Landkreis Friesland

neomedia

Faszination. Sehnsucht. Heimat.

PROF. DR. ANTJE SANDER

Wie ein

Lottogewinn

Prof. Dr. Antje Sander, geb. 1962

in Varel, aufgewachsen in Neuss,

verheiratet, zwei Kinder | 1981 bis

1987 Studium der mittelalterlichen

Geschichte, Archäologie, Volkskunde,

Ur- und Frühgeschichte an der

Universität Münster | im Rahmen

verschiedener Praktika, u. a. 1985

Praktikum am Schlossmuseum

Jever, 1991 Promotion zum Dr.

phil. | 1989 bis 1993 Tätigkeiten

als wissenschaftliche Hilfskraft

und Mitarbeiterin | 1993 bis 1996

wissenschaftliche Mitarbeiterin

des Historischen Museums in

Schwerin | seit Januar 1996 Leiterin

des Schlossmuseums Jever |

2007 Berufung zur Honorarprofessorin

an der Carl von Ossietzky

Universität Oldenburg

Das Meer war und ist für mich Sehnsuchtsort:

Ich liebe die Natur und die Weite des Wattenmeeres.

Meer – das bedeutet für mich Freiheit.

W

enn Antje auf das Gymnasium

kommt und Wibke in die Grundschule,

dann gehen wir zurück“, haben

meine Eltern immer gesagt. Friesland

blieb für sie der Sehnsuchtsort, nachdem sie mit

mir kurz nach meiner Geburt aus beruflichen Gründen

nach Neuss gezogen waren. Regelmäßig verbrachten

wir den Urlaub in Dangast und besuchten

die Verwandten in der Heimat. Und obwohl ich meine

gesamte Kindheit und Jugend im Rheinland erlebt

habe, dort meine Freunde hatte, die Schule besucht

und das Abitur gemacht habe, zog es auch mich immer

in den Norden, ans Meer. Als ich schon etwas

älter war, habe ich zum Beispiel geschaut, wann eine

Sturmflut angesagt war, bin mit dem Zug zu meiner

Großmutter und mit dem Fahrrad nach Dangast gefahren,

nur um den Wind, die Wellen und das Meer

zu spüren. Das Meer war und ist auch für mich Sehnsuchtsort:

Ich liebe die Natur und die Weite des Wattenmeeres.

Meer – das bedeutet für mich Freiheit.

1981 – als meine Eltern zurück nach Friesland zogen

– ging es für mich dann allerdings nach Münster an

die Westfälische Wilhelms-Universität. Dort konnte

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