Hoffmann und Campe Frühjahr 2018

hoffmannundcampeverlag

HOFFMANN

UND CAMPE

FRÜH

AH

HR

2018


Bob Dylans Liebeserklärung

an die Literatur!

INHALT

Belletristik

4 Max Scharnigg, Der restliche Sommer

8 Irene Dische, Zum Lügen ist es nie zu spät

10 Alessio Torino, Über mir die Sonne

12 Barbara Aschenwald, Lichter im Berg

Der Band enthält die komplette Dokumentation

der Rede anlässlich der Verleihung des Literatur

Nobelpreises 2016 in Deutsch und Englisch.

Zusätzliche Materialien:

- Laudatio von Horace Engdahl, Sekretär des

Nobelkomitees bei der Schwedischen Akademie

- Kommentierung von Heinrich Detering

- Faksimile der Nobelpreisurkunde

Schwarzer Leinenband mir Silberprägung.

14 Daša Drndić, Belladonna

16 Paul Theroux, Mutterland

21 François-René de Chateaubriand, Kindheit in der Bretagne

22 Matthias Politycki, Sämtliche Gedichte

24 Alessandro Baricco, So sprach Achill

25 Jamil Ahmad, Der Weg des Falken

27 Siegfried Lenz, Stimmungen der See

Spannung

28 P. B. Vauvillé, Dunkle Nächte auf Montmartre

32 Alexander Oetker, Château Mort

Sachbuch

38 Charlie English, Die Bücherschmuggler von Timbuktu

42 Julia Grosse, Ein Leben lang

46 Jutta Ditfurth, Haltung und Widerstand

48 Jörg Magenau, Bestseller

Bob Dylan, Die Nobelpreis-Vorlesung

80 Seiten, Leinen

€ 14,– [D] / € 14,40 [A]

Warengruppe 118

ISBN 978-3-455-00343-7 lieferbar

52 Anett Kollmann, Mit fremden Federn

54 Matthias Heine, Letzter Schultag in Kaiser-Wilhelms-Land

56 Simon Ings, Triumph und Tragödie

58 Eva Weissweiler, Lady Liberty

Foto: © Barry Feinstein, 1966


»Außergewöhnliche Erzählkraft, Lust am

Fabulieren jenseits des literarischen Mainstreams

und eine einzigartige Hand für das Magische.«

Aus der Begründung der Verleihung des

Mara-Cassens-Preises an Max Scharnigg

»Was Max Scharnigg mit Sprache macht,

kann zur Zeit in Deutschland nur er: Beglücken ohne

auch nur einen Krümel von Kitsch, tiefe

Menschenliebe ohne Rührseligkeit, Trost über eine

Kindheit mit all ihren Dramen und Traumata breiten.

Max Scharnigg entzieht sich kühn eingefahrenen

Mustern. Was für ein Wunder!«

Annemarie Stoltenberg über

»Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau«

Foto: © Julian Baumann

Max Scharnigg


DER NEUE ROMAN

VON MAX SCHARNIGG

Die lebenslange Sekunde

zwischen ON und OFF

MAX SCHARNIGG wurde 1980 in München

geboren und arbeitet als Journalist für diverse

Magazine. 2010 erschien sein Romandebüt

Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter

einer Treppe, das mit dem Münchner Literaturstipendium

gefördert und mit dem Bayerischen

Kunstförderpreis sowie dem Mara-Cassens-Preis

ausgezeichnet wurde. Sein zweiter Roman

Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau

erschien 2013. Die Experimente mit der

Selbstversorgung fanden ihre Aufarbeitung in

den Büchern Feldversuch (2012) und der

großen Angelphilosophie Die Stille vor dem

Biss (2015, Atlantik Verlag). Seit 2014 ist er

Redakteur der Süddeutschen Zeitung am

Wochenende. www.scharnigg.de

Ein Roman über die Liebe in einer verdammt

gefährlichen Zeit. Geschichten von Menschen,

die eigentlich nur noch ein Gefühl sicher erkennen:

Aua.

Manchmal passiert noch was. Tin überlebt einen Anschlag.

Paul tritt in ein Petermännchen. Sara beschließt, irgendwann

Lohnsteuer zu bezahlen. Sie reisen dem Sommer

nach, auf der Flucht vor ihrem alten Leben. Und vor Tin,

der Sara dringend noch etwas sagen wollte. Der aber jetzt in

einem Krankenhaus liegt, in dem die Ärzte immer die

Worte Bombe und Tumor verwechseln. Sonja wird aus

Versehen zum Vorbild für Millionen junger Frauen. Dabei

hatte sie eigentlich nur ein Problem damit, bei der Altersangabe

so weit nach unten scrollen zu müssen. Und alle

zusammen haben wirklich eine Scheißangst vor Tove Boll.

Damit müssen sie wohl leben. Genau wie mit der Frage, ob

es unter bestimmten Umständen okay wäre, eine Biobäckerei

in die Luft zu jagen.

Ausführliche Leseprobe in Ihrem

LEX-Paket oder anfordern unter:

vertrieb@hoca.de

Max Scharnigg, Der restliche Sommer Roman

250 Seiten, gebunden € 20,– [D] / € 20,60 [A]

Warengruppe 1112 ISBN 978-3-40494-4 14. März 2018

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SÄMTLICHE ERZÄHLUNGEN –

ERSTMALS IN EINEM BAND

»Wenn das Schicksal gegen

einen ist, beißt man sich selbst an

Marmelade die Zähne aus.«

Der legendäre Erzählband Fromme Lügen machte

Irene Dische berühmt und mit einem Schlag zur

Bestsellerautorin. Jetzt sind endlich alle ihre wunderbaren

und wundersamen Erzählungen in einem Band

versammelt – ergänzt um zwei neue, bislang unveröffentlichte

Texte.

IRENE DISCHE, wurde in New York geboren.

Heute lebt sie in Berlin und Rhinebeck.

Bei Hoffmann und Campe erschienen unter anderem

der Romanerfolg Großmama packt aus (2005), der

Erzählungsband Lieben (2006), die Neuausgabe

ihres gefeierten Debüts Fromme Lügen (2007) und

zuletzt der Roman Schwarz und Weiß (2017).

Verlorene Muttersöhnchen, allzu selbstbewusste Versager,

Außenseiter, Gestrandete, Emigranten, Juden, lebenstüchtige

Frauen und männliche Weicheier, liebenswürdige

Schmarotzer, schlitzohrige Verwirrte und anderes buntes

Personal bevölkern Irene Disches Erzählungen, die mit

haarsträubenden Schicksalen und unerhörten Wendungen

aufwarten. Ein erzählerischer Kosmos – zwischen Berlin

und New York – voller Familien-, Liebes-, Emigranten-,

Lebens- und Lügengeschichten, erzählt in Irene Disches

unverwechselbarem Stil – »von graziöser Leichtigkeit,

sparsam und genau in den Mitteln, heiter und trocken im

Ton, dabei verstohlen zärtlich.« Der Spiegel

»Von ihrer Phantasie könnten

sich zehn Autoren ernähren.«

Ursula März, Die Zeit

MIT ZWEI

NEUEN, UNVER-

ÖFFENTLICHTEN

ERZÄHLUNGEN

ÜBERSETZT VON:

OTTO BAYER

MONIKA ELWENSPOEK

REINHARD KAISER

HANS MAGNUS ENZENSBERGER

U. A.

Irene Dische, Zum Lügen ist es nie zu spät Gesammelte Erzählungen

Aus dem amerikanischen Englisch von Otto Bayer, Monika Elwenspoek,

Reinhard Kaiser, Hans Magnus Enzensberger u. a.

704 Seiten, gebunden € 25,– [D] / € 25,70 [A]

Warengruppe 1112 ISBN 978-3-455-00005-4 14. März 2018

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Irene Dische

Schwarz und Weiß

ISBN 978-3-455-40477-7

lieferbar

Foto: © Sven Paustian


»EIN BEWEGENDES BUCH, VOLLER NOSTALGIE.«

LA REPUBBLICA

Der eine Sommer im Leben,

der alles verändert

Es soll ein ganz normaler Urlaub werden,

und doch steht alles auf dem Spiel.

Der erste Roman auf Deutsch des vielfach ausgezeichneten

italienischen Autors Alessio Torino.

ALESSIO TORINO, geboren 1975 in Urbino,

debütierte 2010 mit dem Roman Undici decimi.

Für seine literarischen Werke wurde er u.a. mit

dem Premio Bagutta Opera Prima, Premio Lo

Straniero und dem Premio Letterario Metauro

ausgezeichnet.

DER ÜBERSETZER Johannes von Vacano,

geboren 1982 in Rom, studierte italienische und

deutsche Literatur- und Sprachwissenschaft in

Bonn und Florenz. Er lebt und arbeitet in Bonn.

Es ist heiß auf Pantelleria, flirrend heiß, und der letzte Sturm

hat die Quallen in die Bucht getrieben, wo Tina sie jetzt eine

nach der anderen aus dem Wasser fischt und auf den Beton

wirft. Es ist der erste Sommer ohne den Vater. Die Mutter ist

nach der Trennung mit ihren beiden Töchtern alleine auf die

Insel gefahren. Zwischen Rosmarin und Kapernblüten,

salziger Haut und sonnenverbrannten Gesichtern, glitzerndem

Wasser und felsigen Buchten erleben Tina und ihre Schwester

die Fatalität des Erwachsenseins. Alessio Torinos kristallklare

Sprache, die aufs Wesentliche reduzierten Beobachtungen und

die kraftvollen Bilder des flirrenden Sommers – dieses Buch

entblättert auf einzigartige Weise den schmerzlichen Moment

der Gewissheit, in dem wir erkennen, dass nichts mehr so sein

wird wie zuvor. Ein Roman über die Kraft des Verstehens und

die Melancholie des Verlusts.

»Alessio Torino bricht dank der Authentizität

seiner schriftstellerischen Inspiration und

seinem untrüglichen Gespür für Sprache aus den

gängigen Rahmen der Verlagslandschaft aus.«

Goff redo Fofi , Internazionale

Foto: © Giandomenico Papa

Alessio Torino, Über mir die Sonne Roman Aus dem Italienischen

von Johannes von Vacano Originaltitel: Tina Originalverlag:

Minimum Fax ca. 160 Seiten, gebunden € 18,– [D] / € 18,50 [A]

Warengruppe 1112 ISBN 978-3-455-00147-1 14. März 2018

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... ES KANN ÜBERALL SEIN

UND IMMER

Erzählungen aus dem

Inneren unserer Existenz

Ein Dorf in Tirol, hoch oben nahe der Baumgrenze.

Wenn die Dämmerung kommt,

beginnen seine Lichter zu brennen, und, ob offen

leuchtend oder verborgen schimmernd, Barbara

Aschenwald folgt ihnen und den Geschichten, die

ihr Lichtkreis erhellt.

BARBARA ASCHENWALD wurde 1982 in

Tirol geboren. Sie studierte Vergleichende

Literaturwissenschaft in Innsbruck und verfasst

Lyrik, Prosa und Hörspiele. Für ihren ersten

Erzählband Leichten Herzens (2010) wurde sie

mit dem Jürgen-Ponto-Preis ausgezeichnet.

Lichter im Berg ist ihr zweiter Erzählband.

Barbara Aschenwald hat einige Zeit in Galtür verbracht,

einem Tiroler Dorf in knapp 1600 Metern Höhe. Sie hat

dort Menschen getroffen, die auf einzigartige Weise über

den Dingen zu stehen scheinen – und diese Begegnungen

traumsicher in Literatur verwandelt. Lichter im Berg sind

elf und eine Erzählung über das Mark des Lebens und die

drängenden Fragen unserer Existenz, pulsierend zwischen

Berg und Tal, Traum und Wirklichkeit, Wahnsinn und

Vernunft, dem Alltag und seiner jähen Veränderung – es

sind der Zeit enthobene Geschichten, die wortmächtig ins

Schwarze unserer Gegenwart zielen.

»Barbara Aschenwald schlägt einen leichten,

märchenhaften Ton an, ihre Sprache ist

poetisch.« Günter Kaindlstorfer, Deutschlandradio

Barbara Aschenwald, Lichter im Berg. Elf und eine Erzählung

224 Seiten, gebunden € 20,– [D] / € 20,60 [A]

Warengruppe 1112 ISBN 978-3-455-00298-0 20. Februar 2018

Foto: © Marco Grundt

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EIN HOCHAKTUELLER ROMAN

ÜBER DEN ZUSTAND UNSERER WELT

Eine der bedeutendsten

literarischen Stimmen Europas

Andreas Ban ist ein Psychoanalytiker, der nicht

mehr analysiert, und ein Schriftsteller, der nicht

mehr schreibt. Ein echter Intellektueller, dessen Welt

seit Jahren mehr und mehr verfällt, dessen Mitgefühl

die Menschen um ihn herum nicht mehr brauchen.

Belladonna ist eine Parabel über die Tücken des

Alterns in unserer gnadenlosen modernen Welt.

DAŠA DRNDIĆ, geboren 1946 in Zagreb,

ist eine der wichtigsten kroatischen Autorinnen.

Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen

übersetzt. Ihr Roman Sonnenschein (Hoffmann

und Campe 2015) war für den Internationalen

Literaturpreis nominiert und wurde mit den

renommierten Literaturpreisen Fran Galovic,

Kiklop und dem Independent Foreign Fiction

Readers‘ Prize ausgezeichnet.

DER ÜBERSETZERINNEN

Brigitte Döbert, geb. 1959, lebt in Berlin. Sie

überträgt u.a. Bora Ćosić, Miljenko Jergović und

Dževad Karahasan ins Deutsche.

Blanka Stipetić, geb. 1967 in Serbien, lebt in

Berlin und arbeitet als freie Autorin und

Literaturübersetzerin.

In einer Stadt an der kroatischen Adria wird der Psychologieprofessor

Andreas Ban zur Pensionierung gezwungen,

sein Wissen ist nutzlos geworden. Als er herausfindet, dass

er an einer schweren Krankheit leidet, ändert sich sein Blick

auf das eigene Leben und das seiner Freunde. Der Zusammenbruch

Jugoslawiens steht hier für Verrat, für den Verlust

von Menschlichkeit und den Triumph der Gewalt. Mutig

fordert Andreas Ban Alter und Krankheit heraus und taucht

in die Vergangenheit mit all ihren schmerzhaften Wahrheiten

ein. Daša Drndić hat mit Andreas Ban einen wahren

Helden unserer Zeit geschaffen: ein vergessener, verstoßener

Intellektueller, der in einer Gesellschaft, die ewige Jugend

predigt und kritische Gedanken unterdrückt, zu leben und

denken versucht.

»Wir sehen, wie die Geschichte sich wiederholt,

wie sie ihr monströses Gesicht zeigt.

Die extreme Rechte schreitet voran, vorerst

in kleinen Schritten, aber das macht sie nicht

weniger gefährlich. Es gibt keinen kleinen,

harmlosen Faschismus. Darum schreibe ich

über die Wichtigkeit des Erinnerns. Ohne

Erinnerung lassen wir uns allzu leicht manipulieren

und verlieren unsere Identität.«

Daša Drndić

Daša Drndić, Belladonna Roman Aus dem Kroatischen

von Brigitte Döbert und Blanka Stipetić Originaltitel: Belladonna

Originalverlag: Fraktura, Zagreb ca. 420 Seiten, gebunden

€ 24,– [D] / € 24,60 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00275-1 20. Februar 2018

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EIN GROSSER

FAMILIENROMAN

AMERIKANISCHER

VON PAUL THEROUX

Foto: xx


TRAGISCH, FESSELND,

URKOMISCH

Das erbarmungslose

Porträt einer Familie

Alle in Cape Cod halten Mutter für eine wunderbare

Frau: fleißig, fromm, genügsam. Alle außer

ihrem Ehemann und ihre sieben Kinder. Für sie ist sie

eine engstirnige und selbstsüchtige Tyrannin.

Der Erzähler Jay, Reiseschriftsteller mittleren Alters, ist

eines der sieben Kinder. Zusammen mit den Geschwistern

findet er sich bei der Mutter ein, als der Vater stirbt – die

erstickende Enge dort, im wortwörtlichen Mutterland,

evoziert eine Bandbreite an Gefühlen, die dem Leser auf

unheimliche Weise genau das präsentieren, was sonst

immer nur der Horror der anderen ist.

PAUL THEROUX, geboren 1941 in Medford,

Massachusetts/USA, ist mit mehr als dreißig

veröffentlichten Büchern einer der weltweit

populärsten Gegenwartsautoren. Weltruhm

erlangte er vor allem als Reiseschriftsteller.

Daneben verfasst er autobiographisch

beeinfl usste Romane. Theroux ist seit 2013

Mitglied der American Academy of Science

and Arts. Er lebt mit seiner Familie auf Hawaii

und auf Cape Cod.

Paul Theroux zeichnet mit einer großen Portion schwarzem

Humor ein meisterhaft präzises und abgründiges

Bild einer Familie, in der alle ständig gegen das kämpfen,

was sie verbindet.

DIE ÜBERSETZERIN Theda Krohm-Linke, geboren

1955, studierte Angewandte Sprachwissenschaft

und promovierte in Romanistik. Sie arbeitete als

Verlagsleiterin und Chefl ektorin und lebt heute als

Übersetzerin und Autorin bei Köln.

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Neu als Taschenbuch

bei Atlantik

Paul Theroux

Hotel Honolulu

ISBN 978-3-455-65078-5

14. März 2018

Foto: © picture alliance/Effi gie/Leemage

Paul Theroux, Mutterland Roman Aus dem amerikanischen Englisch

von Theda Krohm-Linke Originaltitel: Motherland Originalverlag:

Eamon Dolan / Houghton Miffl in Harcourt ca. 650 Seiten, gebunden

€ 26,– [D] / € 26,80 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00290-4 14. März 2018


Literarische Geschenkbücher im Leineneinband

»Beeilen wir uns, meine

Jugend zu schildern, solange ich

sie noch ertaste.«

José Saramago, Die Geschichte

von der unbekannten Insel

64 Seiten, Leinen

€ 12,– [D] / € 12,40 [A]

ISBN 978-3-455-40397-8

José Saramago, Kleine Erinnerungen

192 Seiten, Leinen

€ 16,– [D] / € 16,50 [A]

ISBN 978-3-455-40404-3

José Saramago, Das Leben der Dinge

192 Seiten, Leinen €

€ 17,– [D] / € 17,50 [A]

ISBN 978-3-455-40407-4

NEU ÜBERSETZT

VON KARL-HEINZ OTT

Doris Lessing,

Meine Katzen

80 Seiten, Leinen

€ 15,– [D] / € 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-40515-6

Constance de Salm, 24 Stunden

im Leben einer empfi ndsamen Frau

128 Seiten, Leinen

€ 16,– [D] / € 16,50 [A]

ISBN 978-3-455-40589-7

Winston Churchill,

Zum Zeitvertreib

64 Seiten, Leinen

€ 14,– [D] / € 14,40 [A]

ISBN 978-3-455-40511-8

François-René de Chateaubriand, Kindheit in der

Bretagne Aus dem Französischen von Karl-Heinz Ott

ca. 240 Seiten, Leinen € 16,– [D] / € 16,50 [A]

Warengruppe 1111 ISBN 978-3-455-00294-2

20. Februar 2018

20/21

D. H. Lawrence, Der Mann, der

Inseln liebte, 80 Seiten, Leinen

€ 15,– [D] / € 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-40549-1

Alessandro Baricco, Seide

144 Seiten, Leinen

€ 15,– [D] / € 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-40560-6

E.M. Forster, Die Maschine steht still

112 Seiten, Leinen

€ 15,– [D] / € 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-40571-2

In überwältigenden Landschaftsschilderungen schildert François-René Chateaubriand (1768–1848)

seine Kindheit in der Bretagne. Wir erleben das Meer, die Weite, die Heide wie mit eigenen Augen, als

sei dort die Natur seit zweihundert Jahren die gleiche geblieben, während alles um sie herum sich radikal

ändert. In Chateaubriands Leben spiegeln sich ganze Epochen. Die Neuübersetzung von Karl-Heinz Ott

setzt mit Chateaubriands Geburt in Saint-Malo ein und reicht über den Sturm der Bastille, den er

mit eigenen Augen erlebt hat, bis zu seinem Aufbruch nach Amerika. Chateaubriand gilt als der größte

Stilist französischer Sprache. Wer ihn liest, vergisst nie wieder die Bilder, mit denen er vom Kleinsten bis

ins Größte ganze Welten erstehen lässt. Allen voran aber sind sie eine Liebeserklärung an die Bretagne.


DAS LYRISCHE GESAMTWERK

ERSTMALS IN EINEM BAND

»Matthias Politycki schreibt

einfach wunderbare Gedichte.«

Radio Bremen

Bleib sitzen und schau.

Das meiste versäumst du sowieso.

22/23

MATTHIAS POLITYCKI, 1955 geboren, lebt

in Hamburg und München. Der »Grandseigneur

unserer Literatur« (Tagesspiegel) zählt zu den

renommiertesten deutschsprachigen Gegenwartsautoren.

Seit dreißig Jahren veröffentlicht er

Romane, Erzählungen und Essays, im Zentrum

seines Werkes hat er selbst aber stets die Lyrik

gesehen. Bei Hoffmann und Campe erschienen

u.a. seine Gedichtbände Ratschlag zum Verzehr

der Seidenraupe (2003), Die Sekunden danach

(2009), London für Helden (2011) und Dies irre

Geglitzer in deinem Blick (2015).

In seinen Gedichten ruft Matthias Politycki ein ganzes

Panoptikum an lyrischem Personal zusammen: Verliebte,

Verletzte und Verträumte, Reisende und Getriebene,

Tresenhocker und Dauergrantler erzählen mal in freien

Rhythmen, mal in romantischem Reimzauber davon, worauf

es wirklich ankommt im Leben. Formstrenge Sonette stehen

neben konkreter Poesie und werfen treffsicher Schlaglichter

auf die Liebe, den Tod und die vermeintlichen Banalitäten

des Alltags. Vom rätselhaften Germknödelparadigma bis

zum lässigen Botswana-Blues nimmt Politycki den Leser mit

auf eine Reise zwischen Heimatkunde und Weltweisheit.

Dabei schlägt er seit 30 Jahren einen ganz eigenen Ton an,

der sogar »das Rauschen der Zeit hinter dem Licht und den

Dingen« hörbar macht. Dieser Band versammelt erstmals

sämtliche Gedichte, auch die verstreut publizierten; ergänzt

wird er durch einen neuen Zyklus, der bis hinter die Tempel

von Angkor Wat führt.

»Lustvoll lesbare Realpoesie (…).

Mehr Lyrik in einem Band geht nicht.«

RBB Kulturradio

»Enorm präzise Beobachtungen

menschlichen Verhaltens, eine an

Dingfetischismus grenzende

Beschreibungsfähigkeit, Humor

und hellwache Form- und

Sprachartistik.« Denis Scheck

Foto: Alexander Tempel

Matthias Politycki, Sämtliche Gedichte. 2017–1987

Mit einem Nachwort von Wolfgang Frühwald ca. 520 Seiten,

Leinen Mit Lesebändchen € 28,– [D] / € 28,80 [A]

Warengruppe 1151 ISBN 978-3-40623-8 24. April 2018


»Ein unglaublich spannendes und

poetisches Buch, das nach der Lektüre noch

lange nachwirkt.« Renate Naber, WDR

Das älteste literarische Werk des

Abendlandes in einer

ungewöhnlichen Bearbeitung

»DIE GROSSARTIGEN

ERZÄHLUNGEN DES

SPÄTEN DEBÜTANTEN

AHMAD. ES IST AN-

GEMESSEN, DIESE

LANDSCHAFT UND

DIESES BUCH MIT

EHRFURCHT ZU

DURCHSTREIFEN.«

KATHARINA GANZIN,

TAZ

»BARICCO HAT

DEN HOMERISCHEN

TEXT ZU EINER

KOMPAKTEN, FLÜSSIGEN

UND SPANNENDEN

GESCHICHTE

UMGEARBEITET.«

NZZ AM SONNTAG

Jamil Ahmad, Der Weg des Falken Roman

Aus dem Englischen von Giovanni und Ditte

Bandini Originaltitel: The Wandering Falcon

Originalverlag: Penguin India / Hamish Hamilton

192 Seiten, Leinen € 16,– [D] /€ 16,50 [A]

Warengruppe 1112 ISBN 978-3-455-00301-7 23. Mai 2018

Alessandro Baricco, So sprach Achill

Die Ilias nacherzählt Aus dem Italienischen

von Marianne Schneider Originaltitel: Omero,

Iliade Originalverlag: Feltrinelli, Mailand

ca. 192 Seiten, Leinen € 16,– [D] / € 16,50 [A]

Warengruppe 1112 ISBN 978-3-455-40579-8 20. Februar 2018

24/25

»Manchmal erscheinen Bücher, die geeignet sind, blinde Flecken

auszufüllen, ungehörte Töne erklingen zu lassen, mit

Farbe auszumalen, wo Anschauung und Erfahrung fehlten.

Solche Bücher können sich nicht auf Erfindungen verlassen.

Sie müssen zuallererst sachkundig sein, und so tragen sie

jenseits ihrer sprachlichen Finesse zunächst etwas zur

Kenntnis des Lesers von der Welt bei. Ein solches Buch ist

Jamil Ahmads Der Weg des Falken.« Roger Willemsen, Die ZEIT

Alessandro Baricco, der große italienische Autor und Philosoph,

erzählt Homers Epos der Ilias über den trojanischen

Krieg nach, indem er die Figuren selbst zu Wort kommen

lässt und erschafft einen Roman, der einem modernen Krimi

gleicht. Dabei entblättert er eine zutiefst menschliche Geschichte,

die in ihrer Dramatik ihresgleichen sucht. Die Ilias

ist nicht umsonst das große Werk der Weltliteratur, das

Gewalt und Liebe als grundlegende Themen des Menschen

erzählt und dabei die gesamte Geistesgeschichte geprägt

hat – und das heute von tragischer Aktualität ist.


»In trüber Voraussicht erkannte ich,

dass ich meine Höchstleistungen

auf dem Wasser vollbringen würde.«

Lehmanns Erzählungen

100 Seiten, Leinen

R 15,– [D] / R 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-00185-3

Das Feuerschiff

140 Seiten, Leinen

R 16,– [D] / R 16,50 [A]

ISBN 978-3-455-00186-0

Schweigeminute

128 Seiten, Leinen

R 15,– [D] / R 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-40569-9

Die schönsten

Liebesgeschichten

196 Seiten, Leinen

R 15,– [D] / R 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-00017-7

So zärtlich war Suleyken

224 Seiten, Leinen

R 15,– [D] / R 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-40530-9

Die Flut ist pünktlich

128 Seiten, Leinen

R 15,– [D] / R 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-40488-3

Der Geist der Mirabelle

112 Seiten, Leinen

R 15,– [D] / R 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-40566-8

Eine Art Bescherung

112 Seiten, Leinen

R 15,– [D] / R 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-40539-2

Siegfried Lenz, Stimmungen der See

Erzählungen 196 Seiten, Leinen

€ 18,– [D] / € 18,50 [A] Warengruppe 1112

ISBN 978-3-455-00258-4 24. April 2018

Der Anfang von etwas

144 Seiten, Leinen

R 16,– [D] / R 16,50 [A]

ISBN 978-3-455-40568-2

Ein Kriegsende

80 Seiten, Leinen

R 14,– [D] / R 14,40 [A]

ISBN 978-3-455-40517-0

Die kleine

Siegfried-Lenz-Bibliothek

Sieben Leinenbände

im Schuber, ca. 1000 Seiten

R 98,– [D] / R 100,80 [A]

ISBN 978-3-455-00254-6

»Seit dem Märzmorgen, an dem ich durch das Eis des Lyck-See brach«, erinnert sich

Siegfried Lenz, »hatte ich eine besondere Beziehung zum Wasser – eine Art dämmerndes

Heimweh verbindet mich mit ihm.« So wie sich das Wasser thematisch durch sein Leben

zieht, ist es auch in seinem literarischen Werk präsent. Lenz’ Romane und Erzählungen

spielen auf dem Meer und an den Küsten, an Stränden, in Häfen und auf Schiffen, seine

Figuren sind nicht selten Fischer, Angler, Hafenarbeiter oder Matrosen. Lenz’ schönste

Texte über Flüsse, Meere und Seen versammelt dieser Band.

26/27


Ein neuer Ermittler

betritt das Parkett

Voilà Quentin Belbasse,

Jazzmusiker und Detektiv

Der Tatort: Das Cabaret Narcisse auf Montmartre

Die Tote: Eine unbekannte junge Frau, mysteriöserweise

verkleidet als Daphné, Sängerin im Narcisse

Der Verdächtige: Moulin, genannt »Der Rote« – Besitzer

des Narcisse, der direkt über dem Cabaret wohnt

Der Ermittler: Quentin, ein Jazzgitarrist, der das Viertel

kennt wie seine Hosentasche. Er ist befreundet mit Moulin

und wird so unversehens zum Privatdetektiv.

»Eins war sicher: Moulin saß ganz schön in der Patsche.

Seine Wohnung lag direkt über dem Narcisse, und die

beiden Stockwerke waren im Innern durch eine kleine

Wendeltreppe verbunden. Theoretisch konnte er in

den Club hinuntergehen, ohne dass irgendjemand etwas

davon mitbekam. Er hatte also kein Alibi. Es war denkbar,

dass er ein Geräusch gehört hatte, die Treppe hinunterstieg,

die Unbekannte auf frischer Tat ertappte, sie in den Keller

verfolgte und dort tötete. Oder dass er dem Opfer selbst

die Tür zur Gasse geöffnet hatte. Aber das war unmöglich.

Quentin kannte seinen Freund. Er war sich sicher, dass

Moulin kein Mörder war.«

28/29


NICHTS IST,

WIE ES SCHEINT ...

Cabaret, Jazz,

Montmartre – und ein Mord

im Herzen von Paris

Paris im August: die Stadt glüht, die Einwohner

fliehen, Touristen drängen sich auf dem Montmartre.

Da wird im Cabaret von Moulin, genannt der Rote,

die Leiche einer jungen Frau gefunden. Auf den ersten

Blick scheint es sich um Daphné zu handeln, die

kapriziöse Sängerin und einzige Frau in Moulins

Transvestiten-Cabaret. Doch die Tote hat sich nur als

Daphné verkleidet …

BERTINA HENRICHS wurde 1966 in Frankfurt

am Main geboren. Sie studierte Literatur- und

Filmwissenschaft und lebt seit langem in Paris,

wo sie als Schriftstellerin und Filmemacherin

arbeitet. Ihr Debüt Die Schachspielerin (2006)

wurde mit dem Corine-Buchpreis ausgezeichnet

und fürs Kino verfilmt. Bei Hoffmann und Campe

erschienen außerdem That’s all right, Mama

(2009), Ein Garten am Meer (2011) und Das

Glück der blauen Stunde (2013).

Cabaretbesitzer Moulin beauftragt seinen Freund Quentin

mit den Ermittlungen, denn mit dem zuständigen Kommissar

hat er allzu viele Rechnungen offen. Quentin, der eigentlich

Gitarrist ist, aber schnell sein Talent zum Privatdetektiv

entdeckt, stößt auf ein Geflecht aus Lügen und Eifersucht.

In der Belegschaft des Narcisse hat offenbar jeder etwas zu

verbergen. Und auch Moulin scheint nicht der zu sein, für

den Quentin seinen alten Freund gehalten hat. Aber eins ist

klar: Daphné war unter den Künstlern alles andere als beliebt.

Was hat sie mit dem Fall zu tun? Sie streitet ab, die Tote

gekannt zu haben. Hat der Mörder die Frauen verwechselt?

30/31

PHILIPPE VAUVILLÉ ist Musiker, Drehbuchautor,

Regisseur und Dokumentarfilmer. Außerdem ist er

der Sänger des Jazz-Quartetts Smoking, das er

2011 gegründet hat. Unter seinem Künstlernamen

Sharon Glory ist er Sänger der Rockgruppe

Au bonheur des dames.

DIE ÜBERSETZERINNEN

Yvonne Eglinger, geboren 1988, lebt in

Freiburg und übersetzt aus dem Englischen und

Französischen.

Maja Ueberle-Pfaff, geboren 1954, lebt als

Literaturübersetzerin, Autorin und Herausgeberin

in der Nähe von Freiburg.

P. B. Vauvillé

Dunkle Nächte

auf

Montmartre

Kriminalroman

roma

Hoffmann und Campe

A2-Plakat

ISBN 978-3-455-98255-8

Foto: © Pascal Rabaud

P.B. Vauvillé, Dunkle Nächte auf Montmartre Kriminalroman

Aus dem Französischen von Maja Ueberle-Pfaff und Yvonne Eglinger

Originaltitel: Le Narcisse Originalverlag: Le cherche midi, Paris

ca. 320 Seiten, Klappenbroschur € 14,99 [D] / € 15,50 [A]

Warengruppe 1121 ISBN 978-3-455-00080-1 24. April 2018


BEGEISTERTE RÜCKMELDUNGEN,

WOCHENLANG AUF DER SPIEGEL-BESTSELLERLISTE,

ÜBER 35.000 VERKAUFTE EXEMPLARE

MERCI BEAUCOUP!

DER ZWEITE FALL UNSERES

NEUEN LIEBLINGSKOMMISSARS FÜHRT

IHN HINTER DIE FASSADEN DER EDELSTEN

WEINSCHLÖSSER DER WELT.

• »Retour ist ein richtiger Wohlfühlkrimi, der sich aber

nicht nur auf urlaubsschwangere Gemütlichkeit

verlässt, sondern zwischendurch in Sachen Spannung

richtig Gas gibt.« Oliver Steuck, WDR 2

• »Eine spannende Geschichte, die

Land und Leute plastisch vorführt,

mit einem Helden, der das Zeug

zur Serienfigur hat.«

Volker Albers, Hamburger Abendblatt

CHATEAU

MORT

• »Luc Verlains erster Fall ist ein optimaler Einstieg

für eine neue Krimiserie, an der nicht nur Freunde

des französischen Savoir-vivre Gefallen finden.« News

• »Alexander Oetker gelingt es mit Retour nicht nur,

eine spannende Geschichte zu erzählen. Er erzeugt

auch den unbedingten Wunsch, sofort in den

Urlaub zu gehen.« B.Z. am Sonntag

• »Ein unglaublich starkes Debüt.

Oetkers Sprache zieht voll rein.

Kante und Lieblichkeit. Frankreich,

wie es gerne wieder wäre.«

Adrian Arnold, Schweizer Fernsehen

• »Ein unterhaltsamer Regionalkrimi

mit vielen Pluspunkten

auf der Wohlfühlskala.« dpa

Foto: © Stéphane Mesmin

32/33


GROSSE

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ISBN 978-3-455-98256-5

Foto: © Stéphane Mesmin

17 / 15 Exemplare Château Mort

EK ca. € 144,– [D] / € 148,50 [A]

ISBN 978-3-455-98266-4

ET 14. März 2018

Für den Fall, dass Sie mehr Exemplare benötigen, wenden Sie sich

an Ihre/n Vertreter/in oder den Verlag unter vertrieb@hoca.de.

34/35


LESEEXEMPLAR

Der kurioseste Marathon

der Welt – und ein ausgeklügelter

Mord: Commissaire Luc Verlain

ermittelt wieder

Luc Verlains erster Sommer im Aquitaine neigt

sich dem Ende entgegen – doch kurz vor der Lese

der edelsten Weinreben wird Frankreich von einer

Hitzewelle erfasst. Und ausgerechnet nun findet der

Marathon du Médoc statt – wo die Läufer in bunten

Kostümen antreten und unterwegs auch noch

Rotwein verkosten dürfen.

ALEXANDER OETKER war langjähriger

Frankreichkorrespondent für RTL und n-tv und ist

profunder Kenner von Politik und Gesellschaft

der Grande Nation. Geboren 1982 in Berlin,

arbeitete er u.a. für die Berliner Zeitung, das

Bayerische Fernsehen und den MDR. Seit 2012

ist er politischer Korrespondent für die Mediengruppe

RTL Deutschland in Berlin, berichtet

aber immer wieder aus Frankreich. Alexander

Oetker lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in

Berlin. Der erste Band Retour. Luc Verlains

erster Fall stand wochenlang auf der SPIEGEL-

Bestsellerliste.

Ein riesiges Fest, das für Luc noch schöner wird, weil

seine Angebetete Anouk nach einer geheimnisvollen

Italienreise wieder ins Aquitaine zurückkehrt. Gemeinsam

stehen sie im Schlossgarten von Lucs bestem Freund

Richard, der die Marathonläufer mit einem feinen

Rotwein verköstigt. Plötzlich brechen einige Sportler

zusammen, ein Politiker kommt nur knapp mit dem

Leben davon und ausgerechnet der sympathische Winzer

Hubert stirbt. So sehr sich Luc auch dagegen sträubt:

Alle Spuren führen zu Richard, denn der steckt offenbar

in ernsten finanziellen Schwierigkeiten.

Der Commissaire muss sich bald entscheiden zwischen

der Loyalität zu seinem alten Freund und den Gefühlen

für seine charmante Partnerin Anouk, die Richard längst

für den Täter hält.

36/37

JETZT NEU ALS

ATLANTIK-TASCHENBUCH

RETOUR

LUCS VERLAINS ERSTER FALL

ISBN 978-3-455-00349-9

Erscheint am 23. Mai 2018

Das Hörbuch erscheint

zeitgleich bei AUDIOBUCH

Foto: Maria Vogel / Die Hoffotografen

Alexander Oetker, Château Mort. Luc Verlains neuer Fall

Ein Aquitaine-Krimi 332 Seiten, Klappenbroschur

€ 16,– [D] / € 16,50 [A] Warengruppe 1121

ISBN 978-3-455-00076-4 14. März 2018

Mehr über Luc Verlain und das Aquitaine

unter www.lucverlain.de


Eine große, meisterhafte Reportage

über Menschen, die sich mutig der

Vernichtung eines Wissensschatzes und

Erbes der Menschheit entgegenstellen –

und eine Zeitreise zu einer sagenumwobenen

Stadt, die eine einzigartige

Bibliothek beherbergt.

»Timbuktu bleibt für Touristen unzugänglich –

umso wichtiger und fesselnder ist dieses Buch.«

Financial Times

»Ein kluger, einfühlsam erzählter

Reisebericht und die faszinierende Geschichte

einer außergewöhnlichen Stadt.«

The Times

»Brillant!«

The Economist

Foto: © James P. Blair / Kontributor via Getty Images

38/39


»UNGLAUBLICH PACKEND.«

SUNDAY TELEGRAPH

»Ein Meisterwerk des

investigativen Journalismus.

Ein kluges, fesselndes Buch!«

The Guardian

Timbuktu ist ein Mythos – einst so reich, dass

angeblich sogar die Sklaven Goldschmuck trugen,

verfügt die abgelegene Stadt am Niger über einen ganz

besonderen Schatz: eine der größten Bibliotheken

mittelalterlicher Schriften. Als im Jahr 2012 die Stadt

in die Hände von Islamisten fällt, droht die Vernichtung

der Bücher. Doch eine Gruppe von Bibliothekaren

und Archivaren schmuggelt die Bücher unter Lebensgefahr

aus der Stadt.

CHARLIE ENGLISH arbeitete als Redakteur

beim Guardian, zuletzt als Chefredakteur des

Auslandressorts. Erstmals reiste er im Alter von

neunzehn Jahren nach Afrika, seitdem ist er

immer wieder dorthin zurückgekehrt. Er lebt mit

seiner Familie in London. Auf Deutsch erschien

von ihm bislang Das Buch vom Schnee (2009).

DIE ÜBERSETZER

Henning Dedekind, Jahrgang 1968, studierte

Rechtswissenschaften, Amerikanistik und

Soziologie. Er übersetzt Sachbücher aus

dem Englischen.

Heike Schlatterer, Jahrgang 1970, studierte

Geschichte und Amerikanistik. Sie übersetzt

Sachbücher aus dem Englischen, u.a. von

Paul Theroux und Jaron Lanier.

Charlie English ist Redakteur beim Guardian, als er auf die

Meldung stößt, Islamisten hätten Timbuktu eingenommen.

Er erfährt von der Rettung der einzigartigen Bibliothek. Dieses

moderne Abenteuer verknüpft English mit der fieberhaften

Suche nach der legendären Stadt im späten 18. Jahrhundert,

als europäische Forscher hofften, ein afrikanisches El Dorado

zu finden. Ihr Ziel blieb unerreicht: eine Expedition nach der

anderen endete katastrophal, Krankheit, das ungewohnte Klima

und Überfälle rafften die Forscher dahin. Doch einer schaffte

es, eine Nachricht nach Europa zu schicken: Er habe in

Timbuktu »Aufzeichnungen aller Art gefunden«, schreibt

Major Laing. Der Schatz, den er gefunden hat, war nicht aus

Gold, sondern aus Papier. Eine meisterhaft erzählte, genau

recherchierte Geschichte über einen der faszinierendsten Orte

auf dieser Welt, über einen Mythos, der Wirklichkeit geworden ist.

Charlie English, Die Bücherschmuggler von Timbuktu

Aus dem Englischen von Heike Schlatterer und Henning Dedekind

Originaltitel: The Book Smugglers of Timbuktu Originalverlag:

HarperCollins, London ca. 420 Seiten € 24,– [D] / € 24,70 [A]

Warengruppe 1973 ISBN 978-3-455-50372-2 14. März 2018

40/41

A2-Plakat

ISBN 978-3-455-98258-9

Foto: © Finn Ståle Felberg


»E

s gibt sie, diese lebenslangen Beziehungen,

Menschen, die fast ein Dreivierteljahrhundert

ein Paar sind. Wie meine Großeltern, die insgeheim

der Grund sind, warum ich dieses Buch schreiben

wollte. Ich wurde durch ihre Bilderbuchehe verwöhnt

und von diesem Märchen mit Happy End seit früher

Kindheit eingelullt. Bis heute bilde ich mir ein, dass

ihre Beziehung mein gutes Händchen bei der Partnerwahl

entscheidend mitgeprägt hat. Doch mir wurde

irgendwann klar, dass der Weg dieser beiden nicht der

Königsweg ist. Vielmehr wollte ich herausfinden, wie

andere lang liierte Paare ihre Routine und Zufriedenheit

gefunden haben. Diese Suche war erkenntnisreich

und führte mich vom tiefen Ruhrgebiet bis in den

Süden Londons und nach Manhattan. Und auch wenn

es kein Patentrezept für eine lange Beziehung gibt, so

soll dieses Buch doch Mut machen, dass es funktionieren

kann, obwohl um einen herum angeblich jede dritte

Beziehung wieder auseinander geht.« Julia

Grosse

42/43

Foto: © Karsten Thormaehlen


JULIA GROSSE ERGRÜNDET

DIE SPIELARTEN DER GROSSEN LIEBE.

Auf der Suche

nach dem Geheimnis

der ewigen Liebe

Mehr als siebzig Jahre lang waren Julia Grosses

Großeltern ein Paar. Und jeden Tag aufs Neue

versicherten sie einander ihre Liebe, bis sie im hohen

Alter kurz nacheinander starben. Ihre Beziehung

prägte die ganze Familie.

JULIA GROSSE, 1976 in Mainz geboren,

studierte Kunstgeschichte, Film- und Literaturwissenschaft

in Bochum. Sie arbeitete als

Kulturkorrespondentin in London, u.a. für FAS,

SZ Magazin und Merian. Mittlerweile leitet sie

das Kunstmagazin Contemporary And (C&).

Julia Grosse lebt mit Mann und zwei Kindern

in Berlin.

Wie hält man eine tiefe Verbundenheit über ein ganzes

Leben aufrecht? Besonders in einer Zeit, in der es zahlreiche

Beziehungsmodelle gibt, die längst nicht alle einen Ewigkeitsanspruch

haben. Um diese Fragen zu beantworten, ist

Julia Grosse quer durch Deutschland und bis nach New

York gereist. Sie hat Liebespaare getroffen, die auch nach

vielen Jahren, tiefen Einschnitten und gemeisterten Krisen

in der Gewissheit leben, ihren Seelenverwandten gefunden

zu haben. So verschieden diese Paare – ob Künstler,

Politaktivistinnen oder Drogeriebesitzer – auch sein mögen:

Was sie alle eint, ist der tiefe Glaube daran, dass alle

Hürden, die sie nehmen mussten, es wert waren. Herausgekommen

sind hinreißende Porträts, die zeigen, dass

die Liebe zwar nicht immer wie im Märchen verläuft,

dass man aber trotz allem bis ans Lebensende gemeinsam

glücklich sein kann.

Julia Grosse, Ein Leben lang. Was wir von unseren Großeltern über

die Liebe lernen können ca. 280 Seiten, gebunden Mit farbigen

Abbildungen € 20,– [D] / € 20,60 [A] Warengruppe 1191

ISBN 978-3-455-00279-9 14. März 2018

44/45

Foto: © Georgia Kühn


»DER SCHOSS IST FRUCHTBAR NOCH,

AUS DEM DAS KROCH.«

Sie wollen, was sie sagen

»Sie haben sich immer wieder gefragt, wie es zum

Faschismus kommen konnte – da schlittert man doch

nicht einfach hinein? Sie haben Recht! Sehen Sie sich

um. Die Enthemmung dieser Gesellschaft ist so sichtbar

wie gefährlich weit fortgeschritten. Die Bastionen der

bürgerlichen Demokratie zeigen Risse.«

JUTTA DITFURTH ist Soziologin, Publizistin

und politische Aktivistin. Sie arbeitete u. a. als

Forscherin und Reporterin in England, den USA

und auf anderen Kontinenten. In den achtziger

Jahren war sie Bundesvorsitzende der Grünen,

trat 1991 aus und gründete im selben Jahr die

Ökologische Linke mit. Seit 2016 vertritt sie die

Wählervereinigung ÖkoLinX-ARL erneut im

Frankfurter Römer. Sie veröffentlichte 16 Bücher,

darunter die Bestseller Feuer in die Herzen.

Gegen die Entwertung des Menschen (1997),

Ulrike Meinhof. Die Biografi e (2007) und Krieg,

Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die

Grünen (2011). Bei Hoffmann und Campe ist

Der Baron, die Juden und die Nazis. Adliger

Antisemitismus (2015) erschienen.

www.jutta-ditfurth.de

Mit kühlem Blick benennt und analysiert die Autorin, welche

Kräfte hier am Werk sind und warum sich diese Entwicklung

beschleunigen wird. Jutta Ditfurth fragt: Wer löste die Lawine

aus? Wer und was begünstigt ihr Wachstum? Welche Freiheiten,

welche Menschen fallen ihr zum Opfer? Und die Gegenwehr?

Wem ist zu trauen, wenn der Rassismus bis weit in die bürgerliche

Mitte verankert ist und wenn der Antisemitismus auch

in Teilen der Linken Anhänger findet?

Geschichte wiederholt sich nicht. Aber menschenfeindliche

Werte und inhumane Weltbilder kehren wieder, wenn wir

ihre verheerenden Konsequenzen vergessen, und sie bergen

neue Formen autoritärer, faschistischer Gesellschaften in

sich. »Wir müssen sie sehen wollen, um sie zu bekämpfen«,

sagt die Autorin. Denn Völkische und Nazis werden tun,

was sie sagen.

Jutta Ditfurth, Haltung und Widerstand. Eine epische Schlacht

um Werte und Weltbilder ca. 144 Seiten, Klappenbroschur

€ 12,– [D] / € 12,40 [A] Warengruppe 1973

ISBN 978-3-455-00351-2 23. Mai 2018

46/47

Foto: © Philipp von Ditfurth


FÜR

BESTSELLER

GIBT ES KEINE

ZAUBERFORMEL,

ABER VIELE

G U T E G R Ü N D E

Lesen ist niemals bloß Flucht aus

der Wirklichkeit. Die Wirklichkeit

steckt auch in den Büchern.

Bücher,

die wir liebten –

und was sie über

uns verraten

Die Geschichte der Bestseller handelt davon,

warum bestimmte Themen zu einer bestimmten

Zeit so mächtig geworden sind.

Kein Bestseller ohne eine Stimmung, die ihn trägt.

Ein Bestseller ist das Resultat einer merkwürdigen

Verschiebung. In ihm verschmilzt der einsame Vorgang

des Lesens zu einem massenhaften Ereignis.

Im Bestseller erkennt sich jeder von uns als

Teil einer Gemeinschaft der Lesenden wieder

und sieht, dass er eben doch nicht alleine ist.

Lesen heißt fliehen, um

verwandelt zurückzukehren.

Jedes Buch trifft nicht bloß auf seine

Leser, sondern auch auf einen besonderen

Augenblick, in dem sich all unsere Sehnsüchte,

Hoffnungen, Ängste, Wissensund

Unterhaltungsbedürfnisse bündeln.

Oder auch unsere Sensationsgier,

unser Voyeurismus und unsere

Niedertracht.

48/49


DIE GESCHICHTE DER BESTSELLER

IN DER BRD NACH 1945

Du bist,

was Du liest

Bestseller sind mehr als erfolgreiche Bücher. Sie sind

Spiegel ihrer Zeit. Jörg Magenau fahndet in den

Bestsellerregalen von 1945 bis heute danach, was

die Bücher über uns als Gesellschaft und unsere

Stimmungen erzählen.

JÖRG MAGENAU studierte in Berlin Philosophie

und Germanistik. Er gehörte zu den Gründern

der Wochenzeitung Freitag, deren Literaturredakteur

er bis 1996 war. Er arbeitete für

die taz, die FAZ und ist seit 2002 freier Autor,

unter anderem für die Süddeutsche Zeitung und

Deutschlandfunk Kultur. Nach umfassenden

Biographien über Christa Wolf, Martin Walser

und über Ernst und Friedrich Georg Jünger

erschienen von ihm zuletzt Princeton 66. Die

abenteuerliche Reise der Gruppe 47 und

bei Hoffmann und Campe Schmidt – Lenz.

Geschichte einer Freundschaft (2014).

Jeder Leser weiß es: Ein Platz auf der Bestsellerliste ist

kein Qualitätsmerkmal. Und doch gibt es Gründe

und Bedingungen dafür, dass Tausende Leser zur selben

Lektüre greifen. Denn Bücher sind nicht nur ein Teil

unseres Lebens, auch wir Leser sind in ihnen enthalten.

Zwischen den Seiten finden wir unsere Ängste,

Hoffnungen und Wünsche, wir befriedigen unsere

Neugier und Sensationslust.

Jörg Magenau hat Bücherregale und Bestsellerlisten

gesichtet, um diese Hintergrundgeschichte der Bestseller

zu erzählen. Warum traten bestimmte Bücher zu ihrer Zeit

eine Debatte los oder lösten einen Hype aus? Warum

wurden bestimmte Themen so mächtig? Eine Geschichte

des Lesens – eine Geschichte unseres Landes.

A2-Plakat

ISBN 978-3-455-98257-2

Jörg Magenau, Bestseller. Bücher, die wir liebten –

und was sie über uns verraten ca. 260 Seiten, gebunden

€ 22,– [D] / € 22,70 [A] Warengruppe 1956

ISBN 978-3-455-50379-1 20. Februar 2018

Foto: © Anna Weise

50/51


VOM SEINSOLLEN, SEINWOLLEN

UND SEINKÖNNEN

»Ich meinte, es wüchse mir

eine ganz neue Haut.«

Harry Domela, falscher Hohenzollern-Prinz, 1927

Hochstapler können alles. Sie verkaufen den

Eiffelturm, die Freiheitsstatue und Mondflüge,

sie wissen, wie man schnell reich wird, glänzen mit

Titeln, Uniformen und Kronen, heilen Kranke,

sprechen mit Toten und mit Gott, überleben ausweglose

Gefahren, verkörpern die große Liebe und schaffen

noch größere Kunstwerke. Eigentlich können sie

nichts davon – dennoch glaubt man ihnen, zumindest

eine Zeit lang.

DR. ANETT KOLLMANN studierte Literatur- und

Medienwissenschaften. Sie publiziert vorrangig

zu historischen, literarischen und biographischen

Themen und lebt als freie Autorin in Berlin.

Neben alten Bekannten – der Päpstin Johanna, dem Hauptmann

von Köpenick und dem falschen Prinzen Harry Domela –

beschreibt das Buch auch die Verstellungen, um äußeren

Zwängen zu entgehen: eine Schweizerin wird um 1900 zum

orientalischen Nomaden, ein Brite zum Indianer.

Hochstaplei ist zeitlos, aber in Krisen hat sie Konjunktur.

Politische Umbrüche rufen selbsternannte Anführer auf den

Plan, spirituelle Notstände vermehren die Zahl der Erleuchteten.

Geltungsdrang ist das häufigste Motiv. Die sogenannten

Gentlemen unter den Verbrechern scheitern fast immer, aber

sie scheitern grandios. Das macht sie sympathisch – und ein

bisschen unheimlich.

Anett Kollmann, Mit fremden Federn. Eine kleine Geschichte der

Hochstapelei ca. 260 Seiten, gebunden € 20,– [D] / € 20,60 [A]

Warengruppe 1973 ISBN 978-3-455-00067-2 24. April 2018

52/53


VOM AUTOR DER ERFOLGREICHEN

SPRACHKOLUMNE »EIN MANN, EIN WORT«

Wie Frankfurter

zum Hot Dog wurden

Sprache ist lebendig und verändert sich ständig.

Das mögen manche beklagen, wenn überall

Anglizismen auftauchen. Doch einschneidender und

von viel größerem Ausmaß als aktuelle Veränderungen

für die deutsche Sprache war der Erste Weltkrieg.

Matthias Heine hat sich auf Spurensuche begeben ...

MATTHIAS HEINE, 1961 in Kassel geboren, hat

in Braunschweig Germanistik und Geschichte studiert.

Seit 1992 ist er Journalist in Berlin, hat u. a. für Die

Welt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, taz,

BZ, Cicero, Neon und Theater heute geschrieben

und Radiobeiträge für den NDR und den SFB/RBB

produziert. Seit 2010 ist er Kulturredakteur der Welt.

Zuletzt erschein von ihm bei Hoffmann und Campe

Seit wann hat geil nichts mehr mit Sex zu tun? 100

Wörter und ihre erstaunlichen Karrieren (2016).

Bis 1914 breitete sich Deutsch scheinbar unaufhaltsam

aus – als führende Weltwissenschaftssprache ebenso wie als

Amtssprache in den Kolonien oder in Osteuropa. Deutsch

reiste in die exotischen Regionen Afrikas und des Südpazifiks

und in die USA. Dann kam der Erste Weltkrieg. Nicht nur

slawische Nationen, Elsass und Lothringen oder Länder unter

dem Äquator, denen das Deutsche aufgezwungen worden war,

gingen 1918 dem deutschen Sprachraum verloren, sondern

auch Gebiete wie Südtirol, in denen man Deutsch gesprochen

hatte. Kaiser-Wilhelms-Land wurde Neuguinea, das Haus

Sachsen-Coburg hieß plötzlich Windsor und auch der German

Shepherd wurde zum Alsatian umgetauft. Uns blieben nur

Wörter und Wendungen wie robben und auf Tauchstation

gehen, mit denen die Weltkatastrophe vor 100 Jahren noch

heute unser Reden prägt.

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Matthias Heine, Letzter Schultag in Kaiser-Wilhelms-Land. Wie der

Erste Weltkrieg die Deutsche Sprache für immer veränderte

120 Seiten, gebunden € 14,– [D] / € 14,40 [A]

Warengruppe 1957 ISBN 978-3-455-00281-2 23. Mai 2018

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Foto: © privat


»EINE FESSELNDE GESCHICHTE ÜBER GROSSE

ZIVILCOURAGE UND WISSENSCHAFTSDRANG.«

THE GUARDIAN

Utopien und Unterdrückung:

Wissenschaft im Stalinismus

»Sozialismus ist Wissenschaft«, so Joseph Stalin,

der sich selbst zum ersten Wissenschaftler des Landes

stilisierte. Unter seiner Herrschaft entstand der

weltweit am besten finanzierte Forschungsapparat,

gleichzeitig mussten Wissenschaftler um ihr Leben

fürchten. Gestützt auf zahlreiche Dokumente zeichnet

Simon Ings die Vereinnahmung der Wissenschaft durch

den Sowjetstaat nach.

SIMON INGS, Jahrgang 1965, ist Redakteur

des New Scientist, er hat Romane und Drehbücher

veröffentlicht und schreibt Sachbücher

über menschliche Wahrnehmung, erweiterte

Realität und die Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Sein Sachbuch Das Auge erschien 2008

bei Hoffmann und Campe. Simon Ings lebt in

Dubai und London.

DIE ÜBERSETZERIN Brigitte Döbert, geboren

1959, lebt in Berlin. Sie übersetzt Belletristik

und Sachbücher aus dem Serbokroatischen

und Englischen.

Nach der russischen Revolution gingen junge Forscher

eine Allianz mit den Bolschewisten ein: Wissen gegen

Ressourcen. So entstand Forschung, deren Ergebnisse

bahnbrechend waren. Genetik, Evolutionstheorie,

Pädagogik, Neuropsychologie – Erkenntnisse aus der

Sowjetunion haben bis heute Bestand. Doch viele

Wissenschaftler fielen dem Großen Terror zum Opfer

oder mussten ihre nicht ideologiekonforme Forschung

im Geheimen vorantreiben. So brachte der Staat ungewollt

unerschrockene Wissenschaftler hervor wie den Botaniker,

der in einer lichtlosen Zelle Seminare abhielt, den Arzt,

der im Selbstversuch mit Bluttransfusionen starb und

den Biologen, der die physiologischen Auswirkungen

der über ihn verhängten Todesstrafe protokollierte.

Simon Ings erzählt von brillanten Forschern und ruchlosen

Scharlatanen, von Visionären und Karrieristen, von

großem Mut und ebenso großer Feigheit.

»Ings hat eine wundervolle Gabe,

komplexe Zusammenhänge verständlich

zu machen. Er erzählt lebhaft,

dramatisch und faszinierend.«

The Times

Simon Ings, Triumph und Tragödie. Stalin und die Wissenschaftler

Aus dem Englischen von Brigitte Döbert Originaltitel: Stalin and the

Scientists. A History of Triumph and Tragedy 1905–1953 Originalverlag:

Faber & Faber, London ca. 600 Seiten, gebunden

€ 28,– [D] / € 28,80 [A] Warengruppe 1973

ISBN 978-3-455-50283-1 14. März 2018

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Foto: © Lydia Nicholas


ZUM 200. GEBURTSTAG VON

KARL MARX AM 5. MAI 2018

ÜBERARBEITETE UND ERGÄNZTE NEUAUFLAGE

DES STANDARDWERKS ÜBER DIE

JÜNGSTE TOCHTER VON KARL MARX

Ein mächtiges Erbe

Jenny Julia Eleanor Marx, genannt »Tussy«

oder »Lady Liberty«, war ein vielseitig begabtes

Mädchen, »bildhübsch, naiv und launigen Humors«.

Sie profilierte sich als Journalistin und Übersetzerin –

u.a. von Ibsens und Flaubert – war ein bedeutender

Teil der frühen Frauenbewegung, Kolonialisierungsgegnerin

und Vorkämpferin für die Schulpflicht und

den Achtstundentag.

EVA WEISSWEILER, Dr. phil., geboren 1951,

Studium der Musikwissenschaft, Germanistik

und Islamwissenschaft. Buchveröffentlichungen

u.a.: Komponistinnen vom Mittelalter bis zur

Gegenwart, 1980; Clara und Robert Schumann,

Briefwechsel, ab 1984; Clara Schumann, 1990;

Tussy Marx. Das Drama der Vatertochter, 2002;

Die Freuds. Biographie einer Familie, 2005;

Wilhelm Busch. Der lachende Pessimist, 2007.

Otto Klemperer, 2009; Friedelind Wagner,

2013; Luise Straus-Ernst, 2016. Eva Weissweiler

lebt als freie Schriftstellerin und Rundfunkautorin

in Köln.

In den letzten 20 Jahren hat sich die politische Weltlage

dramatisch verändert. Osteuropäische Archive haben sich

für die Forschung geöffnet, und auch die Sicht auf Karl Marx

ist eine andere geworden, seit durch wirtschaftliche und

ökologische Krisen deutlich wurde, wie richtig viele seiner

Prognosen gewesen sind – ob sie nun Globalisierung und

Überproduktion oder Arbeitslosigkeit, Spekulationswut und

Armutsrevolten betreffen. Von seinen drei Töchtern hatte

Eleanor (1855–1898) die engste Bindung an ihn. Sie war auch

die beste Kennerin seines Werkes, zu dessen Sachwalterin sie

sich machte: Als Editorin und Übersetzerin seiner Schriften

hat sie unser Marx-Bild entscheidend geprägt. Obwohl diese

starke Frau sehr beliebt war und sogar von politischen Feinden

respektiert wurde, litt sie unter schweren Depressionen, die

sie mit 43 Jahren in den Selbstmord trieben. Die bekannte

Biographin Eva Weissweiler hat für dieses Buch mehr als hundert

unveröffentlichte Briefe aus russischen und holländischen

Archiven konsultiert, die durch neue Forschungsergebnisse

ergänzt wurden.

»Eleanor Marx sollte eigentlich einen

festen Namen in der Kulturgeschichte

und der Geschichte der politischen

Bewegungen haben.« Deutschlandfunk

Eva Weissweiler, Lady Liberty. Das Leben der jüngsten Marx-

Tochter Eleanor 400 Seiten, gebunden € 24,– [D] / € 24,70 [A]

Warengruppe 1971 ISBN 978-3-455-00292-8 14. März 2018

Foto: © Horst Galuschka

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EIN

UNVERZICHTBARES

ZEUGNIS

Ein bewegender Tatsachenbericht

eines »Schindlerjuden«

und Schindler-Helfers.

Es ist unsere Verpflichtung als Überlebende,

die Nachwelt über die Gräueltaten der Nazis

zu informieren.« Mieczyslaw »Mietek« Pemper

MIECZYSLAW (MIETEK) PEMPER, 1920 in

Krakau geboren und zweisprachig aufgewachsen,

studierte Jura und Betriebswirtschaft und nach

1945 auch Soziologie an der Krakauer

Jagiellonen-Universität. Nach Beendigung des

Magisterstudiums war er bis zu seiner Übersiedlung

nach Süddeutschland (1958) in leitender

Position im Büro für Wirtschaftsprüfung staatlicher

Betriebe, Krakau, tätig.

Pemper wurde vielfach geehrt, u.a. mit dem

Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, der Bayerischen

Verfassungsmedaille in Gold und der Ehrenbürgerschaft

seiner Heimatstadt Augsburg. Er starb

ebendort am 7. Juni 2011.

DR. VIKTORIA HERTLING, Professorin für

Holocaust- und Exilforschung, ist Direktorin des

von ihr gegründeten Center for Holocaust,

Genocide & Peace Studies an der University of

Nevada in Reno. Sie hat einige Bücher und

zahlreiche Essays veröffentlicht.

Mietek Pempers bewegende Geschichte ist in vieler Hinsicht

einzigartig: 500 Tage lang, von März 1943 bis September 1944,

musste der jüdische Häftling als persönlicher Stenograf für

Amon Göth arbeiten, den als »Schlächter von Plaszow«

berüchtigten Kommandanten des Zwangsarbeitslagers und

späteren KZ Krakau-Plaszów. Während dieser Tage im

»Epizentrum des Bösen« gelang Pemper der Zugang zu

geheimen Informationen, dank derer er eine Rettungsstrategie

für mehr als tausend seiner Mithäftlinge entwickeln

konnte. Dabei agierte er von Verrat oder Entdeckung

bedroht »zwischen Teufel und Engel«; der Engel war Oskar

Schindler, der aufgrund von Pempers Plan schließlich seine

berühmten Listen schreiben lassen konnte und damit viele

Menschen vor dem sicheren Tod bewahrte. Ein außergewöhnlicher

Bericht von mutigem Handeln und listigem Widerstand

in der Hölle der Menschenvernichtung.

»Pemper verbrachte 540 Tage im Epizentrum

des Bösen, im Vorzimmer von Amon Göth, dem

nach dem Krieg in Polen der Prozess gemacht

wurde. Vor allem seine genauen Zeugenaussagen

führten dazu, dass Göth verurteilt und schließlich

hingerichtet wurde.« Der Spiegel

Mietek Pemper, Der rettende Weg. Schindlers Liste – die wahre

Geschichte 284 Seiten, Klappenbroschur € 18,– [D] / € 18,50 [A]

Warengruppe 1556 ISBN 978-3-455-00270-6 24. April 2018

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DR. MARIE ELISABETH MÜLLER, Literatur- und

Medienwissenschaftlerin, ist als Autorin für

Hörfunk und Printmedien sowie im internationalen

Bildungsmanagement für deutsche

Hochschulen tätig.

Foto: © Viktoria Hertling


EIN FASZINIERENDES PORTRÄT UND

EIN SPANNENDES ABBILD UNSERER ZEIT

Eine Tour d’Horizon durch

die Themen seines Lebens

ULRICH WICKERT, geboren 1942, ist einer

der bekanntesten Journalisten Deutschlands.

Er war als Korrespondent in den USA und

Frankreich tätig, außerdem langjähriger

Anchorman der Tagesthemen. Er lebt in

Hamburg und Südfrankreich, wo er neben

Kriminalromanen auch politische Sachbücher

schreibt. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen

zählen unter anderem die Bestseller

Vom Glück, Franzose zu sein, Gauner muss

man Gauner nennen und Der Ehrliche ist der

Dumme. In seiner erfolgreichen Krimiserie um

den Richter Jacques Ricou erschien zuletzt

Das Schlosss in der Normandie (Hoffmann

und Campe 2015). Seit ihrer Gründung ist

Wickert Secrétaire perpétuel der Académie

de Berlin, die den kulturellen Austausch

zwischen Frankreich und Deutschland fördert.

Er schreibt natürlich über Frankreich und Paris,

aber auch über New York oder China. Er erzählt

von Begegnungen und Gesprächen mit Schriftstellern

und Politikern und stellt Überlegungen über Werte,

Tugenden oder die aufklärerische Funktion des

Journalismus an. Und auch die Allerletzten Meldungen

dürfen nicht fehlen. Nie die Lust aus den Augen verlieren

versammelt Bekanntes, aber auch Überraschendes aus

35 Jahren schriftstellerischen Lebens von Ulrich Wickert.

Seinen ersten Artikel schrieb Ulrich Wickert über den

Eiffelturm – mit 13 oder 14 Jahren. Das erste Honorar erhielt

er mit 16 und kaufte sich davon eine Schreibmaschine und

einen Fotoapparat, Rüstzeug für einen Reporter. Und trotzdem

landete Ulrich Wickert nach seinem Studium der

politischen Wissenschaften und der Jurisprudenz beim Fernsehen,

das ihn berühmt machte: Bei Monitor, als Korrespondent

in den USA und Frankreich und als langjähriger Anchorman

der Tagesthemen hat er das deutsche Fernsehen geprägt. Aber

auch die Schreibmaschine geriet nicht in Vergessenheit: Mit

seinen erfolgreichen Büchern Frankreich: Die wunderbare

Illusion oder Und Gott schuf Paris hat er wie kein anderer das

Frankreich-Bild der Deutschen geprägt, mit seinen Bestsellern

Der Ehrliche ist der Dumme oder Redet Geld, schweigt die Welt

hat er die Wertedebatte immer wieder neu angestoßen. Seit

2003 ist Wickert außerdem mit seinen Kriminalromanen um

den Untersuchungsrichter Jacques Ricou erfolgreich, von

denen bis heute sechs Fälle erschienen sind.

Ulrich Wickert, Nie die Lust aus den Augen verlieren. Lebensthemen

448 Seiten, gebunden € 22,– [D] / € 22,70 [A]

Warengruppe 1951 ISBN 978-3-455-00268-3 bereits erschienen

62/63

Ulrich Wickert

Frankreich muss man lieben,

um es zu verstehen

320 Seiten, gebunden

€ 22,– [D] / € 22,70 [A]

978-3-455-50217-6

Lieferbar


DIE BEWEGENDE LEBENS-

GESCHICHTE DES BERÜHMTEN

WELTENBUMMLERS

Zum 90. Geburtstag

von Hardy Krüger

am 12. April 2018

Sonderausgabe

€ 15,–

HARDY KRÜGER, Jahrgang 1928, erlernte

sein Handwerk auf deutschen Bühnen und startete

schon früh eine internationale Schauspielerkarriere,

wurde – mit bislang 16 Büchern – erfolgreicher

Schriftsteller und schrieb mit der Reportagereihe

Weltenbummler Fernsehgeschichte. Fast zwanzig

Jahre lang lebte Krüger im afrikanischen Busch zu

Füßen des Kilimandscharo, wo er während der

Dreharbeiten zu dem Filmklassiker Hatari

die Farm Momella kaufte. Er ist Offizier der

französischen Ehrenlegion und Träger des

Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik

Deutschland.

DIE JOURNALISTEN

Olaf Köhne und Peter Käfferlein blicken auf

eine langjährige Laufbahn in der deutschen

Fehrnsehlandschaft zurück. Von 2006 bis

2014 verantworteten sie als Chefredakteure

den ARD-Talk. Zuletzt erschien ihr Gesprächsband

mit Lilo Pulver: Dem Leben ins Gesicht

gelacht (Hoffmann und Campe, 2016).

Offen wie kaum ein anderer berichtet Hardy

Krüger von den Grausamkeiten des Krieges,

der Sprachlosigkeit einer ganzen Generation und den

wichtigsten Stationen seines bewegten Lebens.

1928 in Berlin geboren, wächst Hardy Krüger unter dem

NS-Regime auf und spielt bereits mit 15 Jahren seine erste

Filmrolle. Kurz vor Kriegsende muss der sechzehnjähre Krüger

an die Front, wird wegen Befehlsverweigerung zum Tode

verurteilt und überlebt nur knapp. Nach 1945 startet Krüger

eine internationale Filmkarriere und spielt an der Seite von

Weltstars wie Charles Aznavour, John Wayne und Sean Connery.

Heute lebt er in Deutschland und Kalifornien und kämpft als

Pendler zwischen allen Kontinenten gegen Rechtsextremismus

und Fremdenfeindlichkeit.

»Politisch hellwach und angenehm unverschnörkelt

erzählt […] Hardy Krüger vom

Aufwachsen in der Nazi-Zeit.« Der Tagesspiegel

»Hardy Krüger spricht über seine schmerzvolle

Umerziehung, bezieht Stellung zu Donald Trump

und erzählt, wie Helmut Schmidt einst für ihn

Autogramme schrieb.« Westdeutsche Zeitung

»Dieses Buch ist viel mehr als eine herkömmliche

Autobiographie.« Die Rheinpfalz

Hardy Krüger, Was das Leben sich erlaubt. Mein Deutschland und ich

In Zusammenarbeit mit Peter Käfferlein und Olaf Köhne 220 Seiten,

gebunden € 15,– [D] / € 15,50 [A] Warengruppe 1961

ISBN 978-3-455-00303-1 14. März 2018

64/65


Die wunderbare Sommerund

Liebesgeschichte jetzt als

einmalige Sonderausgabe

Die schönsten Erzählungen

von Siegfried Lenz in

illustrierten Ausgaben

€ 10,–

Siegfried Lenz,

Nikolaus Heidelbach (Ill.)

Marvellas ganze Freude

48 Seiten, gebunden

Vierfarbendruck ab 4 Jahren

€ 18,– [D] / € 18,50 [A]

ISBN 978-3-455-40621-4

Siegfried Lenz,

Franziska Harvey (Ill.)

Eine Liebesgeschichte

Zärtliches aus Suleyken

40 Seiten, Pappband

R 16,99 [D] / R 17,50 [A]

ISBN 978-3-455-38134-4

Siegfried Lenz,

Klaus Fußmann (Ill.)

Leute von Hamburg

76 Seiten, Pappband

R 15,– [D] / R 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-40513-2

Siegfried Lenz,

Jacky Gleich (Ill.)

Der Ostertisch

40 Seiten, Pappband

R 14,95 [D] / R 15,50 [A]

ISBN 978-3-455-38054-5

Siegfried Lenz, Nikolaus Heidelbach (Ill.), Das Wettangeln, 44 Seiten, Pappband

R 10,– [D] / R 10,30 [A] ISBN 978-3-455-40548-4 lieferbar

Es ist ein besonderer Tag im kleinen Ort Thorshafen an der Ostsee: Das jährliche Wettangeln

findet am See gleich hinter den Deichen statt. Nur durch einen Zufall nimmt der Erzähler

daran teil und lernt Anja kennen. Gemeinsam angeln verbindet, macht aber auch müde. Eine

vom Schilf verdeckte Stelle lädt zum Ausruhen ein, bis sich plötzlich die Angel strafft. Welcher

Fisch hat angebissen, vielleicht ein Hecht oder gar ein Wels, der Herrscher des Sees? Am Ende

des Tages feiern alle Thorshafener gemeinsam: die Natur, das Leben, die Fische, das Meer und

natürlich die Liebe, wobei nicht verraten sein soll, wie die Lehrerin Frau Laura es fertigbringt,

zur Fischkönigin ernannt zu werden. Mit dieser letzten Geschichte hat Siegfried Lenz seinen

Lesern über seinen Tod hinaus ein wunderbares Geschenk gemacht.

Siegfried Lenz,

Liselotte Lenz (Ill.)

Kleines Strandgut

96 Seiten, Pappband

R 9,– [D] / R 9,30 [A]

ISBN 978-3-455-38097-2

Siegfried Lenz,

Kirsten Reinhold (Ill.)

Jütländische Kaffeetafeln

32 Seiten, Pappband

R 14,– [D] / R 14,40 [A]

ISBN 978-3-455-38036-1

66/67


Longseller

Longseller

Irene Dische

Schwarz und Weiß

Roman

496 Seiten, gebunden

€ 26,– [D] / € 26,80 [A]

ISBN 978-3-455-40477-7

Lieferbar

Mich Vraa

Die Hoffnung

Roman

ca. 420 Seiten, gebunden

€ 22,– [D] / € 22,70 [A]

ISBN 978-3-455-00155-6

Lieferbar

Ingrid Kaltenegger

Das Glück ist ein Vogerl

Roman

304 Seiten, gebunden

€ 20,– [D] / € 20,60 [A]

ISBN 978-3-455-00149-5

Lieferbar

Ulrich Wickert

Frankreich muss man lieben,

um es zu verstehen

320 Seiten, gebunden

€ 22,– [D] / € 22,70 [A]

978-3-455-50217-6

Lieferbar

Can Dündar

Verräter. Von Istanbul nach Berlin.

Aufzeichnungen im deutschen Exil

280 Seiten, gebunden

€ 20,– [D] / € 20,60 [A]

ISBN 978-3-455-00188-4

Lieferbar

Tim Pröse

Hallervorden.

Ein Komiker macht ernst

256 Seiten, gebunden

Mit farbigem Bildteil

€ 20,– [D] / € 20,60 [A]

ISBN 978-3-455-00159-4

Lieferbar

Jean-Marc Ceci

Herr Origami

Roman

160 Seiten, gebunden

€ 18,– [D] / € 18,50 [A]

ISBN 978-3-455-00151-8

Lieferbar

Alexander Oetker

Retour

Kriminalroman

288 Seiten, Klappenbroschur

€ 16,– [D] / € 16,50 [A]

ISBN 978-3-455-00009-2

Lieferbar

Petra Reski

Bei aller Liebe

Serena Vitales dritter Fall

320 Seiten, gebunden

€ 20,– [D] / € 20,60 [A]

ISBN 978-3-455-00157-0

Lieferbar

Stefan Aust

Der Baader-Meinhof-Komplex

Erweiterte Neuausgabe 2017

992 Seiten, gebunden

€ 32,– [D] / € 32,90 [A]

ISBN 978-3-455-00033-7

Lieferbar

Matthias Politycki

Schrecklich schön und weit und wild

Warum wir reisen und was wir dabei denken

352 Seiten, gebunden

€ 22,– [D] / € 22,70 [A]

ISBN 978-3-455-50426-2

Lieferbar

Annette Dittert

London Calling

Als Deutsche auf der Brexit-Insel

272 Seiten, gebunden

€ 20,– [D] / € 20,60 [A]

ISBN 978-3-455-00163-1

Lieferbar


»Irene Dische zieht in diesem turbulenten

Roman einmal mehr alle Register ihrer

Erzählkunst.«

Antje Weber, Süddeutsche Zeitung Extra

»Romantisch. Politisch. Poetisch.

Schwarz und Weiß ist all das, veredelt mit

delikatem Humor.«

Nil Varol, 3 sat Kulturzeit

»Die feine Ironie, der trockene Humor lässt

die Leser*in still in sich hinein grinsen.«

Laila Oudray, die taz

»IRENE

DISCHE

IST EIN

EPOS

GELUNGEN.«

DER STERN

Einer der meist

besprochenen Romane

des Herbstes

Von der

Autorin des

Bestsellers

Großmama

packt aus

»Irene Dische erzählt fesselnd und modern, indem sie

Träume mit Realitäten konfrontiert, Illusionen mit Kräften,

die noch stärker sind.« Armgard Seegers, Hamburger Abendblatt

»Irene Dische ist eine große Erzählerin und genaue

politische Beobachterin unserer Zeit. Schwarz und Weiß

ist eine mitreißende, bitterbös lakonische und

gleichzeitig sehr berührende Erzählung über die

Verfasstheit ihrer Heimat.«

ARD, ttt – titel thesen temperamente

»Man spürt, dass Irene Dische mit diesem Buch,

in einem großen Bogen, mit einer Fülle von Figuren,

mit einem Feuerwerk von scharfen Beobachtungen

und bösen Kommentaren darauf zielt, unsere Zeit am

Kragen zu packen. (...) Es ist aber, in diesem Falle,

weniger eine Verdichtung von Zeit als eine Abrechnung

und, nebenbei bemerkt, eine tolle Unterhaltung.«

Susanne Mayer, Die Zeit

»Die Erkenntnis, dass es im Leben keine klaren Unterschiede

wie Schwarz und Weiß gibt, sondern immer nur

feine Schattierungen (...), ist nur eine Lehre dieses klugen

Romans.« Ulricke Frick, Münchner Merkur

»Eine scharfsinnige und brillant geschriebene Studie

einer Gesellschaft, die an ihrer eigenen Oberflächlichkeit

zu Grunde zu gehen droht.«

Maria-Christine Leitgeb, Die Presse

»Ein märchenhafter Stoff ! Ein atemberaubendes Buch!«

Claudia Christophersen, NDR Kultur

Irene Dische, Schwarz und Weiß Roman

Aus dem amerikanischen Englisch von Elisabeth Plessen

496 Seiten, gebunden € 26,– [D] / € 26,80 [A]

Warengruppe 1110 ISBN 978-3-455-40477-7

»Wer es noch nicht gelesen hat, darf sich

auf einen brutalen Spaß freuen.«

Willi Winkler, Süddeutsche Zeitung


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