr.

Marionettenbühne Hurleburlebutz

spielt das Grimmsche

Märchen „Das Eselein“.

Kulturhaus Oskar, Oskar-Hoffmann-Str.27,

14 und 15.30

Uhr.

Schauspielhaus: Pünktchen

und Anton – Kinder- und Familienstück

nach dem Roman

von Erich Kästner ab 6 Jahren.

16 Uhr.

Kammerspiele: Gift. eine Ehegeschichte

(Lot Vekemans)

20 Uhr.

Mo, 20. November

Schauspielhaus: Pünktchen

und Anton – Kinder- und Familienstück

nach dem Roman

von Erich Kästner ab 6 Jahren.

16 Uhr.

Di, 21. November

Kammerspiele: Arc de Triomphe

nach dem Roman von

Erich Maria Remarque. 19 Uhr

Mi, 22. November

René Steinberg – Vorpremiere

Weihnachtsprogramm „Irres

ist festlich“. Biercafé, Hubertusstr.

4, 20 Uhr.

Do, 23. November

Theater unten: Finnisch (Martin

Heckmanns) 19.30 Uhr.

Fr, 24. November

Schauspielhaus: Pünktchen

und Anton – Kinder- und Familienstück

nach dem Roman

von Erich Kästner ab 6 Jahren.

16 Uhr.

Schauspielhaus: Der Mann

ohne Vergangenheit nach

dem Film von Aki Kaurismäki.

19.30 Uhr.

Kammerspiele: Die Orestie

von Aischylos. 19.30 Uhr.

Sa, 25. November

Konzert: Jenseits von Raum

und Zeit – Orgelmusik zum

Ewigkeitssonntag. Mit Werken

von Johannes Brahms und

César Franck. 18 Uhr.

Theater total: Performance

„Ich so du so“ auf der Bühne

an der Königsallee 171,

19.30 Uhr.

16 ⎮Der EhrenfelderNovember 2017


TERMINE IM EHRENFELD

Schauspielhaus: Gefährliche

Liebschaften (Christopher

Hampton, nach dem Roman

von Choderlos de Laclos)

19.30 Uhr.

Kammerspiele: Arc de Triomphe

nach dem Roman von

Erich Maria Remarque. 19 Uhr

So, 26. November

Theater total: Performance

„Ich so du so“ auf der Bühne

an der Königsallee 171,

17 Uhr.

Kammerspiele: Istanbul –

Ein Sezen Aksu-Liederabend.

19.30 Uhr.

Theater unten: Über Meine

Leiche (Stefan Hornbach)

19 Uhr.

Mo, 27. November

Kammerspiele: Der Liebe

Lust, der Liebe Schmerz –

Ein literarisch-musikalischer

Abend von und mit Karsten

Riedel und Gästen. Zu Gast:

Roland Riebeling. 19 Uhr

Theater unten: Wir müssen

Reden – Eine Stückentwicklung.

19.30 Uhr..

Mi, 29. November

Lindbergh – Die Abenteuerliche

Geschichte einer fliegenden

Maus für Kinder ab 5

Jahren. Theater unten, 11 Uhr

Trainingslager mit dem

„Fußball-Aficinado“ Ben Redelings.

Für unterhaltsame

Plaudereien und ein Überraschungsgast.

Rotunde, Konrad-Adenauer-Platz

3, 20 Uhr.

Dieselknecht - Akustik-Folk-

Punk im Biercafé, Hubertusstr.

4, 20 Uhr.

Do, 30. November

Öffentliche Führung durch

die Ausstellung des Bochumer

Zentrums für Stadtgeschichte.

Bochum – das fremde

und das eigene. Stadtarchiv

- Bochumer Zentrum

für Stadtgeschichte, Wittener

Straße 47, 18 Uhr.

Schauspielhaus: Maria Stuart

(Friedrich Schiller) 19.30 Uhr.

Theater unten: Finnisch (Martin

Heckmanns) 19.30 Uhr.

Fr, 1. Dezember

Schauspielhaus: Gefährliche

Liebschaften (Christopher

Hampton, nach dem Roman

von Choderlos de Laclos)

19.30 Uhr.

Kammerspiele: Arc de Triomphe

nach dem Roman von

Erich Maria Remarque. 19.30

Uhr

Sa, 2. Dezember

Theater total: Performance

„Ich so du so“ auf der Bühne

an der Königsallee 171,

19.30 Uhr.

Schauspielhaus: Volksverräter!!

(Henrik Ibsen) 19.30 Uhr.

Kammerspiele: Bücher, die

die Welt verändern – Eine

Lesereihe. Diesmal „Der

kleine Prinz“ von Antoine de

Saint-Exupéry. Es liest Hedi

Kriegeskotte. 20 Uhr.

So, 3. Dezember

Amnesty International:

Kunstauktion – Auch in diesem

Jahr versteigert die Menschenrechtsorganisation

Amnesty

International Kunst im

Tanas. Unter den Hammer

kommen u. a. Bilder, Skulpturen,

Zeichnungen und Fotografien,

allesamt für diesen

Zweck von Künstlern und Bochumer

Bürgern gestiftet. Mit

dem Erlös werden zahlreiche

Menschenrechtsprojekte

der Organisation unterstützt.

Tanas im Schauspielhaus, 12

-17 Uhr.

Adventslesung für Kinder –

Lesungen für Kinder ab 5 Jahren.

Es lesen: Günter Alt und

Anke Zillich. Theater unten,

15 Uhr.

Theater total: Performance

„Ich so du so“ auf der Bühne

an der Königsallee 171,

17 Uhr.

Di, 5. Dezember

Kammerspiele: Istanbul –

Ein Sezen Aksu-Liederabend.

19 Uhr.

Theater unten: Wir müssen

Reden – Eine Stückentwicklung.

19.30 Uhr.

Fr, 8. Dezember

Theater unten: Wir müssen

Reden – Eine Stückentwicklung.

19.30 Uhr.

Sa, 9. Dezember

Theater unten: Nalu und das

Polymeer – Ein Stück Musiktheater

ab 9 Jahren. 16 Uhr.

Kammerspiele: Der Liebe

Lust, der Liebe Schmerz –

Ein literarisch-musikalischer

Abend von und mit Karsten

Riedel und Gästen. Zu Gast:

Tilo Nest. 19 Uhr.

So, 10. Dezember

Theaterführung – Ein Blick

hinter die Kulissen des

Schauspielhaus. 11 Uhr.

Karten ausschließlich im Vorverkauf

an der Theaterkasse

erhältlich.

Kammerspiele: Istanbul – Ein

Sezen Aksu-Liederabend. 19

Uhr.

Regelmäßige Termine

montags

Kartenspielen der Alten- und

Rentnergemeinschaft, St. Meinolphus-Mauritius,

14 Uhr

dienstags

Ehrenfelder Miteinander e.V.:

Spielenachmittag Jeden 3.

Dienstag, Laden, Danziger

Str. 1, 16 - 17.30 Uhr.

Al-Anon Familiengruppe.

Selbsthilfegruppe für Anghörige

und Freunde von Alkoholikern.

Gemeindehaus Melanchthonkirche,

Königsallee 40, im

Souterrain, 20 Uhr.

mittwochs

Bücherei im Pfarrheim St.

Meinolphus, 16 - 18 Uhr

Ehrenfelder Spaziergänge

mit anschließendem gemeinsamen

Kaffeetrinken. Treffpunkt:

Hans-Ehrenberg-Platz,11 Uhr,

Chorproben des Kinderchor

St. Meinolphus-Mauritius im

Pfarrheim von 18.45 - 19.45 Uhr

Treffen der Nachbarschaftsinitiative

Ehrenfelder Miteinander“

jeden 3. Mi im Monat im

Kulturhaus Oskar, Oskar-Hoffmann-Straße

25, 19 Uhr.

donnerstags

Wochenmarkt auf dem

Hans-Ehrenberg-Platz, 7 bis

14 Uhr

Sprechstunde der Elisabeth-Vincenz-Konferenz

am

letzten Donnerstag im Monat 17

- 18 Uhr im Pfarrheim St. Meinolphus-Mauritius.

Ehrenfelder Miteinander e.V.m

Laden, Danziger Str. 1:

Einfach miteinander singen.

Jeden 1. Donnerstag, 16 -17 Uhr.

Handarbeitstreff: Jeden 1. Donnerstag

des Monats, 17 - 19 Uhr

sonntags

Bücherei im Pfarrheim St.

Meinolphus, 10 - 12 Uhr

Gottesdienste

Freie ev. Gemeinde

Sonntags, 10 Uhr: Gottesdienst

und Kindergottesdienst

Sonntags, 11:45 Uhr: Gottesdienst

(mit Übersetzung sim.

in Farsi)

St. Meinolphus-Mauritius

sonntags:

10.30 Uhr hl. Messe

montags 8 Uhr: hl. Messe

mittwochs

18 Uhr: hl Messe in St. Meinolphus-Mauritius

freitags

8 Uhr: hl. Messe

samstags

15.45 Uhr: Wortgottesfeier im

St. Mauritius-Stift – an jedem

Sa vor dem ersten Sonntag im

Monat als hl. Messe

17.00 Uhr: Vorabendmesse

in der St. Meinolphus-Kirche

Melanchthonkirche

sonntags

10 Uhr: Gemeindegottesdienst

11.30 Uhr: Wuselgottesdienst

(vierter oder letzter Sonntag im

Monat)

15 Uhr: Gottesdienst in koreanischer

Sprache

Taizé-Gebet:

5. und 19.11. 18.30 Uhr

Wuselgottesdienst zu

St. Martin: 12.11. 17 Uhr

Jugendgottesdienst mit den

Konfirmandinnen und Konfirmanden

mit Taizé-Liedern:

22.11. 19 Uhr.

Der nächste Ehrenfelder

erscheint am

Freitag, 8. Dezember

Sie möchten Ihre Termine

hier veröffentlichen?

Dann senden Sie uns bis

Dienstag, 28. Novemeber,

eine E-Mail:

termine@3satz-bochum.de

November 2017Der Ehrenfelder⎮ 17


100% VFL BOCHUM

Weit entfernt von aufstiegsreifer Performance

Nach einem Drittel der Saison läuft der VfL den hohen Ansprüchen hinterher

Nach einem gespielten Drittel

der Saison 2017/18 ist

der VfL Bochum angekommen

– angekommen in der

ernüchternden Realität, die

ihn im besten Fall als Mittelmaß

der 2. Fußball-Bundesliga

ausweist. Diese Entwicklung

und der Pokal-K.o.

beim Drittligisten SC Paderborn

schlagen mit Heftigkeit

auf die Stimmung an

der Castroper Straße. Vom

möglichen Aufstieg, den

die Sportliche Leitung vor

Saisonbeginn optimistisch

in den Sommer hinausposaunte,

spricht aktuell in

Bochum niemand mehr.

Schlagzeilen hat der VfL in

den vergangenen Wochen

trotzdem geliefert – mehr

als genug und mehr als ihm

lieb gewesen sein dürften.

Es liegen turbulente Tage

hinter dem VfL Bochum und

angesichts der sich zuspitzenden

sportlichen Situation

sollte nicht ausgeschlossen

werden, dass auch noch weitere

turbulente Tage vor dem

VfL Bochum liegen. Auf die

größte Jahreshauptversammlung

der Vereinsgeschichte

mit der beschlossenen Ausgliederung

der Profiabteilung

folgte zwei Tage später

– ohne jede Andeutung – die

überraschende Trennung

von Trainer Ismail Atalan, der

erst zwei Wochen vor dem

Liga-Start den Niederländer

Gertjan Verbeek abgelöst hatte.

Waren die Umstände der

Trennung von Atalan schon

diskussionswürdig, galt dies

erst recht für den in die Öffentlichkeit

getragenen Disput

zwischen Sportchef Christian

Hochstätter und Kapitän Felix

Bastians. Der Konflikt drehte

sich um schlimme organisatorische

Pannen rund um

das Auswärtsspiel beim 1. FC

Nürnberg und offenbarte an

einigen Stellen erschreckend

amateurhaftes Management.

Felix Bastians, hier bei einem Besuch in der Don-Bosco-Schule,

ist nicht mehr Kapitän des VfL Bochum. Foto: 3satz/Sure

Konsequenzen trafen einzig

den Kapitän, der nun nicht

mehr Mannschaftskapitän ist.

Vor dem Heimspiel gegen

den SV Sandhausen übernahmen

schließlich Bochums

U19-Trainer Jens Rasiejewski

und Co-Trainer Heiko

Butscher die Mannschaft. Mit

Ruhe und Besonnenheit die

Risse kitten, die sich in den

vergangenen Wochen aufgetan

haben – das war der

Plan des VfL Bochum, der

aber auch nur funktioniert,

wenn die Resultate stimmen.

Die schmale Ausbeute aus

den ersten drei Pflichtspielen

in Rasiejewskis Verantwortung

sprechen eher für eine

Neuorientierung auf dieser

Position. Was den Trainerverschleiß

beim VfL in rekordverdächtige

Höhen treiben würde.

Denn Jens Rasiejewski

war bereits die dritte Lösung

für diese Spielzeit – und, wie

gesagt, von der Saison ist gerade

erst ein Drittel gespielt.

Der Blick auf die Tabelle lässt

in Bochum einen in jeder Beziehung

„heißen Herbst“ erwarten.

Der VfL ist den hohen

Ansprüchen, die vom Verein

vor Saisonbeginn selbst in

die Welt gesetzt wurden, bislang

nicht gerecht geworden.

Dass der Mannschaft bis zur

Winterpause noch der Befreiungsschlag

gelingt, ist nicht

mehr als eine vage Hoffnung.

Schließlich hat sich der VfL

wesentlich näher an den Abstiegsrängen

als an den Aufstiegsrängen

platziert. Und

es braucht wohl keine prophetischen

Gaben, um vorauszusagen,

dass seit dem

Abstieg am Ende der Saison

2009/10 auch der achte Versuch,

den Verein wieder in

die Premiumklasse des deutschen

Fußballs zu führen,

nicht funktionieren wird. Dass

die Bochumer mit ihrem optimistischen

Vorstoß in Sachen

Aufstieg womöglich übers Ziel

hinausgeschossen sind, deutete

jetzt Ex-Trainer Ismail

Atalan in einem Interview mit

dem Kicker an. „Du brauchst

eine unfassbare Qualität und

auch das Innenleben muss

reibungslos funktionieren.

Und wenn du dann vom Etat

her nicht zu den Top fünf der

Liga gehörst, war dieses Ziel

für die Mannschaft und mich

eine große Herausforderung,“

erklärte Atalan, ohne dies als

Alibi heranziehen zu wollen.

Aufgrund der turbulenten Entwicklungen

und mit Blick auf

die verheerende Außendarstellung

nimmt die Kritik an der

Arbeit sowie am Krisenmanagement

von Sportvorstand

Christian Hochstätter zu. In

den einschlägigen Fan-Foren

und Kommentarleisten

zur Online-Berichterstattung

ist der Ruf nach Ablösung

des Sportvorstandes nicht zu

überhören. So viel ist immerhin

sicher: Die Schlagzeilen,

die in dieser Saison von einer

aufstiegsreifen Performance

des VfL Bochum berichten

sollten, werden vorerst nicht

geschrieben. Uli Kienel

18 ⎮Der EhrenfelderNovember 2017


AUS DEN SPORTVEREINEN

Keusch-Renner stellt Altersklassen-Rekord auf

Bei der NRW-Kurzbahnmeisterschaft der Masters-Schwimmer

Mit herausragenden Erfolgen

– nämlich neun

Titeln und vier zweiten

Plätzen – kehrten die Masters-Schwimmer

des SV

Blau-Weiß Bochum von

der NRW-Kurzbahnmeisterschaft

aus Kamen zurück.

Jeweils zweimal Gold holten

Susanne Ostgathe (AK

60) über 50 m und 100 m

Brust, Waltraud Monstadt

(AK 70) über 50 m Brust und

50 m Rücken, Martin Kreft

(AK 75) über 50 m Rücken

und 100 m Lagen sowie Ingrid

Keusch-Renner (AK 80)

über 50 m Rücken und 50 m

Brust, wobei sie über die letztere

Strecke einen NRW-Altersklassenrekord

aufstellte.

Silbermedaillen erschwammen

sich Sonnhild Pallesen

(AK 65) über 50 m und 100 m

Brust und Waltraud Monstadt

(AK 70) über 50 m Freistil und

100 m Rücken. Susanne Soboll

(AK 50) wurde über 50 m

Freistil und 100 m Brust Vierte,

über 50 m Brust Fünfte und

über 50 m Rücken schwamm

sie auf Platz sieben. Platz

vier belegte Susanne Ostgathe

(AK 60) über 50 m

Rücken. Außerdem gewann

die 4x50-m-Freistilstaffel die

Meisterschaft mit Susanne

Ostgathe, Sonnhild Pallesen,

Susanne Soboll und Waltraud

Monstadt.

Körperstabilität und Athletik

Bei der Meisterschaft in Kamen erfolgreich: (hinten v.l.) Susanne

Ostgathe, Sonnhild Pallesen, (vorne v.l.) Ingrid Keusch-Renner,

Susanne Soboll, Waltraud Monstadt und Martin Kreft. Foto: privat

Einen neuen Kursus unter dem Titel „Körperstabilität und Athletik“

bietet jetzt die DJK Teutonia Ehrenfeld an. Der Kursus findet

immer donnerstags von 20 bis 21 Uhr in der Don-Bosco Grundschule

an der Knepperstraße/Ecke Friederikastraße statt. Inhaltlich

geht es um Kraft- und Fitnesstraining ohne Geräte für

eine attraktive Figur, gute körperliche Leistungsfähigkeit und

Beschwerdefreiheit. „Nutzen Sie nur den eigenen Körper als

Trainingsgerät und lassen Sie sich von den Erfolgen ebenso

motivieren wie überraschen“, sagt Trainerin Nina Nübel. Vorherige

Anmeldungen unter Tel.: 0173-3777297 sind erwünscht.

Kursus-Beginn ist Mitte November.

Freie Plätze für Zumba

Angebot der DJK Ehrenfeld

Gute-Laune-Programm für

Herbst und Winter: Wenn sich

die Zumba-Gruppe der DJK

Teutonia Ehrenfeld donnerstags

um 19 Uhr in der Sporthalle

der Schiller-Schule trifft,

wird es laut und rhythmisch.

Zumba kombiniert Aerobic

mit lateinamerikanischen sowie

internationalen Tänzen,

erhöht die Fitness, verbrennt

jede Menge Kalorien und

macht Spaß.

Gülsen Koc ist seit dem 1.

September 2015 als Instructor/Kursleiterin

bei der DJK

und organisiert darüber hinaus

in ihrer Freizeit regelmäßig

Zumba Charity Parties,

bei denen Spenden für soziale

Zwecke eingesammelt

werden. Gülsen Koc leitet den

Kurs mit viel Engagement und

reißt alle Teilnehmer/innen mit

ihrer herzlichen Art und positiver

Ausstrahlung mit. Die

Gruppe ist alters- und konditionsgemischt

und freut sich

immer über neue Zumbreras,

die auch an einer kostenlosen

Probestunde teilnehmen

können. Interessierte wenden

sich donnerstags um 19 Uhr

in der Sporthalle der Schillerschule

am Waldring direkt an

Kursleiterin Gülsen Koc.

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November 2017Der Ehrenfelder⎮ 19

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