Sport.Art Ausgabe 2 (Dez/Jan17/18)

brandstift

Verlagsort 6336 Langkampfen

AUSGABE Nr. 02 | Dez. - Jan. 2017/18

DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG

DAS FÜR KUFSTEIN - WÖRGL & UMGEBUNG

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18.452 Haushalte

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letzten Gewinnspieles!

Wir gratulieren!

Der Gewinn wird

nach seiner aktuellen

Thailand-Reise

übergeben!

Laufzeit 1 Monat ab Erscheinungsdatum Ausgabe Dez./Jan.17/18. Der/die Gewinner/in wird persönlich auf Facebook kontaktiert.


4

Der zweite Streich

Hannes Jenewein

Ausdauer wird

frueher oder

spaeter belohnt

- meistens aber

spaeter.

Wilhelm Busch

Herausgeber

„Vielen Dank für die zahlreichen positiven

Rückmeldungen nach der vergangenen Erstausgabe!

Ich hoffe, dass meine neuen Reportagen

in dieser aktuellen Aufl age ähnlich viel

Beachtung und im Bestfall Zuspruch bekommen.

Erfreulicherweise melden sich nun schon von

sich aus Einzelsportler, Teams und Vereine,

welche gerne in die Sport.Art ©

wollen. Dies

erleichtert meine Arbeit immens, weiter so!

Aber nicht nur Vereinssportlern alleine gilt das

Interesse! Über Menschen von nebenan, die

sich aus schier heiterem Himmel in den Kopf

gesetzt haben, zum Beispiel einen Marathon

zu laufen und dafür die Ernährung umgestellt

bzw. ein konstantes Trainingsprogramm

absolvieren oder einfach nur für sich selbst

leidenschaftlich Freizeitsport ausüben, würde

ich auch sehr gerne ausführlich berichten.

Die Reportagen bzw. Fotoshootings sind

tatsächlich völlig kostenlos und sollen Euch

oder Eurem Verein die sicherlich verdiente

Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit schenken.

Promotion erhöht die Präsenz, das

„Gewicht“, steigert Sponsoringchancen und

bringt in weiterer Folge gegebenenfalls mehr

interessierte Zuschauer oder ermöglicht den

Zuwachs aktiver Mitglieder, welche erst aufgrund

dieses Magazines auf die Idee oder

den Geschmack gekommen sind.

Ihr übt Eure unterschiedlichen Sportarten mit

sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur

deshalb aus, investiert wertvolle Ressourcen,

weil Ihr ansonsten nicht wüsstet was

Ihr mit der restlichen Zeit anfangen solltet.

Lasst doch die Umgebung teilhaben

an der Faszination, am Feuer, an der Motivation

– was ist es genau, das Euch Training

für Training, Wettkampf für Wettkampf

immer weiter treibt? Woraus schöpft Ihr

die unendliche Energie für Eure Passion?

Diese und weitere Fragen beschäftigen meine

aufmerksamen Leser.

Ich habe von manchen gehört, dass die Erstausgabe

offenbar nicht in sämtliche Postkästen

geliefert wurde. Das ist sehr schade, da in

diesem Magazin, man mag es kaum glauben,

tatsächlich massig Arbeit steckt.

Deshalb habe ich mich entschieden, die jetzige

Aufl age in den zuverlässlichen Kufsteiner

Bezirksblättern beilegen zu lassen und hoffe

doch sehr, dass nun auf diesem Weg so viele

sportinteressierte Menschen wie möglich erreicht

werden. Postkästen mit dem Aufkleber

„Keine Werbung“ können leider weiterhin

nicht bestückt werden.

Ich wünsche viel Spass beim Lesen und bin

wieder auf Euer konstruktives Feedback gespannt

(facebook.com/Sport.Art.Magazin).“

Herzlichst Euer

Titelbild: Roland Luchner, HC Kufstein Dragons ©Brandstift

Medieneigentümer und Herausgeber: Brandstift - Printservice & Grafi k · Hannes Jenewein · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen · ATU 70066901 · offi ce@brandstift.at · www.brandstift.at

Telefon +43 (0) 699 - 11 49 96 94 · Auflage: 19.000 Stk. · Kostenlos an die 18.452 Haushalte in Kufstein, Langkampfen, Schwoich, Mariastein, Kirchbichl, Angerberg, Angath und Wörgl.

Der Rest wird an Hotspots in der Region zur freien Entnahme verteilt. Bildnachweis: sämtliche Bilder außer Anzeigen oder separat angeführt © by Brandstift. Produziert in Österreich.


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6

8 12 16

Eishockey Kufstein

Basketball Kufstein

KickBoxen woergl

Drachenboom in der Festungsstadt – das Erfolgsgeheimnis

der HC Kufstein Dragons ist

denkbar einfach. Obmann Gerhard Wilhelm

und Captain Roland Luchner erklären die jahrelange

Vereinsphilosophie und wie der heimische

Eishockeyclub dem Teufelskreis vieler

Vereine zu entgehen versucht.

Frischer Wind im Kufsteiner Vereinswesen. Ab

heuer existiert wieder ein Basketballteam, die

Kufstein Towers. Der Start ist geglückt! Sportlich

in der Liga angekommen. Die Zuschauerzahlen

bei den Heimevents in der Kufstein

Arena gehen stetig nach oben.

Europameisterschaftsteilnehmerin Anna Benedetti

– die sympathische und erfolgreiche

Kickboxerin vom KC Kruckenhauser im ACT

Wörgl über ihren Werdegang, ihre Motivation

und ihren Antrieb – defi nitiv eine Frau die sich

bestens zu wehren weiß!

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28

32

Bogenschiessen

Kufstein

fussball Kirchbichl

Tanzen kirchbichl

Bodybuilding

woergl

Andreas Praschberger, der frisch

gebackene Europameister im

3D-Hunterbewerb, erklärt die

Faszination Bogensport, dem

immer mehr Menschen erliegen.

Manuel Spöck – Innenverteidiger

vom SV Kirchbichl über seinen

vergangenen Wechsel, seine

Sicht auf den Fußball und auf

die höchste Tiroler Spielklasse.

Love to Dance – der Tanzverein

in Kirchbichl mit seinen ca.

130 aktiven Tänzer/innen bietet

nicht nur den Jüngsten Freude

am Rhythmus und an der Bewegung.

Christian Steinlechner – mit über

50 Jahren wollte er es nochmal

genau wissen. Was ihn an Disziplin,

Konstanz, Schmerz und

Entbehrung fasziniert. Hassliebe

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8

Gehe nicht dahin,

wo der Puck ist.

Gehe dahin wo der Puck

sein wird.

Wayne Gretzky


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HC Kufstein Dragons

Der Drachenboom in der Festungsstadt

Regelmäßig ausverkauftes Haus bei den

Heimspielen. Das stetig wachsende

Publikum ist begeistert. Die weltweit

schnellste Mannschaftssportart boomt in

der Festungsstadt sensationell. Wo liegt

das Geheimnis dieser Faszination? Was

treibt bis zu 1.000 Besucher immer wieder

in die heimische Eisarena?

Bei den Playoffspielen ist es mittlerweile

ratsam sich Karten bereits im Vorverkauf

zu sichern. Oft sind am Spieltag selbst

keine mehr erhältlich!

Gerhard Wilhelm, seit ca. 10 Jahren Obmann

beim HC Kufstein, über seinen geliebten, heimischen

Eishockeyclub:

„Der HC Kufstein wurde bereits 1948 gegründet.

Die größten sportlichen Erfolge konnten

jedoch erst in den letzten Jahren in der aktuellen

Eliteliga, der dritthöchsten Österreichischen

Spielklasse, erreicht werden. Als

viermaliger Halbfi nalteilnehmer, zweifacher

Vizemeister und zweifacher Meister haben

sich unsere Dragons im Laufe der Zeit zur

großen Hausnummer entwickelt. Als letztjähriger

Meister stecken wir uns natürlich auch

in diesem Jahr wieder sehr hohe Ziele.

Den genauen Grund für den stetig wachsenden

sportlichen, aber auch gesellschaftlichen

Erfolg kann ich nicht genau festmachen.

Was ich allerdings kann, ist unsere

Herangehensweise mit anderen zu vergleichen.

Unser Team in der Eliteliga besteht

zum überwiegenden Teil aus Spielern der

eigenen Ausbildungsschiene – aus Einheimischen.

Vom aktuellen 20 Mann-Kader der

Kampfmannschaft sind lediglich drei auswärtige

Spieler dabei. Heuer rücken beispielsweise

wieder vier bis fünf junge Nachwuchsspieler

direkt aus unserem Farmteam in der Tiroler

Landesliga, der vierthöchsten Österreichischen

Liga, in die Kampfmannschaft nach. Dies ist

mit Sicherheit einer der wesentlichsten Schlüssel

um nachhaltig erfolgreich zu sein.

Man erntet was man sät – dies sollte nicht

lediglich als Leitspruch auf irgendeiner Wand

kleben, sondern von ganz unten bis zur Spitze

auch konstant umgesetzt werden. Spieler,

die zum Beispiel technisch schon sehr weit

sind, körperlich jedoch noch reifen müssen,

bekommen in dieser zweiten Mannschaft die

notwendige Zeit sich weiterzuentwickeln. Dafür

benötigt es auch ein paar erfahrene Mitspieler,

von denen die angehenden Eliteligaspieler sehr

viel lernen können.

Die Kampfmannschaft ist lediglich

das Resultat unserer breiten,

gesunden Basis, wo Woche

für Woche von ausgebildeten,

motivierten Trainern beste Nachwuchsarbeit

betrieben wird. Eigene,

einheimische Spieler stecken

zudem ihr direktes Umfeld an und

wenn wir ehrlich sind, ist Kufstein

zwar die zweitgrößte Stadt Tirols,

jedoch kennt bei uns immer noch

beinahe jeder jeden. So kommen

zu unseren Spielen zum Großteil

Zuschauer und Fans, die sich mit

unserer schönen Festungsstadt und

deren heimischen Sportlern persönlich

identifi zieren wollen.

Wenn der HC Kufstein gegen

irgendeinen Gegner spielt, dann

spielt tatsächlich KUFSTEIN!

Dass das Ganze kein Selbstläufer ist liegt auf

der Hand. Unsere Kids müssen so früh wie

möglich „abgeholt“ werden. Aus diesem Grund

organisieren wir immer wieder umfangreiche

Schnuppertrainings und sind aktiv in den umliegenden

Schulen unterwegs. Heuer hatten

wir zum Beispiel allein im Oktober neun reine

Schnuppertermine für unsere zukünftigen Eishockeycracks.

Ein großer Wunsch für die Zukunft wäre die

komplette Schließung unserer Eishalle, damit

wir das ganze Jahr über Eis zur Verfügung hätten.

Seit 2005 liegt unser Anliegen der Stadt

Kufstein vor und wird vom Großteil der Fraktionen

unterstützt, jedoch immer wieder verschoben.

Ich bin wirklich gespannt, ob ich das als

Obmann noch erlebe!“

Hockey Club Kufstein · Vereinsadresse:

Kaiseraufstieg 1b · A-6330 Ebbs · Tel. +43 664 1431347

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Es gab Zeiten, in denen habe

ich den Schlaeger so fest

gedrueckt, dass Ahornsirup

heraus kam.

Larry Robinson


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Roland Luchner

Captain der HC Kufstein Dragons

Der Aufstieg in die zweithöchste österreichische

Spielklasse, der internationalen

Alps Hockey League (mit Vertretern

aus Österreich, Slowenien und Italien),

ist anhand den aktuellen Rahmenbedingungen

überhaupt kein Thema. Wir fühlen

uns in der Eliteliga pudelwohl!

„Immer wieder werden wir von Außenstehenden

mit der Frage des Aufstieges in die

nächsthöhere Spielklasse konfrontiert. Natürlich

sind wir für unser überaus motiviertes

Umfeld, welches uns immer noch weiter nach

vorne peitscht, sehr dankbar und es entwickelt

einen unbeschreiblichen Sog, der jeden

in seinen Bann zieht, defi nitiv zu Höchstleistungen

anspornt!

Unser gesamtes Vereinskonzept inklusive der

fi nanziellen Mittel sind für diesen nächsten

Schritt jedoch nicht ausgelegt. Mit unseren

reinen Amateurspielern, welche schon allein

aus berufl ichen und familiären Gründen nicht

in der Lage wären, den enormen zeitlichen

Aufwand mitzumachen und dem dafür notwendigen

Jahresbudget von ca. € 500.000,

ist dieser Gedanke ein klarer Fall für‘s Gummibärchenland.

Zudem müsste unsere gesamte

Philosophie radikal verändert werden.

Ein sportliches Überleben in der nächsten

Spielklasse wäre ohne zahlreiche, externe

Verstärkungen unmöglich. Warum sollten

wir diesen reinen Teufelskreis anstre-

ben, wenn bereits jetzt die komplette

Eisarena kracht und wir sportlich in

der aktuellen Eliteliga optimal gefordert

werden? Ich hoffe sehr, dass das

hohe Niveau der gesamten Liga noch

lange Zeit erhalten bleibt.

Beim Rückblick in die letzte Saison 16/17 läuft

mir immer noch die pure Gänsehaut über den

Rücken. Was bei den Playoffs und speziell bei

den schlussendlichen Finalspielen abgelaufen

ist grenzt an den totalen Wahnsinn. Wir kamen

als Gruppenzweiter in die Playoffs. Im Halbfi -

nale, einer Best of Five-Serie gegen die Italiener

HC Falcons Woodone aus Brixen, konnten

wir uns mit 3:1 durchsetzen. Das Finale hätte

vermutlich auch Steven Spielberg nicht besser

schreiben können. Vor Derbys gegen Kundl

herrscht generell Ausnahmezustand und als

Sahnehäubchen ging es gegen unseren Lieblingsgegner

noch dazu um den Meistertitel.

Das erste Auswärtsspiel wurde verloren, die

anschließenden 3 Spiele konnten wir allerdings

gewinnen und den Meistertitel bei uns in der,

zum Bersten ausverkauften Eisarena, zusammen

mit den absolut geilsten Fans der Welt,

frenetisch feiern!

Die drei bis vier Wochen im Feber vergangenen

Jahres waren wie im Rausch. Jeder in der Stadt

wusste auf einmal, dass ich Eishockey spiele.

Überall wo ich hinkam, egal ob im Nachtleben

oder sonst wo, wurde ich laufend darauf angesprochen.

Meinen Teamkollegen ging es nicht

anders. Zu diesem Zeitpunkt spürte ich intensiv,

wie sehr sich unser geliebtes Kufstein mit

dem HCK identifi ziert und mitfi ebert.

Für die aktuelle Saison können wir, als amtierender

Meister, klarerweise nicht nur mit dem

Erreichen der Playoffs zufrieden sein. Trotzdem

sind wir, wie im letzten Jahr, auch heuer meiner

Ansicht nach nicht der Titelfavorit. Nominell

gesehen haben in Summe Kundl, Wattens oder

auch Hohenems sicherlich bessere Einzelspieler,

da wir deren Transferpolitik nicht teilen.

Unser Vorteil liegt allerdings eindeutig in der

Verschworenheit und im unbändigen Zusammenhalt

des gesamten Teams. Mit unseren

fantastischen, lautstarken Fans im Rücken

ist es außerdem für jeden einzelnen Gegner

schwer, im glühenden Hexenkessel „Eisarena

Kufstein“ zu bestehen.“

Fanclubkontakt:

Franziska Lanner · Tel. 0664-58 23 473

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12

Tirol

Dass ich nur zu 40 Prozent von der

FreiwurfLINIE treffe, ist Gottes Weg,

zu sagen, dass niemand perfekt ist.

Shaquille O‘Neal


13

Kufstein Towers

Endlich wieder Basketball!

Das neueste Schmuckstück in der heimischen

Sportlandschaft: die Kufstein Towers

wurden erst im Jänner 2017, nach

einem Jahr akribischer Planung, gegründet.

Überaus beachtlich, was hier binnen

kürzester Zeit auf die Beine gestellt wurde!

Das klare Ziel, die hochmotivierten

Sportler und Verantwortlichen, lassen für

die Zukunft nur das Beste hoffen. Dass

diese enorme Geschwindigkeit lediglich

mit langjährigen, vereinserfahrenen

Drahtziehern möglich ist, liegt quasi auf

der Hand. Sportlich sind unsere Basketballer

jedenfalls nach den ersten tollen

Ergebnissen in der aktuellen Regionalliga

West bereits bestens angekommen.

Fabio Thaler, Nachwuchstrainer & Spieler und

Markus Thurner, geprüfter A-Lizenztrainer der

Kampfmannschaft, über die Entstehung, Iststand

und geplante Zukunft der neuen Kufstein

Towers:

„Basketball wurde, aufgrund allseits fehlender

Vereinsstrukturen, tirolweit in die Hinterhöfe

verbannt. Mit der Entstehung der Kufstein

Arena, deren umfangreiche Infrastruktur theoretisch

sogar Europameisterschaftsspiele

zulassen würde, wuchs die Frustration, dass

diese optimalen Grundvoraussetzungen für

Basketballsport nicht genutzt wurden. Wir

müssen etwas machen! Basketball hat in

Kufstein ungeahnte Tradition. So konnte man

in den späten 90ern und den frühen 2000ern,

quasi der Blütezeit des Tiroler Basketballs, mit

den damaligen Funky Monkeys einige Meistertitel

verzeichnen. Exakt aus dieser „goldenen

Generation“ stammen heute wichtige Vereinsmitglieder

der Towers.

Der aktuelle Kader ist ein überaus bunter Mix

aus Schülern der Sportmittelschule, Studenten

der Fachhochschule, aber auch beispielsweise

Mitarbeitern von Int. Speditionen und vielen

mehr. Aus dem anfänglich noch etwas unkoordinierten

Haufen, der mit drei kaputten Bällen

1/2 Std. lang blauäugig den Korb beschoss,

hat sich seit den paar Monaten tatsächlich

ein schlagkräftiges Team entwickelt, welches

defi nitiv die Bezeichnung „Kufstein Towers“

verdient.

Samstag 18.00 Uhr: Heimspiele der Towers,

ein Special-Event! Tolle Tanzeinlagen,

DJ, Gewinnspiele, Gastronomie und nicht

zuletzt packende Basketballaction!

Mittlerweile wird 3-4 x pro Woche abwechselnd

in den Gymnasien Kufstein und Wörgl, wo Platzgröße

und Bodenbeschaffenheit noch besser

sind, hochmotiviert und, aufgrund der vorherrschenden

Internationalität in englischer Sprache,

semiprofessionell trainiert. Zusätzlich sind

wir gerade dabei, einen weiteren Hallentermin

Headcoach

Markus Thurner

zu schaffen, um reinen Hobbyspielern ohne jeglicher

Meisterschaftsambition eine gute Basis

für einen langsam, jedoch stetig wachsenden

Breitensport zu bieten. Der Hunger kommt bekanntlich

beim Essen. Die generelle Leistungsdichte

ist im Vergleich zu den Hauptsportarten

noch nicht wirklich ausgeprägt und man kann

sich auch als talentierter Quereinsteiger recht

zügig behaupten.

Mit zunehmender Professionalität und großem

Engagement versuchen wir, unser, zugegeben

ambitioniertes Ziel, nach ca. 3 Jahren in die 2.

Österreichische Bundesliga aufzusteigen, konsequent

umzusetzen. Eine gute, breite Basis ist

für die Zukunft unseres Vereines unumgänglich.

Deshalb legen wir großen Wert auf unsere

Nachwuchsarbeit, die ständig ausgebaut wird.

Aktuell bilden wir in unseren U10 (2x pro Woche),

U12 und U14 Teams (je 3x pro Woche)

altersgerecht und spielerisch unsere eigenen

künftigen Basketballspieler aus. Mit diesen

Mannschaften nehmen wir auch an der Tiroler

Meisterschaft teil.

Vereinskontakt Kufstein Towers:

Fabio Thaler · Tel. 0676-6424877

fabio.thaler@gmx.at · www. kufstein-towers.at

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14

Tirol

Der einzige Unterschied zwischen

einem guten und einem schlechten

Wurf ist, ob er reingeht oder nicht.

Charles Barkley


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Fabio Thaler

Towers-Punktegarant

Fabio Thaler – ehemaliger Spieler der 2. Österreichischen

Bundesliga in Salzburg und Dornbirn, Nachwuchstrainer,

Powerforward und Mitbegründer der Kufstein Towers,

über seinen Werdegang und seine Faszination:

„Als Schüler der Wörgler Sportmittelschule wollte ich mich nach

dem Erstjahr für den Schwerpunkt Basketball bewerben. Ausgerechnet

Markus Thurner, Sportlehrer dieser Schule und pikanter

Weise unser aktueller Herrentrainer der Towers, hat mir diesen

Schritt aufgrund, wie er damals meinte, „fehlendem Talent und

zu geringer sportartspezifi scher Perspektive“, verwehrt. Ich wurde

exakt wegen ihm nicht aufgenommen. Heute behauptet er

natürlich, dass er mein immenses Talent sehr wohl erkannt, ich

das gebraucht hätte und die bewusste Ablehnung nicht nur in

der Sportpsychologie sehr oft als zusätzliches Motivationsmittel,

um das notwendige Feuer zu entfachen, eingesetzt würde. Aus

heutiger Sicht wäre sein perfi der „Plan“ offenbar aufgegangen!

Der unbeschreibliche Weitblick unseres Trainers grenzt an puren

Wahnsinn! :o)

So begann ich also erst als 14-jähriger mit Basketball und bin

diesem bis heute seit ca. 11 Jahren treu geblieben. Das lockere

amerikanische Lebensgefühl mit fettem Hip-Hop-Groove aus

Lautsprechern, überaus hübschen Chicks an der Spielfeldlinie,

coolen Korbwürfen, mächtigen Dunks und die Besonderheit des

beinahe elitären Flairs, des einzigartigen Pioniergedankens, zogen

mich in den Bann und ließen mich nicht mehr los.

Zitat eines deutschen Basketballtrainers: „Ein österreichischer

Basketballtrainer ist vergleichbar mit einem senegalesischen

Skilehrer.“ – Der ist mit Sicherheit auch

sehr cool!

Mittlerweile trainiere ich mit der Kampfmannschaft 3-4 x pro Woche,

hab am Wochenende ein Spiel, trainiere 3 x pro Woche unseren

Nachwuchs mit ca. 40 Kindern und bin zusätzlich ca. 5-6

Std. pro Woche mit organisatorischen Dingen beschäftigt. Das

Ganze betrachte ich allerdings nicht als Arbeit, sondern wende

liebend gerne diese Zeit für meine Passion auf.

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den Winter?

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Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass wir unseren Teil

dazu beitragen können, damit das generelle Interesse am Basketball

steigt und wir unsere sportlich hoch gesteckten Ziele

erreichen können.

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Du kannst immer aufgeben

– warum also gerade jetzt?

Ich habe keine Angst vor dem Mann,

der 10.000 Kicks einmal geUEbt hat,

aber ich fUErchte mich vor dem,

der einen Kick 10.000 mal geUEbt hat.

Bruce Lee


17

SM BRANDSCHUTZ

S p a r e r M a n u e l

Kickboxen Woergl

Pure Körperbeherrschung

„Kampfsport macht meine Kinder aggressiv!“

– Michael Kruckenhauser,

seines Zeichens vielfacher Welt- und

Europameister, hat 1987 den KC Kruckenhauser

zusammen mit seinem

Bruder Peter gegründet und wurde seit

dieser sehr langen Zeit unzählige Male

mit diesem Vorurteil konfrontiert.

„Ich habe mittlerweile sicherlich weit über

1.000 Kinder trainiert und kann ruhigen

Gewissens das komplette Gegenteil behaupten.

Gerade verhaltensauffälligere

Kinder brauchen dringend einen geregelten

Rahmen, um überschüssige Energien

abzubauen. Kickboxtraining powert extrem

aus und eignet sich dazu hervorragend.

In den letzten 20 Jahren hatte ich

vielleicht maximal 10 Kinder, welche beispielsweise

aufgrund Aggressivität oder

Respektlosigkeit gegenüber Trainern,

Teamkollegen aber auch Schulkollegen,

des Vereines verwiesen werden mussten.

Einhaltung von fi xen Regeln und

Disziplin gehören unausweichlich zu

unserem Kampfsport dazu. Ich stehe in

Kontakt mit den Schulen meiner jungen

Sportler und eventuelle Missstände

werden ungeschönt an mich weitergegeben.

Im Zuge unserer Ausbildung

zum Kickboxer, den dazugehörigen

unterschiedlichen Gürtelprüfungen,

wird akribisch darauf geachtet, dass

dieser Sport ausschließlich der

Selbstverteidigung dient und das

Erlernte keinesfalls in eventuellen

„zivilen Raufereien“ eingesetzt werden

darf. Aber auch umgekehrt gibt

es viele Kinder, welche anfangs

sehr schüchtern sind und ohne die

ständige Anwesenheit ihrer Eltern

kein Trainingsbetrieb möglich wäre.

Diese entwickeln meistens binnen

kurzer Zeit ein gesundes Selbstbewusstsein

und gehen gefestigter durchs Leben.

Kinder und Teenies zwischen vier und 15

Jahren werden bei uns jeden Dienstag und

Freitag von 17.00 bis 18.00 Uhr in der Trainingshalle

im ACT Fitnesscenter (M4 - Wörgl)

von drei bis vier ausgebildeten Trainern altersgerecht,

aber auch anhand dem jeweiligen

Entwicklungsstand trainiert. An Turnieren

(Tiroler Meisterschaft, Int. Turniere, etc.) kann

ab 8 Jahren teilgenommen werden.

Zu Beginn werden lediglich spielerische Bewegungsabläufe

und angedeutete Schläge

bzw. Tritte geübt. Hauptaugenmerk liegt dabei

in der generellen Koordinations-, Stabilisations-,

Beweglichkeits- und Kraftaneignung.

Natürlich lockern laufend Spiele das Training

immer wieder auf. Ein Kind will spielen,

nicht trainieren! Ab 7 bis 8 Jahren kann auf

Wunsch schon mit sehr leichtem Sparring mit

Vollvisierhelm und Körperschutz begonnen

werden. Die meisten unserer ca. 80 Mitglieder

nehmen allerdings nicht an Wettkämpfen

teil, sondern lernen im Training fürs Leben.

Unsere momentan 10 Wettkämpfer, beginnend

ab ca. 15 Jahren, trainieren 3 x pro

Woche beim KC Kruckenhauser und 2 x pro

Woche zu Hause (Kondition, Kraft, Stretching)

anhand eines fi xen Trainingplanes.

Unser grundsätzliches Ausbildungskonzept

funktioniert wunderbar! Seit 2004 wurde

zum Beispiel bei jeder einzelnen Weltmeisterschaft

sowohl im Junioren, als auch im Erwachsenenbereich

mindestens eine Medaille

(meistens mehrere) erkämpft. Ich bin jetzt gar

nicht in der Lage die zahlreichen Welt- und

Europameister aufzuzählen und habe mir

schon länger vorgenommen das Ganze mal

zusammenzuschreiben. Einer der defi nitiv erfolgreichsten

Kickboxvereine Europas sitzt bei

uns in Wörgl!

Wer Lust hat einmal selbst beim Kickboxtraining

mitzumachen ist herzlich eingeladen!“

Mehr Infos unter: www.kc-kruckenhauser.com

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Wer kaempft

kann verlieren.

Wer nicht kaempft –

hat schon verloren!


19

Anna Benedetti

Fokus, Technik und Physis

Bronze sowohl bei der Europameisterschaft

für Junioren als auch beim Weltcup

des Weltverbandes WAKO in Las Vegas

– die bisherigen größten Erfolge von

Anna Benedetti können sich durchaus

sehen lassen!

Ich muss gestehen, dass ich nicht gänzlich

vorurteilsfrei in unser Interview gegangen bin.

Meine ursprünglichen Vorstellungen einer

mehrfachen Welt- und Europameisterschaftsteilnehmerin

im Österr. Kickbox-Nationalteam

hatten jedoch rein gar nichts mit dieser überaus

sympathischen und hübschen Sportlerin

gegenüber gemein. Die erste Frage, welche

regelrecht auf der Hand liegt, hatte die angehende

Professorin für Geschichte und Italienisch

mit Sicherheit schon unzählige Male

beantwortet.

art. Es gibt viele unterschiedliche Disziplinen.

Ich selbst trete im Pointfi ghting an,

wo zwar harte Treffer manchmal vorkommen

können, jedoch nicht die Regel sind.

Beim KC Kruckenhauser Wörgl halten sich

weibliche und männliche Sportler zahlenmäßig

im Wettkampfbereich die Waage.

Vor wichtigen Turnieren absolviere ich 6 x 2

Std. pro Woche. Im Laufe der Zeit habe ich ein

recht gutes Auge, welches für jede Aktion und

Reaktion ausschlaggebend ist, entwickeln

können. Dabei ist nicht der klassische Seh-

Durch meine Schwester kam ich mit 6 Jahren

zum Kickboxen und dabei bin ich geblieben.

Dies ist mittlerweile 15 Jahre her

und mir macht dieser Sport immer noch

extremen Spass! Ich kämpfe einfach für

mein Leben gern! Es ist schwer das intensive

Gefühl nach einem gewonnenen Kampf zu

beschreiben. Die eigene Bestätigung, dass

sich die unzähligen Trainingsstunden ausgezahlt

haben, spielt dabei sicherlich auch eine

entscheidende Rolle. Einen Sieg im 1 gegen

1 muss man sich hart erarbeiten und man

bekommt nichts geschenkt. Auf der Matte bin

ich auf mich alleine gestellt und kann mir nur

selbst helfen. Diese große Herausforderung

zu meistern erhöht auch das Selbstbewusstsein

für‘s restliche Leben.

„Wenn neue Bekanntschaften erfahren, dass

ich kickboxe schaue ich meist in überraschte

Gesichter. Das gehört mittlerweile zur Gewohnheit.

Die darauffolgenden Reaktionen

sind allerdings durchwegs positiv. Klar, können

sich die meisten Mädels das für die eigene

Person nicht vorstellen und der klassische

männliche Spruch: „Verhau mich

bitte nicht!“, ist mittlerweile auch Standard.

Die meisten Menschen haben ein gänzlich

falsches Bild von dieser vielfältigen Sporttest,

sondern unter anderem die Orientierung

zum Gegner auf der Matte, das Erkennen

oder im noch besseren Fall das Vorhersehen

von Bewegungen des Gegenübers, im Gegenzug

die schnellstmögliche Entscheidung und

Umsetzung der eigenen, gemeint. Ausbaufähig

ist sicherlich meine Kondition. Die, im

Vergleich zu anderen Sportarten, „lediglich“

2 x 2 oder 3 x 2 Minuten pro Kampf klingen

zwar relativ wenig, sind jedoch hochintensiv.

Es muss zusätzlich zum Technik-, Taktik- und

Mentaltraining laufend am Schnellkraft- und

Ausdauerspeicher gearbeitet werden. Wir

sprinten regelmäßig auf der Laufbahn im

Wörgler Fußballstadion.

Am KC Kruckenhauser Wörgl gefällt mir besonders

der große Zusammenhalt und die

familiäre Atmosphäre.“


20

Treiben Sie Sport?

Ja, Bogenschiessen.

Wahnsinn, geradeaus

ist ja schon schwer!


21

Andreas Praschberger

Fokus und Präzision

Europameister in der Senioren-Klasse +51 – der

54 jährige Kufsteiner feierte bei den 11. European

3D Archery Championships im Juli 2017

in St. Georgen im Attergau seinen bisher größten

Erfolg in der unumstrittenen Königsdisziplin,

dem 3D Hunterbewerb mit traditionellem Holz-

Langbogen und tatsächlich nur einem einzigen

Pfeil pro Ziel!

Der Bogensport, eine der ältesten olympischen Disziplinen,

erfreut sich in der heutigen Zeit größter Beliebtheit.

Dabei steht nicht nur die sportliche Herausforderung

im Mittelpunkt, sondern auch das körperliche

und seelische Wohlbefi nden. Beim Bogensport werden

Muskulatur, Bänder, Sehnen, Wirbelsäule und

Gelenke sowie Atmung, Geist und Seele in Einklang

gebracht. Die Konzentration ist in dieser Sportart

Voraussetzung, den Bewegungsapparat gezielt einzusetzen.

Bei diesem Sport kommt es besonders auf eine

gerade Körperhaltung an. Die Wirbelsäule und das

Becken sind aufgerichtet, so dass die Lendenwirbelsäule

gerade und nicht im Hohlkreuz steht. Die Knie

sind leicht angewinkelt und unterstützen so den geraden

Stand. Bewusstes Atmen trägt ebenfalls zur

Entspannung und Konzentration beim Bogensport

bei. Auch führt der Wechsel von Spannung und

Entspannung der gesamten Muskulatur zu einem

besseren Körperempfi nden.

Bogensport – ein Ganzkörpersport

Beim Bogensport ist der gesamte Körper unter

Anspannung. Dazu braucht man neben Körperbeherrschung

auch Kondition. In der Phase des

Bogenspannens wird die Rückenmuskulatur

eingesetzt. Die gesamte Arm- und Handmuskulatur

hat hauptsächlich Streckerfunktion. Brust,

Zwischenrippenmuskulatur und das Zwerchfell

unterstützen die Atmung. Die Muskelspannung

geht weiter über die Gesäß- und Beinmuskulatur.

Dabei wird die Kraftanstrengung beim Spannen

des Bogens nicht als negativ empfunden.

Im Gegenteil, die Anspannung der Muskulatur

geht beim Lösen der Sehne in eine Entspannungsphase

über. Eine positive Auswirkung zeigt dieser Sport

bei Haltungsschäden, insbesondere bei Kindern und

Jugendlichen.

Erst mit 43 Jahren begann Andreas Praschberger mit

dem Bogenschießen und hat seitdem keine einzige

Sekunde bereut. Ich durfte den mehrfachen Medaillengewinner

Tiroler und österreichischer Meisterschaften

bei einem Training durch den 3D Parcours in Scheffau

begleiten.

„Dieser edle Sport hat mein Leben von Grund auf verändert!

Ich bin ruhiger, stehe dem Alltag bei weitem

gelassener, entspannter gegenüber und kann mich

viel besser konzentrieren. Zudem liebe ich die Natur

und kann zum Beispiel im Wald wunderbar abschalten.

Warum soll nur ich davon profi tieren? Wie schaffe

ich es, auch andere daran teilhaben zu lassen? Seit

April 2017 habe ich mich selbstständig gemacht und

bringe auf Firmenevents, Kinderveranstaltungen oder

aber auch in vielen Schulen, als geprüfter Kinder- und

Jugendübungsleiter des Landes Tirol für die Bezirke

Kufstein, Kitzbühel und Schwaz (Schulsportservice),

zahlreichen Menschen von 6 bis 99 Jahren mobil das

Bogenschießen näher. Das notwendige Equipment (altersgerechte

Bögen, Pfeile, mehrere Zielscheiben, 6 bis

7 3D-Tierattrappen) verstaue ich in meinem Anhänger

und baue direkt vor Ort einen tollen Übungsparcours

auf. Natürlich müssen dies die gegebenen Platzverhältnisse

zulassen. Meistens fi nden diese Events auf den

örtlichen Sportanlagen wie zum Beispiel Fußballplätzen

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22

Du ich hab gestern deine

Schwiegermutter getroffen!

Waidmanns Dank!


23

statt. Aber auch umliegende Felder eignen

sich natürlich hervorragend!

Des weiteren baue ich seit geraumer Zeit

professionell, traditionelle Langbögen und

fertige natürlich auch meine Holzpfeile

selbst. Ich trainiere in wettkampffreien Zeiten

mindestens 3 x ca. 2 Std. pro Woche.

Vor Wettkämpfen schieße ich schon 5 x pro

Woche.

Bei der diesjährigen 3D-Hunter-Europameisterschaft

wurde insgesamt vier Tage

lang geschossen – drei Tage lang auf unterschiedlichen

Parcours mit jeweils 28

Tierattrappen aus verschiedenen Distanzen,

wobei pro Ziel lediglich ein einziger

Pfeil zur Verfügung stand. Ging dieser

daneben oder traf nicht in die darauf

markierte Zielscheibe, musste man ohne

jeglichen Punktzuwachs zum nächsten

Target wechseln. Die drei Tage konnte ich

als Führender der Rangwertung abschließen.

Am vierten und letzten Tag wurde für

die sechs besten Schützen eine eigene

Arena mit lediglich sechs Tierattrappen

in unterschiedlichen Distanzen versetzt

aufgebaut. Jeder Sportler durfte, wie

auch schon im allgemeinen Parcoursbewerb,

wiederum nur einen einzigen

Pfeil pro Ziel abschießen und als

Punktebester aus dieser Duellwertung

wurde ich schlussendlich zum Europameister

gekürt. Die Zuschauerzahl,

speziell beim Finalduell in der Arena,

war für Bogensportverhältnisse enorm

und wahrscheinlich die größte Herausforderung.

Bei diesem ganzen ungewohnten

Wirbel die Konzentration,

den Fokus, nicht zu verlieren ist nicht

leicht. Viele versuchen sich deshalb

mit handelsüblichen Ohrstöpseln von

der vorherrschenden Lärmkulisse abzukoppeln,

das hat allerdings bei mir

noch nie gut funktioniert. Das dumpfe

Gefühl stört meiner Ansicht noch mehr

– ich habe mir im Laufe der Zeit die

Gabe angeeignet, mich selbst in einen

sogenannten Tunnel zu versetzen

und brauche alle verfügbaren Sinne für

den perfekten Schuss! In dieser kurzen

Phase der Konzentration, direkt vor dem

Loslassen der Sehne, nehme ich mein

optisches oder akustisches Umfeld nicht

mehr wahr – bin zu 100% fokussiert!

Mein nächstes großes Ziel ist die 3D-

Hunter-Weltmeisterschaft 2018 in Moosburg

am Wörthersee. Ich freue mich

schon darauf, mein aktuelles Leistungsvermögen

mit den weltbesten Bogenschützen

zu vergleichen. Österreich ge-

hört in dieser Königsdisziplin, zusammen

mit England, Amerika, Irland aber auch die

nordischen Vertreter haben aufgeholt, zu

den wahrscheinlich 3 bis 4 erfolgreichsten

Ländern weltweit. Es fi nden nicht grundlos

sowohl die Europameister- als auch meisterschaften hier bei uns statt.

Wenn ich ein Vorbild nennen soll, dann

mit Sicherheit Byron Ferguson, der Robin

Welt-

Hood der Neuzeit aus den Vereinigten Staaten.

Geht doch mal ins Netz und seht, was

alles mit traditionellen Holz-Langbögen, ohne

jegliche Zugerleichterungen wie Flaschenzüge,

Visiere, eingebaute Wasserwaagen oder

sonstigem Schnick schnack auf Hochleistungscarbonbögen,

möglich ist. Er hat zum

Beispiel in China sehr medienwirksam aus ca.

12 Metern durch einen kleinen Diamantring

geschossen oder trifft eine, in die Luft geworfene

Münze oder eine Aspirintablette. Solche

sensationellen Trickshots begeistern und sind

Werbung für den gesamten Bogensport.

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24

KIRCHBICHL

Mein Vater hat mir

Fussball eingeimpft -

und dafuer bin ich

sehr dankbar!

Manuel Spöck

Niemals unter 110 Prozent

bei jedem Training oder Spieldas

ist meine Devise!

Manuel Spöck


25

Manuel Spoeck

Innenverteidiger beim SV Kirchbichl

Sportler und deren individuelles Leistungsvermögen

werden manchmal

vom eigenen Umfeld deutlich unterschätzt.

Es verharrt oftmals in gewohnter

Routine und manche zielstrebige

Visionen können im Vorfeld

nicht immer nachvollzogen werden.

Manuel Spöck, der mit dem Wechsel

im Sommer 2015 vom Gebietsligisten

SV Langkampfen zum SV

Kirchbichl den Sprung in die höchste

Tiroler Spielklasse schaffte – ein

regelrechtes Paradebeispiel!

„Dieser Wechsel wäre reine Zeitverschwendung!

Du würdest Dich in der

Tirolerliga nicht behaupten können!“

„Als ich vor ca. 3 Jahren mein herausforderndes

Vorhaben mitteilte, bekam

ich im ersten Moment nicht von

allen Personen in meinem sportlichen

Umfeld ein positives Feedback. Einerseits

wollte man mich wahrscheinlich

vor möglichem Misserfolg schützen

und andererseits hatte ich nach 10

Jahren beim SV Langkampfen als

Führungsspieler eine Verantwortung

für das gesamte Team, für meine

Freunde! Als jedoch feststand, dass

mein Vater, der dem Verein über

Jahrzehnte hinweg verlässlich zur Seite stand,

die Trainertätigkeit unserer Kampfmannschaft

in der darauffolgenden Saison nicht fortsetzen

würde und die Zeichen auf Veränderung

standen, habe auch ich mir meine Gedanken

gemacht. Diese veränderte Konstellation ließ

plötzlich neue Blickwinkel zu. Genau in diesem

Moment klingelte das Telefon. Hecher

Lois, der damalige sportliche Leiter vom SV

Kirchbichl, wollte wissen, ob ich mir einen

Wechsel vorstellen könnte. Wenn ich nicht zu

diesem Zeitpunkt versucht hätte einen Schritt

weiterzugehen, würde ich wahrscheinlich nie

wissen, ob ich es geschafft hätte. Fußball ist

endlich! Dies war als 26-jähriger womöglich

meine letzte Chance nach oben. Finanzielle

Hintergedanken spielten dabei nie eine Rolle.

Es war ausschließlich die interessante sportliche

Herausforderung, die mich so sehr reizte.

So wechselte ich im Sommer 2015 tatsächlich

vom SV Langkampfen aus der Gebietsliga

zum SV Kirchbichl in die Tirolerliga.

In die erste Sommervorbereitung startete ich

mit einem noch nicht vollständig auskurierten

Nasenbeinbruch, den ich mir beim letzten

Spiel für den SV Langkampfen gegen den

SV Angerberg zuzog. Der Gips war zwar entfernt,

die Nase jedoch nach ca. 1,5 Wochen

klarerweise noch nicht stabil. Ich habe mich

trotz dieser Beeinträchtigung entschieden,

voll ins Mannschaftstraining einzusteigen,

um nicht schon von Beginn an hinten anzustehen.

Die größten Umstellungen waren für

mich der immense Schnelligkeitsunterschied,

das System der Viererkette, die neue Position

als Innenverteidiger und dass jeder einzelne

Spieler der neuen Mannschaft über mindestens

meine gleichen fußballerischen Fähigkeiten

verfügte. Die Frage: „Wie schaffe ich

den möglichen Sprung ins Team?“, konnte

nur durch Mehraufwand beantwortet werden!

Es dauerte ca. ein knappes halbes Jahr bis

ich begann, mich in diesem neuen Gefüge

gut zurechtzufi nden. In punkto Viererkette

hatte ich zwar schon in Langkampfen Erfahrung

gesammelt, dieses System wurde, nach

sportlichem Misserfolg, von meinem Trainer

und Vater damals allerdings wieder verworfen.

Mittlerweile hat sich das generelle Kettenspiel

in allen Spielklassen durchgesetzt.

Wer mich kennt, weiß, dass ich sportlich

sehr ehrgeizig bin, gesteckte Ziele mit großer

Passion verfolge und ständig versuche

meine 110% Prozent zu geben. Für manchen

Außenstehenden wirke ich dadurch auf dem

Platz vielleicht hin und wieder etwas verbissen.

Fußball ist und bleibt meine große Leidenschaft!

Trainingsanzüge, Dressen, T-Shirts, Shorts, Sweater, Allwetterjacken, Sporttaschen, Rucksäcke, Fußballschuhe, Hallenschuhe,

Fußbälle, Tormannbekleidung, Trainingsutensilien uvm. – auf Wunsch mit individuellem Druck, Flock od. Stick – alles aus einer Hand!


26

KIRCHBICHL

Der Zusammenhalt in

unserem Team steht

ueber allem!

Manuel Spöck

Objektiv gesehen ist Fußball völlig unbedeutend:

22 Menschen laufen einem

Ball hinterher. Subjektiv gesehen ist

Fußball die größte Sache der Welt: gebündelte

Leidenschaft auf dem Platz

und auf den Rängen. Mehr als eine

Milliarde Fans verfolgte das Finale

der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in

Brasilien 2014.

Ohne die notwendige Emotion, den absoluten

Willen und den dazugehörigen bedingungslosen

Einsatz, wäre das Spiel für

mich tatsächlich bedeutungslos. Dieses

große Geschenk verdanke ich meinem

Vater Werner Spöck, der mich schon als

kleiner Bub „unheilbar“ mit dem Fußballvirus

infi zierte. Egal ob als Trainer,

Vorbild, Mentor oder Motivator. Als Fußballer

entwickelt man zudem etliche Eigenschaften,

welche auch im restlichen

Leben benötigt werden. Die Fähigkeit

mit Niederlagen aber auch Siegen umzugehen,

die Erkenntnis, dass Erfolg nur

im gesamten Team möglich ist, man

sich jeden eigenen Schritt nach vorne

selbst hart erarbeiten muss und nichts

geschenkt bekommt, sind nur wenige

Beispiele von unzählbaren. Zusätzlich

verschafft mir meine Leidenschaft bewusst

regelmäßige Auszeiten vom Alltag,

mit deren Hilfe ich immer wieder

den Kopf frei bekomme und so in der

Lage bin neue Kraft und Energie zu

schöpfen. Trete gegen einen Ball und

der nächste Tag ist Dein Freund!

Der naechste Gegner soll

ja auf alles treten,

was sich bewegt -

da hat unser Mittelfeld

ja nichts zu befuerchten.

Berti Vogts

Die erste Phase beim SV Kirchbichl

war ein Auf und Ab. Am Anfang habe

ich in der Kampfmannschaft gespielt,

dann wieder zwei Mal für die

zweite Mannschaft in der 1. Klasse

Ost, was für mich kein Problem darstellte,

weil ich wusste, dass man

sich, speziell nach einem Wechsel

über zwei Ligen hinweg, zuerst eine

Zeit lang beweisen und das eigene

Potential von den Verantwortlichen

beurteilt werden muss. Nach und

nach kam ich auch in der Tirolerliga

immer öfter zum Zug und darf

bis heute konstant weitere Spielzeiten

und wertvolle Erfahrungen


in der höchsten Tiroler Spielklasse sammeln.

Ich sitze zwar auch hin und wieder auf der

Bank, stehe jedoch ebenso regelmäßig in der

Startelf. Unter diesem Gesichtspunkt habe

ich mein ursprüngliches persönliches Ziel, in

dieser Spielklasse Fuß zu fassen und mich zu

behaupten, erreicht. Natürlich lehne ich mich

jetzt NICHT zurück! Meine grundsätzliche

Motivation, jedes einzelne Spiel mit meiner

Mannschaft zu gewinnen und permanent

alles dafür beizutragen was in meinen Möglichkeiten

steckt, liegt in meinem Naturell und

lässt sich keinen Millimeter zurückschrauben.

Wo ich persönlich noch besser werden könnte,

ist die Ruhe am Ball und die Übersicht.

Meine Rolle als Innenverteidiger interpretiere

ich extrem sicherheitsbedacht – ist auf dieser

Position defi nitiv nicht gänzlich verkehrt.

Sobald ein Hauch Gefahr droht entscheide

ich mich daher, frei nach dem Motto „Safety

fi rst“, immer eher für den weiten Ball weg von

unserem Tor. Mit etwas mehr Orientierung

und Kommunikation wären in manchen Fällen

durchaus geordnetere, sauberere Spielfortsetzungen,

welche für den kontinuierlichen

Spielaufbau notwendig sind, möglich. Mitunter

daran versuche ich unter der Woche zu

arbeiten. Nur wenn Praktiken im Training sehr

gut funktionieren, können diese auch im Spiel

effektiv umgesetzt werden.

Als uns der Trainer, Paul Schneeberger, am

Anfang der aktuellen Saison fragte, welches

Saisonziel jeder einzelne hätte, antwortete

ich äußerst keck: „Ein Platz unter den ersten

Drei!“ Nach dem bisherigen Verlauf der

diesjährigen Meisterschaft war diese eigene

Zielsetzung womöglich etwas zu ambitioniert.

Ein gesicherter Mittelfeldplatz ist mit hoher

Wahrscheinlichkeit Herausforderung genug.

Wenn wir am Ende dennoch weiter oben

stünden, wäre dies natürlich sehr positiv.

Momentan muss jeder einzelne Punkt extrem

hart erarbeitet werden. Wenn man einen positiven

Lauf hat, geht man mit breiterer Brust

in die jeweiligen 90 Minuten und agiert aus

einem Selbstverständnis heraus, womit dem

gesamten Team, speziell das so wichtige

Toreschießen, bei weitem leichter fällt. Man

denkt nicht großartig nach, sondern macht es

einfach. Fußball passiert über 70% im Kopf!“

Ein Thema, das mich, vor allem im

Fußball immer wieder beschäftigt,

ist das „optimale Coaching

der Sportler im Training und Wettkampf“.

Gerade im Fußball beobachte

ich seit Jahren, dass 90 % des

Coachings aus Schreien besteht.

Und beim Schreien werden wieder

zu 90 % negative Dinge gebrüllt.

Wer glaubt wirklich, dass ein Sportler,

der gerade angeschrien und zusammengestaucht

wird, dann eine bessere

Leistung bringt? Wer? NIEMAND!!!

Er mag zwar ein paar Minuten schneller

laufen und aktiver sein, aber dann wird

ihn die Angst vor einem Fehler voll erfassen

und er wird eine schlechte Leistung

bringen.

Erfolgreiche Sportler sind deswegen

besser, weil sie Dinge besser machen

als andere: Messi ist besser, weil er

besser dribbelt, Ronaldo ist besser, weil

er besser schießt, Hirscher ist schneller,

weil er einen schnelleren Schwung

fährt, Nadal ist besser, weil er einen

schnelleren Drall hat usw. ...

Trainer müssen kapieren, dass ein

Sportler nur besser wird, wenn man an

seinen Stärken arbeitet und ihn viel lobt

und positive Anleitungen gibt. Durch

dieses, dabei gewonnene Selbstvertrauen

kann dieser Sportler auch gut

mit seinen Schwächen umgehen und

Der mentale

Axel Mitterer

27

Mag. Dr. Axel Mitterer

Akademischer Mentalcoach für Business & Sport

Dr. Stumpf Straße 20 · A-6020 Innsbruck

Tel. +43(0)664 205 86 00

offi ce@axelmitterer.at · www.axelmitterer.at

Der Bruelltrainer

Eine weit verbreitete Spezies

„freudvoller“ an ihnen arbeiten. Trainer

müssen kapieren, dass es nicht um ihre

eigenen Befi ndlichkeiten geht, sondern

dass sie sich so verhalten sollen/können/müssen/dürfen,

wie es dem Sportler

nutzt und ihn weiterbringt.

Beispiel Tennis: Bei einem verschlagenen

Smash meines Sportlers ist es

wichtig, nicht die Hände über den Kopf

zusammen zu schlagen, sondern ihm

ein aufmunterndes Kopfnicken zu schicken,

er weiß ja selber, dass er einen

Fehler gemacht hat. Er braucht in diesem

Moment positive Unterstützung,

egal wie es mir als Trainer in diesem

Moment geht.

Ich höre oft, „super wie emotional der

Trainer mitgeht“, „er ist mit vollem Herzblut

dabei“, „er hat das immer schon so

gemacht“ – Das ist eine reine Selbstdarstellung

von ihm und hat überhaupt

nichts mit seinen Sportlern zu tun bzw.

bringt ihnen überhaupt nichts.

Fußballer erzählen mir immer wieder,

dass sie diese Schreiereien des Trainers

gar nicht mehr hören können und

auch nicht mehr hinhören, leider aber

auch dann, wenn es wichtig und richtig

wäre, den Anweisungen des Trainers zu

folgen.

Wer unter der Woche zu wenig (positiv)

coacht, hat am Spieltag viel zu tun ...


28

Wer tanzte, galt als verrueckt

bei denen, die die Musik

nicht hoerten

Friedrich Nietzsche

Helena Unterberger- 11 Jahre

Ohne den direktor Gerhard Fiegl

(neue Mittelschule Kirchbichl)

wuerde es den Verein nicht geben!

Michaela Kastner ist dankbar über die tolle Kooperation

bzgl. Trainingszeiten in der Aula der Neuen Mittelschule

in Kirchbichl


29

Love to Dance in Kirchbichl

Emotion und Grazie

Michaela Kastner gründete vor ca. 3

1/2 Jahren mit lediglich zwei jungen

Tanzmädels den reinen Showdanceverein

„Love to Dance“. Nach dem

ersten halben Jahr wuchs die Mitgliederzahl

schon auf 30 und heute

werden beeindruckende 120 Kinder

und Jugendliche in verschiedensten

Tanzsegmenten von Urban Dance

(Hip-Hop, Popping, Partydance, etc.)

über Showdance bis Jazzdance in

der Mittelschule Kirchbichl trainiert.

„Wenn man die rein physische Entwicklung

von Kindern in den letzten

Jahrzehnten beobachtet, stellt man

unausweichlich fest, dass grundlegende, wichtige

Koordinations- und Bewegungsvermögen

im Vergleich zu früher immer mehr verloren

gehen. Von unseren Sportlern ist binnen kurzer

Zeit jeder in der Lage beispielsweise ein Rad

oder einen einfachen Purzelbaum zu schlagen.

Was für viele selbstverständlich klingt, hat sich

schon längst verändert! Verbrachte früher der

Großteil der Kinder Ihre Freizeit in Bewegung,

nimmt die Digitalisierung und der damit verbundene

körperliche Stillstand auch in den Kinderzimmern

stetig zu. Tanztraining wirkt genau

dieser erschreckenden Entwicklung entgegen.

Unsere Sportler haben keine Haltungsschäden,

besitzen einen aufrechten Gang, verfügen

über ausreichend Körperspannung und wirken

schon allein aufgrund dessen selbstsicher und

graziös.

Kinder ab 3 Jahren können bei uns mit dem

Tanzen beginnen. 10 ausgebildete Trainer/

innen bringen Kindern, beginnend mit tänzerischer

Früherziehung (1 Std. pro Woche), ganz

spielerisch den wunderbaren Tanzsport näher.

Die notwendigen Grundvoraussetzungen sind

denkbar unspektakulär: 1 Kopf, 2 Arme, 2 Beine

... das Basismodell reicht völlig! :o)

Sehr viel Wert wird auf den Spassfaktor gelegt.

In den ersten Jahren prägen unzählige

Bewegungsspiele das „Training“. Manche Eltern

haben von abschreckenden, martialischen

Trainingsmethoden beispielsweise aus dem

Osten gehört und stehen diesem edlen Sport

nicht gänzlich vorurteilsfrei gegenüber. Diesen

besorgten Eltern kann ich nur empfehlen, mal

mit Ihren Kindern zu einer Schnupperstunde

vorbeizukommen. Sie werden auf Anhieb erkennen,

dass bei uns die natürliche Freude an

Bewegung, Musik und Rhythmus im Vordergrund

steht. Wenn Musik ertönt, können Kinder

in der Regel nur sehr schwer stillhalten. Wir

geben diesem positiven Urinstinkt den passenden

Rahmen und jedem/jeder unserer jungen

Tänzer/innen die notwendige Zeit sich völlig

druckfrei, lustvoll weiterzuentwickeln. Wenn

nach drei Jahren Training zum Beispiel noch

kein Spagat möglich ist, dann bekommt deroder

diejenige einfach Tanzparts in den Gruppen,

wo ein solcher halt nicht notwendig ist.

Beim Tanzsport werden unzählige verschiedene

Bewegungsformen benötigt. Manche können

höher springen, andere sind elastischer, rhyth-

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30

ANNA Kastner - 10 Jahre

Das Schwere am Tanzen ist,

das Schoene des Tanzes so zu zeigen,

dass das Schoene des Tanzes nicht

schwer aussieht.


31

Love to Dance - Kids

Europameister 2017

mischer oder stärker, wieder andere können

sich Abläufe besser merken – im Prinzip versuchen

wir individuelle Stärken auszubauen

und durch regelmäßige, positive Bestätigung

Selbstbewusstsein und den dadurch

schlussendlichen Spass- bzw. Motivationsfaktor

zu erhöhen.

Von 5 bis 7 Jahren trainieren unsere Kids

2 x 2 bzw. 1,5 Std. pro Woche. Ab 8 Jahren

wird auch nur 2 x pro Woche, allerdings

dann jeweils 2,5 bzw. 3 Std. trainiert. Ab

der 3. Klasse Volksschule besteht die

Möglichkeit mit unseren Gruppen an sowohl

nationalen als auch internationalen

Wettkämpfen teilzunehmen, ist aber natürlich

nicht Pfl icht. Ab ca. 12 Jahren wird

in der Regel 3 x pro Woche trainiert. Ein

Neueinstieg ist natürlich auch in diesem

Alter noch problemlos möglich. Je nach

individuellem Leistungsvermögen und

Entwicklungsstand wird in den unterschiedlichen

Klassen trainiert.

EUROPAMEISTER 2017

Dass wir mit unserem gesamten Ausbildungskonzept

offensichtlich nicht

gänzlich falsch liegen können, zeigen

die diesjährigen Österr. Meistertitel

in der Disziplin Jazz in Musical- und

Showdance, Vizemeistertitel

Disziplin Musical sowie Song

& Dance, zwei Vize-Europameister-

und einen Europameistertitel

worauf wir besonders

stolz sind!“

Anna Kastner

(unten)

Die Mädels sind quasi, zusammen mit

Michaela Kastner, die Gründungsmitglieder

des Vereins „Love to Dance“.

Mit ca. 3 Jahren begannen die beiden

Cousinen Sportaerobic in Wörgl. Irgendwann

gründeten die drei einfach

ihren eigenen Verein.

Helena ist laut ihren eigenen Aussagen

die bessere Springerin und Anna die Elastischere.

Filme wie zum Beispiel „Step Up“

oder „Streetdance New York“ kennen die

beiden auswendig und haben sich diese

gefühlte 1.000 Mal angesehen. Sobald

Vor einem Auftritt sind die beiden schon

hin und wieder nervös. Sobald jedoch der

erste Ton, die erste Bewegung geschafft

ist, macht‘s nur mehr Spass. Sie vergessen

das Publikum und sind für diesen

Moment alleine auf der Welt.

Helena Unterberger

(oben)

Musik ertönt müssen die zwei mindestens

ein Körperteil bewegen. Es kam auch

schon vor, dass Anna mitten im Geschäft

lostanzte. Die Musik und die tollen Outfi ts

für die verschiedenen Choreographien

sucht meistens die Trainerin aus. Wenn

der einzelnen Gruppe etwas aber überhaupt

nicht gefällt, dann wird ein neuer

Vorschlag präsentiert. Meistens passt‘s

aber schon von Anfang an sehr gut!

Am Tanzen gefällt den beiden besonders

das Freiheitsgefühl, das Auspowern, das

Scheinwerferlicht, die Bühne, ... die Liste

ließe sich schier unendlich fortführen!

Mehr Infos auf www.facebook.com/Love-to-Dance

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32

Christian steinlechner

Disziplin und Verzicht

Nach langer Pause wollte es Christian

Steinlechner, der Fitnesstrainer beim ACT

Fitnesscenter in Wörgl (M4), noch einmal

ganz genau wissen. Mit beeindruckenden

54 Jahren belegte er beim Int. Österreich

Cup 2017 im Bodybuilding Klasse Masters

ab 50 Jahren in Wien den ausgezeichneten

2. Platz!

Bodybuilding

ist 60% richtige

Ernaehrung und

40% Training.

Christian Steinlechner

Arnold Schwarzenegger löste Anfang der 80er

Jahre einen gewaltigen Bodybuilding-Boom aus.

Filme wie „Conan der Barbar“ oder „Terminator“

trieb allerorts Männer an die Gewichte. 1985 eröffnete

in Schwaz unserorts das erste Fitnessstudio.

Christian Steinlechner fi ng auch Feuer und

erzählt uns seinen interessanten Werdegang:


33

„Ursprünglich befasste ich mich in der Freizeit

mit 100 bzw. 200 m Sprints in der Leichtathletik.

Mehrfache Adduktorenverletzungen ließen

mich den Sport beenden und so begann

ich, damals als 21-jähriger zusammen mit

befreundeten Bobfahrern, das Krafttraining.

In der Kindheit konnte man meine Statur als

fest bezeichnen, ... na gut, ich war ehrlich

gesagt eher ein Bummelchen und habe seit

dieser Zeit nicht nur aus diesem Grund schon

immer Sport betrieben (z.Bsp. Berg-, Crosslauf).

Zuerst ging ich wie die meisten, eher

unregelmäßig ins Fitnessstudio und stemmte

Gewichte. Wenn man damals so in die Runde

schaute, waren beinahe ausschließlich muskelbepackte

Eisen beim Stemmen. Im Vergleich

dazu hat sich seitdem vieles verändert.

Heute wird das Fitnesscenter von geschätzten

80% der Besucher eher als Treffpunkt

und zum Kennenlernen von neuen Leuten genutzt.

Ich bin nun schon seit sehr langer Zeit

Fitnesscoach beim ACT und habe den Wandel

selbst miterlebt.

Mit ca. 30 Jahren nahm ich dann erstmals

bei der Österreichischen Neulingsmeisterschaft

in der Steiermark teil und gewann

diese. Direkt am nächsten Tag startete ich

auch bei der Tiroler Meisterschaft in Götzens

und konnte auch diesen Bewerb gewinnen.

Im Anschluss bereitete ich mich auf die WM-

Qualifi kation im Zuge des Austria Cups vor

und belegte dort den 4. Platz.

Vor ca. 22 Jahren hatte ich dann plötzlich ge-

nug und trainierte nur mehr sporadisch. Alles

hat seine Zeit und wenn die unbändige Lust

verschwunden ist, sollte man die Zeichen

der Zeit erkennen. Es gibt Menschen, die

so lange an ihren persönlichen Alltag, an die

laufende Routine festgekettet sind, bis der

Weitblick vollends verschwindet und nur

noch eine gewisse Leidenschaftslosigkeit

betriebsblind durch‘s Leben führt. Ich

bin da wahrscheinlich keine Ausnahme,

hin und wieder geht mir trotzdem ein

kleines Licht auf.

„Papa, jetzt wirst schön langsam

wirklich gwampert!“

Wie spricht eigentlich mein Sohn mit seinem

Vater? So was von respektlos!! Nach

der verdienten Rüge betrachtete ich mich

doch nochmal zur Sicherheit im Spiegel.

Verdammt! Mein 13-jähriger Naseweis hatte

nicht ganz unrecht. Da vorne war tatsächlich

nicht mehr alles so wie es sein sollte!

So begann ich mit über 50 Jahren neuerlich

an meiner Körperstatur zu arbeiten.

Zuerst etwas zögerlich, mit der Zeit

jedoch immer regelmäßiger und intensiver.

Irgendwann war ich dann neuerlich so

im Trainingsfi eber, dass eine Teilnahme an

Bodybuildingwettbewerben wieder greifbar

wurde. Da meldete sich abermals mein elendiger

Ehrgeiz zu Wort! Natürlich habe ich

mich im Laufe der Jahre verändert. Exakte,

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34

Disziplin bedeutet

das zu tun, was man hasst,

aber es dennoch so zu tun,

als wUErde man es lieben.

Mike Tyson

Ich wollte diesen Koerper

und es interessierte mich nicht

was ich dafUEr tun musste.

Arnold Schwarzenegger


35

generelle Trainings- und Ernährungspläne für

Bodybuilder existieren nicht bzw. sind für jeden

Sportler und dessen charakteristischen

Körper individuell und einzigartig. Die neue

Konstellation, das Unbekannte, reizte mich

ungemein. Wozu bin ich jetzt noch im Stande?

Wo liegen meine aktuellen Leistungsgrenzen?

Ich bin eigentlich kein eitler Mensch, gehe

zum Beispiel so gut wie nie ins Schwimmbad,

sondern halte mich eher an bei weitem

ruhigeren Orten auf. Das passt wahrscheinlich

nicht ganz zusammen, da Bodybuilder

ihren Körper in der Regel meist gerne in

der Öffentlichkeit präsentieren. Auf mich

trifft das jedenfalls überhaupt nicht zu!

Was mich daran fasziniert ist eindeutig

der Trainingsschmerz und die dazugehörige

absolute Disziplin. Viele Menschen

empfi nden einen Muskelkater als unangenehm.

Ich liebe ihn! Wenn einem an

den Gewichten das unausweichliche Limit

erreicht, die Muskeln höllisch brennen,

zittern wie während eines Elektroschocks

und man dann, exakt in diesem

verheerenden Moment, trotzdem noch ein

paar Mal durchzieht! Unbeschreiblich! Dieser,

fast Masochismus ist mit hoher Wahrscheinlichkeit

die notwendigste Eigenschaft eines

Kraftsportlers.

Natürlich gibt es Körperbereiche, welche ich

lieber und andere wiederum eher ungern trainiere.

Am meisten hasse ich Bauchübungen.

Das ist so was von langweilig! Brust, Schulter

und Arme mag ich eigentlich auch nicht! – Du

hast recht, da bleibt dann nicht mehr sonderlich

viel übrig! :o)

Diese Zonen bringe ich meistens bereits am

Anfang der Woche hinter mich! Wirklich gerne

trainiere ich eigentlich nur meine Beine. Beinpresse

oder Kniebeugen mit Gewichtstange

sind meine Lieblingsdisziplinen.

Wenn kein Wettkampf ansteht trainiere ich

4 x ca. 1 Std. pro Woche. Eine Vorbereitung

für einen Wettkampf dauert bei mir ganze 32

Wochen. Neben dem Krafttraining, welches

kontinuierlich auf 2 x je eine 3/4 Std. täglich

nach oben geschraubt wird, ist die richtige,

strenge Diät und die damit verbundene Disziplin

das Bedeutendste. Im Grunde muss

ständig auf die exakte Kohlenhydrat- und Eiweißzufuhr

geachtet werden. Die zu Beginn,

für den generellen Muskelaufbau notwendige,

immens hohe Kohlenhydratzufuhr wird im

Zuge der gesamten Vorbereitungszeit stetig

reduziert. Umgekehrt verhält es sich mit Flüssigkeit

und Eiweiß. Spätestens wenn ich auf

mein kränkliches Aussehen angesprochen

werde, bin ich für den Wettkampf bereit. Dazu

sollte man wissen, dass in der Endphase die

Flüssigkeitsaufnahme auf ein Minimum reduziert,

der Körper quasi ausgetrocknet wird,

um die Muskeln so defi niert und sichtbar wie

möglich zu machen. Das Gesicht wird davon

leider nicht verschont. Von wegen, Bodybuilder

wären eitel! :o)

Mein Ratschlag an alle, welche mit dem Bodybuilding

beginnen wollen: unbedingt ganz

reduziert an Maschinen mit leichten Gewichten

und deren fi xen Bewegungsabläufen beginnen,

freie Hanteln aufgrund Verletzungsgefahr

wegen unkorrekter Ausführung vorerst

vermeiden und nicht auf Ausdauerübungen

und Stretching vergessen. Am besten holt Ihr

Euch Rat bei einem professionellen Coach.

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