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Buchkritik "Gingitta: Ein Dorf in Algerien" von Silvester Parker

Vielen Dank liebe Silvester für Deine sehr genaue Kritik zu meinem Buch. Ich finde, Du hast Dir sehr viel Mühe gegeben damit, obwohl Du Algerien ganz anders erlebst als ich. Aber es kann tatsächlich sein, dass es regionale Unterschiede gibt in Algerien . LG Andrea Mohamed Hamroune

Buchkritik "Gingitta: Ein Dorf in Algerien" von Silvester

Buchkritik zu: Gingitta ein Dorf in Algerien 24.11.2017 ISBN:978-3-7448-9646-7 Erklärt von Silvester Parker Beginnen möchte ich mit dem Cover. Man hätte die Fotos etwas aufhellen sollen. Hinterseitig steht der Schriftsatz farblich im falschen Verhältnis zum Bild. Der Schriftzug auf dem Buchrücken gehört im Regal stehend von unten nach oben zu lesen. Nun zum Seitenlayout Seitenzahlen gehören: linke Seite links, rechte Seite rechts. Alternativ kann man sie natürlich auch mittig, oben oder unten auf die Seiten setzen. Eine vernünftige Formatierung im Blocksatz erhöht den optischen Wert und unterstützt beim lesen den Fließtext. Es fehlen Texteinzüge, welche gerade im Blocksatz – als Absatzmethode verwendet, um Textpassagen sinngerecht in Absätze zu gliedern. Ein Texteinzug in der letzten Zeile einer Seite, der einen neuen Absatz kenntlich macht, ist nicht zulässig. Setzt man alles linksbündig, sollte man aber wenigstens an einige Textabsätze denken. (welche man sich im Blocksatz gut sparen kann) Dies sind kleine Handgriffe welche man ohne großen Zeitaufwand selbst erledigen kann, wenn man sein Roh-Skript nicht noch von anderen bearbeiten lassen will. (ist ja auch immer ´ne Kostenfrage) ABER!!! der erste Eindruck sagt schon viel!! er ist aber der WICHTIGSTE!!! zum Inhalt Wenn ich den Buchtitel und die Inhaltsangabe der Cover - Rückseite lese, erwarte ich etwas völlig anderes, als der wirkliche Inhalt wiedergibt. Die Autorin hätte sich inhaltlich nur auf das im Titel genannte Dorf konzentrieren sollen, dann wäre die Geschichte eventuell besser gelungen! Da ich Algerien persönlich ziemlich gut kenne, war ich entsetzt über diese oberflächlichen Thesen zu Algerien. Das Land wird auf ein Niveau des Mittelalters degradiert! Das hat es nicht verdient! Traurig, daß die Autorin schon sechs mal in dem Land war und nichts dort gesehen und erlebt hat. Sie kennt vielleicht nicht einmal das Dorf richtig und erlaubt sich ein Urteil über ein Land das so groß und vielfältig ist, daß nicht EIN Buch reichen würde, um darüber zu schreiben.