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BERGISCHES LAND GEHT AUS

BERGISCHES LAND GEHT AUS Ausflug in die Karpathen Die kulinarische Reise durch die Region führt diesmal zu einem der ältesten Gasthäuser in Wuppertal. Im späten 18. Jahrhundert auf dem Katernberg erbaut und nachweislich bereits 1836 als Schankwirtschaft genutzt, lag das malerische Fachwerkhaus zu dieser Zeit tatsächlich fast am Ende der Welt. Weitab von der Stadt. Die „Karpathen“ sind ein Kleinod der Gemütlichkeit. Diesen Eindruck hatten auch einige Arbeiter, die damals den Feldweg am Lokal zur Straße ausbauten und daher ihre Mittagpausen regelmäßig in der Kneipe verbrachten. Einer von ihnen prägte dann den namensgebenden Spruch: „Hie sinnd ve wie inne Karpathen“. Das passte – unverändert bis heute. In den folgenden Jahren erlebte der Familienbetrieb etliche Höhen und Tiefen. Für viele Wuppertaler unvergessen sind die Skatrunden, zu denen Alt-Bundespräsident Johannes Rau häufig die „Karpathen“ besuchte. Auch Geschäftsleute, Künstler und Journalisten kehrten hier gern auf ein Bier und deftige Hausmannskost ein. Doch dann ging es mit dem Traditionshaus bergab; 2007 drohte die Insolvenz. Einige Stammgäste wollten den Niedergang nicht zulassen und erwarben das historische Ensemble, um es zu restaurieren und zu erhalten. Seit 2010 leitet Thomas Fingerhut das beliebte Gasthaus, unterstützt von einem Team aus acht festen Mitarbeitern und neun Aushilfen. Dem 46 www.bvg-menzel.de

neuen Karpathen-Chef gelang es schnell, verlorenes Terrain zurückzuerobern. Denn sein attraktives gastronomisches Konzept überzeugte nicht nur treue Stammgäste, sondern sprach darüber hinaus weitere interessante Zielgruppen an. Unter neuer Führung zurück zum Erfolg „Hier auf den Katernberg sind viele junge Leute zugezogen, die unsere Angebote schätzen. Für sie richten wir beispielsweise regelmäßig Familienfeiern wie Taufen, Kommunion oder Geburtstage aus. Gut besucht sind auch die Eltern-Stammtische, zu denen man sich regelmäßig trifft“, berichtet Thomas Fingerhut. „Ebenso werden unsere täglich wechselnden Mittagstische von den Unternehmen in der Nachbarschaft hervorragend angenommen. Zum einen von zahlreichen Mitarbeitern, zum anderen aber auch vom Management, das sich bei uns oft und gern zu Geschäftsessen verabredet.“ Und es sich schmecken lässt – wobei die Wahl zwischen gutbürgerlichen Gerichten und mediterranen Spezialitäten nicht immer leicht fällt. Ganz oben auf der Wunschliste steht jedoch nach wie vor das Karpathen-Kotelett mit Bratkartoffeln und Salat. Aber die Köche können auch anders als bodenständig auf deutsche Art. Ein besonderes Erlebnis für geladene Gourmets ist unter anderem der Tag im Jahr, an dem in den „Karpathen“ japanisches Kobe-Rind serviert wird. Für Kenner das Beste vom Feinsten. Ein Ambiente mit Charme und Atmosphäre Sieben Tage in der Woche mittags und abends sind die Karpathen-Köche im Einsatz, um ihre Gäste zu verwöhnen. Selbstverständlich stets mit frischen saisonalen Speisen, die vorzugsweise mit Zutaten aus der Region zubereitet werden. Das liebevoll gestaltete Ambiente tut ein Übriges, um den Genuss vollkommen zu machen. Drei Räumlichkeiten bieten für jeden Anlass das passende Umfeld. Mit blank gescheuerten Tischen, Ausschank mit Zapfhahn und viel gemütlichem Holz bildet die Schänke wie eh und je das Herz der „Karpathen“. Mit einem urigen Charme, Einkehr in der grünen Idylle. Das Ausflugslokal „Karpathen“ ist ein beliebtes Ziel für Genießer aus der ganzen Region. von dem über ein Jahrhundert nichts verloren ging. Im stilvoll eingerichteten Kaminzimmer mit alten Balken an Wänden und Decke herrscht dagegen eine Atmosphäre der Muße und Entspannung. Der ideale Ort für gepflegte Abende bei einem exzellenten Wein, für ein geschäftliches Meeting oder eine kleine Feier bis zu 30 Personen. Modern und elegant präsentiert sich das Restaurant, das mit seiner breiten Fensterfront einen herrlichen Blick ins Grüne freigibt. Hier finden zwischen 40 und 50 Personen Platz, um zu tagen, zu tafeln und zu feiern. An schönen warmen Tagen zieht es zudem viele Besucher hinaus in den Biergarten, um unter schattigen Kastanien ein kühles Bier zu genießen. Ein guter Rat: Rechtzeitig reservieren. Bis es wieder so weit ist, gibt es in den „Karpathen“ speziell vor Weihnachten andere kulinarische Ereignisse. Jetzt im November beginnt die hohe Zeit des Gänseschmausens. Brust oder Keule klassisch zubereitet, ein Genuss. Übrigens: Wer mit Freunden oder der Familie eine Gans im Ganzen verzehren möchte, sollte beizeiten einen Tisch bestellen. Und sich keinesfalls verspäten, denn das Fleisch wird auf den Punkt gebraten. „Bis auf einige wenige Ausnahmen sind wir in der Weihnachtszeit sehr gut gebucht. Das bedeutet: Wir können leider in diesem Jahr fast keine Veranstaltungstermine mehr annehmen“, bedauert Thomas Fingerhut und schiebt direkt eine Bitte an Geschäftskunden hinterher: „Allen, die im nächsten Frühjahr ein Event in unserem Hause planen, empfehlen wir, sich bald mit uns in Verbindung zu setzen. Dann sind wir in der Lage, rechtzeitig den erforderlichen Platz zu reservieren und den gesamten Ablauf nach Wunsch vorzubereiten.“ Text: Brigitte Waldens Fotos: BVG Karpathen Gastronomie GmbH August-Jung-Weg 15a 42113 Wuppertal Fon 0202 761338 Fax 0202 4962016 Mail info@karpathen.de Net restaurant-karpathen.de der Bergische Unternehmer 12|17 47

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