"A Tavola" Ausgabe 3 Umbrien
Geschichten über Umbrien und seine Küche
Geschichten über Umbrien und seine Küche
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A TAVOLA<br />
GESCHICHTEN ÜBER ITALIEN UND SEINE KÜCHE<br />
003<br />
DEZEMBER<br />
2 0 1 7<br />
UMBRIEN<br />
S P<br />
I T<br />
E C<br />
A<br />
I A<br />
L I<br />
L I<br />
A N<br />
T I<br />
E S<br />
Traditionen sind hier seit<br />
Jahrhunderten gefestigt<br />
Maurizio Salerno<br />
PFEFFER FÜR DEN TRÜFFEL IM<br />
DRINKING WINE IN SPELLO<br />
Tartufo di Paolo<br />
DIE GEHEIMNISSE DER<br />
TRÜFFELJÄGER<br />
Cantina Adanti<br />
MIT 24 IST EIN SAGRANTINO<br />
IM BESTEN ALTER
Zibibbo<br />
Genussbox.<br />
So geht’s.<br />
14<br />
A TAVOLA<br />
DEZEMBER 2017<br />
Inhalt<br />
4. Region des Monats:<br />
<strong>Umbrien</strong><br />
Wildschweine brauchen kein Meer<br />
6. Genussbox <strong>Umbrien</strong><br />
Diese Köstlichkeiten finden Sie<br />
in Ihrer Genussbox <strong>Umbrien</strong><br />
“Zibibbo bringt jeden Monat eine italienische Region in Ihre Küche:<br />
kompakt in der Box, mit Produkten direkt vom Bauern<br />
und von kleinen Herstellern.<br />
”<br />
Jede Region schmeckt anders.<br />
Lassen Sie uns mal machen. Jeden<br />
Rezepten, Geschichten zu<br />
PRODUKTE AUS<br />
EINER REGION<br />
Eine Box ist ein Menü.<br />
Jeden Monat aus einer<br />
anderen italienischen<br />
Region. Laden Sie schon<br />
mal Ihre Freunde ein.<br />
Monat probieren wir typische<br />
Lebensmittel einer italienischen<br />
Region und stellen aus den besten<br />
eine Genussbox für Sie zusammen.<br />
Vom Antipasto bis zum Dessert,<br />
ein Menü mit 4-5 Gängen. Jede<br />
Box enthält eine Broschüre mit<br />
HERSTELLER AUS<br />
LEIDENSCHAFT<br />
Wir kennen alle<br />
Hersteller persönlich. Sie<br />
lieben ihr Stück Land,<br />
ihr Erbe, die Tradition.<br />
Sie können Ihnen in die<br />
Augen schauen.<br />
2<br />
Produkten, Herstellern, kleinen<br />
Restaurants. So gehen Sie mit<br />
uns auf Reisen. Und können<br />
beim Essen mit Freunden davon<br />
erzählen. Wenn’s geschmeckt<br />
hat: In unserem Shop gibt’s die<br />
Produkte auch einzeln.<br />
REZEPTE<br />
MIT TRADITION<br />
Kein Plan? Trattoria-<br />
Köche, Produzenten,<br />
Freunde zeigen Ihnen feine<br />
Küchentricks. Machen<br />
Sie es einfach wie wir<br />
in Italien.<br />
HIER KOMMT<br />
DIE BOX<br />
Ihre Wunschbox wird<br />
frisch zusammengestellt<br />
und verschickt. Wir<br />
klingeln, Sie müssen bloß<br />
die Tür aufmachen.<br />
16<br />
8. Restaurant des Monats<br />
Tipps von der Trattoria Drinking<br />
Wine in Spello<br />
10. Unser Menüvorschlag<br />
Salami und Mattoncini mit Rosmarin, Dinkel<br />
mit Tomaten - Basilikum Sauce, Strangozzi<br />
mit Sommertrüffel und etwas Süßes<br />
14. Tartufo di Paolo<br />
Die Geheimnisse der Trüffeljäger<br />
16. Cantina Adanti<br />
Es gibt Weine denen man<br />
zuhören muss<br />
19. Frantoio Guglielmi<br />
Im Olivenhain hören die Guglielmi<br />
das Gras wachsen<br />
22. Produktliste<br />
Genussbox <strong>Umbrien</strong><br />
Alle Produkte der Box mit<br />
detaillierten Angaben<br />
3<br />
4<br />
IMPRESSUM: “A Tavola”, das Magazin mit Geschichten zu Italien und seiner Küche. Eine Publikation der Zibibbo<br />
GmbH - Bozen. Für den Inhalt verantwortlich: Zibibbo GmbH - Bozen Texte: Gabriele Crepaz, Core Stories - Bozen<br />
Konzept und grafische Gestaltung: White, Red & Green srl - Mailand Rezepte: Zibibbo GmbH - Bozen<br />
Alle in dieser Publikation veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Eine Verwertung, gleich welcher<br />
Art, kann nur mit Genehmigung der Zibibbo GmbH erfolgen.<br />
Internet: www.zibibbo.de<br />
12
Region des Monats<br />
UMBRIEN<br />
Produkt des Monats<br />
TRüFFEL<br />
Wildschweine<br />
brauchen kein<br />
Meer.<br />
... oder einer stinkt<br />
sich ans Licht.<br />
“White, Red &<br />
Green è l’espressione<br />
di un’italianità<br />
contemporanea,<br />
etica ed efficiente...<br />
È la dichiarazione di<br />
"An <strong>Umbrien</strong> schieden<br />
sich lang die Geister. Die<br />
einen steuerten rechts die<br />
Toskana an, die anderen<br />
bogen links ab ans Adriameer.<br />
Oder umgekehrt. Mittendrin<br />
<strong>Umbrien</strong>, wo die Menschen für<br />
sich lebten. Bis heute sind die<br />
Städte mittelalterlich eng über<br />
die Hügelkuppen gestreut, aus<br />
den Hängen kratzen die Bauern<br />
das typische Olivenhainmuster<br />
heraus, in den Laubwäldern<br />
tummeln sich die Wildschweine,<br />
Ausdauer braucht, wer auf die<br />
Gipfel des Apennins will.<br />
Traditionen sind hier seit<br />
Jahrhunderten gefestigt. Man ist<br />
stolz darauf, auch kulinarisch ein<br />
eigenes Süppchen zu kochen.<br />
Das hat sich <strong>Umbrien</strong> bewahrt:<br />
wild aufgespürten Trüffel, uraltes<br />
Dinkelkorn, Schokolade, die<br />
kostbar wie Trüffel schmeckt,<br />
Wurstwaren in allen Nuancen.<br />
Und Wein, natürlich autochthon<br />
als Sagrantino und Montefalco<br />
Rosso. Unsere Hersteller spielen<br />
gekonnt mit der Tradition, frei<br />
nach eigenem Kopf, ähnlich<br />
den Musikern bei Umbria Jazz,<br />
vielleicht dem besten Jazzfestival<br />
in Europa. Auf den Anblick der<br />
Zypressen müssen Sie nicht<br />
verzichten. Fehlt das Meer Ihnen<br />
wirklich?<br />
Traditionen<br />
sind hier seit<br />
Jahrhunderten<br />
gefestigt. Man ist<br />
stolz darauf, auch<br />
kulinarisch ein<br />
eigenes Süppchen<br />
zu kochen.<br />
<strong>Umbrien</strong> ist ein Trüffelland.<br />
Zehn verschiedene Trüffelarten<br />
gedeihen hier. Am wertvollsten<br />
ist der weiße Trüffel, der<br />
Spitzenpreise bis 4.000 Euro<br />
pro Kilo erreicht, besonders<br />
begehrt ist der Nero pregiato,<br />
von dem ein Kilo auch 800<br />
Euro kosten kann. Trüffelsucher<br />
sind in <strong>Umbrien</strong> das ganze<br />
Jahr erfolgreich; der einzige<br />
trüffelfreie Monat ist der April.<br />
Trüffel ist schwer zu bändigen.<br />
Am besten wächst der Pilz wild.<br />
Er dockt an den Feinwurzeln<br />
von Laubbäumen wie Eichen,<br />
Kastanien, Pappeln an und<br />
lebt mit den Wirtspflanzen in<br />
Symbiose. Im Biologieunterricht<br />
hieß das Mykorrhiza. Erinnern<br />
Sie sich? Manche Trüffel sitzen<br />
knapp unter der Oberfläche,<br />
der weiße Trüffel jedoch kann<br />
auch 40 Zentimeter tief liegen.<br />
Schweine und Hunde haben die<br />
richtige Nase. Sie riechen den<br />
Trüffel, wenn er reif ist. Angeblich<br />
verströmt der Pilz den Duft<br />
eines Sexualhormons, das jenem<br />
von Menschen und Schweinen<br />
gleicht. Sind wir deshalb so<br />
verrückt nach den Pilzjuwelen?<br />
4<br />
5
DINKEL AUS MONTELEONE MIT G.U.<br />
der einzige Dinkel in Europa,<br />
der ursprungsgeschützt ist.<br />
Aus biologischem Anbau vom<br />
Landwirtschaftsbetrieb Dolci<br />
Giuseppina aus Monteleone.<br />
MATTONCINI MIT ROSMARIN<br />
rechteckiges Brotgebäck<br />
aus Weizenmehl und<br />
Olivenöl, verfeinert<br />
mit Rosmarin.<br />
Perfekt als kleiner Snack<br />
zwischendurch oder als<br />
würzige Knabberei.<br />
NATIVES OLIVENÖL EXTRA<br />
D.O.P. UMBRIEN<br />
das Olivenöl punktet durch<br />
seine goldgrüne Farbe und<br />
seine intensive Fruchtigkeit.<br />
Hergestellt aus umbrischen<br />
Moraiolo-Oliven und einem<br />
geringer Anteil an Oliven der<br />
Sorte Leccino vom Frantoio<br />
di Spello.<br />
STRANGOZZI NUDELN<br />
nach einem traditionellen<br />
Rezept, die typische umbrische<br />
Nudelspezialität aus Hartweizen<br />
von der Manufaktur<br />
Fattorie Umbre.<br />
TARTUFINI MIT<br />
ORANGEGESCHMACK<br />
der fruchtige Geschmack<br />
der Orange gibt dieser<br />
Nougatpraline die<br />
frische Note. Ideal als<br />
das besondere Etwas<br />
zu einem echten,<br />
italienischen Espresso.<br />
SALAMI NORCINELLO<br />
eine typische, umbrische Salami,<br />
die aus purem Schweinfleisch<br />
und mit einer Gewürzmischung<br />
nach überliefertem Familienrezept<br />
von der Manufaktur<br />
Salvatori hergestellt wird.<br />
MONTEFALCO ROSSO DOC<br />
der Kellerei Adanti aus Montefalco<br />
besteht aus 70% Sangiovese<br />
Trauben, 15% Sagrantino, 5%<br />
Barbera, 5% Merlot und 5%<br />
Cabernet.<br />
TOMATEN-BASILIKUM<br />
SAUCE BIO<br />
hergestellt aus biologischen<br />
Tomaten, Basilikum, nativem<br />
Olivenöl extra und Zwiebeln von<br />
der Manufaktur Fattorie Umbre.<br />
PATE’ AUS SOMMERTRÜFFEL<br />
hergestellt ausschließlich aus<br />
Trüffel, nativem Olivenöl extra,<br />
Salz und Aromen, ideal zu den<br />
umbrischen Strangozzi.<br />
GENUSSSBOX UMBRIEN<br />
Was finden Sie in der Box?<br />
6
Restaurant des Monats<br />
TRATTORIA<br />
DRINKING WINE<br />
Pfeffer für den<br />
Trüffel.<br />
Es könnte gut sein, dass Ihre<br />
Küche geräumiger ist als die<br />
Trattoria Drinking Wine<br />
(www.drinkingwine.it/chi-siamo)<br />
im umbrischen Spello. Gerade 25<br />
Personen haben hier Platz. Wenn<br />
Maurizio Salerno plötzlich vor Ihnen<br />
steht, sanft lächelt und vorsichtig<br />
mit dem Finger auf Sie zeigt, heißt<br />
das bloß, dass er an eine Flasche<br />
Wein herankommen muss, die<br />
hinter Ihnen im Regal steht. Viel<br />
verwunderlicher jedoch ist, dass er<br />
immer genau weiß, wo die Flasche<br />
steht, die er sucht. Das Lokal ist<br />
umzingelt von Wein, unter anderem<br />
den besten aus der Region um Spello,<br />
wo der autochthone Montefalco<br />
Rosso und der Sagrantino Secco<br />
und Passito zu Hause sind.<br />
Gleich links neben dem Eingang<br />
stehen auf Bauchhöhe die Weine<br />
der Kellerei Adanti.<br />
Maurizio Salerno ist vor<br />
Jahren als Sommelier aus<br />
dem Piemont nach <strong>Umbrien</strong><br />
gekommen. Vor sieben<br />
Jahren eröffnete er in einer<br />
der mittelalterlich schmalen<br />
Gassen von Spello sein Lokal,<br />
das er mit seiner polnischen<br />
Frau Elisabetta Mazur führt.<br />
Seitdem kocht er auch. Stolz<br />
zeigt er die Diplome, die er bei<br />
Meisterköchen erworben hat.<br />
„Seine Arbeit stibitzt man mit<br />
den Augen“, habe sein Vater<br />
immer gesagt.<br />
Maurizio Salerno, der Wirt der<br />
Trattoria Drinking Wine in Spello<br />
Die Tagliatelle Cacio Pepe Tartufo<br />
hat Maurizio nicht abgeschaut.<br />
Sie sind seine Interpretation eines<br />
typisch umbrischen Rezepts. Trüffel<br />
und gereifter Käse sind feinst<br />
gehobelt, bleiben aber im Gericht<br />
einzeln erkennbar. Maurizio erweist<br />
sich als Purist. „Und der Pfeffer<br />
bringt den Trüffel erst richtig zur<br />
Geltung“, findet er.<br />
Am Tisch zieht er einen Faden<br />
Olivenöl über die Nudeln. Kalt<br />
gepresst und roh. Fertig.<br />
„Nur die Tagliatelle, die mache<br />
ich nicht selber.<br />
Da kommt eine Frau zu mir in die<br />
Küche, eine wahre Nudelexpertin.“<br />
Als wir dazu ein Glas Montefalco<br />
Rosso bestellen, ist Maurizio<br />
einverstanden.<br />
“Zuerst war ich Sommelier. Jetzt weiß ich, dass der<br />
Wein viel besser schmeckt, wenn ich dazu koche.<br />
”<br />
Maurizio Salerno<br />
TRATTORIA DRINKING WINE<br />
8<br />
9
Zum Start<br />
DINKEL MIT<br />
TOMATEN - BASILIKUM<br />
SAUCE<br />
ZUBEREITUNG<br />
35 MIN<br />
SCHWIERIGKEIT<br />
MITTEL<br />
ZUTATEN FÜR<br />
4 PERSONEn<br />
Unser<br />
Menüvorschlag<br />
für <strong>Umbrien</strong>:<br />
Mattoncini mit Rosmarin und<br />
der Salami Norcinello<br />
Dinkel aus Monteleone<br />
mit geschützter Ursprungsbezeichnung<br />
und einer Tomaten - Basilikum Sauce<br />
Strangozzi mit Sommertrüffeln<br />
Etwas Süßes zum Abschluss:<br />
Tartufini mit Orange Geschmack<br />
mit einem italienischen Espresso<br />
Anleitung:<br />
1. Wiegen Sie 400g Dinkel<br />
ab, diese Menge reicht für 4<br />
Personen. Dazu erhitzen Sie die<br />
dreifache Menge an Wasser,<br />
1200ml, in einem Topf. Sobald<br />
das Wasser kocht reduzieren<br />
Sie die Hitze, sodass das Wasser<br />
nur noch leicht köchelt. Nun<br />
geben Sie den Dinkel hinzu. Der<br />
Dinkel muss für ca. 30 Minuten<br />
kochen. Rühren Sie immer<br />
wieder um, damit der Dinkel<br />
nicht anbrennt und kontrollieren<br />
Sie kontinuierlich ob noch<br />
genügend Wasser im Topf ist.<br />
2. Kurz bevor der Dinkel fertig<br />
gekocht ist, erwärmen Sie die<br />
Sauce. Dazu geben Sie 2-3 Löffel<br />
des umbrischen Olivenöls in einen<br />
Topf und erhitzen darin die Tomaten<br />
- Basilikum Sauce der Fattorie<br />
Umbre. Nach etwa 30 Minuten<br />
müsste das gesamte Wasser im<br />
Dinkel eingekocht sein. Ansonsten<br />
gießen Sie das überschüssige<br />
Wasser einfach ab. Vermengen Sie<br />
nun den Dinkel mit der warmen<br />
Basilikum Sauce und verteilen die<br />
4 Portionen auf den Tellern. Mit<br />
frischen BasilikumBlättern garnieren<br />
und servieren.<br />
3. Als Geheimtipp der Azienda<br />
Agricola Dolci Giuseppina haben<br />
wir für Sie noch einen spezielle<br />
Tipp. Verfeinern Sie die Sauce<br />
mit Zwiebeln und Sellerie,<br />
welche Sie im umbrischen<br />
Olivenöl andünsten. Dies gibt<br />
der Sauce eine zusätzliche<br />
Geschmacksnote und harmoniert<br />
prächtig mit dem Geschmack<br />
des Dinkels.<br />
SALAMI NORICELLO UND MATTONCINI MIT ROSMARIN<br />
Möchten Sie Ihre Freunde mit einer würzigen Beilage überraschen, so servieren<br />
Sie dazu die typische Norcinello Salami aus <strong>Umbrien</strong>. Diese feinkörnige Salami<br />
mit dem delikaten Geschmack vom Salumificio Salvatori aus Norcia sollten Sie mit<br />
den knusprigen Mattoncini mit Rosmarin kombinieren. Die Salami wird nach einer<br />
ersten Trockenphase bei ca. 15 Grad Celsius und Luftfeuchtigkeit von 75 Prozent<br />
für 20 bis 25 Tage gereift.<br />
Weinbegleitung:<br />
Montefalco rosso DOC<br />
der Kellerei Adanti<br />
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10<br />
11
Pasta<br />
Zutaten:<br />
500 g Strangozzi Umbri<br />
STRANGOZZI MIT<br />
SOMMERTRÜFFELN<br />
80 g (1 Glas) Paté aus<br />
Sommertrüffel<br />
4-6 Esslöffel natives Olivenöl extra<br />
<strong>Umbrien</strong> DOP<br />
Salz, Pfeffer<br />
ev. 1 Knoblauchzehe<br />
ZUBEREITUNG<br />
20 MIN<br />
SCHWIERIGKEIT<br />
LEICHT<br />
REZEPT FÜR<br />
4 PERSONEN<br />
für Trüffelliebhaber:<br />
zusätzlich 1 Glas (50 g)<br />
Carpaccio des Sommertrüffels<br />
Anleitung:<br />
1. Erhitzen Sie einen Topf mit<br />
reichlich Wasser. Sobald dieses<br />
kocht salzen Sie das Wasser und<br />
geben die Strangozzi hinein.<br />
Kochen Sie die Nudeln bei kleiner<br />
Flamme ungefähr 9 Minuten, wie<br />
es vom Hersteller empfohlen<br />
wird. Achten Sie aber in jedem Fall<br />
darauf, dass die Nudeln bissfest,<br />
also al dente, sind. Das merken<br />
Sie daran, dass das Innerste der<br />
Nudel den Zähnen einen feinen<br />
Widerstand bietet.<br />
3. Sollten Sie es weniger<br />
cremig mögen, machen Sie<br />
es wie Maurizio Salerno. Er<br />
hobelt Trüffel und Hartkäse<br />
hauchdünn und würzt nur mit<br />
Pfeffer und Olivenöl. Dazu<br />
empfehlen wir den Carpaccio<br />
des Sommertrüffels aus unserem<br />
Shop; hauchdünne Scheiben des<br />
Sommertrüffels konserviert in<br />
nativem Olivenöl extra.<br />
Montefalco Rosso DOC<br />
Adanti.<br />
Farbe intensiv rubinrot, in der<br />
Nase ein Mix aus fruchtigen,<br />
balsamischen Noten von<br />
Kirsche bis Johannisbeere,<br />
über Brombeere bis hin<br />
zu Pflaume.<br />
Ideale Trinktemperatur<br />
16°C.<br />
2. Kurz bevor die Nudeln fertig<br />
sind, geben Sie in eine Pfanne 3-4<br />
Löffel des Olivenöl und mischen<br />
die Paté des Sommertrüffels<br />
hinzu. Wenn Sie den Geschmack<br />
von Knoblauch mögen schwitzen<br />
Sie zuerst in der Pfanne den<br />
Knoblauch im Olivenöl an.<br />
Nehmen Sie diesen aus dem Öl,<br />
sobald er sich bräunlich färbt<br />
und geben anschließend die Paté<br />
hinzu. Sobald die Nudeln al dente<br />
sind gießen Sie das Wasser ab und<br />
vermengen alle Zutaten in der<br />
Pfanne. Zum Abschluss beträufeln<br />
Sie das fertige Gericht noch mit<br />
einigen Tropfen des umbrischen<br />
Olivenöls. Wenn Sie möchten<br />
garnieren Sie die Strangozzi mit<br />
einem Hauch Petersilie.<br />
“Nudeln sind in Italien<br />
Millimeterarbeit. Man könnte<br />
die Strangozzi mit den bekannteren<br />
Tagliatelle verwechseln. Aber nein,<br />
die Strangozzi sind einen Deut schmaler.<br />
Und umbrischer.<br />
Eine schnürsenkelschlanke Nudelform,<br />
in die sich die Trüffelsauce besonders<br />
geschmackvoll einwickeln lässt. Unser<br />
Trüffelexperte, Giampaolo Menichini,<br />
im umbrischen Spello besser bekannt<br />
als Paolo Tartufo, hat uns verraten, wie<br />
er seine Pasta al tartufo am liebsten<br />
isst. Und wie erwartet setzt Maurizio<br />
Salerno von der Trattoria Drinking Wine<br />
eine persönliche Note drauf. Am Ende<br />
entscheiden Sie, wie Sie Ihre Pasta mit<br />
Trüffel heute mögen.<br />
12<br />
13
Hersteller Story<br />
TARTUFo DI PAOLO<br />
Jetzt kommt bis Dezember<br />
der zarte, weiße Trüffel, Ende<br />
Jänner endet die Periode des<br />
aber kann auch 40 Zentimeter<br />
tief liegen.<br />
„Uncinetto“, der die Berghänge<br />
Wir fragen schüchtern nach den<br />
bis auf 1.300 Meter Höhe<br />
trüffelsuchenden Schweinen.<br />
hinaufwächst, von Weihnachten<br />
„Oh nein. Es ist schon schwierig,<br />
bis März wird nach dem „Nero<br />
einen Hund auf Trüffel zu<br />
pregiato“ gegraben. Es gibt nur<br />
erziehen, stell dir vor, ein<br />
einen Monat in <strong>Umbrien</strong>, der<br />
Schwein ...“, feixt Paolo. An die<br />
trüffelfrei ist: April. Da sammelt<br />
Mühsal mit den Schweinen<br />
Wenn es frisch geschneit<br />
hat, wird kein Trüffel<br />
geliefert. Das kennt Paolo<br />
schon. Die Trüffelsucher<br />
rühren sich dann nicht.<br />
Sie wissen, die Spuren im<br />
Schnee könnten sie verraten.<br />
Wer einmal einen Trüffel<br />
gefunden hat, kehrt immer<br />
an den Fundort zurück.<br />
Deshalb gibt es kaum so<br />
gut gehütete Geheimnisse<br />
wie die umbrischen<br />
Trüffelplätze. „Es ist ein<br />
neidisches Business“, lacht<br />
Paolos Sohn Emanuele.<br />
Trüffelsuchen ist ein<br />
bisschen wie Goldschürfen.<br />
Paolo Tartufo, wie<br />
Giampaolo von allen<br />
genannt wird, hat es selbst<br />
getan. Mit 16 Jahren haben<br />
ihn die Nachbarn zum<br />
ersten Mal mitgenommen.<br />
Seine Eltern hatten mit<br />
Trüffel nichts am Hut. Sie<br />
verpachteten ihre Wiesen<br />
sogar an Trüffelgräber.<br />
Nachts ist man vielleicht<br />
der Erste.<br />
Das ist jetzt 30 Jahre her.<br />
Dennoch spricht Paolo leise, er<br />
ist ein zarter Mann mit einem<br />
gewinnenden Lächeln, der<br />
sich Antworten gerne aus der<br />
Nase ziehen lässt. „Trüffeljäger<br />
sprechen wenig“, sagt er. Man<br />
müsse gut beobachten, damit<br />
man versteht, was vor sich<br />
geht. In <strong>Umbrien</strong> kennt das<br />
Spiel jeder. Wenn einer im Dorf<br />
sein Getreide nicht aussäte,<br />
wunderten sich alle laut und<br />
wussten im Stillen, dass er<br />
Die Geheimnisse der<br />
Trüffeljäger<br />
stattdessen in die Trüffel ging.<br />
Jahrelang ist auch Paolo nachts<br />
mit seinem Hund aufgebrochen.<br />
Das sei zwar verboten, aber<br />
was soll man machen? „Man<br />
muss früher dran sein als die<br />
anderen“, sagt er. Heute spürt<br />
er diesen Druck nicht mehr.<br />
Sein Kontostand hängt nicht<br />
vom Glück an Wiesen- und<br />
Waldrändern ab. Abends stehen<br />
30 Trüffeljäger Schlange vor<br />
seinem Labor und präsentieren<br />
ihre Beute. Er muss nur<br />
auswählen.<br />
Im April ist <strong>Umbrien</strong><br />
trüffelfrei.<br />
Wir gehen ganz nach hinten<br />
durch, wo Paolo die Trüffelpilze<br />
lagert. Frisch hält sich Trüffel<br />
gekühlt zehn Tage lang. Sachte<br />
zupft Paolo ein abgegriffenes,<br />
oft geöffnetes und wieder<br />
verschlossenes Papier<br />
auseinander. Sommertrüffel, klein<br />
wie eine Nuss und groß wie ein<br />
Ei, liegen in seiner Handfläche.<br />
Wegen ihrer auffällig ondulierten<br />
Schalenstruktur werden sie<br />
Scorzone genannt. „Das sind die<br />
letzten der Saison“, erklärt uns<br />
Paolo.<br />
Giampaolo Menichini, besser<br />
bekannt als Paolo Tartufo, mit<br />
seinen Hunden<br />
die Natur neue Kräfte.<br />
Uns haut der Duft fast um.<br />
So intensiv füllt er die Luft.<br />
Paolo riecht nichts. Er hat<br />
das Trüffelaroma immer in<br />
der Nase. Achtet auch bei<br />
der Verarbeitung darauf, den<br />
Geruch zu erhalten. „Wir<br />
behandeln den Trüffel sehr<br />
umsichtig. Der gesamte Prozess<br />
läuft steril ab. Deshalb enthalten<br />
unsere Saucen und Aufstriche<br />
keine Konservierungsstoffe“,<br />
erklärt Paolo.<br />
Natürlich mögen Kinder<br />
Trüffel.<br />
Paolos Rezepte sind erprobt.<br />
Seine Familie testet sie auf den<br />
Bruschette, als Antipasto, zur<br />
Pasta und zum Fleisch. Paolo<br />
schätzt, „drei Mal in der Woche<br />
essen wir in irgendeiner Form<br />
Trüffel“. Sohn Emanuele, der<br />
auch im Betrieb arbeitet, kriegt<br />
Trüffel, seit er zwei Jahre alt ist.<br />
„Trüffel ist ja eher neutral im<br />
Geschmack“, meint Paolo. Wir<br />
machen große Augen. Und er<br />
fügt hinzu: „Das mögen Kinder.“<br />
In <strong>Umbrien</strong> geht es nicht ohne<br />
Trüffel. Das haben wir schnell<br />
verstanden. Viele Familien gehen<br />
selber in die Trüffel oder kaufen<br />
bei Paolo zwei bis drei Kilo<br />
am Stück, frieren alles ein und<br />
kommen damit über den Winter.<br />
Auf jeden Fall wird in <strong>Umbrien</strong><br />
eine Menge gesammelt.<br />
Als wir die Frau an unserer<br />
Hotelrezeption fragen, ob sie in<br />
der Freizeit Trüffel suchen gehe,<br />
lacht sie ausgelassen: „Nein, ich<br />
sammle Pilze und Wildspargel.“<br />
Paolo darf Trüffel ohnehin nur<br />
von jenen annehmen, die das<br />
Trüffelsuchen als Gewerbe<br />
angemeldet haben. Paolo<br />
kennt sie alle. Wir fragen uns,<br />
wer jetzt Paolos Geheimplätze<br />
übernommen hat<br />
Ein Lagotto müsste man<br />
sein<br />
Paolos Hunde sind die Antwort.<br />
Sie kläffen aufgeregt in ihrem<br />
Käfig. Der kleinste ist gerade<br />
zwei Monate alt, ein wuscheliges<br />
Knäuel, „ein Lagotto“, sagt<br />
Paolo, während der junge ihm<br />
um die Beine springt. Lagotto<br />
ist die Trüffelrasse unter den<br />
Hunden. Diese Hunde, die<br />
einem Pudel ähneln, haben eine<br />
ausgesprochen feine Nase. „Der<br />
Trüffel ist reif, wenn die Hunde<br />
ihn unter der Erde riechen“, sagt<br />
Paolo, „da riechen wir Menschen<br />
noch lange nichts.“ Oft sitzt<br />
der Trüffel knapp unter der<br />
Oberfläche, der weiße Trüffel<br />
will er offenbar nicht erinnert<br />
werden. Zu oft ist in den alten<br />
Dokumenten davon die Rede,<br />
dass die Schweine die Trüffel so<br />
schnell verspeisen wie sie diese<br />
finden.<br />
Suchen Sie einfach eine<br />
Eiche!<br />
Vielleicht riechen Paolos Hunde<br />
einfach nur den Trüffel. In der<br />
Nähe ihres Zwingers gibt es<br />
20 Bäume, die Paolo und sein<br />
Sohn Emanuele mit Trüffelpilz<br />
beimpft haben. Paolo winkt ab:<br />
Die Züchtung ist ein mühsames<br />
Geschäft. Viel mühsamer, als auf<br />
die Jagd zu gehen. Erst sieben<br />
Jahre nach einer Neuimpfung<br />
findet man heraus, ob die<br />
Symbiose fruchtbar ist.<br />
Und dann gibt uns Paolo<br />
doch noch einen Tipp. Völlig<br />
überraschend. „Es gibt Hinweise,<br />
um zu erkennen, wo ein Trüffel<br />
sich angesiedelt hat.“ Wir spitzen<br />
die Ohren, um Paolos Stimme zu<br />
hören: „Achtet darauf, ob unter<br />
einer Eiche der Boden braun ist,<br />
als wäre er verbrannt.“<br />
Übermütig malen wir uns<br />
aus, was wir mit dem neuen<br />
Reichtum anstellen werden.<br />
14 15
Drei Generationen der Familie<br />
Adanti, mit den heutigen<br />
Besitzern Pietro, Daniela<br />
und Donatella.<br />
Hersteller Story<br />
CANTINA ADANTI<br />
Dieser Wein ist aus<br />
dem Schneider.<br />
16<br />
Es lief auf eine Wette hinaus.<br />
Alvaro Palini setzte das Glas ab,<br />
schüttelte den Kopf. Nein, sagte<br />
er, das ist noch kein Wein. Palini<br />
arbeitete damals, in den 1960er<br />
Jahren, als Schneider in Paris.<br />
Er kannte sich mit französischen<br />
Weinen aus. Domenico Adanti war<br />
Möbelhändler. Er hatte gerade ein<br />
paar Flecken Land erworben und<br />
baute dort seinen ersten Wein an.<br />
Beide kannten sich. Sie stammten<br />
aus dem gleichen Ort. Bevagna,<br />
mitten im Kerngebiet des Sagrantino<br />
und Montefalco Rosso, der<br />
autochthonen Reben in <strong>Umbrien</strong>.<br />
„Also?“, fragte Adanti. Palini<br />
sagte: „Wetten, dass das besser<br />
geht?“, verließ Paris und tauschte<br />
die Schneiderschere gegen das<br />
Rebmesser ein.<br />
Wir wissen, wer die Wette<br />
gewonnen hat. Heute zählt die<br />
Kellerei Adanti 30 Hektar Rebfläche<br />
und produziert 150.000 Flaschen<br />
im Jahr. Autorenweine, sagt Mauro<br />
Stelletti, Sommelier, Musiker<br />
und Kulturvermittler, bei Adanti<br />
obliegt ihm die Gästebetreuung.<br />
Für die feinsinnige und naturnahe<br />
Kelterung und Vinifizierung werden<br />
die Weine jedes Jahr ausgezeichnet.<br />
Es gibt Weine, denen man<br />
zuhören muss.<br />
„In unseren Weinen trinken Sie die<br />
Kultur unserer Region mit.“ Stelletti<br />
wird gerne poetisch, wenn er<br />
spricht. Nur: Je länger wir hier sind,<br />
desto besser verstehen wir, was<br />
er meint. Er hat recht. Domenico<br />
Adanti hat seine Kellerei, die wie<br />
eine italienische Landvilla anmutet,<br />
auf den Ruinen eines alten Klosters<br />
erbaut. Schon Generationen von<br />
Menschen vor ihm haben in dieser<br />
Erde Rebstöcke gepflanzt; der Platz<br />
zur Anlieferung der Trauben geht<br />
nahtlos in den Weingarten über<br />
und in eine Landschaft, von der<br />
man die Augen kaum abwenden<br />
kann. Im historischen Weinkeller<br />
sind die mannshohen Holzfässer<br />
oval und passen damit erst in den<br />
Raum. Hier stimmt alles. Überhaupt,<br />
seit Alvaro Palini das Weinmachen<br />
übernommen hat. Und vor einigen<br />
Jahren sein Sohn Daniel.<br />
17<br />
Palinis Philosophie gilt bis heute.<br />
„Ich habe von meinem Vater<br />
gelernt, von klein auf“, sagt Daniel.<br />
Still, ein bisschen schüchtern wirkt<br />
er, lässt gerne Mauro erzählen,<br />
greift nur ein, wenn er es für<br />
wichtig hält. Wir ahnen, lieber hört<br />
er den Trauben zu und in den Wein<br />
hinein, den er zur Reife führt. Daniel<br />
hat die Geduld, die der Rotwein hier<br />
braucht.<br />
Mit 24 ist ein Sagrantino im<br />
besten Alter.<br />
Verarbeitet werden Trauben aus<br />
dem eigenen Anbau. Die Weinlese<br />
erfolgt ausschließlich mit der<br />
Hand. Nach der Vinifizierung im<br />
Stahlfass werden die Rotweine<br />
im großen Eichenfass gereift.<br />
Jahrelang. Danach in der Flasche<br />
verfeinert. Wieder vergehen Jahre.<br />
Sieben, acht, neun Jahre warten<br />
Daniel Palini und die Adanti, bis ein<br />
Montefalco oder ein Sagrantino<br />
in den Handel kommen. Muss<br />
man seine Nerven wirklich so
Hersteller Story<br />
CANTINA ADANTI<br />
GESCHENKBOX OLIVENÖL<br />
MONOCULTIVAR<br />
Eine Geschenkbox<br />
in limitierter<br />
Auflage.<br />
Saverio Guglielmi von der<br />
Ölmühle Gulgielmi aus Andria<br />
hat für Zibibbo eine spezielle<br />
Geschenkbox zusammengestellt<br />
mit einer Auswahl seiner 3<br />
besten Monocultivar Olivenöle.<br />
Unterschiedlich im Geschmack,<br />
einzigartig aber die Spitzenqualität.<br />
Was enthält die Box?<br />
1 Flasche Olivenöl Monocultivar<br />
der Sorte Perenzana 500ml<br />
1 Flasche Olivenöl Monocultivar<br />
der Sorte Coratina 500ml<br />
1 Flasche Olivenöl Monocultivar<br />
der Sorte Ogliarola 500ml<br />
Die Box gibt es nur in limitierter Auflage<br />
von 100 Stück.<br />
Exklusiv<br />
auf Zibibbo.de<br />
ab 15. Januar 2018!<br />
strapazieren? Daniel nickt: „Unsere<br />
Weine enthalten viele Tannine und<br />
Polyphenole. Sie brauchen Zeit,<br />
um ihre verschiedenen Aromen zu<br />
entfalten. Und wir wollen ihnen die<br />
Zeit geben, wie die Natur und die<br />
Tradition es vorgesehen haben.“<br />
Kürzlich hat Daniel einen 24 Jahre<br />
alten Sagrantino getrunken. Und?<br />
„Er war gut“, lächelt Daniel, „ob<br />
er perfekt war, weiß ich nicht. Ich<br />
habe noch nie einen getrunken,<br />
der älter war.“ 24 Jahre reichen<br />
die Weine im Archiv der Adanti<br />
zurück. Alle Jahrgänge werden dort<br />
dokumentiert. So wird Geschichte<br />
geschrieben.<br />
Manche Traubenkerne<br />
werden im Freien gewendet<br />
Dann läuft die Wette eigentlich<br />
noch? Sieht so aus. Domenico<br />
Adanti und Alvaro Palini haben die<br />
Latte hoch gelegt. In den 1970er<br />
Jahren gehörten sie zu den Ersten<br />
in der Geschichte, die einen<br />
trockenen Sagrantino abfüllten.<br />
Bis dahin war Sagrantino nur<br />
als Passito-Süßwein getrunken<br />
worden. Gleichzeitig haben sie es<br />
ihren Nachkommen überlassen,<br />
zu erkennen, was gut war und<br />
überdauern wird.<br />
Die Jungen fassen ihr<br />
Erbe buchstäblich mit<br />
Samthandschuhen an. Für den<br />
Passito werden die Sagrantino-<br />
Trauben wie früher auf<br />
Holzbrettern im Freien ausgelegt<br />
und rosinenartig eingetrocknet;<br />
jede Woche werden die Kerne<br />
gewendet und aussortiert, damit<br />
sich kein Schimmel ansetzen<br />
kann. Manchmal fällt ein Jahrgang<br />
aus. Es werden eben nur die<br />
besten Trauben zum Passito, sagt<br />
Mauro Stelletti. Darauf anlegen will<br />
es niemand. „Zu Ostern gibt es bei<br />
mir zu Hause Lammbraten, dazu<br />
Sagrantino Passito. Immer.“ Auch<br />
das ist Tradition in <strong>Umbrien</strong>.<br />
“<br />
„Unsere Weine enthalten<br />
viele Tannine und<br />
Polyphenole. Sie brauchen<br />
Zeit, um ihr Aroma zu<br />
entfalten. Wir wollen<br />
ihnen die Zeit geben,<br />
wie die Natur und die<br />
Tradition es vorgesehen<br />
haben.“<br />
”<br />
Daniel Palini,<br />
KELLERMEISTER BEI ADANTI<br />
18<br />
19
Hersteller Story<br />
kauft Saverio Guglielmi<br />
im apulischen Oliveneldorado<br />
Andria eine Ölmühle<br />
und pflanzt seinen ersten<br />
Olivenbaum. Heute gehören<br />
zum Familienbetrieb 50.000<br />
Bäume, darunter autochthone<br />
Sorten wie Peranzana,<br />
Coratina, Ogliarola. Die<br />
ältesten Bäume sind 300<br />
Jahre alt. In energieautarken<br />
Anlagen und mit modernster<br />
Technologie wird kalt<br />
gepresstes Öl hergestellt.<br />
Ein gelbes Etwas zittert in der<br />
Ferne zwischen den Bäumen.<br />
Riccardo Guglielmi geht forschen<br />
Schrittes darauf zu, die Hände<br />
in den Jeans vergraben. Sein<br />
Neffe Saverio schaut zufrieden<br />
in die Baumkronen, bevor er uns<br />
nachhastet. Was ist das?<br />
Das Gelbe sieht wie ein Häuschen<br />
aus. Riccardo späht hinein:<br />
„Das ist eine Schädlingsfalle.“<br />
FRANTOIO<br />
GUGLIELMI<br />
Im Olivenhain hören die<br />
Guglielmi das Gras wachsen.<br />
Die Guglielmi halten nichts<br />
davon, feste Daten in den<br />
Kalender einzutragen, an denen<br />
vorbeugend gespritzt wird.<br />
„Wir bekämpfen Schädlinge,<br />
wenn sie da sind.“ Fast 50.000<br />
Olivenbäume werden mit diesem<br />
System regelmäßig kontrolliert, die<br />
ältesten sind 300 Jahre alt. 4.000<br />
Bäumchen haben die Guglielmi im<br />
vergangenen Jahr neu gepflanzt.<br />
Die jungen Olivenbäume sind<br />
am empfindlichsten. Wächter<br />
patrouillieren dann durch<br />
die Haine. Zu leicht kann ein<br />
Jungbaum ausgerissen werden.<br />
Es gibt eben vielerlei Schädlinge.<br />
Wie Großvater Saverio<br />
den ersten Olivenbaum<br />
pflanzte.<br />
In der Olivenölproduktion lassen<br />
sich die Guglielmi schon lange<br />
nicht mehr aus der Ruhe bringen.<br />
1954 kaufte Saverios Großvater<br />
mit seinen Brüdern in Andria die<br />
erste Ölmühle. Andria ist Apuliens<br />
Ölkessel, soweit man sehen kann,<br />
stehen hier knorrige Olivenbäume<br />
in roter Erde und färben die Luft<br />
graugrün. Damals gab es in Andria<br />
130 Mühlen, heute sind es noch<br />
18. „Jede Familie hatte ein paar<br />
Olivenbäume. Es war Tradition,<br />
dass man sein Olivenöl selber<br />
presste“, erzählt uns Saverio.<br />
„Nur wir hatten bis dahin keinen<br />
einzigen Olivenbaum.“<br />
Die Guglielmi waren<br />
Tauschhändler. „Mit Karren und<br />
Esel transportierte mein Großvater<br />
Mandeln in die Berge des Gargano<br />
und brachte von dort Käse mit.“<br />
Endlich konnte er sich ein Stück<br />
Land leisten. Für den Olivenanbau.<br />
Mit den Jahren kam da noch ein<br />
Stückchen dazu und dort und<br />
damit immer mehr Oliven.<br />
Saverios Vater Vincenzo und<br />
Onkel Riccardo sind am liebsten<br />
draußen bei den Bäumen.<br />
Saverio, der Betriebswirtschaft<br />
studiert hat, kümmert sich<br />
um die Produktionsabläufe<br />
und ums Marketing. Er sagt<br />
es nicht, aber man spürt, er<br />
ist der Impulsgeber, der den<br />
Familienbetrieb modernisiert.<br />
Neue, energieautarke Anlagen<br />
wurden gekauft, aus dem Abfall<br />
der Olivenkerne wird jetzt Strom<br />
produziert, das frisch gepresste<br />
Öl wird sofort luftdicht unter<br />
Stickstoff gelagert, autochthone<br />
Olivenbaumsorten wie Coratina,<br />
Peranzana, Ogliarola ergänzen<br />
den Bestand.<br />
Nur an einem wird nicht<br />
gerüttelt: Das sind die Regeln<br />
von Großvater Saverio. Er hatte<br />
großes Vertrauen in die Natur.<br />
„Ein Olivenbaum ist robust, aber<br />
alles, was du tust, macht ihn<br />
besser“, fasst Saverio das Credo<br />
zusammen. So werden die<br />
Bäume jedes Jahr geschnitten,<br />
damit sie Luft bekommen und<br />
die Sonne jeden Zentimeter<br />
der Pflanze erreichen kann.<br />
Jeder Baum der Guglielmi wird<br />
künstlich bewässert, damit er die<br />
nötigen Nährstoffe aufnehmen<br />
kann. Rund um den Stamm<br />
und die Wurzeln wird das Gras<br />
gemäht und das Unkraut von<br />
Hand ausgerissen.<br />
„Das kostet ganz schön viel<br />
Zeit und Geld“, sagt Saverio,<br />
„aber gerade kurz vor der Ernte<br />
sammelt der Baum noch einmal<br />
alle Kräfte“.<br />
Wir schauen uns um. Tatsächlich<br />
ist die Erde wie geputzt. Und<br />
aschtrocken. „Zuletzt hat es bei<br />
uns zu Ostern geregnet“, erinnert<br />
sich Saverio. Es ist September.<br />
Die Ernte beginnt im Oktober.<br />
Ende Jänner werden die letzten<br />
Oliven vom Baum geschüttelt.<br />
„In diesen Monaten gibt es<br />
für uns keinen Sonntag und<br />
keinen Feiertag. Höchstens den<br />
Weihnachtstag“, sagt Saverio.<br />
Heuer wird der Ertrag magerer<br />
ausfallen als in den vergangenen<br />
Jahren. Aber es wird doch Öl<br />
geben? Gutes? „Ja“, sagt Saverio.<br />
Wie mögen Sie ihr<br />
Olivenöl: kratzig, bitter<br />
oder fruchtig?<br />
In diesem Jahr kommt es<br />
besonders darauf an, nichts<br />
falsch zu machen, die Launen<br />
der Natur auszugleichen durch<br />
Erfahrung in der Produktion. Die<br />
Oliven müssen sofort gewaschen<br />
und kalt gepresst werden,<br />
spätestens zwölf Stunden nach<br />
der Ernte, die Flaschen besonders<br />
umsichtig gelagert werden.<br />
Beim Olivenöl wird sehr schnell<br />
klar, ob alles gut ist. „Man<br />
muss es riechen und kosten.<br />
Körperwarm, dann entfalten<br />
sich die Aromen am besten“,<br />
sagt Saverio. Wie beim Wein<br />
erkennt er Noten von frischen<br />
Tomaten, reifer Mandel,<br />
Artischockenblättern.<br />
„Ich mag es frisch<br />
gepresst am<br />
liebsten“, sagt der<br />
junge Ölexperte.<br />
Darüber hinaus<br />
hat jeder seine<br />
Vorlieben: der<br />
eine mag es<br />
lieber bitterer, den<br />
anderen muss es<br />
im Hals kratzen.<br />
Saverio: „Ich<br />
sage den Leuten<br />
immer, sie müssen mehr als ein<br />
Olivenöl in der Küche haben. Noch<br />
wichtiger: Achten Sie auf die Farbe.<br />
Sattgrün ist genauso schlecht wie<br />
strohgelb.“<br />
Wir nehmen uns vor,<br />
nachzusehen, sobald wir zu Hause<br />
sind. Gehen Sie schon mal vor in<br />
Ihre Küche, ja?<br />
Was ist jetzt? Sitzt ein<br />
Schädling in der Falle?<br />
Als Onkel Riccardo Guglielmi sich<br />
ins Gespräch mischt, verstehen<br />
wir, warum es wichtig ist, gutes<br />
Olivenöl zu erwischen: „Ich gebe<br />
auf alle Speisen bei Tisch noch<br />
einen Faden rohes Öl.“ Auch auf<br />
die Pasta mit Cime di rapa?<br />
Er nickt. „Meine Mutter hat dann<br />
immer noch das Innere vom<br />
Weißbrot im Öl geröstet als letzten<br />
Schliff. Bis heute mag ich sie so<br />
am liebsten.“ Im Rezept, das wir<br />
kennen, kommt das nicht vor. Aber<br />
wir haben gelernt, in der Küche<br />
soll man einer apulischen Hausfrau<br />
nie widersprechen.<br />
10.000 Menschen sind in den<br />
Hainen rund um Andria auf den<br />
Beinen, wenn die Oliven geerntet<br />
werden. Der Arbeitstag beginnt<br />
um 4.30 Uhr und endet knapp vor<br />
Mitternacht. Für Saverio ist es die<br />
aufregendste Zeit im Jahr. „Pflicht<br />
und Freude“, sagt er.<br />
Er dreht sich um. Schaut in die<br />
Abendsonne. Genießt die Stille.<br />
Wir spähen in die gelbe Falle.<br />
Sie ist leer.<br />
20<br />
21
Produktliste<br />
GENUSSBOX<br />
UMBRIEN<br />
Unsere Produkte kommen von ausgesuchten Manufakturen und Landwirtschaftsbetrieben, die naturnahe Produkte herstellen.<br />
Daher wollen wir Ihnen auch so transparent wie möglich die detaillierten Angaben zu den Zutaten, Allergenen und zu<br />
den Nährwerten der einzelnen Produkte auflisten. Für weitere Fragen zu den Produkten stehen wir Ihnen gerne persönlich<br />
zur Verfügung über unsere Servicenummer 0421 177867, per email info@zibibbo.de oder auf Facebook.<br />
STRANGOZZI UMBRI<br />
500g<br />
INVERKEHRSBRINGER: Fattorie Umbre<br />
S.r.l., Voc. San Carlo,<br />
05032 Calvi dell’Umbria (TR).<br />
ZUTATEN: HARTWEIZENGRIESS.<br />
ALLERGENE: GLUTEN.<br />
Kann Spuren von Ei enthalten.<br />
TOMATEN - BASILIKUM SAUCE -BIO<br />
280g<br />
INVERKEHRSBRINGER: Fattorie Umbre<br />
S.r.l., Voc. San Carlo,<br />
05032 Calvi dell’Umbria (TR).<br />
ZUTATEN: Tomaten 83 %, doppelt<br />
konzentriertes Tomatenmark 8%,<br />
Zucker, Salz, Basilikum 1 %, natives<br />
Olivenöl extra, Zwiebel.<br />
ALLERGENE: Kann Spuren von Sellerie<br />
enthalten.<br />
TARTUFINI MIT ORANGEN GESCHMACK<br />
150g<br />
INVERKEHRSBRINGER: Cioccolateria<br />
Vetusta Nursia di Verucci Arianna,<br />
V.le della Stazione 41/43,<br />
06046 Norcia (PG)<br />
ZUTATEN: Zucker, geröstete NÜSSE,<br />
Kakaobutter, VOLLMILCHpulver,<br />
Kakaopulver, Orangenextrakt 1%,<br />
Emulgatoren: SOJAlecithin, Vanillin.<br />
Kakao min. 24%.<br />
ALLERGENE: NÜSSE, MILCH, SOJA.<br />
Kann Spuren von HÜLSENFRÜCHTEN<br />
enthalten.<br />
MATTONCINI (GEBÄCK) MIT ROSMARIN<br />
ca. 300g-350g<br />
INVERKEHRSBRINGER:<br />
I Guinigi Lucca S.r.l., Via dell’Artigianato 14,<br />
06083 Bastia Umbra (PG)<br />
ZUTATEN: WEIZENmehl, Olivenöl, Natives<br />
Olivenöl extra, Salz, Rosmarin 0,9%.<br />
ALLERGENE: GLUTEN; hergestellt in<br />
einem Labor, in welchem auch Eier, Milch,<br />
Erdnüsse, Nüsse, Sesam, Samen und<br />
Sulfite verarbeitet werden.<br />
SALAMI NORCINELLO<br />
ca. 220-250g<br />
INVERKEHRSBRINGER: Salvatori S.R.L.,<br />
Via Case Sparse, 464/A , 06046 Norcia (PG)<br />
ZUTATEN: Schweinefleisch, Salz, Pfeffer,<br />
Knoblauch, Traubenzucker, Saccharose,<br />
Antioxidantien: Natriumascorbat(E301),<br />
Konservierungsmittel: Natriumnitrat (E250),<br />
Kaliumnitrat (E252).<br />
ALLERGENE: Keine<br />
DINKEL AUS MONTELEONE G.U.<br />
500g<br />
INVERKEHRSBRINGER:<br />
Azienda Agricola Dolci Giuseppina,<br />
Via s.p. n°85, località Trivio, 06045<br />
Monteleone di Spoleto (PG)<br />
ZUTATEN: 100% Getreide.<br />
ALLERGENE: GLUTEN<br />
DURCHSCHNITTLICHE NÄHRWERTE PRO 100g<br />
Brennwert<br />
41 Kcal 174 KJ<br />
Fett 0,5g<br />
davon gesättigte Fettsäuren<br />
0g<br />
Kohlenhydrate 71,6g<br />
davon Zucker 1,9g<br />
Eiweiß 11,9g<br />
Salz<br />
0g<br />
DURCHSCHNITTLICHE NÄHRWERTE PRO 100g<br />
Brennwert<br />
41 Kcal 174 KJ<br />
Fett 0,7g<br />
davon gesättigte Fettsäuren 0,1g<br />
Kohlenhydrate 6,6g<br />
davon Zucker 5,9g<br />
Eiweiß 1,2g<br />
Salz 1,1g<br />
DURCHSCHNITTLICHE NÄHRWERTE PRO 100g<br />
Brennwert<br />
571 Kcal 2377 KJ<br />
Fett 45,0g<br />
davon gesättigte Fettsäuren 15,0g<br />
Kohlenhydrate 30,0g<br />
davon Zucker 24,0g<br />
Eiweiß 11,0g<br />
Salz 0,19g<br />
DURCHSCHNITTLICHE NÄHRWERTE PRO 100g<br />
Brennwert<br />
464 Kcal 1948 KJ<br />
Fett 20,0g<br />
davon gesättigte Fettsäuren 2,8g<br />
Kohlenhydrate 60,0g<br />
davon Zucker 0,9g<br />
Eiweiß 9,8g<br />
Salz 2,5g<br />
DURCHSCHNITTLICHE NÄHRWERTE PRO 100g<br />
Brennwert<br />
450 Kcal 1864 KJ<br />
Fett 38,1g<br />
davon gesättigte Fettsäuren 13,9g<br />
Kohlenhydrate 1,5g<br />
davon Zucker 1,0g<br />
Eiweiß 22,4g<br />
Salz 3,95g<br />
DURCHSCHNITTLICHE NÄHRWERTE PRO 100g<br />
Brennwert<br />
321 Kcal 1343 KJ<br />
Fett 2,3g<br />
Kohlenhydrate 46,5g<br />
Eiweiß 11,9g<br />
PATE’ AUS SOMMERTRÜFFEL<br />
80g<br />
INVERKEHRSBRINGER: Il Tartufo di Paolo<br />
di Menichini Giampaolo,<br />
Via Fonteciterna 14, 06038 Spello (PG)<br />
ZUTATEN: Sommertrüffel (Tuber aestivum<br />
Vitt.), natives Olivenöl extra, Salz, Aroma.<br />
ALLERGENE: Keine<br />
DURCHSCHNITTLICHE NÄHRWERTE PRO 100g<br />
Brennwert<br />
134 Kcal 557 KJ<br />
Fett 9,0g<br />
davon gesättigte Fettsäuren 4,5g<br />
Kohlenhydrate 3,2g<br />
davon Zucker<br />
0g<br />
Eiweiß<br />
24,0 g<br />
Salz 0,77g<br />
NATIVES OLIVENÖL EXTRA<br />
„UMBRIEN DOP“<br />
250ml<br />
INVERKEHRSBRINGER:<br />
Frantoio di Spello uccd, Voc banche 1/b,<br />
06038 Spello (PG)<br />
ZUTATEN: 100% Natives Olivenöl extra;<br />
85% Moraiolo, 10% Leccino,<br />
5% Frantoio<br />
ALLERGENE: Keine<br />
DURCHSCHNITTLICHE NÄHRWERTE PRO 100ml<br />
Brennwert<br />
824 Kcal 3389 KJ<br />
Fett 91,6g<br />
davon gesättigte Fettsäuren 14g<br />
Kohlenhydrate<br />
0g<br />
davon Zucker<br />
0g<br />
Eiweiß<br />
0 g<br />
Salz<br />
0g<br />
22 23<br />
MONTEFALCO ROSSO DOC<br />
750ml<br />
INVERKEHRSBRINGER: Azienda Agricola<br />
Adanti Societa Agricola s.s. - Via Belvedere<br />
2, - 06031 Bevagna (PG).<br />
ZUTATEN: Rebsorte Sangiovese 70%,<br />
Sagrantino 15%, Barbera 5%, Merlot 5%<br />
Cabernet 5%,<br />
Alkoholgehalt 14,5 Vol. %.<br />
ALLERGENE: Sulfite
Die Genussbox des Monats Januar<br />
EMILIA ROMAGNA<br />
Schon neugierig?<br />
Es erwarten Sie Tortellini, Salami und ein<br />
original Aceto Balsamico aus Modena,<br />
Kekse mit echtem Parmesankäse,<br />
ein prämierter Lambrusco Sorbara,<br />
die Geschichte von zwei Schwestern und<br />
eine Weinkellerei die auch Mode macht.<br />
AB 1. JANUAR<br />
AUF ZIBIBBO.DE<br />
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A<br />
L I<br />
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I A<br />
L I<br />
T I<br />
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