Kreis Plön - ganz persönlich

neomedia

Der Kreis Plön ganz persönlich


DÄNEMARK

SCHLESWIG-

HOLSTEIN

Kreis Plön

HAMBURG

O S T S E E

AMT PROBSTEI

AMT

SCHREVENBORN

Stadt

Schwentinental

AMT

SELENT/SCHLESEN

Selenter See

Stadt

Lütjenburg

AMT LÜTJENBURG

Stadt Preetz

AMT PREETZ-LAND

AMT GROSSER

PLÖNER SEE

Schwentine

Stadt Plön

Gemeinde

Ascheberg

Großer Plöner See

Gemeinde Bösdorf

AMT BOKHORST-WANKENDORF

Gemeinde

Bönebüttel


KREIS PLÖN

Kreis Plön

in Zusammenarbeit mit der

neomediaVerlag GmbH


IMPRESSUM

Herausgeber

neomediaVerlag GmbH

Industriestraße 23, 48653 Coesfeld

Tel. 02546 9313-0

info@neomedia.de

www.neomedia.de

In Zusammenarbeit mit:

Kreisverwaltung Plön

Hamburger Straße 17/18, 24306 Plön

Tel. 04522 734-0

verwaltung@kreis-ploen.de

www.kreis-ploen.de

Idee und Konzeption

Rainer Wendorff

Redaktion / Lektorat

Kreis Plön – Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit,

Steuerungsunterstützung, Gremienbüro

Jörg Wilhelmy

neomediaVerlag GmbH,

Günter Poggemann

Grafi k / Layout

Kerstin Katemann / Anne Neuenhofer

Projektakquise

Andreas Dreßler

Bildnachweis

Kreis Plön, S. 9, 11, 21, 74, 79, 80;

Linn Marx, S. 78; Dirk Schieder, S. 68;

Jörg Wilhelmy, S. 9, 12, 13, 15, 18, 19, 20, 26, 27,

28, 29, 30, 32, 34, 35, 40, 41, 42, 43, 46, 47, 48, 49,

50, 52, 53, 55, 55, 56, 57, 58, 59, 61, 62, 63, 64, 65,

66, 67, 69, 72, 73, 76, 82, 83, 84, 86, 87, 88, 89, 90,

91, 92, 93, 94, 95, 97, 99, 100, 101, 102, 103

Porträt- und Firmenfotos stammen, soweit nicht

anders vermerkt, von den jeweiligen Personen und

Unternehmen.

Printed in Germany 2017

Das Manuskript ist Eigentum des Verlages.

Alle Rechte vorbehalten.

Dem Buch liegen neben den Beiträgen der Autoren

Darstellungen und Bilder der Firmen und Einrichtungen

zugrunde, die mit ihrer fi nanziellen Beteiligung

das Erscheinen des Buches ermöglicht haben.

Druck

C. Maurer GmbH & Co. KG

73312 Geislingen an der Steige

Bibliographische Information der Deutschen Bibliothek

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation

in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte

Daten sind im Internet über http://dnb.dbb.de abrufbar.

ISBN 978-3-931334-75-8

Das Kreisbuch „Der Kreis Plönganz persönlich“ wird herausgeben in einer Buchreihe

der neomediaVerlag GmbH, in der bisher folgende Bücher erschienen sind:

Der Landkreis Ravensburg – ganz persönlich

Der OSTALBKREIS – ganz persönlich

Das COBURGER Land – ganz persönlich

LANDKREIS LÖRRACH – ganz persönlich

Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald – AugenBLICKE

KURSBUCH ZUKUNFT – LANDKREIS RAVENSBURG

DER ORTENAUKREIS – ganz persönlich

DER LANDKREIS SCHWÄBISCH HALL – ganz persönlich

LANDKREIS HEIDENHEIM – ganz persönlich

Bottrop – meine Stadt

RHEIN-PFALZ-KREIS – rein persönlich

Landkreis Göppingen – Überraschend.PERSÖNLICH.

200 Jahre – Landkreis MERZIG-WADERN – ganz persönlich

RHEINGAU-TAUNUS-KREIS – ganz persönlich

LANDKREIS AICHACH-FRIEDBERG – ganz persönlich

Landkreis Oberallgäu – ganz persönlich

HAGEN – ganz persönlich

DER LANDKREIS MARBURG-BIEDENKOPF – ganz persönlich

www.landkreisportraet.de


KREIS PLÖN

INHALT

8 Auf die nächsten 150 Jahre!

Kreispräsident Peter Sönnichsen

Landrätin Stephanie Ladwig

12 Partnerschaften durch und

für die Menschen

Karl-Heinz Appel

16 … ein Kreis voller Burgen

Klaus Dygutsch

18 Mein Blick auf Schloss Plön

Prof. Dr. h. c. Günther Fielmann

22 Der kompetente Partner rund

ums Bauen

Flenker Bau GmbH

24 Optimale Termin- und

Tourenplanung in Echtzeit

FLS GmbH – FAST LEAN SMART

26 Ein lebenswerter Kreis dank

der Menschen

Hannelore Fojut

30 Ein Kreis, den es zu entdecken

lohnt

Dr. Volkram Gebel

36 Ein Stück Geschichte Holsteins

Ludwig Hirschberg

39 Partner für Heizung,

Sanitär und Solar

EPP u. WIEBE GmbH

40 Ein Leben mit dem Kreis

verbunden

Claus Hopp

43 Spezialist für Getreidetechnik

Geerdts GmbH

44 Alles für die Gesundheit unter

einem Dach

Gesundheitszentrum am Löwen GmbH

46 Denkmäler als lebendige

Geschichte

Dr. Silke Hunzinger


49 Traditionelles Handwerk und

modernste Technik

Christian Hass Dachdeckerei

50 Technik, die vieles und viele

bewegt

Leitungsbau Nord GmbH

52 Ein liebens- und lebenswerter

Kreis

Helga Klindt

56 Verwaltungsfusion

Schrevenborn setzt Zeichen

Michael Koops

59 Der Gastronomiegroßhandel

im Norden

Axel Harmsen – Landwirtschaftliche

Geflügelhaltung

60 Auf allen Weltmeeren zuhause

Peter Mahnke GmbH

62 Verlässliche Helfer: die

Feuerwehren

Hans-Peter Kröger

65 Rund um die Uhr im Dienste

der Gesundheit

ife Gesundheits-GmbH

66 Eine wundervolle Landschaft

mit Zukunft

Ernst-Wilhelm Rabius

69 Spezialfahrzeuge nach Maß

Makoben Karosserie- und

Fahrzeugbau GmbH

70 Durch Innovation und

Flexibilität …

Schwalbe Baugesellschaft

mbH & Co. KG

72 Große Treffen kleiner Theater

Dirk Reimers


KREIS PLÖN

75 Gärten der Erholung und

Entspannung

Oskar Petersen

Garten- und Landschaftsbau

76 Präzisionsteile für vielfältige

Anwendungen

Thate gedrückte Präzision GmbH

78 Von der Heimat

Matthias Stührwoldt

81 Der Geschmack

Norddeutschlands

Probsteier Wurstfabrik

82 Gemeinsam bewegen wir mehr

Klaus-Hinrich Vater

85 Fliesen – alles aus einer Hand

Rath GmbH & Co KG

86 Panker – wo das Glück wohnt

Heinrich von der Decken

89 Eine Leidenschaft für die

Zimmerei

Zimmerei Steen GmbH

90 Gelebte Tradition im Kloster

Preetz

Viktoria von Flemming

93 Enorm in Form

Stehr GmbH

94 Von Pohnsdorf in die weite

Welt

Volkens Stahl- und Metallbau GmbH

96 Ein Leben im Kreis mit Herz

Peter Wiegner

100 Eine Region mit vielen

historischen Schätzen

Dr. Sigurd Zillmann

104 Übersicht der PR-Bildbeiträge


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Prof. Dr. h. c. Günther Fielmann

Mein Blick auf Schloss Plön

Prof. Dr. h. c. Günther Fielmann, geb. 1939 in Stafstedt, Schleswig-Holstein,

zwei Kinder / 1956 bis 1959 Augenoptikerlehre / 1959 bis 1963 Erfahrungen in namhaften

augenoptischen Fachgeschäften im In- und Ausland / 1963 bis 1965 Höhere

Fachschule für Augenoptik Berlin, Abschluss als staatlich geprüfter Augenoptikermeister

/ 1965 bis 1972 Erfahrungen in der Industrie bei Essilor und Bausch & Lomb

/ 1972 Eröffnung des ersten eigenen augenoptischen Fachgeschäfts in Cuxhaven / 1994 Umwandlung

der Fielmann KG in die Fielmann AG und Gang an die Börse / aktuell Vorstandsvorsitzender und

Mehrheitsaktionär der Fielmann AG / Betreiber eines biologischen Landwirtschaftsbetriebs und Vertrieb

der Ökoprodukte unter der Marke Hof Lütjensee / 2002 Kauf des Schlosses Plön und aufwändige

Sanierungen, Nutzung u. a. für die Ausbildung von Augenoptikern in der Fielmann Akademie Schloss

Plön / 1999 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse / 2002 Ernennung zum Professor

ehrenhalber durch das Land Schleswig-Holstein / 2004 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die

Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel / 2016

Verleihung des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

ie Menschen Norddeutschlands,

denen ich mich seit meiner Kindheit

verbunden fühle, haben ihr eigenes

Gepräge. Sie sind mit der Weite des

Meeres, dem horizontbetonten Blick

über das Land und den auf die Eiszeit

zurückgehenden weichen Hügeln vertraut. Der

Reiz, der von diesen Landschaften ausgeht, lässt sich

gut im Landkreis Plön entdecken. Denn hier fi nden

sich beide Merkmale, die lange Ostseeküste von Hohwacht

bis Laboe und die abwechslungsreich hügelige

Landschaft, die Holsteinische Schweiz genannt wird.

Hinzu kommen die Seen, die die Stadt Plön und auf

dem Berg das Schloss malerisch umschließen. Dieses

Schloss in seinem unverkennbaren Weiß hat eine

große Ausstrahlung nach allen Seiten. Von wo immer

ein Besucher naht, schon aus beträchtlicher Entfer-

nung wird sein Blick darauf gezogen. Und umgekehrt

besticht vom Schloss und seiner Terrasse aus die Aussicht,

die bis in äußerste Ferne reicht.

Auf der Schwentine


Blick auf Plön und das Schloss

Man könnte denken, dass die schöne Lage des

Plöner Schlosses auch deshalb als Ausbildungsort

für Optiker für meine Firma und mich reizvoll gewesen

sei, weil „Weitsicht“ nun einmal etwas mit

der Philosophie Fielmanns zu tun habe. Denn „Weitund

Besser-Sehen“ heißt genauer sehen, mehr verstehen

und präziser erkennen. In die Wirklichkeit

tiefer eindringen, gehört zum Urverlangen des Menschen.

Es ist ein Gewinn, das mit Brillen zu tun, die

auch ästhetisch gefallen, bei denen man nicht die

Sozialunterschiede auf Grund von teuren und billigen

Modellen in einem für die eine Seite belastendem

Sinn wahrnimmt.

Gern gebe ich zu, dass die malerische Lage des

Plöner Schlosses, dessen heutige Gestalt auf den Bau

von 1633 bis 1636 zurückgeht, auch auf mich eine

große Wirkung ausgeübt hatte. In Wahrheit gab

aber den Ausschlag für den Erwerb aus Landesbesitz,

der 2002 zustande kam, sein miserabler Zustand.

Den unterschiedlichen Nutzungen – zuletzt

als Internat – hatte eine völlig ungenügende Bauunterhaltung

gegenüber gestanden. Schloss und umgebender

Park waren in einem Maße verfallen, dass

die Räume ihren ursprünglichen Charakter verloren

hatten und das gartenhistorisch wertvolle Umfeld

verwildert war. Es zeichnete sich ab, dass sich die

öffentliche Hand, die Schleswig-Holsteinische Landesregierung,

der Kreis und die Stadt, zusammen

mit der Denkmalpflege, zwar in der Pflicht fühlten,

aber für eine wirkliche Sanierung nicht die nötigen

Mittel aufzubringen wussten.

Dieses Schloss in seinem unverkennbaren

Weiß hat eine große Ausstrahlung nach

allen Seiten. Von wo immer ein Besucher

naht, schon aus beträchtlicher Entfernung

wird sein Blick darauf gezogen.


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Prof. Dr. h. c. Günther Fielmann

Die Menschen Norddeutschlands, denen ich

mich seit meiner Kindheit verbunden fühle, haben

ihr eigenes Gepräge. Sie sind mit der Weite des

Meeres, dem horizontbetonten Blick über das

Land und den auf die Eiszeit zurückgehenden

weichen Hügeln vertraut.

Nach Erfassung der Schäden war das Baukonzept

im Einvernehmen mit der Denkmalpflege zu entwickeln.

Sodann musste sich das Fielmann-Akademie-

Projekt, das es in dieser Form noch nicht gegeben

hatte, in die zu restituierenden Raumfolgen des

Schlosses so integrieren, dass eine sinnvolle Synthese

mit der Schlossaussage entstünde. Die Verantwortung

umspannte folglich beides, eine moderne und

zukunftsorientierte Ausbildungsmöglichkeit für junge

Menschen in der gemeinnützigen Bildungsstätte

der Augenoptik und eine mit der herzoglichen Tradition

verbundene Rückgewinnung eines der prächtigsten

Schösser Norddeutschlands.

Um die für Plöns Bedeutung wichtigen geschichtlichen

Zusammenhänge widerzuspiegeln, ging es um

die Realisierung einer Schlosseinrichtung, die der

Ausstattung des 18. und 19. Jahrhunderts nahekommt.

Viele der ehemaligen kostbaren Möbel, Bilder,

Stoffe und Teppiche waren entweder verloren, in

andere Hände gefallen oder auf Grund ihres schlechten

Zustands nicht mehr zu restaurieren. Da ich aber

überzeugt war, dass der Charakter dieses Schlosses

nur dann auch für künftige Generationen eine sinnvolle

Wirkung entfalten könnte, wenn seine Besucher

und wenn die Auszubildenden mit einer glaubhaften,

möglichst authentischen Einrichtung konfrontiert

werden würden, bemühten wir uns um Erwerb von

Kunst jener Zeit im breitesten Sinn und um Leihgaben

aus öffentlichem und privatem Besitz. Ähnlich

war mit dem unmittelbaren Umgebungsfeld umzugehen.

Die ehemals hochwertigen Garten- und Parkanlagen

sollten so gestaltet werden, dass sie den historischen

Auffassungen einerseits und der heutigen

„Nutzung“ andererseits gerecht werden würden.

Einen solchen Anspruch zu erfüllen, konnte nur

gelingen, wenn die Menschen vor Ort, wenn die

unmittelbare Region von all den Maßnahmen, die

mit nicht wenig Unruhe, Lärm und Schmutz verbunden

waren, überzeugt sein würden, wenn sie sich

selbst dafür interessierten, wenn sie für ein offenes

Verhältnis zu mehr Besuchern der Stadt und des

Gut Kletkamp


Schlosses zu gewinnen sein würden. Um dieses Verständnisses

willen kam es zu einer Veranstaltung vor

dem Kaufabschluss, bei der wir am 1. September

2001 auf Schloss Plön anlässlich des Kreisfestes unseren

„Hof Lütjensee“ vorstellten. Dazu luden wir

die Bürger der Stadt und der Umgebung ein und

präsentierten Lebensmittel aus ökologischem Anbau,

Haustiere artgerechter Zucht, wie Limousinrinder,

Kärntner Brillenschafe und Husumer Schweine.

Die große Resonanz auf unsere Veranstaltung, die

spontan entstand und nachhaltig wirkte, war ein

ermutigendes Zeichen.

Um die Verbindung von Kultur und Natur noch

enger zu knüpfen, um die festliche Schlosskulisse

auch bei Nacht in ihrer Besonderheit zu demonstrieren,

veranstalteten wir Feuerwerke, zu denen wir die

Menschen des Kreises einluden. So auch am 6. Oktober

2006, als die Arbeiten für die Wiederherstellung

abgeschlossen waren und das alte, neue Schloss eingeweiht

und der Öffentlichkeit übergeben werden

konnte. Seither ist es von mehr als 130.000 Menschen

besucht worden, und Tausende von Auszubildenden

haben die Fielmann-Akademie durchlaufen.

Im Herbst 2008 fand der Weltwirtschaftsgipfel mit

350 Politikern, Wissenschaftlern und Wirtschaftsfachleuten

hier statt. Die Themen Armut, Energieversorgung,

Klimawandel und Bildungszugang wurden

erörtert. Für einige Zeit standen Plön, sein Schloss

und damit Schleswig-Holstein im Mittelpunkt der

nationalen und internationalen Beachtung. Wenn

heute die prominentesten Schlösser und Herrensitze

Norddeutschlands genannt werden, so zählt Schloss

Plön in seiner Doppelfunktion dazu.


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Helga Klindt

Ein liebens- und lebenswerter Kreis

Helga Klindt, geb. 1943, aufgewachsen auf einem Bauernhof in Meimersdorf,

verheiratet mit dem Landwirt Hagen Klindt, drei Söhne / nach Realschule und

Höherer Handelsschule zunächst Bürotätigkeit, zuletzt als Sekretärin bei der Wobau

Schleswig-Holstein / weitere Ausbildung mit dem Abschluss als Meisterin der ländlichen

Hauswirtschaft / 16 Jahre Ausbilderin in der ländlichen Hauswirtschaft /

1963 bis 1969 ehrenamtlich tätig im Landjugendverband Schleswig-Holstein, ab 1967 Landesvorsitzende

/ 1985 bis 2005 stellvertretende Vorsitzende und Vorsitzende des KreisLandFrauenVerbandes

Plön / 1989 bis 2009 Mitglied im Präsidium des LandFrauenVerbandes Schleswig-Holstein, 16 Jahre als

Vizepräsidentin und vier Jahre als Präsidentin / 20 Jahre Mitglied im Vorstand der landwirtschaftlichen

Sozialversicherung / Mitarbeit in verschiedenen Gremien der Landwirtschaftskammer Schleswig-

Holstein / 1998 bis 2003 Mitglied der CDU-Fraktion im Plöner Kreistag / 1997 Gründerin der Landfrauenservicebörse

/ 20 Jahre im Vorstand der Akademie für die ländlichen Räume, davon fünf Jahre

als Vorsitzende / 2001 Verleihung Bundesverdienstmedaille und 2009 Bundesverdienstorden für das

besondere Engagement für die ländlichen Räume und soziales Engagement

irtschaftsraum, Kulturraum,

Naturraum und Freizeitraum –

dies alles ist der Kreis Plön für

seine Bürger. Für mich ist er

Heimatregion, in der ich mit meiner Familie und

Freunden gerne lebe. Mit seinen verschiedenen vielfältigen

Regionen ist der Kreis Plön ein liebenswerter

und lebenswerter Kreis. Die kilometerlange

Ostseeküste mit ihren größeren Orten an der Kieler

Förde, die Probstei mit ihren lebendigen Dörfern

und produktiven, vielfältigen landwirtschaftlichen

Betrieben, der waldreiche Süden des Kreises, die gemütlichen

Städte mit mittelständischer Wirtschaft

und kleinen lebendigen Dörfern und dazwischen

die Kulturdenkmäler, die zum Teil neuen Nutzungen

zugeführt wurden, machen seinen besonderen

Charme aus.

Die größte Stärke unseres ländlichen Raumes ist

aber die Bereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger,

sich ehrenamtlich in den verschiedensten Vereinen,

Verbänden und Projekten zu engagieren. Bürger,

die sich veränderten Rahmenbedingungen stellen,

Chancen erkennen und neue Wege gehen, dabei

weiterhin Traditionen pfl egen – das bedeutet lebendige

Dörfer und Regionen, die damit auch für nachfolgende

Generationen lebenswert bleiben.

Nur wer sich einbringt, kann auch gestalten. Das

gilt auch für mich und für die Landfrauen des Kreises

Plön. Der KreisLandFrauenVerband Plön steht

mit 13 Ortsvereinen und insgesamt 2.500 Mitgliedern

für eine engagierte und bedeutende Gruppe

im Kreis. Die umfangreichen Programme unserer

Ortsvereine im kulturellen und sozialen Bereich


Weiße Brücke über Schwentine bei Rosenfeld

bereichern das dörfliche Leben flächendeckend. Sie

pflegen Traditionen, aber greifen auch aktuelle und

gesellschaftsrelevante Themen auf. Ausgeprägt ist

das soziale Engagement. Ich denke zum Beispiel an

die Unterstützung der Frauen in Estland durch den

Verkauf der dort gefertigten Handarbeiten.

Rahmenbedingungen erkennen, Chancen ergreifen

und neue Wege gehen, daran hat sich auch das Programm

des Kreisverbandes immer orientiert. Was

hatte sich verändert? Die Lebensmuster von Frauen

sehen heute anders aus. Ausbildung, Beruf, Familie,

das alles muss unter veränderten Bedingungen unter

einen Hut gebracht werden. Mehrgenerationenhaushalte

gibt es kaum noch, die Infrastruktur der Kinderbetreuung

ist nicht überall optimal. Frauen nach der

Familienphase den Wiedereinstieg in eine berufliche

Tätigkeit zu ermöglichen, um eigene Rentenansprüche

zu erwerben, musste durch Schulung und Qualifizierung

begleitet werden.

Diese Fakten waren für mich die Grundlage, entsprechende

Weiterbildungsangebote – unterstützt und gefördert

durch viele Institutionen – in die Wege zu leiten.

Mit der Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft,

hatten wir in den 90er-Jahren kompetente

Begleiter unserer Arbeit. Die Ausbildung zur Altenpflegehelferin

wurde zusammen mit dem DRK für

den pflegerischen Teil und der Landwirtschaftsschule

für den Ernährungsbereich durchgeführt. Es war eine

200-Stunden-Zertifizierung in Theorie und Praxis,

an der in drei Kursen ca. 60 Frauen aus dem Kreis

Plön teilnahmen. Die Ausbildung zur Tagesmutter

folgte, ebenfalls in der bewährten Zusammenarbeit.


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Helga Klindt

Fiefbergen Ortsteich beim „Alten Auf“

Neue Rahmenbedingungen ergaben sich, als die

Landwirtschaftsschule in Preetz geschlossen wurde

und das sehr wichtige Aufgabengebiet der Ernährungsberatung

vakant war. Als Kreisverband gründeten

wir einen Arbeitskreis Hauswirtschaft, der

ehrenamtlich von einer Meisterin geleitet wurde

und Ernährungskurse anbot.

Wenn wir durch unseren schönen Kreis Plön fahren,

dann wird uns sehr schnell deutlich, welche Bedeutung

der Tourismus und auch die Landwirtschaft

für die Wertschöpfung in der Region hat. Ich habe

mich gefreut, dass wir – über unsere flächendeckenden

Vereine – mit der Erfassung der Direktvermarkter

im Kreis Plön die Grundlage für die Erstellung

einer Broschüre „Direktvermarkter im Kreis Plön

liefern konnten, die sicherlich dazu beigetragen hat,

den Umsatz in unseren Hofläden zu steigern sowie

den Touristen und Einheimischen regionale Produkte

näher zu bringen. Viele Betriebe sind inzwischen

den Weg in die Diversifizierung gegangen und beleben

mit den Hofläden, den Hofcafés und den Festscheunen

den ländlichen Raum. Das touristische

Angebot im Kreis Plön „Urlaub auf dem Bauernhof“

hat sich aus kleinen Nischen heraus zu wichtigen

Betriebszweigen auf unseren Höfen entwickelt. Das

vielfältige Angebot für unsere Gäste wird auch unterstützt

durch Gästeführerinnen, die durch den

KreisLandFrauenVerband Plön ausgebildet wurden

und sich in einem Arbeitskreis unseres Kreisverbandes

zusammengeschlossen hatten.

Ich freue mich, dass die Tradition der jährlichen

Überreichung der Erntekrone durch den KreisLand-

FrauenVerband im Kreistag Plön auch heute noch

Bestand hat. Das war und ist für uns die Möglichkeit,

auf die Bedeutung der Landwirtschaft, aber

auch auf die Anliegen der Landfrauen hinzuweisen.

Wie können Frauen sich einen eigenen Arbeitsplatz

schaffen, wie können sie ihre vielseitigen Fähigkeiten

beruflich einsetzen? Welche Voraussetzungen müssen

mitgebracht werden, um selbstständige Existenzen

zu gründen, welche Hürden gilt es zu überwinden

und wie vermarkte ich dann meine Fähigkeiten?

Das alles wurde in einer Machbarkeitsstudie auf

Landesebene erarbeitet und in den Kreisen umgesetzt,

so dass wir auch in der Probstei im Jahre 1997

eine Landfrauenservicebörse als gemeinsame Plattform

für 16 Frauen gründeten, in der Dienstleistungen

wie beispielsweise hauswirtschaftliche Tätigkeiten,

Kinderbetreuung, Gartenbau, Partyservice und

vieles mehr angeboten und vermarktet wurden. Wir

haben durch die Vereinsform der Servicebörse viele

Frauen ermutigt und motiviert mitzumachen. Die

rechtlichen Rahmenbedingungen waren nicht so einfach.

Schwierigkeiten, wie zum Beispiel Anzeigen

wegen Schwarzarbeit und Scheinselbstständigkeit

mussten durchgestanden werden. Jahre später waren

dann die Ich-AGs ein politisch getragenes Angebot,

den Arbeitsmarkt zu beleben.

In diese Jahre fiel auch meine Idee, auf unserem landwirtschaftlichen

Betrieb ein weiteres Standbein aufzubauen:

der Anbau von Himbeeren zum Selbstpflücken,

verbunden mit Hofladen und Hofcafé – also

die Umsetzung dessen, was mir immer wichtig war.

Die Strukturveränderungen im ländlichen Raum sind

in den letzten Jahrzehnten immer schneller geworden.

Dörfer verändern sich, Familienstrukturen ändern

sich. Heute ist die Digitalisierung im ländlichen

Raum eine der wichtigsten Aufgaben der staatlichen

Daseinsvorsorge, um wirtschaftliche Entwicklung zu

ermöglichen. Ich freue mich, dass diese politische

Zielsetzung im Kreis Plön im Focus steht und durch

die Gründung eines Zweckverbandes gemeinsam mit

den Kommunen vorangetrieben wird.

Diese neuen Herausforderungen waren für mich

die Motivation, auch dort tätig zu werden, wo

Entscheidungen getroffen wurden – auf der politischen

Ebene, eben im Kreistag. Dort war ich im

Wirtschaftsausschuss, Sozialausschuss und teilweise

auch im Hauptausschuss sowie im frauenpolitischen

Beirat tätig. Meine Erfahrungen aus der Arbeit im

vorpolitischen Raum waren sicher eine gute Grundlage,

dort konstruktiv mitzuarbeiten. Mir wurde

aber auch sehr schnell klar, dass der Gestaltungs-


ahmen sehr eng ist und ich persönlich in anderen

Gremien mehr bewegen kann.

Interessant und gestaltend war für mich meine

Arbeit im Bereich der landwirtschaftlichen Sozialversicherung,

einer bis dahin reinen „Männerdomäne“.

Die Einführung der eigenständigen Absicherung

der Bäuerinnen im Rahmen der Agrarsozialreform

1995 war und ist ein Meilenstein, an

dem ich mitwirken konnte auf Landes- und Bundesebene.

Frauen auf den Höfen hatten meistens

den Status der „mithelfenden Familienangehörigen“,

das heißt keinen eigenen Rentenanspruch.

Heute haben die Bäuerinnen einen eigenen Anspruch,

der erhalten bleibt, wie auch immer ihr

Lebensweg sich gestaltet.

Während meiner 20-jährigen Mitarbeit in den

Gremien der landwirtschaftlichen Sozialversicherung

ist mir mehr als einmal deutlich geworden,

dass Frauen und Männer unterschiedliche Sichtweisen

haben, und wie wichtig eine höhere Beteiligung

von Frauen in allen Gremien, in Politik

und Gesellschaft ist.

Die größte Stärke unseres ländlichen

Raumes ist aber die Bereitschaft unserer

Bürgerinnen und Bürger, sich ehrenamtlich

in den verschiedensten Vereinen, Verbänden

und Projekten zu engagieren.

Der Kreis Plön mit seinen unterschiedlichen Regionen

und Landschaften gehört zu den kleineren

Kreisen in Schleswig-Holstein, landschaftlich aber

zu den schönsten und mit Bürgern, die sich mit ihrer

Region und mit ihrem Kreis identifizieren. Alle

drei Jahre findet landesweit der Wettbewerb „Unser

Dorf hat Zukunft“ statt. Es spricht für den Kreis

Plön, dass drei Dörfer unseres Kreises bereits Landessieger

geworden sind und beim nachfolgenden

Bundesentscheid Gold- und Silberplaketten gewonnen

haben. Bewertungskriterien waren u. a. Entwicklungskonzepte

und wirtschaftliche Initiativen,

soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung

und Grüngestaltung. Als Vorsitzende der Landesjury

würde ich mich sehr freuen, wenn auch in

Zukunft viele Dörfer aus dem Kreis Plön sich diesem

Wettbewerb stellen und sich beteiligen.

Krokauer Mühle


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Matthias Stührwoldt

Von der Heimat

Matthias Stührwoldt, geb. 1968 in Neumünster, aufgewachsen und

auch heute noch wohnhaft in Stolpe, verheiratet, fünf Kinder / nach

dem Schulbesuch in Stolpe und Plön Zivildienst, Ausbildung zum

Erzieher und Besuch der Landwirtschafts- sowie der Höheren Landbauschule

/ 1998 Übernahme des landwirtschaftlichen Betriebs der Eltern,

2002 Umstellung auf biologische Landwirtschaft, aktuell werden rund

70 Hektar Land bewirtschaftet und etwa 60 überwiegend schwarzbunte

Milchkühe plus der weiblichen Nachzucht nach Bioland-Richtlinien

gehalten / mit 12 Jahren erster selbstgeschriebener Text im

Deutschunterricht über einen Tag im Leben eines Zuchtbullen / seit

etwa 1993 Mitglied im Autorenkreis der Unabhängigen Bauernstimme,

einer kleinen, alternativen Landwirtschaftszeitung / 2003 erstes Buch

mit dem Titel „Verliebt Trecker fahren“ / seit 2010 Autor von plattdeutschen

Radiogeschichten der NDR-Sendereihe „Hör mal’n beten to“ /

zahlreiche Auftritte vor allem in Norddeutschland mit einem Programm

aus hoch- und plattdeutschen Geschichten

atürlich habe ich mich sehr gefreut,

als ich gefragt wurde, ob ich einen

Text für dieses Buch schreiben will.

Schließlich bin ich streng genommen

kein Eingeborener, sondern ein Zugereister.

Zwar habe ich fast mein gesamtes Leben im

Kreis Plön zugebracht, geboren aber wurde ich in

Neumünster und verbrachte auch meine ersten paar

Lebenstage dort. Das ist ein biografi scher Makel, den

ich mit vielen anderen guten Leuten aus dem Kreis

Plön teile, deren Mütter sich zur Entbindung ins

Friedrich-Ebert-Krankenhaus begeben hatten. Mit

ungeahnten Folgen für das Erwachsenenleben ihrer

Kinder: Kaum hatte man „geboren in Neumünster“

in den Lebenslauf geschrieben, konnte man förmlich

sehen, wie die Vorzimmerdame des Personalchefs jenes

Unternehmens, bei dem arbeiten zu wollen man

sich erdreistet hatte, die komplette Bewerbungsmappe

direktemang in den Papierkorb gleiten ließ.

Um es gleich zu sagen: Ich lebe unheimlich gern im

Kreis Plön. Das ist ein Glück. Denn schließlich sucht

man sich seine Heimat nicht aus. Ebenso wie Eltern,

wie Kinder, wie Familie also kriegt man sie einfach

vorgesetzt, und dann muss man damit klarkommen.

Und schleppt sie mit sich, wohin auch immer man

geht. Davon sang schon Rocko Schamoni: „Du

trägst dein Dorf immer mit dir rum.“ Aber gerade

als Bauer ist man ja standorttreu. Zwar kann ich

sagen: Ich hab jetzt keinen Bock mehr auf den Kreis

Plön, ich ziehe jetzt mit meinen Weiden, meinen

Äckern, meinen Kühen in den Kreis Ostholstein!


Die Umsetzung dieses Vorhabens gestaltet sich im

Detail dann jedoch eher schwierig. Und davon mal

ab: Wer will denn schon in den Kreis Ostholstein?

Ich verbrachte dort im Rahmen meiner landwirtschaftlichen

Ausbildung zehn Wochen, und das

waren die mit Abstand schlimmsten zehn Wochen

meines Lebens, getoppt nur von den zwei Wochen,

die ich als Anderthalbjähriger wegen einer Leistenbruchoperation

in Kiel im Krankenhaus verweilen

musste, zu Heimwehvermeidungszwecken konsequent

ferngehalten von meinen Eltern, die durch

einseitig verspiegelte Scheiben zugucken konnten,

wie ich mittels eines unbeschreiblich kalten Entzugs

der Mutterbrust entwöhnt wurde.

Trotzdem will ich hier kein undifferenziertes Loblied

auf den Kreis Plön anstimmen. Man kann auch

anderswo glücklich sein. Auch in, was weiß ich,

Gaarden oder Mettenhof gibt es Menschen, die sich

lieben, und meine wundervolle Frau Birte kommt

aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde. Auch da ist

also nicht alles schlecht. Überhaupt ist das Thema

„Heimatliebe“ eines, an dem man sich nur verheben

Mir geht die Welt am Arsch vorbei.

Solange ich hier bin, zuhause, in meinem

Stall, auf meiner Weide. In diesem Fall:

in Stolpe. Im Kreis Plön.

kann. Und der letztgültige Satz darüber wurde

längst geschrieben, vom Bochumer Ruhrpott-

Heimatautor Frank Goosen, universell passend

für jede Herkunft: „Woanders ist auch scheiße.“

Sicher, die Hügel im Kreis Plön sind lieblich, aber

das sind sie auch jenseits der Kreisgrenze. Und der

Pieklehm auf den Kuppen kann beim Pflügen ganz

schön nerven. Die Moore sind idyllisch, wenn man

sich dort jedoch mit dem Trecker festgefahren hat,

fressen einen die Bremsen auf, während man auf

Hilfe wartet. Die Seen sind wunderbar, das süße

Wasser, wenn beim Nacktbaden mit neunzehn,

neunundvierzig oder neunundsiebzig alles so frei

schwingt, liekers: genauso schwänge es in einem

Blick vom Parnaßturm


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Matthias Stührwoldt

hier ist unser Zuhause. Das merke ich nicht zuletzt

daran, dass hier, genau hier das Platt gesprochen

wird, das auch ich spreche. In Kiel un Seebarg, in

Niemünster un Rendsborg is dat all wedder anners.

See im Kreis Segeberg. Gut, wir haben ein Meer,

das, anders als an der Westküste, immer da ist,

wenn man es mal braucht – das jedoch gilt für die

ganze Ostküste Schleswig-Holsteins.

Der Unterschied ist: Mehr als jeder andere Kreis

rundherum ist der Kreis Plön mit meinem Leben

verbunden, ja geradezu aufgefüllt. Noch heute kann

ich mich mit verbundenen Augen auf meinem alten

Schulweg zwischen Stolpe und Plön kutschieren

lassen und jederzeit sagen, wo wir gerade sind.

Wo sonst gibt es auch eine Bundesstraße, die auf

3,6 Kilometern zwischen Ascheberg und Plön dreimal

von derselben Bahnstrecke gekreuzt wird, und

ein wahrscheinlich ewig unerfüllter Traum von mir

ist, einmal nur ein so schnelles Auto zu fahren, dass

ich dreimal kurz hintereinander vor den Bahnschranken

auf immer denselben Zug warten kann.

Und nur im Kreis Plön gibt es eine Stelle, an der ich,

wenn ich zu schnell fahre, geblitzt werden kann, und

ich denke: „Oha!“, und gleichzeitig lese ich ein grüngelbes

Ortsschild mit der Aufschrift „Oha“, und ich

frage mich: Ist das jetzt eine Regieanweisung? Und

warum heißt der Ort so? Was war zuerst? Die Siedlung

oder der Blitzer?

Nur im Kreis Plön bekam ich meinen ersten Kuss

(im damaligen Internatsgymnasium, im Klassenzimmer,

während einer Freistunde), ging das erste

Mal Hand in Hand (auf der Prinzeninsel), wurde

meiner Unschuld beraubt (wie bescheuert klingt das

denn, aber hey, ich weiß wo, ich weiß von wem),

liebte (jede Menge), heiratete (im unvermeidlichen

Wankendorf, einem unbedeutenden Vorort von

Stolpe). Hier lebten und leben Birte und ich; hier

wuchsen und wachsen unsere Kinder auf. Hier

schubse ich in jedem Jahr als Wampi die Wampe

halbwüchsige Jugendliche vom Schwimmponton aus

in die grauen Fluten des Stolper Sees. Hier ist mein,

Ich denke, für jeden Menschen ist es gut, zu wissen,

wo er hingehört. Und am besten ist es, dann auch

dort zu sein und nirgends anders. Ich weiß aber

auch, dass es Menschen gibt, die – aus welchen

Gründen auch immer – gezwungen sind, ihre Heimat

zu verlassen. Sicher, man kann sich ein Zuhause

auch erschaffen, irgendwo, in der Fremde – aber

leicht ist das nicht, niemals. Und immer bleibt ein

Schmerz zurück, ein Gefühl des Verlustes, tief in

einem drin. So jedenfalls stelle ich es mir vor.

Das heißt jetzt nicht, dass ich immer zuhause bleibe,

dass ich niemals wegfahre. Im Gegenteil, ich bin

gerne unterwegs, gucke mir die Welt an, lerne

Neues. Aber schon nach wenigen Tagen denke ich

an meinen Hof; mir fallen tausend Dinge ein, die

ich unbedingt verbessern will, und manchmal glaube

ich, das Schönste am Verreisen sei, sich von ferne

auf Zuhause zu freuen. Und dann endlich bin ich

wieder da, und es riecht, wie es riecht, und die

Kühe, die Kühe! Wie sie gucken können! Und alles

an ihnen sagt: Mir geht die Welt am Arsch vorbei.

Solange ich hier bin, zuhause, in meinem Stall,

auf meiner Weide. In diesem Fall: in Stolpe. Im

Kreis Plön.

Und wenn ich im Sommer die Kühe zum Melken

reinholen will, und ich stehe auf dem Hügel hinter

unserem Hof – wir sagen sogar Berg dazu – um

mich herum meine Kühe, überwiegend schwarzbunt,

Kühe in Halbtrauer, wie Arno Schmidt schrieb, aber

auch rotbunte, braune, bunte überhaupt – ich will ja

kein Rassist sein – während auf der A 21 nebenan

die eine Autoschlange Richtung Ikea fährt und die

andere Autoschlange Richtung Möbel Kraft, und ich

blicke auf die ewige Autobahnbaustelle – huch, da

ist ja Moor, das haben wir nicht gewusst, ups, nun

dauert das aber länger – und ich blicke übers Depenauer

Moor, über unsere Hofanlage und den Stolper

See, dann denke und fühle ich synchron: Hier steh

ich nun, hier ist es schön. Hier bin ich Bauer, im

Kreise Plön.

Ich bin so was von da, wo ich hingehöre. Und ohne

es zu wollen, beginne ich zu lächeln.


Probsteier Wurstfabrik Pfeifer GmbH & Co. KG

Der Geschmack Norddeutschlands

PROBSTEIER WURSTFABRIK

elikatess-Leberwurst, Gorch-Fock-

Mettwurst, Aalrauch-Mettwurst,

Kieler Pfeffersack oder die Hamburger

Gekochte – dies sind nur einige

der Holsteiner Wurstspezialitäten

aus der Probsteier Wurstfabrik.

Seit mehr als 125 Jahren sind sie so etwas wie der

typische Geschmack Norddeutschlands.

Bereits 1891 wurde die Probsteier Wurstfabrik

in Probsteierhagen gegründet. 1931 übernahm

Hermann Pfeifer das Unternehmen. Während des

Krieges wurde der Betrieb zwar geschlossen, aber

unmittelbar nach der Rückkehr aus dem Krieg

startete er 1945 einen Neubeginn. Wurden zunächst

noch die Waren mit Pferd und Wagen ausgeliefert,

wuchs das Unternehmen dann so schnell,

dass 1955/1956 eine erste Erweiterung des Betriebes

notwendig wurde. Als eine weitere Vergrößerung in

Probsteierhagen nicht mehr möglich war, erfolgten

1971 der Neubau und der Umzug nach Schönkirchen

in die Heinrich-Wöhlk-Straße. 1994 und

2010/2011 wurden hier nochmalige Erweiterungen

und Modernisierungen notwendig. Eines hat sich

aber in all den Jahren nicht geändert: Als familiengeführtes

Unternehmen leitet heute Rolf Pfeifer

Spitzenqualität, die regelmäßig von verschiedenen

Instituten bestätigt wird, ist das

Markenzeichen.

zusammen mit den Söhnen Mirco und André den

Betrieb im Sinne des Großvaters. Und gemeinsam setzen

sie dabei vor allem auf regionale Spitzenqualität.

Ob schnittfeste und streichfähige Holsteiner Rohwurstspezialitäten,

Holsteiner Kochwurstspezialitäten

und Spezialitäten wie Wildschweinleberwurst

sowie Kochschinken mit Schafskäse und Oliven, im

regionalen Handel Norddeutschlands, aber auch

in vielen Teilen Deutschlands sind die Artikel der

Probsteier Wurstfabrik nahezu flächendeckend vertreten.

Spitzenqualität, die regelmäßig von verschiedenen

Instituten bestätigt wird, ist dabei das Markenzeichen.

So tragen die Aalrauch Mettwurst, fein

und grob, die Delikatess-Leberwurst, fein und grob

im Golddarm, die Hamburger Gekochte, die Katen-

Keulen-Mettwurst und die Bauernmettwurst das

Gütezeichen Schleswig Holstein.

Probsteier Wurstfabrik Pfeifer GmbH & Co. KG

Heinrich-Wöhlk-Straße 19, 24232 Schönkirchen

www.pfeifer-wurstwaren.de

Firmeneigene Räucherkate, erbaut etwa im 13. Jahrhundert


90 | 91

Viktoria von Flemming

Gelebte Tradition im Kloster Preetz

Viktoria von Flemming, geb. 1935

in Flensburg, Lehre als Hotelkauffrau

in Kiel / 1955 Einführung

in das Kloster Preetz als Schulfräulein,

1956 Heirat Tymmo von

Flemming / 1979 bis 1998 Kauffrau

und später leitende Mitarbeiterin

bei der 5-Seen-Fahrt in Bad

Malente / seit 2008 Priörin des

Klosters Preetz

ieblich das Land, freudig das Gemüt – so

beschrieb Doris Groth 1859 ihren Besuch

in Holstein, heute Kreis Plön. Auch wenn

es ein kleiner Kreis in Schleswig-Holstein

ist, aber landschaftlich reizvoll und voller

graziler Schönheit. 80 Binnenseen untereinander

durch die beiden Flussläufe Schwentine

und Kossau verbunden, die beide in die Ostsee

münden. Priorität hat die Schwentine – oder auch

heiliger Fluss genannt – sie durchquert in sanften

Windungen 62 km lang eine anmutige, reizvolle

Landschaft. Der Name hat slawischen Ursprung

„swentana“ und heißt so viel wie „die Heilige“.

Nach dem Sieg der holsteinischen Grafen über die

Slawen 1139 bei Plön wurde das Land für christliche

Mission und Kolonisation geöffnet. Vicelin baute

hier mehrere Kirchen, auch die Stadtkirche in Preetz.

Was liegt nun näher, als an diesem Fluss auch ein

Kloster zu gründen? 1210 fand Albrecht v. Orlamünde

den geeigneten Platz – Poretze eine Furt an der

Swentana, ein kleiner Handelsplatz. Aus Poretze

wurde später Preetz, seitdem sind Preetz und das

Kloster eng miteinander verbunden. Das Kloster stiftete

er zu Ehren der Jungfrau Maria und Johannes

des Täufers. Damit verbunden waren große Teile

Landbesitz, die bis an die Kieler Förde reichten.

1220 wurde die Stiftung vom Lübecker Bischof

Berthold bestätigt. Die Niederlage 1227 von Waldemar

II. bei der Schlacht von Bornhöved gegen die

Schauenburger Grafen, die damit ihr Lehen zurückeroberten,

führte zu einer zweiten Stiftung des

Klosters durch Adolf IV. von Schauenburg. Dank

dieser weiteren, umfangreicheren Stiftung, die u. a.


die gesamte Probstei umfasste, wurde das Kloster

sehr wohlhabend. 24.000 ha waren bis 1867 der

Klosterbesitz.

Die Erlöse aus den umfangreichen Besitzungen

gaben den Nonnen des benediktinischen Ordens

die nötigen Grundlagen zum Leben und die Stärke,

ihren Missionsauftrag auszuüben. „Ora et labora“ –

dem Vermächtnis des Benedikt von Nursia treu. Auf

einer Anhöhe wurde die heutige Klosterkirche, ein

mächtiger Backsteinbau, errichtet und 1364 geweiht.

In der Stutzbasilika befindet sich der geschlossene

Nonnenchor – wie eine Kirche in der Kirche. Selbstbewusst

und dominierend ist sie auch heute der Mittelpunkt

der Umgebung. 70 Nonnen wirkten von hier

aus segensreich und wohltätig.

Klöster sind wie Oasen, Räume der Stille, der Bildung

und der Spiritualität, aber nicht zuletzt auch wirtschaftliche

Unternehmen. Eine Priorissa – späterhin

Priörin – wurde aus den Reihen der Nonnen gewählt.

Ihr zur Seite standen Nonnen, denen besondere Aufgabengebiete

zugeteilt wurden. Diese Konstellation ist

im heutigen Konvent wiederzufinden. Der vom Lübecker

Bischof eingesetzte Probst hatte die wirtschaftlichen

Belange des Klosters zu leiten. Das Prinzip:

Priörin för binnen, Probst för buten, gilt auch heute.

Sie sind einander nicht untergeordnet.

Anna v. Buchwaldts kluges und voraussehendes

Führen des Klosters und die Verbindung zur Bursfelder

Kongregation leiteten behutsam zum Protestantismus

über, der mit der Kirchenordnung von

Bugenhagen 1542 dann im Kloster eingeführt wurde.

Die schleswig-holsteinische Ritterschaft übernahm,

mit Zustimmung des damaligen dänischen

Königs, vier Klöster: Itzehoe, Uetersen, Schleswig

und Preetz. Das Klosterleben veränderte sich innerlich

und auch äußerlich. Die Klosterdamen – jetzt

Konventualinnen genannt – kamen aus den Familien,

die der schleswig-holsteinischen Ritterschaft

angehören. Sie wählen die Priörin aus ihren Reihen.

Der Klosterprobst wird auf Vorschlag der Ritterschaft

gewählt, beide leiten gemeinsam das Kloster.

Mit der Übernahme sicherten die Familien der

Schleswig-Holsteinischen Ritterschaft die Versorgung

ihrer unverheirateten Töchter und bauten für

sie zahlreiche Häuser, „Konventualinnenhäuser“,

die heute vermietet werden. Nonnen und Töchter

des Adels lebten eine geraume Zeit einträchtig

Die Klosterkirche Preetz aus den Jahren 1330/31 gehört zu den schönsten

Kunst- und Kulturdenkmälern in Norddeutschland.

miteinander. Die Bilderstürmerei blieb aus, wertvolle

Kunstschätze blieben so dem Kloster erhalten.

1888 wurde die preußische Kreisordnung eingeführt

und so endete zugleich u. a. die Grundherrschaft des

Klosters über die Probstei und weitere Besitzungen.

Mit der Klosterordnung von 1636, die auch heute

verbindlich für Probst, Priörin und Konvent ist, sind

u. a. folgende Vorgaben verbunden: Denkmalpflege,

Schutz der Kulturgüter sowie des kulturhistorischen

Inventars, Erhaltung der Archivbestände …

Meine Familie von Rumohr gehört zur schleswigholsteinischen

Ritterschaft und so konnte mein Vater

drei seiner Töchter in das Kloster einschreiben.

Mich trug er erstmals im Obstkorb als Kleinkind

zur Großmutter in das Kloster. Ich selbst wurde –

zusammen mit meiner Schwester – 1955 als Schulfräulein

in das Kloster eingeführt und wäre damit

versorgt gewesen. Durch meine Heirat verlor ich

aber meine Zugehörigkeit, die Bindung allerdings

Wir möchten, dass viele Besucher, jung und

alt, zu uns kommen und wir ihnen Einblicke

in unser heutiges Leben und Wirken geben,

aber auch zugleich die wechselvolle lange

Geschichte aufzeigen, die in verschiedenen

Kunstwerken, Symbolen oder auch Gebäuden

zu verspüren ist.


92 | 93 Viktoria von Flemming

blieb erhalten und so schließt sich hier im Kloster

nun mein Lebenskreis. 2008 trat man mit der Bitte

an mich heran, mich als Priörin zur Wahl zu stellen.

Inzwischen war ich lange verwitwet. Möglich wurde

diese Wahl nur deshalb, weil es ein sogenanntes

Preetzer Papier gibt, in dem bestimmt wird, dass

ehemalige Klosterfräulein, ob geschieden oder verwitwet,

zur Priörin gewählt werden dürfen.

Die Leitung des Preetzer Klosters ist eine besondere

Aufgabe, die Weitsicht und unternehmerisches

Talent erfordert. Tradition will gelebt sein, nur dann

bleibt sie lebendig und lebensfähig. Als amtierender

Klostervorstand haben wir – Klosterprobst Eckhard

Graf von Hahn und ich als Priörin – uns zum Ziel

gesetzt, das Kloster zu öffnen. Wir möchten, dass

viele Besucher, jung und alt, zu uns kommen und

wir ihnen Einblicke in unser heutiges Leben und

Wirken geben, aber auch zugleich die wechselvolle

lange Geschichte aufzeigen, die in verschiedenen

Kunstwerken, Symbolen oder auch Gebäuden zu

verspüren ist. Wir sind stolz auf unsere Klosterkirche,

zugleich glücklich über die Gottesdienste an

Sonn- und Feiertagen. 12 Pastoren, die im Ruhestand

leben, predigen abwechselnd. Auf diese Weise

hat sich eine stetig wachsende Gemeinde gebildet.

Es finden ebenfalls Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen

statt. Wir bieten im Verlauf eines Jahres

Vortragsreihen, theologische Gespräche, Lesungen

und Seminare an. Seit über 50 Jahren wird die Klosterkirche

im Juli/August auch zum Konzertsaal.

Bedeutende Künstler und Interpreten erfüllen im

Rahmen der Klosterkonzerte mit ihrer Musik den

hohen Kirchenraum, unterstützt von einer hervorragenden

Akustik.

Ein kleiner Wink zum Schluss: Wohin Du auch

gehst – geh mit dem ganzen Herzen!

Zufahrt zum Kloster Preetz


Stehr GmbH

Enorm in Form

STEHR GMBH

enn Imker in Deutschland, der

Schweiz, Australien oder Kanada

von „Bienenbeuten aus Hartschaum“

sprechen, meinen alle

das gleiche: einen Bienenstock

aus Styropor ® . Die „Segeberger Beute“ hat Anfang

der 70er-Jahre die Firma Stehr – seinerzeit noch in

Kiel – in Zusammenarbeit mit dem Landesverband

Schleswig-Holsteinischer Imker aus Bad Segeberg

entwickelt. Und auch heute noch liefert die Firma

die „Segeberger Beute“ und anderen Imkerbedarf

weltweit aus. Die „Beuten“ zeichnen sich durch ein

geringes Eigengewicht aus, sind genau auf die Bienen-

und Imkerbedürfnisse abgestimmt und dabei

stabil wie „Holzbeuten“.

Seit der Entwicklung des „expandierenden Polystyrols“

(EPS) Anfang der 1950er-Jahre durch die

BASF AG – allgemein bekannt als Styropor ® – ist

die Firma Stehr GmbH mit der Verarbeitung dieses

Materials vertraut. Gegründet wurde die Firma als

„Kunststoffwerkstätten Stehr KG“ unter der Leitung

des Berliners Julius Stehr Ende der 40er-Jahre in

Berlin-Köpenick im damaligen Ostsektor. Herr

Stehr verlegte dann das Unternehmen 1953 nach

Kiel-Dietrichsdorf. Die Übernahme des Unternehmens

durch den jahrelangen engen Mitarbeiter

Horst Wagner 1974 legte den Grundstock für die

heutige Stehr GmbH. Aktuell wird sie von seinem

Sohn Roland Wagner geleitet. Anfang der 80er-

Jahre, als in Raisdorf ein neues Gewerbegebiet erschlossen

wurde, zog die Firma an ihren heutigen

Standort um – auch weil die Gemeinde ihr unbürokratisch

kam. Der Standortwechsel, verbunden mit

dem Einzug in neu errichtete Gebäude, ermöglichte

schon früh die Nutzung bester Infrastruktur.

Ergänzt wurden die EPS-Produkte dann seit 1990

durch die Polypropylenschaum-Verarbeitung (EPP).

Beide Bereiche bilden heute die Schwerpunkte

der Produktion. EPS steht für Verpackungen aus

Styropor ® und beinhaltet klassische Verpackungen

zum Beispiel für ein TV-Gerät oder Schalen im

Lebensmittelbereich. Das kann die Kiste sein, mit

der der Pizzabote die Ware ins Haus liefert oder

auch das Essen-auf-Rädern ausgeliefert wird. Hinzu

kommen Spezialteile für den Transport von Maschinenteilen

oder Zuschnitte von Platten und Mehrwegverpackungen.

Heute wird unter anderem die

Autoindustrie mit Teilen aus EPP beliefert. Außerdem

werden Einweg-Verpackungen, Isolierbehälter

und Spezialfertigungen hergestellt. Der Vorteil von

EPP-Verpackungen ist vor allem ihre Lebensmittelunbedenklichkeit

– und sie sind nach Gebrauch recyclefähig.

Abnehmer dieser Produkte sind in erster

Linie Großküchen und Party-Service.

Die Stehr GmbH versteht sich als Unternehmen mit

innovativer Technik und dem komplexen Wissen

der Mitarbeiter. Deren Flexibilität steht auch für

komplexe Anforderungen bereit.

Stehr GmbH

Gutenbergstraße 52, 24223 Raisdorf

www.stehr-raisdorf.de


104

Übersicht der PR-Bildbeiträge

Wir danken den folgenden Unternehmen und Einrichtungen, die mit ihren

Beiträgen das Zustandekommen dieses Buches ermöglicht haben.

EPP u. WIEBE GmbH 39

www.epp-wiebe.de

Flenker Bau GmbH 22 – 23

www.flenker-bau.de

FLS GmbH 24 – 25

www.fastleansmart.com

Geerdts GmbH 43

www.geerdts-gmbh.de

Gesundheitszentrum am Löwen 44 – 45

www.gzl.de

Axel Harmsen –

Landwirtschaftliche Geflügelhaltung 59

www.axel-harmsen.de

Christian Hass Dachdeckerei 49

www.dachdeckerei-hass.de

ife Gesundheits-GmbH 65

www.telearzt.de

Leitungsbau Nord GmbH 50 – 51

www.lb-nord.de

Peter Mahnke GmbH 60 – 61

www.mahnke.de

MAKOBEN Karosserie- und

Fahrzeugbau GmbH 69

www.makoben.de

Oskar Petersen GmbH 75

www.oskar-petersen.de

Probsteier Wurstfabrik

Pfeifer GmbH & Co. KG 81

www.pfeifer-wurstwaren.de

Rath GmbH & Co KG 85

www.fliesenlegemeister-rath.de

Schwalbe Baugesellschaft

mbH & Co. KG 70 – 71

www.schwalbebau.de

Zimmerei Steen GmbH 89

www.zimmerei-steen.de

Stehr GmbH 93

www.stehr-raisdorf.de

Thate gedrückte Präzision GmbH 76 – 77

www.thate.de

Volkens

Stahl- und Metallbau GmbH 94 – 95

www.volkens-metall.de

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