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14 Regional 22. November

14 Regional 22. November 2017 „Der Olivenbaum“ Lichtblick zeigt anrührenden Film OTTERNDORF re · Fast jede Region der Erde hat „ihren Baum“: ob Eiche, Zeder, Mammutbaum, der für die Bewohner in ihrem täglichen Leben bis in Märchen und Mythen eine bedeutende Rolle spielt. Für viele Bauern in Spanien sind es die oftmals viele Jahrhunderte alten Olivenbäume. Von der verbindenden Kraft einer solchen uralten, Öl spendenden Naturskulptur handelt der Film, den das kommunale Kino in Otterndorf am Donnerstag, 23. November, um 20 Uhr in der Stadtscheune zeigt. Der Olivenhainbesitzer Ramón hat den Verlust seines tausendjährigen Lieblingsbaums nie verwunden. Gegen seinen Willen haben seine Söhne das Prachtexemplar vor Jahren verkauft. Als es dem Senior immer schlechter geht, fasst seine Enkelin Alma, die eine innige Beziehung mit ihm verbindet, einen waghalsigen Entschluss: Sie will den Baum, in dessen Ästen sie in unbeschwerten Kindheitstagen mit dem Großvater spielte, wieder nach Spanien zurückholen. Ihre Recherchen ergeben, dass der Baum mittlerweile einem deutschen Energieunternehmen gehört, das für seine fragwürdigen Umweltpraktiken in der Kritik steht. „Der Olivenbaum“ ist ein Drama der spanischen Regisseurin Icíar Bollaín, die mit Paul Laverty, der auch schon Drehbuchautor für Ken Loach war, die Idee und das Skript ausgearbeitet hat. Ein Zeitungsartikel hatte Laverty geschockt, wonach ein uralter Baum, der vor 2000 Jahren von den Römern gepflanzt worden war und um den sich über Generationen hinweg eine Gemeinde gekümmert hatte, plötzlich von jemandem mit viel Geld für eine hohe Summe gekauft und versetzt wurde, um als eine Art Dekoration in einem Haus oder Garten zu stehen. Lavarty entwickelte daraus die Geschichte von Alma und ihrer Familie. Kartenbestellungen (04751) 47 00. unter Vergleichsweise harmlos: Sturmflut am 29. Oktober 2017 Foto: Holthausen 300 Jahre Weihnachtsflut 1717 Ausstellung, eine Lesung und ein Informationsabend OTTERNDORF re · Vom 22. bis 24. Dezember 1717 herrschte an der Nordseeküste von Dänemark bis zu den Niederlanden starker Sturm aus Südwest, der am Abend des 24. Dezember drehte und zu starken Winden aus Nordwest führte. Nordwestwinde hatten schon immer zur Folge, dass das Wasser in die Elbmündung und dort auf die Deiche drückte. In der Nacht zum 25. Dezember geschah dann die Katastrophe: die Deiche an der südlichen Elbküste brachen und große Teile wurden von den Wassermassen weggerissen. Besonders betroffen war das Kirchspiel Westerende Otterndorf, wo auch die meisten Toten zu beklagen waren. Die Marschen des Landes standen fußhoch unter Wasser. In Erinnerung an die verheerende Flut von 1717 und in Bezug auf die Aktualität des Themas Sturmfluten und Deichsicherheit veranstalten die Samtgemeinde Land Hadeln und der Hadelner Deich- und Uferbauverband die Ausstellung „Weihnachtsflut 1717“, die vom 25. November bis zum 7. Januar im Historischen Rathaus in Otterndorf zu sehen sein wird. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, 24. November, um 19.30 Uhr im Historischen Rathaus statt. Augenzeugenberichte der Sturmflut von 1717, so in Form eines Briefes eines Osterbrucher Pastors an seinen Sohn, werden in der Ausstellung zu finden sein. Auch die Themen der Deichhöhe und des Deichbaus sowie Sturmfluten und Überschwemmungen mit ihren Folgen werden sich wiederfinden. Besondere Anschaulichkeit erlangt die Ausstellung durch Exponate, die das Dorumer Deichmuseum für die Ausstellung zur Verfügung stellt. Begleitend zur Ausstellung, die inhaltlich von Heiko Völker und Ursula Holthausen konzipiert wurde, finden zwei Veranstaltungen statt. Am Donnerstag, 7. Dezember, wird um 19.30 Elke Loewe in der Stadtscheune Otterndorf aus ihrem historischen Roman „Sturmflut“ lesen. Am Donnerstag, 11. Januar, findet um 19.30 Uhr in der Stadtscheune eine Film- und Vortragsveranstaltung statt. Es wird der Film „Keen nich will dieken, de mutt wieken“ gezeigt und im Anschluss daran wird Torsten Heitsch, Geschäftsführer des Hadelner Deich- und Uferbauverbandes, einen Vortrag halten. Für sämtliche Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben. Allerdings wird um eine Spende für die DGzRS gebeten. Reparaturarbeiten CUXHAVEN re · Auch in diesem Jahr stehen wieder die regelmäßig stattfindenden Reparatur- und Revisionsarbeiten im Bad- und Saunabereich des Thalassozentrum ahoi! statt. Der Badbereich ist bis voraussichtlich Sonntag, den 17. Dezember geschlossen, der Saunabereich ab Montag, 4. Dezember bis ebenfalls 17. Dezember. Während der genannten Schließungszeit bleiben der Kur & Spa-Bereich und der Fitnessbereich weiterhin geöffnet. Die Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH bedankt sich für das Verständnis und freut sich auf ein baldiges Wiedersehen. Filmabend OSTEN re · Zum Saisonabschluss will das Team der Kulturmühle Osten seine Gäste noch einmal bestens unterhalten. Der Kulturverein zeigt am Freitag, 24. November, um 20 Uhr den Film „Willkommen bei den Hartmanns“ im Ev. Gemeindehaus in der Fährstraße 10 in Osten. Sie sind gutsituiert, haben ein großes Haus, die Kinder sind längst weg und die Dame des Hauses sucht eine Aufgabe. Was liegt also näher in diesen Zeiten, als einen jungen Flüchtling aufzunehmen. Zu welchen Turbulenzen diese Entscheidung führt, wird in diesem Film auf recht vergnügliche Weise gezeigt, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben oder in Stammtischweisheiten abzugleiten. Der Eintritt ist frei; um Spenden wird gebeten.

22. November 2017 Regionales 15 Briefwechsel OTTERNDORF re · „Grüsse Vossens recht herzlich…“ heißt es am heutigen Mittwoch, 22. November, um 19.30 Uhr im Johann-Heinrich-Voß-Museum. In der Lesung mit Musik geht es um den Briefwechsel zwischen Heinrich Christian Boie und Luise Mejer. Zwischen 1776 bis 1786 schrieben sich Heinrich Christian Boie und seine spätere Ehefrau Luise Justine Mejer insgesamt 815 Briefe. Die umfangreiche Korrespondenz gibt Einblick in ihr Privatleben und schildert detailliert ihre Beobachtungen der Politik und Kultur sowie den Alltag. Warten vorbei OTTERNDORF re · Am Samstag, 25. November, öffnet die Spiel- & Spaß-Scheune um 10 Uhr nach drei Wochen Wartungs- und Reinigungszeit wieder ihre Türen und lädt wieder ein zum Spielen, Toben, Klettern, Springen und Rutschen. Zur Feier der Wiedereröffnung gibt es am 25. November jedes Slush-Eis und jeden Kaffee für nur einen Euro, denn das Team des Indoor-Spielplatzes freut sich schon sehr auf die wiederkehrenden Besucher. Denn ohne Kinderlachen und Jubelrufe fehlt in der Halle einfach etwas. Museumspreis für „Windstärke 10“ Sparkassenstiftung zeichnet Cuxhavener Institution aus H A N N OV E R /C U X H A - VEN re · Das „Windstärke 10 Wrack & Fischereimuseum Cuxhaven“ erhält den mit 15.000 Euro dotierten Museumspreis 2017 der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Prof. Dr. Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes, begründet die Entscheidung der Jury, die auch als Statement für die hohe Bedeutung von Museen für die kommunale Entwicklung zu verstehen sei: „Museen sind wichtige Ankerpunkte für Identität. Sie verbinden Kultur, Kunst und Geschichte mit der Gegenwart und laden zu einem lebendigen Dialog ein. Dies gilt gerade auch für kommunale Häuser, die ihren Platz in der Stadtgesellschaft aber immer wieder neu definieren und zur Diskussion stellen müssen. Das Museum Windstärke 10 in Cuxhaven ist dafür ein besonders gelungenes Beispiel. Hier hat man es unter Leitung der Direktorin, Dr. Jenny Sarrazin, verstanden, aufbauend auf vorhandenen Sammlungen mit einem neuen Konzept eine thematische Schärfung zu erreichen sowie Ausstellung, Betrieb und Kommunikation zu professionalisieren. Ein Herzstück des Museums ist die Ohlrogge-Halle Foto: Kellerfotografie Die Geschichte der Fischerei und der Fischverarbeitung in Cuxhaven wurde verknüpft mit der Seefahrt und dem Thema Wrack, wobei immer die betroffenen Menschen im Mittelpunkt stehen. Ihre Geschichten sind es, die den Besuchern einen unmittelbaren Zugang zum Thema ermöglichen. Die Stadt hat die Potenziale erkannt, die in einer Weiterentwicklung des Museums liegen, und hat in einen attraktiven Standort investiert. Zwei historische Fischpackhallen wurden saniert und umgebaut, so dass die Museumsarbeit an einem authentischen Ort erfolgen kann. Touristische Potenziale werden genutzt, wobei das Museum aber auch gerade für die Einheimischen ein Ort für die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte ist. Die Jury verleiht aus diesen Gründen sehr gerne den Niedersächsischen Museumspreis 2017 an das Museum Windstärke 10 in Cuxhaven.“ Die Preisverleihung findet am 9. Januar 2018 um 11 Uhr im Museum Windstärke 10 in Cuxhaven statt. Die Laudatio hält Prof. Dr. Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes. Fähre vor dem Aus? Kommunen lehnen Förderung ab CUXHAVEN ano · Die Tage der Elbfährlinie Cuxhaven- Brunsbüttel scheinen endgültig gezählt zu sein. Das machte der Geschäftsführer der ELB- LINK Fährgesellschaft, Bernd Bässmann, gestern in einer Pressemitteilung deutlich. Wörtlich heißt es: „Die Landkreise Dithmarschen und Cuxhaven sowie die Städte Brunsbüttel und Cuxhaven sehen derzeit keine Möglichkeit für eine Unterstützung von öffentlicher Seite. Somit gibt es keine guten Nachrichten um die Bemühungen für einen Erhalt der Fährlinie Cuxhaven-Brunsbüttel.“ Bereits am 9. Oktober musste die Fährlinie ihren Pendeldienst einstellen, da die Schiffseigner das letzte verbliebene Schif beanspruchten. Seitdem sucht Bässmann nach Möglichkeiten den Fährbetrieb fortzusetzen. In diesem Zusammenhang bat er die vier Kommunen um einen Förderungsbetrag in Höhe von insgesamt 200.000 Euro bis zum 30. November um die Wi nter monate überbrücken zu können. Dieses Ansinnen lehnten die Kommunen ab, auch mit der Begründung, dass man die Fährlinie nicht betriebswirtschaftlich unterstützen könne. Jetzt, so Bässmann, müsse im Laufe dieser Woche entschieden werden, ob es noch irgendwie geartete Chancen zur Fortsetzung gäbe oder ob die Gesellschaft aufgelöst werden muss. Damit versucht er auch den verantwortlichen Politikern die „Pistole auf die Brust zu setzen“ und untermauert dies mit Zahlen: seit der Wiedereröffnung im Mai dieses Jahres seien 180.000 Fahrgäste, 58.000 Pkw und 7.000 Frachtraten befördert worden - 10.000 mehr Fahrzeuge als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Ob man auf eine derartig wichtige Verkehrsverbindung verzichten wolle, das müsse nun die Politik entscheiden. Anzeige Verrückter Freitag BLACK FRIDAY 25% AUF ALLES AM FREITAG, 24.11. von 9.00–19.00 Uhr Rabatte am „Verrückten Freitag“ LANDKREIS re · Nach Halloween schwappt seit ein paar Jahren ein weiteres altes amerikanisches Event zu uns nach Europa und natürlich auch nach Deutschland. Der sogenannte „Schwarze Freitag“ in den USA ist ein Tag der verrückten Rabatte und seit Jahrzehnten beliebter Start in die Weihnachtsshopping-Saison. Er findet immer nach dem amerikanischen Erntedankfest, dem „Thanksgiving Day“ statt. Für viele Amerikaner ein Brückentag an dem sie freihaben und den Tag für ihre ersten Weihnachtseinkäufe nutzen. Da bei uns der „Schwarze Freitag“ eher an den New Yorker Börsencrash von 1929 erinnert, lässt er sich wohl besser als „verrückter Freitag“ übersetzen. Ein Tag, der auch hier mit Rabatten und Schnäppchen in die Läden lockt, in diesem Jahr am 24. November. Feuerweg 6B · Wurster nordseeküste/Nordholz · 04741/ 6039613