der-Bergische-Unternehmer_1117

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

11

2017

DEAR FUTURE,

I´M READY!

Geben und nehmen:

Wie Unternehmensnachfolge

gelingen kann.

20 Wirtschaft

Startup: Mit der Kaffeebohne

zum Erfolg

38 Porträt

Manet: Ein Frühstück im Grünen:

Jetzt auch in Wuppertal

36 Im Fokus

Einrichtung: Schöner wohnen

und arbeiten


der Bergische Unternehmer 11|17 1


Gerade zu Besuch

bei mir selbst.

Entspannter fliegen:

mit Lufthansa zu

21 Zielen in Asien

2 www.bvg-menzel.de


EDITORIAL

DIE

ZEIT

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In unserer November-Ausgabe widmen wir uns schwerpunktmäßig

der Unternehmensnachfolge. Ein Thema, das in unserer mittelständisch geprägten

Region von großer Bedeutung ist, den Experten aber auch Sorgen bereitet.

Denn die Nachfolge aus der Familie ist schon lange nicht mehr selbstverständlich.

Also müssen Anbieter und externe Interessenten zusammengebracht

werden. Hierfür die passenden Strukturen zu finden, ist eine Herausforderung,

wie wir bei unserer Recherche von den Fachleuten erfahren haben. Doch egal

wie sich eine Übergabe gestaltet: Sie muss mit Bedacht, gut überlegt, für alle

Seiten perspektivisch und vor allem frühzeitig geregelt und gestaltet werden.

Ohne fundierte Beratung ist dieser Prozess nicht zufriedenstellend zu bewältigen.

Erneut stellen wir Ihnen in „der Bergische Unternehmer“ interessante Unternehmen

aus der Region vor. Schauen Sie mit uns hinter die Kulissen von großer

Kreativität, Innovationskraft, Fleiß und Solidität – kurz hinter das, was den

bergischen Unternehmer seit je her auszeichnet.

Im Fokus steht diesmal das Büro, das heute effizient, gesundheitsschonend und

mit energiesparender und natürlich digitaler Technik ausgestattet gestaltet sein

sollte. Mit welchen Ideen die regionalen Anbieter ihre Kunden überzeugen, lesen

Sie im Beitrag „Schöner wohnen und arbeiten“.

Nicht nur für Kunstkenner und -freunde ist die Manet-Ausstellung in Wuppertal

ein Anziehungspunkt. Das Von der Heydt-Museum ermöglicht eine einzigartige

Begegnung mit dem französischen Impressionisten. Möglich wird eine solche

Veranstaltung mit Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus aber erst

durch die Zusammenarbeit vieler Sponsoren und großzügiger Mäzene. Davon berichtet

unser Sonderthema „Erfolgreich bergisch - Ausstellung“, mit dem wir Ihnen

einen Museumsbesuch ganz besonders ans Herz legen möchten.

Interessante Erkenntnisse wünscht Ihnen in jeder Hinsicht

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der Bergische Unternehmer 11|17 3


INHALT

10 Titel

Geben und nehmen:

Wie Unternehmensnachfolge gelingen kann

20

Startup: Gute

Ideen rund um die

Bohne.

28

Manet in Wuppertal:

Ein Publikumsmagnet,

nicht nur für Kunstkenner

4 www.bvg-menzel.de


48

Reisetipp: Fuerteventura - in der

Ruhe liegt die Kraft.

Namen & Nachrichten

6 Wuppertaler Wirtschaftspreis

6 Startschuss für die

ISG Solingen-Ohligs

7 Markt der Berufe

7 Strategie gegen Arbeitslosigkeit

8 Startup rund ums Smart Home

8 Preis für Solingen-Werbung

9 EVB und E/D/E bündeln Potenziale

10 Schulten-Azubis unternehmen

Studienfahrt

10 Edscha: Neue Firmenchronik

11 Bauzeitplanung für das

Designer Outlet Center Remscheid

Titel

12 Geben und nehmen: Wie Unternehmensnachfolge

gelingen kann

18 Interview: Perpektivisch denken

Erfolgreich bergisch Startup

20 Gründen rund um die Bohne

Total Digital Serie

22 Künstliche Intelligenz

Aus der Praxis

24 Recht / Finanzen / Steuern

Aus der Region

34 Kommentar: Weiterbildung sichert

Fachkräfte

Erfolgreich Bergisch Porträt

28 Manet: Ein Frühstück im Grünen

32 Pflege Wessel: In Gemeinschaft

besser leben

36 Ley & Wiegandt: Ausgezeichnete Arbeit

Im Fokus

38 Schöner wohnen und arbeiten

46 Interview: Gesund durch den

Arbeitstag

Für Sie entdeckt

48 Fuerteventura: In der Ruhe liegt

die Kraft

Handelsregister

52 Handelsregister

Vorschau

56 Vorschau / Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2017.qxp_RINKE_IHK 20.10.17 15:22 Seite 21

der Bergische Unternehmer 11|17 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Wuppertaler Wirtschaftspreis 2017:

Drei ausgezeichnete Preisträger

ISG Solingen-Ohligs

vor Startschuss

Foto: Malte Reiter

Bei der 15. Preisverleihung zum Wuppertaler Wirtschaftspreis

wurden erneut drei Preisträger ausgezeichnet. Jungunternehmen

des Jahres ist die im Februar 2016 gegründete Wuppertaler

Filmproduktionsfirma „Outside the Club“. Zielsetzung der

jungen Filmer ist die Produktion hochwertiger und kreativer

Webserienformate. Durchschlagenden Erfolg hatte ihre Mysterieserie

„Wishlist“. Unternehmen des Jahres ist die Schmersal

Gruppe - ein weltweit tätiges Familienunternehmen, das den

globalen Markt mit sicherheitstechnischen Komponenten und

Systemen für Industriebetriebe beliefert. Und Stadtmarketingpreisträger

ist die Wuppertaler Schwebebahn, die seit 1901 die

Wuppertaler und ihre Gäste befördert und für Wuppertal Verkehrsmittel,

Identifikationsobjekt und Touristenattraktion ist.

Nach der Preisverleihung

präsentierten

sich die Preisträger

auf der

Bühne.

Die Immobilien- und Standortgemeinschaft

kann ihre Maßnahmen im neuen

Jahr umsetzen. Nachdem der Rat der

Stadt Solingen im Juli dieses Jahres

dem vom Verein „ISG Solingen-Ohligs

e.V.“ beantragten Erlass einer Gebietsund

Abgabensatzung zugestimmt hatte,

sind nun die Grundlagen dafür geschaffen,

die Abgaben einzuziehen. Die jeweiligen

Bescheide wurden jetzt an die

Immobilieneigentümer im ISG-Gebiet

verschickt. Die eingehenden Beträge

sollen dazu beitragen, in den kommenden

fünf Jahren das Stadtteilzentrum

Ohligs als Versorgungs-, Freizeit- und

Wohnstandort nachhaltig zu stärken.

Damit verbunden ist Werterhalt bzw.

Wertsteigerung der lokalen Immobilien.

Geplant sind Gestaltungen und Serviceangebote,

die die Verweilqualität

erhöhen, die Angebotsvielfalt im Stadtzentrum

von Ohligs steigern und das

Image des Standortes heben. Die bei

der Stadt eingehenden Abgaben sollen

zum ersten Mal am 31. Dezember an

die Gemeinschaft weitergeleitet werden.

Ab dem 1. Januar 2018 kann die

ISG dann mit der Umsetzung von

Maßnahmen beginnen.

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6 www.bvg-menzel.de


Markt der Berufe in Wuppertal:

Chancen für Schüler mit Förderbedarf

Strategie gegen

Arbeitslosigkeit

Foto: Wirtschaftsförderung Wuppertal

Ein positives Fazit konnten die Veranstalter des zweiten

„Marktes der Berufe“ bei TALWORKS ziehen. TALWORKS

bietet zusammen mit der Jugendberufshilfe der Jobcenter

Wuppertal AöR eine umfangreiche, praxisorientierte schulische

Berufsvorbereitung für Schülerinnen und Schüler mit

sonderpädagogischem Förderbedarf in Wuppertal an. Die

praktischen Erfahrungen und Informationen, die die über 200

Jugendlichen beim „Markt der Berufe“ von den 22 teilnehmenden

Unternehmen mitnehmen konnten, haben Eindruck

gemacht. Nach den positiven Erfahrungen haben die ersten

Unternehmen bereits ihre Teilnahme für den Markt der Berufe

2018 zugesagt, weitere interessierte können sich anmelden.

Ausprobieren, Informieren

und Kontakte

knüpfen ist das Erfolgsrezept

des

Markts der Berufe.

Zahlreiche Langzeitarbeitslose konnten

in Solingen erfolgreich in den ersten

Arbeitsmarkt vermittelt werden. Dies

ist das Ergebnis einer Studie des Bundesverwaltungsamtes,

das jetzt die Bilanz

des entsprechenden Bundesprogramms

vorgelegt hat. Mit 112

Menschen, die in ein sozialversicherungspflichtiges

Beschäftigungsverhältnis

integriert werden konnten, liegt

das kommunale Jobcenter Solingen im

Vergleich mit 16 anderen Jobcentern

bundesweit auf Platz 1.

Die Initiative für langzeitarbeitslose

SGB-II-Leistungsberechtigte soll nun

weitergehen, obwohl die Fördermittel

aus dem europäischen Sozialfonds

(ESF) zum 31. Juli ausgelaufen sind.

Dazu dient eine Kombination aus höheren

Eingliederungszuschüssen, Jobcoaching

und Stabilisierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen

in den ersten

sechs Beschäftigungsmonaten.

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der Bergische Unternehmer 11|17 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Förderung für Start-up-Unternehmen

rund um das SmartHome

Solingen-Werbung

erhält Sonderpreis

Foto: Gira

Der Radevormwalder Gebäude-Technik-Spezialist Gira ruft

ein Unterstützungsprogramm für Start-up-Firmen gemeinsam

mit Partnerunternehmen im Rahmen des Netzwerks

„Universal Home“ ins Leben. Am 1. März 2018 soll ein so

genannter Accelerator für Start-ups in den Bereichen Smart

Home und Smart Living in Dortmund seine Arbeit aufnehmen.

„Mit dem Innovations-Beschleuniger wollen wir zum

einen Startups an unserer langjährigen Expertise teilhaben

lassen. Zum anderen bietet sich hier die Gelegenheit, im

Austausch mit jungen Gründern über die Grenzen des eigenen

Know-hows ein Stück weit hinauszuschauen, uns von

frischen Ansätzen inspirieren zu lassen, gemeinsam an innovativen

Lösungen zu arbeiten und die Vision vom vernetzten

Wohnen weiterzuentwickeln“, erklärt Matthias Nawrocki,

Senior Technologiemanager bei Gira. Dieser „Innovations-

Beschleuniger“ wird zunächst für eine dreimonatige Pilotphase

an den Start gehen und junge Unternehmen, Ingenieure

und kreative Entwickler unterschiedlicher Disziplinen, die

sich mit Lösungen für das digital vernetzte Wohnen beschäftigen,

mit Experten und Coaches entsprechender Markenunternehmen

wie Gira zusammenbringen. „Gustav und Richard

Giersiepen gründeten Gira Anfang des 20. Jahrhunderts auf

der Grundlage eines Patents für eine von ihnen entwickelte

innovative Produktidee“, sagt Mit-Geschäftsführer Christian

Feltgen. Ihre Gründung sei – so würde man heute sagen – ein

Startup in der damals noch jungen Elektrotechnik-Industrie,

nur sei dies vor 112 Jahren ohne Unterstützung durch staatliche

Förderprogramme oder durch bereits etablierte Branchenunternehmen

geschehen.

Seit mehr als zwei

Jahrzehnten entwickelt

Gira intelligente

Systemlösungen

für die digital

vernetzte Gebäudesteuerung.

Von dieser

Expertise sollen

ab März 2018 junge

Technologieunternehmen

im Bereich

Smart Home im

Rahmen eines Accelerators

für Startups

profitieren, den

Gira gemeinsam mit

Partnerunternehmen

des Netzwerks

„Universal Home“

und der ruhrHUB

GmbH aufsetzt.

Seit gut drei Monaten wirbt Solingen für

sich unter dem Markenzeichen „Mensch,

Solingen!“ Erdacht hat die neue Werbelinie

der Stadt, bei der die Menschen im

Vordergrund stehen, die Kölner

Werbeagentur„brandsclever“. Für ihre

ganzheitliche „Mensch, Solingen“- Kommunikation

ist die „Agentur für couragierte

Markenkommunikation“ jetzt

beim diesjährigen Wettbewerb zum

„Deutschen Agenturpreis“ in der Kategorie

„business to consumer“ besonders

ausgezeichnet worden. Der Werbeauftritt

der Stadt wird im Büro des Oberbürgermeisters

verantwortet von Lutz Peters

und Joachim Radtke und ist wesentlicher

Bestandteil des neuen Stadtmarketings,

das seit Beginn des Jahres bei der Stadt

aufgebaut wird. Der Agenturpreis wird

seit 2014 in Berlin von einer Fachjury

verliehen, um herausragende Leistungen

von Werbe-,Marketing- und Internet-

Agenturen zu würdigen

www.deutscher-agenturpreis.de

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Kampagne Stadt Solingen

8 www.bvg-menzel.de


EVB und E/D/E bündeln

Potenziale

Foto: Volksbank / Nico Hertgen

Hans-Jürgen

Adorf, Dr. Andreas

Trautwein,

Steffen Eberle

und Manfred Mischinger

(v.l.)

blicken gespannt

auf die Zukunft

der neuen Gesellschaft

MAG

Mittelstands-Allinanz

Baugeräte

GmbH.

Die Einkaufskooperationen EVB BauPunkt und

E/D/E gehen aufeinander zu. Sie haben eine auf

Dauer angelegte zukunftsorientierte Kooperationsvereinbarung

abgeschlossen, um beiderseits

die Leistungspakete für die jeweiligen Mitglieder

zu optimieren. „Wir wollen der heterogenen und

in zahlreichen Gruppen zergliederten Händlerstruktur

entgegenwirken und für die Vertragslieferanten

mehr Planungssicherheit und Verbindlichkeit

ermöglichen“, erklärt Dr. Andreas

Trautwein, Vorsitzender der E/D/E Geschäftsführung.

Für die Händler bleibe es zwar bei getrennten

Marktauftritten der Verbände, doch sollen die

Leistungspakete deutlich ausgeweitet werden. Dabei

soll das Prinzip „Individualität mit System“

gewährleistet werden. Eine wesentliche Basis für

die „Bündelung der Kräfte“ von EVB und E/D/E

ist die nach Genehmigung des Bundeskartellamtes

neu gegründete gemeinsame Gesellschaft

MAB Mittelstands-Allianz Baugeräte GmbH.

EVB und E/D/E sind gleichgestellte Gesellschafter

mit jeweils 50 Prozent.

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der Bergische Unternehmer 11|17 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Schulten-Azubis unternehmen

Studienfahrt

Edscha: Neue

Firmenchronik

Foto: Paul Schulten GmbH & Co

Zum zweiten Mal unternimmt das Remscheider Gebäudereinigungs-

und Dienstleistungsunternehmen Schulten mit

seinen Auszubildenden eine Studienfahrt nach Polen. Mit

elf Azubis und Ausbildungsleiterin Nicole Kloß besucht

Mitinhaber und Geschäftsführer Oliver Knedlich am

17. November das ehemalige Konzentrationslager in

Auschwitz. Neben dem Besuch der zwei Gedenkstätten

stehen ein Zeitzeugengespräch mit einem ehemaligen Häftling

sowie diverse Workshops unter professioneller Leitung

auf dem Programm. Ziel der Studienfahrt ist es, die Gräueltaten

des NS-Regimes mit der Gruppe aufzuarbeiten. In

einer mehrstündigen Vorbereitung brachten Hartmut Antrecht,

Lehrer für Geschichte an der

Albert-Schweitzer-Realschule in Remscheid, sowie Schulleiter

Jörg Bergemann den Mitfahrenden den Holocaust näher.

„Diese Studienfahrten sind Teil unserer sogenannten

Azubi-Offensive, mit der wir die kaufmännische und gewerbliche

Ausbildung attraktiver gestalten“, sagt Oliver

Knedlich. Azubi-Einsätze in karitativen Einrichtungen,

wie der Tafel, stehen genauso in der Jahresagenda wie externe

Austauschprogramme mit anderen Firmen und Besuche

von deutschen Sehenswürdigkeiten. Mit diesen und anderen

Maßnahmen werde das soziale

Verantwortungsbewusstsein der jungen Menschen geschärft

und ein Ausblick auf andere Branchen ermöglicht,

so Knedlich.

www.schulten.de

Geschichtslehrer

Hartmut Antrecht

(hinten links) bereitete

die Jugendlichen

auf die Fahrt

vor.

Eduard Scharwächter hat im Jahre 1870

in Remscheid eine Firma gegründet, die

heute noch seinen Namen trägt und zu

den weltweit bedeutendsten Zulieferern

der Automobilindustrie gehört. Wie aus

einem Ein-Mann-Betrieb, in dem zunächst

Haus- und Zimmertürschlösser

gefertigt wurden, innerhalb weniger Generationen

der europäische Markt- und

Technologieführer für Automobilscharniere

wurde, das erzählt diese Chronik

aus dem Bergischen Verlag. Der Autor,

Richard-O. Bremicker, der bereits in dritter

Generation die Geschicke der Firma

geleitet hat und zur geschäftsführenden

Familie des Firmengründers gehört, rollt

in dieser 208-Seiten starken, vierfarbig

illustrierten Chronik die Geschichte eines

Unternehmens auf, das sich bis heute

auf dem Markt behauptet. Die Entscheidung,

den Fortbestand des Unternehmens

im Sinne der Familie durch die Zustimmung

zu einem Management-Buy-out zu

sichern, fiel ihm nicht leicht. Das Buch

zeigt, dass das automobile Wirtschaftswunder

im Deutschland der 1950er und

1960er Jahre nicht nur auf den Leistungen

der großen Markenhersteller, sondern

wesentlich auf denen der mittelständischen

Zulieferfirmen beruhte.

Foto: Bergischer Verlag

Die Chronik beleuchtet eine fast

150-jährige Firmengeschichte.

10 www.bvg-menzel.de


DOC-Remscheid:

Bauzeitenplanung steht

Grafik: PickardChilton

Die Bauzeitplanung für das Designer Outlet

Center (DOC) in Remscheid wurde

zwischen der Stadt Remscheid und dem

Investor McArthurGlen abgestimmt. „Der

Weg für das Designer Outlet in Remscheid

ist klar definiert. Wir hoffen, mit

der Umsetzung zügig beginnen zu können“,

sagt Remscheids Oberbürgermeister

Burkhard Mast-Weisz. Der von allen Beteiligten

angestrebte Zeitpunkt ist Frühjahr/Sommer

2018. Die Bauzeit für das

Designer Outlet soll rund 30 Monate betragen.

Mit der Eröffnung des Centers

rechnen Stadt und McArthurGlen Ende

2020. Insgesamt liegen derzeitig zwei

Normenkontrollanträge und zwei Klagen

gegen die Straßeneinziehung vor. Weiterhin

haben fünf Kläger gegen die Baugenehmigungen

geklagt. Gemeinsames Ziel

von Stadt und Investor ist es nun, in diesen

Verfahren schnell Entscheidungen

und damit Rechtssicherheit für die Weiterführung

des Projektes zu erhalten.

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lesia.de

der Bergische Unternehmer 11|17 11


TITEL UNTERNEHMENSNACHFOLGE

Geben und nehmen:

Wie Unternehmensnachfolge gelingen kann

12 www.bvg-menzel.de


In früheren Zeiten war die Nachfolge an der Unternehmensspitze vielfach

qua Geburt geregelt: Der Sohn – in selteneren Fällen die Tochter

– traten in die Fußstapfen des Vaters. Das wurde erwartet und darauf

wurde hingearbeitet. Dass ein Seniorchef bis teilweise ins hohe Lebensalter

sein Lebenswerk zumindest begleitete, war eher die Regel

als die Ausnahme. Diese Zeiten haben sich geändert.

Vor drei Jahren übernahm

Verena Kötting

die Geschäftsleitung für

die Creditreform Wuppertal

von ihrem Vater

Udo Kötting. Dass die

Nachfolge gut durchdacht

geregelt und vertraglich

festgehalten

wurde, kommt allen Beteiligten

zugute.

Seit drei Jahren ist Verena Kötting Geschäftsführerin

der Creditreform

Wuppertal. Ihr Ur-Großvater gründete

das Unternehmen 1885 in Barmen,

ihr Vater Udo Kötting übernahm das

elterliche Geschäft, leitete es 45 Jahre lang, baute

es aus und entwickelte es weiter. „1975, als ich geboren

wurde, war es ganz und gar nicht selbstverständlich,

dass eine Frau diese Aufgabe übernehmen

konnte“, weiß Verena Kötting. Natürlich sei

sie gewissermaßen mit dem Familienunternehmen

aufgewachsen, besuchte ihren Vater an den

Samstagen im Büro, kannte die Mitarbeitenden

und absolvierte auch mal ein Praktikum. Doch

hätte sie sich als Jugendliche durchaus auch andere

Berufe vorstellen können, als einmal an der

Spitze des Unternehmens zu stehen, dessen Kerngeschäfte

Wirtschaftsauskünfte, Inkasso und

Marketing-Services sind. Doch kurz vor dem Abitur

sei die Frage, ob die Creditreform Wuppertal

tatsächlich im Besitz der Familie bleiben könnte,

in den Fokus gerückt. „Noch während ich in der

Schule war, frage mein Vater, ob ich denn Interesse

hätte, in die Firma einzusteigen“, erinnert sich

die heute 42-Jährige.

Alles richtig gemacht, würden Experten sagen.

„Das Thema Unternehmensnachfolge muss man

geschickt, frühzeitig, planvoll und gut beraten an-

der Bergische Unternehmer 11|17 13


TITEL UNTERNEHMENSNACHFOLGE

gehen“, sagt Dr. Hans-Gerd Stüttgen von der Beratergruppe

Quadrilog. Der Wirtschaftsprüfer

und Steuerberater ist einer von sechs Partnern der

zu Quadrilog gehörenden Sozietät Stüttgen &

Partner, die an den Standorten Solingen, Düsseldorf

und Berlin durch interdisziplinäre Zusammenarbeit

mit Rechtsanwälten ihren Kunden – darunter

überwiegend Mittelständler - durch

Beratung und Vertretung zur Seite steht.

Dass sich die Dinge nicht immer im Ergebnis so

zufriedenstellend regeln lassen, wie bei Familie

Kötting, treibt die Fachleute der Kanzlei mit Sorge

um. Denn die Nachfolge aus der Familie ist

eben nicht mehr die – beinahe selbstverständliche

– Regel. „Ich persönlich glaube, dass es gerade bei

den mittelständischen Betrieben im Bergischen

Land erhebliche Probleme mit externen Nachfolgern

geben wird. Da werden viele Perlen verloren

gehen“, befürchtet Hans-Gerd Stüttgen.

Herausforderung Wertermittlung

„Es ist statistisch belegt und auch zunehmend unser

Eindruck, dass es mehr Übergebens- als Kaufwillige

gibt“, bestätigt Ingo Jansen, Rechtsanwalt

und Steuerberater und ebenso Partner der Sozietät.

Ein Problem stelle zum einen der gesellschaftliche

Wandel dar, wo die Menschen mehr Wert auf

ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit

legten. „Die Bereitschaft als Selbstständiger

eben immer selbst und ständig zu arbeiten, geht

zurück“, weiß auch Dr. Stüttgen. Eine gut dotierte

Angestelltentätigkeit sei für mögliche Interessenten

an einer Unternehmensnachfolge eine attraktive

Alternative.

Zum anderen seien unrealistische Preisvorstellungen

des Verkäufers mitunter ein Hemmschuh für

eine gelingende Unternehmensübergabe. Und

letztlich: „Es ist festzustellen, dass es für Unternehmensnachfolgen

keinen geregelten Markt gibt.

Dies erschwert den Interessenten für qualitativ

hochwertige mittelständische Betriebe die Kontaktaufnahme.

Auch in unserer Region finden

Verkäufer und potenzielle Käufer daher oft nicht

gut zueinander“, stellt Ingo Jansen fest.

Bei Familienunternehmen werde die Nachfolge

Heinz-Gerhard Strotkötter

ist Marktgebietsleiter

Bergisch

Land bei der Deutschen

Bank.

Wir möchten über das Thema Nachfolge sprechen und

der Unternehmer möchte seine wichtigsten Finanzierungspartner

über seine Pläne informieren. Somit werden

wir an konzeptionellen Überlegungen beteiligt.

zumeist langfristig vorbereitet – immer noch laufe

sie oft auf den Junior oder die Juniorin hinaus.

Doch in diesen Fällen ist eine strategische und

perspektivische Beratung durch die entsprechenden

Fachleute genauso wichtig wie beim Verkauf

an einen externen Nachfolger. „Man darf auf keinen

Fall vergessen, dass es auch um die weitere

finanzielle Versorgung der abgebenden Generation

geht. Die Wenigsten können es sich leisten, ihr

Lebenswerk einfach nur zu übergeben“, erklärt

Jansen.

Verena Kötting und ihre Eltern haben dafür eine

für alle Seiten befriedigende Lösung gefunden.

Die Übergabe wurde hieb- und stichfest vertraglich

geregelt – nach einer umfassenden Beratung

durch Rechtsanwalt, Steuerberater und Notar. „So

etwas muss wasserfest sein“, betont die Creditreform-Geschäftsführerin

und berichtet auch von einem

längeren, gut durchdachten Prozess zur Übergabe

des Unternehmens. Vorbereitet auf ihre

Aufgabe an der Spitze der Creditreform Wuppertal

hat sie sich zunächst durch eine kaufmännische

Ausbildung, für die sie bewusst eine andere Firma

ausgewählt hat. „Man muss über den Tellerrand

schauen. Ich habe dort das ganz normale Azubi-

Leben durchlaufen und keine Sonderstellung gehabt.“

Angeschlossen wurde ein betriebswirtschaftliches

Studium und diverse längere Praktika

in Berlin und Luxemburg. Alsdann wechselte Verena

Kötting gut ausgebildet ins väterliche Geschäft

und durchlief dort alle Abteilungen.

14 www.bvg-menzel.de


Nachfolge zutrauen

„Meine Einarbeitungszeit hat länger gedauert, als

ursprünglich beabsichtigt. Dafür macht mir heute

aber auch niemand etwas vor“, sagt sie rückblickend.

Wichtig bei der Entscheidung, in die väterlichen

Fußstapfen zu treten, sei auch gewesen,

dass ihre Eltern sich zwar über ihren Entschluss

gefreut, sie aber niemals ins Unternehmen gedrängt

hätten. „Sie haben nie gesagt: Du musst.

Aber sie haben mir diese Aufgabe zugetraut.“

Wenn man die Verantwortung an die nächste Generation

abgebe, müsse die Atmosphäre vertrauensvoll

und verlässlich sein. Zugleich sei eine gewisse

Abgrenzung wichtig: „Das Komplettpaket

muss stimmen. Privat ist privat, Geschäft ist Geschäft.

Das muss klar sein“, findet sie.

Kompetente Berater und Begleiter bei einer

Firmenübernahme sind auch die Banken. „Das

Thema Unternehmensnachfolge treffen wir sehr

häufig an – sowohl im Vorstadium einer Übernahme

als auch in der strategischen Planung“,

Eine frühzeitige

Übergabe von Vermögenswerten

kann sinnvoll sein,

wobei Werte und

Erträge verschieden

zwischen den Beteiligten

verteilt

werden können.

sagt Heinz-Gerhard Strotkötter, Marktgebietsleiter

Firmenkunden Bergisch Land bei der Deutschen

Bank. In der Regel löst die Übergabe eines

Betriebs Finanzierungsbedarf aus, sowohl bei einer

Familien- als auch bei einer Fremdübernahme.

Bei einem externen Käufer ist der Kaufpreis zu

zahlen, beim Nachfolger aus der Familie muss die

Erbschaftssteuer bedient werden, auch wenn viele

Unternehmen in den Freibeträgen optieren, die

das Gesetz zulässt. Möglicherweise müssen die

Pflichtteilsansprüche der nicht übernehmenden

Geschwister ausgezahlt werden. Natürlich kommt

es je nach Unternehmensgröße auch vor, dass Familienmitglieder

Gesellschaftsanteile erhalten

und ein weiteres oder weitere Verwandte zusätzlich

zu Geschäftsführern bestellt werden.

Oder aber ein externer Manager wird eingestellt

und alle Erben erhalten Geschäftsanteile. Und

ganz wichtig: In vielen Fällen wird auch die Altersvorsorge

des Verkäufers durch den Kaufpreis

geregelt. „Man trifft bei der Unternehmensnachfolge

alle Szenarien“, weiß Strotkötter. Ob der

Die dynamische Beratergruppe für den Mittelstand

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der Bergische Unternehmer 11|17 15


TITEL UNTERNEHMENSNACHFOLGE

großen Bedeutung des Themas ist die Nachfolgefrage

ein fester Bestandteil der Strategiegespräche

mit den Firmenkunden der Deutschen Bank.

„Wir möchten darüber sprechen und dem Unternehmer

ist wichtig, dass seine wichtigsten Finanzierungspartner

über seine Pläne informiert sind.

Somit werden wir an konzeptionellen Überlegungen

gerne beteiligt.“

Interne oder externe übergabe

Damit der abgebende Unternehmer im Ruhestand

auskömmlich versorgt ist, können verschiedene Regelungen

getroffen werden. Wenn es die Substanz

des Betriebs zulässt, kann man darüber nachdenken,

Gesellschaftsanteile gegen Nießbrauch zu

übertragen, um so noch jährlich einen Anteil am

Gewinn zu erhalten. Häufig ist es aber auch so, dass

– auch bei einer Übergabe innerhalb der Familie –

ein Kaufpreis ermittelt und gezahlt wird. Dabei

stellt die Wertermittlung eine Herausforderung dar:

„Man muss überlegen, was wirtschaftlich sinnvoll

Univ.-Prof. Dr. Gerd

Walger (l.) und Dr.

Ralf Neise beraten

und begleiten Unternehmen

in der Nachfolgefrage.

Bei der Übernahme durch eine natürliche Person sind Eigenmittel

eher unterproportional vorhanden. Das ist zwar

keine Idealsituation, aber auch kein Hinderungsgrund, um

ein Unternehmen zu übernehmen.

und im Sinne der Versorgung des Übergebenden

wichtig ist“, sagen die Experten der Kanzlei Stüttgen

& Partner. Andererseits könne ein unrealistischer

Preis für den Nachfrager ein Ausschlusskriterium

sein. Sicherlich gebe es Instrumentarien zur

Wertermittlung. Doch selbst, wenn sie zutreffend

sei, bedeute dies noch lange nicht, dass sich der

Preis am Markt durchsetzen lasse.

In Unternehmerfamilien ist zu empfehlen, die gesetzlich

möglichen Steuerfreibeträge auszunutzen.

Um hier die optimalen Möglichkeiten auszuschöpfen,

kann eine frühzeitige Übergabe von Vermögenswerten

sinnvoll sein, wobei Vermögenswerte

und Erträge durchaus unterschiedlich zwischen

den Beteiligten verteilt werden können – so dass

die abgebende Generation weiterhin die laufenden

Erträge bekommt und die nachfolgende Generation

schon die Substanz erhält. „Das ist ein Thema,

das viele umtreibt“, weiß Dr. Stüttgen. Bei der Beratung

durch die verschiedenen Fachdisziplinen

ginge es hinsichtlich der eigentlich immer auch

mit starken Emotionen behafteten Frage der Unternehmensnachfolge

allerdings nie nur um die

Fakten bzw. fundierte Kenntnisse der Gesetzeslage.

„Gewissermaßen sind wir Vermittler zwischen

den Generationen und sitzen dazu mit den verschiedenen

Professionen an einem Tisch“, so

Stüttgen. Denn die Entscheidung, wie, wann und

zu welchen Konditionen Firmen- und Privatvermögen

auf die empfangende Generation übergehe,

müsse vor steuerrechtlichem und zivilrechtlichem

Hintergrund geregelt werden – aber immer mit

Rücksicht auf die unterschiedlichen Interessen der

Beteiligten. „Diesen Prozess muss man gestalten“,

empfiehlt der Fachmann.

Erfahrung und Dynamik

Bei der Creditreform Wuppertal ist dies mit der

Übergabe an Verena Kötting als Vertreterin der

vierten Generation im Unternehmen gelungen. Im

Bewusstsein um die hohe Verantwortung und

auch die Arbeitsbelastung ihrer Tätigkeit ist die

Geschäftsführerin dennoch froh über gewisse

Freiheiten, die ihre unternehmerische Selbstständigkeit

ihr bietet. Und auch, wenn ihr Vater sich

seinerzeit offiziell von den rund 20 Beschäftigten

als Firmeninhaber verabschiedete, schaue er regelmäßig

vorbei und nehme nach wie vor Anteil

am Unternehmen. „Als Seniorchef wird er immer

noch akzeptiert“, sagt seine Tochter lächelnd. Gewisse

Veränderungen hat sie inzwischen vollzogen,

was vor allem die Möglichkeiten der Digitalisierung

betrifft. Gleichwohl schätzt Verena

Kötting genauso, wenn sie ihren Vater hin und

wieder um seinen Rat fragen kann. „Es gibt im-

16 www.bvg-menzel.de


mer mal wieder Vorgänge oder Zusammenhänge,

wo er einfach sehr großes Wissen hat“, betont sie.

Um von den Erfahrungen eines häufig jahrzehntelangen

Firmenlenkers zu profitieren und gleichzeitig

neue Dynamik ins Unternehmen zu bringen,

empfehle sich ein schleichender Wechsel an der

Unternehmensspitze, wissen auch die Experten.

„In den wenigsten Fällen empfiehlt sich ein abrupter

Übergang zum neuen Geschäftsführer“, sagt

Dr. Hans-Gerd Stüttgen. Doch müsse sich nicht

nur der Unternehmer auf die Übergabe einstellen

und sich mit ihr auseinandersetzen. „Genauso

muss das Unternehmen als solches vorbereitet

werden. Das Ganze muss man beizeiten und planvoll

angehen“, rät er. Bei externen Übergaben sei

zum Beispiel Produktinnovation ein Thema. „Ist

meine Produktpalette so aufgestellt, dass sie weiterhin

am Markt bestehen kann und so Interesse

bei möglichen Käufern findet? Diese Frage muss

man sich frühzeitig stellen, da sie natürlich wertbeeinflussend

ist.“

Spätestens mit Mitte

50 kommt auf

viele Firmeninhaber

die Frage zu, wie

sie ihre Nachfolge

regeln wollen. Auch

Banken fordern

meist ein Konzept.

Langjährige Partnerschaft

Die Frage, welche Perspektiven ein Unternehmen

hat, ist auch bei der Finanzierung wesentlich.

„Die Marktposition ist wichtig und genauso, ob

das Geschäftsmodell zukunftsfähig ist. Gibt es

Visionen beim Verkäufer und Käufer? Diese Dinge

muss man beleuchten“, erklärt Heinz-Gerhard

Strotkötter. So sei die Ermittlung des Kaufpreises

eine Zukunftsfrage und kein Blick in die Vergangenheit.

„im Idealfall werden die Kredite aus den

Gewinnen des Unternehmens und nicht aus der

Liqiidation des Gesellschaftsvermögens zurückgeführt.

Denn wir möchten eine langfristige Partnerschaft

mit den Unternehmen pflegen“, ergänzt

er. Nicht immer sind beim Käufer Eigenmittel

vorhanden, weiß der Finanzierungsexperte. Interessiert

sich beispielsweise ein langjähriger Mitarbeiter

oder auch ein externer Kandidat, der bislang

in einem Angestelltenverhältnis tätig war,

für den Schritt in die Selbstständigkeit, fehlt es

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Heinz-Gerhard Strotkötter

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der Bergische Unternehmer 11|17 17


TITEL UNTERNEHMENSNACHFOLGE

häufig am Eigenkapital. „Bei der Übernahme

durch eine natürliche Person sind Eigenmittel

eher unterproportional vorhanden“, erklärt Heinz-

Gerhard Strotkötter. Dies sei zwar keine Idealsituation,

aber auch kein Hinderungsgrund. Für solche

Fälle gebe es öffentliche Förderungen mit

langen Laufzeiten, etwa über die KfW-Bank, die

neben der Hausbank die Haftung übernehme.

Auch Existenzgründerdarlehen kämen in diesen

Fällen in Frage. Denn vielfach gehe eine Firmenübernahme

mit einer Existenzgründung einher.

Die Deutsche Bank in Wuppertal widmet dem

wichtigen Thema die Fachabteilung „Vermögen

für Generationen“. Bankkaufleute und Juristen

beraten und begleiten bei Fragen der Unternehmensnachfolge

und auch des Übergangs von Privatvermögen.

Die Deutsche Bank begleitet Unternehmensnachfolgen

bei unterschiedlichen

Kundenkreisen und verschiedenen Branchen. Neben

dem in der Region immer noch stark vertretenen

produzierenden Gewerbe sind genauso Handwerk,

Handel und Dienstleistung dabei. „Die

Mechanismen sind auf lange Sicht immer die gleichen“,

sagt der Experte. Schaut man also auf das

Eine Unternehmensnachfolge

muss rechtlich

hieb- und stichfest

geregelt werden.

Thema in seiner ganzen Komplexität, sind Beratungsdienstleistungen

verschiedener Profession

unabdingbar.

Nachfolge Coachen

Eine Möglichkeit, den Prozess zu gestalten, kann

auch das Hinzuziehen eines Beratungsunternehmens

sein. „Unternehmer wollen bei der Regelung

des Nachfolgeprozesses sowohl dem Unternehmen

als auch der Familie gerecht werden. Dieses

Ansinnen beinhaltet innere Widersprüche und hohes

Konfliktpotential“, wissen Univ.-Prof. Dr.

Gerd Walger und Dr. Ralf Neise, die Unternehmer

im betriebswirtschaftlichen und familiären Nachfolgeprozess

beraten. Spätestens mit Mitte 50

komme auf viele Firmeninhaber die Frage zu, wie

sie ihre Nachfolge regeln wollen. Banken forderten

meist ein entsprechendes Konzept zur Weiterführung

des Unternehmens von ihren Kunden,

wenn der Inhaber ein entsprechendes Alter erreicht

hat. Die Kinder träfen berufliche Entscheidungen,

die auf ihr Interesse an einer Nachfolge

hindeuten und der Ehepartner beginne, die Absicherung

und Perspektive für das Alter nachzufragen.

„Der Unternehmer sieht sich in die Verantwortung

gestellt, eine Vielzahl von implizit oder

explizit gestellten Fragen zu beantworten, die sowohl

das Unternehmen als auch seine Familie betreffen“,

erläutert Ralf Neise. Dabei werde er sehr

schnell mit Widersprüchen und möglichen Konflikten

konfrontiert. Er wolle auf der einen Seite

sein Lebenswerk bewahren und die erfolgreiche

Entwicklung fortschreiben, die es durch ihn genommen

hat. Auf der anderen Seite sei niemand

in Sicht, der ihn 1:1 ersetzen und dem Unternehmen

diese Zukunft schaffen könne. Ferner wolle

der Unternehmer seine Kinder gleich behandeln

und sicherstellen, dass keines sich durch eine Regelung

des Erbes benachteiligt fühle. „Gleichzeitig

macht es aber keinen Sinn, alle Kinder gleich

zu behandeln, weil nicht alle im Unternehmen tätig

werden können oder wollen und weil es am

Ende einen braucht, der entscheiden kann“, so

Neise.

Klare Mehrheitsverhältnisse

Im Notfall muss ein sachverständiger Dritter handlungsfähig

bleiben können. Andernfalls setzt man die Existenz des

Betriebs aufs Spiel. Und ein Handeln bzw. ein Verkauf unter

Druck, kann sich auf den Kaufpreis niederschlagen.

In vielen Unternehmen der zweiten oder dritten

Generation entstünden familiäre Konflikte, weil

der Gründungsunternehmer keine klaren Mehrheitsverhältnisse

geschaffen habe. Welches der

Kinder für die Übernahme der Verantwortung am

besten geeignet ist, wie es sinnvoll darauf vorbereitet

werden kann und was diese Nachfolgeentscheidung

für das Unternehmen und den Rest der

18 www.bvg-menzel.de


Familie bedeutet, sind weitere Fragen, die sich

dem Unternehmer stellen. Schließlich sei auch das

Anliegen des Ehepartners berechtigt, das Alter abzusichern.

Gleichzeitig mache die Entwicklung

des Unternehmens Investitionen notwendig, die

den Einsatz von finanziellen Mitteln und Sicherheiten

erfordern.

Um eine objektive Sichtweise auf das komplexe

Thema zu erhalten, kann es nützlich sein, sich einen

Gesprächspartner zu suchen, der auf Augenhöhe

mögliche Nachfolgelösungen analysiert und

sie auf ihre Konsequenzen für Unternehmen und

Familie bedenkt. Es gilt eine Lösung zu erarbeiten,

mit der alle Beteiligten leben können, die

dem Unternehmen eine Zukunft eröffnet und den

Zusammenhalt in der Familie stärkt. An einen solchen

„Coach“ sind besondere Anforderungen gestellt.

Er braucht das persönliche Vertrauen des

Unternehmers und die Souveränität, um diesem

ebenbürtig zu begegnen. Er braucht betriebswirtschaftliche

Kompetenzen und Erfahrungen mit

unternehmergeführten Unternehmen. Und

schließlich sind Erfahrungen in der Moderation

von Familienkonflikten bzw. in der Begleitung

von Familien in Nachfolgeprozessen unabdingbar,

um einschätzen zu können, welche Bedeutung bestimmte

Lösungen für die Familie haben. „Für

den Unternehmer ist es ratsam, solch einen Coach

im Vorhinein auszuprobieren, Referenzen nachzufragen

und in einem persönlichen Gespräch zu

prüfen, ob ein möglicher Berater für ihn ein kompetentes

Gegenüber sein kann“, empfiehlt Ralf

Das Thema Unternehmensnachfolge

muss geschickt,

frühzeitig, planvoll

und gut beraten angegangen

werden.

Doch fehlt ein

Markt für Anbieter

und Interessenten.

Sie finden auch in

der Region oft nicht

gut zueinander.

Neise. Auch er rät, rechtzeitig mit der eigenen

Willensbildung zu beginnen und in die Gespräche

mit dem Coach einzusteigen.

Vorsorge für den Notfall treffen

Eine weitere Empfehlung, die unisono alle Fachleute

ihren Mandanten weiterhin ans Herz legen

möchten, ist die Vorbereitung auf gleichermaßen

unerwartete und unerwünschte Geschehnisse. „Es

ist von enormer Bedeutung, dass die Stellvertreterfrage

geklärt ist“, hebt Ingo Jansen hervor. Für den

Fall, dass der Firmenchef plötzlich verunfallt oder

so schwer erkrankt, dass er die Fäden nicht mehr in

der Hand hat, muss Vorsorge getroffen werden.

Vollmachten sollten vorliegen, genauso eine Notfallmappe

mit wichtigen Dokumenten und Passwörtern.

Bei kleineren Unternehmen kann der Ehepartner

des Unternehmers oder auch ein bewährter

und qualifizierter Mitarbeiter eine Generalvollmacht

für den Fall der Fälle erhalten. „Es muss ein

sachverständiger Dritter handlungsfähig bleiben

können. Andernfalls setzt man die Existenz des

Betriebs aufs Spiel.“ Und Banken-Experte Heinz-

Gerhard Strotkötter gibt zu bedenken, dass sich ein

Handeln unter Druck auch auf den Kaufpreis niederschlagen

kann: „Der wird in Zeiten eines konjunkturellen

Abschwungs auf jeden Fall niedriger

sein als in Zeiten sprudelnder Einnahmen.“

Text: Stefanie Bona,

Fotos: BVG

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der Bergische Unternehmer 11|17 19


TITEL INTERVIEW

Perspektivisch denken

Perspektivisch denken

Wie die Nachfolge in den hiesigen Unternehmen geregelt wird, beobachten auch die Arbeitgeber-

Verbände. Nach ihren Erfahrungen ist eine frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema unabdingbar,

um die Existenz eines Unternehmens nicht zu gefährden. Dies empfiehlt auch Markus von

Dreusche, Geschäftsführer des Arbeitgeber-Verbands von Remscheid und Umgebung e.V.

Assessor Markus

von Dreusche ist Geschäftsführer

des Arbeitgeber-Verbands

von Remscheid und

Umgebung.

Herr von Dreusche, wie wird bei den bergischen

Unternehmen aus Ihrer Sicht mit der

Nachfolgeplanung umgegangen?

Ich glaube, gerade bei den größeren Familienunternehmen

steht diese Frage immer im Fokus. Bei den

kleinen und mittelständischen Betrieben beobachte

ich einen Wandel. Früher haben die meisten Inhaber

bis weit über das gewohnte Rentenalter hinaus im eigenen

Unternehmen gearbeitet. Oft war dann die

nachfolgende Generation auch schon im Alter 50plus,

wenn sie ans Ruder kam. Da gibt es eine Veränderung.

Heute habe ich den Eindruck, dass die Unternehmensnachfolge

doch frühzeitiger geregelt wird.

Wie kommt das?.

Nun, ich denke, das ist eine Frage der Generationen

und auch gesellschaftlicher Entwicklungen.

Beim Thema Lebenszeit haben Freizeit und auch

Freiheit heute einen höheren Stellenwert. Unternehmer,

die ihr Leben lang ein hohes Maß an Verantwortung

für ihren Betrieb getragen haben,

möchten irgendwann befreit davon noch Dinge erleben,

für die vielleicht viele Jahre keine Zeit war.

Der Druck der Aufbaugeneration, etwas von Dauer

und Wert zu schaffen, ist nicht mehr so ausgeprägt.

Wie wird dann die Nachfolge geregelt?

Bei den Unternehmen in unserem Zuständigkeitsbereich

ist es immer noch häufig so, dass der

Nachwuchs aus der Familie selbst generiert wird.

Der Einstieg in die Firma findet früher statt, zumeist

nach einer sehr guten Qualifikation der

Nachfolger. Der globale Markt stellt heute ganz andere

Anforderungen an die Geschäftsleitungen als

20 www.bvg-menzel.de


noch vor zehn, 20 Jahren. Viele Unternehmer sehen

daher die Notwendigkeit, dass in einer globalisierten

und digitalisierten Welt die nächste Generation

versehen mit neuem Wissen ins

Unternehmen einsteigt.

Auf der anderen Seite wird heute aber bei der

Berufswahl der Kinder nicht mehr so ein Druck

ausgeübt wie früher. In welche Richtung kann

man denken, wenn es tatsächlich keinen geeigneten

Nachfolger in der Familie gibt oder wenn

sich die nachfolgende Generation für einen anderen

Karriereweg entscheidet?.

Eine gute Lösung ist oft, das Gespräch mit langjährigen

Kooperationspartnern zu suchen. Dazu

muss natürlich Vertrauen da sein. Unternehmer,

die ihren Betrieb abgeben wollen, möchten gewiss

sein, dass der Käufer das eigene Lebenswerk gut

fortsetzen wird und er ebenso Verantwortung für

die Belegschaft übernimmt. Im Bergischen Land

ist es ja so, dass man sich kennt und oft über viele

Jahre austauscht. Aus solchen Kontakten kann sich

eine gute Regelung für die Nachfolge ergeben.

Manchmal empfehlen sich auch Mitarbeiter zur

Geschäftsübernahme. Wenn einer es alleine nicht

kann oder will, tut er sich vielleicht mit anderen

zusammen. Ein großer Vorteil dabei: Die Beschäftigten

kennen das Geschäft und haben sich oft Vertrauen

erarbeitet. Wenn sich die finanziellen Dinge

regeln lassen, hat sich dies auch oft schon als gute

Lösung erwiesen.

Eine gute Lösung

ist, das Gespräch

mit langjährigen

Kooperationspartnern

zu suchen.

Dazu muss natürlich

Vertrauen

da sein.

Wenn nichts oder zu spät etwas geregelt wird,

kann dies die Existenz des Unternehmens gefährden.

Ja, zumindest kann alles in Schieflage geraten. Je

länger Positionen vakant sind – was ja auch mal wegen

eines unerwarteten Ausfalls des Firmenlenkers

geschehen kann – desto schwieriger wird es, die

Kundschaft zu halten. Muss man unter Druck verkaufen,

schlägt sich das sicherlich auf den Preis nieder.

Man kann sich natürlich eine Interimslösung

für die Geschäftsführung einkaufen, das kostet aber

zusätzliches Geld. Und es dauert, bis externe Kräfte

mit den Abläufen vertraut sind. Also sollte man sich

wirklich frühzeitig um die Nachfolge kümmern und

sich dazu unbedingt Beratung holen.

Was frühzeitig ist, ist individuell verschieden?

Nicht so ganz. Denn wie es nach dem Ausstieg des

Unternehmers weitergehen soll, muss geklärt werden

– egal wie groß das Unternehmen ist. Mindestens

zehn Jahre vor einem geplanten Ausscheiden

sollte man sich Gedanken machen, um nicht irgendwann

unter starken Druck zu geraten. Es ist

häufig so, dass die nachfolgende Generation noch

eine Weile mit dem Firmenchef zusammenarbeitet.

Diese Möglichkeit hat sich bei vielen Betrieben in

unserem Raum als sinnvoll erwiesen. Ein fließender

Übergang ist für alle Beteiligten das Beste.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

Unternehmer-

Nachfolge?

Das Unternehmen sichern und den Zusammenhalt in der Familie

stärken:

- Kompetente Gesprächspartner im Nachfolgeprozess

- Sicherung des Unternehmens

- Moderation familiärer Konflikte

- Coaching und praxisbegleitendes Studium für Nachfolger,

die Unternehmer werden wollen.

Univ.-Prof. Dr. Gerd Walger und

Dr. Ralf Neise

IUU Institut für Unternehmer- und Unternehmensentwicklung

an der Universität Witten/Herdecke mit Sitz in Wuppertal

Tel. 0202 7594 2821, Mail iuu@iuu-uni-wh.de, www.iuu-uni-wh.de

der Bergische Unternehmer 11|17 21


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Röstfrisch in die Tüte

22 www.bvg-menzel.de


30 Sekunden zwischen Himmel und Hölle, In dieser kurzen Zeitspanne fällt die Entscheidung,

ob es ein guter oder ein schlechter Kaffee wird. „Ohne handwerkliches

Know-how, Sorgfalt und präzises Timing lässt sich beim Rösten kein Qualitätsergebnis

erreichen“, wissen Nicole und Alfonso Crespo aus Erfahrung im täglichen

Umgang mit den empfindlichen Bohnen.

60 kg Rohkaffee

pro Stunde verarbeiten

Alfonso und

Nicole Crespo in

ihrer Rösterei.

Doch erst bei Bestellung

kommt

der röstfrische

Kaffee in die Tüte,

damit das volle

Aroma erhalten

bleibt. Das garantiert

Tasse für Tasse

einen vollendeten

Genuss.

2015 haben die beiden Kaffee-Kenner aus ihrer

Leidenschaft ein eigenes Business gemacht

und die erste Kaffeerösterei in Remscheid-Lennep

gegründet. Zunächst aber

galt es, etliche bürokratische Hürden zu überwinden.

Doch nachdem unter anderem Zoll und Lebensmittelkontrolle

grünes Licht gegeben hatten, konnte

nach einigen Monaten das Unternehmen „Crespo

Café“ starten.

Die steigende Nachfrage nach exquisiten, frisch gerösteten

Kaffeesorten in der Region zeigt: Beste

Bohnen müssen keineswegs aus Hamburg oder Bremen

kommen. Anspruchsvollen Connaisseuren

schmecken Spezialitäten wie die Lenneper- oder die

Röntgen-Mischung ebenso gut wie Sorten großer

Anbieter aus dem Norden. Meistens sogar besser.

Und das hat überzeugende Gründe.

Qualität braucht Zeit beim Rösten

Alfonso Crespo erklärt: „Wir importieren den Rohkaffee

aus Top-Lagen in den unterschiedlichen Anbaugebieten,

ausgewählt nach hohen Gütestandards

und selbstverständlich unbelastet durch Chemie. Der

bedeutende Unterschied zur industriellen Herstellung

liegt jedoch auch im Röstverfahren. Während

die Großen im Markt meist die Bohnen im Schnelldurchgang

per Heißluft - Konvektion - bei mindestens

500°C lediglich drei bis fünf Minuten lang rösten,

bevorzugen wir die klassische Trommelröstung,

also das Konduktionsverfahren. Die Röstzeit dauert

bei unserer Methode mit bis zu 25 Minuten zwar wesentlich

länger, ist dafür aber auch erheblich schonender.

Dazu trägt auch die vergleichsweise niedrige

Temperatur zwischen 200 und 230°C bei. Außerdem

haben die Bohnen in der Trommel genügend Zeit

zum Trocknen. Deshalb beginnt bei uns der eigentliche

Röstvorgang erst nach etwa sieben Minuten.“

„Und dann kommt der spannende Moment, der die

ganze Aufmerksamkeit erfordert“, beschreibt Ehefrau

Nicole, die das junge Unternehmen leitet, den

weiteren Verlauf. „Nach etwa 12 bis 15 Minuten platzen

die Zellwände der Kaffeebohnen auf – der ´First

Crack` findet statt. Dabei passiert Entscheidendes:

Die Säuren werden abgebaut, der Zucker karamellisiert

und die Vielfalt der Aromen kann sich entfalten.

Zugleich erhalten die Bohnen ihre typisch braune

Farbe. Wartet man nach dem ´Second Crack` zu lange,

ist das Zeitlimit rasch überschritten und es besteht

das Risiko, dass die Bohnen verkohlen.“

Gut gemischt und stark gefragt

Zehn Röstsorten bieten die Crespos mittlerweile in

ihrem Online-Shop an. Das Sortiment umfasst sowohl

sortenreine Kaffees als auch Mischungen aus

verschiedenen Arabica- und Robusta-Bohnen, die im

Post-Blend-Verfahren entstehen. Das bedeutet: Die

Bohnen werden getrennt geröstet und erst dann gemischt.

Auf diese Weise bleiben die individuellen Eigenschaften

erhalten. Die beiden Kaffee-Experten

sind mittlerweile gefragte Partner bei geschäftlichen

Events und privaten Veranstaltungen auf hohem Level.

Ihr mokkabraunes, professionell ausgestattetes

Spezialfahrrad entwickelt sich dann jedes Mal zum

attraktiven Anziehungspunkt für alle, die außergewöhnlichen

Kaffee-Genuss zu schätzen wissen.

Wie wäre es übrigens mit einem exklusiven, nach erlesendem

Kaffee duftenden Präsent für Kunden, Lieferanten

und Geschäftsfreunde zu Weihnachten?

Kreativ komponiert und perfekt zubereitet nach allen

Regeln des traditionellen Rösthandwerks. Die Kaffeeröster

aus Lennep labeln auf Wunsch die Kaffeeverpackungen,

zum Beispiel mit dem individuellen

Firmenlogo

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Micafé Crespo

Hackenberg 8

42897 Remscheid

Fon 02191 7894577

Fax 02191 7894522

Mail info@mi-cafe.eu

Net www.mi-cafe.eu

der Bergische Unternehmer 11|17 23


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Betriebsausgabenabzug bei

pauschal versteuerten Geschenken

an Geschäftsfreunde

Der Bundesfinanzhof hatte entschieden,

dass die Übernahme der Pauschalsteuer

nach § 37b EStG für Geschenke, die einem

Geschäftspartner zugewendet werden,

ein „weiteres“ Geschenk darstellt.

Dies hätte zur Folge, dass die Wertgrenze

für den Betriebsausgabenabzug von

Geschenken im Ergebnis niedriger wäre

als der in § 4 Abs. 5 Nr. 1 EStG bestimmte

Betrag von 35 Euro, weil die übernommene

Pauschalsteuer einbezogen werden

müsste. Die Finanzverwaltung hat jetzt

mitgeteilt, dass sie diese für Unternehmen

nachteilige Regelung nicht anwenden

will. Das bedeutet, dass für den Betriebsausgabenabzug

bzw. für die

Einhaltung der 35 Euro-Grenze wie bisher

weiterhin allein der Geschenkewert

maßgebend ist. Quelle: Rinke Treuhand

Keine Dringlichkeit bei

früherer Untätigkeit

Bei einem Wettbewerbsverstoß wird die

für die Erwirkung einer einstweiligen

Verfügung erforderliche Dringlichkeit

(nach § 12 Abs. 2 UWG) vermutet. Diese

Vermutung ist laut Oberlandesgericht

Köln von dem Antragsteller selbst widerlegt,

wenn er in der Vergangenheit gegen

einen früheren, vergleichbaren Verstoß

desselben Antragsgegners nicht vorgegangen

ist. Dadurch, dass er seine (vergleichbaren)

Ansprüche nicht geltend gemacht

hat, hat der Antragsteller gezeigt,

dass ein besonderes Eilbedürfnis nicht

vorliegt. Urteil des OLG Köln vom 7.

April 2017, 6 U 135/16, WRP 2017, 1005

Erbschaftssteuer: Verzicht auf

einen Pflichtteilsanspruch

Der Bundesfinanzhof hat entschieden,

wie zu verfahren ist, wenn ein gesetzlicher

Erbe auf seinen Pflichtteilsanspruch

verzichtet und dafür von seinen

Geschwistern Abfindungszahlungen erhält

(BFH, Urteil vom 10.5.2017, Az. II

R 25/15). In diesem Fall ist danach zu

unterscheiden, ob der Verzicht bereits

zu Lebzeiten des Erblassers oder erst

nach dem Tod des Erblassers vereinbart

Fotos: MEV

wird. Beim Verzicht zwischen Geschwistern

zu Lebzeiten des Erblassers

ist die Steuerklasse II maßgebend, sodass

die für den Steuerpflichtigen günstigere

Steuerklasse I nur noch bei einem

Verzicht nach dem Tod des Erblassers

anzuwenden ist. Diese geänderte Rechtssprechung

führt bei Pflichtteilsverzichten

zwischen Geschwistern gegen Ab-

findung, die noch zu Lebzeiten des

Erblassers vereinbart werden, im Regelfall

zu einer höheren Steuerbelastung.

Die Vereinbarung zu Lebzeiten hat die

Anwendung der Steuerklasse II zur Folge,

die Vereinbarung nach dem Erbfall

die der Steuerklasse I. Bei der Steuerklasse

II wird ein Freibetrag von heute

20.000 Euro je Zahlenden und bei der

Steuerklasse I ein Freibetrag von

400.000 Euro abgezogen. Bei einem

steuerpflichtigen Erwerb von zum Beispiel

über 75.000 Euro bis zu 300.000

Euro beläuft sich dann der Steuersatz

heute auf 20 Prozent anstelle von 11

Prozent. Quelle: Verlag für Steuern,

Recht und Wirtschaft, Steuerzahler-Tip

Geschenke an Geschäftsfreunde

nur beschränkt abzugsfähig

Im Wirtschaftsleben ist es durchaus üblich,

Geschäftspartner zu kulturellen und

sportlichen Veranstaltungen einzuladen,

um die Geschäftsbeziehung zu fördern

oder Neukunden zu gewinnen. Der Bundesfinanzhof

hat in diesem Zusammenhang

entschieden: Aufwendungen für

Geschenke an Geschäftsfreunde sind als

Betriebsausgabe nur dann abziehbar,

wenn die Kosten pro Empfänger und

Wirtschaftsjahr 35 Euro nicht übersteigen.

Mit dieser gesetzlichen Begrenzung

soll verhindert werden, dass unangemessener

Repräsentationsaufwand vom Steuerpflichtigen

auf die Allgemeinheit abgewälzt

wird. Damit soll das sogenannte

„Spesenunwesen“ bekämpft werden.

Quelle: Urteil des BFH vom 30. März

2017, Az. IV R 13/14, DStR 2017, 1255

Herkunft gesichert – klar

zum Abzug

Nach dem Umsatzsteuergesetz müssen

Unternehmer in Rechnungen den vollständigen

Namen und die vollständige Anschrift

des leistenden Unternehmers und

des Leistungsempfängers angeben. Fehlen

diese Angaben, kann der Leistungsempfänger

keinen Vorsteuerabzug geltend machen.

Ein Urteil des Bundesfinanzhofs aus

Juli 2015 hat in der Praxis für erhebliche

Verunsicherung gesorgt. Fraglich war daraufhin,

ob die Angabe von Postfach oder

Großkundenadresse ausreichend für den

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Wert legen, können im Rahmen der

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zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

„Gleichzeitig profitiert er von der Kompetenz

erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risikoprofile

sogenannte Orientierungsdepots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf

die Bedürfnisse wertpapieraffiner Kunden

zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.

Beispielhaftes Orientierungsdepot

Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten

gibt es auch auf der Zertifikate-Seite,

et wa bei Diskont zer tifikaten”, so Stephan.

Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen

Präferenzen beeinflussen. Auch bei der

Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Renten,

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer

Immobilien und Rohstoffe (außer

sichert dem Anleger Zugang zum Agrarrohstoffen). Im Austausch mit dem

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Roberto Malandrino

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von Telefon (0221) 142-2323

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie roberto.malandrino@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risikoder

Bergische

trifft

Unternehmer

der Anleger

11|17

alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

25


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Vorsteuerabzug ist. Das Bundesfinanzministerium

hat jetzt folgendes klargestellt:

„Verfügt der Leistungsempfänger über ein

Postfach oder eine Großkundenadresse,

ist es ausreichend, wenn diese Daten anstelle

der vollständigen Anschrift angegeben

werden.“ Quelle: Treumerkur Dr.

Schmidt und Partner KG

Sonderausgaben 2017

Bestimmte Aufwendungen, die weder

Betriebsausgaben noch Werbungskosten

bei den einzelnen Einkunftsarten sind,

können als Sonderausgaben vom Gesamtbetrag

der Einkünfte abgezogen

werden. Sie wirken sich zum Teil unbegrenzt,

meistens jedoch nur begrenzt

aus. Sonderausgaben, die für das Kalenderjahr

2017 berücksichtigt werden sollen,

sind bis spätestens 31. Dezember

2017 zu leisten. Bei einer Überweisung

erfolgt der Abfluss der Zahlung, sobald

die Bank den Überweisungsauftrag erhält.

Wird mittels (Kredit-)Karte gezahlt,

ist der Abfluss mit der Unterschrift

auf dem Beleg (bzw. mit Eingabe der

PIN-Nummer) erfolgt. Bei einer Scheckzahlung

ist der Zeitpunkt maßgebend, in

dem der Scheck dem Empfänger übergeben

bzw. bei der Post aufgegeben wird.

Quelle: Rinke Treuhand

Spritkosten für Dienstwagen

von der Steuer absetzen

Wer das Benzin für seinen Dienstwagen

aus der privaten Tasche zahlt,

kommt jetzt steuerlich günstiger weg.

Bisher berücksichtigte es das Finanzamt

oft nicht, wenn sich Mitarbeiter

und Arbeitgeber die Kosten für den

Dienstwagen teilten. Nun müssen die

Finanzämter umdenken – zum Vorteil

der Dienstwagennutzer. Details erklärt

der Bund der Steuerzahler (BdSt)

NRW: Arbeitnehmer, die den Firmenwagen

auch privat nutzen dürfen, müssen

diesen Vorteil versteuern, entweder

nach der 1 %-Pauschalmethode oder

durch Nachweis mittels Fahrtenbuch.

In der Praxis kommt es häufig vor, dass

sich der Arbeitnehmer an einzelnen

Kosten für den Dienstwagens beteiligt,

also etwa die Spritkosten trägt oder

Wartungen und Reparaturen aus eigener

Tasche zahlt. Bisher wurden diese

Eigenbeiträge nicht steuermindernd berücksichtigt.

Nach Ansicht der Rechtssprechung

müssen diese Aufwendungen

jedoch anerkannt werden. Das gilt

selbst dann, wenn der private Nutzungsvorteil

nach der 1 %-Methode ermittelt

wird (Bundesfinanzhof, Az.: VI

R 2/15). Mit Verwaltungsschreiben

vom 21. September 2017 hat sich das

Bundesfinanzministerium nun der

Rechtssprechung angeschlossen, so

dass auch die Finanzämter das steuerzahlerfreundliche

Urteil anwenden

müssen. Deshalb rät der BdSt NRW

Dienstwagennutzern, Tankquittungen,

Belege für Wartungs- und Reparaturkosten,

Kfz-Steuern sowie Garagenund

Stellplatzmiete gut aufzubewahren,

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 70.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

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26 www.bvg-menzel.de


um die selbst gezahlten Fahrzeugkosten

gegenüber dem Arbeitgeber oder dem

Finanzamt nachzuweisen. So lässt sich

der geldwerte Vorteil verringern und

damit die Einkommensteuer senken.

Quelle: BdSt NRW

Werbungskosten nach zunächst

gescheiterter Anschaffung.

Hat der Käufer einer Immobilie einem betrügerischen

Makler Geld in der Erwartung

überlassen, dieser werde es für ihn

zum Erwerb eines Vermietungsobjekts

aufwenden, kann er den dadurch entstandenen

Schaden als Werbungskosten bei

den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung

(VuV) abziehen. Voraussetzung

hierfür ist, dass das zunächst geplatzte

Immobiliengeschäft später und ohne Mitwirkung

des Maklers abgeschlossen wird.

Quelle: Urteil des BFH vom 9. Mai 2017,

Az. IX R 24/16, DStR 2017, 1426

Ein Frühstück sieht anders aus …

Das Finanzgerichts Münster hat entschieden:

Trockene Brötchen in Kombination

mit Heißgetränken sind kein lohnsteuerpflichtiger

Sachbezug in Form eines Frühstücks.

Die Klägerin, ein Softwareunternehmen

mit 80 Mitarbeitern, bestellte im

Streitzeitraum täglich rund 150 Brötchen,

die in Körben auf einem Buffet in der

Kantine für Mitarbeiter sowie für Kunden

und Gäste angeboten wurden. Dabei gab

es nur die Brötchen, aber keinen Aufschnitt

oder sonstige Belege. Zudem

konnten sich die Mitarbeiter, Kunden und

Gäste ganztägig unentgeltlich aus einem

Heißgetränkeautomaten bedienen. Ein

Großteil der Brötchen wurde von den Mitarbeitern

in der Vormittagspause verzehrt.

Das Finanzamt sah hierin eine „unentgeltliche

Zurverfügungstellung einer Mahlzeit

an Arbeitnehmer in Form eines Frühstücks,

welches als Sachbezug mit den

damals amtlichen Sachbezugswerten von

1,50 Euro bis 1,57 Euro je Mitarbeiter und

Arbeitstag zu besteuern ist“. Der hiergegen

erhobenen Klage gab das Finanzgericht

Münster statt. Ein trockenes Brötchen

und ein Heißgetränk seien kein

Sachbezug in Form eines „Frühstücks“

(im Sinne von § 8 Abs. 2 Satz 6 EStG i. V.

m. § 2 Abs. 1 Sozialversicherungsverordnung).

Zu den Mindeststandards eines

Frühstücks gehöre nach dem allgemeinen

Sprachgebrauch neben Brötchen und Getränken

auch ein entsprechender Brotaufstrich.

Im Streitfall handele es sich deshalb

um einen Sachbezug in Form von

„Kost“ (im Sinne von § 8 Abs. 1 Satz 1

EStG). Die Folge: Es gilt eine andere Freigrenze.

Diese sei im Streitfall jedoch nicht

überschritten worden, so das Gericht. Wegen

grundsätzlicher Bedeutung der Streitfrage

hat das Gericht die Revision zum

Bundesfinanzhof zugelassen, die dort unter

dem Aktenzeichen VI R 36/17 anhängig

ist. Quelle: Finanzgericht Münster,

Pressemitteilung Nr. 12 vom 2. Oktober

2017, Urteil des Finanzgerichts Münster

vom 31. Mai 2017, Az. 11 K 4108/14

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der Bergische Unternehmer 11|17 27


ERFOLGREICH BERGISCH AUSSTELLUNG

28 www.bvg-menzel.de


Versetzen wir uns für einen Moment zurück

in die Mitte des 19. Jahrhunderts.

Die traditionelle Kunstszene in Frankreich

gab sich züchtig. Nacktheit war

verpönt, weshalb viele Maler unverfängliche

Motive aus Mythologie und Antike bevorzugten.

Nur Göttinnen und Nymphen durften auf der

Leinwand Haut zeigen, während im realen Leben

eine Dame, die einen Blick auf ihren Knöchel gewährte,

bereits als frivol galt.

Ein Frühstück im Grünen –

jetzt an der Wupper.

Im April 2019 verabschiedet sich der langjährige Direktor

des Von der Heydt-Museums in den Ruhestand. Doch bevor

Dr. Gerhard Finckh geht, kommt Edouard Manet nach Wuppertal.

bis zum 25. Februar 2018 wird der grosse Impressionist

in einer Ausstellung von internationalem Rang präsentiert.

Welch ein Skandal!

Eines steht jedenfalls

mit Sicherheit

fest: Die Bedeutung

der künstlichen Intelligenz

wird in

den kommenden

Jahren gewaltig zunehmen.

Zeit, sich

darauf einzustellen.

Anno 1863 geriet die heile Kunstwelt aus den Fugen,

als ein gewisser Édouard Manet auf den

Plan trat. Ausgelöst wurde das künstlerische

Erdbeben durch das Frühstück im Grünen. Ein

Ölgemälde des Malers, auf dem zwei distinguierte

Herren in korrekter Kleidung im Gras picknicken

– in Gesellschaft einer nackten Frau. Keine

Göttin, keine Nymphe. Sondern eine ganz normale

junge Frau aus der Zeit. Quel scandale!

Die ehrwürdigen Akademiemaler empörten sich

lautstark, tout Paris übte sich in Entrüstung und

Kaiser Napoleon III. senkte den Daumen über

das Bild, weil es „das Schamgefühl verletze“.

Édouard Manet blieb von der heftigen Kritik unbeeindruckt

und verfolgte seinen Weg unbeirrt

weiter. Schon zwei Jahre später sorgte seine

„Olympia“ für einen erneuten Affront. Vor allem

die Herren fühlten sich von dem auffordernden,

direkten Blick der Prostituierten im Evakostum

außerordentlich provoziert. Um das Gemälde vor

wütenden Spazierstock-Attacken zu schützen,

musste es sogar hoch unter der Decke außer

Reichweite aufgehängt werden.

der Bergische Unternehmer 11|17 29


ERFOLGREICH BERGISCH AUSSTELLUNG

Ein Maler mit vielen Facetten

Manet war ein konsequenter Rebell. Doch es

wäre zu kurz gegriffen, den „Vater des Impressionismus“

auf diesen Charakterzug zu beschränken.

So versucht die Ausstellung im Von der

Heydt-Museum folgerichtig, die verschiedenen

Facetten des Künstlers auszuloten. Mit 45 Ölgemälden

sowie rund 150 Skizzen, Aquarellen, Lithografien

und Fotos bringt das Haus einen beispielhaften

Querschnitt des Œuvres an die

Wände, der Einblick gibt in das Politikverständnis

und den künstlerischen Impetus des Malers.

Ergänzt wird die Schau durch Werke von verschiedenen

Weggefährten Manets aus dem Kreis

befreundeter Impressionisten und der Schule von

Barbizon. Dies zeigt, wie gut vernetzt Manet damals

war – aber auch, dass seine künstlerische

Qualität weit über das Netzwerk herausragte.

Das skandalöse Frühstück

im Grünen. Museumsdirekter

Dr. Gerhard

Finckh mit dem Bild

des Anstoßes.

Wenn eine Kommune

wie Wuppertal finanziell

nicht mehr

in der Lage ist,

Kunst und Kultur zu

unterstützen, kommt

es ohne privates Engagement

zum Stillstand.

Die Brennscheidt-Stiftung,

1993 vom hiesigen

Unternehmer Heinz-

Olof Brennscheidt

gegründet, hat sich

die Förderung des

Von der Heydt-Museums

zur Aufgabe

gemacht. Die Anregung

zur Manet-

Ausstellung kam

von dem Stifter

selbst, der mit seinem

Spons0ring die

Werkschau überhaupt

erst ermöglichte.

Für Bürgertum und Demokratie

Museums-Chef Dr. Gerhard Finckh liefert zu den

vielfältigen Aspekten eine treffende Beschreibung:

„Manet war ein bürgerlicher Maler, der

zwischen der Avantgarde und den zu seiner Zeit

beliebten Salonmalern stand. Obwohl eng mit

den Impressionisten befreundet, hat er sich immer

geweigert, mit ihnen gemeinsam auszustellen.

Sein Ziel war der Salon, also der Ort, wo das

Bürgertum seine modernen, teilweise sogar revolutionären

Ideen wahrnehmen konnte. Als Sohn

einer großbürgerlichen Familie hielt er nichts

von der Monarchie, in die er 1832 hineingeboren

wurde. Er war ein massiver Verfechter der Republik

und ein überzeugter Demokrat, der sich für

die Rechte der Bürger einsetzte. Übrigens ein

Thema, das in der aktuellen politischen Weltlage

an neuer Brisanz gewinnt.“

Das Bekenntnis zur bürgerlichen Gesellschaft

beeinflusste selbstverständlich auch die Motivwahl

seiner Bilder. Eine Reiterin, ein Krocketspiel,

die Rennbahn von Longchamp, ein Jüngling,

der eine Birne schält, ein flirtendes Paar im

Café – alltägliche Szenen in Manets Gemälden,

in denen sich das Bürgertum wiederfand.

Édouard Manet .verstarb im Alter von nur 51

Jahren an der Syphilis. 450 Bilder hat der Ausnahme-Künstler

der Nachwelt hinterlassen. Jetzt

können zehn Prozent des Vermächtnisses in

Wuppertal besichtigt werden. Die Bilder sind

Leihgabe internationaler Museen und stammen

unter anderem aus Australien, Japan, den USA

und Südamerika, aber natürlich auch aus Manets

Heimatland Frankreich.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Günter Lintl, BVG

Von der Heydt-Museum

Turmhof 8

42103 Wuppertal

Fon 0202 563-6231

Fax 0202 563-8091

Mail von-der-heydt-museum@stadt.wuppertal.de

Net www.von-der-heydt-museum.de

30 www.bvg-menzel.de


Dr. Gerhard Finckh (l.) und Dr. Joachim Schmidt-Hermesdorf

von der Brennscheidt-Stiftung.

Info

Die Ausstellung im Von der Heydt-Museum ist dienstags

und mittwochs von 11 bis 18 Uhr, am Donnerstag

und Freitag von 11 bis 20, Samstag und Sonntag von

10 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen zwölf Euro

Eintritt, eine Familienkarte kostet 24 Euro. Neben öffentlichen

Führungen können auch individuelle Besichtigungen

für Gruppen mit maximal 20 Teilnehmern gebucht

werden. Das Museum hat einen umfangreichen

Katalog sowie einen Film zur Schau aufgelegt, dazu

bietet der Museums-Shop rund um das Thema Manet

eine Vielzahl attraktiver Souvenirs.

der Bergische Unternehmer 11|17 31


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

In Gemeinschaft

besser leben

Die Unterbringung und Rundum-Versorgung von Menschen, die an Demenz erkrankt sind, stellt die Gesellschaft

vor erhebliche Herausforderungen. Denn die Zahl der Patienten nimmt aufgrund der veränderten

Altersstruktur rapide zu. Michael Wessel, Inhaber des gleichnamigen Pflegedienstes in Wuppertal,

hat speziell für diese Zielgruppe ein Wohnkonzept entwickelt, das den Bedürfnissen der Betroffenen

in jeder Phase der Erkrankung gerecht wird.


Jeder Pflegebedürftige möchte möglichst lange

in den eigenen vier Wänden bleiben und

dort liebevoll betreut werden“, weiß Michael

Wessel aus über 20 Jahren beruflicher Erfahrung.

„Doch bei fortschreitendem Krankheitsbild

sind die Angehörigen vielfach überfordert. Der

Umzug in eine Pflege-Einrichtung lässt sich dann

nicht mehr aufschieben.“ Für den Experten bedeutet

dies aber nicht das Ende des Zuhause-Seins. Er

will den Demenz-Kranken nicht nur eine Unterkunft

mit professioneller Pflege bieten, sondern

ein Umfeld schaffen, in dem sie sich wohl und sicher

fühlen. Mit dem innovativen Projekt der

Pflege-Wohngemeinschaften sind Michael Wessel

und sein Team diesem Ziel einen bedeutenden

Schritt näher gekommen.

32 www.bvg-menzel.de


Ein beeindruckendes

Ambiente für moderne

Wohn-Konzepte:

Die Anlage im Oberdörnen

umfasst 16

barrierefreie Appartements

für betreutes

Wohnen sowie zwei

Pflegewohngemeinschaften

und ist damit

die größte Einrichtung

im Portfolio

von Michael Wessel.

Unterschiedliche Wohnformen unter

einem Dach

Konkret geht es bei dem Wessel-Konzept darum,

den Bewohnern der insgesamt fünf Einrichtungen

in Wuppertal - abgestimmt auf den Gesundheitszustand

- ein fürsorgliches Miteinander zu ermöglichen.

Zu diesem Zweck verfügen die Gebäude über

ausreichend Platz und eine Ausstattung, die unterschiedliche

Wohnformen unter einem Dach zulässt.

Angefangen vom betreuten Service-Wohnen in bis

zu 65 Quadratmeter großen Appartements bis zur

kompletten Versorgung in der Pflege-Gruppe. Zwischen

zehn bis zwölf Personen leben hier auf einer

Etage zusammen. Jeder besitzt ein eigenes Zimmer,

auf Wunsch mit persönlichen Möbeln und Erinnerungsstücken

eingerichtet, in das sie sich jederzeit

zurückziehen kann. Ein Umstand, der ein

Gefühl von Geborgenheit und Schutz vermittelt.

Integration statt Ausgrenzung

„Natürlich wollen wir die Mitglieder der Pflegegruppe

so oft wie möglich aus ihrem privaten

Rückzugsbereich herausholen und motivieren, zusammen

mit den anderen etwas zu unternehmen.

Dazu haben wir großzügige Gemeinschaftsräume

gestaltet, die Gelegenheit zu gemeinsamen Aktivitäten

wie Kochen, Backen oder Spielen bieten“

erklärt Michael Wessel. „Da wir unsere Bewohner

integrieren und keinesfalls ausgrenzen wollen, suchen

wir für unsere Häuser stets eine lebendige,

stadtnahe Umgebung aus. Mit Einkaufsmöglichkeiten,

einer Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr

und verschiedenen Angeboten für Freizeit

und Kultur. So halten wir es auch bei unserem

jüngsten Vorhaben – dem Neubau einer Seniorenresidenz

auf dem Dach des geplanten FOC am

Kleeblatt in Wuppertal.“

Transparenz beim Thema Kosten

148 geschulte Mitarbeiter kümmern sich rund um

die Uhr um die pflegebedürftigen Patienten in den

Wessel-Niederlassungen. Pro Person kostet der

Platz in einer Pflege-Wohngemeinschaft monatlich

2.300 Euro; ein Preis, der entweder aus der

eigenen Tasche oder mit Unterstützung der zuständigen

Sozialhilfeträger finanziert werden

muss. Voraussetzung für eine Aufnahme ist in jedem

Fall eine Mindestrente von 1.000 Euro, da

mit diesem Betrag die Miete sowie das Haushaltsgeld

bezahlt werden

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Günter Lintl

Eröffnung der Kultur-Diele

Das Engagement von Michael Wessel geht

noch weiter. Am 25. November dieses Jahres

findet am Standort Oberdörnen 90 in Barmen

von 14 bis 17 Uhr die Premiere der Kultur-Diele

statt. Damit setzt der Unternehmer ein klares

Zeichen: „Pflege Wessel steht nicht nur für

gute Betreuung und Fürsorge, sondern auch

für das Ziel, durch Kunst und Kultur die Lebensqualität

für die Bewohner unserer Einrichtungen

weiter zu fördern.“

Um diese ehrgeizige Aufgabe zu realisieren,

wurde auf dem Gelände eine Halle zum kulturellen

Treffpunkt umgebaut. Künftig soll die

attraktive Location zu einer Begegnungsstätte

mit Events, Ausstellungen und geselligem

Come-Together werden. Unter anderem sind in

absehbarer Zeit Tanztees sowie ein Weihnachtsmarkt

geplant.

Zur Auftaktveranstaltung mit dem Motto „Wir

reisen ein Leben lang“ erwartet Michael Wessel

Gäste aus der lokalen Politik, Künstlerkreisen

und ganz Wuppertal. Gezeigt werden in

der Kultur-Diele unter anderem Reisefotos aus

den vergangenen Jahrzehnten, dazu Bilder und

Werke aus der Kreativ-Werkstatt des Hauses.

Musikalisch begleitet wird das Ereignis von

der Sopranistin Barbara Pickenhahn, Mitglied

des Wuppertaler Opern-Ensembles. Durch den

Nachmittag führt der Historiker Dr. Klaus Herdeppe.

„Jeder Besucher ist uns herzlich willkommen“,

betont Michael Wessel und freut sich auf ein

reges Interesse an dieser bemerkenswerten

Aktion.

Pflege Wessel

Weddigenstraße 34

42389 Wuppertal

Fon 0202 6070302

michael@gesundheitsmanagement-wessel.de

Net www.pflegedienst-wessel.de

der Bergische Unternehmer 11|17 33


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

„WEITERBILDEN – WEITERKOMMEN“

Dass der Fachkräftemangel nicht nur eine Phrase ist, erfahren

immer mehr Unternehmen. Schon jetzt können in einigen Branchen

Aufträge nicht angenommen oder Termine nicht eingehalten

werden. Die Folgen können für die einzelnen Unternehmen

ins Geld gehen und für den Standort Wettbewerbsnachteile nach

sich ziehen. Müssen wir daher Angst vor dem Morgen haben?

Meine Antwort: Nein - wenn rasch und intensiv in Aus- und

Weiterbildung investiert wird. In der Bergischen Region verzeichnen

wir bereits heute einen Engpass von rund 8.000 beruflich

qualifizierten Fachkräften und 1.100 akademischen Fachkräften.

Immer weniger junge Menschen verlassen demografisch

bedingt die Schulen. Gleichzeitig geht eine große Zahl

an älteren Erwerbstätigen in den Ruhestand und wird ihr Knowhow

mitnehmen. Mit dem wachsenden Wettbewerb, anderem

Konsumverhalten und der Digitalisierung werden manche Berufe

an Bedeutung verlieren. Zeitgleich entwickeln sich Technologien

und Absatzmärkte in immer schnellerem Tempo, so dass

die Anforderungen an Fachwissen der Beschäftigten und die Innovationsdynamik

steigen. Schauen Sie sich den Altersdurchschnitt

und das Qualifikationsniveau Ihres Unternehmens

noch einmal genau an! Bis 2025 werden hier 17.000 beruflich

qualifizierte und 1.600 akademische Fachkräfte fehlen. Für die

individuelle Aus- und Weiterbildung ihrer Beschäftigten haben

einige Unternehmen bereits „Talentmanager“ beschäftigt, deren

Aufgabe das (Weiter-)Entwickeln der Mitarbeiter ist - so

wird das Thema zur Chefsache. Die Unternehmen, die diese

„Kompetenzentwickler“ nicht haben, sollten Kooperationsmöglichkeiten

mit betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten nutzen.

Dies kann durch Qualifizierungsberatung, Kostenbeteiligung

und Erarbeitung von Standards anerkennungsfähiger Kompetenzen

erfolgen. Unternehmen haben das bereits erkannt und

nutzten die Qualifizierungsberatung der Agentur für Arbeit. Sie

ist mit beiden Arbeitsmarktseiten sowie Weiterbildungsträgern

vernetzt. Nutzen Sie unsere Kompetenz für individuelle Lösungen

und profitieren Sie von finanziellen Zuschüssen:

„Weiterbilden – Weiterkommen!“

Martin Klebe ist Vorsitzender der Geschäftsführung

der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

Foto: BVG

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VOLKSBANK

MITTELSTAND

der Bergische Unternehmer 11|17 35


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Druckhaus

Ley + Wiegandt GmbH + Co

Möddinghofe 26

42279 Wuppertal

Fon 202 25061-0

Fax 0202 25061-30

Mail info@ley-wiegandt.de

Net www.ley-wiegandt.de

Ausgezeichnete

Arbeit

Höchste Qualität in Leistung und Service. Für Silke Jungmann

bedeutet dies Verpflichtung und Herausforderung zugleich.

„Wer zu den Besten der Branche gehören will, muss sich

an dem eigenen Anspruch messen lassen“, erklärt die Geschäftsführerin,

die gemeinsam mit Jan Vetter das Druckhaus

Ley + Wiegandt in Wuppertal leitet.

36 www.bvg-menzel.de


Bekannt für preiswürdige

Arbei: Silke

Jungmann und Jan

Vetter haben mit ihrem

Team bereits

zahlreiche Auszeichnungen

erhalten.

Mit dieser Philosophie hat sich das

inhabergeführte Familienunternehmen

seit seiner Gründung vor über

hundert Jahren einen Namen gemacht.

Meilensteine auf diesem Weg sind die

zahlreichen Auszeichnungen, die Ley + Wiegandt

in den letzten Jahren erhalten hat. Darunter mehrfach

den Red Dot Award communications design,

den Innovationspreis der Deutschen Druckindustrie

„Print Stars“ sowie den Wuppertaler Wirtschaftspreis

vor sechs Jahren. „Die Ehrung durch

unsere Heimatstadt als Unternehmen des Jahres

2011 macht uns besonders stolz. Denn sie zeigt,

dass der Einsatz unserer hochmotivierten Mannschaft

vor Ort gewürdigt wird“, betont Jan Vetter.

Garanten für den Geschäftserfolg

Teamwork hat in der Firmenkultur nicht von ungefähr

einen hohen Stellenwert. Denn die Belegschaft

sichert mit ihrer Kompetenz und Leistungsbereitschaft

nachhaltig den Unternehmenserfolg, stärkt

die Zufriedenheit der Kunden und fördert das Neugeschäft.

Positive Ergebnisse bringt dabei die Zusammenarbeit

zwischen gestandenen Mitarbeitern

und Nachwuchskräften, die im Unternehmen bereits

ihre Ausbildung absolviert haben. Auf diese

Weise wird das Know-how rund um die Herstellung

hochwertiger Druckerzeugnisse vorbildlich

weitervermittelt und ein gleichbleibend hoher Qualitätsstandard

gewährleistet. Gleichzeitig sorgt die

Kombination von Praxiserfahrung und neuen Ideen

immer wieder für innovative Impulse, von denen

alle im Unternehmen profitieren.

Jeder Schritt braucht Kompetenz

Erstklassige Möglichkeiten in Aus- und Weiterbildung

unterstützen das Ziel, stets auf dem aktuellen

Stand des Fortschritts zu bleiben. Silke Jungmann

erläutert, warum eine kontinuierliche Qualifikation

so wichtig ist: „Auch die beste technische Ausstattung

kann nur so gut wie ihre Anwender sein. Aus

diesem Grund bieten wir unseren 50 Mitarbeitern

die Gelegenheit, ihr Wissen stetig zu aktualisieren.

Mit überzeugendem Ergebnis. Von der Beratung

und Entwicklung über Druck, Veredelung und

Weiterverarbeitung bis zum Versand leistet unser

Team hervorragende Arbeit. Denn wir sind uns mit

unseren Mitarbeitern einig: Nicht allein die Qualität

des Endprodukts entscheidet, sondern jeder einzelne

Schritt im Herstellungsprozess muss höchsten

Standards gerecht werden. Dies schließt

selbstverständlich Basisleistungen wie individuelle

Beratung, gezielte Problemlösungen, schnelle Reaktionen

und Termintreue, Preiswürdigkeit und

Von Anfang bis Ende überzeugende

Leistung

Flexibilität, höchste Kompetenz und Innovationsstärke

versetzen Ley + Wiegandt in die

Lage, vom ersten Kundenkontakt bis zur Auslieferung

ausgezeichnete Prozess-Qualität zu

liefern. Zum Portfolio gehören folgende Leistungsbereiche

• Die Druckvorstufe

realisiert den kompletten Herstellungsablauf

von der Datenübernahme bis zur fertigen

Druckplatte.

• Der Offsetdruck

arbeitet bis zu einem Format von 72 x 102

cm mit Dispersionslack sowie zahlreichen anderen

Veredelungstechniken.

• Die Veredelung

steigert die Wertigkeit, Qualität und Werbewirkung

des jeweiligen Produktes.

• Die Druckweiterverarbeitung

umfasst sämtliche Aufgaben rund um die Endverarbeitung

der Druckerzeugnisse einschließlich

Konfektionierung und Handarbeiten.

• Der Lettershop

bietet den vollen Service beim Versand.

• Das Warehouse

verfügt über mehr als 3.000 Artikel- und Palettenstellplätze

zur sachgemäßen Lagerung

von Drucksachen und Marketingartikeln, die

jederzeit abgerufen werden können. Ley +

Wiegandt übernimmt das gesamt Fulfillment

und kümmert sich um eine zuverlässige Logistik

on demand.

Flexibilität mit ein.“ Ganz gleich, ob es sich um

hochwertige Geschäftsberichte und Kataloge, um

veredelte Imagebroschüren, Visitenkarten, Massenaussendungen

oder spezielle Sonderanfertigungen

handelt: Als Full-Service-Anbieter garantieren

die Wuppertaler für professionelle Druckproduktionen

und umfangreiche Dienstleistungen mit dem

Ziel, für jedes Kundenproblem eine effiziente Lösung

zu finden.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

der Bergische Unternehmer 11|17 37


IM FOKUS SCHÖNER WOHNEN & ARBEITEN

Schöner Wohnen

& Arbeiten

38 www.bvg-menzel.de


Häufig reicht bereits ein Topf mit

Farbe aus, um ein Zimmer optisch aufzupeppen.

Es geht aber auch wesentlich

aufwendiger. Etwa dann, wenn

aus dem privaten Zuhause ein Smart

Home werden soll. Ebenso braucht

es seine Zeit, um einen Arbeitsbereich

nach den neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnissen ergonomisch

umzugestalten. Aus der Vielfalt der

Möglichkeiten stellt dieser Bericht

einige Massnahmen und Ideen vor, die

inspirieren und motivieren, Räume

nach den persönlichen Bedürfnissen

zu verändern.

der Bergische Unternehmer 11|17 39


IM FOKUS SCHÖNER WOHNEN & ARBEITEN

Wirkungsvoll in

Form und Farbe.

Dagmar Rausch und

ihr Team wissen, wie

Licht perfekt zur Geltung

kommt.

Seit jeher gehören Farben zu den klassischen

Gestaltungselementen. Geschickt

ausgewählt, können sie Räume optisch

verkleinern oder vergrößern, Funktion

und Nutzung unterstützen, Strukturen

bildern und Stimmungen fördern.

Als Faustregel gilt:

· Helle Farben vermitteln den Eindruck von Weite,

Leichtigkeit und Frische.

· Dunkle Farben müssen nicht unbedingt düster

wirken. Denn sie schaffen im Raum ein Gefühl

von Gemütlichkeit und Geborgenheit.

· Kalte Farben mit ihrer kühlen, entspannenden

Ausstrahlung eignen sich beispielsweise perfekt

für Schlaf- und Arbeitszimmer.

· Warme Farben sorgen für eine Wohlfühl-Atmosphäre,

die zugleich anregt und aktiviert.

Fazit: Jede Farbe wirkt anders. Wie genau, verrät

ein Blick in den

Kompass der Farben

Gelb: bringt Sonne ins Haus, wirkt belebend auf

Körper und Geist. Eine gute Wahl für den Arbeitsbereich.

Orange stimmt heiter und macht Lust auf ein geselliges,

kommunikatives Miteinander. Genau das,

was man sich für Küche und Esszimmer wünscht.

Rot steht für Dynamik pur. Sparsam und gezielt

eingesetzt, lassen sich mit dieser Farbe wirkungsvolle

Effekte erzielen.

Grün fördert die Kreativität, gibt Ruhe und Gelassenheit.

Gleichermaßen für Wohnräume und Arbeitszimmer

geeignet.

Schwarz und Weiß sind ideale Kombinationsfarben,

die in der Raumgestaltung eine wichtige Rolle

spielen.

Terrakotta und ähnliche Erdtöne strahlen Wärme

und Gemütlichkeit aus. Aus diesem Grund zählen

sie zu den beliebtesten Wohnfarben überhaupt.

Blau wirkt kühl, frisch und clean. Eigenschaften,

die beispielsweise in Räumen mit hoher Sonneneinstrahlung

sehr willkommen sind.

Rosa ist nicht nur die Lieblingsfarbe, die sich kleine

Mädchen für ihr Prinzessinnenreich aussuchen.

Auch Erwachsene können sich mit den sanften Tönen

anfreunden – etwa im Schlafzimmer.

Nicht nur Farben geben Räumen ein stimmungsvolles

Kolorit. Auch Licht ist in der Lage, für ein

besonderes Flair zu sorgen. Eine Expertin gibt

Auskunft.

Ins rechte Licht gesetzt

Eigentlich ist es ganz einfach. Überall, wo Licht

benötigt wird, installiert man eine attraktive

Lampe und schon gibt es ein Problem weniger.

„So einfach geht es sicher nicht, für Haus, Garten

und Arbeitsbereich die perfekte Beleuchtung zu

finden“, widerspricht Dagmar Rausch, die zusammen

mit ihrem Mann Michael die Firma Rausch!

Lichtstudio + Planung in Hilden leitet. „Licht

muss wirken, aber auch unterschiedliche Funktionen

erfüllen. Und damit beginnt das Thema, erst

richtig spannend zu werden.“

Licht bietet keine Standardlösung. Statt dessen

eine nahezu unbegrenzte Vielfalt an Möglichkeiten,

die gewünschte Atmosphäre im Raum zu

schaffen, für die notwendige Helligkeit beispielsweise

beim Arbeiten, Lesen, Spielen und Essen zu

sorgen, in der Dunkelheit bei Bedarf den Weg zu

weisen oder vor unliebsamen Besuchern auf dem

Grundstück zu schützen. Nicht jede Lampe kann

dieses breite Leistungsspektrum bedienen.

Braucht sie auch nicht, denn kompetente Planer

sind heute durchaus in der Lage, an jedem Ort

und zu jeder Zeit das ideale Lichtszenario zu arrangieren.

So auch im Büro.

40 www.bvg-menzel.de


Effizienzsteigerung am Arbeitsplatz

Dagmar Rausch erklärt: „Eine optimale Beleuchtung

am Arbeitsplatz sollte den individuellen Bedürfnissen

der dort Beschäftigten gerecht werden.

Mit Hilfe von biodynamischem Licht lässt sich diese

Forderung auf ideale Weise umsetzen. Dieses

Licht besitzt die Eigenschaft, positiv auf den Menschen

einzuwirken, indem es sich am natürlichen

Tageslicht orientiert. Während des Tagesverlaufs

verändert es Helligkeit und Lichtfarbe, was dem

menschlichen Biorhythmus zugutekommt. Konzentrationsvermögen,

Leistungskraft und Vitalität

steigen, das Wohlbefinden wird gefördert und insgesamt

wächst die Effizienz am Arbeitsplatz.“

Übrigens treffen die Experten aus Hilden vor allem

in Großraumbüros auf ein weiteres Phänomen,

das Ärger bereitet. Es ist zu laut und Lärm behindert

die Arbeit. In diesem Fall offeriert das

Rausch-Team kombinierte Akustik- und Lichtelemente,

die einerseits die Lautstärke um etliche

Dezibel reduzieren und andererseits die Lichtverhältnisse

deutlich verbessern.

Auf attraktive Weise sparen

Ob denkmalgeschützte Jugendstil-Villa oder modernes

Loft: Wie seine Bewohner hat jeder Raum,

jedes Gebäude einen eigenen Charakter. Ihn zu erkennen

und mit der individuellen Lebenssituation

in Einklang zu bringen, ist die Herausforderung,

die Michael und Dagmar Rausch mit ihrem achtköpfigen

Team immer wieder aufs Neue meistern

müssen. Natürlich spielt auch hier das Energiesparen

eine Rolle, weshalb innovative Produkte bevorzugt

zur Anwendung kommen. „Einige Kunden

sind noch aus der Glühbirnen-Ära gewohnt, die angegebenen

Wattzahl mit Leuchtstärke gleichzusetzen

und sind skeptisch, dass eine LED mit drei Watt

tatsächlich für den angegebenen Bedarf ausreicht.

Da ist dann Aufklärung gefragt“, berichtet Dagmar

Rausch aus der Praxis. Licht sollte aber nicht nur

den Raum erleuchten, sondern auch optisch Akzente

setzen. Die Fachfrau empfiehlt ihren Kunden,

sich nicht sofort für einen Trend zu entscheiden,

sondern lieber eine zeitlose, ästhetisch anspruchsvolle

Leuchtenversion zu wählen. „Gerade jetzt haben

wir interessante Farben, Materialien und Formen

im Programm, die zum minimalistischen

Purismus in der Einrichtung einen Gegenentwurf

voller Wärme und hochwertiger Anmutung bilden.“

Profis mit Kompetenz am Bau

Licht ist eine wichtige, aber nicht die einzige Facette

im breitgefächerten Portfolio von Rausch. In

Ob denkmalgeschützte

Jugendstilvilla

oder modernes

Loft: Wie seine

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Raum, hat jedes

Gebäude seinen eigenen

Charakter.

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Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Alles wird

schön“ steht das 1986 gegründete Familienunternehmen

in Verbindung mit sämtlichen Gewerken,

die mit dem Thema Bau zu tun haben. „Vom Architekten

über Maler, Fliesenleger, Dachdecker

und Landschaftsgärtner bis zum Installateur für

Elektrik und Sanitär können wir unseren Kunden

erfahrene Profis für jede Aufgabe vermitteln.

Wahlweise für die Ausführung kompletter Projekte

oder auch für einzelne Arbeiten“, erläutert Dagmar

Rausch.

Zeit für ein intelligentes Zuhause

Ein neuer Look, ein paar zusätzliche dekorative

Akzente – viele geben sich damit nicht zufrieden.

Sie wollen mehr. Und bringen den technischen

Fortschritt ins Haus, um den Wunsch nach einem

innovativen Smart Home zu realisieren. Durch die

intelligente Vernetzung von Systemen und Geräten

im Haushalt ist es heute problemlos möglich,

Vorgänge im Alltag zu automatisieren und unabhängig

von Ort und Zeit individuell zu steuern.

Dabei braucht eine Immobilie keineswegs komplett

zu einem Smart Home umgebaut zu werden.

Auch mit einzelnen Gadgets lassen sich geeignete-

Geräte zu nützlichen Helfern aufrüsten.Zu den typischen

Einsatzbereichen smarter Technik zählt

unter anderem die Heizungssteuerung per Smartphone

oder Tablet. Zu diesem Zweck stehen unterschiedliche

Technologien zur Verfügung.

Ein weiteres Thema, das immer mehr an Bedeutung

gewinnt, befasst sich mit der Sicherheit in

den eigenen vier Wänden. Ein smartes Zuhause


der Bergische Unternehmer 11|17 41


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IM FOKUS SCHÖNER WOHNEN & ARBEITEN

Gerade im Büro kommen Faktoren zusammen, die Gesundheit

und Wohlbefinden beeinträchtigen. Abhilfe schaffen

oftmals simple Maßnahmen, die sich ohne großen Aufwand

umsetzen lassen.

ist hier überaus hilfreich. Integrierte Bewegungssensoren,

Tür- und Fensterkontakte, Rauchmelder

und Überwachungskameras observieren zuverlässig

das Anwesen und schlagen Alarm, wenn sich

Unbefugte auf dem Grundstück oder im Haus

aufhalten. Dabei geht die Entwicklung im Bereich

Sicherheitstechnik in rasantem Tempo weiter.

Ganz aktuell ist zum Beispiel eine LED-Leuchte

auf den Markt gekommen, die in der Lage ist, die

Bewegungsmuster der Bewohner bei Abwesenheit

nachzustellen. Ein Beobachter kann somit nicht

feststellen, dass sich in Haus oder Wohnung zurzeit

keine Personen aufhalten.

Arbeitserleichterung im Alltag

Wer sich im Haushalt immer schon Unterstützung

nach Art der Heinzelmännchen gewünscht hat,

wird von den Möglichkeiten im neuen Smart

Home begeistert sein. Denn hier läuft das Internet

der Dinge zur Top-Forma auf. Waschmaschine

und Kaffeeautomat starten selbständig zur vorprogrammierten

Uhrzeit; das Lichtszenario passt

sich selbsttätig dem persönlichen Tagesrhythmus

an und der intelligente Kühlschrank übernimmt

das gesamte Lebenmittel-Management. Im Bereich

Multimedia sind smarte Geräte in vielen

Haushalten bereits fester Bestandteil der Ausstattung.

Doch zurück zur Raumgestaltung und den

Schwierigkeiten, die sich dabei möglicherweise

ergeben. Klein, verwinkelt, mit Schrägen und Nischen:

Wenn ein Raum zur Problemzone im Hause

wird, helfen konventionelle Einrichtungs-Standards

nicht weiter. In dieser Situation kommt

professionelle Hilfe aus Wuppertal.

Der Spezialist für schwierige Fälle heißt Jochen

Steinberg, ist Schreinermeister und bekannt dafür,

selbst außergewöhnliche Aufgaben perfekt zu lösen.

Sein Erfolgsrezept für passgenaue Möblierung:

Präzision, Liebe zum Handwerk und

Masskonfektion in Holz

Man sieht es, man fühlt es, man riecht es. Werkstattmöbel

aus echtem Holz schaffen Atmosphäre

im Raum. Dabei bietet das Material eine große

Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten, die dem

Bedürfnis nach einem individuellen Ambiente optimal

entsprechen.

„Wir fertigen Schränke und Regale nach Maß. So

bekommen wir nicht nur sämtliche Platz- und Einbauprobleme

in den Griff, sondern können auch

die Wünsche unserer Kunden hinsichtlich Optik,

Verarbeitung und Qualität ohne Abstriche bedienen.

Damit wird jedes Möbelstück zu einem Unikat

als persönliches Zeichen anspruchsvoller

Wohnkultur“, erklärt Jochen Steinberg, der zusammen

mit Ehefrau Karin den rund hundert Jahre

alten Familienbetrieb in Wuppertal leitet. Mit

den beiden Söhnen John und Marc ist inzwischen

auch die vierte Meistergeneration aktiv im Einsatz;

zehn qualifizierte Mitarbeiter machen das

Profi-Team komplett.

Spielraum für individuelle Ideen

Wie umfangreich die Bandbreite des Naturproduktes

Holz ausfällt, zeigt sich bei einem Besuch

in der hauseigenen Ausstellung. Hier finden potentielle

Interessenten eine Vielzahl von Anregungen,

um in Haus und Wohnung besondere Akzente

zu setzen. Beispielsweise deckenhohe

Regale mit beweglichen Elementen, begehbare

Kleiderschränke und Schiebetüren mit Blättern

aus verschiedenfarbigen Hölzern, Bambus, Lack

oder Glas. Dazu Schränke in unterschiedlichen

Variationen - mal mit offenen und geschlossenen

Fächern, mal mit indirekter Beleuchtung und

Sichtfenster als Blickfang, mal mit klassischen

Profilfronten oder vielfältigen Oberflächen in

trendigen Farben. „Wir leisten ganze Arbeit, um

unsere Kunden rundum zufriedenzustellen“, betont

Jochen Steinberg. „Dies gilt nicht nur für die

Fertigung. Auch im Service geben wir unser Bestes.

Angefangen von der kostenlosen Beratung

über die erste Skizze, das detaillierte Angebot

und die maßstabsgetreue Vorlage bis zum Aufbau

des Möbel durch unsere erfahrenen Schreiner.“

Etwa sechs Wochen dauert es, bis solch ein edles

Teil made by Steinberg fertiggestellt ist und beim

Auftraggeber mit höchster Sorgfalt und Präzision

installiert werden kann.

Schöner Wohnen ist das eine – komfortabler Arbeiten

das andere. Aus diesem Grund geht es jetzt

um Informationen über Optimierungsmöglichkeiten.

Rund um den Arbeitsplatz

Gerade im Büro kommen häufig Faktoren zusammen,

die Gesundheit und Wohlbefinden beeinträchtigen.

Abhilfe schaffen oftmals simple Maßnahmen,

die sich ohne großen Aufwand umsetzen

lassen und in ergonomischer Hinsicht gute Ergebnisse

bringen.

44 www.bvg-menzel.de


Ansätze zur Verbesserung gibt es reichlich.

Beispielsweise diese:

Ein Schreibtisch im richtigen Format

Die beste Wahl ist ein Modell, das sich je nach Körpergröße

zwischen 68 und 82 cm in der Höhe verstellen

lässt. Die Unterarme sollten waagerecht auf

der Tischfläche aufliegen und zu den Oberarmen

einen 90-Grad-Winkel bilden. Auch die Schreibtischplatte

benötigt genügend Platz. Mindestens

160 cm breit und 80 cm tief müssten es schon sein.

Die ideale Sitzposition

Um einen langen Arbeitstag körperlich fit zu

überstehen, hat sich das sogenannte dynamische

Sitzen bewährt. Zu diesem Zweck bietet der Handel

Bürostühle und Schreibtischsessel an, die jede

Bewegung mitmachen und auf diese Weise Verspannungen

vorbeugen.

Der Abstand zum Bildschirm

Je genauer die Einstellung, desto besser für den

Nutzer. Der obere Rand des Monitors befindet

sich auf Augenhöhe, die Blicklinie neigt sich um

35° nach unten. Zwischen Bildschirm und Augen

sollte die Distanz 50 bis 80 cm betragen. Ein flimmerfreies

Bild und eine hohe Auflösung gehören

bei modernen LCD-Bildschirmen mittlerweile zu

den Selbstverständlichkeiten.

Eine Frage der Platzierung

Monitor und PC-Tastatur stehen auf dem Schreibtisch

frontal zur Sitzposition. Gibt es hinter oder

vor dem Arbeitsplatz ein Fenster, kann dies zu

Spiegelungen und Blendungen führen. Deshalb ist

es ratsam, den Schreibtisch umzustellen – wenn

möglich. Ebenso erweist sich ein Platz mit dem

Rücken zur Tür oder mit Blick auf eine Wand in

manchen Fällen als ungünstig. Auch die Platzierung

von Schränken, Regalen und Ablagemöglichkeiten

verdient Beachtung. Denn kurze Wege

sparen Zeit.

Erhellendes über die Beleuchtung

Eine Schreibtischlampe, die den wichtigsten ergonomischen

Anforderungen gerecht werden soll,

darf nicht blenden und muss in der Lage sein, den

gesamten Arbeitsbereich perfekt auszuleuchten.

Das beste Resultat wird mit einer warmweißen

oder neutralweißen Lichtfarbe erzielt, wobei alle

Leuchten in einem Raum dieselbe Farbvariante

haben sollten.

Ein angenehmes Klima

21° C oder zwei Grad mehr, im Winter auch bis zu

26° C – bei diesen Temperaturen im Büro lässt es

Gerade im Büro

kommen häufig

Faktoren zusammen,

die Gesundheit

und Wohlbefinden

beeinträchtigen.

sich entspannt arbeiten. Der Wert für die Luftfeuchtigkeit

liegt im Idealfall zwischen 40 und 60

Prozent. Dabei haben Grünpflanzen einen positiven

Einfluss auf das Raumklima. Darüber hinaus

bringt regelmäßiges Stoßlüften schnell frische

Luft im Zimmer.

Stressfaktor Lärm

Für mehr Ruhe im Büro sorgen unterschiedliche

Elemente wie Deckensegel, Absorber, Schaumstoffdämmungen

oder Lärmschutzvorhänge sowie

schallisolierende Paneele für Decken, Wände und

Böden. Als Richtwert für die tolerable Geräuschentwicklung

am Büroarbeitsplatz wurden maximal

55 db(A) festgelegt.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: BVG, Shutterstock

der Bergische Unternehmer 11|17 45


IM FOKUS UNTER UNS

Gesund durch den Arbeitstag

Rückenschmerzen, Muskelverspannung, steife Glieder. Fast jeder kennt diese typischen Beschwerden,

die nach einem anstrengenden Tag im Büro häufig auftreten. Und von Mal zu Mal schlimmer

werden. Damit muss man leben, denken viele. Muss man nicht. Denn es gibt innovative Möglichkeiten,

um Erkrankungen am Arbeitsplatz wirkungsvoll vorzubeugen. Guido Hensel, Geschäftsführer

der Firma Delta-V in Wuppertal, weiss mehr...

Herr Hensel, was machen wir eigentlich falsch

bei der Arbeit?

Wir sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig.

Fachärzte empfehlen unter anderem, die Arbeitszeit

am Schreibtisch zu zwei Dritteln im Sitzen

und zu einem Drittel im Stehen zu verbringen.

So einfach ist es aber nicht, diesem gut gemeinten

Rat zu folgen. Denn die Arbeitsbedingungen

im Umfeld ändern sich zunächst einmal

kaum – wenn überhaupt.

Das stimmt allerdings. Um wirklich nachhaltig etwas

Positives zu bewirken, muss die Einrichtung

in Büro und Betrieb den Bedürfnissen der Mitarbeiter

angepasst werden. Dies gilt insbesondere für

das Mobiliar, das flexibel funktionieren sollte.

Also beispielsweise ein Bürostuhl, der bewegtes

Sitzen ermöglicht. Oder ein Schreibtisch,

der sich bei Bedarf elektrisch in der Höhe verstellen

lässt und dann als Stehpult dient.

Genau. Aber es geht noch weiter. Zu einem mitarbeiterfreundlich

gestalteten Arbeitsplatz gehören

auch die richtige Beleuchtung, ein deutlich reduzierter

Lärmpegel, ein Schreibtisch in optimaler

Größe und natürlich der korrekte Abstand zum

Bildschirm. Wie die Krankenkassen ermittelt haben,

klagen immerhin 80 Prozent aller Bildschirmarbeiter

während ihrer Tätigkeit über körperliche

Beschwerden.

Und müssen sich daraufhin krankschreiben

lassen.

Ein Umstand, der für ein Unternehmen ziemlich

teuer werden kann. Erfahrungsgemäß sind solche

Krankmeldungen nicht mit einer simplen Erkältung

vergleichbar, die kurzfristig wieder abklingt.

In der Regel dauert die Ausfallzeit bei berufsbe-

46 www.bvg-menzel.de


Gesund arbeiten im

Sitzen und im Stehen.

Delta-V-Chef

Guido Hensel bietet

dem Mittelstand ein

volles Einrichtungsprogramm

mit ergonomisch

gestaltetem

Mobiliar für Büro

und Betrieb.

dingten körperlichen Leiden ca. 17 Tage. Veranschlagt

man die Kosten je Fehltag auf rund 400

Euro, kommt eine stattliche Summe zusammen.

Dieses Geld ließe sich präventiv wesentlich sinnvoller

investieren. Nämlich in die Anschaffung ergonomisch

gestalteter Möbel.

Dies ergäbe dann eine klassische Win-Win-Situation

für die Firma und ihre Mitarbeiter.

Klar. Da die Leute im Betrieb seltener unter

Schmerzen im Rücken, an der Schulter oder im

Nacken leiden, fühlen sie sich insgesamt wohler

und leistungsbereiter. Das wiederum freut den Unternehmer,

der mit einer gesunden, motivierten

Belegschaft seine Vorhaben und Pläne optimal umsetzen

kann. Im Idealfall stimmt die Balance zwischen

Ergonomie und Effizienz perfekt. Dieses

Ziel wollen wir mit unserem Angebot maßgeblich

unterstützen.

Als Einrichtungsspezialist für Büro und Betrieb

arbeiten Sie weltweit mit starken Partnern zusammen.

Damit sind Sie in der Lage, stets

den aktuellen Trends zu folgen und auf der

Höhe des Fortschritts zu bleiben. Wie viele

Artikel umfasst Ihr Sortiment zurzeit?

Rund 20.000 Produkte enthält das Programm, das

wir in unserem zweimal jährlich erscheinenden

Hauptkatalog anbieten. 80 Prozent der Waren halten

wir im Lager hier am Standort vor mit dem

Vorteil, sehr rasch liefern und beim Kunden vor

Ort aufbauen zu können. In unserem Online-Shop

ist das Angebot mit etwa 50.000 Artikeln übrigens

beträchtlich umfangreicher.

An welche Zielgruppe wenden Sie sich mit Ihrem

Programm?

An kommunale Verwaltungen, an Einrichtungen

im Pflege- und Gesundheitsbereich sowie an Unternehmen

aus der mittelständischen Wirtschaft.

Überall steigt die Nachfrage nach geeigneten Lösungen,

um die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern.

Gerade in den letzten drei Jahren ist die Sensibilität

in den Führungsetagen der Firmen für

dieses wichtige Thema gestiegen.

abwickler verstehen. Im Gegenteil. Wenn die Vorstellungen

des Kunden kein zufriedenstellendes

Ergebnis zulassen, sagen wir das klipp und klar.

Dank unserer Praxiserfahrung bemühen wir uns

bei solchen Gelegenheiten, unseren Ansprechpartner

mit guten Alternativ-Ideen zu überzeugen. Das

verstehen wir unter kompetenter Beratung.

100 Mitarbeiter sind bei Delta-V im Einsatz,

um den Markt bestmöglich zu betreuen. Haben

Sie einen Plan, den Kundenkontakt in Zukunft

noch zu intensivieren?

Mit Hilfe der Digitalisierung werden wir die Kommunikation

mit unseren Abnehmern weiter individualisieren.

Zum Beispiel richten sich die Newsletter,

die jeweils in einer Auflage von 70.000

Exemplaren verschickt werden, künftig persönlich

und namentlich an den jeweiligen Adressaten. Wir

werden dann anstelle von einheitlichen Angeboten

für alle eine gezielte Offerte an den einzelnen

Empfänger abgeben. Aufgrund der Daten, die uns

zur Verfügung stehen, kennen wir die Wünsche

und Vorlieben jedes Kunden und können ihm maßgeschneiderte

Anregungen liefern.

Bestimmt werden Sie schon heute dann und

wann mit Sonderwünschen konfrontiert. Etwa

nach exklusiven Farben, Dekoren oder Formaten.

Was die Gestaltung ihrer Büros betrifft, sind die

Deutschen eher konservativ. Schwarz, Anthrazit

und Dunkelblau für die Bestuhlung, helles Grau

für Schränke, Regale und Tische. Aber abgesehen

davon: Ja, wir erfüllen selbstverständlich auch Anfragen

außerhalb der Norm. Hier greifen wir auf

unser bewährtes Lieferanten-Netzwerk zurück und

erhalten meist kurzfristig das passende Angebot.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

Delta-V GmbH

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Eichenhofer Weg 71

42279 Wuppertal

Fon Fachberatung 02339 909850

Fax 02339 909501

Mail info@delta-v.de

Net www.delta-v.de

Damit verbunden ist sicherlich die wachsende

Bereitschaft, Geld für ein modernes Büro-Interieur

in die Hand zu nehmen. Dabei geht es

um mehr, als nur mal eben irgendeinen

Schreibtisch zu kaufen. Wie sieht es mit dem

Beratungsbedarf bei Ihren Auftraggebern aus?

Vor allem bei neuen Einrichtungsprojekten ist professionelle

Unterstützung gefragt. Unser Team aus

qualifizierten Fachberatern leistet hier ganze Arbeit,

wobei wir uns keinesfalls als reine Auftragsder

Bergische Unternehmer 11|17 47


FÜR SIE ENTDECKT FUERTEVENTURA

Fuerteventura

In der Ruhe liegt die Kraft

48 www.bvg-menzel.de


Wind-umtost: die

südliche Spitze von

Keywest (Foto l.).

Das erste Ford T-

Modell (r.) im Ford

Edison Winter Estate

(unten, obere

Reihe l. u. r.). Ein

Besuch in den Everglades

(Foto l. unten)

darf bei einer

Florida-Reise nicht

fehlen. Die Reise

führte auch zur Universität

von Tampa

(unten l.) und zum

Strand in Clearwater

(unten r.)

Erholungssuchende sind auf der zweitgrössten kanarischen Insel genau richtig. Hier lässt sich ein

guter Ausgleich zwischen Massen- und Individualtourismus finden.

der Bergische Unternehmer 11|17 49


FÜR SIE ENTDECKT FUERTEVENTURA

Nein, Fuerteventura ist keine Partymeile,

kein Hotspot für Feten, Feiern, Fröhlichkeit.

Auf der zweitgrößten Insel der

Kanaren steht Erholung im Mittelpunkt.

Genau dieser Faktor ist es, den viele Urlauber

zu schätzen wissen und deshalb längst zu

Stammgästen auf der landschaftlich so facettenreichen

Insel geworden sind.

Prima Klima

Landschaft und Strände

auf Fuerteventura

sind facetten- und abwechslungsreich.

Auch in Herbst und

Winter bietet die Insel

einen hohen Erholungswert.

Fuerteventura bietet beinahe ganzjährig das perfekte

Urlaubsklima. Am Tag ist es warm, abends

und nachts kühlt es sich ab. Gute Bedingungen

für erholsamen Schlaf. Auch im Herbst und Winter

ist die Insel bei Reisenden beliebt. Zwar gibt es

keine Garantie auf regenfreie Ferien, aber die stetig

wehenden Passatwinde pusten so manche Wolke

recht schnell hinweg. Was aber andererseits

auch bedeutet, dass beim Sonnenbaden am Strand

die Mitnahme eines Windschutzes oder Zeltes

empfehlenswert ist. Die Strände erweisen sich als

ziemlich unterschiedlich. An der Küste der Halbinsel

Jandia findet man die weitläufigen Strände

Playa de Sotavento, Playa de Esquinzo Butihondo

und Playa del Matorral. Sie bieten ideale

Bedingungen für endlos lange Spaziergänge über

50 www.bvg-menzel.de


wie sie auch ohne moderne Maschinen betrieben

werden kann. Charmante kleine Orte haben sich

auf die Besucher eingestellt, sind aber weit davon

entfernt, Angebote für den Massentourismus zu

sein. Zu kaufen gibt es in Geschäften, direkt beim

Erzeuger oder auch auf Bauernmärkten Kunsthandwerk,

Ziegenkäse, Marmeladen, Tomaten,

Oliven und natürlich Aloe Vera, das auf riesigen

Feldern angebaut wird. Die Insulaner unterscheiden

übrigens zwischen männlichen und weiblichen

Palmen und Mühlen. Letztere wegen ihrer

Bauart und bei den Palmen wegen der Früchte, die

eben nur die weiblichen tragen. Ein Ausflug lohnt

sich auch in den „Oasis Park Fuerteventura” in La

Lajita, wo auf einem Areal von 800.000 Quadratmetern

rund 3.000 Tiere leben und ein großer Botanischer

Garten mit vielen tropischen Pflanzen

zu finden ist.

Auch das Spiel der

Wolken (im Foto

links), die durch die

Passatwinde stets

schnell hinweggeweht

werden, ist ein

reizvolles Bild auf

Fuerteventura. Die

Küsten vermitteln an

verschiedenen Punkten

facettenreiche

Ansichten.

Text: Stefanie Bona

Fotos: L. Bona/A. Schüssler

feinen Sand. Genauso schön sind die Strände bei

Cofete, im Westen der Insel oder im Norden bei

Corralejo, wobei sich an der Westküste wegen gefährlicher

Unterwasserströmungen Baden und

Wassersport nicht unbedingt empfiehlt. Dennoch

bieten die hohen Wellen ein Naturspektakel, das

man gesehen haben sollte. Den gesunden nährstoffreichen

Lavasandstrand zum Sonnenbaden

gibt es unter anderem bei Tarajalejo oder im Örtchen

Puerto de la Cruz am Westzipfel der Insel.

Ursprünglichkeit

Schöne Hotelanlagen in unterschiedlicher Preisklasse

findet man in großer Zahl. Hier ist man sowohl

auf Ruhesuchende als auch auf Aktivurlauber

mit verschiedenen Sport- und Freizeitangeboten

eingestellt. Gleichwohl sollte man sich

vom Relaxen auch mal eine Pause gönnen und

eine Fahrt ins Hinterland wahrnehmen – auf eigene

Faust mit dem Mietwagen oder durch versierte

Reiseleitungen geführt. Fährt man allerdings

durch die Berge mit ihren schmalen Landstraßen

braucht es schon gute Nerven bei Fahrer und Mitfahrer.

Dafür entdeckt man hier in kleinen Ortschaften

und Dörfern ursprüngliches Leben. Einblick

erhalten die Touristen in Landwirtschaft,

der Bergische Unternehmer 11|17 51


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er die Gesellschaft allein. Sind

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so wird die Gesellschaft durch

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aller Art im In- und Ausland. Hierzu

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Kronprinzenstraße 42, 42857 Remscheid.

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Im- und Export von Verpackungen

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aller Art sowie der Handel mit Holz

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er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

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Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

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mit sich im eigenen Namen oder als

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abzuschließen.

18.10.2017 HRB 28456: Glaserei

Schlott GmbH, Remscheid, Glockenstahlstraße

1, 42855 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 08.09.2017.

Geschäftsanschrift: Glockenstahlstraße

1, 42855 Remscheid. Gegenstand:

Die Glasbearbeitung, der

Glashandel, der Fensterbau sowie

die Dekorationen aller Art. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Schlott, Bernd, Remscheid,

*26.10.1960; Schlott, Daniel,

Remscheid, *04.04.1981, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

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18.10.2017 HRB 28462: Tekin Immobilien

GmbH, Solingen, Steinstraße

8, 42697 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 02.10.2017.

Geschäftsanschrift: Steinstraße 8,

42697 Solingen. Gegenstand: Der

Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung

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Beteiligungen an anderen Unternehmen,

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durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

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Für die Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit

der Anlage kann vom Verlag keine Gewähr

übernommen werden.

vertreten. Geschäftsführer: Tekin,

Ömer, Ahlen, *17.10.1982, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.10.2017 HRB 28465: MAB Mittelstands-Allianz

Baugeräte GmbH,

Wuppertal, EDE Platz 1, 42389 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.08.2017. Geschäftsanschrift:

EDE Platz 1, 42389 Wuppertal. Gegenstand:

Die Verhandlung von Einkaufs-

und sonstigen Konditionen

mit Lieferanten von Waren im Bereich

Baugeräte und Bauwerkzeuge

sowie alle damit verwandten Waren

für den Vertrieb in Baumaschinenund

Baugeräte-Großhandlungen der

Mitglieder und/oder Dritten im Inund

Ausland, sowie die Erbringung

von sonstigen, damit in Zusammenhang

stehenden Dienstleistungen

für die Gesellschafter und/oder

Dritte im In- und Ausland. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Mischinger, Manfred, Göppingen,

*27.10.1961; Dr. Trautwein, Andreas,

Wuppertal, *21.06.1974.

19.10.2017 HRB 28464: Chicoffee

Rösterei GmbH, Wuppertal, Friedrich-Ebert-Straße

40, 42103 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

19.09.2017. Geschäftsanschrift:

Friedrich-Ebert-Straße 40, 42103

Wuppertal. Gegenstand: Der gastronomische

Betrieb einer Kaffeerösterei

sowie der Handel mit Waren

verschiedener Art. Stammkapital:

50.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Sisman, Cemal, Wuppertal,

*11.08.1960, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

20.10.2017 HRB 28468: CS Projektmanagement

GmbH, Haan, Grüner

Weg 11, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.10.2017. Geschäftsanschrift:

Grüner Weg 11,

42781 Haan. Gegenstand: Projektmanagementleistungen

in der Bauund

Immobilienwirtschaft sowie

Produktionsbetrieben, Erstellung

von Kostenrahmen, Kostenschätzungen

und Kostenermittlungen für

Hochbau und TGA; Nachtragsmanagement,

Bauüberwachung nach

LP8 HOAI im Hochbau, Mieterkoordination,

sowie die Erbringung aller

damit verbundenen Dienstleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Schnatze, Christoph,

Haan, *04.03.1973, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

23.10.2017 HRA 24588: Ralph Lamberty

e. K., Wuppertal, Dickmannstraße

43, 42287 Wuppertal. (Der

Handel mit hochwertigen Produkten

für den Mann aus den Bereichen Uhren

& Accessoires, Wohnen & Lifestyle,

Speisen & Genuss, Reisen &

Freizeit, Beruf & Arbeit sowie Beauty

& Wellness.). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Dickmannstraße

43, 42287 Wuppertal. Inhaber:

Hochhardt, Ralf Kurt, Wuppertal,

*20.01.1968.

25.10.2017 VR 30896: Way to Self e.

V., Wuppertal (Obere Sehlhofstraße

5, 42289 Wuppertal). eingetragener

Verein. Die Satzung ist errichtet am

05.09.2017.

25.10.2017 HRA 24590: Landhaus

Stolberg Gastronomie GmbH & Co.

KG, Velbert, Hefel 9, 42551 Velbert.

(Der Betrieb eines Restaurants.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Hefel 9, 42551 Velbert.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Stachelhaus

Grundbesitz Beteiligungs

GmbH, Velbert (Amtsgericht Wuppertal

HRB 28448), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

25.10.2017 HRB 28470: PS Immobilien

GmbH, Remscheid, Moltkestraße

4, 42855 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.10.2017. Geschäftsanschrift:

Moltkestraße 4,

42855 Remscheid. Gegenstand: Die

Verwaltung des Gesellschaftsvermögens,

insbesondere in Form des

Erwerbs, der Vermietung und der

Veräußerung von Immobilien sowie

die Tätigung von Kapitalanlagen jeder

Art einschließlich des Erwerbs,

Haltens und der Veräußerung von

Beteiligungen an anderen Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Schulten, Peter,

Remscheid, *21.03.1940, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.10.2017 HRB 28472: Almokhaizim

Immobilien GmbH, Solingen, Wuppertaler

Straße 108 b, 42653 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

26.06.2017. Geschäftsanschrift:

Wuppertaler Straße 108 b, 42653

Solingen. Gegenstand: Der Ankauf

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30.10.2017 HRB 28481: Fuchsbau

Montage GmbH, Erkrath, Kampsweg

9, 40699 Erkrath. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.09.2017. Geschäftsanschrift:

Kampsweg 9, 40699 Erkrath.

Gegenstand: Die Montage von Holz,

Holzprodukten und anderen Materialien,

insbesondere von Türen, Paneelen,

Parkett und Laminat sowie

die Montage von Gartenholzprodukten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Danowski, Winfried, Düsseldorf,

*08.01.1947; Danowski, Dirk, Düsseldorf,

*19.01.1982, jeweils einzelverund

die Verwaltung eigener Immobilien

sowie ferner die Ausübung aller

mit dem vorgenannten Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang

stehenden oder dem Zweck des Unternehmens

förderlichen Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Al-Zein, Osama, Solingen,

*22.07.1982, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.10.2017 HRB 28473: WASI GmbH,

Wuppertal, Emil-Wagener-Straße

1, 42289 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 03.08.2017.

Geschäftsanschrift: Emil-Wagener-

Straße 1, 42289 Wuppertal. Gegenstand:

Handel mit rostfreien

Verbindungselementen. Stammkapital:

5.000.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Schreiber, Karlheinz,

Hilden, *05.04.1962; Steiner, Ulrich,

Bozen/Italien / Italien, *06.02.1965,

jeweils mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Entstanden durch

Umwandlung im Wege des Formwechsels

der Wagener & Simon

WASI GmbH & Co. KG, Wuppertal

(Amtsgericht Wuppertal HRA 14011)

nach Maßgabe des Beschlusses der

Gesellschafterversammlung vom

03.08.2017. Als nicht eingetragen

wird bekannt gemacht: Den Gläubigern

der an der formwechselnden

Umwandlung beteiligten Rechtsträger

ist, wenn sie binnen sechs

Monaten nach dem Tag, an dem

die Eintragung der formwechselnden

Umwandlung in das Register

des Sitzes derjenigen Rechtsträger

deren Gläubiger sie sind, nach § 19

Absatz 3 UmwG als bekanntgemacht

gilt, ihren Anspruch nach Grund

und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, soweit sie nicht

Befriedigung verlangen können.

Dieses Recht steht den Gläubigern

jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft

machen, dass durch die formwechselnden

Umwandlung die Erfüllung

ihrer Forderung gefährdet wird.

26.10.2017 HRB 28474: Tanz-Fabrik

GmbH, Remscheid, Nordstraße 27,

42855 Remscheid. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.09.2017 mit Änderung

vom 02.10.2017. Geschäftsanschrift:

Nordstraße 27, 42855 Remscheid.

Gegenstand: Der Betrieb einer Kneipothek,

also einer Kneipe mit kleiner

Tanzfläche. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Plavcak, Jozef,

Remscheid, *19.08.1969, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.10.2017 HRB 28476: Vorrata 86

UG (haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Weidkamp 180, 45356 Essen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 05.10.2017.

Geschäftsanschrift: Weidkamp 180,

45356 Essen. Gegenstand: Die Verwaltung

des eigenen Vermögens.

Stammkapital: 10,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten. Geschäftsführer:

Dahlmann, Dirk, Bochum,

*24.07.1966, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

30.10.2017 HRB 28479: Kanon UG

(haftungsbeschränkt), Haan, Thunbuschstraße

22, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 29.09.2017.

Geschäftsanschrift: Thunbuschstraße

22, 42781 Haan. Gegenstand: Der

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Import und Export von Lebensmitteln,

Geschirr, Besteck und Textilien sowie

Bauteilen. Stammkapital: 1.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Bedjeti, Alil, Kicevo /

Mazedonien, *24.12.1969; Sadiku, Sadik,

Dortmund, *22.01.1978, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Das Justizministerium des Landes NRW veröffentlicht

unter der Internet-Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle Insolvenzverfahren.

tretungsberechtigt mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Mit der Keppler Holz GmbH

mit Sitz in Hilden (Amtsgericht Düsseldorf,

HRB 45277) als herrschendem

Unternehmen ist am 20.09.2017

ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

geschlossen. Ihm hat

die Gesellschafterversammlung vom

20.09.2017 zugestimmt.

30.10.2017 HRB 28482: EPA Energieund

Prozesstechnik Aachen GmbH,

Solingen, Marktstraße 7, 42653 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.06.1954, mehrfach geändert.

Die Gesellschafterversammlung

vom 11.09.2017 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1

(Firma, Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Aachen (bisher Amtsgericht

Aachen HRB 190) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Marktstraße 7, 42653 Solingen. Gegenstand:

Ist, Ergebnisse natur- und

ingenieurwissenschaftlicher sowie

medizinitechnischer Erkenntnisse

für Industrie, Handel, Gerwerbe

und öffentlichen Bereich nutzbar zu

machen. Der Kauf und Verkauf von

Waren ist zulässig, sowohl für eigene

sowie auch für fremde Rechnung,

soweit er mit dem vorgenannten

Ziel des Unternehmens vereinbar ist.

Gegenstand des Unternehmens ist

weiterhin das Anbieten und Vermitteln

von Dienstleistungen, die mit

dem Ziel der Gesellschaft vereinbar

sind, ebenso die Verwertung von

Patenten und sonstigen gewerblichen

Schutzrechten. Stammkapital:

50.000,00 DEM. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dr. Röttger, Heinz Jörg, Solingen,

*07.01.1957.

30.10.2017 HRB 28477: ErTec Unternehmergesellschaft

(haftungsbeschränkt),

Solingen, Lützowstraße

63, 42653 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.09.2017.

Geschäftsanschrift: Lützowstraße

63, 42653 Solingen. Gegenstand:

Schweißen und Metallverarbeitung.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Erbas, Mükremin, Solingen,

*10.10.1983, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.11.2017 HRB 28485: MTS Wesersonne

GmbH, Haan, Schumannstraße

36, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.10.2017. Geschäftsanschrift:

Schumannstraße

36, 42781 Haan. Gegenstand: Die

Planung, Erstellung, Wartung, Reparatur

und Handel von Carports,

Vordächern, Wintergärten, Sonnenschutz,

Fenstern und Schiebetüren

und ähnliche Produkten einschließlich

aller damit in Zusammenhang

stehenden Geschäfte und Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Waltermann, Jens,

Hagen, *15.11.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

02.11.2017 HRB 28489: Kubik Bau

UG (haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Oberbergische Straße 63, 42285

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 31.08.2017. Geschäftsanschrift:

Oberbergische Straße

63, 42285 Wuppertal. Gegenstand:

Bauträgertätigkeit im Sinne von Anund

Verkauf von Grundstücken und

Immobilien, Grundstückserschließung,

Sanierung von Bestandsobjekten,

Erstellung und Errichtung

von Immobilien, Vermarktung von

Grundstücken und Immobilien.

Stammkapital: 600,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Lipken, Marc,

Wuppertal, *31.07.1970, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.11.2017 HRB 28487: J. F. Motte

Immobilien, Projekt- und Unternehmensberatung

UG (haftungsbeschränkt),

Solingen, c/o Motte

Immobilien e.K., Augustastraße

8, 42655 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.09.2017.

Geschäftsanschrift: c/o Motte Immobilien

e.K., Augustastraße 8,

42655 Solingen. Gegenstand: Die

Erbringung von Beratungsleistung

im Immobiliensektor und die allgemeine

Unternehmensberatung.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Motte, Johann-Friedrich, Solingen,

*26.07.1955, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

Tauchbadwärmer

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eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.11.2017 HRB 28491: Grossmann

Capital Invest GmbH, Erkrath, Kempener

Straße 32, 40699 Erkrath.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

09.10.2017. Geschäftsanschrift:

Kempener Straße 32, 40699 Erkrath.

Gegenstand: Verwaltung eigenen

Vermögens sowie Erwerb, Halten

und Verwalten von Beteiligungen an

anderen Unternehmen im eigenen

Namen, auf eigene Rechnung und

nicht als Dienstleistung für Dritte,

Übernahme der Geschäftsführung

in anderen Unternehmen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Grossmann, Jan, Erkrath,

*19.07.1978, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

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Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

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Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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