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Wirtschaftszeitung_04122017

8 MACHER &MÄRKTE

8 MACHER &MÄRKTE „Damit sind wir im Gespräch“ Die Schornsteinfeger sind stolz auf ihr Image. Beratung nimmt im Aufgabenspektrum des Schornsteinfegers zu. Dafür sind auch Günter Gaux (l.) und Bernd Vollmer von der Schornsteinfeger-Akademie gut gerüstet. Foto: Hubertus Kost SCHORNSTEINFEGER-AKADEMIE Die „Berufsfortbildungsstätte Dülmen des Schornsteinfegerhandwerks NRW“ wurde 1977 in Betrieb genommen. Die Umbenennung in „Schornsteinfeger-Akademie Dülmen“ erfolgte imJanuar 2011. Zur Ausstattung gehören ein Hörsaal mit 140 Plätzen, vier Klassenräume, ein EDV-Schulungsraum sowie weitere Praxis- und Seminarräume. Im September 2017 wurde in Dülmen ein Erweiterungsbau fertiggestellt. Die Akademie fördert den Kontakt zur Wissenschaft und Forschung. 35 Diplom- bzw. Bachelorarbeiten wurden bisher in Zusammenarbeit mit Fachhochschulen erstellt. Partner der Schornsteinfeger-Akademie sind auch die Hersteller von Heizungs- und Lüftungsanlagen. -hko- Karl Heinz vanWesel schmunzelt, wenn er gefragt wird, ob das Schornsteinfeger- Handwerk denn auch in Knserer u Zeit an einer Überlieferung festhält. „Natürlich sind wir immer noch Glücksbringer.“ Ein besseres Image könne ein Berufsstand doch gar nicht haben, betont der Obermeister der Schornsteinfeger-Innung für den Regierungsbezirk Münster.„Wirsind damit immer im Gespräch“, weiß van Wesel aus dem täglichen Kontakt mit Kunden und „den Menschen auf der Straße, die mich ansprechen und fragen, ob sie meine schwarze Berufskleidung anfassen dürfen, weil das ja Glück bringt“. Seine Erfahrung: „Jedes Kind weiß das.“ Und deshalb freut er sich, wenn er Kindern –und ebenso den Erwachsenen –„ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann“. Die Bedeutung des Schornsteinfegers als Glücksbringer reicht ins Mittelalter zurück. Kaminkehrer (das war die ursprüngliche Bezeichnung für den Beruf) verhinderten durch regelmäßiges Reinigenvon Kaminen gefährlichen Rußbrand und beugten damit Feuersbrünsten vor, die ganze Dörfer und Städte vernichten konnten. Das Reinigen sorgtealso für Sicherheit –und war bereits vor Jahrhunderten Vorschrift. Karl Heinz van Wesel erzählt gern auch, warum die „schwarzen Männer“ gerade zum Jahreswechsel Glück bringen. Diese Variantestammtaus der Zeit, als Schorn- Bekannte Glücksbringer: Die Schonsteinfeger gehören dazu. Foto: dpa steinfeger ihren Kunden die Jahresrechnung kurz nach dem 1. Januar persönlich überreichten und damit die besten Grüße für das Neue Jahr verbanden. Von Generation zu Generation werden solche Geschichten weitergegeben –und festigen das positive Image, das die Schornsteinfeger genießen. Auch bei der Werbung um Berufsnachwuchs. Die Internetseite dazu heißt nämlich: www w.gluecksbringerwerden.de. -hko- AirportPark FMO Ihr Erfolg. Unser Standort. Udo Schröer, Geschäftsführer © AirportPark FMO GmbH AirportPark FMO –optimaler Absatz- und Vertriebsstandort für Nordwesteuropa. Im Juni 2014 hat Schumacher Packaging seine Betriebsstätte im AirportPark FMO in Betrieb genommen – jetzt werden bis zu 30 Mio. Euro inden Ausbau investiert. Bild: Schumacher Packaging 1. Bauabschnitt mit rund 60 Hektar –verkaufte, reservierte und freie Grundstücke Foto u. Grafik: AirportPark FMO GmbH verkauft reserviert frei Schumacher Packaging und Airportpark FMO: das passt! Schumacher Packaging mit Stammsitz im fränkischen Ebersdorf investiert ein Jahr früher als geplant30Mio.EUR in die 2. Ausbaustufe und schafft 80 zusätzliche Arbeitsplätze. Die Schumacher Group nutzt die optimale Infrastruktur direkt an der A1 und am Flughafen Münster/Osnabrück für die Expansion in Nordwesteuropa. Namhafte Neukunden stützen den Erfolg. Zeitnah sind zwei weitere Bauabschnitte auf dem 150.000 m² großen Betriebsgrundstück geplant. Neue Verkäufe an BERESA und Hubertus Bäumer! Einer der größten Mercedes-Autohändler Deutschlands, die BERESA-Gruppe, hat 42.000 m² für ein innovatives Administrations- und Logistikzentrum direkt an der Airportallee gekauft. Am neuen Zentrum werden jährlich 15.000 Pkw und Transporter für den deutschland- und europaweiten Online-Verkauf vorbereitet. Die Hubertus Bäumer GmbH, der deutsche Generalvertreter der Gartengeräte-Marke „HECHT madefor garden“ und der eigenen Zooartikel-Marke „zooprimus“, expandiert auf 15.800 m² in ein neues Büro-, Ausstellungs- und Versandzentrum im AirportPark FMO. 1. Bauabschnitt zum großen Teil verkauft und reserviert – Erweiterungsplanung läuft! Der 1. Bauabschnitt mit rund 60 Hektar Bruttofläche ist nahezu komplett verkauft bzw. mit Kaufabsichten reserviert. Lediglich rund 20.000 m² stehen mit drei Teilgrundstücken noch zur freien Verfügung. Daher sind die Vorbereitungen für weitereBauabschnitte in dem 200 Hektar großen Businesspark angelaufen. Gerne überzeugen wir auch Sie! Telefon 02571 / 9447 80 www.airportparkfmo.de Überzeugendes Standortpaket ✔ Direkter Autobahnanschluss an die A1 Hamburg–Köln ✔ Linienflugverkehr u. a. an die Drehkreuze Frankfurt und München ✔ 24/7-Betrieb ✔ Effiziente Grundstückszuschnitte mit Erweiterungsoption ✔ Leistungsstarker Breitbandanschluss via Glasfaser ✔ Lukrative Fernwärmeversorgung zusätzlich zum Gasanschluss ✔ Kosten sparende Versickerung des Regenwassers ✔ LED-Straßenbeleuchtung

BRANCHEN &BETRIEBE 9 Für Apple, Porsche und Co. Die Ahauser Firma Terracryl produziert Produkte aus Acrylglas, die es längst bis in die Stores von weltbekannten Marken geschafft haben. Die Qualitätsanforderungen sind entsprechend streng. Es scheint fast so, als ducke sich der Büroeingang zu „Terracryl“ zwischen den großen Firmenhallen rechts und links weg. Klein, eher ein wenig unscheinbar, kommt das Gebäude daher.Auf den ersten Blick ist kaum erkennbar, dass sich dahinter ein Unternehmen verbirgt, das zum Teil für das „Who´s Who“ der Geschäftswelt produziert. „Manche Kunden müssen erst zweimal hinschauen, bis sie uns finden“, gibt auch Geschäftsführer Herbert Karas zu. „Wir werden demnächst sicherlich Hinweisschilder aufstellen. Zur besseren Orientierung.“ „Die Kontakte laufen zu 95 Prozent über ein Netzwerk, vorzugsweise aus dem Bereich Ladenbau.“ Herbert Karas Die wichtigsten Auftraggeber des Acrylglas-Verarbeiters allerdings kennen die Adresse: Swarowski, Apple, Porsche, Yves Saint Laurent, Mac oder Hymer –die Listeließe sich noch eine Weile fortsetzen. Sie alle beziehen von dem Alstätter Unternehmen Aufsteller oder Displays, die aufgrund des durchsichtigen Materials ihr Markenprodukt optimal präsentieren. „Die Kontakte laufen zu 95 Prozent über ein Netzwerk, vorzugsweise aus dem Bereich Ladenbau“, erklärt Herbert Karas. Wiebeispielsweise bei Apple: „Dafür stellen wir seit sieben, acht Jahren die Aufsteller für die I-Phones und I-Pads her. Die Firma Dula, die die Apple-Storeseinrichtet, ist seinerzeit mit dem Auftrag für die Werbemittel anuns herangetreten.“ Die Acrylglas-Produkte seien ein „schnelllebiges Geschäft“, sagt Karas. „Alle ein, zwei Jahre muss etwas Neues her.“ Und mitunter verlagern sich manche Zweige letztlich auch nach Asien oder Amerika. Der Terracryl-Geschäftsführer nennt da die Vorläufer für die Displays: „Früher haben wir alles dafür hergestellt. Acht Leutekonnte ich damit beschäftigen. Heute sind es nur noch zwei bis drei der insgesamt 24 Mitarbeiter.“ Streng sind die Qualitäts-Standards, die die Kunden bei der Verarbeitung anlegen. Karas: „Apple schickt jedes Jahreine Abordnung zu uns, die den Betrieb sprichwörtlich auf den Kopf stellt. Da wirdalles untersucht: vonden Klebenähtenbis hinzur Verfahrensweise. Deshalb haben wir jetzt im Mai einen zertifizierten Qualitätsstandard eingeführt. Das macht es für alle Seiten leichter.Der wird Mit UV-Licht werden die Klebestellen ausgehärtet. Zwanzig Sekunden dauert der Vorgang –danach sind Nähte sind nicht mehr sichtbar. von einem unabhängigen Gremium alle zwei Jahre überprüft.“ Vor 15 Jahren hat Herbert Karas den Sprung indie Selbstständigkeit gewagt. „Ich war vorher bei einem ähnlich gelagerten Unternehmen in Ahaus beschäftigt und habe gedacht: Daskann ich auch selbst auf die Beine stellen“, blickt der 54- Jährigeauf dieAnfängezurück. Mit zwei Angestellten war ergestartet und „hat in den ersten Jahren reichlich Lehrgeld bezahlt“. Besonders, als er zwischendurch die Metallsparte dazugenommen hatte und dann kurz darauf die Wirtschaftskrise folgte und die Aufträge auf null zurück gingen. „Da habe ich so manche Nacht schlecht geschlafen.“ In den letzten fünf Jahren sei die betriebliche Entwicklung dann aber stetig nach oben gegangen: „Wir haben einen gewissen Kundenstamm in Deutschland, der Schweiz, in Österreich, Frankreich und Italien an uns binden können und produzieren jetzt auf 2500 Quadratmetern Fläche. Gerade erst sind 1000 Quadratmeter dazugekommen. Eine neue CNC-Maschine soll jetzt unseren Maschinenpark erweitern.“ ►Fortsetzung auf Seite 10 ngeote nrr eweretreiene Der Citan Kastenwagen 1 t a All-in Leasing one nang Der Vito Kastenwagen 1 t a Der Sprinter Kastenwagen 1 t a 149 € 2 225€ 189 € 2 275€ 249 € 2 339€ mtl. Gesamtrate ohne Anzahlung inkl. Vorteilspaket mit Komplettservice zzgl. der gesetzlichen USt., Laufzeit 48 Monate, Gesamtlaueistung 40.000 km Frohes neues Leasing. 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Alle Preise zzgl. der gesetzlich geltenden Umsatzsteuer. Die Aktion ist in der Stückzahl begrenzt, bitte sprechen Sie Ihren Mercedes-Benz Partner an. Abbildung enthlt Sonderausstattungen. 25 000 Duschtüren für Wohnmobile werden inAhaus pro Jahr hergestellt. Geformt werden sie über selbst gebauten Rohlingen, mit denen sie in den 120 Grad heißen Ofen geschoben werden. Anbieter: DaimlerAG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart, Partner vorOrt: BERESA GmbH &Co. KG AutorisierterMercedes-Benz Verkauf und Service Am Dorn 2,48308 Senden-Bösensell Tel.: 0800 7788505 (kostenfrei), www.beresa.de

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