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Rund-ums-Parken_2017

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Spezial

Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e. V.

Rund ums

Parken

Dezember 2017

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GG Inserat 101-P0xxxx BDB 2017 BDB A4.indd Spezial Parken2.indd 1 2 08.02.17 05.12.17 11:39 11:30


Inhalt

Vorwort

3 Inhalt/Vorwort

4 Neue Garagentorkonstruktion für Privatgaragen

5 Beton und Stahl vereint

6 Wandel und Fortschritt am doubleXParker, Duplex-

parker oder einfach Zeitgeist am Beispiel Doppelparker

9 14 Ebenen in neuem Tiroler Ski-Parkhaus mit

FRANKOLON ® Flüssigkunststoff abgedichtet

10 Praxishinweis zur neuen DIN 18532 für Parkflächen

12 KLB-SYSTEM POLYURETHAN PU 5000 RX

14 Die automatischen Parkhäuser der Zukunft

15 Parklust statt Parkfrust

16 Nachhaltiges Regenwassermanagement durch

wasserdurchlässige Flächen

18 Netzsicherung im Kreis

19 Betonsanierung ohne Zufallsfaktor

20 Klug geparkt: Automatisierte Parkhaussysteme

im Bestandsbau

22 Parkflächenentwässerung – Sicherheit durch Qualität

24 Rampensanierung in Ravensburg – ohne Vlieseintrag

26 Intelligentes automatisches Parken in exklusiver

Citylage

27 Langlebige Lösung für Dehnfugen in Parkhäusern

Impressum

Herausgeber: BDB Nachrichten München,

Matthias Manghofer

Geiselberger Mediengesellschaft mbH,

Telefon: 0 86 71 / 50 65 50, Telefax: 0 86 71 / 50 65 44,

E-Mail: mail@gmg.de

Redaktion & Layout: BDB Nachrichten,

Matthias Manghofer,

Telefon: 0 89 / 36 04 74 20

E-Mail: mail@bdb-nachrichten.net

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Auto ist zum Fahren da.

Tatsächlich aber wird es im

Schnitt nur knapp 40 Kilometer

pro Tag bewegt und steht mehr

als 23 Stunden – auf Privatgrundstücken

oder öffentlichen

Flächen, in Parkhäusern

und Tiefgaragen.

Die 200 Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Parken

e.V. bewirtschaften über eine Million Pkw-Stellplätze in mehr

als 2.500 Objekten.

Zu seinem außerordentlichen Mitgliederkreis zählen rund 100

Unternehmen aus der Zulieferindustrie und dem Dienstleistungsbereich.

Hier finden sich Hersteller von Abfertigungsanlagen,

Baufirmen, Ingenieur-, Planungs- und Architekturbüros

sowie Werbeagenturen, Software-Entwickler und zahlreiche

andere mehr.

Alle zwei Jahre zeigt sich die Branche von ihrer besten Seite:

auf der Messe Parken. Die einzige deutsche Fachmesse für

Parkraumbewirtschaftung gibt einen umfassenden Überblick

über aktuelle Trends und Produkte rund um den ruhenden Verkehr

und gilt in der Branche als Pflichttermin. Die nächste Parken

findet am 5. und 6. Juni 2019 statt. Bereits im kommenden

Jahr organisiert der Bundesverband Parken am 6. Juni

2018 eine Fachtagung in Köln und feiert gleichzeitig sein

50-jähriges Bestehen. Vielleicht ist die eine oder andere Veranstaltung

auch für Sie interessant.

Herzlichst Ihr

Gerhard Trost-Heutmekers

Geschäftsführer Bundesverband Parken e.V.

www.parken.de

Anzeigen/CVD: Anne Hölters,

E-Mail: hoelters@bdb-nachrichten.net

Geschäftsstelle: BDB Nachrichten Journal,

Hildeboldstraße 3, 80797 München,

Telefon: 089 / 36 04 74-0, Telefax: 089 / 36 19 23 50

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH – Druck und Verlag,

Martin-Moser-Str. 23, 84503 Altötting,

Telefon: 0 86 71 / 50 65-0, Telefax: 0 86 71 / 50 65-68,

E-Mail: mail@geiselberger.de

Papier: Chlorfrei gebleicht

Titelbild:

Palais Coburg in Wien, ausgestattet mit dem

vollautomatischem WÖHR Parksafe 580

Bildrechte:

WÖHR Autoparksysteme GmbH

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken 3

11:39

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 3 05.12.17 11:30


Neue Garagentorkonstruktion für

Privatgaragen

Das HT-Tor als individuell gestaltbare Torlösung

Neu gebaute Einfamilienhäuser sollen sowohl funktional als auch optisch ansprechend sein.

Dazu müssen alle Gebäudeteile zusammen ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Hierzu gehört

auch das Tor für die Garage. Die Käuferle GmbH und Co. KG hat ein neues HT-Tor entwickelt,

welches die Ansprüche privater Bauherren erfüllt und individuell gestaltbar ist sowie die Vorteile

von Sektional- und Kipptorkonstruktionen vereint.

Stimmiges Erscheinungsbild

Bereits bei der Planungsphase legen Bauherren einen großen

Wert auf die äußere Erscheinungsweise ihres Hauses. Dazu

gehören neben der allgemeinen Architektur auch die verwendeten

Materialien und Bauelemente. Eine wichtige Rolle spielt

dabei das Garagentor. Es soll den technischen und gestalterischen

Ansprüchen genügen und sich harmonisch in das architektonische

Konzept einfügen. Hierzu hat Käuferle das horizontal-teilbare

HT-Tor entwickelt. Es ist – wie ein Kipptor – dank

seines zweiteiligen Aufbaus individuell gestaltbar und reduziert

darüber hinaus das Fugenbild im Vergleich zur Sektionaltorkonstruktion

deutlich. Für Architekten bedeutet das eine hohe

Freiheit bei der Planung und Gestaltung der Garage. Da Zarge

und Torflügel in ihrer Konstruktion flächenbündig angelegt

sind, lässt sich die Anlage nahtlos in die umgebende Fassade

eines Gebäudes einfügen. „Unser HT-Tor ist in seiner Konstruktion

einzigartig“ erklärt Sebastian Käuferle, Geschäftsführer

der Käuferle GmbH & Co. KG. „Es lässt sich an nahezu jede

Fassade anpassen, da verschiedenste individuelle Beplankungen

des Torflügels möglich sind.“

die Anlage über einen innovativen Gewichtsausgleich und entspricht

sämtlichen aktuellen Normen und Richtlinien im Bereich

Sicherheit. Gleichzeitig ist das HT-Tor beim Öffnen und

Schließen sehr leise, wodurch Anwohner und Nachbarn nicht

durch lauten Torlauf gestört werden. Ein weiterer Vorteil des

horizontal geteilten Tors: Garagen können nah an die Grundstücksgrenze

gebaut werden und erfüllen gleichzeitig baurechtliche

Vorgaben.

Begrenzten Parkraum voll nutzen

Das zum Patent angemeldete Tor ist besonders für Privatgaragen

geeignet und schwenkt – wie ein Sektionaltor – während

des Öffnungs- und Schließvorgangs nicht nach vorne aus. Dadurch

können Bewohner auch mit dem Auto dicht an das Tor

heranfahren. Gleichzeitig ist durch die horizontale Teilung der

Schwenkradius im Inneren der Garage sehr gering und das

vorhandene Platzangebot kann optimal genutzt werden. „Mit

dem HT-Tor ist es uns gelungen, eine interessante Alternative

zu klassischen Garagentoren im Privatbereich zu entwickeln“,

betont Käuferle. „Deswegen freuen wir uns auch sehr darüber,

dass das HT-Tor mit dem German Design Award 2018 ausgezeichnet

worden ist.“

Das HT-Tor vereint die Vorteile von Kipp- und Sektionaltoren und

schwenkt nicht nach vorne aus. (Quelle: Käuferle)

Leise und sicher

Dank der intelligenten ALU-Leichtbauweise und einer vergleichsweise

geringen Anzahl an beweglichen Teilen ist das

Käuferle HT-Tor wartungs- und verschleißarm. Zudem verfügt

Das HT-Tor von Käuferle ist dank der horizontalen Teilung individuell

gestaltbar und lässt sich nahtlos in die umgebende Fassade einfügen.

(Quelle: Sven Rahm fotografie)

4

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 4 05.12.17 11:30


Beton und Stahl vereint

Neue Entwässerungsrinne der Firma Richard Brink für den Schwerlastbereich

Beständigkeit gegenüber chemischen

Einflüssen. Aufgrund der dichten Oberflächenstruktur

ist ein hoher Fließkomfort

gegeben. Die eingegossene Zarge

ist wahlweise in Edelstahl oder feuerverzinktem

Stahl erhältlich.

Die Richard Brink GmbH & Co. KG geht

neue Wege in Sachen Werkstoffe: Für

den Schwerlastbereich hat das Unternehmen

die Entwässerungsrinne Fortis

aus Beton entwickelt, die sich durch ihr

geringes Gewicht auszeichnet: Die Betonrinne

mit der Nennweite DN 100 und

150 mm Höhe wiegt lediglich ca. 20 kg.

Trotz ihrer Leichtigkeit hält die Rinne

Belastungen bis zur Klasse E 600 stand.

Auf Verkehrsflächen, die besonders hohen

Radlasten – zum Beispiel durch

Lkw – ausgesetzt sind, wirken enorme

Kräfte. Diesen müssen auch die eingebauten

Entwässerungssysteme permanent

gewachsen sein. Dafür gibt die DIN

1433 „Entwässerungsrinnen für Verkehrsflächen“

Belastungsklassen vor.

Die Betonrinne Fortis ist für die Klassen

A 15 bis E 600 konstruiert. Damit hält

sie einer Belastung mit bis zu 60 t sicher

stand.

Befahrene Flächen zuverlässig

entwässern

Die

Schwerlast-Entwässerungsrinne

kommt unter anderem auf Zufahrten,

Straßen, Hofflächen vor Gebäuden oder

Parkbereichen zum Einsatz. Dort sorgt

sie für eine zuverlässige Linienentwässerung.

Niederschlagswasser

kann über Beton-Sinkkästen mit Ablaufstutzen

abfließen. Ebenfalls ist ein

direkter Anschluss an einen Schacht

oder bestehenden Kanal möglich.

Der Rinnenkörper besteht aus glasfaser-modifiziertem,

hochfestem und

wasserundurchlässigem Beton aus eigener

Produktion der Firma Richard

Brink. Er hat eine Wand- beziehungsweise

Bodenstärke von jeweils 20 mm.

Die gewählte Betonmatrix gewährt die

Standardmäßig wird die Fortis in einer

Länge von 1.000 mm produziert. 500

mm lange Rinnen sind als Zubehör lieferbar.

Die Gesamtbreiten der Rinnen

betragen 155 mm (DN 100) und 206 mm

(DN 150). Zudem stehen drei verschiedene

Höhen, 150, 175 und 200 mm, zur

Auswahl.

Einbauen im Handumdrehen

Die Betonrinne Fortis lässt sich von einer

Person ohne zusätzliche Vorrichtungen

oder Hebewerkzeuge montieren.

Querriegel in der Rinne können als Griffe

genutzt werden. Im verbauten Zustand

müssen die Rinnen dauerhaft 2 bis 3

mm unterhalb der Fahrbahn liegen.

Kassettenförmige Aussparungen an

den Außenseiten sorgen dafür, dass das

Betonfundament eine feste Verbindung

mit der Rinne eingehen kann. Durch ein

Nut-Feder-System mit inte grierter Gummidichtung

an den Rinnen endungen

entfallen aufwändige Abdichtungsarbeiten

der Stöße.

Mit Rosten optische Akzente setzen

Kombiniert mit hochwertigen Designrosten

aus Edelstahl oder feuerverzinktem

Stahl der Firma Richard Brink stellt

die Fortis eine kostengünstige Alternative

zu Edelstahlrinnen dar. Längsstabund

Maschenroste in Schwerlast-Ausführung

halten den Einwirkungen des

Verkehrs stand. Querriegel in der Rinne

ermöglichen den Einsatz von Rosten

mit verdeckter Verriegelung. Auch mit

Schwerlast-Schlitzrinnenaufsätzen

lässt sich die Fortis ausstatten. Aus 1,5

mm Edelstahl oder feuerverzinktem

Stahl gefertigt, sind sie für die Belastungsklasse

C 250 geeignet. Aufsätze

aus 3 mm Material entsprechen der Belastungsklasse

D 400.

Weitere Informationen unter www.richard-brink.de.

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken 5

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Die Märkte und das Verhältnis zum Auto und Parken verändern sich.

Wandel und Fortschritt am doubleXParker, Duplexparker

oder einfach Zeitgeist am Beispiel Doppelparker:

Die Disruption der Autobranche hat bereits begonnen. Carsharing, Fahrerlose Fahrzeuge, Elektromobilität. Und nicht nur die

Autofahrer werden immer dicker und größer. An den Autos mehr Fahrzeugsicherheit, -überwachung und Komfort. Der Status des

Autos und auch des Parkens waren lange Zeit unverändert. Dinge sind überholt und müssen neu überdacht werden.

Denken Sie an seelenlose Tiefgaragen, dunkle Ecken und triste

Wasserpfützen – in einer gewöhnlichen Tiefgarage fühlt man

sich oft wie in einem schlechten Krimi. Weltweite Wettbewerbe

zeigen, dass es auch anders aussehen kann. Noch schlimmer

sind manche Tiefgaragen vor der Jahrtausendwende mit Doppelstockgaragen.

Blecherne Gestelle in Form von Doppelparkern

auf denen mehrere Autos übereinander ihr Dasein fristen.

Abgestellt auf rostigen und zum Teil löchrigen Blechen. Zum

Begehen muss man sich bücken, über dem Kopf weinen einem

rostende Schraubengewinde und Längsträger entgegen. Dazu

auch noch schräg und unkomfortabel zu begehen und zu befahren.

Und dort wo der Deutschen liebstes Spielzeug steht,

fühlt man sich manchmal wie in einer dunklen Ecke der Gesellschaft,

für die sich keiner interessiert und von der keiner etwas

wissen will. Steht da nicht auch der eine oder andere moderne

Mittelklassewagen mit adaptivem Kurvenlicht, Head-Up Display,

Surround-View und Speed-Limit Info? Nein, ich muss

mich wohl getäuscht haben.

Architektur wird nicht nur visuell, sondern auch körperlich

wahrgenommen. Sie hat nicht nur eine Expressivität und Affektivität,

sondern ist auch immer unser alltägliches Lebensmilieu.

Individuelle Sichtweisen prägen den Charakter der Perspektive

(Thomas Steimle, Vertreter des Bundes Deutscher Architekten

BW). Die Perspektive ist immer eine Frage des Standpunktes.

„Vieles hat sich verändert und wird sich in Zukunft noch schneller

dem Wandel der digitalen Zeit unterwerfen“, so Thorsten

Gmöhling von doubleXParker. „Darum ist es wichtig, Systeme

einzusetzen, die den Anforderungen von Morgen und den

Nutz erwartungen entsprechen.“

Thorsten Gmöhling von doubleXParker, seit über 20 Jahren mit

dem mechanischen Parken betraut, weiß von was er spricht:

Im Prinzip sind es nur einige wenige Punkte, die einem das

tägliche Parken schöner und angenehmer machen können und

zählt dabei auf:

„Praxisgerechte Stellplatzbreite und -Höhe, reale Stellplatzbelastung,

komfortabler Ein- und Ausstieg, komfortables Begehen

und Befahren, präventiver Korrosionsschutz sowie leichte

und einfache Reinigung sind von großer Bedeutung“ um die

Kundenakzeptanz zu erhöhen und aus dem negativ belegten

und verheissungsvollen Doppelparker einen zukunftsträchtigen

und nachhaltigen doubleXParker zu machen. Und ihm ein positives

Image zu verpassen.

Entwicklungsprozess für Autoparksysteme im „User centered Design“.

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BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken

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Einwicklung der Fahrzeugbreite am Beispiel Porsche 911. Modell 1963: 161 cm breit. Modell heute: 187 cm breit.

Eine Bestandsaufnahme wirft bange Fragen auf. Spätestens

seit Anzeigen in den Samstagsausgaben großer Tageszeitungen

wie der Süddeutschen und FAZ kursieren, in denen es

heißt „Wohnung mit Stellplatz – ohne Doppelparker“. Oder

Aussagen von Planern und Architekten im Raum stehen, wie

„Doppelparker nur, wenn es nicht anders geht,“ sollte man

sich Gedanken machen, warum es lange in die falsche Richtung

gelaufen ist. Dabei hört man auch mal exkulpierend von

den Verkäufern: „Käufer ist der Bauträger und nicht der Nutzer“.

„Das grenzt schon an Sarkasmus und Zynismus“, so ein

Stellplatzeigentümer auf einer Eigentümerversammlung bei

Frankfurt und es klingt beinahe schon wie ein Schuldeingeständnis.

Selbstkritik und Selbstbesinnung sind daher gefragt.

Um den Endnutzer zu focusieren spricht man auch von „User

Centered Design“. Was dabei herauskommt, bezeichnet der

Slogan „Parking with Pleasure“.

Ungewöhnlich sind die Fahrzeug-Zuwächse nicht, denn praktisch

legen die meisten Autos von Generation zu Generation

um mehrere Zentimeter zu. Der Publikumsliebling VW Golf hat

es von der 1. bis zur 7. Generation geschafft, von 161 cm auf

satte 180 cm (ohne Spiegel) zuzulegen. Und der Porsche 911

Fahrzeugsegmente nach Kraftfahrbundesamt: Rund 35% der Fahrzeuge liegen heute im Bereich 150-200 cm Fahrzeughöhe.

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war im Jahr 1963 noch

161 cm breit, der Porsche

911 der Baureihe

991 misst heute 1,87

Meter. Mindestens 250

cm sollten es sein, so

die erfahrenen Experten

von

doubleXParker.

Denn bei 230 cm dürfte

es selbst mit normalen

Mittelklasse Autos bei

gängigen Außenbreiten

ziemlich eng werden,

wenn man nach dem

Ein- und Aussteigen

auch noch crashfrei Ein- und Ausparken will.

Die Pkw-Form SUV und Geländewagen und andere Fahrzeugarten

wie Mini-/ Großraum-Vans und Utilities boomen in einem

nie dagewesenen Ausmaß. Eine gute Übersicht im überfüllten

städtischen Straßenverkehr und auf staugefährdeten Autobahnen,

eine bessere Ergonomie oder Bequemlichkeit verursacht

durch einen einfacheren Einstieg und die teils „erlebte

oder empfundene Sportlichkeit“, abgeleitet durch die Geländewagen-Historie,

sind wichtige Kaufargumente. Vans und

Utilities stehen für großen Stauraum und Praktikabilität. SUVs

und Geländewagen noch zusätzlich für Individualität und

Emotion. Nach Kraftfahrbundesamt sind mittlerweile 35 % der

Fahrzeuge Segmenten mit Fahrzeughöhen größer 150 cm zuzuordnen!

Daher die Empfehlung doubleXParker: Stellplatzhöhen

von 160/170 cm oder höher zu berücksichtigen.

Die unabhängige Schweizer Institution TCS „Touring Club

Suisse“ mit Sitz in Genf hat bei 42 Autos das tatsächliche Gewicht

gemessen. Rund 80 % der Autos waren schwerer als

angegeben. Hintergründe: Bei einem Auto sind das Leergewicht,

u. a. vorgegeben und im Fahrzeugschein ersichtlich.

Angaben zum Leergewicht gelten nach Richtlinie 92/21/EG

(Kraftstoffbehälter zu 90 Prozent gefüllt, mit Fahrer, 68 Kilogramm,

und Gepäck, 7 Kilogramm) für Fahrzeuge in serienmäßiger

Ausstattung. Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen

in der Regel diesen Wert.

Dabei hat sich gezeigt, dass Zubehörkomponenten wie ein

Schiebedach, elektrische Sitze, größere Räder, Komplettrad

statt Ersatzrad, Anhängerkupplung oder Hi-Fi-Systeme das

Leergewicht teilweise markant vergrößern. Fahrzeugmehrgewichte

von 150-200 kg sind möglich. Das Gewicht des Fahrers

ist mit 68 Kilogramm bescheiden bemessen. Größere Einkäufe

bleiben unberücksichtigt. Ebenso Kleinkinder auf den

Rücksitzen. Der Mercedes E 300 T BLUE TEC 9 G-Tronic

(Baujahr 2014-2016) hat bereits ein Leergewicht ohne Zusatzausstattung

von 1.955 kg. Geschweige denn den Gewichtsaufschlag

von Elektro-Fahrzeugen zu berücksichtigen. Die

Stellplatzbelastung eines doubleXParkers beträgt daher mindestens

2.200 kg, Radlast 550 kg. bzw. Option: 2.800 kg,

Radlast 700 kg.

doubleXParker im „User centered Design“.

Verdopplung der Stellplätze durch „Parking with Pleasure“.

Gerade Doppelanlagen mit

großen Querträgern und

Gleichlaufkomponenten

haben meist auf der Plattform

technisch bedingte

Überhöhungen.

Dieses

Problem wurde mit technischem

Einfallsreichtum

gelöst, dass die Plattformen

nun durchgehend

eben sind. Ein Doppelparker

wird indessen von

Männern sowohl als auch

von Frauen genutzt. Nicht

zu vergessen sind auch

Kinder und Kleinkinder auf den Rücksitzen des Autos. Und der

soziodemografische Wandel sollte auch Beachtung finden:

Bis ins hohe Alter wird Auto gefahren. Waagrechte Doppelparker

sollten ein Maximum an Komfort bieten. Die doubleXParker

Plattformen bieten den ebenen und uneingeschränkten

„Begeh-Komfort“. Sowohl für Stöckelschuhe als auch für Kinderfüße.

Und das gilt ebenfalls für das Befahren der Plattformen.

Das Fahrzeug rollt sanft und geräuscharm über die stabilen

ebenen Profile und wird beim Anschlag des Radkeils in

Parkposition abgestellt. Auf Wunsch und kostenneutral auch

mit geprägten Profilen im Fahrspur- und Gehbereich.

Früher standen die Säulen mittig des Parksystems. Mittlerweile

wurden die 2 Säulen aus Komfortgründen meistens

durch 4 Säulen ersetzt. Entscheidend ist aber, wo die Säulen

stehen: doubleXParker hat diese so platziert, dass sie im

Lichtraumprofil eines großen Fahrzeuges im Achsabstand

von ca. 290 cm stehen. Dies hat neben dem statischen einen

Komfort-Vorteil für den Ein- und Ausstieg des Fahrers und von

den Fondplätzen. Der Mehrwehrt kommt Kindern auf Rücksitzen

und älteren Menschen zu Gute. Geländer, soweit notwendig

oder Seitenwangen sollten den Vorteil unterstützen.

Reinigung und Werterhalt. In der Praxis ist die Reinigung und

Pflege ein wichtiger Punkt zur Werterhaltung der Anlage(n).

War früher eine Schichtdicke der Fahrbleche von 20 my üblich,

so wird heute ein besserer Schutz durch die höhere

Stückverzinkung geboten. Doch das alleine reicht nicht aus.

Die Anlagen müssen auch regelmäßig und gemäß den Umständen

gereinigt werden. Manche Oberflächenform jedoch

lässt eine einfache Reinigung nicht zu. doubleXParker Plattformen

beinhalten auf den Plattfomen bereits einen konstruktiven

Korrosionsschutz. Mit der regelmässigen Reinigung und

Pflege kann die Lebensdauer erhöht werden und dies dient

nicht zuletzt dem Werterhalt der Anlage(n). Die Plattformprofile

der doubleXParker sind leicht trocken und nass zu reinigen.

Im Rahmen der jährlichen Wartung kann diese Option dort zusätzlich

gebucht werden. Parking with Pleasure.

Autor: Thorsten Gmöhling

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BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken

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14 Ebenen in neuem Tiroler Ski-Parkhaus mit

FRANKOLON ® Flüssigkunststoff abgedichtet

Die neue Parkgarage im Tiroler Skiort Gerlos ist etwas Besonderes. Mit ca. 280 Parkplätzen auf 14 Ebenen können Skifans

noch bequemer und schneller ins Skivergnügen „einsteigen“. Was für alle Ski-Enthusiasten einen echten Servicevorteil darstellt,

bedeutet für das Gebäude einen extrem hohen Belastungsgrad und erforderte im Vorfeld besonders bei der Bauteilabdichtung

eine zuverlässige Allround-Lösung.

bei laufendem Betrieb nur eine kurzfristige Behinderung dar.

Das FRANKOLON ® -System ist dauerelastisch, rissüberbrückend,

lösungsmittelfrei und brandgeprüft nach DIN EN

13501-1. Aufgrund seiner einzigartigen Polyurethan-Hybrid-

Technologie und seinen Haftvermittlern hat das FRANKOLON ® -

System einen kraftschlüssigen Verbund zum Untergrund und

ist bei unzähligen Untergründen anwendbar.

Weitere Informationen: www.franken-systems.de

Das Parkhaus direkt an der Seilbahn:

Architektonisch ansprechend und ein echter Servicevorteil

Auf ca. 2.150 m Länge wurden alle Boden-Wand-Anschlüsse

und Säulen auf allen Ebenen mit dem zweikomponentigen

Flüssigkunststoff FRANKOLON ® Thix und einer Polyestervlieseinlage

abgedichtet. In den unteren beiden Ebenen wurden zusätzlich

Silikonschnüre zum Ausgleich von Gebäudebewegungen

eingelegt. Gerade diese sensiblen Nahtstellen stehen bei

der Parkgarage ständig unter extremen Temperatur- und

Feuchtigkeitseinflüssen, bei gleichzeitig sehr hoher mechanischer

Beanspruchung. Die beauftragten Firmen konnten alle

Anforderungen mit dem FRANKOLON ® -System erfüllen, da

der DIN 18195 geprüfte Flüssigkunststoff sich für zuverlässiges

Abdichten von Flächen, Rampen, Anschlüssen und Fugen

in Parkhäusern bewährt hat. Die einfache Verarbeitung stellt

Über 2 Kilometer Boden-Wand-Anschlüsse wurden mit

FRANKOLON ® zuverlässig abgedichtet.

Fotos: Franken-Systems GmbH

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken 9

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 9 05.12.17 11:30


Praxishinweis zur neuen DIN 18532 für Parkflächen

Sie gilt für die Abdichtung von befahrenen Verkehrsflächen aus Beton und besteht aus den Teilen 1-6. Hier interessiert

insbesondere der Teil 1: Anforderungen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze, sowie der Teil 2: Abdichtung mit einer

Polymerbitumenschweißbahn und Gussasphalt. Diese Bauweise ist die wohl am meisten eingesetzte. Außerdem weist diese

Bauweise die höchste Lebensdauer und damit die geringsten Life-Cycle-Kosten auf.

Einsatzorte der Bauweise

Die Bauweise 1b darf nach Tabelle 1 in DIN 18532-2 nur auf

Flächen eingesetzt werden, die überdacht sind und eine Neigung

größer 4 % aufweisen. Damit darf sie nicht auf Freidecks

und Rampen oder Spindeln ausgeführt werden.

Festlegung der Gussasphalt-Sorte

Zu verwenden ist ein Gussasphaltestrich (AS) nach DIN

18560-1 aus Gussasphaltestrichmörtel (AS) nach DIN 13813

der Härteklasse AS IC 40. Dabei ist die maximale Eindringtiefe

am Probewürfel in Abhängigkeit von den Einwirkungen festzulegen.

Anschlüsse an Einbauteile

Planungsgespräche: Mitarbeiter der Firma HOFMEISTER

Zur Entwicklung: Die Bauweise der Abdichtung mit Schweißbahn

und Gussasphalt hat sich über Jahrzehnte in technischer

Hinsicht immer weiterentwickelt und stellt heute die sicherste

und bewährteste ihrer Art dar. Sie wurde für den Bereich des

Hochbaus aus der ZTV-Ing und der DIN 18195 abgeleitet. Nun

wurde auch die langersehnte, zugehörige Norm veröffentlicht.

Die in der täglichen Praxis relevanten Neuerungen für die Abdichtung

von Flächen ohne Wärmedämmschicht werden im

Folgenden kurz vorgestellt.

Einteilung in Nutzungsklassen

Im Teil 1 der neuen Norm wird die Einteilung in Nutzungsklassen

vorgenommen. Parkflächen werden danach in die Nutzungsklassen

N2-V und N3-V eingeordnet. Vereinfacht dargestellt,

ergibt sich aus der reinen PKW-Nutzung und einer

Neigung von max. 4 % die Nutzungsklasse N2-V. Eine vorgesehene

Nutzung durch ausschließlich oder ergänzt durch LKW

sowie eine Neigung größer 4 % (z. B. Rampenflächen) ergeben

die Nutzungsklasse N3-V.

Bauweise 1a und 1b

Bei der Bauweise 1a befindet sich die Abdichtungsschicht direkt

auf dem Konstruktionsbeton unterhalb einer Schutzschicht-

und Nutzschicht. Die Abdichtung selbst besteht dabei

aus der Polymerbitumenschweißbahn (untere Lage) und

einer Schicht aus Gussasphalt (obere Lage). In diesem Fall ist

die Nutzschicht eine weitere Lage Gussasphalt (Deckschicht).

Bei der Bauweise 1b ist die obere Lage der Abdichtung, die

Gussasphaltschicht, gleichzeitig die Nutzschicht. Diese Bauweise

entspricht der vorherigen Ausführung einer kombinierten

Schutz- und Deckschicht.

Die Anschlüsse an Einbauteile können neben Los-/Festflanschkonstruktionen

auch mit mindestens 120 mm breiten

Klebeflanschen ausgeführt werden. Dabei ist die Polymerbitumenschweißbahn

zweilagig auszuführen und erforderlichenfalls

zu verstärken.

Anschlüsse mit Flüssigkunststoff

Sofern Anschlüsse mit Flüssigkunststoff hergestellt werden ist

darauf zu achten, dass der Flüssigkunststoff auf der Polymerbitumenschweißbahn

mit einer Mindestbreite von 20 cm überlappend

ausgeführt wird. Zuvor sind lose Abstreuungen auf

der Polymerbitumenschweißbahn zu entfernen, um den Haftverbund

sicherzustellen.

Grundierung oder Versiegelung?

Die Behandlung des Betonuntergrundes erfolgte bisher mit einer

Epoxidharzgrundierung. Neu ist, dass auf Rampen und

Spindeln sowie auf frei bewitterten Verkehrsflächen immer

eine Versiegelung auszuführen ist.

Erhöhter Spritzwasserschutz

Die bekannte Regel, dass die Abdichtungsanschlüsse im Aufkantungsbereich

mindestens 150 mm über Oberkante des Belages

hochzuführen sind, gilt selbstverständlich weiterhin. Neu

ist die Empfehlung, dass in Bereichen, die verstärkt mit chloridhaltigem

Spritzwasser belastet werden können, ein Spritzschutz

bis mindestens 500 mm über Oberkante der Nutzschicht

ausgebildet werden soll. Dabei handelt es sich oft um

aufgehende Bauteile in der Nähe von Fahrgassen ohne oder

mit Gefälle kleiner als 2,5 %.

Entwässerungseinrichtungen

Neu ist in diesem Bereich, dass der Mindestdurchmesser von

Abläufen 100 mm betragen muss. Auf frei bewitterten Flächen

10

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 10 05.12.17 11:30


Oftmals beschränkt sich die nötige

Aktivität auf eine jährliche Inspektion,

bei der eine Wartung

gleichzeitig mit erledigt werden

kann. Daraus resultierende notwendige

Instandsetzung stellen

bei Gussasphaltbauweisen die

Ausnahme dar.

Gussasphaltabdichtung auf Parkflächen

Zusammenfassend ist die neu erschienene

DIN 18532 eine sinnvolle

Norm. Die seit langem bereits

so ausgeführten Bauweisen

haben nunmehr eine Regelgrundlage

gefunden und werden in einigen

Punkten noch präzisiert und

verbessert. Dies wird in der Praxis

zu nochmals qualitativ verbesserten

Abdichtungsaufbauten

führen.

sollte mindestens ein Ablauf-Innendurchmesser von 100 der

Belastungsklasse M 125 nach DIN EN 1253 auf 150 qm vorgesehen

werden. Wichtig ist, dass der Planer für diese Bereiche

die Dimensionierung der Entwässerungseinrichtungen nach

EN 12056 und DIN 1986-100 vornimmt.

Auch nicht freibewitterte Flächen sind zu entwässern, wobei

die anfallenden Wassermengen planerseitig je nach Örtlichkeit

und Nutzung entsprechend abzuschätzen sind.

Für Fragen zur Anwendung der

DIN stehen Ihnen Fachleute, wie die Firmen der HOFMEISTER

Gruppe zur Verfügung.

Ralf Hofmeister, Geschäftsführer

HOFMEISTER Gussasphalt GmbH & Co. KG

Herford, München, Grossweitzschen

www.hofmeister-asphalt.de

Schutz der Abdichtung während der Bauzeit

In der neuen DIN wird vorgegeben, dass die verlegte Polymerbitumenschweißbahn

nicht mehr als für den Einbau des Gussasphaltes

unbedingt notwendig begangen oder befahren werden

darf. Dies bedeutet, dass in Zukunft mehr Gedanken in die

Planung der einzelnen Arbeitsschritte und Schnittstellen der

Gewerke fließen müssen.

Ausbildung von Arbeitsnähten in der Gussasphaltschicht

Bei der Ausführung der Arbeitsnähte der Gussasphaltschicht,

die auf der Polymerbitumenschweißbahn verlegt wird und mit

einer weiteren Nutzschicht überbaut wird (Bauweise 1a), sind

diese im Nachgang mit einem Heizgerät (Replaster) zu erwärmen

und durch Verreiben dicht miteinander zu verbinden.

Instandhaltungsplan

Hier ist in DIN 18532-1 festgelegt, dass bei der Planung ein

objektspezifischer Instandhaltungsplan zu erstellen ist. Darin

müssen die Inspektionsintervalle sowie die ggfs. erforderlichen

Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in Abhängigkeit

von den Inspektionsergebnissen sowie die dazu erforderlichen

Verfahrensweisen festgelegt werden. Die Erfahrung hat gezeigt,

dass Abdichtungen aus Schweißbahn und Gussasphalt

in dieser Hinsicht mit einem vergleichsweise sehr geringen

Aufwand betreut werden können.

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken 11

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KLB-SYSTEM

POLYURETHAN PU 5000 RX

KLB-RX: Kurz warten, fertig!

Die allgemeine Zeitnot des heutigen Baustellenalltags besser in den Griff bekommen – dies ermöglicht die neue, schnellhärtende

Polyurethanharz-Abstreubeschichtung KLB-SYSTEM POLYURETHAN PU 5000 RX der KLB Kötztal Lacke + Beschichtungen

GmbH. Die Nutzung der fertigen Bodenfläche ist bereits nach 2 - 6 Stunden, je nach Umgebungstemperatur, möglich. Die ideale

Beschichtungslösung mit rutschhemmender Eigenschaft für die schnelle Sanierung.

KLB-SYSTEM POLYURETHAN PU 5000 RX ist

eine rutschhemmende Abstreubeschichtung, die

sich durch schnelle Härtung und Wiedernutzbarkeit

auszeichnet. Eingesetzt wird dieses Produkt

als rutschhemmende Beschichtung in der Sanierung

in gewerblich und industriell genutzten Bereichen,

insbesondere auch Fahrbereiche, Parkflächen

und Garagen im Innen- und Außenbereich.

Darüber hinaus auch auf Kleinflächen, um die Beschichtungs-

und Sanierungszeiten möglichst kurz

zu halten.

KLB-SYSTEM POLYURETHAN PU 5000 RX

besteht aus einem reaktiven 2-Komponenten-

Polyurethanharz, das nach dem Mischen mit der

Zahnspachtel auf den vorbereiteten Untergrund

auf getragen wird. Anschließend erfolgt die Absandung

mit der speziell abgestimmten, reaktiven

RX-Abstreukomponente. Nach Erhär tung der

Grundschicht, die bereits nach 20 - 40 Minuten abgeschlossen

ist, kann nach der Entfernung des

überschüssigen Sandes die Kopfversiegelung auf-

12

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 12 05.12.17 11:30


getragen werden. Der Vorteil liegt darin, dass die Flächen

schon nach 2 - 6 Stunden, je nach Umgebungstemperatur,

wieder genutzt werden können.

KLB-SYSTEM POLYURETHAN PU 5000 RX wird eingesetzt

zur Herstellung von funktionellen und rutschhemmenden Bodenbeschichtungen

in Bereichen mit leichter bis mittlerer mechanischer

Beanspruchung. Bei UV-Belastung tritt keine Vergilbung

der Beschichtung auf.

KLB-SYSTEM POLYURETHAN PU 5000 RX wurde von der

„Amtlichen Materialprüfstelle Höhr-Grenzhausen der Hochschule

Koblenz“ als schnellhärtender Einstreubelag hinsichtlich

der rutschhemmenden Eigenschaften untersucht. Die

Prüfung erfolgte nach BGR 181 (Fußböden in Arbeitsräumen

und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr) entsprechend DIN

51130 auf einer schiefen Ebene. KLB-SYSTEM POLYURE-

THAN PU 5000 RX wurde dabei mit R10, R11/V4 bzw. R12/

V10 beurteilt und ist somit auch für Innen- und Außenbereiche

mit Nässe oder gelegentlicher Nässe geeignet. Ein Prüfzeugnis

ist auf Anfrage erhältlich. Die Beschichtung ist gegen verschiedene

Chemikalien beständig, insbesondere auch Wasser,

Salzlösungen, verdünnte Säuren und Laugen, Benzin und

auch Glykol. Liegen besondere Beanspruchungen vor, empfehlen

wir Ihnen eine Beratung. Für die Belagsreinigung werden

Reinigungsautomaten empfohlen.

Das überzeugt:

··

schnelle Verlegbarkeit

··

nach 20 - 40 Minuten überarbeitbar

··

nach 2 - 6 Stunden wieder nutzbar

··

sehr geruchsarm

··

licht- und wetterstabil

··

rutschhemmend R10, R11 oder R12

··

brandgeprüft nach Bfl-s1

··

geeignet für Sanierungen, kleinflächige Baustellen

KLB Kötztal Lacke + Beschichtungen GmbH

Günztalstraße 25

D-89335 Ichenhausen

Telefon +49 (0) 8223-96 92-0

Telefax +49 (0) 8223-96 92-100

www.klb-koetztal.com ı info@klb-koetztal.com

Das überzeugt:

• schnellhärtendes System,

nach 2 - 6 Stunden

wieder nutzbar

KLB-RX: Kurz warten, fertig!

• schnelle Verlegbarkeit,

nach 20 - 40 Minuten

überarbeitbar

• Rutschhemmklassen

R10, R11 oder R12

nach BGR 181 geprüft

• brandgeprüft nach B fl

-s1

• licht- und wetterstabil

• besonders geeignet zur

schnellen Sanierung

• vorteilhaft bei Tages- und

Wochenendbaustellen

20 - 40

Minuten

warten,

und weiter

geht‘s!

KLB-SYSTEM POLYURETHAN PU 5000 RX

Schnellhärtende Polyurethanharz-Abstreubeschichtung

KLB Kötztal Lacke + Beschichtungen GmbH · Günztalstraße 25 · D-89335 Ichenhausen · Telefon +49 (0) 82 23 - 96 92-0 · www.klb-koetztal.com

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken 13

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Park & Hide mit Lödige Industries:

Die automatischen Parkhäuser der Zukunft

Die Lödige Industries Gruppe mit Sitz in Warburg (Deutschland) entwickelt die Parkhäuser der Zukunft. Vollautomatisch,

platzsparend und komfortabel sind Lödige-Parksysteme eine attraktive Alternative zu gängigen Parkhäusern. Die Lödige-

Spezialisten schöpfen dabei aus über 60 Jahren Know-how der Förder- und Lagertechnik.

kompakte Bauweise. Das modulare Parksystem mit flexibler

Raumnutzung lässt sich auch nachträglich in Gebäude installieren.

Die Einzelkomponenten können nach dem Baukastenprinzip

bestellt werden. So kann Cubile ® P auch in kleine Kubaturen

integriert werden. Bewegt werden die Pkw mithilfe von

Paletten, die auf angetriebenen Förderern einem Plug & Play-

Prinzip folgen und dicht an dicht aneinandergestellt werden.

Abhängig vom Gebäudegrundriss können weitere Förderer untergebracht

werden. Sie transportieren die Fahrzeugpaletten in

zwei bis vier Richtungen.

Dänische Großstädte setzen auf Parksystem Cubile ® S

2015 installierte Lödige Industries mit Cubile ® S das größte automatische

Parksystem Europas mit nahezu 1.000 Stellplätzen

in Aarhus (DNK). Die schlüsselfertige Lieferung beinhaltete die

gesamte Maschinentechnik, Stahl- und Betonbau, Transferkabinen,

Bezahlsystem und Steuerungs-/IT-Systeme.

Im Cubile ® S ist Parken äußerst komfortabel: Das Auto wird in

einer geräumigen Kabine abgestellt. Dann geht alles quasi von

selbst: Das Rolltor der Kabine schließt sich, der Pkw wird per

Lift nach unten transportiert. Dort fährt der Lödige Shifter, ein

extra flacher Roboter, unter das Auto und hebt es an. So wird

es vom Lift auf das Transferfahrzeug und dann auf die eigentliche

Parkfläche bewegt. Durch die Shifter-Technik arbeiten

Cubile ® S Parkhäuser schnell, effizient und platzsparend. Das

vollautomatische Parksystem

Cubile ® S ist ideal für Büround

öffentliche Gebäude mit

Parkkapazitäten von 50 bis

über 1.000 Stellplätzen.

Im Cubile ® P-System wird der Pkw auf einer Palette in der Einfahrtkabine

abgestellt, das Tor derselben schließt sich, das

Auto wird per Lift nach unten transportiert und im Parksystem

eingelagert. Alternativ zur Kabine gibt es eine Baldachinlösung,

mit der sich das System quasi unsichtbar machen kann.

Wird ein Auto ein- oder ausgeparkt, ist für kurze Zeit lediglich

die Transferkabine mit einer Art Baldachindach sichtbar, das,

wieder abgesenkt, zu einer überfahrbaren Plattform wird.

Neben den Parksystemlösungen bietet Lödige Industries auch

eine große Auswahl an Autoaufzügen, die die räumlichen Gegebenheiten

in Wohn- und Geschäftshäusern optimal nutzbar

machen. Parkflächen werden nicht nur in den Untergeschossen,

sondern auch auf den einzelnen Wohnetagen ermöglicht

– individuell, bequem und platzsparend.

Lödige Industries GmbH

Wilhelm-Lödige-Str. 1

34414 Warburg/Scherfede (Germany)

Ein weiteres Cubile ® S Parkhaus

mit rund 320 Stellplätzen

entsteht derzeit in Kopenhagen.

Durch exakte Vermessung

der Pkw optimiert

Lödige dort die Raumauslastung.

Cubile ® P – palettenbasiertes

Parksystem für Wohn- und

Bürogebäude

Das Cubile ® P-System ist für

bis zu 50 Stellplätze konzipiert

und besticht durch seine

Foto: Matthias Sandmann | Lödige Industries

14

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken

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Parklust statt Parkfrust

KLAUS Multiparking bietet seit über 50 Jahren innovative und intelligente Lösungen für nahezu jede Parksituation

Die Städte wachsen und Parkraum wird immer knapper. Wo also hin mit den Autos? Für diese Herausforderung braucht es

intelligente Lösungen und jede Menge Know-how. Die KLAUS Multiparking GmbH ist seit über 50 Jahren einer der führenden

Hersteller von Parksystemen und Doppelparkern. Mit seinen ausgefeilten Innovationen setzt der Qualitätshersteller mit Sitz in

Aitrach immer wieder neue Trends und Standards und ist dabei nicht nur auf der Höhe der Zeit, sondern auch stets einen Schritt

voraus: So entwickelt KLAUS Multiparking schon heute Lösungen für das Parken von morgen.

„Seit jeher tüfteln wir an immer wieder neuen Lösungen, um

unseren Architekten und Planern clevere Parksysteme zu bieten

– trotz oder gerade eben weil Parkraum immer knapper

wird. Innovation und Fortschritt sind die Basis unserer Firmentradition“,

sagt Geschäftsführer Michael Groneberg.

So schafft KLAUS Multiparking selbst dort Platz, wo eigentlich

keiner ist, zum Beispiel mit dem vollautomatischen Parksystem

vom Typ MasterVario. „Gerade in Städten, wo freie Flächen

knapp und teuer sind, ist dieses System ein echtes

Raumwunder, da es ohne Fahrgassen und Rampen auskommt.

Bei Planern und Architekten liegt es deshalb absolut im Trend“,

erklärt Groneberg. Für seine zukunftsweisenden Ideen wie das

Parksystem MultiVario 2082 wurde KLAUS Multiparking sogar

mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg

ausgezeichnet.

KLAUS Multiparking nutzt den vorhandenen Raum

mit seinen innovativen Parksystemen optimal aus.

Foto: Tobias Schneider/KLAUS Multiparking

Die vollautomatischen Parksysteme.

Absoluter Komfort beim Parken.

„Neben Innovationsgeist und modernster Technik setzen wir

aber vor allem auf jede Menge Know-how dank unserer langjährigen

Erfahrung als Parkspezialist. Bei uns gehen Tradition

und Innovation Hand in Hand“, betont Groneberg. Seit über 50

Jahren fertigt KLAUS Multiparking Autoparksysteme nach

höchsten Qualitätsansprüchen. So sind etwa der Klaus Doppelparker

® und der Klaus Stapelparker ® bereits seit Jahrzehnten

geschützte Begriffe.

Heute sind die innovativen Parksysteme von KLAUS Multiparking

so komfortabel wie nie zuvor. Architekten und Bauherren

können aus verschiedenen Plattformbelägen wählen und die

Parksysteme sogar mit einer Smartphone-App bedienen. Die

KLAUS-Parksysteme kommen dabei in Einfamilien- und Geschäftshäusern

genauso zum Einsatz, wie in Hotels oder etwa

Krankenhäusern.

KLAUS Multiparking GmbH

Hermann-Krum-Straße 2

D-88319 Aitrach

Fon +49 (0) 7565 508-0

www.multiparking.com

Klaus Multiparking GmbH, Hermann-Krum-Straße 2, 88319 Aitrach,

KMP150724_Anzeige_87x128mm.indd 1 07.07.15 15:13

Telefon 07565/508-0, info@multiparking.com, www.multiparking.com

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken 15

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 15 05.12.17 11:30


Nachhaltiges Regenwassermanagement durch

wasserdurchlässige Flächen

Überschwemmungen und Hitzeinseln sind die spürbaren Folgen vom anhaltenden Flächenfraß, durch den unsere Böden ihre

natürlichen Funktionen verlieren. Mit der steigenden Häufigkeit von Starkregenereignissen zeigen nicht nur die folgenschweren

Schäden wie notwendig die versiegelungsfreie Bodenbefestigung heutzutage ist.

Dabei ist es einfach, belastbare Flächen, die die natürlichen

Funktionen beibehalten, zu schaffen: Mit ECORASTER ® Bodengitter!

Die professionelle Lösung für belastbare Flächen,

die im Gegensatz zu versiegelten Flächen insbesondere die

Regenrückhaltefunktion aufrechterhalten.

Der Unterbau wird i. d. R. auf dem ausgehobenen gewachsenen

Boden erstellt. Vlies, Schotter und Splitt bilden in Schichten

den wasserführenden Unterbau, daher wird das gebrochene

Material mit einem Gefälle von ca. 1,5 % verlegt und

verdichtet. Die Regenrückhaltefunktion der Fläche wird dabei

maßgeblich von der Höhe des Unterbaus bestimmt.

Damit ergeben sich nahezu unbegrenzte Anwendungen und

Gestaltungsmöglichkeiten: Zufahrten, Wege, Parkplätze und

u. a. Stellflächen für Schwerlast.

Durch diese versiegelungsfreien Flächen können Regen und

Tauwasser ungehindert versickern und durch den Unterbau

abgeleitet oder aufgenommen werden. Das macht in den

meisten Fällen teure Drainagen oder aufwendige Regenrückhaltemaßnahmen

überflüssig. Ein geschätzter Nebeneffekt ist

auch die Reduzierung anfallender Niederschlagsgebühren.

Bei ECORASTER ® kann das Erscheinungsbild der Flächen frei

gestaltet werden, ohne den lastverteilenden Flächenverbund

aufzulösen. Befahrbare Grünflächen werden dabei genauso

ermöglicht, wie Kombinationen mit Splitt oder ECORASTER ®

Bloxx. Passgenaues Zubehör, von Kurvenelementen bis hin zu

Böschungswinkeln, erweitert die Einsatzmöglichkeiten.

Neu im Sortiment ist Bloxx, die versiegelungsfreie Bodenbefestigung

im Pflasterdesign. Der Clou ist die integrierte Ablaufrinne.

Das einzigartige Design sorgt stets für einen hohen Abflusswert

und lässt Regenwasser in hohem Maße versickern.

Schmutz und grober Dreck kann das eingebaute Drainagesystem

nicht sonderlich beeinträchtigen. So ist Frust durch verdreckte

Fugen oder gefährlich lose Pflastersteine nahezu ausgeschlossen.

Die fertiggestellte Oberfläche ist zertifiziert versiegelungs- sowie

barrierefrei und sorgt für eine einfache Pflege. Falls einzelne

Bloxx Pflastersteine (z.B. wegen Verschmutzung durch

Kaugummi) ausgetauscht werden müssen, dann ist dies ohne

die Auflösung des Flächenverbundes problemlos möglich. Die

eingesetzten Steine berühren einander nicht, ein umständliches

Wiedereinsetzen ist somit ausgeschlossen. Ein klarer

Vorteil gegenüber herkömmlichen Pflasterflächen. Auch im

Vergleich mit Drainagepflaster überzeugen Bloxx mit konstanten

Abflusswerten, denn die Einwirkungen auf die Steinoberfläche

haben keinen Einfluss auf die Durchlässigkeit der Fläche.

16

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 16 05.12.17 11:30


Bei Baumbestand ist das Anheben der Deckschicht/ Pflasterflächen

deutlich geringer, da bei der Verwendung von ECO-

RASTER ® die Versiegelung aufgehoben wird und das Wurzelwerk

nicht mehr den Drang zur Oberfläche hat. Die Wurzel

wird durch die Versiegelungsfreiheit flächig und ausreichend

mit Sauerstoff und Wasser versorgt.

Zusammen mit der extrem hohen Belastbarkeit bis zu 800

Tonnen pro Quadratmeter und der Haltbarkeit ist es also ein

besonders nachhaltiges und pflegeleichtes System.

Der Kunde hat die Wahl zwischen vier unterschiedlichen Betonsteinfarben,

das erlaubt eine kreative Gestaltung vom Freibad

bis hin zum klassischen Parkplatz. Die Markierung von

E-Fahrzeugplätzen oder Behindertenparkplätzen ist ebenso

möglich, wie die Gestaltung mit heimischem Granit. Ein großer

Vorteil ist auch die Möglichkeit, Flächen abwechslungsreich

zu gestalten, denn Bloxx passen nahtlos an ECORASTER ®

E50 Bodengitter. Betonpflaster mit belastbaren Grünflächen

zu kombinieren ist die ideale Lösung für ein modernes und

entsiegeltes Stadtbild.

ECORASTER ® ist ein deutsches Markenprodukt, das aus

hochwertigem LDPE hergestellt wird, dass als Rohstoff im Recyclingverfahren

selbst gewonnen wird. Die Elemente sind allesamt

witterungsfest (-50 bis +90°C), bruchfest, UV-resistent

und umweltneutral.

ECORASTER ® Bodengitter sind zudem RAL und TÜV geprüft,

mehrfach zertifiziert und unterliegen strengen Qualitätskontrollen.

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet auf www.ecoraster.de

Wie bei allen ECORASTER ® Bodengittertypen werden die leeren

Gitter in Lagen zu 1,33 m² verlegt und im Anschluss befüllt.

Flächen von 500 m² pro Tag sind mit nur zwei Arbeitskräften

problemlos möglich. Die einfache und rasche

Verlegung unterstreicht die deutlichen Kostenvorteile von

ECORASTER ® .

Ganzjährig ist die Flächenpflege unproblematisch, auch im

Winter. Der Winterdienst mit Räumschild (Kunststoffkante)

oder Bürste sowie der Einsatz von Tausalz sind uneingeschränkt

möglich. Der Vorteil im Winter: Das Tauwasser versickert

und kann an der Oberfläche nicht mehr gefrieren.

Belastbare Flächen schaffen. Natürliche Funktionen erhalten.

versiegelungsfrei

UV-/ witterungsfest

hochbelastbar

www.ecoraster.de

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken 17

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 17 05.12.17 11:31


Netzsicherung im Kreis

Im April 2017 wurde in Leiden nahe Amsterdam unterhalb der Altstadtbauten des Lammermarktes

ein spektakuläres Parkhaus fertiggestellt, welches 525 neue Parkplätze bietet.

Durch die kreisrunde Gestaltung der Ebenen und deren Verbindungen

entsteht eine offene und lichte Atmosphäre. Diese Offenheit

wird erst durch das X-TEND Edelstahlseilnetz als Sicherung

ermöglicht, da sich dieses transparent der runden

Form der Brüstungen anpasst.

DREIDIMENSIONALE FLEXIBILITÄT

Die X-TEND Edelstahlseilnetze von Carl Stahl Architektur bieten

nahezu unbegrenzte Einsatzmöglichkeiten in der Parkhausarchitektur.

Durch unterschiedliche Maschenweiten und

zahlreiche Anbindungsmöglichkeiten lässt sich das Netz in nahezu

jede architektonische Gegebenheit einbinden. Die dreidimensionale

Freiheit ermöglicht hier eine ideale Sicherung eines

runden Raumes, ohne dass hohe Produktionskosten für Rundteile

anfallen. In Leiden wurden über 700 m 2 Edelstahl-Seilnetz

mit der Maschenweite 100 mm verbaut, welches an 8 mm starken

Edelstahlseilen an Decke, Boden sowie den Ebenen befestigt

wurde.

GEPRÜFTE SICHERHEIT

X-TEND wird regelmäßig intern und extern getestet. Im Rahmen

der Europäischen Technischen Zulassung (ETA) finden

eine kontinuierliche werksseitige Produktionskontrolle nach

Prüf- und Überwachungsplan, sowie regelmäßige Überwachungen

durch unabhängige Prüfinstitute statt. Auf Basis der

ETA kann X-TEND für eine Vielzahl an baulichen Anwendungen

ohne weitere Prüfung eingesetzt werden.

Über Carl Stahl Architektur

Geländerfüllungen, Absturzsicherungen oder komplexe Zoo-

Anlagen: CARL STAHL ARCHITEKTUR realisiert die vielfältigsten

architektonischen Anwendungen mit Edelstahlseilen und

-netzen. Von der Beratung und Planung über die statische Berechnung

und die Herstellung bis hin zur Montage bietet CARL

STAHL ARCHITEKTUR seinen Kunden alles, was sie zur Verwirklichung

kreativer Ideen aus Seilen, Netzen und Edelstahl-

Systemkomponenten benötigen. Und dies weltweit.

www.carlstahl-architektur.com

Fotografie: Harry Noback

Architekten: JHK Architekten

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BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 18 05.12.17 11:31


Betonsanierung ohne

Zufallsfaktor

Remmers kompetenter Partner rund um den Parkhausschutz

Auch wenn Parkhäuser für den „ruhenden“ Verkehr geschaffen

wurden, so geht es darin alles andere als beschaulich zu.

Mechanische, chemische oder klimatische Belastungen

erfordern nachhaltige Sanierungen der Bausubstanz. Die

Experten von Remmers stehen Architekten und Planern bei

vielen produktbezogenen Fragen beratend bei der Sanierung

von Parkhausbauten zur Seite.

Diese sind in doppelter Hinsicht gefährdet: Einerseits kann der

Beton selbst mit der Zeit Schaden nehmen, andererseits ist es

der Betonstahl, der angegriffen wird. Gerade bei älteren Bauwerken

greift Feuchtigkeit die Bewehrung an, und es kommt

zu Absprengungen des Betons. Hier ist der Schutz des Stahlbeton-Bauwerkes

gefragt.

Die Remmers Experten unterstützen Architekten und Planer in

ihrer täglichen Arbeit bei der Erstellung ganzheitlicher Instandsetzungskonzepte

mit höchster Kompetenz in der Betoninstandsetzung

bei Parkhäusern und Tiefgaragen. Zunächst gilt

es, die feuchtetechnischen Kennwerte und bauschädlichen

Inhaltsstoffe zu analysieren. Im Bedarfsfall werden auch vorhandene

Mörtel, der Beton sowie Wand- und Bodenbeschichtungen

untersucht, um aus dem Schadensbild die optimale

Sanierungsstrategie abzuleiten. Dazu zählt dann auch die

Wahl des geeigneten Produktsystems. Vielfach bewährt haben

sich beispielsweise zertifizierte OS-Systeme, die den Beton

gegen die Aufnahme von Wasser schützen und ihn damit

gegenüber chemischen und mechanischen Belastungen resistent

machen.

Weitere Informationen zum Leistungsspektrum von Remmers ist unter

www.remmers.de erhältlich.

Intelligent wohnen:

WÖHR macht Parken smart

Kristiansand, Secret Garden – 44 Stellplätze mit WÖHR Combilift 542

Durch Stapeln und Zusammenrücken von WÖHR Combiliften

543, 542 und 551 werden auf engstem Raum

komfortable und platzsparende Stellplätze mit hoher Nutzerfreundlichkeit

geschaffen.

Neu ist die Stellplatzanwahl über die WÖHR Smart Parking

App. So wird das Smartphone zur Fernbedienung und der

Stellplatz wird bequem vom Auto aus angewählt.

Mehr auf www.woehr.de.

Zertifizierte OS-Systeme schützen den Beton gegen Wasseraufnahme

und machen ihn gegenüber chemischen und mechanischen Belastungen

resistent. Die Basis für eine erfolgreiche Sanierung ist eine

umfassende Bauzustandsanalyse des Bauwerkes.

Bildquelle: Remmers / Anton Schedlbauer

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken 19

WÖHR Autoparksysteme GmbH

Ölgrabenstr. 14 | 71292 Friolzheim | Germany

Auslandspartner in mehr als 50 Ländern weltweit.

Wir verdichten Parkraum.

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 19 05.12.17 11:31


Klug geparkt: Automatisierte

Parkhaussysteme im Bestandsbau

Mit der urbanen Verdichtung steht der klassische Individualverkehr per PKW in Frage: Wohin mit dem Auto? Wie

lässt sich moderne Mobilität in Altstädten und boomenden Metropolen integrieren? Automatisierte Parksysteme

von stolzer sind eine Antwort. Sie ordnen abgestellte PKW eigenständig, platzsparend und intelligent an. Und sie

gehören zu den sichersten Parkhäusern.

Intakte Altstadt-

Fassaden sind

mit stolzer

Parksystemen

möglich:

Autos werden

im Inneren

intelligent und

sicher verwahrt.

Bei kleineren

stolzer-

Lösungen ist von

außen nur eine

Garageneinfahrt

sichtbar:

Platzsparend

und ästhetisch.

Schon hinter

der Einfahrt

befindet sich der

Transferraum –

der Fahrer muss

nicht mehr durch

enge Gassen

kurven.

Im Transferraum

bietet

sich die Lösung

per drehbarer

Plattform an:

Das Auto steht

immer fertig in

Fahrtrichtung.

Für den gewachsenen, urbanen Raum ist das Auto eine

Herausforderung: Historische Städte sind nach einem

anderen Maß entstanden. Hier eckt der PKW an. Oft wurden

für den Einzug des neuen Verkehrsmittels Straßen

umgebaut oder Altbauten für Parkhäuser abgerissen –

Verluste, die man nun bedauert. Heute sind Kompromisse

gefragt, die moderne Mobilität möglich machen,

ohne Stadtbilder zu verändern. Automatisierte Parksysteme

von stolzer sind so eine Lösung: Sie lassen sich

elegant in Bestandsgebäude einfügen, da sie weitaus

weniger Platz als herkömmliche Parkvorrichtungen benötigen.

Für jedes Stadtbild ist dies eine Erleichterung. Es entsteht

weiterer Freiraum für den Architekten. Leerflächen

für Zufahrten und Ausstiegswege entfallen – Belüftungssysteme

und Beleuchtung sind auf ein Minimum reduziert.

Damit stehen zum Beispiel mehr Stellflächen zur

Verfügung. Ein stolzer-Parkhaussystem reduziert den

Flächenverbrauch gegenüber herkömmlichem Parken

um die Hälfte. Beispiele aus den historischen Stadtzentren

in Valencia und Madrid beweisen, wie dezent und gewinnbringend

sich die Parksysteme in schmale oder

komplexe Altstadtbauten einfügen lassen. Und die Autos

stehen nicht mehr auf der Straße.

Das Besondere der stolzer-Projekte ist die Verbindung

von komfortablem Parken im komplizierten Bestand mit

ästhetischem Gewinn: Das Auto steht dezent verborgen

vor der Außenwelt. Wird es gebraucht, fordert der Fahrer

es per Knopfdruck aus einem verborgenen Regalsystem

an. Diese Art zu parken ist intelligent und exklusiv: Sie

kann den Individualverkehr mit den Intentionen von Architektur

und Denkmalschutz in Einklang bringen.

Im urbanen und gewachsenen Ballungsraum koppeln

automatisierte Parksysteme komfortable Mobilität mit effizienter

Raumnutzung und Wirtschaftlichkeit. Ein Beispiel:

Im Transferraum, wo der Fahrer das Fahrzeug ans

System übergibt, stellt eine drehbare Plattform das Auto

jeweils in Fahrtrichtung. Der Fahrer muss nicht rangieren,

was Platzersparnis und maximale Sicherheit bedeutet.

Bei der Integration in asymmetrische Altbauten bietet die

drehbare Plattform den entscheidenden Vorteil für Planer:

Die Einfahrt ins Parksystem kann variabel gestaltet

werden und ist nicht an starre Achsen gebunden.

20

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 20 05.12.17 11:31


links: Bei schmalen

Altstadthäusern eine

dezente Parkvorrichtung:

Die Autos werden

unterirdisch verwahrt.

Mitte: Schon beim

kleinsten stolzer-System

ist eine Tiefe von bis zu 16

Metern möglich.

rechts: Sicheres Versteck:

Nirgendwo ist das

Auto besser vor z. B.

Wetter und Vandalismus

geschützt als in einem

stolzer-Parkhaussystem.

Die automatisierten Parksysteme von stolzer decken Ansprüche

des Parkens in Sanierungprojekten oder kleinen Bestandsbauten

ab. Erfahrene Ingenieure des Unternehmens

passen das System flexibel auch noch an schmalste Räume

an und begleiten jedes Projekt. In der kleinen Ausführung ist

das System von außen betrachtet nur ein Garagentor – im Inneren

kann sich ein automatisches Lagersystem verbergen

mit Ausmaßen von einer Höhe oder Tiefe bis maximal 16 Meter

und einer Länge bis 100 Meter. Pro Einheit parken bis zu 60

Autos.

Im Inneren sind die automatisierten Parksysteme mit modernster

Technik ausgestattet: Bei Elektroautos kann das Parken

etwa mit dem Ladevorgang verbunden werden. Generell

werden die Systeme von stolzer individuell maßgeschneidert

sowie an örtliche Gegebenheiten oder an die Wünsche von

Bauherren und Architekten angepasst. Technisch möglich

wird das Ganze durch eine modulare und erprobte Bauweise

– flexibel integrierbar in kleine Räume und damit exakt im

Preis-Leistungs-Verhältnis.

PARKEN

NEU

ERLEBEN Das

vollautomatische

Parkhaus

www.stolzer.com

BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken 21

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 21 05.12.17 11:31


Parkflächenentwässerung

Sicherheit durch Qualität

Ein Leben in der Stadt und auf dem Land ohne Fahrzeuge aller Art kann sich keiner vorstellen, doch diese wollen auch irgendwo

geparkt sein oder beladen werden. Egal, ob große Parkhäuser, Anlieferflächen oder Tiefgaragen – überall ist „Entwässerung“

ein wichtiges Thema. Wasser bahnt sich immer seinen Weg. Wer langfristig und schadenminimierend denken muss, sorgt von

Anfang an für eine passgenaue, dichte, wartungsarme und sichere Entwässerungstechnik.

Die Firma Wiedemann GmbH hat mit ihrer jahrelangen Erfahrung

in der Verarbeitung innovativer, individueller Edelstahlprodukte

nun mit dem Arbeitsbereich „Parkflächen“ ihr Portfolio

erweitert.

Sie punktet dabei neben der Verarbeitung erstklassigen, zeitlos

eleganten und hochwertigen Edelstahls – V2A oder wahlweise

V4A – mit der Planung und Produktion am Standort

Deutschland. Von der Idee bis zur Montage stehen die firmeneigenen

Mitarbeiter zur Verfügung. Nichts wird dem Zufall

überlassen, hier gilt äußerste Präzision. Wo Standard nicht

mehr reicht, beginnt das Geheimnis des Erfolgs der norddeutschen

Experten. Sonderanfertigungen, die höchsten Anforderungen

entsprechen, werden hier passgenau umgesetzt. Die

Ideen von Planern und Architekten finden durch die hauseigenen

technischen Zeichner und Konstrukteure Eingang in detailgenaue

Fertigungspläne.

Bundesweit sind die bestens geschulten Außendienstmitarbeiter

und Monteure unterwegs, um Aufmaße zu nehmen und die

fertigen Konstruktionen am Standort zu montieren.

Es werden Lösungen für unterschiedliche Anforderungsbereiche

angeboten: darunter Ablauf- und Verdunstungsrinnen zur

Flächenentwässerung, hochbelastbare Rinnensysteme für

Rampenbereiche, aber auch mit geringer Einbautiefe.

Die Rinnensysteme mit ihren unterschiedlichen Abmessungen

passen sich dabei den jeweiligen Anforderungen und der aufzunehmenden

Wassermenge an. Darauf abgestimmt gibt es

entsprechende Punkt- oder fest in die Rinnen eingebundene

Bodenabläufe.

Die Parkdeckrinnen (PDR) werden mit einem gefalztem Rinnenrand,

innenliegendem Quergefälle und auf Wunsch auch

mit Längsgefälle gefertigt. Die Oberfläche ist VA-korngestrahlt.

In den Varianten PDR-G und PDR-I gibt es sie auch mit verstärktem

Kantenschutz beziehungsweise zusätzlich verstärkter

Rostauflage.

Auch die Schwerlastrinnen (SLR) sind in verschiedenen Profilbreiten

lieferbar. Die verwendeten Materialstärken erlauben

den nahtlosen Einbau in Kombination mit Gussasphalt oder

Betonestrich. Durch die individuelle Fertigung lassen sich nahezu

alle Ansprüche, die etwa durch enorme Schub- und

Scherkräfte entstehen, erfüllen.

Gerade im Bereich der Sanierung muss sich die neue Ausführung

an die vorhandenen Gegebenheiten anpassen. So stehen

vielleicht nur geringe Einbauhöhen zur Verfügung. Auch hier

bietet die Firma Wiedemann GmbH mit der PDR-N die passende

Lösung ab einer Höhe von 32,5 Millimeter an.

Soll sich die Entwässerungslösung an flüssige Beschichtungssysteme,

z. B. OS 10, anpassen, empfiehlt sich das Rinnenmodell

PDR-B mit variablem Haftflansch.

Ein umfangreiches Zubehörsortiment mit Schlammfängen, Geruchsverschlüssen,

Brandschutzsystemen und Abdeckungsvarianten

– auch rutschhemmend – rundet das Gesamtpaket

ab. Eine mühsame Zusammenstellung einzelner Produkte entfällt.

Das Zusammenspiel aller Komponenten wiederum gewährleistet

höchste Qualität und zusätzliche Sicherheit in den

jeweiligen Belastungsklassen.

Oberstes Gebot ist bei allen Bauteilen und Fertigungsprozessen

das erstklassige Material und die präzise Verarbeitung. Nur

so können Schäden und daraus resultierende Folgekosten vermieden

werden. Sicherheit für alle wird bei der Firma Wiedemann

groß geschrieben.

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BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken

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AUF EINEN BLICK

Entwässerungstechnik im Bereich Parkflächen

··

Parkdecks

··

Parkhäuser

··

Tiefgaragen

··

Fußgängerunterführungen

··

Rampenbereiche

··

Hofflächen

··

Anlieferflächen

··

Einsatz in Gebäuden des öffentlichen Raums

(z. B. Feuerwehr/THW)

Belastungsklassen von A15 – D400 je nach Anforderung bzw.

Rinnen- und Abdeckungsbreite

Edelstahlprodukte in V2A (1.4301) oder wahlweise V4A (1.4571)

Umfangreiches Zubehörsortiment mit Schlammfängen,

Geruchsverschlüssen, Brandschutzsystemen und

Abdeckungsvarianten

Lösungsorientierte Beratung und Bauvorhabenbegleitung

Individuelle und passgenaue Fertigung in eigener Produktion

Aufmaß vor Ort und Montage durch eigene Firmenmonteure –

europaweit

KONTAKT ZUR FIRMA WIEDEMANN GMBH

Innendienst:

Stephan Mück

Vertrieb Parkraumentwässerung und

Fassadenentwässerung

Tel: +49 (0)4841/778-24

Fax: +49 (0)4841/778-824

s.mueck@wiedemann-technik.de

Außendienst:

Klaus Walter

Außendienst Parkraumentwässerung

und Fassadenentwässerung

Tel: +49 (0)171/3808853

Fax: +49 (0)4841/778-9368

k.walter@wiedemann-technik.de

www.wiedemann-technik.de

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Rampensanierung in Ravensburg – ohne Vlieseintrag

Wecryl Oberflächenschutzsystem OS 10 für die Tiefgarage des Gänsbühl Centers

Mitten in der historischen Altstadt Ravensburgs liegt das frisch

renovierte Gänsbühl Center. Auf drei Etagen bietet es alles für

ein anziehendes Shopping-Erlebnis. Die integrierte Tiefgarage

trägt dazu bei: Mit neuen 24-Stunden-Öffnungszeiten soll sie

die Attraktivität des Gänsbühl Centers und der Oberstadt weiter

steigern. Doch zuvor wurde auch die Tiefgarage komplett

saniert – unter anderem mit dem neuen WestWood Wecryl

Oberflächenschutzsystem OS 10, das einen Systemaufbau

ohne flächige Vliesarmierung erlaubt: eine zeitsparende, wirtschaftliche

und langlebige Sanierung auf Basis von PMMA-

Reaktionsharzen.

Schon bei seiner Eröffnung im Jahr 1984 war das Ravensburger

Gänsbühl Center etwas Besonderes: Mit seinem übergreifenden

Angebot belebte es die Ravensburger Oberstadt, und

die Tiefgarage sorgte für schnelle, unkomplizierte Parkmöglichkeiten.

Die Oberflächenbeschichtung der Tiefgarage

stammt aus der damaligen Zeit – eine dauerhafte Funktionalität

war inzwischen nicht mehr sichergestellt. Auch die 400 m 2

große Zufahrtsrampe wies unter anderem keine ausreichende

Griffigkeit mehr auf. Deshalb sollte sie im Zuge der Tiefgaragen-Sanierung

ebenfalls erneuert werden.

Tiefgaragen-Sanierung bei laufendem Betrieb

„Die Rampe ist die einzige Ein- und Ausfahrmöglichkeit der

Tiefgarage“, erklärt Sebastian Lücke, Vertrieb & Technik Parken

bei WestWood. „Daher lautete die Vorgabe, dass das Einund

Ausfahren im Zuge der Sanierungsarbeiten stets gewährleistet

ist. Folglich mussten bei der Sanierung Produkte zur

Anwendung kommen, die baurechtlich geprüft sind und sich

durch eine sehr schnelle Verarbeitung mit kurzen Reaktionszeiten

auszeichnen. Unser Wecryl Oberflächenschutzsystem OS

10 sowie die Wecryl Abdichtungs- und Beschichtungssysteme

für die Sanierung der weiteren Teilflächen im Inneren der Tiefgarage

konnten dies leisten.“

Dynamische Rissüberbrückung bei der Rampe

So starteten die Fachverleger der Geiger Bauwerkssanierung

aus Bodnegg schon bald mit der Sanierung der Rampe. Dafür

war ein kompletter Rückbau des vorhandenen Aufbaus notwendig.

Nach dem Einbringen eines neuen mineralischen Estrichs

erfolgte die Grundierung mit Wecryl 123 von WestWood.

„Der besondere Clou unseres Oberflächenschutzsystems OS

10 ist die dynamisch rissüberbrückende hwO und deren Art

Vor dem PMMA-Systemaufbau erhielt die Rampe einen neuen Untergrund

aus mineralischem Estrich.

Die Fachverleger brachten die Dichtungsschicht (hwO) auf der

Rampe ohne Vliesarmierung in zwei Arbeitsgängen ein.

Die Schrammborde wurden farblich im Corporate Design des

Bauherren gestaltet.

Die optimale Nutzschicht für die Rampe bildet der Strukturbelag

Wecryl 410.

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BDB-Nachrichten Journal spezial – Rund ums Parken

101-P0xxxx BDB Spezial Parken2.indd 24 05.12.17 11:31

Anz_


Grundierung Wecryl 108 eingesetzt. Als Nutzschicht dient die

hochwertige und belastbare Einstreuversiegelung Wecryl 408.

Und für die richtige Rutschfestigkeit sorgt der eingestreute

Quarzsand.

Freie Farbwahl bei der Fahrbahnmarkierung

Das Oberflächenschutzsystem Wecryl OS 10 gewährleistet eine lange

Lebensdauer der Ein- und Auffahrtrampe.

der Ausbildung“, berichtet Sebastian Lücke. „Wir bieten unseren

Bauherren, Planern und Verarbeitern die einzigartige Möglichkeit,

in der Fläche auf eine Vliesarmierung zu verzichten,

ohne dabei die Leistungseigenschaften des Systems zu vermindern.

Dies hat sich bereits in der Praxis als deutlicher Vorteil

in Bezug auf die Verlegeleistung und der sicheren Verarbeitung

herausgestellt. Dazu trägt natürlich auch die Nutzschicht

mit dem Strukturbelag Wecryl 410 bei, die durch ihre hohe mechanische

Beständigkeit und Rutschhemmung überzeugt.“

Auch die Befahrbarkeit der Tiefgarage ließ sich durch die

schnell aushärtenden Systeme nahezu durchgängig realisieren.

Über eine Ampelregelung wurde der Verkehr über nur eine

Fahrbahn geführt, während die andere schnellstmöglich ihren

PMMA-Systemaufbau erhielt. Lediglich bei den Abschlussarbeiten

am Rampenfuß musste die Tiefgarage kurzfristig geschlossen

werden – dies konnte jedoch ausschließlich auf die

Nachtstunden beschränkt werden.

Schnell härtendes Versiegelungsharz für die Teilflächen

Die zu bearbeitenden Teilflächen im Inneren der Tiefgarage erhielten

eine dauerhafte WestWood PMMA-Bodenbeschichtung

mit dem Wecryl Oberflächenschutzsystem OS 8. Nach

der Entfernung des vorhandenen Bodenbelags wurde hier die

Dank der schnell aushärtenden WestWood Produkte konnte

die Tiefgarage innerhalb kürzester Zeit vollständig saniert werden

– die abgestimmten Lösungen sorgen nun für maximale

Sicherheit auf den mechanisch hoch beanspruchten Flächen:

Sie sind absolut wasserdicht, selbst Tausalze können den

WestWood Produkten nichts anhaben. Und darüber hinaus

bieten sie einen großen Spielraum zur kreativen Gestaltung:

„Unsere Produkte setzen bei der Farbwahl nahezu keine Grenzen“,

erklärt Sebastian Lücke. „Aus den verschiedensten RAL-

Farbtönen lassen sich die Flächen individuell gestalten. Diese

Möglichkeit hat der Bauherr bei der Gestaltung der Rampe

gerne genutzt: Die Schrammborde wurden im Sonderfarbton

Orange versiegelt – entsprechend dem Corporate Design des

Betreibers.“

Über WestWood

Die WestWood Kunststofftechnik GmbH wurde 1999 gegründet

und gehört heute zu den führenden Herstellern von Flüssigkunststoffen

auf PMMA-Basis. Die innovativen PMMA-Abdichtungs-

und Beschichtungssysteme kommen in den

Bereichen Dach, Balkon, Parken, Verkehr und weiteren Spezialbereichen

zum Einsatz – in Deutschland und aller Welt. West-

Wood ist in der Schweiz, Österreich, United Kingdom, den

USA, BENELUX, Türkei und Italien im Rahmen von Niederlassungen

oder Vertretungen aktiv. Am Firmensitz in Petershagen

sind 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Forschung

und Entwicklung der PMMA-Systeme erfolgen im eigenen

Haus.

WestWood Kunststofftechnik GmbH

Tel. +49 5702 / 8392-0

Schnell saniert.

Ohne Sperrungen.

- Perfekter Oberflächenschutz

für Tiefgaragen

und Parkhäuser nach

RiLi-SIB 2001 des DAfStb.

- Geprüfte Systeme

nach DIN V 18026

und EN 1504-2

- Salz- und hydrolysebeständig

WestWood Kunststofftechnik GmbH

Fon: 0 57 02 / 83 92 -0 · www.westwood.de

WestWood ®

Qualität + Erfahrung

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Intelligentes automatisches Parken in exklusiver Citylage

Das 5*S Superior und die angrenzenden Appartements sind eine exquisite Rückzugsoase im Herzen Wiens. Mit seinen individuell

gestalteten Suiten, preisgekröntem Gourmet-Restaurant und sechs Weinkellern, entspricht es allerhöchsten Ansprüchen

internationaler Gäste. Modernste Technik ist Garant für Sicherheit und Komfort, sei es bei der Lagerung der 60.000 erlesenen

Tropfen aus aller Welt oder der Fahrzeuge im vollautomatischen WÖHR Parksafe 580. Auf sieben unterirdischen Ebenen können

Hotelgäste und Anwohner ihr Fahrzeug sicher und bequem unterbringen – dabei werden die 79 Stellplätze vollautomatisch

gesteuert.

1995 hat die private Stiftung PUK Pöhringer das Palais erstanden

und seither mit viel Liebe zum Detail saniert. Im Zuge der

zuletzt erfolgten Renovierung wünschte der Bauherr die Demontage

eines bereits eingebauten aber fehlerhaften Fremdfabrikats

und im Zuge dessen ein neues platz- und flächensparendes

Parksystem, das sowohl den aktuellen Ansprüchen der

Hotelgäste genügt, als auch an Anwohner vermietet werden

kann. „Das Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für intelligentes

innerstädtisches Parken in verdichteten Citylagen. Es

zeigt, wie unter beengten Raumverhältnissen im Gebäude und

außerhalb, attraktiver Parkraum geschaffen werden kann“, erklärt

Jens Niepelt, Geschäftsführer der WÖHR Autoparksysteme

GmbH.

Gewählt wurde der Parksafe 580, ein besonders

flexibles Parksystem, das als

Schacht- und/oder Turmversion zum Parken

von Autos in bis zu 50 Ebenen übereinander

eingesetzt werden kann. Die Stellplätze

entsprechen höchsten technischen

Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit

und ermöglichen bequemes und

schnelles Parken auf engstem Raum. Wie

alle Parksysteme von WÖHR wurde der

Parksafe 580 für das Palais Coburg projektbezogen

entwickelt und speziell für die Anforderungen

vor Ort konzipiert. Mit einer

Fläche von 2,7 qm pro Stellplatz ist der

Parksafe äußerst platzsparend. Mit durchschnittlich

186 Sekunden spricht auch die

Zugriffszeit für den WÖHR Parksafe 580.

79 Stellplätze befinden sich unter dem Palais Coburg und stehen den Hotelgästen

sowie Anwohnern der Coburgbastei zur Verfügung

Zwei Übergabekabinen stehen für das Ein- und Ausparken zur Verfügung. Der Übergabebereich

ist hell und freundlich beleuchtet. Die Kabinen agieren unabhängig voneinander,

sodass zwei Parkvorgänge gleichzeitig ausgeführt werden können.

Fährt man vor eines der beiden Tore, die in

die Gartenmauer des Palais integriert sind,

wird vom Auto aus der Einparkvorgang angewählt.

Das entsprechende Zufahrtstor

öffnet und der Nutzer fährt bis zum Bedientableau

vor. Dort wird die Einlagerung mittels

RFID-Chip bestätigt. Mittels präziser

Anweisungen auf dem LCD Monitor, fährt

der Fahrer in die Übergabekabine ein. Ist

das Fahrzeug korrekt platziert, steigt der

Fahrer aus dem Fahrzeug aus und bestätigt

die Einlagerung. Der Zugang in die Übergabekabine

wird verriegelt. Danach wird die

Parkpalette samt Fahrzeug in das unterirdische

Regallager abgesenkt. Die Parkplatte

wird mittels eines Vertikallifts in eine der 7

unterirdischen Parkebenen transportiert

und sanft in das vorgesehene Fach geschoben.

Wird das Fahrzeug wieder angefordert,

befindet es sich bereits in der richtigen

Ausfahrposition.

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NEUES FUGENPROFIL VON SIKA

LANGLEBIGE LÖSUNG FÜR DEHNFUGEN

IN PARKHÄUSERN

Für den Einsatz in Parkhäusern und Tiefgaragen hat Sika eine neue Lösung zur Abdichtung von Dehnfugen im Sortiment: Das

Polymer-Bodenfugenprofil Sika FloorJoint PDRS erlaubt Fugenbewegungen in vertikaler und horizontaler Richtung und lässt sich

nahezu vibrationsfrei überfahren.

Das neue Sika FloorJoint PDRS ist frei von Metallen, dadurch kommt es nicht zu

Korrosionsschäden. In Kombination mit dem Tricoflex Abklebesystem ist die Fuge

absolut wasserdicht.

Joint PDRS erfüllt mit der Aufnahme von horizontalen

Fugenbewegungen zwischen -20

mm bis +30 mm und vertikalen Fugenbewegungen

zwischen -15 mm und +15 mm genau

diese Anforderungen. Die nach DIN 1072 geprüfte

Radlast von 600 kN erlaubt dabei eine

hohe mechanische Belastung und macht die

Abdichtung weniger reparaturanfällig. Ebenso

schützt Sika FloorJoint PDRS den Betonuntergrund

vor typischen Korrosionsschäden

durch Wassereintritt an der Fuge: Da das Produkt

frei von Metallen ist, kann es zu keinen

Korrosionsschäden kommen. In Kombination

mit dem Tricoflex Abklebesystem erhält man

zudem ein absolut wasserdichtes Fugensystem,

für das ein allgemein bauaufsichtliches

Prüfzeugnis vorliegt. Für Verkehrsteilnehmer

bieten die Fugenpaneele angenehmen Komfort:

Da sie bündig mit dem Untergrund abschließen,

lassen sie sich geräusch- und nahezu

vibrationsfrei überfahren.

Es erlaubt Fugenbewegungen sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung und

lässt sich nahezu vibrationsarm überfahren – ideal für den Einsatz in Parkbauten.

Fotos: Sika Deutschland GmbH

Die Schwachstellen in Parkhäusern und Tiefgaragen sind häufig

die Fugen, wie im Rampenbereich oder in der Bodenplatte.

Sie müssen neben der Aufnahme von konstruktionsbedingten

Bauwerksbewegungen auch mechanischen und chemischen

Beanspruchungen standhalten. Das Fugenprofil Sika Floor-

Schnelle und einfache Verarbeitung

Falls noch nicht vorhanden, wird eine Bodenaussparung

hergestellt, um das System zu

verlegen. In diese Aussparung werden zuerst

der wasserdichte Tricoflex Dichtstreifen und

der Tricoflex Systemkleber eingebracht. Im

Anschluss werden die Paneele bündig zu der

umgebenden Betonoberfläche eingelegt. Im

letzten Arbeitsschritt wird das Dichtungsgummi

konzentrisch zwischen die Paneele

eingesetzt. In Kombination mit einem Oberflächenschutzsystem

ist das Paneel kaum

mehr sichtbar und bietet so neben einer technisch

optimalen auch eine optisch ansprechende

Lösung. Aufgrund der geringen Profilhöhe

von 15/20 mm muss man nur wenig

Beton abtragen, um das Profil bündig verlegen

zu können. Die vorgefertigten Profile lassen

sich einfach vor Ort zuschneiden und ermöglichen damit

auch kompliziertere Fugenverläufe, zum Beispiel über Eck.

Aufgrund der schnellen Installation und der geringen Trocknungszeit

der Verklebung kann der Parkhausbetrieb nach 24

Stunden wieder aufgenommen werden.

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