Weihnachtsgruß der Familie Fauser 2017

pischka

Liebe Verwandte, liebe Freunde, liebe Bekannte, liebe Geschäftsfreunde, das zu Ende gehende Jahr war für uns ereignisreich: Wir haben unser Haus verkauft und wollten eigentlich schon vor Jahresschluss in unserer neuen Wohnung in Göppingen eingezogen sein. Nun wird es vermutlich Ende Januar 2018. Mit dem vorliegenden kleinen Weihnachtslexikon grüßen wir ganz herzlich zu den bevorstehenden Festtagen, wünschen frohe Weihnachten und ein von Gott gesegnetes neues Jahr. Wir schätzen unsere Beziehung sehr! Friedrich & Dorothee Fauser Weihnachten 2017

...widmen Euch die Fausers


Das

Weihnachts-

Lexikon

von A bis

d

Weihnachten – das gute alte Fest. Aber vieles ist nur noch

eine ferne Erinnerung an vergangene Tage. Man sagt heute Xmas,

das ist kürzer und spart Zeit in dem so schnellen Getriebe. Es

klingt vielleicht auch moderner, will man sich doch von verstaubten

Dingen verabschieden.

Auf diesem Weg sind vielleicht einige wertvolle Inhalte in Vergessenheit

geraten. Dieses kleine „Weihnachts-Lexikon“ wird einige

Begriffe in Erinnerung rufen, und wie es die Art eines Lexikons

ist, auch entsprechend erklären. So werden alte Begriffe in

ein neues Licht gestellt und Sie bekommen einige Gründe mehr,

ein frohes Weihnachtsfest zu feiern.

Die Abkürzung “X“ steht übrigens für Christus und kommt aus

dem englischen “Christmas“, das Wort für Weihnachten.

Da ist noch gut ersichtlich, dass es dabei um Jesus Christus geht.

ISBN 978-3944764-15-3

© 2017 Agentur PJI UG, Grabenweg 20, 73099 Adelberg

Tel. 07166-91930 • info@agentur-pji.com • http://shop.agentur-pji.com

Text: Peter Ischka • Infoquellen: u. a. Wikipedia • Fotos: Agentur PJI,

Wikipedia, zentilia/123RF, tomertu/123RF, nexusplexus/123RF,

ziggysofi/123RF, maximkabb/123RF

Screenshots aus dem Film: Das Leben Jesu Christi – Der Film

Zitate aus der Bibel wurden frei wiedergegeben.


Liebe Verwandte, liebe Freunde,

liebe Bekannte, liebe Geschäftsfreunde,

das zu Ende gehende Jahr war für uns

ereignisreich: Wir haben unser Haus verkauft

und wollten eigentlich schon vor

Jahresschluss in unserer neuen Wohnung

in Göppingen eingezogen sein. Nun wird es

vermutlich Ende Januar 2018. Mit dem vorliegenden

kleinen Weihnachtslexikon grüßen

wir ganz herzlich zu den bevorstehenden

Festtagen, wünschen frohe Weihnachten

und ein von Gott gesegnetes neues Jahr.

Wir schätzen unsere Beziehung sehr!

Friedrich & Dorothee Fauser

Weihnachten 2017


Anfang | Am Anfang, noch vor dem

Universum, war der Logos, das Wort

– die DNA allen Seins. Und Logos war

bei Gott, und Logos war Gott. Alles ist

dadurch geworden; nichts von dem, was

existiert, wurde ohne dieses Wort. In ihm

war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das

Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis konnte es nicht erfassen.

Das Wort wurde in Bethlehem Mensch und lebte unter uns.

Und zwar in der Herrlichkeit, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn

gibt, voll Gnade und Wahrheit. [Johannes 1,1–2.14]

Durch dieses Wort der Wahrheit, der rettenden Botschaft von Jesus,

hat Gott neues Leben geschenkt. Das ist der Anfang seiner neuen

Schöpfung – in jedem, der das empfängt. [Jakobus 1,18]

Bethlehem | hebräisch: תיב ‏,םחל Beth

Lechem, arabisch: محل تيب Bait Lahm.

Stadt im Westjordanland mit heute über

30 000 Einwohnern. 1934 waren von den

6800 Einwohnern 5600 Christen, also

80 %; heute sind es nur noch um die 2 %.

Der Name setzt sich zusammen aus den hebräischen Wörtern beth

– „Haus“ und lechem – „Brot“, also „Haus des Brotes“. „Ich bin das

lebendige Brot aus dem Himmel“, sagt Jesus. [Johannes 6,51]

Aus Bethlehem stammt König David; von hier sollte laut der Prophezeiung

von Micha [5,1] auch der Messias als „Sohn“ Davids zur

Welt kommen. Jesus Christus wurde in Bethlehem geboren. An dem

vermuteten Geburtsort steht seit dem Jahr 333 die Geburtskirche,

seit 2012 UNESCO-Weltkulturerbe.

Christkind | volkstümliche Bezeichnung für den neugeborenen Jesus,

dessen Geburt am Weihnachtsfest gefeiert wird. Kindern erzählt

man, das Christkind bringe die Geschenke. Auf Christkindlesmärk-

Bethlehem um 1890


ten häufig dargestellt als blondgelocktes

Kindlein mit Flügeln.

Im Mittelalter wurden die Kinder am Nikolaustag

(6. Dezember) beschenkt. Protestanten

lehnten die römisch-katholische

Heiligenverehrung ab – also auch den heiligen

Nikolaus. Martin Luther dürfte den Nikolaus durch den „Heiligen

Christ“ ersetzt und die Beschenkung auf Weihnachten verlegt haben.

„Ich verkündige euch große Freude: Euch ist heute der angekündigte

Retter geboren, Christus, die oberste Autorität. Ihr werdet ein Kind

finden, in Windeln in einer Krippe liegend.“ [Lukas 2,10–12]

Demut | von Martin Luther gebraucht zur Übersetzung des altgriechischen

ταπεινοφροσύνη tapeinophrosýn und des lateinischen humilitas

(niedrig). Im christlichen Kontext bezeichnet Demut die Haltung des Geschöpfes

zum Schöpfer analog dem Verhältnis eines Bürgers zum König.

Demut ist die Tugend, sich an dem Herrn Jesus Christus zu messen (statt

an anderen Menschen) und die eigene Berufung zu erkennen, ohne dabei

überheblich zu sein. Für einen Gläubigen bedeutet Demut, in völliger

Abhängigkeit von seinem Herrn und König Jesus Christus zu leben in

dem Bewusstsein, welche Berufung und Autorität damit verbunden ist.

Jesus sagte: „Alles ist mir übergeben von meinem Vater. … Nehmt

auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und

von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“

[Matthäus 11,27–29]

Engel | (lat. angelus, altgriechisch ἄγγελος

ángelos, hebr. ךאלמ mal’ach – „Bote“)

sind Geistwesen, die von Gott erschaffen

und ihm unterstellt sind. Engel hatten im

Christentum von jeher Bedeutung, jedenfalls

in der lateinischen und den orthodoxen Kirchen; die protestantischen

Kirchen sind, was Engel angeht, zurückhaltend.

Rembrandt: Engel & Josef Nürnberger Christkindlesmarkt


Rund um die Geburt Jesu kam es zu einem verdichteten Engelaufkommen.

Ein Engel erklärte: „Josef, du Nachkomme Davids, zögere

nicht, Maria zu heiraten! Denn das Kind, das sie erwartet, ist vom

Heiligen Geist.“ [Matthäus 1,20] Auch dieser bekannte Spruch ist „engelisch“:

„Sei gegrüßt, Maria! Der Herr ist mit dir! Er hat dich unter

allen Frauen auserwählt.“ [Lukas 1,28] Die Hirten wurden von einem

Engel beruhigt: „Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch die Nachricht:

Heute wurde der versprochene Retter geboren!“ Unzählige Engel

umgaben die Hirten. [Lukas 2,13]

Gläubige Menschen erleben auch heute Begegnungen mit Engeln, die

ähnlich auftreten wie hier beschrieben – um Gottes Absichten anzukündigen,

um zu warnen und um vor Gefahr zu schützen.

Friede | vom althochdeutschen fridu –

„Schonung“ oder „Freundschaft“. Definiert

einen Zustand der Ruhe, die Abwesenheit

von Krieg. Ist die Frucht von Friedfertigkeit.

Der hebräische Gruß Schalom ‏[םולש]‏ bedeutet

„Frieden“, aber auch Unversehrtheit,

Heil, Gesundheit, wohlbehalten sein, Sicherheit, Ruhe und Frieden.

Politisch beschreibt Friede den Zustand, wenn Konflikte zwischen

Menschen, Gruppen und Staaten gewaltlos und in rechtlich festgelegten

Normen ausgetragen werden.

Weihnachten gilt als das Friedensfest. Jesus Christus, der verheißene

Friedefürst [Jesaja 9,5], hat die Feindschaft zwischen Gott und Mensch

beendet, indem er die Folge der Sünde stellvertretend auf sich nahm

durch den Tod am Kreuz. Dieser Friede wird Wirklichkeit für alle,

die sich als Sünder erkennen und Jesus Christus als Retter annehmen.

„Wer mich liebt“, sagt Jesus, „der nimmt meine Worte ernst. Der

Beistand, der Heilige Geist, der wird euch diese Worte voll entfalten.

Meinen Frieden gebe ich euch; das ist ein Friede, den die Welt euch

nicht bieten kann.“ [Johannes 14,24–27]

Grafiti in Bethlehem


Gnade | ist eine wohlwollende, freiwillige, unverdiente Zuwendung.

Die Erlösung durch Jesus wird uns zugeeignet durch Gottes

Gnade (griechisch charis [χάρις]) – sie ist unbezahlbar und deshalb

unverkäuflich und gratis.

In der Rechtsprechung ist Begnadigung, wenn eine rechtskräftig verhängte

Strafe ganz oder teilweise aufgehoben wird durch eine höhere

Autorität, z. B. durch einen Staatspräsidenten.

Das Gesetz wurde durch Mose gegeben; Gnade und Wahrheit kamen

durch Jesus Christus. [Johannes 1,17] Denn aus Gnade seid ihr gerettet

durch Glauben, und das nicht aus euch, es ist die Gabe Gottes als

der höheren Instanz; ihr habt es nicht erworben mit euren eigenen

Bemühungen. Niemand kann sich etwas darauf einbilden! [Epheser 2,8]

Himmel | Für die einen ist das lediglich

das Blaue über uns, für andere der spirituelle,

übernatürliche Bereich, der uns umgibt.

Eine Sphäre, die anders als die empirische

Wirklichkeit übernatürliche Realitäten

beherbergt, die die natürliche Wahrnehmung

übersteigen. Es ist der Ort, wo sich das Leben nach dem

Tod ereignet; hier ist Gott zu Hause. Jesus sagt mit ganzer Bestimmtheit:

Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er diese

Dimension des Himmels nicht sehen. Was aus Fleisch geboren ist, ist

Fleisch; was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. [Johannes 3,3.6]

So viele Jesus aufnahmen und damit an die Autorität seines Namens

glauben, die werden in den Himmel hineingeboren und erhalten das

Recht, Kinder Gottes zu werden. [Johannes 1,12]

Irrtum | Göttliche Dinge mit der Vernunft zu ergründen, das führt

allzu oft zu Irrtum. In der Aufklärung versuchte man, die menschliche

Vernunft zum Maß aller Dinge zu machen. Das ist, als wollte

man mit einem Millimeter-Maß Kilometerentfernungen messen; aber

Geistliches muss geistlich beurteilt werden! Jesus erklärt: Wenn der


Geist der Wahrheit gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit

leiten, und das Kommende wird er euch verkündigen. [Johannes

16,13] Das ist nach seiner Auferstehung tatsächlich geschehen; seit

Pfingsten steht der Heilige Geist als Entschlüssler der Wahrheit zur

Verfügung. Es empfiehlt sich, die Bibel, das Wort Gottes, mit seiner

Hilfe zu lesen. Das führt zu erstaunlichen Erfahrungen: Martin

Luther z. B. hat einen Vers über die Rechtfertigung aus Gnade entschlüsselt

– und das hat die Kirche revolutioniert.

Jungfrauengeburt | bezeichnet die

Empfängnis Jesu vom Heiligen Geist und

seine Geburt durch die Jungfrau Maria; die

Evangelien berichten von diesem Wunder

Gottes. – Seit dem 2. Jh. fester Bestandteil

des Apostolischen Glaubensbekenntnisses.

Maria, verlobt mit Josef, wurde schwanger, bevor sie Sex miteinander

hatten. Josef überlegte, sie heimlich zu entlassen. In einem Traum

empfahl ihm aber ein Engel, Maria zu heiraten und sich nicht um die

gesellschaftlichen Folgen zu sorgen. Er erklärte, Marias Sohn sei

vom Heiligen Geist gezeugt. Er solle ihm den Namen Jesus geben

und Jesus werde sein Volk von seinen Sünden retten; damit werde

sich erfüllen, was 700 Jahre zuvor vom Propheten Jesaja angekündigt

wurde. [Jesaja 7,14] Josef tat, wie es ihm der Engel geraten hatte,

heiratete Maria, hatte aber keinen Sex mit ihr, bis sie einen Sohn geboren

hatte; dem gab er den Namen Jesus. [Matthäus 1,18–25]

„Heutige Christen haben es mit diesem Detail besonders schwer.

Eine übernatürliche Empfängnis und eine Jungfrauengeburt passen

schlecht in unser Weltbild. Auch die gegenwärtige Theologie hat

Schwierigkeiten.“ (Evangelischer Erwachsenenkatechismus, 4. überarbeitete

Aufl. 1982, S. 389, gekürzt und Hervorhebung hinzugefügt)

– Weltbilder ändern sich, aber wenn es um die Geburt des Sohnes

Gottes geht, ist es doch nur logisch, dass Gott der Vater sein muss.


König der Könige | Großkönig (griechisch: [ὁ μέγας βασιλεύς]

ho megas basileus). Das ist vor allem die Bezeichnung für Christus,

den Gott von den Toten auferweckt und gesetzt hat über jede Gewalt

und Macht und Kraft und Herrschaft und

jeden Namen, der nicht nur in dieser Zeit,

sondern auch in Zukunft genannt werden

wird. Er ist die souveräne Autorität, das

Haupt über der Gemeinde, die sein lebendiger

Organismus ist. [Epheser 1,19–23]

Die weisen Magier aus dem Osten fragten in Jerusalem nach dem

König, der gerade geboren worden sei, denn sie hatten seinen Stern

gesehen. Als aber der amtierende König Herodes das hörte, wurde er

bestürzt und ganz Jerusalem mit ihm. … Herodes war extrem verärgert

und ordnete an, alle Jungen zu töten. [Matthäus 2,2–3.18]

Jesus predigte das Evangelium vom Königreich Gottes und heilte jede

Krankheit und jedes Gebrechen. [Matthäus 4,23] Nach seiner Auferstehung

zeigte er sich vierzig Tage hindurch seinen Jüngern und erklärte

ihnen die Bedeutung des Königreiches Gottes. [Apostelgeschichte 1,3]

Daher beten Christen im Vaterunser auch: „Dein Reich komme“ – so

wird alles in Beziehung zu dem König der Könige gebracht.

Liebe | [ἀγάπη] agape, unterscheidet sich von dem griechischen Wort

[Ἔρως] éros, das ebenfalls mit „Liebe“ übersetzt wird. Durch die

Geburt von Jesus offenbarte der Vater seine Liebe, die unser menschliches

Liebesempfinden unermesslich übersteigt.

Denn so sehr hat Gott die Menschen dieser Welt geliebt, dass er seinen

– an Weihnachten geborenen – Sohn

gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht

verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

[Johannes 3,16] Größere Liebe hat niemand

als die, dass er sein Leben hingibt für seine

Freunde. [Johannes 15,13] (siehe Opfer)

Jesus als Pantokrator


Messias | (hebräisch חישמ Maschiach, griechisch

Christós) bedeutet „Gesalbter“. Vor allem gebraucht

als Bezeichnung für den rechtmäßigen, von Gott eingesetzten

König der Juden.

Christen glauben, dass alttestamentliche Prophezeiungen

sich in Jesus von Nazareth erfüllt haben. Im christlichen

Verständnis ist Jesus, der Messias, nicht nur der König

der Juden, sondern der Erlöser der ganzen Menschheit.

Israels Propheten kündigten eine endzeitliche Rettergestalt an, deren

Kommen alles verändern werde. Dieser Heilsbringer sollte eine radikale

Wende zum shalom (Frieden, Heil, Wohl für alle) bringen – nicht

vorübergehend, befristet und bis auf Widerruf, sondern für ewig.

Die Bezeichnung Messias, der Titel „der Gesalbte“ wurde zum Beinamen

Jesu und hat deshalb in der Wahrnehmung an Bedeutung verloren.

Jesus war für Juden ein Ärgernis, vor allem durch die Kreuzigung

[1. Korinther 1,23]. Auch für Christen steht die letzte Erfüllung der messianischen

Hoffnung noch aus; sie geschieht, wenn Jesus, der „aufgefahren

[ist] in den Himmel und sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen

Vaters, von dort [kommt], zu richten die Lebenden und die Toten“.

Namen | Im hebräischen Denken haben Namen eine tiefe Bedeutung,

sagen etwas aus über die Persönlichkeit und den Charakter; sie

verleihen auch Autorität.

Jesus (altgriechisch Ἰησοῦς Χριστός, Iēsous

Christos, [iɛːˈsuːs kʰrisˈtos] ist die griechische

Form des hebräisch-aramäischen Vornamens

Jeschua oder Jeschu, beides Kurzformen von

Jehoschua – „Jahwe, unsere Errettung“.

Die ersten Christen haben Kranke geheilt und mussten sich vor Gericht

dafür verantworten: „In welcher Kraft oder in welchem Namen

habt ihr dies getan?“ – „Im Namen Jesu, des Christus, den ihr gekreuzigt

habt, den Gott auferweckt hat! Kein anderer Name unter dem

Isenheimer Altar: Der auferstandene Messias


Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.“

[Apostelgeschichte 4,7.10.12]

Darum hat Gott Jesus auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen,

der über jeden Namen ist. Jeder wird vor Jesus seine Knie

beugen und jeder wird bekennen, dass Jesus Christus Herr ist, die allmächtige

Autorität. [Philipper 2,9–11]

Opfer | ist die Darbringung von Gaben

an eine dem Menschen übergeordnete

metaphysische Macht. Zu einem Opfer

gehört unbedingt ein Ritual.

Durch Jesus Christus wird jedes bisherige

religiöse Opfer entkräftet. Denn Gott

selbst hat sich durch seine Menschwerdung im Kreuzestod Jesu als

letztes und endgültiges Opfer dargebracht. Dieses ranghöchste Opfer

stellt alle anderen in den Schatten und macht sie hinfällig. Eine

Wende in der Religionsgeschichte: Nicht mehr der Mensch opfert,

sondern Gott gibt sich selber hin, aus Liebe zu den Menschen.

Jesus wurde geboren, um dieses endgültige Opfer zu bringen: „Siehe,

das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ [Johannes

1,29] Nicht wie die Hohenpriester ein immer wiederkehrendes Opfer

für das Volk darbringen – nein: Als Jesus Christus am Kreuz für unsere

Schuld starb, hat er ein Opfer dargebracht, das ein für alle Mal gilt.

[Hebräer 7,27]

Prophezeiung | eine Botschaft, inspiriert

von Gott, übermittelt durch Propheten.

Dieser Ausdruck stammt vom griechischen

propheteía – „für jemanden sprechen“

(griechisch φηµί phēmí „ich spreche“; pro

– „für, heraus, anstelle“). Auch: Verheißung, Weissagung.

Als Jesus geboren wurde, begann die Erfüllung von über 300 Prophezeiungen

des Alten Testaments. Die Vorhersagen sprachen vom

Rembrandt. Prophet Jeremia Rembrandt: Kreuzigung


Zeitpunkt seiner Geburt nach der Besatzung Israels durch die Römer;

Bethlehem wurde als Geburtsort angekündigt; dazu der Hinweis,

dass er von einer Jungfrau geboren werde. Diese Prophezeiungen

fand man in den jahrtausendealten Schriftrollen in den Höhlen

von Qumran am Toten Meer.

Quellwasser | Inbegriff für erfrischendes

Trinkwasser, „natürlich rein“. Aber

jeder, der davon trinkt, wird wieder durstig.

Jesus sagt: Wenn du die Gabe Gottes kennen

würdest, würdest du bitten: Gib mir

zu trinken!, und es würde dir lebendiges

Wasser gegeben. [Johannes 4,10]

„Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde“,

so Jesus weiter, „den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern es wird

ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt. [4,13–14]

Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich gebe

dem Dürstenden aus der Quelle des Lebens umsonst.“ [Offenbarung 21,6]

Retter | Lebensretter werden in der Regel als Helden und Vorbilder

gefeiert. „Heute ist für euch in der Stadt Davids der versprochene

Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr.“ [Lukas 2,11] An

Weihnachten feiern wir die Geburt des Retters all der Menschen, die

sich retten lassen. Nach der ersten Predigt von Petrus gingen den Hörern

die Worte zu Herzen. „Was sollen wir tun?“, wollten sie wissen.

„Kehrt um von euren Sünden! Lasst euch erretten vor dem Gericht Gottes,

das diese verdorbene Generation erwartet …“ [Apostelgeschichte 2,40]

Daher kann er die auch völlig retten, die sich durch ihn Gott nahen,

weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden. [Hebräer 7,25]

Sohn Gottes | Wenn Jesus der Sohn Gottes ist, dann muss Gott

sein Vater sein und nicht Josef. Daher ist die Jungfrauengeburt einfach

nur logisch, auch wenn sie nicht einfach zu begreifen ist.


An einem Wochenende erklärte Jesus in seiner Heimatstadt eine

Stelle aus dem Propheten Jesaja, und alle staunten über diese

Worte der Gnade; aber sie fragten sich auch ungläubig: „Ist das nicht

der Sohn von Josef? Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt

nicht seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus und Josef und

Simon und Judas?“ [Lukas 4,22; Matthäus 13,55]

Jesus klammerte sich nicht daran, dass er Gott gleich war. Er nahm

Knechtsgestalt an, wurde den Menschen gleich, wurde sogar gehorsam

bis zum Tod am Kreuz. [Philipper 2,5–8]

Er musste ganz Mensch sein, damit er das Opfer überhaupt an unserer

Stelle erbringen konnte – so als hätten wir es erbracht.

Trotzdem hat Petrus erkannt: Du bist der Christus, der Sohn des

lebendigen Gottes! [Matthäus 16,16]

Tür | Vorrichtung zum Öffnen und Schließen

eines Durchgangs oder Einstiegs. Eine

Tür führt in das Innere von etwas. Jesus

sagt: „Ich allein bin die Tür. Wer durch

mich zu meiner Herde kommt, der wird

gerettet werden. Er kann durch diese Tür

ein- und ausgehen, und er wird saftig-grüne Weiden finden. Niemand

kommt zu Gott-Vater als nur durch mich.“ [Johannes 10,9; 14,6]

Universum | Kosmos κόσμος. Ehe das Universum war, existierte

Jesus Christus schon. Eine interessante Dimension von Weihnachten!

Christus, das Gotteswort, wurde Mensch – „Fleisch“. [Johannes 1,14]

Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen; und er ist vor allem,

und alles besteht durch ihn. [Kolosser 1,17]

Jesus sagt in seinem hohepriesterlichen Gebet:

„Vater! Die Herrlichkeit, die ich bereits vor

Erschaffung des Universums hatte, die habe

ich ihnen gegeben, damit die Gläubigen eins

seien, wie wir eins sind.“ [Johannes 17,22.5]

Hubble-Teleskop: Galaxie


Vergebung | ist ein Schlüsselbegriff im christlichen Glauben.

Er bezeichnet das Annehmen bekundeter Reue sowie das aktive,

bewusste, willentliche Verzeihen fremder Schuld. Eine juristische

Spielart der Vergebung ist die Begnadigung (siehe Gnade). Auch:

Entschuldigung, Verzeihung, Versöhnung.

Vor dem allerersten Abendmahl sprach Jesus diese Worte: „Dies ist

mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung

der Sünden.“ [Matthäus26,28] Im Vaterunser sprechen wir: „Vergib uns

unsere Schuld, wie auch wir vergeben denen, die an uns schuldig geworden

sind.“ Jesus sagte: „Wenn ihr nicht vergebt, kann auch euch

nicht vergeben werden.“ [Matthäus 6,12.15]

Weise aus dem Morgenland

(griechisch magoi, wörtlich „Magier“)

„Sterndeuter“, die durch den Stern von

Bethlehem zu Jesus geführt wurden.

[Matthäus 2] Sie werden nicht als „Könige“

bezeichnet, auch gibt es keine Angabe

über ihre Zahl.

Es handelte sich um hochkarätige Astronomen, die die „Zeichen im

Himmel“ deuten konnten. „Und ein großes Zeichen erschien im Himmel“

[Offenbarung 12,1]

„Wo ist der neugeborene König? Denn wir haben im Osten seinen

Stern gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen“, so die Weisen.

[Matthäus 2,2] Aufgrund des Sterns wussten sie, dass es sich um einen

König handelte.

Damals gab es den Halley’schen Kometen (12–11 v. Chr.), eine große

Konjunktion im Sternbild Fische (7 v. Chr.) und andere komplexe Konstellationen,

die für diese Magier richtungsweisend gewesen sein könnten.

Zwischen Babylon und Bethlehem musste eine große Distanz überwunden

werden; das erforderte sorgfältige Vorbereitung und eine gut

ausgerüstete Karawane.

Mosaik 6. Jh., Ravenna


X-mas |im englischen Sprachraum häufig Abkürzung für Christmas

– „Weihnachten“. Seit frühchristlicher Zeit diente der griechische

Buchstabe chi (Χ) als Abkürzung für das

Wort Christos (Χριστὸς). X’temmas ist im

Englischen seit 1551 belegt.

Im deutschsprachigen Raum steht diese

Schreibweise für den Trend zur Säkularisierung

und Kommerzialisierung von

Weihnachten.

Atheistische Organisationen bemühen sich, alle christlichen Elemente

aus Gesellschaft und Öffentlichkeit zu eliminieren.

Wenn aber X für Christus seht, dann ist bei diesem Wort der Bezug

zu Jesus und seiner außergewöhnlichen Geburt sogar deutlicher als

bei dem Begriff „Weihnachten“.

Weihnachtsmarkt Köln

Um ihn

allein geht

es an Weihnachten.

Alle die frommen Worte

wie Friede, Gnade,

Erlöser, Herrlichkeit,

heilig usw. –

manchmal

Das „X“

steht also für Christus.

Jahr eine Bibel zur Hand und

lesen Sie einige der

Zitate nach.

kann man

sie nicht mehr

hören. Man kann all

das nicht auf Distanz betrachten,

man muss es

schon an sich ran

lassen. Nehmen

Sie dieses


Merry

Das „X“ ist der Anfangsbuchstabe

von Χριστὸς,

Christus im Griechischen.

Daher bedeutet

Merry X-mas soviel wie:

Ein fröhliches

Christusfest

Eure Tausers –

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