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Lednice-Valtice mit den ÖBB

Břeclav ist das Tor zum UNESCO-Weltkulturerbe Lednice-Valtice. Die Liechtensteiner haben sich hier ein Denkmal gesetzt und eine wahre Märchenlandschaft geschaffen. Umringt von weitläufigen Parklandschaften kann man unzählige Bauwerke bewundern. Die beiden Schlösser in Eisgrub (Lednice) und Feldsberg (Valtice) offenbaren, in welchem Prunk und Luxus die Fürsten einst gelebt haben. Eisgrub war das “Wochenendhaus” und Feldsberg die Familienresidenz der Liechtensteiner. Dieses eBook entstand in Zusammenarbeit mit den Österreichischen Bundesbahnen und mit der freundlichen Unterstützung der Tschechischen Zentrale für Tourismus – CzechTourism in Wien.

Břeclav ist das Tor zum UNESCO-Weltkulturerbe Lednice-Valtice. Die Liechtensteiner haben sich hier ein Denkmal gesetzt und eine wahre Märchenlandschaft geschaffen. Umringt von weitläufigen Parklandschaften kann man unzählige Bauwerke bewundern.
Die beiden Schlösser in Eisgrub (Lednice) und Feldsberg (Valtice) offenbaren, in welchem Prunk und Luxus die Fürsten einst gelebt haben. Eisgrub war das “Wochenendhaus” und Feldsberg die Familienresidenz der Liechtensteiner.
Dieses eBook entstand in Zusammenarbeit mit den Österreichischen Bundesbahnen und mit der freundlichen Unterstützung der Tschechischen Zentrale für Tourismus – CzechTourism in Wien.

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1. ÜBERSICHT

2. ANREISE

3. LEDNICE-VALTICE

4. BRECLAV

5. VALTICE

6. SCHLOSS VALTICE

7. SCHLOSS LEDNICE

8. SCHLOSS MIKULOV

ÜBERSICHT

9. ARCHÄOLOGIE / AQUALAND

10. AUSSTATTUNG

11. IMPRESSUM


Fahrpläne

ÖBB Nightjet und

ÖBB Nightjet Partner

https://apple.co/3yVTssg

https://bit.ly/Nightjet-pdf

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ANREISE

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KULTURLANDSCHAFT

LEDNICE-VALTICE


Region um Schloss Valtice

Region um Schloss Lednice

Schloss Mikulov

Archäologisches Museum und Aqualand

https://go-there.org/Lednice-Valtice

KULTURLANDSCHAFT LEDNICE-VALTICE

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Das Gebiet, das die Fürsten von Liechtenstein im südlichen Mähren

geschaffen haben, gleicht einer Märchenlandschaft.

Prunkvolle Schlösser, gepflegte Gärten und Blumenwiesen, fantastische

Bauwerke und große Wälder, deren Einwohner man immer

wieder zu Gesicht bekommt, sorgen für unvergessliche Eindrücke.

Hier sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Kulturlandschaft

Lednice und Valtice (Eisgrub und Feldsberg) zusammengefasst. Viele

Bilder und Hintergründe zu den Bauwerken sollen Appetit auf Ausflüge

in das unweit von Wien gelegene UNESCO-Welterbe machen.

EINE MÄRCHENLANDSCHAFT

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BŘECLAV

(LUNDENBURG)

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Das Tor zur Kulturlandschaft Lednice-Valtice ist die Stadt Břeclav (Lundenburg).

Hier liegt das tschechische Naturreservat Lednické rybníky,

das aus sechs Teichen besteht. Zahlreiche Brutkolonien von Grau- und

Nachtreihern bevölkern eines der wichtigsten Vogelreservate des Landes.

Angelegt wurden die Teiche im 14. und 15. Jahrhundert. Sie liegen

an der Grenze zwischen Mähren und Niederösterreich.

BŘECLAV - (LUNDENBURG) TOR ZU LEDNICE-VALTICE

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U Tržiště 324/8,

690 02 Břeclav

Das Liechtensteinhaus wurde am Ende des 19. Jahrhunderts als jüdische

Grundschule gebaut. Es diente bis etwa 1995 als Schule und beheimatete

bis 2007 das Stadtmuseum der Stadt. In der ersten Etage

befindet sich heute das Touristeninformationszentrum, und in der zweiten

Etage ist eine Ausstellung zur Familie Liechtenstein untergebracht.

LICHTENŠTEJNSKÝ DŮM (LIECHTENSTEINHAUS)

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INFORMATIVE AUSSTELLUNG

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Hlavní 1,

691 41 Břeclav

Das eindrucksvolle Gotteshaus wurde von 1895 bis 1898 von Karl

Weinbrenner erbaut. Als Baumaterial wurden etwa 200 verschiedene

Arten von Ziegeln, Fliesen und Keramiken verwendet, die alle von regionalen

Unternehmen hergestellt und geliefert wurden. Über dem Eingang

steht eine überlebensgroße Statue von Jesus.

KOSTEL NAVŠTÍVENÍ PANNY MARIE (MARIE HEIMSUCHUNG)

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Na Řádku 3178,

690 02 Břeclav

Bei der „Zuckerbrücke” handelt es sich um die 1898 erbaute Eisenbahnbrücke

über die Thaya (Dyje). Über die Brücke führte ein Anschlussgleis

zur Zuckerfabrik von Břeclav. Nachdem die Zuckerfabrik

1992 stillgelegt wurde, wurde die Brücke renoviert und Fußgängern und

Radfahrern zur Verfügung gestellt.

CUKROVARSKÝ MOST (ZUCKERBRÜCKE)

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U Tržiště,

690 02 Břeclav

Die Synagoge von Břeclav, die heute als Kultur- und Veranstaltungsraum

der Stadt dient, wurde 1868 erbaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde

das Gebäude hauptsächlich als Lagerstätte genutzt und von 1997 bis

1999 von Grund auf renoviert und wieder instand gesetzt.

SYNAGOGA (SYNAGOGE)

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nám. T. G.

Masaryka 3117,

690 02 Břeclav

Die futuristisch wirkende Wenzelskirche wurde von 1992 bis 1995

errichtet. An der Stelle des Neubaus stand bereits im 11. Jahrhundert

eine romanische Kirche. Die unmittelbare Vorgängerkirche wurde im

Zweiten Weltkrieg zerstört. Unter der Wenzelskirche kann man Ausgrabungen

der romanischen Kirche bestaunen.

KOSTEL SV. VÁCLAVA (WENZELSKIRCHE)

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VALTICE

(FELDSBERG)

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Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Kostel Nanebevzeti Panny Marie)

trägt die Inschrift: "gebaut von Karl Eusebius, Fürst von Liechtenstein,

Mikulov, Opava und Krnov in den Jahren 1631-1671". Über dem Altar

sind zwei Kopien von Gemälden von Peter Paul Rubens zu bewundern.

KOSTEL NANEBEVZETI PANNY MARIE (MARIÄ HIMMELFAHRT)

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KOSTEL NANEBEVZETI PANNY MARIE (MARIÄ HIMMELFAHRT)

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Die erste Pestsäule der Habsburgmonarchie wurde in der Barockzeit

am Graben in Wien errichtet. Der Säulenbau entwickelte sich in weiterer

Folge zu einer Modeerscheinung: In vielen Städten der Donaumonarchie

entstanden Pest-, Dreifaltigkeits- und Mariensäulen in allen erdenklichen

Formen, Größen und Ausführungen.

MOROVÝ SLOUP (PESTSÄULE)

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Am “Platz der Freiheit” (Náměstí Svobody) steht das aus dem Jahr 1887

stammende Rathaus. Sehenswert ist insbesondere der prächtige Zeremoniensaal.

Vor dem Rathaus steht eine Sandsteinstatue eines Mädchens

mit einem Krug.

MĚSTSKÝ ÚŘAD (RATHAUS)

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SCHLOSS VALTICE

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Zámek 1,

691 42 Valtice

1395 erwarb Johann von Liechtenstein das Schloss Valtice und ließ es

von Fischer von Erlach und Antonio Beduzzi nach seinen Wünschen

umbauen. Auch in weiterer Folge wurden immer wieder bedeutende Architekten

verpflichtet, um das Schloss noch komfortabler und repräsentativer

zu machen.

ZÁMEK VALTICE (SCHLOSS FELDSBERG)

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Im Schloss Felsberg gibt es an die 100 Räume. Hier wohnten die

Liechtensteiner und deren Hofstaat in großem Komfort.

ZÁMEK VALTICE (SCHLOSS FELDSBERG)

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ZÁMEK VALTICE (SCHLOSS FELDSBERG)

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Von den insgesamt 100 Räumen des zweigeschossigen Schlosses stehen

17 bestens renovierte Zimmer zur Besichtigung offen.

FÜRSTLICHE EINDRÜCKE

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Schwere Stofftapeten, kunstvolle Parkettböden, wertvolles Geschirr,

prächtige Gemälde und eigenwillige, kunstvolle Leuchtkörper.

FÜRSTLICHE EINDRÜCKE

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FÜRSTLICHE EINDRÜCKE

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FÜRSTLICHE EINDRÜCKE

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Sie wurde 1726 unter Johann Adam von Liechtenstein nach Plänen von

Fischer von Erlach erbaut. Heute finden hier Trauungen statt.

SCHLOSSKAPELLE VON FISCHER VON ERLACH

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FÜRSTLICHE EINDRÜCKE

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In dem Nachbau eines Theaters im Barockstil im Schloss Valtice lebt die

Geschichte des barocken Theaters weiter.

BAROCKTHEATER IM SCHLOSS

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Die Winter Reithalle wurde in ein modernes Veranstaltungszentrum

umgebaut. Hier finden kulturelle Veranstaltungen und Empfänge statt.

WINTER REITHALLE

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Der Schlosskeller (Zámecký sklep) befindet sich unmittelbar vor dem

Schloss Valtice. Das ehrwürdige Gemäuer stammt aus dem Jahr 1430.

Er gehört zu den größten und ältesten Weinkellern der Tschechischen

Republik. Hier werden Führungen und Weinverkostungen angeboten.

ZÁMECKÝ SKLEP (SCHLOSSKELLER)

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Rendez-vous 361,

691 42 Valtice

Der Dianatempel wird aufgrund seiner versteckten Lage auch „Rendezvous”

genannt. Das imposante Bauwerk wurde von Joseph Kornhäusel

nach den Plänen von Joseph Hardmuth erbaut. Die Jagdgesellschaften

und Gäste des Fürsten Johann I. von Liechtenstein konnten

sich beim Dianatempel erholen und laben.

DIANIN CHRÁM (DIANATEMPEL)

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RENDEZVOUS IM DICHTEN WALD

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Hraniční přechod

483, 691 42 Valtice

Ein Museum zur geschichtlichen Aufarbeitung des Eisernen Vorhangs.

Im ehemaligen Gebäude der Grenzstation werden viele Exponate

präsentiert, die an die Zeit des Eisernen Vorhangs, besonders an die

Jahre von 1951 bis 1989, erinnern.

MUZEUM ŽELEZNÉ OPONY (MUSEUM DES EISERNEN VORHANGS)

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691 42 Valtice

An der Mauer steht: „Der Sohn dem Vater, der Bruder den

Brüdern“ und „Den Manen der Unvergeslichen der einzig überlebende

Sohn“. Alois I. von Liechtenstein gab den Auftrag zum Bau der Kolonnade,

um seinem Vater und den verstorbenen Brüdern zu gedenken.

Unter seinem jüngeren Bruder Jan Josef I. wurde der Bau vollendet.

KOLONÁDA REISTNA (REISTENKOLONNADE)

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P. Bezruče 359,

691 42 Valtice

Das ehemals prunkvolle Lustschloss der Liechtensteiner ist heute in Privatbesitz

und kann nur über einen Zaun betrachtet werden. Im Hof des

1818 erbauten Schlosses standen Volieren, in denen edle Vögel wie

Fasane und Pfaue lebten. Das Gebäude liegt sehr romantisch mitten im

Wald. Seit 2021 ist es nach langer Renovation wieder zugänglich.

ZÁMEČEK BELVEDER (SCHLOSS BELVEDERE)

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REGION

SCHLOSS LEDNICE

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https://go-there.org/Schloss_Lednice

ZÁMEK LEDNICE (SCHLOSS EISGRUB)

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Zámek 1,

691 44 Lednice

Das prächtige Schloss Eisgrub (Lednice) zeugt vom erlesenen

Geschmack der Liechtensteiner. Beim Rundgang durch das Schloss

bekommt man auch einen Einblick in das Privatleben der Fürstenfamilie.

Besonders erwähnenswert sind die Schnitzereien, die kunstvollen Parkettböden

und die berühmte geschnitzte Wendeltreppe.

ZÁMEK LEDNICE (SCHLOSS EISGRUB)

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TÜRKISER SALON

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HERRENSALON

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TANZSALON

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TANZSALON

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SCHLOSSBIBLIOTHEK MIT WENDELTREPPE

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ZÁMEK LEDNICE (SCHLOSS EISGRUB)

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ZÁMEK LEDNICE (SCHLOSS EISGRUB)

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Bunte Blumenbeete und kunstvoll getrimmte Sträuche machen den

Rundgang durch die weitläufige Parkanlage zu einem Erlebnis.

PARKANLAGE

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PARKANLAGE

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Das Skleník (Gewächshaus) ist 90 Meter lang, 13 Meter breit und 10

Meter hoch. Es handelt sich dabei um eine in Nordmähren hergestellte

Konstruktion aus Gusseisen. Das von 1843 bis 1845 errichtete

Glashaus galt damals als Wunderwerk der Technik.

GEWÄCHSHAUS

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GEWÄCHSHAUS

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Gleich hinter dem Schloss können Besucher eine Rundfahrt mit dem

Boot machen und den Park vom Wasser aus genießen.

www.plavby-lednice.cz/de/

SCHIFFSANLEGESTELLE

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Den obersten Rundgang des Minaretts erreicht man nach 302 Stufen.

Vom 60 Meter hohen Turm kann man das gesamte Areal überblicken.

Angeblich ließ Alois I. von Liechtenstein das Minarett von 1797 bis 1802

von Joseph Hardmuth erbauen, weil er sich mit seinen Untertanen nicht

über den Standort einer neuen Kirche einigen konnte.

LEDNICKÝ MINARET (MINARETT)

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LEDNICKÝ MINARET (MINARETT)

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Wenn man vom Minarett aus in Richtung Schloss blickt, sieht man auf

der ersten Insel Vogelkolonien, die auf den Bäumen nisten.

VOGELRESERVATE

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VOGELRESERVATE

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VOGELRESERVATE

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Mit dem Bau Jeskyně Peklo (Höllenhöhle) schuf der Alois I. von Liechtenstein

gegen Ende des 18. Jahrhunderts den Garten den Schlosses

um ein interessantes und mystisches Element. Mit der Planung der

Grotte wurde der österreichische Architekt Isidore Canevela betraut. Auf

der Grotte befand sich ein Pavillon der nicht mehr erhalten ist. Die

Grotte ist nicht zugänglich.

JESKYNĚ PEKLO (HÖLLENHÖHLE)

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1805 baute Joseph Hardtmuth ein römisches Aquädukt in die Parkanlage.

Einige Grotten und ein Wasserfall gehören auch zum Bauwerk.

Hardtmuth war zudem Gründer der gleichnamigen Bleistiftfabrik. Sein

Sohn Carl erfand die Koh-i-noor-Bleistifte, die in 17 unterschiedlichen

Härtegraden erzeugt wurden und der Firma zu Weltruhm verhalfen.

AKVADUKT (AQUÄDUKT)

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Johann Fischer von Erlach ist für das Ende des 17. Jahrhunderts erbaute

Reitstallgebäude des Schlosses Eisgrub verantwortlich. Die Fertigstellung

des Baus erfolgte durch Domenico Martinelli. In dem von

Grund auf renovierten Gebäude befindet sich heute ein modernes

Kongress- und Ausstellungszentrum. Das Veranstaltungszentrum (Multifunkční

centrum zámek Lednice) ist im ehemaligen Stallgebäude des

Schlosses untergebracht.

STÁJE (REITSTALL)

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MULTIFUNKČNÍ CENTRUM ZÁMEK (VERANSTALTUNGSZENTRUM)

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Hlohovec u Břeclavi,

K zámečku 16,

691 43 Hlohovec

Das Grenzschlösschen wurde zwischen 1816 und 1827 an der ehemals

hier verlaufenden Grenze zwischen Niederösterreich und Mähren

gebaut. Das Gebäude befindet sich in Hlohovec (Bischofswarth) und

stand früher mit der einen Hälfte in Österreich und der anderen in

Mähren. Heute beherbergt es ein Restaurant und ein Hotel.

HRANIČNÍ ZÁMEČEK (GRENZSCHLÖSSCHEN)

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HRANIČNÍ ZÁMEČEK (GRENZSCHLÖSSCHEN)

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Nový dvůr 196,

690 06 Břeclav

Der Apollotempel wurde von Joseph Kornhäusel zwischen 1817 bis

1819 auf einer Sanddüne errichtet. Der österreichische Bildhauer

Josef Klieber schuf die Reliefs der Musen, die Apollo auf dem Sonnenwagen

begleiten. Hinter dem Tempel ist eine kleine Gaststätte.

Dort bekommt man auch den Schlüssel für den Aufgang zum Dach

des Tempels.

APOLLÓNŮV CHRÁM (APOLLO-TEMPEL)

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APOLLÓNŮV CHRÁM (APOLLO-TEMPEL)

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Rybniční zámeček 437,

691 44 Lednice

Die Räumlichkeiten des 1814 bis 1816 von Joseph Georg Kornhäusel

erbauten Teichschlösschens können für Empfänge und Veranstaltungen

gemietet werden. Eine generelle Besichtigung des Teichschlösschens

ist nicht möglich. Hier trafen sich die Gäste der Liechtensteiner,

um der Jagd und dem Fischen zu frönen.

RYBNIČNÍ ZÁMEČEK (TEICHSCHLÖSSCHEN)

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690 06 Breclav

Vor dem Tempel der drei Grazien steht eine Statue des Bildhausers

Johann Martin Fischer. Die drei Grazien, die mit dem Tempel im

Rücken über das Land blicken, sind die griechischen Göttinnen Pallas

Athene, Artemis und Aphrodite. Der Tempel wurde von Franz Josef

Engela konstruiert.

CHRÁM TŘÍ GRÁCIÍ (TEMPEL DER DREI GRAZIEN)

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Janův hrad 348,

691 45 Podivín

Das Gebäude gleicht einer “im Kampf” zerstörten Ruine, damit wollte

der Architekt ganz bewusst einen romantischen Eindruck vermitteln.

Nach der Fertigstellung im Jahre 1807 fanden hier rauschende Feste

und Empfänge statt. Heute sind in der Johannesburg ein Jagdmuseum

und ein Trauungssaal untergebracht.

JANŮV HRAD (HANSENBURG)

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JANŮV HRAD (HANSENBURG)

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REGION

SCHLOSS MIKULOV

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Zámek 1,

692 15 Mikulov

Das Schloss kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken.

Während des Deutschen Krieges war es das Hauptquartier des

Preussenkönigs Wilhelm I. und Otto von Bismarcks. Hier wurde auch

der Vorfrieden von Nikolsburg geschlossen. Im Schloss befindet sich

heute das Bezirksmuseum.

ZÁMEK MIKULOV (SCHLOSS NIKOLSBURG)

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In Nikolsburg gab es schon zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges eine

bedeutende Bibliothek. Heute umfasst sie knapp 12.000 Bände.

SCHLOSSBIBLIOTHEK

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SCHLOSSBIBLIOTHEK

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Die Ausstellung befasst sich mit der Geschichte des Weins der Region.

Wein hatte hier schon immer große Bedeutung.

ALLES DREHT SICH UM WEIN

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Neben vielen reich verzierten Fässern kann man auch das Riesenfass

aus dem Jahr 1643 bewundern; es fast 101.000 Liter Wein.

DAS RIESENFASS

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DAS WEINSCHIFF

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DIE WEINSTUBE

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Náměstí 193/5,

692 01 Mikulov

In der Zeit von 1623 bis 1656 wurde die St. Anna Kirche nach dem

Vorbild der Casa Santa des italienischen Loreto erbaut. An der südwestlichen

Seite des Gotteshauses befindet sich die Grabkapelle der

Dietrichsteiner. Die Fassade wurde von Fischer von Erlach gestaltet.

DIETRICHSTEINSKÁ HROBKA (DIETRICHSTEIN-GRUFTKIRCHE)

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DIETRICHSTEINSKÁ HROBKA (DIETRICHSTEIN-GRUFTKIRCHE)

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Im 19 Jahrhundert wurden die Überreste der Loretokirche zur Familiengruft

der Dietrichsteiner umgebaut. In der Grabkammer können 45

Särge und 3 Urnen der Angehörigen des Hauses Dietrichstein

bestaunt werden.

DIETRICHSTEINSKÁ HROBKA (DIETRICHSTEIN-GRUFTKIRCHE)

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Heute ist die ehemalige Loretokirche St. Anna die Dietrichsteiner

Gruft. Hier verehrten einst Wallfahrer die wunderwirkende Schwarze

Madonna von Loreto. Der Brand im Jahre 1784 verschonte neben

der Außenmauern, der Fassade auch die Statue.

SCHWARZE MADONNA VON LORETO

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Náměstí Mikulov

Die Geisburg wurde im 15. Jahrhundert zum Schutz der strategisch

wichtigen Straße von Wien nach Brünn erbaut. Die seinerzeit sehr

moderne Befestigungsanlage dient der Bevölkerung heute zur Erholung.

Die gehisste Flagge signalisiert, dass die Burg geöffnet ist.

KOZÍ HRÁDEK (GEISBURG)

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Náměstí Mikulov

Das Zentrum der Stadt wurde bereits im 16. Jahrhundert in seiner

heutigen Form angelegt. Am Platz findet man eine Statuengruppe der

Heiligen Dreifaltigkeit und einen Brunnen, der im Jahr 1700 errichtet

wurde. Das Eckhaus mit der Nummer 11, das Graffito Haus (Sgrafitový

dům U Rytířů), ist ein besonderes Juwel des Platzes.

NÁMĚSTÍ MIKULOV (HAUPTPLATZ NIKOLSBURG)

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ARCHÄOLOGIE

AQUALAND

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Pasohlávky No.

ev. 110, 691 22

Pasohlávky

Das Aqualand Moravia ist eine riesige Sport- und Erholungsanlage in

der Ortschaft Pasohlávky. Hier gibt es ein großzügiges Freibad und

eine Schwimmhalle. Das Wellnessangebot umfasst verschiedene

Saunas und Whirlpools sowie Massagen. Besonders beliebt sind die

zahlreichen Rutschen.

AQUALAND MORAVIA

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23. dubna 264,

691 29 Pavlov

Der Archeopark Pavlov ist in einem architektonisch äußerst interessanten

Gebäude untergebracht. Hier kann man sich über die archäologische

Geschichte bis zurück zur Eiszeit informieren. Im Museum findet

man Ausgrabungen der prähistorischen Siedlung Věstonice. Hier wurde

die Venus von Dolní Věstonice gefunden.

ARCHEOPARK PAVLOV

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AUSSTATTUNG

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NIGHTJET SITZWAGEN

Videos & 360° Bilder der Abteile oebb360.com

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NIGHTJET LIEGEWAGEN

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DECKENBEMALUNG

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NIGHTJET COMFORT-LIEGEWAGEN

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NEUE COMFORT-LIEGEWAGEN

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NIGHTJET COMFORT-LIEGEWAGEN

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BARRIEREFREI

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NIGHTJET SCHLAFWAGEN

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TRIPLE ABTEIL

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NIGHTJET SCHLAFWAGEN

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DELUXE ABTEIL

100


IMPRESSUM

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DAS TEAM

Dieses eBook wurde durch die freundliche Unterstützung der Tschechischen Zentrale für Tourismus – CzechTourism in

Wien, den regionalen Tourismusbüros und den ÖBB ermöglicht. Deutsches Lektorat: Teresa Petrovitz.

QUELLENANGABE

Texte, Videos und Fotos von Rudolf J. Strutz. Fahrpläne und Reiseinformationen: ÖBB.

COPYRIGHT

Das Buch wurde unter der Creative Commons Lizenz lizensiert: Namensnennung, nicht kommerziell,

keine Bearbeitung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen.

© AuVi - Rudolf J. Strutz 2022

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IMPRESSUM

Logos und Firmennamen werden ausschließlich

zu Informationszwecken verwendet,

eine Verwendung außerhalb dieses

eBooks ist mit den Rechteinhabern

entsprechend abzuklären. Dieses eBook

steht kostenlos zur Verfügung!

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