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16.12.17 Lindauer Bürgerzeitung

16.12.17 Lindauer

LINDAUER Bürgerzeitung mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B) 16. Dezember 2017 · Ausgabe KW 50/17 · an alle Haushalte ANSICHTEN Hans-Jörg Apfelbacher, Geschäftsführer Lindauer Bürgerzeitung Sie kommt geschlichen, wie die Katz. Und bringt uns Trubel, bringt uns Hatz. Kommt mit der dunklen Herbsteszeit. Bis man kapiert: Es ist soweit. Und auch dem Letzten wird es klar: Die Weihnachtszeit ist wieder da. Man denkt, ist es denn wirklich wahr? Wo ist geblieben nur das Jahr? Man denkt mit Sehnsucht dann zurück. Was für ein Sommer, welch‘ ein Glück. Und doch, es stellt sich Freude ein: Wie schön wird diese Weihnacht sein! Es folgt der Rausch der Kaufeslust. Bis man erkennt: Dies wird schnell Frust. Für jeden ein Geschenk erwerben, das ist das schwerste Los auf Erden. Doch endlich, endlich ist‘s geschafft, der Baum, er steht in seiner Pracht. Der Gabentisch ist reich bestückt und aus der Küche duftet‘s wie verrückt. Es stellt sich e n d l i c h Ruhe ein: Wie schön ist Weihnachten daheim. In diesem Sinne wünschen wir allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch! Erscheinungstermine Ihre nächste BZ erscheint Samstag, 13.01.2018 Samstag, 27.01.2018 Wissenswertes: OB-Wahl 2018 Die drei Kandidaten stellen sich vor S. 11 Großes BZ-Weihnachtsgruß- Special: Weihnachtsgrüße an die Leser und Lesestoff für die Feiertage S. 29-49 Tolle Gewinne Genau zählen, Gewinn- Coupon ausfüllen und an die BZ senden! S. 29-49 Die attraktiven Preise, die Sie gewinnen können, sehen Sie auf S. 50 Stadt Lindau investiert in den Sport Schulen und Vereine profitieren von den Investitionen Die Erfolge der Eishockeyspieler, der Jugend-Fußballboom der SpVgg Lindau und die anerkannt gute Nachwuchsarbeit in den Vereinen der Stadt sowie die Kindersportschule KISS des TSV Lindau gemeinsam mit dem TV Reutin – um nur einige Beispiele zu nennen: Lindau ist eine sportliche Stadt. In den vergangenen Jahren hat die Stadt deshalb auch kontinuierlich in die Sportanlagen investiert. Auch im kommenden Jahr wird Lindau seine Sportstätten weiter ertüchtigen. „Unsere Förderung richtet sich dabei hauptsächlich auf den Schulsport und den Jugendbereich. Aber natürlich profitieren die Vereine auch im Erwachsenenbereich von den Sportstätten“, sagt Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker. Als langjähriger Fußballer und jetziges Vorstandsmitglied beim FC Augsburg, weiß er um die Wichtigkeit von Bewegung: „Gerade im Kindes- und Jugendalter ist Sport sehr wichtig.“ Daher unterstützt er auch die geplante Investition von ungefähr 600.000 Euro für einen Kunstrasenplatz am städtischen Stadion. „Hier bieten wir Schulen und Vereinen in zentraler Lage eine gute Trainingsmöglichkeit. Gleichzeitig entlasten wir den Rasen im städtischen Stadion“, erklärt er. Beim Spielfeld im Stadion und beim Faustballfeld wird jeweils die Grasnarbe komplett saniert. Das beliebte Minispielfeld am Stadion bekommt einen neuen Kunststoffbelag. Diese drei Maßnahmen kosten insgesamt rund 75.000 Euro. Außerdem soll der kleine Hartplatz in einen Beach- Handballplatz umgebaut werden. Der TSV Lindau hat sich bereit erklärt, dies umzusetzen und zu finanzieren. In Zech wird ein neues Minispielfeld für rund 70.000 Euro neu gebaut. Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker und Stadtgärtner Meinrad Gfall besichtigen die neue Laufbahn im Stadion. BZ Foto: pat „Neben den zahlreichen Investitionen wurden und werden die Pflegemaßnahmen auf den Anlagen je nach Beanspruchung durch die GTL/Stadtgärtnerei intensiviert“, sagt Stadtgärtner Meinrad Gfall und freut sich, dass die Zusammenarbeit mit den Vereinen sehr gut klappt. Gfall verweist darauf, dass in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Investitionen getätigt wurden. Im Städtischen Stadion bekam der Trainingsplatz der SpVgg Lindau eine neue Flutlichtanlage für 100.000 Euro. Die Leichtathleten sowie die Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Sanierung der Laufbahn im Stadion, die 250.000 Euro kostete. Für das Spielfeld war eine neue Beregnungsanlage fällig für 25.000 Euro. Dazu kamen neue standsichere Fußballtore im städtischen Stadion, in Zech und in Oberreitnau für insgesamt 20.000 Euro. Darüber hinaus wurde in Zech eine Beregnungsanlage für 25.000 Euro für das Rasenspielfeld eingebaut. Der Belag des Hartplatzes wurde ▶ Fasnachtskalender 2018 Vereine und Veranstalter können jetzt ihre Termine melden, die die BZ in ihrem großen Fasnachtskalender veröffentlicht Seite 51 für 15.000 Euro wiederhergestellt. In Oberreitnau wurde am Freizeitzentrum ein Bolzplatz für 30.000 Euro errichtet. Hier hebt OB Dr. Ecker das Engagement einer Stiftung und von Bürgermeister Karl Schober hervor, die sich an der Umsetzung und Finanzierung des Projektes beteiligten. „Meine Mitarbeiter befinden sich in engem Kontakt mit den Vereinen. Letztendlich geht es bei den Sportstätten nur wie im Sport allgemein mit Teamgeist. Es ist klar, dass die Träume nicht in den Himmel wachsen können, aber wir versuchen den jahrelangen Investitionsstau auch hier weiter aufzulösen. Wir sind auf einem guten Weg“, sagt er. Zumal nicht nur in die Spielfelder investiert wurde, sondern auch in Gebäude. So wurde die Schulturnhalle in Reutin für fast 2 Millionen Euro saniert. Die Duschen im Stadion wurden für 32.000 Euro saniert und die Sanierung der Kanäle schlug mit 33.000 Euro zu Buche. Für die Beleuchtung im Stadion wurden 60.000 Euro fällig, der neue Bodenbelag im Vereinsheim der SpVgg, das der Stadt gehört, kostete etwa 3.500 Euro. 13.000 Euro kostete ein Derrickkran für den Seglerhafen. Dazu kamen noch die Heizung in der Jahnturnhalle mit mehr als 30.000 Euro, der Prallschutz in der Schulturnhalle in Zech mit 10.500 Euro und die Beleuchtung für die Halle im Freizeitzentrum Oberreitnau mit 37.000 Euro. Wobei in letzterem Betrag die 28.000 Euro für die Bühnenbeleuchtung noch nicht enthalten sind. Für das kommende Jahr plant OB Dr. Gerhard Ecker einen „Runden Tisch Sport“. „Wir werden die Zusammenarbeit mit den Vereinen und der Vereine untereinander weiter stärken“, nennt er ein Ziel. Zudem erwartet er, dass mit dem Kunstrasen und den anderen Investitionen auch die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen weiter verbessert wird. Jürgen Widmer ▶ Weihnachtswanderung auf den Spuren des „Lieben Augustin“ von Nonnenhorn nach Lindau Seite 52