Ratgeber Zukunft Herbst 2017

pVSpro360

Tipps zum Studium, Ausbildung und zur Karriere

Herbst 2017

ZUKUNFT

28.09.2017

WIR SIND DABEI!

Ausbildung

Studium

Karriere


ott entwickelt und produziert an mehreren europäischen Standorten Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen.

In diesem Segment hat sich bott in über 80 Jahren Firmengeschichte stark positioniert.

Weltweit beliefert die Firmengruppe Kunden in Industrie und Handwerk. bott Produkte machen

Arbeitsprozesse in Fertigung, Service und Montage effizienter.

Editorial

3

Hey ihr Lieben,

Startklar.

Was immer Sie vorhaben, mit einem festen Ziel vor Augen und mit Ihrer Begeisterung

an der Idee werden Sie es erreichen. bott freut sich darauf, Sie dabei mit seinem jungen

Team und in einem innovativen Arbeitsumfeld zu begleiten.

bott bietet folgende Ausbildungsplätze an:

willkommen zurück aus den Sommerferien. Hinein geht es ins womöglich

letzte Schuljahr. Vielleicht stehen bald eine Ausbildung oder ein

Studium an. Genau um diese Themen dreht sich unser Ratgeber Zukunft.

Wir möchten euch bei der Wahl helfen, wie es nach Ende der Schulzeit

für euch weitergehen kann. Soll es eine Ausbildung sein? Die Übersicht

auf Seite 8 zeigt, in welchen Ausbildungsberufen ihr gut verdient.

Habt ihr eine Entscheidung getroffen, geht es an das Bewerben. Eine

Expertin verrät, wie ihr beim Bewerbungsgespräch überzeugend auftretet.

Mehr dazu auf Seite 16. Wenn ihr erst noch Zeit für Orientierung

braucht, aber zugleich etwas Sinvolles tun wollt, dann schaut mal auf

Seite 54. Dort gibt es eine Übersicht zu verschiedenen Freiwilligendiensten.

Strebt ihr ein Studium und den Auszug von daheim an? Dann

lassen wir euch auch damit nicht im Stich. Bevor ihr euren ersten Mietvertrag

unterschreibt, hat eine Expertin auf Seite 50 wichtige Hinweise,

was es dabei zu beachten gibt.

Egal, für welchen Weg ihr euch entscheidet, eine spannende

Zeit steht bevor. Viel Erfolg dafür und beim Lesen viel

Spaß wünscht

alexander.liedtke@pro-vs.de

■ Elektroniker für Betriebstechnik

■ Fachkraft für Lagerlogistik

■ Industriekaufmann/-frau

■ Konstruktionsmechaniker /-in

Interesse?

Dann senden Sie Ihre aussagefähigen

Bewerbungsunterlagen an:

meike.kaemmler@bott.de,

Tel.: 0 79 71 / 251-261.

■ DHBW BWL - Industrie

■ DHBW Wirtschaftsingenieurwesen,

Studienrichtung Produktion-Logistik

Den aktuellen Bedarf an

Ausbildungsplätzen finden

Sie auf www.bott.de

Eine Ausbildung

bei Systemair

bringt frischen

Wind in dein

Leben!

Fahrzeug- und Betriebseinrichtungen

Bott GmbH & Co. KG, Bahnstraße 17, 74405 Gaildorf

bott.de

www.systemair-karriere.de


4

Inhalt

I Erste Schritte

Wer verdient was?: Ausbildungsvergütungen im Vergleich ................................................... 8

Reinschnuppern, was das Zeug hält: Warum Praktika wichtig sind ................................. 10

Wie sieht eine gute Bewerbung aus?: Praktische Tipps ................................................... 14

Gut in der Zeit: Das richtige Zeitmanagement beim Lernen ist das A und O ....................... 18

Wo finde ich den passenden Ausbildungsplatz?: Stellenbörsen im Überblick ............... 24

Top vorbereitet sein: So klappt alles am ersten Arbeitstag .................................................. 32

II Auf der Überholspur

So bekommst du deinen Wunschstudienplatz: Eine praktische Checkliste ................... 36

Sprachen als Steckenpferd: Berufseinsteiger mit Fremdsprachenbezug ........................... 44

Drei Monate Praxis, drei Monate Theorie: Die Vorteile des dualen Studiums .................. 46

Und wie und wo wohnst du?: Pro und Contra von Wohnheimen ....................................... 48

Erst mal was anderes: Möglichkeiten zur Berufsorientierung ............................................ 54

Als Werkstudent durchstarten: Jana Kolbinger jobbt neben dem Studium ........................ 60

III Durchstarter

Werte schätzen gelernt: Oliver Adler arbeitet als Restaurantfachmann .............................. 64

Spaß an Lebensmitteln und an Technik: Bianca Wanzlick ist Lebensmitteltechnikerin .. 68

Ständig unter Strom: Jesus Valenzuela Arias lernt Elektriker ............................................. 72

Der zweite Beruf ist Berufung: Larissa Blank ist Malerin und Lackiererin ....................... 76

Damit alle sicher planschen: Fabian Debernitz wird Fachkraft für Bäderbetriebe ............ 80

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Besuchen Sie uns

an der Nacht der

Ausbildung:

in

Schwäbisch

Hall und

Crailsheim

Wir machen den Weg frei.

Wir bieten folgende Ausbildungs- und Studiengänge:

• Bankkaufmann/-frau mit Zusatzqualifikation Finanzassistent/-in

Ausbildungsdauer für Abiturienten/-innen nur 2 Jahre

• Bachelor of Arts (DH) Fachrichtung BWL/Bank

• Bachelor of Arts (DH) Fachrichtung BWL/Finanzdienstleistungen

Impressum

pVS - pro Verlag und Service

GmbH & Co. KG

Stauffenbergstraße 18

74523 Schwäbisch Hall

Geschäftsführer:

Marcus Baumann,

Tilmann Distelbarth,

Bernd Herzberger

Redaktion:

Lydia-Kathrin Hilpert (Ltg.),

Olga Lechmann,

ERSTE SCHRITTE

Alexander Liedtke (Volo.),

Annika Wieland (Volo.)

Redaktionelle Mitarbeit:

Tanja Capuana, Anke Eberle,

Verena Köger, Nadine Ley,

Sonja Alexa Schmitz

Anzeigen:

Rainer Paschke (Ltg.),

Heike Bischoff, Nicola Kowol,

Dunja Moll

Vertrieb: Natalie Toth

Gestaltung:

HSt-CrossMedia,

Andrea Kurlanda, Stefanie Massa

Druck und Herstellung:

Möller Druck und Verlag GmbH

Gedruckt auf umweltfreundlichem

UltraMag-Plus-Silk-Recyclingpapier

aus 100 Prozent Altpapier,

zertifiziert mit den Umweltsiegeln

„Der Blaue Engel“, „EU-Ecolabel“

sowie FSC- und PEFC-Siegel

www.pro-magazin.de

info@pro-vs.de

Jetzt online

bewerben

unter

vrbank-sha.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


6

www.pro-magazin.de

Immer

wissen, was los ist

Wenn du dich mit Ausbildung oder Studium

beschäftigst, dann schaust du automatisch

auch danach, was es in deinem Umkreis alles

gibt und was dort gerade so passiert.

Die Internetseite des PROMAGAZINs

www.pro-magazin.de informiert dich genau

zu diesem Thema. Bei einem Besuch auf

der Homepage erfährst du, was in den Städten

und Gemeinden sowie in der Wirtschaft

Heilbronn-Frankens zurzeit los ist. Darüber

hinaus wird berichtet, was die Region gerade

bewegt.

Themen

Auf der Startseite laufen in einer Slideshow

die aktuellsten Beiträge ab. Diese stammen

meist aus den Ausgaben des PROMAGAZINs

und enthalten spannende Geschichten und

Hintergründe aus Politik, Wirtschaft sowie

zu Themen aus den Kommunen. Auch Veranstaltungen

oder Porträts zu besonderen Menschen

aus der Region finden sich hier. Unter

den jeweiligen Kategorien im Themenbereich

können alle Texte aufgerufen werden.

Dort befindet sich auch die Kategorie

„Schaufenster“, deren Artikel

sich dem Engagement von Leuten und

Unternehmen der Region widmen.

News

Unterhalb der Slideshow auf der Startseite

sind die „News“. Darunter werden

Meldungen zu allem, was sich in der Region

Neues tut, zusammengefasst. Auch bei

ERSTE SCHRITTE

den älteren News kann der ein oder andere

interessante Aspekt für dich dabei sein.

Service

Der Service-Bereich mit interessanten Links

sowie einem Verzeichnis großer Arbeitgeber

in der Region komplettiert das Angebot

auf der Homepage. Natürlich gibt es

in der Produktübersicht alle Ausgaben des

PROMAGAZINs sowie weitere Publikationen

des Verlags.

Ratgeber Karriere

Besonders interessant ist für dich der Bereich

Ratgeber Karriere“. Dieser ist unterteilt in

die Rubriken „Für Karrieremacher“ und „Für

Berufseinsteiger“. Bei Letzterer dreht sich alles

rund um die Themen Ende der Schulzeit,

Ausbildung, Studium und Start in die eigenen

vier Wände. Dort findest du alle wichtigen

und interessanten Artikel aus diesem

Heft sowie aus den vorherigen Ausgaben.

Der Bereich „Karrieremacher“ kann

in Zukunft für dich relevant werden,

wenn du deine Ausbildung oder dein

Studium abgeschlossen hast. Für

deine Eltern, Freunde oder Bekannte

kann die Seite auch von Interesse

sein. Hier präsentieren sich

Unternehmen aus der Region als

mögliche Arbeitgeber im Rahmen

des Sonderprodukts „Arbeitgeber

im Porträt“, das immer im Herbst

erscheint. Alexander Liedtke

Hier beginnt deine berufliche Zukunft!

GESTERN PIRAT

MORGEN Schreinermeister (m/w)

JOB FINDEN! NICHT SUCHEN.

Finde Ausbildungsplätze, Praktika, Weiterbildungsmöglichkeiten

und Nebenjobs aus der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken.

facebook.com/jobstimme

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Als iOS & Android-App verfügbar!


8

Wer

verdient

was?

Eine Ausbildung bedeutet für viele, das erste

richtige und feste Einkommen zu haben. Wie

viel man verdient, hängt stark von der Branche

und letztendlich vom Beruf selbst ab.

Doch wie setzt sich die Ausbildungsvergütung

zusammen? In vielen Branchen ist es

so, dass es tariflich zwischen Arbeitgebern

und Gewerkschaften geregelt ist, wie viel die

Azubis verdienen. Für diejenigen aus nicht

tarifgebundenen Unternehmen gilt die Regel,

dass sie höchstens 20 Prozent weniger

Lohn bekommen dürfen als ihre Gleichge-

Bestbezahlte

Branchen*

sinnten in Branche und Region. Für alle

Berufe einheitlich ist jedoch, dass das Lehrlingsgehalt

im Laufe der einzelnen Ausbildungsjahre

ansteigt. Zwischen dem ersten

und dem letzten Jahr liegen im bundesweiten

Schnitt rund 300 Euro.

In der folgenden Grafik kannst du sehen,

welche Branchen im Schnitt über die gesamte

Ausbildungszeit die bestbezahlten und die

am schlechtesten bezahlten in Deutschland

sind. Dies kann zwar eine Entscheidungshilfe

bei der Wahl des passenden Ausbildungsberufes

sein, aber bedenke: Geld ist noch lange

nicht alles.

Alexander Liedtke

1227,5

1105,33

1103,25

Am schlechtesten

bezahlte Branchen*

675

683,33

875

Lieber gute Übernahmechancen

statt perspektivlos?

Bauhauptgewerbe

West

gewerblich

(seit 06/17)

Pflege im

öffentlichen

Dienst

Länder

(seit 01/17)

Metall- und

Elektroindustrie

Baden-

Württemberg

(seit 04/17)

Landwirtschaft

Baden-

Württemberg

(seit 07/14)

Hotel- und

Gaststättengewerbe

Baden-

Württemberg

(seit 06/16)

Einzelhandel

Baden-

Württemberg

(seit 08/17)

Wir suchen Mitdenker. Werde Teil eines internationalen Handelsunternehmens,

das auf Leistung, Dynamik und Fairness setzt. Starte

gemeinsam mit uns in eine erfolgreiche Zukunft. Wir bieten dir mehr

als 15 Ausbildungsberufe in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern.

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*Angaben in Euro im Schnitt aus allen Lehrjahren

Quelle: Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung, Stand: August 2017

ERSTE SCHRITTE

ERSTE SCHRITTE


10

Anzeige

Glasklare

Hightech

11

11

Mitarbeiter_105 Azubis_3

Standort_Schwäbisch Hall

Branche_Glasverarbeitung

Reinschnuppern,

was das Zeug hält

Nutze jede Chance, um möglichst viele Einblicke

ins Berufsleben zu bekommen. Praxisluft

schnuppern, heißt die Devise. Ein Pflichtpraktikum,

etwa BORS oder BOGY, zur Berufsorientierung

gibt es in der Schule. So lernst

du den Alltag in einem Unternehmen kennen:

Du bekommst einen authentischen Eindruck,

wie sich ein Bürojob oder eine Arbeitsstelle

in der Fabrik anfühlen. Ebenso erlebst du die

Zusammenarbeit unter Kollegen und wie ein

Acht-Stunden-Tag aussieht. Wie komme ich

an ein Praktikum? Wenn du einen Betrieb

gefunden hast, der dich interessiert, geht es

ans Nachfragen, ob so etwas möglich ist.

Sinnvoll ist es auch, sich im Bekanntenkreis

umzuhören. Wenn du positive Rückmeldung

bekommen hast, lautet der nächste Schritt Bewerben.

Also ran ans Recherchieren, welche

Unterlagen benötigt werden. Nachdem Lebenslauf

und kurzes Anschreiben erledigt und

abgeschickt sind, kommt es nun darauf an,

ERSTE SCHRITTE

welche Erwartungen du an diese Zeit stellst.

Gerne kannst du neugierig sein und dir Fragen

sowie Ziele notieren, schließlich sollst du

dabei viel lernen. Pünktlich kommen ist nicht

nur am ersten Tag Pflicht, denn du möchtest ja

einen guten Eindruck hinterlassen.

Je nach Betrieb warten folgende Aufgaben

auf dich: In einem Sägewerk darfst du

sicherlich mit anpacken, Latten sortieren oder

auf dem Stapler mitfahren. In einer sozialen

Einrichtung wie einer Kita stehen natürlich

die Kinder im Vordergrund: Hier heißt es Vorlesen,

Spielen und Singen. Tätigkeiten wie

Telefonate führen, Tabellen erstellen oder Unterlagen

sortieren, stehen in einem Praktikum

im Büro sicherlich ebenso auf der Liste wie

Postdienst oder Dokumente scannen.

Denke daran, immer freundlich zu bleiben

und aufgeweckt zu sein; manchmal über

deinen Schatten zu springen und Dinge auszuprobieren.

Annika Wieland

Foto: Fotolia/Mariesacha

Fotos: Berliner Glas

Touchscreens bei Smartphones, Tablet-

PCs oder Displays von Maschinen sind

heutzutage allgegenwärtig. Dass die

Oberfläche dieser Geräte aber eigentlich

aus Glas besteht, wie bei einem einfachen

Fenster, darüber denken wir als

Nutzer kaum noch nach. Damit das Glas

einerseits auf Berührung reagieren kann,

aber andererseits auch einiges aushält,

muss es besonders bearbeitet werden.

Dafür sorgen etwa die Spezialisten der

Unternehmensgruppe Berliner Glas in

Schwäbisch Hall. Die Firmen-Gruppe

ist einer der führenden europäischen

Anbieter von hochwertig veredelten

technischen Gläsern sowie optischer

Schlüsselkomponenten, Baugruppen und

Systeme. Rund 1000 Mitarbeiter arbeiten

in dem Unternehmen daran, die Hightech-Gläser

für die Kunden in die richtige

Form zu bringen.

Ausbildung

_Flachglasmechaniker/in

_Medientechnologe/in Siebdruck

Kontakt

Berliner Glas KG

Herbert Kubatz GmbH & Co.

Markus Schindler (Technische Leitung)

Wie das genau funktioniert, lernen

beispielsweise die Auszubildenden zum

Flachglasmechaniker. Sie schneiden und

brechen Glasscheiben in verschiedenen

Stärken und Formaten und bearbeiten

diese passend für den jeweiligen Einsatz

mithilfe spezieller computergesteuerter

Maschinen. Auch die Medientechnologen

im Bereich Siebdruck sind für die Herstellung

der Gläser unverzichtbar. Sie bereiten

die fertigen Scheiben für die Bedruckung

vor und führen diese an Maschinen

durch.

Weidenhalde 20

74523 Schwäbisch Hall

Tel. 0791/93295-40

markus.schindler@berlinerglas.de

www.berlinerglasgruppe.de

www.technisches-glas.de

ERSTE SCHRITTE


12

ZUKUNFTSSTARKE IT

Und du!

Prägende

Einblicke

BIST DU BEREIT?

Irgendwas mit Medien –

das können sich viele

junge Berufssuchende

vorstellen, auch ich.

Zeitung:

Du bist fertig mit der Schule und hast keine

Ahnung, was du danach machen willst? Willkommen

im Club, so ging es mir auch. Deshalb

erschien mir ein Praktikum sinnvoll. Ins

Blaue hinein habe ich mich entschieden, in

die Redaktion des Haller Tagblatts zu schnuppern.

Deutsch lag mir immer in der Schule.

Einen Versuch war es wert. Und ich sage es

dir: Das war eine der besten Entscheidungen

meines Lebens. Ab diesem Zeitpunkt wusste

ich, dass ich Journalistin werden will. Der Beruf

ist spannend und vielseitig. Das Beste ist:

Man lernt jeden Tag etwas Neues dazu.

Radio:

Endlich im Studentenleben angekommen,

steht auch schon das Pflichtpraktikum an. Ich

habe mich für den Radiosender Radio Regenbogen

entschieden. Darauf gekommen bin ich

durch Internetrecherche. Beim Radio geht es

vor allem darum, zu unterhalten und für gute

Stimmung zu sorgen. Ein lockerer Spruch

hier, ein Lacher da. Umfragen einholen, Interviews

führen und Töne schneiden, gehören

zu den täglichen Aufgaben. Wenn du kontaktfreudig,

offen sowie kreativ bist und Spaß

daran hast, andere mit deiner guten Laune anzustecken,

dann bewirb dich doch auch mal.

Radiosender suchen immer Praktikanten.

Pressestelle:

Die Bachelorarbeit ist fertig. Warten auf die

Note war angesagt. Die Zeit habe ich mir mit

einem Praktikum in der Pressestelle des Regierungspräsidiums

Stuttgart vertrieben. Um

den Platz zu bekommen, half das berühmte

„Vitamin B“. Die Öffentlichkeitsarbeit in einer

solchen Organisation bietet tiefe Einblicke

– einen Rundumschlag sozusagen. Ich

wusste nicht, welche Abteilungen und Berufszweige

dort vertreten sind. Spannend war

auch, die Perspektive zu ändern: Informationen

weitergeben, anstatt sie zu erhalten.

Magazin:

Zeitung, Radio, Pressestelle – da fehlte

für mich noch etwas. Die Arbeit bei einer

Zeitschrift wollte ich kennenlernen. Beim

PROMAGAZIN war ich von Anfang an beteiligt:

von der Erstellung des Themenplans

bis zur Heftproduktion. Recherchieren, Interviews

führen, Artikel schreiben und redigieren,

auch beim Layout konnte ich eigene Ideen

einbringen. Vieles ist wie bei der Zeitung,

allerdings ist die Arbeit bei einem Magazin

nicht so an das Tagesgeschehen gebunden.

Das lässt Spielräume für kreative Impulse.

Fazit:

Egal, wo du ein Praktikum machst, merke

dir eins: Erfahrungen – gute oder schlechte –

sind Gold wert und prägen dich fürs Leben.

Auch die Erkenntnis, dass dir ein bestimmter

Bereich nicht zusagt, ist wichtig für deine

künftige Berufswahl. Verena Köger

Foto: privat

Für deine Ausbildung ist Bechtle ein

starker Arbeitgeber in der Zukunftsbranche

IT.

Wer Lust hat, viel zu leisten und viel

zu bewegen, der bewirbt sich bei

Bechtle, z. B. als

Fachinformatiker (w/m)

System integration / Anwendungsentwicklung

IT-Systemkaufmann (w/m)

Kaufmann (w/m) im Großund

Außenhandel

Kaufmann (w/m) für Büromanagement

Fachkraft (w/m) für Lagerlogistik

B.Sc. – Wirtschaftsinformatik

B.A. – BWL International Business

B.A. – BWL Handel

B.A. – Onlinemedien

B.A. – BWL Dienstleistungsmanage

ment Consulting und Vertrieb

B.A. – Betriebswirtschaftliche

Steuerlehre, Unternehmensrechnung

und Finanzen

Bei Bechtle erhältst du Eigenverantwortung

mit klaren Zielen. Wertschätzung

und Verbundenheit in

einem starken Team. Einen persönlichen

Pa ten an deiner Seite, spezielle

Schulungen, die Gewissheit,

übernommen zu werden und langfristige

Perspektiven.

Bereit für die Zukunft? Schick uns

deine Bewerbungsunterlagen –

online unter bechtle-azubit.de

ERSTE SCHRITTE


Wie sieht

eine gute

Bewerbung

aus?

14

Das solltest du bei

einer Bewerbung

beachten:

Erste Voraussetzung, um dem Traumjob ein

Stück näherzukommen, ist eine vollständige

Bewerbung – egal, ob als Mappe oder Datei.

Bewerben heißt, Werbung in eigener Sache

betreiben. Das gilt für das Gesamtpaket,

denn Professionalität gilt auch für die Bewerbungsmappe

oder -datei. Ob analog oder

digital, alles beginnt mit der frühzeitigen Recherche

über dein Wunschunternehmen.

Diese Fragen beantwortest du am besten

bei jeder Stelle, auf die du dich bewirbst: Warum

möchte ich diesen Beruf? Weshalb bin

ich die richtige Wahl? Warum möchte ich in

diesem Unternehmen arbeiten? Notiere dir

deine Stärken und Motivation, dann erstellst

du die Unterlagen.

Im Lebenslauf sind Daten wie dein Geburtsort

und Werdegang enthalten. Im Anschreiben

zeigst du deine Fähigkeiten und

Motivation für die Stelle auf. Druck deine

Unterlagen aus und gib sie Freunden oder

deiner Familie zum Korrekturlesen, denn

Rechtschreibfehler sind alles andere als professionell.

Wenn alles korrekt ist, geht es ans

Umwandeln der Datei in pdf. Damit stellst

du sicher, dass die Formatierungen nicht verrutschen

und sich das Dokument auf jedem

Computer öffnen lässt. Jetzt gilt es, deine

Zeugnisse und Nachweise zu digitalisieren.

Je nach Anforderung kannst du alles zu einem

Dokument zusammenfassen. Das ist besonders

bei Bewerbungen via E-Mail sinnvoll.

Achte auch auf den Text in der E-Mail. Hier

solltest du deine Eignung noch mal in einigen

Sätzen zusammenfassen. Vergiss nicht,

deine eigentlichen Unterlagen anzuhängen.

Füge die Empfänger-Adresse erst ein, wenn

du alles überprüft hast: Anhang, Rechtschreibung,

korrekte Anrede, Betreffzeile aussagekräftig

formuliert, Absender mit Adresse und

Telefonnummer. Zum Testen kannst du die

E-Mail zunächst an einen Freund senden. Beachte

die maximale Anhanggröße von etwa

sieben Megabyte. Wünscht der künftige Arbeitgeber

den Weg über ein Bewerberportal,

verlangt er die Dokumente im Einzelupload.

Achte hierbei auf sinnvolle Dateinamen.

Gehen die Unterlagen den klassischen

Postweg, sind hochwertiges Papier und eine

tadellose Bewerbungsmappe, ein sauberer

Ausdruck sowie ein verstärkter Umschlag

Pflicht. Sind Lebenslauf und Anschreiben

unterschrieben, kommen sie in der korrekten

Reihenfolge – Anschreiben, Lebenslauf,

Nachweise – und ohne Flecken in die Mappe.

Anschließend beginnt das Warten. Egal,

ob du dich online oder auf postalischem Weg

beworben hast. Doch du kannst bereits nach

neuen Stellen suchen. Denn mehrere Eisen

im Feuer zu haben, ist hier ratsam. awi

Foto: Fotolia/Gajus

227.087 (08.17) Y

Experten aus Leidenschaft – die Begeisterung für das Profi-Handwerk ist das, was uns auszeichnet.

Berner zählt zu den führenden Handelsunternehmen von Verbrauchsmaterialien,

Werkzeugen, Zubehör und Services in der Bau- und Kfz-Branche sowie in der Industrie.

AUSBILDUNG 2018 -

WIR SUCHEN DICH!

Ab September 2018 bieten wir folgende Ausbildungsberufe an:

Kaufmann (m/w) im Großund

Außenhandel

(auch mit Zusatzqualifikation)

• Fachhochschulreife

• Internationales Wirtschaftsmangement

mit Fremdsprachen

HABEN WIR DICH NEUGIERIG GEMACHT?

Wir freuen uns auf deine Bewerbung über: www.berner.de/jobs

Albert Berner Deutschland GmbH

Personalabteilung

Bernerstr. 4

74653 Künzelsau

T 07940/121-342

Fachkraft für Lagerlogistik

Fachlagerist

Bachelor of Arts

• Studiengang BWL-Handel

ERSTE SCHRITTE

ERSTE SCHRITTE


16

Frau Morlock, als Kommunikationstrainerin

halten Sie Rhetorikseminare vor den verschiedensten

Menschen – was bewirken eine

positive Ausstrahlung, Authentizität und ein

sicheres Auftreten?

Morlock: Wenn du dich nicht verstellst, deine

Stärken und Schwächen kennst und ein gesundes

Selbstvertrauen hast, wird es dir viel

leichter gelingen, andere von dir oder deinen

Ideen zu überzeugen. Das hat mit Glaubwürdigkeit

zu tun, die du dann ausstrahlst.

Gibt es im Vorfeld Maßnahmen, die ich treffen

kann?

Morlock: Bei meiner Seminartätigkeit fällt

mir immer wieder auf, dass viele Teilnehmer

keine realistische Einschätzung von ihren

Stärken und Schwächen haben. Frage ich jemanden

nach einer Schwäche, fällt den meisten

sofort etwas ein. Bei den Stärken haben

sie oft nur eine grobe Ahnung. Deshalb mein

Rat an dich: Frag deine Familie, was sie an

dir mag und deine Freunde, warum sie mit dir

befreundet sind. Dabei kann Überraschendes

zutage treten.

ERSTE SCHRITTE

Im Check:

Wie wichtig sind

Ausstrahlung,

Authentizität und sicheres

Auftreten?

Eine gute Vorbereitung ist Pflicht beim Bewerbungsgespräch.

Was kann ich in der Situation

konkret leisten, damit ich souverän und

dennoch authentisch wirke?

Morlock: Du solltest nie unvorbereitet in ein

Bewerbungsgespräch gehen. Informiere dich

vorher über den Arbeitgeber und bereite dich

auf mögliche Fragen vor, die auf dich zukommen

könnten. Und, ganz wichtig: Überlege

dir, warum du genau diese Stelle möchtest.

Je besser du vorbereitet bist, desto sicherer

fühlst du dich und desto souveräner ist dein

Auftreten. Souveränität und Authentizität

schließen sich ja im besten Fall gar nicht aus.

Als Berufsanfänger hat man kaum Erfahrung

mit solchen Situationen. Gibt es Dinge, die

ich unbedingt vermeiden sollte?

Morlock: Viele junge Leute laufen Gefahr,

aus Unerfahrenheit und Unsicherheit, eine

Rolle zu spielen, und eben nicht mehr authentisch

zu sein. Erfahrene Personaler merken

das sofort. Achte deshalb schon bei der

Vorbereitung darauf, deine eigenen Worte und

Gedanken zu äußern und nicht irgendetwas

auswendig zu lernen. Was vielen Personalern

darüber hinaus negativ bei Bewerbern auffällt,

ist der fehlende Blickkontakt. Wenn du

unsicher bist, kannst du das vorher einüben.

Beim Telefoninterview fallen Mimik und Gestik

weg. Wie kann ich trotzdem einen positiven

und bleibenden Eindruck bei meinem Gesprächspartner

hinterlassen?

Morlock: Lächle hin und wieder auch am

Telefon. Dein Gesprächspartner kann es zwar

nicht sehen, aber hören. Die positive Ausstrahlung

durch ein Lächeln überträgt sich

Foto: privat

auch beim Telefonieren. Achte auch gerade

beim Telefonieren auf eine klare und deutliche

Aussprache und scheue dich nicht, deinen

Gesprächspartner hin und wieder mit Namen

anzusprechen. Wir alle reagieren üblicherweise

positiv bei Nennung unseres Namens.

Gibt es etwas, das ich mir an- oder abtrainieren

kann?

Morlock: Ich rate nur ungern dazu, Dinge

an- oder abzutrainieren. Denn dabei besteht

die Gefahr, dass unser Verhalten künstlich

und nicht mehr authentisch wirkt. Ich bin

der Meinung, dass eine bestimmte Gestik zu

jemandem passen und die Person sich damit

wohlfühlen sollte. Eine aufrechte, offene Körperhaltung

und eine freundliche Mimik können

schon viel bewirken.

17

Haben Sie noch einen motivierenden Tipp an

alle Bewerber?

Morlock: Klar ist ein Bewerbungsgespräch

nervenaufreibend. Aber vergiss deshalb nicht

die Motivation, aus der heraus du dich für die

Stelle beworben hast. Sei interessiert, zeige

deine Begeisterung, dann stört sich niemand

an einem Verhaspler und du hast den Vorteil

auf deiner Seite. Interview: Annika Wieland

Michaela Morlock

ist Sprach- und Kommunikationstrainerin.

Sie hat Anglistik und Romanistik an

der Uni Tübingen studiert und Weiterbildungen

in Soft-Skills, Präsentationstechniken

und Konfliktmanagement.

zum größten Teil durch unseren selbst ausgebildeten Nachwuchs. Die A

den hat daher besondere Bedeutung.

K steht für Karriere, L für Leidenschaft, A für Ausbildung, F für Freude und S für Sauna & Spa

K steht für Karriere, L für Leidenschaft, A für Ausbildung, F für Freude und S für Sauna & Spa

AUSBiLDUNGSBErUFE AUSBILDUNG BEi KLAFS BEI KLAFS

Die KLAFS Gruppe ist Marktführer im Bereich Sauna, Pool und Spa. Weltweit arbeiten rund 800

qualifizierte Mitarbeiter und zahlreiche Partner in 65 Ländern für uns. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für

unsere weitere positive Entwicklung sind motivierte Mitarbeiter. Unseren Personalbedarf decken wir

zum größten Teil durch unseren selbst ausgebildeten Nachwuchs. Die Auswahl unserer Auszubildenden

hat daher besondere Bedeutung.

Die KLAFS Gruppe ist Marktführer im Bereich Sauna, Pool und Spa. Weltweit arbeiten rund 800 qualifizierte

Mitarbeiter und zahlreiche Partner in 65 Ländern für uns. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für

unsere weitere positive Entwicklung sind motivierte Mitarbeiter. Unseren Personalbedarf decken wir zum

größten Teil durch unseren selbst ausgebildeten Nachwuchs. Die Auswahl unserer Auszubildenden hat

daher besondere Bedeutung.

AUSBILDUNGSBERUFE BEI KLAFS

AUSBILDUNG BEI KLAFS

• Holzmechaniker m/w

• Fachlagerist m/w

• Elektroniker für Betriebstechnik m/w

• industriekaufmann/-frau AUSBiLDUNGSBErUFE BEi KLAFS mit Zusatzqualifikation

internationales Wirtschaftsmanagement

• Holzmechaniker m/w

• Fachlagerist m/w

• Elektroniker für Betriebstechnik m/w

• Industriekaufmann/- frau mit Zusatzqualifikation

Internationales Wirtschaftsmanagement

Weitere Informationen zu unseren Ausbildungsberufen

und Anforderungen findest Du unter

www.klafs.de/ausbildung

• Holzmechaniker m/w

• Fachlagerist m/w

• Elektroniker für Betriebstechnik m/w

• industriekaufmann/-frau mit Zusatzqualifikation

internationales Wirtschaftsmanagement

Weitere informationen zu unseren Ausbildungsberufen

und Anforderungen findest Du unter

www.klafs.de/ausbildung

Weitere informationen zu unseren Ausbildungsberufen

und Anforderungen findest Du unter

www.klafs.de/ausbildung

ZUKUNFT

28.09.2017

WIR SIND DABEI!

ZUKUNFT

28.09.2017

WIR SIND DABEI!


18

Sonja Eser ist

Lernberaterin

an der Uni

Augsburg.

Gut in der Zeit

Zeitmanagement ist beim Lernen

das A und O. Studienberaterin

Sonja Eser hat täglich mit diesem

Thema zu tun.

Frau Eser, welche

Arten oder Typen

von Zeitmanagement

gibt es?

Eser: Grob kann

man dies so unterteilen:

Es gibt

Menschen, für die

Zeit und deren Verstreichen

immer sehr präsent sind. Sie wollen

möglichst viel herausholen, möglichst effizient

sein, möglichst viel schaffen. Daraus entwickeln

sich Verhaltensweisen wie das klare

Strukturieren des Alltags, das genaue Planen

von Arbeitsabläufen und das Optimieren von

Prozessen. Solche Herangehensformen sind

in puncto Zeitmanagement sehr löblich und

hilfreich. Aber auch solche Charaktere können

mit der Zeit ihre Probleme bekommen.

Nämlich dann, wenn das Wetteifern mit der

Zeit zu exzessiv betrieben wird, indem zum

Beispiel zu viel in den ohnehin schon straffen

Zeitplan reingepackt wird. Oder man vor

lauter Planung und Planoptimierung gar nicht

Foto: privat

mehr zur eigentlichen Sache kommt. Und

dann irgendwann total ausgelaugt ist, weil

man sich keine Regenerationszeiten eingeplant

hat. So etwas kann schnell zu Frustration

führen und trifft besonders hart, da man

sich ja so gewissenhaft und ehrgeizig

um gutes Zeitmanagement bemüht

hat. Begleiterscheinungen sind

nicht selten innere Unruhe, Hektik

und Ungeduld.

Und der andere Typ?

Eser: Der andere Typus erscheint

hier auf den ersten Blick entspannter.

Sein Verhalten ist im Extremfall gekennzeichnet

durch eine gewisse Zeitlosigkeit. Er

hat immer Zeit für einen Plausch, scheint sich

von bevorstehenden Prüfungen nicht stressen

zu lassen und hat sogar Freiraum für Hob-

19

bys. Solche Menschen versinken in ihren

Aufgaben, sind eher von einem Idealismus

getrieben, vielseitig interessiert und können

ihren Tätigkeiten viel abgewinnen. Ressourcen,

Pausen, Entspannung sind hier gegeben.

Allerdings kommt früher oder später

das böse Erwachen, weil Fristen

abgelaufen, Termine verbummelt

sind oder man sich so verzettelt

hat, dass die große Verzweiflung

ausbricht.

Was sind mögliche Folgen?

Eser: Einige dieser Sorte neigen zu

Übersprungshandlungen. Das heißt, sie

machen, um sich zu entspannen, alles andere

als zur Bewältigung der Situation beitragen

könnte. Andere verfallen in Stagnation und die

dritte Sorte versucht mit aller Energie,

WIR FÖRDERN JUNGE MENSCHEN IN DER REGION!

• Ausbildung • Duales Studium • Volontariat

Die Heilbronner Stimme ist eine der großen regionalen

Qualitätszeitungen in Baden-Württemberg. Meinungsstark

und weltoffen, aber in der Region fest verwurzelt,

das zeichnet uns aus. Wir sind ein traditionsreiches

Familienunternehmen, welches sich zu einem

modernen Medienunternehmen entwickelt hat.

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der Komplexität und Schnelllebigkeit der digitalen

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ERSTE SCHRITTE

ERSTE SCHRITTE


20

21

das Ruder herumzureißen, wobei hier absolut

effizient gearbeitet werden kann. Beim Lernen

fällt auf, dass dieser Typus druckgesteuert

am besten Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden

kann und auch seine Kreativität

gut fürs Lernen nutzt. Solche „Zeitchaoten“

könnten sich vom strukturierten, zeitfokussierten

Typus bezüglich der Organisation eine

große Scheibe abschneiden. Allerdings kann

auch dieser von den Zeitlosen im Hinblick auf

Ressourcennutzung, „Ruhigbleiben“, kreative

Arbeitstechniken und sinnstiftendes Arbeiten

etwas lernen. Das beste Zeitmanagement wird

von Ordnung und Ruhe genährt.

Kann ich mir Zeitmanagement antrainieren?

Eser: Sagen wir mal so, es ist nicht einfach.

Man kann sich sensibilisieren und sich einen

gewissen Grad an Selbstreflexion aneignen,

um sich die Mechanismen, welche einem

gutes Zeitmanagement verderben, bewusst

zu machen und dagegen anzugehen. In den

meisten Fällen sind die größten Zeiträuber

Ablenkungen durch soziale Medien oder das

Aufschieben von unliebsamen Aufgaben. So

geraten die meisten unter Zeitdruck, ohne die

Zeit wirklich effektiv genutzt oder genossen

zu haben. Was helfen kann, ist: Smartphone

in Arbeitsphasen außer Reichweite legen und

Nutzung in Pausen zeitlich begrenzen. Wer

sich schon einmal aufgeschrieben hat, wie

viel Zeit er für was prozentual aufwenden

möchte und dann notiert, was er in der letzten

Stunde alles wie lange gemacht hat, erlebt

nicht selten ein „Ohje“. Und damit verbunden

die Motivation, dringend eine Veränderung

vornehmen zu wollen. Prioritäten und tatsächliche

Zeitnutzung laufen völlig auseinander.

Zeitpläne mit festen Zeitfenstern für entsprechende

Tätigkeiten können hier sowohl

hilfreich als auch entlastend sein.

Wie kann ein solcher Plan aussehen?

Eser: Der Plan sollte realistisch gestaltet sein,

damit eine gute Umsetzung gewährleistet ist:

Arbeitseinheiten von rund eineinhalb Stunden

für optimale Konzentrationsfähigkeit, dann

Pausen von fünf bis zehn Minuten. Auch Essenszeiten

oder sportliche Aktivitäten sollten

mit eingeplant werden. Bei der aktiven Umsetzung

von Zeitplänen empfiehlt sich die

Zuhilfenahme von Weckern. Auch Freunde

können unterstützend mitwirken. Wichtig ist,

mindestens drei Wochen im Plan zu bleiben,

damit sich ein Automatismus einstellen kann.

Am besten ist, man sieht dies als Selbstexperiment

an. Dann wird ein Zeitplan in der

Regel als Befreiung und gute Hilfestellung

erlebt. Was bei der Verbesserung des eigenen

Zeitmanagements immer eine wichtige Rolle

spielt, ist, sich die Zeit zum Freund und Helfer

zu machen und nicht gegen sie anzukämpfen.

Es ist sehr wichtig, zu überlegen, wie viel

Zeit es wert ist, für eine anstehende Tätigkeit

zu investieren und sich dann an diese Zeitrahmung

zu halten. Bei einem schlechten Tag

kommt eben eine nicht so gute Arbeit dabei

heraus, aber man hat sich bemüht und kann

diese Arbeit in der vorgesehenen Zeit abhaken.

Die zeitliche Rahmung hat geholfen,

fertig zu werden und frei für das Nächste zu

sein, anstatt einen Koffer halberledigter Dinge

hinter sich herzuschleifen, der immer voller

wird. Interview: Alexander Liedtke

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ERSTE SCHRITTE

ERSTE SCHRITTE


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23

Bereit für die

Zukunft

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STAHL CraneSystems ist international einer der führenden Hersteller

von Hebe- und Krantechnik. Unsere jahrzehntelange Kompetenz zeigt

sich in Standard- als auch in innovativen Sonderlösungen und vor

allem in explosionsgeschützten Lösungen. Als globales Unternehmen

beschäftigen wir weltweit über 650 engagierte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter.

Freie Ausbildungs- und Studienplätze für 2018:

• Industriemechaniker/in

• Elektroniker/in Fachrichtung Betriebstechnik

• Industrieelektriker/in Fachrichtung Betriebstechnik

• Bachelor of Engineering (DH) Maschinenbau

• Bachelor of Science (HS) Elektrotechnik

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und Krantechnik von STAHL CraneSystems

kommen weltweit zum Einsatz.

Ebenso vielfältig sind die beruflichen

Perspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten

beim Künzelsauer Traditionsunternehmen.

Förderung und Entwicklung junger

Mitarbeiter spielen hier eine wichtige

Rolle. Jedes Jahr bietet es deshalb Ausbildungsstellen

und duale Studienplätze

an. Wer sich eine Stelle sichern will, sollte

handeln und sich für 2018 bewerben.

Überall mitarbeiten

Auszubildende und Studenten bei STAHL

CraneSystems haben die Möglichkeit,

Einblicke in alle Produktionsschritte zu erhalten.

„Man darf überall mitarbeiten, wird

gefordert und kann sehr abwechslungsreiche

Aufgaben bearbeiten“, berichtet

der Azubi Selim Benderdour. Im September

2016 hat er dort seine Ausbildung als

Industriemechaniker begonnen. Von Getrieben

über Seiltrommeln bis zum kleinsten

Zahnrad wird beinahe jedes Einzelteil

im Künzelsauer Werk hergestellt.

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CraneSystems bietet auch duale Studienplätze

im Bereich Maschinenbau an. Außerdem

gibt es einen kooperativen Studiengang,

bei dem die Studenten zunächst

praktische Erfahrungen in der Produktion

sammeln und einen Abschluss als Elektroniker

für Geräte und Systeme erwerben.

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einem Bachelorabschluss in Elektrotechnik

ab. Um den Neulingen ihren Start zu

erleichtern, finden Kennenlerntage statt.

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Kontakt

STAHL CraneSystems GmbH

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ERSTE SCHRITTE


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24

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Du willst eine Ausbildung machen und

suchst nun nach dem passenden Ausbildungsplatz?

Unternehmen werben auf

vielen verschiedenen Wegen für ihre Azubi-Stellen.

Da kann man schnell die Übersicht

verlieren. Hier findest du deinen Ausbildungsplatz:

Messen

Ausbildungsmessen werden immer wichtiger

und bieten dir die Chance, dich über

viele verschiedene Firmen zu informieren,

die Ausbildungsberufe kennenzulernen

und mit Azubis ins Gespräch zu kommen.

Jobbörsen

Wo finde ich

den passenden

Ausbildungsplatz

Von Christian Schmidt

Im Internet kannst du einen guten Überblick

über die freien Ausbildungsplätze bekommen.

Suche entweder gezielt nach Berufen

oder lasse dir die freien Lehrstellen in

deiner Stadt anzeigen. Viele aktuelle Ausbildungsplätze

findest du zum Beispiel auf

Deutschlands größtem Onlinestellenportal,

der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit.

www. jobboerse.arbeitsagentur.de

Lehrstellenbörse

der Kammern

Auch die Kammern unterstützen die Firmen

bei der Suche nach Auszubildenden.

?

In der Lehrstellenbörse kannst du nach

freien Plätzen suchen.

www.ihk-lehrstellenboerse.de

www.handwerkskammer.de

Tageszeitung &

Regionalmagazine

Trotz der wachsenden Bedeutung des

Internets suchen viele Betriebe über die

Tageszeitungen nach neuen Mitarbeitern.

Meistens gibt es in den Samstagsausgaben

große Anzeigenteile mit freien Arbeits-

und Ausbildungsplätzen. Manche

Regionalmagazine veröffentlichen Sonderhefte

mit Werbung für freie Lehrstellen

wie hier im Ratgeber Zukunft.

Firmenhomepage

Wenn dich eine spezielle Firma interessiert,

dann schaue auf deren Website

nach offenen Ausbildungsplätzen. Hier

findest du auch weitere Informationen

zur Ausbildung und die Namen der Ansprechpartner.

Viele große Unternehmen

wollen die Bewerbung online über ein

speziell dafür vorgesehenes Formular auf

der Homepage erhalten.

Beginne auf jeden Fall rechtzeitig mit

deinen Bewerbungen. Denn, wenn

Bild: Bild: fotolia

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ERSTE SCHRITTE


26

du zu lange zögerst, sind viele Ausbildungsplätze

bereits vergeben.

Normalerweise suchen große Industriebetriebe,

Banken und Versicherungen

von Mai bis September des Vorjahres.

Öffentliche Arbeitgeber beginnen ihre

Suche nach Azubis im Juni des Vorjahres.

Diese läuft etwa vier Monate. Zwischen

September und Februar sucht das Handwerk

Nachwuchs. Der Einzelhandel geht

von September bis Dezember auf die Suche

nach Auszubildenden.

Durch Absagen und Zusatzbedarf können

aber auch kurzfristig vor Ausbildungsbeginn

noch Plätze frei werden. Daher lohnt

es sich, die Augen offen zu halten.

Fertig mit der Schule, aber noch keine Lust,

eine Ausbildung zu machen? Oder musst

du ein Jahr überbrücken, weil es mit dem

Ausbildungsplatz nicht geklappt hat? Dann

hast du verschiedene Möglichkeiten, die

Wartezeit sinnvoll zu nutzen und erste Erfahrungen

zu sammeln.

FSJ/FÖJ/BFD

Mit einem Freiwilligendienst kannst du

erste berufliche Erfahrungen sammeln und

dich gleichzeitig sozial engagieren. Für deinen

Dienst im Freiwilligen Sozialen Jahr,

dem Freiwilligen Ökologischen Jahr und

dem Bundesfreiwilligendienst bekommst

Christian

Schmidt

hat den Bachelor-Abschluss in Arbeitsmarktmanagement

und arbeitet

als Berufsberater bei der Agentur für

Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim.

du eine Aufwandsentschädigung. Mehr Infos

zu diesen Diensten findest du auf Seite 54.

Freiwilliger Wehrdienst

Du kannst einen freiwilligen Wehrdienst bei

der Bundeswehr absolvieren und das Leben

als Soldat kennenlernen. Während des freiwilligen

Wehrdienstes bekommst du bereits

Wehrsold.

Jobs im

In- und Ausland

Nachdem du deine Schulpflicht absolviert

hast, kannst du dir einen Job suchen und dein

erstes eigenes Geld verdienen. Verliere aber

dein Ziel, eine Ausbildung oder ein Studium

zu beginnen, nicht aus den Augen.

Au-Pair

Als Au-Pair verbringst du Zeit bei einer

Gastfamilie im Ausland und übernimmst

Aufgaben zum Beispiel im Haushalt oder

in der Kinderbetreuung. Im Gegenzug bekommst

du die Unterkunft gestellt und verdienst

ein Taschengeld, damit du das Land

und die Kultur erkunden kannst.

Über alle Überbrückungsmöglichkeiten

kannst du dich im Berufsinformationszentrum

informieren. Hier liegen Flyer, Broschüren

und weiteres Infomaterial für dich bereit.

Foto: Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim/Petra Fischer

Foto: Groninger

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In die Zukunft

investieren

31 Auszubildende und fünf duale Studenten

steigen dieses Jahr bei Groninger in

die Berufswelt ein. Durch die Ausbildung

baut das Unternehmen eine stabile Basis

für die Zukunft auf, um den Herausforderungen

der Digitalisierung zu begegnen.

Um einen Eindruck über die Innovationskraft

der Firma zu erlangen, wird dem

Nachwuchs in den ersten Tagen einiges

gezeigt. Ein Interviewspiel und eine Schnitzeljagd

mit Aufgaben werden auf dem Betriebsgelände

veranstaltet. So lernen die

Auszubildenden das Unternehmen und

sich gegenseitig spielerisch kennen.

Groninger wünscht allen Auszubildenden

und dualen Studenten viel Erfolg bei

der Ausbildung und für die Zukunft!

27

Das Team von Groninger

steht für

Innovationskraft im

Spezialmaschinenbau.

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Mit über 1.100 Mitarbeitern konstruieren

und fertigen wir Anlagen zum Füllen und

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Sowohl unsere Ausbildung, als auch

unsere dualen Studiengänge haben ein

ausgewogenes Verhältnis zwischen

Theorie und Praxis.

Lerne den abwechslungsreichen Alltag

im Spezialmaschinenbau kennen!

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ERSTE SCHRITTE

ERSTE SCHRITTE


28

Nächster Halt:

Die Nacht der Ausbildung

in Gaildorf zieht

viele Teilnehmer an.

Stell dir vor, du steigst in einen Bus ein und

dieser bringt dich zu vielen interessanten Arbeitgebern

in der Umgebung. Du verlässt den

Shuttlebus einfach bei Firmen, die dich interessieren.

Dort warten Auszubildende und Mitarbeiter,

die du alles rund um ihre Arbeit und

den Alltag fragen kannst. Und das Beste: Für

dich als Teilnehmer läuft das alles ohne Anmeldung

und Kosten ab. Das ist die Nacht der

Ausbildung. Diese wird von den Wirtschaftsjunioren

Heilbronn-Franken angeboten. Mit

verschiedenen Routen kannst du an einem

Abend potenzielle Arbeitgeber besuchen und

vielleicht schon deinen zukünftigen Arbeitsoder

Studienplatz begutachten. Du möchtest

Foto: Annika Wieland

Ausbildungsplatzunbedingt daran teilnehmen? Die nächste

Nacht der Ausbildung findet am Donnerstag,

28. September 2017, in Heilbronn, Schwäbisch

Hall und Crailsheim statt. Zwischen

17 und 22 Uhr verkehren die Shuttlebusse

zwischen verschiedenen Unternehmen. Also

los und reinschnuppern ins Berufsleben. Start

ist jeweils der Zentrale Omnisbusbahnhof

(ZOB) in den teilnehmenden Städten. Nach

dem Hop-on-hop-off-Prinzip werden zahlreiche

Firmen angesteuert. Näheres findest du

auf www.wjhn.de, Stichwort: Nacht der Ausbildung.

In Heilbronn kannst du bei über 25

Betrieben und Institutionen aussteigen. Auf

der Route in Schwäbisch Hall liegen mehr als

15 Unternehmen und in Crailsheim bieten dir

zwölf verschiedene Arbeitgeber Einblicke.

Im Juli fand im Limpurger Land die

erste Nacht der Ausbildung statt und sie

29

war ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein

und 30 Grad im Schatten hat der

Shuttlebus sogar am Freibad Halt gemacht

und dort Jugendliche abgeholt. „Mich hat

das Ganze einfach interessiert und jetzt bin

ich da. Ich möchte mal in die Unternehmen

reinschnuppern“, erklärt der 15-jährige Julian

im Bus, der die Route 1 fährt. Die drei

Mädchen nebenan antworten auf die Frage,

wo es hingehen soll: „Wir möchten gerne zur

Krankenkasse und in die Stadtverwaltung.“

Die freiwilligen Helfer der Wirtschaftsjunioren

sind begeistert: „Sogar bei den hohen

Temperaturen machen zahlreiche neugierige

junge Leute mit – bereits nach 30 Minuten

waren es über 130 Teilnehmer.“

Nutze die Chance und lerne an einem

Abend viele unterschiedliche Unternehmen

kennen.

Annika Wieland

Die Berufsberatung der

Bundesagentur für Arbeit.

Teste mit uns deine Stärken –

gemeinsam finden wir

heraus, welcher Beruf

zu dir passt und was dich

weiterbringt.

Das ist wichtig, denn mit

einer guten Ausbildung wirst

du zur gesuchten Fachkraft!

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Hauptschulabschluss 3-4 Jahre

Mittlere Reife, Abitur 3 Jahre

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Baden-Wü rttemberg e.V.

Region Heilbronn-Franken

ERSTE SCHRITTE

ERSTE SCHRITTE


Eins, zwei oder drei:

30

Wer die Wahl hat,

hat die Qual

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Profi im Umgang

mit Holz

31

ERSTE SCHRITTE

Bewerbungen hast du vor einigen Wochen

versendet, die ersten Vorstellungsgespräche

sind auch schon um und du hast gleich

mehrere Zusagen? Herzlichen Glückwunsch!

Aber wer die Wahl hat, hat die Qual. Eine

Entscheidungshilfe ist eine Pro-und-Contra-

Liste. Mit ihr kannst du gut vergleichen.

Zunächst musst du abklären: Wie viel

Zeit bleibt für die Entscheidung? Wenn in

deinen Unterlagen keine Frist angegeben ist,

ist es ratsam, bei deinem potenziellen Arbeitgeber

anzurufen und nachzufragen.

Wenn du die Daten notiert hast, legst du

eine Checkliste an. Überlege, was dir wichtig

ist: Wie sieht es bei Betrieb A mit den Übernahmechancen

aus? Welche Abteilungen

durchläufst du während deiner Ausbildung?

Kannst du Aussagen über das Betriebsklima

und die Hierarchie treffen? Auch das Thema

Ausbildungsverkürzung kann eine Rolle

spielen. Zusätzlich solltest du Aspekte wie

Anfahrt, Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten

sowie Vergünstigungen

seitens des Unternehmens – etwa Fahrtgeld

– auf deine Liste setzen. Und die harten Fakten

wie Arbeitszeiten und das Gehaltsangebot

sind auch eine Überlegung wert.

Dazu kannst du noch Erfahrungen bei

Bekannten oder Freunden einholen, die bereits

bei diesem Betrieb arbeiten. Je nach

Ausbildung, Arbeitsstelle oder Arbeitgeber

kann es auch sein, dass es die Chance auf

einen Auslandsaufenthalt gibt. Das alles sind

Faktoren, die dir bei deiner Entscheidung

helfen können. Und du kannst dein Bauchgefühl

mit einbeziehen. Es ist erstaunlich, wie

früh dieses manchmal die Entscheidung bereits

kennt. Du solltest dich fragen: Wo passe

ich am besten hin? Wo habe ich mich am

wohlsten gefühlt?

Wenn du dich entschieden hast, gilt es,

zunächst einmal deinem Wahlunternehmen

zuzusagen und auf den von der Firma unterschriebenen

Vertrag zu warten. Anschließend

sagst du den anderen Unternehmen noch ab.

In jedem Fall ist es wichtig, dass du per Mail

oder in einem Telefonat kurz Bescheid gibst,

dass du dich für eine andere Stelle oder ein

anderes Angebot entschieden hast. Denn

wer weiß, bekanntlich sieht man sich immer

zweimal im Leben. Deshalb: Höflich bleiben.

Die meisten Arbeitgeber werden Verständnis

haben, wenn du ehrlich sagst, dass du dich

für ein anderes Angebot entschlossen hast.

Generell gilt: Lehne niemals ein Jobangebot

ab, solange dir noch kein unterschriebener

Arbeitsvertrag eines anderen Unternehmens

vorliegt!

Annika Wieland

Foto: Fotolia/Fotomek

Foto: Beck Holzbau

Ob Neubau oder Sanierung

Mit über 110 Jahren Erfahrung steht der

Name Beck Holzbau für Zuverlässigkeit,

Vertrauen und Kompetenz.

Von der Planung bis zur Ausführung

ist der Holzspezialist für seine Kunden da

und liefert professionelle Zimmerer- und

Dachdeckerarbeiten. Als Holzbaumanufaktur

bietet das Unternehmen schlüsselfertige

Lösungen an und koordiniert die

Zusammenarbeit der Gewerke. So wird

ein handwerklich hochwertiges Ergebnis

erreicht.

Ist das Ziel, beispielsweise ein Holzhaus,

einen Carport oder einen Wintergarten

zu bauen oder ein vorhandenes

Objekt zu modernisieren, anzubauen

oder aufzustocken, ist der Weg zu Beck

Holzbau genau der richtige. Mit Engagement,

Know-how, moderner Technik und

motivierten, freundlichen Mitarbeitern

meistert die Firma jede gestellte Aufgabe

zuverlässig, pünktlich und perfekt. Zahlreiche

zufriedene Kunden halten dem Betrieb

schon seit Jahren die Treue.

Zufriedene Bauherren sind für das

Holzbauunternehmen das Wichtigste.

Deshalb kümmern sich die Mitarbeiter

darum, dass das Handwerk perfekt beherrscht

wird und die Kenntnisse und

Werkzeuge stets auf dem neuesten

Stand sind. Die Bauherren bekommen

vollen Einsatz und Konzentration für die

an Beck Holzbau übertragene Aufgabe.

Unsere Stärken: Holzbau-Dachdeckerarbeiten & Dachkomplettleistung.

Interesse? Wir helfen Ihnen gerne, die richtige Maßnahme zu treffen und umzusetzen! Fragen Sie uns!

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Wir

Wir fördern fördern individuelle

individuelle Neigungen.

Neigungen.

Wir fördern individuelle Neigungen.

Der erste Arbeitstag steht an. Es ist ein Tag,

an dem viel Neues auf dich zukommt: Viele

unbekannte Gesichter, dein neuer Arbeitsplatz

und die Regeln des Unternehmens. Mit

ein paar einfachen Tipps startest du

allerdings top vorbereitet in

den Tag.

Auf jeden Fall

solltest du dich im

Vorfeld mit der

Anfahrt zu deinem

Arbeitgeber

auseinandersetzen.

Schau dir die

Route genau an und

rechne für dich selbst

aus, wie lange deine

Fahrtzeit sein wird. Beachte

auch eventuelle Staus auf deiner

Strecke. Allgemein ist es gut, wenn du immer

ein Navi, dein Handy oder eine Karte dabei

hast. Es könnte ja sein, dass du zu einem Termin

oder etwas abholen musst.

Stift und Block in der Tasche zu haben,

ist auch immer nützlich. Du kannst dir Sachen

notieren oder zum Beispiel die Namen

deiner näheren Kollegen aufschreiben. So

behältst du diese schneller im Gedächtnis

Top

und kannst auch jemanden direkt ansprechen,

wenn etwas unklar ist.

Fragen ist nämlich ein wichtiges Thema,

gerade am ersten Tag. Es gibt ein paar

grundlegende Angelegenheiten, die

du gleich zu Beginn klären

solltest und auch guten

Gewissens darfst.

Dazu gehören unter

anderem Arbeits-

und Pausenzeiten.

Dabei sollte

zwischen deinen

Vorgesetzten und

dir klar sein, wie du

deine Stunden auf die

Tage verteilen kannst, ob

und wie deine Arbeitszeiten

erfasst werden oder ob du beispielsweise

im Schichtbetrieb arbeitest.

Damit du auch gut versorgt bist, kläre

doch gleich ab, wann und wie lange deine

Mittagspause ist. Deine Kollegen erklären dir

bestimmt, ob es eine Kantine oder beispielsweise

einen Getränkeautomaten gibt oder ob

du dir immer etwas von zu Hause mitbringen

vorbereitet

sein

sollst. So wird dein erster Tag bestimmt halb

so schlimm.

Alexander Liedtke

Foto: Fotolia/Iryna Melnyk

Infos:

Infos:

29.11.17 Info-Abend, 18:30 Uhr

29.11.17 Info-Abend, 18:30 18:30 Uhr Uhr

03.02.18 29.11.17 Tag Info-Abend, der offenen 18:30 Tür, Uhr

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03.02.18 Tag Tag der der offenen Tür, Tür, 10 10 – 15 – 15 Uhr Uhr

Infos: 03.02.18 Tag der offenen Tür, 10 – 15 Uhr

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Wir sind eine bekenntnisfreie Schule

5 Minuten vom Hbf HN

Schule & & Ausbildung

ERSTE SCHRITTE


34

In Baden-Württemberg gibt

es eine Vielzahl an

attraktiven Studiengängen

Studieren in

nächster Nähe

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Studieren bei

Weltmarktführern

Dual studieren

– doppelt erfolgreich

Universität

Pädagogische Hochschule

Kunst- und Musikhochschule

Akademie für Darstellende Kunst

Filmakademie

Popakademie

Hochschule für ange-

Mannheim

wandte Wissenschaften

Standort

Heidelberg Bad Mergentheim

Duale Hochschule BW

Mosbach

Präsidium

Schwetzingen

Campus

Künzelsau

Nichtstaatliche

Hochschule

Heilbronn

Private Universität

Karlsruhe

Schwäbisch Hall

Ludwigsburg

Pforzheim

Aalen

Schwäbisch Gmünd

Kehl

Offenburg

Gengenbach

Bad

Liebenzell

Calw

Tübingen

Rottenburg

Horb

Reutlingen

Stuttgart

Esslingen

Hohenheim

Heidenheim

Göppingen

Nürtingen

Geislingen

Ulm

Foto: DHBW Mosbach/STEFFENMÜLLERFOTOGRAFIE

Praxis, Praxis, Praxis steht im Mittelpunkt

des Studiums an der Dualen Hochschule

Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach,

denn die Hälfte des Bachelorstudiums

findet in dreimonatigem Wechsel an

der Hochschule und in einem von rund

1000 Unternehmen statt. Diese kommen

aus Industrie, Handel, dem Bank- oder

Dienstleistungssektor. Sie sind nicht

nur Duale Partner der DHBW, sondern

gleichzeitig Arbeitgeber der 3600 Studierenden

und zahlen sowohl in der Praxiswie

auch in der Theoriephase ein Gehalt.

Das Intensivstudium (210 statt der üblichen

180 ECTS) ist anspruchsvoll, doch

kurze Wege mit persönlichen Kontakten

erleichtern den Studienerfolg. Nach drei

Jahren haben die Absolventen einen

staatlichen Bachelorabschluss in der Tasche

– und sich bereits bewährt: Rund 85

Prozent bleiben beim Dualen Partner. Der

Campus Bad Mergentheim bietet Wirtschaftsingenieurwesen

und BWL mit den

Studienrichtungen Gesundheitsmanagement

und International Business. In Mosbach

gibt es ein breites Spektrum von

BWL-Handel, -Bank und -Industrie, Rechnungswesen

und Onlinemedien über Informatik,

Maschinenbau und Bauwesen

bis hin zu Wirtschaftsingenieurwesen und

Elektro- oder Holztechnik. Statt in überfüllten

Hörsälen arbeiten die Studierenden

in kleinen Gruppen. Der Zusammenhalt in

den Kursen und das historische Flair des

Bad Mergentheimer Schlosscampus wie

auch die Fachwerkromantik in Mosbach

sorgen für eine unvergessliche Studienzeit.

Gaststudierende und -dozenten kommen

aus der ganzen Welt – und befinden

sich in guter Gesellschaft, denn viele der

Dualen Partner zählen zu den globalen

Marktführern ihrer Branche.

Freiburg

Furtwangen

Lörrach

Villingen-

Schwenningen

AUF DER ÜBERHOLSPUR

Albstadt

Riedlingen

Trossingen

Biberach

Sigmaringen

Tuttlingen

Weingarten

Ravensburg

Konstanz Isny im Allgäu

Friedrichshafen

Quelle: www.studieninfo-bw.de Stand: Juli 2017

Studienfächer

23 Studienangebote aus Technik

und Wirtschaft:

www.mosbach.dhbw.de/alle-angebote

Studienbeginn

Jeweils 1. Oktober, Bewerbung

idealerweise ein Jahr vorher

Bewerbungsverfahren

Bewerbung direkt auf ein Stellenangebot

des dualen Partners:

www.mosbach.dhbw.de/studienplaetze

Studienberatung

Janine Berger

Tel. 06261/939-394

studienberatung@mosbach.dhbw.de

Lerne uns kennen

Studieninformationstag an der DHBW

Mosbach mit Campus Bad Mergentheim

am 22. November 2017

www.mosbach.dhbw.de/studieninfotag

AUF DER ÜBERHOLSPUR


36

So bekommst du deinen

Wunschstudienplatz

lernen für mich

da sein für andere

Der richtige

Studiengang

bietet die Fachrichtung,

die deinem Interesse

entspricht

entspricht deinen Vorstellungen

bildet dich für den Beruf

aus, dem du einmal nachgehen

möchtest

ist an einem für dich

interessanten Ort (etwa in

einer großen Stadt, nahe an

deinem Zuhause oder wo

Freunde und Bekannte von dir

leben)

besitzt Zulassungsvoraussetzungen,

die du erfüllen

kannst

Deine Bewerbung bei

zulassungsbeschränkten

Studiengängen

reichst du fristgerecht bei

den Universitäten oder

Hochschulen ein oder versendest

sie postalisch beziehungsweise

elektronisch

Steht ein Studium auf deinem weiteren

Plan, gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Es gilt, den für dich richtigen Studiengang

zu finden, dich auf ihn zu bewerben

und dich an der Universität oder

Hochschule einzuschreiben. Das ganze

Verfahren benötigt jedoch Zeit und die

richtige Sorgfalt. Die folgende Checkliste

soll dir dabei helfen, den Überblick zu

bewahren und nichts Wichtiges zu vergessen.

Sie ist allerdings allgemein gehalten,

da es im gesamten Prozess viele

orts-, hochschul- und studiengangsspezifische

Dinge zu beachten gibt. Orientiere

dich immer genau an den Informationen

zu deinem Studiengang.

hast du mit den korrekten

Daten ausgefüllt (aktuelle

Handynummer, Wohnsitz,

E-Mail-Adresse)

enthält schon bei der

Bewerbung geforderte Nachweise

in Form beglaubigter

Kopien (etwa Zeugnis der

Hochschulreife)

enthält bei einem Wechsel

der Hochschule die Exmatrikulationsbescheinigung

und

Leistungsnachweise deiner

vorherigen Hochschule

Bei der Einschreibung

(Immatrikulation)

bist du termingerecht vor

Ort oder hast alles

fristgerecht eingereicht

hast du alle wichtigen

Dokumente im Gepäck (dazu

gehören Personalausweis,

Krankenversicherungsnachweis,

Einzahlungsbestätigung

der Semestergebühren,

Nachweis über Hochschulreife

und Beleg aller Dokumente,

die im Bewerbungsverfahren

berücksichtigt wurden) ali

Foto: Fotolia/Photomelon

Diese Haltung lässt unsere Fachschulen zu Orten

beruflichen Lernens und persönlicher Entfaltung werden.

An unseren katholischen Fachschulen in Neckarsulm

bieten wir attraktive Ausbildungen an:



zum/zur Erzieher/in

zum/zur Erzieher/in

zum/zur Heilpädagoge/in

Interesse? Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Katholische Fachschulen für Sozialpädagogik

und Heilpädagogik Neckarsulm

Friedrichstraße 25 · 74172 Neckarsulm

Tel.: 07132/999 57 – 0

www.schulenfuersozialeberufe.de

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AUF DER ÜBERHOLSPUR

AUF DER ÜBERHOLSPUR


Studium:

Was muss ich bei der

Bewerbung beachten?

38

Du möchtest studieren? Check.

Du weißt auch schon ungefähr, was? Check.

Du hast gehört, dass es für bestimmte

Studiengänge Voraussetzungen gibt, die man

erfüllen muss, damit es klappt? Check.

Dann bist du hier genau richtig.

Von Dr. Simone Scheps

In vielen Studiengängen ist die Anzahl der

Bewerber größer als die der verfügbaren

Studienplätze. Weil die Plätze nicht für alle

reichen, werden in einem Auswahlverfahren

Kriterien festgelegt, nach denen die Studierendenauswahl

stattfindet. Das heißt, dass

diese Studiengänge zulassungsbeschränkt

sind. Bei unseren technischen Studiengängen

ist das etwa die Note der Hochschulzugangsberechtigung.

Eine abgeschlossene

technische Berufsausbildung kann außerdem

von Vorteil sein. Wenn es sich um einen sehr

beliebten Studiengang mit wenigen Plätzen

handelt, kann es noch detaillierter werden.

Heiß begehrter

Studiengang

Zum Wintersemester 2017/2018 hat unser

beliebter Bachelor-Studiengang „Betriebswirtschaft

und Unternehmensführung“ (BU)

1056 Bewerber, aber nur 59 Studienplätze.

Die Vergabe der Plätze erfolgt in diesem Fall

so: Zunächst werden 16 Prozent für festgelegte

Bewerbergruppen vergeben. Darunter

fallen unter anderem Personen, die ihr Abitur

im Ausland abgelegt haben oder ein Zweitstudium

beginnen. Dazu kommen ein Prozent

AUF DER ÜBERHOLSPUR

für Personen, die sich auf eine „Ortsbindung

im öffentlichen Interesse“ berufen können.

Das kann etwa eine Bundesligasportlerin

sein, die in Heilbronn regelmäßig trainiert.

Die nach Abzug dieser Vorabquoten zur Verfügung

stehenden Studienplätze werden zu

90 Prozent nach Eignung und zu 10 Prozent

nach Wartezeit (Zeit nach dem Abitur) vergeben.

Unter Eignung fallen zum Beispiel die

Note der Hochschulzugangsberechtigung,

Schulnoten für Deutsch, Mathe und Englisch

sowie eine kaufmännische Ausbildung, die

sich positiv auf den Listenplatz auswirken

kann. Mitarbeiter der akademischen Abteilung

geben die Kriterien in ein Computersystem

ein, das sie gewichtet. Dadurch ist absolute

Neutralität gewährleistet.

Örtliche und bundesweite

Zulassungsbeschränkung

Der Studiengang BU ist örtlich zulassungsbeschränkt.

Örtlich zulassungsbeschränkte

Studiengänge werden häufig auch als NC-

Studiengänge bezeichnet. NC steht für Numerus

Clausus, das bedeutet geschlossene

Anzahl. Im Gegensatz dazu gibt es auch

Studiengänge, die an allen anbietenden

Form Deine Zukunft!

Mit einer Ausbildung bei

Darum PVS:

Persönlich, Verbindlich, Sozial

1976 wurde PVS in Niederhall gegründet.

Unser Job: Bei uns werden aus Kunststoffen und

Kautschuk hochwertige Produkte gefertigt.

Der Respekt vor Mensch und Umwelt steht für uns

an erster Stelle, deshalb sorgen wir für eine

nachhaltige und gesicherte Zukunft!

Ausbildung bei PVS – werde Teil unseres Erfolges!

Wir sind stets auf der Suche nach Auszubildenden,

die wissen was sie können, sich in unserem

Team beweisen wollen und offen für neue

Herausforderungen sind. Alle Informationen

zu unseren technischen und kaufmännischen

Ausbildungsberufen sowie Praktika findest

Du auf unserer Homepage.

Mache den ersten Schritt und nimm

Kontakt mit uns auf.

In Form für ein Gespräch?

Dann sende uns Deine Bewerbung per E-Mail an: karriere@pvs-plastics.net

Vielleicht hast Du noch Fragen:

Ingrid Welk hilft Dir gern weiter: +49 7940 9126-21

Weitere Informationen über uns findest Du auf www.pvs-plastics.net

PVS-Kunststofftechnik GmbH & Co. KG | Salzstraße 20 | 74676 Niedernhall


40

41

Hochschulen bundesweit zulassungsbeschränkt

sind: etwa Medizin oder Pharmazie.

Die Bewerbung und die Vergabe von Studienplätzen

für diese Studiengänge erfolgt zentral

über die Stiftung für Hochschulzulassung.

www.hochschulstart.de

Auswahlverfahren und

Eignungsprüfung

In Studiengängen mit einem hohen und zumeist

spezifischen Anteil an Fachpraxis wird

häufig das Bestehen eines Auswahlverfahrens

oder einer Eignungsprüfung verlangt.

Erst danach kannst du dich für einen Studiengang

bewerben, einschreiben oder anmelden.

Dies betrifft vor allem Studiengänge an

Hochschulen mit einem fachlich einschlägigen

Studienangebot wie Design, Kunst, Musik,

Schauspiel, Sportwissenschaft oder Tanz.

Keine Zulassungsbeschränkung

Neben zulassungsbeschränkten Studiengängen

gibt es auch zulassungsfreie. In der Regel

musst du dafür keine speziellen Voraussetzungen

erfüllen. Meist genügen das Abitur,

die Fachhochschulreife oder bestimmte berufliche

und sprachliche Qualifikationen, um

sich einschreiben zu können. Die Immatrikulation

erfolgt direkt bei der Hochschule. Aber

auch hier sind Fristen zu beachten.

Fristen und Termine

An der Hochschule Heilbronn kannst du dich

jeweils bis zum 15. Januar für das Sommersemester,

Vorlesungsbeginn im März, und bis

zum 15. Juli für das Wintersemester, Vorlesungsbeginn

im September oder Oktober,

bewerben.

Foto: HahnFoto.com

Tipps für eine

gelungene Bewerbung

Bitte lest euch auf der Homepage oder im

Infoblatt der jeweiligen Hochschule genau

durch, welche Unterlagen ihr für die Bewerbung

einreichen müsst.

Wir erleben leider häufig, dass die Bewerbung

zwar online durchgeführt wird,

dann aber der schriftliche Bewerbungsbogen

nicht fristgerecht bei der Hochschule eingeht.

Auch falsche Zeugnisse oder unvollständige

Dokumente können dazu führen, dass ihr aus

dem Auswahlverfahren scheidet. Wenn alle

Stricke reißen – unsere Mitarbeiter stehen

euch immer gerne beratend zur Seite. Mehr

Infos zu den Studiengängen der Hochschule

Heilbronn und den Bewerbungsverfahren findet

ihr auf der Homepage der HHN:

www.hs-heilbronn.de/studieninteressierte

Dr. Simone Scheps

leitet die Abteilung Hochschulkommunikation

der Hochschule Heilbronn

(HHN). Mit ihrem Team ist sie

dafür zuständig, die HHN professionell

zu repräsentieren. Die Abteilung

ist zentrale Anlaufstelle für alle Fragen

rund um die externe und interne

Kommunikation der Hochschule.

Wir bilden aus (m/w):

Tischler

Fachkraft für Lagerlogistik

Industriekaufmann

Technischer Produktdesigner

Informatikkaufmann

REALISIERE DEINE

VISIONEN BEI REAL

Bewerbung bitte an: karriere@real-group.com

real Innenausbau AG 97900 Külsheim www.real-group.com

Duales Studium:

Bauwesen -Projektmanagement

Holztechnik

DU

kannst unser neuer Azubi sein

und unsere Zukunft mitgestalten.

Komm vorbei und lass

Besuche uns bei der Dich bei einem Energy-

Nacht der Ausbildung.

Drink zu unseren

28.09.2017, 17 bis 22 Uhr. 7 Ausbildungs-Chancen

Linie C. Steinbacher Straße 57. informieren.

AUF DER ÜBERHOLSPUR

AUF DER ÜBERHOLSPUR


Sprachen als

Steckenpferd

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Hohe Ausbildungsqualität

– beste Zukunftschancen

45

Ausbildung mit internationaler

Ausrichtung

Carolin Bohnet hat ihre Ausbildung zur Industriekauffrau

mit Zusatzqualifikation internationales

Wirtschaftsmanagement und

Fremdsprachen bei dem Reinigungsspezialisten

Kärcher absolviert. Zweieinhalb Jahre

dauert diese und setzt die Schwerpunkte auf

Englisch, Spanisch, Controlling und Außenhandel.

„Von der Ausbildung aus ging

es nach London und Madrid“, erklärt die

25-Jährige. Berufsbezogene und landestypische

Themen sowie interkulturelle Inhalte

bildeten den Löwenanteil. Carolin bestätigt:

„Die Abwechslung von Praxis und Theorie

war super.“ Während der Phase im Betrieb

sei sie von Anfang an gefordert und gefördert

worden. „Wir Azubis durften früh Verantwortung

übernehmen und wurden immer

mit einbezogen“, schildert sie. Der umfangreichere

Stundenplan war für Carolin kein

Problem. Auch die zusätzlichen Prüfungen

am Ende waren lernaufwendig, aber machbar.

„Für mich war dieser Weg richtig, denn

ich liebe Herausforderungen.“

Als Industriekauffrau ist man

vielseitig einsetzbar. Sie macht

deutlich: „Meine Ausbildung

hat definitiv eine internationale

Ausrichtung.“ Deshalb

sei eine Abteilung empfehlenswert,

die sich viel im internationalen

Geschäft bewegt. Sie führt

aus: „Insbesondere Englisch kann

ich in der jetzigen Stelle sehr gut

einsetzen.“ Momentan arbeitet

Carolin im Produktmanagement

Support. Für den Herbst hat sie

bereits ein berufsbegleitendes

Studium, Business Studies,

geplant.Annika Wieland

Praxisnahes Studium

in mehreren Sprachen

„Mit dem Studiengang habe ich später mehr

Chancen“, ist Jacqueline Winzig überzeugt.

Aktuell studiert sie im zweiten Semester

International Business an der DHBW Mosbach,

Campus Bad Mergentheim. Ihr Studium

ist dual, das bedeutet, es ist gleichermaßen

in Theorie und Praxis aufgeteilt. In den

praktischen Phasen ist sie bei der Schwarz

Dienstleistung KG in Neckarsulm tätig. Ihr

Studiengang ist zweisprachig, bestehend aus

Deutsch und Englisch. „Ich hatte Zweifel, ob

es mit dem Englisch überhaupt passt. Ob es

vielleicht zu schwer ist“, räumt sie ein. Man

merke aber deutlich, dass man von Zeit zu

Zeit sicherer werde. Rund die Hälfte der Vorlesungen

ist auf Englisch, wobei dieser Teil

gegen Ende des Studiums überwiegt. Zusätzlich

hat Jacqueline auch noch Spanischunterricht.

Die 21-Jährige nimmt diese Herausforderung

aber gerne an und erklärt:

„Ich denke, die Mehrsprachigkeit ist wichtig.

Gerade weil die

Unternehmen in

der heutigen Zeit

immer größer werden

und der Kontakt

zum Ausland

vorhanden ist.“ In

ihrem Betrieb ist sie

schon häufiger

mit der englischen

Sprache in

Kontakt gekommen.

„Ohne mein Studium

wäre mir das viel

schwerer gefallen,

da etwas zu

verstehen“, meint

sie. Alexander Liedtke

Foto: Fotolia/Bluedesign

Foto: Hotel Hohenlohe

BEWIRB DICH NOCH HEUTE ALS AZUBI FÜR DIE BERUFE

Koch oder Köchin

Hotelfachmann oder Hotelfachfrau

Wir freuen uns auf teamfähige und zielstrebige Azubis, die

Freude am Umgang mit unseren Gästen haben und

möglichst viel lernen wollen.

Das Business- und Wellnesshotel „Hohenlohe“

in Schwäbisch Hall gehört zu den

führenden privaten Vier-Sterne-Superior-

Hotels in Deutschland. Rund 100 Mitarbeiter

– darunter 25 Azubis – sorgen dafür,

dass sich die Gäste wohlfühlen.

Bevor es richtig losgeht, werden für

alle „Neuen“ Einführungstage mit Schulungen,

einer Stadtführung und einem Ausflug

organisiert. Sie lernen das Haus und ihre

Ausbilder kennen und bekommen Tipps,

wie man sich auf die unterschiedlichen

Gäste einstellen kann.

„Man muss den Jugendlichen etwas

zutrauen und frühzeitig Verantwortung

übertragen“, sagt Hohenlohe-Chef Volker

Dürr. Er setzt auf Teamwork und Eigeninitiative.

Im Sommer 2017 waren die Azubis

beispielsweise mit einem Infostand bei

der Jobbörse der VR Bank in Steinbach

vertreten, den sie in Eigenregie geplant

und organisiert haben. „Eine klasse Präsentation“,

so das Lob von allen Seiten.

Azubis, die gern über den Tellerrand

schauen möchten, bekommen die Möglichkeit,

für einige Wochen in einem anderen

Ringhotel in Deutschland zu arbeiten.

„Wer im Hohenlohe gelernt hat, dem steht

hinterher die ganze Welt offen, denn gut

ausgebildete Hotelfachkräfte sind überall

gefragt“, sagt Dürr. Die Azubis des „Hohenlohe“

schneiden bei den Prüfungen und bei

Ausbildungswettbewerben oft sehr gut ab.

„Wer nach erfolgreichem Abschluss lieber

bei uns bleiben will und gut ins Team passt,

der wird in der Regel gerne übernommen.“

Jetzt bewerben

für einen Ausbildungsplatz 2018

personal@hotel-hohenlohe.de

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AUF DER ÜBERHOLSPUR

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46

DREI Monate Praxis,

DREI Monate Theorie

Mach was

Soziales!

Geht es ums Studieren, werden oft zwei Kritikpunkte

genannt: der fehlende Praxisbezug

und die Tatsache, dass man kein Geld verdient.

Dabei gibt es eine Studienart, die beide

Punkte vereint: das duale Studium.

Dual heißt es deshalb, weil es in zwei

gleichberechtigte Blöcke unterteilt ist: Theorie

und Praxis. Am Ende des dualen Studiums

erwirbst du den international anerkannten

Bachelorabschluss. Zusätzlich zum Studienabschluss

hast du dann aber auch schon jede

Menge praktische Erfahrung, die von Arbeitgebern

besonders geschätzt wird.

Aber von vorne: Beim dualen Studium

bist du an einer Hochschule eingeschrieben

und gleichzeitig fest bei einem Unternehmen

angestellt. Der Vorteil dabei ist, dass du dann

ein festes Gehalt bekommst – übrigens auch,

wenn du an der Hochschule bist. Das Ganze

läuft in einem Blockmodell ab. Soll heißen:

Das Jahr gliedert sich in mehrere Blöcke, in

denen du in der Theoriephase studierst und in

der Praxisphase in deinem Betrieb arbeitest.

Bei einer Vielzahl der dualen Studiengänge

sind die Phasen auf drei Monate pro Block

verteilt. Du solltest bedenken, dass du in diesem

Studienmodell nicht wie im klassischen

Studium Semesterferien hast. Wirkliche Freizeit

hast du also nur im Urlaub. Und diesen

kannst du nur in der Praxisphase nach Abstimmung

nehmen.

Beachten solltest du beim dualen Studiensystem

zudem, dass die theoretische Ausbildung

zwar verkürzt ist, aber die Inhalte

keinesfalls so komprimiert sind wie die zeitliche

Komponente. Vorlesungen, Seminare,

Präsentationen und Projektarbeiten gibt es

hier genauso. Oftmals reichen theoretische

Aufgaben auch bis in die Praxisphase hinein.

Insgesamt bietet das duale Studium durch

Praxisnähe, direkten Einstieg in die Arbeitswelt

und Vergütung Vorteile, ist aber in jedem

Fall als anspruchsvoll und arbeits- sowie zeitintensiv

zu betrachten. Alexander Liedtke

Foto: Evangelische Stiftung Lichtenstern

Mach was bei der

Evangelischen Stiftung

Lichtenstern

Warum ausgerechnet Heilerziehungspflegerin

(HEP)?

Kraus: Der Beruf ist total vielseitig und

abwechslungsreich. Man hilft Menschen

mit Behinderung, ihr Leben zu führen.

Dazu gehört alles, was man selbst auch

so macht: Ausflüge, gemeinsames Essen

und Hobbies.

Was gefällt dir an der

Ausbildung?

Kraus: Die Kollegen sind einfach cool.

Da kommt keiner schlecht gelaunt zur

Arbeit. Und die Praxisdozenten kümmern

sich wahnsinnig gut um einen und sind

immer da, wenn man sie braucht. Das ist

bestimmt nicht überall so.

Was gefällt dir nicht?

Kraus: Wir haben in der Schule viele Leistungsnachweise

und dazu kommen noch

jede Menge Basisaufgaben und Projekte

aus der Praxis. Das ist anspruchsvoll und

Janina Kraus

befindet sich

im zweiten

Ausbildungsjahr

als Heilerziehungspflegerin.

man muss viel lernen. Aber dafür hat man

dann eine ziemlich gute Ausbildung.

Für wen ist die Ausbildung

geeignet?

Kraus: Für alle, die offen sind, Lust auf

Menschen haben und die Abwechslung

lieben. Und natürlich muss man mit Menschen

mit Behinderung etwas anfangen

können. Aber wer einmal die Erfahrung

gemacht hat, der will nie wieder etwas

anderes machen.

Was verdienst du aktuell

als HEP?

Kraus: Im ersten Ausbildungsjahr

1040,69 Euro, im zweiten 1102,07 Euro

und im dritten 1203,38 Euro.

Foto: Fotolia/Marco2811

Ausbildungsplätze

Sommer 2018

Heilerziehungspfleger (m/w)

Heilerziehungsassistent (m/w)

Altenpfleger (m/w)

Hauswirtschafter (m/w)

Kaufmann/Kauffrau

für Büromanagement

Erfahrungen

sammeln

Orientierungspraktikum

Vorpraktikum

Praktikum zur Berufsorientierung

(BOGY/BORS)

Ferienjob

Freiwilliges Soziales Jahr

Bundesfreiwilligendienst

Kontakt

Evangelische Stiftung

Lichtenstern

Im Klosterhof 10

74245 Löwenstein

Markus Auracher

Tel. 07130/10130

personal@lichtenstern.de

www.lichtenstern.de

AUF DER ÜBERHOLSPUR


48

Und wie

und wo

du?

Manche Ausbildungen finden in speziellen

Ausbildungszentren statt oder erfordern einen

Auszug von zu Hause in ein Wohnheim.

Dazu zählen Stellen bei der Bundeswehr, der

Polizei, aber auch in der Pflege. Um dir einen

Überblick zu geben, ob solch eine Wohnsituation

etwas für dich ist, haben wir eine

Pro-und-Contra-Liste erstellt. Diese gilt auch

für Wohnheime während des Studiums oder

der Ausbildung in weiteren Bereichen. In

einigen Wohnheimen gibt es Apartmentwohnungen

mit eigenem Bad. Diese Zimmer sind

allerdings sehr begehrt und die Wartelisten

dementsprechend lang. Putzservice für die

Gemeinschaftsräume und den Sanitärbereich

ist inzwischen oft in der Miete inbegriffen.

Bei der Bundeswehr wohnst du in einer

Kaserne. Es sind Stuben, die mit vier bis sieben

Kameraden geteilt werden. Dort gibt es

klar definierte Besuchszeiten. Um als Besucher

in eine Kaserne eingelassen zu werden,

ist eine Ausweiskontrolle Pflicht. Bis 22 Uhr

pro

- günstig

- Anschluss finden

ist einfach

- kaum/kurze

Anfahrtswege

- Gleichgesinnte

um einen herum

- Eigenverantwortung

- Waschmaschinen im Haus

- oft gibt es Fitnessräume

zur kostenlosen Nutzung

- manchmal gibt es einen

Putzdienst

- möblierte Zimmer

haben Freunde die Möglichkeit, sich in der

Kaserne aufzuhalten. Bei Übernachtungen

gelten enger gestrickte Regeln. Zudem gibt

es gemeinschaftliche Duschen und Toiletten.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil dieser

Unterbringungsart ist das günstige Wohnen.

Die Truppenküche bietet in unmittelbarer

Nähe günstiges, leckeres, gesundes und abwechslungsreiches

Essen an.

Ein Zimmer in einem Wohnheim kann

auch sinnvoll sein, wenn du (noch) keinen

Führerschein hast und beispielsweise eine

Ausbildung im Krankenhaus machst. Denn

die Schichtzeiten korrespondieren nicht unbedingt

mit den Fahrtzeiten der öffentlichen

Verkehrsmittel. Von Wohnheim zu Wohnheim

ist die Ausstattung unterschiedlich: In

einigen haben die Zimmer ein eigenes Bad.

Generell gilt: Die Wohnsituation ist absolute

Typsache. Die Liste dient nur zur Orientierung

und soll dich ein bisschen auf den

Wohnalltag vorbereiten. Annika Wieland

contra

- evtl. Mehrbettzimmer

- oft ein Gemeinschaftsbad

- gemeinsame Küche

- geregelter Tagesablauf

- Schließzeiten

- Ruhezeiten

- wenig Privatsphäre

- laute Mitbewohner (auf

den Fluren kann es schon

mal lauter werden)

- wenig Schlaf, wenig Ruhe

- Toleranz gefordert

- Besuche sind nicht

uneingeschränkt erlaubt

AUF DER ÜBERHOLSPUR


50

51

Als junger Mensch

zur Miete wohnen

Von Dagmar U. Burkhardt

Eine Ausbildung oder ein Studium fern des

Elternhauses beginnen oder sich einfach

von diesem „abnabeln“? Das Wichtigste ist,

rechtzeitig mit der Suche nach einer bezahlbaren

Wohnung, einem Studentenapartment

oder einem Zimmer zu beginnen. Wohnungen

sind knapp – und dies nicht nur in Universitäts-

oder Hochschulstädten. Vor der

Suche nach einer geeigneten Wohnung solltest

du in Ruhe überlegen, welche Ansprüche

du an deine Wohnung hast und wie viel du

monatlich für die Miete einschließlich aller

Nebenkosten ausgeben kannst (sogenannte

Warmmiete).

Abschluss

Ist die Hürde der Wohnungssuche und -besichtigung

sowie der Zusage durch den

Vermieter geschafft, geht es um die Fragen

rund um den Abschluss eines Mietvertrags.

Illustration: Fotolia/Daniel Berkmann

Kannst du als Jugendlicher unter 18 Jahren

selbst einen Mietvertrag abschließen? Kannst

du als junger Erwachsener das Vertrauen des

Vermieters gewinnen, wenn die Eltern für die

Mietzahlungen bürgen? Was ist bei Untermiete,

was bei Wohngemeinschaften zu beachten?

Nur Mut! Freunde nach ihren Erfahrungen

fragen, im Internet recherchieren oder

im Zweifel fachmännischen Rat einholen, so

lassen sich Probleme lösen.

Mietvertrag

Mietverträge können schriftlich oder mündlich

abgeschlossen werden. Meistens ist ein

mündlicher Vertrag – per Handschlag – sogar

günstiger für den Mieter. Denn alle die Klauseln,

die in den Formularen von den Haus-

und Grundbesitzervereinen Rechte des

Mieters zugunsten des Vermieters

abändern, gelten dann nicht. So

ist zum Beispiel die Durchführung

von Schönheitsreparaturen

Angelegenheit

des

Die APPEL GmbH ist Entwicklungspartner und Lieferant der Industrie für technische

Formteile aus Gummi und Kunststoff. Als Teil der APPEL Gruppe beschäftigen wir am

Standort Lauda-Königshofen rund 140 Mitarbeiter.

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E-Mail: jobs@appelgmbh.de · Internet: www.appelgmbh.de

AUF DER ÜBERHOLSPUR

AUF DER ÜBERHOLSPUR


52

53

Vermieters, wenn nicht ausdrücklich etwas

anderes vereinbart ist. Auf der sicheren Seite

ist man allerdings mit etwas Schriftlichem in

der Hand.

Häufig legt der Vermieter ein Mietvertragsformular

seiner Wahl vor. Eine empfehlenswerte

Alternative ist das Mietvertragsformular

des Deutschen Mieterbunds, das du auf

dessen Internetseite finden kannst. Auf dieser

Webseite können auch Musterformulare zur

Hausordnung, zum Protokoll der Wohnungsübergabe

sowie Informationen beispielsweise

zu Wohngeld und Heizkosten heruntergeladen

werden.

Im Mietvertrag werden als Grundbestandteile

die Vertragsparteien – das heißt,

Vermieter und Mieter –, die genaue Bezeichnung

der Wohnung, der Beginn des Mietverhältnisses

und die Höhe der Miete sowie

der Vorauszahlung für Heizung, Wasser und

mehr aufgeführt.

Die goldene Regel

lautet: Erst prüfen,

dann unterschreiben!

Im Grundsatz – das heißt, es gibt Ausnahmen

– können Personen unter 18 Jahren einen

Mietvertrag nur mit Zustimmung ihres

gesetzlichen Vertreters (Vater, Mutter, Vormund)

abschließen.

Wohngemeinschaften

Immer häufiger schließen sich junge Leute

zu Wohngemeinschaften zusammen, um zu

Foto: privat

einer gerade noch bezahlbaren Unterkunft zu

kommen. Auf der anderen Seite kommt das

manchen Vermietern entgegen. Den Mietzins

und die Nebenkosten auf mehrere Personen

aufzuteilen, kann im Endeffekt höhere Mieteinnahmen

bedeuten. Besonders in diesem

Fall heißt es, das Angebot genau zu prüfen.

Das gilt auch für die Erwartungen an die Gemeinschaft.

Grundsätzlich muss klar sein, ob

ein Mitglied der Wohngemeinschaft für die

Mietzahlung verantwortlich ist – oder alle

Beteiligten. Wer als Einzelner eine Wohnung

anmietet, um über den Umweg von Untermietverhältnissen

eine Wohngemeinschaft zu

bilden, benötigt die Erlaubnis des Vermieters.

Du siehst: Bei der ersten eigenen Wohnung

gibt es vieles zu beachten.

Dagmar U. Burkhardt

ist Fachanwältin für Mietrecht mit einer

eigenen Kanzlei in Heilbronn und

Rechtsberaterin beim Mieterbund Heilbronn-Franken

e. V.

Weitere Informationen zu unseren zahlreichen technischen

sowie kaufmännischen Ausbildungsberufen und dualen

Studiengängen findest Du unter:

- www.brand.de/karriere

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AUF DER ÜBERHOLSPUR

AUF DER ÜBERHOLSPUR


54

Erst mal was

anderes

DEINE CHANCE

IN DER METALL- UND

ELEKTRO-INDUSTRIE

Die Zeit zwischen dem Ende der Schule

und Beginn eines Studiums oder einer

Ausbildung wird von vielen für Urlaub,

Auslandsaufenthalte oder als Entspannungsphase

genutzt. Gleichzeitig ist es aber auch

eine Orientierungszeit, wenn noch unklar

ist, wie es nach der Schule weitergehen soll.

Für diese Phase gibt es eine gute Möglichkeit,

einerseits die Zeit sinnvoll zu nutzen,

andererseits etwas Abstand vom Lernen und

von Prüfungen zu bekommen. Die Lösung

heißt: Freiwilligendienst. Dass sich die freiwillige

Arbeit nicht nur auf die Altenpflege

beschränkt, zeigt dir folgende Übersicht:

Freiwilliges Soziales

Jahr (FSJ)

Bei einem FSJ engagieren sich junge

Menschen im Alter von 15 bis 26 Jahren

in einer sozialen Einrichtung, beispielsweise

in Kindergärten, im Tierheim, im

Krankenhaus oder im Altersheim. Betreut

wirst du dabei von Wohlfahrtsverbänden

oder der Kirche.

Bundesfreiwilligendienst

(BFD)

Der BFD gleicht dem FSJ in nahezu allen

Punkten. Der Unterschied ist, dass

der BFD für Personen über 27 Jahre

ausgelegt ist. Angedacht ist der Dienst

für eine berufliche Auszeit oder um

nach einer Auszeit wieder in den Berufsalltag

zu finden.

AUF DER ÜBERHOLSPUR

Freiwilliges Ökologisches

Jahr (FÖJ)

Beim FÖJ stehen die Natur und die Umwelt

im Fokus. Dieser Dienst dauert in

der Regel zwölf Monate. Einsatzgebiete

sind unter anderem Naturschutzzentren,

Waldkindergärten oder die ökologische

Landwirtschaft.

Europäischer Freiwilligendienst

(EFD)

Dass sich ein Freiwilligendienst und ein

Auslandsaufenthalt nicht ausschließen,

zeigt der EFD. Bei diesem Engagement

arbeitest du in einer sozialen Einrichtung

in einem europäischen Land. Neben

neuen Erfahrungen lernst du hier

auch neue Kulturen und Sprachen kennen.

Der EFD wird durch das Erasmusprogramm

der EU gefördert.

Weltkirchlicher

Friedensdienst (WFD)

Ebenfalls die Chance, ins Ausland zu

reisen, hast du mit dem WFD. Der Bund

der Deutschen Katholischen Jugend

(BDKJ) und die Hauptabteilung Weltkirche

bieten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

die Möglichkeit, einen

Freiwilligendienst in Afrika, Lateinamerika

oder Asien zu leisten. ali

Du möchtest gern studieren,

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56

Willkommen

in der

Flohkiste

Nachdem ich die Schule mit dem Abitur abgeschlossen

hatte, stand für mich noch nicht

fest, wie es weitergehen sollte. Ein Studium

auf jeden Fall, mir war aber noch nicht

klar, welches. Deswegen fasste ich den Entschluss,

nicht gleich mit dem Studieren zu

beginnen. Doch was anfangen mit der Zeit?

Etwas Sinnvolles sollte es sein. Nachdem

ich im Internet ein wenig recherchiert

hatte, stieß ich auf der Seite der Arbeiterwohlfahrt

(Awo) Baden-Württemberg auf

Stellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr

(FSJ). Das Angebot im Hort „Flohkiste“ an

der Grundschule in Brackenheim in der Nähe

meines damaligen Wohnorts fiel mir direkt

ins Auge. Und dann ging es schnell: Wenige

Tage, nachdem ich meine Bewerbung zur

Awo geschickt hatte, wurde ich vom Hort

zu einem Schnupper- und Kennenlerntag

eingeladen. Die Leiterin des Horts

präsentierte mir als meine Aufgabe die

Betreuung der Kinder in Spielphasen

nach der Schule, beim Mittagessen und

bei den Hausaufgaben sowie in den Ferien.

Das gefiel mir und so startete ich

im Oktober 2012 mein elfmonatiges

FSJ.

Im Team wurde ich

schnell integriert. Auch die

Arbeit mit den Kindern

machte mir von Anfang

an Spaß, trotz der Tatsache,

dass man wirklich immer unter Beobachtung

der neugierigen Kinderaugen steht.

Beim Mittagessen fanden die Schüler schnell

heraus, dass ich den Löffel und die Gabel

nicht so hielt, wie es von ihnen erwartet wurde.

Ich musste mich schnell umgewöhnen.

Zu meiner täglichen Arbeit in der

40-Stunden-Woche gehörten Basteln, Fußballspielen

mit den Jungs, Vorlesen und

Hausaufgabenbetreuung. Das Ganze lief

nach einem festen Rhythmus ab. Dennoch

brachte jeder Tag etwas Besonderes mit sich

– und wenn es nur das Lächeln eines Kindes

war. Gegen Ende meiner Dienstzeit durfte ich

auch eine eigene Arbeitsgemeinschaft (AG)

leiten. Ich bot eine Spanisch-AG an und

brachte den Teilnehmern unter anderem

bei, wie man sich auf Spanisch vorstellt

oder bis zehn zählt.

Insgesamt muss ich sagen,

dass diese Zeit sehr hilfreich für

meine weitere Orientierung war.

Sie hat mich im Auftreten und

meiner Selbstpräsentation geprägt

und gestärkt. Ich kann jedem

nur empfehlen, auch ein

Freiwilliges Soziales

Jahr zu machen. Etwas

zu geben, das auch

zu einem zurückkommt,

ist ein tolles

Gefühl. ali

Zum Abschluss erhielt

ich ein Buch mit

Erinnerungen.

Foto: Annika Wieland

Wachsen

und Lernen –

Zukunft

ergreifen

Verantwortliche

Aufgaben

übernehmen –

Nachhaltige

persönliche

Entwicklung –

Berufliche

Orientierung –

Sinnerfüllte

Erfahrungen mit

besonderen

Menschen

in der

Gemeinschaft

Sozialtherapeutische

Gemeinschaften

Weckelweiler e.V.

Sozialtherapeutische

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Ausbildung

Heilerziehungspflege

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Anerkennungspraktikum

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Heimstr. 10, 74592 Kirchberg/Jagst-Weckelweiler

www.weckelweiler-gemeinschaften.de

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AUF DER ÜBERHOLSPUR

AUF DER ÜBERHOLSPUR


58

So gelingt

Ein Umzug wird auch der erste Schritt in

die Selbstständigkeit genannt – das heißt, du

musst dich fortan um alles selbst kümmern.

Mit ein paar Tipps gelingt dir das auch.

Der erste Schritt nach – oder am besten

noch kurz vor – dem Umzug sollte der Gang

zum Einwohnermeldeamt oder Bürgerbüro

in deinem neuen Wohnort sein. Dort meldest

du einfach deinen Umzug an und gibst deine

neue Adresse bekannt. Die Abmeldung deiner

alten Adresse erfolgt automatisch. Denke

daran, dass du nach deinem Einzug nur ein

bis zwei Wochen Zeit hast, dich umzumelden.

Wenn das alles erledigt ist, vergiss nicht,

zeitnah deine neue Anschrift auch der Bank,

deinen Versicherungen und beispielsweise

Vereinen mitzuteilen.

Eine Pflicht, die beim Schritt zur eigenen

Wohnung oft vergessen wird, ist die

Rundfunkgebühr. Das hört sich unwichtig

an, sind aber verpflichtende Kosten, die jeder

Haushalt in Deutschland bezahlen muss. Als

Student und Empfänger von BAföG kannst

du dich aber davon befreien

lassen.

Nicht zu unterschätzen

ist das Thema Müll-

der Umzug

entsorgung. Wohnst du in einem Wohnheim,

wird das meist für dich geregelt. Wenn du

aber in einer eigenen Wohnung lebst, dann

solltest du dich darum kümmern. Du bist

verpflichtet, Abfallgebühren zu zahlen, musst

dich aber selbst bei der Entsorgungsstelle

anmelden. Ein Vorteil kann sein, in einem

Mehrfamilienhaus zu leben. Dort kannst du

mit deinen Nachbarn eine Behältergemeinschaft

eingehen und Geld sparen.

Der Einzug ist vollbracht, alle Behördengänge

sind erledigt und die Möbel stehen

auch? Was jetzt noch fehlt und heutzutage

unabdingbar ist, ist der Internetanschluss.

Hier gibt es natürlich eine Vielzahl an Angeboten

und Möglichkeiten. Wichtig ist bei allen,

dass du von vornherein die Mindestlaufzeit,

Kündigungsfristen und die Vorlaufzeit

von rund acht Wochen für den Anschluss beachtest.

Ebenso verschweigen viele Anbieter

vorerst Gebühren für Erstanschluss, Montage

und teilweise Leihgebühren für die Geräte.

Dies solltest du vor Vertragsabschluss aber

unbedingt klären.

Jetzt steht einer glücklichen

Zeit im neuen Heim nichts mehr im

Wege. Alexander Liedtke

Foto: Fotolia/Baranq

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Industriemechaniker/in –

Ein Beruf mit Zukunft!

Michael Beran ist im

vierten Ausbildungsjahr

Meine Berufsausbildung zum Industriemechaniker

startete am 1. September 2014.

Die Ausbildung bei SWG Schraubenwerk

Gaisbach GmbH war für mich die perfekte

Wahl. Bereits vor Ausbildungsstart hatte ich

die Möglichkeit, SWG-Produktion durch ein

Praktikum näher kennenzulernen. Im ersten

Ausbildungsjahr war ich überwiegend in

der Ausbildungswerkstatt tätig. Dort wur-

Kontakt

SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH

Frau Bärbel Scheerer

Am Bahnhof 50

74638 Waldenburg

Tel. 07942/100-128

karriere@swg-produktion.de

59

den grundlegende Fertigkeiten wie Drehen,

Fräsen oder Bohren vermittelt. Schon nach

kurzer Zeit wurde mir bewusst, wie vielfältig

und interessant dieser Beruf ist. Mittlerweile

bin ich schon im vierten Lehrjahr und

werde in der Fertigungsabteilung Presserei

eingesetzt. Dort ist mein Berufsalltag sehr

abwechslungsreich. Maschinen einstellen,

kontrollieren und überwachen sind meine

Tätigkeiten.

Verschiedene Azubi-Projekte runden

die Ausbildung bei SWG-Produktion ab. Vor

einigen Monaten nahm ich, gemeinsam mit

zwei weiteren Auszubildenden des Unternehmens,

an der Qualifizierungsmaßnahme

„EnergyScout“ der IHK Heilbronn-Franken

teil. Dabei haben wir den ersten Platz

erreicht. Durch die verschiedenen Projekte

wird nicht nur mein fachlicher, sondern

auch der persönliche Horizont erweitert.

Wir bieten jungen, engagierten Menschen Entwicklungsund

Karrierechancen von Anfang an. Um weiter wachsen

zu können, brauchen wir Menschen, die unsere Ideen mit

Leben füllen und eigene Gedanken einbringen.

Menschen, für die Einsatz, Teamgeist und Begeisterungsfähigkeit

zum gelebten Alltag gehören. Menschen wie Dich!

SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH

Am Bahnhof 50 . 74638 Waldenburg . www.swg.de

AUF DER ÜBERHOLSPUR


60

Als

Werkstudent

Ein- bis zweimal die Woche, manchmal auch

dreimal wöchentlich, kommt Jana Kolbinger

zur pVS - pro Verlag & Service GmbH & Co.

KG nach Schwäbisch Hall-Hessental. Die

23-Jährige ist seit einiger Zeit Werkstudentin

bei diesem Unternehmen, das sich als mittelständisches

Verlagshaus auf Publikationen

und Vermarktung von Premium-Magazinen

und Fachzeitschriften spezialisiert. „Ich studiere

Management und Vertrieb mit Schwerpunkt

Handel am Campus Schwäbisch Hall.“

Durch eine Freundin aus ihrem Studiengang

ist Jana auf den Werkstudentenjob aufmerksam

geworden. „Gleich, nachdem ich den

durchstarten

korrekten Ansprechpartner herausbekommen

hatte, folgte meine Bewerbung. Nach erfolgreich

absolviertem Bewerbungsgespräch saß

ich wenige Wochen später schon an meinem

Schreibtisch im Büro“, erklärt die Frohnatur.

„Meine Aufgaben sind das Erstellen

beziehungsweise Erweitern von themenbezogenen

Kundenselektionen, das Vorbereiten

und Versenden von Mailings sowie sonstige

unterstützende Tätigkeiten für das Produktmanagement.“

Die junge Frau ist eine von

derzeit zwei Werkstudentinnen. „Dass ich

den Arbeitsalltag kennenlerne, finde ich super.

Ich kann hier meine Zuverlässigkeit und

Foto: Annika Wieland

mein gewissenhaftes Arbeiten

unter Beweis stellen“,

erklärt die gelernte

Bankkauffrau.

Am Abend eines

jeden Arbeitstages übergibt

sie ihre Liste mit den

erledigten Aufgaben oder

dem aktuellen Stand an die

Kolleginnen. „Bei meinen Aufgaben

ist es wichtig, Prioritäten

zu setzen und meinen Arbeitstag vorher zu

organisieren.“ Am meisten Spaß hat sie an

ihrer Hauptaufgabe, den Kundenselektionen:

„Dabei recherchiere ich etwa Branche, Unternehmensbereiche

oder die Einsatzgebiete

von möglichen Kunden. Ich recherchiere gerne,

da passt dieser Job perfekt zu mir. Man

muss nur aufpassen, denn ab und an gerät

61

man vom Hundertsten

ins Tausendste.“ Das

daraus folgende Datenmanagement

vervollständigt

den Aufgabenbereich.

Pro Woche arbeitet

sie maximal 20 Stunden,

meist zweimal von

8 bis 17 Uhr. „Während des

Semesters kann ich mir meine Zeit

frei einteilen. Da entscheide ich dann individuell,

ob ich einen gesamten Tag oder zwei

Vormittage ins Büro gehe.“ Wichtig sei, die

Zeiten und Tage vorher mit den Kollegen abzusprechen

und jeden Arbeitstag zu notieren.

Diese Flexibilität war ihr auch wichtig, denn

in der Freizeit reitet Jana gerne und trainiert

viel mit ihren drei Hunden. Annika Wieland

Der Umgang mit Menschen und die Beratung von Kunden macht Ihnen Freude? Sie wünschen sich einen

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bis spätestens 31. Oktober 2017 an: BKK-Würth, Postfach, 74650 Künzelsau. Für Rückfragen steht

Ihnen Herr Volpp unter 07940 9190-10 gerne zur Verfügung.

Ausbildung und Orientierung

• Freiwilliges Soziales Jahr

• Bundesfreiwilligendienst

• Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in

AUF DER ÜBERHOLSPUR

AUF DER ÜBERHOLSPUR


62

Study abroad:

So absolvierst du ein Semester im Ausland.

Ein Erfahrungsbericht aus Istanbul

Die vielen Stunden der Vorbereitung haben

sich gelohnt: Die Zusage zum Auslandssemester

ist im Briefkasten und ich bin wahnsinnig

aufgeregt. Jetzt geht die Planung aber erst so

richtig los. Wo werde ich wohnen? Wann fliege

ich ab? Und überhaupt – wie verständige ich

mich? Wie bin ich denn krankenversichert? Benötige

ich ein Visum? All diese Fragen gilt es,

in den kommenden Wochen abzuklären.

Zunächst aber einen Schritt zurück. Den

Plan, ein Semester im Ausland zu absolvieren,

solltest du frühzeitig schmieden. Hierfür bietet

deine Hochschule oder Uni zahlreiche Infoveranstaltungen,

Workshops und Erfahrungsberichte

von Kommilitonen an. Denn es ist

durchaus sinnvoll, einige Kurse fürs Auslandsemester

aufzuheben. Dazu zählt alles, was mit

interkultureller Kompetenz, Sprache oder etwa

Geschichte zu tun hat. Bei solchen Seminaren

ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du dir die

Kurse, Noten und damit die ECTS-Punkte später

auch an deiner deutschen Hochschule anrechnen

lassen kannst. Hier ist es ratsam, frühzeitig

zum Auslandsbeauftragten deiner Uni

Selbst ist

der Student

zu gehen und mögliche Stundenpläne sowie

Fächer zu besprechen. Dann macht das Semester

nicht nur Spaß, sondern bringt dich auch in

deinem Studium weiter.

Flug gebucht, Zimmer gemietet und Abschiedsparty

zu Hause gefeiert – dann kann’s

ja losgehen. Angekommen in Istanbul, bin

ich überwältigt von der Größe und Schönheit

dieser Stadt. Moderne Autobahnen, auf deren

Grünstreifen Familien picknicken oder Rosenverkäufer

ihr Glück versuchen. Diese Metropole

ist eine der Gegensätze – wunderschön,

überraschend, antik und doch hochmodern.

Mit dem Taxi zur Uni? Sicherheitskontrollen

am Eingang des Universitätsgeländes?

Neues ist mir überall begegnet. Ich merke

schnell, wie gut ich mich zurechtfinde, dass

Nachfragen sich immer rentiert und man mit einem

Lächeln überall Auskunft bekommt. Diese

Zeit hat sich definitiv gelohnt und mich persönlich

weitergebracht. Denn so ein Auslandssemester

selbstständig zu organisieren und

in einer fremden Umgebung klarzukommen,

das stärkt einen ungemein. Annika Wieland

Foto: Nils Hölting

Foto: Keitel-Haus

Anzeige

Wenig Interesse

am goldenen Boden

Zimmerer kaum gefragt

Wenn Regina Graf von Keitel-Haus in

Brettheim Lehrstellen im kaufmännischen

Bereich ausschreibt, bekommt sie in der

Regel 40 bis 50 Bewerbungen. Klar, dass

die Geschäftsführerin des Unternehmens

dem Großteil der Bewerber eine Absage

erteilen muss.

Dabei hätten einige von ihnen ausgezeichnete

Chancen, eine Lehrstelle in

der Fertighausfirma zu bekommen – allerdings

im handwerklichen Bereich: „Viele

der Bewerber würden wir mit Kusshand

als Zimmererlehrlinge nehmen“, erläutert

Graf. „Aber das Handwerk genießt unter

Auszubildenden offensichtlich keinen hohen

Stellenwert.“

Dies jedoch zu Unrecht: Mancher Bewerber,

der es mit Ach und Krach in eine

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kaufmännische Lehre schafft, dümpelt

fortan mangels Eignung mit schlechten

Verdienst- und Aufstiegschancen vor sich

hin. Hätte er sich stattdessen für eine Zimmererlehre

entschieden, stünden ihm alle

Türen offen – angefangen bei der besseren

Einstiegsbezahlung in der Lehrzeit bis

hin zu einer Fülle von Aufstiegsmöglichkeiten:

„Wer sich bei uns in der Zimmererlehre

bewährt, kann den Meister machen,

Gruppen- oder Bauleiter werden oder in

der Arbeitsvorbereitung am CAD-Rechner

arbeiten“, so Graf.

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AUF DER ÜBERHOLSPUR

AUF DER ÜBERHOLSPUR


64

Werte

schätzen

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Mitarbeiter dafür, dass der Bereich der

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Waldenburg einer der erfolgreichsten

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Oliver Adler ist frisch ausgelernter

Restaurantfachmann. Seine Arbeitsstätte

ist das edle Wald- und Schlosshotel

Friedrichsruhe. Hier hat er seinen Sinn

für hochwertiges Essen, Getränke

und auch Kunst weiter geschult.

DURCHSTARTER

Foto: Sonja Alexa Schmitz

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66

67

„Ich bin ein typisches Dorfkind“, sagt Oliver

Adler. Allerdings habe er auch zehn Jahre

in einer großen Stadt gelebt. Eine Zeit, die

ihn geprägt hat. „Im Dorf war ich immer ein

bisschen anders als die anderen in meinem

Alter“, erzählt er. Weil er sonntags in einer

Bäckerei arbeitete, konnte er es sich leisten,

etwas Geld für Kleidung auszugeben. Fastfoodrestaurants

besuchte Oliver gar nicht.

In außergewöhnlich jungem Alter fand der

22-Jährige bereits Gefallen an Champagner.

Der beste Schüler sei er nie gewesen. In

der elften Klasse brach er das Gymnasium ab

und ging zur Berufsberatung. Die Frau stellte

ihm lediglich drei Fragen und empfahl ihm

bereits dann ein dreiwöchiges Praktikum

im Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe

in Zweiflingen. Der junge Mann, der bei

Plochingen zu Hause ist, folgte dem Rat und

wusste schon sehr schnell: Das ist es!

Oliver kann sich begeistern für die Qualität,

die das Haus bietet. Angefangen bei den

Gabeln, von denen eine rund 90 Euro kostet,

über die kunstvolle Ausstattung bis hin zum

höflichen Umgang mit den Gästen. Und natürlich

das Wichtigste: die hochwertigen

Rohstoffe und die Mühe, die sich Küche und

Service machen, um dem Gast etwas Perfektes

zu servieren.

Sein Ausbilder beschrieb seine Aufgabe

so: „Du hast ein Geschenk von der Küche in

deiner Hand. Verpacke es durch deinen Service!“

Die Aufgabe, dieses Geschenk prächtig

an den Tisch zu bringen, heißt für den

Restaurantfachmann nicht nur, es gekonnt

und achtsam vor den Gast zu stellen, sondern

auch darüber zu sprechen. „Ich bin sozusagen

Übersetzer dessen, was in der Speisekarte

steht“, berichtet Oliver. Er beschreibt, was

auf dem Teller liegt, wirbt dafür und wickelt

es in Geschenkpapier aus schönen Worten.

„Das Größte an dem Beruf ist, den Gast

durch einen schönen Abend zu führen.“

Der junge Mann hat in seinen drei Ausbildungsjahren

gelernt, wie er mit welchen

Menschen sprechen kann. Er sieht ihnen genau

an, was sie möchten und von ihm erwarten.

„Das hat mich reifer und erwachsener

gemacht“, resümiert er. Und wenn es einmal

Gäste gibt, die schwierig sind, dann hat er

auch gelernt, damit umzugehen.

Kürzlich erst hatte Oliver seine Abschlussprüfung.

Er ist nicht ganz zufrieden,

obwohl er gut abgeschlossen hat. Ein Wein

ist ihm nicht eingefallen und beim Service

hatte er einen kleinen Patzer. Als schriftliche

Abschlussnote bekam er eine 1,6. Viel lernen

musste er dafür nicht, weil er im Unterricht

immer aufmerksam war. Er weiß, warum er

das alles lernt. Das sei anders als damals auf

dem Gymnasium.

„Ich habe durch diesen Beruf die Angst

vor der Welt verloren“, sagt der 22-Jährige.

Jetzt geht er in feine Bars und Sternehäuser,

von denen er früher dachte, da dürfen nur

Reiche rein. Wenn er dort ist, passt er auf,

dass seine Artgenossen auch alles richtig machen.

Oder er schaut sich etwas von ihnen ab.

Bald möchte der Restaurantfachmann

nach Frankreich, um in einem Zwei-Sterne-

Restaurant zu arbeiten. Dass das Arbeiten auf

der ganzen Welt möglich ist, ist für ihn ein

Reiz dieses Berufes. Und die Arbeitszeiten?

„Kein Problem, wenn man liebt, was man

macht.“

Sonja Alexa Schmitz

Wir bieten Ausbildungsplätze mit Perspektive

im marktführenden Traditionsunternehmen BÜRGER.

Mit BÜRGER in die Zukunft

Wir bilden aus an unserem Standort Crailsheim:

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Über Ihre Bewerbung freuen wir uns sehr. Ihre Unterlagen reichen Sie uns bitte über das

Karriereportal auf www.buerger.de ein.

Ihr Ansprechpartner ist: Herr Hans Bardon (hans.bardon@buerger.de)

BÜRGER GmbH & Co. KG – Roßfelder Straße 59 – 74564 Crailsheim

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(mit Abitur/Fachhochschulreife)

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DURCHSTARTER


Spaß an

Lebensmitteln

und an

Technik

Ob mit Fleischfüllung,

als leichte Variante mit Gemüse

oder vegan: Die Maultasche

erfreut sich nicht nur bei

Schwaben großer Beliebtheit.

Wer die gerollten Teigtaschen

der Firma Bürger auf dem

Teller hat, genießt in diesem

Augenblick ein Werk von Bianca

Wanzlick.

69

Foto: Tanja Capuana

Die 23-jährige Bianca Wanzlick ist am

Crailsheimer Standort des Unternehmens

Bürger Lebensmitteltechnikerin und dafür

zuständig, die herzhafte Köstlichkeit Maultaschen

in jeglichen Variationen herzustellen.

Bis Ende Juli hat die junge Frau dort

ihre zweijährige Ausbildung zur Fachkraft

für Lebensmitteltechnik absolviert. Frisch

ausgelernt, ist Bianca im Anschluss übernommen

worden. Für die Crailsheimerin war

das bereits die zweite Ausbildung. Nach der

Mittleren Reife im Jahr 2012 machte sie eine

Ausbildung zur Köchin. Doch gesundheitliche

Probleme sorgten dafür, dass sie nach

dem erfolgreichen Beenden der Lehre einen

anderen Beruf wählen musste. „Ich habe

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70

71

Foto: Fotolia/Richard Oechsner

eine Lebensmittelunverträglichkeit und einen

Reizmagen“, erzählt die junge Frau. Sie

vertrage unter anderem keinen Paprika und

scharfe Gewürze, was bei der Zubereitung

der Speisen ein Problem darstellt: Die Verkostung

der Gerichte war deswegen nicht

möglich. Für Bianca stand fest, dass sie auch

in ihrem neuen Job weiterhin mit Lebensmitteln

arbeiten wollte. In ihrem Wohnort gab es

jedoch nur drei Betriebe mit Nahrungsmitteln.

Bürger war ihr Favorit. „Als Crailsheimer

kennt man die Firma Bürger“, sagt sie

und fügt lachend hinzu: „Maultaschen sind

sehr lecker.“

Die 23-Jährige bewarb sich dort noch

während der Kochausbildung. Als diese zu

Ende war, machte sie im August 2015 bei

dem Unternehmen einen Ferienjob. Und im

September ging es auch schon mit der Ausbildung

los. Die Lehre sei sehr vielseitig

aufgebaut, erzählt Bianca. Zu den Aufgaben

gehören sämtliche Stationen von der Anlieferung

der Zutaten bis zur fertigen Maultasche.

In dieser Zeit war sie unter anderem im

Labor im Einsatz. „Man lernt dort etwa, den

Kochsalzgehalt zu testen“, erklärt sie. An der

Maschine erfahren die Azubis, wie die deftigen

Köstlichkeiten hergestellt und wie sie

schließlich verpackt werden.

„Während der Ausbildung muss man

sich noch nicht festlegen, in welchem Bereich

man später arbeiten möchte.“ Ihr war

trotzdem schnell klar, wohin es nach der

Lehre gehen sollte: Sie wollte auf jeden Fall

in die Abteilung, in der die Maultaschen gemacht

werden. Dort fühlt sie sich auch sehr

wohl. „Es ist schön, als ehemalige Köchin

und jetzt als Fachkraft für Lebensmitteltechnik

beide Seiten der

Herstellung zu kennen“,

sagt sie, „von Hand und

maschinell“. Denn heutzutage werden Maultaschen

meist maschinell gemacht. Lediglich

bei Manufaktur-Maultaschen werden sie von

Hand produziert, erklärt Bianca.

Wer Fachkraft für Lebensmitteltechnik

werden möchte, sollte Spaß daran haben,

Nahrungsmittel zuzubereiten, und auch

Interesse an Technik und Maschinen.

„Mathe ist auch nicht unwichtig“,

ergänzt sie. Zur Ausbildung gehört

auch der Besuch der Berufsschule in Heilbronn

– und zwar insgesamt elf bis zwölf

Wochen im Blockunterricht. Im zweiten

Lehrjahr muss eine Zwischenprüfung

und im dritten eine Abschlussprüfung

absolviert werden, welche

sowohl Theorie als auch Praxis

beinhalte, so die junge Frau.

Bianca ist nicht nur stolz, wenn ihre

Maultauschen im Supermarktregal liegen.

„Wenn man sieht, wie Leute die Produkte im

Einkaufswagen liegen haben, das ist für mich

eine tolle Sache.“ Tanja Capuana

Werde ein Teil von Friedrichsruhe

Meine Ausbildung

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Frau Daniela Kampen

Kärcherstraße 11 | 74639 Zweiflingen | personal@schlosshotel-friedrichsruhe.de | www.schlosshotel-friedrichsruhe.de

DURCHSTARTER

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Technische/-r Produktdesigner/-in

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Für seinen Traumberuf hat Jesus

Valenzuela Arias einiges auf sich

genommen: Der 27-Jährige hat vor einem

Jahr seine Heimat Spanien hinter sich

gelassen, um bei der Firma Elektrotechnik

Scheuermann in Heilbronn eine Ausbildung

zum Elektroniker zu machen.

Ständig unter Strom

Foto: Tanja Capuana

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74

Gemeinsam mit seiner Partnerin baut sich Jesus

Valenzuela Arias derzeit eine Zukunft in

Deutschland auf. Hier nehmen ihn die Meister

und Gesellen bei der Firma Elektrotechnik

Scheuermann unter ihre Fittiche: Der 27-Jährige

besucht etwa mit ihnen Stammkunden,

wird in die Materie der Datentechnik eingeführt

– zu der auch der Bereich Telekommunikation

gehört – und lernt, Sprechanlagen

zu installieren. Der Spanier arbeitet häufig

mit Messgeräten und befasst sich mit Programmierung,

nutzt Bohrmaschinen sowie

Schlitzfräsen. Außerdem gehören Elektroinstallationen

bei Um- und Neubauten zum

Berufsbild. Ebenso der sogenannte E-Check,

bei welchem elektrische Anlagen im Haus

vor Neubezug und nach dem Umbau genau

geprüft werden.

Jesus paukt neben seiner Ausbildung

fleißig deutsche Vokabeln. Die beruflichen

Inhalte sind dem Andalusier dagegen nicht

fremd: In Spanien hat er nach der Schule bereits

eine Ausbildung zum Elektriker im Bereich

„Effizienz und thermische Energie“ absolviert.

Aber „die Lehre ist in Spanien ganz

anders“, sagt der junge Mann. Da er dort

keine berufliche Perspektive hatte, entschloss

er sich, nach Deutschland auszuwandern.

Durch den im Ausland bereits erworbenen

Abschluss, kann er seine Lehre um ein Jahr

verkürzen und befindet sich daher aktuell bereits

im dritten Lehrjahr.

Dreieinhalb Jahre insgesamt dauert die

breitgefächerte Ausbildung. Nach dem zweiten

Jahr findet eine theoretische und praktische

Zwischenprüfung statt. Außerdem gibt

es eine Abschlussprüfung. Jesus besucht

einmal wöchentlich die Berufsschule, alle

zwei Wochen hat er zwei Schultage. Auf eine

Lehrstelle kann man sich mit einem Hauptschulabschluss

bewerben. Danach kann man

unter anderem die Meisterschule besuchen

und den Meister machen.

Handwerklich geschickt

Wer Elektroniker werden möchte, sollte auf

jeden Fall handwerklich geschickt sein, da

bei dieser Arbeit auch Aufgaben des Gipsers

oder Schreiners anfallen können. Man sollte

nicht unter Höhenangst leiden, sondern

schwindelfrei sein, da Elektroniker häufig

auf Leitern steigen müssen. Der Kontakt zum

Kunden gehört dazu. Etwa, um ihn zu beraten

oder bei Störungen herauszufinden, wo

der Fehler liegt, aber auch für das Protokoll

nach Abschluss der Arbeiten. Interessenten

sollten gut in Mathematik und Physik sein, da

Rechnen für die Tätigkeiten wichtig ist. Auch

Selbstständigkeit und Pflichtbewusstsein gehören

zu den Eigenschaften, die ein künftiger

Azubi mitbringen sollte. Denn ein Elektroniker

muss entscheiden, welche Materialien

für welchen Schalter nötig sind oder welche

Maschinen zum Einsatz kommen. Und da

man Fachbegriffe lernt, sollte man auch gute

sprachliche Kenntnisse mitbringen.

Auch wenn er die Sonne Spaniens und

seine Familie vermisst: Der Wahl-Heilbronner

fühlt sich im Ländle wohl. „Hier ist alles

sauber“, lobt er. Die Deutschen gingen respektvoll

miteinander um und seien pünktlich.

„Das Essen ist gut“, fügt er schmunzelnd hinzu.

Seine Arbeit macht ihm ebenfalls Spaß.

„Ich bin sehr zufrieden.“ Tanja Capuana

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76

Der zweite Beruf

ist Berufung

Friseur ist ein typischer Frauenberuf.

Männer dagegen arbeiten oft

als Maler und Lackierer.

Diesem Klischee entspricht

Larissa Blank überhaupt nicht.

Larissa Blank ist das beste Beispiel einer

jungen Frau, die beide Arbeitswelten in sich

vereint: zunächst Friseur, jetzt Maler und Lackierer.

„Mir haben beide Berufe schon immer

gefallen“, erzählt die 21-Jährige. Nach ihrem

Hauptschulabschluss 2011 absolvierte sie

zunächst eine Ausbildung zur Friseurin. „Die

habe ich auch erfolgreich abgeschlossen.

Aber irgendwie war das doch nicht das Richtige

für mich“, erklärt sie ihre Entscheidung.

Sie wollte gerne „drinnen und draußen“ arbeiten.

Der elterliche Betrieb eröffnete ihr

diese Möglichkeit und so startete sie dort

2014 die dreijährige Ausbildung zum Maler

und Lackierer. „Im ersten Ausbildungsjahr

war ich in Vollzeit an der Berufsfachschule

in Schwäbisch Hall“, berichtet Larissa. An

Foto: Anke Eberle

zwei Tagen pro Woche lernte sie hier die theoretischen

Grundlagen ihres künftigen Berufs

kennen: Verschiedene Farben, Anstrichstoffe

und die richtige Behandlungsweise

von Holz und Metall waren Bestandteile des

Unterrichts. „Wir hatten aber auch Mathe“,

sagt sie. Wie viel Material wird benötigt, um

eine Fassade zu streichen? Wie nimmt man

ein korrektes Aufmaß? Auch diese Fertigkeiten

müssen Maler und Lackierer perfekt beherrschen.

Die restlichen drei Tage verbrachte

sie dann in der schuleigenen Werkstatt, wo

sie das im Unterricht erworbene Wissen in

die Praxis umsetzen musste.

Im zweiten Lehrjahr arbeitete sie in ihrem

Ausbildungsbetrieb und besuchte an ein

bis zwei Tagen pro Woche weiter dieselbe

Berufsschule in Schwäbisch Hall. Der Handwerksberuf

ist abwechslungsreich: „Am besten

gefällt mir das Tapezieren – aber

77

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78

eigentlich macht mir alles Spaß“, meint

die sympathische junge Frau und schmunzelt.

Im dritten Ausbildungsjahr wechselte

sie schließlich zur Widmann-Gruppe nach

Schwäbisch Hall. „In meinem alten Betrieb

konnte ich meine Ausbildung nicht weiterführen“,

erklärt sie den Wechsel im März

2017. Dort fühlte sie sich auf Anhieb wohl.

Das mittelständische Unternehmen mit

mehreren Standorten beschäftigt rund 140

Mitarbeiter und „vereint die hohen Qualitätsansprüche

des klassischen Handwerks mit

modernster Technik“. Mit Larissa hat Widmann

einen wahren Glücksgriff getan: Im

Juli schloss sie ihre Ausbildung als Innungsbeste

der Handwerkskammer Heilbronn-

Franken ab. Mehrere Platten musste sie bearbeiten.

„Wir haben ein paar Wochen vor der

Prüfung fiktive Kundenaufträge erhalten“,

beschreibt die frischgebackene Gesellin den

Ablauf. So sollte beispielsweise die Fassade

einer Seniorenresidenz gestaltet werden.

Dann ging es ans Vorbereiten der Gesellenstücke:

„Die Platten mussten geschliffen,

grundiert und gespachtelt werden.“ Die Prüfung

selbst fand in ihrer Berufsschule statt.

„Wir hatten zweieinhalb Tage Zeit.“ Sie

erzielte 92 von insgesamt 100 möglichen

Punkten. Nun nimmt sie noch am Leistungswettbewerb

der Innung teil und hat so die

Chance auf weitere Wettbewerbe.

Wie auch immer das Ergebnis ausfällt,

die Widmann-Gruppe hat ihr bereits einen

unbefristeten Arbeitsvertrag angeboten. Die

junge Frau möchte jetzt Berufserfahrung

sammeln und „später noch den Meister machen“.

Bis dahin arbeitet sie mit großer Freude

in ihrem Beruf: „Wenn schönes Wetter ist,

arbeite ich am liebsten draußen“, sagt die

21-Jährige und strahlt. Anke Eberle

KOMMEN SIE

IN UNSER

TEAM!

Die Eugen Zartmann GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen, das 1925 gegründet wurde und jetzt

in der dritten Generation besteht.

Der Linienverkehr im Auftrag der Regiobus Stuttgart, der sich über den Landkreis bewegt, ist der eine

Teil unserer Fahrtätigkeiten, der größte Teil ist der Stadtverkehr in Neckarsulm den wir seit 1954 auf

eigener Genehmigung betreiben.

Kleinere Sonderfahrten für Schulklassen – Vereine – Organisationen

sind willkommene zusätzliche Aufträge, die den Betrieb abrunden.

Wir benötigen für das nächste Jahr, also 2018, wieder

eine/n Auszubildenden für den Beruf

des Berufs-Kraftfahrers Omnibus im Linien und Gelegenheitsverkehrs.

Es ist in dieser Ausbildung möglich, die Fahrerlaubnis

für den Omnibus schon mit 18 zu erhalten und dann

auch ohne Begleitung im Radius von 50 km alleine

diesen Omnibus zu führen. Sicherlich eine spannende

und interessante Aufgabe, oder?

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Seien Sie mit von der Partie!

Bei uns ist noch ein Platz für Sie frei: Entscheiden Sie sich für einen unserer

zahlreichen Ausbildungsberufe und Dualen Studiengänge und arbeiten Sie

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für Bäderbetriebe

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82

Fabian Debernitz macht eine Ausbildung

zum „Bademeister“. So hat man früher

zu dem Beruf gesagt – und viele sagen so

noch immer zum Fachangestellten für Bäderbetriebe.

Hauptsächlich besteht seine Arbeit

darin, die Schwimmhalle oder das Freibad zu

beaufsichtigen. Die Regel besagt, dass alle

drei Minuten ums Becken gegangen werden

muss. „An Tagen mit gutem Wetter, wenn sich

über Tausend Badegäste im Freibad tummeln,

kann das ganz schön anstrengend werden“,

sagt Fabian. Neben der großen Verantwortung,

die Sicherheit zu gewährleisten, kommen

die Leute auch mit jeglichen Anliegen

zu ihm: Sie wollen einen Sonnenschirm, haben

einen Wespenstich oder fragen nach einem

Ball.

Fabian muss auch mal streng sein und

das Springen vom Beckenrand verbieten. Er

kennt mittlerweile die Leute, die er besonders

beaufsichtigen muss. Und er muss sehr

aufmerksam sein bei den Badegästen, die

aus Ländern wie Syrien oder Afghanistan

kommen, denn viele von ihnen können nicht

schwimmen. „Darum lernen wir jetzt auch

mehr Englisch in der Schule“, erklärt er.

Dreimal am Tag nimmt der 19-Jährige

eine Wasserprobe. Am Ende des Tages wird

das Bad gesäubert. Fabian hat einiges gelernt

zu Reinigungsmitteln, deren Verwendung

und Gefahren. Er war in allen Bereichen des

Schwimmbads, nicht nur am Becken, auch

darunter, in der Technik. Auch arbeitet der

junge Mann an der Kasse und in der Sauna.

Dort macht er zum Beispiel Aufgüsse für

die Saunagäste. Das sei erst etwas komisch

gewesen, aber hinterher, vor allem morgens

mit den Stammgästen, sehr nett. Ebenso war

es mit der Aquagymnastik. Zuerst machte er

immer mit – „bis ich irgendwann selbst den

Kurs geben durfte.“ Fabian fährt

fort: „Auch Kinder in den Sommerferien

mit Spielen zu animieren, gehört

zu meinem abwechslungsreichen Job.“

Damals nach der Schule fragte er bei der

Arbeitsagentur nach einer Ausbildungsstelle.

Sie sollten ihm bei der Wahl helfen, denn er

wusste nur, dass er etwas mit Sport und Menschen

machen wollte.

Sportlich ist der Beruf durchaus. „Wenn

ich im Betrieb bin, muss ich dreimal die Woche

eine Stunde trainieren und in der Schule

haben wir auch Schwimmen.“ Bei den Prüfungen

kommt es auf die Zeit an. So muss

er zum Beispiel 100 Meter in 1 Minute 35

Sekunden schwimmen. Außerdem muss er

einen Menschen aus dem Wasser ziehen und

mindestens 30 Meter tauchen können.

Herausfordernd findet Fabian auch die

Arbeitszeiten. Die Frühschicht geht um 5 Uhr

morgens los, die Spätschicht dauert bis 22

Uhr. Und an Wochenenden arbeitet er auch.

„Man hat dann Dienst, wenn die anderen frei

haben und feiern gehen“, bemerkt der Azubi,

„dessen muss man sich bei der Entscheidung

bewusst sein.“

Zur Berufsschule geht es nach Mannheim.

Er hat dort Blockunterricht, meist drei

bis vier Wochen am Stück. Er wird, anders

als in vielen anderen Ausbildungsberufen,

vermehrt in der Praxis unterrichtet. Dazu gehören

das Schwimmen und die Erste Hilfe.

Theoretische Fächer sind beispielsweise Biologie,

Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde,

Mathe oder Technik. „Aber ich lerne auch die

Theorie von Schwimmtechniken.“

Fabian schätzt an seinem Beruf die Vielfältigkeit:

„Langweilig wird es mir selten,

höchstens an Tagen, wenn wirklich sehr wenig

Badegäste da sind.“ Sonja Alexa Schmitz

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Als Azubi oder DH-Student/-in bist Du Teil eines internationalen Teams.

Mach den ersten Schritt, bewirb Dich jetzt!

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Studiengänge

> Industrie

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> International Business

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> Wirtschafsingenieurwesen

> International Business

> Maschinenbau – Kunststofftechnik

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> Angewandte Chemie

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Ausbildungsberufe

> Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Ausbildungsberufe

> Maschinen- und Anlagenführer/-in

> Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik

> Chemielaborant/-in

> Maschinen- und Anlagenführer/-in

> Industriemechaniker/-in

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> Elektroniker/-in für Betriebstechnik

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> Industriekaufmann/-frau mit und ohne Zusatzqualifikation

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> Fachlagerist/-in

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> Fachinformatiker/-in für Systemintegration

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https://www.hornschuch.com/de/karriere/

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Bildungszentrum Heilbronn

Kolping-Bildungszentrum Heilbronn

Hauptgebäude

Bahnhofstraße 8

Tel. 07131 88864-0

74072 Heilbronn

Weiter nach der Realschule oder

dem Mittleren Bildungsabschluss

Abitur | Fachhochschulreife | Berufsausbildung

Weiterbildung

AsA

Sozialwissenschaftliches Gymnasium

Abendgymnasium

Kfm. Berufskolleg Wirtschaftsinformatik

Kfm. Berufskolleg Fremdsprachen

Berufskolleg Fachhochschulreife

Berufskolleg Grafik-Design

Berufskolleg Foto-Medientechnik

Berufsfachschule für Altenpflege

Sozialwirt/-in

Fachwirt/-in im Erziehungswesen

Assistierte Ausbildung

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AsA Assistierte Ausbildung

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Sozialwissensch. Gymnasium

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