Stolberg - Kupferstadt im Aachener Land

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Stolberg

Ein Industriestandort im Wandel


Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Leserin, lieber Leser

Die Kupferstadt Stolberg präsentiert sich heute als ein dynamischer

Industrie standort im Wandel. Das bedeutet für

uns, dass eine nachhaltige Zukunftsorientierung aus einer

festen Verwurzelung in Geschichte und Kultur unser

Leitmotiv für die lokale Wirtschaftsentwicklung ist. Wir bieten mit bester

Lage, einer guten Anbindung an nationale wie auch europäische Verkehrswege,

einem hohen Angebot an Fachkräften, wirtschaftsfreundlicher

Atmosphäre und vielfältigen Aktivitäten die entscheidenden Standortfaktoren.

Die Kupferstadt Stolberg verbindet Geschichtsträchtigkeit

und kulturelle Vielfalt mit den attraktiven Angeboten einer abwechslungsreichen

Touristenstadt und den Erfordernissen eines modernen

Wirtschaftsstandortes im Herzen Europas.

Die Kupferstadt Stolberg überzeugt als lebendiges Mittelzentrum im

Aachener Land mit einem breiten Bildungsangebot. Eine hervorragende

U3­Betreuung und ein flächendeckender Ganztagsbetrieb garantieren die

Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dem Nachwuchs stehen darüber

hinaus auch alle weiterführenden Schulformen zur Verfügung, denn

Wahlfreiheit wird in der Kupferstadt großgeschrieben. Günstiges Bau land

steht für junge Familien in der Kupferstadt zur Verfügung.

Neben all diesen wichtigen Standortfaktoren

überzeugt Stolberg mit einem

lebhaften Tourismus. Das historische

Zentrum mit seiner Burg über den Dächern

der Stadt, die Ortsteile mit ihren

malerischen Dorfzentren sowie der Naturpark

Nordeifel sind beliebte Anlaufstellen

für Besucher aus Nah und Fern.

Das Freizeit­ und Kulturangebot ist facettenreich

und bietet neben unterschiedlichen

Sportan geboten auch überre gional

erfolgreiche Verantstaltungsreihen wie

Stolberg goes…“, die traditionellen Brauchtumsfeste oder die Mittelaltermärkte.

Für jeden Geschmack wird bei uns etwas Besonderes geboten.

Am besten, Sie überzeugen sich selbst von den Möglichkeiten der Kupferstadt

Stolberg. Unser Amt für Wirtschaftsförderung und ich selbst stehen

Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Ich garantiere Ihnen Aufgeschlossenheit,

unbürokratisches Handeln und Entscheidungsfreude.

Und: auf Gäste sind wir stets eingerichtet.

Unsere Unternehmen – kleine wie große – sollen sich in Stolberg wohl

fühlen, denn nur dann ist das Klima für Neuansiedlungen und Erweiterungen

günstig. Das Stolberger Unternehmernetzwerk bietet Gelegenheit,

Kontakte zu pflegen und neue zu vermitteln, damit Projekte gemeinsam

auf den Weg gebracht werden können. So entwickeln wir in Stolberg

unsere Industrie­ und Gewerbegebiete beständig weiter und setzen die

Zeichen auf ein nachhaltiges Wachstum.

Herzliche Grüße

Ihr

Dr. Tim Grüttemeier

Bürgermeister

3


0

Zentral im

Dreiländereck

Nah an den europäischen Metropolen

A 46

Ruhrgebiet

Düsseldorf

90

Niederlande

A 61

Rhein

Kreis

Heinsberg

45

A 44

Kreis

Düren

Köln

Lüttich

Maastricht

Belgien

Aachen

StädteRegion

Aachen

A 4 A 61

STOLBERG

Eifel

Zahlen – Daten – Fakten

Fläche

98,50 km²

Siedlungs- und Verkehrsfläche: 21,8%

Freifläche außerhalb der Siedlungs- 78,2%

und Verkehrsfläche

Einwohner 56.939

Stand: 31.08.2014


Inhalt

Grußwort des Bürgermeisters 3

Zentral im Dreiländerdreieck 4

Wirtschaft

Wirtschaftsförderung Stolberg – starker Partner der Wirtschaft 8

Dienstleistungszentrum Stolberg – Standort für innovative Dienstleister 9

Camp Astrid – Arbeiten und Wohnen in Naturnähe 10

Starke Unternehmen in Stolberg – innovativ und zukunftsorientiert 12

Jobs mit Perspektive – vielseitig und qualifiziert 20

Lebensqualität

Stadt mit Wohlfühlcharakter – für Jung und Alt 30

Stolbergs neue, attraktive Eingangstür – EVS sorgt für mehr Mobilität 32

Ein starkes Netzwerk – für Kinder, Jugendliche und junge Familien 33

Freizeit erleben – für Kulturfans, Naturfreunde und Genießer 34

Region

Die Forschungs- und Bildungsregion – gemeinsam

die Innovationsfähigkeit stärken 38

Kupferstadt Stolberg und Fachhochschule gehen gemeinsame Wege – Interview

mit Prof. Dr. rer. nat. Marcus Baumann, Rektor der Fachhochschule Aachen 40

Gut vernetzt in der Region 42

Adressen der Wirtschaftsförderung 42

Impressum/Unternehmensporträts/Inserenten 43


Wirtschaft

StolbergKupferstadt im Aachener Land“ – dieser Slogan hat auch heute noch seine Berechtigung.

Neben den Betrieben der traditionellen Messing- und Kupferindustrie beherbergt die Stadt heute außerdem

eine Vielzahl weiterer Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen mit überregionaler Bedeutung.

Glas-, Blei- und Zinkindustrie, chemische und pharmazeutische Werke, Metall- und Kunststoffverarbeitung,

Kabelindustrie, Maschinen-, Elektronik- und Hightech-Firmen, dazu eine breite Palette kleiner

und mittelständischer Unternehmen – die Stolberger Wirtschaft ist breit aufgestellt. Rund 48 Prozent der

Menschen sind in Stolberg auch heute noch im produzierenden Gewerbe tätig – mehr als in anderen Städten

ähnlicher Größe. Dennoch gewinnt der Dienstleistungssektor, vor allem im Bereich industrie- und

produktionsorientierter Dienstleistungen, von Jahr zu Jahr größere Bedeutung. Junge, innovative Unternehmen

zum Beispiel aus den Bereichen Informations- und Medizintechnik – nicht selten entstanden in

enger Kooperation mit der RWTH oder der Fachhochschule Aachen – bieten vor allem jungen Fachkräften

ausgezeichnete Karrierechancen.

Es steckt viel Know-how

dahinter, dass alles reibungslos

läuft.


90

135

„Als wir vor 15 Jahren aus den Privaträumen mit unseren Büros raus

wollten, suchten wir Räume, die ortsnah und erschwinglich waren und wo

wir auch noch wachsen konnten. Hier in Stolberg haben wir eine Heimat

gefunden. Kurze Wege zu Zulieferanten und Dienstleistern erleichtern die

tägliche Arbeit. Kollegen trifft man beim Fußball, Konzert oder Kneipenbesuch.

Das schätzen wir an unserem Standort.“

UWE KORTH, GESCHÄFTSFÜHRENDER GESELLSCHAFTER DER I.E.M. GMBH

180

„Nach 15 Jahren deutschlandweitem Dienst als Soldat im technischen Bereich

habe ich in meiner Heimatstadt Stolberg schnell eine interessante und herausfordernde

Anstellung gefunden. Unser Team bei der CE-PLAN GmbH bietet eine Anlaufstelle

für viele europäische Unternehmen zum Thema CE-Kennzeichnung im

Maschinen- und Anlagenbau. In meinem Job arbeite ich nicht nur für weit entfernte

internationale Kunden, sondern auch für innovative lokale Unternehmen.

Heute sehe ich daher, dass Stolberg viel mehr ist als „nur“ eine Arbeiterstadt.“

SIMON KINDERMANN, SEIT EINEM JAHR BEI DER FIRMA CE PLAN ANGESTELLT


Wirtschaftsförderung

Stolberg

Wirtschaftsförderung Stolberg

starker Partner der Wirtschaft

Zwischen der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sowie

von Städten und Regionen besteht ein unmittelbarer Zusammenhang.

Betriebe können nur wettbewerbsfähig sein, wenn

sie die für sie wichtigen Produktionsfaktoren und Rahmenbedingungen

vor Ort finden. Umgekehrt brauchen Städte die Kompetenz

der ansässigen Unternehmen. Aus diesem Grund ist Wirtschaftsförderung

in der Kupferstadt Stolberg weit mehr als eine Marketingaufgabe.

Ansässigen Unternehmern, ansiedlungswillige Firmen und Existenzgründer

finden hier eine zentrale und kompetente Anlaufstelle für all ihre

Belange. Mit einem breiten Angebot an Dienstleistungen und einem umfangreichen

Service steht sie Handwerksbetrieben, Gewerbetreibenden,

Einzelhändlern und Dienstleistern zur Seite, ist Partner und Impulsgeber.

Nicht nur mit gut erschlossenen Gewerbeflächen für Neugründungen

und Betriebserweiterungen unterstützt die Wirtschaftsförderung die Unternehmer.

Im Netzwerk mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft StädteRegion

Aachen mbH und der Aachener Gesellschaft für Innovation

und Technologietransfer AGIT mbH bietet sie darüber hinaus wichtige

Informationen, zum Beispiel über regionale Branchentrends, die Entwicklung

auf dem Gewerbeflächenmarkt, aktuelle Marktdaten oder bedeutsame

wichtige strukturelle Entwicklungen. Gemeinsam im regionalen

Verbund der Euregio Maas­Rhein bietet sie Hilfestellung und ebnet

den Weg für zukunftsweisende Investitionen.

Durch das Unternehmernetzwerk der Kupferstadt Stolberg unterstützt

die Wirtschaftsförderung die Zusammenarbeit und die Interaktion zwischen

der lokalen Unternehmerschaft und den öffentlichen Einrichtungen,

Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region. Auf diese

Weise wird ein neuartiges und leistungsfähiges Netzwerk im Bereich des

Innovationstransfers aufgebaut. Gemeinsam werden so Entwicklungsperspektiven

am Standort erörtert, Strategien entwickelt und Initiativen

für unsere Stadt gemeinsam auf den Weg gebracht.

Die Wirtschaftsförderung ist der starke Partner für die Unternehmen in

der Kupferstadt Stolberg. Mit fachlichem Know­how, einflussreichen

Netzwerken und großem Einfluss in der Region ist sie stets ansprechbar

und unterstützt die Gewerbetreibenden dabei, ihre Visionen in der Stadt

umzusetzen.

Kontakt

Wirtschaftsförderung der Kupferstadt Stolberg

Rathausstraße 11-13, 52222 Stolberg

Dipl. Verwaltungswirt Detlef Werry

Tel. +49 2402 13-602

E-Mail: detlef.werry@stolberg.de

www.stolberg.de

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Dienstleistungszentrum Stolberg

Standort für innovative Dienstleister

Produktionsorientierte Dienstleister, Existenzgründer, junge

Unternehmen auf dem Sektor der Datenverarbeitung – für sie

alle ist das Dienstleistungszentrum DLZ eine gute Adresse, für

die regionale Wirtschaftsentwicklung zudem ein wichtiger

innovativer Baustein.

Auf einer Nutzfläche von 3.500 Quadratmetern stehen im DLZ Räume

für Büros, Werkstätten und Shops in variablen Größen zur Verfügung,

die unterschiedlichen Nutzungsansprüchen gerecht werden. Die moderne,

vor allem informationstechnische Infrastruktur, ausreichend Stellplätze

sowie ein Werkhof mit Ladezone bilden optimale Voraussetzungen

für ein effzientes Arbeiten.

Die Verschiedenartigkeit der vertretenen Branchen im DLZ, wie zum

Beispiel Informations­ und Kommunikationstechnik, Konstruktionsberatung,

Softwareentwicklung, Datenmanagement, Werbung sowie

Büro­ und Organisationsservice, dokumentieren das dynamische Bild des

Zentrums.

Die räumlich­funktionale Zusammenarbeit, Kooperationen zwischen den

Unternehmen im DLZ und die Unterstützung durch das DLZ­Management

schaffen Synergieeffekte und unterstützen einen erfolgreichen Start

in die Selbstständigkeit. Gezielt stellt das DLZ­Management seine Beratungs­

und Serviceleistungen Existenzgründern und Unternehmern zur

Verfügung, zum Beispiel durch eine intensive Betreuung bei Finanzierungs­

und Förderprogrammen, die Kontaktvermittlung zu Behörden,

Kammern, Verbänden und Hochschulen, die Organisation von Seminaren

und Workshops oder die Bereitstellung von Seminar­ und Schulungsräumen.

Auch externe Veranstalter haben die Möglichkeit, die mit modernsten

Präsentationsgeräten ausgestatteten Räume für Veranstaltungen

anzumieten.

Kontakt

Zentrum für industrieorientierte

Dienstleistungen (DLZ) Stolberg GmbH

Cockerillstraße 100, 52222 Stolberg

Dipl. Betriebswirtin Birgit Baucke

Tel. +49 2402 125-100

E-Mail: baucke@dlz-stolberg.de

www.dlz-stolberg.de

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Camp Astrid

Arbeiten und Wohnen in Naturnähe

In Stolberg ist mit dem Gewerbegebiet Camp Astrid ein neuer,

attraktiver Unternehmensstandort im Zentrum der Euregio

Maas­Rhein entstanden. Vor allem kleinen und mittelständischen

Unternehmen bietet der Standort optimale Voraussetzungen für

ihre Ansiedlungs­ und Expansionsvorhaben.

Ingesamt umfassen die Gewerbeflächen rund 228.000 Quadratmeter.

Rund ein Drittel davon ist bereits belegt. Zahlreiche Unternehmen

können hier aber noch eine neue Heimat finden. Mit flexibel zugeschnittenen

Grundstücksflächen ist das Areal ideal für Handwerker, Dienstleistungsbetriebe

und kleinere produzierende Gewerbebetriebe. Für den

Standort Camp Astrid spricht auch der günstige Grundstückspreis von

nur 35,­ €/qm (voll erschlossen).

Als Gewerbegebiet im Grünen hat Camp Astrid einen ganz besonderen

Reiz: Denn hier kann man in Naturnähe arbeiten und wohnen. Umgeben

ist das Gebiet hauptsächlich von Wald und auch Camp Astrid selbst wird

geteilt durch eine etwa fünf Hektar große Waldfläche mit einem kleinen

Teich. Weitere Grünflächen und Baumbestände im gesamten Gewerbegebiet

machen das Arbeitsumfeld zusätzlich attraktiv und bieten ausgezeichnete

Erholungsmöglichkeiten.

Hervorragend ist die Verkehrsanbindung von Camp Astrid. Das Gelände

verfügt über einen eigenen Bahnanschluss für den Materialtransport. In

fünf Minuten sind die Beschäftigten in den Betrieben zu Fuß am Bahnhof

Stolberg, von dem die Euregio­Bahn im 30­Minuten­Takt in Richtung

Aachen und Düren verkehrt.

Die Nähe zum Autobahnkreuz Aachen macht eine schnelle Verbindung

in Richtung Niederlande, Belgien, Frankreich, die Städte der Rheinschiene

wie Düsseldorf, Köln und Bonn sowie in die Metropolregion Ruhr

möglich. Und über das gut ausgebaute überörtliche Straßennetz der Bundes­

und Landesstraßen sind die Nachbarstädte in der Region, die Eifel

sowie die Städte im niederlän dischen und belgischen Grenzbereich ebenfalls

schnell und bequem erreichbar.

Kontakt

Camp Astrid

Rathausstraße 11-13, 52222 Stolberg

Dipl. Verwaltungswirt Detlef Werry

Tel. +49 2402 13-602

E-Mail: detlef.werry@stolberg.de

www.stolberg.de

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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Konsumgüter

GRÜNDUNG 1845

MITARBEITERZAHL über 1.600

PRODUKTE/DIENSTLEISTUNGEN:

Entwicklung und Fertigung von Handelsmarken

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

GESUCHTE FACHRICHTUNGEN

Mechatroniker, Chemielaboranten, Industriekaufleute,

IT-Kaufleute

FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Duftmarkt

GRÜNDUNG 1845

MITARBEITERZAHL ca. 350

PRODUKTE/DIENSTLEISTUNGEN

Kreation, Vermarktung und Pflege von Düften

und duftorientierten Pflegeprodukten

MARKEN

Baldessarini, Strellson, 4711 Echt Kölnisch Wasser, ACQUA COLONIA,

4711 Wunderwasser, NOUVEAU COLOGNE, Betty Barclay, OTTO KERN,

comma, s.Oliver, Tabac Original, Tabac Man, Sir Irisch Moos,

Nonchalance, Tosca, NEW YORKER und Pussy Deluxe

DALLI-GROUP

Die Zukunft der Tradition

Die dalli­Gruppe ist ein Familienunternehmen in fünfter

Generation mit klarer Fokussierung auf das europäische

Handelsmarkengeschäft innerhalb der Konsumgüterbranche.

Entsprechend dem Qualitätsversprechen verbindet das mittelständische

Unternehmen Tradition, Werte und soziale Verantwortung in der mehr

als 165­jährigen Firmengeschichte mit den Ansprüchen einer leistungsstarken

und zukunftsorientierten Unternehmensgruppe.

Das Portfolio umfasst ein breites Produktspektrum in den Märkten

Schönheitspflege und Haushaltspflege. In kürzester Zeit hat dalli sich

europaweit als zweitgrößter Konsumgüterhersteller in diesen Märkten

etabliert, in Deutschland ist dalli mit Abstand Marktführer. Die Produkte

entwickeln und fertigen mehr als 1.600 Mitarbeiter an insgesamt sieben

eigenen Standorten in Deutschland, den Niederlanden, Spanien und

Österreich. Zu den Kunden gehören die führenden Discounter,

Drogeriemärkte und Supermärkte. Diese vertrauen auf die Produktqualität,

die von unabhängigen Testinstituten (u. a. Stiftung Warentest,

Öko­Test) regelmäßig bestätigt wird.

MÄURER & WIRTZ GMBH & CO. KG

Zukunft mit Herkunft

MÄURER & WIRTZ, ein Traditionsunternehmen, das

seit über 165 Jahren in Familienbesitz ist, avancierte

vom Handwerksbetrieb zu einem der führenden

europäischen Häuser für hochwertige Duft­ und

Kosmetik­Produkte. Besonderes Augenmerk legt das Familienunternehmen

auf die Pflege und den weltweiten Ausbau eigener Marken

sowie die Schaffung neuer Duftkompositionen für internationale Modeund

Lifestylemarken. Darunter Prestigedüfte wie BALDESSARINI

oder Strellson, Lizenzmarken wie Betty Barclay oder s.Oliver und

Duftklassiker wie Tabac Original oder 4711 Echt Kölnisch Wasser.

4711 Wunderwasser – Der neuste Duft aus dem Hause MÄURER & WIRTZ

Das Leben auf dieser Erde besteht aus vielen wundervollen Momenten.

4711 hat die Essenz eines solchen Momentes in dem neuen

Twin­Duft 4711 Wunderwasser eingefangen, der seit Mitte April 2014

im Handel erhältlich ist. Ein Duft, der vor allem jüngere Menschen

zwischen 20 und 40 Jahren ansprechen soll. Frauen und Männer, die

offen für neue und unerwartete Dinge sind.

DALLI-Werke GmbH & Co. KG

Zweifaller Straße 120 · 52224 Stolberg · Tel. +49 2402 89-00

E-Mail: kontakt@dalli-group.com · www.dalli-group.com

MÄURER & WIRTZ GmbH & Co. KG

Zweifaller Straße 120 · 52224 Stolberg · Tel. +49 2402 89-01

E-Mail: info@m-w.de · www.m-w.de

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Starke Unternehmen in Stolberg

innovativ und zukunftsorientiert

Die ergiebigen Eisenerz­ und Zinkspalt­Vorkommen

waren der Grund dafür, dass Stolberg bereits

im 17. Jahrhundert zu einem der wichtigsten europäischen

Zentren der Messingherstellung wurde.

Mit der Industrialisierung siedelten sich dann schnell weitere

starke Unternehmen in Stolberg an: In Stolberg wurde der

Druckknopf erfunden, von hier aus wurde nach dem Zweiten

Weltkrieg das Penicillin in Deutschland eingeführt, hier traten

die Marken Tabac Original und Dalli zu ihrem Siegeszug auf

dem Markt an, hier entstehen die Rohlinge der Euro­Münzen.

Auch heute glühen in Stolberg die Schmelzöfen, werden aus Metallblöcken

Bänder, Drähte und Stifte geformt, die in die ganze

Welt gehen. Heute sind es aber nicht die Kupfermeisterfamilien,

die auf ihren herrschaftlichen Höfen Messing produzieren, sondern

industrielle weltweit agierende Großunternehmen, die

modernste, innovative und hochwertige Kupfer­, Messing und

Metallprodukte herstellen und vertreiben. Unternehmen wie

Prym, KMD, Schwermetall oder Aurubis stehen heute für die

Kupferstadt Stolberg.

Die Palette der Kupfer­ und Metallprodukte, die heute in Stolberg

produziert wird, ist breit. Sie reicht von der Stricknadel über den

Kontaktstift bis zum Hightech­Bauteil für die Mikroelektronik.

Auch Hightech­Metalle für die Automobil­, Elektro­ und Elektronikindustrie

werden in Stolberg hergestellt. Wo Blei für Stromspeicher

in Solaranlagen, bei der Fertigung optischer Linsen und

Gläser oder zur Kabelisolierung benötigt wird, wurde der hochwertige

Grundstoff vielleicht in Stolberg gewonnen. Partner der

Stolberger Wirtschaft ist auch die Textilindustrie: Reißverschlüsse,

Jeansknöpfe und ­nieten werden in großer Zahl produziert.

12


Die Stolberger Industrielandschaft bietet aber vieles mehr als Kupfer

und Messing. Tabac original, 4711, Penicillin und die Firmen Mäurer

& Wirtz, die Dalli­Werke und Grünenthal sind Produkte und Unternehmen,

die ganz eng mit dem Standort Stolberg verbunden sind.

Auch die Glasproduktion in Stolberg lässt sich bis in das 17. Jahrhundert

zurückverfolgen. Heute produziert St. Gobain Sekurit

Deutschland in Stolberg mit fast 250 Mitarbeitern vor allem Verbundsicherheitsglas.

Die Dirkra Sondermaschinenbau GmbH ist seit

mehr als 50 Jahren ein starker Partner im Bereich komplexer Maschinen

und in der Walzwerktechnologie. Die Jouhsen­Bündgens

Maschinenbau GmbH stellt hochpräzise Maschinen für die Drahtverarbeitung

her. Die Firma Wilhelm Hoven Maschinenfabrik

GmbH & Co. KG steht für Zuverlässigkeit und Qualität im Bereich

der Hydrauliktechnik. Ein kompetenter Entwickler und Hersteller

von Kabeln und Verkabelungssystemen für Gebäude, industrielle

Anwendungen und für den Heimbereich ist die Firma LEONI

Kerpen. Die Peter Krings GmbH & Co. KG ist Experte in Sachen

Export­ und Schwergutverpackung sowie Lager­ und Versandlogistik,

wenn es darum geht, Waren individuell zu verpacken und

weltweit zu versenden. Dies sind nur einige Beispiele für starke

Unternehmen in Stolberg.

Nicht nur sie sind stark in Sachen Forschung und Entwicklung, auch

Unternehmen in den Bereichen Elektronik, Informationstechnologie

oder Kommunikation wie z. B. die Firmen CAE Elektronik GmbH,

aixcon PowerSystems GmbH, electronic service willms GmbH & Co.

KG oder MCA GmbH Gesellschaft für Kommunikationslösungen. Sie

alle profitieren nicht zuletzt auch von der Nähe zur Rheinisch­Westfälischen

Technischen Hochschule Aachen (RWTH) und zur Fachhochschule

Aachen.

Zukunftsorientiert und innovativ präsentieren sich in Stolberg auch

die Unternehmen im Bereich Pharmazie und Me dizintechnik. So ist

die Firma I.E.M. führend als Entwickler für Blutdruckmessmethoden

und seit einigen Jahren ebenfalls im Bereich der Pulswellenmessung.

Auf die Entwicklung innovativer Therapielösungen für die

Herzchirurgie und Kardiotechnik konzentriert sich die Medos­

Medizintechnik AG. Die Firma West Pharmaceutical Services ist

Marktführer bei Verpackungskomponenten zur Verabreichung von

Arzneimitteln.

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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Pharmazeutische Industrie

STANDORTE Weltweiter Hauptsitz am Campus Eilendorf-Süd, Gesellschaften in 25 Ländern (v.a. Europa und Südamerika)

GRÜNDUNG 1946

MITARBEITERZAHL Weltweit ca. 5.500, in Deutschland ca. 1.500, davon etwa 80 in Stolberg

PRODUKTE Verschreibungspflichtige Schmerzmedikamente

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

Pro Jahr ca. 30 Auszubildende als Chemikant/-in, Chemielaborant/-in, Biologielaborant/-in,

Industriekauffrau/-mann und Kauffrau/-mann für Bürokommunikation und Fachinformatiker für Systemintegration

Kooperation im Bereich der naturwissenschaftlich-technischen Ausbildung

mit in der Region ansässigen Firmen. Weitere Informationen unter:

www.grunenthal.com

135

90

GRÜNENTHAL GMBH

Der forschende Schmerzspezialist

180

Der Geschäftsbereich

Deutschland im Kupferhof

Grünenthal, Steinfeldstraße

Stolberg

Die Grünenthal Gruppe ist ein international

tätiges, forschendes Pharmaunternehmen

im Familienbesitz mit Konzernzentrale

in Aachen. Der Name steht

heute für die Erforschung und Entwicklung von

Schmerztherapeutika. Das Portfolio umfasst eine breite

Palette hochwirksamer Medikamente zur Behandlung

von chronischen und akuten Schmerzen, die in mehr als

150 Ländern erhältlich sind. Innovation beginnt dabei

für Grünenthal bei den Patienten und ihren Bedürfnissen,

und das Unternehmen legt großen Wert darauf,

deren Sichtweise und Wünsche zu verstehen und in die

tägliche Arbeit einzubeziehen.

Penicillin-Produkte

von Grünenthal,

1948 – 1951

„Als forschender Schmerzspezialist

ist es unser Anspruch, Vorreiter

bei der intensiven Suche nach

neuen Wegen zur Verbesserung

der Schmerztherapie

zu sein. Dafür setzen

wir uns tag täglich mit

Leidenschaft ein.“

KAI MARTENS, GESCHÄFTSLEITER

GRÜNENTHAL DEUTSCHLAND

14


0

45

Blick auf den Grünenthal-Campus in Aachen-Eilendorf

Grünenthal Deutschland ist 2013 nach ca. zweijährigen Renovierungsarbeiten

zurück in den Kupferhof in der Stolberger Steinfeldstraße gezogen und

koordiniert von dort aus die Aktivitäten Grünenthals im hiesigen Markt.

Der Gebäudekomplex blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Im

ausgehenden 17. Jahrhundert (1699­1703) erbaut, diente das Anwesen nach

seiner Fertigstellung jahrzehntelang der damals im Aachener Raum blühenden

Messingherstellung. Am 22. Dezember 1888 verkaufte die Stadt Stolberg

den Komplex an Apollonia Wirtz, die seit dem Tod des Gründers Andreas

August Wirtz alleinige Inhaberin der Seifenfabrik Mäurer + Wirtz ist.

Am 29. Januar 1946 gründete die Familie Wirtz im während des 2. Weltkriegs

kaum zerstörten Kupferhof die Chemie Grünenthal GmbH als selbstständiges

Weltweiter Hauptsitz in Eilendorf

Unternehmen. Nur ein Jahr später gelang es hier dem Forschungsleiter

Dr. Heinrich Mückter als erstem deutschem Forscher in Westdeutschland,

aus Schimmelpilzkulturen das Antibiotikum Penicillin zu gewinnen.

Seit 1991 leben Michael Wirtz und seine Ehefrau Michaela mit ihren Kindern

im Haus Grünenthal. Im rechten Gebäudeflügel befindet sich heutzutage

u. a. das Honorarkonsulat der Republik Ecuador, während im linken

Flügel Grünenthal Deutschland untergebracht ist.

Das Unternehmen Grünenthal ist und bleibt also eng mit dem geschichtsträchtigen

Gebäude verbunden, und so bedeutet der Umzug des Geschäftsbereichs

Deutschland die Rückkehr zu den Ursprüngen und ein klares Bekenntnis

zum Standort. Die Grünenthaler

freuen sich sehr, mit dem Umzug wieder ‚in

die alte Heimat‘ zurückgekehrt zu sein.

Der Hauptsitz Grünenthals ist der Campus in Eilendorf­Süd. Seit den 1970er­Jahren wurde

er stetig ausgebaut und modernisiert. Um auch weiterhin Spitzenforschung betreiben zu

können, entsteht hier seit 2013 das neue Forschungsgebäude. Die Einweihung ist für 2015

geplant. Erst kürzlich wurde zudem der Grundstein für die neue betriebsnahe Kita gelegt.

Zusammen mit vier anderen Unternehmen bietet Grünenthal ab Januar 2015 Betreuungsmöglichkeiten

für Mitarbeiterkinder. Für die Anstrengungen rund um das Thema Beruf

und Familie erhielt Grünenthal im Juni 2014 zum zweiten Mal die Auszeichnung Zertifikat

audit „Beruf und Familie“ des Bundesfamilienministeriums.

90

Grünenthal GmbH

Geschäftsbereich Deutschland

Steinfeldstraße 2 · 52222 Stolberg · Tel. +49 241 569-0

Headquarter Eilendorf · Zieglerstraße 6 · 52078 Aachen

E-Mail: info@grunenthal.com · www.grunenthal.de

Eingangsbereich des Geschäftsbereichs

Deutschland im Kupferhof Grünenthal

15

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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Metall Halbzeug

STANDORTE Stolberg (Rheinland) und Henan (China)

GRÜNDUNG 1575 MITARBEITERZAHL 205

PRODUKTE / DIENSTLEISTUNGEN Bänder aus Kupfer und Kupferlegierungen für Steckverbinder

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

AUSBILDUNGSBERUFE Mechatroniker / Verfahrensmechaniker / Industriemechaniker

90

PRAKTIKA Ja

135

KMD CONNECTORS STOLBERG GMBH

Schnelle Informationswege –

ohne Kupfer unmöglich

180

Mit Gründung des ersten Kupferhofs in Stolberg im Jahr 1575

begann die Entwicklung des Standortes zu einer der europaweit

ersten Adressen für Know­how in Sachen Kupfer und

Kupferlegierungen. Wo seinerzeit der Kupfermeister Leonhard

Schleicher ideale Voraussetzungen für sein Gewerbe vorfand, sollte in

der Folgezeit eine Industrie entstehen, die sich vor allem wegen der Qualität

ihrer Messingprodukte eine damals monopolartige Stellung im Weltmarkt

verschaffen konnte. Beste Qualität für anspruchsvolle, moderne Märkte – das

ist auch heute noch der Grundsatz der Stolberger Kupfermeister von KMD.

KMD / Tradition und Zukunft

im globalen Verbund

Heute ist das Werk des Kupfermeisters Leonhard Schleicher Bestandteil der

KMD Group, einem Joint Venture der beiden Eigentümer KME AG, Italien

sowie der Golden Dragon Precise Copper Tube Group Inc., China. Die Gruppe

ist so international führend bei der Herstellung von Kupfer und Kupfer­

Hochleistungs­Legierungen und spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung

innovativer, anwendungsorientierter sowie ökonomisch optimierter

Kupferhalbzeuge für die Herstellung elektrotechnischer, sowie elektronischer

Bauteile und Baugruppen. Damit ist die KMD Group ein unverzichtbarer und

kompetenter Partner für Kunden aus den Bereichen Elektro­ und Elektronikindustrie,

Automobilindustrie, Steckverbinderherstellung, Telekommunikation,

Computer sowie Netzwerk­ und Datenaustauschlösungen.

Am Standort Stolberg sowie ab 2015 auch in der chinesischen Provinz Henan

fertigt die KMD Group Bänder aus Kupfer­ und Kupfer­Hochleistungs­Legierungen

und verfügt damit über ein breites Spektrum an Kupfer­Speziallegierungen

für die besonderen Anforderungen der Automobil­, Elektro­ und Elektronikindustrie.

Als führendem Lieferanten dieser Industriezweige stehen dem Unternehmen

in Stolberg kompetente Mitarbeiter und Produktionsanlagen für

höchste Fertigungsansprüche zur Verfügung.

KMD Connectors Stolberg GmbH

Frankentalstraße 5 · 52222 Stolberg · Tel. +49 2402 105-0

E-Mail: info@kme.com · www.kme.com

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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Elektronik / Softwareentwicklung

STANDORTE 15 Simulatorstandorte in Deutschland, USA, Frankreich, Italien

GRÜNDUNG 1961 MITARBEITERZAHL 400

PRODUKTE / DIENSTLEISTUNGEN Entwicklung, Herstellung und Betreuung von Ausbildungsgeräten für zivile und

militärische Flugzeugführer, flugtechnischem Personal sowie Führungsstäben auf Bataillons- und Brigadeebene

45

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

GESUCHTE FACHRICHTUNGEN Softwareentwickler

PRAKTIKA/TRAINEE Ja – auf Anfrage

AUSBILDUNGSBERUFE Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in, Industriekaufmann/-frau,

IT-Fachinformatiker/in der Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung

CAE ELEKTRONIK GMBH

Im Dienste der Sicherheit

Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist die CAE Elektronik GmbH in

Stolberg ein anerkanntes Unternehmen im Bereich der Entwicklung,

Herstellung und Betreuung von Simulationssystemen zur Aus­ und

Weiterbildung von zivilen und militärischen Flugzeugführern sowie

flugtechnischem Personal. Die Geburtsstunde schlug, als die damaligen NATO­

Mitgliedsstaaten bei der kanadischen CAE Inc. mit Stammsitz in Montreal die

Flugsimulatoren zur Ausbildung der F­104­Starfighter­Jetpiloten beschaffen.

Aus der reinen Wartungsfirma wurde bis heute ein Systemhaus im Bereich

Simulation und Ausbildung.

Heute betreibt die CAE Elektronik GmbH praktisch alle Simulatoren für die

bei der Bundeswehr im Einsatz befindlichen Flugzeugmuster und ist deutscher

Marktführer für simulationsgestützte Aus­ und Weiterbildung von militärischen

Flugzeugführern. Zu den Kunden gehören neben den Beschaffungsbehörden

der Bundeswehr auch Beschaffungsbehörden und Ministerien anderer

europäischer Länder. Zusammen mit der englischen Schwestergesellschaft und

der ungarischen Tochtergesellschaft agiert das Unternehmen als europäisches

Standbein der Konzerngesellschaft und betreut seine Kunden von Russland im

Osten bis Frankreich und den Benelux­Ländern im Westen und von der Türkei

und Italien im Süden über Schweden bis zum Nordkap.

Zur Erfolgsgeschichte der CAE Elektronik GmbH tragen vor allem die ca. 400

Mitarbeiter am Standort Stolberg bei. Hervorragend ausgebildete Ingenieure

machen mehr als 75 Prozent der Belegschaft aus und arbeiten mit hoher Motivation

in international besetzten Teams. Die CAE Elektronik GmbH beherrscht

die gesamte Spannweite vom anspruchsvollen Flug­ und Taktiksimulator für

hocheffzientes Pilotentraining bis hin zur individuellen und kostengünstigen

Einzellösung, den sogenannten Part Task Trainern. CAE unterstützt seine Kunden

darüber hinaus bei komplexen Aufgaben bis hin zur Errichtung von kompletten

Trainingszentren, inklusive der dazu notwendigen Infrastruktur.

Die Mitarbeiter bei CAE entwickeln und realisieren

anspruchsvolle Produkte im spannenden Umfeld der

Luftfahrt und Flugsimulation.

CAE Elektronik GmbH

Steinfurt 11 · 52222 Stolberg · Tel. +49 2402 106-0 · info@cae.de · www.cae.com

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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Primärpackmittelhersteller für Pharmazie

STANDORTE Europazentrale mit Werken in Eschweiler und Stolberg, Hauptsitz in Exton, PA., USA,

weitere Produktionsstätten und Verkaufsbüros weltweit

GRÜNDUNG 1960 in Stolberg als Pharma-Gummi-Hans Wimmer, 1995 Übernahme durch „The West Company, Inc. U.S.A“

MITARBEITERZAHL 1.096 in Deutschland, weltweit über 6.000

PRODUKTE Verpackungskomponenten und Applikationssysteme zum Gebrauch und Verabreichung injizierbarer Arzneimittel.

90

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

GESUCHT WERDEN Menschen, die die Initiative ergreifen und sich nicht mit dem Erstbesten zufriedengeben

und motivierte Teamplayer mit starken kommunikativen Fähigkeiten. Auf den Punkt gebracht: Genauso wichtig wie fachliche

Qualifikationen sind die menschlichen.

AUSBILDUNGSBERUFE Industriekaufleute (m/w), Maschinen- und Anlagenbediener (m/w),

Industriemechaniker (m/w), Werkzeugmechaniker (m/w)

135

WEST PHARMACEUTICAL SERVICES DEUTSCHLAND GMBH & CO. KG

180

Marktführer bei Verpackungskomponenten

zur Verabreichung von Arzneimitteln

Die Firma West Pharmaceutical Services, Inc. unterstützt ihre

Partner aus der pharmazeutischen Industrie von der Konzeption

bis hin zum Patienten. Sie entwickelt, produziert und vertreibt

Packmittelkomponenten und Verabreichungssysteme, die die

Wirksamkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit der Arzneimittel gewährleisten.

West nimmt eine Vorreiterrolle bei innovativen Technologien und Qualitätssystemen

verbunden mit einem umfassenden Verständnis der globalen regulatorischen

Anforderungen und einem unübertroffenen und stets wachsenden

Wissen in Bezug auf Tests, Entwicklung und Verpackung von Pharmaprodukten

ein. Auf dem Gebiet der elastomeren Primärpackmittel (Stopfen für Injektion,

Infusion, Lyophilisation und Blutentnahme/Kanülen­ und Kolbenstopfen/

Tropfer, Sauger und vieles mehr) für die pharmazeutische Industrie ist West

der globale Marktführer.

Das heute international agierende Unternehmen hat seinen Ursprung in

Stolberg, wo es 1960 unter dem Namen „Pharma­Gummi­Hans Wimmer“ gegründet

wurde. 1967 schloss Pharma­Gummi mit der US­amerikanischen „The

West Company“ einen Kooperationsvertrag. 1995 wurde Pharma­Gummi zu

100 Prozent von „The West Company, Inc. U.S.A“. übernommen und firmiert

seitdem unter dem Namen „West Pharmaceutical Services, Inc.“. West produziert

weltweit jeden Tag ca. 100 Millionen Verpackungskomponenten und Applikationssysteme

zum Gebrauch und zur Verabreichung injizierbarer Arzneimittel.

Qualitätsbewusstsein, Innovationsfreudigkeit (eigene Forschungs­ und Entwicklungszentren

befinden sich neben Eschweiler noch in Exton, U.S.A. und

Tokio, Japan) und Zuverlässigkeit begründen den Erfolg von West. Investitionen

in die Weiterbildung der Mitarbeiter sowie in neue Technologien sorgen

dafür, dass das Unternehmen auch in Zukunft den steigenden Anforderungen

der Kunden gerecht wird.

18

West Pharmaceutical Services Deutschland GmbH & Co. KG

Stolberger Straße 21 -41 · 52249 Eschweiler · Tel. +49 2403 796-0

E-Mail: West.Pharmaceutical.Services@westpharma.com

www.westpharma.com


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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Medizintechnik

STANDORTE Stolberg

GRÜNDUNG 1993 MITARBEITERZAHL 65

PRODUKTE / DIENSTLEISTUNGEN Blutdruckmessgeräte, EKG, medizinische Personenwaagen,

Beratung und Konzepterstellung zu Screening, Diagnostik und Therapiesteuerung von

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, betriebliches Gesundheitsmanagement, Telemetrie

45

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

AUSBILDUNGSBERUFE

IT-System- und Industriekaufleute, Fachinformatiker,

Industrieelektroniker, Fachkraft für Lagerlogistik

I.E.M. GMBH

I.E.M. – steht für Industrielle

Entwicklung Medizintechnik

Als „Technologie Experte im Hypertonie­Management“

erforscht, entwickelt und produziert die Firma I.E.M. hochwertige

medizintechnische Produkte und Dienstleistungen

in Zusammenarbeit mit zahlreichen lokalen Partnern aus

Industrie und Forschung.

Das Unternehmen stellt hochwertige, zuverlässige und komfortable

Blutdruckmessgeräte für Kliniken, Ärzte und Patienten her und vertreibt

diese weltweit. Dabei wird die ganze Bandbreite in der Patientenbetreuung

angeboten: Screening, Diagnose und Nachbetreuung der Patienten

zu Hause. So wurden 1999 bereits Blutdruckmessgeräte für die telemetrische

Versorgung von Patienten entwickelt.

2008 wurde die Blutdruckmessung um die Pulswellenanalyse erweitert,

die Aufschluss über die Gefäßsteifigkeit gibt. Mehr noch als die klassischen

Risikofaktoren wie Cholesterin, Bluthochdruck oder Diabetes weist

die Pulswellenanalyse auf Risiken für Herz­Kreislauferkrankungen hin.

Mehr als 150 internationale Fachartikel bestätigen die Messgenauigkeit

und Zuverlässigkeit der Geräte und Patientenbetreuungskonzepte aus

Stolberg.

Zunehmende Bedeutung gewinnen die Produkte und Dienstleistungen

auch im betrieblichen Gesundheitsmanagement. So bieten Betriebe bei

Gesundheitstagen die Messung der Pulswellenanalyse im Rahmen der

Prävention und betrieblichen Gesundheitsförderung an.

Medizintechnik Made in Stolberg

I.E.M. GmbH

Cockerillstraße 69 · 52222 Stolberg · Tel. + 49 2402 9500-0

E-Mail: info@iem.de · www.iem.de

19


Jobs mit Perspektive

vielseitig und qualifiziert

Die Kupferstadt Stolberg ist auch heute eine Stadt des

produzierenden Gewerbes. Rund 48 Prozent der

Arbeitsplätze sind in diesem Bereich angesiedelt.

Stetig wachsen aber die Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor.

Die Menschen in Stolberg finden heute Arbeit in den

Großbetrieben der Kupfer­ und Metallindustrie, im Bereich des

Maschinenbaus, in der chemischen und pharmazeutsichen Industrie,

in hoch innovativen Betrieben der Medizintechnik und Elektronik,

in eher kleineren und mittelständischen Unternehmen der

Informations­ und Kommunikationstechnik und der zunehmenden

Zahl der produktions­ und industrieorientierten Dienstleistungsunternehmen

und nicht zuletzt in den vielen Handwerksbetrieben

und den Unternehmen im Handel und des Gastgewerbes.

Das Spektrum der Berufe ist dabei ebenso groß. Es reicht von Führungskräften

im Ingenieurswesen, der Technik und der Betriebswirtschaft

über die Fachkräfte in der Technik und der Produktion,

kaufmännische Fachkräfte bis zu gut ausgebildeten Handwerkern.

Die Liste der Ausbildungsberufe, die Stolberger Unternehmen anbieten

ist lang: Chemie­ und Biologielaboranten, Mechaniker und

Elektroniker, Mechatroniker und Verfahrenstechniker, Informatiker

und Softwarentwickler stehen ebenso darauf wie Industrieund

Bürokaufleute. Ein besonderes „Plus“ bieten die dualen Studiengänge.

Im Rahmen der Studiengänge Betriebswirtschaft Plus,

Maschinenbau Plus und Elektrotechnik Plus an der Fachhochschule

Aachen können junge Menschen den Praxisteil des Studiums

auch in verschiedenen Stolberger Unternehmen absolvieren.

Ein noch neues Modell, um Jugendliche an qualifizierte Ausbildungsplätze

heranzuführen, ist die „Stolberger Nacht der Ausbildung“.

Für die Unternehmen Dalli, Mäurer & Wirtz, Prym,

Aurubis, KME, Saint­Gobain und EWV Energie­ und Versorgung

20


war die „Nacht der Ausbildung“ im Jahr 2014 ebenso

ein Erfolgsmodell wie für die Jugendlichen. Mit einem

Shuttle­Bus pendelten die interessierten Schülerinnen

und Schüler bei der „Nacht der Ausbildung“ in der Zeit

von 16 bis 20 Uhr zwischen den beteiligten Unternehmen

und erhielten dort durch Präsentationen, Infostände

und Gespräche mit den Ausbildungsleitern sehr

kompakte Informationen, um es ihnen zu erleichtern,

den Ausbildungsplatz zu finden, der ganz ihren Wünschen

und Erwartungen entspricht. Gleichzeitig lernten die Jugendlichen

die Ausbildung in den Betrieben sehr „hautnah“ kennen. Denn sie

konnten sich bei der „Nacht der Ausbildung“ auch mit Auszubildenden,

die bereits in den Unternehmen beschäftigt sind, austauschen und von

deren ganz persönlichen Erfahrungen profitieren. So drehten sich die

Gespräche der Jugendlichen nicht nur um die Inhalte der Ausbildung

und der Prüfungen, sondern auch um den Ausbildungsalltag und das

Betriebsklima.

„Beim „Azubi-Info-Abend“ der Dalli-Werke, der Vorgängerveranstaltung

der „Nacht der Ausbildung“, habe ich Informationen zu den verschiedenen

Ausbildungsberufen aus erster Hand, also durch Azubis und Ausbilder,

erhalten. In lockerer Atmosphäre konnte ich das Unternehmen kennenlernen

und erste Kontakte knüpfen. Durch diese Veranstaltung wurde mein Berufswunsch,

Chemielaborantin zu werden, bestätigt.“

MARIA WOLFF, AUSZUBILDENDE IM DRITTEN LEHRJAHR ALS

CHEMIELABORANTIN BEI DEN DALLI-WERKEN

Info

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

am Arbeitsort nach Branchen (31.12.2013)

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 0,3 %

Produzierendes Gewerbe 48,6 %

35,5 %

15,6 %

48,6 %

Handel, Gastgewerbe, Verkehr, Lagerei 15,6 %

Sonstige Dienstleistungen 35,5 %

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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE NE-Metallhalbzeuge

STANDORTE Stolberg

GRÜNDUNG 1972 MITARBEITERZAHL 280

PRODUKTE Vorwalzband aus Kupfer und Kupferlegierungen

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

AUSBILDUNGSBERUFE Verfahrensmechaniker, Industriemechaniker, Industriekaufmann

90

PRAKTIKA in allen Ausbildungsberufen DIPLOMARBEITEN

135

SCHWERMETALL HALBZEUGWERK GMBH & CO. KG

180

Erfolgreich im internationalen Wettbewerb

Messing und Kupfer waren der Ursprung – heute konzentriert

sich die Firma Schwermetall in erster Linie auf

Hightech­Legierungen speziell für den IT­ und Automotiv­Bereich.

Kein Smartphone, kein Computer, kein

Auto, kein Photovoltaik­Modul und keine Spielekonsole: In vielen Gebrauchsgegenständen

des täglichen Lebens ist mehr von Schwermetall als

man denkt. Das rasante Entwicklungstempo dieser Branchen erfordert

von den Lieferanten höchste Flexibilität, Innovationskraft und überdurchschnittliche

Qualität. Diesen Herausforderungen stellt sich das

Unternehmen täglich. Hochqualifizierte, hochmotivierte und fortschrittsorientierte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Basis dafür, dass

Schwermetall im Wettbewerb gegen globale Konkurrenz bestehen kann.

Modernste Produktionsanlagen und die kontinuierliche Weiterentwicklung

der Fertigungsanlagen sind weitere Voraussetzungen für eine erfolgreiche

Marktstrategie. Mit einem täglichen Ausstoß von bis zu 1.000 Tonnen

Vorwalzband behauptet das Unternehmen seit Jahren seine weltweite

Führungsrolle. Die qualifizierte Ausbildung und die individuelle Förderung

der Nachwuchskräfte sind die Basis für zukünftige Erfolge. Nachhaltigkeit

ist das Leitmotiv. Als verantwortungsbewusstes Unternehmen

hat sich Schwermetall nicht nur höchsten Standards für Arbeits­ und

Gesundheitsschutz verpflichtet, auch der Umweltschutz und der gewissenhafte

Umgang mit Energieressourcen sind Eckpfeiler der Unternehmensphilosophie.

Schwermetall Halbzeugwerk GmbH & Co.KG

Breiniger Berg 165 · 52223 Stolberg · Tel. +49 2402 761-0

E-Mail: info@schwermetall.de · www.schwermetall.de

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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Halbzeuge

STANDORTE Stolberg, Mutterkonzern Aurubis AG in Hamburg, weitere Standorte in Finnland, Niederlande und den USA

GRÜNDUNG 1642 in Stolberg

MITARBEITERZAHL 400 in Stolberg, 6.500 konzernweit

PRODUKTE / DIENSTLEISTUNGEN Bänder und Drähte aus Kupfer und Kupferlegierungen

45

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

GESUCHTE FACHRICHTUNGEN Metallurgie, Verfahrenstechnik, Elektrotechnik, IT

PRAKTIKA/TRAINEE möglich

DIPLOMARBEITEN UND PROMOTION möglich

AUSBILDUNGSBERUFE kaufmännisch: Industriekaufleute (plus Aufbaustudium) und

Fachinformatiker Anwendungsentwicklung – gewerblich/technisch: Werkzeugmechaniker,

Verfahrensmechaniker, Industriemechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik und Werkstoffprüfer

AURUBIS STOLBERG GMBH & CO. KG

Kupferprodukte in Spitzenqualität

Die Stadt Stolberg wird aufgrund ihrer jahrhundertealten

Tradition der Metallbearbeitung „Kupferstadt“ genannt.

Die Herstellung und Verarbeitung von Kupferlegierungen war

und ist hier ein bedeutender Wirtschaftszweig. Die Aurubis

Stolberg GmbH & Co. KG steht für beides: für die Stadt und das Kupfer.

Hier produziert Aurubis mit rund 400 Mitarbeitern hochpräzise Bänder und

Drähte aus Kupfer und Kupferlegierungen für den Weltmarkt. 2002 wurde

die ehemalige Prymetall von der Aurubis AG übernommen und steht seitdem

auch namentlich für „das rote Gold“ (lat. Aurum rubrum). Mit einer

Ausbildungsquote von über 10 Prozent ist Aurubis Stolberg führend in der

Aus­ und Weiterbildung junger Menschen.

Kupfer und seine Legierungen sind wegen ihrer technischen Eigenschaften

ein unverzichtbarer Bestandteil des modernen Lebens. Kupfer transportiert

Daten, leitet Strom und überträgt Wärme. Ohne Kupfer kein Toaster, kein

Smartphone und kein Tablet. In einem Automobil der neuesten Generation

befinden sich 25 bis zu 120 kg Kupfer, ein Airbus fliegt mit über 4.000 kg

Kupfer in Form von Kabelleitungen und Kontaktelementen und ein Windrad

enthält bis zu 5 t Kupfer. Darüber hinaus ist Kupfer ein hervorragendes

Recycling­Material und damit ressourcenschonend. Ohne Qualitätsverlust

kann es immer wieder in neuen Produkten verwendet werden.

Der Mutterkonzern Aurubis AG mit Sitz in Hamburg ist der führende

integrierte Kupferkonzern und zudem größte Kupferrecycler weltweit.

Ein weltweites Produktions, Service­ und Vertriebsnetz macht Aurubis zu

einem Partner, der weltweit agiert und lokal tätig ist. Zu den Kunden von

Aurubis zählen führende Unternehmen und Zulieferer aus den Bereichen

Automotive, der Elektro­ und Elektronik­Industrie, aus dem Maschinenbau

und der Energiewirtschaft.

Aurubis Stolberg GmbH & Co. KG

Zweifaller Str. 150 · 52224 Stolberg · Tel. +49 2402 1241-0

E-Mail: info-stolberg@aurubis.com · www.Aurubis.com/Stolberg

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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Export- und Schwergutverpackung, Lager- und Versandlogistik

STANDORTE Stolberg und Eschweiler

GRÜNDUNG 1860 MITARBEITERZAHL 40

PRODUKTE / DIENSTLEISTUNGEN Exportverpackungen von Industriegütern mit Konservierungsgewährleistung,

Schwergutverpackung mit Stahlkonstruktionen, Gefahrgutverpackung, Lieferung von Packhilfsmittel,

fachgerechtes Stauen von Containern, LKW-Ladungssicherungen, Lagerlogistik

90

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

GESUCHTE FACHRICHTUNGEN Holzmechaniker, Holzverarbeitung

135

PRAKTIKA/TRAINEE auf Anfrage

AUSBILDUNGSBERUFE Industriekaufmann/-frau

PETER KRINGS GMBH & CO. KG

Dienstleistung nach Maß

180

P000-06 RZ Briefbogen Krings mod 03.07.2006 22:05 Uhr Seite 1

Peter Krings ist der Partner, wenn es darum geht, hochwertige

Industriegüter innerhalb kürzester Zeit individuell für den weltweiten

Versand zu verpacken. Ob es sich dabei um komplette

Industrieanlagen oder filigrane Elektronikbauteile handelt, mit

Konstruktionen aus Massivholz, Grobspanplatten, Sperrholz oder anderen

Holzwerkstoffen in Kombination mit Metall oder Kartonagen liefert das

Unternehmen immer die passende Verpackung gemäß den Anforderungen,

dem Packgut und den Transportbedingungen. Mit Fachwissen und kompetentem

Personal unterstützt die Firma Peter Krings ihre Industriekunden

bereits ab der Konstruktionsphase, damit ihre Güter optimal und sicher

verpackt beim Endkunden eintreffen. Mit 25.000 Quadratmetern beheizbarer

Hallenfläche und 25.000 Quadratmetern Freifläche mit Krananlagen bis

40 t an den Standorten in Stolberg und Eschweiler sorgt das Unternehmen

für die fachgerechte und sichere Lagerung der Waren.

Peter Krings erarbeitet in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden eine

individuell abgestimmte und professionelle Verpackungslösung. Diese wird

durch fachlich und sicherheitstechnisch geschultes Personal, eine EDV

unterstützte Konstruktion und Produktion der Holzpackmittel ständig auf

einem hohen Qualitätsniveau gehalten. Die international anerkannten

Richtlinien für eine Exportverpackung (HPE) sind hier für die Firma Peter

Krings nicht nur eine Verpflichtung, sondern der Garant für zufriedene

Kunden. Seit 1971 ist Peter Krings Mitglied im HPE (Bundesverband Holzpackmittel,

Paletten, Exportverpackung e. V.) und wird ab 1993 in dessen

Fachgruppe „HPE­Certified Custom Packaging“ unter der laufenden Nummer

63 geführt. Von 1998 an bis heute erfolgte kontinuierlich die Zertifizierung

durch den TÜV Rheinland nach DIN ISO 9001 und in 2009 eine zusätzliche

Zertifizierung für Schwergutverpacker durch die BFSV Hamburg.

Peter Krings, Export- & Schwergutverpackung, Lager- & Versandlogistik,

ist Ihr Partner, wenn es darum geht, Waren in kürzester Zeit

individuell zu verpacken, um sie weltweit zu versenden.

24

Export- & Schwergutverpackung Peter Krings GmbH & Co. • Lager- KG & Versandlogistik

Cockerillstraße 69 · 52222 Stolberg · Tel. + 49 2402 95200

E-Mail: vertrieb@peter-krings.de · www.peter-krings.de


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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Sondermaschinenbau

STANDORTE Stolberg

GRÜNDUNG 1962 MITARBEITERZAHL ca. 75

PRODUKTE / DIENSTLEISTUNGEN Sondermaschinenbau, Walzwerktechnologie, Service-Center-Schleifen,

industrielle Dienstleistungen, Wartung und Instandhaltung

45

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

GESUCHTE FACHRICHTUNGEN Maschinen- und Anlagenbau, gewerblich und kaufmännisch

PRAKTIKA/TRAINEE Ja, im Maschinenbau nach Absprache möglich

AUSBILDUNGSBERUFE Industriemechaniker/-in, Maschinen- und Anlagenführer/-in, Industriekauffrau bzw. -mann

DIRKRA SONDERMASCHINENBAU GMBH

Technologische Synergien aus einer Hand

Kompetenz, Qualität, Flexibilität – dafür steht die DIRKRA

Sondermaschinenbau GmbH. Der Komplettservice im Sondermaschinenbau

reicht dabei von der Projektierung, Entwicklung

und Konstruktion über die Fertigung, Produktion und Logistik

bis zur Montage und Installation vor Ort sowie die Beratung, Wartung und

Reparatur. So hat DIRKRA komplexe und umfangreiche Projekte in einer

Vielzahl von Branchen realisiert, z. B. im Maschinen­ und Anlagenbau, bei

Automobilzulieferern, der Konsumgüterindustrie, in Kraftwerken oder in der

chemischen Industrie. Ein besonderer Schwerpunkt der DIRKRA liegt in der

Ausrüstung von Walzwerken und Walzstraßen mit Sondermaschinen. Ein weiteres

Spektrum spezieller Anforderungen deckt das Service­Center­Schleifen

ab. Für die Kunden bietet das DIRKRA­CNC­Schleifzentrum nicht nur eine

kostengünstige und schnelle Alternative zur internen Instandsetzung, es

garantiert auch höchste Qualität.

Möglich wird dies einerseits durch die modernste technische Ausstattung.

Der exzellent ausgestattete Maschinenpark auf 15.000 Quadratmetern Fläche aus

Fräs­ und Bearbeitungszentren, Schleifmaschinen, Bohrwerken und Drehmaschinen

unterschiedlichster Dimensionierungen erlauben die Produktion von

Maschinen und Anlagen für branchenunabhängige bzw. ­übergreifende Anwendungen

und Installationen. Das wahre Kapital des Unternehmens sind jedoch die

hoch motivierten und bestens geschulten Mitarbeiter. Schon seit vielen Jahren

bildet DIRKRA erfolgreich junge Menschen in den metalltechnischen Berufen

wie auch im kaufmännischen Bereich aus. Damit verfügt das Unternehmen kontinuierlich

über junge, dynamische Fachkräfte, die innovativ sind und technischen

Neuerungen positiv gegenüberstehen. Den hohen Anspruch an Qualität,

Kompetenz, Flexibilität, aber auch ein umweltbewusstes Handeln dokumentieren

nicht zuletzt auch die Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001 und ÖKOPROFIT.

Transportbänder und Oberflächeninspektionssysteme sind ein Teil

des Fertigungsspektrums von DIRKRA.

DIRKRA Sondermaschinenbau GmBH

Werther Straße 20 · 52224 Stolberg · Tel. + 49 2402 9544-0

E-Mail: info@dirkra.de · www.dirkra.de

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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Kabelentwicklung und -herstellung

STANDORTE Stolberg, Teil der LEONI AG mit Hauptsitz in Nürnberg

GRÜNDUNG 1919 MITARBEITERZAHL ca. 500

PRODUKTE / DIENSTLEISTUNGEN Energie-, Instrumentation- und Datenkabel inkl. Verbindungssystemtechnik

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

GESUCHTE FACHRICHTUNGEN Maschinen- und Anlagenführer, Industriemechaniker für Instandhaltung,

Elektroniker für Betriebstechnik, Industriekaufleute mit Europaqualifikation

PRAKTIKA/TRAINEE allg. kaufmännischer Bereich DIPLOMARBEITEN/PROMOTION nach Absprache

135

90

AUSBILDUNGSBERUFE Maschinen- und Anlagenführer, Industriemechaniker

für Instandhaltung, Elektroniker für Betriebstechnik, Industriekaufleute mit Europaqualifikation

LEONI KERPEN GMBH

Mit Highspeed in die Zukunft

180

Ohne die Kabel von LEONI Kerpen stünden zahlreiche

Betriebe still. Denn sie transportieren Strom und Signale,

bringen damit Geräte und Maschinen zum Laufen, versorgen

ganze Raffnerieanlagen mit Energie oder übermitteln

digitale Daten in Steuerzentralen und Rechenzentren.

1919 als Familienunternehmen gegründet, gehört LEONI Kerpen seit

2005 zur Unternehmensgruppe der LEONI AG. Der Konzern ist weltweit

als System­ und Entwicklungslieferant für Draht, Kabel und Bordnetzsysteme

tätig und beschäftigt rund 64.000 Mitarbeitern in 80 Werken.

Am Standort Stolberg entstehen technisch anspruchsvolle Kabelprodukte

für die Informationstechnologie und industrielle Märkte, die an Kunden

in aller Welt gehen.

Die Datenkabel mit ihren dazugehörigen Steckersystemen ermöglichen

die schnelle Datenkommunikation – im Internet, in betrieblichen Netzwerken

und in der Automatisierungstechnik. Die Kabel bestehen aus

Kupfer oder Lichtwellenleitern und sind das Rückgrat der modernen

Highspeed­Kommunikation. LEONI Kerpen ist Pionier bei neuen

Technologien wie der 100 GigaBit Übertragung.

Für die industriellen Projekte sind Instrumentationskabel und Energieversorgungskabel

von Schwach­ bis Starkstrom und Nieder­ bis Mittelspannung

im Stolberger Angebot. In der Öl­ und Gasindustrie ist der

Betrieb an der Zweifaller Straße eines der führenden Unternehmen weltweit.

Seit kurzem ist LEONI Kerpen auch im Bereich der erneuerbaren

Energien tätig und verkabelt thermische Solarkraftwerke mit innovativen

Kabelsystemen. Der Betrieb hat sich in den zurückliegenden Jahren neu

ausgerichtet und blickt nun optimistisch in seine Zukunft.

LEONI Kerpen GmbH

Zweifaller Straße 275–287 · 52224 Stolberg

Tel. + 49 2402 17-1 · E-Mail info@leoni-kerpen.com · www.leoni.com

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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Maschinenbau

FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Automobilhandel

45

GRÜNDUNG Die Jouhsen-bündgens Maschinenbau GmbH

entstand 1991, nachdem die Jouhsen Maschinenbau GmbH die

1864 gegründete F.W. Bündgens übernommen hatte.

MITARBEITERZAHL ca. 50

PRODUKTE Spezialmaschinen zur effizienten Verarbeitung

dünner Drähte und Abfüllanlagen

GRÜNDUNG seit 2004 Teil der Jacobs Gruppe Aachen

MITARBEITERZAHL 23 (darunter sechs Auszubildende)

DIENSTLEISTUNGEN Neu- und Gebrauchtwagenverkauf,

Automobil-Service, Teile- und Zubehördienst

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

Attraktive Ausbildungsplätze in den Fachrichtungen

• Automobilkaufmann m/w

• Bürokaufmann m/w

• KFZ-Mechatroniker m/w

JOUHSEN-BÜNDGENS MASCHINENBAU GMBH

Effizienz = Präzision +

Geschwindigkeit

Bis zu 2.000 Stück pro Minute – in dieser Geschwindigkeit werden

Messingnägel für Batterien, Wälzlagerrollen oder ­nadeln

für Automobilkomponenten, Bauteile für Uhren oder chirurgische

Nadeln gerichtet, getrennt und je nach Bedarf auch gebohrt,

gestaucht oder geschweißt. Maschinen für die Drahtverarbeitung

und Abfüllanlagen sind die beiden Geschäftsfelder, in denen das Unternehmen

tätig ist. Der Erfolg von Jouhsen­bündgens resultiert aus der

langjährigen Erfahrung im hochpräzisen Maschinenbau und aus der kontinuierlichen

Bereitschaft zur Innovation. In vielen Märkten wächst der

Kostendruck, es muss immer effektiver produziert werden. Mit Maschinen

von Jouhsen­bündgens ist schon heute eine wirtschaftliche Produktion

möglich. Das rund 50­köpfige, äußerst qualifizierte und motivierte

Team versteht die Prozesse der Kunden und findet immer wieder herausragend

effziente Lösungen. Voraussetzungen dafür sind der unbedingte

Wille und die Fähigkeit, Maschinen und Prozesse entsprechend der

kundenspezifischen Bedürfnisse stetig weiterzuentwickeln. Damit verbessert

Jouhsen­bündgens die Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden auf allen

Kontinenten und sichert die eigene Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft.

JACOBS AUTOMOBILE GMBH

Qualität in Sachen

Fahrzeugtechnik

Seit 1992 steht der Name Jacobs in der Großregion Aachen

für Erfahrung und Fortschritt in Sachen Fahrzeugtechnik.

Als Teil der Gruppe vertritt die Jacobs Automobile GmbH

die Marken VW und VW Nutzfahrzeuge als Neuwagenpartner.

Ein jederzeit verfügbares breites Neuwagenangebot, eine

qualifizierte Beratung und überzeugende Versicherungs­, Finanzierungs­

und Leasingkonzepte sorgen dafür, dass der Kunde jederzeit

das für ihm passende Auto findet. Ebenso steht ein umfangreiches,

qualitativ hoch wertiges und nach strengsten Kriterien geprüftes

Angebot an Gebrauchtwagen zur Verfügung. Dabei kann der Kunde

auf einen Fahrzeugpool von rund 1.500 Autos aus der gesamten Jacobs

Gruppe zurückgreifen. Modernste Diagnose­ und Wartungstechnologie

und hoch professionelle, ständige geschulte Mitarbeiter machen

die Jacobs Automobile GmbH zudem zum zuverlässigen Service­

Partner. Außerdem bietet Jacobs Automobile in Stolberg VW­ und

Audi Ori ginal­Teile und ­Zubehör. Die ISO­ und Umweltzertifizierung

unterstreichen die Qualität der Dienstleistungen aus dem Hause

Jacobs Automobile in Stolberg.

Jouhsen-bündgens Maschinenbau GmbH

Industriestraße 11-13 · 52224 Stolberg / Germany

Tel. +49 2402 102067-0 · jouhsen@jouhsen.de

Jacobs Automobile GmbH

Ein Unternehmen der Jacobs Gruppe

Eschweiler Straße 58-62 · 52222 Stolberg · Tel. +49 2402 999000-0

info@jacobs-automobile-stolberg.de · www.jacobs-stolberg.de

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Lebensqualität

Es gibt viele Gründe, warum es sich in der Kupferstadt Stolberg gut leben lässt. Stolberg ist eine „Stadt

im Grünen“. Mehr als 70 Prozent der Stadtfläche sind land- und forstwirtschaftlich geprägt. Mit den waldreichen

Natur- und Erholungsräumen im Süden ist die Kupferstadt das Tor zum Naturpark Hohes Venn/

Eifel. Die gemütliche Altstadt bietet nicht nur eindrucksvolle Zeugnisse der Geschichte Stolbergs, sie lädt

mit vielen kleinen Geschäften auch zum Bummeln und Verweilen ein. Stolberg ist vor allem auch ein Ort

für junge Familien. Im „Grünen“ finden sie hier ein angenehmes Wohnumwelt. Die Angebote der Kinderbetreuung

und schulischen Ausbildung sind breit gefächert. Die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in

der Natur, beim Sport oder den vielfältigen kulturellen Angeboten sind umfangreich. Wer es zum Shoppen

mehr großstädtisch liebt, ist dennoch ganz nah dran: Die Aachener Innenstadt erreicht man mit der

„euregiobahn“ innerhalb von 15 Minuten. Wer europäisches Flair genießen möchte, der kann nach weniger

als einer Stunde Autofahrt im niederländischen Maastricht flanieren oder den quirligen Trödelmarkt im

belgischen Lüttich erleben.

„Als Mutter zweier Kinder habe ich es zu schätzen gelernt, dass die Kindertagesstätten

in Stolberg an den Bedürfnissen der Kinder und Eltern ausgerichtet sind.

Die Kinder sind dort bestens versorgt und werden außerdem gut auf die Schule

vorbereitet werden. Auch wenn es mal eng wird beim rechtzeitigen Abholen, zeigen

sich die Betreuerinnen sehr flexibel. Am Wochenende genießen wir es dann,

mit der ganzen Familie einen Ausflug in den Naturpark Hohes Venn/Eifel zu machen.

Die Moor- und Heidelandschaft dort ist wirklich atemberaubend schön.“

MARION MEYER, MUTTER ZWEIER KINDER IM KINDERGARTEN- UND GRUNDSCHULALTER

Es gibt viele Gründe,

warum es sich in Stolberg gut

leben lässt.


Stolberg ist der Ort, wo ich mich mit meinen guten Freunden treffen kann –

egal ob auf einen leckeren Cocktail im „Alt“, auf ein Bier und Musik im „Piano“,

gutes Essen im „By George“ oder einen charmanten Abend im „Elsässer“.

Stolberg bietet mir für jede Gelegenheit und für jeden Anlass genau das richtige

Lokal und das richtige Geschäft. Stolberg überzeugt durch sein facettenreiches

Angebot und seinen historischen Stadtkern. Auch im Bereich Kultur bietet Stolberg

zu studentischen Preisen ein vielseitiges Programm.“

ESTER SASS, STUDENTIN


Stadt mit Wohlfühlcharakter

für Jung und Alt

Die Kupferstadt Stolberg ist eine Wohnstadt mit

Charme und einer ausgezeichneten Lebensqualität.

Attraktive Wohngebiete im „Grünen“, ein

breites Einkaufs­ und Dienstleitungsspektrum,

vielfältige Betreuungs­, Bildungs­, Kultur­ und Freizeitangebote,

aber auch zahlreiche Angebote für ältere Menschen schaffen die

Voraussetzungen dafür, dass Jung und Alt hier gut wohnen und

leben können.

Mit ihren verwinkelten Straßen und Gassen beeindruckt die

historische Altstadt Stolbergs. Viele Häuser aus der vorindustriellen

Zeit sind hier noch vorhanden und wurden mustergültig

restauriert. Die alten Kupferhöfe geben der Stadt ihr besonderes

und einmaliges Bild. Neben der Kernstadt von Stolberg prägen

15 weitere Ortsteile das Leben der Stadt. Sie haben nicht selten

einen dörflichen Charakter und zeigen zum Beispiel mit den

Häusern in Bruchsteinmauerwerk in den Ortsteilen Büsbach

und Alt­Breiing ihr historisch gewachsenes Bild.

Die Stadt Stolberg selbst tut einiges, um den historischen und

„grünen“ Charakter der Stadt zu erhalten und weiter auszubauen.

Neue Baugebiete werden nur dort ausgewiesen, wo sie städtebaulich

auch sinnvoll sind. Außerdem wird darauf geachtet,

dass zunächst Baulücken geschlossen werden und eine Bebauung

ökologischen Anforderungen entspricht. Und nicht ganz

unwichtig gerade für junge, bauwillige Familien: In der Kupferstadt

Stolberg sind Baugrundstücke noch erschwinglich im Vergleich

zu anderen Städten ähnlicher Größe und Lage. Auch für

junge Menschen, die vielleicht gerade in Aachen studieren,

möchte die Stadt in Zukunft Wohnformen schaffen, die ihren

30


Wünschen entsprechen. So können sie den Charme der Kleinstadt

mit der historisch geprägten Altstadt, den zahlreichen

Grünflächen, aber auch den zahlreichen Freizeitangeboten genießen,

gleichzeitig ist das großstädtische Leben auch nicht weit.

Die Menschen in Stolberg denken und leben schon seit eh und

je europäisch. Bereits zur Blütezeit des Messinggewerbes im

17. und 18. Jahrhundert kamen viele Menschen aus Frankreich,

Belgien und den Niederlanden nach Stolberg. Heute noch findet

sich in der Stolberger Mundart mancher französische Einfluss.

Diese Offenheit haben sich die Stolberger bis heute bewahrt.

Sportstätten wie Hallenbad, Segelflugplatz, Tennis­ und Squashanlagen,

ein weitläufiges Wander­ und Reitwegnetz im Nationalpark

Eifel und im Naturpark Hohes Venn/Eifel oder kulturelle

Einrichtungen wie Büchereien, die Museen Zinkhütter Hof

und in der Torburg sowie verschiedene Galerien bieten vielfältige

Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Für Familien mit Kindern und für Jugendliche gibt es in Stolberg

ein breites Angebot an Kindergärten, Kinderspielplätzen,

Schulen, Sportstätten und Freizeiteinrichtungen.

Aber nicht nur junge Menschen sind in Stolberg gut versorgt.

Seniorenwohnungen, Einrichtungen zur Pflege­ und Kurzzeitpflege

sowie Angebote zum betreuten Wohnen machen älteren

Menschen das Leben leichter und angenehmer. Das Senioren­

Infocenter steht zudem als Anlaufstelle für alle Fragen und Probleme

zur Verfügung, sei es beim Umgang mit Behörden und

Einrichtungen oder Informationen zur Freizeitgestaltung.

31


Stolbergs neue, attraktive Eingangstür

EVS sorgt für mehr Mobilität

Seit 2012 erstrahlt der Stolberger Hauptbahnhof in neuem Glanz.

Im Servicepoint gibt es Kaffee, Snacks und alles, was man kurzfristig

für die Bahnreise benötigt. Außerdem können Fahrkarten erworben

werden und auch eine öffentliche Toilette ist verfügbar.

Leitstelle, Betriebs­ und Firmensitz der EVS EUREGIO Verkehrsschienennetz

GmbH sind ebenfalls in das Bahnhofs gebäude eingezogen und steuern

von hier das Streckennetz der EVS.

Die Neugestaltung des Stolberger Bahnhofsgebäudes ist ein deutlich

sichtbares Zeichen der Erfolgsgeschichte der EVS EUREGIO Verkehrsschienennetz

GmbH, die 1999 mit der Gründung des rein privat geführten

Eisenbahninfrastrukturunternehmens begann. Anstoß waren die Bestrebungen

der Deutschen Bahn sich mit den Strecken aus den Regionen zurückzuziehen

und die Sorge verschiedener Stolberger Unternehmen dadurch

den direkten Bahnanschluss zu verlieren. Im Jahr 2000 übernahm

die EVS ein 69 km langes Streckennetz und ein Jahr später wurden im

ersten Schritt die Strecke Stolberg Hbf – Stolberg Altstadt ausgebaut und

vier neue Haltepunkte eingerichtet. Viele weitere Schritte folgten wie beispielsweise

der Ausbau der Eschweiler Talbahnstrecke oder der Neubau der

Strecke Langerwehe – Weisweiler. Die Einweihung des Haltepunktes Bahnhof

St. Jöris im Juni 2014 ist dabei ganz sicher nicht der letzte Schritt. Neue

Haltepunkte sind in der Planung, die Anbindung von Baesweiler und Breinig

sowie die Anlage neuer P & R­Plätze sind ebenfalls fest ins Auge gefasst

wie auch der weitere sukzessive Ausbau des Schienennetzes und die Verknüpfung

mit anderen Netzen. Bedient werden die vier Strecken (Stolberg

Hbf ­ Stolberg Altstadt, Eschweiler Talachse, Weisweiler ­ Langerwehe,

Alsdorf ­ Herzogenrath) der EVS mit ihren aktuell insgesamt 19 Haltepunkten

durch die Züge der „euregiobahn“.

Oberste Gebote der EVS bei allen Planungen sind immer die Verbesserung

der Mobilität der Bürger in der Region, der Komfort auf den Strecken und

deren Sicherheit. Die mittlerweile im 30­Minuten­Takt verkehrenden Züge

der „euregiobahn“ zwischen Stolberg und Aachen tragen ganz sicher dazu

bei, und mit großem Erfolg ist es der EVS auch gelungen, Güterverkehr

von der Straße auf die Schiene zu verlagern. So nutzen mehrere mittelständische

Unternehmen der Region für den Transport von Massengütern ihre

Gleisanschlüsse an das Netz der EVS.

Verkehrsminister Michael Groschek bezeichnete bei der Einweihung des

neuen Bahnhofsgebäudes die „euregiobahn“ daher als „Modell für das

Land“. Mit der Inbetriebnahme der neuen, attraktiven Eingangstür

Stolbergs soll die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes aber noch nicht

abgeschlossen sein. Die Ausweitung des P & R­Angebots und der Bau eines

neuen Parkdecks, von dem über einen „Skywalk“ eine barrierefreie Überquerung

der Gleise zum Mittelbahnsteig möglich gemacht werden soll,

sind bereits konkret ins Auge gefasst. Und Pläne für die Flächenentwicklung

für aktuell brachliegende ehemalige Industrieareale in Bahnhofsnähe

liegen bei der Stadt Stolberg ebenfalls schon auf dem Tisch.

32


Ein starkes Netzwerk

für Kinder, Jugendliche und junge Familien

Das Soll an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren

ist in der Kupferstadt Stolberg mehr als erfüllt. Alle Grundschulen

werden als offene Ganztagsschule geführt. Dies

sind nur zwei Beispiele dafür, dass in Stolberg die Unterstützung

für junge Familien, Kinder und Jugendliche ganz oben auf der

Tagesordnung steht. Insgesamt 10 Grundschulen, zwei Hauptschulen,

zwei Realschulen, zwei Gymnasien, eine Gesamtschule, eine Sekundarschule

und drei Schulen für Kinder und Jugendliche mit besonderem

Förderbedarf sowie das Berufskolleg bieten rund 8.000 Kindern und

Jugendlichen ein breites Spektrum der schulischen und beruflichen Ausbildung.

18 städtische Kindertagesstätten und 13 Einrichtungen freier

Träger sorgen dafür, dass auch die Kinder im Vorschulalter immer gut

versorgt sind. Sieben dieser Einrichtungen bieten außerdem als Familienzentrum

zum Beispiel eine Betreuung außerhalb der üblichen Öffnungszeiten

für Kinder unter drei Jahren oder eine zusätzliche Sprachförderung

für Eltern und Kinder. Fünf in tegrative Einrichtungen – zwei getragen

von der Stadt und drei von freien Trägern – fördern das Zusammenleben

von Menschen mit und ohne Behinderung.

Das Engagement für junge Familien beginnt in Stolberg aber nicht in der

Kindertagesstätte und der Grundschule. Im Netzwerk „Starkes Aufwachsen

in Stolberg“ kooperieren verschiedene Träger aus dem Gesundheitsbereich

und freie Träger aus allen Bereichen der Kinder­ und Jugendhilfe,

um für Familien in Stolberg frühzeitige Unterstützungsmöglichkeiten zu

entwickeln. Diese reichen vom Babybegrüßungspaket, der Beratung in

der Schwangerschaft, den Familienhebammen über die Unterstützung für

Eltern und Kinder bei Erziehungsfragen, Familienpatenschaften bis zur

Schularbeitshilfe.

Auch in der Freizeit hat Stolberg für Kinder und Jugendliche einiges zu

bieten. Verschiedene Treffpunkte und Jugendeinrichtungen, die mobile

Jugendarbeit, der Jugendbus, Ferienspiele und das Jugendparlament sind

nur einige Stichworte im breiten Unterstützungsangebot für Kinder und

Jugendliche.

Info

Schulen in Stolberg (Stand: 31.08.2014)

Grundschulen 10 2.070

Hauptschulen 2 403

Realschulen 2 718

Gymnasien 2 1.445

Sekundarschule 1 161

Gesamtschule 1 354

Förderschulen 3 509

Allgemeinbildende SchuIen gesamt:

21 5.660 Schüler

Berufskolleg 1 2.300

33


Freizeit erleben

für Kulturfans, Naturfreunde und Genießer

Mittelalterliche Gassen und schier endlose Natur,

gemütliche Kneipen und ein multinationales

Spektrum kultureller, sportlicher und informativer

Angebote – die Möglichkeiten, in Stolberg die

Freizeit zu erleben, sind vielfältig und attraktiv.

Viel zu entdecken gibt es im historischen Zentrum der Kupferstadt

Stolberg und den verschiedenen Stadtteilen. Die prachtvollen

Kupferhöfe aus der Zeit der frühen Industrialisierung im 17. Jahrhundert

erzählen die Geschichte vom Glanz der Kupfer­ und Messingindustrie

und vom Reichtum der Kupfermeister. Geschichte

hautnah für Groß und Klein bietet das Museum Zinkhütter Hof

für Industrie­, Wirtschafts­ und Sozialgeschichte. Anhand von

Maschinen, Werkzeugen, Produkten und Fotos wird hier die Arbeits­

und Alltagskultur früherer Zeiten lebendig. Weithin sichtbarstes

Wahrzeichen der Stolberger Geschichte ist die Burg aus

dem 12. Jahrhundert hoch über der Stadt. Heute ist die Burg Ort

für kulturelle, öffentliche und private Veranstaltungen, zum Beispiel

auch Hochzeiten. Theater­ und Konzertvorführungen haben

hier ihren Platz. In der Burggalerie finden wechselnde Ausstellungen

statt und im Museum in der Torburg werden auf fünf Etagen

Handwerks­ und Industrieprodukte und deren Herstellung gezeigt.

In der Stolberger Altstadt und den umliegenden Orten mit dem

stimmungsvollen, historischen Ambiente findet sich immer auch

ein Plätzchen in den Biergärten, Musikbistros und Szenekneipen,

an dem man seine Freizeit ganz entspannt genießen kann. Die abwechslungsreiche

Gastronomielandschaft Stolbergs ist Ausdruck

der ausgeprägten Ess­ und Trinkkultur in der Stadt.

34


„Für Sportbegeisterte bietet Stolberg viele Möglichkeiten, sich nach der Schule, der

Uni oder der Arbeit auszuleben. Vom Selection Fitness bis hin zu Fußballvereinen

und Kampfsportvereinen, wie zum Beispiel dem Fight Club Black Panther, in dem ich

trainiere, hat Stolberg alles im Angebot. Außerdem ist man durch die Nähe zur Eifel

schnell in der Natur und kann im Wald mal eine Runde laufen gehen, kommt aber

genauso schnell mit der „euregiobahn“ nach Aachen zum Shoppen.“

KRISTINA REUL, 22 JAHRE, WOHNHAFT IN STOLBERG-ZWEIFALL

Kunst, Theater, Musik – all das gehört zu der vitalen, mitten in der Bevölkerung

verwurzelten Kulturszene in Stolberg. In den Ateliers des „Künstlerhofs

Rose“, den zahlreichen Galerien und Ausstellungen auf der Burg

wird diese ebenso erlebbar wie bei der Veranstaltungsreihe „Stolberg

goes…“, bei der alljährlich Highlights aus fernen Ländern auf unterhaltsame

und informative Weise in der Stadt präsentiert werden. Klassische

Konzertreihen wie die Abonnement­Konzerte und der Stolberger Musiksommer,

Stadtfeste, Mittelalter­Events, das Kupfermeistertreffen und die

Kupferstädter Weihnachtstage mit dem romantischen Weihnachtsmarkt auf

der Burg gehören ebenfalls zum umfangreichen Kulturangebot in der Stadt.

Wen es in die Natur zieht, der triff schnell auf eine einzigartige Flora, die

ganz eng auch mit der Geschichte der Kupferstadt verbunden ist. Denn

das gelbe Galmeiveilchen wächst nur auf den ehemaligen Erzfeldern rund

um Stolberg. Das Galmei gab dem Kupfer die goldene Farbe und verlieh

ihm seine edle Anmutung. Heute wird hier zwar kein Galmeierz mehr

gewonnen, frühere Anbaugebiete, wie der „Schlangenberg“, stehen aber

unter Naturschutz und sind ein weltweit einmaliges Biotop.

In den Stolberger Stadtteilen Vicht, Zweifall, Gressenich, Venwegen,

Breinig und Schevenhütte mit der Wehebachtalsperre finden Naturfreunde

und Wanderer alles, was sie sich wünschen: Natur­ und Lehrpfade,

ein 60 km langes Reitwegenetz und idyllische Wanderwege.

Das Gebiet um die Wehebachtalsperre ist gleichzeitig auch das Tor

zum Naturpark Hohes Venn­Eifel. Auf einer Fläche von 2.700 km²

verbindet der Deutsch­Belgische Naturpark Landschaften von einmaliger

Vielfalt in Nordrhein­Westfalen, Rheinland­Pfalz und Belgien.

Kennen lernen kann man alle diese Landschaften auf dem 300 km langen

Eifelsteig, einem der „Top­Trails of Germany“. Nicht minder erlebnisreich

sind die 16 km lange „Kupferroute“ von Stolberg nach Aachen

oder die „Grünrouten“ von Düren über Stolberg und Aachen bis ins

belgische Beringen. Eine Radtour auf der „Stolberger Vennbahnroute“

oder Wandern, Joggen und Nordic Walking auf den sechs unterschiedlichen,

insgesamt 42 km langen Routen des „Vital Parcours“ – die

Möglichkeiten in der Natur rund um Stolberg aktiv zu werden, sind

nahezu unerschöpflich.

35


Region

Die Kupferstadt Stolberg liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Aachen und inmitten des europäischen

Wirtschaftsraumes Maas-Rhein. Rund 3,5 Millionen Verbraucher leben in der Wirtschaftsregion Aachen-

Maastricht-Lüttich und machen sie zu einem Standort mit Zukunftspotenzial. Im 30-Minuten-Takt fahren

die Züge von Stolberg nach Aachen und umgekehrt. Bis ins niederländische Maastricht sind es etwa 40 km,

rund 15 km mehr bis ins belgische Lüttich. Köln, Bonn und die Städte der Rheinschiene, die Landeshauptstadt

Düsseldorf und die Metropolregion Ruhr im Osten, die niederländischen Metropolen Amsterdam und Brüssel,

die Häfen in Rotterdam und Antwerpen sind über eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur mit dem

Auto und per Bahn schnell erreicht. Zu den Flughäfen Köln-Bonn, Düsseldorf, Maastricht und Lüttich beträgt

die Fahrtzeit weniger als eine Stunde. Zahlreiche Einrichtungen der Forschung und Lehre und die enge Zusammenarbeit

der wirtschaftlichen Akteure in der StädteRegion Aachen tragen entscheidend zur positiven

Entwicklung der regionalen Wirtschaft bei. Sie stärken die Innovationskraft der Unternehmen und bieten den

Menschen attraktive Chancen der beruflichen Entwicklung.

„Die Kooperation mit der FH Aachen erfüllt den hohen Qualitätsanspruch unserer

Ausbildung bei der EWV. Denn der duale Ausbildungsweg verbindet den praktischen

Ausbildungsalltag mit der Theorie eines wissenschaftlichen Studiums. Eine tolle

Sache für uns als Arbeitgeber und unseren Nachwuchs, der in kurzer Zeit zwei attraktive

Abschlüsse erreicht.“

MANFRED SCHRÖDER, GESCHÄFTSFÜHRER DER EWV ENERGIE-

UND WASSER-VERSORGUNG GMBH


90

135

Stolberg liegt in Nachbarschaft zur

Universitätsstadt Aachen und

grenznah an Belgien und

den Niederlanden

180

„Durch unseren Firmenstandpunkt in der Euregio entstanden schon viele länder- und

regionsübergreifende Kontakte. So ergaben sich Aufträge für den WDR in Aachen, Köln,

Düsseldorf und Brüssel. Außerdem bearbeiten wir viele Aufträge für große Unternehmen

wie Siemens oder Bosch in Aachen, Köln, Düsseldorf und der Umgebung. Die meisten

unsere Projekte sind innerhalb einer Stunde erreichbar dank der guten Infrastruktur im

Euregio-Raum. Das Angebot an Kooperationspartnern ist vielfältig in der Euregio. Auch für

Berufspendler ist der Standpunkt reizvoll, so kommen einige unserer Mitarbeiter auch aus

den Grenzstädten der Niederlande oder Belgien.“

NORBERT HARPERSCHEIDT, GESCHÄFTSFÜHRER DER FIRMA GESIKOM

GESELLSCHAFT FÜR ELEKTRO-, SICHERHEITS- UND KOMMUNIKATIONS-

TECHNIK MBH


Die Forschungs- und Bildungsregion

gemeinsam die Innovationsfähigkeit stärken

Die Rheinisch­Westfälische Technische Hochschule

Aachen, die Fachhochschule Aachen, das Forschungszentrum

Jülich und drei Fraunhofer­Institute

in Aachen – die Unternehmen in Stolberg profitieren

von den außergewöhnlichen Möglichkeiten einer ganzen Reihe

renommierter Forschungs­ und Bildungseinrichtungen.

„Die RWTH Aachen ist ein Ort, an dem die Zukunft unserer industrialisierten

Welt gedacht wird.“ Dies ist der Anspruch der

Rheinisch­Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Mit

über 40.000 Studierenden ist die RWTH die größte Universität für

technische Studiengänge in Deutschland. Sichtbares Zeichen der

engen Kooperation mit der Industrie ist der RWTH Aachen Campus,

einer der größten Wissenschaftsparks Europas. Industrieunternehmen

und Hochschulinstitute arbeiten hier sehr eng und interdisziplinär

an gemeinsam definierten Forschungsschwerpunkten.

Über 12.000 Studierende besuchen die Fachhochschule Aachen –

University of Applied Sciences, die damit zu den größten Fachhochschulen

Deutschlands zählt. Ihr Schwerpunkt liegt in den

MINT­Fächern, d. h. den Fächern der Themengebiete Mathematik,

Informatik, Naturwissenschaft und Technik, sowie den ständig

wachsenden Fachbereichen der Wirtschaftswissenschaften und der

Gestaltung. Theorie und Praxis werden während des gesamten

Studiums eng miteinander verknüpft, so dass für die Studierenden

ein berufsqualifizierendes, wissenschaftlich fundiertes Studium

gewährleistet ist. Enge Kooperationen mit regionalen und internationalen

Unternehmen sowie renommierten Forschungseinrichtungen

wie dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) spiegeln sich in

der Qualität des Lehrangebotes wider.

38


Das Forschungszentrum Jülich zählt mit seinen rund 5.000 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern zu den größten interdisziplinären

Forschungseinrichtungen in Europa. Schlüsseltechnologien in den

Bereichen Energie und Umwelt sowie Information und Hirnforschung

stehen hier im Mittelpunkt der Forschungen.

In der „Transferallinanz Aachen“ arbeiten verschiedene Einrichtungen

der Wirtschaftsförderung sehr eng mit diesen Forschungs­ und

Bildungseinrichtungen zusammen. Die RWTH, die Fachhochschule

Aachen, das Forschungszentrum Jülich, die Industrie­ und Handelskammer

Aachen, die Handwerkskammer Aachen, die Technik

Agentur Euskirchen und die Wirtschaftsförderungsagentur für die

Technologieregion Aachen AGIT bilden die „Transferallianz

Aachen“. Als lokales Transfernetzwerk haben sie sich der „Innovationsallianz

der NRW­Hochschulen“ angeschlossen, um im Rahmen

dieses partnerschaftlich organisierten Netzwerks die Innovationsfähigkeit

in Nordrhein­Westfalen insgesamt zu stärken.

Auch Stolberg, im Zentrum der „Transferallianz Aachen“ gelegen,

profitiert von diesem Netzwerk. So findet bereits seit vielen Jahren

die Umsetzung von Hochschulwissen in verschiedenen Unternehmen

in sogenannten „SpinOffs“ statt, zum Beispiel im Bereich der

Medizintechnik. Außerdem sorgen die RWTH und die Fachhochschule

Aachen für eine praxisorientierte Ausbildung junger Menschen,

die den Unternehmen als hoch qualifizierte Arbeitskräfte zur

Verfügung stehen. Bereits im Rahmen dualer Studiengänge oder

durch Betriebspraktika im Rahmen der Ausbildung lernen sie die

Unternehmen der Region kennen und setzen nicht selten damit

auch Impulse in Sachen Innovationsfähigkeit der Firmen.

39


Kupferstadt Stolberg und Fachhochschule

gehen gemeinsame Wege

Interview mit Prof. Dr. rer. nat. Marcus Baumann,

Rektor der Fachhochschule Aachen

Herr Professor Baumann, die

Kupferstadt Stolberg und die FH

Aachen wollen zukünftig enger

kooperieren. Was bedeutet das

konkret?

„Die Stadt Stolberg braucht gute

Ideen und kluge Köpfe. Die guten

Ideen entstehen oft im engen Zusammenspiel

von Wissenschaft

und Wirtschaft. Wir laden die Unternehmen

aus der Region ein, mit

uns zusammenzuarbeiten, mit uns

gemeinsam nach innovativen Produkten,

Dienstleistungen und Verfahren zu forschen. Als Fachhochschule

haben wir einen direkten Draht zur Praxis. Wir wissen, wo der Schuh

drückt, und wir kennen die Wege, wie wir die Herausforderungen angehen

können. Wir wollen bei Entwicklungen, bei denen es um die Umsetzung

neuer Ideen in eine Innovation geht, die zum Produkt führt,

erster Ansprechpartner für kleine und mittelständische Unternehmen in

der Region sein. Wie ich immer sage: Was wir heute erforschen und entwickeln,

damit soll morgen Geld verdient werden können.“

Das sind die guten Ideen – und was meinen Sie mit den klugen Köpfen?

„Wir haben praxisnahe, anwendungsorientierte Studiengänge, die es jungen

Frauen und Männern ermöglichen, direkt nach dem Studium eine

gute Stelle hier in der Region zu finden und einen guten Start ins Berufsleben

zu schaffen. Das sind die jungen Leute, die in den Stolberger Unternehmen

in den nächsten Jahrzehnten arbeiten! Da haben wir aber auch

noch eine Menge Arbeit: Die Zukunft unserer Region hängt entscheidend

davon ab, ob es uns gelingt, die jungen Absolventinnen und Absolventen,

die an den Aachener Hochschulen ihren Abschluss machen, dafür zu

gewinnen, in der Region zu bleiben, hier zu arbeiten und zu leben.“

Gibt es praktische Beispiele, wie die Zusammenarbeit zwischen Stolberger

Unternehmen und der FH Aachen funktioniert?

„Nehmen Sie etwa unsere dualen Studiengänge. Das sind Studiengänge,

bei denen die jungen Leute ihr Studium mit einer Berufsausbildung kombinieren.

Für die Unternehmen ist das ein sehr interessantes Modell,

denn sie können ihre Führungskräfte von morgen frühzeitig binden und

ihnen während der Ausbildung schon viel über die Arbeitsabläufe vermitteln.

In Stolberg gibt es eine ganze Reihe von erfolgreichen Unternehmen,

mit denen wir gemeinsam duale Studiengänge anbieten, vor allem

LEONI Kerpen und die EWV, aber auch Dalli, Prym und Aurubis.“

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FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Druck- und Medienindustrie, Grafischer Fullservice

für die Klinische Forschung

GRÜNDUNG 1972 MITARBEITER 9

STANDORTE Aachen-Laurensberg

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

GESUCHTE FACHRICHTUNGEN Grafiker, Medienproduktioner

AUSBILDUNGSBERUFE Mediengestalter, Drucker,

Industriekaufmann-/frau

FAKTEN IM ÜBERBLICK

BRANCHE Energieversorung

GRÜNDUNG 1994

MITARBEITER ca. 450 inkl. Tochtergesellschaft regionetz

STANDORTE Betriebsstellen in Alsdorf, Aldenhoven, Weisweiler,

Heinsberg und Monschau, Beratungsstellen in Stolberg und Geilenkirchen.

BERUFSEINSTIEG UND AUSBILDUNG

Ausbildung als Elektroniker/in für Betriebstechnik, als Elektroniker/in PluS,

d. h. im Praxisverbund Lehre und Studium in Zusammenarbeit mit der

Fachhochschule Aachen, Campus Jülich, als Industriekaufmann/-frau sowie als

Industriekaufmann/-frau BWL PluS aus. Kooperation mit der FH Aachen bei der

Entwicklung des neuen Masterstudiengangs Energiewirtschafts-Informatik.

IMAGEDRUCK+MEDIEN GMBH

Print aus Aachen für die

gesamte Städteregion

Die Kunden der imageDRUCK+Medien GmbH profitieren

seit über 40 Jahren von der Professionalität und Erfahrung

des Unternehmens und seines Teams. Und von den

vielen kleinen, aber ganz entscheidenden Unterschieden.

Bei imageDRUCK+MEDIEN ist man es gewohnt, kreativ und erfinderisch

auf die speziellen Anforderungen der Kunden zu reagieren – egal

Standardprojekt oder Sonderfall. Schnell und unkompliziert bietet

imageDRUCK+MEDIEN eine Antwort auf alle Fragen rund um die

Produktion von Drucksachen wie Flyern, Broschüren, Prospekten im

Offsetdruck oder auch Digitaldruck. Auch die komplette Gestaltung

eines Firmenauftrittes inklusive Logo­Erstellung und Geschäftsausstattung

gehört zu den Stärken des Unternehmens. Abgerundet wird das

Angebot durch die Integration der Neuen Medien und die Fotografie.

imageDRUCK+MEDIEN ist ein zielorientierter und flexibler Partner,

der die Ziele des Kunden zu seinen macht – immer bestrebt, mit ihm

ein efffektives und harmonisches Team zu bilden. Und so erhält der

Kunde am Ende Print­Medien, die einen guten und bleibenden Eindruck

hinterlassen.

EWV ENERGIE- UND WASSER-VERSORGUNG GMBH

Aktiv für die Region

Als regionaler Energieversorger beliefert die EWV Energieund

Wasser­Versorgung GmbH die StädteRegion Aachen

sowie die Kreise Düren und Heinsberg mit Strom, Erdgas,

Wärme und Trinkwasser. Rund 200.000 Privathaushalte

und Unternehmen vertrauen der Energieversorgung durch die EWV:

24 Stunden täglich. Mit einem breiten Portfolio an energienahen

Dienstleistungen unterstützt die EWV ihre Kunden bei einer optimalen

Energienutzung. Das Unternehmen arbeitet serviceorientiert und optimiert

kontinuierlich seine Produkt­ und Dienstleistungsspektrum. Die

Region liegt der EWV sehr am Herzen: Viel Engagement steckt sie daher

in die regionalen, wirtschaftlichen und kulturellen Institutionen –

als Energieberater, Sponsor und Arbeitgeber. Die EWV fungiert außerdem

als Betriebsführer der regionalen Gesellschaft Wärmeversorgung

Würselen GmbH, Städtisches Wasserwerk Eschweiler GmbH, GREEN

Gesellschaft für regionale und erneuerbare Energie mbH, Verbandswasserwerk

Aldenhoven GmbH sowie EWV Baesweiler GmbH (u. a.).

Die Tochtergesellschaft regionetz GmbH betreibt, plant und baut (mit

mehr als 200 Mitarbeitern) in der Region die Verteilnetze für die

Strom­, Erdgas­ und Wasserversorgung.

Service und Beratung gibt es im neuen EWV-Kundenzentrum am

Willy-Brandt-Platz montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr.

imageDRUCK+MEDIEN GmbH

Karl-Friedrich-Straße 76 · 52072 Aachen · Tel. +49 241 990026 411

E-Mail: info@imagedruck.de · www.imagedruck.de

EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH

Willy-Brandt-Platz 2 · 52222 Stolberg

Tel. +49 2402 101-0 · E-Mail: info@ewv.de · www.ewv.de

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Gut vernetzt in der Region

Netzwerken – das ist das Thema auch für die Wirtschaftsförderung

der Stadt Stolberg. Denn die Wirtschaftsförderung

ist das Bindeglied zwischen den Unternehmen und

der Wirtschaft, der Wissenschaft und Forschung sowie anderen

Partner der Wirtschaftsförderung in der StädteRegion Aachen.

Die „Transferallianz Aachen“, in der sich die Rheinisch­Westfälische

Technische Hochschule Aachen (RWTH), die Fachhochschule Aachen,

das Forschungszentrum Jülich, die Industrie­ und Handelskammer

Aachen, die Handwerkskammer Aachen, die Technik Agentur Euskirchen

und die Wirtschaftsförderungsagentur für die Technologieregion

Aachen AGIT zusammengeschlossen haben, ist nur ein Beispiel eines

funktionierenden Netzwerks.

Die „GründerRegion Aachen“ ist ein anderes. Fünf regionale STARTER­

CENTER NRW sind hier die zentralen Anlaufstellen für Gründer aus der

Region. In den vergangenen 15 Jahren haben die regionalen STARTER­

CENTER einer großen Zahl an Unternehmen den Weg in die Selbständigkeit

geebnet.

Besonders eng ist die Kooperation von insgesamt 15 Technologie­,

Gründer­ und Servicezentren in der Region Aachen. Sie bieten jungen

Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen und Branchen Unterstützung

und optimale Startbedingungen. Eines dieser Zentren ist das

Stolberger Zentrum für industrieorientierte Dienstleistungen DLZ

GmbH, das getragen wird von der Stadt Stolberg als Hauptgesellschafter

sowie der Sparkasse Aachen, der AGIT GmbH, der IHK Aachen und der

Wirtschaftsförderung StädteRegion Aachen GmbH.

Adressen der

Wirtschaftsförderung

Wirtschaftsförderung der Kupferstadt Stolberg

Rathausstraße 11-13, 52222 Stolberg

Dipl. Verwaltungswirt Detlef Werry

Tel. +49 2402 13-602

E-Mail: detlef.werry@stolberg.de

www.stolberg.de

Zentrum für industrieorientierte

Dienstleistungen (DLZ) Stolberg GmbH

Cockerillstraße 100, 52222 Stolberg

Dipl. Betriebswirtin Birgit Baucke

Tel. +49 2402 125-100

E-Mail: baucke@dlz-stolberg.de

www.dlz-stolberg.de

Gesellschaft für Stadtmarketing Stolberg e. V.

Rathausstraße 44, 52222 Stolberg

Tel. +49 2402 102-888

E-Mail: info@sms-stolberg.de

www.sms-stolberg.de

Wirtschaftsförderungsgesellschaft

StädteRegion Aachen mbH

Joseph-von-Fraunhofer-Straße 3a

52477 Alsdorf

Tel. +49 2404 59901-0

E-Mail: info@wfg.aachen.de

www.wfg-aachen.de

Industrie- und Handelskammer Aachen

Theaterstraße 6-10, 52062 Aachen

Tel. +49 241 4460-0

E-Mail: info@aachen.ihk.de

www.aachen.ihk.de

Handwerkskammer Aachen

Sandkaulbach 21, 52062 Aachen

Tel. +49 241 471-0

E-Mail: info@hwk-aachen.de

www.hwk-aachen.de

Aachener Gesellschaft für Innovation

und Technologietransfer AGIT mbH

Dennewartstraße 25-27, 52068 Aachen

Tel. +49 241 963-1001

E-Mail: info@agit.de

www.agit.de

GründerRegion Aachen

Theaterstraße 6-10, 52062 Aachen

Tel. +49 241 4460-350

E-Mail: info@gruenderregion.de

www.gruenderregion.de

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