1-2018
Fachzeitschrift für Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik
Fachzeitschrift für Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik
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Januar 1/<strong>2018</strong> Jahrgang 23<br />
HF- und<br />
Mikrowellentechnik<br />
IsoLOG 3D Mobile –<br />
Die erste 3D-Antenne für 9 kHz bis 6 GHz<br />
Aaronia, Seite 36<br />
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Editorial<br />
Fusionsfieber in der Chipbranche<br />
Autor:<br />
Ing. Frank<br />
Sichla<br />
hf-praxis<br />
Der US-Konzern Analog<br />
Devices hat seinen Mitbewerber<br />
Linear Technology für etwa 15<br />
Milliarden Dollar übernommen.<br />
Um ein Gefühl für diese Dimension<br />
zu bekommen, kann man<br />
daran denken, dass Intel der mit<br />
Abstand größte Chiphersteller<br />
der Welt ist mit einem Umsatz<br />
von derzeit rund 50 Milliarden<br />
Dollar. Damit ist diese Übernahme<br />
zwar ein gewisser Paukenschlag,<br />
jedoch nicht unbedingt<br />
eine Ausnahmeerscheinung<br />
in der Chipbranche. Denn<br />
dort läuft schon seit etwa drei<br />
Jahren eine Übernahmewelle -<br />
und deren Ende ist wohl noch<br />
nicht abzusehen. Zurzeit ist es<br />
eher so, dass ein Firmenkauf den<br />
nächsten jagt: Die Fusionswelle<br />
ist längst nicht abgeklungen, die<br />
Konsolidierung läuft auf vollen<br />
Touren.<br />
Was sind die Ursachen? Das<br />
erwähnte Beispiel kann helfen,<br />
diese Frage zu beantworten.<br />
Zunächst einmal: Linear galt<br />
schon seit längerer Zeit aufgrund<br />
seiner lukrativen Geschäfte als<br />
attraktiver Übernahmekandidat.<br />
Die Halbleiter-Firma erwirtschaftete<br />
einerseits hohe Margen,<br />
und andererseits werden<br />
ihre Ingenieure wegen ihrer Kreativität<br />
geschätzt.<br />
Doch nun zum Kern der Sache:<br />
Analog Devices, so hieß es,<br />
wolle durch die Übernahme<br />
sein Geschäft mit solchen elektronischen<br />
Produkten ausbauen,<br />
die analoge in digitale Signale<br />
umwandeln. Das ist glaubhaft,<br />
Datenwandler sind zurzeit ein<br />
heißes Thema in der Branche.<br />
Sie sind unverzichtbar für die<br />
moderne Informationstechnologie<br />
und müssen dem Trend nach<br />
mehr Bandbreite und höherer<br />
Dynamik bei möglichst noch<br />
energieeffizienterer Arbeitsweise<br />
folgen. Diese Technik wird<br />
schon seit langem beispielsweise<br />
bei Sensoren genutzt, die etwa<br />
Temperatur, Lichtstärke oder<br />
Feuchtigkeit messen. Aber vor<br />
allem moderne Kommunikationssysteme,<br />
wie wir sie etwa in<br />
Smartphones finden, sind auf sie<br />
angewiesen. Außerdem werden<br />
sie immer mehr auch in Autos<br />
verbaut und sind zentrale Bausteine<br />
für Zukunftstechnologien<br />
wie das Internet der Dinge und<br />
das autonome Fahren.<br />
Analog-Chef Vincent Roche<br />
sagte im Zusammenhang mit<br />
der Transaktion: „Im Halbleitergeschäft<br />
ist Wachstum seit einigen<br />
Jahren nur noch schwer zu<br />
erreichen. Jene Unternehmen mit<br />
finanziellen Möglichkeiten nutzen<br />
diese.“ Das stimmt. Es gibt<br />
einen erbitterten Preiskampf.<br />
Hinzu kommt aber, dass es für<br />
die Unternehmen immer schwieriger<br />
wird, noch mehr Rechenleistung<br />
auf einen Chip zu packen,<br />
ohne dass die Kosten für Entwicklung<br />
und Produktion kräftig<br />
steigen. Deshalb wird versucht,<br />
von „economies of scale“ zu profitieren<br />
– vorzugsweise durch<br />
Zukäufe und Fusionen.<br />
Doch Roche ließ durchblicken,<br />
dass es beim Kauf von Linear<br />
um mehr ging. Die Übernahme,<br />
so sagte er, schaffe „eine branchenweit<br />
führende Innovationsmaschine.“<br />
Mit anderen Worten:<br />
Es geht darum, sich an die<br />
Spitze zu setzen. Verständlich<br />
insbesondere dann, wenn man<br />
die Konkurrenz nicht nur im<br />
Lande, sondern weltweit sieht.<br />
Denn Japan, Korea und längst<br />
auch China sind ernstzunehmende<br />
Mitbewerber für amerikanische<br />
und hiesige Unternehmen.<br />
Und auch dort schläft man<br />
nicht. So ließ sich der japanische<br />
Telekomkonzern Softbank den<br />
erfolgreichen britischen Chipentwickler<br />
ARM sogar 29 Milliarden<br />
Euro kosten. Somit ist<br />
der Deal von Analog Devices<br />
nur ein Mosaikstein im großen<br />
Bild, das in den nächsten Jahren<br />
höchstwahrscheinlich noch<br />
um einige neue Facetten reicher<br />
werden wird!<br />
Ing. Frank Sichla<br />
hf-praxis<br />
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hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 3
Inhalt 1/<strong>2018</strong><br />
Januar 1/<strong>2018</strong> Jahrgang 23<br />
Die ganze Bandbreite<br />
der HF-und MW-Technik<br />
HF- und<br />
IsoLOG 3D Mobile –<br />
Die erste 3D-Antenne für 9 kHz bis 6 GHz<br />
Aaronia, Seite 36<br />
Mikrowellentechnik<br />
WWW.AARONIA.DE<br />
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Zum Titelbild:<br />
IsoLOG 3D Mobile –<br />
Die erste 3D-Antenne<br />
für 9 kHz bis 6 GHz<br />
Die neue Breitbandantenne<br />
ist eine kompakte All-in-One-<br />
Lösung, die lästige Antennenwechsel<br />
während der Messung<br />
unnötig macht. Sie ermöglicht<br />
sechs Stunden Akku-Betrieb<br />
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Anwendungen – vor<br />
allem im Bereich der<br />
Überwachung und Sicherheit<br />
– in immer größerem<br />
Umfang eingesetzten,<br />
preiswerten und leicht zu<br />
fliegenden Drohnen werfen<br />
leider auch eine Reihe von<br />
Sicherheitsproblemen auf.<br />
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Zynq UltraScale+<br />
RFSoC-Familie<br />
mit integrierter<br />
HF-Signalkette<br />
Xilinx, Inc. meldete die<br />
ersten Auslieferungen<br />
seiner Zynq<br />
UltraScale+RFSoC-<br />
Familie, deren<br />
Architektur die<br />
HF-Signalkette in einem<br />
SoC integriert. Dies<br />
ist ein bedeutender<br />
Technologie-Durchbruch<br />
im Hinblick auf<br />
Anwendungen für 5G<br />
Wireless, Cable Remote-<br />
PHY und Radar. 40<br />
High efficient heat dissipation on printed circuit boards<br />
This paper describes various techniques for dissipating heat from heat generating<br />
electrical components on printed circuit boards (PCBs). Small copper coins that are<br />
matching the shape of the electrical components are located underneath the component<br />
and are integrated into the PCB construction. 74<br />
Rubriken in diesem Heft:<br />
Schnellste Channel-Sounding-Lösungen<br />
für 5G<br />
National Instruments gab die Zusammenarbeit mit dem<br />
amerikanischen Telekommunikationsanbieter AT&T bei<br />
einem der weltweit schnellsten und genauesten Systeme für die<br />
Charakterisierung des Funkkanals im Millimeterwellenbereich<br />
für 5G bekannt. 32<br />
Editorial. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3<br />
Inhalt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4<br />
Aktuelles. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6<br />
Marktübersicht Messtechnik . . . . . . . 10<br />
Messtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20<br />
Titelstory . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36<br />
Antennen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39<br />
Wireless . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40<br />
EMV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41<br />
Funkmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42<br />
Baugruppen/Module . . . . . . . . . . . . . 47<br />
Bauelemente . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48<br />
Grundlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52<br />
Stromversorgung . . . . . . . . . . . . . . . 56<br />
Applikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59<br />
RF & Wireless . . . . . . . . . . . . . . . . . 60<br />
Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86<br />
5
Aktuelles<br />
Aerospace & Defence Tool Box<br />
Die neue Aerospace<br />
and Defence Tool<br />
Box von Microlease<br />
vereinfacht den Zugang<br />
zu speziellem Testund<br />
Messequipment<br />
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Die Microlease Aerospace and<br />
Defence Tool Box wurde von<br />
Spezialisten konzipiert, die mit<br />
der Arbeit mit Herstellern im<br />
A&D Bereich vertraut sind.<br />
Dazu zählt das gesamte Spektrum<br />
rund um die Produktion,<br />
Inbetriebnahme oder Reparatur<br />
von Anwendungen wie Radar,<br />
Mikrowellenkommunikation,<br />
Mobilfunk, Satellitentests und<br />
elektronische Sicherheitssysteme.<br />
Die Tool Box bietet Kunden<br />
eine Zeit sparende und<br />
kostengünstige Lösung, insbesondere<br />
für Projekte (oder<br />
Programme) bei denen spezialisierte,<br />
leistungsstarke Geräte<br />
zeitlich begrenzt benötigt werden,<br />
z.B. von wenigen Monaten<br />
bis zu mehreren Jahren.<br />
Ausstattung<br />
Zur breiten Palette an Equipment<br />
zählen Analyser, Signalgeneratoren<br />
und andere Geräte, die<br />
sich in dieser Branche bewährt<br />
haben, darunter:<br />
• Keysight N9040B: Highend-<br />
Spektrumanalyser bis 50 GHz:<br />
der Referenzanalysator für<br />
die Luft- und Raumfahrtbranche,<br />
der eine detaillierte Analyse<br />
hoher Frequenzen und<br />
die Erfassung sporadischer<br />
Signale oder Störsignale ermöglicht<br />
• Rohde & Schwarz FSH-18:<br />
tragbarer Spektrumanalyser<br />
für den Feldeinsatz mit Funktionen<br />
wie Interferenzsuche,<br />
Geotagging und Antennenfeldstärkenmessung<br />
neben Spektrum-,<br />
Vektor-Netzwerk- und<br />
Kabel-/Antennenanalyse<br />
• Keysight N5225A: Highend-Netzwerkanalysator<br />
bis 50 GHz, mit erweiterten<br />
Messungen und integrierten<br />
Pulsmodulatoren und Pulsgeneratoren<br />
• Anritsu S820D: tragbarer<br />
20-GHz-Netzwerkanalyser<br />
für Außendiensttechniker, die<br />
mit Mikrowellen-Kommunikationssystemen<br />
arbeiten. Der<br />
Analyser ist in der Lage, die<br />
Messgenauigkeit in anspruchsvollen<br />
HF-Umgebungen aufrechtzuerhalten<br />
und bietet<br />
Datenanalyse- und Reporting-Tools.<br />
• Keysight E8257D: Signalgenerator,<br />
der extrem schnell ist,<br />
Hochleistungsgeräte testet und<br />
ein äußerst niedriges Phasenrauschen<br />
für Doppler-Radar-,<br />
ADC- und Empfänger-Abblockungstest<br />
bietet<br />
• Tektronix AWG70002: Arbiträrsignalgenerator<br />
für die<br />
Generierung von Breitbandsignalen<br />
bis 20 GHz<br />
• Mobilfunk-Testgeräte, wie<br />
der Viavi JD745 CellAdvisor<br />
und Basisstations-Tester<br />
mit Stromverbrauchs-, Interferenz-<br />
und Systemleistungs-<br />
Analyse<br />
• große Auswahl an Feldinstrumenten,<br />
wie tragbare Übertragungs-<br />
und Mobilfunktester,<br />
z.B. der Keysight Fieldfox für<br />
die Spektrum- und Netzwerkanalyse<br />
(bis 50 GHz)<br />
Zur umfangreichen Auswahl<br />
zählen auch namhafte Stromversorgungen,<br />
Rauschgeneratoren,<br />
Oszilloskope, Multimeter,<br />
Datenerfassungsgeräte, Zähler,<br />
Halbleiter-Parametrierer, Impedanzanalyser,<br />
Funktions-/Pulsgeneratoren,<br />
Logikanalyser und<br />
Umweltprüfgeräte.<br />
Schnelle Anpassung<br />
„Hersteller müssen ihre Prüfund<br />
Testkosten genau überblicken,<br />
um innerhalb vereinbarter<br />
Zeitrahmen liefern<br />
zu können“, so George Acris,<br />
Marketing Director bei Microlease.<br />
„Unsere neue Aerospace<br />
and Defense Tool Box, die von<br />
unseren eigenen Fachleuten konfiguriert<br />
wird, vereinfacht die<br />
Beschaffung der richtigen Geräte<br />
und erfüllt zeitlich begrenzte<br />
Anforderungen, die von wenigen<br />
Monaten bis zu mehreren Jahren<br />
dauern können – kostengünstig<br />
und mit umfassendem Support.<br />
Die Tool Box beinhaltet qualitativ<br />
hochwertige und zuverlässige<br />
Geräte, die umfassend<br />
gepflegt und kalibriert werden.<br />
Die schnelle Lieferung ermöglicht<br />
es unseren Kunden, zeitkritische<br />
Projekte kostenkontrolliert<br />
und flexibel abzuschließen. Auch<br />
eine schnelle Anpassung des<br />
Equipments ist während eines<br />
Projekts möglich.“<br />
Erweitertes Konzept<br />
Die neue Aerospace and Defence<br />
Tool Box erweitert das erfolgreiche<br />
Konzept von Microlease,<br />
das alle Anforderungen einer<br />
bestimmten Branche bedient,<br />
die ein einziges, umfassendes<br />
Gerätepaket benötigt. Alternative<br />
Tool-Box-Optionen, die<br />
derzeit von Microlease erhältlich<br />
sind, richten sich an die<br />
Automotive-, Halbleiter- und<br />
Bahnindustrie. Außerdem sind<br />
weitere Tool-Box Optionen für<br />
andere Branchen für die nahe<br />
Zukunft geplant. ◄<br />
6 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Aktuelles<br />
Testlösungen im Bereich Advanced Driver<br />
Assistance Systems<br />
Die Unternehmen Konrad Technologies<br />
GmbH, SET GmbH,<br />
S.E.A. Datentechnik GmbH,<br />
measX GmbH & Co. KG bilden<br />
eine Kooperation – ADAS<br />
IIT-Innovation In Test – und<br />
nutzen ihre Kompetenzen im<br />
Bereich Advanced Driver Assistance<br />
Systems (ADAS), Sensor<br />
Fusion, Hardware-in-the-Loop<br />
(HiL), V2X-Kommunikation,<br />
GNSS-Simulation und Datenmanagement,<br />
um Lösungen<br />
aus einer Hand für vollkommen<br />
autonome Fahrzeuge anzubieten.<br />
Mit der ADAS IIT Kooperation<br />
bieten die vier technologisch<br />
innovativen Unternehmen<br />
einen einzigartigen Ansatz für<br />
den ADAS-Test, indem sie ihr<br />
Wissen und ihre Fähigkeiten<br />
vereinen, um hochskalierbare,<br />
zukunftssichere ADAS-Testlösungen<br />
zu entwickeln, welche<br />
auf standardisierten Plattformen<br />
von National Instruments (NI)<br />
basieren.<br />
ADAS- Testlösungen<br />
Die ADAS IIT Gruppe ist die<br />
erste Vereinigung, die kostenoptimierte,<br />
konsolidierte ADAS-<br />
Testlösungen für virtuelle Testfahrten<br />
in Bezug auf Sensor<br />
Fusion, HiL-Testsysteme, V2X-<br />
Kommunikation, GNSS-Simulation<br />
und integrierte Datenmanagementsysteme<br />
kombiniert.<br />
Dieses einzigartige Konzept,<br />
welches auf NI-Plattformen<br />
basiert, wird dazu beitragen,<br />
autonome Fahrzeuge sicherer<br />
und schneller als erwartet auf<br />
den Markt zu bringen.<br />
„Wir freuen uns, dass die offene<br />
Plattform und das Ökosystem<br />
von NI die vier ADAS IIT Ingenieurunternehmen<br />
befähigen, die<br />
zunehmende Testkomplexität<br />
hochintegrierter, vollautomatisierter<br />
ADAS-HiL-Testlösungen,<br />
welche Sensor Fusion und Zielsimulation<br />
sowie V2X- Kommunikation<br />
und GNSS-Simulation<br />
abdecken, zu bewältigen“, sagt<br />
Rahman Jamal, Global Technology<br />
& Marketing Director,<br />
National Instruments. „Die<br />
Kombination unserer flexiblen<br />
Software wie NI LabVIEW,<br />
modularen Hardware-Plattform<br />
wie PXI und die umfangreiche,<br />
technische Kompetenz<br />
der ADAS IIT sorgen dafür,<br />
dass unsere gemeinsamen Kunden<br />
die modernste Technologie<br />
erhalten, die sie zur Beschleunigung<br />
der Forschung und Entwicklung<br />
autonomer Fahrzeuge<br />
benötigen.“<br />
Kompletter, flexibler<br />
Baukasten<br />
Die Expertisen der Konrad Technologies<br />
GmbH im Bereich<br />
ADAS Sensor- Fusion, der<br />
SET GmbHim Bereich HiL, der<br />
S.E.A. Datentechnik GmbH, im<br />
Bereich V2X Kommunikation<br />
und GNSS Applikation sowie<br />
der measX GmbH & Co. KG im<br />
Bereich Datenmanagement bilden<br />
einen kompletten, flexiblen<br />
Baukasten vom Design über die<br />
Entwicklung, Implementierung<br />
und Validierung bis hin zur Produktion.<br />
Die Unternehmen haben sich<br />
darauf verständigt, bei der Erforschung<br />
und Entwicklung einer<br />
nahtlosen One-Stop-Lösung<br />
zusammenzuarbeiten, um das<br />
autonome Fahren noch vorhersehbarer<br />
und sicherer zu machen,<br />
eine Lösung, die eine wesentlich<br />
robustere und leistungsfähigere<br />
Architektur in der Automobilindustrie<br />
bietet und die Entwicklungszeiten<br />
für Automobilhersteller<br />
vereinfacht und verkürzt.<br />
Die Nachfrage nach vollkommen<br />
autonomen Fahrzeugen<br />
erfordert effiziente Testsysteme,<br />
nicht nur für RADAR<br />
oder LIDAR, sondern auch für<br />
Sensor Fusion Technik, die den<br />
Input aller Fahrzeugsensoren<br />
synchron kombiniert. Man<br />
sei immer bestrebt, optimale<br />
Lösungen für die Prüfung von<br />
Sensor Fusion zu offerieren, die<br />
Timing-, Trigger-, Validierungsund<br />
Synchronisationsfähigkeiten<br />
in einem bieten. „Eine Kombination<br />
dieser Technologien mit<br />
HiL, V2X und hocheffizienten<br />
Datenmanagementsystemen<br />
wird in der Automobilindustrie<br />
sehr hohe Standards setzen und<br />
ich freue mich sehr, dass ADAS<br />
IIT an der Spitze dieser technologischen<br />
Innovationen steht“,<br />
sagt Michael Konrad, Geschäftsführer<br />
der Konrad Technologies<br />
GmbH.<br />
„Da echte Testfahrten sehr zeitaufwändig<br />
sind, viele Testfahrer-<br />
Ressourcen erfordern und nicht<br />
zu 100% wiederholt werden können,<br />
sind virtuelle Testfahrten<br />
zur Prüfung heutiger Sensoren<br />
und Sensor Fusion Electronic<br />
Control Units (ECU) für das<br />
zukünftige autonome Fahren<br />
unvermeidlich. Deshalb bringen<br />
wir unser Fachwissen in Bezug<br />
auf hochkomplexe, innovative<br />
ADAS-HiL-Testlösungen in<br />
die Kooperation ein und sind<br />
begeistert, Teil dieser führenden<br />
Zusammenarbeit zu sein“,<br />
hört man von Frank Heidemann,<br />
Geschäftsführer der SET GmbH.<br />
„V2X wird zu einem integrierten<br />
Bestandteil zukünftiger Fahrzeuge<br />
und ADAS-Systeme. Die<br />
Prüfung entlang der Entwicklungskette<br />
erfordert die eingehende<br />
Expertise von RF- und<br />
V2X- Protokollen sowie die<br />
Systeminteraktion mit anderen<br />
Sensoren wie GNSS, RADAR<br />
oder LIDAR. Unter Berücksichtigung<br />
dieser Anforderungen<br />
hat sich S.E.A. dazu<br />
entschieden, eng mit führenden<br />
NI-Partnern zusammenzuarbeiten,<br />
um mit neuen Kernkompetenzen<br />
modernste Testsysteme<br />
und weltweite Entwicklungsunterstützung<br />
anzubieten“, so<br />
das Statement von Dr. Gerd<br />
Schmitz, Geschäftsführer der<br />
S.E.A. Datentechnik GmbH.<br />
Schließlich Dr. Joachim<br />
Hilsmann, Geschäftsführer der<br />
measX GmbH & Co. KG: „Das<br />
Testen von mehreren ADAS-<br />
Sensoren sowie kompletten<br />
Fahrzeugen in realen Situationen<br />
produziert sehr viele Daten,<br />
die in Informationen umgewandelt<br />
werden müssen. measX als<br />
langjähriger Spezialist für technisches<br />
Datenmanagement und<br />
Analyse technischer Daten, ist<br />
stolz darauf, seine Kompetenz<br />
in die Kooperation einbringen<br />
zu können.“<br />
Führende Partnerschaft<br />
Die Kooperation wurde im ersten<br />
Quartal 2017 geschlossen. Es ist<br />
die führende Partnerschaft mit<br />
Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur,<br />
die es ermöglicht,<br />
komplette ADAS-Testlösungen<br />
in einer Laborumgebung zu<br />
erstellen, die die heutige Validierung<br />
und den Prüfung im realen<br />
Leben ersetzt. Mehr als 300<br />
Ingenieure in Europa, Asien und<br />
den USA arbeiten an den nächsten<br />
Schritten in Richtung eines<br />
kompletten Tests von vollkommen<br />
autonomen Fahrzeugen in<br />
einer virtuellen Umgebung vom<br />
Entwurf bis zur Entwicklung,<br />
Implementierung, Validierung<br />
bis hin zur Produktion sowie dem<br />
Service rund um den Globus.<br />
■ Konrad Technologies GmbH<br />
SET GmbH – Smart<br />
Embedded Technologies<br />
S.E.A. Datentechnik GmbH<br />
measX GmbH & Co. KG<br />
8 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Aktuelles<br />
Arrow Electronics und Rohde & Schwarz intensivieren<br />
Zusammenarbeit<br />
Arrow Electronics und Rohde &<br />
Schwarz haben ihre Zusammenarbeit<br />
vertraglich auf eine neue<br />
Grundlage gestellt. Das neue<br />
Abkommen sieht einheitliche<br />
Von links: Werner Minich,<br />
Director of Corporate<br />
Procurement Electronic<br />
Components, Rohde &<br />
Schwarz, Thomas Reisinger,<br />
Vice President Sales DACH,<br />
Arrow Components, Markus<br />
Bullinger, Regional Sales<br />
Director, Arrow Intelligent<br />
Systems, Peter Schlindwein,<br />
Vice President Corporate<br />
Procurement, Rohde &<br />
Schwarz, Jens Möckel,<br />
Strategic Purchasing<br />
Electronic Components,<br />
Rohde & Schwarz, Won-<br />
Young Weinbuch, Director<br />
of Corporate Procurement<br />
Assemblies & Instruments,<br />
Martin Bielesch, President<br />
Arrow EMEA Components<br />
Rahmenbedingungen für Arrow<br />
Components, Arrow Intelligent<br />
Systems (AIS) und Richardson<br />
RFPD vor. Arrow Components<br />
bedient das klassische Spektrum<br />
an elektronischen Komponenten,<br />
wie Halbleiter, passive<br />
und elektromechanische<br />
Bauteile und Steckverbinder<br />
sowie umfangreiche Logistik-<br />
und Design-Services über den<br />
gesamten Lebenszyklus einer<br />
Anwendung. Arrow Intelligent<br />
Systems ist spezialisiert<br />
auf Board- und Systemebene-<br />
Computing, Displays, Software,<br />
Betriebssysteme und Speicher-<br />
Lösungen und bietet Services<br />
wie Systemintegration. Der zu<br />
Arrow gehörende Spezialdistributor<br />
Richardson RFPD hat<br />
seinen Fokus auf RF-, Wireless-,<br />
Energie- und Power-Lösungen.<br />
Arrow ist breit aufgestellt, um<br />
Rohde & Schwarz weltweit<br />
viele in der Produktion benötigte<br />
Technologien und umfassende<br />
Supply-Chain- und Design-<br />
Engineering-Services aus einer<br />
Hand bereitzustellen.<br />
■ Arrow Electronics<br />
www.arrow.com<br />
■ Rohde & Schwarz<br />
GmbH & Co. KG<br />
www.rohde-schwarz.com<br />
RF Energy Toolkit für RF-Systeme auf GaN-on-Si-Basis<br />
M/A-COM Technology Solutions Inc. teilte<br />
mit, dass seine RF Energy Toolkits ab sofort<br />
bestellt werden können. Das Unternehmen<br />
trägt damit der rapide steigenden Nachfrage<br />
der Kunden nach einer flexiblen und kosteneffektiven<br />
Entwicklungsplattform Rechnung,<br />
mit der sich die Markteinführung<br />
leistungsfähiger, energieeffizienter Solid-<br />
State-RF-Systeme beschleunigen lässt. Die<br />
RF Energy Toolkits von MACOM sind für<br />
den Einsatz in kommerziellen Märkten<br />
bestimmt, deren Spektrum vom Kochen<br />
über Beleuchtung, industrielle Heizung<br />
und Trocknung, Medizin/Pharmazie bis zu<br />
Kfz-Zündsystemen und mehr reicht. Die<br />
Toolkits geben Ingenieuren die Möglichkeit,<br />
GaN-on-Si-Lösungen auf schnelle und<br />
einfache Weise als hochgradig präzise und<br />
effiziente Energiequelle zu nutzen.<br />
Die umfassende Vielseitigkeit und einfache<br />
Anwendung des RF Energy Toolkits von<br />
MACOM strafft die Entwicklungszyklen<br />
und die Kosten GaN-on-Si-basierter RF-<br />
Systeme und befähigt Ingenieure dazu, die<br />
Restriktionen der bisherigen Magnetrons<br />
hinter sich zu lassen und bei vergleichbaren<br />
Kostenstrukturen einen deutlich höheren<br />
Wirkungsgrad zu erzielen als mit LDMOSbasierten<br />
Systemen. Mit dem Toolkit lässt<br />
sich die RF-Energieerzeugung genau auf<br />
die Anforderungen der jeweiligen Anwendung<br />
abstimmen – einfach auf Knopfdruck<br />
und über ein intuitives Display-Interface.<br />
OEMs, die am Design komplexerer RF-<br />
Energy-Anwendungen arbeiten, können<br />
auf MACOM und sein Partner-Netzwerk<br />
zurückgreifen, wenn es um die Entwicklung<br />
kundenspezifischer Applikatoren und<br />
Algorithmen und um fachkundige technische<br />
Unterstützung geht. Das RF Energy<br />
Toolkit in Stichworten:<br />
• Einfach anzuwendende, komplette Entwicklungsplattform<br />
minimiert Designkomplexität<br />
und Kosten von Solid-State-<br />
RF-Systemen<br />
• Toolkit verkürzt die Entwicklungszyklen<br />
für Ingenieure, die bestehende Produktdesigns<br />
an GaN-basierte RF-Energy-<br />
Quellen anpassen wollen<br />
• Kommerzielle OEMs erhalten die Gelegenheit,<br />
von den massiven Marktchancen<br />
für Solid-State-Lösungen in den<br />
Bereichen Kochen, Beleuchtung, industrielle<br />
Heizung und Trocknung, Medizin/Pharmazie<br />
und Kfz-Zündsysteme<br />
zu profitieren<br />
Die RF Energy Toolkits von MACOM<br />
kommen mit dem eingebauten GaN-on-<br />
Si-Leistungstransistor von MACOM auf<br />
eine Leistungsabgabe von bis zu 300 W.<br />
Bei höherem Leistungsbedarf lassen sie<br />
sich einfach parallelschalten. Die Toolkits<br />
unterstützen den gepulsten und den Dauerstrichbetrieb<br />
im 2,45-GHz-Band, künftige<br />
Toolkits außerdem das 915-MHz-Band.<br />
■ MACOM<br />
www.macom.com/rfenergy<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 9
HF- und<br />
Mikrowellentechnik<br />
Schwerpunkt in diesem Heft:<br />
Messtechnik<br />
Neuer Analoger<br />
High-End-HF-/Mikrowellensignalgenerator<br />
Der R&S SMA100B ist ebenso die perfekte<br />
Wahl als Taktquelle zur Charakterisierung<br />
von D/A-Wandlern. Aufgrund des<br />
extrem niedrigen Phasenrauschens ist der<br />
resultierende Jitter des Signals minimal und<br />
beeinflusst die Messergebnisse der D/A-<br />
Wandler nicht.<br />
Vor der Gesamtintegration eines Radarsystems<br />
werden oft hochreine Lokaloszillator-<br />
Signale zur Verifikation der Systemperformance<br />
benötigt. Der R&S SMA100B ist<br />
dafür die ideale Lösung, da er Signale mit<br />
hohem Pegel und extrem niedrigem trägernahen<br />
Phasenrauschen (10 GHz, –83 dBc/Hz,<br />
10 Hz Offset) bereitstellen kann.<br />
Der bis zu 20 GHz einsetzbare analoge<br />
Signalgenerator R&S SMA100B stellt<br />
hochreine Signale mit niedrigsten Phasenrauschwerten<br />
bei allen Offsetfrequenzen<br />
bereit (1 GHz, –152 dBc/Hz, 20 kHz Offset).<br />
Ingenieure müssen daher keine Kompromisse<br />
mehr zwischen Ausgangsleistung<br />
und störungsfreiem Dynamikbereich<br />
(SFDR) eingehen. Der SMA100B erzeugt<br />
bis zu 38 dBm HF-Ausgangsleistung mit<br />
CelsiStrip ®<br />
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einem 6-GHz-Gerät und bis zu 32 dBm im<br />
Mikrowellenbereich mit einem 20-GHz-<br />
Gerät. Oberwellen sind im gesamten Frequenzbereich<br />
extrem niedrig; über 6 GHz<br />
liegen sie sogar deutlich unter 70 dBc bei<br />
18 dBm Ausgangsleistung. Nichtharmonische<br />
Signalanteile liegen unter 110 dBc bei<br />
einem Ausgangssignal von 1 GHz.<br />
Der R&S SMA100B ist derzeit der einzige<br />
analoge Signalgenerator, der zusätzlich zum<br />
hochreinen analogen HF-Signal ein zweites,<br />
unabhängig einstellbares, hochreines<br />
und synchronisiertes Taktsignal bis zu einer<br />
Frequenz von 6 GHz zur Verfügung stellen<br />
kann. Auf diese Weise können A/D- Wandler<br />
mit einem einzigen analogen Signalgenerator<br />
charakterisiert werden. Durch das<br />
extrem niedrige Breitbandphasenrauschen<br />
des Clock-Synthesizer-Ausgangssignals<br />
(100 MHz, –175 dBc/Hz, 30 MHz Offset)<br />
kann das echte Signal-zu-Rausch-Verhältnis<br />
moderner A/D-Wandler nachgewiesen<br />
werden.<br />
Hochqualitative<br />
Basisstationen<br />
Die Selektivität eines Basisstationsempfängers<br />
wird unter anderem daran bemessen,<br />
wie gut große Störsignale unterdrückt<br />
werden. Bei der Simulierung von Inbandund<br />
Außerband-Störsignalen mit dem R&S<br />
SMA100B sorgt die Option Ultra Low Phase<br />
Noise des Geräts dafür, dass sich Phasenund<br />
Breitbandrauschen des simulierten<br />
Störsignals nur minimal auf das Nutzsignal<br />
auswirken. Nur durch die hervorragende<br />
Signalqualität des R&S SMA100B<br />
lässt sich die echte Störunterdrückung einer<br />
Basisstation nachweisen (z.B. Breitbandrauschen<br />
bei 10 GHz unter –160 dBc/Hz bei<br />
30 MHz Offset).<br />
Mit der Option Ultra High Output Power<br />
kann der R&S SMA100B Ausgangspegel<br />
bis zu 38 dBm zur Verfügung stellen. Damit<br />
werden externe Verstärker in automatisierten<br />
Testumgebungen überflüssig. Durch die integrierte<br />
verschleißfreie, elektronische Eichleitung,<br />
die jetzt auch in 20-GHz-Geräten<br />
standardmäßig eingebaut ist, stellt Rohde<br />
& Schwarz sicher, dass auch bei Millionen<br />
von Pegelumschaltzyklen die Nutzungsdauer<br />
des Testsystems maximiert wird und<br />
kein Verschleiß am Gerät auftritt.<br />
■ Rohde &Schwarz<br />
www.rohde-schwarz.com<br />
10 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Marktübersicht Messtechnik ®<br />
Signalisierungstester<br />
ermöglicht LTE-Advanced/<br />
1-Gbps-IP-Datendurchsatz<br />
Anritsu Corporation gab bekannt, dass der<br />
Funktionsumfang des beliebten Signalisierungstesters<br />
MD8475B als All-in-One-<br />
Basisstationssimulator durch die Markteinführung<br />
der Enhanced Multi-Signalling Unit<br />
MD8475B-071 und der LTE-4×4-MIMO-<br />
Option MX847550B-041 nun weiter verstärkt<br />
wurde.<br />
Diese neue Option unterstützt die Konfiguration<br />
einer Simulationsumgebung für<br />
1-Gbps-IP-Datenverbindungen, die 4×4-<br />
MIMO mit höherer Modulation (256QAM)<br />
und Carrier Aggregation kombiniert. Bei den<br />
bisherigen 1-Gbps-Simulatoren waren komplizierte<br />
Versuchsaufbauten mit mehreren<br />
Geräten erforderlich. Der All-in-One-Tester<br />
MD8475B erhöht die Prüfeffizienz der<br />
Messung und senkt die Investitionskosten.<br />
Die Erweiterung der MD8475B-Funktionen<br />
wird bei der Entwicklung von 4×4-MIMO-<br />
Downlink-Mobilfunk-Endgeräten für LTE<br />
eine wesentliche Rolle spielen.<br />
Der Signalisierungstester MD8475B ist<br />
ein All-in-One-Basisstationssimulator zur<br />
Evaluierung verschiedener Kommunikationstechnologien<br />
von LTE-Advanced bis<br />
zu 2G. Seine umfassende Testabdeckung<br />
und die komfortable Bedienbarkeit mit bis<br />
zu acht HF-Testports, zudem SmartStudio<br />
(Zustandsmaschinen-GUI) mit einer Vielzahl<br />
von Parametereinstellungen, gewährleisten<br />
ein einfache Bearbeitung der Konfiguration<br />
einer Evaluierungsumgebung für<br />
Mobilfunkendgeräte, die Carrier Aggregation<br />
unterstützen.<br />
■ Anritsu, Corp.<br />
www.anritsu.com<br />
Signalgenerator integriert<br />
schnelles Daten-Streaming<br />
in kompaktem Gerät<br />
Der neue IZT S1010 Signalgenerator ist<br />
oft die optimale Lösung für anspruchsvolle<br />
Anwendungen, die ein umfangreiches,<br />
schnelles Daten-Streaming erfordern.<br />
Zusätzlich profitieren Anwender von<br />
den kleineren Abmessungen, im Vergleich<br />
zum bewährten S1000 mit externer Speichererweiterung.<br />
Die Daten-Streaming-Funktionalität wird im<br />
IZT S1010 mit schnellen SSDs integriert,<br />
womit das parallele Streaming mehrerer<br />
VSGs (Virtual Signal Generators) ermöglicht<br />
wird. Dank der leistungsfähigen Streaming-Funktion<br />
können beispielsweise mehrere<br />
DAB-ETI-Signale (Ensemble Transport<br />
Interface) oder EDI-Signale (Encapsulation<br />
of DAB Interfaces) in Echtzeit moduliert<br />
werden, um Empfänger, Funkgeräte und<br />
Chips zu testen.<br />
Der IZT S1010 beinhaltet alle erforderlichen<br />
digitalen Signalverarbeitungsfunktionen<br />
und wird mit 4 x 1 TB SSDs (optional)<br />
sowie einem 250-GB-SSD-Systemlaufwerk<br />
geliefert. Auf die SSD-Festplatten kann von<br />
extern über robuste HDD-Einschübe zugegriffen<br />
werden. Mit den SSD-Speichern können<br />
Testvektoren extrem schnell gespeichert<br />
bzw. gestreamt werden. Da die SSDs über<br />
keine beweglichen Teile verfügen, sind sie<br />
sehr robust.<br />
Der IZT S1010 ist in einem 19-Zoll-Gehäuse<br />
mit drei Höheneinheiten untergebracht. Mit<br />
vielfältigen HF-Hardware- und Software-<br />
Optionen kann das Gerät entsprechend den<br />
Kundenanforderungen konfiguriert werden.<br />
Außerdem steht eine optionale Montageschiene<br />
für den Einbau in 19-Zoll-Schaltschränken<br />
zur Verfügung. Zudem ist der<br />
IZT S1010 mit einer optionalen optischen<br />
10-Gbit-LAN-Schnittstelle für den schnellen<br />
Datenaustausch zwischen den internen<br />
SSD-Speichern und einem externen Daten-<br />
Speichermedium erhältlich. Mit dieser<br />
Option sind extrem hohe Datentransferraten<br />
möglich.<br />
■ IZT GmbH<br />
www. izt-labs.de<br />
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hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 11
Marktübersicht Messtechnik<br />
Breitbandiges<br />
HF-Leistungs- und<br />
Rückflussdämpfungs-<br />
Messsystem<br />
Skalierbarer PXI-Mikrowellen-<br />
Signalgenerator für komplexe Signale<br />
Analog Devices, Inc. stellte eine für Frequenzen<br />
von 9 kHz bis 7 GHz geeignete<br />
Kombination aus Richtkoppler und zweikanaligem<br />
RMS-HF-Leistungsdetektor<br />
vor, die in einem Signalpfad gleichzeitig<br />
die RMS-Leistung in Vorwärts- und<br />
Rückwärtsrichtung sowie die Rückflussdämpfung<br />
messen kann. Der neue<br />
Detektor des Typs ADL5920 bedeutet<br />
eine Abkehr von früheren Konzepten,<br />
denn er enthält den Richtkoppler, was<br />
zu einem branchenführenden Grad an<br />
Integration und Bandbreite führt.<br />
Für platzkritische Anwendungen fasst<br />
der ADL5920 die Kopplungs- oder<br />
Sensing-Funktion mit der Detektierungsfunktion<br />
zusammen und liefert<br />
ein Ausgangssignal, das sich für die<br />
direkte Weiterverarbeitung durch einen<br />
A/D-Wandler (ADC) eignet. Für den<br />
breitbandigen Betrieb oder für Frequenzvarianten<br />
erspart der Detektor<br />
ADL5920 die Notwendigkeit, für jede<br />
einzelne Frequenz einen eigenen Richtkoppler<br />
auszuwählen. Der integrierte,<br />
breitbandige Baustein unterstützt damit<br />
kleinere Bauformen und eine zügigere<br />
Markteinführung.<br />
Auf der Produktseite zum ADL5920<br />
besteht die Möglichkeit, das Datenblatt<br />
herunterzuladen sowie Muster<br />
und Evaluation Boards zu bestellen:<br />
www.analog.com/ADL5920. Mehr<br />
über die HF-Leistungsdetektoren von<br />
Analog Devices findet man auf www.<br />
analog.com/en/products/rf-microwave/<br />
rf-power-detectors.html.<br />
■ Analog Devices GmbH<br />
www.analog.com<br />
Der M 9383A von Keysight Technologies,<br />
Inc. Ist der erste skalierbare PXIe-Mikrowellen-Signalgenerator,<br />
der den Frequenzbereich<br />
bis 44 GHz abdeckt und Modulationsbandbreiten<br />
bis 1 GHz bietet. Das Gerät<br />
eignet sich dadurch z.B. optimal zur Erzeugung<br />
komplexer Signale für aufkommende<br />
5G- und andere Breitband-Anwendungen,<br />
beispielsweise DVT-Anwendungen (Design<br />
Verification Test) in der Luft-/Raumfahrt/<br />
Wehrtechnik. Der M9383A kombiniert<br />
Keysights einzigartige DDS-Technologie mit<br />
einem Synthesizer-VCO und erzielt dadurch<br />
ein extrem geringes Phasenrauschen. Hinzu<br />
kommen hervorragende Basisbandspezifikationen,<br />
wie z.B. 1% EVM – ein kritischer<br />
Parameter bei Pre-5G-Signalen mit<br />
800 MHz Bandbreite.<br />
Unter Verwendung der Keysight-Software<br />
„Signal Studio“ oder „SystemVue“ können<br />
Ingenieure jetzt von Keysight validierte Pre-<br />
5G-Standardsignale (5GTF) erzeugen. Die<br />
genannten Softwarepakete unterstützen auch<br />
die Erzeugung benutzerdefinierter Signale<br />
Der Signalqualitätsanalysator (SQA)<br />
MP1900A BERT von Anritsu ist eine vielseitige<br />
Lösung zum Messen von PCI-Express-<br />
Bussen der nächsten Generationen 4 und<br />
5 sowie der neusten 400-GbE/200-GbE-<br />
Ethernet-Netzwerke. Mit einem umfassenden<br />
Schnittstellensupport ist der MP1900A<br />
eine All-in-One-Lösung für exakte Messungen<br />
von elektronischen und optischen<br />
Hochgeschwindigkeits-Endgeräten der<br />
für künftige Wireless-, 5G-New-Radiound<br />
Luft-/Raumfahrt/Wehrtechnik-Anwendungen.<br />
Der PXIe-Vektorsignalgenerator<br />
M9383A ist Bestandteil von Keysights<br />
5G-Referenztestlösung, die bereits im Rahmen<br />
von 5G-Entwicklungsprojekten in den<br />
Sub-6/28/39-GHz-Bändern eingesetzt wird.<br />
Der neue PXIe-Signalgenerator bietet nicht<br />
nur Vorteile hinsichtlich Kompaktheit und<br />
Messgeschwindigkeit, sondern ist darüber<br />
hinaus skalierbar und jederzeit aufrüstbar.<br />
So können beispielsweise vektorielle oder<br />
analoge Konfigurationen durch zusätzliche<br />
Kanäle erweitert werden. Auch der Frequenzbereich,<br />
die Bandbreite und andere<br />
Leistungsmerkmale können erweitert bzw.<br />
nachgerüstet werden, falls künftige Signalstandards<br />
dies erfordern. Die Eingänge für<br />
ein externes IQ-Signal unterstützen Modulationsbandbreiten<br />
bis 2 GHz.<br />
■ Keysight Technologies Deutschland<br />
GmbH<br />
www.keysight.com<br />
Signalqualitätsanalysator unterstützt<br />
zeitgleich durchgeführte Messungen<br />
nächsten Generation sowie von optischen<br />
Transceivern<br />
Die leistungsfähigen Bitfehlerraten-Tester<br />
(BERTs) SQA MP1900A können in<br />
der frühen Entwicklungsphase eine exakte<br />
Evaluierung von Hochgeschwindigkeits-<br />
Schnittstellendesigns vornehmen. Mit ihrer<br />
stark erweiterbaren All-in-One-Plattform<br />
lässt sich die Leistung von netzwerkseiti-<br />
12 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
K N O W - H O W V E R B I N D E T<br />
gen Schnittstellen, wie z.B. der 400, 200<br />
und 100 GbE, aber auch von internen PCI-<br />
Express-Busschnittstellen messen. Der integrierte<br />
Pulsmustergenerator (PPG) verfügt<br />
über das branchenbeste intrinsische Jitter<br />
von typischerweise 115 fs rms sowie über<br />
eine Anstiegs-/Abfallzeit von 12 ps (typisch).<br />
Der gesamte Spitze-Spitze-Jitter beträgt<br />
maximal 6 ps (typisch), die Eingangsempfindlichkeit<br />
des internen Fehlerdetektors<br />
15 mV (typisch).<br />
Der SQA MP1900A BERT lässt sich<br />
auch mit Peripheriegeräten konfigurieren,<br />
wodurch eine erweiterte Messfunktionalität<br />
erreicht wird. Eine integrierte Lösung befähigt<br />
den MP1900A im besonderen Maße,<br />
32- und 64-Gbaud-PAM4-Signale zu erzeugen,<br />
die für 200/400-GbE-Messungen, BER-<br />
Messungen, bei der Jitter- und Amplituden-<br />
Rauschinjektion und beim Hinzufügen von<br />
Emphasis erforderlich sind.<br />
Der MP1900A verfügt über eine einfach<br />
bedienbare, intuitive grafische Benutzeroberfläche<br />
(GUI), mit der Blockdiagramme auf<br />
dem großen 12,1-Zoll-Touchpanel-Display<br />
des Messgeräts angezeigt werden können.<br />
Fernsteuerbefehle, die jede GUI-Funktion<br />
abbilden, können auf dem Bildschirm dargestellt<br />
werden, um so die Einstellzeit für<br />
automatisierte Messungen zu verkürzen.<br />
■ Anritsu, Corp.<br />
www.anritsu.com<br />
Charakteristiken und<br />
Leistung komplexer Geräte<br />
auswerten<br />
Das DeepMeasure-Analysewerkzeug wurde<br />
als Standardmerkmal in die mit PicoScope<br />
Oszilloskopen der 3000-, 4000-, 5000-<br />
und 6000-Serie eingeschlossen und liefert<br />
automatisch die Messungen von Wellenformparametern<br />
von bis zu einer Million<br />
aufeinanderfolgenden Wellenformzyklen.<br />
Marktübersicht Messtechnik<br />
Die Ergebnisse können leicht auf der Wellenformanzeige<br />
sortiert, analysiert und korreliert<br />
werden.<br />
Da elektronische Geräte immer komplizierter<br />
werden, brauchen Ingenieurplannungsteams<br />
bessere Werkzeuge, um Wellenformdaten<br />
und Messungsstatistiken aufzuzeichnen,<br />
zu analysieren und darzustellen.<br />
Die meisten digitalen Oszilloskope erstellen<br />
automatisierte Messung üblicher Parameter<br />
wie Frequenz, Zeit, Anstiegs- und<br />
Abfallzeiten, Arbeitszyklus und maximale<br />
und minimale Spannungen, aber die Messungen<br />
sind meist auf einen einzigen kompletten<br />
Wellenformzyklus begrenzt, der in<br />
dem Oszilloskopspeicher erfasst wurde.<br />
Spätere Wellenform zyklen in der gleichen<br />
Datenerfassung werden auf dem Bildschirm<br />
angezeigt, aber aus den Messergebnissen<br />
ausgeschlossen. Messungsstatistiken (max/<br />
min/mittel/Summe) müssen während mehrerer<br />
Erfassungen kompiliert werden und<br />
unregelmäßige Bit-Muster sind leicht auszulassen<br />
oder zu ignorieren.<br />
Oszilloskope mit großzügigem Speicher, wie<br />
das PicoScope der 3000-Serie (512 Megasamples)<br />
und der 6000-Serie (2 Gigasamples),<br />
können Wellenformen mit Tausenden von<br />
Wellenformzyklen zu voller Abtastungsrate<br />
für jede getriggerte Datenerfassung aufnehmen.<br />
DeepMeasure sendet eine Ergebnistabelle,<br />
die jeden im Speicher aufgezeichneten<br />
Wellenformzyklus enthält. Zehn Wellenformparameter<br />
sind in der ersten Version<br />
des Werkzeugs enthalten und mehr als eine<br />
Million Ergebnisse können für jeden Parameter<br />
gesammelt werden. Die Tabelle der<br />
erfassten Ergebnisse kann nach jedem Parameter<br />
in aufsteigender oder absteigender<br />
Reihenfolge sortiert werden, sodass Ingenieurteams<br />
Abweichungen erkennen und die<br />
Ursache komplizierter Probleme sehr schnell<br />
identifizieren können. Wenn Sie zum Beispiel<br />
auf die Kopfzeile der Anstiegszeitspalte<br />
klicken, finden Sie sehr rasch die schnellste<br />
(oder langsamste) Anstiegszeit von bis zu<br />
1 Millionen Arbeitszyklen der Wellenform.<br />
Doppelklicken auf eine bestimmte Messung<br />
markiert den entsprechenden Zyklus in der<br />
Oszilloskopansicht.<br />
■ Pico Technology<br />
www.picotech.com<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 13<br />
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Breitbandige Verstärkermessungen für<br />
5G mit bis zu 1,2 GHz Analysebandbreite<br />
Bild 1: Analyse eines 800 MHz breiten<br />
OFDM-Signals bei 28 GHz mit der<br />
Option R&S FSW-B1200 und der OFDM-<br />
Analysesoftware R&S FS-K96PC. Der<br />
gemessene EVM-Wert ist besser als -40 dB<br />
(im Bild nicht angezeigt)<br />
Die erweiterte Analysebandbreite von<br />
1,2 GHz des Signal- und Spektrumanalysators<br />
R&S FSW schafft die Voraussetzungen<br />
für anspruchsvolle Messungen an Komponenten<br />
für den künftigen Mobilfunkstandard<br />
5G. Mit ergänzenden Messoptionen<br />
werden Verstärker umfassend charakterisiert<br />
bzw. OFDM-modulierte Signale analysiert.<br />
Um mit 5G noch höhere Datenraten als mit<br />
der aktuellen LTE-Technologie zu erzielen,<br />
setzt die Industrie auf Frequenzbänder<br />
im Mikrowellenbereich, unter anderem<br />
bei 28 GHz oder 39 GHz. Die Bandbreite<br />
kann durch Bündelung mehrerer Träger bis<br />
zu viele Hundert Megahertz betragen, zum<br />
Beispiel 800 MHz bei acht Trägern mit je<br />
100 MHz. Entwickler von Komponenten<br />
für 5G benötigen daher eine Messlösung,<br />
um Signale dieser Frequenzen und Bandbreiten<br />
zu analysieren.<br />
Die neue Option R&S FSW-B1200 erweitert<br />
die Analysebandbreite des Signal- und Spektrumanalysators<br />
R&S FSW auf 1,2 GHz.<br />
Sie bietet hohe Dynamik und geringe Verzerrungen<br />
des Eingangssignals, ihr SFDR-<br />
Wert (Spurious Free Dynamic Range) beträgt<br />
65 dBc. Mit diesen Eigenschaften lässt sich<br />
die Modulationsqualität von Signalen, z. B.<br />
der EVM-Wert (Error Vector Magnitude),<br />
genau bestimmen. Der EVM-Beitrag, den<br />
das Messgerät selbst verursacht, muss möglichst<br />
gering sein, damit auch Signale mit<br />
sehr guter EVM sicher gemessen werden<br />
können. Mit der Bandbreitenerweiterung<br />
und der OFDM-Analysesoftware R&S<br />
FS-K96PC kann der R&S FSW beispielsweise<br />
EVM-Werte in der Größenordnung<br />
von -40 dB bei 800 MHz breiten Signalen<br />
im 28-GHz-Bereich messen (Bild 1). Die<br />
OFDM-Analyse software ermöglicht Modulationsmessungen<br />
an allgemeinen OFDM-<br />
Signalen und bietet einen hohen Freiheitsgrad<br />
bei der Wahl der Messparameter für<br />
den frei definierbaren OFDM-Demodulator.<br />
Leistungsverstärker in Basisstationen oder<br />
in Smartphones müssen für gute Sende- und<br />
Empfangseigenschaften über einen breiten<br />
Frequenzbereich hinweg linear arbeiten. Im<br />
oberen Leistungsbereich treten jedoch in der<br />
Regel unerwünschte nichtlineare Effekte<br />
auf. Sind diese Effekte aber charakterisiert,<br />
können sie per digitaler Vorverzerrung ausgeglichen<br />
werden.<br />
Die Option R&S FSW-K18 (Verstärkermessungen)<br />
und deren Erweiterung R&S<br />
FSW-K18D (Direct-DPD-Messungen) lassen<br />
den Entwickler einschätzen, inwieweit<br />
sich ein Verstärkerdesign mittels Vorverzerrung<br />
ausreizen lässt. Die Optionen können<br />
Verzerrungen durch nichtlineare Amplituden-<br />
oder Phasenänderungen gegenüber<br />
dem Eingangssignal (AM/AM und AM/<br />
FM) charakterisieren und nach verschiedenen<br />
Methoden rechnerisch kompensieren.<br />
R&S FSW-K18 vergleicht zunächst das von<br />
einem Vektorsignalgenerator bereitgestellte<br />
Referenzsignal mit dem vom Messobjekt<br />
verstärkten Signal. Die Software berech-<br />
Bild 2: Obere Bildreihe: Durch einen<br />
Verstärker verzerrtes Signal. Bei<br />
zunehmender Leistung (etwa 1 dBm) geht<br />
der Verstärker in die Kompression. Die<br />
Verstärkung ist nicht mehr linear und die<br />
Phase wird verzerrt.<br />
Untere Bildreihe: Mit Korrekturdaten<br />
vom R&S FSW vorverzerrtes Signal. Die<br />
Kompression setzt bei deutlich höherer<br />
Leistung ein, der 1-dB-Kompressionspunkt<br />
liegt um ca. 1 dB höher und die<br />
Phasenverzerrung wird perfekt korrigiert.<br />
Die Korrektur von Memory-Effekten mit der<br />
Option R&S FSW-K18D reduziert außerdem<br />
die Streuung der Messpunkte, die Kurven<br />
erscheinen schlanker<br />
14 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Marktübersicht Messtechnik<br />
net dann ein Korrektur-Polynom, das die<br />
Verzerrungen näherungsweise beschreibt.<br />
Auch eine Berechnung des Frequenzgangs<br />
mit einem Entzerrer ist möglich.<br />
Um in die Nachbarkanäle eingestreute<br />
Störanteile einzubeziehen, werden typischerweise<br />
Analysebandbreiten bis zur<br />
drei- bis fünffachen Signalbandbreite eingesetzt.<br />
Die Option schickt die berechneten<br />
Korrekturwerte für Amplitude und<br />
Phase anschließend an einen Vektorsignalgenerator<br />
R&S SMW200A, der ein<br />
damit vorverzerrtes Signal in das Messobjekt<br />
einspeist. Dessen Ausgangssignal<br />
wird wiederum vom R&S FSW gemessen<br />
und dargestellt (Bild 2). Es ist nun so<br />
wenig verzerrt, wie es Verstärkerdesign<br />
und Korrekturmethode zulassen.<br />
Neben nichtlinearen Effekten führen<br />
Memory-Effekte im Verstärker zu einem<br />
Frequenzgang, dessen Korrektur mit<br />
Polynomen nicht zu bewerkstelligen ist.<br />
Die Erweiterung R&S FSW-K18D zur<br />
Basisoption R&S FSW-K18 vereinfacht<br />
nun die Kompensation. Statt einer Näherung<br />
über Polynome nutzt die R&S FSW-<br />
K18D iterative Näherungen über die einzelnen<br />
Abtastwerte. Damit kompensiert<br />
sie für eine vorgegebene Signalsequenz<br />
sowohl nicht lineare Verzerrungen als auch<br />
den Frequenzgang. Das Ergebnis dient als<br />
bestmögliche Referenz für vom Anwender<br />
eingesetzte Entzerr-Algorithmen.<br />
Für die High-End-Signal- und Spektrum-Analysatoren<br />
R&S FSW43 und<br />
R&S FSW50 steht jetzt eine Analysebandbreite<br />
von 1,2 GHz zur Verfügung.<br />
Mit der Erweiterung der Verstärkermessapplikation<br />
R&S FSW-K18 um Direct-<br />
DPD-Messungen R&S FSW-K18D können<br />
nun auch Memory-Effekte in Verstärkern<br />
kompensiert werden.<br />
■ Rohde & Schwarz<br />
www.rohde-schwarz.com<br />
Signal- und Spektrum-Analysator FSW<br />
Für die Analyse von Breitbandsignalen<br />
benötigen Entwickler von 5G-Mobilfunktechnologien,<br />
High-End-Radarsystemen<br />
und Automotive-Applikationen Messgeräte<br />
mit entsprechend großer Bandbreite.<br />
Eine neue Hardware-Option von Rohde<br />
&Schwarz für den High-End-Signal- und<br />
Spektrum-Analysator R&S FSW bietet<br />
Anwendern nun eine Analysebandbreite<br />
von 2 GHz. Mit der Option R&S FSW-<br />
B2001 wird die interne Analysebandbreite<br />
des High-End-Signal- und Spektrum-Analysators<br />
R&S FSW auf 2 GHz gesteigert.<br />
Mit dieser Testlösung können Anwender<br />
in Forschung und Entwicklung Breitbandsignale<br />
detailliert analysieren, ohne einen<br />
zusätzlichen externen Digitalisierer. Die<br />
Option R&S FSW-B2001 hat eine interne<br />
Analysebandbreite von 2 GHz. Die R&S<br />
FSW-B2001 bietet eine ADC-Auflösung<br />
von 14 bit und einen großen Dynamikbereich.<br />
Hervorragende SFDR-Werte<br />
(spurious-free dynamic range), beispielsweise<br />
-65 dBc bei einer Bandbreite von<br />
1200 MHz, ermöglichen die herausragenden<br />
Mess-Eigenschaften bei der Signalanalyse.<br />
So erreicht der R&S FSW eine<br />
EVM (Error Vector Magnitude) von -40<br />
dB bei einem OFDM-Signal (792 MHz<br />
Bandbreite, 300 kHz Abstand, 64QAM,<br />
4096 FFT) bei 28 GHz.<br />
Die Bandbreite von 2000 MHz ermöglicht<br />
Forschung und Entwicklung für die<br />
Mobilfunkstandards der nächsten Generation<br />
sowie die Charakterisierung von<br />
Breitbandverstärkern für 5G. Entwickler<br />
im Bereich Aerospace & Defense können<br />
die 2-GHz-Analysebandbreite nutzen, um<br />
extrem kurze Radarpulse im Nanosekunden-Bereich<br />
zu messen sowie frequenzagile<br />
Radarsysteme oder Funksysteme mit<br />
schnellen Frequenzwechseln (frequency<br />
hopping) zu analysieren. Anwendungen<br />
in der Automotive-Entwicklung umfassen<br />
die Charakterisierung von FM-Trägerwellensignalen<br />
für Radarapplikationen sowie<br />
von Ultra Wideband-Signalen, wie sie bei<br />
Keyless-Entry-Fahrzeugschlüsselsystemen<br />
zum Einsatz kommen. Die Option R&S<br />
FSW-B2001 für die High-End-Signal- und<br />
Spektrumanalysatoren R&S FSW43 und<br />
R&S FSW50 mit Frequenzbereichen bis<br />
43,5 GHz bzw. 50 GHz ist ab sofort bei<br />
Rohde & Schwarz erhältlich. Für R&S<br />
FSW Signal- und Spektrumanalysatoren,<br />
die bereits mit der Option R&S FSW-<br />
B1200 für die interne Analysebandbreite<br />
von 1,2 GHz ausgestattet sind, ist ein<br />
Upgrade mittels Key-Code möglich.<br />
■ Rohde & Schwarz<br />
www.rohde-schwarz.com<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 15<br />
Ihr Partner für<br />
EMV und HF<br />
Messtechnik-Systeme-Komponenten<br />
AVIONIK-PRÜFTECHNIK<br />
& FUNKMESSPLÄTZE<br />
Satelliten-Konstellations-Simulatoren<br />
Testsysteme für Füllstandsmesser<br />
Transponder & Interrogator Tester<br />
Funkmessplätze (BOS, TETRA)<br />
Testsysteme für Höhenmesser<br />
Nav/Comm Tester<br />
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Zeit- & Frequenzstandards<br />
GPS/GNSS Simulatoren<br />
Störsignal-Simulatoren<br />
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HF- & MIKROWELLEN-<br />
MESSTECHNIK<br />
Puls- & Signalgeneratoren<br />
Zeit- & Frequenzzähler<br />
Netzwerkanalysatoren<br />
Spektrumanalysatoren<br />
Leistungsmessköpfe<br />
HF-Schaltfelder<br />
HF- & MIKROWELLEN-<br />
KOMPONENTEN<br />
Hohlleiterkomponenten bis 325 GHz<br />
HF-Komponenten bis 100 GHz<br />
SATCOM-Komponenten<br />
RF-over-Fiber<br />
Subsystem<br />
Verstärker<br />
Tel. 089-895 565 0 * Fax 089-895 90 376<br />
Email: info@emco-elektronik.de<br />
Internet: www.emco-elektronik.de
Marktübersicht Messtechnik<br />
Durchführung von Funkmessungen mit modernen<br />
Messempfängern<br />
Bild 1: Abstrahlcharakteristik eines Senders über 360°<br />
Das Vernetzen von Elektrogeräten<br />
aller Art erfordert einen<br />
zusätzlichen und erweiterten<br />
Prüfaufwand. Meist reicht es<br />
nicht mehr aus, dass z.B. Haushaltsgeräte,<br />
betreffend ihrer elektromagnetischen<br />
Emissionen,<br />
lediglich nach EN55014 geprüft<br />
werden. Ist ein Funkmodul im<br />
Gerät oder Prüfling verbaut, so<br />
muss dieser auch nach den Funkstandards<br />
gemäß dem European<br />
Telecommunications Standards<br />
Institute (ETSI) geprüft und<br />
somit deren Einhaltung sichergestellt<br />
werden. Neben der konventionellen<br />
Prüfung auf EMV muss<br />
ein Gerät mit aktivem Funkmodul<br />
deshalb außerdem auch<br />
auf Nebenaussendungen (engl.<br />
spurious emissions) untersucht<br />
werden. Weiter müssen zusätzlich<br />
auch z.B. Abstrahlcharakteristik,<br />
Abstrahlleistung sowie<br />
weitere Parameter nach ETSI<br />
Standards geprüft und dokumentiert<br />
werden.<br />
Herkömmliche Messempfänger,<br />
die ohne moderne FFT-basierte<br />
Messverfahren und digitalem<br />
Superheterodyn modus arbeiten,<br />
geraten bei diesen Prüfungen<br />
sehr schnell an ihre technischen<br />
Grenzen. Vor allem bei<br />
OFDM-basierten Kommunikationssignalen<br />
oder sogenannten<br />
frequency hopping Signalen<br />
weisen die ETSI-Standards hier<br />
ausdrücklich auf die eindeutigen<br />
Vorteile der Verwendung von<br />
FFT-basierten Messverfahrenund<br />
-geräten hin.<br />
Moderne Messempfänger, wie<br />
z.B. das EMV-Zeitbereichsmesssysteme<br />
TDEMI X, sind<br />
von Haus aus so konzipiert und<br />
entwickelt, dass sie den Messanforderungen<br />
entsprechen und<br />
zusätzlich eine sehr hohe Dynamik<br />
mitbringen. Das TDEMI X<br />
verfügt über eine Echtzeitbandbreite<br />
von bis zu 645 MHz. Der<br />
TDEMI X Messempfänger bietet<br />
hier gegenüber anderen Messgeräten<br />
den signifikanten Vorteil,<br />
dass auch mit einer solch hohen<br />
Echtzeitbandbreite alle Anforderungen<br />
der CISPR 16-1-1 Norm<br />
jederzeit vollständig eingehalten<br />
sind. Die beim TDEMI X eingesetzte<br />
einzigartige Technologie<br />
von z. B. mehreren kombinierten<br />
ADCs sowie FPGAs bieten bei<br />
Funkmessungen also erhebliche<br />
Vorteile gegenüber herkömmlichen<br />
Messempfängern oder<br />
Spektrumanalysatoren, welche<br />
immer noch ausschließlich nach<br />
dem Superheterodynverfahren<br />
im Frequenzbereich arbeiten.<br />
Sendemodule, welche ein Breitbandmodulationsverfahren<br />
(z.B.<br />
OFDM) verwenden, dürfen eine<br />
maximale Ausgangsleistung<br />
von 20 dBm liefern. Die Sendeleistungen<br />
beziehen sich auf<br />
das Maximum während eines<br />
Sendevorgangs. Die Messung<br />
der absoluten Sendeleistung<br />
erfolgt mit dem TDEMI X nun<br />
derart, dass eine Echtzeitbandbreite<br />
ausgewählt wird, welche<br />
der Bandbreite des Kanals entspricht<br />
und diese Bandbreite mit<br />
dem RMS-Detektor über der Zeit<br />
gemessen wird.<br />
E.I.R.P.<br />
Gestrahlte Emissionsmessung<br />
mit dem TDEMI X erfolgt durch<br />
die Verwendung des Echtzeitmodus<br />
mit dem der gesamte<br />
ISM-Bandbereich in Echtzeit<br />
gemessen und angezeigt wird.<br />
Durch kontinuierliches Drehen<br />
des Drehtischs und Echtzeitmessung<br />
an allen Frequenzpunkten<br />
(Bild 1), erhält man so direkt die<br />
spektrale Leistungsdichte pro<br />
Abstrahlwinkel und somit die<br />
gesamte Abstrahlcharakteristik<br />
des Funkmoduls.<br />
Messung von Nebenaussendungen<br />
Außerhalb des ISM Bandes muss<br />
das Funkmodul auch auf Nebenaussendungen<br />
untersucht werden.<br />
Da der Sendevorgang bzw.<br />
die Übertragung solcher Module<br />
teilweise in einzelnen Bursts<br />
stattfindet oder auch Frequencyhopping-Signale<br />
verwendet werden,<br />
ist es notwendig die Emission<br />
mittels RMS-Detektor über<br />
der Zeit eines Bursts zu messen.<br />
Das TDEMI X Messsystem<br />
bietet hier die Möglichkeit,<br />
die Leistung über der Zeit über<br />
viele Frequenzpunkte gleichzeitig<br />
anzuzeigen. Dies geschieht<br />
üblicherweise unterhalb 1 GHz<br />
mit 645 MHz Echtzeitbandbreite<br />
und oberhalb 1 GHz in Segmenten<br />
von 325 MHz Echtzeitbandbreite.<br />
Die Norm ETSI EN 300<br />
328 V2.1.1 verweist hier wiederum<br />
direkt auf den Nutzen und<br />
Vorteile des Einsatzes von FFT-<br />
Verfahren.<br />
Untersuchung von<br />
Frequency Hopping<br />
Signalen<br />
Bild 2 zeigt die Emissionsmessung<br />
eines Bluetooth-Modulst.<br />
Für jeden Frequenzpunkt wird<br />
automatisch auch das zeitliche<br />
Bild 2: Messung eines Frequency Hopping Signals<br />
16 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Marktübersicht Messtechnik<br />
Verhalten erfasst und dargestellt. Die an<br />
jedem Frequenzpunkt gemessene Leistung<br />
mittels RMS-Detektor über der Zeit kann<br />
über den gesamten Bandbereich auch als<br />
3D-Darstellung wiedergegeben werden. Wie<br />
in der Norm in Abschnitt 5.4.4 gefordert,<br />
ist es mit dem TDEMI X so auf einfachste<br />
Weise möglich, die Abstände der einzelnen<br />
Pulse sowie alle verwendeten Frequenzen<br />
aufzunehmen und zu dokumentieren.<br />
■ GAUSS INSTRUMENTS<br />
www.tdemi.com<br />
Arbitrary Waveform<br />
Generator präzise genug für<br />
die Quantenforschung<br />
Präzision ist in der Forschung immer wichtig<br />
und es gibt wohl kaum ein Forschungsgebiet,<br />
das eine höhere Präzision verlangt<br />
als die Quantenforschung. Das Institut für<br />
Quantenoptik und Quanteninformation an<br />
der Universität Innsbruck benötigte einen<br />
Arbitrary Waveform Generator (AWG), um<br />
die vielen unterschiedlichen Signale für ihre<br />
Forschungen zu erzeugen.<br />
Die erste Anwendung ist das Erzeugen eines<br />
Multi-Frequenz-Signals im RF-Spektrum.<br />
Jede Frequenz-Komponente wird über eine<br />
Sinusfunktion erzeugt. Das entstehende<br />
Gesamtsignal wird benutzt, um simultan<br />
einzelne Ionen anzusprechen, die sich in<br />
einer Quantensimulator-Ionenfalle befinden.<br />
Die zweite Anwendung ist die Auslöschung<br />
von unerwünschten Mischfrequenzen durch<br />
destruktive Interferenz. Diese Mischfrequenzen<br />
können z.B. entstehen, wenn man mit<br />
Multifrequenz-Signalen einen akustischoptischen<br />
Modulator ansteuert.<br />
Wegen der vielen verschiedenen Anwendungen<br />
war es wichtig, einen leicht zu programmierenden<br />
Wellenformen-Generator<br />
zu beschaffen. Das Institut hat sich für die<br />
Spectrum M4i.6631-x8 entschieden, denn<br />
als PCI Express-Karte lässt sich dieser<br />
AWG schnell in fast jeden PC integrieren.<br />
Der Spectrum AWG kann programmierte<br />
Wellenformen mit einer Geschwindigkeit<br />
von 1,25 Giga-Samples pro Sekunde aus<br />
dem internen 4 GB-Speicher ausgeben. Das<br />
digitale Signal wird in ein analoges Ausgangssignal<br />
mit definiertem Offset und Ausgangspegel<br />
verwandelt. Der D/A-Wandler<br />
hat eine Auflösung von 16 Bit, um detaillierteste<br />
Wellenformen zu erzeugen. Diese<br />
Wellenformen sind frei wählbar, sowohl<br />
vorher gespeicherte als auch völlig frei programmierte<br />
mit Frequenzen von DC bis zu<br />
400 MHz. Die Karte hat eine einzigartige<br />
FIFO-Streaming-Funktion, so dass stundenlang<br />
oder tagelang Wellenformen erzeugt<br />
werden können, ohne zeitliche Begrenzung<br />
wie bei anderen AWGs.<br />
■ Spectrum Instrumentation GmbH<br />
www.spectrum-instrumentation.com<br />
Neuer Vektor-Netzwerkanalysator<br />
der unteren Preisklasse<br />
Mit dem neuen Vektor-Netzwerkanalysator<br />
R&S ZNLE bringt Rohde & Schwarz herausragende<br />
HF-Performance und außergewöhnlich<br />
hohe Messgeschwindigkeit in die<br />
untere Preisregion. Der benutzerfreundliche<br />
R&S ZNLE ist das leichteste und kompakteste<br />
Gerät in seiner Klasse. Der Netzwerkanalysator<br />
R&S ZNLE kommt den Anforderungen<br />
von Kunden, die HF-Messungen<br />
zur Charakterisierung von Komponenten<br />
wie Antennen, Dämpfungsgliedern, Filtern<br />
und Leiterplatten durchführen möchten. Das<br />
neue Tischgerät wiegt nur 6 kg und benötigt<br />
eine Stellfläche von lediglich 408 x 235 mm.<br />
Der Zweitor-Netzwerkanalysator liefert<br />
schnelle und präzise Messungen, nicht<br />
zuletzt dank seines S-Parameter-Wizards.<br />
Der R&S ZNLE führt bidirektionale Messungen<br />
der S-Parameter S11, S21, S12 und<br />
S22 durch. Zur Fernsteuerung des Geräts<br />
steht optional eine GPIB-Schnittstelle zur<br />
Verfügung. Der Netzwerkanalysator ist<br />
in zwei Ausführungen mit unterschiedlichen<br />
Frequenzbereichen lieferbar: 1 MHz<br />
bis 3 GHz (R&S ZNLE3) bzw. bis 6 GHz<br />
(R&S ZNLE6).<br />
Der Analysator zeichnet sich durch einen<br />
großen Dynamikbereich von typisch 120 dB<br />
und eine Messbandbreite von 1 Hz bis 500<br />
kHz aus. Für eine Messung über 200 MHz<br />
benötigt der R&S ZNLE bei 201 Punkten,<br />
100-kHz-Messbandbreite und TOSM/SOLT-<br />
Zweitor-Kalibrierung gerade einmal 9,6<br />
ms. Das niedrige Messkurvenrauschen von<br />
typisch 0,001 dB sorgt für stabile, reproduzierbare<br />
Messungen.<br />
■ Rohde & Schwarz<br />
GmbH & Co. KG<br />
www.rohde-schwarz.com<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 17
Marktübersicht Messtechnik<br />
Rigol-Oszilloskope in Vollausstattung<br />
Moderne Digital-Speicher-Oszilloskope<br />
(DSO) entwickeln sich immer mehr zu<br />
multifunktionalen Messinstrumenten. Eine<br />
einfache Darstellung des Frequenz-Spektrums,<br />
früher den Spektrum-Analysatoren<br />
vorbehalten, gehört heute schon fast zum<br />
Standard-Repertoire aktueller Oszilloskop-<br />
Allrounder. Aber auch weitere Funktionen<br />
wie die eines Logik-Analysators, Signal-<br />
Generators oder auch des seriellen Bus-<br />
Decodings und vieles mehr werden heute<br />
in die Geräte integriert.<br />
Allerdings: Nicht jeder Anwender benötigt<br />
dies alles. Es liegt also nahe, diese Optionen<br />
von Herstellerseite über Software-<br />
Upgrades individuell/modular anzubieten.<br />
Damit kann sich der Käufer sein maßgeschneidertes<br />
Gerät selbst zusammenstellen,<br />
irgendwo zwischen dem preisgünstigsten<br />
Basis-Gerät „ohne alles“ bis hin<br />
zum vollausgestatteten Modell. Für die<br />
Anwender, die aber von vorne herein ein<br />
Gerät mit allen Optionen erstehen möchten,<br />
bietet Meilhaus Electronic nun einige<br />
der gängigsten Rigol-Geräte aus der DS/<br />
MSO1000Z Serie in Vollausstattung an.<br />
Diese sind im Web-Shop www.meilhaus.<br />
de zu finden.<br />
Weitere Modelle sind geplant bzw. auf<br />
Anfrage jetzt schon erhältlich. Zu einem<br />
attraktiven Preis erhält der Techniker hier<br />
zum Beispiel ein hochwertiges 4-Kanal-<br />
Oszilloskop mit 70 oder 100 MHz Bandbreite.<br />
Hinzu kommt die Mixed-Signal-Funktion<br />
(MSO), also 16 digital/<br />
Logik-Kanäle für die Analyse gemischt<br />
analoger und digitaler Schaltungen. Auch<br />
der 2-Kanal 25 MHz Signal-Generator<br />
ist dabei sowie ein Speicher-Upgrade,<br />
erweiterte Trigger (RS232/UART, I2C,<br />
SPI, Runt, Windows, nth Edge, Delay,<br />
Time Out) und serielles Bus-Decoding<br />
(für RS232, SPI, I2C).<br />
Natürlich sind auch die standardmäßig<br />
enthaltenen, vier passiven Tastköpfe<br />
sowie ein Satz Logik-Probes im Lieferumfang.<br />
Für Applikationen, in denen die<br />
Fähigkeiten eines Oszilloskops voll ausgeschöpft<br />
werden, geben diese Geräte in<br />
Vollausstattung also die Sicherheit, beim<br />
Kauf keine wichtige Option vergessen zu<br />
haben. Meilhaus Electronic ist bereits seit<br />
2012 deutscher Distributor des gesamten<br />
Rigol-Messgeräte-Spektrums.<br />
■ Meilhaus Electronic GmbH<br />
www.meilhaus.com<br />
Signalanalysator-/Spektrumanalysator-Optionen für<br />
Highspeed-Datenübertragung<br />
schwindigkeitsdatenübertragung<br />
von externen USB-Schnittstellen<br />
über USB3.0 zu testen.<br />
Anritsu stellte zwei neue Optionen<br />
für ihren Signalanalysator/<br />
Spektrumanalysator MS2850A<br />
vor, um die Hochgeschwindigkeitsübertragung<br />
von erfassten<br />
Wellenformdaten zu einem<br />
externen Computer für deren<br />
nachfolgenden Bearbeitung<br />
und Analyse zu unterstützen.<br />
In Verbindung mit der Erfassungs-<br />
und Analysebandbreite<br />
von 1 GHz erweitern die Optionen<br />
den Funktionsumfang des<br />
MS2850A, um die Bedürfnisse<br />
der neu entstehenden modernen<br />
Mobilfunknetze, einschließlich<br />
5G, anzugehen, wo experimentelle<br />
und Prototyp-Wellenformen<br />
mithilfe von Simulationsund<br />
Analysesoftware analysiert<br />
werden. Mit den neuen Optionen<br />
bietet der MS2850A, bei<br />
der Entwicklung von 5G-Endgeräten,<br />
Rundfunk-Satellitenkommunikation<br />
sowie Mobilfunk-<br />
und Breitband-Mobilfunkkommunikationssystemen<br />
eine kostengünstige Lösung, um<br />
Hochgeschwindigkeitsdesigns<br />
umfassend verifizieren können.<br />
Sie installieren eine kostenfreie<br />
Software im externen PC, um<br />
MS2850A zu steuern und übertragen<br />
per Hochgeschwindigkeit<br />
die vom MS2850A erfassten<br />
Daten über eine dafür vorgesehene<br />
USB3.0/PCIe-Datenübertragungsschnittstelle.<br />
Die<br />
Option MS2850A-053 bereitet<br />
einen PCIe Gen2 x8-Anschluss<br />
vor, der externe Hochgeschwindigkeits-PCIe-Schnittstellen<br />
unterstützt, wogegen die Option<br />
MS2850A-054 einen Anschluss<br />
Typ B nutzt, um die Hochge-<br />
Zusätzlich zur 1-GHz-Analysebandbreite<br />
verfügt der Signal /<br />
Spektrum Analysator MS2850A<br />
über einen integrierten 32-GB-<br />
Erfassungsspeicher für Wellenformen,<br />
einen breiten Messdynamikbereich<br />
von >140 dB und<br />
eine hohe spektrale Ebene. Es<br />
sind zwei Modelle erhältlich<br />
– jeweils mit einer Frequenzabdeckung<br />
von bis zu 32 und<br />
44,5 GHz. Jedes Modell zeichnet<br />
sich durch die für 5G-Messungen<br />
geforderte Rauschzahl (RZ)<br />
und Phasenrauschleistung aus.<br />
Der Analysator unterstützt<br />
5G-Standards, die derzeit von<br />
3GPP entwickelt werden, aber<br />
auch bestehende Technologien,<br />
wie beispielsweise LTE,<br />
W-CDMA, TD-SCDMA und<br />
GSM.<br />
■ Anritsu Corp.<br />
www.anritsu.com<br />
18 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Marktübersicht Messtechnik<br />
5 GHz Signalanalysebandbreite mit<br />
garantierten Spezifikationen<br />
Der Signal- und Spektrumanalysator<br />
R&S FSW85 verfügt<br />
über die notwendige 5 GHz<br />
Analysebandbreite für die Analyse<br />
von Breitbandsignalen wie<br />
FMCW-Chirpsignale für Automotive<br />
Radar, Signale nach dem<br />
Standard IEEE 802.11ay sowie<br />
5G-Wellenformkandidaten.<br />
Mit der neuen Option R&S<br />
FSW-B5000 adressiert Rohde &<br />
Schwarz den schnell wachsenden<br />
Bedarf nach Charakterisierung<br />
von Breitbandkomponenten und<br />
-systemen.<br />
In Kombination mit dem Oszilloskop<br />
R&S RTO2064 als externer<br />
A/D-Wandler bietet der Signal-<br />
und Spektrumanalysator<br />
R&S FSW85 mit der neuen<br />
Hardware-Option eine entzerrte<br />
Signalanalysebandbreite von<br />
5 GHz. Amplituden- und Phasengang<br />
des R&S FSW85 zusammen<br />
mit der Option R&S FSW-<br />
B5000 sind werksseitig über<br />
den gesamten Frequenzbereich<br />
vollständig charakterisiert. Die<br />
Messgenauigkeit für Amplitude<br />
und Phase sind über die gesamte<br />
Messbandbreite garantiert.<br />
Die Option R&S FSW-B5000<br />
unterstützt Mittenfrequenzen<br />
zwischen 9,5 und 90 GHz. Für<br />
Frequenzen über 85 GHz muss<br />
der Signal- und Spektrumanalysator<br />
mit der Option R&S FSW-<br />
B90G ausgestattet sein, die den<br />
Frequenzbereich auf 90 GHz<br />
erweitert. Die Applikationen<br />
Transienten- und Pulsmessungen<br />
des R&S FSW erlauben die<br />
tiefgehende, breitbandige Analyse<br />
von FMCW-Chirpsignalen<br />
sowie hoppenden und gepulsten<br />
Radarsignalen, die für Automotive<br />
Radar-Anwendungen<br />
erforderlich sind. Die Option<br />
R&S FSW-B5000 ermöglicht<br />
außerdem die Erfassung breitbandiger<br />
Signale gemäß dem<br />
Standard IEEE 802.11ay für die<br />
Nachverarbeitung sowie Messungen<br />
an Wellenformkandidaten<br />
für den zukünftigen 5G Mobilfunkstandard.<br />
Die Option R&S FSW-B5000 für<br />
den High-End-Signal- und Spektrumanalysator<br />
R&S FSW85 ist<br />
ab sofort bei Rohde & Schwarz<br />
erhältlich.<br />
■ Rohde & Schwarz<br />
GmbH & Co. KG<br />
www.rohde-schwarz.com<br />
Frequenzselektives Handheld-Feldstärkemesssystem<br />
mit Option LTE-TDD<br />
Narda Safety Test Solutions hat<br />
die neue Generation seines hoch<br />
spezialisierten SRM-3006 um<br />
die Option LTE-TDD erweitert.<br />
Damit ist das frequenzselektive<br />
Handheld-Feldstärkenmesssystem<br />
jetzt noch vielseitiger<br />
einsetzbar. Die besondere<br />
Code-selektive Messtechnik des<br />
„Selective Radiation Meter“<br />
macht bei HF-Expositionsmessungen<br />
eine präzise Hochrechnung<br />
auf die bei maximaler<br />
Verkehrslast vorherrschenden<br />
Höchstwerte elektromagnetischer<br />
Felder (EMF) möglich.<br />
Eine gleichermaßen sichere und<br />
effiziente Methode, die gemäß<br />
internationaler Standards wie<br />
ITU-T K.100, IEC 62232 und<br />
EN 50492 anerkannt ist. Nach<br />
UMTS und LTE- FDD können<br />
Anwender künftig auch für LTE-<br />
TDD Feldstärken im Frequenzbereich<br />
zwischen 9 kHz und<br />
6 GHz mit minimalem Aufwand<br />
verlässlich selektiv erfassen und<br />
bewerten.<br />
■ NARDA Safety Test Solutions<br />
www.narda-sts.com<br />
MECA Electronics, lnc.<br />
Equlpment & ol Amerk:a<br />
BESSERE KOMMUNIKATIONS LÖSUNGEN<br />
DÄMPFUNGSGLIEDER & ABSCHLUSSWIDERSTÄNDE<br />
Bis zu 40 GHz<br />
SMA, 2.92, QMA, N, TNC,<br />
BNC, RPSMA, RPTNC & 7/16<br />
Bis zu 150 watts<br />
<br />
Den kompletten Artikel finden sie im Zeitschriftenarchiv unter<br />
www.beam-verlag.de/zeitschriftenarchiv-2017/ in Heft 11/2017, S. 36<br />
(49) 612272660-0<br />
www.ie4u.de<br />
info@ie4u.de<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 19
Messtechnik<br />
Asset-Management-Lösung<br />
Microlease stellte auf der DSEi<br />
eine neue Asset-Management-<br />
Lösung vor, die es Herstellern<br />
und Auftragnehmern im Bereich<br />
Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungstechnik<br />
ermöglicht, die<br />
Kosten zu senken und die Leistungsfähigkeit<br />
zu verbessern,<br />
indem sie den Einsatz ihrer<br />
Vermögenswerte (Assets) einschließlich<br />
Test- und Messgeräte<br />
optimieren können. „Unternehmen,<br />
die ihre Assets und<br />
Workflows effektiv verwalten,<br />
haben einen Wettbewerbsvorteil<br />
gegenüber denen, die es<br />
nicht tun“, so David Whitfield,<br />
CEO Asset Management Services<br />
bei Microlease. „Mit LEO<br />
2 machen wir unser Knowhow<br />
im Bereich ‚Through-Life’-<br />
Management allen zugänglich<br />
und ermöglichen der Branche,<br />
Kosten zu senken und die Entwicklungszeiten<br />
zu verkürzen.<br />
LEO 2 kann jedes Asset, jeden<br />
Job oder jeden Workflow verwalten.<br />
Die Lösung ist besonders<br />
nützlich in der Test- und<br />
Messtechnik, wo wir regelmäßig<br />
viele Unternehmen/Abteilungen<br />
mit Geräten sehen, die<br />
nicht genutzt werden oder nicht<br />
verwendet werden können, da<br />
sie nicht gewartet oder kalibriert<br />
wurden. Der Umfang an Test-/<br />
Messgeräten bei einem großen<br />
Hersteller oder Auftragnehmer<br />
kann einen Wert im zwei- oder<br />
dreistelligen Millionen-Dollar-<br />
Bereich haben – mit einzelnen<br />
Geräten, die zwischen 10.000<br />
und 100.000 US-Dollar oder<br />
mehr kosten. Die Rüstungsindustrie<br />
muss sicherstellen, dass<br />
diese Ressourcen bestmöglich<br />
genutzt werden, um ein hohes<br />
Maß an Effizienz und Unternehmensleistung<br />
zu erzielen.“<br />
LEO 2 bietet eine komplett<br />
überarbeitete Benutzeroberfläche,<br />
die nun über die sichere<br />
MoD Cloud verfügbar ist. Hinzu<br />
kommen Standardberichte<br />
im MoD-Format und ein KPI<br />
Dashboard. Auf der DSEi präsentiert<br />
Microlease sechs Vorführungen,<br />
die die wichtigsten<br />
Funktionen der Lösung erklären.<br />
Mit Microleases umfassendem<br />
Knowhow im Bereich<br />
Test-Asset-Management, bietet<br />
LEO 2 den Rüstungsunternehmen<br />
und anderen Nutzern über<br />
ein intuitives Portal vollständige<br />
Einsehbarkeit in ihre Assets. Es<br />
erlaubt ihnen, schnell und einfach<br />
alle Assets zu finden, die Sie<br />
benötigen, was einen doppelten<br />
Kauf oder eine Anmietung verhindert.<br />
Es erlaubt auch, nicht<br />
genutzte Assets zu identifizieren,<br />
die entsorgt werden können.<br />
Auch die Kalibrierung und<br />
Wartung der Geräte lässt sich<br />
verwalten, um sicherzustellen,<br />
dass sie jederzeit einsatzbereit<br />
sind. Die offene Datenbank von<br />
LEO 2 basiert auf der Technologie<br />
von Oracle, die mit SAP,<br />
Oracle Apps und anderen wichtigen<br />
ERP- und Finanzsystemen<br />
kompatibel ist.<br />
■ Microlease, Ltd.<br />
www.microlease.de<br />
Mess-Alleskönner für jedes Labor<br />
Das Moku:Lab vereint bis zu<br />
zehn Einzelgeräte in einem<br />
kleinen Gehäuse. Zusätzliche<br />
Anwendungen folgen<br />
und werden einfach über eine<br />
kostenfreie App erweitert. Eine<br />
innovative Elektronik macht<br />
es möglich: die Kombination<br />
von Oszilloskop, Spektrumanalysator,<br />
Signalgenerator,<br />
Phasemeter, Daten-Logger,<br />
Lock-in-Verstärker, PID-Regler,<br />
Bode-Analysator, Arbiträr-<br />
Wellenformgenerator und Digitaler<br />
Filterbox in einem einzigen<br />
kompakten Gerät.<br />
Das Herz des Moku:Lab ist<br />
eine flexibel programmierte<br />
und konfigurierbare Elektronik<br />
mit allen nötigen Anschlüssen.<br />
Auswahl, Bedienung, Steuerung<br />
und Wechsel der Instrumente<br />
erfolgt ganz einfach<br />
über die entsprechende App<br />
auf dem mobilen Apple-Tablet.<br />
Das Apple-Tablet lässt sich<br />
über den integrierten WLAN-<br />
Router mit dem Moku:Lab<br />
verbinden. So kann der Nutzer<br />
sich mit dem als Anzeige<br />
dienenden Tablet frei im Labor<br />
bewegen und hat dennoch die<br />
Messergebnisse stets im Blick.<br />
Alternativ lässt sich das Gerät<br />
auch über die Computersoftware<br />
Python, MatLab und<br />
LabVIEW bedienen. Für sensible<br />
Bereiche kann der integrierte<br />
LAN-Anschluss eine<br />
direkte Verbindung zwischen<br />
Gerät und Tablet herstellen,<br />
und ein SD-Karten-Slot sorgt<br />
für eine sichere und vielfach<br />
einsetzbare Datenaufzeichnung.<br />
Diverse analoge<br />
und digitale Anschlüsse für<br />
Ein- und Ausgang der Daten<br />
ergänzen die flexible Anwendung<br />
des Geräts. Zukünftig<br />
werden weitere Features und<br />
Anwendungen über ein einfaches<br />
regelmäßiges Update<br />
der App im jeweiligen App-<br />
Store kostenfrei bereitgestellt.<br />
■ Laser 2000 GmbH<br />
info@laser2000.de<br />
www.laser2000.de<br />
20 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Messtechnik<br />
Ultrahochfrequente optische Schwingungsmessung bis 2,4 GHz<br />
Für die Entwicklung mikroakustischer<br />
Bauelemente, wie SAWs und BAWs, wird<br />
eine Messtechnik benötigt, die die Propagation<br />
mechanischer Oberflächenwellen<br />
berührungslos und rückwirkungsfrei bei<br />
sehr hohen Frequenzen erfassen kann.<br />
Solche Messungen erlauben einen vollständigen<br />
Test der Bauteilfunktion, eine<br />
Überprüfung von Simulationsmodellen<br />
und letztendlich eine Optimierung des<br />
Bauteildesigns.<br />
Eine optimale Lösung für die Schwingungsmessung<br />
an solchen Systemen ist<br />
der Einsatz eines Laservibrometers wie<br />
dem bewährten Polytec UHF-120 Ultrachochfrequenz<br />
Vibrometer, mit dem das<br />
Schwingverhalten solcher hochfrequent<br />
schwingender Systeme berührungslos und<br />
nahezu rückwirkungsfrei und mit großer<br />
Präzision bestimmt werden kann.<br />
Polytec bietet nun für das UHF eine<br />
Erweiterung des Frequenzbereiches von<br />
bisher 1,2 GHz auf nun 2,4 GHz an und<br />
erschließt damit diese Messtechnik für<br />
viele weitere Applikationen im Bereich<br />
mikroakustischer Bauelemente.<br />
■ Polytec GmbH<br />
www.polytec.de<br />
RF Interference Locator<br />
Rohde & Schwarz GmbH &<br />
Co. KG<br />
www.rohde-schwarz.com<br />
Der RF Interference Locator<br />
R&S MNT100 von Rohde &<br />
Schwarz wurde für die professionelle<br />
Ortung von Funkstörungen<br />
in Mobilfunknetzen vorgesehen.<br />
Hintergrund: Heutige<br />
Mobilfunknetze werden häufig<br />
durch unerwünschte Sender<br />
beeinträchtigt. Diese wirken<br />
sich negativ auf die Netzwerkkapazität<br />
und die Qualitätserfahrung<br />
(QoE) der Nutzer aus.<br />
Die Suche nach Störern ist deswegen<br />
für Mobilfunkbetreiber<br />
und Regulierungsbehörden ein<br />
wichtiges Thema.<br />
Der neue tragbare R&S MNT100<br />
RF setzt Empfängertechnologie<br />
und intelligente Signalverarbeitung<br />
ein, um auch komplexe<br />
gepulste Störsignale schnell zu<br />
erkennen, zu analysieren und<br />
zu orten. Damit steht eine neue<br />
Expertenlösung für die Ortung<br />
und Identifizierung von Funkstörern<br />
in Mobilfunknetzen zur<br />
Verfügung. Das Handheld-Gerät<br />
ist für die Erkennung, Analyse<br />
und Ortung von Störquellen<br />
im Bereich von 600 MHz bis 6<br />
GHz optimiert. Es ist einfach zu<br />
bedienen und durch Einsatz eines<br />
Echtzeit-FFT-Empfängers und<br />
schneller automatischer Peilung<br />
in der Lage, Störer erheblich<br />
schneller als andere Lösungen<br />
auf dem Markt zu orten.<br />
Umfassenden<br />
HF-Vorselektion<br />
Dank der umfassenden HF-<br />
Vorselektion lässt sich der R&S<br />
MNT100 mit Antennen selbst<br />
in Umgebungen mit dichtem<br />
Signalszenario effizient einsetzen.<br />
In dieser anspruchsvollen<br />
Umgebung ermöglicht das tragbare<br />
Gerät mit seinem außergewöhnlich<br />
großen Dynamikbereich<br />
auch das Aufspüren von<br />
Signalen mit sehr niedrigem<br />
Pegel. Es zeichnet sich weiterhin<br />
durch die schnellste Echtzeit-<br />
Signalverarbeitung seiner Klasse<br />
aus und kann dank seiner schnellen,<br />
lückenlosen Echtzeit-FFT<br />
auch extrem kurze Emissionen<br />
detektieren. Selbst Signale, die<br />
für nur 20 ns ausgesendet werden,<br />
werden mit einer Erfassungswahrscheinlichkeit<br />
von<br />
100% erkannt (abhängig vom<br />
Signalpegel).<br />
Die polychrome Anzeige des<br />
Geräts ermöglicht die Auflösung<br />
von überlagerten gepulsten<br />
Signalen, sodass komplexe<br />
Signal-Bursts, die mit klassischen<br />
Sweep-Spektrumanalysatoren<br />
unentdeckt bleiben,<br />
erkannt und differenziert werden<br />
können.<br />
Optional kann das innovative<br />
tragbare Dualmode-Antennenmodul<br />
R&S HE400CEL, das<br />
einen normalen und einen Delta-<br />
Modus bietet, für die präzise<br />
manuelle Peilung eingesetzt werden.<br />
Darüber hinaus ermöglicht<br />
der R&S MNT100 eine schnelle<br />
automatische Peilung, wenn er<br />
durch eine magnetbefestigte<br />
Peilantenne und die PC-basierte<br />
R&S Interference Locator Software<br />
ergänzt wird.<br />
Der R&S MNT100 steht in verschiedenen<br />
Locator-Paketen zur<br />
Verfügung: für die manuelle<br />
Suche nach Störern mittels tragbarer<br />
Richtantenne, für die automatische<br />
mobile Ortung und als<br />
Komplettpaket, bestehend aus<br />
Standard- und automatischem<br />
Locator-Paket. ◄<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 21
Messtechnik<br />
Drohnen-Alarm!<br />
Die für zahlreiche<br />
Anwendungen – vor<br />
allem im Bereich<br />
der Überwachung<br />
und Sicherheit – in<br />
immer größerem<br />
Umfang eingesetzten,<br />
preiswerten und<br />
leicht zu fliegenden<br />
Drohnen werfen leider<br />
auch eine Reihe von<br />
Sicherheitsproblemen<br />
auf. Das<br />
Erfassungssystem<br />
R&S ARDRONIS<br />
hilft Behörden,<br />
Wirtschaft und<br />
Betreibern kritischer<br />
Infrastrukturen beim<br />
Schutz von Personen<br />
und Gütern.<br />
Megatrend<br />
Mikrodrohne<br />
Vorfälle mit kommerziell erhältlichen<br />
Drohnen erscheinen beinahe<br />
täglich in den Medien:<br />
Drohnen in Flughafennähe<br />
gesichtet, über Kraftwerken,<br />
Regierungsgebäuden, politischen<br />
Veranstaltungen oder<br />
auch über Autoteststrecken.<br />
Mehr als 300.000 Drohnen gehen<br />
derzeit weltweit pro Monat<br />
über die echte oder virtuelle<br />
Ladentheke. Es wird geschätzt,<br />
dass der kommerzielle Drohnenmarkt<br />
bis zum Jahr 2025<br />
ein Volumen von mehr als 8,5<br />
Milliarden Euro erreicht. Diese<br />
erschreckende Zahl relativ preiswerter<br />
und leicht benutzbarer<br />
Flugdrohnen bedeutet eine neuartige<br />
Herausforderung für den<br />
Schutz öffentlicher und privater<br />
Räume, da sich die einfach<br />
zu beschaffenden und zu<br />
fliegenden Geräte leicht für<br />
missbräuchliche Ziele zweckentfremden<br />
lassen. Als schwer<br />
zu entdeckende Flugspione und<br />
Träger von Nutzlasten bis in den<br />
Kilogramm-Bereich stellen sie<br />
eine aus vielen Gründen wachsende<br />
Bedrohung dar, gegen die<br />
technische Unterstützung erforderlich<br />
ist.<br />
Zunächst gilt es, die kleinen<br />
Flugkörper überhaupt zu entdecken.<br />
Sodann ist zu erwägen und<br />
zu entscheiden, ob Abwehrmaßnahmen<br />
gegen den Eindringling<br />
ergriffen werden sollen. Statt auf<br />
optische Erfassung oder Radarüberwachung<br />
setzt die Rohde &<br />
Schwarz-Lösung auf die Identifizierung,<br />
Peilung und Unterbrechung<br />
der Funksignale von und<br />
zur Drohne. R&S ARDRONIS<br />
(Automatic Radio-controlled<br />
Drone Identification Solution)<br />
hat sich dafür bereits bei Einsätzen<br />
der höchsten Sicherheitsstufe<br />
bewährt.<br />
Einige Fakten über<br />
Drohnen<br />
Kleine Drohnen, auch Mini- oder<br />
Mikro-UAVs genannt (Unmanned<br />
Aerial Vehicles), werden<br />
grundsätzlich vom Boden aus<br />
ferngesteuert, verfügen in höherwertigen<br />
Modellen oft aber auch<br />
über Navigationstechnik, die sie<br />
dazu befähigt, eigenständig vorgegebene<br />
Routen abzufliegen.<br />
UAVs im Allgemeinen lassen<br />
sich in folgende Verwendungsgruppen<br />
einteilen:<br />
• Drohnen für die private Nutzung<br />
(Spielzeug, Hobby)<br />
• kommerziell genutzte Drohnen<br />
(Luftbild, Logistik u.ä.)<br />
• militärische Drohnen (künstliche<br />
Ziele, Aufklärung,<br />
Kampf).<br />
R&S ARDRONIS bedient ausschließlich<br />
den zivilen Bereich.<br />
Die rasch zunehmende Intelligenz<br />
der hier eingesetzten<br />
Modelle (z.B. die automatische<br />
YingSin Phuan<br />
Rohde & Schwarz<br />
www.rohde-schwarz.de<br />
Proprietäre FHSS/DHSS-Steuersysteme WLAN Bluetooth<br />
Größte Verbreitung (> 80 %)<br />
Reichweite: < 1 km bis 100 mW,<br />
Sendeleistung 3 km mit Leistungsverstärker,<br />
manche Standards beinhalten Telemetriedaten<br />
im Downlink (z.B. Jeti, Graupner)<br />
Bild 1: Gebräuchliche Drohnen-Fernsteuersysteme<br />
Reichweite: bis 100 m (Standard),<br />
bis 2 km mit Leistungsverstärker,<br />
manche Modelle lassen sich über<br />
FPV (First Persion View) und/oder<br />
GPS-Navigation steuern<br />
Low-Cost-Modelle<br />
Reichweite bis 60 m<br />
22 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Messtechnik<br />
Bild 2: R&S ARDRONIS deckt als komplette Systemlösung den<br />
Bedarf professioneller Nutzer ab<br />
Zielerkennung bei Logistikdrohnen),<br />
die Kostenersparnis<br />
durch den Drohneneinsatz an<br />
sich sowie das große Interesse<br />
von privater Seite lassen die<br />
Stückzahlen ziviler Drohnen<br />
exponentiell in die Höhe schnellen.<br />
Zwei Bauartgruppen sind zu<br />
unterscheiden: Multikopter und<br />
Festflügler (Flugzeuge). Letztere<br />
fallen mengenmäßig nicht<br />
ins Gewicht. Sie kommen aufgrund<br />
ihrer größeren Reichweite<br />
und Flughöhe in erster Linie für<br />
Spezialaufgaben wie Kartografie<br />
oder Bodenerkundung in<br />
Betracht. Bei der öffentlichen<br />
Berichterstattung über Drohnen<br />
sind fast immer die Multikopter<br />
gemeint. Weitere Klassifizierungskriterien<br />
für Drohnen sind:<br />
• Größe und Nutzlast<br />
• Geschwindigkeit<br />
• Flugdauer, Reichweite, Flughöhe<br />
• die Art der Steuerung.<br />
Letztere ist von besonderem<br />
Interesse, da R&S ARDRONIS<br />
auf der Erfassung der Steuersignale<br />
basiert. Bild 1 gibt eine<br />
Übersicht über die am Markt<br />
anzutreffenden Steuerungsalternativen.<br />
Mehr als 90% aller<br />
Drohnen kommunizieren in<br />
den lizenzfreien ISM-Bändern<br />
(Industrial, Science, Medical),<br />
die nicht nur in den begriffsbildenden<br />
Einsatzbereichen genutzt<br />
werden, sondern auch für Telekommunikationszwecke,<br />
z.B.<br />
für die Funksysteme WLAN<br />
und Bluetooth. Vorwiegend werden<br />
die Bänder bei 2,4 GHz und<br />
5,8 GHz verwendet, selten das<br />
433-MHz-Band.<br />
Die mit Abstand (> 80%) meistgenutzten<br />
Funktechnologien zur<br />
Drohnen-Fernsteuerung sind<br />
Frequency-Hopping Spread<br />
Spectrum (FHSS) und Direct-<br />
Sequence Spread Spectrum<br />
(DSSS) in herstellerspezifischer<br />
Ausprägung. Beide Verfahren<br />
nutzen, um die Störsicherheit zu<br />
erhöhen, ein breiteres Spektrum,<br />
als zur Übertragung des Nutzsignals<br />
eigentlich erforderlich<br />
wäre. FHSS wechselt dazu die<br />
Trägerfrequenz in einer pseudozufälligen<br />
Sprungfolge. Sender<br />
und Empfänger müssen synchronisiert<br />
sein und natürlich nach<br />
demselben Algorithmus springen,<br />
um die Verbindung halten<br />
zu können. DSSS im Vergleich<br />
dazu belegt eine feste, sehr große<br />
Bandbreite, senkt dafür aber<br />
die spektrale Leistungsdichte<br />
so weit, dass sich das Nutzsignal<br />
nur schwach vom Rauschgrund<br />
abhebt und nur mit einem<br />
passgenauen Demodulator wieder<br />
gewonnen werden kann.<br />
Beide Verfahren, die man auch<br />
kombiniert findet, sind prädestiniert<br />
für die Verwendung in<br />
den stark frequentierten ISM-<br />
Bändern, in denen viele Nutzer<br />
und Funktechnologien koexistieren<br />
müssen. FHSS/DSSS ist<br />
daher bei Drohnensteuerungen<br />
ein Quasistandard, den die meisten<br />
Hersteller verwenden. Das<br />
Versteckspiel von FHSS/DSSS-<br />
Funkverbindungen im Spektrum<br />
bringt es jedoch mit sich, dass<br />
sie schwer aufzuklären und zu<br />
stören sind. R&S ARDRONIS<br />
ist mit seiner leistungsfähigen<br />
Online-Hopper-Analyse dazu<br />
in der Lage. Es analysiert die<br />
technischen Funkparameter wie<br />
Sprunglänge, Symbolrate oder<br />
Modulationsart und gelangt so<br />
zu einer eindeutigen Klassifizierung<br />
des Übertragungssystems.<br />
Vorzüge einer<br />
Funkerfassungslösung<br />
Die Erfassung der Drohnen-<br />
Steuersignale hat gegenüber<br />
Verfahren wie Radar, optischer<br />
und akustischer Detektion einige<br />
Vorteile.<br />
Sichere Detektion ohne<br />
Falschalarme<br />
Das System lässt sich nicht durch<br />
andere Flugobjekte wie Vögel,<br />
Ballone oder Drachen irritieren.<br />
Frühestmögliche<br />
Erkennung<br />
R&S ARDRONIS gibt bereits<br />
Alarm, sobald eine Fernsteuerung<br />
auf Sendung geht, also noch<br />
bevor die Drohne in der Luft<br />
ist. Gegenmaßnahmen können<br />
deshalb frühzeitig in die Wege<br />
geleitet werden.<br />
Peilung/Ortung von<br />
Drohnenbesitzern<br />
Da R&S ARDRONIS sowohl<br />
die Drohne selbst über ihre<br />
Downlink-Signale, als auch die<br />
Fernsteuerung über ihre Uplink-<br />
Signale erfasst, kann sofort die<br />
Richtung ermittelt werden, in der<br />
sich die Person befindet, die die<br />
Drohne fliegt. Bei Einsatz mehrerer<br />
Peiler ist sogar die exakte<br />
Position ermittelbar (in Vorbereitung).<br />
Komplettes Bild<br />
Es erfasst nicht nur sämtliche<br />
Drohnen in einem großen Überwachungsbereich,<br />
sondern kann<br />
durch Analyse der Funksignaturen<br />
in vielen Fällen sogar deren<br />
Typ angeben. Darüber hinaus<br />
werden die Downlink-Aktivitäten<br />
der Drohnen registriert,<br />
etwa ob Videoübertragungen<br />
stattfinden.<br />
Möglichkeiten zur<br />
Signalunterbrechung<br />
Das System lässt sich um einen<br />
Störsender erweitern, der den<br />
Funkkontakt zu einer Drohne<br />
effektiv unterbinden kann, um<br />
sie in den Fail-Safe-Modus zu<br />
zwingen, also etwa zu landen<br />
oder zum Startpunkt zurück-<br />
Bild 3: Im Ernstfall muss es schnell gehen. Die Standard-<br />
Bedieneroberfläche bietet deshalb nur die wichtigsten<br />
Informationen und Bedienknöpfe<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 23
Messtechnik<br />
Bild 4: R&S ARDRONIS bietet die Möglichkeit, Schutzzonen festzulegen. Fliegt eine Drohne in eine<br />
solche Zone ein, erfolgt die automatische Unterbrechung der Funkverbindung zur Fernbedienung<br />
zukehren. Die Störung erfolgt<br />
so selektiv, dass andere Funkaktivitäten<br />
nicht beeinträchtigt<br />
werden. R&S ARDRONIS legt<br />
dazu Funkparameter-Sets für alle<br />
erfassten Drohnen an, sodass<br />
der Eingriff jederzeit ausgelöst<br />
werden kann, z.B. automatisch<br />
beim Eindringen in eine Schutzzone.<br />
Die Einstellgeschwindigkeit<br />
des „Follower Jammers“<br />
R&S®WSE ist dabei so groß,<br />
dass auch schnelle FHSS-Frequenzspringer<br />
kein Problem<br />
sind.<br />
Zuverlässiger Schutz,<br />
einfache Bedienung<br />
R&S ARDRONIS basiert auf<br />
Antennen, Funkpeilern und<br />
Signalanalysatoren aus dem<br />
Rohde & Schwarz-Programm.<br />
Diese bewährten Hightech-<br />
Komponenten in Verbindung<br />
mit einem leistungsfähigen<br />
Detektionsalgorithmus ermöglichen<br />
die zuverlässige Erfassung<br />
von Kurzzeitsignalen bis<br />
hinab zu einer Signaldauer<br />
von 350 Mikrosekunden, auch<br />
und besonders in den dicht<br />
belegten ISM-Frequenzbändern.<br />
Die Reichweite hängt naturgemäß<br />
von der Sendeleistung der<br />
Drohnen und Fernsteuerungen<br />
sowie von der Umgebung ab und<br />
beträgt unter optimalen Bedingungen<br />
einen bis drei Kilometer.<br />
Um unnötige Alarme zu vermeiden,<br />
lässt sich die Alarmierung<br />
Bild 5: Die Expertenansicht ist eine Fundgrube für Funk-Insider. Die Up- und Downlink-Signale der<br />
erfassten Drohnen können hier in allen Details analysiert werden<br />
an die Verletzung einer Schutzzone<br />
koppeln (Bild 4).<br />
Die technischen Parameter jeder<br />
Aussendung werden mit gespeicherten<br />
Profilen verglichen und<br />
die zugehörigen Drohnen nach<br />
dem Ergebnis in eine von drei<br />
Klassen sortiert:<br />
• schwarze Liste (z.B. potenziell<br />
bedrohlich)<br />
• weiße Liste (z.B. eigene Drohnen)<br />
und<br />
• frei benennbar (z.B. unbekannte<br />
Drohnen).<br />
Eine leicht verständliche Bedienoberfläche<br />
für den operativen<br />
Betrieb listet die detektierten<br />
Drohnen mit ihren wichtigsten<br />
Parametern auf (Bild 5). Sind<br />
Peil- bzw. Ortungsfunktionen<br />
implementiert (R&S ARDRO-<br />
NIS-D/P), visualisieren Peilstrahlen<br />
bzw. Standortpunkte in<br />
einer Karte die Detektionsergebnisse.<br />
Funkanalysten steht außerdem<br />
eine Expertenansicht zur<br />
Verfügung, mit der die erfassten<br />
Signale in allen Details untersucht<br />
werden können.<br />
Als professionelles, automatisches<br />
Überwachungssystem<br />
verfügt es selbstverständlich<br />
über die Möglichkeit zur Datenaufzeichnung.<br />
Alles, was das<br />
System „sieht“, lässt sich archivieren,<br />
sowohl die Detektions-<br />
Ereignisse als auch ganze HF-<br />
Szenarien.<br />
Es eignet sich für die stationäre<br />
Installation ebenso wie für den<br />
mobilen Einsatz. Gerade Sicherheitsbehörden<br />
stehen ja oft vor<br />
der Aufgabe, Veranstaltungen an<br />
wechselnden Orten schützen zu<br />
müssen. Das System wird daher<br />
schlüsselfertig und vorkonfiguriert<br />
als leicht transportierbare<br />
Plug & Play-Lösung geliefert<br />
(Bild 6).<br />
Für jeden Bedarf die<br />
richtige Ausbaustufe<br />
Das System gibt es in vier Ausbaustufen,<br />
die sich in ihren<br />
Fähigkeiten unterscheiden. R&S<br />
ARDRONIS-I ist die richtige<br />
Lösung für Kunden, die feststellen<br />
wollen, ob sich in einem<br />
bestimmten Bereich Drohnen<br />
aufhalten, beispielsweise über<br />
24 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Messtechnik<br />
Bild 6: R&S ARDRONIS besteht aus nur wenigen Komponenten<br />
(R&S Ardronis-I) und lässt sich leicht an wechselnde Einsatzorte<br />
transportieren<br />
einem Sportstadion oder einem<br />
Betriebsgelände. R&S ARDRO-<br />
NIS-R kommt in Frage, wenn<br />
es darum geht, eine Zone permanent<br />
zu überwachen und<br />
zu schützen, etwa ein Regierungsviertel.<br />
Bei Verletzung der<br />
Schutzgrenze werden automatisch<br />
Gegenmaßnahmen eingeleitet.<br />
Besteht ein berechtigtes<br />
Interesse daran, den Drohnenbesitzer<br />
ausfindig oder gar dingfest<br />
zu machen, sind die Pakete<br />
R&S ARDRONIS-D oder R&S<br />
ARDRONIS-P die geeignetsten.<br />
Einbindung<br />
in integrierte<br />
Drohnenortungs- und<br />
Abwehrsysteme<br />
Wie oben beschrieben, hat ein<br />
Drohnenidentifikationssystem<br />
auf Funkerfassungsbasis einige<br />
Vorteile und sogar Alleinstellungsmerkmale<br />
gegenüber anderen<br />
Verfahren, vor allem die sehr<br />
frühe Alarmierung, die Fehlalarmsicherheit<br />
und die Hinführung<br />
zum Urheber.<br />
Darüber soll aber nicht unerwähnt<br />
bleiben, dass es Fälle<br />
gibt, in denen R&S ARDRONIS<br />
im wahrsten Sinn des Wortes<br />
nicht zum Ziel führt. Bleibt<br />
eine Drohne „stumm“ und gibt<br />
keine Funksignale von sich, ist<br />
sie nicht erfassbar. Auch muss<br />
die Unterbrechung des Funkverkehrs<br />
nicht zwangsläufig zum<br />
Abdrehen oder zur Landung der<br />
Drohne führen, wenn diese auf<br />
eine feste Flugroute programmiert<br />
wurde.<br />
Wer einen umfassenden Schutz<br />
benötigt, der auch solche Situationen<br />
mit einbezieht, kann R&S<br />
ARDRONIS in ein System integrieren<br />
lassen, das auch andere<br />
Ortungs- und Schutzkomponenten<br />
beinhaltet, wie z.B. Radar.<br />
R&S ARDRONIS bietet dafür<br />
eine offene Schnittstelle an.<br />
Das Produkt selbst wird permanent<br />
aktualisiert und funktional<br />
Bild 7a: R&S ARDRONIS-D<br />
weiterentwickelt. Zu den ständigen<br />
Pflegemaßnahmen gehört<br />
das Auffrischen der Profildatenbank<br />
um neue Drohnenmodelle.<br />
Eine geplante neue Fähigkeit ist<br />
u.a. die Ortung per Kreuzpeilung.<br />
Fazit<br />
Die rasch zunehmende Verbreitung<br />
kleiner Drohnen stellt<br />
Sicherheitsbehörden und private<br />
Organisationen gleichermaßen<br />
vor Probleme. Die Spanne missbräuchlicher<br />
Drohnennutzung<br />
Bild 7b:<br />
R&S<br />
ARDRONIS-I<br />
reicht von der Verletzung der<br />
Privatsphäre über Akte der Wirtschaftskriminalität<br />
wie Ausspähung<br />
bis hin zur Gefährdung von<br />
Personen im öffentlichen Raum<br />
und Kapitalverbrechen wie terroristische<br />
Anschläge. R&S<br />
ARDRONIS ist ein System, mit<br />
dem diese Gefahren frühzeitig<br />
erkannt werden können. Über<br />
eine offene Schnittstelle lässt<br />
es sich in komplexe Drohnenabwehrsysteme<br />
integrieren, die<br />
weitere Ortungsverfahren wie<br />
Radar sowie effektive Abwehrmaßnahmen<br />
beinhalten können.<br />
Paket Kurzbezeichnung Funktion<br />
Identifikation Peilung / Ortung Gegenmaßnahmen<br />
R&S ARDRONIS Detection R&S ARDRONIS-I • – –<br />
R&S ARDRONIS Direction R&S ARDRONIS-D • • –<br />
R&S ARDRONIS Disruption R&S ARDRONIS-R • – •<br />
R&S ARDRONIS Protection R&S ARDRONIS-P • • •<br />
Bild 8: R&S ARDRONIS – für jeden Bedarf die richtige Ausbaustufe (Lieferbarkeit jeweils auf Anfrage)<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 25
Messtechnik<br />
Erweiterte WLAN-Messungen und Tests der HF-Qualität von IoT-Endgeräten<br />
Die Anritsu Corporation kündigte<br />
eine neue WLAN-Sicherheitsfunktions-Software<br />
für ihr<br />
Wireless Connectivity Testset<br />
MT8862A an, das auch bei<br />
der Einschaltung der WLAN-<br />
Sicherheit die Evaluierung von<br />
Endgeräten für den rasch wachsenden<br />
Markt des Internets der<br />
Dinge (IoT) unterstützt.<br />
Anwendungen wie z.B. Fernsehgeräte,<br />
das vernetzte Fahrzeug,<br />
Industrieanlagen und<br />
Sensoren nutzen zunehmend<br />
den WLAN-Standard. Um<br />
einen zuverlässigen Betrieb<br />
sicherzustellen, müssen Parameter,<br />
wie z.B. der WLAN-<br />
Empfangsbereich und die<br />
Empfindlichkeit, unter realen<br />
Betriebsbedingungen getestet<br />
werden. Die neue Software MX<br />
886 200A-020 ermöglicht dem<br />
MT8862A von Anritsu, die<br />
Nutzung der Netzmodus-Messfunktion,<br />
um die Tests während<br />
des Betriebs des WLAN-Endgeräts<br />
durchzuführen – auch<br />
bei aktivierter Sicherheitsfunktion.<br />
Die Software unterstützt<br />
eine Reihe von Standards,<br />
darunter WEP, WPA-Personal<br />
und WPA2-Personal. In der<br />
Vergangenheit mussten die<br />
Ingenieure die WLAN-Sicherheit<br />
für Tests deaktivieren, was<br />
keine typischen Betriebsbedingungen<br />
darstellt. Darüber<br />
hinaus entscheiden sich zahlreiche<br />
Entwickler dafür, auf das<br />
Deaktivieren der Sicherheit zu<br />
verzichten, um den Anforderungen<br />
für den sicheren Einsatz<br />
des Internets der Dinge<br />
zu erfüllen.<br />
Diese neue Sicherheitsfunktion<br />
lässt sich in vorhandenen<br />
MT8862A-Systemen installieren,<br />
indem die Firmware<br />
aktualisiert und eine Lizenz<br />
von einem Webbrowser installiert<br />
wird. Dadurch sind keine<br />
werksseitigen Upgrades mehr<br />
erforderlich, und die Ausfallzeit<br />
wird auf ein Minimum<br />
reduziert.<br />
Das MT8862A ist ein WLAN-<br />
Testset, das IEEE802.11ac/<br />
n/g/b/a unterstützt. Es nutzt<br />
integrierte Verbindungsprotokolle<br />
und führt Tests von<br />
HF- und TRx-Eigenschaften,<br />
einschließlich Tx-Leistung,<br />
Modulationsgenauigkeit und<br />
Rx-Empfindlichkeit, durch.<br />
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Erste SDR-Plattform für Forschungen im 28-GHz-Bereich für die 5G-Standardisierung<br />
National Instruments Germany<br />
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National Instruments stellte neue<br />
28-GHz-Funkempfänger vor,<br />
die in Kombination mit dem<br />
mmWave-Transceiver-System<br />
von NI den ersten kommerziell<br />
verfügbaren Transceiver<br />
bilden, mit dem bandbreitenintensive<br />
Signale im Frequenzbereich<br />
von 27,5 bis 29,5 GHz<br />
mit einer Echtzeitbandbreite<br />
von 2 GHz gesendet und/oder<br />
empfangen werden können. Das<br />
mmWave-Transceiver-System<br />
bietet zusammen mit anwendungsspezifischer<br />
Software<br />
eine umfassende SDR-Plattform<br />
(Software-Defined Radio) für<br />
Messungen und Forschungen im<br />
Rahmen der 5G-Spezifikationen<br />
von 3GPP und Verizon.<br />
Das mmWave-Transceiver-<br />
System kann für das Testen<br />
von Funksignalen entweder als<br />
Access Point oder als Anwendergerät<br />
eingesetzt werden. Zudem<br />
ermöglicht der Transceiver<br />
sowohl die Erstellung von Prototyping-Systemen<br />
für mm-Wellen-Übertragungen<br />
als auch die<br />
Durchführung von Kanalmessungen.<br />
Beides sind wichtige<br />
Voraussetzungen für die Untersuchung<br />
und Charakterisierung<br />
bisher nicht genutzter Frequenzbereiche.<br />
Da die Software auch<br />
mit den kürzlich veröffentlichten<br />
Funkempfängern für 71 bis<br />
76 GHz kompatibel ist, können<br />
Anwender das mmWave-Transceiver-System<br />
durch Austausch<br />
der RF-Funkempfänger einfach<br />
für den gewünschten Frequenzbereich<br />
anpassen.<br />
Darüber hinaus stellt die Basisbandsoftware<br />
des mmWave-<br />
Transceiver-Systems eine vollständige<br />
Bitübertragungsschicht<br />
für die von 3GPP und Verizon<br />
vorgeschlagenen 5G-Spezifikationen<br />
bereit, die als Quellcode in<br />
der Systemdesignsoftware Lab-<br />
VIEW verwendet werden kann.<br />
So lässt sich zügig ein sofort einsatzbereites<br />
System erstellen, das<br />
flexibel an verschiedene Testund<br />
Forschungsanforderungen<br />
angepasst werden kann.<br />
„Das neue mmWave-Transceiver-System<br />
für 28 GHz ist<br />
eine wichtige Technologie für<br />
viele teilnehmende Unternehmen<br />
unseres RF/Communications<br />
Lead User Program“, so<br />
James Kimery, Director of RF<br />
Research and SDR Marketing<br />
bei NI. „Denn im Zuge der weltweiten<br />
Frequenzvergabe für 5G<br />
wird das 28-GHz-Band bereits<br />
in mehreren Ländern, u.a. den<br />
USA, Südkorea und Japan, als<br />
einer der Spitzenkandidaten für<br />
zukünftige Mobilfunkdienste<br />
gehandelt.“<br />
Zu den neuen Funkempfängern<br />
gehören u.a. die Modelle<br />
mmRH-3642, mmRH-3652 und<br />
mmRH-3602. Weitere Informationen<br />
sind auf www.ni.com/sdr/<br />
mmwave zu finden. ◄<br />
26 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
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Messtechnik<br />
Basisbandversion eines Vektorsignal-<br />
Transceivers der zweiten Generation<br />
National Instruments Germany<br />
GmbH<br />
info.germany@ni.com<br />
www.ni.com/germany<br />
National Instruments stellte eine<br />
Basisbandversion seines Vektorsignal-Transceivers<br />
(VST)<br />
der zweiten Generation vor.<br />
Das Modul PXIe-5820 ist der<br />
branchenweit erste Basisband-<br />
Transceiver mit einer Bandbreite<br />
von 1 GHz für komplexe I/Q-<br />
Signale, mit dem sich anspruchsvolle<br />
Testanwendungen bei<br />
RF-Frontend modulen und -Transceivern,<br />
u.a. mit Hüllkurvenverfolgung,<br />
digitaler Vorverzerrung<br />
(DPD) und 5G-Signalen, durchführen<br />
lassen.<br />
„2016 hat NI die Branche bereits<br />
mit der RF-Version seines VST<br />
der zweiten Generation aufgewirbelt,<br />
die Anwendern eine<br />
Echtzeitbandbreite von 1 GHz<br />
bietet“, so Charles Schroeder,<br />
Vice President of RF and Wireless<br />
bei NI. „Mit der neuen<br />
Basisbandversion des VST knüpfen<br />
wir genau dort an. In Kombination<br />
mit der Systemdesignsoftware<br />
LabVIEW eignet sich<br />
der Basisband-Transceiver ideal<br />
für die steigenden bzw. wechselnden<br />
Anforderungen von<br />
Transceiver-Tests. Die softwaredesignte<br />
Architektur der VSTs<br />
von NI ermöglicht Anwendern<br />
zudem eine schnellere Entwicklung<br />
sowie geringere Prüfkosten<br />
und unterstützt sie bei der Bewältigung<br />
von Herausforderungen,<br />
die mit herkömmlichen Ansätzen<br />
bisher nicht zu lösen waren.“<br />
Der PXIe-5820 verbindet einen<br />
Digitizer und einen Arbiträrsignalgenerator<br />
für I/Q- Breitbandsignale<br />
mit einem leistungsstarken<br />
FPGA in einem PXI-<br />
Express-Modul, das nur zwei<br />
Steckplätze belegt. Mit einer<br />
Bandbreite von 1 GHz für komplexe<br />
I/Q-Signale eignet sich der<br />
Basisband-Transceiver für eine<br />
Vielzahl von Anwendungen, wie<br />
z.B. das Testen von I/Q-Basisbandsignalen<br />
von Wireless- und<br />
Mobilfunk-Chipsets, die Hüllkurvenverfolgung<br />
digital vorverzerrter<br />
Signale für Leistungsverstärker<br />
sowie die Erzeugung<br />
und Analyse von Signalen für<br />
neue Mobilfunkstandards, wie<br />
5G, 802.11ax und LTE-Advanced<br />
Pro.<br />
Produktmerkmale:<br />
• 1 GHz Echtzeitbandbreite für<br />
die Erzeugung und Analyse<br />
komplexer I/Q-Signale<br />
• differentielle 2-Kanal-I/Q-<br />
Messung des Basisbands mit<br />
4-Vpp-Eingangs- bzw. 2-Vpp-<br />
Ausgangsspannungshub<br />
• zehnfache Messgeschwindigkeit<br />
dank FPGA-basierter<br />
Messung und optimierter<br />
Mess software<br />
• kompakte Größe und nahtlose<br />
Synchronisierung zwischen<br />
Basisband- und RF-Transceivern<br />
für MIMO-Konfigurationen<br />
mit 2x2, 4x4, 8x8 oder<br />
höher im PXI-Formfaktor<br />
• niedriges Grundrauschen und<br />
hoher nutzbarer Dynamikbereich<br />
(SFDR)<br />
• anwendungs- und benutzerspezifisch<br />
anpassbarer FPGA<br />
• einfache Programmierung<br />
dank einheitlicher Softwareumgebung<br />
für RF- und<br />
Basisband-Transceiver<br />
„Der Basisband-Transceiver ist<br />
die konsequente Weiterentwicklung<br />
unserer softwaredesignten<br />
Architektur“, so Ruan Lourens,<br />
Chief Architect of R&D, RF bei<br />
NI. „Wir haben die Architektur<br />
in jedem nur möglichen Bereich<br />
optimiert – von den thermischen<br />
und elektrischen Eigenschaften<br />
bis zur digitalen Signalverarbeitung<br />
–, und können so eine Bandbreite<br />
von 1 GHz für komplexe<br />
I/Q-Signale in einem äußerst<br />
kompakten Formfaktor bereitstellen.<br />
Der Basisband-Transceiver<br />
kann darüber hinaus mit<br />
dem RF-Transceiver PXIe-5840<br />
im Sub-Nanosekundenbereich<br />
synchronisiert werden, sodass<br />
Anwendern eine vollständige<br />
Lösung für das Testen von RF-<br />
Signalen und differenziellen I/Q-<br />
Breitbandsignalen von Wireless-<br />
Chipsets zur Verfügung steht.“<br />
Der Basisband-<br />
Transceiver<br />
ist integraler Bestandteil der<br />
NI-Plattform, die Anwendern<br />
das Erstellen intelligenterer<br />
Prüfsysteme ermöglicht. Die<br />
Plattform umfasst mehr als<br />
600 PXI-Produkte – von DC<br />
bis hin zu Frequenzen im mm-<br />
Wellenbereich, die durchsatzstarke<br />
Datenübertragungen<br />
über PCI-Express- Schnittstellen<br />
der 3. Generation unterstützen.<br />
Darüber hinaus ermöglichen<br />
sie Synchronisierungen<br />
im Sub-Nanosekundenbereich<br />
und bieten integrierte Timingund<br />
Triggerfunktionen. Mithilfe<br />
der produktivitätssteigernden<br />
Funktionen der Entwicklungsumgebungen<br />
LabVIEW und<br />
der Testmanagement-Software<br />
TestStand in Kombination mit<br />
dem dynamischen Ecosystem<br />
aus Partnern, zusätzlicher IP und<br />
Applikationsingenieuren können<br />
Anwender ihre Prüfkosten<br />
zudem weiter senken, Markteinführungszeiten<br />
verkürzen und<br />
ihre Prüfsysteme schon jetzt auf<br />
die Anforderungen von morgen<br />
vorbereiten. ◄<br />
28 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
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für For den GVA-91+, low jedoch cut off 869 at 869 MHz. MHz. Der GVA-62+ kann den RFMD SBB-4089Z<br />
ersetzen, der GVA-63+ den RFMD SBB-5089Z (siehe Datenblätter für Details).<br />
NOTE: GVA-62+ may be used as a replacement for RFMD SBB-4089Z<br />
GVA-63+ may be used as a replacement for RFMD SBB-5089Z<br />
See model datasheets for details<br />
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Messtechnik<br />
High-end-GNSS-Simulator R&S SMW200A<br />
erzeugt hochrealistische Testszenarien<br />
eine Vielzahl unterschiedlicher<br />
GNSS-Anwendungen erzeugen<br />
lassen. Zum Testen von Mehrfrequenzempfängern<br />
oder Mehrantennensystemen<br />
stehen dem<br />
Anwender derzeit 72 GNSS-<br />
Kanäle zur Verfügung, die auf<br />
bis zu vier HF-Ausgänge verteilt<br />
werden können. Neben Signalen<br />
der globalen Navigationssysteme<br />
GPS, Glonass, Galileo und<br />
BeiDou können mit dem R&S<br />
SMW200A auch QZSS- und<br />
SBAS-Signale erzeugt werden.<br />
Mit dieser Lösung können Kunden<br />
unter anderem die Positioniergenauigkeit<br />
ihrer Empfänger<br />
unter realistischen Bedingungen<br />
schnell und einfach nachweisen.<br />
Interner<br />
Rauschgenerator<br />
Darüber hinaus ist der SMW-<br />
200A der erste und einzige Highend-GNSS-Simulator<br />
auf dem<br />
Markt, der mit einem internen<br />
Rauschgenerator ausgestattet ist<br />
und komplexe Störszenarien mit<br />
mehreren Störern gleichzeitig<br />
erzeugen kann. Dabei werden<br />
alle Signale (GNSS, Rauschen<br />
und Störsignale) direkt im Gerät<br />
erzeugt. Zusätzliche Signalquellen<br />
zur externen Generierung<br />
von Störsignalen werden nicht<br />
benötigt, was den Messaufbau<br />
erheblich vereinfacht.<br />
Rohde & Schwarz<br />
GmbH & Co. KG<br />
www.rohde-schwarz.com<br />
Mit dem neuen Simulator erweitert<br />
Rohde & Schwarz sein<br />
Angebot an Satellitennavigationssimulatoren<br />
um eine Highend-Lösung.<br />
Sie ist auf bis zu<br />
vier HF-Ausgänge erweiterbar<br />
und ermöglicht die Simulation<br />
von GNSS-Signalen gleichzeitig<br />
in mehreren Frequenzbändern<br />
und für mehrere Antennen.<br />
Sie ist zudem die einzige Lösung<br />
auf dem Markt, die geräteintern<br />
parallel zu GNSS-Signalen auch<br />
eine komplexe Störumgebung<br />
simulieren kann. Damit schlägt<br />
Rohde & Schwarz ein neues<br />
Kapitel auf dem Gebiet der<br />
GNSS-Simulation auf.<br />
Moderne GNSS-Empfänger<br />
sind heute zunehmend in der<br />
Lage – teilweise mit mehreren<br />
Antennen gleichzeitig – die Signale<br />
unterschiedlicher Navigationssysteme<br />
wie GPS, Glonass,<br />
Galileo oder BeiDou in mehreren<br />
Frequenzbändern zu verarbeiten<br />
und damit die Positionierungsgenauigkeit<br />
zu verbessern. Weitere<br />
Genauigkeitssteigerungen<br />
können mit DGNSS-Techniken<br />
(DGNSS: Differential GNSS)<br />
erreicht werden. Sie kommen<br />
beispielsweise für Anwendungen<br />
wie Autonomes Fahren zum<br />
Einsatz und sind unverzichtbar<br />
für eine präzise und zuverlässige<br />
Positionierung von Flugzeugen<br />
im Landeanflug. Die dabei verwendeten<br />
GNSS-Empfänger<br />
müssen vor dem Einsatz im Fahrzeug<br />
oder Flugzeug umfangreichen<br />
Tests unterzogen werden.<br />
Für hochrealistische<br />
Test- und komplexe<br />
Störszenarien<br />
Mit dem GNSS-Simulator R&S<br />
SMW200A steht ab sofort eine<br />
innovative Testlösung zur Verfügung,<br />
mit der sich in einfacher<br />
Weise komplexe und hochrealistische<br />
Testszenarien für<br />
Leicht zu bedienen und<br />
zukunftssicher<br />
Für die Bedienung und Konfigurierung<br />
des R&S SMW200A<br />
wird kein externer Rechner<br />
benötigt. Der Nutzer kann durch<br />
eine integrierte, intuitive GUI die<br />
GNSS-Szenarien einfach und<br />
schnell konfigurieren. Durch<br />
eine Vielzahl an Geräteoptionen<br />
kann die Lösung optimal an die<br />
individuellen Anforderungen<br />
des Nutzers angepasst werden.<br />
Der R&S SMW200A ist zudem<br />
erweiterbar und somit zukunftssicher,<br />
so dass auch künftige<br />
Testanforderungen wie die Simulation<br />
neuer GNSS-Signale realisiert<br />
werden können. ◄<br />
30 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
CERAMIC MMIC AMPLIFIERS<br />
10 MHz to 7GHz<br />
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CMA-82+ DC-7 15 20 42 6.8 5 8.95<br />
CMA-84+ DC-7 24 21 38 5.5 5 8.95<br />
CMA-62+ 0.01-6 15 19 33 5 5 7.45<br />
CMA-63+ 0.01-6 20 18 32 4 5 7.45<br />
CMA-545+ 0.05-6 15 20 37 1 3 7.45<br />
CMA-5043+ 0.05-4 18 20 33 0.8 5 7.45<br />
CMA-545G1+ 0.4-2.2 32 23 36 0.9 5 7.95<br />
CMA-162LN+ 0.7-1.6 23 19 30 0.5 4 7.45<br />
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8/31/16 2:14 PM
Messtechnik<br />
Schnellste Channel-Sounding-Lösungen für 5G<br />
National Instruments gab die<br />
Zusammenarbeit mit dem amerikanischen<br />
Telekommunikationsanbieter<br />
AT&T bei einem<br />
der weltweit schnellsten und<br />
genauesten Systeme für die Charakterisierung<br />
des Funkkanals im<br />
Millimeterwellenbereich (mm-<br />
Wellen) für 5G bekannt.<br />
Tragende Rolle<br />
Millimeterwellen werden für<br />
die zukünftige 5G-Mobilfunktechnologie<br />
eine tragende Rolle<br />
spielen. Die korrespondierenden<br />
Frequenzen sind bereits von der<br />
amerikanischen Federal Communications<br />
Commission (FCC),<br />
dem internationalen 3rd Generation<br />
Partnership Project (3GPP)<br />
sowie weiteren Standardisierungsgremien<br />
für die Nutzung<br />
im 5G-Mobilfunk vorgesehen.<br />
Wichtiger Schritt<br />
Mithilfe von Channel Sounding<br />
kann untersucht werden, wie sich<br />
Funksignale in einer bestimmten<br />
Umgebung verhalten, z.B. wie<br />
Signale von Objekten, wie Bäumen,<br />
Gebäuden, Fahrzeugen,<br />
oder auch Personen reflektiert<br />
oder blockiert werden. Die Charakterisierung<br />
von Funkkanälen<br />
ist ein wichtiger Schritt bei der<br />
Ausgestaltung von 5G-Technologien,<br />
da so die Grundlage für<br />
die Architektur und das Design<br />
zukünftiger Mobilfunknetze<br />
gelegt wird. Die gemeinsame<br />
Arbeit von NI und AT&T auf<br />
diesem Gebiet dient als Vorbereitung<br />
für künftige 5G-Netzbereitstellungen<br />
des Telekommunikationsanbieters,<br />
da sich so präzise<br />
Modelle entwerfen lassen,<br />
um die optimalen Standorte für<br />
die zukünftige Netzwerktechnik<br />
von AT&T zu ermitteln.<br />
Neuartige, proprietäre<br />
AT&T-Technologie<br />
Das von AT&T aufgrund des<br />
äußeren Designs mit dem<br />
Spitznamen Porcupine (Stachelschwein)<br />
versehene Channel-Sounding-System<br />
ist eine<br />
neuartige, proprietäre AT&T-<br />
Technologie, mit der sich Charakteristiken<br />
von Übertragungskanälen<br />
in Echtzeit messen<br />
und überwachen lassen. Die<br />
Architektur der Channel-Sounding-Lösung<br />
basiert auf dem<br />
mmWave-Transceiver-System<br />
von NI und bietet dank ihres<br />
speziellen Designs entscheidende<br />
Vorteile gegenüber ähnlichen<br />
Technologien. So lassen<br />
sich beispielsweise AoA-Messungen<br />
(Angle of Arrival), die<br />
normalerweise 15 min oder länger<br />
dauern (unter Verwendung<br />
von Schwenk-Neige-Einheiten),<br />
innerhalb von 150 ms durchführen<br />
und die Ergebnisse in Echtzeit<br />
anzeigen.<br />
Die Besonderheit<br />
des Channel-Sounding-Systems<br />
liegt in der Echtzeiterfassung<br />
und -verarbeitung der Messdaten.<br />
Im Gegensatz dazu werden<br />
bei anderen Messsystemen<br />
dieser Art die erfassten Rohdaten<br />
erst im Nachgang verarbeitet,<br />
wobei nur alle 15 min ein<br />
Messergebnis ausgegeben wird.<br />
In diesem Zeitraum hat das „Stachelschwein“<br />
bereits ca. 6000<br />
Messungen durchgeführt. Da die<br />
Messungen in Echtzeit erfolgen,<br />
müssen Experimente nicht wiederholt<br />
oder Messgeräte für verschiedene<br />
Messungen von einem<br />
Standort angepasst werden.<br />
■ National Instruments<br />
Germany GmbH<br />
www.ni.com/germany<br />
LTE-Advanced-(Pro)-Funkverbindungstester erweitert<br />
Neue Software erweitert die Unterstützung<br />
für das Testen der Carrier-Aggregation-Technologie<br />
für die höheren Übertragungsgeschwindigkeiten<br />
in LTE-Advanced/LTE-Advanced-Pro-Netzen:<br />
Die Anritsu Corporation gab die Markteinführung<br />
von zwei neuen Software-<br />
Upgrades bekannt, die das Testen von<br />
HF-Transceiver-Eigenschaften für 6CC-<br />
Carrier-Aggregation mit dem beliebten<br />
MT8821C des Unternehmens möglich<br />
macht. Das Upgrade ermöglicht Hersteller<br />
von Mobilfunkendgeräten und Chipsätzen<br />
sowie Netzbetreiber, die Schlüsseltechnologien<br />
zu testen, die die höhere<br />
LTE-Advanced/LTE-Advanced-Pro-Netzwerk-Übertragungsgeschwindigkeiten<br />
unterstützen: Carrier Aggregation (CA),<br />
die Mehrkomponenten-Carriers (CCs)<br />
aggregiert.<br />
Der MT8821C ist ein All-in-One-Tester<br />
mit integrierten LTE-Advanced/LTE-<br />
Advanced-Pro-Endgerät RF-TRx-Testfunktionen<br />
sowie mit Funktionen zur<br />
Simulation von Basisstationen.<br />
Die erweiterte Unterstützung für HF- und<br />
PHY-Layer-Messungen weitet die vorhandenen<br />
Funktionen von DL CA 4CCs 4x4<br />
MIMO und DL CA 5CCs 2 x 2 MIMO auf<br />
6CA SISO und 6CA 2 x 2 MIMO aus. Die<br />
neue Software unterstützt zudem 6CA in<br />
Verbindung mit Licensed Assisted Access<br />
*3 (LAA*3).<br />
Ausgestattet mit der neuen Software,<br />
unterstützt der MT8821C alle Mobilfunktechnologien,<br />
die mit 3GPP/3GPP2 UE<br />
RF TRX Tests konform sind, einschließlich<br />
LTE/LTE-Advanced/LTE-Advanced<br />
Pro, Cat-M1/NB-IoT, W-CDMA/HSPA,<br />
GSM/EGPRS, TD-SCDMA/HSPA und<br />
CDMA2000 1X/1xEV-DO. Der MT8821C<br />
unterstützt ferner LTE-Advanced-Downlink-Carrier<br />
Aggregation, LTE-U/LAA und<br />
VoLTE-Voice/Video-Echo-Backtests bei<br />
Frequenzen von bis zu 6 GHz mit einer<br />
Bandbreite von 160 MHz (sowohl Tx als<br />
auch Rx).<br />
■ Anritsu, Corp.<br />
www.anritsu.com<br />
32 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Messtechnik<br />
Signalgenerator für 50 MHz bis 40 GHz im<br />
IP67-Gehäuse<br />
MEV präsentierte den QP-<br />
FSPLL-0040-01, einen Breitband-Synthesizer<br />
von QP Microwave<br />
für den Frequenzbereich<br />
50 MHz bis 40 GHz mit äußerst<br />
geringem Phasenrauschen und<br />
Oberschwingungen<br />
in Echtzeit<br />
analysieren<br />
Der HA1600A von Aim-<br />
TTi ist ein schneller, einfach<br />
zu bedienender Netzqualitäts-<br />
und Oberschwingungsanalysator<br />
mit einem<br />
großen hochauflösenden grafischen<br />
Display. Dabei kann<br />
der Kunde wählen zwischen<br />
einer Anzeige in Tabellenform<br />
oder als Histogramm.<br />
Der HA1600A eignet sich<br />
besonders für eine kontinuierliche<br />
Echtzeitanalyse von<br />
Oberschwingungen und Flicker.<br />
Er kann jedoch auch als<br />
universeller Netzqualitätsanalysator,<br />
zur Messung von<br />
Leistung, Spannung, Strom<br />
oder Phasenwinkel eingesetzt<br />
werden. Der AC1000A ist<br />
einer nominellen Ausgangsleistung<br />
bis 15 dBm. Das robuste<br />
IP67-Gehäuse ermöglicht den<br />
Betrieb sowohl im Labor als<br />
auch unter rauen Umgebungsbedingungen.<br />
eine innovative, kostengünstige,<br />
Stromquelle. Sie wurde<br />
speziell zur Verwendung mit<br />
einem Oberwellenanalysator<br />
wie dem HA1600A entwickelt.<br />
Das Gerät reduziert die in der<br />
Versorgungsspannung enthalten<br />
Oberwellen.<br />
■ Telemeter Electronic<br />
GmbH<br />
www.telemeter.info<br />
Der QP-FSPLL-0040-01 hat<br />
einen äußerst stabilen internen<br />
Referenztakt und erlaubt<br />
die Nutzung eines externen<br />
10/100-MHz-Referenzsignals<br />
(automatische Auswahl); er beinhaltet<br />
eine Jitter-Abschwächung.<br />
In Ergänzung zum HF-Ausgang<br />
bietet der Generator zwei programmierbare<br />
Ausgänge, einen<br />
unsymmetrischen mit LVCMOS<br />
und einen differentiellen oder<br />
unsymmetrischen. Der differentielle<br />
Referenzausgang hat eine<br />
programmierbare Spannung von<br />
1,8, 2,5 oder 3,3 V. Die Spannung<br />
des unsymmetrischen Ausgangs<br />
beträgt 3,3 V.<br />
Der Generator hat zwei Betriebsmodi.<br />
Der „Fast Mode“ ermöglicht<br />
eine schnelle Frequenzumschaltung<br />
(30 µs). Der Standard-Modus<br />
liefert eine sehr<br />
Eintor-VNA<br />
für Kabel und<br />
Antennen<br />
Mit dem neuen Modell R180<br />
stellt Copper Mountain Technologies<br />
den ersten Eintor-<br />
VNA vor, einen Kabel- und<br />
Antennenanalysator bis 18<br />
GHz. Die direkte Anbindung<br />
an das Messobjekt (DUT)<br />
optimiert die Messgenauigkeit<br />
und eliminiert negative<br />
Einflüsse durch zusätzliche<br />
HF-Verkabelung. Die Kommunikation<br />
und Stromversorgung<br />
des R180 wird über<br />
einen USB-C-Anschluss realisiert;<br />
alternativ steht für die<br />
Stromversorgung auch ein<br />
externes 5-V-Steckernetzteil<br />
akkurate Frequenzeinstellung<br />
(0,05 Hz). Die Frequenzänderung<br />
kann optional über einen<br />
externen Latch-in (über Logikpegel)<br />
gesteuert werden. Der<br />
Latch-out ändert sich, wenn die<br />
Frequenzänderung möglich ist<br />
(Puls). Die Leistungsaufnahme<br />
beträgt 15 W bei einer Versorgungsspannung<br />
von 7 V.<br />
Der Generator kann über USB<br />
2.0, Ethernet (10BaseT), SPI und<br />
RS232 konfiguriert und gesteuert<br />
werden. Der weite Temperaturbereich<br />
von -20 bis +70 °C,<br />
das versiegelte IP67-Gehäuse<br />
und die robusten Steckverbinder<br />
ermöglichen den Betrieb<br />
sowohl im Labor als auch in<br />
rauen Umgebungen.<br />
■ MEV Elektronik Service<br />
GmbH<br />
www.mev-elektronik.com<br />
zur Verfügung. Durch die<br />
hohe Messgenauigkeit und<br />
diverse Testmodi, wie z.B.<br />
Zeitbereichsmessung, entpuppt<br />
sich das Modell R180<br />
als nützlicher Helfer für eine<br />
Vielzahl von Anwendungen.<br />
■ EMCO Elektronik GmbH<br />
www.emco-elektronik.de<br />
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M M M I A = J H @ A 2 = H J A H <br />
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5 ) 6 - 1 6 - 7 1 ) 6 1 <br />
4 . K @ 9 2 - 6 - <br />
- 6 9 1 + 7 / > E I " / 0 <br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 33
Das neue Messtechnik-Fachbuch<br />
von Joachim Müller ist da!<br />
Digitale Oszilloskope<br />
Der Weg zum professionellen Messen<br />
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Joachim Müller<br />
Digitale Oszilloskope<br />
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beam-Verlag<br />
Joachim Müller<br />
Format 21 x 28 cm, Broschur, 388<br />
Seiten, ISBN 978-3-88976-168-2<br />
beam-Verlag 2017, Preis 47,90 Euro<br />
Das Oszilloskop ist eines der wichtigsten<br />
Messgeräte, das in allen Teilgebieten der<br />
Elektronik und auch darüber hinaus verwendet<br />
wird, um Signalverläufe über der Zeitachse<br />
darzustellen. Das in den 1930er Jahren<br />
erfundene Gerät hat, speziell in den zurückliegenden<br />
letzten zwei Jahrzehnten, eine rasante<br />
Weiterentwicklung vom ursprünglich<br />
reinen analogen zum volldigitalisierten Konzept<br />
erfahren. Mit der Digitalisierung konnten<br />
zusätzliche Funktionen realisiert werden,<br />
was dem Oszilloskop heute den Zugang zu<br />
seither noch nicht abgedeckten Applikationen<br />
eröffnet. Das dadurch für den Anwender<br />
deutlich gewachsene Hintergrundwissen<br />
vermittelt, auf praxis bezogene Weise,<br />
das neue Werk.<br />
Das digitale Oszilloskop arbeitet unter<br />
völlig anderen Rahmenbedingungen, als<br />
das vergleichsweise einfache analoge Konzept.<br />
Durch die Analog-Digital-Wandlung<br />
entstehen Effekte, die bisher beim analogen<br />
Oszilloskop völlig unbekannt waren.<br />
Beispiele hierzu sind Aliasing oder Blindzeit.<br />
Beim Aliasing treten Geistersignale auf,<br />
die im ursprünglichen Signalverlauf nicht<br />
vorhanden sind. Durch Blindzeiten können<br />
relevante Signalereignisse unerkannt bleiben.<br />
Um diese und weitere Effekte zu beherrschen<br />
sind für den erfolgreichen Einsatz<br />
digitaler Oszilloskope entsprechende<br />
Kenntnisse ihres internen Funktionsprinzips<br />
essentiell.<br />
Der inhaltliche Schwerpunkt und die<br />
Darstellung von Praxis-Demonstrationen<br />
basieren auf einem R&S High-End-Oszilloskop,<br />
womit auch Auswirkungen in<br />
Grenzbereichen aufgezeigt werden können.<br />
Liegen beim Leser Anwendungssituationen<br />
vor, die geringeren Anforderungen<br />
entsprechen, können die vorgeschlagenen<br />
Versuchs parameter auf ein entsprechend<br />
reduziertes Maß angepasst werden. Für<br />
die Umsetzung der vorgeschlagenen Praxis-Demonstrationen<br />
reichen in der Regel<br />
das vorhandene Oszilloskop und ein Laborgenerator.<br />
Ein Blick in den Inhalt zeigt, in<br />
welcher Breite das Thema behandelt wird:<br />
• Verbindung zum Messobjekt über passive<br />
und aktive Messköpfe<br />
• Das Vertikalsystem – Frontend und Analog-Digital-Converter<br />
• Das Horizontalsystem – Sampling und<br />
Akquisition<br />
• Trigger-System<br />
• Frequenzanalyse-Funktion – FFT<br />
• Praxis-Demonstationen: Untersuchung<br />
von Taktsignalen, Demonstration Aliasing,<br />
Einfluss der Tastkopfimpedanz<br />
• Einstellungen der Dezimation, Rekonstruktion,<br />
Interpolation<br />
• Die „Sünden“ beim Masseanschluss<br />
• EMV-Messung an einem Schaltnetzteil<br />
• Messung der Kanalleistung<br />
Weitere Themen für die praktischen Anwendungs-Demos<br />
sind u.a.: Abgleich passiver<br />
Tastköpfe, Demonstration der Blindzeit,<br />
Demonstration FFT, Ratgeber Spektrumdarstellung,<br />
Dezimation, Interpolation,<br />
Samplerate, Ratgeber: Gekonnt triggern.<br />
Im Anhang des Werks findet sich eine<br />
umfassende Zusammenstellung der verwendeten<br />
Formeln und Diagramme.<br />
beam-Verlag, Dipl.-Ing. Reinhard Birchel, Krummbogen 14, 35039 Marburg<br />
info@beam-verlag.de, www.beam-verlag.de<br />
34 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Messtechnik<br />
Kompakte, tragbare R&S-Messgerätefamilie:<br />
Netzwerkanalysator ZNL und Spektrumanalysator FPL1000<br />
Rohde & Schwarz<br />
GmbH & Co. KG<br />
www.rohde-schwarz.com<br />
Rohde & Schwarz stellt auf der<br />
European Microwave Week<br />
2017 in Nürnberg eine neue<br />
Familie vielseitiger Messgeräte<br />
für den Einsatz in Forschung,<br />
Service und Produktion vor.<br />
Sie umfasst die Analysatoren<br />
R&S ZNL (Netzwerk) und R&S<br />
FPL1000 (Spektrum). Mit ihren<br />
vielseitigen Messfunktionen<br />
stellen die neuen Geräte eine<br />
sichere Investition dar – ob im<br />
Einsatz als reiner Spektrumanalysator<br />
(R&S FPL1000) oder als<br />
Standalone-Netzwerkanalysator<br />
(R&S ZNL), der mit integrierter<br />
Spektrumanalyse-Option und<br />
Leistungsmessköpfen in einen<br />
3-in-1-Allrounder verwandelt<br />
werden kann.<br />
Mit dem Netzwerkanalysator<br />
R&S ZNL und dem Spektrumanalysator<br />
R&S FPL1000 stellt<br />
Rohde & Schwarz flexible<br />
Lösungen für die wichtigsten<br />
HF-Messungen zur Verfügung.<br />
Die Geräte dieser neuen Familie<br />
benötigen eine Stellfläche von<br />
lediglich 408 mm x 235 mm.<br />
Im Vergleich zu herkömmlichen<br />
Lösungen ergibt sich eine<br />
Platzersparnis von bis zu 60%<br />
auf dem Arbeitstisch.<br />
Die Geräte sind mit einem großen<br />
10,1“ WXGA-Touchscreen<br />
ausgestattet, der Messsignale<br />
und -daten detailgenau darstellt.<br />
Über den Touchscreen<br />
lassen sich Mittenfrequenz<br />
und Referenzpegel schnell und<br />
komfortabel einstellen sowie<br />
Frequenz- und Amplitudenmessbereich<br />
heranzoomen und<br />
wieder verkleinern. Mit einem<br />
Gewicht von nur 6 kg bis 8 kg,<br />
einem Tragegriff und optionaler<br />
Batterie eignen sich die Geräte<br />
perfekt für den portablen Einsatz<br />
und können an jedem Ort<br />
betrieben werden.<br />
R&S ZNL: Vom<br />
Stand-alone-<br />
Netzwerkanalysator bis<br />
zum 3-in-1-Allrounder<br />
Mit Frequenzbereichen von 5<br />
kHz bis 3 GHz oder 6 GHz eignet<br />
sich der R&S ZNL hervorragend<br />
für verschiedene Messanwendungen<br />
an HF-Komponenten<br />
in den Bereichen Industrieelektronik<br />
und drahtloser Kommunikation.<br />
Der R&S ZNL bietet<br />
solide Netzwerkanalysator-Performance<br />
mit einem Dynamikbereich<br />
bis zu 130 dB (typ.),<br />
Ausgangspegeln von –40 dBm<br />
bis +3 dBm (typ.) und sehr<br />
hoher Messgeschwindigkeit<br />
von beispielsweise 16,7 ms (401<br />
Punkte, 100 kHz ZF-Bandbreite,<br />
200 MHz Frequenzmessbereich,<br />
Zweitor-Kalibrierung). Weiterhin<br />
verfügt das Gerät standardmäßig<br />
über Funktionen<br />
wie (De-)Embedding, Prüfadapterkompensation<br />
und Zeitbereichsmessungen<br />
und unterstützt<br />
die Verwendung automatischer<br />
Kalibriereinheiten.<br />
Der R&S ZNL hat aber noch<br />
mehr zu bieten: Das Gerät kann<br />
mit kompletter Spektrumanalysator-Hardware<br />
ausgestattet<br />
werden. Zusammen mit einem<br />
Leistungsmesskopf der R&S<br />
NRP-Familie wird es zum Leistungsmesser.<br />
Damit ist der R&S<br />
ZNL ein echter 3-in-1-Allrounder,<br />
der sich flexibel an immer<br />
neue Messaufgaben anpasst und<br />
somit Forschungs- und Servicelaboren<br />
hilft, ihre Investitionsausgaben<br />
zu reduzieren.<br />
R&S FPL1000:<br />
Spektrumanalysator<br />
mit vielseitigen<br />
Messfunktionen<br />
Der Spektrumanalysator R&S<br />
FPL1000 arbeitet im Frequenzbereich<br />
von 5 kHz bis 3 GHz. Er<br />
bietet solide HF-Performance:<br />
Das typische Phasenrauschen<br />
liegt bei –108 dBc bei 10 kHz<br />
Offset (1-GHz-Träger); die<br />
Eigenrauschanzeige (DANL) mit<br />
optionalem Vorverstärker beträgt<br />
–167 dBm. Seine Performance<br />
und die einfache Bedienbarkeit<br />
machen den R&S FPL1000 ideal<br />
für den Einsatz im Labor, in der<br />
Produktion und im Service.<br />
Neben der Spektrumanalyse bieten<br />
sowohl der R&S ZNL als<br />
auch der R&S FPL1000 eine<br />
Vielzahl von Spektralmessungen<br />
wie Kanalleistung, Nachbarkanalleistungsabstand<br />
(Adjacent<br />
Channel Leakage Ratio, ACLR),<br />
Signal-zu-Rausch-Abstand,<br />
Nebenaussendungen, Oberwellenmessungen,<br />
Interceptpunkt 3.<br />
Ordnung, AM-Modulationsgrad<br />
sowie vielseitige Markerfunktionen.<br />
Mit einer Analysebandbreite<br />
von standardmäßig 10 MHz oder<br />
optional 40 MHz lassen sich die<br />
Geräte zusammen mit der Option<br />
R&S FPL1-K7 für die Analyse<br />
analoger Signale einsetzen. Digital<br />
modulierte Signale können<br />
mit Hilfe der Software R&S VSE<br />
und der Option R&S VSE-K70<br />
charakterisiert werden. In Kombination<br />
mit der Option R&S<br />
FPL1-K30 und einer externen<br />
Rauschquelle können darüber<br />
hinaus beide Geräte als Rauschzahlmesser<br />
eingesetzt werden.<br />
Rohde & Schwarz stellt den<br />
Vektornetzwerkanalysator R&S<br />
ZNL und den Spektrumanalysator<br />
R&S FPL1000 erstmals auf<br />
der European Microwave Week<br />
2017 (Halle 7A, Stand 108) vom<br />
10. bis 12. Oktober 2017 in<br />
Nürnberg vor. Die Geräte sind<br />
ab sofort von Rohde & Schwarz<br />
und ausgewählten Vertriebspartnern<br />
erhältlich. ◄<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 35
Titelstory<br />
IsoLOG 3D Mobile –<br />
Die erste 3D-Antenne für 9 kHz bis 6 GHz<br />
Die neue<br />
Breitbandantenne ist<br />
eine kompakte Allin-One-Lösung,<br />
die<br />
lästige Antennenwechsel<br />
während der Messung<br />
unnötig macht. Sie<br />
ermöglicht sechs<br />
Stunden Akku-Betrieb<br />
und ist – dank ihres<br />
geringen Gewichts<br />
- ideal für portable<br />
Messungen.<br />
AARONIA AG<br />
www.aaronia.de<br />
Bild 1: Der handliche Formfaktor und das geringe Gewicht von 350 g prädestinieren die IsoLOG 3D<br />
Mobile für portable Messungen<br />
Technische Daten<br />
Design<br />
Frequenzbereiche<br />
Umschaltrate<br />
Impedanz<br />
HF-Anschluss<br />
Isotrop/3D, portabel<br />
9 kHz bis 3 GHz (IsoLog 3D Mobile 9030) oder<br />
9 kHz bis 6 GHz (IsoLOG 3D Mobile 9060)<br />
1 Hz bis 50 kHz (in 15 Stufen einstellbar)<br />
50 Ohm<br />
Abmessungen (H/B/T) 315 x 70 x 70 mm<br />
Gewicht<br />
N fem. (optional N male oder SMA/BNC per Adapter)<br />
350gr<br />
Stativanschluss 1/4“<br />
Batterie<br />
Interface<br />
650 mAh LiPo (eingebaut); ca. 6 Stunden Laufzeit<br />
USB 2.0 (optional nutzbar)<br />
Temperaturbereich Betrieb: -10 bis +50 °C, Lagerung: 20 bis +60 °C<br />
Garantielaufzeit<br />
10 Jahre<br />
– zu jedem Spektrumanalysator kompatibel<br />
Perfekt für die<br />
3D-Messung<br />
Aaronias neueste Entwicklung<br />
ist eine leichte, handliche isotrope<br />
Antenne - die „IsoLOG<br />
3D Mobile“. Sie deckt den Frequenzbereich<br />
von 9 kHz bis 6<br />
GHz ab, erspart dadurch eventuell<br />
nötige Antennenwechsel und<br />
ist mit jedem beliebigen Spektrumanalysator<br />
kompatibel. Da<br />
man sie sofort nach dem Auspacken<br />
in Betrieb nehmen kann<br />
ist sie eine perfekte Lösung für<br />
3D-Messungen innerhalb kürzester<br />
Zeit und für Unterwegs.<br />
Die Antenne benötigt weder<br />
eine Software-Installation noch<br />
einen Netzanschluss. Hardware-<br />
36 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Titelstory<br />
Bild 2: Alle Bedienelemente für die Funktionen der Antenne sind übersichtlich angeordnet<br />
Wechsel sind bei der IsoLOG 3D<br />
Mobile – dank des großen Frequenzbereichs<br />
von 9 kHz bis 6<br />
GHz - nicht erforderlich. Durch<br />
die vorhandene N-Buchse ist<br />
sie an jedem beliebigen Spectrum-Analyzer<br />
oder Oszilloskop<br />
anschließbar.<br />
Hardware<br />
Jede IsoLOG 3D Mobile ist mit<br />
einem eingebauten, aufladbaren<br />
Akku ausgestattet, der sechs<br />
Stunden Betriebsdauer ermöglicht,<br />
sowie mit einem zuschaltbaren,<br />
rauscharmen Bypass-Vorverstärker.<br />
Der integrierte Vorverstärker<br />
ermöglicht die Messung selbst<br />
sehr schwacher Signale und<br />
sorgt damit für eine große Empfindlichkeit.<br />
Aktiviert man andererseits<br />
bei sehr hohen Signalstärken<br />
den als Dämpfungsglied<br />
wirkenden Bypass-Modus, kann<br />
die Antenne auch sehr starke<br />
Signale verarbeiten. Die Steuerung<br />
der Antenne kann entweder<br />
per USB oder über die manuellen<br />
Bedientasten erfolgen.<br />
Es wurde auch eine extrem<br />
schnelle „Chopper“ Funktion integriert.<br />
Durch die Verwendung<br />
spezieller, störungsfreier HF-<br />
Schalter bietet diese Funktion<br />
eine automatische, quasi unendliche<br />
Antennenrotation mit einer<br />
Schalt geschwindigkeit von bis<br />
zu 50 kHz. Diese Besonderheit<br />
verwandelt die IsoLOG<br />
3D Mobile in eine voll funktionsfähige<br />
3D Antenne, ohne<br />
die Notwendigkeit einer USB-<br />
Steuerung.<br />
Im Lieferumfang der Antenne<br />
befindet sich beim Kauf alles,<br />
was man zum sofortigen Betrieb<br />
benötigt:<br />
• IsoLOG 3D Mobile Antenne<br />
mit eingebautem Akku<br />
• Wasserdichter Transportkoffer<br />
• SMA-zu-N-Adapter, zum<br />
Anschluss von SMA-Kabeln<br />
• Pistolengriff mit Mini-Stativ-<br />
Funktion<br />
• Netzteil/Ladegerät<br />
Zusätzliche Wünsche können<br />
durch das umfangreiche, praktische<br />
Zubehör, entsprechend<br />
dem jeweiligen Bedarf des<br />
Anwenders, erfüllt werden:<br />
• Hochwertige SMA-Spezialkabel<br />
mit SMA-Stecker zur<br />
Verbindung der Antenne mit<br />
diversen Messgeräten stehen<br />
in drei verschiedenen Aus-<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 37
Titelstory<br />
führungen zur Auswahl:<br />
1 m Standard-SMA-Kabel<br />
(RG316U)<br />
5 m Low-Loss-SMA-Kabel<br />
(besonders geringe Dämpfung)<br />
10 m Low-Loss-SMA-Kabel<br />
(besonders geringe Dämpfung).<br />
• SMA auf N-Adapter<br />
Bild 3: Antennengewinn über dem Betriebsbereich<br />
• Schwerer Multifunktions-<br />
Pistolengriff<br />
• Hochstabiler Multifunktions-Pistolengriff<br />
mit einer<br />
Vielzahl an Funktionen wie:<br />
360° Kopfrotation mit Gradanzeige<br />
Integrierte Wasserwaage<br />
90° sowie 45° Kippfunktion<br />
Stativanschluss 1/4“ sowie<br />
3/8“<br />
Panoramakopf u.v.m.<br />
• Höhenverstellbares Stativ für<br />
IsoLOG 3D Mobile, maximale<br />
Höhe: 105 cm.<br />
Die handliche Form und das<br />
relativ geringe Gewicht von<br />
lediglich 350 g prädestinieren<br />
die IsoLOG 3D Mobile für portable<br />
Messungen. Bild 2 zeigt die<br />
Anordnung der Bedienelemente<br />
der Antenne. ◄<br />
Bild 4: Richtdiagramme der Antenne: (links) Azimutaler Gewinn des Dipols bei 3 GHz<br />
(rechts) Vertikaler Gewinn des Dipols bei 3 GHz (Elevation)<br />
Bild 5: Richtdiagramme der Antenne: (links) Vertikaler Loop-Gewinn bei 70 MHz<br />
(rechts) Azimutaler Loop-Gewinn bei 70 MHz<br />
38 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Antennen<br />
Neue breitbandige EMV-Antennen-Sets<br />
Alle Antennen werden aus beschichtetem<br />
Aluminium für optimale Haltbarkeit und<br />
Leichtigkeit hergestellt. Bei Bedarf ist das<br />
Entfernen und Montieren der Elemente,<br />
sowohl der bikonischen als auch der logarithmischen<br />
Modelle, einfach und sicher.<br />
Durch die ausgezeichneten HF- Eigenschaften<br />
sind diese Antennen-Sets optimal<br />
geeignet für konforme Messungen.<br />
150 kHz bis 30 MHz bei 9 kHz Bandbreite<br />
(@ 1 s hold time).<br />
Der Einsatz von aktiven Stabantennen wird<br />
vor allem bei Automotive-Applikationen<br />
gemäß CISPR25, Luftfahrtprüfungen nach<br />
DO-160 und militärischen Richtlinien (MIL-<br />
STD) gefordert.<br />
■ EMCO Elektronik GmbH<br />
info@emco-elektronik.de<br />
www.emco-elektronik.de<br />
Zusätzlich zum bewährten Antennen-Set<br />
Modell AS-02 von 30 MHz bis 3 GHz stellte<br />
Narda STS zwei neue portable Breitband-<br />
EMV-Antennen-Sets für Emissionsmessungen<br />
im Frequenzbereich 30 MHz bis<br />
6 GHz und 30 MHz bis 18 GHz vor. Das<br />
Antennen-Set AS-04 umfasst eine bikonische<br />
und eine logarithmische Antenne.<br />
Das Antennen-Set AS-05 beinhaltet zudem<br />
eine Doppelsteg-Hornantenne für den Frequenzbereich<br />
6 bis 18 GHz.<br />
Die Sets umfassen Handbücher, Kalibrierzertifikate,<br />
Tragetasche und 5 m Koaxialkabel.<br />
Ein geeignetes Stativ mit H-V-Orientierungsadapter<br />
ist optional erhältlich.<br />
Autarke Stabantenne<br />
mit integriertem FFT-<br />
Messempfänger<br />
Die innovative, normkonforme Lösung<br />
(CISPR16-1-1) von PMM vereint eine klassische<br />
Stabantenne mit einem digitalen FFT-<br />
Messempfänger. Bekannte Messprobleme<br />
und Unsicherheiten, aufgrund von Erdungsund<br />
Koppeleffekten im Bereich von 9 kHz<br />
bis 30 MHz, werden somit deutlich minimiert.<br />
Zusätzlich ermöglicht der eingebaute<br />
Mitlaufgenerator eine automatische Eigenkalibrierung<br />
am Aufstellungsort und kompensiert<br />
Streueffekte durch die Messumgebung.<br />
Im FFT-Modus beträgt die Messzeit<br />
lediglich 22 s für den CISPR-Bereich von<br />
Die FR4003-Antenne wird autark mit der<br />
mitgelieferten PMM Emission Suite Software<br />
(PES) betrieben. Die Messempfängereinheit<br />
kann auch von der Stabantenne<br />
getrennt werden und ermöglicht herkömmliche<br />
CISPR-Messungen mittels Netznachbildungen,<br />
Schnüffelsonden etc. im spezifizierten<br />
Bereich von 9 kHz bis 30 MHz.<br />
■ EMCO Elektronik GmbH<br />
info@emco-elektronik.de<br />
www.emco-elektronik.de<br />
Fachbücher für die<br />
Praxis<br />
Praxiseinstieg in die<br />
vektorielle<br />
Netzwerkanalyse<br />
Joachim Müller,<br />
21 x 28 cm, 142 Seiten, zahlr. Abb. und Tabellen<br />
ISBN 978-3-88976-159-0,<br />
beam-Verlag 2011, 32,- €<br />
Art.-Nr.: 118100<br />
In den letzten Jahren ist es der Industrie gelungen,<br />
hochwertige vektorielle Netzwerkanalysatoren vom<br />
schwergewichtigen Gehäuse bis auf Handheldgröße zu<br />
verkleinern. Doch dem nicht genug: Durch ausgefeilte<br />
Software wurden einfache Bedienkonzepte bei steigender<br />
Funktionalität erreicht.<br />
Auch für den Funkamateur wird neuerdings die Welt<br />
der Netzwerkanalyse durch Selbstbauprojekte, deren<br />
Umfang und Funktionalität den Profigeräten sehr nahe<br />
kommen, erschlossen. Damit sind die Voraussetzungen<br />
für die Anwendung der vektoriellen Netzwerkanalyse im<br />
Feldeinsatz aus Sicht der verfügbaren Gerätetechnik<br />
geschaffen.<br />
Fehlte noch die geräteneutrale Anleitung zum erfolgreichen<br />
Einstieg in die tägliche Praxis.<br />
Das in Hard- und Software vom Entwickler mit viel Engagement<br />
optimal durchkonstruierte Gerät büßt alle seinen<br />
hervorragenden Eigenschaften ein, wenn sich beim<br />
Messaufbau grundlegende Fehlerquellen einschleichen.<br />
Dieses Buch beschäftigt sich mit den Grundlagen des<br />
Messaufbaus, unabhängig vom eingesetzten Gerät,<br />
um den Praxiseinstieg zu meistern.<br />
Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter www.beam-verlag.de<br />
oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 39
Wireless<br />
Zynq UltraScale+ RFSoC-Familie mit integrierter<br />
HF-Signalkette für 5G Wireless, Cable Remote-PHY und Radar<br />
5G Wireless<br />
Die Zynq UltraScale+ RFSoC-Bausteine<br />
ermöglichen den Aufbau extrem Bandbreiten-intensiver<br />
Systeme für die drahtlose<br />
Infrastruktur der nächsten Generation. Die<br />
Voraussetzungen für 5G – fünffache Bandbreite,<br />
100-fache Nutzer-Datenraten und<br />
1000-fach größere Netzkapazität – wären<br />
ohne Technologie-Durchbrüche auf der<br />
Systemebene kaum erreichbar. Die Integration<br />
von diskreten HF-Datenwandlern<br />
und die Optimierung der Signalkette in<br />
den Zynq UltraScale+ RFSoCs erlaubt den<br />
Aufbau von entfernten Radio Heads für<br />
Massive-MIMO, Wireless Backhaul und<br />
drahtlosen Festnetzzugriff. Damit realisiert<br />
man hohe Kanaldichten bei einer Reduktion<br />
der Leistung und des Footprint um 50 bis<br />
75 Prozent. Mehrere integrierte SD-FEC-<br />
Kerne ermöglichen gegenüber Softcore-<br />
Implementierungen auch unter stringenten<br />
thermischen und Leistungsbedingungen im<br />
5G-Basisband den zehn- bis zwanzigfachen<br />
Systemdurchsatz.<br />
Xilinx, Inc. hat kürzlich mit den ersten Auslieferungen<br />
seiner Zynq UltraScale+RFSoC-<br />
Familie begonnen, deren Architektur die HF-<br />
Signalkette in einem SoC integriert. Dies<br />
ist ein bedeutender Technologie-Durchbruch<br />
im Hinblick auf Anwendungen für 5G Wireless,<br />
Cable Remote-PHY und Radar. Auf<br />
der Basis der 16-nm-UltraScale+ MPSoC-<br />
Architektur bieten diese All Programmable<br />
RFSoCs die monolithische Integration der<br />
HF-Datenkonverter mit 50- bis 75-fachen<br />
Gewinn an Systemleistung und Footprint-<br />
Reduzierung. Durch SD-FEC (Soft-Decision<br />
Forward Error Correction) erfüllen sie<br />
dabei die 5G- und DOCSIS 3.1-Standards.<br />
Mit der Auslieferung der ersten Samples an<br />
zahlreiche Kunden ist die Zynq UltraScale+<br />
RFSoC-Familie ab sofort im Xilinx Early<br />
Access Program verfügbar.<br />
System on Chip integriert die<br />
HF-Signalkette<br />
Die Zynq RFSoCs kombinieren die HF-<br />
Datenwandler und SD-FEC-Kerne mit High-<br />
Performance 16-nm-UltraScale+ programmierbarer<br />
Logik und ARM-Mehrprozessorsystem.<br />
Sie bilden damit eine durchgehende<br />
Analog-auf-Digital-Signalkette. Während<br />
die HF-auf-Digital Signalaufbereitung und<br />
-verarbeitung typischerweise in Stand-alone<br />
Subsysteme segmentiert wird, vereinigen<br />
die Zynq UltraScale+ RFSoCs das analoge,<br />
digitale und eingebettete Software-Design<br />
in nur einem monolithischen Baustein und<br />
erzielen damit robuste Systeme. Folgende<br />
Funktionalitäten sind innerhalb der Familie<br />
verfügbar:<br />
• Acht 12-bit-ADCs mit 4 GS/s, oder sechzehn<br />
mit 2 GS/s ,<br />
• Acht bis sechzehn 14-bit-DACs mit<br />
6,4 GS/s,<br />
• Integrierte SD-FEC Cores mit LDPC und<br />
Turbo-Codecs für 5G nach DOCSIS 3.1,<br />
• ARM Prozessor Subsystem mit Quad-Core<br />
Cortex-A53 und Dual-Core Cortex-R5,<br />
• 16-nm UltraScale+ programmmierbare<br />
Logik mit integrierten Nx100G Kernen,<br />
• Bis zu 930000 Logikzellen und mehr als<br />
4200 DSP-Slices.<br />
Die von der Zynq RFSoC-Familie angesprochenen<br />
Einsatzfelder umfassen entfernte<br />
Funkleitstellen (radio heads) für Massive-<br />
MIMO, mobiles Backhaul für Millimeterwellen,<br />
5G Baseband, drahtloser Festnetzzugang,<br />
Remote-PHY Nodes für Kabel-TV,<br />
Radar, Test und Messtechnik, Satcom und<br />
Milcom/Airborne Radio und weitere High-<br />
Performance HF-Applikationen.<br />
Cable Remote-PHY<br />
Ähnliches gilt für breitbandige Kabeldienste.<br />
Hier bieten die Zynq RFSoCs eine Kombination<br />
aus kleinem Formfaktor, Leistungs-<br />
Effizienz und Hardware-Flexibilität zur<br />
Erstellung von Remote-PHY-Systemen. Die<br />
verteilten Zugangs-Architekturen verschieben<br />
dabei die DOCSIS 3.x PHY Funktionalität<br />
vom zentralisierten Headend-Equipment<br />
in Richtung des Remote-PHY Node,<br />
und damit näher zum Kunden. Durch den<br />
Ersatz der ineffizienten analogen optischen<br />
Übertragung durch den universell verfügbaren<br />
Ethernet Transport verbessern sich<br />
die Netzkapazität, die Skalierbarkeit und<br />
die Performance. Durch HF-Integration und<br />
die LDPC-FEC-basierte Signalkette gewährleisten<br />
die RFSoCs die flexible Einrichtung<br />
von R-PHY mit wesentlich besserer spektraler<br />
Effizienz entsprechend DOCSIS3.1.<br />
Radar<br />
Die Zynq RFSoCs liefern auch die nötige<br />
Performance und Adaptierbarkeit für<br />
öffentliche Telecom-Programme wie die<br />
MPAR-Initiative (Multi-function Phased<br />
Array Radar) zur Kombination der Funktionen<br />
mehrerer nationaler Radarnetze in<br />
ein einziges System für die Luftraum- und<br />
Wetterbeobachtung. Da derartige technisch<br />
führende Systeme in Echtzeit arbeiten müssen,<br />
bildet die Integration der HF-Analogverarbeitung<br />
im Zynq UltraScale+ RFSoC<br />
eine ideale Lösung. Zynq RFSoC-Bausteine<br />
werden derzeit in den Rockwell-Collins<br />
Common Module Beamformer für das<br />
Darpa ACT Programm (Arrays at Commercial<br />
Time Scales) integriert. ACT soll die<br />
Entwicklungszyklen und Updates im Feld<br />
vereinfachen und verkürzen und dabei die<br />
traditionellen Barrieren für Radar-Arrays<br />
überwinden.<br />
■ Xilinx, Inc., www.xilinx.com/rfsoc<br />
40 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
EMV<br />
Leistungsverstärker für EMV-Messungen<br />
individuell abgestimmt auf die<br />
Anforderungen des Kunden<br />
gefertigt werden. Somit steht<br />
dem Kunden zu einem optimalen<br />
Preis die optimale Lösung für<br />
seine Messungen bereit.<br />
■ Telemeter Electronic GmbH<br />
www.telemeter.info<br />
EMV-Filter für anspruchsvolle<br />
Einphasenanwendungen<br />
Komplexe EMV-Messungen<br />
sind heutzutage unerlässlich.<br />
Aus diesem Grund hat Telemeter<br />
Electronic sein Produktspektrum<br />
um erstklassige Leistungsverstärker<br />
erweitert.<br />
Diese sind entweder als Modul<br />
konzipiert oder schon in ein<br />
19-Zoll-Rack integriert. Mit dieser<br />
neuen Verstärkerserie lassen<br />
sich nun verschiedene Frequenzbereiche<br />
zwischen 20 MHz und<br />
8 GHz abdecken. Die typische<br />
Verstärkung dieser Systeme liegt<br />
hierbei, je nach Kundenwunsch,<br />
zwischen 11 dB bis hin zu 60 dB.<br />
Durch einen Intercept Point IP3<br />
zwischen 43 dBm bis 64 dBm<br />
kann der Anwender die Verstärker<br />
auch in Systeme mit einer<br />
sehr hohen Anforderung an die<br />
Linearität integrieren.<br />
Bei diesen Modellen ist besonders<br />
hervorzuheben, dass sie<br />
Drei besonders leistungsfähige<br />
EMV-Filter-Serien für Einphasenanwendungen<br />
mit hohen<br />
Anforderungen an die Dämpfungseigenschaften<br />
führt SE<br />
Spezial-Electronic mit den<br />
Baureihen FN 2010, FN 2030<br />
und FN 2090 von Schaffner im<br />
Programm.<br />
Die kompakten EMV-Filter sind<br />
für eine Dauerbetriebsspannung<br />
von maximal 250 V AC<br />
und Bemessungsströme von 1<br />
bis 60 A (FN 2010), 1 bis 30 A<br />
(FN 2030) oder 1 bis 20 A (FN<br />
2090) ausgelegt. Wie alle Mitglieder<br />
der FN 2000-Serie mit<br />
einem DC Approval versehen,<br />
können sie ohne weitere Nachprüfungen<br />
auch für 250 V DC<br />
eingesetzt werden. Außerdem<br />
verfügen die, gemäß UL 1283,<br />
IEC 60939-2 und CSA C22.2<br />
No.8, zertifizierten Filterbausteine<br />
über das CE-Prüfzeichen<br />
und erfüllen die Richtlinie RoHS<br />
II (2011/65/EU).<br />
■ SE Spezial-Electronic GmbH<br />
emech@spezial.com<br />
www.spezial.com<br />
Fachbücher für die<br />
Praxis<br />
Praxiseinstieg in die<br />
Spektrumanalyse<br />
Joachim Müller,<br />
21 x 28 cm, 198 Seiten,<br />
zahlr. überwiegend farbige Abb.<br />
Diagramme, Plots<br />
ISBN 978-3-88976-164-4,<br />
beam-Verlag 2014, 38,- €<br />
Art.-Nr.: 118106<br />
Ein verständlicher Einstieg in die<br />
Spektrumanalyse - ohne höhere<br />
Mathematik, der Schwerpunkt liegt<br />
auf der Praxis mit Vermittlung von<br />
viel Hintergrundwissen.<br />
Hintergrundwissen:<br />
• Der Zeit- und Frequenzbereich,<br />
Fourier<br />
• Der Spektrumanalyzer nach dem<br />
Überlagerungsprinzip<br />
• Dynamik, DANL und Kompression<br />
• Trace-Detektoren, Hüllkurvendetektor,<br />
EMV-Detektoren<br />
• Die richtige Wahl des Detektors<br />
• Moderne Analyzer, FFT, Oszilloskope<br />
mit FFT<br />
• Auswahl der Fensterung - Gauß,<br />
Hamming, Kaiser-Bessel<br />
• Die Systemmerkmale und Problemzonen<br />
der Spektrumanalyzer<br />
• Korrekturfaktoren, äquivalente<br />
Rauschbandbreite, Pegelkorrektur<br />
• Panorama-Monitor versus Spektrumanalyzer<br />
• EMV-Messung, Spektrumanalyzer<br />
versus Messempfänger<br />
Messpraxis:<br />
• Rauschmessungen nach der<br />
Y-Methode, Rauschfaktor, Rauschmaß<br />
• Einseitenbandrauschen, Phasenrauschen<br />
• Signal/Rauschverhältnis, SNR,<br />
S/N, C/N<br />
• Verzerrungen und 1 dB-Kompressionspunkt<br />
• Übersteuerung 1.Mischer - Gegenmaßnahmen<br />
• Intermodulationsmessungen<br />
• Interceptpoint, SHI, THI, TOI<br />
• CW-Signale knapp über dem<br />
Rauschteppich<br />
• Exakte Frequenzmessung (Frequenzzählerfunktion)<br />
• Messung breitbandiger Signale<br />
• Kanalleistungsmessung, Nachbarkanalleistungsmessung<br />
• Betriebsart Zero-Span<br />
• Messung in 75-Ohm-Systemen<br />
• Amplituden- und Phasenmodulation<br />
(AM, FM, WM, ASK, FSK)<br />
• Impulsmodulation, Puls-Desensitation<br />
• Messungen mit dem Trackingenerator<br />
(skalare Netzwerkanalyse)<br />
• Tools auf dem PC oder App’s fürs<br />
Smart-Phone<br />
Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter www.beam-verlag.de<br />
oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de
Funkmodule<br />
LTE-Cat.12-Advanced-Pro-Embedded-Module<br />
für schnellste IoT-Anwendungen<br />
HY-Line Communication nimmt<br />
mit der AirPrime-EM75-Serie<br />
von Sierra Wireless die ersten<br />
weltweit einsetzbaren LTE-<br />
Advanced-Pro-Mobilfunkmodule<br />
für schnellste IoT-Anwendungen<br />
im Mobile Computing,<br />
Networking und Industrial M2M<br />
in sein Vertriebsprogramm auf.<br />
Die Module der AirPrime-EM75-<br />
Serie mit integrierter GNSS- und<br />
eUICC-Fähigkeit sorgen für<br />
eine globale 4G-Abdeckung mit<br />
einer um 200% höheren Uplink-<br />
Geschwindigkeit als jede andere<br />
Lösung auf dem Markt. Die<br />
Module unterstützen auch unlizenzierte<br />
Bänder (LTE-LAA) für<br />
eine zusätzliche Geschwindigkeitsverstärkung,<br />
lokale private<br />
3,5-GHz-Netzwerke (CBRS-<br />
Band) und öffentliche Sicherheitsnetze,<br />
wie FirstNet.<br />
Das EM7565-Modul punktet<br />
mit der branchenweit höchsten<br />
Uplink-Geschwindigkeit von bis<br />
zu 150 Mbps und einer Downlink-Geschwindigkeit<br />
von bis<br />
zu 600 Mbps (LTE Cat.12). Das<br />
Embedded-Modul unterstützt die<br />
Aggregation von Traffic und 256<br />
QAM, was die Netzwerkleistung<br />
drastisch verbessert. Die Module<br />
bieten eine globale LTE-Abdeckung<br />
mit 24 LTE-Bändern und<br />
den meisten Carrier-Zertifizierungen<br />
in der Branche. Dadurch<br />
benötigen Unternehmen nur ein<br />
Modul für globale 4G-Netze,<br />
was die Fertigungs- und Lagerhaltung<br />
vereinfacht und die Produktvielfalt<br />
erhöht. Die neuen<br />
Embedded-Module gehören zur<br />
fünften Generation von LTE-<br />
Modulen von Sierra Wireless, die<br />
im PCI-Express-M.2-Formfaktor<br />
angeboten werden und sichere,<br />
authentifizierte Firmware-overthe-Air-Updates<br />
unterstützen.<br />
■ HY-Line Communication<br />
Products<br />
www.hy-line.de<br />
Dual-Frequenz-<br />
GNSS-Empfänger für<br />
RTK-Applikationen<br />
CompoTEKs Partner, die NVS<br />
Technologies AG, ist Hersteller<br />
von High-Performance-<br />
GNSS-Empfängern. Nun ist der<br />
Dualband-Empfänger NV08C-<br />
RTK-M verfügbar. Dieser ist<br />
ein vollintegrierter Empfänger<br />
zur Satellitennavigation mit<br />
embedded RTK-Funktionalität.<br />
Der NV08C-RTK-M ist die<br />
optimale Lösung für Platz sparende<br />
Anwendungen mit hohen<br />
Präzisionsanforderungen und<br />
niedrigem Stromverbrauch. Er<br />
unterstützt Baselines von bis zu<br />
30 km und kann dabei sowohl<br />
als Basisstation als auch als<br />
Rover fungieren. Über den Dual-<br />
Frequenz-RTK-Modus können<br />
dabei Positionen zuverlässig mit<br />
einer Genauigkeit im untersten<br />
Zentimeterbereich bestimmt<br />
werden (1 cm + 1ppm). Die<br />
Updaterate für die unterstützten<br />
Satellitennavigationssysteme<br />
GPS/Glonass/Galileo, SBAS<br />
und BeiDou beträgt bis zu 10<br />
Hz. Durch die Nutzung des integrierten<br />
inertialen Navigationssystems<br />
kann diese sogar noch<br />
verdoppelt werden.<br />
Der kompakte Formfaktor<br />
von 71 x 46 x 8,1 mm und die<br />
schnelle Integrationsfähigkeit<br />
ermöglichen dem NV08C-<br />
RTK-M den Einsatz in verschiedensten<br />
Bereichen: Robotik,<br />
industrielle Automation, Vermessung,<br />
3D-Kartografie und<br />
Luftbildfotografie, UAVs wie<br />
z.B. Drohnen, Landwirtschaft,<br />
Bergwerks- und Baugewerbe etc.<br />
Key-Features:<br />
• GPS/Glonass L1 & L2, Bei-<br />
Dou B1 & B2, SBAS/Galileo<br />
L1<br />
• RTK-Modus mit extremer Genauigkeit<br />
von 1 cm + 1ppm<br />
• sehr hohe Empfindlichkeit von<br />
bis zu -160 dBm<br />
• Koordinatensystem: WGS-84<br />
• verfügbare Kanäle: 96<br />
• Arbeitstemperaturbereich:<br />
-40 bis +85 °C<br />
■ CompoTEK GmbH<br />
www.compotek.de<br />
Mit einem Klick schnell<br />
informiert!<br />
• Unsere Fachzeitschriften und<br />
Einkaufsführer im Archiv als<br />
e-paper zum Blättern und als<br />
Download<br />
• Aktuelle Produkt-News, Artikel<br />
und Business-Talk aus der<br />
Elektronik-Branche<br />
• Direkt-Links zu den Herstellern<br />
• umfangreiches<br />
Fachartikel-Archiv<br />
• Optimiert für mobile Endgeräte<br />
• Komplettes Archiv der beliebten<br />
Kolumne „Das letzte Wort des<br />
Herrn B“ aus PC & Industrie<br />
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www.beam-verlag.de<br />
42 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Baugruppen und Module<br />
Schnelle RS485-Transceiver-Module im<br />
kompakten DIP10- Format<br />
Eine neue Generation<br />
hocheffizienter RS485-<br />
Transceiver mit<br />
maximalen Baudraten<br />
von bis zu 500 kBit/s<br />
und bis zu 3 kV<br />
Isolationsspannung<br />
präsentierte Mornsun<br />
mit der TDx21D485x-<br />
Baureihe.<br />
Mornsun Power GmbH<br />
info@mornsunpower.de<br />
www.mornsunpower.de<br />
Schon die Einstiegsversion, der<br />
Lowspeed-RS485-Transceiver<br />
TD5(3)21D485, zeichnet sich<br />
nun durch eine hohe Baudrate<br />
von bis zu 19,2 kBit/s aus. Im<br />
Vergleich zu den Vorgängerversionen<br />
verdoppelt bzw. sogar vervierfacht<br />
hat sich auch die Zahl<br />
der Bausteine, die gleichzeitig<br />
auf einem Bus zum Einsatz kommen<br />
können. So lassen sich mit<br />
dem Highspeed-RS485-Transceiver<br />
TD5(3)21D485H nun<br />
bis zu 64, mit der Autoswitch-<br />
Version TD5(3)21D485H-A bis<br />
zu 128 und mit der Enhanced-<br />
Variante TD5(3)21D485H-E bis<br />
zu 256 Knoten realisieren. Das<br />
Design der, mithilfe modernster<br />
SMT-Fertigungsverfahren gefertigten,<br />
TDx21D485x-Baureihe<br />
basiert auf einer ähnlichen Technologie<br />
wie die Gleichspannungswandler<br />
der R3-Serie von<br />
Mornsun. Die RS485-Transceiver<br />
vereinen Stromversorgung,<br />
Bus-Isolation und ESD-Schutz<br />
in einem einzigen Open-Frame-<br />
Modul. Diese kompakte offene<br />
Bauweise im DIP10-Format<br />
trägt nicht nur zur Kostenreduzierung<br />
bei, sie vereinfacht bei<br />
Verwendung eines SMT-fähigen<br />
IC-Sockels auch die Verarbeitung<br />
der Komponenten und<br />
die spätere Geräteinstandhaltung.<br />
Der erweiterte Betriebstemperaturbereich<br />
von -40 bis<br />
+105 °C ermöglicht den Einsatz<br />
der RS485-Transceiver auch in<br />
rauhen Umgebungen. ◄<br />
Fachbücher für die<br />
Praxis<br />
Hochfrequenz-<br />
Transistorpraxis<br />
Schaltungstechnik, Einsatzprinzipien, Typen und<br />
Applikationen<br />
Frank Sichla, 17,5 x 25,5 cm, 278 Seiten,<br />
zahlr. Abb. und Tabellen ISBN 978-3-88976-153-8,<br />
beam-Verlag 2008, 24,- €<br />
Art.-Nr.:118070<br />
Obwohl heute integrierte Schaltungen die Elektronik<br />
dominieren, haben diskrete Transistoren besonders im<br />
HF-Bereich noch immer hohe Bedeutung, denn es gibt<br />
einfach zu viele Problemstellungen, für die einzig und<br />
allein sie die optimale Lösung darstellen.<br />
Diskrete Transistoren sind keineswegs „out“, sondern<br />
machen nach wie vor Fortschritte. Mit neusten Technologien<br />
werden immer höhere Frequenzen erschlossen<br />
sowie erstaunlich geringe Rauschfaktoren erzielt.<br />
Dieses Buch beschreibt die Anwendung der Bipolar- und<br />
Feldeffekttransistoren im HF-Bereich, indem es die<br />
Schaltungstechnik praxisorientiert erläutert und mit<br />
einer Fülle von ausgewählten Applikationsschaltungen<br />
für Einsteiger als auch erfahrene Praktiker illustriert.<br />
Aus dem Inhalt:<br />
• Bipolartransistoren<br />
• Die „Bipo“-Grundschaltungen<br />
• Die beliebtesten Schaltungstricks<br />
• „Bipo“-Leistungsverstärker<br />
• FETs im Überblick<br />
• FET-Grundschaltungen<br />
• SFETs, MESFETs und Dualgate-MOSFETs<br />
• Die Welt der Power-MOSFETs<br />
• Rund um die Kühlung<br />
• Transistorschaltungen richtig aufbauen<br />
• Kleinsignal-Verstärkerschaltungen<br />
• HF-Leistungsverstärker<br />
• Oszillatorschaltungen<br />
• Senderschaltungen<br />
• Mess- und Prüftechnik<br />
Unser gesamtes Buchprogramm finden Sie unter www.beam-verlag.de<br />
oder bestellen Sie über info@beam-verlag.de<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 47
Bauelemente<br />
Zweikanaliger 100-V-Rail-to-Rail-<br />
Leis tungsmonitor misst sehr präzise<br />
Analog Devices,<br />
Power by Linear<br />
www.linear.com<br />
Analog Devices, Inc. präsentierte<br />
mit dem LTC2992 einen<br />
Leistungsmonitor-IC mit I 2 C-<br />
Kommunikationsschnittstelle,<br />
der Spannung, Strom und Leistung<br />
von zwei Betriebsspannungsschienen<br />
überwacht,<br />
keine externen Bauteile benötigt<br />
und sich u.a. durch einen<br />
Light Pipes bringen das Licht von der<br />
LED zur Frontplatte<br />
Bivar (Vertrieb: Infratron)<br />
bietet eine große Auswahl an<br />
LEDs und Light Pipes für verschiedenste<br />
Signalisierungsfunktionen<br />
an. Die LEDs,<br />
bedrahtet oder als SMDs,<br />
werden auf die Leiterplatte<br />
montiert. Ihr Licht wird von<br />
einem transparenten Lichtleiter<br />
(Light Pipe) aufgenommen<br />
und zur Frontplatte bzw.<br />
zur Außenseite des Gehäuses<br />
geführt. Der Einfluss von<br />
Streulicht wird durch verschiedene<br />
konstruktive Maßnahmen<br />
minimiert, während<br />
gleichzeitig die Lichtausbeute<br />
maximiert wird. Es stehen<br />
feste und transparente Light<br />
Pipes zur Verfügung, und bei<br />
den festen kann der Kunde<br />
zwischen senkrechten und<br />
rechtwinkligen Ausführungen<br />
wählen. Der „Fuß“ der Light<br />
Pipe ist bestmöglich an die<br />
Bauformen verschiedener<br />
LEDs angepasst, und für den<br />
sichtbaren „Kopf“ stehen<br />
zahlreiche Optionen bezüglich<br />
Geometrie und Größe<br />
zur Auswahl.<br />
Auf diese Weise ergibt sich<br />
eine einfache, flexible und<br />
kostengünstige Lösung, die<br />
das Licht von der Leiterplatte<br />
dahin bringt, wo es gewünscht<br />
wird.<br />
■ Infratron GmbH<br />
Produktion und Vertrieb<br />
info@infratron.de<br />
www.infratron.de<br />
großen Spannungsbereich von<br />
0 bis 100 V auszeichnet. Der<br />
LTC2992 ist hinsichtlich der<br />
Stromversorgung flexibel: Er<br />
kann seine Betriebsspannung<br />
von einer der überwachten<br />
Stromversorgungen mit einer<br />
Spannung zwischen 3 und<br />
100 V, von einer sekundären<br />
Stromversorgung mit einer<br />
Spannung zwischen 2,7 und<br />
100 V oder von einem internen<br />
Shunt-Regler beziehen.<br />
Dadurch erübrigt sich bei der<br />
Überwachung beliebiger Versorgungsschienen<br />
ein separater<br />
Abwärtsregler, Shunt-Regler<br />
oder ineffizienter Widerstandsspannungsteiler.<br />
Der LTC2992 ist eine einfache<br />
Ein-Chip-Lösung, die mithilfe<br />
dreier interner Delta-Sigma-<br />
ADCs und eines Multiplizierers<br />
Spannungen und Ströme<br />
mit 8 oder 12 Bit Auflösung<br />
und Leistungen mit 24 Bit Auflösung<br />
misst.<br />
Durch seinen weiten Spannungsbereich<br />
eignet sich der<br />
LTC2992 optimal für zahlreiche<br />
Anwendungen, insbesondere<br />
48-V-Telekom-Ausrüstung,<br />
hochentwickelte AMC-Karten<br />
(Advanced Mezzanine Cards)<br />
und Blade-Server. Der integrierte<br />
Shunt-Regler ermöglicht die<br />
Überwachung von Versorgungsschienen<br />
mit Spannungen über<br />
100 V oder negativer Spannung.<br />
Der LTC2992 kann Spannung<br />
und Strom wahlweise kontinuierlich<br />
oder auf Befehl hin<br />
messen. Die Messwerte und der<br />
daraus berechnete Leistungswert<br />
werden zusammen mit<br />
den jeweiligen Minimal- und<br />
Maximalwerten in internen<br />
Registern abgelegt, die über die<br />
I 2 C-Schnittstelle abgefragt werden<br />
können. Vier GPIOs können<br />
als ADC-Eingänge zum Messen<br />
von Hilfsspannungen konfiguriert<br />
werden. Die unkorrigierte<br />
Messunsicherheit (TUE, Total<br />
Unadjusted Error) beträgt nur<br />
±0,3% über den gesamten Temperaturbereich.<br />
Falls einer der überwachten<br />
Parameter den vom Anwender<br />
vorgegebenen Grenzwert<br />
über- oder unterschreitet, setzt<br />
der LTC2992 ein Alarmregister<br />
und gibt ein Alarmsignal<br />
gemäß SMBus Alert Response<br />
Protocol aus. Die 400-kHz-I 2 C-<br />
Schnittstelle unterstützt neun<br />
Geräteadressen, umfasst einen<br />
Reset-Timer zum Zurücksetzen<br />
eines feststeckenden Busses und<br />
besitzt einen gesplitteten SDA-<br />
Anschluss, der die Kommunikation<br />
über Optokoppler vereinfacht.<br />
Die Version LTC2992-1<br />
bietet einen invertierten I 2 C-<br />
Datenausgang und ist für Konfigurationen<br />
mit invertierendem<br />
Optokoppler vorgesehen.<br />
LTC2992 und LTC2992-1 sind in<br />
Ausführungen für den kommerziellen,<br />
den industriellen und den<br />
Automotive-Temperaturbereich<br />
(0 bis 70 °C, -40 bis +85 °C bzw.<br />
-40 bis +125 °C) verfügbar und<br />
wahlweise im 16-poligen, 4 x 3<br />
mm großen DFN-Gehäuse oder<br />
im 16-poligen MSOP-Gehäuse<br />
(beide RoHS-konform) erhältlich.<br />
Weitere Informationen findet<br />
man unter www.linear.com/<br />
products/power_monitors.<br />
Die wichtigsten<br />
Leistungsmerkmale<br />
des LTC2992:<br />
• Rail-to-Rail-Eingangsspannungsbereich<br />
0 bis 100 V<br />
• Betriebsspannungsbereich 2,7<br />
bis 100 V<br />
• Shunt-Regler für Versorgungsschienen<br />
>100 V<br />
• drei Delta-Sigma-ADCs mit<br />
±0,3% TUE<br />
• 12 Bit Auflösung für Stromund<br />
Spannungsmessungen<br />
• vier als ADC-Eingänge konfigurierbare<br />
GPIOs<br />
• Shutdown-Modus mit
Bauelemente<br />
Aufwärts-, SEPIC- oder invertierender<br />
Gleichspannungswandler<br />
Analog Devices<br />
Power by Linear<br />
www.linear.com<br />
Dert LT8362 ist ein Current-<br />
Mode-2-MHz-DC/DC-Aufwärtsregler<br />
mit integriertem<br />
2-A/60-V-Schalter. Der Regler<br />
hat einen Eingangsspannungsbereich<br />
von 2,8 bis 60 V und<br />
eignet sich dadurch für eine<br />
Vielzahl von Spannungsquellen,<br />
von Einzelzellen-Li-Ion-Akkus<br />
bis zu Automobil- und Industrie-<br />
Bordnetzen.<br />
Der LT8362 kann wahlweise als<br />
Aufwärts-, SEPIC- oder invertierender<br />
Wandler konfiguriert werden.<br />
Die Schaltfrequenz ist im<br />
Bereich von 300 kHz bis 2 MHz<br />
programmierbar. Das ermöglicht<br />
es Entwicklern, kleinste externe<br />
Bauteile zu verwenden und<br />
Schaltrauschen in störsignalkritischen<br />
Frequenzbereichen, wie<br />
z. B. AM-Rundfunk, zu vermeiden.<br />
Bei 2 MHz Schaltfrequenz<br />
erreicht der Regler einen Wirkungsgrad<br />
von über 90%. Im<br />
Burst Mode sinkt der Ruhestrom<br />
auf nur 9 µA und die Ausgangsspannungswelligkeit<br />
auf unter<br />
15 mVSS. Die Kombination aus<br />
einem nur 3mm x 3mm großen<br />
DFN- oder MSOP-16E-Hochspannungsgehäuse<br />
und winzigen<br />
externen Bauelementen<br />
ergibt eine sehr kompakte und<br />
kostengünstige Gesamtlösung.<br />
Der Schalter im LT8362 hat<br />
einen On-Widerstand von nur<br />
165 mΩ und ermöglicht dadurch<br />
Wirkungsgrade von über 95%.<br />
Der Regler unterstützt Spread-<br />
Spectrum-Frequenzmodulation<br />
Links eine typische Applikation mit dem LT8362: 2 MHz/48-V-Output-Boost Converter, rechts der<br />
Effizienz und Leistungsverlust in Abhängigkeit von der Frequenz und dem Laststrom<br />
Leistungsmerkmale des LT8362<br />
• Weiter Eingangsspannungsbereich: 2,8 V bis 60 V<br />
• Burst Mode für minimale Ausgangsspannungswelligkeit und<br />
ultrageringen Ruhestrom: IQ = 9 µA<br />
• Interner Leistungsschalter 2 A/60 V<br />
• Positive oder negative Ausgangsspannung, über einen einzigen<br />
Feedback-Anschluss programmierbar<br />
• Programmierbare Schaltfrequenz 0,3 - 2 MHz<br />
• Schaltfrequenz mit externem Taktsignal synchronisierbar<br />
• Spread-Spectrum-Frequenzmodulation für verringerte Störspannung/Störstrahlung<br />
• BIAS-Pin für höheren Wirkungsgrad*<br />
• Programmierbare Unterspannungsabschaltung UVLO<br />
• Gehäuse-Optionen: Thermisch optimiertes DFN-Gehäuse,<br />
10pol. 3 × 3 mm, MSOP-Hochspannungsgehäuse mit vergrößertem<br />
12 polig Anschlussabstand<br />
zur Minimierung von EMV-<br />
Problemen. Die (positive oder<br />
negative) Ausgangsspannung<br />
wird über einen einzigen Widerstand<br />
programmiert, das minimiert<br />
die Anzahl der benötigten<br />
Anschlüsse. Weitere Besonderheiten<br />
sind:<br />
• Synchronisationsmöglichkeit<br />
mit einer externen Taktfrequenz<br />
• programmierbare Unterspannungsabschaltung<br />
(UVLO)<br />
• programmierbare Soft-Start-<br />
Funktion und Frequenz-Foldback.<br />
Die Version LT8362EDD verwendet<br />
ein 3 x 3 mm großes<br />
DFN-10-Gehäuse, die Version<br />
LT8362EMSE ein MSOP-<br />
16E-Hochspannungsgehäuse<br />
(bei dem zur Vergrößerung des<br />
Anschlussabstands vier Pins<br />
weggelassen wurden). Der Regler<br />
ist in folgenden Versionen<br />
für verschiedene Temperaturbereiche<br />
erhältlich.<br />
• LT8362IDD und<br />
LT8362IMSE: für den industriellen<br />
Temperaturbereich<br />
von –40 bis +12 5°C<br />
• LT8362HDD und<br />
LT8362HMSE: Hochtemperaturversionen<br />
für -40 bis<br />
+150 °C. ◄<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 49
Bauelemente<br />
Zweiweg-Powersplitter<br />
für 200 W und 2...6 GHz<br />
Mini-Circuits’ neues Bauteil<br />
QCH-63+ ist ein Zweiweg-90°-<br />
Powersplitter für bis zu 200 W<br />
Eingangsleistung im Frequenzbereich<br />
2 bis 6 GHz. Dieser<br />
Leistungsteiler zeichnet sich<br />
durch eine exzellente Amplituden-Unbalance<br />
von ±1 dB und<br />
eine Phasen-Unbalance von<br />
±1,5° im Arbeitsfrequenzbereich<br />
aus. Damit eignet er sich<br />
optimal für I/Q-Systeme. Das<br />
RoHS-konforme 50-Ohm-Bauteil<br />
ist weiterhin durch mindestens<br />
18 dB und typisch 26 dB<br />
Isolation zwischen den Ports<br />
gekennzeichnet. Die Einfügedämpfung<br />
ist mit typisch 0,2 dB<br />
sehr gering, während das SWR<br />
über den vollen Frequenzbereich<br />
typisch 1,15 beträgt. Der kompakte<br />
Powersplitter misst 0,56 ×<br />
0,35 × 0,091 inches. Er ist mit<br />
rundum schließenden Anschlüssen<br />
für gute Lötbarkeit gefertigt<br />
und lässt sich im Arbeitstemperaturbereich<br />
von -55 bis +105 ºC<br />
betreiben.<br />
Weitere technische Daten:<br />
Lagertemperaturbereich<br />
-55 bis +105 ºC<br />
Einfügedämpfung max. 0,4 dB<br />
Amplituden-Unbalance<br />
max. ±1,4 dB<br />
Phasen-Unbalance<br />
max. ±7,5°<br />
SWR max. 1,3<br />
Eingangsleistung bei 95<br />
(105) °C Gehäusetemperatur<br />
max. 150 (120) W<br />
thermischer Widerstand<br />
typ. 0,35 K/W<br />
Cavity-Bandfilter für<br />
3845 bis 3905 MHz<br />
Mini-Circuits’ Hohlraum-Bandpass<br />
ZVBP-3875+ bietet eine<br />
hohe Selektivität, um Nutzsignale<br />
innerhalb eines breiten<br />
Spektrums auszusieben. Besonders<br />
gut geeignet für Kommunikations-Sender-Ausgänge<br />
und<br />
Empfänger-Frontends, weist das<br />
RoHS-konforme Filter eine Mittenfrequenz<br />
von 3875 MHz auf.<br />
Der Durchlassbereich wird mit<br />
3845...3905 MHz angegeben.<br />
Die typische Durchgangsdämpfung<br />
in diesem Bereich beträgt<br />
0,6 dB bei einem SWR von 1,3.<br />
Das untere Stopband wird mit<br />
DC bis 3785 MHz und das obere<br />
Stopband mit 3970 bis 8500<br />
MHz angegeben, beide mit einer<br />
typischen Unterdrückung von<br />
43 dB. Das Filter hat 50 Ohm<br />
Impedanz und misst 3,86 × 2,64<br />
× 0,98 inches bzw. 98 × 67 × 25<br />
mm. Es ist mit femalen SMA-<br />
Connectors ausgestattet und im<br />
Arbeitstemperaturbereich -40<br />
bis +85 ºC einsetzbar.<br />
Weitere technische Daten:<br />
Lagertemperaturbereich<br />
-55 bis +105 ºC<br />
Eingangsleistung max. 10 W<br />
Einfügedämpfung max. 1,2 dB<br />
SWR max. 1,43<br />
Surface-Mount-Bandpassfilter<br />
für 329 bis<br />
335 MHz<br />
Von Mini-Circuits kommt mit<br />
dem BPHI-332+ ein Surface-<br />
Mount-Bandpass, der sich insbesondere<br />
für Funkkommunikation,<br />
Wehrtechnik und Radar-<br />
Applikationen anbietet. Er<br />
besitzt ein schmales Passband<br />
von nur 329 bis 335 MHz. Die<br />
Durchgangsdämpfung ist nicht<br />
größer als 5 dB und beträgt<br />
typisch 4,5 dB, während das<br />
Passband-SWR maximal 2 und<br />
typisch 1,5 beträgt. Das RoHSkonforme<br />
50-Ohm-Filter verträgt<br />
bis zu 1,5 W HF-Eingangsleistung.<br />
Die Unterdrückung des<br />
unteren Stopbands ist maximal<br />
40 dB bzw. typisch 50 dB von<br />
DC bis 313 MHz und maximal<br />
20 dB bzw. typisch 30 dB von<br />
300 bis 313 MHz. Die Unterdrückung<br />
im oberen Stopband<br />
wird mit maximal 20 dB bzw.<br />
typisch 25 dB von 343 bis 370<br />
MHz und maximal 40 dB bzw.<br />
typisch 50 dB von 370 bis 2600<br />
MHz angegeben. Das kompakte<br />
Filter misst 0,365 × 1,36 × 0,35<br />
inches (9,27 × 34,54 × 8,89 mm)<br />
und besitzt ein schirmendes<br />
Gehäuse.<br />
Weitere technische Daten:<br />
Arbeitstemperaturbereich<br />
-40 bis +85 ºC<br />
Lagertemperaturbereich<br />
-55 bis +105 ºC<br />
Mittenfrequenz typ. 332 MHz<br />
2,4-mm-Abschlusswiderstand<br />
für bis zu<br />
1 W und 50 GHz<br />
Der Abschlusswiderstand von<br />
Mini-Circuits namens ANNE-<br />
5 0 V + i s t e i n k o a x i a l e s<br />
2,4-mm/50-Ohm-Bauteil zur<br />
Terminierung im Frequenzbereich<br />
DC bis 50 GHz. Diese<br />
RoHS-konforme Termination<br />
nimmt HF-Leistungen bis 1 W<br />
im gesamten Einsatzfrequenzbereich<br />
auf und bietet dabei einen<br />
exzellenten Rückflussverlust<br />
(Return Loss) von typisch 28<br />
dB bis 18 GHz und 20 dB bis<br />
50 GHz. Das Bauteil eignet sich<br />
damit für Messanwendungen<br />
in Labors sowie für Verteidigungs-<br />
und Luftfahrt-Applikationen.<br />
Diese Termination ist mit<br />
einem Metallgehäuse von 0,67<br />
inches Länge und 0,31 inches<br />
Durchmesser ausgeführt und hat<br />
einen Male-2,4-mm-Connector,<br />
welcher mechanisch sowohl zu<br />
2,4-mm- als auch zu 1,85-mm-<br />
Buchsen passt.<br />
Weitere technische Daten:<br />
Arbeitstemperaturbereich<br />
-55 bis +100 ºC<br />
Lagertemperaturbereich<br />
-55 bis +100 ºC<br />
Return Loss min. 23<br />
(17,7, 14,7) dB bis 18<br />
(35, 50) GHz<br />
Input Power Derate linear<br />
auf 300 mW bei 100 °C<br />
Surface-Mount-Diplexer<br />
trennt bei 2150 MHz<br />
Mini-Circuits’ RDP-2150+ ist<br />
ein Diplexer, also ein Bauteil,<br />
welches einen Tiefpass und<br />
einen Hochpass kombiniert.<br />
Der Tiefpass lässt Signale mit<br />
Frequenzen von DC bis 2150<br />
MHz nominell passieren. Die<br />
Lowpass-Performance zeichnet<br />
sich auch durch eine typische<br />
Einfügedämpfung von 0,5 dB<br />
und eine Reflexion (Return<br />
Loss) von 29 dB im Bereich<br />
DC bis 10 MHz aus. Der Hochpass<br />
ist durch eine typische Einfügedämpfung<br />
von 0,9 dB und<br />
einen Return Loss von 16 dB<br />
im Bereich 40 bis 2150 MHz<br />
gekennzeichnet. Das Bauteil<br />
kommt mit einem kompakten<br />
Surface-Mount-Gehäuse und<br />
einer Impedanz von 50 Ohm.<br />
Es ist besonders gut für Multiband-Applikationen<br />
in der<br />
Funkkommunikation und in der<br />
Videotechnik geeignet. Das Bauelement<br />
entspricht den RoHS-<br />
Vorgaben. Seine Abmessungen<br />
betragen nur 0,5 × 0,5 × 0,18<br />
inches (12,7 × 12,7 × 4,57 mm).<br />
50 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Bauelemente<br />
Weitere technische Daten:<br />
Arbeitstemperaturbereich<br />
-40 bis +85 ºC<br />
Lagertemperaturbereich<br />
-55 bis +100 ºC<br />
Frequenzbereiche<br />
DC...10 MHz/40...2150 MHz<br />
Gleichspanung max. 25 V<br />
Eingangsstrom max. 100 mA<br />
Eingangsleistung<br />
max. 350 mW<br />
Stopband-Isolation typ. 31 dB<br />
von 40 bis 2200 MHz und 44<br />
dB von 50 bis 2150 MHz<br />
Stopband-Isolation typ. 33 dB<br />
von DC bis 18 GHz und 61 dB<br />
von DC bis 10 GHz<br />
75-Ohm-Transformator<br />
für 10 bis 1400 MHz<br />
Von Mini-Circuits kommt neu<br />
der TCM2-142-75X, ein kompakter<br />
75-Ohm-Surface-Mount-<br />
HF-Transformator mit einem<br />
weiten Einsatzfrequenzbereich.<br />
Die typische Einfügedämpfung<br />
wird mit 1,3 dB angegeben.<br />
Der typische Input Return Loss<br />
beträgt 17 dB im gesamten Einsatzfrequenzbereich.<br />
Der Transformator<br />
besitzt drei duale Wicklungen<br />
und eignet sich für eine<br />
Reihe von Balancing-aufgaben<br />
an Übertragungsleitungen. Eingangsleistungen<br />
bis 400 mW<br />
werden mit einer typischen<br />
Amplituden-Unbalance von<br />
0,5 dB und einer typischen Phasen-Unbalance<br />
von 10° verarbeitet.<br />
Dieser RoHS-konforme<br />
Transformator misst lediglich<br />
0,15 × 0,15 × 0,15 inches und<br />
lässt sich daher auch in sehr<br />
dichten Umgebungen einsetzen.<br />
Er beruht auf der Core&Wire-<br />
Konstruktion und verfügt über<br />
Mini-Circuits’ Top-Hat-Feature<br />
für einfache Anwendung und<br />
Inspektion.<br />
Weitere technische Daten:<br />
Arbeitstemperaturbereich<br />
-40 bis +85 ºC<br />
Lagertemperaturbereich<br />
-55 bis +100 ºC<br />
Frequenzbereiche<br />
DC...10 MHz/40...2150 MHz<br />
Einfügedämpfung max. 3 dB<br />
Gleichstrom max. 30 mA<br />
■ Mini-Circuits<br />
www.minicircuits.com<br />
25-A-µModule-Regler gewährleistet<br />
Stromversorgung im Fehlerfall<br />
Analog Devices,<br />
Power by Linear<br />
www.linear.com<br />
Analog Devices, Inc. präsentierte<br />
mit dem LTM4645 einen<br />
25-A-µModule-Abwärtsregler,<br />
der n+1-Redundanz unterstützt.<br />
Das bedeutet: Mehrere (n) Regler<br />
dieses Typs können parallelgeschaltet<br />
werden, während ein<br />
weiterer Regler (+1) als Redundanz<br />
vorgehalten wird.<br />
Falls einer der Regler einen Fehler<br />
erkennt und abgeschaltet werden<br />
muss, bleiben die übrigen<br />
Regler weiterhin funktionsfähig<br />
und gewährleisten, dass die<br />
Last weiterhin mit dem vollen<br />
Betriebsstrom versorgt wird.<br />
Ein Beispiel: Zur Versorgung<br />
einer 75-A/1-V-Last, beispielsweise<br />
eines ASICs, werden drei<br />
LTM4645 benötigt (75 A = 3 x<br />
25 A), wenn man auf Redundanz<br />
verzichtet.<br />
3+1-redundante<br />
Stromversorgung<br />
Durch Hinzufügen eines vierten,<br />
ebenfalls parallelgeschalteten<br />
LTM4645 erhält man eine<br />
3+1-redundante Stromversorgung.<br />
Dadurch ist beim Ausfall<br />
eines der vier Regler weiterhin<br />
eine ununterbrochene Stromversorgung<br />
der Last gewährleistet.<br />
Bei einer Fehlfunktion eines<br />
der Regler signalisiert dieser<br />
einem vorgelagerten Hot-Swap-<br />
Controller, dass er sich selbst<br />
vom Strompfad abtrennt. Die<br />
verbleibenden drei Regler sorgen<br />
dann für die Aufrechterhaltung<br />
der Stromversorgung.<br />
Das n+1-Redundanz Feature des<br />
LTM4645 ist in Anwendungen<br />
gefragt, in denen Systemsicherheit<br />
und -integrität oberste Priorität<br />
haben. Typische Beispiele<br />
sind Datenzentren, Luft-/Raumfahrt,<br />
Banktransaktionen und<br />
cloud-basierte Systeme.<br />
Der LTM4645 ist für eine Eingangsspannung<br />
von 4,7 bis 15 V<br />
ausgelegt und liefert eine geregelte<br />
Ausgangsspannung von 0,6<br />
bis 1,8 V. Bei 12 V Eingangsspannung,<br />
1 V Ausgangsspannung<br />
und 25 A Ausgangsstrom<br />
hat der Synchron-Abwärtsregler<br />
einen Wirkungsgrad von 86%<br />
und eine Verlustleistung von<br />
3,5 W. Unter diesen Betriebsbedingungen<br />
zeigt der Regler<br />
einen Temperaturanstieg um<br />
41 °C (ohne Kühlluftstrom und<br />
ohne Kühlkörper).<br />
Der Regler besitzt ein 9 x 15 x<br />
3,51 mm großes BGA-Gehäuse,<br />
das die Induktivität, die MOS-<br />
FETs und das DC/DC-Reglercontroller-IC<br />
enthält. Durch<br />
differenziellen Abgriff der Istspannung<br />
unmittelbar an der<br />
Last (remote sensing) kann der<br />
Spannungsabfall über der Lastzuleitung<br />
kompensiert werden.<br />
Die elektrischen Parameter des<br />
Reglers werden über den vollen<br />
Temperaturbereich von -40 bis<br />
125 °C getestet.<br />
Beides zusammen ergibt eine<br />
hohe Ausgangsspannungsgenauigkeit<br />
von ±1,2% (garantierter<br />
Wert). Der LTM4645 bietet<br />
diverse Sicherheitsfunktionen,<br />
wie z.B. Ausgangsüberspannungsschutz,<br />
Ausgangsüberstromschutz<br />
und eine integrierte<br />
Übertemperaturüberwachungsdiode.<br />
Die Abschaltzeit im Fehlerfall<br />
beträgt weniger als 200 ns.<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 51
Grundlagen<br />
Das Dezibel in HF- und Mikrowellen-Technik<br />
(Teil 1)<br />
30 dBm + 30 dBm = 60 dBm<br />
– stimmt das oder stimmt´s<br />
nicht? Warum ist 1% einmal<br />
-40 dB, ein anderes Mal 0,1 dB<br />
bzw. 0,05 dB? Auch erfahrene<br />
Ingenieure kommen bei<br />
diesen Fragen gelegentlich ins<br />
Grübeln. Darum informiert<br />
dieser zweiteilige Beitrag auf<br />
Grundlage von Auszügen aus<br />
der genannten Quelle und hilft<br />
somit, früher Gelerntes wieder<br />
oder noch Unbekanntes neu ins<br />
Gedächtnis zu holen.<br />
Quelle:‘dB or not dB?<br />
Was Sie schon immer zum Rechnen mit<br />
dB wissen wollten…<br />
Application Note 1MA98<br />
Rohde & Schwarz<br />
Dezibel, dBm, dB(µV/m) – das sind<br />
Begriffe, deren Bedeutung ein Ingenieur im<br />
Schlaf kennen muss. Tut er´s nicht, hat er in<br />
seinem Job einen deutlichen Nachteil. Tauchen<br />
wie üblich diese Begriffe im Gespräch<br />
mit Kunden oder Kollegen auf, wird er sich<br />
kaum auf die Sache konzentrieren können,<br />
wenn er ständig überlegen muss – wie war<br />
das doch noch, sind 3 dB jetzt Faktor 2 oder<br />
4 oder was? Es lohnt sich, wenn man sich<br />
diese Zusammenhänge, die man sicher schon<br />
mal gelernt hat, wieder ins Gedächtnis ruft<br />
und den Umgang damit übt.<br />
Was bedeutet dBm?<br />
Bezieht man eine beliebige Leistung auf eine<br />
feste Bezugsgröße, wird aus dem logarithmischen<br />
Leistungsverhältnis eine Absolutgröße.<br />
Diese Größe nennt man auch Pegel<br />
(s. Teil 2). Die in der Hochfrequenz- und<br />
Nachrichtentechnik am häufigsten benutzte<br />
Bezugsgröße ist eine Leistung von 1 mW an<br />
50 Ohm. Zur Kennzeichnung dieses Bezugs<br />
schreibt man nach dB noch ein m (für mW),<br />
also dBm. Aus dem allgemeinen Leistungsverhältnis<br />
P 1 zu P 2 wird das Verhältnis P 1 zu<br />
1 mW, angegeben als Pegel in dBm:<br />
Die korrekte Schreibweise für diese Formel<br />
wäre nach der Norm IEC 27 übrigens eine<br />
andere. Pegel sind danach mit dem Zeichen<br />
L zu kennzeichnen und der Referenzwert<br />
ist explizit anzugeben. Damit wird diese<br />
Formel zu:<br />
oder in verkürzter Schreibweise:<br />
Angaben wären dann z.B. L P/1mW = 7 dB.<br />
Der Ausdruck 7 dBm soll nach IEC 27 ausdrücklich<br />
vermieden werden. Es sei allerdings<br />
angemerkt, dass dies nicht gerade der<br />
üblichen Praxis entspricht – auch im Rest<br />
dieser Applikationsschrift wird weiterhin<br />
dBm verwendet.<br />
Um Ihnen ein Gefühl für die vorkommenden<br />
Größenordnungen zu geben, hier einige Beispiele:<br />
Der Ausgangsleistungsbereich von<br />
Messsendern geht üblicherweise von -140<br />
bis +20 dBm entsprechend 0,01 fW (Femtowatt)<br />
bis 0,1 W. Mobilfunk-Basisstationen<br />
senden mit 43 dBm bzw. 20 W, Handys senden<br />
mit 10 bis 33 dBm oder 10 mW bis 2 W.<br />
Rundfunksender senden mit 70 bis 90 dBm<br />
bzw. 10 kW bis 1 MW.<br />
Spannungs-dB – Leistungs-dB,<br />
was ist der Unterschied?<br />
Spannungs-dB, Leistungs-dB – vergessen<br />
Sie alles, was Sie hierzu gehört haben. Es<br />
gibt nur ein dB. Das dB ist das Verhältnis<br />
zweier Leistungen P 1 und P 2 . Jede Leistung<br />
lässt sich allerdings bei bekanntem Widerstand<br />
durch eine Spannung ausdrücken:<br />
52 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Grundlagen<br />
Damit errechnet sich das logarithmische<br />
Verhältnis zu:<br />
Wendet man die (hoffentlich) bekannten<br />
Rechenregeln<br />
Bild 1: Addition zweier unkorrelierter Spannungen<br />
an, so wird daraus (wir verwenden wieder<br />
lg als Logarithmus zur Basis 10):<br />
Man beachte das Minuszeichen.<br />
In den meisten Fällen ist der Bezugswiderstand<br />
für die beiden Leistungen gleich, also<br />
R1 = R2. Dann kann man wegen<br />
Einfacher ist es bei den Leistungsverhältnissen,<br />
da man nun mit einer 10 statt mit<br />
einer 20 rechnen kann, das geht im Kopf<br />
bzw. man verschiebt nur das Komma um<br />
eine Stelle nach rechts:<br />
Pegel – was ist das?<br />
Wie schon erläutert, bezeichnet dBm den<br />
Bezug einer Leistung auf 1 mW. Andere<br />
häufig benutzte Bezugsgrößen sind 1 W, 1 V,<br />
1 µV oder auch 1 A bzw. 1 µA. Die dazugehörigen<br />
Bezeichnungen sind dB(W), dB(V),<br />
dB(µV), dB(A) und dB(µA) sowie bei Feldstärkemessungen<br />
dB(W/m 2 ), dB(V/m),<br />
dB(µV/m), dB(A/m) und dB(µA/m). Ähnlich<br />
wie für dBm findet man auch hierfür<br />
die nach Norm eigentlich nicht korrekten<br />
Schreibweisen dBW, dBV, dBµV, dBA,<br />
vereinfacht schreiben:<br />
Damit ist auch erklärt, warum man bei Leistungsverhältnissen<br />
mit 10 lg und bei Spannungsverhältnissen<br />
mit 20 lg rechnet.<br />
Zurückrechnen auf lineare<br />
Werte<br />
Man muss bei Spannungsverhältnissen den<br />
Wert a durch 20 teilen, wir rechnen ja mit<br />
U 2 und Dezi-Bel (20 = 2 x 10, 2 von U 2 ,<br />
10 von Dezi):<br />
Bild 2: Addition zweier korrelierter Spannungen, Phasenwinkel 0° (blau Spannung U 1 ,<br />
grün Spannung U 2 , rot Summenspannung U)<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 53
Grundlagen<br />
Eine Spannung von 7 µV kann man auch<br />
als Pegel in dB(µV) ausdrücken:<br />
Die Umrechnung von Pegel in lineare Werte<br />
geschieht nach den Formeln:<br />
Bild 3: Addition zweier korrelierter Spannungen, Phasenwinkel 90°<br />
dBµA, dBW/m 2 , dBV/m, dBµV/m, dBA/m<br />
und dBµA/m.<br />
Aus den Relativwerten Leistung P 1 (Spannung<br />
U 1 ) bezogen auf Leistung P 2 (Spannung<br />
U 2 ) werden mit den oben angegebenen<br />
Bezugswerten nun Absolutwerte.<br />
Diese Absolutwerte bezeichnet man auch<br />
als Pegel. Ein Pegel von 10 dBm entspricht<br />
einem Wert von 10 dB über 1 mW, ein<br />
Pegel von -17 dB(µV) einem Wert von 17<br />
dB unter 1 µV.<br />
Bei der Berechnung der Größen muss man<br />
darauf achten, ob es sich um leistungsproportionale<br />
oder spannungsproportionale<br />
Größen handelt. Leistungsproportionale<br />
Größen (Leistungsgrößen, power quantities)<br />
sind z.B. die Leistung selbst, Energie,<br />
Widerstand, Rauschzahl und Leistungsflussdichte.<br />
Spannungsproportionale Grössen,<br />
auch Feldgrößen (field quantities) genannt,<br />
sind beispielsweise Spannung, Strom, elektrische<br />
und magnetische Feldstärke oder<br />
Reflexionsfaktor.<br />
Beispiele: Eine Leistungsflussdichte von<br />
5 W/m 2 ergibt als Pegel:<br />
bzw.<br />
Beispiele: Eine Leistungspegel von -3 dB<br />
(W) ergibt als Leistung:<br />
Ein Spannungspegel von 120 dB (µV) gibt<br />
eine Spannung von:<br />
Bild 4: Addition zweier korrelierter Spannungen, Phasenwinkel 180°<br />
Addition von Leistungen und<br />
Spannungen<br />
Dieser Abschnitt zeigt Ihnen, wie man<br />
Leistungen und Spannungen addiert, die<br />
im logarithmischen Maß dB vorliegen.<br />
30 dBm + 30 dBm = 60 dBm? Natürlich<br />
nicht! Rechnet man die Leistungen in lineare<br />
Wert um, wird schnell klar, dass 1 W +<br />
1 W = 2 W sind. Das sind dann 33 dBm und<br />
nicht 60 dBm. Merke: Leistungen, die im<br />
logarithmischen Maß angegeben sind, muss<br />
man vor der Addition immer delogarithmieren<br />
und dann die linearen Werte addieren.<br />
Wenn es praktischer ist, mit dB weiterzuarbeiten,<br />
muss man eben den Summenwert<br />
wieder in dBm umrechnen.<br />
Beispiel:<br />
Die Signale P 1 , P 2 und P 3 mit 0 dBm, 3 dBm<br />
und -6 dBm sollen addiert werden. Wie groß<br />
ist die Gesamtleistung?<br />
54 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Grundlagen<br />
Diese Leistung kann man jetzt wieder in<br />
dBm umrechnen:<br />
Die Gesamtleistung ist somit 5,12 dBm.<br />
Auch dB-Werte spannungsproportionaler<br />
Größen lassen sich nur addieren, wenn man<br />
sie vorher delogarithmiert. Zusätzlich muss<br />
man noch wissen, ob die Spannungen unkorreliert<br />
oder korreliert sind. Unkorrelierte<br />
Spannungen (Bild 1) addiert man quadratisch,<br />
d.h. eigentlich addiert man die zugehörigen<br />
Leistungen. Der Widerstand, an dem<br />
diese Spannungen anliegen, ist natürlich für<br />
alle Signale gleich, er kürzt sich daher aus<br />
der Formel heraus:<br />
Sind die einzelnen Spannungen als Pegelwerte<br />
z.B. in dB(V) angegeben, muss man<br />
sie zuerst in lineare Werte umrechnen.<br />
Bild 5: Vektorielle Addition zweier<br />
Spannungen<br />
Gesamtspannung U reicht von U max = U 1 +<br />
U 2 für Phasenlage 0° (gleichphasig) bis U min<br />
= U 1 - U 2 bei Phase 180° (gegenphasig).<br />
Bei Phasenlagen dazwischen ist die Vektorsumme<br />
der Spannungen zu bilden (hier<br />
nicht mathematisch erläutert, sondern nur<br />
grafisch angedeutet, s. Bild 5).<br />
In der Praxis muss man normalerweise nur<br />
die Extremwerte der Spannungen kennen,<br />
also U max und U min . Sind die Spannungen U 1<br />
und U 2 als Pegelwerte in dB(V) oder dB(µV)<br />
gegeben, erfolgt erst die Umrechnung in<br />
lineare Werte analog zu der Berechnung bei<br />
unkorrelierten Spannungen, die Addition<br />
erfolgt jedoch nicht quadratisch, sondern<br />
linear (s. die nachfolgende Betrachtung zu<br />
Spitzenspannungen).<br />
Wichtig: Spitzenspannung<br />
Gibt man ein Gemisch aus verschiedenen<br />
Spannungen auf den Eingang von Verstärkern<br />
oder Empfängern/Spektrumanalysatoren,<br />
muss man die Spitzenspannung kennen.<br />
Überschreitet die Spitzenspannung einen<br />
gewissen Wert, kommt es zu Begrenzungseffekten,<br />
die sich in unerwünschten Mischsignalen<br />
oder schlechter Nachbarkanalleistung<br />
äußern. Die Spitzenspannung U ergibt<br />
sich zu:<br />
Die maximale Aussteuerung von Verstärkern<br />
und Analysatoren wird meist in dBm angegeben,<br />
die Umrechnung aus der Spitzenspannung<br />
erfolgt in einem 50-Ohm-System so:<br />
Der Faktor 10 3 kommt von der Umrechnung<br />
von Watt in Milliwatt. Man beachte, dass<br />
diese Leistung einer momentanen Spitzenleistung<br />
und nicht dem Effektivwert einer<br />
Leistung entspricht.<br />
Fortsetzung im nächsten Heft<br />
Beispiel: Drei unkorrelierte Spannungen U 1<br />
= 0 dB(V), U 2 = -6 dB(V) und U 3 = 3 dB(V)<br />
addieren sich wie folgt zur Gesamtspannung<br />
U:<br />
Aktion Deutschland Hilft<br />
Das starke Bündnis bei Katastrophen<br />
Die Umrechnung von U in dB(V) ergibt:<br />
Sind die Spannungen korreliert, wird die<br />
Berechnung wesentlich komplizierter. Bei<br />
korrelierten Spannungen muss man auch<br />
noch die Phasenbeziehung der Spannungen<br />
kennen.Wie die Bilder 2, 3 und 4 zeigen,<br />
bestimmt die Phasenlage der Spannungen,<br />
welche Gesamtspannung erreicht wird. Die<br />
Wenn Menschen durch große Katastrophen in Not geraten, helfen wir.<br />
Gemeinsam, schnell und koordiniert. Aktion Deutschland Hilft - Bündnis<br />
deutscher Hilfsorganisationen.<br />
Spendenkonto (IBAN): DE62 3702 0500 0000 1020 30<br />
Jetzt Förderer werden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 55
Stromversorgung<br />
Hochgenaue Spannungsquelle<br />
Wie sich mit Produkten<br />
von Analog Devices<br />
und Linear Technology<br />
eine höchst genaue<br />
programmierbare<br />
Spannungsquelle für<br />
viele Anwendungen<br />
aufbauen lässt,<br />
erläutert der folgende<br />
Beitrag von Michael<br />
Lynch.<br />
Das Evaluierungsboard EVAL-AD5791SDZ mit LTZ1000-<br />
Referenzboard<br />
Der D/A-Wandler AD5791<br />
kann zusammen mit den Bauteilen<br />
LTZ1000, ADA4077 und<br />
AD8675/AD8676 zur Entwicklung<br />
einer programmierbaren<br />
Spannungsquelle verwendet<br />
werden, die eine Auflösung von<br />
1ppm mit 1ppm INL und einer<br />
Langzeitdrift von besser 1ppm<br />
FSR erreicht.<br />
Vielseitige und neue<br />
Anwendungen<br />
Mit dieser leistungsstarken Kombination<br />
lassen sich Systeme realisieren,<br />
die Radiologen gestochen<br />
scharfe Bilder mit hoher<br />
Auflösung und hohem Kontrast<br />
liefern und ihnen so Einblicke in<br />
kleinere anatomische Strukturen<br />
ermöglichen. Man stelle sich vor,<br />
was dies für die Kernspintomografie<br />
bedeutet. Verbesserte Bilder<br />
von Organen und Gewebe<br />
ermöglichen Medizinern, Herzprobleme,<br />
Tumore, Zysten und<br />
Anomalien in unterschiedlichen<br />
Bereichen des menschlichen<br />
Körpers mit hoher Genauigkeit<br />
zu erkennen. Dies ist nur eine<br />
von vielen Anwendungen für<br />
diese programmierbare Spannungsquelle.<br />
Weitere Applikationen,<br />
die eine Genauigkeit von<br />
1ppm verlangen, sind in folgenden<br />
Bereichen angesiedelt:<br />
Programmierbare Spannungsquelle<br />
Analog Devices,<br />
www.analog.com<br />
AD5791-DAC-Leiterstruktur<br />
56 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Stromversorgung<br />
Vereinfachte Blockschaltung der Referenz LTZ1000<br />
Langzeitstabilität eines typischen Bausteins ab Zeitpunkt Null<br />
ohne Vorkonditionierung oder Alterung<br />
Wissenschaft, Medizin, Luftfahrt<br />
und Messtechnik<br />
• bildgebende Systeme für die<br />
Medizin<br />
• Laserstrahl-Positioniervorrichtungen<br />
• Vibrationssysteme<br />
Test- und Messtechnik<br />
• ATE<br />
• Massenspektrometrie<br />
• Source Measure Units (SMU)<br />
• Datenerfassung/Analysatoren<br />
Industrieautomatisierung<br />
• Halbleiterfertigung<br />
• Prozessautomatisierung<br />
• Stromversorgungssteuerung<br />
• weiterentwickelte Robotik<br />
Bei Test- und Messsystemen<br />
verbessert die Auflösung und<br />
Genauigkeit von 1ppm die Genauigkeit<br />
und Granularität des<br />
Testequipments insgesamt,<br />
was zu feinerer Steuerung und<br />
Anregung externer Quellen und<br />
Nano-Aktuatoren führt. In der<br />
Industrieautomatisierung liefert<br />
die Auflösung und Genauigkeit<br />
von 1ppm die Präzision, die<br />
erforderlich ist, um einen Betätiger<br />
im Nanometerbereich zu<br />
bewegen oder zu positionieren.<br />
Der Präzisionswandler<br />
AD5791<br />
Beim AD5791 handelt es sich<br />
um einen 20-Bit-D/A-Wandler<br />
mit ungepuffertem Spannungsausgang<br />
und einer relativen<br />
Genauigkeit von 1ppm (1 LSB<br />
INL) sowie 1 LSB DNL (garantiert<br />
monoton). Das Bauteil<br />
weist eine Temperaturdrift von<br />
0,05ppm/K, ein Rauschen von<br />
0,1ppm SS sowie eine Langzeitstabilität<br />
von besser 1ppm auf. Im<br />
AD5791 enthalten ist eine Präzisions-R-2R-Architektur,<br />
bei<br />
der modernste Dünnfilmwiderstände<br />
zur Anpassung zum Einsatz<br />
kommen. Der D/A-Wandler<br />
arbeitet an einer bipolaren Versorgungsspannung<br />
von bis zu 33<br />
V und kann mit einer positiven<br />
Referenz im Bereich von 5 bis<br />
-2,5 V (V DD ) und einer negativen<br />
Referenz im Bereich von V SS 2,5<br />
bis 0 V getrieben werden. Der<br />
AD5791 nutzt eine vielseitige<br />
serielle 3-Draht-Schnittstelle,<br />
die mit Taktfrequenzen bis 35<br />
MHz arbeitet und kompatibel ist<br />
zu Standard SPI, QSPI, Microwire<br />
und DSP-Schnittstellenstandards.<br />
Angeboten wird der<br />
AD5791 im 20-poligen TSSOP.<br />
Die Referenz LTZ1000<br />
Beim LTZ1000 handelt es sich<br />
um eine ultrastabile temperatursteuerbare<br />
Referenz, die 7,2 V<br />
zur Verfügung stellt und ein<br />
Rauschen von lediglich 1,2 µV<br />
Spitze-Spitze aufweist. Ferner<br />
sind eine hohe Langzeitstabilität<br />
und eine Temperaturdrift<br />
von 0,05ppm/K spezifiziert.<br />
Das Bauteil enthält eine Buried-<br />
Zener-Referenz, einen Heizwiderstand<br />
zur Temperaturstabilisierung<br />
und einen Transistor<br />
als Temperaturfühler. Externe<br />
Komponenten dienen zum Einstellen<br />
der Betriebsströme sowie<br />
zur Temperaturstabilisierung der<br />
Referenz – dies sorgt für maximale<br />
Flexibilität sowie beste<br />
Langzeitstabilität und Rauschverhalten.<br />
Die OPVs<br />
Der ADA4077 ist ein hochgenauer<br />
und rauscharmer Operationsverstärker<br />
mit einer Kombination<br />
aus extrem niedriger Offsetspannung<br />
und sehr niedrigen<br />
Eingangs-Bias-Strömen. Verglichen<br />
mit JFET-Verstärkern,<br />
sind die niedrigen Bias- und Offset-Ströme<br />
relativ unempfindlich<br />
gegenüber Umgebungstemperaturen<br />
von bis zu 125 °C. Die Ausgänge<br />
sind stabil mit kapazitiven<br />
Lasten von über 1000 pF ohne<br />
externe Kompensation.<br />
Die Bauteile AD8675/AD8676<br />
sind genaue Rail-to-Rail-Operationsverstärker<br />
mit ultrageringen<br />
Werten für Offset, Drift und<br />
Spannungsrauschen, kombiniert<br />
mit sehr niedrigen Eingangs-<br />
Bias-Strömen über den vollen<br />
Betriebstemperaturbereich.<br />
Schaltkreisbezogene<br />
Überlegungen zum<br />
Rauschen<br />
Niederfrequenzrauschen muss<br />
auf einem Minimum gehalten<br />
INL-Fehler der hochgenauen Spannungsquelle bei<br />
Umgebungstemperatur<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 57
Stromversorgung<br />
Spannungsrauschen in einer Bandbreite von 0,1 bis 10 Hz<br />
V OUT -Drift (ppm FSR)<br />
werden, um eine Beeinträchtigung<br />
der DC-Leistungsfähigkeit<br />
der Schaltung zu vermeiden. Bei<br />
einer Bandbreite von 0,1 bis 10<br />
Hz erzeugt der AD5791 ein Rauschen<br />
von etwa 0,6 µV Spitze-<br />
Spitze. Jeder ADA4077 erzeugt<br />
ein Rauschen von 0,25 µV SS ,<br />
während der AD8675 ein Rauschen<br />
von 0,1 µV SS und der<br />
LTZ1000 ein Rauschen von<br />
1,2 µV SS erzeugt. Bestimmte<br />
Widerstandswerte wurden<br />
gewählt, um sicherzustellen,<br />
dass ihr Johnson-Rauschen nicht<br />
wesentlich zum Gesamtrauschen<br />
beiträgt.<br />
AD5791: Referenzpuffer<br />
& INL-Empfindlichkeit<br />
Die Referenzpuffer zum Treiben<br />
der REFP- und REFN-Pins des<br />
AD5791 müssen für Verstärkungsfaktor<br />
1 konfiguriert werden.<br />
Alle zusätzlichen Ströme,<br />
die durch einen Verstärkungseinstellwiderstand<br />
(Gain Setting<br />
Resistor) in die Mess-Pins der<br />
Referenz fließen, mindern die<br />
Genauigkeit des DACs.<br />
Die INL des AD5791 ist nur<br />
wenig empfindlich gegenüber<br />
dem Eingangs-Bias-Strom der<br />
Verstärker, die als Referenzpuffer<br />
dienen. Deshalb wurden Verstärker<br />
mit niedrigen Eingangs-<br />
Bias-Strömen gewählt.<br />
Temperatur- und<br />
Langzeitdrift<br />
Um einen niedrigen Temperaturdriftkoeffizienten<br />
für das<br />
Gesamtsystem beizubehalten,<br />
müssen alle gewählten Einzelbauteile<br />
eine geringe Temperaturdrift<br />
aufweisen. Der AD5791<br />
hat einen TK von 0,05ppm<br />
FSR/K, der LTZ1000 bietet<br />
0,05ppm/K und der ADA4077<br />
sowie der AD8675 leisten einen<br />
Beitrag von 0,005ppm FSR/K<br />
bzw. 0,01ppm FSR/K.<br />
Langzeitdrift ist ein weiterer<br />
wichtiger Parameter, der die<br />
Genauigkeit eines Systems<br />
erheblich begrenzen kann.<br />
Die Langzeitstabilität für den<br />
AD5791 beträgt typisch besser<br />
0,1ppm/1000 h bei 125 °C. Eine<br />
Langzeitstabilität in der Gegend<br />
von 1 µV pro Monat lässt sich<br />
mit dem LTZ1000 erreichen.<br />
Laborergebnisse<br />
Der INL-Fehler wurde im Labor<br />
bei Umgebungstemperatur<br />
gemessen, indem der Eingangs-<br />
Code am AD5791 vom Skalennullpunkt<br />
zum Skalenendwert<br />
mit einem Code-Schritt von 5<br />
variiert wurde. Die Spannung am<br />
Ausgang des Ausgangspuffers<br />
(AD8675) wurde bei jedem Code<br />
mit einem 8,5-Digit-DVM aufgezeichnet.<br />
Die Ergebnisse lagen<br />
deutlich innerhalb der ±1-LSB-<br />
Spezifikation.<br />
Das Rauschen beim Skalenmittelwert<br />
betrug 1,1 µV SS ,<br />
beim Skalenendwert 3,7 µV SS .<br />
Der Rauschbeitrag jedes Spannungsreferenzpfads<br />
wird durch<br />
den DAC gedämpft, wenn Skalenmittelwertcode<br />
(Mid-Scale<br />
Code) gewählt wird – dadurch<br />
die kleinere Rauschzahl für Skalenmittelwert-Code.<br />
Die System-Langzeitdrift<br />
wurde bei 25 °C gemessen. Der<br />
AD5791 wurde auf 5 V (¾ Scale)<br />
programmiert und die Ausgangsspannung<br />
alle 30 min über eine<br />
Zeit von 1000 h gemessen. Driftwerte<br />
unter 1ppm FSR wurden<br />
beobachtet.<br />
Schlussbemerkung<br />
Neben seiner einfachen Handhabung<br />
bietet der AD5791 eine<br />
garantierte Genauigkeit von<br />
1 ppm. Allerdings ist die Wahl<br />
der richtigen Bauteile bzw. der<br />
Spannungsreferenz entscheidend,<br />
um die Präzisionsspezifikationen<br />
des AD5791 voll<br />
auszunutzen. Niedrige Werte<br />
für Rauschen, Temperaturdrift<br />
und Langzeitdrift sowie die<br />
hohe Genauigkeit der Bauteile<br />
LTZ1000, ADA4077, AD8676<br />
und AD8675 verbessern die<br />
Spezifikationen für Systemgenauigkeit,<br />
Stabilität und Wiederholbarkeit<br />
über Temperatur<br />
und Zeit.<br />
Autor:<br />
Michael Lynch (michael.<br />
lynch@analog.com) ist<br />
Applikationsingenieur in der<br />
Linear and Precision Technology<br />
Group von Analog<br />
Devices.<br />
Er hat sein B. Eng. Degree<br />
in Electronic Engineering<br />
von der University of Limerick<br />
im Jahr 2003 erhalten.<br />
Er kam 2009 zu Analog<br />
Devices und arbeitete zuvor<br />
als Implementierungsingenieur<br />
für Intel.<br />
58 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Applikationen<br />
Prioritizer LTC4418 für zwei Spannungsquellen<br />
Spannungsquellen-Prioritizer für automatische Umschaltung auf Notstrombetrieb<br />
Neu im Bauelemente-Portfolio<br />
von Analog Devices, Inc. ist der<br />
LTC4418, ein Spannungsquellen-Prioritizer<br />
mit zwei Eingängen<br />
für Systeme mit Betriebsspannungen<br />
von 2,5 bis 40 V.<br />
Elektronische Systeme enthalten<br />
oft einen Energiespeicher in<br />
Form einer Batterie oder eines<br />
Supercaps, der sie bei einer<br />
Netzunterspannung oder einem<br />
Netzausfall mit Notstrom versorgt<br />
– sei es, damit das System<br />
während eines Transports<br />
zu einem anderen Einsatzort<br />
funktionsfähig bleibt, dass<br />
keine Speicherinhalte verloren<br />
gehen bzw. das System geordnet<br />
heruntergefahren werden<br />
kann. Der LTC4418 versorgt<br />
die Last im Normalbetrieb aus<br />
der Hauptstromversorgung, die<br />
eine höhere Priorität als die<br />
Notstromversorgung hat. Das<br />
kann beispielsweise ein Netzadapter<br />
oder eine Batterie sein.<br />
Im Falle eines Netzspannungseinbruchs<br />
oder -ausfalls schaltet<br />
der Prioritizer automatisch<br />
auf die Notstromversorgung, in<br />
der Regel eine Batterie oder ein<br />
Supercap, dank seiner maximalen<br />
Schaltspannung von 40 V ist<br />
der LTC4418 mit Spannungsquellen<br />
unterschiedlichster Art<br />
kompatibel, von Netzadaptern<br />
über USB-Ports und Supercaps<br />
bis zu Akkus/Batterien aus Li-<br />
Ion- oder NiMH-Zellen. Durch<br />
den niedrigen Ruhestrom von<br />
nur 26 µA und einen Shutdown-<br />
Modus ist der LTC4418 eine ideale<br />
Lösung für mobile batteriebetriebene<br />
Systeme.<br />
Bei einem simplen Spannungsquellenumschalter<br />
aus OR-Dioden<br />
muss die Backup-Spannung<br />
niedriger als die normale<br />
Betriebsspannung sein; das ist<br />
beim LTC4418 nicht der Fall.<br />
Wenn die primäre Eingangsspannung<br />
den vorgegebenen<br />
unteren oder oberen Grenzwert<br />
unter- bzw. überschreitet, verbinden<br />
antiseriell (back-to-back)<br />
geschaltete p-Kanal-MOSFETs<br />
den Ausgang mit dem sekundären<br />
Eingang statt mit dem primären.<br />
Ein sorgfältig dimensionierter,<br />
schneller Schaltercontroller<br />
sorgt dafür, dass zuerst<br />
der eine Schalter öffnet und<br />
erst danach der andere Schalter<br />
schließt. Dadurch werden Rückund<br />
Querströme vermieden und<br />
die Dauer der Ausgangsspannungsunterbrechung<br />
minimiert.<br />
Ein externer Kondensator gibt<br />
vor, wie lange die Eingangsspannung<br />
innerhalb des vorgegebenen<br />
Fensters liegen muss,<br />
damit sie als gültig angesehen<br />
wird. Zum Schutz der Last werden<br />
verpolte Eingangsspannungen<br />
bis -42 V blockiert.<br />
Durch Kaskadieren einer beliebigen<br />
Kombination aus dem<br />
LTC4418 und dem LTC4417<br />
(drei Eingänge) können mehr<br />
als zwei Spannungsquellen priorisiert<br />
werden. Der LTC4418<br />
ist für den kommerziellen Temperaturbereich<br />
von 0 bis +70 °C<br />
und für den industriellen Temperaturbereich<br />
von -40 bis +85 °C<br />
spezifiziert und wird in einem<br />
20-poligen, 4 mm x 4 mm großen<br />
QFN-Gehäuse geliefert. Bauteilmuster<br />
und Entwicklungsboards<br />
können online oder bei<br />
den lokalen Vertriebsbüros von<br />
Analog Devices bestellt werden.<br />
Weitere Informationen finden<br />
unter www.linear.com/product/<br />
LTC4418.<br />
■ Analog Devices,<br />
Power by Linear<br />
www.linear.com<br />
Links eine typische Applikation, rechts die Prioritäts-Umschaltung von V1 nach V2<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 59
News<br />
imec and Analog Devices sign Strategic Research<br />
Partnership for Development of Next-Generation IoT Devices<br />
Prototype low-power integrated liquid sensor<br />
Imec and Analog Devices (ADI)<br />
announced they have entered<br />
into a strategic research partnership<br />
to develop the next generation<br />
of Internet of Things (IoT)<br />
devices. With two initiatives<br />
already underway, imec and ADI<br />
aim to innovate devices that are<br />
not only low-power but that also<br />
come with largely improved -<br />
or completely new or sensing<br />
capabilities. This new collaboration<br />
is the latest example of<br />
imec and ADI’s long history of<br />
jointly developing high-performance<br />
low-power, cost effective<br />
circuits and systems.<br />
One joint research initiative that<br />
has already been started in the<br />
framework of the strategic collaboration<br />
focuses on localization<br />
technology.<br />
“Building on imec’s position<br />
in innovative ultra-low power<br />
implementations, ADI and imec<br />
will pursue the development of<br />
a low-power sensor for highly<br />
accurate indoor localization in<br />
the context of smart building<br />
or smart industry solutions,”<br />
stated Kathleen Philips, imec<br />
program director. “Concretely,<br />
we want this sensor to localize<br />
objects with a superior accuracy<br />
in a robust manner and achieve<br />
up to five times better accuracy<br />
than today’s best-performing<br />
solutions.” A second initiative<br />
includes the creation, and ultimately<br />
the commercialization, of<br />
a highly-integrated liquid sensor<br />
that can be used in a variety of<br />
application domains, such as the<br />
analysis of water, blood or urine.<br />
Kathleen Philips added: “Our<br />
single-chip sensor comprises<br />
multiple electrodes and excels<br />
in terms of cost and size, while<br />
demonstrating industry leading<br />
sensitivity and accuracy.”<br />
“Imec is widely recognized for<br />
its long-standing and global<br />
leadership when it comes to<br />
the development of ultra-low<br />
power circuits and devices, as<br />
well as innovative and smart<br />
algorithms,” noted Peter Real,<br />
Senior VP and CTO, ADI. “We<br />
have chosen to take our collaboration<br />
with imec to the next level<br />
because its expertise in each of<br />
those domains - and its position<br />
at the crossroads of both the scientific<br />
and industrial communities<br />
- is fundamental to helping<br />
us successfully develop the next<br />
generation of IoT sensors.”<br />
“In ADI we have found a partner<br />
that brings to market professional-grade,<br />
high-valueadd<br />
sensor systems. Thanks to<br />
ADI’s commercial insights, in<br />
combination with its innovative<br />
mindset, we can build differentiating<br />
technology that meets IoT<br />
market requirements today and<br />
tomorrow,” added Rudi Cartuyvels,<br />
Executive Vice President<br />
at imec. ◄<br />
Analog Devices<br />
www.analog.com<br />
The IoT continues to grow<br />
and mature, and by 2020, it is<br />
expected to consist of billions<br />
of connected, “smart” objects<br />
that rely on unobtrusive sensors<br />
to constantly monitor the<br />
environment, provide status<br />
reports and receive instructions.<br />
By intelligently processing the<br />
data gathered, these devices<br />
then drive some type of shortterm<br />
or long-term action. Today,<br />
however, the underlying sensors,<br />
and the chips upon which<br />
they are built, are often too big,<br />
too expensive and not accurate<br />
enough to be practical.<br />
Prototype of low-power highly-accurate indoor localization sensor<br />
60 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Products<br />
New Category of WiFi Solutions<br />
Equalizers Combine<br />
Filter and Attenuator<br />
RLC Electronics‘ gain and line loss equalizers<br />
combine filter and attenuator technology<br />
to achieve a desired response to<br />
40 GHz. The typical curves that follow<br />
are representative of commonly requested<br />
responses, including both linear and<br />
half-sine responses. SWR is dependent<br />
on frequency of operation, complexity<br />
of equalized response, and bandwidth of<br />
response. Power handling is dependent<br />
on the physical size of the absorptive<br />
elements. Since these elements decrease<br />
in size with increasing frequency, power<br />
handling by 10 GHz is usually in the<br />
hundredths of watts. The power capability<br />
of these devices is seldom an issue, since<br />
their usage is generally in receive stages<br />
Skyworks Solutions, Inc. introduced a new<br />
family of highly integrated wireless networking<br />
solutions for mobile and Internet of<br />
Things (IoT) ecosystems. The new SkyOne<br />
WiFi suite combines Skyworks‘ industryleading<br />
integration expertise and advanced<br />
802.11ac technology to provide customers<br />
with a comprehensive front- end module<br />
in a single placement, compact footprint.<br />
Specifically, these new products incorporate<br />
all key radio frequency blocks between<br />
the WiFi system-on-chip (SOC) and the<br />
antenna, unburdening customers of complex<br />
RF design challenges, while reducing<br />
time to market. This unique platform significantly<br />
improves the WiFi system performance<br />
when compared to other standard<br />
SOC platforms and further mitigates interference<br />
with other radios, extending range<br />
and increasing throughput to greatly improve<br />
the user experience. The SKY85812-11, the<br />
first in the SkyOne WiFi series of products,<br />
is currently shipping in flagship platforms<br />
globally with a top tier smartphone OEM.<br />
Today‘s mobile and IoT devices are now<br />
supporting up to 20 bands and require both<br />
seamless and robust Wi-Fi functionality to<br />
meet growing requirements from carrier<br />
offload, voice over IP and other bandwidthintensive<br />
applications. According to ABI<br />
Research, more than 20 billion WiFi chipsets<br />
are expected to be shipped between 2016 and<br />
2021, particularly as WiFi solutions expand<br />
beyond their traditional usage applications,<br />
frequency bands, device types and performance<br />
requirements. They also expect more<br />
than 95 percent of devices shipped in 2021<br />
to support 5 GHz WiFi, signifying increased<br />
spectrum sharing with cellular technologies.<br />
The SKY85812-11 is dual-band front-end<br />
module incorporating a 5 GHz bypass low<br />
noise amplifier with single-pole, doublethrow<br />
transmit/receive switch and a 2.4<br />
GHz bypass low noise amplifier with singlepole,<br />
triple-throw switch with Bluetooth port<br />
that allows for WiFi antenna sharing. The<br />
SKY85812-11 also includes a 2 GHz LTE<br />
coexistence filter and diplexer – all designed<br />
into a compact, 16-pin 3 x 3 mm package.<br />
■ Skyworks Solutions, Inc.<br />
www.skyworksinc.com<br />
or in the low power sections preceding<br />
transmit amplifiers. These units are used<br />
to compensate for such things as cable<br />
or system gain/losses, to gain flatness in<br />
amplifiers, and compensate for devices<br />
such as couplers and filters which have<br />
frequency dependent outputs and allow<br />
for compensation to ensure a flat response.<br />
■ RLC Electronics, Inc.<br />
www.rlcelectronics.com<br />
Software<br />
AntSyn Antenna Design<br />
and Optimization Software<br />
adds new Features and<br />
Enhancements<br />
Over 30 new features and enhancements<br />
have been added to the latest release<br />
of AntSyn automated antenna design,<br />
synthesis and optimization software.<br />
This cloud-based, software-as-a-service<br />
(SaaS) product takes antenna design to<br />
the next level by enabling engineers to<br />
input antenna requirements and automatically<br />
produce a range of viable<br />
antenna designs as a result.<br />
Thirty-nine new antenna designs have<br />
been added to the AntSyn antenna<br />
library, including a suite of multifunction,<br />
computer-generated mesh antennas<br />
for multiple-in-multiple-out (MIMO)<br />
wireless devices. Additionally, features<br />
in this latest release include complex<br />
impedance optimization, coupling optimization<br />
between active and inactive<br />
ports, revisions to pattern specifications<br />
and a new quick help page, as<br />
well as robustness and user interface<br />
improvements.<br />
For a complete list of the new features<br />
and enhancements within AntSyn, current<br />
customers can log in to view the<br />
What’s New documentation from the<br />
AntSyn portal online.<br />
About NI AWR Software<br />
The NI AWR Design Environment software<br />
portfolio includes RF/microwave<br />
electronic design automation (EDA)<br />
tools such as Visual System Simulator<br />
for system design, Microwave<br />
Office/Analog Office for microwave/<br />
RF circuit design, and AXIEM and<br />
Analyst for electromagnetic analysis.<br />
NI AWR software tools also include<br />
AntSyn antenna design software and<br />
AWR Connected third-party solutions.<br />
Collectively NI AWR software products<br />
empower design engineers to dramatically<br />
reduce development time and cost<br />
for components, circuits, systems and<br />
subsystems employed in wireless, highspeed<br />
wired, broadband, aerospace and<br />
defense and electro-optical applications.<br />
■ National Instruments<br />
Ni.com/awr<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 61
RF & Wireless<br />
Test & Measurement<br />
50 W Broadband<br />
Amplifier<br />
Products<br />
MLCCs for non-safety critical<br />
applications<br />
The Model 50U1000 is a solid-state,<br />
self-contained, air-cooled, broadband<br />
amplifier designed for applications<br />
where instantaneous bandwidth, high<br />
gain and linearity are required. Available<br />
in a stylish, contemporary cabinet<br />
for bench top use or with cabinet removed<br />
for rack mounting.<br />
The Model 50U1000, when used with<br />
a sweep generator, will provide a minimum<br />
of 50 watts of RF power. Included<br />
is a front panel gain control, which<br />
permits the operator to conveniently set<br />
the desired output level. The 50U1000<br />
is protected from RF input overdrive<br />
by an RF input leveling circuit, which<br />
controls the RF input level to the RF<br />
amplifier first stage when the RF input<br />
level is increased above 0 dBm. The<br />
RF amplifier stages are protected from<br />
over-temperature by removing the DC<br />
voltage to them if an over temperature<br />
condition occurs due to cooling blockage<br />
or fan failure. The front panel<br />
indicates the operate status and fault<br />
conditions if an over-temperature or<br />
power supply fault has occurred. The<br />
unit can be returned to operate when<br />
the condition has been cleared.<br />
All amplifier control functions and status<br />
indications are available remotely<br />
through the optional Remotes Package.<br />
The Remotes Package includes GPIB/<br />
IEEE-488 format, RS-232 hardwire<br />
and fiber optic, USB, and Ethernet.<br />
The bus interface connector is located<br />
on the back panel and positive control<br />
of local or remote operation is assured<br />
by a Local/Remote switch on the front<br />
panel of the amplifier. Also included<br />
with the Remotes Package is a safety<br />
interlock circuit for use with external<br />
safety switch interlocks. This circuit<br />
prevents the amplifier from going into<br />
operate mode unless the external connection<br />
is made. A jumper plug is provided<br />
for cases where this functionality<br />
is not needed.<br />
■ AR Deutschland GmbH<br />
www.ar-deutschland.com<br />
Developed at the specific request of industrial<br />
electronics customers, Knowles brand<br />
Syfer can now offer MLCCs, for nonsafety<br />
critical applications, up to 500 V ac,<br />
50/60 Hz continuous. Syfer pioneered 250<br />
V ac rated MLCC’s for non-safety critical<br />
applications to complement its range of<br />
industry standard DC rated and market leading<br />
TUV/UL qualified class X & Y surge<br />
and safety MLCCs.<br />
The non-safety range offered MLCCs rated<br />
for 250 V ac 50/60 Hz with an increased<br />
capacitance range compared to the safety<br />
approved range, suitable for applications<br />
Binary Programmable Step<br />
Attenuators<br />
RLC Electronics‘ PA Series Attenuators<br />
are binary Programmable Step attenuators<br />
designed to operate from DC to 18 GHz.<br />
RLC offers two basic models; One type<br />
with 0-15 dB attenuation range in 1dB<br />
steps, and the other type with 0-70 dB attenuation<br />
range in 10 dB steps. The attenuators<br />
are available with failsafe or latching<br />
operation, 12 or 28 volt coils, optional TTL<br />
drivers, and a choice of frequency ranges,<br />
with typically less than 1 dB of loss over<br />
the DC to 18 GHz range.<br />
■ RLC Electronics, Inc.<br />
www.rlcelectronics.com<br />
where the rigorous safety approvals were not<br />
necessary. In response to customer demands,<br />
the company is now able to offer an extended<br />
solution for non-safety critical applications<br />
up to 500 V ac 60 Hz continuous where<br />
extended capacitance values are required,<br />
up to 47 nF. Suitable for use in 440 V ac &<br />
480 V ac 3-phase type industrial electronics<br />
applications where a 500 V ac rating would<br />
give a comfortable margin. Launch range<br />
is 10 nF maximum in case size 1812, to a<br />
maximum of 47 nF in case size 2220 – other<br />
values will follow but smaller case sizes will<br />
not due to electro-mechanical issues with<br />
such high voltages. Whilst not qualified to<br />
any external specification, the range does<br />
include a surge impulse rating of 1 kV (1.2<br />
x 50 µs). The inclusion of this range now<br />
gives Knowles the largest range of ac rated<br />
MLCCs in the market, including 250 V ac<br />
& 500 V ac non-safety as well as their qualified<br />
surge & safety range which offers the<br />
highest value class Y2 MLCC available.<br />
■ Knowles (UK) Ltd.<br />
www.knowlescapacitors.com<br />
250 W Broadband SSPA<br />
RFMW, Ltd. announced design and sales<br />
support for a high power, solid state power<br />
amplifier from Aethercomm. Designed for<br />
high power, linear applications in both<br />
ground and airborne systems, the SSPA<br />
2.0-6.0-250 delivers a nominal 250 watts<br />
from 2 to 6 GHz and attains 300 watts of<br />
saturated RF power for non-linear requirements.<br />
Developed using GaN technology<br />
for instantaneous, broadband performance,<br />
the SSPA 2.0-6.0-250 offers 70dB<br />
of small signal gain and has 20-25% composite<br />
power added efficiency across the<br />
band. Powered from a 28 V supply, standard<br />
features include reverse polarity protection,<br />
over-temperature protection, and<br />
62 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Products<br />
over/under voltage protection. Input and<br />
output SWR is specified at 2 maximum and<br />
a discrete blanking control line is included<br />
with a 10 µs maximum turn on/off time.<br />
This Aethercomm SSPA is tested to MIL-<br />
STD-810 shock and vibration requirements.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
150 W T/R Switch to 4 GHz<br />
include Tower Mounted Amplifiers, base station<br />
receivers and repeaters. The QPL9065<br />
is offered in a 3.5 x 3.5 mm package.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
Low PIM Terminations for<br />
DAS<br />
Test & Measurement<br />
Current Sense<br />
Transformers for<br />
40 Amps<br />
RFMW, Ltd. announced design and sales<br />
support for a high power SPDT switch from<br />
RFuW Engineering. The MSW2T-2041-<br />
193 high power PIN diode switch handles<br />
150 watts of average (CW) power across<br />
a band width of 400 MHz to 4 GHz. Peak<br />
power handling is up to 550 watts. Offered<br />
in a surface mount (SMT) package measuring<br />
5 x 8 x 2,5 mm, the MSW2T-2041-193<br />
symmetrical switch serves radar T/R module<br />
applications along with switch filter banks<br />
and Mil-Com radio applications where<br />
high-power handling is needed. Insertion<br />
loss is only 0.25 dB while typical isolation<br />
is 33 dB. Switching time is 2 µs.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
Ultra Low Noise, 2-Stage<br />
Bypass LNA for Tower<br />
Mounted Amplifiers<br />
RFMW, Ltd. announced design and sales<br />
support for the Qorvo QPL9065 LNA. This<br />
ultra-low noise amplifier is specified with a<br />
0.5 dB noise figure at 1.95 GHz. Designed<br />
with two amplification stages and internal,<br />
2nd stage bypass switch, gain is selectable<br />
at 17.5 dB or 37.5 dB. Operational bandwidth<br />
is 450 to 3800 MHz. DC power comes<br />
from a single positive supply of 3.3 to 5 V<br />
and control is via 1.8 V CMOS TTL logic<br />
without external circuitry. Applications<br />
RFMW, Ltd. announced design and sales<br />
support for MECA low PIM, 380-2700 MHz<br />
terminations. PIM (Passive Intermodulation)<br />
is the non-linear mixing of two or more frequencies<br />
in a passive (or linear) device creating<br />
poor system performance in equipment<br />
such as distributed antenna systems (DAS).<br />
MECA’s Low PIM (-161 dBc typ.) 10, 50,<br />
100 & 250 W terminations offer rugged<br />
construction and excellent performance for<br />
in-building or tower top systems. For example,<br />
the LPT10-4310M is a 10 W termination<br />
capable of handling full rated power<br />
to +85 °C without power derating. With a<br />
4.3/10.0 DIN Male connector, the LPT10-<br />
4310M is IP rated 67/68 making it a perfect<br />
choice for harsh environments. Made<br />
in USA, MECA low PIM terminations are<br />
available with N-type and 7/16 connectors.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
www.rfmw.com<br />
Skyworks Enables Next<br />
Generation Tracking Devices<br />
Skyworks Solutions, Inc., announced that<br />
its connectivity solutions are enabling next<br />
generation tracking devices, a new and exciting<br />
Internet of Things application. Specifically,<br />
Skyworks‘ high efficiency, front- end<br />
systems have been adopted by XY Findables,<br />
a market leader in nearable technology,<br />
to increase battery life and nearly double<br />
the range when compared to other personal<br />
item finders.<br />
According to XY, the average person spends<br />
approximately five hours a month searching<br />
Coilcraft’s new CST2020 Series current<br />
sense transformers sense current up<br />
to 40 Amps over a frequency range of<br />
400 Hz to 1 MHz and offer 4000 Vrms<br />
isolation voltage between the sense and<br />
output windings. They provide Reinforced<br />
Insulation per UL 60950-1.<br />
CST2020 Series current sense transformers<br />
provide output feedback for<br />
load current measurement and control<br />
in switching power supplies and overload/short-circuit<br />
protection. They are<br />
qualified to AEC-Q200 Grade 1 (-40<br />
to +125 °C) standards, making them<br />
ideal for automotive applications like<br />
current measurement in traction motor<br />
and battery management systems. They<br />
are also well suited for use in 48 V vehicle<br />
systems. Other applications include<br />
aerospace power management systems,<br />
three-phase solar inverters, industrial<br />
motor controls and other applications<br />
requiring high isolation between the<br />
sense and output windings.<br />
The CST2020 Series is available with<br />
four turns ratios ranging from 1:70 to<br />
1:300, and offers very low sense resistance<br />
(0.00084 Ohms).<br />
■ Coilcraft<br />
www.coilcraft.com<br />
for misplaced items like TV remotes, keys,<br />
smartphones, eyewear, wallets and purses.<br />
In a recent report from the European Global<br />
Navigation Satellite Systems Agency,<br />
personal tracking devices are expected to<br />
become the fastest growing market within<br />
the Location Based Services (LBS) sector<br />
with an expected compounded annual growth<br />
rate of 18 percent between 2016 and 2025.<br />
■ Skyworks Solutions, Inc.<br />
www.skyworksinc.com<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 63
RF & Wireless<br />
EMV<br />
Overcoming Challenges in Integration and Parameterization of<br />
EM Simulation Within a High-Frequency Circuit Design Flow<br />
Figure 1: a) MMIC in a QFN package on a Duroid board. The launch has been drawn at Port 1, which goes onto the flat package and<br />
then to the MMIC via bond wires at Port 2, b) Grounding vias from the board PDK. c) A close-up of the bond wires<br />
Today’s complex wireless circuits<br />
and systems require the<br />
integration of EM simulators<br />
into the overall microwave circuit<br />
simulation environment<br />
in order to successfully design<br />
products that meet demand for<br />
smaller devices with higher performance<br />
in short time-to-market<br />
windows. The ability to incorporate<br />
multiple EM simulators into<br />
one circuit design environment<br />
has the obvious advantage of<br />
decreased setup time and reduced<br />
chance of setup error, which<br />
reduces design cycles.<br />
There are, however, several challenges<br />
for such an integration to<br />
be successful. This application<br />
note examines some of those<br />
challenges and how they can be<br />
overcome using NI AWR Design<br />
Environment.<br />
Where there is a challenge, there<br />
also is an opportunity. NI AWR<br />
Design Environment, specifically<br />
Microwave Office circuit<br />
design software, enables users to<br />
quickly take advantage of features<br />
such as:<br />
Application Note<br />
AWR<br />
ni.com/awr<br />
Figure 2: There is a resonance at 11.5 GHz that cannot be seen unless the whole package is<br />
simulated<br />
64 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
• Multiple process design kits<br />
(PDKs) and libraries for different<br />
physical technologies<br />
• The ability to drive multiple<br />
simulators from one set<br />
of layout rules, layer stackup<br />
definitions, and shape simplification<br />
rules<br />
• The use of 3D cells in 2D layout<br />
to support both 3D and<br />
2D layout in one environment<br />
• Easy control of EM simulation<br />
results from different simulators<br />
using data sets<br />
Setting up an EM<br />
Simulation<br />
Designers today have a choice<br />
of several different types of<br />
EM simulators. They vary by<br />
the types of problems they<br />
solve and by the way they solve<br />
them. Popular EM simulators<br />
for microwave engineers are<br />
either planar or 3D, depending<br />
on the types of geometries they<br />
can solve. 3D simulators such<br />
as Analyst, ANSYS HFSS, and<br />
CST typically mesh the entire<br />
volume of the geometry using<br />
some variant of the finite element<br />
method (FEM).<br />
Planar simulators solve for currents<br />
on metal etched on layers<br />
of a dielectric stackup. Vertical<br />
vias can also be simulated. While<br />
more restrictive in the geometries<br />
than the 3D simulators, planar<br />
simulators can be used for<br />
the most popular manufacturing<br />
technologies: chips, boards, and<br />
modules. They are widely used<br />
because they are usually faster<br />
than a 3D simulator to run for<br />
applicable geometries. Popular<br />
commercial planar simulators<br />
include AXIEM and Sonnet.<br />
Several problems immediately<br />
present themselves if these<br />
simulators are to be supported in<br />
one circuit design environment.<br />
First, how are planar layout and<br />
3D layout tools supported in the<br />
same environment? Second, different<br />
simulators have different<br />
settings, which would seem to be<br />
in direct conflict with the concept<br />
of controlling all the simulators<br />
from one layout. For example,<br />
ports are treated very differently<br />
by different simulators. Third,<br />
how does the designer work<br />
with multiple technologies such<br />
as different board, module, and<br />
chip stackups?<br />
EM Socket II<br />
The new EM Socket II architecture<br />
within NI AWR Design<br />
Environment streamlines design<br />
flows between NI AWR software<br />
products and third-party EM<br />
tools. EM Socket II, the second<br />
generation of this technology<br />
that was first pioneered by AWR<br />
Corporation in the early 2000s,<br />
is designed to accomplish four<br />
main goals:<br />
Provide a unified method for setting<br />
up EM stackup and material<br />
properties for a given process<br />
regardless of the EM simulator<br />
being used. The designer uses<br />
one STACKUP block, which<br />
contains all necessary information<br />
for the EM simulator.<br />
Create a single drawing environment<br />
for any supported simulator.<br />
3D shapes are included using<br />
3D cells in a 2D layout environment<br />
whenever possible. The<br />
layout environment supports the<br />
use of parameterized cell (PCell)<br />
layout, thereby enabling swept<br />
parameter and optimized models.<br />
Support multiple libraries/PDKs<br />
for different manufacturing technologies.<br />
Board, module, and<br />
chip technologies can all be<br />
used in the same EM project.<br />
This is accomplished by using<br />
the concept of hierarchy in the<br />
layout. Note that most libraries<br />
include layout cells for the various<br />
components in the library,<br />
for example bond pads, and fieldeffect<br />
transistor (FET) layout<br />
cells. EM Socket supports use<br />
of these cells.<br />
It is possible to send layout<br />
directly to an EM simulator in<br />
EM Socket from the schematic<br />
layout using a concept called EM<br />
extraction. The designer does not<br />
need to redraw the layout; ports<br />
are automatically added and the<br />
results automatically brought<br />
back into the circuit simulator<br />
where they replace any models<br />
representing the layout.<br />
Figure 3: The board vias are square after simplification rules<br />
Simulation of Multiple<br />
Process Technologies<br />
A common problem in 3D EM<br />
simulators is the performance of<br />
the transition between two different<br />
process technologies. For<br />
example, the designer might be<br />
interested in the transition between<br />
a board and a ball grid<br />
arrayed module, or between<br />
a quad-flat no-leads (QFN)<br />
package and a chip by using<br />
bond wires. Figure 1a shows a<br />
launch from a board, to a QFN<br />
package, and then onto a chip<br />
using bond wires.<br />
The signal leaves Port 1 at the<br />
edge of the simulation boundary,<br />
travels on the trace on the board,<br />
onto the QFN pad, up the bond<br />
wire, and ends at Port 2 on the<br />
chip. The designer is interested<br />
in optimizing the performance<br />
of the signal path.<br />
Hierarchy<br />
This example uses three different<br />
technologies, each with their<br />
own materials, layer stackup,<br />
and layout cells. At the circuit<br />
simulation and layout level,<br />
each schematic can work with<br />
one PDK describing one technology.<br />
For example, the top schematic<br />
is used for the board. The<br />
various models, design rules,<br />
and layout settings are all for<br />
the board. Layout cells come<br />
from the board PDK. Another<br />
schematic is used for the chip<br />
design, using a PDK with the<br />
corresponding necessary models<br />
and layout cells. The schematic<br />
describing the chip can be used<br />
as a sub-circuit in the design. In<br />
this way, the designer can simulate<br />
both the board and chip in<br />
one simulation.<br />
The S-parameters from the EM<br />
simulation of the layout in Figure<br />
1 are needed to describe the transition<br />
between the board and the<br />
chip. The multiple technologies<br />
are again handled in the EM layout<br />
using the concept of hierarchy.<br />
Different PDKS a are used<br />
for different cells. Each cell therefore<br />
has its own drawing layers<br />
and layout cells that can be used.<br />
Figure 1b shows an example of<br />
two of the grounding vias at the<br />
board level.<br />
These vias were drawn by the<br />
designer using pre-configured<br />
layout cells in the PDK and the<br />
signal line was drawn using a<br />
PCell in the PDK. The layout, in<br />
this case the line, is controlled<br />
by parameters. Here, the PCell<br />
for the line has parameters for<br />
width and length, which can be<br />
continuously varied, tuned, and<br />
optimized. The ability to include<br />
the PDK’s PCells in EM layout<br />
greatly increases the power of<br />
EM Socket.<br />
Eventually, the layout is “flattened”<br />
before being sent to the<br />
EM simulator, meaning the hierarchy<br />
of the layout is removed<br />
and the layout consists of the<br />
various dielectric layers and shapes<br />
of all the sub-cells merged<br />
into one layout. The design can<br />
therefore send multi-technology<br />
layouts through EM Socket to<br />
other simulators such as HFSS<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 65
RF & Wireless<br />
Figure 4: EM Socket connectivity feature, enabling the designer to see if the connectivity is correct<br />
or CST without worrying about<br />
hierarchy and how layout cells<br />
are handled. The external simulators<br />
are never involved in these<br />
issues; it is all handled by EM<br />
Socket.<br />
It should be noted that multitechnology<br />
type problems work<br />
with 3D simulators. Planar simulators<br />
require that planar, metal<br />
shapes be placed on the dielectric<br />
layers of the chip or board.<br />
These layers must be infinite in<br />
horizontal extent in the case of<br />
AXIEM, or go up to the simulation<br />
boundary in the case of<br />
Sonnet. It is possible to still<br />
use hierarchy as an organizational<br />
tool for the circuit, but the<br />
same technology must be used<br />
for all cells.<br />
Simulating Ports and<br />
Boundaries<br />
All EM simulators need ports<br />
and the specifics of how the port<br />
functions depends on the simulator<br />
being used. For example,<br />
Analyst 3D simulator can have<br />
wave ports at the boundary of the<br />
layout and lumped ports inside<br />
the simulation space. AXIEM<br />
planar simulator, on the other<br />
hand, uses an edge port placed<br />
at the edge of a piece of metal<br />
and has no concept of a wave<br />
port, which only exists in 3D<br />
simulators. The designer places<br />
a port in the EM layout, and its<br />
specific properties then depend<br />
on the simulator being used. In<br />
Figure 1, for example, Port 1 is<br />
a wave port when simulated in<br />
Analyst. Port 2 on the MMIC<br />
could be a lumped port or a<br />
wave port, depending on how<br />
the designer wants to set up the<br />
problem. External simulators<br />
support different types of ports.<br />
For example, the link to ANSYS<br />
HFSS does not support the wave<br />
port shown in Figure 1, although<br />
it can be manually changed to a<br />
wave port later in HFSS.<br />
3D simulators need boundaries<br />
at the edges of the simulation<br />
region as it is not possible to<br />
mesh an infinitely large space.<br />
The boundary in EM Socket is<br />
drawn as an arbitrary 2D polygon.<br />
In Figure 1 the designer<br />
drew the boundary to only enclose<br />
the region of interest around<br />
the board-to-chip transition.<br />
The designer has the ability<br />
to choose the specific type of<br />
boundary condition to be used<br />
on each side of boundary. For<br />
this example, perfect conducting<br />
walls might be used. An approximate<br />
open boundary condition<br />
is used for the walls, which<br />
attempts to simulate an infinite<br />
open region with no walls. It is<br />
a numerical analogy to the walls<br />
of an anechoic chamber, which<br />
is designed to make the walls<br />
look invisible to electromagnetic<br />
radiation. The specific way<br />
in which the approximate open<br />
boundary condition is implemented<br />
depends on the simulator.<br />
Analyst uses the popular<br />
377 ohms/square impedance<br />
boundary condition to approximate<br />
a perfectly absorbing<br />
boundary. It also has options for<br />
a more sophisticated perfectly<br />
matched layer (PML) boundary<br />
condition, in which several thin<br />
layers of material are added to<br />
the boundary. HFSS and CST<br />
have their own variants of these<br />
boundary conditions. The results<br />
for the board-package-chip<br />
launch are shown in Figure 2.<br />
The magnitude of S11 and S21<br />
in dB are shown for two cases.<br />
The traces labeled “board partial<br />
package” are the geometry<br />
shown in Figure 1. The boundary<br />
only encloses the portion of the<br />
board, package, and chip relating<br />
to the launch study. The<br />
second case labeled “board<br />
with full package” has a simulation<br />
boundary that completely<br />
encloses the chip and package.<br />
There is an obvious resonance<br />
at about 11.5 GHz, which is<br />
due to the package becoming<br />
half a wavelength long and only<br />
being grounded on its periphery.<br />
This is a common problem in<br />
QFN packaging and designers<br />
are usually careful to add some<br />
type of grounding vias under<br />
the package. The point here is<br />
that the designer must remember<br />
that when using a boundary<br />
enclosing only part of the geometry,<br />
any effects of the omitted<br />
layout will be neglected.<br />
3D and PDK (Library)<br />
Cells<br />
The EM socket layout interface<br />
is a 2D layout environment,<br />
where polygons are placed on<br />
drawing layers. The interface<br />
needs to support 3D EM tools<br />
and therefore 3D objects in layout.<br />
There are two ways to make<br />
3D shapes: by extrusion of the<br />
polygons or by using 3D cells.<br />
Extrusion is a straightforward<br />
method in which a 2D polygon<br />
is drawn and a vertical distance<br />
is specified, either upward or<br />
downward.<br />
3D cells are used for the bond<br />
wires and the QFN package<br />
used in the layout is shown in<br />
Figure 1, a close-up of which<br />
is shown in Figure 1c. A library<br />
of pre-configured 3D cells is<br />
included in Microwave Office.<br />
The designer simply drags the<br />
cell into the layout and places it<br />
at the desired location. Vertical<br />
positioning and 3D rotation are<br />
supported. The layout of most<br />
cells is controlled by parameters,<br />
for example the number<br />
of pads in the QFN package or<br />
the length and angle of the bond<br />
wires. The philosophy behind<br />
3D cells is that designers of RF<br />
and microwave circuits typically<br />
only use a small number of 3D<br />
cells such as bond wires, BGAs,<br />
SMA connectors, and coaxial<br />
cables. Typically, their layouts<br />
are mainly planar, with the 3D<br />
layout regions being between the<br />
planar technologies. As an example,<br />
a chip-to-package transition<br />
with bond wires or BGA technology<br />
requires a 3D simulator. The<br />
advantage of 3D cells is that the<br />
average designer does not need<br />
to spend time working in a fullblown<br />
3D layout environment.<br />
EM Socket supports a full 3D<br />
editor if needed, enabling the designer<br />
to switch over to the 3D<br />
layout environment whenever<br />
necessary. Suppose a required<br />
3D cell is not available and needs<br />
to be created. The designer can<br />
create the cell in the 3D editor<br />
using parameters where convenient<br />
and the cell can be easily<br />
inserted into the library of 3D<br />
cells for use at a later date. As<br />
mentioned earlier, preconfigured<br />
66 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Figure 5: a) MMIC – module multi-technology, b) bond wires selected in the schematic, c) the extracted transition in Analyst<br />
layout cells can be included in<br />
PDKs, if they are being used.<br />
It is even possible for a PDK<br />
to include full 3D cells such as<br />
a special package or transition<br />
used in the given technology.<br />
Again, Figure 3 shows the two<br />
grounding vias included in the<br />
board’s PDK.<br />
Shape Pre-Processing<br />
and Simplification<br />
Another feature that is common<br />
in the preconfigured libraries<br />
supplied within NI AWR<br />
Design Environment, specifically<br />
Microwave Office software,<br />
is shape pre-processing<br />
and simplification. When designers<br />
run EM and start getting<br />
into the layout, typically if they<br />
use a manufacturing or mechanical<br />
layout there are many features<br />
that don’t affect the EM.<br />
Obviously vias are circular on<br />
boards, but, depending on the<br />
frequency range and accuracy<br />
needed, a square via will do just<br />
as well and saves a tremendous<br />
number of meshes and therefore<br />
simulation time. If the shape preprocessing<br />
rules are set up correctly,<br />
they can simplify the vias.<br />
Figure 3 shows how the vias in<br />
EM have become rectangles/<br />
squares. It is hard to discern in<br />
the image, but in the MMIC they<br />
are actually octagons.<br />
Each PDK or technology can<br />
have its own preprocessor. Many<br />
designers like to use something<br />
called “picket fences” on<br />
a board, where ground vias are<br />
stitched closely together to get<br />
better isolation. That is a large<br />
amount of meshes, but with<br />
shape preprocessing designers<br />
can turn the picket fence into<br />
one long via wall, which saves<br />
a tremendous amount of meshes<br />
and yet at the same time gives<br />
the same performance in the EM.<br />
One of the convenient features<br />
about the PDKs in these shape<br />
pre-processing rules is that no<br />
matter what simulator they are<br />
being sent to, the designer can<br />
use the same shape simplification.<br />
Figure 4 shows the connectivity<br />
feature in EM Socket that<br />
is supported by Analyst. There<br />
is nothing more frustrating to a<br />
user than drawing up a 3D geometry,<br />
running it a long time in<br />
the simulation, and then discovering<br />
that it was not connected<br />
correctly. The connectivity feature<br />
shows the 3D connectivity,<br />
enabling the designer to see<br />
that the signal line has not been<br />
shorted out.<br />
EM Extraction<br />
EM extraction enables the designer<br />
to send schematic layout<br />
directly to an EM simulator,<br />
run the simulation, and bring<br />
the resulting S-parameters back<br />
into the schematic. The circuit<br />
simulation with the S-parameters<br />
replacing the previous circuit<br />
models is rerun and the<br />
results in the graphs are updated<br />
automatically. The advantage<br />
of extraction is the ease<br />
of not having to redraw layout,<br />
thereby reducing the chance of<br />
error in setting up the EM. NI<br />
AWR software’s extraction flow<br />
supports 3D simulators such as<br />
Analyst, HFSS, as well as CST.<br />
Turning now to another example,<br />
Figure 5 is a MMIC multitechnology<br />
module extracted to<br />
Analyst. Figure 5a shows the<br />
MMIC on a board with connecting<br />
bond wires. In the schematic<br />
in 5b the elements (thick, finite<br />
dielectric blocks, bond wires,<br />
boundary, and ports) are selected<br />
in red and in 5c the elements are<br />
extracted to EM. So the concept<br />
of extraction has been extended<br />
to 3D simulators, making the<br />
extraction process easier, less<br />
error prone, and more unified<br />
for designers.<br />
Data Sets of EM<br />
Results<br />
Once designers have the results<br />
(S-parameter file) from whatever<br />
simulator was chosen, they<br />
want to be able to easily use<br />
those results. NI AWR Design<br />
Environment provides data sets<br />
to control the versioning of the<br />
results so designers can go back<br />
and forth quickly between that<br />
data. The environment also supports<br />
a very tight coupling between<br />
the schematic layout and<br />
the EM layout, enabling users<br />
to create the EM layout from<br />
the schematic layout using<br />
extraction.<br />
Data sets are now being used for<br />
all EM. They store all the old<br />
simulation data, enabling designers<br />
to quickly swap between<br />
data sets, easily control graphs,<br />
access prior results to compare<br />
current and prior results on graphs,<br />
and swap data used by a<br />
schematic.<br />
Conclusion<br />
Today’s complex multi-technology<br />
designs require multiple<br />
simulators, both planar and 3D,<br />
and multiple processes. The ability<br />
to do circuit and EM simulation<br />
in one environment with<br />
one setup saves setup time and<br />
ensures that all the simulators are<br />
getting the same information and<br />
the same layout, enhancing accuracy.<br />
Controlling multiple EM<br />
simulators from within a single<br />
environment makes design more<br />
powerful and faster because<br />
the same PDKs and libraries of<br />
PCells and design rules can be<br />
used in all simulators and multiple<br />
PDKs can be used for different<br />
technologies. Finally, the<br />
S-parameter results from EM<br />
simulations are easy to leverage<br />
because they are automatically<br />
used in the circuit simulator and<br />
the data sets that control the versioning<br />
are easy to swap between<br />
different results.<br />
Watch the related video on<br />
AWR.TV<br />
youtu.be/XX1nr8QpnFI<br />
Special thanks to Dr. John<br />
Dunn, AWR Group, NI, for<br />
his contributions to this<br />
application note.<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 67
RF & Wireless<br />
Test & Measurement<br />
TeraProbes and bsw<br />
TestSystems & Consulting<br />
form Partnership to Offer<br />
Non-contact Probing<br />
Solutions<br />
TeraProbes, Inc. and bsw TestSystems<br />
& Consulting announced today that<br />
they have formed a Solution Partnership<br />
to bring the innovative non-contact<br />
probing technology to researchers and<br />
practitioners in 6 countries in the European<br />
Union, including Germany, Switzerland,<br />
Austria, Belgium, The Netherlands,<br />
and Luxemburg.<br />
Under the partnership, bsw TestSystems<br />
& Consulting will provide the sales and<br />
service support for TeraProbes, Inc.’s<br />
non-contact probe station line and will<br />
be the first point of contact in these 6<br />
countries. bsw TestSystems & Consulting<br />
is a turn-key measurement solution<br />
provider for the semiconductor, electronic<br />
and telecom industry as well as<br />
research and development institutes.<br />
“Our emphasis is on RF/µw techniques<br />
and high-speed digital, more specific on<br />
S-parameters, tuner measurement techniques<br />
for noise parameters and loadpull,<br />
signal Integrity applications, DC/<br />
CV parameter extraction and contacting/<br />
fixturing solutions. Therefore and together<br />
with our partners we support the full<br />
available frequency range from DC to<br />
THz. We are delighted to partner with<br />
TeraProbes, Inc. and very enthusiastic<br />
to support sales and service in the European<br />
Union”, said Roland Blaschke,<br />
President of bsw TestSystems & Consulting.<br />
With locations in Germany and<br />
The Netherlands bsw will support the<br />
German speaking D-A-CH countries,<br />
the BeNeLux and parts of Scandinavia.<br />
■ TeraProbes, Inc.<br />
www.teraprobes.com<br />
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Smallest Automotive Grade GNSS Module to<br />
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From ublox comes its automotive grade<br />
MAXM8Q01A GNSS module. Measuring<br />
9.7 x 10.1 x 2.5 mm. Thist is the smallest<br />
automotive grade GNSS module on the market<br />
to offer an operating temperature range<br />
from -40 to +105 °C. With over a decade<br />
of experience working with the automotive<br />
industry, ublox has positioned itself as<br />
a leading provider of GNSS technology for<br />
the growing automotive market. The automotive<br />
grade MAX-M8Q is the company’s<br />
third automotive grade GNSS module to<br />
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reaches 2.8 watts. At 435MHz, 1.75 watts<br />
is available with a 3.3 V supply supporting<br />
IoT and Smart Meter applications in the ISM<br />
band. Other applications include VHF and<br />
low-UHF radio such as data module and<br />
Marine VHF communications. The first<br />
and second amplifier stages operate in a<br />
NEO-M8L-03A modules, further enlarging<br />
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MAXM8Q01A is designed to meet the stringent<br />
requirements of the automotive market,<br />
providing superior positioning accuracy<br />
even in challenging environments such as<br />
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range ensures reliable performance even in<br />
harsh environments, e.g. when mounted in<br />
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to the ublox 0 ppm program, which aims to<br />
bring down product failures rates to zero and<br />
consistently achieve high production quality,<br />
the module is delivered with the automotive<br />
industry’s standard PPAP documentation<br />
to ensure compliance with customer<br />
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The module offers product developers a<br />
reduction of design and qualification time<br />
and effort, shortening time-to-market and<br />
considerably reducing risks for new product<br />
development.<br />
■ u-blox<br />
www.u-blox.com<br />
class-A and class-AB mode respectively<br />
The third stage operates in class-C mode for<br />
maximum efficiency. Input and output matched<br />
circuits are implemented via external<br />
components and therefore can be adjusted<br />
to obtain maximum power and efficiency<br />
at the desired operating frequency. The<br />
CMX902 is available in a small footprint<br />
5 x 5 mm low thermal resistance 28-pin<br />
WQFN package.<br />
■ RFMW, Ltd.<br />
info@rfmw.com<br />
www.rfmw.com<br />
100 W Power Limiter with<br />
Adjustable Threshold<br />
RFMW, Ltd. announced design and<br />
sales support for a 10 MHz to 6 GHz RF<br />
power limiter capable of handling 100<br />
watts of pulsed input power. Peregrine<br />
Semiconductor’s PE45361 is a monolithic<br />
structure eight times smaller than discrete,<br />
PIN-diode solutions and eliminates thermal<br />
hysteresis. The adjustable input 1 dB<br />
compression point (limiting threshold) is set<br />
from 7 to 13 dBm via a low current control<br />
voltage (VCTRL), eliminating the need for<br />
68 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Products<br />
external bias components such as DC blocking<br />
capacitors, RF choke inductors and<br />
bias resistors.<br />
Fast response time of 65 dB across the frequency range. Return<br />
loss figures are 22 dB from DC to 3.5 GHz and 20 dB from 3.5 GHz to 5 GHz –<br />
both with ±0.8 mm axial floating range. Huber-Suhner has made available a starter<br />
kit with two different board distances with both snap and slider SMD connectors.<br />
■ Huber+Suhner<br />
www.hubersuhner.com<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 69
RF & Wireless<br />
Test & Measurement<br />
The Importance of Peak Power Measurements<br />
for Radar Systems<br />
Figure 2: Block diagram of a diode (crystal) detector system<br />
Figure 1: Drawings of a pulse modulated<br />
CW signal in the time domain (a) and<br />
power envelope Powerdisplay on a peak<br />
powermeter (b)<br />
Radar systems are used for military and civilian<br />
aviation, weather system tracking and<br />
automobile traffic control to name a few. All<br />
of these systems have several things in common,<br />
including transmitting and receiving<br />
reflected RF energy from a distant object<br />
to calculate speed, distance and sometimes<br />
elevation. These systems are very important<br />
for our safety and require accurate power<br />
measurement. This article will focus on aviation<br />
or ranging type radar that uses bursts,<br />
or chirps of pulse modulated waveforms for<br />
fine object detail, and has sensitive receivers<br />
for low noise measurements.<br />
A primary radar system has a powerful<br />
amplifier to transmit pulsed signals long<br />
distances coupled with a sensitive receiver<br />
to measure the low power return signal.<br />
These two parts of the system are not always<br />
By Bob Muro<br />
Wireless Telecom Group<br />
AR europe, www.arworld.us<br />
compatible. The low noise amplifier (LNA)<br />
of the receiver can be easily damaged by<br />
a few milliwatts of reflected power from<br />
nearby objects in the path of the antenna<br />
during operation. Output antenna or other<br />
load impedance design problems can appear<br />
in the initial design stages. Tube type, high<br />
power amplifiers commonly used for radar<br />
transmitters like the magnetron or TWTA<br />
are difficult to control (solid-state power<br />
amplifiers are also used in many cases).<br />
To operate efficiently, they are designed to<br />
work very close to the saturation point and<br />
can exhibit nonlinear behavior. This causes<br />
the transmitted pulse burst to become distorted<br />
and not have a purely rectangular<br />
power envelope. These are just a few reasons<br />
why accurate power measurement of<br />
the radar system is so important.<br />
To understand what power parameters are<br />
important to measure for radar, it is nessecary<br />
to understand what is being measured.<br />
Figure 1a is a drawing of a pulse modulated<br />
CW signal in the time domain. The<br />
blue sinusoid is the voltage form or carrier<br />
and the yellow rectangle is the demodulated<br />
power envelope. Figure 1b s the power<br />
envelope on the display of a modern peak<br />
power meter.<br />
Historically, the power of these radar transmitters<br />
was calculated using a system that<br />
included a crystal detector, oscilloscope and<br />
an average-responding thermal power meter.<br />
Figure 2 is a block diagram of a diode (crystal)<br />
detector system. The CW input signal<br />
is connected to the pulse amplifier (DUT)<br />
input and pulse gated via the connected<br />
generator for a pulsed radar output signal.<br />
The signal is passed through a directional<br />
coupler to either a dummy load or actual<br />
antenna and the diode detector system. The<br />
test signal is then split between an averageresponding<br />
thermal power meter, and a diode<br />
(envelope) detector connected to the oscilloscope.<br />
The CW power meter will provide<br />
an absolute average power measurement,<br />
while the scope provides a limited dynamic<br />
range pulse envelope shape. The duty cycle<br />
is calculated by dividing the power envelope<br />
pulse width by the pulse repetition interval.<br />
The pulse power is then calculated by dividing<br />
the average power value by the duty<br />
cycle measurement as shown in the Figure 3.<br />
Figure 3: Pulse power definitions to<br />
calculate average power<br />
This calculation assumes constant power<br />
during the pulse-on interval, a perfectly<br />
70 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Figure 4: Pulse details on a peak<br />
power meter<br />
for any temperature variation or a change in<br />
carrier frequency limiting its use for measuring<br />
the required detail, or high peak to<br />
average ratio of a radar signal.<br />
rectangular pulse envelope and a constant<br />
duty cycle. The most important point is the<br />
pulse power calculation does not measure<br />
the actual peak power value and large power<br />
envelope excursions are ignored. Figure 4<br />
is from a Boonton 4540 series peak power<br />
meter and illustrates the value of a wide<br />
dynamic range peak power measurement.<br />
The large video BW and wide dynamic<br />
range peak power system can be used to<br />
locate pulse anomalies that contain energy<br />
not measured with an average-responding<br />
thermal power sensor.<br />
Primary or search radar is designed to locate<br />
objects at a large distance with fine detail.<br />
The fine detail requires a short burst or pulse,<br />
while the long distance to target requires a<br />
long silent period to account for reflected<br />
pulse return time. Due to these constraints,<br />
the transmitted signal for most search radars<br />
has a very low duty cycle. These low duty<br />
cycle waveforms occupy a large dynamic<br />
range because of high peak to average power<br />
ratios. Figure 6 shows a 0.1 percent duty<br />
cycle, or P >=> 10 Log (0.001) >=> 30 dBc.<br />
This would require a measurement device<br />
with at least 10 dB more dynamic range to<br />
measure anomalies, or about 40 dB.<br />
Figure 6: Example of 0,1% duty cycle<br />
Figure 5: Distorted pulse shapes<br />
A single-ended detector circuit has uncertainty<br />
factors that include a limited dynamic<br />
range and a fairly high noise floor. An<br />
uncalibrated diode detector has a 20 to 25 dB<br />
dynamic range and the output into the oscilloscope<br />
varies from directly proportional to<br />
power, to nonlinear, to directly proportional<br />
to voltage depending upon the absolute<br />
power level. This behavior requires a lengthy<br />
calibration process that does not account<br />
Figure 7 compares a single ended diode<br />
detector circuit to a dual diode differential<br />
detection circuit. The dual diode circuit is<br />
used in modern peak power sensors. The half<br />
wave rectified input from the single ended<br />
detector does not accurately represent the<br />
asymmetrical waveforms and is affected by<br />
harmonic content. Matching to the RF source<br />
becomes difficult due to the parallel effect<br />
of the output load impedance. This load is<br />
necessary to achieve fast pulse response,<br />
and can either be the oscilloscope’s internal<br />
50 Ω termination or an external resistor. A<br />
portion of this impedance appears in parallel<br />
with the detector’s input termination,<br />
which affects the input VSWR. The effect is<br />
very small at low input levels, but becomes<br />
pronounced at high RF power inputs. The<br />
Figure 7: Comparison of a single ended diode detector (a) and a dual diode differential<br />
detection (b)<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 71
RF & Wireless<br />
dual diode differential circuit in Figure 7<br />
has several important advantages. The differential<br />
pair of balanced diodes measures<br />
the fully rectified waveform. This improves<br />
linearity, measurement response time<br />
and cancels most waveform asymmetry<br />
for accurate signal envelope detection. The<br />
differential configuration reduces common<br />
mode noise, lowering the sensor noise floor<br />
while increasing dynamic range. This compact<br />
differential configuration in a peak<br />
power sensor can be used on a two-channel<br />
peak power meter to simultaneously measure<br />
forward and reflected power, which is<br />
illustrated in Figure 8.<br />
Up to this point, we have not discussed the<br />
importance of fast and reliable triggering.<br />
To provide precise timing between signals<br />
or precise anomaly location, the peak power<br />
meter uses an oscilloscope-like hardware<br />
trigger. This comparator circuit allows the<br />
capture of low nano sec rise time signals and<br />
100 or 200 ps feature placement. Figure 9 is<br />
a multiple pulse waveform captured using<br />
a positive rising edge trigger with hold-off.<br />
The pulse envelope edge stability requires a<br />
fast trigger comparator circuit because interpolating<br />
between sample data points does<br />
not provide the necessary stability for fine<br />
feature location. The precise timing relationship<br />
between the pulses is captured using<br />
fast trigger circuits and is displayed on the<br />
peak power meter screen.<br />
Figure 9: Multiple pulse waveform (a)<br />
captured using a positive rising edge<br />
trigger with hold-off (b)<br />
Precise timing is important for primary and<br />
secondary radar. Many primary radar receivers<br />
have a fast responding protection circuit<br />
to dump energy via a spark gap system<br />
that protects the sensitive front-end LNA<br />
from reflected power damage. This system<br />
Figure 8: Compact differential configuration for a peak power meter<br />
requires accurate measurement of fast rise<br />
time signals and precise timing of the protection<br />
circuit response during design.<br />
There are several modes of IFF or SSR type<br />
secondary radar interrogation schemes and<br />
each is identified by the difference in spacing<br />
between two transmitter pulses, known<br />
as P1 and P3. Each mode produces a different<br />
response from the aircraft. A third<br />
pulse, P2, in the figure is inserted for side<br />
band interference suppression. The Mode<br />
A and C interrogation shown in Figure 10<br />
contains the pulse timing diagram and is the<br />
same mode in response format.<br />
Figure 10: Mode A and C interrogation<br />
format<br />
A Mode-A interrogation elicits a 12-pulse<br />
reply, indicating an identity number associated<br />
with that aircraft. The 12 data pulses<br />
are bracketed by two framing pulses, F1 and<br />
F2, shown in Figure 11.<br />
Mode A and C are used to illustrate why<br />
precise trigger capability is needed for measuring<br />
secondary radar signals and is not<br />
the only modulation scheme available for<br />
returning additional information about an<br />
aircraft. Depending on your requirements,<br />
either IFF pulse location to interpret digital<br />
information or capturing a fast rising primary<br />
envelope edge, a fast responding trigger<br />
comparator is a very important feature.<br />
Figure 11: Mode A and C reply format<br />
A Mode-A interrogation elicits a 12-pulse<br />
reply, indicating an identity number associated<br />
with that aircraft. The 12 data pulses<br />
are bracketed by two framing pulses, F1 and<br />
F2, shown in Figure 11.<br />
Mode A and C are used to illustrate why<br />
precise trigger capability is needed for measuring<br />
secondary radar signals and is not<br />
the only modulation scheme available for<br />
returning additional information about an<br />
aircraft. Depending on your requirements,<br />
either IFF pulse location to interpret digital<br />
information or capturing a fast rising primary<br />
envelope edge, a fast responding trigger<br />
comparator is a very important feature.<br />
Measuring radar signals requires a large<br />
dynamic range device to view specific pulse<br />
anomalies and advanced triggering capabilities<br />
to locate specific events in long pulse<br />
trains. A calibrated differential peak power<br />
sensor offers superior dynamic range capability<br />
in comparison to a single-ended diode<br />
detector when measuring pulse envelope<br />
anomalies with low duty cycle characteristics.<br />
Using a peak power meter that has two<br />
oscilloscope-like trigger channels for viewing<br />
secondary radar timing relationships in<br />
addition to the peak sensor input channels<br />
to view the peak power envelope provides<br />
unmatched capabilities when measuring<br />
radar signals. ◄<br />
72 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
High-Performance USB-controlled PLL Synthesizers for Test and Measurement<br />
Fairview Microwave Inc., a<br />
supplier of on-demand microwave<br />
and RF components, has<br />
launched a new line of USBcontrolled,<br />
phase locked loop<br />
(PLL) frequency synthesizers.<br />
In RF and Microwave communications<br />
systems where signal<br />
integrity is priority, PLL synthesizers<br />
offer superior frequency<br />
stability and accuracy<br />
with exceptional phase noise<br />
characteristics that allow components<br />
in the signal chain to<br />
perform at their optimal levels.<br />
These new PLL synthesizers<br />
are ideal for applications that<br />
involve electronic warfare,<br />
signal generators, benchtop test<br />
and measurement and microwave<br />
radios.<br />
Fairview’s six new PLL frequency<br />
synthesizer models are<br />
compact, rugged, SMA-connectorized<br />
designs that support<br />
USB 2.0 interface with<br />
a PC computer supplying DC<br />
power and GUI command control.<br />
They cover a broad range<br />
of frequency bands from 25<br />
MHz to 27 GHz. These models<br />
deliver output attenuation that<br />
is adjustable up to 50 dB in 1<br />
dB steps and high output power<br />
levels ranging from +10 dBm<br />
to +19 dBm typical. Phase<br />
noise is as low as -108 dBc/Hz<br />
at 100 MHz offset and phase<br />
locked speed is 1 msec typical.<br />
These synthesizer models also<br />
feature a 50 MHz internal frequency<br />
source and optional<br />
external reference with supplied<br />
cable. Frequency resolution<br />
can be adjusted using<br />
either integer (default) or<br />
fractional modes with resolution<br />
to a step size down to<br />
1 MHz. Modules support RF<br />
power disable, phase locking<br />
and unlocking, and functional<br />
LED indicators that confirm a<br />
USB connection. These PLL<br />
frequency synthesizers are<br />
RoHS and Reach compliant<br />
and are classified as EAR99.<br />
A comprehensive user manual<br />
and VISA compliant software<br />
package can be downloaded<br />
from the Fairview website.<br />
■ Fairview Microwave<br />
www.infiniteelectronics.<br />
com<br />
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Millimeter-Wave<br />
Products<br />
Product offerings up to 50 GHz.<br />
Including Couplers, Power Dividers,<br />
Isolators, Attenuators, Terminations,<br />
DC Blocks & Bias<br />
Tee’s and more.<br />
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Public Safety / Rail<br />
& Transportation<br />
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covering the various<br />
proposed bands for 5G and Millimeter-Wave<br />
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Power Divider and Couplers<br />
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& 2.4 mm interfaces along with<br />
supporting components such as<br />
Attenuators, Terminations, Bias<br />
Tee’s, DC blocks and adapters.<br />
With octave & mulita-octave<br />
units covering 1-18 GHz with<br />
SMA interfaces all built by<br />
J-Standard certified Assemblers<br />
& Technicians. Made in USA<br />
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Wave Supplement<br />
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MECA is excited to announce<br />
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mmWave Supplement (Issue 4)<br />
publication. Including our latest<br />
Since 1961 MECA Electronics<br />
(Microwave Equipment & Components<br />
of America) has served<br />
the RF/Microwave industry<br />
with equipment and passive<br />
components covering Hz to 50<br />
GHz. MECA is a privately-held<br />
ISO9001:2015 Certified, global<br />
designer and manufacturer for<br />
the communications industry<br />
with products manufactured in<br />
the United States of America.<br />
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line of Power Dividers with<br />
the 6 & 8-way splitters. Available<br />
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40W Power Divider/Combiners<br />
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performance across all wireless<br />
bands from 698MHz – 2.7GHz.<br />
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Components and Equipment<br />
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environmental conditions of the<br />
public safety, rail and transportation<br />
industries. Many of our<br />
products meet IP 67/68 ratings<br />
and are subjected to harsh winters<br />
(extremely low temperatures<br />
and Road Salt) and summers (hot<br />
and humid) under public safety<br />
applications. MECA’s Low Frequency<br />
addition to the H-Series,<br />
100-watt Wilkinson high power<br />
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& 4-way configurations covering<br />
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accommodating load VSWR’s<br />
of 2.0:1 or better! N and SMA<br />
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■ MECA Electronics, Inc.<br />
www.e-meca.com<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 73
RF & Wireless<br />
High efficient heat dissipation on printed<br />
circuit boards<br />
Figure 1: Heat flux in a PCB<br />
Markus Wille<br />
Schoeller Electronics Systems<br />
GmbH<br />
www.schoeller-electronics.com<br />
Abstract<br />
This paper describes various<br />
techniques for dissipating heat<br />
from heat generating electrical<br />
components on printed circuit<br />
boards (PCBs). Small copper<br />
coins that are matching the shape<br />
of the electrical components are<br />
located underneath the component<br />
and are integrated into the<br />
PCB construction. The heat from<br />
the component will be dissipated<br />
by the copper coin to a heat sink<br />
or cold plate. The thermal conductivity<br />
of such kind of copper<br />
coin is about 10 times higher<br />
than usually achieved with so<br />
called thermal via arrays. Several<br />
different methods of integrating<br />
copper coins into the construction<br />
of PCBs have been developed<br />
and will be discussed.<br />
New developments such as the<br />
“Chip-on-Coin” technique are<br />
providing solutions for highly<br />
miniaturised electronic circuits<br />
and micropackaging. The integration<br />
of copper coins into<br />
PCBs is suitable for all common<br />
substrates including RF and<br />
microwave substrates as well as<br />
for conventional PCB substrates.<br />
(Key words: PCB, heat dissipation,<br />
thermal via, copper coin,<br />
press-fit, bare die attach.)<br />
Introduction<br />
Controlling the heat loss of<br />
electronic and microelectronic<br />
systems is a more and more challenging<br />
task as miniaturisation<br />
is increasing, and the growth in<br />
functionality is driving the components<br />
to their limits, which<br />
means that they are generating<br />
more heat loss. Printed circuit<br />
boards are the carrier of the components<br />
and are therefore also<br />
highly involved in the matter of<br />
controlling the heat.<br />
The PCB by its nature is not a<br />
good thermal conductor. It is<br />
made of substrate materials that<br />
are insulating electrical interconnections<br />
between components.<br />
The thermal conductivity<br />
of a typical substrate material<br />
is about λ ~ 0.2 W/mK. However,<br />
copper, the material of the<br />
conductive traces of a PCB, has<br />
a high thermal conductivity of<br />
λ ~ 390 W/mK. Depending on<br />
the copper distribution the heat<br />
flux in a printed circuit board is<br />
normally better in the x-y plane<br />
compared to the heat flux in the<br />
z-axis (Figure 1).<br />
A power or ground plane has a<br />
bigger influence on the heat flux.<br />
The heat flux and direction is<br />
mainly dominated by the thermal<br />
conductivity of the materials<br />
and the ∆T in a given area.<br />
The conductive traces of a PCB<br />
in practise cannot be used as a<br />
good and efficient thermal conductor.<br />
Their cross sectional area<br />
is simply much too low.<br />
Many microelectronic components<br />
are designed with a predetermined<br />
thermal pathway inside<br />
their packages (Figure 2).<br />
The thermal loss of a plastic ball<br />
grid array (P-BGA) for example<br />
is dissipated via the base of the<br />
Figure 2: Thermal pathway inside component packages<br />
74 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Figure 3: Thermal vias in a PCB<br />
package whereas in a flip chip<br />
ball grid array (FC-BGA) the<br />
thermal loss is guided to the top<br />
surface of the package.<br />
The principle that the thermal<br />
loss of a component is transferred<br />
to the base of the package<br />
provides the ability to integrate<br />
a path for heat dissipation into<br />
the physical construction of a<br />
printed circuit board.<br />
A very common approach is to<br />
place an arrangement of vias<br />
as so called thermal vias in the<br />
PCB underneath the component<br />
(Figure 3).<br />
The base of the component is<br />
connected to the thermal vias on<br />
the top side of the PCB. The heat<br />
flux is transferred through these<br />
vias down to the bottom side of<br />
the PCB and then coupled into<br />
the heat sink or a cooling plate.<br />
For heat spreading the thermal<br />
vias are sometimes connected<br />
to power or ground planes of<br />
the PCB.<br />
This principle is widely used at<br />
nearly any extra charges because<br />
PCBs consists of lots of lots of<br />
vias anyway. The question is<br />
how efficient are thermal vias?<br />
They may work fine for many<br />
applications but the effective<br />
thermal conductivity of thermal<br />
vias is low due to the small<br />
amount of conductive materials<br />
that are involved. The heat flux<br />
flows mainly only through the<br />
very small cross sectional area<br />
of the copper plating at the hole<br />
wall of the vias. The centre of<br />
the vias remains usually open<br />
and unfilled, and the surrounding<br />
material is the substrate<br />
material of the PCB which is a<br />
good insulator.<br />
Local Heat Dissipation<br />
By Copper Coins<br />
To create a much more efficient<br />
path for heat dissipation the idea<br />
is to replace the arrangement of<br />
thermal vias by some piece of<br />
solid metal to increase substantially<br />
the amount of conductive<br />
material of thermal via arrays.<br />
The goal was to find methods<br />
and techniques that are compatible<br />
to the constructions and<br />
the manufacturing processes<br />
of printed circuit boards and<br />
that are suitable for any assembly<br />
processes. The material of<br />
choice is copper because of its<br />
high thermal conductivity and its<br />
excellent compatibility to PCB<br />
production processes.<br />
Several methods have been<br />
developed:<br />
• press-fitted copper coins,<br />
• adhesive bonded copper coins,<br />
• embedded copper coins.<br />
All these methods are using<br />
solid pieces of copper that are<br />
integrated into the mechanical<br />
construction of the printed circuit<br />
board during its origin production<br />
process.<br />
Press-fitted copper<br />
coins<br />
The insertion of copper coins in<br />
printed circuit boards by means<br />
of the press-fit method is a very<br />
cost effective technique that<br />
is practised e. g. on PCBs for<br />
engine controls in the automotive<br />
industry or for power amplifier<br />
in base stations of wireless<br />
networks.<br />
Copper coins are pressed in an<br />
intermediate production step into<br />
Figure 4: PCB with press-fitted copper coin<br />
appropriate openings of printed<br />
circuit boards. The openings can<br />
be plated or non-plated. After the<br />
coin insertion the normal production<br />
process flow continues.<br />
Figure 4 shows a segment of a<br />
printed circuit board with pressfitted<br />
copper coins.<br />
The copper coin is designed with<br />
a number of specific ribs along<br />
the outer peripheral surface<br />
helping to control how strong<br />
the coin is fastened in the cutout<br />
of the printed circuit board.<br />
The ribs are also maintaining the<br />
electrical connection between<br />
copper coin and PCB, e. g. the<br />
grounding.<br />
Adhesive bonded<br />
copper coins<br />
Another method is to attach the<br />
copper coins onto the PCB when<br />
Figure 5: PCB with adhesive bonded copper coin<br />
the normal fabrication process<br />
has been finished. The copper<br />
coins are bonded to the PCB in<br />
defined locations by using thermally<br />
and electrically conductive<br />
film adhesives (Figure 5).<br />
The copper coin in Figure 5 has<br />
a flange the spreads the heat and<br />
enables a better thermal connection<br />
to a heat sink or cold plate<br />
by enlargement of the effective<br />
surface area. It also carries the<br />
adhesive preform (grey colour).<br />
The bond strength of the bonded<br />
copper coins depends on the<br />
adhesive used, the type of surfaces,<br />
and also on the size and<br />
geometry of the bonded area.<br />
Depending on the selected adhesive<br />
the coin can be thermally<br />
and electrically connected to<br />
the PCB or insulated or only<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 75
RF & Wireless<br />
Thermal via array, 5 x 5 mm, via diameter = 0.5<br />
mm, PCB: 1.5 mm thick FR-4<br />
λ W /<br />
mK<br />
R t h<br />
K/W<br />
Vias plated with 25 microns thick Cu 14.5 4.1<br />
Vias plated with 27 microns thick Cu 15.6 3.8<br />
Vias plated with 30 microns thick Cu 17.2 3.5<br />
Vias (25 microns thick Cu) filled with conductive 15.4 3.9<br />
Silver paste<br />
Vias (25 microns thick Cu) filled with solder 25.2 2.3<br />
Vias filled with copper 75.9 0.8<br />
for comparison: 1 copper coin, Ø 4 mm 194 0.3<br />
Table 1: Effect of via filling<br />
Figure 6: PCB with embedded copper coin<br />
thermally or only electrically<br />
connected.<br />
Embedded copper<br />
coins<br />
If the copper coin is integrated<br />
into the construction of the<br />
printed circuit board at the same<br />
time and with the same process<br />
when all other layers of the PCB<br />
are laminated together then this<br />
method is called embedded<br />
copper coin. Window cuts are<br />
prepared into the cores and prepregs<br />
of a PCB stack and when the<br />
stack-up construction is assembled<br />
prior lamination the copper<br />
coins are placed into the window<br />
cuts. The embedded copper coins<br />
can be electrically connected to<br />
the PCB by plated through holes<br />
and galvanic copper deposition<br />
on the surface layers (Figure 6).<br />
The embedded copper coin is<br />
fully integrated in the layer<br />
construction and lies flush in<br />
plane on both sides of the printed<br />
circuit board.<br />
The press-fitting of copper coins<br />
is the most cost efficient technique<br />
of the three described<br />
methods in this paper. However,<br />
the press-fitting technique<br />
is limited to a maximal size of<br />
approx. 40 mm x 40 mm to avoid<br />
overstressing the PCB with a too<br />
high mechanical load during the<br />
press-fitting process. Therefore,<br />
the two other methods can be<br />
seen as back-up solutions for<br />
the case that press-fitted copper<br />
coins are not the best suitable<br />
technique for a specific application.<br />
Further Designs And<br />
Developments<br />
Copper coins with<br />
cavities<br />
Some high power transistors are<br />
housed in packages with metal<br />
flanges for heat spreading and<br />
dissipation. They are normally<br />
soldered or bolt down on heat<br />
sinks or cold plates. The copper<br />
coin technology provides a solution<br />
to assemble such devices<br />
directly onto a printed circuit<br />
board (Figure 7).<br />
The copper coin of Figure 7<br />
includes a cavity in which the<br />
flange of the power transistor<br />
will be placed for assembly.<br />
The design of the cavity matches<br />
perfectly to the shape and<br />
design of the flange. The depth<br />
of the cavity is designed in such<br />
a way that the flange is fully<br />
captured while the leads of the<br />
power transistor are aligned<br />
straight over the solder pads of<br />
the PCB for best performances.<br />
This method provides the opportunity<br />
to assemble such power<br />
devices in an automated process<br />
directly onto the PCB without the<br />
need of some manual operation.<br />
Cavities can be designed into<br />
any of the copper coin methods<br />
described in this paper.<br />
Chip-on-Coin<br />
The latest development on<br />
copper coin technology is<br />
addressed to bare die attachment.<br />
The well known chip-on-board<br />
technology (COB) is used to<br />
reduce physical space (miniaturisation)<br />
and therefore improves<br />
signal performance (signal<br />
integrity) and speed. But it also<br />
eliminates the package of the die<br />
which could be used for a new<br />
approach for heat dissipation: the<br />
Chip-on-Coin technique.<br />
The bare die is attached directly<br />
on a copper coin of the printed<br />
circuit board. The elimination<br />
of the housing of the die provides<br />
an advantage for the heat<br />
dissipation compared to conventional<br />
housed components<br />
because some thermal boundaries<br />
are removed from the thermal<br />
pathway. The lower number<br />
of thermal interfaces in the thermal<br />
pathway leads to a reduced<br />
overall thermal resistance and<br />
to a much higher efficiency in<br />
the heat dissipation of the chip.<br />
Compared to components in<br />
packages the junction temperature<br />
falls. The mismatch of the<br />
thermal expansion between the<br />
copper coin and the substrate<br />
Figure 7: Press-fitted coin with cavity<br />
Figure 8: Chip-on-Coin technique<br />
76 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Figure 9: left: thermal vias, right: copper coin<br />
material of bare dies can be compensated<br />
by replacing copper<br />
with some material compositions<br />
that are better suited for direct<br />
die attachment such as Tungsten-<br />
Copper or Molybdenum-Copper.<br />
An example of the Chip-on-Coin<br />
technique is shown in Figure 8.<br />
An arrangement of bare dies is<br />
attached on a coin that is integrated<br />
into the PCB construction.<br />
The dies are connected with the<br />
PCB by wire bonding.<br />
Thermal Vias Versus<br />
Copper Coins<br />
The better efficiency of copper<br />
coins compared to thermal via<br />
arrays can be analysed with thermographic<br />
images (Figure 9).<br />
Figure 9 shows two thermographic<br />
images of the power transistor<br />
stage shown in Figure 4.<br />
In the left hand image the power<br />
transistor is mounted onto an<br />
array of thermal vias. The maximal<br />
temperature of the component<br />
was measured to 105 °C.<br />
The power transistor in the<br />
right hand image is placed over<br />
a copper coin that is press-fitted<br />
into the PCB. The maximal<br />
temperature for this case is<br />
only 90 °C.<br />
As the copper coin has a higher<br />
thermal conductivity than<br />
an array of thermal vias of the<br />
same size the temperature of<br />
the power transistor is reduced<br />
by 15 °C in this example. This<br />
is a significant reduction of the<br />
temperature of the component<br />
that could increase the life time<br />
and reliability of the component<br />
and the whole system.<br />
Some calculations<br />
To illustrate the performance of<br />
copper coins versus thermal via<br />
arrays we can calculate the thermal<br />
conductivity and the thermal<br />
resistance.<br />
The effective thermal conductivity<br />
λ eff 1 and the thermal resistance<br />
R th 1 of a thermal via array<br />
can be calculated with the following<br />
equations:<br />
and for a thermal pad with<br />
copper coin λ eff 2 and R th 2 in a<br />
similar way:<br />
Where<br />
λ eff k is the effective thermal conductivity,<br />
R th k is the thermal resistance,<br />
A is the surface area of the thermal<br />
array or the thermal pad,<br />
λ i is the thermal conductivity<br />
of the centre of the via (hole),<br />
the copper of the vias (via), the<br />
substrate material (mat), and the<br />
copper coin (coin),<br />
A i is the surface area of all centres<br />
of the vias, of all copper in<br />
the vias, of the substrate material<br />
in the array or pad, and the coin,<br />
d is the thickness of the PCB.<br />
As an example we calculate the<br />
thermal conductivity and the<br />
thermal resistance of a thermal<br />
via array and a thermal pad<br />
with copper coin as shown in<br />
Figure 10. Both fields are same in<br />
size, 5 x 5 mm. The thermal via<br />
array consists of 25 vias with a<br />
diameter of 0.5 mm and a copper<br />
plating thickness of 25 microns<br />
in the vias. The copper coin has<br />
a diameter of 4 mm.<br />
The thermal conductivity of the<br />
thermal pad with the copper<br />
coin is λ eff 2 = 194 W/mK and<br />
for the thermal via array we get<br />
the result of λ eff 1 = 14.5 W/mK.<br />
Assuming a PCB thickness of<br />
1.5 mm we get a thermal resistance<br />
for the thermal pad with<br />
copper coin of R th 2 = 0.31 K/W<br />
and for the thermal via array<br />
R th 1 = 4.14 K/W.<br />
It can be seen that the thermal<br />
conductivity of the thermal pad<br />
with a copper coin compared to<br />
a thermal via array is more than<br />
10 times higher, thus the thermal<br />
resistance of the copper coin is<br />
more than 10 times lower.<br />
The effect of via filling<br />
The example of the preceding<br />
section can be used to discuss<br />
the effect of filling the vias in<br />
the thermal via array (Table 1).<br />
The centre of the vias can be<br />
filled to enhance the thermal<br />
conductivity by replacing the<br />
air with some material of better<br />
thermal conductivity. They can<br />
be filled with conductive Silver<br />
paste which increases the thermal<br />
conductivity only slightly.<br />
That small gain in thermal conductivity<br />
could also be achieved<br />
when a few microns of additional<br />
copper are plated into the vias.<br />
A filling of the vias with some<br />
kind of solid metal such as solder<br />
or copper results in a much<br />
better thermal conductivity if a<br />
void-free filling can be achieved.<br />
However, via filling with<br />
electrolytic deposited copper<br />
in mass production is currently<br />
only feasible at a low aspect<br />
ratio (typ. 1:1), e. g. for microvias.<br />
In whatever way via filling<br />
is applied it will not reach the<br />
performance level of the copper<br />
coin method.<br />
Reliability<br />
For PCBs with copper coins it<br />
is necessary that the coins are<br />
integrated into the PCBs with<br />
a high level of mechanical precision<br />
to meet specific parameters<br />
and specifications such as<br />
flatness requirements for QFN<br />
components as an example. Also<br />
the press-fitting process shall<br />
not harm the surrounding area<br />
of the cut-out of the PCB when<br />
the coin is pressed in. Therefore,<br />
the process of attaching copper<br />
coins into the construction of the<br />
PCB has been carefully develo-<br />
Test<br />
Parameter<br />
Lead-free reflow<br />
J-STD-003A<br />
soldering (10 x)<br />
Thermal shock 1000 cycles: - 55 °C to + 125 °C<br />
Thermal stress<br />
6 x 10 sec. on 288 °C solder float bath<br />
Ageing<br />
1000 h at 125 °C<br />
(temperature storage)<br />
Electrochemical migration 1000 h at 85 °C and 85 % r. h.<br />
(humidity storage)<br />
Delamination test pre-cond. 72 h at 40 °C, 92 % r. H.<br />
solder stress 20 sec. at 288 °C<br />
Push-out force<br />
typ. > 500 N (dep. on coin design and<br />
size)<br />
Table 2: Reliability tests<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 77
RF & Wireless<br />
Figure 10: Thermal via array (left) vs. copper coin (right)<br />
ped. The highest level of precision<br />
can be achieved when the<br />
copper coins are inserted in a<br />
sequential order, coin by coin.<br />
This process can be done fully<br />
automated and the force that is<br />
provided during the coin insertion<br />
can be controlled and monitored<br />
for each individual coin.<br />
How well the press-fitted copper<br />
coins are fastened in the PCB or<br />
the bond strength of the adhesive<br />
bonded copper coins is measured<br />
by the so called push-out test,<br />
a test that has been especially<br />
developed for the copper coin<br />
technique (Figure 11a). This test<br />
is typically done before and after<br />
some thermal stress. It also can<br />
be performed with PCBs at some<br />
elevated temperature to prove the<br />
condition at operating temperature<br />
for example. The quality of<br />
the bonding layer on adhesive<br />
bonded copper coins is checked<br />
in addition with ultra sonic scans<br />
(Figure 11b).<br />
The printed circuit boards have<br />
to pass several extensive reliability<br />
and stress tests before<br />
they are released for customer<br />
applications. In some cases FEM<br />
simulations are supporting this<br />
phase of product development.<br />
Table 2 lists some typical reliability<br />
tests that printed circuit<br />
boards with copper coins must<br />
pass.<br />
Summary<br />
Figure 11: a) Push-out force (left), b) sonic scan (right)<br />
The integration of copper coins<br />
for heat dissipation into the structure<br />
of printed circuit boards is a<br />
proven and reliable technique. It<br />
provides a highly efficient way<br />
to dissipate heat from electronic<br />
components.<br />
Various methods and techniques<br />
have been developed to provide<br />
the circuit designer flexibility<br />
in terms of board design and<br />
choice of materials. The advantage<br />
over thermal via arrays has<br />
been demonstrated.<br />
The method of press-fitted<br />
copper coins is the most attractive<br />
solution for the industry<br />
because the implementation is<br />
very simple and does not require<br />
much effort, the costs are very<br />
reasonable. If larger coins are<br />
needed then some alternative<br />
methods such as adhesive bonded<br />
coins and embedded coins<br />
can be used.<br />
The principle of integrating<br />
coins into the PCB construction<br />
is also suitable for bare die<br />
attachment, providing a much<br />
lower thermal resistance in the<br />
thermal pathway.<br />
All of these techniques are established<br />
methods and are being<br />
already applied in a wide range<br />
of applications. They can be<br />
found in automotive electronics,<br />
industrial electronics, and in telecom<br />
infrastructure as well as in<br />
defence and avionics systems.<br />
Just recently press-fitted copper<br />
coins have been designed into<br />
the rigid section of rigid-flexible<br />
circuit board as well. ◄<br />
Machine-to-Machine Applications with Industry Leading Cellular Engines<br />
Skyworks Solutions, Inc. announced that<br />
its SkyOne Ultra 2.5 and diversity receive<br />
(DRx) modules for mobile applications<br />
have been adopted by some of the world’s<br />
leading machine-to-machine (M2M)<br />
module manufacturers to provide high<br />
performance, high speed 4G LTE capability.<br />
These fully integrated and tested<br />
systems, packaged in extremely small<br />
form factors, enable M2M suppliers including<br />
Fibocom, Sierra Wireless, and Telit<br />
to extend plug and play, high-speed cellular<br />
connectivity across an endless array<br />
of Internet of Things (IoT) products and<br />
applications – in any global region and on<br />
any wireless network.<br />
SkyOne Ultra 2.5 covers over 20 LTE<br />
frequency bands in a complete front-end<br />
solution; inclusive of power amplification,<br />
duplex filtering and antenna switching.<br />
Skyworks’ DRx improves receiver sensitivity<br />
and cell edge performance while<br />
addressing all major downlink carrier<br />
aggregation combinations. This highly<br />
differentiated solution integrates low noise<br />
amplification, receive filtering, and band<br />
switching. By supporting global and regionally<br />
optimized SKUs in the same PCB<br />
footprint, these platforms uniquely enable<br />
cost-effective, high performance architectures<br />
with ultimate flexibility. According<br />
to a recent Cisco VNI report, M2M<br />
will be one of the fastest growing mobile<br />
connection vehicles as global IoT applications<br />
continue to gain traction in consumer<br />
and business environments. Cisco<br />
forecasts that globally, M2M connections<br />
will grow from 780 million in 2016 to 3.3<br />
billion by 2021, at a compounded annual<br />
growth rate of 34 percent. Further, M2M<br />
mobile connections will exceed a quarter<br />
of total devices and connections by 2021,<br />
as devices evolve from 2G to 3G, 4G and<br />
higher technologies.<br />
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78 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Fachbücher für die<br />
Praxis<br />
Dezibel-Praxis<br />
Richtig rechnen mit dB, dBm, dBµ, dBi, dBc und dBHz<br />
Frank Sichla, 17,5 x 25,5 cm, 94 S., 82 Abb., zahlreiche<br />
Tabellen und Diagramme;120 Aufgaben zur Selbstkontrolle, mit<br />
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ISBN 978-88976-056-2, 2007, 12,80 €<br />
Art.-Nr.:118064<br />
Das Dezibel ist in der Nachrichtentechnik zwar fest<br />
etabliert, erscheint aber oft noch geheimnisvoll. Will<br />
man genauer wissen, was dahinter steckt, kann man<br />
zu mathematiklastigen und trockenen Lehrbüchern<br />
greifen. Darin stehen viele Dinge, die man in der Funkpraxis<br />
gar nicht braucht und die eher verwirren. Andererseits<br />
vermisst man gerade die „Spezialitäten“,<br />
denen man schon immer auf den Grund gehen wollte.<br />
Der Autor dieses Buches hat dieses Dilemma<br />
erkannt und bietet daher hier eine frische, leicht<br />
verständliche und mit 120 Aufgaben und Lösungen<br />
überaus praxisgerechte Präsentation des Verhältnismaßes<br />
„dB“ mit all seinen Facetten.<br />
Aus dem Inhalt:<br />
• Umrechnen bei Spannungen und Strömen<br />
• Pegel – Spannung oder Strom verstärken und dämpfen<br />
– Spannungspegel – Rechenregeln der Dezibel-<br />
Welt –Ausgangspunkt db-Angabe – Signalgenerator,<br />
Pegelmesser und Pegelplan<br />
• Umrechnen bei Leistungen<br />
• Leistung verstärken und dämpfen – Leistungspegel –<br />
Leistung und Spannung<br />
• Dezibel-Anwendung bei Hochfrequenzleitungen<br />
• Längen- und Frequenzabhängigkeit der Dämpfung –<br />
Verhältnisse bei Fehlanpassung – Das Schirmungsmaß<br />
• Dezibel-Anwendung bei Antennen<br />
• Gewinn – Öffnungswinkel – Vor/Rück-<br />
Verhältnis – EIRP und ERP – Funkwellen-Ausbreitung<br />
– Leistungsflussdichte – Richtfaktor – Wirkfläche –<br />
Ausbreitungsdämpfung<br />
• Dezibel-Anwendung beim Rauschen von Verstärkern,<br />
Empfängern und Antennen<br />
• Rauschbandbreite – Widerstandsrauschen<br />
und elektronisches Rauschen – Rauschmaß –<br />
Rauschen von Empfängern – Antennenrauschen –<br />
Großsignalverhalten – Rauschtemperatur und<br />
Systemgüte/Gütemaß<br />
• Dezibel-Anwendung bei Oszillatoren und Sendern<br />
• Ober- und Nebenwellen – Rauschen von Oszillatoren<br />
und Sendern – dBc/Hz und CNR<br />
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RF & Wireless<br />
EMV<br />
AXIEM EM Simulation/Verification of a<br />
Cadence Allegro PCB<br />
This application<br />
example outlines<br />
the electromagnetic<br />
(EM) simulation and<br />
verification flow that<br />
exists between Cadence<br />
Allegro printed circuit<br />
board (PCB) design<br />
software and NI AWR<br />
Design Environment,<br />
specifically Microwave<br />
Office circuit design<br />
and AXIEM EM<br />
analysis software, for<br />
a simple PCB design.<br />
The PCB consisted of a<br />
transmission line, two<br />
discontinuities, and<br />
ground via arrays.<br />
Special thanks to Oliver<br />
Werther (oliver@<br />
effictiverfsolutions.com) of<br />
Effective RF Solutions for<br />
his contributions to this<br />
application example<br />
Figure 1: Allegro PCB file<br />
Step-by-step instructions follow<br />
that explain how to first export<br />
a PCB design created within the<br />
Cadence Allegro PCB editor via<br />
an IPC2581 compatible file and<br />
then how to import the IPC2581<br />
file into NI AWR Design Environment<br />
through its PCB import<br />
wizard.<br />
Following the export/import<br />
steps, the creation of an EM<br />
simulation structure is shown<br />
and the tradeoffs between design<br />
complexity and simulation time<br />
are discussed. Lastly, an introduction<br />
to basic EM port configuration<br />
and simulation settings<br />
is provided and a comparison<br />
of the AXIEM EM simulation<br />
against measured results<br />
is shown.<br />
Step 1 - Export an<br />
IPC2581 Compatible<br />
File from Cadence<br />
Allegro<br />
In the Allegro PCB editor, open the<br />
file AWR-Allegro-Demo-1.brd<br />
(Figure 1). Next, verify that<br />
the correct PCB layer stackup<br />
has been entered into the crosssection<br />
editor of Allegro. The<br />
PCB layer information shown in<br />
the cross-section editor will be<br />
exported as part of the IPC2581<br />
file (Figure 2). Now, in Allegro,<br />
select File – Export – IPC<br />
2581… to open the dialog as<br />
shown in Figure 3. Select the<br />
Figure 3: Allegro export editor<br />
dialog box<br />
desired output file name, the<br />
IPC2581 version (IPC2581-B),<br />
and the functional mode (USER-<br />
DEF).<br />
Utilize the layer mapping editor<br />
to select the layers to be<br />
exported. (Note: To streamline<br />
the import and simulation<br />
setup for EM simulations using<br />
AXIEM, the number of layers<br />
should be minimized to contain<br />
only the relevant metal structures.)<br />
Assembly and paste mask<br />
layers should not be exported.<br />
Selecting Export in the IPC2581<br />
dialog exports the specified<br />
layers of the board file into a<br />
IPC2581-B compatible file.<br />
Step 2 - Import the<br />
IPC2581 File Into<br />
NI AWR Design<br />
Environment<br />
Figure 2: Allegro cross-section editor<br />
Invoke from within NI AWR<br />
software the PCB import<br />
wizard that is located in the<br />
wizard section of the project<br />
manager (Figure 4). For this<br />
application example, open<br />
the IPC2581 demo file AWR-<br />
XFL3010_Through.xml and<br />
select the layers to be imported<br />
on the layers tab of the import<br />
wizard (Figure 5).The Nets tab<br />
(Figure 6) provides an option to<br />
import only a subset of selected<br />
80 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
Figure 4: PCB import wizard Figure 5: Layers tab of the import wizard Figure 6: Nets tab of the import wizard<br />
nets of a project. Select the nets<br />
GND and Through.<br />
Step 3 - Ready the PCB<br />
Layout Data for EM<br />
Simulation/Verification<br />
Using the layout editor within<br />
NI AWR Design Environment,<br />
the imported IPC2581-B file can<br />
be reviewed, edited, and prepared<br />
for an EM simulation. It is<br />
a best practice to review each<br />
layer individually and verify for<br />
proper import of all metal and<br />
via structures.<br />
An EM simulation structure can<br />
now be created either by selecting<br />
all of the imported metal<br />
structures or a subsection of the<br />
metal structures. In the layout<br />
editor, select all metal structures<br />
on layer 1 and layer 2, including<br />
all vias, and then select Layout<br />
– Copy to EM Structure.<br />
In the new EM structure dialog<br />
box, convert the layout data into<br />
an EM simulation structure by<br />
selecting the desired EM simulator,<br />
for example, AWR AXIEM<br />
- Async. Set the initialization<br />
options to From StackUp and<br />
select the desired PCB stackup,<br />
in this example SUB1 (Figure 7).<br />
Next Microwave Office and<br />
AXIEM will attempt to assign<br />
ports automatically and provide<br />
an overview list of all<br />
possible port connections that<br />
were detected (Figure 8). For<br />
this example, all ports except<br />
the ports connected to the nets<br />
Through and GND will be disabled<br />
and the port numbers 3<br />
and 4 will be re-labeled to ports<br />
1 and 2, as shown in Figure 9.<br />
Select OK in the EM ports dialog<br />
box to create the EM simulation<br />
structure with the pre-defined<br />
ports 1 and 2. To open the 3D<br />
EM layout view, select the EM<br />
structures in the EM structures<br />
folder in the project manager<br />
and select View 3D EM Layout<br />
(Figure 10). The original Allegro<br />
PCB board file contained four<br />
metal layers, but only layers 1<br />
and 2 have been imported into<br />
NI AWR software. The length<br />
of the via that extend below the<br />
metal of layer 2 provide an indication<br />
that the Allegro layout file<br />
has been successfully imported.<br />
It should be noted that PCB<br />
layer stack information does<br />
not have to be reentered after<br />
the IPC2581-B file is imported,<br />
provided that the cross-section<br />
editor in Allegro contained all<br />
the required PCB stackup data<br />
(thickness of each layer, permittivity,<br />
conductivity).<br />
The renamed EM port labels 1<br />
and 2 are now correctly displayed<br />
in the AXIEM 2D and 3D<br />
views and their properties can<br />
be verified or edited by first<br />
selecting a port in the 2D view,<br />
followed by a right mouse click<br />
(RMB) -> Shape Properties (or<br />
double click on the port). The<br />
port types will be assigned with<br />
the auto property per default.<br />
For this example, the auto property<br />
can be left unchanged since<br />
the EM simulation is set up as<br />
a two-layer board, where layer<br />
2 is a dedicated ground plane.<br />
For EM structures that utilize<br />
more layers, these port properties<br />
must be accurately set to reflect<br />
the correct ground reference of<br />
each port.<br />
Figure 7: New EM structure dialog box<br />
Figure 8: EM ports overview list<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 81
RF & Wireless<br />
Figure 9: All ports except the ones connected to Through and<br />
GND are disabled. Ports 3 and 4 are relabelled to 1 and 2<br />
To generate the mesh for this<br />
EM structure, first specify the<br />
frequency range for the EM<br />
simulation. Set the frequency<br />
range to 1...6001 MHz with<br />
100 MHz steps under the<br />
options sVetting of the EM<br />
Figure 10: 3D EM layout view<br />
structure in the project manager<br />
(Figure 11). Select Mesh from<br />
the project manager (RMB on<br />
the desired EM structure), as<br />
shown in Figure 12. This will<br />
produce the result shown in<br />
Figure 13.<br />
Mesh Complexity and<br />
EM Simulation Run<br />
Time<br />
The meshed structure (Figure 13)<br />
can now be simulated but it will<br />
require a significant amount of<br />
memory and lengthy run times.<br />
While Cadence Allegro provides<br />
an elegant method to place via<br />
arrays around metal structures,<br />
traces, and transmission lines<br />
to improve shielding between<br />
nets and traces, this approach is<br />
not friendly to EM simulation/<br />
verification.<br />
Vias are represented as circular<br />
tubes inside of EDA layout software.<br />
This representation can<br />
present unnecessarily long simulation<br />
run time for EM analysis<br />
tools. Thus, the defacto approach<br />
for EM software is to approximate<br />
a via with a polygon.<br />
The number and shape of the vias<br />
in the design could be reduced<br />
manually, a better approach is<br />
to invoke “rules” to simplify the<br />
layout and speed up the simulation<br />
without sacrificing accuracy.<br />
Step 4 - Using Import<br />
Rules to Simplify EM<br />
Structures<br />
The PCB import wizard that was<br />
used to import the IPC2581-<br />
compatible Allegro layout file<br />
automatically creates a schematic<br />
that contains a STACKUP<br />
option element (Figure 14) with<br />
the PCB properties contained<br />
within the Cadence Allegro<br />
cross-section editor.<br />
The dielectric layer tab shows<br />
the thickness and material definition<br />
of each layer, while the<br />
Materials Defs lists the detailed<br />
material properties that are used<br />
in this design.<br />
The rules tab enables the user to<br />
specify additional rules that can<br />
be applied when the layout is<br />
copied to an EM structure within<br />
the NI AWR Design Environment<br />
platform. A few example<br />
rules are shown below to provide<br />
a quick-reference starting point<br />
for simplifying the EM structure.<br />
RESHAPE_CIRCLE_DIVS<br />
<br />
The RESHAPE_CIRCLE_DIVS<br />
setting specifies the <br />
to be used to approximate<br />
all circles, either on a particular<br />
layer or all layers. For the rule<br />
RESHAPE_CIRCLE_DIVS = 4,<br />
Figure 11: Options setting of the EM<br />
structure in the project manager<br />
Figure 12: Project manager showing mesh<br />
selection<br />
Figure 13: Mesh of the EM structure in<br />
AXIEM<br />
82 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
RF & Wireless<br />
via(s) will be approximate with<br />
a square.<br />
RESHAPE_CIRCULAR_<br />
ARCS_DIVS <br />
The rule RESHAPE_CIRCLE_<br />
ARCS_DIVS = 8 will specify<br />
the number of divisions for each<br />
360-degree circle.<br />
MERGE_VIA_RADIUS_<br />
MULT <br />
The MERGE_VIA_RADIUS_<br />
MULT can be used to merge all<br />
via into a solid metal connection<br />
(for instance, a metal “wall’),<br />
which significantly reduces the<br />
complexity of the EM structure.<br />
The use of rules (Figure 15)<br />
significantly reduced the complexity<br />
of the EM structure, as<br />
shown in the meshed layout view<br />
in Figure 16.<br />
Figure 14: Cadence layout file – STACKUP option element revealing board properties<br />
Step 5 - Simulation<br />
Versus Measured Data<br />
For this instance of the design,<br />
the EM simulation was finished<br />
in just a few minutes on a<br />
standard OTS Windows-based<br />
PC, since all ground vias were<br />
replaced by solid ground metal<br />
shapes.<br />
The EM simulation results were<br />
then compared against network<br />
analyzer measurements<br />
and simulation results versus<br />
measured data correlation are<br />
revealed in Figure 17.<br />
Figure 15: STACKUP options element in Allegro<br />
Conclusion<br />
This application example has<br />
presented a step-by-step method<br />
for using the EM simulation<br />
and verification flow between<br />
Cadence Allegro and NI AWR<br />
Design Environment to design a<br />
simple PCB, inclusive of a transmission<br />
line, two discontinuities,<br />
and ground via arrays. The creation<br />
of an EM simulation structure<br />
has been illustrated, as well<br />
as the tradeoffs between design<br />
complexity and simulation time.<br />
An introduction to basic EM<br />
port configuration and simulation<br />
settings has been provided<br />
and a comparison of the AXIEM<br />
EM simulation against measured<br />
results has been shown. ◄<br />
Figure 16: Meshed graph of the EM structure<br />
Figure 17: AXIEM EM simulation results versus network analyzer<br />
measurements<br />
hf-praxis 1/<strong>2018</strong> 83
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448 Rev U<br />
9/13/17 10:56 AM
RF & Wireless/Impressum<br />
Signal Demodulation, Vector Signal Analysis,<br />
I/Q Analysis added to FieldFox Analyzer<br />
Keysight Technologies, Inc.<br />
announced new enhancements<br />
for its FieldFox handheld RF<br />
and microwave analyzers. Field-<br />
Fox analyzers now connect to<br />
Keysight’s 89600 VSA software,<br />
the industry’s leading toolset for<br />
signal demodulation and vector<br />
signal analysis.<br />
Some Highlights:<br />
• Keysight’s new 89600 VSA<br />
software link enables design<br />
and troubleshooting of APCO-<br />
25 and TETRA devices for<br />
public safety radio<br />
• Keysight’s portable I/Q capture<br />
and analysis solution is<br />
ideal for field installation and<br />
maintenance; interference<br />
identification and analysis;<br />
and signal demodulation<br />
• Keysight’s FieldFox provides<br />
multiple instruments in one<br />
integrated, lightweight unit<br />
The FieldFox to 89600 VSA link<br />
provides a powerful combination<br />
of hardware and software<br />
for design and troubleshooting<br />
of devices using signal formats,<br />
including:<br />
• APCO-25 and TETRA for<br />
public safety radio<br />
• IEEE 802.11p for wireless<br />
vehicular communications<br />
• Low-power wide area networks<br />
and other formats for<br />
the internet of things (IoT)<br />
• Cellular communications<br />
including LTE, WCDMA<br />
and GSM<br />
“With increased spectral density<br />
and complex signal waveforms,<br />
engineers can find it challenging<br />
to identify and understand<br />
unique signal characteristics”,<br />
said Dan Dunn, vice president<br />
and general manager, Aerospace,<br />
Defense and Government<br />
Solutions. “Option 351 provides<br />
a new I/Q analyzer mode for<br />
FieldFox, a portable I/Q capture<br />
and analysis solution ideal for<br />
field-based communication systems<br />
applications; interference<br />
identification and analysis; and<br />
signal demodulation.”<br />
The FieldFox I/Q analyzer<br />
provides frequency and time<br />
domain measurements and customizable<br />
multi-domain display<br />
views. Users can capture and<br />
analyze I/Q data directly on the<br />
instrument, or capture and save<br />
the data for post analysis using<br />
Keysight’s 89600 VSA software,<br />
MATLAB, Python Toolkit or<br />
other third-party demodulation<br />
software.<br />
FieldFox’s I/Q analyzer mode<br />
also enables verification of baseband<br />
subsystems and final signal<br />
chain integration, as well as<br />
troubleshooting of signal quality<br />
degradation due to hardware and<br />
software issues. Users can gain<br />
further insight into RF signal<br />
environments by regenerating<br />
and playing back I/Q capture<br />
data using a vector signal generator.<br />
Furthermore, engineers can<br />
apply environmental fading profiles<br />
to I/Q data using a vector<br />
signal generator to determine<br />
the performance of a receiver.<br />
FieldFox I/Q analyzer allows<br />
users to capture up to 10 MHz<br />
of flatness- and phase-corrected<br />
I/Q data, and measure magnitude<br />
spectrum (frequency domain)<br />
and RF envelope as well as I/Q<br />
waveform (time domain). With<br />
FieldFox, users can customize up<br />
to four simultaneous and multidomain<br />
measurement views, and<br />
enhance performance with features<br />
such as amplitude and IF<br />
alignment before capture. Field-<br />
Fox saves I/Q capture data file<br />
types including comma separated<br />
values (CSV), text (TXT), SDF<br />
(compatible with 89600 VSA<br />
software) and MATLAB (MAT).<br />
“Combining the new 89600<br />
VSA software and I/Q recording<br />
capabilities with real-time spectrum<br />
analysis makes FieldFox an<br />
ideal portable solution for engineers<br />
and technicians to analyze,<br />
understand and detect signals in<br />
any environment”, Dunn added.<br />
■ Keysight Technologies<br />
www.keysight.com<br />
hf-Praxis<br />
ISSN 1614-743X<br />
Fachzeitschrift für HFund<br />
Mikrowellentechnik<br />
• Herausgeber und Verlag:<br />
beam-Verlag<br />
Krummbogen 14<br />
35039 Marburg<br />
Tel.: 06421/9614-0<br />
Fax: 06421/9614-23<br />
info@beam-verlag.de<br />
www.beam-verlag.de<br />
• Redaktion:<br />
Dipl.-Ing. Reinhard Birchel<br />
(RB)<br />
Ing. Frank Sichla (FS)<br />
redaktion@beam-verlag.de<br />
• Anzeigen:<br />
Myrjam Weide<br />
Tel.: +49-6421/9614-16<br />
m.weide@beam-verlag.de<br />
• Erscheinungsweise:<br />
monatlich<br />
• Satz und Reproduktionen:<br />
beam-Verlag<br />
• Druck & Auslieferung:<br />
Brühlsche<br />
Universitätsdruckerei<br />
Der beam-Verlag übernimmt<br />
trotz sorgsamer Prüfung der<br />
Texte durch die Redaktion<br />
keine Haftung für deren inhaltliche<br />
Richtigkeit.<br />
Handels- und Gebrauchsnamen,<br />
sowie Warenbezeichnungen<br />
und dergleichen<br />
werden in der Zeitschrift ohne<br />
Kennzeichnungen verwendet.<br />
Dies berechtigt nicht zu der<br />
Annahme, dass diese Namen<br />
im Sinne der Warenzeichenund<br />
Markenschutzgesetzgebung<br />
als frei zu betrachten<br />
sind und von jedermann ohne<br />
Kennzeichnung verwendet<br />
werden dürfen.<br />
86 hf-praxis 1/<strong>2018</strong>
Anleitung zur Handhabung der Schnellsteckverbindungen (“Push-On”) der Serien N,<br />
TNC und 7/16. Sie koppeln in Sekunden an die Standardbuchse des gleichen Typs.<br />
1. Verwandeln Sie ihr Standard-Kabel mit<br />
N-Stecker in ein “Push-On”-Kabel mit<br />
Hilfe des “Push-On”-Adapters.<br />
2. Fassen Sie den Adapter fest am Rändel<br />
der Schiebemutter an.<br />
3. Setzen Sie den Adapter auf die Buchse<br />
des Gegenstücks auf und bewegen Sie die<br />
Schiebemutter ganz nach vorne. Die Feststellmutter<br />
muss dabei gelöst sein.<br />
4.Lassen Sie die Schiebemutter zurückrutschen,<br />
sie verriegelt dann automatisch. Die Verbindung<br />
ist hergestellt, in Sekunden und sicher, und die<br />
Verbindung ist komplett verriegelt.<br />
5. Zum Lösen der Verbindung bewegen Sie die<br />
Schiebemutter nach vorne. Um zu verhindern,<br />
dass die Mutter wieder zurückrutscht, setzen Sie<br />
Ihre Finger dabei auf der Feststellmutter auf.<br />
6. Sichergestellt durch Ihre Finger auf der<br />
Feststellmutter kann die Schiebemutter nicht<br />
zurückrutschen, und Sie können den Schnellstecker<br />
jetzt wieder abziehen.<br />
Anleitung zur Handhabung der Schnellsteckverbindungen (“Push-On”) SMA male und SMA female.<br />
Diese Schnellsteckverbindungen können mit jedem standardmäßigen SMA verbunden werden.<br />
1. Verwandeln Sie ihr Standard-Kabel mit<br />
SMA Stecker in ein “Push-On”-Stecker-Kabel<br />
durch Aufschrauben des “Push-On-m”-Adapters.<br />
2. Aus Ihrem Standard-Kabel ist jetzt ein<br />
SMA-Stecker-Schnellverbindungs-Kabel<br />
geworden.<br />
3. Stecken Sie den SMA Schnellstecker auf<br />
die standardmäßige SMA Buchse des Gegenstücks<br />
auf. Die Verbindung ist in Sekunden<br />
hergestellt.<br />
4. Um die Verbindung zu lösen, ziehen Sie<br />
den Schnellstecker einfach ab.<br />
Unsere Kontaktdaten:<br />
www.spectrum-et.com<br />
Email: sales@spectrum-et.com<br />
Tel.: +49-89-3548-040<br />
Fax: +49-89-3548-0490<br />
1. Verwandeln Sie ihr Standard-Kabel mit<br />
SMA Stecker in ein “Push-On”-Buchse-<br />
Kabel durch Aufschrauben des “Push-Onf<br />
”-Adapters.<br />
2. Aus Ihrem Standard-Kabel ist jetzt ein<br />
SMA-Buchse-Schnellverbindungs-Kabel<br />
geworden.<br />
3. Stecken Sie die SMA Schnellverbindungs-Buchse<br />
auf den standardmäßigen SMA<br />
Stecker des Gegenstücks auf. Die Verbindung<br />
ist in Sekunden hergestellt.<br />
4. Um die Verbindung zu lösen, ziehen Sie<br />
die Schnellverbindungs-Buchse einfach<br />
ab.
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und 2-20 GHz oder ein beliebiger Micro Lambda Oszillator oder Synthesizer für<br />
den Laboreinsatz.<br />
Durchstimmbare Filter von 500 MHz bis 50 GHz der MLBFSerie Standardmodell<br />
als Bandpass von 0,4-50 GHz mit 4,6 und 7 stufigen Filtern oder Bandsperre<br />
von 0,5-20 GHz mit 10, 12, 14 und 16 stufigen Filtern erhältlich.<br />
Die Einstellungen können entweder über Drehknopf, Tastatur, USB oder Ethernet<br />
vorgenommen werden.<br />
Für den sofortigen Einsatz benötigtes Zubehör, inkl. Software wird mitgeliefert!<br />
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MLSP-series<br />
Synthesizers<br />
600 MHz to 20 GHZ<br />
MLSW-series<br />
Synthesizers<br />
600 MHz to 16 GHz<br />
MLTO-series<br />
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Oscillators<br />
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Surface Mount<br />
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