Aufrufe
vor 8 Monaten

Guute Dezember 2017

30 | SPORT

30 | SPORT Dezember 2017 | GUUTE JOURNAL MOTORSPORT 4. BIS 6. Jänner Jänner-Rallye feiert Auferstehung Nach zwei Jahren Pause kehrt die Jänner-Rallye wieder zurück. Von 4. bis. 6. Jänner wird sie wieder tausende Motorsportfans im Mühlviertel in ihren Bann ziehen. Anfang Jänner 2018 ist es wieder so weit: Die Jänner-Rallye im Raum Freistadt gibt ein Comeback. Der Rallye Club Mühlviertel hat mit Robert Zitta einen neuen Obmann – und dieser hat sich in den Kopf gesetzt, die Jänner-Rallye aus dem Winterschlaf zu holen. Die Vorbereitungen laufen bereits seit Monaten, Zitta will die Rallye unter dem Motto „Zurück zu den Wurzeln“ wiederbeleben. Bei der letzten Austragung im Jahr 2015 war das Motorsportevent noch Europameisterschaftslauf, jetzt bäckt man kleinere Brötchen: „Wir sind der Meinung, ein Europameisterschaftslauf wäre noch eine Nummer zu groß für uns“, sagt der Veranstalter. Ihm steht mit Mario Klepatsch, Gerry Haider, Dominik Jahn und Helmut Kocman ein engagiertes Team zur Seite. Hoffen auf Schnee An der Streckenführung selber hat man keine großen Veränderungen vorgenommen. Einzig die Sonderprüfung Pregarten wurde gestrichen. Auf die Fahrer warten acht verschiedene Sonderprüfungen, die jeweils zwei Mal gefahren werden. Die Gesamtlänge beträgt gut 210 Kilometer. „Die Gemeinden stehen voll hinter uns, denen taugt es richtig, dass die Jänner-Rallye wieder zu ihnen kommt“, lobt Zitta die hervorragende Kooperation zwischen Veranstaltern und Gemeinden. Der neue Obmann des Rallye Clubs Mühlviertel hofft wie so viele Fans auf winterliche Fahrverhältnisse im Jänner: „Dann wird es wieder ein richtiges Motorsport-Spektakel werden.“ Lokalmatadore brennen auf Rallye Naturgemäß große Freude mit der Wiederbelebung der Jänner-Rallye haben die zahlreichen Lokalmatadore wie Martin Fischerlehner, Ernst Haneder, Martin Traxl oder Mario Klopf. Einige haben ihre Teilnahme bereits fix zugesagt, andere hoffen noch darauf, ihr Auto rechtzeitig fertig zu bekommen. Und auch die Wirtschaft ist erfreut, dass die Rallye nach zwei Jahren Auszeit wieder stattfindet: „Die Auswirkungen sind in der ganzen Region Freistadt spürbar – vom kleinen Bäcker bis hin zur Werbeagentur profitieren viele Betriebe von der Jänner-Rallye“, sagt der Obmann der Wirtschaftskammer Freistadt, Dietmar Wolfsegger. ♦ AUSTRIACUP Guter Saisonstart für Biathlon-Ass Ruckendorfer Starker Saisonauftakt für den Bad Leonfeldner Nachwuchs-Biathleten Jakob Ruckendorfer: Beim Austriacup-Auftakt in Obertilliach holte er einen dritten und vierten Rang. Nach dem Podium im Sprintbewerb blieb im Verfolgungsrennen eine noch bessere Platzierung im ersten Stehendschießen auf der Strecke, bei dem der Youngster drei Fehlschüsse verzeichnete. Fotos: beha-pictures, rubra

31 | SPORT Auf der berühmten „Birds of Prey“ in Vail/Beaver Creek durfte der Gramastettner Vincent Kriechmayr über den ersten Weltcupsieg seiner Karriere jubeln. Erster Weltcupsieg: Historischer Erfolg für Vincent Kriechmayr in Beaver Creek Sportgeschichte schrieb der Gramastettner Vincent Kriechmayr Anfang Dezember in Vail/Beaver Creek (USA): Mit seinem Sieg im Super G fixierte er den ersten Erfolg eines Mühlviertlers in einem Ski-Weltcuprennen. Fotos: GEPA-pictures/Christian Walgram Kriechmayr war auf der anspruchsvollen „Birds of Prey“ dabei eine Klasse für sich und gab der gesamten Weltspitze das Nachsehen. „Ich habe gewusst, dass ich gut drauf bin. Dass es aber bereits so früh in der Saison mit einem Sieg klappt, ist unglaublich“, jubelte der Gramastettner nach seinem Erfolg. Bei diesem war ihm auch das Glück des Tüchtigen hold: Durch die niedrige Startnummer 3 hatte er eine etwas bessere Sicht als seine Konkurrenten. „Natürlich habe ich ein bisschen eine Fetten gehabt. Aber das ist nun mal so – und derfahren muss man es trotzdem“, sagte er nach seinem Sieg. Dieser wurde in seiner oberösterreichischen Heimat begeistert gefeiert: Bei Kriechmayrs Skifirma Fischer in Ried im Innkreis freute man sich ebenso wie in seiner Mühlviertler Heimat. Dort traf sich sein Fanclub bei seinem Elternhaus in Gramastetten, um gemeinsam mit seiner Familie und Bürgermeister Andreas Fazeni auf den ersten ganz großen Sieg „ihres“ Heros anzustoßen. ♦