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MQ Winter 2017

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04

DEZ 2017 | JAN / FEB 2018

Das Artland-Magazin.

Zeitreise

www.artland-magazin.tv

Themen:

CBATFOW

ON A MISSION

Auf der EXPO 2017

in Kasachstan

ENDSTATION

NORTRUP

Ein Transrapid

im Vorgarten

...im Stadtmuseum!

30 JAHRE

DREI FIT

Das Fitnessstudio

feiert Jubiläum

KUNSTHALLE

LINGEN

Ausflugstipp

zeitgenössische Kunst

DER

WASCHBÄR

Tier des Jahres

2017


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Das ist ja interessant...

EDITORIAL

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

Unterhaltsames für die schönste Jahreszeit...

Alle 14 Tage neu!

©Fotolia/aletia2011

Satte 68 Seiten liegen vor Ihnen und

warten darauf, erobert zu werden. Im

und um das Artland herum ist viel los -

wir haben es für Sie in unser Magazin

gepackt.

Zunächst aber ein großes Dankeschön

an Sie für die gute Teilnahme und die

zahlreichen Einsendungen zu unserer

Rätselseite, die nicht nur aus der

nächsten Nähe stammen - nein, auch

aus dem weiteren Umkreis. Herzlichen

Dank!

Haben Sie Lust, mit uns auf Zeitreise

zu gehen? Autor Heiko Bockstiegel

berichtet von dem „dramatischen“

Kampf gegen die Branntweinpest und

hat sich auf die Spuren der Quakenbrücker

Bürstenfabrik Schade & Co.

gemacht. Schwelgen Sie mit uns in

Erinnerung...

Apropos „Zeitreise“: Im Quakenbrücker

Stadtmuseum laden Sie Schüler

ein, anhand von hochwertig inszenierten

Fotografien in vergangene Zeiten

einzutauchen.

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Und natürlich haben wir auch einen

Ausflugstipp für Sie. Das Emsland

ist immer eine Reise wert - und hier

speziell die Kunsthalle in Lingen,

die vor 20 Jahren eröffnete und auf

730 Quadratmetern bildende Kunst

der Gegenwart und Werke aus dem

Nachlass des Lingener Künstlers Harry

Kramer präsentiert.

In der Quakenbrücker Sportbrust

schlagen zwei Herzen - das eine heißt

„QSC“. Wer sind die Menschen, die

diesen Verein prägen, wie sehen die

jungen Talente aus, die vielleicht auf

eine erfolgreiche Zukunft blicken? Wir

haben hinter die Kulissen geschaut,

Urgesteine getroffen und interessante

Details erfahren.

Termine, Veranstaltungen, Buch-Tipps

und viele weitere spannende Berichte

- das alles finden Sie auf den nächsten

Seiten.

Wir wünschen Ihnen eine wunderschöne,

entspannte Herbst- und

Adventszeit, ein frohes Fest und viel

Spaß beim Lesen!

Ihre Redaktion

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Die Lokalzeitung für den nördlichen

Landkreis Osnabrück, Südoldenburg und

einen (kleinen) Teil des Emslandes

Redaktion und Anzeigenannahme:

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IN DIESEM MAGAZIN

4-7 Branntweinpest

8-11 Stromtrasse durch‘s Artland

14-21 CBATFOW on a mission

22-24 Die gute alte Schallplatte

27-29 Transrapid in Nortrup

30/31 Bürstenfabrik Schade & Co.

32-35 30 Jahre DREI FIT

36-39 QSC-Jugendarbeit

42-47 Kunsthalle Lingen

48-51 Stadtmuseum Quakenbrück

54/55 Der Waschbär

56/57 Reggae Jam wird geehrt

58 Programm Theaterwerkstatt

60 Buchtipps

61 Kreuzworträtsel

62/63 Kinotipps

64/65 Veranstaltungskalender

66 Impressum


Das Artland-Magazin.

KAMPF GEGEN DIE

Heiko Bockstiegel

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Mäßigkeitsvereine

führten im 19. Jahrhundert

auch in Quakenbrück einen

erbitterten Kampf gegen den

„Teufel Alkohol“

Das Witte‘sche Haus um 1890


STADTGESCHICHTE

Der Beginn des 19. Jahrhunderts

war auch im Osnabrücker

Land eine Zeit voller Umbrüche,

die mit Schlagwörtern

wie Bevölkerungswachstum

und Industrialisierung, aber

auch Verelendung und Auswanderung

verbunden ist.

Diese Krisen hatten gerade auf dem

Lande erheblichen Alkoholismus zur

Folge, und es ging das Sprichwort „Haus

und Hof versoffen“ herum. Plötzlich

brach das gesellschaftliche Problem der

„Trunksucht“ auf. Der Alkohol wurde

vor allem für diejenigen zum Tröster, die

durch soziale Missstände und die Entwurzelung

breiter Volksschichten durch

die Landflucht in die Industriezentren

verelendeten. Das stürzte häufig ganze

Familien ins Abseits.

Der Alkoholmissbrauch wurde offensichtlich,

denn die leichte Verfügbarkeit,

der vergleichbar niedrige Preis

und der viel höhere Alkoholgehalt

als in dem früher getrunkenen Bier

beschleunigten diese Entwicklung.

Die Bevölkerung sah den Alkohol

allgemein als Nahrungsmittel an

und nicht zwingend als Genussmittel.

Gezielt wurde dieser an

Soldaten oder Matrosen verteilt,

um ihnen die schwere Arbeit

erträglicher zu machen, und sogar

als „Lockmittel“ zur Anwerbung von

Söldnern benutzt, um den Dienst attraktiver

erscheinen zu lassen. Während

Wein als Luxus galt und Bier sich durch

steigende Getreidepreise verteuerte, war

der Schnaps zwischen 1820 und 1850 im

Preis stark gesunken.

So fand der „Brannewien“ immer mehr

Liebhaber und wurde zur „Droge der

Industriearbeiter“. Auch Quakenbrücker

Bürger suchten damals zunehmend die

Geselligkeit außerhalb des häuslichen

Herdes. Je höher der Branntweinverbrauch

stieg, desto mehr Wirtshäuser

entstanden. Diese Entwicklung rief rasch

Gegenmaßnahmen hervor. So wurde

1812 im Osnabrücker Land eine Steuer

eingeführt, die für Branntwein erheblich

höher lag als für Bier. Ab 1840 erlebte

dann die vom Osnabrücker Kaplan an

der St. Johanniskirche, Johann Matthias

Seling, mit Unterstützung des dortigen

Bürgermeisters Stüve ins Leben gerufene

„Mäßigkeitsbewegung“ einen gewaltigen,

heute kaum noch vorstellbaren

Aufschwung. Die Chroniken berichten

von „einsichtigen und verantwortungsbewussten

Menschen“, die solche Vereine

propagierten. Vor allem Seling kannte

die Probleme der Landbevölkerung nur

zu gut und kam, was entscheidend war,

mit seiner Art und plattdeutschen Sprache

sehr gut bei dieser an.

Seling (1792-1860), der aus einfachen

Verhältnissen stammte, hatte sich bis

dahin vor allem als Sozialreformer einen

Namen gemacht, der mit Tatkraft und

großem Engagement gegen soziale

Missstände vorging.

Johann Matthias Seling (1792-1860),

der „Mäßigkeitsapostel“ des Osnabrücker Landes

So verdankt ihm Osnabrück die Einrichtung

und Aufrechterhaltung einer

Spinnschule, mit der er verarmten

Kindern eine Bildungs- und Berufsschance

bot, die ihnen Perspektiven für ihr

Leben ermöglichen sollte. Als Prediger

der Mäßigkeitsbewegung aber fühlte er

sich berufen. Sehr bildhaft hat uns der

Quakenbrücker Pfarrer August Grauert

in seinem Bericht von der 48. Generalversammlung

der Katholiken Deutschlands

vom 25. bis 29. August 1901 in Osnabrück

die sorgsam ausgeklügelte, aber auch

erbitterte „Vorgehensweise“ Selings

überliefert. So schreibt er:

„Wenn nun Seling auszog, dann war

er sich wohl bewusst, dass man ihn

eigentlich nirgends gerne kommen sah,

denn den ,Buddel wegschmeißen‘, das

tut nicht gerne jemand, namentlich

wenn noch was darin ist. Aber Seling

verzagte nicht; er dachte, ick krieg ju

doch. Und der kriegte sie auch. Er suchte

nämlich zuerst Stimmung für sich selbst

zu machen, und das war sehr klug von

ihm. Er studierte deshalb vorher Land

und Leute genau, suchte zu erforschen,

was sie Gutes oder Schlechtes an sich

hatten, ferner die Lage ihrer Stadt, ihres

Dörfchens, ihres Handels und Wandels,

und dann pries er sie in kleinen Liedchen.

So etwa über Essen in Oldenburg unweit

von Quakenbrück, einem Dorf von etwa

900 Seelen, sang er, dieses Dorf mit

London an der Themse vergleichend:

,Wie London an der Themse, jedoch

nicht ganz so groß, liegt Essen an

der Hase, und handelt frisch drauf

los … Nun, wer das hört, der muss

dem Sänger doch gut sein. Und

wenn dieser Sänger nun sagt:

Nun tue auch mir etwas zu Liebe:

Gib das Branntweintrinken auf –

dann muss und wird er es doch

auch tun.“

Trinkern machte Seling die

verheerenden Wirkungen des

Branntweins klar und durcheilte als

„Apostel der Mäßigkeit“ zwischen

1843 und 1851 sage und schreibe 150

Orte im Osnabrücker, Oldenburger, Emsund

Münsterland, wobei er in Reden,

Predigten und Dichtungen zu bekannten

Melodien den Alkoholismus, ja die

„Branntweinpest“ verdammte. Zum Abschluss

verpflichtete er die Gottesdienstbesucher

per Handschlag als Mitglieder

in der Mäßigkeitsbruderschaft. Auf diese

Weise soll er 82.000 Hörern die Vorzüge

der Nüchternheit vermittelt haben. Ob

diese dann tatsächlich auch „standhaft

blieben“, sei dahingestellt.

In Reimform nahm Seling auch die

Quakenbrücker Branntweintrinker aufs

Korn, indem er schrieb: „Drum trinkt

man hier den Wien uut vullem Glase, als

wenn he meestig Water wör‘“. Und er

stellte „Maßregeln zur Verhinderung des

übermäßigen Genusses von Branntwein

und ähnlichen geistigen Getränken“

auf, wobei Seling vor allem die Gastwirtschaften

„auf dem Kieker“ hatte. Eingeführt

wurde gleichzeitig eine Abgabe

Ausgabe Winter 2017 mq | 5


Das Artland-Magazin.

„zum Besten der Gemeindekasse.“ In

Quakenbrück waren ab Mitte der 1850-er

Jahre bald zwei Drittel der damals 2.200

Köpfe zählenden Bürgerschaft Vereinsmitglied,

an der Spitze die Geistlichkeit

beider Konfessionen. Selings soziales

Sendungsbewusstsein überwand somit

konfessionelle Grenzen, und das macht

ihn heute durchaus zu einem interessanten

Exponenten einer basisnahen

Ökumene.

1857 hieß es im „Quakenbrücker Anzeiger“,

dass es „jedes Christen unabweisliche

Pflicht sei, für die Verbannung

dieser Getränke mitzuwirken“ und: „Die

mäßigen Branntweintrinker sind die

Pflanzen, aus welchen der Giftbaum der

Trunksucht hervorwächst.“ Und auf die

Frage „Ja, wir wollen ja ganz gerne dem

Branntwein entsagen, aber wir haben

doch auch Durst, und was sollen wir

denn trinken?“ hatte Seling die Antwort

gleich parat: „Trinket Bier, und sogleich

stimmte er sein Loblied an auf das Bier.“

Denn: „Sau’n Krösken Beer, wat schmeckt

dat allerleewst!“ Serviert wurde denen

allerdings das sogenannte „Dünnebier“

(auch Erntebier), das Seling hier und da

mit einem „Klümpken“ Zucker würzte …

Doch (nicht nur) der Quakenbrücker

„Mäßigkeitsverein“ musste hin und wieder

Rückschläge einstecken, so kam der

Vorstand im Januar 1857 nicht umhin,

„2 frühere Mitglieder wegen Rückfällig-

keit aus der Vereinsliste“ zu streichen:

„Warum haben diese nicht lieber vorge-

zogen, ihren Austritt den Statuten gemäß

zu erwirken? Sie wären dann nicht

wortbrüchig geworden“, so der Bericht.

Wer beim Branntweintrinken „erwischt“

wurde, konnte von Glück sagen, nur in

der Ausnüchterungszelle des Rathauses

zu landen, denn bei schwerwiegenderen

„Delikten“ ging es zur „Eincastelung“

im hiesigen Gefängnis. Und wenn sie

zusätzliches Pech hatten, durften diese

„Branntweinsünder“ damit rechnen,

„dass, im wiederkehrenden Falle, ihre Namen

voll ausgeschrieben werden“, und

das auch noch im renommierten „Quakenbrücker

Anzeiger“. 1855 verurteilte

das Polizeigericht der Stadt Quakenbrück

30 Bürger wegen Trunkenheit und damit

zusammenhängenden Delikten.

Um die Jahreswende 1859/60 konstituierte

sich in Quakenbrück anstelle

des Mäßigkeitsvereins der „Verein für

Volkswohl“, dessen Statuten allerdings

schon bedeutend gemäßigter als die

seines Vorgängers formuliert waren. So

hatten die Mitglieder keinerlei Verpflichtungen

zur „Enthaltsamkeit hinsichtlich

irgend eines Getränkes“ einzugehen. Die

Vereinsbestrebungen zielten vielmehr

auf die „Verminderung der Branntweinschänken“

und „Vermehrung der Lokali-

täten“, „wo nur Bier, Wein, Kaffee u.s.w.

verabreicht wird, Beschaffung eines

wohlfeilen und guten Biers, Belehrungen

über die unterschiedenen Wirkungen des

Bier- und Branntweingenusses für die

Gesundheit u. dgl. m.“

Vor allem galt es, und das ist einem

Gesuch des Vereins an den Magistrat

der Stadt Quakenbrück vom 15. Januar

1860 zu entnehmen, dem „Unglück des

Branntweintrinkens“ vorzubeugen „und

gesunde, nahrhafte Getränke als Volksgetränk

mehr und mehr“ einzuführen. Keine

Konzessionen von Branntweinschänken

mehr, „Brantweinschenkwirthen, die

selbst dem Trunke sich ergeben zeigen,

die Concession“ entziehen und Achtsamkeit

des Magistrates „auch auf die hier

häufig vorkommende Nachtschwärmerei“

– das sind nur einige Punkte aus diesem

Gesuch, das uns heute schmunzeln lässt.

Doch trotz der Zusicherung der hannoverschen

Regierung, die Interessen des Vereins

zu unterstützen, und trotz Berufung

auf das Apostelwort im 1. Korintherbrief

XIII, 2 „Wenn ich alle Glaubenskraft hätte,

so dass ich Berge versetzen könnte, hätte

aber die Liebe nicht, so wäre ich nichts“

gelang es nicht, die Verbindung zu erhalten.

Schließlich verschwanden die Bewegungen

bereits Anfang der 1860er Jahre

vollends in der Bedeutungslosigkeit, denn

die weitere Ansiedlung von Wirtschaften

war nicht aufzuhalten. Der Hauptgrund

lag aber zweifellos in der nahezu

ausschließlich regionalen Bedeutung der

„Mäßigkeitsvereine“, denen die erhoffte

„Trinkerrettung“ nicht den erwarteten

Erfolg brachte, obwohl es in Norddeutschland

um 1840 bis zu 600.000 Mitglieder

in den verschiedenen Mäßigkeitsvereinen

gab.

Doch erst als die Branntweinsteuer ab

1887 in mehreren Schüben angehoben

wurde, änderte sich der Konsum grundlegend

- hin zum Bier. Heute ist die

Bandbreite an Getränken, die unter die

Branntweinsteuer fallen, groß, denn sie

reicht vom Obstbranntwein über den

Weinbrand bis zu Wodka, Whisky und

Korn. Aber nicht nur die Getränke werden

dementsprechend besteuert, sondern

auch Produkte, die eine bestimmte Menge

Branntwein enthalten, wie zum Beispiel

Backaromen oder Kosmetika.

Branntweinschale aus Zinn, die zum Verzehr von

gesüßtem und gewürztem Branntwein diente

(Stadtmuseum Quakenbrück)

6 | mq Ausgabe Winter 2017


STADTGESCHICHTE

Einkehrhäuser wie hier in der Dauerausstellung des Quakenbrücker Stadtmuseums waren im 19. Jahrhundert das Ziel vieler „Branntweinsünder“. Fotos: Heiko Bockstiegel

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Ausgabe Winter 2017 mq | 7


Das Artland-Magazin.

Markt der Möglichkeiten –

oder

Vernebelung negativer Nachrichten?

AMPRION stellte Trasse für 70 m hohe Stromleitungen durch den Altkreis vor

Zu einem „Bürgerinformationsmarkt“

über den Korridor für die 380-kV-

Stromleitungen hatten die Firmen

AMPRION und TENNET eingeladen.

Diese Formulierung löste bei etlichen

Bürgern Erstaunen aus: Ein Markt – auf

dem man sich normalerweise aussuchen

kann, was man sich wünscht ? War nicht

kurz vorher die Entscheidung für den

Vorschlag zum Trassenverlauf gefallen,

hatten AMPRION & Co. sich nicht bereits

auf eine Kombination der Planvarianten

A und B festgelegt ? Tatsächlich ging es

dann im Artlandkotten natürlich um die

Vermittlung der für viele bedrückenden

Information, dass die 380-kV-Höchstspannungsleitung

mit ihren über 70 m

hohen Masten quer durch die reizvolle

Landschaft des Altkreises Bersenbrück

führen soll. Das Interesse wächst, aber

trotz intensiver Aufklärungsarbeit

mehrerer Bürgerinitiativen wurden viele

Betroffene erst jetzt aufgeschreckt, das

bewies die große Zahl an Besuchern bei

der Veranstaltung in Quakenbrück – und

ihre Äußerungen.

Ob die „orginelle“ Überschrift dieser

Veranstaltung zum brisanten Thema

Höchstspannungsleitungen wirklich eine

Nebelkerze für negative Neuigkeiten

sein sollte, ist ungeklärt, aber schon der

Versuch wäre fruchtlos, denn die Fakten

liegen auf dem Tisch, und die Einzelheiten

über diesen Eingriff in Natur und

Landschaft sind nicht zu verheimlichen:

Die ca. 47 Kilometer lange 380-kV-Strecke

wird zum größten Teil als Freileitung

geführt. Diese konventionelle, die Landschaft

extrem tangierende Technik passt

eigentlich nicht mehr in die moderne

Zeit und ist überholt, sagen viele, denn

es gibt die Erdverkabelung – technisch

sicherlich weiter zu optimieren, zur Zeit

noch sehr viel teurer als Freileitungen,

dennoch in Pilotprojekten bereits erprobt

und im Bereich der Stadt Quakenbrück

auch teilweise vorgesehen.

Das gesetzlich vorgeschriebene

Raumordnungsverfahren umfasst einen

zu betrachtenden Korridor – momentan

noch ca. 1 km breit - beginnend in Hem-

melte, der westlich an Essen/Oldb vorbei

in Richtung Quakenbrück verläuft. Ab

dem Punkt, wo er auf die Quakenbrücker

Landstraße (Landesstraße 60) treffen wird,

haben die Netzbetreiber – im Osnabrücker

Land die Firma AMPRION, weiter nördlich

TENNET – eine Erdverkabelung geplant,

allerdings leider nur etwa vier Kilometer

lang, ein Teilstück, das bis in Höhe der

früheren Bahnstrecke Fürstenau-Quakenbrück

reichen soll, aber eben nicht weiter.

Oberirdisch sollen die überdimensionierten

„Spinnweben“ dann in Richtung

Bersenbrück verlaufen, streckenweise

vereinigt mit der bestehenden 110-kV-

Leitung, die von Alfhausen über Bersenbrück

bis Badbergen bereits vorhanden

ist. Die vorgesehene 380-kV-Leitung

streift Ankum östlich „hautnah“ und

würde plangemäß durch kleine Dörfer

und die Ankumer Höhen weiter vorangetrieben

in Richtung Üffeln. Sie träfe auf

die vorhandene 380-kV-Leitung Lingen-

Wehrendorf. In westliche Richtung – bis in

den Raum Merzen, wo der Neubau einer

großen Umspannanlage als „separates“

Projekt geplant ist – , wird der Neubau der

Stromader weitergeführt.

...die machen das!

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„Lebensader Trasse“ wirbt das Biotopmanagement

der AMPRION in einer der

bunten ausliegenden Broschüren. Lebensader

? Das dürften betroffene Anwohner

und kritisch eingestellte Artländer anders

sehen, was monströse Höchstspannungs-

Freileitungen und deren Induktionsgefahren

– auch Feldbelastung genannt

– betrifft. Auch wenn wohl jeder vernünftige

Erdbewohner des 21. Jahrhunderts

erneuerbare Energien wie die Windkraft

befürwortet, gibt es andere Werte, die

ebenfalls zu erhalten sind – landschaftliche

Schönheit der Heimat zum Beispiel

oder der Wert selbstgebauter Eigenheime.

8 | mq Ausgabe Winter 2017


HEIMATPFLEGE

Ausgabe Winter 2017 mq | 9


„Der Strom muss ab in den Süden“ wird auf einem

Plakatständer hinter dem Info-Stand des „Bürgerdialogs

Stromnetz“ salopp behauptet. Muss er wirklich – und wenn

ja, wer entscheidet, wie und mit welcher Technologie ? Klar

ist: Netzbetreiber sind de facto lediglich Auftragnehmer und

„Vorschlagsberechtigte“ der von der Bundespolitik per Gesetz

beschlossenen Leitungen. Die sollen überschüssige Elektrizität

vor allem aus Windrädern von der Nordsee bis nach

Bayern transportieren – aber muss das beim heutigen Stande

der Technik und Wissenschaft noch oberirdisch sein ?

Der Erdverkabelung, deren Realisierung bundesweit

allmählich Fahrt aufnimmt, steht ein Teil der Landwirte

trotz guter Erfahrungen in den Pilotprojekten derzeit noch

skeptisch gegenüber. Befürchtet werden Erwärmungen

oder Beeinträchtigungen des Bodens und damit der Ernte.

Solche Bedenken kann AMPRION-Mitarbeiter Tim Cofalka,

der in einer Ecke des Gastraumes für diese Technologie

zuständig ist, mit gutem Gewissen ausräumen: „Es gibt laut

Gutachten nach der Maßnahme keine Beeinträchtigung der

Erntequalität“, klärt er Interessenten auf, die sich an seinem

Stand einfinden. Graphiken, Videos und Fotos belegen, dass

der Mutterboden separat gelagert und nach der Verlegung

sorgfältig wieder eingebracht wird.


ll


l

l

l










10 | mq Ausgabe Winter 2017

Trassenvarianten

Quelle:

Bersenbrücker

Kreisblatt


í

Lastrup

Landkreis Cloppenburg

Landkreis Osnabrück

!( A/B !( C

Loeningen (Stadt)

Essen (Oldenburg)

Vorbehalte bleiben, aber größtenteils nicht gegen diese Technik,

sondern gegen den Freileitungsbau. „Warum wählt man

nicht die Erdverkabelung, wenn das doch technisch möglich ist

?“ stellt ein älterer Herr, der die höheren Kosten angesichts der

zu befürchtenden Zerstörung landschaftlicher Kleinode nicht

als Grund akzeptieren möchte, als Frage in den Raum – kaum

gehört, denn es sind ja nur Einzelpersonen oder Grüppchen, die

sich um die Stände scharen.

„Wir wollen die Bürger laufend unterrichten, diesmal mit

Menslage

einem Info-Markt“ sagt Leitungskraft Michael Weber, Ansprechpartner

bei AMPRION Ob allerdings der hohe Aufklärungsbedarf

mit dieser Form der Informationsvermittlung

befriedigt wurde, darf bezweifelt werden, weil eine Vielzahl an

Betroffenen – auch wenn sie nicht in direkter Nähe der vorgeschlagenen

Trasse wohnen – erstmals kamen, um sich genau

informieren zu lassen. „Ich bin enttäuscht“ sagte die Ehefrau

eines ehemaligen Quakenbrücker Unternehmers. „Ich hatte einen

Vortrag erwartet, bei dem man anschließend auch Fragen

Berge

stellen kann. So muss ja jeder alles an den einzelnen Ständen

erfragen, was er wissen will. Das ist auch zufallsabhängig.“

Nortrup

Quakenbrueck (Stadt)

Badbergen

rg

Da sind die Bürgerinitiativen gefragt, die weiterhin Solidarität

zeigen sollten, auch wenn ihre Kommune nicht (mehr)

betroffen ist, und nun verstärkt an die Öffentlichkeit gehen

müssten. Noch ist Zeit, aber nicht mehr viel: Die Planungsunterlagen

für ihre Wunschtrasse haben TENNET und AMPRION

nämlich schon beim „ArL“ (Amt für regionale Landesentwicklung

Weser-Ems) in Oldenburg abgegeben. Diese Landesbehörde

ist für die Raumordnung zuständig und wird formal über

Eggermuehlen

den Vorzugskorridor, der eine Breite von rund 1000 Metern hat,

entscheiden. Beim „letzten Wort“ dürfte sicherlich hinter den

Kulissen erfahrungsgemäß erneut die große Politik aus Berlin

mitreden.

Kettenkamp

Cappeln (Oldenburg)

Bersenbrueck (Stadt)

Übersichtskarte und Vorzugsvariante

Vorhabenbezogene Angaben 1

Geplantes Vorhaben

Gehrde

Vorzugsvariante Maßnahme 51b

Bauklassen / Trassenkorridore Maßnahme 51b (1.000 m) Hauptvarianten

! ! ! ! ! Erdkabel

Freileitung ungebündelt

Freileitung gebündelt Freileitung

Freileitung gebündelt Strasse

Wechsel der Bauklasse

Ausgelegt werden die Pläne – voraussichtlich zwischen

dem 26. !( A/B

Oktober und 26. November – in allen Städten und

Gemeinden, die vom Vorzugskorridor betroffen sind. Träger öffentlicher

Belange wie Behörden und Kommunen sowie – ganz

wichtig – auch die

Einwohner haben

dann Gelegenheit,

Essen (Oldenburg)

Stellungnahmen

abzugeben. Die

Frist, bis zu der das

passieren muss, endet

voraussichtlich

am 28. Dezember

Quakenbrueck (Stadt)

projekte\4000_5000\4300_4400\4331\04 GIS\a_mxd\C_Raumordnungsverfahren\C_Karten\170901_Erläuterungsbericht\Uebersichtskarte_und_Vorzugsvariante.mxd, Datum gespeichert: 06. Oktober 2017, Datum gedruckt: 06. Oktober 2017

Voltlage

Merzen

Bakum

Landkreis Vechta

Ankum

Bramsche (Stadt)

!( A/B Leitungsbestand 2

È

!( C

Sonstige Planzeichen

110-kV-Leitung

È 380-kV-Leitung

!( D3

Windenergieanlagen 3


Bestand

Verkehrswege 4

Alfhausen

Bahnlinie elektrifiziert

Nutzungsstrukturen 4

Bahnlinie nicht elektrifiziert

Bundesstraße

Bundesautobahn

Oberflächengewässer

Verwaltungsgrenzen 4

2017. Gemeindegrenze Quelle:

Nachrichtlich

Trassenkorridor Maßnahme 51a (1.000 m)

Suchraum Umspannwerk Maßnahme 51a (Zone 0)

Kreisgrenze

Rieste

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Das Artland-Magazin.

Ab 2. Dezember

Weihnachtsmarkt

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Jeden Samstag im Advent öffnen die Büdchen ihre Türen und stimmen Sie

mit verschiedenen Aktionen auf Weihnachten ein.

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Heiligabend nicht nach Hause können, einen Wunsch aufhängen, der dann von Ihnen erfüllt werden kann.

Hier arbeiten wir eng mit Spielwaren Dings Bums aus Quakenbrück zusammen.

Natürlich werden alle Wünsche erfüllt.

Der Tannenbaum wird vom HPH Kindergarten und vom Kindergarten Bethanien

vor dem ersten Advent geschmückt.

Holz-

Weihnachtsdeko-Verkauf

Am 6. Dezember

kommt der

Weihnachtsmann

und verteilt die

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Jeden Samstag

neue Aktionen!

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12 | mq Ausgabe Winter 2017


KULTURRING

Neue Serie

im neuen Jahr

Wer kennt dieses Gebäude?

KULTURRING QUAKENBRÜcK E.V.

PRoGRAmm 2017/2018

Dienstag, 21. November 2017

A Tribute to the Blues Brothers

© Kammertheater Karlsruhe

musical nach dem

Kultfilm von John Landis

Freitag, 15. Dezember 2017

Der kleine Lord

Familienmusical in drei Akten von

Günter Edin (musik) und Gabriele

misch (Librettto) nach dem Roman

von Frances Hodgson Burnett

© Pavel Fieber, a.gon Theater München

Dienstag, 20. Februar 2018

Die Wunderübung

Komödie von Daniel Glattauer

mit michael Roll, michaela may,

und Ingo Naujoks

© Pascal Albandopulos

© Janine Guldener

© Schneider Press

Im nächsten Jahr zeigt

das Artland-Magazin

historische Gebäude,

die aus dem Stadtbild

verschwunden sind.

© Gio loewe

KulTurrING

QuAKeNBrücK e.V.

montag, 26. märz 2018

Konstellationen

Schauspiel von Nick Payne

mit Suzanne von Borsody

und Guntbert Warns

Karten erhältlich: Tourismus-Infomation Artland,

Geschäftsstelle Bersenbrücker Kreisblatt, Nordwest Ticket-

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Ausgabe Winter 2017 mq | 13


Das Artland-Magazin.

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Nadine Brackmann

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9-18 Uhr

Mo-Fr

Tel. 0 54 31 - 908 90 88

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14 | mq Ausgabe Winter 2017

Sa 9-13 Uhr

ON A MISSION


ON IN A MISSION MOTION

ES WAR DER 8. JULI 2017. Zwei Männer in beige-braunen Overalls bugsierten im völlig

überfüllten Amsterdamer Flughafen Schiphol – in den Niederlanden hatten gerade die

Schulferien begonnen! - nicht weniger als 15 Gepäckstücke durch die Menschenmassen.

Darunter sechs überdimensionale Pappkartons, in denen Fahrräder und Fahrradzubehör

steckten.

Diese beiden Männer hatten eine Mission, und die hieß: EXPO 2017 in Astana/

Kasachstan. Und diese Männer waren wir – Bob Giddens und Heinz Rebellius, Sänger

und Gitarrist von CLIFF BARNES AND

THE FEAR OF WINNING.

CBATFOW vor dem Kasachischen Pavillon: Harry Schuler,

Bob Giddens und Heinz Rebellius (v.l.)

Ankunft Flughafen Astana: Fahrräder und Instrumente

sind komplett angekommen! (unten)

Ausgabe Winter 2017 mq | 15


Das Artland-Magazin.

Die Skyline von Astana mit ihren futuristischen Gebäuden

Bob beim Empfang für Frank-Walter Steinmeier

Expo-Besucher erzeugen zum ersten mal selbst Strom

16 | mq Ausgabe Sommer 2017

Pyramide der kasachischen Hauptstadt Astana


ON A MISSION

Panorama einer Retorten-Stadt

Auf Einladung des deutschen

Pavillons jetteten

wir in die Hauptstadt

Kasachstans, wo wir in einer Woche und in

20 Shows den Kasachen und der ganzen

Welt zeigen sollten, dass Rock´n´Roll ohne

Steckdose sehr wohl funktioniert. Denn wir

hatten unser Pedal Power System mit an

Bord, bei dem vier modifizierte Fahrräder

den kompletten Strom für unsere Performance

erzeugen. Da die gesamte EXPO

2017 unter dem Thema „Future Energy“

stand, waren wir natürlich genau zur richtigen

Zeit am richtigen Ort!

Zur richtigen Zeit landeten wir dann

auch in Astana – dank einer Zeitverschiebung

von vier Stunden und einem etwa

sechsstündigen Flug erreichten wir gegen

Mitternacht den modernen Flughafen

und wurden von Mitgliedern unserer

Konzertagentur stürmisch begrüßt. Sie

waren wohl selbst davon überrascht,

dass man uns mit all unserem Gepäck ins

Flugzeug und auch ins Land Kasachstan

hinein gelassen hatte. Eigentlich hatten wir

erwartet, vom kasachischen Zoll durchsucht

zu werden, schließlich hatten wir einiges an

ominöser Elektronik mit dabei. Aber die lapidare

Frage „Habt ihr Geschenke mit!“ war die

einzige, die wir beantworten mussten.

Dschenghis, der kasachische LKW-Fahrer,

brachte uns und all unsere Taschen, Pakete,

Gitarren, Fahrräder und Koffer dann auf´s

Expo-Gelände, wo wir über zwei Stunden auf

einen weiteren Sicherheitscheck warteten,

und irgendwann landeten wir in unserem bescheidenen

Hotel und schliefen erstmal aus.

In der Nacht von Sonntag auf Montag stieß

dann auch unserer dritter Mann dazu – Harry

Schuler hatte noch schnell auf dem G20-Gipfeltreffen

für das Kommunikations-Netzwerk

dieser Veranstaltung ein paar Strippen gezogen,

ehe er uns nachreisen konnte. Gerade

rechtzeitig, denn Montag waren die ersten

Shows. Wir waren anfangs nicht sicher, ob

alle Leute, die uns dort sahen, auch genau

wussten, dass unser Strom mit vier Fahrrädern

erzeugt wurde. Aber Kasachstan ist eine

Fahrradnation und die vier Fahrräder waren

immer mit Leuten besetzt, die strampeln

wollten. Gut für uns! Wir hatten uns extra

Schilder in Kasachisch und Russisch angefertigt,

auf denen „Mehr“, „Weniger“ und

„Stromerzeuger gesucht“ stand.

Übrigens: Das Wetter in

Astana ist eine Wucht! Im Sommer steigt die

Temperatur bis auf +40°C, im Winter sinkt sie

auf -40°C! Bei unseren Konzerten, die draußen

stattfanden, gab es abwechselnd

Regen und Sonne, sodass wir unsere

Anlage in Müllbeutel einpackten, um sie

vor Regen zu schützen.

Wir hatten natürlich Zeit, uns auf der

EXPO 2017 umzuschauen, und es war

mehr als interessant zu sehen, wie

viele Länder sich nicht nur ernsthafte

Gedanken um die Energieversorgung der

Zukunft machen, sondern auch konkrete

Projekte in die Tat umsetzen. Wir waren

insbesondere von den Pavillons von Österreich,

der Schweiz, Litauen und auch

Deutschland begeistert, wo u. a. gezeigt

wurde, dass die Energieversorgung eines

ganzen Hauses von Algen übernommen

werden kann, die an den Hauswänden

wachsen. Es gab diverse Solar-Autos und

innovative E-Bikes zu sehen, Windparks

in Wüsten und Meeren, Gas-Transporte

per Schiff, Wasserstoff-Lokomotiven und

viele, viele andere Konzepte, die zeigten,

dass Ressourcen schonende Energieversorgung

längst Realität ist. Singapur

ist ein gutes

Beispiel, wo ganz

viel Positives in

dieser Richtung

passiert. Warum

diese Konzepte

aber weltweit

und vor allem im

Westen so wenig

verbreitet sind,

zeigte ein wenig

Ausgabe Winter 2017 mq | 17


der russische Pavillon, der ganz begeistert

von seinen Öl- und Gasvorräten

in Sibirien berichtete. Thema verfehlt!

Auch der gigantische kasachische

Pavillon, der auf acht Stockwerken in

dem riesigen Globus untergebracht

war, brachte wenig neue Erkenntnisse

darüber, was diese Ölnation eigentlich

bereit ist, selbst für die Energieversorgung

der Zukunft zu tun. Ihr Pavillon

zeigte eher informierend allgemeine,

alternative Energie-Systeme, die aber

nicht im konkreten Bezug zu Kasachstan

zu stehen schienen.

Überhaupt

Kasachstan...

Wie ist dieses Land? Das wurden wir

oft gefragt. Wir konnten nur mit den

Schultern zucken, denn gesehen haben

wir eigentlich nur unser Hotel und

die Straßen, auf denen wir zur EXPO

fuhren. Aber diese Fahrten haben zumindest

schon gereicht, um zu sehen,

dass Astana wie eine Stadt aus George

Orwells Roman „1984“ wirkt. Denn

Astana, vor 25 Jahren aus dem Steppenboden

gestampft, ist eine Ansammlung

bizarrer Gebäude! Hier eine riesige,

weiße Moschee, dort eine Pyramide,

dann goldverglaste Hochhäuser, ein

Riesendenkmal mit einem Ei oben

drauf – das Wahrzeichen Astanas – und

viele, viele leer stehende, prachtvolle

Neubauten entlang der Hauptstraßen.

Angeblich sind die Wohnungen in

diesen Häusern zu teuer, sodass sich

kaum Mieter finden. Denn Kasachstan

ist arm, bis auf eine kleine Schicht, die

das das Öl, das Gas, das Geld und damit

das Sagen hat. Und die wollte der Welt

mit der EXPO 2017 eine richtig gute

Show bieten – was ihr tatsächlich auch

gelungen ist.

Während unserer Zeit trafen wir mit

anderen deutschen Musikern zusammen

– der großartige Pianist Joja

Wendt, die Meute, eine tolle Blaskapelle

aus Hamburg und Die Lochis, deren

Sonne und Regen wechseln sich ab

18 | mq Ausgabe Winter 2017


Die Pedal Power Bühne

am deutschen Pavillon

auf der Expo 2017

Ausgabe Winter 2017 mq | 19


Das Artland-Magazin.

Wie überhaupt im Ausland, wurde

Deutschland auch in Astana auf Bayern

reduziert. Und Deutschland spielte

diesen Joker gekonnt aus – mit einem

immer gut besuchten bayerischen

Restaurant, in dem typisch bayrische

Spezialitäten wie Weißbier, Hax´n und

Brezeln gab! Nur über den Apple Crumble

müssten wir noch mal reden... Selbst

für Frank-Walter Steinmeier gab es also

nicht etwa einen soliden hannoverschen

Willkommensgruß, sondern eine

zünftige bayerische Blaskapelle samt

Lederhosen. Witzigerweise kamen die

meisten Künstler, die für den Deutschen

Pavillon spielten, dennoch aus Nord-

Deutschland!

millionenschwere YouTube-Gefolgschaft

ihnen diesen Gig auf der EXPO bescherte.

Und Frank-Walter Steinmeier,

den Präsidenten der Bundesrepublik

Deutschland, haben wir auch getroffen

– bei einem fürstlichen Empfang in

einem dieser protzigen Bauten, für die

Astana den Spitznamen „Vorstadt von

Dubai“ bekommen hat. Ganz nett, aber

Unser Arbeitsplatz direkt vor dem deutschen Pavillon!

leider war hier das Pedal-Power-System

nicht erwünscht. Dafür spielte dann eine

Cover-Band aus München internationale

Chart-Hits… Der Bundespräsident redete

vom Business und den großen Chancen

für eine fruchtbare Zusammenarbeit mit

Kasachstan, findet aber leider kein Worte

über Menschenrechte und Umweltprobleme.

Schade!

Die Security

war übrigens allgegenwärtig.

Auf dem Konzert der Lochis waren

mehr Soldaten vor Ort als Zuschauer.

Und überall gab es viele Kontrollen. Wir

haben das alles mitgemacht und weise

gelächelt, das Beste, was man in solchen

Situationen tun kann.

Wie das immer so ist, trifft man natürlich

auch in solch einem fernen Land viele

Leute. Da war z. B. der amerikanische

Journalist Ed Zuckerman, der in seinem

lesenswerten Artikel in der renommierten

New York Times über uns schrieb:

„A band from Germany, Cliff Barnes and

„Cool Kids“ machen für uns Strom

20 | mq Ausgabe Winter 2017


the Fear of Winning, played environmentally

themed rock songs (“Ride My Bike”), their

amplifiers powered by volunteers pedaling

bicycles.“ Fahre nach Astana, und die New

York Times schreibt über dich!!!

Die Woche und die 20 Shows waren so

schnell wie im Flug vergangen – und apropos

Flug: Nach der letzten Show am Sonntag

demontierten wir die Fahrräder und packten

unseren Kram zusammen, denn der Rückflug

nach Amsterdam startete um 4:00 Uhr in der

Frühe. Zu kurz, um noch eine Runde zu schlafen.

Was im Übrigen auch gar nicht gegangen

wäre, denn der bestellte LKW kam gut

anderthalb Stunden zu spät. Kasachen-Time.

So erreichten wir in letzter Minute den Flughafen,

wo die Angestellten von KLM sichtlich

begeistert waren, die nun drei Männer in

ihren komischen braun-beigen Overalls mit

15 Gepäckstücken, darunter sechs Fahrradkartons,

auf die letzte Minute noch abfertigen

zu müssen. Wir verteilten großzügig

CDs, lächelten noch eine Runde und schon

saßen wir im Flieger nach Amsterdam. Dort

gelandet, hatten wir noch eine letzte Begegnung

mit dem Zoll, der nachfragte, wo wir

eigentlich gewesen waren. Die Antwort war

wohl zufriedenstellend, dann anschließend

hat man uns sogar geholfen, unsere sechs

hoch bepackten Gepäckwagen nach draußen

zu bugsieren. Danke dafür, Niederländer!

Hat sich diese

Reise gelohnt?

Wir denken, ja! Zwar ist unser Co2-Konto

jetzt durch die beiden Flüge samt dem Transport

der Fahrräder nach Amsterdam und

zurück, maßlos überfüllt. Aber die Botschaft,

mit der wir unterwegs waren, war es wert!

Gerade Deutschland, das so viele Autos produziert,

hat auf der EXPO durch den Einsatz

einer kleinen Band aus dem Artland gezeigt,

dass es auch anders gehen kann! Fahrradstrom

als Zeichen der Demut in einem Land,

in dem Öl- und Gas-Ressourcen endlos zu

sein scheinen. Diese kleine Band hat zudem

bewiesen, dass Musik alle kulturellen Unterschiede

überbrücken kann, denn Musik ist die

internationale Sprache, die jeder versteht!

Unter den ersten drei bestbesuchtesten Pavillons auf der Expo: Deutschland

EXPO 2017 IN ASTANA/KASACHSTAN:

Cliff Barnes and the Fear of Winning waren

dabei und zeigten der Welt, wie Future

Energy geht!

Text: Heinz Rebellius

Fotos: CBATFOW

CBATFOW vor dem schweizer Pavillon

Ausgabe Winter 2017 mq | 21


Das Artland-Magazin.

Hip & angesagt

Die gute alte

Schallplatte

aus vinyl

von Detlef Bülow

Wenn man, wie meine Wenigkeit, seit

rund 40 Jahren Vinyl-Schallplatten hört

und dann erfährt, dass ganz in der Nähe

eines der letzten Schallplattenpresswerke

Europas täglich ca. 25.000 Schallplatten

produziert, ist es klar, dass man sich

das auch mal anschauen möchte.

Als Mitte der 1980er-Jahre der digitale

Musikdatenträger CD auf den Markt

kam, schien das Ende der schwarzen

Scheibe gekommen. Schließlich war ja

die CD digital und digital klingt immer

gut, hieß es damals. Rausch- und

knisterfrei und mit zugegeben höherem

Bedienkomfort als eine Vinylplatte lief

der CD-Silberling den Plattenspielern

innerhalb kürzester Zeit den Rang ab.

Auch kam immer wieder Kritik an der

Klangqualität der Platten. Die gute alte

Vinyl-Schallplatte schien abgeschrieben

und so landeten viele umfangreiche und

gut gepflegte Plattensammlungen auf

dem Dachboden, im Keller oder wurden

auf den Flohmärkten verhökert. Die CD

war damals einfach „cooler“.

Doch schon damals, also Mitte der

1980er, wurden einige Stimmen aus den

Reihen der Verfechter des guten Klangs

laut und meldeten, dass die CD hochwertige

Musikwiedergabe beschneide.

„Zu kühl, zu steril“ sei sie, und außerdem

würden feinste Musikdetails aufgrund

der digitalen Datenkodierung schlichtweg

unterschlagen. Tatsächlich: Die

CD-Player der ersten Generation waren

alles andere als High End und würden

heutzutage selbst von Gelegenheitshörern

nicht mehr akzeptiert werden.

Auch ich habe mittlerweile eine stattliche

Sammlung an CDs, denn zum Glück

wurde die Technik weiterentwickelt

und ein CD-Player ist heute durchaus in

der Lage, den musikalischen Genuss zu

transportieren. Doch an meinen alten

Platten habe ich festgehalten, für mich

gibt es nichts Vergleichbares. So habe ich

auch mein Passport-Album „Ataraxia“

am 10. Juni diesen Jahres mit zu einem

Klaus-Doldinger-Konzert genommen.

Doldinger’s Passport spielte an diesem

Abend auf dem Hof Sickmann und das

Album war die erste LP, die ich mir damals

von meinem Taschengeld gekauft

hatte. Die Jazzlegende hat mir auf dieses

Meisterwerk der Musik eine persönliche

Widmung geschrieben. So hat dieses

Album einen ganz besonderen Platz in

meiner Sammlung eingenommen.

Ich liebe es nach wie vor meine Vinylscheiben

hin und wieder aufzulegen

– das Klangniveau der guten alten

Schallplatte ist in meinen Ohren unübertroffen.

Ja, hier und da knistert und

knackt es ein wenig, aber gerade das

liebe ich so.

Viele Aufnahmen meiner Lieblingsmusik

habe ich sowohl als CD und auch als

Vinylpressung im Musikregal. Bei einem

Vergleichstest kann ich leichte Unterschiede,

mal abgesehen von dem leichten

Knistern und Knacken der Schallplatte,

ausmachen. Tatsächlich scheint

22 | mq Ausgabe Winter 2017


die CD-Variante tiefer zu reichen und

impulsiver zu sein, doch präziser und auch

mitreißender finde ich die Wiedergabe von

Bass auf Vinyl. Auch meine ich eine andere

Klangfarbe und eine packendere Räumlichkeit

zu hören. Aber meine Frau sagt, ich

bilde mir das nur ein, weil ich dem Zauber

der guten alten Schallplatte unterliege.

So rettete sich die Schallplatte in die

Sammlernische und erlebt seit Jahren eine

Renaissance. Davon profitiert auch die

Firma Pallas in Diepholz, die im Gegensatz

zu vielen anderen Unternehmen ihre

Presserei nicht schloss, auch nicht, als die

Absatzzahlen durch die Einführung der CD

fielen.

(oder bunte) Kunststoff-Masse. Sie wird

mit den Etiketten zwischen die Pressmatrizen

gelegt (jeweils eine Pressmatrize oben

und unten für die Schallplatten Seite A und

Seite B). Unter hohem Druck und bei einer

Temperatur von rund 150 Grad Celsius

werden nun die beiden Pressmatrizen mit

der PVC-Masse für einige Momente zusammen

gepresst. Ein Messer schneidet noch

die herausgequollenen Kunststoff-Reste

ab. Danach wird das PVC abgekühlt und

die neue Schallplatte ist fertig und wird

verpackt.

Der Absatzmarkt ist groß, der Retro-Trend

ungebrochen. Zurzeit gibt es noch drei

große Presswerke in Deutschland:

Optimal, Pallas und R.A.N.D. Dazu kommen

GZ in der Tschechischen Republik,

MPO in Frankreich und Record Industries

in Holland. Dann wird es in Europa schon

deutlich kleinteiliger und unübersichtlich.

Die Rückkehr zum Vinyl mag zunächst

wie ein Anachronismus wirken, dabei ist

sie doch eine logische Konsequenz der

digitalen Revolution in der Musikindustrie.

Jede technologische Veränderung erzeugt

nicht nur die Nachfrage nach dem Neuen,

sondern fördert auch die Besinnung auf

Altbewährtes.

In Diepholz fing die Produktion mit Schellackplatten

an und in dem Presswerk wird

noch heute teilweise auf Automaten aus

den 1970er Jahren produziert. Doch längst

werden nicht mehr nur schwarze Schallplatten

produziert. Die Bandbreite reicht

von mehrfarbigen Pressungen bis zur

sogenannten Split- und Splatterpressung,

bei der durch Verwendung verschiedenfarbiger

Granulate einzigartige Effekte

entstehen.

Wer heute noch eine Schallplatte möchte,

kommt fast gar nicht um die Firma Pallas

herum. Dennoch ist man stolz bei Pallas

mit so alten Maschinen hochwertige

Schallplatten herzustellen. In ganz Europa

gibt es noch fünf Firmen, die die Vinylscheiben

in großem Stil herstellen. Grundzutat

für jede Schallplatte ist eine 130 bis

180 Gramm schwere, erwärmte schwarze

Ausgabe Winter 2017 mq | 23


Das Artland-Magazin.

„Einmal in der Woche liefern wir Platten in die

USA. Aufträge kommen aber auch aus Asien und

Australien. Ob die Nachfrage nach Schallplatten

auch in den kommenden Jahren so groß sein

wird, ist schwer zu sagen. Wir planen immer für

die nächsten zwei Jahre. Alles andere wäre ein

Blick in die Glaskugel und somit nicht wirklich

vorhersehbar. Ich bin allerdings davon überzeugt,

dass sich Qualität weiterhin durchsetzen wird.

Wir produzieren auf einem sehr hohen Klangniveau.

Das gesamte Team bringt sein technisches

Know-how mit ein. Wir arbeiten mit Liebe zur

Maschine“, sagt Pallas-Chef Holger Neumann bei

meinem Interview.

Mein erstes Album habe ich mir im Alter von 16

Jahren gekauft. Ich habe es noch und weitere

Scheiben folgten im Laufe der Jahre. Wie ich bereits

erwähnte, lege ich meine alten Vinylplatten

immer mal wieder auf und freue mich, dass ich sie

damals so gepflegt habe. Es gibt sie kaum noch,

diese guten Musikstücke, in denen ein Gitarrensolo

von mindestens zwei Minuten vorkommt.

Bands wie Pink Floyd, Led Zeppelin, The Doors

oder Deep Purple sind legendär und ich bin froh,

dass ich die Zeit dieser Bands miterleben durfte,

die schöne gute Zeit, als die Musik noch mit der

Hand gemacht wurde.

Ja, es ist schade, denn die Hits von heute dürfen

ja nicht länger als drei Minuten sein, da sie

ansonsten bei den angesagten Radiosendern

nicht gespielt werden. Klar füllen die Stars und

Sternchen von heute auch die Hallen und Stadien.

Auch sie verkaufen ihre Platten, aber ich kann

mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es

jemanden gibt, der nach 40 Jahren eine Platte von

Justin Bieber aus dem Regal zieht, sie auf seinen

Plattenteller legt, den Verstärker aufdreht und mit

feuchten Augen seine Songs anhört, oder gar „Ich

bin doch keine Maschine“ von Tim Bendzko, der

gestern noch die Welt retten wollte und jetzt nur

noch rumjammert.

Ich jedenfalls werde mir gleich mal wieder Carlos

Santana – „Samba Pa Ti“ auf die Ohren packen.

Die Vinylpressung versteht sich.

Kontakt

Schallplattenfabrik Pallas GmbH

Auf dem Esch 8

49356 Diepholz

Telefon: +49 5441 977-0

Telefax: +49 5441 977-111

E-Mail: info(at)pallas-group.de

24 | mq Ausgabe Winter 2017


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26 | mq Ausgabe Winter 2017

für Ihr Vertrauen!

Christian

Calderone

Calderone


Endstation

Nortrup

Der Transrapid hat in Nortrup seine Endstation

erreicht. Aus dem emsländischen

Ein

Transrapid

im Vorgarten

Lathen kam die Magnetschwebebahn

auf drei Schwertransportern ins Artland.

Vor dem Gelände der Firma Kemper haben

einige Hundert Schaulustige die Ankunft

und den Aufbau des TR 09 verfolgt.

Auf einer 75 Meter langen Betontrasse

wird der Zug nun seinen Lebensabend

verbringen.

Vor dem Gelände des Wurstfabrikanten

Kemper herrscht Volksfeststimmung.

Schon früh am Ankunftstag gibt es Bratwürste,

Getränke – und nur ein Thema,

und das schon seit Wochen. Viel haben

die Nortruper über ihren Transrapid gesprochen.

Das ganze Dorf hat mitgefiebert,

wie die Familie Kühnl, Eigentümer

der Firma Kemper, im vergangenen Jahr

zunächst den Zuschlag für den Transrapid

09 für 200 001 Euro erhielt und wie

von Katharina Preuth

dann die Vorbereitungen für den Umzug

aus Lathen in vollem Gang waren.

Dann ging es endlich los.

Drei Schwertransporter, viele Helfer,

regionale und überregionale Presse

machten sich gemeinsam auf den Weg

über die nächtlichen Straßen, zunächst

zur Anschlussstelle Lathen auf die Autobahn

31. Weiter ging es über Lingen, die

Bundesstraßen 213, 70 und 214 entlang

über Löningen, Menslage und schließlich

nach Nortrup.

Kemper-Geschäftsführer Wolfgang

Kühnl ist erleichtert, dass der Transport

so reibungslos über die Bühne gegangen

ist. „Ich war schon angespannt. Aber es

ist alles gut gegangen, auch das stürmische

Wetter hat den Transport nicht

unterbrochen“, freut er sich.

Langsam weicht die nächtliche Dunkelheit,

und die ersten Sonnenstrahlen

lassen den roten Lack der Magnetschwebebahn

glänzen. Mit der aufgehenden

Sonne versammeln sich immer mehr

Schaulustige auf der abgesperrten

Hauptstraße.

Ausgabe Winter 2017 mq | 27


Das Artland-Magazin.

Die ersten Würstchen gehen über die

Theke, während die Arbeiten rund um die

Betontrasse voranschreiten.

Zwei Autokräne beginnen, die erste von

drei Sektionen anzuheben. Dann gerät

der Magnetzug in eine leichte Schieflage,

und die Funkgeräte, die die Männer bei

sich haben, geben knackende Geräusche

von sich. Kommando zurück, heißt es

zunächst. Eigentlich sollte der erste Waggon

bereits am Vormittag auf der Trasse

liegen, doch die Arbeiten verzögern sich.

Mehrere Versuche, die erste, rund 35

Tonnen schwere Sektion anzuheben,

scheitern. Fieberhaft suchen Techniker

nach der Ursache für die offensichtliche

Gewichtsverlagerung. Gegen Mittag

entscheiden sich die Verantwortlichen

schließlich, die Aufhängung zu wechseln,

an der der Magnetzug hängt.

Die Einsatzkräfte auf dem Gelände

teilen sich auf: Weiße Helme tragen die

Mitarbeiter des Transportunternehmens

Ulferts, die blauen Schutzhelme gehören

zur Firma Kemper. Darunter sind auch

die vier Mechatroniker-Auszubildenden

Johannes Schulte, Philipp Klippenstein,

Tom Arens und Niklas Mitgös. Sie und

viele andere Kollegen waren von Beginn

an mit dabei.

Bereits in Lathen haben sie den Abbau

der Bahn unterstützt, und vor Ort packen

sie mit an, wo es nötig ist. Sobald sich der

Trubel gelegt hat, wird es ihre Aufgabe

sein, den TR 09 wieder zusammenzubauen.

„Nee, fahren muss der natürlich nicht

mehr, aber gut aussehen sollte er hier

schon“, sagt Tom Arens.

Das finden auch die Nortruper Kindergartenkinder

und Grundschüler. Die Jungen

und Mädchen quetschen sich an den

Absperrzaun, um ja nichts zu verpassen.

28 | mq Ausgabe Winter 2017


REPORTAGE

GÜNSTIG

MODISCH

NAHEBEI

IHRE MODEHÄUSER

IN DER REGION

„Der Transrapid ist in den Klassen ein

großes Thema“, sagt Lehrerin Margot

Tykfer. Dass sie bei gutem Wetter beim

Aufbau zuschauen würden, stand für die

Grundschule Nortrup fest. „Den hat der

Uropa vom Herrn Kemper erfunden“, weiß

Erstklässler Jakob zu berichten und zeigt

dabei auf die Bahn.

Gegen 15 Uhr ist es schließlich so weit: Die

beiden Autokräne heben die erste Sektion

des Transrapids an. Gebannt schauen die

Techniker, wie der Zug Zentimeter für

Zentimeter in die Höhe schwebt und an

seinen endgültigen Standort manövriert

wird. Den Verantwortlichen und auch

Wolfgang Kühnl fällt „ein Stein vom

Herzen“, für ihn sei das auch ein „sehr

emotionaler Moment“.

So gut sich der Zug auch im Vorgarten

der Firma Kemper macht, er soll nicht nur

Dekoration sein. Zwei von drei Sektionen

sollen zu Schulungs- und Konferenzräumen

umfunktioniert werden. Über einen

Treppenturm und dann von einer Art

Bahnsteig aus, werden die Besucher in den

Zug gelangen. „Einiges müssen wir bis

dahin umbauen. Wir benötigen Wasseranschlüsse,

eine Klimaanlage oder Spühlbecken,

damit dort Konferenzen stattfinden

können“, erklärt Wolfgang Kühnl.

Das letzte Drittel aber soll für die Öffentlichkeit

zugänglich sein. Ebenerdig werde

ein Werksverkauf öffnen, im ersten Stock,

also im Transrapid selbst, plant der Chef

ein kleines Museum.

„Wir möchten erklären, warum der Transrapid

hier steht und wer Hermann Kemper

war“, sagt er. Den vorderen Teil soll ein

Glasbau einfassen. Sie hoffen, pünktlich

zum 130. Firmenjubiläum im nächsten Jahr

offiziell eröffnen zu können. „Das ist zu

diesem Zeitpunkt schwer einzuschätzen“,

sagt Wolfgang Kühnl.

Hermann Kemper, der Urgroßvater des

heutigen Geschäftsführers, war es, der

1934 sein Patent anmeldete.

Seine Erfindung bildete die Basis für die

Entwicklung des Transrapids.

Für seine Forschungen erhielt Hermann

1972 das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik.

Seine Nachkommen wissen um

diese Verdienste.

Somit bezeichnet Wolfgang Kühnl den

Kauf der Magnetschwebebahn als einmalige

Chance um an das Vermächtnis des

Urgroßvaters zu erinnern.

„Es wäre natürlich schön, wenn der Transrapid

zum Besuchermagneten wird. Das

würde uns freuen“, so der Urenkel.

Fotos: Katharina Preuth

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Ausgabe Winter 2017 mq | 29


Das Artland-Magazin.

Firmengründer Clemens Schade (1819-1905)

Hohe Qualität & weltweiter Absatz

Die Pinsel- und Bürstenwarenfabrik Schade & Co.

von Heiko Bockstiegel

Bürstenfabrikant Carl Schade (1854-1925)

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war

Quakenbrück noch eine Ackerbürgerstadt.

Handel, Handwerk und Gewerbe

bildeten die Haupterwerbszweige

der wenige tausend Einwohner, und

es gab nur wenige Industriebetriebe.

Das änderte sich jedoch bald: Nach dem Ende

der „Franzosenzeit“ kam es zu einem wirtschaftlichen

Aufschwung und zu zahlreichen

Industrie-Neugründungen vor allem in den Bereichen

Leder-, Bürsten- und Tabakherstellung.

Besonders die Bürstenfabrikation blühte hier

auf; es gab zeitweise mehrere parallel arbeitende

Betriebe. Die spätere Firma Schade & Co.

entwickelte sich aus einfachsten Verhältnissen

heraus. Gründer Clemens Schade (1819-1905),

ein gebürtiger Quakenbrücker, hatte den Kaufmannsberuf

erlernt, unternahm als Vertreter

einer Viersener Seidenfirma mit der Postkutsche

ausgedehnte Handelsreisen und machte

sich dann als Manufakturwarenhändler selbstständig.

Irgendwann wurde Schade auf die

ungenügende Nutzbarmachung von Schweineborsten

aufmerksam: Er ließ versuchsweise

Bürstenwaren herstellen und knüpfte erste

Geschäftsverbindungen mit Oldenburg und

Bremen.

1849 wurde dann im hinteren Teil des Gebäudes

Lange Straße 32 (heute Volksbank) mit drei

Arbeitern der eigene Betrieb aufgenommen,

der rasch florierte. Zur Herstellung kamen „alle

Sorten Pinsel-, Schuh- und Kleiderbürsten,

Schrubber, Handfeger etc.“ 1879 nahm Schade

senior seinen Sohn Carl Schade (1854-1925)

als Mitinhaber auf – übrigens einer der ersten

Comet-Verbrauchermarkt 1975 Foto: Bersenbrücker Kreisblatt „Mein Markt“- Verbrauchermarkt und Drei-Fit im Jahre 2000

30 | mq Ausgabe Winter 2017


PINSEL- UND BÜRSTENWARENFABRIK SCHADE & CO.

Bürstenfabrikation 1933

Fotos: Stadtmuseum Quakenbrück

Abiturienten des späteren Realgymnasiums

Quakenbrück. Carl hatte in Osnabrück den

Kaufmannsberuf erlernt und anschließend

als Reisender einer großen Iserlohner Firma

auch die eigenen Bürstenwaren erfolgreich

vertrieben.

Die Erzeugnisse der Pinsel- und Bürstenwarenfabrik

Schade & Co., wie sie nun

offiziell hieß, wurden rasch weltbekannt.

Es kam nicht selten vor, dass bedeutende

Kaufleute aus dem Ausland nach Quakenbrück

reisten und sich von der Schadeschen

Produktionsweise und -qualität überzeugen

ließen. 1906 ist beispielsweise von einem

„Riesenkauf“ durch russische Großkaufleute

die Rede. Das 1898 errichtete markante

Fabrikgebäude an der Hasestraße bewies

die Bedeutung dieses Unternehmens, das

damals zu den führenden in Deutschland

zählte und mit nahezu 200 Arbeitern auch

das größte der Stadt war. Ihren guten Ruf

verdankte es den hervorragenden von ihm

produzierten Erzeugnissen, die aus speziellen,

hauseigenen Katalogen bestellt werden

konnten und in allen Erdteilen Absatzgebiete

fanden. Das in Stein gehauene Schwein

von respektabler Größe über dem Eingang

des Fabrikgebäudes war das glücksbringende

Firmenzeichen.

Carl Schade übernahm dann gemeinsam

mit den Kaufleuten Conrad Weyerbrock, dem

später dessen Söhne Dr. Karl und Heinz Weyerbrock

und als Prokuristen Hans Wieders

und Theodor Pfundt folgten, und Hermann

Ficker die Firmenleitung. Darüber hinaus

hatte er noch Zeit, sich dem öffentlichen

Leben zu widmen, sei es als Bürgervorsteher

und Kreistagsmitglied, als Kirchenvorsteher

von St. Marien, durch verschiedene

Stiftungen, als Mitbegründer der Artländer

Bank, als Präsident des Handelsvereins oder

Mitbegründer und Aufsichtsratsmitglied der

Kleinbahn Lingen-Berge-Quakenbrück.

Als Dank für seine Verdienste „um die

katholische Sache“ wurde Carl Schade der

päpstliche St.-Gregorius-Orden zuteil.

Ende Juni 1970 kam die Schließung der Firma

Schade & Co., denn trotz des allgemeinen

Wirtschaftsaufschwunges in der Bundesrepublik

Deutschland stand die mittelständi-

sche Bürstenindustrie bereits seit Beginn

der 1960er Jahre im Schatten der an sich

unverändert günstigen Konjunkturentwicklung.

Das „Bersenbrücker Kreisblatt“

berichtete damals: „Es gab keinen Ausweg

aus dieser strukturellen Krise, die durch

Änderung in den Verbrauchergewohnheiten

und durch das rapide Vordringen neuer

Materialien noch verstärkt wurde. Jegliche

Kalkulationen nach betriebswirtschaftlichen

Gesichtspunkten wurden unmöglich … Aus

diesen Überlegungen heraus haben sich die

Gesellschafter … entschlossen, die Produktion

dieses traditionsreichen Betriebes einzustellen,

der zuletzt etwa 66 Arbeitnehmer

zählte.“ Von den Betriebsgebäuden an der

Hasestraße ist nichts geblieben. An dieser

Stelle steht heute der Edeka-Verbrauchermarkt.

An Carl Schade und sein Wirken aber

erinnert seit Beginn der

1960er Jahre die ihm

gewidmete,

zentrumsnahe

Straße.

Ausgabe Winter 2016 mq | 31


Das Artland-Magazin.

30 Jahre Drei Fit

Hier fing es An...

Das erste Fitnessstudio in Deutschland eröffnete bereits Mitte der 50er

Jahre. Zunächst lag der Fokus auf dem Aufbau von Muskelmasse - die

meisten Kunden waren Bodybuilder. Damals begann alles noch mit

kleinen Kellerstudios, in denen sich junge ambitionierte Leute nach

dem Vorbild ihrer Fitness-Ikone Arnold Schwarzenegger stählten und

sich wie Jane Fonda im gemeinsamen Aerobic–Training zu heißen

Rhythmen bewegten.

32 | mq Ausgabe Winter 2017


30 JAHRE DREI FIT

Auch Dagmar Müller und Annette Schone hatte die von Amerika herüberschwappende

Fitnesswelle voll erwischt. Dagmar hängte vor 30 Jahren

ihren Job als Medizinisch-Technische Assistentin an den Nagel. Der Beruf

der Gymnastiklehrerin von Annette Schone ermöglichte die Neueröffnung

des DREI FIT. Beide haben ihren Entschluss bis heute nicht bereut.

Ihr erstes Studio hatte seinen Ursprung in einer alten Bürstenfabrik in der

Hasestraße im September 1987. Dagmar ist vorher immer zum Fitnesstraining

nach Cloppenburg gefahren. „Das war besonders im Winter sehr

umständlich. Daher wollten wir für Quakenbrück auch so etwas schaffen“,

erklärt Annette Schone die Geburt des „DREI FIT“.

Sie hatten 8 Mitarbeiter, das Studio umfasste ca. 400 m² und auf den

Namen sind sie durch ihr erstes Loge gekommen. Es bestand aus einem

Dreieck in dem drei Fitnessfiguren abgebildet waren, zu denen jeweils der

Slogan „Kondition, Beweglichkeit und Kraft stand. Daraus kreierten sie den

Namen „DREI FIT“ der bist heute bestand hat.

Doch seitdem hat sich viel getan. Seit 1998 ist das Unternehmen bereits im

Wiesengrund ansässig und hat die Quadratmeterzahl mal eben mehr als

verdoppelt. Dazu kommt noch eine großzügige finnische Blockhaussauna,

in der die Gäste bei 90 Grad in den Saunagarten schauen können. Für

Sport- und Wohlfühlmassagen ist Richard Speichert von Anfang an dabei.

Aber auch die Anzahl der Beschäftigten ist nach oben gegangen.

Das „DREI FIT“ beschäftigt zurzeit 20 Mitarbeiter. Seit 2001 haben hier 14

Auszubildende den Beruf des Sport- und Fitnesskaufmanns,- frau erfolgreich

abgeschlossen.

Neuer Kursraum im DREI FIT

Ausgabe Winter 2017 mq | 33


Das Artland-Magazin.

Ich merke bei meinem Interview schnell,

dass das Image der „Muckibude“ dem aktuellen

Angebot des Studios schon lange

nicht mehr gerecht wird. Die Entwicklung,

die das „DREI FIT“ vor allem in den

letzten drei Jahrzehnten durchlaufen hat,

sucht ihresgleichen. Es ist ein Fitness- und

Gesundheitsstudio, die Mitglieder werden

von einem geschulten Team professionell

bei den Themen Fitness, Gesundheit,

Figur und Wohlbefinden kontinuierlich

unterstützt und betreut. Annette erklärt

mir: „Die Betreuung ist vor allem bei

Sportneulingen beim Einstieg ins Training

sehr wichtig. Trainiert jemand längere

Zeit falsch, drohen Schäden an den Gelenken

und im Rücken. Bei uns wird jeder,

auch wenn er nur ein Probetraining absolviert,

begleitet und gegebenenfalls ein

neuer Trainingsplan erstellt. Unsere

Trainer nehmen sich die Zeit

und fragen anhand einer

Gesundheitsanalyse

den gesundheitlichen

Zustand des Kunden

ab. Anhand dieser

Analyse erstellen wir für und mit unserem

Kunden einen Trainingsplan. Dabei

erklären unsere Trainer, welche Übungen

für welche Muskelgruppen sind oder

empfehlen passende Kurse. Gerade am

Anfang erzielt der Körper schnelle Fortschritte.

So kann in der Regel nach sechs

bis acht Wochen eine Anpassung des

Plans erfolgen. Unsere Kunden sollen ein

gutes Gefühl haben und zufrieden sein,

wenn sie unser Studio verlassen.“

Alle Bereiche des „DREI FIT“ werden

kontinuierlich nach den Richtlinien eines

Qualitäts- Managements standardisiert.

Nicht ohne Grund trainieren heute weit

über 900 Menschen im „DREI FIT“, und

die Tendenz steigt.

„Von Anfang an ging es uns um Kondition,

Beweglichkeit und Kraft. Die

Bereiche Prävention, Rehabilitation und

Gesundheit sind immer weiter gewachsen.

Mit dem Neubau im Wiesengrund

8 erweiterte sich das „DREI FIT“ von

400 auf 860 Quadratmeter. Außer

dem normalen Krafttraining an

den Fitness-Geräten gibt es seit

34 | mq Ausgabe Winter 2017

DREI-FIT

Fitness-Studio

DREI-FIT

AUNA

BEI UNS SIND

Logo 1994 Logo 1996 Logo 1997

Logo 2010 Logo 2014

Logo 2017

IN

BES TEN

SIE

H ÄN DEN


30 JAHRE DREI FIT

2010 den Milon-Zirkel,

ein Chipkartengesteuertes

Kraft-/Ausdauertraining für

alle, die wenig Zeit haben. In

mehr als 30 Kursen pro Woche zeigt

das „DREI FIT“ seine große Flexibilität.

Indoorcycling, Präventionskurse, Zumba,

Tai Chi, Step-Kombinationen, Bodystylingkurse,

Strong by Zumba und vieles mehr.

Neu im Programm sind Yoga-Kurse, die

von der Yogalehrerin Petra Hardick und der

Tai Chi/Qi Gong Lehrerin Annette Schone

geleitet werden. Petra Hardick ist ausgebildete

Ergotherapeutin und verfügt über

langjährige Erfahrung im ursprünglichen

Yoga. Sie gibt in ihren Kursen ihre positiven

emotionalen wie körperlichen Erfahrungen

gern an andere Menschen weiter. Wir

kooperieren mit Krankenkassen, Ärzten und

dem Artländer Rehaforum. Im Training auf

Rezept bietet das Artländer Reha Forum in

den Räumen des „DREI FIT“ über 10 Kurse pro

Woche an. Ein Zusatzangebot ermöglicht den

Reha-Patienten ein individuelles Training an

den Geräten.

Der Cardio-Bereich wurde vergrößert, und

in allen Abnehmfragen sind wir der richtige

Partner“, erläutert Dagmar Müller.

„Wir können auf Erfolgsgeschichten von

bis zu 30kg Gewichtsabnahme, deutliche

Verbesserungen der Herz-Kreislauffunktion

(ärztlich bestätigt) und größere

Beweglichkeit durch gezielte Übungen

zurückblicken“, lächelt Dagmar Müller.

Mit einem Wochenbeitrag unter 10,- €

kann man im Gesundheitsstudio „DREI

FIT“ schon aktiv werden. Durch ihren

großen Erfahrungsschatz, jeder Menge

Know how und zahlreichen guten Ideen

sucht das Konzept des Fitness- und Gesundheitsstudios

„DREI FIT“ seinesgleichen.

So ist es auch kein Wunder, dass sie

durch ein vielfältiges und individuelles

Sport- und Wellnessangebot Menschen

jeden Alters begeistern und sie auf ihrem

Weg zu mehr Vitalität begleiten.

Dagmar und Annette haben das Fitnessstudio

zwar nicht erfunden, aber ich

habe das Gefühl, man ist bei ihnen in

guten Händen. Sie und ihr Team sind ein

professioneller Freizeitpartner, denn die

Gesundheit ihrer Kunden liegt ihnen am

Herzen. Seit nun schon 30 Jahren trainieren

bei ihnen Menschen aller Altersgruppen

mit viel Spaß und Elan, eventuell

kommt jetzt ja noch einer hinzu.

Blockhaus-Sauna

Detlef Bülow

Ausgabe Winter 2017 mq | 35


Das Artland-Magazin.

Tommy Reichenberger schwört die Kids beim Böcker-Fußballcamp auf‘s Endturnier ein

Jugendarbeit beim QSC – das ist

eine unendliche Geschichte mit

Höhen und Tiefen, immer wieder

unterbrochen von „Happy Ends“,

die keinesfalls Zufallsprodukte

sind, sondern Ergebnisse

intensiven Einsatzes und ehrenamtlichen

Engagements. Ein Fußballverein

mit mehreren hundert Kindern und

Jugendlichen – klar, dass da Organisation

und Betreuung einen hohen Stellenwert

haben. Jüngste Beispiele: Gerade hat

Karl Potratz, Verantwortungsbürger

und quasi „rechte“ Hand des Vorstandes,

seine Tätigkeit beendet und ist ins

Studium gegangen, da nimmt bereits die

nächste hochmotivierte Jugendliche ihre

Aufgabe in Angriff, sich volle 365 Tage

für ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ zu engagieren:

Edina Bajric, Abiturientin und

Tochter eines – (wie könnte es anders

sein ?) bekannten QSC-Trainers.

Edina Bajric (aktuell FSJlerin / Freiwilliges Soziales

Jahr beim QSC) und Karl Potratz (bis September

2017 Verantwortungsbürger beim QSC, eingesetzt

vom Landessportbund

Annähernd 180 Übungsleiter und ehrenamtliche

Helfer sind im Verein tätig, ein

Großteil von ihnen in der Jugendarbeit.

„Wahnsinnig“ nannte 1. Vorsitzender

Thomas Kruse diese Zahl auf der Mitgliederversammlung

im Sommer. Und in

der Tat: Etwas verrückt muss man schon

sein, um sich Woche für Woche, Monat

für Monat, Jahr für Jahr für Kinder und

Jugendliche einzusetzen – nicht nur

beim regulären Training „auf’m Platz“,

sondern auch bei diversen Heimspielen,

Auswärtsfahrten und Turnieren, von

zahllosen Gesprächen ganz zu schweigen.

288 „Nachwuchskräfte“ waren Anfang

2017 in der Fußballabteilung des Quakenbrücker

SC, der aus einem Zusammenschluss

von BVQ und VfR hervorgegangen

ist, verzeichnet – mit Mannschaften

aller Jahrgänge von den Knirpsen in der

G-Jugend (U6/U7) bis zur A-Jugend (U19),

die allerdings, sagte Andreas Mlitzke

bedauernd, zwischenzeitlich leider aufgelöst

werden musste, weil Studium und

Ausbildung oft genug ein Durchhalten

schwer machten, aber manche Junioren

auch zu Nachbarvereinen abgewanderten.

Damit breche ein Stück Basis für die

Zukunft weg, kritisierte Dirk Siemund.

Erfreulich dagegen: Die Zahl junger Fußballspielerinnen

nimmt zu – sogar eine

weibliche C-Jugend gibt es.

Logisch, dass da Ideen und Einsatz gefragt

sind – nicht nur von Vorstand und

Trainern. Ein Beispiel: Mehrere Monate

lang engagierte sich Karl Potratz als vom

Landessportbund Niedersachsen (LSB)

eingesetzter Verantwortungsbürger

beim QSC. Der 19-jährige ist „von Haus

aus“ Korbjäger des QTSV, war aktiv im

ProB-Team der Artland Dragons und Aufbauspieler

der Young-Dragons-Mannschaft,

die 2014 die bundesdeutsche U16-

Meisterschaft und den DBB-Jugendpokal

gewann.

QSC-Mädchen feiern ihren

Triumph beim Pokalturnier

36 | mq Ausgabe Winter 2017


SPORT & FREIZEIT

Von Ehrenamtlichen,

blutjungen Talenten

und Urgesteinen

QSC-Jugendarbeit brummt –

Verantwortungsbürger und „FSLlerin“

Text und Fotos: Bernd Middendorf

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VGH Vertretung

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Frank Höfener-Esch-Str. Kottmann 6, 49626 Berge

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Tel. 05435 431 6, 49626 Berge

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Lange 05435 Str. 31, 43149610 Quakenbrück

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Tel. 05431 9003851

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Lange www.vgh-kottmann.de

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Ausgabe Winter 2017 mq | 37

Luftaufnahme von Marcel Brockschmidt


Das Artland-Magazin.

Einmarsch gegen VfL-Traditionself mit QSC-Kindern (ganz rechts Tommy Reichenberger)

Im Umgang mit dem Ball kennt sich

Karl (früher selbst Hobby-Fußballspieler)

aus, den Umgang mit Verantwortlichen

im Verein und mit LSB-Funktionären

hatte er nicht ganz so schnell parat.

„Ideen habe ich genug, aber ich musste

die Abläufe erst kennenlernen“ lacht er,

auf seinen Aufgabeninhalt angesprochen.

Es blieb nicht bei Einsätzen, die er

nur gemäß „Dienstplan“ zu absolvieren

hatte. „Karl hat sich vor allem im Bereich

Jugendfußball sehr engagiert und hat

Projekte wie Nordic Walking oder Flüchtlingsarbeit

mit auf den Weg gebracht.

Sogar den Homepage-Auftritt hat er

aktiv mitgestaltet. Wir sind traurig, dass

er geht, und wünschen ihm beim Studium

in Magdeburg viel Erfolg. Ein QTSVer

hat uns gezeigt, was man gemeinsam

erreichen kann“ lobt Werner Katzer, 3.

Vorsitzender des QSC.

Das war auch notwendig, denn schon

im letzten Jahr gab es beim QSC 17

Teams (14 in der Hallenrunde) mit dem

Leistungsprinzip von der D- bis A-Jugend,

Kindergarten- und Grundschulturnier,

2017 zusätzlich den Mammutwettbewerb

um den Franz-Grammann-Pokal,

3. Vors. Werner Katzer und LSB-Verantwortungsbürger

Karl Potratz bei der Projektplanung

eine Herzensangelegenheit von Jens

Reumann, der tatkräftige Unterstützung

brauchte. Nimmt man den jährlichen

Holterhus-Cup dazu, ist das ein Riesenberg

an Arbeit, zumal der verdienstvolle

Jugendleiter Andreas Lübbehusen unlängst

sein Amt niedergelegt hat.

Da ist das Tor! Instruktionen für die Gästeteams

beim QSC-Kindergartenturnier

Zauberhafte Events zur Adventseinstimmung

Freitag, 24.11.16 bis 23 Uhr geöffnet

Funkelnde Lichternacht in Quakenbrück

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38 | mq Ausgabe Winter 2017


SPORT & FREIZEIT

Siegerehrung beim Holterhus-Cup: 1. Vors. Thomas Kruse (links)

und Organisator Jens Reumann verteilen die Trophäen

Siegerehrung beim Holterhus-Cup der Kleinsten

Dafür springen beim „Quakenbrücker

Sportclub von 1999“ andere in die Bresche

– Günter Rautenstrauch zum Beispiel,

Urgestein und Mädchen für alles,

Edina Bajric, die selbst beim QSC spielte,

Projekte erarbeitet und sich „mit fester

Hand“ bei Kids und Eltern Respekt verschafft,

außerdem die Jugendvorstände

Henrik Marten/Jörg Dunkel und immer

wieder auch Helfer wie Allrounder Kurt

Köhne. Einige von ihnen müsse man

fast mit Gewalt vom Platz vertreiben,

damit sie auch mal Feierabend kriegten,

grinst Thomas Kruse.

„Wie ist ein Verein überlebensfähig?“

– diese Frage stellte der 1. Vorsitzende

auf der MV 2017 in den Raum.

Die Antwort ist einfach: Mit Ehrenamtlichen,

die nicht lange fragen, sondern

die Ärmel aufkrempeln, mit rührigen

Verantwortlichen und mit kreativen

jungen Einsatzwilligen wie Karl Potratz

und Edina Bajric, die Motivation, Engagement

und Ideen einbringen.

hoffentlich Allianz

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Thomas Ludmann

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Auch Tischtennis gibt‘s beim QSC -

aber Jugendliche sind rar

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Ausgabe Winter 2017 mq | 39


-Square-20170520-RZ.indd 1 19.06.17 07:26

Kunst gemacht von Kindern

- der Mehrwert von Fotografie

Kunst erfüllt das Leben durch Emotionen und Geschichten

für jeden ganz individuell. Kunst schafft Sinn.

Doch ist es möglich, dass Kunst Bildung schafft?

Teresa Löckmann

Ein Gruppenfoto der sieben Künstler unseres

ersten Projektes mit ihren Werken

MQ + - Das Artlandmagazin unterstützt AME

Art Meets Education e.V ist eine junge Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das kreative

Potenzial von Kindern aus finanziell benachteiligten Familien zu fördern. Durch die Mitglieder von AME,

die sich als Kunstvermittler und Hilfsorganisation verstehen, erhalten Kinder innerhalb eines Projektrahmens

die Möglichkeit, eigenständig Kunst zu kreieren. Der Verkauf der Werke erzeugt die finanziellen

Mittel für ihre Schulausbildung.

Gründer und Fotograf Nico Klein-Allermann, der durch die philippinische Herkunft seiner Mutter eine

tiefe Verbundenheit zu diesem Land pflegt, realisierte das erste Projekt in Manila und damit die Gründung

von AME. Sein Sinn für Gerechtigkeit, der Glaube an die naive Kreativität von Kindern und seine

Leidenschaft für Fotografie wurden zur Triebfeder dieser Impulshandlung. Fantasievolle Ideen, Ehrlichkeit

und die Freiheit, von gesellschaftlichen Werten und Strukturen unbeeinflusst zu denken und zu

handeln, macht Kinder für AME zu großartigen Künstlern. Das schöpferische Potenzial wird damit zum

Erfolgsschlüssel für die Teilnahme an Bildung.

In vielen Entwicklungsländern sind Schulen staatlich finanziert. Den Eltern fehlt es häufig, neben einem

Grundverständnis für die Wichtigkeit von Bildung, an den finanziellen Mitteln für Schulmaterialien,

Schuluniformen, Mittagessen, Bücher und Fahrtkosten. AME ermöglich es diese Ausgaben zu decken.


Die Kinder am Tag ihrer

Einschulung in der Industrial

Valley Elementary School

Für weitere Informationen besuchen Sie die Homepage

und den Onlineshop von AME.

Spendengelder für die Anschaffung der erforderlichen

Materialen wie Filme und Fotoequipment, fördern die

Umsetzung weiterer Projekte.

Möchten auch Sie die Kinder auf den Philippinen unterstützen?

Nehmen Sie jederzeit Kontakt mit AME auf.

Das Projekt 2016 stellte für sieben Kinder die ersten notwendigen Kosten

für ihre Schulbildung bis zum Highschool-Abschluss sicher.

Auf der artconnection Münster im Dezember können zehn dieser Arbeiten, gerahmt, handsigniert, limitiert auf eine

Edition von fünf, sowie Poster und Postkarten von Kunstinteressierten gesehen und erworben werden. Nähe zum

Künstler hat für AME Priorität. Die Ausstellung wird daher um Interviews der Kinder ergänzt. Der Verkauf einer Fotografie,

dessen Erlös zu 100% in die Bildung fließt, kann einem Kind zu mehr als zwei Jahren Schulbildung verhelfen.

AME vereint Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit: Hilfe, Förderung und Unterstützung erfolgt langfristig. Eine intensive

langjährige Betreuung bis zum Ende ihrer Schullaufbahn erfolgt durch die ortsansässigen Mitglieder. Das Projekt in

Manila war der erste Meilenstein, der gemeinsam mit Sponsoren und kunstinteressierten Käufern, erzielt werden

konnte. Diesen November erhalten weitere zehn Kindern die Chance an der Projektteilnahme. AME hat es geschafft

sich ein Fundament zu schaffen, welches sich durch täglich neuen Input in seinen Strukturen festigt. Ihre Vision ist

es, parallel laufende Projekte, in andere Nationen und Länder auszuweiten.

Für AME ist Fotografie nicht nur ein Finanzierungsmittel, sondern auch ein Medium für Emotionen. Ihre Projekte

bieten Raum für eigenständiges Denken und Arbeiten, um eigene Fähigkeiten und das Vertrauen in sich selbst zu

stärken.

KONTAKT:

Art Meets Education e.V.

+49 176 203 094 72

info@artmeetseducation.de

Facebook, Instagram:

@artmeetseducation

ONLINESHOP:

https://tictail.com/artmeetseducation

SPENDENKONTO

Art Meets Education e.V

VR-Bank Altenburger Land eG

IBAN: DE08 8306 5408 0004 9735 77

BIC: GENODEF1SLR


Das Artland-Magazin.

Zeitgenössische Kunst in der

KUNSTHALLE

LINGEN

von Alexandra

Lüders

Kunst muss

Vor genau 20 Jahren

eröffnete der Kunstverein

Lingen am 12. Oktober die

Lingener Kunsthalle im Industriebau

Halle IV an der

Kaiserstraße 10a. Seitdem wird

hier auf 730 Quadratmetern bildende

Kunst der Gegenwart und

Werke aus dem Nachlass des

Lingener Künstlers Harry Kramer

ganzjährig präsentiert.

Seit 2009 fungiert die Kunsthistorikerin

und Kuratorin

Meike Behm (50) als Direktorin

der Kunsthalle, die in ihrem

breiten Aufgabenspektrum

von Maria-Anna Berlage und

freien Mitarbeitern unterstützt

wird. Um dem Wunsch nach

internationaler Kunst entgegen

zu kommen, holt Behm vier Mal

im Jahr europäische Künstler

nach Lingen. Schon seit 1983 hat

der Lingener Kunstverein einen

Kunstpreis für Maler vergeben

und anspruchsvolle Ausstellungen

wie zum Beispiel mit Andy

Warhol, Alfred Hrdlicka und Roy

Lichtenstein realisiert. Wenn

Installationen, Objekte, Videos,

Performances, Bilder oder Fotos

gezeigt werden, kommen die

Besucher aus entfernten Orten

angereist, weil sich das Haus

einen guten Ruf erworben hat.

Aus dem Fundus der ausstellenden

Künstler kauft die Stadt

Lingen für die eigene Sammlung

alle zwei Jahre ein Werk der

Preisträger. Sie wird regelmäßig

in einer eigenen Ausstellung

und einem Katalog präsentiert.

Der Preis dient der Förderung

von junger Kunst und ist mit

7500 Euro dotiert. Alle zwei

Jahr gibt es auch eine Ausstellung

in Verbindung mit einem

Kulturfrühstück von Kunstschaffenden

der 650 Mitglieder

des Kunstvereins. Abhängig

42 | mq Ausgabe Winter 2017


atmen

von den Werken der ausstellenden

Künstler verändert sich die

Innenarchitektur der 4,95 hohen

Kunsthalle ständig, so dass auch

bewegliche Kunst von Susanne

Winterberg sozusagen als

„Raum im Raum“ hier Platz fand.

„Ich mag gern gegenständliche

und abstrakte Kunst, die nicht

so laut ist, die überrascht und

fein ist. Sie reflektiert Aspekte

unserer Welt“, beschreibt Meike

Behm, was sie an zeitgenössischer

Kunst fasziniert.

Während einer Führung

erklärt sie Zielsetzung und

Arbeitsweise des kubanischen

Künstlers Diango Hernández,

der heute in Düsseldorf lebt

und arbeitet. „Sobre las olas“

(Über den Wellen“) lautete

der Titel seiner Präsentation

(siehe Fotos) in der

Kunsthalle, wo er in einem

Künstlergespräch sich den

Fragen zu seinem Leben und

Werk stellte. Das Haus hat sich

mit ausstellungsbegleitenden

Vorträgen, Konzerten, Kochabenden,

Kunstreisen, Publikationen,

Besucherinfos, Führungen

und einem breiten Angebot

an gestalterisch orientierter

Kunstvermittlung als offenes

Forum für ein großes Publikum

einen Namen gemacht. Vom 14.

Oktober bis zum 14. Januar 2018

sind Ausstellungen mit Vida

Simon (Obergeschoß) und Flaka

Haliti zu den Titeln „Ähnlichkeit“

und „Hier – oder eher dort,

ist dort“ geplant. Die Werke

dieser Künstler bieten Eltern/

Grosseltern und deren Kindern/

Enkeln (5 – 12 Jahre) von 14 bis

16,30 Uhr Inspirationen für die

anschließende eigene kreative

Arbeit. Mit Fundstücken aus der

herbstlichen Natur können Groß

und Klein fantasievolle Kunstwerke

malen, drucken oder als

Objekt gestalten (Kosten 5,- p. P.).

Ausgabe Winter 2017 mq | 43


44 | mq Ausgabe Winter 2017


Skulptur von Diango Hernández

Kugel 64 von Harry Kramer im Eingangsbereich

Ausgabe Winter 2017 mq | 45


Das Artland-Magazin.

Gemälde (Öl auf Leinwand) von Diango Hernández mit Direktorin Meike Behm

Es gibt auch spezielle Angebote

für Schulen, Kindergärten und

Kindergeburtstage inclusive

Führungen und Material. Meike

Behm legt übrigens sehr viel

Wert darauf, dass die Präsentationen

nicht überladen sind: „Ich

bin keine Freundin von vollen

Ausstellungen, deshalb nehme

ich eher zwölf als 30 Bilder in

eine Ausstellung. Die Kunstwerke

müssen atmen können.“ Für

2018 möchte sie eine Gruppenausstellung

unter dem Titel

„Blumen des Bösen“ organisieren.

Der hauseigene Artshop ist

ein Teil des Kommunikationskonzepts

der Kunsthalle. Karten,

Literatur, internationales Kunsthandwerk

und Design sind hier

zu finden. Die Kunsthalle wird

durch das Land Niedersachsen,

den Landkreis Emsland, die

Stadt Lingen und die Heinrich-

Kampmann- Kulturstiftung gefördert.

Der Kunstverein Lingen

gehört zu 300 bundesweiten

Kunstvereinen. Meike Behm ist

die Vorsitzende ihres Dachverbandes

(ADKV)

Die Lichter von Miramar (Hernández, 2016)

46 | mq Ausgabe Winter 2017


Kunstverein Lingen

Kunsthalle

Kaiserstraße 10a

49809 Lingen (Ems)

Telefon 0591 / 599 95

Telefax 0591 / 599 05

www.kunsthallelingen.de

info@kunsthallelingen.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 - 17 Uhr

Samstag/Sonntag 11 - 17 Uhr

Ausgabe Winter Fotos: Alexandra 2017 mq Lüders|

47


Das Artland-Magazin.

Das Artland im Bild

Schüler auf Zeitreise

Sonderausstellung im Stadtmuseum Quakenbrück

48 | mq Ausgabe Winter 2017


SONDERAUSSTELLUNG

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zur Ausstellung

erhältlich im Museum

und im Quakenbrücker

Buchhandel

Ausgabe Winter 2017

mq | 49


Auf die Arbeiten der neuen

Sonderausstellung im Quakenbrücker

Stadtmuseum

haben wir in unserer letzten

Ausgabe ja schon hingewiesen.

Nun aber sind die Vorbereitungen

abgeschlossen.

Am 12. November um 11:15 Uhr eröffneten

Bürgermeister Matthias Brüggemann

gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister

Claus Peter Poppe die Vernissage

und stellten den zahlreich erschienen

Gästen zum ersten Male die neue

Sonderausstellung vor. Im Wesentlichen

wurde diese von Schülerinnen und

Schülern erarbeitet. Thema: Die historischen

Gebäude und die Geschichte des

Artlands und der Stadt Quakenbrück.

Nicht nur das Publikum erfreute sich an

den Fotografien und ausgestellten Exponaten,

nein auch viele der Models und

Statisten sahen hier zum ersten Mal ihre

ausgestellten Fotos. Der Besucher wird

beim Betreten des Museums von einem

Himmel altertümlicherer Regenschirme

empfangen. Diese ausgesuchten Stücke

aus dem Fundus des Museums findet der

Betrachter auch auf einigen Fotos wieder

und erinnern ein wenig an Mary Poppins.

Das Museumsteam hatte aber auch zu

etlichen Bildern Schaufensterpuppen

dekoriert und sogar einige Szenen mit

ihnen nachgestellt, die es zu bestaunen

gab. Aber auch die mit vielen Accessoires

gestalteten Vitrinen wurden von den

Gästen bestaunt.

Die Fotos und Ausstellungsstücke

weckten bei dem Einen oder Anderen

Model Erinnerungen. „Schau mal, das

Kleid hatte ich an. Ich hätte ja niemals

gedacht, dass man sich in den Kleidern

von damals so schlecht bücken kann,

aber sehn die nicht toll aus? Schade,

dass das so schnell vorbei war.“ Oder:

„Die Kamera war total schwer, da musste

man alles einstellen, das ist schon etwas

anderes als mit dem Handy zu fotografieren.“

Aber alle Beteiligten waren sich

einig, dass sie viel Spaß an der Aktion

hatten und die Eltern blickten stolz auf

ihren Nachwuchs.

50 | mq Ausgabe Winter 2017


Das Gremium des Museums stand noch

vor einigen Tagen vor der großen Aufgabe,

sich entscheiden zu müssen, welche der

vielen abgelieferten Arbeiten der jungen

Fotografen ausgestellt werden können, da

der Platz des Museums ja leider begrenzt

ist. Aber sie waren von den Arbeiten so

beeindruckt, dass man sich kurzerhand

dazu entschlossen hat, zu dieser Ausstellung

auch einen dazugehörigen Bildband

herauszugeben.

Auch dieses Buch wurde rechtzeitig fertig

und konnte so, unter großem Beifall,

den Besuchern vorgestellt werden. Die

historische Zeitreise der Akteure durch das

Artland wird in diesem Buch den Betrachtern

auf 132 Seiten in stechenden Fotos

wiedergegeben und die verschiedenen

Lokationen, an denen die Fotos entstanden,

sind in Texten von Heiko Bockstiegel

beschrieben worden. Alle „Kamerakinder“

und auch einige der von den „Co-Fotografen“

geschossenen „Making-of-Situationen“

runden dieses Buch ab.

„Ein solches Buch in so kurzer Zeit zu erstellen

ist schon ein Meisterstück“, erklärte

Jürgen Wielage vom Stadtmuseum, der übrigens

wie Claus Peter Poppe und Matthias

Brüggemann auch als Statist mitwirken

durfte. „Wir sind stolz, diese Ausstellung

bei uns im Haus zeigen zu können. Die

Zusammenarbeit mit den jungen Menschen

hat allen viel Freude gemacht. Nicht

nur auf dem Schulhof war diese Aktion

Gespräch, nein auch in den Familien, auf

den Straßen und in den Geschäften Quakenbrücks

sprachen die Menschen über

die Arbeiten dieser Ausstellung. Das ist

ja auch kein Wunder, wenn man sich auf

den Fotos mal ansieht, wo die Fotografen

überall gearbeitet haben und wer als Statist

mitgemacht hat. Die kleinen Kinder, die

bei einigen Shootings mitgewirkt haben,

waren eine reine Augenweide. Ich selbst

habe bei einigen Aufnahmen zuschauen

dürfen und war beeindruckt. Man macht

sich gar keine Vorstellung davon, was alles

organisiert werden muss.

Unser Museum hatte lange vor der Ausstellungseröffnung

bereits Anmeldungen

von Klassen aus Ankum und hiesigen

Schulen. Das gab es noch nie. Nun sind

alle herzlich dazu eingeladen, zu uns in

das Stadtmuseum zu kommen und sich

von dieser gelungenen Präsentation ein

eigenes Bild zu machen“, ergänzt Jürgen

Wielage noch und taucht wieder in der

Menge der Gäste unter.

AUSSTELLUNG

„Das Artland im Bild – Schüler auf Zeitreise“

12. November 2017 bis 30. April 2018

Stadtmuseum Quakenbrück · Am Markt 1

Öffnungszeiten:

Donnerstag, Samstag und Sonntag 14-17 Uhr

Größere Gruppen können die Ausstellung

nach Voranmeldung besichtigen:

Ausgabe

E-Mail: museum.quakenbrueck@osnanet.de

Winter 2017 mq | 51


Das Artland-Magazin.

Sieben Sünden…

...und noch viel mehr!

Wenn Sie nun kurz einen Song im Kopf hatten, muss ich Sie an dieser Stelle enttäuschen…

ich möchte heute nicht über den Partyhit von DJ Ötzi schreiben. Mir geht es eher um die

sieben „Todsünden“ der Geldanlage. „Todsünden“ war mir aber dann doch zu übertrieben

für den Titel. Wenn Sie nämlich die folgenden sieben Sünden bei Ihrer Geldanlage begehen,

werden Sie ja nicht gleich sterben müssen. Es kann Ihnen allenfalls passieren, dass am

Ende Ihres Geldes noch Leben übrig ist. Und außerdem ist Ihr Geld dann ja auch nicht weg, sondern

es hat nur ein Anderer. Wenn Ihnen beides egal ist, sollten Sie nun aufhören zu lesen. Wenn nicht, sollten Sie die folgenden

Zeilen ruhig mehrfach lesen und im besten Falle und zu Ihrem Wohle auch noch beherzigen.

SÜNDE 1: Völlerei/Maßlosigkeit

Ja, es gibt viele Dinge, die spannender

sind als einen Teil des Geldes für die

Zukunftsvorsorge zurückzulegen. Der

Ruhestand ist ja auch noch weit weg

und sparen kann man ja immer noch.

Aber auch hier fängt der frühe Vogel den

Wurm. Stellen Sie sich vor, Sie möchten

zu Ihrem 65sten Geburtstag 250.000

Euro auf die Seite gelegt haben. Das Geld

legen Sie dabei zu realistischen 5 % Ertrag

pro Jahr an. Wenn Sie nun ein früher

Vogel sind und bereits im Alter von 25

Jahren starten, benötigen Sie dank des

Zinseszinseffektes nur eine monatliche

Sparrate von rund 168 Euro. Starten Sie

10 Jahre später, müssen Sie mit monatlich

305 Euro Aufwand den Gürtel schon ein

wenig enger schnallen. Starten Sie erst

mit 45 Jahren, können die dann benötigten

614 Euro monatlich schon unmachbar

sein. Halten Sie also Maß und legen Sie

einen Teil Ihres Geld frühzeitig zurück für

morgen.

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SÜNDE 2: Faulheit

Ja, es gibt viele Dinge, die interessanter

sind, als sich mit den eigenen Finanzen

zu beschäftigen. Aber nur Sie sind für Ihr

Leben inklusive Ihrer Finanzen verantwortlich.

Da macht es schon Sinn, sich zu

informieren, bevor man einen schnellen

Abschluss beim erstbesten Anbieter tätigt.

Ich denke, Sie stimmen mir zu, wenn ich

behaupte, dass es mehr Sinn für Ihr Leben

macht, wenn Ihr Geld vornehmlich für Sie

arbeitet – und nicht für die Fondsgesellschaft,

die Bank oder die Versicherung.

Informieren Sie sich, holen Sie sich – wie

in der Medizin üblich – mindestens eine

zweite Meinung. Und halten Sie es wie

John D. Rockefeller: „Es ist besser, einen

Tag im Monat über sein Geld nachzudenken,

als einen ganzen Monat dafür

zu arbeiten.“ Aber keine Sorge! Wenn Sie

Ihre Finanzentscheidungen fundiert und

überlegt getroffen haben, können Sie sich

auch wieder entspannen.

SÜNDE 3: Wollust

Sie kennen die Sirenen in der griechischen

Mythologie? Diese bringen die Seefahrer

mit ihrem betörenden Gesang von ihrer

Route ab – mit tödlichen Folgen. So geht

es oft auch Anlegern, die sich auf einem

guten Weg befinden und sich dann durch

Medien, selbsternannte Experten oder

52 | mq Ausgabe Winter 2017


FINANZEN

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die neuesten Produkte locken lassen

– leider viel zu häufig in der Folge mit

verherrenden finanziellen Schiffbrüchen.

Langfristige, durchdachte Geldanlage ist

sehr lukrativ. Leider ist sie nicht immer

spannend oder spektakulär – eher

manchmal gähnend langweilig. Den

lustvollen Rufen der „Marktschreier“ zu

widerstehen ist die Herausforderung, die

es zu umschiffen gilt.

SÜNDE 4: Hochmut

… kommt ja bekanntlich vor dem Fall.

Ein gutes Selbstvertrauen ist toll. Bei der

Geldanlage schlägt diese Charaktereigenschaft

nicht selten in Selbstüberschätzung

und Fehleinschätzung um.

Getreu dem Motto „Zwei wissen mehr

als Einer“ kann eine Vertrauensperson

helfen, die sich mit der Materie auskennt.

Das kann ein guter Freund oder

Verwandter sein, aber auch ein versierter

Finanzberater.

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SÜNDE 5: Neid

Ich möchte auch reich sein! Ich möchte

auch dazu gehören! Schnell reich werden

ist für viele Mitmenschen ein großer

Traum. Mit diesem Traum vor Augen

sucht man sich Vorbilder, die genau

hierfür den „Königsweg“ bieten. Das

Angebot ist natürlich nur noch für kurze

Zeit zu haben, schnelle Entscheidungen

gefordert. Der Traum vom schnellen Geld

und der Wunsch, Teil eines exklusiven

Angebotes zu sein, treibt Menschen zu

unüberlegten Handlungen.

Oft hilft schon die Frage, warum derjenige,

der das „todsichere Investment“

anbietet, überhaupt noch arbeitet. Warum

liegt der nicht am Pool und schlürft

seinen Cocktail? Wirklich erfolgreiche

Geldanlage geht in 99,9 % aller Fälle

anders.

SÜNDE 6: Zorn/Wut

Wir hassen es, Geld zu verlieren. Tritt

dieser Fall trotzdem ein, sind dann häufig

„die anderen“ schuld. Auch wenn man

ja selbst die Entscheidung getroffen hat.

Neben dieser Schuldzuweisung ist eine

häufig beobachtete Reaktion dann auch,

dass Verluste nicht akzeptiert werden

(wollen) und krampfartig an dem nicht

funktionierenden Investment festgehalten

wird. Häufig ist ein Ende mit Schrecken

besser als ein Schrecken ohne Ende.

Oder wie es den Indianern zugeschrieben

wird: „Wenn Dein Pferd tot ist, steige ab!“

SÜNDE 7: Geiz/Habgier

Egal ob Gold, Aktien, Immobilien oder

jüngst Bitcoins: Wenn die Medien es

ausrufen und alle sich beeilen, um genau

darin zu investieren, dann sollte man

es wahrscheinlich besser sein lassen. Die

Gier der breiten Masse sollte immer mit

Vorsicht genossen werden. Durchatmen,

geduldig sein und trotz kurzfristiger Ereignisse

diszipliniert am langfristigen Plan

festhalten ist eine gute Empfehlung.

Oder wie meine Mama immer sagt: „Wenn

alle in den Brunnen springen, springst Du

doch auch nicht hinterher, oder?“

Auch wenn diese sieben kurz beschriebenen

Sünden nicht alle Fehler bei der

Geldanlage verhindern und es wie bereits

in der Überschrift geschrieben noch viel

mehr gibt, so kann ihre Beachtung doch

vor den schlimmsten Folgen bewahren

und Ihnen helfen.

Helfen, damit Sie am Ende eines langen

und erfüllten Lebens noch einiges Geld

übrig haben.

Das wünsche ich Ihnen!

Michael Renze,

ABATUS VermögensManagement

Ausgabe Winter 2017 mq | 53


Das Artland-Magazin.

Putziger Räuber

mit Gesichtsmaske

Wie der Waschbär bei uns

heimisch wurde von Alexandra Lüders

Ursprünglich lebte der Waschbär in Nordamerika,

bevor er 1920 für die Pelztierzucht nach Deutschland

importiert wurde. In die freie Wildbahn

gelangte der 41 bis 71 Zentimeter große, hübsch

gezeichnete Bär durch aktive Auswilderung oder

Entweichen aus der Gefangenschaft. Seit 1934

konnte sich diese invasive Art (nicht heimische

Art) immer weiter ausbreiten, so dass sie heute in

fast jedem zweiten Jagdrevier zu Hause ist. Dank

seiner optimalen Anpassung lebt der nachtaktive

Räuber sowohl in gewässerreichen Laub – und

Mischwäldern mit hohem Eichenanteil als auch in

den Städten und kleinen Orten, in denen er sich als

Allesfresser von Obst, Nüssen, Amphibien, Insekten

und Kleinsäugetieren ernährt. Es ist jedoch noch

nicht nachgewiesen, dass er für den Rückgang

von Vogelpopulationen verantwortlich ist. Die

Europäische Sumpfschildkröte steht dagegen in

der Region Brandenburg ganz oben auf seiner Speisekarte.

In Siedlungsgebieten findet er Speisereste

(Müll), Obst in den Gärten, wo er auch Schlaf- und

Wurfplätze in Baumhöhlen und Gartenhäusern

einrichtet. In der Stadt Kassel wohnen bis zu 43 %

der Waschbären in Garagen, verlassenen Häusern

und auf Dachböden. Hier wie in Berlin, in Orten

Nordhessens und Südniedersachsens gehört der

Waschbär zur örtlichen Fauna. Das kann zu lästigen

Reparaturen und hohen finanziellen Schäden

an Häusern führen. Langfristig werden statt der

Vertreibung der Tiere nur vorbeugende Maßnahmen

wie das Stutzen von Ästen usw. empfohlen.

Außerdem vom Füttern der Waschbären abgeraten,

im Land Berlin ist es untersagt. Denn die Tiere können

Krankheiten übertragen und Menschen beißen.

Waschbären würden über 20 Jahre alt werden,

wenn nicht ein extremer Winterdruck, die Jagd und

Verkehrsunfälle ihren Bestand dezimieren würden.

Allein in Niedersachsen sind in den Jahren 2015/

2016 (Landesjagdbericht) 10 070 Waschbären mit

der Flinte/Büchse oder mit der Falle erlegt worden,

im Landkreis Osnabrück waren es 113, deutschlandweit

128 100 Tiere. Die Fallenjagd wird jedoch aus

Tierschutzsicht für äußerst bedenklich gehalten,

weil die Waschbären zuerst mit den Pfoten in die

Fallen gelangen und beim Fang große Qualen erleiden.

Der deutsche Jagdverband (DJV) verweist in

diesem Zusammenhang darauf, dass im Jahre 2009

ein Viertel der Uhu – Nistplätze von Waschbären in

Thüringen besetzt wurde. Als geschickter Kletterer

sorge er auch für Brutverluste bei Graureihern und

Höhlenbrütern, die hoch in Felswänden und Baumkronen

nisteten, moniert der DJV die Dominanz

des Waschbären in den Revieren. Erfahrene Jäger

und Naturschützer des NABU Schleswig-Holstein

halten es aber für nahezu ausgeschlossen, dass die

Art wieder aus dem Bundesgebiet entfernt werden

kann. Die heimliche Lebensweise des Waschbären

und der Ausgleich der hohen Sterblichkeitsrate

durch stark ansteigende Trächtigkeit verhinderten

langfristig die komplette Ausrottung des kleinen

Bären mit den geschickten Vorderpfoten. Er soll

sogar die Lerngeschwindigkeit und die Gedächtnisleistung

eines Rhesusaffen (Studien von Davis/

Pohl) haben. Der Nachwuchs des Waschbären

wird von der Fähe (Weibchen) bis zur Trennung im

Herbst allein aufgezogen, bevor die Winterruhe

beginnt. In Nord- und Westniedersachsen sind die

Waschbärvorkommen noch deutlich geringer als

im Süden und Osten des Landes, breiten sich aber

auch im Osnabrücker Land, Melle und Wittlage

verstärkt aus. Selbst in Menslage und in Badbergen

Lechterke sind die Räuber mit der Gesichtsmaske

schon häufiger gesichtet worden.

54 | mq Ausgabe Winter 2017


NATUR & UMWELT

Der Waschbär ist seit über 80 Jahren heimisch in Deutschland – 2017 ist er

vom DJV zum Tier des Jahres erklärt worden. Foto: Michael Breuer

Ausgabe Winter 2017 mq | 55


Das Artland-Magazin.

„Ribble Bobble Pimliko” - Alles Dada oder was?

Ein Konzertabend mit überraschender Poesie

und scherzhaften Liedern von Kurt Schwitters und weiteren Dadaisten

Lassen Sie sich überraschen wie man scheinbar verrückte Lautgedichte spannend und lustig interpretieren kann: hier von vier Musikern,

die ein akrobatisches Wortkonzert gestalten. Mitwirkende: Petra Fangmann, Norbert Fischer, Konrad Hartong, Andreas Ortland

Samstag, 9. Dez. , 20 Uhr, Theatersaal Restrup

56 | mq Ausgabe Winter 2017


THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Li.F.T.

Mitglied der

MUSIK & THEATER

Reggae Jam wurde geehrt

Zweitbestes deutsches Festival

Was Hollywood der Oscar, ist der deutschen Festival-Szene der „Der

Helga“ – bereits zum fünften Mal wurde der begehrte Award in

diesem Jahr während des Hamburger Reeperbahn-Festivals vergeben.

Initiiert wurde er von den Machern des „Festival Guides“ vom Musikmagazin

„Intro“.

Der ungewöhnliche Name der Auszeichnung geht auf einen Mythos

der Festival-Kultur zurück, für dessen Ursprung inzwischen mehrere

Erklärungen im Umlauf sind. Ob es sich bei „Helga“ nun um eine

verschollene Freundin oder aber ein Tiefdruckgebiet handelte – fest

steht, dass der einzelne Ruf nach „Helga“ auf Festivals stets mit einer

ganzen Welle von „Helga“-Rufern quittiert wird.

Mit „Watt En Schlick“ in Dangast und dem „Reggae Jam“ waren unter

den Top-3 der besten Festivals gleich zwei aus Niedersachsen nominiert.

In der Königskategorie des „Helga!“-Awards wurde neben der

Jury auch vom Publikum mit nominiert. Am Donnerstag, 21. September,

wurde nun das „Beste Festival“ des Jahres vom „Festivalguide“ im

Rahmen des Reeperbahn Festivals gekrönt.

Hierbei wurde das Reggae Jam neben dem Nature One unter die 3

besten Festivals in Deutschland gewählt.

Kartenvorbestellung:

05462-72080

(Buchhandl. Möllmann Ankum)

05435-3369274

(Dütt & Datt, Bippen)

05435-2240

(Schreibwaren Runge, Berge)

05901-2209

(Bücher Weitzel, Fürstenau)

www.kulturverein-lift.de

SAAL DER COMPAGNIA BUFFO · 49626 RESTRUP

UND ALTER BUCHLADEN, HAUPTSTR. 21, BERGE

PROGRAMM

KALENDER

Fr. 24. LONG JOHN 20 00

NOV Western-Synchro-Theater

Mi. 6. Compagnia Buffo 20 00

DEZ „Weihnachtsfeier der etwas anderen Art”

Do. 7. Serientäter-KINOABEND: 20 00

DEZ „Babettes Fest“ BERGE

Sa. 9. Ribble Bobble Pimliko 20 00

DEZ Konzert mit Poesie u. scherzhaften Liedern

So. 10. Kindertheater 15 00

DEZ „Die Weihnachtsdiebe“

VORSCHAU 2018

Fr. 26. Alain Frei 20 00

JAN „Mach dich frei!“ - Kabarett

THEATER · MUSIK · FILM · KABARETT · LESUNG

Ausgabe Winter 2017 mq | 57


„Die Schablone, in der ich wohne“

La Signora, der Nachtspeicher aus dem Süden mit seinem treuen, tastenreichen Gefährten, dem Akkordeon,

ist wieder unterwegs im Auftrag der Bespaßung.

Gefangen in Das der Endlosschleife Artland-Magazin. der guten Laune, macht sie böse Miene zum abgekarteten Spiel. Das Leben als

Showgirl hat sie sich einfacher vorgestellt. Und während jeder Show stellt sie sich die gleiche Frage: Kommt jetzt

der Durchbruch oder ist es nur der Blinddarm?

Fest steht jedoch, dass La Signora nicht von dieser Welt ist, sondern eine Außeritalienische. Schräg wie der schiefe

Turm von Pisa, farbenfroh wie die Sixtinische Kapelle, fertig wie das Colosseum, heißer als der Heilige Stuhl,

PROGRAMM

so ist La Signora. Mit der Grazie neapolitanischer Eseltreiber tanzt sich La Signora durch ihr neues Programm auf

der verzweifelten Suche nach dem Unsinn ihres Lebens! Und so macht sie sich als Anführerin der untoten Hausfrauen

in ihrem Showboat auf, die Welt zu retten. Oder zumindest sich selbst. Falls das nicht klappt, wird sie mit

Sicherheit noch einige aus dem Publikum mit in den Abgrund ziehen. Getreu dem italienischen Lebensgefühl:

Theaterwerkstatt Misserfolg ist auch Erfolg, Quakenbrück nur anders! La Signora, die e.V. Callas Bahnhofstr. des Akkordeons, 35 · lädt 49610 ein zu Quakenbrück einem Abend, an · dem

Herzen gebrochen, Seelen verkauft und echte Gefühle täuschend echt imitiert werden.

Tel. 0 54 31 / 26 44 · www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.de

Theaterwerkstatt Quakenbrück | Eintritt: VVK 15/13 €, AK 18/16 €

Quakenbrück

e.V.

Fr,

17.11.

20 Uhr

A c h t u n g !

Kein Einlass nach Beginn

der Veranstaltung!

Theaterwerkstatt Quakenbrück

Theaterwerkstatt Eintritt: VVK u. AK Quakenbrück

12 € / ermäßigt 10 €

Eintritt: VVK u. AK 12 € / ermäßigt 10 €

Fr,

Fr,

24.11.

20 Uhr

20 Uhr

C-Sur: „Freitag, der 13.“

C-Sur: „Freitag, der 13.“

Ob „Freitag, der 13.“ oder „A beautiful day“- das A-Cappella-Quartett C-Sur versteht es

Ob auch „Freitag, mit seinem der 13.“ neuen oder Programm, „A beautiful die day“- heiteren das A-Cappella-Quartett und widrigen Geschichten C-Sur versteht des Lebens es auch

mit zu seinem unterhaltsamen neuen Programm, musikalischen die heiteren Abend und widrigen zu verwandeln. Geschichten des Lebens zu einem

unterhaltsamen Mit minimalistischer musikalischen Choreographie, Abend zu charmanter verwandeln. Moderation und stimmlichem Wohlklang

minimalistischer kommen dabei Choreographie, witzige und hintersinnige charmanter Moderation Texte zum Klingen. und stimmlichem Wohlklang

Mit

kommen Das breit dabei gefächerte witzige Repertoire und hintersinnige reicht vom Texte alten zum Schlager Klingen. bis zum Jazz. Besonders die

Das frechen breit Stücke gefächerte der deutschen Repertoire Popmusik reicht vom geben alten Schlager dem Programm bis zum Jazz. „Freitag, Besonders 13.“ die die frechen

spezielle Stücke Würze. der deutschen Popmusik geben dem Programm „Freitag, der 13.“ die spezielle

Würze. In überwiegend eigenen Arrangements gestalten die vier sympathischen Sänger

In und überwiegend Sängerinnen eigenen aus Vechta Arrangements einen musikalischen gestalten die Abend, vier sympathischen der zum Zurücklehnen Sänger und und Sängerinnen

Schmunzeln aus Vechta einlädt. einen Mit Petra musikalischen Dase-Zurborg, Abend, Martin der zum Zurborg, Zurücklehnen Stephan und Keppler, Schmunzeln Delia

einlädt. Schneider. Mit Petra Dase-Zurborg, Martin Zurborg, Stephan Keppler, Delia Schneider.

Blömer // // Tillack:

„Wir müssen draußen bleiben“

Was

Was

ist

ist

wenn

wenn

wir

wir

alle

alle

ganz

ganz

individuell

individuell

sind,

sind,

nur

nur

einer

einer

nicht?

nicht?

Ist

Ist

der

der

dann drin

oder

oder

längst

längst

schon

schon

out?

out?

Wer

Wer

muss

muss

freiwillig

freiwillig

rein?

rein?

Und

Und

wie

wie

schnell

schnell

ist

ist

man

man

raus:

raus:

Quote,

Quote,

Referendum,

Referendum, Putsch,

Putsch,

falsche

falsche

Sockenwahl.

Sockenwahl.

Blömer

Blömer

//

//

Tillack

Tillack

gehen

gehen

raus,

raus,

denn

denn

draußen

draußen

ist

ist

das

das

Drinnen

Drinnen der

der

anderen

anderen

Seite.

Seite.

Alles

Alles

eine Frage der Perspektive. Sicht und Seitenwechsel geben völlig neue Einblicke. Wollen Engel

eine Frage der Perspektive. Sicht und Seitenwechsel geben völlig neue Einblicke. Wollen Engel

wirklich helfen, Politiker wieder gewählt werden und Hunde in den Wald? Dürfen Dachdecker

wirklich helfen, Politiker wieder gewählt werden und Hunde in den Wald? Dürfen Dachdecker

lügen und braucht der Fisch eine Quote? Was denken Fußballspieler auf der Bank und möchte

lügen

man

und

als Schnecke

braucht der

wiedergeboren

Fisch eine Quote?

werden?

Was

Augenblicke

denken Fußballspieler

und Gedanken,

auf

die

der

raus

Bank

müssen.

und möchte

Bilder,

man

die

als

für

Schnecke

immer drin

wiedergeboren

bleiben. Kabarett

werden?

mit vollem

Augenblicke

Körpereinsatz

und Gedanken,

und Musik.

die raus müssen. Bilder,

die Meinungen für immer der drin Presse: bleiben. „…Sie mischen Kabarett zum Vergnügen mit vollem des Publikums Körpereinsatz Akrobatik, Clownerie, und Musik. Schauspielkunst und Wortakrobatik

zu einem der Presse: innovativen „…Sie Gesamtkunstwerk, mischen zum Vergnügen das einen des ganz Publikums eigenen Akrobatik, Reiz ausübt Clownerie, und gleichzeitig Schauspielkunst ein permanenter und Wortakro-

Angriff auf

Meinungen

batik die zu Lachmuskulatur einem innovativen beinhaltet.“ Gesamtkunstwerk, (westf. Nachrichten) das einen | … ganz Jaques eigenen Tati Reiz lässt ausübt grüßen. und | … gleichzeitig für Liebhaber ein feinsten permanenter Humors Angriff und des auf

die hintergründigen Lachmuskulatur Kabaretts. beinhaltet.“ | …(westf. erfrischend Nachrichten) jung, abwechslungsreich | … Jaques Tati lässt und temperamentvoll. grüßen. | … für Liebhaber | … bei all feinsten dem schwarzen Humors Humor und des

hintergründigen und prickelnder Kabaretts. Komik kommt | … erfrischend der politische jung, Anspruch abwechslungsreich nie zu kurz. | und … lassen temperamentvoll. sich nicht in eine | … Schublade bei all dem packen. schwarzen Humor

und prickelnder Komik kommt der politische Anspruch nie zu kurz. | … lassen sich nicht in eine Schublade packen.

Theaterwerkstatt Quakenbrück

Eintritt: VVK 15/13 €, AK 18/16 €

Fr,

Fr,

8.12. 8.12.

20 Uhr

20 Uhr

Theaterwerkstatt Quakenbrück

Eintritt: VVK 15/13 €, AK 18/16 €

Liese-Lotte

Lübke:

„Kopf in den Sand“

Fr,

26.1.

20 Uhr

Bisher begeisterte Liese-Lotte Lübke mit purem Understatement: Bloß Liese, jung, charmant...

Heute fragt sie sich, wozu? Und zeigt in ihrem neuen Programm direkt und schonungslos, was sich

schon immer dahinter verbarg - eine starke, freche Frau, die ganz genau weiß, was sie will und sich

wundert: Wo ist nur die Zeit geblieben, in der es noch erkennbare Jahreszeiten gab? Wann sind all

die echten Gespräche Gruppenchats gewichen? Warum sagt Deine beste Freundin neuerdings Sätze

wie „Wir sind halt keine zwanzig mehr und müssen jetzt vor allem ans Geldverdienen denken.“?

Und wieso ist man so erpicht darauf, Hunderte von Büchern auf seinem eBook-Reader dabei zu

haben, wenn man doch nur eins liest? Der Fortschritt hat uns längst überholt. Nur wir trotten weiter

nebeneinander her, durch Einheitsmatsch, picken uns das vermeintlich Beste heraus und wenn

dann doch einmal, ganz unvermittelt, etwas unsere kleine Welt erschüttert, reagieren wir wie

üblich: Kopf in den Sand! Doch wie sagt man so schön? „Wer heute den Kopf in den Sand steckt,

knirscht morgen mit den Zähnen.“ Und da helfen auch keine erzwungene Frauenquote, keine

infrage gestellte Meinungsfreiheit und auch nicht der Gang zum Jobcenter. Stattdessen appelliert

Liese-Lotte Lübke an ihr Publikum, uralte Tugenden zu reaktivieren: Menschlichkeit, Rücksicht und

Unvernunft! Satirisch laut und schaurig leise singt sie sich die Seele aus dem Leib und stellt unter

Beweis: Kabarett muss nicht immer plakativ politisch daher kommen, es darf auch hintergründig

humorvoll sein. Denn nur, wer sich den Sand aus den Augen reibt, hat einen freien Blick für längst

nötige Veränderungen.

Musikerforum Artland: Session-Termine

Seit 2008 treff en sich in der Theaterwerkstatt oder auch einmal an einem anderen Ort Musiker, um bei

einer off enen Bühne miteinander Spaß an der Musik zu haben. Jede/r ist eingeladen, jede/r kann

mitmachen.

19.01.2018 | 23.02.2018 | 13.04.2018 | 18.05.2018 | 22.06.2018, jeweils 20 Uhr

58 | mq Ausgabe Winter 2017

KARTENVORVERKAUF:

Buchhandlungen Thoben und Buchgalerie Artland

sowie über die Homepage der Theaterwerkstatt:

www.theaterwerkstatt-quakenbrueck.de

Die Karten, die über die Homepage zum Vorverkaufspreis

gekauft werden, liegen an der Abendkasse bereit und

sollten bis 19.45 Uhr abgeholt werden. Kein Einlass nach

Beginn der Veranstaltungen.


Artland Dragons

Heimspielplan

18.11.2017

Artland Dragons : LOK Bernau

03.12.2017

Artland Dragons : Baskets Akademie Weser-Ems/OTB

06.01.2018

Artland Dragons : MTV Herzöge Wolfenbüttel

14.01.2018

Artland Dragons : Rostock Seawolves

27.01.2018

Artland Dragons : ETB Wohnbau Baskets Essen

03.02.2018

Artland Dragons : FC Schalke 04 Basketball

24.02.2018

Artland Dragons : Vfl SparkassenStars Bochum

ADVENTSAUSSTELLUNG

Glänzende Ideen für Ihr weihnachtliches Zuhause

Freitag, 17.11.2017, 18.00 - 22.00 Uhr

Samstag, 18.11.2017, 9.00 - 18.00 Uhr

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Ausgabe Winter 2017 mq | 59


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Welt um sich herum vergessen.

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Das Wissen über die Dinosaurier erhalten

Paläontologen, indem sie Fossilien untersuchen,

versteinerte Knochen, Haut- und

Gewebeabdrücke, Fußspuren, Eier, Nester

oder versteinerten Kot. Aus dem späten

Jura und der frühen Kreidezeit stammen

die spektakulärsten Funde, auf deren

Grundlage „Das große Buch der Dinosaurier“

entstand. Es hält den aktuellen

Forschungen stand und liest sich dennoch

wie ein Krimi. Der reich bebilderte

Band lässt die Dinos in ihrem konkreten

Umfeld auferstehen, gibt einen Überblick

über Dinosaurierarten, tierische und

pflanzliche Zeitgenossen, Steckbriefe und

Lebensräume. Einer der Autoren, Gregory

S. Paul, arbeitete unter anderem als Berater

für den Film „Jurassic Park“ und las als

Kind begeistert die Bücher der amerikanischen

Kindersachbuchreihe HOW AND

WHY, die vor rund 60 Jahren der Ideengeber

für WAS IST WAS war.

DAN BROWN

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Verlag: Ehrenwirth , 1. Aufl. (2017)

Aus der Reihe: Robert Langdon - Bd. 5

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Als der Milliardär und Zukunftsforscher

Edmond Kirsch drei der bedeutendsten

Religionsvertreter der Welt um ein

Treffen bittet, sind die Kirchenmänner

zunächst skeptisch. Was will ihnen der

bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt

sich hinter seiner „bahnbrechenden

Entdeckung“, das Relevanz für Millionen

Gläubige auf diesem Planeten haben

könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs

Präsentation gesehen haben, verwandelt

sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.

Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist

begründet. Und sie ruft Gegner auf den

Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre

Bekanntmachung zu verhindern. Doch

es gibt jemanden, der bereit ist, das Geheimnis

zu lüften: Robert Langdon, Symbolforscher

aus Harvard, Lehrer Edmond

Kirschs und stets im Zentrum der größten

Verschwörungen.

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Taschenbuch

CHARLOTTE LINK

Die Entscheidung

Verlag: Blanvalet (2017), aus der Reihe:

Blanvalet Taschenbuch - Nr. 522, kartoniert,

Klappenbroschur, 576 S., 187 mm

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Was, wenn du im falschen Moment die

falsche Entscheidung triffst?

Eigentlich will Simon mit seinen beiden

Kindern in Südfrankreich ein ruhiges

Weihnachtsfest feiern. Doch dann kommt

alles ganz anders. Die Kinder sagen ihm

kurzfristig ab, seine Freundin gibt ihm

den Laufpass, und auf einem Strandspaziergang

begegnet er einer verwahrlosten,

verzweifelten Frau: Nathalie, eine

junge Französin, die völlig verängstigt ist

und sich von brutalen Verfolgern gejagt

glaubt, tut ihm leid, und er bietet ihr seine

Hilfe an. Nicht ahnend, dass er durch

diese Entscheidung in eine mörderische

Geschichte hineingezogen wird, deren

Verwicklungen bis nach Bulgarien reichen.

Zu Selina, einem jungen Mädchen,

das ein besseres Leben suchte und in die

Hände skrupelloser Verbrecher geriet ...

LUCINDA RILEY

Die Perlenschwester

Verlag: Goldmann (2017),

aus der Reihe: Die sieben Schwestern -

The Seven Sisters - 4, gebunden, 608 S.,

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Band 4 der

Schwesternreihe

Wie auch ihre Schwestern ist CeCe

d‘Aplièse ein Adoptivkind, und ihre

Herkunft ist ihr unbekannt. Als ihr Vater

stirbt, hinterlässt er einen Hinweis - sie

soll in Australien die Spur einer gewissen

Kitty Mercer ausfindig machen. Ihre Reise

führt sie zunächst nach Thailand, wo sie

die Bekanntschaft eines geheimnisvollen

Mannes macht. Durch ihn fällt CeCe eine

Biographie von Kitty Mercer in die Hände

- eine Schottin, die vor über hundert

Jahren nach Australien kam und den

Perlenhandel zu ungeahnter Blüte brachte.

CeCe fliegt nach Down Under, um

den verschlungenen Pfaden von Kittys

Schicksal zu folgen. Und taucht dabei ein

in die magische Kunst der Aborigines, die

ihr den Weg weist ins Herz ihrer eigenen

Geschichte ...

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BÜCHERWELT

Ausgabe Winter 2017 mq | 61


Das Artland-Magazin.

KINO-TIPPS:

Ab 23. November

PADDINGTON 2

Ab 30. November

Disney Pixars COCO

Ab 14. Dezember

STAR WARS – DIE LETZTEN JEDI

Ab 14. Dezember

FERDINAND

Ab 21. Dezember

JUMANJI

Der liebenswerte Bär Paddington mit

Schlapphut und Dufflecoat hat nicht nur

bei Familie Brown ein Zuhause gefunden,

er ist auch in der Nachbarschaft ein

geschätztes Mitglied: Höflich, zuvorkommend

und immer fröhlich - außerdem

lieben alle seine Marmeladenbrote,

ohne die er nie das Haus verlässt. Als

der 100. Geburtstag von Tante Lucy

ansteht, sucht Paddington nach einem

geeigneten Geschenk. Fündig wird er im

Antiquitäten-Laden des liebenswerten

Mr. Gruber, das allerlei Schätze birgt: Ein

einzigartiges Pop-up-Bilderbuch hat es

Paddington angetan. Allerdings muss der

kleine, tollpatschige Bär dafür ein paar

Nebenjobs antreten - das Chaos ist vorprogrammiert.

Und dann wird das Buch

auch noch gestohlen! Paddington und

die Browns setzen sich auf die Spuren des

Diebs, der ein Meister der Verkleidung zu

sein scheint... Der niedliche Bär mit dem

Faible für Orangenmarmelade kehrt zur

Adventszeit 2017 mit einem neuen, spannenden

Abenteuer zurück.

Miguel (Stimme im Original: Anthony

Gonzalez) ist zwölf Jahre alt und ein großer

Fan von Musik – aber leider hasst seine

Schusterfamilie alles, was mit Tönen

und Instrumenten zu tun hat. Miguels

Ururgroßvater verließ damals seine Frau

und Tochter, um Musiker zu werden, seitdem

fühlen sich die Riveras durch Musik

verflucht. Doch Familie hin oder her

– Miguel will seinem Idol, dem Sänger

Ernesto de la Cruz (Benjamin Bratt), trotzdem

nacheifern. Aus Versehen kommt er

dabei ins Reich der Toten und betritt dadurch

einen wunderschönen Ort, an dem

er die Seelen seiner toten Verwandten

trifft. Miguels Ururgroßmutter Imelda

(Alanna Noel Ubach) ist darunter, und das

nette Schwindler-Skelett Hector (Gael

García Bernal). Zusammen suchen Skelett

und Junge im Totenreich nach de la

Cruz, wobei allerdings die Zeit drängt: Zu

lange darf Miguel nicht in der Unterwelt

bleiben…

Zweiter Teil der dritten „Star Wars“-Trilogie,

die mit „Star Wars: Episode VII - Das

Erwachen der Macht“ ihren Anfang nahm

und 2019 endet. „Star Wars 8: Die letzten

Jedi“ schließt direkt an den Vorgänger an:

Rey (Daisy Ridley), mit den Erfahrungen

ihres ersten großen Abenteuers in den

Knochen, geht bei Luke Skywalker (Mark

Hamill) auf dem Inselplaneten Ahch-To

in die Lehre. Luke ist der letzte Jedi, der

letzte Vertreter des Ordens, auf dem die

Hoffnung ruht, dass Frieden in der Galaxis

einkehrt. Der ist nötiger denn je, steht

die Neue Republik doch am Abgrund,

nachdem die Starkiller-Basis ihr Zentrum

vernichtete. Der Schatten der Ersten Ordnung

fällt auch auf Meister und Schülerin:

Einer von Lukes ehemaligen Schützlingen,

Kylo Ren (Adam Driver), hat die finstere

Mission noch längst nicht beendet,

die ihm Snoke (Andy Serkis) auftrug…

Bulle Ferdinand (Stimme im Original:

John Cena) ist eher der gemütliche Typ

und hat keine Lust gegen blöde Matadoren

in die Arena zu steigen. Viel lieber

verbringt er Zeit mit seiner menschlichen

Freundin Nina (Kate McKinnon), schnuppert

an Blumen und schlendert gemächlich

über seine Weide. So leben Ferdinand

und Nina ein glückliches Leben auf einem

Bauernhof irgendwo in Spanien. Doch

dann wird der sanftmütige Ferdinand von

einer Biene gestochen, was ihn für einen

Moment aus der Fassung bringt und dafür

sorgt, dass ihn alle für ein gefährliches

Tier halten. Kurzerhand wird er nach

Madrid verfrachtet, wo er am Stierkampf

teilnehmen soll – wie soll er aus dieser

Nummer wieder rauskommen? Nun, zum

Beispiel mit einer Gruppe Außenseiter,

die der freundliche Stier zusammentrommelt…

Vier Teenager entdecken beim Nachsitzen

ein altes Videospiel. Doch anstelle des

Spielespaßes wartet nun der Sprung in

die Welt von Jumanji auf das Quartett.

In dieser gefährlichen Umgebung bekommen

die Schüler es mit Nashörnern,

schwarzen Mambas und einer unendlichen

Vielfalt an Dschungel-Fallen und

-Puzzeln zu tun. Glücklicherweise schlüpfen

sie in die Spielfiguren des Games: Der

bescheidene Spencer (Alex Wolff) wird

zum Muskelprotz Dr. Smolder Bravestone

(Dwayne Johnson), Football-Spieler

Anthony ‚Fridge‘ Johnson (Ser‘Darius

Blain) zu einem kleinen Einstein namens

Moose Finbar (Kevin Hart), It-Girl Bethany

(Madison Iseman) zu Bücherwurm

Professor Shelly Oberon (Jack Black) und

die unsportliche Außenseiterin Martha

(Morgan Turner) zur Amazonen-Kriegerin

Ruby Roundhouse (Karen Gillan). Um das

Spiel zu gewinnen, müssen sie allerlei gefährliche

Abenteuer überstehen...

Die beste Zeit

für bestes Sehen

Entspannt sehen, erleben und genießen.

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62 | mq Ausgabe Winter 2017


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Ab 21. Dezember

DIESES BESCHEUERTE HERZ

Lenny (Elyas M‘Barek), der fast 30-jährige

Sohn eines Herzspezialisten, führt ein

unbeschwertes Leben in Saus und Braus.

Feiern, Geld ausgeben und nichts tun

stehen bei ihm auf der Tagesordnung. Als

sein Vater (Uwe Preuss) ihm die Kreditkarte

sperrt, hat er nur eine Chance, sein

altes Leben wieder zurückzubekommen:

Er muss sich um den seit seiner Geburt

schwer herzkranken 15-jährigen David

(Philip Noah Schwarz) kümmern. Dabei

prallen zunächst zwei Welten aufeinander,

denn Lenny, der Lebemann aus

reichem Haus, unternimmt mit dem aus

einer tristen Hochhaussiedlung stammenden

David all die Dinge, die dieser

schon immer erleben wollte – so wie

luxuriös shoppen gehen und Sportwagen

fahren. Doch schon bald stellt der sonst

so verantwortungslose Lenny fest, dass

er an dem todgeweihten Teenager hängt.

Und zwar mehr, als ihm lieb ist…

Ab 21. Dezember

PITCH PERFECT 3

Gemeinsam haben sie die A-capella-

Welt verändert, doch nach ihrem

Uni-Abschluss gehen die „Barden Bellas“

Beca (Anna Kendrick), Fat Amy (Rebel

Wilson) und Co. getrennte Wege. Mehr

schlecht als recht versuchen sie sich, in

der Arbeitswelt durchzuschlagen, wodurch

die Sehnsucht nach gemeinsamen

Gesangsauftritten ins Unermessliche

steigt. Eines Tages hat Aubrey (Anna

Camp) die zündende Idee: In Europa

wird regelmäßig ein musikalisches Event

für die dort stationierten US-Truppen

veranstaltet und die Bellas sollen da

mitmachen. Die Truppe wird also wiedervereint

und gemeinsam geht es über den

Atlantik. Doch vor Ort müssen sie sich ihrer

bislang härtesten Konkurrenz stellen:

Musiker mit echten Instrumenten! Ob die

gut geölten Stimmen der Bellas dagegen

ankommen werden?

Ausgabe Winter 2017 mq | 63


© H. Kamlage, Graphik & Design · Druck: Oelkers, Druckhaus im Artland

VERANSTALTUNGEN IM ARTLAND

Quelle: www.artland.de

11 NOVEMBER

21.11.2017, 10:30 Uhr

Offener Mittagstisch -

Märchenerzähler Heinrich

Dickerhoff

Veranstalter/Ort: St. Sylvesterstift,

Grüne Straße 24, 49610 Quakenbrück

21.11.2017, 20:00 Uhr

Freitag, 15. Dezember 2017

The Blues Brothers

Der Musical kleine nach dem Kultfilm Lord von John

Landis

Veranstalter: Kulturring Quakenbrück e.

V., Bahnhofstr. 14, 49610 Quakenbrück

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

22.11.2017

Gemeindeversammlung

Veranstalter: Kirchengemeinde

St. Sylvester, Alenconer Straße 11,

Dienstag, 49610 Quakenbrück 20. Februar 2018

Die Ort: Hermann-Bonnus-Haus,

Wunderübung

Große Kirchstr. 14, 49610 Quakenbrück

26.11.2017, 11:00 Uhr

Jugendstadtpokal mit Lasergewehr

Veranstalter: Schützenverein Old

Quokenbrügge e.V., Vossgarten 7,

49610 Quakenbrück

12 DEZEMBER

02.12.2017, 18:30 Uhr

Musikalische Adventsandacht mit

Koreanischem Chor

Das sieht fast schon nach einer liebgewonnenen

Tradition aus: Am Vorabend des 1.

01.12.2017, 19:30 Uhr

Nikolausschießen

Advent gestaltet wie in den vergangenen

im Schießstand

vier Jahren der koreanische Chor aus

Veranstalter:

Bremen in der St.-Sylvester-Kirche eine

Schützenverein Quakenbrück von 1589, musikalische Adventsandacht. In seiner

Danziger Str. 17, 49610 Quakenbrück Andacht bringt er wieder moderne kirchliche

Chormusik zur Aufführung.

Ort: Schießstand Schützenhof,

Schützenhof Dienstag, 1, 49610 Quakenbrück 21. November Ort: 2017 St. Sylvesterkirche (Quakenbrück),

A Tribute to the Blues

Alenconer

Brothers

Straße 11, 49610 Quakenbrück

01.12.2017, 20:00 Uhr

The Scottish Music Parade

03.12.2017, 15:00 Uhr

direkt musical aus Edinburgh nach erstmals dem Weihnachtsfeier für die Kinder

in Quakenbrück

Veranstalter: Schützenverein Old

Kultfilm von John Landis

Keltischen Zauber und schottische

Quokenbrügge e.V., Vossgarten 7,

Lebensfreude - das können die Zuschauer 49610 Quakenbrück

erleben, wenn „The Scottish Music Parade“ Ort: Schützenhalle Unter den Eichen,

am Freitag, den 01. Dezember um 20 Plückmannstraße 27, 49610 Quakenbrück

Uhr erstmals nach Quakenbrück in die

Artland-Arena kommt.

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

KULTURRING QUAKENBRÜcK E.V.

PRoGRAmm 2017/2018

Familienmusical in drei Akten von

Günter Edin (musik) und Gabriele

misch (Librettto) nach dem Roman

von Frances Hodgson Burnett

49610 Quakenbrück

Komödie von Daniel Glattauer

mit michael Roll, michaela may,

und Ingo Naujoks

© Gio loewe

© Kammertheater Karlsruhe

KulTurrING

QuAKeNBrücK e.V.

01.12.2017, 20:00 Uhr

Session des Musikerforums

Veranstalter/Ort:

Theaterwerkstatt Quakenbrück e.V.,

Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

02.12.2017, 15:00 Uhr

Geflügelschießen

Veranstalter:

Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Mohnstraße 23,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage,

Rosenstraße 2, 49610 Quakenbrück

montag, 26. märz 2018

Konstellationen

Schauspiel von Nick Payne

mit Suzanne von Borsody

und Guntbert Warns

03.12.2017, 18:00 Uhr

Mit Charme und Humor, Salut Salon

„Fröhliche Weihnachten“

Salut Salon, das sind zwei Geigen, Gesang,

Klavier und Cello. Salut Salon, das sind

Arrangements, die herzerfrischend alle

© Pavel Fieber, a.gon Theater München

© Pascal Albandopulos

© Janine Guldener

musikalischen Stile plündern.

Veranstalter: Quakenbrücker Musiktage

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

03.12.2017

Nortruper Weihnachtsmarkt

Veranstalter: Reit- und Fahrverein

Nortrup, Feildorfer Str. 64,

49593 Bersenbrück

Ort: Reithalle Menslage, Berger Str. 3,

49637 Menslage

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Karten erhältlich: Tourismus-Infomation Artland,

Geschäftsstelle Bersenbrücker Kreisblatt, Nordwest Ticket-

Hotline 0421–363636, online unter nordwest-ticket.de und

an allen weiteren Vorverkaufsstellen von Nordwest Ticket

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© Schneider Press

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06.12.2017, 15:00 Uhr

Treffen zum gemütlichen Adventskaffee

im Pfauenhof

Bei frostig kalter Winterluft träum` ich

vom süßen Tannenduft und warmen

Kerzenschein.

Veranstalter: Kneippverein Quakenbrück

e.V., Wilhelmstraße 19,

49610 Quakenbrück

08.12.2017

Theater- und Kabarettabend

mit Blömer Tillack

Veranstalter/Ort: Theaterwerkstatt

Quakenbrück e.V., Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

09.12.2017 - 10.12.2017, 10:00 Uhr

Weihnachtsmarkt im Stadtmuseum

Veranstalter: Stadtmuseum Quakenbrück

e. V., Markt 7, 49610 Quakenbrück

Ort: Stadtmuseum Quakenbrück,

Markt 7, 49610 Quakenbrück

09.12.2017

Nikolausturnen

Veranstalter: Turnverein Menslage e.V.,

Am Kamp 5, 49637 Menslage

Ort: Turnhalle Menslage, Hauptstraße 31,

49637 Menslage

in

Quakenbrück

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt

Marktplatz

Stadtmuseum

5. - 6. Dez. 2015

Sonntag

16.30 Uhr Nikolaus

09.12.2017 - 10.12.2017,

Weihnachtsmarkt Quakenbrück

Veranstalter: Stadt Quakenbrück,

Markt 1, 49610 Quakenbrück

Ort: Marktplatz Quakenbrück, Markt 1,

49610 Quakenbrück

10.12.2017, 15:00 Uhr

Nikolausturnen

Veranstalter: Turn- und Sportverein Badbergen,

Matschstraße, 49635 Badbergen

Ort: Sporthalle Badbergen, Jahnstraße,

49635 Badbergen

15.12.2017, 19:00 Uhr

Der kleine Lord

Familienmusical in drei Akten von Günter

Edin (Musik) und Gabriele Misch (Libretto)

nach dem Roman von Frances Hodgson

Burnett.

Veranstalter: Kulturring Quakenbrück e.

V., Bahnhofstr. 14, 49610 Quakenbrück

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

17.12.2017, 15:00 Uhr

Nikolausturnen

Veranstalter: Quakenbrücker Turn- und

Sportverein e.V., Postfach 1302,

49610 Quakenbrück

Ort: Artland Sporthalle, Jahnstraße,

49610 Quakenbrück

17.12.2017, 17:00 Uhr

Weihnachtskonzert

Gospelgroup Artland und

Quakenbrücker Männerchor

Veranstalter: Christliches Krankenhaus

Quakenbrück, Danziger Straße 2,

49610 Quakenbrück

Ort: Christliches Krankenhaus,

Danziger Straße 2, 49610 Quakenbrück

17.12.2017

Weihnachtsmarkt in Menslage

Veranstalter: Werbegemeinschaft

Menslage, Alter Mühlenweg 3,

49637 Menslage

Ort: Menslage

19.12.2017, 10:30 Uhr

Offener Mittagstisch

- Chor 65+

und Märchen

mit Heide Siegmann

Veranstalter: St. Slyvesterstift,

Grüne Straße 24, 49610 Quakenbrück

Ort: St. Sylvesterstift, Grüne Straße 24,

49610 Quakenbrück

30.12.2017, 14:00 Uhr

Hobbykickerturnier

Veranstalter: Quakenbrücker Sportclub

von 1999 e.V., 49610 Quakenbrück

Ort: Artland Sporthalle, Jahnstraße,

49610 Quakenbrück

31.12.2017, 18:00 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst

Veranstalter:

Kirchengemeinden St. Marien,

St. Sylvester und St. Petrus

Ort: St. Marienkirche (Quakenbrück),

Burgstraße 2, 49610 Quakenbrück

64 | mq Ausgabe Winter 2017


01 JANUAR 2018

02 FEBRUAR

01.01.2018, 18:00 Uhr

Traditionelles Neujahrskonzert

„Opernball“

Seit 26 Jahren erfreuen sich die Besucher

der Quakenbrücker Musiktage ihres

Neujahrskonzertes! Diesmal tituliert GMD

Hermann Breuer sein Programm „Opernball“

und spielt mit viel Verdi, Rossini und

Bellini auf.

Veranstalter: Quakenbrücker Musiktage

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

06.01.2018, 11:00 Uhr

Neujahrsempfang

der Schützenvereine

Veranstalter: Schützenverein Quakenbrück

von 1589, Danziger Str. 17, 4

9610 Quakenbrück

10.02.2018, 17:00 Uhr

Generalversammlung

und Grünkohlessen

Veranstalter: Schützenverein Hengelage-

Brokstreek e.V., Mohnstraße 23,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhalle Hengelage,

Rosenstraße 2, 49610 Quakenbrück

11.02.2018, 18:00 Uhr

A Cappela-Konzert, King‘s Singers

Die englischen King‘s Singers kommen

zurück nach Quakenbrück. Wie schrieb

ein Feuilletonist schon 1995 nach dem

Konzert in der überfüllten Marienkirche:

„Das Publikum raste vor Begeisterung“.

Veranstalter: Quakenbrücker Musiktage

Ort: St. Marienkirche (Quakenbrück),

Burgstraße 2, 49610 Quakenbrück

11.02.2018, 18:00 Uhr

Paul Panzer:

Glücksritter - vom Pech verfolgt!

Was ist Glück? Wie findet man es und was

muss man anstellen, damit es bleibt!?

Nach Freizeitwahn, Weltrettung und Evolution

ist Ausnahmekünstler Paul Panzer

nun in der philosophischen Königsklasse

angekommen.

Veranstalter: MAREMA GmbH,

Kornkamp 11, 26605 Aurich

Ort: Artland Arena, Jahnstraße 19,

49610 Quakenbrück

14.02.2018, 19:00 Uhr

Die Liebe - ein Geschenk für die

Seele. Märchen zum Valentinstag

Anfang 2017 verzauberten uns die

Quakenbrücker Märchenerzählerin Heide

Reuter-Siegmann und ihre Kolleginnen

Martha Vogelsang aus Buchholz, Heike

Koschnicke aus Nordhorn sowie Susanne

Hoffmann aus Diepholz an der Harfe mit

„Musik und Tanz im Märchen“.

Ort: Samtgemeindebücherei Artland,

Markt 5, 49610 Quakenbrück

20.02.2018, 20:00 Uhr

Die Wunderübung

Komödie von Daniel Glatthauer mit

Michael Roll, Michaela May und Ingo

Naujoks

Veranstalter: Kulturring Quakenbrück e.

V., Bahnhofstr. 14, 49610 Quakenbrück

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

13.01.2018

Schützenball

Veranstalter: Schützenbund Wehdel-

Grönloh, Stienerstraße 30,

49635 Badbergen

Ort: Schützenhalle Wehdel-Grönloh,

Pickerdamm 1, 49635 Badbergen

13.01.2018, 19:30 Uhr

Grünkohlessen im Schützenhof

Vorbestellung bitte bei Birgit Westendorf

Tel.: 05431 / 2250

Veranstalter: Schützenverein Quakenbrück

von 1589, Danziger Str. 17,

49610 Quakenbrück

Ort: Schützenhof Quakenbrück,

Schützenhof 1, 49610 Quakenbrück

Eine Gemeinschaft

zum Wohlfühlen.

Unternehmen der

14.01.2018, 18:00 Uhr

Ben Becker, Musik und Poesie

„Der Ewige Brunnen“

Die Literatur-Performance „Der Ewige

Brunnen“ ist eine fesselnde dramaturgische

Lesung, die deutsche Lyrik aus dem

Munde eines begnadeten Schauspielers

präsentiert.

Veranstalter: Quakenbrücker Musiktage

Ort: Artland Gymnasium, Am Deich 20,

49610 Quakenbrück

26.01.2018, 20:00 Uhr

Kabarettabend

mit Liese Lotte Lübke

Veranstalter/Ort: Theaterwerkstatt

Quakenbrück e.V., Bahnhofstraße 35,

49610 Quakenbrück

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Ausgabe Winter 2017 mq | 65


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Wir danken unseren Mitgliedern, Mietern, Bauherren

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entgegengebrachte Vertrauen.

Wir wünschen Ihnen zum Weihnachtsfest besinnliche

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Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

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Oelkers, Druckhaus im Artland GmbH

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Hans-Wilhelm Oelkers (V.i.S.d.P.),

Ruth Keck, Alexandra Lüders, Florian

Risch, Detlef Bülow, Heiko Bockstiegel,

Katharina Preuth, Bernd Middendorf,

sowie Vereine, Firmen, Personen,

Gruppen und Institutionen, die uns

freundlicherweise Texte und Fotos zur

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den Inhalt der redaktionellen Texte

sind die jeweiligen Vereine, Firmen,

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Das MQ+ erscheint in einer Auflage von

15.000 Stück im Artland und punktuell in den

angrenzenden Ortschaften.

Es gelten die Anzeigenpreise gem. Mediadaten

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66 | mq Ausgabe Winter 2017


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