Rheingau Taunus Kreis - ganz persönlich

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RHEINGAU

BAD SCHWALBACH I ELTVILLE AM RHEIN I GEISENHEIM I IDSTEIN I LORCH I OESTRICH-WINKEL

TAUNUS KREIS

RÜDESHEIM AM RHEIN I TAUNUSSTEIN I AARBERGEN I HEIDENROD I HOHENSTEIN I HÜNSTETTEN

KIEDRICH I NIEDERNHAUSEN I SCHLANGENBAD I WALDEMS I WALLUF


Rheingau-Taunus-Kreisganz persönlich


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Rheingau-Taunus-Kreis

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Taunusstein

Bad Schwalbach

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Schlangenbad

Lorch

Oestrich-Winkel

Kiedrich

Eltville am Rhein

Geisenheim

Walluf

Rüdesheim am Rhein


RHEINGAU

TAUNUS KREIS

Rheingau-Taunus-Kreis

in Zusammenarbeit mit der

neomediaVerlag GmbH


4

IMPRESSUM

Impressum

Herausgeber

Kreisverwaltung Rheingau-Taunus-Kreis

Heimbacher Straße 7

65307 Bad Schwalbach

Tel. 06124 510-0

pressestelle@rheingau-taunus.de

www.rheingau-taunus.de

In Zusammenarbeit mit:

neomediaVerlag GmbH

Industriestraße 23, 48653 Coesfeld

Tel. 02546 9313-0

info@neomedia.de

www.neomedia.de

Idee und Konzeption

Rainer Wendorff

Redaktion/Lektorat

Kreisverwaltung Rheingau-Taunus-Kreis

Dr. Christoph Zehler

Maritta Borhauer

neomediaVerlag GmbH,

Günter Poggemann

Beke Heeren-Pradt

Projektakquise

Jochen Federlein

Porträt- und Firmenfotos stammen, soweit

nicht anders vermerkt, von den jeweiligen

Personen und Unternehmen.

Printed in Germany 2016

Das Manuskript ist Eigentum des Verlages.

Alle Rechte vorbehalten.

Dem Buch liegen neben den Beiträgen der

Autoren Darstellungen und Bilder der Firmen

und Einrichtungen zugrunde, die mit

ihrer finanziellen Beteiligung das Erscheinen

des Buches ermöglicht haben.

Druck

Georg Grandpierre Buch- und Offsetdruck

GmbH & Co.KG , 65510 Idstein

Bibliographische Information der Deutschen

Bibliothek

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese

Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie;

detaillierte Daten sind im

Internet über http://dnb.dbb.de abrufbar.

ISBN 978-3-931334-64-2

Bildnachweis

Martin Fromme

Kreisverwaltung Rheingau-Taunus-Kreis,

Wolfgang Blum, Rheingau-Taunus Kultur

und Tourismus GmbH, Rheingau Musik

Festival, Ansgar Klostermann, Bart Treuren,

Horst Goebel (Seite 97)


5

INHALT

RHEINGAU

TAUNUS KREIS

Inhalt

8 Liebeserklärungen an den

Rheingau-Taunus-Kreis

Grußwort Rainer Wendorff

10 Auf der „Route 66“ in den

Rheingau-Taunus-Kreis

Landrat Burkhard Albers

14 Quelle der Inspiration

Michael Apitz

16 „Wir wohnen dort, wo andere

Urlaub machen.“

Peter Beck

19 Die Ressource Wasser im Fokus

BRITA GmbH

20 Eine großartige Region zum Leben

und Arbeiten

Peter Bartholomäus

22 Begeisterung und Demut für

einen einzigartigen Arbeitsplatz

Martin Blach

24 Prüfung – Analyse – Konzeption – Beratung

BAR Business Advisory & Research GmbH

26 Mit Idstein im Herzen aktiv im

Rhein-Main-Gebiet

Dietmar Bücher – Schlüsselfertiges Bauen

28 Wohlfühlen beim Wandern im Welterbe

Wolfgang Blum

31 Erholung und Sport im Einklang mit der Natur

Golfpark Idstein GmbH

32 Zwischen Lebensart, Lifestyle und

einer Menge Kreativität

Prof. Dr. Monika Christmann

34 Vom Versorger zum modernen Dienstleister

ESWE Versorgungs AG

35 Tradition und neueste Trends

Georg Grandpierre Buch- und

Offsetdruck GmbH & Co. KG

36 Zwei Kulturregionen unter einem Dach

Heribert Dietz

38 Nähe, Expertise, Verantwortung in Idstein und

Bad Schwalbach

HELIOS Kliniken Gruppe

40 Die wahre Toskana Deutschlands

Prof. Dr. Rainer Forst

42 Das Gute liegt so nah

Dr. Christian Gastl


6

INHALT

45 Vielfalt mit Tradition

Hochschule Fresenius

46 Industriepark Kalle-Albert:

Wachstum für die Region

InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden GmbH

48 Daheim und zu Hause – zwischen Wasser,

Wald und Reben

Prof. Dr. Leo Gros

51 Moderne Dienstleistung an historischem Ort

MGM Mehl Gebäude-Management GmbH

52 Der andere Ort

Birgid Helmy

54 Musik genießen und beim

Wandern entspannen

Michael Herrmann

57 Lebensadern zwischen Metropolen

und Erholung

Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH

58 Dienstleister aus Leidenschaft

mit enger Bindung an die Region

INSIGHT Health GmbH & Co. KG /

insight Energy GmbH

60 Ein Kreis zum Leben und Verbleiben!

Holger Höhler

63 Bekennende Hünstetter im

Rheingau-Taunus-Kreis

Ried-Blitzschutz GmbH

64 Natur pur mitten in Deutschland

Kira Homeyer

66 Inspirationen auf Schritt und Tritt

Susanne Kronenberg

68 In der Region zuhause

Nassauische Sparkasse (NASPA), Wiesbaden

70 Im Rheingau verwurzelt, in Europa zuhause:

Internationales Prozessmanagement

PS-Team Deutschland GmbH & Co. KG

72 Geschmack pur durch ein gegensätzliches

Dreamteam

Cornelius Lange

74 Lebendige Mundart und liebenswerter

Mutterwitz

Ulrike Neradt


7

INHALT

RHEINGAU

TAUNUS KREIS

77 80 Jahre besser. Jeden Tag.

AUTOSCHMITT IDSTEIN

78 Wein und Wirtschaft – im Rheingau gereift

Peter Schmehl

80 Kostbares Kleinod am Rande

der Metropolregion

Ludger Stüve

82 Ein Nordlicht zwischen Weinbergen

Wolf von Lojewski

85 Erfolgreich im Wandel der Zeit

Schlaadt Unternehmensgruppe

86 Aus Überzeugung: „Meine Kraft vor Ort“

Süwag Energie AG

88 Positive „Sturheit“ gegen die

Beliebigkeit des Zeitgeistes

Dr. Walter Wallmann

93 Servicepartner nicht nur bei der

Hauptuntersuchung

TÜFA-TEAM GmbH

94 Eine Erfolgsgeschichte mit vielen Kapiteln

Gestüt Tannenhof

96 Gütezusätze und Gewürze für

exzellente Fleischprodukte

VAN HEES GmbH

98 Wo Tradition und Moderne

zusammenkommen

Wilhelm Weil

101 Über 200 Jahre Erfahrung in der Psychiatrie

Vitos Rheingau

102 Aus zwei wird eins – wider den Vorurteilen

Robert Werner

104 Übersicht der PR-Bildbeiträge

90 Mein „Friedensschluss“ mit dem Rheingau

Thomas Wark


52

BIRGID HELMY

Der andere Ort

Als ich vor einigen Jahren auf der Suche nach neuen Atelierräumen war, wurde

ich auf die Ateliers des Psychiatrischen Zentrums Vitos Rheingau auf dem

Eichberg aufmerksam. Bereits während meines ersten Studiums hatte ich mich

mit den Themen Psychiatrie und Psychiatriereform auseinandergesetzt. Dennoch

verspürte ich nie den Impuls, die Psychiatrie auf dem Eichberg kennenzulernen. Jeder,

der in Wiesbaden oder dem Rheingau seine Kindheit verbracht hat, kennt die Beschimpfungen

unter den Heranwachsenden: „Du gehörst doch auf den Eichberg“. Darüber wurde

der Eichberg für mich zu einem Ort, an den man sich nicht freiwillig begibt, ein Unort, ein

anderer Ort eben. Das in Wurfweite gelegene Kloster Eberbach hingegen war seit meiner

Kindheit Ausgangspunkt für Ausflüge und Wanderungen. Mich faszinierten bereits damals

Birgid Helmy

die alten, geschichtsträchtigen Klosterbauten, die Abtei aus dem 12. Jahrhundert

und der mythisch anmutende Wald, der die gewaltige Klostermauer

umgibt. Die Gegend lädt zu Erkundungen und zu Spaziergängen ein. Kein

geboren 1957 in Wiesbaden, freischaffende Bildhauerin,

Zufall, dass auch der Rheinsteig direkt dort verläuft. Ein Gedanke, nach

lebt in Wiesbaden und arbeitete in Eltville / Studium der

gemeinsamen Koordinaten zwischen beiden Orten zu suchen, tauchte nie auf.

Sozialpädagogik und -arbeit mit dem Schwerpunkt Theaterpädagogik,

Ergänzung des Studiums durch eine kunstthe-

heute das Psychiatrische Zentrum Vitos Rheingau – anzumieten, wurde ich

Nachdem sich aber die Möglichkeit bot, Atelierräume auf dem Eichberg –

sensibel für diese Orte und ihre Geschichte. Aber auch gegenüber den Menschen:

denen, die dort für kürzere oder längere Zeit behandelt werden und

rapeutische Weiterbildung / von 1995 bis 2002 Studium der

Bildhauerei an der Akademie für Bildende Kunst, Universität denen, die dort arbeiten.

Mainz, 2001 Diplomabschluss, 2002 Meisterschülerin / seit

Mein erster Besuch fiel auf einen dieser goldenen Herbsttage, wie sie für

2000 zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

/ Förderstipendium der Universität Mainz / wie der alte Name bereits vermuten lässt, an einem Hang. Durchquert man

diese Gegend und über unzählige Abbildungen bekannt sind. Die Klinik liegt,

ausgezeichnet mit dem Kunstpreis Eisenturm Mainz, dem das weiträumige Gelände von der Straße bis zum Waldrand, wird man von

1. Preis Kunst am Bau für die Deutsche Botschaft Warschau

dort – bei gutem Wetter – mit einem großartigen Blick über den Rheingau,

nach Mainz und Bingen bis hin zum Hunsrück reich belohnt. Im Winter

sowie dem 1. Preis Kunst am Bau für das Berufsbildungszentrum

Berlin-Brandenburg / ab 2009 Atelier in Eltville begeistern besonders zu dieser Jahreszeit phantastische Sonnenuntergänge.

verbreitet der Nebel eine geheimnisvolle, poetische Stimmung und manchmal

bei Vitos Rheingau / 2015 erhielt Helmy den Kulturpreis des Direkt unterhalb macht das denkmalgeschützte Gebäudeensemble der Klinik

neugierig auf die Geschichte und Gegenwart des Ortes. Bereits vor 200 Jahren

Rheingau-Taunus-Kreises / ihre Skulpturen finden sich im

wurde das „Irrenhaus zu Eberbach“ in dem säkularisierten Zisterzienserkloster

Eberbach eröffnet. Seit dem Amtsantritt von Direktor Lindpaintner im

öffentlichen Raum und in öffentlichen Sammlungen

Jahr 1817 entwickelte sich das Haus zu einer der ersten und modernsten

Psychiatrien Deutschlands. Bei dem Neubau und dem Umzug auf den Eichberg

wurde auf die Schönheit der Lage und eine moderne Architektur großen Wert gelegt.

Dabei immer im Blick: das Wohlergehen und die Heilung der Patienten. Den Neubau an diesen

großartigen Platz zu verlegen, war Teil des ganzheitlichen Konzeptes der romantischen

Reformpsychiatrie.


53

BIRGID HELMY

Mit der Zunahme wirtschaftlicher und sozialer

Probleme zu Beginn des letzten Jahrhunderts verschlechterten

sich kontinuierlich die Versorgung, Behandlung

und Fürsorge. Heilung und humane Medizin rückten aus

dem Fokus. Stattdessen traten Fragen der Wirtschaftlichkeit

in den Vordergrund. In der Folge wurden in der

NS-Diktatur auf dem Eichberg Kinder und Erwachsene

ermordet und zwangssterilisiert, andere nach Hadamar

deportiert. Überlebens chancen hatten nur Patienten,

welche als arbeitstauglich eingestuft wurden. Dieser Teil

der Geschichte wurde mir erst bewusst, nachdem ich

mein Atelier bezogen hatte und zur Mitarbeit in einen

Arbeitskreis „Gedenkstätte“ von Vitos Rheingau eingeladen

wurde. Dort werden die konzeptionellen Vorarbeiten

für eine künstlerisch gestaltete Erinnerungsstätte entwickelt.

Ein Gedenkstein für die ermordeten Kinder gibt es

schon und eine öffentliche Gedenkveranstaltung mit informativen

Vorträgen am 1. September jedes Jahres ist

bereits Tradition.

Dieser besondere Ort, auf dem sich mein Atelier befindet,

wirkt auf die künstlerische Arbeit über die Auseinandersetzung

mit den Themen, die sich dort stellen. Die

tägliche Anwesenheit, nicht als Klinikangestellte, nicht

als Patient, nicht als Besucher oder Tourist, bildet nahezu

seismographische Parameter. Alles dringt ein, mal die

sanfte, mal die dramatisch illuminierte Landschaft, der

verletzte Mensch, das Heilen und Vernichten, die Verzweiflung

und die Hoffnung und letztlich die Suche nach

Perspektiven. Themen, die sich auch in den künstlerischen

Arbeiten der anderen Ateliers im Haus 6 wiederfinden.

Großartige Kunstwerke, die im Patientenatelier

entstehen, sind in einer Sammlung zusammengefasst

und gehen immer wieder von dort zu Ausstellungen

quer durch Deutschland oder ins benachbarte Ausland.

Die Ateliers und das Archiv des Künstlerhauses 6

werden nach telefonischer Vereinbarung für Besucher

geöffnet. Das Gelände der Klinik kann jederzeit besucht

werden. Es lohnt sich.

Skulptur „Bubble Gum" auf dem Gelände der Vitos Klinik Rheinhöhe

Alles dringt ein, mal die sanfte, mal die

dramatisch illuminierte Landschaft, der

verletzte Mensch, das Heilen und Vernichten,

die Verzweiflung und die Hoffnung

und letztlich die Suche nach Perspektiven.


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MICHAEL HERRMANN

Musik genießen und

beim Wandern entspannen

© Tanja Nitzke

Heinrich von Kleist schrieb: „Eine Gegend wie ein Dichtertraum“. Von einem

der lieblichsten Landstriche der Erde ließ Thomas Mann seinen Felix Krull

schwärmen. Clemens und Bettina Brentano wählten den Rheingau zu ihrem

Sommersitz und in ihrem Haus in Winkel gaben sich die Dichter und Denker,

Künstler und Komponisten die Türklinke in die Hand: Johann Wolfgang von Goethe war

gleich mehrfach zu Besuch und erholte sich im Rheingau blendend. Aber auch die Brüder

Grimm und Achim von Arnim waren gern gesehene Gäste der Familie Brentano. Heinrich

Heine rühmte den Fürsten von Metternich und wünschte Prophet zu sein angesichts des

Johannisbergs, den er sich dann überall nachkommen ließe. Johannes Brahms weilte wiederholt

in Wiesbaden und Rüdesheim und freute sich in Briefen an einen befreundeten Rheingauer

Weingutsbesitzer besonders auf dessen Kellerschätze und die gemein-

Michael Herrmann

same Hausmusik. Und auch Staatsmänner schätzten die Region: Hier waren

geboren 1944 in Wiesbaden / von 1966 bis 1970 Gesangsausbildung,

u. a. am Dr. Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt seinem Besuch auf Schloss Johannisberg an seine Frau: „Hier mag ich

sie Mensch, hier durften sie es sein. Otto von Bismarck etwa schrieb nach

am Main / von 1982 bis 1985 Mitarbeit in verschiedenen

verweilen, denn hier darf man träumen.“ Ob schicksalhaft, genussvoll oder

erholsam: Der Aufenthalt in dieser von der Natur so begünstigten Gegend

Konzertdirektionen in Deutschland / 1987 Gründung des

muss auf alle jene Rheingaureisenden äußerst inspirierend gewirkt haben,

Rheingau Musik Festivals, dessen Intendant und Geschäftsführer

Herrmann ist / 1994 Gründung des Rheingau Literatur dokumentieren, die sie von hier mitnahmen. Die sanften Hügel, der Wein, die

wie ihre zahlreichen literarischen oder musikalischen Hervorbringungen

Festivals / 1997 Verleihung des Hessischen Verdienstordens /

Kulturdenkmäler, die lieblichen Ortschaften: Von jeher müssen sie einen

ganz besonderen Reiz ausgeübt haben. Ihre Lebensfreude mit Gästen zu

seit 1997 Vorstandsmitglied des Verbandes der Deutschen

teilen, war den Rheingauern anscheinend immer ein hohes Gut.

Konzertdirektionen, seit 2003 in der Funktion des Schatzmeisters

/ von 1998 bis 2012 Vorstandsmitglied der European Das alles hat sich bis heute nicht geändert, und so hat mir der Rheingau selbst

Festival Association (EFA), von 2005 bis 2012 und seit 2014

die Idee gegeben, hier ein klassisches Musikfestival zu gründen und mit einem

„Sommer voller Musik“ alljährlich diese einzigartige Region zu feiern. Nach

deren Vice President / 2002 Verleihung der Goethe-Plakette

einem Probelauf im Sommer 1987 mit zwei Konzerten in Kloster Eberbach

des Landes Hessen / seit 2008 geschäftsführender Gesellschafter

der Frankfurter Konzertdirektion Pro Arte / 2012 1987 im Adlerturm in Rüdesheim den Rheingau Musik Festival e. V. Damit war

gründete ich mit einigen Freunden und Musikbegeisterten am 23. November

Verleihung der Kachel des Hessischen Ministerpräsidenten /

der Startschuss für die erste offizielle Spielzeit des Rheingau Musik Festivals gefallen.

Die Idee: Herausragende musikalische Ereignisse werden zusammen mit

2014 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse

der Einzigartigkeit landschaftlicher Reize zum Publikumsmagneten für den

Rheingau. Was damals ganz bescheiden begann, ist inzwischen zu einem Kulturunternehmen

von internationalem Rang geworden, das jährlich mit rund 150 Veranstaltungen

mehr als 120.000 Besucher in den Rheingau lockt. Das hätte ich niemals für möglich gehalten

und so bin ich über den Erfolg des Fes tivals weiterhin sehr glücklich. Es ist die Besonderheit,

ein Festival zum Anfassen zu sein, welches in seiner Heimat verwurzelt ist, die wiederum im

Spannungsfeld zwischen internationaler Weinregion und ganz privat geprägtem Idyll steht.

Früher bin ich durch ganz Deutschland und Europa gefahren, um bestimmte Künstler

oder Werke zu hören, heute kann ich meine Favoriten „vor der Haustür“ erleben. Ich habe


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MICHAEL HERRMANN

Die Steinberger Tafelrunde

Es ist die Besonderheit, ein Festival

zum Anfassen zu sein, welches in seiner

Heimat verwurzelt ist, die wiederum

im Spannungsfeld zwischen internationaler

Weinregion und ganz privat

geprägtem Idyll steht.

das Privileg, an einem der schönsten Orte im Rheingau zu wohnen,

nämlich gegenüber von Schloss Johannisberg mitten in den Weinbergen.

Von dort sind die allermeisten Spielstätten nur einen Katzensprung

entfernt. Außerdem kann ich mich hier am besten entspannen,

wenn ich im Garten sitze und bei einem Glas Riesling zusammen

mit meiner Frau auf die Weinberge und den Rhein schaue und

die Ruhe auf mich wirken lasse. Und wenn ich keine Termine und

Verabredungen beachten muss. Dann nehme ich gerne die Zeitung

oder ein Buch zur Hand und genieße diese fantastische Landschaft.

Möchte ich hingegen aktiv werden, fahre ich hinter Johannisberg

Richtung Stephanshausen und weiter nach Presberg: Dort weitet sich

der Blick plötzlich bis zum Horizont über viele Hügel und kleine

Berge. Diese weite Hügellandschaft heißt auch in Anlehnung an die

Alpen „Rheingauer Alp“. Von hier aus kann man wunderbare Wanderungen

unternehmen oder auch im Herbst hervorragend Drachen

steigen lassen. Eine meiner Lieblingswanderrouten liegt mir besonders

am Herzen: durch die Weinberge des Rheingaus, von Hattenheim

über Oestrich und Schloss Vollrads bis nach Schloss Johannisberg.

Dass auf dieser Route auch genügend Zeit und Gelegenheit für

die ein oder andere Einkehr und ein Glas Wein bleibt, versteht sich

von selbst. Mit Bus und Bahn wird man bequem zum Ausgangs- und

Endpunkt der Route gebracht, die mit ausreichenden Pausen und im

bequemen Tempo in drei Stunden zu schaffen ist.

Kurzum: Nach meinen Jahren in der Ferne auf den Kanarischen

Inseln bin ich sehr gerne in meine alte Heimat zurückgekehrt,

obwohl ich eigentlich nie ganz weg war: Der Rheingau mit seinem

landschaftlichen Reiz und seinen architektonischen Kostbarkeiten

wie etwa Kloster Eberbach, Schloss Johannisberg, Schloss Vollrads,

der Abtei St. Hildegard in Eibingen oder den vielen historischen

Kirchen und altehrwürdigen Weingütern, ist eine sehr kunst- und

kulturreiche Region, in der ich meine private und berufliche Erfüllung

gefunden habe. Das Rheingau Musik Festival wird mich hoffentlich

noch lange begleiten: Denn mir fällt die Decke auf den Kopf, wenn

ich nichts zu tun habe. Ich kann nicht lange still sitzen und bin

daher sehr froh über diese Art von Beschäftigung.


Konzert im Kreuzgang von Kloster Eberbach

Der Rheingau mit seinem

landschaftlichen Reiz und seinen

architektonischen Kostbarkeiten

wie etwa Kloster Eberbach,

Schloss Johannisberg, Schloss

Vollrads, der Abtei St. Hildegard

in Eibingen oder den vielen

historischen Kirchen und altehrwürdigen

Weingütern, ist eine

sehr kunst- und kulturreiche

Region, in der ich meine private

und berufliche Erfüllung

gefunden habe.

Open-Air-Konzert im Cuvéehof auf Schloss Johannisberg


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RHEIN-MAIN-VERKEHRSVERBUND GMBH

Lebensadern zwischen

Metropolen und Erholung

RHEIN-MAIN-VERKEHRSVERBUND GMBH

Von 13 Milliarden Kunden können viele Unternehmen nur

träumen. Nicht so der Rhein-Main-Verkehrs verbund

(RMV), der seit seiner Gründung so viele Fahrgäste

beförderte. Dabei war aller Anfang schwer.

Am 28. Mai 1995 machte es mitten in der Nacht, um 0.17 Uhr, pling.

Mit diesem unscheinbaren Geräusch begann eine Erfolgs geschichte, die

in Deutschland ihresgleichen sucht. Das „pling“ wurde durch die erste

Fahrkarte für den Rhein-Main-Verkehrsverbund ausgelöst. „Das war

absolut keine einfache Geburt“, sagt Prof. Knut Ringat, Sprecher der

Geschäftsführung und Geschäftsführer des RMV. Neben dem Land

Hessen gehören zum kommunalen Verbund 15 Landkreise, vier kreisfreie

Städte und sieben Städte mit Sonderstatus. „Die müssen Sie erst

einmal alle unter einen Hut bekommen“, so Ringat. Aus über hundert

Tarifsystemen wurde ein einheitlicher Verbund. Vor dem RMV galt

eine Busfahrkarte nicht für die Bahn und umgekehrt. Wer mit dem Bus

zum nächsten Bahnhof fuhr, dort die Bahn nach Frankfurt nahm und

in der Stadt die U-Bahn benutzte, musste sage und schreibe drei Tickets

lösen. Jetzt gilt die Devise: ein Fahrplan, ein Fahrschein, ein Fahrpreis.

„Die Nähe aus pulsierendem Wirtschaftsraum

und einzigartiger Lebensqualität

zeichnet uns hier vor Ort aus.“

Prof. Knut Ringat, Rhein-Main-Verkehrsverbund

Der RMV spielt insbesondere für den Tourismus im Rheingau-Taunus-Kreis

eine große Rolle. Er bietet den vielen Besuchern aus aller Welt

eine nie dagewesene Mobilität, durch die sie die schönsten Ausfl ugsziele

entdecken können – sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Für den

Drahtesel müssen sie nicht einmal in den Bussen und Bahnen des RMV

bezahlen. „Ein besonders beliebtes Angebot für unsere Fahrgäste, denn

so können sie jederzeit vom Fahrrad in den öffentlichen Nahverkehr

umsteigen, wenn es mal zu anstrengend wird“, ergänzt Prof. Ringat

augenzwinkernd.

Von der Mobilität profi tieren natürlich auch die vielen Pendler in

der Region, die täglich den Weg zur Arbeit in die nahe gelegenen

Metro polen antreten. „Die Nähe aus pulsierendem Wirtschaftsraum

und einzigartiger Lebensqualität zeichnet uns hier vor Ort aus“, sagt

Ringat. Der RMV ist auf den Lebensadern dieser Region unterwegs

und stets am Puls der Zeit. Das „pling“ der Fahrkartenautomaten wird

immer häufi ger durch das Handy- oder eTicket ersetzt – sehr zum

Gefallen der Fahrgäste, denn deren Zahl steigt stetig weiter an.

© RMV/Helmut Vogler

Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH

Alte Bleiche 5 · 65719 Hofheim am Taunus

www.rmv.de


66

SUSANNE KRONENBERG

Inspirationen

auf Schritt und Tritt

Ich bin im Weserbergland aufgewachsen. Sicherlich habe ich mich deshalb auf Anhieb

im Taunus zu Hause gefühlt. Auch wenn Ith und Süntel um ein Drittel niedriger sind

als die Kalte Herberge und die Hohe Wurzel. Solange ich zurückdenken kann, war

ich, wenn möglich, im Freien und meistens im Wald unterwegs. Mit dem Bruder, mit

Freundinnen und Freunden, immer mit dem Hund – nachmittags während der Schulzeit

und von morgens bis abends in den Ferien. Es waren die 60er- und 70er-Jahre, in denen wir

Kinder so viel Freiheit hatten. Das draußen Unterwegssein ist für mich nach wie vor essenziell.

So wie das Schreiben.

Der Rheingau-Taunus-Kreis ist für alle, die sich gern im Freien bewegen,

Susanne Kronenberg

eine ergiebige (Wahl-)Heimat. Wälder und Felder, soweit die Blicke reichen.

Kein Wunder, deckt sich doch ein Großteil unseres Kreises mit dem Naturpark

Rheingau-Taunus. So zählt der Rheinsteig für mich zu den schönsten

geboren 1958 in Hameln, verheiratet / Autorin von Jugendbüchern,

Kriminalromanen, Sachbüchern, Regionalem über Wies-

Wanderwegen überhaupt, mit diesen traumhaften Ausblicken auf den Strom

und die Burgen. Immer wieder zieht es mich in den Osteinschen Park bei

baden und den Rheingau-Taunus-Kreis, Herausgeberin, Mitglied Rüdesheim. Beim Jagdschloss Niederwald ließ Graf Karl Maximilian Ostein

der Autorengruppe Syndikat, Seminarleiterin für Kreatives im Jahr 1774 die Zauberhöhle und die Burgruine Rossel errichten und legte

mit seinem Landschaftspark den Grundstein für die Rheinromantik. Etwas

Schreiben / 1981 - 1985 Studium der Innenarchitektur an der

von dieser Stimmung ist dort bis heute zu spüren. Überhaupt, Geschichte! Sie

Fachhochschule Hannover, Fachbereich Kunst und Design / begegnet uns unterwegs auf Schritt und Tritt. Mit dem Limes, UNESCO-

1985 Diplom und Volontariat bei einem schwäbischen Welterbe seit 2005, sogar auf einer Stecke von 35 km quer durch den

Landkreis. Und natürlich in den zahlreichen mittelalterlichen Burgen und

Baufachzeit schriften-Verlag / 1986 Übernahme als Redakteurin /

Burg ruinen. Auf die Bäderkultur des 19. Jahrhunderts treffen wir bei einem

1987 erstes Jugendbuch / seit 1987 freiberufliche Journalistin

Spaziergang durch Bad Schwalbach und Schlangenbad.

und Autorin / 1996 Umzug nach Wiesbaden / 2005 Start der

Krimireihe um die Wiesbadener Privatdetektivin Norma Tann / Entdeckungen, die mich auch auf Ideen für meine Kriminalromane bringen.

Trotzdem, allen der an die 100 markierten Wanderwege im Landkreis zu folgen

– das wäre ein zu hoch gestecktes Ziel und kaum zu schaffen, obwohl ich

2006 Umzug nach Taunusstein-Neuhof / 2009 Gründung der

Wiesbadener Autorengruppe „Dostojewskis Erben“ mich nicht nur auf eigenen Füßen, sondern auch im Pferdesattel aufmache.

Mein Pferd lebt übrigens schon fünf Jahre länger als ich im Rheingau-Taunus-

Kreis. 2001 zog es aus dem Rheinland in einen Pensionsstall im schmucken

Dorf Dasbach bei Idstein und fühlt sich auf den Weiden unterhalb des rekonstruierten

Römerturms pudelwohl. Mein Umzug von Wiesbaden nach Taunusstein-Neuhof

erfolgte im Jahr 2006; ein Ortswechsel von vielen in den Jahren davor. Von meiner Geburtsstadt

Hameln ging es zum Studium nach Hannover, danach wechselte ich als Volontärin und

spätere Redakteurin in den Stuttgarter Raum, wo wir sowohl das Stadt- als auch das Landleben

erprobten. 1996 dann trieb meinen Mann und mich wieder der Wunsch nach einem

neuen Wohnort um. Dass es Wiesbaden wurde, hat mit dem allerersten Eindruck zu tun:

Museum, Wilhelmstraße, Kurhaus, Villenviertel ohne Ende – die ganze gebündelte Pracht.

Und zudem warfen der Taunus, der Rhein und die Rheingauer Weinberge ihr überzeugendes


67

SUSANNE KRONENBERG

Gewicht in die Waagschale. Nach der ersten

Stippvisite war uns beiden klar: In dieser

Region muss man einfach gut leben und

arbeiten können. Über weitere Stationen machen

wir uns seitdem keine Gedanken mehr.

Heute bin ich überzeugte Taunussteinerin.

Und wohne abseits von Flug- und Verkehrslärm

im Grünen, ohne auf die Vorzüge

der Großstädte verzichten zu müssen.

Ob mit Bus oder Auto: Die Wiesbadener

Innenstadt liegt nur eine Viertelstunde entfernt,

und Mainz und Frankfurt sind auch

nicht aus der Welt. Auch die kleineren Fachwerkstädte haben es

mir angetan. Ein guter Riesling mit Blick auf die Kurfürstliche

Burg in Eltville, ein italienisches Eis in Idsteins liebenswerter Altstadt

– wer könnte da widerstehen? Apropos Idstein! Das Jazzfestival

muss man erlebt haben. Womit wir endlich der Kultur die

Mir persönlich liegen die gebührende Aufmerksamkeit einräumen

vielen kleineren Literaturveranstaltungen

am Herzen,

möchten. Das Rheingau Musik Festival,

das Rheingau Literatur Festival – beides

hochrangige Veranstaltungen. Mir

die mit einem hohen Maß persönlich liegen die vielen kleineren

Literaturveranstaltungen am Herzen,

an Einsatz, Organisationstalent

und Liebe zum Buch Organisationstalent und Liebe zum

die mit einem hohen Maß an Einsatz,

und oftmals ehrenamtlich Buch und oftmals ehrenamtlich ins

Leben gerufen werden. Für uns Autoren

ins Leben gerufen werden. ganz wesentliche Gelegenheiten, um den

Kontakt zu den Leserinnen und Lesern

zu halten. Zu den Menschen, mit denen

ich bei meinen Lesungen ins Gespräch komme, gehören neben den

Alteingesessenen auch viele Zugezogene, die sich wie ich ganz

bewusst für das Leben im Rheingau-Taunus-Kreis entschieden

haben. Aus Gründen, die so vielfältig sein mögen wie die Region

selbst.


82

WOLF VON LOJEWSKI

Ein Nordlicht

zwischen Weinbergen

So etwa ein Dutzend Mal in meinem Leben bin ich umgezogen. Und bei jedem

Umzug entsteht die Frage, ob man nicht etwas vermissen werde in einer neuen

Heimat – ein Masure die Einsamkeit, ein Londoner oder Washingtoner den Trubel

der Weltstadt, ein Surfer das Meer, ein Nordlicht das Kühle, Klare, Weite... Die

Antwort ist jedes Mal ein lautes Nein und ein leises Ja. Noch heute werden meine Gefühle

durch das traurige Schicksal von „Holstein Kiel“ oder durch Niederlagen des „Hamburger

SV“ weit stärker strapaziert als durch Sorgen um die „Frankfurter Eintracht“. Und als die

Rheingauer Winzer ihren neuen Mitbürger an einem Herbsttag einluden, aus Anlass der

Präsentation eines neuen Weinjahrgangs eine kurze Rede zu halten, stand ich vor einem

Glaubwürdigkeitsproblem. Was sollte ich Winzern über Wein erzählen, das sie selbst nicht

Wolf von Lojewski

weitaus besser wüssten? So wählte ich ein Thema, von dem ich etwas zu

verstehen glaubte. Und das war Flensburger Bier. Sie haben es gutmütig

aufgenommen. Überhaupt ist es diese Gutmütigkeit, die ich an meinen neuen

geboren 1937 in Berlin, Kindheit in Ostpreußen, Flucht nach

Nachbarn zu schätzen lernte. Man sollte das nicht mit Harmlosigkeit verwechseln.

Sie wissen schon, was sie wollen.

Pommern und weiter nach Cuxhaven und Kiel / Studium der

Rechtswissenschaften und journalistische Lehre bei den „Kieler

Nachrichten“ / 1971 - 1974 Fernseh-Korrespondent der ARD in Wenn uns amerikanische Freunde besuchen, haben wir es leicht, sie davon

zu überzeugen, dass sie etwas Einmaliges erwartet: der Rhein! „Wir haben

Washington / 1978 - 1982 Leiter des „Weltspiegel“ in Hamburg

hier Euretwegen alles an Schlössern und Burgen und mittelalterlichen Ruinen

und Moderator der „Tagesthemen“ / 1982 - 1987 Korrespondent zusammengetragen, was auf dem Markt zu haben war. Von jetzt an könnt Ihr

und Studioleiter der ARD in London und danach bis 1991 in Hollywood und Disneyland vergessen!“ In dem einen oder anderen alten Gemäuer

kehren wir dann ein: Schloss Johannisberg mit weitem Blick hinunter

denselben Funktionen wieder in der Hauptstadt der USA / seit

zum Strom, in Eltville mit seinen engen Gassen, im Kloster Eberbach. Du

dem Wechsel 1992 zum ZDF zunächst in Wiesbaden, schließlich

in Schlangenbad wohnhaft / bis Anfang 2003 Leiter und erst ausgezogen: uralte Weinfässer, der Kreuzgang, ein riesiger Schlafsaal mit

gehst durch das Tor und bist im Mittelalter, so als seien die Mönche gerade

Moderator des „heute journal“, später drei Jahre Moderator

hartem Boden, die gewaltige Basilika in ihrer steinernen Strenge… Wenn das

seine Wirkung noch nicht getan haben sollte, genügt es, nur ein paar Worte

der Sendung „Abenteuer Wissen“ / Buchautor: u. a. „Die Briten

ins Halbdunkel zu flüstern, und jeder Gast ist vom Rheingau verzaubert:

sind anders“; „Amerika – ein Traum vom neuen Leben“; „Live „Sean Connery, der Name der Rose!“

dabei“; „Der schöne Schein der Wahrheit“ und „Meine Heimat,

An Rüdesheim kommen wir nicht ganz vorbei. Für jeden Touristen ist

deine Heimat – Begegnungen in Ostpreußen“ / zog mit dem

Rüdesheim eine Verpflichtung. Aber keinesfalls sollten er oder sie es versäumen,

einmal mit der Seilbahn über die Weinberge zu schweben. Vom Nieder-

Fernsehteam weiterhin auf Reportage-Reisen und erhielt zahlreiche

Auszeichnungen walddenkmal dort oben mag ein jeder halten, was er will. Der Blick von dort

ist berauschend. Rauf und wieder runter – so mancher Ort an den Rändern

des Taunus gleicht einem schräg gestellten Tablett. Die oben schauen denen

unten aus etwa hundert Metern Höhe auf die Köpfe. Georgenborn ist solch ein Ort. Dort

hatte Ende des 19. Jahrhunderts einer der reichsten Männer Europas sein Traumschloss

gebaut und drumherum einen Park mit Tempeln und Teichen und Pflanzen aus aller Welt.

All seinen Bewohnern hat dieses Schloss kein Glück gebracht. Zwei Gruselfilme wurden


83

WOLF VON LOJEWSKI

noch in seinen Marmorsälen gedreht, bevor Pioniere der Bundeswehr

die Pracht schließlich sprengten. Es war einfach zu groß für

jede praktische Nutzung.

Und überall im Taunus sprudeln die Quellen, ein Wasser gesünder

als das andere… Und auf den großen und kleinen Bühnen veranstaltet

das Rheingau Musik Festival seine Konzerte. Ein kräftiger Strom

großer Namen sprudelt im Sommer herein, aus allerlei Höfen dringt

plötzlich Gesang, und es ist erstaunlich, wie preiswert ein guter

Wein sein kann.

Ach ja, und die Loreley ist hier in unmittelbarer Nähe zuhause,

Heinrich Heine hat sie berühmt gemacht. Nun endlich wird es

schwierig, amerikanischen Freunden den Zauber deutscher Lyrik zu

vermitteln. Was ist schon geschehen? Ein Schiffer an einer gefährlichen

Biegung des Rheins muss wohl nicht auf den Kurs geachtet

haben. Hoch oben auf dem Felsen sah er eine singende Blondine, sie

hat ihn abgelenkt. Was ist das schon im Vergleich mit all den Krisen

und Katastrophen unserer Tage? Nun ja, der Klang der Verse – sehr

schwierig in jede andere Sprache zu übersetzen – ist Musik. Vielleicht

etwas zu romantisch für den modernen Geschmack, aber so

klingt nun einmal der Rheingau.

„Die Nacht ist kühl und es

dunkelt, und ruhig fließt

der Rhein; der Gipfel des

Berges funkelt im Abendsonnenschein…“


84

WOLF VON LOJEWSKI

Wenn uns amerikanische Freunde besuchen,

haben wir es leicht, sie davon zu überzeugen,

dass sie etwas Einmaliges erwartet: der Rhein!

„Wir haben hier Euretwegen alles an

Schlössern und Burgen und mittelalterlichen

Ruinen zusammengetragen, was auf dem

Markt zu haben war. Von jetzt an könnt Ihr

Hollywood und Disneyland vergessen!“


85

SCHLAADT UNTERNEHMENSGRUPPE

Erfolgreich

im Wandel der Zeit

SCHLAADT UNTERNEHMENSGRUPPE

Dass inmitten des idyllischen Wispertals

der Marktführer bei Formteilen

aus Partikelschaum zuhause ist, vermutet

kaum jemand. Doch seit mehr

als 100 Jahren schlägt gerade hier das Herz der

Schlaadt Unternehmensgruppe.

Der Ursprung des Unternehmens reicht zurück

bis ins Jahr 1904, als Georg Stephan Schlaadt eine

Holzhandlung in der Loreleystadt St. Goarshausen

gründete. Fichtenholz aus dem Taunus verband

er damals zu Flößen, die sodann ihre Reise Stefan Schlaadt

Geschäftsführer

auf dem Rhein antraten. In den 1950er-Jahren –

die Flöße hatten in der Zwischenzeit ausgedient –

wandelte sich das Unternehmen unter der Führung der zweiten Generation

zum Parketthersteller. Sichtbarer Ausdruck für den Expansionskurs

war im Jahr 1959 der Umzug auf ein 70.000 qm großes

Gelände in Lorch am Rhein. Schon ein Jahr später legte man als

eines der ersten Unternehmen mit dem Erwerb der Lizenz zur Herstellung

von Styropor den Grundstein für eine neue Zukunft. Im

Kunststoff entdeckte man das enorme Potenzial, das die Geschäftsführer

der dritten Genera tion, Theo und Hermann Schlaadt, auszuschöpfen

wussten.

Heute ist Schlaadt ein solide gewachsener Verbund

von spezialisierten, sich wechselseitig ergänzenden Gesellschaften.

An sechs nationalen Produktionsstätten

und einem Standort in den USA werden täglich von

über 300 Mitarbeitern Verpackungen für Spülmaschinen,

Isolierbehälter, Baby-Kindersitze oder Stoßfängerkerne

fürs Automobil gefertigt – um nur einige wenige

der vielfältigen Anwendungsbeispiele von Schlaadt-

Partikelschäumen zu nennen.

Immer bestrebt, neue Werkstoffe und Technologien

zu entwickeln, um weiterhin erfolgreich zu expandieren,

wird mit Stefan Schlaadt in der Geschäftsführung

die Familientradition in vierter Generation fortgesetzt.

Ob als Verpackungsmaterial oder Funktionsformteil – der innovative

Werkstoff nimmt immer wieder neue Gestalt an und ermöglicht

aufgrund seiner ausgezeichneten Eigenschaften maßgeschneiderte

Lösungen für nahezu alle Branchen. Egal ob in der Automotive-,

Heizungs-, Sanitär- oder Hausgeräteindustrie – Schlaadt Partikelschaum-Lösungen

sind überall zuhause. Ergänzt wird das Schlaadt

Materialspektrum mittlerweile von einer Fülle weiterer Kunststoffe,

wie EPP, Neopor oder Copolymere, die sowohl als Formteile oder

als Zuschnitte den Weg zu den Kunden fi nden.

So stellt die Schlaadt Unternehmensgruppe täglich ihre Kompetenz

in Partikelschäumen unter Beweis und erweist sich als Spezialist,

wenn es um Lösungen rund ums „Verpacken – Schützen – Isolieren“

geht.

Schlaadt Unternehmensgruppe

Schwalbacher Straße 123 · 65391 Lorch

www.schlaadt.de


90

THOMAS WARK

Mein „Friedensschluss“

mit dem Rheingau

Aus dem Rheingau musst Du weg, bevor Dich diese Behäbigkeit erdrückt.

Manchmal glaube ich, diese ganze Gegend hier hat sich gegen die Jugend verschworen.

Unser Jugendzentrum in Geisenheim will die Stadt aus politischen

Gründen nicht weiter genehmigen, im Club in Eltville darfst Du nicht rauchen

und aus den Kneipen fliegst Du raus, wenn Du nicht ausgiebig konsumierst. Beim alten

Oettinger in Erbach sitzen die Städter aus Wiesbaden und Mainz und beschweren sich, sobald

wir etwas lauter werden. In Rüdesheim triffst Du nur auf angetrunkene Schunkeltouristen

und überhaupt: Wo immer wir hingehen, werden lange Haare sofort als sicheres Indiz für

Drogenmissbrauch gedeutet. Wenn Du nicht in einem der Dörfer geboren bist, wirst Du auf

ewig ein ‚Zugezogener‘ bleiben. Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Rheingau unter

Thomas Wark

einer dichten Schicht aus Mehltau liegt. Den Leuten hier ging es immer schon

besser als in anderen Gegenden, weil sie neben dem Weinbau noch Arbeit bei

der Bahn und der Post hatten, aber dieser Wohlstand hier hat die Leute träge

geboren 1957 in Viersen/Rheinland, aufgewachsen in Erbach

gemacht. Was kannst Du als junger Mensch hier schon erleben? Nicht mal

und Hattenheim, verheiratet, zwei Kinder / Studium der

eine Schallplatte kannst Du hier kaufen! Das Beste am Rheingau ist die Bahnstrecke

nach Wiesbaden und Frankfurt, aber 1 Mark und 20 Pfennige für eine

Anglistik und Amerikanistik in Mainz / von 1983 bis 1987

Sportjournalist beim NDR in Hamburg, seit 1988 beim ZDF einfache Fahrt nach Wiesbaden ist natürlich ein stolzer Preis. Eines kann ich

Dir sagen: Sobald ich mit der Schule fertig bin, werde ich hier abhauen.“

in Mainz / hat als Live-Reporter und Moderator von neun

olympischen Spielen und sieben Fußball-Weltmeisterschaften Soweit der Auszug aus einem flammenden Brief des damals 16-jährigen

berichtet, außerdem über rund 1.000 Bundesligaspiele im Thomas Wark an eine Freundin. Fast 43 Jahre später ist die ausdrücklich

vor einem Umzug in den Rheingau gewarnte Freundin immer noch Frau

„Aktuellen Sportstudio“ / Drehbuchautor und Verfasser von

Wark und lebt mit mir, einem längst überzeugten Rheingauer, mittendrin in

Autobiografien / 2017 wird sein erster Roman erscheinen, diesem Landkreis. Als ich den Brief vor ein paar Tagen noch einmal las,

der ausdrücklich nicht vom Sport handelt, sondern einen Teil fragte ich mich, was zum Friedensschluss mit dem Rheingau geführt hatte.

seiner Reiseerlebnisse zum Inhalt hat („Goa-Lisboa“)

Wie kam es, dass wir Hamburg Mitte der 80er-Jahre verließen und in den

Rheingau zurückkehrten? Wir hätten auch nach Berlin oder München gehen

können, aber da war dieses Bauchgefühl, das uns werdende Eltern den

Rheingau als neuen Familienstandort wählen ließ. Hatte ich mich verändert oder war diese

so einzigartige Gegend anders geworden? Es dauerte nicht lange und wir bekamen erste

Eindrücke von der Qualität öffentlicher Einrichtungen, die uns die nächsten Jahre begleiten

würden: Kindergärten, Schulen, Sportvereine, Reitstall, Jugendfreizeiten, Volkshochschule,

Kirche. Dass unsere Kinder auf der Rheingauschule mit den Erblasten ihres Vaters

konfrontiert wurden, machte die Erziehung nicht leichter, frischte aber den Kontakt zu ein

paar Lehrern auf, die ich 20 Jahre zuvor noch verflucht hatte. Der Rheingau, den wir

durch unsere Kinder auf eine neue Weise entdeckten, machte es einem leicht, Freunde zu

finden. Der Wandel der Dörfer war unverkennbar, neue Baugebiete brachten Menschen

von überall her. Die EBS mit ihren Studenten aus aller Welt sorgte für ein Klima der Offenheit,

das ich früher so nicht gekannt hatte. Im Gegenteil: Als wir 1964 aus Mainz nach

Erbach zogen, mussten wir Kinder uns den Respekt der Dorfjugend noch sehr hart erarbei-


91

THOMAS WARK

ten, um es wohlwollend zu umschreiben. Ich erinnere mich besonders

an einen Tag und den Heimweg von der Schule. Ob es

meine für damalige Verhältnisse eher extravagante Kleidung

war (Hemd mit Stehkragen unter einem bayerischen Umhang

aus Loden) oder die Unfähigkeit, auch nur ein Wort dieses Dialektes

sprechen zu können, kann ich so viele Jahre später

nicht mehr sagen. Auf jeden Fall gaben mein jüngerer Bruder

und ich, diese zwei Städterjungs aus dem Neubaugebiet am

Sportplatz, eine prima Opferrolle ab. Das gipfelte an einem

Sommertag darin, dass mich eine Horde der Dorfjugend in der

Friedrichstraße überfiel. Sie fesselten und brachten mich in einen

stinkenden Stall in die Neugasse. Es war zu der Zeit, als

automatische Landmaschinen allmählich die Arbeit in den

Weinbergen übernahmen, in meinem Gefängnis aber stand

noch ein leibhaftiger Ackergaul. Ich wurde auf einen Stuhl gebunden,

unter den Gaul geschoben und für eine gefühlte Ewigkeit

alleine im Stall gelassen. Nie zuvor war ich einem Pferd so

nahe gewesen und selbst die Tatsache, dass dieses riesige Monster

einen Namen hatte und Meta hieß, konnte meine Angst

nicht lindern. Die Sache endete glimpflich damals, aber ich beschloss,

den väterlichen Rat, mich gegen derartige Überfälle zu

wehren, zukünftig konsequenter zu befolgen. Das half ebenso

wie das Erlernen der Mundart und es kam doch noch zu einer

schönen Kindheit. Mit ein paar von den Erbacher Rüpeln bin

ich heute noch befreundet und wenn wir uns unterhalten, dann

geschieht das automatisch auf Rheingauer Platt, wobei uns jedes

Mal auffällt, dass die Kinder von heute fast nur noch hochdeutsch

sprechen. Ich wünsche keinem von ihnen ein paar unfreiwillige

Stunden unter einem Pferd, aber bevor dieser herrliche

Dialekt ganz verschwindet?

In meinem Büro in Mainz, wo Menschen

aus allen Teilen Deutschlands arbeiten,

habe ich dafür gesorgt, dass „Gude“

von den meisten als offizielle Begrüßungsfloskel

benutzt wird, ein zugegebenermaßen

kleiner Beitrag zum Erhalt

dieses sprachlichen Kulturguts.

In meinem Büro in Mainz, wo Menschen aus allen Teilen Deutschlands arbeiten, habe ich

dafür gesorgt, dass „Gude“ von den meisten als offizielle Begrüßungsfloskel benutzt wird,

ein zugegebenermaßen kleiner Beitrag zum Erhalt dieses sprachlichen Kulturguts. Ich kenne

keinen Kollegen, der mich um meinen Rheingau nicht beneiden würde. Wie oft habe ich gestrunzt,

wenn wir von einer Dienstreise nach Hause kamen und ich im Flugzeug, wenn wir

über Rüdesheim die Kurve nach Frankfurt nahmen, auf den Rhein und seine Auen zeigte.

Die Annäherung an diese Landschaft hat in all seinen Jahren nichts von ihrer Faszination

verloren. Ob aus der Luft oder über die B 42 bei Eltville kommend: Der erste Blick auf den

Rhein, der mit jedem Wetter eine andere Farbe bietet, zählt zu meinen Favoriten im Rhein-


92

THOMAS WARK

Ich kenne keinen Ort der Welt und ich kann behaupten,

die Welt bereist zu haben, der mich so stark

anzieht wie die alte Zisterzienserabtei. Eingebettet

in diese landschaftliche Dreifaltigkeit, die diesen

Landstrich prägt. Oben der Wald, in der Mitte die

gau. Diese Flusslandschaft sorgt immer noch dafür, dass der

Weg zum ZDF in all den Jahren nicht langweilig geworden

ist. Die paar Kilometer zwischen Winkel und Eltville am

Rhein entlang und dazu die passende Musik: So kann aus

einem schnöden Weg zur Arbeit ein kunstvoll begonnener

Tag werden!

Weinhänge, unten der Fluss. Und wir mittendrin. Heute, da die Kinder längst aus dem Haus sind, weil sie

wie ihre Eltern vor über 30 Jahren glauben, woanders ihr

Glück zu finden, erschließen sich neue Facetten dieses einzigartigen

Landkreises, die wir regelmäßig wiederentdecken. Wanderungen

durch den Hinterlandswald, alte Fachwerkgasthöfe in der Daisbacher Gegend,

der Wispertaunus, der Mühlenweg zwischen Winkel und Mariental,

Hattenheim wegen seiner unglaublichen kulinarischen Vielfalt, Rüdesheim

wegen seiner vielen verborgenen Ecken, der nächtliche Blick von der

Schlossterrasse in Johannisberg, der selbst die ein oder andere Bausünde unbedeutend

wirken lässt, die Rossel und ihre Trampelpfade der Romantiker

und natürlich: Kloster Eberbach. Ich kenne keinen Ort der Welt und ich kann

behaupten, die Welt bereist zu haben, der mich so stark anzieht wie die alte

Zisterzienserabtei. Eingebettet in diese landschaftliche Dreifaltigkeit, die diesen

Landstrich prägt. Oben der Wald, in der Mitte die Weinhänge, unten der

Fluss. Und wir mittendrin.


93

TÜFA-TEAM GMBH

Servicepartner nicht nur bei

der Hauptuntersuchung

TÜFA-TEAM GMBH

1991 startete die TÜFA-TEAM GmbH als Partnerbüro der

Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberufl icher

Kfz-Sachverständiger mit einem Prüfi ngenieur und einer

Sekretärin. Als Tochterunternehmen des alteingesessenen

INGENIEURBÜRO GELBE + KOLLEGEN, das schon 1951 gegründet

wurde und sich seit dieser Zeit im Familienbesitz befi ndet,

konnte man die Werkstatt- und Autohausinhaber im Rhein-Main-

Gebiet schnell vom Servicegedanken der TÜFA-TEAM GmbH

überzeugen.

Mittlerweile umfasst das Team 38 Mitarbeiter. Sechs eigene Kfz-

Prüfstellen in Niedernhausen, Wiesbaden, Kriftel, Bad Camberg,

Wetter und Hungen bieten den Kunden von Montag bis Samstag den

unkomplizierten Gang zur Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO –

im Volksmund TÜV genannt – inklusive Teiluntersuchung Abgas und

zur Anbauabnahme nach § 19.3 StVZO. Kinderspielecken, Wickelplätze

und gemütliche Wartebereiche sorgen dafür, dass bei dem im

Jahre 2010 als familienfreundlich ausgezeichneten Unternehmen

auch die kleinen Besucher jederzeit gut versorgt sind. Die TÜFA-

TEAM-Homepage bietet nicht nur die Möglichkeit, sich per E-Mail

an Prüftermine erinnern zu lassen, sondern sich auch über aktuelle

Themen zu informieren. Selbstverständlich erhalten die Kunden

auch die aktuelle Feinstaubplakette vor Ort. Die Zuteilung von

H-Kennzeichen für Oldtimer wird ebenso vom TÜFA-TEAM erteilt.

Insgesamt über 150 Werkstätten und Autohäuser werden im

Rhein-Main-Gebiet von den Außendienst-Prüfi ngenieuren der

TÜFA-TEAM GmbH und den zertifi zierten Kfz-Sachverständigen

des Kfz-Gutachter Büros INGENIEURBÜRO GELBE + KOLLEGEN

betreut, die dort vor Ort die Hauptuntersuchung, die Abgasteiluntersuchung

und die Anbauabnahme durchführen sowie Unfallgutachten

erstellen.

Das INGENIEURBÜRO GELBE + KOLLEGEN ist aber nicht nur

Ansprechpartner, wenn es mal „gekracht“ hat, für die Erstellung von

Unfallgutachten. Zum Team gehören Kfz-Sachverständige für Haftpfl

icht-, Kasko-und Beweissicherungsgutachten, für Kfz-, Oldtimer-

Geschäftsführerin Tatjana Trömner-Gelbe

Kfz-Prüfstelle Wiesbaden

und Youngtimerbewertungen, für Minderwertgutachten, für die

Kaufberatung bei Gebrauchtwagen sowie beratende und Sicherheits-

Ingenieure. Das Büro ist als Classic Data Partner auch Experte für

Oldtimer-Besitzer und -Liebhaber. Die Fachleute prüfen zudem jederzeit,

ob die Werte eines bereits erstellten Classic Data Gutachtens

noch marktkonform sind.

TÜFA-TEAM GmbH

Platter Straße 13 b · 65527 Niedernhausen

www.tuefa.de


104

ÜBERSICHT DER PR-BILDBEITRÄGE

Wir danken den folgenden Unternehmen und Einrichtungen, die mit ihren

Beiträgen das Zustandekommen dieses Buches ermöglicht haben.

AUTOSCHMITT IDSTEIN GmbH 77

www.autoschmitt.com

BAR Business Advisory & Research GmbH 24 - 25

www.bargmbh.de

BRITA GmbH 19

www.brita.de

Dietmar Bücher Schlüsselfertiges Bauen 26 - 27

www.dietmar-buecher.de

ESWE Versorgungs AG 34

www.eswe-versorgung.de

Golfpark Idstein GmbH 31

www.golfpark-idstein.de

Georg Grandpierre Buch- und Offsetdruck

GmbH & Co. KG 35

www.g-grandpierre.de

HELIOS Kliniken Gruppe 38 - 39

www.helios-kliniken.de

Hochschule Fresenius gem. GmbH 45

www.hs-fresenius.de

InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden GmbH 46 - 47

www.infraserv-wi.de

INSIGHT Health GmbH & Co. KG/

insight Energy GmbH 58 - 59

www.insght-health.de/www.insightenergy.de

MGM Mehl Gebäude-Management GmbH 51

www.mgm-mehl.de

Nassauische Sparkasse 68 - 69

www.naspa.de

Omnitron Griese GmbH

www.omnitron.de

PS-Team Deutschland GmbH & Co. KG 70 - 71

www.ps-team.eu

Regionalverband FrankfurtRheinMain

www.region-frankfurt.de

Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH 57

www.rmv.de

Ried-Blitzschutz GmbH 63

www.ried-blitzschutz.de

Schlaadt Unternehmensgruppe 85

www.schlaadt.de

Süwag Energie AG 86 - 87

www.suewag.com

Gestüt Tannenhof 94 - 95

www.gestuet-tannenhof.com

TÜFA-TEAM GmbH 93

www.tuefa.de

VAN HEES GmbH 96 - 97

www.van-hees.com

Vitos Rheingau 101

www.vitos-rheingau.de

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