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Herz an die Hand

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Wir nehmen Sie mit an die Hand...


Wir nehmen Sie mit

an die Hand...

Für den Ernstfall Bescheid wissen

Mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung absichern

djd · So fit und agil sich der

Ruheständler auch heute

noch fühlt - mit höherem Alter

steigt das Risiko, pflegebedürftig

zu werden: Fast jeder

Dritte der über 80-jährigen

kommt nicht mehr ohne

fremde Hilfe aus. Wichtig zu

wissen: Am 1. Januar 2017

treten mit dem sogenannten

Pflegestärkungsgesetz

zahlreiche Neuerungen in

Kraft. Entscheidend für die

Leistungen aus der Pflegeversicherung

ist dann der Begriff

der Pflegebedürftigkeit - ganz

gleich ob es sich um körperliche

Einschränkungen oder

Impressum

Herausgeber und Verlag

EWa Elbe-Weser-aktuell-Verlag

GmbH + Co. KG

Grodener Chaussee 34,

27472 Cuxhaven

Tel. 04721/72 15 - 0, Fax 72 15 - 45

E-Mail: info@elbe-weser-aktuell.de

Chefredaktion: Andreas Oetjen

Geschäftsführung: Manfred Schultz

Anzeigenleitung: Michael Lomba

Grafik/Satz: Cornelia Schwartze

Titelbild: adrielsocrates/flickr

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Cuxhaven.

Vom Verlag gestaltete Anzeigen

dürfen nicht anderweitig verwendet werden.

Das gilt auch für die Einspeicherung

und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck

(auch auszugsweise) nur mit vorheriger

schriftlicher Einwilligung des Verlages.

Alle Angaben nach bestem Wissen, aber

ohne Gewähr.

Für das Alter an alles gedacht: Mit einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung kann man viele

elementare Fragen schon frühzeitig regeln

Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag

Dem Aufsetzen einer Patientenverfügung sollte stets eine umfassende

Beratung vorausgehen Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag

eine Demenzerkrankung

handelt. Dafür gibt es künftig

fünf statt bislang drei

Pflegestufen.

Da die Pflegeversicherung

verpflichtend ist, sorgen die

Bundesbürger mit Blick auf

dieses Risiko schon heute

vor. Anders sieht es bei organisatorischen

Fragen aus.

Schließlich haben Familienangehörige

und Ehe- oder

Lebenspartner nicht automatisch

das Recht, etwa nach

einem schweren Unglücksfall

die notwendigen Entscheidungen

zu treffen. Vom Öffnen

der Post bis zum Bezahlen

von Rechnungen: Damit

nahestehende Dritte handeln

dürfen, brauchen sie eine

Vorsorgevollmacht. Diese ist

nicht an eine bestimmte Form

gebunden. Experten empfehlen

allerdings, sich stets von

einem Notar beraten zu lassen.

Umfassende Informationen

zu diesem Thema und

weiteren finanziellen Fragen

im Alter hält der „Budgetkompass

fürs Älterwerden“

bereit. Die Broschüre ist

kostenfrei unter www.geldund-haushalt.de

oder (030)

20 455 818 erhältlich.

Eine ausführliche Beratung

sollte stets auch dem Aufsetzen

einer Patientenverfügung

vorausgehen. Mit dem Schriftstück

kann man regeln, wie

man bei einer Krankheit

medizinisch behandelt werden

möchte. Die meisten

Menschen können als medizinische

Laien unterschiedliche

Behandlungsmethoden

nicht fundiert bewerten, um

sich dafür oder dagegen zu

entscheiden. Deshalb hat

das Bundesjustizministerium

Textbausteine entwickelt, die

im Ernstfall juristischen Bestand

haben. Details dazu

finden sich ebenfalls in der

Broschüre.

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- Anzeige -

Felix Burda Stiftung klärt auf

Mythen über Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge

Arzt-Patienten-Gespräch zur Koloskopie Foto: Felix Burda Stiftung

re · 1. Darmkrebs ist ein Einzelschicksal.

Falsch! Richtig

ist: Darmkrebs ist in Deutschland

– nach Lungenkrebs und

Brustkrebs – die zweithäufigste

Todesursache durch

Krebs. Bei Frauen liegt Darmkrebs

aktuell an dritter Stelle

nach Brustkrebs und Lungenkrebs.

Bei den Männern steht

Darmkrebs an zweiter Stelle,

nach Lungenkrebs und vor

Prostatakrebs. 170 Menschen

erkranken täglich in Deutschland

an Darmkrebs. 71 Menschen

sterben pro Tag an dieser

Krebserkrankung.

2. Männer erkranken seltener

an Darmkrebs. Falsch! Richtig

ist: Männer erkranken

etwa doppelt so häufig und im

Durchschnitt fünf Jahre eher

an Darmkrebs als Frauen.

Grund genug, die Vorsorgeempfehlungen

der Experten

ernst zu nehmen und spätestens

im Alter von 50 Jahren

mit der Darmkrebsvorsorge

zu beginnen.

3. Ich fühle mich gesund, ich

brauche keine Vorsorgeuntersuchung.

Falsch! Richtig ist:

Darmkrebs macht lange Zeit

keine Beschwerden. Man kann

sich gesund fühlen und dennoch

Darmkrebs haben. Vorsorge

heißt, sich ohne Symptome

einer Untersuchung zu

unterziehen. Denn sind erst

Symptome vorhanden, ist es

oft für eine Heilung zu spät.

Liegt kein bekannter Risikofaktor

vor, wird für Männer

und Frau ab dem 56. Lebensjahr

eine Vorsorge-Darmspiegelung

empfohlen. Liegen ein

oder mehrere Risikofaktoren

vor, sollte früher mit der Vorsorge

begonnen werden. Die

Krankenkassen übernehmen

die Kosten.

4. Eine Darmspiegelung ist

zeitaufwändig und schmerzhaft.

Falsch! Richtig ist: Die

Darmspiegelung wird heute

nahezu ausschließlich ambulant

durchgeführt. Der Patient

liegt während der circa

20 Minuten dauernden Untersuchung

zugedeckt auf einer

Liege. Auf Wunsch erhält

er eine Beruhigungs- oder

Kurzschlafspritze.

5. Eine Darmspiegelung ist

gefährlich. Falsch! Richtig

ist: Die Darmspiegelung wird

von gut ausgebildeten Experten

(Gastroenterologen/

Magen-Darm Arzt) durchgeführt

und ist sehr risikoarm.

Die Komplikationen

liegen im Promillebereich.

Rund 370.000 Menschen im

Alter über 55 Jahre nehmen

jährlich in Deutschland eine

Vorsorge-Koloskopie in Anspruch.

Bei durchschnittlich

369.000 von ihnen verläuft

die Untersuchung ohne jegliche

Komplikationen.

6. Darmkrebs lässt sich nicht

verhindern oder heilen, die

Erkrankung ist immer tödlich.

Falsch! Richtig ist: Bei

früher Erkennung liegen die

Heilungschancen von Darmkrebs

bei über 90 Prozent.

Darüber hinaus bietet die

Vorsorgedarmspiegelung die

große Chance, dass gutartige

Vorstufen erkannt und entfernt

werden können und das

Entstehen von Darmkrebs damit

verhindert wird.

7. Die Darmkrebsvorsorge

bringt nichts. Falsch! Richtig

ist: Das Deutsche Krebsforschungszentrum

in Heidelberg

hat errechnet, dass durch die

Vorsorgekoloskopie von 2002

bis 2010 98.734 Menschen im

Alter von 55 bis 84 Jahren die

Erkrankung an Darmkrebs

erspart geblieben ist. Bei

47.168 Menschen wurde ein

vorhandener Krebs in einem

so frühen Stadium entdeckt,

dass er in den meisten Fällen

geheilt werden konnte. Hochgerechnet

bis heute: Mehr als

200.000 Neuerkrankungen

sowie rund 90.000 Todesfälle

konnten durch die Vorsorgedarmspiegelung

in Deutschland

verhindert werden.

Das Fazit der Felix Burda Stiftung

lautet deshalb: Darmkrebsvorsorge

hilft.

Internist Dr. med. Carsten Haack

Internist Dr. med. Carsten H

www.internist-haack.de · info@internist-haack.de

Facharzt für innere Medizin

Gastroenterologische Untersuchungen und Therapien

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• Gastroskopie

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Wir nehmen Sie mit

an die Hand...

Positives für die Gesundheit tun

Länger gesund und fit durch sportliche Aktivitäten und gutes Hören

fgh · Sport bedeutet nicht nur

körperliche Aktivität, sondern

auch Geselligkeit und gemeinsames

Erleben. Gutes Hören

und Verstehen ist dafür eine

Grundvoraussetzung. Wer

also mit allen Sinnen sportlich

aktiv ist, sichert auf lange

Sicht seine körperliche und

geistige Fitness. Daher raten

Gesundheitsexperten und

Sportwissenschaftler dazu,

sich regelmäßig sportlich zu

betätigen, um das körperliche

und geistige Leistungsvermögen

zu fördern und die eigenen

Abwehrkräfte nachhaltig

zu stärken. „Das gilt natürlich

auch für Menschen mit

Hördefiziten“, sagt Burkhard

Natürlich

alles hören.

Stropahl von der Fördergemeinschaft

Gutes Hören: „Es

ist erwiesen, dass Sport und

gutes Hören für Stressabbau

sorgen, die innere Ausgeglichenheit

fördern und das

Selbstwertgefühl steigern. Dafür

bietet die Hörakustik heute

individuelle Hörlösungen für

fast alle Situationen in Beruf,

Familie, Freizeit und Sport.“

Unabhängig von der Art

der sportlichen Betätigung

kommt es dabei nicht auf

Erleben

Sie die

Weltneuheit!

Mit Oticon Opn nachweisbar leichter hören

Mehr Lebensqualität testen: Mit Oticon Opn erleben Sie Hören mit

Hörgeräten so natürlich wie nie zuvor. Oticon Opn arbeitet so schnell

und präzise, dass Sie sich wieder leichter mit mehreren Gesprächspartnern

in lauter Umgebung unterhalten können. Weil die Hörgeräte

Ihre mentalen Ressourcen schonen, hören Sie rundum alles, verstehen

Sie leichter und Sie können sich mehr merken.

Jetzt Probe tragen!

Inh. J. Rawert

Deichstraße 24

27472 Cuxhaven

Tel. 04721-57160

Körperlicher Aktivität und umfassende Beanspruchung der Sinne wirkt

nachhaltig positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Im Zweifel

stehen vor dem Start die ärztliche Beratung und der vorsorgliche

Hörtest bei einem Hörakustiker

Foto: FGH

Höchstleistungen, sondern

auf Kontinuität an. Im Zweifel

steht vor dem Start die ärztliche

Beratung und der vorsorgliche

Hörtest bei einem

Hörakustiker. Während Wandern,

Laufen und Radfahren

die Kondition und die Ausdauer

stärken, erhalten Ballspiele,

Gymnastik und Turnen

den Gleichgewichtsinn.

Tennis, Tanzen und Schwimmen

trainieren vornehmlich

das Koordinationsvermögen.

Bei diesen und den meisten

weiteren sportlichen Möglichkeiten

sichert gutes Hören das

gemeinsame Erleben und die

reibungslose Verständigung

unter den Trainingspartnern.

Die Kombination aus körperlicher

Aktivität und umfassender

Beanspruchung der

Sinne wirkt nachhaltig positiv

auf die Gesundheit und

das Wohlbefinden. Die eigene

Hörleistung ist dabei gegenüber

der physischen Kondition

am schwierigsten einzuschätzen,

weil man sich unter Umständen

an die sehr langsam

eintretenden Defizite beim

Hören gewöhnt hat und

selbst nicht mehr verlässlich

beurteilen kann, wie die Welt

klingen sollte. „Regelmäßige

Hörtests sollten in jedem Fall

zur persönlichen Gesundheitsvorsorge

gehören, ganz

gleich ob man Sport treiben

möchte oder nicht“, rät Burkhard

Stropahl. „Denn nur wer

gut hört, kann sich sicher und

souverän in den unterschiedlichsten

Lebenssituationen

bewegen. Für alle Fragen

rund um den Hörsinn sind

die Hörakustiker die kompetenten

Ansprechpartner.“

Der erste Schritt zum guten

Hören ist der kostenlose Hörtest

bei einem Partnerakustiker

der Fördergemeinschaft

Gutes Hören. Hörexperten

empfehlen die regelmäßigen

Hörtests ab 40 Jahren, da die

schleichende Veränderung

des Hörvermögens anfangs

meistens unbemerkt bleibt.

Erste Anzeichen können Verständnisschwierigkeiten

in

lauter Umgebung sein. Die

Hörakustiker der Fördergemeinschaft

Gutes Hören bieten

außerdem umfassende

Beratung zu allen Fragen

rund um das Hören.

Seite

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Seite

Tipps für einen gesunden Rücken

Schmerzen durch richtiges Verhalten im Alltag vermeiden

lifepr · Neuere Untersuchungen

zeigen, dass wir

durch unser persönliches Verhalten

großen Einfluss auf

die Entstehung von Rückenschmerzen

nehmen können.

Rückenexperte Ulrich Kuhnt,

Leiter der Rückenschule Hannover,

gibt Tipps für einen

rückengerechten Alltag.

Halten Sie Ihre Wirbelsäule

in Bewegung: Bandscheiben

und Wirbelgelenke leben von

Bewegung, Rückenmuskeln

müssen gefordert werden. Sitzen

Sie am Büroarbeitsplatz

dynamisch, d. h. wechseln

Sie möglichst oft Ihre Körperhaltung.

Bleiben Sie nicht

lange sitzen, stehen Sie zwischendurch

häufiger auf.

Pflegen Sie Ihre Muskeln

täglich eine halbe Stunde:

Für die Wirbelsäulenbewegung

sind die Muskeln im

Rücken und im Bauch unersetzlich.

Diese Muskeln sind

allerdings nur so gut, wie sie

beansprucht und trainiert

werden. Daher sollten täglich

30 Minuten Sport oder

aktive Alltagstätigkeiten wie

Haus- oder Gartenarbeit zu

Ihrem normalen Tagesablauf

gehören.

Achten Sie auf ein rückenfreundliches

Umfeld: Wer

bei Alltagsgegenständen wie

Wohnzimmer- und Büromöbeln,

Bettsystemen, Gartengeräten

Rückenfreundliche Gymnastik, am besten unter Anleitung, hilft bei Rückenproblemen Fotos: AGR e. V.

oder Kinderwagen

Für weitere Informationen rufen Sie uns einfach

an.

auf ergonomische Produkte

setzt, die den Rücken wirksam

unterstützen und nicht

einseitig belasten, kann Rückenschmerzen

effektiv vorbeugen.

Ein bewährtes Qualitätsmerkmerkmal

für solche

Gegenstände ist das Gütesiegel

„Geprüft & empfohlen“

der Aktion Gesunder Rücken

(AGR) e.V.. Ausgezeichnet

werden ausschließlich Produkte,

die den strengen Prüfkriterien

eines unabhängigen

Expertengremiums genügen.

Nutzen Sie die positive Energie

Ihrer Psyche:

Psychische Faktoren wie zum

Beispiel chronischer Stress,

Ängste, Ärger, Sorgen oder

depressive Stimmungen können

Muskelverspannungen

im Nacken, in den Schultern

oder im Rücken auslösen.

Eine positive Lebenseinstellung

und eine psychische Balance

steigern nicht nur Ihr

allgemeines Wohlbefinden,

sondern sind auch wichtige

Voraussetzungen für einen

gesunden Rücken.

Kurseinstieg jederzeit möglich! / Funktionstraining

Rehabilitationssport / MTT / Gesundheitskurse

Gerätetraining / Kostenloses Probetraining / VIP-Training

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Ambulante Rehabilitation (EAP), Krankengymnastik,

Manuelle Therapie, KGG / KG am Gerät, MTT / MAT,

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Gern informieren wir Sie über Ihre Behandlungsmöglichkeiten.

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Wir nehmen Sie mit

an die Hand...

Mit Stammzellenspende Leben retten

Mehr Hoffnung für Blutkrebspatienten auf der ganzen Welt

re · Jeder Einzelne hat die

Chance, Leben zu retten. Eine

Chance, die bei der DKMS bereits

über 6,3 Millionen Mal besteht.

„Wir sind jedem unserer

Spender dankbar, denn jeder

einzelne neue Spender bringt

uns unserer Vision näher: den

Blutkrebs zu besiegen“, sagt

Sandra Bothur, Geschäftsführerin

der DKMS Deutsche

Knochenmarkspenderdatei.

Dass weltweite Hilfe dringend

benötigt wird, zeigen die Fakten:

Alle 35 Sekunden erkrankt

ein Mensch an Blutkrebs. In

Deutschland findet immer noch

jeder fünfte Patient keinen geeigneten

Stammzellspender.

Das allein ist Ansporn, mit

MUND AUF.

STÄBCHEN REIN.

SPENDER SEIN.

Werde Stammzellspender!

Registrier’ Dich auf

dkms.de

Eine neue DKMS-Spenderin bei der Blutabnahme auf einer öffentlichen

Registrierungsaktion

Foto: DKMS

Hochdruck immer neue Spender

zu gewinnen, den Zugang

zu angemessenen Therapien zu

verbessern und die Blutkrebsforschung

voranzutreiben.

Ausschlaggebend für eine erfolgreiche

Spendervermittlung

sind die so genannten HLA-

Merkmale (Gewebemerkmale),

die genetisch und regional

unterschiedlich sind. Um die

Überlebenschancen von Blutkrebspatienten

zu verbessern,

setzt die DKMS deshalb alles

daran, möglichst viele Spender

verschiedener Nationalitäten

in ihrer Datenbank zu vereinen.

„Für uns hier in Deutschland

ist es wichtig zu wissen,

dass wir durch unser globales

Netzwerk und die Unterstützung

der gesamten DKMS-Familie

sowie anderen Registern

Patienten auch dann helfen

können, wenn wir im eigenen

Land keinen geeigneten Spender

für sie finden. In unserem

funktionierenden Netzwerk

gibt jeder alles, um Erfolg im

Sinne der Patienten zu haben“,

ergänzt Sandra Bothur,.

Alle DKMS-Spender stehen

schon heute für weltweite

Suchanfragen zur Verfügung.

Bis heute haben über 56.000

DKMS-Spender einem Patienten

durch ihre Stammzellspende

eine neue Chance auf

Leben gegeben, alleine aus

Deutschland sind es seit Gründung

der DKMS im Jahr 1991

rund 48.000 Spender. Aktuell

spenden jeden Tag mindestens

18 DKMS-Spender Stammzellen

oder Knochenmark. Doch

die größte internationale

Stammzellspenderdatei benötigt

immer wieder neue Spender,

um die genetische Vielfalt der

Datei zu erhöhen und das Ausscheiden

von Spendern aus Altersgründen

auszugleichen.

Aus diesem Grund ruft die

DKMS aktiv dazu auf, sich als

Stammzellspender registrieren

zu lassen. Eine Online-Registrierung

ist einfach und geht

schnell: Unter www.dkms.de

kann sich jeder Interessierte

ein Registrierungsset nach

Hause bestellen. Mithilfe zweier

Wattestäbchen wird ein Abstrich

der Wangenschleimhaut

vorgenommen. Anschließend

werden daraus die Gewebemerkmale

analysiert.

Im Jahr 2015 hat bereits fast

die Hälfte aller neuaufgenommenen

Spender (insgesamt

über eine Million in 2015)

diesen Weg der Online-Registrierung

gewählt und sich in

der weltweiten DKMS-Familie

registrieren lassen.

Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei

gemeinnützige

Gesellschaft mbH sucht

und vermittelt Stammzellspender

für Menschen mit Blutkrebs

und anderen Erkrankungen

des blutbildenden Systems. Den

Anstoß zur Gründung gab 1991

das Schicksal der an Leukämie

erkrankten Mechtild Harf, die

eine Stammzelltransplantation

benötigte. Mit dem Ziel,

gemeinschaftlich noch mehr

Leben zu retten, engagiert sich

die DKMS seit 2013 verstärkt in

der Forschung und weitet ihre

Arbeit auch auf andere Länder

aus. Bisher ist sie in den USA,

Polen, Spanien und in Großbritannien

vertreten.

www.dkms.de

Seite


Seite

Frühzeitig den Rahmen klären

Eine Sorge weniger – dank einer guten Bestattungsvorsorge

re · Schon zu Lebzeiten Deutsche Bestattungsvorsorge

sollten Menschen sich mit

dem Sterben und dem Tod Treuhand AG die treu-

händerische Verwaltung von

auseinandersetzen und die

Bestattung regeln. Damit

helfen sie sich selbst und ihren

Angehörigen.

„Halte Ordnung und die Ordnung

wird dich halten.“ Diese

Beobachtung des Hl. Ignatius

gilt nicht nur für das Leben,

sondern auch für das Sterben.

Man sollte schon frühzeitig

den äußeren Rahmen der Bestattung

klären. Damit gibt

man sich selbst die Sicherheit,

dass der eigene Wille

Beachtung findet -und man

nimmt gleichzeitig auch den

Angehörigen die Sorge, in

Zeiten arger Trauer sich auch

noch um Bestattungsfragen

kümmern zu müssen. So vermeidet

man auch das Orakeln

über den mutmaßlichen

Geldern an. Der Kunde zahlt,

ausgehend vom Kostenvoranschlag

Willen des Verstorbenen.

des Bestatters im

Bestatter bieten dafür sogenannte

Bestattungsvorsorge-

Beratungen an. Gemeinsam

mit dem Kunden werden in

Bestattungsvorsorgevertrag,

Geld in einen Treuhandvertrag

ein. Dieses wird als Treuhandvermögen

mündelsicher

einem Bestattungsvorsorgevertrag

angelegt und verzinst. Im

alle Punkte fest-

gehalten, die dereinst für

die Bestattung wichtig sein

sollen. Beratung und Vorsorgevertrag

sind kostenlos. Zu

Todesfall wird dieses Treuhandvermögen

dann an den

Bestatter zur Erfüllung des

Vertrages ausgezahlt.

Die Alternative dazu ist die

den Punkten, die in einem Sterbegeldversicherung. Sie

Bestattungsvorsorgevertrag

geklärt werden, gehören unter

anderem die Fragen nach

einer Erd- oder Feuerbestattung,

dem Blumenschmuck,

der Trauerfeier und vielem

mehr.

Dabei regelt man auch den

finanziellen Rahmen. Laut

einhelliger Expertenmeinung

bietet sich vor allem für Menschen

an, die nicht älter als

Mitte 60 sind. Hier werden

monatlich kleine Beträge in

eine Sterbegeldversicherung

eingezahlt, die im Todesfall

ausbezahlt wird. Gerade für

Menschen mit kleineren Einkommen

ist dies interessant.

Es gibt in aller Regel keine

macht es Sinn, langfristig Gesundheitsprüfung und

für die Bestattung finanziell

vorzusorgen, sobald man mit

dem Bestatter seines Vertrauens

den Vorsorgevertrag abgeschlossen

hat. Dafür gibt

das Geld wird nach entsprechenden

Wartezeiten auch

bei Suizid oder bei Unfalltod

sofort nach Vertragsbeginn

ausgezahlt. Es wird gerne

es im Grunde nur zwei sichere behauptet, Sterbegeldversicherungen

Möglichkeiten:

seien unnötig und

Der Bundesverband Deutscher

teuer. Ein ebenso falscher

Bestatter (BDB) bietet wie

über seine

Mit einer Bestattungsvorsorge kann man rechtzeitig die eigenen Vorstellungen

für eine Bestattung festlegen

Foto: BDB

wenig durchdachter Vorwurf.

Denn nur wer den Zeitpunkt

des eigenen Todes vorhersagen

kann, könnte auch das

finanziell günstigste Angebot

Himmelreich 25-31

21762 Otterndorf

Tel. 0 47 51 / 20 09

/ 4 6 3 2

auswählen. Im Normalfall

muss aber die vorgesehene

Summe jederzeit zur Verfügung

stehen. Von einem

Sparbuch auf den Namen

des Vorsorgenden als Bestattungsvorsorge

kann nur abgeraten

werden, da die Gelder

damit nicht zweckgebunden

hinterlegt sind. Im Falle einer

Pflegebedürftigkeit könnten

diese ohne Wissen des Vorsorgenden

beispielsweise durch

einen Betreuer abgehoben

und für die Pflegekosten verwendet

werden. Im Sterbefall

stünden sie dann nicht mehr

zur Verfügung.

Der Vorteil einer Treuhandanlage

oder einer Sterbegeldversicherung

ist zudem, dass

die Einlagen bis zu einer angemessenen

Höhe im Pflegefall

nicht vom Sozialamt angetastet

werden.

Bestattungsinstitut

KROOSS

Inh. D. Fauvel


Wir nehmen Sie mit

an die Hand...

Würdige Beerdigung gewährleistet

Bestattungsvorsorge vor dem Zugriff des Sozialamts geschützt

re · Eine angemessene Bestattungsvorsorge

ist vor

dem Zugriff staatlicher Behörden

sicher. Oft versuchen

Sozialämter ganz gezielt,

Antragssteller zur Auflösung

der Bestattungsvorsorge zu

überreden, um beispielsweise

Heimkosten zu decken. Das

ist aber häufig nicht rechtens,

wie verschiedene Urteile

gezeigt haben, worauf Antje

Bisping, Justiziarin des Bundesverbandes

Deutscher Bestatter

hinweist.

„Die angemessene Bestattungsvorsorge

ist geschützt“

entschieden schon das Bundesverwaltungsgericht

im

Jahr 2003 (Az. 5 C 84/02 v.

11.12.2003) und das Bundessozialgericht

im Jahr 2008 (B

8/9b SO 9/06 R, v. 18.03.2008).

Eine Vielzahl entsprechender

Entscheidungen folgten.

Jüngst urteilte das Landessozialgericht

Rheinland-Pfalz

in einem Fall, dass ein für die

Bestattung vorgesehener Betrag

in Höhe von 11.300 Euro

als Schonvermögen entsprechend

den ortsüblichen Konditionen

durch das Sozialamt

anzuerkennen ist.

Bestatter bieten Bestattungsvorsorge-Beratungen

an. Gemeinsam

mit dem Kunden

werden in einem Bestattungsvorsorgevertrag

alle Punkte

festgehalten, die dereinst für

Wir machen

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und finden bestimmt eine Lösung.

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Es macht Sinn langfristig für die Bestattung vorzusorgen

die Bestattung wichtig sein

sollen. Dabei regelt man

auch den finanziellen Rahmen.

Laut einhelliger Expertenmeinung

macht es Sinn,

langfristig für die Bestattung

finanziell vorzusorgen, sobald

man mit dem Bestatter

seines Vertrauens den Vorsorgevertrag

abgeschlossen hat,

erklärt Oliver Wirthmann,

Geschäftsführer des Kuratoriums

Deutsche Bestattungskultur

e.V. in Düsseldorf.

Die Bestattungsvorsorge umfasst

die Kosten für die Bestattung,

den Erwerb des Grabes

einschließlich der Kosten für

ein Grabmal und die Grabpflegekosten.

Die angemessene

Bestattungsvorsorge hat

sich in erster Linie an den

vorgesehenen Leistungen und

an den ortsüblichen Kosten

einer würdigen Bestattung

zu orientieren. Bestattungs-

Foto: BDB

vorsorgebeträge zwischen

3.200 Euro und 11.300 Euro

sind von den Gerichten bisher

als angemessen beurteilt

worden. Angeblich durch das

Sozialamt pauschal zulässig

erachtete Beträge sind ebenso

unstatthaft wie eine Aufrechnung

der Bestattungsvorsorge

mit dem sogenannten Schonvermögen,

also kleinen Barbeträgen

bis zu einer Höhe

von 2.600 Euro, die jeder Bürger

besitzen darf.

Es ist dabei allerdings wichtig,

das Geld für die dereinstige

Bestattung zweckgebunden

anzulegen. Es genügt

nicht, die Summe einfach

auf ein Sparbuch einzuzahlen,

denn dies müsste bei

Bedürftigkeit aufgelöst werden.

Eine sichere Anlage für

Bestattungsvorsorgen bieten

die Deutsche Bestattungsvorsorge

Treuhand AG und

das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur.

Die Verträge

zwischen Treuhand bzw. Kuratorium,

Bestatter und Vorsorgendem

können von den

Sozialämtern nicht angetastet

werden.

Im Streitfall bieten die Deutsche

Bestattungsvorsorge

Treuhand AG und das Kuratorium

Deutsche Bestattungskultur

ihren Vorsorgekunden

Rechtshilfe zur Durchsetzung

der Ansprüche gegenüber

dem Sozialamt. „Diese Verfahren

sind äußerst erfolgreich

und es konnten schon

viele berechtigte Ansprüche

durchgesetzt werden“, erklärt

Antje Bisping.

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Seite

Sich gemeinsam vor Ort umschauen

Worauf man bei der Wahl des Heimplatzes achten sollte

be.p · Seit über 60 Jahren

lebt Gisela W. jetzt in ihrer

Wohnung. Ihre drei Kinder

sind hier groß geworden. Sie

hat mit ihrem Mann bis zu

dessen Tod eine gute Zeit verbracht.

Doch jetzt lebt sie seit

etlichen Jahren allein in der

Drei-Zimmerwohnung, und

die körperliche Fitness hat

nachgelassen. Nach einem

Oberschenkelhalsbruch und

einem Schlaganfall wurde

ihr die Pflegestufe I zuerkannt.

Denn sie kommt ohne

was für sie besser und vor

allem sicherer ist. Soll sie ihre

Wohnung altersgerecht umbauen

lassen oder lieber umziehen?

Da Frau W. mit ihren

82 Jahren keine Umbaumaßnahmen

mehr mitmachen

möchte, bleibt zu überlegen:

Soll sie in eine betreute

Wohneinrichtung ziehen

oder besser in eine Wohngemeinschaft

mit Gleichgesinnten?

Mit einem Umzug

in ein Seniorenheim könnte

sie sich eventuell anfreunden

helfen“, sagt Sylke Wetstein

von der Compass-Pflegeberatung.

Weitere Informationen

sind unter www.weiße-liste.

de beziehungsweise unter

w w w.aok.pf legenav igator.de

zu finden. Man kann

schauen, welche Einrichtungen

in Wohnortnähe der

Kinder liegen und in einer

Umgebung, die Giesela W.

vielleicht kennt und auch

mag. „Wenn es eine engere

Wahl gibt, sollte man die

Häuser persönlich in Augenschein

nehmen - idealerweise

gehen die Kinder gemeinsam

mit der Mutter hin“, rät Sylke

Wetstein. Wer sich diese

Mühe macht, kann besser

einschätzen, ob sich die Mutter

wohlfühlen wird. Zwar

gibt es Qualitätsnoten, mit

denen die Einrichtungen vom

medizinischen Dienst beurteilt

werden. Doch sich allein

darauf zu verlassen, ist meist

nicht ausreichend. Besser ist

es, mit bereits dort lebenden

Leuten zu sprechen, zu beobachten,

welches Maß an Zuwendung

beim Personal vorhanden

ist. Welche Optionen

gibt es innerhalb der Einrichtung,

wenn sich der Pflegebedarf

erhöht? Was wird an Freizeitaktivitäten

geboten, wie

sieht der angrenzende Garten

aus? Gibt es einen Speisesaal,

der auch gemeinsam für die

Mahlzeiten genutzt wird? Ob

das Essen schmeckt, kann

man häufig als „Gastesser“

probieren. Da Frau W. nicht

nach einem Notfall ins Heim

kommt, hat sie ausreichend

Zeit, mit ihrer Familie das

Passende zu finden. Und auch

zu klären, wie alles finanziert

werden kann.

Daheim ist es immer am besten. Doch wenn sich ein Umzug nicht vermeiden

lässt, sollten Angehörige gemeinsam mit dem Pflegebedürftigen

schauen, was am besten passt Foto: Uwe Strachovsky/be.p

fremde Hilfe bei alltäglichen

Verrichtungen kaum noch

zurecht. Mit dem Rollator im

Flur zu rangieren ist schwierig,

die Badewanne nutzt sie

kaum noch. Die sechs Treppenstufen

zur Wohnungstür

verlangen ihr alles ab, beim

Ausstieg auf den Balkon ist

sie schon zwei Mal gestürzt,

und in den Keller geht sie

schon gar nicht mehr.

Gemeinsam mit den Kindern

wurde beraten,

- doch sie weiß nicht, welches

für sie infrage käme, ob es

bezahlbar ist, ob es ihr dort

auch gefallen würde. „Es gibt

zahlreiche Internetportale,

die stationäre und teilstationäre

Angebote präsentieren.

Die so genannte Weiße Liste

bietet eine nach Postleitzahlen

geordnete Übersicht. Der

Pflege-Navigator der AOK

kann ebenfalls bei der Suche

www.astor-park.de

Wir informieren Sie gerne: Tel. 0 47 43 - 88 85 55

Langen

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Ein Unternehmen der Marseille-Kliniken AG


Wir nehmen Sie mit

an die Hand...

Fachmännische Beurteilung wichtig

Hörbewusstsein und regelmäßige Hörtests fördern das Sprachverstehen

fgh · Hören kennt keinen

Standby-Modus, die Ohren

sind immer auf Empfang.

Deshalb wird viel zu wenig

über das Funktionieren und

den Wert des Hörens nachgedacht.

Für die meisten von

uns ist es ganz selbstverständlich,

tagtäglich eine Vielzahl

von Geräuschen, Musik und

Sprachinformationen zu hören

und damit ganz automatisch

Bilder, Emotionen

oder Erinnerungen zu verbinden.

Das intakte Gehör

erfüllt diese täglichen akustischen

Herausforderungen

weitgehend unbemerkt und

unbewusst. Dazu zählen außerdem

das räumliche Hören,

das die sichere Orientierung

auch in der Dunkelheit ermöglicht,

und die Fähigkeit

des selektiven Hörens, um

Wichtiges aus Unwichtigem

herauszufiltern.

Diese enorme Leistungsfähigkeit

mit ihrem hohen

Anteil am täglichen Erleben

lässt sich durch Hörbewusstsein

und einen verantwortungsvollen

Umgang mit den

Ohren lange erhalten. Der

Schutz vor Lärmbelastungen

zählt dabei zu den Selbstverständlichkeiten.

Auch den

vernünftigen und maßvollen

Umgang mit lauter Musik sowie

das Einhalten von Ruhephasen,

wenn es dann doch

mal lauter war, sollte sich jeder

zur Gewohnheit machen.

Der Hörsinn möchte aber

auch gefordert werden: Gespräche

in kleinen und großen

Gruppen, kommunikative

Unternehmungen mit Freunden

oder in der Familie etwa

beim Sport, bei Freizeitaktivitäten,

Festen und geselligem

Beisammensein fördern das

Sprachverständnis und unterstützen

den Erhalt der Vernetzungen

im Hörzentrum des

men s c h l ic hen

Hörexperten raten grundsätzlich zu vorsorglichen regelmäßigen Hörtests. So ist sichergestellt, dass die individuelle

Hörleistung immer richtig eingeschätzt und vom Hörakustiker fachmännisch beurteilt werden kann.

Einschränkungen der Lebensqualität durch eine langsam fortschreitende Schwerhörigkeit werden vermieden,

da die Defizite zum richtigen Zeitpunkt mit Hörgeräten ausgeglichen werden können

Foto: FGH

Gehirns. Je größer und vielfältiger

das Spektrum der

akustischen Signale ist, die

dort verarbeitet werden müssen,

desto leistungsfähiger

bleiben diese Strukturen im

Gehirn und desto besser kann

man Gesprächen auch in unruhiger

Umgebung folgen.

Wenn es in solchen geräuschvollen

Situationen allerdings

zu laut wird, geraten auch die

besten Ohren an die Grenzen

ihrer Leistungsfähigkeit. Die

Ursachen dafür können unterschiedlich

sein: Entweder

ist die Geräuschkulisse effektiv

zu laut und überlagert

die Sprache, oder die eigene

Hörleistung ist beeinträchtigt

und vermag nicht mehr alles

Wichtige herauszuhören.

Gespräche in Gesellschaft

sind deshalb auch ein möglicher

Indikator für die eigene

Hörleistung. Wer solche

Situationen zunehmend als

anstrengend und schlecht

verständlich empfindet, während

sich die meisten anderen

noch mühelos unterhalten,

kann die Gründe dafür zuverlässig

durch einen Hörtest bei

einem Hörakustiker abklären

lassen. Dabei ist ein ganz allmählich

nachlassendes Hörvermögen

keine Seltenheit

und meistens auf natürliche

Verschleißerscheinungen im

Innenohr zurückzuführen.

Hörexperten raten zur Vermeidung

von damit einhergehenden

Gewöhnungseffekten

und nachlassender Sprachverständlichkeit

grundsätzlich

zu vorsorglichen regelmäßigen

Hörtests. Dadurch

ist sichergestellt, dass die individuelle

Hörleistung immer

richtig eingeschätzt und vom

Hörakustiker fachmännisch

beurteilt werden kann. Einschränkungen

der Lebensqualität

durch eine langsam fortschreitende

Schwerhörigkeit

werden so vermieden, da die

Defizite zum richtigen Zeitpunkt

mit einer Hörgeräteanpassung

ausgeglichen werden

können. Informationen,

Beratungen und kostenlose

Hörtest erhalten Interessierte

bei einem Partnerakustiker

der Fördergemeinschaft Gutes

Hören in ihrer Nähe.

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Wir nehmen Sie mit

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Zuschuss auch außerhalb Deutschlands

Die Verhinderungspflege gilt auch im Auslandsurlaub

be.p · Frau S. hat Pflegstufe

II und wird seit vier Jahren

von ihrer noch berufstätigen

Tochter betreut. Diese hilft

ihrer allein lebenden Mutter

und erhält dafür einen

Teil des Pflegegeldes. Um

aus dem ewig gleichen Trott

herauszukommen, möchten

beide einmal gemeinsam

Urlaub machen, am liebsten

an ihrem früheren Lieblingsurlaubsort

in den Dolomiten

in Italien.

Sie nehmen sich vor, dass

beide etwas davon haben

sollen. Frau S. sehnt sich

nach Abwechslung, neuen

Eindrücken und anderen

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guten Händen ist

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Tochter möchte in die Berge.

Wer aber kümmert sich um

Frau S., während die Tochter

auf Tour geht? Das würde

die Enkelin übernehmen. Sie

würde am Wochenende für

zwei Tage anreisen, um ihre

Oma zu betreuen und ihrer

Mutter die Tagesausflüge zu

ermöglichen. Gibt es einen

Zuschuss der Pflegeversicherung

auch für die zusätzlichen

Kosten für Fahrt und

Unterkunft, die der Enkelin

entstehen?

Urteil

Das ist möglich: Denn ein

am 20. April 2016 vom Bundessozialgericht

in Kassel

(Az.: B 3 P 4 /14 R) ergangenes

Urteil stellt in diesem

Zusammenhang fest,

dass die Pflegekassen auch

im Ausland für eine so genannte

Ersatz- oder Verhinderungspflege

bezahlen

müssen. Eine ungleiche

Behandlung eines Urlaubs

im Inland und im Ausland

ist nicht gerechtfertigt, weil

es dafür keinen sachlichen

Grund gibt.

„Grundsätzlich ruhen zwar

bestimmte Leistungen der

Pflegekasse während eines

Auslandsaufenthaltes wie

beispielsweise die Bezahlung

des ambulanten Dienstes.

Das Pflegegeld wird

jedoch weiter gezahlt“, erklärt

Sylke Wetstein von der

Compass-Pflegeberatung.

Zusätzlich kann man die

Verhinderungspflege in Anspruch

nehmen. Sie rät Pflegebedürftigen,

die mit ihrer

Pflegeperson im Ausland

gemeinsam Urlaub machen

wollen, sich dazu beraten zu

lassen. Denn die Nutzung

der Verhinderungspflege hat

Auswirkungen auf die Höhe

des Pflegegeldes.

Wird die Ersatzpflege zum

Beispiel durch die Enkelin

erbracht, orientiert sich die

Höhe ihrer „Aufwandsentschädigung“

am Pflegegeld

der jeweiligen Pflegestufe.

Außerdem ist die Erstattung

notwendiger Kosten für Fahrt

und Unterkunft möglich.

Insgesamt können maximal

1.612 Euro pro Jahr geltend

gemacht werden. Während

der Verhinderungspflege

wird das reguläre Pflegegeld

jedoch nur zur Hälfte weitergezahlt

- für längstens vier

Wochen im Jahr.

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Seite 13

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Gut beraten: Bei der Beantragung von Zuschüssen für Umbaumaßnahmen helfen die Experten der Pflegeversicherung

weiter

Foto: djd/IKK classic/thx

Zuschüsse zum barrierefreien Wohnen

So gibt es Unterstützung von der Pflegeversicherung

djd · Das vertraute Umfeld

der eigenen vier Wände -

viele möchten im Alter nicht

darauf verzichten. Doch die

Bedürfnisse ändern sich.

Oft sind Umbaumaßnahmen

nötig, damit Haus oder

Wohnung barrierefrei werden.

Von der ebenerdigen

Dusche im Bad zu breiteren

Türen sind häufig hohe Investitionen

erforderlich. So

gibt es Zuschüsse von der

Pflegekasse:

- Ansprechpartner: „Jeder gesetzlich

Versicherte ist über

seine Krankenkasse automatisch

pflegeversichert“, erklärt

Melanie Gestefeld von der IKK

classic. Sie sei der richtige Ansprechpartner,

wenn es um

Zuschüsse für Maßnahmen

zur Verbesserung des Wohnumfeldes

gehe. So werden bis

zu 4.000 Euro für den pflegegerechten

Umbau einer Wohnung

gewährt. Ändert sich

die Pflegesituation, können

Zuschüsse erneut beantragt

werden.

- Voraussetzungen:

Damit Zuzahlungen fließen,

müssen bestimmte Bedingungen

erfüllt sein, darunter

in der Regel die Einordnung

in eine Pflegestufe durch den

Medizinischen Dienst. Die

Pflegestufe (I bis III) gibt an,

wie viel Hilfe ein Betroffener

im Alltag benötigt. Gut zu

wissen: Die Fördersumme

von bis zu 4.000 Euro steht

jedem pflegebedürftigen Versicherten

zu. Einem Ehepaar

können also bis zu 8.000

Euro gewährt werden.

- Antrag stellen: Zuschüsse

für Umbaumaßnahmen

werden direkt bei der Pflegeversicherung

beantragt.

„Es ist sinnvoll, sich vorher

individuell von den Mitarbeitern

beraten zu lassen“, so

Melanie Gestefeld. Erforderlich

für die Genehmigung sei

unter anderem ein amtliches

Gutachten über die Pflegebedürftigkeit.

Dafür komme

ein Arzt

oder eine Pflegekraft nach

vorheriger Absprache ins

Haus, um sich ein genaues

Bild der Situation machen zu

können.

- Zusätzliche Förderung: In

der Regel reichen die Leistungen

der Pflegeversicherung

nicht aus, um die Kosten für

alle erforderlichen Umbaumaßnahmen

zu decken. Wer

zusätzliche finanzielle Hilfen

benötigt, kann staatliche

Unterstützung in Anspruch

nehmen, beispielsweise über

die Kreditanstalt für Wiederaufbau

(KfW). Sie fördert

altersgerechte Umbaumaßnahmen

mit günstigen

Darlehen.

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Auch Senioren-WGs, die von

einem ambulanten Pflegedienst

betreut werden,

können auf Leistungen der

Pflegekasse setzen. Zur Förderung

der Gründung gibt

es einmalig einen Zuschuss

von 2.500 Euro je Mitglied

für die altersgerechte Umgestaltung

der Wohnung, maximal

jedoch 10.000 Euro.

Dieser Betrag wird zusätzlich

zu der Leistung für die das

Wohnumfeld verbessernden

Maßnahmen gezahlt. Leben

wenigstens drei Pflege- oder

Betreuungsbedürftige in einer

Wohngruppe, hat jeder

Anspruch auf einen Zuschlag

von 205 Euro pro Monat.

Hans-Jörg Schröder

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Wir nehmen Sie mit

an die Hand...

Die Pflegestufe hat ausgedient

Weitere Verbesserungen für Pflegebedürftige ab 2017

re · Gehören Sie zu den

2,7 Millionen Menschen in

Deutschland, die auf Pflege

angewiesen sind, oder sind

Sie Angehöriger eines Pflegebedürftigen?

Dann dürfen

Sie sich jetzt schon auf

den nächsten Jahresbeginn

freuen. Ihre Pflegeversicherung

wird noch besser: die

Versorgung wird ab dem 1.

Januar 2017 auf völlig neue

Grundlagen gestellt. Das ist

für Sie aber auch interessant,

wenn Sie sich nicht erst

im Falle einer plötzlichen

Pflegebedürftigkeit, sondern

Es geht um Sie und

um Ihre Wünsche.

Eine Beratung durch unsere

Pflegelotsen sichert Ihren Anspruch

auf Ihre maßgeschneiderte

Versorgung. Wir begleiten Sie von

der Pflegestufe zum Pflegegrad.

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Die Begutachtung wird ab nächstem Jahr passgenauer und individueller

durchgeführt

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vorausschauend informieren

möchten.

Wenn Sie derzeit einen Pflegebedarf

Ihrer Pflegekasse

melden und ein Gutachter

Sie in ihrer Wohnung besucht,

erfolgt eine Zuordnung

in eine Pflegestufe ausschließlich

aufgrund Ihrer

erkennbaren körperlichen

Einschränkungen. Das ändert

sich mit der neuen Definition

für eine Pflegebedürftigkeit,

die ab dem nächsten

Jahr auch den Ansprüchen

von Menschen mit Demenz

gerechter wird.

Jetzt wird darauf geachtet,

wie selbstständig Sie Ihren

Alltag noch meistern können.

Auch die geistige Verfassung

wird einbezogen.

Die Leistungen Ihrer Pflegekasse

werden Sie zukünftig

wesentlich passgenauer und

individueller in Anspruch

nehmen können. Alle Pflegebedürftigen

werden einen

gleichberechtigten Zugang

zu den Leistungen erhalten,

unabhängig davon, ob sie

an körperlichen Beschwerden

oder an einer Demenz

erkrankt sind.

Aus den bisherigen Pflegestufen

wird Pflegegrad eins

bis fünf. Pflegegrad 1 bedeutet

eine geringe Beeinträchtigung

der Selbstständigkeit

und Fähigkeiten, Pflegegrad

5 schwerste Beeinträchtigungen

mit besonderen

Anforderungen an die pflegerische

Versorgung. Die

allermeisten Versicherten

erhalten ab 2017 erheblich

bessere Leistungen als bisher.

Dazu ist kein neues

Gutachten erforderlich, sondern

die Überleitung erfolgt

automatisch mit einem Stufensprung:

Aus Pflegestufe

1 wird beispielsweise Pflegegrad

2. Für Pflegebedürftige

mit einer eingeschränkten

Alltagskompetenz gilt ein

doppelter Stufensprung: So

wird zum Beispiel aus Pflegestufe

0 Pflegegrad 2.

Ein Vergleich der Leistungen

lohnt sich. Dann sehen Sie,

was Sie im nächsten Jahr in

Anspruch nehmen können.

Ein Blick in Ihr Gutachten

kann sich also wahrlich auszahlen.

Wenn Sie sich Unterstützung

auf dem Weg von

der Pflegestufe zum Pflegegrad

wünschen, machen Sie

Ihren gesetzlichen Anspruch

auf Beratung geltend. Wenden

Sie sich an Pflegeberater

eines Pflegedienstes und

profitieren Sie somit von den

Änderungen Ihrer Pflegeversicherung

- für eine optimale

Versorgung.

Foto: Rike/pixelio.de

Seite 14


Seite 15

Wie schützt man sich vor „stillen Killern“

Start der Herzwochen „Herz unter Stress“ am 1. November

re · Auch bekannt als „stille

Killer“ werden sie häufig unterschätzt,

mit fatalen Folgen

für viele Millionen Betroffene:

Bluthochdruck, Diabetes

und hohe Cholesterinspiegel

können unerkannt und

unbehandelt zu einer Gefahr

für Herz und Gefäßsystem bis

hin zu Herzinfarkt, Schlaganfall

oder plötzlichem Herztod

werden. Um die Bevölkerung

über die Risiken und aktuelle

Möglichkeiten der Diagnose,

Therapie und Risikovorsorge

aufzuklären, startet die Deutsche

Herzstiftung ihre bundesweiten

Herzwochen 2016

unter dem Motto „Herz unter

Stress“. In über 1.000 kostenfreien

Veranstaltungen im

gesamten Bundesgebiet informieren

Herzspezialisten

in Kliniken und Herzzentren

vom 1. bis 30. November

über die wichtigsten Risikokrankheiten

für Herz-Kreislauf-Leiden

wie Herzinfarkt,

Schlaganfall, Herzschwäche

und Herzrhythmusstörungen

(Vorhofflimmern) sowie deren

Entstehung. Stress im Sinne

psychosozialer Belastungen

(Arbeitsplatz, Lebenskrisen)

sowie Luftverschmutzung

und Lärm ist wegen seiner

wachsenden Bedeutung als

Risikofaktor auch Thema der

Kampagne.

„Damit unser Herz täglich

7.000 Liter Blut durch unser

Gefäßsystem pumpen kann,

um Organe und Muskeln

mit Sauerstoff und Nährstoffen

zu versorgen, müssen wir

Herz und Gefäße vor der gefäßschädigenden

Wirkung

von Bluthochdruck, Diabetes

mellitus, hohen Cholesterinspiegeln

und Stress schützen“,

warnt der Herzspezialist Prof.

Dr. med. Thomas Meinertz,

Vorstandsvorsitzender der

Deutschen Herzstiftung.

Schätzungsweise 20 Millionen

Erwachsene in Deutschland

haben Bluthochduck,

vier Millionen

Betroffene wissen nichts von

ihrer Erkrankung. Etwa sieben

Millionen Menschen

leiden an Diabetes mellitus.

Foto: Deutsche Herzstiftung

Viele Millionen Betroffene

haben zu hohe Cholesterinspiegel

im Blut. Das Tückische

ist: Bluthochdruck wird von

den Patienten lange nicht

gespürt und fällt häufig erst

auf, wenn er Organschäden

verursacht hat. Oder Diabetes:

Übergewicht, falsche

Ernährung und Bewegungsmangel

begünstigen eine

Diabeteserkrankung. Eine

beginnende Zuckerkrankheit

verläuft - wenn überhaupt -

nur mit geringfügigen Symptomen,

z. B. starkem Durst

und Abgeschlagenheit. Aber

Diabetes beschleunigt die

Schädigung der Gefäßinnenhaut

der Herzkranzgefäße

(Arteriosklerose). Das Herzinfarktrisiko

steigt bei Diabetikern

gegenüber Nicht-Diabetikern

um das Sechsfache

bei Frauen und um das Zweibis

Vierfache bei Männern.

Ohne Beschwerden können

auch hohe LDL-Cholesterinspiegel

vorliegen, während sie

schleichend das Infarktrisiko

erhöhen, indem sie Gefäßveränderungen

in den Arterien

des Herzens und auch in

Hirnarterien mit der

Bildung von Ablagerungen in

diesen Gefäßen (Plaques) verursachen.

„Diese Beschwerdefreiheit

verleitet dazu, diese

Krankheiten auf die leichte

Schulter zu nehmen und eine

Therapie zu vernachlässigen.

Selbst wenn Patienten

in Behandlung sind, sind sie

häufig nicht ausreichend therapiert,

weil ihre Medikation

nicht gut eingestellt ist“, berichtet

Prof. Meinertz.

Dabei sind diese Krankheiten

bei frühzeitiger Diagnose mit

Medikamenten und einer

Lebensstiländerung gut beeinflussbar.

Eine Umstellung

des Lebensstils durch Normalisierung

des Körpergewichts,

regelmäßige Ausdauerbewegung,

Salzzufuhr von maximal

fünf Gramm täglich,

gesunde Ernährung mit Gemüse

und Obst, frischen ballaststoffreichen

Zutaten wie

in der Mittelmeerküche kann

zur Vorbeugung des Bluthochdrucks

und Diabetes,

aber auch zur positiven Beeinflussung

einer bestehenden

Erkrankung beitragen.

23. November 2016

Vortrag von Markus Bauer

anlässlich der Herzwochen

Bei uns ist Ihre Gesundheit

in den besten Händen

Capio Krankenhaus Land Hadeln

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Wir nehmen Sie mit

an die Hand...

Ein einfühlsamer Ansprechpartner

Friedhofsgärtner beraten bei Trauer- und Grabschmuck

gdf · Ganz besonders zu den

Totengedenktagen wie Allerheiligen,

Allerseelen oder

dem Totensonntag wird uns

bewusst, wie sehr der Verlust

schmerzt, den wir durch den

Tod eines lieben Angehörigen

oder guten Wegbegleiters erleiden.

Der Gang zum Friedhof

ist für viele Hinterbliebene

eine Gelegenheit stille

Zwiesprache zu halten und

sich durch spezielle Rituale

ganz nah mit dem Verstorbenen

zu fühlen. So können

das Anzünden einer Kerze

oder ein Blumengruß dabei

helfen, auf ganz besondere

Weise eine Verbindung mit

dem Verstorbenen zu spüren.

Friedhofsgärtner verwandeln

im Herbst so manches Grab

in ein kleines Kunstwerk. Mit

individuell und aufwendig

gestaltetem Grabschmuck

setzen sie dabei Akzente.

„Als Grundlage für Kränze

und Gestecke verwenden wir

oft Tannenzweige, Wacholder,

Moos, Proteen und andere

Exoten. Diese bleiben auch

bei Wind und Wetter lange

attraktiv“, erklärt Friedhofsgärtnerin

Anja Qayyum-

Kocks. Die Experten für schöne

Gräber gehen dabei auch

gerne auf die individuellen

Wünsche und Vorstellungen

ihrer Kunden ein. „Beispielsweise

können die Lieblingsblumen

des Verstorbenen in

Gestecke oder auch in die

Grababdeckung eingearbeitet

werden“, weiß Qayyum-

Kocks zu berichten.

Die Friedhofsgärtner nutzen

ihr breites Fachwissen, um

ganz persönlich gestalteten

Grabschmuck zu entwerfen.

„Emotionen spielen bei den

Gesprächen mit den Angehörigen

oft eine große Rolle. Da

ist unser Fingerspitzengefühl

gefordert, damit wir für die

Angehörigen kreative Werkstücke

anfertigen können,

die so individuell wie die Persönlichkeit

des Verstorbenen

sind“, berichtet die stellvertretende

Aufsichtsratsvorsitzende

der Gesellschaft deutscher

Friedhofsgärtner mbH.

Starke Symbolkraft haben

Annegret Schilling GmbH

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Der Friedhofsgärtner berät in allen Fragen rund um Trauer und Grabschmuck

Grabgestecke in Form eines

Herzens, eines Engels oder

auch eines Kreuzes. „Viele

verschiedene Formen und Variationen

sind möglich. Meistens

kristallisiert sich aber ein

Hauptwunsch im Gespräch

recht schnell heraus. Diesen

greifen wir dann gerne auf“,

erklärt Anja Qayyum-Kocks.

In den nächsten Wochen haben

die Friedhofsgärtner also

alle Hände voll zu tun. Neben

dem Herstellen von Grabschmuck

wie zum Beispiel

Schalen und Kränzen, und

dem aktuellen Austausch der

Wechselbepflanzung, statten

viele von ihnen den eigenen

Betrieb mit besonderen Grablichtern

aus. Seit dem letzten

Jahr gibt es ausschließlich bei

Friedhofsgärtnern lilafarbene

Grablichter mit dem Aufdruck

„Für Dich! Für Mich!“

zum Erwerb. Die besonderen

Grabkerzen brachten im letzten

Jahr zahlreiche Friedhöfe

zu leuchten und sind seitdem

Foto: GdF

sehr beliebt. Auf einigen

Friedhöfen planen Friedhofsgärtner

schon jetzt besondere

Aktionen mit den Kerzen für

die Besucher. „Denn Friedhöfe

sind nicht nur letzte

Ruhestätten für Verstorbene,

sondern vielmehr Orte der

Lebenden“, erläutert Qayyum-Kocks

abschließend.

Vielerorts bereiten Friedhofsgärtner

jetzt schon die Gräber

auf die kalte Jahreszeit

vor. Die Herbstbepflanzung

wird durch winterharte Bepflanzung

abgelöst und individuell

gestaltete Muster mit

Tannenzweigen, Koniferen

sowie Moosstreifen, Wurzeln

und Tannenzapfen verzieren

die Flächen. Die Gestaltung

des Grabes im Winter

ist übrigens Bestandteil einer

ganzjährigen Grabpflege

durch den Friedhofsgärtner,

der seine Kunden beispielsweise

im Rahmen einer Dauergrabpflege

betreut.

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Seite 17

Individuelle Grabmalgestaltung

Die Persönlichkeit des Verstorbenen widerspiegeln

biv · Die Bestattungskultur

hat sich in den letzten Jahrzehnten

stark gewandelt, ein

Trend hin zu individuellen

Grabmalen ist zu beobachten.

Dieser Trend steht im

Gegensatz zur anonymen

Bestattung, die in vielen Regionen

wieder rückläufig ist.

Bei der Gestaltung treten seit

einiger Zeit christliche Zeichen,

Motive und Worte in

den Hintergrund, moderne

Formen, weltliche Zeichen

und Symbole hingegen spielen

eine immer wichtigere

Rolle. Hinterbliebene wollen

stärker mitgestalten als

früher. Nicht zuletzt ist die

Mitwirkung an der Gestaltung

des Grabmals auch ein

Teil der Trauerarbeit. Viele

begreifen sie als einen letzten

Dienst am Verstorbenen.

Bei Auswahl und Gestaltung

spielt der Preis für viele Hinterbliebene

nicht die zentrale

Rolle. Wenn Produkt und Angebot

überzeugen, wählen

Kunden durchaus anspruchsvoll

gestaltete Grabmale,

die die Einzigartigkeit des

Verstorbenen zum Ausdruck

bringen. Dabei werden vermehrt

regionale Natursteine

aus Deutschland und Europa

nachgefragt, eine Entwicklung,

die auf einen bewussteren

Lebensstil vieler und das

ökologische Umdenken allgemein

zurückzuführen ist.

Auch die Friedhöfe öffnen

sich für neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Reglementierungen

sind mittlerweile

weniger streng. Neue,

von Steinmetzmeistern gemeinsam

mit Friedhofsgärtnern

und -verwaltungen

entwickelte Konzepte wie

Memoriam-Gärten und Themengrabanlagen

wurden

bereits in vielen Gemeinden

umgesetzt oder werden derzeit

diskutiert. Auf den Friedhöfen

entstehen dadurch

neue Räume, die für viele

Hinterbliebene

Die Individualität des Verstorbenen kann über das Grabmal zum Ausdruck gebracht werden


Foto: BIV Steinmetze

eine attraktive Alternative

zu herkömmlichen Anlagen

darstellen.

Diese zeitgemäßen Angebote

finden Anklang bei vielen

Hinterbliebenen, die Nachfrage

ist groß. Die Resonanz

ist so positiv, dass viele Gemeinden

die Umsetzung

ähnlicher oder weiterer Angebote

planen.

Eine Herausforderung sind

kleinflächige Urnengräber,

denn hier ist der Gestaltungsspielraum

naturgemäß

begrenzt. Trotzdem muss es

nicht zwangsläufig die einfache

Platte mit Namen und

Lebensdaten sein. Auch im

Kleinen ist Kreativität und

Individualität möglich.

von Minden

Grabmale

Meisterbetrieb seit 1894

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Tel. (047 21) 22720

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21789 Wingst

Telefon (0 47 54) 7 46 · Telefax (0 47 54) 86 80

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Wir nehmen Sie mit

an die Hand...

kgs · Bis zum Jahr 2030 erwarten

Augenärzte rund 50

Prozent mehr Patienten.

Mit der alternden

Gesellschaft

steigt auch die Zahl

der Augenerkrankungen.

Doch niemand

muss sich sein

Sehvermögen stehlen

lassen. Mit regelmäßigen

Augenkontrollen

und ein paar

Alltagstricks lässt

sich den tückischen

Dieben das Handwerk

meist gut legen.

Wer Kostbares nicht

verlieren möchte,

sollte wachsam und

vorausschauend sein.

Ganz gleich, ob es

ums Portemonnaie

oder Sehvermögen geht. Bereits

jeder Zweite der 52- bis

64-Jährigen in Deutschland

ist am Grauen Star erkrankt.

Und das oft ohne es zu wissen,

weil die Linsentrübung

schleichend verläuft. Seh-

Seite 18

Diebe des Sehvermögens

Tipps und Tricks für gutes Sehen


Bei uns sind Sie

in guten Händen...

Alle CUXLINER Reisen

werden mit Reisebegleitung

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durchgeführt.

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Checks beim Arzt oder Augenoptiker

helfen, die Hauptursachen

für Erblindung in

Deutschland früh aufzuspüren.

Zudem lassen sich Grauer

Star, Grüner Star (blinde

Stellen im Gesichtsfeld, oft

erhöhter Augeninnendruck),

altersbedingte Makuladegeneration

(AMD; Netzhautschäden)

und diabetische Retinopathie

(Schädigung von

Blutgefäßen) gut behandeln.

Die Lebensqualität hängt

erheblich vom intakten Sehvermögen

ab. Eine US-Studie

zeigt, dass besonders AMD

als großer Risikofaktor für

Depressionen gilt. Mit einer

perfekt angepassten Brille

kann es aber gelingen, trübe

Stimmung zu vertreiben. Voraussetzung

für jede erfolgreiche

Augentherapie bleibt:

Die Erkrankung muss möglichst

früh erkannt werden.

Je früher bzw. länger der

Sehsinn geschützt wird, desto

besser. Forscher haben

herausgefunden, dass die

Augen von einer abwechslungsreichen

Ernährung mit

Vollkornprodukten, Gemüse,

Obst und Fisch profitieren.

Noch besser als Möhren ist

grünes Blattgemüse, wie Spinat,

Brokkoli und Grünkohl.

Die darin enthaltenen Carotinoide

schützen die Netzhautzellen

vor blauem Licht

und kurzwelligen Strahlen

und mindern so das Risiko an

AMD zu erkranken. Nitratreiches

Gemüse, wie Rucola,

Kohl und Rote Beete tragen

neuesten Erkenntnissen zu

Folge dazu bei, den

Augeninnendruck zu

reduzieren: Das Risiko

an Grünem Star

zu erkranken könnte

so gesenkt werden.

Rauchen hingegen

ist schlecht für die

Augen. Es schädigt

den Sehnerv, weil er

schlechter durchblutet

wird. Eine englische

Untersuchung

zeigt, dass jede fünfte

AMD auf Tabakkonsum

zurückzuführen

ist.

Angekurbelt wird die

Durchblutung durch

Bewegung. Kein

Wunder also, dass

Joggen auch die Augen fit

hält, wie amerikanische Experten

feststellten.

Brenzlig wird es für die Augen,

wenn Make-up nicht

gründlich entfernt wird. Weil

die Tränendrüse leicht verstopft,

kann es zu Entzündungen

der Lider kommen,

schlimmstenfalls zu einem so

genannten trockenen Auge.

Eine gute Kombination aus

Sehtests, Sehkorrektion, gesunder

Ernährung, Bewegung

und Augenhygiene fördert die

Lebensqualität und ist langfristig

der beste Schutz gegen

die Diebe der Sehkraft.

Langfristiger Schutz in kleinen

Schritten:

· Seh-Test beim Augenoptiker

im TÜV-Rhythmus: Alle zwei

Jahre

· Augenuntersuchung beim

Augenarzt: Ab dem vierzigsten

Lebensjahr einmal

jährlich

· Ausgewogene Ernährung

mit Vollkornprodukten, Gemüse,

Obst und Fisch

· Regelmäßige Bewegung

· Augenhygiene

Foto: Zeiss


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Entscheidungen zur Organspende

Erste Ergebnisse der BZgA-Repräsentativbefragung

re · Die Bundeszentrale für

gesundheitliche Aufklärung

(BZgA) hat erste Ergebnisse

der bundesweiten Repräsentativbefragung

„Einstellung,

Wissen und Verhalten der

Allgemeinbevölkerung zur

Organ- und Gewebespende

in Deutschland 2016“

veröffentlicht.

Bundesgesundheitsminister

Hermann Gröhe: „Ich werde

oft gefragt, ob ich selbst einen

Organspendeausweis besitze.

Den habe ich und trage ihn

mit großer Überzeugung immer

bei mir. Es ist gut, dass

81 Prozent aller Menschen

in Deutschland der Organund

Gewebespende aufgeschlossen

gegenüberstehen.

Allerdings hat nur ein Drittel

der Bevölkerung tatsächlich

einen Organspendeausweis.

Ich wünsche mir, dass noch

mehr Menschen in Deutschland

eine bewusste Entscheidung

treffen und in einem

Organspendeausweis festhalten.

Denn diese Entscheidung

kann Leben retten.“

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin

der BZgA, erläutert: „Mehr

als 10.000 Menschen warten

in Deutschland auf ein neues

Organ. Vor diesem Hintergrund

kommt der Aufklärungsarbeit

zur Organ- und

Gewebespende eine große

Bedeutung zu. Auch wenn

sich inzwischen mehr als

die Hälfte der Befragten (54

Prozent) sehr gut oder gut

seit 2010 konstant hoch und

liegt in diesem Jahr bei 81

Prozent (2010: 79 Prozent).

Getroffene Entscheidungen

„Ja“ oder „Nein“ - der Organspendeausweis gibt die Sicherheit, dass

die eigene Entscheidung zur Organ- und Gewebespende dokumentiert

ist und entsprechend umgesetzt wird

Foto: BZgA

tiven für eine Organ- und Gewebespende

sagen 77 Prozent,

dass sie anderen Menschen

helfen wollen. 27 Prozent der

Befragten lehnen eine Organ-

und Gewebespende ab,

weil sie glauben, als Spender

nicht geeignet zu sein, 20

Prozent äußern Angst und

Unsicherheit gegenüber der

Organentnahme und 19 Prozent

fehlt das Vertrauen in

das Organspendesystem. Die

Personen, die noch keine Entscheidung

getroffen haben,

begründen dies damit, dass

sie sich zu wenig mit dem

Thema beschäftigt hätten.

Das Transplantationsgesetz

schreibt vor, dass Krankenkassen

und Krankenversicherungsunternehmen

ihre Versicherten

ab dem vollendeten

16. Lebensjahr alle zwei Jahre

über die Möglichkeiten einer

Organ- und Gewebespende

informieren. Versicherte sollen

hiermit unterstützt werden,

eine informierte Entscheidung

zur Organ- und

Gewebespende zu treffen und

sie im Organspendeausweis

zu dokumentieren.

Zur Information und Aufklärung

zum Thema Organund

Gewebespende hält die

BZgA ein breites Informati-

informiert fühlen, so wünschen

sich 42 Prozent mehr

Informationen zu dem Thema.

Deshalb richtet sich die

BZgA weiterhin gezielt an die

Bevölkerung, um Wissensdefizite,

aber auch Ängste und

zur Organ- und Gewebespende

fallen meist zugunsten

einer Einwilligung aus: 74

Prozent derer, die eine Entscheidung

getroffen haben,

stimmen einer Organ- und

Gewebespende nach dem Tod

Unsicherheiten abzubauen. zu, 18 Prozent widersprechen

Nur wer gut informiert ist,

kann eine bewusste Entscheidung

treffen.“

ihr, vier Prozent übertragen

die Entscheidung auf eine

andere Person und ebenso

Die überwiegend positive viele machen eine andere

Einstellung zum Thema Organ-

und Gewebespende ist Auf die Frage nach den Moganspende-info.de

bereit.

Angabe.

onsangebot unter www.or-

22202_Organspende_Ausweis.qxp 11.03.2008 12:04 Uhr 22202_Organspende_Ausweis.qxp Se

11.03.2008 12:04 Uhr Se

So einfach kann es gehen:

Organspendeausweis ausfüllen,

ausschneiden und an

der gestrichelten Linie falten.

Organspendeausweis

Organspende

nach § 2 des Transplantationsgesetzes

Name, Vorname

Straße

PLZ, Wohnort

Geburtsdatum

rganspende

s c h e n k t L e b e n .

Antwort auf Ihre persönlichen Fragen erhalten Sie beim Infotelefon Organspende unter

der gebührenfreien Rufnummer 0800 / 90 40 400.

Erklärung zur Organ- und Gewebespende

Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur

Transplantation in Frage kommt, erkläre ich:

JA, ich gestatte, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem

Körper Organe und Gewebe entnommen werden.

oder JA, ich gestatte dies, mit Ausnahme folgender Organe/Gewebe:

oder

oder

oder

JA, ich gestatte dies, jedoch nur für folgende Organe/Gewebe:

NEIN, ich widerspreche einer Entnahme von Organen oder Geweben.

Über JA oder NEIN soll dann folgende Person entscheiden:

Name, Vorname

Straße

Platz für Anmerkungen/Besondere Hinweise

D A T U M

PLZ, Wohnort

Telefon

U N T E R S C H R I F T


Wir nehmen Sie mit

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an die Hand...

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Fahrzeuges wird binnen Sekunden abgesenkt

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Das Abklappen der Rampe ist kinderleicht zu

bedienen, das System wird beim Schließen der

Hecktür automatisch angehoben.

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Kopf- und Rückenlehne sind geteilt und damit

einzeln auf Rollstuhl und Person einstellbar.

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Detlef Schulze

Verkauf Nutzfahrzeuge

Cuxhaven KG · Papenstr. 126 · 27472 Cuxhaven · Telefon 04721 / 737-103 · www.manikowski.de

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