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Guute Dezember 2017

18 | LOKALES

18 | LOKALES Dezember 2017 | GUUTE JOURNAL TOUREN Schi Am Sternstein gibt es seit heuer eine eigene, kostenpflichtige Aufstiegsspur für Pistengeher. Liftbetreiber wollen Pistengeher in geordnete Bahnen lenken Seit Jahren erlebt das Tourengehen einen regelrechten Boom. Die steigende Zahl der Wintersportler, die präparierte Pisten für Aufstieg und Abfahrt nutzen, stelle die Liftgesellschaften vor Probleme und Herausforderungen. Mit neuen Angeboten, aber auch Verboten, will man die Tourengeher-Ströme kanalisieren. Die Diskussion rund um das Thema Pistengeher wird schon seit mehreren Jahren teilweise recht hitzig geführt. Bisher gab es in den Skigebieten des Landes verschiedene Lösungen: von kompletten Verboten bis hin zu eigenen Aufstiegsspuren, von der stillen Duldung der Tourengeher bis zur Einhebung von Parkplatzgebühren. Vor dem Start in die heurige Wintersaison haben sich die oberösterreichischen Seilbahnbetreiber an einen Tisch gesetzt und eine gemeinsame Vorgehensweise präsentiert. Während in einigen Gebieten wie dem Sternstein oder auf der Wurzeralm eigene Aufstiegsspuren gegen eine Gebühr benützt werden können, herrscht in anderen Skigebieten wie dem Hochficht oder in Hinterstoder ein Verbot für Pistengeher – aus Sicherheitsgründen, wie die Betreiber argumentieren. Sicheres Miteinander „Früher waren es einzelne Personen, die aufgestiegen sind. Heute werden es immer mehr Menschen, die die Pisten von unten nach oben benutzen, deshalb müssen neue Regeln und Richtlinien festgelegt und vor allem auch eingehalten werden“, sagt der Obmann der oberösterreichischen Seilbahnen, Helmut Holzinger. Er appelliert an die Pistengeher, vor allem die Pistensperren einzuhalten: Nicht nur, weil durch Unachtsamkeit etwa Schläuche für die Schneekanonen und anderes Material beschädigt werden können, sondern weil es auch immer wieder schwere Unfälle gebe. Laut Holzinger sei es heuer bereits vor dem Start des Liftbetriebs im November in Hinterstoder zu einem schweren Unfall zwischen einem Pistengeher und einem Pistengerät gekommen. Bezahlen für Infrastruktur Dort, wo das Pistengehen noch erlaubt ist, werden die Wintersportler heuer fast überall zur Kasse gebeten. Am Sternstein etwa kostet eine Tageskarte 14 Euro, auch auf der Wurzeralm, am Kasberg oder am Hausberg von Bad Ischl, der Katrin, wird eine Gebühr eingehoben. Nur auf der Forsteralm ist das Pistengehen weiterhin kostenlos möglich. Als Gegenleistung für die Gebühr werde entsprechende Infrastruktur geboten, argumentieren die Liftbetreiber: Dazu würden etwa der Parkplatz, das Anlegen und Absperren einer eigenen Aufstiegsspur, die Beschneiung und Präparation der Pisten zählen. ♦ Michael Enzenhofer Pistengehen Erlaubt Sternstein, Wurzeralm, Kasberg, Katrin, Forsteralm Verboten Hochficht, Hinterstoder, Gosau/Dachstein West, Feuerkogel, Krippenstein Weitere Infos: www.pistengehen.at Foto: GUUTE-Magazin/Enzenhofer

GUUTE JOURNAL | Dezember 2017 19 | LOKALES Foto: MV-Traktorschau/BRS Foto: WKUU 700 JUGENDLICHE BEI GUUTE-LEHRLINGSTAGEN 57 Lehrbetriebe mit insgesamt 50 Lehrberufen präsentierten sich heuer bei den GUU- TE-Lehrlingstagen in Feldkirchen an der Donau, Bad Leonfelden und Gallneukirchen. Unter dem Motto „Lebe dein Talent“ präsentierten die Unternehmen dabei nicht nur Infos, sondern auch Aktivitäten und Berufe zum Angreifen und Erleben. Dabei konnte an den Ständen – so wie im Bild bei der Dachdeckerei und Spenglerei Breuer aus Vorderweißenbach – viel Praktisches ausprobiert werden. „Besonders auffallend war, dass das Interesse der Schüler an der Lehre heuer größer als in den vergangenen Jahren war. Es ist eine spürbare Trendumkehr zugunsten der Lehre erkennbar“, freuten sich Reinhard Stadler (Obmann WKO UU) und Franz Tauber (Leiter WKO UU) über den Erfolg der Events. TRAKTORSCHAU IN FREISTADT Ein Publikumsmagnet war die sechste Auflage der Mühlviertler Traktorschau Anfang Dezember in der Messehalle Freistadt: An beiden Veranstaltungstagen durften sich die Veranstalter über einen regen Publikumszuspruch freuen. Den Besuchern wurde dabei nicht nur Einblick in die neueste Traktortechnologie, sondern auch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit vielen Attraktionen geboten. HELLMONSÖDT Johanna Karl ist beste Nachwuchsoptikerin Österreichs beste Nachwuchsoptikerin heißt Johanna Karl und kommt aus Hellmonsödt. Die junge Fachkraft, die ihre Lehre beim Augenoptiker Orso absolviert, konnte sich beim diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb der Optiker gegen Konkurrenz aus ganz Österreich durchsetzen. Bei der Bundesausschusssitzung der Gesundheitsberufe wurden ihre Leistungen mit einem Pokal, Preisgeld sowie einem WIFI-Bildungsgutschein belohnt. Anzeige Ehrung für die beste Nachwuchsoptikerin Österreichs: Bundesinnungsmeister Markus Gschweidl, Johanna Karl, Lehrberechtigter Mag. Philipp Orso (Optik Orso), Landesinnungsgeschäftsführerin Mag. Maria Klimitsch und Berufsgruppenobmann-Stv. Franz Sturm. Foto: Bundesinnung Gesundheitsberufe