stahlmarkt 12.2017 (Dezember)

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Stahlmarkt-Barometer, Digitale Transformation, Steel International, Markieren & Kennzeichnen, Bauen mit Stahl, Steel Art & Culture, EMO Nachbericht

Steel International K 29

Kunden. Zudem müssten alle Stahlhändler

wegen der zunehmenden Globalisierung

steigende Logistikkosten einplanen.

Die Verschärfung der Rahmenbedingungen

führt unweigerlich zu einem stärkeren

Wettbewerb im Stahlhandel. Dies reduziert

die Möglichkeit, Kostensteigerungen an

Endkunden weiterzureichen. Da auch der

Wettbewerb auf Endkundenseite anzieht,

geben diese ihren eigenen Druck gerne an

die Lieferanten weiter. Aus diesen Gründen

hält Büchner eine weitere Konsolidierung im

Stahlhandel für sehr wahrscheinlich. Zudem

würden weitere Übernahmen, Zusammenschlüsse

oder Geschäftsausgaben erfolgen,

weil viele mittelständische Familienunternehmen

keine Nachfolger fänden.

Impressionen vom Stahlhandelstag

Stahlhandelstag verpasst? Mehr finden Sie hier in einer Slide-Show, mobil

zusammengestellt und kurz (1 min):

Nutzen Sie die kostenlose App »Live Portrait« unter Google Play oder aus

dem Apple App Store. Dann können Sie die Slide-Show direkt starten (warten

Sie einen Moment, bis das Video geladen ist). Wir haben mehr über die App

in unserer August-Ausgabe er klärt: »stahlmarkt« 8.2017 auf S. 3 und S. 61,

zu finden auch in unserem E-Paper unter http://bit.ly/2jtb4t5

Erzeugung von Rohstahl steigt

immer weiter

Der Branchenexperte sieht aber auch

Grundlagen und Umstände, die sich positiv

auf die Geschäfte der Stahlhändler auswirken.

So rechnet er in den kommenden Jahren

mit einer kontinuierlichen Steigerung

der globalen Rohstahlerzeugung. Auch der

Nickeleinsatz dürfte sich erhöhen – vor

allem aufgrund der hohen Nachfrage der

Rostfreierzeuger. Sie dürften nun wieder

verstärkt Aufträge aus dem Maschinen- und

Anlagenbau, der Energietechnik, der Automobil-

und der Luftfahrtindustrie erhalten.

Der Preis für Nickel wird aber weiterhin

schwanken, da vor allem Anleger mit hohen

Gewinnerwartungen in diesem Markt aktiv

sind. Dementgegen wirken die hohen Be -

stände in den Lagerhäusern. Bei Chrom und

Molybdän erwartet der Experte kurzfristig

Die Slide-Show ist auch auf YouTube eingestellt unter:

https://youtu.be/TX04BC9iyZU

oder per QR-Code zu erreichen

keine Preisausreißer. Mittelfristig könnte sich

Ferromolybdän allerdings verteuern, da die

Produktion in China gekürzt wurde. Die

Erzeugung von nichtrostendem Stahl sieht

der Experte ebenfalls in den kommenden

Jahren positiv. China werde weiterhin den

Löwenanteil liefern.

(sm 171205739)

stahlmarkt 12.2017

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