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1-2018

Fachzeitschrift für Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik

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Januar 1/<strong>2018</strong> Jahrgang 23<br />

HF- und<br />

Mikrowellentechnik<br />

IsoLOG 3D Mobile –<br />

Die erste 3D-Antenne für 9 kHz bis 6 GHz<br />

Aaronia, Seite 36<br />

®<br />

WWW.AARONIA.DE


REFLECTIONLESS FILTERS<br />

DC to 30 GHz!<br />

XBF<br />

Bare<br />

Die Form<br />

XHF<br />

XHF2<br />

XLF<br />

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bis 30 GHz. Gegenüber konventionellen Filtern bieten reflexionsfreie Filter auch<br />

im Sperrbereich 50 Ohm Ein- und Ausgangswiderstand. Dadurch ist es möglich,<br />

störende Intermodulationsprodukte, Welligkeiten oder andere durch Reflexionen<br />

verursachte Probleme im Signalverarbeitungstrakt zu eliminieren. Diese Filter<br />

eignen sich perfekt für das Zusammenspiel mit nichtlinearen Bausteinen, wie<br />

Mischern und Multiplizierern, wobei sie signifikant unerwünschte Signale, welche<br />

die Systemdynamik vermindern würden, reduzieren.<br />

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• Störungen Patented design eliminates in-band spurs<br />

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Reflexion rather than reflecting it<br />

• Gute Good Impedanzanpassung impedance match im in passband,<br />

Passband/<br />

Stopband-Übergangsbereich<br />

stopband and transition<br />

• bedingungslos<br />

Intrinsically Cascadable<br />

kaskadierbar 3<br />

• Durchlassbereiche<br />

Passbands from DC<br />

von<br />

to<br />

DC<br />

30<br />

bis<br />

GHz<br />

30 GHz 4 (3 dB)<br />

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Chinese Patent No. ZL201080014266.l.<br />

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Editorial<br />

Fusionsfieber in der Chipbranche<br />

Autor:<br />

Ing. Frank<br />

Sichla<br />

hf-praxis<br />

Der US-Konzern Analog<br />

Devices hat seinen Mitbewerber<br />

Linear Technology für etwa 15<br />

Milliarden Dollar übernommen.<br />

Um ein Gefühl für diese Dimension<br />

zu bekommen, kann man<br />

daran denken, dass Intel der mit<br />

Abstand größte Chiphersteller<br />

der Welt ist mit einem Umsatz<br />

von derzeit rund 50 Milliarden<br />

Dollar. Damit ist diese Übernahme<br />

zwar ein gewisser Paukenschlag,<br />

jedoch nicht unbedingt<br />

eine Ausnahmeerscheinung<br />

in der Chipbranche. Denn<br />

dort läuft schon seit etwa drei<br />

Jahren eine Übernahmewelle -<br />

und deren Ende ist wohl noch<br />

nicht abzusehen. Zurzeit ist es<br />

eher so, dass ein Firmenkauf den<br />

nächsten jagt: Die Fusionswelle<br />

ist längst nicht abgeklungen, die<br />

Konsolidierung läuft auf vollen<br />

Touren.<br />

Was sind die Ursachen? Das<br />

erwähnte Beispiel kann helfen,<br />

diese Frage zu beantworten.<br />

Zunächst einmal: Linear galt<br />

schon seit längerer Zeit aufgrund<br />

seiner lukrativen Geschäfte als<br />

attraktiver Übernahmekandidat.<br />

Die Halbleiter-Firma erwirtschaftete<br />

einerseits hohe Margen,<br />

und andererseits werden<br />

ihre Ingenieure wegen ihrer Kreativität<br />

geschätzt.<br />

Doch nun zum Kern der Sache:<br />

Analog Devices, so hieß es,<br />

wolle durch die Übernahme<br />

sein Geschäft mit solchen elektronischen<br />

Produkten ausbauen,<br />

die analoge in digitale Signale<br />

umwandeln. Das ist glaubhaft,<br />

Datenwandler sind zurzeit ein<br />

heißes Thema in der Branche.<br />

Sie sind unverzichtbar für die<br />

moderne Informationstechnologie<br />

und müssen dem Trend nach<br />

mehr Bandbreite und höherer<br />

Dynamik bei möglichst noch<br />

energieeffizienterer Arbeitsweise<br />

folgen. Diese Technik wird<br />

schon seit langem beispielsweise<br />

bei Sensoren genutzt, die etwa<br />

Temperatur, Lichtstärke oder<br />

Feuchtigkeit messen. Aber vor<br />

allem moderne Kommunikationssysteme,<br />

wie wir sie etwa in<br />

Smartphones finden, sind auf sie<br />

angewiesen. Außerdem werden<br />

sie immer mehr auch in Autos<br />

verbaut und sind zentrale Bausteine<br />

für Zukunftstechnologien<br />

wie das Internet der Dinge und<br />

das autonome Fahren.<br />

Analog-Chef Vincent Roche<br />

sagte im Zusammenhang mit<br />

der Transaktion: „Im Halbleitergeschäft<br />

ist Wachstum seit einigen<br />

Jahren nur noch schwer zu<br />

erreichen. Jene Unternehmen mit<br />

finanziellen Möglichkeiten nutzen<br />

diese.“ Das stimmt. Es gibt<br />

einen erbitterten Preiskampf.<br />

Hinzu kommt aber, dass es für<br />

die Unternehmen immer schwieriger<br />

wird, noch mehr Rechenleistung<br />

auf einen Chip zu packen,<br />

ohne dass die Kosten für Entwicklung<br />

und Produktion kräftig<br />

steigen. Deshalb wird versucht,<br />

von „economies of scale“ zu profitieren<br />

– vorzugsweise durch<br />

Zukäufe und Fusionen.<br />

Doch Roche ließ durchblicken,<br />

dass es beim Kauf von Linear<br />

um mehr ging. Die Übernahme,<br />

so sagte er, schaffe „eine branchenweit<br />

führende Innovationsmaschine.“<br />

Mit anderen Worten:<br />

Es geht darum, sich an die<br />

Spitze zu setzen. Verständlich<br />

insbesondere dann, wenn man<br />

die Konkurrenz nicht nur im<br />

Lande, sondern weltweit sieht.<br />

Denn Japan, Korea und längst<br />

auch China sind ernstzunehmende<br />

Mitbewerber für amerikanische<br />

und hiesige Unternehmen.<br />

Und auch dort schläft man<br />

nicht. So ließ sich der japanische<br />

Telekomkonzern Softbank den<br />

erfolgreichen britischen Chipentwickler<br />

ARM sogar 29 Milliarden<br />

Euro kosten. Somit ist<br />

der Deal von Analog Devices<br />

nur ein Mosaikstein im großen<br />

Bild, das in den nächsten Jahren<br />

höchstwahrscheinlich noch<br />

um einige neue Facetten reicher<br />

werden wird!<br />

Ing. Frank Sichla<br />

hf-praxis<br />

Portable Test<br />

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USB & Ethernet controlled<br />

Windows ® GUI<br />

DC to 18 GHz<br />

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Testcable 50 Ω und 75 Ω<br />

18 GHz, 26 GHz, 40 GHz<br />

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hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 3


Inhalt 1/<strong>2018</strong><br />

Januar 1/<strong>2018</strong> Jahrgang 23<br />

Die ganze Bandbreite<br />

der HF-und MW-Technik<br />

HF- und<br />

IsoLOG 3D Mobile –<br />

Die erste 3D-Antenne für 9 kHz bis 6 GHz<br />

Aaronia, Seite 36<br />

Mikrowellentechnik<br />

WWW.AARONIA.DE<br />

®<br />

Zum Titelbild:<br />

IsoLOG 3D Mobile –<br />

Die erste 3D-Antenne<br />

für 9 kHz bis 6 GHz<br />

Die neue Breitbandantenne<br />

ist eine kompakte All-in-One-<br />

Lösung, die lästige Antennenwechsel<br />

während der Messung<br />

unnötig macht. Sie ermöglicht<br />

sechs Stunden Akku-Betrieb<br />

und ist – dank ihres geringen<br />

Gewichts - ideal für portable<br />

Messungen. 36<br />

Seit über 30 Jahren Ihr Partner für<br />

High-end-GNSS-<br />

Simulator<br />

Mit dem neuen<br />

Simulator erweitert<br />

Rohde & Schwarz sein<br />

Angebot an Satellitennavigationssimulatoren<br />

um eine High-end-<br />

Lösung. 30<br />

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Drohnen-Alarm!<br />

Die für zahlreiche<br />

Anwendungen – vor<br />

allem im Bereich der<br />

Überwachung und Sicherheit<br />

– in immer größerem<br />

Umfang eingesetzten,<br />

preiswerten und leicht zu<br />

fliegenden Drohnen werfen<br />

leider auch eine Reihe von<br />

Sicherheitsproblemen auf.<br />

Das Erfassungssystem R&S<br />

ARDRONIS hilft Behörden,<br />

Wirtschaft und Betreibern<br />

kritischer Infrastrukturen<br />

beim Schutz von Personen<br />

und Gütern. 22<br />

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hf-praxis 1/<strong>2018</strong><br />

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Zynq UltraScale+<br />

RFSoC-Familie<br />

mit integrierter<br />

HF-Signalkette<br />

Xilinx, Inc. meldete die<br />

ersten Auslieferungen<br />

seiner Zynq<br />

UltraScale+RFSoC-<br />

Familie, deren<br />

Architektur die<br />

HF-Signalkette in einem<br />

SoC integriert. Dies<br />

ist ein bedeutender<br />

Technologie-Durchbruch<br />

im Hinblick auf<br />

Anwendungen für 5G<br />

Wireless, Cable Remote-<br />

PHY und Radar. 40<br />

High efficient heat dissipation on printed circuit boards<br />

This paper describes various techniques for dissipating heat from heat generating<br />

electrical components on printed circuit boards (PCBs). Small copper coins that are<br />

matching the shape of the electrical components are located underneath the component<br />

and are integrated into the PCB construction. 74<br />

Rubriken in diesem Heft:<br />

Schnellste Channel-Sounding-Lösungen<br />

für 5G<br />

National Instruments gab die Zusammenarbeit mit dem<br />

amerikanischen Telekommunikationsanbieter AT&T bei<br />

einem der weltweit schnellsten und genauesten Systeme für die<br />

Charakterisierung des Funkkanals im Millimeterwellenbereich<br />

für 5G bekannt. 32<br />

Editorial. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3<br />

Inhalt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4<br />

Aktuelles. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6<br />

Marktübersicht Messtechnik . . . . . . . 10<br />

Messtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20<br />

Titelstory . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36<br />

Antennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39<br />

Wireless . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40<br />

EMV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41<br />

Funkmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42<br />

Baugruppen/Module . . . . . . . . . . . . . 47<br />

Bauelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48<br />

Grundlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52<br />

Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . 56<br />

Applikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59<br />

RF & Wireless . . . . . . . . . . . . . . . . . 60<br />

Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86<br />

5


Aktuelles<br />

Aerospace & Defence Tool Box<br />

Die neue Aerospace<br />

and Defence Tool<br />

Box von Microlease<br />

vereinfacht den Zugang<br />

zu speziellem Testund<br />

Messequipment<br />

für diesen Bereich.<br />

In Langzeitprojekten<br />

können Hersteller<br />

damit Risiken mindern<br />

und schnell reagieren,<br />

um neue Marktchancen<br />

zu ergreifen.<br />

Microlease, Ltd.<br />

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Die Microlease Aerospace and<br />

Defence Tool Box wurde von<br />

Spezialisten konzipiert, die mit<br />

der Arbeit mit Herstellern im<br />

A&D Bereich vertraut sind.<br />

Dazu zählt das gesamte Spektrum<br />

rund um die Produktion,<br />

Inbetriebnahme oder Reparatur<br />

von Anwendungen wie Radar,<br />

Mikrowellenkommunikation,<br />

Mobilfunk, Satellitentests und<br />

elektronische Sicherheitssysteme.<br />

Die Tool Box bietet Kunden<br />

eine Zeit sparende und<br />

kostengünstige Lösung, insbesondere<br />

für Projekte (oder<br />

Programme) bei denen spezialisierte,<br />

leistungsstarke Geräte<br />

zeitlich begrenzt benötigt werden,<br />

z.B. von wenigen Monaten<br />

bis zu mehreren Jahren.<br />

Ausstattung<br />

Zur breiten Palette an Equipment<br />

zählen Analyser, Signalgeneratoren<br />

und andere Geräte, die<br />

sich in dieser Branche bewährt<br />

haben, darunter:<br />

• Keysight N9040B: Highend-<br />

Spektrumanalyser bis 50 GHz:<br />

der Referenzanalysator für<br />

die Luft- und Raumfahrtbranche,<br />

der eine detaillierte Analyse<br />

hoher Frequenzen und<br />

die Erfassung sporadischer<br />

Signale oder Störsignale ermöglicht<br />

• Rohde & Schwarz FSH-18:<br />

tragbarer Spektrumanalyser<br />

für den Feldeinsatz mit Funktionen<br />

wie Interferenzsuche,<br />

Geotagging und Antennenfeldstärkenmessung<br />

neben Spektrum-,<br />

Vektor-Netzwerk- und<br />

Kabel-/Antennenanalyse<br />

• Keysight N5225A: Highend-Netzwerkanalysator<br />

bis 50 GHz, mit erweiterten<br />

Messungen und integrierten<br />

Pulsmodulatoren und Pulsgeneratoren<br />

• Anritsu S820D: tragbarer<br />

20-GHz-Netzwerkanalyser<br />

für Außendiensttechniker, die<br />

mit Mikrowellen-Kommunikationssystemen<br />

arbeiten. Der<br />

Analyser ist in der Lage, die<br />

Messgenauigkeit in anspruchsvollen<br />

HF-Umgebungen aufrechtzuerhalten<br />

und bietet<br />

Datenanalyse- und Reporting-Tools.<br />

• Keysight E8257D: Signalgenerator,<br />

der extrem schnell ist,<br />

Hochleistungsgeräte testet und<br />

ein äußerst niedriges Phasenrauschen<br />

für Doppler-Radar-,<br />

ADC- und Empfänger-Abblockungstest<br />

bietet<br />

• Tektronix AWG70002: Arbiträrsignalgenerator<br />

für die<br />

Generierung von Breitbandsignalen<br />

bis 20 GHz<br />

• Mobilfunk-Testgeräte, wie<br />

der Viavi JD745 CellAdvisor<br />

und Basisstations-Tester<br />

mit Stromverbrauchs-, Interferenz-<br />

und Systemleistungs-<br />

Analyse<br />

• große Auswahl an Feldinstrumenten,<br />

wie tragbare Übertragungs-<br />

und Mobilfunktester,<br />

z.B. der Keysight Fieldfox für<br />

die Spektrum- und Netzwerkanalyse<br />

(bis 50 GHz)<br />

Zur umfangreichen Auswahl<br />

zählen auch namhafte Stromversorgungen,<br />

Rauschgeneratoren,<br />

Oszilloskope, Multimeter,<br />

Datenerfassungsgeräte, Zähler,<br />

Halbleiter-Parametrierer, Impedanzanalyser,<br />

Funktions-/Pulsgeneratoren,<br />

Logikanalyser und<br />

Umweltprüfgeräte.<br />

Schnelle Anpassung<br />

„Hersteller müssen ihre Prüfund<br />

Testkosten genau überblicken,<br />

um innerhalb vereinbarter<br />

Zeitrahmen liefern<br />

zu können“, so George Acris,<br />

Marketing Director bei Microlease.<br />

„Unsere neue Aerospace<br />

and Defense Tool Box, die von<br />

unseren eigenen Fachleuten konfiguriert<br />

wird, vereinfacht die<br />

Beschaffung der richtigen Geräte<br />

und erfüllt zeitlich begrenzte<br />

Anforderungen, die von wenigen<br />

Monaten bis zu mehreren Jahren<br />

dauern können – kostengünstig<br />

und mit umfassendem Support.<br />

Die Tool Box beinhaltet qualitativ<br />

hochwertige und zuverlässige<br />

Geräte, die umfassend<br />

gepflegt und kalibriert werden.<br />

Die schnelle Lieferung ermöglicht<br />

es unseren Kunden, zeitkritische<br />

Projekte kostenkontrolliert<br />

und flexibel abzuschließen. Auch<br />

eine schnelle Anpassung des<br />

Equipments ist während eines<br />

Projekts möglich.“<br />

Erweitertes Konzept<br />

Die neue Aerospace and Defence<br />

Tool Box erweitert das erfolgreiche<br />

Konzept von Microlease,<br />

das alle Anforderungen einer<br />

bestimmten Branche bedient,<br />

die ein einziges, umfassendes<br />

Gerätepaket benötigt. Alternative<br />

Tool-Box-Optionen, die<br />

derzeit von Microlease erhältlich<br />

sind, richten sich an die<br />

Automotive-, Halbleiter- und<br />

Bahnindustrie. Außerdem sind<br />

weitere Tool-Box Optionen für<br />

andere Branchen für die nahe<br />

Zukunft geplant. ◄<br />

6 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Aktuelles<br />

Testlösungen im Bereich Advanced Driver<br />

Assistance Systems<br />

Die Unternehmen Konrad Technologies<br />

GmbH, SET GmbH,<br />

S.E.A. Datentechnik GmbH,<br />

measX GmbH & Co. KG bilden<br />

eine Kooperation – ADAS<br />

IIT-Innovation In Test – und<br />

nutzen ihre Kompetenzen im<br />

Bereich Advanced Driver Assistance<br />

Systems (ADAS), Sensor<br />

Fusion, Hardware-in-the-Loop<br />

(HiL), V2X-Kommunikation,<br />

GNSS-Simulation und Datenmanagement,<br />

um Lösungen<br />

aus einer Hand für vollkommen<br />

autonome Fahrzeuge anzubieten.<br />

Mit der ADAS IIT Kooperation<br />

bieten die vier technologisch<br />

innovativen Unternehmen<br />

einen einzigartigen Ansatz für<br />

den ADAS-Test, indem sie ihr<br />

Wissen und ihre Fähigkeiten<br />

vereinen, um hochskalierbare,<br />

zukunftssichere ADAS-Testlösungen<br />

zu entwickeln, welche<br />

auf standardisierten Plattformen<br />

von National Instruments (NI)<br />

basieren.<br />

ADAS- Testlösungen<br />

Die ADAS IIT Gruppe ist die<br />

erste Vereinigung, die kostenoptimierte,<br />

konsolidierte ADAS-<br />

Testlösungen für virtuelle Testfahrten<br />

in Bezug auf Sensor<br />

Fusion, HiL-Testsysteme, V2X-<br />

Kommunikation, GNSS-Simulation<br />

und integrierte Datenmanagementsysteme<br />

kombiniert.<br />

Dieses einzigartige Konzept,<br />

welches auf NI-Plattformen<br />

basiert, wird dazu beitragen,<br />

autonome Fahrzeuge sicherer<br />

und schneller als erwartet auf<br />

den Markt zu bringen.<br />

„Wir freuen uns, dass die offene<br />

Plattform und das Ökosystem<br />

von NI die vier ADAS IIT Ingenieurunternehmen<br />

befähigen, die<br />

zunehmende Testkomplexität<br />

hochintegrierter, vollautomatisierter<br />

ADAS-HiL-Testlösungen,<br />

welche Sensor Fusion und Zielsimulation<br />

sowie V2X- Kommunikation<br />

und GNSS-Simulation<br />

abdecken, zu bewältigen“, sagt<br />

Rahman Jamal, Global Technology<br />

& Marketing Director,<br />

National Instruments. „Die<br />

Kombination unserer flexiblen<br />

Software wie NI LabVIEW,<br />

modularen Hardware-Plattform<br />

wie PXI und die umfangreiche,<br />

technische Kompetenz<br />

der ADAS IIT sorgen dafür,<br />

dass unsere gemeinsamen Kunden<br />

die modernste Technologie<br />

erhalten, die sie zur Beschleunigung<br />

der Forschung und Entwicklung<br />

autonomer Fahrzeuge<br />

benötigen.“<br />

Kompletter, flexibler<br />

Baukasten<br />

Die Expertisen der Konrad Technologies<br />

GmbH im Bereich<br />

ADAS Sensor- Fusion, der<br />

SET GmbHim Bereich HiL, der<br />

S.E.A. Datentechnik GmbH, im<br />

Bereich V2X Kommunikation<br />

und GNSS Applikation sowie<br />

der measX GmbH & Co. KG im<br />

Bereich Datenmanagement bilden<br />

einen kompletten, flexiblen<br />

Baukasten vom Design über die<br />

Entwicklung, Implementierung<br />

und Validierung bis hin zur Produktion.<br />

Die Unternehmen haben sich<br />

darauf verständigt, bei der Erforschung<br />

und Entwicklung einer<br />

nahtlosen One-Stop-Lösung<br />

zusammenzuarbeiten, um das<br />

autonome Fahren noch vorhersehbarer<br />

und sicherer zu machen,<br />

eine Lösung, die eine wesentlich<br />

robustere und leistungsfähigere<br />

Architektur in der Automobilindustrie<br />

bietet und die Entwicklungszeiten<br />

für Automobilhersteller<br />

vereinfacht und verkürzt.<br />

Die Nachfrage nach vollkommen<br />

autonomen Fahrzeugen<br />

erfordert effiziente Testsysteme,<br />

nicht nur für RADAR<br />

oder LIDAR, sondern auch für<br />

Sensor Fusion Technik, die den<br />

Input aller Fahrzeugsensoren<br />

synchron kombiniert. Man<br />

sei immer bestrebt, optimale<br />

Lösungen für die Prüfung von<br />

Sensor Fusion zu offerieren, die<br />

Timing-, Trigger-, Validierungsund<br />

Synchronisationsfähigkeiten<br />

in einem bieten. „Eine Kombination<br />

dieser Technologien mit<br />

HiL, V2X und hocheffizienten<br />

Datenmanagementsystemen<br />

wird in der Automobilindustrie<br />

sehr hohe Standards setzen und<br />

ich freue mich sehr, dass ADAS<br />

IIT an der Spitze dieser technologischen<br />

Innovationen steht“,<br />

sagt Michael Konrad, Geschäftsführer<br />

der Konrad Technologies<br />

GmbH.<br />

„Da echte Testfahrten sehr zeitaufwändig<br />

sind, viele Testfahrer-<br />

Ressourcen erfordern und nicht<br />

zu 100% wiederholt werden können,<br />

sind virtuelle Testfahrten<br />

zur Prüfung heutiger Sensoren<br />

und Sensor Fusion Electronic<br />

Control Units (ECU) für das<br />

zukünftige autonome Fahren<br />

unvermeidlich. Deshalb bringen<br />

wir unser Fachwissen in Bezug<br />

auf hochkomplexe, innovative<br />

ADAS-HiL-Testlösungen in<br />

die Kooperation ein und sind<br />

begeistert, Teil dieser führenden<br />

Zusammenarbeit zu sein“,<br />

hört man von Frank Heidemann,<br />

Geschäftsführer der SET GmbH.<br />

„V2X wird zu einem integrierten<br />

Bestandteil zukünftiger Fahrzeuge<br />

und ADAS-Systeme. Die<br />

Prüfung entlang der Entwicklungskette<br />

erfordert die eingehende<br />

Expertise von RF- und<br />

V2X- Protokollen sowie die<br />

Systeminteraktion mit anderen<br />

Sensoren wie GNSS, RADAR<br />

oder LIDAR. Unter Berücksichtigung<br />

dieser Anforderungen<br />

hat sich S.E.A. dazu<br />

entschieden, eng mit führenden<br />

NI-Partnern zusammenzuarbeiten,<br />

um mit neuen Kernkompetenzen<br />

modernste Testsysteme<br />

und weltweite Entwicklungsunterstützung<br />

anzubieten“, so<br />

das Statement von Dr. Gerd<br />

Schmitz, Geschäftsführer der<br />

S.E.A. Datentechnik GmbH.<br />

Schließlich Dr. Joachim<br />

Hilsmann, Geschäftsführer der<br />

measX GmbH & Co. KG: „Das<br />

Testen von mehreren ADAS-<br />

Sensoren sowie kompletten<br />

Fahrzeugen in realen Situationen<br />

produziert sehr viele Daten,<br />

die in Informationen umgewandelt<br />

werden müssen. measX als<br />

langjähriger Spezialist für technisches<br />

Datenmanagement und<br />

Analyse technischer Daten, ist<br />

stolz darauf, seine Kompetenz<br />

in die Kooperation einbringen<br />

zu können.“<br />

Führende Partnerschaft<br />

Die Kooperation wurde im ersten<br />

Quartal 2017 geschlossen. Es ist<br />

die führende Partnerschaft mit<br />

Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur,<br />

die es ermöglicht,<br />

komplette ADAS-Testlösungen<br />

in einer Laborumgebung zu<br />

erstellen, die die heutige Validierung<br />

und den Prüfung im realen<br />

Leben ersetzt. Mehr als 300<br />

Ingenieure in Europa, Asien und<br />

den USA arbeiten an den nächsten<br />

Schritten in Richtung eines<br />

kompletten Tests von vollkommen<br />

autonomen Fahrzeugen in<br />

einer virtuellen Umgebung vom<br />

Entwurf bis zur Entwicklung,<br />

Implementierung, Validierung<br />

bis hin zur Produktion sowie dem<br />

Service rund um den Globus.<br />

■ Konrad Technologies GmbH<br />

SET GmbH – Smart<br />

Embedded Technologies<br />

S.E.A. Datentechnik GmbH<br />

measX GmbH & Co. KG<br />

8 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Aktuelles<br />

Arrow Electronics und Rohde & Schwarz intensivieren<br />

Zusammenarbeit<br />

Arrow Electronics und Rohde &<br />

Schwarz haben ihre Zusammenarbeit<br />

vertraglich auf eine neue<br />

Grundlage gestellt. Das neue<br />

Abkommen sieht einheitliche<br />

Von links: Werner Minich,<br />

Director of Corporate<br />

Procurement Electronic<br />

Components, Rohde &<br />

Schwarz, Thomas Reisinger,<br />

Vice President Sales DACH,<br />

Arrow Components, Markus<br />

Bullinger, Regional Sales<br />

Director, Arrow Intelligent<br />

Systems, Peter Schlindwein,<br />

Vice President Corporate<br />

Procurement, Rohde &<br />

Schwarz, Jens Möckel,<br />

Strategic Purchasing<br />

Electronic Components,<br />

Rohde & Schwarz, Won-<br />

Young Weinbuch, Director<br />

of Corporate Procurement<br />

Assemblies & Instruments,<br />

Martin Bielesch, President<br />

Arrow EMEA Components<br />

Rahmenbedingungen für Arrow<br />

Components, Arrow Intelligent<br />

Systems (AIS) und Richardson<br />

RFPD vor. Arrow Components<br />

bedient das klassische Spektrum<br />

an elektronischen Komponenten,<br />

wie Halbleiter, passive<br />

und elektromechanische<br />

Bauteile und Steckverbinder<br />

sowie umfangreiche Logistik-<br />

und Design-Services über den<br />

gesamten Lebenszyklus einer<br />

Anwendung. Arrow Intelligent<br />

Systems ist spezialisiert<br />

auf Board- und Systemebene-<br />

Computing, Displays, Software,<br />

Betriebssysteme und Speicher-<br />

Lösungen und bietet Services<br />

wie Systemintegration. Der zu<br />

Arrow gehörende Spezialdistributor<br />

Richardson RFPD hat<br />

seinen Fokus auf RF-, Wireless-,<br />

Energie- und Power-Lösungen.<br />

Arrow ist breit aufgestellt, um<br />

Rohde & Schwarz weltweit<br />

viele in der Produktion benötigte<br />

Technologien und umfassende<br />

Supply-Chain- und Design-<br />

Engineering-Services aus einer<br />

Hand bereitzustellen.<br />

■ Arrow Electronics<br />

www.arrow.com<br />

■ Rohde & Schwarz<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.rohde-schwarz.com<br />

RF Energy Toolkit für RF-Systeme auf GaN-on-Si-Basis<br />

M/A-COM Technology Solutions Inc. teilte<br />

mit, dass seine RF Energy Toolkits ab sofort<br />

bestellt werden können. Das Unternehmen<br />

trägt damit der rapide steigenden Nachfrage<br />

der Kunden nach einer flexiblen und kosteneffektiven<br />

Entwicklungsplattform Rechnung,<br />

mit der sich die Markteinführung<br />

leistungsfähiger, energieeffizienter Solid-<br />

State-RF-Systeme beschleunigen lässt. Die<br />

RF Energy Toolkits von MACOM sind für<br />

den Einsatz in kommerziellen Märkten<br />

bestimmt, deren Spektrum vom Kochen<br />

über Beleuchtung, industrielle Heizung<br />

und Trocknung, Medizin/Pharmazie bis zu<br />

Kfz-Zündsystemen und mehr reicht. Die<br />

Toolkits geben Ingenieuren die Möglichkeit,<br />

GaN-on-Si-Lösungen auf schnelle und<br />

einfache Weise als hochgradig präzise und<br />

effiziente Energiequelle zu nutzen.<br />

Die umfassende Vielseitigkeit und einfache<br />

Anwendung des RF Energy Toolkits von<br />

MACOM strafft die Entwicklungszyklen<br />

und die Kosten GaN-on-Si-basierter RF-<br />

Systeme und befähigt Ingenieure dazu, die<br />

Restriktionen der bisherigen Magnetrons<br />

hinter sich zu lassen und bei vergleichbaren<br />

Kostenstrukturen einen deutlich höheren<br />

Wirkungsgrad zu erzielen als mit LDMOSbasierten<br />

Systemen. Mit dem Toolkit lässt<br />

sich die RF-Energieerzeugung genau auf<br />

die Anforderungen der jeweiligen Anwendung<br />

abstimmen – einfach auf Knopfdruck<br />

und über ein intuitives Display-Interface.<br />

OEMs, die am Design komplexerer RF-<br />

Energy-Anwendungen arbeiten, können<br />

auf MACOM und sein Partner-Netzwerk<br />

zurückgreifen, wenn es um die Entwicklung<br />

kundenspezifischer Applikatoren und<br />

Algorithmen und um fachkundige technische<br />

Unterstützung geht. Das RF Energy<br />

Toolkit in Stichworten:<br />

• Einfach anzuwendende, komplette Entwicklungsplattform<br />

minimiert Designkomplexität<br />

und Kosten von Solid-State-<br />

RF-Systemen<br />

• Toolkit verkürzt die Entwicklungszyklen<br />

für Ingenieure, die bestehende Produktdesigns<br />

an GaN-basierte RF-Energy-<br />

Quellen anpassen wollen<br />

• Kommerzielle OEMs erhalten die Gelegenheit,<br />

von den massiven Marktchancen<br />

für Solid-State-Lösungen in den<br />

Bereichen Kochen, Beleuchtung, industrielle<br />

Heizung und Trocknung, Medizin/Pharmazie<br />

und Kfz-Zündsysteme<br />

zu profitieren<br />

Die RF Energy Toolkits von MACOM<br />

kommen mit dem eingebauten GaN-on-<br />

Si-Leistungstransistor von MACOM auf<br />

eine Leistungsabgabe von bis zu 300 W.<br />

Bei höherem Leistungsbedarf lassen sie<br />

sich einfach parallelschalten. Die Toolkits<br />

unterstützen den gepulsten und den Dauerstrichbetrieb<br />

im 2,45-GHz-Band, künftige<br />

Toolkits außerdem das 915-MHz-Band.<br />

■ MACOM<br />

www.macom.com/rfenergy<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 9


HF- und<br />

Mikrowellentechnik<br />

Schwerpunkt in diesem Heft:<br />

Messtechnik<br />

Neuer Analoger<br />

High-End-HF-/Mikrowellensignalgenerator<br />

Der R&S SMA100B ist ebenso die perfekte<br />

Wahl als Taktquelle zur Charakterisierung<br />

von D/A-Wandlern. Aufgrund des<br />

extrem niedrigen Phasenrauschens ist der<br />

resultierende Jitter des Signals minimal und<br />

beeinflusst die Messergebnisse der D/A-<br />

Wandler nicht.<br />

Vor der Gesamtintegration eines Radarsystems<br />

werden oft hochreine Lokaloszillator-<br />

Signale zur Verifikation der Systemperformance<br />

benötigt. Der R&S SMA100B ist<br />

dafür die ideale Lösung, da er Signale mit<br />

hohem Pegel und extrem niedrigem trägernahen<br />

Phasenrauschen (10 GHz, –83 dBc/Hz,<br />

10 Hz Offset) bereitstellen kann.<br />

Der bis zu 20 GHz einsetzbare analoge<br />

Signalgenerator R&S SMA100B stellt<br />

hochreine Signale mit niedrigsten Phasenrauschwerten<br />

bei allen Offsetfrequenzen<br />

bereit (1 GHz, –152 dBc/Hz, 20 kHz Offset).<br />

Ingenieure müssen daher keine Kompromisse<br />

mehr zwischen Ausgangsleistung<br />

und störungsfreiem Dynamikbereich<br />

(SFDR) eingehen. Der SMA100B erzeugt<br />

bis zu 38 dBm HF-Ausgangsleistung mit<br />

CelsiStrip ®<br />

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einem 6-GHz-Gerät und bis zu 32 dBm im<br />

Mikrowellenbereich mit einem 20-GHz-<br />

Gerät. Oberwellen sind im gesamten Frequenzbereich<br />

extrem niedrig; über 6 GHz<br />

liegen sie sogar deutlich unter 70 dBc bei<br />

18 dBm Ausgangsleistung. Nichtharmonische<br />

Signalanteile liegen unter 110 dBc bei<br />

einem Ausgangssignal von 1 GHz.<br />

Der R&S SMA100B ist derzeit der einzige<br />

analoge Signalgenerator, der zusätzlich zum<br />

hochreinen analogen HF-Signal ein zweites,<br />

unabhängig einstellbares, hochreines<br />

und synchronisiertes Taktsignal bis zu einer<br />

Frequenz von 6 GHz zur Verfügung stellen<br />

kann. Auf diese Weise können A/D- Wandler<br />

mit einem einzigen analogen Signalgenerator<br />

charakterisiert werden. Durch das<br />

extrem niedrige Breitbandphasenrauschen<br />

des Clock-Synthesizer-Ausgangssignals<br />

(100 MHz, –175 dBc/Hz, 30 MHz Offset)<br />

kann das echte Signal-zu-Rausch-Verhältnis<br />

moderner A/D-Wandler nachgewiesen<br />

werden.<br />

Hochqualitative<br />

Basisstationen<br />

Die Selektivität eines Basisstationsempfängers<br />

wird unter anderem daran bemessen,<br />

wie gut große Störsignale unterdrückt<br />

werden. Bei der Simulierung von Inbandund<br />

Außerband-Störsignalen mit dem R&S<br />

SMA100B sorgt die Option Ultra Low Phase<br />

Noise des Geräts dafür, dass sich Phasenund<br />

Breitbandrauschen des simulierten<br />

Störsignals nur minimal auf das Nutzsignal<br />

auswirken. Nur durch die hervorragende<br />

Signalqualität des R&S SMA100B<br />

lässt sich die echte Störunterdrückung einer<br />

Basisstation nachweisen (z.B. Breitbandrauschen<br />

bei 10 GHz unter –160 dBc/Hz bei<br />

30 MHz Offset).<br />

Mit der Option Ultra High Output Power<br />

kann der R&S SMA100B Ausgangspegel<br />

bis zu 38 dBm zur Verfügung stellen. Damit<br />

werden externe Verstärker in automatisierten<br />

Testumgebungen überflüssig. Durch die integrierte<br />

verschleißfreie, elektronische Eichleitung,<br />

die jetzt auch in 20-GHz-Geräten<br />

standardmäßig eingebaut ist, stellt Rohde<br />

& Schwarz sicher, dass auch bei Millionen<br />

von Pegelumschaltzyklen die Nutzungsdauer<br />

des Testsystems maximiert wird und<br />

kein Verschleiß am Gerät auftritt.<br />

■ Rohde &Schwarz<br />

www.rohde-schwarz.com<br />

10 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Marktübersicht Messtechnik ®<br />

Signalisierungstester<br />

ermöglicht LTE-Advanced/<br />

1-Gbps-IP-Datendurchsatz<br />

Anritsu Corporation gab bekannt, dass der<br />

Funktionsumfang des beliebten Signalisierungstesters<br />

MD8475B als All-in-One-<br />

Basisstationssimulator durch die Markteinführung<br />

der Enhanced Multi-Signalling Unit<br />

MD8475B-071 und der LTE-4×4-MIMO-<br />

Option MX847550B-041 nun weiter verstärkt<br />

wurde.<br />

Diese neue Option unterstützt die Konfiguration<br />

einer Simulationsumgebung für<br />

1-Gbps-IP-Datenverbindungen, die 4×4-<br />

MIMO mit höherer Modulation (256QAM)<br />

und Carrier Aggregation kombiniert. Bei den<br />

bisherigen 1-Gbps-Simulatoren waren komplizierte<br />

Versuchsaufbauten mit mehreren<br />

Geräten erforderlich. Der All-in-One-Tester<br />

MD8475B erhöht die Prüfeffizienz der<br />

Messung und senkt die Investitionskosten.<br />

Die Erweiterung der MD8475B-Funktionen<br />

wird bei der Entwicklung von 4×4-MIMO-<br />

Downlink-Mobilfunk-Endgeräten für LTE<br />

eine wesentliche Rolle spielen.<br />

Der Signalisierungstester MD8475B ist<br />

ein All-in-One-Basisstationssimulator zur<br />

Evaluierung verschiedener Kommunikationstechnologien<br />

von LTE-Advanced bis<br />

zu 2G. Seine umfassende Testabdeckung<br />

und die komfortable Bedienbarkeit mit bis<br />

zu acht HF-Testports, zudem SmartStudio<br />

(Zustandsmaschinen-GUI) mit einer Vielzahl<br />

von Parametereinstellungen, gewährleisten<br />

ein einfache Bearbeitung der Konfiguration<br />

einer Evaluierungsumgebung für<br />

Mobilfunkendgeräte, die Carrier Aggregation<br />

unterstützen.<br />

■ Anritsu, Corp.<br />

www.anritsu.com<br />

Signalgenerator integriert<br />

schnelles Daten-Streaming<br />

in kompaktem Gerät<br />

Der neue IZT S1010 Signalgenerator ist<br />

oft die optimale Lösung für anspruchsvolle<br />

Anwendungen, die ein umfangreiches,<br />

schnelles Daten-Streaming erfordern.<br />

Zusätzlich profitieren Anwender von<br />

den kleineren Abmessungen, im Vergleich<br />

zum bewährten S1000 mit externer Speichererweiterung.<br />

Die Daten-Streaming-Funktionalität wird im<br />

IZT S1010 mit schnellen SSDs integriert,<br />

womit das parallele Streaming mehrerer<br />

VSGs (Virtual Signal Generators) ermöglicht<br />

wird. Dank der leistungsfähigen Streaming-Funktion<br />

können beispielsweise mehrere<br />

DAB-ETI-Signale (Ensemble Transport<br />

Interface) oder EDI-Signale (Encapsulation<br />

of DAB Interfaces) in Echtzeit moduliert<br />

werden, um Empfänger, Funkgeräte und<br />

Chips zu testen.<br />

Der IZT S1010 beinhaltet alle erforderlichen<br />

digitalen Signalverarbeitungsfunktionen<br />

und wird mit 4 x 1 TB SSDs (optional)<br />

sowie einem 250-GB-SSD-Systemlaufwerk<br />

geliefert. Auf die SSD-Festplatten kann von<br />

extern über robuste HDD-Einschübe zugegriffen<br />

werden. Mit den SSD-Speichern können<br />

Testvektoren extrem schnell gespeichert<br />

bzw. gestreamt werden. Da die SSDs über<br />

keine beweglichen Teile verfügen, sind sie<br />

sehr robust.<br />

Der IZT S1010 ist in einem 19-Zoll-Gehäuse<br />

mit drei Höheneinheiten untergebracht. Mit<br />

vielfältigen HF-Hardware- und Software-<br />

Optionen kann das Gerät entsprechend den<br />

Kundenanforderungen konfiguriert werden.<br />

Außerdem steht eine optionale Montageschiene<br />

für den Einbau in 19-Zoll-Schaltschränken<br />

zur Verfügung. Zudem ist der<br />

IZT S1010 mit einer optionalen optischen<br />

10-Gbit-LAN-Schnittstelle für den schnellen<br />

Datenaustausch zwischen den internen<br />

SSD-Speichern und einem externen Daten-<br />

Speichermedium erhältlich. Mit dieser<br />

Option sind extrem hohe Datentransferraten<br />

möglich.<br />

■ IZT GmbH<br />

www. izt-labs.de<br />

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hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 11


Marktübersicht Messtechnik<br />

Breitbandiges<br />

HF-Leistungs- und<br />

Rückflussdämpfungs-<br />

Messsystem<br />

Skalierbarer PXI-Mikrowellen-<br />

Signalgenerator für komplexe Signale<br />

Analog Devices, Inc. stellte eine für Frequenzen<br />

von 9 kHz bis 7 GHz geeignete<br />

Kombination aus Richtkoppler und zweikanaligem<br />

RMS-HF-Leistungsdetektor<br />

vor, die in einem Signalpfad gleichzeitig<br />

die RMS-Leistung in Vorwärts- und<br />

Rückwärtsrichtung sowie die Rückflussdämpfung<br />

messen kann. Der neue<br />

Detektor des Typs ADL5920 bedeutet<br />

eine Abkehr von früheren Konzepten,<br />

denn er enthält den Richtkoppler, was<br />

zu einem branchenführenden Grad an<br />

Integration und Bandbreite führt.<br />

Für platzkritische Anwendungen fasst<br />

der ADL5920 die Kopplungs- oder<br />

Sensing-Funktion mit der Detektierungsfunktion<br />

zusammen und liefert<br />

ein Ausgangssignal, das sich für die<br />

direkte Weiterverarbeitung durch einen<br />

A/D-Wandler (ADC) eignet. Für den<br />

breitbandigen Betrieb oder für Frequenzvarianten<br />

erspart der Detektor<br />

ADL5920 die Notwendigkeit, für jede<br />

einzelne Frequenz einen eigenen Richtkoppler<br />

auszuwählen. Der integrierte,<br />

breitbandige Baustein unterstützt damit<br />

kleinere Bauformen und eine zügigere<br />

Markteinführung.<br />

Auf der Produktseite zum ADL5920<br />

besteht die Möglichkeit, das Datenblatt<br />

herunterzuladen sowie Muster<br />

und Evaluation Boards zu bestellen:<br />

www.analog.com/ADL5920. Mehr<br />

über die HF-Leistungsdetektoren von<br />

Analog Devices findet man auf www.<br />

analog.com/en/products/rf-microwave/<br />

rf-power-detectors.html.<br />

■ Analog Devices GmbH<br />

www.analog.com<br />

Der M 9383A von Keysight Technologies,<br />

Inc. Ist der erste skalierbare PXIe-Mikrowellen-Signalgenerator,<br />

der den Frequenzbereich<br />

bis 44 GHz abdeckt und Modulationsbandbreiten<br />

bis 1 GHz bietet. Das Gerät<br />

eignet sich dadurch z.B. optimal zur Erzeugung<br />

komplexer Signale für aufkommende<br />

5G- und andere Breitband-Anwendungen,<br />

beispielsweise DVT-Anwendungen (Design<br />

Verification Test) in der Luft-/Raumfahrt/<br />

Wehrtechnik. Der M9383A kombiniert<br />

Keysights einzigartige DDS-Technologie mit<br />

einem Synthesizer-VCO und erzielt dadurch<br />

ein extrem geringes Phasenrauschen. Hinzu<br />

kommen hervorragende Basisbandspezifikationen,<br />

wie z.B. 1% EVM – ein kritischer<br />

Parameter bei Pre-5G-Signalen mit<br />

800 MHz Bandbreite.<br />

Unter Verwendung der Keysight-Software<br />

„Signal Studio“ oder „SystemVue“ können<br />

Ingenieure jetzt von Keysight validierte Pre-<br />

5G-Standardsignale (5GTF) erzeugen. Die<br />

genannten Softwarepakete unterstützen auch<br />

die Erzeugung benutzerdefinierter Signale<br />

Der Signalqualitätsanalysator (SQA)<br />

MP1900A BERT von Anritsu ist eine vielseitige<br />

Lösung zum Messen von PCI-Express-<br />

Bussen der nächsten Generationen 4 und<br />

5 sowie der neusten 400-GbE/200-GbE-<br />

Ethernet-Netzwerke. Mit einem umfassenden<br />

Schnittstellensupport ist der MP1900A<br />

eine All-in-One-Lösung für exakte Messungen<br />

von elektronischen und optischen<br />

Hochgeschwindigkeits-Endgeräten der<br />

für künftige Wireless-, 5G-New-Radiound<br />

Luft-/Raumfahrt/Wehrtechnik-Anwendungen.<br />

Der PXIe-Vektorsignalgenerator<br />

M9383A ist Bestandteil von Keysights<br />

5G-Referenztestlösung, die bereits im Rahmen<br />

von 5G-Entwicklungsprojekten in den<br />

Sub-6/28/39-GHz-Bändern eingesetzt wird.<br />

Der neue PXIe-Signalgenerator bietet nicht<br />

nur Vorteile hinsichtlich Kompaktheit und<br />

Messgeschwindigkeit, sondern ist darüber<br />

hinaus skalierbar und jederzeit aufrüstbar.<br />

So können beispielsweise vektorielle oder<br />

analoge Konfigurationen durch zusätzliche<br />

Kanäle erweitert werden. Auch der Frequenzbereich,<br />

die Bandbreite und andere<br />

Leistungsmerkmale können erweitert bzw.<br />

nachgerüstet werden, falls künftige Signalstandards<br />

dies erfordern. Die Eingänge für<br />

ein externes IQ-Signal unterstützen Modulationsbandbreiten<br />

bis 2 GHz.<br />

■ Keysight Technologies Deutschland<br />

GmbH<br />

www.keysight.com<br />

Signalqualitätsanalysator unterstützt<br />

zeitgleich durchgeführte Messungen<br />

nächsten Generation sowie von optischen<br />

Transceivern<br />

Die leistungsfähigen Bitfehlerraten-Tester<br />

(BERTs) SQA MP1900A können in<br />

der frühen Entwicklungsphase eine exakte<br />

Evaluierung von Hochgeschwindigkeits-<br />

Schnittstellendesigns vornehmen. Mit ihrer<br />

stark erweiterbaren All-in-One-Plattform<br />

lässt sich die Leistung von netzwerkseiti-<br />

12 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


K N O W - H O W V E R B I N D E T<br />

gen Schnittstellen, wie z.B. der 400, 200<br />

und 100 GbE, aber auch von internen PCI-<br />

Express-Busschnittstellen messen. Der integrierte<br />

Pulsmustergenerator (PPG) verfügt<br />

über das branchenbeste intrinsische Jitter<br />

von typischerweise 115 fs rms sowie über<br />

eine Anstiegs-/Abfallzeit von 12 ps (typisch).<br />

Der gesamte Spitze-Spitze-Jitter beträgt<br />

maximal 6 ps (typisch), die Eingangsempfindlichkeit<br />

des internen Fehlerdetektors<br />

15 mV (typisch).<br />

Der SQA MP1900A BERT lässt sich<br />

auch mit Peripheriegeräten konfigurieren,<br />

wodurch eine erweiterte Messfunktionalität<br />

erreicht wird. Eine integrierte Lösung befähigt<br />

den MP1900A im besonderen Maße,<br />

32- und 64-Gbaud-PAM4-Signale zu erzeugen,<br />

die für 200/400-GbE-Messungen, BER-<br />

Messungen, bei der Jitter- und Amplituden-<br />

Rauschinjektion und beim Hinzufügen von<br />

Emphasis erforderlich sind.<br />

Der MP1900A verfügt über eine einfach<br />

bedienbare, intuitive grafische Benutzeroberfläche<br />

(GUI), mit der Blockdiagramme auf<br />

dem großen 12,1-Zoll-Touchpanel-Display<br />

des Messgeräts angezeigt werden können.<br />

Fernsteuerbefehle, die jede GUI-Funktion<br />

abbilden, können auf dem Bildschirm dargestellt<br />

werden, um so die Einstellzeit für<br />

automatisierte Messungen zu verkürzen.<br />

■ Anritsu, Corp.<br />

www.anritsu.com<br />

Charakteristiken und<br />

Leistung komplexer Geräte<br />

auswerten<br />

Das DeepMeasure-Analysewerkzeug wurde<br />

als Standardmerkmal in die mit PicoScope<br />

Oszilloskopen der 3000-, 4000-, 5000-<br />

und 6000-Serie eingeschlossen und liefert<br />

automatisch die Messungen von Wellenformparametern<br />

von bis zu einer Million<br />

aufeinanderfolgenden Wellenformzyklen.<br />

Marktübersicht Messtechnik<br />

Die Ergebnisse können leicht auf der Wellenformanzeige<br />

sortiert, analysiert und korreliert<br />

werden.<br />

Da elektronische Geräte immer komplizierter<br />

werden, brauchen Ingenieurplannungsteams<br />

bessere Werkzeuge, um Wellenformdaten<br />

und Messungsstatistiken aufzuzeichnen,<br />

zu analysieren und darzustellen.<br />

Die meisten digitalen Oszilloskope erstellen<br />

automatisierte Messung üblicher Parameter<br />

wie Frequenz, Zeit, Anstiegs- und<br />

Abfallzeiten, Arbeitszyklus und maximale<br />

und minimale Spannungen, aber die Messungen<br />

sind meist auf einen einzigen kompletten<br />

Wellenformzyklus begrenzt, der in<br />

dem Oszilloskopspeicher erfasst wurde.<br />

Spätere Wellenform zyklen in der gleichen<br />

Datenerfassung werden auf dem Bildschirm<br />

angezeigt, aber aus den Messergebnissen<br />

ausgeschlossen. Messungsstatistiken (max/<br />

min/mittel/Summe) müssen während mehrerer<br />

Erfassungen kompiliert werden und<br />

unregelmäßige Bit-Muster sind leicht auszulassen<br />

oder zu ignorieren.<br />

Oszilloskope mit großzügigem Speicher, wie<br />

das PicoScope der 3000-Serie (512 Megasamples)<br />

und der 6000-Serie (2 Gigasamples),<br />

können Wellenformen mit Tausenden von<br />

Wellenformzyklen zu voller Abtastungsrate<br />

für jede getriggerte Datenerfassung aufnehmen.<br />

DeepMeasure sendet eine Ergebnistabelle,<br />

die jeden im Speicher aufgezeichneten<br />

Wellenformzyklus enthält. Zehn Wellenformparameter<br />

sind in der ersten Version<br />

des Werkzeugs enthalten und mehr als eine<br />

Million Ergebnisse können für jeden Parameter<br />

gesammelt werden. Die Tabelle der<br />

erfassten Ergebnisse kann nach jedem Parameter<br />

in aufsteigender oder absteigender<br />

Reihenfolge sortiert werden, sodass Ingenieurteams<br />

Abweichungen erkennen und die<br />

Ursache komplizierter Probleme sehr schnell<br />

identifizieren können. Wenn Sie zum Beispiel<br />

auf die Kopfzeile der Anstiegszeitspalte<br />

klicken, finden Sie sehr rasch die schnellste<br />

(oder langsamste) Anstiegszeit von bis zu<br />

1 Millionen Arbeitszyklen der Wellenform.<br />

Doppelklicken auf eine bestimmte Messung<br />

markiert den entsprechenden Zyklus in der<br />

Oszilloskopansicht.<br />

■ Pico Technology<br />

www.picotech.com<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 13<br />

EMV, WÄRME­<br />

ABLEITUNG UND<br />

ABSORPTION<br />

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Anwendungen, hergestellt mittels<br />

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unserer Kunden sowie namhafte<br />

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gefüllt mit vernickelten Aluminiumpartikeln<br />

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Temperaturbereich ­55°C bis 125°C<br />

Abschirmung > 100db<br />

Shore A: 68 (6502), bzw. 72 (6503)<br />

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T +49 (0)6032 9636­0<br />

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Marktübersicht Messtechnik<br />

Breitbandige Verstärkermessungen für<br />

5G mit bis zu 1,2 GHz Analysebandbreite<br />

Bild 1: Analyse eines 800 MHz breiten<br />

OFDM-Signals bei 28 GHz mit der<br />

Option R&S FSW-B1200 und der OFDM-<br />

Analysesoftware R&S FS-K96PC. Der<br />

gemessene EVM-Wert ist besser als -40 dB<br />

(im Bild nicht angezeigt)<br />

Die erweiterte Analysebandbreite von<br />

1,2 GHz des Signal- und Spektrumanalysators<br />

R&S FSW schafft die Voraussetzungen<br />

für anspruchsvolle Messungen an Komponenten<br />

für den künftigen Mobilfunkstandard<br />

5G. Mit ergänzenden Messoptionen<br />

werden Verstärker umfassend charakterisiert<br />

bzw. OFDM-modulierte Signale analysiert.<br />

Um mit 5G noch höhere Datenraten als mit<br />

der aktuellen LTE-Technologie zu erzielen,<br />

setzt die Industrie auf Frequenzbänder<br />

im Mikrowellenbereich, unter anderem<br />

bei 28 GHz oder 39 GHz. Die Bandbreite<br />

kann durch Bündelung mehrerer Träger bis<br />

zu viele Hundert Megahertz betragen, zum<br />

Beispiel 800 MHz bei acht Trägern mit je<br />

100 MHz. Entwickler von Komponenten<br />

für 5G benötigen daher eine Messlösung,<br />

um Signale dieser Frequenzen und Bandbreiten<br />

zu analysieren.<br />

Die neue Option R&S FSW-B1200 erweitert<br />

die Analysebandbreite des Signal- und Spektrumanalysators<br />

R&S FSW auf 1,2 GHz.<br />

Sie bietet hohe Dynamik und geringe Verzerrungen<br />

des Eingangssignals, ihr SFDR-<br />

Wert (Spurious Free Dynamic Range) beträgt<br />

65 dBc. Mit diesen Eigenschaften lässt sich<br />

die Modulationsqualität von Signalen, z. B.<br />

der EVM-Wert (Error Vector Magnitude),<br />

genau bestimmen. Der EVM-Beitrag, den<br />

das Messgerät selbst verursacht, muss möglichst<br />

gering sein, damit auch Signale mit<br />

sehr guter EVM sicher gemessen werden<br />

können. Mit der Bandbreitenerweiterung<br />

und der OFDM-Analysesoftware R&S<br />

FS-K96PC kann der R&S FSW beispielsweise<br />

EVM-Werte in der Größenordnung<br />

von -40 dB bei 800 MHz breiten Signalen<br />

im 28-GHz-Bereich messen (Bild 1). Die<br />

OFDM-Analyse software ermöglicht Modulationsmessungen<br />

an allgemeinen OFDM-<br />

Signalen und bietet einen hohen Freiheitsgrad<br />

bei der Wahl der Messparameter für<br />

den frei definierbaren OFDM-Demodulator.<br />

Leistungsverstärker in Basisstationen oder<br />

in Smartphones müssen für gute Sende- und<br />

Empfangseigenschaften über einen breiten<br />

Frequenzbereich hinweg linear arbeiten. Im<br />

oberen Leistungsbereich treten jedoch in der<br />

Regel unerwünschte nichtlineare Effekte<br />

auf. Sind diese Effekte aber charakterisiert,<br />

können sie per digitaler Vorverzerrung ausgeglichen<br />

werden.<br />

Die Option R&S FSW-K18 (Verstärkermessungen)<br />

und deren Erweiterung R&S<br />

FSW-K18D (Direct-DPD-Messungen) lassen<br />

den Entwickler einschätzen, inwieweit<br />

sich ein Verstärkerdesign mittels Vorverzerrung<br />

ausreizen lässt. Die Optionen können<br />

Verzerrungen durch nichtlineare Amplituden-<br />

oder Phasenänderungen gegenüber<br />

dem Eingangssignal (AM/AM und AM/<br />

FM) charakterisieren und nach verschiedenen<br />

Methoden rechnerisch kompensieren.<br />

R&S FSW-K18 vergleicht zunächst das von<br />

einem Vektorsignalgenerator bereitgestellte<br />

Referenzsignal mit dem vom Messobjekt<br />

verstärkten Signal. Die Software berech-<br />

Bild 2: Obere Bildreihe: Durch einen<br />

Verstärker verzerrtes Signal. Bei<br />

zunehmender Leistung (etwa 1 dBm) geht<br />

der Verstärker in die Kompression. Die<br />

Verstärkung ist nicht mehr linear und die<br />

Phase wird verzerrt.<br />

Untere Bildreihe: Mit Korrekturdaten<br />

vom R&S FSW vorverzerrtes Signal. Die<br />

Kompression setzt bei deutlich höherer<br />

Leistung ein, der 1-dB-Kompressionspunkt<br />

liegt um ca. 1 dB höher und die<br />

Phasenverzerrung wird perfekt korrigiert.<br />

Die Korrektur von Memory-Effekten mit der<br />

Option R&S FSW-K18D reduziert außerdem<br />

die Streuung der Messpunkte, die Kurven<br />

erscheinen schlanker<br />

14 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Marktübersicht Messtechnik<br />

net dann ein Korrektur-Polynom, das die<br />

Verzerrungen näherungsweise beschreibt.<br />

Auch eine Berechnung des Frequenzgangs<br />

mit einem Entzerrer ist möglich.<br />

Um in die Nachbarkanäle eingestreute<br />

Störanteile einzubeziehen, werden typischerweise<br />

Analysebandbreiten bis zur<br />

drei- bis fünffachen Signalbandbreite eingesetzt.<br />

Die Option schickt die berechneten<br />

Korrekturwerte für Amplitude und<br />

Phase anschließend an einen Vektorsignalgenerator<br />

R&S SMW200A, der ein<br />

damit vorverzerrtes Signal in das Messobjekt<br />

einspeist. Dessen Ausgangssignal<br />

wird wiederum vom R&S FSW gemessen<br />

und dargestellt (Bild 2). Es ist nun so<br />

wenig verzerrt, wie es Verstärkerdesign<br />

und Korrekturmethode zulassen.<br />

Neben nichtlinearen Effekten führen<br />

Memory-Effekte im Verstärker zu einem<br />

Frequenzgang, dessen Korrektur mit<br />

Polynomen nicht zu bewerkstelligen ist.<br />

Die Erweiterung R&S FSW-K18D zur<br />

Basisoption R&S FSW-K18 vereinfacht<br />

nun die Kompensation. Statt einer Näherung<br />

über Polynome nutzt die R&S FSW-<br />

K18D iterative Näherungen über die einzelnen<br />

Abtastwerte. Damit kompensiert<br />

sie für eine vorgegebene Signalsequenz<br />

sowohl nicht lineare Verzerrungen als auch<br />

den Frequenzgang. Das Ergebnis dient als<br />

bestmögliche Referenz für vom Anwender<br />

eingesetzte Entzerr-Algorithmen.<br />

Für die High-End-Signal- und Spektrum-Analysatoren<br />

R&S FSW43 und<br />

R&S FSW50 steht jetzt eine Analysebandbreite<br />

von 1,2 GHz zur Verfügung.<br />

Mit der Erweiterung der Verstärkermessapplikation<br />

R&S FSW-K18 um Direct-<br />

DPD-Messungen R&S FSW-K18D können<br />

nun auch Memory-Effekte in Verstärkern<br />

kompensiert werden.<br />

■ Rohde & Schwarz<br />

www.rohde-schwarz.com<br />

Signal- und Spektrum-Analysator FSW<br />

Für die Analyse von Breitbandsignalen<br />

benötigen Entwickler von 5G-Mobilfunktechnologien,<br />

High-End-Radarsystemen<br />

und Automotive-Applikationen Messgeräte<br />

mit entsprechend großer Bandbreite.<br />

Eine neue Hardware-Option von Rohde<br />

&Schwarz für den High-End-Signal- und<br />

Spektrum-Analysator R&S FSW bietet<br />

Anwendern nun eine Analysebandbreite<br />

von 2 GHz. Mit der Option R&S FSW-<br />

B2001 wird die interne Analysebandbreite<br />

des High-End-Signal- und Spektrum-Analysators<br />

R&S FSW auf 2 GHz gesteigert.<br />

Mit dieser Testlösung können Anwender<br />

in Forschung und Entwicklung Breitbandsignale<br />

detailliert analysieren, ohne einen<br />

zusätzlichen externen Digitalisierer. Die<br />

Option R&S FSW-B2001 hat eine interne<br />

Analysebandbreite von 2 GHz. Die R&S<br />

FSW-B2001 bietet eine ADC-Auflösung<br />

von 14 bit und einen großen Dynamikbereich.<br />

Hervorragende SFDR-Werte<br />

(spurious-free dynamic range), beispielsweise<br />

-65 dBc bei einer Bandbreite von<br />

1200 MHz, ermöglichen die herausragenden<br />

Mess-Eigenschaften bei der Signalanalyse.<br />

So erreicht der R&S FSW eine<br />

EVM (Error Vector Magnitude) von -40<br />

dB bei einem OFDM-Signal (792 MHz<br />

Bandbreite, 300 kHz Abstand, 64QAM,<br />

4096 FFT) bei 28 GHz.<br />

Die Bandbreite von 2000 MHz ermöglicht<br />

Forschung und Entwicklung für die<br />

Mobilfunkstandards der nächsten Generation<br />

sowie die Charakterisierung von<br />

Breitbandverstärkern für 5G. Entwickler<br />

im Bereich Aerospace & Defense können<br />

die 2-GHz-Analysebandbreite nutzen, um<br />

extrem kurze Radarpulse im Nanosekunden-Bereich<br />

zu messen sowie frequenzagile<br />

Radarsysteme oder Funksysteme mit<br />

schnellen Frequenzwechseln (frequency<br />

hopping) zu analysieren. Anwendungen<br />

in der Automotive-Entwicklung umfassen<br />

die Charakterisierung von FM-Trägerwellensignalen<br />

für Radarapplikationen sowie<br />

von Ultra Wideband-Signalen, wie sie bei<br />

Keyless-Entry-Fahrzeugschlüsselsystemen<br />

zum Einsatz kommen. Die Option R&S<br />

FSW-B2001 für die High-End-Signal- und<br />

Spektrumanalysatoren R&S FSW43 und<br />

R&S FSW50 mit Frequenzbereichen bis<br />

43,5 GHz bzw. 50 GHz ist ab sofort bei<br />

Rohde & Schwarz erhältlich. Für R&S<br />

FSW Signal- und Spektrumanalysatoren,<br />

die bereits mit der Option R&S FSW-<br />

B1200 für die interne Analysebandbreite<br />

von 1,2 GHz ausgestattet sind, ist ein<br />

Upgrade mittels Key-Code möglich.<br />

■ Rohde & Schwarz<br />

www.rohde-schwarz.com<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 15<br />

Ihr Partner für<br />

EMV und HF<br />

Messtechnik-Systeme-Komponenten<br />

AVIONIK-PRÜFTECHNIK<br />

& FUNKMESSPLÄTZE<br />

Satelliten-Konstellations-Simulatoren<br />

Testsysteme für Füllstandsmesser<br />

Transponder & Interrogator Tester<br />

Funkmessplätze (BOS, TETRA)<br />

Testsysteme für Höhenmesser<br />

Nav/Comm Tester<br />

POSITIONING - TIMING -<br />

NAVIGATION<br />

Zeit- & Frequenzstandards<br />

GPS/GNSS Simulatoren<br />

Störsignal-Simulatoren<br />

Enterprise NTP Server<br />

Distributionssysteme<br />

PTB Masterclocks<br />

HF- & MIKROWELLEN-<br />

MESSTECHNIK<br />

Puls- & Signalgeneratoren<br />

Zeit- & Frequenzzähler<br />

Netzwerkanalysatoren<br />

Spektrumanalysatoren<br />

Leistungsmessköpfe<br />

HF-Schaltfelder<br />

HF- & MIKROWELLEN-<br />

KOMPONENTEN<br />

Hohlleiterkomponenten bis 325 GHz<br />

HF-Komponenten bis 100 GHz<br />

SATCOM-Komponenten<br />

RF-over-Fiber<br />

Subsystem<br />

Verstärker<br />

Tel. 089-895 565 0 * Fax 089-895 90 376<br />

Email: info@emco-elektronik.de<br />

Internet: www.emco-elektronik.de


Marktübersicht Messtechnik<br />

Durchführung von Funkmessungen mit modernen<br />

Messempfängern<br />

Bild 1: Abstrahlcharakteristik eines Senders über 360°<br />

Das Vernetzen von Elektrogeräten<br />

aller Art erfordert einen<br />

zusätzlichen und erweiterten<br />

Prüfaufwand. Meist reicht es<br />

nicht mehr aus, dass z.B. Haushaltsgeräte,<br />

betreffend ihrer elektromagnetischen<br />

Emissionen,<br />

lediglich nach EN55014 geprüft<br />

werden. Ist ein Funkmodul im<br />

Gerät oder Prüfling verbaut, so<br />

muss dieser auch nach den Funkstandards<br />

gemäß dem European<br />

Telecommunications Standards<br />

Institute (ETSI) geprüft und<br />

somit deren Einhaltung sichergestellt<br />

werden. Neben der konventionellen<br />

Prüfung auf EMV muss<br />

ein Gerät mit aktivem Funkmodul<br />

deshalb außerdem auch<br />

auf Nebenaussendungen (engl.<br />

spurious emissions) untersucht<br />

werden. Weiter müssen zusätzlich<br />

auch z.B. Abstrahlcharakteristik,<br />

Abstrahlleistung sowie<br />

weitere Parameter nach ETSI<br />

Standards geprüft und dokumentiert<br />

werden.<br />

Herkömmliche Messempfänger,<br />

die ohne moderne FFT-basierte<br />

Messverfahren und digitalem<br />

Superheterodyn modus arbeiten,<br />

geraten bei diesen Prüfungen<br />

sehr schnell an ihre technischen<br />

Grenzen. Vor allem bei<br />

OFDM-basierten Kommunikationssignalen<br />

oder sogenannten<br />

frequency hopping Signalen<br />

weisen die ETSI-Standards hier<br />

ausdrücklich auf die eindeutigen<br />

Vorteile der Verwendung von<br />

FFT-basierten Messverfahrenund<br />

-geräten hin.<br />

Moderne Messempfänger, wie<br />

z.B. das EMV-Zeitbereichsmesssysteme<br />

TDEMI X, sind<br />

von Haus aus so konzipiert und<br />

entwickelt, dass sie den Messanforderungen<br />

entsprechen und<br />

zusätzlich eine sehr hohe Dynamik<br />

mitbringen. Das TDEMI X<br />

verfügt über eine Echtzeitbandbreite<br />

von bis zu 645 MHz. Der<br />

TDEMI X Messempfänger bietet<br />

hier gegenüber anderen Messgeräten<br />

den signifikanten Vorteil,<br />

dass auch mit einer solch hohen<br />

Echtzeitbandbreite alle Anforderungen<br />

der CISPR 16-1-1 Norm<br />

jederzeit vollständig eingehalten<br />

sind. Die beim TDEMI X eingesetzte<br />

einzigartige Technologie<br />

von z. B. mehreren kombinierten<br />

ADCs sowie FPGAs bieten bei<br />

Funkmessungen also erhebliche<br />

Vorteile gegenüber herkömmlichen<br />

Messempfängern oder<br />

Spektrumanalysatoren, welche<br />

immer noch ausschließlich nach<br />

dem Superheterodynverfahren<br />

im Frequenzbereich arbeiten.<br />

Sendemodule, welche ein Breitbandmodulationsverfahren<br />

(z.B.<br />

OFDM) verwenden, dürfen eine<br />

maximale Ausgangsleistung<br />

von 20 dBm liefern. Die Sendeleistungen<br />

beziehen sich auf<br />

das Maximum während eines<br />

Sendevorgangs. Die Messung<br />

der absoluten Sendeleistung<br />

erfolgt mit dem TDEMI X nun<br />

derart, dass eine Echtzeitbandbreite<br />

ausgewählt wird, welche<br />

der Bandbreite des Kanals entspricht<br />

und diese Bandbreite mit<br />

dem RMS-Detektor über der Zeit<br />

gemessen wird.<br />

E.I.R.P.<br />

Gestrahlte Emissionsmessung<br />

mit dem TDEMI X erfolgt durch<br />

die Verwendung des Echtzeitmodus<br />

mit dem der gesamte<br />

ISM-Bandbereich in Echtzeit<br />

gemessen und angezeigt wird.<br />

Durch kontinuierliches Drehen<br />

des Drehtischs und Echtzeitmessung<br />

an allen Frequenzpunkten<br />

(Bild 1), erhält man so direkt die<br />

spektrale Leistungsdichte pro<br />

Abstrahlwinkel und somit die<br />

gesamte Abstrahlcharakteristik<br />

des Funkmoduls.<br />

Messung von Nebenaussendungen<br />

Außerhalb des ISM Bandes muss<br />

das Funkmodul auch auf Nebenaussendungen<br />

untersucht werden.<br />

Da der Sendevorgang bzw.<br />

die Übertragung solcher Module<br />

teilweise in einzelnen Bursts<br />

stattfindet oder auch Frequencyhopping-Signale<br />

verwendet werden,<br />

ist es notwendig die Emission<br />

mittels RMS-Detektor über<br />

der Zeit eines Bursts zu messen.<br />

Das TDEMI X Messsystem<br />

bietet hier die Möglichkeit,<br />

die Leistung über der Zeit über<br />

viele Frequenzpunkte gleichzeitig<br />

anzuzeigen. Dies geschieht<br />

üblicherweise unterhalb 1 GHz<br />

mit 645 MHz Echtzeitbandbreite<br />

und oberhalb 1 GHz in Segmenten<br />

von 325 MHz Echtzeitbandbreite.<br />

Die Norm ETSI EN 300<br />

328 V2.1.1 verweist hier wiederum<br />

direkt auf den Nutzen und<br />

Vorteile des Einsatzes von FFT-<br />

Verfahren.<br />

Untersuchung von<br />

Frequency Hopping<br />

Signalen<br />

Bild 2 zeigt die Emissionsmessung<br />

eines Bluetooth-Modulst.<br />

Für jeden Frequenzpunkt wird<br />

automatisch auch das zeitliche<br />

Bild 2: Messung eines Frequency Hopping Signals<br />

16 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Marktübersicht Messtechnik<br />

Verhalten erfasst und dargestellt. Die an<br />

jedem Frequenzpunkt gemessene Leistung<br />

mittels RMS-Detektor über der Zeit kann<br />

über den gesamten Bandbereich auch als<br />

3D-Darstellung wiedergegeben werden. Wie<br />

in der Norm in Abschnitt 5.4.4 gefordert,<br />

ist es mit dem TDEMI X so auf einfachste<br />

Weise möglich, die Abstände der einzelnen<br />

Pulse sowie alle verwendeten Frequenzen<br />

aufzunehmen und zu dokumentieren.<br />

■ GAUSS INSTRUMENTS<br />

www.tdemi.com<br />

Arbitrary Waveform<br />

Generator präzise genug für<br />

die Quantenforschung<br />

Präzision ist in der Forschung immer wichtig<br />

und es gibt wohl kaum ein Forschungsgebiet,<br />

das eine höhere Präzision verlangt<br />

als die Quantenforschung. Das Institut für<br />

Quantenoptik und Quanteninformation an<br />

der Universität Innsbruck benötigte einen<br />

Arbitrary Waveform Generator (AWG), um<br />

die vielen unterschiedlichen Signale für ihre<br />

Forschungen zu erzeugen.<br />

Die erste Anwendung ist das Erzeugen eines<br />

Multi-Frequenz-Signals im RF-Spektrum.<br />

Jede Frequenz-Komponente wird über eine<br />

Sinusfunktion erzeugt. Das entstehende<br />

Gesamtsignal wird benutzt, um simultan<br />

einzelne Ionen anzusprechen, die sich in<br />

einer Quantensimulator-Ionenfalle befinden.<br />

Die zweite Anwendung ist die Auslöschung<br />

von unerwünschten Mischfrequenzen durch<br />

destruktive Interferenz. Diese Mischfrequenzen<br />

können z.B. entstehen, wenn man mit<br />

Multifrequenz-Signalen einen akustischoptischen<br />

Modulator ansteuert.<br />

Wegen der vielen verschiedenen Anwendungen<br />

war es wichtig, einen leicht zu programmierenden<br />

Wellenformen-Generator<br />

zu beschaffen. Das Institut hat sich für die<br />

Spectrum M4i.6631-x8 entschieden, denn<br />

als PCI Express-Karte lässt sich dieser<br />

AWG schnell in fast jeden PC integrieren.<br />

Der Spectrum AWG kann programmierte<br />

Wellenformen mit einer Geschwindigkeit<br />

von 1,25 Giga-Samples pro Sekunde aus<br />

dem internen 4 GB-Speicher ausgeben. Das<br />

digitale Signal wird in ein analoges Ausgangssignal<br />

mit definiertem Offset und Ausgangspegel<br />

verwandelt. Der D/A-Wandler<br />

hat eine Auflösung von 16 Bit, um detaillierteste<br />

Wellenformen zu erzeugen. Diese<br />

Wellenformen sind frei wählbar, sowohl<br />

vorher gespeicherte als auch völlig frei programmierte<br />

mit Frequenzen von DC bis zu<br />

400 MHz. Die Karte hat eine einzigartige<br />

FIFO-Streaming-Funktion, so dass stundenlang<br />

oder tagelang Wellenformen erzeugt<br />

werden können, ohne zeitliche Begrenzung<br />

wie bei anderen AWGs.<br />

■ Spectrum Instrumentation GmbH<br />

www.spectrum-instrumentation.com<br />

Neuer Vektor-Netzwerkanalysator<br />

der unteren Preisklasse<br />

Mit dem neuen Vektor-Netzwerkanalysator<br />

R&S ZNLE bringt Rohde & Schwarz herausragende<br />

HF-Performance und außergewöhnlich<br />

hohe Messgeschwindigkeit in die<br />

untere Preisregion. Der benutzerfreundliche<br />

R&S ZNLE ist das leichteste und kompakteste<br />

Gerät in seiner Klasse. Der Netzwerkanalysator<br />

R&S ZNLE kommt den Anforderungen<br />

von Kunden, die HF-Messungen<br />

zur Charakterisierung von Komponenten<br />

wie Antennen, Dämpfungsgliedern, Filtern<br />

und Leiterplatten durchführen möchten. Das<br />

neue Tischgerät wiegt nur 6 kg und benötigt<br />

eine Stellfläche von lediglich 408 x 235 mm.<br />

Der Zweitor-Netzwerkanalysator liefert<br />

schnelle und präzise Messungen, nicht<br />

zuletzt dank seines S-Parameter-Wizards.<br />

Der R&S ZNLE führt bidirektionale Messungen<br />

der S-Parameter S11, S21, S12 und<br />

S22 durch. Zur Fernsteuerung des Geräts<br />

steht optional eine GPIB-Schnittstelle zur<br />

Verfügung. Der Netzwerkanalysator ist<br />

in zwei Ausführungen mit unterschiedlichen<br />

Frequenzbereichen lieferbar: 1 MHz<br />

bis 3 GHz (R&S ZNLE3) bzw. bis 6 GHz<br />

(R&S ZNLE6).<br />

Der Analysator zeichnet sich durch einen<br />

großen Dynamikbereich von typisch 120 dB<br />

und eine Messbandbreite von 1 Hz bis 500<br />

kHz aus. Für eine Messung über 200 MHz<br />

benötigt der R&S ZNLE bei 201 Punkten,<br />

100-kHz-Messbandbreite und TOSM/SOLT-<br />

Zweitor-Kalibrierung gerade einmal 9,6<br />

ms. Das niedrige Messkurvenrauschen von<br />

typisch 0,001 dB sorgt für stabile, reproduzierbare<br />

Messungen.<br />

■ Rohde & Schwarz<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.rohde-schwarz.com<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 17


Marktübersicht Messtechnik<br />

Rigol-Oszilloskope in Vollausstattung<br />

Moderne Digital-Speicher-Oszilloskope<br />

(DSO) entwickeln sich immer mehr zu<br />

multifunktionalen Messinstrumenten. Eine<br />

einfache Darstellung des Frequenz-Spektrums,<br />

früher den Spektrum-Analysatoren<br />

vorbehalten, gehört heute schon fast zum<br />

Standard-Repertoire aktueller Oszilloskop-<br />

Allrounder. Aber auch weitere Funktionen<br />

wie die eines Logik-Analysators, Signal-<br />

Generators oder auch des seriellen Bus-<br />

Decodings und vieles mehr werden heute<br />

in die Geräte integriert.<br />

Allerdings: Nicht jeder Anwender benötigt<br />

dies alles. Es liegt also nahe, diese Optionen<br />

von Herstellerseite über Software-<br />

Upgrades individuell/modular anzubieten.<br />

Damit kann sich der Käufer sein maßgeschneidertes<br />

Gerät selbst zusammenstellen,<br />

irgendwo zwischen dem preisgünstigsten<br />

Basis-Gerät „ohne alles“ bis hin<br />

zum vollausgestatteten Modell. Für die<br />

Anwender, die aber von vorne herein ein<br />

Gerät mit allen Optionen erstehen möchten,<br />

bietet Meilhaus Electronic nun einige<br />

der gängigsten Rigol-Geräte aus der DS/<br />

MSO1000Z Serie in Vollausstattung an.<br />

Diese sind im Web-Shop www.meilhaus.<br />

de zu finden.<br />

Weitere Modelle sind geplant bzw. auf<br />

Anfrage jetzt schon erhältlich. Zu einem<br />

attraktiven Preis erhält der Techniker hier<br />

zum Beispiel ein hochwertiges 4-Kanal-<br />

Oszilloskop mit 70 oder 100 MHz Bandbreite.<br />

Hinzu kommt die Mixed-Signal-Funktion<br />

(MSO), also 16 digital/<br />

Logik-Kanäle für die Analyse gemischt<br />

analoger und digitaler Schaltungen. Auch<br />

der 2-Kanal 25 MHz Signal-Generator<br />

ist dabei sowie ein Speicher-Upgrade,<br />

erweiterte Trigger (RS232/UART, I2C,<br />

SPI, Runt, Windows, nth Edge, Delay,<br />

Time Out) und serielles Bus-Decoding<br />

(für RS232, SPI, I2C).<br />

Natürlich sind auch die standardmäßig<br />

enthaltenen, vier passiven Tastköpfe<br />

sowie ein Satz Logik-Probes im Lieferumfang.<br />

Für Applikationen, in denen die<br />

Fähigkeiten eines Oszilloskops voll ausgeschöpft<br />

werden, geben diese Geräte in<br />

Vollausstattung also die Sicherheit, beim<br />

Kauf keine wichtige Option vergessen zu<br />

haben. Meilhaus Electronic ist bereits seit<br />

2012 deutscher Distributor des gesamten<br />

Rigol-Messgeräte-Spektrums.<br />

■ Meilhaus Electronic GmbH<br />

www.meilhaus.com<br />

Signalanalysator-/Spektrumanalysator-Optionen für<br />

Highspeed-Datenübertragung<br />

schwindigkeitsdatenübertragung<br />

von externen USB-Schnittstellen<br />

über USB3.0 zu testen.<br />

Anritsu stellte zwei neue Optionen<br />

für ihren Signalanalysator/<br />

Spektrumanalysator MS2850A<br />

vor, um die Hochgeschwindigkeitsübertragung<br />

von erfassten<br />

Wellenformdaten zu einem<br />

externen Computer für deren<br />

nachfolgenden Bearbeitung<br />

und Analyse zu unterstützen.<br />

In Verbindung mit der Erfassungs-<br />

und Analysebandbreite<br />

von 1 GHz erweitern die Optionen<br />

den Funktionsumfang des<br />

MS2850A, um die Bedürfnisse<br />

der neu entstehenden modernen<br />

Mobilfunknetze, einschließlich<br />

5G, anzugehen, wo experimentelle<br />

und Prototyp-Wellenformen<br />

mithilfe von Simulationsund<br />

Analysesoftware analysiert<br />

werden. Mit den neuen Optionen<br />

bietet der MS2850A, bei<br />

der Entwicklung von 5G-Endgeräten,<br />

Rundfunk-Satellitenkommunikation<br />

sowie Mobilfunk-<br />

und Breitband-Mobilfunkkommunikationssystemen<br />

eine kostengünstige Lösung, um<br />

Hochgeschwindigkeitsdesigns<br />

umfassend verifizieren können.<br />

Sie installieren eine kostenfreie<br />

Software im externen PC, um<br />

MS2850A zu steuern und übertragen<br />

per Hochgeschwindigkeit<br />

die vom MS2850A erfassten<br />

Daten über eine dafür vorgesehene<br />

USB3.0/PCIe-Datenübertragungsschnittstelle.<br />

Die<br />

Option MS2850A-053 bereitet<br />

einen PCIe Gen2 x8-Anschluss<br />

vor, der externe Hochgeschwindigkeits-PCIe-Schnittstellen<br />

unterstützt, wogegen die Option<br />

MS2850A-054 einen Anschluss<br />

Typ B nutzt, um die Hochge-<br />

Zusätzlich zur 1-GHz-Analysebandbreite<br />

verfügt der Signal /<br />

Spektrum Analysator MS2850A<br />

über einen integrierten 32-GB-<br />

Erfassungsspeicher für Wellenformen,<br />

einen breiten Messdynamikbereich<br />

von >140 dB und<br />

eine hohe spektrale Ebene. Es<br />

sind zwei Modelle erhältlich<br />

– jeweils mit einer Frequenzabdeckung<br />

von bis zu 32 und<br />

44,5 GHz. Jedes Modell zeichnet<br />

sich durch die für 5G-Messungen<br />

geforderte Rauschzahl (RZ)<br />

und Phasenrauschleistung aus.<br />

Der Analysator unterstützt<br />

5G-Standards, die derzeit von<br />

3GPP entwickelt werden, aber<br />

auch bestehende Technologien,<br />

wie beispielsweise LTE,<br />

W-CDMA, TD-SCDMA und<br />

GSM.<br />

■ Anritsu Corp.<br />

www.anritsu.com<br />

18 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Marktübersicht Messtechnik<br />

5 GHz Signalanalysebandbreite mit<br />

garantierten Spezifikationen<br />

Der Signal- und Spektrumanalysator<br />

R&S FSW85 verfügt<br />

über die notwendige 5 GHz<br />

Analysebandbreite für die Analyse<br />

von Breitbandsignalen wie<br />

FMCW-Chirpsignale für Automotive<br />

Radar, Signale nach dem<br />

Standard IEEE 802.11ay sowie<br />

5G-Wellenformkandidaten.<br />

Mit der neuen Option R&S<br />

FSW-B5000 adressiert Rohde &<br />

Schwarz den schnell wachsenden<br />

Bedarf nach Charakterisierung<br />

von Breitbandkomponenten und<br />

-systemen.<br />

In Kombination mit dem Oszilloskop<br />

R&S RTO2064 als externer<br />

A/D-Wandler bietet der Signal-<br />

und Spektrumanalysator<br />

R&S FSW85 mit der neuen<br />

Hardware-Option eine entzerrte<br />

Signalanalysebandbreite von<br />

5 GHz. Amplituden- und Phasengang<br />

des R&S FSW85 zusammen<br />

mit der Option R&S FSW-<br />

B5000 sind werksseitig über<br />

den gesamten Frequenzbereich<br />

vollständig charakterisiert. Die<br />

Messgenauigkeit für Amplitude<br />

und Phase sind über die gesamte<br />

Messbandbreite garantiert.<br />

Die Option R&S FSW-B5000<br />

unterstützt Mittenfrequenzen<br />

zwischen 9,5 und 90 GHz. Für<br />

Frequenzen über 85 GHz muss<br />

der Signal- und Spektrumanalysator<br />

mit der Option R&S FSW-<br />

B90G ausgestattet sein, die den<br />

Frequenzbereich auf 90 GHz<br />

erweitert. Die Applikationen<br />

Transienten- und Pulsmessungen<br />

des R&S FSW erlauben die<br />

tiefgehende, breitbandige Analyse<br />

von FMCW-Chirpsignalen<br />

sowie hoppenden und gepulsten<br />

Radarsignalen, die für Automotive<br />

Radar-Anwendungen<br />

erforderlich sind. Die Option<br />

R&S FSW-B5000 ermöglicht<br />

außerdem die Erfassung breitbandiger<br />

Signale gemäß dem<br />

Standard IEEE 802.11ay für die<br />

Nachverarbeitung sowie Messungen<br />

an Wellenformkandidaten<br />

für den zukünftigen 5G Mobilfunkstandard.<br />

Die Option R&S FSW-B5000 für<br />

den High-End-Signal- und Spektrumanalysator<br />

R&S FSW85 ist<br />

ab sofort bei Rohde & Schwarz<br />

erhältlich.<br />

■ Rohde & Schwarz<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.rohde-schwarz.com<br />

Frequenzselektives Handheld-Feldstärkemesssystem<br />

mit Option LTE-TDD<br />

Narda Safety Test Solutions hat<br />

die neue Generation seines hoch<br />

spezialisierten SRM-3006 um<br />

die Option LTE-TDD erweitert.<br />

Damit ist das frequenzselektive<br />

Handheld-Feldstärkenmesssystem<br />

jetzt noch vielseitiger<br />

einsetzbar. Die besondere<br />

Code-selektive Messtechnik des<br />

„Selective Radiation Meter“<br />

macht bei HF-Expositionsmessungen<br />

eine präzise Hochrechnung<br />

auf die bei maximaler<br />

Verkehrslast vorherrschenden<br />

Höchstwerte elektromagnetischer<br />

Felder (EMF) möglich.<br />

Eine gleichermaßen sichere und<br />

effiziente Methode, die gemäß<br />

internationaler Standards wie<br />

ITU-T K.100, IEC 62232 und<br />

EN 50492 anerkannt ist. Nach<br />

UMTS und LTE- FDD können<br />

Anwender künftig auch für LTE-<br />

TDD Feldstärken im Frequenzbereich<br />

zwischen 9 kHz und<br />

6 GHz mit minimalem Aufwand<br />

verlässlich selektiv erfassen und<br />

bewerten.<br />

■ NARDA Safety Test Solutions<br />

www.narda-sts.com<br />

MECA Electronics, lnc.<br />

Equlpment & ol Amerk:a<br />

BESSERE KOMMUNIKATIONS LÖSUNGEN<br />

DÄMPFUNGSGLIEDER & ABSCHLUSSWIDERSTÄNDE<br />

Bis zu 40 GHz<br />

SMA, 2.92, QMA, N, TNC,<br />

BNC, RPSMA, RPTNC & 7/16<br />

Bis zu 150 watts<br />

<br />

Den kompletten Artikel finden sie im Zeitschriftenarchiv unter<br />

www.beam-verlag.de/zeitschriftenarchiv-2017/ in Heft 11/2017, S. 36<br />

(49) 612272660-0<br />

www.ie4u.de<br />

info@ie4u.de<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 19


Messtechnik<br />

Asset-Management-Lösung<br />

Microlease stellte auf der DSEi<br />

eine neue Asset-Management-<br />

Lösung vor, die es Herstellern<br />

und Auftragnehmern im Bereich<br />

Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungstechnik<br />

ermöglicht, die<br />

Kosten zu senken und die Leistungsfähigkeit<br />

zu verbessern,<br />

indem sie den Einsatz ihrer<br />

Vermögenswerte (Assets) einschließlich<br />

Test- und Messgeräte<br />

optimieren können. „Unternehmen,<br />

die ihre Assets und<br />

Workflows effektiv verwalten,<br />

haben einen Wettbewerbsvorteil<br />

gegenüber denen, die es<br />

nicht tun“, so David Whitfield,<br />

CEO Asset Management Services<br />

bei Microlease. „Mit LEO<br />

2 machen wir unser Knowhow<br />

im Bereich ‚Through-Life’-<br />

Management allen zugänglich<br />

und ermöglichen der Branche,<br />

Kosten zu senken und die Entwicklungszeiten<br />

zu verkürzen.<br />

LEO 2 kann jedes Asset, jeden<br />

Job oder jeden Workflow verwalten.<br />

Die Lösung ist besonders<br />

nützlich in der Test- und<br />

Messtechnik, wo wir regelmäßig<br />

viele Unternehmen/Abteilungen<br />

mit Geräten sehen, die<br />

nicht genutzt werden oder nicht<br />

verwendet werden können, da<br />

sie nicht gewartet oder kalibriert<br />

wurden. Der Umfang an Test-/<br />

Messgeräten bei einem großen<br />

Hersteller oder Auftragnehmer<br />

kann einen Wert im zwei- oder<br />

dreistelligen Millionen-Dollar-<br />

Bereich haben – mit einzelnen<br />

Geräten, die zwischen 10.000<br />

und 100.000 US-Dollar oder<br />

mehr kosten. Die Rüstungsindustrie<br />

muss sicherstellen, dass<br />

diese Ressourcen bestmöglich<br />

genutzt werden, um ein hohes<br />

Maß an Effizienz und Unternehmensleistung<br />

zu erzielen.“<br />

LEO 2 bietet eine komplett<br />

überarbeitete Benutzeroberfläche,<br />

die nun über die sichere<br />

MoD Cloud verfügbar ist. Hinzu<br />

kommen Standardberichte<br />

im MoD-Format und ein KPI<br />

Dashboard. Auf der DSEi präsentiert<br />

Microlease sechs Vorführungen,<br />

die die wichtigsten<br />

Funktionen der Lösung erklären.<br />

Mit Microleases umfassendem<br />

Knowhow im Bereich<br />

Test-Asset-Management, bietet<br />

LEO 2 den Rüstungsunternehmen<br />

und anderen Nutzern über<br />

ein intuitives Portal vollständige<br />

Einsehbarkeit in ihre Assets. Es<br />

erlaubt ihnen, schnell und einfach<br />

alle Assets zu finden, die Sie<br />

benötigen, was einen doppelten<br />

Kauf oder eine Anmietung verhindert.<br />

Es erlaubt auch, nicht<br />

genutzte Assets zu identifizieren,<br />

die entsorgt werden können.<br />

Auch die Kalibrierung und<br />

Wartung der Geräte lässt sich<br />

verwalten, um sicherzustellen,<br />

dass sie jederzeit einsatzbereit<br />

sind. Die offene Datenbank von<br />

LEO 2 basiert auf der Technologie<br />

von Oracle, die mit SAP,<br />

Oracle Apps und anderen wichtigen<br />

ERP- und Finanzsystemen<br />

kompatibel ist.<br />

■ Microlease, Ltd.<br />

www.microlease.de<br />

Mess-Alleskönner für jedes Labor<br />

Das Moku:Lab vereint bis zu<br />

zehn Einzelgeräte in einem<br />

kleinen Gehäuse. Zusätzliche<br />

Anwendungen folgen<br />

und werden einfach über eine<br />

kostenfreie App erweitert. Eine<br />

innovative Elektronik macht<br />

es möglich: die Kombination<br />

von Oszilloskop, Spektrumanalysator,<br />

Signalgenerator,<br />

Phasemeter, Daten-Logger,<br />

Lock-in-Verstärker, PID-Regler,<br />

Bode-Analysator, Arbiträr-<br />

Wellenformgenerator und Digitaler<br />

Filterbox in einem einzigen<br />

kompakten Gerät.<br />

Das Herz des Moku:Lab ist<br />

eine flexibel programmierte<br />

und konfigurierbare Elektronik<br />

mit allen nötigen Anschlüssen.<br />

Auswahl, Bedienung, Steuerung<br />

und Wechsel der Instrumente<br />

erfolgt ganz einfach<br />

über die entsprechende App<br />

auf dem mobilen Apple-Tablet.<br />

Das Apple-Tablet lässt sich<br />

über den integrierten WLAN-<br />

Router mit dem Moku:Lab<br />

verbinden. So kann der Nutzer<br />

sich mit dem als Anzeige<br />

dienenden Tablet frei im Labor<br />

bewegen und hat dennoch die<br />

Messergebnisse stets im Blick.<br />

Alternativ lässt sich das Gerät<br />

auch über die Computersoftware<br />

Python, MatLab und<br />

LabVIEW bedienen. Für sensible<br />

Bereiche kann der integrierte<br />

LAN-Anschluss eine<br />

direkte Verbindung zwischen<br />

Gerät und Tablet herstellen,<br />

und ein SD-Karten-Slot sorgt<br />

für eine sichere und vielfach<br />

einsetzbare Datenaufzeichnung.<br />

Diverse analoge<br />

und digitale Anschlüsse für<br />

Ein- und Ausgang der Daten<br />

ergänzen die flexible Anwendung<br />

des Geräts. Zukünftig<br />

werden weitere Features und<br />

Anwendungen über ein einfaches<br />

regelmäßiges Update<br />

der App im jeweiligen App-<br />

Store kostenfrei bereitgestellt.<br />

■ Laser 2000 GmbH<br />

info@laser2000.de<br />

www.laser2000.de<br />

20 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Messtechnik<br />

Ultrahochfrequente optische Schwingungsmessung bis 2,4 GHz<br />

Für die Entwicklung mikroakustischer<br />

Bauelemente, wie SAWs und BAWs, wird<br />

eine Messtechnik benötigt, die die Propagation<br />

mechanischer Oberflächenwellen<br />

berührungslos und rückwirkungsfrei bei<br />

sehr hohen Frequenzen erfassen kann.<br />

Solche Messungen erlauben einen vollständigen<br />

Test der Bauteilfunktion, eine<br />

Überprüfung von Simulationsmodellen<br />

und letztendlich eine Optimierung des<br />

Bauteildesigns.<br />

Eine optimale Lösung für die Schwingungsmessung<br />

an solchen Systemen ist<br />

der Einsatz eines Laservibrometers wie<br />

dem bewährten Polytec UHF-120 Ultrachochfrequenz<br />

Vibrometer, mit dem das<br />

Schwingverhalten solcher hochfrequent<br />

schwingender Systeme berührungslos und<br />

nahezu rückwirkungsfrei und mit großer<br />

Präzision bestimmt werden kann.<br />

Polytec bietet nun für das UHF eine<br />

Erweiterung des Frequenzbereiches von<br />

bisher 1,2 GHz auf nun 2,4 GHz an und<br />

erschließt damit diese Messtechnik für<br />

viele weitere Applikationen im Bereich<br />

mikroakustischer Bauelemente.<br />

■ Polytec GmbH<br />

www.polytec.de<br />

RF Interference Locator<br />

Rohde & Schwarz GmbH &<br />

Co. KG<br />

www.rohde-schwarz.com<br />

Der RF Interference Locator<br />

R&S MNT100 von Rohde &<br />

Schwarz wurde für die professionelle<br />

Ortung von Funkstörungen<br />

in Mobilfunknetzen vorgesehen.<br />

Hintergrund: Heutige<br />

Mobilfunknetze werden häufig<br />

durch unerwünschte Sender<br />

beeinträchtigt. Diese wirken<br />

sich negativ auf die Netzwerkkapazität<br />

und die Qualitätserfahrung<br />

(QoE) der Nutzer aus.<br />

Die Suche nach Störern ist deswegen<br />

für Mobilfunkbetreiber<br />

und Regulierungsbehörden ein<br />

wichtiges Thema.<br />

Der neue tragbare R&S MNT100<br />

RF setzt Empfängertechnologie<br />

und intelligente Signalverarbeitung<br />

ein, um auch komplexe<br />

gepulste Störsignale schnell zu<br />

erkennen, zu analysieren und<br />

zu orten. Damit steht eine neue<br />

Expertenlösung für die Ortung<br />

und Identifizierung von Funkstörern<br />

in Mobilfunknetzen zur<br />

Verfügung. Das Handheld-Gerät<br />

ist für die Erkennung, Analyse<br />

und Ortung von Störquellen<br />

im Bereich von 600 MHz bis 6<br />

GHz optimiert. Es ist einfach zu<br />

bedienen und durch Einsatz eines<br />

Echtzeit-FFT-Empfängers und<br />

schneller automatischer Peilung<br />

in der Lage, Störer erheblich<br />

schneller als andere Lösungen<br />

auf dem Markt zu orten.<br />

Umfassenden<br />

HF-Vorselektion<br />

Dank der umfassenden HF-<br />

Vorselektion lässt sich der R&S<br />

MNT100 mit Antennen selbst<br />

in Umgebungen mit dichtem<br />

Signalszenario effizient einsetzen.<br />

In dieser anspruchsvollen<br />

Umgebung ermöglicht das tragbare<br />

Gerät mit seinem außergewöhnlich<br />

großen Dynamikbereich<br />

auch das Aufspüren von<br />

Signalen mit sehr niedrigem<br />

Pegel. Es zeichnet sich weiterhin<br />

durch die schnellste Echtzeit-<br />

Signalverarbeitung seiner Klasse<br />

aus und kann dank seiner schnellen,<br />

lückenlosen Echtzeit-FFT<br />

auch extrem kurze Emissionen<br />

detektieren. Selbst Signale, die<br />

für nur 20 ns ausgesendet werden,<br />

werden mit einer Erfassungswahrscheinlichkeit<br />

von<br />

100% erkannt (abhängig vom<br />

Signalpegel).<br />

Die polychrome Anzeige des<br />

Geräts ermöglicht die Auflösung<br />

von überlagerten gepulsten<br />

Signalen, sodass komplexe<br />

Signal-Bursts, die mit klassischen<br />

Sweep-Spektrumanalysatoren<br />

unentdeckt bleiben,<br />

erkannt und differenziert werden<br />

können.<br />

Optional kann das innovative<br />

tragbare Dualmode-Antennenmodul<br />

R&S HE400CEL, das<br />

einen normalen und einen Delta-<br />

Modus bietet, für die präzise<br />

manuelle Peilung eingesetzt werden.<br />

Darüber hinaus ermöglicht<br />

der R&S MNT100 eine schnelle<br />

automatische Peilung, wenn er<br />

durch eine magnetbefestigte<br />

Peilantenne und die PC-basierte<br />

R&S Interference Locator Software<br />

ergänzt wird.<br />

Der R&S MNT100 steht in verschiedenen<br />

Locator-Paketen zur<br />

Verfügung: für die manuelle<br />

Suche nach Störern mittels tragbarer<br />

Richtantenne, für die automatische<br />

mobile Ortung und als<br />

Komplettpaket, bestehend aus<br />

Standard- und automatischem<br />

Locator-Paket. ◄<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 21


Messtechnik<br />

Drohnen-Alarm!<br />

Die für zahlreiche<br />

Anwendungen – vor<br />

allem im Bereich<br />

der Überwachung<br />

und Sicherheit – in<br />

immer größerem<br />

Umfang eingesetzten,<br />

preiswerten und<br />

leicht zu fliegenden<br />

Drohnen werfen leider<br />

auch eine Reihe von<br />

Sicherheitsproblemen<br />

auf. Das<br />

Erfassungssystem<br />

R&S ARDRONIS<br />

hilft Behörden,<br />

Wirtschaft und<br />

Betreibern kritischer<br />

Infrastrukturen beim<br />

Schutz von Personen<br />

und Gütern.<br />

Megatrend<br />

Mikrodrohne<br />

Vorfälle mit kommerziell erhältlichen<br />

Drohnen erscheinen beinahe<br />

täglich in den Medien:<br />

Drohnen in Flughafennähe<br />

gesichtet, über Kraftwerken,<br />

Regierungsgebäuden, politischen<br />

Veranstaltungen oder<br />

auch über Autoteststrecken.<br />

Mehr als 300.000 Drohnen gehen<br />

derzeit weltweit pro Monat<br />

über die echte oder virtuelle<br />

Ladentheke. Es wird geschätzt,<br />

dass der kommerzielle Drohnenmarkt<br />

bis zum Jahr 2025<br />

ein Volumen von mehr als 8,5<br />

Milliarden Euro erreicht. Diese<br />

erschreckende Zahl relativ preiswerter<br />

und leicht benutzbarer<br />

Flugdrohnen bedeutet eine neuartige<br />

Herausforderung für den<br />

Schutz öffentlicher und privater<br />

Räume, da sich die einfach<br />

zu beschaffenden und zu<br />

fliegenden Geräte leicht für<br />

missbräuchliche Ziele zweckentfremden<br />

lassen. Als schwer<br />

zu entdeckende Flugspione und<br />

Träger von Nutzlasten bis in den<br />

Kilogramm-Bereich stellen sie<br />

eine aus vielen Gründen wachsende<br />

Bedrohung dar, gegen die<br />

technische Unterstützung erforderlich<br />

ist.<br />

Zunächst gilt es, die kleinen<br />

Flugkörper überhaupt zu entdecken.<br />

Sodann ist zu erwägen und<br />

zu entscheiden, ob Abwehrmaßnahmen<br />

gegen den Eindringling<br />

ergriffen werden sollen. Statt auf<br />

optische Erfassung oder Radarüberwachung<br />

setzt die Rohde &<br />

Schwarz-Lösung auf die Identifizierung,<br />

Peilung und Unterbrechung<br />

der Funksignale von und<br />

zur Drohne. R&S ARDRONIS<br />

(Automatic Radio-controlled<br />

Drone Identification Solution)<br />

hat sich dafür bereits bei Einsätzen<br />

der höchsten Sicherheitsstufe<br />

bewährt.<br />

Einige Fakten über<br />

Drohnen<br />

Kleine Drohnen, auch Mini- oder<br />

Mikro-UAVs genannt (Unmanned<br />

Aerial Vehicles), werden<br />

grundsätzlich vom Boden aus<br />

ferngesteuert, verfügen in höherwertigen<br />

Modellen oft aber auch<br />

über Navigationstechnik, die sie<br />

dazu befähigt, eigenständig vorgegebene<br />

Routen abzufliegen.<br />

UAVs im Allgemeinen lassen<br />

sich in folgende Verwendungsgruppen<br />

einteilen:<br />

• Drohnen für die private Nutzung<br />

(Spielzeug, Hobby)<br />

• kommerziell genutzte Drohnen<br />

(Luftbild, Logistik u.ä.)<br />

• militärische Drohnen (künstliche<br />

Ziele, Aufklärung,<br />

Kampf).<br />

R&S ARDRONIS bedient ausschließlich<br />

den zivilen Bereich.<br />

Die rasch zunehmende Intelligenz<br />

der hier eingesetzten<br />

Modelle (z.B. die automatische<br />

YingSin Phuan<br />

Rohde & Schwarz<br />

www.rohde-schwarz.de<br />

Proprietäre FHSS/DHSS-Steuersysteme WLAN Bluetooth<br />

Größte Verbreitung (> 80 %)<br />

Reichweite: < 1 km bis 100 mW,<br />

Sendeleistung 3 km mit Leistungsverstärker,<br />

manche Standards beinhalten Telemetriedaten<br />

im Downlink (z.B. Jeti, Graupner)<br />

Bild 1: Gebräuchliche Drohnen-Fernsteuersysteme<br />

Reichweite: bis 100 m (Standard),<br />

bis 2 km mit Leistungsverstärker,<br />

manche Modelle lassen sich über<br />

FPV (First Persion View) und/oder<br />

GPS-Navigation steuern<br />

Low-Cost-Modelle<br />

Reichweite bis 60 m<br />

22 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Messtechnik<br />

Bild 2: R&S ARDRONIS deckt als komplette Systemlösung den<br />

Bedarf professioneller Nutzer ab<br />

Zielerkennung bei Logistikdrohnen),<br />

die Kostenersparnis<br />

durch den Drohneneinsatz an<br />

sich sowie das große Interesse<br />

von privater Seite lassen die<br />

Stückzahlen ziviler Drohnen<br />

exponentiell in die Höhe schnellen.<br />

Zwei Bauartgruppen sind zu<br />

unterscheiden: Multikopter und<br />

Festflügler (Flugzeuge). Letztere<br />

fallen mengenmäßig nicht<br />

ins Gewicht. Sie kommen aufgrund<br />

ihrer größeren Reichweite<br />

und Flughöhe in erster Linie für<br />

Spezialaufgaben wie Kartografie<br />

oder Bodenerkundung in<br />

Betracht. Bei der öffentlichen<br />

Berichterstattung über Drohnen<br />

sind fast immer die Multikopter<br />

gemeint. Weitere Klassifizierungskriterien<br />

für Drohnen sind:<br />

• Größe und Nutzlast<br />

• Geschwindigkeit<br />

• Flugdauer, Reichweite, Flughöhe<br />

• die Art der Steuerung.<br />

Letztere ist von besonderem<br />

Interesse, da R&S ARDRONIS<br />

auf der Erfassung der Steuersignale<br />

basiert. Bild 1 gibt eine<br />

Übersicht über die am Markt<br />

anzutreffenden Steuerungsalternativen.<br />

Mehr als 90% aller<br />

Drohnen kommunizieren in<br />

den lizenzfreien ISM-Bändern<br />

(Industrial, Science, Medical),<br />

die nicht nur in den begriffsbildenden<br />

Einsatzbereichen genutzt<br />

werden, sondern auch für Telekommunikationszwecke,<br />

z.B.<br />

für die Funksysteme WLAN<br />

und Bluetooth. Vorwiegend werden<br />

die Bänder bei 2,4 GHz und<br />

5,8 GHz verwendet, selten das<br />

433-MHz-Band.<br />

Die mit Abstand (> 80%) meistgenutzten<br />

Funktechnologien zur<br />

Drohnen-Fernsteuerung sind<br />

Frequency-Hopping Spread<br />

Spectrum (FHSS) und Direct-<br />

Sequence Spread Spectrum<br />

(DSSS) in herstellerspezifischer<br />

Ausprägung. Beide Verfahren<br />

nutzen, um die Störsicherheit zu<br />

erhöhen, ein breiteres Spektrum,<br />

als zur Übertragung des Nutzsignals<br />

eigentlich erforderlich<br />

wäre. FHSS wechselt dazu die<br />

Trägerfrequenz in einer pseudozufälligen<br />

Sprungfolge. Sender<br />

und Empfänger müssen synchronisiert<br />

sein und natürlich nach<br />

demselben Algorithmus springen,<br />

um die Verbindung halten<br />

zu können. DSSS im Vergleich<br />

dazu belegt eine feste, sehr große<br />

Bandbreite, senkt dafür aber<br />

die spektrale Leistungsdichte<br />

so weit, dass sich das Nutzsignal<br />

nur schwach vom Rauschgrund<br />

abhebt und nur mit einem<br />

passgenauen Demodulator wieder<br />

gewonnen werden kann.<br />

Beide Verfahren, die man auch<br />

kombiniert findet, sind prädestiniert<br />

für die Verwendung in<br />

den stark frequentierten ISM-<br />

Bändern, in denen viele Nutzer<br />

und Funktechnologien koexistieren<br />

müssen. FHSS/DSSS ist<br />

daher bei Drohnensteuerungen<br />

ein Quasistandard, den die meisten<br />

Hersteller verwenden. Das<br />

Versteckspiel von FHSS/DSSS-<br />

Funkverbindungen im Spektrum<br />

bringt es jedoch mit sich, dass<br />

sie schwer aufzuklären und zu<br />

stören sind. R&S ARDRONIS<br />

ist mit seiner leistungsfähigen<br />

Online-Hopper-Analyse dazu<br />

in der Lage. Es analysiert die<br />

technischen Funkparameter wie<br />

Sprunglänge, Symbolrate oder<br />

Modulationsart und gelangt so<br />

zu einer eindeutigen Klassifizierung<br />

des Übertragungssystems.<br />

Vorzüge einer<br />

Funkerfassungslösung<br />

Die Erfassung der Drohnen-<br />

Steuersignale hat gegenüber<br />

Verfahren wie Radar, optischer<br />

und akustischer Detektion einige<br />

Vorteile.<br />

Sichere Detektion ohne<br />

Falschalarme<br />

Das System lässt sich nicht durch<br />

andere Flugobjekte wie Vögel,<br />

Ballone oder Drachen irritieren.<br />

Frühestmögliche<br />

Erkennung<br />

R&S ARDRONIS gibt bereits<br />

Alarm, sobald eine Fernsteuerung<br />

auf Sendung geht, also noch<br />

bevor die Drohne in der Luft<br />

ist. Gegenmaßnahmen können<br />

deshalb frühzeitig in die Wege<br />

geleitet werden.<br />

Peilung/Ortung von<br />

Drohnenbesitzern<br />

Da R&S ARDRONIS sowohl<br />

die Drohne selbst über ihre<br />

Downlink-Signale, als auch die<br />

Fernsteuerung über ihre Uplink-<br />

Signale erfasst, kann sofort die<br />

Richtung ermittelt werden, in der<br />

sich die Person befindet, die die<br />

Drohne fliegt. Bei Einsatz mehrerer<br />

Peiler ist sogar die exakte<br />

Position ermittelbar (in Vorbereitung).<br />

Komplettes Bild<br />

Es erfasst nicht nur sämtliche<br />

Drohnen in einem großen Überwachungsbereich,<br />

sondern kann<br />

durch Analyse der Funksignaturen<br />

in vielen Fällen sogar deren<br />

Typ angeben. Darüber hinaus<br />

werden die Downlink-Aktivitäten<br />

der Drohnen registriert,<br />

etwa ob Videoübertragungen<br />

stattfinden.<br />

Möglichkeiten zur<br />

Signalunterbrechung<br />

Das System lässt sich um einen<br />

Störsender erweitern, der den<br />

Funkkontakt zu einer Drohne<br />

effektiv unterbinden kann, um<br />

sie in den Fail-Safe-Modus zu<br />

zwingen, also etwa zu landen<br />

oder zum Startpunkt zurück-<br />

Bild 3: Im Ernstfall muss es schnell gehen. Die Standard-<br />

Bedieneroberfläche bietet deshalb nur die wichtigsten<br />

Informationen und Bedienknöpfe<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 23


Messtechnik<br />

Bild 4: R&S ARDRONIS bietet die Möglichkeit, Schutzzonen festzulegen. Fliegt eine Drohne in eine<br />

solche Zone ein, erfolgt die automatische Unterbrechung der Funkverbindung zur Fernbedienung<br />

zukehren. Die Störung erfolgt<br />

so selektiv, dass andere Funkaktivitäten<br />

nicht beeinträchtigt<br />

werden. R&S ARDRONIS legt<br />

dazu Funkparameter-Sets für alle<br />

erfassten Drohnen an, sodass<br />

der Eingriff jederzeit ausgelöst<br />

werden kann, z.B. automatisch<br />

beim Eindringen in eine Schutzzone.<br />

Die Einstellgeschwindigkeit<br />

des „Follower Jammers“<br />

R&S®WSE ist dabei so groß,<br />

dass auch schnelle FHSS-Frequenzspringer<br />

kein Problem<br />

sind.<br />

Zuverlässiger Schutz,<br />

einfache Bedienung<br />

R&S ARDRONIS basiert auf<br />

Antennen, Funkpeilern und<br />

Signalanalysatoren aus dem<br />

Rohde & Schwarz-Programm.<br />

Diese bewährten Hightech-<br />

Komponenten in Verbindung<br />

mit einem leistungsfähigen<br />

Detektionsalgorithmus ermöglichen<br />

die zuverlässige Erfassung<br />

von Kurzzeitsignalen bis<br />

hinab zu einer Signaldauer<br />

von 350 Mikrosekunden, auch<br />

und besonders in den dicht<br />

belegten ISM-Frequenzbändern.<br />

Die Reichweite hängt naturgemäß<br />

von der Sendeleistung der<br />

Drohnen und Fernsteuerungen<br />

sowie von der Umgebung ab und<br />

beträgt unter optimalen Bedingungen<br />

einen bis drei Kilometer.<br />

Um unnötige Alarme zu vermeiden,<br />

lässt sich die Alarmierung<br />

Bild 5: Die Expertenansicht ist eine Fundgrube für Funk-Insider. Die Up- und Downlink-Signale der<br />

erfassten Drohnen können hier in allen Details analysiert werden<br />

an die Verletzung einer Schutzzone<br />

koppeln (Bild 4).<br />

Die technischen Parameter jeder<br />

Aussendung werden mit gespeicherten<br />

Profilen verglichen und<br />

die zugehörigen Drohnen nach<br />

dem Ergebnis in eine von drei<br />

Klassen sortiert:<br />

• schwarze Liste (z.B. potenziell<br />

bedrohlich)<br />

• weiße Liste (z.B. eigene Drohnen)<br />

und<br />

• frei benennbar (z.B. unbekannte<br />

Drohnen).<br />

Eine leicht verständliche Bedienoberfläche<br />

für den operativen<br />

Betrieb listet die detektierten<br />

Drohnen mit ihren wichtigsten<br />

Parametern auf (Bild 5). Sind<br />

Peil- bzw. Ortungsfunktionen<br />

implementiert (R&S ARDRO-<br />

NIS-D/P), visualisieren Peilstrahlen<br />

bzw. Standortpunkte in<br />

einer Karte die Detektionsergebnisse.<br />

Funkanalysten steht außerdem<br />

eine Expertenansicht zur<br />

Verfügung, mit der die erfassten<br />

Signale in allen Details untersucht<br />

werden können.<br />

Als professionelles, automatisches<br />

Überwachungssystem<br />

verfügt es selbstverständlich<br />

über die Möglichkeit zur Datenaufzeichnung.<br />

Alles, was das<br />

System „sieht“, lässt sich archivieren,<br />

sowohl die Detektions-<br />

Ereignisse als auch ganze HF-<br />

Szenarien.<br />

Es eignet sich für die stationäre<br />

Installation ebenso wie für den<br />

mobilen Einsatz. Gerade Sicherheitsbehörden<br />

stehen ja oft vor<br />

der Aufgabe, Veranstaltungen an<br />

wechselnden Orten schützen zu<br />

müssen. Das System wird daher<br />

schlüsselfertig und vorkonfiguriert<br />

als leicht transportierbare<br />

Plug & Play-Lösung geliefert<br />

(Bild 6).<br />

Für jeden Bedarf die<br />

richtige Ausbaustufe<br />

Das System gibt es in vier Ausbaustufen,<br />

die sich in ihren<br />

Fähigkeiten unterscheiden. R&S<br />

ARDRONIS-I ist die richtige<br />

Lösung für Kunden, die feststellen<br />

wollen, ob sich in einem<br />

bestimmten Bereich Drohnen<br />

aufhalten, beispielsweise über<br />

24 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Messtechnik<br />

Bild 6: R&S ARDRONIS besteht aus nur wenigen Komponenten<br />

(R&S Ardronis-I) und lässt sich leicht an wechselnde Einsatzorte<br />

transportieren<br />

einem Sportstadion oder einem<br />

Betriebsgelände. R&S ARDRO-<br />

NIS-R kommt in Frage, wenn<br />

es darum geht, eine Zone permanent<br />

zu überwachen und<br />

zu schützen, etwa ein Regierungsviertel.<br />

Bei Verletzung der<br />

Schutzgrenze werden automatisch<br />

Gegenmaßnahmen eingeleitet.<br />

Besteht ein berechtigtes<br />

Interesse daran, den Drohnenbesitzer<br />

ausfindig oder gar dingfest<br />

zu machen, sind die Pakete<br />

R&S ARDRONIS-D oder R&S<br />

ARDRONIS-P die geeignetsten.<br />

Einbindung<br />

in integrierte<br />

Drohnenortungs- und<br />

Abwehrsysteme<br />

Wie oben beschrieben, hat ein<br />

Drohnenidentifikationssystem<br />

auf Funkerfassungsbasis einige<br />

Vorteile und sogar Alleinstellungsmerkmale<br />

gegenüber anderen<br />

Verfahren, vor allem die sehr<br />

frühe Alarmierung, die Fehlalarmsicherheit<br />

und die Hinführung<br />

zum Urheber.<br />

Darüber soll aber nicht unerwähnt<br />

bleiben, dass es Fälle<br />

gibt, in denen R&S ARDRONIS<br />

im wahrsten Sinn des Wortes<br />

nicht zum Ziel führt. Bleibt<br />

eine Drohne „stumm“ und gibt<br />

keine Funksignale von sich, ist<br />

sie nicht erfassbar. Auch muss<br />

die Unterbrechung des Funkverkehrs<br />

nicht zwangsläufig zum<br />

Abdrehen oder zur Landung der<br />

Drohne führen, wenn diese auf<br />

eine feste Flugroute programmiert<br />

wurde.<br />

Wer einen umfassenden Schutz<br />

benötigt, der auch solche Situationen<br />

mit einbezieht, kann R&S<br />

ARDRONIS in ein System integrieren<br />

lassen, das auch andere<br />

Ortungs- und Schutzkomponenten<br />

beinhaltet, wie z.B. Radar.<br />

R&S ARDRONIS bietet dafür<br />

eine offene Schnittstelle an.<br />

Das Produkt selbst wird permanent<br />

aktualisiert und funktional<br />

Bild 7a: R&S ARDRONIS-D<br />

weiterentwickelt. Zu den ständigen<br />

Pflegemaßnahmen gehört<br />

das Auffrischen der Profildatenbank<br />

um neue Drohnenmodelle.<br />

Eine geplante neue Fähigkeit ist<br />

u.a. die Ortung per Kreuzpeilung.<br />

Fazit<br />

Die rasch zunehmende Verbreitung<br />

kleiner Drohnen stellt<br />

Sicherheitsbehörden und private<br />

Organisationen gleichermaßen<br />

vor Probleme. Die Spanne missbräuchlicher<br />

Drohnennutzung<br />

Bild 7b:<br />

R&S<br />

ARDRONIS-I<br />

reicht von der Verletzung der<br />

Privatsphäre über Akte der Wirtschaftskriminalität<br />

wie Ausspähung<br />

bis hin zur Gefährdung von<br />

Personen im öffentlichen Raum<br />

und Kapitalverbrechen wie terroristische<br />

Anschläge. R&S<br />

ARDRONIS ist ein System, mit<br />

dem diese Gefahren frühzeitig<br />

erkannt werden können. Über<br />

eine offene Schnittstelle lässt<br />

es sich in komplexe Drohnenabwehrsysteme<br />

integrieren, die<br />

weitere Ortungsverfahren wie<br />

Radar sowie effektive Abwehrmaßnahmen<br />

beinhalten können.<br />

Paket Kurzbezeichnung Funktion<br />

Identifikation Peilung / Ortung Gegenmaßnahmen<br />

R&S ARDRONIS Detection R&S ARDRONIS-I • – –<br />

R&S ARDRONIS Direction R&S ARDRONIS-D • • –<br />

R&S ARDRONIS Disruption R&S ARDRONIS-R • – •<br />

R&S ARDRONIS Protection R&S ARDRONIS-P • • •<br />

Bild 8: R&S ARDRONIS – für jeden Bedarf die richtige Ausbaustufe (Lieferbarkeit jeweils auf Anfrage)<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 25


Messtechnik<br />

Erweiterte WLAN-Messungen und Tests der HF-Qualität von IoT-Endgeräten<br />

Die Anritsu Corporation kündigte<br />

eine neue WLAN-Sicherheitsfunktions-Software<br />

für ihr<br />

Wireless Connectivity Testset<br />

MT8862A an, das auch bei<br />

der Einschaltung der WLAN-<br />

Sicherheit die Evaluierung von<br />

Endgeräten für den rasch wachsenden<br />

Markt des Internets der<br />

Dinge (IoT) unterstützt.<br />

Anwendungen wie z.B. Fernsehgeräte,<br />

das vernetzte Fahrzeug,<br />

Industrieanlagen und<br />

Sensoren nutzen zunehmend<br />

den WLAN-Standard. Um<br />

einen zuverlässigen Betrieb<br />

sicherzustellen, müssen Parameter,<br />

wie z.B. der WLAN-<br />

Empfangsbereich und die<br />

Empfindlichkeit, unter realen<br />

Betriebsbedingungen getestet<br />

werden. Die neue Software MX<br />

886 200A-020 ermöglicht dem<br />

MT8862A von Anritsu, die<br />

Nutzung der Netzmodus-Messfunktion,<br />

um die Tests während<br />

des Betriebs des WLAN-Endgeräts<br />

durchzuführen – auch<br />

bei aktivierter Sicherheitsfunktion.<br />

Die Software unterstützt<br />

eine Reihe von Standards,<br />

darunter WEP, WPA-Personal<br />

und WPA2-Personal. In der<br />

Vergangenheit mussten die<br />

Ingenieure die WLAN-Sicherheit<br />

für Tests deaktivieren, was<br />

keine typischen Betriebsbedingungen<br />

darstellt. Darüber<br />

hinaus entscheiden sich zahlreiche<br />

Entwickler dafür, auf das<br />

Deaktivieren der Sicherheit zu<br />

verzichten, um den Anforderungen<br />

für den sicheren Einsatz<br />

des Internets der Dinge<br />

zu erfüllen.<br />

Diese neue Sicherheitsfunktion<br />

lässt sich in vorhandenen<br />

MT8862A-Systemen installieren,<br />

indem die Firmware<br />

aktualisiert und eine Lizenz<br />

von einem Webbrowser installiert<br />

wird. Dadurch sind keine<br />

werksseitigen Upgrades mehr<br />

erforderlich, und die Ausfallzeit<br />

wird auf ein Minimum<br />

reduziert.<br />

Das MT8862A ist ein WLAN-<br />

Testset, das IEEE802.11ac/<br />

n/g/b/a unterstützt. Es nutzt<br />

integrierte Verbindungsprotokolle<br />

und führt Tests von<br />

HF- und TRx-Eigenschaften,<br />

einschließlich Tx-Leistung,<br />

Modulationsgenauigkeit und<br />

Rx-Empfindlichkeit, durch.<br />

■ Anritsu, Corp.<br />

www.anritsu.com<br />

Erste SDR-Plattform für Forschungen im 28-GHz-Bereich für die 5G-Standardisierung<br />

National Instruments Germany<br />

GmbH<br />

info.germany@ni.com<br />

www.ni.com/germany<br />

National Instruments stellte neue<br />

28-GHz-Funkempfänger vor,<br />

die in Kombination mit dem<br />

mmWave-Transceiver-System<br />

von NI den ersten kommerziell<br />

verfügbaren Transceiver<br />

bilden, mit dem bandbreitenintensive<br />

Signale im Frequenzbereich<br />

von 27,5 bis 29,5 GHz<br />

mit einer Echtzeitbandbreite<br />

von 2 GHz gesendet und/oder<br />

empfangen werden können. Das<br />

mmWave-Transceiver-System<br />

bietet zusammen mit anwendungsspezifischer<br />

Software<br />

eine umfassende SDR-Plattform<br />

(Software-Defined Radio) für<br />

Messungen und Forschungen im<br />

Rahmen der 5G-Spezifikationen<br />

von 3GPP und Verizon.<br />

Das mmWave-Transceiver-<br />

System kann für das Testen<br />

von Funksignalen entweder als<br />

Access Point oder als Anwendergerät<br />

eingesetzt werden. Zudem<br />

ermöglicht der Transceiver<br />

sowohl die Erstellung von Prototyping-Systemen<br />

für mm-Wellen-Übertragungen<br />

als auch die<br />

Durchführung von Kanalmessungen.<br />

Beides sind wichtige<br />

Voraussetzungen für die Untersuchung<br />

und Charakterisierung<br />

bisher nicht genutzter Frequenzbereiche.<br />

Da die Software auch<br />

mit den kürzlich veröffentlichten<br />

Funkempfängern für 71 bis<br />

76 GHz kompatibel ist, können<br />

Anwender das mmWave-Transceiver-System<br />

durch Austausch<br />

der RF-Funkempfänger einfach<br />

für den gewünschten Frequenzbereich<br />

anpassen.<br />

Darüber hinaus stellt die Basisbandsoftware<br />

des mmWave-<br />

Transceiver-Systems eine vollständige<br />

Bitübertragungsschicht<br />

für die von 3GPP und Verizon<br />

vorgeschlagenen 5G-Spezifikationen<br />

bereit, die als Quellcode in<br />

der Systemdesignsoftware Lab-<br />

VIEW verwendet werden kann.<br />

So lässt sich zügig ein sofort einsatzbereites<br />

System erstellen, das<br />

flexibel an verschiedene Testund<br />

Forschungsanforderungen<br />

angepasst werden kann.<br />

„Das neue mmWave-Transceiver-System<br />

für 28 GHz ist<br />

eine wichtige Technologie für<br />

viele teilnehmende Unternehmen<br />

unseres RF/Communications<br />

Lead User Program“, so<br />

James Kimery, Director of RF<br />

Research and SDR Marketing<br />

bei NI. „Denn im Zuge der weltweiten<br />

Frequenzvergabe für 5G<br />

wird das 28-GHz-Band bereits<br />

in mehreren Ländern, u.a. den<br />

USA, Südkorea und Japan, als<br />

einer der Spitzenkandidaten für<br />

zukünftige Mobilfunkdienste<br />

gehandelt.“<br />

Zu den neuen Funkempfängern<br />

gehören u.a. die Modelle<br />

mmRH-3642, mmRH-3652 und<br />

mmRH-3602. Weitere Informationen<br />

sind auf www.ni.com/sdr/<br />

mmwave zu finden. ◄<br />

26 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


ZVA<br />

super ultra wideband<br />

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Ausgangleistung<br />

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von über<br />

of applications<br />

500 mW ermöglicht<br />

and architectures!<br />

jedoch darüber hinaus<br />

viele weitere attraktive Anwendungen und Architekturen.<br />

All of our ZVA models are unconditionally stable, ruggedly<br />

Alle ZVA-Modelle arbeiten bedingungslos stabil, sind robust aufgebaut<br />

constructed, and able to withstand open or short circuits at full<br />

und vertragen Leerlauf sowie Kurzschluss am Ausgang bei voller<br />

Ausgangsleistung.<br />

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Weitere All models Informationen IN STOCK! – vom Datenblatt über Umweltbedingungen,<br />

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aktuelle Preise und Lieferbarkeit – finden sie auf www.minicircuits.com.<br />

Alle Ultra-Breitbandverstärker sind Lagertypen.<br />

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Electrical Specifications (-55 to +85°C base plate temperature)<br />

Model Frequency Gain P1dB IP3 NF Price $ *<br />

(GHz) (dB) (dBm) ( dBm) (dB) (Qty. 1-9)<br />

ZVA-183WX+ 0.1-18 28±2 27 35 3.0 1479.95<br />

ZVA-183GX+ 0.5-18 27±2 27 36 3.0 1479.95<br />

ZVA-183X+ 0.7-18 26±1 24 33 3.0 929.95<br />

ZVA-213X+ 0.8-21 26±2 24 33 3.0 1039.95<br />

* Ein<br />

* Heat Kühlkörper sink must ist erforderlich, be provided um die Temperatur to limit base der Basisplatte plate temperature.To zu senken. Bei Bestellung order mit<br />

Kühlkörper with heat muss sink, das x remove vor der Modellnummer “X” from model entfernt number werden, der and Preis add erhöht $50 sich to um price. 50 $.<br />

Wideband Performance<br />

183W+<br />

183G+<br />

183+<br />

213+<br />

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0.1 0.5 0.7 0.8 Frequency (GHz) 18 21<br />

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Messtechnik<br />

Basisbandversion eines Vektorsignal-<br />

Transceivers der zweiten Generation<br />

National Instruments Germany<br />

GmbH<br />

info.germany@ni.com<br />

www.ni.com/germany<br />

National Instruments stellte eine<br />

Basisbandversion seines Vektorsignal-Transceivers<br />

(VST)<br />

der zweiten Generation vor.<br />

Das Modul PXIe-5820 ist der<br />

branchenweit erste Basisband-<br />

Transceiver mit einer Bandbreite<br />

von 1 GHz für komplexe I/Q-<br />

Signale, mit dem sich anspruchsvolle<br />

Testanwendungen bei<br />

RF-Frontend modulen und -Transceivern,<br />

u.a. mit Hüllkurvenverfolgung,<br />

digitaler Vorverzerrung<br />

(DPD) und 5G-Signalen, durchführen<br />

lassen.<br />

„2016 hat NI die Branche bereits<br />

mit der RF-Version seines VST<br />

der zweiten Generation aufgewirbelt,<br />

die Anwendern eine<br />

Echtzeitbandbreite von 1 GHz<br />

bietet“, so Charles Schroeder,<br />

Vice President of RF and Wireless<br />

bei NI. „Mit der neuen<br />

Basisbandversion des VST knüpfen<br />

wir genau dort an. In Kombination<br />

mit der Systemdesignsoftware<br />

LabVIEW eignet sich<br />

der Basisband-Transceiver ideal<br />

für die steigenden bzw. wechselnden<br />

Anforderungen von<br />

Transceiver-Tests. Die softwaredesignte<br />

Architektur der VSTs<br />

von NI ermöglicht Anwendern<br />

zudem eine schnellere Entwicklung<br />

sowie geringere Prüfkosten<br />

und unterstützt sie bei der Bewältigung<br />

von Herausforderungen,<br />

die mit herkömmlichen Ansätzen<br />

bisher nicht zu lösen waren.“<br />

Der PXIe-5820 verbindet einen<br />

Digitizer und einen Arbiträrsignalgenerator<br />

für I/Q- Breitbandsignale<br />

mit einem leistungsstarken<br />

FPGA in einem PXI-<br />

Express-Modul, das nur zwei<br />

Steckplätze belegt. Mit einer<br />

Bandbreite von 1 GHz für komplexe<br />

I/Q-Signale eignet sich der<br />

Basisband-Transceiver für eine<br />

Vielzahl von Anwendungen, wie<br />

z.B. das Testen von I/Q-Basisbandsignalen<br />

von Wireless- und<br />

Mobilfunk-Chipsets, die Hüllkurvenverfolgung<br />

digital vorverzerrter<br />

Signale für Leistungsverstärker<br />

sowie die Erzeugung<br />

und Analyse von Signalen für<br />

neue Mobilfunkstandards, wie<br />

5G, 802.11ax und LTE-Advanced<br />

Pro.<br />

Produktmerkmale:<br />

• 1 GHz Echtzeitbandbreite für<br />

die Erzeugung und Analyse<br />

komplexer I/Q-Signale<br />

• differentielle 2-Kanal-I/Q-<br />

Messung des Basisbands mit<br />

4-Vpp-Eingangs- bzw. 2-Vpp-<br />

Ausgangsspannungshub<br />

• zehnfache Messgeschwindigkeit<br />

dank FPGA-basierter<br />

Messung und optimierter<br />

Mess software<br />

• kompakte Größe und nahtlose<br />

Synchronisierung zwischen<br />

Basisband- und RF-Transceivern<br />

für MIMO-Konfigurationen<br />

mit 2x2, 4x4, 8x8 oder<br />

höher im PXI-Formfaktor<br />

• niedriges Grundrauschen und<br />

hoher nutzbarer Dynamikbereich<br />

(SFDR)<br />

• anwendungs- und benutzerspezifisch<br />

anpassbarer FPGA<br />

• einfache Programmierung<br />

dank einheitlicher Softwareumgebung<br />

für RF- und<br />

Basisband-Transceiver<br />

„Der Basisband-Transceiver ist<br />

die konsequente Weiterentwicklung<br />

unserer softwaredesignten<br />

Architektur“, so Ruan Lourens,<br />

Chief Architect of R&D, RF bei<br />

NI. „Wir haben die Architektur<br />

in jedem nur möglichen Bereich<br />

optimiert – von den thermischen<br />

und elektrischen Eigenschaften<br />

bis zur digitalen Signalverarbeitung<br />

–, und können so eine Bandbreite<br />

von 1 GHz für komplexe<br />

I/Q-Signale in einem äußerst<br />

kompakten Formfaktor bereitstellen.<br />

Der Basisband-Transceiver<br />

kann darüber hinaus mit<br />

dem RF-Transceiver PXIe-5840<br />

im Sub-Nanosekundenbereich<br />

synchronisiert werden, sodass<br />

Anwendern eine vollständige<br />

Lösung für das Testen von RF-<br />

Signalen und differenziellen I/Q-<br />

Breitbandsignalen von Wireless-<br />

Chipsets zur Verfügung steht.“<br />

Der Basisband-<br />

Transceiver<br />

ist integraler Bestandteil der<br />

NI-Plattform, die Anwendern<br />

das Erstellen intelligenterer<br />

Prüfsysteme ermöglicht. Die<br />

Plattform umfasst mehr als<br />

600 PXI-Produkte – von DC<br />

bis hin zu Frequenzen im mm-<br />

Wellenbereich, die durchsatzstarke<br />

Datenübertragungen<br />

über PCI-Express- Schnittstellen<br />

der 3. Generation unterstützen.<br />

Darüber hinaus ermöglichen<br />

sie Synchronisierungen<br />

im Sub-Nanosekundenbereich<br />

und bieten integrierte Timingund<br />

Triggerfunktionen. Mithilfe<br />

der produktivitätssteigernden<br />

Funktionen der Entwicklungsumgebungen<br />

LabVIEW und<br />

der Testmanagement-Software<br />

TestStand in Kombination mit<br />

dem dynamischen Ecosystem<br />

aus Partnern, zusätzlicher IP und<br />

Applikationsingenieuren können<br />

Anwender ihre Prüfkosten<br />

zudem weiter senken, Markteinführungszeiten<br />

verkürzen und<br />

ihre Prüfsysteme schon jetzt auf<br />

die Anforderungen von morgen<br />

vorbereiten. ◄<br />

28 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


GVA-60+<br />

GVA-84+<br />

GVA-62+<br />

GVA-63+<br />

GVA-91+ 1W Power<br />

GVA-123+ Ultra-Wideband,<br />

0.01-12 GHz<br />

GVA-82+<br />

GVA-83+<br />

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ultra-breitbandige<br />

to 12 GHz, and<br />

Verstärkung<br />

von 10 MHz bis 12 GHz mit sehr geringer Flatness aus, und<br />

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Modell<br />

GVA-91+<br />

GVA-91+<br />

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hin more! zum The Satellitenbereich GVA series now und covers darüber bands hinaus! from Die DC GVA-Serie to 12 GHz ermöglicht<br />

nun Frequenzbereiche von DC bis 12 GHz mit<br />

with<br />

verschiedenen<br />

Hinweise: *Low frequency Die untere cut-off Cutoff-Frequenz determined by coupling wird zum cap. Teil durch Koppelkondensatoren<br />

bestimmt. For GVA-60+, Für GVA-60+, GVA-62+, GVA-63+, GVA-62+, and GVA-63+ GVA-123+ und low GVA-123+ cut off at 10 sind MHz. 10 MHz typisch,<br />

für For den GVA-91+, low jedoch cut off 869 at 869 MHz. MHz. Der GVA-62+ kann den RFMD SBB-4089Z<br />

ersetzen, der GVA-63+ den RFMD SBB-5089Z (siehe Datenblätter für Details).<br />

NOTE: GVA-62+ may be used as a replacement for RFMD SBB-4089Z<br />

GVA-63+ may be used as a replacement for RFMD SBB-5089Z<br />

See model datasheets for details<br />

up to 1W Output Power<br />

from94 ¢<br />

ea. (qty.1000 )<br />

Kombinationen various combinations von Verstärkung, of gain, P1dB, P1dB, IP3, IP3 and und noise Rauschen, figure to um fit your Ihren<br />

Applikationen application. Based optimal on zu high-performance entsprechen. Basierend InGaP auf HBT einer technology, High-Performance-InGaP-HBT-Technologie,<br />

these amplifiers are unconditionally<br />

verfügen<br />

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diese<br />

and<br />

Verstärker<br />

designed<br />

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SOT-89-Gehäuse, arbeiten an einfachen * 5 V und sind bedingungslos<br />

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458 rev R<br />

GVA Ad 458 rev R.indd 1<br />

9/18/17 11:45 AM


Messtechnik<br />

High-end-GNSS-Simulator R&S SMW200A<br />

erzeugt hochrealistische Testszenarien<br />

eine Vielzahl unterschiedlicher<br />

GNSS-Anwendungen erzeugen<br />

lassen. Zum Testen von Mehrfrequenzempfängern<br />

oder Mehrantennensystemen<br />

stehen dem<br />

Anwender derzeit 72 GNSS-<br />

Kanäle zur Verfügung, die auf<br />

bis zu vier HF-Ausgänge verteilt<br />

werden können. Neben Signalen<br />

der globalen Navigationssysteme<br />

GPS, Glonass, Galileo und<br />

BeiDou können mit dem R&S<br />

SMW200A auch QZSS- und<br />

SBAS-Signale erzeugt werden.<br />

Mit dieser Lösung können Kunden<br />

unter anderem die Positioniergenauigkeit<br />

ihrer Empfänger<br />

unter realistischen Bedingungen<br />

schnell und einfach nachweisen.<br />

Interner<br />

Rauschgenerator<br />

Darüber hinaus ist der SMW-<br />

200A der erste und einzige Highend-GNSS-Simulator<br />

auf dem<br />

Markt, der mit einem internen<br />

Rauschgenerator ausgestattet ist<br />

und komplexe Störszenarien mit<br />

mehreren Störern gleichzeitig<br />

erzeugen kann. Dabei werden<br />

alle Signale (GNSS, Rauschen<br />

und Störsignale) direkt im Gerät<br />

erzeugt. Zusätzliche Signalquellen<br />

zur externen Generierung<br />

von Störsignalen werden nicht<br />

benötigt, was den Messaufbau<br />

erheblich vereinfacht.<br />

Rohde & Schwarz<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.rohde-schwarz.com<br />

Mit dem neuen Simulator erweitert<br />

Rohde & Schwarz sein<br />

Angebot an Satellitennavigationssimulatoren<br />

um eine Highend-Lösung.<br />

Sie ist auf bis zu<br />

vier HF-Ausgänge erweiterbar<br />

und ermöglicht die Simulation<br />

von GNSS-Signalen gleichzeitig<br />

in mehreren Frequenzbändern<br />

und für mehrere Antennen.<br />

Sie ist zudem die einzige Lösung<br />

auf dem Markt, die geräteintern<br />

parallel zu GNSS-Signalen auch<br />

eine komplexe Störumgebung<br />

simulieren kann. Damit schlägt<br />

Rohde & Schwarz ein neues<br />

Kapitel auf dem Gebiet der<br />

GNSS-Simulation auf.<br />

Moderne GNSS-Empfänger<br />

sind heute zunehmend in der<br />

Lage – teilweise mit mehreren<br />

Antennen gleichzeitig – die Signale<br />

unterschiedlicher Navigationssysteme<br />

wie GPS, Glonass,<br />

Galileo oder BeiDou in mehreren<br />

Frequenzbändern zu verarbeiten<br />

und damit die Positionierungsgenauigkeit<br />

zu verbessern. Weitere<br />

Genauigkeitssteigerungen<br />

können mit DGNSS-Techniken<br />

(DGNSS: Differential GNSS)<br />

erreicht werden. Sie kommen<br />

beispielsweise für Anwendungen<br />

wie Autonomes Fahren zum<br />

Einsatz und sind unverzichtbar<br />

für eine präzise und zuverlässige<br />

Positionierung von Flugzeugen<br />

im Landeanflug. Die dabei verwendeten<br />

GNSS-Empfänger<br />

müssen vor dem Einsatz im Fahrzeug<br />

oder Flugzeug umfangreichen<br />

Tests unterzogen werden.<br />

Für hochrealistische<br />

Test- und komplexe<br />

Störszenarien<br />

Mit dem GNSS-Simulator R&S<br />

SMW200A steht ab sofort eine<br />

innovative Testlösung zur Verfügung,<br />

mit der sich in einfacher<br />

Weise komplexe und hochrealistische<br />

Testszenarien für<br />

Leicht zu bedienen und<br />

zukunftssicher<br />

Für die Bedienung und Konfigurierung<br />

des R&S SMW200A<br />

wird kein externer Rechner<br />

benötigt. Der Nutzer kann durch<br />

eine integrierte, intuitive GUI die<br />

GNSS-Szenarien einfach und<br />

schnell konfigurieren. Durch<br />

eine Vielzahl an Geräteoptionen<br />

kann die Lösung optimal an die<br />

individuellen Anforderungen<br />

des Nutzers angepasst werden.<br />

Der R&S SMW200A ist zudem<br />

erweiterbar und somit zukunftssicher,<br />

so dass auch künftige<br />

Testanforderungen wie die Simulation<br />

neuer GNSS-Signale realisiert<br />

werden können. ◄<br />

30 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


CERAMIC MMIC AMPLIFIERS<br />

10 MHz to 7GHz<br />

LTCC-Konstruktion<br />

LTCC Construction<br />

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herausragende Outstanding Temperaturstabilität<br />

Thermal Stability<br />

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(GHz) (dB) (dBm) (dBm) (dB) (V) (qty 20)<br />

CMA-81+ DC-6 10 19.5 38 7.5 5 8.95<br />

CMA-82+ DC-7 15 20 42 6.8 5 8.95<br />

CMA-84+ DC-7 24 21 38 5.5 5 8.95<br />

CMA-62+ 0.01-6 15 19 33 5 5 7.45<br />

CMA-63+ 0.01-6 20 18 32 4 5 7.45<br />

CMA-545+ 0.05-6 15 20 37 1 3 7.45<br />

CMA-5043+ 0.05-4 18 20 33 0.8 5 7.45<br />

CMA-545G1+ 0.4-2.2 32 23 36 0.9 5 7.95<br />

CMA-162LN+ 0.7-1.6 23 19 30 0.5 4 7.45<br />

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8/31/16 2:14 PM


Messtechnik<br />

Schnellste Channel-Sounding-Lösungen für 5G<br />

National Instruments gab die<br />

Zusammenarbeit mit dem amerikanischen<br />

Telekommunikationsanbieter<br />

AT&T bei einem<br />

der weltweit schnellsten und<br />

genauesten Systeme für die Charakterisierung<br />

des Funkkanals im<br />

Millimeterwellenbereich (mm-<br />

Wellen) für 5G bekannt.<br />

Tragende Rolle<br />

Millimeterwellen werden für<br />

die zukünftige 5G-Mobilfunktechnologie<br />

eine tragende Rolle<br />

spielen. Die korrespondierenden<br />

Frequenzen sind bereits von der<br />

amerikanischen Federal Communications<br />

Commission (FCC),<br />

dem internationalen 3rd Generation<br />

Partnership Project (3GPP)<br />

sowie weiteren Standardisierungsgremien<br />

für die Nutzung<br />

im 5G-Mobilfunk vorgesehen.<br />

Wichtiger Schritt<br />

Mithilfe von Channel Sounding<br />

kann untersucht werden, wie sich<br />

Funksignale in einer bestimmten<br />

Umgebung verhalten, z.B. wie<br />

Signale von Objekten, wie Bäumen,<br />

Gebäuden, Fahrzeugen,<br />

oder auch Personen reflektiert<br />

oder blockiert werden. Die Charakterisierung<br />

von Funkkanälen<br />

ist ein wichtiger Schritt bei der<br />

Ausgestaltung von 5G-Technologien,<br />

da so die Grundlage für<br />

die Architektur und das Design<br />

zukünftiger Mobilfunknetze<br />

gelegt wird. Die gemeinsame<br />

Arbeit von NI und AT&T auf<br />

diesem Gebiet dient als Vorbereitung<br />

für künftige 5G-Netzbereitstellungen<br />

des Telekommunikationsanbieters,<br />

da sich so präzise<br />

Modelle entwerfen lassen,<br />

um die optimalen Standorte für<br />

die zukünftige Netzwerktechnik<br />

von AT&T zu ermitteln.<br />

Neuartige, proprietäre<br />

AT&T-Technologie<br />

Das von AT&T aufgrund des<br />

äußeren Designs mit dem<br />

Spitznamen Porcupine (Stachelschwein)<br />

versehene Channel-Sounding-System<br />

ist eine<br />

neuartige, proprietäre AT&T-<br />

Technologie, mit der sich Charakteristiken<br />

von Übertragungskanälen<br />

in Echtzeit messen<br />

und überwachen lassen. Die<br />

Architektur der Channel-Sounding-Lösung<br />

basiert auf dem<br />

mmWave-Transceiver-System<br />

von NI und bietet dank ihres<br />

speziellen Designs entscheidende<br />

Vorteile gegenüber ähnlichen<br />

Technologien. So lassen<br />

sich beispielsweise AoA-Messungen<br />

(Angle of Arrival), die<br />

normalerweise 15 min oder länger<br />

dauern (unter Verwendung<br />

von Schwenk-Neige-Einheiten),<br />

innerhalb von 150 ms durchführen<br />

und die Ergebnisse in Echtzeit<br />

anzeigen.<br />

Die Besonderheit<br />

des Channel-Sounding-Systems<br />

liegt in der Echtzeiterfassung<br />

und -verarbeitung der Messdaten.<br />

Im Gegensatz dazu werden<br />

bei anderen Messsystemen<br />

dieser Art die erfassten Rohdaten<br />

erst im Nachgang verarbeitet,<br />

wobei nur alle 15 min ein<br />

Messergebnis ausgegeben wird.<br />

In diesem Zeitraum hat das „Stachelschwein“<br />

bereits ca. 6000<br />

Messungen durchgeführt. Da die<br />

Messungen in Echtzeit erfolgen,<br />

müssen Experimente nicht wiederholt<br />

oder Messgeräte für verschiedene<br />

Messungen von einem<br />

Standort angepasst werden.<br />

■ National Instruments<br />

Germany GmbH<br />

www.ni.com/germany<br />

LTE-Advanced-(Pro)-Funkverbindungstester erweitert<br />

Neue Software erweitert die Unterstützung<br />

für das Testen der Carrier-Aggregation-Technologie<br />

für die höheren Übertragungsgeschwindigkeiten<br />

in LTE-Advanced/LTE-Advanced-Pro-Netzen:<br />

Die Anritsu Corporation gab die Markteinführung<br />

von zwei neuen Software-<br />

Upgrades bekannt, die das Testen von<br />

HF-Transceiver-Eigenschaften für 6CC-<br />

Carrier-Aggregation mit dem beliebten<br />

MT8821C des Unternehmens möglich<br />

macht. Das Upgrade ermöglicht Hersteller<br />

von Mobilfunkendgeräten und Chipsätzen<br />

sowie Netzbetreiber, die Schlüsseltechnologien<br />

zu testen, die die höhere<br />

LTE-Advanced/LTE-Advanced-Pro-Netzwerk-Übertragungsgeschwindigkeiten<br />

unterstützen: Carrier Aggregation (CA),<br />

die Mehrkomponenten-Carriers (CCs)<br />

aggregiert.<br />

Der MT8821C ist ein All-in-One-Tester<br />

mit integrierten LTE-Advanced/LTE-<br />

Advanced-Pro-Endgerät RF-TRx-Testfunktionen<br />

sowie mit Funktionen zur<br />

Simulation von Basisstationen.<br />

Die erweiterte Unterstützung für HF- und<br />

PHY-Layer-Messungen weitet die vorhandenen<br />

Funktionen von DL CA 4CCs 4x4<br />

MIMO und DL CA 5CCs 2 x 2 MIMO auf<br />

6CA SISO und 6CA 2 x 2 MIMO aus. Die<br />

neue Software unterstützt zudem 6CA in<br />

Verbindung mit Licensed Assisted Access<br />

*3 (LAA*3).<br />

Ausgestattet mit der neuen Software,<br />

unterstützt der MT8821C alle Mobilfunktechnologien,<br />

die mit 3GPP/3GPP2 UE<br />

RF TRX Tests konform sind, einschließlich<br />

LTE/LTE-Advanced/LTE-Advanced<br />

Pro, Cat-M1/NB-IoT, W-CDMA/HSPA,<br />

GSM/EGPRS, TD-SCDMA/HSPA und<br />

CDMA2000 1X/1xEV-DO. Der MT8821C<br />

unterstützt ferner LTE-Advanced-Downlink-Carrier<br />

Aggregation, LTE-U/LAA und<br />

VoLTE-Voice/Video-Echo-Backtests bei<br />

Frequenzen von bis zu 6 GHz mit einer<br />

Bandbreite von 160 MHz (sowohl Tx als<br />

auch Rx).<br />

■ Anritsu, Corp.<br />

www.anritsu.com<br />

32 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Messtechnik<br />

Signalgenerator für 50 MHz bis 40 GHz im<br />

IP67-Gehäuse<br />

MEV präsentierte den QP-<br />

FSPLL-0040-01, einen Breitband-Synthesizer<br />

von QP Microwave<br />

für den Frequenzbereich<br />

50 MHz bis 40 GHz mit äußerst<br />

geringem Phasenrauschen und<br />

Oberschwingungen<br />

in Echtzeit<br />

analysieren<br />

Der HA1600A von Aim-<br />

TTi ist ein schneller, einfach<br />

zu bedienender Netzqualitäts-<br />

und Oberschwingungsanalysator<br />

mit einem<br />

großen hochauflösenden grafischen<br />

Display. Dabei kann<br />

der Kunde wählen zwischen<br />

einer Anzeige in Tabellenform<br />

oder als Histogramm.<br />

Der HA1600A eignet sich<br />

besonders für eine kontinuierliche<br />

Echtzeitanalyse von<br />

Oberschwingungen und Flicker.<br />

Er kann jedoch auch als<br />

universeller Netzqualitätsanalysator,<br />

zur Messung von<br />

Leistung, Spannung, Strom<br />

oder Phasenwinkel eingesetzt<br />

werden. Der AC1000A ist<br />

einer nominellen Ausgangsleistung<br />

bis 15 dBm. Das robuste<br />

IP67-Gehäuse ermöglicht den<br />

Betrieb sowohl im Labor als<br />

auch unter rauen Umgebungsbedingungen.<br />

eine innovative, kostengünstige,<br />

Stromquelle. Sie wurde<br />

speziell zur Verwendung mit<br />

einem Oberwellenanalysator<br />

wie dem HA1600A entwickelt.<br />

Das Gerät reduziert die in der<br />

Versorgungsspannung enthalten<br />

Oberwellen.<br />

■ Telemeter Electronic<br />

GmbH<br />

www.telemeter.info<br />

Der QP-FSPLL-0040-01 hat<br />

einen äußerst stabilen internen<br />

Referenztakt und erlaubt<br />

die Nutzung eines externen<br />

10/100-MHz-Referenzsignals<br />

(automatische Auswahl); er beinhaltet<br />

eine Jitter-Abschwächung.<br />

In Ergänzung zum HF-Ausgang<br />

bietet der Generator zwei programmierbare<br />

Ausgänge, einen<br />

unsymmetrischen mit LVCMOS<br />

und einen differentiellen oder<br />

unsymmetrischen. Der differentielle<br />

Referenzausgang hat eine<br />

programmierbare Spannung von<br />

1,8, 2,5 oder 3,3 V. Die Spannung<br />

des unsymmetrischen Ausgangs<br />

beträgt 3,3 V.<br />

Der Generator hat zwei Betriebsmodi.<br />

Der „Fast Mode“ ermöglicht<br />

eine schnelle Frequenzumschaltung<br />

(30 µs). Der Standard-Modus<br />

liefert eine sehr<br />

Eintor-VNA<br />

für Kabel und<br />

Antennen<br />

Mit dem neuen Modell R180<br />

stellt Copper Mountain Technologies<br />

den ersten Eintor-<br />

VNA vor, einen Kabel- und<br />

Antennenanalysator bis 18<br />

GHz. Die direkte Anbindung<br />

an das Messobjekt (DUT)<br />

optimiert die Messgenauigkeit<br />

und eliminiert negative<br />

Einflüsse durch zusätzliche<br />

HF-Verkabelung. Die Kommunikation<br />

und Stromversorgung<br />

des R180 wird über<br />

einen USB-C-Anschluss realisiert;<br />

alternativ steht für die<br />

Stromversorgung auch ein<br />

externes 5-V-Steckernetzteil<br />

akkurate Frequenzeinstellung<br />

(0,05 Hz). Die Frequenzänderung<br />

kann optional über einen<br />

externen Latch-in (über Logikpegel)<br />

gesteuert werden. Der<br />

Latch-out ändert sich, wenn die<br />

Frequenzänderung möglich ist<br />

(Puls). Die Leistungsaufnahme<br />

beträgt 15 W bei einer Versorgungsspannung<br />

von 7 V.<br />

Der Generator kann über USB<br />

2.0, Ethernet (10BaseT), SPI und<br />

RS232 konfiguriert und gesteuert<br />

werden. Der weite Temperaturbereich<br />

von -20 bis +70 °C,<br />

das versiegelte IP67-Gehäuse<br />

und die robusten Steckverbinder<br />

ermöglichen den Betrieb<br />

sowohl im Labor als auch in<br />

rauen Umgebungen.<br />

■ MEV Elektronik Service<br />

GmbH<br />

www.mev-elektronik.com<br />

zur Verfügung. Durch die<br />

hohe Messgenauigkeit und<br />

diverse Testmodi, wie z.B.<br />

Zeitbereichsmessung, entpuppt<br />

sich das Modell R180<br />

als nützlicher Helfer für eine<br />

Vielzahl von Anwendungen.<br />

■ EMCO Elektronik GmbH<br />

www.emco-elektronik.de<br />

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hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 33


Das neue Messtechnik-Fachbuch<br />

von Joachim Müller ist da!<br />

Digitale Oszilloskope<br />

Der Weg zum professionellen Messen<br />

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Digitale Oszilloskope Joachim Müller beam-Verlag<br />

Joachim Müller<br />

Digitale Oszilloskope<br />

Der Weg zum professionellen Messen<br />

beam-Verlag<br />

Joachim Müller<br />

Format 21 x 28 cm, Broschur, 388<br />

Seiten, ISBN 978-3-88976-168-2<br />

beam-Verlag 2017, Preis 47,90 Euro<br />

Das Oszilloskop ist eines der wichtigsten<br />

Messgeräte, das in allen Teilgebieten der<br />

Elektronik und auch darüber hinaus verwendet<br />

wird, um Signalverläufe über der Zeitachse<br />

darzustellen. Das in den 1930er Jahren<br />

erfundene Gerät hat, speziell in den zurückliegenden<br />

letzten zwei Jahrzehnten, eine rasante<br />

Weiterentwicklung vom ursprünglich<br />

reinen analogen zum volldigitalisierten Konzept<br />

erfahren. Mit der Digitalisierung konnten<br />

zusätzliche Funktionen realisiert werden,<br />

was dem Oszilloskop heute den Zugang zu<br />

seither noch nicht abgedeckten Applikationen<br />

eröffnet. Das dadurch für den Anwender<br />

deutlich gewachsene Hintergrundwissen<br />

vermittelt, auf praxis bezogene Weise,<br />

das neue Werk.<br />

Das digitale Oszilloskop arbeitet unter<br />

völlig anderen Rahmenbedingungen, als<br />

das vergleichsweise einfache analoge Konzept.<br />

Durch die Analog-Digital-Wandlung<br />

entstehen Effekte, die bisher beim analogen<br />

Oszilloskop völlig unbekannt waren.<br />

Beispiele hierzu sind Aliasing oder Blindzeit.<br />

Beim Aliasing treten Geistersignale auf,<br />

die im ursprünglichen Signalverlauf nicht<br />

vorhanden sind. Durch Blindzeiten können<br />

relevante Signalereignisse unerkannt bleiben.<br />

Um diese und weitere Effekte zu beherrschen<br />

sind für den erfolgreichen Einsatz<br />

digitaler Oszilloskope entsprechende<br />

Kenntnisse ihres internen Funktionsprinzips<br />

essentiell.<br />

Der inhaltliche Schwerpunkt und die<br />

Darstellung von Praxis-Demonstrationen<br />

basieren auf einem R&S High-End-Oszilloskop,<br />

womit auch Auswirkungen in<br />

Grenzbereichen aufgezeigt werden können.<br />

Liegen beim Leser Anwendungssituationen<br />

vor, die geringeren Anforderungen<br />

entsprechen, können die vorgeschlagenen<br />

Versuchs parameter auf ein entsprechend<br />

reduziertes Maß angepasst werden. Für<br />

die Umsetzung der vorgeschlagenen Praxis-Demonstrationen<br />

reichen in der Regel<br />

das vorhandene Oszilloskop und ein Laborgenerator.<br />

Ein Blick in den Inhalt zeigt, in<br />

welcher Breite das Thema behandelt wird:<br />

• Verbindung zum Messobjekt über passive<br />

und aktive Messköpfe<br />

• Das Vertikalsystem – Frontend und Analog-Digital-Converter<br />

• Das Horizontalsystem – Sampling und<br />

Akquisition<br />

• Trigger-System<br />

• Frequenzanalyse-Funktion – FFT<br />

• Praxis-Demonstationen: Untersuchung<br />

von Taktsignalen, Demonstration Aliasing,<br />

Einfluss der Tastkopfimpedanz<br />

• Einstellungen der Dezimation, Rekonstruktion,<br />

Interpolation<br />

• Die „Sünden“ beim Masseanschluss<br />

• EMV-Messung an einem Schaltnetzteil<br />

• Messung der Kanalleistung<br />

Weitere Themen für die praktischen Anwendungs-Demos<br />

sind u.a.: Abgleich passiver<br />

Tastköpfe, Demonstration der Blindzeit,<br />

Demonstration FFT, Ratgeber Spektrumdarstellung,<br />

Dezimation, Interpolation,<br />

Samplerate, Ratgeber: Gekonnt triggern.<br />

Im Anhang des Werks findet sich eine<br />

umfassende Zusammenstellung der verwendeten<br />

Formeln und Diagramme.<br />

beam-Verlag, Dipl.-Ing. Reinhard Birchel, Krummbogen 14, 35039 Marburg<br />

info@beam-verlag.de, www.beam-verlag.de<br />

34 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Messtechnik<br />

Kompakte, tragbare R&S-Messgerätefamilie:<br />

Netzwerkanalysator ZNL und Spektrumanalysator FPL1000<br />

Rohde & Schwarz<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.rohde-schwarz.com<br />

Rohde & Schwarz stellt auf der<br />

European Microwave Week<br />

2017 in Nürnberg eine neue<br />

Familie vielseitiger Messgeräte<br />

für den Einsatz in Forschung,<br />

Service und Produktion vor.<br />

Sie umfasst die Analysatoren<br />

R&S ZNL (Netzwerk) und R&S<br />

FPL1000 (Spektrum). Mit ihren<br />

vielseitigen Messfunktionen<br />

stellen die neuen Geräte eine<br />

sichere Investition dar – ob im<br />

Einsatz als reiner Spektrumanalysator<br />

(R&S FPL1000) oder als<br />

Standalone-Netzwerkanalysator<br />

(R&S ZNL), der mit integrierter<br />

Spektrumanalyse-Option und<br />

Leistungsmessköpfen in einen<br />

3-in-1-Allrounder verwandelt<br />

werden kann.<br />

Mit dem Netzwerkanalysator<br />

R&S ZNL und dem Spektrumanalysator<br />

R&S FPL1000 stellt<br />

Rohde & Schwarz flexible<br />

Lösungen für die wichtigsten<br />

HF-Messungen zur Verfügung.<br />

Die Geräte dieser neuen Familie<br />

benötigen eine Stellfläche von<br />

lediglich 408 mm x 235 mm.<br />

Im Vergleich zu herkömmlichen<br />

Lösungen ergibt sich eine<br />

Platzersparnis von bis zu 60%<br />

auf dem Arbeitstisch.<br />

Die Geräte sind mit einem großen<br />

10,1“ WXGA-Touchscreen<br />

ausgestattet, der Messsignale<br />

und -daten detailgenau darstellt.<br />

Über den Touchscreen<br />

lassen sich Mittenfrequenz<br />

und Referenzpegel schnell und<br />

komfortabel einstellen sowie<br />

Frequenz- und Amplitudenmessbereich<br />

heranzoomen und<br />

wieder verkleinern. Mit einem<br />

Gewicht von nur 6 kg bis 8 kg,<br />

einem Tragegriff und optionaler<br />

Batterie eignen sich die Geräte<br />

perfekt für den portablen Einsatz<br />

und können an jedem Ort<br />

betrieben werden.<br />

R&S ZNL: Vom<br />

Stand-alone-<br />

Netzwerkanalysator bis<br />

zum 3-in-1-Allrounder<br />

Mit Frequenzbereichen von 5<br />

kHz bis 3 GHz oder 6 GHz eignet<br />

sich der R&S ZNL hervorragend<br />

für verschiedene Messanwendungen<br />

an HF-Komponenten<br />

in den Bereichen Industrieelektronik<br />

und drahtloser Kommunikation.<br />

Der R&S ZNL bietet<br />

solide Netzwerkanalysator-Performance<br />

mit einem Dynamikbereich<br />

bis zu 130 dB (typ.),<br />

Ausgangspegeln von –40 dBm<br />

bis +3 dBm (typ.) und sehr<br />

hoher Messgeschwindigkeit<br />

von beispielsweise 16,7 ms (401<br />

Punkte, 100 kHz ZF-Bandbreite,<br />

200 MHz Frequenzmessbereich,<br />

Zweitor-Kalibrierung). Weiterhin<br />

verfügt das Gerät standardmäßig<br />

über Funktionen<br />

wie (De-)Embedding, Prüfadapterkompensation<br />

und Zeitbereichsmessungen<br />

und unterstützt<br />

die Verwendung automatischer<br />

Kalibriereinheiten.<br />

Der R&S ZNL hat aber noch<br />

mehr zu bieten: Das Gerät kann<br />

mit kompletter Spektrumanalysator-Hardware<br />

ausgestattet<br />

werden. Zusammen mit einem<br />

Leistungsmesskopf der R&S<br />

NRP-Familie wird es zum Leistungsmesser.<br />

Damit ist der R&S<br />

ZNL ein echter 3-in-1-Allrounder,<br />

der sich flexibel an immer<br />

neue Messaufgaben anpasst und<br />

somit Forschungs- und Servicelaboren<br />

hilft, ihre Investitionsausgaben<br />

zu reduzieren.<br />

R&S FPL1000:<br />

Spektrumanalysator<br />

mit vielseitigen<br />

Messfunktionen<br />

Der Spektrumanalysator R&S<br />

FPL1000 arbeitet im Frequenzbereich<br />

von 5 kHz bis 3 GHz. Er<br />

bietet solide HF-Performance:<br />

Das typische Phasenrauschen<br />

liegt bei –108 dBc bei 10 kHz<br />

Offset (1-GHz-Träger); die<br />

Eigenrauschanzeige (DANL) mit<br />

optionalem Vorverstärker beträgt<br />

–167 dBm. Seine Performance<br />

und die einfache Bedienbarkeit<br />

machen den R&S FPL1000 ideal<br />

für den Einsatz im Labor, in der<br />

Produktion und im Service.<br />

Neben der Spektrumanalyse bieten<br />

sowohl der R&S ZNL als<br />

auch der R&S FPL1000 eine<br />

Vielzahl von Spektralmessungen<br />

wie Kanalleistung, Nachbarkanalleistungsabstand<br />

(Adjacent<br />

Channel Leakage Ratio, ACLR),<br />

Signal-zu-Rausch-Abstand,<br />

Nebenaussendungen, Oberwellenmessungen,<br />

Interceptpunkt 3.<br />

Ordnung, AM-Modulationsgrad<br />

sowie vielseitige Markerfunktionen.<br />

Mit einer Analysebandbreite<br />

von standardmäßig 10 MHz oder<br />

optional 40 MHz lassen sich die<br />

Geräte zusammen mit der Option<br />

R&S FPL1-K7 für die Analyse<br />

analoger Signale einsetzen. Digital<br />

modulierte Signale können<br />

mit Hilfe der Software R&S VSE<br />

und der Option R&S VSE-K70<br />

charakterisiert werden. In Kombination<br />

mit der Option R&S<br />

FPL1-K30 und einer externen<br />

Rauschquelle können darüber<br />

hinaus beide Geräte als Rauschzahlmesser<br />

eingesetzt werden.<br />

Rohde & Schwarz stellt den<br />

Vektornetzwerkanalysator R&S<br />

ZNL und den Spektrumanalysator<br />

R&S FPL1000 erstmals auf<br />

der European Microwave Week<br />

2017 (Halle 7A, Stand 108) vom<br />

10. bis 12. Oktober 2017 in<br />

Nürnberg vor. Die Geräte sind<br />

ab sofort von Rohde & Schwarz<br />

und ausgewählten Vertriebspartnern<br />

erhältlich. ◄<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 35


Titelstory<br />

IsoLOG 3D Mobile –<br />

Die erste 3D-Antenne für 9 kHz bis 6 GHz<br />

Die neue<br />

Breitbandantenne ist<br />

eine kompakte Allin-One-Lösung,<br />

die<br />

lästige Antennenwechsel<br />

während der Messung<br />

unnötig macht. Sie<br />

ermöglicht sechs<br />

Stunden Akku-Betrieb<br />

und ist – dank ihres<br />

geringen Gewichts<br />

- ideal für portable<br />

Messungen.<br />

AARONIA AG<br />

www.aaronia.de<br />

Bild 1: Der handliche Formfaktor und das geringe Gewicht von 350 g prädestinieren die IsoLOG 3D<br />

Mobile für portable Messungen<br />

Technische Daten<br />

Design<br />

Frequenzbereiche<br />

Umschaltrate<br />

Impedanz<br />

HF-Anschluss<br />

Isotrop/3D, portabel<br />

9 kHz bis 3 GHz (IsoLog 3D Mobile 9030) oder<br />

9 kHz bis 6 GHz (IsoLOG 3D Mobile 9060)<br />

1 Hz bis 50 kHz (in 15 Stufen einstellbar)<br />

50 Ohm<br />

Abmessungen (H/B/T) 315 x 70 x 70 mm<br />

Gewicht<br />

N fem. (optional N male oder SMA/BNC per Adapter)<br />

350gr<br />

Stativanschluss 1/4“<br />

Batterie<br />

Interface<br />

650 mAh LiPo (eingebaut); ca. 6 Stunden Laufzeit<br />

USB 2.0 (optional nutzbar)<br />

Temperaturbereich Betrieb: -10 bis +50 °C, Lagerung: 20 bis +60 °C<br />

Garantielaufzeit<br />

10 Jahre<br />

– zu jedem Spektrumanalysator kompatibel<br />

Perfekt für die<br />

3D-Messung<br />

Aaronias neueste Entwicklung<br />

ist eine leichte, handliche isotrope<br />

Antenne - die „IsoLOG<br />

3D Mobile“. Sie deckt den Frequenzbereich<br />

von 9 kHz bis 6<br />

GHz ab, erspart dadurch eventuell<br />

nötige Antennenwechsel und<br />

ist mit jedem beliebigen Spektrumanalysator<br />

kompatibel. Da<br />

man sie sofort nach dem Auspacken<br />

in Betrieb nehmen kann<br />

ist sie eine perfekte Lösung für<br />

3D-Messungen innerhalb kürzester<br />

Zeit und für Unterwegs.<br />

Die Antenne benötigt weder<br />

eine Software-Installation noch<br />

einen Netzanschluss. Hardware-<br />

36 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Titelstory<br />

Bild 2: Alle Bedienelemente für die Funktionen der Antenne sind übersichtlich angeordnet<br />

Wechsel sind bei der IsoLOG 3D<br />

Mobile – dank des großen Frequenzbereichs<br />

von 9 kHz bis 6<br />

GHz - nicht erforderlich. Durch<br />

die vorhandene N-Buchse ist<br />

sie an jedem beliebigen Spectrum-Analyzer<br />

oder Oszilloskop<br />

anschließbar.<br />

Hardware<br />

Jede IsoLOG 3D Mobile ist mit<br />

einem eingebauten, aufladbaren<br />

Akku ausgestattet, der sechs<br />

Stunden Betriebsdauer ermöglicht,<br />

sowie mit einem zuschaltbaren,<br />

rauscharmen Bypass-Vorverstärker.<br />

Der integrierte Vorverstärker<br />

ermöglicht die Messung selbst<br />

sehr schwacher Signale und<br />

sorgt damit für eine große Empfindlichkeit.<br />

Aktiviert man andererseits<br />

bei sehr hohen Signalstärken<br />

den als Dämpfungsglied<br />

wirkenden Bypass-Modus, kann<br />

die Antenne auch sehr starke<br />

Signale verarbeiten. Die Steuerung<br />

der Antenne kann entweder<br />

per USB oder über die manuellen<br />

Bedientasten erfolgen.<br />

Es wurde auch eine extrem<br />

schnelle „Chopper“ Funktion integriert.<br />

Durch die Verwendung<br />

spezieller, störungsfreier HF-<br />

Schalter bietet diese Funktion<br />

eine automatische, quasi unendliche<br />

Antennenrotation mit einer<br />

Schalt geschwindigkeit von bis<br />

zu 50 kHz. Diese Besonderheit<br />

verwandelt die IsoLOG<br />

3D Mobile in eine voll funktionsfähige<br />

3D Antenne, ohne<br />

die Notwendigkeit einer USB-<br />

Steuerung.<br />

Im Lieferumfang der Antenne<br />

befindet sich beim Kauf alles,<br />

was man zum sofortigen Betrieb<br />

benötigt:<br />

• IsoLOG 3D Mobile Antenne<br />

mit eingebautem Akku<br />

• Wasserdichter Transportkoffer<br />

• SMA-zu-N-Adapter, zum<br />

Anschluss von SMA-Kabeln<br />

• Pistolengriff mit Mini-Stativ-<br />

Funktion<br />

• Netzteil/Ladegerät<br />

Zusätzliche Wünsche können<br />

durch das umfangreiche, praktische<br />

Zubehör, entsprechend<br />

dem jeweiligen Bedarf des<br />

Anwenders, erfüllt werden:<br />

• Hochwertige SMA-Spezialkabel<br />

mit SMA-Stecker zur<br />

Verbindung der Antenne mit<br />

diversen Messgeräten stehen<br />

in drei verschiedenen Aus-<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 37


Titelstory<br />

führungen zur Auswahl:<br />

1 m Standard-SMA-Kabel<br />

(RG316U)<br />

5 m Low-Loss-SMA-Kabel<br />

(besonders geringe Dämpfung)<br />

10 m Low-Loss-SMA-Kabel<br />

(besonders geringe Dämpfung).<br />

• SMA auf N-Adapter<br />

Bild 3: Antennengewinn über dem Betriebsbereich<br />

• Schwerer Multifunktions-<br />

Pistolengriff<br />

• Hochstabiler Multifunktions-Pistolengriff<br />

mit einer<br />

Vielzahl an Funktionen wie:<br />

360° Kopfrotation mit Gradanzeige<br />

Integrierte Wasserwaage<br />

90° sowie 45° Kippfunktion<br />

Stativanschluss 1/4“ sowie<br />

3/8“<br />

Panoramakopf u.v.m.<br />

• Höhenverstellbares Stativ für<br />

IsoLOG 3D Mobile, maximale<br />

Höhe: 105 cm.<br />

Die handliche Form und das<br />

relativ geringe Gewicht von<br />

lediglich 350 g prädestinieren<br />

die IsoLOG 3D Mobile für portable<br />

Messungen. Bild 2 zeigt die<br />

Anordnung der Bedienelemente<br />

der Antenne. ◄<br />

Bild 4: Richtdiagramme der Antenne: (links) Azimutaler Gewinn des Dipols bei 3 GHz<br />

(rechts) Vertikaler Gewinn des Dipols bei 3 GHz (Elevation)<br />

Bild 5: Richtdiagramme der Antenne: (links) Vertikaler Loop-Gewinn bei 70 MHz<br />

(rechts) Azimutaler Loop-Gewinn bei 70 MHz<br />

38 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Antennen<br />

Neue breitbandige EMV-Antennen-Sets<br />

Alle Antennen werden aus beschichtetem<br />

Aluminium für optimale Haltbarkeit und<br />

Leichtigkeit hergestellt. Bei Bedarf ist das<br />

Entfernen und Montieren der Elemente,<br />

sowohl der bikonischen als auch der logarithmischen<br />

Modelle, einfach und sicher.<br />

Durch die ausgezeichneten HF- Eigenschaften<br />

sind diese Antennen-Sets optimal<br />

geeignet für konforme Messungen.<br />

150 kHz bis 30 MHz bei 9 kHz Bandbreite<br />

(@ 1 s hold time).<br />

Der Einsatz von aktiven Stabantennen wird<br />

vor allem bei Automotive-Applikationen<br />

gemäß CISPR25, Luftfahrtprüfungen nach<br />

DO-160 und militärischen Richtlinien (MIL-<br />

STD) gefordert.<br />

■ EMCO Elektronik GmbH<br />

info@emco-elektronik.de<br />

www.emco-elektronik.de<br />

Zusätzlich zum bewährten Antennen-Set<br />

Modell AS-02 von 30 MHz bis 3 GHz stellte<br />

Narda STS zwei neue portable Breitband-<br />

EMV-Antennen-Sets für Emissionsmessungen<br />

im Frequenzbereich 30 MHz bis<br />

6 GHz und 30 MHz bis 18 GHz vor. Das<br />

Antennen-Set AS-04 umfasst eine bikonische<br />

und eine logarithmische Antenne.<br />

Das Antennen-Set AS-05 beinhaltet zudem<br />

eine Doppelsteg-Hornantenne für den Frequenzbereich<br />

6 bis 18 GHz.<br />

Die Sets umfassen Handbücher, Kalibrierzertifikate,<br />

Tragetasche und 5 m Koaxialkabel.<br />

Ein geeignetes Stativ mit H-V-Orientierungsadapter<br />

ist optional erhältlich.<br />

Autarke Stabantenne<br />

mit integriertem FFT-<br />

Messempfänger<br />

Die innovative, normkonforme Lösung<br />

(CISPR16-1-1) von PMM vereint eine klassische<br />

Stabantenne mit einem digitalen FFT-<br />

Messempfänger. Bekannte Messprobleme<br />

und Unsicherheiten, aufgrund von Erdungsund<br />

Koppeleffekten im Bereich von 9 kHz<br />

bis 30 MHz, werden somit deutlich minimiert.<br />

Zusätzlich ermöglicht der eingebaute<br />

Mitlaufgenerator eine automatische Eigenkalibrierung<br />

am Aufstellungsort und kompensiert<br />

Streueffekte durch die Messumgebung.<br />

Im FFT-Modus beträgt die Messzeit<br />

lediglich 22 s für den CISPR-Bereich von<br />

Die FR4003-Antenne wird autark mit der<br />

mitgelieferten PMM Emission Suite Software<br />

(PES) betrieben. Die Messempfängereinheit<br />

kann auch von der Stabantenne<br />

getrennt werden und ermöglicht herkömmliche<br />

CISPR-Messungen mittels Netznachbildungen,<br />

Schnüffelsonden etc. im spezifizierten<br />

Bereich von 9 kHz bis 30 MHz.<br />

■ EMCO Elektronik GmbH<br />

info@emco-elektronik.de<br />

www.emco-elektronik.de<br />

Fachbücher für die<br />

Praxis<br />

Praxiseinstieg in die<br />

vektorielle<br />

Netzwerkanalyse<br />

Joachim Müller,<br />

21 x 28 cm, 142 Seiten, zahlr. Abb. und Tabellen<br />

ISBN 978-3-88976-159-0,<br />

beam-Verlag 2011, 32,- €<br />

Art.-Nr.: 118100<br />

In den letzten Jahren ist es der Industrie gelungen,<br />

hochwertige vektorielle Netzwerkanalysatoren vom<br />

schwergewichtigen Gehäuse bis auf Handheldgröße zu<br />

verkleinern. Doch dem nicht genug: Durch ausgefeilte<br />

Software wurden einfache Bedienkonzepte bei steigender<br />

Funktionalität erreicht.<br />

Auch für den Funkamateur wird neuerdings die Welt<br />

der Netzwerkanalyse durch Selbstbauprojekte, deren<br />

Umfang und Funktionalität den Profigeräten sehr nahe<br />

kommen, erschlossen. Damit sind die Voraussetzungen<br />

für die Anwendung der vektoriellen Netzwerkanalyse im<br />

Feldeinsatz aus Sicht der verfügbaren Gerätetechnik<br />

geschaffen.<br />

Fehlte noch die geräteneutrale Anleitung zum erfolgreichen<br />

Einstieg in die tägliche Praxis.<br />

Das in Hard- und Software vom Entwickler mit viel Engagement<br />

optimal durchkonstruierte Gerät büßt alle seinen<br />

hervorragenden Eigenschaften ein, wenn sich beim<br />

Messaufbau grundlegende Fehlerquellen einschleichen.<br />

Dieses Buch beschäftigt sich mit den Grundlagen des<br />

Messaufbaus, unabhängig vom eingesetzten Gerät,<br />

um den Praxiseinstieg zu meistern.<br />

Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter www.beam-verlag.de<br />

oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 39


Wireless<br />

Zynq UltraScale+ RFSoC-Familie mit integrierter<br />

HF-Signalkette für 5G Wireless, Cable Remote-PHY und Radar<br />

5G Wireless<br />

Die Zynq UltraScale+ RFSoC-Bausteine<br />

ermöglichen den Aufbau extrem Bandbreiten-intensiver<br />

Systeme für die drahtlose<br />

Infrastruktur der nächsten Generation. Die<br />

Voraussetzungen für 5G – fünffache Bandbreite,<br />

100-fache Nutzer-Datenraten und<br />

1000-fach größere Netzkapazität – wären<br />

ohne Technologie-Durchbrüche auf der<br />

Systemebene kaum erreichbar. Die Integration<br />

von diskreten HF-Datenwandlern<br />

und die Optimierung der Signalkette in<br />

den Zynq UltraScale+ RFSoCs erlaubt den<br />

Aufbau von entfernten Radio Heads für<br />

Massive-MIMO, Wireless Backhaul und<br />

drahtlosen Festnetzzugriff. Damit realisiert<br />

man hohe Kanaldichten bei einer Reduktion<br />

der Leistung und des Footprint um 50 bis<br />

75 Prozent. Mehrere integrierte SD-FEC-<br />

Kerne ermöglichen gegenüber Softcore-<br />

Implementierungen auch unter stringenten<br />

thermischen und Leistungsbedingungen im<br />

5G-Basisband den zehn- bis zwanzigfachen<br />

Systemdurchsatz.<br />

Xilinx, Inc. hat kürzlich mit den ersten Auslieferungen<br />

seiner Zynq UltraScale+RFSoC-<br />

Familie begonnen, deren Architektur die HF-<br />

Signalkette in einem SoC integriert. Dies<br />

ist ein bedeutender Technologie-Durchbruch<br />

im Hinblick auf Anwendungen für 5G Wireless,<br />

Cable Remote-PHY und Radar. Auf<br />

der Basis der 16-nm-UltraScale+ MPSoC-<br />

Architektur bieten diese All Programmable<br />

RFSoCs die monolithische Integration der<br />

HF-Datenkonverter mit 50- bis 75-fachen<br />

Gewinn an Systemleistung und Footprint-<br />

Reduzierung. Durch SD-FEC (Soft-Decision<br />

Forward Error Correction) erfüllen sie<br />

dabei die 5G- und DOCSIS 3.1-Standards.<br />

Mit der Auslieferung der ersten Samples an<br />

zahlreiche Kunden ist die Zynq UltraScale+<br />

RFSoC-Familie ab sofort im Xilinx Early<br />

Access Program verfügbar.<br />

System on Chip integriert die<br />

HF-Signalkette<br />

Die Zynq RFSoCs kombinieren die HF-<br />

Datenwandler und SD-FEC-Kerne mit High-<br />

Performance 16-nm-UltraScale+ programmierbarer<br />

Logik und ARM-Mehrprozessorsystem.<br />

Sie bilden damit eine durchgehende<br />

Analog-auf-Digital-Signalkette. Während<br />

die HF-auf-Digital Signalaufbereitung und<br />

-verarbeitung typischerweise in Stand-alone<br />

Subsysteme segmentiert wird, vereinigen<br />

die Zynq UltraScale+ RFSoCs das analoge,<br />

digitale und eingebettete Software-Design<br />

in nur einem monolithischen Baustein und<br />

erzielen damit robuste Systeme. Folgende<br />

Funktionalitäten sind innerhalb der Familie<br />

verfügbar:<br />

• Acht 12-bit-ADCs mit 4 GS/s, oder sechzehn<br />

mit 2 GS/s ,<br />

• Acht bis sechzehn 14-bit-DACs mit<br />

6,4 GS/s,<br />

• Integrierte SD-FEC Cores mit LDPC und<br />

Turbo-Codecs für 5G nach DOCSIS 3.1,<br />

• ARM Prozessor Subsystem mit Quad-Core<br />

Cortex-A53 und Dual-Core Cortex-R5,<br />

• 16-nm UltraScale+ programmmierbare<br />

Logik mit integrierten Nx100G Kernen,<br />

• Bis zu 930000 Logikzellen und mehr als<br />

4200 DSP-Slices.<br />

Die von der Zynq RFSoC-Familie angesprochenen<br />

Einsatzfelder umfassen entfernte<br />

Funkleitstellen (radio heads) für Massive-<br />

MIMO, mobiles Backhaul für Millimeterwellen,<br />

5G Baseband, drahtloser Festnetzzugang,<br />

Remote-PHY Nodes für Kabel-TV,<br />

Radar, Test und Messtechnik, Satcom und<br />

Milcom/Airborne Radio und weitere High-<br />

Performance HF-Applikationen.<br />

Cable Remote-PHY<br />

Ähnliches gilt für breitbandige Kabeldienste.<br />

Hier bieten die Zynq RFSoCs eine Kombination<br />

aus kleinem Formfaktor, Leistungs-<br />

Effizienz und Hardware-Flexibilität zur<br />

Erstellung von Remote-PHY-Systemen. Die<br />

verteilten Zugangs-Architekturen verschieben<br />

dabei die DOCSIS 3.x PHY Funktionalität<br />

vom zentralisierten Headend-Equipment<br />

in Richtung des Remote-PHY Node,<br />

und damit näher zum Kunden. Durch den<br />

Ersatz der ineffizienten analogen optischen<br />

Übertragung durch den universell verfügbaren<br />

Ethernet Transport verbessern sich<br />

die Netzkapazität, die Skalierbarkeit und<br />

die Performance. Durch HF-Integration und<br />

die LDPC-FEC-basierte Signalkette gewährleisten<br />

die RFSoCs die flexible Einrichtung<br />

von R-PHY mit wesentlich besserer spektraler<br />

Effizienz entsprechend DOCSIS3.1.<br />

Radar<br />

Die Zynq RFSoCs liefern auch die nötige<br />

Performance und Adaptierbarkeit für<br />

öffentliche Telecom-Programme wie die<br />

MPAR-Initiative (Multi-function Phased<br />

Array Radar) zur Kombination der Funktionen<br />

mehrerer nationaler Radarnetze in<br />

ein einziges System für die Luftraum- und<br />

Wetterbeobachtung. Da derartige technisch<br />

führende Systeme in Echtzeit arbeiten müssen,<br />

bildet die Integration der HF-Analogverarbeitung<br />

im Zynq UltraScale+ RFSoC<br />

eine ideale Lösung. Zynq RFSoC-Bausteine<br />

werden derzeit in den Rockwell-Collins<br />

Common Module Beamformer für das<br />

Darpa ACT Programm (Arrays at Commercial<br />

Time Scales) integriert. ACT soll die<br />

Entwicklungszyklen und Updates im Feld<br />

vereinfachen und verkürzen und dabei die<br />

traditionellen Barrieren für Radar-Arrays<br />

überwinden.<br />

■ Xilinx, Inc., www.xilinx.com/rfsoc<br />

40 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


EMV<br />

Leistungsverstärker für EMV-Messungen<br />

individuell abgestimmt auf die<br />

Anforderungen des Kunden<br />

gefertigt werden. Somit steht<br />

dem Kunden zu einem optimalen<br />

Preis die optimale Lösung für<br />

seine Messungen bereit.<br />

■ Telemeter Electronic GmbH<br />

www.telemeter.info<br />

EMV-Filter für anspruchsvolle<br />

Einphasenanwendungen<br />

Komplexe EMV-Messungen<br />

sind heutzutage unerlässlich.<br />

Aus diesem Grund hat Telemeter<br />

Electronic sein Produktspektrum<br />

um erstklassige Leistungsverstärker<br />

erweitert.<br />

Diese sind entweder als Modul<br />

konzipiert oder schon in ein<br />

19-Zoll-Rack integriert. Mit dieser<br />

neuen Verstärkerserie lassen<br />

sich nun verschiedene Frequenzbereiche<br />

zwischen 20 MHz und<br />

8 GHz abdecken. Die typische<br />

Verstärkung dieser Systeme liegt<br />

hierbei, je nach Kundenwunsch,<br />

zwischen 11 dB bis hin zu 60 dB.<br />

Durch einen Intercept Point IP3<br />

zwischen 43 dBm bis 64 dBm<br />

kann der Anwender die Verstärker<br />

auch in Systeme mit einer<br />

sehr hohen Anforderung an die<br />

Linearität integrieren.<br />

Bei diesen Modellen ist besonders<br />

hervorzuheben, dass sie<br />

Drei besonders leistungsfähige<br />

EMV-Filter-Serien für Einphasenanwendungen<br />

mit hohen<br />

Anforderungen an die Dämpfungseigenschaften<br />

führt SE<br />

Spezial-Electronic mit den<br />

Baureihen FN 2010, FN 2030<br />

und FN 2090 von Schaffner im<br />

Programm.<br />

Die kompakten EMV-Filter sind<br />

für eine Dauerbetriebsspannung<br />

von maximal 250 V AC<br />

und Bemessungsströme von 1<br />

bis 60 A (FN 2010), 1 bis 30 A<br />

(FN 2030) oder 1 bis 20 A (FN<br />

2090) ausgelegt. Wie alle Mitglieder<br />

der FN 2000-Serie mit<br />

einem DC Approval versehen,<br />

können sie ohne weitere Nachprüfungen<br />

auch für 250 V DC<br />

eingesetzt werden. Außerdem<br />

verfügen die, gemäß UL 1283,<br />

IEC 60939-2 und CSA C22.2<br />

No.8, zertifizierten Filterbausteine<br />

über das CE-Prüfzeichen<br />

und erfüllen die Richtlinie RoHS<br />

II (2011/65/EU).<br />

■ SE Spezial-Electronic GmbH<br />

emech@spezial.com<br />

www.spezial.com<br />

Fachbücher für die<br />

Praxis<br />

Praxiseinstieg in die<br />

Spektrumanalyse<br />

Joachim Müller,<br />

21 x 28 cm, 198 Seiten,<br />

zahlr. überwiegend farbige Abb.<br />

Diagramme, Plots<br />

ISBN 978-3-88976-164-4,<br />

beam-Verlag 2014, 38,- €<br />

Art.-Nr.: 118106<br />

Ein verständlicher Einstieg in die<br />

Spektrumanalyse - ohne höhere<br />

Mathematik, der Schwerpunkt liegt<br />

auf der Praxis mit Vermittlung von<br />

viel Hintergrundwissen.<br />

Hintergrundwissen:<br />

• Der Zeit- und Frequenzbereich,<br />

Fourier<br />

• Der Spektrumanalyzer nach dem<br />

Überlagerungsprinzip<br />

• Dynamik, DANL und Kompression<br />

• Trace-Detektoren, Hüllkurvendetektor,<br />

EMV-Detektoren<br />

• Die richtige Wahl des Detektors<br />

• Moderne Analyzer, FFT, Oszilloskope<br />

mit FFT<br />

• Auswahl der Fensterung - Gauß,<br />

Hamming, Kaiser-Bessel<br />

• Die Systemmerkmale und Problemzonen<br />

der Spektrumanalyzer<br />

• Korrekturfaktoren, äquivalente<br />

Rauschbandbreite, Pegelkorrektur<br />

• Panorama-Monitor versus Spektrumanalyzer<br />

• EMV-Messung, Spektrumanalyzer<br />

versus Messempfänger<br />

Messpraxis:<br />

• Rauschmessungen nach der<br />

Y-Methode, Rauschfaktor, Rauschmaß<br />

• Einseitenbandrauschen, Phasenrauschen<br />

• Signal/Rauschverhältnis, SNR,<br />

S/N, C/N<br />

• Verzerrungen und 1 dB-Kompressionspunkt<br />

• Übersteuerung 1.Mischer - Gegenmaßnahmen<br />

• Intermodulationsmessungen<br />

• Interceptpoint, SHI, THI, TOI<br />

• CW-Signale knapp über dem<br />

Rauschteppich<br />

• Exakte Frequenzmessung (Frequenzzählerfunktion)<br />

• Messung breitbandiger Signale<br />

• Kanalleistungsmessung, Nachbarkanalleistungsmessung<br />

• Betriebsart Zero-Span<br />

• Messung in 75-Ohm-Systemen<br />

• Amplituden- und Phasenmodulation<br />

(AM, FM, WM, ASK, FSK)<br />

• Impulsmodulation, Puls-Desensitation<br />

• Messungen mit dem Trackingenerator<br />

(skalare Netzwerkanalyse)<br />

• Tools auf dem PC oder App’s fürs<br />

Smart-Phone<br />

Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter www.beam-verlag.de<br />

oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de


Funkmodule<br />

LTE-Cat.12-Advanced-Pro-Embedded-Module<br />

für schnellste IoT-Anwendungen<br />

HY-Line Communication nimmt<br />

mit der AirPrime-EM75-Serie<br />

von Sierra Wireless die ersten<br />

weltweit einsetzbaren LTE-<br />

Advanced-Pro-Mobilfunkmodule<br />

für schnellste IoT-Anwendungen<br />

im Mobile Computing,<br />

Networking und Industrial M2M<br />

in sein Vertriebsprogramm auf.<br />

Die Module der AirPrime-EM75-<br />

Serie mit integrierter GNSS- und<br />

eUICC-Fähigkeit sorgen für<br />

eine globale 4G-Abdeckung mit<br />

einer um 200% höheren Uplink-<br />

Geschwindigkeit als jede andere<br />

Lösung auf dem Markt. Die<br />

Module unterstützen auch unlizenzierte<br />

Bänder (LTE-LAA) für<br />

eine zusätzliche Geschwindigkeitsverstärkung,<br />

lokale private<br />

3,5-GHz-Netzwerke (CBRS-<br />

Band) und öffentliche Sicherheitsnetze,<br />

wie FirstNet.<br />

Das EM7565-Modul punktet<br />

mit der branchenweit höchsten<br />

Uplink-Geschwindigkeit von bis<br />

zu 150 Mbps und einer Downlink-Geschwindigkeit<br />

von bis<br />

zu 600 Mbps (LTE Cat.12). Das<br />

Embedded-Modul unterstützt die<br />

Aggregation von Traffic und 256<br />

QAM, was die Netzwerkleistung<br />

drastisch verbessert. Die Module<br />

bieten eine globale LTE-Abdeckung<br />

mit 24 LTE-Bändern und<br />

den meisten Carrier-Zertifizierungen<br />

in der Branche. Dadurch<br />

benötigen Unternehmen nur ein<br />

Modul für globale 4G-Netze,<br />

was die Fertigungs- und Lagerhaltung<br />

vereinfacht und die Produktvielfalt<br />

erhöht. Die neuen<br />

Embedded-Module gehören zur<br />

fünften Generation von LTE-<br />

Modulen von Sierra Wireless, die<br />

im PCI-Express-M.2-Formfaktor<br />

angeboten werden und sichere,<br />

authentifizierte Firmware-overthe-Air-Updates<br />

unterstützen.<br />

■ HY-Line Communication<br />

Products<br />

www.hy-line.de<br />

Dual-Frequenz-<br />

GNSS-Empfänger für<br />

RTK-Applikationen<br />

CompoTEKs Partner, die NVS<br />

Technologies AG, ist Hersteller<br />

von High-Performance-<br />

GNSS-Empfängern. Nun ist der<br />

Dualband-Empfänger NV08C-<br />

RTK-M verfügbar. Dieser ist<br />

ein vollintegrierter Empfänger<br />

zur Satellitennavigation mit<br />

embedded RTK-Funktionalität.<br />

Der NV08C-RTK-M ist die<br />

optimale Lösung für Platz sparende<br />

Anwendungen mit hohen<br />

Präzisionsanforderungen und<br />

niedrigem Stromverbrauch. Er<br />

unterstützt Baselines von bis zu<br />

30 km und kann dabei sowohl<br />

als Basisstation als auch als<br />

Rover fungieren. Über den Dual-<br />

Frequenz-RTK-Modus können<br />

dabei Positionen zuverlässig mit<br />

einer Genauigkeit im untersten<br />

Zentimeterbereich bestimmt<br />

werden (1 cm + 1ppm). Die<br />

Updaterate für die unterstützten<br />

Satellitennavigationssysteme<br />

GPS/Glonass/Galileo, SBAS<br />

und BeiDou beträgt bis zu 10<br />

Hz. Durch die Nutzung des integrierten<br />

inertialen Navigationssystems<br />

kann diese sogar noch<br />

verdoppelt werden.<br />

Der kompakte Formfaktor<br />

von 71 x 46 x 8,1 mm und die<br />

schnelle Integrationsfähigkeit<br />

ermöglichen dem NV08C-<br />

RTK-M den Einsatz in verschiedensten<br />

Bereichen: Robotik,<br />

industrielle Automation, Vermessung,<br />

3D-Kartografie und<br />

Luftbildfotografie, UAVs wie<br />

z.B. Drohnen, Landwirtschaft,<br />

Bergwerks- und Baugewerbe etc.<br />

Key-Features:<br />

• GPS/Glonass L1 & L2, Bei-<br />

Dou B1 & B2, SBAS/Galileo<br />

L1<br />

• RTK-Modus mit extremer Genauigkeit<br />

von 1 cm + 1ppm<br />

• sehr hohe Empfindlichkeit von<br />

bis zu -160 dBm<br />

• Koordinatensystem: WGS-84<br />

• verfügbare Kanäle: 96<br />

• Arbeitstemperaturbereich:<br />

-40 bis +85 °C<br />

■ CompoTEK GmbH<br />

www.compotek.de<br />

Mit einem Klick schnell<br />

informiert!<br />

• Unsere Fachzeitschriften und<br />

Einkaufsführer im Archiv als<br />

e-paper zum Blättern und als<br />

Download<br />

• Aktuelle Produkt-News, Artikel<br />

und Business-Talk aus der<br />

Elektronik-Branche<br />

• Direkt-Links zu den Herstellern<br />

• umfangreiches<br />

Fachartikel-Archiv<br />

• Optimiert für mobile Endgeräte<br />

• Komplettes Archiv der beliebten<br />

Kolumne „Das letzte Wort des<br />

Herrn B“ aus PC & Industrie<br />

Besuchen<br />

Sie uns auf:<br />

www.beam-verlag.de<br />

42 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Baugruppen und Module<br />

Schnelle RS485-Transceiver-Module im<br />

kompakten DIP10- Format<br />

Eine neue Generation<br />

hocheffizienter RS485-<br />

Transceiver mit<br />

maximalen Baudraten<br />

von bis zu 500 kBit/s<br />

und bis zu 3 kV<br />

Isolationsspannung<br />

präsentierte Mornsun<br />

mit der TDx21D485x-<br />

Baureihe.<br />

Mornsun Power GmbH<br />

info@mornsunpower.de<br />

www.mornsunpower.de<br />

Schon die Einstiegsversion, der<br />

Lowspeed-RS485-Transceiver<br />

TD5(3)21D485, zeichnet sich<br />

nun durch eine hohe Baudrate<br />

von bis zu 19,2 kBit/s aus. Im<br />

Vergleich zu den Vorgängerversionen<br />

verdoppelt bzw. sogar vervierfacht<br />

hat sich auch die Zahl<br />

der Bausteine, die gleichzeitig<br />

auf einem Bus zum Einsatz kommen<br />

können. So lassen sich mit<br />

dem Highspeed-RS485-Transceiver<br />

TD5(3)21D485H nun<br />

bis zu 64, mit der Autoswitch-<br />

Version TD5(3)21D485H-A bis<br />

zu 128 und mit der Enhanced-<br />

Variante TD5(3)21D485H-E bis<br />

zu 256 Knoten realisieren. Das<br />

Design der, mithilfe modernster<br />

SMT-Fertigungsverfahren gefertigten,<br />

TDx21D485x-Baureihe<br />

basiert auf einer ähnlichen Technologie<br />

wie die Gleichspannungswandler<br />

der R3-Serie von<br />

Mornsun. Die RS485-Transceiver<br />

vereinen Stromversorgung,<br />

Bus-Isolation und ESD-Schutz<br />

in einem einzigen Open-Frame-<br />

Modul. Diese kompakte offene<br />

Bauweise im DIP10-Format<br />

trägt nicht nur zur Kostenreduzierung<br />

bei, sie vereinfacht bei<br />

Verwendung eines SMT-fähigen<br />

IC-Sockels auch die Verarbeitung<br />

der Komponenten und<br />

die spätere Geräteinstandhaltung.<br />

Der erweiterte Betriebstemperaturbereich<br />

von -40 bis<br />

+105 °C ermöglicht den Einsatz<br />

der RS485-Transceiver auch in<br />

rauhen Umgebungen. ◄<br />

Fachbücher für die<br />

Praxis<br />

Hochfrequenz-<br />

Transistorpraxis<br />

Schaltungstechnik, Einsatzprinzipien, Typen und<br />

Applikationen<br />

Frank Sichla, 17,5 x 25,5 cm, 278 Seiten,<br />

zahlr. Abb. und Tabellen ISBN 978-3-88976-153-8,<br />

beam-Verlag 2008, 24,- €<br />

Art.-Nr.:118070<br />

Obwohl heute integrierte Schaltungen die Elektronik<br />

dominieren, haben diskrete Transistoren besonders im<br />

HF-Bereich noch immer hohe Bedeutung, denn es gibt<br />

einfach zu viele Problemstellungen, für die einzig und<br />

allein sie die optimale Lösung darstellen.<br />

Diskrete Transistoren sind keineswegs „out“, sondern<br />

machen nach wie vor Fortschritte. Mit neusten Technologien<br />

werden immer höhere Frequenzen erschlossen<br />

sowie erstaunlich geringe Rauschfaktoren erzielt.<br />

Dieses Buch beschreibt die Anwendung der Bipolar- und<br />

Feldeffekttransistoren im HF-Bereich, indem es die<br />

Schaltungstechnik praxisorientiert erläutert und mit<br />

einer Fülle von ausgewählten Applikationsschaltungen<br />

für Einsteiger als auch erfahrene Praktiker illustriert.<br />

Aus dem Inhalt:<br />

• Bipolartransistoren<br />

• Die „Bipo“-Grundschaltungen<br />

• Die beliebtesten Schaltungstricks<br />

• „Bipo“-Leistungsverstärker<br />

• FETs im Überblick<br />

• FET-Grundschaltungen<br />

• SFETs, MESFETs und Dualgate-MOSFETs<br />

• Die Welt der Power-MOSFETs<br />

• Rund um die Kühlung<br />

• Transistorschaltungen richtig aufbauen<br />

• Kleinsignal-Verstärkerschaltungen<br />

• HF-Leistungsverstärker<br />

• Oszillatorschaltungen<br />

• Senderschaltungen<br />

• Mess- und Prüftechnik<br />

Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter www.beam-verlag.de<br />

oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 47


Bauelemente<br />

Zweikanaliger 100-V-Rail-to-Rail-<br />

Leis tungsmonitor misst sehr präzise<br />

Analog Devices,<br />

Power by Linear<br />

www.linear.com<br />

Analog Devices, Inc. präsentierte<br />

mit dem LTC2992 einen<br />

Leistungsmonitor-IC mit I 2 C-<br />

Kommunikationsschnittstelle,<br />

der Spannung, Strom und Leistung<br />

von zwei Betriebsspannungsschienen<br />

überwacht,<br />

keine externen Bauteile benötigt<br />

und sich u.a. durch einen<br />

Light Pipes bringen das Licht von der<br />

LED zur Frontplatte<br />

Bivar (Vertrieb: Infratron)<br />

bietet eine große Auswahl an<br />

LEDs und Light Pipes für verschiedenste<br />

Signalisierungsfunktionen<br />

an. Die LEDs,<br />

bedrahtet oder als SMDs,<br />

werden auf die Leiterplatte<br />

montiert. Ihr Licht wird von<br />

einem transparenten Lichtleiter<br />

(Light Pipe) aufgenommen<br />

und zur Frontplatte bzw.<br />

zur Außenseite des Gehäuses<br />

geführt. Der Einfluss von<br />

Streulicht wird durch verschiedene<br />

konstruktive Maßnahmen<br />

minimiert, während<br />

gleichzeitig die Lichtausbeute<br />

maximiert wird. Es stehen<br />

feste und transparente Light<br />

Pipes zur Verfügung, und bei<br />

den festen kann der Kunde<br />

zwischen senkrechten und<br />

rechtwinkligen Ausführungen<br />

wählen. Der „Fuß“ der Light<br />

Pipe ist bestmöglich an die<br />

Bauformen verschiedener<br />

LEDs angepasst, und für den<br />

sichtbaren „Kopf“ stehen<br />

zahlreiche Optionen bezüglich<br />

Geometrie und Größe<br />

zur Auswahl.<br />

Auf diese Weise ergibt sich<br />

eine einfache, flexible und<br />

kostengünstige Lösung, die<br />

das Licht von der Leiterplatte<br />

dahin bringt, wo es gewünscht<br />

wird.<br />

■ Infratron GmbH<br />

Produktion und Vertrieb<br />

info@infratron.de<br />

www.infratron.de<br />

großen Spannungsbereich von<br />

0 bis 100 V auszeichnet. Der<br />

LTC2992 ist hinsichtlich der<br />

Stromversorgung flexibel: Er<br />

kann seine Betriebsspannung<br />

von einer der überwachten<br />

Stromversorgungen mit einer<br />

Spannung zwischen 3 und<br />

100 V, von einer sekundären<br />

Stromversorgung mit einer<br />

Spannung zwischen 2,7 und<br />

100 V oder von einem internen<br />

Shunt-Regler beziehen.<br />

Dadurch erübrigt sich bei der<br />

Überwachung beliebiger Versorgungsschienen<br />

ein separater<br />

Abwärtsregler, Shunt-Regler<br />

oder ineffizienter Widerstandsspannungsteiler.<br />

Der LTC2992 ist eine einfache<br />

Ein-Chip-Lösung, die mithilfe<br />

dreier interner Delta-Sigma-<br />

ADCs und eines Multiplizierers<br />

Spannungen und Ströme<br />

mit 8 oder 12 Bit Auflösung<br />

und Leistungen mit 24 Bit Auflösung<br />

misst.<br />

Durch seinen weiten Spannungsbereich<br />

eignet sich der<br />

LTC2992 optimal für zahlreiche<br />

Anwendungen, insbesondere<br />

48-V-Telekom-Ausrüstung,<br />

hochentwickelte AMC-Karten<br />

(Advanced Mezzanine Cards)<br />

und Blade-Server. Der integrierte<br />

Shunt-Regler ermöglicht die<br />

Überwachung von Versorgungsschienen<br />

mit Spannungen über<br />

100 V oder negativer Spannung.<br />

Der LTC2992 kann Spannung<br />

und Strom wahlweise kontinuierlich<br />

oder auf Befehl hin<br />

messen. Die Messwerte und der<br />

daraus berechnete Leistungswert<br />

werden zusammen mit<br />

den jeweiligen Minimal- und<br />

Maximalwerten in internen<br />

Registern abgelegt, die über die<br />

I 2 C-Schnittstelle abgefragt werden<br />

können. Vier GPIOs können<br />

als ADC-Eingänge zum Messen<br />

von Hilfsspannungen konfiguriert<br />

werden. Die unkorrigierte<br />

Messunsicherheit (TUE, Total<br />

Unadjusted Error) beträgt nur<br />

±0,3% über den gesamten Temperaturbereich.<br />

Falls einer der überwachten<br />

Parameter den vom Anwender<br />

vorgegebenen Grenzwert<br />

über- oder unterschreitet, setzt<br />

der LTC2992 ein Alarmregister<br />

und gibt ein Alarmsignal<br />

gemäß SMBus Alert Response<br />

Protocol aus. Die 400-kHz-I 2 C-<br />

Schnittstelle unterstützt neun<br />

Geräteadressen, umfasst einen<br />

Reset-Timer zum Zurücksetzen<br />

eines feststeckenden Busses und<br />

besitzt einen gesplitteten SDA-<br />

Anschluss, der die Kommunikation<br />

über Optokoppler vereinfacht.<br />

Die Version LTC2992-1<br />

bietet einen invertierten I 2 C-<br />

Datenausgang und ist für Konfigurationen<br />

mit invertierendem<br />

Optokoppler vorgesehen.<br />

LTC2992 und LTC2992-1 sind in<br />

Ausführungen für den kommerziellen,<br />

den industriellen und den<br />

Automotive-Temperaturbereich<br />

(0 bis 70 °C, -40 bis +85 °C bzw.<br />

-40 bis +125 °C) verfügbar und<br />

wahlweise im 16-poligen, 4 x 3<br />

mm großen DFN-Gehäuse oder<br />

im 16-poligen MSOP-Gehäuse<br />

(beide RoHS-konform) erhältlich.<br />

Weitere Informationen findet<br />

man unter www.linear.com/<br />

products/power_monitors.<br />

Die wichtigsten<br />

Leistungsmerkmale<br />

des LTC2992:<br />

• Rail-to-Rail-Eingangsspannungsbereich<br />

0 bis 100 V<br />

• Betriebsspannungsbereich 2,7<br />

bis 100 V<br />

• Shunt-Regler für Versorgungsschienen<br />

>100 V<br />

• drei Delta-Sigma-ADCs mit<br />

±0,3% TUE<br />

• 12 Bit Auflösung für Stromund<br />

Spannungsmessungen<br />

• vier als ADC-Eingänge konfigurierbare<br />

GPIOs<br />

• Shutdown-Modus mit


Bauelemente<br />

Aufwärts-, SEPIC- oder invertierender<br />

Gleichspannungswandler<br />

Analog Devices<br />

Power by Linear<br />

www.linear.com<br />

Dert LT8362 ist ein Current-<br />

Mode-2-MHz-DC/DC-Aufwärtsregler<br />

mit integriertem<br />

2-A/60-V-Schalter. Der Regler<br />

hat einen Eingangsspannungsbereich<br />

von 2,8 bis 60 V und<br />

eignet sich dadurch für eine<br />

Vielzahl von Spannungsquellen,<br />

von Einzelzellen-Li-Ion-Akkus<br />

bis zu Automobil- und Industrie-<br />

Bordnetzen.<br />

Der LT8362 kann wahlweise als<br />

Aufwärts-, SEPIC- oder invertierender<br />

Wandler konfiguriert werden.<br />

Die Schaltfrequenz ist im<br />

Bereich von 300 kHz bis 2 MHz<br />

programmierbar. Das ermöglicht<br />

es Entwicklern, kleinste externe<br />

Bauteile zu verwenden und<br />

Schaltrauschen in störsignalkritischen<br />

Frequenzbereichen, wie<br />

z. B. AM-Rundfunk, zu vermeiden.<br />

Bei 2 MHz Schaltfrequenz<br />

erreicht der Regler einen Wirkungsgrad<br />

von über 90%. Im<br />

Burst Mode sinkt der Ruhestrom<br />

auf nur 9 µA und die Ausgangsspannungswelligkeit<br />

auf unter<br />

15 mVSS. Die Kombination aus<br />

einem nur 3mm x 3mm großen<br />

DFN- oder MSOP-16E-Hochspannungsgehäuse<br />

und winzigen<br />

externen Bauelementen<br />

ergibt eine sehr kompakte und<br />

kostengünstige Gesamtlösung.<br />

Der Schalter im LT8362 hat<br />

einen On-Widerstand von nur<br />

165 mΩ und ermöglicht dadurch<br />

Wirkungsgrade von über 95%.<br />

Der Regler unterstützt Spread-<br />

Spectrum-Frequenzmodulation<br />

Links eine typische Applikation mit dem LT8362: 2 MHz/48-V-Output-Boost Converter, rechts der<br />

Effizienz und Leistungsverlust in Abhängigkeit von der Frequenz und dem Laststrom<br />

Leistungsmerkmale des LT8362<br />

• Weiter Eingangsspannungsbereich: 2,8 V bis 60 V<br />

• Burst Mode für minimale Ausgangsspannungswelligkeit und<br />

ultrageringen Ruhestrom: IQ = 9 µA<br />

• Interner Leistungsschalter 2 A/60 V<br />

• Positive oder negative Ausgangsspannung, über einen einzigen<br />

Feedback-Anschluss programmierbar<br />

• Programmierbare Schaltfrequenz 0,3 - 2 MHz<br />

• Schaltfrequenz mit externem Taktsignal synchronisierbar<br />

• Spread-Spectrum-Frequenzmodulation für verringerte Störspannung/Störstrahlung<br />

• BIAS-Pin für höheren Wirkungsgrad*<br />

• Programmierbare Unterspannungsabschaltung UVLO<br />

• Gehäuse-Optionen: Thermisch optimiertes DFN-Gehäuse,<br />

10pol. 3 × 3 mm, MSOP-Hochspannungsgehäuse mit vergrößertem<br />

12 polig Anschlussabstand<br />

zur Minimierung von EMV-<br />

Problemen. Die (positive oder<br />

negative) Ausgangsspannung<br />

wird über einen einzigen Widerstand<br />

programmiert, das minimiert<br />

die Anzahl der benötigten<br />

Anschlüsse. Weitere Besonderheiten<br />

sind:<br />

• Synchronisationsmöglichkeit<br />

mit einer externen Taktfrequenz<br />

• programmierbare Unterspannungsabschaltung<br />

(UVLO)<br />

• programmierbare Soft-Start-<br />

Funktion und Frequenz-Foldback.<br />

Die Version LT8362EDD verwendet<br />

ein 3 x 3 mm großes<br />

DFN-10-Gehäuse, die Version<br />

LT8362EMSE ein MSOP-<br />

16E-Hochspannungsgehäuse<br />

(bei dem zur Vergrößerung des<br />

Anschlussabstands vier Pins<br />

weggelassen wurden). Der Regler<br />

ist in folgenden Versionen<br />

für verschiedene Temperaturbereiche<br />

erhältlich.<br />

• LT8362IDD und<br />

LT8362IMSE: für den industriellen<br />

Temperaturbereich<br />

von –40 bis +12 5°C<br />

• LT8362HDD und<br />

LT8362HMSE: Hochtemperaturversionen<br />

für -40 bis<br />

+150 °C. ◄<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 49


Bauelemente<br />

Zweiweg-Powersplitter<br />

für 200 W und 2...6 GHz<br />

Mini-Circuits’ neues Bauteil<br />

QCH-63+ ist ein Zweiweg-90°-<br />

Powersplitter für bis zu 200 W<br />

Eingangsleistung im Frequenzbereich<br />

2 bis 6 GHz. Dieser<br />

Leistungsteiler zeichnet sich<br />

durch eine exzellente Amplituden-Unbalance<br />

von ±1 dB und<br />

eine Phasen-Unbalance von<br />

±1,5° im Arbeitsfrequenzbereich<br />

aus. Damit eignet er sich<br />

optimal für I/Q-Systeme. Das<br />

RoHS-konforme 50-Ohm-Bauteil<br />

ist weiterhin durch mindestens<br />

18 dB und typisch 26 dB<br />

Isolation zwischen den Ports<br />

gekennzeichnet. Die Einfügedämpfung<br />

ist mit typisch 0,2 dB<br />

sehr gering, während das SWR<br />

über den vollen Frequenzbereich<br />

typisch 1,15 beträgt. Der kompakte<br />

Powersplitter misst 0,56 ×<br />

0,35 × 0,091 inches. Er ist mit<br />

rundum schließenden Anschlüssen<br />

für gute Lötbarkeit gefertigt<br />

und lässt sich im Arbeitstemperaturbereich<br />

von -55 bis +105 ºC<br />

betreiben.<br />

Weitere technische Daten:<br />

Lagertemperaturbereich<br />

-55 bis +105 ºC<br />

Einfügedämpfung max. 0,4 dB<br />

Amplituden-Unbalance<br />

max. ±1,4 dB<br />

Phasen-Unbalance<br />

max. ±7,5°<br />

SWR max. 1,3<br />

Eingangsleistung bei 95<br />

(105) °C Gehäusetemperatur<br />

max. 150 (120) W<br />

thermischer Widerstand<br />

typ. 0,35 K/W<br />

Cavity-Bandfilter für<br />

3845 bis 3905 MHz<br />

Mini-Circuits’ Hohlraum-Bandpass<br />

ZVBP-3875+ bietet eine<br />

hohe Selektivität, um Nutzsignale<br />

innerhalb eines breiten<br />

Spektrums auszusieben. Besonders<br />

gut geeignet für Kommunikations-Sender-Ausgänge<br />

und<br />

Empfänger-Frontends, weist das<br />

RoHS-konforme Filter eine Mittenfrequenz<br />

von 3875 MHz auf.<br />

Der Durchlassbereich wird mit<br />

3845...3905 MHz angegeben.<br />

Die typische Durchgangsdämpfung<br />

in diesem Bereich beträgt<br />

0,6 dB bei einem SWR von 1,3.<br />

Das untere Stopband wird mit<br />

DC bis 3785 MHz und das obere<br />

Stopband mit 3970 bis 8500<br />

MHz angegeben, beide mit einer<br />

typischen Unterdrückung von<br />

43 dB. Das Filter hat 50 Ohm<br />

Impedanz und misst 3,86 × 2,64<br />

× 0,98 inches bzw. 98 × 67 × 25<br />

mm. Es ist mit femalen SMA-<br />

Connectors ausgestattet und im<br />

Arbeitstemperaturbereich -40<br />

bis +85 ºC einsetzbar.<br />

Weitere technische Daten:<br />

Lagertemperaturbereich<br />

-55 bis +105 ºC<br />

Eingangsleistung max. 10 W<br />

Einfügedämpfung max. 1,2 dB<br />

SWR max. 1,43<br />

Surface-Mount-Bandpassfilter<br />

für 329 bis<br />

335 MHz<br />

Von Mini-Circuits kommt mit<br />

dem BPHI-332+ ein Surface-<br />

Mount-Bandpass, der sich insbesondere<br />

für Funkkommunikation,<br />

Wehrtechnik und Radar-<br />

Applikationen anbietet. Er<br />

besitzt ein schmales Passband<br />

von nur 329 bis 335 MHz. Die<br />

Durchgangsdämpfung ist nicht<br />

größer als 5 dB und beträgt<br />

typisch 4,5 dB, während das<br />

Passband-SWR maximal 2 und<br />

typisch 1,5 beträgt. Das RoHSkonforme<br />

50-Ohm-Filter verträgt<br />

bis zu 1,5 W HF-Eingangsleistung.<br />

Die Unterdrückung des<br />

unteren Stopbands ist maximal<br />

40 dB bzw. typisch 50 dB von<br />

DC bis 313 MHz und maximal<br />

20 dB bzw. typisch 30 dB von<br />

300 bis 313 MHz. Die Unterdrückung<br />

im oberen Stopband<br />

wird mit maximal 20 dB bzw.<br />

typisch 25 dB von 343 bis 370<br />

MHz und maximal 40 dB bzw.<br />

typisch 50 dB von 370 bis 2600<br />

MHz angegeben. Das kompakte<br />

Filter misst 0,365 × 1,36 × 0,35<br />

inches (9,27 × 34,54 × 8,89 mm)<br />

und besitzt ein schirmendes<br />

Gehäuse.<br />

Weitere technische Daten:<br />

Arbeitstemperaturbereich<br />

-40 bis +85 ºC<br />

Lagertemperaturbereich<br />

-55 bis +105 ºC<br />

Mittenfrequenz typ. 332 MHz<br />

2,4-mm-Abschlusswiderstand<br />

für bis zu<br />

1 W und 50 GHz<br />

Der Abschlusswiderstand von<br />

Mini-Circuits namens ANNE-<br />

5 0 V + i s t e i n k o a x i a l e s<br />

2,4-mm/50-Ohm-Bauteil zur<br />

Terminierung im Frequenzbereich<br />

DC bis 50 GHz. Diese<br />

RoHS-konforme Termination<br />

nimmt HF-Leistungen bis 1 W<br />

im gesamten Einsatzfrequenzbereich<br />

auf und bietet dabei einen<br />

exzellenten Rückflussverlust<br />

(Return Loss) von typisch 28<br />

dB bis 18 GHz und 20 dB bis<br />

50 GHz. Das Bauteil eignet sich<br />

damit für Messanwendungen<br />

in Labors sowie für Verteidigungs-<br />

und Luftfahrt-Applikationen.<br />

Diese Termination ist mit<br />

einem Metallgehäuse von 0,67<br />

inches Länge und 0,31 inches<br />

Durchmesser ausgeführt und hat<br />

einen Male-2,4-mm-Connector,<br />

welcher mechanisch sowohl zu<br />

2,4-mm- als auch zu 1,85-mm-<br />

Buchsen passt.<br />

Weitere technische Daten:<br />

Arbeitstemperaturbereich<br />

-55 bis +100 ºC<br />

Lagertemperaturbereich<br />

-55 bis +100 ºC<br />

Return Loss min. 23<br />

(17,7, 14,7) dB bis 18<br />

(35, 50) GHz<br />

Input Power Derate linear<br />

auf 300 mW bei 100 °C<br />

Surface-Mount-Diplexer<br />

trennt bei 2150 MHz<br />

Mini-Circuits’ RDP-2150+ ist<br />

ein Diplexer, also ein Bauteil,<br />

welches einen Tiefpass und<br />

einen Hochpass kombiniert.<br />

Der Tiefpass lässt Signale mit<br />

Frequenzen von DC bis 2150<br />

MHz nominell passieren. Die<br />

Lowpass-Performance zeichnet<br />

sich auch durch eine typische<br />

Einfügedämpfung von 0,5 dB<br />

und eine Reflexion (Return<br />

Loss) von 29 dB im Bereich<br />

DC bis 10 MHz aus. Der Hochpass<br />

ist durch eine typische Einfügedämpfung<br />

von 0,9 dB und<br />

einen Return Loss von 16 dB<br />

im Bereich 40 bis 2150 MHz<br />

gekennzeichnet. Das Bauteil<br />

kommt mit einem kompakten<br />

Surface-Mount-Gehäuse und<br />

einer Impedanz von 50 Ohm.<br />

Es ist besonders gut für Multiband-Applikationen<br />

in der<br />

Funkkommunikation und in der<br />

Videotechnik geeignet. Das Bauelement<br />

entspricht den RoHS-<br />

Vorgaben. Seine Abmessungen<br />

betragen nur 0,5 × 0,5 × 0,18<br />

inches (12,7 × 12,7 × 4,57 mm).<br />

50 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Bauelemente<br />

Weitere technische Daten:<br />

Arbeitstemperaturbereich<br />

-40 bis +85 ºC<br />

Lagertemperaturbereich<br />

-55 bis +100 ºC<br />

Frequenzbereiche<br />

DC...10 MHz/40...2150 MHz<br />

Gleichspanung max. 25 V<br />

Eingangsstrom max. 100 mA<br />

Eingangsleistung<br />

max. 350 mW<br />

Stopband-Isolation typ. 31 dB<br />

von 40 bis 2200 MHz und 44<br />

dB von 50 bis 2150 MHz<br />

Stopband-Isolation typ. 33 dB<br />

von DC bis 18 GHz und 61 dB<br />

von DC bis 10 GHz<br />

75-Ohm-Transformator<br />

für 10 bis 1400 MHz<br />

Von Mini-Circuits kommt neu<br />

der TCM2-142-75X, ein kompakter<br />

75-Ohm-Surface-Mount-<br />

HF-Transformator mit einem<br />

weiten Einsatzfrequenzbereich.<br />

Die typische Einfügedämpfung<br />

wird mit 1,3 dB angegeben.<br />

Der typische Input Return Loss<br />

beträgt 17 dB im gesamten Einsatzfrequenzbereich.<br />

Der Transformator<br />

besitzt drei duale Wicklungen<br />

und eignet sich für eine<br />

Reihe von Balancing-aufgaben<br />

an Übertragungsleitungen. Eingangsleistungen<br />

bis 400 mW<br />

werden mit einer typischen<br />

Amplituden-Unbalance von<br />

0,5 dB und einer typischen Phasen-Unbalance<br />

von 10° verarbeitet.<br />

Dieser RoHS-konforme<br />

Transformator misst lediglich<br />

0,15 × 0,15 × 0,15 inches und<br />

lässt sich daher auch in sehr<br />

dichten Umgebungen einsetzen.<br />

Er beruht auf der Core&Wire-<br />

Konstruktion und verfügt über<br />

Mini-Circuits’ Top-Hat-Feature<br />

für einfache Anwendung und<br />

Inspektion.<br />

Weitere technische Daten:<br />

Arbeitstemperaturbereich<br />

-40 bis +85 ºC<br />

Lagertemperaturbereich<br />

-55 bis +100 ºC<br />

Frequenzbereiche<br />

DC...10 MHz/40...2150 MHz<br />

Einfügedämpfung max. 3 dB<br />

Gleichstrom max. 30 mA<br />

■ Mini-Circuits<br />

www.minicircuits.com<br />

25-A-µModule-Regler gewährleistet<br />

Stromversorgung im Fehlerfall<br />

Analog Devices,<br />

Power by Linear<br />

www.linear.com<br />

Analog Devices, Inc. präsentierte<br />

mit dem LTM4645 einen<br />

25-A-µModule-Abwärtsregler,<br />

der n+1-Redundanz unterstützt.<br />

Das bedeutet: Mehrere (n) Regler<br />

dieses Typs können parallelgeschaltet<br />

werden, während ein<br />

weiterer Regler (+1) als Redundanz<br />

vorgehalten wird.<br />

Falls einer der Regler einen Fehler<br />

erkennt und abgeschaltet werden<br />

muss, bleiben die übrigen<br />

Regler weiterhin funktionsfähig<br />

und gewährleisten, dass die<br />

Last weiterhin mit dem vollen<br />

Betriebsstrom versorgt wird.<br />

Ein Beispiel: Zur Versorgung<br />

einer 75-A/1-V-Last, beispielsweise<br />

eines ASICs, werden drei<br />

LTM4645 benötigt (75 A = 3 x<br />

25 A), wenn man auf Redundanz<br />

verzichtet.<br />

3+1-redundante<br />

Stromversorgung<br />

Durch Hinzufügen eines vierten,<br />

ebenfalls parallelgeschalteten<br />

LTM4645 erhält man eine<br />

3+1-redundante Stromversorgung.<br />

Dadurch ist beim Ausfall<br />

eines der vier Regler weiterhin<br />

eine ununterbrochene Stromversorgung<br />

der Last gewährleistet.<br />

Bei einer Fehlfunktion eines<br />

der Regler signalisiert dieser<br />

einem vorgelagerten Hot-Swap-<br />

Controller, dass er sich selbst<br />

vom Strompfad abtrennt. Die<br />

verbleibenden drei Regler sorgen<br />

dann für die Aufrechterhaltung<br />

der Stromversorgung.<br />

Das n+1-Redundanz Feature des<br />

LTM4645 ist in Anwendungen<br />

gefragt, in denen Systemsicherheit<br />

und -integrität oberste Priorität<br />

haben. Typische Beispiele<br />

sind Datenzentren, Luft-/Raumfahrt,<br />

Banktransaktionen und<br />

cloud-basierte Systeme.<br />

Der LTM4645 ist für eine Eingangsspannung<br />

von 4,7 bis 15 V<br />

ausgelegt und liefert eine geregelte<br />

Ausgangsspannung von 0,6<br />

bis 1,8 V. Bei 12 V Eingangsspannung,<br />

1 V Ausgangsspannung<br />

und 25 A Ausgangsstrom<br />

hat der Synchron-Abwärtsregler<br />

einen Wirkungsgrad von 86%<br />

und eine Verlustleistung von<br />

3,5 W. Unter diesen Betriebsbedingungen<br />

zeigt der Regler<br />

einen Temperaturanstieg um<br />

41 °C (ohne Kühlluftstrom und<br />

ohne Kühlkörper).<br />

Der Regler besitzt ein 9 x 15 x<br />

3,51 mm großes BGA-Gehäuse,<br />

das die Induktivität, die MOS-<br />

FETs und das DC/DC-Reglercontroller-IC<br />

enthält. Durch<br />

differenziellen Abgriff der Istspannung<br />

unmittelbar an der<br />

Last (remote sensing) kann der<br />

Spannungsabfall über der Lastzuleitung<br />

kompensiert werden.<br />

Die elektrischen Parameter des<br />

Reglers werden über den vollen<br />

Temperaturbereich von -40 bis<br />

125 °C getestet.<br />

Beides zusammen ergibt eine<br />

hohe Ausgangsspannungsgenauigkeit<br />

von ±1,2% (garantierter<br />

Wert). Der LTM4645 bietet<br />

diverse Sicherheitsfunktionen,<br />

wie z.B. Ausgangsüberspannungsschutz,<br />

Ausgangsüberstromschutz<br />

und eine integrierte<br />

Übertemperaturüberwachungsdiode.<br />

Die Abschaltzeit im Fehlerfall<br />

beträgt weniger als 200 ns.<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 51


Grundlagen<br />

Das Dezibel in HF- und Mikrowellen-Technik<br />

(Teil 1)<br />

30 dBm + 30 dBm = 60 dBm<br />

– stimmt das oder stimmt´s<br />

nicht? Warum ist 1% einmal<br />

-40 dB, ein anderes Mal 0,1 dB<br />

bzw. 0,05 dB? Auch erfahrene<br />

Ingenieure kommen bei<br />

diesen Fragen gelegentlich ins<br />

Grübeln. Darum informiert<br />

dieser zweiteilige Beitrag auf<br />

Grundlage von Auszügen aus<br />

der genannten Quelle und hilft<br />

somit, früher Gelerntes wieder<br />

oder noch Unbekanntes neu ins<br />

Gedächtnis zu holen.<br />

Quelle:‘dB or not dB?<br />

Was Sie schon immer zum Rechnen mit<br />

dB wissen wollten…<br />

Application Note 1MA98<br />

Rohde & Schwarz<br />

Dezibel, dBm, dB(µV/m) – das sind<br />

Begriffe, deren Bedeutung ein Ingenieur im<br />

Schlaf kennen muss. Tut er´s nicht, hat er in<br />

seinem Job einen deutlichen Nachteil. Tauchen<br />

wie üblich diese Begriffe im Gespräch<br />

mit Kunden oder Kollegen auf, wird er sich<br />

kaum auf die Sache konzentrieren können,<br />

wenn er ständig überlegen muss – wie war<br />

das doch noch, sind 3 dB jetzt Faktor 2 oder<br />

4 oder was? Es lohnt sich, wenn man sich<br />

diese Zusammenhänge, die man sicher schon<br />

mal gelernt hat, wieder ins Gedächtnis ruft<br />

und den Umgang damit übt.<br />

Was bedeutet dBm?<br />

Bezieht man eine beliebige Leistung auf eine<br />

feste Bezugsgröße, wird aus dem logarithmischen<br />

Leistungsverhältnis eine Absolutgröße.<br />

Diese Größe nennt man auch Pegel<br />

(s. Teil 2). Die in der Hochfrequenz- und<br />

Nachrichtentechnik am häufigsten benutzte<br />

Bezugsgröße ist eine Leistung von 1 mW an<br />

50 Ohm. Zur Kennzeichnung dieses Bezugs<br />

schreibt man nach dB noch ein m (für mW),<br />

also dBm. Aus dem allgemeinen Leistungsverhältnis<br />

P 1 zu P 2 wird das Verhältnis P 1 zu<br />

1 mW, angegeben als Pegel in dBm:<br />

Die korrekte Schreibweise für diese Formel<br />

wäre nach der Norm IEC 27 übrigens eine<br />

andere. Pegel sind danach mit dem Zeichen<br />

L zu kennzeichnen und der Referenzwert<br />

ist explizit anzugeben. Damit wird diese<br />

Formel zu:<br />

oder in verkürzter Schreibweise:<br />

Angaben wären dann z.B. L P/1mW = 7 dB.<br />

Der Ausdruck 7 dBm soll nach IEC 27 ausdrücklich<br />

vermieden werden. Es sei allerdings<br />

angemerkt, dass dies nicht gerade der<br />

üblichen Praxis entspricht – auch im Rest<br />

dieser Applikationsschrift wird weiterhin<br />

dBm verwendet.<br />

Um Ihnen ein Gefühl für die vorkommenden<br />

Größenordnungen zu geben, hier einige Beispiele:<br />

Der Ausgangsleistungsbereich von<br />

Messsendern geht üblicherweise von -140<br />

bis +20 dBm entsprechend 0,01 fW (Femtowatt)<br />

bis 0,1 W. Mobilfunk-Basisstationen<br />

senden mit 43 dBm bzw. 20 W, Handys senden<br />

mit 10 bis 33 dBm oder 10 mW bis 2 W.<br />

Rundfunksender senden mit 70 bis 90 dBm<br />

bzw. 10 kW bis 1 MW.<br />

Spannungs-dB – Leistungs-dB,<br />

was ist der Unterschied?<br />

Spannungs-dB, Leistungs-dB – vergessen<br />

Sie alles, was Sie hierzu gehört haben. Es<br />

gibt nur ein dB. Das dB ist das Verhältnis<br />

zweier Leistungen P 1 und P 2 . Jede Leistung<br />

lässt sich allerdings bei bekanntem Widerstand<br />

durch eine Spannung ausdrücken:<br />

52 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Grundlagen<br />

Damit errechnet sich das logarithmische<br />

Verhältnis zu:<br />

Wendet man die (hoffentlich) bekannten<br />

Rechenregeln<br />

Bild 1: Addition zweier unkorrelierter Spannungen<br />

an, so wird daraus (wir verwenden wieder<br />

lg als Logarithmus zur Basis 10):<br />

Man beachte das Minuszeichen.<br />

In den meisten Fällen ist der Bezugswiderstand<br />

für die beiden Leistungen gleich, also<br />

R1 = R2. Dann kann man wegen<br />

Einfacher ist es bei den Leistungsverhältnissen,<br />

da man nun mit einer 10 statt mit<br />

einer 20 rechnen kann, das geht im Kopf<br />

bzw. man verschiebt nur das Komma um<br />

eine Stelle nach rechts:<br />

Pegel – was ist das?<br />

Wie schon erläutert, bezeichnet dBm den<br />

Bezug einer Leistung auf 1 mW. Andere<br />

häufig benutzte Bezugsgrößen sind 1 W, 1 V,<br />

1 µV oder auch 1 A bzw. 1 µA. Die dazugehörigen<br />

Bezeichnungen sind dB(W), dB(V),<br />

dB(µV), dB(A) und dB(µA) sowie bei Feldstärkemessungen<br />

dB(W/m 2 ), dB(V/m),<br />

dB(µV/m), dB(A/m) und dB(µA/m). Ähnlich<br />

wie für dBm findet man auch hierfür<br />

die nach Norm eigentlich nicht korrekten<br />

Schreibweisen dBW, dBV, dBµV, dBA,<br />

vereinfacht schreiben:<br />

Damit ist auch erklärt, warum man bei Leistungsverhältnissen<br />

mit 10 lg und bei Spannungsverhältnissen<br />

mit 20 lg rechnet.<br />

Zurückrechnen auf lineare<br />

Werte<br />

Man muss bei Spannungsverhältnissen den<br />

Wert a durch 20 teilen, wir rechnen ja mit<br />

U 2 und Dezi-Bel (20 = 2 x 10, 2 von U 2 ,<br />

10 von Dezi):<br />

Bild 2: Addition zweier korrelierter Spannungen, Phasenwinkel 0° (blau Spannung U 1 ,<br />

grün Spannung U 2 , rot Summenspannung U)<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 53


Grundlagen<br />

Eine Spannung von 7 µV kann man auch<br />

als Pegel in dB(µV) ausdrücken:<br />

Die Umrechnung von Pegel in lineare Werte<br />

geschieht nach den Formeln:<br />

Bild 3: Addition zweier korrelierter Spannungen, Phasenwinkel 90°<br />

dBµA, dBW/m 2 , dBV/m, dBµV/m, dBA/m<br />

und dBµA/m.<br />

Aus den Relativwerten Leistung P 1 (Spannung<br />

U 1 ) bezogen auf Leistung P 2 (Spannung<br />

U 2 ) werden mit den oben angegebenen<br />

Bezugswerten nun Absolutwerte.<br />

Diese Absolutwerte bezeichnet man auch<br />

als Pegel. Ein Pegel von 10 dBm entspricht<br />

einem Wert von 10 dB über 1 mW, ein<br />

Pegel von -17 dB(µV) einem Wert von 17<br />

dB unter 1 µV.<br />

Bei der Berechnung der Größen muss man<br />

darauf achten, ob es sich um leistungsproportionale<br />

oder spannungsproportionale<br />

Größen handelt. Leistungsproportionale<br />

Größen (Leistungsgrößen, power quantities)<br />

sind z.B. die Leistung selbst, Energie,<br />

Widerstand, Rauschzahl und Leistungsflussdichte.<br />

Spannungsproportionale Grössen,<br />

auch Feldgrößen (field quantities) genannt,<br />

sind beispielsweise Spannung, Strom, elektrische<br />

und magnetische Feldstärke oder<br />

Reflexionsfaktor.<br />

Beispiele: Eine Leistungsflussdichte von<br />

5 W/m 2 ergibt als Pegel:<br />

bzw.<br />

Beispiele: Eine Leistungspegel von -3 dB<br />

(W) ergibt als Leistung:<br />

Ein Spannungspegel von 120 dB (µV) gibt<br />

eine Spannung von:<br />

Bild 4: Addition zweier korrelierter Spannungen, Phasenwinkel 180°<br />

Addition von Leistungen und<br />

Spannungen<br />

Dieser Abschnitt zeigt Ihnen, wie man<br />

Leistungen und Spannungen addiert, die<br />

im logarithmischen Maß dB vorliegen.<br />

30 dBm + 30 dBm = 60 dBm? Natürlich<br />

nicht! Rechnet man die Leistungen in lineare<br />

Wert um, wird schnell klar, dass 1 W +<br />

1 W = 2 W sind. Das sind dann 33 dBm und<br />

nicht 60 dBm. Merke: Leistungen, die im<br />

logarithmischen Maß angegeben sind, muss<br />

man vor der Addition immer delogarithmieren<br />

und dann die linearen Werte addieren.<br />

Wenn es praktischer ist, mit dB weiterzuarbeiten,<br />

muss man eben den Summenwert<br />

wieder in dBm umrechnen.<br />

Beispiel:<br />

Die Signale P 1 , P 2 und P 3 mit 0 dBm, 3 dBm<br />

und -6 dBm sollen addiert werden. Wie groß<br />

ist die Gesamtleistung?<br />

54 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Grundlagen<br />

Diese Leistung kann man jetzt wieder in<br />

dBm umrechnen:<br />

Die Gesamtleistung ist somit 5,12 dBm.<br />

Auch dB-Werte spannungsproportionaler<br />

Größen lassen sich nur addieren, wenn man<br />

sie vorher delogarithmiert. Zusätzlich muss<br />

man noch wissen, ob die Spannungen unkorreliert<br />

oder korreliert sind. Unkorrelierte<br />

Spannungen (Bild 1) addiert man quadratisch,<br />

d.h. eigentlich addiert man die zugehörigen<br />

Leistungen. Der Widerstand, an dem<br />

diese Spannungen anliegen, ist natürlich für<br />

alle Signale gleich, er kürzt sich daher aus<br />

der Formel heraus:<br />

Sind die einzelnen Spannungen als Pegelwerte<br />

z.B. in dB(V) angegeben, muss man<br />

sie zuerst in lineare Werte umrechnen.<br />

Bild 5: Vektorielle Addition zweier<br />

Spannungen<br />

Gesamtspannung U reicht von U max = U 1 +<br />

U 2 für Phasenlage 0° (gleichphasig) bis U min<br />

= U 1 - U 2 bei Phase 180° (gegenphasig).<br />

Bei Phasenlagen dazwischen ist die Vektorsumme<br />

der Spannungen zu bilden (hier<br />

nicht mathematisch erläutert, sondern nur<br />

grafisch angedeutet, s. Bild 5).<br />

In der Praxis muss man normalerweise nur<br />

die Extremwerte der Spannungen kennen,<br />

also U max und U min . Sind die Spannungen U 1<br />

und U 2 als Pegelwerte in dB(V) oder dB(µV)<br />

gegeben, erfolgt erst die Umrechnung in<br />

lineare Werte analog zu der Berechnung bei<br />

unkorrelierten Spannungen, die Addition<br />

erfolgt jedoch nicht quadratisch, sondern<br />

linear (s. die nachfolgende Betrachtung zu<br />

Spitzenspannungen).<br />

Wichtig: Spitzenspannung<br />

Gibt man ein Gemisch aus verschiedenen<br />

Spannungen auf den Eingang von Verstärkern<br />

oder Empfängern/Spektrumanalysatoren,<br />

muss man die Spitzenspannung kennen.<br />

Überschreitet die Spitzenspannung einen<br />

gewissen Wert, kommt es zu Begrenzungseffekten,<br />

die sich in unerwünschten Mischsignalen<br />

oder schlechter Nachbarkanalleistung<br />

äußern. Die Spitzenspannung U ergibt<br />

sich zu:<br />

Die maximale Aussteuerung von Verstärkern<br />

und Analysatoren wird meist in dBm angegeben,<br />

die Umrechnung aus der Spitzenspannung<br />

erfolgt in einem 50-Ohm-System so:<br />

Der Faktor 10 3 kommt von der Umrechnung<br />

von Watt in Milliwatt. Man beachte, dass<br />

diese Leistung einer momentanen Spitzenleistung<br />

und nicht dem Effektivwert einer<br />

Leistung entspricht.<br />

Fortsetzung im nächsten Heft<br />

Beispiel: Drei unkorrelierte Spannungen U 1<br />

= 0 dB(V), U 2 = -6 dB(V) und U 3 = 3 dB(V)<br />

addieren sich wie folgt zur Gesamtspannung<br />

U:<br />

Aktion Deutschland Hilft<br />

Das starke Bündnis bei Katastrophen<br />

Die Umrechnung von U in dB(V) ergibt:<br />

Sind die Spannungen korreliert, wird die<br />

Berechnung wesentlich komplizierter. Bei<br />

korrelierten Spannungen muss man auch<br />

noch die Phasenbeziehung der Spannungen<br />

kennen.Wie die Bilder 2, 3 und 4 zeigen,<br />

bestimmt die Phasenlage der Spannungen,<br />

welche Gesamtspannung erreicht wird. Die<br />

Wenn Menschen durch große Katastrophen in Not geraten, helfen wir.<br />

Gemeinsam, schnell und koordiniert. Aktion Deutschland Hilft - Bündnis<br />

deutscher Hilfsorganisationen.<br />

Spendenkonto (IBAN): DE62 3702 0500 0000 1020 30<br />

Jetzt Förderer werden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 55


Stromversorgung<br />

Hochgenaue Spannungsquelle<br />

Wie sich mit Produkten<br />

von Analog Devices<br />

und Linear Technology<br />

eine höchst genaue<br />

programmierbare<br />

Spannungsquelle für<br />

viele Anwendungen<br />

aufbauen lässt,<br />

erläutert der folgende<br />

Beitrag von Michael<br />

Lynch.<br />

Das Evaluierungsboard EVAL-AD5791SDZ mit LTZ1000-<br />

Referenzboard<br />

Der D/A-Wandler AD5791<br />

kann zusammen mit den Bauteilen<br />

LTZ1000, ADA4077 und<br />

AD8675/AD8676 zur Entwicklung<br />

einer programmierbaren<br />

Spannungsquelle verwendet<br />

werden, die eine Auflösung von<br />

1ppm mit 1ppm INL und einer<br />

Langzeitdrift von besser 1ppm<br />

FSR erreicht.<br />

Vielseitige und neue<br />

Anwendungen<br />

Mit dieser leistungsstarken Kombination<br />

lassen sich Systeme realisieren,<br />

die Radiologen gestochen<br />

scharfe Bilder mit hoher<br />

Auflösung und hohem Kontrast<br />

liefern und ihnen so Einblicke in<br />

kleinere anatomische Strukturen<br />

ermöglichen. Man stelle sich vor,<br />

was dies für die Kernspintomografie<br />

bedeutet. Verbesserte Bilder<br />

von Organen und Gewebe<br />

ermöglichen Medizinern, Herzprobleme,<br />

Tumore, Zysten und<br />

Anomalien in unterschiedlichen<br />

Bereichen des menschlichen<br />

Körpers mit hoher Genauigkeit<br />

zu erkennen. Dies ist nur eine<br />

von vielen Anwendungen für<br />

diese programmierbare Spannungsquelle.<br />

Weitere Applikationen,<br />

die eine Genauigkeit von<br />

1ppm verlangen, sind in folgenden<br />

Bereichen angesiedelt:<br />

Programmierbare Spannungsquelle<br />

Analog Devices,<br />

www.analog.com<br />

AD5791-DAC-Leiterstruktur<br />

56 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Stromversorgung<br />

Vereinfachte Blockschaltung der Referenz LTZ1000<br />

Langzeitstabilität eines typischen Bausteins ab Zeitpunkt Null<br />

ohne Vorkonditionierung oder Alterung<br />

Wissenschaft, Medizin, Luftfahrt<br />

und Messtechnik<br />

• bildgebende Systeme für die<br />

Medizin<br />

• Laserstrahl-Positioniervorrichtungen<br />

• Vibrationssysteme<br />

Test- und Messtechnik<br />

• ATE<br />

• Massenspektrometrie<br />

• Source Measure Units (SMU)<br />

• Datenerfassung/Analysatoren<br />

Industrieautomatisierung<br />

• Halbleiterfertigung<br />

• Prozessautomatisierung<br />

• Stromversorgungssteuerung<br />

• weiterentwickelte Robotik<br />

Bei Test- und Messsystemen<br />

verbessert die Auflösung und<br />

Genauigkeit von 1ppm die Genauigkeit<br />

und Granularität des<br />

Testequipments insgesamt,<br />

was zu feinerer Steuerung und<br />

Anregung externer Quellen und<br />

Nano-Aktuatoren führt. In der<br />

Industrieautomatisierung liefert<br />

die Auflösung und Genauigkeit<br />

von 1ppm die Präzision, die<br />

erforderlich ist, um einen Betätiger<br />

im Nanometerbereich zu<br />

bewegen oder zu positionieren.<br />

Der Präzisionswandler<br />

AD5791<br />

Beim AD5791 handelt es sich<br />

um einen 20-Bit-D/A-Wandler<br />

mit ungepuffertem Spannungsausgang<br />

und einer relativen<br />

Genauigkeit von 1ppm (1 LSB<br />

INL) sowie 1 LSB DNL (garantiert<br />

monoton). Das Bauteil<br />

weist eine Temperaturdrift von<br />

0,05ppm/K, ein Rauschen von<br />

0,1ppm SS sowie eine Langzeitstabilität<br />

von besser 1ppm auf. Im<br />

AD5791 enthalten ist eine Präzisions-R-2R-Architektur,<br />

bei<br />

der modernste Dünnfilmwiderstände<br />

zur Anpassung zum Einsatz<br />

kommen. Der D/A-Wandler<br />

arbeitet an einer bipolaren Versorgungsspannung<br />

von bis zu 33<br />

V und kann mit einer positiven<br />

Referenz im Bereich von 5 bis<br />

-2,5 V (V DD ) und einer negativen<br />

Referenz im Bereich von V SS 2,5<br />

bis 0 V getrieben werden. Der<br />

AD5791 nutzt eine vielseitige<br />

serielle 3-Draht-Schnittstelle,<br />

die mit Taktfrequenzen bis 35<br />

MHz arbeitet und kompatibel ist<br />

zu Standard SPI, QSPI, Microwire<br />

und DSP-Schnittstellenstandards.<br />

Angeboten wird der<br />

AD5791 im 20-poligen TSSOP.<br />

Die Referenz LTZ1000<br />

Beim LTZ1000 handelt es sich<br />

um eine ultrastabile temperatursteuerbare<br />

Referenz, die 7,2 V<br />

zur Verfügung stellt und ein<br />

Rauschen von lediglich 1,2 µV<br />

Spitze-Spitze aufweist. Ferner<br />

sind eine hohe Langzeitstabilität<br />

und eine Temperaturdrift<br />

von 0,05ppm/K spezifiziert.<br />

Das Bauteil enthält eine Buried-<br />

Zener-Referenz, einen Heizwiderstand<br />

zur Temperaturstabilisierung<br />

und einen Transistor<br />

als Temperaturfühler. Externe<br />

Komponenten dienen zum Einstellen<br />

der Betriebsströme sowie<br />

zur Temperaturstabilisierung der<br />

Referenz – dies sorgt für maximale<br />

Flexibilität sowie beste<br />

Langzeitstabilität und Rauschverhalten.<br />

Die OPVs<br />

Der ADA4077 ist ein hochgenauer<br />

und rauscharmer Operationsverstärker<br />

mit einer Kombination<br />

aus extrem niedriger Offsetspannung<br />

und sehr niedrigen<br />

Eingangs-Bias-Strömen. Verglichen<br />

mit JFET-Verstärkern,<br />

sind die niedrigen Bias- und Offset-Ströme<br />

relativ unempfindlich<br />

gegenüber Umgebungstemperaturen<br />

von bis zu 125 °C. Die Ausgänge<br />

sind stabil mit kapazitiven<br />

Lasten von über 1000 pF ohne<br />

externe Kompensation.<br />

Die Bauteile AD8675/AD8676<br />

sind genaue Rail-to-Rail-Operationsverstärker<br />

mit ultrageringen<br />

Werten für Offset, Drift und<br />

Spannungsrauschen, kombiniert<br />

mit sehr niedrigen Eingangs-<br />

Bias-Strömen über den vollen<br />

Betriebstemperaturbereich.<br />

Schaltkreisbezogene<br />

Überlegungen zum<br />

Rauschen<br />

Niederfrequenzrauschen muss<br />

auf einem Minimum gehalten<br />

INL-Fehler der hochgenauen Spannungsquelle bei<br />

Umgebungstemperatur<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 57


Stromversorgung<br />

Spannungsrauschen in einer Bandbreite von 0,1 bis 10 Hz<br />

V OUT -Drift (ppm FSR)<br />

werden, um eine Beeinträchtigung<br />

der DC-Leistungsfähigkeit<br />

der Schaltung zu vermeiden. Bei<br />

einer Bandbreite von 0,1 bis 10<br />

Hz erzeugt der AD5791 ein Rauschen<br />

von etwa 0,6 µV Spitze-<br />

Spitze. Jeder ADA4077 erzeugt<br />

ein Rauschen von 0,25 µV SS ,<br />

während der AD8675 ein Rauschen<br />

von 0,1 µV SS und der<br />

LTZ1000 ein Rauschen von<br />

1,2 µV SS erzeugt. Bestimmte<br />

Widerstandswerte wurden<br />

gewählt, um sicherzustellen,<br />

dass ihr Johnson-Rauschen nicht<br />

wesentlich zum Gesamtrauschen<br />

beiträgt.<br />

AD5791: Referenzpuffer<br />

& INL-Empfindlichkeit<br />

Die Referenzpuffer zum Treiben<br />

der REFP- und REFN-Pins des<br />

AD5791 müssen für Verstärkungsfaktor<br />

1 konfiguriert werden.<br />

Alle zusätzlichen Ströme,<br />

die durch einen Verstärkungseinstellwiderstand<br />

(Gain Setting<br />

Resistor) in die Mess-Pins der<br />

Referenz fließen, mindern die<br />

Genauigkeit des DACs.<br />

Die INL des AD5791 ist nur<br />

wenig empfindlich gegenüber<br />

dem Eingangs-Bias-Strom der<br />

Verstärker, die als Referenzpuffer<br />

dienen. Deshalb wurden Verstärker<br />

mit niedrigen Eingangs-<br />

Bias-Strömen gewählt.<br />

Temperatur- und<br />

Langzeitdrift<br />

Um einen niedrigen Temperaturdriftkoeffizienten<br />

für das<br />

Gesamtsystem beizubehalten,<br />

müssen alle gewählten Einzelbauteile<br />

eine geringe Temperaturdrift<br />

aufweisen. Der AD5791<br />

hat einen TK von 0,05ppm<br />

FSR/K, der LTZ1000 bietet<br />

0,05ppm/K und der ADA4077<br />

sowie der AD8675 leisten einen<br />

Beitrag von 0,005ppm FSR/K<br />

bzw. 0,01ppm FSR/K.<br />

Langzeitdrift ist ein weiterer<br />

wichtiger Parameter, der die<br />

Genauigkeit eines Systems<br />

erheblich begrenzen kann.<br />

Die Langzeitstabilität für den<br />

AD5791 beträgt typisch besser<br />

0,1ppm/1000 h bei 125 °C. Eine<br />

Langzeitstabilität in der Gegend<br />

von 1 µV pro Monat lässt sich<br />

mit dem LTZ1000 erreichen.<br />

Laborergebnisse<br />

Der INL-Fehler wurde im Labor<br />

bei Umgebungstemperatur<br />

gemessen, indem der Eingangs-<br />

Code am AD5791 vom Skalennullpunkt<br />

zum Skalenendwert<br />

mit einem Code-Schritt von 5<br />

variiert wurde. Die Spannung am<br />

Ausgang des Ausgangspuffers<br />

(AD8675) wurde bei jedem Code<br />

mit einem 8,5-Digit-DVM aufgezeichnet.<br />

Die Ergebnisse lagen<br />

deutlich innerhalb der ±1-LSB-<br />

Spezifikation.<br />

Das Rauschen beim Skalenmittelwert<br />

betrug 1,1 µV SS ,<br />

beim Skalenendwert 3,7 µV SS .<br />

Der Rauschbeitrag jedes Spannungsreferenzpfads<br />

wird durch<br />

den DAC gedämpft, wenn Skalenmittelwertcode<br />

(Mid-Scale<br />

Code) gewählt wird – dadurch<br />

die kleinere Rauschzahl für Skalenmittelwert-Code.<br />

Die System-Langzeitdrift<br />

wurde bei 25 °C gemessen. Der<br />

AD5791 wurde auf 5 V (¾ Scale)<br />

programmiert und die Ausgangsspannung<br />

alle 30 min über eine<br />

Zeit von 1000 h gemessen. Driftwerte<br />

unter 1ppm FSR wurden<br />

beobachtet.<br />

Schlussbemerkung<br />

Neben seiner einfachen Handhabung<br />

bietet der AD5791 eine<br />

garantierte Genauigkeit von<br />

1 ppm. Allerdings ist die Wahl<br />

der richtigen Bauteile bzw. der<br />

Spannungsreferenz entscheidend,<br />

um die Präzisionsspezifikationen<br />

des AD5791 voll<br />

auszunutzen. Niedrige Werte<br />

für Rauschen, Temperaturdrift<br />

und Langzeitdrift sowie die<br />

hohe Genauigkeit der Bauteile<br />

LTZ1000, ADA4077, AD8676<br />

und AD8675 verbessern die<br />

Spezifikationen für Systemgenauigkeit,<br />

Stabilität und Wiederholbarkeit<br />

über Temperatur<br />

und Zeit.<br />

Autor:<br />

Michael Lynch (michael.<br />

lynch@analog.com) ist<br />

Applikationsingenieur in der<br />

Linear and Precision Technology<br />

Group von Analog<br />

Devices.<br />

Er hat sein B. Eng. Degree<br />

in Electronic Engineering<br />

von der University of Limerick<br />

im Jahr 2003 erhalten.<br />

Er kam 2009 zu Analog<br />

Devices und arbeitete zuvor<br />

als Implementierungsingenieur<br />

für Intel.<br />

58 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Applikationen<br />

Prioritizer LTC4418 für zwei Spannungsquellen<br />

Spannungsquellen-Prioritizer für automatische Umschaltung auf Notstrombetrieb<br />

Neu im Bauelemente-Portfolio<br />

von Analog Devices, Inc. ist der<br />

LTC4418, ein Spannungsquellen-Prioritizer<br />

mit zwei Eingängen<br />

für Systeme mit Betriebsspannungen<br />

von 2,5 bis 40 V.<br />

Elektronische Systeme enthalten<br />

oft einen Energiespeicher in<br />

Form einer Batterie oder eines<br />

Supercaps, der sie bei einer<br />

Netzunterspannung oder einem<br />

Netzausfall mit Notstrom versorgt<br />

– sei es, damit das System<br />

während eines Transports<br />

zu einem anderen Einsatzort<br />

funktionsfähig bleibt, dass<br />

keine Speicherinhalte verloren<br />

gehen bzw. das System geordnet<br />

heruntergefahren werden<br />

kann. Der LTC4418 versorgt<br />

die Last im Normalbetrieb aus<br />

der Hauptstromversorgung, die<br />

eine höhere Priorität als die<br />

Notstromversorgung hat. Das<br />

kann beispielsweise ein Netzadapter<br />

oder eine Batterie sein.<br />

Im Falle eines Netzspannungseinbruchs<br />

oder -ausfalls schaltet<br />

der Prioritizer automatisch<br />

auf die Notstromversorgung, in<br />

der Regel eine Batterie oder ein<br />

Supercap, dank seiner maximalen<br />

Schaltspannung von 40 V ist<br />

der LTC4418 mit Spannungsquellen<br />

unterschiedlichster Art<br />

kompatibel, von Netzadaptern<br />

über USB-Ports und Supercaps<br />

bis zu Akkus/Batterien aus Li-<br />

Ion- oder NiMH-Zellen. Durch<br />

den niedrigen Ruhestrom von<br />

nur 26 µA und einen Shutdown-<br />

Modus ist der LTC4418 eine ideale<br />

Lösung für mobile batteriebetriebene<br />

Systeme.<br />

Bei einem simplen Spannungsquellenumschalter<br />

aus OR-Dioden<br />

muss die Backup-Spannung<br />

niedriger als die normale<br />

Betriebsspannung sein; das ist<br />

beim LTC4418 nicht der Fall.<br />

Wenn die primäre Eingangsspannung<br />

den vorgegebenen<br />

unteren oder oberen Grenzwert<br />

unter- bzw. überschreitet, verbinden<br />

antiseriell (back-to-back)<br />

geschaltete p-Kanal-MOSFETs<br />

den Ausgang mit dem sekundären<br />

Eingang statt mit dem primären.<br />

Ein sorgfältig dimensionierter,<br />

schneller Schaltercontroller<br />

sorgt dafür, dass zuerst<br />

der eine Schalter öffnet und<br />

erst danach der andere Schalter<br />

schließt. Dadurch werden Rückund<br />

Querströme vermieden und<br />

die Dauer der Ausgangsspannungsunterbrechung<br />

minimiert.<br />

Ein externer Kondensator gibt<br />

vor, wie lange die Eingangsspannung<br />

innerhalb des vorgegebenen<br />

Fensters liegen muss,<br />

damit sie als gültig angesehen<br />

wird. Zum Schutz der Last werden<br />

verpolte Eingangsspannungen<br />

bis -42 V blockiert.<br />

Durch Kaskadieren einer beliebigen<br />

Kombination aus dem<br />

LTC4418 und dem LTC4417<br />

(drei Eingänge) können mehr<br />

als zwei Spannungsquellen priorisiert<br />

werden. Der LTC4418<br />

ist für den kommerziellen Temperaturbereich<br />

von 0 bis +70 °C<br />

und für den industriellen Temperaturbereich<br />

von -40 bis +85 °C<br />

spezifiziert und wird in einem<br />

20-poligen, 4 mm x 4 mm großen<br />

QFN-Gehäuse geliefert. Bauteilmuster<br />

und Entwicklungsboards<br />

können online oder bei<br />

den lokalen Vertriebsbüros von<br />

Analog Devices bestellt werden.<br />

Weitere Informationen finden<br />

unter www.linear.com/product/<br />

LTC4418.<br />

■ Analog Devices,<br />

Power by Linear<br />

www.linear.com<br />

Links eine typische Applikation, rechts die Prioritäts-Umschaltung von V1 nach V2<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 59


News<br />

imec and Analog Devices sign Strategic Research<br />

Partnership for Development of Next-Generation IoT Devices<br />

Prototype low-power integrated liquid sensor<br />

Imec and Analog Devices (ADI)<br />

announced they have entered<br />

into a strategic research partnership<br />

to develop the next generation<br />

of Internet of Things (IoT)<br />

devices. With two initiatives<br />

already underway, imec and ADI<br />

aim to innovate devices that are<br />

not only low-power but that also<br />

come with largely improved -<br />

or completely new or sensing<br />

capabilities. This new collaboration<br />

is the latest example of<br />

imec and ADI’s long history of<br />

jointly developing high-performance<br />

low-power, cost effective<br />

circuits and systems.<br />

One joint research initiative that<br />

has already been started in the<br />

framework of the strategic collaboration<br />

focuses on localization<br />

technology.<br />

“Building on imec’s position<br />

in innovative ultra-low power<br />

implementations, ADI and imec<br />

will pursue the development of<br />

a low-power sensor for highly<br />

accurate indoor localization in<br />

the context of smart building<br />

or smart industry solutions,”<br />

stated Kathleen Philips, imec<br />

program director. “Concretely,<br />

we want this sensor to localize<br />

objects with a superior accuracy<br />

in a robust manner and achieve<br />

up to five times better accuracy<br />

than today’s best-performing<br />

solutions.” A second initiative<br />

includes the creation, and ultimately<br />

the commercialization, of<br />

a highly-integrated liquid sensor<br />

that can be used in a variety of<br />

application domains, such as the<br />

analysis of water, blood or urine.<br />

Kathleen Philips added: “Our<br />

single-chip sensor comprises<br />

multiple electrodes and excels<br />

in terms of cost and size, while<br />

demonstrating industry leading<br />

sensitivity and accuracy.”<br />

“Imec is widely recognized for<br />

its long-standing and global<br />

leadership when it comes to<br />

the development of ultra-low<br />

power circuits and devices, as<br />

well as innovative and smart<br />

algorithms,” noted Peter Real,<br />

Senior VP and CTO, ADI. “We<br />

have chosen to take our collaboration<br />

with imec to the next level<br />

because its expertise in each of<br />

those domains - and its position<br />

at the crossroads of both the scientific<br />

and industrial communities<br />

- is fundamental to helping<br />

us successfully develop the next<br />

generation of IoT sensors.”<br />

“In ADI we have found a partner<br />

that brings to market professional-grade,<br />

high-valueadd<br />

sensor systems. Thanks to<br />

ADI’s commercial insights, in<br />

combination with its innovative<br />

mindset, we can build differentiating<br />

technology that meets IoT<br />

market requirements today and<br />

tomorrow,” added Rudi Cartuyvels,<br />

Executive Vice President<br />

at imec. ◄<br />

Analog Devices<br />

www.analog.com<br />

The IoT continues to grow<br />

and mature, and by 2020, it is<br />

expected to consist of billions<br />

of connected, “smart” objects<br />

that rely on unobtrusive sensors<br />

to constantly monitor the<br />

environment, provide status<br />

reports and receive instructions.<br />

By intelligently processing the<br />

data gathered, these devices<br />

then drive some type of shortterm<br />

or long-term action. Today,<br />

however, the underlying sensors,<br />

and the chips upon which<br />

they are built, are often too big,<br />

too expensive and not accurate<br />

enough to be practical.<br />

Prototype of low-power highly-accurate indoor localization sensor<br />

60 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Products<br />

New Category of WiFi Solutions<br />

Equalizers Combine<br />

Filter and Attenuator<br />

RLC Electronics‘ gain and line loss equalizers<br />

combine filter and attenuator technology<br />

to achieve a desired response to<br />

40 GHz. The typical curves that follow<br />

are representative of commonly requested<br />

responses, including both linear and<br />

half-sine responses. SWR is dependent<br />

on frequency of operation, complexity<br />

of equalized response, and bandwidth of<br />

response. Power handling is dependent<br />

on the physical size of the absorptive<br />

elements. Since these elements decrease<br />

in size with increasing frequency, power<br />

handling by 10 GHz is usually in the<br />

hundredths of watts. The power capability<br />

of these devices is seldom an issue, since<br />

their usage is generally in receive stages<br />

Skyworks Solutions, Inc. introduced a new<br />

family of highly integrated wireless networking<br />

solutions for mobile and Internet of<br />

Things (IoT) ecosystems. The new SkyOne<br />

WiFi suite combines Skyworks‘ industryleading<br />

integration expertise and advanced<br />

802.11ac technology to provide customers<br />

with a comprehensive front- end module<br />

in a single placement, compact footprint.<br />

Specifically, these new products incorporate<br />

all key radio frequency blocks between<br />

the WiFi system-on-chip (SOC) and the<br />

antenna, unburdening customers of complex<br />

RF design challenges, while reducing<br />

time to market. This unique platform significantly<br />

improves the WiFi system performance<br />

when compared to other standard<br />

SOC platforms and further mitigates interference<br />

with other radios, extending range<br />

and increasing throughput to greatly improve<br />

the user experience. The SKY85812-11, the<br />

first in the SkyOne WiFi series of products,<br />

is currently shipping in flagship platforms<br />

globally with a top tier smartphone OEM.<br />

Today‘s mobile and IoT devices are now<br />

supporting up to 20 bands and require both<br />

seamless and robust Wi-Fi functionality to<br />

meet growing requirements from carrier<br />

offload, voice over IP and other bandwidthintensive<br />

applications. According to ABI<br />

Research, more than 20 billion WiFi chipsets<br />

are expected to be shipped between 2016 and<br />

2021, particularly as WiFi solutions expand<br />

beyond their traditional usage applications,<br />

frequency bands, device types and performance<br />

requirements. They also expect more<br />

than 95 percent of devices shipped in 2021<br />

to support 5 GHz WiFi, signifying increased<br />

spectrum sharing with cellular technologies.<br />

The SKY85812-11 is dual-band front-end<br />

module incorporating a 5 GHz bypass low<br />

noise amplifier with single-pole, doublethrow<br />

transmit/receive switch and a 2.4<br />

GHz bypass low noise amplifier with singlepole,<br />

triple-throw switch with Bluetooth port<br />

that allows for WiFi antenna sharing. The<br />

SKY85812-11 also includes a 2 GHz LTE<br />

coexistence filter and diplexer – all designed<br />

into a compact, 16-pin 3 x 3 mm package.<br />

■ Skyworks Solutions, Inc.<br />

www.skyworksinc.com<br />

or in the low power sections preceding<br />

transmit amplifiers. These units are used<br />

to compensate for such things as cable<br />

or system gain/losses, to gain flatness in<br />

amplifiers, and compensate for devices<br />

such as couplers and filters which have<br />

frequency dependent outputs and allow<br />

for compensation to ensure a flat response.<br />

■ RLC Electronics, Inc.<br />

www.rlcelectronics.com<br />

Software<br />

AntSyn Antenna Design<br />

and Optimization Software<br />

adds new Features and<br />

Enhancements<br />

Over 30 new features and enhancements<br />

have been added to the latest release<br />

of AntSyn automated antenna design,<br />

synthesis and optimization software.<br />

This cloud-based, software-as-a-service<br />

(SaaS) product takes antenna design to<br />

the next level by enabling engineers to<br />

input antenna requirements and automatically<br />

produce a range of viable<br />

antenna designs as a result.<br />

Thirty-nine new antenna designs have<br />

been added to the AntSyn antenna<br />

library, including a suite of multifunction,<br />

computer-generated mesh antennas<br />

for multiple-in-multiple-out (MIMO)<br />

wireless devices. Additionally, features<br />

in this latest release include complex<br />

impedance optimization, coupling optimization<br />

between active and inactive<br />

ports, revisions to pattern specifications<br />

and a new quick help page, as<br />

well as robustness and user interface<br />

improvements.<br />

For a complete list of the new features<br />

and enhancements within AntSyn, current<br />

customers can log in to view the<br />

What’s New documentation from the<br />

AntSyn portal online.<br />

About NI AWR Software<br />

The NI AWR Design Environment software<br />

portfolio includes RF/microwave<br />

electronic design automation (EDA)<br />

tools such as Visual System Simulator<br />

for system design, Microwave<br />

Office/Analog Office for microwave/<br />

RF circuit design, and AXIEM and<br />

Analyst for electromagnetic analysis.<br />

NI AWR software tools also include<br />

AntSyn antenna design software and<br />

AWR Connected third-party solutions.<br />

Collectively NI AWR software products<br />

empower design engineers to dramatically<br />

reduce development time and cost<br />

for components, circuits, systems and<br />

subsystems employed in wireless, highspeed<br />

wired, broadband, aerospace and<br />

defense and electro-optical applications.<br />

■ National Instruments<br />

Ni.com/awr<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 61


RF & Wireless<br />

Test & Measurement<br />

50 W Broadband<br />

Amplifier<br />

Products<br />

MLCCs for non-safety critical<br />

applications<br />

The Model 50U1000 is a solid-state,<br />

self-contained, air-cooled, broadband<br />

amplifier designed for applications<br />

where instantaneous bandwidth, high<br />

gain and linearity are required. Available<br />

in a stylish, contemporary cabinet<br />

for bench top use or with cabinet removed<br />

for rack mounting.<br />

The Model 50U1000, when used with<br />

a sweep generator, will provide a minimum<br />

of 50 watts of RF power. Included<br />

is a front panel gain control, which<br />

permits the operator to conveniently set<br />

the desired output level. The 50U1000<br />

is protected from RF input overdrive<br />

by an RF input leveling circuit, which<br />

controls the RF input level to the RF<br />

amplifier first stage when the RF input<br />

level is increased above 0 dBm. The<br />

RF amplifier stages are protected from<br />

over-temperature by removing the DC<br />

voltage to them if an over temperature<br />

condition occurs due to cooling blockage<br />

or fan failure. The front panel<br />

indicates the operate status and fault<br />

conditions if an over-temperature or<br />

power supply fault has occurred. The<br />

unit can be returned to operate when<br />

the condition has been cleared.<br />

All amplifier control functions and status<br />

indications are available remotely<br />

through the optional Remotes Package.<br />

The Remotes Package includes GPIB/<br />

IEEE-488 format, RS-232 hardwire<br />

and fiber optic, USB, and Ethernet.<br />

The bus interface connector is located<br />

on the back panel and positive control<br />

of local or remote operation is assured<br />

by a Local/Remote switch on the front<br />

panel of the amplifier. Also included<br />

with the Remotes Package is a safety<br />

interlock circuit for use with external<br />

safety switch interlocks. This circuit<br />

prevents the amplifier from going into<br />

operate mode unless the external connection<br />

is made. A jumper plug is provided<br />

for cases where this functionality<br />

is not needed.<br />

■ AR Deutschland GmbH<br />

www.ar-deutschland.com<br />

Developed at the specific request of industrial<br />

electronics customers, Knowles brand<br />

Syfer can now offer MLCCs, for nonsafety<br />

critical applications, up to 500 V ac,<br />

50/60 Hz continuous. Syfer pioneered 250<br />

V ac rated MLCC’s for non-safety critical<br />

applications to complement its range of<br />

industry standard DC rated and market leading<br />

TUV/UL qualified class X & Y surge<br />

and safety MLCCs.<br />

The non-safety range offered MLCCs rated<br />

for 250 V ac 50/60 Hz with an increased<br />

capacitance range compared to the safety<br />

approved range, suitable for applications<br />

Binary Programmable Step<br />

Attenuators<br />

RLC Electronics‘ PA Series Attenuators<br />

are binary Programmable Step attenuators<br />

designed to operate from DC to 18 GHz.<br />

RLC offers two basic models; One type<br />

with 0-15 dB attenuation range in 1dB<br />

steps, and the other type with 0-70 dB attenuation<br />

range in 10 dB steps. The attenuators<br />

are available with failsafe or latching<br />

operation, 12 or 28 volt coils, optional TTL<br />

drivers, and a choice of frequency ranges,<br />

with typically less than 1 dB of loss over<br />

the DC to 18 GHz range.<br />

■ RLC Electronics, Inc.<br />

www.rlcelectronics.com<br />

where the rigorous safety approvals were not<br />

necessary. In response to customer demands,<br />

the company is now able to offer an extended<br />

solution for non-safety critical applications<br />

up to 500 V ac 60 Hz continuous where<br />

extended capacitance values are required,<br />

up to 47 nF. Suitable for use in 440 V ac &<br />

480 V ac 3-phase type industrial electronics<br />

applications where a 500 V ac rating would<br />

give a comfortable margin. Launch range<br />

is 10 nF maximum in case size 1812, to a<br />

maximum of 47 nF in case size 2220 – other<br />

values will follow but smaller case sizes will<br />

not due to electro-mechanical issues with<br />

such high voltages. Whilst not qualified to<br />

any external specification, the range does<br />

include a surge impulse rating of 1 kV (1.2<br />

x 50 µs). The inclusion of this range now<br />

gives Knowles the largest range of ac rated<br />

MLCCs in the market, including 250 V ac<br />

& 500 V ac non-safety as well as their qualified<br />

surge & safety range which offers the<br />

highest value class Y2 MLCC available.<br />

■ Knowles (UK) Ltd.<br />

www.knowlescapacitors.com<br />

250 W Broadband SSPA<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for a high power, solid state power<br />

amplifier from Aethercomm. Designed for<br />

high power, linear applications in both<br />

ground and airborne systems, the SSPA<br />

2.0-6.0-250 delivers a nominal 250 watts<br />

from 2 to 6 GHz and attains 300 watts of<br />

saturated RF power for non-linear requirements.<br />

Developed using GaN technology<br />

for instantaneous, broadband performance,<br />

the SSPA 2.0-6.0-250 offers 70dB<br />

of small signal gain and has 20-25% composite<br />

power added efficiency across the<br />

band. Powered from a 28 V supply, standard<br />

features include reverse polarity protection,<br />

over-temperature protection, and<br />

62 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Products<br />

over/under voltage protection. Input and<br />

output SWR is specified at 2 maximum and<br />

a discrete blanking control line is included<br />

with a 10 µs maximum turn on/off time.<br />

This Aethercomm SSPA is tested to MIL-<br />

STD-810 shock and vibration requirements.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

150 W T/R Switch to 4 GHz<br />

include Tower Mounted Amplifiers, base station<br />

receivers and repeaters. The QPL9065<br />

is offered in a 3.5 x 3.5 mm package.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

Low PIM Terminations for<br />

DAS<br />

Test & Measurement<br />

Current Sense<br />

Transformers for<br />

40 Amps<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for a high power SPDT switch from<br />

RFuW Engineering. The MSW2T-2041-<br />

193 high power PIN diode switch handles<br />

150 watts of average (CW) power across<br />

a band width of 400 MHz to 4 GHz. Peak<br />

power handling is up to 550 watts. Offered<br />

in a surface mount (SMT) package measuring<br />

5 x 8 x 2,5 mm, the MSW2T-2041-193<br />

symmetrical switch serves radar T/R module<br />

applications along with switch filter banks<br />

and Mil-Com radio applications where<br />

high-power handling is needed. Insertion<br />

loss is only 0.25 dB while typical isolation<br />

is 33 dB. Switching time is 2 µs.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

Ultra Low Noise, 2-Stage<br />

Bypass LNA for Tower<br />

Mounted Amplifiers<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for the Qorvo QPL9065 LNA. This<br />

ultra-low noise amplifier is specified with a<br />

0.5 dB noise figure at 1.95 GHz. Designed<br />

with two amplification stages and internal,<br />

2nd stage bypass switch, gain is selectable<br />

at 17.5 dB or 37.5 dB. Operational bandwidth<br />

is 450 to 3800 MHz. DC power comes<br />

from a single positive supply of 3.3 to 5 V<br />

and control is via 1.8 V CMOS TTL logic<br />

without external circuitry. Applications<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for MECA low PIM, 380-2700 MHz<br />

terminations. PIM (Passive Intermodulation)<br />

is the non-linear mixing of two or more frequencies<br />

in a passive (or linear) device creating<br />

poor system performance in equipment<br />

such as distributed antenna systems (DAS).<br />

MECA’s Low PIM (-161 dBc typ.) 10, 50,<br />

100 & 250 W terminations offer rugged<br />

construction and excellent performance for<br />

in-building or tower top systems. For example,<br />

the LPT10-4310M is a 10 W termination<br />

capable of handling full rated power<br />

to +85 °C without power derating. With a<br />

4.3/10.0 DIN Male connector, the LPT10-<br />

4310M is IP rated 67/68 making it a perfect<br />

choice for harsh environments. Made<br />

in USA, MECA low PIM terminations are<br />

available with N-type and 7/16 connectors.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

www.rfmw.com<br />

Skyworks Enables Next<br />

Generation Tracking Devices<br />

Skyworks Solutions, Inc., announced that<br />

its connectivity solutions are enabling next<br />

generation tracking devices, a new and exciting<br />

Internet of Things application. Specifically,<br />

Skyworks‘ high efficiency, front- end<br />

systems have been adopted by XY Findables,<br />

a market leader in nearable technology,<br />

to increase battery life and nearly double<br />

the range when compared to other personal<br />

item finders.<br />

According to XY, the average person spends<br />

approximately five hours a month searching<br />

Coilcraft’s new CST2020 Series current<br />

sense transformers sense current up<br />

to 40 Amps over a frequency range of<br />

400 Hz to 1 MHz and offer 4000 Vrms<br />

isolation voltage between the sense and<br />

output windings. They provide Reinforced<br />

Insulation per UL 60950-1.<br />

CST2020 Series current sense transformers<br />

provide output feedback for<br />

load current measurement and control<br />

in switching power supplies and overload/short-circuit<br />

protection. They are<br />

qualified to AEC-Q200 Grade 1 (-40<br />

to +125 °C) standards, making them<br />

ideal for automotive applications like<br />

current measurement in traction motor<br />

and battery management systems. They<br />

are also well suited for use in 48 V vehicle<br />

systems. Other applications include<br />

aerospace power management systems,<br />

three-phase solar inverters, industrial<br />

motor controls and other applications<br />

requiring high isolation between the<br />

sense and output windings.<br />

The CST2020 Series is available with<br />

four turns ratios ranging from 1:70 to<br />

1:300, and offers very low sense resistance<br />

(0.00084 Ohms).<br />

■ Coilcraft<br />

www.coilcraft.com<br />

for misplaced items like TV remotes, keys,<br />

smartphones, eyewear, wallets and purses.<br />

In a recent report from the European Global<br />

Navigation Satellite Systems Agency,<br />

personal tracking devices are expected to<br />

become the fastest growing market within<br />

the Location Based Services (LBS) sector<br />

with an expected compounded annual growth<br />

rate of 18 percent between 2016 and 2025.<br />

■ Skyworks Solutions, Inc.<br />

www.skyworksinc.com<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 63


RF & Wireless<br />

EMV<br />

Overcoming Challenges in Integration and Parameterization of<br />

EM Simulation Within a High-Frequency Circuit Design Flow<br />

Figure 1: a) MMIC in a QFN package on a Duroid board. The launch has been drawn at Port 1, which goes onto the flat package and<br />

then to the MMIC via bond wires at Port 2, b) Grounding vias from the board PDK. c) A close-up of the bond wires<br />

Today’s complex wireless circuits<br />

and systems require the<br />

integration of EM simulators<br />

into the overall microwave circuit<br />

simulation environment<br />

in order to successfully design<br />

products that meet demand for<br />

smaller devices with higher performance<br />

in short time-to-market<br />

windows. The ability to incorporate<br />

multiple EM simulators into<br />

one circuit design environment<br />

has the obvious advantage of<br />

decreased setup time and reduced<br />

chance of setup error, which<br />

reduces design cycles.<br />

There are, however, several challenges<br />

for such an integration to<br />

be successful. This application<br />

note examines some of those<br />

challenges and how they can be<br />

overcome using NI AWR Design<br />

Environment.<br />

Where there is a challenge, there<br />

also is an opportunity. NI AWR<br />

Design Environment, specifically<br />

Microwave Office circuit<br />

design software, enables users to<br />

quickly take advantage of features<br />

such as:<br />

Application Note<br />

AWR<br />

ni.com/awr<br />

Figure 2: There is a resonance at 11.5 GHz that cannot be seen unless the whole package is<br />

simulated<br />

64 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

• Multiple process design kits<br />

(PDKs) and libraries for different<br />

physical technologies<br />

• The ability to drive multiple<br />

simulators from one set<br />

of layout rules, layer stackup<br />

definitions, and shape simplification<br />

rules<br />

• The use of 3D cells in 2D layout<br />

to support both 3D and<br />

2D layout in one environment<br />

• Easy control of EM simulation<br />

results from different simulators<br />

using data sets<br />

Setting up an EM<br />

Simulation<br />

Designers today have a choice<br />

of several different types of<br />

EM simulators. They vary by<br />

the types of problems they<br />

solve and by the way they solve<br />

them. Popular EM simulators<br />

for microwave engineers are<br />

either planar or 3D, depending<br />

on the types of geometries they<br />

can solve. 3D simulators such<br />

as Analyst, ANSYS HFSS, and<br />

CST typically mesh the entire<br />

volume of the geometry using<br />

some variant of the finite element<br />

method (FEM).<br />

Planar simulators solve for currents<br />

on metal etched on layers<br />

of a dielectric stackup. Vertical<br />

vias can also be simulated. While<br />

more restrictive in the geometries<br />

than the 3D simulators, planar<br />

simulators can be used for<br />

the most popular manufacturing<br />

technologies: chips, boards, and<br />

modules. They are widely used<br />

because they are usually faster<br />

than a 3D simulator to run for<br />

applicable geometries. Popular<br />

commercial planar simulators<br />

include AXIEM and Sonnet.<br />

Several problems immediately<br />

present themselves if these<br />

simulators are to be supported in<br />

one circuit design environment.<br />

First, how are planar layout and<br />

3D layout tools supported in the<br />

same environment? Second, different<br />

simulators have different<br />

settings, which would seem to be<br />

in direct conflict with the concept<br />

of controlling all the simulators<br />

from one layout. For example,<br />

ports are treated very differently<br />

by different simulators. Third,<br />

how does the designer work<br />

with multiple technologies such<br />

as different board, module, and<br />

chip stackups?<br />

EM Socket II<br />

The new EM Socket II architecture<br />

within NI AWR Design<br />

Environment streamlines design<br />

flows between NI AWR software<br />

products and third-party EM<br />

tools. EM Socket II, the second<br />

generation of this technology<br />

that was first pioneered by AWR<br />

Corporation in the early 2000s,<br />

is designed to accomplish four<br />

main goals:<br />

Provide a unified method for setting<br />

up EM stackup and material<br />

properties for a given process<br />

regardless of the EM simulator<br />

being used. The designer uses<br />

one STACKUP block, which<br />

contains all necessary information<br />

for the EM simulator.<br />

Create a single drawing environment<br />

for any supported simulator.<br />

3D shapes are included using<br />

3D cells in a 2D layout environment<br />

whenever possible. The<br />

layout environment supports the<br />

use of parameterized cell (PCell)<br />

layout, thereby enabling swept<br />

parameter and optimized models.<br />

Support multiple libraries/PDKs<br />

for different manufacturing technologies.<br />

Board, module, and<br />

chip technologies can all be<br />

used in the same EM project.<br />

This is accomplished by using<br />

the concept of hierarchy in the<br />

layout. Note that most libraries<br />

include layout cells for the various<br />

components in the library,<br />

for example bond pads, and fieldeffect<br />

transistor (FET) layout<br />

cells. EM Socket supports use<br />

of these cells.<br />

It is possible to send layout<br />

directly to an EM simulator in<br />

EM Socket from the schematic<br />

layout using a concept called EM<br />

extraction. The designer does not<br />

need to redraw the layout; ports<br />

are automatically added and the<br />

results automatically brought<br />

back into the circuit simulator<br />

where they replace any models<br />

representing the layout.<br />

Figure 3: The board vias are square after simplification rules<br />

Simulation of Multiple<br />

Process Technologies<br />

A common problem in 3D EM<br />

simulators is the performance of<br />

the transition between two different<br />

process technologies. For<br />

example, the designer might be<br />

interested in the transition between<br />

a board and a ball grid<br />

arrayed module, or between<br />

a quad-flat no-leads (QFN)<br />

package and a chip by using<br />

bond wires. Figure 1a shows a<br />

launch from a board, to a QFN<br />

package, and then onto a chip<br />

using bond wires.<br />

The signal leaves Port 1 at the<br />

edge of the simulation boundary,<br />

travels on the trace on the board,<br />

onto the QFN pad, up the bond<br />

wire, and ends at Port 2 on the<br />

chip. The designer is interested<br />

in optimizing the performance<br />

of the signal path.<br />

Hierarchy<br />

This example uses three different<br />

technologies, each with their<br />

own materials, layer stackup,<br />

and layout cells. At the circuit<br />

simulation and layout level,<br />

each schematic can work with<br />

one PDK describing one technology.<br />

For example, the top schematic<br />

is used for the board. The<br />

various models, design rules,<br />

and layout settings are all for<br />

the board. Layout cells come<br />

from the board PDK. Another<br />

schematic is used for the chip<br />

design, using a PDK with the<br />

corresponding necessary models<br />

and layout cells. The schematic<br />

describing the chip can be used<br />

as a sub-circuit in the design. In<br />

this way, the designer can simulate<br />

both the board and chip in<br />

one simulation.<br />

The S-parameters from the EM<br />

simulation of the layout in Figure<br />

1 are needed to describe the transition<br />

between the board and the<br />

chip. The multiple technologies<br />

are again handled in the EM layout<br />

using the concept of hierarchy.<br />

Different PDKS a are used<br />

for different cells. Each cell therefore<br />

has its own drawing layers<br />

and layout cells that can be used.<br />

Figure 1b shows an example of<br />

two of the grounding vias at the<br />

board level.<br />

These vias were drawn by the<br />

designer using pre-configured<br />

layout cells in the PDK and the<br />

signal line was drawn using a<br />

PCell in the PDK. The layout, in<br />

this case the line, is controlled<br />

by parameters. Here, the PCell<br />

for the line has parameters for<br />

width and length, which can be<br />

continuously varied, tuned, and<br />

optimized. The ability to include<br />

the PDK’s PCells in EM layout<br />

greatly increases the power of<br />

EM Socket.<br />

Eventually, the layout is “flattened”<br />

before being sent to the<br />

EM simulator, meaning the hierarchy<br />

of the layout is removed<br />

and the layout consists of the<br />

various dielectric layers and shapes<br />

of all the sub-cells merged<br />

into one layout. The design can<br />

therefore send multi-technology<br />

layouts through EM Socket to<br />

other simulators such as HFSS<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 65


RF & Wireless<br />

Figure 4: EM Socket connectivity feature, enabling the designer to see if the connectivity is correct<br />

or CST without worrying about<br />

hierarchy and how layout cells<br />

are handled. The external simulators<br />

are never involved in these<br />

issues; it is all handled by EM<br />

Socket.<br />

It should be noted that multitechnology<br />

type problems work<br />

with 3D simulators. Planar simulators<br />

require that planar, metal<br />

shapes be placed on the dielectric<br />

layers of the chip or board.<br />

These layers must be infinite in<br />

horizontal extent in the case of<br />

AXIEM, or go up to the simulation<br />

boundary in the case of<br />

Sonnet. It is possible to still<br />

use hierarchy as an organizational<br />

tool for the circuit, but the<br />

same technology must be used<br />

for all cells.<br />

Simulating Ports and<br />

Boundaries<br />

All EM simulators need ports<br />

and the specifics of how the port<br />

functions depends on the simulator<br />

being used. For example,<br />

Analyst 3D simulator can have<br />

wave ports at the boundary of the<br />

layout and lumped ports inside<br />

the simulation space. AXIEM<br />

planar simulator, on the other<br />

hand, uses an edge port placed<br />

at the edge of a piece of metal<br />

and has no concept of a wave<br />

port, which only exists in 3D<br />

simulators. The designer places<br />

a port in the EM layout, and its<br />

specific properties then depend<br />

on the simulator being used. In<br />

Figure 1, for example, Port 1 is<br />

a wave port when simulated in<br />

Analyst. Port 2 on the MMIC<br />

could be a lumped port or a<br />

wave port, depending on how<br />

the designer wants to set up the<br />

problem. External simulators<br />

support different types of ports.<br />

For example, the link to ANSYS<br />

HFSS does not support the wave<br />

port shown in Figure 1, although<br />

it can be manually changed to a<br />

wave port later in HFSS.<br />

3D simulators need boundaries<br />

at the edges of the simulation<br />

region as it is not possible to<br />

mesh an infinitely large space.<br />

The boundary in EM Socket is<br />

drawn as an arbitrary 2D polygon.<br />

In Figure 1 the designer<br />

drew the boundary to only enclose<br />

the region of interest around<br />

the board-to-chip transition.<br />

The designer has the ability<br />

to choose the specific type of<br />

boundary condition to be used<br />

on each side of boundary. For<br />

this example, perfect conducting<br />

walls might be used. An approximate<br />

open boundary condition<br />

is used for the walls, which<br />

attempts to simulate an infinite<br />

open region with no walls. It is<br />

a numerical analogy to the walls<br />

of an anechoic chamber, which<br />

is designed to make the walls<br />

look invisible to electromagnetic<br />

radiation. The specific way<br />

in which the approximate open<br />

boundary condition is implemented<br />

depends on the simulator.<br />

Analyst uses the popular<br />

377 ohms/square impedance<br />

boundary condition to approximate<br />

a perfectly absorbing<br />

boundary. It also has options for<br />

a more sophisticated perfectly<br />

matched layer (PML) boundary<br />

condition, in which several thin<br />

layers of material are added to<br />

the boundary. HFSS and CST<br />

have their own variants of these<br />

boundary conditions. The results<br />

for the board-package-chip<br />

launch are shown in Figure 2.<br />

The magnitude of S11 and S21<br />

in dB are shown for two cases.<br />

The traces labeled “board partial<br />

package” are the geometry<br />

shown in Figure 1. The boundary<br />

only encloses the portion of the<br />

board, package, and chip relating<br />

to the launch study. The<br />

second case labeled “board<br />

with full package” has a simulation<br />

boundary that completely<br />

encloses the chip and package.<br />

There is an obvious resonance<br />

at about 11.5 GHz, which is<br />

due to the package becoming<br />

half a wavelength long and only<br />

being grounded on its periphery.<br />

This is a common problem in<br />

QFN packaging and designers<br />

are usually careful to add some<br />

type of grounding vias under<br />

the package. The point here is<br />

that the designer must remember<br />

that when using a boundary<br />

enclosing only part of the geometry,<br />

any effects of the omitted<br />

layout will be neglected.<br />

3D and PDK (Library)<br />

Cells<br />

The EM socket layout interface<br />

is a 2D layout environment,<br />

where polygons are placed on<br />

drawing layers. The interface<br />

needs to support 3D EM tools<br />

and therefore 3D objects in layout.<br />

There are two ways to make<br />

3D shapes: by extrusion of the<br />

polygons or by using 3D cells.<br />

Extrusion is a straightforward<br />

method in which a 2D polygon<br />

is drawn and a vertical distance<br />

is specified, either upward or<br />

downward.<br />

3D cells are used for the bond<br />

wires and the QFN package<br />

used in the layout is shown in<br />

Figure 1, a close-up of which<br />

is shown in Figure 1c. A library<br />

of pre-configured 3D cells is<br />

included in Microwave Office.<br />

The designer simply drags the<br />

cell into the layout and places it<br />

at the desired location. Vertical<br />

positioning and 3D rotation are<br />

supported. The layout of most<br />

cells is controlled by parameters,<br />

for example the number<br />

of pads in the QFN package or<br />

the length and angle of the bond<br />

wires. The philosophy behind<br />

3D cells is that designers of RF<br />

and microwave circuits typically<br />

only use a small number of 3D<br />

cells such as bond wires, BGAs,<br />

SMA connectors, and coaxial<br />

cables. Typically, their layouts<br />

are mainly planar, with the 3D<br />

layout regions being between the<br />

planar technologies. As an example,<br />

a chip-to-package transition<br />

with bond wires or BGA technology<br />

requires a 3D simulator. The<br />

advantage of 3D cells is that the<br />

average designer does not need<br />

to spend time working in a fullblown<br />

3D layout environment.<br />

EM Socket supports a full 3D<br />

editor if needed, enabling the designer<br />

to switch over to the 3D<br />

layout environment whenever<br />

necessary. Suppose a required<br />

3D cell is not available and needs<br />

to be created. The designer can<br />

create the cell in the 3D editor<br />

using parameters where convenient<br />

and the cell can be easily<br />

inserted into the library of 3D<br />

cells for use at a later date. As<br />

mentioned earlier, preconfigured<br />

66 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Figure 5: a) MMIC – module multi-technology, b) bond wires selected in the schematic, c) the extracted transition in Analyst<br />

layout cells can be included in<br />

PDKs, if they are being used.<br />

It is even possible for a PDK<br />

to include full 3D cells such as<br />

a special package or transition<br />

used in the given technology.<br />

Again, Figure 3 shows the two<br />

grounding vias included in the<br />

board’s PDK.<br />

Shape Pre-Processing<br />

and Simplification<br />

Another feature that is common<br />

in the preconfigured libraries<br />

supplied within NI AWR<br />

Design Environment, specifically<br />

Microwave Office software,<br />

is shape pre-processing<br />

and simplification. When designers<br />

run EM and start getting<br />

into the layout, typically if they<br />

use a manufacturing or mechanical<br />

layout there are many features<br />

that don’t affect the EM.<br />

Obviously vias are circular on<br />

boards, but, depending on the<br />

frequency range and accuracy<br />

needed, a square via will do just<br />

as well and saves a tremendous<br />

number of meshes and therefore<br />

simulation time. If the shape preprocessing<br />

rules are set up correctly,<br />

they can simplify the vias.<br />

Figure 3 shows how the vias in<br />

EM have become rectangles/<br />

squares. It is hard to discern in<br />

the image, but in the MMIC they<br />

are actually octagons.<br />

Each PDK or technology can<br />

have its own preprocessor. Many<br />

designers like to use something<br />

called “picket fences” on<br />

a board, where ground vias are<br />

stitched closely together to get<br />

better isolation. That is a large<br />

amount of meshes, but with<br />

shape preprocessing designers<br />

can turn the picket fence into<br />

one long via wall, which saves<br />

a tremendous amount of meshes<br />

and yet at the same time gives<br />

the same performance in the EM.<br />

One of the convenient features<br />

about the PDKs in these shape<br />

pre-processing rules is that no<br />

matter what simulator they are<br />

being sent to, the designer can<br />

use the same shape simplification.<br />

Figure 4 shows the connectivity<br />

feature in EM Socket that<br />

is supported by Analyst. There<br />

is nothing more frustrating to a<br />

user than drawing up a 3D geometry,<br />

running it a long time in<br />

the simulation, and then discovering<br />

that it was not connected<br />

correctly. The connectivity feature<br />

shows the 3D connectivity,<br />

enabling the designer to see<br />

that the signal line has not been<br />

shorted out.<br />

EM Extraction<br />

EM extraction enables the designer<br />

to send schematic layout<br />

directly to an EM simulator,<br />

run the simulation, and bring<br />

the resulting S-parameters back<br />

into the schematic. The circuit<br />

simulation with the S-parameters<br />

replacing the previous circuit<br />

models is rerun and the<br />

results in the graphs are updated<br />

automatically. The advantage<br />

of extraction is the ease<br />

of not having to redraw layout,<br />

thereby reducing the chance of<br />

error in setting up the EM. NI<br />

AWR software’s extraction flow<br />

supports 3D simulators such as<br />

Analyst, HFSS, as well as CST.<br />

Turning now to another example,<br />

Figure 5 is a MMIC multitechnology<br />

module extracted to<br />

Analyst. Figure 5a shows the<br />

MMIC on a board with connecting<br />

bond wires. In the schematic<br />

in 5b the elements (thick, finite<br />

dielectric blocks, bond wires,<br />

boundary, and ports) are selected<br />

in red and in 5c the elements are<br />

extracted to EM. So the concept<br />

of extraction has been extended<br />

to 3D simulators, making the<br />

extraction process easier, less<br />

error prone, and more unified<br />

for designers.<br />

Data Sets of EM<br />

Results<br />

Once designers have the results<br />

(S-parameter file) from whatever<br />

simulator was chosen, they<br />

want to be able to easily use<br />

those results. NI AWR Design<br />

Environment provides data sets<br />

to control the versioning of the<br />

results so designers can go back<br />

and forth quickly between that<br />

data. The environment also supports<br />

a very tight coupling between<br />

the schematic layout and<br />

the EM layout, enabling users<br />

to create the EM layout from<br />

the schematic layout using<br />

extraction.<br />

Data sets are now being used for<br />

all EM. They store all the old<br />

simulation data, enabling designers<br />

to quickly swap between<br />

data sets, easily control graphs,<br />

access prior results to compare<br />

current and prior results on graphs,<br />

and swap data used by a<br />

schematic.<br />

Conclusion<br />

Today’s complex multi-technology<br />

designs require multiple<br />

simulators, both planar and 3D,<br />

and multiple processes. The ability<br />

to do circuit and EM simulation<br />

in one environment with<br />

one setup saves setup time and<br />

ensures that all the simulators are<br />

getting the same information and<br />

the same layout, enhancing accuracy.<br />

Controlling multiple EM<br />

simulators from within a single<br />

environment makes design more<br />

powerful and faster because<br />

the same PDKs and libraries of<br />

PCells and design rules can be<br />

used in all simulators and multiple<br />

PDKs can be used for different<br />

technologies. Finally, the<br />

S-parameter results from EM<br />

simulations are easy to leverage<br />

because they are automatically<br />

used in the circuit simulator and<br />

the data sets that control the versioning<br />

are easy to swap between<br />

different results.<br />

Watch the related video on<br />

AWR.TV<br />

youtu.be/XX1nr8QpnFI<br />

Special thanks to Dr. John<br />

Dunn, AWR Group, NI, for<br />

his contributions to this<br />

application note.<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 67


RF & Wireless<br />

Test & Measurement<br />

TeraProbes and bsw<br />

TestSystems & Consulting<br />

form Partnership to Offer<br />

Non-contact Probing<br />

Solutions<br />

TeraProbes, Inc. and bsw TestSystems<br />

& Consulting announced today that<br />

they have formed a Solution Partnership<br />

to bring the innovative non-contact<br />

probing technology to researchers and<br />

practitioners in 6 countries in the European<br />

Union, including Germany, Switzerland,<br />

Austria, Belgium, The Netherlands,<br />

and Luxemburg.<br />

Under the partnership, bsw TestSystems<br />

& Consulting will provide the sales and<br />

service support for TeraProbes, Inc.’s<br />

non-contact probe station line and will<br />

be the first point of contact in these 6<br />

countries. bsw TestSystems & Consulting<br />

is a turn-key measurement solution<br />

provider for the semiconductor, electronic<br />

and telecom industry as well as<br />

research and development institutes.<br />

“Our emphasis is on RF/µw techniques<br />

and high-speed digital, more specific on<br />

S-parameters, tuner measurement techniques<br />

for noise parameters and loadpull,<br />

signal Integrity applications, DC/<br />

CV parameter extraction and contacting/<br />

fixturing solutions. Therefore and together<br />

with our partners we support the full<br />

available frequency range from DC to<br />

THz. We are delighted to partner with<br />

TeraProbes, Inc. and very enthusiastic<br />

to support sales and service in the European<br />

Union”, said Roland Blaschke,<br />

President of bsw TestSystems & Consulting.<br />

With locations in Germany and<br />

The Netherlands bsw will support the<br />

German speaking D-A-CH countries,<br />

the BeNeLux and parts of Scandinavia.<br />

■ TeraProbes, Inc.<br />

www.teraprobes.com<br />

Products<br />

Smallest Automotive Grade GNSS Module to<br />

Feature an Extended Temperature Range<br />

From ublox comes its automotive grade<br />

MAXM8Q01A GNSS module. Measuring<br />

9.7 x 10.1 x 2.5 mm. Thist is the smallest<br />

automotive grade GNSS module on the market<br />

to offer an operating temperature range<br />

from -40 to +105 °C. With over a decade<br />

of experience working with the automotive<br />

industry, ublox has positioned itself as<br />

a leading provider of GNSS technology for<br />

the growing automotive market. The automotive<br />

grade MAX-M8Q is the company’s<br />

third automotive grade GNSS module to<br />

date, alongside the NEO-M8Q-01A and<br />

3-Stage Power Amplifier IC<br />

Offers 39 dB Gain<br />

RFMW, Ltd. announced design and sales<br />

support for CML Microcircuits’ CMX902<br />

RF power amplifier IC. Offering greater<br />

than 60% efficiency at VHF frequencies,<br />

this 3-stage amplifier spans 130 to 700 MHz<br />

with up to 39 dB of RF power gain. Output<br />

power at 160 MHz with a 4 V supply<br />

reaches 2.8 watts. At 435MHz, 1.75 watts<br />

is available with a 3.3 V supply supporting<br />

IoT and Smart Meter applications in the ISM<br />

band. Other applications include VHF and<br />

low-UHF radio such as data module and<br />

Marine VHF communications. The first<br />

and second amplifier stages operate in a<br />

NEO-M8L-03A modules, further enlarging<br />

the automotive positioning product offer.<br />

MAXM8Q01A is designed to meet the stringent<br />

requirements of the automotive market,<br />

providing superior positioning accuracy<br />

even in challenging environments such as<br />

urban canyons. Its extended temperature<br />

range ensures reliable performance even in<br />

harsh environments, e.g. when mounted in<br />

a car-roof antenna. Produced in adherence<br />

to the ublox 0 ppm program, which aims to<br />

bring down product failures rates to zero and<br />

consistently achieve high production quality,<br />

the module is delivered with the automotive<br />

industry’s standard PPAP documentation<br />

to ensure compliance with customer<br />

requirements.<br />

The module offers product developers a<br />

reduction of design and qualification time<br />

and effort, shortening time-to-market and<br />

considerably reducing risks for new product<br />

development.<br />

■ u-blox<br />

www.u-blox.com<br />

class-A and class-AB mode respectively<br />

The third stage operates in class-C mode for<br />

maximum efficiency. Input and output matched<br />

circuits are implemented via external<br />

components and therefore can be adjusted<br />

to obtain maximum power and efficiency<br />

at the desired operating frequency. The<br />

CMX902 is available in a small footprint<br />

5 x 5 mm low thermal resistance 28-pin<br />

WQFN package.<br />

■ RFMW, Ltd.<br />

info@rfmw.com<br />

www.rfmw.com<br />

100 W Power Limiter with<br />

Adjustable Threshold<br />

RFMW, Ltd. announced design and<br />

sales support for a 10 MHz to 6 GHz RF<br />

power limiter capable of handling 100<br />

watts of pulsed input power. Peregrine<br />

Semiconductor’s PE45361 is a monolithic<br />

structure eight times smaller than discrete,<br />

PIN-diode solutions and eliminates thermal<br />

hysteresis. The adjustable input 1 dB<br />

compression point (limiting threshold) is set<br />

from 7 to 13 dBm via a low current control<br />

voltage (VCTRL), eliminating the need for<br />

68 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Products<br />

external bias components such as DC blocking<br />

capacitors, RF choke inductors and<br />

bias resistors.<br />

Fast response time of 65 dB across the frequency range. Return<br />

loss figures are 22 dB from DC to 3.5 GHz and 20 dB from 3.5 GHz to 5 GHz –<br />

both with ±0.8 mm axial floating range. Huber-Suhner has made available a starter<br />

kit with two different board distances with both snap and slider SMD connectors.<br />

■ Huber+Suhner<br />

www.hubersuhner.com<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 69


RF & Wireless<br />

Test & Measurement<br />

The Importance of Peak Power Measurements<br />

for Radar Systems<br />

Figure 2: Block diagram of a diode (crystal) detector system<br />

Figure 1: Drawings of a pulse modulated<br />

CW signal in the time domain (a) and<br />

power envelope Powerdisplay on a peak<br />

powermeter (b)<br />

Radar systems are used for military and civilian<br />

aviation, weather system tracking and<br />

automobile traffic control to name a few. All<br />

of these systems have several things in common,<br />

including transmitting and receiving<br />

reflected RF energy from a distant object<br />

to calculate speed, distance and sometimes<br />

elevation. These systems are very important<br />

for our safety and require accurate power<br />

measurement. This article will focus on aviation<br />

or ranging type radar that uses bursts,<br />

or chirps of pulse modulated waveforms for<br />

fine object detail, and has sensitive receivers<br />

for low noise measurements.<br />

A primary radar system has a powerful<br />

amplifier to transmit pulsed signals long<br />

distances coupled with a sensitive receiver<br />

to measure the low power return signal.<br />

These two parts of the system are not always<br />

By Bob Muro<br />

Wireless Telecom Group<br />

AR europe, www.arworld.us<br />

compatible. The low noise amplifier (LNA)<br />

of the receiver can be easily damaged by<br />

a few milliwatts of reflected power from<br />

nearby objects in the path of the antenna<br />

during operation. Output antenna or other<br />

load impedance design problems can appear<br />

in the initial design stages. Tube type, high<br />

power amplifiers commonly used for radar<br />

transmitters like the magnetron or TWTA<br />

are difficult to control (solid-state power<br />

amplifiers are also used in many cases).<br />

To operate efficiently, they are designed to<br />

work very close to the saturation point and<br />

can exhibit nonlinear behavior. This causes<br />

the transmitted pulse burst to become distorted<br />

and not have a purely rectangular<br />

power envelope. These are just a few reasons<br />

why accurate power measurement of<br />

the radar system is so important.<br />

To understand what power parameters are<br />

important to measure for radar, it is nessecary<br />

to understand what is being measured.<br />

Figure 1a is a drawing of a pulse modulated<br />

CW signal in the time domain. The<br />

blue sinusoid is the voltage form or carrier<br />

and the yellow rectangle is the demodulated<br />

power envelope. Figure 1b s the power<br />

envelope on the display of a modern peak<br />

power meter.<br />

Historically, the power of these radar transmitters<br />

was calculated using a system that<br />

included a crystal detector, oscilloscope and<br />

an average-responding thermal power meter.<br />

Figure 2 is a block diagram of a diode (crystal)<br />

detector system. The CW input signal<br />

is connected to the pulse amplifier (DUT)<br />

input and pulse gated via the connected<br />

generator for a pulsed radar output signal.<br />

The signal is passed through a directional<br />

coupler to either a dummy load or actual<br />

antenna and the diode detector system. The<br />

test signal is then split between an averageresponding<br />

thermal power meter, and a diode<br />

(envelope) detector connected to the oscilloscope.<br />

The CW power meter will provide<br />

an absolute average power measurement,<br />

while the scope provides a limited dynamic<br />

range pulse envelope shape. The duty cycle<br />

is calculated by dividing the power envelope<br />

pulse width by the pulse repetition interval.<br />

The pulse power is then calculated by dividing<br />

the average power value by the duty<br />

cycle measurement as shown in the Figure 3.<br />

Figure 3: Pulse power definitions to<br />

calculate average power<br />

This calculation assumes constant power<br />

during the pulse-on interval, a perfectly<br />

70 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Figure 4: Pulse details on a peak<br />

power meter<br />

for any temperature variation or a change in<br />

carrier frequency limiting its use for measuring<br />

the required detail, or high peak to<br />

average ratio of a radar signal.<br />

rectangular pulse envelope and a constant<br />

duty cycle. The most important point is the<br />

pulse power calculation does not measure<br />

the actual peak power value and large power<br />

envelope excursions are ignored. Figure 4<br />

is from a Boonton 4540 series peak power<br />

meter and illustrates the value of a wide<br />

dynamic range peak power measurement.<br />

The large video BW and wide dynamic<br />

range peak power system can be used to<br />

locate pulse anomalies that contain energy<br />

not measured with an average-responding<br />

thermal power sensor.<br />

Primary or search radar is designed to locate<br />

objects at a large distance with fine detail.<br />

The fine detail requires a short burst or pulse,<br />

while the long distance to target requires a<br />

long silent period to account for reflected<br />

pulse return time. Due to these constraints,<br />

the transmitted signal for most search radars<br />

has a very low duty cycle. These low duty<br />

cycle waveforms occupy a large dynamic<br />

range because of high peak to average power<br />

ratios. Figure 6 shows a 0.1 percent duty<br />

cycle, or P >=> 10 Log (0.001) >=> 30 dBc.<br />

This would require a measurement device<br />

with at least 10 dB more dynamic range to<br />

measure anomalies, or about 40 dB.<br />

Figure 6: Example of 0,1% duty cycle<br />

Figure 5: Distorted pulse shapes<br />

A single-ended detector circuit has uncertainty<br />

factors that include a limited dynamic<br />

range and a fairly high noise floor. An<br />

uncalibrated diode detector has a 20 to 25 dB<br />

dynamic range and the output into the oscilloscope<br />

varies from directly proportional to<br />

power, to nonlinear, to directly proportional<br />

to voltage depending upon the absolute<br />

power level. This behavior requires a lengthy<br />

calibration process that does not account<br />

Figure 7 compares a single ended diode<br />

detector circuit to a dual diode differential<br />

detection circuit. The dual diode circuit is<br />

used in modern peak power sensors. The half<br />

wave rectified input from the single ended<br />

detector does not accurately represent the<br />

asymmetrical waveforms and is affected by<br />

harmonic content. Matching to the RF source<br />

becomes difficult due to the parallel effect<br />

of the output load impedance. This load is<br />

necessary to achieve fast pulse response,<br />

and can either be the oscilloscope’s internal<br />

50 Ω termination or an external resistor. A<br />

portion of this impedance appears in parallel<br />

with the detector’s input termination,<br />

which affects the input VSWR. The effect is<br />

very small at low input levels, but becomes<br />

pronounced at high RF power inputs. The<br />

Figure 7: Comparison of a single ended diode detector (a) and a dual diode differential<br />

detection (b)<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 71


RF & Wireless<br />

dual diode differential circuit in Figure 7<br />

has several important advantages. The differential<br />

pair of balanced diodes measures<br />

the fully rectified waveform. This improves<br />

linearity, measurement response time<br />

and cancels most waveform asymmetry<br />

for accurate signal envelope detection. The<br />

differential configuration reduces common<br />

mode noise, lowering the sensor noise floor<br />

while increasing dynamic range. This compact<br />

differential configuration in a peak<br />

power sensor can be used on a two-channel<br />

peak power meter to simultaneously measure<br />

forward and reflected power, which is<br />

illustrated in Figure 8.<br />

Up to this point, we have not discussed the<br />

importance of fast and reliable triggering.<br />

To provide precise timing between signals<br />

or precise anomaly location, the peak power<br />

meter uses an oscilloscope-like hardware<br />

trigger. This comparator circuit allows the<br />

capture of low nano sec rise time signals and<br />

100 or 200 ps feature placement. Figure 9 is<br />

a multiple pulse waveform captured using<br />

a positive rising edge trigger with hold-off.<br />

The pulse envelope edge stability requires a<br />

fast trigger comparator circuit because interpolating<br />

between sample data points does<br />

not provide the necessary stability for fine<br />

feature location. The precise timing relationship<br />

between the pulses is captured using<br />

fast trigger circuits and is displayed on the<br />

peak power meter screen.<br />

Figure 9: Multiple pulse waveform (a)<br />

captured using a positive rising edge<br />

trigger with hold-off (b)<br />

Precise timing is important for primary and<br />

secondary radar. Many primary radar receivers<br />

have a fast responding protection circuit<br />

to dump energy via a spark gap system<br />

that protects the sensitive front-end LNA<br />

from reflected power damage. This system<br />

Figure 8: Compact differential configuration for a peak power meter<br />

requires accurate measurement of fast rise<br />

time signals and precise timing of the protection<br />

circuit response during design.<br />

There are several modes of IFF or SSR type<br />

secondary radar interrogation schemes and<br />

each is identified by the difference in spacing<br />

between two transmitter pulses, known<br />

as P1 and P3. Each mode produces a different<br />

response from the aircraft. A third<br />

pulse, P2, in the figure is inserted for side<br />

band interference suppression. The Mode<br />

A and C interrogation shown in Figure 10<br />

contains the pulse timing diagram and is the<br />

same mode in response format.<br />

Figure 10: Mode A and C interrogation<br />

format<br />

A Mode-A interrogation elicits a 12-pulse<br />

reply, indicating an identity number associated<br />

with that aircraft. The 12 data pulses<br />

are bracketed by two framing pulses, F1 and<br />

F2, shown in Figure 11.<br />

Mode A and C are used to illustrate why<br />

precise trigger capability is needed for measuring<br />

secondary radar signals and is not<br />

the only modulation scheme available for<br />

returning additional information about an<br />

aircraft. Depending on your requirements,<br />

either IFF pulse location to interpret digital<br />

information or capturing a fast rising primary<br />

envelope edge, a fast responding trigger<br />

comparator is a very important feature.<br />

Figure 11: Mode A and C reply format<br />

A Mode-A interrogation elicits a 12-pulse<br />

reply, indicating an identity number associated<br />

with that aircraft. The 12 data pulses<br />

are bracketed by two framing pulses, F1 and<br />

F2, shown in Figure 11.<br />

Mode A and C are used to illustrate why<br />

precise trigger capability is needed for measuring<br />

secondary radar signals and is not<br />

the only modulation scheme available for<br />

returning additional information about an<br />

aircraft. Depending on your requirements,<br />

either IFF pulse location to interpret digital<br />

information or capturing a fast rising primary<br />

envelope edge, a fast responding trigger<br />

comparator is a very important feature.<br />

Measuring radar signals requires a large<br />

dynamic range device to view specific pulse<br />

anomalies and advanced triggering capabilities<br />

to locate specific events in long pulse<br />

trains. A calibrated differential peak power<br />

sensor offers superior dynamic range capability<br />

in comparison to a single-ended diode<br />

detector when measuring pulse envelope<br />

anomalies with low duty cycle characteristics.<br />

Using a peak power meter that has two<br />

oscilloscope-like trigger channels for viewing<br />

secondary radar timing relationships in<br />

addition to the peak sensor input channels<br />

to view the peak power envelope provides<br />

unmatched capabilities when measuring<br />

radar signals. ◄<br />

72 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

High-Performance USB-controlled PLL Synthesizers for Test and Measurement<br />

Fairview Microwave Inc., a<br />

supplier of on-demand microwave<br />

and RF components, has<br />

launched a new line of USBcontrolled,<br />

phase locked loop<br />

(PLL) frequency synthesizers.<br />

In RF and Microwave communications<br />

systems where signal<br />

integrity is priority, PLL synthesizers<br />

offer superior frequency<br />

stability and accuracy<br />

with exceptional phase noise<br />

characteristics that allow components<br />

in the signal chain to<br />

perform at their optimal levels.<br />

These new PLL synthesizers<br />

are ideal for applications that<br />

involve electronic warfare,<br />

signal generators, benchtop test<br />

and measurement and microwave<br />

radios.<br />

Fairview’s six new PLL frequency<br />

synthesizer models are<br />

compact, rugged, SMA-connectorized<br />

designs that support<br />

USB 2.0 interface with<br />

a PC computer supplying DC<br />

power and GUI command control.<br />

They cover a broad range<br />

of frequency bands from 25<br />

MHz to 27 GHz. These models<br />

deliver output attenuation that<br />

is adjustable up to 50 dB in 1<br />

dB steps and high output power<br />

levels ranging from +10 dBm<br />

to +19 dBm typical. Phase<br />

noise is as low as -108 dBc/Hz<br />

at 100 MHz offset and phase<br />

locked speed is 1 msec typical.<br />

These synthesizer models also<br />

feature a 50 MHz internal frequency<br />

source and optional<br />

external reference with supplied<br />

cable. Frequency resolution<br />

can be adjusted using<br />

either integer (default) or<br />

fractional modes with resolution<br />

to a step size down to<br />

1 MHz. Modules support RF<br />

power disable, phase locking<br />

and unlocking, and functional<br />

LED indicators that confirm a<br />

USB connection. These PLL<br />

frequency synthesizers are<br />

RoHS and Reach compliant<br />

and are classified as EAR99.<br />

A comprehensive user manual<br />

and VISA compliant software<br />

package can be downloaded<br />

from the Fairview website.<br />

■ Fairview Microwave<br />

www.infiniteelectronics.<br />

com<br />

5G Ready<br />

Millimeter-Wave<br />

Products<br />

Product offerings up to 50 GHz.<br />

Including Couplers, Power Dividers,<br />

Isolators, Attenuators, Terminations,<br />

DC Blocks & Bias<br />

Tee’s and more.<br />

1 to 32 dB. Made in the USA –<br />

36 month warranty.<br />

Public Safety / Rail<br />

& Transportation<br />

Combiners<br />

MECA offers a Family of Components<br />

covering the various<br />

proposed bands for 5G and Millimeter-Wave<br />

bands. Featuring<br />

Power Divider and Couplers<br />

covering 6-40 GHz with 2.92<br />

& 2.4 mm interfaces along with<br />

supporting components such as<br />

Attenuators, Terminations, Bias<br />

Tee’s, DC blocks and adapters.<br />

With octave & mulita-octave<br />

units covering 1-18 GHz with<br />

SMA interfaces all built by<br />

J-Standard certified Assemblers<br />

& Technicians. Made in USA<br />

and 36-month warranty!<br />

MECA Issue 4<br />

5G & Millimeter<br />

Wave Supplement<br />

Announcement<br />

MECA is excited to announce<br />

our latest publications, our new<br />

mmWave Supplement (Issue 4)<br />

publication. Including our latest<br />

Since 1961 MECA Electronics<br />

(Microwave Equipment & Components<br />

of America) has served<br />

the RF/Microwave industry<br />

with equipment and passive<br />

components covering Hz to 50<br />

GHz. MECA is a privately-held<br />

ISO9001:2015 Certified, global<br />

designer and manufacturer for<br />

the communications industry<br />

with products manufactured in<br />

the United States of America.<br />

Weatherproof (IP67/68)<br />

6 & 8-Way Power<br />

Divider 5 - 500 MHz<br />

MECA is pleased to announce<br />

its latest addition to our extensive<br />

line of Power Dividers with<br />

the 6 & 8-way splitters. Available<br />

in Type N & SMA, Wilkinson<br />

Power Dividers, optimized<br />

for excellent performance with<br />

industry leading specifications<br />

from 5 - 500 MHz. Offering<br />

typical VSWR’s ranging from<br />

1.20:1, Isolation of 25 dB typical,<br />

offering exceptional phase<br />

and amplitude.<br />

TNC Components<br />

MECA offers a line of BNC<br />

Power Dividers, Attenuators and<br />

Terminations: Power Dividers<br />

from 2-Way through 16-Way,<br />

40W Power Divider/Combiners<br />

are optimized for excellent<br />

performance across all wireless<br />

bands from 698MHz – 2.7GHz.<br />

Also 2 watt Terminations & Attenuators<br />

available in values from<br />

Components and Equipment<br />

are designed for the challenging<br />

environmental conditions of the<br />

public safety, rail and transportation<br />

industries. Many of our<br />

products meet IP 67/68 ratings<br />

and are subjected to harsh winters<br />

(extremely low temperatures<br />

and Road Salt) and summers (hot<br />

and humid) under public safety<br />

applications. MECA’s Low Frequency<br />

addition to the H-Series,<br />

100-watt Wilkinson high power<br />

combiner/dividers. Available in 2<br />

& 4-way configurations covering<br />

5 to 500 MHz. VSWR of 1.30:1<br />

accommodating load VSWR’s<br />

of 2.0:1 or better! N and SMA<br />

connectors. Weatherproof IP<br />

67/68 rated. Made is USA - 36<br />

month warranty.<br />

■ MECA Electronics, Inc.<br />

www.e-meca.com<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 73


RF & Wireless<br />

High efficient heat dissipation on printed<br />

circuit boards<br />

Figure 1: Heat flux in a PCB<br />

Markus Wille<br />

Schoeller Electronics Systems<br />

GmbH<br />

www.schoeller-electronics.com<br />

Abstract<br />

This paper describes various<br />

techniques for dissipating heat<br />

from heat generating electrical<br />

components on printed circuit<br />

boards (PCBs). Small copper<br />

coins that are matching the shape<br />

of the electrical components are<br />

located underneath the component<br />

and are integrated into the<br />

PCB construction. The heat from<br />

the component will be dissipated<br />

by the copper coin to a heat sink<br />

or cold plate. The thermal conductivity<br />

of such kind of copper<br />

coin is about 10 times higher<br />

than usually achieved with so<br />

called thermal via arrays. Several<br />

different methods of integrating<br />

copper coins into the construction<br />

of PCBs have been developed<br />

and will be discussed.<br />

New developments such as the<br />

“Chip-on-Coin” technique are<br />

providing solutions for highly<br />

miniaturised electronic circuits<br />

and micropackaging. The integration<br />

of copper coins into<br />

PCBs is suitable for all common<br />

substrates including RF and<br />

microwave substrates as well as<br />

for conventional PCB substrates.<br />

(Key words: PCB, heat dissipation,<br />

thermal via, copper coin,<br />

press-fit, bare die attach.)<br />

Introduction<br />

Controlling the heat loss of<br />

electronic and microelectronic<br />

systems is a more and more challenging<br />

task as miniaturisation<br />

is increasing, and the growth in<br />

functionality is driving the components<br />

to their limits, which<br />

means that they are generating<br />

more heat loss. Printed circuit<br />

boards are the carrier of the components<br />

and are therefore also<br />

highly involved in the matter of<br />

controlling the heat.<br />

The PCB by its nature is not a<br />

good thermal conductor. It is<br />

made of substrate materials that<br />

are insulating electrical interconnections<br />

between components.<br />

The thermal conductivity<br />

of a typical substrate material<br />

is about λ ~ 0.2 W/mK. However,<br />

copper, the material of the<br />

conductive traces of a PCB, has<br />

a high thermal conductivity of<br />

λ ~ 390 W/mK. Depending on<br />

the copper distribution the heat<br />

flux in a printed circuit board is<br />

normally better in the x-y plane<br />

compared to the heat flux in the<br />

z-axis (Figure 1).<br />

A power or ground plane has a<br />

bigger influence on the heat flux.<br />

The heat flux and direction is<br />

mainly dominated by the thermal<br />

conductivity of the materials<br />

and the ∆T in a given area.<br />

The conductive traces of a PCB<br />

in practise cannot be used as a<br />

good and efficient thermal conductor.<br />

Their cross sectional area<br />

is simply much too low.<br />

Many microelectronic components<br />

are designed with a predetermined<br />

thermal pathway inside<br />

their packages (Figure 2).<br />

The thermal loss of a plastic ball<br />

grid array (P-BGA) for example<br />

is dissipated via the base of the<br />

Figure 2: Thermal pathway inside component packages<br />

74 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Figure 3: Thermal vias in a PCB<br />

package whereas in a flip chip<br />

ball grid array (FC-BGA) the<br />

thermal loss is guided to the top<br />

surface of the package.<br />

The principle that the thermal<br />

loss of a component is transferred<br />

to the base of the package<br />

provides the ability to integrate<br />

a path for heat dissipation into<br />

the physical construction of a<br />

printed circuit board.<br />

A very common approach is to<br />

place an arrangement of vias<br />

as so called thermal vias in the<br />

PCB underneath the component<br />

(Figure 3).<br />

The base of the component is<br />

connected to the thermal vias on<br />

the top side of the PCB. The heat<br />

flux is transferred through these<br />

vias down to the bottom side of<br />

the PCB and then coupled into<br />

the heat sink or a cooling plate.<br />

For heat spreading the thermal<br />

vias are sometimes connected<br />

to power or ground planes of<br />

the PCB.<br />

This principle is widely used at<br />

nearly any extra charges because<br />

PCBs consists of lots of lots of<br />

vias anyway. The question is<br />

how efficient are thermal vias?<br />

They may work fine for many<br />

applications but the effective<br />

thermal conductivity of thermal<br />

vias is low due to the small<br />

amount of conductive materials<br />

that are involved. The heat flux<br />

flows mainly only through the<br />

very small cross sectional area<br />

of the copper plating at the hole<br />

wall of the vias. The centre of<br />

the vias remains usually open<br />

and unfilled, and the surrounding<br />

material is the substrate<br />

material of the PCB which is a<br />

good insulator.<br />

Local Heat Dissipation<br />

By Copper Coins<br />

To create a much more efficient<br />

path for heat dissipation the idea<br />

is to replace the arrangement of<br />

thermal vias by some piece of<br />

solid metal to increase substantially<br />

the amount of conductive<br />

material of thermal via arrays.<br />

The goal was to find methods<br />

and techniques that are compatible<br />

to the constructions and<br />

the manufacturing processes<br />

of printed circuit boards and<br />

that are suitable for any assembly<br />

processes. The material of<br />

choice is copper because of its<br />

high thermal conductivity and its<br />

excellent compatibility to PCB<br />

production processes.<br />

Several methods have been<br />

developed:<br />

• press-fitted copper coins,<br />

• adhesive bonded copper coins,<br />

• embedded copper coins.<br />

All these methods are using<br />

solid pieces of copper that are<br />

integrated into the mechanical<br />

construction of the printed circuit<br />

board during its origin production<br />

process.<br />

Press-fitted copper<br />

coins<br />

The insertion of copper coins in<br />

printed circuit boards by means<br />

of the press-fit method is a very<br />

cost effective technique that<br />

is practised e. g. on PCBs for<br />

engine controls in the automotive<br />

industry or for power amplifier<br />

in base stations of wireless<br />

networks.<br />

Copper coins are pressed in an<br />

intermediate production step into<br />

Figure 4: PCB with press-fitted copper coin<br />

appropriate openings of printed<br />

circuit boards. The openings can<br />

be plated or non-plated. After the<br />

coin insertion the normal production<br />

process flow continues.<br />

Figure 4 shows a segment of a<br />

printed circuit board with pressfitted<br />

copper coins.<br />

The copper coin is designed with<br />

a number of specific ribs along<br />

the outer peripheral surface<br />

helping to control how strong<br />

the coin is fastened in the cutout<br />

of the printed circuit board.<br />

The ribs are also maintaining the<br />

electrical connection between<br />

copper coin and PCB, e. g. the<br />

grounding.<br />

Adhesive bonded<br />

copper coins<br />

Another method is to attach the<br />

copper coins onto the PCB when<br />

Figure 5: PCB with adhesive bonded copper coin<br />

the normal fabrication process<br />

has been finished. The copper<br />

coins are bonded to the PCB in<br />

defined locations by using thermally<br />

and electrically conductive<br />

film adhesives (Figure 5).<br />

The copper coin in Figure 5 has<br />

a flange the spreads the heat and<br />

enables a better thermal connection<br />

to a heat sink or cold plate<br />

by enlargement of the effective<br />

surface area. It also carries the<br />

adhesive preform (grey colour).<br />

The bond strength of the bonded<br />

copper coins depends on the<br />

adhesive used, the type of surfaces,<br />

and also on the size and<br />

geometry of the bonded area.<br />

Depending on the selected adhesive<br />

the coin can be thermally<br />

and electrically connected to<br />

the PCB or insulated or only<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 75


RF & Wireless<br />

Thermal via array, 5 x 5 mm, via diameter = 0.5<br />

mm, PCB: 1.5 mm thick FR-4<br />

λ W /<br />

mK<br />

R t h<br />

K/W<br />

Vias plated with 25 microns thick Cu 14.5 4.1<br />

Vias plated with 27 microns thick Cu 15.6 3.8<br />

Vias plated with 30 microns thick Cu 17.2 3.5<br />

Vias (25 microns thick Cu) filled with conductive 15.4 3.9<br />

Silver paste<br />

Vias (25 microns thick Cu) filled with solder 25.2 2.3<br />

Vias filled with copper 75.9 0.8<br />

for comparison: 1 copper coin, Ø 4 mm 194 0.3<br />

Table 1: Effect of via filling<br />

Figure 6: PCB with embedded copper coin<br />

thermally or only electrically<br />

connected.<br />

Embedded copper<br />

coins<br />

If the copper coin is integrated<br />

into the construction of the<br />

printed circuit board at the same<br />

time and with the same process<br />

when all other layers of the PCB<br />

are laminated together then this<br />

method is called embedded<br />

copper coin. Window cuts are<br />

prepared into the cores and prepregs<br />

of a PCB stack and when the<br />

stack-up construction is assembled<br />

prior lamination the copper<br />

coins are placed into the window<br />

cuts. The embedded copper coins<br />

can be electrically connected to<br />

the PCB by plated through holes<br />

and galvanic copper deposition<br />

on the surface layers (Figure 6).<br />

The embedded copper coin is<br />

fully integrated in the layer<br />

construction and lies flush in<br />

plane on both sides of the printed<br />

circuit board.<br />

The press-fitting of copper coins<br />

is the most cost efficient technique<br />

of the three described<br />

methods in this paper. However,<br />

the press-fitting technique<br />

is limited to a maximal size of<br />

approx. 40 mm x 40 mm to avoid<br />

overstressing the PCB with a too<br />

high mechanical load during the<br />

press-fitting process. Therefore,<br />

the two other methods can be<br />

seen as back-up solutions for<br />

the case that press-fitted copper<br />

coins are not the best suitable<br />

technique for a specific application.<br />

Further Designs And<br />

Developments<br />

Copper coins with<br />

cavities<br />

Some high power transistors are<br />

housed in packages with metal<br />

flanges for heat spreading and<br />

dissipation. They are normally<br />

soldered or bolt down on heat<br />

sinks or cold plates. The copper<br />

coin technology provides a solution<br />

to assemble such devices<br />

directly onto a printed circuit<br />

board (Figure 7).<br />

The copper coin of Figure 7<br />

includes a cavity in which the<br />

flange of the power transistor<br />

will be placed for assembly.<br />

The design of the cavity matches<br />

perfectly to the shape and<br />

design of the flange. The depth<br />

of the cavity is designed in such<br />

a way that the flange is fully<br />

captured while the leads of the<br />

power transistor are aligned<br />

straight over the solder pads of<br />

the PCB for best performances.<br />

This method provides the opportunity<br />

to assemble such power<br />

devices in an automated process<br />

directly onto the PCB without the<br />

need of some manual operation.<br />

Cavities can be designed into<br />

any of the copper coin methods<br />

described in this paper.<br />

Chip-on-Coin<br />

The latest development on<br />

copper coin technology is<br />

addressed to bare die attachment.<br />

The well known chip-on-board<br />

technology (COB) is used to<br />

reduce physical space (miniaturisation)<br />

and therefore improves<br />

signal performance (signal<br />

integrity) and speed. But it also<br />

eliminates the package of the die<br />

which could be used for a new<br />

approach for heat dissipation: the<br />

Chip-on-Coin technique.<br />

The bare die is attached directly<br />

on a copper coin of the printed<br />

circuit board. The elimination<br />

of the housing of the die provides<br />

an advantage for the heat<br />

dissipation compared to conventional<br />

housed components<br />

because some thermal boundaries<br />

are removed from the thermal<br />

pathway. The lower number<br />

of thermal interfaces in the thermal<br />

pathway leads to a reduced<br />

overall thermal resistance and<br />

to a much higher efficiency in<br />

the heat dissipation of the chip.<br />

Compared to components in<br />

packages the junction temperature<br />

falls. The mismatch of the<br />

thermal expansion between the<br />

copper coin and the substrate<br />

Figure 7: Press-fitted coin with cavity<br />

Figure 8: Chip-on-Coin technique<br />

76 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Figure 9: left: thermal vias, right: copper coin<br />

material of bare dies can be compensated<br />

by replacing copper<br />

with some material compositions<br />

that are better suited for direct<br />

die attachment such as Tungsten-<br />

Copper or Molybdenum-Copper.<br />

An example of the Chip-on-Coin<br />

technique is shown in Figure 8.<br />

An arrangement of bare dies is<br />

attached on a coin that is integrated<br />

into the PCB construction.<br />

The dies are connected with the<br />

PCB by wire bonding.<br />

Thermal Vias Versus<br />

Copper Coins<br />

The better efficiency of copper<br />

coins compared to thermal via<br />

arrays can be analysed with thermographic<br />

images (Figure 9).<br />

Figure 9 shows two thermographic<br />

images of the power transistor<br />

stage shown in Figure 4.<br />

In the left hand image the power<br />

transistor is mounted onto an<br />

array of thermal vias. The maximal<br />

temperature of the component<br />

was measured to 105 °C.<br />

The power transistor in the<br />

right hand image is placed over<br />

a copper coin that is press-fitted<br />

into the PCB. The maximal<br />

temperature for this case is<br />

only 90 °C.<br />

As the copper coin has a higher<br />

thermal conductivity than<br />

an array of thermal vias of the<br />

same size the temperature of<br />

the power transistor is reduced<br />

by 15 °C in this example. This<br />

is a significant reduction of the<br />

temperature of the component<br />

that could increase the life time<br />

and reliability of the component<br />

and the whole system.<br />

Some calculations<br />

To illustrate the performance of<br />

copper coins versus thermal via<br />

arrays we can calculate the thermal<br />

conductivity and the thermal<br />

resistance.<br />

The effective thermal conductivity<br />

λ eff 1 and the thermal resistance<br />

R th 1 of a thermal via array<br />

can be calculated with the following<br />

equations:<br />

and for a thermal pad with<br />

copper coin λ eff 2 and R th 2 in a<br />

similar way:<br />

Where<br />

λ eff k is the effective thermal conductivity,<br />

R th k is the thermal resistance,<br />

A is the surface area of the thermal<br />

array or the thermal pad,<br />

λ i is the thermal conductivity<br />

of the centre of the via (hole),<br />

the copper of the vias (via), the<br />

substrate material (mat), and the<br />

copper coin (coin),<br />

A i is the surface area of all centres<br />

of the vias, of all copper in<br />

the vias, of the substrate material<br />

in the array or pad, and the coin,<br />

d is the thickness of the PCB.<br />

As an example we calculate the<br />

thermal conductivity and the<br />

thermal resistance of a thermal<br />

via array and a thermal pad<br />

with copper coin as shown in<br />

Figure 10. Both fields are same in<br />

size, 5 x 5 mm. The thermal via<br />

array consists of 25 vias with a<br />

diameter of 0.5 mm and a copper<br />

plating thickness of 25 microns<br />

in the vias. The copper coin has<br />

a diameter of 4 mm.<br />

The thermal conductivity of the<br />

thermal pad with the copper<br />

coin is λ eff 2 = 194 W/mK and<br />

for the thermal via array we get<br />

the result of λ eff 1 = 14.5 W/mK.<br />

Assuming a PCB thickness of<br />

1.5 mm we get a thermal resistance<br />

for the thermal pad with<br />

copper coin of R th 2 = 0.31 K/W<br />

and for the thermal via array<br />

R th 1 = 4.14 K/W.<br />

It can be seen that the thermal<br />

conductivity of the thermal pad<br />

with a copper coin compared to<br />

a thermal via array is more than<br />

10 times higher, thus the thermal<br />

resistance of the copper coin is<br />

more than 10 times lower.<br />

The effect of via filling<br />

The example of the preceding<br />

section can be used to discuss<br />

the effect of filling the vias in<br />

the thermal via array (Table 1).<br />

The centre of the vias can be<br />

filled to enhance the thermal<br />

conductivity by replacing the<br />

air with some material of better<br />

thermal conductivity. They can<br />

be filled with conductive Silver<br />

paste which increases the thermal<br />

conductivity only slightly.<br />

That small gain in thermal conductivity<br />

could also be achieved<br />

when a few microns of additional<br />

copper are plated into the vias.<br />

A filling of the vias with some<br />

kind of solid metal such as solder<br />

or copper results in a much<br />

better thermal conductivity if a<br />

void-free filling can be achieved.<br />

However, via filling with<br />

electrolytic deposited copper<br />

in mass production is currently<br />

only feasible at a low aspect<br />

ratio (typ. 1:1), e. g. for microvias.<br />

In whatever way via filling<br />

is applied it will not reach the<br />

performance level of the copper<br />

coin method.<br />

Reliability<br />

For PCBs with copper coins it<br />

is necessary that the coins are<br />

integrated into the PCBs with<br />

a high level of mechanical precision<br />

to meet specific parameters<br />

and specifications such as<br />

flatness requirements for QFN<br />

components as an example. Also<br />

the press-fitting process shall<br />

not harm the surrounding area<br />

of the cut-out of the PCB when<br />

the coin is pressed in. Therefore,<br />

the process of attaching copper<br />

coins into the construction of the<br />

PCB has been carefully develo-<br />

Test<br />

Parameter<br />

Lead-free reflow<br />

J-STD-003A<br />

soldering (10 x)<br />

Thermal shock 1000 cycles: - 55 °C to + 125 °C<br />

Thermal stress<br />

6 x 10 sec. on 288 °C solder float bath<br />

Ageing<br />

1000 h at 125 °C<br />

(temperature storage)<br />

Electrochemical migration 1000 h at 85 °C and 85 % r. h.<br />

(humidity storage)<br />

Delamination test pre-cond. 72 h at 40 °C, 92 % r. H.<br />

solder stress 20 sec. at 288 °C<br />

Push-out force<br />

typ. > 500 N (dep. on coin design and<br />

size)<br />

Table 2: Reliability tests<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 77


RF & Wireless<br />

Figure 10: Thermal via array (left) vs. copper coin (right)<br />

ped. The highest level of precision<br />

can be achieved when the<br />

copper coins are inserted in a<br />

sequential order, coin by coin.<br />

This process can be done fully<br />

automated and the force that is<br />

provided during the coin insertion<br />

can be controlled and monitored<br />

for each individual coin.<br />

How well the press-fitted copper<br />

coins are fastened in the PCB or<br />

the bond strength of the adhesive<br />

bonded copper coins is measured<br />

by the so called push-out test,<br />

a test that has been especially<br />

developed for the copper coin<br />

technique (Figure 11a). This test<br />

is typically done before and after<br />

some thermal stress. It also can<br />

be performed with PCBs at some<br />

elevated temperature to prove the<br />

condition at operating temperature<br />

for example. The quality of<br />

the bonding layer on adhesive<br />

bonded copper coins is checked<br />

in addition with ultra sonic scans<br />

(Figure 11b).<br />

The printed circuit boards have<br />

to pass several extensive reliability<br />

and stress tests before<br />

they are released for customer<br />

applications. In some cases FEM<br />

simulations are supporting this<br />

phase of product development.<br />

Table 2 lists some typical reliability<br />

tests that printed circuit<br />

boards with copper coins must<br />

pass.<br />

Summary<br />

Figure 11: a) Push-out force (left), b) sonic scan (right)<br />

The integration of copper coins<br />

for heat dissipation into the structure<br />

of printed circuit boards is a<br />

proven and reliable technique. It<br />

provides a highly efficient way<br />

to dissipate heat from electronic<br />

components.<br />

Various methods and techniques<br />

have been developed to provide<br />

the circuit designer flexibility<br />

in terms of board design and<br />

choice of materials. The advantage<br />

over thermal via arrays has<br />

been demonstrated.<br />

The method of press-fitted<br />

copper coins is the most attractive<br />

solution for the industry<br />

because the implementation is<br />

very simple and does not require<br />

much effort, the costs are very<br />

reasonable. If larger coins are<br />

needed then some alternative<br />

methods such as adhesive bonded<br />

coins and embedded coins<br />

can be used.<br />

The principle of integrating<br />

coins into the PCB construction<br />

is also suitable for bare die<br />

attachment, providing a much<br />

lower thermal resistance in the<br />

thermal pathway.<br />

All of these techniques are established<br />

methods and are being<br />

already applied in a wide range<br />

of applications. They can be<br />

found in automotive electronics,<br />

industrial electronics, and in telecom<br />

infrastructure as well as in<br />

defence and avionics systems.<br />

Just recently press-fitted copper<br />

coins have been designed into<br />

the rigid section of rigid-flexible<br />

circuit board as well. ◄<br />

Machine-to-Machine Applications with Industry Leading Cellular Engines<br />

Skyworks Solutions, Inc. announced that<br />

its SkyOne Ultra 2.5 and diversity receive<br />

(DRx) modules for mobile applications<br />

have been adopted by some of the world’s<br />

leading machine-to-machine (M2M)<br />

module manufacturers to provide high<br />

performance, high speed 4G LTE capability.<br />

These fully integrated and tested<br />

systems, packaged in extremely small<br />

form factors, enable M2M suppliers including<br />

Fibocom, Sierra Wireless, and Telit<br />

to extend plug and play, high-speed cellular<br />

connectivity across an endless array<br />

of Internet of Things (IoT) products and<br />

applications – in any global region and on<br />

any wireless network.<br />

SkyOne Ultra 2.5 covers over 20 LTE<br />

frequency bands in a complete front-end<br />

solution; inclusive of power amplification,<br />

duplex filtering and antenna switching.<br />

Skyworks’ DRx improves receiver sensitivity<br />

and cell edge performance while<br />

addressing all major downlink carrier<br />

aggregation combinations. This highly<br />

differentiated solution integrates low noise<br />

amplification, receive filtering, and band<br />

switching. By supporting global and regionally<br />

optimized SKUs in the same PCB<br />

footprint, these platforms uniquely enable<br />

cost-effective, high performance architectures<br />

with ultimate flexibility. According<br />

to a recent Cisco VNI report, M2M<br />

will be one of the fastest growing mobile<br />

connection vehicles as global IoT applications<br />

continue to gain traction in consumer<br />

and business environments. Cisco<br />

forecasts that globally, M2M connections<br />

will grow from 780 million in 2016 to 3.3<br />

billion by 2021, at a compounded annual<br />

growth rate of 34 percent. Further, M2M<br />

mobile connections will exceed a quarter<br />

of total devices and connections by 2021,<br />

as devices evolve from 2G to 3G, 4G and<br />

higher technologies.<br />

■ Skyworks Solutions, Inc.<br />

www.skyworksinc.com<br />

78 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Fachbücher für die<br />

Praxis<br />

Dezibel-Praxis<br />

Richtig rechnen mit dB, dBm, dBµ, dBi, dBc und dBHz<br />

Frank Sichla, 17,5 x 25,5 cm, 94 S., 82 Abb., zahlreiche<br />

Tabellen und Diagramme;120 Aufgaben zur Selbstkontrolle, mit<br />

Lösungen.<br />

ISBN 978-88976-056-2, 2007, 12,80 €<br />

Art.-Nr.:118064<br />

Das Dezibel ist in der Nachrichtentechnik zwar fest<br />

etabliert, erscheint aber oft noch geheimnisvoll. Will<br />

man genauer wissen, was dahinter steckt, kann man<br />

zu mathematiklastigen und trockenen Lehrbüchern<br />

greifen. Darin stehen viele Dinge, die man in der Funkpraxis<br />

gar nicht braucht und die eher verwirren. Andererseits<br />

vermisst man gerade die „Spezialitäten“,<br />

denen man schon immer auf den Grund gehen wollte.<br />

Der Autor dieses Buches hat dieses Dilemma<br />

erkannt und bietet daher hier eine frische, leicht<br />

verständliche und mit 120 Aufgaben und Lösungen<br />

überaus praxisgerechte Präsentation des Verhältnismaßes<br />

„dB“ mit all seinen Facetten.<br />

Aus dem Inhalt:<br />

• Umrechnen bei Spannungen und Strömen<br />

• Pegel – Spannung oder Strom verstärken und dämpfen<br />

– Spannungspegel – Rechenregeln der Dezibel-<br />

Welt –Ausgangspunkt db-Angabe – Signalgenerator,<br />

Pegelmesser und Pegelplan<br />

• Umrechnen bei Leistungen<br />

• Leistung verstärken und dämpfen – Leistungspegel –<br />

Leistung und Spannung<br />

• Dezibel-Anwendung bei Hochfrequenzleitungen<br />

• Längen- und Frequenzabhängigkeit der Dämpfung –<br />

Verhältnisse bei Fehlanpassung – Das Schirmungsmaß<br />

• Dezibel-Anwendung bei Antennen<br />

• Gewinn – Öffnungswinkel – Vor/Rück-<br />

Verhältnis – EIRP und ERP – Funkwellen-Ausbreitung<br />

– Leistungsflussdichte – Richtfaktor – Wirkfläche –<br />

Ausbreitungsdämpfung<br />

• Dezibel-Anwendung beim Rauschen von Verstärkern,<br />

Empfängern und Antennen<br />

• Rauschbandbreite – Widerstandsrauschen<br />

und elektronisches Rauschen – Rauschmaß –<br />

Rauschen von Empfängern – Antennenrauschen –<br />

Großsignalverhalten – Rauschtemperatur und<br />

Systemgüte/Gütemaß<br />

• Dezibel-Anwendung bei Oszillatoren und Sendern<br />

• Ober- und Nebenwellen – Rauschen von Oszillatoren<br />

und Sendern – dBc/Hz und CNR<br />

Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter<br />

www.beam-verlag.de<br />

oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de


RF & Wireless<br />

EMV<br />

AXIEM EM Simulation/Verification of a<br />

Cadence Allegro PCB<br />

This application<br />

example outlines<br />

the electromagnetic<br />

(EM) simulation and<br />

verification flow that<br />

exists between Cadence<br />

Allegro printed circuit<br />

board (PCB) design<br />

software and NI AWR<br />

Design Environment,<br />

specifically Microwave<br />

Office circuit design<br />

and AXIEM EM<br />

analysis software, for<br />

a simple PCB design.<br />

The PCB consisted of a<br />

transmission line, two<br />

discontinuities, and<br />

ground via arrays.<br />

Special thanks to Oliver<br />

Werther (oliver@<br />

effictiverfsolutions.com) of<br />

Effective RF Solutions for<br />

his contributions to this<br />

application example<br />

Figure 1: Allegro PCB file<br />

Step-by-step instructions follow<br />

that explain how to first export<br />

a PCB design created within the<br />

Cadence Allegro PCB editor via<br />

an IPC2581 compatible file and<br />

then how to import the IPC2581<br />

file into NI AWR Design Environment<br />

through its PCB import<br />

wizard.<br />

Following the export/import<br />

steps, the creation of an EM<br />

simulation structure is shown<br />

and the tradeoffs between design<br />

complexity and simulation time<br />

are discussed. Lastly, an introduction<br />

to basic EM port configuration<br />

and simulation settings<br />

is provided and a comparison<br />

of the AXIEM EM simulation<br />

against measured results<br />

is shown.<br />

Step 1 - Export an<br />

IPC2581 Compatible<br />

File from Cadence<br />

Allegro<br />

In the Allegro PCB editor, open the<br />

file AWR-Allegro-Demo-1.brd<br />

(Figure 1). Next, verify that<br />

the correct PCB layer stackup<br />

has been entered into the crosssection<br />

editor of Allegro. The<br />

PCB layer information shown in<br />

the cross-section editor will be<br />

exported as part of the IPC2581<br />

file (Figure 2). Now, in Allegro,<br />

select File – Export – IPC<br />

2581… to open the dialog as<br />

shown in Figure 3. Select the<br />

Figure 3: Allegro export editor<br />

dialog box<br />

desired output file name, the<br />

IPC2581 version (IPC2581-B),<br />

and the functional mode (USER-<br />

DEF).<br />

Utilize the layer mapping editor<br />

to select the layers to be<br />

exported. (Note: To streamline<br />

the import and simulation<br />

setup for EM simulations using<br />

AXIEM, the number of layers<br />

should be minimized to contain<br />

only the relevant metal structures.)<br />

Assembly and paste mask<br />

layers should not be exported.<br />

Selecting Export in the IPC2581<br />

dialog exports the specified<br />

layers of the board file into a<br />

IPC2581-B compatible file.<br />

Step 2 - Import the<br />

IPC2581 File Into<br />

NI AWR Design<br />

Environment<br />

Figure 2: Allegro cross-section editor<br />

Invoke from within NI AWR<br />

software the PCB import<br />

wizard that is located in the<br />

wizard section of the project<br />

manager (Figure 4). For this<br />

application example, open<br />

the IPC2581 demo file AWR-<br />

XFL3010_Through.xml and<br />

select the layers to be imported<br />

on the layers tab of the import<br />

wizard (Figure 5).The Nets tab<br />

(Figure 6) provides an option to<br />

import only a subset of selected<br />

80 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

Figure 4: PCB import wizard Figure 5: Layers tab of the import wizard Figure 6: Nets tab of the import wizard<br />

nets of a project. Select the nets<br />

GND and Through.<br />

Step 3 - Ready the PCB<br />

Layout Data for EM<br />

Simulation/Verification<br />

Using the layout editor within<br />

NI AWR Design Environment,<br />

the imported IPC2581-B file can<br />

be reviewed, edited, and prepared<br />

for an EM simulation. It is<br />

a best practice to review each<br />

layer individually and verify for<br />

proper import of all metal and<br />

via structures.<br />

An EM simulation structure can<br />

now be created either by selecting<br />

all of the imported metal<br />

structures or a subsection of the<br />

metal structures. In the layout<br />

editor, select all metal structures<br />

on layer 1 and layer 2, including<br />

all vias, and then select Layout<br />

– Copy to EM Structure.<br />

In the new EM structure dialog<br />

box, convert the layout data into<br />

an EM simulation structure by<br />

selecting the desired EM simulator,<br />

for example, AWR AXIEM<br />

- Async. Set the initialization<br />

options to From StackUp and<br />

select the desired PCB stackup,<br />

in this example SUB1 (Figure 7).<br />

Next Microwave Office and<br />

AXIEM will attempt to assign<br />

ports automatically and provide<br />

an overview list of all<br />

possible port connections that<br />

were detected (Figure 8). For<br />

this example, all ports except<br />

the ports connected to the nets<br />

Through and GND will be disabled<br />

and the port numbers 3<br />

and 4 will be re-labeled to ports<br />

1 and 2, as shown in Figure 9.<br />

Select OK in the EM ports dialog<br />

box to create the EM simulation<br />

structure with the pre-defined<br />

ports 1 and 2. To open the 3D<br />

EM layout view, select the EM<br />

structures in the EM structures<br />

folder in the project manager<br />

and select View 3D EM Layout<br />

(Figure 10). The original Allegro<br />

PCB board file contained four<br />

metal layers, but only layers 1<br />

and 2 have been imported into<br />

NI AWR software. The length<br />

of the via that extend below the<br />

metal of layer 2 provide an indication<br />

that the Allegro layout file<br />

has been successfully imported.<br />

It should be noted that PCB<br />

layer stack information does<br />

not have to be reentered after<br />

the IPC2581-B file is imported,<br />

provided that the cross-section<br />

editor in Allegro contained all<br />

the required PCB stackup data<br />

(thickness of each layer, permittivity,<br />

conductivity).<br />

The renamed EM port labels 1<br />

and 2 are now correctly displayed<br />

in the AXIEM 2D and 3D<br />

views and their properties can<br />

be verified or edited by first<br />

selecting a port in the 2D view,<br />

followed by a right mouse click<br />

(RMB) -> Shape Properties (or<br />

double click on the port). The<br />

port types will be assigned with<br />

the auto property per default.<br />

For this example, the auto property<br />

can be left unchanged since<br />

the EM simulation is set up as<br />

a two-layer board, where layer<br />

2 is a dedicated ground plane.<br />

For EM structures that utilize<br />

more layers, these port properties<br />

must be accurately set to reflect<br />

the correct ground reference of<br />

each port.<br />

Figure 7: New EM structure dialog box<br />

Figure 8: EM ports overview list<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 81


RF & Wireless<br />

Figure 9: All ports except the ones connected to Through and<br />

GND are disabled. Ports 3 and 4 are relabelled to 1 and 2<br />

To generate the mesh for this<br />

EM structure, first specify the<br />

frequency range for the EM<br />

simulation. Set the frequency<br />

range to 1...6001 MHz with<br />

100 MHz steps under the<br />

options sVetting of the EM<br />

Figure 10: 3D EM layout view<br />

structure in the project manager<br />

(Figure 11). Select Mesh from<br />

the project manager (RMB on<br />

the desired EM structure), as<br />

shown in Figure 12. This will<br />

produce the result shown in<br />

Figure 13.<br />

Mesh Complexity and<br />

EM Simulation Run<br />

Time<br />

The meshed structure (Figure 13)<br />

can now be simulated but it will<br />

require a significant amount of<br />

memory and lengthy run times.<br />

While Cadence Allegro provides<br />

an elegant method to place via<br />

arrays around metal structures,<br />

traces, and transmission lines<br />

to improve shielding between<br />

nets and traces, this approach is<br />

not friendly to EM simulation/<br />

verification.<br />

Vias are represented as circular<br />

tubes inside of EDA layout software.<br />

This representation can<br />

present unnecessarily long simulation<br />

run time for EM analysis<br />

tools. Thus, the defacto approach<br />

for EM software is to approximate<br />

a via with a polygon.<br />

The number and shape of the vias<br />

in the design could be reduced<br />

manually, a better approach is<br />

to invoke “rules” to simplify the<br />

layout and speed up the simulation<br />

without sacrificing accuracy.<br />

Step 4 - Using Import<br />

Rules to Simplify EM<br />

Structures<br />

The PCB import wizard that was<br />

used to import the IPC2581-<br />

compatible Allegro layout file<br />

automatically creates a schematic<br />

that contains a STACKUP<br />

option element (Figure 14) with<br />

the PCB properties contained<br />

within the Cadence Allegro<br />

cross-section editor.<br />

The dielectric layer tab shows<br />

the thickness and material definition<br />

of each layer, while the<br />

Materials Defs lists the detailed<br />

material properties that are used<br />

in this design.<br />

The rules tab enables the user to<br />

specify additional rules that can<br />

be applied when the layout is<br />

copied to an EM structure within<br />

the NI AWR Design Environment<br />

platform. A few example<br />

rules are shown below to provide<br />

a quick-reference starting point<br />

for simplifying the EM structure.<br />

RESHAPE_CIRCLE_DIVS<br />

<br />

The RESHAPE_CIRCLE_DIVS<br />

setting specifies the <br />

to be used to approximate<br />

all circles, either on a particular<br />

layer or all layers. For the rule<br />

RESHAPE_CIRCLE_DIVS = 4,<br />

Figure 11: Options setting of the EM<br />

structure in the project manager<br />

Figure 12: Project manager showing mesh<br />

selection<br />

Figure 13: Mesh of the EM structure in<br />

AXIEM<br />

82 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


RF & Wireless<br />

via(s) will be approximate with<br />

a square.<br />

RESHAPE_CIRCULAR_<br />

ARCS_DIVS <br />

The rule RESHAPE_CIRCLE_<br />

ARCS_DIVS = 8 will specify<br />

the number of divisions for each<br />

360-degree circle.<br />

MERGE_VIA_RADIUS_<br />

MULT <br />

The MERGE_VIA_RADIUS_<br />

MULT can be used to merge all<br />

via into a solid metal connection<br />

(for instance, a metal “wall’),<br />

which significantly reduces the<br />

complexity of the EM structure.<br />

The use of rules (Figure 15)<br />

significantly reduced the complexity<br />

of the EM structure, as<br />

shown in the meshed layout view<br />

in Figure 16.<br />

Figure 14: Cadence layout file – STACKUP option element revealing board properties<br />

Step 5 - Simulation<br />

Versus Measured Data<br />

For this instance of the design,<br />

the EM simulation was finished<br />

in just a few minutes on a<br />

standard OTS Windows-based<br />

PC, since all ground vias were<br />

replaced by solid ground metal<br />

shapes.<br />

The EM simulation results were<br />

then compared against network<br />

analyzer measurements<br />

and simulation results versus<br />

measured data correlation are<br />

revealed in Figure 17.<br />

Figure 15: STACKUP options element in Allegro<br />

Conclusion<br />

This application example has<br />

presented a step-by-step method<br />

for using the EM simulation<br />

and verification flow between<br />

Cadence Allegro and NI AWR<br />

Design Environment to design a<br />

simple PCB, inclusive of a transmission<br />

line, two discontinuities,<br />

and ground via arrays. The creation<br />

of an EM simulation structure<br />

has been illustrated, as well<br />

as the tradeoffs between design<br />

complexity and simulation time.<br />

An introduction to basic EM<br />

port configuration and simulation<br />

settings has been provided<br />

and a comparison of the AXIEM<br />

EM simulation against measured<br />

results has been shown. ◄<br />

Figure 16: Meshed graph of the EM structure<br />

Figure 17: AXIEM EM simulation results versus network analyzer<br />

measurements<br />

hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 83


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handling, Surface- in coaxial,flat-pack, oder Rackmount-Typ surface bei 50 mount oder and 75 Ohm rack Systemimpedanz.<br />

mount<br />

housings for 50 and 75 Ω systems.<br />

Die Design-Palette umfasst 2- bis 48-Weg-Ausführungen<br />

From 2-way through mit 48-way Phasenkonfigurationen designs, with 0°, 90°, für or 0°, 180° 90° oder 180°.<br />

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9/13/17 10:56 AM


RF & Wireless/Impressum<br />

Signal Demodulation, Vector Signal Analysis,<br />

I/Q Analysis added to FieldFox Analyzer<br />

Keysight Technologies, Inc.<br />

announced new enhancements<br />

for its FieldFox handheld RF<br />

and microwave analyzers. Field-<br />

Fox analyzers now connect to<br />

Keysight’s 89600 VSA software,<br />

the industry’s leading toolset for<br />

signal demodulation and vector<br />

signal analysis.<br />

Some Highlights:<br />

• Keysight’s new 89600 VSA<br />

software link enables design<br />

and troubleshooting of APCO-<br />

25 and TETRA devices for<br />

public safety radio<br />

• Keysight’s portable I/Q capture<br />

and analysis solution is<br />

ideal for field installation and<br />

maintenance; interference<br />

identification and analysis;<br />

and signal demodulation<br />

• Keysight’s FieldFox provides<br />

multiple instruments in one<br />

integrated, lightweight unit<br />

The FieldFox to 89600 VSA link<br />

provides a powerful combination<br />

of hardware and software<br />

for design and troubleshooting<br />

of devices using signal formats,<br />

including:<br />

• APCO-25 and TETRA for<br />

public safety radio<br />

• IEEE 802.11p for wireless<br />

vehicular communications<br />

• Low-power wide area networks<br />

and other formats for<br />

the internet of things (IoT)<br />

• Cellular communications<br />

including LTE, WCDMA<br />

and GSM<br />

“With increased spectral density<br />

and complex signal waveforms,<br />

engineers can find it challenging<br />

to identify and understand<br />

unique signal characteristics”,<br />

said Dan Dunn, vice president<br />

and general manager, Aerospace,<br />

Defense and Government<br />

Solutions. “Option 351 provides<br />

a new I/Q analyzer mode for<br />

FieldFox, a portable I/Q capture<br />

and analysis solution ideal for<br />

field-based communication systems<br />

applications; interference<br />

identification and analysis; and<br />

signal demodulation.”<br />

The FieldFox I/Q analyzer<br />

provides frequency and time<br />

domain measurements and customizable<br />

multi-domain display<br />

views. Users can capture and<br />

analyze I/Q data directly on the<br />

instrument, or capture and save<br />

the data for post analysis using<br />

Keysight’s 89600 VSA software,<br />

MATLAB, Python Toolkit or<br />

other third-party demodulation<br />

software.<br />

FieldFox’s I/Q analyzer mode<br />

also enables verification of baseband<br />

subsystems and final signal<br />

chain integration, as well as<br />

troubleshooting of signal quality<br />

degradation due to hardware and<br />

software issues. Users can gain<br />

further insight into RF signal<br />

environments by regenerating<br />

and playing back I/Q capture<br />

data using a vector signal generator.<br />

Furthermore, engineers can<br />

apply environmental fading profiles<br />

to I/Q data using a vector<br />

signal generator to determine<br />

the performance of a receiver.<br />

FieldFox I/Q analyzer allows<br />

users to capture up to 10 MHz<br />

of flatness- and phase-corrected<br />

I/Q data, and measure magnitude<br />

spectrum (frequency domain)<br />

and RF envelope as well as I/Q<br />

waveform (time domain). With<br />

FieldFox, users can customize up<br />

to four simultaneous and multidomain<br />

measurement views, and<br />

enhance performance with features<br />

such as amplitude and IF<br />

alignment before capture. Field-<br />

Fox saves I/Q capture data file<br />

types including comma separated<br />

values (CSV), text (TXT), SDF<br />

(compatible with 89600 VSA<br />

software) and MATLAB (MAT).<br />

“Combining the new 89600<br />

VSA software and I/Q recording<br />

capabilities with real-time spectrum<br />

analysis makes FieldFox an<br />

ideal portable solution for engineers<br />

and technicians to analyze,<br />

understand and detect signals in<br />

any environment”, Dunn added.<br />

■ Keysight Technologies<br />

www.keysight.com<br />

hf-Praxis<br />

ISSN 1614-743X<br />

Fachzeitschrift für HFund<br />

Mikrowellentechnik<br />

• Herausgeber und Verlag:<br />

beam-Verlag<br />

Krummbogen 14<br />

35039 Marburg<br />

Tel.: 06421/9614-0<br />

Fax: 06421/9614-23<br />

info@beam-verlag.de<br />

www.beam-verlag.de<br />

• Redaktion:<br />

Dipl.-Ing. Reinhard Birchel<br />

(RB)<br />

Ing. Frank Sichla (FS)<br />

redaktion@beam-verlag.de<br />

• Anzeigen:<br />

Myrjam Weide<br />

Tel.: +49-6421/9614-16<br />

m.weide@beam-verlag.de<br />

• Erscheinungsweise:<br />

monatlich<br />

• Satz und Reproduktionen:<br />

beam-Verlag<br />

• Druck & Auslieferung:<br />

Brühlsche<br />

Universitätsdruckerei<br />

Der beam-Verlag übernimmt<br />

trotz sorgsamer Prüfung der<br />

Texte durch die Redaktion<br />

keine Haftung für deren inhaltliche<br />

Richtigkeit.<br />

Handels- und Gebrauchsnamen,<br />

sowie Warenbezeichnungen<br />

und dergleichen<br />

werden in der Zeitschrift ohne<br />

Kennzeichnungen verwendet.<br />

Dies berechtigt nicht zu der<br />

Annahme, dass diese Namen<br />

im Sinne der Warenzeichenund<br />

Markenschutzgesetzgebung<br />

als frei zu betrachten<br />

sind und von jedermann ohne<br />

Kennzeichnung verwendet<br />

werden dürfen.<br />

86 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>


Anleitung zur Handhabung der Schnellsteckverbindungen (“Push-On”) der Serien N,<br />

TNC und 7/16. Sie koppeln in Sekunden an die Standardbuchse des gleichen Typs.<br />

1. Verwandeln Sie ihr Standard-Kabel mit<br />

N-Stecker in ein “Push-On”-Kabel mit<br />

Hilfe des “Push-On”-Adapters.<br />

2. Fassen Sie den Adapter fest am Rändel<br />

der Schiebemutter an.<br />

3. Setzen Sie den Adapter auf die Buchse<br />

des Gegenstücks auf und bewegen Sie die<br />

Schiebemutter ganz nach vorne. Die Feststellmutter<br />

muss dabei gelöst sein.<br />

4.Lassen Sie die Schiebemutter zurückrutschen,<br />

sie verriegelt dann automatisch. Die Verbindung<br />

ist hergestellt, in Sekunden und sicher, und die<br />

Verbindung ist komplett verriegelt.<br />

5. Zum Lösen der Verbindung bewegen Sie die<br />

Schiebemutter nach vorne. Um zu verhindern,<br />

dass die Mutter wieder zurückrutscht, setzen Sie<br />

Ihre Finger dabei auf der Feststellmutter auf.<br />

6. Sichergestellt durch Ihre Finger auf der<br />

Feststellmutter kann die Schiebemutter nicht<br />

zurückrutschen, und Sie können den Schnellstecker<br />

jetzt wieder abziehen.<br />

Anleitung zur Handhabung der Schnellsteckverbindungen (“Push-On”) SMA male und SMA female.<br />

Diese Schnellsteckverbindungen können mit jedem standardmäßigen SMA verbunden werden.<br />

1. Verwandeln Sie ihr Standard-Kabel mit<br />

SMA Stecker in ein “Push-On”-Stecker-Kabel<br />

durch Aufschrauben des “Push-On-m”-Adapters.<br />

2. Aus Ihrem Standard-Kabel ist jetzt ein<br />

SMA-Stecker-Schnellverbindungs-Kabel<br />

geworden.<br />

3. Stecken Sie den SMA Schnellstecker auf<br />

die standardmäßige SMA Buchse des Gegenstücks<br />

auf. Die Verbindung ist in Sekunden<br />

hergestellt.<br />

4. Um die Verbindung zu lösen, ziehen Sie<br />

den Schnellstecker einfach ab.<br />

Unsere Kontaktdaten:<br />

www.spectrum-et.com<br />

Email: sales@spectrum-et.com<br />

Tel.: +49-89-3548-040<br />

Fax: +49-89-3548-0490<br />

1. Verwandeln Sie ihr Standard-Kabel mit<br />

SMA Stecker in ein “Push-On”-Buchse-<br />

Kabel durch Aufschrauben des “Push-Onf<br />

”-Adapters.<br />

2. Aus Ihrem Standard-Kabel ist jetzt ein<br />

SMA-Buchse-Schnellverbindungs-Kabel<br />

geworden.<br />

3. Stecken Sie die SMA Schnellverbindungs-Buchse<br />

auf den standardmäßigen SMA<br />

Stecker des Gegenstücks auf. Die Verbindung<br />

ist in Sekunden hergestellt.<br />

4. Um die Verbindung zu lösen, ziehen Sie<br />

die Schnellverbindungs-Buchse einfach<br />

ab.


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und 2-20 GHz oder ein beliebiger Micro Lambda Oszillator oder Synthesizer für<br />

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als Bandpass von 0,4-50 GHz mit 4,6 und 7 stufigen Filtern oder Bandsperre<br />

von 0,5-20 GHz mit 10, 12, 14 und 16 stufigen Filtern erhältlich.<br />

Die Einstellungen können entweder über Drehknopf, Tastatur, USB oder Ethernet<br />

vorgenommen werden.<br />

Für den sofortigen Einsatz benötigtes Zubehör, inkl. Software wird mitgeliefert!<br />

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Synthesizers<br />

600 MHz to 20 GHZ<br />

MLSW-series<br />

Synthesizers<br />

600 MHz to 16 GHz<br />

MLTO-series<br />

TO-8<br />

Oscillators<br />

2 to 16 GHz<br />

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