s'Magazin usm Ländle, 26. November 2017

vorarlbergkrone

Hirschkuh„Gretl“ anno 1950

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Völlig unaufgeregt beschnuppert

die Hirschkuh

„Gretl“ einen Wintergast in

St. Gallenkirch. Die Hirschkuh

war im ganzen Ort bekannt

und eine gern gesehene

„Persönlichkeit“ inder Montafoner

Gemeinde. Es war

wohl eine besondere Freundschaft,

die das handzahme

Tier zu seinem Besitzer in der

Ortschaft pflegte.

Die Artgenossen von

„Gretl“ gelten gemeinhin ja

eher als scheue Gesellen, die

dem Menschen eher fernbleiben,

als sich ihm zu nähern.

Heute wird das Wild immer

weiter zurückgedrängt: Die

rasant voranschreitende

Landschaftserschließung –

nicht zuletzt auch zur Erholung

des Menschen –schränkt

die Rückzugsorte der Tiere

mehr und mehr ein. Spezielle

Wildruhezonen sollen dieser

Entwicklung entgegenwirken.

Zuletzt wurde Rotwild in

einigen Vorarlberger Regionen

verstärkt bejagt, umdie

Ausbreitung von Tuberkulose

auf andere Wild- sowie auf

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