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feinste immobilien

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FRANKFURT/RHEIN-MAIN GRÖSSTES IMMOBILIEN-MAGAZIN<br />

<strong>feinste</strong> <strong>immobilien</strong><br />

martin STEININGER<br />

Chefvolkswirt<br />

dr. andreas MATTNER<br />

Vorstand ZIA Berlin<br />

<strong>feinste</strong> ARCHITEKTUR<br />

Mercedes-Benz Museum<br />

NR. 1/18<br />

Januar/Februar 2018<br />

Deutschland<br />

Frankfurt/ Rhein-Main<br />

www.derarthur.de<br />

Kostenlos<br />

elisabeth MOTSCH<br />

Business Anzüge<br />

<strong>feinste</strong> REISEZIELE<br />

Malediven<br />

<strong>immobilien</strong> ALS<br />

KAPITALANLAGE


Editorial<br />

<strong>feinste</strong> <strong>immobilien</strong> 1/2018<br />

Firmenverzeichnis:<br />

K eine Zinsen für das<br />

Ersparte und gleichzeitig niedrige<br />

Zinsen für Kredite – diese<br />

Kombination ist ein Grund dafür,<br />

dass die Nachfrage nach<br />

Immobilien derzeit besonders<br />

stark ist. Dieses Umfeld nutzen<br />

viele Deutsche um sich den<br />

Traum von den eigenen vier<br />

Wänden zu erfüllen.<br />

Viele Investoren wollen ihr<br />

Geld in diesen Zeiten lieber in<br />

Dinge anlegen, die sie anfassen können – Häuser oder<br />

Wohnungen. Besonders in der Rhein-Main-Region ist<br />

eine Immobilien Investition sehr lukrativ.<br />

Außerdem haben unsere Partner in dieser Ausgabe eine<br />

große Menge an interessanten Immobilien anzubieten,<br />

und wir haben mit dem Chefvolkswirt der bulwiengesa<br />

AG Herrn Martin Steininger und dem Vorstand der ZIA<br />

Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. Herrn Dr. Andreas<br />

Mattner über aktuelle Immobilienthemen, und wie sich<br />

der Immobilienmarkt 2018 entwickelt, gesprochen.<br />

Für alle Businessleute ein „must-read-Interview“ mit<br />

einer außergewöhnlichen Interviewpartnerin, nämlich<br />

READY TO MOVE IN<br />

Elisabeth Motsch. Sie ist der Meinung, dass das beste<br />

Verkaufstraining zur Sinnlosigkeit verkommt, wenn Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter die wichtigste Botschaft:<br />

„Ich bin kompetent, Sie können mir vertrauen. Ich<br />

Eigentumswohnungen. Luxus. Atemberaubend.<br />

Jetzt Musterwohnung besichtigen.<br />

Provisionsfrei kaufen.<br />

www.praedium-frankfurt.de<br />

Goethestraße 26<br />

60313 Frankfurt am Main<br />

T +49 (0)69 29 99 28 0<br />

info@mattheusser.de<br />

Impressum<br />

CHEFREDAKTEUR CREATIV DIRECTOR ART DIRECTOR STYLE<br />

DIRECTOR FOTOREDAKTION GESTALTUNG VERLAGSLEITUNG<br />

OBJEKTLEITUNG MARKETING UNTERNEHMENSKOMUNIKATI-<br />

ON Theofanis Orfanidis / Norbert Wittmann STELLVERTRETEN-<br />

DER CHEFREDAKTEUR Martina Kaufmann / mk RECHTSBERATER<br />

RA Josef Jasper ; RA Peer Feierbach DRUCK: wir machen druck<br />

GmbH BILDNACHWEIS Titelbild: ©panthermedia.net/Ernesto<br />

Rosé – Bild Seite 13 ©panthermedia.net/lunamarina ANSCHRIFT<br />

VERLAG Orfanidis Media/ Arthur Verlag, Hanauer Landstraße 521 ;<br />

60386 Frankfurt am Main ; Tel.: 0173/ 909 67 28 E-Mail: redaktion@<br />

derarthur.de<br />

habe genau, was Sie brauchen und kann Ihnen helfen“<br />

optisch nicht vermitteln. Denn, wer nicht überzeugt,<br />

hat seine Chance vertan. Und die erste Überzeugung,<br />

das erste Akzeptiert- oder Nicht-akzeptiert-Sein erfolgt<br />

innerhalb weniger Sekunden über das Sinnesorgan<br />

Auge. Das ist Fakt. Businesskleidung ja, aber richtig!<br />

Aus unserer Travel-Reihe „Traumhafte Urlaubsinseln“<br />

empfehlen wir für den Winter 2017/18, Malediven statt<br />

Malle, machen Sie doch mal Inselurlaub auf Indik-Art!<br />

So wird der Indische Ozean, in Anlehnung an den Atlantik<br />

und Pazifik, nämlich auch genannt. Hier stellen wir<br />

Ihnen zwei atemberaubende Ressorts vor.<br />

Ihr Theofanis Orfanidis<br />

Chefredakteur<br />

3


4 5<br />

INTERVIEW<br />

martin STEININGER<br />

INHALTE<br />

<strong>feinste</strong><br />

IMMOBILIEN<br />

martin<br />

STEININGER<br />

> 8<br />

INTERVIEW<br />

CONTENTS<br />

dr. andreas MATTNER<br />

dr. andreas<br />

MATTNER<br />

<strong>feinste</strong><br />

REISEZIELE<br />

elisabeth<br />

MOTSCH<br />

> 20<br />

INTERVIEW<br />

monja BÜDKE<br />

monja<br />

BÜDKE<br />

> 3 > 6 > 8 > 10 > 16 > 20<br />

Hier sehen Sie eine<br />

Auflistung unserer<br />

Werbepartner und<br />

ihre <strong>feinste</strong>n Immobilien.<br />

Negativzinsen<br />

gibt es bei der Bank,<br />

hier, Kapitalanlagen!<br />

<strong>feinste</strong> IMMOBILIEN<br />

> 6<br />

Martin Steininger<br />

ist Chefvolkswirt bei<br />

der bulwiengesa AG.<br />

Er spricht u. a. über<br />

Preiskorrektueren<br />

und den Immobilientrend<br />

in Rhein-Main.<br />

> 3<br />

Dr. Andreas Mattner<br />

ist im Vorstand der<br />

ZIA in Berlin. Wir<br />

fragten Herrn Mattner<br />

u. a. worauf es 2018<br />

für die Immobilienbranche<br />

ankommt.<br />

Sehen Sie zwei<br />

atemberaubende<br />

Hotels in den Malediven,<br />

das Hotel<br />

„Per Aquum Niyama“<br />

und das Hotel<br />

„Milaidhoo Island“<br />

> 16<br />

INTERVIEW<br />

elisabeth MOTSCH<br />

<strong>feinste</strong> REISEZIELE<br />

Elisabeth Motsch ist<br />

Stil- und Imageexpertin.<br />

Sie erklärt wie<br />

Mann zum perfekten<br />

Business-Outfit<br />

kommt, und wie ein<br />

winner-Anzug aussieht.<br />

> 10<br />

Monja Büdke leitet<br />

seit November 2015<br />

das Mercedes-Benz<br />

Museum. Das Museum<br />

sticht besonders<br />

durch seine einzigartige<br />

Architektur hervor.<br />

An<br />

zei<br />

ge


6 7<br />

martin Steininger<br />

Chefvolkswirt bulwiengesa AG<br />

www.bulwiengesa.de<br />

Wird es in naher Zukunft<br />

hohe Preiskorrekturen im<br />

Immobilienmarkt geben?<br />

Martin Steininger: Nein. Die ökonomischen<br />

Rahmenbedingungen<br />

bleiben günstig: Finanzmärkte wie<br />

auch die Realwirtschaft senden aus<br />

Sicht der Wohn<strong>immobilien</strong>branche<br />

positive Signale, die wiederum das<br />

hohe Transaktionsvolumen erklären.<br />

Die Gründe für die anhaltend gute<br />

Nachfrage nach Wohnungen sind<br />

bekannt: Der Urbanisierungstrend<br />

zieht die Menschen in die Städte,<br />

der Bedarf nach neuem Wohnraum<br />

liegt gerade dort weit über den Volumina,<br />

die die Bauindustrie im Stande<br />

ist, per annum fertigzustellen.<br />

Kurzum: Die seit Jahren anhaltende<br />

hohe Preisdynamik spiegelt größtenteils<br />

die – relativ zum Angebot –<br />

nach wie vor hohe Nachfrage nach<br />

Wohnraum wider. Der Markt ist stabil,<br />

eine Blase unwahrscheinlich.<br />

Risiken bestehen bei jeder Geldanlage,<br />

insbesondere wenn sich die<br />

Finanzierungen als nicht nachhaltig<br />

erweisen, sollten die Zinsen steigen<br />

oder sich die dynamische Preisentwicklung<br />

umkehren. Dem Investor<br />

muss aktuell bewusst sein, dass der<br />

Wachstumspfad nicht an der Talsohle<br />

beginnt, sondern das Gipfelkreuz<br />

bereits sichtbar ist. (Lokale) Wertkorrekturen<br />

sind nicht unwahrscheinlich,<br />

sie gehören zum gängigen Marktmechanismus.<br />

Langfristige Trends<br />

ändern sich wie die Welt, in der wir<br />

leben, und ein Aufpreis von beispielsweise<br />

10% hat keine blasenmäßige<br />

Implikation. Was soll das für<br />

eine Blase sein, die nach ihrem Platzen<br />

noch 90% ihres Volumens hat?<br />

Oftmals geht es dann in erster Linie<br />

um Effekthascherei, weniger um den<br />

Dienst an der wissenschaftlichen<br />

Analyse.<br />

Wird der Wohnungsbedarf in<br />

den Metropolen weiter steigen?<br />

Martin Steininger: Ja, unsere regionalen<br />

Bevölkerungsvorausberechnungen<br />

zeigen eine hohe Dynamik<br />

von Kernstädten in Agglomerationsräumen<br />

und in verstädterten Räumen<br />

an: Durch ökonomisch stabile<br />

Strukturen, Erwerbsmöglichkeiten,<br />

hohe Urbanität bzw. vielfältige Freizeit-<br />

und Kulturmöglichkeiten, sowie<br />

einer gut ausgebauten Infrastruktur<br />

ziehen diese Städte (inter-) nationale<br />

Bewohner an. Die Wanderung hin<br />

zu starken Wirtschaftsräumen bleibt<br />

auch in Zukunft der zentrale Grund<br />

für die Dynamik dieser Regionen.<br />

Entscheidend ist, die Wohnungsnachfrage<br />

mit dem prognostizierten<br />

Wohnungsangebot in Einklang zu<br />

bringen, um den tatsächlichen Bedarf<br />

an zusätzlichem Wohnraum zu<br />

ermitteln. Die – zwar jüngst gestiegenen<br />

– Fertigstellungszahlen liegen<br />

deutlich unterhalb der Ebene,<br />

die für eine Aufrechterhaltung des<br />

bisherigen Niveaus der Wohnungsversorgung<br />

notwendig ist. Regional<br />

betrachtet ist der höchste absolute<br />

Wohnungsbedarf weiterhin in und<br />

im Umland der Metropolen zu erwarten.<br />

Der von bulwiengesa ermittelte<br />

Wohnbedarf wird daher auch<br />

nur teilweise gedeckt, zusätzlich<br />

bleibt der Nachholbedarf aus den<br />

Versäumnissen vergangener Jahre<br />

bestehen. Dieser wird auch in den<br />

kommenden Jahren für den „Druck“<br />

auf Mieten und Preise sorgen. Das<br />

Grundproblem ist zudem im Finden<br />

intelligenter Lösungen für den wachsenden<br />

Wohnungsbedarf in den<br />

Städten bei gleichzeitig sinkender<br />

Flächenverfügbarkeit zu sehen.<br />

Wie sieht der Immobilientrend<br />

in der Rhein-Main-Region<br />

aus?<br />

Martin Steininger:<br />

Weiterhin aufwärtsgerichtet. In der<br />

Rhein-Main-Region gibt es viel<br />

Wettbewerb und Innovation, viel<br />

Geld und einen beachtlichen Bevölkerungszustrom.<br />

Die Digitalisierung<br />

von Wirtschaft und Arbeitsmarkt<br />

ist weit fortgeschritten – beste Zukunftsperspektiven<br />

für die Region.<br />

Zwar wird wieder mehr gebaut, jedoch<br />

noch längst nicht genug, um<br />

den steigenden Bedarf an Wohnraum<br />

zu befriedigen. Dies impliziert,<br />

dass der Preis als Knappheitsindikator<br />

– wenn auch weniger dynamisch<br />

wie in der Vergangenheit – aufwärtsgerichtet<br />

bleibt. Beflügelnd wirkt<br />

auch der Brexit, jedoch sollte Realitätssinn<br />

bewahrt bleiben: Der „Exodus<br />

der Londoner City“ wird nicht<br />

eintreten, der positive Impuls prägt<br />

die Frankfurter Region.<br />

An<br />

zei<br />

ge


8 9<br />

dr. andreas Mattner<br />

Präsident des ZIA Zentraler Immobilien<br />

Ausschuss e.V. • www.zia-deutschland.de<br />

Deutsche Großstädte gelten<br />

als „the place to be“. Ist diese Anziehungskraft<br />

auf den Städtebau<br />

zurückführen?<br />

Dr. Andreas Mattner: Die Anziehungskraft<br />

unserer Städte und Ballungsregionen<br />

basiert auf dem Bedürfnis<br />

der Menschen, innerhalb<br />

eines Ortes wohnen, arbeiten und<br />

leben zu können. Auch Unternehmen<br />

wollen sich demzufolge natürlich<br />

in den Städten ansiedeln, damit<br />

sie im Wettbewerb um die besten<br />

Köpfe des Landes mithalten können.<br />

Denn viele Menschen legen großen<br />

Wert auf eine Stadt der kurzen<br />

Wege. Hiermit sind aber Herausforderungen<br />

verbunden. Der hohen<br />

Nachfrage in den Städten steht an<br />

zahlreichen Stellen weiterhin ein zu<br />

geringes Angebot gegenüber – sowohl<br />

im Bereich von Wohn<strong>immobilien</strong><br />

als auch bei den Wirtschafts<strong>immobilien</strong>.<br />

Die Immobilienwirtschaft braucht<br />

die passenden politischen Rahmenbedingungen,<br />

um auf diese hohe<br />

Anziehungskraft reagieren zu können.<br />

In den vergangenen Jahren hat<br />

unsere Branche allerdings zahlreiche<br />

Eingriffe erleben müssen, die allesamt<br />

lediglich zur Verunsicherung<br />

von Investoren, aber keinesfalls zur<br />

Verbesserung der angespannten Immobilienmärkte<br />

beigetragen haben.<br />

Hier besteht erheblicher Handlungsbedarf.<br />

Schnellere Grundstücksvergaben<br />

und Baugenehmigungsverfahren<br />

und neue Anreize wie etwa<br />

die Erhöhung der linearen AfA von<br />

derzeit zwei auf mindestens drei Prozent<br />

sind längst überfällig.<br />

Lässt sich Ökologie und Wirtschaftlichkeit<br />

beim Wohnungsbau<br />

in Einklang bringen, trotz zusätzliche<br />

Kosten durch erhöhte energetische<br />

und klimaschutzpolitische<br />

Auflagen, und wie kann die Politik<br />

gegensteuern?<br />

Dr. Andreas Mattner: Die Immobilienwirtschaft<br />

hat in den letzten Jahren<br />

zahlreiche Eingriffe zu spüren bekommen,<br />

die die Herstellungskosten<br />

mitunter erheblich erhöht haben. Allein<br />

durch die Einführung der EnEV<br />

2016 sind die Herstellungskosten im<br />

Wohnungssegment um durchschnittlich<br />

sieben Prozent gestiegen, die<br />

Einsparergebnisse sind in dem Verhältnis<br />

verschwindend gering. Dennoch<br />

schließen sich Ökologie und<br />

Wirtschaftlichkeit keinesfalls aus. Wir<br />

sind uns als Immobilienwirtschaft<br />

unserer Verantwortung bewusst und<br />

wollen – wie bislang auch geschehen<br />

– den energiepolitischen Dialog mit<br />

dem Gesetzgeber in einem lösungsorientierten<br />

Umfeld führen. Daher<br />

haben wir mit unserer ZIA Task Force<br />

Energie eigene Alternativvorschläge<br />

zur Verbesserung des Klimaschutzes<br />

im Gebäudesektor vorgelegt. Hierdurch<br />

können schätzungsweise 56<br />

Millionen Tonnen CO2 im Gebäudesektor<br />

in Deutschland eingespart<br />

werden. Dabei geht es beispielsweise<br />

um die Verbesserung der Anrechnung<br />

nicht am Gebäude erzeugter<br />

erneuerbarer Energien und um die<br />

Einführung einer bundesweiten Datenbank,<br />

die die CO2-Emissionen<br />

erfasst. Auch der Quartiersgedanke<br />

sollte viel stärker in künftige politische<br />

Vorhaben integriert werden, da<br />

sich hierdurch weit bessere Einsparergebnisse<br />

erzielen lassen als bei<br />

der reinen Betrachtung von Einzelgebäuden.<br />

Denn durch die Quartiersperspektive<br />

kann bei der Bilanzierung<br />

ein energetischer Ausgleich zu<br />

jenen Gebäuden stattfinden, die die<br />

Voraussetzungen für weitere Energieeinsparpotentiale<br />

einfach nicht<br />

besitzen. Zudem sollte die Politik<br />

auch die steuerliche Förderung der<br />

energetischen Gebäudesanierung in<br />

Angriff nehmen. Diese wirkt wie ein<br />

Konjunkturprogramm und würde die<br />

Energiewende im Gebäudesektor<br />

rapide beschleunigen.<br />

Worauf kommt es 2018 für<br />

die Immobilienbranche an?<br />

Dr. Andreas Mattner: Auch im<br />

neuen Jahr werden wir uns mit angespannten<br />

Märkten in den Großund<br />

Universitätsstädten konfrontiert<br />

sehen. Daher lautet das Credo für<br />

2018: Wir müssen bauen, bauen,<br />

bauen – können dies aber nur in<br />

einem passenden Umfeld. Ein Immobiliengipfel<br />

mit allen relevanten<br />

Akteuren wäre ideal dazu geeignet,<br />

dieses abzustecken und den<br />

Maßnahmenkatalog für bezahlbares<br />

Wohnen und Bauen auch in konkrete<br />

Taten umzusetzen. Dieser sollte<br />

einberufen werden, sobald die neue<br />

Regierung steht.<br />

An<br />

zei<br />

ge


10<br />

11<br />

<strong>feinste</strong><br />

Reiseziele im Winter<br />

Ein Sonniger Ort für gute Laune!<br />

Malediven<br />

Indischer Ozean<br />

Malediven statt Malle, machen Sie doch<br />

mal Inselurlaub auf Indik-Art! So wird der<br />

Indische Ozean, in Anlehnung an den Atlantik<br />

und Pazifik, nämlich auch genannt.<br />

Das wussten Sie nicht? Macht nichts! Hier<br />

ist unser TOP TIPP aus unserer Travel-Reihe<br />

"Traumhafte Urlaubsinseln" .<br />

Mit über 1.000 Inseln und Inselchen inmitten des<br />

Indischen Ozeans, schneeweißen Korallenstränden,<br />

glasklaren Lagunen und traumhaften Luxushotels erfül<br />

len die Malediven das Klischee vom Urlaubstraum unter Palmen wie kein<br />

anderes Reiseziel dieser Erde. Insbesondere für stressgeplagte Europäer<br />

sind die Malediven nach wie vor eines der gefragtesten Fernreiseziele. Dies<br />

liegt sicherlich nicht zuletzt an der guten Erreichbarkeit: In einem lediglich acht<br />

Stunden langen Flug geht es über Nacht in den tropischen Urlaubstraum. Am nächsten Morgen<br />

tauchen bereits die ersten Atolle der Malediven auf, an denen man sich nicht satt sehen<br />

kann. Anschließend geht es per Wasserflugzeug oder Boot – je nachdem wie weit die<br />

gebuchte Insel entfernt ist in Richtung Traumurlaub. Und Luxusurlaub auf den Ma<br />

lediven heißt vor allem eins: Ausspannen und faulenzen in luxuriöser Umgebung.


12<br />

13<br />

{ <strong>feinste</strong> Malediven }<br />

{ <strong>feinste</strong> Malediven }<br />

WWW.INTOSOL.DE<br />

Architektur sowie die gesellschaftliche und<br />

soziale Verantwortung für dieses einzigartige<br />

Inselreich zählen zu den vornehmsten<br />

Pflichten der Resort-Inhaber. Das Niyama<br />

Resort verfügt über<br />

86 exklusive Bungalows in fünf verschiedenen<br />

Kategorien. Das ausgezeichnete LIME<br />

Spa bietet auf Wunsch rund um die Uhr<br />

Behandlungen an. Getanzt wird acht Meter<br />

unter der Insel - im weltweit ersten Unterwasser-Nachtclub.<br />

Luxus, Spaß und ökologischer<br />

Anspruch müssen kein Widerspruch<br />

sein. Wir beweisen es Ihnen!<br />

hotel<br />

PER AQUUM<br />

NIYAMA<br />

Unser allerhöchster Anspruch<br />

für Ihre Traumreise ist die<br />

perfekte Symbiose aus Luxus,<br />

perfekten Urlaubsgenuss,<br />

Authentizität und verantwortungsvollem<br />

Öko-Tourismus.<br />

Die kleine Insel Niyama im<br />

Südwesten des Dhaalu Atolls<br />

und das Luxusresort Niyama<br />

gelten heute als das Parade-Beispiel<br />

für authentischen<br />

und exklusiven Urlaubs-Genuss.<br />

Naturschutz, nachhaltige


14<br />

15<br />

{ <strong>feinste</strong> Malediven }<br />

{ <strong>feinste</strong> Malediven }<br />

WWW.INTOSOL.DE<br />

hotel MILAIDHOO ISLAND<br />

Erst im November 2016 eröffnet, befindet sich die 300 Meter mal 180 Meter große Insel Milaidhoo inmitten des<br />

atemberaubend schönen UNESCO Biosphärenreservat des Baa Atolls. Die spektakuläre abgelegene Insel mit 50 Villen<br />

ist nur per Wasserflugzeug zu erreichen.<br />

Auf Milaidhoo haben Gäste<br />

die Möglichkeit die Schönheit der<br />

Malediven in all ihrer Vollkommenheit<br />

erleben zu können. Sei es die<br />

üppige Vegetation, die ausgeprägte<br />

Tierwelt oder die erstklassigen<br />

Lage der Luxushotels in einem der<br />

intaktesten Naturschutzgebiete des<br />

Indischen Ozeans, Milaidhoo weiß<br />

zu bezaubern!<br />

Das Milaidhoo Island Resort geht<br />

zudem einem ganz neuem Trend<br />

nach - Reinvented Luxury. Wortwörtlich<br />

übersetzt bedeutet das<br />

Luxus neuinterpretiert“, im übertragenen<br />

Sinne bietet die Barfußinsel<br />

ihren Gästen eine entspannte Atmosphäre<br />

in typisch maledivischen<br />

Stil, gepaart mit einem hohen Maß<br />

an Privatsphäre, Intimität und erstklassigem<br />

Service. Gleichzeitig soll<br />

Ihr Aufenthalt aber auch zeitgenössisch<br />

und luxuriös sein. Die traditionell<br />

maledivischen Architektur- und<br />

Designelemente wurden bewahrt,<br />

jedoch mit modernen Annehmlichkeiten<br />

und state-of-the-art Technik<br />

ins 21. Jahrhundert gebracht.


Lesedauer: 10 Minuten<br />

<strong>feinste</strong> OUTFITS<br />

DER PERFEKTE ANZUG FÜR MACHER.<br />

Gepunktete Krawatte, Karohemd, Nadelstreifen: Das sieht nicht nur<br />

schräg aus, es verbaut auch Ihre Karriere. Stil- und Imageexpertin Elisabeth<br />

Motsch erklärt, wie sie zum perfekten Business-Outfit kommen.<br />

1. Kleider machen Leute. Sind<br />

Kleider auch Karrierehelfer?<br />

Elisabeth Motsch: Kleider machen<br />

nicht nur Leute, sondern auch<br />

Karrieren. So ist es heute im Wirtschaftsleben.<br />

Denn durch Kleidung<br />

teilen wir anderen etwas über unseren<br />

beruflichen und gesellschaftlichen<br />

Status mit und erzählen subtil<br />

viel von unseren Einstellungen und<br />

Denkweisen und das Unterbewusstsein<br />

fragt unser Gehirn, ob wir wollen<br />

oder nicht: „Freund oder Feind?“.<br />

Gibt es Gemeinsamkeiten oder Abgrenzung,<br />

passt unser Gegenüber<br />

zu unserem Unternehmen, unserem<br />

Produkt und unseren Vorstellungen?<br />

All diese Fragen schwirren in Sekunden<br />

durch den Kopf. Je mehr Gemeinsamkeiten<br />

es mit anderen Menschen<br />

in der Kleidung gibt, umso<br />

mehr Vertrauen wird geschaffen.<br />

2. Was sollte am Kleidungsstil<br />

geändern werden, um nach ganz<br />

oben zu kommen?<br />

EM: Ganz nach oben in einem<br />

Dax notierten Unternehmen in<br />

Frankfurt oder in einem mittelständischen,<br />

familiengeführten Produktionsunternehmen<br />

in Aschaffenburg?<br />

Diese Frage muss man sich stellen.<br />

Darum ist die Branche, das Produkt<br />

und welcher Dresscode in der Position<br />

getragen wird, wichtig. Nicht<br />

jedes Unternehmen schreibt einen<br />

strengen Business-Dresscode vor.<br />

Was hilft der Maßanzug mit Hermés<br />

Krawatte und Einstecktuch, wenn<br />

der luxuriöse Stil nicht zum Unternehmen<br />

oder zum Produkt passt.<br />

Was bei dem einen Unternehmen<br />

die Karriere unterstützt, kann beim<br />

anderen die Karriere behindern. Wer<br />

auf dem Weg nach oben ist, egal in<br />

welcher Branche, sollte sich für den<br />

passenden Dresscode, einem sehr<br />

gepflegten Erscheinungsbild und<br />

gute Stoff-Qualität entscheiden.<br />

Orientieren Sie sich an Stilkönnern<br />

mit ähnlichem Dresscode. Wichtig<br />

dabei ist, dass jedes Outfit ein geschmackvolles<br />

Gesamtkonzept ist.<br />

Egal ob Anzug oder Kombination,<br />

eine harmonische Farbkombination<br />

und eine perfekte Passform<br />

des Sakkos, des Hemds und der<br />

Hose, mit passenden Schuhen und<br />

<strong>feinste</strong> <strong>immobilien</strong><br />

Magazin<br />

busi<br />

ness<br />

Gürtel in der gleichen Lederfarbe<br />

sind ein must have. Achten Sie immer<br />

auf eine „wertvolle“ Wirkung.<br />

Schlampiges Outfit wird mit nachlässigem<br />

arbeiten assoziiert. Dieser<br />

unordentliche Eindruck wirkt sich auf<br />

das eigene Image und das Firmenimage<br />

nachteilig aus. Das ist Fakt.<br />

Vergessen Sie dabei nie eine wertige<br />

Business-Tasche und adäquates<br />

Schreibzeug. Die Plastik-Laptoptasche<br />

und der Billigkugelschreiber<br />

fördern die Karriere nicht unbedingt.<br />

3. Was ist die größte Sünde bei<br />

einem Business-Outfit?<br />

EM: Die größte Sünde ist ein<br />

Kurzarmhemd zum Anzug zu tragen.<br />

Kurzarmhemden sollten aus den<br />

Kleiderschränken entfernt werden<br />

und nur im Urlaub, wenn überhaupt,<br />

erlaubt sein. Der stilvolle Mann trägt<br />

nur Langarmhemden, auch wenn<br />

der Dresscode lockerer gehandhabt<br />

wird. Wenn wir schon beim Langarmhemd<br />

sind, ein schlecht sitzendes<br />

Hemd mit Zeltausmaßen und einem<br />

Kragen der nicht am Hemd aufliegt,<br />

tun das seinige dazu, um die Sünde<br />

noch zu vergrößern.<br />

4. Wenn Mann sich mit der Mode<br />

nicht so auskennt, wie kann er<br />

trotzdem den passenden Anzug<br />

finden?<br />

EM: In der Tat gibt es viele Männer,<br />

die sich schwer tun das Passende<br />

zu finden. Man(n) muss wissen: Das<br />

Sakko soll perfekt sitzen und eine<br />

gute Stoffqualität ergänzt die Passform.<br />

Was heißt nun eine perfekte<br />

Passform: Das Sakko soll bei der<br />

Schulter nicht zur breit und nicht<br />

zu schmal sitzen und unbedingt einen<br />

Schulterpolster eingearbeitet<br />

haben. Sonst hängen die Schultern<br />

trostlos nach unten. Das Revers soll<br />

sich nicht nach außen wölben und an<br />

der Taille gut sitzen. Die Sakkolänge<br />

geht bis Mitte Po (modische Länge)<br />

bis maximal Gesäßbedeckend<br />

(konservative Länge). Und, der<br />

Sakkoärmel muss beim Daumenwurzelbeginn<br />

enden und das Hemd<br />

steht ca. 1 cm bis 1,5 cm vor.<br />

5. Woran erkennt man einen guten<br />

Stoff?<br />

EM: Indem Sie die Stoffprobe<br />

machen. Knautschen Sie den Stoff<br />

der Hose so richtig fest zusammen,<br />

wenn die Falten bleiben, Hände weg<br />

davon. Je mehr Polyesteranteil, desto<br />

billiger wirkt der Stoff. Stoffe mit<br />

Stretchanteil haben Polyesteranteil.<br />

Wichtig dabei ist, dass er nicht wie<br />

ein Plastikstoff wirkt. Die Knopflöcher<br />

sollten ordentlich versäubert sein und<br />

Fäden hängen nirgends weg. Hochwertige<br />

Stoffe kosten Geld und sind<br />

nicht im Billigladen zu finden.<br />

6. Wie viel Geld muss ein gutes Business-Outfit<br />

mindestens kosten?<br />

EM: Eine schwierige Frage,<br />

kommt auf das Einkommen an und<br />

wo die Reise nach oben beginnt. Ein<br />

kleiner Bankmitarbeiter, der nach<br />

oben will, hat in der Regel noch nicht<br />

das Einkommen für einen sehr guten<br />

Anzug. Mit einem Anzug ist es ja<br />

nicht getan. Mindestens drei, wenn<br />

nicht mehr sollten im Schrank hängen.<br />

Er soll sich im Outlet sein Business-Outfit<br />

kaufen. Das Ziel sollte<br />

sein: Eine bessere Qualität als bisher<br />

kaufen. Das ist schon mal eine Stufe<br />

höher als sonst.<br />

Ansonsten fangen halbwegs gute<br />

Anzüge bei 350,-- Euro an. Dazu ein<br />

Hemd in guter Qualität, ca. 79,- die<br />

Krawatte so um die 69,-. Schuhe<br />

200,- und Gürtel 100,- Da liegt ein<br />

komplettes Outfit bei 800,- Euro.<br />

Wer eine Stufe höher gehen möchte,<br />

liegt mit dem Anzug bei ca.<br />

500,- Hemd bei 120,- und Krawatten<br />

um die 100,-. Schuhe 300,-- Gürtel<br />

150,- Da muss man schon um die<br />

1.170,-- Euro hinlegen. Maßkonfektion<br />

fängt bei 250,- an und kann je<br />

nach Stoffqualität bis über 2.000,-<br />

Euro kosten. Das Garn, aus dem der<br />

Anzug besteht, sollte bei Super100<br />

bis Super200 sein. Je höher die Zahl,<br />

desto hochwertiger, feiner und weicher<br />

ist der Stoff.<br />

Der Maßanzug inkl. Maßhemd,<br />

Maßkrawatte und Maßschuhe fängt<br />

bei bei 7.000,-- Euro an. Es gibt<br />

auch Maßschuhe die kosten beim<br />

Nobel-Schuhmacher um die 6.000,-<br />

Euro. Nach oben sind Ihnen fast keine<br />

Grenzen gesetzt.<br />

7. Bedeutet ein Markenanzug auch<br />

gleichzeitig bessere Qualität?<br />

EM: Ja definitiv. In der Regel muss<br />

der Hersteller halten was er verspricht.<br />

Sie sollten nur wissen, dass<br />

glatte Anzugstoffe egal ob günstig<br />

oder teuer, schneller glänzen als<br />

leicht texturierte Stoffe, egal ob günstig<br />

oder teuer. Die Investition lohnt<br />

sich immer in bessere Qualitäten.<br />

Wichtig ist, dass auch das Innenfutter<br />

nicht aus Polyester ist. Gute<br />

Qualitäten aus Schurwolle können<br />

sie in die frische Luft hängen und<br />

sie desodorieren wie von alleine.<br />

Sie sind wie frisch wie aus der Reinigung.<br />

Das funktioniert leider nicht<br />

bei Kunstfasern. Der unangenehme<br />

Geruch von Schweiß oder sonstigen<br />

Düften bleibt haften und muss öfter<br />

in die Reinigung.<br />

8. Was sind die Vorteile einer<br />

Masskonfektion?<br />

EM: Viele meiner Kunden bevorzugen<br />

Masskonfektion. Ist zwar kein<br />

Maßanzug, aber eine gute individuelle<br />

Alternative. Keine zu langen<br />

Hosen oder Ärmellängen mehr und<br />

den Stoff können Sie frei wählen. In<br />

der Masskonfektion finden Sie Anzüge<br />

die schon mal über 2.000,-- Euro<br />

kosten können, wenn hochwertige<br />

Stoffe von bekannten italienischen<br />

Herstellern wie Scabal, Ermenegildo<br />

Zegna oder Loro Piana gewählt<br />

werden.<br />

9. Würden Sie einem Massanzug<br />

einem Marken-Anzug bevorzugen?<br />

EM: Maßanzug ist Maßanzug.<br />

Wer es sich leisten kann und will,<br />

16 17


18 19<br />

INTERVIEW<br />

Buchtipp<br />

INTERVIEW<br />

dem empfehle ich einen Maßanzug.<br />

Doch bedenken Sie, dass ein Maßanzug<br />

noch lange keinen perfekten<br />

Look zaubert, wenn das drum herum<br />

dann von der Stange ist. Ein Maßanzug<br />

gehört zelebriert. Wer sich für<br />

einen Maßanzug entscheidet, hat<br />

meist ein Faible für das Besondere<br />

und das Individuelle. Ein Maßanzug<br />

erhöht den Status: „Seht her, ich<br />

kann es mir leisten“ oder „Ich bin<br />

Stilkönner.“ Einen Maßanzugträger<br />

erkennt man nicht nur an seinem<br />

Anzug, sondern am Gesamtkonzept<br />

von Maßanzug, Maßhemd, Maßschuhen<br />

und Gürtel. Nicht zu vergessen<br />

die handgefertigte Krawatte<br />

und das Einstecktuch in einem anderen<br />

Design wie die Krawatte.<br />

Aber ... es gibt sehr gute Anzughersteller,<br />

die hochwertige Anzüge mit<br />

gut sitzenden Passformen herstellen.<br />

Es kommt immer auf das Modell und<br />

die Figur drauf an, ob der Anzug<br />

sitzt oder nicht. Mit Problemfiguren<br />

wird es sicher schwerer, einen gut<br />

sitzenden Anzug zu finden. Wenn<br />

der Markenanzug alle Kriterien des<br />

guten Stils erfüllt, muss man sich<br />

nicht unbedingt für einen Maßanzug<br />

entscheiden. Die Entscheidung ist<br />

eher eine individuelle und das der<br />

Geldbörse.<br />

9. Welche neue Trends bemerken<br />

Sie im Business Outfit?<br />

EM: Ein Trend ist der Rückzug der<br />

Krawatte. In Dax notierten Unternehmen,<br />

Vorstandsetagen, Banken,<br />

Versicherungen und Branchen, die<br />

einen strengen Business-Look erfordern,<br />

bleibt sie Standard. In vielen<br />

anderen Branchen wird heute fast<br />

gänzlich darauf verzichtet. Die Passformen<br />

sind schon länger schmäler<br />

geworden, die Sakkos und Hosen<br />

etwas kürzer, die Kniestrümpfe bunter.<br />

Der Trend der knöchelkurzen Hosen<br />

ist in konservativen Branchen ein<br />

no go. Top in Branchen, wo Modetrends<br />

getragen werden können. Der<br />

schmal geschnittene Karo-Anzug ist<br />

gerade sehr angesagt. Ist er dezent<br />

gemustert und aus edlem Stoff, so<br />

ist er durchaus auch im Businessbereich<br />

als Modestatement zu tragen.<br />

Der Doppelreiher-Anzug feierte auf<br />

der Modemesse „Pitti Uomo“ in<br />

D<br />

O<br />

U<br />

B<br />

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E<br />

-<br />

M<br />

O<br />

N<br />

K<br />

S<br />

Florenz schon letztes Jahr ein Comeback.<br />

Prada, Vivienne Westwood<br />

und Calvin Klein haben den Anzug<br />

mit neuen Stoffen neu erfunden. Wir<br />

können gespannt sein, ob sich der<br />

Trend aus Italien, der in Italien schon<br />

in den Läden hängt, in Deutschland<br />

durchsetzen wird. Genauso gibt es<br />

den großen Trend der Anzugwesten,<br />

stilvoll mit der Taschenuhr und<br />

bunten Kniestrümpfen. Last but<br />

not least haben die Double-Monks<br />

(doppelschnallige Mönchsschuhe)<br />

die Modewelt erobert, oder erobern<br />

dort und da immer mehr die Männerwelt.<br />

Ob in schwarz oder braun,<br />

sie beleben momentan den Schuhmarkt<br />

und bringen ein wenig Abwechslung<br />

in die sonst so klassische<br />

Business-Schuh-Welt.<br />

10. Welche Accessoires werten ein<br />

Business Outfit auf?<br />

EM: An erster Stelle steht die<br />

Krawatte. Sparen Sie nicht bei der<br />

Qualität Ihrer Krawatten und einem<br />

edlem Krawattendesign. Mit einer<br />

unpassenden Krawatte verliert der<br />

beste Anzug seine Wirkung. Sie<br />

muss unbedingt aus Seide sein und<br />

soll farblich zum Hemd passen, sowie<br />

Ihre Persönlichkeit und Ihren<br />

Stil unterstreichen. Eine elegante<br />

Uhr mit schwarzem Lederuhrenband<br />

veredelt das Ganze. Ein braunes<br />

Lederuhrenband passt nicht<br />

zum Business-Look. Sehr wohl zum<br />

Business-Casual Look mit braunen<br />

Schuhen und braunen Gürtel. Der<br />

schwarze Business-Gürtel und die<br />

schwarzen Business-Schuhe sind<br />

obligat. Die Gürtelschnallenfarbe<br />

ist Silber und wiederholt die Metallfarbe<br />

der Uhr. Ich sehe auch hochwertige<br />

Kniestrümpfe mittlerweile<br />

als Accessoires, wenn sich die Krawattenfarbe<br />

oder die Farbe des<br />

Einstecktuchs in den Kniestrümpfen<br />

wiederholt und stilistisch ein Zeichen<br />

setzt. Ebenso kann das Einstecktuch<br />

ein hervorragendes Accessoire sein.<br />

Nur Vorsicht, das Einstecktuch mit<br />

Krawatte kann bei manchen Terminen<br />

overdressed wirken. Wägen Sie<br />

immer ab, ob oder ob nicht.<br />

11. Wie trägt der Italiener bzw. der<br />

Deutsche seine Business-Kleidung?<br />

EM: Italiener zelebrieren den<br />

destinguished Style, das heißt ihr<br />

Stil hat immer Klasse – egal welchen<br />

Dresscode oder Style sie tragen.<br />

Auch bei der größten Hitze gehen<br />

sie mit Anzug und Krawatte durch<br />

die Stadt. Die Krawatte ist immer<br />

ordentlich gebunden. Sie investieren<br />

in beste Stoffqualitäten, achten<br />

besonderes auf einen perfekten Sitz<br />

des Anzugs. Die Schulter des Sakkos<br />

ist etwas weicher als bei deutschen<br />

Anzügen. Das gibt den italienischen<br />

Anzügen ein entspannteres Aussehen,<br />

was gut zu deren Lebensstil<br />

passt. Italiener tragen immer die<br />

perfekten Hosen- und Ärmellängen,<br />

Langarmhemden sind für sie obligat<br />

und lugen immer 1 -1,5 cm aus<br />

dem Sakkoärmel raus. Italienische<br />

Männer tragen einen Haifischkragen<br />

(breiter Kragen wie eine Haifischflosse)<br />

und dazu eine edle Seidenkrawatte<br />

mit einfachen Windsorknoten<br />

gebunden. Dieser einfache<br />

Knoten hat eine gewisse Lässigkeit<br />

und passt perfekt zum italienischen<br />

Lifestyle. Schwarze edle Lederschuhe,<br />

momentan Double-Monks (doppelschnallige<br />

Mönchsschuhe) sowie<br />

cognacfarbenene Schuhe mit passenden<br />

Gürtel, sowie die edle Leder-Business-Aktentasche<br />

mit dem<br />

typisch italienischen Style runden<br />

das italienische ab. Die Uhr ist zum<br />

Business-Anzug elegant oder sportlich<br />

elegant und sie tragen gerne Lederarmbänder,<br />

am besten fünf Stück<br />

nebeneinander.<br />

Übrigens, der sehr modische Italiener<br />

trägt momentan keine Socken/<br />

Kniestrümpfe zu den Anzügen. Der<br />

klassische Italiener schon.<br />

Der deutsche Mann trägt ähnliche<br />

Anzugfarben wie dunkelblau und<br />

dunkelgrau, aber am liebsten seinen<br />

schwarzen Anzug mit weißem<br />

Hemd. Ein Italiener würde nie einen<br />

schwarzen Anzug im Business tragen.<br />

Schwarz ist für ihn eine formelle<br />

Farbe und wird nur bei formellen<br />

Anlässen wie Hochzeiten, Beerdigungen<br />

und Verleihungen getragen.<br />

Der deutsche Mann achtet zu wenig<br />

auf die Passform des Anzugs, auch<br />

wenn es genügend gut geschnittene<br />

Anzüge gibt. Dadurch wirkt der<br />

Stil nie wirklich gekonnt. Ausnahmen<br />

bestätigen die Regel. Er liebt<br />

im Gegensatz zum Italiener den<br />

Kentkragen mit ordentlich gebundenen<br />

doppelten Windsorknoten. Was<br />

auch sehr gut zum deutschen Wesen<br />

passt: Klar und strukturiert, ohne<br />

unordentlich zu wirken. Das Hemd<br />

ist am liebsten weiß oder maximal<br />

hellblau und leider sieht man noch<br />

zu oft Kurzarmhemden zum Anzug.<br />

Auf Krawatten wird oft zu wenig Wert<br />

gelegt. Krawatte ja, aber manchmal<br />

ist das Design aus der Mode, die<br />

Krawatte zu oft in der Reinigung<br />

oder zu kurz gebunden, vielleicht<br />

sogar auf Halbmast. Leider! Die<br />

perfekte Hosenlänge und Sakkoärmellänge<br />

ist in Deutschland noch<br />

nicht wirklich angekommen. Die<br />

Schuh- und Gürtelfarbe ist schwarz.<br />

Obwohl hier in letzter Zeit immer<br />

mehr cognacfarbene Schuhe und<br />

Gürtel Einzug halten. Dunkelbraune<br />

Schuhe und Gürtel wären eine Alternative<br />

zum Cognacton. Als Businesstasche<br />

tragen leider viele unschöne<br />

Laptoptaschen. Oft wird die Laufuhr<br />

zum Joggen zum Anzug getragen.<br />

Natürlich kommt der<br />

Deutsche nicht so<br />

gut weg als der Italiener,<br />

das ist Fakt.<br />

Es ist noch Luft nach<br />

oben. Es ist ihnen<br />

auch nicht so wichtig<br />

wie den Italienern.<br />

Schade eigentlich.<br />

Trotzdem sehe ich in<br />

meinen Seminaren<br />

viele deutsche Männer<br />

mit einem sehr<br />

guten Stil. Das muss<br />

auch gesagt werden.<br />

Es muss nicht der italienische<br />

Stil sein, es<br />

muss nur stilvoll sein<br />

und zu Ihnen passen.<br />

Denn stilvolle Kleidung<br />

ist ein Wettbewerbsvorteil<br />

und das<br />

wird zu wenig genutzt.<br />

Bei uns Frauen<br />

haben Männer mit<br />

gutem Style die Nase<br />

vorn.<br />

Das Interview führte<br />

N. Wittmann<br />

Elisabeth Motsch ist Stil- und<br />

Image-Expertin und berät<br />

Wirtschaftsunternehmen in<br />

Dresscode und Auftritt der<br />

Mitarbeiter, passend zur Position<br />

und Marke. Ihr fundiertes<br />

Know-how verbindet Elisabeth<br />

Motsch mit typisch österreichischem<br />

Charme und weiblichem<br />

Fingerspitzengefühl. Sie gibt ihr<br />

Wissen auch als Lehrbeauftragte<br />

an der Berliner Steinbeis-Hochschule<br />

weiter und ist mehrfache<br />

Buchautorin.<br />

Buchungsanfragen:<br />

+43 6274 8329 0<br />

office@motsch.at BUCHTIPP<br />

www.motsch.at


11 FRAGEN<br />

Lesedauer: 6 Minuten<br />

Monja Büdke,<br />

Mercedes-Benz Museumsdirektorin<br />

eine<br />

faszinierende<br />

Architektur!<br />

20<br />

Monja Büdke (36) leitet seit November 2015 das<br />

Mercedes-Benz Museum. Mit verschiedenen<br />

Events begeistert das Stuttgarter Museum ein<br />

großes Publikum. Rund 800.000 Besucher jährlich<br />

kommen in das Prachtgebäude nach Stuttgart.<br />

Im Februar dieses Jahres kam der achtmillionste<br />

Gast, Herr He Dingding aus China, in das Mercedes-Benz<br />

Museum.<br />

Zuvor leitete die gebürtige Badnerin als Executive<br />

Assistant das Büro des Vice President Marketing<br />

Mercedes-Benz PKW.<br />

EIN INTERVIEW VON THEOFANIS ORFANIDIS<br />

Frau Büdke, Sie sind bereits seit zwei Jahren<br />

Museumsleiterin im Mercedes-Benz<br />

Museum in Stuttgart, wie kamen Sie zu<br />

dieser Stelle?<br />

> Monja Büdke: Das Leitmotiv des Museums ist<br />

„Zukunft braucht Herkunft“. Mich hat es schon<br />

immer begeistert, wie das Museum die Tradition<br />

des Unternehmens und Geschichte der Marke<br />

im wahrsten Sinne begreifbar macht. Besonders<br />

reizt mich die gesamtunternehmerische Verantwortung,<br />

die ich mit meinen drei Kollegen aus<br />

der Geschäftsführung teile. So habe ich nicht<br />

lange gezögert, als mein Chef mir die Position<br />

angeboten hat.<br />

21<br />

© Daimler AG


11 FRAGEN<br />

Teilt Ihre Familie Ihre Begeisterung für Mercedes-Benz?<br />

Von einem Museumsdirektor stammt dieses Zitat: „es genügt nicht,<br />

11 FRAGEN<br />

auf Besucher zu warten.“ Teilen Sie dies auch?<br />

> Monja Büdke: Absolut! Mein Mann ist selbst bei Daimler tätig und arbeitet<br />

in der PKW-Entwicklung in Sindelfingen. Und gemeinsam mit unserer<br />

> Monja Büdke: Absolut, aus diesem Grund haben wir einen vollgepackten<br />

kleinen Tochter (2) kommen wir gerne privat in das Museum, um uns die Au-<br />

Event-Kalender. Bei regelmäßigen Besucherbefragungen ist uns übrigens<br />

tos anzuschauen oder besuchen am Wochenende Veranstaltungen. Kürzlich<br />

aufgefallen, dass schon Menschen aus fast der ganzen Welt in unserem<br />

waren wir zum Beispiel beim Familiensonntag im Rahmen des Konzertsom-<br />

Hause waren. Nur noch sieben Länder fehlten Anfang des Jahres. Das hat<br />

mers hier.<br />

unseren Ehrgeiz geweckt. In diesem Jahr haben wir uns also zum Ziel gesetzt,<br />

Menschen aus allen Nationen der Welt willkommen zu heißen. Besu-<br />

Wie gelingt es Ihnen, Kinder und Jugendliche für Automobil-<br />

cher aus Benin, Botswana und Suriname waren mittlerweile schon zu Gast;<br />

geschichte zu begeistern?<br />

es fehlen jetzt noch Guyana, Papua-Neuguinea, Samoa sowie St. Kitts und<br />

Nevis. Mit einer Kampagne begeben wir uns auf die Suche nach den Gäs-<br />

© Daimler AG<br />

> Monja Büdke: Auf ganz unterschiedlichen Wegen: Zum einen gibt es Autos<br />

zum Anfassen und Einsteigen im Museum – zum Beispiel ist der Müllwagen<br />

das Highlight für viele unserer kleinen Gäste. Zum anderen bieten<br />

wir verschiedenste Angebote für Kinder und Jugendliche: Dies fängt an bei<br />

ten aus diesen Ländern. Der jeweils erste erhält ein besonderes Willkommenspaket.<br />

Ganz begeistert hat es unsere Ehrengäste bislang, wenn sie in<br />

das Museum kamen und ihre Landesflagge gehisst war. Dass das Museum<br />

alle Flaggen der Erde bevorratet; damit haben sie nicht gerechnet.<br />

Außenaufnahmen 2015<br />

Gemeinsam mit der Museumsleiterin<br />

Monja Büdke macht He Dingding aus<br />

Hebei in China ein Selfie vor dem Mercedes-Benz<br />

Museum. Er ist am 14. Februar<br />

2017 der achtmillionste Besucher.<br />

einem Entdeckerbuch für den Rundgang durch das Museum und einem eigenen<br />

Kinder-Kanal für den Audio Guide sowie Workshops für Schüler oder<br />

Kita-Kinder. Oder unser Mitmach-Angebot „Faszination Design“, bei dem<br />

Kinder jedes Wochenende kostenlos teilnehmen und sich kreativ mit dem<br />

Thema Mobilität auseinander setzen können. Auch haben wir eigens Ange-<br />

Zur Aufgabe von Museumsleitern gehört neben dem Management<br />

des eigenen Hauses und Personals auch immer wieder neue Akzente<br />

zu setzen, an welchen neuen Ausstellungen oder Events arbeiten Sie<br />

gerade?<br />

bote für Schulklassen. Und nicht zu Letzt bieten wir verschiedene Veranstaltungen<br />

an wie Kindermusical, Konzerte et cetera.<br />

> Monja Büdke: Viele Themen ergeben sich aus Jubiläen oder Produktthemen,<br />

wie beispielsweise AMG. Zum 50. Jubiläum zeigen wir vom 19.<br />

Wie gut ist Ihr Museum in der deutschen Museumslandschaft<br />

angesehen?<br />

Oktober 2017 bis zum 8. April 2018 die Sonderausstellung "50 Jahre<br />

AMG - 50 Jahre Driving Performance". Meilensteine der faszinierenden<br />

Rennsport- und Erfolgsgeschichte, wie der legendäre 300 SEL 6.8 sowie das<br />

> Monja Büdke: Da müssen Sie wohl besser jemand anderes befragen.<br />

Mit mehr als 800.000 Besuchern im Jahr sind wir aber auf alle Fälle eines<br />

der meistbesuchten Museen in Deutschland und die vielen internationalen<br />

Gäste – 57 Prozent in 2016 – zeigen uns, dass wir auch über die Grenzen von<br />

Deutschland hinaus Besucher anziehen.<br />

Was würden Sie sagen, ist das Mercedes-Benz Museum eher ein<br />

Lebendiges oder ein "normales" Museum?<br />

Mercedes-AMG Hypercar werden ausgestellt.<br />

Darüber hinaus widmen sich unsere Sonderausstellungen aber auch inhaltlichen<br />

Themen, wie die mit 150.000 Besuchern erfolgreich zu Ende gegangene<br />

Demografieausstellung „EY ALTER“. Hier konnten die Besucher sich<br />

interaktiv mit dem Thema Alter und Erfahrung auseinandersetzen.<br />

Was sagen Sie Menschen, die der Meinung sind, Museen sind<br />

langweilig.<br />

Rund 800.000 Besucher im Jahr kommen<br />

in das Mercedes-Benz Museum, sogar aus<br />

Papua-Neuguinea besuchten Gäste das<br />

Museum.<br />

Auch für junge Besucher gibt es viel zu<br />

entdecken: Hier der Mercedes-Benz<br />

O 302 Mannschafts-Reisebus.<br />

> Monja Büdke: Ganz klar ein lebendiges: Neben der Dauerausstellung mit<br />

160 Fahrzeugen sind wir auch Eventlocation. So ist das Open Air Kino am<br />

Mercedes-Benz Museum aus Stuttgart gar nicht mehr wegzudenken. Hinzu<br />

kommen über das Jahr verteilt viele kleine und große Veranstaltungen wie die<br />

22<br />

Social Media Nights oder das markenoffene Klassikertreffen „Cars & Coffee“<br />

und verschiedenste Konzertveranstaltungen. Dieses Jahr haben wir unseren<br />

Kulturkalender um das neue Format „Mercedes-Benz Konzertsommer“ erweitert.<br />

Auf zwei verschiedenen Bühnen fanden am Mercedes-Benz Museum zum<br />

ersten Mal Konzerte für 1.300 bis 6.500 Zuschauer statt. Die Acts waren: Freundeskreis,<br />

Rea Garvey, Teesy + Vona und Lina mit insgesamt 27.000 Besuchern.<br />

Bild nächste Seite: © Daimler AG<br />

23


Atemberaubende Architektur!<br />

Mercedes-Benz Museum (2015).<br />

24 25


11 FRAGEN<br />

> Monja Büdke: Ich kann nur für unser Haus sprechen und wir verstehen<br />

uns als ein Haus, das alle Menschen anspricht – egal wie alt und auch völlig<br />

unabhängig davon, ob sie Auto- oder gar Mercedes-Fans sind. Das Mercedes-Benz<br />

Museum ist ein Ort, an dem man nicht nur auf den Spuren der Automobilgeschichte<br />

wandeln kann, sondern auch Zeitgeschichte erlebt. Allein<br />

schon die Architektur ist ein Besuch wert. Es ist wirklich für jeden etwas<br />

dabei. Ich habe noch Keinen gelangweilt das Haus verlassen sehen – eher<br />

überwältigt von den vielen Eindrücken.<br />

Welche Entwicklungsmöglichkeiten sehen Sie für das Museum?<br />

> Monja Büdke: Wir befinden uns mit dem aktuellen Dreiklang – Dauerausstellung,<br />

Sonderausstellung und Eventlocation – auf einem guten Weg.<br />

So begeistern wir Menschen von nah und fern; egal ob sie Mercedes-Fans<br />

sind, oder nicht. Seit Benz und Daimler 1886 ihre Fahrzeuge präsentierten,<br />

erfinden wir jeden Tag das Automobil ein Stück neu und gestalten mit<br />

Leidenschaft seine Zukunft.<br />

Sie präsentieren unter anderem, Autos aus verschieden Epochen,<br />

in welcher Epoche der Geschichte würden Sie selbst gern leben?<br />

Das Mercedes-Benz Museum als<br />

Eventlocation.<br />

> Monja Büdke: Jede Zeit hat ihre spannenden Facetten und ich hätte nichts<br />

dagegen, mal an der Uhr zu drehen und live dabei zu sein, als Bertha Benz<br />

ihre erste Fahrt auf dem Gefährt ihres Mannes angetreten ist oder welch ein<br />

tolles Moment es gewesen sein muss, als unsere Sicherheitsingenieure den<br />

ersten Airbag oder ersten Sicherheitsgurt für die Serienfahrzeuge entwickelt<br />

haben, oder auch bei einem Grand Prix vor 100 Jahren dabei zu sein, als<br />

die Fahrer noch mit ganz anderen Fahrzeugen und vor allem Risiken die<br />

Rennen bestritten haben. Deswegen finde ich die aktuelle Zeit nicht minder<br />

spannend – welche Richtung schlägt die Mobilität der Zukunft ein? Wie<br />

wird meine Tochter später zur Arbeit kommen – mit einem E-Fahrzeug oder<br />

Car2go? Und in dieser Zeit die Heritage unseres Unternehmens zu bewahren<br />

und allen Menschen zugänglich zu machen; ich kann mir eigentlich<br />

nichts Besseres vorstellen.<br />

Zum Abschluss noch eine Frage, welcher Mercedes ist Ihr absoluter<br />

Favorit?<br />

Spektakulär in Szene gesetzt: Der<br />

künstliche Wirbelsturm im Atrium des<br />

Mercedes-Benz Museums, Stuttgart,<br />

dient bei einem Feuer der Entrauchung<br />

des kompletten Baukörpers.<br />

> Monja Büdke: Mein Lieblingsauto ist das Uhlenhaupt Coupé von 1955.<br />

Der Mercedes-Benz 300 SLR ist ein Meisterstück von Rudolf Uhlenhaut, damals<br />

Leiter der Versuchsabteilung. Das Fahrzeug ist in Design und Technik<br />

seiner Zeit Generationen voraus und steht für Qualität, Design und Fortschritt<br />

unserer Marke. Hinzu kommt, dass von diesem Fahrzeug nur zwei<br />

Stück produziert worden sind – der Wert ist also unschätzbar.


28 29<br />

An<br />

zei<br />

ge<br />

weitere<br />

spannende Seiten warten auf Sie ...

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