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02.12.17 Lindauer Bürgerzeitung

2 02. Dezember 2017 •

2 02. Dezember 2017 • BZ Ausgabe KW 48/17 AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) Fairer Handel auf der Hafenweihnacht Mit Schokolade den Regenwald retten Mit Weihnachtsgeschenken kann man viel Gutes tun. Deshalb gibt es bei der Hafenweihnacht die „Soziale Bude“. Und wie jedes Jahr ist der „Faire Handel“ mit dabei - diesmal am Samstag, 16. Dezember, in der Bude Nr.53. Neben dekorativem Kunsthandwerk aus Nepal und ver- schiedenen afrikanischen und südamerikanischen Ländern, werden einzigartige Gaumenfreuden angeboten, die in dieser Jahreszeit besonders gut schmecken. Wer am Jahrmarkt den Stand besucht hat, weiß, dass das Schokoladen-Angebot kaum zu übertreffen ist. Da gibt es nicht nur die bewährte und günstige „Gute Alle Jahre wieder kommt der „Faire Handel“ zur Hafenweihnacht. i BZ-Foto: Eichler Schokolade“ und die vielfältige Gepa-Schokolade, sondern seit letztem Jahr auch die delikate „fairafric“ Schokolade, die ganz in Afrika hergestellt wird und damit den Produzenten einen fairen Gewinn einbringt. Und seit einigen Wochen wird auch wieder die “Bodensee-Schokolade“ angeboten, eine Spezialität, die es nur in den Weltläden rund um den Bodensee gibt. Die Kakao- Bohnen kommen nicht von großen Plantagen, sondern werden von den Waldbewohnern des Amazonas, am Oberlauf des Rio Purus in Brasilien, von wild wachsenden Kakao Bäumen gesammelt und vor Ort fermentiert und getrocknet. Für mittlerweile mehr als 300 Sammlerfamilien bedeutet das ein sicheres, faires Einkommen und die Möglichkeit der günstigen Versorgung mit Grundnahrungsmittel über die Kooperative. Folge: Die Bewohner bleiben im Regenwald, nutzen und schützen ihn und damit auch das Klima für uns alle. Ein besseres Geschenk ist nur schwer zu finden. Danielle Eichler Stadtnikolaus kommt am 6. Dezember Pünktlich am 6. Dezember um 16.30 Uhr kommt der Stadtnikolaus nach Lindau um die braven Kinder zu beschenken. Unterstützt wird er von zwei Engeln und Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker. Vor dem Rathaus werden der Stadtnikolaus und seine himmlische Schar lecker gefüllte Jutesäckchen an die Kinder verteilen. Bestimmt hat der Stadtnikolaus auch in diesem Jahr eine besinnliche und nachdenkliche Geschichte für die Kinder im Gepäck . Mit dabei ist auch die Jugendkapelle, die mit festlichen Klängen weihnachtliche Stimmung verbreiten wird. BZ-Text: Ulrike Weiß/Foto: pat Die Garten- und Tiefbaubetriebe sind vorbereitet – der Winter kann kommen! Liebe Bürgerinnen und Bürger, die Salzlager sind gefüllt und die Räum- und Streufahrzeuge der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) sind einsatzbereit. In der Stadt Lindau wird der Winterdienst auf den Straßen abgestuft nach Dringlichkeit durchgeführt. Die erste Stufe umfasst alle verkehrswichtigen Straßen einschließlich der Stadtbusstrecken. In der zweiten Stufe werden die Straßen mit geringerer Verkehrsbedeutung geräumt. Unter die dritte Stufe fallen alle untergeordneten Anliegerstraßen und die Gemeindeverbindungswege. Bei anhaltenden Schneefällen müssen alle verkehrswichtigen Straßen der Stufe 1 ständig geräumt und gestreut werden. Dies führt aufgrund der begrenzten Kapazitäten zu einer Verzögerung bei der Durchführung des Winterdienstes auf allen anderen Straßen, hierfür bitten wir um Ihr Verständnis. Bereits zwischen 3 und 4 Uhr in der Früh werden die Mitarbeiter der GTL bei Bedarf aktiv und sorgen dafür, dass bereits in den frühen Morgenstunden die Befahrbarkeit der verkehrswichtigen Straßen gewährleistet ist. Wer hat die Räum- und Streupflicht? Sie als Eigentümer oder zur Nutzung des Grundstücks Berechtigter sind durch die Winterdienstordnung der Stadt Lindau zum Räumen und Streuen der an Ihr Grundstück angrenzenden Gehbahnen verpflichtet. Dabei umfasst die Räum- und Streupflicht alle öffentlichen Gehwege und Straßen, sofern diese nicht ausdrücklich von der Satzung ausgenommen wurden. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit dieser Verpflichtung ist erforderlich, um sich und andere auf glatten Flächen nicht zu gefährden und bei einem Schadensfall nicht zu haften. Welche Flächen müssen geräumt werden? Die Räumpflicht umfasst die an Ihr Grundstück angrenzende „Sicherungsfläche“. Die Sicherungsfläche ist eine Gehbahn von 1 m Breite, welche von Schnee zu befreien und bei Bedarf mit nicht ätzenden Stoffen zu bestreuen ist. Die Räumpflicht betrifft auch die Hinterlieger einer Straße. Wie lange muss geräumt werden? Die Sicherungsflächen sind werktags ab morgens 7:00 Uhr sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ab 8:00 Uhr von Schnee zu räumen, bei Schnee-, Reif- oder Eisglätte zu bestreuen und ggf. vom Eis zu befreien. Diese Sicherungsmaßnahmen sind bis 20 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz erforderlich ist (lt. § 4 „Sicherungsarbeiten“ der Winterdienstordnung). Wohin mit dem Schnee? Bitte räumen Sie den Schnee an den Gehwegrand zwischen Sicherungsfläche und Fahrbahn, damit das Tauwasser problemlos abfließen kann. Die in die Verantwortlichkeit der Stadt Lindau fallenden Geh- und Radwege werden parallel zu den Räum- und Streuarbeiten der Großfahrzeuge mit Kleintraktoren geräumt und gestreut. Die zahlreichen Geh- und Überwege sowie die über 160 Bushaltestellen werden von den eingeteilten Verkaufsverpackungen zusammen sammeln Ab dem 1. Dezember 2018 wird das Sammeln von Verkaufsverpackungen noch einfacher. Zusätzlich zum bewerten „Wertstoffsack“ kann man ab diesem Zeitpunkt (ohne Wertstoffsack) Dosen, Aluverpakkungen, Milch- und Safttüten sowie Verpackungskunststoffe an den Wertstoffinseln entsorgen. Die bisherigen Sammelcontainer für „Alu / Blech“ und „Kartonverbunde“ werden dafür entsprechend beschriftet. BoB Handmannschaften von Schnee und Eis befreit und anschließend gestreut. Die Streugutbehälter, die im Stadtgebiet aufgestellt sind, sind für die Mitarbeiter der GTL zur Durchführung des städtischen Anteils am Winterdienst vorgesehen. Den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Lindau ist die Entnahme nur für Notstreuungen, bspw. bei Blitzeis, auf Treppen oder an Gefällestrecken in geringen Mengen kostenfrei gestattet. Ein Anspruch darauf, z. B. bei leeren Streugutbehältern, besteht jedoch nicht. Bitte denken Sie daran: Wir brauchen Platz für unsere Räumfahrzeuge! Zusätzliche Informationen und die Winterdienstordnung in Ihrer gültigen Fassung finden Sie auf der Homepage der GTL unter www.gtl-lindau.de. Bei weiteren Fragen zur eigenen Räumpflicht oder bzgl. der Durchführung des städtischen Räumdienstes können Sie sich gerne auch an das Team der GTL wenden. Dietmar Gsell

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 02. Dezember 2017 • BZ Ausgabe KW 48/17 3 Großer Rückhalt für Gartenschau Bürgerversammlung applaudiert Plänen der Stadt Die Gartenschau auf der Hinteren Insel hat gewaltigen Rückenwind durch die Bürger bekommen. Lediglich fünf Anwesende stimmten auf der Bürgerversammlung für einen Antrag von Andreas von Hollen, die Gartenschau abzusagen. 170 Anwesende spendeten den Plänen, die Meinrad Gfall, Leiter der Stadtgärtnerei und gleichzeitig Geschäftsführer der Gartenschau-Gesellschaft, vorstellte, lautstark Applaus. Brougierstraße für Anwohner frei Langenweg geht weiter gut voran Der Bau der Unterführung am Langenweg geht weiter zügig voran. So ist jetzt die Tragschicht auf der alten Route des Langenwegs zwischen der Einfahrt zum Kolpinghaus und der Brougierstraße fertig. Dies bedeutet für die Anwohner der Brougierstraße, dass sie wieder direkt zufahren können und nicht mehr über die Laubeggengasse fahren müssen. Als nächstes soll die Fußgänger- und Radfahrerbrücke fertig werden. Sie soll noch im Dezember betoniert werden. Allerdings ist der Baufortschritt extrem vom Wetter abhängig. Auch, wenn die Fahrbahn fertig wird, so ist es noch nicht möglich, diese schon für den Verkehr freizugeben. Nach wie vor gehen die verantwortlichen davon aus, dass die Unterführung im Mai 2018 fertig sein wird. Dann kann der Verkehr schrankenlos auf die Insel rollen. JW Rund 170 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen am Montag zur Bürgerversammlung BZ-Foto: BoB Zuschuss für Radweg 585.000 Euro Förderung Die Regierung von Schwaben hat eine weitere Zuwendung zum Bau des Radwegs von Schönau nach Oberreitnau bewilligt. Die Stadt Lindau bekommt für das Jahr 2017 eine Förderung in Höhe von 435.000 €. Nachdem im Jahre 2016 bereits 120.000 € ausbezahlt wurden, Nachruf Gfall legte deutlich dar, dass die Gartenschau keine „Blümlesschau“ ist, sondern ein wichtiges Instrument für die Stadtplanung. Es geht dabei um Einrichtungen, die nach diesen vier Monaten allen Lindauern offenstehen, die sich die Stadt aber ohne die Zuschüsse aus der Gartenschau nicht leisten kann. Dass dafür während der Veranstaltung auch Lindauer die Hintere Insel nur betreten können, wenn sie Eintrittskarten haben, müsse man in Kauf nehmen. Gfall wörtlich: „Weihnachten steht vor der Tür. Und da wird auch das Wohnzimmer zugemacht, und wenn es dann auf ist, freut sich jeder umso mehr.“ Zudem werde es Jahreskarten geben, die jeder Lindauer sich leisten könne. Auch Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker erntete für seine Ausführungen zu den städtischen Themen des Jahres 2017 viel Applaus. Er verwies unter anderem auf die 3,4 Millionen Euro, die Lindau jährlich in seine Kinderbetreuungseinrichtungen steckt. In den vergangenen fünf Jahren flossen zudem 4,85 Millionen Euro an Investitionen in die Kitas. Bei den Schulen schieße man ungefähr 1,8 Millionen Euro im Jahr zu. Zudem plant die Stadt für die kommenden Jahre die Erweiterung der Grundschule in Zech und der Mittelschule in Reutin. Dies wird Investitionskosten von bis zu sieben Millionen Euro nach sich ziehen. Auch in Sachen Inselhalle sprach Dr. Ecker Klartext. Sicher werde die Halle teurer, der genaue Betrag lasse sich erst beziffern, wenn alle Verhandlungen beendet seien. Er trat auch Behauptungen entgegen, er habe die Inselhalle zu spät zur Chefsache gemacht. Dr. Ecker: „Ich habe mich stets informieren lassen und viele Besprechungen fanden in meinem Büro statt. Jetzt bin ich halt noch zusätzlich häufiger auf der Baustelle präsent.“ Die Halle werde jetzt im März fertig, ab April könne sie vollständig genutzt werden. JW Die Stadt Lindau (Bodensee) trauert um ihre ehemalige Mitarbeiterin Maria Seger Als Badefrau im Hallenbad war sie seit 1967 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1990 eine Mitarbeiterin der ersten Stunde. Frau Seger erledigte alle ihr übertragenen Aufgaben mit Fleiß und Gewissenhaftigkeit und war bei ihren Vorgesetzten, Kollegen und auch Badegästen sehr beliebt. Wir werden uns stets in Dankbarkeit an sie erinnern. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie. STADT LINDAU (BODENSEE) Dr. Gerhard Ecker Oberbürgermeister ist von der Gesamt-Fördersumme in Höhe von 585.000 € nur noch eine Restrate in Höhe von 30.000 € offen, die nach Prüfung der Schlussabrechnung ausbezahlt wird. Bei Gesamtkosten in Höhe von 771.000 € verbleibt bei der Stadt lediglich ein Eigenanteil von 186.000 € für den Bau dieses 550 Meter langen Radwegs. JW Peter Wenzler Personalrat AUF EIN WORT Noch mehr Parteien, aber keine funktionierende Regierung. So präsentiert sich die Situation im deutschen Bundestag nach dem Scheitern der sogenannten Jamaika-Koalition. Die Zersplitterung der Volksvertretungen nimmt auf allen Ebenen zu. Auch in Lindau können wir ein Lied davon singen. Inzwischen haben wir zehn verschiedene Gruppierungen im Stadtrat. Dennoch ist es uns gelungen, für alle wichtigen Entscheidungen in unserer Stadt ausreichende Mehrheiten zu finden. Das setzt ein hohes Maß an Vorbereitungsarbeit, Kompromissfähigkeit und gegenseitigem Vertrauen Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt voraus, sowie die Bereitschaft, außerhalb von Lagerdenken und Parteienkalkül zu entscheiden. Diese Einstellung ist bei vielen Stadträten vorhanden. Natürlich gibt es auch diejenigen, die unsere Erfolge mit populistischen Parolen klein reden wollen und sich in Grundsatzopposition wohlfühlen. Doch auch sie können nicht verhindern, dass sich Lindau weiterentwickelt. Daran werden wir auch in Zukunft im Stadtrat und in der Verwaltung arbeiten. Amtsblatt Stadt Lindau (Bodensee) Stadt Lindau (Bodensee) Ihr Dr. Gerhard Ecker, Oberbürgermeister Bekanntmachung der Sitzung des Gemeindewahlausschusses zur Entscheidung über die Zulassung der Wahlvorschläge für die Wahl des Oberbürgermeisters am 21. Januar 2018 Die Sitzung des Gemeindewahlausschusses zur Entscheidung über die Zulassung der Wahlvorschläge findet am Dienstag, 12. Dezember 2017, um 12.00 Uhr im Besprechungszimmer, Stadtverwaltung, Bregenzer Straße 6 Hauptgebäude, EG, Zi.Nr. 6.0.06 statt. Die Sitzung ist öffentlich. Lindau (B), 30.11.2017 gez. Tanja Bohnert, Gemeindewahlleiterin Sachbearbeiter/innen für das Bürgerbüro (in Vollzeit und Teilzeit mit ca. 32 Wochenstunden) Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen: • Meldeangelegenheiten (An,- Ab,- und Ummeldungen, Erteilung von Meldeauskünften, Bescheinigungen, Führungszeugnisse etc.) • Ausstellung von hoheitlichen Dokumenten (Pass, Personalausweis) • Mitarbeit bei Wahlen • Bürgerkontakt in einem modernen, serviceorientierten Kundenbereich mit hoher Dienstleistungsqualität Eine ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage www.lindau.de/stadt unter der Rubrik „Bürger, Politik und Verwaltung/Stellenangebote“. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bitte bis spätestens 31.12.2017 an die Personal- und Organisationsabteilung oder per E-Mail (Anhänge nur im PDF-Format) an personal@lindau.de. Stadt Lindau (B), Personal- und Organisationsabteilung, Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-108 www.lindau.de/stadt